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Bayer AG Interim / Quarterly Report 2016

Jul 27, 2016

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Interim / Quarterly Report

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Publication

Bayer Aktiengesellschaft

Leverkusen

Zwischenbericht zum 30. Juni 2016

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT ZUM 30. JUNI 2016

2. Quartal 2016

Bayer mit Umsatz- und Ergebnisplus

Konzernumsatz erhöht sich wpb. um 2,3 % auf 11,8 Mrd. €
Pharmaceuticals setzt starken Wachstumstrend fort
Consumer Health mit Umsatzplus
Crop-Science-Geschäft behauptet sich in anhaltend schwierigem Marktumfeld
EBITDA vor Sondereinflüssen um 5,7 % auf 3,1 Mrd. € gesteigert
Konzernergebnis 1,4 Mrd. € (+18,6 %)
Bereinigtes Ergebnis je Aktie 2,07 € (+4,0 %)
Konzernausblick angehoben

Der Bayer-Konzern ist im 2. Quartal 2016 weiter gewachsen. Der Umsatz erhöhte sich währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) um 2,3 % auf 11,8 Mrd. € und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA um 5,7 % auf 3,1 Mrd. €. In Summe zeigte Life Science einen erfreulichen Umsatz- und Ergebniszuwachs.

Bei Pharmaceuticals profitierten wir von der weiterhin starken Entwicklung unserer neueren Produkte. Consumer Health konnte den Umsatz steigern, das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA ging hingegen zurück. Der Umsatz von Crop Science blieb trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds auf Vorjahresniveau, während das Ergebnis rückläufig war. Bei Animal Health war das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA trotz Umsatzwachstum rückläufig. Covestro steigerte das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA deutlich, während der Umsatz erwartungsgemäß sank. Den Konzernausblick heben wir an.

1. Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick

2. Quartal 2016

Der Konzernumsatz stieg im 2. Quartal 2016 währungs- und portfoliobereinigt (wpb.1) um 2,3 % auf 11.833 Mio. € (nominal2: - 1,4 %). Davon entfielen 1.177 Mio. € auf Deutschland.

Bei Pharmaceuticals erhöhte sich der wpb. Umsatz um erfreuliche 8,4 % auf 4.104 Mio. €. Unsere neueren Produkte verzeichneten hierbei erneut eine starke Geschäftsentwicklung. Auch Consumer Health konnte den Umsatz wpb. um 4,0 % auf 1.553 Mio. € ausweiten. Bei Crop Science lag der Umsatz trotz eines schwachen Marktumfelds auf dem Niveau des Vorjahresquartals (wpb. +0,4 %; 2.518 Mio. €). Der Umsatz von Animal Health erhöhte sich wpb. um 4,2 % auf 426 Mio. €. Insgesamt belief sich der Umsatz der Life-Science-Bereiche auf 8.858 Mio. € (wpb. +4,6 %). Der Umsatz von Covestro sank wpb. um 3,9 % auf 2.975 Mio. €.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Konzerns erhöhte sich trotz negativer Währungseinflüsse von 90 Mio. €, Dissynergien aus dem Covestro-IPO sowie dem Verkauf von Diabetes Care um 5,7 % auf 3.054 Mio. €.

Pharmaceuticals verbesserte das EBITDA vor Sondereinflüssen um 13,3 % auf 1.352 Mio. €, maßgeblich durch die weiterhin sehr gute Geschäftsentwicklung. Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Consumer Health sank um 9,4 % auf 328 Mio. €. Die Ergebnisbeiträge aus dem guten Geschäftsverlauf und den Kostensynergien konnten die höheren Marketinginvestitionen sowie Allokations- und Währungsbelastungen nicht kompensieren. Bei Crop Science ging das EBITDA vor Sondereinflüssen aufgrund des unverändert schwachen Marktumfeldes um 8,2 % auf 663 Mio. € zurück. Animal Health verzeichnete einen Rückgang des EBITDA vor Sondereinflüssen um 16,7 % auf 100 Mio. €, unter anderem bedingt durch höhere Aufwendungen für Marketing und Vertrieb. Insgesamt verzeichneten die Life-Science-Bereiche ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 2.511 Mio. € (+5,4 %). Covestro erhöhte das EBITDA vor Sondereinflüssen um 7,3 % auf 543 Mio. €. Das Ergebnis der Überleitung stieg kräftig gegenüber dem Vorjahresquartal, im Wesentlichen aufgrund der Veränderung von Rückstellungen für die langfristige aktienbasierte Vergütung.

Das EBIT des Bayer-Konzerns stieg um 17,3 % auf 2.138 Mio. € (Vorjahr: 1.823 Mio. €). Darin enthalten sind Sonderaufwendungen in Höhe von 104 Mio. € (Vorjahr: 255 Mio. €), die im Wesentlichen Aufwendungen für Effizienzsteigerungsmaßnahmen in Höhe von 46 Mio. €, Kosten für die Integration erworbener Geschäfte in Höhe von 29 Mio. € sowie Aufwendungen in Verbindung mit der Neuausrichtung des Konzerns in Höhe von 21 Mio. € betrafen. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 7,9 % auf 2.242 Mio. € (Vorjahr: 2.078 Mio. €).

Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von - 314 Mio. € (Vorjahr: - 287 Mio. €) lag das Ergebnis vor Ertragsteuern bei 1.824 Mio. € (Vorjahr: 1.536 Mio. €). Nach Abzug eines Ertragsteueraufwands von 431 Mio. € (Vorjahr: 390 Mio. €) sowie unter Berücksichtigung des Ergebnisses nach Steuern aus nicht fortgeführtem Geschäft und Anteilen anderer Gesellschafter ergab sich für das 2. Quartal 2016 ein Konzernergebnis von 1.380 Mio. € (Vorjahr: 1.164 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie (gesamt) betrug 1,67 € (Vorjahr: 1,40 €). Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft stieg auf 2,07 € (Vorjahr: 1,99 €).

1 Die währungs- und portfoliobereinigte Umsatzveränderung zeigt die prozentuale Veränderung der Umsatzerlöse ohne den Einfluss von Wechselkurseffekten sowie den für die jeweilige Geschäftseinheit wesentlichen Akquisitionen und Desinvestitionen. Bei den Wechselkurseffekten wird grundsätzlich die im jeweiligen Land gültige funktionale Währung zur Berechnung herangezogen. Davon abweichend wird in Brasilien und Argentinien, hauptsächlich bei Crop Protection, eine geschäftsbedingte Anpassung der jeweiligen funktionalen Währung an den USD vorgenommen.

2 Die (nominale) Umsatzveränderung ist eine relative Kennzahl, die eine prozentuale Veränderung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Der Brutto-Cashflow aus fortzuführendem Geschäft des 2. Quartals 2016 stieg deutlich um 9,3 % auf 2.366 Mio. € (Vorjahr: 2.165 Mio. €). Der Netto-Cashflow (gesamt) konnte trotz einer erhöhten Mittelbindung im Working Capital insgesamt leicht um 1,2 % auf 1.982 Mio. € (Vorjahr: 1.959 Mio. €) erhöht werden. Im 2. Quartal 2016 zahlten wir Ertragsteuern in Höhe von 659 Mio. € (Vorjahr: 352 Mio. €).

Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich um 1,5 Mrd. € von 16,3 Mrd. € am 31. März 2016 auf 17,8 Mrd. € am 30. Juni 2016. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die Nettopensionsverpflichtungen als Saldo von Pensionsverpflichtungen und Planvermögen von 13,3 Mrd. € auf 13,8 Mrd. €, vor allem aufgrund von gesunkenen langfristigen Kapitalmarktzinsen für hochwertige Unternehmensanleihen in Deutschland, Großbritannien und den USA.

Die Zahl der Beschäftigten des Bayer-Konzerns verringerte sich zum 30. Juni 2016 gegenüber dem 30. Juni 2015 um 1,7 % auf 115.576 Mitarbeiter (Vorjahr: 117.534 Mitarbeiter). Der Personalaufwand stieg im gleichen Zeitraum um 1,7 % auf 2.789 Mio. € (Vorjahr: 2.743 Mio. €).

1. Halbjahr 2016

Der Konzernumsatz erhöhte sich im 1. Halbjahr 2016 wpb. um 2,8 % auf 23.687 Mio. € (nominal - 0,5 %); dazu trugen die Life-Science-Bereiche mit einer Steigerung von wpb. 5,3 % auf 17.862 Mio. € bei.

Pharmaceuticals erzielte deutliche Umsatzsteigerungen von wpb. 10,2 % auf 7.993 Mio. €. Den Umsatz von Consumer Health verbesserten wir wpb. um 3,1 % auf 3.073 Mio. €. Crop Science konnte das Geschäft trotz des schwierigen Marktumfelds auf Vorjahresniveau halten (wpb. +0,8 %; 5.454 Mio. €). Der Umsatz von Animal Health erhöhte sich um wpb. 6,4 % auf 834 Mio. €. Bei Covestro sank der Umsatz wpb. um 4,3 % auf 5.825 Mio. €.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Bayer-Konzerns stieg um 10,9 % auf 6.441 Mio. € (Vorjahr: 5.810 Mio. €). Die gute Geschäftsentwicklung insbesondere bei den Life-Science-Bereichen ging einher mit hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb. Ergebnismindernd wirkten sich Währungseffekte von etwa - 150 Mio. € aus. Pharmaceuticals verbesserte das EBITDA vor Sondereinflüssen deutlich um 14,7 % auf 2.613 Mio. €. Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Consumer Health ging um 2,7 % auf 711 Mio. € zurück. Die Ergebnisbeiträge aus dem guten Geschäftsverlauf und den Kostensynergien konnten Marketinginvestitionen sowie Allokations- und Währungsbelastungen nicht kompensieren. Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science (+0,5 %; 1.752 Mio. €) sowie von Animal Health (0,0 %; 222 Mio. €) blieb auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt erzielten die Life-Science-Bereiche eine Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen um 10,5 % auf 5.394 Mio. €.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Covestro stieg deutlich um +12,6 % auf 1.047 Mio. €.

Das EBIT des Bayer-Konzerns erhöhte sich kräftig um 18,9 % auf 4.458 Mio. € (Vorjahr: 3.748 Mio. €). Die Sonderaufwendungen beliefen sich in Summe auf 376 Mio. € (Vorjahr: 499 Mio. €). Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg deutlich um 13,8 % auf 4.834 Mio. € (Vorjahr: 4.247 Mio. €).

Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von - 629 Mio. € (Vorjahr: - 561 Mio. €) erzielten wir ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 3.829 Mio. € (Vorjahr: 3.187 Mio. €). Das Finanzergebnis beinhaltete insbesondere ein Zinsergebnis von - 260 Mio. € (Vorjahr: - 288 Mio. €), Aufwendungen für die Aufzinsung von Pensions- und sonstigen Rückstellungen von 143 Mio. € (Vorjahr: 148 Mio. €) sowie Kurssicherungskosten in Höhe von 177 Mio. € (Vorjahr: 122 Mio. €). Nach Abzug eines Steueraufwands von 905 Mio. € (Vorjahr: 759 Mio. €) erreichten wir ein Ergebnis nach Ertragsteuern von 2.924 Mio. € (Vorjahr: 2.428 Mio. €).

Unter Berücksichtigung des Ergebnisses nach Steuern aus nicht fortgeführtem Geschäft und Anteilen anderer Gesellschafter ergab sich insgesamt ein Konzernergebnis von 2.891 Mio. € (Vorjahr: 2.498 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf 3,50 € (Vorjahr: 3,02 €) und das bereinigte Konzernergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft auf 4,42 € (Vorjahr: 4,05 €).

Der Brutto-Cashflow im fortzuführenden Geschäft stieg um 18,5 % auf 4.930 Mio. € (Vorjahr: 4.162 Mio. €). Trotz einer erhöhten Mittelbindung im Working Capital stieg der Netto-Cashflow (gesamt), vor allem durch den Zufluss aus dem Verkauf des Diabetes-Care-Geschäfts, um 23,1 % auf 3.304 Mio. € (Vorjahr: 2.683 Mio. €). Im Netto-Cashflow waren Ertragsteuerzahlungen in Höhe von 1.208 Mio. € (Vorjahr: 796 Mio. €) enthalten. Die Nettofinanzverschuldung stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2015 (17,4 Mrd. €) um 0,4 Mrd. € auf 17,8 Mrd. € zum 30. Juni 2016. Die Nettopensionsverpflichtungen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 von 10,8 Mrd. € auf 13,8 Mrd. €, insbesondere aufgrund gesunkener langfristiger Kapitalmarktzinsen für hochwertige Unternehmensanleihen.

2. Konjunkturausblick

Konjunkturausblick1

Tabelle 1

Wachstum

2015
Ausblick Wachstum

2016
Welt 2,6 % 2,5 %
EU 1,9 % 1,7 %
davon Deutschland 1,4 % 1,6 %
USA 2,4 % 1,9 %
Schwellenländer2 3,8 % 3,8 %

Vorjahreswerte angepasst

1 Reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, Quelle: IHS Global Insight

2 Darin enthalten sind rund 50 Länder, die IHS Global Insight in Anlehnung an die Weltbank als Schwellenländer definiert.

Stand: Juli 2016

Die Konjunkturerwartungen haben sich in der ersten Jahreshälfte insgesamt leicht eingetrübt. Wir rechnen nun für 2016 mit einem etwas geringeren Wachstum der Weltwirtschaft als im Vorjahr. Das britische Votum, aus der Europäischen Union auszutreten, schafft zusätzliche Unsicherheiten - insbesondere für die Wirtschaft in Europa. Aber auch in den USA ist eine geringere Dynamik zu erwarten, vor allem infolge einer enttäuschenden Entwicklung am Arbeitsmarkt. Das Wachstum der Schwellenländer dürfte auf dem Niveau des Vorjahrs liegen.

Konjunkturausblick der Segmente1

Tabelle 2

Wachstum

2015
Ausblick Wachstum

2016
Pharmaceuticals-Markt 10 % 7 %
Consumer-Health-Markt 5 % 4 %
Saatgut- und Pflanzenschutzmarkt - 2 % - 1 %
Animal-Health-Markt 5 % 4 %

Vorjahreswerte angepasst

1 Eigene Berechnung, ausgenommen Pharmaceuticals-Markt: Quelle: IMS Health, IMS Market Prognosis Copyright 2016 sowie Consumer-Health-Markt 2015: Quelle: Nicholas Hall Copyright 2015. Alle Rechte vorbehalten; währungsbereinigt

Stand: Juli 2016

Für das Jahr 2016 erwartet Covestro für die Hauptabnehmerbranchen weiterhin ein verbessertes Konjunkturklima.

3. Umsatz- und Ergebnisprognose

Die Prognosen der alternativen Leistungskennzahlen EBITDA vor Sondereinflüssen, bereinigtes Ergebnis je Aktie sowie der währungs- und portfoliobereinigten Umsatzveränderung sind in Übereinstimmung mit den im Abschluss angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen und den in den Kapiteln 7 und 8 beschriebenen Bereinigungen ermittelt worden.

Die für unsere Prognose relevanten Wechselkurse haben wir an die aktuellen Entwicklungen angepasst und legen nun für das 2. Halbjahr 2016 die Wechselkurse vom 30. Juni 2016 zugrunde, z. B. einen EUR-USD-Kurs von 1,11. Eine Aufwertung (Abwertung) des Euro um 1 % gegenüber allen Währungen führt auf Jahresbasis zu einem Rückgang (Anstieg) des Umsatzes um etwa 300 Mio. € sowie zu einer Verringerung (Steigerung) des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA um ca. 90 Mio. €.

Nach dem im Mai 2016 unterzeichneten Vertrag über den Verkauf des Konsumentengeschäfts von Environmental Science in der Division Crop Science ist dieses nicht mehr im fortzuführenden Geschäft und damit nicht mehr in der Prognose enthalten.

Auf Basis der in diesem Bericht beschriebenen Geschäftsentwicklung ergeben sich unter Abwägung der Risiko- und Chancenpotenziale sowie unter der Annahme einer ganzjährigen Einbeziehung des Covestro-Geschäfts die folgenden Prognosen für das aktuelle Geschäftsjahr.

Bayer-Konzern

Wir planen nun für 2016 für den Bayer-Konzern inklusive Covestro einen Umsatz von 46 - 47 Mrd. € (bisher: über 47 Mrd. €). Dies entspricht nach wie vor währungs- und portfoliobereinigt einem Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir jetzt im oberen einstelligen Prozentbereich zu erhöhen (bisher: im mittleren einstelligen Prozentbereich). Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft (zur Berechnungsweise siehe Kapitel 8 "Bereinigtes Ergebnis je Aktie") wollen wir nun im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich steigern (bisher: im mittleren einstelligen Prozentbereich). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Covestro ab dem 19. April 2016 mit rund 64 % (vom 1. Januar bis 18. April 2016: mit rund 69 %) enthalten ist.

Summe Life Sciences

Für den Bereich Life Sciences, also den Bayer-Konzern ohne Covestro, planen wir unverändert einen Umsatz von ca. 35 Mrd. €. Dies entspricht währungs- und portfoliobereinigt nach wie vor einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir nun im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich zu erhöhen (bisher: im mittleren einstelligen Prozentbereich). In unserer Planung sind Dissynergien von rund 130 Mio. € aus der Verselbstständigung von Covestro sowie aus Desinvestitionen berücksichtigt.

Pharmaceuticals

Für Pharmaceuticals erwarten wir trotz teilweise rückläufiger Preisentwicklung nun einen Umsatz von über 16 Mrd. € (bisher: ca. 16 Mrd. €). Dies entspricht jetzt einem währungs- und portfoliobereinigten Zuwachs im oberen einstelligen Prozentbereich (bisher: im mittleren einstelligen Prozentbereich). Den Umsatz mit unseren neueren Pharma-Produkten wollen wir nun in Richtung 5,5 Mrd. € steigern (bisher: auf über 5 Mrd. €). Wir planen jetzt eine Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im unteren Zehner-Prozentbereich (bisher: mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich). Die um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge wollen wir verbessern.

Consumer Health

In der Division Consumer Health rechnen wir nun mit einem Umsatz von ca. 6 Mrd. € (bisher: über 6 Mrd. €). Wir planen jetzt ein währungs- und portfoliobereinigtes Umsatzwachstum im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich (bisher: im mittleren einstelligen Prozentbereich). Das EBITDA vor Sondereinflüssen erwarten wir nun auf dem Niveau des Vorjahres. (bisher: Steigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich).

Crop Science

In Anbetracht des weiterhin schwachen Marktumfelds planen wir jetzt für Crop Science einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres (bisher: währungs- und portfoliobereinigte Steigerung im unteren einstelligen Prozentbereich). Dies entspricht nominal einem Umsatz von etwa 10 Mrd. €. Wir planen nun einen Rückgang des EBITDA vor Sondereinflüssen im unteren einstelligen Prozentbereich (bisher: Steigerung im unteren einstelligen Prozentbereich).

Animal Health

Im Bereich Animal Health erwarten wir weiterhin einen Umsatz leicht über dem Niveau des Vorjahres.

Wir planen nach wie vor eine währungs- und portfoliobereinigte Steigerung des Umsatzes sowie einen Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen jeweils im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

Überleitung

Für das Jahr 2016 erwarten wir nun einen Umsatz von ca. 1 Mrd. € (bisher: auf dem Niveau des Vorjahres; Vorjahr: 1,1 Mrd. €). Das EBITDA vor Sondereinflüssen planen wir jetzt in einer Größenordnung von - 0,1 Mrd. € (bisher: - 0,2 Mrd. €).

Covestro

Covestro plant für das Jahr 2016 nun einen Umsatzrückgang (bisher: auf dem Niveau des Vorjahres) sowie im 2. Halbjahr 2016 ein um Sondereinflüsse bereinigtes EBITDA mindestens auf der Höhe des Vorjahres (bisher: Rückgang des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA für das Gesamtjahr).

Weitere Kennzahlen Bayer-Konzern

Für das Jahr 2016 planen wir unverändert Sonderaufwendungen in einer Größenordnung von etwa 0,5 Mrd €. Diese entfallen im Wesentlichen auf die Integration der erworbenen Consumer-Care-Geschäfte sowie auf Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neustrukturierung des Bayer-Konzerns.

Wir erwarten weiterhin ein Finanzergebnis von etwa - 1,2 Mrd. €. Darüber hinaus rechnen wir nach wie vor mit einer Steuerquote von ca. 24 %. Zum Jahresende 2016 gehen wir unverändert von einer Nettofinanzverschuldung von unter 16 Mrd. € aus.

Für weitere Details zur Geschäftsprognose verweisen wir auf unseren Geschäftsbericht 2015, Kapitel 18.2.

4. Konzernstrukturveränderungen

Die Bayer AG hat im April 2016 an der Covestro AG gehaltene Aktien in den Bayer Pension Trust e.V. eingelegt. Das Volumen dieser Aktien entsprach 10 Mio. Stück bzw. 4,9 % der ausgegebenen Aktien, sodass Bayer derzeit noch mit rund 64 % an Covestro beteiligt ist.

Im Mai 2016 unterzeichnete Crop Science einen Vertrag über den Verkauf des Konsumentengeschäfts von Environmental Science, das wir nun als nicht fortgeführtes Geschäft ausweisen. Environmental Science beinhaltet dementsprechend nur noch das Geschäft für professionelle Anwender. Die Kennzahlen und Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

5. Geschäftsentwicklung nach Segmenten und Regionen

5.1 Pharmaceuticals

Kennzahlen Pharmaceuticals

Tabelle 3

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 3.890 4.104 5,5 8,4
Umsatzveränderungen
Menge 8,5 % 9,6 %
Preis 1,4 % - 1,2 %
Währung 7,7 % - 2,9 %
Portfolio - 0,7 % 0,0 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 1.337 1.422 6,4 9,2
Nordamerika 1.009 1.027 1,8 4,3
Asien / Pazifik 1.117 1.219 9,1 10,3
Lateinamerika / Afrika / Nahost 427 436 2,1 11,2
EBITDA1 1.119 1.342 19,9
Sondereinflüsse - 74 - 10 .
EBITDA vor Sondereinflüssen1 1.193 1.352 13,3
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 30,7 % 32,9 % .
EBIT 772 988 28,0
Sondereinflüsse - 78 - 11 .
EBIT vor Sondereinflüssen1 850 999 17,5
Brutto-Cashflow2 807 871 7,9
Netto-Cashflow2 491 310 - 36,9
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 7.452 7.993 7,3 10,2
Umsatzveränderungen
Menge 7,9 % 11,1 %
Preis 0,6 % - 0,9 %
Währung 7,9 % - 2,9 %
Portfolio - 0,7 % 0,0 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 2.569 2.801 9,0 11,3
Nordamerika 1.908 2.016 5,7 6,6
Asien / Pazifik 2.131 2.349 10,2 10,8
Lateinamerika / Afrika / Nahost 844 827 - 2,0 14,1
EBITDA1 2.180 2.603 19,4
Sondereinflüsse - 98 - 10 .
EBITDA vor Sondereinflüssen1 2.278 2.613 14,7
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 30,6 % 32,7 % .
EBIT 1.519 1.686 11,0
Sondereinflüsse - 102 - 242 .
EBIT vor Sondereinflüssen1 1.621 1.928 18,9
Brutto-Cashflow2 1.561 1.832 17,4
Netto-Cashflow2 1.303 1.044 - 19,9

Vorjahreswerte angepasst; wpb.= währungs- und portfoliobereinigt; wb.= währungsbereinigt

1 Zur Definition siehe Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

2 Zur Definition siehe Kapitel 9.1 "Kapitalflussrechnung".

2. Quartal 2016

Umsatz

Der Umsatz von Pharmaceuticals erhöhte sich im 2. Quartal 2016 wpb. erfreulich um 8,4 % auf 4.104 Mio. €. Unsere neueren Produkte entwickelten sich weiterhin stark. Xarelto™, Eylea™, Xofigo™, Stivarga™ und Adempas™ erzielten einen Umsatz von insgesamt 1.332 Mio. € (Vorjahr: 1.051 Mio. €; wb. +28,8 %). Unser Pharmaceuticals-Geschäft konnten wir wb. in allen Regionen ausbauen.

Umsatzstärkste Pharmaceuticals-Produkte

Tabelle 4

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wb.
--- --- --- --- --- ---
Xarelto™ 549 703 28,1 30,1
davon USA 88 103 17,0 17,7
Eylea™ 301 418 38,9 40,9
davon USA1 0 0 . .
Kogenate™ / Kovaltry™ 299 280 - 6,4 - 5,6
davon USA 91 87 - 4,4 - 2,9
Mirena™-Produktfamilie 270 258 - 4,4 - 0,8
davon USA 181 168 - 7,2 - 5,6
Nexavar™ 231 221 - 4,3 - 2,0
davon USA 84 78 - 7,1 - 4,9
Betaferon™ / Betaseron™ 222 196 - 11,7 - 8,7
davon USA 109 111 1,8 3,0
YAZ™ / Yasmin™ / Yasminelle™ 174 166 - 4,6 0,9
davon USA 31 31 . 2,6
Adalat™ 168 161 - 4,2 1,0
davon USA 1 0 . .
Aspirin™ Cardio 127 138 8,7 16,4
davon USA 0 0 . .
Glucobay™ 129 128 - 0,8 6,6
davon USA 1 1 . .
Avalox™ / Avelox™ 99 88 - 11,1 - 9,1
davon USA 0 0 . .
Gadavist™ / Gadovist™ 71 89 25,4 28,8
davon USA 22 27 22,7 26,4
Xofigo™ 65 81 24,6 26,7
davon USA 45 56 24,4 24,9
Ultravist™ 84 84 . .
davon USA 1 2 . .
Stivarga™ 92 67 - 27,2 - 25,1
davon USA 48 33 - 31,3 - 29,7
Summe umsatzstärkste Produkte 2.881 3.078 6,8 10,1
Anteil am Pharmaceuticals-Umsatz 74 % 75 % . .
Summe umsatzstärkste Produkte USA 702 697
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wb.
--- --- --- --- --- ---
Xarelto™ 1.031 1.320 28,0 30,7
davon USA 166 189 13,9 14,0
Eylea™ 554 790 42,6 44,5
davon USA1 0 0 . .
Kogenate™ / Kovaltry™ 560 576 2,9 3,4
davon USA 165 183 10,9 10,3
Mirena™-Produktfamilie 502 506 0,8 2,9
davon USA 335 337 0,6 0,5
Nexavar™ 427 434 1,6 3,9
davon USA 155 159 2,6 2,6
Betaferon™ / Betaseron™ 430 386 - 10,2 - 8,3
davon USA 202 211 4,5 4,4
YAZ™ / Yasmin™ / Yasminelle™ 355 338 - 4,8 2,0
davon USA 64 71 10,9 11,0
Adalat™ 330 321 - 2,7 2,8
davon USA 2 1 - 50,0 - 47,1
Aspirin™ Cardio 263 275 4,6 11,0
davon USA 0 0 . .
Glucobay™ 259 267 3,1 8,3
davon USA 1 2 . .
Avalox™ / Avelox™ 209 186 - 11,0 - 7,2
davon USA 0 0 . .
Gadavist™ / Gadovist™ 140 171 22,1 24,5
davon USA 43 54 25,6 24,1
Xofigo™ 119 156 31,1 31,2
davon USA 86 106 23,3 23,1
Ultravist™ 157 155 - 1,3 4,8
davon USA 3 3 . .
Stivarga™ 163 134 - 17,8 - 16,4
davon USA 94 68 - 27,7 - 27,4
Summe umsatzstärkste Produkte 5.499 6.015 9,4 12,4
Anteil am Pharmaceuticals-Umsatz 74 % 75 % . .
Summe umsatzstärkste Produkte USA 1.316 1.384

wb. = währungsbereinigt

1 Vermarktungsrechte bei Regeneron Pharmaceuticals Inc., USA

Umsatz nach Produkten

Xarelto™ - unser oraler Gerinnungshemmer - erzielte erneut erfreuliche Umsatzzuwächse, im Wesentlichen aufgrund von Mengenausweitungen in Europa und Japan. In den USA, wo Xarelto™ von einer Tochtergesellschaft von Johnson &Johnson vermarktet wird, entwickelte sich das Geschäft ebenfalls positiv.
Die Umsätze mit dem Augenmedikament Eylea™ konnten wir in allen Regionen deutlich steigern, vor allem in Europa, Kanada und Japan.
Schwankungen im Bestellvolumen unseres Vertriebspartners führten bei den Blutgerinnungsmitteln Kogenate™ / Kovaltry™ zu rückläufigen Umsätzen.
Der Umsatz mit den Hormonspiralen der Mirena™-Produktfamilie - Mirena™ und Jaydess™ / Skyla™ - lag trotz Mengenrückgängen in den USA nahezu auf Vorjahresniveau.
Das Geschäft mit unserem Krebsmedikament Nexavar™ blieb leicht unter Vorjahr, insbesondere bedingt durch eine geringere Nachfrage in den USA.
Mit unserem Multiple-Sklerose-Präparat Betaferon™ / Betaseron™ verzeichneten wir insgesamt einen Umsatzrückgang, unter anderem aufgrund eines schwächeren Geschäftsverlaufs in Europa.
Die Umsätze unserer oralen Kontrazeptiva YAZ™ / Yasmin™ / Yasminelle™ bewegten sich wb. auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Der positiven Geschäftsentwicklung in China und den USA stand eine geringere Nachfrage in Europa gegenüber.
Umsatzsteigerungen bei Adalat™ gegen Bluthochdruck und koronare Herzerkrankungen, bei Aspirin™ Cardio zur Herzinfarktsekundärprävention sowie bei dem Antidiabetikum Glucobay™ resultierten im Wesentlichen aus Zuwächsen in China.
Der Umsatz des Antibiotikums Avalox™ / Avelox™ ging aufgrund des Patentablaufs erwartungsgemäß zurück. Die Rückgänge in nahezu allen Regionen konnten durch die erfreulichen Mengensteigerungen in China nicht kompensiert werden.
Mit unserem MRT-Kontrastmittel Gadavist™ / Gadovist™ erzielten wir deutliche Mengenausweitungen in den USA und Japan.
Die Umsätze unseres Krebsmedikaments Xofigo™ konnten wir vor allem in den USA und Europa steigern.
Der Umsatzzuwachs unseres Röntgen-Kontrastmittels Ultravist™ resultierte aus höheren Absatzmengen in Europa, die vorrangig auf eine günstige Wettbewerbssituation zurückzuführen sind.
Der Umsatz unseres Krebsmedikaments Stivarga™ ging bedingt durch stärkeren Wettbewerb in den USA deutlich zurück. Darüber hinaus hatten wir im Vorjahresquartal von der Auflösung einer Rabattrückstellung in Frankreich profitiert.
Der Umsatz von Adempas™ zur Behandlung von Lungenhochdruck belief sich auf 63 Mio. € (Vorjahr: 44 Mio. €; wb. +45,3 %) und beinhaltete die anteilige Erfassung der aus der sGC-Kooperation mit Merck &Co., USA, resultierenden Einmalzahlung. Besonders in den USA entwickelte sich das Geschäft positiv.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Pharmaceuticals stieg im 2. Quartal 2016 deutlich um 13,3 % auf 1.352 Mio. €. Den Ergebnisbeiträgen aus der sehr guten Geschäftsentwicklung standen erwartungsgemäß höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung gegenüber. Ergebnismindernd wirkten sich Währungseffekte in Höhe von etwa 40 Mio. € aus.

Das EBIT wuchs kräftig um 28,0 % auf 988 Mio. €. Hierin enthalten sind Sonderaufwendungen in Höhe von 11 Mio. € (Vorjahr: 78 Mio. €), die im Wesentlichen aus den Effizienzsteigerungsprogrammen resultierten.

1. Halbjahr 2016

Umsatz

Im 1. Halbjahr 2016 verbesserten wir den Umsatz von Pharmaceuticals wpb. um 10,2 % auf 7.993 Mio. €. Hierzu trugen insbesondere unsere neueren Produkte Xarelto™, Eylea™, Stivarga™, Xofigo™ und Adempas™ mit einem Umsatz von insgesamt 2.519 Mio. € (Vorjahr: 1.948 Mio. €) bei. Das Pharmaceuticals-Geschäft entwickelte sich in allen Regionen positiv.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg im 1. Halbjahr 2016 kräftig um 14,7 % auf 2.613 Mio. €. Dieser Ergebniszuwachs ist auf die sehr gute Geschäftsentwicklung zurückzuführen. Gegenläufig wirkten erwartungsgemäß höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie negative Währungseinflüsse in Höhe von etwa 80 Mio. €.

Das EBIT wuchs deutlich um 11,0 % auf 1.686 Mio. €. Die Sonderaufwendungen beliefen sich auf 242 Mio. € (Vorjahr 102 Mio. €) und resultierten im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte (Essure™) in Höhe von 231 Mio. €.

5.2 Consumer Health

Kennzahlen Consumer Health

Tabelle 5

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.590 1.553 - 2,3 4,0
Umsatzveränderungen
Menge 0,3 % 1,2 %
Preis 2,9 % 2,8 %
Währung 6,9 % - 6,3 %
Portfolio 60,5 % 0,0 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 409 415 1,5 7,3
Nordamerika 744 701 - 5,8 - 3,2
Asien / Pazifik 193 201 4,1 10,9
Lateinamerika / Afrika / Nahost 244 236 - 3,3 15,2
EBITDA1 301 297 - 1,3
Sondereinflüsse - 61 - 31 .
EBITDA vor Sondereinflüssen1 362 328 - 9,4
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 22,8 % 21,1 % .
EBIT 191 190 - 0,5
Sondereinflüsse - 61 - 32 .
EBIT vor Sondereinflüssen1 252 222 - 11,9
Brutto-Cashflow2 241 237 - 1,7
Netto-Cashflow2 161 241 49,7
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 3.146 3.073 - 2,3 3,1
Umsatzveränderungen
Menge 2,9 % - 0,1 %
Preis 2,9 % 3,2 %
Währung 6,3 % - 5,4 %
Portfolio 57,5 % 0,0 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 865 826 - 4,5 - 0,2
Nordamerika 1.425 1.378 - 3,3 - 2,5
Asien / Pazifik 373 402 7,8 12,6
Lateinamerika / Afrika / Nahost 483 467 - 3,3 18,4
EBITDA1 581 661 13,8
Sondereinflüsse - 150 - 50 .
EBITDA vor Sondereinflüssen1 731 711 - 2,7
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 23,2 % 23,1 % .
EBIT 365 433 18,6
Sondereinflüsse - 150 - 64 .
EBIT vor Sondereinflüssen1 515 497 - 3,5
Brutto-Cashflow2 468 522 11,5
Netto-Cashflow2 446 438 - 1,8

Vorjahreswerte angepasst; wpb. = währungs- und portfoliobereinigt; wb. = währungsbereinigt

1 Zur Definition siehe Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

2 Zur Definition siehe Kapitel 9.1 "Kapitalflussrechnung".

2. Quartal 2016

Umsatz

Der Umsatz von Consumer Health erhöhte sich im 2. Quartal 2016 wpb. um 4,0 % auf 1.553 Mio. €.

In den Regionen Lateinamerika / Afrika / Nahost, Europa und Asien / Pazifik verzeichneten wir eine gute Geschäftsentwicklung, während die Umsätze in Nordamerika im Vergleich zu einem starken Vorjahresquartal rückläufig waren. Sehr hohe Wachstumsraten erzielten unsere Marken Claritin™, Aspirin™, Bepanthen™ / Bepanthol™ und Canesten™.

Umsatzstärkste Consumer-Health-Produkte

Tabelle 6

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wb.
--- --- --- --- ---
Claritin™ 167 178 6,6 11,0
Aspirin™ 101 102 1,0 8,1
Aleve™ 121 110 - 9,1 - 5,1
Bepanthen™ / Bepanthol™ 88 95 8,0 20,7
Coppertone™ 99 94 - 5,1 - 0,9
Canesten™ 65 75 15,4 19,0
Dr Scholl's™1 78 65 - 16,7 - 13,6
Alka-Seltzer™-Produktfamilie 47 45 - 4,3 0,8
One A Day™ 52 55 5,8 5,8
Berocca™ 40 35 - 12,5 - 4,4
Summe 858 854 - 0,5 4,8
Anteil am Consumer-Health-Umsatz 54 % 55 %
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wb.
--- --- --- --- ---
Claritin™ 369 365 - 1,1 0,9
Aspirin™ 221 218 - 1,4 4,7
Aleve™ 218 200 - 8,3 - 5,4
Bepanthen™ / Bepanthol™ 182 187 2,7 15,4
Coppertone™ 182 175 - 3,8 - 1,8
Canesten™ 129 139 7,8 20,1
Dr Scholl's™1 136 125 - 8,1 - 6,9
Alka-Seltzer™-Produktfamilie 113 102 - 9,7 - 8,1
One A Day™ 95 99 4,2 4,3
Berocca™ 79 84 6,3 13,5
Summe 1.724 1.694 - 1,7 2,8
Anteil am Consumer-Health-Umsatz 55 % 55 %

Vorjahreswert von Aleve™ angepasst; wb. = währungsbereinigt

1 Markenrechte und Vertrieb nur in bestimmten Ländern außerhalb EU

Umsatz nach Produkten

Der Umsatz unseres Antihistaminikums Claritin™ stieg wb. deutlich, vor allem in China. Das Geschäft in den USA entwickelte sich trotz einer schwachen Allergiesaison positiv, hauptsächlich aufgrund der Markteinführung des Nasensprays ClariSpray™.
Der Umsatz von Aspirin™ lag wb. in allen Regionen über Vorjahr. Besonders erfreuliche Zuwächse erzielten wir in Lateinamerika und den USA. Inklusive des bei Pharmaceuticals ausgewiesenen Geschäfts mit Aspirin™ Cardio beliefen sich die Umsätze auf 240 Mio. € (Vorjahr: 228 Mio. €) und stiegen somit wb. um 12,7 %.
Das Geschäft mit unserem Analgetikum Aleve™ war insgesamt rückläufig. Dies ist im Wesentlichen auf die sich verschlechternde wirtschaftliche Situation in Brasilien sowie verstärkten Wettbewerb in den USA zurückzuführen.
Mit unseren Wundheilungs- und Hautpflegemitteln Bepanthen™/ Bepanthol™ erzielten wir wb. deutliche Umsatzzuwächse, hauptsächlich in Europa. Verstärkte Marketingaktivitäten in Russland sowie die Erweiterung des Portfolios um Bepanthen Sun™ in Frankreich trugen wesentlich zu diesem Anstieg bei.
Die Umsätze unseres Sonnenschutzmittels Coppertone™ lagen wb. leicht unter Vorjahr, primär bedingt durch wetterbedingte Umsatzrückgänge in den USA. Diese konnten wir durch Umsatzzuwächse in China nur teilweise kompensieren.
Die deutliche Ausweitung unseres Geschäfts mit dem Antimykotikum Canesten™ ist auf Mengensteigerungen in allen Regionen zurückzuführen, insbesondere in China und Deutschland.
Der Umsatz mit unseren Fußpflegeprodukten Dr. Scholl's™ sank in den USA aufgrund des schwächeren Marktumfeldes und erhöhten Wettbewerbs.
Das Geschäft mit unserem Vitaminpräparat One A Day™ profitierte unter anderem von Produktlinienerweiterungen in den USA.
Die Umsätze unseres Multivitaminproduktes Berocca™ gingen erwartungsgemäß zurück, vor allem in Asien / Pazifik. Grund hierfür waren unter anderem höhere Verkäufe im Vorquartal.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Consumer Health ging im 2. Quartal 2016 um 9,4 % auf 328 Mio. € (Vorjahr: 362 Mio. €) zurück. Die Ergebnisbeiträge aus dem guten Geschäftsverlauf und den Kostensynergien konnten die höheren Marketinginvestitionen sowie Allokationsbelastungen und Währungseffekte von etwa - 25 Mio. € nicht kompensieren.

Das EBIT lag mit 190 Mio. € (- 0,5 %) auf dem Niveau des Vorjahres. Hierin enthalten sind Sonderaufwendungen in Höhe von 32 Mio. € (Vorjahr: 61 Mio. €), die im Wesentlichen aus den Kosten für die Integration erworbener Geschäfte von 29 Mio. € resultieren.

1. Halbjahr 2016

Umsatz

Im 1. Halbjahr 2016 erhöhte sich der Umsatz von Consumer Health wpb. um 3,1 % auf 3.073 Mio. €. Besonders positiv entwickelte sich das Geschäft in Lateinamerika sowie in der Region Asien / Pazifik, während die Umsätze in den USA rückläufig waren.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen verringerte sich im 1. Halbjahr 2016 leicht um 2,7 % auf 711 Mio. € (Vorjahr: 731 Mio. €). Die Ergebnisbeiträge aus dem guten Geschäftsverlauf und den Kostensynergien konnten die höheren Marketinginvestitionen sowie Allokationsbelastungen und Währungseffekte von etwa - 40 Mio. € nicht kompensieren.

Das EBIT stieg im 1. Halbjahr deutlich um 18,6 % auf 433 Mio. € (Vorjahr: 365 Mio. €). Die Sonderaufwendungen beliefen sich auf 64 Mio. € (Vorjahr: 150 Mio. €). Darin enthalten sind Aufwendungen für die Integration erworbener Geschäfte in Höhe von 47 Mio. € sowie für Effizienzsteigerungsmaßnahmen in Höhe von 17 Mio. €.

5.3 Crop Science

Kennzahlen Crop Science

Tabelle 7

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 2.636 2.518 - 4,5 0,4
Umsatzveränderungen
Menge - 0,6 % - 1,0 %
Preis 0,1 % 1,4 %
Währung 10,1 % - 5,2 %
Portfolio 0,8 % 0,3 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 851 808 - 5,1 0,9
Nordamerika 873 812 - 7,0 - 3,4
Asien / Pazifik 442 455 2,9 8,4
Lateinamerika / Afrika / Nahost 470 443 - 5,7 - 0,2
EBITDA1 694 633 - 8,8
Sondereinflüsse - 28 - 30 .
EBITDA vor Sondereinflüssen1 722 663 - 8,2
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 27,4 % 26,3 % .
EBIT 561 512 - 8,7
Sondereinflüsse - 28 - 30 .
EBIT vor Sondereinflüssen1 589 542 - 8,0
Brutto-Cashflow2 529 468 - 11,5
Netto-Cashflow2 752 1.088 44,7
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 5.642 5.454 - 3,3 0,8
Umsatzveränderungen
Menge - 1,6 % - 0,8 %
Preis 1,8 % 1,6 %
Währung 7,4 % - 4,3 %
Portfolio 0,7 % 0,2 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 2.179 2.113 - 3,0 1,1
Nordamerika 1.781 1.721 - 3,4 - 0,1
Asien / Pazifik 802 797 - 0,6 3,5
Lateinamerika / Afrika / Nahost 880 823 - 6,5 0,3
EBITDA1 1.673 1.719 2,7
Sondereinflüsse - 70 - 33 .
EBITDA vor Sondereinflüssen1 1.743 1.752 0,5
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 30,9 % 32,1 % .
EBIT 1.416 1.467 3,6
Sondereinflüsse - 75 - 33 .
EBIT vor Sondereinflüssen1 1.491 1.500 0,6
Brutto-Cashflow2 1.220 1.234 1,1
Netto-Cashflow2 - 29 422 .

Vorjahreswerte angepasst; wpb. = währungs- und portfoliobereinigt; wb. = währungsbereinigt

1 Zur Definition siehe Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

2 Zur Definition siehe Kapitel 9.1 "Kapitalflussrechnung".

2. Quartal 2016

Umsatz

Im 2. Quartal 2016 erzielte Crop Science einen Umsatz von 2.518 Mio. € (wpb. +0,4 %). Bei Crop Protection / Seeds konnten wir trotz eines weiterhin schwachen Marktumfelds das Vorjahresniveau halten. Environmental Science verzeichnete leichte Umsatzrückgänge.

Nach der im Mai 2016 erfolgten Unterzeichnung des Vertrags über den Verkauf des Konsumentengeschäfts von Environmental Science weisen wir dieses als nicht fortgeführtes Geschäft aus. Environmental Science beinhaltet dementsprechend nur noch das Geschäft für professionelle Anwender. Die Kennzahlen und Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern

Tabelle 8

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- --- ---
Crop Protection / Seeds 2.472 2.363 - 4,4 0,5
Crop Protection 2.137 2.055 - 3,8 1,4
Herbicides 787 769 - 2,3 3,9
Fungicides 827 840 1,6 6,0
Insecticides 360 302 - 16,1 - 11,9
SeedGrowth 163 144 - 11,7 - 6,1
Seeds 335 308 - 8,1 - 4,8
Environmental Science 164 155 - 5,5 - 1,2
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- --- ---
Crop Protection / Seeds 5.361 5.182 - 3,3 0,8
Crop Protection 4.429 4.237 - 4,3 - 0,2
Herbicides 1.693 1.614 - 4,7 - 0,1
Fungicides 1.657 1.667 0,6 4,5
Insecticides 695 586 - 15,7 - 12,1
SeedGrowth 384 370 - 3,6 0,3
Seeds 932 945 1,4 5,9
Environmental Science 281 272 - 3,2 1,1

Vorjahreswerte angepasst; wpb. = währungs- und portfoliobereinigt

Umsätze nach Regionen

In Europa lag der Umsatz mit 808 Mio. € leicht über Vorjahresniveau (wb. +0,9 %). Einem prozentual zweistelligen Wachstum bei SeedGrowth, Insektiziden und Herbiziden stand ein deutlicher Umsatzrückgang bei den Fungiziden gegenüber, insbesondere in Deutschland. Eine erfreuliche Geschäftsentwicklung verzeichneten wir bei Gemüsesaatgut. Das Environmental-Science-Geschäft blieb deutlich hinter dem Vorjahr zurück.
In Nordamerika reduzierte sich der Umsatz um wb. 3,4 % auf 812 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahresquartal war der Umsatz bei Seeds saisonal bedingt deutlich rückläufig. Höhere Umsätze mit Sojabohnensaatgut konnten den Geschäftsrückgang mit Raps und Baumwollsaatgut nicht ausgleichen. Die Umsätze mit Saatgutbehandlungsmitteln und Insektiziden blieben ebenfalls deutlich unter Vorjahr. Hingegen erzielten wir mit Fungiziden ein sehr erfreuliches Wachstum. Auch das Herbizidgeschäft konnten wir ausweiten. Bei Environmental Science sank der Umsatz leicht.
In der Region Asien / Pazifik erzielten wir ein deutliches Umsatzwachstum auf 455 Mio. € (wb. +8,4 %), insbesondere aufgrund einer sehr erfreulichen Entwicklung in China und Australien. Bei Crop Protection konnten wir das Geschäft in der Region in allen Bereichen ausbauen, insbesondere bei SeedGrowth und Fungiziden. Die Umsätze des Geschäftsbereichs Seeds stiegen prozentual zweistellig. Environmental Science hingegen verzeichnete einen deutlichen Umsatzrückgang.
Der Umsatz in Lateinamerika / Afrika / Nahost blieb mit 443 Mio. € auf Vorjahresniveau (wb. - 0,2 %). Eine sehr erfreuliche Entwicklung des Fungizid- und des Gemüsesaatgutgeschäfts wurde durch einen deutlichen Geschäftsrückgang bei Herbiziden und SeedGrowth sowie eine starke Umsatzverringerung bei Insektiziden in Brasilien überkompensiert. Environmental Science wuchs prozentual zweistellig.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science ging im 2. Quartal 2016 um 8,2 % auf 663 Mio. € zurück (Vorjahr: 722 Mio. €). Gestiegene Herstellungskosten und leicht geringere Absatzmengen sowie ein Währungseffekt von rund - 10 Mio. € konnten durch höhere Absatzpreise und niedrigere Aufwendungen für Marketing und Vertrieb nur teilweise kompensiert werden.

Das EBIT verringerte sich um 8,7 % auf 512 Mio. €. Hierin enthalten waren Sonderaufwendungen in Höhe von 30 Mio. € (Vorjahr: 28 Mio. €), im Wesentlichen aus Restrukturierungsmaßnahmen.

1. Halbjahr 2016

Umsatz

Im 1. Halbjahr 2016 erreichte der Umsatz von Crop Science mit 5.454 Mio. € trotz des schwierigen Marktumfelds das Niveau des Vorjahres (wpb. +0,8 %). Bei Crop Protection / Seeds kompensierte die positive Entwicklung bei Fungiziden die rückläufigen Umsätze mit Insektiziden. Das Saatgut- und das Environmental-Science-Geschäft konnten wir ausweiten. Regional steigerten wir in Asien / Pazifik und Europa unsere Umsätze. Das Geschäft in Nordamerika sowie Lateinamerika / Afrika / Nahost blieb hingegen auf Vorjahresniveau.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science lag im 1. Halbjahr 2016 mit 1.752 Mio. € auf Vorjahresniveau (+0,5 %, Vorjahr: 1.743 Mio. €). Positiven Ergebnisbeiträgen aus höheren Absatzpreisen standen gestiegene Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, niedrigere Absatzmengen sowie ein negativer Währungseffekt von rund 25 Mio. € gegenüber.

Das EBIT stieg leicht um 3,6 % auf 1.467 Mio. €. Hierin enthalten waren Sonderaufwendungen in Höhe von 33 Mio. € (Vorjahr: 75 Mio. €), im Wesentlichen aus Restrukturierungsmaßnahmen.

5.4 Animal Health

Kennzahlen Animal Health

Tabelle 9

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 428 426 - 0,5 4,2
Umsatzveränderungen
Menge 8,1 % 1,4 %
Preis - 2,0 % 2,8 %
Währung 13,1 % - 4,7 %
Portfolio 0,0 % 0,0 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 111 114 2,7 7,2
Nordamerika 193 193 . 2,6
Asien / Pazifik 72 71 - 1,4 4,2
Lateinamerika / Afrika / Nahost 52 48 - 7,7 3,8
EBITDA1 113 100 - 11,5
Sondereinflüsse - 7 - .
EBITDA vor Sondereinflüssen1 120 100 - 16,7
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 28,0 % 23,5 % .
EBIT 105 93 - 11,4
Sondereinflüsse - 6 - .
EBIT vor Sondereinflüssen1 111 93 - 16,2
Brutto-Cashflow2 83 69 - 16,9
Netto-Cashflow2 85 48 - 43,5
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 814 834 2,5 6,4
Umsatzveränderungen
Menge 6,6 % 4,7 %
Preis - 0,3 % 1,7 %
Währung 12,1 % - 3,9 %
Portfolio 0,0 % 0,0 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 230 242 5,2 8,3
Nordamerika 325 355 9,2 9,8
Asien / Pazifik 147 138 - 6,1 - 2,0
Lateinamerika / Afrika / Nahost 112 99 - 11,6 3,6
EBITDA1 205 221 7,8
Sondereinflüsse - 17 - 1 .
EBITDA vor Sondereinflüssen1 222 222 .
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 27,3 % 26,6 % .
EBIT 170 207 21,8
Sondereinflüsse - 38 - 1 .
EBIT vor Sondereinflüssen1 208 208 .
Brutto-Cashflow2 155 155 .
Netto-Cashflow2 205 28 - 86,3

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt; wb. = währungsbereinigt

1 Zur Definition siehe Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

2 Zur Definition siehe Kapitel 9.1 "Kapitalflussrechnung".

2. Quartal 2016

Umsatz

Im 2. Quartal 2016 erzielte Animal Health einen wpb. Umsatzanstieg um 4,2 % auf 426 Mio. €. Alle Regionen entwickelten sich wb. positiv - den stärksten Zuwachs erzielten wir in Europa.

Umsatzstärkste Animal-Health-Produkte

Tabelle 10

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wb.
--- --- --- --- ---
Advantage™-Produktfamilie 169 157 - 7,1 - 3,7
Seresto™ 48 67 39,6 44,6
Drontal™-Produktfamilie 30 32 6,7 9,3
Baytril™ 27 24 - 11,1 - 5,8
Summe 274 280 2,2 6,0
Anteil am Animal-Health-Umsatz 64 % 66 %
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wb.
--- --- --- --- ---
Advantage™-Produktfamilie 313 305 - 2,6 - 0,4
Seresto™ 76 121 59,2 61,7
Drontal™-Produktfamilie 61 64 4,9 8,2
Baytril™ 57 52 - 8,8 - 4,4
Summe 507 542 6,9 9,5
Anteil am Animal-Health-Umsatz 62 % 65 %

wb. = währungsbereinigt

Umsatzerlöse nach Produkten

Der Umsatz unserer Advantage™ -Produktfamilie mit Floh-, Zecken- und Entwurmungsmitteln war hauptsächlich aufgrund erhöhten Wettbewerbsdrucks rückläufig.
Mit unserem Floh- und Zeckenhalsband Seresto™ erzielten wir deutliche Umsatzzuwächse, im Wesentlichen durch eine erhöhte Nachfrage in den USA. Auch in Europa konnten wir die Umsätze steigern.
Das Geschäft mit unseren Entwurmungsmitteln der Drontal™ -Produktfamilie profitierte unter anderem von Mengensteigerungen in den USA.
Die Umsätze unseres Antibiotikums Baytril™ sanken aufgrund eines insgesamt schwächeren Marktumfelds sowie generischen Wettbewerbs in den USA.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Animal Health verringerte sich im 2. Quartal 2016 um 16,7 % auf 100 Mio. € (Vorjahr: 120 Mio. €). Maßgeblich hierfür waren im Wesentlichen saisonale Verschiebungen bei den Aufwendungen für Marketing und Vertrieb sowie negative Währungseinflüsse in Höhe von etwa 5 Mio. €.

Das EBIT lag mit 93 Mio. € um 11,4 % unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 105 Mio. €). Hierin waren keine Sonderaufwendungen enthalten (Vorjahr: 6 Mio. €).

1. Halbjahr 2016

Umsatz

Der Umsatz von Animal Health erhöhte sich im 1. Halbjahr 2016 wpb. um 6,4 % auf 834 Mio. €. Den stärksten Umsatzzuwachs erzielten wir in den USA sowie in Europa.

Ergebnis

Im 1. Halbjahr 2016 betrug das EBITDA vor Sondereinflüssen 222 Mio. € (Vorjahr: 222 Mio. €) und lag damit auf Vorjahresniveau. Positiven Ergebnisbeiträgen aus der guten Geschäftsentwicklung standen höhere Aufwendungen für Marketing und Vertrieb sowie negative Währungseinflüsse von rund 10 Mio. € gegenüber.

Das EBIT von Animal Health konnten wir um 21,8 % auf 207 Mio. € (Vorjahr: 170 Mio. €) steigern. Hierin waren Sondereinflüsse in Höhe von 1 Mio. € enthalten (Vorjahr: 38 Mio. €).

5.5 Covestro

Kennzahlen Covestro

Tabelle 11

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 3.185 2.975 - 6,6 - 3,9
Umsatzveränderungen
Menge 7,0 % 5,0 %
Preis - 6,4 % - 8,9 %
Währung 10,6 % - 2,7 %
Portfolio 0,0 % 0,0 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 1.158 1.126 - 2,8 - 2,8
Nordamerika 766 686 - 10,4 - 8,4
Asien / Pazifik 904 866 - 4,2 0,6
Lateinamerika / Afrika / Nahost 357 297 - 16,8 - 9,8
EBITDA1 448 543 21,2
Sondereinflüsse - 58 -
EBITDA vor Sondereinflüssen1 506 543 7,3
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 15,9 % 18,3 %
EBIT 278 367 32,0
Sondereinflüsse - 59 -
EBIT vor Sondereinflüssen1 337 367 8,9
Brutto-Cashflow2 359 428 19,2
Netto-Cashflow2 360 309 - 14,2
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 6.199 5.825 - 6,0 - 4,3
Umsatzveränderungen
Menge 4,7 % 5,4 %
Preis - 5,4 % - 9,7 %
Währung 10,1 % - 1,7 %
Portfolio 0,0 % 0,0 %
nominal wb.
Umsatzerlöse nach Regionen
Europa 2.251 2.215 - 1,6 - 1,6
Nordamerika 1.484 1.369 - 7,7 - 7,7
Asien / Pazifik 1.760 1.659 - 5,7 - 2,7
Lateinamerika / Afrika / Nahost 704 582 - 17,3 - 9,9
EBITDA1 851 1.047 23,0
Sondereinflüsse - 79 -
EBITDA vor Sondereinflüssen1 930 1.047 12,6
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1 15,0 % 18,0 %
EBIT 497 703 41,4
Sondereinflüsse - 101 -
EBIT vor Sondereinflüssen1 598 703 17,6
Brutto-Cashflow2 671 835 24,4
Netto-Cashflow2 523 478 - 8,6

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt; wb. = währungsbereinigt

1 Zur Definition siehe Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

2 Zur Definition siehe Kapitel 9.1 "Kapitalflussrechnung".

2. Quartal 2016

Umsatz

Der Umsatz von Covestro sank im 2. Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wpb. um 3,9 % auf 2.975 Mio. €. Die Absatzpreise waren im Wesentlichen bedingt durch die Rohstoffpreisentwicklung deutlich rückläufig, insbesondere bei Polyurethanes. Die Absatzmengen lagen insgesamt über denen des Vorjahresquartals.

Umsatz nach Business Units

Tabelle 12

Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- ---
Polyurethanes 1.638 1.482 - 9,5 - 6,7
Polycarbonates 828 831 0,4 3,7
Coatings, Adhesives, Specialties 561 532 - 5,2 - 3,0
Sonstiges Covestro-Geschäft 158 130 - 17,7 - 18,4
Summe 3.185 2.975 - 6,6 - 3,9
Veränderung in % Veränderung in %
in Mio. € H1 2015 H1 2016 nominal wpb.
--- --- --- --- ---
Polyurethanes 3.189 2.883 - 9,6 - 7,7
Polycarbonates 1.592 1.617 1,6 3,6
Coatings, Adhesives, Specialties 1.095 1.044 - 4,7 - 3,5
Sonstiges Covestro-Geschäft 323 281 - 13,0 - 13,0
Summe 6.199 5.825 - 6,0 - 4,3

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt

Umsatzerlöse nach Business Units

Bei Polyurethanes führten deutlich gesunkene Absatzpreise, die nicht durch höhere Absatzmengen kompensiert werden konnten, zu einem wpb. Umsatzrückgang um 6,7 % auf 1.482 Mio. €.
Bei Polycarbonates erhöhte sich der Umsatz wpb. um 3,7 % auf 831 Mio. €. Hier konnten höhere Verkaufsmengen niedrigere Verkaufspreise mehr als ausgleichen.
Bei Coatings, Adhesives, Specialties sank der Umsatz wpb. um 3,0 % auf 532 Mio. €, da die Absatzpreise leicht unter Vorjahr lagen. Die Absatzmengen blieben auf Vorjahresniveau.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Covestro verbesserte sich im 2. Quartal 2016 um 7,3 % auf 543 Mio. € (Vorjahr: 506 Mio. €). Die Auswirkung niedrigerer Absatzpreise wurde durch gesunkene Rohstoffpreise und höhere Absatzmengen in Summe überkompensiert. Ein Währungseffekt von etwa - 5 Mio. € wirkte ergebnisbelastend.

Das EBIT stieg gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich um 32,0 % auf 367 Mio. €. Es fielen keine Sondereinflüsse an (Vorjahr: - 59 Mio. €).

1. Halbjahr 2016

Umsatz

Der Umsatz von Covestro sank im 1. Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wpb. um 4,3 % auf 5.825 Mio. €. Die Absatzpreise waren in allen drei Business Units rückläufig, insbesondere bei Polyurethanes. Die Absatzmengen lagen insgesamt über denen des Vorjahreszeitraums: Bei Polycarbonates und Polyurethanes konnten sie gesteigert werden, während sie in der Business Unit Coatings, Adhesives, Specialties auf Vorjahresniveau lagen.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 12,6 % auf 1.047 Mio. €. Niedrigere Rohstoffkosten konnten den Rückgang der Absatzpreise kompensieren. Zudem wirkte sich eine Ausweitung der Absatzmengen positiv auf das Ergebnis aus.

Das EBIT verbesserte sich um 41,4 % auf 703 Mio. €. Es fielen keine Sondereinflüsse an (Vorjahr: - 101 Mio. €).

6. Forschung, Entwicklung, Innovation

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung des Konzerns beliefen sich im 2. Quartal 2016 auf 1.122 Mio. € (wb. +9,4 %). Davon entfielen 1.060 Mio. € auf die Life-Science-Bereiche (wb. +10,5 %).

Angaben zu Forschung und Entwicklung

Tabelle 13

F&E-Kosten F&E-Kosten F&E-Kosten F&E-Kosten F&E-Kosten F&E-Kosten
Veränderung in % Veränderung in %
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. € Q2

2015
Q2

2016
wb. H1

2015
H1

2016
wb.
--- --- --- --- --- --- ---
Pharmaceuticals 581 679 17,0 1,114 1.379 23,6
Consumer Health 65 71 10,8 117 129 11,1
Crop Science 268 272 3,7 506 533 6,9
Animal Health 32 34 9,4 65 64 .
Summe Life Sciences1 967 1.060 10,5 1,852 2.105 14,1
Covestro 68 62 - 5,9 127 126 0,8
Summe Konzern 1.035 1.122 9,4 1,979 2.231 13,3
Um Sondereinflüsse bereinigte F&E-Kosten Um Sondereinflüsse bereinigte F&E-Kosten Um Sondereinflüsse bereinigte F&E-Kosten Um Sondereinflüsse bereinigte F&E-Kosten Um Sondereinflüsse bereinigte F&E-Kosten Um Sondereinflüsse bereinigte F&E-Kosten
Veränderung in % Veränderung in %
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. € Q2

2015
Q2

2016
wb. H1

2015
H1

2016
wb.
--- --- --- --- --- --- ---
Pharmaceuticals 578 679 17,6 1.111 1.346 21,0
Consumer Health 60 60 3,3 110 116 7,3
Crop Science 268 265 1,1 506 526 5,5
Animal Health 32 34 9,4 65 64 .
Summe Life Sciences1 959 1.042 9,6 1.842 2.052 11,9
Covestro 67 62 - 4,5 126 126 1,6
Summe Konzern 1.026 1.104 8,6 1.968 2.178 11,2

Vorjahreswerte angepasst

1 Inklusive Überleitung

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte des Konzerns beliefen sich auf 589 Mio. € (Vorjahr: 601 Mio. €), davon entfielen auf die Life-Science-Bereiche 509 Mio. € (Vorjahr: 466 Mio. €).

In Ergänzung zur Ende 2015 geschlossenen Partnerschaft mit CRISPR Therapeutics AG, Schweiz, unterschrieben Bayer und ERS Genomics, Irland, im Mai 2016 eine Vereinbarung, die Bayer Zugang zu den CRISPR-Cas9-Genome-Editierungs-Patenten von ERS erlaubt. Bayer erhält damit Rechte für definierte Forschungsanwendungen dieser Technologie in ausgewählten strategischen Kerngebieten.

Pharmaceuticals

Mit mehreren Arzneimittelkandidaten aus unserer Forschungs- und Entwicklungspipeline führen wir klinische Studien durch.

Die wichtigsten Arzneimittelkandidaten der klinischen Prüfungsphase II sind:

Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Phase II)1

Tabelle 14

Projekte Indikation
Anetumab Ravtansine (Mesothelin ADC) Krebs
Ang2-Antikörper + Aflibercept Schwere Augenerkrankungen2
BAY 1142524 (Chymase-Inhibitor) Herzinsuffizienz
BAY 2306001 (IONIS-FXIRx) Prävention von Thrombosen3
Copanlisib (PI3K-Inhibitor) Rezidivierendes/resistentes Non Hodgkin Lymphom (NHL)
Molidustat (HIF-PH-Inhibitor) Renale Anämie
Neladenoson bialanate (BAY 1067197) Herzinsuffizienz
PDGFR-beta + Aflibercept Feuchte altersbedingte Makula-Degeneration2
Radium-223-Dichlorid Brustkrebs mit Knochenmetastasen
Radium-223-Dichlorid Krebs, verschiedene Studien
Regorafenib Krebs
Riociguat Diffuse systemische Sklerose
Riociguat Zystische Fibrose
Rivaroxaban Sekundärprophylaxe akutes Koronarsyndrom (ACS)4
Vericiguat (BAY 1021189, sGC-Stimulator) Chronische Herzinsuffizienz
Vilaprisan (S-PRM) Symptomatische Gebärmuttermyome
Vilaprisan (S-PRM) Endometriose

1 Stand: 18. Juli 2016

2 Durchgeführt von Regeneron Pharmaceuticals, Inc.

3 Durchgeführt von Ionis Pharmaceuticals, Inc.

4 Durchgeführt von Janssen Research & Development, LLC

Das Wesen der Arzneimittelforschung und -entwicklung bedingt, dass nicht alle Wirkstoffe das jeweils festgelegte Projektziel erreichen werden. Es besteht die Möglichkeit, dass einige oder alle der hier aufgeführten Projekte aufgrund wissenschaftlicher und / oder wirtschaftlicher Erwägungen abgebrochen werden und somit nicht zu einem marktfähigen Produkt führen. Zudem ist es möglich, dass die für diese Wirkstoffe erforderliche Zulassung als Arzneimittel durch die Food and Drug Administration (FDA), die European Medicines Agency (EMA) oder eine andere Zulassungsbehörde nicht erteilt wird. Darüber hinaus überprüfen wir unsere Forschungs- und Entwicklungspipeline regelmäßig, um die aussichtsreichsten Pharmaceuticals-Projekte mit Priorität voranzutreiben.

Gemäß der Empfehlung eines unabhängigen Datenkontrollgremiums (Data Monitoring Committee, DMC) beendeten wir im Mai 2016 eine Phase-II-Studie mit Riociguat (Handelsname: Adempas™) bei Patienten mit Lungenhochdruck als Begleiterkrankung der idiopathischen interstitiellen Pneumonie (PH-IIP).

Darüber hinaus werden wir die Entwicklung von BAY 98-7196 + Anastrozol (Intravaginalring) in der Indikation Endometriose nicht weiter fortführen.

Die wichtigsten Arzneimittelkandidaten der klinischen Prüfungsphase III sind:

Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Phase III)1

Tabelle 15

Projekte Indikation
Amikacin Inhale Lungeninfektionen
BAY 1841788 (ODM- 201, AR-Antagonist) Kastrationsresistentes, nicht metastasiertes Prostatakarzinom
BAY 1841788 (ODM- 201, AR-Antagonist) Metastasiertes hormonsensitives Prostatakarzinom
Damoctocog alfa pegol (BAY 94- 9027, long-acting rFVIII) Hämophilie A
Ciprofloxacin DPI Lungeninfektionen
Copanlisib (PI3K-Inhibitor) Verschiedene Arten von Non Hodgkin's Lymphomen (NHL)
Finerenone (MR-Antagonist) Diabetische Nierenerkrankung
Radium- 223-Dichlorid Kombinationsbehandlung von kastrationsresistentem Prostatakrebs
Regorafenib Refraktärer Leberkrebs
Regorafenib Darmkrebs, adjuvante Therapie
Riociguat Pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) bei Patienten, die nur unzureichend auf PDE- 5i/ERA ansprachen
Rivaroxaban Prävention schwerer kardialer Ereignisse (MACE)
Rivaroxaban Anti-Koagulation in Patienten mit chronischem Herzversagen2
Rivaroxaban Langzeitprävention venöser Thromboembolien
Rivaroxaban VTE-Prävention bei Hochrisikopatienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus2
Rivaroxaban Embolische Schlaganfälle unklarer Ursache
Rivaroxaban Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
Tedizolid Lungeninfektionen

1 Stand: 18. Juli 2016

2 Durchgeführt von Janssen Research & Development, LLC

Das Wesen der Arzneimittelforschung und -entwicklung bedingt, dass nicht alle Wirkstoffe das jeweils festgelegte Projektziel erreichen werden. Es besteht die Möglichkeit, dass einige oder alle der hier aufgeführten Projekte aufgrund wissenschaftlicher und / oder wirtschaftlicher Erwägungen abgebrochen werden und somit nicht zu einem marktfähigen Produkt führen. Zudem ist es möglich, dass die für diese Wirkstoffe erforderliche Zulassung als Arzneimittel durch die Food and Drug Administration (FDA), die European Medicines Agency (EMA) oder eine andere Zulassungsbehörde nicht erteilt wird. Darüber hinaus überprüfen wir unsere Forschungs- und Entwicklungspipeline regelmäßig, um die aussichtsreichsten Pharmaceuticals-Projekte mit Priorität voranzutreiben.

Eine klinische Phase-III-Studie bei inoperablem Leberkrebs mit dem Wirkstoff Regorafenib (Handelsname: Stivarga™) erreichte im Mai 2016 den primären Endpunkt - eine statistisch signifikante Verbesserung der Gesamtüberlebenszeit. In der Studie wurde Regorafenib bei Patienten mit Leberzellkarzinom untersucht, deren Krankheit während der vorausgegangenen Behandlung mit Sorafenib (Handelsname: Nexavar™) weiter fortgeschritten war. Wir planen, auf Basis dieser Daten im Laufe des Jahres 2016 die Zulassung für Regorafenib zur Behandlung bei inoperablem Leberkrebs zu beantragen.

Mit Orion Corporation, Espoo, Finnland, vereinbarten wir im Juni 2016, das globale klinische Entwicklungsprogramm für den neuartigen Androgenrezeptor-Antagonisten BAY-1841788 (0DM-201) zu erweitern. In einer neuen klinischen Phase-III-Studie soll der Einsatz von BAY-1841788 bei Männern untersucht werden, die wegen eines neu diagnostizierten metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) eine Hormontherapie als Behandlung der ersten Wahl erhalten.

Des Weiteren schlossen wir im Juni 2016 mit dem US-amerikanischen Studien-Netzwerk NSABP (National Surgical Adjuvant Breast and Bowel Project), einer führenden Organisation für Kooperationen bei klinischen Studien, eine neue Forschungspartnerschaft. Eine klinische Phase-III-Studie soll den Einsatz von Regorafenib als Einzelsubstanz zur adjuvanten Behandlung im Anschluss an eine adjuvante Chemotherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem, aber noch nicht metastasiertem Darmkrebs untersuchen.

Die wichtigsten noch im Zulassungsprozess befindlichen Arzneimittelkandidaten sind:

Einreichungen1

Tabelle 16

Projekte Indikation
LCS-16 (ULD LNG Contraceptive System) EU, USA, Empfängnisverhütung
Rivaroxaban2 USA, Sekundärprophylaxe des akuten Koronarsyndroms (ACS)

1 Stand: 18. Juli 2016

2 Eingereicht von Janssen Research &Development, LLC

Im Mai 2016 erhielt Gadavist™ / Gadovist™ (Wirkstoff: Gadobutrol) von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) als erstes Kontrastmittel die Zulassung zur Magnetresonanzangiographie (MRA) bei bekannter oder vermuteter Erkrankung der supra-aortalen Arterien oder der Nierenarterien bei Patienten in allen Altersklassen.

Consumer Health

Im April 2016 haben wir unser Claritin™-Portfolio in den USA um ClariSpray™ erweitert. Dabei handelt es sich um ein 24 Stunden wirksames Nasenspray zur Behandlung von Allergiesymptomen.

Im Juni 2016 begannen wir in den USA mit der Vermarktung von Aleve™ Direct Therapy, mit dem wir unser Angebot im Bereich der Schmerzlinderung erweitern. Es handelt sich um ein medizinisches Gerät zur transkutanen elektrischen Nervenstimulation, das bei Schmerzen und Verspannungen im unteren Rückenbereich eingesetzt wird.

Crop Science

Im April 2016 gab Crop Science eine auf fünf Jahre angelegte Forschungspartnerschaft mit dem Institut für Geographie und dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg bekannt. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung neuer digitaler Lösungen für die Landwirtschaft auf Basis von geoinformatischen Methoden und Modellen, welche anhand relevanter Geobasisdaten wie Boden-, Klima-, Relief- und Nutzungsparameter die Konsequenzen landwirtschaftlicher Prozesse computergestützt visualisieren.

Im Mai 2016 unterzeichnete Crop Science zusammen mit dem Unternehmen Planetary Resources mit Sitz in Redmond, Washington, USA, eine Absichtserklärung über die Entwicklung von Anwendungen und Produkten auf Grundlage von Satellitenbildern.

Animal Health

Im Mai 2016 schlossen wir mit der BioNTech AG, Deutschland, eine Vereinbarung über die Entwicklung neuartiger mRNA-Impfstoffe und -Therapeutika, die speziell für tiermedizinische Anwendungen bestimmt sind.

Ebenfalls im Mai 2016 unterzeichneten wir mit TransferTech Sherbrooke, Quebec, Kanada, einen Lizenzvertrag über die globale Entwicklung eines neuartigen Impfstoffkandidaten, der an der Université de Sherbrooke entwickelt wurde. Der neue Impfstoff soll Milchviehbestände vor einer durch Staphylococcus aureus verursachten Mastitis schützen.

Covestro

Im Juni 2016 eröffnete Covestro am Standort Dormagen eine Anlage zur Produktion einer neuartigen Schaumstoff-Komponente mit 20 Prozent CO2 -Anteil, wodurch der traditionelle Rohstoff aus Erdöl in entsprechender Menge eingespart werden kann. Die neue Anlage mit einer Kapazität von 5.000 Tonnen pro Jahr ermöglicht dem Unternehmen erstmals Kohlendioxid in der Kunststoff-Herstellung in industriellem Maßstab zu nutzen.

7. Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen

Das EBIT (Ergebnis nach Ertragsteuern zuzüglich Ertragsteueraufwand und zuzüglich Finanzergebnis), das nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert ist, wird durch Sondereffekte sowie durch Abschreibungen und Wertaufholungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen beeinflusst. Um die Auswirkungen dieser Effekte auf die operative Geschäftstätigkeit zu beleuchten und die Vergleichbarkeit der operativen Ertragskraft im Zeitablauf zu ermöglichen, ermitteln wir zusätzliche Kennzahlen - EBITDA, EBIT und EBITDA vor Sondereinflüssen sowie EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen - die ebenfalls nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind.

Überleitung Sondereinflüsse

Tabelle 17

in Mio. € EBIT Q2 2015 EBIT Q2 2016 EBIT H1 2015 EBIT H1 2016
Vor Sondereinflüssen 2.078 2.242 4.247 4.834
Pharmaceuticals - 78 - 11 - 102 - 242
Restrukturierung - 26 - 10 - 35 - 12
Rechtsfälle - 1 - 1 - 14 1
Integrationskosten - - - 2 -
Außerplanmäßige Abwertungen / Aufwertungen - - - - 231
Desinvestitionen 3 - 3 -
Neubewertung sonstiger Forderungen - 54 - - 54 -
Consumer Health - 61 - 32 - 150 - 64
Restrukturierung - - 3 - - 17
Integrationskosten - 55 - 29 - 144 - 47
Neubewertung sonstiger Forderungen - 6 - - 6 -
Crop Science - 28 - 30 - 75 - 33
Restrukturierung - - 28 - - 28
Rechtsfälle - 17 - 2 - 18 - 5
Desinvestitionen - - - 46 -
Neubewertung sonstiger Forderungen - 11 - - 11 -
Animal Health - 6 - - 38 - 1
Restrukturierung - 6 - - 38 - 1
Überleitung - 23 - 31 - 33 - 36
Restrukturierung - 22 - 26 - 32 - 31
Rechtsfälle - - 5 - - 5
Neubewertung sonstiger Forderungen - 1 - - 1 -
Summe Sondereinflüsse Life Sciences - 196 - 104 - 398 - 376
Covestro - 59 - - 101 -
Restrukturierung - 57 - - 99 -
Neubewertung sonstiger Forderungen - 2 - - 2 -
Summe Sondereinflüsse - 255 - 104 - 499 - 376
davon Herstellungskosten - 51 - 16 - 237 - 199
davon Vertriebskosten - 45 - 30 - 71 - 71
davon Forschungs- und Entwicklungskosten - 9 - 18 - 11 - 53
davon Allgemeine Verwaltungskosten - 43 - 31 - 63 - 44
davon Sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen - 107 - 9 - 117 - 9
Nach Sondereinflüssen 1.823 2.138 3.748 4.458
in Mio. € EBITDA Q2 2015 EBITDA Q2 2016 EBITDA H1 2015 EBITDA H1 2016
Vor Sondereinflüssen 2.888 3.054 5.810 6.441
Pharmaceuticals - 74 - 10 - 98 - 10
Restrukturierung - 22 - 9 - 31 - 11
Rechtsfälle - 1 - 1 - 14 1
Integrationskosten - - - 2 -
Außerplanmäßige Abwertungen / Aufwertungen - - - -
Desinvestitionen 3 - 3 -
Neubewertung sonstiger Forderungen - 54 - - 54 -
Consumer Health - 61 - 31 - 150 - 50
Restrukturierung - - 2 - - 3
Integrationskosten - 55 - 29 - 144 - 47
Neubewertung sonstiger Forderungen - 6 - - 6 -
Crop Science - 28 - 30 - 70 - 33
Restrukturierung - - 28 - - 28
Rechtsfälle - 17 - 2 - 18 - 5
Desinvestitionen - - - 41 -
Neubewertung sonstiger Forderungen - 11 - - 11 -
Animal Health - 7 - - 17 - 1
Restrukturierung - 7 - - 17 - 1
Überleitung - 23 - 31 - 33 - 36
Restrukturierung - 22 - 26 - 32 - 31
Rechtsfälle - - 5 - - 5
Neubewertung sonstiger Forderungen - 1 - - 1 -
Summe Sondereinflüsse Life Sciences - 193 - 102 - 368 - 130
Covestro - 58 - - 79 -
Restrukturierung - 56 - - 77 -
Neubewertung sonstiger Forderungen - 2 - - 2 -
Summe Sondereinflüsse - 251 - 102 - 447 - 130
davon Herstellungskosten - 48 - 14 - 191 - 22
davon Vertriebskosten - 46 - 30 - 67 - 35
davon Forschungs- und Entwicklungskosten - 7 - 18 - 9 - 20
davon Allgemeine Verwaltungskosten - 43 - 31 - 63 - 44
davon Sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen - 107 - 9 - 117 - 9
Nach Sondereinflüssen 2.637 2.952 5.363 6.311

Vorjahreswerte angepasst

Das EBITDA (EBIT zuzüglich der in der Periode erfolgswirksam erfassten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen bzw. abzüglich der Wertaufholungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen) dient der Darstellung der operativen Geschäftstätigkeit ohne Einfluss von Abschreibungen und Wertaufholungen.
Das EBIT vor Sondereinflüssen und das EBITDA vor Sondereinflüssen zeigen die Entwicklung des operativen Ergebnisses ohne den Einfluss von Sondereinflüssen, d.h. für die Steuerung des Konzerns in ihrer Art und Höhe besonderer Effekte. Hierzu zählen u. a. Rechtsfälle, Restrukturierungen, Integrationskosten oder außerplanmäßige Abwertungen bzw. Aufwertungen. Bei der Berechnung dieser Kennzahlen werden EBIT und EBITDA jeweils um Sonderaufwendungen erhöht und um Sondererträge reduziert. EBIT vor Sondereinflüssen und EBITDA vor Sondereinflüssen gelten als steuerungsrelevante Kennzahlen für Bayer.
Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen - die sich aus der Division des EBITDA vor Sondereinflüssen durch die Umsatzerlöse ergibt - dient als relative Kennzahl zum internen und externen Vergleich der operativen Ertragskraft.

Die Abschreibungen lagen im 2. Quartal 2016 mit 814 Mio. € auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 814 Mio. €). Sie setzten sich zusammen aus Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte von 447 Mio. € (Vorjahr: 446 Mio. €) und aus Abschreibungen auf Sachanlagen von 367 Mio. € (Vorjahr: 368 Mio. €). In den Abschreibungen waren außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 39 Mio. € (Vorjahr: 19 Mio. €) enthalten. Es fielen keine Sondereinflüsse an (Vorjahr: 4 Mio. €).

Die Abschreibungen stiegen im 1. Halbjahr 2016 um 14,7 % auf 1.853 Mio. € (Vorjahr: 1.615 Mio. €). Sie setzten sich zusammen aus Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte von 1.114 Mio. € (Vorjahr: 870 Mio. €) und aus Abschreibungen auf Sachanlagen von 739 Mio. € (Vorjahr: 745 Mio. €). In den Abschreibungen waren außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 298 Mio. € (Vorjahr: 67 Mio. €) enthalten, von denen 244 Mio. € (Vorjahr: 52 Mio. €) als Sondereinflüsse erfasst wurden.

8. (Bereinigtes) Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS wird sowohl durch Effekte aus der Kaufpreisaufteilung für Akquisitionen als auch durch weitere Sondersachverhalte beeinflusst. Um den Einfluss dieser Effekte auf das Ergebnis zu beleuchten und die Vergleichbarkeit unserer Performance im Zeitablauf zu ermöglichen, ermitteln wir zusätzliche Kennzahlen - "Core EBIT", bereinigtes Konzernergebnis und das bereinigte Ergebnis je Aktie, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind.

Bereinigtes Ergebnis je Aktie "Core EPS"

Tabelle 18

in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 H1 2015 H1 2016
EBIT (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung) 1.823 2.138 3.748 4.458
Abschreibungen / Wertaufholungen von immateriellen Vermögenswerten 446 447 870 1.114
Außerplanmäßige Abschreibungen / Wertaufholungen von Sachanlagen 19 - 1 55 17
Sondereinflüsse (ohne Abschreibungen / Wertaufholungen) 251 102 447 130
"Core EBIT" 2.539 2.686 5.120 5.719
Finanzergebnis (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung) - 287 - 314 - 561 - 629
Sondereinflüsse Finanzergebnis - 6 - - 9 - 10
Ertragsteuern (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung) - 390 - 431 - 759 - 905
Steuereffekte bezogen auf Abschreibungen/Wertaufholungen und Sondereinflüsse - 210 - 156 - 431 - 374
Ergebnis nach Ertragsteuern auf nicht beherrschende Anteile entfallend (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung) - 6 - 68 - 12 - 138
Auf andere Gesellschafter entfallender Anteil der oben dargestellten Anpassungen - - 5 - - 7
Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 1.640 1.712 3.348 3.656
in Stück
Anzahl der ausgegebenen Stammaktien 826.947.808 826.947.808 826.947.808 826.947.808
in €
Bereinigtes Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft "Core EPS" 1,99 2,07 4,05 4,42
Bereinigtes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführtem Geschäft "Core EPS" 0,02 0,13 0,10 0,20
Bereinigtes Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem und nicht fortgeführtem Geschäft "Core EPS" 2,01 2,20 4,15 4,62

Vorjahreswerte angepasst

Zur Ermittlung des "Core EBIT" wird zunächst das EBIT (Ergebnis nach Ertragsteuern zuzüglich Ertragsteueraufwand und zuzüglich Finanzergebnis), das nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert ist, um sämtliche Abschreibungen / Wertaufholungen auf immaterielle Vermögenswerte, außerplanmäßige Abschreibungen / Wertaufholungen auf Sachanlagen und Sondereinflüsse (ohne Abschreibungen / Wertaufholungen) bereinigt. Basierend auf diesem "Core EBIT" wird das bereinigte Konzernergebnis ermittelt, das neben dem Finanzergebnis (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung), den Ertragsteuern (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung) und dem Ergebnis nach Ertragsteuern auf nicht beherrschende Anteile entfallend (gemäß Gewinn- und Verlustrechnung) auch die Sondereinflüsse im Finanzergebnis, die Sondereinflüsse in den Ertragsteuern, die Steuereffekte bezogen auf Abschreibungen / Wertaufholungen und Sondereinflüsse sowie den auf andere Gesellschafter entfallenden Anteil der oben dargestellten Anpassungen enthält.

Basierend auf diesem bereinigten Konzernergebnis weisen wir analog zum Ergebnis je Aktie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie aus, das wir als Basis für unsere Dividendenpolitik verwenden. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wird sowohl für das fortzuführende als auch für das nicht fortgeführte Geschäft ermittelt. Im 2. Quartal 2016 steigerten wir das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft um 4,0 % auf 2,07 € (Vorjahr: 1,99 €). Das Ergebnis je Aktie wurde im gleichen Zeitraum um 19,3 % auf 1,67 € gesteigert (Vorjahr: 1,40 €).

9. Finanz- und Vermögenslage Bayer-Konzern

9.1 Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung Bayer-Konzern (Kurzfassung)

Tabelle 19

in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 Veränderung in % H1 2015 H1 2016 Veränderung in %
Brutto-Cashflow1 2.165 2.366 9,3 4.162 4.930 18,5
Veränderung Working Capital /

Sonstige nicht zahlungswirksame Vorgänge
- 205 - 374 - 82,4 - 1.483 - 2.386 - 60,9
Zu- / Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit

(Netto-Cashflow) aus fortzuführendem Geschäft
1.960 1.992 1,6 2.679 2.544 - 5,0
Zu- / Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit

(Netto-Cashflow) aus nicht fortgeführtem Geschäft
- 1 - 10 . 4 760 .
Zu- / Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit

(Netto-Cashflow) (Gesamt)
1.959 1.982 1,2 2.683 3.304 23,1
Zu- / Abfluss aus investiver

Tätigkeit (Gesamt)
- 527 - 1.245 - 136,2 - 1.123 - 1.707 - 52,0
Zu- / Abfluss aus Finanzierungs-

tätigkeit (Gesamt)
334 - 3.235 . - 76 - 2.412 .
Zahlungswirksame Veränderung

aus Geschäftstätigkeit
1.766 - 2.498 . 1.484 - 815 .
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-

äquivalente am Periodenanfang
1.607 3.552 121,0 1.853 1.859 0,3
Veränderung aus Wechselkurs- /

Konzernkreisänderungen
- 126 1 . - 90 11 .
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-

äquivalente am Periodenende
3.247 1.055 - 67,5 3.247 1.055 - 67,5

Vorjahreswerte angepasst

1 Brutto-Cashflow: Ergebnis nach Ertragsteuern und zuzüglich Ertragsteueraufwand zuzüglich Finanzergebnis abzüglich gezahlter bzw. geschuldeter Ertragsteuern zuzüglich Abschreibungen abzüglich Wertaufholungen zuzüglich bzw. abzüglich Veränderungen der Pensionsrückstellungen abzüglich Gewinne bzw. zuzüglich Verluste aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten abzüglich Gewinne aus der Neubewertung bisheriger Vermögenswerte bei stufenweisem Unternehmenserwerb. Die Position Veränderung der Pensionsrückstellungen umfasst sowohl die Korrektur nicht zahlungswirksamer Effekte im EBIT als auch Auszahlungen aufgrund unserer Pensionsverpflichtungen. Der Brutto-Cashflow ist nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert.

Zufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow)

Der Brutto-Cashflow aus fortzuführendem Geschäft stieg im 2. Quartal 2016 deutlich um 9,3 % auf 2.366 Mio. €.
Der Netto-Cashflow (gesamt) konnte trotz einer erhöhten Mittelbindung im Working Capital insgesamt leicht um 1,2 % auf 1.982 Mio. € erhöht werden.
Im Netto-Cashflow (gesamt) waren Ertragsteuerzahlungen in Höhe von 659 Mio. € (Vorjahr: 352 Mio. €) enthalten.
Die Übertragung von Covestro-Aktien in den Bayer Pension Trust e. V. in Höhe von 337 Mio. € war nicht zahlungswirksam und führte daher nicht zu einem operativen Zahlungsmittelabfluss.
Der Brutto-Cashflow aus fortzuführendem Geschäft stieg im 1. Halbjahr 2016 deutlich um 18,5 % auf 4.930 Mio. €.
Der Netto-Cashflow (gesamt) wurde durch eine erhöhte Mittelbindung im Working Capital belastet, stieg aber vor allem durch den Zufluss aus dem Verkauf des Diabetes-Care-Geschäfts um 23,1 % auf 3.304 Mio. €.
Im Netto-Cashflow (gesamt) waren Ertragsteuerzahlungen in Höhe von 1.208 Mio. € (Vorjahr: 796 Mio. €) enthalten.

Zu- / Abfluss aus investiver Tätigkeit

Die Ausgaben für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im 2. Quartal 2016 um 2,0 % auf 589 Mio. € (Vorjahr: 601 Mio. €). Davon entfielen auf Pharmaceuticals 236 Mio. € (Vorjahr: 225 Mio. €), auf Consumer Health 48 Mio. € (Vorjahr: 32 Mio. €), auf Crop Science 164 Mio. € (Vorjahr: 149 Mio. €), auf Animal Health 6 Mio. € (Vorjahr: 6 Mio. €) und auf Covestro 80 Mio. € (Vorjahr: 135 Mio. €).
Die Ausgaben für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte stiegen im 1. Halbjahr 2016 um 0,6 % auf 952 Mio. € (Vorjahr: 946 Mio. €). Davon entfielen auf Pharmaceuticals 377 Mio. € (Vorjahr: 320 Mio. €), auf Consumer Health 87 Mio. € (Vorjahr: 43 Mio. €), auf Crop Science 261 Mio. € (Vorjahr: 245 Mio. €), auf Animal Health 11 Mio. € (Vorjahr: 10 Mio. €) und auf Covestro 126 Mio. € (Vorjahr: 224 Mio. €).

Zu- / Abfluss aus Finanzierungstätigkeit

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit verzeichneten wir im 2. Quartal 2016 Mittelabflüsse in Höhe von 3.235 Mio. €, davon Netto-Kreditrückzahlungen in Höhe von 950 Mio. € (Vorjahr: Netto-Kreditaufnahmen in Höhe von 2.349 Mio. €).
Die Netto-Zinsausgaben stiegen um 7,1 % auf 165 Mio. € (Vorjahr: 154 Mio. €).
Die Auszahlungen für Dividenden lagen bei 2.120 Mio. € (Vorjahr 1.861 Mio. €).
Die Übertragung von Covestro-Aktien in den Bayer Pension Trust e. V. in Höhe von 337 Mio. € war nicht zahlungswirksam und führte daher nicht zu einem finanziellen Zahlungsmittelzufluss.
Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit verzeichneten wir im 1. Halbjahr 2016 Mittelabflüsse in Höhe von 2.412 Mio. €, davon Netto-Kreditrückzahlungen in Höhe von 41 Mio. € (Vorjahr: Netto-Kreditaufnahmen in Höhe von 2.026 Mio. €).
Die Netto-Zinsausgaben stiegen um 6,4 % auf 251 Mio. € (Vorjahr: 236 Mio. €).

9.2 Flüssige Mittel und Nettofinanzverschuldung

Nettofinanzverschuldung1

Tabelle 20

in Mio. € 31.12.2015 31.03.2016 30.06.2016 Veränderung zum 31.03. in %
Anleihen / Schuldscheindarlehen 15.547 16.153 16.165 0,1
davon Hybridanleihen2 4.525 4.526 4.527 .
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.779 2.805 2.182 - 22,2
Leasingverbindlichkeiten 474 449 447 - 0,4
Negative Marktwerte aus der Sicherung bilanzieller Risiken 753 632 708 12,0
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 369 255 175 - 31,4
Positive Marktwerte aus der Sicherung bilanzieller Risiken - 350 - 265 - 287 8,3
Finanzverschuldung 19.572 20.029 19.390 - 3,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 1.859 - 3.552 - 1.055 - 70,3
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte3 - 264 - 154 - 495 .
Nettofinanzverschuldung 17.449 16.323 17.840 9,3

1 Diese Kennzahl ist nicht nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften definiert und wird wie in der Tabelle dargestellt ermittelt.

2 nach IFRS Fremdkapital

3 Darin enthalten sind: kurzfristige Ausleihungen und Forderungen gegenüber Banken und anderen Unternehmen mit einer Laufzeit >3 Monate und <12 Monate; zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen, die beim erstmaligen Ansatz als kurzfristig ausgewiesen werden.

Die Nettofinanzverschuldung des Bayer-Konzerns erhöhte sich im Vergleich zum 31. März 2016 um 1,5 Mrd. €. Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit haben die Auszahlungen für die Dividendenausschüttung nur teilweise kompensiert.
In der Finanzverschuldung sind drei nachrangige Hybridanleihen mit insgesamt 4,5 Mrd. € enthalten, die von Moody's und von Standard & Poor's zu 50 % als Eigenkapital bewertet werden. Verglichen mit klassischem Fremdkapital werden die ratingspezifischen Verschuldungskennziffern des Konzerns daher mit den Hybridanleihen entlastet.
Die Bayer Nordic SE hat im April 2016 eine unter dem Debt Issuance Programme (bisherige Bezeichnung: Multi-Currency-European-Medium-Term-Notes-Programm) begebene Anleihe mit einem Nominalvolumen von 200 Mio. € planmäßig getilgt.
Die Bayer Capital Corporation B.V. hat im Juni 2016 zwei von der Europäischen Investitionsbank aufgenommene Darlehen mit einem Nominalvolumen von 500 Mio. € vorzeitig zurückgezahlt.
In den sonstigen Finanzverbindlichkeiten waren zum 30. Juni 2016 Commercial Paper in Höhe von 80 Mio. € enthalten.
Unser langfristiges Emittentenrating bewerten Standard & Poor's mit "A-" und Moody's mit "A3". Die kurzfristigen Bewertungen liegen bei "A-2" (Standard & Poor's) bzw. "P-2" (Moody's). Diese Investment-Grade-Ratings dokumentieren eine gute Bonität. Beide Ratingagenturen überprüfen derzeit eine potenzielle Herabstufung unserer Ratings.

9.3 Vermögenslage und Kapitalstruktur

Bilanz Bayer-Konzern (Kurzfassung)

Tabelle 21

in Mio. € 31.12.2015 31.03.2016 30.06.2016 Veränderung zum 31.03 in %
Langfristige Vermögenswerte 50.096 49.903 50.811 1,8
Kurzfristige Vermögenswerte 23.624 26.718 24.663 - 7,7
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 197 8 - .
Summe kurzfristige Vermögenswerte 23.821 26.726 24.663 - 7,7
Gesamtvermögen 73.917 76.629 75.474 - 1,5
Eigenkapital 25.445 24.773 24.035 - 3,0
Langfristiges Fremdkapital 31.492 34.428 34.383 - 0,1
Kurzfristiges Fremdkapital 16.868 17.428 17.038 - 2,2
Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 112 - 18 .
Summe kurzfristiges Fremdkapital 16.980 17.428 17.056 - 2,1
Fremdkapital 48.472 51.856 51.439 - 0,8
Gesamtkapital 73.917 76.629 75.474 - 1,5
Die Bilanzsumme zum 30. Juni 2016 reduzierte sich gegenüber dem 31. März 2016 um 1,2 Mrd. € auf 75,5 Mrd. €. Die langfristigen Vermögenswerte in Höhe von 50,8 Mrd. € blieben nahezu unverändert. Die Summe der kurzfristigen Vermögenswerte verminderte sich um 2,1 Mrd. € auf 24,7 Mrd. €. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.
Das Eigenkapital verringerte sich gegenüber dem 31. März 2016 um 0,7 Mrd. € auf 24,0 Mrd. €. Positiv wirkten sich u. a. das Ergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von 1,4 Mrd. € sowie Währungseffekte in Höhe von 0,3 Mrd. € aus. Demgegenüber standen im Wesentlichen Effekte aus der Dividendenzahlung in Höhe von 2,1 Mrd. € sowie die erfolgsneutrale Erhöhung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von 0,6 Mrd. € nach Steuern. Die Eigenkapitalquote lag zum 30. Juni 2016 bei 31,8 % (31. März 2016: 32,3 %).
Das Fremdkapital in Höhe von 51,4 Mrd. € blieb im 2. Quartal 2016 nahezu unverändert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erhöhten sich um 0,5 Mrd. €. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um 0,4 Mrd. € und die Finanzverbindlichkeiten um 0,6 Mrd. €.

Nettopensionsverpflichtungen

Tabelle 22

in Mio. € 31.12.2015 31.03. 2016 30.06.2016 Veränderung zum 31.03 in %
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.873 13.343 13.838 3,7
Forderungen im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen - 30 - 30 - 32 6,7
Nettopensionsverpflichtungen 10.843 13.313 13.806 3,7
Im 2. Quartal 2016 erhöhten sich die Nettopensionsverpflichtungen im Saldo um 0,5 Mrd. € auf 13,8 Mrd. €. Grund hierfür waren im Wesentlichen ein Effekt von 0,8 Mrd. € aus gesunkenen langfristigen Kapitalmarktzinsen für hochwertige Unternehmensanleihen in Deutschland, Großbritannien und den USA sowie eine Einlage in den Bayer Pension Trust e. V. in Höhe von 0,3 Mrd. €.

10. Chancen und Risiken

Als international agierendes Unternehmen mit einem diversifizierten Portfolio ist der Bayer-Konzern einer Vielzahl von internen und externen Entwicklungen oder Ereignissen ausgesetzt, die das Erreichen unserer finanziellen und nicht-finanziellen Ziele in wesentlichem Maße beeinflussen können.

Das Chancen- und Risikomanagement ist bei Bayer integraler Bestandteil des konzernweiten Systems der Unternehmensführung. Für eine ausführliche Darstellung unserer Chancen- und Risikomanagementprozesse und der Chancen- und Risikolage verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015, Kapitel 18.3. Grundlegende Veränderungen haben sich seitdem nicht ergeben. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand des Bayer-Konzerns gefährdenden Risiken ab. Darüber hinaus sind weiterhin keine Risiken mit gegenseitig verstärkenden Abhängigkeiten, die sich zu einer Bestandsgefährdung aufbauen könnten, erkennbar.

Die im Vergleich zur Darstellung im Geschäftsbericht 2015 (Anhangangabe [32]) eingetretenen wesentlichen Entwicklungen im Bereich der rechtlichen Risiken sind im verkürzten Anhang zum Zwischenabschluss Bayer-Konzern unter "Rechtliche Risiken" dargestellt.

Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016

Gewinn- und Verlustrechnung Bayer-Konzern

Tabelle 23

in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 H1 2015 H1 2016
Umsatzerlöse 12.003 11.833 23.796 23.687
Herstellungskosten - 5.267 - 5.028 - 10.703 - 10.072
Bruttoergebnis vom Umsatz 6.736 6.805 13.093 13.615
Vertriebskosten - 3.147 - 3.092 - 6.044 - 5.980
Forschungs- und Entwicklungskosten - 1.035 - 1.122 - 1.979 - 2.231
Allgemeine Verwaltungskosten - 548 - 489 - 1.018 - 984
Sonstige betriebliche Erträge 31 159 278 362
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 214 - 123 - 582 - 324
EBIT1 1.823 2.138 3.748 4.458
Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen - 6 - 6 - - 11
Finanzielle Erträge 85 42 97 79
Finanzielle Aufwendungen - 366 - 350 - 658 - 697
Finanzergebnis - 287 - 314 - 561 - 629
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.536 1.824 3.187 3.829
Ertragsteuern - 390 - 431 - 759 - 905
Ergebnis nach Ertragsteuern aus fortzuführendem Geschäft 1.146 1.393 2.428 2.924
Ergebnis nach Ertragsteuern aus nicht fortgeführtem Geschäft 24 55 82 105
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.170 1.448 2.510 3.029
davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend 6 68 12 138
davon auf die Aktionäre der Bayer AG entfallend (Konzernergebnis) 1.164 1.380 2.498 2.891
in €
Ergebnis je Aktie
aus fortzuführendem Geschäft
unverwässert 1,38 1,60 2,92 3,37
verwässert 1,38 1,60 2,92 3,37
aus nicht fortgeführtem Geschäft
unverwässert 0,02 0,07 0,10 0,13
verwässert 0,02 0,07 0,10 0,13
aus fortzuführendem und nicht fortgeführtem Geschäft
unverwässert 1,40 1,67 3,02 3,50
verwässert 1,40 1,67 3,02 3,50

Vorjahreswerte angepasst

1 EBIT = Ergebnis nach Ertragsteuern zuzüglich Ertragsteueraufwand und zuzüglich Finanzergebnis

Gesamtergebnisrechnung Bayer-Konzern

Tabelle 24

in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 H1 2015 H1 2016
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.170 1.448 2.510 3.029
davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend 6 68 12 138
davon auf die Aktionäre der Bayer AG entfallend 1.164 1.380 2.498 2.891
Neubewertungen der Nettoverpflichtung aus

leistungsorientierten Versorgungsplänen
2.374 - 844 1.169 - 3.407
Ertragsteuern - 705 235 - 319 991
Sonstiges Ergebnis aus Neubewertungen

der Nettoverpflichtung aus leistungsorientierten Versorgungsplänen
1.669 - 609 850 - 2.416
Sonstiges Ergebnis, das anschließend

nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wird
1.669 - 609 850 - 2.416
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts von zu

Sicherungszwecken eingesetzten Derivaten
84 - 129 - 257 - 76
In die Gewinn- und Verlustrechnung umgebuchter Betrag 76 - 19 137 - 35
Ertragsteuern - 51 49 31 49
Sonstiges Ergebnis aus Cashflow-Hedges 109 - 99 - 89 - 62
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts von zur

Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
4 14 18 26
In die Gewinn- und Verlustrechnung umgebuchter Betrag - - 1 -
Ertragsteuern 2 - 5 - 1 - 9
Sonstiges Ergebnis aus zur Veräußerung

verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
6 9 18 17
Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung

ausländischer Tochtergesellschaften
- 534 301 853 - 208
Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung

ausländischer at-equity bewerteter Beteiligungen
14 - 6 - 27 12
In die Gewinn- und Verlustrechnung umgebuchter Betrag - - - -
Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung - 520 295 826 - 196
Sonstiges Ergebnis, das anschließend in die

Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wird,

wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind
- 405 205 755 - 241
Veränderung aus Konzernkreisänderungen - - - -
Sonstiges Ergebnis1 1.264 - 404 1.605 - 2.657
davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend - 7 - 9 8 - 110
davon auf die Aktionäre der Bayer AG entfallend 1.271 - 395 1.597 - 2.547
Gesamtergebnis 2.434 1.044 4.115 372
davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend - 1 59 20 28
davon auf die Aktionäre der Bayer AG entfallend 2.435 985 4.095 344

Vorjahreswerte angepasst

1 Summe der im Eigenkapital erfolgsneutral erfassten Wertänderungen

Bilanz Bayer-Konzern

Tabelle 25

in Mio. € 30.06.2015 30.06.2016 31.12.2015
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwerte 15.980 15.982 16.096
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 15.686 14.167 15.178
Sachanlagen 11.701 12.225 12.251
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 172 50 124
Anteile an at-equity bewerteten Beteiligungen 240 505 246
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.136 1.246 1.092
Sonstige Forderungen 404 398 430
Latente Steuern 4.186 6.238 4.679
49.505 50.811 50.096
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 8.668 8.334 8.550
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.242 11.792 9.933
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 816 913 756
Sonstige Forderungen 1.496 2.074 2.017
Ertragsteuererstattungsansprüche 506 495 509
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.247 1.055 1.859
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 183 - 197
26.158 24.663 23.821
Gesamtvermögen 75.663 75.474 73.917
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital der Bayer AG 2.117 2.117 2.117
Kapitalrücklage der Bayer AG 6.167 6.167 6.167
Sonstige Rücklagen 14.056 14.435 15.981
Aktionären der Bayer AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital 22.340 22.719 24.265
Nicht beherrschende Anteile 126 1.316 1.180
22.466 24.035 25.445
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 11.176 13.838 10.873
Andere Rückstellungen 1.532 1.586 1.740
Finanzverbindlichkeiten 17.178 16.488 16.513
Ertragsteuerverbindlichkeiten 581 387 475
Sonstige Verbindlichkeiten 1.095 1.095 1.065
Latente Steuern 884 989 826
32.446 34.383 31.492
Kurzfristiges Fremdkapital
Andere Rückstellungen 5.266 5.243 5.045
Finanzverbindlichkeiten 7.676 3.220 3.421
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.239 5.055 5.945
Ertragsteuerverbindlichkeiten 511 983 923
Sonstige Verbindlichkeiten 1.945 2.537 1.534
Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 114 18 112
20.751 17.056 16.980
Gesamtkapital 75.663 75.474 73.917

Vorjahreswerte angepasst

Kapitalflussrechnung Bayer-Konzern

Tabelle 26

in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 H1 2015 H1 2016
Ergebnis nach Ertragsteuern aus fortzuführendem Geschäft 1.146 1.393 2.428 2.924
Ertragsteuern 390 431 759 905
Finanzergebnis 287 314 561 629
Gezahlte bzw. geschuldete Ertragsteuern - 436 - 471 - 1.063 - 1.165
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 814 814 1.615 1.853
Veränderung Pensionsrückstellungen - 37 - 112 - 125 - 211
Gewinne (-) / Verluste (+) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 1 - 3 - 13 - 5
Brutto-Cashflow 2.165 2.366 4.162 4.930
Zu- / Abnahme Vorräte - 233 190 - 170 71
Zu- / Abnahme Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - 98 170 - 1.985 - 1.498
Zu- / Abnahme Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 177 39 - 315 - 854
Veränderung übriges Nettovermögen/Sonstige nicht zahlungswirksame Vorgänge - 51 - 773 987 - 105
Zu- / Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) aus fortzuführendem Geschäft 1.960 1.992 2.679 2.544
Zu- / Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) aus nicht fortgeführtem Geschäft - 1 - 10 4 760
Zu- / Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) (Gesamt) 1.959 1.982 2.683 3.304
Ausgaben für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte - 601 - 589 - 946 - 952
Einnahmen aus dem Verkauf von Sachanlagen und anderen Vermögenswerten 59 18 84 39
Einnahmen aus Desinvestitionen - 8 - 8
Einnahmen / Ausgaben aus langfristigen finanziellen Vermögenswerten - 77 - 356 - 336 - 608
Ausgaben für Akquisitionen abzüglich übernommener Zahlungsmittel 36 - 3 2
Zins- und Dividendeneinnahmen 57 15 68 37
Einnahmen / Ausgaben aus kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten - 1 - 341 4 - 233
Zu-/ Abfluss aus investiver Tätigkeit (Gesamt) - 527 - 1.245 - 1.123 - 1.707
Gezahlte Dividenden - 1.861 - 2.120 - 1.866 - 2.120
Kreditaufnahme 4.681 3.346 7.202 7.668
Schuldentilgung - 2.332 - 4.296 - 5.176 - 7.709
Zinsausgaben einschließlich Zinssicherungsgeschäften - 195 - 199 - 287 - 300
Zinseinnahmen aus Zinssicherungsgeschäften 41 34 51 49
Ausgaben für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen - - - -
Zu- / Abfluss aus Finanzierungstätigkeit (Gesamt) 334 - 3.235 - 76 - 2.412
Zahlungswirksame Veränderung aus Geschäftstätigkeit (Gesamt) 1.766 - 2.498 1.484 - 815
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenanfang 1.607 3.552 1.853 1.859
Veränderung aus Konzernkreisänderungen - - 1 3 - 2
Veränderung aus Wechselkursänderungen - 126 2 - 93 13
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenende 3.247 1.055 3.247 1.055

Vorjahreswerte angepasst

Eigenkapitalveränderungsrechnung Bayer-Konzern

Tabelle 27

in Mio. € Gezeichnetes Kapital der Bayer AG Kapitalrücklage der Bayer AG Sonstige Rücklagen Aktionären der Bayer AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile
31.12.2014 2.117 6.167 11.822 20.106 112
Eigenkapital-Transaktionen mit Anteilseignern
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Dividendenausschüttung - 1.861 - 1.861 - 6
Sonstige Veränderungen
Gesamtergebnis 4.095 4.095 20
30.06.2015 2.117 6.167 14.056 22.340 126
31.12.2015 2.117 6.167 15.981 24.265 1.180
Eigenkapital-Transaktionen mit Anteilseignern
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Dividendenausschüttung - 2.067 - 2.067 - 52
Sonstige Veränderungen 177 177 160
Gesamtergebnis 344 344 28
30.06.2016 2.117 6.167 14.435 22.719 1.316
in Mio. € Eigenkapital
31.12.2014 20.218
Eigenkapital-Transaktionen mit Anteilseignern
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Dividendenausschüttung - 1.867
Sonstige Veränderungen
Gesamtergebnis 4.115
30.06.2015 22.466
31.12.2015 25.445
Eigenkapital-Transaktionen mit Anteilseignern
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Dividendenausschüttung - 2.119
Sonstige Veränderungen 337
Gesamtergebnis 372
30.06.2016 24.035

Vorjahreswerte angepasst

Verkürzter Anhang Bayer-Konzern

Kennzahlen nach Segmenten und Regionen

Kennzahlen nach Segmenten

Tabelle 28

Pharmaceuticals Pharmaceuticals Consumer Health Consumer Health
in Mio. € Q2

2015
Q2

2016
Q2

2015
Q2

2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 3.890 4.104 1.590 1.553
Veränderung1 17,0 % 5,5 % 70,6 % - 2,3 %
Veränderung währungsbereinigt1 9,3 % 8,4 % 63,7 % 4,0 %
Intersegment-Umsatzerlöse 8 8 1 3
Umsatzerlöse (Gesamt) 3.898 4.112 1.591 1.556
EBIT2 772 988 191 190
EBIT vor Sondereinflüssen2 850 999 252 222
EBITDA vor Sondereinflüssen2 1.193 1.352 362 328
Brutto-Cashflow3 807 871 241 237
Netto-Cashflow3 491 310 161 241
Abschreibungen 347 354 110 107
Crop Science Animal Health Animal Health
in Mio. € Q2

2015
Q2

2016
Q2

2015
Q2

2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 2.636 2.518 428 426
Veränderung1 10,3 % - 4,5 % 19,6 % - 0,5 %
Veränderung währungsbereinigt1 0,3 % 0,7 % 6,4 % 4,2 %
Intersegment-Umsatzerlöse 8 8 6 1
Umsatzerlöse (Gesamt) 2.644 2.526 434 427
EBIT2 561 512 105 93
EBIT vor Sondereinflüssen2 589 542 111 93
EBITDA vor Sondereinflüssen2 722 663 120 100
Brutto-Cashflow3 529 468 83 69
Netto-Cashflow3 752 1.088 85 48
Abschreibungen 133 121 8 7
Überleitung Überleitung Überleitung Überleitung
Alle sonstigen Segmente Alle sonstigen Segmente Corporate Functions und Konsolidierung Corporate Functions und Konsolidierung
--- --- --- --- --- ---
in Mio. € Q2

2015
Q2

2016
Q2

2015
Q2

2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 273 256 1 1
Veränderung1 - 0,7 % - 6,2 % - -
Veränderung währungsbereinigt1 0,4 % - 5,5 % - -
Intersegment-Umsatzerlöse 593 478 - 630 - 516
Umsatzerlöse (Gesamt) 866 734 - 629 - 515
EBIT2 24 18 - 108 - 30
EBIT vor Sondereinflüssen2 40 40 - 101 - 21
EBITDA vor Sondereinflüssen2 84 88 - 99 - 20
Brutto-Cashflow3 219 321 - 73 - 28
Netto-Cashflow3 85 170 26 - 174
Abschreibungen 44 48 2 1
Life Sciences Life Sciences Covestro Covestro
in Mio. € Q2

2015
Q2

2016
Q2

2015
Q2

2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 8.818 8.858 3.185 2.975
Veränderung1 21,1 % 0,5 % 11,2 % - 6,6 %
Veränderung währungsbereinigt1 12,8 % 4,7 % 0,6 % - 3,9 %
Intersegment-Umsatzerlöse - - 14 18
Umsatzerlöse (Gesamt) - - 3.199 2.993
EBIT2 1.545 1.771 278 367
EBIT vor Sondereinflüssen2 1.741 1.875 337 367
EBITDA vor Sondereinflüssen2 2.382 2.511 506 543
Brutto-Cashflow3 1.806 1.938 359 428
Netto-Cashflow3 1.600 1.683 360 309
Abschreibungen 644 638 170 176
Konzern Konzern
in Mio. € Q2

2015
Q2

2016
--- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 12.003 11.833
Veränderung1 18,3 % - 1,4 %
Veränderung währungsbereinigt1 9,3 % 2,4 %
Intersegment-Umsatzerlöse - -
Umsatzerlöse (Gesamt) 12.003 11.833
EBIT2 1.823 2.138
EBIT vor Sondereinflüssen2 2.078 2.242
EBITDA vor Sondereinflüssen2 2.888 3.054
Brutto-Cashflow3 2.165 2.366
Netto-Cashflow3 1.960 1.992
Abschreibungen 814 814

Vorjahreswerte angepasst

1 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 1 "Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick".

2 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

3 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 9.1 "Kapitalflussrechnung".

Kennzahlen nach Segmenten

Tabelle 29

Pharmaceuticals Pharmaceuticals Consumer Health Consumer Health
in Mio. € H1

2015
H1

2016
H1

2015
H1

2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 7.452 7.993 3.146 3.073
Veränderung1 15,7 % 7,3 % 69,6 % - 2,3 %
Veränderung währungsbereinigt1 7,8 % 10,2 % 63,3 % 3,1 %
Intersegment-Umsatzerlöse 18 15 2 4
Umsatzerlöse (Gesamt) 7.470 8.008 3.148 3.077
EBIT2 1.519 1.686 365 433
EBIT vor Sondereinflüssen2 1.621 1.928 515 497
EBITDA vor Sondereinflüssen2 2.278 2.613 731 711
Brutto-Cashflow3 1.561 1.832 468 522
Netto-Cashflow3 1.303 1.044 446 438
Abschreibungen 661 917 216 228
Mitarbeiter (Stand 30.06.)4 41.140 40.197 13.700 13.085
Crop Science Crop Science Animal Health Animal Health
in Mio. € H1

2015
H1

2016
H1

2015
H1

2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 5.642 5.454 814 834
Veränderung1 8,2 % - 3,3 % 18,3 % 2,5 %
Veränderung währungsbereinigt1 0,8 % 1,0 % 6,3 % 6,4 %
Intersegment-Umsatzerlöse 18 17 7 2
Umsatzerlöse (Gesamt) 5.660 5.471 821 836
EBIT2 1.416 1.467 170 207
EBIT vor Sondereinflüssen2 1.491 1.500 208 208
EBITDA vor Sondereinflüssen2 1.743 1.752 222 222
Brutto-Cashflow3 1.220 1.234 155 155
Netto-Cashflow3 - 29 422 205 28
Abschreibungen 257 252 35 14
Mitarbeiter (Stand 30.06.)4 23.592 22.839 3.818 3.859
Überleitung Überleitung Überleitung Überleitung
Alle sonstigen Segmente Alle sonstigen Segmente Corporate Functions und Konsolidierung Corporate Functions und Konsolidierung
--- --- --- --- --- ---
in Mio. € H1

2015
H1

2016
H1

2015
H1

2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 541 506 2 2
Veränderung1 - 2,3 % - 6,5 % - -
Veränderung währungsbereinigt1 - 2,3 % - 5,9 % - -
Intersegment-Umsatzerlöse 1.130 903 - 1.202 - 980
Umsatzerlöse (Gesamt) 1.671 1.409 - 1.200 - 978
EBIT2 43 21 - 262 - 59
EBIT vor Sondereinflüssen2 65 46 - 251 - 48
EBITDA vor Sondereinflüssen2 154 141 - 248 - 45
Brutto-Cashflow3 268 400 - 181 - 48
Netto-Cashflow3 57 167 174 - 33
Abschreibungen 89 95 3 3
Mitarbeiter (Stand 30.06.)4 19.482 19.114 731 752
Life Sciences Life Sciences Covestro Covestro
in Mio. € H1

2015
H1

2016
H1

2015
H1

2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 17.597 17.862 6.199 5.825
Veränderung1 19,3 % 1,5 % 9,4 % - 6,0 %
Veränderung währungsbereinigt1 11,8 % 5,3 % - 0,7 % - 4,3 %
Intersegment-Umsatzerlöse - - 27 39
Umsatzerlöse (Gesamt) - - 6.226 5.864
EBIT2 3.251 3.755 497 703
EBIT vor Sondereinflüssen2 3.649 4.131 598 703
EBITDA vor Sondereinflüssen2 4.880 5.394 930 1.047
Brutto-Cashflow3 3.491 4.095 671 835
Netto-Cashflow3 2.156 2.066 523 478
Abschreibungen 1.261 1.509 354 344
Mitarbeiter (Stand 30.06.)4 102.463 99.846 15.071 15.730
Konzern Konzern
in Mio. € H1

2015
H1

2016
--- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 23.796 23.687
Veränderung1 16,5 % - 0,5 %
Veränderung währungsbereinigt1 8,4 % 2,8 %
Intersegment-Umsatzerlöse - -
Umsatzerlöse (Gesamt) 23.796 23.687
EBIT2 3.748 4.458
EBIT vor Sondereinflüssen2 4.247 4.834
EBITDA vor Sondereinflüssen2 5.810 6.441
Brutto-Cashflow3 4.162 4.930
Netto-Cashflow3 2.679 2.544
Abschreibungen 1.615 1.853
Mitarbeiter (Stand 30.06.)4 117.534 115.576

Vorjahreswerte angepasst

1 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 1 "Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick".

2 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

3 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 9.1 "Kapitalflussrechnung".

4 Mitarbeiter auf Vollzeitkräfte umgerechnet

Kennzahlen nach Regionen

Tabelle 30

Europa Europa Nordamerika Nordamerika
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 Q2 2015 Q2 2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib 4.124 4.128 3.588 3.417
Veränderung1 4,8 % 0,1 % 40,9 % - 4,8 %
Veränderung währungsbereinigt1 4,9 % 3,0 % 18,9 % - 2,0 %
Außenumsatzerlöse nach Sitz der Gesellschaft 4.545 4.574 3.540 3.332
Veränderung1 4,7 % 0,6 % 41,3 % - 5,9 %
Veränderung währungsbereinigt1 4,8 % 3,2 % 18,6 % - 3,0 %
Interregionen-Umsatzerlöse 2.824 2.838 1.046 1.078
EBIT2 1.145 1.370 544 431
Asien / Pazifik Asien / Pazifik Lateinamerika / Afrika / Nahost Lateinamerika / Afrika / Nahost
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 Q2 2015 Q2 2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib 2.731 2.816 1.560 1.472
Veränderung1 24,6 % 3,1 % 5,9 % - 5,6 %
Veränderung währungsbereinigt1 7,6 % 6,6 % 7,1 % 3,4 %
Außenumsatzerlöse nach Sitz der Gesellschaft 2.671 2.757 1.247 1.170
Veränderung1 25,2 % 3,2 % 6,9 % - 6,2 %
Veränderung währungsbereinigt1 7,7 % 6,8 % 9,3 % 5,2 %
Interregionen-Umsatzerlöse 204 229 181 156
EBIT2 260 336 - 18 31
Überleitung Überleitung Gesamt Gesamt
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 Q2 2015 Q2 2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib - - 12.003 11.833
Veränderung1 - - 18,3 % - 1,4 %
Veränderung währungsbereinigt1 - - 9,3 % 2,4 %
Außenumsatzerlöse nach Sitz der Gesellschaft - - 12.003 11.833
Veränderung1 - - 18,3 % - 1,4 %
Veränderung währungsbereinigt1 - - 9,3 % 2,4 %
Interregionen-Umsatzerlöse - 4.255 - 4.301 - -
EBIT2 - 108 - 30 1.823 2.138

Vorjahreswerte angepasst

1 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 1 "Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick".

2 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

Kennzahlen nach Regionen

Tabelle 31

Europa Europa Nordamerika Nordamerika
in Mio. € H1 2015 H1 2016 H1 2015 H1 2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib 8.600 8.676 6.928 6.839
Veränderung1 5,2 % 0,9 % 34,8 % - 1,3 %
Veränderung währungsbereinigt1 6,5 % 3,1 % 14,9 % -
Außenumsatzerlöse nach Sitz der Gesellschaft 9.419 9.493 6.833 6.690
Veränderung1 5,0 % 0,8 % 35,6 % - 2,1 %
Veränderung währungsbereinigt1 6,2 % 2,8 % 15,1 % - 0,8 %
Interregionen-Umsatzerlöse 5.411 5.658 2.006 2.122
EBIT2 2.632 2.916 891 920
Mitarbeiter (Stand 30.06.)3 55.319 56.116 16.192 16.106
Asien / Pazifik Asien / Pazifik Lateinamerika / Afrika / Nahost Lateinamerika / Afrika / Nahost
in Mio. € H1 2015 H1 2016 H1 2015 H1 2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib 5.220 5.352 3.048 2.820
Veränderung1 20,8 % 2,5 % 9,2 % - 7,5 %
Veränderung währungsbereinigt1 4,9 % 4,9 % 6,6 % 4,7 %
Außenumsatzerlöse nach Sitz der Gesellschaft 5.091 5.244 2.453 2.260
Veränderung1 20,8 % 3,0 % 11,6 % - 7,9 %
Veränderung währungsbereinigt1 4,5 % 5,4 % 9,0 % 7,4 %
Interregionen-Umsatzerlöse 387 427 314 250
EBIT2 468 568 19 113
Mitarbeiter (Stand 30.06.)3 29.372 27.697 16.651 15.657
Überleitung Überleitung Gesamt Gesamt
in Mio. € H1 2015 H1 2016 H1 2015 H1 2016
--- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib - - 23.796 23.687
Veränderung1 - - 16,5 % - 0,5 %
Veränderung währungsbereinigt1 - - 8,4 % 2,8 %
Außenumsatzerlöse nach Sitz der Gesellschaft - - 23.796 23.687
Veränderung1 - - 16,5 % - 0,5 %
Veränderung währungsbereinigt1 - - 8,4 % 2,8 %
Interregionen-Umsatzerlöse - 8.118 - 8.457 - -
EBIT2 - 262 - 59 3.748 4.458
Mitarbeiter (Stand 30.06.)3 - - 117.534 115.576

Vorjahreswerte angepasst

1 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 1 "Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick".

2 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

3 Mitarbeiter auf Vollzeitkräfte umgerechnet

Erläuterungen zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016

Grundlagen und Methoden

Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 ist in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 in verkürzter Form nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London, sowie den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee erstellt worden.

Die Erläuterungen im Anhang des Konzernabschlusses 2015 gelten - mit Ausnahme der im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendeten Rechnungslegungsvorschriften und einer Änderung einer Bilanzierungsmethode - insbesondere im Hinblick auf die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend.

Im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendete Rechnungslegungsvorschriften und Änderungen von Bilanzierungsmethoden

Die erstmalige Anwendung folgender geänderter Rechnungslegungsvorschriften hatte keinen bzw. keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder auf das Ergebnis je Aktie.

Im Mai 2014 gab das IASB die Ergänzung "Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation" in Bezug auf IAS 16 (Property, Plant and Equipment) und IAS 38 (Intangible Assets) heraus. Die Ergänzung zu IAS 16 und IAS 38 stellt klar, dass eine umsatzerlösbasierte Abschreibung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten nicht sachgerecht ist. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.

Im Mai 2014 veröffentlichte das IASB die Ergänzung "Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations" in Bezug auf IFRS 11 (Joint Arrangements). Die Ergänzung zu IFRS 11 regelt die Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten, deren Tätigkeit einen Geschäftsbetrieb darstellt. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen, anzuwenden.

Im Juni 2014 hat das IASB unter dem Titel "Agriculture: Bearer Plants" Änderungen zu IAS 16 (Property, Plant and Equipment) und IAS 41 (Agriculture) veröffentlicht. Die Änderungen stellen klar, dass fruchttragende Pflanzen, die nur zur Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte genutzt werden, nach IAS 16 (Property, Plant and Equipment) zu bilanzieren sind. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.

Im September 2014 hat das IASB im Rahmen der jährlichen "Improvement"-Projekte den Sammelband "Annual Improvements to IFRSs 2012-2014 Cycle" herausgegeben. Die Änderungen präzisieren den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von Geschäftsvorfällen, vereinheitlichen Terminologien und sind im Wesentlichen als redaktionelle Korrekturen zu bestehenden Standards zu verstehen. Sie sind für Geschäftsjahre anwendbar, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.

Im Dezember 2014 veröffentlichte das IASB Änderungen mit dem Namen "Disclosure Initiative" zu IAS 1 (Presentation of Financial Statements). Diese Änderungen sollen zu einer Verbesserung der Angabepflichten führen. Sie betreffen Regelungen in Bezug auf Wesentlichkeit, Zusammenfassung von Posten, Zwischensummen, Struktur des Anhangs, maßgebliche Rechnungslegungsmethoden und den separaten Ausweis des sonstigen Ergebnisses (OCI) von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.

Im laufenden Geschäftsjahr nicht angewendete Rechnungslegungsvorschriften, die für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2016 vom IASB als verpflichtend anzuwenden beschlossen wurden

Das IASB hat im Januar 2014 IFRS 14 (Regulatory Deferral Accounts) herausgegeben. Der Standard behandelt die Rechnungslegung von regulatorischen Abgrenzungsposten für IFRS-Erstanwender und ist somit nicht von Unternehmen anwendbar, die bereits nach IFRS bilanzieren. Die Erstanwendung des IFRS 14 ist verpflichtend für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen. Da dieser Standard nur für eine Übergangszeit, bis ein endgültiger Standard herausgegeben wird, gelten wird, wird der EU-Übernahmeprozess erst beginnen, wenn der endgültige Standard vom IASB verabschiedet wurde. IFRS 14 wird keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Im Dezember 2014 hat das IASB Änderungen zu IFRS 10 (Consolidated Financial Statements), IFRS 12 (Disclosure of Interests in Other Entities) und IAS 28 (Investments in Associates and Joint Ventures) mit dem Titel "Investment Entities: Applying the Consolidation Exception" herausgegeben. Die Änderungen stellen im Wesentlichen klar, welche Tochterunternehmen einer Investmentgesellschaft von dieser zu konsolidieren sind und welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen. Die Übernahme in europäisches Recht steht noch aus. Die Änderungen haben derzeit keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Änderungen von Bilanzierungsmethoden

Aufgrund der rechtlichen und wirtschaftlichen Eigenständigkeit von Covestro ergeben sich Änderungen bei den jährlichen, weltweiten Werthaltigkeitsprüfungen (Impairmenttests) für Covestro. Die strategischen Geschäftseinheiten von Covestro werden aus Sicht des Bayer-Konzerns künftig als eine Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten auf ihre Werthaltigkeit überprüft, da der Geschäfts- oder Firmenwert von Covestro nunmehr auf dieser aggregierten Ebene durch das Management des Bayer-Konzerns überwacht wird.

Änderungen zugrunde liegender Parameter

Änderungen in den zugrunde liegenden Parametern beziehen sich vor allem auf die Wechselkurse sowie auf die Zinssätze für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen.

Die Wechselkurse wichtiger Währungen zum Euro ergeben sich wie folgt:

Wechselkurse wichtiger Währungen

Tabelle 32

Stichtagskurs Stichtagskurs Stichtagskurs Durchschnittskurs Durchschnittskurs
1 € / 31.12.2015 30.06.2015 30.06.2016 H1 2015 H1 2016
--- --- --- --- --- --- ---
BRL Brasilien 4,31 3,47 3,59 3,30 4,13
CAD Kanada 1,51 1,38 1,44 1,38 1,48
CHF Schweiz 1,08 1,04 1,09 1,06 1,10
CNY China 7,06 6,94 7,40 6,94 7,30
GBP Großbritannien 0,73 0,71 0,83 0,73 0,78
JPY Japan 131,07 137,01 114,05 134,14 124,50
MXN Mexiko 18,91 17,53 20,63 16,88 20,12
RUB Russland 80,67 62,36 71,52 63,83 78,07
USD USA 1,09 1,12 1,11 1,12 1,12

Für die Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen wurden folgende wesentliche Abzinsungssätze zugrunde gelegt:

Abzinsungssatz Pensionsverpflichtungen

Tabelle 33

in % 31.12.2015 31.03.2016 30.06.2016
Deutschland 2,40 1,70 1,50
Großbritannien 3,80 3,45 2,80
USA 4,00 3,50 3,20

Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Im Rahmen der Ausrichtung des Bayer-Konzerns als Life-Science-Unternehmen wurde im September 2015 eine organisatorische Neuausrichtung zum 1. Januar 2016 beschlossen. Der bisherige Teilkonzern Bayer HealthCare wurde aufgelöst. Pharma und Radiologie sind unter der Division Pharmaceuticals integriert. Die Division Consumer Health beinhaltet nun ausschließlich das Consumer-Care-Geschäft. Animal Health wird als berichtspflichtiges Segment gesondert ausgewiesen. Der Teilkonzern Bayer CropScience ist jetzt die Division Crop Science. Der Bayer-Konzern besteht somit seit 1. Januar 2016 aus den fünf berichtspflichtigen Segmenten Pharmaceuticals, Consumer Health, Crop Science, Animal Health und Covestro.

Die nachfolgende Tabelle enthält die Überleitungsrechnung des EBITDA vor Sondereinflüssen der oben genannten Segmente sowie die Überleitung zum Ergebnis vor Ertragsteuern des Konzerns:

Überleitung vom EBITDA vor Sondereinflüssen der Segmente zum Ergebnis vor Ertragsteuern des Konzerns

Tabelle 34

in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 H1 2015 H1 2016
EBITDA vor Sondereinflüssen der Segmente 2.987 3.074 6.058 6.486
EBITDA vor Sondereinflüssen Corporate Functions und Konsolidierung - 99 - 20 - 248 - 45
EBITDA vor Sondereinflüssen1 2.888 3.054 5.810 6.441
Abschreibungen vor Sondereinflüssen der Segmente - 808 - 811 - 1.560 - 1.604
Abschreibungen vor Sondereinflüssen Corporate Functions und Konsolidierung - 2 - 1 - 3 - 3
Abschreibungen vor Sondereinflüssen - 810 - 812 - 1.563 - 1.607
EBIT vor Sondereinflüssen der Segmente 2.179 2.263 4.498 4.882
EBIT vor Sondereinflüssen Corporate Functions und Konsolidierung - 101 - 21 - 251 - 48
EBIT vor Sondereinflüssen1 2.078 2.242 4.247 4.834
Sondereinflüsse der Segmente - 248 - 95 - 488 - 365
Sondereinflüsse Corporate Functions und Konsolidierung - 7 - 9 - 11 - 11
Sondereinflüsse1 - 255 - 104 - 499 - 376
EBIT der Segmente 1.931 2.168 4.010 4.517
EBIT Corporate Functions und Konsolidierung - 108 - 30 - 262 - 59
EBIT1 1.823 2.138 3.748 4.458
Finanzergebnis - 287 - 314 - 561 - 629
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.536 1.824 3.187 3.829

Vorjahreswerte angepasst

1 Zur Definition siehe Konzernzwischenlagebericht Kapitel 7 "Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen".

Konsolidierungskreis

Entwicklung des Konsolidierungskreises

Zum 30. Juni 2016 wurden insgesamt 307 Gesellschaften konsolidiert (31. Dezember 2015: 307 Gesellschaften). Davon wurde unverändert zum 31. Dezember 2015 ein Unternehmen mit gemeinschaftlicher Tätigkeit gemäß IFRS 11 (Joint Arrangements) anteilsmäßig einbezogen. Ferner sind vier Gemeinschaftsunternehmen (31. Dezember 2015: drei Gemeinschaftsunternehmen) und fünf assoziierte Unternehmen (31. Dezember 2015: vier assoziierte Unternehmen) im Konzernabschluss nach der Equity-Methode gemäß IAS 28 (Investments in Associates and Joint Ventures) berücksichtigt worden.

Akquisitionen, Desinvestitionen und nicht fortgeführtes Geschäft

Akquisitionen

Im Rahmen der globalen Kaufpreisallokation der im Juli 2015 erworbenen SeedWorks India Pvt. Ltd., Indien, führten bessere Informationen über die akquirierten Vermögenswerte im 1. Quartal 2016 zu einer Verringerung der immateriellen Vermögenswerte sowie zu einer korrespondierenden Erhöhung des Goodwills in der Eröffnungsbilanz. Darüber hinaus reduzierte sich der Kaufpreis um 2 Mio. € durch die finalen Kaufpreisverhandlungen.

Die genannte und weitere kleinere Anpassungen der Kaufpreisaufteilung aus Transaktionen der Vorjahre wirkten sich zum jeweiligen Anpassungszeitpunkt auf Vermögen und Schulden des Konzerns im 1. Halbjahr 2016 wie folgt aus und führten zu folgendem Mittelabfluss:

Erworbene Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert bei Erwerb sowie Anpassungen

Tabelle 35

in Mio. € H1 2016
Geschäfts- oder Firmenwert 9
Patente und Technologien -
Sonstige immaterielle Vermögenswerte - 23
Sachanlagen -
Vorräte -
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -
Aktive latente Steuern -
Pensionsrückstellungen u. ä. Verpflichtungen 1
Sonstige Rückstellungen -
Finanzverbindlichkeiten -
Sonstige Verbindlichkeiten -
Passive latente Steuern 8
Nettovermögen - 5
Veränderungen in den Anteilen anderer Gesellschafter -
Kaufpreis - 5
Übernommene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -
Beilegung von zuvor bestehenden Beziehungen -
Verbindlichkeiten für zukünftige Zahlungen 3
Kaufpreisanpassung -
Zahlungen für Akquisitionen aus Vorjahren/ -quartalen -
Nettoabfluss aus Akquisitionen - 2

Änderung der Kaufpreisallokation im Vorjahr

Die globale Kaufpreisallokation für das in 2014 erworbene Consumer-Care-Geschäft von Merck &Co., Inc., USA, wurde im September 2015 abgeschlossen. Hieraus ergab sich für das 1. Halbjahr 2015 eine Erhöhung von aktiven latenten Steuern um 933 Mio. € sowie eine korrespondierende Verringerung des Geschäfts- oder Firmenwertes um 890 Mio. € in der Bilanz. In der Gewinn- und Verlustrechnung erhöhte sich das Ergebnis nach Ertragsteuern um 43 Mio. €. Diese Änderung führte für das 1. Halbjahr 2015 zu einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie um 0,05 € auf 2,92 € für das fortzuführende Geschäft.

Desinvestitionen und nicht fortgeführtes Geschäft

Am 4. Januar 2016 wurde der Verkauf des Diabetes-Care-Geschäfts für rund 1 Mrd. € an Panasonic Healthcare Holdings Co, Ltd., Tokio, Japan, abgeschlossen. Der Verkauf umfasst die führenden Contour™-Blutzuckermessgeräte und -sensoren, weitere Blutzuckermesssysteme wie Breeze™2 und Elite™ sowie Microlet™-Stechhilfen.

Die genannte Desinvestition wirkte sich im Halbjahr wie folgt aus:

Desinvestitionen

Tabelle 36

in Mio. € H1 2016
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 183
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten - 112
Veräußertes Nettovermögen 71

Der Verkauf des Diabetes-Care-Geschäfts umfasst zudem weitere signifikante Leistungsversprechen von Bayer, die über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren nach dem Verkaufszeitpunkt erfüllt werden. Der Veräußerungserlös wird entsprechend über zwei Jahre realisiert und als Ergebnis aus nicht fortgeführten Geschäften dargestellt. In der Bilanz wurde ein Abgrenzungsposten angesetzt, welcher im Zuge der Erbringung der Leistungen aufgelöst wird. Im Halbjahr wurde hieraus ein Betrag von 250 Mio. € in den Umsatzerlösen erfasst. Der Abgang des Nettovermögens von 71 Mio. € wurde entsprechend in den Herstellungskosten gezeigt.

Die über die nächsten zwei Jahre zu erbringenden Leistungen im Zuge der Veräußerung des Diabetes-Care-Geschäfts werden ebenso als nicht fortgeführtes Geschäft in der Gewinn- und Verlustrechnung und der Kapitalflussrechnung ausgewiesen. Im Halbjahr entstanden hieraus Umsatzerlöse in Höhe von 45 Mio. €. Die Angaben erfolgen aus Sicht des Bayer-Konzerns und enthalten keine eigenständige Darstellung der entsprechenden Aktivitäten, wodurch ein Vergleich mit den aus operativen Produktverkäufen entstandenen Umsatzerlösen in 2015 nicht möglich ist.

Die Bilanzposten aus dem Diabetes-Care-Geschäft werden als Teil der sonstigen Segmente in der Segmentberichterstattung dargestellt. In der Bilanz sind neben dem oben genannten Abgrenzungsposten (718 Mio. €) sonstige Forderungen (netto: 57 Mio. €), aktive latente Steuern (netto: 84 Mio. €), Ertragsteuerverbindlichkeiten (21 Mio. €) und Rückstellungen für Restrukturierungskosten (2 Mio. €) enthalten.

Am 19. Mai 2016 wurde ein Vertrag über den Verkauf des Konsumentengeschäfts (CS Consumer) des Bayer-Geschäftsbereichs Environmental Science an SBM Développement SAS, Lyon, Frankreich, geschlossen. Das Konsumentengeschäft umfasst die Geschäftsfelder Bayer Garten und Bayer Advanced in Europa und Nordamerika. Der Vollzug der Transaktion wird für Oktober 2016 erwartet. Die Aktivitäten werden als nicht fortgeführtes Geschäft ausgewiesen.

Im Einzelnen setzt sich das Ergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft für das 2. Quartal 2016 wie folgt zusammen:

Gewinn- und Verlustrechnung aus nicht fortgeführtem Geschäft

Tabelle 37

Diabetes Care Diabetes Care CS Consumer CS Consumer Summe Summe
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 Q2 2015 Q2 2016 Q2 2015 Q2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 235 146 87 79 322 225
Herstellungskosten - 96 - 25 - 45 - 40 - 141 - 65
Bruttoergebnis vom Umsatz 139 121 42 39 181 160
Vertriebskosten - 94 - 5 - 30 - 31 - 124 - 36
Forschungs- und Entwicklungskosten - 12 - - 1 - 3 - 13 - 3
Allgemeine Verwaltungskosten - 6 - 3 - 2 - 2 - 8 - 5
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge - 7 - 7 1 - 54 - 6 - 61
EBIT1 20 106 10 - 51 30 55
Finanzergebnis - - - - - -
Ergebnis vor Ertragsteuern 20 106 10 - 51 30 55
Ertragsteuern - 3 - 16 - 3 16 - 6 -
Ergebnis nach Ertragsteuern 17 90 7 - 35 24 55

1 EBIT = Ergebnis nach Ertragsteuern zuzüglich Ertragsteueraufwand und zuzüglich Finanzergebnis

Für das 1. Halbjahr 2016 ist das Ergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft wie folgt zusammengesetzt:

Gewinn- und Verlustrechnung aus nicht fortgeführtem Geschäft

Tabelle 38

Diabetes Care Diabetes Care CS Consumer CS Consumer Summe Summe
in Mio. € H1 2015 H1 2016 H1 2015 H1 2016 H1 2015 H1 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 473 295 173 166 646 461
Herstellungskosten - 186 - 121 - 85 - 82 - 271 - 203
Bruttoergebnis vom Umsatz 287 174 88 84 375 258
Vertriebskosten - 179 - 8 - 53 - 57 - 232 - 65
Forschungs- und Entwicklungskosten - 22 - 2 - 3 - 4 - 25 - 6
Allgemeine Verwaltungskosten - 18 - 10 - 3 - 4 - 21 - 14
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge 6 - 5 - - 55 6 - 60
EBIT1 74 149 29 - 36 103 113
Finanzergebnis - - - - - -
Ergebnis vor Ertragsteuern 74 149 29 - 36 103 113
Ertragsteuern - 12 - 20 - 9 12 - 21 - 8
Ergebnis nach Ertragsteuern 62 129 20 - 24 82 105

1 EBIT = Ergebnis nach Ertragsteuern zuzüglich Ertragsteueraufwand und zuzüglich Finanzergebnis

Nachfolgend sind die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Konsumentengeschäfts des Bayer-Geschäftsbereichs Environmental Science dargestellt:

Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten

Tabelle 39

in Mio. € 30.06.2016
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte -
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 5
Andere Rückstellungen 13
Verbindlichkeiten im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 18

Das nicht fortgeführte Geschäft wirkte sich im 2. Quartal 2016 auf die Kapitalflussrechnung des Bayer-Konzerns wie folgt aus:

Kapitalflüsse aus nicht fortgeführtem Geschäft Tabelle 40

Diabetes Care Diabetes Care CS Consumer CS Consumer Summe Summe
in Mio. € Q2 2015 Q2 2016 Q2 2015 Q2 2016 Q2 2015 Q2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Zu- / Abfluss aus operativer

Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow)
9 - 41 - 10 31 - 1 - 10
Zu- / Abfluss aus investiver Tätigkeit - 1 - - - - 1 -
Zu- / Abfluss aus Finanzierungstätigkeit - 8 41 10 - 31 2 10
Veränderung Zahlungsmittel

und Zahlungsmitteläquivalente
- - - - - -

Im 1. Halbjahr 2016 wirkte sich das nicht fortgeführte Geschäft wie folgt auf die Kapitalflussrechnung aus:

Kapitalflüsse aus nicht fortgeführtem Geschäft

Tabelle 41

Diabetes Care Diabetes Care CS Consumer CS Consumer Summe Summe
in Mio. € H1 2015 H1 2016 H1 2015 H1 2016 H1 2015 H1 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Zu- / Abfluss aus operativer

Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow)
56 778 - 52 - 18 4 760
Zu- / Abfluss aus investiver Tätigkeit - 1 - - - - 1 -
Zu- / Abfluss aus Finanzierungstätigkeit - 55 - 778 52 18 - 3 - 760
Veränderung Zahlungsmittel

und Zahlungsmitteläquivalente
- - - - - -

Finanzinstrumente

Buchwerte und beizulegende Zeitwerte der Finanzinstrumente

Tabelle 42

30.06.2016 30.06.2016 30.06.2016 30.06.2016 30.06.2016
Zu fortgeführten

Anschaffungskosten

bewertet
Zum beizulegenden

Zeitwert bewertet

[Nachrichtlich:

beizulegender Zeitwert1]
Zum beizulegenden

Zeitwert bewertet

[Nachrichtlich:

beizulegender Zeitwert1]
Zum beizulegenden

Zeitwert bewertet

[Nachrichtlich:

beizulegender Zeitwert1]
Nicht finanzielle

Vermögenswerte/

Verbindlichkeiten
--- --- --- --- --- --- ---
Auf Basis öffentlich notierter Marktpreise (Stufe 1) Auf Basis beobachtbarer Marktdaten (Stufe 2) Auf Basis nicht beobachtbarer Inputfaktoren (Stufe 3)
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. € Buchwert Buchwert Buchwert Buchwert Buchwert
--- --- --- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.792
Ausleihungen und Forderungen 11.792
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 649 215 459 836
Ausleihungen und Forderungen 535 [527] [17]
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 41 215 823
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen 73 [77]
Derivate 459 13
Sonstige Forderungen 551 68 1.853
Ausleihungen und Forderungen 551 [551]
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 68
Nicht finanzielle Vermögenswerte 1.853
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.055
Ausleihungen und Forderungen 1.055
Finanzielle Vermögenswerte gesamt 14.047 215 459 904
davon: Ausleihungen und Forderungen 13.933
davon: Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 41 215 891
Finanzverbindlichkeiten 18.969 739
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 18.969 [16.350] [3.227]
Derivate 739
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.986 69
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 4.986
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 69
Sonstige Verbindlichkeiten 885 227 39 2.481
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 885 [885]
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet (nicht-derivativ) 32
Derivate 227 7
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 2.481
Finanzielle Verbindlichkeiten gesamt 24.840 966 39
davon: Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 24.840
davon: Derivate 966 7
30.06.2016
in Mio. € Buchwert in der Bilanz
--- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.792
Ausleihungen und Forderungen 11.792
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.159
Ausleihungen und Forderungen 535
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.079
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen 73
Derivate 472
Sonstige Forderungen 2.472
Ausleihungen und Forderungen 551
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 68
Nicht finanzielle Vermögenswerte 1.853
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.055
Ausleihungen und Forderungen 1.055
Finanzielle Vermögenswerte gesamt 15.625
davon: Ausleihungen und Forderungen 13.933
davon: Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.147
Finanzverbindlichkeiten 19.708
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 18.969
Derivate 739
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.055
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 4.986
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 69
Sonstige Verbindlichkeiten 3.632
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 885
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet (nicht-derivativ) 32
Derivate 234
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 2.481
Finanzielle Verbindlichkeiten gesamt 25.845
davon: Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 24.840
davon: Derivate 973

1 Beizulegender Zeitwert der Finanzinstrumente, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden. Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.

Buchwerte und beizulegende Zeitwerte der Finanzinstrumente

Tabelle 43

31.12.2015 31.12.2015 31.12.2015 31.12.2015 31.12.2015
Zu fortgeführten

Anschaffungskosten

bewertet
Zum beizulegenden

Zeitwert bewertet

[Nachrichtlich:

beizulegender Zeitwert1]
Zum beizulegenden

Zeitwert bewertet

[Nachrichtlich:

beizulegender Zeitwert1]
Zum beizulegenden

Zeitwert bewertet

[Nachrichtlich:

beizulegender Zeitwert1]
Nicht finanzielle

Vermögenswerte/

Verbindlichkeiten
--- --- --- --- --- --- ---
Auf Basis öffentlich notierter Marktpreise (Stufe 1) Auf Basis beobachtbarer Marktdaten (Stufe 2) Auf Basis nicht beobachtbarer Inputfaktoren (Stufe 3)
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. € Buchwert Buchwert Buchwert Buchwert Buchwert
--- --- --- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.933
Ausleihungen und Forderungen 9.933
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 185 363 509 791
Ausleihungen und Forderungen 72 [64] [18]
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 40 363 774
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen 73 [74]
Derivate 509 17
Sonstige Forderungen 506 59 1.882
Ausleihungen und Forderungen 506 [506]
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 59
Nicht finanzielle Vermögenswerte 1.882
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.859
Ausleihungen und Forderungen 1.859
Finanzielle Vermögenswerte gesamt 12.483 363 509 850
davon: Ausleihungen und Forderungen 12.370
davon: Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 40 363 833
Finanzverbindlichkeiten 19.169 765
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 19.169 [15.440] [4.121]
Derivate 765
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.680 265
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 5.680
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 265
Sonstige Verbindlichkeiten 606 117 45 1.831
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 606 [606]
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet (nicht-derivativ) 37
Derivate 117 8
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 1.831
Finanzielle Verbindlichkeiten gesamt 25.455 882 45
davon: Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 25.455
davon: Derivate 882 8
31.12.2015
in Mio. € Buchwert in der Bilanz
--- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.933
Ausleihungen und Forderungen 9.933
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.848
Ausleihungen und Forderungen 72
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.177
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen 73
Derivate 526
Sonstige Forderungen 2.447
Ausleihungen und Forderungen 506
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 59
Nicht finanzielle Vermögenswerte 1.882
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.859
Ausleihungen und Forderungen 1.859
Finanzielle Vermögenswerte gesamt 14.205
davon: Ausleihungen und Forderungen 12.370
davon: Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.236
Finanzverbindlichkeiten 19.934
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 19.169
Derivate 765
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.945
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 5.680
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 265
Sonstige Verbindlichkeiten 2.599
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 606
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet (nicht-derivativ) 37
Derivate 125
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 1.831
Finanzielle Verbindlichkeiten gesamt 26.382
davon: Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 25.455
davon: Derivate 890

1 Beizulegender Zeitwert der Finanzinstrumente, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden. Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.

Die vorangehenden Tabellen stellen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede einzelne Kategorie von Finanzinstrumenten dar und leiten diese auf die entsprechenden Bilanzpositionen über. Da die Bilanzpositionen sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sowohl Finanzinstrumente als auch nicht finanzielle Vermögenswerte bzw. nicht finanzielle Verbindlichkeiten (z. B. sonstige Steuerforderungen oder Vorauszahlungen für zukünftig zu erhaltende Leistungen) enthalten, dient die Spalte "Nicht finanzielle Vermögenswerte / Verbindlichkeiten" einer entsprechenden Überleitung.

In Ausleihungen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte sowie in den Finanzverbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden, sind auch Finanzierungs-Leasingforderungen bzw. Finanzierungs-Leasingverbindlichkeiten enthalten, bei denen Bayer der Leasinggeber bzw. Leasingnehmer ist und die folglich nach IAS 17 bewertet werden.

Aufgrund der überwiegend kurzfristigen Laufzeiten für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten weichen die Buchwerte am Bilanzstichtag nicht signifikant von den beizulegenden Zeitwerten ab.

Der nachrichtlich angegebene beizulegende Zeitwert von Ausleihungen und Forderungen, bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen oder der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten wird als Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzu- oder -abflüsse ermittelt. Die Abzinsung erfolgt unter Anwendung des zum Bilanzstichtag aktuellen laufzeitadäquaten Zinssatzes unter Berücksichtigung der Bonität des Kontrahenten. Sollte ein börsennotierter Preis vorhanden sein, wird dieser als beizulegender Zeitwert angesetzt.

Die beizulegenden Zeitwerte von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten entsprechen notierten Preisen auf aktiven Märkten (Stufe 1) bzw. werden als Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzu- oder -abflüsse auf Basis nicht beobachtbarer Inputfaktoren ermittelt (Stufe 3).

Sofern keine öffentlich notierten Marktpreise auf aktiven Märkten (Stufe 1) existieren, werden für Derivate die beizulegenden Zeitwerte mit Bewertungstechniken basierend auf beobachtbaren Marktdaten zum Bilanzstichtag ermittelt (Stufe 2). Bei der Anwendung von Bewertungstechniken wird das Kreditrisiko der Vertragspartner durch die Ermittlung von Credit Value Adjustments berücksichtigt.

Die Bewertung der Devisen- und Warentermingeschäfte erfolgt einzelfallbezogen und mit dem jeweiligen Terminkurs bzw. -preis am Bilanzstichtag. Die Terminkurse bzw. -preise richten sich nach den Kassakursen und -preisen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. Die beizulegenden Zeitwerte von Instrumenten zur Sicherung von Zinsrisiken sowie Zinswährungsswaps ergeben sich durch Diskontierung der zukünftigen Zahlungsmittelzu- und -abflüsse und der Berücksichtigung einer Fremdwährungsumrechnung zum Stichtag. Zur Abzinsung dienen Marktzinssätze, die über die Restlaufzeit der Instrumente angewendet werden.

Sofern beizulegende Zeitwerte auf Basis nicht beobachtbarer Inputfaktoren geschätzt wurden, werden diese innerhalb der Stufe 3 der Fair-Value-Hierarchie ausgewiesen. Dies betrifft bestimmte zur Veräußerung verfügbare Schuld- und Eigenkapitaltitel, teilweise die beizulegenden Zeitwerte eingebetteter Derivate sowie die Verpflichtungen für bedingte Gegenleistungen im Rahmen von Unternehmensakquisitionen. Bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Schuldtitel innerhalb der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" ist häufig das Kreditrisiko der wesentliche nicht beobachtbare Inputfaktor, der im Discounted-Cashflow-Ansatz zur Anwendung kommt. Es wird hier auf Credit Spreads von vergleichbaren Emittenten zurückgegriffen. Ein signifikanter Anstieg des Kreditrisikos könnte in einem niedrigeren beizulegenden Zeitwert resultieren, während ein signifikanter Rückgang zu einem höheren beizulegenden Zeitwert führen könnte. Eine relative Veränderung des Credit Spread um 10 % hat jedoch keine wesentliche Auswirkung auf den beizulegenden Zeitwert.

Eingebettete Derivate werden von den jeweiligen Basisverträgen separiert. Bei den Basisverträgen handelt es sich in der Regel um Absatz- oder Bezugsverträge aus dem operativen Geschäft. Die Zahlungsströme aus dem Vertrag ändern sich aufgrund der eingebetteten Derivate beispielsweise in Abhängigkeit von Wechselkursschwankungen bzw. Preisschwankungen. Die intern durchgeführte Bewertung von eingebetteten Derivaten erfolgt insbesondere mit der Discounted-Cashflow-Methode, die auf individuellen nicht beobachtbaren Inputfaktoren - unter anderem geplanten Absatz- und Bezugsmengen sowie aus Marktdaten abgeleiteten Preisen - basiert. Basierend auf diesen beizulegenden Zeitwerten erfolgt ein regelmäßiges Monitoring im Rahmen der quartärlichen Berichterstattung.

Die Entwicklung der auf nicht beobachtbaren Inputfaktoren basierenden und zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (Stufe 3) für jede einzelne Kategorie von Finanzinstrumenten stellte sich wie folgt dar:

Entwicklung der auf nicht beobachtbaren Inputfaktoren basierenden und zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten

Tabelle 44

2016 2016 2016 2016
in Mio. € Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Derivate

(Saldo)
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten (nichtderivativ) Summe
--- --- --- --- --- ---
Nettobuchwerte aus Vermögenswerten / Verbindlichkeiten (-) 1.1. 833 9 - 37 805
Ergebniswirksam erfasste Gewinne / Verluste (-) 9 - 3 - 6
davon zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte / Verbindlichkeiten 9 - 3 - 6
Ergebnisneutral erfasste Gewinne / Verluste (-) 14 - - 14
Zugänge von Vermögenswerten / Verbindlichkeiten (-) 38 - - 38
Abgänge von Vermögenswerten (-) / Verbindlichkeiten - 3 - 5 2
Nettobuchwerte aus Vermögenswerten / Verbindlichkeiten (-) 30.06. 891 6 - 32 865

Ergebniswirksame Veränderungen wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und den Zinserträgen erfasst.

Einlage in das Planvermögen des Bayer Pension Trust e.V.

Durch die Einlage von 4,9 % der ausgegebenen Aktien der Covestro AG in den Bayer Pension Trust e. V. reduzierten sich die Pensionsrückstellungen der Bayer AG um 337 Mio. €. Das Eigenkapital des Bayer-Konzerns erhöhte sich entsprechend. Ein Anteil in Höhe von 4,9 % am Eigenkapital der Covestro AG wurde den nicht beherrschenden Gesellschaftern zugeordnet.

Rechtliche Risiken

Hinsichtlich der Angaben zu den rechtlichen Risiken des Bayer-Konzerns verweisen wir auf die Darstellung in Anhangangabe [32] im Bayer-Geschäftsbericht 2015. Der Bayer-Geschäftsbericht 2015 steht unter WWW.BAYER.DE kostenlos zum Herunterladen bereit. Seit diesem Geschäftsbericht hat es folgende wesentliche Veränderungen im Bereich der rechtlichen Risiken gegeben:

Pharmaceuticals

Yasmin™ / YAZ™: Die Gesamtzahl der gerichtlichen und außergerichtlichen Anspruchstellerinnen in den USA belief sich am 14. Juli 2016 auf etwa 500 (nach Abzug bereits verglichener Fälle). Die Anspruchstellerinnen machen geltend, drospirenonhaltige orale Kontrazeptiva wie Yasmin™ und / oder YAZ™ bzw. Ocella™ und / oder Gianvi™, von Barr Laboratories Inc. in den USA vermarktete generische Versionen von Yasmin™ bzw. YAZ™, hätten bei Anwenderinnen zu Gesundheitsschäden geführt, in Einzelfällen auch mit Todesfolge.

Bis zum 14. Juli 2016 hat Bayer ohne Anerkennung einer Haftung Vergleiche vereinbart mit etwa 10.500 Anspruchstellerinnen in den USA wegen Erkrankungen infolge von venösen Blutgerinnseln (hauptsächlich tiefen Venenthrombosen oder Lungenembolien) für insgesamt rund 2,08 Mrd. USD. Bayer wird weiterhin die Möglichkeit eines Vergleichs solcher Ansprüche nach einer fallspezifischen Analyse der medizinischen Unterlagen in Betracht ziehen. Derzeit befinden sich rund 100 solcher Ansprüche in der Prüfung.

Im August 2015 hat Bayer ohne Anerkennung einer Haftung eine Einigung zum Vergleich von gerichtlichen und außergerichtlichen Ansprüchen wegen behaupteter Erkrankungen infolge von arteriellen Thrombosen (hauptsächlich Schlaganfälle und Herzinfarkte) für einen maximalen Gesamtbetrag von 56,9 Mio. USD erzielt. Die für das Zustandekommen des Vergleichs erforderliche Mindestbeteiligung wurde erreicht (97,5 Prozent der Berechtigten und 96 Prozent der Berechtigten, die schwere Gesundheitsschäden oder Todesfälle behaupten) und die Vergleichssumme im Mai 2016 ausgezahlt. Zum 14. Juli 2016 betrafen rund 10 der 500 oben erwähnten Ansprüche Erkrankungen infolge von arteriellen Thrombosen.

Xarelto™: Bis zum 14. Juli 2016 wurden Bayer US-Klagen von etwa 11.500 Anwendern von Xarelto™ zugestellt, einem oralen Gerinnungshemmer zur Behandlung und Prävention von Blutgerinnseln. Die Kläger tragen vor, die Anwendung von Xarelto™ habe zu Gesundheitsschäden wie beispielweise zerebralen, gastrointestinalen sowie anderen Blutungen und Todesfällen geführt, und verlangen Schaden- und Strafschadenersatz. Mit weiteren Klagen ist zu rechnen. Bis zum 14. Juli 2016 wurden Bayer zehn kanadische Klagen im Zusammenhang mit Xarelto™ zugestellt, in denen jeweils die Zulassung einer Sammelklage beantragt wird.

Betaferon™ / Betaseron™: Seit 2010 streiten Bayer und Biogen Idec vor einem US-Bundesgericht um die Wirksamkeit eines Patentes von Biogen und dessen behauptete Verletzung durch die Produktion und den Vertrieb von Betaseron™, einem Bayer-Medikament zur Behandlung von Multipler Sklerose. Im März 2016 hat das US-Bundesgericht einen streitigen Aspekt zum Schutzumfang des Patents zugunsten von Biogen entschieden. Bayer hält die Entscheidung für falsch und kann dagegen nach Abschluss der ersten Instanz Rechtsmittel einlegen. Bayer ist nach wie vor davon überzeugt, in dieser Auseinandersetzung gute Argumente zu haben, und beabsichtigt, sich weiterhin entschieden zur Wehr zu setzen.

Beyaz™ / Safyral™: In dem Patentverletzungsverfahren gegen Watson Laboratories, Inc. hat das US-Berufungsgericht im Mai 2016 die von Bayer geltend gemachten Patentansprüche für ungültig erklärt und die Entscheidung eines US-Bundesgerichts aus dem vorigen Jahr aufgehoben. Bayer hat eine erneute Verhandlung beantragt. Beyaz™ und Safyral™ sind orale Verhütungsmittel von Bayer mit Zusatz von Folat. Im September 2015 hatte ein US-Bundesgericht bezüglich der Gültigkeit des Patents und dessen Verletzung durch Watson zugunsten von Bayer entschieden. Watson hatte abgekürzte Zulassungsanträge für neue Arzneimittel (ANDA) hinsichtlich der Vermarktung generischer Versionen von Beyaz™ und Safyral™ in den USA gestellt und die Entscheidung des US-Bundesgerichts angefochten.

Finacea™: Im Mai 2016 hat das US-Berufungsgericht die Entscheidung eines US-Bundesgerichts aus dem vorigen Jahr bestätigt, dass das Bayer-Patent für Finacea™ gültig ist und von Glenmark Generics Ltd. verletzt wird. Finacea™ ist ein Gel von Bayer zur äußerlichen Anwendung. Glenmark hatte einen ANDA-Zulassungsantrag hinsichtlich einer generischen Version von Finacea™ in den Vereinigten Staaten gestellt und die Entscheidung des US-Bundesgerichts angefochten.

Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Nahe stehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 (Related Party Disclosures) sind juristische oder natürliche Personen, die auf die Bayer AG und deren Tochterunternehmen Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Bayer AG bzw. deren Tochterunternehmen unterliegen. Dazu gehören insbesondere nicht konsolidierte Tochtergesellschaften, zu Anschaffungskosten oder at-equity einbezogene Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen sowie Versorgungspläne und ferner die Organmitglieder der Bayer AG.

Zur Erhöhung der Deckungssumme hat die Bayer AG am 19. April 2016 an der Covestro AG gehaltene Aktien in den Bayer Pension Trust e.V. eingelegt. Das Volumen der eingelegten Aktien entsprach 10 Mio. Stück bzw. 4,9 % der ausgegebenen Aktien der Covestro AG und betrug 337 Mio. €.

Die Verkäufe an nahe stehende Unternehmen und Personen sind aus Sicht des Bayer-Konzerns nicht von materieller Bedeutung. Lieferungen und Leistungen wurden vor allem im Rahmen des laufenden operativen Geschäfts vom assoziierten Unternehmen PO JV, LP, Wilmington, USA, bezogen (0,2 Mrd. €).

Im Vergleich zum 31. Dezember 2015 haben sich die Forderungen gegenüber den nahe stehenden Unternehmen nicht wesentlich verändert. Die Verbindlichkeiten sind um 0,2 Mrd. € gestiegen, im Wesentlichen gegenüber dem mit der CRISPR Therapeutics AG, Basel, Schweiz, neu gegründeten Gemeinschaftsunternehmen.

Sonstige Angaben

Die Hauptversammlung hat am 29. April 2016 der von der Verwaltung vorgeschlagenen Dividende von 2,50 € / Aktie für das Geschäftsjahr 2015 zugestimmt.

Vorstand und Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt.

Die Hauptversammlung hat entsprechend den Vorschlägen des Aufsichtsrats zwei Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner gewählt.

Der von der Verwaltung vorgeschlagenen Billigung des Systems zur Vergütung der Vorstandsmitglieder hat die Hauptversammlung zugestimmt.

Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, ist auf Vorschlag des Aufsichtsrats als Jahres- und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 sowie als Prüfer für eine prüferische Durchsicht der verkürzten Abschlüsse und Zwischenlageberichte zum 30. Juni 2016 und 30. September 2016 gewählt worden.

Als Prüfer für eine prüferische Durchsicht des verkürzten Abschlusses und Zwischenlageberichts zum 31. März 2017 hat die Hauptversammlung auf Vorschlag des Aufsichtsrats die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, gewählt.

Leverkusen, 25. Juli 2016

Bayer Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Werner Baumann
Liam Condon Johannes Dietsch Dr. Hartmut Klusik
Kemal Malik Erica Mann Dieter Weinand

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Leverkusen, 25. Juli 2016

Bayer Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Werner Baumann
Liam Condon Johannes Dietsch Dr. Hartmut Klusik
Kemal Malik Erica Mann Dieter Weinand

Bescheinigung

An die Bayer AG, Leverkusen

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Bayer AG für den Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis 30. Juni 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Essen, den 26. Juli 2016

PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Peter Bartels Eckhard Sprinkmeier
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer