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Baader Bank AG — Interim / Quarterly Report 2000
May 14, 2000
4539_10-q_2000-05-14_b3ae330b-3ba9-4df3-b7cf-a0b153d73546.pdf
Interim / Quarterly Report
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Q UARTALSBERICHT
QB 1-00 internet 06.06.2000 14:58 Uhr Seite 1
BAADER
der Baader Wertpapierhandelsbank AG zum 31.03.2000
H IGHLIGHTS DES ERSTEN Q UARTALS 2000
QB 1-00 internet 06.06.2000 14:58 Uhr Seite 2
Erneut Rekordergebnis. Bereits 70% vom Gesamtvorjahresgewinn in den ersten drei Monaten erreicht.
Aufstieg in den M-Dax
Anzahl der Skontren um + 500 auf über 3.000 ausgebaut
Ausbau und Verstärkung des Vorstands von 2 auf 5 Mitglieder

QB 1-00 internet 06.06.2000 14:58 Uhr Seite 3
E RTRAGSENTWICKLUNG
Das weiterhin freundliche Börsenumfeld in den ersten drei Monaten wirkte sich auch positiv auf unser Geschäft aus. Erneut war es uns möglich, Umsatz und Ertrag deutlich auszubauen. Das Vorsteuerergebnis von 77,9 Mio. Euro stieg im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 36,9 Mio. Euro um 111%. Der vorläufige Nachsteuererlös belief sich auf 36,8 Mio. Euro gegenüber dem Ergebnis der Vergleichsperiode von 16,8 Mio. Euro. Ein Anstieg von 119 %. Das bereinigte Ergebnis nach DVFA/SG je Aktie beträgt im ersten Quartal demnach 2,05 Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag es bei 0,88 Euro. Die Trailing-Earning (kummulierte Ergebnisse der vergangenen 4 Quartale) stiegen von Euro 2,04 auf Euro 3,82 je Aktie.
Besonders hervorzuheben ist der Überschuss aus Finanzgeschäften, in dem die Aufwände und Erträge aus dem Wertpapierhandel saldiert zusammengefaßt sind. Mit knapp 103 Mio. Euro Überschuß konnte diese Position gegenüber dem Vorjahr um 176% kräftig gesteigert werden.
Die Baader Wertpapierhandelsbank AG weist mit einer Bilanzsumme von 330 Mio. Euro und einem Eigenkapital von knapp 200 Mio. Euro hervorragende Kennzahlen aus. Durch unsere Eigenkapitalkraft werden wir auch in Zukunft unseren Marktanteil ausbauen und das Vertrauen unserer institutionellen Handelspartner und betreuten Unternehmen untermauern.
W ESENTLICHE E REIGNISSE DES
QB 1-00 internet 06.06.2000 14:58 Uhr Seite 5
ERSTEN Q UARTALS
Das herausragende Ereignis des ersten Quartals war für die Baader Wertpapierhandelsbank AG die Aufnahme in den Index der 100 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands. Im März erfolgte der Wechsel in den MDAX - dies stellt eine weitere Bestätigung für die Qualität und Marktstärke des Hauses dar. Sie erhöht nicht nur das Profil der Gesellschaft für die Anleger, sondern sendet gleichzeitig ein starkes Signal des Erfolges an unsere wichtigsten Handelspartner. Wir werden diese Stellung künftig nutzen und uns noch deutlicher am Kapitalmarkt positionieren, um das Interesse der Anleger auf uns zu ziehen.
Das rasant wachsende Geschäft und die Besetzung neuer Marktfelder erforderten eine Stärkung der Führungsmannschaft. Dem haben wir mit dem Ausbau des Vorstandes Rechnung getragen. Die folgenden Herren ergänzen das nunmehr fünfköpfige Führungsgremium:
Dieter Brichmann (43 Jahre), zuständig für Finanzen, Rechnungswesen, Controlling, Risikomanagement und Treasury
Stefan Hock (43 Jahre), zuständig für Emissionen und Beteiligungen
Axel A. Hold (43 Jahre), zuständig für EDV und Organisation
Auch in anderen Bereichen des Konzerns wurden neue Mitarbeiter hinzugewonnen. Die Zahl stieg um 23 auf insgesamt 138 Mitarbeiter zum 31.03.2000.



W ERTPAPIERHANDEL
QB 1-00 internet 06.06.2000 14:58 Uhr Seite 7
Das Kerngeschäft der Baader Wertpapierhandelsbank AG ist weiter im Aufschwung: Die Zahl der von der Gesellschaft geführten Skontren hat sich im 1.Quartal 2000 um 500 auf über 3.000 erhöht. Gegenüber dem Endstand des 1. Quartals des Vorjahres ergibt sich eine Steigerung von über 90%.
N EUEMISSION
Nach den erfolgreichen Emissionen im vergangenen Jahr hat die Baader Wertpapierhandelsbank im ver-gangenen Quartal keine Neuemission durchgeführt.
Für Mai ist die Einführung der Softing AG am Neuen Markt geplant. Im Verlaufe des Jahres 2000 rechnen wir mit der Betreuung von sieben weiteren Neuemissionen, die nennenswert zur Ertragssteigerung beitragen werden.
Insgesamt konnte die Baader Wertpapierhandelsbank AG zehn Gesellschaften in 1999 an die Börse bringen. Die durchschnittliche Wertentwicklung dieser von Baader durchgeführten Aktienemissionen liegt per 31. März 2000 bei über 150%. Damit stellt die Baader-Gruppe ihr Know-how für den Aktienmarkt und ihre Kompetenz als Kapitalmarktpartner unter Beweis: im Dienst der Aktie, der Anleger und der Unternehmen.
H AUPTVERSAMMLUNG
Die diesjährige Hauptversammlung wird am 19. Juni im Hotel Park Hilton am Tucherpark in München stattfinden. Der Hauptversammlung wird die Zahlung einer Dividende in Höhe von Euro 1 je Aktie (Vorjahr: Euro 0,55) vorgeschlagen. Somit wollen wir unsere Dividendenpolitik konsequent fortführen und ca. ein Drittel des Jahresüberschusses an die Aktionäre ausschütten.
| W T |
|
|---|---|
| f d G ch äf ti gk ei 1. L ts tä t au en e es |
|
| J ah sü b h re er sc us s |
3 6. 7 6 5 |
| A b h i b f sc re un ge n au |
|
| G nd d A nl tä ö e ge ns e es a ge ve rm ge ns Z ah d R ü ck el l st |
8 7 9 .9 0 4 |
| un m e er un ge n G i d b A ew nn a us em n vo n |
|
| ga g G tä nd d A nl ö e ge ns en es a ge ve rm ge ns |
0 |
| ti ah l i rk E rt rä so ns ge z un gs un w sa m e ge |
0 |
| Z ah d G nd d tä un m e er e ge ns e es |
|
| U l f ö i ch l i eß l i ch m au ve rm ge ns e ns |
|
| d k ti R A P er a ve n |
-1 0 .6 8 0 |
| A b h d V b i nd l i ch k ei te na m e er er n |
-2 .8 47 |
| C h- F l l f d G ch äf ts tä ti gk ei t as ow a us au en er es |
3 3 .2 2 0 |
| 2 I ti ti ä ti gk ei st t nv es on i ah l b E s A |
|
| gä nz un ge n au n ge n vo n G nd d A nl tä ö e ns en es a ve rm ns |
2 0 |
| ge ge ge A h l f ür us za un ge n |
|
| I ti ti i d A nl ö nv es on en n as a ge ve rm ge n |
-7 4 4 |
| C h- F l I ti ti ä ti gk ei st t as ow a us nv es on |
-7 2 4 |
| 3 F i i ti gk ei tä t na nz er un gs |
|
| E i ah K pi ta l h öh nn m en a us a er un g |
0 |
| G i ch ü tt ew nn au ss un ge n |
0 |
| C h F l F i tä ti gk ei t as ow a us na nz |
0 |
| Ü b l ei F i i el b nd 4. tu tt ta er n g m na nz m es zu |
|
| 3 1. 0 3 .2 0 0 0 am |
|
| h l i rk d d V än za un gs w sa m e er er un ge n es |
|
| ( ) F i i el b nd 1. b i 3 b tt ta na nz m es es s . o en |
3 2 .4 9 6 |
| S ta nd 0 1. 0 1. 2 0 0 0 |
7. 6 51 |
| S nd 3 0 3 .2 0 0 0 ta 1. |
0 4 .1 47 |
- Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes am 31.03.2000
| S al d o |
4 0 .1 47 |
|---|---|
| j ed i t f äl l i k rb i nd l i ch k ei B te er ze ge an ve n |
47 .3 8 0 |
| B d F d K d i ti ti tu te ar re se rv e un or er un ge n an re ns |
8 7. 52 7 |
| E R G E B N IS R E C H N U N G |
B A A D E R |
K O N Z E R N |
V O M |
0 1 .0 1 |
3 1 .0 3 .2 0 0 0 - |
|---|---|---|---|---|---|
| -------------------------------------------------------------------------- | ---------------------------- | --------------------------------- | ------------- | ------------------- | --------------------------------------------- |
QB 1-00 internet 06.06.2000 14:58 Uhr Seite 9
| 3 1. 3 .2 0 0 0 3 |
1. 3 .1 9 9 9 |
V än d er er un ge n |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| X T |
X T |
X T |
% | ||
| 1. | Z i ü b h ns er sc us s |
-1 .0 2 4 |
4 5 5 |
-1 .4 79 |
-3 2 5 ,1 |
| 2 | L f d E rt rä au en e ge |
8 5 5 |
0 | 8 5 5 |
>1 0 0 ,0 |
| 3 | vi si b h P sü ro on er sc us s |
5. 1 42 |
7. 0 0 5 |
-1 .8 6 3 |
-2 6 ,6 |
| 4. | Ü b h F i h äf te er sc us s au s na nz ge sc n |
1 0 2 .9 71 |
3 7. 3 49 |
6 5. 62 2 |
17 5 ,7 |
| 5. | ( ) R oh 1 2 3 4 tr er a g + + + |
1 0 7. 9 4 4 |
4 4. 8 0 9 |
6 3 .1 3 5 |
1 4 0 ,9 |
| 6. | P l f d er so na au an w |
2 4. 8 3 5 |
6. 5 0 3 |
1 8 .3 3 2 |
2 8 1 ,9 |
| 7. | A nd V al f d tu er e er w n gs au w en un ge n |
5. 1 6 3 |
1. 49 8 |
3 .6 6 5 |
2 44 ,7 |
| 8 | b h i b uG A B sc re un ge n |
2 1 5 |
12 2 |
9 3 |
7 6 ,2 |
| 9 | ( ) V al tu f d 6 7 8 er w n gs au w an + + |
3 0 .2 1 3 |
8 .1 2 3 |
2 2 .0 9 0 |
2 71 ,9 |
| 1 0 |
( ) T ei l b ri eb b ni 5 ./ . 9 et se r ge s |
77 .7 3 1 |
3 6. 6 8 6 |
41 .0 4 5 |
11 1 ,9 |
| 11 | S al d S i A uf d n/ E st rt rä o on ge en un ge ge w |
3 .2 57 |
1 6 6 |
3 .0 9 1 |
8 62 ,0 1. |
| 12 | i si k R ov or so r ge |
3 .0 9 3 |
-5 1 |
3 .1 4 4 |
6. 1 6 4 ,7 |
| 1 3 |
( ./ ) S st i E b ni 11 . 1 2 on ge s r ge s |
1 6 4 |
2 17 |
-5 3 |
-2 4 ,4 |
| 1 4. |
( ) B et ri eb b ni 1 0 1 3 se r ge s + |
77 .8 9 5 |
3 6. 9 0 3 |
4 0 .9 9 2 |
11 1 ,1 |
| 1 5. |
S te ue rn |
41 .1 3 0 |
2 0 .1 47 |
2 0 .9 8 3 |
1 0 4 ,1 |
| 1 6. |
( ) P i od i ./ 1 4 . 1 5 er en ge nn w |
3 6. 7 6 5 |
1 6. 7 5 6 |
2 0 .0 0 9 |
9 11 ,4 |
K ONZERN - B ILANZ ZUM 31.03.2000
QB 1-00 internet 06.06.2000 14:58 Uhr Seite 11
| A k ti va |
3 1. 0 3 .2 0 0 0 |
3 1. 0 3 .1 9 9 9 |
V än d er er un ge n |
|
|---|---|---|---|---|
| W T |
W T |
W T |
% | |
| B ar re se rv e |
1 | 0 | 1 | 0 ,0 |
| F d K d i ti ti tu te or er un ge n an re ns |
8 8 .9 9 9 |
8 3 .5 19 |
5. 4 8 0 |
6 ,6 |
| F d K d or er un ge n an un en |
1 5 0 |
12 7 |
2 3 |
1 8 ,1 |
| S ch ul d ch i b nd . f zi l . W tv ve rs re . a es er ns er . u |
pi t pa er e |
3 1 4 |
3 0 8 |
6 |
| A k ti nd i ch t f zi l i ch W tv t en u . a . n es er ns e er |
pi 2 0 3 .6 2 0 pa er e |
8 2 .6 41 |
12 0 .9 79 |
1 4 6 ,4 |
| ei l i ei l b d B et A nt . U nt gu n ge n u. e an v er un |
h 6. 8 47 er ne m en |
9 .9 4 6 |
-3 .0 9 9 |
-3 1 ,2 |
| T uh d ö re an ve rm ge n |
4. 4 5 0 |
1. 6 8 7 |
2 .7 6 3 |
1 6 3 ,8 |
| S h l d i at i el l A nl ac an a ge n un m m er e a ge w er |
te 2 .8 0 9 |
1. 9 3 8 |
8 71 |
4 4 ,9 |
| S i A k ti st on ge va |
2 2 .8 7 5 |
49 8 7. |
3 1 5. 77 |
2 0 5 ,1 |
| S k ti A um m e va |
3 3 0 .0 6 5 |
1 8 7. 6 64 |
14 2 .4 0 1 |
7 5 ,9 |
| P si as va |
3 1. 0 3 .2 0 0 0 |
3 1. 0 3 .1 9 9 9 |
V än d er er un n |
|
| ge |
| W T |
W T |
W T |
% | |
|---|---|---|---|---|
| b i nd l i ch k ei b d i ti ti V te nü K tu te er n er re ns n |
47 .6 8 2 |
0 | 47 .6 8 2 |
1 0 0 |
| ge ge V b i nd l i ch k ei nü b K d te er n ge ge er un en |
0 | 0 | 0 | > 0 |
| T uh d rb i nd l i ch k ei te re an ve n |
4. 4 5 0 |
0 | 4. 4 5 0 |
1 0 0 > |
| R ck el l ü st un ge n |
3 4 0 .0 7 |
57 .7 6 5 |
72 8 -1 7. |
-3 0 ,7 |
| S i V b i nd l i ch k ei st te on ge er n |
41 .0 2 7 |
2 .3 1 6 |
3 8 .7 11 |
1 67 1 ,5 |
| i nk pi l E ta ge a |
19 6. 8 69 |
12 7. 5 8 3 |
69 .2 8 6 |
54 ,3 |
| S P si um m e as va |
3 3 0 .0 6 5 |
1 8 7. 6 6 4 |
1 42 .4 0 1 |
7 5 ,9 |
1,9
A USBLICK
Auch in 2000 läßt uns die Geschäftsentwicklung der ersten drei Monate ausgesprochen optimistisch auf den Erfolg des Gesamtjahres blicken. Selbst wenn das Tempo der Ergebnissteigerung nicht in dem Maße fortgeführt wird, rechnen wir auch in einem anhaltend volatilen Börsenumfeld erneut mit einem Rekordergebnis für den Konzern.
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