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Baader Bank AG AGM Information 2011

Jun 30, 2011

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AGM Information

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Hauptversammlung der Baader Bank AG, München, 30. Juni 2011

Redetext Uto Baader, Vorsitzender des Vorstands

Sehr geehrte Aktionäre der Baader Bank,

sehr geehrte Damen und Herren,

willkommen zu unserer diesjährigen Hauptversammlung. Es gibt Gutes und Kritisches zu berichten. Die Flutung der Märkte mit Liquidität hat immerhin dazu beigetragen, dass 2010 nicht nur für deutsche Aktien unterm Strich ein gutes Jahr geworden ist. So kletterte der Deutsche Aktienindex DAX im Jahresvergleich um 16,1 % auf 6.914 Punkte. Der MDAX schloss das Jahr mit 10.128 Punkten ab, was einem Plus von 34,9 % entspricht. Der Anleihenindex REXP lag Ende 2010 bei 390,7 Punkten oder plus 4,0 %. Ist diese Krise also schon vorüber?

Drei Themen möchte ich im Folgenden vertiefen:

• Als Erstes möchte ich Ihnen von unserem Start ins neue Geschäftsjahr berichten.

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  • Als Zweites trage ich meinen Rechenschaftsbericht zum Jahr 2010 vor. Dabei werde ich weniger auf die Details des Zahlenkranzes eingehen. Diese entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Geschäftsbericht. Stattdessen werde ich mich auf einige Eckdaten, die strategischen Weichenstellungen und verschiedene Investitionen konzentrieren, kurzum: auf das Perspektivgebende sowie auf strukturelle Veränderungen, die wir im letzten Geschäftsjahr gesehen haben.
  • Als Drittes stelle ich Ihnen unsere strategischen Planungen für dieses und die folgenden Jahre vor.

Zum Abschluss soll eine Betrachtung der Weltwirtschaft und der Weltkapitalmärkte nicht fehlen, in der ich nicht zuletzt zu der Frage, ob diese Krise denn schon vorbei ist, Stellung nehme.

Meine Damen und Herren,

zunächst also zu den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres.

Ab diesem Geschäftsjahr haben wir die Rechnungslegung für den Konzernabschluss von IFRS (International Financial Reporting Standards)

zurück auf HGB (Handelsgesetzbuch) umgestellt. Voraussetzung dafür war der Wechsel vom regulierten Markt in den Freiverkehr. So wird seit 31.03.2010 die Preisfeststellung der Baader-Aktie im Marktsegment m:access der Börse München vorgenommen. Wir unterliegen seither nicht mehr den Regularien des Marktsegments Prime Standard der Börse Frankfurt. Die Aktie wird weiterhin an allen deutschen Börsen gehandelt.

Die Umstellung auf HGB hat zu einigen Sprüngen in den Zahlenreihen geführt, die der Erläuterung bedürfen. Um der besseren Vergleichbarkeit Willen haben wir im ersten Quartalsbericht 2011 alle dargestellten Geschäftsjahres- und Vorjahreszahlen nach den Vorschriften des HGB ermittelt.

Die Gründe für diese Umstellung liegen auf der Hand: Die Baader Bank hat in erster Linie deutsche Aktionäre. IFRS ist für diese kein Entscheidungskriterium für ihre Geldanlage. IFRS ist zudem deutlich komplexer als das HGB und damit auch teurer in der Umsetzung.

Im 1. Quartal des laufenden Jahres konnten wir das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit 5,0 Millionen Euro annähernd auf

Vorjahresniveau (5,9 Millionen Euro) halten – beides jetzt nach HGB verglichen. Der Rückgang des Ergebnisses nach Steuern auf 4,2 von 10,8 Millionen Euro ist in dem außerordentlichen Ergebnis von 6,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum begründet, das auf die Erstanwendung des so genannten BilMoG, des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes, zurückzuführen war.

Im Angesicht der Krisen sind wir bisher mit der Entwicklung zufrieden. Schließlich ist es uns gelungen, das Handelsergebnis auf 20,3 Millionen Euro von 16,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zu erhöhen. Hier kam uns die gestiegene Schwankungsbreite an den Kapitalmärkten zugute. Das Provisionsergebnis bewegte sich mit 9,5 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Bedingt durch den kräftigen Ausbau des Geschäftsfeldes Kunden & Produkte – darauf komme ich später noch ausführlich zu sprechen – stieg der Verwaltungsaufwand auf 26,4 Millionen Euro im Vergleich zu 22,9 Millionen im Vorjahresquartal.

Aufgrund der Umstellung der Bilanzierung von IFRS auf HGB wird zum 1. Quartal 2011 im Konzern ein deutlich niedrigeres Eigenkapital in Höhe von 114,0 Millionen Euro (31.12.2010: 174,0 Millionen Euro) ausgewiesen. Der Rückgang ist vor allem auf drei Aspekte zurückzuführen.

Gemäß § 340e Abs. 4 HGB haben von nun an Kreditinstitute einen Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken" zu bilden, der jährlich mit mindestens 10% des aus dem Handelsbestand erzielten Nettoertrags zu dotieren ist, bis mindestens 50% des Durchschnittswerts der vergangenen fünf Jahre erreicht ist. Diesen Sonderposten hat die Baader Bank wegen ihrer komfortablen Eigenkapitalausstattung mit 36,0 Millionen Euro bereits über die gesetzlich geforderte Höhe hinaus dotiert. Letztlich stellt der Sonderposten eine Umwandlung von Gewinnrücklagen dar. Laut HGB ist diese Position nicht Bestandteil des Eigenkapitals, wird aber aufsichtsrechtlich gleichwohl als Kernkapital angesehen.

Im IFRS-Abschluss zum 31.12.2010 wurde noch eine Steuer-Forderung aus Verlustvorträgen von 14,0 Millionen Euro ausgewiesen. Im HGB-Abschluss hat man das Recht zu wählen, ob man diese Position

ausweisen will oder nicht. Wir haben auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. Das hat den Vorteil, dass in den Abschlüssen der kommenden Jahre nur der tatsächliche Steueraufwand ausgewiesen wird.

Nach IFRS dürfen entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte nicht planmäßig abgeschrieben werden. Dies ist aber nach HGB erforderlich. Daraus ergibt sich eine einmalige Belastung des Eigenkapitals von 8,6 Millionen Euro, weil wir diesen Betrag in unseren HGB-Bilanzen in den vergangenen Jahren bereits abgeschrieben haben. Die Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte werden das Vorsteuerergebnis künftig mit jährlich rund 2 Millionen Euro belasten.

Das ausgewiesene Ergebnis je Aktie betrug im 1. Quartal 2011 9 Cent gegenüber 23 Cent im Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis lag jedoch auf Vorjahreshöhe. Im Konzern erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter per 31.3.2011 auf 400. Das entspricht einem Personalaufbau um 47 Mitarbeiter gegenüber dem 31. März 2010.

Meine Damen und Herren,

mit diesem Jahresauftakt knüpfen wir nahtlos an das ordentliche Ergebnis des Vorjahres an, über das ich nun kurz Bericht erstatten möchte. Dabei ist es mir wichtig hervorzuheben: In diesen Zahlen sind erhebliche Investitionsanstrengungen enthalten.

Insgesamt stiegen zwar die Orderbuchumsätze an allen deutschen Wertpapierbörsen um 13 % auf 1,48 Billionen Euro. An den intermediärgestützten Börsen in Deutschland gingen die Volumina allerdings – vor allem wegen der Abstinenz der Privatanleger – um 4% auf 240 Milliarden Euro zurück.

Dass die Baader Bank weiterhin eine aktive Rolle in der Branchenkonsolidierung spielt, machten im Jahr 2010 vor allem zwei Transaktionen deutlich. So haben wir mit Wirkung vom 1. Juni 2010 die Joachim Grützner Börsenmakler GmbH in Frankfurt übernommen.

Außerdem war die Baader Bank im November 2010 mit der Bid & Ask Financial Services mbH (Nürnberg), der Hordoff GmbH (Frankfurt) und der Mercurius Handelsbank GmbH (Frankfurt) überein gekommen, mit dem

Start des Xetra-Spezialistenmodells am 23. Mai 2011 sämtliche 120 Orderbücher dieser drei Skontroführergesellschaften zu übernehmen. Dieser Schritt ist inzwischen, wie kürzlich gemeldet, vollzogen worden.

Wir haben im vergangenen Jahr unsere führenden Positionen in der Skontroführung an den Börsen München und Berlin klar behauptet. Auch an der Börse Düsseldorf ist es uns gelungen, die Position zu festigen. Dort sind wir im Rentenhandel führend. An der Börse Stuttgart betreuen wir weiterhin erfolgreich den Handel sämtlicher Auslandsaktien und Genussscheine.

Im Handel mit verbrieften Derivaten an der Zertifikate-Börse Scoach in Frankfurt haben wir zwar leicht Marktanteile verloren, halten aber weiterhin die führende Position unter den dort agierenden Spezialisten. Positiv ist zu sehen, dass seit Herbst das Trauma der Lehman-Pleite überwunden scheint, was zu anziehenden Umsätzen bei Zertifikaten geführt hat. Die Emissionstätigkeit hat in diesem Bereich zu ihrer alten Stärke zurückgefunden.

Allgemein ist zu beobachten, dass der Anteil des börslichen Handels am globalen Gesamtumsatz von Wertpapieren rückläufig ist. Darauf müssen wir mit neuen Ansätzen reagieren.

Dem Rentenhandel der Baader Bank ist es gelungen, vor dem Hintergrund einschneidender Entwicklungen an den Weltfinanzmärkten das Jahr 2010 erfolgreich zu bestehen. Das gilt sowohl für die Skontroführung als auch für das institutionelle Geschäft.

Mit der S.A.G. Solarstrom AG wurde erstmals in der Firmengeschichte die Neuemission einer reinen Anleihe begleitet. Die Anleihe konnte vollständig am Markt platziert werden.

Zum Ende des Jahres 2010 betreute die Baader Bank 15.337 (Vorjahr: 14.256) Aktienskontren. Auf verbriefte Derivate wie Optionsscheine, Zertifikate oder ETFs entfielen 337.734 (Vorjahr: 260.741) Skontren, auf Renten und Genussscheine 21.490 (Vorjahr: 18.496) und auf aktiv gemanagte Fonds 6.144 (Vorjahr: 5.697) Skontren. Damit haben wir zum 31.12.2010 insgesamt 380.705 Orderbücher betreut, was gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von 27,2 % entspricht.

Hierzu ist freilich eine Erläuterung wichtig. Vor einigen Jahren war der damalige Ausbau insbesondere unserer Aktienskontren ein guter Hinweis auf unsere zukünftige Ertragskraft. Heute liegt der Schwerpunkt des Zuwachses auf Zertifikate-Skontren. Der damit verbundene Handel ist in der Regel gering. Der Ertragszuwachs durch die Flut von Zertifikateskontren ist unterdurchschnittlich und fällt in der Summe nicht sehr ins Gewicht.

Der Zukauf der 120 Aktienskontren, über den ich berichtet habe, ist vor diesem Hintergrund geschäftlich von größerer Bedeutung als der Ausbau der Zertifikateskontren um weitere hundertzwanzigtausend Stück. Getrieben vor allem durch die weitere Zunahme der Zertifikateskontren ist die Zahl der von uns betreuten Skontren mittlerweile auf knapp 500.000 gestiegen.

Über die Skontroführung hinaus hat die Baader Bank im Jahr 2010 das außerbörsliche Market Making aufgebaut:

• So konnte die DAB Bank als Partner für den Handel mit 2.800 Fonds gewonnen werden.

• Weitere Partnerschaften wurden 2010 mit maxblue, dem Onlinebroker der Deutschen Bank, und mit dem S Broker, dem zentralen Online Broker im Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe, begründet. Die Kunden dieser Onlinebanken können mittlerweile 2.700 Aktien, 3.000 Investmentfonds, 430 ETFs und 700 Anleihen direkt mit uns handeln.

Weitere Kooperationen dieser Art haben wir 2011 angebahnt. So ist die Targobank, für deren Kunden wir dasselbe Angebot zur Verfügung stellen, in diesem Jahr bereits hinzugekommen. Dies ist ein Teil unserer Antwort auf die Abwanderung von Wertpapierhandelsumsätzen von den regulären Börsenplätzen.

Wir sind außerdem eine strategische Partnerschaft mit dem Finanzdienstleister Assenagon und dem ETF-Broker Crossflow eingegangen, in dessen Rahmen wir als Market Maker für Exchange Traded Funds (ETFs) agieren.

Meine Damen und Herren,

die wichtigste Investition des vergangenen Jahres ist der strukturelle Aufbau unseres Researchs sowie der damit verbundenen Beratungsleistungen für Emittenten und institutionelle Anleger. Unser Weg führt weiterhin in Richtung einer spezialisierten Investmentbank mit immer breiterer Aufstellung.

Unser derzeit fünfköpfiges Analystenteam bearbeitet die Sektoren Maschinenbau, Einzelhandel und Nahrungsmittel, Immobilien, Energie und Versorgung, Baugewerbe sowie das Thema Aktienstrategie. Unser Fokus liegt dabei auf deutschen und österreichischen Aktien im globalen Kontext.

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit bitte einen Augenblick auf die Folie hinter mir.

Unsere bisherige Aufstellung kannte vor allem den Schwerpunkt Skontroführung. Dieses Geschäftsfeld haben wir über die Jahre zunächst einmal vertieft und verbreitert: Vom Aktienhandel national und international über den Renten- bis schließlich zum Derivate- und Fondshandel.

Dabei sind wir sowohl als Liquidität spendende Spezialisten an verschiedenen Börsenplätzen, wie als Market Maker im Direktgeschäft für verschiedene Banken tätig.

Wie Sie wissen, haben wir im vergangenen Jahr rund 40 Mitarbeiter eingestellt, die es uns heute erlauben, in einem für unsere Verhältnisse großen Schritt das zweite Bein unseres Geschäftsmodells zu stärken: Kunden & Produkte.

Die Kapitalmarktdienstleistungen, die diese Folie zeigt, sind an sich für uns nichts Neues. Wir erbringen sie für Unternehmen schon seit Langem. Allerdings haben durch den personellen Ausbau zwei wesentliche Entwicklungen eingesetzt: Erstens haben wir die Palette der betreuten Unternehmen vom Micro- und Small-Cap-Segment in den Bereich der Mid-Caps erweitert. Vor allem aber haben wir uns durch den Aufbau eines eigenen Researchs die Möglichkeit erschlossen,

Kapitalmarktdienstleistungen auch für namhafte institutionelle Kunden zu erbringen. Sprich: Wir können Aktien unmittelbar bei Institutionellen platzieren, und wir erhalten Großorder unterschiedlichsten Charakters aus dem Institutionellen Bereich.

Außerdem nehmen wir seit Neuestem als Corporate Broker Aufgaben wie die des Designated Sponsors wahr, womit laufend die börsliche Präsenz und Performance von Mittelständlern unterstützt wird.

Diese Aufbau-Investitionen drücken kurzfristig auf den Ertrag, keine Frage. Investitionen von Banken in neues Geschäft haben stets viel zu tun mit der Investition in Köpfe.

Unser Anspruch ist dabei:

Wir wollen eine führende Position bei der Betreuung von Kapitalmaßnahmen von kleinen und mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie im institutionellen Geschäft erobern.

Meine Damen und Herren,

insgesamt ist der Jahresüberschuss der Baader Bank im vergangenen Jahr – vor Anteilen konzernfremder Gesellschafter – leicht um 11% auf nunmehr 16,6 Millionen Euro nach Steuern zurückgegangen. Das ist kein berauschendes Ergebnis, aber wir sind damit dennoch zufrieden, weil wir

uns damit trotz forcierter Investitionen auf einem sehr ordentlichen Ertragsniveau halten konnten.

Das Ergebnis pro Aktie betrug im Berichtsjahr 36 Cent nach 40 Cent im Vorjahr. Auf dieser Basis schlagen wir der Hauptversammlung eine Dividendenausschüttung von 12 Cent vor, was wiederum einem Drittel entspricht. Die Kontinuität unserer Dividendenpolitik bleibt also gewahrt. Da die Ausschüttung aus dem steuerlichen Einlagenkonto erfolgen soll, ist sie ertragsteuerfrei.

Wichtig für die Bewertung der Zahlen ist, dass in diesen Werten schon Kosten für den Ausbau unseres Kapitalmarktgeschäfts verarbeitet sind.

In der Tendenz ist ferner eine Betrachtung wichtig: Über die letzten Jahre wurde deutlich, dass der Druck auf unsere Gebühren im Wertpapierhandel weiter anhält: immer mehr Leistung zu sinkenden Kosten anbieten zu müssen.

Wir konnten dem bislang stets durch den Aufbau neuer Geschäftsfelder, durch aktive Konsolidierungsmaßnahmen in Form von Übernahmen und

durch Rationalisierung im Bereich IT erfolgreich begegnen. Vor diesem Hintergrund erklären sich stets unsere anhaltend hohen IT-Investitionen sowie die sukzessive Ausdehnung unseres Geschäftes.

Die Erläuterung der Einzelpositionen unserer Gewinn- und Verlustrechnung entnehmen Sie bitte dem Geschäftsbericht. Auch mit einer Einzelbetrachtung unserer Bilanzpositionen möchte ich Sie an dieser Stelle nicht beanspruchen.

Unsere Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um 222,7 Millionen Euro oder 50,6 % auf 662,5 Millionen Euro gestiegen. Sie ist allerdings stark schwankend, insbesondere rund um Bilanz- und Zwischenbilanztage herum. Sie stellt deshalb für uns auch keine wichtige Steuerungsgröße dar.

Wichtig sind nur zwei Dinge: Wir verfügen mit einer Eigenkapitalquote von über 20% über eine für eine Bank außerordentlich komfortable Eigenkapitalausstattung, die uns krisenfest, entscheidungs- und investitionsfähig sowie bonitätsstark sein und bleiben lässt!

Unsere Zahlungsfähigkeit war im Berichtszeitraum dementsprechend – wie immer schon – gewährleistet. Saldiert ergab sich zum Bilanzstichtag 31.12.2010 ein bilanzieller Liquiditätsüberschuss von 274,4 Millionen Euro (Vorjahr: 188,9 Millionen Euro).

Wie in jedem Jahr, so ist auch dieses Ergebnis nicht denkbar ohne das loyale, hohe Engagement unserer Mitarbeiter. Sie sind der entscheidende Faktor in unserer Erfolgsbilanz.

Ich möchte mich im Namen aller Aktionäre und des Vorstands sehr herzlich bei unseren Mitarbeitern für das sehr ordentliche Ergebnis 2010, vor allem aber für die viele Mühe, die einmal mehr dahinter gestanden hat, bedanken.

Meine Damen und Herren,

warum erschließen wir mit einiger Anstrengung das neue Geschäftsfeld Kunden & Produkte, also Kapitalmarkttransaktionen für Institutionelle Investoren und Unternehmen?

Wir wollen Wachstumsperspektiven gewinnen, indem wir ein weiteres starkes Standbein ausbauen. Ziel ist es, mit diesem zweiten Standbein bis in etwa fünf Jahren die Hälfte der Erträge unseres Hauses zu generieren.

Das ist ehrgeizig – wir sind schließlich nicht die Einzigen im Markt, die hier um die Kunden buhlen. Doch wir sehen unsere Ausgangsposition als günstig an: Die Baader Bank ist Deutschlands einzige börsengehandelte, familiengeführte Investmentbank. Damit vereinen wir eine Art genetischen Mittelstandsbezug mit den Möglichkeiten des Kapitalmarkts, für die wir ebenfalls stehen.

Erste Erfolge der neuen Struktur zeichnen sich bereits ab. So sind wir bei der Begleitung von Börsengängen im 1. Quartal besser als erwartet aus den Startlöchern gekommen. Ursprünglich hatten wir in unseren Planungen keinen einzigen Börsengang für 2011 vorgesehen. Doch zum jetzigen Stand können wir bereits auf zwei IPOs zurückblicken.

Im April erfolgte im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse die von uns als Konsortialführer begleitete Erstnotiz der Datron AG, eines Anbieters von innovativen CNC-Fräsmaschinen, von Dentalfräsmaschinen

sowie Dosiermaschinen, mit Sitz in Mühltal bei Darmstadt. Im gleichen Monat führten wir als Global Coordinator und Sole Bookrunner die Kapitalerhöhung des Automobilzulieferers Grammer AG in Amberg durch.

Ebenso waren wir bei dem etwas öffentlichkeitswirksameren IPO des Formel-1-Rennstalls Williams Grand Prix Holdings PLC als Bookrunner für Deutschland dabei. Die Erstnotiz von Williams erfolgte am 2. März 2011. Eine für uns besondere Premiere konnten wir bereits im November 2010 feiern. Seinerzeit haben wir erstmals die Neuemission einer reinen Anleihe begleitet. Es handelte sich um einen Straight Bond der S.A.G. Solarstrom AG mit einem Emissionsvolumen von 25 Millionen Euro, die vollständig am Markt platziert werden konnten.

Unterm Strich spiegelt der Ausbau des Vorstandsressorts Kunden & Produkte den Wandel der Baader Bank vom führenden Spezialisten im Wertpapierhandel zu einer modernen Investmentbank schon heute wider.

Die Wurzeln dieser Strategie reichen bis ins Jahr 1993 zurück, als wir mit der Aufnahme der Emissionsbegleitung erstmals unsere Geschäftstätigkeit über die Skontroführung hinaus ausgedehnt haben.

Der nunmehr vollzogene Ausbau des Bereichs Kunden & Produkte ist für uns wie eine Frischzellenkur. Die alte Baader Wertpapierhandelsbank war eine Börsenmaklerfirma. Die neue Baader Bank ist eine Investmentbank.

In engem Zusammenhang damit steht auch unser Projekt "Baader Markets TV". Seit Anfang des Monats macht die Baader Bank auch Fernsehen, und zwar beim DAF Deutsches Anlegerfernsehen. Börsentäglich von 10:25 bis 10:30 Uhr stehen die Experten der Baader Bank in Interviews zu den aktuellen Trends an den Kapitalmärkten Rede und Antwort. Zur Entscheidung, hier mit dem DAF zusammenzuarbeiten, hat auch der Umstand beigetragen, dass dieses ehemals ausschließlich über das Internet verbreitete Programm inzwischen nicht nur über Astra digital, sondern auch über die Kabelnetze von Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen empfangbar ist. Leider bisher nicht in Bayern.

Wer "Baader Markets TV" verpasst, findet die Sendungen jederzeit in den Internet-Mediatheken von Baadermarkets und dem DAF.

Eine weitere Maßnahme, mit der wir zumindest am Finanzplatz Frankfurt sichtbarer geworden sind, sind unsere neuen Räumlichkeiten – die sich an einer Adresse befinden, wie sie passender nicht sein könnte: in der Börsenstraße 1, schräg vis-à-vis der Frankfurter Wertpapierbörse, wo uns seit 21. Februar auf 1.700 Quadratmetern moderne Arbeitsplätze für rund 100 Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Unser dortiger Handelssaal ist mit 400 Quadratmetern noch etwas größer als der im Stammhaus Unterschleißheim (340 Quadratmeter).

Doch es ist nicht nur der äußere Schein, der den Wert dieses Standorts für uns ausmacht. Entscheidend ist vor allem die innovative Technik, die hinter allem steckt. Wir haben die Börsenstraße 1 an zwei redundante Netzwerkprovider angebunden. Diese Anbindung erfolgt über eine 1- Gigabit/Sekunde-Leitung an die Börse und zu unserer Zentrale in Unterschleißheim, so dass die Börsenstraße 1 in Frankfurt für uns zu einem wichtigen IT-Standort geworden ist.

Und auch an unserem Stammsitz bewegt sich etwas. Wir planen in Unterschleißheim einen Anbau, der aufgrund unserer Expansionsstrategie der vergangenen Jahre dringend erforderlich geworden ist. Nachdem wir

im September 2002 mit damals 75 Mitarbeitern eingezogen waren, hat sich die Zahl der in Unterschleißheim Beschäftigten auf aktuell 276 erhöht. Daher werden wir unsere Zentrale erweitern. Vor wenigen Wochen hat der Bau begonnen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2012 geplant.

Eine an der Frankfurter Wertpapierbörse anstehende Änderung, die wir nach Kräften unterstützt haben, hat in den vergangenen Monaten ihre Schatten weit voraus geworfen. Die Rede ist von der Migration der Frankfurter Wertpapierbörse von dem bisherigen Orderrouting- und Handelssystem Xontro auf die Xetra 2-Plattform zum 23. Mai 2011.

Mit diesem Schritt hat die Börse das hohe technische Niveau und die europäische Vernetzung der Handelsplattform Xetra mit der Dienstleistung der Spezialisten zusammengefügt und vereint damit das Beste aus zwei Welten. Die Intermediäre, die bisher Skontroführer hießen und nun Spezialisten genannt werden, blieben dabei erhalten und werden das bekannte Bild von den weißen Rondellen der Frankfurter Wertpapierbörse weiter prägen. Das so genannte Parkett wurde also nicht abgeschafft, wie es verschiedentlich fälschlicherweise kolportiert worden war.

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Die Skontroführer heißen eben nur anders, nämlich "Spezialisten", die dem Markt ausreichend Liquidität zur Verfügung stellen müssen. Wir liefern damit weiterhin das Schmieröl für den Markt und sorgen für einen fairen und liquiden Handel. Die Bezeichnung ist übrigens der an der New York Stock Exchange tätigen Akteure entlehnt, die dort "Specialists" heißen. Das passt also schon namentlich zusammen, wenn der Anschluss der Deutschen Börse an die NYSE Euronext wie geplant gelingen sollte.

Wir rechnen jedenfalls damit, dass sich die Konsolidierung der Maklerbranche durch die Einführung des Xetra-Spezialistenmodells weiter beschleunigen wird – ein Prozess, von dem wir – wie in den vergangenen Jahren – weiter zu profitieren hoffen.

Insbesondere kleinere Häuser werden Schwierigkeiten bekommen, mit der Entwicklung Schritt zu halten. Der Grund liegt darin, dass die Geschäfte der Spezialisten künftig aus regulatorischen Gründen mit deutlich mehr Eigenkapital unterlegt werden müssen, als dies bisher bei der Skontroführung der Fall war. Außerdem sind die Leistungsanforderungen der Frankfurter Wertpapierbörse ohne eine hochmoderne IT schwer zu erbringen. Gerade bei der IT besteht bei einigen Wettbewerbern

Nachholbedarf. Nicht umsonst investieren wir Jahr für Jahr einen Millionenbetrag in unsere Informationstechnologie. Wir gehen davon aus, dass sich die Zahl der 15 Skontroführer durch Übernahmen und Zusammenschlüsse in kurzer Zeit auf unter zehn reduzieren wird.

Meine Damen und Herren,

ich komme zum Schluss. Wir befinden uns in einer Zeit, in der viele die Finanzkrise und deren Auswirkungen längst aus den Augen verloren haben. Das Jahr 2010 stand im Zeichen eines hohen Wirtschaftswachstums von 3,6 Prozent, mit dem sich die deutsche Volkswirtschaft aus der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg herausgearbeitet hat.

Doch diese Entwicklung ging einher mit einem Rekordfinanzierungsdefizit des Staatssektors in der Bundesrepublik von 88,6 Milliarden Euro – und rekordhohen Steuereinnahmen. Die Notenbanken und die Europäische Union haben beispiellose Maßnahmen zur Fortführung der Schuldenkrise in Europa, - ja, ich meine Fortführung und sogar Vertiefung, nicht etwa Lösung oder Begrenzung der Schuldenkrise – ergriffen, und tun es immer noch. Unter anderem ist hier zu erwähnen der Aufbau einer weiteren

möglichen Verschuldung in Höhe von 750 Milliarden Euro, die gerne als "Rettungsschirm" bezeichnet werden.

Also, diese Krise ist längst nicht vorbei, wir schreiben vielmehr deren viertes Jahr. Und ich wage die Behauptung: Sie wird uns mindestens weitere vier Jahre, wahrscheinlich noch länger begleiten. Denn diese Krise ist keine der Spekulanten oder des Euro. Sondern sie ist eine systemische Krise der Politik. Die Politik hat immense Schuldentürme in Europa aufgebaut als Folge einer falsch verstandenen keynesianischen Theorie. Und sie hat die regulatorischen Anforderungen an die Banken mit den falschen Anreizen versehen.

Die Politik hat in die Europäische Union sowie in die Eurozone zu schnell zu viele Länder aufgenommen. Griechenland ist mit Tricksereien und durch betrügerische Falschangaben in den Euroverbund aufgenommen worden. Wir wissen aber heute: Die Politiker waren sich dessen bewusst, die EZB und Eurostat ebenfalls. Doch der politische Wille war dominant. Den Preis dafür zahlen wir heute.

Ich habe keine grundsätzliche Sorge um den Euro, sondern gehe davon aus, dass er uns erhalten bleibt. Aber ich bin der Meinung, dass es das Beste für die Griechen wäre, wenn sie zu ihrer Drachme zurückkehren würden. Aufgrund seiner wirtschaftlichen, sozialen und administrativen Schwächen wird es Griechenland nicht schaffen, auf derselben Ebene wie Deutschland auf den Märkten zu konkurrieren.

Es wäre das Beste für Griechenland, wenn es seine Wettbewerbsfähigkeit durch Abwertung einer eigenen Währung zurückerwerben würde. Griechenland sollte wieder die Hoheit über die eigene Geld- und Währungspolitik bekommen. Allein mit Transfers wird das Land nicht zu halten sein. Denken Sie immer daran: Jede Hilfe für den Schwachen ist eine Schwächung des Starken. Am Ende bekommt man nicht mehr Starke, sondern mehr Schwache. Transfers bergen die Gefahr einer allgemeinen Abwärtsspirale in sich – wie wir gerade eindrucksvoll sehen können.

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Politik verstärkt als Mitspieler und nicht als Schiedsrichter ins Marktgeschehen eingegriffen. Es wurden Rahmenbedingungen gesetzt, die enorme Fehlanreize ausgelöst haben.

Die Abkommen Basel I und Basel II sind zugleich Spiegelbild und eine der Hauptursachen der Schuldenkrise. Die so genannten Regeln zur risikogewichteten Eigenkapitalhinterlegung von Bankaktiva haben eine verheerende Wirkung entfaltet. Auch in den jüngsten Regeln von Basel III werden Staatsschulden ohne Ansehen guter Bonität weiterhin als risikolos bewertet. Für sie ist einheitlich eine Eigenkapitalhinterlegung von Null verlangt. Kein Wunder also, dass Banken besonders gern ihr Geld in Staatspapieren anlegen. Sie können praktisch kostenlos ihre Bilanz verlängern und Erträge erwirtschaften. Dumm nur, dass sich nun erweist, dass diese regulatorischen Nullrisiken im Markt ganz anders bewertet werden. Glauben Sie wirklich, dass eine Anleihe von BMW eine schlechtere Bonität haben sollte als eine von Griechenland? Niemand glaubt das. Aber regulatorisch war das so. Der staatliche Regulierer bevorzugt gewiss nicht ohne Grund seine eigene Schuldenpolitik. Würde den Banken auferlegt, Eigenkapital tatsächlich risikogewichtet zu hinterlegen, würde eine große Flucht aus Staatsanleihen einsetzen, die Zinsen auf Staatsschulden würden massiv steigen.

Wie gesagt, meine Damen und Herren, wir haben keine Krise des Euro, sondern eine der Politik. Wir benötigen keine so genannten

"Rettungsschirme". Wer glaubt, dass man sich mit Hilfe neuer Schulden aus dem Schuldensumpf herausziehen kann, der glaubt auch, dass sich Baron von Münchhausen einst am eigenen Zopf aus dem Sumpf gezogen hat.

Was würde uns helfen, die Krise zu beenden und auf einen Pfad nachhaltiger wirtschaftlicher Prosperität zurückzukehren? Schweden, einst Avantgarde des westlichen Sozialismus, hat es uns vorgemacht. Die sozialistischen Politiker Schwedens haben bis Anfang der Neunzigerjahre versucht, aus dem einstigen Juwel der europäischen Industrie ein sozialistisches Musterland zu machen. In Schweden lag die Staatsquote Anfang der Neunzigerjahre bei knapp 80 Prozent. Seinerzeit gingen alle schwedischen Banken Pleite und mussten damals vom Staat gerettet werden. Das war die so genannte nordische Bankenkrise.

Schweden ging den Weg vom Kapitalismus zum Sozialismus und wieder zurück zum Kapitalismus. Die Bankenlandschaft Schwedens ist heute wieder gesund und in privaten Händen. Die Staatsquote wurde auf knapp 50% gedrückt. Die Arbeitslosigkeit fällt seit mehr als einem Jahrzehnt. 2010 war nicht etwa Deutschland, sondern Schweden das wachstumsstärkste

Land Europas – mit 5,5% realem Wachstum. Die Schwedische Krone seit Jahren eine der stärksten Währungen Europas. Wie wurde das erreicht? Durch Sozialreformen à là Hartz IV, nur deutlich früher und wesentlich energischer als bei uns, durch Privatisierungen und vor allem durch Steuersenkungen. Das Motto dazu lautete: Arbeit muss sich wieder lohnen! Lasst den Bürgern das Geld! Sie wissen besser damit umzugehen als die Politik.

Meine Damen und Herren,

ich bin ein überzeugter Europäer. Aber ich bin mir sicher: Der Zerfall der EU wird kommen. Und die Eurozone wird aufgespalten. Wann, kann niemand sagen. In zwei Jahren? In zehn Jahren? In 20 Jahren? Aber die Spaltung kommt, wenn wir keine Wende sehen. Was wir jetzt an Konsequenz vermissen lassen, wird uns wieder einholen und noch mehr Kosten und Schmerzen verursachen. Auch Inkonsequenz kennt einen Zinseszinseffekt.

Was bedeutet das nun für Sie? Und was bedeutet das für unser Geschäft? Ich habe darauf keine abschließenden Antworten. Wenn Sie jünger sind, wird Ihre Rente – ob mit 65, 67, 69 oder mehr Jahren - zum Leben nicht

mehr reichen. Sie müssen zusätzlich vorsorgen, und zwar heute. Aber nicht in Riesterrenten, sondern in Sachwerten wie deutschen und ausländischen Aktien. Am besten auch in Aktien aus Ländern, die unsere demographischen und Schuldenprobleme nicht haben.

Wie Sie wissen, leisten wir selbst einen jährlichen bescheidenden Beitrag zur demographischen Entwicklung. Seit 2004 gewährt die Baader Bank bekanntlich ihren Mitarbeitern bei der Geburt eines Kindes eine Sonderzahlung von 10.000,- Euro. Wir freuen uns, dass es 2010, wie im Vorjahr, wieder 17 Mitarbeiter waren, die ein Baby bekommen haben und somit in den Genuss einer solchen Zahlung gekommen sind.

Was unser Unternehmen angeht, werden wir uns weiterhin nach Kräften bemühen, erkennbare Risiken in unser Geschäftsmodell einzuarbeiten.

Wandel, meine Damen und Herren, ist der Name unseres Geschäfts. Die heutige Baader Bank ist mit der aus den 1990er Jahren kaum mehr zu vergleichen. Den genauen Fahrplan von damals bis heute kannten wir nicht. So wenig, wie wir heute den Fahrplan – sagen wir – ins Jahr 2020 kennen.

Unsere Strategie nimmt die Möglichkeiten des Wandels als Entwicklungschancen auf.

Im Kern fußt unsere Strategie nach Außen auf der größtmöglichen Kundenorientierung, nach Innen auf dem Streben nach Exzellenz und Qualität. Diese beiden Kräfte haben unser Geschäft bisher angetrieben, und sie werden es weiter antreiben.

Ich bin jedoch fest überzeugt, dass sich die vor Jahren eingeschlagene Strategie, uns möglichst breit über alle Wertpapierdienstleistungen hinweg aufzustellen, auch künftig auszahlen wird.

Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und wünsche Ihnen eine glückliche Hand bei Ihren persönlichen Vermögensanlagen.