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AXA — Annual Report 2016
Aug 16, 2017
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Annual Report
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Publication
AXA Versicherung Aktiengesellschaft
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
Geschäftsbericht 2016
AXA Versicherung AG
Maßstäbe/neu definiert
Kennzahlen
| AXA Konzern | 2016 | 2015 | 2014 |
|---|---|---|---|
| Konzerneinnahmen (IFRS) | |||
| - in Mio. Euro | 10.708 | 10.594 | 10.465 |
| AXA Versicherung AG | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Beitragseinnahmen brutto | |||
| - in Mio. Euro | 3.913 | 3.819 | 3.818 |
| - Veränderung in Prozent | 2,5 | 2,7 | 2,7 |
| - Selbstbehalt in Prozent | 63,7 | 63,7 | 63,8 |
| Aufwendungen für Versicherungsfälle f. e. R. | |||
| - in Mio. Euro | 1.758 | 1.627 | 1.627 |
| - in Prozent der verdienten Beiträge f. e. R. | 70,3 | 66,8 | 66,8 |
| Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb f. e. R. | |||
| - in Mio. Euro | 566 | 570 | 570 |
| - in Prozent der Beitragseinnahmen f. e. R. | 22,7 | 23,4 | 23,4 |
| Schadenrückstellungen in Prozent der Schadenzahlungen f. e. R. | 387,6 | 385,1 | 385,4 |
| Versicherungstechnische Rückstellungen in Prozent der Beitragseinnahmen f. e. R. | 324,0 | 335,8 | 335,8 |
| Kapitalanlagen in Mio. Euro (inkl. der Depotforderungen) | 9.458 | 9.201 | 9.140 |
| Nettoverzinsung in Prozent (inkl. der Depotforderungen) | 4,1 | 2,7 | 2,7 |
| Ergebnis vor Gewinnabführung in Mio. Euro | 475,3 | 174,5 | 177,9 |
| Gezeichnetes Kapital in Mio. Euro | 164,7 | 164,7 | 164,7 |
| Eigenkapital | |||
| - in Mio. Euro | 243,1 | 643,1 | 609,8 |
| - in Prozent der Beitragseinnahmen f. e. R. | 9,8 | 26,4 | 25,1 |
| Durchschnittliche Zahl der hauptberuflichen Vertreter | 2.652 | 2.817 | 2.817 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
f. e. R. = für eigene Rechnung
Aufsichtsrat
Jacques de Vaucleroy
(bis 30. Juni 2016)
Vorsitzender
Chief Executive Officer for Northern,
Central and Eastern Europe der AXA
Brüssel, Belgien
Dr. Thomas Buberl
(vom 1. Juli 2016 bis 31. Dezember 2016)
Vorsitzender
CEO AXA
La Celle-Saint-Cloud, Frankreich
Paul Evans
(seit 1. Januar 2017)
Vorsitzender
CEO AXA Global Life & Savings and AXA Global Health
Cheltenham, Großbritannien
Patrick Lemoine
stellv. Vorsitzender
Head of Finance AXA Global P&C
Neuilly sur Seine, Frankreich
Andrea Wolf
Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der AXA Konzern AG
Sankt Augustin
Vorstand
Dr. Thomas Buberl
(bis 30. April 2016)
Vorsitzender
Vorstandsvorsitz
Strategie/Personal/Organisation
Dr. Alexander Vollert
(seit 16. September 2016)
Vorsitzender
Vorstandsvorsitz
Strategie/Personal/Organisation
Dr. Andrea van Aubel
Informationstechnologie/Digitalisierung
Thierry Daucourt
P&C Industrie- und Firmenkunden
Jens Hasselbächer
SUHK Privat und Vertrieb
Frank Hüppelshäuser
Schaden/Leistung
Dr. Nils Kaschner
(seit 16. September 2016)
Finanzen
Jens Warkentin
Kunden-, Partner- und Prozess-Service
Etienne Bouas-Laurent
(bis 15. September 2016)
Finanzen
Lagebericht
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Deutsche Wirtschaft wächst im siebten Jahr
Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin in einer guten Verfassung. Die konjunkturelle Lage war auch im Jahr 2016 durch ein solides Wachstum gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von Mitte Januar im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr und stieg damit im siebten Jahr in Folge.
Stützen des inländischen Wirtschaftswachstums waren vor allem die Konsumausgaben. Während die Konsumausgaben der privaten Haushalte preisbereinigt um 2,0 % Zunahmen, erhöhten sich die staatlichen Konsumausgaben sogar um 4,2 %. Ein Grund für diesen kräftigen Anstieg waren die aus der hohen Zuwanderung resultierenden Kosten. Die Investitionen in Anlagen, Gebäude, Maschinen, Geräte und Fahrzeuge stiegen um 2,5 %. Von diesem Anstieg profitierte 2016 besonders der Wohnungsbau.
Für die erneut starke Wirtschaftsleistung sorgten im Jahresdurchschnitt insgesamt 43,5 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland. Das waren nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 429.000 Personen oder 1,0 % mehr als im Jahr zuvor. Dabei glichen eine gesteigerte Erwerbstätigkeitsquote der inländischen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte negative demografische Effekte, die sonst zu einem geringeren Angebot von Arbeitskräften gesorgt hätten, aus. Aufgrund der hohen Zuwanderung ist auch die Bevölkerungszahl stark gestiegen: Das Statistische Bundesamt geht nach einer Schätzung vom Januar 2017 davon aus, dass Ende 2016 etwa 82,8 (Ende 2015: 82,2) Millionen Menschen in Deutschland lebten und damit rund eine halbe Million mehr als im Jahr 2015. Die gute Konjunktur spiegelt sich auch in der günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt wider: Die Zahl der Arbeitslosen ging nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im Jahresdurchschnitt um über 100.000 auf knapp 2,7 Millionen und die Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte auf 6,1 % zurück.
Die Nominallöhne stiegen 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes von Anfang Februar um 2,3 %. Da sich im gleichen Zeitraum die Verbraucherpreise lediglich um 0,5 % erhöhten, verzeichneten die Reallöhne im Berichtsjahr ein starkes Wachstum von 1,8 %. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass im Dezember 2016 deutlich gestiegene Energiepreise für eine sprunghafte Erhöhung der Teuerungsrate auf 1,7 %, verglichen mit dem entsprechenden Monat des Vorjahres, sorgten.
Das Vermögen der privaten Haushalte erhöhte sich in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres um rund 2,5 %: Am Ende des dritten Quartals 2016 belief sich ihr Geldvermögen nach Angaben der Deutschen Bundesbank auf 5.478 Mrd. Euro; das waren 138 Mrd. Euro mehr als am Jahresanfang. Ursache hierfür waren laut Bundesbank vor allem spürbare Bewertungsgewinne bei Aktien und Anteilen an Investmentfonds. Beachtliche 2.097 Mrd. Euro oder 38 % des gesamten Geldvermögens betrafen Ansprüche der privaten Haushalte gegenüber Versicherungs- und Alterssicherungssystemen.
Deutsche Versicherungswirtschaft blieb 2016 stabil
Die deutsche Versicherungswirtschaft hat sich 2016, in einem Jahr mit großen Herausforderungen, insgesamt stabil entwickelt. Bei weiter anhaltenden Niedrigzinsen, sich veränderndem Kundenverhalten, technologischem Wandel und neuen Wettbewerbern aus der Start-up-Szene gelang es ihr, ein leichtes Beitragsplus von 0,2 % zu erzielen. Nach vorläufigen Berechnungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft beliefen sich die Beitragseinnahmen der rund 450 Mitgliedsunternehmen im Jahr 2016 auf insgesamt 194,2 Mrd. Euro. Die Entwicklung lag damit im Rahmen der Erwartungen.
In der weiterhin größten Sparte Lebensversicherungen einschließlich Pensionskassen und Pensionsfonds ging das Beitragsvolumen branchenweit um 2,2 % auf 90,7 Mrd. Euro zurück. Dabei blieben die Einnahmen aus laufenden Beiträgen mit 64,3 Mrd. Euro (-0,5 %) relativ konstant. Im Neugeschäft entscheiden sich immer mehr Kunden für neue Produkte mit abgewandelten Garantieformen.
Die Beitragseinnahmen der privaten Krankenversicherer legten um 1,1 % auf 37,2 Mrd. Euro zu. Davon entfielen 35,0 Mrd. Euro (+1,2 %) auf die Krankenversicherung und unverändert 2,2 Mrd. Euro auf die Pflegeversicherung. Die ausgezahlten Leistungen erhöhten sich um 1,5 % auf 26,3 Mrd. Euro und stiegen damit erneut stärker als die Beitragseinnahmen.
Den stärksten Zuwachs erzielten 2016 die Unternehmen der Schaden- und Unfallversicherung. Sie steigerten ihre Beitragseinnahmen um 2,9 % auf 66,3 Mrd. Euro. Vor allem die beiden größten Zweige Kraftfahrtversicherung (+2,5 %) und Sachversicherungen (+3,7 %) entwickelten sich erfreulich. Deutlich stärker als die Beitragseinnahmen der Sparte nahmen allerdings mit +3,7 % auf 49,9 Mrd. Euro die Leistungen zu. Einer der Gründe hierfür waren mehrere heftige Unwetter im Frühsommer, die innerhalb weniger Tage Schäden von 1,2 Mrd. Euro anrichteten.
Niedrigzinsen, Solvency II-Einführung und Digitalisierung
Neben den anhaltenden Niedrigzinsen beschäftigten im Berichtsjahr vor allem die Themen Solvency II und Digitalisierung die Versicherungsbranche.
Die Niedrigzinspolitik hält nicht nur viele Verbraucher von eigener privater Altersvorsorge ab, sondern stellt auch das Kapitalanlagemanagement der Versicherungsunternehmen vor Herausforderungen. So mussten die deutschen Lebensversicherer die Zinszusatzreserve 2016 um weitere 13 Mrd. Euro auf rund 45 Mrd. Euro erhöhen. Dieses Instrument war in einem anderen Zinsumfeld konzipiert worden, um Zinsgarantien aus älteren Verträgen auch künftig sicherzustellen.
Am 1. Januar 2016 ist das neue europäische Aufsichtsregime Solvency II vollständig in Kraft getreten. Die Richtlinie dient der Harmonisierung des Aufsichtsrechts im europäischen Binnenmarkt und stellt weiterentwickelte Solvabilitätsanforderungen an Versicherungsunternehmen. Den Kern von Solvency II bildet eine risikobasierte Eigenmittelausstattung. Alle Unternehmen, die dem Aufsichtssystem Solvency II unterliegen, müssen bis Ende Mai 2017 ihren Bericht zur Solvenz- und Finanzlage (Solvency and Financial Condition Report - SFCR) vorlegen. Darin geben sie erstmals auch der Öffentlichkeit detailliert Auskunft etwa über vorhandene Eigenmittel, Risiken und die allgemeine Geschäftsentwicklung.
Die Versicherungsbranche wandelt sich derzeit mit großer Geschwindigkeit. Die Digitalisierung verändert das Kundenverhalten, führt zu neuartigen Geschäftsprozessen, lässt Innovationen entstehen und bringt neue Wettbewerber hervor. Nach Erhebungen des GDV haben die Versicherer 2016 gut 4,4 Mrd. Euro in ihre digitale Infrastruktur investiert. Viele Versicherer haben mittlerweile Innovation Labs gegründet oder sich an Insurtechs beteiligt. Mithilfe der Digitalisierung können Versicherer ihre Produkte individueller und passgenauer gestalten. Außerdem eröffnet die Digitalisierung neue Geschäftschancen. Ein Beispiel ist die Cyberversicherung, mit der sich Unternehmen gegen Sach- und Vermögensschäden im Zusammenhang mit Hacker-Angriffen oder sonstigen Akten von Cyberkriminalität absichern können.
Unser Unternehmen
Die AXA Versicherung AG ist ein klassischer Kompositversicherer und nimmt einen führenden Platz unter den Schaden- und Unfallversicherungsgesellschaften in Deutschland ein. Sie hat ihre Wurzeln im Jahr 1919 in der damaligen Wikinger Lloyd Versicherungs-AG. Durch Fusionen mit namhaften Gesellschaften wie 1999 mit der Nordstern Allgemeine Versicherungs-AG, 2000 mit der Albingia Versicherungs-AG sowie 2009 mit der DBV-Winterthur Versicherung AG, der DBV-WinSelect Versicherung AG und der Deutsche Ärzteversicherung Allgemeine Versicherungs-AG ist sie in den zurückliegenden Jahren stark gewachsen. Geschäftsschwerpunkte sind die Kraftfahrtversicherung und die Haftpflichtversicherung. Wichtige Geschäftszweige sind darüber hinaus im Privatkundengeschäft die Unfall-, Gebäude- und Hausratversicherung sowie im Industrie- und Firmenkundengeschäft die Feuer- und Transportversicherung.
Verschmelzung der DBV Deutsche Beamtenversicherung AG auf unsere Gesellschaft
Wie im Geschäftsbericht 2015 angekündigt, ist die DBV Deutsche Beamtenversicherung AG mit bilanzieller Wirkung zum 1. Januar 2016 auf unsere Gesellschaft verschmolzen worden. Dabei wird das Kundensegment Öffentlicher Dienst (ÖD) mit der Marke DBV durch die Errichtung einer Zweigniederlassung DBV Deutsche Beamtenversicherung der AXA Versicherung AG fortgeführt. Diese Vorgehensweise entspricht den bereits durchgeführten Verschmelzungen der entsprechenden Lebens- und der Krankenversicherungsgesellschaften. Die Verschmelzung der Bestände der DBV Deutsche Beamtenversicherung und der AXA Versicherung - bei gleichzeitiger Beibehaltung des Markenauftritts der DBV - ist betriebswirtschaftlich sinnvoll: Sie steigert die Effizienz und reduziert die Komplexität im AXA Konzern. Sie hat positive Effekte auf die Verwaltungskosten, was auch den Kunden zugutekommt. Gleichzeitig kann dadurch die Eigenkapitalposition gestärkt werden.
Um eine Vergleichbarkeit mit dem vorherigen Geschäftsjahr zu ermöglichen, sind im nachfolgenden Lagebericht und im Anhang die Angaben aus den Einzelabschlüssen der AXA Versicherung und der DBV Deutsche Beamtenversicherung für 2015 - soweit möglich und sinnvoll - konsolidiert dargestellt. Diese Pro-forma-Werte sind unter "2015**" und der Fußnote "**Pro-forma-Werte" kenntlich gemacht. Des Weiteren haben wir die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung zu diesem Zweck um eine Pro-forma-Spalte ergänzt.
Starke Ratings im AA-Bereich
Die AXA Gruppe mit Hauptsitz in Frankreich gehört zu den stabilsten globalen Finanzdienstleistern. Die drei großen Ratingagenturen bescheinigen ihr seit langem eine hohe Finanzkraft. Deren Einstufungen gelten gleichzeitig für die Kerngesellschaften der deutschen AXA Konzern AG. Standard & Poor's Ratings Services hat am 27. Oktober 2016 seine Financial Strength Rating-Entscheidung für AXA von A+ auf AA- heraufgesetzt und diese mit einem stabilen Ausblick versehen. Wenige Wochen zuvor, am 9. September 2016, hatte Moody's Investors Service sein Aa3 Insurance Financial Strength Rating mit stabilem Ausblick für die AXA Gruppe bekräftigt. Fitch Ratings bewertet AXA in ihrer Insurer Financial Strength Rating-Entscheidung vom 28. Juni 2016 weiterhin mit AA-, ebenfalls mit stabilem Ausblick.
Mit Ambition 2020 strategisch nach vorn
Die Versicherungsbranche befindet sich in einer intensiven Umbruchphase. Nahezu alle Unternehmen sind dabei, das "traditionelle" Geschäftsmodell der Versicherung in die moderne, digitale Welt zu führen. Als einer der ersten Versicherer in Deutschland hat sich der AXA Konzern bereits frühzeitig auf die Veränderungen eingestellt und die Strategie Ambition 2020 entwickelt. Der Konzern verfolgt damit zwei zentrale Ziele: die Kundenbeziehung zu vertiefen sowie gleichzeitig agiler und effizienter zu werden. Entsprechend dem Anspruch im Leitbild "Wir werden Vorreiter" will AXA neue Maßstäbe in der Branche setzen.
Eine Vielzahl von Maßnahmen wurde zu diesem Zweck im Unternehmen eingeleitet oder bereits umgesetzt. So hat AXA eine neue zentrale Einheit Kundenmanagement eingerichtet. Darüber hinaus investiert das Unternehmen über den AXA Innovation Campus in Start-ups, um innovative und versicherungsnahe Geschäftsideen zu generieren. In der Einheit Transactional Business sind neue und innovative Geschäftsansätze entstanden, die sich an den Kundenwünschen orientieren. Die App cleverPARKEN zeigt freie Plätze in teilnehmenden Parkhäusern und deren Öffnungszeiten und ermöglicht bargeldloses Bezahlen. Mit der App WayGuard können sich Nutzer durch eine professionelle Leitstelle und private Freunde bis zur Haustür begleiten lassen, wenn zum Beispiel der Weg abends alleine nach Hause durch eine dunkle Straße oder einen menschenleeren Park führt.
Ambition 2020 beinhaltet auch eine Vereinbarung zur marktgerechten Arbeitssteuerung, um anfallende Arbeiten noch effektiver über die Grenzen von Standorten und Organisationseinheiten hinweg zu verteilen und zu priorisieren. Die Aufwendungen für diesen umfangreichen Umbauprozess und Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit wurden bereits vollständig im Berichtsjahr bilanziert.
Überblick über den Geschäftsverlauf
Das Berichtsjahr konnten wir mit über den Erwartungen liegenden Beitragseinnahmen hauptsächlich aus dem Privatkundenbereich des übernommenen und direkten Geschäfts abschließen. Großschadenereignisse belasteten demgegenüber unsere Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle mehr als erwartet. Moderat über unserer Planung lagen die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb, was auf höhere Provisionsaufwendungen, analog der positiven Entwicklung der Beiträge, zurückzuführen war. Die Entnahme aus der Schwankungsrückstellung fiel höher aus als geplant. Zusammen mit einem deutlich über dem Plan liegenden Kapitalanlageergebnis führte dies zu einem leicht über der Planung liegenden abzuführenden Jahresüberschuss.
Insgesamt konnte das Geschäftsjahr 2016 wiederum mit einem sehr erfreulichen Ergebnis abgeschlossen werden, da das versicherungstechnische Ergebnis nach Schwankungsrückstellung sich um 315,4 Mio. Euro verbesserte. Bei gestiegenen Beiträgen und Naturereignissen im ersten Halbjahr sowie erhöhten Großschadenaufwendungen, die durch unser Rückversicherungskonzept nicht vollständig abgedeckt wurden, sank das versicherungstechnische Ergebnis vor Schwankungsrückstellung auf 111,0 Mio. Euro (2015**: 245,6 Mio. Euro). Gleichzeitig stiegen die sonstigen Aufwendungen aufgrund eines erhöhten Rückstellungsbedarfs für zukünftige Beitragsbefreiungen. Die sehr hohe Entnahme aus der Schwankungsrückstellung ist auf die Verschmelzung der DBV Deutsche Beamtenversicherung zurückzuführen.
Das Kapitalanlageergebnis lag nach Abzug des technischen Zinsertrages mit 360,1 Mio. Euro um 138,3 Mio. Euro und damit deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreswert von 221,8 Mio. Euro. Hauptgründe hierfür waren höhere Ausschüttungen aus den Rentenfonds sowie höhere Erträge aus Beteiligungen und verbundenen Unternehmen.
Entsprechend dem deutlich höheren Vorsteuerergebnis stieg der Steueraufwand im Vergleich zum Vorjahr um 88,6 Mio. Euro auf 189,1 Mio. Euro.
Den erwirtschafteten Überschuss in Höhe von 475,3 Mio. Euro (2015**: 174,5 Mio. Euro) führen wir im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages an die AXA Konzern AG ab.
Der Geschäftsverlauf 2016 zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgendes Bild:
| in Mio. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Versicherungstechnisches Ergebnis vor Schwankungsrückstellung | +111,0 | +245,6 | +245,6 |
| Veränderung der Schwankungsrückstellung | +356,2 | -93,8 | -93,8 |
| Kapitalanlageergebnis (inkl. technischer Zins) | +360,1 | +221,8 | +218,8 |
| Saldo der sonstigen Erträge und Aufwendungen | -156,7 | -95,5 | -90,0 |
| Außerordentliches Ergebnis | -6,2 | -3,1 | -2,4 |
| Jahresüberschuss vor Steuern und Ergebnisabführung | 664,4 | 275,0 | 278,2 |
| Steuern | -189,1 | -100,5 | -100,3 |
| Ergebnisabführung zur AXA Konzern AG | -475,3 | -174,5 | -177,9 |
| Jahresüberschuss | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Entwicklung in den Geschäftsfeldern
Unsere Versicherungsaktivitäten haben wir auch 2016 in zwei Geschäftsfelder gegliedert: das Privat- und Gewerbekundengeschäft sowie das Industrie- und Firmenkundengeschäft. Diese entwickelten sich wie folgt:
Privat- und Gewerbekundengeschäft
Das direkte Privatkundengeschäft entwickelte sich im Berichtsjahr 2016 mit leicht steigenden Beitragseinnahmen von 2,23 Mrd. Euro (2015**: 2,22 Mrd. Euro) insgesamt stabil. Das Kraftfahrtflottengeschäft wurde wie schon in den Vorjahren dem Industrie- und Firmenkundengeschäft zugeordnet.
Den volumenmäßig größten Versicherungszweig im Privatkundengeschäft stellte nach wie vor die private Kraftfahrtversicherung dar. Nach einem verhaltenen Jahreswechsel 2015/2016 wurde ein gutes unterjähriges Geschäft erzielt, sodass in 2016 insgesamt stabile Beitragseinnahmen von 1,17 Mrd. Euro erzielt wurden. Dabei profitierte das unterjährige Geschäft vor allem von der Weiterentwicklung unseres Kraftfahrt-Tarifs.
In der Sachversicherung konnte unsere Gesellschaft im Jahr 2016 erneut einen Zuwachs der gebuchten Beiträge auf nunmehr 635 Mio. Euro (2015**: 615 Mio. Euro) verzeichnen. Dies ist vor allem auf die Entwicklung in der Wohngebäudeversicherung zurückzuführen. Erneut trugen erfolgreiche Umstellungsaktionen im Bestand maßgeblich zur Steigerung der Beitragseinnahmen bei. In der Haftpflichtversicherung gingen die Beitragseinnahmen leicht auf 184 Mio. Euro (2015**: 186 Mio. Euro) zurück. Den Rückgang konnte die erfolgreiche Einführung des neuen Tarifs PHV Online im September 2016 teilweise abmildern.
In der Unfallversicherung waren wie im Vorjahr Beiträge und Stückzahlen rückläufig. Dies resultierte insbesondere aus dem Rückgang der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr, während sich das Segment der Risikounfallversicherung stabil entwickelte.
Industrie- und Firmenkundengeschäft
Das Industrie- und Firmenkundengeschäft kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurückblicken und konnte das Wachstum des Vorjahres noch einmal übertreffen. Im weiterhin umkämpften Sachversicherungsmarkt konnte unsere Gesellschaft insgesamt die Beitragseinnahmen um 2,9 % erhöhen.
Das Firmen-Kraftfahrtversicherungsgeschäft ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Dagegen gelang allen anderen Sparten ein Anstieg der Beitragseinnahmen. Mit einem Wachstum von 1,4 % wuchs der Bereich Haftpflichtversicherung kräftiger als im Jahr 2015. Der zentrale Treiber für das positive Gesamtwachstum des Industrie- und Firmenkundensegmentes war wie bereits 2015 die Sachversicherung. Das Sachversicherungsgeschäft stieg insgesamt um 7,2 %. Die deutliche Zunahme der Großschäden im Industriekundengeschäft führte im Berichtsjahr zu einem Anstieg der Schadenquote im Industrie- und Firmenkundengeschäft.
Die positive Gesamtentwicklung im Industrie- und Firmenkundengeschäft basiert vor allem auf der stetigen Weiterentwicklung des Produktportfolios, welches alle Kundensegmente vom Kleinstgewerbe bis hin zu großen internationalen Industrieunternehmen bedient. Unter anderem wurde die Cyber-Versicherung "ByteProtect" erfolgreich ausgebaut, das Produkt ProfiSMART für Kleinstunternehmen auf weitere Branchen erweitert und mit "GuK Direkt" eine online abschließbare Bürgschaftsversicherung eingeführt.
Darüber hinaus wurden auch in 2016 Maßnahmen zur Digitalisierung fortgeführt und umgesetzt. Das elektronische Angebots- und Policierungstool "Universal", welches die Erstellung von einheitlichen Angeboten, Vorschlägen, Policen und Nachträgen im Industriekundengeschäft in einem einzigen System ermöglicht, wurde auf weitere Sparten ausgebaut. Im Firmenkundengeschäft ermöglicht die Kooperation mit Acturis beziehungsweise die Anbindung an das führende Maklerverwaltungsprogramm AMS eine schnellere und digitale Interaktion mit Makler und Kunde.
Der Geschäftsverlauf im Einzelnen
Beitragseinnahmen mit erneut erfreulicher Steigerung um 2,5 %
Das Geschäftsjahr 2016 schloss mit einem erfreulichen Beitragswachstum von 2,5 % auf 3,9 Mrd. Euro ab. Diese positive Entwicklung resultierte zum einen aus dem direkten Geschäft mit einem Beitragsplus von 1,5 % auf 3,6 Mrd. Euro, zu dem maßgeblich die Wohngebäudeversicherung sowie die Sachversicherungszweige des Firmenkundengeschäfts und die industriellen Versicherungen beitrugen. Beitragsrückgänge in der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr waren geschäftspolitisch gewollt. Darüber hinaus trug das indirekte Geschäft mit einem Beitragsplus von 15,8 % auf 314,3 Mio. Euro sowohl im Privatkunden- als auch im Industriekundengeschäft zum Anstieg des Beitragsvolumens bei.
Die nachstehende Zusammenstellung gibt einen Überblick über die Beitragsentwicklung der einzelnen Versicherungszweige:
Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
| in Mio. Euro | 2016 | Veränderung % |
Anteil % |
|---|---|---|---|
| Unfallversicherung | 243 | -1,6 | 6,7 |
| Haftpflichtversicherung | 595 | 0,5 | 16,5 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 856 | -1,2 | 23,8 |
| Sonstige Kraftfahrtversicherungen | 522 | 1,3 | 14,5 |
| Feuer- und Sachversicherungen | 1.009 | 2,9 | 28,1 |
| davon Feuerversicherung | 125 | 3,2 | 3,5 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 171 | 0,0 | 4,8 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 388 | 5,3 | 10,8 |
| davon sonstige Sachversicherungen | 325 | 1,5 | 9,0 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 126 | 4,8 | 3,5 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 31 | 1,0 | 0,9 |
| Sonstige Versicherungen | 217 | 11,4 | 6,0 |
| Direktes Versicherungsgeschäft insgesamt | 3.599 | 1,5 | 100 |
| In Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft | 314 | 15,8 | - |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft | 3.913 | 2,5 | - |
Schadenquote: Anstieg der Großschadenaufwendungen
Die Entwicklung der Geschäftsjahresschäden war 2016 durch eine ungewöhnliche Vielzahl von Großschäden beeinflusst. Unsere vorsichtige Reservepolitik der Vergangenheit konnte die gestiegenen Aufwendungen für Schäden der Vorjahre teilweise auffangen. Zusammen mit den Übernahmen der Rückversicherer und dem gleichzeitigen Beitragswachstum blieb der Anstieg der Nettoschadenquote um 3,5 Prozentpunkte auf 70,3 % dennoch im Rahmen.
Bruttokostenquote erneut verbessert
Die Bruttokostenquote verringerte sich im Berichtsjahr erneut um 0,2 Prozentpunkte auf 26,3 %. Diese Verbesserung resultierte aus den um 2,7 % gestiegenen verdienten Beitragseinnahmen bei nur leicht um 1,9 % gestiegenen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb. Die enthaltenen Provisionsaufwendungen nahmen wachstumsbedingt um 3,0 % zu. Die Brutto-Verwaltungskostenquote blieb stabil.
Kapitalanlageergebnis steigt deutlich um 53,3 %
Das gesamte Kapitalanlageergebnis - alle Erträge einschließlich Depotzinsen abzüglich aller Aufwendungen, jedoch vor Abzug des technischen Zinsertrags - betrug im Berichtsjahr 384,3 Mio. Euro (2015**: 250,7 Mio. Euro) und erhöhte sich somit um 53,3 % gegenüber dem Vorjahr. Nach Abzug des technischen Zinsertrags lag das Kapitalanlageergebnis mit 360,1 Mio. Euro sogar um 138,3 Mio. Euro oder 62,3 % über dem Vorjahreswert.
Die laufenden Kapitalerträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 43,9 % auf 367,6 Mio. Euro (2015**: 255,4 Mio. Euro). Das lag im Wesentlichen an höheren Ausschüttungen der Rentenfonds sowie höheren Erträgen im Aktienbereich insbesondere aus Beteiligungen und verbundenen Unternehmen. Außerdem verringerten sich die laufenden Aufwendungen hauptsächlich aufgrund der geringeren Verwaltungsaufwendungen für Kapitalanlagen um 16,1 % auf 13,4 Mio. Euro (2015**: 16,0 Mio. Euro).
Aus dem Abgang von Kapitalanlagen realisierten wir Gewinne von 52,0 Mio. Euro (2015**: 49,2 Mio. Euro) und damit 2,8 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Die Gewinne im Berichtsjahr resultierten mit 42,2 Mio. Euro vor allem aus festverzinslichen Wertpapieren, vornehmlich aus Anteilsscheinrückgaben von Rentenfonds. Des Weiteren wurden Gewinne aus Immobilienverkäufen in Höhe von 3,2 Mio. Euro sowie aus Private Equity Fonds in Höhe von 6,6 Mio. Euro erzielt.
Den Gewinnen standen Abgangsverluste in Höhe von 16,9 Mio. Euro (2015**: 5,1 Mio. Euro) gegenüber, die überwiegend mit 9,9 Mio. Euro auf den Aktienbereich entfielen. Darüber hinaus wurden Devisenkursgewinne in Höhe von 6,9 Mio. Euro aus den Anlagen in US-Dollar und britischen Pfund erzielt.
Die Abschreibungen auf Kapitalanlagen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken und beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt 8,0 Mio. Euro (2015**: 36,0 Mio. Euro). Davon entfielen 3,8 Mio. Euro auf eine Beteiligung, 2,7 Mio. Euro auf Hedgefonds sowie 1,3 Mio. Euro auf einen Immobilienfonds. Die Zuschreibungen auf Kapitalanlagen betrugen im Berichtsjahr 3,0 Mio. Euro (2015**: 3,2 Mio. Euro) und betrafen eine Immobilienbeteiligung.
Insgesamt stieg die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen - berechnet nach der Formel des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft - in 2016 deutlich auf 4,1 % (2015**: 2,7 %).
Überschuss von 475,3 Mio. Euro
Der im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete Überschuss in Höhe von 475,3 Mio. Euro (2015**: 174,5 Mio. Euro) wurde aufgrund des Gewinnabführungsvertrages vom 19. Mai 2005 an die AXA Konzern AG abgeführt.
Kapitalanlagebestand wächst um 269,5 Mio. Euro
Das Geschäftsjahr 2016 begann auf den Kapitalmärkten turbulent. Die Wirksamkeit und mögliche Nebeneffekte der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken rückten zunehmend in den Fokus. Rezessionsängste, Sorgen um europäische Banken und um das chinesische Wirtschaftswachstum sowie ein starker Rückgang des Ölpreises führten bis Mitte Februar zu einer Talfahrt der Aktienmärkte.
Der Deutsche Aktienindex (DAX) und der EuroStoxx 50 notierten jeweils bis zu 19 % unter den Endständen von 2015. Im April weitete die Europäische Zentralbank ihr Anleihekaufprogramm auf Unternehmensanleihen aus und senkte darüber hinaus den Einlagezins um weitere 0,1 Prozentpunkte auf -0,4 %. Die amerikanische Zentralbank unterließ Leitzinserhöhungen, sodass das erste Halbjahr insgesamt von einer lockeren Geldpolitik geprägt wurde. Im weiteren Frühjahr stabilisierten sich die Kapitalmärkte auch infolge eines leicht verbesserten Wachstumsausblickes.
Ende Juni wurden die Kapitalmärkte jedoch vom Brexit-Votum der britischen Bevölkerung überrascht. Das britische Pfund wertete beträchtlich ab, es kam zu signifikanten Korrekturen der Aktienmärkte und einem Renditerückgang an den Anleihemärkten. Die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen erreichte im Juli mit -0,18 % einen neuen historischen Tiefstand.
Im Herbst rückte die US-amerikanische Präsidentschaftswahl in den Vordergrund. Auch bei dieser Wahl wurde der Kapitalmarkt vom Ausgang der Wahl überrascht. In Erwartung eines fiskalpolitischen Stimulus (im Wesentlichen Steuersenkungen und Infrastrukturprojekte) löste der Wahlsieg von Donald Trump jedoch eine Korrektur der Anleihemärkte hin zu höheren Renditen aus.
Zum Jahresausklang gerieten die Zentralbanken erneut in den Blickpunkt. Im Dezember gab die Europäische Zentralbank zwar eine Verlängerung des Anleihekaufprogrammes bekannt, gleichzeitig wurde jedoch auch eine Reduktion des Volumens der Käufe beschlossen. Die amerikanische Notenbank FED vollzog den zweiten Zinsschritt nach der großen Finanzkrise und erhöhte die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte auf 0,5 % bis 0,75 %. Daraufhin entwickelten sich die Kapitalmärkte zum Jahresende insgesamt gesehen positiv.
Der DAX notierte am Ende des Jahres bei 11.481 Punkten und verzeichnete somit im Vergleich zum Jahresanfang einen Zuwachs von 6,9 %. Der europäische Aktienmarkt - gemessen am EuroStoxx 50 - legte bis zum Jahresende hingegen nur um 0,7 % zu. Der für den amerikanischen Aktienmarkt repräsentative S&P 500-Index gewann im Jahresverlauf sogar 9,5 %.
Zum Jahresende lag die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen wieder über dem historischen Tiefststand im Juli, notierte mit 0,21 % jedoch deutlich unter dem Vorjahresniveau von 0,63 %.
Unverändert zum Vorjahr war auch 2016 von einer im Vergleich zur US-amerikanischen Notenbank FED expansiveren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geprägt. Das hieraus resultierende höhere Zinsniveau in den USA war ein wesentlicher Treiber der Stärke des US-Dollars, der im Jahresverlauf 3,3 % gegenüber dem Euro aufwertete. Aufgrund der aus dem Brexit-Votum resultierenden Unsicherheiten für das Vereinigte Königreich wertete andererseits das britische Pfund um -13,7 % deutlich gegenüber dem Euro ab.
Die AXA Versicherung hat die Entwicklung an den Kapitalmärkten genutzt und durch ein ausgewogenes Kapitalanlageportfolio die an ihre Kunden gegebenen Leistungsversprechen erfüllt. Zudem profitierte die AXA Versicherung von den Vorteilen als Unternehmen eines internationalen Versicherungskonzerns, um die zur Verfügung stehenden Mittel in Kapitalanlagen mit attraktiven Konditionen zu investieren.
Im Geschäftsjahr 2016 wurden Investitionen in Hypothekenpfandbriefe, Staatsanleihen und staatsnahe Anleihen sowie Unternehmensanleihen vorgenommen. Zudem wurden auch Investitionen in Infrastrukturfinanzierungen, gewerbliche Immobilienfinanzierungen, nicht börsennotierte Eigenkapitalbeteiligungen und alternative Kreditstrategien getätigt und gleichzeitig die Aktienquote erhöht.
Der Anteil der Investmentanteile, die überwiegend in Aktien investieren, sowie der Beteiligungen und Alternativen Investments reduzierte sich - gemessen an den Marktwerten bis Ende 2016 - leicht auf 11,0 % (2015**: 11,4 %). Unsere Gesellschaft wies Ende 2016 stille Reserven auf diese Investments in Höhe von 287,5 Mio. Euro (2015**: 223,2 Mio. Euro) aus.
Der Bestand an Kapitalanlagen unserer Gesellschaft stieg im Laufe des Jahres 2016 um 269,5 Mio. Euro oder 3,0 % auf 9,39 Mrd. Euro; einschließlich der Depotforderungen nahm er um 257,0 Mio. Euro oder 2,8 % auf 9,46 Mrd. Euro zu.
Buchwerte der Kapitalanlagen
| in Mio. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Grundbesitz | 3,9 | 23,0 | 23,0 |
| Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | 996,3 | 1.013,7 | 1.013,7 |
| Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 4.612,2 | 4.471,6 | 4.471,6 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 1.962,9 | 1.761,3 | 1.739,9 |
| Hypotheken | 305,7 | 228,5 | 228,5 |
| Schuldscheindarlehen und Namenspapiere | 1.478,7 | 1.594,7 | 1.554,4 |
| Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 0,8 | 0,9 | 0,9 |
| Einlagen bei Kreditinstituten | 30,4 | 27,7 | 27,7 |
| Andere Kapitalanlagen | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| Summe | 9.391,4 | 9.121,9 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Zeitwerte der Kapitalanlagen
| in Mio. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Grundbesitz | 14,4 | 46,0 | 46,0 |
| Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | 1.379,8 | 1.354,4 | 1.354,4 |
| Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 4.866,9 | 4.688,8 | 4.688,8 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 2.298,0 | 2.055,9 | 2.031,9 |
| Hypotheken | 345,4 | 251,5 | 251,5 |
| Schuldscheindarlehen und Namenspapiere | 1.702,7 | 1.822,3 | 1.776,8 |
| Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 0,8 | 0,9 | 0,9 |
| Einlagen bei Kreditinstituten | 31,8 | 28,5 | 28,5 |
| Andere Kapitalanlagen | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| Summe | 10.640,3 | 10.248,8 | 10.179,3 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Im Geschäftsjahr 2016 befanden sich von unserer Muttergesellschaft AXA S. A., Paris, ausgegebene Schuldverschreibungen in Höhe von 169,7 Mio. Euro in unserem Bestand. Der Bilanzausweis dieser Schuldverschreibungen erfolgt unter Ausleihungen an verbundene Unternehmen.
Innerhalb des gesamten Neuanlagevolumens von 1,04 Mrd. Euro (2015**: 1,26 Mrd. Euro) bildeten mit 1,01 Mrd. Euro oder 96,8 % die Rentenpapiere (unter anderem Hypothekenpfandbriefe, Staatsanleihen und staatsnahe Anleihen, Kommunaldarlehen sowie Unternehmensanleihen) erneut den Schwerpunkt. Ihr Bestand, inklusive der in festverzinsliche Wertpapiere investierten Investmentanteile, betrug 8,1 Mrd. Euro oder 86,9 % (2015**: 86,1 %) des gesamten Kapitalanlagevolumens.
Der überwiegende Teil unserer Aktien wird in Spezialfonds gehalten, die auf Aktieninvestments ausgerichtet sind, jedoch auch einen begrenzten Anteil an Renteninvestments beinhalten. Insgesamt verringerte sich die Aktienquote auf Buchwertbasis, die nur die reinen Aktien- und keine Rentenanteile berücksichtigt, auf 4,1 % (2015**: 4,6 %). Gemessen an den Marktwerten sank die Quote ebenfalls auf 4,0 % (2015**: 4,2 %).
Zu- und Abgänge der Kapitalanlagen
| in Mio. Euro | Zugänge | Abgänge | Nettozugang |
|---|---|---|---|
| Grundstücke | 0 | 18,3 | -18,3 |
| Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | 71,2 | 83,4 | -12,2 |
| Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 579,9 | 440,4 | 139,5 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 238,8 | 37,2 | 201,6 |
| Hypotheken | 92,7 | 15,5 | 77,2 |
| Schuldscheindarlehen und Namenspapiere | 54,4 | 170,5 | -116,1 |
| Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 0,2 | 0,2 | 0 |
| Einlagen bei Kreditinstituten | 2,8 | 0 | 2,8 |
| Andere Kapitalanlagen | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 1.040,0 | 765,5 | 274,5 |
Bewertungsreserven steigen auf 1,25 Mrd. Euro
Die Bewertungsreserven als Differenz zwischen den aktuellen Marktwerten und den Buchwerten beliefen sich zum 31. Dezember 2016 auf 1,25 Mrd. Euro (2015**: 1,13 Mrd. Euro). Dies entspricht 13,3 % (2015**: 12,4 %) der Buchwerte. Unter Berücksichtigung von gezahlten Agien und Disagien bei zu Nennwerten bilanzierten Kapitalanlagen ergab sich eine Bewertungsreserve von ebenfalls 1,25 Mrd. Euro (2015**: 1,13 Mrd. Euro). Der Wert unserer Reserven hat sich damit im Geschäftsjahr 2016 um 122,1 Mio. Euro erhöht. Dies ist insbesondere auf das im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Zinsniveau im Rentenbereich zurückzuführen. Von den gesamten Bewertungsreserven entfielen 421,5 Mio. Euro (2015** : 357,1 Mio. Euro) auf die Substanzwerte Aktien, Beteiligungen und Grundbesitz.
Eigenkapital
Aufgrund der Verschmelzung der DBV Deutsche Beamtenversicherung auf unsere Gesellschaft erhöhte sich die Kapitalrücklage um den Buchwert des in der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Eigenkapitals der DBV Deutsche Beamtenversicherung um 33,3 Mio. Euro. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2016 wurde das Grundkapital nach den Vorschriften über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (§§ 207 ff. AktG) um 400,0 Mio. Euro erhöht. Im Anschluss daran wurde das Grundkapital nach den Vorschriften über die ordentliche Kapitalherabsetzung (§§ 222 ff. AktG) wieder um 400,0 Mio. Euro herabgesetzt. Die Maßnahmen sind mit Eintragung im Handelsregister am 23. August 2016 wirksam geworden (§ 224 AktG). Die Auszahlung an die alleinige Aktionärin AXA Konzern AG erfolgte nach Ablauf der sechsmonatigen Sperrfrist in 2017.
Eigenkapitalausstattung
| in Mio. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 164,7 | 164,7 | 164,7 |
| Kapitalrücklage | 77,3 | 477,3 | 444,0 |
| Gewinnrücklage | 1,1 | 1,1 | 1,1 |
| Eigenkapital | 243,1 | 643,1 | 609,8 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Das Verhältnis des Eigenkapitals zu den gebuchten Nettobeiträgen belief sich im Berichtsjahr auf 9,8 % (2015**: 26,4 %).
Geschäftsgebiet und betriebene Versicherungszweige
Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag im Berichtsjahr unverändert auf dem deutschen Markt und unser Versicherungsangebot umfasst nach wie vor alle wesentlichen Zweige der Schaden- und Unfallversicherung. Wir sind in den meisten Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums im freien Dienstleistungsverkehr und darüber hinaus in Dänemark auch im Niederlassungsverkehr tätig. In der Anlage zum Lagebericht werden unser Geschäftsgebiet und die von uns betriebenen Versicherungszweige im Einzelnen aufgeführt.
Geschäftsverlauf in den wichtigsten Versicherungszweigen des selbst abgeschlossenen Geschäftes
Unfallversicherung: Zurückhaltung im Neugeschäft der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr
Das Unfallversicherungsgeschäft verzeichnete erneut einen leichten Rückgang der gebuchten Bruttobeiträge um 1,6 % beziehungsweise 3,9 Mio. Euro auf 243,1 Mio. Euro. Dies ist im Wesentlichen durch unsere gewollte Zurückhaltung beim Neugeschäft in der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr begründet. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle für das Geschäftsjahr stiegen aufgrund unserer vorsichtigen Reservepolitik an. Bei leicht erhöhten Provisions- und Verwaltungsaufwendungen und einer nahezu unveränderten Schwankungsrückstellung verblieb somit ein versicherungstechnischer Nettoverlust von 42,4 Mio. Euro (2015**: Gewinn von 6,5 Mio. Euro). Die Differenz zum Vorjahr ergibt sich durch den einmaligen Aufwand zur Bildung einer Rückstellung für zukünftige Beitragsbefreiungen.
Die Anteilsätze für die Überschussbeteiligung in der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr werden auf den Seiten 62 bis 63 dieses Berichtes genannt und erläutert.
Haftpflichtversicherung: erfreuliche Beitragssteigerung um 3,0 Mio. Euro
Während in der privaten Haftpflichtversicherung die gebuchten Bruttobeiträge weiterhin rückläufig waren, verzeichnete sowohl die industrielle Haftpflichtversicherung als auch die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung erfreuliche Zuwächse. Insgesamt stiegen die Beiträge um 0,5 % oder 3,0 Mio. Euro auf 594,6 Mio. Euro an. Gleichzeitig entwickelten sich die Aufwendungen für Versicherungsfälle sehr positiv. Aufgrund aktualisierter Annahmen für erwartete Schadenaufwendungen und eines positiven Verlaufs der Vorjahresschadenaufwendungen sanken die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle um 4,0 % beziehungsweise 13,6 Mio. Euro. Unser Rückversicherungskonzept entlastete uns nicht im gleichen Maße wie im Geschäftsjahr 2015, sodass ein erhöhter Selbstbehalt verblieb. Mit den gestiegenen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb und einer hohen Zuführung zur Schwankungs- und Pharmarückstellung in Höhe von 54,2 Mio. Euro (2015**: 6,9 Mio. Euro) führte dies zu einem ausgeglichenen Nettoergebnis (2015**: Gewinn 60,7 Mio. Euro).
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung: erneuter Nettogewinn
Im volumenmäßig größten Versicherungszweig des Privatkundengeschäftes zeigte die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ein leicht rückläufiges Beitragsvolumen. Auch das Kraftfahrtflottengeschäft musste aufgrund des verhaltenen Jahreswechslergeschäfts 2015/2016 Beitragsrückgänge hinnehmen. Insgesamt gingen die gebuchten Bruttobeiträge um 1,2 % auf 856,0 Mio. Euro zurück. Der Anstieg der Geschäftsjahres-Schadenaufwendungen um 9,8 Mio. Euro erklärt sich maßgeblich aus den höheren durchschnittlichen Schadenkosten und dem sich daraus ergebenden Reservebedarf. Auch die Aufwendungen für Schäden der Vorjahre nahmen zu, wurden aber durch die vorsichtige Reservepolitik der Vorjahre aufgefangen. Insgesamt gingen die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle um 1,2 % auf 670,9 Mio. Euro zurück, während die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb um 5,6 % anstiegen. Wie im Vorjahr konnten wir der Schwankungsrückstellung 32,6 Mio. Euro (2015**: 52,3 Mio. Euro) entnehmen, sodass erneut ein versicherungstechnischer Gewinn von 16,5 Mio. Euro (2015**: 59,2 Mio. Euro) verblieb.
Sonstige Kraftfahrtversicherungen: 1,3 % Beitragswachstum
Die sonstige Kraftfahrtversicherung schloss das Geschäftsjahr 2016 mit einem erneut deutlichen Wachstum der Bruttobeitragseinnahmen um 1,3 % auf 521,5 Mio. Euro ab. Während die Privatkundensegmente, gerade im Vollkaskoschutz, deutliche Stückzahlzuwächse verzeichneten, musste das Flottengeschäft Rückgänge hinnehmen. Bei stabilen Geschäftsjahresschadenaufwendungen wurden die höheren Zahlungen für Versicherungsfälle der Vorjahre durch unsere vorsichtige Reservepolitik nahezu ausgeglichen. Insgesamt stieg die Bruttoschadenquote um 0,9 Prozentpunkte auf 75,8 % an. Mit den rückläufigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (-9,3 Mio. Euro) und der Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 3,7 Mio. Euro (2015**: 3,9 Mio. Euro) erzielten wir einen versicherungstechnischen Gewinn, der mit 20,9 Mio. Euro (2015**: 20,0 Mio. Euro) über dem Vorjahreswert lag.
Feuerversicherung: Beiträge und Gewinn gestiegen
Einen erneut deutlichen Zuwachs der Bruttobeitragseinnahmen um 3,2 % auf 125,3 Mio. Euro erzielte die Feuerversicherung. Gegenüber dem ruhigen Vorjahr waren im Geschäftsjahr 2016 eine hohe Anzahl ungewöhnlich hoher Großschäden zu verzeichnen. Dementsprechend stiegen die Bruttoschadenaufwendungen an, wurden aber durch unser Rückversicherungskonzept teilweise abgedeckt. Nach der Entnahme aus der Schwankungsrückstellung in Höhe von 2,7 Mio. Euro (2015**: Zuführung 4,4 Mio. Euro) verblieb ein um 0,5 Mio. Euro gestiegener versicherungstechnischer Nettogewinn von 5,3 Mio. Euro.
Verbundene Hausratversicherung: geringeres versicherungstechnisches Ergebnis
In einem schadenseitig ruhigen Geschäftsjahr blieben die Bruttobeitragseinnahmen konstant bei 171,2 Mio. Euro. Auch die Geschäftsjahresschadenaufwendungen veränderten sich nur moderat um 1,3 % auf 80,0 Mio. Euro. Ein geringerer Abwicklungsgewinn als im Vorjahr führte jedoch insgesamt zu einem Anstieg der Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle um 8,5 % auf 75,2 Mio. Euro und zu einer Erhöhung der Bruttoschadenquote um 3,5 Prozentpunkte auf 43,8 %. Insgesamt erzielten wir in der Verbundenen Hausratversicherung einen versicherungstechnischen Gewinn von 28,0 Mio. Euro nach 40,0 Mio. Euro im Vorjahr.
Verbundene Gebäudeversicherung: hohes Beitragswachstum
Auch das Geschäftsjahr 2016 konnten wir in der Verbundenen Gebäudeversicherung mit einem deutlichen Anstieg der Bruttobeitragseinnahmen um 5,3 % auf 388,4 Mio. Euro abschließen. Positiv wirkten sich eine Tarif- und Indexanpassung sowie eine erfreuliche Neugeschäftsentwicklung aus, die nicht zuletzt auf die Einführung der BOXflex-Produktreihe im Jahr 2015 zurückzuführen ist. Da wir unsere Schadenreserven stärkten, stieg die Bruttoschadenquote um 6,2 % Prozentpunkte an. Nach der Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von 39,5 Mio. Euro (2015**: 52,7 Mio. Euro) ergab sich ein versicherungstechnischer Verlust von 52,4 Mio. Euro (2015**: 49,3 Mio. Euro).
Sonstige Sachversicherungen: erneute deutliche Steigerung des Nettogewinns
Die sonstigen Sachversicherungen beinhalten hauptsächlich die Zweige Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm- und Glasversicherung sowie die Technischen Versicherungen. Der Beitragszuwachs um 1,5 % betraf hauptsächlich den Versicherungszweig Extended Coverage und die Technischen Versicherungen. Bei den Technischen Versicherungszweigen zeigte sich weiter der Trend zu rückläufigen Abschlüssen bei Photovoltaikverträgen aufgrund des Rückgangs der Förderungen durch die Regierung. Zusätzlich setzte sich die Entwicklung fort, dass am Markt vermehrt Wartungsverträge für Windkraftanlagen durch die Anbieter selbst angeboten werden, wodurch sich der Markt verschlankt.
Bei sinkender Anzahl der Normalschäden und einer dementsprechend rückläufigen Normalschadenquote stiegen die Schadenreserven für Geschäftsjahresschäden in den Technischen Versicherungszweigen stark an, da gegen Ende des Jahres größere Schäden gemeldet wurden. Auch der Versicherungszweig Extended Coverage musste die Reserven aufgrund von Großschadenereignissen stärken. Die Bruttoschadenaufwendungen hierfür wurden weitestgehend von den Rückversicherungen übernommen. So konnte nach der Entnahme aus der Schwankungsrückstellung in Höhe von 31,3 Mio. Euro (2015**: 7,1 Mio. Euro) ein erfreulich gesteigerter Nettogewinn von 73,5 Mio. Euro (2015**: 39,1 Mio. Euro) ausgewiesen werden.
Transport- und Luftfahrtversicherung: Bruttogewinnsteigerung
Bei einem erfreulichen Beitragswachstum um 4,8 % auf 125,8 Mio. Euro stieg in der Transport- und Luftfahrtversicherung die Bruttoschadenquote moderat um 1,0 Prozentpunkte auf 64,1 %. Dies führte zu einem versicherungstechnischen Bruttogewinn von 4,6 Mio. Euro (2015: 3,3 Mio. Euro). Der Schwankungsrückstellung konnten 0,2 Mio. Euro (2015: 1,5 Mio. Euro) entnommen werden.
Kredit- und Kautionsversicherung: verbesserte Bruttoschadenquote
Die Kredit- und Kautionsversicherung beinhaltet bei unserer Gesellschaft nur die Kautionsversicherung (Bürgschaftsversicherung), die im Geschäftsjahr 2016 eine leichte Beitragssteigerung um 1,0 % auf 31,3 Mio. Euro zeigte. Auch die Aufwendungen für Versicherungsfälle entwickelten sich positiv. Die Bruttoaufwendungen für Geschäftsjahresversicherungsfälle gingen um 7,8 Mio. Euro auf 5,4 Mio. Euro zurück, was sich in einer um 24,9 Prozentpunkte verbesserten Bruttoschadenquote niederschlug. Auch aus der Abwicklung der Vorjahresschäden entstanden Gewinne. Bei Bruttoschadenaufwendungen von insgesamt 3,2 Mio. Euro (2015**: 5,0 Mio. Euro) mussten der Schwankungsrückstellung 2,2 Mio. Euro zugeführt werden, während im Vorjahr die Zuführung nur 1,2 Mio. Euro betrug.
Sonstige Versicherungen: 11,4 % Beitragszuwachs
In diesem Segment werden vor allem die Betriebsunterbrechungs-, Verbundene Sach-Gewerbe- und die Vertrauensschadenversicherung geführt. Auch im Geschäftsjahr 2016 konnte die Verbundene Sach-Gewerbe-Versicherung, unser Baukastenprinzip für gewerbliche Kunden, mit einem Beitragswachstum von 16,3 Mio. Euro maßgeblich zum Anstieg der Bruttobeiträge um 11,4 % auf 216,5 Mio. Euro beitragen. Die Bruttoschadenaufwendungen stiegen zeitgleich um 9,0 Mio. Euro auf 129,6 Mio. Euro an. Bei gleichzeitiger Erhöhung der Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb führte dies dennoch zu einem erfreulichen Bruttogewinn von 22,9 Mio. Euro (2015**: 14,4 Mio. Euro). Der Schwankungsrückstellung konnten 4,4 Mio. Euro (2015**: 4,8 Mio. Euro) entnommen werden.
In Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft
Das gesamte in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft wird zeitgleich erfasst.
Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich im Geschäftsjahr auf 314,3 Mio. Euro (2015**: 271,5 Mio. Euro). Der Zuwachs resultierte im Wesentlichen aus der Vertragsübernahme eines verbundenen Unternehmens (+24,0 Mio. Euro in den Kraftfahrtversicherungszweigen) und dem fakultativ übernommenen Geschäft. Dieser Zuwachs erstreckte sich auf die industrielle Sachversicherung (+8,9 Mio. Euro), die Technischen Versicherungszweige (+2,6 Mio. Euro) und die Allgemeine Haftpflichtversicherung (+6,2 Mio. Euro). Höhere Beiträge erzielten wir auch im übernommenen Vertragsgeschäft der Allgemeinen Unfallversicherung, während die Beitragseinnahmen im übernommenen Poolgeschäft (insbesondere Industrie-Sachversicherung) rückläufig waren.
Die gebuchten Beiträge unserer Retrozessionen beliefen sich auf 84,9 Mio. Euro (2015**: 67,2 Mio. Euro). Zuwachs verzeichneten wir in der Allgemeinen Unfallversicherung (+3,0 Mio. Euro), in den Kraftfahrtversicherungszweigen (+14,2 Mio. Euro) und in den Retrozessionen auf das fakultativ übernommene Geschäft. Hier erzielten wir der Entwicklung des Bruttogeschäfts folgend einen Zuwachs in der industriellen Sachversicherung (+3,9 Mio. Euro) und in den Technischen Versicherungszweigen (+0,5 Mio. Euro).
Auslandsaktivitäten
Die Zweigniederlassung Dänemark der AXA Versicherung verzeichnete im Geschäftsjahr 2016 eine Beitragseinnahme von 7,9 Mio. Euro (2015: 7,2 Mio. Euro) und erzielte ein positives Ergebnis.
Risiken der zukünftigen Entwicklung
Die Einschätzungen der zukünftigen Entwicklung unseres Unternehmens beruhen in erster Linie auf Planungen, Prognosen und Erwartungen. Dementsprechend kommen insbesondere in der Berichterstattung über die Risiken und die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft allein unsere Annahmen und Ansichten zum Ausdruck.
Das Risikomanagement unserer Gesellschaft basiert auf der Grundlage der §§ 23 und 26 des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) sowie der Leitlinien der EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) zum Governancesystem und der Durchführungsverordnung 2015/35 der Europäischen Kommission.
Als Risiko wird gemäß den gesetzlichen Anforderungen an das Risikomanagement für Versicherungsunternehmen die Möglichkeit des Nichterreichens eines explizit formulierten oder sich implizit ergebenden Zieles verstanden. Dies schließt die Risikodefinition des Deutschen Rechnungslegungsstandards zur Risikoberichterstattung (DRS 20) ein, innerhalb dessen Risiken als mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen negativen Prognose- beziehungsweise Zielabweichung führen können, definiert sind.
Grundsätzlich kann zwischen folgenden Risiken unterschieden werden:
| ― | versicherungstechnische Risiken, |
| ― | Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft, |
| ― | Risiken aus Kapitalanlagen, |
| ― | operationelle und sonstige Risiken. |
Im Folgenden werden unsere Organisationseinheiten des Risikomanagements und der Risikomanagementprozesse aufgezeigt. Darüber hinaus wird unsere Risikosituation im Wesentlichen anlehnend an den Deutschen Rechnungslegungsstandard zur Risikoberichterstattung von Versicherungsunternehmen (DRS 20 und Anlage 2 für Versicherungsunternehmen) dargestellt.
Organisationseinheiten des Risikomanagements
Das Risikomanagement unserer Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der AXA Deutschland (AXA Konzern AG und ihre Mehrheitsbeteiligungen) eingebunden.
Aufgrund der Komplexität des Versicherungsgeschäftes ist die Risikomanagementfunktion unserer Gesellschaft auf verschiedene zentrale Funktionen, Organisationseinheiten und Kommissionen verteilt. Kontrollgremium ist der Aufsichtsrat als das den Vorstand überwachende Organ. Der Vorstand ist zuständig für die risikopolitische Ausrichtung unserer Gesellschaft sowie die Implementierung eines funktionierenden, angemessenen Risikomanagements und dessen Weiterentwicklung. Das Audit & Risk Committee (ARC) unterstützt den Vorstand bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Zu diesem Zweck hat der Vorstand Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse auf das ARC delegiert. Darüber hinaus werden im ARC unter anderem Compliance-Themen behandelt sowie Rechts- und Revisionsthemen mit Risikobezug. Darüber hinaus existiert das Compliance and Operational Risk Committee als zentrales Kommunikationsgremium zu Compliance-Themen, operationellen Risiken, Reputationsrisiken und sonstigen Rechtsrisiken. Zusätzlich werden risikorelevante Themen in diversen Spezialgremien, wie zum Beispiel dem Internal Model Committee, dem Local Risk Reinsurance Committee, dem Asset Liability Management Committee, dem Investment Commitee und weiteren Gremien, besprochen.
Zur Risikomanagementfunktion gehörende Organisationseinheiten sind:
| ― | der Bereich Value & Risk Management (zentrales Risikomanagement), |
| ― | die Risikoverantwortlichen für die Steuerung und Kontrolle der Risiken in ihrem jeweiligen Unternehmensbereich (dezentrales Risikomanagement), |
| ― | der dezentrale Risikomanager pro Ressort für die Koordination aller risikorelevanter Themen innerhalb des Ressorts (ebenfalls dezentrales Risikomanagement) und |
| ― | der Verantwortliche Aktuar unserer Gesellschaft. |
Der Bereich Value & Risk Management - zuständige Einheit für alle Gesellschaften der AXA Deutschland - ist in das Ressort des Vorstandsvorsitzenden der AXA Konzern AG integriert.
Der Chief Risk Officer (CRO) der AXA Deutschland stellt die zeitnahe Kommunikation risikorelevanter Themen durch regelmäßige Berichterstattung an das ARC im Rahmen von dessen Sitzungen beziehungsweise ad hoc sicher.
AXA hat mit Blick auf die Solvency II-Anforderungen an das System of Governance folgende Schlüsselfunktionen etabliert:
| ― | Risikomanagementfunktion, |
| ― | Compliance-Funktion, |
| ― | Interne Revision, |
| ― | versicherungsmathematische Funktion. |
Inhaber der Funktionen und damit Schlüsselperson ist der jeweilige Leiter des Bereichs oder der Abteilung. Dabei ist die versicherungsmathematische Funktion innerhalb der CRO-Organisation angesiedelt. AXA hat darüber hinaus den Leiter Recht sowie den Chief Investment Officer (CIO) zu weiteren Schlüsselpersonen erklärt. Für diese Schlüsselpersonen gelten besondere Anforderungen, sogenannte "Fit & Proper"-Eigenschaften (das heißt fachlich qualifiziert und persönlich zuverlässig).
Risikomanagementprozess
Das Risikomanagement unserer Gesellschaft erfolgt unter Beachtung gesetzlicher, aufsichtsrechtlicher und innerbetrieblicher Vorgaben. Der Risikomanagementprozess setzt sich aus Risikoidentifikation, Risikoanalyse und -bewertung, Risikosteuerung und -überwachung sowie Risikokommunikation und -berichterstattung zusammen.
Risikoidentifikation: Die regelmäßige Risikoidentifikation erfolgt innerhalb der ARC-Sitzungen, im Rahmen der strategischen Planung, der Aktualisierung der Risikostrategie und des Materialitätsprozesses, unter anderem durch die Aktualisierung der sogenannten "Risikopolicen" und der Dokumentation und Beschreibung operationeller Risiken. Durch die Risikopolicen werden die identifizierten wesentlichen Risiken inklusive deren aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen dokumentiert.
Darüber hinaus ist die Risikoidentifikation im Rahmen von Prüfungen der Internen Revision möglich. Risiken neuer Kapitalmarkt- und Versicherungsprodukte werden im Rahmen der beiden standardisierten Prozesse Investment Approval Process (IAP) und Product Approval Process (PAP) vom Bereich Value & Risk Management unabhängig auf alle wesentlichen internen und externen Risikoeinflussfaktoren untersucht sowie deren Auswirkungen auf das Gesamtrisikoprofil bewertet. Des Weiteren gibt es zur Identifikation operationeller Risiken einen jährlichen Risikoerhebungsprozess auf Basis einer Befragung der Vorstandsmitglieder und der höheren Führungsebene sowie einer Bewertung durch die jeweiligen operativen Ansprechpartner. Darüber hinaus erfolgt die Risikoidentifikation infolge einer Meldung eingetretener Risiken zur Aufnahme in die Verlustdatensammlung für operationelle Risiken, im Rahmen des Information Risk Management-(IRM-)Prozesses oder durch das Risk Identification and Assessment (RIA) im Rahmen des Business Continuity Managements.
Risikoanalyse und -bewertung: Aufbauend auf den Ergebnissen der Risikoidentifikation erfolgt eine Analyse und Bewertung der Risiken. Ergebnis der Risikoanalyse und -bewertung ist das Risikoprofil des Unternehmens. Identifizierte Risiken werden nach ihrer Wesentlichkeit eingeordnet. Dadurch wird sichergestellt, dass Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Wirtschafts-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens identifiziert und angemessene Steuerungsmaßnahmen/-strategien definiert werden können.
Bei der Risikobewertung wird eine quantitative Einschätzung für die einzelnen Risiken sowie für das gesamte Risikoportfolio unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Steuerungsmaßnahmen abgegeben. Die übergreifende quantitative Risikobewertung erfolgt anhand des ökonomischen Risikokapitalmodells und der dort definierten und eingesetzten Bewertungsmethoden. Für Risikoarten, für die eine quantitative Risikomessung nicht sinnvoll oder möglich ist, wie zum Beispiel Reputations- oder strategische Risiken, wird eine qualitative Beurteilung vorgenommen. Neben qualitativen und quantitativen Methoden werden bei der Risikobewertung für ausgewählte Risiken situationsbedingt auch Sensitivitätsanalysen, Szenarioanalysen und Stresstests mit unterschiedlichen Zeithorizonten herangezogen.
Die Bewertung der operationellen und sonstigen Risiken erfolgt in der Risikodatenbank. Die Risikopolicen werden im Document Inventory, unserem Verzeichnis für alle Solvency II-relevanten Dokumente, geführt.
Risikosteuerung und -überwachung: Die Risikosteuerung umfasst das Ergreifen von Maßnahmen zur Risikobewältigung in unserer Gesellschaft. Unter Risikosteuerung wird die Umsetzung entwickelter Konzepte und Prozesse im Einklang mit der von der Geschäftsleitung vorgegebenen Risikostrategie verstanden. Dadurch werden Risiken entweder bewusst akzeptiert, vermieden, vermindert oder transferiert. Durch regelmäßige Überwachung der Risiken anhand eines Soll-Ist-Abgleichs, zum Beispiel im Rahmen des implementierten Limitsystems, werden Gefahren frühzeitig erkannt. Somit wird ein Gegensteuern ermöglicht. Die Entscheidung, welche Maßnahme im speziellen Fall durchgeführt wird, erfolgt durch Abwägung des Risiko-/ Ertragsprofils sowie durch Überwachung der Limite der Verlust- und Risikoindikatoren. Die Risikosteuerung erfolgt immer durch die Geschäftsleitung gemäß ihrer Bereitschaft, bestimmte Risiken zu übernehmen. Dabei müssen das Risikoprofil und die Risikotragfähigkeit strikt beachtet werden. Schließlich wird in Verbindung mit einer angemessenen Berichterstattung beziehungsweise Eskalation die Einhaltung der Risikostrategie sichergestellt und die frühzeitige Identifizierung von Risiken ermöglicht.
Risikokommunikation und -berichterstattung: Das sich aus Risikoanalyse und Bewertung ergebende Risikoprofil wird gegenüber dem Vorstand kommuniziert, sodass dieser bei der Festlegung des Risikoappetits das aktuelle Risikoprofil beachten kann. Ziel der Risikoberichterstattung ist die Bereitstellung aller erforderlichen Risikoinformationen zur Einschätzung des unternehmensindividuellen Risikos unter Berücksichtigung aufsichtsrechtlicher und interner Steuerungsanforderungen. Neben der Ergebnisberichterstattung zum ökonomischen Risikokapital werden auf Konzernebene regelmäßig ein Risikobericht und ein auf Solvency II-Anforderungen ausgerichteter ORSA-(Own Risk and Solvency Assessment-)Bericht verfasst. Darüber hinaus werden im Rahmen des Solvency II-Berichtwesens - erstmalig zum Stichtag 31. Dezember 2016 - die Berichte "Bericht über die Solvabilität und Finanzlage" (SFCR) und "Regelmäßiger aufsichtlicher Bericht" (RSR) erstellt, in welchen wir unter anderem ebenso Risikomanagement und Risikoprofil unserer Gesellschaft darstellen. Diese Berichte werden den Vorständen der Versicherungsgesellschaften vorgelegt und an das dezentrale Risikomanagement, das ARC und die Aufsichtsbehörde übermittelt. Zusätzlich sind Ad-hoc-Berichterstattungspflichten, beispielsweise bei Erreichen definierter Schwellenwerte, implementiert. Risikorelevante Themen werden darüber hinaus im Rahmen des regelmäßig zusammenkommenden ARC besprochen, nachdem sie zuvor im Rahmen der weiteren Gremien diskutiert wurden.
Das Risikomanagementsystem wird regelmäßig durch die Interne Revision geprüft.
Versicherungstechnische Risiken
Unsere Gesellschaft betreibt im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft insbesondere die Sparten Kraftfahrt-, Haftpflicht-, Unfall-, Sach-, Transport- und Luftfahrtversicherung. Diese werden im direkten wie auch im indirekten Geschäft gezeichnet.
Die Versicherungen speziell für Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes sowie deren Angehörigen werden nach der Verschmelzung der DBV Deutsche Beamtenversicherung auf unsere Gesellschaft nunmehr direkt gezeichnet. Zuvor wurden diese Risiken vollständig mittels einer hundertprozentigen Rückversicherung durch unsere Gesellschaft in Rückdeckung genommen.
Die primären Risiken aus der Schaden- und Unfallversicherung sind das Prämien- und Schadenrisiko sowie das Reserverisiko. Ferner besteht in der Unfallversicherung bei den Produkten mit Beitragsrückgewähr noch das Zinsgarantierisiko.
Prämien- und Schadenrisiko
Unter dem Prämien- und Schadenrisiko wird das Risiko verstanden, dass die tatsächlichen endgültigen Schadenzahlungen des Versicherungsbestandes die erwarteten, in der Prämie berücksichtigten Zahlungen übersteigen können. Es wird somit durch die zufällige Schadenanzahl und die zufällige Schadenhöhe der einzelnen Schäden bestimmt. Für eine risikoadäquate Tarifierung werden versicherungsmathematische Modelle auf Basis empirischer Schadendaten verwendet. Die regelmäßige Überwachung des Schadenverlaufs gewährleistet eine zeitnahe Anpassung der Tarifierungs- und Annahmepolitik an signifikante Veränderungen. Daher ist unsere Gesellschaft in der Lage, im Neugeschäft die Beiträge an eine geänderte Schadensituation kurzfristig anzugleichen. Das Bestandsgeschäft wird durch Beitragsanpassung der Einjahresverträge mit Verlängerungsoption und durch vertraglich festgelegte Beitragsanpassungsklauseln risikoadäquat gehalten. Auch bei zu erwartenden Veränderungen der Marktsituation kann unsere Gesellschaft proaktiv handeln. Für Produkte mit nachteiliger Ergebnisentwicklung und beschränkten Möglichkeiten zur Kündigung oder Neubepreisung ist ausreichend Risikovorsorge durch Reservierung getroffen.
Durch die Analyse und Bewertung der unternehmerischen Entscheidungsoptionen werden Risiken aus dem Kundenverhalten wie zum Beispiel vermehrtes Storno bereits im Entscheidungsprozess berücksichtigt.
Die Risikosteuerung unserer Gesellschaft erfolgt durch eine gezielte Risikoselektion, Produktgestaltung und risikogerechte Kalkulation sowie ertragsorientierte Zeichnungsrichtlinien. Durch Zeichnungsrichtlinien können bereits bei Abschluss Deckungszusagen für unerwünschte Risiken und Risikokonzentrationen vermieden werden. Darüber hinaus werden bestehende Versicherungsverträge unter bestimmten Umständen aufgrund des Schadenverlaufs der Vergangenheit gar nicht oder nur unter Erhöhung der Selbstbeteiligung oder der Beiträge verlängert. Im Rahmen der Steuerung von Versicherungsrisiken werden außerdem die Mechanismen der Rückversicherungspolitik sowie des aktiven Schadenmanagements eingesetzt.
Die Rückversicherung orientiert sich an den unterschiedlichen Bruttokapazitäten der Sparten. Großrisiken und Kumulexposure werden auf vertraglicher Basis rückversichert. Ausnahmeakzepte innerhalb der Zeichnungskapazitäten der Sparten, die außerhalb der obligatorischen Rückversicherungskapazitäten liegen, werden durch Einzelrückversicherung rückgedeckt. Seit 2011 wird zudem für das gesamte Kraftfahrtversicherungsgeschäft eine Quoten-Rückversicherung abgeschlossen und seit 2013 werden die Sparten Feuer/Feuer BU, Technische Versicherung und Transport in jeweils eigenständigen Quoten-Rückversicherungsverträgen rückgedeckt.
Zur Analyse von Trends, Streuungen und Zyklen sowie zur Ermittlung ihrer Treiber werden stochastische Szenarien verwendet.
Einen besonderen Stellenwert innerhalb des Prämien- und Schadenrisikos nimmt das Groß- und Katastrophenschadenrisiko ein. Hierbei handelt es sich um das unerwartete Eintreten von einzelnen Großschäden, aber auch um Ereignisse wie zum Beispiel Naturkatastrophen, die zu einer großen Anzahl von Schäden führen. Neben Naturkatastrophen können auch durch Menschen verursachte Schadenereignisse, wie zum Beispiel Terroranschläge, hohe Großschäden hervorrufen. Zusätzlich könnte der Trend zu höheren Schadenersatzansprüchen in der Haftpflichtversicherung, zum Beispiel bei neu aufkommenden Risiken, Veränderungen der Rechtslage beziehungsweise im Verhalten der Marktteilnehmer oder Umweltschäden, den durchschnittlichen Schadenaufwand erhöhen.
Zur Bewertung dieser Risiken führen wir eine Kumulkontrolle durch, in der durch regelmäßige Erhebungen aus den Datenbankbeständen die genauen Kumulwerte (pro Sparte wie auch spartenübergreifend) ermittelt werden. Diese Werte werden unter Berücksichtigung echter Schadenszenarien der Vergangenheit zu möglichen künftigen Szenarien modelliert (beispielsweise Sturm, Flut, Erdbeben). Andere kumulierende Risiken wie zum Beispiel in der Haftpflichtversicherung werden ebenfalls durch eine Bestandserhebung ermittelt und analysiert. Die Erkenntnisse auf Basis der gewonnen Werte und unter Zuhilfenahme möglicher Schadenszenarien werden zum einen für den Einkauf von Rückversicherungskapazitäten für Kumulereignisse und zum anderen zur Risikokapitalbestimmung und Risikosteuerung verwendet. Möglichen entstehenden Kumulen der Transportversicherung wird ebenfalls durch den Einschluss einer Ereignisdeckung in den Rückversicherungsvertrag ausreichend Rechnung getragen.
Durch gute geografische Diversifikation, Nutzung der Software KISS (Kommunikations- und Informationssystem Sach-Schadenverhütung) des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und Zeichnungsverbote für bestimmte Risiken beziehungsweise Regionen wird das Großschadenrisiko grundsätzlich minimiert. Zur Steuerung des Großschadenrisikos wird der entsprechende Rückversicherungsbedarf ermittelt und eingekauft. Durch die Einbindung in den weltweiten Rückversicherungspool für Risiken aus Naturgefahren der AXA Global P&C genießt unsere Gesellschaft über die vertragliche Rückversicherung hinaus Rückversicherungsschutz aus dem gruppenweiten Rückversicherungsprogramm. Unsere Gesellschaft übernimmt für ihren Anteil durch die Beteiligung an den Ergebnissen des Pools auch weltweit Risiken, die zentral durch die AXA Global P&C gesteuert, bewertet und an die einzelnen Einheiten innerhalb der AXA Gruppe berichtet werden. Durch die hohe weltweite Diversifizierung und die zentral überwachte Aufnahme von Risiken in den Pool ist das Risiko für unsere Gesellschaft überschaubar und die Vorteile aus dieser erweiterten Rückdeckung überwiegen.
Beispielsweise wird die Entwicklung im Schadenfall um verunreinigte Brustimplantate intensiv von unseren Experten verfolgt, um Folgen neuer Rechtsprechungen einzuschätzen und bei Bedarf in unseren Schadenreserven zu berücksichtigen. Auf Basis der aktuellen Einschätzung hat unsere Gesellschaft die gewährte Deckungssumme vollständig ausreserviert.
Die Geschäftsjahresschadenquote der Gesellschaft nach Rückversicherung hat sich in den vergangenen zehn Jahren wie folgt entwickelt:
Geschäftsjahresschadenquote in % der verdienten Nettobeiträge
| 2007 | 2008 | 20091 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 80,9 | 78,2 | 79,6 | 78,8 | 81,0 | 77,1 | 80,9 |
| 2014 | 2015 | 20162 |
|---|---|---|
| 80,0 | 80,5 | 79,2 |
1 Ab 2009: AXA Versicherung inklusive der auf diese verschmolzenen DBV-Winterthur Versicherung AG, DBV-WinSelect Versicherung AG sowie Deutsche Ärzteversicherung Allgemeine Versicherungs-AG
2 Ab 2016: AXA Versicherung inklusive der auf diese verschmolzenen DBV Deutsche Beamtenversicherung AG
Bei einem Schadenaufwand von 94,0 Mio. Euro (2015**: 116,6 Mio. Euro) für Naturkatastrophen und sonstige Kumulrisiken beträgt die Geschäftsjahresschadenquote ohne Berücksichtigung dieser Ereignisse 75,4 % (2015**: 75,7 %).
Reserverisiko
Zur Abdeckung zukünftiger Schadenzahlungen sind von unserer Gesellschaft Schadenreserven zu bilden. Die Höhe der Schadenzahlungen ist jedoch mit Unsicherheit behaftet, sodass die Nichtauskömmlichkeit der Reserve ein wesentliches Risiko darstellt. Das sogenannte Reserverisiko entsteht durch die unbekannte Schadenhöhe gemeldeter und noch nicht abgewickelter Schäden sowie bereits eingetretener, aber von den Versicherungsnehmern noch nicht gemeldeter Schäden (Spätschäden). Die Bewertung der künftigen Schadenzahlungen erfolgt im Rahmen der Einzelschadenreservierungen sowie anhand aktuarieller Schätztechniken, bei welchen der in der Vergangenheit beobachtete Schadenverlauf herangezogen wird. Großschäden werden separat geschätzt. Mithilfe von stochastischen Szenarien erfolgt eine Analyse von Trends, Streuungen und Zyklen sowie deren Treibern.
Die Abwicklungsergebnisse nach Rückversicherung haben sich in den vergangenen zehn Jahren wie folgt entwickelt:
Abwicklungsergebnis in % der Rückstellung am 1. Januar
| 2007 | 2008 | 20091 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 5,5 | 8,0 | 6,9 | 4,2 | 4,9 | 5,5 | 5,2 |
| 2014 | 2015 | 20162 |
|---|---|---|
| 4,8 | 6,0 | 4,0 |
1 Ab 2009: AXA Versicherung inklusive der auf diese verschmolzenen DBV-Winterthur Versicherung AG, DBV-WinSelect Versicherung AG sowie Deutsche Ärzteversicherung Allgemeine Versicherungs-AG
2 Ab 2016: AXA Versicherung inklusive der auf diese verschmolzenen DBV Deutsche Beamtenversicherung AG
Zinsgarantierisiko
In der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr wird in Abhängigkeit des Tarifs für 87-100 % des Sparanteils der Beiträge eine garantierte Zinsleistung zwischen 0,9 % und 3,5 % vereinbart, wobei in der Kundenerwartung nicht eine besondere Verzinsung liegt, sondern allein die Rückgewähr der gezahlten Beiträge. Dies führt zwar zu einem Zinsgarantierisiko, getrieben durch die unbekannte Entwicklung der Marktzinsen, ist jedoch aufgrund des vergleichsweise geringen Beitragsvolumens und der sukzessiv gebildeten Zinszusatzreserve von eher untergeordneter Bedeutung.
Biometrische Risiken
Biometrische Risiken können sich aus Renten-Deckungsrückstellungen der Unfall- sowie der Haftpflicht- und Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung ergeben. Das wesentliche Risiko der Langlebigkeit ist durch eine vorsichtige Berechnung der Renten-Deckungsrückstellungen bilanziell abgesichert. Die Bewertung im internen Risikokapitalmodell zeigt nur eine untergeordnete Rolle der biometrischen Risiken.
Kostenrisiko
Das Kostenrisiko besteht darin, dass die tatsächlichen Kosten nicht dauerhaft durch die in die Beiträge einkalkulierten Kosten finanziert werden können. Die Kosten für Provisionen und den laufenden Betrieb werden durch Beitragszuschläge auf Basis eines umfassenden Kostencontrollings in der Produktkalkulation berücksichtigt. Damit sind wir überzeugt, dieses Risiko in angemessener Weise zu handhaben.
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft resultieren für unsere Gesellschaft überwiegend aus Beitragsforderungen, aus Forderungen gegenüber Versicherungsvermittlern sowie aus Forderungen beziehungsweise Ansprüchen gegenüber Rückversicherern.
Die Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern sowie Versicherungsvermittlern betrugen zum Bilanzstichtag 148,4 Mio. Euro (2015**: 168,7 Mio. Euro). Von den Forderungen an Kunden entfielen 15,4 Mio. Euro (2015**: 16,1 Mio. Euro) auf Forderungen, die älter als 90 Tage sind. Zur Risikovorsorge wurden die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen an Kunden und Vermittler um Pauschalwertberichtigungen von 10,1 Mio. Euro (2015**: 13,5 Mio. Euro) vermindert. Diese wurden auf Basis der im gerichtlichen Mahnverfahren nicht erfolgreich beizutreibenden Forderungen ermittelt. Auf die Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern entfallen Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 8,3 Mio. Euro (2015**: 11,4 Mio. Euro), auf die gegenüber Versicherungsvermittlern 1,8 Mio. Euro (2015**: 2,1 Mio. Euro).
Durchschnittliche Ausfallquote der vergangenen 3 Jahre für das selbst abgeschlossene Geschäft in %
| 2014* | 2015* | 2016 |
|---|---|---|
| 0,31 | 0,35 | 0,33 |
* Pro-forma-Werte
Seit 2015 ermitteln wir die durchschnittliche Ausfallquote der vergangenen drei Jahre (auch für die Vergleichsjahre) als Verhältnis der Wertberichtigungen zu den gebuchten Bruttobeiträgen für das selbst abgeschlossene Geschäft.
Die Risiken aus dem Ausfall von Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern und gegenüber Versicherungsvermittlern werden durch ein IT-unterstütztes Inkasso- und Mahnsystem gesteuert und überwacht. Darüber hinaus werden im Rahmen von Linienkontrollen zur Prävention von Forderungsausfällen gegenüber Versicherungsnehmern und Versicherungsvermittlern risikoorientierte Prüfungen durchgeführt sowie mit den relevanten Schnittstellen der Sparten und Vertriebe zeitnahe Abstimmungen vorgenommen.
Das maximale Risiko aus dem Ausfall der Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft sowie dem Anteil der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen aus dem abgegebenen Versicherungsgeschäft (jeweils vor Wertberichtigungen) beträgt 402,2 Mio. Euro (2015**: 698,8 Mio. Euro).
Ratingklassen der Forderungen beziehungsweise Ansprüche aus dem Rückversicherungsgeschäft:
| In Tsd. Euro | S&P Rating | ||
|---|---|---|---|
| NR | A bis A pi | BB bis BBB+ | |
| --- | --- | --- | --- |
| Abrechnungsforderungen | 11.875 | 23.436 | 23 |
| Rückstellungen | 24.624 | 342.192 | 3 |
Der Rückversicherer für unsere wichtigsten obligatorischen Rückversicherungsverträge ist die französische Gruppengesellschaft AXA Global P&C, die diese Verträge teilweise in den internationalen Rückversicherungsmarkt und teilweise innerhalb der AXA Gruppe platziert. Sowohl bei der über unsere französische Gruppengesellschaft AXA Global P&C retrozedierten Vertragsrückversicherung als auch bei der direkt von uns abgegebenen fakultativen und vertraglichen Rückversicherung wird nur mit erstklassigen Rückversicherern zusammengearbeitet. Grundlage hierfür sind Richtlinien für die Auswahl der Rückversicherer sowie eine von der AXA Global P&C permanent aktualisierte Bonitätsliste, basierend auf den Ratings renommierter Ratingagenturen. Bei der Rückversicherung von langfristigen Verbindlichkeiten gelten dabei besonders hohe Anforderungen an die finanzielle Ausstattung der Rückversicherungspartner. Zusätzlich wird das Ausfallrisiko durch regelmäßige Überwachung der Kreditqualität der Rückversicherer und ein zeitnahes Inkasso reduziert.
Risiken aus Kapitalanlagen
Unsere Gesellschaft verwaltet 9,5 Mrd. Euro (2015**: 9,2 Mrd. Euro) Kapitalanlagen. Diese werden unter strikter Beachtung der gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und innerbetrieblichen Richtlinien in einem strukturierten Prozess angelegt. Unter Gesamtrisikobetrachtung soll eine gleichzeitige Sicherstellung der Anlageziele Sicherheit, Rentabilität und Liquidität der Kapitalanlagen erreicht werden. Dies wird unter anderem durch eine ausgewogene Diversifikation und strikte Begrenzung von Konzentrationsrisiken gewährleistet.
Mit der Kapitalanlage sind unvermeidbar signifikante Risiken verbunden, die durch die im Anlageprozess eingebauten Kontrollen und andere risikomindernde Maßnahmen bewusst eingegangen werden. Zum Erhalt beziehungsweise Ausbau der notwendigen Risikotragfähigkeit werden die Risiken der Kapitalanlagen aktiv gesteuert und fortlaufend an das jeweilige Kapitalmarktumfeld angepasst. Die Risiken aus Kapitalanlagen unserer Gesellschaft haben sich durch die in 2016 vollzogene Verschmelzung mit der DBV Deutsche Beamtenversicherung kaum verändert, da die Investitionen der DBV Deutsche Beamtenversicherung nur ca. 1 % der Kapitalanlagen der AXA Versicherung betrugen.
Die Kapitalanlagerisiken werden in Markt-, Kredit-, Konzentrations- und Liquiditätsrisiken unterteilt:
Marktrisiken
Die Marktpreisrisiken unserer Gesellschaft beruhen im Wesentlichen auf Wertverlusten bei Aktien und festverzinslichen Anlagen. Ferner stellen Änderungen im Wert des Immobilienbestandes oder bei nicht börsennotierten Beteiligungen Marktpreis- beziehungsweise Wertänderungsrisiken dar. So können auch im Bereich Private Equity aufgrund einer zukünftigen Verschlechterung des Marktumfeldes Wertrückgänge beziehungsweise Abschreibungen der Beteiligungen nicht ausgeschlossen werden.
Die Auswirkungen auf die Marktwerte der Kapitalanlagen werden in möglichen Risikoszenarien analysiert. Hierfür werden die Marktwertschwankungen von Aktien (ohne Beteiligungen und verbundene Unternehmen), Zinsprodukten und Währungen unter Berücksichtigung der bestehenden Währungssicherungen und anderer derivativer Absicherungsmechanismen simuliert.
Die folgende Übersicht zeigt auf, wie sich eine Änderung der Aktien- und Währungskurse beziehungsweise der Marktzinsen kurzfristig auswirken würde. Bei der exemplarischen Berechnung wird eine Kappung der Marktzinsen bei null unterstellt.
| Aktienmarktänderung | Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen |
|---|---|
| Anstieg um 30 % | + 139 Mio. Euro |
| Anstieg um 20 % | + 93 Mio. Euro |
| Anstieg um 10 % | + 47 Mio. Euro |
| Sinken um 10 % | - 49 Mio. Euro |
| Sinken um 20 % | - 99 Mio. Euro |
| Sinken um 30 % | - 148 Mio. Euro |
| Renditeänderung des Rentenmarktes | Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen |
|---|---|
| Anstieg um 200 Basispunkte | -994 Mio. Euro |
| Anstieg um 100 Basispunkte | -528 Mio. Euro |
| Sinken um 100 Basispunkte | +409 Mio. Euro |
| Sinken um 200 Basispunkte | +502 Mio. Euro |
| Währungskursänderung | Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen |
|---|---|
| Anstieg um 10 % | +10 Mio. Euro |
| Anstieg um 5 % | +6 Mio. Euro |
| Sinken um 5 % | -7 Mio. Euro |
| Sinken um 10 % | -14 Mio. Euro |
Unser Portfolio besteht zum Großteil aus festverzinslichen Papieren, daher reagiert der Marktwert stark auf Veränderungen des Zinsniveaus. Bereits ein Anstieg der Marktzinsen um 100 Basispunkte würde in einem deutlichen Rückgang unserer Bewertungsreserven resultieren.
Das im historischen Vergleich niedrige Zinsniveau führt bei der Wiederanlage frei gewordener Mittel zur Belastung der zukünftigen Ertragslage. Allerdings ist nicht mit einer signifikanten Wirkung auf die Risikotragfähigkeit zu rechnen.
Währungsrisiken bestehen nur in wirtschaftlich unbedeutendem Umfang, da unsere Gesellschaft hauptsächlich im europäischen Raum investiert und Fremdwährungsinvestitionen begrenzt und kontrolliert werden. Dies erfolgt durch den Einsatz von Fremdwährungsderivaten (zum Beispiel Devisentermingeschäfte).
Wir verfolgen die Entwicklung der Kapitalmärkte sehr genau. Sollten sich die zuvor gezeigten negativen Szenarien im laufenden Geschäftsjahr ganz oder teilweise einstellen oder am Bilanzstichtag vorliegen, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen. Diese beinhalten unter anderem notwendige Abschreibungen auf die nachhaltigen Werte einzelner Kapitalanlagen, den selektiven Verkauf einzelner Titel und den optionalen Einsatz von Wertsicherungsmaßnahmen, um die Portfolios kurzfristig gegen weitere Wertverluste abzusichern.
Kreditrisiken
Das Kreditrisiko umfasst die Insolvenz, den Zahlungsverzug und die Bonitätsverschlechterung des Schuldners beziehungsweise Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren, Darlehen, Genussrechten.
Zur Reduktion des Kreditrisikos werden hauptsächlich Investitionen beziehungsweise Darlehensvergaben bei Emittenten und Schuldnern mit einer guten bis sehr guten Bonität getätigt. Die Einstufung der Bonität von Emittenten festverzinslicher Wertpapiere erfolgt nach einheitlichen internen Maßstäben und wird mit kontinuierlichen Kontrollprozessen überprüft.
Zusätzlich zur Überwachung der Ratings nehmen wir in Zusammenarbeit mit den von uns mandatierten Vermögensverwaltern Detailanalysen zu potenziell ausfallgefährdeten Wertpapieren vor, auf deren Basis dann über risikomindernde Maßnahmen entschieden wird. Für diese Analysen werden entscheidungsrelevante Marktinformationen herangezogen.
Für die Vergabe von Hypothekendarlehen gelten Vergaberichtlinien und strenge Vorschriften bezüglich der Bonität. Als Sicherheit von Hypothekendarlehen bestehen Pfandrechte an Grundstücken und/oder Versicherungsverträgen. Die Vergaberichtlinien knüpfen eine Finanzierung im Regelfall an private Nutzung und erstrangige Absicherung.
Die einzelnen Engagements im Bereich Hypotheken einschließlich Forward-Darlehen unterliegen der regelmäßigen Überwachung. Mithilfe unserer Kontrollverfahren für den Zins- und Tilgungsdienst sowie unseres Mahnverfahrens erhalten wir einen detaillierten Überblick über ausstehende Zahlungen.
Einlagen bei Kreditinstituten erfolgen ausnahmslos bei Banken, die über ein Investment Grade Rating verfügen.
Die Kontrahenten der Derivatepositionen verfügen ausnahmslos über ein Investment Grade Rating, sofern die Geschäfte nicht über die Terminbörse Eurex abgewickelt wurden. Das Gegenparteirisiko der Derivategeschäfte wird fortlaufend durch die Stellung von Sicherheiten (Collateral) abgesichert. Für einige OTC-Derivate gelten die Clearingpflicht über zentrale Gegenparteien sowie die Meldepflicht an das Transaktionsregister. AXA stellt die Einhaltung der Anforderungen aus EMIR gruppenweit sicher.
Die AXA Versicherung ist zu einem Anteil von 17 % der Kapitalanlagen (auf Marktwertbasis) in Staatsanleihen investiert. Anleihen von Spanien, Italien, Portugal und Irland, deren Risiken im Rahmen der europäischen Schuldenkrise diskutiert wurden, machen einen Anteil von 5 % aus. Griechische Staatsanleihen sind nicht im Bestand. Auch wenn wir zurzeit Ausfälle aufgrund verschiedener Stützungsmaßnahmen nicht für ein wahrscheinliches Szenario halten, können wir künftige Abschreibungen auch vor dem Hintergrund politischer Unwägbarkeiten nicht ausschließen.
Unsere Gesellschaft hält über Spezialfonds Verbriefungen von US-Subprime-Hypotheken (Residential Mortgage Backed Securities, "US-RMBS", mit einem Anteil von unter 1 % auf Marktwertbasis). Diese waren in der Finanzmarktkrise von 2008/ 2009 von hohen Wertverlusten und Abschreibungen betroffen. Aufgrund signifikanter Marktwerterholung dieser Kapitalanlagen in den letzten Jahren weisen diese Fonds jedoch mittlerweile positive stille Reserven auf. Bei nachhaltigen Marktverschlechterungen können erneute außerplanmäßige Abschreibungen jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Ebenso halten wir Fremdkapitalinstrumente, die von nationalen und internationalen Banken sowie Unternehmen außerhalb des Finanzsektors emittiert wurden (40 % der Kapitalanlagen auf Marktwertbasis). Dieses Exposure wird entweder direkt oder über Fonds, Derivate und strukturierte Produkte gehalten und enthält zu einem geringen Teil nachrangige Instrumente. Das Portfolio der Genussscheine weist einen Nominalwert von 51 Mio. Euro auf.
Weit über 95 % der festverzinslichen Wertpapieren in unserem Bestand verfügen über ein Investment Grade Rating. Ein großer Teil unserer Rentenbestände ist besichert beziehungsweise von öffentlichen Emittenten ausgegeben und daher nur einem geringen Ausfallrisiko ausgesetzt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Bonität einzelner Emittenten sich in der Zukunft verschlechtert und damit Abschreibungsbedarf entstehen könnte.
Konzentrationsrisiken
Konzentrationsrisiken entstehen, wenn Unternehmen hohe einzelne Risiken oder stark korrelierte Risiken eingehen und daraus hohe Ausfallverluste resultieren können. Bei der Kapitalanlage entstehen Konzentrationsrisiken, wenn Investitionen in einzelne Kapitalanlageprodukte oder Emittenten oberhalb definierter Grenzen durchgeführt werden. Aus diesem Grund stehen Konzentrationsrisiken im engen Zusammenhang mit Markt- und Kreditrisiken und werden durch die Definition von Limiten auf Einzelpositionen und den Einsatz von Derivaten gesteuert und regelmäßig überwacht.
Liquiditätsrisiken
Aufgrund der vorab vereinnahmten sowie verzinslich und liquide angelegten Beiträge ist das Liquiditätsrisiko für Versicherungsunternehmen grundsätzlich gut steuerbar. Wir tragen dem Risiko unzureichender Liquidität durch eine mehrjährige Planung der Zahlungsströme Rechnung. Zusätzlich erfolgt für einen rollierenden Zwölfmonatszeitraum eine Prognose auf Monatsbasis. Für die Überwachung des Liquiditätsrisikos wird darüber hinaus ein Liquiditätsstresstest durchgeführt. Dieser zeigt, dass unsere Gesellschaft auch bei extremen Stressannahmen keinen Liquiditätsengpass zu erwarten hätte.
Insgesamt wird bei der Kapitalanlage auf einen hohen Anteil liquider und fungibler Kapitalanlagen geachtet, damit wir den Verpflichtungen gegenüber unseren Versicherungskunden jederzeit nachkommen können. Bei einem eventuell auftretenden unvorhergesehenen Liquiditätsbedarf wird auf der Grundlage des konzerninternen Liquiditätshilfeabkommens Liquidität zur Verfügung gestellt.
Risikosteuerung der Kapitalanlagen
Innerhalb des AXA Konzerns sind umfassende Governance-Strukturen, Steuerungsmaßnahmen und Richtlinien zur Risikosteuerung der Kapitalanlagen im Einklang mit den Anforderungen von Solvency II implementiert. Das Asset Liability Management Committee schlägt die Kapitalanlagestrategie vor, der Vorstand entscheidet hierüber. Das Investment Committee implementiert und überwacht die strategische Aufteilung der Kapitalanlagen nach Kapitalanlagearten (Asset Allocation) und die Einhaltung vorgegebener Limitsysteme. Darüber hinaus gilt eine umfassende interne Kapitalanlagerichtlinie mit dem Grundsatz unternehmerischer Vorsicht gemäß § 124 Absatz 1 Versicherungsaufsichtsgesetz. Zusätzlich werden Konzentrationsrisiken durch das gruppenweite Risikomanagement monatlich ausgewertet und überwacht.
Ziel des strukturierten Anlageprozesses ist es, die Risiken in den Portfolios durch systematische und kontrollierte Abläufe zu steuern. Anlageentscheidungen werden auf Basis von Asset Liability Management-Analysen vor dem Hintergrund der versicherungstechnischen Verpflichtungen, der Bewertungsreserven und der Eigenkapitalausstattung getätigt. Im Rahmen der strategischen und taktischen Asset Allocation bestehen prozentuale Begrenzungen für die einzelnen Anlageklassen. Zusätzlich werden Limite für Bonität, Einzelemittenten und die Duration des festverzinslichen Portfolios definiert und überwacht. Bei der Risikoeinschätzung wird dabei von einem dem jeweiligen Risiko adäquaten Prognosezeitraum ausgegangen. Zur Bewertung der Anlagerisiken steht eine Vielzahl von Risikomanagementinstrumenten zur Verfügung.
Zum Zweck der effizienten Portfolioverwaltung und -steuerung wird der Einsatz derivativer Finanzinstrumente regelmäßig geprüft. Mit diesen Instrumenten werden verschiedene Motive der Portfoliosteuerung umgesetzt: Absicherung, Erwerbsvorbereitung und Ertragssteigerung. Das Hauptmotiv beim Einsatz von derivativen Instrumenten der Kapitalanlagen ist die Absicherung, wodurch das im Portfolio liegende wirtschaftliche Risiko reduziert wird (Hedging).
Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Asset Liability Management Committee und des Investment Committee wird das Kreditrisiko des Gesamtportfolios, einzelner Anlageklassen sowie kritischer Emittenten unter der systematischen Teilnahme des Chief Investment Officers und des Finanzvorstandes besprochen.
Das Audit and Risk Committee (ARC) wird regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen und die Risikosituation des Konzerns und der Einzelgesellschaften informiert.
Operationelle und sonstige Risiken
Operationelle Risiken beinhalten Risiken aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen, Risiken aus Mitarbeiterverhalten sowie aus systembedingten oder externen Vorfällen. Ferner sind Rechtsrisiken mit inbegriffen, welche die Möglichkeit eines Verlustes aufgrund der unzureichenden Betrachtung der aktuellen Rechtslage umfassen.
Unsere Gesellschaft beziehungsweise AXA Deutschland unterscheidet hierbei die Risikokategorien Interner Betrug, Externer Betrug, Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitssicherheit, Kunden-, Produkt- und Geschäftspraxis, Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung, Betriebsunterbrechung und Versagen von Systemen, Durchführungs-/Produkt-/Leistungs-/Prozess-management, konkrete Rechtsänderungen. Die aus Projekten resultierenden Risiken sind in den einzelnen Risikokategorien berücksichtigt. Als risikobewusste Versicherungsgruppe hat AXA Deutschland Prozesse und Systeme zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung der operationellen Risiken entwickelt. Insbesondere die Bewertungsmethode ist als Bestandteil des von der französischen Aufsichtsbehörde ACPR (Autorité de Controle Prudentiel et de Résolution) im November 2015 zertifizierten Internen Modells im Rahmen von Solvency II genehmigt worden. Das Interne Modell für operationelle Risiken beruht auf einem Szenario-basierten Ansatz auf Einzelrisikoebene, der auf Expertenschätzungen sowie internen und externen Verlustdaten und Benchmarks fußt. Die Quantifizierung der operationellen Risiken zielt auf den finanziellen Verlust aufgrund des Eintritts eines solchen Risikos, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,5 % in einem Zeithorizont von einem Jahr droht. Das so ermittelte Risikokapital der Gesellschaft für die operationellen Risiken betrug zum 31. Dezember 2016 122,4 Mio. Euro.
Die Methoden und Prozesse werden ständig weiterentwickelt. Die operationellen Risiken sind in das Interne Kontrollsystem integriert, werden quantifiziert und qualitativ beurteilt. Die Ergebnisse der Risikobewertung fließen in die Unternehmenssteuerung ein.
Seit 2010 führt AXA Deutschland eine Sammlung von Daten aus operationellen Verlusten durch. Zudem ist AXA Deutschland (über die AXA Gruppe) seit 2014 Mitglied der Operational Riskdata Exchange Association (ORX), einer internationalen Plattform zum Austausch operationeller Verluste.
Das Risikoprofil der AXA Deutschland ist wie im Vorjahr durch Gerichtsentscheidungen und Änderungen von Gesetzesvorhaben geprägt. Die Änderungen von rechtlichen Regelungen werden laufend auf ihre Auswirkungen auf die AXA analysiert. Um auf diese risikoadäquat reagieren zu können, existiert eine enge Zusammenarbeit des operationellen Risikomanagements mit der Rechts- sowie Compliance-Abteilung. Steigend sind weiterhin IT-Risiken inklusive Risiken um Datenschutz und IT-Sicherheit. Daher wurde in 2013 ein Projekt zur Identifizierung und Beseitigung von IT-Schwachstellen initiiert, Anfang 2014 gestartet und in den Jahren 2015 und 2016 weiter ausgestaltet. Auf diese Weise wird eine kontinuierliche Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen im Bereich der IT-Sicherheit gewährleistet. Interne Kontrollprozesse reduzieren Risiken im Zusammenhang mit der Erstellung des Jahresabschlusses.
Darüber hinaus stehen Risiken aus der Einführung von Großprojekten unter besonderer Beobachtung. Bereits während der Projektphase werden erforderliche Maßnahmen identifiziert, sodass entstehende Risiken frühzeitig analysiert und gesteuert werden. Zusätzlich wird das operationelle Risikomanagement über jeden Projektchange informiert, um die Risikolage angemessen beurteilen zu können. Unternehmensgefährdende Risiken aus Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung, aus Systemausfällen und anderen Katastrophenereignissen werden im Rahmen des Business Continuity Managements gesteuert. Notfallprozesse werden organisiert und alle notwendigen Präventivmaßnahmen zum Zweck der Unternehmenssicherheit ergriffen. Durch die Setzung verbindlicher Standards mit Fokus auf die operationellen Risiken sollen mögliche Negativfolgen reduziert und der wirtschaftliche Fortbestand der AXA jederzeit garantiert werden. Diese sehen vor, dass interne und externe Bedrohungen, die eine Unterbrechung der Geschäftsprozesse zur Folge haben könnten, regelmäßig beurteilt werden.
Diese Risikoeinschätzung erfüllt im Wesentlichen vier Aufgaben:
| ― | Sammlung aller Informationen zur Priorisierung der Produkte, Dienstleistungen und somit Geschäftseinheiten im Rahmen der Prozesse Business Impact-Analyse und Risk Identification and Assessment (RIA), |
| ― | Untersuchung und Bewertung verschiedener Strategieoptionen mit dem Ziel, wichtige Produkte und Dienstleistungen auch im Notfall bereitstellen zu können, |
| ― | Entwicklung und Implementierung einer Business Continuity-Reaktion, vor allem in Form von Notfallplänen, |
| ― | Übung und Pflege der Business Continuity Management-Vorkehrungen. |
Der Leiter Operationelle Risiken ist Mitglied im zentralen Krisenmanagement-Team, um die Sicht des Risikomanagements in der Krisenorganisation sicherzustellen.
Auch strategische, Reputations- und weitere Rechtsrisiken werden permanent eng überwacht, das Instrumentarium insbesondere an präventiven Maßnahmen ständig überprüft und erweitert. Diese beschriebenen Maßnahmen inklusive der umfassenden Analyse und Bewertung sind geeignet, unsere in ihrer Bedeutung als gemäßigt eingeschätzten operationellen Risiken auf ein angemessenes Niveau zu reduzieren.
Ferner können Risiken aus der Anwendung steuerlicher Vorschriften entstehen. Diesen begegnen wir durch ein systematisches Management aller steuerlich relevanten Prozesse. Feststellungen aus steuerlichen Betriebsprüfungen früherer Jahre werden analysiert und bewertet und fließen in die Steuerung ein.
Risiken aus Pensionsrückstellungen
Die AXA hat früheren und teils noch aktiven Mitarbeitern Pensionen zugesagt. Im Zusammenhang mit den Pensionsplänen können Pensionsrisiken sowohl bei den Vermögenswerten der Aktivseite als auch auf der Passivseite relevant werden. Dies ist zum einen über Marktwertrückgänge des Planvermögens auf der Aktivseite, aber auch über eine Zunahme der Verpflichtungen auf der Passivseite, zum Beispiel durch Änderungen des Rechnungszinses, möglich. Auf der Verpflichtungsseite können zudem versicherungstechnische Risiken wie das Langlebigkeitsrisiko auftreten. In diesem Zusammenhang wird das Pensionsrisiko als dasjenige Risiko angesehen, welches das Trägerunternehmen zur Bedienung der zugesagten Rentenverpflichtungen zu Nachschüssen verpflichtet.
Die Risiken für die Pensionsverpflichtungen werden in unserem internen Risiko-Modell berücksichtigt, berechnet und überwacht. Das niedrige Zinsniveau wird nach wie vor als Hauptbelastungsfaktor sowohl für die Höhe der ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen, aus denen zusätzliche Aufwendungen zur Erhöhung der Rückstellungen resultieren, als auch für die Höhe der mit vertretbarem Risiko erzielbaren Erträge aus der Kapitalanlage betrachtet. Aus einem weiterhin anhaltenden Niedrigzinsumfeld resultiert eine weitere Absenkung des Rechnungszinssatzes, wodurch die Rückstellungen zu den Pensionsverpflichtungen weiter ansteigen. Die in den nächsten Jahren zu leistenden Zuführungen zu den Rückstellungen sind in den Planungen bereits berücksichtigt und auch im Fall von anhaltend niedrigen Zinsen sind geeignete Maßnahmen zur Finanzierung identifiziert.
Kapitalmanagement und Solvabilität
Die Steuerung der Kapitalbasis erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Ziel ist es, die jederzeitige Erfüllung der versicherungsvertraglichen Verpflichtungen sicherstellen zu können - selbst wenn im Extremfall die hierfür gebildeten versicherungstechnischen Rückstellungen unzureichend wären. Für die Bereitstellung des entsprechenden Eigenkapitals wird eine angemessene Verzinsung angestrebt.
Zum 1. Januar 2016 ist Solvency II - mit seiner deutlichen Risiko- und Marktausrichtung - in Kraft getreten. Auf nationaler Ebene sind die Vorschriften im Versicherungsaufsichtsgesetz, neue Fassung, geregelt. Die hieraus resultierenden Anforderungen sind von uns in Form von verabschiedeten Leitlinien zeitgerecht erfüllt worden, diese werden in der Unternehmensorganisation angewendet.
Die AXA Gruppe hat ein Modell der ökonomischen Risikokapitalberechnung entwickelt, das Ende November 2015 von der französischen Versicherungsaufsicht ACPR (Autorité de Controle Prudentiel et de Résolution) genehmigt wurde und seit dem 1. Januar 2016 als Internes Modell unter Solvency II dient. Zur Sicherstellung der Angemessenheit des entwickelten Internen Modells der AXA Deutschland fand auch im Geschäftsjahr 2016 ein umfassender Austausch mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) statt.
Für die Solvabilität unserer Gesellschaft wurden die seit dem 1. Januar 2016 gültigen aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllt. Basierend auf den Berechnungen des genehmigten Internen Modells übertrifft die Solvenzposition unserer Gesellschaft die gesetzliche Anforderung und weist zusätzlich einen angemessenen Kapitalpuffer oberhalb dieses gesetzlichen Limits auf. Unsere Gesellschaft hat keine Verwendung der möglichen Übergangsmaßnahmen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beantragt.
Im Juli 2013 wurde die weltweite AXA Gruppe durch das Financial Stability Board (FSB) als systemrelevant (Global Systemically Important Insurer [G-SII]) eingestuft. Aufgrund dessen wird die AXA Gruppe nunmehr künftig den "G-SII Policy Measures" des International Association of Insurance Supervisors (AIS) unterliegen und somit sukzessive bis voraussichtlich 2019 zusätzliche Anforderungen zu erfüllen haben.
Zusammenfassende Darstellung der Risikolage
Die Gesamtrisikosituation unserer Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2016 nicht wesentlich verändert. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken bekannt, die den Fortbestand unserer Gesellschaft gefährden. Alle Risiken werden frühzeitig erkannt, bewertet und gesteuert und wie in den Vorjahren zeigt die Solvabilität auch in 2016 eine Überdeckung.
Sonstige Angaben
Besitzverhältnisse
Die AXA Konzern AG, Köln, hält 100 % am Grundkapital unserer Gesellschaft, mit ihr besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.
Dienstleistungsverträge innerhalb des AXA Konzerns
Die Geschäftsfunktionen unserer Gesellschaft werden von Dienstleistungsgesellschaften des deutschen AXA Konzerns und der AXA Gruppe ausgeübt. Deshalb verfügt die AXA Versicherung auch nicht über eigene Mitarbeiter.
Die Geschäftsfunktionen unserer Gesellschaft werden im Rahmen von Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträgen im Wesentlichen durch die AXA Konzern AG ausgeübt:
Mit Funktionsauslagerungsvertrag vom 18./19. Dezember 2012 hat die AXA Versicherung an die AXA Konzern AG folgende (Kern-)Funktionen ausgelagert:
a) Vertrieb
b) Bestandsverwaltung
c) Leistungsbearbeitung
d) Rechnungswesen
e) Interne Revision
f) Vermögensanlage und Vermögensverwaltung
Mit Dienstleistungsvertrag vom 16. Januar 2014 hat die AXA Versicherung an die AXA Konzern AG folgende sonstige (Nicht-Kern-)Funktionen ausgelagert:
a) Unternehmenskommunikation
b) Recht
c) Compliance
d) Konzernreferat
e) Strategie und Organisation
f) Facility Management
g) Personal
h) Aktuariat
i) Mathematik
j) Produktmanagement
k) Planung und Geschäftssteuerung
l) Cash
m) Controlling
n) Procurement
o) Steuern
p) Value & Risk Management
q) Corporate Finance
r) Marketing
s) IT
Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen
Über unsere selbstständige Vertriebsorganisation, über die wir gemeinsam mit der AXA Lebensversicherung AG verfügen, vermitteln wir direkt und indirekt Versicherungsverträge sowie Kapitalanlageprodukte im Wesentlichen für folgende Gesellschaften:
- AXA Art Versicherung AG, Köln
- AXA Bank AG, Köln
- AXA easy Versicherung AG, Köln
- AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln
- AXA Krankenversicherung AG, Köln
- AXA Lebensversicherung AG, Köln
- AXA Life Europe dac, Dublin
- Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln
- BHW Bausparkasse AG, Hameln
- Jurpartner Rechtsschutz-Versicherung AG, Köln
- IDEAL Lebensversicherung a.G., Berlin
- Pro bAV Pensionskasse AG, Köln
- Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG, Köln
- ROLAND Schutzbrief-Versicherung AG
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Unsere Gesellschaft hat am 19. Mai 2005 mit der AXA Konzern AG einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Außerdem besteht zwischen unserer Gesellschaft und der AXA Konzern AG seit dem 4. Oktober 2000 ein Beherrschungsvertrag. Des Weiteren hat unsere Gesellschaft am 27. September 2010 einen Gewinnabführungsvertrag mit der Pluto Beteiligungswerte AG als ergebnisabführende Gesellschaft abgeschlossen.
Verbands- und Vereinszugehörigkeit
Unsere Gesellschaft gehört unter anderem folgenden Verbänden und Vereinen aus der Versicherungswirtschaft an:
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V., Berlin
Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland, München
Der Versicherungsombudsmann e. V., Berlin
Wiesbadener Vereinigung, Köln
Verkehrsopferhilfe e. V., Hamburg
Deutsches Büro Grüne Karte e. V., Hamburg
Verein Hanseatischer Transportversicherer e. V., Hamburg/Bremen
Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln
Ergebnisabführung
Der im Geschäftsjahr erwirtschaftete Überschuss in Höhe von 475,3 Mio. Euro (2015: aus der AXA Versicherung ein Gewinn in Höhe von 177,9 Mio. Euro und aus der DBV Deutsche Beamtenversicherung AG ein Verlust in Höhe von 3,4 Mio. Euro) wurde aufgrund des im Mail 2005 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages zwischen unserer Gesellschaft und der AXA Konzern AG an die AXA Konzern AG abgeführt.
Ausblick und Chancen
Weiter gute wirtschaftliche Lage erwartet
Die gute wirtschaftliche Lage wird sich aller Voraussicht nach im laufenden Jahr fortsetzen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erwartet in seinem Ende Januar veröffentlichten Jahreswirtschaftsbericht 2017 ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 1,4 % nach 1,9 % im Jahr 2016. Das im Vergleich zum Vorjahr etwas geringere Wachstum wird auf die geringere Zahl an Arbeitstagen im laufenden Jahr zurückgeführt. Bundesregierung und Bundeswirtschaftsministerium begründen ihre positive Einschätzung vorrangig mit überdurchschnittlichen Konsumausgaben der privaten Haushalte, kräftigen Investitionen in den Wohnungsbau und dem höheren Ausgabe-Spielraum des Staates angesichts der guten Lage der öffentlichen Haushalte.
Auch die deutschen Wirtschaftsverbände sind für 2017 vorsichtig optimistisch. Nach einer Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) gehen 28 von 48 befragten Verbänden von einer steigenden Produktion im laufenden Jahr aus. Während besonders das Baugewerbe und ihr nahe Branchen zuversichtlich sind, fürchten die Automobilindustrie und die Finanzwirtschaft einen Abwärtstrend. Risiken werden vor allem im Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, in den Regierungswechseln in Italien und den USA sowie in den weiterhin niedrigen Zinsen gesehen. Die Finanz- und Versicherungswirtschaft ist zudem nach Einschätzung des IW eine der Branchen, in denen im neuen Jahr voraussichtlich Stellen gestrichen werden müssen.
Versicherungsbranche strebt höheres Wachstum als 2016 an
Zu den Verbänden, die mit einer Verbesserung ihrer Geschäftsentwicklung rechnen, gehört auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Er rechnet im laufenden Jahr für die Branche über alle Sparten hinweg mit einem Beitragswachstum von mindestens 1 %. Das wäre besser als 2016, als die deutsche Versicherungswirtschaft lediglich um 0,2 % wachsen konnte.
Für die Lebensversicherung erwartet der GDV im laufenden Jahr einen abgeschwächten Beitragsrückgang von etwa 0,5 % (2016: -2,2 %) und begründet dies damit, dass die neu eingeführten Produkte zunehmend stärkere Akzeptanz finden. In der Schaden- und Unfallversicherung wird ein Zuwachs von etwa 2,1 % nach 2,9 % im Jahr 2016 prophezeit. Ebenso rechnen die privaten Krankenversicherer im laufenden Jahr mit einem erneuten Wachstum bei den Beiträgen.
AXA Versicherung für 2017 weiter optimistisch
Auch 2017 wird die AXA Versicherung im Industrie- und Firmenkundengeschäft den Ausbau von Universal, unserem elektronischen Angebots- und Policierungstool, sowie die Kooperation mit Acturis fortsetzen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Weiterführung der Wachstumsinitiativen in den industriellen Versicherungszweigen sowie der Weiterentwicklung des internationalen Geschäfts durch AXA International Services (AIS). Mit AXA International Services richten wir uns an deutsche Unternehmenskunden mit Auslandsaktivitäten und bieten individuelle und internationale Versicherungslösungen mit weltweiten Deckungen und Betreuung vor Ort im Ausland. Auf Produktseite werden Bestandsmanagement-Maßnahmen im Segment Firmen der Sachversicherung umgesetzt und das Cyberprodukt intensiver vermarktet.
Unsere Erwartungen für das Privatkundengeschäft sind für 2017 weiterhin verhalten optimistisch. Wir gehen von einem moderaten Beitragsplus aus und möchten unsere Marktposition in allen Sparten weiter festigen.
Im Privatkundengeschäft arbeiten wir an einer umfassenden Transformation unseres Geschäftsmodells. Dies bedeutet, dass wir uns konsequent danach ausrichten, einfache Angebote für unsere Kunden zu schaffen, Partnerschaften eingehen zu können sowie schlanke und automatisierte Prozesse nachhaltig zu etablieren. Dies führt zu besseren Angeboten über die digitalen Kontaktkanäle sowie die unserer personalen Vertriebe. In der Kraftfahrtversicherung werden wir die Services und Angebote weiterentwickeln.
In der Sach- und der Haftpflichtversicherung möchten wir unsere sehr gute Marktposition weiter festigen. Dies gelingt uns zum einen durch unsere Bereitschaft und Fähigkeit, mit dem Kunden digital zu interagieren, und zum anderen durch unsere Produktpalette, die flexibel auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden angepasste Lösungen ermöglicht. Gleichzeitig legen wir unseren Fokus auf das wichtige Thema Prävention: Wir werden gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern SmartHome-Lösungen weiter vorantreiben. Durch die Nutzung intelligenter Haussteuerung können wir unseren Kunden bei der Prävention von Leckage-Schäden, Einbruch und Feuer helfen und wichtige Mehrwerte bieten.
Zur Verbesserung der Entwicklung sowohl in der Sach- und Haftpflicht- als auch der Unfallversicherung werden im Jahr 2017 erneut vertriebliche Maßnahmen in diesen Sparten aufgesetzt. So wird beispielsweise die bereits im letzten Jahr erfolgreich durchgeführte Maßnahme "Auto und DU" mit dem Fokus auf Cross-Selling zwischen Kraftfahrt- und Unfallversicherung auch im laufenden Jahr fortgeführt.
Um auch in Zukunft unsere Marktposition erfolgreich ausbauen zu können, beginnen wir in 2017 mit dem Aufbau eines neuen Bestands- und Schadensystems für das SUH-Privat- und Firmenkundengeschäft. Diese große Investition tätigen wir vor allem vor dem Hintergrund, langfristig noch besser und flexibler auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen zu können und so unsere Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition nachhaltig zu verbessern. Die ersten Erfolge werden sich auch hier ab 2018 einstellen.
Nach der Anhäufung von Großschäden in 2016 gehen wir von einem rückläufigen Schadenaufwand in 2017 aus. Auch die Gesamtkosten der AXA Versicherung werden im Geschäftsjahr 2017 gegenüber 2016 deutlich geringer ausfallen. In 2016 hatten wir die Aufwendungen für die Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit vollständig bilanziert. Ohne diese werden sich die Kosten in etwa auf dem Vorjahresniveau bewegen. Weitere Einsparungen im Rahmen unseres Effizienzsteigerungsprogramms Ambition 2020 schaffen Raum für Zukunftsinvestitionen wie in das neue Bestands- und Schadensystem für das Sachversicherungsgeschäft sowie in das Projekt "New Way of Working" zur bedarfsgerechten Gestaltung einer agilen Arbeitsumgebung für alle Mitarbeiter des Konzerns.
2017 wird sich auch unsere risiko- und ertragsoptimierte Kapitalanlagestrategie in Verbindung mit Ausschüttungen merklich positiv auf unser Kapitalanlageergebnis auswirken und zum Jahresüberschuss beitragen. Der Jahresüberschuss wird aufgrund des Sondereffektes durch die Verschmelzung der DBV Deutsche Beamtenversicherung im Jahr 2016 deutlich unter dem des Vorjahres liegen.
Köln, den 26. April 2017
Der Vorstand
Anlagen zum Lagebericht
Geschäftsgebiet
Bundesrepublik Deutschland sowie im freien Dienstleistungsverkehr in den folgenden Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes: Österreich, Belgien, Zypern, Tschechische Republik, Spanien, Estland, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Ungarn, Italien, Irland, Liechtenstein, Luxemburg, Dänemark, Litauen, Lettland, Malta, Niederlande, Portugal, Polen, Schweden, Slowenien, Slowakei, Bulgarien, Rumänien, Finnland und Kroatien Ausländische Zweigniederlassung: Dänemark
Betriebene Versicherungszweige
| ― | Lebensversicherung (nur in Rückdeckung übernommen) |
| ― | Unfallversicherung: Einzel-Voll-, Einzel-Teil-, Gruppenunfall-, Volksunfall-, Reise-, Sport-, Luftfahrt-, lebenslängliche Verkehrsmittel-Unfall-, Probanden-Versicherung, Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückgewähr, Kraftfahrt-Unfallversicherung |
| ― | Haftpflichtversicherung: Privat-, Betriebs- und Berufs-, Gewässerschaden-, Vermögensschaden-, Luftfahrt-, Umwelt-, Strahlen- und Atomanlagen-, Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht, Kraftfahrt-Parkplatz-, Feuerhaftungs-Versicherung |
| ― | Kraftfahrtversicherung: Kraftfahrzeug-Haftpflicht-, Fahrzeugvoll-, Fahrzeugteil-Versicherung |
| ― | Rechtsschutzversicherung (nur in Rückdeckung übernommen) |
| ― | Feuerversicherung: Feuer-Industrie-, landwirtschaftliche Feuerversicherung, sonstige Feuerversicherung (einschließlich der Waldbrandversicherung) |
| ― | Einbruchdiebstahlversicherung |
| ― | Leitungswasserversicherung |
| ― | Glasversicherung |
| ― | Sturmversicherung |
| ― | Verbundene Hausratversicherung |
| ― | Verbundene Gebäudeversicherung |
| ― | Hagelversicherung (nur in Rückdeckung übernommen) |
| ― | Technische Versicherungen: Maschinen- einschließlich Baugeräte-, Elektronik-, Montage-, Bauleistungsversicherung, Elektro- und Gasgeräte des Hausrats, Gebrauchsgütergarantieversicherung |
| ― | Einheitsversicherungen: Allgemeine, Rauchwaren-, Textilveredelungs-, Wäscheschutz-Einheitsversicherung |
| ― | Transportversicherung: See-, Fluss-, Luftfahrt- und Landkasko-, Waren-, Film-, Valorenversicherung (gewerblich), Verkehrshaftungsversicherung |
| ― | Kredit- und Kautionsversicherung: Übrige und nicht aufgegliederte Kredit- und Kautionsversicherung (einschließlich Baugarantieversicherung) |
| ― | Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Feuer- beziehungsweise Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung (Extended Coverage) |
| ― | Betriebsunterbrechungsversicherung: Feuer-, Technische, sonstige Betriebsunterbrechungsversicherung, Filmausfall-, Betriebsschließungsversicherung |
| ― | Beistandsleistungsversicherung |
| ― | Sonstige Sachschadenversicherungen: Ausstellungs-, Fahrrad-, Garderobe-, Jagd- und Sportwaffen-, Kühlgüter-, Warenversicherung in Tiefkühlanlagen, Atomanlagen-, Automaten-, Reisegepäck-, Valoren- (privat), Campingversicherung, Verbundene Sach-Gewerbe-Versicherung |
| ― | Sonstige Vermögensschadenversicherungen: Reiserücktrittskosten-, Lizenzverlust-, Maschinengarantieversicherung, Garantieversicherung von Kraftfahrzeugen |
| ― | Vertrauensschadenversicherung |
Jahresabschluss
Bilanz zum 31. Dezember 2016
Aktiva
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| A. Kapitalanlagen | ||||||
| I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.891 | 22.979 | 22.979 | |||
| II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 544.441 | 563.884 | 563.884 | |||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 418.355 | 410.748 | 410.748 | |||
| 3. Beteiligungen | 30.478 | 35.650 | 35.643 | |||
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3.032 | 3.410 | 3.410 | |||
| 996.306 | 1.013.692 | 1.013.685 | ||||
| III. Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 4.612.192 | 4.471.641 | 4.471.641 | |||
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.962.889 | 1.761.306 | 1.739.934 | |||
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 305.652 | 228.468 | 228.468 | |||
| 4. Sonstige Ausleihungen | ||||||
| a) Namensschuldverschreibungen | 721.214 | 782.838 | 756.106 | |||
| b) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 635.099 | 731.532 | 717.982 | |||
| c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 822 | 854 | 854 | |||
| d) übrige Ausleihungen | 122.440 | 1.479.575 | 80.376 | 80.376 | ||
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 30.384 | 27.661 | 27.661 | |||
| 6. Andere Kapitalanlagen | 483 | 535 | 535 | |||
| 8.391.175 | 8.085.211 | 8.023.557 | ||||
| IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft | 66.816 | 79.284 | 79.285 | |||
| 9.458.188 | 9.201.166 | 9.139.506 | ||||
| B. Forderungen | ||||||
| I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an: | ||||||
| 1. Versicherungsnehmer | 42.245 | 46.460 | 44.137 | |||
| 2. Versicherungsvermittler | 96.001 | 108.938 | 108.682 | |||
| 138.246 | 155.398 | 152.819 | ||||
| II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft | 32.931 | 49.575 | 79.839 | |||
| davon an verbundene Unternehmen: 21.062 Tsd. Euro (2015** : 33.918 Tsd. Euro) | ||||||
| davon an Beteiligungsunternehmen: 2.819 Euro (2015** : 7.250 Tsd. Euro) | ||||||
| III. Sonstige Forderungen | 166.080 | 68.379 | 61.563 | |||
| davon an verbundene Unternehmen: 105.451 Tsd. Euro (2015** : 17.862 Tsd. Euro) | ||||||
| 337.257 | 273.352 | 294.221 | ||||
| C. Sonstige Vermögensgegenstände | ||||||
| I. Sachanlagen und Vorräte | 0 | 64 | 64 | |||
| II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 29.825 | 41.559 | 39.347 | |||
| III. Andere Vermögensgegenstände | 109.004 | 136.989 | 125.589 | |||
| 138.829 | 178.612 | 165.000 | ||||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | ||||||
| I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten | 80.665 | 82.410 | 80.462 | |||
| 80.665 | 82.410 | 80.462 | ||||
| 10.014.939 | 9.735.540 | 9.679.189 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Passiva
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* | ||
|---|---|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | |||||
| I. Eingefordertes Kapital Gezeichnetes Kapital | 164.661 | 164.661 | 164.661 | ||
| II. Kapitalrücklage | 77.281 | 477.281 | 444.005 | ||
| III. Gewinnrücklagen | |||||
| 1. gesetzliche Rücklage | 44 | 44 | 44 | ||
| 2. andere Gewinnrücklagen | 1.117 | 1.117 | 1.117 | ||
| 1.161 | |||||
| 243.103 | 643.103 | 609.827 | |||
| B. Versicherungstechnische Rückstellungen | |||||
| I. Beitragsüberträge | |||||
| 1. Bruttobetrag | 440.417 | 448.983 | 448.983 | ||
| 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 6.640 | 6.966 | 6.966 | ||
| 433.777 | 442.017 | 442.017 | |||
| II. Deckungsrückstellung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 555.705 | 502.808 | 502.795 | ||
| 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 0 | 13 | 0 | ||
| 555.705 | 502.795 | 502.795 | |||
| III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||||
| 1. Bruttobetrag | 6.259.768 | 6.042.767 | 6.038.896 | ||
| 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 362.319 | 354.890 | 351.019 | ||
| 5.897.449 | 5.687.877 | 5.687.877 | |||
| IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 21.227 | 24.475 | 24.475 | ||
| 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 0 | 0 | 0 | ||
| 21.227 | 24.475 | 24.475 | |||
| V. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 1.149.387 | 1.505.574 | 1.505.574 | ||
| VI. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen | |||||
| 1. Bruttobetrag | 14.104 | 12.493 | 12.493 | ||
| 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 0 | 0 | 0 | ||
| 14.104 | 12.493 | 12.493 | |||
| 8.071.649 | 8.175.231 | 8.175.231 | |||
| C. Andere Rückstellungen | |||||
| I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 454.515 | 471.936 | 465.391 | ||
| II. Steuerrückstellungen | 4.879 | 4.879 | 4.579 | ||
| III. Sonstige Rückstellungen | 59.325 | 61.709 | 57.400 | ||
| 518.719 | 538.524 | 527.370 | |||
| D. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 20.873 | 22.405 | 22.405 | ||
| E. Andere Verbindlichkeiten | |||||
| I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber: | |||||
| 1. Versicherungsnehmern | 87.189 | 105.853 | 98.883 | ||
| 2. Versicherungsvermittlern | 23.827 | 24.668 | 24.668 | ||
| II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft | 111.016 39.037 | 130.521 32.009 | 123.551 32.006 | ||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 22.502 Tsd. Euro (2015** : 17.101 Tsd. Euro) | |||||
| III. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.010.274 | 193.460 | 188.512 | ||
| davon aus Steuern: 35.029 Tsd. Euro (2015** : 34.258 Tsd. Euro) | |||||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 1.044 Tsd. Euro (2015** : 1.240 Tsd. Euro) | |||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 927.102 Tsd. Euro (2015** : 113.211 Tsd. Euro) | |||||
| 1.160.327 | 355.990 | 344.069 | |||
| F. Rechnungsabgrenzungsposten | 268 | 287 | 287 | ||
| 10.014.939 | 9.735.5407 | 9.679.189 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Unfallversicherung, Kraftfahrzeug-Haftpflicht- und Haftpflichtversicherung
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B.II. und B.III. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung von § 341f und § 341g HGB sowie unter Beachtung der auf Grund des § 88 Absatz 3 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet worden ist. Für den Altbestand im Sinne des § 161 bzw. § 162 VAG in Verbindung mit § 336 VAG ist die Deckungsrückstellung nach den zuletzt am 21. März 2002 beziehungsweise 3. April 1996 sowie 1. März 2017 genehmigten Geschäftsplänen berechnet worden.
Köln, den 19. April 2017
Der Verantwortliche Aktuar: Jochen Kneiphof
Gemäß § 128 VAG wird hiermit bestätigt, dass das Sicherungsvermögen der Unfallversicherung mit Beitragsrückerstattung vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt worden ist.
Köln, den 19. April 2017
Der Treuhänder
Hans Riedel
Köln, den 26. April 2017
Der Vorstand
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
| Versicherungstechnische Rechnung in Tsd. Euro |
2016 | 2015** | 2015* | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| I. Versicherungstechnische Rechnung | ||||||
| 1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung | ||||||
| a) Gebuchte Bruttobeiträge | 3.913.477 | 3.818.989 | 3.817.540 | |||
| b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge | 1.422.156 | 2.491.321 | 1.384.643 | 1.383.194 | ||
| c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge1 | 8.571 | 1.115 | 1.115 | |||
| d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen1 | 326 | 8.245 | 699 | 699 | ||
| 2.499.566 | 2.434.762 | 2.434.762 | ||||
| 2. Technischer Zinsertrag für eigene Rechnung | 23.755 | 27.893 | 27.893 | |||
| 3. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung | 2.001 | 8.553 | 8.553 | |||
| 4. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung | ||||||
| a) Zahlungen für Versicherungsfälle | ||||||
| aa) Bruttobetrag | 2.390.125 | 2.348.024 | 2.347.816 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 840.983 | 1.549.142 | 838.449 | 838.241 | ||
| b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||||||
| aa) Bruttobetrag | 215.394 | 111.287 | 111.622 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 6.532 | 208.862 | -6.361 | -6.026 | ||
| 1.758.004 | 1.627.223 | 1.627.223 | ||||
| 5. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Nettorückstellungen1 | ||||||
| a) Nettodeckungsrückstellung | -52.910 | 2.308 | 2.308 | |||
| b) Sonstige versicherungstechnische Nettorückstellungen | -111 | 2.926 | 2.926 | |||
| -53.021 | 5.234 | 5.233 | ||||
| 6. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung | 9.119 | 8.329 | 8.329 | |||
| 7. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung | ||||||
| a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 1.032.681 | 1.012.999 | 1.012.999 | |||
| b) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 467.084 | 443.308 | 443.308 | |||
| 565.597 | 569.691 | 569.691 | ||||
| 8. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung | 28.561 | 25.579 | 25.579 | |||
| 9. Zwischensumme | 111.020 | 245.620 | 245.620 | |||
| 10. Veränderung der Schwankungsrückstellung und ähnlicher Rückstellungen1 | 356.187 | -93.763 | -93.763 | |||
| 11. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | 467.207 | 151.857 | 151.857 | |||
| Übertrag: | 467.207 | 151.857 | 151.857 | |||
| II. Nichtversicherungstechnische Rechnung | ||||||
| 1. Erträge aus Kapitalanlagen | ||||||
| a) Erträge aus Beteiligungen | 57.312 | 13.551 | 13.551 | |||
| davon aus verbundenen Unternehmen: 56.396 Tsd. Euro (2015** : 10.136 Tsd. Euro) | ||||||
| b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | ||||||
| davon aus verbundenen Unternehmen: 7.722 Tsd. Euro (2015** : 8.116 Tsd. Euro) | ||||||
| aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.163 | 4.637 | 4.637 | |||
| bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | 306.085 | 237.211 | 234.503 | |||
| 310.248 | 241.848 | 239.140 | ||||
| c) Erträge aus Zuschreibungen | 3.020 | 3.169 | 3.169 | |||
| d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 52.019 | 49.206 | 46.704 | |||
| 422.599 | 307.773 | 302.564 | ||||
| 2. Aufwendungen für Kapitalanlagen | ||||||
| a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen | 13.403 | 15.971 | 15.893 | |||
| b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 8.041 | 36.013 | 36.012 | |||
| c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 16.865 | 5.096 | 3.445 | |||
| 38.309 | 57.080 | 55.350 | ||||
| 384.290 | 250.693 | 247.214 | ||||
| 3. Technischer Zinsertrag | -24.248 | -28.880 | -28.445 | |||
| 360.042 | 221.813 | 218.769 | ||||
| 4. Sonstige Erträge | 289.606 | 271.215 | 303.793 | |||
| 5. Sonstige Aufwendungen | 446.289 | 366.738 | 393.834 | |||
| -156.683 | -95.523 | -90.041 | ||||
| 6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 670.566 | 278.146 | 280.585 | |||
| 7. Außerordentliche Erträge | 0 | 0 | 0 | |||
| 8. Außerordentliche Aufwendungen | 6.212 | 3.133 | 2.445 | |||
| 9. Außerordentliches Ergebnis | -6.212 | -3.133 | -2.445 | |||
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 188.965 | 92.894 | 92.610 | |||
| 11. Sonstige Steuern | 129 | 7.646 | 7.646 | |||
| 189.094 | 100.540 | 100.256 | ||||
| 12. Erträge aus Verlustübernahme | ||||||
| 13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages | 3.411 | |||||
| abgeführte Gewinne | 475.261 | 177.884 | 177.884 | |||
| 14. Jahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | |||
| 15. Ertrag aus der Kapitalherabsetzung | 400.000 | 0 | ||||
| 16. Aufwand aus Kapitalrückzahlung | -400.000 | 0 | ||||
| 17. Bilanzgewinn | 0 | 0 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
1) - = Erhöhung
Anhang
Angaben zur Identifikation gemäß § 264 Absatz 1a HGB
Die AXA Versicherung AG, Köln, ist beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HR B 21298 eingetragen.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 wurden nach den für Versicherungsunternehmen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) erstellt. Um eine Vergleichbarkeit mit dem vorherigen Geschäftsjahr zu ermöglichen, sind im Folgenden die Angaben aus den Einzelabschlüssen der AXA Versicherung und der DBV Deutsche Beamtenversicherung für 2015 - soweit möglich und sinnvoll - konsolidiert dargestellt. Diese Pro-forma-Werte sind unter "2015**" und der Fußnote "**Pro-forma-Werte" kenntlich gemacht.
Aktiva
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten bewertet und über die gewöhnliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wurde eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise dauerhaft niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Unter dieser Position ausgewiesene Inhaberschuldverschreibungen wurden entsprechend den Regeln für die dem Anlagevermögen zugeordneten Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren bewertet.
Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anlagevermögen zugeordnet waren, wurden entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bilanziert. Zur Beurteilung, ob bei Aktien und Investmentanteilen, die überwiegend Aktien beinhalten, eine dauernde Wertminderung vorliegt sowie eine Abschreibung auf den langfristig beizulegenden Wert erfolgt, kommen folgende Aufgreifkriterien zur Anwendung:
| ― | Der Zeitwert des Wertpapiers liegt in den dem Bilanzstichtag vorangehenden sechs Monaten permanent um mehr als 20 % unter dem Buchwert. |
| ― | Der Zeitwert des Wertpapiers liegt in den dem Bilanzstichtag vorangehenden zwölf Monaten permanent um mehr als 10 % unter dem Buchwert. |
Bei Erfüllung von mindestens einem dieser Aufgreifkriterien erfolgt eine Abschreibung auf den langfristig beizulegenden Wert. Zusätzlich erfolgt eine Beurteilung unter besonderer Berücksichtigung der erwarteten beziehungsweise eingetretenen Zahlungsausfälle aus entsprechenden Wertpapieren.
Investmentanteile, die überwiegend Aktien beinhalten, wurden als eigenständiges Wertpapier angesehen und entsprechend bewertet.
Investmentanteile, die überwiegend Rentenpapiere beinhalten und stille Lasten ausweisen, wurden anhand der erwarteten Rückzahlungen aus den entsprechenden Wertpapieren innerhalb des Fonds auf eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung hin überprüft.
Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Bei voraussichtlich vorübergehenden Wertminderungen wurde teilweise von dem in diesem Fall bestehenden Abschreibungswahlrecht Gebrauch gemacht.
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anlagevermögen zugeordnet waren, wurden entsprechend dem gemilderten Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten beziehungsweise dem dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Agio- und Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.
Die dauerhafte Wertminderung eines Wertpapiers wird angenommen, wenn der Zeitwert des Wertpapiers einen Werteverfall aufgrund einer wesentlichen Verschlechterung des Ratings/der Bonität eines Emittenten aufzeigt und aus diesem Grund von einem (Teil-)Ausfall des Schuldtitels ausgegangen wird.
Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren Marktwerten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren Marktwert zugeschrieben, sofern der beizulegende Zeitwert wieder gestiegen ist.
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren Marktwerten bilanziert. Agio- und Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren Marktwert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden mit den Anschaffungskosten in Ansatz gebracht, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen und Einzelwertberichtigungen. Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.
Namensschuldverschreibungen wurden mit den Anschaffungskosten in Ansatz gebracht, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.
Schuldscheinforderungen und Darlehen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.
Übrige Ausleihungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit aufgelöst.
Einlagen bei Kreditinstituten wurden mit den Nennbeträgen angesetzt.
Andere Kapitalanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen.
Die Depotforderungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Es befinden sich strukturierte Produkte, das heißt Anlagen mit eingebetteten Derivaten (zum Beispiel Kündigungsrechte, Optionen oder Swaps), im Bestand. Diese Darlehen beziehungsweise Schuldverschreibungen und die darin enthaltenen Optionen oder Verpflichtungen werden einheitlich bilanziert. Die Bewertung erfolgt entsprechend der Bewertung der anderen Schuldverschreibungen und Darlehen.
Die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft wurden mit den Nennbeträgen abzüglich angemessener Einzelwert- beziehungsweise Pauschalwertberichtigungen angesetzt.
Die Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft wurden mit dem Nennwert abzüglich angemessener Einzelbeziehungsweise Pauschalwertberichtigungen angesetzt.
Sachanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Eine außerplanmäßige Abschreibung wird im Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung durchgeführt.
Die übrigen, nicht einzeln erwähnten Aktivposten sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.
Da eine ertragsteuerliche Organschaft mit der AXA Konzern AG besteht, wurden die latenten Steuern der Gesellschaft bei dem Organträger AXA Konzern AG ausgewiesen.
Passiva
Die Beitragsüberträge wurden für das selbst abgeschlossene deutsche Versicherungsgeschäft "pro rata temporis" unter Berücksichtigung unterjähriger Fälligkeiten nach Abzug äußerer Kosten ermittelt.
Die Anteile der Rückversicherer ergaben sich aus der Fälligkeitsstruktur in den Rückversicherungsbeständen. Der koordinierte Ländererlass vom 30. April 1974 wurde berücksichtigt.
Bei dem in Rückdeckung übernommenen Geschäft wurden die Brutto-Beitragsüberträge anhand der Aufgaben der Zedenten unter Berücksichtigung eines Abzuges für nicht übertragsfähige Beitragsteile gestellt. Wegen der zeitgleichen Erfassung wurden für diejenigen Zeiträume, für die wir noch keine vollständigen Zedentenabrechnungen vorliegen haben, mit Ausnahme des fakultativ übernommenen Geschäftes Schätzungen unserer Zedenten gebucht. Ist zum Zeitpunkt der Ermittlung der Beitragsüberträge die Kündigung eines Vertrages ausgesprochen oder zu erwarten, wird der Beitragsübertrag nach dem vertraglich vereinbarten Portefeuille-Stornosatz gestellt, soweit sich aus dieser Berechnung ein höherer Übertrag ergibt. Die Beitragsüberträge des fakultativ übernommenen Geschäftes werden nach der Methode "pro rata temporis" nach Kostenabzug entsprechend den Rechnungslegungsvorschriften ermittelt. Die Anteile der Rückversicherer an den Beitragsüberträgen des übernommenen Geschäftes ermittelten sich aufgrund der abgeschlossenen Rückversicherungsverträge nach dem jeweiligen Verfahren, das für die Berechnung der Brutto-Beitragsüberträge angewendet wurde.
Die Deckungsrückstellung des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes für die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr sowie der Kinder-Unfallversicherung mit beitragsfreier Weiterführung der AXA Versicherung und ehemaligen DBV-Winterthur Versicherung wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften einzelvertraglich nach der prospektiven Methode und mit implizierter Berücksichtigung der künftigen Kosten ermittelt. Als Berechnungsgrundlagen dienten die Sterbetafeln gemäß Geschäftsplänen und ein Rechnungszins von 1,25 bis 3,50 %. Nach der Änderung der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) zum 1. März 2011 wird für Versicherungen des Neubestandes, deren Rechnungszins über dem für den Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 bestimmten Referenzzins in Höhe von 2,54 % liegt, die Bilanzdeckungsrückstellung durch eine einzelvertraglich ermittelte zusätzliche Deckungsrückstellung (Zinszusatzreserve) erhöht. Die Zinszusatzreserve für die Verträge des Altbestandes wurde geschäftsplanmäßig mit einem Referenzzins von 2,44 % berechnet.
Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle enthält die Rückstellung für Entschädigungen, die Renten-Deckungsrückstellung, die Rückstellung für Rückkäufe und Rückgewährbeträge aus der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr und die Rückstellung für Schadenregulierungsaufwendungen. Die Rückstellung für Entschädigungen für das selbst abgeschlossene Geschäft wurde inventurmäßig je Einzelschaden festgesetzt und fortgeschrieben. In der Transportversicherung wurde die Schadenrückstellung nach Pauschalsätzen zuzüglich einzelreservierter Großschäden ermittelt, ab dem vierten Zeichnungsjahr gilt auch in diesem Zweig die inventurmäßige Reserveermittlung je Einzelschaden. Bei der Ermittlung der einzelnen Schadenrückstellungen wurden Ansprüche aus Regressen und Provenues abgesetzt, soweit ihre Realisierbarkeit feststand oder zweifelsfrei bestimmbar war.
Die Spätschadenrückstellung für eingetretene, bis zur Schließung des Schadenregisters nicht gemeldete Versicherungsfälle wurde nach den Erfahrungswerten der Vorjahre ermittelt. Die Ermittlung der Renten-Deckungsrückstellung erfolgte aus dem selbst abgeschlossenen Geschäft versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung der Tafel DAV 2006 HUR mit Berücksichtigung fachmedizinischer Voten zur Lebenserwartung und in der Unfallversicherung für Renteneintritt bis zum 31. Dezember 2014 mit einem Rechnungszins von 1,75 % und für spätere Renteneintritte mit einem Rechnungszins von 2,25 % sowie in der Haftpflicht- und Kraftfahrtzeughaftpflichtversicherung für Renteneintritte 31. Dezember 2006 mit einem Rechnungszins von 2,54 % bis zum 31. Dezember 2011 mit einem Rechnungszins von 2,25 %, bis zum 31. Dezember 2014 mit einem Rechnungszins von 1,75 % und für spätere Renteneintritte mit 1,25 %. Damit beinhalten die biometrischen Rechnungsgrundlagen angemessene Sicherheiten. Ein signifikantes Risiko aus der Langlebigkeit ist nach derzeitigen Erkenntnissen nicht ersichtlich.
In der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr wurde der technische Zinsertrag auf die Beitrags-Deckungsrückstellung und die Rückstellung für Beitragsrückerstattung für die Altbestände Colonia, Nordstern und DWS sowie für den AXA und DWS Neubestand auf Basis der Nettoverzinsung der Kapitalanlagen der jeweiligen Sicherungsvermögen ermittelt.
Die Anteile der Rückversicherer an den Zinserträgen auf die Renten-Deckungsrückstellung entsprechen den gezahlten Depotzinsen.
Bei dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft wurden die Depotzinsen gemäß den Aufgaben der Vorversicherer gebucht.
Die Retrozessions-Anteile wurden anhand der vertraglichen Vereinbarungen errechnet.
Die Rückstellung für Schadenregulierungskosten wurde unter Beachtung des koordinierten Ländererlasses vom 22. Februar 1973 errechnet.
Die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen wurden den vertraglichen Vereinbarungen entsprechend ermittelt. Im in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft folgten wir den Aufgaben der Zedenten. Wegen der zeitgleichen Erfassung des gesamten in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäftes wurden für diejenigen Zeiträume, für die wir noch keine vollständigen Zedentenabrechnungen vorliegen haben, mit Ausnahme des fakultativ übernommenen Geschäftes Schätzungen unserer Zedenten gebucht. Darüber hinaus wurden standardmäßig mit versicherungsmathematischen Methoden Rückstellungen für noch nicht beziehungsweise nicht ausreichend gemeldete Schäden (Spätschadenrückstellungen) ermittelt und bilanziert.
Bei der Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung der Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung (UBR) handelt es sich um erzielte Überschüsse, die vertraglich für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer bestimmt, aber den einzelnen Versicherungsverträgen noch nicht zugeteilt worden sind. Innerhalb dieser Rückstellung wird der Fonds für Schlussüberschussanteile gemäß § 28 Absatz 7 in Verbindung mit Absatz 9 RechVersV gemäß den Vorgaben der jeweils gültigen Geschäftspläne für die Überschussbeteiligung beziehungsweise der Grundsätze für die Überschussbeteiligung für die einzelnen Bestände einzelvertraglich berechnet.
Die Schwankungsrückstellung wurde gemäß § 341h HGB in Verbindung mit § 29 und der Anlage zu § 29 RechVersV ermittelt.
Die der Schwankungsrückstellung ähnlichen Rückstellungen ergeben sich aus den Vorschriften nach § 341h Absatz 2 HGB in Verbindung mit § 30 RechVersV.
Die Berechnung der Rückstellung für drohende Verluste im Versicherungsgeschäft auf Basis der durchschnittlichen technischen Verluste in einem Dreijahreszeitraum unter Berücksichtigung von Zinserträgen, Restlaufzeiten und der Schwankungsrückstellung ergab keinen Rückstellungsbedarf.
Die Rückstellung für unverbrauchte Beiträge aus ruhenden Kraftfahrtversicherungen wurde in Höhe der Beitragsguthaben für den Zeitraum vom Beginn der Unterbrechung des Versicherungsschutzes bis zum Bilanzstichtag gebildet. Die Beitragsguthaben wurden für jeden Vertrag einzeln ermittelt.
Die Rückstellung für späteres Storno wurde nach den Erfahrungswerten der Vergangenheit festgestellt.
Die Rückstellung aufgrund der Verpflichtung aus der Mitgliedschaft in der Verkehrsopferhilfe e. V. wurde entsprechend der Aufgabe des Vereins für das vorhergehende Geschäftsjahr gebildet.
Schadenexzedentenrückversicherungsverträge beinhalten Regelungen hinsichtlich der Wiederauffüllung der Haftung des Rückversicherers nach einem Schadenfall. Häufig erfolgt die Wiederauffüllung "pro rata capita". Dies bedeutet, dass die verbrauchte Haftung gegen Zusatzprämie wiederaufgefüllt, also neu eingekauft werden muss. Die Zahlung eines solchen Wiederauffüllungsbeitrages ist allerdings erst dann fällig, wenn Schadenzahlungen unter dem betreffenden Schadenexzedentenrückversicherungsvertrag erfolgten. Solange ein solcher Rückversicherungsvertrag aber nur von reservierten Schäden betroffen ist, wird hier eine den Wiederauffüllungskonditionen entsprechende Rückstellung für Wiederauffüllungsbeiträge gestellt.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen für leistungsorientierte Pensionszusagen erfolgt nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Berücksichtigung aktueller Sterblichkeits- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten, zukünftiger Gehalts- und Lohnsteigerungen und Rententrendannahmen.
Durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften wurden die Vorschriften zur Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert. Demnach wurden die Pensionsrückstellungen nicht mehr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben, sondern mit dem der vergangenen zehn Geschäftsjahre, vorgegeben durch die deutsche Bundesbank, abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz 1 HGB). Dabei wird pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Der sich ergebende Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz der Rückstellungen nach den beiden Bewertungskonzepten ist im Anhang unter der Position Passiva, C.I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen angegeben (§ 253 Absatz 6 Satz 3 i. V. m. Satz 1 HGB).
Für Betriebsrentner wurde (sofern gesetzlich möglich) mit einer Annahmefrist zum 15. September 2016 eine Kapitalisierungsmöglichkeit für ihre arbeitgeberfinanzierten Versorgungszusagen vereinbart.
Als Rechnungsgrundlage für die Sterblichkeits- und Invalidisierungsannahmen dienen die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln GmbH.
Die Pensionsrückstellungen werden mit sogenanntem Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Absatz 2 HGB verrechnet, welches zum Zeitwert bewertet wird.
Die Anpassungen aus der jährlichen Überprüfung der versicherungsmathematischen Annahmen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht. Dabei wird das Wahlrecht gemäß Tz. 87 IDW RS HFA 30 angewendet, das heißt, der Effekt aus der Zinsänderung wird im Zinsergebnis dargestellt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Die anderen Verbindlichkeiten wurden nach § 253 Absatz 1 HGB mit den Erfüllungsbeträgen, Depotverbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten mit den Nominalwerten angesetzt.
Die übrigen, nicht einzeln erwähnten Passivposten sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.
Gewinn- und Verlustrechnung
Erträge und Aufwendungen wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.
In Rückdeckung übernommenes Geschäft
Bei dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft wurde die Schadenrückstellung nach den Aufgaben der Zedenten bilanziert. Wegen der zeitgleichen Erfassung des gesamten in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäftes wurden für diejenigen Zeiträume, für die wir noch keine vollständigen Zedentenabrechnungen vorliegen haben, Schätzungen gebucht. Darüber hinaus wurden standardmäßig mit versicherungsmathematischen Methoden Rückstellungen für noch nicht beziehungsweise nicht ausreichend gemeldete Schäden (Spätschadenrückstellungen) ermittelt und bilanziert.
Grundlagen für die Währungsumrechnung
Fremdwährungspositionen wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.
Zeitwerte der Kapitalanlagen
Die Offenlegung von Zeitwerten der Kapitalanlagen erfolgte entsprechend den Vorschriften §§ 54 ff. der RechVersV. Die Angaben wurden zum Bilanzstichtag erstellt.
Die beizulegenden Zeitwerte für Grundstücke, ihre Bestandteile und ihr Zubehör sowie für grundstücksgleiche Rechte, Rechte an diesen und Rechte an Grundstücken wurden nach der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vom 19. Mai 2010 (BGBl. I S. 639) ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte werden regelmäßig anhand von externen Gutachten neu ermittelt. Die folgende Übersicht enthält die Grundstücke und Bauten, die zum entsprechenden Bilanzstichtag im Bestand waren, sowie den Anteil an neu bewerteten Grundstücken und Bauten in der jeweiligen Berichtsperiode.
| 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl an Grundstücken und Bauten (zum Bilanzstichtag) | 8 | 8 | 8 | 7 | 3 |
| Davon neu bewertete Grundstücke und Bauten (im Berichtsjahr) | 3 | 0 | 5 | 2 | 0 |
| Prozentualer Anteil | 38 % | 0 % | 63 % | 29 % | 0 % |
Die beizulegenden Zeitwerte der Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden nach Ertragswertverfahren, mit Börsenwerten zum Bilanzstichtag oder mit dem anteiligen Eigenkapital angesetzt.
Die beizulegenden Zeitwerte der als Ausleihungen an verbundene Unternehmen klassifizierten Schuldverschreibungen und Darlehen wurden anhand der Swap-Kurve (ICAP 1 - 50 Jahre) und der Eonia/Euribor-Zinssätze im Geldmarktbereich (1 Tag -11 Monate) sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2016 ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der auf den Namen lautenden Papiere wurden anhand der anteiligen Nettoinventarwerte zum Bilanzstichtag ermittelt.
Als beizulegende Zeitwerte für Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden Börsenkurse, Rücknahmepreise oder Nettoinventarwerte per 31. Dezember 2016 verwendet. Für Anteile an offenen Immobilienfonds, die zur Rücknahme ausgesetzt sind, wurden als beizulegende Zeitwerte Rücknahmepreise abzüglich eines angemessenen Risikoabschlages angesetzt.
Als beizulegende Zeitwerte für Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden im Wesentlichen die Börsenkurse per 31. Dezember 2016 angesetzt. Die beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere ohne Börsennotierung wurden auf der Grundlage von Discounted Cashflow-Methoden ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte der Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden anhand der Swap-Kurve (ICAP 1 - 50 Jahre) und der Eonia/Euribor-Zinssätze im Geldmarktbereich (1 Tag - 11 Monate) sowie anhand von bonitätsspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2016 ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte für Schuldscheindarlehen und Namenspapiere, sonstige Ausleihungen und andere Kapitalanlagen
wurden anhand der Swap-Kurve (ICAP 1 - 50 Jahre) und der Eonia/Euribor-Zinssätze im Geldmarktbereich (1 Tag - 11 Monate) sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2016 ermittelt.
Als beizulegende Zeitwerte der Policendarlehen wurden die Buchwerte angesetzt.
Die beizulegenden Zeitwerte der Einlagen bei Kreditinstituten entsprachen aufgrund des kurzfristigen Charakters den Buchwerten.
Die beizulegenden Zeitwerte für strukturierte Produkte und derivative Finanzinstrumente werden anhand von Börsenkursen oder, falls kein Börsenkurs vorhanden ist, mit marktüblichen Bewertungsmodellen ermittelt.
Einbeziehung in den Konzernabschluss
Durch die Einbeziehung unserer Gesellschaft in den Konzernabschluss der AXA S.A., Paris, verlegten wir einzelne Buchungsschlusstermine und grenzten die Zahlungsvorgänge über die sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten ab. Es ergaben sich dadurch keine wesentlichen Einflüsse auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Angaben zur Bilanz
Aktiva
Entwicklung der Aktivposten A.I. bis A.III. im Geschäftsjahr 2016
| in Tsd. Euro | Bilanzwerte Vorjahr | Bilanzwerte 1.1.2016 | Währungskurs- änderungen* |
Zugänge | Umbuchungen | Abgänge |
|---|---|---|---|---|---|---|
| A.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 22.979 | 22.979 | 0 | 0 | 0 | 18.290 |
| A.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 563.884 | 563.884 | 0 | 10.609 | 0 | 30.052 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 410.748 | 410.748 | 0 | 60.563 | 0 | 52.956 |
| 3. Beteiligungen | 35.643 | 35.650 | 0 | 0 | 0 | 48 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3.410 | 3.410 | 0 | 0 | 0 | 378 |
| Summe A.II. | 1.013.685 | 1.013.692 | 0 | 71.172 | 0 | 83.434 |
| A.III. Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 4.471.641 | 4.471.641 | 0 | 579.913 | 0 | 440.375 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.739.934 | 1.761.306 | 0 | 238.782 | 0 | 37.199 |
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 228.468 | 228.468 | 0 | 92.677 | 0 | 15.493 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | ||||||
| a) Namensschuldverschreibungen | 756.106 | 782.838 | 0 | 146 | 0 | 61.770 |
| b) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 717.982 | 731.533 | 0 | 10.834 | 0 | 107.268 |
| c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 854 | 854 | 0 | 214 | 0 | 246 |
| d) übrige Ausleihungen | 80.376 | 80.376 | 0 | 43.445 | 0 | 1.381 |
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 27.661 | 27.661 | -60 | 2.783 | 0 | 0 |
| 6. Andere Kapitalanlagen | 535 | 535 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe A.III. | 8.023.557 | 8.085.212 | -60 | 968.794 | 0 | 663.732 |
| Insgesamt | 9.060.221 | 9.121.883 | -60 | 1.039.966 | 0 | 765.456 |
| in Tsd. Euro | Zuschreibungen | Abschreibungen | Bilanzwerte Geschäftsjahr |
|---|---|---|---|
| A.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | 798 | 3.891 |
| A.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 544.441 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 418.355 |
| 3. Beteiligungen | 0 | 5.124 | 30.478 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 3.032 |
| Summe A.II. | 0 | 5.124 | 996.306 |
| A.III. Sonstige Kapitalanlagen | |||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 3.020 | 2.007 | 4.612.192 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 0 | 1.962.889 |
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 0 | 0 | 305.652 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | |||
| a) Namensschuldverschreibungen | 0 | 0 | 721.214 |
| b) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 0 | 0 | 635.099 |
| c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 0 | 0 | 822 |
| d) übrige Ausleihungen | 0 | 0 | 122.440 |
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 0 | 0 | 30.384 |
| 6. Andere Kapitalanlagen | 0 | 52 | 483 |
| Summe A.III. | 3.020 | 2.059 | 8.391.175 |
| Insgesamt | 3.020 | 7.981 | 9.391.372 |
* In der Gewinn- und Verlustrechnung wird diese Position unter den Aufwendungen aus Abschreibungen ausgewiesen.
Zeitwerte der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2016
| 2016 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. Euro | Bilanzwerte | zu Anschaffungs- kosten bilanziert |
Zeitwerte zum Nennwert bilanziert | Summe | Bilanzwerte | zu Anschaffungs- kosten bilanziert |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.891 | 14.351 | 0 | 14.351 | 22.979 | 45.971 |
| A.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 544.441 | 896.142 | 0 | 896.142 | 563.884 | 886.520 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 418.355 | 431.450 | 0 | 431.450 | 410.748 | 420.982 |
| 3. Beteiligungen | 30.478 | 49.148 | 0 | 49.148 | 35.650 | 43.446 |
| 4. Ausleihungen an verbundene Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3.032 | 3.036 | 0 | 3.036 | 3.410 | 3.410 |
| Summe A.II. | 996.306 | 1.379.776 | 0 | 1.379.776 | 1.013.692 | 1.354.358 |
| A.III. Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 4.612.192 | 4.866.860 | 0 | 4.866.860 | 4.471.641 | 4.688.768 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.962.889 | 2.297.962 | 0 | 2.297.962 | 1.761.306 | 2.055.857 |
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 305.652 | 345.438 | 0 | 345.438 | 228.468 | 251.547 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 1.479.575 | 1.703.670 | 0 | 1.703.670 | 1.595.600 | 1.823.220 |
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 30.384 | 0 | 31.790 | 31.790 | 27.661 | 0 |
| 6. Andere Kapitalanlagen | 483 | 483 | 0 | 483 | 535 | 535 |
| Summe A.III. | 8.391.175 | 9.214.413 | 31.790 | 9.246.203 | 8.085.211 | 8.819.927 |
| Summe A. Kapitalanlagen | 9.391.372 | 10.608.540 | 31.790 | 10.640.330 | 9.121.882 | 10.220.256 |
| Unterschiedsbetrag zum Bilanzwert | 1.248.958 |
| 2015** | 2015* | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. Euro | Zeitwerte zum Nennwert bilanziert | Summe | Bilanzwerte | zu Anschaffungskosten bilanziert | Zeitwerte zum Nennwert bilanziert | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | 45.971 | 22.979 | 45.971 | 0 | 45.971 |
| A.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 886.520 | 563.884 | 886.513 | 0 | 886.513 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 420.982 | 410.748 | 420.982 | 0 | 420.982 |
| 3. Beteiligungen | 0 | 43.446 | 35.643 | 43.446 | 0 | 43.446 |
| 4. Ausleihungen an verbundene Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 3.410 | 3.410 | 3.410 | 0 | 3.410 |
| Summe A.II. | 0 | 1.354.358 | 1.013.685 | 1.354.351 | 0 | 1.354.351 |
| A.III. Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 4.688.768 | 4.471.641 | 4.688.768 | 0 | 4.688.768 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 2.055.857 | 1.739.934 | 2.031.875 | 0 | 2.031.875 |
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 0 | 251.547 | 228.468 | 251.547 | 0 | 251.547 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0 | 1.823.220 | 1.555.318 | 1.777.724 | 0 | 1.777.724 |
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 28.489 | 28.489 | 27.661 | 0 | 28.489 | 28.489 |
| 6. Andere Kapitalanlagen | 0 | 535 | 535 | 535 | 0 | 535 |
| Summe A.III. | 28.489 | 8.848.416 | 8.023.557 | 8.750.449 | 28.489 | 8.778.938 |
| Summe A. Kapitalanlagen | 28.489 | 10.248.745 | 9.060.221 | 10.150.771 | 28.489 | 10.179.260 |
| Unterschiedsbetrag zum Bilanzwert | 1.126.863 | 1.119.039 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Die Gesamtsumme der Anschaffungskosten der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden Kapitalanlagen beträgt 544,2 Mio. Euro, die Gesamtsumme des beizulegenden Zeitwerts selbiger Kapitalanlagen beläuft sich auf 621,3 Mio. Euro. Hieraus ergibt sich ein Saldo von 77,1 Mio. Euro.
A.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Der Bilanzwert der fremdgenutzten Grundstücke und Bauten betrug 4,0 Mio. Euro (2014: 24,0 Mio. Euro). Aufgrund einer Verkaufsabsicht werden zwei Objekte im Umlaufvermögen gehalten.
A.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
Pflichtangaben nach § 285 Nr. 11 und Nr. 11 a HGB:
An folgenden Unternehmen waren wir mit mindestens 20 % beteiligt:
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| AXA Alternative Financing FCP - Subfonds Private Equity, Luxemburg* | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 31,50 % | 31,50 % |
| Eigenkapital | 18.694 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 6.412 | |
| AXA Alternative Participations SICAV I, Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00 % | 100,00 % |
| Eigenkapital | 271.526 | 289.402 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 18.123 | 22.604 |
| AXA Nordstern France S.A., Paris* | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 99,99 % | 99,99 % |
| Eigenkapital | 15.789 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 9.062 | |
| AXA Unterstützungskasse für die leitenden Angestellten der AXA Gesellschaften mbH, Köln* | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 60,00 % | 60,00 % |
| Eigenkapital | 30 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 0 | |
| Bruckner Projektgesellschaft S.à.r.l. & Co. KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 24,40 % | 24,40 % |
| Eigenkapital | 38.049 | 38.049 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 389 | 526 |
| CREL Issuance S.à.r.l., Luxemburg* | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 50,00 % | 50,00 % |
| Eigenkapital | 13 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 17.743 | |
| Dein Plus GmbH, Frankfurt a. M.* | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 40,00 % | 40,00 % |
| Eigenkapital | 27 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 9 | |
| Development German Feeder III S.C.A., Luxemburg* | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres | 37,50 % | 37,50 % |
| Ganymed General Partner S.à.r.l.*, ** | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00 % | - |
| Eigenkapital | - | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | - | |
| GANYMED S.à.r.l. & Co. Zweite Grundstücksgesellschaft KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00 % | 100,00 % |
| Eigenkapital | 10.555 | 442 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 150 | -23 |
| GANYMED S.à.r.l. & Co. Dritte Grundstücksgesellschaft KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 94,90 % | 94,90 % |
| Eigenkapital | 85.816 | 87.371 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -1.553 | 9.577 |
| K. Rerup & Co. A/S, Kopenhagen* | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00 % | 100,00 % |
| Eigenkapital | 645,44 Tsd. DKK | |
| 86 | ||
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 89,64 Tsd. DKK | |
| 12 | ||
| Lefac Leasing-Finanz-GmbH, Köln* | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00 % | 100,00 % |
| Eigenkapital | -7.089 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -3.473 | |
| Merkur Gesellschaft für Beteiligungs- und Vermögenswerte mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00 % | 100,00 % |
| Eigenkapital | 132.342 | 139.842 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 27.630 | 7.478 |
| Neue Düsseldorfer Stadtquartiere zweite Grundstücks-GmbH & Co. KG, Düsseldorf | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 78,09 % | 78,09 % |
| Eigenkapital | 19.851 | 19.859 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -159 | -272 |
| Pluto Beteiligungswerte AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 90,00 % | 90,00 % |
| Eigenkapital | 69.817 | 69.817 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 8.332 | 1.899 |
| Technisches Kontor für Versicherungen GmbH, Düsseldorf* | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 48,00 % | 48,00 % |
| Eigenkapital | 53 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 27 | |
| TERTIA Handelsbeteiligungsgesellschaft mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 20,00 % | 20,00 % |
| Eigenkapital | 10.662 | 12.394 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 3.205 | 4.937 |
| Schiffsbeteiligungen | ||
| Partenreederei MS "Elbegas", Hamburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 25,00 % | 25,00 % |
| Eigenkapital | 71 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -1 |
* Zum Zeitpunkt der Erstellung des Geschäftsberichtes lag noch kein vorläufiges Geschäftsergebnis 2016 vor.
** Die Gesellschaft wurde erst im zweiten Quartal 2016 gegründet.
Bei Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen bestanden am Ende des Geschäftsjahres Einzahlungsverpflichtungen in Höhe von 12,1 Mio. Euro:
| ― | 11,5 Mio. Euro ergaben sich aus Infrastrukturinvestments, die durch ihre langen Laufzeiten in Verbindung mit stabilen, planbaren und inflationsgeschützten Cashflows sowie eine Diversifizierung des Portfolios gekennzeichnet sind. Des Weiteren profitierten diese Investments von umfangreichen staatlichen Investitionsprogrammen. Risiken bestehen vornehmlich in regulatorischen Eingriffen, Liquiditäts-, Finanzierungs- und Bewertungsrisiken. |
| ― | 0,3 Mio. Euro bestanden gegenüber einem opportunistischen Immobilienfonds mit Fokus in Europa. Durch aktives Management von Projektentwicklungen soll eine überdurchschnittliche Rendite generiert werden. Risiken bestehen in Projektverzögerungen und somit später als geplanten Vermietungen beziehungsweise Verkäufen und im Timing des Managers. |
| ― | 0,3 Mio. Euro bestanden gegenüber einem Fonds, der vornehmlich in unterbewertete Unternehmen investiert, mit dem Ziel, durch Restrukturierung Wertsteigerungen zu erzielen. Hierbei werden besonders sogenannte Leveraged Buy Out-Strategien verfolgt. Zu kontrollierende Faktoren bei diesem Investment beziehen sich auf mögliche Unsicherheiten im Cashflow sowie auftretende Risiken bezüglich der Liquidität, der Bewertung, der Insolvenz und des Zinses. |
Weiterführende Angaben zu Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen, die dem Anlagevermögen zugeordnet werden
Zum 31. Dezember 2016 waren dem Anlagevermögen Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit einem Buchwert von 52,1 Mio. Euro zugeordnet, die stille Lasten ausweisen. Die Zeitwerte dieser Kapitalanlagen lagen um 0,7 Mio. Euro unter den entsprechenden Buchwerten. Wir gehen nach Prüfung der relevanten Bewertungskriterien sowie unserer Erwartung der zukünftigen Marktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Kapitalanlagen aus.
A.III. Sonstige Kapitalanlagen
Bei den sonstigen Kapitalanlagen bestanden am Ende des Geschäftsjahres Nachzahlungs- beziehungsweise Auszahlungsverpflichtungen in Höhe von 146,4 Mio. Euro:
| ― | 2,0 Mio. Euro entfielen auf einen Pool von Mezzanine-Darlehen, mit dem eine Rendite von LIBOR/EURIBOR und ein angemessener Renditeaufschlag (Spread) erzielt werden soll. In seiner Klassifizierung handelt es sich bei diesem Investment um ein nachrangiges Darlehen, bei dem bei einer Insolvenz des Unternehmens mit einem Teil- oder Totalausfall gerechnet werden muss. Dieses Risiko wird wiederum durch einen höheren Spread (im Vergleich zu vorrangig zu bedienendem Fremdkapital) abgegolten. |
| ― | 1,6 Mio. Euro resultierten aus einem Investment in eine schwerpunktmäßig im Europäischen Wirtschaftsraum investierte Immobiliengesellschaft. Dem Ziel der Realisierung stabiler Mittelzuflüsse durch Mieterträge sowie der realen Werterhaltung in einem inflationären Umfeld stehen Risiken wie steigende Liegenschaftszinsen und Mietausfälle gegenüber. |
| ― | 16,9 Mio. Euro entfielen auf einen Pool von Unitranche- und Mezzanine-Darlehen, mit denen eine Rendite von LIBOR/ EURIBOR plus angemessenem Renditeaufschlag (Spread) erzielt werden soll. Das Investment eröffnet ferner die Möglichkeit, durch Warrants am Unternehmenserfolg zu partizipieren. In seiner Klassifizierung handelt es sich bei diesem Investment um ein nachrangiges Darlehen, bei dem im Falle einer Insolvenz des Unternehmens mit einem Teil- oder Totalausfall gerechnet werden muss. Dieses Risiko wird wiederum durch einen höheren Spread (im Vergleich zu vorrangig zu bedienendem Fremdkapital) abgegolten. |
| ― | 3,6 Mio. Euro resultieren aus einem Investment in ein Public Private Partnership zur Finanzierung des Ausbaus der BAB 7 in Schleswig-Holstein. Während der Bauphase besteht ein Konstruktionsrisiko; während der Betriebsphase besteht ein Instandhaltungsrisiko. |
| ― | 1,0 Mio. Euro resultierten aus dem Investment in einen schwerpunktmäßig in Gesundheitsimmobilien im deutschsprachigen Markt investierten Immobilienfonds. Dem Ziel der Realisierung stabiler Mittelzuflüsse durch Mieterträge sowie der realen Werterhaltung in einem inflationären Umfeld stehen Risiken wie steigende Liegenschaftszinsen und Mietausfälle gegenüber. |
| ― | 1,3 Mio. Euro ergaben sich aus einer Investition in ein Portfolio gewerblicher Darlehen. Es wird eine Rendite von Libor + 600bps nach Kosten angestrebt. Der Fonds ist primär in den amerikanischen Private Lending-Märkten aktiv. Das Risiko besteht im Ausfallrisiko des Mieters. |
| ― | 4,7 Mio. Euro entfielen auf eine Investition in ein Leasing-Portfolio. Rendite besteht aus laufenden europäischen Leasezahlungen plus eventuellem Gewinn durch Verkauf nach Ende des Fundterms. Risiken bestehen in der Vertragserneuerung der Leasingkontrakte nach Ablauf sowie in einem Wertverlust der Leasingobjekte. |
| ― | Für eine Investition in US-amerikanische Rail Cars, die zum großen Teil bereits verleast sind, bestehen Einzahlungsverpflichtungen in Höhe von 6,5 Mio. Euro. Rendite besteht aus laufenden Leasezahlungen plus eventuellem Gewinn durch Verkauf nach Ende des Fundterms. Risiken bestehen in der Vertragserneuerung der Leasingkontrakte nach Ablauf sowie in einem Wertverlust der Rail Cars. |
| ― | Gegenüber einem Immobilienfonds, der durch aktive Modernisierung, Sanierung und Neuvermarktung seiner Objekte Wertsteigerungen anstrebt, bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 12,5 Mio. Euro. Darüber hinaus gibt es Einzahlungsverpflichtungen in Höhe von 11,4 Mio. Euro für ein Portfolio gewerblicher US-Immobilienkredite, welche durch erstrangige Hypotheken besichert sind. Es wird eine Rendite von 3-M-US Libor + 400bps nach Kosten angestrebt. Alle Kredite sind durch eine erstrangige Hypothek besichert. Das Risiko besteht im Ausfallrisiko des Mieters sowie in der ggf. nötigen Verwertung der Immobilie. |
| ― | 23,6 Mio. Euro ergaben sich aus einer Investition in ein Portfolio aus europäischen Mittelstandsanleihen verschiedener Senioritäten. Strategie der Investition in den Fonds ist der Einstieg in Senior Secured Loans, Unitranche Debt sowie Mezzanine und Junior Debt von mittelgroßen Unternehmen mit EBITDA von 10 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro im Durchschnitt. Somit wird der Fonds ein Exposure von kleinen bis mittelgroßen Unternehmenskrediten aufbauen, wobei diese Unternehmen in der Regel im Besitz von Private-Equity-Unternehmen sind, ohne Rating und nicht in der Abdeckung von traditionellem Kreditgeschäft des allgemeinen syndizierten Marktes für Leveraged Loans. |
| ― | 61,3 Mio. Euro bestanden im Zusammenhang mit Kreditzusagen für Hypothekendarlehen an Kunden im Zuge der Immobilienfinanzierung aus zugesagten Baudarlehen, Auszahlungsverpflichtungen in Höhe von 133,7 Mio. Euro und aus Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 9,0 Mio. Euro aus herausgelegten Vertragsangeboten für Baudarlehen, welche jedoch vom Kunden noch nicht unterschrieben zurückgesendet wurden. Die Chance dieses Geschäftes ist in der Erhöhung des Bestandsvolumens und der gleichzeitigen Erhöhung des Zinsvolumens zu sehen, während das Risiko nur im Ausfall der Hypothekenbesicherung existiert. |
Zuordnung von Kapitalanlagen zum Anlagevermögen gemäß § 341b Absatz 2 HGB
Auf der Grundlage nachfolgender Darstellungen nimmt die AXA Versicherung die Möglichkeit (gemäß § 341b HGB) in Anspruch, indem Kapitalanlagen dem Anlagevermögen zugeordnet werden, weil sie dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Die Entscheidung über die Zweckbestimmung der Kapitalanlagen ist mit Beschluss des Vorstandes der AXA Versicherung wie folgt getroffen worden:
1. Im Geschäftsjahr 2016 waren Kapitalanlagen mit einem Buchwert von 6.931 Mio. Euro dem Anlagevermögen zugeordnet (2015**: 6.434 Mio. Euro). Dies entspricht einem Anteil von 73,3 % an den gesamten Kapitalanlagen (2015**: 69,9 %).
2. Grundlage für die Bestimmung dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wird aus folgenden Indikatoren abgeleitet:
2.1. Die AXA Versicherung ist in der Lage, die dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen so zu verwenden, dass sie dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen können.
2.2. Aufgrund der laufenden Liquiditätsplanung besitzt die AXA Versicherung die Fähigkeit zur Daueranlage der betreffenden Kapitalanlagen.
2.3. Die dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen werden in der Buchhaltung jeweils auf gesonderten Konten von den anderen Wertpapieren getrennt erfasst. Eine depotmäßige Trennung von Anlage- und Umlaufvermögen ist gewährleistet.
3. Voraussichtlich dauernde Wertminderung:
Bei den dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen werden Abschreibungen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gemäß § 341b HGB vorgenommen.
Die Methoden für die Beurteilung der voraussichtlich dauernden Wertminderung bei Aktien, Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.
Unter Anwendung dieser Methoden ergab sich keine Notwendigkeit für außerplanmäßige Abschreibungen auf Aktieninvestmentanteile, die jeweils als ein eigenständiges Wertpapier angesehen und entsprechend bewertet werden. Bei Investmentanteilen, die überwiegend Rentenpapiere beinhalten und stille Lasten ausweisen, ergab sich eine Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 2,0 Mio. Euro.
Zum 31. Dezember 2016 waren keine Aktien dem Anlagevermögen zugeordnet, die stille Lasten ausweisen.
Die Methoden für die Beurteilung der voraussichtlich dauernden Wertminderung bei Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren sind in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben. Hieraus ergab sich keine Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung.
Zum 31. Dezember 2016 waren dem Anlagevermögen Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere mit einem Buchwert von 147,7 Mio. Euro zugeordnet, die stille Lasten ausweisen. Die Zeitwerte dieser Kapitalanlagen lagen um 2,6 Mio. Euro unter den entsprechenden Buchwerten. Wir gehen nach Prüfung der Kriterien bezüglich einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung, aufgrund unserer langfristigen Halteabsicht sowie unserer Erwartung der zukünftigen Marktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Kapitalanlagen aus. Die Kriterien der Beurteilung einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.
Weiterführende Angaben zu Anteilen beziehungsweise Anlageaktien an inländischen beziehungsweise vergleichbaren EU- der ausländischen Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches, aufgegliedert nach Anlagezielen, sind unter der entsprechenden Anhangangabe erläutert.
Nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertete Kapitalanlagen
| in Tsd. Euro | 2016 | |
|---|---|---|
| Bilanzwerte | Zeitwerte | |
| --- | --- | --- |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 418.354 | 431.450 |
| Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 4.553.354 | 4.808.019 |
| Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.959.943 | 2.294.937 |
| Summe Wertpapiere | 6.931.651 | 7.534.406 |
| Unterschiedsbetrag zum Bilanzwert | 602.755 |
Weiterführende Angaben zu Kapitalanlagen als sonstige Ausleihungen, die dem Anlagevermögen zugeordnet werden
Zum 31. Dezember 2016 waren dem Anlagevermögen Kapitalanlagen als sonstige Ausleihungen mit einem Buchwert von 50,8 Mio. Euro zugeordnet, die stille Lasten ausweisen. Die Zeitwerte dieser Kapitalanlagen lagen um 0,5 Mio. Euro unter den entsprechenden Buchwerten. Wir gehen nach Prüfung der relevanten Bewertungskriterien sowie unserer Erwartung der zukünftigen Marktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Kapitalanlagen aus.
B.III. Sonstige Forderungen
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| darin enthalten: | |||
| Forderungen aus Dienstleistungsverträgen und sonstigen Verrechnungen | 111.140 | 22.391 | 22.957 |
| Forderungen an andere Versicherungsunternehmen aus Schadenregulierungshilfe und Mitvertretung | 27.933 | 20.783 | 20.783 |
| fällige Zins- und Mietforderungen | 458 | 546 | 546 |
| Forderungen aus überzahlten Steuern | 2.651 | 4.880 | 4.286 |
| Forderungen aus dem Führungsfremdgeschäft | 9.861 | 6.325 | 6.325 |
| Forderungen aus Kapitalanlagen | 2.954 | 3.127 | 3.127 |
| nicht zugeordnete Finanzzahlungsvorgänge aufgrund vorgezogener Buchungsschlusstermine | 8.087 | 1.175 | 1.175 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
C.III. Andere Vermögensgegenstände
Die Position andere Vermögensgegenstände enthält bezahlte, jedoch noch nicht verrechnete Schäden und Rückkäufe in Höhe von 109,0 Mio. Euro (2015**: 137,0 Mio. Euro).
Passiva
A. Eigenkapital
A.I. Eingefordertes Kapital
Das gezeichnete Kapital der AXA Versicherung AG betrug per 31. Dezember 2016 unverändert 164.660.820 Euro und war in 164.660.820 auf den Namen lautende vinkulierte Stückaktien eingeteilt.
A.II. Kapitalrücklage
Aufgrund der Verschmelzung der DBV Deutsche Beamtenversicherung auf unsere Gesellschaft erhöhte sich die Kapitalrücklage um den Buchwert des in der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Eigenkapitals der DBV Deutsche Beamtenversicherung um 33,3 Mio. Euro.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2016 wurde das Grundkapital nach den Vorschriften über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (§§ 207 ff. AktG) um 400,0 Mio. Euro erhöht. Im Anschluss daran wurde das Grundkapital nach den Vorschriften über die ordentliche Kapitalherabsetzung (§§ 222 ff. AktG) wieder um 400,0 Mio. Euro herabgesetzt. Die Maßnahmen sind mit Eintragung im Handelsregister am 23. August 2016 wirksam geworden (§ 224 AktG). Die Auszahlung an die alleinige Aktionärin AXA Konzern AG erfolgte nach Ablauf der sechsmonatigen Sperrfrist in 2017.
B. Versicherungstechnische Bruttorückstellungen insgesamt
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 1.050.478 | 978.461 | 902.083 |
| Haftpflichtversicherung | 3.168.267 | 3.083.248 | 3.039.618 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 1.534.561 | 1.533.711 | 1.423.635 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 190.547 | 186.386 | 173.508 |
| Feuer- und Sachversicherung | 1.077.175 | 990.738 | 936.838 |
| davon Feuerversicherung | 169.093 | 148.934 | 148.934 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 86.645 | 85.248 | 70.464 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 445.736 | 364.089 | 327.164 |
| davon sonstige Sachversicherung | 375.701 | 392.467 | 390.276 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 171.270 | 169.418 | 169.418 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 117.192 | 120.369 | 120.369 |
| sonstige Versicherungen | 241.175 | 230.937 | 230.937 |
| Gesamt | 7.550.665 | 7.293.269 | 6.996.406 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 889.944 | n. V. | 1.536.810 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 8.440.609 | n. V. | 8.533.216 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
B.III.1. Bruttorückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 435.105 | 399.754 | 325.913 |
| Haftpflichtversicherung | 2.709.483 | 2.676.270 | 2.642.801 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 1.525.216 | 1.496.019 | 1.386.328 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 114.126 | 113.584 | 100.789 |
| Feuer- und Sachversicherung | 604.138 | 523.092 | 491.153 |
| davon Feuerversicherung | 111.492 | 89.285 | 89.285 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 43.886 | 42.141 | 34.334 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 207.240 | 167.712 | 144.365 |
| davon sonstige Sachversicherung | 241.520 | 223.954 | 223.169 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 124.986 | 122.924 | 122.924 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 69.909 | 75.791 | 75.791 |
| sonstige Versicherungen | 189.404 | 176.193 | 176.193 |
| Gesamt | 5.772.367 | 5.583.628 | 5.321.892 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 487.401 | 455.268 | 717.004 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 6.259.768 | 6.038.896 | 6.038.896 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
B.IV. Rückstellung für Beitragsrückerstattung - erfolgsabhängig
Altbestand Colonia
Abrechnungsverband UBR
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Vertragliche Beitragsrückerstattung in der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr | |||
| Stand am Schluss des Vorjahres | 6.349 | 9.013 | 9.013 |
| Entnahme | 1.589 | 2.664 | 2.664 |
| Zuweisungen | 0 | 0 | 0 |
| Stand am Schluss des Geschäftsjahres | 4.760 | 6.349 | 6.349 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Altbestand Nordstern
Abrechnungsverband UBR
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Vertragliche Beitragsrückerstattung in der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr | |||
| Stand am Schluss des Vorjahres | 3.520 | 4.749 | 4.749 |
| Entnahme | 803 | 1.254 | 1.254 |
| Zuweisungen | 48 | 25 | 25 |
| Stand am Schluss des Geschäftsjahres | 3.520 | 3.520 | 3.520 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Neubestand AXA
Abrechnungsverband UBR-Neu
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Vertragliche Beitragsrückerstattung in der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr | |||
| Stand am Schluss des Vorjahres | 11.113 | 11.464 | 11.464 |
| Entnahme | 5.232 | 5.048 | 5.048 |
| Zuweisungen | 946 | 4.697 | 4.697 |
| Stand am Schluss des Geschäftsjahres | 6.826 | 11.113 | 11.113 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Altbestand DBV-Winterthur Versicherung (DWS)
Abrechnungsverband UBR-Alt
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Vertragliche Beitragsrückerstattung in der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr | |||
| Stand am Schluss des Vorjahres | 1.532 | 1.605 | 1.605 |
| Entnahme | 230 | 183 | 183 |
| Zuweisungen | 20 | 110 | 110 |
| Stand am Schluss des Geschäftsjahres | 1.532 | 1.532 | 1.532 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Neubestand DBV-Winterthur Versicherung (DWS)
Abrechnungsverband UBR-Neu
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Vertragliche Beitragsrückerstattung in der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr | |||
| Stand am Schluss des Vorjahres | 1.961 | 2.444 | 2.444 |
| Entnahme | 861 | 483 | 483 |
| Zuweisungen | 0 | 0 | 0 |
| Stand am Schluss des Geschäftsjahres | 1.101 | 1.961 | 1.961 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Aufteilung der Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen der Teilbestände gemäß § 28 RechVersV
| in Euro | Altbestand Colonia | Altbestand Nordstern | Neubestand AXA | Altbestand DWS | Neubestand DWS | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| RfB 31.12.2016 | 4.759.643,05 | 2.766.115,12 | 6.826.357,24 | 1.321.665,02 | 1.100.544,67 | 16.774.325,10 |
| gebundene RfB | ||||||
| lfd. Überschüsse 2017 Bonus | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anwartschaft auf Schlussanteile | 0 | 0 | 0 | 29.323,89 | 0 | 29.323,89 |
| Anwartschaft auf MIB | 676.626,60 | 629.357,60 | 1.112.300,50 | 0 | 0 | 2.418.284,70 |
| Überschießender Anteil an BWR | 1.101.212,96 | 592.157,72 | 350.000,00 | 47.796,38 | 30.000,00 | 2.121.167,07 |
| Schlussanteile 2016 fällig | 0 | 0 | 0 | 120.997,30 | 0 | 120.997,30 |
| Überschuss verz. Ans. 2016 | 0 | 0 | 55.662,70 | 0 | 0 | 55.662,70 |
| Bindung in 2016: | 1.777.839,56 | 1.221.515,32 | 1.517.963,20 | 198.117,57 | 30.000,00 | 4.745.435,65 |
| freie RfB 31.12.2016 | 2.981.803,49 | 1.544.599,80 | 5.308.394,04 | 1.123.547,45 | 1.070.544,67 | 12.028.889,45 |
Überschussbeteiligung zu Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr
In Übertragung des § 153 Absatz 3 des Versicherungsvertragsgesetzes auf die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr werden ab dem 1. Januar 2008 alle berechtigten Verträge bei Vertragsbeendigung an den dann vorhandenen Bewertungsreserven der Kapitalanlagen nach einem verursachungsorientierten Verfahren beteiligt. Bewertungsreserven entstehen, wenn der Marktwert der Kapitalanlagen über dem Wert liegt, mit dem die Kapitalanlagen in der Bilanz ausgewiesen sind. Aufgrund des anhaltend hohen Volumens an Bewertungsreserven werden für das Jahr 2017 die voraussichtlichen Aufwände für die Beteiligung auf Basis der am Jahresende vorbefindlichen Bewertungsreserven gebunden. Das Verfahren der Beteiligung an den vorhandenen Bewertungsreserven für den Altbestand erfolgt gemäß einem bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Sinne des § 161 VAG in Verbindung mit § 336 VAG zur Genehmigung vorgelegten Geschäftsplan. Für die Bestände des Neubestandes wurde das Verfahren zur Beteiligung an den Bewertungsreserven seit dem 1. Oktober 2016 angepasst, sodass ein Sicherungsbedarf, wie in § 139 VAG definiert, die verteilungsfähigen Bewertungsreserven mindert. Für das Jahr 2017 wird für die Bestände "Altbestand Colonia", "Altbestand Nordstern" und "Neubestand AXA" eine Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven deklariert.
Altbestand Colonia
Für die im Abrechnungsverband UBR zusammengefassten Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr kann für das im Jahr 2017 beginnende Versicherungsjahr über die prognostizierte Beteiligung an den Bewertungsreserven kein weiterer Überschuss in Form von Zinsüberschuss, Grundüberschuss auf den Jahresrückgewährbeitrag, Schlussüberschuss auf die Deckungsrückstellung der Rückgewährzusatzsumme und dauerabhängiger Schlussüberschussanteil auf die ab 1980 eingezahlten Rückgewährbeiträge gewährt werden. Es wird hierzu eine Mindestbeteiligung von 10 % auf die Deckungsrückstellung der Rückgewährzusatzsumme deklariert.
Altbestand Nordstern
Für die im Abrechnungsverband UBR zusammengefassten Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr kann über die prognostizierte Beteiligung an den Bewertungsreserven kein weiterer Überschuss in Form von Zinsüberschuss, Grundüberschuss auf den Jahresrückgewährbeitrag, Schlussüberschuss auf die Deckungsrückstellung der Rückgewährzusatzsumme und dauerabhängiger Schlussüberschussanteil auf die eingezahlten Rückgewährbeiträge gewährt werden. Es wird hierzu eine Mindestbeteiligung von 10 % auf die Deckungsrückstellung der Rückgewährzusatzsumme deklariert.
Neubestand AXA
Für die im Abrechnungsverband UBR-Neu zusammengefassten Unfallversicherungen mit Beitragsrückzahlung kann für das im Jahr 2017 beginnende Versicherungsjahr über die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven hinaus kein weiterer Überschuss in Form von Zinsüberschuss, Grundüberschuss auf den Jahresrückgewährbeitrag, Schlussüberschuss auf die Deckungsrückstellung der Rückgewährzusatzsumme und dauerabhängiger Schlussüberschussanteil auf die eingezahlten Rückgewährbeiträge gewährt werden.
Für die Beteiligung an den Bewertungsreserven wird eine Mindestbeteiligung von 12 % auf die Deckungsrückstellung der Rückgewährzusatzsumme deklariert.
Beitragspflichtige Versicherungen mit verzinslicher Ansammlung
| Zinsüberschussanteil: | |
|---|---|
| auf das überschussberechtigte Deckungskapital des Rückzahlungsanspruches, gebildet auf Basis des für die Beitragsfindung angewandten Rechnungszinses | |
| für Verträge mit Abschlussdatum bis 30. September 2006 | 0 % |
| für Verträge mit Abschlussdatum ab 1. Oktober 2006 | 0,25 % |
| für Verträge der Tarifgeneration ab 30. November 2012 (Tarif Unisex) | |
| für Verträge im Endaltertarif für Erwachsene | 0,50 % |
| für alle anderen Verträge | 0,25 % |
| für Verträge der Tarifgeneration 1. Januar 2015 | |
| für Verträge im Kindertarif | 0,75 % |
| für alle anderen Verträge | 1,00 % |
| Grundüberschussanteil: | 0 % |
| dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil: | |
| auf die erreichte Ansammlung | 0 % |
| dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil: | |
| auf den erreichten Rückzahlungsanspruch, maximal | 0 % |
| Der Ansammlungszins beträgt 0,9 %. |
Für die Beteiligung an den Bewertungsreserven wird eine Mindestbeteiligung von 12 % auf die erreichte Ansammlung deklariert.
Beitragsfreie Versicherungen
Beitragsfreie Versicherungen erhalten nur den Zinsüberschussanteil. Versicherungen, die tariflich beitragsfrei geworden sind, erhalten zusätzlich den Schlussüberschussanteil.
Altbestand DBV-Winterthur Versicherung
Für alle im Abrechnungsverband UBR zusammengefassten Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr werden entsprechend dem Geschäftsplan und den besonderen Bedingungen für Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr folgende Überschusssätze für laufende Überschussanteile für das im Jahr 2017 beginnende Versicherungsjahr sowie für den im Jahr 2016 auszuzahlenden Schlussüberschussanteil festgesetzt.
| Zinsüberschussanteil: | |
|---|---|
| auf das überschussberechtigte Deckungskapital des Rückzahlungsanspruches, gebildet auf Basis des für die Beitragsfindung angewandten Rechnungszinses | |
| für Verträge mit Abschlussdatum bis 31. Dezember 1994 | 3,50 % |
| dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil: | |
| auf die erreichte Ansammlung | 10,00 % |
| dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil: | |
| auf den erreichten Rückzahlungsanspruch | 10,00 % |
| Der Ansammlungszins beträgt 0,9 %. |
Neubestand DBV-Winterthur Versicherung
Für die im Abrechnungsverband UBR zusammengefassten Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr kann für das im Jahr 2017 beginnende Versicherungsjahr über die prognostizierte Beteiligung an den Bewertungsreserven kein weiterer Überschuss in Form von Zinsüberschuss gewährt werden. Der Ansammlungszins beträgt 0,9 %.
B.V. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 222 | 204 | 204 |
| Haftpflichtversicherung | 347.816 | 293.597 | 293.597 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 0 | 32.626 | 32.626 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 74.500 | 70.785 | 70.785 |
| Feuer- und Sachversicherung | 264.182 | 258.706 | 258.706 |
| davon Feuerversicherung | 44.010 | 46.721 | 46.721 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 0 | 0 | 0 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 147.539 | 108.062 | 108.062 |
| davon sonstige Sachversicherung | 72.633 | 103.923 | 103.923 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 46.154 | 46.396 | 46.396 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 32.522 | 30.282 | 30.282 |
| sonstige Versicherungen | 13.037 | 17.485 | 17.485 |
| Gesamt | 778.433 | 750.081 | 750.081 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 370.954 | 755.493 | 755.493 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 1.149.387 | 1.505.574 | 1.505.574 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
C.I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die leistungsorientierten Pensionszusagen, welche im Allgemeinen auf Dienstzeit und Entgelt der Mitarbeiter basieren, werden teilweise durch Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Absatz 2 HGB gesichert. Die durch die Unternehmen unwiderruflich auf den Trust, den DBV-Winterthur Vorsorge e. V., übertragenen Finanzmittel werden ausschließlich zur Bedeckung der von den Mitgliedsunternehmen an deren Mitarbeiter erteilten Pensionszusagen verwendet und sind durch Verpfändung der Ansprüche aus den Vermögenswerten an die Versorgungsberechtigten dem Zugriff etwaiger Gläubiger entzogen. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Nach § 246 Absatz 2 HGB werden zudem die Zinsaufwendungen für die Altersversorgung, vermindert um die Zinserträge aus dem Deckungsvermögen, ausgewiesen.
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Barwert der Pensionsverpflichtung | 512.378 | 532.921 | 515.322 |
| Zeitwert des Deckungsvermögens | 57.864 | 60.986 | 49.931 |
| Bilanzierte Nettoverpflichtung | 454.514 | 471.935 | 465.391 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Zusätzlich bestehen Pensionszusagen gegen Entgeltumwandlung. Diesen Pensionsverpflichtungen stehen Erstattungsansprüche aus kongruenten, konzerninternen Rückdeckungsversicherungen in gleicher Höhe gegenüber (1.676 Tsd. Euro), welche an den Versorgungsberechtigten verpfändet sind. Dabei entspricht der Zeitwert den historischen Anschaffungskosten. Bei den Rückdeckungsversicherungen handelt es sich um Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Absatz 2 HGB, sodass aufgrund der Saldierung auf einen Ausweis verzichtet werden kann. Der Aufwand für diese Pensionszusagen ist gleich dem Beitragsaufwand zu den Rückdeckungsversicherungen und wird von den Arbeitnehmern getragen.
Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht dem Deckungskapital der zugrunde liegenden Rückdeckungsversicherungen und flüssigen Mittel und damit den Anschaffungskosten.
Darüber hinaus ergab sich insgesamt ein Netto-Zinsaufwand von 10.585 Tsd. Euro, der sich aus 12.663 Tsd. Euro Zinsaufwendungen in Bezug auf die Pensionsrückstellung und 2.078 Tsd. Euro Zinserträgen auf das Deckungsvermögen zusammensetzte.
Zusätzlich besteht eine Rückstellung für Pensionen für die Versicherungsstelle Wiesbaden in Höhe von 832 Tsd. Euro (2015**: 806 Tsd. Euro), die uns von der vertragsführenden Gesellschaft aufgegeben wurde, und eine Forderung aus Rückdeckung in Höhe von 615 Tsd. Euro (2015**: 584 Tsd. Euro). Es besteht noch ein nicht zugeführter Unterschiedsbetrag aufgrund der BilMoG-Umstellung von 64 Tsd. Euro.
Durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften wurden die Vorschriften zur Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert. Diese Rückstellungen sind nicht mehr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben, sondern mit dem der vergangenen zehn Geschäftsjahre abzuzinsen (§ 253 Absatz 2 Satz 1 HGB). Der sich ergebende Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz der Rückstellungen nach den beiden Bewertungskonzepten beträgt 16.888 Tsd. Euro.
Zur Ermittlung der Ausschüttungssperre (Sieben-Jahres-Durchschnitt) wurde ein Zins von 3,22 % angesetzt. Bei dem Zins handelt es sich um einen auf das Jahresende prognostizierten Zins, der zwei Basispunkte von dem tatsächlichen durch die Bundesbank ermittelten Stichtagszins abweicht.
Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden folgende Berechnungsfaktoren angewandt:
| 2016 | 2015** | 2015* | |
|---|---|---|---|
| Rechnungszins | 4,00 % | 3,88 % | 3,88 % |
| Rentenanpassung | 1,75 % | 1,75 % | 1,75 % |
| Gehaltsdynamik | 2,50 % | 2,50 % | 2,50 % |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Bei dem Rechnungszins des Geschäftsjahres handelt es sich um einen auf das Jahresende prognostizierten Zins, der einen Basispunkt von dem tatsächlichen durch die Bundesbank ermittelten Stichtagszins abweicht.
C.III. Sonstige Rückstellungen
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| darin enthalten: | |||
| Prüfungs- und Abschlusskosten | 432 | 516 | 321 |
| noch zu zahlende Gehaltsanteile und Vergütungen einschließlich Gratifikationen und Tantiemen | 1.090 | 5.316 | 910 |
| ausgeschriebene Wettbewerbe | 2.675 | 3.302 | 2.919 |
| Ausgleichsansprüche der Vertreter | 1.792 | 2.766 | 2.766 |
| noch zu zahlende Provisionen und sonstige Bezüge | 37.623 | 30.258 | 30.258 |
| Sonderrisiken aus anhängigen bzw. bevorstehenden Rechtsstreitigkeiten | 1.808 | 1.738 | 1.738 |
| Aufbauzuschuss | 250 | 250 | 250 |
| Leerstandsrisiken | 12.905 | 12.905 | 12.873 |
| Nachforderungen aus Beteiligung USPF II GmbH & Co. KG | 0 | 0 | 4.824 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Die Angabe "Sonderrisiken aus anhängigen bzw. bevorstehenden Rechtsstreitigkeiten" beinhaltet unter anderem Rückstellungen für die aktienrechtlichen Spruchverfahren im Zusammenhang mit der Verschmelzung der Albingia Versicherungs-AG und der AXA Colonia Versicherung AG. Des Weiteren sind die mit dem anhängigen Verfahren verbundenen Prozesskosten sowie Garantieerklärungen für verbundene beziehungsweise in Abwicklung befindliche Gesellschaften enthalten.
E.III. Sonstige Verbindlichkeiten
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| darin enthalten: | |||
| sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 927.102 | 113.211 | 113.211 |
| sonstige Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmen | 3.329 | 2.898 | 2.898 |
| noch abzuführende Steuern | 35.029 | 34.258 | 30.622 |
| nicht zugeordnete Finanzzahlungsvorgänge aufgrund vorgezogener Buchungsschlusstermine | 23.451 | 23.849 | 23.849 |
| Verbindlichkeiten aus Grundbesitz | 438 | 820 | 820 |
| Sicherheitseinbehalte/Garantien | 4.880 | 4.722 | 4.722 |
| Verbindlichkeiten aus sonstigen Kapitalanlagen | 63 | 98 | 98 |
| Verbindlichkeiten aus nicht eingelösten Schecks für Schadenleistungen | 7.341 | 6.600 | 6.600 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich auf 1.045 Tsd. Euro und bezieht sich auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Pensions-Sicherungs-Verein. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, sind nicht vorhanden.
F. Rechnungsabgrenzungsposten
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| darin enthalten: | |||
| auf Folgejahre entfallende Vorauszahlungen aus derivativen Finanzinstrumenten | 0 | -21 | -21 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
I.1.a) Gebuchte Bruttobeiträge
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 243.056 | 247.006 | 210.933 |
| Haftpflichtversicherung | 594.603 | 591.555 | 552.882 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 856.049 | 866.658 | 763.344 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 521.540 | 514.722 | 441.532 |
| Feuer- und Sachversicherung | 1.010.297 | 982.100 | 882.472 |
| davon Feuerversicherung | 125.329 | 121.422 | 121.422 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 171.199 | 171.122 | 135.921 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 388.431 | 368.875 | 312.425 |
| davon sonstige Sachversicherung | 325.338 | 320.679 | 312.704 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 125.777 | 119.997 | 119.997 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 31.327 | 31.032 | 31.032 |
| sonstige Versicherungen | 216.502 | 194.356 | 192.991 |
| Gesamt | 3.599.151 | 3.547.425 | 3.195.183 |
| davon aus dem Inland | 3.591.261 | 3.540,242 | 3.187.999 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 314.326 | 271.480 | 622.357 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 3.913.477 | 3.818.905 | 3.817.540 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
I.1. Verdiente Bruttobeiträge
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 251.617 | 253.632 | 217.595 |
| Haftpflichtversicherung | 596.607 | 594.247 | 555.796 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 856.152 | 867.509 | 764.190 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 521.605 | 515.015 | 441.823 |
| Feuer- und Sachversicherung | 1.011.376 | 974.640 | 877.283 |
| davon Feuerversicherung | 126.221 | 121.802 | 121.802 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 171.545 | 171.732 | 136.980 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 385.755 | 361.827 | 307.117 |
| davon sonstige Sachversicherung | 327.855 | 319.278 | 311.384 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 125.777 | 119.997 | 119.997 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 30.867 | 31.203 | 31.203 |
| sonstige Versicherungen | 215.485 | 191.704 | 190.339 |
| Gesamt | 3.609.486 | 3.547.947 | 3.198.226 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 312.562 | 272.074 | 620.430 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 3.922.048 | 3.820.021 | 3.818.656 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
I.1. Verdiente Nettobeiträge
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 250.211 | 251.916 | 216.071 |
| Haftpflichtversicherung | 579.154 | 575.351 | 536.901 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 327.904 | 331.625 | 290.404 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 204.650 | 198.509 | 169.463 |
| Feuer- und Sachversicherung | 754.569 | 726.526 | 632.224 |
| davon Feuerversicherung | 44.641 | 46.033 | 46.033 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 170.079 | 170.400 | 136.032 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 370.265 | 346.654 | 294.287 |
| davon sonstige Sachversicherung | 169.584 | 163.439 | 155.872 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 50.658 | 48.221 | 48.221 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 28.450 | 29.207 | 29.207 |
| sonstige Versicherungen | 76.071 | 68.446 | 68.528 |
| Gesamt | 2.271.667 | 2.229.801 | 1.991.019 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 227.898 | 204.862 | 443.743 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 2.499.565 | 2.434.663 | 2.434.762 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
I.2. Technischer Zinsertrag für eigene Rechnung
Der technische Zinsertrag wurde gemäß § 38 RechVersV ermittelt, dabei wurde der Zins für die Renten-Deckungsrückstellungen aus dem arithmetischen Mittel des Anfangs- und Endbestandes der Rückstellung berechnet. Die Anteile der Rückversicherer am technischen Zinsertrag wurden gemäß den vertraglichen Vereinbarungen ermittelt. Die Zinserträge für die Bestände der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr werden geschäftsplanmäßig nach einer vereinfachten Mittelwertformel berechnet. Zinsträger sind die Bilanzdeckungsrückstellung, die Beitragsüberträge für Rückgewährteil, die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Rückgewährleistungen (Sterbefälle, Abläufe und Rückkäufe) sowie die Rückstellung für Beitragsrückerstattung. Mit der vom Rechnungswesen für das Geschäftsjahr festgestellten Nettoverzinsung des Sicherungsvermögens Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr wird der Zinsertrag für die Bilanzdeckungsrückstellung, die Beitragsüberträge für Rückgewährteil, die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Rückgewährleistungen jeweils aus dem arithmetischen Mittel der Werte zu Beginn und zum Ende des Geschäftsjahres berechnet, für die Rückstellung für Beitragsrückerstattung mit dem Wert zu Beginn des Geschäftsjahres.
I.4. Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 195.744 | 203.001 | 181.302 |
| Haftpflichtversicherung | 330.557 | 344.175 | 324.197 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 670.901 | 678.690 | 603.854 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 395.576 | 385.900 | 332.258 |
| Feuer- und Sachversicherung | 601.720 | 525.143 | 466.016 |
| davon Feuerversicherung | 79.833 | 56.178 | 56.178 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 75.177 | 69.311 | 50.731 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 276.971 | 237.423 | 199.917 |
| davon sonstige Sachversicherung | 169.739 | 162.231 | 159.190 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 80.650 | 75.807 | 75.807 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | -3.185 | -5.045 | -5.045 |
| sonstige Versicherungen | 129.562 | 120.585 | 120.585 |
| Gesamt | 2.401.525 | 2.328.256 | 2.098.974 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 203.993 | 131.180 | 360.463 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 2.605.518 | 2.459.436 | 2.459.437 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Aus der Abwicklung der aus dem vorhergehenden Geschäftsjahr übernommenen Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle entstand ein Gewinn.
I.7.a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 66.515 | 65.742 | 55.140 |
| Haftpflichtversicherung | 198.374 | 193.138 | 180.600 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 176.652 | 167.345 | 147.924 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 92.278 | 101.589 | 87.023 |
| Feuer- und Sachversicherung | 294.726 | 291.978 | 263.595 |
| davon Feuerversicherung | 31.152 | 30.862 | 30.862 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 62.096 | 60.039 | 49.014 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 96.810 | 96.136 | 82.232 |
| davon sonstige Sachversicherung | 104.668 | 104.941 | 101.487 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 37.797 | 38.181 | 38.181 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 10.016 | 8.388 | 8.388 |
| sonstige Versicherungen | 60.600 | 54.904 | 54.891 |
| Gesamt | 936.958 | 921.266 | 835.742 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 95.723 | 91.746 | 177.257 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 1.032.681 | 1.013.012 | 1.012.999 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Von den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb des Geschäftsjahres entfallen 490.111 Tsd. Euro (2015**: 483.206 Tsd. Euro) auf Abschlusskosten und 542.569 Tsd. Euro (2015**: 529.806 Tsd. Euro) auf Verwaltungskosten.
Rückversicherungssaldo
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 241 | -1.224 | -1.098 |
| Haftpflichtversicherung | -14.113 | 10.002 | 10.074 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | -21.651 | -18.511 | -15.848 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | -9.214 | -4.699 | -5.413 |
| Feuer- und Sachversicherung | -32.009 | -53.917 | -51.037 |
| davon Feuerversicherung | -5.215 | -19.001 | -19.001 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | -1.435 | -1.249 | -942 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | -14.439 | -15.071 | -12.817 |
| davon sonstige Sachversicherung | -10.920 | -18.596 | -18.277 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | -2.916 | -4.002 | -4.002 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | -2.532 | -920 | -920 |
| sonstige Versicherungen | -16.183 | -19.281 | -17.833 |
| Gesamt | -98.377 | -92.552 | -86.077 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | -9.507 | -17.429 | -22.293 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | -107.884 | -109.722 | -108.370 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
- = zugunsten der Rückversicherer
Der Rückversicherungssaldo setzt sich zusammen aus den verdienten Beiträgen des Rückversicherers und den Anteilen des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle und den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb.
I.9. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung vor Veränderung der Schwankungsrückstellung
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | -42.399 | 6.547 | 2.506 |
| Haftpflichtversicherung | 54.169 | 67.635 | 61.770 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | -16.168 | 6.856 | -599 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 24.587 | 23.878 | 17.760 |
| Feuer- und Sachversicherung | 59.922 | 80.901 | 76.425 |
| davon Feuerversicherung | 2.624 | 9.179 | 9.179 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 28.007 | 36.340 | 32.496 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | -12.903 | 3.419 | 3.868 |
| davon sonstige Sachversicherung | 42.194 | 31.963 | 30.882 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 1.657 | -660 | -660 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 21.516 | 26.947 | 26.947 |
| sonstige Versicherungen | 6.746 | -4.856 | -4.763 |
| Gesamt | 110.029 | 207.248 | 179.386 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 991 | 38.113 | 66.234 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 111.020 | 245.621 | 245.620 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
I.11. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | -42.417 | 6.475 | 2.434 |
| Haftpflichtversicherung | -49 | 60.711 | 54.845 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 16.459 | 59.154 | 51.699 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 20.872 | 19.998 | 13.879 |
| Feuer- und Sachversicherung | 54.445 | 34.655 | 30.179 |
| davon Feuerversicherung | 5.335 | 4.809 | 4.809 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 28.007 | 39.993 | 36.150 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | -52.380 | -49.252 | -48.803 |
| davon sonstige Sachversicherung | 73.483 | 39.105 | 38.023 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 1.898 | 871 | 871 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 19.275 | 25.732 | 25.732 |
| sonstige Versicherungen | 11.193 | -63 | 34 |
| Gesamt | 81.676 | 207.533 | 179.673 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Gesamt | 385.531 | -55.936 | -27.816 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft: | 467.207 | 151.857 | 151.857 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
II.1.c) Erträge aus Zuschreibungen
Bei den Erträgen aus Zuschreibungen in Höhe von 3,0 Mio. Euro (2015**: 3,2 Mio. Euro) handelte es sich um Wertaufholungen gemäß § 253 Absatz 5 HGB.
II.2.b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen
Bei den Kapitalanlagen haben wir 3,4 Mio. Euro (2015**: 1,7 Mio. Euro) Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 3 Satz 3 HGB und 3,8 Mio. Euro (2015**: 33,3 Mio. Euro) Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 4 HGB vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen liegen bei 0,8 Mio. Euro (2015**: 1,0 Mio. Euro).
II.4. Sonstige Erträge
In dieser Position sind Erträge enthalten aus Währungsumrechnung in Höhe von 141 Tsd. Euro (2015**: 5.346 Tsd. Euro) und Erträge aus Zinsen laut § 233a AO in Höhe von 1.338 Tsd. Euro (2015**: 0 Tsd. Euro).
II.5. Sonstige Aufwendungen
In dieser Position sind Schuldzinsen gemäß § 233a AO in Höhe von 6.917 Tsd. Euro (2015**: 6.517 Tsd. Euro), Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 1.653 Tsd. Euro (2015**: 8.851 Tsd. Euro), aus der Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen in Höhe von 44 Tsd. Euro (2015**: 74 Tsd. Euro) und Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in Höhe von 100.290 Tsd. Euro (2015**: 16.619 Tsd. Euro) enthalten.
II.8. Außerordentliche Aufwendungen
Enthalten ist die Zuführung der seit 2010 geänderten Bewertung zur Pensionsrückstellung in der AXA Konzern AG, die anteilig in Höhe von 6.204 Tsd. Euro auf die AXA Versicherung verrechnet wurde.
II.10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 188.965 Tsd. Euro (2015**: 92.894 Tsd. Euro) basieren auf dem gegenüber 2015 deutlich angestiegenen Vorsteuerergebnis, modifiziert um steuerspezifische Regelungen. Insbesondere gegenüber dem Vorjahr stark angestiegene steuerfreie Beteiligungsergebnisse entlasten den Steueraufwand mit 19.452 Tsd. Euro.
II.11. Sonstige Steuern
Die sonstigen Steuern enthalten im Wesentlichen den Aufwand für Grundsteuer. Der starke Rückgang des Aufwands aus sonstigen Steuern gegenüber dem Vorjahr beruht auf einer einmaligen Auflösung einer nicht mehr werthaltigen Umsatzsteuerforderung, die das Vorjahresergebnis belastet hat.
II.12 Erträge aus Verlustübernahme
Im Geschäftsjahr 2016 ergab sich kein Ertrag aus Verlustübernahme, aber aufgrund der pro-forma-Darstellung für 2015 weisen wir in der GuV den Verlust der DBV Deutsche Beamtenversicherung AG in Höhe von 3,4 Mio. Euro aus, der im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der AXA Konzern AG übernommen wurde.
II.13 Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne
Im Geschäftsjahr 2016 verblieb ein Gewinn von 475,3 Mio. Euro (2015**: 174,5 Mio. Euro), der aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die AXA Konzern AG abgeführt wurde.
Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| 1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft | 556.590 | 539.615 | 493.693 |
| 2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB | 14.970 | 19.254 | 17.966 |
| 3. Löhne und Gehälter | 2.766 | 2.992 | 2.638 |
| 4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung | 10 | 54 | 49 |
| 5. Aufwendungen für Altersversorgung | 10.540 | 7.267 | 7.213 |
| 6. Aufwendungen insgesamt | 584.876 | 569.182 | 521.559 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge
| 2016 | 2015** | 2015* | |
|---|---|---|---|
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft: | |||
| Unfallversicherung | 864.218 | 893.176 | 682.986 |
| Haftpflichtversicherung | 3.201.557 | 3.303.166 | 2.697.392 |
| Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | 2.848.726 | 2.927.405 | 2.520.930 |
| sonstige Kraftfahrtversicherungen | 2.106.563 | 2.156.040 | 1.814.455 |
| Feuer- und Sachversicherung | 3.263.256 | 3.202.255 | 2.531.609 |
| davon Feuerversicherung | 99.829 | 105.428 | 105.428 |
| davon Verbundene Hausratversicherung | 1.270.743 | 1.294.595 | 984.163 |
| davon Verbundene Gebäudeversicherung | 854.118 | 843.237 | 653.814 |
| davon sonstige Sachversicherung | 938.566 | 958.995 | 788.204 |
| Transport- und Luftfahrtversicherung | 24.096 | 25.000 | 25.000 |
| Kredit- und Kautionsversicherung | 129.244 | 134.973 | 134.973 |
| sonstige Versicherungen | 212.322 | 200.311 | 200.311 |
| Gesamt | 12.549.982 | 12.842.326 | 10.607.656 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Sonstige Angaben
Angaben nach § 251 HGB
Als Mitglied der Pharma-Rückversicherungsgemeinschaft haben wir uns für den Fall, dass eines der übrigen Poolmitglieder ausfällt, verpflichtet dessen Leistungsverpflichtungen im Rahmen unserer anteilmäßigen Beteiligung zu übernehmen. Bei den beendeten Mitgliedschaften bei der Deutschen Kernreaktor-Versicherungsgemeinschaft und dem Deutschen Luftpool trifft dies nur noch auf die Abwicklung früherer Jahre zu. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Haftungsverhältnisse wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht gerechnet wird (Angabe nach § 285 Nr. 27 HGB).
Es bestanden Bankbürgschaften in Höhe von 16.438 Tsd. Euro (2015**: 2.410 Tsd. Euro). Das ausgestellte Bürgschaftsobligo in der Kautionsversicherung betrug zum Jahresende 3.430,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3.371,9 Mio. Euro).
Im Bereich der Pensionsrückstellungen wurden Vermögensgegenstände zur Sicherung auf den DBV Winterthur Vorsorge e. V. übertragen. Zudem erfolgt eine Verpfändung der Erstattungsansprüche aus der Entgeltumwandlung an den Versorgungsberechtigten. Insgesamt beläuft sich die Summe auf 56.187 Tsd. Euro (2015**: 59.348 Tsd. Euro).
Angaben nach § 285 Nr. 3 und 3a HGB
Nachzahlungsverpflichtungen bei verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Investmentanteilen sind in den Erläuterungen zu den entsprechenden Bilanzposten angegeben.
Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB
Seit dem 1. September 2001 sind im Inland alle Mitarbeiterverträge unserer Gesellschaft auf zum Konzern gehörige Dienstleistungsunternehmen übergegangen. Eine Angabe von Mitarbeiterzahlen entfällt daher.
Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB
Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen 3.330 Tsd. Euro (2015**: 3.230 Tsd. Euro), die des Aufsichtsrates 294 Tsd. Euro (2015** : 286 Tsd. Euro).
Die Gesamtbezüge früherer Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf 3.327 Tsd. Euro. Für diese Personengruppe sind zum Bilanzstichtag Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen in Höhe von 40.586 Tsd. Euro passiviert.
Angaben nach § 285 Nr. 11a HGB
Die Gesellschaften, von denen die AXA Versicherung mehr als 20 % der Anteile besitzt, sind bei Bilanzposition A.II. aufgeführt.
Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB
Die Abschlussprüferhonorare teilen sich nach Leistungsarten wie folgt auf:
| in Tsd. Euro | 2016 | 2015** | 2015* |
|---|---|---|---|
| Abschlussprüferleistungen | 634 | 478 | 425 |
| Sonstige Leistungen | 0 | 7 | 7 |
| Summe | 634 | 485 | 432 |
* AXA Versicherung AG
** Pro-forma-Werte
Im Vorjahr waren sowohl bei der AXA Versicherung AG als auch bei der zum 1. Januar 2016 rückwirkend verschmolzenen Schwestergesellschaft DBV Deutsche Beamtenversicherung AG PricewaterhouseCoopers GmbH Abschlussprüfer. Seit dem 1. Januar 2016 ist Roever Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG Abschlussprüfer der AXA Versicherung AG.
Angaben nach § 285 Nr. 19 HGB
Zum Bilanzstichtag befanden sich bei der AXA Versicherung AG keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.
Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB
Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen oder Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, wurden nicht getätigt.
Angaben nach § 285 Nr. 23 HGB
Zum Bilanzstichtag befanden sich bei der AXA Versicherung AG keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand, die zu Sicherungszwecken abgeschlossen wurden.
Angaben nach § 285 Nr. 24 und 25 HGB
Die Angaben zu Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden sind in den Erläuterungen zu der entsprechenden Bilanzposition aufgeführt.
Angaben nach § 285 Nr. 26 HGB
Weiterführende Angaben zu Anteilen beziehungsweise Anlageaktien an inländischen beziehungsweise vergleichbaren EU- oder ausländischen Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches, aufgegliedert nach Anlagezielen:
| in Mio. Euro | Zeitwerte | Buchwerte | Reserven | Ausschüttungen im Geschäftsjahr |
|---|---|---|---|---|
| Aktienfonds | 509 | 465 | 43 | 12 |
| Rentenfonds | 4.182 | 3.975 | 207 | 135 |
| Immobilienfonds | 69 | 69 | 0 | 3 |
| Alternative Investments | 107 | 103 | 4 | 3 |
| Gesamt | 4.867 | 4.612 | 255 | 153 |
Zum 31. Dezember 2016 weisen Anteile oder Anlageaktien mit einem Buchwert in Höhe von 465,3 Mio. Euro, die unter der Fondskategorie Aktienfonds ausgewiesen werden sowie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, keine stillen Lasten aus.
Zum 31. Dezember 2016 weisen Anteile oder Anlageaktien mit einem Buchwert in Höhe von 3.975,3 Mio. Euro, die unter der Fondskategorie Rentenfonds ausgewiesen werden sowie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, keine stillen Lasten aus.
Des Weiteren weisen Anteile oder Anlageaktien mit einem Buchwert in Höhe von 68,9 Mio. Euro, die unter der Fondskategorie Immobilienfonds ausgewiesen werden sowie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, keine stillen Lasten aus.
Weiterhin weisen Anteile oder Anlageaktien mit einem Buchwert in Höhe von 103,0 Mio. Euro, die unter der Fondskategorie Alternative Investments ausgewiesen werden sowie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, keine stillen Lasten aus.
Wir gehen nach Prüfung der Kriterien bezüglich der erwarteten Rückzahlungen sowie aufgrund unserer Erwartung der zukünftigen Zinsentwicklung nur von vorübergehenden Wertminderungen der Anteile beziehungsweise Anlageaktien aus. Die Kriterien der Beurteilung einer voraussichtlich dauernden Wertminderung aller Fondskategorien werden in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.
Angaben gemäß § 285 Nr. 33 HGB
Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind bei unserer Gesellschaft keine Vorgänge eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben.
Aufsichtsrat
Angaben nach § 285 Nr. 10 HGB
Jacques de Vaucleroy
(bis 30. Juni 2016)
Vorsitzender
Chief Executive Officer for Northern,
Central and Eastern Europe der AXA
Brüssel, Belgien
Dr. Thomas Buberl
(vom 1. Juli 2016 bis 31. Dezember 2016)
Vorsitzender
CEO AXA
La Celle-Saint-Cloud, Frankreich
Paul Evans
(seit 1. Januar 2017)
Vorsitzender
CEO AXA Global Life & Savings and AXA Global Health
Cheltenham, Großbritannien
Patrick Lemoine
stellv. Vorsitzender
Head of Finance AXA Global P&C
Neuilly sur Seine, Frankreich
Andrea Wolf
Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der AXA Konzern AG
Sankt Augustin
Vorstand
Angaben nach § 285 Nr. 10 HGB
Dr. Thomas Buberl
(bis 30. April 2016)
Vorsitzender
Vorstandsvorsitz
Strategie/Personal/Organisation
Dr. Alexander Vollert
(seit 16. September 2016)
Vorsitzender
Vorstandsvorsitz
Strategie/Personal/Organisation
Dr. Andrea van Aubel
Informationstechnologie/Digitalisierung
Thierry Daucourt
P&C Industrie- und Firmenkunden
Jens Hasselbächer
SUHK Privat und Vertrieb
Frank Hüppelshäuser
Schaden/Leistung
Dr. Nils Kaschner
(seit 16. September 2016) Finanzen
Jens Warkentin
Kunden-, Partner- und Prozess-Service
Etienne Bouas-Laurent
(bis 15. September 2016) Finanzen
Angaben nach § 285 Nr. 14 HGB und § 160 Absatz 1 Nr. 8 AktG
Nach den vorliegenden Mitteilungen gemäß § 20 Absatz 1 und Absatz 4 AktG hält die AXA Konzern AG, Köln, 100 % am Grundkapital unserer Gesellschaft.
Im Verhältnis zur AXA Konzern AG, Köln, sind wir ein Konzernunternehmen im Sinne der §§ 15 ff. AktG in Verbindung mit § 18 Absatz 1 AktG.
Die AXA Versicherung AG, Köln, und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der AXA S.A., Paris, als kleinster und größter Kreis von Unternehmen, zum 31. Dezember 2016 einbezogen. Der Konzernabschluss der AXA S.A., Paris, wird bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde in Paris (Autorités des Marchés Financiers) unter RCS (Registre du Commerce et des Sociétés) 572 093 920 hinterlegt. Der Konzernabschluss der AXA S.A. wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Dieser Konzernabschluss mit dem Konzernlagebericht hat für uns gemäß § 291 Absatz 2 HGB befreiende Wirkung.
Köln, den 26. April 2017
Der Vorstand
Dr. Vollert
Dr. van Aubel
Daucourt
Hasselbächer
Hüppelshäuser
Dr. Kaschner
Warkentin
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AXA Versicherung AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 27. April 2017
**Roever Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
Dr. Varain, Wirtschaftsprüfer
Barndt, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstandes entsprechend den ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht und sich während des gesamten Jahres 2016 fortlaufend von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Durch vierteljährliche Berichte und in zwei Sitzungen sowie zwei schriftlichen Abstimmungen wurde er eingehend mündlich und schriftlich gemäß § 90 des Aktiengesetzes (AktG) über die allgemeine Geschäftsentwicklung, über grundlegende Angelegenheiten sowie die strategischen Ziele der Geschäftsführung unterrichtet. Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft wurden ausführlich besprochen. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand weiterhin umfassend über die Risikosituation informiert. Geschäfte und Maßnahmen des Vorstandes, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, sind in den Sitzungen vor der Beschlussfassung vom Vorstand eingehend erläutert worden.
In der Sitzung am 12. Mai 2016 befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Bericht des Vorstands über den Geschäftsverlauf 2015 und dem vorgelegten Jahresabschluss. In der gleichen Sitzung stellte der Vorstand die endgültige Planung für 2016 vor. Weiterhin wurde dem Aufsichtsrat die für den deutschen AXA Konzern geltende Vergütungsrichtlinie vorgestellt.
Der Aufsichtsrat befasste sich in dieser Sitzung zudem mit der geplanten Verschmelzung der DBV Deutsche Beamtenversicherung Aktiengesellschaft auf die Gesellschaft sowie der vom Vorstand vorgeschlagenen Dekapitalisierung der Gesellschaft durch Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender Kapitalherabsetzung und stimmte beiden Vorhaben zu. Der Aufsichtsrat wurde ferner umfassend über die Risikosituation, insbesondere über die Themen SII Coverage Ratio und IT-Sicherheit, informiert.
In seiner Sitzung am 24. November 2016 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat ausführlich über den bisherigen Geschäftsverlauf im laufenden Jahr und gab einen Kurzbericht über die vorläufige Planung 2017. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat darüber hinaus über den aktuellen Stand und die weiteren Planungen für das Strategieprojekt Ambition 2020 sowie über die Roadmap zur Transformation der IT. Der Aufsichtsrat hat sich in dieser Sitzung ausführlich mit den Auswirkungen des Abschlussprüferreformgesetzes auf die Aufsichtsratstätigkeit befasst sowie Herrn Patrick Lemoine zum Finanzexperten im Sinne von § 100 Absatz 5 AktG bestimmt. Der Aufsichtsrat hat in dieser Sitzung zudem dem Abschluss eines Gewinnabführungsvertrages mit einer Tochtergesellschaft zugestimmt.
Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Aufsichtsrates mit dem Vorstand in zahlreichen Einzelgesprächen geschäftspolitische Fragen sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft behandelt. Über hierdurch zur Kenntnis des Vorsitzenden gelangte wichtige Angelegenheiten wurde der Aufsichtsrat jeweils unterrichtet.
Der Verantwortliche Aktuar hat an der bilanzfeststellenden Sitzung des Aufsichtsrates teilgenommen und diesem die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen Bestätigung mündlich dargestellt und die Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 sind von der vom Aufsichtsrat zum Abschlussprüfer bestellten Roever Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Köln, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht lagen dem Aufsichtsrat unverzüglich nach der Aufstellung vor. Ebenso wurde der Bericht des Abschlussprüfers allen Mitgliedern des Aufsichtsrates fristgerecht vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht und das Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat in der bilanzfeststellenden Sitzung zusätzlich mündlich erläutert und die Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht ebenfalls geprüft. Die Prüfung hat keine Beanstandung ergeben. Der Aufsichtsrat billigte den Jahresabschluss, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.
Im vergangenen Jahr sind im Vorstand und im Aufsichtsrat Personalveränderungen eingetreten. Die Herren Dr. Thomas Buberl und Etienne Bouas-Laurent sind mit Ablauf des 30. April 2016 beziehungsweise des 15. September 2016 aus dem Vorstand ausgeschieden. Herr Dr. Alexander Vollert wurde als Nachfolger von Herrn Dr. Buberl mit Wirkung zum 16. September 2016 zum Mitglied und Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Als Nachfolger für Herrn Bouas-Laurent wurde Herr Dr. Nils Kaschner ebenfalls mit Wirkung zum 16. September 2016 zum Mitglied des Vorstands bestellt. Herr Jacques de Vaucleroy ist mit Wirkung zum 30. Juni 2016 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Der als Nachfolger zum Mitglied und Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählte Herr Dr. Thomas Buberl ist mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2016 wieder aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 wurde Herr Paul Evans, CEO AXA Global Life & Savings and AXA Global Health, zum Mitglied und Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den ausgeschiedenen Mitgliedern von Vorstand und Aufsichtsrat für die erfolgreiche Tätigkeit.
Dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienstleistungsgesellschaften, die für unsere Gesellschaft tätig geworden sind, gilt für ihre Leistungen im Jahr 2016 unser ganz besonderer Dank.
Köln, den 16. Mai 2017
Für den Aufsichtsrat
Paul Evans Vorsitzender