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Bâloise Holding AG — Annual Report 2010
Sep 19, 2011
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Annual Report
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Publication

Basler Securitas Versicherungs-Aktiengesellschaft
Bad Homburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
AUFSICHTSRAT
Jan De Meulder
Vorsitzender (seit 24.02.2011)
Leiter Konzernbereich International, Baloise Group
Dr. Alexander Tourneau (bis 28.05.2010)
Vorsitzender
Regional Manager Deutschland, Baloise Group
Martin Kampik (seit 01.01.2011)
Stv. Vorsitzender (seit 24.02.2011)
Regional Manager Deutschland, Österreich und Osteuropa, Baloise Group
Bärbel Luttmann*
Angestellte, Basler Securitas Versicherungs-AG
Ivan Novak*
Angestellter, Basler Securitas Versicherungs-AG
Dr. Jürgen J. Sieger
Rechtsanwalt, Köln
Christoph Thoma
Leiter Corporate Human Resources, Baloise Group
* von den Arbeitnehmern gewählt
VORSTAND
Dr. Frank Grund
Seit dem 1.11.2003 Vorsitzender des Vorstands,
verantwortlich für das Ressort Vorstandsvorsitz, das die Bereiche Personal, Interne Revision, Recht/Compliance, Risikomanagement, Unternehmenskommunikation und Konzernangelegenheiten/Gruppenstrategie umfasst, und seit 1.01.2011 für das Ressort Lebensversicherung.
Clemens Fuchs
Seit dem 15.05.2003 Mitglied des Vorstands,
verantwortlich für das Ressort Schadenversicherung, das die Geschäftsbereiche Gewerbe und Industrie, Privatkunden, Firmengeschäft, Schaden, Rückversicherung und Versicherungstechnik umfasst.
Axel Obermayr
Seit dem 1.03.2009 Mitglied des Vorstands,
verantwortlich für das Ressort Vertrieb und Marketing, das die Bereiche Vertrieb und Marketing umfasst.
Hubertus Ohrdorf
Geschäftsführer Baloise Beteiligungs-Holding GmbH
Seit dem 1.01.1985 bis zum 31.12.2010 Mitglied des Vorstands,
verantwortlich für das Ressort Lebensversicherung bis 31.12.2010 und für das Ressort Finanzen, das die Bereiche Rechnungswesen, Controlling und Kapitalanlagen umfasst, bis 30.06.2010.
Dr. Alexander Tourneau
Seit dem 1.07.2010 Mitglied des Vorstands,
verantwortlich für das Ressort Finanzen und Kapitalanlagen, das die Bereiche Rechnungswesen, Controlling und Kapitalanlagen umfasst.
Dr. Christoph Wetzel
Seit dem 1.04.2005 Mitglied des Vorstands,
verantwortlich für das Ressort Operations, das die Bereiche Betriebsorganisation, IT, Kundendienst und Services umfasst.
Lagebericht
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
In Deutschland folgte im Jahr 2010 auf die stärkste Rezession der Nachkriegsgeschichte eine der kräftigsten konjunkturellen Erholungsphasen, die seit der Wiedervereinigung verzeichnet werden konnte. Vor allem die deutsche Exportwirtschaft und die teils erst jetzt voll wirkenden Konjunkturhilfen der Bundesregierung trugen zu dieser Dynamik bei. Die Wirtschaftsleistung stieg - auch getragen von der Binnennachfrage - im Vergleich zum Vorjahr um rund 4 Prozent. Diese Entwicklungen und die im Jahr 2009 bereits getroffenen Maßnahmen wie Kurzarbeit, moderate Tarifabschlüsse und Nutzung von Arbeitszeitflexibilität sorgten für eine deutliche Erholung am Arbeitsmarkt im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der Arbeitslosen fiel deutlich unter 3 Millionen, gleichzeitig stieg die Zahl der Erwerbstätigen auf über 41 Millionen. Die reale Einkommensentwicklung der privaten Haushalte zeigte sich vor diesem Hintergrund stabil bis leicht steigend und wurde zudem durch eine moderate Inflationsrate begünstigt. Entsprechend robust entwickelte sich bis zuletzt auch der private Konsum, was sich in steigenden Einzelhandelsumsätzen und einem deutlich verbesserten Konsumklimaindex im Vergleich zum Vorjahr niederschlug.
Entwicklung der Kapitalmärkte
Entwicklung am Rentenmarkt
Die Renditeentwicklung der Bundesanleihen war im Jahr 2010 im Wesentlichen geprägt von der Verschuldungsproblematik der Euroland-Peripheriestaaten. Sorgen um die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen einzelner Euroländer führten lange Zeit zu fallenden Renditen und hoher Volatilität. Erst in den letzten Monaten des Jahres kehrte sich der Abwärtstrend leicht um.
Die Renditen von Bundesanleihen erreichten am 31. August 2010 Rekordtiefs. Die Sätze fünfjähriger Bundestitel waren bis auf 1,19 Prozent abgerutscht, die meistbeachteten zehnjährigen Bundesanleihen warfen gerade noch 2,09 Prozent ab und 30-jährige Laufzeiten rentierten mit 2,64 Prozent. In den Folgemonaten führte die Konjunkturentwicklung in Deutschland zu einem Anstieg der Renditen. Die zehnjährigen Bundesanleihen verzinsten sich zum Jahresende 2010 mit 2,97 Prozent (Vorjahr: 3,38 Prozent).
Entwicklung am Aktienmarkt
Mit einer Wertentwicklung von 16,1 Prozent (Vorjahr: 23,8 Prozent) nimmt der Dax im internationalen Vergleich eine Spitzenposition im Jahr 2010 ein. Noch stärker konnten die Indizes für mittlere und kleinere Unternehmen (MDax und SDax) zulegen. Der EuroStoxx 50 verzeichnete im Gesamtjahr, beeinträchtigt durch die europäische Schuldenkrise, ein Minus von 5,8 Prozent (Vorjahr: 21,1 Prozent).
Entwicklung der deutschen Versicherungswirtschaft
Die deutsche Versicherungswirtschaft hat sich in der zurückliegenden Finanz- und Wirtschaftskrise als stabil erwiesen. Die Nachfrage nach Versicherungsschutz blieb im Wesentlichen unverändert, es gab keine Anzeichen einer Vertrauenskrise. Belastet wurden die Ergebnisse der Versicherer zum einen durch die niedrige Verzinsung ihrer Kapitalanlagen. Insbesondere wird es für die Lebensversicherer zunehmend schwieriger, einen attraktiven Garantiezins darzustellen. Zum anderen haben die witterungsbedingt erhöhten Schadenaufwendungen im Segment der Schaden- und Unfallversicherung zur Belastung der Ergebnisse beigetragen.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht von einem Prämienwachstum von 4,7 Prozent für das Jahr 2010 aus (Vorjahr: 3,1 Prozent). Diese Annahme basiert maßgeblich auf einer Steigerung in der Lebensversicherung in Höhe von 6,8 Prozent (Vorjahr: 6,7 Prozent), getrieben durch weiterhin starkes Neugeschäft mit Einmalbeiträgen. Das Neugeschäft mit laufenden Beiträgen war auch in 2010 bis zu 3 Prozent weiter rückläufig.
In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Prämien vergleichsweise nur leicht an, sie weisen für das Jahr 2010 ein Wachstum von 0,7 Prozent auf (Vorjahr: 0,2 Prozent). Entscheidend für den Anstieg ist, dass erstmals seit sechs Jahren ein leichter Zuwachs der Prämien in der Kraftfahrtversicherung zu verzeichnen war. Der Schadenaufwand in der Schaden- und Unfallversicherung ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent gestiegen. Wesentlicher Grund war ein deutlicher Zuwachs an Versicherungsleistungen in der Kraftfahrt- und Verbundenen Wohngebäudeversicherung. Daraus resultierte insgesamt eine um 2,4 Prozentpunkte gestiegene Kosten-Schadenquote in Höhe von 98,0 Prozent (Vorjahr: 95,6 Prozent).
Geschäftsverlauf der Basler Securitas Versicherungs-AG
In der Nachwirkung der globalen Finanzmarktkrise bewegten sich auch im Jahr 2010 die Prämien im Gewerbe- und Industriekundensegment auf unverändert niedrigem Niveau. Unter Beibehaltung der ertragsorientierten Zeichnungspolitik konnte die Basler Securitas Versicherungs-AG in diesem Umfeld im zurückliegenden Geschäftsjahr ihr Prämienvolumen daher nicht halten. Das Geschäftsjahr war zudem geprägt durch deutlich gestiegene Schadenaufwände. Neben einer hohen Grundschadenlast, ausgelöst durch Naturereignisse wie das Sturmtief Xynthia, Hochwasser in Ostdeutschland und die langen, kalten Winter, wurde unsere Schadenquote noch durch eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Großschäden belastet. Zusätzlich haben die gestiegenen Steueraufwendungen dazu geführt, dass sich das Geschäftsergebnis 2010 mit 9,12 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr nahezu halbiert hat.
Das Thema "Sicherheit" stand auch im Jahr 2010 im Fokus unserer Kundenbeziehungen. Mit professionellen Tipps, abgeleitet aus den Erfahrungen unserer Schadenbearbeitung, unterstützen wir unsere Kunden, damit Schäden bereits im Vorfeld mit präventiven Maßnahmen vermieden bzw. minimiert werden können. Auch die Mitarbeiter unserer Serviceabteilungen und unseres Vertriebes sind in das Netz der Basler Sicherheitswelt eingebunden und unterstützen unsere Kunden.
In unseren Projekten haben wir uns auch im Jahr 2010 weiteren Optimierungen bei der Bearbeitung von Schadenmeldungen gewidmet. Mit einer automatisierten Aussteuerung von Belegen erreichen wir eine schnellere und kostengünstigere Regulierung der Schäden und tragen so zur Sicherung unserer Serviceziele bei. Andere Projekte und Maßnahmen legten den Fokus auf die Verbesserung der Ertragskraft unseres Geschäfts. Mit dem sogenannten Riskmanagement für Kfz-Flotten werden einerseits Risikoanalysen im Rahmen von Neugeschäft vorgenommen, zum anderen werden auch hier gemeinsam mit Kunden Präventionsmaßnahmen ergriffen, die das Risiko nachhaltig mindern.
Nachdem im Jahr 2010 die Basis für die Entflechtung der Deutscher Ring Gesellschaften geschaffen wurde, werden wir in 2011 mit neuen Strukturen die Verzahnung der Basler Versicherungen und der Deutscher Ring Sachversicherungs-AG und der Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG vorantreiben. Insbesondere werden wir für unsere Vertriebe eine einheitliche Produktpalette erarbeiten.
Beiträge
Die gebuchten Brutto-Beitragseinnahmen der Basler Securitas Versicherungs-AG gingen im Geschäftsjahr 2010 von 469,83 Mio. Euro (2009) auf 468,77 Mio. Euro zurück. Für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft beliefen sich die Brutto-Beitragseinnahmen auf 467,52 Mio. Euro (Vorjahr: 468,73 Mio. Euro). Das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft erreichte 1,25 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro). Von den gebuchten Bruttobeiträgen des Gesamtgeschäfts verblieben 92,2 Prozent bzw. 432,03 Mio. Euro für eigene Rechnung (Vorjahr: 431,58 Mio. Euro).
Schadenverlauf
Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle deutlich erhöht, und zwar von 293,61 Mio. Euro (2009) auf 317,72 Mio. Euro. Die Brutto-Gesamtschadenquote stieg gegenüber dem Vorjahr von 62,6 Prozent (2009) auf 67,9 Prozent. Unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr abgewickelten Versicherungsfälle aus Vorjahren und der Anteile der Rückversicherer betrugen die Schadenaufwendungen für eigene Rechnung 295,86 Mio. Euro (Vorjahr: 282,60 Mio. Euro) bzw. 68,6 Prozent (Vorjahr: 65,6 Prozent) der verdienten Beiträge.
Kostenentwicklung
Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb gingen gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 Prozentpunkte zurück. Die Kostenquote beträgt gemessen an den gebuchten Brutto-Beitragseinnahmen 31,4 Prozent (Vorjahr: 31,6 Prozent).
Versicherungstechnisches Ergebnis
Das versicherungstechnische Nettoergebnis vor Schwankungsrückstellung betrug im Geschäftsjahr 2010 -15,85 Mio. Euro (Vorjahr: -4,59 Mio. Euro). Nach Entnahme aus der Schwankungsrückstellung schloss das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung mit -0,37 Mio. Euro Verlust ab (Vorjahr: -2,32 Mio. Euro).
Kapitalanlagen
Zum Bilanzstichtag 31.12.2010 verwaltete die Basler Securitas Versicherungs-AG einen Kapitalanlagenbestand (Buchwerte) von 734,55 Mio. Euro (Vorjahr: 747,54 Mio. Euro). Die Erträge aus den Kapitalanlagen gingen im Niedrigzinsumfeld des Jahres 2010 von 42,95 Mio. Euro (2009) auf 38,69 Mio. Euro zurück. Die Aufwendungen für Kapitalanlagen betrugen insgesamt 13,43 Mio. Euro (Vorjahr: 5,07 Mio. Euro). Insgesamt reduzierte sich das Kapitalanlageergebnis im Berichtsjahr von 37,88 Mio. Euro (2009) auf 25,26 Mio. Euro. Die laufende Durchschnittsverzinsung betrug gemäß Verbandsformel 3,2 Prozent (Vorjahr: 3,9 Prozent). Die Nettoverzinsung betrug 3,4 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent).
Die Zeitwertreserven sanken auf 37,29 Mio. Euro (Vorjahr: 40,32 Mio. Euro).
Gesamtergebnis
Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der Basler Securitas Versicherungs-AG belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf 20,21 Mio. Euro (Vorjahr: 21,97 Mio. Euro). Nach einem außerordentlichen Ergebnis von -0,96 Mio. Euro und einem Steueraufwand in Höhe von 10,13 Mio. Euro (Vorjahr: 3,60 Mio. Euro) betrug der erwirtschaftete Gewinn 9,12 Mio. Euro (Vorjahr: 18,37 Mio. Euro), den wir an unsere Muttergesellschaft, die Baloise Beteiligungs-Holding GmbH, Bad Homburg v.d.Höhe, abgeführt haben.
Berichterstattung nach Segmenten
Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Unfallversicherung
In der Unfallversicherung ging das Bruttobeitragsvolumen gegenüber dem Vorjahr von 26,96 Mio. Euro (2009) auf 24,96 Mio. Euro zurück. Die Brutto-Gesamtschadenquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 30,6 Prozent (Vorjahr: 18,8 Prozent). Für eigene Rechnung ergab sich eine Gesamtschadenquote von 28,8 Prozent (Vorjahr: 18,0 Prozent). Das versicherungstechnische Ergebnis vor sowie nach Schwankung war positiv.
Haftpflichtversicherung
Der leichte Rückgang der Beitragseinnahmen in der Haftpflichtversicherung am Versicherungsmarkt spiegelte sich auch bei der Basler Securitas Versicherungs-AG wider. Das Bruttobeitragsvolumen lag mit 63,45 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert (2009: 63,74 Mio. Euro). Die Brutto-Gesamtschadenquote reduzierte sich auf 38,6 Prozent (2009: 43,4 Prozent). Für eigene Rechnung belief sich die Gesamtschadenquote in 2010 auf 40,4 Prozent (Vorjahr: 48,4 Prozent). Das versicherungstechnische Ergebnis vor wie nach Schwankung war positiv.
Kraftfahrt
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung
In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ging das Bruttobeitragsvolumen gegenüber dem Vorjahr erneut zurück, und zwar von 59,0 Mio. Euro (2009) auf 56,87 Mio. Euro in 2010, wobei der Rückgang geringer als in den Vorjahren ausfiel. Ursächlich hierfür waren zum einen die nach wie vor hohe Wettbewerbsintensität und das stagnierende Beitragsniveau am Markt und zum anderen die Tatsache, dass das akquirierte Neugeschäft den Bestandsabrieb aus Schadenfreiheitsklassenumstufungen und Fahrzeugwechseln sowie den Abgang von Risiken nicht kompensieren konnte. Die Gesamtschadenquote für eigene Rechnung ist von 84,3 Prozent auf 102,6 Prozent gestiegen. Hier hat das schlechte Wetter im Winter 2010 zu vermehrten Unfällen und somit zu einer erhöhten Schadenbelastung beigetragen. Das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung vor sowie nach Schwankung war negativ.
Sonstige Kraftfahrtversicherungen
Bei den sonstigen Kraftfahrtversicherungen stieg das Bruttobeitragsvolumen gegenüber dem Vorjahr von 50,99 Mio. Euro (2009) auf 51,21 Mio. Euro in 2010 an. Hier hat sich unser Engagement als akzeptierter Partner im Flottengeschäft insbesondere in der Vollkaskoversicherung ausgezahlt. Die Schadenquote für eigene Rechnung erhöhte sich im Berichtsjahr von 86,9 Prozent (2009) auf 89,2 Prozent u.a. durch die Unwetterereignisse wie den Orkan "Xynthia". Das versicherungstechnische Ergebnis vor Schwankung hat sich in 2010 von -4,24 Mio. Euro (2009) auf -5,27 Mio. Euro verschlechtert. Nach Schwankung ergab sich ein versicherungstechnischer Verlust von 1,86 Mio. Euro (Vorjahr: versicherungstechnischer Gewinn von 0,27 Mio. Euro).
Feuer- und Sachversicherung
Feuerversicherung
Die gebuchten Bruttobeiträge bei der Feuerversicherung beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf 17,21 Mio. Euro (Vorjahr: 17,38 Mio. Euro). Die Brutto-Gesamtschadenquote erhöhte sich in 2010 von 64,1 Prozent (2009) auf 92,5 Prozent. Für eigene Rechnung belief sich die Gesamtschadenquote auf 52,2 Prozent (Vorjahr: 59,9 Prozent). Das versicherungstechnische Ergebnis vor Schwankung war mit -0,51 Mio. Euro negativ (Vorjahr: -1,94 Mio. Euro), nach Schwankung ergab sich ein Ergebnis in Höhe von 1,41 Mio. Euro (Vorjahr: 0,35 Mio. Euro).
Verbundene Hausratversicherung
Die gebuchten Bruttobeiträge in der Verbundenen Hausratversicherung beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf 29,61 Mio. Euro (Vorjahr: 29,90 Mio. Euro). Die Brutto-Gesamtschadenquote hat sich geringfügig verschlechtert und liegt bei 47,6 Prozent (Vorjahr: 47,4 Prozent). Die Gesamtschadenquote für eigene Rechnung belief sich auf 50,7 Prozent (Vorjahr: 50,1 Prozent). Das versicherungstechnische Ergebnis vor sowie nach Schwankung war positiv.
Verbundene Gebäudeversicherung
Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen gegenüber dem Vorjahr auf 61,30 Mio. Euro (Vorjahr: 59,42 Mio. Euro). Dieser Anstieg resultierte maßgeblich aus Prämienerhöhungen bei Großverbindungen, Anbündelung weiterer Gefahren sowie Anpassungen. Die Brutto-Gesamtschadenquote hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert und liegt bei 91,1 Prozent (Vorjahr: 80,1 Prozent). Diese Sparte ist im Schadenverlauf in hohem Maße von den Unwetterereignissen sowie dem langen, harten Winter in 2010 betroffen. Für eigene Rechnung ergab sich eine Gesamtschadenquote von 91,6 Prozent (Vorjahr: 86,3 Prozent). Das versicherungstechnische Ergebnis vor sowie nach Schwankung war negativ.
Sonstige Sachversicherungen
In diesen Versicherungszweigen wurden gebuchte Bruttobeiträge in Höhe von 63,87 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 63,20 Mio. Euro). Die Brutto-Gesamtschadenquote sank im Vergleich zum Vorjahr auf 54,1 Prozent (Vorjahr: 56,9 Prozent). Für eigene Rechnung belief sich die Gesamtschadenquote auf 56,2 Prozent (Vorjahr: 57,9 Prozent). Das versicherungstechnische Ergebnis vor Schwankung war mit 3,79 Mio. Euro positiv (Vorjahr: 2,99 Mio. Euro), nach Schwankung ergab sich ein positives Ergebnis in Höhe von 7,91 Mio. Euro (Vorjahr: 7,11 Mio. Euro).
Davon Technische Versicherungen
Die gebuchten Bruttobeiträge der Technischen Versicherungen mit den Zweigen Bauleistung, Elektronik, Maschinen und Montage beliefen sich auf 30,94 Mio. Euro (Vorjahr: 30,29 Mio. Euro). Die Brutto-Gesamtschadenquote stieg im Berichtsjahr leicht von 51,1 Prozent (2009) auf 51,8 Prozent an. Für eigene Rechnung betrug sie 53,4 Prozent (Vorjahr: 53,0 Prozent). Das versicherungstechnische Ergebnis vor sowie nach Schwankung war positiv.
Transport- und Luftfahrtversicherung
In der Transportversicherung lassen die bisher vorliegenden Zahlen für den Versicherungsmarkt auf einen Rückgang der Beitragseinnahmen im Jahr 2010 schließen. Die Ursache für diesen Rückgang ist in der wirtschaftlichen Entwicklung der Vorjahre zu finden. Auch bei der Basler Securitas Versicherungs-AG lagen die gebuchten Brutto-Beitragseinnahmen mit 50,93 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 51,84 Mio. Euro). Die Brutto-Gesamtschadenquote erhöhte sich um 8,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 64,5 Prozent (2009: 55,7 Prozent). Ursächlich hierfür waren zum einen die erhöhte Belastung durch Großschäden und zum anderen die Schadenaufwendungen aus Unwetterereignissen und dem Erdbeben in Chile. Die Gesamtschadenquote für eigene Rechnung belief sich in 2010 auf 69,3 Prozent (Vorjahr: 65,1 Prozent). Das versicherungstechnische Ergebnis vor bzw. nach Schwankung war negativ.
Sonstige Versicherungen
In den sonstigen Versicherungszweigen wurden gebuchte Bruttobeiträge in Höhe von 48,11 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 46,31 Mio. Euro). Dieser Beitragsanstieg resultierte überwiegend aus der erhöhten Produktion in dem Bereich der Multiline- und All-Risk-Produkte. In diesem Segment hat sich die Basler Securitas Versicherungs-AG als kompetenter und flexibler Ansprechpartner im Standardgeschäft ausgewiesen. Die Brutto-Gesamtschadenquote belief sich auf 71,7 Prozent (2009: 67,6 Prozent). Für eigene Rechnung belief sich die Gesamtschadenquote auf 67,8 Prozent (2009: 68,4 Prozent). Das versicherungstechnische Ergebnis vor Schwankung war negativ. Nach Entnahme aus der Schwankungsrückstellung ergab sich ein positives Ergebnis.
Gesamtes in Rückdeckung übernommenes Geschäft
Das in Rückdeckung übernommene Geschäft umfasst die Kraftfahrtversicherung, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung, Feuer- und Sachversicherung, Transportversicherung, Sonstige Versicherungen und die Lebensversicherung. Die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen des gesamten, in Rückdeckung übernommenen Geschäfts betrugen insgesamt 1,25 Mio. Euro (2009: 1,10 Mio. Euro). Das gesamte, in Rückdeckung übernommene Geschäft schloss mit einem versicherungstechnischen Nettogewinn von 0,38 Mio. Euro (Vorjahr: 0,48 Mio. Euro) ab.
Solvabilität
Zum 31.12.2010 ergab sich eine Überdeckung der Solvabilitätsspanne in Höhe von 12,72 Mio. Euro (Vorjahr: 13,67 Mio. Euro).
Liquidität
Mit unserem konservativ ausgerichteten Liquiditätsmanagement haben wir die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gewährleistet.
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Die Basler Securitas Versicherungs-Aktiengesellschaft, Bad Homburg v.d.Höhe, gehört seit dem 1. Januar 2003 nach § 17 AktG in Verbindung mit § 16 Abs. 1 AktG (Mehrheitsbeteiligung) zu 100 Prozent der Baloise Beteiligungs-Holding GmbH, Bad Homburg v.d.Höhe, welche sich wiederum zu 100 Prozent im Besitz der Baloise Holding AG, Basel, befindet.
Zwischen der Baloise Beteiligungs-Holding GmbH, Bad Homburg v.d.Höhe, und der Basler Securitas Versicherungs-Aktiengesellschaft, Bad Homburg v.d.Höhe, besteht seit dem 1. Januar 2007 ein Ergebnisabführungsvertrag. Dieser Vertrag ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v.d.Höhe unter der Nummer HRB 9357 eingetragen. Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Gewinn in Höhe von 9.124.062,20 Euro abgeführt.
Mitarbeiter
Zum 31.12.2010 waren bei der Basler Securitas Versicherungs-AG im Rahmen von Mehrfacharbeitsverträgen 1.291 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1.309).
Im Berichtsjahr haben wir gezielt in die Weiterentwicklung des Fachwissens und der Fähigkeiten unserer Mitarbeiter investiert. Insgesamt haben wir unseren Mitarbeitern über 200 in- und externe Seminare zur Aus- und Weiterbildung angeboten.
Unser Unternehmen bildet an zwei Standorten in zwei unterschiedlichen Berufen aus. Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit der Teilnahme am ausbildungsintegrierten Studium "Bachelor of Science in Insurance and Finance" an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden. Für den akademischen Nachwuchs von Berufsakademien, Fachhochschulen und Universitäten gibt es in unserem Unternehmen vielfältige Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Zur Entwicklung unserer Führungskräfte stehen uns übergreifende Qualifizierungsprogramme mit einer einheitlichen Lernarchitektur zur Verfügung.
Risikobericht
Organisation des Risikomanagements
Das Management von Unternehmensrisiken hat eine herausragende Bedeutung in der Unternehmensführung. Gerade die Finanzmarktkrise hat gezeigt, wie wichtig ein professionelles Risikomanagement ist. Die Basler Securitas Versicherungs-AG setzt sich permanent mit dem Thema Risiko auseinander und ihr Risikomanagement ist aufgrund seiner Bedeutung im Ressort des Vorstandsvorsitzenden angesiedelt.
Die Identifikation, Bewertung und Kontrolle der Risiken im Unternehmen sind in den gruppenweiten Risikomanagement-Standards der Baloise Group geregelt. Neben der Erfüllung der Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) fördern die Risikomanagement-Standards die Etablierung einer effizienten und flexiblen Risikomanagement-Organisation im Unternehmen. Hierdurch werden die wesentlichen Ziele der aufsichtsrechtlich geforderten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) erfüllt. So formulieren und dokumentieren wir jährlich unsere Geschäftsstrategie und den Umgang mit unseren wesentlichen Unternehmensrisiken in der daraus abgeleiteten Risikostrategie.
Die Klassifizierung und weitere Darstellung der Risiken erfolgt nach den Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS 5-20). Darüber hinaus klassifizieren wir alle Risiken auch nach einer konzerneinheitlichen Risikolandkarte.
Risikomanagementprozess
Zweimal jährlich identifizieren festgelegte Risk Owner mithilfe formalisierter Risikoberichte bestehende und/oder drohende Risiken in allen Unternehmensbereichen. Jedes wesentliche Einzelrisiko wird dabei mit seiner Verlusthöhe und seiner Eintrittswahrscheinlichkeit vor und nach dem Einsatz von Risiko mindernden Maßnahmen bewertet. Weiterhin sind geeignete Frühwarnindikatoren zur Risikofrüherkennung festgelegt.
Neben den Risk Ownern wurden funktionsunabhängige Risk Controller benannt, die die Durchführung des systematischen Risiko-Controllings und Risiko-Reportings verantworten.
In halbjährlich stattfindenden Risikokonferenzen werden die Zu- und Abgänge im Risikoinventar erfasst, Einzelrisiken in Warnstufen plausibilisiert und die Gesamtrisikolage des Unternehmens beurteilt. Die Ergebnisse der Risikokonferenzen werden regelmäßig dem Aufsichtsrat vorgestellt.
Ebenfalls halbjährlich werden alle Ergebnisse der Risikokonferenzen in einem konzernweit standardisierten Risikobericht dokumentiert. Dieser Risikobericht umfasst die Ergebnisse aller Risikomanagementaktivitäten einer Periode, z. B. auch die Ergebnisse aus den Swiss Solvency Tests und den QIS-Studien zu Solvency II. Er wird u. a. den Wirtschaftsprüfern und einmal jährlich der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Verfügung gestellt.
Seit 2008 ist ein internes Kontrollsystem zur Sicherstellung der finanziellen Berichterstattung eingerichtet. Im Rahmen dieses internen Kontrollsystems werden alle wesentlichen Kern-, Unterstützungs- und Führungsprozesse des Unternehmens inklusive aller Risiken und Kontrollmechanismen zentral erfasst, dokumentiert und im Haus veröffentlicht. So können Ineffizienzen und Kontrolllücken in unseren Prozessen frühzeitig erkannt und beseitigt werden.
Risikolage
Versicherungstechnische Risiken
Versicherungstechnische Risiken können resultieren aus
| ― | unzutreffenden Kalkulationsannahmen, |
| ― | unerwarteten Schadenentwicklungen, z.B. Kumulereignisse infolge von Naturkatastrophen, |
| ― | zu geringen Rückstellungen sowie |
| ― | unangemessener Rückversicherungspolitik. |
Sie entstehen vornehmlich dann, wenn wesentliche Zahlungsströme von ihrem Erwartungswert abweichen.
Wir geben Zeichnungs-Richtlinien und Zeichnungs-Limits in allen betriebenen Versicherungszweigen vor und begrenzen die gezeichneten Risiken mit einem umfangreichen Rückversicherungsprogramm mit bonitätsstarken Rückversicherungspartnern. Bei der Auswahl unserer angebotenen Produkte und bei unseren Prämienkalkulationen beziehen wir Marktbeobachtungen und Marktstatistiken mit ein. Die historische Ergebnisentwicklung hat gezeigt, dass unsere versicherungsmathematischen Kalkulationsgrundlagen zu risikoadäquaten und damit bedarfsgerechten Prämien führten. Den Deckungsverlauf der aktuell erhobenen Prämien ermitteln wir unterjährig mithilfe eines regelmäßigen Sparten-Controllings. Für am Bilanzstichtag ausstehende und künftige, das Bilanzjahr betreffende Schadenverpflichtungen bilden wir bedarfsgerechte Rückstellungen. Bei der Ermittlung werden die vorjährigen Abwicklungsergebnisse mit berücksichtigt. Zum Ausgleich der Schwankungen im Schadenverlauf bilden wir zusätzlich Schwankungsrückstellungen.
Risiken aus Forderungsausfall
Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft bestehen gegenüber
| ― | Kunden (durch Beitragsforderungen), |
| ― | Versicherungsvermittlern (z. B. bei Inkassoberechtigung oder Provisionsrückforderungen), |
| ― | Mit- und Rückversicherern. |
Die Risiken aus dem Ausfall von Forderungen werden zum einen durch maschinelle außergerichtliche Mahnverfahren im Zentralinkasso und zum anderen durch direkte Zahlungsaufforderungen und ständige Kontrollen im Vermittlerinkasso begrenzt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Für zweifelhafte Forderungen bilden wir Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen in angemessener Höhe auf Basis von Erfahrungswerten aus Vorjahren. Am Bilanzstichtag beliefen sich ausstehende Forderungen mit einer Fälligkeit von mehr als 90 Tagen auf ca. 5,7 Mio. Euro.
Bei der Wahl der Rückversicherungspartner achten wir insbesondere auf Bonitätsstärke. Durch permanente Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Partner stellen wir sicher, dass unsere externen Rückversicherer über ein dauerhaft mit mindestens "A-" bewertetes Rating der Ratingagentur Standard & Poor's verfügen. Nach Korrektur um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen verbleibt nur noch ein geringes Forderungsausfallrisiko.
Risiken aus Kapitalanlagen
Die Kapitalanlagestrategie wird unter strikter Beachtung aller gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und innerbetrieblichen Bestimmungen festgelegt. Stärker als jeder andere Bereich ist die Kapitalanlage von Marktentwicklungen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Im Rahmen der Risikoberichterstattung und Risikofrüherkennung spielt deshalb der Umgang mit Kapitalanlagerisiken eine herausragende Rolle. Zur Erfüllung der Leistungsversprechen gegenüber unseren Kunden messen wir den Kriterien Sicherheit, Liquidität und Rentabilität besonders hohe Bedeutung bei. Wir vermeiden Risiken, die nicht zuverlässig eingeschätzt, kalkuliert und abgesichert werden können. Anlageentscheidungen basieren auf der jeweils aktuellen Risikotragfähigkeit der Gesellschaft, die wir laufend bestimmen.
Die Basler Securitas Versicherungs-AG betreibt eine konservative Anlagepolitik. Sie investiert in Immobilien, festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und Geldanlagen. Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft bestimmt dabei die Zusammensetzung dieser Kapitalanlagen (Asset Allocation). Der Anlagefokus liegt schwerpunktmäßig auf europäischen Märkten und erfolgt - zur Vermeidung von Währungsrisiken -ausschließlich in Euro. Unsere konservative Anlagepolitik spiegelt sich auch in der Höhe unserer Aktienquote wider. Mit einer Quote von ca. 9,9 Prozent können einerseits größere Aktienkursrückschläge verkraftet werden, andererseits besteht die Chance, an positiven Aktienkursentwicklungen zu partizipieren und damit eine insgesamt höhere Kapitalanlagerendite zu erwirtschaften. Zur jederzeitigen Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen werden ausreichend hohe Bestände an Geldmarkttiteln und kurzfristig liquidierbaren Staatsanleihen gehalten. Zur Erzielung attraktiver Renditen werden begrenzt Anlagen höheren Kreditrisikos, z.B. von PIIGS-Staaten, beigemischt. Die Kreditrisiken werden gesondert beobachtet. Trotz Finanzmarktkrise zeichnen sich unsere Bestände in festverzinslichen Wertpapieren weiterhin durch hohe Liquidität und Bonität aus.
Die bestehenden Risiken im Kapitalanlagebereich lassen sich grundsätzlich in die folgenden Bereiche einordnen:
| ― | Marktpreisrisiken |
| ― | Bonitätsrisiken (bzw. Kreditrisiken) |
| ― | Liquiditätsrisiken |
Unser Risikomanagement beobachtet, analysiert und bewertet permanent die vorstehend identifizierten Risikoarten. Gleichzeitig werden adäquate, Risiko mindernde Maßnahmen angestoßen, sofern dies erforderlich ist.
Marktpreisrisiken
Als Marktpreisrisiko bezeichnet man das Risiko finanzieller Verluste auf Grund der Änderung von Marktpreisen, z. B. von Aktienkursen, Zinsen oder Wechselkursen.
Wir begrenzen die möglichen Auswirkungen von Marktpreisrisiken, indem wir breit über verschiedene Anlageklassen streuen und die jeweiligen Anteile variieren. Innerhalb einer Anlageklasse werden qualitative und quantitative Limite vorgegeben, um Marktpreisrisiken zu begrenzen.
Im Bereich Immobilienanlagen beschränken wir uns auf deutsche Wohn- und Gewerbeobjekte in guten Lagen. Alle Objekte werden von uns direkt gehalten und betreut.
Bei der Anlage in festverzinsliche Wertpapiere orientieren wir uns an breit gestreuten deutschen und europäischen Pfandbriefindizes. Die Qualität der Einzeltitel sichern wir durch vorgegebene MindestRatings. Die Grundlage für eine verantwortungsvolle Steuerung unserer Zinsänderungsrisiken bilden permanente Portfolio- und Durationsanalysen.
Das Aktienengagement der Gesellschaft steht unter laufender Beobachtung. Wir investieren europaweit gestreut in Titel des EuroStoxx 50. Verbleibende Risiken aus dem aktuellen Aktienportfolio können und wollen wir bewusst tragen, um Chancen auf steigende Kurse zu nutzen. In Abhängigkeit der Kapitalmarktentwicklung nutzen wir derivative Finanzinstrumente zur Absicherung unserer Bestände vor Kursverlusten.
Bonitätsrisiken
Als Bonitätsrisiko bezeichnet man das Risiko, dass ein Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen vorübergehend oder endgültig nicht mehr nachkommen kann.
Unsere Anlagen in festverzinsliche Wertpapiere haben eine hohe Schuldnerqualität. Wir investieren fast ausschließlich in Inhaber-, Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen mit Investment-Grade (Ratingkategorie "AAA" bis "BBB" von Standard & Poor's). Eine möglichst breite Streuung des Gesamtbestandes wirkt darüber hinaus einer möglichen Risikokonzentration entgegen. Unsere Strategie, besonders stark auf die Sicherheit unserer Kapitalanlagen zu achten, hat uns bisher vor Totalausfällen von Einzelinvestments geschützt.
Liquiditätsrisiken
Mit Liquiditätsrisiko werden zwei unterschiedliche Arten von Finanzrisiken bezeichnet:
| ― | Das Risiko, benötigte Zahlungsmittel nicht oder nur zu erhöhten Kosten beschaffen zu können (Refinanzierungsrisiko). |
| ― | Das Risiko, Finanzmarktgeschäfte auf Grund mangelnder Marktliquidität nur zu einem schlechteren Preis als erwartet abschließen zu können (Marktliquiditätsrisiko). |
Das Refinanzierungsrisiko steuern wir über ein permanentes Liquiditätsplanungs-, -steuerungs- und -kontrollsystem, das alle Zahlungsströme des Unternehmens berücksichtigt. Durch konsequentes Beobachten und Analysieren möglicher Risiken aus ungleichgewichtigen und/oder nicht zeitgerechten Liquiditätszu- und -abflüssen gewährleisten wir dabei die jederzeitige Erfüllung unserer Leistungsversprechen.
Zur Verringerung der Marktliquiditätsrisiken halten wir weiterhin hohe Bestände an liquiden Staatsanleihen außerhalb hoch verschuldeter EU-Staaten (PIIGS-Staaten). Gleichzeitig haben wir die Höhe einzelner Festgeldanlagen begrenzt und eine sorgfältige Auswahl der Kreditinstitute getroffen, bei denen wir diese Festgeldanlagen tätigen.
Bei allen Neuanlagen achten wir auf ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Verhältnis, wobei wir dem Risiko als Folge der Finanzmarktkrise weiterhin noch die größere Bedeutung zumessen als der Rendite. Wir investieren folglich hauptsächlich in qualitativ hochwertige Titel mit vergleichsweise geringen Ausfallrisiken.
Operationale Risiken
Unter operationalen Risiken werden Verluste als Folge des Versagens von Menschen, Systemen oder internen Prozessen sowie aufgrund externer Ereignisse verstanden.
Im Bereich der Informatik liegen die bedeutsamsten Risiken in einem Teil- oder Gesamtausfall der Systeme und im Verlust von Daten. Hierfür haben wir ein IT-Sicherheitskonzept erarbeitet, welches geeignete Risikominderungsmaßnahmen beinhaltet.
Für den Bereich Compliance hat die Baloise Group Zielvorgaben und Messpunkte für die Organisation, Regelung, Unterrichtung und Kontrolle festgelegt.
Ein Teilbereich der operationalen Risiken sind Rechtsrisiken, die aus vertraglichen Vereinbarungen oder aus rechtlichen Rahmenbedingungen resultieren. Diese Risiken werden in besonderen Risikoberichten identifiziert und bewertet. Zur Vermeidung oder Verminderung der Rechtsrisiken nutzen wir internes und externes juristisches Fachpersonal zur fachlichen und gutachterlichen Beratung der Fachabteilungen und der Geschäftsleitung.
Zur Steuerung und Kontrolle aller weiteren operationalen Risiken haben wir umfangreiche Vollmachtenregelungen, Zeichnungsrichtlinien und Kontrollmaßnahmen eingerichtet.
Sonstige Risiken
Sonstige Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen können, sind uns nicht bekannt.
Ausblick
Die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) von Versicherungen prägen maßgeblich die qualitative Weiterentwicklung des Risikomanagements. Im Rahmen dieser MaRisk erweitern wir aktuell unsere Risikostrategie um ein qualifiziertes Limitsystem für die größten Unternehmensrisiken. Die Weiterentwicklung dieses Limitsystems zu einem echten Frühwarn- und Steuerungsinstrument werden wir im kommenden Jahr mit dem Ziel vorantreiben, die bedeutenden Risiken in den wesentlichen Unternehmensprozessen noch besser beherrschen und steuern zu können. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Optimierung und Kontrolle unserer neu entwickelten Notfallplanung sein.
Quantitativ wird sich das Risikomanagement durch Verfeinerungen in den Annahmen und Methoden zu Solvency II in der EU und zum Swiss Solvency Test (SST) weiterentwickeln.
Neben einer weiteren Schärfung der Risikokultur im Unternehmen wird die wert- und risikoorientierte Steuerung künftig ein Hauptthema bleiben. In deren Weiterentwicklung sehen wir die Chance, unsere Eigenkapitalausstattung und Eigenkapitalrendite zu optimieren, d. h. ein optimales Verhältnis der gegenläufigen Ziele "minimales Eigenkapital zur Steigerung der Eigenkapitalrendite" und "maximales Eigenkapital zur Erfüllung von Rating- und Solvabilitätsanforderungen" zu erreichen.
Prognosebericht
Die Planung mit entsprechender Einschätzung der Chancen der zukünftigen Entwicklung wird für einen Zweijahreszeitraum dargestellt. Dabei konzentrieren wir uns im Bericht auf die nachhaltige Wertschaffung der Basler Securitas Versicherungs-AG.
Strategische Ausrichtung
Positionierung und Chancen der Basler Gruppe Deutschland
Die strategische Zielsetzung ist nachhaltiges und ertragreiches Wachstum. Auf dem Weg zu diesem strategischen Ziel konzentrieren wir uns auf die Optimierung der bestehenden Organisation, organisches Wachstum und die Erschließung neuer Wachstumsfelder. Für die Festigung und den Ausbau unserer Marktposition stellen wir im Prognosezeitraum alle verfügbaren Ressourcen bereit. Durch verschiedene Einzelmaßnahmen sollen im Prognosezeitraum der Ertrag gesteigert, der Vertrieb gestärkt und gezielt ausgebaut sowie unsere Prozesse effizienter und kostengünstiger organisiert werden.
In den Prognosejahren konzentrieren wir unsere Aktivitäten auf den Ausbau der Beziehung zu ertragstarken Kunden. Die Positionierung im Rahmen der Basler Sicherheitswelt, die Versicherungsleistung mit intelligenter Schadenprävention verbindet, wird unseren vertrieblichen Aktivitäten neue Impulse verleihen. Ziel ist, dass sich Kunden und Mitarbeiter sicherer fühlen. Das heißt: Prävention und Versicherung stehen im Fokus. Alles, was das Unternehmen tut, ist auf Sicherheit ausgerichtet, indem es hilft, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Im Schadenfall agieren die Basler Versicherungen schnell und kompetent.
Unter dem Aspekt ertragreichen Wachstums wollen wir im Prognosezeitraum auch unser Industrie- und Gewerbegeschäft mithilfe gezielter Maßnahmen weiter ausbauen. Innerhalb des Unternehmens arbeiten wir weiterhin an der Steigerung der Prozesseffizienz sowie der Servicequalität im Vertrags- und Schadenmanagement.
Durch die engere Verzahnung der Geschäftsaktivitäten der Basler Securitas Versicherungs-AG, der Basler Versicherung AG Direktion für Deutschland und der Deutscher Ring Sachversicherungs-AG soll die Effizienz der Gesellschaften weiter erhöht und Synergien erzielt werden. Es ist geplant, den Standort Bad Homburg v.d.Höhe zum Kompetenzzentrum für das Nicht-Lebengeschäft auszubauen. Dabei konzentrieren wir uns auf die wirkungsvolle Steuerung des Versicherungsgeschäfts, auf die operative sowie die Kapitaleffizienz und auf das Nutzen von Synergien. Diese Optimierung der bestehenden Organisation eröffnet uns die Möglichkeit, in einem Versicherungsmarkt, der von hoher Dynamik und Wettbewerbsintensität geprägt ist, die Marktposition der Unternehmen zu stärken und weiter auszubauen.
Positionierung im Bereich Kapitalanlagen
Die strategische Grundausrichtung unseres Unternehmens bestimmt auch unsere Kapitalanlagestrategie. Oberste Priorität bei der Strukturierung unseres Anlageportfolios genießt der Grundsatz der Sicherheit. Wir erfüllen die von der Finanzaufsicht im Rundschreiben R 15/2005 (VA) postulierten Anforderungen. Darüber hinaus sind in der Kapitalanlagerichtlinie für unser Unternehmen die Grundsätze der Kapitalanlagepolitik verbindlich festgelegt. Wir vermeiden Risiken, die nicht zuverlässig eingeschätzt, kalkuliert und abgesichert werden können. Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist grundsätzlich möglich, insbesondere zur Reduktion von Risikopositionen. Diese solide Positionierung gewährleistet auch künftig die dauerhafte Erfüllung unserer Verpflichtungen.
Voraussichtliche Entwicklung der Basler Securitas Versicherungs-AG
Versicherungstechnik
Im Prognosejahr 2011 erwarten wir vor dem Hintergrund der Nachwirkungen der Banken- und Finanzmarktkrise sowie infolge des weiterhin intensiven Wettbewerbs und des hohen Sättigungsgrades im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft Beitragseinnahmen in etwa auf dem Niveau des Jahres 2010.
Trotz der unsicheren konjunkturellen Aussichten für 2012 rechnen wir für dieses Prognosejahr mit einem moderaten Beitragswachstum durch einen gezielten Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten im gewerblichen Bereich. Während des gesamten Prognosezeitraums wird die Entwicklung der Kraftfahrzeugsparte von wesentlicher Bedeutung sein. Wir gehen im Prognosezeitraum von einem rückläufigen Schadenaufwand für unser Unternehmen aus. Voraussetzung ist das Ausbleiben flächendeckender Elementarschäden.
In den Prognosejahren 2011 und 2012 sehen wir im Rahmen der Basler Sicherheitswelt vielfältige vertriebliche Chancen. Wir gehen davon aus, dass sich durch den ganzheitlichen Sicherheitsansatz Möglichkeiten für Cross Selling-Aktivitäten ergeben. Hierdurch erwarten wir ein moderates organisches Wachstum.
In der vertrieblichen Ausrichtung fokussieren wir uns im Prognosezeitraum auf den Inlandsmarkt. Nur in Ausnahmefällen wird die Basler Securitas Versicherungs-AG auch im benachbarten europäischen Ausland Geschäft zeichnen.
Produkte und Dienstleistungen
Neue Produkte werden im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit entwickelt. Durch die weitere Verfeinerung unserer Produktpalette, insbesondere im Bereich individueller und modularer Produkte, werden wir unseren Kunden auch künftig optimale Absicherungslösungen anbieten. Darüber hinaus werden unsere Kunden auch weiterhin von unserer hohen Servicequalität profitieren können. Dienstleistungen wesentlichen Ausmaßes werden auch zukünftig ausschließlich intern im Rahmen von besonderen Umlageverträgen erbracht.
Rückversicherung
Für das Prognosejahr 2011 bleibt die Rückversicherungsordnung im Wesentlichen unverändert. Im Sachversicherungsbereich wird eine lokale Deckung durch eine konzernweite Deckung ersetzt. Im Prognosejahr 2012 bleibt die Rückversicherungsordnung unverändert. Die prognostizierte Ergebnisentwicklung gibt keinen Anlass zu weiteren Anpassungen.
Kapitalanlagen
Die Risikofrüherkennung spielt gerade im Sektor Kapitalanlagen eine herausragende Rolle. Wir beobachten die Risikolage täglich unter Beibehaltung unserer konservativen strategischen Ausrichtung in der Anlagepolitik. In dieser soliden Positionierung sehen wir auch künftig die Gewährleistung der dauerhaften Erfüllung unserer Verpflichtungen.
Für das Prognosejahr 2011 erwarten wir bei tendenziell abnehmender Volatilität der Märkte ein gutes Kapitalanlageergebnis, das leicht über dem Vorjahresniveau liegt. Negative Verwerfungen an den Finanzmärkten sind jedoch weiterhin nicht auszuschließen. Im zweiten Jahr des Planungshorizonts rechnen wir mit einer soliden Entwicklung des Kapitalanlageergebnisses unter der Prämisse einer weitgehenden Erholung des Kapitalmarktes.
Mit wesentlichen Finanzabflüssen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens beeinflussen, rechnen wir nicht.
Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
Die weltweite Konjunktur hat sich im Verlauf des Jahres 2010 deutlich gefestigt. Der Ausblick für die weitere verbesserte gesamtwirtschaftliche Entwicklung steht allerdings unter dem Vorbehalt erheblicher Risiken. So stellen die noch immer spürbaren Nachwirkungen der Banken- und Finanzmarktkrise sowie die Staatsschuldenkrise im Euroraum einen erheblichen Unsicherheitsfaktor dar.
Die sich derzeit abzeichnende Wachstumsdynamik im weltwirtschaftlichen Umfeld und dem Welthandel könnte schnell wieder nachlassen. Neben der Gefahr eines Anstiegs der Insolvenzen im Unternehmensbereich und weiterer Verwerfungen im Bankensektor sind auch erneute weltwirtschaftliche Rückschläge nicht auszuschließen. Entscheidend für die weitere konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wird die Perspektive am Arbeitsmarkt sein. Ausgehend von der sich aktuell abzeichnenden Stabilisierung der Weltwirtschaft erwarten wir für den Prognosezeitraum eine moderate Erholung der Konjunktur. Allerdings können hier negative Entwicklungen weiterhin nicht ausgeschlossen werden.
Die neuere Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt kann insbesondere im internationalen Vergleich als überaus erfreulich angesehen werden. Die Arbeitslosenquote ging zuletzt auf unter 7 Prozent zurück und liegt damit über 1 Prozentpunkt unter dem Jahresdurchschnitt 2009. Für 2011 rechnen Experten mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Entsprechend robust zeigt sich auch das Konsumklima in Deutschland. Wir erwarten die Fortsetzung dieses Trends im Prognosezeitraum. Diese Einschätzung ist allerdings - wie der gesamte konjunkturelle Ausblick - mit Unsicherheit verbunden.
Das Geschäftsklima in der deutschen Versicherungswirtschaft hat sich in 2010 nachhaltig erholt. Der Geschäftsklimaindex in der Versicherungswirtschaft ist so gut wie zuletzt im Jahr 2004. Im Trend entspricht die Entwicklung in der Versicherungswirtschaft in weiten Teilen der übrigen Wirtschaft, obwohl der Abstand sich im Zug der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung verringert. Im Markt liegt weiterhin eine hohe Wettbewerbsintensität vor, zudem wird mit einer Zunahme der Schadenaufwendungen gerechnet.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erwartet für die Schaden- und Unfallversicherung im Jahr 2011 eine Steigerung der Prämieneinnahmen um 1,0 Prozentpunkt. Dies wird sowohl auf die verbesserte wirtschaftliche Lage der privaten Haushalte als auch auf die wirtschaftliche Erholung im Unternehmenssektor zurückzuführen sein.
Erwartungen der Unternehmensleitung zur weiteren Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage
In den beiden Jahren des Planungshorizontes wird sich die Vermögens- und Finanzlage unseres Unternehmens weiterhin positiv entwickeln. Wir erwarten Kapitalanlageergebnisse in etwa auf dem Niveau des aktuellen Jahres.
Aufgrund herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die sich auf die versicherungstechnischen Ergebnisse niederschlagen werden und negativen Sondereffekten aus der Schwankungsrückstellung wird es in 2011 sehr anspruchsvoll sein, ein positives Ergebnis auszuweisen. In 2012 erwarten wir durch eine Milderung der Sondereffekte der Schwankungsrückstellung eine Konsolidierung des Ergebnisses leicht unter dem Niveau des Jahres 2010.
Betriebene Versicherungszweige und -arten
Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Allgemeine Unfallversicherung
Einzelunfallversicherung ohne Beitragsrückgewähr
Gruppen-Unfallversicherung ohne Beitragsrückgewähr
Probandenversicherung
Luftfahrtunfallversicherung
Kraftfahrtunfallversicherung
übrige und nicht aufgegliederte Unfallversicherung
Haftpflichtversicherung
Privathaftpflichtversicherung (einschließlich Sportboot- und Hundehalter-Haftpflichtversicherung)
Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung
Umwelt-Haftpflichtversicherung
Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung
Strahlen- und Atomanlagen-Haftpflichtversicherung
Pharma-Haftpflichtversicherung
Feuerhaftungsversicherung
See-, Binnensee- und Flussschifffahrtshaftpflichtversicherung (ohne Kollisionshaftpflichtrisiko)
Luftfahrt-Haftpflichtversicherung (einschließlich der Luftfrachtführer-Haftpflichtversicherung)
übrige und nicht aufgegliederte Haftpflichtversicherung
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung
Sonstige Kraftfahrtversicherung
Fahrzeugvollversicherung
Fahrzeugteilversicherung
Feuer- und Sachversicherung
Feuer-Industrie-Versicherung
Landwirtschaftliche Feuerversicherung
sonstige Feuerversicherung
Verbundene Hausratversicherung
Verbundene Wohngebäudeversicherung
Einbruchdiebstahl- und Raub(ED)-Versicherung
Leitungswasser(Lw)-Versicherung
Glasversicherung
Sturmversicherung
Technische Versicherungen
Maschinenversicherung
Elektronikversicherung
Montageversicherung
Bauleistungsversicherung
Einheitsversicherung
Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Feuer- bzw. Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (Extended Coverage [EC]-Versicherung)
Sonstige Schadenversicherung
Ausstellungsversicherung
Kühlgüterversicherung
Valorenversicherung (privat)
Campingversicherung
Transportversicherung- und Luftfahrtversicherung
Transportversicherung
Transportgüterversicherung
Kaskoversicherung
Verkehrshaftungsversicherung
Valorenversicherung
Filmversicherung
übrige und nicht aufgegliederte Transportversicherung
Luftfahrtversicherung
Luftfahrzeug-Kaskoversicherung
Kredit- und Kautionsversicherung
Mietkautionsversicherung
Betriebsunterbrechungs-Versicherung
Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung
Technische Betriebsunterbrechungs-Versicherung
sonstige Betriebsunterbrechungs-Versicherung
sonstige Vermögensschadenversicherung
Maschinengarantieversicherung
Mietverlustversicherung
sonstige gemischte Versicherung
Tank- und Fassleckageversicherung
Allgefahrenversicherung
Schausteller-Landkaskoversicherung
In Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft
Allgemeine Unfallversicherung
Haftpflichtversicherung
Feuerversicherung
Technische Versicherungen
Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Feuer- bzw. Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (Extended Coverage [EC]-Versicherung)
Betriebsunterbrechungs-Versicherung
Transport- und Luftfahrtversicherung
Sonstige Schadenversicherung
Atomanlagen-Sachversicherung
sonstige
Lebensversicherungen
Lebensversicherung mit Kapitalzahlung
Rentenversicherung
Unfall-Zusatzversicherung
Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung
Heirats-Zusatzversicherung
Bilanz zum 31. Dezember 2010
Aktiva
| in € | 2010 | 2010 | 2010 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| A. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0,00 | |||
| II. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.335.069,86 | 3.363.147,85 | |||
| III. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 | |||
| IV. Geleistete Anzahlungen | 491.043,36 | 0,00 | |||
| 2.826.113,22 | 3.363.147,85 | ||||
| B. Kapitalanlagen | |||||
| I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 8.553.823,89 | 8.994.342,76 | |||
| II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.577.051,74 | 10.577.051,74 | |||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | |||
| 3. Beteiligungen | 183.329,83 | 175.829,83 | |||
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 450.000,00 | |||
| 10.760.381,57 | 11.202.881,57 | ||||
| III. Sonstige Kapitalanlagen | |||||
| 1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 128.088.552,96 | 85.045.817,44 | |||
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 225.234.974,00 | 214.357.897,25 | |||
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 427.371,92 | 477.190,04 | |||
| 4. Sonstige Ausleihungen | |||||
| a) Namensschuldverschreibungen | 177.804.880,79 | 232.804.880,79 | |||
| b) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 176.440.357,00 | 192.011.041,68 | |||
| c) übrige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | |||
| 354.245.237,79 | 424.815.922,47 | ||||
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 7.000.000,00 | 2.300.000,00 | |||
| 6. Andere Kapitalanlagen | 0,00 | 0,00 | |||
| 714.996.136,67 | 726.996.827,20 | ||||
| IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft | 239.002,66 | 349.015,21 | |||
| 734.549.344,79 | 747.543.066,74 | ||||
| Überertrag: | 737.375.458,01 | 750.906.214,59 | |||
| C. Forderungen | |||||
| I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an: | |||||
| 1. Versicherungsnehmer | 31.009.876,81 | 35.955.518,42 | |||
| davon an verbundene Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €) | |||||
| 2. Versicherungsvermittler | 7.354.419,55 | 5.718.462,23 | |||
| davon an verbundene Unternehmen: 2.256,65 € (Vorjahr: 3.361,40 €) | 38.364.296,36 | 41.673.980,65 | |||
| II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft | 5.703.329,79 | 3.002.730,57 | |||
| davon an verbundene Unternehmen: 3.701.079,27 € (Vorjahr: 1.289.859,45 €) | |||||
| III. Sonstige Forderungen | 14.481.367,72 | 18.416.481,39 | |||
| davon an verbundene Unternehmen: 2.664.882,57 € (Vorjahr: 2.881.188,86 €) | |||||
| 58.548.993,87 | 63.093.192,61 | ||||
| D. Sonstige Vermögensgegenstände | |||||
| I. Sachanlagen und Vorräte | 6.261.640,85 | 7.432.910,18 | |||
| II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 3.843.768,21 | 2.186.554,95 | |||
| III. Andere Vermögensgegenstände | 50.035,24 | 12.469,78 | |||
| 10.155.444,30 | 9.631.934,91 | ||||
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | |||||
| I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten | 12.645.610,23 | 16.879.196,07 | |||
| II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 1.000.184,18 | 963.023,09 | |||
| 13.645.794,41 | 17.842.219,16 | ||||
| F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 11.009,00 | 0,00 | |||
| Summe der Aktiva | 819.736.699,59 | 841.473.561,27 | |||
| Passiva | |||||
| in € | 2010 | 2010 | 2010 | 2009 | |
| A. Eigenkapital | |||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 15.080.000,00 | 15.080.000,00 | |||
| II. Kapitalrücklage | 76.500.000,00 | 76.500.000,00 | |||
| III. Gewinnrücklagen | |||||
| 1. gesetzliche Rücklage | 74.137,32 | 74.137,32 | |||
| 2. andere Gewinnrücklagen | 500.674,14 | 500.674,14 | |||
| 574.811,46 | 574.811,46 | ||||
| IV. Gewinnvortrag | 0,00 | 0,00 | |||
| V. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | |||
| 92.154.811,46 | 92.154.811,46 | ||||
| B. Versicherungstechnische Rückstellungen | |||||
| I. Beitragsüberträge | |||||
| 1. Bruttobetrag | 51.394.171,70 | 50.504.862,76 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 148.557,61 | 193.198,50 | |||
| 51.245.614,09 | 50.311.664,26 | ||||
| II. Deckungsrückstellung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 0,00 | 0,00 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 0,00 | 0,00 | |||
| 0,00 | 0,00 | ||||
| III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||||
| 1. Bruttobetrag | 515.130.294,33 | 504.055.926,58 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 81.512.422,75 | 77.106.158,68 | |||
| 433.617.871,58 | 426.949.767,90 | ||||
| IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 2.033.430,00 | 2.195.985,00 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 0,00 | 0,00 | |||
| 2.033.430,00 | 2.195.985,00 | ||||
| V. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 80.503.634,00 | 95.984.322,00 | |||
| VI. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen | |||||
| 1. Bruttobetrag | 5.085.259,71 | 5.588.395,55 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 0,00 | 0,00 | |||
| 5.085.259,71 | 5.588.395,55 | ||||
| 572.485.809,38 | 581.030.134,71 | ||||
| C. Andere Rückstellungen | |||||
| I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 68.332.791,00 | 66.434.802,00 | |||
| II. Steuerrückstellungen | 0,00 | 0,00 | |||
| III. Sonstige Rückstellungen | 35.147.358,55 | 39.934.845,09 | |||
| 103.480.149,55 | 106.369.647,09 | ||||
| Übertrag: | 768.120.770,39 | 779.554.593,26 | |||
| D. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 696.507,74 | 303.636,58 | |||
| E. Andere Verbindlichkeiten | |||||
| I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber: | |||||
| 1. Versicherungsnehmern | 16.358.767,39 | 13.289.209,64 | |||
| 2. Versicherungsvermittlern | 15.192.364,76 | 18.081.432,41 | |||
| 31.551.132,15 | 31.370.642,05 | ||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 119.966,71 € (Vorjahr: 210.436,31 €) | |||||
| II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft | 3.555.635,39 | 4.352.119,39 | |||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €) | |||||
| III. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 0,00 | |||
| IV. Sonstige Verbindlichkeiten | 15.808.872,41 | 25.887.684,99 | |||
| davon aus Steuern: 12.208.637,37 € (Vorjahr: 11.991.274,25 €) | |||||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 222.902,01 € (Vorjahr: 286.403,66 €) | |||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 1.600.646,00 € (Vorjahr: 11.118.151,87 €) | |||||
| 50.915.639,95 | 61.610.446,43 | ||||
| F. Rechnungsabgrenzungsposten | 3.781,51 | 4.885,00 | |||
| Summe der Passiva | 819.736.699,59 | 841.473.561,27 |
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten B.III.1. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung in Höhe von 6.468.017,00 Euro unter Beachtung von § 341 f und 341 g HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet worden ist.
Bad Homburg v.d.Höhe, den 02. Februar 2011
Wolfgang Michel, Verantwortlicher Aktuar
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
| in € | 2010 | 2010 | 2010 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| I. Versicherungstechnische Rechnung | |||||
| 1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung | |||||
| a) Gebuchte Bruttobeiträge | 468.772.033,04 | 469.830.658,68 | |||
| b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge | 36.737.788,04 | 38.252.380,93 | |||
| 432.034.245,00 | 431.578.277,75 | ||||
| c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge | -889.308,94 | -983.781,66 | |||
| d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen | 44.640,89 | -144.370,66 | |||
| -933.949,83 | -839.411,00 | ||||
| 431.100.295,17 | 430.738.866,75 | ||||
| 2. Technischer Zinsertrag für eigene Rechnung | 148.843,51 | 143.398,99 | |||
| 3. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung | 105.842,16 | 121.959,28 | |||
| 4. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung | |||||
| a) Zahlungen für Versicherungsfälle | |||||
| aa) Bruttobetrag | 306.643.142,23 | 299.387.332,36 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 17.454.244,20 | 14.091.316,55 | |||
| 289.188.898,03 | 285.296.015,81 | ||||
| b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||||
| aa) Bruttobetrag | 11.074.367,75 | -5.772.639,63 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 4.406.264,07 | -3.078.616,27 | |||
| 6.668.103,68 | -2.694.023,36 | ||||
| 295.857.001,71 | 282.601.992,45 | ||||
| 5. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen | |||||
| a) Sonstige versicherungstechnische Netto-Rückstellungen | -103.104,55 | 303.850,63 | |||
| -103.104,55 | 303.850,63 | ||||
| 6. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung | 1.967.083,91 | 2.630.524,75 | |||
| 7. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung | |||||
| a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 147.149.670,37 | 148.408.159,71 | |||
| b) davon ab: | |||||
| erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 1.579.790,11 | 1.328.543,44 | |||
| 145.569.880,26 | 147.079.616,27 | ||||
| 8. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung | 3.709.359,61 | 3.583.958,04 | |||
| 9. Zwischensumme | -15.851.449,20 | -4.588.015,86 | |||
| 10. Veränderung der Schwankungsrückstellung und ähnlicher Rückstellungen | 15.480.688,00 | 2.263.370,00 | |||
| 11. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -370.761,20 | -2.324.645,86 | |||
| Übertrag: Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -370.761,20 | -2.324.645,86 | |||
| II. Nichtversicherungstechnische Rechnung | |||||
| 1. Erträge aus Kapitalanlagen | |||||
| a) Erträge aus Beteiligungen | 3.571,17 | 1.843,62 | |||
| davon: aus verbundenen Unternehmen 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €) | |||||
| b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | |||||
| davon: aus verbundenen Unternehmen 77.018,51 € (Vorjahr: 77.408,25 €) | |||||
| aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.730.923,17 | 1.758.842,71 | |||
| bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | 24.986.477,86 | 31.192.227,49 | |||
| 26.717.401,03 | 32.951.070,20 | ||||
| c) Erträge aus Zuschreibungen | 602.740,00 | 8.607.912,93 | |||
| d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 11.282.390,38 | 1.343.445,77 | |||
| e) Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen | 84.405,97 | 44.694,42 | |||
| 38.690.508,55 | 42.948.966,94 | ||||
| 2. Aufwendungen für Kapitalanlagen | |||||
| a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen | 2.583.640,53 | 2.633.895,53 | |||
| b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 10.597.957,07 | 1.004.558,28 | |||
| c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 247.836,25 | 1.430.856,98 | |||
| d) Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0,00 | 0,00 | |||
| 13.429.433,85 | 5.069.310,79 | ||||
| 25.261.074,70 | 37.879.656,15 | ||||
| 3. Technischer Zinsertrag | -152.256,36 | -148.536,07 | |||
| 25.108.818,34 | 37.731.120,08 | ||||
| 4. Sonstige Erträge | 31.260.211,95 | 15.850.167,34 | |||
| 5. Sonstige Aufwendungen | 35.783.973,99 | 29.283.388,11 | |||
| -4.523.762,04 | -13.433.220,77 | ||||
| 6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 20.214.295,10 | 21.973.253,45 | |||
| 7. Außerordentliche Erträge | 253.419,86 | 0,00 | |||
| 8. Außerordentliche Aufwendungen | 1.216.545,78 | 0,00 | |||
| 9. Außerordentliches Ergebnis | -963.125,92 | 0,00 | |||
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | |||||
| a) eigener Steueraufwand | 10.060.721,67 | 3.603.325,74 | |||
| b) Steueraufwand aus Ertrag der Organgesellschaften | 47.000,00 | 47.000,00 | |||
| c) davon ab: | |||||
| an Organgesellschaften weitergegebene Umlagen aus Steuerverpflichtungen des Organkreises | 47.000,00 | 47.000,00 | |||
| 10.060.721,67 | 3.603.325,74 | ||||
| 11. Sonstige Steuern | |||||
| a) eigener Steueraufwand | 66.385,31 | 386,01 | |||
| 10.127.106,98 | 3.603.711,75 | ||||
| 12. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne | 9.124.062,20 | 18.369.541,70 | |||
| 13. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Anhang
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Vermögens- und Schuldposten wurden unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet.
Wir haben die neuen handelsrechtlichen Bilanzierungsregelungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erstmals ab dem 1. Januar 2010 angewendet. Das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 erster Halbsatz EGHGB nehmen wir in Anspruch und verzichten auf die Anpassung von Vorjahreszahlen.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert.
Von der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach § 248 Abs.2 Satz 1 HGB wird abgesehen.
Kapitalanlagen
Die Grundstücke wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen (aus Vorjahren), bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach linearer bzw. degressiver Methode vorgenommen.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.
Bei der Bewertung der Aktien, Investmentanteile und anderer nicht festverzinslicher Wertpapiere sowie der Inhaberschuldverschreibungen und anderer festverzinslicher Wertpapiere wurde das strenge Niederstwertprinzip angewendet. Sie wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsenkurs bilanziert. Das Wertaufholungsgebot wurde beachtet.
Die Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen, Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen wurden mit dem Nennwert abzüglich geleisteter Tilgungsbeträge bilanziert. Disagiobeträge wurden durch passive Rechnungsabgrenzung auf die Laufzeit verteilt. Agiobeträge wurden aktivisch abgegrenzt und laufzeitanteilig aufgelöst. Bei den Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden erforderliche Einzelwertberichtigungen bzw. Pauschalwertberichtigungen abgesetzt.
Einlagen bei Kreditinstituten und Depotforderungen wurden in Höhe der Nominalforderung eingestellt.
Die Zeitwerte wurden wie folgt ermittelt:
Die Zeitwerte der Grundstücke wurden im Geschäftsjahr nach dem Ertragswertverfahren neu festgelegt. Für die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen wurden die Anschaffungskosten bzw. das Eigenkapital angesetzt.
Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden mit den Nominalforderungen angesetzt. Erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen wurden abgesetzt. Die Zeitwerte für die Aktien, Investmentanteile, Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden mit dem Börsen- oder Marktpreis zum Bilanzstichtag angesetzt.
Die Zeitwerte der Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden anhand der Barwert-Methode unter Heranziehung der Pfandbriefrendite zuzüglich eines marktgerechten laufzeitabhängigen Zinsaufschlags ermittelt.
Zur Ermittlung der Zeitwerte von Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen wurde im Rahmen einer Einzelbewertungsmethode jedem Papier in Abhängigkeit vom Schuldner und der Laufzeit ein individueller marktgängiger Zinsaufschlag auf die Euro-Swapkurve zugeordnet.
Die Zeitwerte der übrigen Darlehen, der Einlagen bei Kreditinstituten und der Depotforderungen wurden mit den Nominalforderungen angesetzt.
Forderungen
Die Forderungen wurden zu Nennwerten bilanziert.
Die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft wurden um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gekürzt. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung im Zentral- und Vertreterinkasso erfolgte unter Berücksichtigung der Altersgliederung aufgrund von Erfahrungswerten.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Geschäftsjahr 2008 und 2009 in einenm Sammelposten eingestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Ab 2010 werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung wieder in voller Höhe abgeschrieben. Die anderen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel wurden mit ihren Nennwerten angesetzt.
Aktive und passive latente Steuern
Die Gesellschaft gehört als Organgesellschaft zum körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organkreis der Baloise Beteiligungs-Holding GmbH, Bad Homburg v.d.Höhe und weist daher keine latenten Steuern aus.
Versicherungstechnische Rückstellungen
Die Errechnung der Bruttobeitragsüberträge aus dem selbst abgeschlossenen und aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft erfolgte zeitanteilig nach dem 1/360-System. Von diesen reinen Bruttobeitragsüberträgen wurden für alle Sparten im direkten Geschäft 85 Prozent bzw. im indirekten Geschäft 92,5 Prozent der voraus gezahlten Provisionen als äußere Kosten anteilig abgesetzt.
Die Anteile der Rückversicherer wurden entsprechend den Rückversicherungsbeiträgen spartenweise ermittelt. Die Berechnung erfolgte nach dem Verfahren, welches für die Bruttobeitragsüberträge angewendet wird.
Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - außer Renten - bildeten wir für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft nach dem voraussichtlichen Aufwand des einzelnen Schadenfalles und im Beteiligungsgeschäft nach den Aufgaben der führenden Versicherer.
Für das selbst abgeschlossene Transportversicherungsgeschäft ist die versicherungstechnische Rückstellung aus dem Überschuss der gebuchten Beiträge über die Zahlungen der Versicherungsfälle und die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für im aktuellen Zeichnungsjahr beginnende Verträge gebildet worden. Für die folgenden drei Zeichnungsjahre wurden beitragsbezogene Schadenbedarfssätze angewandt. Zur Erfüllung derzeitiger und künftiger Verpflichtungen wurden die so ermittelten Beträge erforderlichenfalls aufgestockt. Für ältere Zeichnungsjahre erfolgte eine Einzelreservierung.
Die Bruttorückstellungen für das übernommene Versicherungsgeschäft wurden entsprechend den Aufgaben der Vorversicherer gebildet bzw. dort, wo Aufgaben der Vorversicherer fehlen, entsprechend dem bisherigen Durchschnittsschadenverlauf zuzüglich eines angemessenen Sicherheitszuschlages ermittelt.
Die Anteile der Rückversicherer an den Brutto-Schadenrückstellungen im selbst abgeschlossenen und im in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft sind den vertraglichen Vereinbarungen entsprechend berücksichtigt worden.
Forderungen aus Regressen, Provenues und Teilungsabkommen wurden abgesetzt.
Die Renten-Deckungsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Sterbetafeln DAV 2006 HUR der Deutschen Aktuarvereinigung mit einem Zinssatz von 4 Prozent, 3,25 Prozent, 2,75 Prozent bzw. 2,25 Prozent (je nach Rentenbeginn) berechnet.
Für am Bilanzstichtag noch nicht bekannte Schadenfälle stellten wir eine nach den Erfahrungen der Vorjahre ermittelte Spätschadenrückstellung für Geschäftsjahres- und Vorjahresschäden ein.
Die Ermittlung der Rückstellung für Schadenregulierungskosten erfolgte nach dem Erlass des Bundesministers der Finanzen vom 2. Februar 1973.
Bei der Rückstellung für Beitragsrückerstattung handelt es sich ausschließlich um eine erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft. Sie wurde in Abhängigkeit vom Verlauf der einzelnen Policen ermittelt.
Die Schwankungsrückstellung wurde gemäß § 341 h Absatz 1 HGB in Verbindung mit § 29 RechVersV und der Anlage zu § 29 RechVersV gebildet.
Die Berechnung der Großrisiken-Rückstellungen für die Produkthaftpflicht-Versicherung von Pharma-Risiken erfolgte gemäß § 341 h Absatz 2 HGB in Verbindung mit § 30 RechVersV.
Die Stornorückstellung wurde aufgrund von Erfahrungswerten der Vergangenheit ermittelt.
Die Rückstellung für Verkehrsopferhilfe wurde entsprechend der Aufgabe des Verein Verkehrsopferhilfe e.V. angesetzt.
Die Ermittlung der unverbrauchten Beiträge aus ruhenden Kraftfahrtversicherungen erfolgte aus den Tarifbeiträgen nach dem 1/360stel-System.
Aufgrund angefallener Schadenzahlungen für Sturm- und Überschwemmungsschäden wurde eine Rückstellung für Wiederauffüllungsbeiträge für das ausgehende Rückversicherungsgeschäft gebildet.
Die Rückstellungen für Prämienrückgewähr wurden mit dem voraussichtlichen Bedarf bilanziert.
Andere Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden erstmalig aufgrund der Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz nach der Projected Unit Credit Method ermittelt. Der Verpflichtungsumfang zum 01.01.2010 beträgt 70,43 Mio. Euro. Der Umstellungsaufwand in Höhe von 5,40 Mio. Euro wird gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB ergebniswirksam auf die nächsten Jahre verteilt, wobei die Mindestzuführung ein fünfzehntel oder 0,36 Mio.Euro pro Jahr beträgt.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat November 2010 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 5,15 Prozent.
Gleichzeitig wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,5 Prozent sowie Rentensteigerungen von jährlich 2,0 Prozent unterstellt und die "Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck" aus dem Jahr 2005 verwendet.
Zum Bilanzstichtag wurden Verpflichtungen aus Pensionszusagen durch Gehaltsverzicht in Höhe von 1.517.123,00 Euro mit Forderungen aus einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von 1.528.132,00 Euro verrechnet. Der Ausweis des Unterschiedsbetrages in Höhe von 11.009,00 Euro erfolgt in der Bilanzposition "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung".
Die Rückstellungen für Vorruhestandsleistungen, Alterteilzeit und Mitarbeiterjubiläen wurden unter Anwendung der Bilanzierungsgrundsätze für die Handelsbilanz und auf Basis der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Abzinsung erfolgte mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat November 2010 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei der angenommen Restlaufzeit der jeweiligen Rückstellung ergibt. Der Rechnungszins beträgt für die Rückstellung Vorruhestand 4,07 Prozent, bei der Rückstellung für Vorruhestandsleistungen 3,91 Prozent und bei der Rückstellung für Mitarbeiterjubiläen 5,15 Prozent.
Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2010 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer Restlaufzeit von drei Jahren ergibt, unter Berücksichtigung der Nettomethode, abgezinst. Unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 4,07 Prozent ergab sich ein Effekt aus der Abzinsung von 1,28 Mio. Euro.
Der Wertansatz der Steuerrückstellungen und der übrigen sonstigen Rückstellungen orientierte sich am voraussichtlichen Bedarf.
Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Fremdwährungsumrechnung
Die Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Posten erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag.
Technischer Zinsertrag für eigene Rechnung
Die Rentendeckungsrückstellungen wurden zum Barwert bilanziert. Die Brutto - Rentendeckungsrückstellungen wurden in den selbst abgeschlossenen HUK Versicherungen mit 2,25 Prozent auf den Durchschnittsbetrag verzinst.
Die an die Rückversicherer gezahlten Depotzinsen, soweit sie die einbehaltenen Sicherheiten für Anteile der Rückversicherer betreffen, wurden mit 0,875 Prozent bzw. 3,5 Prozent auf den Stand vom 31.12. des Vorjahres berechnet.
Erläuterungen zur Bilanz
Aktiva
Entwicklung der Aktivposten A., B. I. bis B. III im Geschäftsjahr 2010
| in T€ | Bilanzwerte 31.12.2009 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Zuschreibungen |
|---|---|---|---|---|---|
| A. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| II. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3.363 | 569 | -251 | 0 | 0 |
| III. Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| IV. Geleistete Anzahlungen | 0 | 240 | 251 | 0 | 0 |
| V. Summe A. | 3.363 | 809 | 0 | 0 | 0 |
| B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 8.994 | 621 | 0 | 370 | 0 |
| B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.577 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Beteiligungen | 176 | 7 | 0 | 0 | 0 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 450 | 150 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Summe B. II. | 11.203 | 157 | 0 | 0 | 0 |
| B. III. Sonstige Kapitalanlagen | |||||
| 1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 85.046 | 46.081 | 0 | 4 | 0 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 214.358 | 132.772 | 0 | 116.225 | 603 |
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 477 | 0 | 0 | 50 | 0 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | |||||
| a) Namensschuldverschreibungen | 232.805 | 15.000 | 0 | 70.000 | 0 |
| b) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 192.011 | 20.000 | 0 | 35.571 | 0 |
| c) übrige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 2.300 | 4.700 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Andere Kapitalanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 7. Summe B. III. | 726.997 | 218.553 | 0 | 221.850 | 603 |
| B. I. - B. III. Summe Kapitalanlagen | 747.194 | 219.331 | 0 | 222.220 | 603 |
| gesamt | 750.557 | 220.140 | 0 | 222.220 | 603 |
| in T€ | Abschreibungen | Bilanzwerte 31.12.2010 | Zeitwerte 31.12.2010 |
|---|---|---|---|
| A. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0 | 0 | - |
| II. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.346 | 2.335 | |
| III. Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | - |
| IV. Geleistete Anzahlungen | 0 | 491 | - |
| V. Summe A. | 1.346 | 2.826 | - |
| B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 691 | 8.554 | 22.876 |
| B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 10.577 | 10.577 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 |
| 3. Beteiligungen | 0 | 183 | 183 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 600 | 0 | 0 |
| 5. Summe B. II. | 600 | 10.760 | 10.760 |
| B. III. Sonstige Kapitalanlagen | |||
| 1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 3.034 | 128.089 | 128.089 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 6.273 | 225.235 | 229.137 |
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 0 | 427 | 454 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | |||
| a) Namensschuldverschreibungen | 0 | 177.805 | 187.492 |
| b) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 0 | 176.440 | 185.788 |
| c) übrige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 |
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 0 | 7.000 | 7.000 |
| 6. Andere Kapitalanlagen | 0 | 0 | 0 |
| 7. Summe B. III. | 9.307 | 714.996 | 737.960 |
| B. I. - B. III. Summe Kapitalanlagen | 10.598 | 734.310 | 771.596 |
| gesamt | 11.944 | 737.136 |
Der Bilanzwert der im Rahmen der Tätigkeit genutzten eigenen Grundstücke beträgt 5.465 Tsd. Euro.
Die Gesamtsumme der Abschreibungen auf Kapitalanlagen beträgt 10.598 Tsd. Euro, davon betreffen 600 Tsd. Euro außerplanmäßige Abschreibungen.
B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
| in € | Anteil am Kapital in Prozent |
Jahr | Eigenkapital | Ergebnis des Geschäftsjahres |
|---|---|---|---|---|
| Unmittelbarer Anteilsbesitz | ||||
| Avetas Versicherungs-AG, Bad Hombug v.d.Höhe | 100,00 | 2010 | 10.577.051,74 | 84.405,97 |
B. III. 1. Anteile an in- und ausländischen Investmentvermögen von mehr als dem zehnten Teil
| in € | Anlageziel | Marktwert 31.12.2010 | Zeitwertreserve 31.12.2010 | Ausschüttung 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Spezialfonds | auf die Bedürfnisse des einzigen Investors Basler Securitas Versicherungs-AG ausgerichtet | |||
| BV-BNP-Universal-Fonds1 | Gemischter Spezialfonds mit Anlageschwerpunkten europäische Aktien und europäische Renten | 128.088.552,96 | 0,00 | 1.081.092,23 |
1 Die börsentägliche Rückgabe ist möglich
E. II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten
| in € | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| davon: | ||
| Agio auf Namensschuldverschreibungen | 885,50 | 1.052,01 |
Passiva
A.I. Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital ist voll eingezahlt. Es ist eingeteilt in 5.890.625 Aktien. Die Aktien der Gesellschaft sind Stückaktien ohne Nennbetrag und lauten auf den Namen.
B. Versicherungstechnische Rückstellungen insgesamt
| Versicherungstechnische Bruttorückstellungen insgesamt | davon: Bruttorückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | davon: Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||||
| Unfallversicherung | 37.416.010,06 | 39.598.114,49 | 35.034.277,00 | 37.590.353,00 | 0,00 | 0,00 |
| Haftpflichtversicherung | 192.818.345,00 | 190.006.639,00 | 148.728.295,00 | 151.504.082,00 | 35.355.676,00 | 29.742.762,00 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 151.518.254,14 | 153.876.350,40 | 149.825.805,00 | 147.668.475,00 | 0,00 | 4.266.093,00 |
| Sonstige Kraftfahrtversicherung | 26.181.547,39 | 29.627.056,63 | 12.130.101,00 | 12.119.604,00 | 12.505.335,00 | 15.915.694,00 |
| Feuer- und Sachversicherung | 141.461.401,09 | 143.045.035,35 | 91.048.272,00 | 82.046.873,00 | 14.034.105,00 | 24.812.384,00 |
| davon: | ||||||
| Feuerversicherung | 30.419.934,00 | 27.013.751,00 | 17.909.224,00 | 12.663.969,00 | 9.634.629,00 | 11.556.816,00 |
| Verbundene Hausratversicherung | 14.992.514,34 | 13.939.444,30 | 6.455.890,00 | 5.719.453,00 | 2.294.472,00 | 2.197.343,00 |
| Verbundene Gebäudeversicherung | 45.647.168,86 | 46.421.302,05 | 30.884.157,00 | 26.703.574,00 | 2.105.004,00 | 6.934.922,00 |
| Sonstige Sachversicherung | 50.401.783,89 | 55.670.538,00 | 35.799.001,00 | 36.959.877,00 | 0,00 | 4.123.303,00 |
| Transport und Luftfahrt-Versicherung | 51.260.269,00 | 53.152.251,99 | 32.259.010,00 | 32.931.234,00 | 16.950.259,00 | 18.145.174,00 |
| Sonstige Versicherungen | 48.741.822,03 | 42.759.630,69 | 41.368.501,00 | 33.943.563,00 | 1.658.259,00 | 3.101.215,00 |
| gesamt | 649.397.648,71 | 652.065.078,55 | 510.394.261,00 | 497.804.184,00 | 80.503.634,00 | 95.983.322,00 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft | 4.749.141,03 | 6.264.413,34 | 4.736.033,33 | 6.251.742,58 | 0,00 | 1.000,00 |
| Versicherungsgeschäft gesamt | 654.146.789,74 | 658.329.491,89 | 515.130.294,33 | 504.055.926,58 | 80.503.634,00 | 95.984.322,00 |
B. VI. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen
| in € | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Storno | 2.235.000,00 | 1.980.000,00 |
| Ruhende Kraftfahrt-Verträge | 1.254.332,70 | 1.228.373,15 |
| Provisionen | 954.166,00 | 1.332.711,00 |
| Wiederauffüllungsbeiträge Rückversicherung | 327.125,01 | 554.820,00 |
| Verkehrsopferhilfe | 177.806,00 | 198.316,00 |
| Prämienrückgewähr | 136.830,00 | 294.175,00 |
| gesamt | 5.085.259,71 | 5.588.395,15 |
C. III. Sonstige Rückstellungen
| in € | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Ungewisse Verpflichtungen | 10.000.000,00 | 13.500.000,00 |
| Tantiemen/Gratifikationen und Abschlussvergütungen | 5.030.700,00 | 5.815.000,00 |
| Jubiläumsleistungen | 3.738.352,00 | 3.922.561,00 |
| Vorruhestandsverpflichtungen | 3.163.811,00 | 2.984.609,00 |
| Altersteilzeitverpflichtungen | 2.976.672,00 | 3.315.498,00 |
| Erfolgsabhängige Bezüge Agenten | 2.972.950,00 | 2.977.334,00 |
| Sonstige Personalaufwendungen | 2.026.496,00 | 1.991.869,60 |
| Ausstehende Rechnungen | 1.297.740,00 | 1.272.940,00 |
| Urlaubsverpflichtungen | 1.047.100,00 | 992.200,00 |
| Ausgleichsansprüche | 473.000,00 | 605.500,00 |
| Aufbewahrungskosten | 416.000,00 | 416.000,00 |
| Wettbewerbe | 303.000,00 | 278.250,00 |
| Verwaltungsberufsgenossenschaftsbeiträge | 295.000,00 | 258.000,00 |
| Prüfungs- und Beratungskosten | 249.300,00 | 251.000,00 |
| Beiträge Industrie- und Handelskammer | 157.000,00 | 237.000,00 |
| Jahresabschlusskosten | 156.000,00 | 189.000,00 |
| übrige | 844.237,55 | 928.083,49 |
| gesamt | 35.147.358,55 | 39.934.845,09 |
Verbindlichkeitenspiegel
| 31.12.2010 Restlaufzeit | 31.12.2009 Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|---|
| in € | bis 1 Jahr | über 5 Jahre | bis 1 Jahr | über 5 Jahre |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| D. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 696.507,74 | 0,00 | 303.636,58 | 0,00 |
| E. Andere Verbindlichkeiten | ||||
| I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft | 31.551.132,15 | 0,00 | 31.370.642,05 | 0,00 |
| II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft | 3.555.635,39 | 0,00 | 4.352.119,39 | 0,00 |
| IV. Sonstige Verbindlichkeiten | 15.665.670,57 | 0,00 | 25.672.882,25 | 0,00 |
| gesamt | 51.468.945,85 | 0,00 | 61.699.280,27 | 0,00 |
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.
F. Rechnungsabgrenzungsposten
| in € | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| davon: | ||
| Disagio Namensschuldverschreibungen | 1.515,09 | 2.570,80 |
| Disagio Schuldscheinforderungen und Darlehen | 490,42 | 586,20 |
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
I. Versicherungstechnische Rechnung
| in € | Gebuchte Bruttobeiträge aus größtenteils inländischen Versicherungsgeschäften | Verdiente Bruttobeiträge | Verdiente Nettobeiträge | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||||
| Unfallversicherung | 24.963.691,84 | 26.960.615,06 | 24.611.945,84 | 26.858.458,06 | 24.330.042,02 | 26.596.917,74 |
| Haftpflichtversicherung | 63.454.109,17 | 63.740.121,74 | 63.498.425,17 | 63.957.585,74 | 57.865.029,53 | 57.740.925,58 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 56.872.981,48 | 58.996.169,13 | 56.863.979,48 | 59.081.131,13 | 52.842.880,67 | 55.368.569,93 |
| Sonstige Kraftfahrtversicherung | 51.207.356,66 | 50.991.695,36 | 51.198.024,66 | 51.055.233,36 | 49.694.024,66 | 48.728.019,37 |
| Feuer- und Sachversicherung | 171.985.785,42 | 169.891.808,76 | 171.587.573,42 | 168.978.525,76 | 157.595.317,72 | 156.225.697,04 |
| davon: | ||||||
| Feuerversicherung | 17.210.813,32 | 17.379.546,29 | 17.109.257,32 | 17.427.485,29 | 15.075.914,69 | 15.511.956,77 |
| Verbundene Hausratversicherung | 29.614.810,81 | 29.900.412,27 | 29.385.798,81 | 29.982.724,27 | 27.449.147,32 | 28.207.226,26 |
| Verbundene Gebäudeversicherung | 61.295.010,45 | 59.416.153,91 | 61.308.541,45 | 58.443.181,91 | 56.051.685,80 | 53.721.301,59 |
| Sonstige Sachversicherung | 63.865.150,84 | 63.195.696,29 | 63.783.975,84 | 63.125.134,29 | 59.018.569,91 | 58.785.212,42 |
| Transport und Luftfahrt-Versicherung | 50.931.743,63 | 51.839.944,28 | 50.931.777,63 | 51.841.944,28 | 43.299.893,16 | 43.223.430,72 |
| Sonstige Versicherungen | 48.105.080,39 | 46.310.294,59 | 47.941.150,39 | 45.981.590,59 | 44.740.680,99 | 42.141.036,41 |
| gesamt | 467.520.748,59 | 468.730.648,92 | 466.632.876,59 | 467.754.468,92 | 430.367.868,75 | 430.024.596,79 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft | 1.251.284,45 | 1.100.009,76 | 1.249.847,51 | 1.092.408,10 | 732.426,42 | 714.269,96 |
| Versicherungsgeschäft gesamt | 468.772.033,04 | 469.830.658,68 | 467.882.724,10 | 468.846.877,02 | 431.100.295,17 | 430.738.866,75 |
| Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle | Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb | |||
|---|---|---|---|---|
| in € | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||
| Unfallversicherung | 7.531.709,22 | 5.053.200,75 | 9.278.569,07 | 10.051.717,04 |
| Haftpflichtversicherung | 24.538.862,19 | 27.766.573,59 | 23.874.509,05 | 24.183.589,03 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 54.008.018,73 | 47.225.263,68 | 11.742.260,51 | 12.508.623,97 |
| Sonstige Kraftfahrtversicherung | 44.441.997,79 | 42.664.212,53 | 10.631.200,08 | 10.838.880,06 |
| Feuer- und Sachversicherung | 120.156.962,36 | 108.084.401,34 | 61.978.173,68 | 61.625.652,95 |
| davon: | ||||
| Feuerversicherung | 15.823.602,33 | 11.172.353,45 | 6.463.708,68 | 6.806.279,87 |
| Verbundene Hausratversicherung | 13.997.632,21 | 14.208.276,07 | 11.958.501,07 | 12.111.704,48 |
| Verbundene Gebäudeversicherung | 55.835.175,76 | 46.805.864,22 | 21.361.194,06 | 20.788.657,66 |
| Sonstige Sachversicherung | 34.500.552,06 | 35.897.907,60 | 22.194.769,87 | 21.919.010,94 |
| Transport und Luftfahrt-Versicherung | 32.837.379,21 | 28.886.896,29 | 14.654.124,95 | 14.919.928,55 |
| Sonstige Versicherungen | 34.394.765,35 | 31.081.376,77 | 14.800.919,99 | 14.037.906,50 |
| gesamt | 317.909.694,85 | 290.761.924,95 | 146.959.757,33 | 148.166.298,10 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft | -192.184,87 | 2.852.767,78 | 189.913,04 | 241.861,61 |
| Versicherungsgeschäft gesamt | 317.717.509,98 | 293.614.692,73 | 147.149.670,37 | 148.408.159,71 |
| davon in € |
2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Abschlussaufwendungen | 19.767.167,45 | 19.764.818,16 |
| Verwaltungsaufwendungen | 127.382.502,92 | 128.643.341,55 |
| gesamt | 147.149.670,37 | 148.408.159,71 |
| Rückversicherungssaldo | Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | |||
|---|---|---|---|---|
| (+ = Aufwand / - = Ertrag) |
(- = Aufwand / + = Ertrag) |
|||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in € | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||
| Unfallversicherung | -241.989,88 | -14.099,95 | 8.168.567,51 | 11.960.674,14 |
| Haftpflichtversicherung | 3.892.239,88 | 5.936.234,37 | 5.540.068,99 | -3.051.628,52 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 4.239.566,86 | 3.153.329,50 | -8.938.746,97 | -7.923.166,03 |
| Sonstige Kraftfahrtversicherung | 1.392.969,38 | 1.997.200,43 | -1.855.999,52 | 266.959,52 |
| Feuer- und Sachversicherung | -310.102,92 | 8.135.185,16 | -3.080.905,70 | -3.038.908,38 |
| davon: | ||||
| Feuerversicherung | -6.079.572,62 | -9.488,56 | 1.408.617,65 | 354.950,27 |
| Verbundene Hausratversicherung | 1.850.657,43 | 1.688.405,85 | 919.953,54 | 1.832.970,81 |
| Verbundene Gebäudeversicherung | 746.465,02 | 4.216.806,57 | -13.319.897,50 | -12.338.030,34 |
| Sonstige Sachversicherung | 3.172.347,25 | 2.239.461,30 | 7.910.420,61 | 7.111.200,88 |
| Transport und Luftfahrt-Versicherung | 4.609.815,54 | 7.687.446,36 | -1.609.370,99 | -1.350.515,04 |
| Sonstige Versicherungen | -1.123.824,17 | 1.341.294,55 | 1.030.012,88 | 336.660,27 |
| gesamt | 12.458.674,69 | 28.236.590,42 | -746.373,80 | -2.799.924,04 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft | 883.455,86 | -2.469.823,87 | 375.612,60 | 475.278,78 |
| Versicherungsgeschäft gesamt | 13.342.130,55 | 25.766.766,55 | -370.761,20 | -2.324.645,26 |
Abwicklungsergebnis der aus dem Vorjahr übernommenen Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle für eigene Rechnung
Es haben sich Abwicklungsgewinne auf Vorjahresniveau ergeben. Die Abwicklungsgewinne sind hauptsächlich in den Sparten Haftpflichtversicherung, Feuer- und Sachversicherung, Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, Allgemeine Unfallversicherung und Transportversicherung entstanden.
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung
II. 4. Sonstige Erträge
Es wurden im Geschäftsjahr 857,03 Euro Erträge aus der Währungsumrechnung ausgewiesen.
II. 5. Sonstige Aufwendungen
Es wurden im Geschäftsjahr 17.386,59 Euro Aufwendungen aus der Währungsumrechnung ausgewiesen.
II. 9. Außerordentliches Ergebnis
Aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes sind für die Neubewertungen der Pensionsrückstellungen, Verpflichtungen aus Pensionszusagen durch Gehaltsverzicht und Rückstellungen für Jubiläen, Altersteilzeit und Vorruhestand Mehraufwendungen entstanden. Dieser Umstellungsaufwand und auch von anderen Vertragspartnern für Pensionsrückstellungen weiterbelastete Aufwendungen wurden als außerordentliche Aufwendungen ausgewiesen. Gleichzeitig wird der unter wirtschaftlicher Betrachtungsweise an andere Vertragspartner weiterbelastete Anteil unter außerordentliche Erträge gezeigt.
II. 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Der Steueraufwand entfällt allein auf das positive Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit.
Sonstige Angaben
Anzahl der einjährigen Versicherungsverträge des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts
| in Stück | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||
| Unfallversicherung | 136.398 | 149.499 |
| Haftpflichtversicherung | 264.263 | 268.960 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 240.006 | 242.241 |
| Sonstige Kraftfahrtversicherung | 203.943 | 205.848 |
| Feuer- und Sachversicherung | 637.395 | 650.233 |
| davon: | ||
| Feuerversicherung | 47.836 | 49.534 |
| Verbundene Hausratversicherung | 211.687 | 219.345 |
| Verbundene Gebäudeversicherung | 162.373 | 162.912 |
| Sonstige Sachversicherung | 215.499 | 218.442 |
| Transport und Luftfahrt-Versicherung | 3.282 | 3.251 |
| Sonstige Versicherungen | 29.694 | 26.898 |
| gesamt | 1.514.981 | 1.546.930 |
Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
| in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||
| 1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft | 85.509 | 86.373 |
| 2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB | 9.221 | 9.355 |
| 3. Löhne und Gehälter | 50.555 | 50.675 |
| 4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung | 9.730 | 9.416 |
| 5. Aufwendungen für Altersversorgung | 2.921 | 1.391 |
| gesamt | 157.936 | 157.210 |
Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr wurden bei den Basler Versicherungen im Rahmen von Mehrfacharbeitsverträgen durchschnittlich 1.181 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innendienst und 113 im angestellten Außendienst beschäftigt.
Bezüge
Die Bezüge des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010 betrugen 10.000,00 Euro.
Die Vorstandsmitglieder sind für die Basler Securitas Versicherungs-Aktiengesellschaft, die Basler Versicherung AG Direktion für Deutschland, die Basler Leben AG Direktion für Deutschland sowie für die Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG und die Deutscher Ring Sachversicherungs-AG tätig. Für ihre Tätigkeit bei der Basler Securitas Versicherungs-Aktiengesellschaft erhielten sie 476.992,00 Euro.
Die Leistungen an pensionierte Vorstandsmitglieder und die Hinterbliebenenbezüge früherer Vorstandsmitglieder betrugen insgesamt 616.086,00 Euro. Zum Bilanzstichtag wurden für diesen Personenkreis Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften in Höhe von 7.329.318,00 Euro gebildet.
Organe
Die Mitglieder von Aufsichtsrat und Vorstand werden auf den Seiten 4 bzw. 5 genannt.
Konzernzugehörigkeit
Die Baloise Beteiligungs-Holding GmbH, Bad Homburg v.d.Höhe, hat uns nach § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr 100 Prozent der Anteile gehören.
Mutterunternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB ist die Baloise Holding AG, Basel, Schweiz, die einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und ist erhältlich bei der Baloise Holding AG, Aeschengraben 21, CH - 4002 Basel.
Honorar des Abschlussprüfers
Das im Aufwand des Geschäftsjahres enthaltene Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss unseres Mutterunternehmens der Baloise Holding AG, Basel, Schweiz, offengelegt.
Zeitversetzte Buchungen
Das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft wurde in Höhe von 0,25 Mio. Euro um ein Jahr zeitversetzt erfasst. Das über Inlandsagenturen gezeichnete selbst abgeschlossene Transportversicherungsgeschäft in Höhe von 4,80 Mio. Euro wurde um ein Quartal zeitversetzt gebucht. Die zeitversetzten Buchungen erfolgten aufgrund der nicht rechtzeitig vorliegenden Abrechnungen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Als Mitglied des Vereins "Verkehrsopferhilfe e.V." sind wir verpflichtet, dem Verein die für die Durchführung des Vereinszwecks erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Unser Anteil wird in dem Verhältnis unserer Beitragseinnahmen des vorletzten Kalenderjahres aus dem selbst abgeschlossenen Geschäft der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung zu den entsprechenden Beitragseinnahmen sämtlicher Mitgliedsunternehmen bemessen.
Aus zwei- und mehrjährigen Leasing- und Mietverträgen sowie Wartungs- und Dienstleistungsverträgen bestehen Verpflichtungen von insgesamt 27,81 Mio. Euro, davon gegenüber verbundenen Unternehmen von 23,81 Mio. Euro. Von diesen Verpflichtungen entfallen auf 2011 6,06 Mio. Euro, auf 2012 -2015 15,78 Mio. Euro und auf Jahre ab 2016 5,97 Mio. Euro. Vorteile aus diesen Verträgen ergeben sich nicht. Risiken daraus sind nicht ersichtlich.
Aufgrund der EU-Vermittlerrichtlinie verpflichtet sich unsere Gesellschaft, für Versicherungsvermittler, die ihre Vermittlungstätigkeit im Auftrage unserer Gesellschaft ausüben, die unbeschränkte Haftung aus der Vermittlertätigkeit gegenüber Kunden zu übernehmen.
Ergebnisabführungsvertrag
Zwischen der Baloise Beteiligungs-Holding GmbH, Bad Homburg v.d.Höhe, und der Basler Securitas Versicherungs-Aktiengesellschaft, Bad Homburg v.d.Höhe, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Dieser Vertrag ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v.d.Höhe unter der Nummer HRB 9357 eingetragen.
Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Gewinn in Höhe von 9.124.062,20 Euro abgeführt.
Bad Homburg v.d.Höhe, den 02. Februar 2011
Der Vorstand
Dr. Frank Grund
Clemens Fuchs
Axel Obermayr
Dr. Alexander Tourneau
Dr. Christoph Wetzel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Basler Securitas Versicherungs-Aktiengesellschaft, Bad Homburg v.d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 17. Februar 2011
**PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Werner Hölzl, Wirtschaftsprüfer
ppa. Harald Block, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrates
Sehr geehrte Damen und Herren,
während des Geschäftsjahres 2010 hat der Aufsichtsrat der Basler Securitas Versicherungs-AG die Geschäftsführung des Vorstands laufend überwacht und beratend begleitet. Wir haben uns hierzu umfassend über die Geschäftsentwicklung und die Lage der Gesellschaft informiert. Dabei haben wir uns regelmäßig durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands unterrichten lassen.
In drei Aufsichtsratssitzungen haben wir neben den Berichten zum Geschäftsverlauf 2010 sowie den Planungen für 2011 unter anderem die strategische Ausrichtung der Gesellschaft erörtert. Im Mittelpunkt der Beratungen des Aufsichtsrates standen ferner strukturelle Maßnahmen, mit denen Effizienzsteigerungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft vorangetrieben werden.
Die nach der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat bestehenden Ausschüsse haben- soweit erforderlich- die ihnen zugewiesenen Aufgaben im Geschäftsjahr 2010 wahrgenommen.
Die PriceWaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, die vom Aufsichtsrat als Abschlussprüfer bestellt wurde, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für die Gesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Nach unserer eigenen Überprüfung haben wir diese Unterlagen sowie die Berichte des Abschlussprüfers in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 24. Februar 2011, an der auch der Abschlussprüfer teilgenommen hat, abschließend erörtert. Wir hatten keine Einwendungen zu erheben. Insbesondere sind uns keine Risiken bekannt geworden, denen im Jahresabschluss nicht ausreichend Rechnung getragen worden ist.
Wir billigen den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010, der damit festgestellt ist.
Im Aufsichtsrat hat es Änderungen gegeben. Auf Seiten der Anteilseigner ist Herr Dr. Alexander Tourneau zum 28. Mai 2010 aus dem Aufsichtrat ausgeschieden und zum 1. Juli 2010 in den Vorstand der Gesellschaft gewechselt. Dafür ist in der außerordentlichen Hauptversammlung am 20. Dezember 2010 Herr Martin Kampik in den Aufsichtsrat gewählt worden. In der darauf folgenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates am 24. Februar 2011 wurde Herr Jan De Meulder zum Vorsitzenden und Herr Martin Kampik zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Außerdem ist das Vorstandsmitglied Hubertus Ohrdorf zum 31. Dezember 2010 in den Ruhestand verabschiedet worden.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit und den tatkräftigen Einsatz.
Bad Homburg v.d.Höhe, den 24. Februar 2011
Für den Aufsichtsrat der Basler Securitas Versicherungs-Aktiengesellschaft
Jan De Meulder, Vorsitzender
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März 2011