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AXA — Annual Report 2013
Feb 19, 2015
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Annual Report
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Publication
AXA Konzern Aktiengesellschaft
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013
Lagebericht
Innerhalb der AXA Deutschland nimmt die AXA Konzern AG die Leitungs- und Steuerungsfunktion wahr. Sie hält direkte und indirekte Mehrheitsbeteiligungen insbesondere an folgenden Gesellschaften:
| ― | AXA Versicherung AG |
| ― | AXA Lebensversicherung AG |
| ― | DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG (zum 1.1.2013 mit der AXA Lebensversicherung AG fusioniert) |
| ― | AXA Krankenversicherung AG |
| ― | Deutsche Ärzteversicherung AG |
| ― | Pro bAV Pensionskasse AG |
| ― | winsecura Pensionskasse AG (zum 1.1.2013 mit der Pro bAV Pensionskasse AG fusioniert) |
| ― | AXA ART Versicherung AG |
| ― | AXA easy Versicherung AG |
| ― | AXA Bank AG |
| ― | DBV Deutsche Beamtenversicherung AG |
Es handelt sich bei diesen Beteiligungen überwiegend um Beteiligungen an Versicherungsunternehmen, die in den Sparten Leben, Kranken und Schaden und Unfall aktiv sind. Aus diesem Grunde sind die für die AXA Konzern AG relevanten Märkte im Wesentlichen die Versicherungsmärkte.
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Die Entwicklung unserer Gesellschaft fand im Geschäftsjahr 2013 in nachfolgend beschriebenem gesamtwirtschaftlichen und Branchenumfeld statt:
Deutsche Wirtschaft trotzt europäischer Krise
Die deutsche Wirtschaft blieb im Jahr 2013 weitestgehend stabil. Während die Konjunktur vor allem in Südeuropa weiterhin nur langsam in Schwung kommt, konnte sich die deutsche Wirtschaft vor allem in der zweiten Jahreshälfte leicht verbessern. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes nahm das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 0,4% zu. Das Bruttoinlandsprodukt stieg jedoch langsamer als 2012 (0,7%) und deutlich schwächer als noch 2011 (3,0%). Vor allem die immer noch anhaltende Rezession innerhalb der Europäischen Währungsunion und eine gebremste weltwirtschaftliche Entwicklung ließen der Konjunktur nur wenig Spielraum.
Als treibende Kraft der deutschen Konjunktur erwies sich im vergangenen Jahr vornehmlich die Binnennachfrage. Im Inland nahmen der private Verbrauch um 0,9% und die staatlichen Konsumausgaben um 1,1% zu. Investitionen konnten dagegen nur einen geringen Beitrag zum Wirtschaftswachstum liefern und gingen zum Teil sogar nochmals zurück. Im Vergleich zu 2012 stiegen die Exporte von Waren und Dienstleistungen aus Deutschland um 0,6%. Diesem Anstieg an exportierten Gütern stand jedoch auch eine deutliche Zunahme der Importe um 1,3% gegenüber. Der Außenbeitrag als Differenz zwischen Exporten und Importen bremste somit das inländische BIP-Wachstum 2013 um rund - 0,3 Prozentpunkte.
Die weitestgehend stabile Wirtschaftslage 2013 wirkte sich ebenfalls auf den Arbeitsmarkt aus. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Erwerbstätigen - das siebte Jahr in Folge - leicht auf einen neuen Höchststand von 42,0 Millionen an. Arbeitslose partizipierten allerdings nur teilweise an diesem Beschäftigungsplus, da nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit die Profile der Arbeitslosen oftmals nur unzureichend zur Arbeitskräftenachfrage passen. Mit insgesamt 2,95 Millionen Arbeitslosen waren im Jahresdurchschnitt 2013 etwa 53.000 mehr Menschen arbeitslos gemeldet als noch im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote stieg dadurch um 0,1 Prozentpunkte auf 6,9%, war damit jedoch immer noch deutlich niedriger als 2011 (7,1%).
Die Arbeitnehmer konnten 2013 nicht von einem Anstieg der Reallöhne profitieren. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse betrug der Anstieg der Nominallöhne 2013 im Durchschnitt 1,3%. Da sich die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes jedoch um 1,5% erhöhten, ergab sich im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt preisbereinigt ein reales Minus bei den Reallöhnen von 0,2%.
Deutsche Versicherungswirtschaft weiter mit Wachstum
Für die deutsche Versicherungswirtschaft war 2013 ein Jahr voller Herausforderungen. Die Folgen der anhaltend niedrigen Zinsen belasten unverändert insbesondere die Lebens- und Krankenversicherer. Den Schaden- und Unfallversicherern machten mehrere außerordentliche Wetterereignisse zu schaffen. Insgesamt nahm die deutsche Versicherungswirtschaft im Berichtsjahr aber erneut eine zufriedenstellende Entwicklung und konnte weiter wachsen.
Nach vorläufigen Berechnungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nahmen die Beiträge ihrer Mitgliedsunternehmen im Berichtsjahr um insgesamt 3,0% auf 187,1 Mrd. Euro (2012: 180,7 Mrd. Euro) zu. Einen wichtigen Anteil hatten daran die Rentenversicherungen, die gegen Einmalbeitrag abgeschlossen wurden. Dadurch stiegen die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung um insgesamt 4,0% auf 90,8 Mrd. Euro. Die privaten Krankenversicherer verzeichneten einen Beitragszuwachs von 0,7% auf 35,9 Mrd. Euro und die Schaden- und Unfallversicherer von 3,0% auf 60,4 Mrd. Euro.
Das Neugeschäft der Lebensversicherer zeigte 2013 ein zweigeteiltes Bild: Während die laufenden Beiträge im Neugeschäft deutlich um 13,1% auf 5,3 Mrd. Euro zurückgingen, legte das Geschäft gegen Einmalbeitrag ebenso deutlich um 14,2% auf 25,7 Mrd. Euro zu. Diese Verschiebung der Nachfrage wird sich durch die Bevölkerungsalterung in den kommenden Jahren vermutlich fortsetzen. Kunden der deutschen Lebensversicherer haben 2013 Leistungen in Höhe von voraussichtlich 80 Mrd. Euro erhalten. Das ist ein Anstieg um knapp 5%.
Das Neugeschäft der Krankenversicherung stieg im Geschäftsjahr 2013 um 0,6% auf 173,1 Mio. Euro. Besonders erfolgreich war im abgelaufenen Geschäftsjahr die Ausschließlichkeitsorganisation mit der Vermarktung unserer Zusatzversicherungstarife. Die im Fokus stehenden neuen Zahn-Ergänzungsprodukte sowie die im Jahr 2010 eingeführten ergänzenden Pflege-Produkte erfreuten sich einer hohen Nachfrage.
Die Beitragsentwicklung der Sachversicherer entwickelte sich im Geschäftsjahr 2013 leicht rückläufig. Die verminderte Beitragsentwicklung von -0,4% auf 3,8 Mrd. Euro resultierte hauptsächlich aus den Vertragsverlusten im Kraftfahrtgeschäft aufgrund des geringeren Jahreswechselgeschäfts und dem rückläufigen Neugeschäft. Die positive Entwicklung in der Unfallversicherung und verbundenen Gebäudeversicherung konnte den Rückgang nicht kompensieren.
Neuer Verhaltenskodex für den Versicherungsvertrieb
Um eine noch höhere Qualität im Versicherungsvertrieb zu erreichen, hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft im Berichtsjahr den weiterentwickelten Verhaltenskodex für den Versicherungsvertrieb publiziert und seine Mitglieder aufgerufen, diesen zu unterzeichnen. Die neuen Regeln sollen das Bewusstsein der Unternehmen und Vermittler für die Interessen der Verbraucher weiter schärfen und zugleich Vertriebspraktiken unterbinden, die den Belangen der Kunden widersprechen. Der neue Verhaltenskodex enthält elf Leitlinien, die den Rahmen für eine faire und bedarfsgerechte Vermittlung von Versicherungsprodukten setzen. Unternehmen, die dem Kodex beitreten, machen ihn zur Geschäftsgrundlage für die Zusammenarbeit mit ihren Vertriebspartnern. Dem Aufruf des GDV sind selbstverständlich auch die AXA Konzerngesellschaften gefolgt und haben ihren Beitritt am 11. September 2013 erklärt.
Solvency II kommt 2016
Nach jahrelanger Hängepartie haben sich das Europäische Parlament, der Europäische Rat und die Europäische Kommission am 13. November 2013 auf die noch ausstehenden Regelungen zu Solvency II, den künftigen Aufsichtsregeln der Europäischen Union (EU) für die Versicherungswirtschaft, geeinigt. Das neue Regelwerk soll nun zum 1. Januar 2016 vollständig in Kraft treten. Zuvor müssen allerdings auf europäischer und nationaler Ebene noch wichtige Details festgelegt werden. Mitte 2014 will die EU-Kommission Vorschläge zur konkreten Ausgestaltung der Regeln vorlegen; bis Anfang 2015 soll Solvency II dann nach derzeitigem Stand in nationales Recht umgesetzt sein.
Geschäftsentwicklung, Geschäftsergebnis und Ertragslage
Der Jahresüberschuss unserer Gesellschaft liegt mit 423,0 Mio. Euro um rund 50,6 Mio. Euro unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Beteiligungserträge im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen sind. Das Jahr 2012 war hier durch den Verkauf einer Beteiligung an einer Investmentgesellschaft geprägt. Gegenläufig erhöhten sich die Erträge aus Gewinnabführungen von unseren Versicherungstochtergesellschaften wegen des guten Geschäftsverlaufs. Zu den wesentlichen Einflussgrößen im Einzelnen:
Unsere Umsatzerlöse in Höhe von 1.251,1 Mio. Euro haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert und stammen insbesondere aus der Erbringung von Dienstleistungen an unsere Versicherungstochtergesellschaften.
Bei weiter gesunkenem Personalbestand (2,4%) betrug der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2013 716,3 Mio. Euro und damit 17,2 Mio. Euro weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der deutliche Rückgang unserer Beteiligungserträge von 189,6 Mio. Euro auf 33,9 Mio. Euro ist auf den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung zurückzuführen, den wir im Vorjahr durchgeführt haben und der den Vorjahreswert erheblich beeinflusst hat.
Um rund 107,0 Mio. Euro haben sich die Erträge aus Gewinnabführungen insbesondere unserer Versicherungstochtergesellschaften erhöht, die sich im Berichtsjahr insgesamt auf 444,5 Mio. Euro beliefen:
Der Jahresüberschuss der größten Konzerngesellschaft AXA Versicherung AG in Höhe von 273,4 Mio. wurde im Wege des bestehenden Gewinnabführungsvertrages an unsere Gesellschaft ausgeschüttet. Der Anstieg von 82 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der positiven Veränderung der Schwankungsrückstellung aufgrund eines im Berichtsjahr neu abgeschlossenen Quoten-Rückversicherungsverträgen zur AXA Global P&C.
Der Ergebnisbeitrag der beiden Lebensversicherungsunternehmen erhöhte sich jeweils. Der Jahresüberschuss der AXA Lebensversicherung AG, die im Berichtsjahr mit der DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG fusionierte, stieg um rund 10 Mio. Euro auf 103,6 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss der Deutsche Ärzteversicherung AG stieg um ca. 7 Mio. Euro auf 18,5 Mio. Euro. Beide Gesellschaften erzielten ein deutlich höheres Kapitalanlageergebnis als im Vorjahreszeitraum, verbunden mit einer entsprechenden Zuführung zur Zinszusatzreserve.
Die AXA Krankenversicherung AG erzielte einen Jahresüberschuss von 32,7 Mio. Euro und trug damit im vergleichbaren Umfang wie in 2012 zum Gesamterfolg der AXA Konzern AG bei.
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen der AXA Konzern AG in Höhe von 33,2 Mio. Euro betrifft im Wesentlichen eine Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds.
Die Erhöhung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist unter anderem auf eine Absenkung des Rechnungszinses für Pensionsverpflichtungen gemäß den Regelungen des Bilanzrichtlinienmodernisierungsgesetzes zurückzuführen, die zu einem Anstieg der Pensionsverpflichtungen gegenüber dem Vorjahr und damit entsprechend zu einem höheren Zinsaufwand von 28 Mio. Euro führte.
Der Aufwand aus Verlustübernahme stieg im Berichtsjahr auf 9,4 Mio. Euro und resultiert im Wesentlichen aus den Wertverlusten von in einer Zwischengesellschaft gehaltenen Beteiligungen.
Unter den außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 16,4 Mio. Euro (2012: 12,2 Mio. Euro) sowie unter den außerordentlichen Erträgen in Höhe von rund 12 Mio. Euro (2012: 11,5 Mio. Euro) werden wie in den Vorjahren die Beträge ausgewiesen, die auf den Umstellungseffekt bei der Bewertung unserer Pensionsverpflichtungen im Rahmen der Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aus dem Jahr 2010 entfallen und in den Folgejahren nachgeholt werden dürfen (Fünfzehntelregelung). Die außerordentlichen Erträge stammen aus der Weiterverrechnung der Aufwendungen an unsere verbundenen Unternehmen.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag führten im Berichtsjahr zu einem Ertragsteuererstattungsanspruch in Höhe von 25,9 Mio. Euro und erhöhten sich um 14,1 Mio. Euro, was insbesondere durch das gesunkene Vorsteuerergebnis begründet ist.
Finanz- und Vermögenslage
Mit 3.646,3 Mio. Euro (Vorjahr: 3.601,5 Mio. Euro) betrug das Eigenkapital 64,5% (Vorjahr: 65,6%) der Bilanzsumme. Der leichte Rückgang der Eigenkapitalquote ist im Wesentlichen auf die deutlich gestiegene Bilanzsumme bei moderat erhöhtem Eigenkapital zurückzuführen.
Die Aktivseite der Bilanz wird durch das Anlagevermögen in Höhe von 3.798,1 Mio. Euro (Vorjahr: 3.872,6 Mio. Euro) beherrscht, hiervon entfallen 3.656,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3.706,3 Mio. Euro) auf Anteile bzw. Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie Beteiligungen. Darüber hinaus werden im Anlagevermögen Kapitalanlagen wie z.B. Schuldscheindarlehen und ein Immobilienfonds dauerhaft gehalten.
Das Umlaufvermögen beinhaltet vor allem Forderungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere Forderungen aus der phasengleichen Vereinnahmung von Beteiligungserträgen, und sonstige Vermögensgegenstände, hauptsächlich Steuerforderungen. Während sich die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag 29,3 Mio. Euro (Vorjahr: 215,1 Mio. Euro) stark rückläufig entwickelten, stieg die korrespondierende Position, Forderung gegen verbundene Unternehmen, deutlich an. Die Positionen aus offenen Forderungen aus erbrachten Dienstleistleistungen und Konzernumlagen zum Jahresende wurden zu Beginn des Geschäftsjahres 2014 weitgehend ausgeglichen.
Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 758,6 Mio. Euro (Vorjahr: 733,7 Mio. Euro) betreffen mit 651,4 Mio. Euro aktive latente Steuern der Organgesellschaften. Diese resultieren im Wesentlichen aus Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Pensionsrückstellungen, der Kapitalanlagen und der versicherungstechnischen Rückstellungen.
Die AXA Gruppe mit Sitz in Frankreich verfügt weiterhin - auch im Wettbewerbsvergleich - über sehr gute Ratings im Bereich AA-, A+ bzw. Aa3.
Damit gehört die AXA Gruppe auch weiterhin zu den stabilsten globalen Finanzdienstleistern.
Diese Einstufung gilt ebenso für die deutschen Versicherungsgesellschaften der AXA Konzern AG (AXA Versicherung AG, AXA Lebensversicherung AG, AXA Krankenversicherung AG, DBV Deutsche Beamtenversicherung AG, DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG).
Die Einstufung von Moody's Investors Service vom 30. April 2013 Aa3 (sehr stark), Ausblick negativ, hat weiterhin Bestand.
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die AXA Gruppe am 11. November 2013 mit A+ (stark) und stabilem Ausblick bestätigt.
Die Ratingagentur Fitch Ratings hat am 11. März 2014 das AA- (sehr stark) für das Insurers Financial Strength Rating, das die Finanzkraft eines Versicherungsunternehmen ausdrückt, bestätigt. Der Ausblick wurde aufgrund des verbesserten Verschuldungsgrades der AXA Gruppe und des starken Fixkostendeckungsgrades von negativ auf stabil hochgestuft.
Mitarbeiter: Fokus auf Mitarbeiterentwicklung und Investitionen in die Zukunft
Per 31. Dezember 2013 waren insgesamt 9.061 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2012: 9.575) für die AXA Konzern AG als größten Dienstleister in der Deutschen AXA Gruppe tätig. Die natürliche Fluktuationsrate lag mit 2,6% unter dem Vorjahresniveau (2012: 3,2%). Zum Jahresende beschäftigte der AXA Konzern darüber hinaus 550 Auszubildende (2012: 537). Allein im abgelaufenen Jahr 2013 wurden 206 Azubis eingestellt; im Jahresdurchschnitt waren 471 Auszubildende für das Unternehmen tätig. Die Übernahmequote nach Abschluss der Ausbildung betrug 66%. Zudem bot der AXA Konzern 181 Praktikanten und 70 Stipendiaten die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen in der Praxis zu sammeln.
Der AXA Konzern betrachtet seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als wertvollste Ressource und legt daher großen Wert auf deren kontinuierliche Weiterbildung und Entwicklung. Im Bereich der Personalentwicklung sind beispielsweise die sogenannten Förderkreise hervorzuheben, deren Ziel nicht nur die Weiterentwicklung einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist, sondern auch der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander sowie die Bearbeitung strategisch wichtiger Fragestellungen.
Die 11 am Konzernförderkreis (KFK) 2012-2014 ausgewählten teilnehmenden Führungskräfte bearbeiten aktuell im Auftrag des Vorstandes das Projektthema "Direktvertrieb im deutschen Vorsorgemarkt: Ausgestaltung strategischer und operativer Ansätze für die Positionierung von Protection-Produkten im Kontext des Multi-Kanal-Ansatzes". Der Projektabschluss ist für das zweite Quartal 2014 geplant.
Die Zielgruppe des Nachwuchsförderkreises (NFK) sind leistungsstarke Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich persönlich wie beruflich weiterentwickeln möchten und über nachgewiesenes Führungspotenzial verfügen. Die Teilnehmer dieses Kreises haben im Gegensatz zu den Teilnehmern des Konzernförderkreises bislang entweder keine Führungserfahrung oder bekleiden maximal eine Gruppenleiter-Funktion. Im NFK 2012-2014 entwickeln 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis Anfang 2014 ein Konzept zur Leadgenerierung für Vertriebspartner aus der Inbound Telefonie unter dem Titel "Service-to-Sales".
Neben der Projektarbeit werden für die Teilnehmer des NFK und des KFK individuell konzipierte Seminare und Trainings durchgeführt sowie Treffen mit Vorstandsmitgliedern und Fachexperten zu aktuellen Konzernthemen organisiert. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer regelmäßig individuelles Feedback. Bei der generellen Auswertung aller bisher abgeschlossenen Nachwuchs- und Konzernförderkreise lässt sich erfreulicherweise feststellen, dass etwa die Hälfte aller KFK-Teilnehmer und rund 80 Prozent der NFK-Teilnehmer eine neue oder in der Regel sogar weiterführende Aufgabe übernommen haben.
Komplettiert wird das Förderkreis-Angebot durch die Potenzialkreise der Hauptverwaltung (PTK HVw) und der Regionen (PTK Nord, West, Mitte, Süd). Teilnehmer der Potenzialkreise sind Potenzialträger, die noch am Anfang ihrer Karriere bei AXA stehen. Ziel dieses ressortübergreifenden, einjährigen Programms ist es, die Teilnehmer durch Trainings, Projektarbeit und individuelles Feedback früh beim Ausbau ihrer persönlichen, methodischen, unternehmerischen und sozialen Kompetenzen zu unterstützen.
Zusammenfassend betrachtet, bewähren sich die Förder- und Potenzialkreise als effektives Instrument zur Förderung der Entwicklung der Mitarbeiter und leisten mit ihrer Projektarbeit einen wichtigen Beitrag zur Unternehmensentwicklung.
Neben den Förder- und Potenzialkreisen bietet der AXA Konzern mit dem Vorstandsassistenten-Programm jungen ambitionierten und gut international ausgebildeten Talenten die Möglichkeit, während der zweijährigen Assistenzzeit den jeweiligen Vorstand bei seinen Aufgaben zu unterstützen. Ergänzt wird diese Tätigkeit durch eine individuell abgestimmte Entwicklungsbegleitung und -gespräche, zahlreiche Informationsveranstaltungen, Seminare sowie einer Vertriebshospitation. So soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, über das eigene Ressort hinaus unterschiedliche Konzernbereiche und Ressorts näher kennenzulernen.
AXA misst der Thematik ,Diversity & Inclusion' (D&I) hohe Bedeutung bei, da die Vielfalt der Mitarbeiter als wichtige Wertschöpfungs- und Innovationsquelle betrachtet wird. Diversity bedeutet weit mehr als nur eine Frauenquote: AXA legt Wert auf Wertschätzung und Förderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung. Nicht zuletzt ist das Ziel auch Meinungsvielfalt, die nicht als Belastung, sondern als Bereicherung empfunden wird.
Im Rahmen von D&I setzt AXA weiterhin auf bewährte Programme zur individuellen Entwicklungsförderung speziell von Frauen, auch um langfristig den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 40% zu steigern. Im mittlerweile dritten Jahr wird das sog. ,Gender Mentoring Programm' angeboten, in dessen Rahmen 13 potenzialstarken Damen aus der Kölner Hauptverwaltung sowie doppelt so vielen talentierten Damen aus den Regionen jeweils ein Mentor aus der Bereichsleitungs- oder Geschäftsleitungsebene zur Seite gestellt wird. Mentor und Mentee treffen sich hierbei in regelmäßigen Abständen und tauschen sich im Rahmen eines hierarchie-, generationen- und geschlechterübergreifenden Dialogs aus. Neben dem Gender Mentoring Programm läuft außerdem das sog. Tandem-Programm, bei dem der Schwerpunkt auf der Vermittlung konkreten Know-hows liegt, und das das Ziel hat, die Teilnehmerinnen jeweils fit für das Erklimmen der nächsten Stufe auf der Karriereleiter in Richtung Bereichsleitung zu machen. Exquisite und maßgeschneiderte Rahmenaktivitäten runden diese beiden Programme ab.
Generell ist das Ziel der Diversity-Bemühungen ein Kulturwandel, der dafür sorgt, dass die Rahmenbedingungen des Arbeitsumfelds sowie Arbeitsmodelle flexibler gestaltet werden - Modelle wie bspw. Führen in Teilzeit sollen deutlich ausgebaut werden. Last but not least wird damit auch klar, dass Adressaten der Diversity-Aktionen nicht nur Frauen sind, sondern die gesamte Belegschaft von dem eingeleiteten Kulturwandel profitieren kann.
Als familienfreundliches Unternehmen arbeitet AXA an Rahmenbedingungen, die es unseren Mitarbeitern ermöglichen, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Dazu gehört das Angebot von flexiblen Arbeitszeiten, die Möglichkeit Telearbeit zu nutzen oder auch in Teilzeit zu arbeiten. Für den Fall, dass die Betreuung für den Nachwuchs ausfällt, können Mitarbeiter ein speziell eingerichtetes Büro nutzen, das einen Arbeitsplatz und Spielmöglichkeiten für (Klein-)Kinder kombiniert. Falls nicht die Betreuung ausfällt, sondern das Kind erkrankt, gibt es in Köln, Berlin, Hamburg, Bremen und Hannover einen Laptop-Pool, der es Eltern ermöglicht, ihrer Arbeit in Telearbeit nachzugehen und gleichzeitig ihr Kind zu versorgen.
Im Jahr 2014 wird zudem eine betriebseigene Kindertagesstätte in Kooperation mit der AWO Köln in der Hauptverwaltung eröffnet. Insgesamt werden 35 Kinder im Alter von 4 Monaten bis zu 6 Jahren in der Kindertagesstätte betreut.
AXA bietet außerdem für Mitarbeiter-Kinder, in Kooperation mit externen Anbietern, Plätze für ein Ferienprogramm während der Schulferien an. Das Ferienprogramm für Mitarbeiter-Kinder (Kids@AXA) erfreut sich großer Beliebtheit. In den letzten fünf Jahren haben 272 Kinder an verschiedenen Standorten insgesamt über 1.362 hochwertig organisierte Ferientage erlebt.
AXA bietet in Kooperation mit dem ElternService AWO darüber hinaus konzernweit nicht nur schnelle und professionelle Unterstützung und Beratung bei der Organisation qualifizierter Kinderbetreuung an (z. B. Tagesmütter, Au-Pairs, Kindernotfallbetreuung), sondern hilft auch bei der Organisation von Familien- und Pflegeleistungen für ältere und pflegebedürftige Angehörige. Hierbei können Beratungs- und Vermittlungsleistungen von den Mitarbeitern kostenlos in Anspruch genommen werden. Bei der Kindernotfallbetreuung übernimmt AXA sogar die Betreuungskosten für maximal fünf Tage pro Jahr und Kind.
Bereits seit über 15 Jahren bittet AXA alle Mitarbeiter in der Befragung "Scope" um eine detaillierte und ehrliche Meinung zu Themen wie Arbeitszufriedenheit, Unternehmenskultur und Anerkennung. Eine große Mehrheit der Mitarbeiter nimmt diese Chance Jahr für Jahr wahr, so dass die Befragung ein langjähriger und fest etablierter Bestandteil der Feedbackkultur bei AXA ist. Auch in 2013 konnte wieder eine gute Beteiligungsquote von über 70 Prozent erzielt werden. Auf noch höherem Niveau liegt die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der direkten Führungskraft; ein im Vergleich mit anderen befragten Unternehmen in Deutschland bzw. in der Finanzdienstleistungsbranche überdurchschnittliches Ergebnis. Neben der Abfrage der quantitativen Messergebnisse verfolgt Scope vor allem das Ziel, Möglichkeiten zur Verbesserung im Unternehmen zu identifizieren. Wie in den vergangenen Jahren werden die Ergebnisse von Scope 2013 auf allen Ebenen des Konzerns intensiv diskutiert, um Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterbindung und Arbeitszufriedenheit abzuleiten.
Auf dem Weg zum Unternehmen erster Wahl setzt AXA auf eine konstruktive Unternehmenskultur, die von Vertrauen und Leistungsbereitschaft geprägt ist. Basierend auf den Ergebnissen des im Jahr 2011 durchgeführten, weltweit anerkannten Befragungsinstrument Organizational Culture Inventory (OCI) wurde seitdem kontinuierlich am Thema Kulturwandel gearbeitet. Schwerpunkt in 2013 war die Weiterentwicklung der Führungskultur im Unternehmen. Auf entsprechenden Management-Veranstaltungen wurden Handlungsfelder identifiziert und Maßnahmen abgeleitet. Flankiert wurde dies durch zahlreiche Workshops auf Team-Ebene, um auch bei den Mitarbeitern konkrete Verhaltensänderungen anzustoßen.
Für 2014 ist der Ausbau des Angebots an Seminaren für Führungskräfte geplant, um die Vertrauens- und Leistungskultur stärker zu verankern. Die nächste Befragung wird in 2015 stattfinden.
Im Rahmen des AXA Shareplans können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits seit 1998 jedes Jahr zu besonders attraktiven Konditionen AXA Aktien erwerben. Im Jahr 2013 haben 2.376 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Chance genutzt. Im Vergleich zum Vorjahr (2012: 2.454) ist die Teilnahme gesunken. Der Rückgang betrug rund 3% und ist damit geringer als in der AXA Gruppe. Die Teilnehmer investierten insgesamt 3.795.227 Euro (2012: 3.834.152 Euro) in den AXA Shareplan und drückten somit ihr Vertrauen in den künftigen Unternehmenserfolg aus.
Auch in 2013 hat die AXA Konzern AG wichtige Projekte abschließen können und ein stabiles Ergebnis erwirtschaftet, das ohne das große Engagement und die hohe Leistungsfähigkeit der Belegschaft nicht möglich gewesen wäre. Daher gilt unser besonderer Dank all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich durch Flexibilität, Kollegialität und hohen Arbeitseinsatz auszeichnen. Der Dank gilt ferner den betriebsrätlichen Gremien sowie dem Unternehmens-Sprecherausschuss der Leitenden Angestellten für ihre unverändert engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die sich auch in diesem Jahr erneut als sehr konstruktiv erwiesen hat. Wir sind daher fest überzeugt, dass wir die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam erfolgreich meistern werden.
Risiken der zukünftigen Entwicklung
Die Einschätzungen der zukünftigen Entwicklung unseres Unternehmens beruhen in erster Linie auf Planungen, Prognosen und Erwartungen. Dementsprechend kommen insbesondere in der Berichterstattung über die Risiken und die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft allein unsere Annahmen und Ansichten zum Ausdruck.
Das Risikomanagement unserer Gesellschaft basiert auf der Grundlage des § 64a des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG).
Als Risiko wird gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Versicherungsunternehmen (MaRisk VA) die Möglichkeit des Nichterreichens eines explizit formulierten oder sich implizit ergebenden Zieles verstanden. Dies schließt die Risikodefinition des Deutschen Rechnungslegungsstandards zur Risikoberichterstattung (DRS 20) ein, innerhalb dessen Risiken als mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen negativen Prognose-bzw. Zielabweichung führen können, definiert sind.
Grundsätzlich kann zwischen folgenden Risiken unterschieden werden:
| ― | versicherungstechnische Risiken, |
| ― | Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft, |
| ― | Risiken aus Kapitalanlagen, |
| ― | operationale und sonstige Risiken. |
Im Folgenden werden unsere Organisationseinheiten des Risikomanagements und der Risikomanagementprozess aufgezeigt. Darüber hinaus wird unsere Risikosituation anlehnend an den Deutschen Rechnungslegungsstandard zur Risikoberichterstattung von Versicherungsunternehmen (DRS 20) dargestellt.
Organisationseinheiten des Risikomanagements
Das Risikomanagement unserer Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der AXA Deutschland eingebunden.
Aufgrund der Komplexität des Versicherungsgeschäfts ist die Risikomanagementfunktion unserer Gesellschaft auf verschiedene zentrale Funktionen, Organisationseinheiten und Kommissionen verteilt. Kontrollgremium ist der Aufsichtsrat als das den Vorstand überwachendes Organ. Der Vorstand ist zuständig für die risikopolitische Ausrichtung unserer Gesellschaft sowie die Implementierung eines funktionierenden angemessenen Risikomanagements und dessen Weiterentwicklung. Das Audit & Risk Committee (ARC) unterstützt den Vorstand bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Zu diesem Zweck hat der Vorstand Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse auf das ARC delegiert. Darüber hinaus werden im ARC unter anderem Compliance-Themen behandelt sowie Rechts- und Revisionsthemen mit Risikobezug. Das ARC ist seit Dezember 2012 das Nachfolgegremium des Risikokomitees. Darüber hinaus existiert das Compliance and Operational Risk Committee als zentrales Kommunikationsgremium zu Compliance-Themen, operationalen Risiken, Reputationsrisiken und sonstigen Rechtsrisiken. Zusätzlich werden risikorelevante Themen in diversen Spezialgremien, wie zum Beispiel dem Internal Model Committee, dem Local Risk Reinsurance Committee, dem Asset Liability Committee, dem Kapitalanlageausschuss und weiteren Gremien besprochen.
Zur Risikomanagementfunktion gehörende Einheiten sind
| ― | der Bereich Value & Risk Management (zentrales Risikomanagement), |
| ― | die Risikoverantwortlichen für die Steuerung und Kontrolle der Risiken in ihrem jeweiligen Unternehmensbereich (dezentrales Risikomanagement), |
| ― | der dezentrale Risikomanager pro Ressort für die Koordination aller risikorelevanter Themen innerhalb des Ressorts (ebenfalls dezentrales Risikomanagement) und |
| ― | der Verantwortliche Aktuar. |
Der Chief Risk Officer (CRO) der AXA Deutschland stellt die zeitnahe Kommunikation risikorelevanter Themen durch regelmäßige Berichterstattung an das ARC im Rahmen dessen Sitzungen beziehungsweise ad hoc sicher.
AXA hat mit Blick auf die Solvency II-Anforderungen an das System of Governance folgende Schlüsselfunktionen etabliert:
| ― | Risikomanagement-Funktion, |
| ― | Compliance-Funktion, |
| ― | Interne Revision, |
| ― | Versicherungsmathematische Funktion. |
Inhaber der Funktionen und damit Schlüsselperson ist der jeweilige Leiter des Bereichs oder der Abteilung. Dabei ist die versicherungsmathematische Funktion innerhalb der CRO-Organisation angesiedelt. AXA hat darüber hinaus den Leiter Recht sowie den Chief Investment Officer (CIO) zu weiteren Schlüsselpersonen erklärt. Für diese Schlüsselpersonen gelten besondere Anforderungen, sogenannte "Fit & Proper"-Eigenschaften (das heißt fachlich qualifiziert und persönlich zuverlässig).
Risikomanagementprozess
Das Risikomanagement unserer Gesellschaft erfolgt unter Beachtung gesetzlicher, aufsichtsrechtlicher und innerbetrieblicher Vorgaben. Der Risikomanagementprozess setzt sich aus Risikoidentifikation, Risikoanalyse und -bewertung, Risikosteuerung und -überwachung sowie Risikokommunikation und -berichterstattung zusammen.
Risikoidentifikation: Die regelmäßige Risikoidentifikation erfolgt innerhalb der ARC-Sitzungen, im Rahmen der strategischen Planung, der Aktualisierung der Risikostrategie und des Materialitätsprozesses, unter anderem durch die Aktualisierung der sogenannten "Risikopolicen" und der Dokumentation und Beschreibung operationaler Risiken. Durch die Risikopolicen werden die identifizierten wesentlichen Risiken inklusive deren aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen dokumentiert.
Darüber hinaus ist die Risikoidentifikation im Rahmen von Prüfungen der Internen Revision möglich. Risiken neuer Kapitalmarkt- und Versicherungsprodukte werden im Rahmen des standardisierten Investment Approval Process (IAP) und Product Approval Process (PAP) vom Bereich Value & Risk Management unabhängig auf alle wesentlichen internen und externen Risikoeinflussfaktoren untersucht sowie deren Auswirkungen auf das Gesamtrisikoprofil bewertet. Des Weiteren gibt es zur Identifikation operationaler Risiken einen jährlichen Risikoerhebungsprozess auf Basis einer Befragung der Vorstandsmitglieder und der höheren Führungsebene sowie einer Bewertung durch die jeweiligen operativen Ansprechpartner. Darüber hinaus erfolgt die Risikoidentifikation infolge einer Meldung eingetretener Risiken zur Aufnahme in die Verlustdatensammlung für operationale Risiken, im Rahmen des Information Risk Management Prozesses (IRM) oder durch das Risk Identification and Assessment (RIA) im Rahmen des Business Continuity Managements.
Die Bewertung der operationalen und sonstigen Risiken erfolgt in der Risikodatenbank. Die Risikopolicen werden seit 2013 im Document Inventory, unserem Verzeichnis für alle Solvency II-relevanten Dokumente, geführt.
Risikoanalyse und -bewertung: Aufbauend auf den Ergebnissen der Risikoidentifikation erfolgt eine Analyse und Bewertung der Risiken. Ergebnis der Risikoanalyse und -bewertung ist das Risikoprofil des Unternehmens. Identifizierte Risiken werden nach ihrer Wesentlichkeit eingeordnet. Dadurch wird sichergestellt, dass Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Wirtschafts-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens identifiziert und angemessene Steuerungsmaßnahmen/-strategien definiert werden können.
Bei der Risikobewertung wird eine quantitative Einschätzung für die einzelnen Risiken sowie für das gesamte Risikoportfolio unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Steuerungsmaßnahmen abgegeben. Die übergreifende quantitative Risikobewertung erfolgt anhand des ökonomischen Risikokapitalmodells und der dort definierten und eingesetzten Bewertungsmethoden. Für Risikoarten, für die eine quantitative Risikomessung nicht sinnvoll oder möglich ist, wie zum Beispiel Reputations- oder strategische Risiken, wird eine qualitative Beurteilung vorgenommen.
Neben qualitativen und quantitativen Methoden werden bei der Risikobewertung für ausgewählte Risiken situationsbedingt auch Sensitivitätsanalysen, Szenarioanalysen und Stresstests mit unterschiedlichen Zeithorizonten herangezogen.
Risikosteuerung und -Überwachung: Die Risikosteuerung umfasst das Ergreifen von Maßnahmen zur Risikobewältigung in unserer Gesellschaft. Unter Risikosteuerung wird die Umsetzung entwickelter Konzepte und Prozesse im Einklang mit der von der Geschäftsleitung vorgegebenen Risikostrategie verstanden. Dadurch werden Risiken entweder bewusst akzeptiert, vermieden, vermindert oder transferiert. Durch regelmäßige Überwachung der Risiken anhand eines Soll-Ist-Abgleichs, zum Beispiel im Rahmen des implementierten Limitsystems, werden Gefahren frühzeitig erkannt. Somit wird ein Gegensteuern ermöglicht. Die Entscheidung, welche Maßnahme im speziellen Fall durchgeführt wird, erfolgt durch Abwägung des Risiko-/Ertragsprofils sowie durch Überwachung der Limite der Verlust- und Risikoindikatoren. Die Risikosteuerung erfolgt immer durch die Geschäftsleitung gemäß ihrer Bereitschaft, bestimmte Risiken zu übernehmen. Dabei müssen das Risikoprofil und die Risikotragfähigkeit strikt beachtet werden. Schließlich wird in Verbindung mit einer angemessenen Berichterstattung beziehungsweise Eskalation die Einhaltung der Risikostrategie sichergestellt und die frühzeitige Identifizierung von Risiken ermöglicht.
Risikokommunikation und -berichterstattung: Das sich aus Risikoanalyse und Bewertung ergebende Risikoprofil wird gegenüber dem Vorstand kommuniziert, sodass dieser bei der Festlegung des Risikoappetits das aktuelle Risikoprofil beachten kann. Ziel der Risikoberichterstattung ist die Bereitstellung aller erforderlichen Risikoinformationen zur Einschätzung des unternehmensindividuellen Risikos unter Berücksichtigung aufsichtsrechtlicher und interner Steuerungsanforderungen. Neben der Ergebnisberichterstattung zum ökonomischen Risikokapital werden auf Konzernebene regelmäßig ein Risikobericht und ein auf Solvency II-Anforderungen ausgerichteter ORSA (Own Risk and Solvency Assessment)-Bericht verfasst. In der Übergangsphase zu Solvency II (2014 bis 2016) wird der ORSA durch die Preparatory Guidelines als FLAOR (Forward Looking Assessment of Own Risk) bezeichnet. Diese werden den Vorständen der Versicherungsgesellschaften vorgelegt und an das dezentrale Risikomanagement, das ARC und die Aufsichtsbehörde übermittelt. Zusätzlich sind Ad-hoc-Berichterstattungspflichten, beispielsweise bei Erreichen definierter Schwellenwerte, implementiert. Risikorelevante Themen werden darüber hinaus im Rahmen des regelmäßig zusammenkommenden ARC besprochen, nachdem sie zuvor im Rahmen der weiteren Gremien diskutiert wurden.
Versicherungstechnische Risiken und Chancen
Schaden- und Unfallversicherung
Der AXA Konzern betreibt im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft insbesondere die Sparten Kraftfahrt-, Haftpflicht-, Unfall-, Sach-, Transport- und Luftfahrtversicherung. Diese werden im direkten wie auch im indirekten Geschäft gezeichnet. Die primären Risiken aus der Schaden- und Unfallversicherung sind das Prämien- und Schadenrisiko sowie das Reserverisiko. Ferner besteht in der Unfallversicherung bei den Produkten mit Beitragsrückgewähr noch das Zinsgarantierisiko.
Prämien- und Schadenrisiko
Unter dem Prämien-/Schadenrisiko wird das Risiko verstanden, dass die tatsächlichen endgültigen Schadenzahlungen des Versicherungsbestandes die erwarteten, in der Prämie berücksichtigten Zahlungen übersteigen können. Es wird somit durch die zufällige Schadenanzahl und die zufällige Schadenhöhe der einzelnen Schäden bestimmt. Für eine risikoadäquate Tarifierung werden versicherungsmathematische Modelle auf Basis empirischer Schadendaten verwendet. Die regelmäßige Überwachung des Schadenverlaufs gewährleistet eine zeitnahe Anpassung der Tarifierungs- und Annahmepolitik an signifikante Veränderungen. Daher sind unsere Sachversicherungsgesellschaften in der Lage, im Neugeschäft die Beiträge an eine geänderte Schadensituation kurzfristig anzugleichen. Das Bestandsgeschäft wird durch Beitragsanpassung der Einjahresverträge mit Verlängerungsoption und durch vertraglich festgelegte Beitragsanpassungsklauseln risikoadäquat gehalten. Auch bei zu erwartenden Veränderungen der Marktsituation kann unser Konzern proaktiv handeln.
Die Risikosteuerung erfolgt durch eine gezielte Risikoselektion, Produktgestaltung und risikogerechte Kalkulation sowie ertragsorientierte Zeichnungsrichtlinien. Durch Zeichnungsrichtlinien können bereits bei Abschluss Deckungszusagen für unerwünschte Risiken und Risikokonzentrationen vermieden werden. Darüber hinaus werden bestehende Versicherungsverträge unter bestimmten Umständen aufgrund des Schadenverlaufs der Vergangenheit gar nicht oder nur unter Erhöhung der Selbstbeteiligung oder der Beiträge verlängert. Im Rahmen der Steuerung von Versicherungsrisiken werden außerdem die Mechanismen der Rückversicherungspolitik sowie des aktiven Schadenmanagements eingesetzt. Zur Analyse von Trends, Streuungen und Zyklen sowie zur Ermittlung deren Treiber werden stochastische Szenarien verwendet.
Einen besonderen Stellenwert innerhalb des Prämien-/Schadenrisikos nimmt das Groß- und Katastrophenschadenrisiko ein. Hierbei handelt es sich um das unerwartete Eintreten von einzelnen Großschäden, aber auch um Ereignisse wie zum Beispiel Naturkatastrophen, die zu einer großen Anzahl von Schäden führen.
Zu unserer Risikosteuerungsstrategie gehört die ausgewogene Verteilung von Versicherungsrisiken in unseren Geschäftsfeldern. In keiner der von uns betriebenen Sparten besteht eine auffällige Risikokonzentration.
Reserverisiko
Zur Abdeckung zukünftiger Schadenzahlungen sind von unseren Gesellschaften Schadenreserven zu bilden. Die Höhe der Schadenzahlungen ist jedoch mit Unsicherheit behaftet, so dass die Auskömmlichkeit der Reserve ein wesentliches Risiko darstellt. Das so genannte Reserverisiko entsteht durch die unbekannte Schadenhöhe gemeldeter und noch nicht abgewickelter Schäden sowie bereits eingetretener, aber von den Versicherungsnehmern noch nicht gemeldeter Schäden (Spätschäden). Die Bewertung der künftigen Schadenzahlungen erfolgt anhand aktuarieller Schätztechniken, bei welchen der in der Vergangenheit beobachtete Schadenverlauf herangezogen wird. Großschäden werden separat geschätzt. Mithilfe von stochastischen Szenarien erfolgt eine Analyse von Trends, Streuungen und Zyklen sowie deren Treiber.
Zinsgarantierisiko
In der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr wird für den Sparanteil der Beiträge eine garantierte Zinsleistung zwischen 2,25% und 3,50% vereinbart, wobei in der Kundenerwartung nicht eine besondere Verzinsung liegt, sondern allein die Rückgewähr der gezahlten Beiträge. Dies führt zwar zu einem Zinsgarantierisiko getrieben durch die unbekannte Entwicklung der Marktzinsen, ist jedoch aufgrund des vergleichsweise geringen Beitragsvolumens und der geringen Erwartung an die Verzinsung dieser Versicherungsart von eher untergeordneter Bedeutung.
Lebensversicherung
Im Lebensversicherungsgeschäft betreibt der AXA Konzern hauptsächlich konventionelle und fondsgebundene Kapitallebens- und Rentenversicherungen sowie Risiko-Lebensversicherungen und Berufsunfähigkeits(zusatz)versicherungen. Die spezifischen Risiken aus dem Lebensversicherungsgeschäft aus Unternehmenssicht sind biometrische Risiken, Zinsgarantierisiken, Risiken aus Kundenverhalten sowie Kostenrisiken. Ferner bestehen noch spartenspezifische Risiken aus Rechtssprechung und Gesetzgebung.
Biometrische Risiken
Biometrische Risiken entstehen aus Veränderungen biometrischer Annahmen wie Sterblichkeit und Berufsunfähigkeit.
Die Lebensversicherungsgesellschaften steuern biometrische Risiken durch ihre Produktgestaltung, Zeichnungspolitik und Rückversicherungsverträge. Bei Berufsunfähigkeitsabsicherungen wird das biometrische Risiko durch die Leistungsprüfung auf die vertraglichen Zusagen beschränkt.
Für die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen werden im Wesentlichen die bei Vertragsabschluss aktuellen, von der Aufsichtsbehörde oder der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) empfohlenen Sterbetafeln sowie Invalidisierungs- und Reaktivierungstafeln verwendet. Für die ab dem 21. Dezember 2012 verkauften geschlechtsunabhängigen Tarife werden Tafeln genutzt, die aus den aktuell empfohlenen Tafeln unter Berücksichtigung eines erwarteten Geschlechtermixes abgeleitet wurden. Alle in den Versicherungsverträgen zugesagten Leistungen werden dem Grundsatz der Vorsicht entsprechend berücksichtigt. Die Deckungsrückstellung der Versicherungen mit geschlechtsunabhängiger Tarifierung wird jährlich, erstmals für das Jahr 2013, mit dem Ergebnis einer Kontrollrechnung auf geschlechtsabhängigen Kalkulationsgrundlagen verglichen und der höhere Wert in die Bilanz eingestellt. Durch regelmäßige aktuarielle Analysen wird ein möglicher Anpassungsbedarf bei der Deckungsrückstellung frühzeitig erkannt. Die Entwicklung der Sterblichkeit und Invalidisierungswahrscheinlichkeit wird weiterhin laufend analysiert.
Zinsgarantierisiko
Das professionelle Management der Zinsgarantien stellt eine Kernherausforderung im Rahmen des Asset Liability Managements dar. Zwar liegen die derzeitige und auch die im Rahmen der Unternehmensplanung erwartete Nettoverzinsung der Kapitalanlagen über dem durchschnittlichen garantierten Rechnungszins des Bestandes. Unsere Gesellschaften haben zum Jahresende 2013 Zinszusatzreserven gebildet. Die Höhe der Zinszusatzreserven in den nächsten Jahren hängt von der weiteren Entwicklung des Referenzzinses ab, der selbst bei leicht steigendem Kapitalmarktniveau zunächst noch sinken wird. Bei unverändertem Kapitalmarktniveau wäre die notwendige weitere Verstärkung der Zinszusatzreserven geringer als im Jahr 2013.
Bei fondsgebundenen Versicherungen ohne Garantieteile bemisst sich die Versicherungsleistung an der Entwicklung des zugrunde liegenden Fonds. Hieraus ergibt sich für die Lebensversicherer kein Kapitalanlagerisiko, da die Höhe der Verpflichtung gegenüber den Versicherungsnehmern stets mit dem Wert des Fondsvermögens übereinstimmt. Soweit unsererseits Garantien bei fondsgebundenen Produkten ausgesprochen wurden, gelten die Aussagen zu Zinsgarantien konventioneller Produkte.
Risiken aus Kundenverhalten
Risiken aus dem Verhalten von Versicherungsnehmern resultieren vor allem aus dem Stornorisiko und dem Risiko aufgrund des Kapitalwahlrechts bei Rentenversicherungen.
Die Stornoquoten in unseren Gesellschaften und in der Branche werden permanent beobachtet. Die Veränderung der Stornoquoten war in der Vergangenheit jedoch gering, sodass das resultierende Risiko aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt derzeit als niedrig einzuschätzen ist. Jedoch kann ein höheres oder niedrigeres Storno in realistischem Ausmaß bei den fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen einen Einfluss auf die Jahresergebnisse haben.
Bei Rentenversicherungen mit älteren Rechnungsgrundlagen, bei denen eine Verstärkung der Deckungsrückstellung erfolgt, wird dabei die Inanspruchnahme des Kapitalwahlrechts berücksichtigt. Diese kann sich im Laufe der Zeit verändern und wird deshalb regelmäßig überwacht.
Risiken aus Gesetzesänderungen und Rechtsprechung
Die Deckungsrückstellung eines Versicherungsvertrages muss mindestens der Höhe des Rückkaufswertes entsprechen. Änderungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung, die eine Erhöhung des Rückkaufswertes bewirken, führen daher auch zu einer Erhöhung der Deckungsrückstellung und der Schadenrückstellung für den betroffenen (Teil-)Bestand, soweit diese dem Kunden nicht in anderer Form, wie durch Auszahlung oder Umwandlung in Überschussguthaben der verzinslichen Ansammlung, gutgebracht worden sind. Die Höhe der Schadenrückstellung wird durch das erwartete Kundenverhalten beeinflusst. Es ist nicht auszuschließen, dass sich aus Gesetzgebung und Rechtsprechung eine extensive Interpretation der vom Bundesgerichtshof zu den Rückkaufswerten in den Jahren 2005 bis 2013 ergangenen Urteile entwickeln könnte, woraus zusätzliche, bisher nicht berücksichtigte Leistungen resultieren würden. Es wird regelmäßig überprüft, ob eine gesonderte Rückstellung zu bilden ist. Nach dem BGH-Urteil vom 26. Juni 2013 zu den fondsgebundenen Verträgen gelten die Vorgaben des BGH zum Mindestrückkaufswert auch für diese Art teilgezillmerter Verträge.
Ein weiteres rechtliches Risiko besteht im Hinblick auf § 5 a Abs. 2 Satz 4 VVG a. F (a. F. = alte Fassung). Es handelt sich um die Frage, ob die nationale gesetzliche Regelung, dass ein Vertrag trotz mangelnder Belehrung spätestens ein Jahr nach Vertragsschluss nicht mehr widerruflich ist, Bestand hat, oder ob alle Verträge, die unter Geltung dieser Regelung mit mangelhafter Belehrung bzw. fehlender Information geschlossen worden sind, "ewig" widerruflich sind. Mit Urteil vom 19. Dezember 2013 hat der EuGH entschieden, dass die Jahresfrist des § 5 a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F. nicht mit Europarecht vereinbar ist. Zur Frage der Europarechtmäßigkeit des Policenmodells an sich hat sich der EuGH nicht geäußert. Die Rechtsfolgen dieses EuGH-Urteils hängen nun maßgeblich von dem darauf aufbauenden Urteil des BGH ab, das noch aussteht.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 6. Februar 2013 ferner ein Grundsatzurteil zum Themenkomplex Ratenzahlungszuschläge gesprochen: Demnach sind Ratenzahlungszuschläge nicht als Kredit im Sinne des Verbraucherkreditrechtes zu qualifizieren. Damit können Versicherungsnehmer weder bereits gezahlte Ratenzahlungszuschläge zurückverlangen, noch können Verträge auf dieser Grundlage widerrufen werden. Unter Verweis auf dieses Grundsatzurteil hat der BGH auch die Revision in zwei weiteren Verfahren zurückgewiesen. Dagegen wurde nun Verfassungsbeschwerde eingelegt. Ob das Bundesverfassungsgericht die Sache zur Entscheidung annehmen wird, bleibt allerdings abzuwarten.
Kostenrisiko
Das Kostenrisiko besteht darin, dass die tatsächlichen Kosten durch die einkalkulierten Kosten dauerhaft nicht finanziert werden können. Die Überwachung des Kostenrisikos erfolgt durch ein umfassendes Kostencontrolling. Damit sind wir überzeugt, dieses Risiko in angemessener Weise zu handhaben und schätzen seine Bedeutung bei der Bewertung unserer Risikotragfähigkeit als gering ein.
Krankenversicherung
Die AXA Krankenversicherung betreibt insbesondere die Krankenvollversicherung sowie die Pflegeversicherung und verschiedene Arten der Zusatzversicherung. Die primären versicherungstechnischen Risiken aus dem Krankenversicherungsgeschäft sind Krankheitskosten-/ Leistungsrisiken, biometrische Risiken, Risiken aus Kundenverhalten und Reserverisiken. Ferner bestehen noch Zinsgarantierisiken sowie Risiken aus gesetzgeberischen Maßnahmen.
Versicherungstechnische Risiken können dazu führen, dass die zu zahlenden Leistungen und Kosten nicht mehr aus den Beitragseinnahmen, den Anlageerträgen und der planmäßigen Auflösung der Alterungsrückstellung finanziert werden können. Ein mindestens jährlich durchzuführender, gesetzlich vorgeschriebener Vergleich der erforderlichen mit den kalkulierten Leistungen ermöglicht jedoch ein zeitnahes Erkennen von Abweichungen in den erwarteten Leistungen. Bei Bedarf erfolgt eine Beitragsanpassung.
Krankheitskosten-/Leistungsrisiken
Unter dem Krankheitskosten-/Leistungsrisiko wird das Risiko verstanden, dass die tatsächlichen Krankheits- und Pflegekosten die erwarteten, in dem Beitrag berücksichtigten Zahlungen übersteigen können. Im Falle eines kurzfristigen Anstiegs der Krankheits- und Pflegekosten über den kalkulierten Rahmen oder einer Pandemie kann auf die unerwartete Leistungserhöhung gegebenenfalls erst mit einer zeitlichen Verzögerung durch eine Beitragsanpassung reagiert werden.
Biometrische Risiken
Biometrische Risiken entstehen in der Krankenversicherung aus einer sinkenden Sterblichkeit, wodurch mit einer verlängerten Inanspruchnahme und somit einer Erhöhung der Versicherungsleistungen zu rechnen ist. Die Sterbetafeln werden jährlich von der Deutschen Aktuarvereinigung auf ausreichende Sicherheit überprüft. Soweit sich ein Aktualisierungsbedarf ergibt, verwenden wir die neuen Werte unverzüglich bei der Kalkulation neuer Tarife beziehungsweise von Beitragsanpassungen. Dieser Aktualisierungsbedarf kann auch durch den seit 2008 jährlich durchzuführenden Vergleich der erforderlichen mit den kalkulierten Sterbewahrscheinlichkeiten ausgelöst werden.
Risiken aus Kundenverhalten
Ein Risiko aus dem Verhalten von Versicherungsnehmern stellt insbesondere das Stornorisiko dar. Die in der Tarifierung angesetzten Stornowahrscheinlichkeiten basieren sowohl auf eigenen als auch auf Verbandserfahrungen und sind aktuariell ausreichend vorsichtig bemessen. Die Stornoquoten bei der AXA Krankenversicherung und in der Branche werden permanent beobachtet, so dass frühzeitig eine Veränderung erkannt und gegebenenfalls in Beitragsanpassungen und Neukalkulationen berücksichtigt wird.
Das durch die letzte Gesundheitsreform den privaten Krankenversicherungsunternehmen auferlegte Risiko trotzt Nichtzahlung von Beiträgen den versicherten Kunden Notfallleistungen zusagen und außerdem die Alterungsrückstellung tariflich auffüllen zu müssen, ist durch die Einführung des Notlagentarifs etwas abgemildert worden. Während der Versicherung in diesem Tarif ist nur der für Notfallleistungen erforderliche Beitrag zu zahlen und es erfolgt kein weiterer Aufbau von Alterungsrückstellung. Damit stehen wieder mehr Mittel als Zuführung zur Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung zur Verfügung.
Die neu eingeführten Unisex-Tarife haben bislang keine Wechselströme in diese Tarife ausgelöst, durch die eine Verzerrung der in der Kalkulation angesetzten Bestandmischung erfolgen würde. Dieses liegt sicher auch an zumeist höheren Beiträgen, durch die zusätzlich die sogenannten GKV-Mindestleistungen und der abgesenkte Rechnungszins finanziert werden müssen. Ob im Zusammenhang mit zukünftigen Beitragsanpassungen Wechselbewegungen in diese Tarife ausgelöst werden, gilt es zu beobachten.
Reserverisiken
Zur Finanzierung des mit dem Alter steigenden Krankheitsrisikos werden Alterungsrückstellungen gebildet. Aus diesen Rückstellungen werden zukünftige Leistungen an die versicherten Personen finanziert, die planmäßig nicht mehr durch die gezahlten Beiträgen zu decken sind. Die Höhe der Zahlungen ist jedoch mit Unsicherheit behaftet, insbesondere aufgrund steigender Krankheitskosten/Leistungszahlungen (siehe oben) und einer sinkenden Sterblichkeit, deren Veränderung aufgrund der regelmäßigen Überprüfung jedoch in den vergangenen Jahren nicht mehr so gravierend war wie in früheren Jahren, in denen die Aktualisierung in längeren Zeiträumen erfolgte. Definitiv schon feststehende medizinische Entwicklungen sind jedoch in der Alterungsrückstellung in dem Augenblick eingepreist, in dem sie in den Beiträgen berücksichtigt sind (Kalkulationsverordnung). Insgesamt ist das Reserverisiko als gering einzuschätzen, da durch regelmäßige Beitragsanpassungen der Leistungsbedarf aktualisiert wird.
Zinsgarantierisiko
Der Alterungsrückstellung werden jährlich Zinserträge zugeführt, wobei der Zinssatz gesetzlich auf 3,5% begrenzt ist. Mit diesem Zinssatz erfolgt die Verzinsung der gesamten Alterungsrückstellung der AXA Krankenversicherung in den Tarifen mit geschlechtsabhängiger Kalkulation. Die Unisex-Tarife sind mit deutlich niedrigerem Zinssatz kalkuliert, der bis auf 2,75% abgesenkt wurde. Die aktuelle Nettoverzinsung der AXA Krankenversicherung von 4,0% liegt noch deutlich über dem Rechnungszins. Die über den Rechnungszins hinausgehenden Zinsen werden fast vollständig zur Beitragsermäßigung im Alter verwandt. Maßgeblich für die Höhe des Rechnungszinses in den Bestandstarifen ist die zukünftige Zinserwartung, die mit Hilfe des aktuariellen Unternehmenszinses (AUZ) nach einem brancheneinheitlichen Verfahren unternehmensindividuell ermittelt wird. Bei dem AUZ handelt es sich um ein mit der Deutschen Aktuarvereinigung und der Aufsichtsbehörde abgestimmtes Verfahren zur Zinsprojektion, das auf Basis der Vorjahresergebnisse und offiziellen, durch die Bundesbank veröffentlichten Zinskurven für Neuanlagen die Zinserwartungen für das übernächste Jahr schätzt. Aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen und der Turbulenzen auf den Kapitalmärkten ist es im Rahmen der aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Regelungen für die Kapitalanlagen zunehmend schwieriger eine Verzinsung zu erzielen, die oberhalb des Höchstrechnungszinses von 3,5% liegt. Im Hinblick darauf haben wir bei einem leicht unter der Grenze von 3,5% liegenden Projektionswert den Rechnungszins soweit abgesenkt, dass eine hinreichende Sicherheit gegeben ist und damit weiterhin Erträge zur Beitragsermäßigung im Alter erwirtschaftet werden. Wir streben durch Vermeidung von Neuanlagen in Ländern und bei Emittenten, für die eine erhöhte Abschreibungswahrscheinlichkeit besteht, weiterhin ausreichende Kapitalerträge an, um dauerhaft unsere Zinszusagen zu erfüllen.
Risiken aus Gesetzesänderungen
Mögliche gegen uns lautende gerichtliche Einschätzungen unserer Umsetzung der VVG-Reform könnten rückwirkende Auswirkungen auf unsere Leistungsverpflichtungen haben. Es gibt zur Zeit keine gerichtlichen Verfahren, die signifikante Änderungen begründen könnten.
Gesundheitsreform
Die aus der als Wettbewerbsstärkungsgesetz bezeichneten Gesundheitsreform resultierenden Risiken für die Private Krankenversicherung haben weiterhin Bestand. Als Hauptrisiken sind hier der Basistarif sowie die fehlende Kündigungsmöglichkeit und die damit einhergehende (eingeschränkte) Leistungspflicht für Nichtzahler zu nennen.
Der Basistarif beinhaltet versicherungsfremde Elemente wie Kontrahierungszwang, Verbot von Risikozuschlägen und Höchstbeiträge, die eine Subventionierung durch die PKV-Kunden der anderen Vollversicherungstarife erfordern und somit zu einer erhöhten Belastung dieser Personen führen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sich überwiegend Personen mit vorhandenen oder akuten Erkrankungen und überdurchschnittlich schlechter Zahlungsmoral im Basistarif versichert haben. Dies trifft insbesondere auf die Versicherten zu, die aufgrund der Versicherungspflicht ins PKV-System zurückgekehrt sind.
Mit der Einführung der Versicherungspflicht wurde gesetzlich zudem eine Notfallversorgung auch für die Versicherten festgelegt, die ihre Beiträge nicht mehr zahlen. Durch Einführung des Notlagentarifs mit Beiträgen, die vielfach weniger als 1/4 der bisher für die Vollversicherung gezahlten Beiträge betragen, soll diesen Kunden die Möglichkeit gegeben werden, dauerhaft keine unbezahlbaren Beitragsschulden aufzubauen, sondern durch Beitragszahlung für die Notfallleistungen und Rückzahlung der Schulden wieder in ihren bisher gewohnten Versicherungsschutz zurückzukommen. Für den Fall der Nichtzahlung der Beiträge für den Notlagentarif schmälern diese Leistungen den Rohüberschuss der Gesellschaften und damit auch die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung.
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft resultieren für unsere Konzerngesellschaften aus Beitrags- oder Regressforderungen sowie aus Forderungen gegenüber Rückversicherern.
Sowohl bei der über unsere französische Gruppengesellschaft AXA Global P&C retrozedierten Vertragsrückversicherung als auch bei der direkt von uns abgegebenen fakultativen und vertraglichen Rückversicherung wird nur mit erstklassigen Rückversicherern zusammengearbeitet.
Risiken aus Kapitalanlagen
Die Kapitalanlagen unserer Gesellschaft bestehen insbesondere aus Anteilen an verbundenen Unternehmen. Deshalb werden im Folgenden die Kapitalanlagerisiken des AXA Konzerns dargestellt. Diese werden unter strikter Beachtung der gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und innerbetrieblichen Richtlinien in einem strukturierten Prozess angelegt. Unter Gesamtrisikobetrachtung soll eine gleichzeitige Sicherstellung der Anlageziele Sicherheit, Rentabilität und Liquidität der Kapitalanlagen erreicht werden. Dieses wird unter anderem durch eine ausgewogene Diversifikation und strikte Begrenzung von Konzentrationsrisiken gewährleistet.
Mit der Kapitalanlage sind unvermeidbar signifikante Risiken verbunden, die durch die im Anlageprozess eingebauten Kontrollen und andere risikomindernde Maßnahmen bewusst eingegangen werden. Zum Erhalt beziehungsweise Ausbau der notwendigen Risikotragfähigkeit werden die Risiken der Kapitalanlagen aktiv gesteuert und fortlaufend an das jeweilige Kapitalmarktumfeld angepasst.
Die Kapitalanlagerisiken werden in Markt-, Kredit-, Konzentrations- und Liquiditätsrisiken unterteilt:
Marktrisiken
Die Marktpreisrisiken unserer Gesellschaften beruhen im Wesentlichen auf Wertverlusten bei Aktien und festverzinslichen Anlagen. Ferner stellen Änderungen im Wert des Immobilienbestandes oder bei nicht börsennotierten Beteiligungen Marktpreis- beziehungsweise Wertänderungsrisiken dar.
Die Auswirkungen auf die Marktwerte der Kapitalanlagen sowie des Embedded Values beziehungsweise des marktwertbasierten Eigenkapitals werden in möglichen Risikoszenarien analysiert. Hierfür werden die Marktwertschwankungen von Aktien (ohne Beteiligungen und verbundene Unternehmen), Zinsprodukten und Währungen unter Berücksichtigung der bestehenden Währungssicherungen und anderer derivativer Absicherungsmechanismen simuliert. Somit werden die tatsächlichen Sensitivitäten unserer Kapitalanlagen verdeutlicht.
Kreditrisiken
Das Kreditrisiko umfasst die Insolvenz, den Zahlungsverzug und die Bonitätsverschlechterung des Schuldners beziehungsweise Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren, Darlehen, Genussrechten und Derivaten.
Zur Reduktion des Kreditrisikos werden hauptsächlich Investitionen beziehungsweise Darlehensvergaben bei Emittenten und Schuldnern mit einer guten bis sehr guten Bonität getätigt. Die Einstufung der Bonität von Emittenten festverzinslicher Wertpapiere erfolgt entweder mit Hilfe von Ratingagenturen oder nach einheitlichen internen Maßstäben und wird mit kontinuierlichen Kontrollprozessen überprüft.
Zusätzlich zur Überwachung der Ratings nehmen wir in Zusammenarbeit mit den von uns mandatierten Vermögensverwaltern Detailanalysen zu potenziell ausfallgefährdeten Wertpapieren vor, auf deren Basis dann über risikomindernde Maßnahmen entschieden wird. Für diese Analysen werden alle im Markt vorhandenen Informationen herangezogen.
Für die Vergabe von Hypotheken- und Refinanzierungsdarlehen gelten Vergaberichtlinien und strenge Vorschriften bezüglich der Bonität. Als Sicherheit von Hypothekendarlehen bestehen Pfandrechte an Grundstücken und/oder Versicherungsverträgen. Die Vergaberichtlinien knüpfen eine Finanzierung im Regelfall an private Nutzung und erstrangige Absicherung. Die Refinanzierungsdarlehen verfügen alle über ein Rating von mindestens A-. Einlagen bei Kreditinstituten erfolgen ausnahmslos bei Banken, die über ein Investment Grade Rating verfügen.
Das Einzelengagement unterliegt der regelmäßigen Überwachung. Mit Hilfe unserer Kontrollverfahren für den Zins- und Tilgungsdienst sowie unseres Mahnverfahrens erhalten wir einen detaillierten Überblick über ausstehende Zahlungen.
Die Kontrahenten der Derivatepositionen verfügen ausnahmslos über ein Investment Grade Rating, sofern die Geschäfte nicht über die Terminbörse Eurex abgewickelt wurden. Das Gegenparteirisiko der Derivategeschäfte wird fortlaufend durch die Stellung von Sicherheiten (Collateral) abgesichert. Im Rahmen der zum 15. März 2013 in Kraft getretenen Verordnung (EU) Nr. 648/2012 über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister, bekannt unter EMIR (European Infrastructure Regulation), wird der außerbörsliche Derivatehandel reguliert. Die Verpflichtung der Marktteilnehmer zum Clearing ihrer außerbörslichen Standard-Derivategeschäfte über eine Central Counterparty sowie die Meldung dieser OTC-Geschäfte an ein Transaktionsregister sind erst in 2014 verpflichtend, während die Risikominderungstechniken bereits in 2013 etabliert werden müssen. AXA stellt die Anforderungen aus EMIR im Rahmen eines zentralen Projektes der Konzernmutter in Paris sicher.
Vor dem Hintergrund der Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise der letzten Jahre hat sich das Kreditrisiko einiger Kapitalanlagen in den vergangenen Jahren teilweise erhöht. Auch unsere Konzerngesellschaften halten Kapitalanlagen, deren Bonität in der Öffentlichkeit diskutiert wurde und die teilweise von signifikanten Spread-Ausweitungen betroffen waren.
Darunter fallen auch Investitionen in Staatsanleihen von Spanien, Italien, Portugal und Irland, deren Risiken im Rahmen der europäischen Schuldenkrise diskutiert werden und deren Spreads sich in den vergangenen Jahren teilweise deutlich ausgeweitet haben. Griechische Staatsanleihen sind nicht im Bestand. Auch wenn wir zurzeit Ausfälle aufgrund verschiedener Stützungsmaßnahmen nicht für ein wahrscheinliches Szenario halten, können wir künftige Abschreibungen auch vor dem Hintergrund politischer Unwägbarkeiten nicht ausschließen.
Über Spezialfonds wird ein Portfolio von Verbriefungen von US-Subprime-Hypotheken (Residential Mortgage Backed Securities, "US-RMBS") gehalten. Neben dem US-RMBS Exposure enthalten die Spezialfonds ein Portfolio von CLOs (Collateralized Loan Obligations). Ferner enthalten die Spezialfonds ein synthetisches CDO (Collateralized Debt Obligation), das durch die Entwicklungen an den Kreditmärkten bezüglich der für die Bewertung relevanten Annahmen und durch konkrete Ausfälle im Referenzportfolio in den Vorjahren deutliche Marktwertverluste erlitten hat, die teilweise wieder ausgeglichen sind. Ein Verlust des Nominalbetrags kann aber nur im Fall von mehreren weiteren Ausfällen in signifikanter Höhe innerhalb des CDO-Portfolios eintreten.
Ebenso halten wir Fremdkapitalinstrumente, die von nationalen und internationalen Banken sowie sonstigen Unternehmen außerhalb des Finanzsektors emittiert wurden. Dieses Exposure wird entweder direkt oder über Fonds, Derivate und strukturierte Produkte gehalten und enthält zu einem geringen Teil auch Instrumente von niedriger Seniorität wie nachrangige Darlehen und Genussscheine. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmensanleihen ist im Bereich Investment Grade geratet.
Der größte Teil unserer Rentenbestände ist besichert beziehungsweise von öffentlichen Emittenten ausgegeben und daher nur einem geringen Ausfallrisiko ausgesetzt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich in der Zukunft die Bonität einzelner Emittenten verschlechtert und damit Abschreibungsbedarf entstehen könnte.
Konzentrationsrisiken
Konzentrationsrisiken entstehen, wenn Unternehmen hohe einzelne Risiken oder stark korrelierte Risiken eingehen und daraus hohe Ausfallverluste resultieren können. Bei der Kapitalanlage entstehen Konzentrationsrisiken, wenn Investitionen in einzelne Kapitalanlageprodukte oder Emittenten oberhalb definierter Grenzen durchgeführt werden. Aus diesem Grunde stehen Konzentrationsrisiken im engen Zusammenhang mit Markt- und Kreditrisiken und werden durch die Definition von Limiten auf Einzelpositionen und den Einsatz von Derivaten gesteuert und regelmäßig überwacht.
Liquiditätsrisiken
Aufgrund der vorab vereinnahmten sowie verzinslich und liquid angelegten Beiträge ist das Liquiditätsrisiko für Versicherungsunternehmen grundsätzlich gut steuerbar. Wir tragen dem Risiko unzureichender Liquidität durch eine mehrjährige Planung der Zahlungsströme Rechnung. Zusätzlich erfolgt für einen rollierenden Zwölfmonatszeitraum eine Prognose auf Monatsbasis. Für die Überwachung des Liquiditätsrisikos wird darüber hinaus ein Liquiditätsstresstest durchgeführt.
Insgesamt wird bei der Kapitalanlage auf einen hohen Anteil liquider und fungibler Kapitalanlagen geachtet, damit wir den Verpflichtungen gegenüber unseren Versicherungskunden jederzeit nachkommen können. Bei einem eventuell auftretenden unvorhergesehenen Liquiditätsbedarf wird auf Grundlage des konzerninternen Liquiditätshilfeabkommens Liquidität zur Verfügung gestellt.
Risikosteuerung der Kapitalanlagen
Innerhalb des AXA Konzerns sind umfassende Governance-Strukturen, Steuerungsmaßnahmen und Richtlinien zur Risikosteuerung der Kapitalanlagen implementiert. Das Asset Liability Management-Komitee schlägt die Kapitalanlagestrategie vor, der Vorstand entscheidet hierüber. Der Kapitalanlageausschuss implementiert und überwacht die strategische Aufteilung der Kapitalanlagen nach Kapitalanlagearten (Asset Allocation) und die Einhaltung vorgegebener Limitsysteme. Darüber hinaus gilt eine umfassende interne Richtlinie für alle Kapitalanlagen. Die aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Mischung und Streuung werden eingehalten. Zusätzlich werden Konzentrationsrisiken durch das gruppenweite Risikomanagement monatlich ausgewertet und überwacht.
Ziel des strukturierten Anlageprozesses ist es, die Risiken in den Portfolios durch systematische und kontrollierte Abläufe zu steuern. Anlageentscheidungen werden auf Basis von Asset Liability Management-Analysen vor dem Hintergrund der versicherungstechnischen Verpflichtungen, der Bewertungsreserven und der Eigenkapitalausstattung getätigt. Im Rahmen der strategischen und taktischen Asset Allocation bestehen prozentuale Begrenzungen für die einzelnen Anlageklassen. Zusätzlich werden Limite für Bonität, Einzelemittenten und die Duration des festverzinslichen Portfolios definiert und überwacht. Bei der Risikoeinschätzung wird dabei von einem dem jeweiligen Risiko adäquaten Prognosezeitraum ausgegangen. Zur Bewertung der Anlagerisiken steht eine Vielzahl von Risikomanagement-Instrumenten zur Verfügung.
Zum Zwecke der effizienten Portfolioverwaltung und -steuerung wird der Einsatz derivativer Finanzinstrumente regelmäßig geprüft. Mit diesen Instrumenten werden verschiedene Motive der Portfoliosteuerung umgesetzt: Absicherung, Erwerbsvorbereitung und Ertragssteigerung. Das Hauptmotiv beim Einsatz von derivativen Instrumenten der Kapitalanlagen ist die Absicherung, wodurch das im Portfolio liegende wirtschaftliche Risiko reduziert wird (Hedging).
Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Asset Liability-Komitees und des Kapitalanlageausschusses wird das Kreditrisiko des Gesamtportfolios sowie einzelner Analageklassen und kritischer Emittenten unter der systematischen Teilnahme des Chief Investment Officers und des Finanzvorstandes besprochen.
Das ARC wird regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen und die Risikosituation des Konzerns und der Einzelgesellschaften informiert.
AXA Bank
Die AXA Bank AG verfügt über ein eigenständiges Risikomanagement. Die Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Banken (MaRisk BA) geben den aufsichtsrechtlichen Rahmen der Prozesse vor. Die Anforderungen dieses Rundschreibens beziehen sich auf das Management der für das Institut wesentlichen Risiken. Grundsätzlich sind zumindest die Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationalen Risiken als wesentliche Risiken einzustufen.
Die internen Umsetzungen hierzu werden in der Risikostrategie der Bank geregelt. Zielsetzung der Risikostrategie ist es, ein betriebswirtschaftlich sinnvolles und effektives Risikomanagement zu verankern. Unter dem Begriff "Risiko" ist eine Verlust- oder Schadengefahr definiert, die entsteht, wenn eine zukünftige Entwicklung im Verlauf negativ von der Planung abweicht und mit einer Vermögensminderung verbunden ist.
Die AXA Bank bezeichnet ihre Risikoneigung als konservativ. Das bedeutet für die praktische Umsetzung, dass im Grundsatz die Investitionsalternativen risiko- und renditeorientiert ausgewählt werden.
Die konservative Ausrichtung schlägt sich auch bei der Ermittlung der Risikotragfähigkeit nieder, da bei der Aggregation der Risiken auf eine Risikoreduzierung durch Korrelationen verzichtet wird.
Bei den wesentlichen Risiken stellen das Kreditrisiko und das Counterparty Risiko das überwiegende Adressenausfallrisiko dar.
Marktpreisrisiken geht die AXA Bank in Form von Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch, Spreadrisiken und Marktliquiditätsrisiken aus der Bewertung von Wertpapieren ein. Durch ein aktiveres Asset-Liability-Management gewinnen die Marktpreisrisiken an Bedeutung. Die Bank verzichtet aber weiterhin auf spekulativen Geldhandel und führt kein Handelsbuch.
Im Rahmen der Finanzmarktkrise stand das Management von Liquiditätsrisiken im Fokus der Aufsicht. Aus diesem Grund hat die AXA Bank dem Liquiditätsrisiko besondere Beachtung geschenkt und steuern die dispositiven und strukturellen Liquiditätsrisiken.
Für die Steuerung der dispositiven Liquiditätsrisiken hat die AXA Bank ein eigenes Modell entwickelt, das die institutsspezifischen Besonderheiten berücksichtigt. Durch Annahmen für Normal-, Belastung- und Stress-Szenarien verfügt die interne Liquiditätssteuerung über ein Frühwarnsystem und einen definierten Risikoappetit. Ergänzend stellen regelmäßige Liquiditätsanalysen die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicher.
Die Kapitalanforderungen für operationale Risiken werden über den für Banken aufsichtsrechtlich wählbaren Basisindikatoransatz ermittelt. Das regelmäßig durchzuführende Risikoassessment für diese Risikoart wird über den einheitlichen Assessment Prozess im AXA Konzern sichergestellt. Die wesentlichen Risiken werden im Rahmen von durchgängigen Risikomanagementprozessen laufend überwacht und durch interne Limite gesteuert und begrenzt. Die Limite werden auf Basis des Risikoappetits von der Geschäftsleitung der Bank festgelegt.
Des Weiteren steuern wir die Bank über ein Ampelsystem von Frühwarnindikatoren, diese unterteilen sich in Frühwarnwerte, kritische Werte und Limite. Überschreitungen von Frühwarnindikatoren lösen geeignete Risikosteuerungsmaßnahmen aus.
Die Ergebnisse fließen wiederum in den Managementprozess ein. Die Gesamtbanksteuerung dient hierbei als Grundlage für Managemententscheidungen und soll mögliche negative Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragskraft der Bank vermeiden beziehungsweise minimieren.
Im Rahmen der Steuerung simulieren Szenarioanalysen mögliche zukünftige Ereignisse. Dabei werden Marktentwicklungen, volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Kennzahlen zur Simulation herangezogen.
Aufgrund der risikoaversen Ausrichtung gehen wir von einer stabilen Risikosituation der Bank aus.
Operationale und sonstige Risiken
Operationale Risiken beinhalten Risiken aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen sowie aus mitarbeiter-, systembedingten oder externen Vorfällen.
Unsere Gesellschaft bzw. AXA Deutschland unterscheidet hierbei die Risikokategorien Interner Betrug, Externer Betrug, Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitssicherheit, Kunden-, Produkt- und Geschäftspraxis, Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung, Betriebsunterbrechung und Versagen von Systemen, Durchführungs-/Produkt-/Leistungs-/Prozessmanagement. Als risikobewusstes Versicherungsunternehmen hat AXA Deutschland Prozesse und Systeme zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung der operationalen Risiken entwickelt und strebt deren Zertifizierung im Rahmen von Solvency II zum frühestmöglichen Zeitpunkt an.
Seit 2010 führt AXA Deutschland eine Sammlung von Daten aus operationalen Verlusten durch. Die Methoden und Prozesse werden ständig weiterentwickelt. 2013 wurden wesentliche Meilensteine in der Modellierung zur Erlangung der Solvency II-Zertifizierung erreicht. Bereits jetzt sind die operationalen Risiken in das Interne Kontrollsystem integriert.
Das Risikoprofil der AXA Deutschland ist wie im Vorjahr durch Gerichtsentscheidungen und Änderungen von Gesetzesvorhaben geprägt. Steigend sind IT-Risiken inklusive Cyber Risk und Risiken im Zusammenhang mit der Erstellung von Jahresabschluss und den Solvency II-Kennzahlen. Unternehmensgefährdende Risiken aus Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung, aus Systemausfällen und anderen Katastrophenereignissen werden im Rahmen des Business Continuity Managements gesteuert. Notfallprozesse werden organisiert und alle notwendigen Präventivmaßnahmen zum Zweck der Unternehmenssicherheit ergriffen. Durch die Setzung verbindlicher Standards mit Fokus auf die operationalen Risiken sollen mögliche Negativfolgen reduziert und der wirtschaftliche Fortbestand der AXA jederzeit garantiert werden.
Diese Standards hat AXA Deutschland in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 aktualisiert. Der Roll-out neuer Organisationsstrukturen und Prozesse wurde durchgeführt. Diese sehen vor, dass interne und externe Bedrohungen, die eine Unterbrechung der Geschäftsprozesse zur Folge haben könnten, regelmäßig beurteilt werden. Diese Risikoeinschätzung erfüllt im Wesentlichen vier Aufgaben:
| ― | Sammlung aller Informationen zur Priorisierung der Produkte, Dienstleistungen und somit Geschäftseinheiten im Rahmen der Prozesse Business Impact Analyse und Risk Identification and Assessment (RIA) |
| ― | Untersuchung und Bewertung verschiedener Strategieoptionen mit dem Ziel, wichtige Produkte und Dienstleistungen auch im Notfall bereitstellen zu können |
| ― | Entwicklung und Implementierung einer Business Continuity-Reaktion, vor allem in Form von Notfallplänen |
| ― | Übung und Pflege der Business Continuity Management-Vorkehrungen |
Auch strategische, Reputations- und weitere Rechtsrisiken werden permanent eng überwacht, das Instrumentarium insbesondere an präventiven Maßnahmen ständig überprüft und erweitert. Diese beschriebenen Maßnahmen inklusive der umfassenden Analyse und Bewertung sind geeignet, unsere in ihrer Bedeutung als gemäßigt eingeschätzten operationalen Risiken auf ein angemessenes Niveau zu reduzieren.
Kapitalmanagement und Solvabilität
Die Steuerung der Kapitalbasis erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Ziel ist es, die jederzeitige Erfüllung der versicherungsvertraglichen Verpflichtungen sicherstellen zu können - selbst wenn im Extremfall die hierfür gebildeten versicherungstechnischen Rückstellungen unzureichend wären. Für die Bereitstellung des entsprechenden Eigenkapitals wird eine angemessene Verzinsung angestrebt.
Ziel der Solvency II-Richtlinie der EU-Kommission ist es, das Versicherungsaufsichtsrecht auf europäischer Ebene neu und einheitlich zu regeln. Hierzu gehört zum einen die Neuregelung der Solvenzanforderungen auf Basis risikoorientierter Kapitalmodelle und einer an Marktwerten orientierten Bilanz (Säule I). Zum anderen wird ein prinzipienbasierter Anforderungskatalog an das Governance-System inklusive Risikomanagement der Versicherungsunternehmen definiert, sodass die neuen Regelungen zur risikobasierten Eigenmittelvorschrift durch qualitative Anforderungen ergänzt werden (Säule II). Darüber hinaus werden Veröffentlichungs- und Meldepflichten gegenüber der Öffentlichkeit bzw. der Aufsichtsbehörde definiert (Säule III). Die Solvency II-Rahmenrichtlinie wurde im EU-Parlament im Jahr 2009 verabschiedet. Der Richtlinie vorgreifend, wurde die nationale Umsetzung von Teilen der Solvency II-Rahmenrichtlinie (Säule II) bereits durch die zum Jahresbeginn 2008 in Kraft getretene VAG-Novelle (§ 64a VAG und § 55c VAG, VAG = Versicherungsaufsichtsgesetz) sowie das Rundschreiben 3/2009 (VA) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) - Aufsichtsrechtliche Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA) - begonnen. Dem folgten mit § 64b VAG und der Versicherungs-Vergütungsverordnung (VersVergV) weitere Ergänzungen im Jahr 2010. Durch das Trennbankengesetz erfolgt mit Inkrafttreten zum 2. Januar 2014 eine Erweiterung der Risikomanagementvorgaben durch Ergänzung des § 64a VAG um einen Absatz 7 und 8. Damit wurden ausgewählte Bestimmungen der MaRisk VA direkt im neu geschaffenen § 64a Abs. 7 VAG verankert. Diese stehen im Zusammenhang mit den neu hinzukommenden Strafvorschriften für Geschäftsleiter im § 142 VAG für den Fall eines Verstoßes gegen die Risikomanagementvorgaben unter bestimmten Voraussetzungen.
Durch die Einigung in der Trilogsitzung vom 13. November 2013 steht nun zum einen das Datum des Inkrafttretens von Solvency II (1. Januar 2016) und das Umsetzungsdatum in die nationale Gesetzgebung (31. März 2015) fest. Zum anderen besteht nun Einigkeit zum Inhalt der Omnibus II-Richtlinie, die die Solvency II-Rahmenrichtlinie in einigen Punkten ändert. Ihre finale Verabschiedung erfolgte in der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am 11. März 2014.
Es ist ferner davon auszugehen, dass damit die weiteren Arbeiten auf europäischer Ebene sowie die nationale Umsetzung im VAG rasch vorangetrieben werden.
Aufgrund der Verzögerungen bei der Gestaltung von Solvency II und wegen der Forderung nationaler Aufsichtsbehörden, nicht zuletzt auch der BaFin, bestimmte Teile der Solvency II-Vorgaben bereits vorab national umzusetzen, entwickelte EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) folgende Leitlinien zur Vorbereitung auf Solvency II. Damit ist EU-weit ein konsistentes Vorgehen sichergestellt:
| ― | Leitlinien zum Vorantragsverfahren für interne Modelle |
| ― | Leitlinien zur vorausschauenden Beurteilung der eigenen Risiken (basierend auf den ORSA-Grundsätzen) |
| ― | Leitlinien zum Governance-System |
| ― | Leitlinien für die Informationsübermittlung an die zuständigen nationalen Behörden |
Die finalen Leitlinien wurden Ende September 2013 durch EIOPA veröffentlicht. Eine Übersetzung in alle EU-Amtssprachen folgte am 31. Oktober 2013. Sie finden - vorbehaltlich der nationalen Umsetzung durch die BaFin - als Bestandteil der Vorbereitung auf die Umsetzung von Solvency II ab dem 1. Januar 2014 Anwendung.
Derzeit entwickelt die AXA Gruppe ein Modell der ökonomischen Risikokapitalberechnung, das voraussichtlich unter Solvency II als Internes Modell dienen wird. Neben den Anforderungen aus Säule I bereitet sich die AXA Deutschland derzeit ebenfalls intensiv auf die Anforderungen aus Säule II und Säule III mit dem Ziel vor die Solvency II-Anforderungen zum 1. Januar 2016 zu erfüllen.
Im Juli 2013 wurde die weltweite AXA Gruppe durch das Financial Stability Board (FSB) als systemrelevant (Global Systemically Important Insurer [G-SII]) eingestuft. Aufgrund dessen wird die AXA Gruppe nunmehr künftig den "G-SII Policy Measures" des International Association of Insurance Supervisors (IAIS) unterliegen und somit sukzessive bis voraussichtlich 2019 zusätzliche Anforderungen zu erfüllen haben.
Zusammenfassende Darstellung der Risikolage
Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken bekannt, die den Fortbestand unserer Gesellschaft gefährden.
Ausblick und Chancen
Die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens wird insbesondere durch die Perspektiven der einzelnen direkt gehaltenen Versicherungstochtergesellschaften bestimmt. Für diese Unternehmen gelten eine starke Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung, der Entwicklung der Finanzmärkte und wesentliche Entwicklungen des deutschen Versicherungsmarktes im Besonderen.
Deutsche Wirtschaft legt 2014 stärker zu
Für das Jahr 2014 geht die Bundesregierung von einer jahresdurchschnittlichen Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,8% aus. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland liegt damit voraussichtlich abermals deutlich über dem Durchschnitt des Euroraums. Dieses Wachstum wird voraussichtlich von binnenwirtschaftlichen Kräften getragen. Auch das ifo Institut München geht in seiner Konjunkturprognose von einem nahezu gleichen Wachstum aus und erwartet, dass das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2014 um 1,9% und damit deutlich stärker als im Vorjahr zulegen wird. Den Hauptgrund sehen die Wirtschaftsforscher in der wieder anziehenden Weltkonjunktur. Die treibende Kraft werden dabei im Unterschied zu den vergangenen fünf Jahren nicht die Schwellenländer, sondern die fortgeschrittenen Volkswirtschaften sein, in denen die Verbesserung der Vermögensposition der privaten Haushalte und die expansive Geldpolitik die Konjunktur zunehmend beleben.
Angesichts dieser günstigen Aussichten könnte sich die Zahl der Erwerbstätigen weiter leicht erhöhen, auch wenn in einigen Bereichen der Mangel an Fachkräften bremsend wirkt. Die Arbeitslosenquote dürfte leicht von 6,9% auf 6,8% zurückgehen.
Die Inflation wird voraussichtlich moderat bleiben. Bei zuletzt gesunkenen Energiepreisen und geringerer Arbeitskosten aufgrund steigender Arbeitsproduktivität ist zu erwarten, dass die Verbraucherpreise wie im Vorjahr um etwa 1,5% höher sein werden.
Moderates Wachstum für die Branche
Die deutsche Versicherungswirtschaft hat sich im Jahr 2013 trotz anhaltend niedriger Zinsen und einer weiter sinkenden Sparquote gut behauptet. Auch für das laufende Jahr kann sie mit einem moderaten Beitragswachstum rechnen, wie der Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Wirtschaft (GDV) Mitte März 2014 in Berlin ausführte.
Die Zinsen werden voraussichtlich niedrig bleiben und weiterhin Anstrengungen der Versicherer erfordern, um die Kunden durch dieses Zinstal zu begleiten. Gleichzeitig werden die Auflagen der Aufsicht für die Versicherungsunternehmen immer strenger.
Die globale Unsicherheit über die real- und finanzwirtschaftliche Entwicklung sowie das anhaltend niedrige Zinsniveau stellen den deutschen Vorsorgemarkt vor weiterhin große Herausforderungen. Der Garantiezins für Lebensversicherungen lag 2013 unverändert bei 1,75%. Es gilt weiterhin die Attraktivität von Vorsorgeprodukten zu stärken, auf das zunehmende Risiko von Versorgungslücken hinsichtlich der Altersvorsorge insbesondere für die heranwachsenden Generationen hinzuweisen und auf die veränderten Kundenbedürfnisse und -erwartungen einzugehen. Haupterwartung der Kunden ist ein Gleichgewicht aus Sicherheit (z.B. Bruttobeitragsgarantie) und Rendite (z.B. Indexpartizipation). Insgesamt ist die Entwicklung der Versicherungsbranche mit Blick auf Vorsorgeprodukte schwer vorherzusagen. Die derzeitige Verunsicherung bei den Verbrauchern und eine damit verbundene Zurückhaltung zum Abschluss langfristiger Altersvorsorgeverträge werden im Jahr 2014 andauern.
Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sind keine neuen Beschränkungen der privaten Krankenversicherung (PKV) vorgesehen. Damit hat insbesondere die Verunsicherung potenzieller Neukunden in der Vollversicherung ein Ende, weshalb wir marktweit ein gutes Neugeschäft mit der Folge eines leichten Anstiegs der Anzahl vollversicherter Personen erwarten. Angesichts weiterhin hoher Beschäftigung und eines Reallohnwachstums ist für die private Kranken-Zusatzversicherung Kaufkraft vorhanden. Wir erwarten somit auch hier ein erfreuliches Neugeschäft. Dank marktweiter Erfolge im Leistungsmanagement werden die durchschnittlichen Beitragssteigerungen im Bestand erneut moderat sein, womit in Summe das Beitragswachstum der PKV 2014 wohl etwa 2% betragen wird.
Bezogen auf die Schaden- und Unfallversicherung sehen wir das Industrie- und Firmenkundengeschäft unserer Versicherungstochtergesellschaften auf profitablem Wachstumskurs. Grund für die insgesamt positive Prognose ist unser gut diversifiziertes Portfolio sowie die vielen innovativen und lösungsorientierten Konzepte in Verbindung mit unserer Lösungs- und Beratungskompetenz. Neben internationalen Deckungskonzepten bieten wir Versicherungslösungen für neue wachstumsstarke Branchen, wie zum Beispiel den Markt für regenerative Energien, an. Auf der Grundlage einer konsequenten Ausrichtung unserer Produktkonzepte und Services an den Bedürfnissen unserer Kunden und Vermittler rechnen wir auch für 2014 mit einer weiteren Stärkung unserer Position als einer der führenden Industrie- und Firmenversicherer in Deutschland.
Aus der verbesserten wirtschaftlichen Lage der privaten Haushalte wird auch für 2014 ein weiterer Anstieg der Konsumausgaben erwartet. Wir rechnen daher für das Privatkundengeschäft in den Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen mit einem moderaten Marktwachstum von ca. 2 - 3%. Für unsere Gesellschaften erwarten wir im Privatkundengeschäft einen Beitragszuwachs, wobei wir den Fokus auf ertragreiche Segmente legen. Diese Entwicklung wird durch Erhöhungen im Kraftfahrtversicherungsgeschäft sowie weiterhin notwendigen Tarif- und Beitragsanpassungen in der Wohngebäudeversicherung gestützt. Darüber hinaus stützen sich unsere Wachstumsprognosen in den Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen auf den sehr erfolgreichen Absatz unserer flexibel auf die individuellen Kundenbedürfnisse ausgerichtete Produktpalette. Deutlich positive Effekte erwarten wir darüber hinaus aus der weiteren gezielten Förderung der Marke DBV als Spezialist für den Öffentlichen Dienst. Mit speziellen Ansprachekonzepten, kombiniert mit besonders auf den Öffentlichen Dienst zugeschnittenen Produktangeboten, sehen wir uns gut aufgestellt.
Wir werden auch in dem weiterhin schwierigen Wettbewerbsumfeld unsere ertragsorientierte Zeichnungspolitik unverändert fortsetzen und zugleich die Qualität und Effizienz unserer Prozesse nachhaltig verbessern. Aufgrund unserer risiko- und ertragsoptimierten Kapitalanlagestrategie erwarten wir für 2014 trotz des weiterhin niedrigen Zinsniveaus ein Kapitalanlageergebnisses auf Vorjahresniveau und bei moderater Verbesserung der Schadenquote ein Unternehmensergebnis, das vor Zuführung zur Schwankungsrückstellung über dem Niveau des Jahres 2013 liegen wird. Für die Folgejahre gehen wir davon aus, das Ergebnisniveau bei einer leichten Verbesserung der Schadenquote halten zu können. Für unseren Spezialversicherer des öffentlichen Dienstes erwarten wir die Rückkehr zu einem leicht positiven Unternehmensergebnis, welches wir in den Folgejahren nachhaltig steigern wollen.
Vor dem Hintergrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus haben wir in der Lebensversicherung für 2014 die laufende Verzinsung (Garantieverzinsung plus Zinsüberschussanteil) für klassische Renten- und Lebensversicherungen moderat auf 3,40% angepasst. Bisher lag sie bei 3,65%. Zudem wird unter diesen Rahmenbedingungen ein weiterer deutlicher Anstieg der Zinszusatzreserve für 2014 erwartet.
Als Versicherungskonzern ist es unsere Aufgabe, das uns von unseren Kunden in Form von gezahlten Beiträgen anvertraute Kapital langfristig und sicher zu verwalten sowie erhöhte Transparenz zu bieten. Mit der durchschnittlichen Gesamtverzinsung von 4,2% in Kombination mit hohen Sicherheiten machen wir auch unter Verzinsungsgesichtspunkten ein attraktives Vorsorgeangebot. Wie in den Vorjahren hat die AXA Gruppe eine deutlich über dem Marktdurchschnitt liegende Kapitalkraft und Stabilität. Wir sehen das aktuelle Marktumfeld als Chance, uns bei unseren Kunden als aufmerksamer und zuverlässiger Partner zu Positionieren und die Kundenbedürfnisse zu bedienen.
Für 2014 sind unsere Lebensversicherer im Markt mit unserer breiten Produktpalette hervorragend als Vollsortimentanbieter aufgestellt. Wir bieten nach wie vor konventionelle Produkte mit hohen Sicherheiten, aber auch fondsgebundene Produkte mit oder ohne Garantien. Ferner haben wir eine hervorragende Marktpositionierung für Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung. Der Fokus 2014 liegt unter anderem auf der Vorsorgelösung "Relax Rente", mit der die AXA eine innovative und bisher einzigartige Altersvorsorgelösung anbietet, die sowohl die Kundenanforderungen an Garantiekomponenten bedient als auch die für eine ausreichende Altersvorsorge dringend erforderlichen Renditechancen eröffnet.
Aufgrund der wachsenden Zielgruppe 50+ wird weiterhin dem Einmalbeitragsgeschäft eine Bedeutung zukommen. Die Wiederanlage fälliger Lebensversicherungen und die Schließung der Rentenlücke unserer Kunden durch Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag sind und bleiben wichtige Säulen im Rahmen der Ruhestandsplanung.
Zusammenfassend erwarten wir für die Lebensversicherung in 2014 einen leichten Anstieg des Neugeschäfts sowie eine leichte Steigerung des Unternehmensergebnisses. 2015/16 werden wir unsere Strategie eines profitablen Neugeschäftwachstums bei zugleich kontinuierlicher Verbesserung unserer Kundenservices und Geschäftsprozesse verbunden mit einer Reduktion von Komplexität konsequent fortsetzen. Ebenso stärken wir den Ausbau der Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu Gunsten unserer Kunden und Vertriebspartner. Stabilität der Kapitalmärkte vorausgesetzt, streben wir für 2015/16 konstante Beitragseinnahmen, leicht rückläufige Kosten sowie eine moderate Steigerung des Unternehmensergebnisses an.
Für unseren Spezialversicherer, die Deutsche Ärzteversicherung, sind wir optimistisch, dass wir uns in 2014 und in den Folgejahren positiv weiterentwickeln und die Beitragseinnahmen sukzessive leicht steigern zu können. Auch in diesem Bereich ist die Entwicklung der Kapitalmärkte ein entscheidender Faktor. Unter der Annahme einer stabilen Entwicklung sehen wir die Chance, bei leicht rückläufigen Kosten das Ergebnisniveau des Jahres 2013 auch in 2014 und den Folgejahren erreichen zu können.
Im wichtigsten Segment der privaten Krankenversicherung, den Vollversicherungen, erwarten wir auf Basis unserer erfolgreichen Produkte, unseres Leistungsmanagements gesundheitsservice360° und weiterhin moderater Beitragsanpassungen die Fortsetzung unserer Erfolgsstory, jedes Jahr mehr Menschen bei uns versichert zu haben. Gerade das vergangene Jahr hat deutlich gezeigt, dass wir in der Lage sind, in einem schwierigen Umfeld Bestandswachstum und damit Marktanteilsgewinne zu erzielen. Unsere Maßnahmen, den Kunden als Patienten Unterstützung zu bieten, werden wir fortsetzen, um innerhalb des rechtlichen Rahmens unsere Möglichkeiten zur Verbesserung der Beitragsstabilität auszuschöpfen. Durch die enge Abstimmung mit Kunden und Vertriebspartnern sowie der Ärzteschaft sind wir zuversichtlich, dabei wie in der Vergangenheit auch die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern.
Ferner hoffen wir weiterhin auf die Bundesregierung und ihre Bereitschaft, den gesundheitspolitischen Kurs der Fairness gegenüber der PKV fortzusetzen. Je mehr Einfluss die PKV auf Qualität, Menge und Preise medizinischer Dienstleistungen bekommt, umso innovativer und damit zukunftsfähiger wird das deutsche Gesundheitssystem werden.
Im Segment der Zusatzversicherungen erwarten wir die Fortsetzung der großen Erfolge unserer innovativen neuen Pflege- und Zahn-Ergänzungsprodukte. Außerdem sind wir bestens aufgestellt, die zunehmende Nachfrage nach betrieblicher Krankenversicherung maßgeschneidert zu erfüllen. Ein wesentlicher Teil hiervon ist die Absicherung von ins Ausland entsendeten Mitarbeitern von nationalen und internationalen Unternehmen. Gerade in diesem Segment profitieren wir davon, Teil eines Weltkonzerns zu sein. In jüngerer Vergangenheit geschlossene Verträge mit namhaften DAX-Unternehmen sichern beträchtliches Wachstum in diesem Segment.
Unsere flexiblen und umfassenden Angebote belegen unsere gesellschaftliche Verantwortung, Menschen die Möglichkeit zur individuellen Absicherung ihrer finanziellen Lebensrisiken zu geben.
Als Folge der genannten Wachstumspotenziale erwarten wir für 2014 und die Folgejahre einen nachhaltigen Beitragsanstieg, der bei einem konstanten Kostenvolumen und einem moderaten Anstieg des Kapitalanlageergebnisses zu einem entsprechenden kontinuierlichen leichten Anstieg der Jahresüberschüsse führen wird.
Für das Geschäftsjahr 2014 erwarten wir im Gesamtergebnis für die AXA Konzern AG somit eine positive Geschäftsentwicklung. Trotz des schwierigen Marktumfeldes, dem unsere operativen Tochtergesellschaften ausgesetzt sind, sind wir zuversichtlich, unsere Marktanteile weiter auszubauen.
Ziel für 2014 ist es, eine bessere Balance zwischen Wachstum und Profitabilität zu erreichen, ohne das vorhandene Niveau an Profitabilität zu beeinträchtigen. Hierzu werden insbesondere unsere neuen Produkte, die in diesem Jahr auf den Markt kommen, beitragen.
Eine Grundbedingung für den Erfolg unserer Strategie ist das Effizienzsteigerungsprogramm focus2perform. Dieses Programm hatten wir im Jahr 2011 eingeleitet, um angesichts des sich grundlegend wandelnden Umfelds für Versicherungen seine strategischen Ziele effektiver und fokussierter zu erreichen. Wir wollen durch umfangreiche Investitionen in Prozessverbesserungen, Automatisierung und optimierte Strukturen den Kundenservice weiter verbessern, Produktivitätssteigerungen erzielen und die Kosten im Konzern von 2011 bis 2015 um 328 Mio. Euro senken. Die erfolgreiche Umsetzung des Programms ist die erste Voraussetzung für das Gelingen der Strategie.
Wir erwarten für 2014, ausgehend von einer stabilen Entwicklung an den Kapitalmärkten, erneut einen positiven Ergebnisbeitrag der AXA Konzern AG, der eine angemessene Ausschüttung ermöglicht und gleichzeitig die Solvabilitätsanforderungen der Versicherungstochtergesellschaften erfüllt. Als Folge rückläufiger Beteiligungserträge wird der Jahresüberschuss allerdings erkennbar unter dem hohen Niveau des Vorjahres liegen. Sollten bei Tochtergesellschaften der AXA Konzern AG - zum Beispiel aufgrund schwieriger Kapitalmarktentwicklungen - Jahresfehlbeträge anfallen, wären diese im Rahmen der Beherrschungsverträge durch unsere Gesellschaft auszugleichen.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Die AXA Konzern AG erwarb mit Kaufvertrag vom 26./30. Dezember 2013 von der AXA Assurance Vie Mutuelle deren 5,1%-Kommanditanteil an der AXA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Bet. Ges. KG zu einem Kaufpreis in Höhe von 1.013.813,46 Euro.
Die dingliche Übereignung des Kommanditanteils auf die AXA Konzern AG erfolgte zum 1. Januar 2014.
Mit diesem Zeitpunkt waren alle Anteile der AXA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Bet. Ges. KG in der AXA Konzern AG vereinigt. Das Vermögen der AXA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Bet. Ges. KG bestehend aus allen Aktiva und Passiva ging damit durch Gesamtrechtsnachfolge auf den letztverbleibenden Gesellschafter AXA Konzern AG im Wege der Anwachsung nach § 738 BGB über.
Die AXA Versicherung AG hat eine Dekapitalisierung in Höhe von 60,0 Mio. Euro vorgenommen. Diese wurde vom Registergericht am 29. August 2013 veröffentlicht und nach Berücksichtigung der sechs Monatsfrist gemäß § 224 AktG Ende Februar 2014 ausgezahlt.
Gewinnverwendungsvorschlag
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt 422.954.553,95 Euro. Nach Entnahme von 56.200.000,00 Euro aus den anderen Gewinnrücklagen ergibt sich einschließlich eines Gewinnvortrags von 152.402,62 Euro ein Bilanzgewinn von 479.306.956,57 Euro. Der Hauptversammlung schlagen wir vor, diesen Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
| in Euro | |
|---|---|
| Zahlung einer Dividende von 15,39 Euro je Vorzugsaktie, insgesamt | 76.950.000,00 |
| Zahlung einer Dividende von 15,33 Euro je Stammaktie, insgesamt | 402.117.550,80 |
| Gewinnvortrag | 239.405,77 |
| Bilanzgewinn | 479.306.956,57 |
Köln, den 29. April 2014
Der Vorstand
Jahresabschluß zur Bilanz zum 31. Dezember 2013
Aktiva
| in TSD. EURO | 2013 | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen: | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 18.635 | 22.554 | |||
| 2. geleistete Anzahlungen | 6.059 | 4.823 | |||
| 24.694 | 27.377 | ||||
| II. Sachanlagen: | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | 662 | |||
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 38.942 | 42.738 | |||
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlage im Bau | 150 | 35 | |||
| 39.092 | 43.435 | ||||
| III. Finanzanlagen: | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.468.611 | 3.504.837 | |||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 150.000 | 163.500 | |||
| 3. Beteiligungen | 37.832 | 37.953 | |||
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 7.000 | 2.650 | |||
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 30.951 | 59.910 | |||
| 6. Sonstige Ausleihungen | 39.939 | 32.960 | |||
| 3.734.333 | 3.801.810 | ||||
| 3.798.119 | 3.872.622 | ||||
| B. Umlaufvermögen: | |||||
| I. Vorräte | |||||
| 1. Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe | 114 | 114 | |||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Forderungen aus Lieferung und Leistungen | 0 | 12 | |||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 763.576 | 281.420 | |||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 55 | 147 | |||
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 218.773 | 275.865 | |||
| 982.404 | 557.444 | ||||
| III. Wertpapiere | |||||
| 1. sonstige Wertpapiere | 83.194 | 97.930 | |||
| IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 29.339 | 215.146 | |||
| 1.095.051 | 870.634 | ||||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 1 | |||
| D. Aktive latente Steuer | 758.618 | 733.724 | |||
| E. Aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 0 | 10.711 | |||
| 5.651.788 | 5.487.692 | ||||
| Passiva | |||||
| in TSD. EURO | 2013 | 2012 | |||
| A. Eigenkapital: | |||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 79.840 | 79.840 | |||
| II. Kapitalrücklage | 1.278.197 | 1.278.197 | |||
| III. Gewinnrücklagen | |||||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 25 | 25 | |||
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 1.808.927 | 1.865.127 | |||
| 1.808.952 | 1.865.152 | ||||
| IV. Bilanzgewinn | 479.307 | 378.345 | |||
| 3.646.296 | 3.601.534 | ||||
| B. Rückstellungen: | |||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 1.125.436 | 1.053.225 | |||
| 2. Steuerrückstellungen | 286.754 | 318.938 | |||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 387.394 | 358.708 | |||
| 1.799.584 | 1.730.871 | ||||
| C. Verbindlichkeiten: | |||||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.164 | 972 | |||
| davon von mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.164 Tsd. Euro (2012: 972 Tsd. Euro) | |||||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 86.201 | 63.457 | |||
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 61.512 | 53.474 | |||
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 59.484 Tsd. Euro (2012: 52.474 Tsd. Euro) | |||||
| davon aus Steuern: 9.129 Tsd. Euro (2012: 10.995 Tsd. Euro) | |||||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 5.235 Tsd. Euro (2012: 5.781 Tsd. Euro) | |||||
| 154.877 | 117.903 | ||||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 270 | 290 | |||
| E. Passive latente Steuern | 50.761 | 37.094 | |||
| 5.651.788 | 5.487.692 |
Köln, den 29. April 2014
Der Vorstand
Gewinn- und Verlustrechnung
1. Januar bis 31. Dezember 2013
| Posten in TSD. EURO |
2013 | 2012 | ||
|---|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 1.251.081 | 1.261.612 | ||
| 2. andere aktivierte Eigenleistungen | 1.503 | 1.309 | ||
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 103.714 | 31.637 | ||
| 4. Personalaufwand | ||||
| a. Löhne und Gehälter | 590.343 | 602.967 | ||
| b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung u. Unterstützung | 125.933 | 130.490 | ||
| zuzüglich Konzernumlage | 716.276 | 733.457 | ||
| davon für Altersversorgung 51.009 Tsd. Euro (2012: 43.719 Tsd. Euro) | ||||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 16.650 | 20.451 | ||
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 580.116 | 544.702 | ||
| 7. Erträge aus Beteiligungen, | 33.880 | 189.617 | ||
| davon aus verbundenen Unternehmen 30.892 Tsd. Euro (2012: 189.617 Euro) | ||||
| 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 444.488 | 337.074 | ||
| 9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, | 11.377 | 15.307 | ||
| davon aus verbundene Unternehmen 3.939 Tsd. Euro (2012: 6.870 Tsd. Euro) | ||||
| 10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, | 6.287 | 23.769 | ||
| davon aus verbundene Unternehmen 30 Tsd. Euro (2012: 66 Tsd. Euro) | ||||
| 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 33.234 | 9.778 | ||
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, | 95.165 | 82.055 | ||
| davon an verbundene Unternehmen 1.894 Tsd. Euro (2012: 1.640 Tsd. Euro) | ||||
| 13. Aufwendungen aus Verlustübernahme, | 9.351 | 363 | ||
| davon aus verbundenen Unternehmen 9.351 Tsd. Euro (2012: 6 Tsd. Euro) | ||||
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 402.323 | 469.519 | ||
| 15. Außerordentliche Erträge | 11.977 | 11.507 | ||
| 16. Außerordentlicher Aufwand | -16.432 | -12.216 | ||
| 17. Außerordentliches Ergebnis | -4.455 | -709 | ||
| 18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zuzüglich Konzernumlage | -25.872 | -11.742 | ||
| 19. Sonstige Steuern | 0 | 7.021 | ||
| 20. Jahresüberschuss | 422.955 | 473.531 | ||
| 21. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 152 | 214 | ||
| 22. Entnahme andere Gewinnrücklagen | 56.200 | 0 | ||
| 23. Einstellung andere Gewinnrücklagen | 0 | 95.400 | ||
| 24. Bilanzgewinn | 479.307 | 378.345 |
Anhang
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Allgemeines
Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden nach Maßgabe der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) erstellt. Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.
Die Gliederung der Gewinn - und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB vorgenommen worden.
Aktiva
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Software, welche mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert sind. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen Anschaffungskosten zu entgeltlich erworbener Software, die sich noch nicht in einem betriebsbereiten Zustand befindet.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und mit den steuerlich zulässigen Sätzen abgeschrieben. Die steuerliche Nutzungsdauer entspricht dabei der handelsrechtlichen maßgeblichen wirtschaftlichen Abnutzung. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wird eine außerplanmäßige AfA vorgenommen.
Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde mit ihren Anschaffungskosten bewertet, vermindert um die Abschreibungen für die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Soweit die Nutzung der Geschäftsausstattung die ursprünglich geplante Nutzungsdauer unterschreitet oder der Restbuchwert die Abgangserlöse übersteigt, fallen außerplanmäßige Abschreibungen an. Geleistete Anzahlungen wurden ebenfalls mit ihren Anschaffungskosten bewertet.
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise dauerhaft niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Die sonstigen Ausleihungen wurden mit den Anschaffungskosten in Ansatz gebracht, falls erforderlich vermindert um notwendige Abschreibungen. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Die Vorräte wurden mit dem Anschaffungswert aktiviert.
Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert aktiviert.
Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigen Marktwerten bilanziert. Ein niedriger Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten beziehungsweise den niedrigeren Marktwert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand wurde mit dem Nennbetrag in Ansatz gebracht.
Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.
Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, aktive latente Steuern in der Handelsbilanz zu aktivieren, Gebrauch gemacht. Die aktiven latenten Steuern werden nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB unsaldiert mit den passiven latenten Steuern ausgewiesen.
Aufgrund der bestehenden ertragssteuerlichen Organschaftsverhältnisse werden die latenten Steuern der Organgesellschaften auf Ebene der AXA Konzern AG als Organträger ausgewiesen. Im Geschäftsjahr bestanden ertragsteuerliche Organschaften mit folgenden Tochtergesellschaften:
| ― | AXA Versicherung AG |
| ― | AXA Lebensversicherung AG |
| ― | DÄV Lebensversicherung AG |
| ― | AXA Bank AG |
| ― | AXA Finanz Service GmbH |
| ― | Pluto Beteiligungswerte AG |
| ― | AXA ART Versicherung AG |
| ― | AXA Logistic Services GmbH |
| ― | AXA Customer Care GmbH |
| ― | AXA easy Versicherung AG |
| ― | AXA Schaden Experten GmbH |
| ― | AXA Krankenversicherung AG |
| ― | DBV Deutsche Beamtenversicherung AG |
Die Position Aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung entspricht der Bilanzgliederung nach § 266 HGB und stellt einen Verrechnungsposten aus der Saldierung von Deckungsvermögen mit den dazugehörigen Verpflichtungen nach § 246 Abs. 2 HGB dar.
Passiva
Die Berechnung der Pensionsrückstellung für leistungsorientierte Pensionszusagen erfolgt nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Berücksichtigung aktueller Sterblichkeits- und Invaliditätswahrscheinlichkeiten, zukünftiger Gehalts- und Lohnsteigerungen und Rententrendannahmen, sowie eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgegeben durch die Deutsche Bundesbank. Dabei wird eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Als Rechnungsgrundlage für die Sterblichkeits - und Invaliditätsannahmen dienen die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln GmbH. Die Pensionsrückstellungen werden mit sogenanntem Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB verrechnet, welches zum Zeitwert bewertet wird.
Der sich aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen ergebende Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen wird jährlich gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB mit einem Fünfzehntel angesammelt.
Die Anpassungen aus der jährlichen Überprüfung der versicherungsmathematischen Annahmen wurden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.
Der Ansatz der Jubiläumsrückstellungen erfolgte ebenfalls nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Berücksichtigung aktueller Sterblichkeits- und Invaliditätswahrscheinlichkeiten, zukünftiger Gehalts- und Lohnsteigerungen sowie eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgegeben durch die Deutsche Bundesbank. Dabei wird eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck. Bei der Ermittlung des Wertes wurden nur die Verpflichtungen gegenüber solchen Mitarbeitern einbezogen, die am Bilanzstichtag mindestens 10 Jahre in den Diensten des Unternehmens standen.
Die Altersteilzeitrückstellungen berücksichtigen die Erfüllungsrückstände aus der Beschäftigungsphase des Blockzeitmodells sowie die vereinbarten Aufstockungszahlungen mit ihrem Barwert.
Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, der zukünftig erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit größer als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1, Satz 4 HGB mit den hierfür von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgezinst.
In Bezug auf die Steuerrückstellungen wurde das Beibehaltungswahlrecht für Posten aus der Zeit vor der Umstellung in Rahmen von BilMoG zum 01.01.2010 gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ausgeübt.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Unter den Verbindlichkeiten wird eine Verpflichtung gegenüber dem Pensionssicherungsverein über eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von 1,0 Mio. Euro ausgewiesen. Der Einmalbetrag ist gemäß § 30 i Abs. 2 BetrAVG in 15 gleichen Jahresraten fällig.
Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.
Für alle Fremdwährungsaktiva und -passiva gilt der Grundsatz der Einzelbewertung. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs bewertet.
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2013 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände: | |||||
| 1. Software | 76.574 | 1.871 | 120 | 1.335 | 79.660 |
| geleistete Anzahlungen | 4.823 | 2.571 | 0 | -1.335 | 6.059 |
| 81.397 | 4.442 | 120 | 0 | 85.719 | |
| II. Sachanlagen: | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 11.588 | 0 | 11.588 | 0 | 0 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 105.516 | 5.769 | 0 | 0 | 111.285 |
| geleistete Anzahlungen | 35 | 115 | 0 | 0 | 150 |
| 117.139 | 5.884 | 11.588 | 0 | 111.435 | |
| III. Finanzanlagen: | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.582.303 | 24.571 | 89.169 | 0 | 3.517.705 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 164.000 | 130.000 | 142.500 | 0 | 151.500 |
| 3. Beteiligungen | 40.188 | 0 | 0 | 0 | 40.188 |
| 4. Ausleihungen Beteiligungen | 2.650 | 4.350 | 0 | 0 | 7.000 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 91.086 | 0 | 9.272 | 0 | 81.814 |
| 6. sonstige Ausleihungen | 38.660 | 5.000 | 1.002 | 0 | 42.658 |
| 3.918.887 | 163.921 | 241.942 | 0 | 3.840.866 | |
| Anlagevermögen | 4.117.423 | 174.247 | 253.650 | 0 | 4.038.020 |
| Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2013 | Zugänge | Abgänge | Zuschreibungen | 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände: | |||||
| 1. Software | 54.020 | 7.083 | 78 | 0 | 61.025 |
| geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 54.020 | 7.083 | 78 | 0 | 61.025 | |
| II. Sachanlagen: | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 10.906 | 0 | 10.906 | 0 | 0 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 62.777 | 9.566 | 0 | 0 | 72.343 |
| geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 73.683 | 9.566 | 10.906 | 0 | 72.343 | |
| III. Finanzanlagen: | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 77.466 | 11.399 | 16.089 | 23.681 | 49.095 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 500 | 1.000 | 0 | 0 | 1.500 |
| 3. Beteiligungen | 2.236 | 121 | 0 | 0 | 2.357 |
| 4. Ausleihungen Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 31.175 | 19.688 | 0 | 0 | 50.863 |
| 6. sonstige Ausleihungen | 5.700 | 2.982 | 2.718 | ||
| 117.077 | 32.208 | 16.089 | 26.663 | 106.532 | |
| Anlagevermögen | 244.780 | 48.857 | 27.073 | 26.663 | 239.900 |
| Buchwert | ||
|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände: | ||
| 1. Software | 18.635 | 22.554 |
| geleistete Anzahlungen | 6.059 | 4.823 |
| 24.694 | 27.377 | |
| II. Sachanlagen: | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 0 | 662 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 38.942 | 42.738 |
| geleistete Anzahlungen | 150 | 35 |
| 39.092 | 43.435 | |
| III. Finanzanlagen: | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.468.611 | 3.504.837 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 150.000 | 163.500 |
| 3. Beteiligungen | 37.831 | 37.953 |
| 4. Ausleihungen Beteiligungen | 7.000 | 2.650 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 30.952 | 59.910 |
| 6. sonstige Ausleihungen | 39.940 | 32.960 |
| 3.734.334 | 3.801.810 | |
| Anlagevermögen | 3.798.120 | 3.872.622 |
Erläuterungen zur Bilanz
Aktiva
Unter der Position entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurde entgeltlich erworbene Software ausgewiesen. Die Abschreibungen auf die Softwareprodukte wurden gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften zeitanteilig vorgenommen.
Bei den geleisteten Anzahlungen in Höhe von 6,1 Mio. Euro handelt es sich um Anschaffungskosten für fremdbezogene Software sowie Anschaffungsnebenkosten einschließlich aktivierter Eigenleistungen.
Im Geschäftsjahr 2013 bestanden keine Grundstücke und Bauten mehr (2012: 0,7 Mio. Euro).
Die Abschreibungen auf andere Anlagen sowie auf die Betriebs- und Geschäftsaustattung erfolgte zeitanteilig. Bei den Zugängen zur Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 5,8 Mio. Euro handelt es sich im Wesentlichen um Einbauten in fremde Grundstücke in Höhe von 2,2 Mio. Euro, Büroausstattungen 0,8 Mio. Euro, Werbeanlagen in Höhe von 1,6 Mio. Euro sowie geringwertige Wirtschaftsgüter in Höhe von 1,3 Mio. Euro.
Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen gab es im Berichtsjahr Zugänge in Höhe von insgesamt 24,6 Mio. Euro, die im Wesentlichen mit 24,1 Mio. Euro auf die AXA Lebensversicherung AG entfielen. Die Abgänge im Geschäftsjahr in Höhe von 73,1 Mio. Euro resultieren hauptsächlich mit 60,0 Mio. Euro aus der AXA Versicherung AG. Zudem erfolge eine Zuschreibung in Höhe von 23 Mio. Euro auf die AXA Bank AG.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betrugen 150 Mio. Euro (2012: 163,5 Mio. Euro). Im Geschäftsjahr 2013 hat die Muttergesellschaft AXA Paris das von uns gewährte Darlehen in Höhe von 130,0 Mio. Euro zurückgezahlt. Ebenfalls wurde ein neues Darlehen an unserer Muttergesellschaft AXA Paris in Höhe von 130,0 Mio. Euro gewährt. Zudem sind weitere Darlehen mit der Deutsche Ärzte Lebensversicherung AG in Höhe von 10,0 Mio. Euro sowie mit der Rheinisch-Westfälische Sterbekasse Lebensversicherung AG in Höhe von 2,0 Mio. Euro abgegangen.
Im Geschäftsjahr wies die Gesellschaft Beteiligungen in Höhe von 37,8 Mio. Euro (2012: 38 Mio. Euro) aus.
Eine vollständige Aufstellung über den Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB erfolgt im Abschnitt "sonstige Erläuterung und Angaben".
Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen im Berichtsjahr 7,0 Mio. Euro (2012: 2,7 Mio. Euro) und betreffen ein Darlehen an die AXA GmbH & Co. Immobilienbeteiligungs-Kommanditgesellschaft "Merkens XXIII".
Der Bestand der Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 30,9 Mio. Euro (2012: 59,9 Mio. Euro) umfasst ausschließlich den Bestand an einem Immobilienfonds. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Abschreibung auf diesen Bestand in Höhe von 19,7 Mio. Euro und Anteilsscheinrückgaben in Höhe von 9,3 Mio. Euro.
Die sonstigen Ausleihungen in Höhe von 39,9 Mio. Euro (2012: 33,0 Mio. Euro) betreffen Namensschuldverschreibungen in Höhe von 10,0 Mio. Euro, Schuldscheindarlehen in Höhe von 9,9 Mio. Euro sowie Namensgenüsse in Höhe von 20,0 Mio Euro.
Unter der Position Vorräte wurden ausschließlich die Bestände an Verbrauchsgütern für die betriebliche Leistungserstellung ausgewiesen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beliefen sich auf 763,6 Mio. Euro (2012: 281,4 Mio. Euro). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen setzten sich sowohl aus dem laufenden Verrechnungsverkehr zu Verwaltungstätigkeiten, in geringen Umfang aus steuerlichen Organschaftsumlagen als auch aus Ergebnisabführungen zusammen. Sämtliche Forderungen wiesen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aus.
Die Position sonstige Vermögensgegenstände ging um 57,1 Mio. Euro auf 218,8 Mio. Euro (2012: 275,9 Mio. Euro) zurück. Die hierin enthaltenen Steuerforderungen betragen insgesamt 183,9 Mio. Euro (2012: 267,3 Mio. Euro). Davon wurden 105,8 Mio. Euro aufgrund der steuerlichen Organschaft auf unsere Gesellschaft übertragen. Steuerforderungen in Höhe von 31,7 Mio. Euro haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen sonstigen Vermögensgegenstände wiesen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr aus.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 83,2 Mio. Euro betreffen im Wesentlichen mit 68,0 Mio. Euro einen Rentenfonds und mit 14,9 Mio. Euro drei Dachfonds.
Von den aktiven latenten Steuern in Höhe von 758,6 Mio. Euro entfallen 651,4 Mio. Euro auf aktive latente Steuern der Organgesellschaften. Diese resultieren im Wesentlichen auf Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Pensionsrückstellungen, der Kapitalanlagen und der versicherungstechnischen Rückstellungen. Die Bewertung der aktiven latenten Steuern erfolgte mit einem kombinierten Steuersatz von 32%.
Die Position Aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung gibt es im Geschäftsjahr 2013 nicht, da die Verpflichtungen aus den Altersteilzeitvereinbarungen entfallen sind. Das verbliebene Sicherungsvermögen in Höhe von 11,2 Mio. Euro wird in den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.
Passiva
Das gezeichnete Kapital betrug zum Jahresende 2013 unverändert 79,8 Mio. Euro, eingeteilt in 26.230.760 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien und 5.000.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Vorzugsaktien ohne Stimmrecht. Die AXA, Paris, ist direkt mit 34,64% und über die Vinci B.V., Breda, sowie die Kölnische Verwaltungs-Aktiengesellschaft für Versicherungswerte, Köln, indirekt mit insgesamt 65,36% am Grundkapital der AXA Konzern AG beteiligt. Die Vinci B.V. ist direkt mit 39,73%, die Kölnische Verwaltungs- Aktiengesellschaft für Versicherungswerte direkt mit 25,63% am Grundkapital der AXA Konzern AG beteiligt.
Die Kapitalrücklage blieb im Berichtsjahr unverändert.
Nach Entnahme von 56,2 Mio. Euro werden unter den anderen Gewinnrücklagen Euro 1.808,9 Mio. Euro ausgewiesen.
Die leistungsorientierten Pensionszusagen, welche im Allgemeinen auf Dienstzeit und Entgelt der Mitarbeiter basieren, werden teilweise durch Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB gesichert. Die durch die Unternehmen unwiderruflich auf den Trust, den DBV-Winterthur Vorsorge e.V. übertragenen Finanzmittel werden ausschließlich zur Bedeckung der von den Mitgliedsunternehmen an deren Mitarbeiter erteilten Pensionszusagen verwendet und sind durch die Verpfändung der Ansprüche aus den Vermögenswerten an die Versorgungsberechtigten dem Zugriff etwaiger Gläubiger entzogen. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Nach § 246 Abs. 2 HGB werden zudem die Zinsaufwendungen für die Altersversorgung vermindert um die Zinserträge aus dem Deckungsvermögen ausgewiesen.
Zusätzlich bestehen Pensionszusagen gegen Entgeltumwandlung. Diesen Pensionsverpflichtungen stehen Erstattungsansprüche aus kongruenten, konzerninternen Rückdeckungsversicherungen in gleicher Höhe (bestehend bei der AXA Lebensversicherung AG in Höhe von 24,7 Mio. Euro (Vorjahr: 24,2 Mio. Euro) und der DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung in Höhe von 25,6 Mio. (Vorjahr: 23,9 Mio. Euro) gegenüber, welche an die Versorgungsberechtigten verpfändet sind. Dabei entspricht der Zeitwert den historischen Anschaffungskosten. Bei den Rückdeckungsversicherungen handelt es sich um Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB, so dass aufgrund der Saldierung auf einen Ausweis verzichtet werden kann. Der Aufwand für diese Pensionszusagen ist gleich dem Beitragsaufwand zu den Rückdeckungsversicherungen und wird von den Arbeitnehmern getragen.
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Barwert der Pensionsverpflichtung | 1.226,9 Mio. Euro | 1.152,9 Mio. Euro |
| Zeitwert des Deckungsvermögens | 101,5 Mio. Euro | 99,6 Mio. Euro |
| Bilanzierte Nettoverpflichtung | 1.125,4 Mio. Euro | 1053,3 Mio. Euro |
Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht dem Deckungskapital der zugrundeliegenden Rückdeckungsversicherungen und flüssigen Mitteln und damit den Anschaffungskosten.
In der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt sich insgesamt ein Netto-Zinsaufwand von 88,1 Mio. Euro (Vorjahr: 59,6 Mio. Euro), der sich auf 90,3 Mio. Euro (Vorjahr: 61,1 Mio. Euro) Zinsaufwendungen in Bezug auf die Pensionsrückstellung und 2,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,4 Mio. Euro) Zinserträge auf das Deckungsvermögen zusammensetzt.
Gemäß Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 EGHGB, die für die erstmalige Anwendung der BilMoG Vorschriften in Bezug auf Pensionsrückstellungen gilt, besteht im Geschäftsjahr ein noch nicht ausgewiesener Zuführungsbetrag in Höhe von 129,4 Mio. Euro (Vorjahr: 145,9 Mio. Euro).
Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden folgende Berechnungsfaktoren angewandt:
| Rechnungszins | 4,90% |
| Rentenanpassung | 2,0% |
| Gehaltsdynamik | 2,5% |
Sowohl die Rückstellung für Vorruhestandverpflichtung unter Berücksichtigung der dazugehörigen Rückstellung für Sozialversicherungsbeiträge aus Vorruhestandsverpflichtungen als auch die Rückstellung für Erfüllungsrückstände wird teilweise mit dem Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB gesichert. Im Rahmen des AXA Vorsorgeplans und der Altersteilzeitverpflichtungen wurden Mittel beim AXA Mitarbeiter Treuhand e.V. zur Insolvenzsicherung hinterlegt.
Dabei beträgt der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Vorruhestandsverpflichtungen unter Berücksichtigung der dazugehörigen Rückstellung für Sozialversicherungsbeiträge aus Vorruhestandsverpflichtungen 16,9 Mio. Euro (2012: 16,8 Mio. Euro). Von diesem Betrag wird das Deckungsvermögen in Höhe von 16,3 Mio. Euro (2012: 15,6 Mio. Euro) abgezogen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens belaufen sich auf 15,8 Mio. Euro (2012: 13,7 Mio. Euro).
Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Altersteilzeit beträgt 0,0 Mio. Euro (2012: 0,5 Mio. Euro. Dem steht ein Sicherungsvermögen in Höhe von 11,2 Mio. Euro gegenüber. Im Geschäftsjahr 2013 musste keine Saldierung vorgenommen werden. Aus der Saldierung ergab sich im Vorjahr ein aktivischer Unterschiedsbetrag von 10,7 Mio. Euro.
Die Steuerrückstellungen mindern sich im Geschäftsjahr 2013 um 32,2 Mio. Euro auf 286,8 Mio. Euro. Von den Konzerngesellschaften wurden aufgrund der steuerlichen Organschaft Steuerrückstellungen in Höhe von 146,2 Mio. Euro auf die Gesellschaft übertragen.
Hinsichtlich der Abzinsung der Steuerrückstellungen hat die Gesellschaft im Jahr 2010 vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht und keine Abzinsung vorgenommen. Die daraus resultierende Überdeckung in dieser Position beträgt gem. Art 67 Abs.1 S. 4 EGHGB zum Stichtag 2,5 Mio. Euro (2012: 4,4 Mio. Euro).
Die Position sonstige Rückstellungen in Höhe von 387,4 Mio. Euro (Vorjahr 358,7 Mio. Euro) beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für erhaltene, aber noch nicht abgerechnete Leistungen (41,9 Mio. Euro), Rückstellungen aus anderen vertraglichen Verpflichtungen (44,4 Mio. Euro), Rückstellungen im Zusammenhang mit Spruchverfahren (36,7 Mio. Euro), Rückstellungen für die Verzinsung von Steuernachforderungen (67,9 Mio. Euro), Rückstellungen für Tantieme/Ertragsbeteiligungen (47,6 Mio. Euro). Rückstellungen für Sozialplanverpflichtungen (46,7 Mio. Euro), Rückstellungen für Jubiläumsgeldverpflichtungen (20,7 Mio. Euro), Rückstellungen für übernommene Haftungsrisiken im Immobilienbereich (15,0 Mio. Euro) sowie eine Drohverlustrückstellung zur Absicherung des Inflationsrisikos zu den Pensionsrückstellungen (Inflationswaps) in Höhe von 14,5 Mio. Euro.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7,2 Mio. Euro (2012: 1,0 Mio. Euro) weisen eine Laufzeit von unter einem Jahr aus.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 86,2 Mio. Euro (2012: 63,5 Mio. Euro) betreffen im Wesentlichen Darlehensverbindlichkeiten aus dem Schuldbeitritt zu den Pensionsrückstellungen (38,3 Mio. Euro) sowie eine noch nicht fällige Einzahlungsverpflichtung gegenüber der AXA Lebensversicherung AG (24,1 Mio. Euro) resultierend aus der im Geschäftsjahr 2013 erfolgten Verschmelzung der DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG auf die AXA Lebensversicherung AG. Weiterhin sind noch auszugleichende Beträge aus dem laufenden Verrechnungsverkehr zu berücksichtigen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 61,5 Mio. Euro (2012: 53,5 Mio. Euro) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Aufhebung von Arbeitsverträgen (37,8 Mio. Euro), Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzbehörde (9,5 Mio. Euro), sowie Verbindlichkeiten für die Insolvenzversicherung nach dem Betriebsrentengesetz (2,4 Mio. Euro). Davon haben 2,0 Mio. Euro eine Laufzeit von über 5 Jahren. Alle übrigen sonstigen Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr aus.
Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, waren nicht vorhanden.
Unter passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen aus früheren Geschäftsjahren ausgewiesen, soweit diese Erträge nach dem Abschlußstichtag darstellen.
Die Gesellschaft weist passive latente Steuern in Höhe von 50,8 Mio. Euro aus. Die passiven latenten Steuern betreffen mit 49,3 Mio. Euro passive latente Steuern der Organgesellschaften. Diese beruhen im Wesentlichen auf Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Bezug auf die Rücklage nach § 6b Einkommensteuergesetz und in Bezug auf Kapitalanlagen. Die Bewertung der passiven latenten Steuern erfolgte mit einem kombinierten Steuersatz von 32%.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Von den Umsatzerlösen in Höhe von 1.251,1 Mio. Euro (2012: 1.261,6 Mio. Euro) wurden 1.244,7 Mio. Euro aus Dienstleistungserträgen im Wesentlichen mit folgenden verbundenen Unternehmen erzielt: mit der AXA Versicherung AG 533,5 Mio. Euro (2012: 595,0 Mio. Euro), mit der AXA Krankenversicherung AG 268,0 Mio. Euro (2012: 225,3 Mio. Euro), mit der AXA Lebensversicherung AG nunmehr fusioniert mit der DBV Deutsche Beamten Lebensversicherung AG 272,3 Mio. Euro (2012: 154,9 Mio. Euro bzw. pro forma fusioniert 264,4 Mio. Euro), mit der DBV Deutsche Beamten Versicherung AG 53,4 Mio. Euro (2012: 47,2 Mio. Euro) sowie mit der AXA Life Europe Ltd. Euro 8,1 Mio. Euro (2012: 6,3 Mio. Euro). Darüber hinaus haben wir aufgrund des Vertriebsabkommens mit der AXA Life Europe Ltd. Provisionen in Höhe von 6,4 Mio. Euro (2012: 14,0 Mio. Euro) erhalten.
Bei der Position andere aktivierte Eigenleistungen handelt es sich um die Aktivierung von Eigenleistungen im Zusammenhang mit der Implementierung erworbener Software in Höhe von 1,5 Mio. Euro (2012: 1,3 Mio. Euro).
Die Position sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 103,7 Mio. Euro (2012: 31,6 Mio. Euro) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstelllungen in Höhe von 29,4 Mio. Euro (2012: 14,6 Mio. Euro), aus der Zuschreibung der Anteile an der AXA Bank AG in Höhe von 23,7 Mio. Euro, aus dem Abgang von Immobilien in Höhe von 11,9 Mio. Euro sowie aus einer Forderung gegenüber dem Insolvenzverwalter der Lehman Brothers Bankhaus Aktiengesellschaft i.I. in Höhe von 10,3 Mio. Euro sowie sonstige Erträge in Höhe von 28,4 (2012: 14,0 Mio. Euro).
Die Erträge aus Beteiligungen betrugen im Geschäftsjahr 33,9 Mio. Euro (2012: 189,6 Mio. Euro). Vereinnahmt wurden sie im Wesentlichen von folgenden verbundenen Unternehmen: Kölnische Verwaltungs- AG in Höhe von 21,8 Mio. Euro (2012: 34,0 Mio. Euro), Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs- AG, Köln, in Höhe von 4,6 Mio. Euro (2012: 4,2 Mio. Euro), VVS Holding Vertriebs-Verwaltungs- und Service GmbH Bayreuth, mit 2,6 Mio. Euro (2012: 4,1 Mio. Euro).
Im Geschäftsjahr erhielt die Gesellschaft Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von 444,5 Mio. Euro (2012: 337,1 Mio. Euro). Diese entfielen mit 273,4 Mio. Euro (2012: 191,4 Mio. Euro) auf die AXA Versicherung AG, Köln sowie 103,6 Mio. Euro auf die mit der DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG, Wiesbaden fusionierten AXA Lebensversicherung AG, Köln, (2012: 60,0 Mio. Euro bzw. 92,7 Mio. Euro pro forma fusioniert). Von der AXA Krankenversicherung AG erhielt die Gesellschaft 32,7 Mio. Euro (2012: 31,7 Mio. Euro), von der Deutsche Ärzte Lebensversicherung AG, Köln 18,5 Mio. Euro (2012: 12,0 Mio. Euro), von der AXA ART AG, Köln 11,6 Mio. Euro (2012: 3,5 Mio. Euro) und von der AXA Bank AG 4,7 Mio. Euro (2012: 3,4 Mio. Euro).
Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betrugen im Geschäftsjahr 11,4 Mio. Euro (2012 15,3 Mio. Euro) . Die Zinserträge wurden im Wesentlichen mit folgenden verbundenen Unternehmen erzielt: 3,2 Mio. Euro mit der AXA S.A, Paris, 0,3 Mio. Euro mit der AXA Krankenversicherung AG, Köln, 0,1 Mio. Euro mit der Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln. Ferner werden Erträge aus einem Rentenfonds in Höhe von 4,9 Mio. Euro ausgewiesen.
Der Aufwand aus Verlustübernahme in Höhe von Euro 9,4 Mio. (2012: 0,4 Mio. Euro) resultierte im Wesentlichen aus Verlustübernahmen gegenüber der Venus Beteiligungs- GmbH ( 8,2 Mio. Euro). Weitere Beträge entfielen auf die Pro bAV Pensionskasse AG (1,0 Mio. Euro) und die DBV Deutsche Beamtenversicherung AG (0,1 Mio. Euro).
Bei weiter gesunkenem Personalbestand (2,4%) betrug der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2013 716,3 Mio. Euro (2012: 733,5 Mio. Euro).
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen belaufen sich auf 16,6 Mio. Euro (2012: 20,5 Mio. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 580,1 Mio. Euro (2012: 544,7 Mio. Euro) betreffen
| 2013 in Mio. Euro |
2012 in Mio. Euro |
|
|---|---|---|
| Bezogene Dienstleistungen von anderen Konzerngesellschaften | 216,4 | 221,1 |
| Raumaufwand | 105,3 | 73,6 |
| Beratungs- und andere Fremdleistungen | 27,6 | 48,4 |
| Externe EDV-Aufwendungen | 66,1 | 55,3 |
| Provisionsaufwand für den Vertrieb von ALE- Produkten | 6,4 | 8,4 |
| Werbeaufwand | 33,6 | 34,4 |
| Reisekosten | 32,3 | 29,0 |
| Kostenumlage Zentralfunktionen des Konzerns | 13,9 | 14,1 |
| Tagungs- und Repräsentationsaufwand | 4,7 | 11,2 |
| Schulungsaufwand u. mitarbeiterbezogene Sachaufwendungen | 2,0 | 7,7 |
| Büroaufwand | 6,3 | 7,8 |
| Allgemeiner Vertriebsaufwand, Wettbewerbe | 1,4 | 7,5 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | 15,9 | 0,3 |
| Immobilienaufwand | 0,1 | 3,1 |
| Aufwand Unternehmen als Ganzes | 3,9 | 7,8 |
| Gerichtskosten, Auskunftsgebühren | 2,6 | 4,0 |
| Sonstiger Aufwand | 41,2 | 11,0 |
| 580,1 | 544,7 |
Von den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 33,2 Mio. Euro entfielen im Wesentlichen 19,7 Mio. Euro auf Abschreibungen auf den Immobilienfonds AXA Immoselect und 11,4 Mio. Euro auf verbundene Unternehmen.
Die Zinsaufwendungen in Höhe von 95,1 Mio. Euro (2012: 82,1 Mio. Euro) betrafen im Wesentlichen die Zinsaufwendungen zur Pensionsrückstellung (88,1 Mio. Euro). Darin enthalten sind erstmalig 28,5 Mio. EUR aus dem Zinsänderungseffekt bei den Pensionsverpflichtungen, die im Vorjahr unter den Altersversorgungsaufwendungen ausgewiesen wurden. Ferner enthält die Position eine Zinszuführung zur Rückstellung möglicher Steuernachforderungen (3,3 Mio. Euro). In Höhe von 1,8 Mio. Euro sind Aufwendungen aus der der Aufzinsung von Rückstellungen, die gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB diskontiert wurden, enthalten. Die übrigen Zinsen betreffen Schuldscheindarlehen und sonstige Schuldzinsen.
Gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB entstanden 2013 außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 16,4 Mio. Euro (Vorjahr: 12,2 Mio. Euro entsprechend der- Mindestzuführung von einem Fünfzehntel) bezogen auf den Bewertungsunterschied bei den Pensionen im Rahmen der Umstellung nach BilMoG im Jahr 2010.
Als außerordentlichen Ertrag in Höhe von 12,0 Mio. Euro haben wir wie im Vorjahr die Weiterverrechnung von Aufwendungen aus der BilMoG- Umstellung an verbundene Unternehmen ausgewiesen.
Im Bereich der Steuern vom Einkommen und Ertrag ergab sich im Berichtsjahr ein Steuerertrag in Höhe von 25,9 Mio. Euro (2012: Steuerertrag von 11,7 Mio. Euro). Dieser Betrag enthält einen Ertrag aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von 2,6 Mio. Euro (2012: Steueraufwand von 1,6 Mio. Euro), einen Gewerbesteuerertrag in Höhe von 1,6 Mio. Euro (2012: Steueraufwand von 4,2 Mio. Euro) sowie einen Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von 14,1 Mio. Euro (2012: Steuerertrag von 12,5 Mio. Euro). Der Ertrag aus Vorjahressteuern belief sich auf 7,6 Mio. Euro (2012: 5,0 Mio. Euro).
Pflichtangaben nach § 285 Nr. 10 HGB
AUFSICHTSRAT
Claas Kleyboldt
Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates
Vorsitzender des Vorstandes i.R. der AXA Konzern AG
Köln
Jacques de Vaucleroy
Vorsitzender
Chief Executive Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA
Brüssel, Belgien
Herbert Mayer*)
stellv. Vorsitzender
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der AXA Konzern AG
Pfinztal
Harry Clemens*)
Leitender Angestellter
Köln
Klaus Dauderstädt (ab 6. Juni 2013)
Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion
Meckenheim
Kurt Döhmel
Vorsitzender der Geschäftsführung i.R. der Deutsche Shell Holding GmbH
Hamburg
Dr. Michael Frenzel
Vorsitzender des Aufsichtsrats TUI Deutschland GmbH
Burgdorf
Michael Garrecht*)
Angestellter
Maikammer
Peter Heesen (bis 6. Juni 2013)
ehem. Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion
Frechen
Christiane Kölsch-Bisanzio
Head of Human Resources for Northern, Central and Eastern Europe der AXA
Küsnacht, Schweiz
Patrick Lemoine
Chief Financial Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA
Brüssel, Belgien
Hans-Peter Lenssen*)
Gewerkschaftssekretär ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Glienicke/Nordbahn
Friedrich Merz
Rechtsanwalt Mayer Brown LLP
Arnsberg
Frank D. Meyer*)
Angestellter
Saulheim
Hans Nasshoven*)
Angestellter
Köln
Dr. Petra Roth
Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main a.D.
Frankfurt am Main
Klaus Weber*)
Gewerkschaftssekretär ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Berlin
Andrea Wolf*)
Angestellte
Sankt Augustin
*) Vertreter der Arbeitnehmer
VORSTAND
Dr. Thomas Buberl
Vorsitzender
Vorstandsvorsitz
Strategie und Organisation
Kapitalanlagen, Asset Liability Management
Dr. Andrea van Aubel
Informationstechnologie und Prozessmanagement
Etienne Bouas-Laurent
Finanzen
Dr. Patrick Dahmen
Vorsorge
Manfred Engelking
Personal / Zentrale Dienste
Wolfgang Hanssmann
Vertrieb, Marketing
Thomas Michels
Schaden- und Unfallversicherung
Dr. Heinz-Jürgen Schwering (bis 28. Februar 2014)
Krankenversicherung
Sonstige Erläuterungen und Angaben
Über die gesamte mehrjährige Vertragslaufzeit bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Mieten und Leasingverträgen gemäß § 285 Nr. 3 und 3a HGB:
| Mietverpflichtungen | 383,4 Mio. Euro | (2012: 393,8 Mio. Euro) |
| (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 4,1 Mio. Euro) | ||
| KFZ-Leasing | 20,1 Mio. Euro | (2012: 19,3 Mio. Euro) |
| PC-Leasing | 11,3 Mio. Euro | (2012: 10,2 Mio. Euro) |
| Büromöbel-Leasing | 0,1 Mio. Euro | (2012: 0,5 Mio. Euro) |
| Mietverpflichtung für Software | 4,6 Mio. Euro | (2012: 9,0 Mio. Euro) |
| Verpflichtungen aus IT-Service Verträgen | 25,2 Mio. Euro | (2012: 27,1 Mio. Euro) |
| (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 25,2 Mio. Euro) |
Die Verpflichtungen aus Mieten, Leasing- und Service- Verträgen resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Verträgen, insbesondere über die Anmietung der Hauptverwaltungsgebäude (Colonia-Allee 10-20 sowie Colonia-Allee 22-30). Diese Mietverträge, die bei Vertragsabschluß zu marktüblichen Konditionen getätigt wurden, haben eine Restlaufzeit von 16 Jahren (Colonia-Allee 22-30 ) bzw. 21 Jahren ( Colonia-Allee 10-20), also bis Ende 2034. Hieraus ergeben sich bei unterstellter positiver Geschäftsentwicklung keine nennenswerten Risiken.
AXA Deutschland hat sich beginnend in 2010 an einem gemeinsamen europäischen Programm der AXA mit dem Namen Flyer beteiligt. Zielsetzung ist die Standardisierung von Bilanzierungs-, Konsolidierungs- und Reporting- aber auch Procurementfunktionen auf Basis einer gemeinsamen Plattform für die allgemeinen Hauptbuchfunktionen (Projekt COPERNIC) sowie die Nebenbuchfunktionen für Kapitalanlagen (Projekt SHIP). Die AXA Group Solutions SAS, Paris, (AGS) stellt der AXA Konzern AG und den weiteren AXA- Gesellschaften die oben genannte technische Plattform zur Verfügung, leistet technische Unterstützung hierzu und übernimmt gleichzeitig auch die laufende Wartung und Programmierung dieser Plattform.
Service Agreements aus 2010 (COPERNIC) bzw. 2012 (SHIP) mit AGS regeln die Beteiligung von AXA Deutschland an kapitalisierungsfähigen Investitionskosten, die über 10 Jahre ratierlich zu zahlen sind. Im Falle einer Vorfälligkeitskündigung (z.B. durch Verkauf der AXA Deutschland) entsteht die Verpflichtung, die ausstehenden Raten der Investition auf einmal zu zahlen. Die Verpflichtung beläuft sich auf 25,2 Mio. Euro. Hinzu kommen Investitionen für den Aufbau eines neuen Buchhaltungssystems oder Kosten für die Integration in das System des Käufers innerhalb eines kurzfristigen Zeitraums. Die Gestaltung dieser Verträge entspricht marktüblichen Regelungen.
Mit Vertrag vom 9.11.2012 hat AKAG die von ihr gehaltenen Anteile an der RWSt an die IDEAL Lebensversicherung a.G. verkauft. Im Rahmen dieses Vertrages hat die AKAG eine auf 5,5 Mio. Euro beschränkte Garantieerklärung abgegeben.
Unsere Gesellschaft hat am 10.12.2007 den DBV-Winterthur Gesellschaften eine Kostenreduzierung in Höhe von 60% in Form von Synergien aus den Funktionsausgliederungsverträgen für den Zeitraum ab dem Jahr 2010 bis einschließlich 2014 vertraglich garantiert. Bei vollständig ausbleibender Kostenreduktion beträgt die derzeitige restliche Verpflichtung 32,3 Mio. Euro. Die prognostizierten Synergieeffekte wurden in der Vergangenheit sicher erreicht. Wir gehen davon aus, dass auch zukünftig keine Kompensationsleistungen zu erfüllen sind.
Entsprechend dem Berichtserfordernis nach § 285 Nr. 7 HGB beschäftigte die Gesellschaft 2013 durchschnittlich9.159 Mitarbeiter (2012: 9.677). Davon waren 8.314 Angestellte (2012: 8.750) im Innendienst, 845 Angestellte im Außendienst (2012: 927). Insgesamt wurden durchschnittlich 4.734 (2012: 4.962) Mitarbeiterinnen und 4.425 (2011: 4. 715) Mitarbeiter beschäftigt.
Darüber hinaus waren in 2013 durchschnittlich 471 Auszubildende (2012: 451) in unserem Unternehmen tätig.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes sind bei den Pflichtangaben nach § 285 Nr. 10 HGB aufgeführt.
Bezüglich der Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB über das Abschlussprüferhonorar verweisen wir auf unseren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013.
Entsprechend dem Berichtserfordernis nach § 285 Nr. 19 HGB befanden sich zum Bilanzstichtag derivative Finanzinstrumente in Form von 7 Inflationswaps im Bestand, die zur Absicherung des Inflationsrisikos aus der Pensionsrückstellungen abgeschlossen wurden. Diese außerbörslich gehandelten Derivate wurden mit den an Finanzmärkten etablierten Bewertungsmethoden (z.B. Barwertmethode oder Optionspreismodelle) bewertet. Die Inflationswaps besaßen einen beizulegenden Zeitwert von -13,9 Mio. Euro bei einem Nominalwert von 360,2 Mio. Euro. Die Inflationswaps wurden nicht in einer Bewertungseinheit erfasst.
Nach § 285 Nr. 25 HGB wurden die Angaben zu Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden in den Erläuterungen zu der entsprechenden Bilanzposition aufgeführt.
Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat
Vorstandsvergütung 2013
Für das Geschäftsjahr 2013 belief sich der Vergütungsaufwand für die Mitglieder des Vorstands der AXA Konzern AG für ihre Tätigkeiten im Mutterunternehmen insgesamt auf 494 Tsd. Euro (2012: 1.978 Tsd. Euro), davon entfielen 280 Tsd. Euro (2012: 1.216: Tsd. Euro) auf feste und 214 Tsd. Euro (2012: 762 Tsd. Euro) auf variable Vergütungsbestandteile für das Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich deutliche Veränderungen aufgrund von einer Anpassung der Kostenverrechnungsystematik. In 2013 sind keine Abfindungen (2012: 336 Tsd. Euro) gezahlt worden.
Long Term Incentive Vergütung
Im Rahmen des gruppenweiten Aktienoptionsprogramms "Long Term Incentive Plan" der AXA S.A. wurden in 2013 Optionen sowie Performance Shares auf AXA S.A. Aktien gewährt.
Die in 2013 gewährten 134.000 Aktienoptionen (2012: 131.514) sehen einen Bezugspreis von 13,81 Euro pro Anteil vor (Aktienkurs zum Jahresende 2013: 20,21 Euro). Jeweils ein Drittel der an die Begünstigten vergebenen Optionen sind erstmals ab dem 22. März 2015, 22. März 2016, 22. März.2017 ausübbar und bis dahin mit einer Haltefrist versehen. Die Optionen gewähren das Recht, AXA Aktien zu einem festgelegten Kurs (Bezugspreis) zu erwerben bzw. sich die Differenz zwischen Bezugspreis und aktuellen Aktienkurs in bar auszahlen zu lassen. Die Begünstigten können frühestens ab 2017 ihr letztes Drittel an Stock Options vollumfänglich ausüben, wenn die Performance der AXA Aktie seit dem Gewährungstag oder der vergangenen drei Jahre die Performance des Euro Stoxx Insurance Index erreicht oder überstiegen hat; liegt die Kursentwicklung der AXA Aktie unter der Kursentwicklung des Euro Stoxx Insurance Index können die Optionen nur teilweise ausgeübt werden. Bei einer Kursentwicklung der AXA Aktie von weniger als 75% gemessen an dem Vergleichsindex verfällt das letzte Drittel der Rechte. Die Optionen verfallen auch, sofern sie nicht bis zum 21. März 2023 ausgeübt werden.
Die Zuteilung der im Geschäftsjahr 2013 gewährten 78.200 Performance Shares (2012: 102.167) erfolgt anhand der jeweils zu einem Drittel gewichteten Ergebnisse der AXA S.A., AXA Deutschland und der Region NORCEE für den Performance-Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2014. Der maximal mögliche Performance-Faktor ist auf 130% begrenzt. Falls die AXA S.A. für 2013 und/oder 2014 keine Dividende ausschüttet, wird die tatsächliche Zuteilung um die Hälfte gekürzt. In Summe erhalten die Begünstigten Aktien der AXA S.A., die sich aus der Anzahl der gemäß dem Performance-Faktor zugeteilten Performance Shares ergeben. Über die final zugeteilten Aktien kann ab dem 22. März 2016 frei verfügt werden.
Die weiteren Einzelheiten der in diesem Jahr und in den Vorjahren gewährten aktienbasierten Vergütungsprogramme sind von der AXA S.A., Paris, offen gelegt worden.
Die Aktienoptionen sowie ggf. im Rahmen früherer Performance Unit/Shares Programme erworbene Aktien werden durch die AXA S.A. ausgegeben, wobei die Kosten der finalen Zuteilung für die im Rahmen des Performance Unit/Shares Programms erworbenen Aktien an die AXA Konzern AG aufwandswirksam verrechnet werden. Für die ausgegebenen Aktienoptionen entstehen der AXA Konzern AG keine Kosten. Der beizulegende Zeitwert dieser beiden Rechte (Aktienoptionen und Aktienkomponente der Performance Units/Shares) wird am Tag der Gewährung nach anerkannten Optionspreismodellen ermittelt und zeitanteilig über den Erdienungszeitraum im Anhang ausgewiesen (keine aufwandswirksame Erfassung).
Neben den Aktienoptionen und Performance Units/Shares, bei denen eine Zuteilung in Akten erfolgt, existieren aus Vorjahren Performance Unit Programme, die eine Vergütung in Geld vorsehen. Der Aufwand für diese Performance Units wird von der AXA Konzern AG getragen. Dieser Aufwand wird auf Basis des Börsenkurses der AXA S.A. zum Bilanzstichtag ermittelt und zeitanteilig über den Erdienungszeitraum aufwandswirksam erfasst.
Alle von der AXA Konzern AG aufwandswirksam erfassten Rechte werden im Rahmen der Kostenverteilung an die betroffenen Versicherungsunternehmen weiterverrechnet.
Der auf das Geschäftsjahr 2013 entfallende beizulegende Zeitwert aller im Berichtszeitraum und in früheren Jahren gewährten Stock Options und Performance Shares beträgt 1.361 Tsd. Euro (2012: 1.008 Tsd. Euro). Im Berichtszeitraum erhielten die Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft 732 Tsd. Euro (2012: 500 Tsd. Euro) in Bar aus der Abrechnung von Performance Unit Plänen. Eine Zuteilung von Aktien im Rahmen der Abrechnung von Performance Unit/Shares Plänen erfolgte im Berichts- und Vorjahr nicht. Die in 2013 in Geld vergüteten Vergütungsbestandteile sind in den obengenannten Gesamtvergütungsangaben als variable Vergütungsbestandteile mit enthalten soweit sie auf die AXA Konzern AG entfallen. Erlöse aus der Ausübung von Stock Options sind im Geschäftsjahr nicht angefallen (2012: 28 Tsd. Euro).
Versorgungszusage
Den Mitgliedern des Vorstandes der AXA Konzern AG wird eine Versorgungszusage gewährt. Diese umfasst nach entsprechender Dienstzeit Ansprüche auf Altersrente (ab Vollendung des 65. Lebensjahres), Invaliditätsrente, Witwen-/Witwerrente, Waisenrente und unter bestimmten Bedingungen Übergangsgeldzahlungen.
Die Höhe der Leistungen ist an das Festgehalt vor Ausscheiden gekoppelt und beträgt je nach Vorstandsdienstzeit 40 bis 60% des Festgehaltes quotiert in analoger oder direkter Anwendung des § 2 BetrAVG. Mit Beginn der zweiten Bestellungsperiode werden entsprechende Ansprüche unverfallbar, sofern das Dienstverhältnis auf Veranlassung der Gesellschaft beendet wird.
Ab dem Beginn der dritten Bestellungsperiode erwerben die Vorstandsmitglieder zusätzlich einen Anspruch auf Übergangsgeld in Höhe von 40% der Festbezüge für den Fall, dass die Gesellschaft den Dienstvertrag nicht verlängert, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt. Die Zahlung von Übergangsgeld endet mit dem Eintritt eines Versorgungsfalles (Erreichen der Altersgrenze oder Tod). Anderweitige aus selbstständiger oder nicht selbstständiger Tätigkeit für ein anderes Unternehmen erzielte Einkünfte werden in voller Höhe auf das Übergangsgeld angerechnet.
Mit Beginn der dritten Bestellungsperiode beläuft sich der unverfallbare Anspruch auf Altersrente auf mindestens 40% der Festbezüge. Für neue Verträge ist eine zeitliche Beschränkung des Übergangsgeldes (6 Monate) sowie die Abschaffung des Mindestanspruchs nach Beginn der dritten Bestellungsperiode vorgesehen.
Bezüge früherer Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene
Die Gesamtbezüge früherer Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf 2.080 Tsd. Euro (2012: 1.873 Tsd. Euro). Für diesen Personenkreis sind zum 31. Dezember 2013 Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 53.473 Tsd. Euro (2012: 52.271 Tsd. Euro), passiviert worden.
Zudem besteht in Bezug auf diese Rückstellungen ein noch nicht ausgewiesener Zuführungsbetrag in Höhe von 2.461 Tsd. Euro (2012: 3.183 Tsd. Euro), welcher bis spätestens zum 31.12.2024 zu mindestens einem Fünfzehntel des zum 01.01.2010 ermittelten BilMoG- Fehlbetrages pro Jahr zugeführt wird.
Aufsichtsratsvergütung
Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates für die Tätigkeit im Aufsichtsrat der AXA Konzern AG betrug im Geschäftsjahr 2013 insgesamt 1.562 Tsd. Euro (2012: 1.544 Tsd. Euro), davon 625 Tsd. Euro (2012: 607 Tsd. Euro) erfolgsunabhängig und 937 Tsd. Euro (2012: 937 Tsd. Euro) erfolgsabhängig.
Pflichtangaben nach § 285 Nr. 11 und Nr. 11a) HGB
An folgenden Unternehmen waren wir mit mindestens 20% beteiligt:
| in TSD. EURO | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| AllianceBernstein Strategic Opportunities SICAV, Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 41,67% | 41,67% |
| Eigenkapital | 54.844 USD | |
| 41.611 | ||
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 12.069 USD | |
| 9.157 | ||
| Apo Asset Management GmbH, Düsseldorf | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 30,00% | 30,00% |
| Eigenkapital | 3.445 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1.733 | |
| ARA GmbH Auto und Reise ASSISTANCE, Bad Windsheim | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 66,68% | 66,68% |
| Eigenkapital | 931 | 811 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 119 | 64 |
| Aragon AG, Wiesbaden | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 18,11% | 27,17% |
| Eigenkapital | 35.286 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -12.107 | |
| Arnulfpark Gewerbebau MK 4 GmbH & Co. KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 99,69% | 99,69% |
| Eigenkapital | 44.548 | 40.106 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -1.399 | -3.678 |
| Arnulfpark Gewerbebau MK 4 Verwaltungs-GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 94,00% | 94,00% |
| Eigenkapital | 62 | 25 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -14 | -78 |
| Arnulfpark Wohnbau GmbH & Co. KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 99,69% | 99,69% |
| Eigenkapital | 37.484 | 33.809 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -1.559 | -2.120 |
| Arnulfpark Wohnbau Verwaltungs-GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 94,00% | 94,00% |
| Eigenkapital | 59 | 23 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -14 | -46 |
| AVS Allgemeine Verwaltungs- und Service GmbH, Bayreuth | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 1.480 | 1.159 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres** | -127 | -472 |
| AXA Alternative Financing FCP - Subfonds Private Equity, Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 30.747 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 6.895 | |
| AXA Alternative Participations SICAV I, Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 252.719 | 262.380 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 22.655 | 18.061 |
| AXA Alternative Participations SICAV II, Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 591.312 | 648.750 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 58.622 | 52.811 |
| AXA Alternative Participations SICAV III, Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 82.996 | 66.312 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 2.140 | 1.053 |
| AXA Alternative Participations SICAV IV (Compartment A), Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 32.010 | 26.552 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1.958 | 291 |
| AXA Alternative Participations SICAV IV (Compartment B), Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 4.750 | 5.066 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -316 | -184 |
| AXA Art Holdings Inc., New York | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 34.220 USD | 33.511 USD |
| 24.835 | 25.426 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 0 USD | 0 USD |
| 0 | 0 | |
| AXA Art Insurance Corporation, New York | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 30.367 USD | 30.367 USD |
| 22.038 | 23.040 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -119 USD | -119 USD |
| -86 | -90 | |
| AXA Art Insurance Ltd., London | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 21.047 GBP | 15.143 GBP |
| 25.296 | 18.516 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 4.629 GBP | 4.869 GBP |
| 5.564 | 5.953 | |
| AXA Art Services Ltd., London | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 316 GBP | 255 GBP |
| 380 | 312 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 60 GBP | 57 GBP |
| 73 | 70 | |
| AXA Art Versicherung AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 75.068 | 78.895 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 11.648 | 3.474 |
| AXA ART Versicherung AG, Zürich | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 16.555 CHF | 15.809 CHF |
| 13.509 | 13.084 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 3.546 CHF | 2.623 CHF |
| 2.894 | 2.171 | |
| AXA Bank AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 64.600 | 64.600 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 4.666 | 3.409 |
| AXA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Beteiligungsgesellschaft KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 94,90% | 94,90% |
| Eigenkapital | 15.318 | 15.300 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1.245 | 1.244 |
| AXA Customer Care GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 733 | 733 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 23 | 15 |
| AXA easy Versicherung AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 3.546 | 3.500 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 46 | 81 |
| AXA Finanz Service GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 145 | 145 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 2 | -357 |
| AXA GmbH & Co. Immobilienbeteiligungs-KG "Merkens XXV", Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 33,33% | 33,33% |
| Eigenkapital | 10.829 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -197 | |
| AXA Immoselect HVWG Objekt Düsseldorf GmbH & Co. KG | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 42,71% | 42,71% |
| Eigenkapital | 204.955 | 210.565 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 7.392 | 7.184 |
| AXA Infrastructure Investissement SAS, Paris | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 20,00% | 20,00% |
| Eigenkapital | 225.792 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -54.233 | |
| AXA Krankenversicherung AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 178.086 | 178.086 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 32.700 | 31.655 |
| AXA Krankenversicherung Ges. für die Betreuung von Maklern u. Mehrfachagenten mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 796 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -18.786 | |
| AXA Lebensversicherung AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 573.559 | 330.696 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 103.600 | 60.000 |
| AXA Logistic Services GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 156 | 156 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 50 | 16 |
| AXA Nordstern France S.A. Paris | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 7.402 | 7.506 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 679 | 776 |
| AXA Republique S.A., Courbevoie | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 25,00% | 25,00% |
| Eigenkapital | 208.195 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 17.173 | |
| AXA Schaden Experten GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 626 | 626 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 8 | -6 |
| AXA Unterstützungskasse für die leitenden Angestellten der AXA Gesellschaften mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 49 | 35 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 19 | 4 |
| AXA Vermittlungs - Service GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 1.004 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 79 | |
| AXA Versicherung AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 609.827 | 669.827 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 273.374 | 191.376 |
| BBD Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Finanzdienstvermittlungs-KG, Norderfriedrichskoog | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 25,00% | 25,00% |
| Eigenkapital | 0 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -79 | |
| Bruckner GmbH & Co. Projektentwicklungs - KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 94,90% | 94,90% |
| Eigenkapital | 39.249 | 45.249 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 952 | 161 |
| BSC Bruderhilfe-Service-Card GmbH, Kassel | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 50,00% | 50,00% |
| Eigenkapital | 281 | 251 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres** | 24 | 12 |
| BSW Verbraucher-Service Beamten-Selbsthilfewerk GmbH, Bayreuth | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 800 | 800 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 1.732 | 2.175 |
| CKA Unternehmensverwaltungs und Beteiligungs-GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 120.549 | 115.678 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 4.871 | 10.228 |
| ConCept-Dialog GmbH, Bayreuth | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 251 | 248 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres** | -24 | -2.602 |
| Core Italian Property Fund, Mailand | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 21,43% | 21,43% |
| Eigenkapital | 64.426 | 69.056 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1.279 | 947 |
| CREL Issuance S.à.r.l., Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 13 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 0 | |
| DBV Deutsche Beamtenversicherung AG, Wiesbaden | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 39.276 | 39.460 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | -315 | 857 |
| DBV Advisory Company S.A., Luxembourg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 156 | 835 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 790 | 680 |
| Dein Plus GmbH, Frankfurt a.M. | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 40,00% | 40,00% |
| Eigenkapital | 78 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 2 | |
| Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 51.889 | 51.889 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 18.500 | 12.000 |
| Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 75,00% | 75,00% |
| Eigenkapital | 9.285 | 9.937 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 5.517 | 6.171 |
| Development German Feeder III S.C.A. Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 3.866 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 0 | |
| DW Versicherungs Service GmbH, Wiesbaden | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 540 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 45 | |
| FamilienClub - FC Betriebsgesellschaft mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 967 | 706 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres** | 240 | 290 |
| FINANCELIFE Gesellschaft für den Bankenvertrieb mbH, Frankfurt am Main | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 40,00% | 40,00% |
| Eigenkapital | 94 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 42 | |
| Financière Cajas S.à.r.l., Luxemburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 30,00% | 30,00% |
| Eigenkapital | 18 | 57 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 0 | -91 |
| Finanz-Service GmbH der APO Bank, Düsseldorf | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 50,00% | 50,00% |
| Eigenkapital | 1.528 | 1.514 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 14 | -24 |
| Fine Art Services International Inc., New York | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 326 USD | |
| 247 | ||
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 0 | |
| 0 | ||
| GANYMED Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 325 | 318 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 7 | 9 |
| GANYMED Erste Beteiligungsverwaltungs-Gesellschaft mbH & Co. KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 78.114 | 81.114 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 8.923 | 3.928 |
| GANYMED Zweite Beteiligungsgesellschaft mbH & Co.KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 10.021 | 10.025 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1 | 14 |
| GANYMED GmbH & Co. Dritte Grundstücksgesellschaft KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 94,90% | 94,90% |
| Eigenkapital | 74.108 | 80.108 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 5.396 | 3.977 |
| GANYMED GmbH & Co. Vierte Grundstücksgesellschaft KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 94,90% | 94,90% |
| Eigenkapital | 55.101 | 62.101 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1.760 | 2.808 |
| INREKA Finanz AG, Cloppenburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 776 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 84 | |
| JALANDA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Grünwald | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 49,99% | 49,99% |
| Eigenkapital | 25.453 | 29.400 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1.142 | 1.085 |
| JALANDA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 47,20% | 47,20% |
| Eigenkapital | 41 | 25 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -53 | 2 |
| Jara Grundstücksgesellschaft mbH& Co.KG, Grünwald | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 20,00% | 20,00% |
| Eigenkapital | 199.866 | 198.518 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 10.500 | 12.076 |
| Kölner Spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 2.195 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 346 | |
| Kölnische Verwaltungs-Aktiengesellschaft für Versicherungswerte, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 23,01% | 23,01% |
| Eigenkapital | 187.064 | 160.873 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 121.099 | 95.196 |
| K.Rerup & Co. A/S, Kopenhagen | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 430 DKK | |
| 58 | ||
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 53 DKK | |
| 7 | ||
| Lefac Leasing-Finanz-GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 2.564 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 7 | |
| Merkur Gesellschaft für Beteiligungswerte mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 21.830 | 22.111 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 668 | 838 |
| Neue Düsseldorfer Stadtquartier Grundstücks-GmbH & Co. KG, Düsseldorf | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 94,90% | 94,90% |
| Eigenkapital | 21.084 | 21.101 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -332 | -295 |
| PGV Maklerservice GmbH, Hamburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | ||
| Ergebnis des Geschäftsjahres | ||
| Pluto Beteiligungswerte AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 90,00% | 90,00% |
| Eigenkapital | 70.617 | 70.617 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | 2.601 | 2.229 |
| Pro bAV Pensionskasse AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 78.949 | 59.645 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -1.595 | 0 |
| Pro Versorgung AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 25,10% | 25,10% |
| Eigenkapital | 709 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 7 | |
| ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-Aktiengesellschaft, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 39,88% | 39,88% |
| Eigenkapital | 83.688 | 82.786 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 8.114 | 8.487 |
| Schroder EuroLogistik Fonds GmbH & Co. KG, Frankfurt | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 22,88% | 22,88% |
| Eigenkapital | 161.253 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -51.327 | |
| Technisches Kontor für die BU-Versicherung GmbH, Düsseldorf | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 48,00% | 48,00% |
| Eigenkapital | 53 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 27 | |
| TERTIA Handelsbeteiligungsgesellschaft mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 20,00% | 20,00% |
| Eigenkapital | 13.747 | 12.877 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 6.290 | 5.420 |
| Venus Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 37.459 | 37.459 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | -8.215 | -5.444 |
| ver.di Service GmbH, Berlin | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 50,00% | 50,00% |
| Eigenkapital | 38 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 22 | |
| VVS Holding Vertriebs-, Verwaltungs- und Service GmbH, Bayreuth*** | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 61,30% | 61,30% |
| Eigenkapital | 10.133 | 13.426 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres* | -686 | 1.349 |
| wHCdirekt GmbH, Wiesbaden | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 51,00% | 51,00% |
| Eigenkapital | 25 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 24 | |
| WIN EXPERTISA Gesellschaft zur Förderung beruflicher Vorsorge mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 1.822 | 1.634 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 189 | 429 |
| win Health Consulting GmbH, Wiesbaden | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,00% | 100,00% |
| Eigenkapital | 193 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -1.120 |
Schiffsbeteiligungen
| in TSD. EURO | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Partenreederei MT "Multitank Badenia", Hamburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 30,00% | 30,00% |
| Eigenkapital | 150 | 109 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 41 | 3 |
| Partenreederei MT "Multitank Bolognia", Hamburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 30,00% | 30,00% |
| Eigenkapital | 0 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | -1 | |
| Partenreederei MT "Multitank Elbegas", Hamburg | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 25,00% | 25,00% |
| Eigenkapital | 68 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 0 |
* vor Gewinnabführung
** nach Gewinnabführung
*** Die wirtschaftliche Beteiligungsquote beträgt 82,28% aufgrund von der VVS im Geschäftsjahr 2010 erworbener eigener Anteile.
Nahestehende Personen
Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Personen oder Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, wurden nicht getätigt.
Weitere Erläuterungen und Angaben
In den Spruchverfahren zur Überprüfung der Angemessenheit von Barabfindung und Ausgleich resultierend aus dem in 2005 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag zwischen der AXA Konzern AG und der AXA Versicherung AG bzw. dem in der Hauptversammlung vom 12.07.2005 beschlossenen Ausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze-out) der AXA Versicherung AG wurden vom LG Köln in 2 Beschlüssen im Jahr 2011 die Barabfindung und Ausgleichszahlung neu festgesetzt. Die LG-Beschlüsse wurden im Dezember 2012 durch Zurückweisung der von den Antragstellern beim OLG Düsseldorf eingelegten Beschwerden rechtskräftig. In 2013 erfolgte die Nachbesserung von Barabfindung und Ausgleich gemäß den festgesetzten Erhöhungsbeträgen.
In den Spruchverfahren zur Überprüfung der Angemessenheit der Umtauschverhältnisse aufgrund der in 1999 erfolgten Verschmelzungen der Nordstern Allgemeine Versicherungs-AG bzw. der Nordstern Lebensversicherungs-AG wurden die Anträge vom LG Köln jeweils abgewiesen, da in beiden Fällen eine Anpassung des Umtauschverhältnisses nicht gerechtfertigt ist. Die gegen die Entscheidungen eingelegten Beschwerden sind zwischenzeitlich zurückgenommen.
Zum 31.12.2013 waren die in nachstehender Übersicht aufgeführten Spruchverfahren gem. § 306 AktG a.F. bzw. dem Spruchverfahrensgesetz anhängig, die von ehemaligen Außenstehenden Aktionären der betreffenden Gesellschaften eingeleitet wurden.
| Spruchverfahren | Zweck | zuständiges Gericht | Einleitung Spruchverfahren | Antragsgegner |
|---|---|---|---|---|
| Beherrschungsvertrag zwischen AXA Konzern AG und Albingia Versicherungs-AG | Überprüfung der Angemessenheit von Barabfindungsangebot und Ausgleich | LG Hamburg | 1999 | AXA Konzern AG /AXA Versicherung AG |
| Verschmelzung AXA Versicherung AG (übernehmender Rechtsträger) mit Albingia Versicherungs-AG in 2000 | Überprüfung der Angemessenheit des Umtauschverhältnisses | LG Hamburg | 2000 | AXA Versicherung AG |
| Beherrschungsvertrag zwischen AXA Konzern AG und AXA Versicherung AG in 2000 | Überprüfung der Angemessenheit von Barabfindungsangebot und Ausgleich | LG Köln | 2000 | AXA Konzern AG |
| Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der AXA Lebensversicherung AG auf die AXA Konzern AG ("Squeeze-out") in 2007 | Überprüfung der angemessenen Barabfindung | LG Köln | 2007 | AXA Konzern AG |
| Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der Deutsche Ärzteversicherung AG auf die AXA Konzern AG ("Squeeze-out") in 2007 | Überprüfung der angemessenen Barabfindung | LG Köln | 2007 | AXA Konzern AG |
Für die AXA Bank AG, Köln, wurde gemäß § 5 Abs. 10 des Status des Einlagensicherungsfonds seitens der AXA Konzern AG sowie der AXA S.A., Paris, eine sogenannte Freistellungserklärung gegenüber dem Bundesverband deutscher Banken e.V., Berlin, abgegeben. Die Freistellungserklärung dient zur vorsorglichen Absicherung für den eventuellen Fall einer zugunsten der Bank erfolgten Hilfestellung, falls diese wegen entstandener Verluste erforderlich sein sollte. Per 31.12.2013 betrug der Wert der zu sichernden Kundengelder 549,2 Mio. Euro. Für dieses Haftungsverhältnis wurde keine Rückstellung gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht gerechnet wird (Angabe nach § 285 Nr. 27 HGB).
Zusammenarbeit im Konzern
Unsere Gesellschaft erbringt im Rahmen bestehender Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträge entsprechende Verwaltungstätigkeiten zu nahezu allen Konzerngesellschaften.
Darüber hinaus besteht ein Vermittlungsabkommen mit der AXA Life Europe, Dublin.
Im Rahmen bestehender Dienstleistungsverträge werden dagegen folgende Leistungen von anderen Konzerngesellschaften bezogen:
| ― | die Betreuung von SAP-basierten Anwendungsprogrammen von der AXA Group Solutions SA, Zweigniederlassung Köln; |
| ― | den Betrieb des Rechenzentrums und die Inanspruchnahme von Kommunikationsdienstleistungen von der AXA Technology Services Germany GmbH, Köln; |
| ― | die Postbearbeitung, Logistik und Archivierung sowie Teile der Bereiche Leistungsbearbeitung und Bestandsverwaltung in der Sparte Kranken von der AXA Logistic Services GmbH, Köln; |
| ― | Teile der Bereiche Kundenservice und Unterstützung von Vertriebsaktivitäten von der AXA Customer Care GmbH, Köln |
| ― | Vermögensanlage und -verwaltung für Kapitalanlagen von der AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln sowie von der AXA Investment Managers SA, Paris |
| ― | Serviceleistungen zur betrieblichen Altersversorgung von der Kölner Spezial Beratungs-GmbH, Köln. |
Mit den folgenden Gesellschaften unterhält die AXA Konzern AG als gewinnempfangende Gesellschaft Gewinnabführungs- und Verlustübernahmeverträge (Ergebnisabführungsverträge):
| ― | AXA Versicherung AG, Köln |
| ― | AXA Lebensversicherung AG, Köln |
| ― | AXA Krankenversicherung AG |
| ― | DBV Deutsche Beamtenversicherung AG |
| ― | Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln |
| ― | AXA Bank AG, Köln |
| ― | AXA Finanz Service GmbH, Köln |
| ― | AXA Customer Care GmbH, Köln |
| ― | AXA Logistic Services GmbH, Köln |
| ― | AXA ART AG, Köln |
| ― | AXA easy Versicherung AG |
| ― | Pluto Beteiligungswerte AG |
| ― | AXA Schaden Experten GmbH |
Die AXA Konzern AG hat mit folgenden Gesellschaften Beherrschungsverträge abgeschlossen:
| ― | AXA Versicherung AG, Köln |
| ― | AXA Lebensversicherung AG, Köln |
| ― | AXA Krankenversicherung AG, Köln |
| ― | AXA ART Versicherung AG, Köln |
| ― | AXA Bank AG, Köln |
| ― | Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln |
| ― | DBV Deutsche Beamtenversicherung AG |
| ― | Pro bAV Pensionskasse AG, Köln |
| ― | AXA easy Versicherung AG |
| ― | AXA Finanz Service GmbH, Köln |
| ― | AXA Logistic Services GmbH, Köln |
| ― | AXA Customer Care GmbH, Köln |
| ― | AXA Schaden Experten GmbH |
| ― | Venus Beteiligungs-GmbH |
| ― | Inreka Finanz AG |
Die AXA Konzern AG hat mit der Vinci B.V., Utrecht als herrschendem Unternehmen einen Beherrschungsvertrag abgeschlossen.
Die AXA SA, Paris, ist direkt und über die Vinci B.V., Utrecht, sowie die Kölnische Verwaltungs-Aktiengesellschaft für Versicherungswerte, Köln, indirekt zu hundert Prozent am Grundkapital unserer Gesellschaft beteiligt. Die AXA Konzern AG ist deshalb ein im Sinne von § 16 Abs. 1 AktG im Mehrheitsbesitz stehendes Unternehmen der AXA SA, Paris. Die AXA Konzern AG und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der AXA SA, Paris, einbezogen, der für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellt wird. Die AXA Konzern AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der AXA SA, Paris, wird bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde in Paris (Autorités des Marchés Financiers) unter RCS (Registre du Commerce et des Sociétés) 572 093 920 hinterlegt. Der Konzernabschluss der AXA Konzern AG wird im elektronischen Bundesanzeiger und im Unternehmensregister des Bundesministeriums für Justiz veröffentlicht.
Köln, den 29. April 2014
AXA Konzern AG
Der Vorstand
Dr. van Aubel
Bouas-Laurent
Dr. Buberl
Dr. Dahmen
Engelking
Hanssmann
Michels
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AXA Konzern Aktiengesellschaft, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 13. Mai 2014
**PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Alexander Hofmann, Wirtschaftsprüfer
Mathias Röcker, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstandes entsprechend den ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht und sich während des gesamten Jahres 2013 fortlaufend von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Durch vierteljährliche Berichte und in drei Sitzungen wurde er eingehend mündlich und schriftlich gemäß § 90 des Aktiengesetzes über die allgemeine Geschäftsentwicklung, über grundlegende Angelegenheiten sowie die strategischen Ziele der Geschäftsführung unterrichtet. Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft wurden ausführlich besprochen. Geschäfte und Maßnahmen des Vorstandes, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, sind in den Sitzungen vor der Beschlussfassung vom Vorstand eingehend erläutert worden.
Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 7. März 2013 die Tantiemezahlungen für 2012, die Equity Grant Zuteilung 2012 sowie anstehende Anpassungen der Vorstandsvergütung beschlossen. Weiterhin hat sich der Aufsichtsrat in dieser Sitzung mit den Anforderungen der Versicherungsvergütungsverordnung und dabei insbesondere auch mit den bestehenden Vergütungssystemen für den Vorstand sowie für leitende Mitarbeiter und Mitarbeiter mit variabler Vergütung befasst. In seiner Sitzung am 6. Juni 2013 befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Bericht des Vorstandes über den Geschäftsverlauf 2012 und dem vorgelegten Jahresabschluss sowie dem Konzernabschluss. In der gleichen Sitzung stellte der Vorstand die endgültige Planung für 2013 vor, die vertiefend erörtert wurde. Weiterhin hat der Aufsichtsrat in dieser Sitzung dem Abschluss mehrerer Beherrschungsverträge mit Konzerngesellschaften zur Absicherung der bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft zugestimmt und sich mit den Auswirkungen der aktueller Gerichtsentscheidungen zur Lebensversicherung auf die Gesellschaften des deutschen AXA Konzerns befasst. In seiner Sitzung am 14. November 2013 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über den bisherigen Geschäftsverlauf im laufenden Jahr und gab einen Kurzbericht über die vorläufige Planung 2014. Der Aufsichtsrat hat in dieser Sitzung weiterhin dem Abschluss eines Beherrschungsvertrages mit der Aktionärin Vinci B.V. zugestimmt. Zudem berichtete der Vorstand in dieser Sitzung über die Verlängerung des bestehenden Investments der operativen Gesellschaften in eine von der AXA S.A. emittierte Schuldverschreibung - und beantwortete die Fragen des Aufsichtsrats.
In allen Sitzungen wurde der Aufsichtsrat ausführlich über besondere Projekte und Entwicklungen der Gesellschaft informiert. Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Aufsichtsrates mit dem Vorstand in zahlreichen Einzelgesprächen geschäftspolitische Fragen sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft behandelt. Über hierdurch zur Kenntnis des Vorsitzenden gelangte wichtige Angelegenheiten wurde der Aufsichtsrat jeweils unterrichtet.
Der Aufsichtsrat hat neben dem gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz vorgeschriebenen Vermittlungsausschuss zwei weitere Ausschüsse eingerichtet. Das aus drei Mitgliedern bestehende Präsidium befasst sich vornehmlich mit den dienstvertraglichen Angelegenheiten der Mitglieder des Vorstandes und ist ein vorbereitender Ausschuss. Das aus fünf Mitgliedern bestehende Audit Committee widmet sich im Wesentlichen der Überwachung des Risikomanagements des Vorstandes und der Kontrollmechanismen der Gesellschaft, der Behandlung des Jahresabschlusses, Fragen zur Abschlussprüfung, dem Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und legt die Prüfungsschwerpunkte des Geschäftsjahres fest. Das Präsidium tagte in 2013 dreimal. Das Audit Committee hat in 2013 viermal getagt. Hierüber hat es den Aufsichtsrat umfassend unterrichtet. Der Vermittlungsausschuss musste nicht einberufen werden.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 sind von der in der Hauptversammlung gewählten PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht lagen dem Aufsichtsrat unverzüglich nach der Aufstellung vor. Ebenso wurde der Bericht des Abschlussprüfers allen Mitgliedern des Aufsichtsrates fristgerecht vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht und das Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat in der bilanzfeststellenden Sitzung zusätzlich mündlich erläutert und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte und die weiteren Erläuterungen des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat billigte den Jahresabschluss, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist, und schloss sich dem Vorschlag für die Gewinnverwendung an.
Im vergangenen Jahr sind im Aufsichtsrat Personalveränderungen eingetreten. Herr Peter Heesen ist aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Herr Klaus Dauderstädt. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Herrn Heesen für seine jahrelange erfolgreiche Tätigkeit für die Gesellschaft, insbesondere für die aktive Unterstützung bei der Integration der DBV-Winterthur in den AXA Konzern.
Für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit spricht der Aufsichtsrat dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihre tatkräftige Unterstützung mit zum Erfolg der Gesellschaft beigetragen haben, seinen Dank aus.
Unser Dank gilt auch den betriebsrätlichen Gremien sowie dem Unternehmens-Sprecherausschuss der Leitenden Angestellten für die sehr engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Köln, den 27. Mai 2014
Für den Aufsichtsrat
Jacques de Vaucleroy, Vorsitzender