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Basler AG — Interim / Quarterly Report 2022
Nov 8, 2022
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Interim / Quarterly Report
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Publication
Basler AG
Ahrensburg
9-Monatsbericht 2022
UNTERNEHMENSKENNZAHLEN
| In Mio. €* | 01.01. - 30.09.22 |
01.01. - 30.09.21 |
Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 205,2 | 164,6 | 25 % |
| Auftragseingang | 209,7 | 237,6 | -12 % |
| Bruttoergebnis | 102,0 | 86,9 | 17 % |
| Bruttoergebnismarge | 49,7 % | 52,8 % | -3,1 Pp. |
| Vollkosten Forschung und Entwicklung |
24,6 | 21,1 | 17 % |
| Forschung- und Entwicklungsquote | 12,0 % | 12,8 % | -0,8 Pp. |
| EBITDA | 36,8 | 37,1 | -1 % |
| EBIT | 24,7 | 24,9 | -1 % |
| EBT | 24,3 | 24,5 | -1 % |
| EBT Marge | 11,8 % | 14,9 % | -3,1 Pp. |
| Periodenüberschuss | 19,2 | 18,7 | 3 % |
| Durchschnittliche gewichtete Anzahl der Aktien in Stück |
29.891.809 | 29.984.691 | <-1 % |
| Ergebnis pro Aktie in € | 0,64 | 0,62 | 3 % |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit |
2,5 | 28,4 | -91 % |
| Cashflow aus der investiven Tätigkeit |
-41,1 | -12,4 | >100 % |
| Freier Cashflow | -38,6 | 16,0 | >-100 % |
| In Mio. €* | 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 268,3 | 227,3 | 18 % |
| Langfristige Vermögenswerte | 125,9 | 95,5 | 32 % |
| Eigenkapital | 140,2 | 128,7 | 9 % |
| Fremdkapital | 128,1 | 98,6 | 30 % |
| Eigenkapitalquote | 52,3 % | 56,6 % | -4,3 Pp. |
| Netto-Liquidität | -32,0 | 19,0 | >-100 % |
| Working Capital | 83,4 | 48,7 | 71 % |
| Mitarbeiter im Periodendurchschnitt (Vollstellenäquivalente) |
1.028 | 864 | 19 % |
| Aktienkurs (XETRA) in € | 23,35 | 52,93 | -56 % |
| Aktien im Umlauf in Stück** | 29.833.531 | 9.971.231 | n.a. |
| Marktkapitalisierung | 696,6 | 1.583,40 | -56% |
* soweit nicht anders angegeben
** Aktiensplit im Juli 2022
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT JANUAR - SEPTEMBER 2022
DIE ERSTEN NEUN MONATE 2022 IM ÜBERBLICK:
| ― | Auftragseingang: 209,7* Mio. € (VJ: 237,6 Mio. €, -12 %) |
| ― | Umsatz: 205,2 Mio. € (VJ: 164,6 Mio. €, +25 %) |
| ― | EBITDA: 36,8 Mio. € (VJ: 37,1 Mio. €, -1 %) |
| ― | EBT: 24,3 Mio. € (VJ: 24,5 Mio. €, -1 %) |
| ― | Nettoergebnis: 19,2 Mio. € (VJ: 18,7 Mio. €, +3 %) |
| ― | Freier Cashflow** : -38,6 Mio. € (VJ: 16,0 Mio. €, >-100 %) |
* bereinigt um Stornierungen aus Aufträgen aus dem Geschäftsjahr 2021
** Inklusive M&A Transaktionen
Sehr geehrte Aktionär:innen,
wir freuen uns, Ihnen im Rahmen dieses Quartalsberichts von sehr ereignis- und erfolgreichen ersten drei Quartalen 2022 zu berichten.
In den ersten neun Monaten haben wir mit deutlich zweitstelligem Wachstum einen neuen Umsatzrekord erreicht. Wir haben unsere Organisation mit insgesamt gut 150 neuen Kolleg:innen gestärkt und dabei die Schallmauer von 1.000 Mitarbeiter:innen durchstoßen.
Im Zuge unserer strategischen Bestrebungen zum Vollsortimenter mit direktem Marktzugang haben wir konsequent unser Produktportfolio erweitert und vier M&A Transaktionen durchgeführt. Aktuell befinden wir uns in drei erfolgreich laufenden Integrationsprojekten. Die zum Ende 2021 verkündeten Zukäufe unserer Distributionspartner in Korea wurden plangemäß Anfang des Jahres rechtswirksam umgesetzt und sind bereits in den ersten neun Monaten vollständig konsolidert. Fünfzig motivierte und erfahrene koreanische Kolleg:in-nen stärken nun unsere Organisation im fünft größten Ländermarkt für Bildverarbeitungstechnologie. Die Post Merger Integration verlief bisher nach Plan und die Ergebnisse des Koreageschäftes entwickelten sich in diesem Zeitraum sogar besser als erwartet. Anfang Juli erfolgte die vollständige Übernahme des Distributionsgeschäfts unseres langjährigen italienischen Vertriebspartners Advanced Technologies S.p.a in Italien. Die neu gegründete Gesellschaft Basler Italy nahm ihre Tätigkeiten auf und wurde erstmals mit Beginn des dritten Quartals 2022 in die Konzernberichterstattung konsolidiert.
Weiterhin konnten wir Anfang Juli Vollzug bei der Beteiligung über 25,1 % an der neu gegründeten Basler France vermelden, in die unsere französische Vertriebspartnerin i2S zuvor ihr Distributionsgeschäft einbrachte. Das Joint Venture ist auf zwei Jahre angelegt und soll dann zu 100 % vom Basler Konzern übernommen werden.
Der Wind an den Absatz- und Beschaffungsmärkten hat sich im Laufe der ersten neun Monate gedreht und erfordert sehr hohe Wachsam- sowie Wandlungsfähigkeit. Die Lieferengpässe bei Halbleiterkomponenten verbesserten sich im Laufe des dritten Quartals und ermöglichten uns einen kräftigen Umsatzanstieg. Auch wenn die Anzahl der knappen Teile mittlerweile sehr stark reduziert ist, mangelt es nach wie vor an komplexen kritischen Gleichteilen und die Zuverlässigkeit der Lieferketten ist weiterhin eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund steuern wir den Konzern nach wie vor mit erhöhten Rohmaterialbeständen. Die Preissteigerungen an den Beschaffungsmärkten sowie ein starker Dollar erhöhten unsere Materialkosten. Die entsprechende Anpassung unserer Verkaufspreise zeigte im dritten Quartal erstmals Wirkung.
Nach einer historisch starken und zuweilen überhitzten Nachfrage in 2021 trübten sich die Absatzmärkte in der Bildverarbeitungsbranche im Verlauf der ersten neun Monate deutlich ein. Die stärksten regionalen Rückgänge verzeicheten wir in Asien und insbesondere in China, wo Lockdowns und der Abschwung in der Konsumgüterelektronik doppelt zu Buche schlugen. Im dritten Quartal kam es zu einem spürbaren Rückgang neuer Auftragseingänge und zu merklichen Stornierungen und Verschiebungen von Altaufträgen aus vorherigen Quartalen bzw. aus dem Geschäftsjahr 2021. Bei gleichzeitig hohem Umsatz führten diese folglich zur Reduktion des nach wie vor hohen Auftragsbestands. Zum besseren Verständnis dieser Dynamiken haben wir in dieser Bericherstattung die Auftragseingänge und Stornierungen von Aufträgen aus dem vorherigen Geschäftsjahr gesondert ausgewiesen.
Trotz aller Herausforderungen haben wir den Umsatz zweistellig auf einen neuen 9-Monats-Rekord gesteigert. Im Q3-Vorjahresvergleich betrug die Steigerung satte 50 %. Lieferketten- und lockdownbedingte Umsatzlücken in den ersten sechs Monaten konnten wir größtenteils durch ein starkes Geschäft in Korea und höhere Verkäufe von Handelswaren kompensieren. Der veränderte Produktmix, erhöhte Materialaufwendungen auf den Spotmärkten und die Sondereffekte aus den Übernahmen von Distributionsbeständen wirkten sich im ersten Halbjahr negativ auf unsere Bruttomarge aus. Im jüngsten Quartal konnten wir jedoch wie prognostiziert eine Trendwende herbeiführen und unsere Bruttomarge zurück über die Marke von fünfzig Prozent heben. Die Vorsteuerrendite lag zum Ende des dritten Quartals aufgelaufen bei 11,8 %. Sie liegt damit im oberen Bereich unserer Jahresprognose und auf unserem langfristigen Arbeitspunkt unserer profitablen Wachstumsstrategie.
In den ersten neun Monaten 2022 enthält unser freier Cashflow signifikante außerordentliche Effekte aufgrund der Unternehmenszukäufe. Zudem wird er besonders belastet durch die Schwierigkeiten in den Lieferketten und einem starken Umsatz bzw. dem damit einhergenden Forderungsanstieg zum Ende der Berichtsperiode.
Der nach wie vor sehr hohe Auftragsbestand von rund 124 Mio. € zum 30.09.2022 sorgt trotz sich reduzierender Auftragseingänge sowie Auftragsverschiebungen und -stornierungen für eine starke Auslastung in den kommenden Monaten und gibt uns entsprechend Rückenwind, unsere Jahresziele zu erreichen. Vor diesem Hintergrund haben wir kürzlich unsere Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Wir nehmen uns vor einen Umsatz zwischen 262 - 270 Mio. € und eine Vorsteuerrendite zwischen 10% - 12% zu erreichen.
Auch wenn die aktuellen makroökonomischen und geopolitischen Aussichten sehr trüb bleiben, sind wird dennoch hoch motiviert, fest entschlossen und optimistisch unser Mittelfristziel zu erreichen, den Basler Konzern zum Vollsortimenter zu entwickeln und bis 2025 ein Umsatzniveau von 400 Mio. € zu erreichen.
Mit diesem kompakten 9-Monatsbericht möchten wir Ihnen einen tieferen Einblick in die Entwicklung des bisher aufgelaufenen Geschäftsjahres geben und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.
Ihr Vorstand
GESCHÄFTSENTWICKLUNG
Der Basler-Konzern hat die ersten neun Monate mit hohem Wachstum und solider Profitabilität abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um 25 % auf einen neuen Rekordwert von 205,2 Mio. € gesteigert werden. Das extrem hohe Vorjahresniveau im Auftragseingang von 237,6 Mio. €, konnte in den ersten neun Monaten 2022 nicht erreicht werden. Bereits im zweiten Quartal begannen die Auftragseingänge zu sinken und es setzten im dritten Quartal zudem verstärkt Stornierungen und Verschiebungen aus der überhitzten Nachfrage aus Vorquartalen ein. Bereinigt um Stornierungen von Aufträgen, die bereits im Vorjahr platziert wurden, bisher jedoch aufgrund von Lieferengpässen nicht ausgeliefert wurden, betrug der Auftragseingang 209,7 €. In Summe wurden Aufträge in Höhe von 19,5 Mio. € aus 2021 bereinigt. Diese Korrektur fand verstärkt in der Region Asien statt und wird sich voraussichtlich im vierten Quartal auf andere Absatzregionen ausdehnen.
Nachdem der Auftragsbestand seit Ende 2020 kontinuierlich stark gewachsen ist, stagnierte er im zweiten Quartal und im dritten Quartal kam es erstmals zu einer Reduktion. Zum Ende der Berichtsperiode betrug der Auftragsbestand 124 Mio. € und lag damit nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtet für die deutschen Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten Stand Ende September 2022 einen Umsatzanstieg in Höhe von 6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Auftragseingänge der Branche stiegen gemäß VDMA im gleichen Zeitraum um 8 %. Mit deutlich höherem Umsatzwachstum hat der Basler Konzern in der Berichtsperiode weitere Marktanteile für sich verbuchen können. Bei den Auftragseingängen zeigt sich jedoch das stark Asien lastige Geschäft des Basler Konzerns, welches erfahrungsgemäß frühzyklischer und volatiler ist. Es ist davon auszugehen, dass sich die Auftragseingangsentwicklungen in Asien in den kommenden Monaten auch bei den europäischen Herstellern von Bildverarbeitungsmaschinen und -komponenten stärker bemerkbar machen werden.
Der Basler-Konzern profitierte in der Berichtsperiode von der Erstkonsolidierung der M&A Transaktionen in Korea sowie Italien. Diese wirkten sich positiv auf Umsatz- und Auftragseingang jedoch temporär verwässernd auf die Bruttomargen aus.
PRODUKTENTWICKLUNG & PRODUKTEINFÜHRUNGEN
Alle Aktivitäten rund um die Entwicklung und Einführung neuer Produkte liefen in den ersten neun Monaten mit hoher Intensität. In den ersten Monaten der Berichtsperiode waren die Entwicklungstätigkeiten jedoch noch durch die Auswirkungen der Cyberattacke, die im November 2021 stattfand, eingeschränkt. Auch das Re-Design von Produkten vor dem Hintergrund der Engpässe am Beschaffungsmarkt zur Sicherstellung möglichst hoher Lieferfähigkeit hat die Entwicklung im aufgelaufenen Geschäftsjahr belastet. Insgesamt wurden die Vollkosten für Entwicklungsleistung auf 24,6 Mio. € (VJ: 21,1 Mio. €) deutlich erhöht. Mit 6,7 Mio. € (VJ: 6,8 Mio. €) blieb der Betrag für aktivierungsfähige Entwicklungen aufgrund der o.a. Ursachen nahezu konstant.
Auf dem Weg zum Vollsortimenter erweiterte der Basler Konzern im dritten Quartal sein Beleuchtungsportfolio um 200 weitere Beleuchtungsprodukte. Das Gesamtportfolio umfasst unterschiedliche Beleuchtungsarten von Ring-über Balken- bis hin zu Dome-Beleuchtungen.
Die Basler Lights lassen sich schnell integrieren, reduzieren die Systemkomplexität und sind für eine einfache Einrichtung und einen reibungslosen Betrieb entwickelt worden. Dank des Basler Lighting Advisors spart der Kunde Zeit, indem er individuelle Produktempfehlungen erhält. Kunden werden in diesem Tool Schritt für Schritt zu einer auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Auswahl an Beleuchtungskomponenten geführt.
Weiterhin wurde die Basler ace 2 Basic Kamera als Herzstück des neuen 5GigE-Portfolios des Unternehmens in den Markt eingeführt. Die 5GigE Übertragungsschnittstelle verfünfacht die aktuelle Bandbreite im Bereich der Mainstream Kameras und kann damit deutlich mehr hochauflösende Bilder übertragen.
Acht neue Modelle der boost Kameraserie für besonders schnelle Anwendungen komplettieren seit Kurzem das umfangreiche Angebot an sehr leistungsfähigen Kameras mit der sogenannente CXP-Schnittstelle.
Professionelle Anwender profitieren in ihrem Entwicklungsprozess von genau passenden und kompatiblen Vision Produkten aus einer Hand und damit von einer verringerten Integrations- bzw. Entwicklungszeit während ihres Entwicklungsprozesses . Dazu zählen Kameras, Objektive, Interface Cards, Framegrabber, Kabel, Licht und weitere Komponenten.
Das Highlight war im bisher aufgelaufenen Geschäftsjahr die Einführung von Pylon 7. Mit Pylon 7 und den integrierten vTools bietet der Basler-Konzern neben zahreichen Konfigurationsmöglichkeiten erstmals Bildverarbeitungsalgorithmen an und baut das Pylon Software Development Kit (SDK) schrittweise zum Zentrum des Leistungsangebots aus. Bei näherem Interesse informieren sie sich gerne unter: baslerweb.com/en/products/basler-pylon-camera-software-suite/
"Accelerate your Vision" - unter dieser Leitidee präsentierte das Unternehmen vom 04. - 06. Oktober auf der Leitmesse VISION in Stuttgart sein umfassendes Lösungsangebot für breit gefächerte Computer Vision-Anwendungen. Im Fokus standen dabei die Neuheiten rund um die Basler ace 2 mit 5GigE, neue SWIR-, Thermo- und 3D-Kameras sowie die neuen Beleuchtungskomponenten. Als Software-Highlight stellte der Basler-Konzern die Bildverarbeitungsmodule pylon vTools vor.
AUSBLICK
Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2022 hat der Basler-Konzern mit einem neuen Umsatzrekord und solider Profitabilität abgeschlossen. Die Engpässe auf den Beschaffungsmärkten haben sich insbesondere im dritten Quartal deutlich verbessert und werden sich voraussichtlich durch die schwache Nachfrage nach Halbleitern in der Konsumgüterindustrie weiter entspannen. Teure Zwischenkäufe, welche die Bruttomarge des Basler-Konzernes belasten, werden zunehmend weniger. Dennoch ist auch in den kommenden Monaten von strukturellen Engpässen bei der Versorgung mit Halbleiterbauteilen sowie weiteren Preissteigerungen durch Hersteller von Halbleiterbauteilen auszugehen. Durch weitere Verbesserungen der Lieferfähigkeit bzw. Lieferzeiten wird es voraussichtlich zu Reduktionen der Bestellhorizonte der Kunden und damit zu niedrigeren Auftragseingängen im vierten Quartal kommen. Der Auftragsbestand zum Ende der Berichtsperiode ist mit 124 Mio. € auf hohem Niveau und wird sich aller Voraussicht nach in den kommenden Quartalen auf ein normales Niveau, d.h. ein Geschäftsäquivalent von rund zwei bis drei Monaten zurück bewegen.
Trotz anhaltender selektiver Lieferengpässe, sinkender Auftragseingänge, Stornierungen, Lockdown-bedingter Nachfragereduktion in China und sich eintrübender Konjunktur blickt das Management grundsätzlich optimistisch auf den weiteren Jahresverlauf und erhöhte kürzlich seine Jahresprognose. Die Umsatzprognose wurde von 235 - 265 Mio. € auf 262 - 270 Mio. € nach oben angepasst. Der Prognosekorridor für die Vorsteuerrendite wurde im gleichen Zuge auf 10 - 12 % eingegrenzt.
Das S4Hana-Projekt, welches seit Monaten Ressourcen im Unternehmen bindet, befindet sich auf der Zielgeraden und wird voraussichtlich den Systemwechsel von SAP-R3 auf SAP-S4 zum 01.01.2023 vollziehen. Dies bedingt jedoch in der zweiten Dezemberhälfte eine Übergangszeit, in der operative Prozesse nur sehr reduziert zur Verfügung stehen werden. Die Auswirkungen auf den Umsatz im Dezember sind in der aktualisierten Prognose berücksichtigt. Derzeit bereitet sich das Unternehmen sehr intensiv auf diese Übergangsphase vor, um den Neustart zum 01.01.2023 möglichst reibungslos zu gewährleisten.
ZWISCHENLAGEBERICHT INKLUSIVE WESENTLICHER ERGÄNZENDER ANHANGSANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 31.12.2021 NACH IFRS
BERICHT ZUR ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE
UMSATZ UND AUFTRAGSEINGANG,
KOSTEN DER LEISTUNGSERSTELLUNG
Der Umsatz stieg zum Vergleichszeitraum 2021 um 25 % auf ein Rekordniveau von 205,2 Mio. € (VJ: 164,6 Mio. €). Der Auftragseingang, bereinigt um Stornierungen aus Aufträgen aus dem Geschäftsjahr 2021, sank um 12 % auf 209,7 Mio. € (VJ: 237,6 Mio. €). Das Bild sehr hoher Auftragseingänge und Book-to-Bill Verhältnisse hielt noch im ersten Quartal an und wandelte sich im Verlauf der ersten neun Monate. Aufgelaufen ist das Verhältnis zwischen Auftragseingängen und Umsätzen leicht positiv ausgeglichen.
UMSATZ UND AUFTRAGSEINGANG
Die letzten sieben Quartale (in Mio. €)


Die geographische Verteilung der Umsätze war mit 56 % stark asienlastig. Die Akquisitionen in Korea haben den traditionell hohen Asienanteil dabei zusätzlich positiv beeinflusst, wohingegen sich der Absatz im chinesischen Markt sogar rückläufig gegenüber Vorjahr entwickelte. 26 % der Umsätze entstanden in der Region EMEA und 18 % in Americas.
ROHERTRAG
Entwicklung der Bruttomarge

Die Rohertragsmarge lag in den ersten neun Monaten mit 49,7 % knapp unterhalb der langfristigen strategischen Marke von >50 % (VJ: 52,8 %), sie entwickelte sich jedoch im dritten Quartal wieder in den angestrebten Arbeitsbereich zwischen 50 - 52 %. Das temporäre Absinken der Bruttomarge lag an einer Überlagerung von Effekten. Erhöhte Materialkosten durch teure Zwischenkäufe sowie strukturelle Preisanpassungen der Lieferanten belasteten kontinuierlich die Deckungsbeiträge der Produkte. Strukturelle Preisanpassungen wurden größtenteils an die Kunden weitergegeben, diese Preisanpassungen wirkten jedoch aufgrund des hohen Auftragsbestands erstmals ab dem dritten Quartal. Sondereffekte durch die Übernahme und durch den Abverkauf von Lagerbeständen bei den akquirierten Distributoren in Korea und Italien führten in den ersten neun Monaten zu negativen Einmaleffekten. Darüber hinaus wurde die Produktionsmenge und der Umsatz mit hochmargigen Eigenprodukten in den ersten sechs Monaten stark beeinträchtigt. Mit verbesserter Materialversorgung und höherer Produktionsmenge konnte sich der Produktmix jedoch im dritten Quartal positiv entwickeln. Aufgrund der schwachen Marktentwicklung in China war das verhältnismäßig margenstarke Direktgeschäft in der Berichtsperiode nur unterproportional vertreten. Positiv wirkte sich hingegen die Stärke des Chinesischen CNY aus.
ERGEBNIS VOR STEUERN
Die letzten sieben Quartale

Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem sehr starken Vorjahr um 0,2 Mio. € auf 24,3 Mio. € (VJ: 24,5 Mio. €) leicht verringert. Mit 11,8 % (VJ: 14,9 %) lag die Vorsteuerrendite auf einem sehr soliden Niveau und im oberen Bereich des Prognosekorridors.
Im Ergebnis ist eine Rückstellung über 2 Mio. € für den von der Bundesregierung geplanten steuerfreien Inflationsausgleich für die Mitarbeiter:innen an den deutschen Standorten enthalten.
Der Periodenüberschuss betrug 19,2 Mio. € und lag somit 3 % über dem Vorjahreswert von 18,7 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie betrug (verwässert = unverwässert) 0,64 € (VJ: 0,62 €).
VERMÖGENSLAGE
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen im Vergleich zum 31.12.2021 durch die Unternehmserwerbe in Korea und Italien deutlich an. Weiterhin haben sich die Vorräte um 16,4 Mio. € im selben Zeitraum erhöht. Hiervon stammen 5,2 Mio. € aus der Übernahme der Fertigwaren der koreanischen Distributoren und 1,3 Mio. € aus dem Unternehmenserwerb von Advanced Technologies S.p.a.. Außerdem führten vereinzelte Engpassteile zu einer Verringerung der Produktionsleistung und verhinderten das planmäßige Abfließen von vorhandenen Rohmaterialien. In der Folge wurden insbesondere in den ersten sechs Monaten Rohwarenbestände aufgebaut.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 20,4 Mio. € auf 53,7 Mio. € deutlich zu. Hierfür waren insbesondere das Umsatzwachstum im dritten Quartal und der initiale Aufbau von Forderungsbeständen durch die M&A Transaktionen in Korea und Italien ursächlich.
EIGENKAPITALENTWICKLUNG
Das Eigenkapital erhöhte sich auf 140,2 Mio. € (31.12.2021: 128,7 Mio. €). Die Eigenkapitalquote verringerte sich zum Stichtag 30.09.2022 um 4.3 Pp. auf 52,3 % gegenüber 56,6 % am 31.12.2021.
CASHFLOW UND LIQUIDITÄTSLAGE
Cashflow Positionen im ersten und dritten Quartal 2022 sind sehr stark durch außerordentliche Effekte der M&A Transaktionen beeinflusst.
Der operative Cashflow betrug trotz eines soliden Periodenergebnisses lediglich 2,5 Mio. € (VJ: 28,4 Mio. €). Diese Entwicklung resultiert insbesondere aus dem deutlichen Anstieg der Forderungen und des Vorratsvermögens. Diese beiden Effekte machten zum 30.09.2022 eine um 36,8 Mio. € höhere Kapitalbindung gegenüber dem Start ins Geschäftsjahr aus.
Der Cashflow aus investiver Tätigkeit betrug -41,1 Mio. € (VJ: -12,4 Mio. €). Dieser wurde durch die M&A Transaktionen außerordentlich belastet und durch Investitionen in Produktentwicklung und Digitalisierung geprägt.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf 7,7 Mio. € (VJ: -15,8 Mio. €) und wurde durch die zusätzliche Aufnahme von Kreditlinien, den Rückkauf weiterer eigener Aktien sowie der Auszahlung der Dividende im zweiten Quartal entsprechend verändert.
Der Bestand an liquiden Mitteln verringerte sich von 54,8 Mio. € (31.12.2021) auf 23,9 Mio. €. Die Hauptursachen liegen in den M&A-Transaktionen der ersten sieben Monate sowie dem starken Aufbau von Vorratsvermögen bedingt durch die globalen Auswirkungen der Halbleiterkrise. Die Netto-Liquidität nach Abzug aller Bankverbindlichkeiten betrug -32 Mio. € (31.12.2021: 19,0 Mio. €). Nach einer stark investiven Phase mit hoher Kapitalbindung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres geht die Unternehmensleitung von einem deutlich positiven freien Cashflow in den kommenden Monaten aus.
CASHFLOW
Die letzten sieben Quartale (in Mio. €)

EREIGNISSE NACH ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE
MITARBEITER:INNEN
Zum Stichtag 30.09.2022 beschäftigte der Basler-Konzern 1065 (31.12.2021: 908) Mitarbeiter:innen auf Vollstellenäquivalenz gerechnet. Darin enthalten sind bereits die 53 neuen Mitarbeiter:innen in Korea sowie 22 Mitarbeiter:innen in Italien. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2022 plant der Basler-Konzern noch weitere Mitarbeiter:innen einzustellen und wird für das kommende Geschäftsjahr vorerst nur noch sehr selektiv neue Stellen schaffen, solange die makroökonischen Indikatoren für die Investitionsgütermärkte negativ sind.
BERICHT ZU WESENTLICHEN GESCHÄFTEN MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Es liegen keine neuen wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen in den ersten neun Monaten 2022 vor.
Im Rahmen der Kaufpreisallokation des übernommenen Distributionsgeschäfts von Datvision Co., Ltd. konnte ein Kundenauftragsbestand und -beziehungen i.H.v. 0,7 Mio. € und Fertigwarenbestände i.H.v. 1,5 Mio. € identifiziert werden.
Im Rahmen der Kaufpreisallokation der übernommenen IOVIS Tech. konnte ein Kundenauftragsbestand und -beziehungen i.H.v. 2,6 Mio. €, Fertigwarenbestände i.H.v. 3,7 Mio. € und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 5,5 Mio. € identifiziert werden.
Die Basler AG konnte zum 01. Juli 2022 die am 2. Mai angekündigten Beteiligung von 25,1 Prozent am Distributionsgeschäft ihres französischen Vertriebspartners i2S erfolgreich umsetzen. Das neu gegründete Joint Venture firmiert unter Basler France. Im weiteren Verlauf ist beabsichtigt, dass der Basler-Konzern zum 1. Juli 2024 die restlichen 74,9 Prozent der Anteile von Basler France übernehmen wird.
Weiterhin hatte das Unternehmen am 19. Mai die Übernahme des Distributionsgeschäfts des langjährigen italienischen Vertriebspartners Advanced Technologies S.p.a angekündigt. Die Übernahme konnte erfolgreich am 4. Juli 2022 umgesetzt werden. Die neu gegründete Niederlassung firmiert seitdem als Basler Italy. Im Rahmen der Kaufpreisallokation der übernommenen Advance Technologies S.p.a konnte ein Kundenauftragsbestand und -beziehungen i.H.v. 2,2 Mio. €, Fertigwarenbestände i.H.v. 0,6 Mio. € identifiziert werden.
CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
Zu den wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Basler-Konzernes verweisen wir auf die im Konzernlagebericht zum 31.12.2021 beschriebenen Chancen und Risiken. Die bestehenden Risiken werden kontinuierlich überwacht und Gegenmaßnahmen eingeleitet. In den nächsten Monaten werden vor allem die Risiken hinsichtlich der weltwirtschaftlichen und politischen Lagen aktualisiert. Die derzeit turnusmäßig stattfindende Risikoinventur wird Anfang November abgeschlossen sein.
Das Unternehmen beobachtet bereits über einen längeren Zeitraum die geopolitischen Risiken vor allem in China sehr eng und ist auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Dieser Punkt bildet neben der aktuellen Energiekrise einen Schwerpunkt in der noch nicht abgeschlossenen Risikoinventur.
ANHANG ZUM ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS
Der Zwischenabschluss für den Basler-Konzern wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des Standing Interpretations Committee (SIC), aufgestellt. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Zwischenabschluss per 30.09.2022 ist ungeprüft und unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es werden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Zwischenabschluss angewandt wie im Konzernabschluss zum 31.12.2021.
Zu wesentlichen Veränderungen der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung sowie der Konzern-Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Die im Jahresabschluss zum 31.12.2021 getroffenen Aussagen zu IFRS 9 haben sich auch in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres durch die Corona-Pandemie oder andere Faktoren nicht verändert. Der Basler-Konzern konnte bis heute keine Veränderungen im Zahlungsverhalten der Kunden erkennen, die zu einer anderen Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geführt hätten. Erkenntnisse, die zu einer Umbewertung der Leasingbilanzierung nach IFRS 16 geführt hätten, lagen zum Stichtag nicht vor.
BASLER AM KAPITALMARKT

AKTIONÄRSSTRUKTUR
Das Grundkapital des Basler-Konzernes AG belief sich zum Quartalsende am 30.09.2022 auf 31,5 Mio. € und ist eingeteilt in 31,5 Mio. nennwertlose Stückaktien zu je einem Euro, die auf den Inhaber lauten.

BASLER AKTIENBESITZ MANAGEMENT
| 30.09.2022 Zahl der Aktien in Stück* |
31.12.2021 Zahl der Aktien in Stück |
|
|---|---|---|
| Aufsichtsrat | ||
| Norbert Basler | - | - |
| Dorothea Brandes | - | - |
| Horst W. Garbrecht | - | - |
| Dr. Marco Grimm | - | - |
| Prof. Dr. Eckart Kottkamp (bis 23.5.22) |
- | - |
| Lennart Schulenburg (ab 23.5.22) |
- | - |
| Prof. Dr. Mirja Steinkamp | - | - |
| Vorstand | ||
| Arndt Bake | 5.400 | 2.075 |
| Dr. Dietmar Ley | 1.140.930 | 379.206 |
| Hardy Mehl | 20.616 | 5.901 |
| Alexander Temme | 1.701 | 0 |
* nach Aktiensplit im Juli 2022
AKTIENRÜCKKAUFPROGRAMM
Der Vorstand des Basler-Konzernes hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 9.12.2020 beschlossen, das im Jahr 2020 erstmals am 11.03.2020 erneut gestartete und zu diesem Zeitpunkt ruhende Aktienrückkaufprogramm zu beenden und ein neues Aktienrückkaufprogramm auf Basis des Hauptversammlungsbeschlusses vom 26.05.2020 zu starten. Das neue Aktienrückkaufprogramm hat ein Volumen von insgesamt bis zu 10,0 Mio. € und eine Laufzeit bis zum 25.05.2025.
Grundlage des Aktienrückkaufprogramms ist die Ermächtigung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 26.05.2020 zu Tagesordnungspunkt 8 dieser Hauptversammlung. Hiernach kann die Gesellschaft auf Grundlage des aktuell eingetragenen Grundkapitals insgesamt eigene Aktien im Umfang von bis zu 1.050.000,00 € eingeteilt in 1.050.000 Aktien erwerben. Die Ermächtigung ist gültig bis zum Ablauf des 25.05.2025.
Während die Gesellschaft die Aktien gemäß der Ermächtigung grundsätzlich für alle gesetzlich zulässigen Zwecke verwenden darf, soll dieses Aktienrückkaufprogramm insbesondere dem Erwerb von eigenen Aktien zur späteren Verwendung als Akquisitionsmittel dienen.
Das Aktienrückkaufprogramm wird als programmiertes Rückkaufprogramm im Sinne von Art. 1 lit. a VO (EU) 2016/1052 umgesetzt. Bei der Abwicklung des Programms gab es Anfang Juli 2021 einen Wechsel des Dienstleisters. Die Oddo BHF Bank hat dieses Geschäft eingestellt und der Basler-Konzern wickelt die Aktienrückkäufe in Zukunft mit der Berenberg Bank ab, die bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen Partner des Unternehmens ist. Das Kreditinstitut wird beauftragt, im eigenen Ermessen, jedoch im Rahmen der folgenden Bestimmungen, aus dem jeweiligen Tagesumsatz nicht mehr als 25 % des durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens der 20 Börsentage auf dem jeweiligen Handelsplatz vor dem Kauftermin zu kaufen. Dabei darf der Erwerbspreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Handelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Börsenkurs der Basler Aktie im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten.
In welchem Umfang tatsächlich eigene Aktien erworben werden, wird insbesondere von den Marktgegebenheiten abhängen. Der Erwerb erfolgt über die Börse unter Beachtung der Vorschriften der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über Marktmissbrauch ("Marktmissbrauchsverordnung") sowie der auf Grundlage von Artikel 5 Absatz 6 der Marktmissbrauchsverordnung erlassenen Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 der Kommission vom 8. März 2016 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates durch technische Regulierungsstandards für die auf Rückkaufprogramme und Stabilisierungsmaßnahmen anwendbaren Bedingungen ("Delegierte Verordnung") und den dort vorgesehenen Volumengrenzen und weiteren Erwerbsbeschränkungen sowie Veröffentlichungspflichten. Die Gesellschaft hat das Recht, das Aktienrückkaufprogramm jederzeit auszusetzen oder vorzeitig einzustellen.
Bis zum Aktiensplit am 19. Juli 2022 hat die Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr 19.689 eigene Aktien erworben und danach bis zum Stichtag 30.09.2022 31.601 Stück. Zum Stichtag 30.09.2022 hält das Unternehmen 1.666.469 Stück eigene Aktien bzw. 5,29 % am Grundkapital von 31,5 Mio. Aktien.
Das Unternehmen hat als Bestandteil der variablen Vorstandsvergütung für 2021 Anfang April 2022 insgesamt 3.502 Stück eigene Aktien an Dr. Dietmar Ley, Arndt Bake, Hardy Mehl sowie Alexander Temme übertragen.
HAUPTVERSAMMLUNG 2022
Am 23. Mai 2022 fand die ordentliche Hauptversammlung des Basler-Konzernes in Hamburg statt und dies aufgrund der anhaltenden COVID-19 Umstände zum dritten mal in Folge virtuell.
Die Präsentation der Hauptversammlung, die Dividendenbekanntmachung sowie alle weiteren Informationen rund um diese Thematik können auf der Internetseite des Unternehmens unter:
www.baslerweb.com/de/unternehmen/investoren/hauptversammlung/2022 abgerufen werden.
KAPITALERHÖHUNG UND AUSGABE VON GRATISAKTIEN
Die Hauptversammlung des Basler-Konzernes hat am 23. Mai 2022 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 10.500.000,00 um EUR 21.000.000,00 auf EUR 31.500.000,00 nach den Vorschriften über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (§§ 207 ff. AktG) zu erhöhen. Das Unternehmen möchte mit dieser Maßnahme gerne die Attratktivität und Liquitdität der Aktie am Kapitalmarkt weiter steigern und sich für neue Investorengruppen öffnen. Die Kapitalerhöhung erfolgt durch Umwandlung eines Betrages in Höhe von EUR 21.000.000,000 der im festgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen Kapitalrücklage in Grundkapital. Die Kapitalerhöhung wird durch Ausgabe von 21.000.000 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Aktien sind ab 1. Januar 2022 gewinnberechtigt. Dem Beschluss über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln wurde der vom Aufsichtsrat festgestellte Jahresabschluss des Basler-Konzernes zum 31. Dezember 2021 zugrunde gelegt. Dieser geprüfte und festgestellte Jahresabschluss ist mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers der Gesellschaft, der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Lübeck, versehen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhung festzulegen.
Die entsprechende Satzungsänderung ist am 5. Juli 2022 im Handelsregister der Gesellschaft beim Amtsgericht Lübeck eingetragen und damit wirksam geworden. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt nunmehr EUR 31.500.000,00 und ist eingeteilt in 31.500.000,00 auf den Inhaber lautende Stückaktien.
Record-Date für die Zuteilung der aus der Kapitalerhöhung resultierenden neuen Aktien ("Berichtigungsaktien") war der 20. Juli 2022. Den Aktionären unserer Gesellschaft stehen aufgrund ihrer bisherigen Aktienbesitzes in der ISIN DE0005102008 seit dem 20. Juli 2022, abends nach Börsenschluss, Berichtigungsaktien im Verhältnis 1:2 zu, d.h. für jede bereits gehaltene Aktie erhält der Aktionär zwei zusätzliche Berichtigungsaktien. Da sich sämtliche Aktien des Basler-Konzernes in Girosammelverwahrung befinden, brauchten die Aktionäre hinsichtlich der Zuteilung der Gratisaktien nichts zu veranlassen. Die Gutschrift der Berichtigungsaktien erfolgte für die berechtigten Aktionäre aufgrund ihrer Bestände an alten Aktien am 20. Juli 2022 nach Börsenschluss mittels Depotgutschrift.
Die Berichtigungsaktien erhielten die gleiche ISIN wie die alten Aktien (ISIN DE0005102008). Sie sind in einer neuen Globalurkunde verbrieft, die bei der Clearstream Banking AG, Frankfurt am Main, hinterlegt ist. Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer Aktien sowie etwaiger Gewinnanteile ist laut Satzung ausgeschlossen.
Die Aktien des Basler-Konzernes notieren seit dem 19. Juli 2022 "ex Berichtigungsaktien".
Lieferdatum der Berichtigungsaktien, die im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen sind, war der 21. Juli 2022.
DEUTSCHER CORPORATE
GOVERNANCE KODEX
Die aktuelle Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde den Aktionären über die Basler-Internetseite unter:
www.baslerweb.com/Investoren/Corporate-Governance dauerhaft zugänglich gemacht.
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß der anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätze für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im KonzernZwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Der Vorstand
| Dr. Dietmar Ley | Arndt Bake | Hardy Mehl | Alexander Temme |
| CEO | CDO/CIO | CFO/COO | CCO |
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 30. September 2022
| in T€ | 01.01. - 30.09.2022 | 01.01. -30.09.2021 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 205.196 | 164.566 |
| Währungsergebnis | -584 | -66 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -102.595 | -77.562 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 102.017 | 86.938 |
| Sonstiger Ertrag | 1.650 | 737 |
| Vertriebs- und Marketingkosten | -35.518 | -25.772 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -19.922 | -14.983 |
| Forschung und Entwicklung | ||
| Vollkosten | -24.594 | -21.086 |
| Aktivierung Entwicklungen | 6.745 | 6.800 |
| Abschreibung auf Entwicklungen | -5.081 | -7.678 |
| Forschung und Entwicklung | -22.930 | -21.964 |
| Andere Aufwendungen | -569 | -98 |
| Operatives Ergebnis | 24.728 | 24.858 |
| Finanzerträge | 107 | 127 |
| Finanzaufwendungen | -544 | -449 |
| Finanzergebnis | -437 | -322 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 24.291 | 24.536 |
| Ertragsteuern | -5.068 | -5.882 |
| Konzernperiodenüberschuss | 19.223 | 18.654 |
| Davon entfallen auf | ||
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | 19.223 | 18.654 |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | 0 | 0 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien (Stück) | 29.891.809 | 29.984.691 |
| Ergebnis pro Aktie verwässert = unverwässert (Euro) | 0,64 | 0,62 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 30. September 2022
| in T€ | 01.01. - 30.09.2022 | 01.01. - 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Konzernperiodenüberschuss | 19.223 | 18.654 |
| Direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnungsdifferenzen |
875 | 1.490 |
| Erfolgsneutrale Anpassung Finanzierungsleasing / IFRS 15 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 875 | 1.490 |
| Gesamtergebnis | 20.098 | 20.144 |
| Davon entfallen auf | ||
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | 20.098 | 20.144 |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | 0 | 0 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 30. September 2022
| in T€ | 01.01. - 30.09.2022 | 01.01. - 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Betriebliche Tätigkeit | ||
| Periodenüberschuss des Konzerns | 19.223 | 18.654 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) latenter Steuern | 1.311 | -323 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | 837 | 611 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 12.038 | 12.280 |
| Zahlungsunwirksame Veränderung des Eigenkapitals | 875 | 1.456 |
| Abnahme (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen | 1.400 | 7.762 |
| Verlust (+) / Gewinn (-) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -8 | 1 |
| Abnahme (+) / Zunahme (-) der Vorräte | -16.392 | -10.758 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) erhaltener Anzahlungen | -34 | 860 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -20.445 | -8.845 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der sonstigen Aktiva | -4.716 | 2.472 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.148 | 4.688 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der sonstigen Passiva | 6.299 | -427 |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit | 2.536 | 28.431 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -21.582 | -12.027 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 103 | 388 |
| Auszahlungen für Akquisitionen abzüglich übernommener Zahlungsmittel | -19.619 | -749 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -41.098 | -12.388 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen aus der Rückführung von Darlehen bei Kreditinstituten | -3.082 | -3.082 |
| Einzahlungen / Auszahlungen für die Tilgung von Finanzierungsleasingverbindlichkeiten | -2.871 | -2.482 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen von Kreditinstituten | 23.000 | 0 |
| Zinsauszahlungen | -837 | -611 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien | 353 | 83 |
| Auszahlung für den Erwerb eigener Aktien | -2.731 | -3.916 |
| Auszahlung für Dividende | -6.184 | -5.801 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | 7.648 | -15.809 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands in der Periode | -30.914 | 234 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 54.831 | 47.860 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 23.917 | 48.094 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelbestands am Ende der Periode | ||
| Bankguthaben und Kassenbestände | 23.917 | 48.094 |
| Auszahlungen für Steuern | -5.316 | -2.255 |
KONZERN-BILANZ
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 30. September 2022
Aktiva
| in T€ | 30.09.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| A. Langfristige Vermögenswerte | ||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 47.645 | 38.556 |
| II. Geschäfts- oder Firmenwert | 45.918 | 27.474 |
| III. Sachanlagen | 15.223 | 12.645 |
| IV. Gebäude und Grundstücke im Finanzierungsleasing | 14.797 | 16.065 |
| V. Übrige Finanzanlagen | 1.005 | 5 |
| VI. Latente Steueransprüche | 1.334 | 776 |
| 125.922 | 95.521 | |
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| I. Vorräte | 53.523 | 37.131 |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 53.749 | 33.304 |
| III. Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 4.420 | 1.853 |
| IV. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 3.428 | 2.247 |
| V. Steuererstattungsansprüche | 3.299 | 2.392 |
| VI. Bankguthaben und Kassenbestände | 23.917 | 54.831 |
| 142.336 | 131.758 | |
| 268.258 | 227.279 |
Passiva
| in T€ | 30.09.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 29.834 | 9.971 |
| II. Kapitalrücklagen | 4.329 | 26.818 |
| III. Gewinnrücklagen | 107.535 | 94.237 |
| IV. Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | -1.495 | -2.370 |
| 140.203 | 128.656 | |
| B. Langfristige Schulden | ||
| I. Langfristige Finanzmittel | ||
| 1. Langfristige verzinsliche Bankverbindlichkeiten | 52.883 | 32.011 |
| 2. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 4.816 | 545 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 6.666 | 8.873 |
| II. Langfristige Rückstellungen | 2.161 | 1.603 |
| III. Latente Steuerschulden | 11.270 | 9.401 |
| 77.796 | 52.433 | |
| C. Kurzfristige Schulden | ||
| I. Andere Finanzverbindlichkeiten | 3.156 | 4.110 |
| II. Kurzfristige Rückstellungen | 12.548 | 12.086 |
| III. Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 20.979 | 18.831 |
| 2. Übrige kurzfristige finanzielle Schulden | 7.295 | 5.312 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 3.639 | 3.589 |
| IV. Kurzfristige Steuerschulden | 2.642 | 2.262 |
| 50.259 | 46.190 | |
| 268.258 | 227.279 |
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 30. September 2022
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen |
Eigenkapital- differenz aus Währungsum- rechnung |
Erfolgsneutrale Anpassung Finan- zierungsleasing/ IFRS15 |
Summe der sonstigen Bestandteile des Eigenkapitals |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital 01.01.2021 | 10.005 | 22.590 | 87.091 | -221 | -4.557 | -4.778 |
| Gesamtergebnis | 3.927 | 14.727 | 1.490 | 1.490 | ||
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -34 | -3.582 | ||||
| Dividendenauschüttung * | -5.801 | |||||
| Eigenkapital 30.09.2021 | 9.971 | 26.517 | 92.435 | 1.269 | -4.557 | -3.288 |
| Gesamtergebnis | 2.320 | 918 | 918 | |||
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | 0 | 301 | -518 | |||
| Eigenkapital 31.12.2021 | 9.971 | 26.818 | 94.237 | 2.187 | -4.557 | -2.370 |
| Gesamtergebnis | 19.234 | 875 | 875 | |||
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | 19.863 | -22.489 | 248 | |||
| Dividendenauschüttung ** | -6.184 | |||||
| Eigenkapital 30.09.2022 | 29.834 | 4.329 | 107.535 | 3.062 | -4.557 | -1.495 |
| in T€ | Gesamt |
| --- | --- |
| Eigenkapital 01.01.2021 | 114.908 |
| Gesamtergebnis | 20.144 |
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -3.616 |
| Dividendenauschüttung * | -5.801 |
| Eigenkapital 30.09.2021 | 125.635 |
| Gesamtergebnis | 3.238 |
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -217 |
| Eigenkapital 31.12.2021 | 128.656 |
| Gesamtergebnis | 20.109 |
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -2.378 |
| Dividendenauschüttung ** | -6.184 |
| Eigenkapital 30.09.2022 | 140.203 |
* 0,58 € je Stückaktie (Ausschüttung in 2021 für 2020)
** 0,62 € je Stückaktie (Ausschüttung in 2022 für 2021)
TERMINE 2022
IR-TERMINE
| Datum | Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|
| 29.-30.11.2022 | Deutsches Eigenkapitalforum 2022 | Frankfurt am Main, Deutschland |
MESSEN
| Datum | Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|
| Dezember 2022 | Healthcare+ Expo Taiwan | Taipei, Taiwan |
| Dezember 2022 | China International Industry Fair | Shanghai, China |
KONTAKT
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