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Basler AG Interim / Quarterly Report 2025

May 8, 2025

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Interim / Quarterly Report

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Publication

Basler AG

Ahrensburg

3-Monatsbericht 2025

Unternehmenskennzahlen

In Mio. €* QI 2025 QI 2024 Veränderung

zum Vorjahr
Umsatzerlöse 59,5 43,5 37 %
Auftragseingang 52,1 44,0 18 %
Bruttoergebnis 28,6 19,4 47 %
Bruttoergebnismarge 48,1 % 44,6 % 3,5 Pp.
Vollkosten Forschung und

Entwicklung
7,5 7,4 1 %
Forschung- und Entwicklungsquote 12,6 % 17,0 % -4,4 Pp.
EBITDA 10,1 1,0 >100%
EBIT 6,3 -3,3 >100%
EBT 6,0 -3,6 >100%
EBT Marge 10,0 % -8,3 % 18,3 Pp.
Konzerneriodenüberschuss /

-fehlbetrag
4,8 -3,9 >100%
Durchschnittliche gewichtete

Anzahl der Aktien in Stück
30.741.572 30.736.812 0 %
Ergebnis pro Aktie in € 0,16 -0,13 >100%
Cashflow aus der

betrieblichen Tätigkeit
0,4 -1,1 >100%
Cashflow aus der investiven

Tätigkeit
-2,4 -2,1 -14 %
Freier Cashflow -2,2 -3,4 -37 %
In Mio. €* 3/31/2025 12/31/2024 Veränderung zum Vorjahr
Bilanzsumme 233,1 233,6 0 %
Langfristige

Vermögenswerte
130,9 132,7 -1 %
Eigenkapital 128,8 124,4 4 %
Fremdkapital 104,3 109,2 -4 %
Eigenkapitalquote 55,3 % 53,3 % 2,0 Pp.
Netto-Liquidität -34,1 -31,2 -9 %
Working Capital 56,1 51,9 8 %
Mitarbeiter im

Periodendurchschnitt

(Vollstellenäquivalente)
849 881 -4 %
Aktienkurs (XETRA) in € 8,70 6,12 42 %
Aktien im Umlauf in Stück 30.743.000 30.743.000 0 %
Marktkapitalisierung 267,5 188,1 42 %

* soweit nicht anders angegeben

Die ersten drei Monate 2025 im Überblick:

Auftragseingang: 52,1 Mio. € (VJ: 44,0 Mio. €, 18 %)
Umsatz: 59,5 Mio. € (VJ: 43,5 Mio. €, 37 %)
EBITDA: 10,1 Mio. € (VJ: 1,0 Mio. €, >100 %)
EBT: 6,0 Mio. € (VJ: -3,6 Mio. €, >100 %)
Nettoergebnis: 4,8 Mio. € (VJ: -3,9 Mio. €, >100 %)
Freier Cashflow: -2,2 Mio. € (VJ: -3,4 Mio. €, 37 %)

Sehr geehrte Aktionärinnen,

nach zwei extrem herausfordernden Geschäftsjahren freuen wir uns sehr, Ihnen einen guten Start in das Geschäftsjahr 2025 zu präsentieren. Die konsequente Reduzierung unserer Kostenbasis bei gleichzeitiger Implementierung unserer Strategie und Umsetzung von Verbesserungsinitiativen führten im ersten Quartal zu einem Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 37 % und einer zweistelligen Vorsteuerrendite. Dabei profitierten wir im ersten Quartal insbesondere von größeren Projekten in China und den USA, die wir bereits im letzten Quartal des Vorjahres gewonnen haben.

Die Märkte für Bildverarbeitungstechnik entwickelten sich außerhalb von Europa leicht positiv und die Lagerbestände bei unseren Kunden haben mittlerweile in der Breite ein normales Niveau erreicht, so dass die originäre Nachfrage nicht mehr gedämpft wird. Insgesamt bewegen wir uns jedoch nach wie vor in einem schwachen Marktumfeld, in dem die Industrieproduktion und die Einkaufsmanagerindizes der für uns relevanten Volkswirtschaften in der Nähe der Wachstumsschwelle verharren. Die jüngste Einführung der US-Zölle beobachten wir engmaschig und gehen davon aus, dass diese kurzfristig zu einer erneuten Abkühlung der weltweiten Investitionsgütermärkte führen können. Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, die zusätzlichen Kosten durch die Zölle auf unsere Produktlieferungen in die USA weitestgehend zu begrenzen. Die Auswirkungen der Zweitreiheneffekte durch Währungsveränderungen und Nachfrageveränderungen sind derzeit nicht quantifizierbar. Trotz dieser Unsicherheiten halten wir aktuell an unserer Prognose fest.

Mit hoher Kostendisziplin und Leidenschaft setzen wir konzentriert unseren Kurs fort und möchten Ihnen mit diesem kompakten 3-Monatsbericht einen tieferen Einblick in die Entwicklung der ersten Monate des Geschäftsjahres geben.

Wir danken Ihnen für Ihr fortwährendes Vertrauen und wünschen Ihnen einen aufschlussreichen Bericht.

Ihr Vorstand

Geschäftsentwicklung

Die Märkte für Bildverarbeitungskomponenten entwickelten sich außerhalb von Europa im ersten Quartal leicht positiv. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtet für die deutschen Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten aufgelaufen Stand Ende März 2025 nominell einen Umsatzanstieg in Höhe von 11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Auftragseingänge der Branche sanken im gleichen Zeitraum um 5 %. Die Branche konnte insbesondere von höheren Aufträgen und Umsätzen außerhalb von Europa profitieren, die Auftragseingänge außerhalb von Europa entwickelten sich mit 0 % gegenüber dem Vorjahr stabil, die Umsätze wuchsen um 30 %.

Der Basler Konzern konnte insbesondere durch bereits im vierten Quartal des Vorjahres gewonnene Großprojekte in China und den USA sowie einem soliden Auftragseingang in den ersten Monaten des Jahres seinen Umsatz um 37 % auf 59,5 Mio. € (VJ: 43,5 Mio. €) signifikant steigern.

Basler entwickelte sich damit deutlich besser als die deutsche Branche für Bildverarbeitungskomponenten. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die starke globale Marktpräsenz und gewonnene Großprojekte aus China und den USA.

Produktentwicklung & Produkteinführungen

In den ersten drei Monaten 2025 liefen Entwicklungsaktivitäten an vielen zukunftsweisenden Projekten. Die Vollkosten für Entwicklungsleistungen betrugen im ersten Quartal 7,5 Mio. € (31.03.2024: 7,4 Mio. €). Die absoluten R&D-Kosten haben sich im Zuge der Restrukturierung und Einsparungsmaßnahmen in den vergangenen zwei Jahren deutlich reduziert und lagen aufgrund der sehr positiven Umsatzentwicklung mit einer Quote von 13 % vom Umsatz im Bereich des langfristig angestrebten Zielniveaus.

Im vergangenen Quartal hat das Unternehmen intensiv an zahlreichen Produktweiterentwicklungen gearbeitet, um die Strategie zum Vollsortimenter entschlossen voranzutreiben. Im ersten Quartal gab es jedoch keine wesentlichen Markteinführungen von Neuprodukten.

Basler präsentierte sich im März auf der LogiMAT in Stuttgart als Komplettanbieter für Bildverarbeitungslösungen im Bereich der Logistikautomation. Live-Demonstrationen im Bereich bildgeführter Robotik, 3D Vision in höchster Präzision sowie High-Speed Inspektion und Scanning unterstrichen die umfangreiche Bildverarbeitungskompetenz von Basler im Anwendungsfeld der Logistik. Die dort gezeigten Live-Demonstrationen verdeutlichten die Optimierungs-Möglichkeiten für Intralogistik-, Materialfluss- und Lagerverwaltungs-Prozesse mit Basler-Bildverarbeitungslösungen.

Ausblick

Das im Herbst 2024 angestoßene Kosteneinsparungsprogramm wurde zum Jahresende 2024 weitestgehend abgeschlossen und die Gewinnschwelle zur Jahreswende erfolgreich auf Umsatzerlöse von rund 180 Mio. € gesenkt. Aufgrund der abgesenkten Kostenstruktur und dem erfolgreichen Jahresstart bestätigt das Management des Konzerns die Prognose für das Geschäftsjahr 2025. Gemäß dieser geht das Management davon aus, einen Umsatz zwischen 186 - 198 Mio. € und eine VorsteuerMarge zwischen 0 - 5 % im Konzern zu erzielen.

Für den weiteren Verlauf des Jahres ist die Sichtbarkeit aufgrund kurzer Bestellhorizonte der Kunden begrenzt. Zudem erschweren bzw. trüben geopolitische Unsicherheiten und US-Zölle den Ausblick. Es wird bereits daran gearbeitet, die direkten Kosten durch die US-Zölle im Verlauf des zweiten Quartals zu minimieren. Folgeeffekte durch etwaige Nachfragerückgänge und Währungsschwankungen können derzeit nicht hinreichend quantifiziert werden. Diese Risiken sieht das Management jedoch zum aktuellen Zeitpunkt in seinem Prognosekorridor ausreichend reflektiert.

Zwischenlagebericht inklusive wesentlicher ergänzender Anhangangaben zum Jahresabschluss 31.12.2024 nach IFRS

Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Umsatz und Auftragseingang, Kosten der Leistungserstellung

Der Umsatz stieg zum Vergleichszeitraum 2024 um 37 % auf 59,5 Mio. €

(VJ: 43,5 Mio. €). Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal auf 52,1 Mio. € (VJ: 44,0 Mio. €) und stieg somit um 18 % gegenüber dem Vorjahr.

Vor dem Hintergrund eines erhöhten Projektgeschäftes in China und den USA, welches bereits im vierten Quartal 2024 im Auftragseingang abgebildet wurde, war das Verhältnis zwischen Auftragseingang und Umsatz im ersten Quartal unausgeglichen.

Umsatz und Auftragseingang

Die Geschäftsentwicklung verlief regional unterschiedlich. Insbesondere in den USA und in China konnte der Umsatz deutlich überproportional gesteigert werden. Der spätzyklische europäische Markt wuchs zwar unterproportional, erzielte jedoch außerhalb von Deutschland ebenfalls ein zweistelliges Umsatzwachstum. In Deutschland konnte aufgrund des schwachen Marktumfelds nur ein mittleres einstelliges Wachstum erzielt werden. Insgesamt entwickelte sich die regionale Umsatzstruktur gegenüber dem Vorjahr wie folgt: EMEA 30 % (VJ: 35 %), Amerika 23 % (VJ: 15 %) und Asien mit 47 % (VJ: 50 %).

Umsatz nach Regionen

Rohertrag und Rohertragsmarge

Die Rohertragsmarge konnte gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozentpunkte und gegenüber dem Vorquartal um 4,5 Prozentpunkte auf 48,1 % (VJ: 44,6 %) gesteigert werden. Die Maßnahme zur Steigerung der Rohertragsmarge der vergangenen Quartale und die höhere Auslastung der Produktionskapazitäten und -organisation wirkten sich im ersten Quartal positiv auf die Rohertragsmarge aus. Währungsschwächen in Japan, Korea, China und in den USA sowie preissensible Großprojekte nahmen jedoch einen negativen Einfluss auf die Rohertragsmarge. In Summe entwickelte sich die Bruttomarge erwartungsgemäß.

Es wird angenommen, dass der Preisdruck durch die hohe Wettbewerbsintensität insbesondere im chinesischen Markt anhält. Die deutlichen Währungsschwächen des Chinesischen Yuan und des US Dollars bergen zudem Risiken für die Rohertragsmarge. Der negative Effekt der US-Zölle auf die Rohertragsmarge kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht näher quantifiziert werden. Es wird jedoch bereits an Maßnahmen zur Begrenzung der direkten Effekte gearbeitet.

Ergebnis vor Steuern

Vor dem Hintergrund abgesenkter Kostenstrukturen und einem signifikanten Umsatzanstieg entwickelte sich das Vorsteuerergebnis auf 6,0 Mio. € (VJ: -3,6 Mio. €) und führte das Unternehmen mit einer EBT-Marge von 10,0 % (VJ: -8,3 %) zurück in die Gewinnzone. Das Nachsteuerergebnis betrug 4,8 Mio. € (VJ: -3,9 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie entsprechend 0,16 € (VJ: -0,13 €).

Vermögenslage

Die langfristigen Vermögenswerte lagen im Vergleich leicht unter den Werten zum 31.12.2024. Die Vorräte konnten vor allem aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse im Verlauf der ersten drei Monate um 3,5 Mio. € abgebaut werden. Gleichzeitig stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 10,3 Mio. € aufgrund des deutlichen Anstiegs des Umsatzes gegenüber dem vierten Quartal 2024.

Eigenkapitalentwicklung

Das Eigenkapital erhöhte sich ergebnisbedingt im ersten Quartal auf 128,8 Mio. € (31.12.2024: 124,4 Mio. €). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich zum Stichtag 31.03.2025 leicht auf 55,3 % gegenüber 53,3 % am 31.12.2024.

Cashflow und Liquiditätslage

Der Nettozahlungsmittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit (OCF) betrug 0,4 Mio. € (VJ: -1,1 Mio. €). Er wurde vorwiegend durch den Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und durch eine Steuernachzahlung aus der Betriebsprüfung aus den Jahren 2018-2021 belastet. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit (ICF) betrug -2,4 Mio. € (VJ: -2,1 Mio. €).

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf -3,1 Mio. € (VJ: -3,1 Mio. €). Wesentliche Einflussgrößen dieser Position in der Berichtsperiode waren Tilgung und Zins von Darlehen an Kreditinstitute.

In Summe betrug der gesamte Cashflow -5,1 Mio. € (VJ: -6,3 Mio. €). Unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Kassabestände in fremder Währung in Höhe von -0,1 Mio. € verringerte sich der Bestand an liquiden Mitteln folglich von 21,3 Mio. € (31.12.2024) auf 16,1 Mio. €.

Cash Flow

* Inkl. M&A Investitionen: Roboception und Basler France

Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Mitarbeiterinnen

Zum Stichtag 31.03.2025 beschäftigte der Basler Konzern 849 (31.12.2024: 854) Mitarbeiter: innen auf Vollstellenäquivalenz gerechnet. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeitenden zum 31.03.2025 um 69 Vollstellenäquivalente.

Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es liegen keine neuen wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen seit der Berichterstattung zum 31.12.2024 vor.

Chancen- und Risikobericht

Zu den wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Basler Konzerns verweisen wir auf den Konzernlagebericht zum 31.12.2024. Im ersten Halbjahr erfolgt ein Update zur Analyse der eingetretenen Risiken im Bereich der Auftragseingangs- und Geschäftsentwicklung. Ein eingetretenes geopolitisches Risko stellen die jüngst in Kraft getretenen US-Zölle dar. Aktuell wird daran gearbeitet, die zusätzlichen Kosten durch Exporte in die USA zu minimieren. Darüber hinaus werden etwaige Folgeeffekte analysiert. Eine quantitative Einschätzung der Folgeeffekte ist jedoch vor der finalen Entscheidung zur Höhe der internationalen Reziprokzölle nicht möglich. Das Management geht jedoch davon aus, dass sich durch die US-Zölle und die aktuelle Unsicherheit das globale Investitionsverhalten in Automatisierung und damit die Nachfrage nach Bildverarbeitungskomponenten potenziell zur Jahresmitte abkühlen wird.

Anhang zum Zwischenabschluss nach IFRS

Der Zwischenabschluss für Basler wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des Standing Interpretations Committee (SIC), aufgestellt. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Zwischenabschluss per 31.03.2025 ist ungeprüft und unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es werden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Zwischenabschluss angewandt wie im Konzernabschluss zum 31.12.2024.

Zu wesentlichen Veränderungen der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung sowie der Konzern-Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Die im Konzernabschluss zum 31.12.2024 getroffenen Aussagen zu IFRS 9 haben sich auch in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres nicht verändert. Der Basler Konzern konnte bis heute keine Veränderungen im Zahlungsverhalten der Kunden erkennen, die zu einer anderen Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geführt hätten. Erkenntnisse, die zu einer Umbewertung der Leasingbilanzierung nach IFRS 16 geführt hätten, lagen zum Stichtag nicht vor.

Basler am Kapitalmarkt

Der Geschäftsverlauf und das Kosteneinsparungsprogamm sowie die grundsätzliche Stimmung an den Kapitalmärkten in Bezug auf Small- und Mid Caps haben sich im Verlauf des vergangenen Quartals positiv im Kurs der Basler Aktie niedergeschlagen. Neben dem entschlossenen Managen des Restrukturierungsprogramms intensivierte das Management in den vergangenen Monaten wieder den aktiven Austausch mit dem Kapitalmarkt im Rahmen von Konferenzen, Roadshows und Video-Calls. Auch in den vor uns liegenden Quartalen wird das Mana*ement transparent über die Marktsituation und die Fortschritte bei der Transformation zum Lösungsanbieter berichten.

Aktionärsstruktur

Das Grundkapital der Basler AG belief sich zum Quartalsende am 31.03.2025 auf 31,5 Mio. € und ist eingeteilt in 31,5 Mio. nennwertlose Stückaktien zu je einem Euro, die auf den Inhaber lauten.

Basler Aktienbesitz Management

Aktienbesitz Aktienbesitz
31.03.2025 31.12.2024
--- --- ---
Aufsichtsrat
Norbert Basler 0 0
Horst W. Garbrecht 30.000 30.000
Alexander Jürn 0 0
Tanja Schley 0 0
Lennart Schulenburg 0 0
Prof. Dr. Mirja Steinkamp 12.793 12.793
Vorstand
Dr. Dietmar Ley 1.169.266 1.168.049
Hardy Mehl 68.782 54.146
Ines Brückel 0 0
Alexander Temme (bis 31.12.2024) - 4.533

Eigene Aktien

Das Unternehmen hält zum Stichtag 31.03.2025 auf Grundlage der auf der Hauptversammlung am 26.05.2023 unter Tagesordnungspunkt 7 neu beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien gemäß §71 Abs. 1 Nr. 8 AktG noch 757.000 eigene Aktien bzw. 2,42 % am Grundkapital von 31,5 Mio. Aktien.

Anfang April 2025 verringerte sich dieser Wert vor dem Hintergrund der Auszahlung von insgesamt 4.124 Aktien im Rahmen der Vorstandsvergütung 2024 auf 752.876 Aktien.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die aktuelle Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde den Aktionären über die Basler-Internetseite unter www.baslerweb.com/Investoren/Corporate-Governance dauerhaft zugänglich gemacht.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß der anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätze für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im KonzernZwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Der Vorstand

Dr. Dietmar Ley Hardy Mehl Ines Brückel
CEO CCO/COO CFO

Zahlen / Ergebnisse

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 31. März 2025

in T€ 01.01. - 31.03.2025 01.01. -31.03.2024
Umsatzerlöse 59.462 43.508
Währungsergebnis -1.038 249
Kosten der umgesetzten Leistungen -29.827 -24.363
Bruttoergebnis vom Umsatz 28.597 19.394
Sonstiger Ertrag 218 392
Vertriebs- und Marketingkosten -9.872 -9.950
Allgemeine Verwaltungskosten -5.778 -5.850
Forschung und Entwicklung -6.685 -7.209
Andere Aufwendungen -155 -115
Operatives Ergebnis 6.325 -3.338
Finanzerträge 17 104
Finanzaufwendungen -366 -401
Finanzergebnis -349 -297
Gewinn- / Verlustanteile an Unternehmen,

die nach der Equity-Methode bilanziert werden
0 0
Wertminderungsaufwendungen (einschließlich Wertaufholungen)

an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden
0 0
Ergebnis vor Ertragsteuern 5.976 -3.635
Ertragsteuern -1.186 -265
Konzernperiodenüberschuss /-fehlbetrag 4.790 -3.900
Davon entfallen auf
Gesellschafter des Mutterunternehmens 4.790 -3.900
Nicht beherrschende Gesellschafter 0 0
Durchschnittliche Anzahl der Aktien (Stück) 30.741.572 30.736.812
Ergebnis pro Aktie verwässert = unverwässert (Euro) 0,16 -0,13

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in T€ 01.01. - 31.03.2025 01.01. -31.03.2024
Konzernperiodenüberschuss /-fehlbetrag 4.790 -3.900
Direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnungsdifferenzen -443 -209
Sonstiges Ergebnis -443 -209
Gesamtergebnis 4.347 -4.109
Davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens 4.347 -4.109

Konzern-Bilanz

Aktiva

in T€ 31.03.2025 31.12.2024
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte 41.226 41.153
II. Geschäfts- oder Firmenwert 49.269 49.431
III. Sachanlagen 11.693 12.249
IV. Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 18.252 19.078
V. Finanzanlagen 9 9
VI. Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen 336 336
VII. Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 7.245 7.188
VIII. Sonstige langfristige Vermögenswerte 205 112
IX. Latente Steueransprüche 2.649 3.163
130.884 132.719
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Vorräte 35.260 38.806
II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 38.725 28.390
III. Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 1.734 938
IV. Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte 8.932 9.285
V. Steuererstattungsansprüche 1.411 2.128
VI. Bankguthaben und Kassenbestände 16.107 21.323
102.169 100.870
233.053 233.589

Passiva

in T€ 31.03.2025 31.12.2024
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.743 30.743
II. Kapitalrücklagen 10.669 10.669
III. Gewinnrücklagen 93.497 88.707
IV. Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals -6.150 -5.707
128.759 124.412
B: langfristige Schulden
I. Langfristige Finanzverbindlichkeiten 41.851 44.244
II. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0 0
III. Leasingverbindlichkeiten 16.478 16.755
IV. Langfristige Rückstellungen 1.374 1.351
V. Latente Steuerschulden 1.746 1.404
61.449 63.754
C. Kurzfristige Schulden
I. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 8.334 8.256
II. Kurzfristige Rückstellungen 6.736 6.812
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16.608 13.869
IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 13 161
V. Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 6.609 11.634
VI. Leasingverbindlichkeiten 2.319 2.828
VII. Kurzfristige Steuerschulden 2.226 1.863
42.845 45.423
233.053 233.589

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals
in T€ Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Eigenkapitaldifferenz aus

Währungsumrechnung
Eigenkapital-

veränderungen aus

erstmaliger Anwendung

der IFRS 16 / IFRS 15
Summe der sonstigen

Bestandteile des

Eigenkapitals
--- --- --- --- --- --- ---
Eigenkapital 01.01.2024 30.737 10.669 102.473 108 -4.812 -4.704
Konzernperiodenfehlbetrag -3.900 0
Sonstiges Ergebnis -209 -209
Eigenkapital 31.03.2024 30.737 10.669 98.573 -101 -4.812 -4.913
Konzernjahresfehlbetrag 0 -9.866 0
Sonstiges Ergebnis 6 -794 -794
Eigenkapital 31.12.2024 30.743 10.669 88.707 -895 -4.812 -5.707
Konzernperiodenüberschuss 4.790 0
Sonstiges Ergebnis -443 -443
Eigenkapital 31.03.2025 30.743 10.669 93.497 -1.338 -4.812 -6.150
in T€ Gesamt
--- ---
Eigenkapital 01.01.2024 139.175
Konzernperiodenfehlbetrag -3.900
Sonstiges Ergebnis -209
Eigenkapital 31.03.2024 135.066
Konzernjahresfehlbetrag -9.866
Sonstiges Ergebnis -788
Eigenkapital 31.12.2024 124.412
Konzernperiodenüberschuss 4.790
Sonstiges Ergebnis -443
Eigenkapital 31.03.2025 128.759
128.759

Konzern-Kapitalflussrechnung

in T€ 01.01. - 31.03.2025 01.01. - 31.03.2024
Betriebliche Tätigkeit
Konzernperiodenüberschuss /-fehlbetrag 4.790 -3.900
Ertragssteueraufwand /-ertrag 3.192 -18
Zinsaufwendungen / Zinserträge 196 121
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.822 4.375
Abnahme (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen 310 -381
Verlust (+) / Gewinn (-) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
Abnahme (+) / Zunahme (-) der Vorräte 3.546 -154
Zunahme (+) / Abnahme (-) erhaltener Anzahlungen -150 -296
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -10.336 -327
Zunahme (-) / Abnahme (+) der sonstigen Aktiva 304 1.303
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.739 -1.078
Zunahme (+) / Abnahme (-) der sonstigen Passiva -6.109 -1.030
Zahlungsmittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit 2.304 -1.385
Gezahlte Ertragsteuern -1.938 282
Nettozahlungsmittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit 366 -1.103
Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen - materielle Gegenstände -224 -456
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen - immaterielle Gegenstände -2.205 -1.762
Zinseinzahlungen 17 104
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -2.412 -2.114
Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen aus der Rückführung von Darlehen bei Kreditinstituten -1.956 -2.412
Tilgungen von Leasingverbindlichkeiten -709 -1.021
Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen von Kreditinstituten 0 780
Zinsauszahlungen -213 -225
Zinsanteile aus Leasingverbindlichkeiten -180 -211
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -3.058 -3.089
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands in der Periode -5.104 -6.306
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 21.323 32.228
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Kassabestände in fremder Währung -112 -193
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 16.107 25.729
Zusammensetzung des Finanzmittelbestands am Ende der Periode
Bankguthaben und Kassenbestände 16.107 25.729

Termine

IR-Termine 2025

Datum Veröffentlichung / Veranstaltung Ort
23.05.2025 Hauptversammlung 2025 Handelskammer, Hamburg
07.08.2025 Veröffentlichung des 6-Monatsberichts 2025 Ahrensburg, Deutschland
06.11.2025 Veröffentlichung des 9-Monatsberichts 2025 Ahrensburg, Deutschland
24. - 26.11.2025 Deutsches Eigenkapitalforum Frankfurt am Main, Deutschland

Messen 2025

Datum Messe Ort
12. - 15.05. 2025 Automate Detroit, MI, USA
13. - 15.05.2025 SPS ITALIA Parma, Italien
24. - 26.06.2025 automatica München, Deutschland
21. - 22.10.2025 Logistics & Automation Bergamo, Italien