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Bâloise Holding AG Audit Report / Information 2017

Aug 13, 2018

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Audit Report / Information

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Publication

Basler Vertriebsservice AG (vormals: DRMM Maklermanagement AG)

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht

Die Basler Vertriebsservice AG (namentlich im Handelsregister bis zum 23.11.2017 "DRMM Maklermanagement AG") blickt mit 2017 auf das vertrieblich erfolgreichste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Die Basler Vertriebsservice AG konzentriert sich auf den Vertrieb von Lebensversicherungen und setzt hier Schwerpunkte bei der renditeoptimierten fondsgebundenen Altersvorsorge sowie bei den biometrischen Risiken. Das Marktumfeld für den Vertrieb von Lebensversicherungsprodukten ist durch das Niedrigzinsniveau weiterhin schwierig. Altersvorsorgeprodukte mit Komponenten die auf eine garantierte Verzinsung zurückzuführen sind, sind in diesem Marktumfeld nur sehr begrenzt abbildbar und kosten die Kunden Rendite.

Klassische Lebensversicherungsprodukte stehen aufgrund des Zinsumfeldes nicht im Fokus des Vertriebes. Für Kunden, denen eine Garantiekomponente dennoch wichtig ist, steht die VARIO-Produktlinie zur Verfügung, die auch während der Laufzeit per "Schieberegler" auf das individuelle Garantiebedürfnis der Kunden flexibel angepasst werden kann. Abgerundet wird das Produktangebot mit Nettotarifen für die Honorarvermittlung.

Nach dem Jahr 2015, welches durch das LVRG geprägt war, konnte die Basler Vertriebsservice AG durch die Entwicklung und Einführung neuer biometrischer Produkte die Umsatz-Ergebnisse des Vorjahres noch einmal deutlich übertreffen. Für die kommenden Jahre rechnet die Basler Vertriebsservice AG mit einer weiteren Umsatzsteigerung in den Bereichen Biometrie und fondsgebundener Altersversorgung.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer sehr guten Verfassung. Im Jahr 2017 ist das Bruttoinlandsprodukt um preisbereinigt 2,0 Prozent und damit so stark wie seit 2011 nicht mehr gestiegen. Die gute wirtschaftliche Lage wird sich voraussichtlich auch 2018 fortsetzen. Die Bundesregierung erwartet eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 1,9 Prozent und damit eine Fortsetzung des Wachstumstrends. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

Die deutsche Lebensversicherungswirtschaft hat sich im Jahr 2017 rückläufig entwickelt. Die gebuchten Brutto-Beiträge verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % auf 86,56 Mrd. Euro. Davon entfielen auf laufende Beiträge 61,66 Mrd. Euro (- 0,1 %) und auf Einmalbeiträge 24,90 Mrd. Euro (- 0,3 %).

Das Neuzugangsergebnis der Mitgliedsunternehmen im GDV erreichte 4,82 Mio. Lebensversicherungsverträge mit 281,15 Mrd. Euro Versicherungssumme. Dies bedeutet der Zahl der Verträge nach ein Minus von 5,2 % und der Summe nach ein Plus von 0,9 % gegenüber den Vorjahreswerten.

Der laufende Beitrag für ein Jahr belief sich auf 5,14 Mrd. Euro (-4,4 %) und der Einmalbeitrag auf 24,59 Mrd. Euro (- 1,1 %). Bei den laufenden Beiträgen entfielen im I. bis IV. Quartal 2017 rund 64 % des Neuzugangs (3,30 Mrd. Euro; - 7,8 %) auf eingelöste Versicherungsscheine und 36 % auf Summenerhöhungen; bei den Einmalbeiträgen waren es 78 % (19,09 Mrd. Euro; +0,2 %) für eingelöste Versicherungsscheine bzw. 22 % für die Summenerhöhungen.

Auf Basis dieser Neugeschäftsbeiträge errechnet sich vorläufig für das Berichtsjahr 2017 ein Annual Premium Equivalent (APE) in Höhe von 7,60 Mrd. Euro (Vorjahr: 7,86 Mrd. Euro; - 3,4 %). Die Beitragssumme des Neugeschäfts (alle Versicherungsarten) für das I. bis IV. Quartal 2017 belief sich auf 144,70 Mrd. Euro (Vorjahr: 148,25 Mrd. Euro; -2,4 %); bei dieser Kennzahl werden Verträge gegen laufenden Beitrag mit ihrer Laufzeit gewichtet. (Quelle: GDV, Statistisches Rundschreiben Nr. 01/2018 (Lebensversicherung i. e. S.))

Geschäftsentwicklung

Die Basler Vertriebsservice AG bildet seit 2008 als Vertriebsservice-Gesellschaft für ausgewählte Produkte und Leistungen die Verbindung zwischen den Produktmarken und freien Vermittlern. Seit 2015 hat sie zusätzlich die Betreuung der OVB Vermögensberatung AG für die Basler Versicherungen übernommen.

Als Vertriebsservice-Gesellschaft der Basler Versicherungen Deutschland entwickelt die Basler Vertriebsservice AG gemeinsam mit ihren Produktpartnern Produkt- und Vertriebskonzepte ausschließlich für den unabhängigen Finanzdienstleister.

Der Umsatz der Basler Vertriebsservice AG im Bereich Lebensversicherung, bei dem es sich fast ausschließlich um Neugeschäft gegen laufende Beitragszahlung handelt, beläuft sich im Geschäftsjahr 2017 inkl. Dynamiken auf 969.948.490 Euro (2016: 761.233.981 Euro) Beitragssumme Netto-Neugeschäft. Davon entfielen auf den "Maklervertrieb" 617.469.813 Euro (2016: 402.218.920 Euro) und auf die OVB Vermögensberatung AG 352.478.677 Euro (2016: 359.015.061 Euro). Neugeschäft Riester für die HanseMerkur wurde in 2017 nicht mehr geschrieben. In 2016 betrug dieses noch ca. 4.000.000 Euro Beitragssumme.

In 2017 wurden Erträge in Höhe von insgesamt 2.382.633 Euro (2016: 2.840.871 Euro) erzielt. Seit dem 01.01.2017 erhält die Basler Vertriebsservice AG keine Differenzprovisionen mehr für das ab diesen Zeitpunkt vermittelte Neugeschäft im Maklerbereich der Basler Leben. Aus dem Bestand ergaben sich 883.717 Euro Dynamik- und Bestandspflegeprovisionen (2016: 1.241.071 Euro). Aus der Betreuung der OVB Vermögensberatung AG ergaben sich 1.484.912 Euro (2016: 1.348.760 Euro) Dienstleistungserträge und 14.004 Euro (2016: 186.036 Euro) aus dem Bestand des Kooperationsgeschäfts mit der HanseMerkur.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögenslage ist im Wesentlichen durch Festgeldanlagen und Kontokorrentguthaben gekennzeichnet, denen überwiegend Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüberstehen. Die Erträge der Basler Vertriebsservice AG belaufen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 2.382.633 Euro (2016: 2.840.871 Euro). Die Erträge teilen sich auf in 785.527 Euro Umsatzerlösen aus Provisionen (2016: 1.427.112 Euro), 1.592.602 Euro sonstige betriebliche Erträge (2016: 1.393.168 Euro) und 4.504 Euro Zinsen und ähnliche Erträge (2016: 20.590 Euro). Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren waren die vereinnahmten Provisionen aus dem Bestand bei der Basler Lebensversicherungs-AG sowie die Dienstleistungserträge aus der Betreuung der OVB Vermögensberatung AG.

Die gewöhnlichen Aufwendungen für das Berichtsjahr 2017 liegen bei 6.487.897 Euro (2016: 6.009.626 Euro). In diesen Kosten sind durchlaufende Provisionsaufwendungen für das Kooperationsgeschäft mit der HanseMerkur in Höhe von 15.070 Euro enthalten (2016: 186.157 Euro).

Obwohl die Basler Vertriebsservice AG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 das beste Produktionsergebnis seit Bestehen erzielt hat, ist der Bilanzverlust zum Vorjahr aufgrund der entfallenen Differenzprovision für das Neugeschäft der Basler Lebensversicherungs-AG auf 4.105.264 Euro gestiegen (2016: 3.168.756 Euro). Er liegt damit aber 121.306 Euro unter dem im Businessplan für das Jahr 2017 geplanten Verlust in Höhe von 4.226.570 Euro. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 4.105.264 Euro (2016: 3.168.756 Euro) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrages mit der Basler Beteiligungsholding GmbH ausgeglichen.

Unter Berücksichtigung der Verlustvorträge der Vorjahre ergibt sich zum 31.12.2017 ein unverändertes Eigenkapital in Höhe von 5.774.579 Euro.

Die vertraglichen Haftungsverpflichtungen gegenüber der Basler Lebensversicherungs-AG konnten im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2016 (434.627 Euro) in 2017 um ca. 235.000 Euro auf 199.809 Euro reduziert werden.

Die Liquidität der Basler Vertriebsservice AG war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Chancen

Der Bedarf an Vorsorgeprodukten für die Altersversorgung ist aufgrund der demografischen Entwicklung weiterhin hoch. Die daraus bestehenden Finanzierungsprobleme der staatlichen Sicherungssysteme und die gesellschaftliche Diskussion über das Renteneintrittsalter werden die Chancen für den erfolgreichen Vertriebsausbau weiterhin positiv beeinflussen.

Insbesondere die fondsgebundenen Altersvorsorgeprodukte werden sich im Niedrigzinsumfeld immer mehr als bestmögliche Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung etablieren. Mit dem neuen renditeoptimierten fondsgebundenen Altersvorsorgeprodukt der Basler Lebensversicherungs-AG, die "Basler FondsRente", bietet die Basler Vertriebsservice AG eine echte Alternative zu den bisher weit verbreiteten Garantieprodukten am deutschen Markt.

Garantien kosten Rendite, welche durch das Niedrigzinsumfeld nicht mehr erwirtschaftet werden kann. Durch die in der Regel lange Vertragslaufzeit von fondsgebundenen Altersvorsorgeprodukten in Kombination mit Trendfolgefonds inkl. Ablaufmanagement (obligatorisch) wird die natürlich vorhandene Volatilität von Investmentfonds zu einer "Quasi-Garantie" gewandelt, wenn man die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte als Referenz betrachtet. Das fondsgebundene Kinderprodukt „KinderVorsorge Invest“ hebt sich darüber hinaus durch gute Produkteigenschaften und umfangreiche Leistungsmerkmale deutlich von denen der Mitbewerber ab. So sieht beispielsweise die optionale Versorgermitversicherung bei Tod des Versorgers, die sofortige Ausfinanzierung der Versicherung bis Ende der Ausbildungsphase (27. Lebensjahr) in Form eines Einmalbeitrags vor.

Die Basler Vertriebsservice AG wird sich in den kommenden Jahren weiterhin auf den Vertrieb von biometrischen Produkten konzentrieren und die Produktpalette dahingehend zusammen mit der Basler Lebensversicherungs-AG überarbeiten. Wesentliche Eckpfeiler bleiben dabei die preislich attraktiven Produkte "Basler BerufsunfähigkeitsVersicherung" und "Basler RisikoVersicherung". Mit dieser leistungsstarken biometrischen Produktpalette steigt die Attraktivität der Basler Vertriebsservice AG weiter für Makler, die zuvor vorwiegend mit anderen Produktanbietern im Bereich der biometrischen Risiken kooperiert haben.

Die Kooperation mit der VINEA-Makler-Service GmbH wurde Ende 2017 mit Wirkung zum 23.02.2018 eingestellt. Das Geschäftsfeld der Honorarvermittlung ist weiterhin für die Vermittler nutzbar, sie stehen aber vorerst nicht weiter im vertrieblichen Fokus der Basler Vertriebsservice AG. Im Jahr 2018 wird ein zusätzlicher alternativer Ansatz erarbeitet, der neben den bisherigen Bruttotarifen ein weiteres Geschäftsfeld eröffnen soll.

Zum 1.10.2016 wurde mit einem Bankenvertriebskanal ein weiteres Segment für den Vertrieb der Produktpalette hinzugewonnen. Strategisch soll der Bankenvertrieb die bestehenden Vertriebskanäle in der Breite ergänzen.

Insbesondere im Marktumfeld mit vielen Vertriebspartnern, die große aber zum Teil überalterte Kundenbestände betreuen, steht die Basler Vertriebsservice AG ihren Partnern mit Konzepten zur Neukundengewinnung zur Seite. Aus dieser Unterstützungsleistung generiert die Basler Vertriebsservice AG neu Beratungs- und Verkaufsansätze, die den Partnern und der Basler Vertriebsservice AG weitere Umsatzsteigerungen ermöglicht.

Risiken

Trotz der gesamtwirtschaftlichen Entspannung ist die Schulden- und Finanzkrise in Europa, auch mit dem finanziellen Rettungsschirm der EU, weiterhin das Damoklesschwert der europäischen Wirtschaft und Finanzwelt. Sollte eines oder gar mehrere Länder in 2018 die Refinanzierung des Staatshaushaltes nicht mehr sicherstellen können, Griechenland gar aus dem Euro aussteigen oder den Reformkurs verlassen, so hätte dies massive Folgen für ganz Europa. Die Auswirkungen des in 2016 angekündigten und in 2017 eingeleiteten "Brexit" sind in ihren Auswirkungen auf die Finanzmärkte ebenfalls nur schwer abschätzbar. Die daraus resultierende Unsicherheit hat Folgen für den Altersvorsorgemarkt in Deutschland, insbesondere wenn es um investmentnahe Vorsorgeprodukte geht. Das Vertrauen der Verbraucher in die Finanzmärkte könnte erneut erschüttert werden. Sicherheit, Stabilität und Vertrauen in die Zukunft sind die elementaren Rahmenbedingungen des Altersvorsorgemarktes und somit Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der Basler Vertriebsservice AG.

Wirtschaftliche Risiken können sich für die Basler Vertriebsservice AG aus dem Vertragsverhältnis zur Basler Lebensversicherungs-AG in Bezug auf außerordentliche Vorschusszahlungen an Vertriebspartner, die auf Veranlassung der Basler Vertriebsservice AG vor 2016 ausgezahlt wurden und sich teilweise noch in der Rückführung befinden, ergeben. Die Basler Vertriebsservice AG haftet gegenüber der Basler Lebensversicherungs-AG für außerordentliche Vorschusszahlungen an Vertriebspartner, wenn diese aufgrund von Insolvenz oder anderen Gründen uneinbringlich werden.

Die von der Basler Lebensversicherungs-AG im Rahmen des LVRG zum Jahresbeginn 2015 vorgegebene Absenkung der Provisionshöhe in Kombination mit der verlängerten Haftzeit auf 84 Monate hatte zu Umsatzverlusten bei bedeutenden Vertriebspartnern der Basler Vertriebsservice AG geführt. Die neuen Produkte mit 60 Monaten Haftzeit haben trotz im Vergleich zu 2014 leicht gesenkter Provisionen eine höhere Akzeptanz im Markt. Ausschlaggebend wird das Verhalten der Mitbewerber sein, wann und wie diese im Rahmen des LVRG oder weiterer rechtlicher Veränderungen reagieren werden. Durch die Erweiterung des Produkt- und Serviceangebotes, einer Produktpalette für die Honorarvermittlung sowie den Bankenvertrieb schafft die Basler Vertriebsservice AG bereits jetzt Strukturen, die bei einem weiteren regulierenden Eingreifen des Gesetzgebers in den Markt der Versicherungsvermittlung an Bedeutung gewinnen werden.

Seit 2017 werden die Bereiche "Maklervertrieb" und "Bankenvertrieb" nicht mehr laufend über Differenzprovisionen durch die Basler Lebensversicherungs-AG finanziert. Die Finanzierung erfolgt nachgelagert. Die aus dem Dienstleistungsvertrag für den Partnervertrieb resultierenden monatlich laufenden Zahlungen stellen die Liquiditäts- und Ertragslage der Basler Vertriebsservice AG weiterhin auch unterjährig sicher.

Mittel- und langfristig besteht das Risiko, dass auch das Ressort "KeyAccount/Partnervertriebe" durch den Einfluss des LVRG nicht mehr die gewohnten Umsatzhöhen erreichen kann. Durch den Vertrag mit der Basler Lebensversicherungs-AG wird sichergestellt, dass hieraus keine wesentlichen finanziellen Risiken für die Basler Vertriebsservice AG entstehen können.

Der Ergebnisabführungsvertrag mit der Basler Beteiligungsholding GmbH behält durch Nichtausübung des Kündigungsrechtes und verbindliche Erklärung der Basler Beteiligungsholding GmbH seine Wirksamkeit bis mindestens 2020.

Durch die technische und strukturelle Neuausrichtung der Basler Versicherungen in Deutschland wird auch die Basler Vertriebsservice AG tangiert. Hierbei wird es wichtig sein, dass ein professionelles gemeinsames Changemanagement mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit die Veränderungen begleitet.

Die Umstellung und Harmonisierung der EDV-Landschaft der ehemals DEUTSCHER RING-Systeme auf die Systeme der Basler ist noch nicht vollständig abgeschlossen und bildet nach Einschätzung der Basler Vertriebsservice AG weiterhin ein Risiko für einen erfolgreichen Vertrieb. Insbesondere in Bereich der vertriebsnahen Systemwelten, die sich mit Provisionen und Neugeschäftsabwicklung beschäftigen muss die Stabilität der Systeme jederzeit gegeben sein.

Ausblick

Das IfW Kiel rechnet mit einem Anstieg der Verbraucherpreise in Folge der weiterhin extrem expansiven Geldpolitik auf ca. 1,7 % für 2018 und ca. 2,0 % für 2019 (Quelle: IfW Kiel – "Kieler Konjunkturberichte" vom 13. Dezember 2017). Um eine Deflation zu vermeiden wird die Niedrigzinspolitik in Europa vermutlich vorerst weiter fortgesetzt bzw. die Zügel der Geldpolitik nur geringfügig angezogen werden. Insbesondere konventionelle Versicherungsprodukte werden aufgrund der geringen Garantieverzinsung wenig attraktiv bleiben. Fondsprodukte, die über Aktien in Realwerte investieren, können vor Inflationsrisiken, die ggf. in der ferneren Zukunft zu befürchten sind, schützen und gleichzeitig Renditen deutlich über der Inflationsrate erzielen.

Es bleibt abzuwarten, ob die Bevölkerung in Deutschland den Wirtschaftsaufschwung und die finanzpolitische Lage in Europa als ausreichend stabil und sicher wahrnimmt und somit wieder bereit ist und ausreichend Mittel zur Verfügung hat, um in die Altersvorsorge auf Basis von Fondspolicen zu investieren.

Die Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) auf den deutschen Markt für Altersvorsorgeprodukte sind weiterhin nicht final absehbar. Vermutlich wird es in den nächsten zwei Jahren vor dem Hintergrund eines schrumpfenden Gesamtmarktes zu einer größeren Konsolidierung bei den Anbietern der Produkte als auch bei den Vertriebspartnern kommen. Welche

Konzepte und strategischen Antworten auf diese Veränderungen sich mittelfristig durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. Die Basler Lebensversicherungs-AG wird im Maklersegment nach der Absenkung in 2015 die Provisionen für 2018 weitestgehend konstant halten, um den Maklern Planungssicherheit zu bieten. Entscheidend wird die technische Neuausrichtung der Provisionslandschaft der Basler Lebensversicherungs-AG in den kommenden Jahren sein. Vermutlich wird es hier zu mehr Wahlmöglichkeiten bei der individuellen Art der Vergütungsgestaltung für jeden einzelnen Vertriebspartner kommen.

Nach Reduzierung der Produktpalette zum 01.01.2015 der Basler Lebensversicherungs-AG und den Veränderungen auf dem deutschen Markt für Lebensversicherungsprodukte durch das LVRG sowie den abgesenkten Rechnungszins, wurde im Jahr 2015 mit der Entwicklung neuer Produkte und Konzepte begonnen. Diese Entwicklung wird auch im Jahr 2018 fortgesetzt und soll den vertrieblichen Erfolg des Jahres 2017 weiter vorantreiben. Insbesondere die fondsgebundene Altersvorsorge mit der renditeoptimierten Basler FondsRente sowie die bewährten VARIO-Tarife und das bereits in 2016 erfolgreich eingeführte neue BU-Produkt, welches in 2018 noch einmal verbessert wird, werden auch in den kommenden Jahren die tragenden Säulen des Umsatzes der Basler Vertriebsservice AG werden. Der "Maklervertrieb" soll mit 750.000.000 Euro Beitragssumme für das Jahr 2018 den Umsatz von 2017 (617.317.000 Euro) um weitere ca. 18 % steigern. Mit der OVB Vermögensberatung AG wird für das Jahr 2018 ein Produktionsvolumen von 350.000.000 Euro Beitragssumme angestrebt, das in den kommenden Jahren gehalten werden soll. Die Basler Vertriebsservice AG würde somit gemäß Plan ab 2018 mit beiden Ressorts zusammen 1.100.000.000 Euro Beitragssumme für die Basler Lebensversicherungs-AG generieren. In 2019 soll das Niveau auf 1.200.000.000 Euro Beitragssumme gesteigert werden.

Neben den Veränderungen aus dem LVRG sind weiterhin die Optimierung der Geschäftsprozesse sowie Umsatzwachstum zwei der wichtigsten Themen für die nächsten Jahre. Ab 2019 sollen die Gesamtkosten der Basler Vertriebsservice AG bei ca. 4,250 Mio. Euro liegen. Das entspricht einer Einsparung von ca. 1,000 Mio. Euro im Vergleich zu 2018. Das Zielbild 2019 mit 1,000 Mio. Kostenreduktion wird im laufenden Jahr 2018 erarbeitet. Zur weiteren Verbesserung des Services sind für 2018 diverse neue Projekte bei den Basler Versicherungen aufgelegt worden ("Zukunftsfähiger Antragsprozess Leben", etc.), die für den Vertriebspartner die Zusammenarbeit mit der Basler Vertriebsservice AG noch attraktiver gestalten soll, als bisher.

Der Vorstand der Basler Vertriebsservice AG rechnet laut gültigem Businessplan für die Jahre 2018 (5.358.754 Euro) und 2019 (5.414.585 Euro) mit einer deutlichen Senkung der Gesamtkosten für den Geschäftsbetrieb (2017: 6.487.89 Euro). Die angestrebte Kostenreduktion, die in 2018 erarbeitet wird, ist in diesen Zahlen noch nicht berücksichtigt. Die Ertragslage aus dem operativen Geschäft wird sich durch die zukünftig vom Umsatz entkoppelte Finanzierung im Maklervertrieb, trotz erheblich steigender Umsätze, verschlechtern. Für das Jahr 2018 sind Erträge in Höhe von 1.940.000 Euro und für 2019 in Höhe von 1.840.000 Euro eingeplant. Die geplanten Verluste auf Basis des bisher gültigen Businessplans liegen für das Jahr 2018 bei 3.418.754 Euro und für 2019 bei 3.574.585 Euro.

Für diese Aufgaben steht der Basler Vertriebsservice AG die europaweit agierende Baloise Group mit ihrem Know-how zur Seite. Diese ermöglicht die Erschließung neuer internationaler Geschäftsfelder, Produkte und Ertragsmöglichkeiten für die Basler Vertriebsservice AG. Die neu aufgestellte Basler Lebensversicherungs-AG wird den bisher erfolgreichen Ausbau des Maklervertriebes auch zukünftig begleiten. Der operative Schwerpunkt der Basler Vertriebsservice AG konzentriert sich in 2018 und 2019 weiterhin auf die verschiedenen Bereiche der Altersvorsorge. Zusätzlich werden die überarbeiteten Produkte im Bereich der biometrischen Risiken im Vertrieb fokussiert.

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

in € 2017 2017 2016
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgenstände 34,97 298,36
II. Sachanlagen 71.800,29 88.827,44
71.835,26 89.125,80
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.316.787,43 3.191.321,02
II. Guthaben bei Kreditinstituten 3.076.831,77 3.847.562,67
7.393.619,20 7.038.883,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.101,86 32.122,91
Summe der Aktiva 7.467.556,32 7.160.132,40
Passiva
in € 2017 2017 2016
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Kapitalrücklagen 13.400.000,00 13.400.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.358,00 1.358,00
IV. Bilanzverlust 12.626.778,90 12.626.778,90
5.774.579,10 5.774.579,10
B. Rückstellungen 1.569.675,74 1.269.930,72
C. Verbindlichkeiten 123.301,48 115.622,58
Summe der Passiva 7.467.556,32 7.160.132,40

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

in € 2017 2016
1. Umsatzerlöse 2.270.438,93 2.775.872,45
2. sonstige betriebliche Erträge 107.690,01 44.408,04
3. Provisionsaufwand 15.070,00 186.156,74
4. Personalaufwand 3.666.375,91 3.575.043,53
a) Löhne und Gehälter 3.190.036,07 3.169.312,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 476.339,84 405.731,12
davon für Altersversorgung: 134.953 € (Vorjahr: 80.188 €)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 23.125,88 25.907,16
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.734.183,12 2.206.548,67
davon an verbundenen Unternehmen: 102.511,50 € (Vorjahr: 77.147,48 €)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.504,46 20.590,10
davon Erträge aus Abzinsung: 4.404 € (Vorjahr: 12.135 €)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49.142,11 15.970,07
davon an verbundenen Unternehmen: 84 € (Vorjahr: 5 €)
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: 9.265 € (Vorjahr: 8.811 €)
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.105.263,62 -3.168.755,58
10. Erträge aus Verlustübernahme 4.105.263,62 3.168.755,58
11. Verlustvortrag 12.626.778,90 12.626.778,90
12. Bilanzverlust 12.626.778,90 12.626.778,90

Anhang

Allgemeine Angaben

Die MONEYMAXX Vermittlungs- und Beteiligungs- GmbH wurde mit Handelsregistereintragung vom 20. September 2007 in die MONEYMAXX AG umgewandelt.

Mit Eintragung ins Handelsregister am 26. November 2007 wurde die MONEYMAXX AG in die DRMM Maklermanagement AG umfirmiert. Mit Eintragung ins Handelsregister am 24. November 2017 wurde die DRMM Maklermanagement AG in die Basler Vertriebsservice AG umbenannt.

Die Basler Vertriebsservice AG, vormals DRMM Maklermanagement, hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister B beim Amtsgericht in Hamburg unter der Nummer HRB 102468 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang einschließlich Anlagenspiegel und den Lagebericht.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Basler Vertriebsservice AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Die Basler Beteiligungsholding GmbH hat der Basler Vertriebsservice AG, vormals DRMM Maklermanagement AG gemäß § 20 Abs. 4 AktG das Bestehen einer Mehrheitsbeteiligung i.S.v. § 16 Abs. 1 AktG mitgeteilt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögens- und Schuldposten wurden unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßigen Abschreibungen bilanziert. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden mit Bildung eines Sammelpostens im Pool über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Das in den Forderungen liegende allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschal ermittelte Wertberichtigungen berücksichtigt.

Guthaben bei Kreditinstitute werden zum Nominalwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten transitorische Abgrenzungen.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages anzusetzen.

Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. §253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren - der Projekted-Unit-Credit-Methode (PUC) - in Verbindung mit § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB auf der Grundlage der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Neben den gegenwärtigen wurden auch zukünftige Entwicklungen, Trends und Fluktuationen berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 Satz2 HGB mit dem von der Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsVO) veröffentlichten Zinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Bewertungsstichtag war der 30. November 2017.

Durch die Neufassung des § 253 Abs. 6 HGB sind bei Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Für diesen Unterschiedsbetrag besteht eine Ausschüttungssperre.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich gem. §253 Abs. 6 HGB folgende Werte:

Erfüllungsbetrag mit 10-jährigem Durchschnittszins 271.511 Euro
Erfüllungsbetrag mit 7-jährigem Durchschnittszins 356.040 Euro
Ausschüttungsgesperrter Betrag 84.529 Euro

Es wurden nachstehende versicherungsmathematische Parameter für die Ermittlung der Pensionsverpflichtung verwendet:

Pensionsalter vertragliches Endalter
Gehaltsdynamik 2,3%
Rentendynamik 2,0%
Zinssatz (10-Jahresdurschnitt) 3,68%
Zinssatz (7-Jahresdurschnitt) 2,80%

Die Fluktuation wurde mit alters- und geschlechtsspezifischen Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Pensionsverpflichtungen aus Entgeltumwandlung mit der kongruenten Rückdeckungsversicherung saldiert. Der Erfüllungsbetrag der saldierten Verpflichtungen beträgt 3.443,84 Euro und entspricht den Anschaffungskosten sowie dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde unter Anwendung anerkannter versicherungsmathematischer Bewertungsmethoden ermittelt.

Im Geschäftsjahr entstanden aus den unmittelbaren Zusagen Zinsaufwendungen von 9.265,03 Euro sowie Aufwendungen aus der Zuführung des Dienstzeitaufwandes von 9.714,36 Euro.

Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

in Euro Anschaffungs- und Herstellkosten
AB 01.01.2017 Zugang Abgang Umbuchungen EB 31.12.2017
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1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.272,11 0,00 0,00 0,00 1.272,11
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.272,11 0,00 0,00 0,00 1.272,11
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 305.860,45 5.835,34 0,00 0,00 311.695,79
Summe Sachanlagen 305.860,45 5.835,34 0,00 0,00 311.695,79
Anlagevermögen insgesamt 307.132,56 5.835,34 0,00 0,00 312.967,90
in Euro Abschreibungen
AB 01.01.2017 Zugang Abgang Umbuchungen EB 31.12.2017
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1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 973,75 263,39 0,00 0,00 1.237,14
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 973,75 263,39 0,00 0,00 1.237,14
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.033,01 22.862,49 0,00 0,00 239.895,50
Summe Sachanlagen 217.033,01 22.862,49 0,00 0,00 239.895,50
Anlagevermögen insgesamt 218.006,76 23.125,88 0,00 0,00 241.132,64
in Euro Buchwerte
AB 01.01.2017 EB 31.12.2017
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1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 298,36 34,97
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 298,36 34,97
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.827,44 71.800,29
Summe Sachanlagen 88.827,44 71.800,29
Anlagevermögen insgesamt 89.125,80 71.835,26

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber der Basler Beteiligungsholding GmbH (vormals: DEUTSCHER RING Beteiligungsholding GmbH) aus dem Ergebnisabführungsvertrag.

Zum Bilanzstichtag bestehen noch Forderungen gegenüber den Mitarbeitern in Höhe von 1.832,86 Euro.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten noch nicht erstattete Gutschriften aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 34.608,79 Euro sowie noch nicht erstattete externe Provisionsabrechnungen in Höhe von 11.119,35 Euro.

Passiva

Das Grundkapital beträgt 5.000.000 Euro und ist eingestellt in 5.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Basler Beteiligungsholding GmbH, Hamburg, hat uns nach § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr 100 % der Anteile an unserer Gesellschaft gehören

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubsansprüche (61 T€), Pensionsverpflichtungen und ä. (322 T€), Zusatzvergütung (125 T€), Verwaltungskosten (26 T€), Berufsgenossenschaftsbeiträge (15 T€), Variable Vergütung für Mitarbeiter (23 T€), Erfolgsvergütungen (336 T€), Abfindungen (425 T €), Nachforderungen Dritter (61 T €), sowie Vorstandsboni (166 T€) .

Die Verbindlichkeiten beinhalten noch nicht bezahlte Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen, Provisionen an Makler, sowie kurzfristig fällige Leistungen an Mitarbeiter und Steuern. Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Angaben

Es bestehen mittelfristige Leasingverträge für KFZ, mit einer maximalen Laufzeit von 36 Monaten. Die Aufwendungen für diese Leasingverträge belaufen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 159.011,43 Euro.

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 28 (Vorjahr 30) Arbeitnehmer.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten.

Die Basler Beteiligungsholding GmbH hat der DRMM Maklermanagement AG gemäß § 20 Abs. 4 AktG das Bestehen einer Mehrheitsbeteiligung i.S.v. § 16 Abs. 1 AktG mitgeteilt.

Organe der Gesellschaft

Vorstand:

Sascha Bassir, Hamburg

Jürgen Riemer, Dassel (bis 31.12.2017)

Aufsichtsrat:

Markus Jost, Vorsitzender (bis 25.09.2017)

Mitglied des Vorstandes

Basler Versicherungen

Maximilian Beck , Vorsitzender (seit 26.09.2017)

Mitglied des Vorstandes

Basler Versicherungen

Dr. Jürg Schiltknecht , stv. Vorsitzender

Mitglied des Vorstandes

Basler Versicherungen

Ralf Stankat

Mitglied des Vorstandes

Basler Versicherungen

Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB ist die Bâloise Holding AG, Basel, Schweiz, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist erhältlich bei der Baloise Group, Aeschengraben 21, CH-4002 Basel.

Hamburg, 20. Februar 2018

Basler Vertriebsservice AG

Bassir

Impressum

Herausgeber

Basler Vertriebsservice AG

Ludwig-Erhard-Strasse 22

20459 Hamburg März 2018

Der Jahresabschluss wurde am 29. März 2018 festgestellt.