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Basler AG — Interim / Quarterly Report 2020
Nov 5, 2020
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Interim / Quarterly Report
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Publication

Basler AG
Ahrensburg
9-Monatsbericht 2020
UNTERNEHMENSKENNZAHLEN
| In Mio. €* | 01.01. - 30.09.20 |
01.01. - 30.09.19 |
Veränderung zum Vorjahr |
01.07. - 30.09.20 |
01.07. - 30.09.19 |
Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 129,2 | 123,2 | 5 % | 40,3 | 41,4 | -3 % |
| Auftragseingang | 128,3 | 122,7 | 5 % | 36,0 | 38,5 | -6 % |
| Bruttoergebnis | 67,9 | 61,6 | 10 % | 20,7 | 21,2 | -2 % |
| Bruttoergebnismarge | 52,6 % | 50,0 % | 2,6 Pp. | 51,4 % | 51,2 % | 0,2 Pp. |
| Vollkosten Forschung und Entwicklung | 17,8 | 17,7 | 1 % | 5,7 | 5,6 | 2 % |
| Forschung- und Entwicklungsquote | 13,8 % | 14,4 % | -0,6 Pp. | 14,1 % | 13,5 % | 0,6 Pp. |
| EBITDA | 28,2 | 23,1 | 22 % | 8,4 | 9,4 | -11 % |
| EBIT | 18,6 | 13,6 | 37 % | 5,4 | 6,1 | -11 % |
| EBT | 18,1 | 13,1 | 38 % | 5,3 | 5,9 | -10 % |
| EBT Marge | 14,0 % | 10,6 % | 3,4 Pp. | 13,2 % | 14,3 % | -1,1 Pp. |
| Periodenüberschuss | 13,7 | 9,3 | 47 % | 4,1 | 4,5 | -9 % |
| Durchschnittliche gewichtete Anzahl der Aktien in Stück | 10.005.458 | 9.890.577 | 1 % | 10.005.264 | 10.007.757 | 0 % |
| Ergebnis pro Aktie in € (verwässert/ unverwässert) |
1,37 | 0,94 | 45 % | 0,40 | 0,45 | -10 % |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 25,0 | 14,0 | 79 % | 9,7 | 6,7 | 44 % |
| Cashflow aus der investiven Tätigkeit | -17,9 | -28,6 | -37 % | -4,3 | -4,8 | -10 % |
| Freier Cashflow | 7,1 | -14,6 | >100 % | 5,3 | 1,9 | >100 % |
| In Mio. €* | 30.09.2020 | 31.12.2019 | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 184,5 | 181,2 | 2 % |
| Langfristige Vermögenswerte | 93,9 | 93,5 | 0 % |
| Eigenkapital | 113,6 | 103,0 | 10 % |
| Fremdkapital | 70,9 | 78,2 | -9 % |
| Eigenkapitalquote | 61,6 % | 56,8 % | 4,8 Pp. |
| Netto-Liquidität | 17,4 | 15,7 | 6 % |
| Working Capital | 32,4 | 28,8 | 12 % |
| Mitarbeiter im Periodendurchschnitt (Vollstellenäquivalente) | 810 | 806 | <1 % |
| Aktienkurs (XETRA) in € | 50,40 | 54,40 | -7 % |
| Aktien im Umlauf in Mio. Stück | 10.005.264 | 10.007.757 | <1 % |
| Marktkapitalisierung | 504,3 | 544,4 | -7 % |
* soweit nicht anders angegeben
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT JANUAR - SEPTEMBER 2020
DIE ERSTEN NEUN MONATE 2020 IM ÜBERBLICK
| ― | Auftragseingang: 128,3 Mio. € (VJ: 122,7 Mio. €, +5 %) |
| ― | Umsatz: 129,2 Mio. € (VJ: 123,2 Mio. €, +5 %) |
| ― | EBITDA: 28,2 Mio. € (VJ: 23,1 Mio. €, +22 %) |
| ― | EBT: 18,1 Mio. € (VJ: 13,1 Mio. €, +38 %) |
| ― | Nettoergebnis: 13,7 Mio. € (VJ: 9,3 Mio. €, +47 %) |
| ― | Betrieblicher Cashflow: 25,0 Mio. € (VJ: 14,0 Mio. €, +79 %) |
| ― | Investiver Cashflow: -17,9 Mio. € (VJ: -28,6 Mio. €, -37 %) |
| ― | Freier Cashflow : 7,1 Mio. € (VJ: -14,6 Mio. €, > +100 %) |
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach einem turbulenten und zugleich sehr erfolgreichen ersten Halbjahr entwickelten sich Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal wie erwartet rückläufig, jedoch auf einem soliden Niveau.
Wir freuen uns erneut bestätigen zu können, dass bis zum Zeitpunkt der Berichterstellung nach wie vor kein Mitarbeiter (m/w/d) an COVID-19 erkrankt ist. Trotz aller Corona-bedingten Herausforderungen war der Basler-Konzern im bisher aufgelaufenen Geschäftsjahr voll funktionsfähig und Stand heute unterliegt das operative Geschäft nach wie vor keinerlei Einschränkungen.
Die Lockdowns einiger Länder hatten jeweils temporär Einfluss auf die Auftragseingangs- und Liefersituation. Wir konnten dies jedoch aufgrund unserer breiten geographischen Aufstellung und unserer diversifizierten Zielkundenstruktur gut ausbalancieren. Im Resultat konnten wir unser Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahr um fast fünfzig Prozent steigern und uns im Vergleich zur Branche deutlich besser entwickeln. Wir freuen uns sehr, dass sich unsere strategischen Investitionen und unsere strukturelle Arbeit der letzten Jahre unter den aktuell erschwerten Marktbedingungen in unserser positiven Geschäftsentwicklung niederschlägt.
Das sehr gute Ergebnis in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres wird jedoch durch den weltwirtschaftlichen Ausblick infolge der Corona-Pandemie weiterhin getrübt. Wir gehen davon aus, dass die Investitionsgütermärkte und damit einhergehend der Computer Vision Markt in den kommenden Quartalen weiterhin negativ beeinträchtigt bleiben. Zusätzlich gehen wir für das vierte Quartal von einer saisonal-bedingt niedrigeren Nachfrage für Bildverarbeitungskomponten in den Anwendungsgebieten für Halbleiter und Elektronik aus. Dies zeichnete sich bereits im dritten Quartal erwartungsgemäß ab.
Trotz der unsicheren Marktsituation halten wir dennoch grundsätzlich an unserem Investitionspfad fest. Den langfristigen Wachstumstrend von Computer Vision sehen wir durch die Corona-Krise zwar kurzfristig potentiell negativ beeinflusst, jedoch strukturell voll intakt. Wir wollen unsere Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich steigern und nachhaltig Marktanteile in bestehenden Märkten gewinnen sowie neue Anwendungsfelder erschließen. Vor diesem Hintergrund gestalten wir weiterhin mit voller Mannschaft, großer Leidenschaft und kraftvollen Investitionen die Zukunft von Basler.
Mit diesem kompakten 9-Monatsbericht möchten wir Ihnen einen tieferen Einblick in die Entwicklung des bisher aufgelaufenen Geschäftsjahres geben.
GESCHÄFTSENTWICKLUNG
Der Basler-Konzern hat die ersten neun Monate mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen und damit eine solide Basis zum Erreichen der Umsatz- sowie Profitabilitätsprognose für das Gesamtjahr 2020 gelegt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten Umsatz und Auftragseingang um jeweils 5 % gesteigert werden. Die Belebung der Investitionsgütermärkte für Halbleiter und Elektronik schwächte sich saisonal-bedingt im dritten Quartal ab. Auch die Nachfrage aus dem allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau sowie aus der Automobilbranche war weiterhin sehr schwach.
Diese Marktentwicklung bestätigen auch die Aufträge und Umsätze der deutschen Branche für Bildverarbeitungskomponenten, die gemäß des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in den ersten neun Monaten des Jahres gegenüber Vorjahr rückläufig waren. Stand Ende September 2020 berichtete der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) für das aufgelaufene Jahr 2020 einen Umsatzrückgang in Höhe von 7 % für die deutschen Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten. Die Auftragseingänge der Branche sanken gemäß VDMA im gleichen Zeitraum um 10 %. Demzufolge konnte der Basler-Konzern seine Marktanteile weiter steigern.
PRODUKTEINFÜHRUNGEN
Alle Aktivitäten rund um die Entwicklung und Einführung neuer Produkte liefen während der ersten neun Monate mit hoher Intensität. Insgesamt wurden 17,8 Mio. Euro (VJ: 17,7 Mio. Euro) für Entwicklungsleistungen ausgegeben. Im Bereich der Marktkommunikation wurde aufgrund der Corona-Pandemie nochmals stärker auf Online-Aktivitäten fokussiert, um die Kunden zu erreichen.
Im September kündigte Basler 24 neue Modelle der ace 2 Basic und ace 2 Pro an. Diese heben die Auflösung von kompakten Industriekameras mit C-Mount Objektiven in neue Dimensionen.
Darüber hinaus wurde das Produktangebot der MED ace Kameras um vier Modelle erweitert. Diese speziell für Medical & Life Sciences Anwendungen entwickelten Kameras sind jetzt auch mit 6 und 20 Megapixel erhältlich.
Für die Basler blaze 3D-Kamera wurde die Serienproduktion gestartet. Die neue Basler blaze ist eine 3D-Kamera, die auf dem Time-of-Flight-Prinzip beruht. Sie bietet annähernd millimetergenaue 3D-Messungen in VGA-Auflösung. Diese 3D-Kamera eignet sich besonders für den Einsatz in vielen Bereichen der Smart Factory, in automatisierten Fahrzeugen und mobilen Robotern, in der Objekterkennung sowie in vielfältigen Logistikanwendungen.
Im Rahmen des Wandels vom Kamerahersteller zum Vollsortimenter wurde das Angebot an Zubehörteilen - Kabel, Objektive und Licht -kontinuierlich erweitert. Zur zielgerichteten Auswahl der Bildverarbeitungskomponenten wurden dem Kunden zudem zusätzliche Webtools zur Verfügung gestellt.
AUSBLICK
Die ersten neun Monate dieses turbulenten Geschäftsjahres 2020 hat der Basler- Konzern sehr erfolgreich abgeschlossen und startet mit einem leicht negativen Verhältnis zwischen Auftragseingang und Umsatz in das letzte Quartal 2020.
Das Management geht davon aus, dass die Auftragseingänge im Vergleich zum sommersaisonalen dritten Quartal wieder steigen werden. Die Nachfrage von Bildverarbeitungskomponten in den Anwendungsgebieten für Halbleiter und Elektronik springt dabei typischerweise wieder zur Jahreswende an. Neben diesen saisonalen Effekten ist von einer weiterhin gedämpften Nachfrage nach Bildverarbeitungskomponenten für die Automatisierungsbranche auszugehen. Das aktuelle epidimologische Geschehen führt mit hoher Wahrscheinlichkeit in den kommenden Monaten zu einer anhaltend schwachen Nachfrage nach Investitionsgütern, insbesondere in Europa und Nordamerika. Im Regionalmarkt China scheint sich der Markt für Bildverarbeitungskomponenten weiter sukzessive zu erholen. Folglich wird für das vierte Quartal davon ausgegangen, dass die Auftragseingänge wieder beginnen zu steigen, sich die Umsätze jedoch aufgrund des zeitlichen Versatzes eher auf dem Niveau der Auftragseingänge des dritten Quartals bewegen werden.
Da diese Entwickung sowie etwaige corona-bedingte Supply-Chain-Risiken bereits antizipiert wurden, geht das Basler-Management davon aus, seine aktuelle Prognose für das Geschäftsjahr 2020 am oberen Ende zu erreichen und konkretisiert diese wie folgt: Konzernumsatz 165 Mio. € bei einer Vorsteuerergebnismarge von 10 %.
Auch wenn die derzeitigen makroökonomischen Rahmenbedingungen stark dämpfend wirken und nach aktueller Kenntnis zu einem niedrigen einstelligen Wachstum führen ist das Management stolz auf das Erreichte und blickt grundsätzlich positiv in die Zukunft. Wesentliche Wachstumstreiber wie Automatisierung, Bildverarbeitung in neuen Anwendungsbereichen außerhalb der Fabrik sowie die Vernetzung intelligenter Maschinen und Produkte (Industrie 4.0 bzw. IOT) sind weiterhin voll intakt bzw. werden mittelfristig sogar durch die Corona-Krise potenziell beschleunigt. Somit avisiert das Unternehmen auch weiterhin in seiner Mittelfristplanung das Erreichen eines Umsatzniveaus von rund 250 Mio. €.
ZWISCHENLAGEBERICHT INKLUSIVE WESENTLICHER ERGÄNZENDER ANHANGSANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 31.12.2019 NACH IFRS
BERICHT ZUR ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE
UMSATZ UND AUFTRAGSEINGANG, KOSTEN DER LEISTUNGSERSTELLUNG
Der Umsatz stieg zum Vergleichszeitraum 2019 um 5 % auf 129,2 Mio. € (VJ: 123,2 Mio. €). Der Auftragseingang stieg um 5 % auf 128,3 Mio. € (VJ: 122,7 Mio. €). Dieses solide Wachstum schwächte sich im Verlauf der ersten drei Quartal aufgrund von saisonalen und Covid-bedingten Effekten ab. Die relativ hohen Auftragsbestände zum Ende des ersten Quartals wurden im zweiten und dritten Quartal sukzessive auf ein normales Niveau zurückgeführt. Für das vierte Quartal wird erneut von einem leichten Anstieg der Auftragseingänge ausgegangen. Die geographische Verteilung der Umsätze ist stark asienlastig. 54 % der Umsätze wurden mit Kunden in Asien erzielt. Die verhältnismäßig starke Nachfrage im Bereich Halbleiter- und Elektronik sowie die schnelle Erholung Chinas nach dem Corona-Lockdown hat den traditionell hohen Asienanteil zusätzlich positiv beeinflusst. 30 % der Umsätze kamen aus der Region EMEA und 16 % aus Americas.
UMSATZ UND AUFTRAGSEINGANG
Die letzten sieben Quartale (in Mio. €)

UMSATZ NACH REGIONEN

Die Rohertragsmarge hat sich 2020 kumuliert mit 52,6 % (VJ: 50,0 %) deutlich verbessert. Im Vergleich zum Vorjahr gab es keine negativen Sondereffekte aus Akquisitionen, zugleich hatte die Produktion eine höhere Auslastung und somit geringere Gemeinkosten pro Stück. Darüber hinaus wurden überdurchschnittlich gute Erfolge bei der Reduktion der Materialgemeinkosten erzielt. Im dritten Quartal ist die Rohertragsmarge auf 51,4 % (VJ: 51,2 %) gesunken. Dies resultierte aus schlechteren Wechselkursen, geringerer Gemeinkostendegression in den Herstellkosten durch einen reduzierten Absatz sowie einer zunehmend aggressiveren Preisstrategie in China.
ROHERTRAG
Entwicklung der Bruttomarge (in Mio. €)

Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vojahr sehr deutlich um 5,0 Mio. € auf 18,1 Mio. € (VJ: 13,1 Mio. €) verbessert. Neben dem deutlichen Anstieg des Rohertrags führten auch Corona-bedingt niedrigere Sachkostenaufwendungen zu der starken Ergebnissteigerung.
ERGEBNIS VOR STEUERN
Die letzten sieben Quartale

Der Periodenüberschuss betrug 13,7 Mio. € und lag somit 47 % über dem Vorjahreswert von 9,3 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie betrug (verwässert/ unverwässert) 1,37 € (VJ: 0,94 €).
VERMÖGENSLAGE
Während die langfristigen Vermögenswerte auf dem Niveau vom 31.12.2019 blieben, erhöhten sich die kurzfristigen Vermögenswerte um ca. 3 %, was im Wesentlichen aus dem Anstieg der liquiden Mittel resultiert.
EIGENKAPITALENTWICKLUNG
Das Eigenkapital betrug 113,6 Mio. € (31.12.2019: 103,0 Mio. €) und die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Stichtag 30.09.2020 auf 61,6 % gegenüber 56,8 % am 31.12.2019.
CASHFLOW UND LIQUIDITÄTSLAGE
Der operative Cashflow belief sich auf 25,0 Mio. € (VJ: 14,0 Mio. €). Der Anstieg zum Vergleichzeitraum 2019 resultiert im Wesentlichen aus dem um 4,4 Mio. € erhöhtem Nachsteuerergebnis. Der Cashflow aus investiver Tätigkeit betrug -17,9 Mio. € (VJ: -28,6 Mio. €). Er beinhaltete Zahlungen aus Earn-Out-Komponenten von M&A Transaktionen vorheriger Geschäftsjahre in Höhe von 7,6 Mio. €. Trotz dieses M&A Sondereffektes betrug der freie Cashflow 7,1 Mio. € (VJ: -14,6 Mio. €). Der finanzielle Cashflow betrug -0,5 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fällt dieser um knapp 14 Mio. € geringer aus, da im ersten Halbjahr 2019 eigene Aktien mit einem Gegenwert von 21 Mio. € veräußert wurden.
Der Bestand an liquiden Mitteln stieg insgesamt von 35,2 Mio. € (31.12.2019) auf 41,8 Mio. €. Die operative Netto-Liquidität nach Abzug aller Bankverbindlichkeiten betrug 17,4 Mio. € (VJ: 15,7 Mio. €). Die hohe Liquidität stellt die finanzielle Stabilität des Unternehmens sicher und ist die Basis für eine kraftvolle Wachstumsstrategie.
CASHFLOW
Die letzten sieben Quartale (in Mio. €)

EREIGNISSE NACH ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE
MITARBEITER
Zum Stichtag 30.09.2020 beschäftigte der Basler Konzern 810 (31.12.2019: 806) Mitarbeiter auf Vollstellenäquivalenz gerechnet.
BERICHT ZU WESENTLICHEN GESCHÄFTEN MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Es bestehen keine Veränderungen zu den Angaben im Konzernabschluss zum 31.12.2019.
CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
Zu den wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Basler-Konzerns verweisen wir auf die im Konzernlagebericht zum 31.12.2019 beschriebenen Chancen und Risiken. Die bestehenden Risiken werden kontinuierlich überwacht und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Im dritten Quartal 2020 fand eine turnusmäßige, detaillierte Risikoinventur im Basler-Konzern statt, welche in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf Risiken und deren Auswirkungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatte. Geschäftsrisiken aufgrund der Corona-Pandemie wurden identifiziert, diese wurden jedoch in ihrer Auswirkung vor dem Hintergrund der Risikotragfähigkeit des Konzerns (Eigenkapital und Liqudität) als unkritisch eingestuft. Darüber hinaus wurden Gegenmaßnahmen zur Reduzierung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und potentieller Schadenshöhen eingeleitet.
ANHANG ZUM ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS
Der Zwischenabschluss für Basler wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des Standing Interpretations Committee (SIC), aufgestellt. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Zwischenabschluss per 30.09.2020 ist ungeprüft und unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es werden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Zwischenabschluss angewandt wie im Konzernabschluss zum 31.12.2019.
Zu wesentlichen Veränderungen der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung sowie der Konzern-Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Die im Jahresabschluss zum 31.12.2019 getroffenen Aussagen zu IFRS 9 haben sich durch die Corona-Pandemie nicht verändert. Der Basler-Konzern konnte bis heute keine Veränderungen im Zahlungsverhalten der Kunden erkennen, die zu einer anderen Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geführt hätten. Erkenntnisse, die zu einer Umbewertung der Leasingbilanzierung nach IFRS 16 geführt hätten, lagen zum Stichtag nicht vor.
BASLER AM KAPITALMARKT

AKTIONÄRSSTRUKTUR
Das Grundkapital der Basler AG belief sich zum Quartalsende am 30.09.2020 auf 10,5 Mio. € und ist eingeteilt in 10,5 Mio. nennwertlose Stückaktien zu je einem Euro, die auf den Inhaber lauten.

BASLER AKTIENBESITZ MANAGEMENT
| 30.09.2020 Zahl der Aktien in Stück |
31.12.2019 Zahl der Aktien in Stück |
|
|---|---|---|
| Aufsichtsrat | ||
| Norbert Basler | - | - |
| Dorothea Brandes | - | - |
| Horst W. Garbrecht | - | - |
| Dr. Marco Grimm | - | - |
| Prof. Dr. Eckart Kottkamp | - | - |
| Prof. Dr. Mirja Steinkamp | - | - |
| Vorstand | ||
| Arndt Bake | 1.850 | 1.650 |
| John P. Jennings | 13.500 | 13.500 |
| Dr. Dietmar Ley | 378.882 | 377.382 |
| Hardy Mehl | 5.550 | 4.600 |
AKTIENRÜCKKAUFPROGRAMM
Der Aufsichtsrat der Basler AG hat am 11. März 2020 nach vorherigem Beschluss des Vorstands auf Basis des bestehenden Hauptversammlungsbeschlusses aus 2019 einen erneuten Beschluss über den Erwerb weiterer eigener Aktien gefasst und den Kapitalmarkt am selben Tag darüber unterrichtet. Im Berichtszeitraum hat das Unternehmen insgesamt 7.559 Stück erworben und hält zum Stichtag 30.09.2020 494.736 eigene Aktien bzw. 4,7 %. Augenblicklich ruht das Programm.
Grundlage des Aktienrückkaufprogramms war die Ermächtigung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG vom 16. Mai 2019, die auf der diesjährigen Hauptversammlung am 26.05.2020 erneuert wurde. Hiernach kann die Gesellschaft insgesamt eigene Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder falls dieser Wert geringer ist -des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals erwerben. Die Ermächtigung war gültig bis zum Ablauf des 15.05.2024. Am 11.03.2020 hielt die Basler AG 4,7 %, bzw. 492.243 Stück eigene Aktien am Grundkapital von 10,5 Mio. Aktien.
Während die Gesellschaft die Aktien gemäß der Ermächtigung grundsätzlich für alle gesetzlich zulässigen Zwecke verwenden darf, sollte dieses Aktienrückkaufprogramm insbesondere der Entwicklung des im März niedrigen Kursniveaus entgegenwirken sowie dem Erwerb von eigenen Aktien als Akquisitionswährung dienen. Die von der Hauptversammlung 2019 genehmigten Verwendungszwecke der eigenen Aktien sind im Geschäftsbericht 2019 ausführlich erläutert. Das Aktienrückkaufprogramm wird als programmiertes Rückkaufprogramm im Sinne von Art. 1 lit. a VO (EU) 2016/1052 umgesetzt. Das Programm wird unter Führung eines Kreditinstitutes abgewickelt. Das Kreditinstitut wurde beauftragt, im eigenen Ermessen jedoch im Rahmen der folgenden Bestimmungen, aus dem jeweiligen Tagesumsatz, nicht mehr als 25 % des durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens der 20 Börsentage auf dem jeweiligen Handelsplatz vor dem Kauftermin zu kaufen. Dabei darf der Erwerbspreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Handelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Börsenkurs der Aktie im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten. In welchem Umfang tatsächlich eigene Aktien erworben werden, wird insbesondere von den Marktgegebenheiten abhängen.
Der Erwerb erfolgt über die Börse unter Beachtung der Vorschriften der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über Marktmissbrauch ("Marktmissbrauchsverordnung") sowie der auf Grundlage von Artikel 5 Absatz 6 der Marktmissbrauchsverordnung erlassenen Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 der Kommission vom 8. März 2016 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates durch technische Regulierungsstandards für die auf Rückkaufprogramme und Stabilisierungsmaßnahmen anwendbaren Bedingungen ("Delegierte Verordnung") und den dort vorgesehenen Volumengrenzen und weiteren Erwerbsbeschränkungen sowie Veröffentlichungspflichten. Die Gesellschaft hat das Recht, das Aktienrückkaufprogramm jederzeit auszusetzen oder vorzeitig einzustellen. Weiterhin hat das Unternehmen im Mai 5.066 Aktien im Rahmen des vertraglich vereinbarten EarnOuts an die ehemaligen Gesellschafter der Firma Silicon Software GmbH übertragen.
DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX
Die aktuelle Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde den Aktionären über die Basler-Internetseite unter: www.baslerweb.com/Investoren/Corporate-Governance dauerhaft zugänglich gemacht.
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß der anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätze für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Der Vorstand
| Dr. Dietmar Ley | John P. Jennings | Arndt Bake | Hardy Mehl |
| CEO | CCO | CMO | CFO/COO |
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 30. September 2020
| in T€ | 01.01. - 30.09.2020 | 01.01. - 30.09.2019 | 01.07. - 30.09.2020 | 01.07. - 30.09.2019 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 129.208 | 123.155 | 40.342 | 41.439 |
| Währungsergebnis | 92 | -292 | -67 | 106 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -61.427 | -61.239 | -19.590 | -20.298 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 67.873 | 61.624 | 20.685 | 21.247 |
| Sonstiger betrieblicher Ertrag | 570 | 288 | 227 | 130 |
| Vertriebs- und Marketingkosten | -22.557 | -23.239 | -7.413 | -7.807 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -12.147 | -11.386 | -3.814 | -3.550 |
| Forschung und Entwicklung | ||||
| Vollkosten | -17.764 | -17.651 | -5.627 | -5.583 |
| Aktivierung Entwicklungen | 7.880 | 9.503 | 2.955 | 3.426 |
| planm. Abschreibung auf Entwicklungen | -5.223 | -5.134 | -1.557 | -1.748 |
| Forschung und Entwicklung | -15.107 | -13.282 | -4.229 | -3.905 |
| Andere Aufwendungen | -71 | -403 | -49 | -11 |
| Operatives Ergebnis | 18.561 | 13.602 | 5.407 | 6.104 |
| Finanzerträge | 168 | 174 | 92 | 40 |
| Finanzaufwendungen | -587 | -654 | -173 | -226 |
| Finanzergebnis | -419 | -480 | -81 | -186 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 18.142 | 13.122 | 5.326 | 5.918 |
| Ertragsteuern | -4.472 | -3.844 | -1.287 | -1.414 |
| Konzernperiodenüberschuss | 13.670 | 9.278 | 4.039 | 4.504 |
| Davon entfallen auf | ||||
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | 13.670 | 9.278 | 4.039 | 4.504 |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien (Stück) | 10.005.458 | 9.890.577 | 10.005.264 | 10.007.757 |
| Ergebnis pro Aktie in € (verwässert / unverwässert) | 1,37 | 0,94 | 0,40 | 0,45 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 30. September 2020
| in T€ | 01.01. - 30.09.2020 | 01.01. - 30.09.2019 |
|---|---|---|
| Konzernperiodenüberschuss | 13.670 | 9.278 |
| Direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnungsdifferenzen | -450 | 226 |
| Erfolgsneutrales Gesamtergebnis | -450 | 226 |
| Gesamtergebnis | 13.220 | 9.504 |
| Davon entfallen auf | ||
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | 13.220 | 9.504 |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | 0 | 0 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 30. September 2020
| in T€ | 01.01. - 30.09.2020 | 01.01. - 30.09.2019 | 01.07. - 30.09.2020 | 01.07. - 30.09.2019 |
|---|---|---|---|---|
| Betriebliche Tätigkeit | ||||
| Periodenüberschuss des Konzerns | 13.669 | 9.278 | 4.038 | 4.504 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) latenter Steuern | -86 | 1.012 | 320 | 647 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | 645 | 729 | 207 | 273 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 9.632 | 9.453 | 2.942 | 3.273 |
| Zahlungsunwirksame Veränderung des Eigenkapitals | -450 | 226 | -246 | 181 |
| Abnahme (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen | 1.727 | 108 | -1.028 | 295 |
| Verlust (+) / Gewinn (-) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abnahme (+) / Zunahme (-) der Vorräte | -600 | -1.297 | 2.258 | 2.050 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) erhaltener Anzahlungen | -804 | 295 | -214 | -100 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.060 | -5.280 | 4.042 | -1.989 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der sonstigen Aktiva | 3.403 | -2.771 | 1.165 | -931 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -3.248 | -269 | -3.459 | -1.257 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der sonstigen Passiva | 96 | 2.480 | -350 | -256 |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit | 25.044 | 13.964 | 9.675 | 6.690 |
| Investitionstätigkeit | ||||
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -10.351 | -28.627 | -3.687 | -4.829 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 22 | 36 | 11 | 36 |
| Auszahlungen für Akquisitionen abzüglich übernommener Zahlungsmittel | -7.578 | 0 | -651 | 0 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -17.907 | -28.591 | -4.327 | -4.793 |
| in T€ | 01.01. - 30.09.2020 | 01.01. - 30.09.2019 | 01.07. - 30.09.2020 | 01.07. - 30.09.2019 |
|---|---|---|---|---|
| Finanzierungstätigkeit | ||||
| Auszahlungen aus der Rückführung von Darlehen bei Kreditinstituten | -8.338 | -991 | -4.805 | -557 |
| Einzahlungen / Auszahlungen für die Tilgung von Finanzierungsleasingverbindlichkeiten | -2.119 | -2.107 | -682 | -745 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen von Kreditinstituten | 13.240 | 1.811 | 4.240 | -82 |
| Zinsauszahlungen | -645 | -729 | -207 | -273 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien | 0 | 20.822 | 0 | 0 |
| Auszahlung für den Erwerb eigener Aktien | -36 | 0 | 0 | 0 |
| Auszahlung für Dividende | -2.602 | -5.104 | 0 | 0 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | -500 | 13.702 | -1.454 | -1.657 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands in der Periode | 6.637 | -925 | 3.894 | 240 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 35.177 | 31.830 | 37.920 | 30.665 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 41.814 | 30.905 | 41.814 | 30.905 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelbestands am Ende der Periode | ||||
| Bankguthaben und Kassenbestände | 41.814 | 30.905 | 41.814 | 30.905 |
| Auszahlungen für Steuern | -2.137 | -4.743 | -1.313 | -2.018 |
KONZERN-BILANZ
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 30. September 2020
Aktiva
| in T€ | 30.09.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|---|
| A. | Langfristige Vermögenswerte | ||
| I. | Immaterielle Vermögenswerte | 37.223 | 34.506 |
| II. | Firmenwert | 27.474 | 27.474 |
| III. | Sachanlagen | 11.672 | 12.601 |
| IV. | Gebäude und Grundstücke im Finanzierungsleasing | 16.882 | 18.041 |
| V. | Übrige Finanzanlagen | 5 | 5 |
| VI. | Latente Steueransprüche | 652 | 846 |
| 93.908 | 93.473 | ||
| B. | Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| I. | Vorräte | 21.545 | 20.945 |
| II. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Fertigungsaufträgen | 18.328 | 19.388 |
| III. | Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 2.660 | 4.578 |
| IV. | Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 1.450 | 1.625 |
| V. | Steuererstattungsansprüche | 4.784 | 6.025 |
| VI. | Bankguthaben und Kassenbestände | 41.814 | 35.177 |
| 90.581 | 87.738 | ||
| 184.489 | 181.211 |
Passiva
| in T€ | 30.09.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|---|
| A. | Eigenkapital | ||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 10.005 | 10.008 |
| II. | Kapitalrücklagen | 22.398 | 22.398 |
| III. | Gewinnrücklagen inkl. Konzernergebnis | 81.072 | 70.037 |
| IV. | Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | 88 | 538 |
| 113.563 | 102.981 | ||
| B. | Langfristige Schulden | ||
| I. | Langfristige Finanzmittel | ||
| 1. | Langfristige verzinsliche Bankverbindlichkeiten | 20.349 | 14.362 |
| 2. | Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 612 | 2.634 |
| 3. | Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 11.276 | 13.743 |
| II. | Langfristige Rückstellungen | 880 | 880 |
| III. | Latente Steuerschulden | 9.072 | 9.351 |
| 42.189 | 40.970 | ||
| C. | Kurzfristige Schulden | ||
| I. | Andere Finanzverbindlichkeiten | 4.119 | 5.282 |
| II. | Kurzfristige Rückstellungen | 6.532 | 5.131 |
| III. | Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden | ||
| 1. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.340 | 10.588 |
| 2. | Übrige kurzfristige finanzielle Schulden | 4.657 | 10.844 |
| 3. | Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 3.526 | 3.178 |
| IV. | Kurzfristige Steuerschulden | 2.563 | 2.237 |
| 28.737 | 37.260 | ||
| 184.489 | 181.211 |
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 30. September 2020
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen inkl. Konzern- ergebnis |
Währungs- umrechnungs- differenzen |
Summe der sonstigen Bestandteile des Eigenkapitals |
Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital 01.01.2019 | 3.206 | 5.286 | 66.541 | 492 | 492 | 75.525 |
| Gesamtergebnis | 9.278 | 226 | 226 | 9.504 | ||
| Aktienverkauf | 130 | 16.784 | 3.908 | 20.822 | ||
| Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln | 6.672 | 328 | -7.000 | 0 | ||
| Dividendenausschüttung * | -5.104 | -5.104 | ||||
| Eigenkapital 30.09.2019 | 10.008 | 22.398 | 67.623 | 718 | 718 | 100.747 |
| Gesamtergebnis | 2.414 | -180 | -180 | 2.234 | ||
| Eigenkapital 31.12.2019 | 10.008 | 22.398 | 70.037 | 538 | 538 | 102.981 |
| Gesamtergebnis | 13.670 | -450 | -450 | 13.220 | ||
| Aktienrückkauf | -3 | -33 | -36 | |||
| Dividendenausschüttung ** | -2.602 | -2.602 | ||||
| Eigenkapital 30.09.2020 | 10.005 | 22.398 | 81.072 | 88 | 88 | 113.563 |
* 0,51 € je Stückaktie (Ausschüttung in 2019 für 2018)
** 0,26 € je Stückaktie (Ausschüttung in 2020 für 2019)
TERMINE 2020
IR-TERMINE
| Datum | Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|
| 16.-17.11.2020 | Deutsches Eigenkapitalforum 2020 | Virtuell organisiert von der Deutschen Börse, Frankfurt |
MESSEN
| Datum | Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|
| 27.-28.10.2020 | Collaborative Robots, Advanced Vision & Al Conference | San Jose, USA |
| 16.-18.11.2020 | analytica China | China |
KONTAKT
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