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AXA Annual Report 2011

Jun 15, 2012

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Annual Report

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Publication

AXA Lebensversicherung AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Kennzahlen

2011 2010
Beitragseinnahmen in Mio. Euro
Posten I.1.a) der Gewinn- und Verlustrechnung 2.173 2.286
Veränderung in Prozent –4.9 20,8
Versicherungsbestand
– in Mio. Euro laufende Beiträge* 1.470 1.518
– Anzahl der Verträge in Tausend** 1.719 1.776
Neuzugang
– laufende Beiträge in Mio. Euro 78 70
– Veränderung in Prozent 11,0 –12,5
– Einmalbeiträge in Mio. Euro 678 743
– Veränderung in Prozent –8,8 165,3
Abgang durch Storno
– laufende Beiträge in Mio. Euro 66 74
– in Prozent des mittleren Jahresbestandes (Stückzahl) 3,1 3,2
Leistungen zugunsten unserer Kunden in Mio. Euro 2.640 2.980
davon
– ausgezahlte Leistungen in Mio. Euro 2.519 2.272
– Zuwachs der Leistungsverpflichtungen in Mio. Euro 121 708
Verwaltungskosten in Prozent der Bruttobeiträge 3,1 3,2
Kapitalanlagen in Mio. Euro 20.834 20.753
– Nettoverzinsung des laufenden Geschäftsjahres*** 4,0 4,1
– Nettoverzinsung der vergangenen drei Jahre*** 4,0 4,0
Bruttoüberschuss in Mio. Euro 230 284
Ergebnis vor Gewinnabführung in Mio. Euro 50,0 50,0
Gezeichnetes Kapital in Mio. Euro 39 39
Eigenkapital in Mio. Euro 274 274

* selbst abgeschlossene Haupt- und Zusatzversicherungen

** nur selbst abgeschlossene Hauptversicherungen

*** Nettoverzinsung gemäß Verbandsformel des GDV

Inhaltsverzeichnis

Aufsichtsrat

Vorstand

Lagebericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Überblick über den Markt- und Geschäftsverlauf

Geschäftsergebnis

Beitragseinnahmen

Kapitalanlageergebnis

Kostenverlauf

Leistungen für unsere Kunden

Deckungsrückstellung für Rentenversicherungen

Zinszusatzreserve

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer

Steuern

Überschuss

Eigenkapitalausstattung

Bestandsentwicklung

Versicherungsbestand

Neuzugang

Abgang

Kapitalanlagebestand

Risiken der zukünftigen Entwicklung

Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Ausblick und Chancen

Ergebnisabführung

Anlagen zum Lagebericht

Betriebene Versicherungsarten

Statistische Angaben

Jahresabschluss

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011

Anhang

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bericht des Aufsichtsrates

Impressum

Aufsichtsrat

Jacques de Vaucleroy

Vorsitzender

Chief Executive Officer for Northern,

Central and Eastern Europe der AXA

Brüssel, Belgien

Patrick Lemoine

stellv. Vorsitzender

Chief Financial Officer for Northern,

Central and Eastern Europe der AXA

Paris, Frankreich

Herbert Mayer

Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates

der AXA Konzern AG

Pfinztal

Vorstand

Dr. Frank Keuper (bis 31. Januar 2012)

Vorsitzender

Konzernkommunikation, Konzernrevision,

Konzernstrategie und Portfoliosteuerung

Dr. Patrick Dahmen

Rechnungswesen, Planung, Controlling, Steuern,

Risikomanagement

Thomas Gerber

Vorsorge, Produktmanagement, Aktuariat

Wolfgang Hanssmann

Vertrieb, Marketing

Jens Hasselbächer

Kunden- und Partnerservice

Ulrich C. Nießen

Personal, Recht & Compliance, Zentrale Dienste ab 1. Februar 2012 zusätzlich kommissarisch:

Konzernkommunikation, Konzernrevision, Konzernstrategie und Portfoliosteuerung

Dr. Heinz-Jürgen Schwering

Kapitalanlagen, Asset Liability Management

Jens Wieland

Informationstechnologie, Organisation und Prozesse

Lagebericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Deutsche Wirtschaft: Erneutes Wachstum trotz Schuldenkrise

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 trotz der europäischen Schuldenkrise erneut kräftig gewachsen. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 3,0 % höher als im Vorjahr. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise fort. Im Jahr 2009 hatte die deutsche Wirtschaft die stärkste Rezession der Nachkriegszeit mit einem historischen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 5,1 % erlebt, sich aber schon im Jahr darauf mit einem Anstieg um 3,7 % schneller als erwartet erholt.

Dabei war es vor allem die Kauffreude der Verbraucher, die das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr stützte. Die privaten Konsumausgaben legten nach den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 1,5 % zu – so stark wie zuletzt vor fünf Jahren. Doch auch in Ausrüstungen – darunter fallen hauptsächlich Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – und Bauten wurde mehr investiert als ein Jahr zuvor.

Innerhalb des Wirtschaftsjahres verlief die Entwicklung allerdings nicht kontinuierlich. Der wirtschaftliche Aufschwung fand hauptsächlich in der ersten Jahreshälfte statt. Zum Jahresende erfasste der weltweite Konjunkturabschwung auch die deutsche Wirtschaft mit der Folge, dass das Bruttoinlandsprodukt im letzten Quartal 2011 um etwa 0,25 % zurückging.

Die Entwicklung an den Finanzmärkten wurde insbesondere von der Zuspitzung der Staatsschulden- und Eurokrise beeinflusst. Die zunächst auf Griechenland begrenzte Schuldenkrise weitete sich auf weitere Staaten wie Irland, Italien, Portugal und Spanien aus. Die daraus resultierende Unsicherheit griff erst auf die Finanzmärkte und zum Jahresende schließlich auf die Realwirtschaft über.

Auf den Arbeitsmarkt hatte der in der zweiten Jahreshälfte einsetzende Konjunkturrückgang noch keine Auswirkungen. Im Jahresdurchschnitt 2011 waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 2,98 Millionen Personen arbeitslos gemeldet, 263.000 weniger als ein Jahr zuvor. Das ist der tiefste Stand seit 20 Jahren. Die Arbeitslosenquote belief sich auf 7,1 % und nahm im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte ab. Hauptgründe für den Rückgang waren zum einen die bessere Wirtschaftslage und zum anderen die höhere Nachfrage nach Arbeitskräften. So ist laut Statistischem Bundesamt die Zahl der Erwerbstätigen um 0,5 Millionen auf 41,6 Millionen gestiegen.

Das gesamte Volkseinkommen erhöhte sich im Jahr 2011 um 3,5 % auf 1.964 Mrd. Euro. Davon entfielen 1.320 Mrd. Euro auf Arbeitnehmerentgelte. Diese stiegen gegenüber 2010 um 4,5 % und damit so stark wie seit 1992 nicht mehr. Demgegenüber nahmen die Unternehmens- und Vermögenseinkommen nur geringfügig um 1,5 % auf 644 Mrd. Euro zu. Sie hatten im Vorjahr mit +10,5 % noch einen zweistelligen Zuwachs verzeichnet.

Die Sparquote der privaten Haushalte war 2011 nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes mit 10,9 % niedriger als in den vergangenen vier Jahren. 2010 hatte sie noch 11,3 % betragen. Das Geldvermögen der privaten Haushalte belief sich am Ende des 3. Quartals auf 4,66 Billionen Euro. Davon entfielen 1,40 Billionen Euro oder 30,0 % auf Ansprüche gegenüber Versicherungen.

Die Preise sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Im Jahresdurchschnitt hat sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,3 % und damit deutlich stärker als im Vorjahr (+1,1 %) erhöht. Maßgeblich für die Teuerung waren vor allem starke Preiserhöhungen bei Haushaltsenergie und Kraftstoffen.

Deutsche Versicherungswirtschaft: Erstmals Beitragsrückgang

Nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums musste die deutsche Versicherungswirtschaft im Jahr 2011 erstmals einen Beitragsrückgang hinnehmen. Die Einnahmen der im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) organisierten Versicherer verringerten sich im vergangenen Jahr aufgrund eines marktweit starken Rückgangs bei den Einmalbeiträgen der Lebensversicherung nach vorläufigen Berechnungen um 1,2 % auf 176,7 Mrd. Euro (2010: 178,9 Mrd. Euro).

Angesichts der anhaltenden Finanzmarkt-, Staatsschulden- und Eurokrise sowie der spürbaren Abschwächung der Konjunktur ist dies eine insgesamt zufriedenstellende Geschäftsentwicklung: Denn im nunmehr vierten „Krisenjahr“ in Folge gelang es den deutschen Versicherern, die Auswirkungen der Finanzmarkt- und Schuldenkrise für ihre Kunden weitgehend abzufedern. Historisch betrachtet erzielte die Branche 2011 ihr zweithöchstes Beitragsvolumen.

Niedrigzinspolitik und Solvency II

Durch ihre gut diversifizierte, langfristige Kapitalanlage konnte die Versicherungswirtschaft voraussichtlich auch 2011 eine Nettoverzinsung von über 4 % auf ihre Kapitalanlagen erwirtschaften. Dabei kommt der Branche zugute, dass die meisten deutschen Versicherer nur in einem sehr überschaubaren Rahmen in Anleihen der sogenannten GIIPS-Staaten (Griechenland, Irland, Italien, Portugal, Spanien) engagiert sind. Stärker macht sich demgegenüber die anhaltende Niedrigzinspolitik bemerkbar, da sie die Neuanlage deutlich erschwert.

Im vergangenen Jahr setzten die deutschen Versicherer ihre Vorbereitungen auf die künftigen Aufsichtsregeln der Europäischen Union (EU) für die Versicherungswirtschaft, Solvency II, fort. Diese Vorbereitungen müssen die Unternehmen in einer Phase vornehmen, in der die Anforderungen für die ab 2013 geltenden Regeln weiterhin nicht feststehen.

Lebensversicherungsmarkt von rückläufigen Einmalbeiträgen geprägt

Der deutsche Lebensversicherungsmarkt war im Geschäftsjahr 2011 wie die gesamte deutsche Versicherungswirtschaft durch ein schwieriges Marktumfeld geprägt. Während die gebuchten Bruttobeiträge insgesamt durch einen starken Rückgang des Einmalbeitragsgeschäfts deutlich sanken, konnte der Neuzugang nach laufendem Beitrag einen wesentlichen und nach Anzahl der Verträge einen leichten Anstieg verzeichnen. Der Bestand blieb gemessen am laufenden Beitrag auf Vorjahresniveau, obwohl die Zahl der Verträge erneut rückläufig war.

Nach Zahlen des GDV verringerten sich die gebuchten Bruttobeiträge in der Lebensversicherung (ohne Pensionskassen) gegenüber dem Vorjahr um 4,6 % auf 83,2 Mrd. Euro. Während die laufenden Beiträge um 0,9 % auf 61,1 Mrd. zulegten, nahmen die Einmalbeiträge um 17,0 % auf 22,1 Mrd. Euro ab. Die Anzahl an Hauptversicherungen reduzierte sich hochgerechnet um 0,9 %. Gemessen am laufenden Beitrag veränderte sich der Bestand leicht positiv um 0,8 %.

Das eingelöste Neugeschäft an laufenden Beiträgen insbesondere mit den Schwerpunkten Renten- und Pensionsversicherungen, fondsgebundene Rentenversicherungen sowie betriebliche Altersversorgung nahm um 8,2 % auf 6,1 Mrd. Euro zu. Dagegen wurde im Neugeschäft gegen Einmalbeitrag ein Rückgang von 17,4 % auf 21,8 Mrd. Euro verzeichnet. Die Stornoquote bezogen auf die Stückzahl verringerte sich von 3,6 % auf 3,5 %.

Überblick über den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft

Unsere Gesellschaft wies mit einer Steigerung um 11,0 % auf 77,8 Mio. Euro im Berichtsjahr eine erfolgreiche Entwicklung im Neugeschäft gegen laufenden Beitrag auf. Dabei handelte es sich um den erstmaligen Anstieg des Neugeschäftes gegen laufenden Beitrag seit dem Geschäftsjahr 2004, also nach Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes zum 1. Januar 2005. Dieser Anstieg um 7,7 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr resultierte primär aus dem Individualgeschäft, in dem vor allem mit den neu positionierten Produkten im Bereich der klassischen Rentenversicherungen, in der Berufsunfähigkeits- und in der Risiko-Lebensversicherung Zuwächse erzielt wurden.

Das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag verringerte sich hingegen um 65,3 Mio. Euro auf 677,8 Mio. Euro. Die Hauptursache hierfür war das generell zurückhaltende Kundenverhalten beim Abschluss langfristiger Altersvorsorgeprodukte und das rückläufige Absatzvolumen bei einer auf die Vermögensanlage zielenden, fondsgebundenen Rentenversicherung.

Die Beitragseinnahmen unserer Gesellschaft verringerten sich im Berichtsjahr um 4,9 % auf insgesamt 2,2 Mrd. Euro. Dabei nahmen die gebuchten laufenden Beiträge des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes um 3,2 % auf 1,5 Mrd. Euro und die selbst abgeschlossenen Einmalbeiträge um 8,6 % auf 684,0 Mio. Euro ab. Der Versicherungsbestand, gemessen am laufenden Jahresbeitrag, verringerte sich um 3,2 % und belief sich zum Jahresende 2011 auf 1,47 Mrd. Euro.

Die Abgänge betrugen 126,1 Mio. Euro, das sind 5,5 % weniger als im Vorjahr. Die Stornoquote, bezogen auf die Stückzahl, verringerte sich bei rückläufiger Bestandsentwicklung um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 %.

Das Kapitalanlageergebnis war mit 835,9 Mio. Euro (2010: 837,4 Mio. Euro) leicht rückläufig. Dies ist insbesondere auf die Finanzmarktsituation zurückzuführen. Die Nettoverzinsung reduzierte sich geringfügig von 4,1 % auf 4,0 %.

Die gesamten ausgezahlten Leistungen für unsere Kunden aus Abläufen, Rückkäufen, Todes- und Heiratsfällen sowie Renten einschließlich der zugehörigen Überschussanteile und Anteile aus der Direktgutschrift betrugen 2,5 Mrd. Euro (2010: 2,3 Mrd. Euro).

Da wir die Verwaltungskosten deutlich senken konnten, verbesserte sich die Verwaltungskostenquote trotz Rückgang bei den Einmalbeiträgen von 3,2 % im Vorjahr auf 3,1 %.

Der Rohüberschuss nach Ertragsteuern betrug im Berichtsjahr 313,1 Mio. Euro (2010: 355,0 Mio. Euro). Hiervon haben wir insgesamt 179,5 Mio. Euro (2010: 234,0 Mio. Euro) der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt. Nach Steuern verblieb ein erwirtschafteter Überschuss von 50,0 Mio. Euro (2010: 50,0 Mio. Euro). Dieser wurde im Rahmen des am 15. Oktober 2009 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die AXA Konzern AG abgeführt.

Weiterhin Ratings im Bereich AA (sehr stark)

Als wichtiger Teil des deutschen AXA Konzerns und der internationalen AXA Gruppe verfügt unsere Gesellschaft weiterhin über hervorragende Ratings im Bereich AA (sehr stark). Die Ratingagentur Standard & Poor's hat am 27. Januar 2012 das AA-(sehr stark) Financial Strength Rating, das die Finanzkraft eines Versicherungsunternehmens ausdrückt, für unsere Gesellschaft bestätigt. Ebenso hat Moody's Investors Service am 16. Februar 2012 sein Aa3 Rating für unsere Gesellschaft wiederholt. Wegen ihrer kritischen Einschätzung für den gesamten Finanzsektor in der Eurozone haben beide Ratingagenturen den Ausblick von „stabil“ auf „negativ“ gesetzt. Fitch Ratings hatte zuvor am 3. November 2011 das AA- (sehr stark) Insurer Financial Strength Rating und den stabilen Ausblick für unsere Gesellschaft bestätigt.

Geschäftsergebnis

Beitragseinnahmen von 2,2 Mrd. Euro

Die gebuchten Beiträge unserer Gesellschaft verringerten sich im Berichtsjahr um 4,9 % auf 2,2 Mrd. Euro (2010: 2,3 Mrd. Euro). Hiervon entfielen 1,5 Mrd. Euro (–3,2 %) auf die laufenden Beiträge. Dieser Rückgang ist auf die Entwicklung im Individualgeschäft zurückzuführen, vor allem ablauf- und stornobedingt bei den klassischen Kapitalversicherungen, den klassischen Rentenversicherungen und rückkaufbedingt den fondsgebundenen Lebensversicherungen. Positiv entwickelten sich hingegen im Individualgeschäft vor allem die laufenden Beitragseinnahmen aus den Risikoversicherungen nach der erfolgreichen Neupositionierung dieser Produkte.

Die Einmalbeiträge nahmen um 8,6 % auf 684,0 Mio. Euro (2010: 748,0 Mio. Euro) ab. Ein Großteil dieses Rückgangs resultiert insbesondere aus den fondsgebundenen Versicherungen gegen Einmalbeitrag.

Im Gruppengeschäft verringerten sich die Beiträge ebenfalls leicht aufgrund der rückläufigen Entwicklung der Einmalbeiträge. Der Rückgang ist überwiegend eine Folge des im Vorjahr extrem stark gestiegenen Volumens aus dem Rückdeckungsvertrag mit dem Pensions-Sicherungs-Verein, dessen Beiträge sich im Mehrjahresvergleich auch im Geschäftsjahr 2011 auf sehr hohem Niveau befanden. Auch der Anteil der fondsgebundenen Produkte verringerte sich gegenüber dem Vorjahr.

Kapitalanlageergebnis trotz Finanzmarktkrise nahezu stabil

Das gesamte Kapitalanlageergebnis – alle Erträge abzüglich aller Aufwendungen – unserer Gesellschaft reduzierte sich im Berichtsjahr trotz der anhaltenden Turbulenzen an den Kapitalmärkten lediglich um 0,2 % auf 835,9 Mio. Euro. Dabei stieg das laufende Ergebnis deutlich auf 935,0 Mio. Euro (2010: 850,0 Mio. Euro).

Das außerordentliche Kapitalanlageergebnis verringerte sich demgegenüber von –12,5 Mio. Euro im Vorjahr auf –99,1 Mio. Euro. Hierin sind Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen in Höhe von 79,2 Mio. Euro enthalten. Diese Gewinne erzielten wir mit 70,7 Mio. Euro vorrangig aus dem Verkauf von Kapitalanlagen, die einem Zinsrisiko ausgesetzt waren. Den Gewinnen standen Abgangsverluste in Höhe von 48,3 Mio. Euro gegenüber, die ebenfalls hauptsächlich aus dem Verkauf von Kapitalanlagen resultieren, die einem Zinsrisiko ausgesetzt waren. Außerdem haben wir außerplanmäßige Abschreibungen auf Kapitalanlagen in Höhe von 152,2 Mio. Euro vorgenommen, von denen der größte Anteil mit 76,2 Mio. Euro auf Investmentfonds und mit 39,5 Mio. Euro auf Inhaberschuldverschreibungen entfiel. Die Zuschreibungen auf Kapitalanlagen beliefen sich auf 22,4 Mio. Euro und entfielen fast ausschließlich auf festverzinsliche Wertpapiere.

Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen – berechnet nach der Formel des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft – verringerte sich leicht auf 4,0 % (2010: 4,1 %).

Verbesserte Abschluss- und Verwaltungskostenquoten

Die Abschluss- und Verwaltungskosten unserer Gesellschaft betrugen im Berichtsjahr insgesamt 220,1 Mio. Euro (2010: 227,8 Mio. Euro); das sind 3,4 % weniger als im Vorjahr. Die auf Vorjahresniveau liegenden Abschlusskosten von 153,7 Mio. Euro standen einer um 5,2 % höheren Beitragssumme im Neugeschäft gegenüber. Dadurch verringerte sich die Abschlusskostenquote – das Verhältnis der Abschlussaufwendungen zur Beitragssumme des Neugeschäfts – um 0,3 Prozentpunkte auf 5,5 %. Wegen der stark rückläufigen Verwaltungskosten unserer Gesellschaft um 10,1 % auf 66,4 Mio. Euro aufgrund zurückgegangener Kostenverrechnungen innerhalb des AXA Konzerns verbesserte sich die Verwaltungskostenquote bei um 4,9 % geringeren gebuchten Beiträgen um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 % (2010: 3,2 %).

Mehr Effizienz zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Der AXA Konzern hat im Geschäftsjahr 2011 die Strategie, zum Unternehmen erster Wahl für Kunden, Partner und Mitarbeiter zu werden, konsequent weiterverfolgt. Die Strategie des Konzerns, sich nach Kundengruppen aufzustellen und den Kunden bei jedem Kontakt zu beweisen, dass AXA ihr Vertrauen wert ist, zeigt Erfolge. Um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken, hat der Konzern im Berichtsjahr ein Programm „Focus to Perform“ gestartet, mit dem die strategischen Ziele schneller, effektiver und fokussierter erreicht werden sollen. Durch umfangreiche Investitionen in Prozessverbesserungen, Automatisierung und optimierte Strukturen will die AXA Deutschland den Kundenservice weiter verbessern und gleichzeitig durch Produktivitätssteigerungen bis zum Jahr 2015 die jährlichen Kosten im Konzern um rund 220 Mio. Euro senken. Zur Erreichung dieses anspruchsvollen Zieles sind insgesamt Maßnahmen zur Einsparung von 328 Mio. Euro notwendig, um gegenläufige Effekte, wie die jährlichen Tarifsteigerungen und inflationsbedingte Kostensteigerungen, zusätzlich auszugleichen.

Direkte Leistungen für unsere Kunden um 11 % höher

Die direkten Leistungen an unsere Kunden für Abläufe, Rückkäufe, Todes- und Heiratsfälle sowie für Renten einschließlich der zugehörigen Überschussanteile und Anteile aus der Direktgutschrift erhöhten sich um 11,0 % auf 2,52 Mrd. Euro (2010: 2,27 Mrd. Euro). Der Anteil der vertragsgemäßen Abläufe lag bei rund 65,1 %, der Anteil der Rückkäufe lag wie im Vorjahr bei 16,7 % sowie der Renten- und Berufsunfähigkeitsleistungen bei 14,1 %. 4,2 % entfielen auf Leistungen für Todes- und Heiratsfälle.

Den Rückstellungen für Leistungsverpflichtungen gegenüber unseren Versicherungsnehmern (Deckungsrückstellung, Überschussguthaben und Rückstellung für Beitragsrückerstattung) führten wir 120,5 Mio. Euro (2010: Zuführung von 708,3 Mio. Euro) zu. Insgesamt betrugen die Leistungen für unsere Kunden 2,64 Mrd. Euro (–11,4 %). Dieser Rückgang der Leistungsverpflichtungen resultiert im Wesentlichen aus der Anspannung des Kapitalmarktes mit einer deutlichen Minderung der Deckungsrückstellung der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen (des Anlagestockes) sowie einem Rückgang der Einmalbeitragsversicherungen. Die Rückstellungen für Leistungsverpflichtungen beliefen sich am Ende des Berichtsjahres auf insgesamt 21,9 Mrd. Euro (+0,6 %).

Deckungsrückstellung für Rentenversicherungen

Bei der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) werden die Untersuchungen zur Sterblichkeit in der Rentenversicherung durch Berücksichtigung neuer Daten laufend aktualisiert, da eine Fortsetzung des Trends zu weiter steigenden künftigen Lebenserwartungen nicht ausgeschlossen werden kann. Auch unsere eigenen Versicherungsbestände werten wir entsprechend aus. Zur Berücksichtigung der gestiegenen Lebenserwartung haben wir für unseren Bestand an Rentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert wurden, die Deckungsrückstellung im Jahr 2011 um 13,9 Mio. Euro (2010: 1,9 Mio. Euro) verstärkt. Zur Ermittlung dieser zusätzlichen Deckungsrückstellung erfolgte einzelvertraglich eine Vergleichsrechnung mit dem Wert, der sich aus einer aktuariell angemessenen Interpolation der Deckungsrückstellungen entsprechend der Sterbetafel für Rentenversicherungen DAV 2004 R – Bestand und DAV 2004 R – B20 ergab. Positive Differenzen zwischen Vergleichsreserve und ursprünglicher Reserve wurden unter Verwendung der unternehmensindividuellen Kapitalwahlrechtsquoten und Stornoquoten aufgefüllt.

Zinszusatzreserve

Das anhaltend niedrige Zinsniveau am Kapitalmarkt beeinträchtigt auch die Anlagemöglichkeiten der Lebensversicherer. Die Deckungsrückstellungs-Verordnung sieht daher abhängig vom Kapitalmarktzins der vergangenen Jahre die Bildung einer Zinszusatzreserve für Versicherungen mit einem Rechnungszins oberhalb eines Referenzzinses vor. Dementsprechend stellte unsere Gesellschaft für 2011 erstmals eine Zinszusatzreserve in die Deckungsrückstellung ein.

Weiterhin attraktive Überschussbeteiligung

Der Rohüberschuss nach Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2011 nahm auf 313,1 Mio. Euro (2010: 355,0 Mio. Euro) ab. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die Zuführung zur Zinszusatzreserve gemäß der Deckungsrückstellungsverordnung zurückzuführen. Für unsere Kunden haben wir der Rückstellung für Beitragsrückerstattung in Höhe des voraussichtlichen Bedarfs 179,5 Mio. Euro (2010: 234,0 Mio. Euro) zugeführt.

Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung haben wir 252,3 Mio. Euro (2010: 241,0 Mio. Euro) zugunsten unserer Kunden entnommen sowie 179,5 Mio. Euro (2010: 234,0 Mio. Euro) neu zugewiesen. Die gesamte Rückstellung für Beitragsrückerstattung belief sich auf 1,2 Mrd. Euro (2010: 1,3 Mrd. Euro). Die freie, noch nicht für die künftige Überschussbeteiligung gebundene Rückstellung für Beitragsrückerstattung verminderte sich auf 423,7 Mio. Euro (2010: 450,4 Mio. Euro).

Aufgrund des langjährigen historisch niedrigen Zinsniveaus erfolgt für 2012 eine moderate Anpassung der Überschussbeteiligung. Bei unserer Gesellschaft wird die laufende Verzinsung (Garantieverzinsung plus Zinsüberschussanteil) für das Jahr 2012 je nach Vertragstyp zwischen 3,3 % bis 3,8 % betragen, mindestens wird jedoch der Garantiezins gewährt. Hinzu kommt je nach Vertragstyp ein Kostenüberschussanteil von durchschnittlich 0,3 %. Somit ergibt sich im Bestand eine durchschnittliche Gesamtverzinsung (einschließlich Kostenüberschussanteile, Schlussüberschussanteile und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven) von 4,6 %. Die laufende Verzinsung von 3,3 % ergibt sich rein rechnerisch bei den Tarifgenerationen TG2003 bis TG2008, bei denen gegenüber den vorherigen Tarifgenerationen die garantierten Leistungen deutlich erhöht wurden.

Für Einmalbeitragsversicherungen erfolgt die Verzinsung in Anlehnung an die Entwicklung am Kapitalmarkt. Für den Bestand an Rententarifen, die noch nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert waren, wurden in den vergangenen Jahren zur Sicherung der vertraglichen Renten zu Lasten der im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge zusätzliche Deckungsrückstellungen aufgebaut, um der gestiegenen Lebenserwartung Rechnung zu tragen. Die individuelle Refinanzierung dieser Beträge wird auch 2012 fortgesetzt.

Die Überschussanteilsätze für die einzelnen Tarife sind im Anhang auf den Seiten 63 bis 114 dargestellt.

Steuerertrag

Aus den Steuern vom Einkommen und Ertrag ergab sich bei unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2011 ein Ertrag in Höhe von 11,0 Mio. Euro (2010: Aufwand 11,5 Mio. Euro). Die Veränderung zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem niedrigeren Ergebnis vor Steuern. Außerdem wurde die Steuerbelastung des Geschäftsjahres durch einen Steuerertrag aus Vorjahren in Höhe von 24,5 Mio. Euro positiv beeinflusst. So waren die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Vorjahres durch einen Ertrag für frühere Jahre in Höhe von 18,9 Mio. Euro gekennzeichnet. Der gesamte Steuerertrag betrug im Berichtsjahr 11,0 Mio. Euro (2010: Aufwand von 2,4 Mio. Euro). Seit dem 1. Januar 2009 besteht eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der AXA Konzern AG als Organträgerin.

Wieder Überschuss von 50 Mio. Euro

Nach der Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung und nach Steuern verbleibt ein erwirtschafteter Überschuss von unverändert 50,0 Mio. Euro. Aufgrund des im Oktober 2009 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages zwischen der AXA Lebensversicherung AG und der AXA Konzern AG wurde dieser Überschuss an die AXA Konzern AG abgeführt.

Eigenkapitalausstattung

Unser Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert und setzt sich wie folgt zusammen:

Eigenkapitalausstattung

in Mio. Euro
2011 2010
Gezeichnetes Kapital 38,8 38,8
Kapitalrücklagen 41,2 41,2
Gewinnrücklagen 193,7 193,7
Bilanzgewinn
Eigenkapital 273,7 273,7

Bestandsentwicklung

Bestand auf 63,2 Mrd. Euro Versicherungssumme gewachsen

Im Geschäftsjahr 2011 wuchs der Bestand unserer Gesellschaft auf eine Versicherungssumme von 63,2 Mrd. Euro (+1,3 %). Die Zahl der von unserer Gesellschaft betreuten Verträge betrug am Ende des Berichtsjahres 1.718.831 (2010: 1.776.398) Stück. Gemessen am laufenden Jahresbeitrag belief sich unser Versicherungsbestand auf 1,5 Mrd. Euro. Das sind 3,2 % weniger als ein Jahr zuvor.

Den Schwerpunkt unseres gesamten Bestandes bilden weiterhin mit einem Anteil von 47,6 % die Einzel-Kapitalversicherungen, auch wenn ihr Volumen um 5,9 % auf 700,1 Mio. Euro laufenden Beitrag zurückging. An zweiter Position mit einem Anteil von 21,6 % befinden sich die Rentenversicherungen. Ihr Bestand erhöhte sich im Berichtsjahr um 1,2 % auf 317,8 Mio. Euro. Mit einem unveränderten Anteil von 17,6 % folgen die fondsgebundenen Versicherungen. Ihr Bestand ging um 3,4 % auf 258,4 Mio. Euro zurück. Der Bestand an Kollektivversicherungen nahm um 0,4 % auf 161,7 Mio. Euro ab.

Bestand nach Versicherungsart

in Mio. Euro
lfd. Beitrag Anteil 2011 Anteil 2010
Einzelkapitalversicherungen 700,1 47,6 % 49,0 %
Risikoversicherungen 31,6 2,2 % 2,0 %
Rentenversicherungen 317,8 21,6 % 20,7 %
Fondsgebundene Versicherungen 258,4 17,6 % 17,6 %
Kollektivversicherungen 161,7 11,0 % 10,7 %
Gesamt 1.469,6 100,0 % 100,0 %

Neuzugang: 11,0 % mehr laufende Beiträge

Der im Berichtsjahr neu abgeschlossene laufende Jahresbeitrag unserer Gesellschaft betrug 77,8 Mio. Euro. Er lag damit um 11,0 % höher als im Vorjahr. Die neu abgeschlossenen Einmalbeiträge gingen demgegenüber um 8,8 % auf 677,8 Mio. Euro zurück. Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge stieg 2011 um 21,4 % auf 62.373 Stück. An der Versicherungssumme gemessen, wuchs der Neuzugang sogar um 30,6 % auf 5,2 Mrd. Euro. Die aus dem Neuzugang resultierende Gesamtbeitragssumme – definiert als laufender Jahresbeitrag multipliziert mit der Beitragszahlungsdauer zuzüglich der Einmalbeiträge – belief sich im Berichtsjahr auf 2,8 Mrd. Euro (2010: 2,7 Mrd. Euro).

Zum Neugeschäftsvolumen trugen die einzelnen Versicherungsarten mit unterschiedlichen Anteilen bei. Mit einer Steigerung von 25,9 % auf 29,4 Mio. Euro laufendem Beitrag verbuchten die Rentenversicherungen im Berichtsjahr den höchsten Anteil. Ihr Anteil am Neugeschäft betrug 37,8 %. Den zweithöchsten Anteil am Neuzugang mit 24,4 % haben die Einzel-Kapitalversicherungen. Hier betrug das neu abgeschlossene Volumen im Berichtsjahr 18,9 Mio. Euro laufender Beitrag. Die fondsgebundenen Versicherungen kamen auf ein neu abgeschlossenes Volumen von 15,9 Mio. Euro laufendem Beitrag. Das entspricht einem Anteil am Neuzugang von 20,4 %. Das Neugeschäft der Kollektivversicherungen erhöhte sich um 31,8 % und erreichte mit 9,8 Mio. Euro laufendem Neugeschäftsbeitrag einen Anteil am gesamten Neuzugang von 12,6 %.

Neuzugang nach Versicherungsart

in Mio. Euro
lfd. Beitrag Anteil 2011 Anteil 2010
Einzelkapitalversicherungen 18,9 24,4 % 29,4 %
Risikoversicherungen 3,8 4,8 % 3,2 %
Rentenversicherungen 29,4 37,8 % 33,4 %
Fondsgebundene Versicherungen 15,9 20,4 % 23,4 %
Kollektivversicherungen 9,8 12,6 % 10,6 %
Gesamt 77,8 100,0 % 100,0 %

5,5 % weniger Abgänge

Im Berichtsjahr verzeichneten wir einen Abgang an laufenden Jahresbeiträgen von 126,1 Mio. Euro, das waren 5,5 % weniger als im Vorjahr. Die vertragsmäßigen Abläufe hatten daran einen Anteil von 44,1 %. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie um 4,2 % auf 55,5 Mio. Euro gemessen am laufenden Jahresbeitrag. Die Abgänge durch Tod oder Heirat nahmen um 1,2 % auf 3,8 Mio. Euro laufenden Jahresbeitrag zu.

Im Berichtsjahr entfielen insgesamt 65,7 Mio. Euro (2010: 74,2 Mio. Euro) auf die vorzeitigen Abgänge (Rückkäufe, Umwandlungen in beitragsfreie Versicherungen sowie sonstige vorzeitige Abgänge). Sie nahmen um 11,4 % ab. Die größten Anteile an den vorzeitigen Abgängen hatten mit 21,9 Mio. Euro die fondsgebundenen Versicherungen und die Einzel-Kapitalversicherungen mit knapp 21,7 Mio. Euro. Unsere Stornoquote bezogen auf die Stückzahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 % zurückgegangen.

Leicht höherer Kapitalanlagebestand

Nachdem sich in der ersten Jahreshälfte 2011 der positive Trend des vergangenen Geschäftsjahres auf den internationalen Kapitalmärkten zunächst fortsetzte, war die zweite Jahreshälfte von Unsicherheiten geprägt. Die Sorge vor einem Abkühlen der Weltwirtschaft und die kritisch beobachtete Schuldenkrise in der Eurozone hatten Kurseinbrüche an den Börsen und einen weiteren Rückgang des Zinsniveaus bonitätsstarker Anleihen zur Folge. Dies führte zu entsprechenden Wertsteigerungen im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere, die jedoch zum Teil durch erhöhte Risikoaufschläge vereinzelter Rentenpapiere kompensiert wurden.

Die Aktienmärkte entwickelten sich im vergangenen Geschäftsjahr rückläufig. Der Deutsche Aktienindex (DAX) notierte Ende Dezember 2011 bei knapp 5.900 Punkten und verzeichnete somit im Vergleich zum Jahresanfang einen Rückgang von 15 %. Im selben Zeitraum sank der europäische Aktienmarkt gemessen am EuroStoxx 50 um 17 % auf 2.317 Punkte. Im Gegensatz dazu zeigte der für den amerikanischen Aktienmarkt repräsentative S&P 500 Index, trotz signifikanter unterjähriger Schwankungen, im Vergleich zu seinem Vorjahreswert nahezu keine Veränderung.

Die Leitzinsen im US-Raum blieben im vergangenen Geschäftsjahr wie im Vorjahr unverändert bei 0 bis 0,25 %. Im Euroraum stieg der Leitzins der Europäischen Zentralbank in der Mitte des Jahres bis auf 1,5 % an und fiel bis zum Ende des Jahres wieder auf sein Vorjahresniveau von 1 %. Der Zinssatz für 10-jährige Bundesanleihen sank bis Ende Dezember auf 1,8 % und erreichte damit einen historischen Tiefststand.

Die AXA Lebensversicherung hat die Entwicklung an den Kapitalmärkten genutzt und durch ein ausgewogenes Kapitalanlagenportfolio die an ihre Kunden gegebenen Leistungsversprechen erfüllt. Zudem profitierte unsere Gesellschaft von den Vorteilen als Unternehmen eines internationalen Versicherungskonzerns, um die zur Verfügung stehenden Mittel in Kapitalanlagen mit attraktiven Konditionen zu investieren.

Im Geschäftsjahr 2011 wurden verstärkt Investitionen in Hypothekenpfandbriefe, Staatsanleihen und Anstalten der Euro-Kernländer sowie Unternehmensanleihen in Euro und US-Dollar vorgenommen. Darüber hinaus wurden Anlagen getätigt, die die Verwerfungen am Kapitalmarkt nutzen, um annähernd risikofrei zusätzliche Erträge zu erzielen. In der AXA Lebensversicherung wurden Call-Optionen auf Aktienindices erworben. Unsere Gesellschaft weist stille Reserven auf Aktien und Beteiligungen in Höhe von 66,0 Mio. Euro aus.

Der Bestand an Kapitalanlagen erhöhte sich bei unserer Gesellschaft im Laufe des Jahres 2011 um 0,4 % auf 20,8 Mrd. Euro.

Buchwerte der Kapitalanlagen

in Mio. Euro
2011 2010
Grundstücke 69 73
Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen inklusive Ausleihungen 1.613 1.458
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.367 8.394
Festverzinsliche Wertpapiere 2.258 2.034
Hypotheken 1.740 1.798
Schuldscheindarlehen und Namenspapiere und übrige Ausleihungen 6.521 6.709
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 25 29
Einlagen bei Kreditinstituten 78 84
Andere Kapitalanlagen 105 111
Summe (ohne Depotforderungen) 20.776 20.690
Zeitwerte der Kapitalanlagen

in Mio. Euro
2011 2010
Grundbesitz 121 119
Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen inklusive Ausleihungen 1.644 1.533
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.364 8.249
Festverzinsliche Wertpapiere 2.231 1.973
Hypotheken 1.861 1.887
Schuldscheindarlehen und Namenspapiere und übrige Ausleihungen 7.616 7.242
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 25 29
Einlagen bei Kreditinstituten 78 84
Andere Kapitalanlagen 111 86
Summe 22.052 21.202

Das neu angelegte Kapitalanlagevolumen unserer Gesellschaft reduzierte sich im Berichtsjahr von 2,1 Mrd. Euro auf 1,8 Mrd. Euro. Mit 1,4 Mrd. Euro oder 79 % bildeten die Rentenpapiere erneut den Schwerpunkt unserer Neuanlagen. Ihr Bestand, inklusive der in festverzinslichen Wertpapieren investierten Investmentanteile, betrug 19,1 Mrd. Euro oder 92 % der gesamten Kapitalanlagen. Der überwiegende Teil unserer Aktien wird in Spezialfonds gehalten, die auf Aktieninvestments ausgerichtet sind, jedoch auch einen begrenzten Anteil an Renteninvestments beinhalten. Insgesamt verringerte sich – bedingt durch Investments im Rentenbereich und Verkäufe im Aktienfondsbereich – die Aktienquote auf Buchwertbasis, die nur die reinen Aktien- und keine Rentenanteile berücksichtigt, von 0,4 % auf 0,3 %. Gemessen an den Marktwerten reduzierte sich diese Quote ebenfalls von 0,4 % auf 0,3 %.

Zu- und Abgänge der Kapitalanlagen

in Mio. Euro
Zugänge Abgänge Saldo
Grundbesitz 1 1 0
Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen inklusive Ausleihungen 186 16 170
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 299 236 63
Festverzinsliche Wertpapiere 768 521 247
Hypotheken 157 214 –57
Schuldscheindarlehen und Namenspapiere und übrige Ausleihungen 405 593 –188
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 3 6 –3
Andere Kapitalanlagen 0 6 –6
Einlagen bei Kreditinstituten 0 6 –6
Summe 1.819 1.599 220

Bewertungsreserven mit 1,3 Mrd. Euro deutlich höher

Die Bewertungsreserven als Differenz zwischen dem aktuellen Marktwert und dem Buchwert erhöhten sich zum 31. Dezember 2011 auf 1,3 Mrd. Euro (2010: 512,2 Mio. Euro). Das entspricht 6,1 % der Buchwerte. Während der Buchwert unseres gesamten Portfolios um 86,5 Mio. Euro gestiegen ist, erhöhte sich der Marktwert im gleichen Zeitraum um 849,9 Mio. Euro. Der größte Teil der gesamten Bewertungsreserven entfiel mit 1,1 Mrd. Euro (2010: 331,5 Mio. Euro) auf Kapitalanlagen mit einem Zinsrisiko. Der auf Beteiligungen (ohne Immobilien-Beteiligungen und Private Equity Fonds) entfallende Teil von –0,5 Mio. Euro (2010: 5,1 Mio. Euro) ist hierbei nur eingeschränkt fungibel.

Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Einschätzungen der zukünftigen Entwicklung unseres Unternehmens beruhen in erster Linie auf Planungen, Prognosen und Erwartungen. Dementsprechend kommen insbesondere in der Berichterstattung über die Risiken und die künftige Entwicklung der AXA Lebensversicherung allein unsere Annahmen und Ansichten zum Ausdruck.

Wie durch § 64 a des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) gefordert, verfügen wir über ein der Größe unserer Gesellschaft angemessenes Risikomanagementsystem.

Als Risiko wird gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Versicherungsunternehmen (MaRisk VA) die Möglichkeit des Nichterreichens eines explizit formulierten oder sich implizit ergebenden Zieles verstanden. Dies schließt die Risikodefinition des Deutschen Rechnungslegungsstandards zur Risikoberichterstattung (DRS 5) ein, innerhalb dessen Risiken als negative künftige Entwicklung der wirtschaftlichen Lage im Vergleich zur Situation am Bilanzstichtag definiert sind.

Grundsätzlich kann zwischen folgenden Risiken unterschieden werden:

versicherungstechnische Risiken,
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft,
Risiken aus Kapitalanlagen,
operationale und sonstige Risiken.

Im Folgenden werden unsere Organisationseinheiten des Risikomanagements und der Risikomanagementprozesse aufgezeigt. Darüber hinaus wird unsere Risikosituation im Wesentlichen anlehnend an den Deutschen Rechnungslegungsstandard zur Risikoberichterstattung von Versicherungsunternehmen (DRS 5-20) dargestellt.

Organisationseinheiten des Risikomanagements

Das Risikomanagement unserer Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der AXA Deutschland eingebunden.

Aufgrund der Komplexität des Versicherungsgeschäftes ist die Risikomanagementfunktion unserer Gesellschaft auf verschiedene Organisationseinheiten und Gremien verteilt. Kontrollgremium ist der Aufsichtsrat als den Vorstand überwachendes Organ. Der Vorstand wie auch das Risikokomitee als Gremium des Gruppenvorstandes sind zuständig für die risikopolitische Ausrichtung unserer Gesellschaft sowie die Implementierung eines funktionierenden angemessenen Risikomanagements und dessen Weiterentwicklung. Die Risikorunde ist das zentrale Kommunikationsgremium für Risikothemen auf Geschäftsbereichsebene und dient der Vorbereitung des Risikokomitees. Bei der Risikorunde liegt besondere Aufmerksamkeit auf der Förderung der Risikokultur über die zentrale Risikomanagementorganisation. Darüber hinaus existiert das Compliance and Operational Risk Committee als zentrales Kommunikationsgremium für Themen zu Compliance- und operationalen Risiken. Zusätzlich werden risikorelevante Themen in diversen Spezialgremien, wie zum Beispiel dem Rückversicherungskomitee, dem Asset Liability Committee und dem Kapitalanlageausschuss, und weiteren Gremien besprochen.

Zur Risikomanagementfunktion gehörende Organisationseinheiten sind

der Bereich Value & Risk Management (zentrales Risikomanagement),
die Risikoverantwortlichen für die Steuerung und Kontrolle der Risiken in ihrem jeweiligen Unternehmensbereich (dezentrales Risikomanagement),
der dezentrale Risikomanager pro Ressort für die Koordination aller risikorelevanter Themen innerhalb des Ressorts und
der Verantwortliche Aktuar sowie
die interne Revision als unabhängige Prüfinstanz.

Der Chief Risk Officer der AXA Deutschland stellt die zeitnahe Kommunikation risikorelevanter Themen durch regelmäßige Berichterstattung an das Risikokomitee innerhalb der Gremiensitzungen beziehungsweise ad hoc sicher.

Risikomanagementprozess

Das Risikomanagement unserer Gesellschaft erfolgt unter Beachtung gesetzlicher, aufsichtsrechtlicher und innerbetrieblicher Vorgaben. Der Risikomanagementprozess setzt sich aus Risikoidentifikation, Analyse und Bewertung, Risikosteuerung und -überwachung sowie Kommunikation/ Berichterstattung zusammen.

Risikoidentifikation: Die vollständige Erfassung aller Risiken erfolgt in Form von Risikopolicen sowie durch die Dokumentation und Beschreibung operationaler Risiken. Hierbei werden die identifizierten wesentlichen Risiken inklusive deren aufbau- und ablauforganisatorische Regelungen dokumentiert. Die regelmäßige Risikoidentifikation erfolgt innerhalb der mindestens quartalsweise stattfindenden Risikogremiensitzungen, durch die Aktualisierung der Risikopolicen und der Dokumentation und Beschreibung operationaler Risiken, im Rahmen der strategischen Planung und der Aktualisierung der Risikostrategie. Darüber hinaus ist die Risikoidentifikation im Rahmen von Prüfungen der internen Revision möglich. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Ad-hoc-Berichterstattung direkt an das zentrale Risikomanagement. Risiken neuer Kapitalmarkt- und Versicherungsprodukte werden im Rahmen des standardisierten Product Approval Process (PAP) von dem Bereich Value & Risk Management unabhängig auf alle wesentlichen internen und externen Risikoeinflussfaktoren untersucht sowie deren Auswirkungen auf das Gesamtrisikoprofil bewertet. Des Weiteren gibt es zur Identifikation operationaler Risiken einen jährlichen Risikoerhebungsprozess auf Basis einer Befragung der Vorstandsmitglieder und des Topmanagements und einer Bewertung durch die jeweiligen operativen Ansprechpartner. Darüber hinaus erfolgt die Risikoidentifikation infolge einer Meldung eingetretener Risiken zur Aufnahme in die Verlustdatensammlung für operationale Risiken, im Rahmen des Information Risk Management Prozesses (IRM) oder durch das Risk Identification and Assessment (RIA) im Rahmen des Business Continuity Managements.

Risikoanalyse und -bewertung: Aufbauend auf den Ergebnissen der Risikoidentifikation erfolgt eine Analyse und Bewertung der Risiken. Ergebnis der Risikoanalyse und -bewertung ist das Risikoprofil des Unternehmens. Das vorhandene Kapital zur Risikodeckung sind die vorhandenen Eigenmittel. Diese werden auf Basis einer nach ökonomischen Prinzipien gebildeten Solvenzbilanz ermittelt. Somit können identifizierte Risiken ihrer Wesentlichkeit nach eingeordnet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Wirtschafts-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens identifiziert und angemessene Steuerungsmaßnahmen/-strategien definiert werden können.

Bei der Risikobewertung wird eine quantitative Einschätzung für die einzelnen Risiken sowie für das gesamte Risikoportfolio unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Steuerungsmaßnahmen abgegeben. Die übergreifende quantitative Risikobewertung erfolgt anhand des ökonomischen Risikokapitalmodells und der dort definierten und eingesetzten Bewertungsmethoden. Für Risikoarten, für die eine quantitative Risikomessung nicht sinnvoll oder möglich ist, wird eine qualitative Einschätzung vorgenommen.

Das sich ergebende Risikoprofil wird gegenüber den Vorständen der AXA Konzern AG und der AXA Lebensversicherung kommuniziert, sodass diese bei der Festlegung des Risikoappetits das aktuelle Risikoprofil beachten können. Neben qualitativen und quantitativen Methoden werden bei der Risikobewertung für ausgewählte Risiken situationsbedingt auch Sensitivitätsanalysen, Szenarioanalysen und Stresstests herangezogen.

Risikosteuerung und -überwachung: Die Risikosteuerung umfasst das Treffen von Maßnahmen zur Risikobewältigung in unserer Gesellschaft. Unter Risikosteuerung wird die Umsetzung entwickelter Konzepte und Prozesse im Einklang mit der von der Geschäftsleitung vorgegebenen Risikostrategie verstanden. Dadurch werden Risiken entweder bewusst akzeptiert, vermieden, vermindert oder transferiert. Durch regelmäßige Überwachung der Risiken anhand eines Soll-Ist-Abgleichs, zum Beispiel durch Nachverfolgung von Frühwarnindikatoren, werden Mängel frühzeitig erkannt. Somit wird ein Gegensteuern ermöglicht. Die Entscheidung, welche Maßnahme im speziellen Fall durchgeführt wird, erfolgt durch Abwägung des Risiko-/ Ertragsprofils sowie durch Überwachung der Limite der Verlust- und Risikoindikatoren wie auch durch Beachtung der Risikotragfähigkeit beziehungsweise der Bereitschaft des Vorstandes, bestimmte Risiken zu übernehmen. Schließlich wird in Verbindung mit einer angemessenen Berichterstattung beziehungsweise Eskalation die Einhaltung der Risikostrategie sichergestellt.

Kommunikation und Berichterstattung: Ziel der Risikoberichterstattung ist die Bereitstellung aller erforderlichen Risikoinformationen zur Einschätzung des unternehmensindividuellen Risikos unter Berücksichtigung aufsichtsrechtlicher und interner Steuerungsanforderungen. Neben der Ergebnisberichterstattung zum ökonomischen Risikokapital wird auf Konzernebene regelmäßig ein Risikobericht verfasst, der den Vorständen der Versicherungsgesellschaften vorgelegt und an das dezentrale Risikomanagement, das Audit Committee und die Aufsichtsbehörde übermittelt wird. Zusätzlich sind sofortige Berichterstattungspflichten, beispielsweise bei Erreichen definierter Schwellenwerte, implementiert. Risikorelevante Themen werden darüber hinaus im Rahmen des quartalsweise zusammenkommenden Risikokomitees besprochen, die zuvor innerhalb der ebenfalls quartalsweise stattfindenden Risikogremiensitzungen Risikorunde und Compliance and Operational Risk Committee diskutiert worden sind.

Versicherungstechnische Risiken

Lebensversicherung

Wir betreiben im Lebensversicherungsgeschäft hauptsächlich konventionelle und fondsgebundene Kapital- und Rentenversicherungen sowie Risiko-Lebensversicherungen und Berufsunfähigkeits(zusatz)versicherungen. Die spezifischen Risiken aus dem Lebensversicherungsgeschäft aus Unternehmenssicht sind biometrische Risiken, Risiken aus Kundenverhalten sowie Kosten- und Zinsgarantierisiken. Ferner bestehen noch spartenspezifische Risiken aus Rechtsprechung und Gesetzgebung.

Biometrische Risiken

Biometrische Risiken entstehen aus Abweichungen des tatsächlich beobachteten Risikoverlaufs zu den Annahmen der Kalkulation. Sinkende Sterblichkeiten, bewirkt zum Beispiel durch verbesserte medizinische Versorgung, führen bei Kapital- und Risikoversicherungen zu einer Erhöhung der Marge, andererseits erzwingt dieser Trend bei Rentenversicherungen zusätzliche Leistungen. Eine Erhöhung der Sterblichkeit, etwa hervorgerufen durch Epidemien, hätte wiederum einen gegenläufigen Effekt. In der Berufsunfähigkeits- und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung führen Abweichungen von den eingerechneten zu den tatsächlichen Versicherungsereignissen zu Risiken. Hier gehen die Risiken neben medizinisch und juristisch verursachten Veränderungen oft auch auf soziale und konjunkturelle Ursachen zurück.

Unsere Gesellschaft steuert biometrische Risiken durch ihre Produktgestaltung, Zeichnungspolitik und Rückversicherungsverträge. Im Rahmen des Prozesses zur Gestaltung neuer beziehungsweise zur Anpassung bestehender Produkte werden Risiken identifiziert, bewertet, und es wird, sofern notwendig, eine Anpassung der Produktkalkulation vorgenommen. Durch die Zeichnungspolitik wird eine risikogerechte Tarifierung sichergestellt. Je nach Ergebnis der medizinischen und finanziellen Risikoprüfungen wird dem Kunden nur unter Akzeptanz eines Beitragszuschlages beziehungsweise eines Risikoausschlusses ein Versicherungsvertrag angeboten. Zusätzlich werden bei hohen Einzel- und Kumulrisiken sowie konzernübergreifend bei Katastrophenrisiken Rückversicherungsverträge zur Beschränkung der Leistungsbelastung abgeschlossen. Bei Berufsunfähigkeitsversicherungen wird das biometrische Risiko durch die Leistungsprüfung auf die vertraglichen Zusagen beschränkt. Hierbei wird zum einen ausführlich geprüft, ob der Leistungsfall eingetreten ist, zum anderen werden Hilfestellungen für eine schnelle Rückkehr des Versicherungsnehmers in das Berufsleben erteilt.

Für die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen werden im Wesentlichen die bei Vertragsabschluss aktuellen, von der Aufsichtsbehörde beziehungsweise der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) empfohlenen Sterbetafeln beziehungsweise Invalidisierungs- und Reaktivierungstafeln verwendet. Alle in den Versicherungsverträgen zugesagten Leistungen werden dem Grundsatz der Vorsicht entsprechend berücksichtigt. Durch regelmäßige aktuarielle Analysen wird ein möglicher Anpassungsbedarf bei der Deckungsrückstellung frühzeitig erkannt. Mit Ausnahme folgender Teilbestände werden die verwendeten Wahrscheinlichkeitstafeln von der Aufsichtsbehörde und der DAV als ausreichend für die Berechnung der Deckungsrückstellung angesehen und enthalten nach Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars für die Gesellschaft angemessene Sicherheitsspannen. Für den Bestand an Rentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert sind, wurde unter Berücksichtigung der aktuellen Empfehlungen der DAV im Jahr 2011 die Deckungsrückstellung verstärkt. Für den kleinen Bestand an Pflegerentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Tafel DAV 2008 P kalkuliert sind, wurde die Deckungsrückstellung entsprechend den Empfehlungen der DAV verstärkt. Die Deckungsrückstellung des Bestands an Berufsunfähigkeits- und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen, die nicht nach den aktuellen Tafeln DAV 1997 I, TI und RI kalkuliert wurden, musste nicht weiter gestärkt werden. Die Entwicklung der Sterblichkeit und Invalidisierungswahrscheinlichkeit wird auch weiterhin laufend analysiert.

Risiken aus Kundenverhalten

Risiken aus dem Verhalten von Versicherungsnehmern resultieren vor allem aus dem Stornorisiko und dem Risiko aufgrund des Kapitalwahlrechts bei Rentenversicherungen.

Das Stornorisiko wird vom Verhalten der Versicherungsnehmer beeinflusst, da sie zum Beispiel ihre Beitragszahlung einstellen oder den Vertrag kündigen können. Rationales Verhalten vorausgesetzt, werden Lebensversicherungskunden mit einer Kapital- oder Risikoversicherung, deren Gesundheit sich während der Vertragslaufzeit verschlechtert, mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit kündigen. Hierdurch könnte die Gefahr einer negativen Risikoselektion entstehen. Andererseits kann eine Kapitalmarktentwicklung zu verstärkten Rückkäufen führen, um den ausgezahlten Betrag mit einer höheren Rendite zu reinvestieren. Das sich bei unerwartet hohen Storni ergebende Risiko von Mittelabflüssen kann bei großem Volumen zu Liquiditätsengpässen, einer Beeinträchtigung der Kapitalanlagenstruktur und der Erträge aus den Kapitalanlagen führen.

Die Stornoquoten in unserer Gesellschaft und in der Branche werden getrennt nach Produktlinien permanent beobachtet. Die Veränderung der Stornoquoten war in der Vergangenheit jedoch gering, sodass das resultierende Risiko als niedrig einzuschätzen ist. Jedoch kann ein höheres oder niedrigeres Storno in realistischem Ausmaß bei den fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen einen Einfluss auf die Jahresergebnisse haben. So erhalten wir bei fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen von Fondsgesellschaften teilweise Vergütungen von Verwaltungsgebühren. Diese beeinflussen die Höhe des Rohüberschusses und damit im Endeffekt auch die Höhe der deklarierten Überschussanteile. Im Falle eines deutlich erhöhten Stornos würden die Fondsguthaben niedriger ausfallen mit entsprechender Verminderung des Rohüberschusses.

Bei anwartschaftlichen Rentenversicherungen hat der Kunde zum Zeitpunkt der Verrentung ein Kapitalwahlrecht. Dieses Risiko wird durch die Produktgestaltung beschränkt. Das angenommene Kundenverhalten wird bei der Verstärkung der Deckungsrückstellung bei Rentenversicherungen mit älteren Rechnungsgrundlagen berücksichtigt. Derzeit wird das Risiko aufgrund des Kapitalwahlrechtes als gering betrachtet. Es könnte aber steigen, falls sich herausstellt, dass sich das Kundenverhalten systematisch ändert. Aus diesem Grund erfolgt eine regelmäßige Überwachung des Kundenverhaltens.

Kostenrisiko

Das Kostenrisiko besteht darin, dass die tatsächlichen Kosten durch die einkalkulierten Kosten dauerhaft nicht finanziert werden können. Die Überwachung des Kostenrisikos erfolgt durch ein umfassendes Kostencontrolling.

Zinsgarantierisiko

Das professionelle Management der Zinsgarantien stellt eine Kernherausforderung im Rahmen des Asset Liability Managements dar. Zwar liegt die derzeitige und auch die im Rahmen der Unternehmensplanung erwartete Nettoverzinsung der Kapitalanlagen über dem durchschnittlichen garantierten Rechnungszins des Bestandes. Jedoch würde das längere Anhalten eines Niedrigzinsszenarios wie in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 dazu führen, dass der Referenzzins gemäß § 5 Absatz 3 der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) in den nächsten Jahren weiter zurückgeht und die Deckungsrückstellung durch eine Erhöhung der Zinszusatzreserve, die unsere Gesellschaft erstmals zum Jahresende 2011 in Höhe von 67,8 Mio. Euro bildete, zu verstärken wäre.

Bei fondsgebundenen Versicherungen ohne Garantieteile bemisst sich die Versicherungsleistung an der Entwicklung des zugrunde liegenden Fonds. Hieraus ergibt sich für die Lebensversicherer kein Kapitalanlagerisiko, da die Höhe der Verpflichtung gegenüber den Versicherungsnehmern stets mit dem Wert des Fondsvermögens übereinstimmt. Soweit unsererseits Garantien bei fondsgebundenen Produkten ausgesprochen wurden, gelten die Aussagen zu Zinsgarantien konventioneller Produkte.

Risiken aus Gesetzesänderungen

Die Deckungsrückstellung eines Versicherungsvertrages muss mindestens der Höhe des Rückkaufswertes entsprechen. Änderungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung, die eine Erhöhung des Rückkaufswertes bewirken, führen daher auch zu einer Erhöhung der Deckungsrückstellung für den betroffenen (Teil-)Bestand. So ist nicht auszuschließen, dass sich aus Gesetzgebung und Rechtsprechung eine extensive Interpretation der vom Bundesgerichtshof zu den Rückkaufswerten am 12. Oktober 2005 und 26. September 2007 ergangenen Urteile entwickeln könnte, woraus zusätzliche, bisher nicht berücksichtigte Leistungen resultieren würden. Es wird regelmäßig überprüft, ob eine gesonderte Rückstellung zu bilden ist.

Mögliche gegen uns lautende gerichtliche Einschätzungen unserer Umsetzung der VVG-Reform könnten rückwirkende Auswirkungen auf unsere Leistungsverpflichtungen haben.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte am 29. Juli 2009 in einem Verbandsprozess gegen ein Lebensversicherungsunternehmen ein Anerkenntnisurteil erlassen. Es handelte sich dabei um ein wettbewerbsrechtliches Verfahren zu der Frage, ob der Versicherer sich im Falle unechter unterjähriger Beitragszahlung auf eine bestimmte Klausel zu Ratenzahlungszuschlägen berufen darf, ohne dass hierbei der effektive Jahreszins gemäß der Preisangabenverordnung ausgewiesen wird. Das Urteil ließ die relevanten Fragen offen, da es sich lediglich um ein Anerkenntnisurteil und damit nicht um eine Grundsatzentscheidung handelte. Darüber hinaus liegen keine Urteilsgründe vor. In der Folge gab es in den Jahren 2010 und 2011 zu diesem Sachverhalt mehrere erst- sowie zweitinstanzliche Verfahren mit unterschiedlich ausgefallenen Urteilen. Wie die aufgeworfenen Fragen letztendlich zu beurteilen sind, kann nur ein weiteres höchstrichterliches Urteil zeigen.

EuGH-Verfahren zur Gender Directive/Unisex-Tarife

Das belgische Verfassungsgericht hat dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) im Juni 2009 die Frage zur Entscheidung vorgelegt, ob Artikel 5 (2) der Gender-Richtlinie (2004/113/EG) mit Europäischem Primärrecht (EG-Vertrag, Europäische Menschenrechtskonvention) vereinbar ist. In diesem Artikel ist ein Wahlrecht für die Mitgliedstaaten verankert. Danach dürfen die Versicherer bei der Tarifierung zwischen Frauen und Männern differenzieren, wenn der Mitgliedstaat es zulässt. Die unterschiedliche Behandlung muss sachlich begründet sein, die Begründung statistisch belegt werden. Deutschland hat dieses Wahlrecht durch die Regelung in § 20 (2) AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) genutzt.

Mit Urteil vom 1. März 2011 hat der EuGH festgestellt, dass die Berücksichtigung des Geschlechts als Risikofaktor in Versicherungsverträgen eine Diskriminierung darstellt. Da die Ausnahmevorschrift des Artikels 5 (2) der Richtlinie zudem unbefristet gilt, hat der EuGH diese ab dem 21. Dezember 2012 für ungültig erklärt. Da das Urteil und die sich hieraus ergebenden Konsequenzen vom deutschen und europäischen Gesetzgeber zunächst umgesetzt werden müssen, wird eine Aussage über die wirtschaftlichen Auswirkungen erst nach dieser Umsetzung möglich sein.

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft resultieren für unsere Gesellschaft hauptsächlich aus Beitragsforderungen.

Die Beitragsforderungen gegenüber Versicherungsnehmern sowie die Ansprüche gegenüber Versicherungsvermittlern – vor allem aus Provisionsrückforderungen – betrugen zum Bilanzstichtag 53,1 Mio. Euro (2010: 61,6 Mio. Euro), ohne noch nicht verdiente Provisionen aus dem Geschäft mit fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen. Davon entfielen 3,2 Mio. Euro (2010: 1,8 Mio. Euro) auf Forderungen, die älter als 90 Tage sind. Zur Risikovorsorge wurden die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen an Kunden und Vermittler um Wertberichtigungen von 0,5 Mio. Euro (2010: 1,3 Mio. Euro) vermindert. Diese wurden auf Basis der Ausfallquoten der vergangenen drei Jahre ermittelt.

Die Risiken aus dem Ausfall von Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern werden durch ein IT-unterstütztes Inkasso- und Mahnsystem gesteuert. Zeitnahe Provisionsabrechnungen stellen sicher, dass Provisionsrückforderungen an Versicherungsvermittler kurzfristig ausgeglichen werden.

Risiken aus Kapitalanlagen

Unsere Gesellschaft verwaltet 20,8 Mrd. Euro (2010: 20,8 Mrd. Euro) Kapitalanlagen. Diese werden unter strikter Beachtung der gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und innerbetrieblichen Richtlinien in einem strukturierten Prozess angelegt. Unter Gesamtrisikobetrachtung soll eine gleichzeitige Sicherstellung der Anlageziele Sicherheit, Rentabilität und Liquidität der Kapitalanlagen erreicht werden. Dieses wird unter anderem durch eine ausgewogene Diversifikation und strikte Begrenzung von Konzentrationsrisiken gewährleistet.

Mit der Kapitalanlage sind unvermeidbar signifikante Risiken verbunden, die durch die im Anlageprozess eingebauten Kontrollen und andere risikomindernde Maßnahmen bewusst eingegangen werden. Zum Erhalt beziehungsweise Ausbau der notwendigen Risikotragfähigkeit werden die Risiken der Kapitalanlagen aktiv gesteuert und fortlaufend an das jeweilige Kapitalmarktumfeld angepasst.

Die Kapitalanlagerisiken werden in Markt-, Kredit-, Konzentrations- und Liquiditätsrisiken unterteilt:

Marktrisiken

Die Marktpreisrisiken unserer Gesellschaft beruhen im Wesentlichen auf potenziellen Aktienkurs-, Zins- und Spread-Änderungen. Ferner stellen Änderungen im Wert des Immobilienbestandes oder bei nicht börsennotierten Beteiligungen Marktpreis-beziehungsweise Wertänderungsrisiken dar.

Die Auswirkungen auf die Marktwerte der Kapitalanlagen werden in möglichen Risikoszenarien analysiert. Hierfür werden die Marktwertschwankungen von Aktien (ohne Beteiligungen und verbundene Unternehmen), Zinsprodukten und Währungen unter Berücksichtigung der bestehenden Währungssicherungen und anderer derivativer Absicherungsmechanismen simuliert. Somit werden die tatsächlichen Sensitivitäten unserer Kapitalanlagen verdeutlicht.

Die folgende Übersicht zeigt auf, wie sich eine Änderung der Aktienkurse beziehungsweise der Marktzinsen kurzfristig auswirken würde:

Aktienmarktveränderung Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen
Anstieg um 35 % +97 Mio. Euro
Anstieg um 20 % +49 Mio. Euro
Anstieg um 10 % +22 Mio. Euro
Sinken um 10 % –18 Mio. Euro
Sinken um 20 % –33 Mio. Euro
Sinken um 35 % –52 Mio. Euro
Renditeveränderung des Rentenmarktes Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen
Anstieg um 200 Basispunkte –2.861 Mio. Euro
Anstieg um 100 Basispunkte –1.558 Mio. Euro
Sinken um 100 Basispunkte +1.804 Mio. Euro
Sinken um 200 Basispunkte +3.728 Mio. Euro

Das Risiko von Marktwertverlusten aus unserem Aktienexposure ist aufgrund des vergleichsweise geringen Bestandes begrenzt. Bei ungünstigen Marktentwicklungen können außerplanmäßige Abschreibungen nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich Private Equity können aufgrund der Verschlechterung des Marktumfeldes Wertrückgänge der Beteiligungen nicht ausgeschlossen werden.

Währungsrisiken bestehen nur in wirtschaftlich unbedeutendem Umfang, da unser Unternehmen hauptsächlich im europäischen Raum investiert und Fremdwährungsinvestitionen begrenzt und kontrolliert werden. Dies erfolgt durch den Einsatz von Fremdwährungsderivaten (zum Beispiel Devisentermingeschäfte).

Der Immobilienbestand unserer Gesellschaft besteht zum großen Teil aus deutschen Büro- und Gewerbeimmobilien. Die Wertentwicklung ist deshalb im Wesentlichen abhängig von der Konjunkturlage in Deutschland.

Wir verfolgen die Entwicklung der Kapitalmärkte sehr genau. Sollten sich die zuvor gezeigten negativen Szenarien im laufenden Geschäftsjahr ganz oder teilweise einstellen oder am Bilanzstichtag vorliegen, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen. Diese beinhalten unter anderem mögliche Abschreibungen auf die nachhaltigen Werte einzelner Kapitalanlagen, den selektiven Verkauf einzelner Titel und den optionalen Einsatz von Wertsicherungsmaßnahmen, um die Portfolios kurzfristig gegen weitere Wertverluste abzusichern.

Kreditrisiken

Das Kreditrisiko umfasst die Insolvenz, den Zahlungsverzug und die Bonitätsverschlechterung des Schuldners beziehungsweise Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren, Darlehen und Derivaten.

Zur Reduktion des Kreditrisikos werden hauptsächlich Investitionen beziehungsweise Darlehensvergaben bei Emittenten und Schuldnern mit einer guten bis sehr guten Bonität getätigt. Die Einstufung der Bonität von Emittenten festverzinslicher Wertpapiere erfolgt entweder mit Hilfe von Ratingagenturen oder nach einheitlichen internen Maßstäben und wird mit kontinuierlichen Kontrollprozessen überprüft.

Zusätzlich zur Überwachung der Ratings nehmen wir in Zusammenarbeit mit den von uns mandatierten Vermögensverwaltern Detailanalysen zu potenziell ausfallgefährdeten Wertpapieren vor, auf deren Basis dann über risikomindernde Maßnahmen entschieden wird. Für diese Analysen werden alle im Markt vorhandenen Informationen herangezogen.

Für die Vergabe von Hypotheken- und Refinanzierungsdarlehen gelten Vergaberichtlinien und strenge Vorschriften bezüglich der Bonität. Als Sicherheit von Hypothekendarlehen bestehen Pfandrechte an Grundstücken und/oder Versicherungsverträgen. Die Vergaberichtlinien knüpfen eine Finanzierung im Regelfall an private Nutzung und erstrangige Absicherung. Die Refinanzierungsdarlehen verfügen alle über ein Rating von mindestens A-. Einlagen bei Kreditinstituten erfolgen ausnahmslos bei Banken, die über ein Investment Grade Rating verfügen. Das Einzelengagement unterliegt der regelmäßigen Überwachung. Mit Hilfe unserer Kontrollverfahren für den Zins- und Tilgungsdienst sowie unseres Mahnverfahrens erhalten wir einen detaillierten Überblick über ausstehende Zahlungen.

Die Kontrahenten der Derivatepositionen verfügen ausnahmslos über ein Investment Grade Rating, sofern die Geschäfte nicht über die Terminbörse Eurex abgewickelt wurden. Das Gegenparteirisiko der Derivategeschäfte wird fortlaufend durch die Stellung von Sicherheiten (Collateral) abgesichert.

Durch die Krise an den Finanzmärkten und die Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage hat sich das Kreditrisiko in den vergangenen Jahren signifikant erhöht. Auch unsere Gesellschaft hält Kapitalanlagen, deren Bonität vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise in der Öffentlichkeit diskutiert wurde und die teilweise von signifikanten Spread-Ausweitungen betroffen waren.

Unsere Gesellschaft ist zu einem Anteil von 12 % der Kapitalanlagen (auf Marktwertbasis) in Staatsanleihen investiert. Anleihen von Spanien, Italien, Portugal, Irland und Griechenland, deren Risiken im Rahmen der europäischen Schuldenkrise diskutiert werden und deren Spreads sich im vergangenen Jahr teilweise deutlich ausgeweitet haben, machen nach einer Bestandsreduktion im Jahr 2011 nur noch einen Anteil von 2 % aus. In Erwartung eines Schuldenschnitts auf griechische Staatsanleihen haben wir Abschreibungen im Umfang von 41 Mio. Euro auf den Marktwert der Anleihen vorgenommen. Auch wenn wir zurzeit weitere Ausfälle aufgrund verschiedener Stützungsmaßnahmen nicht für ein wahrscheinliches Szenario halten, können wir weitere Abschreibungen auch vor dem Hintergrund politischer Unwägbarkeiten nicht ausschließen.

Die AXA Lebensversicherung hält über Spezialfonds Verbriefungen von US-Subprime-Hypotheken (Residential Mortgage Backed Securities) im Marktwert von 247 Mio. Euro. Neben diesen Verbriefungen enthalten die Spezialfonds ein Portfolio von CLOs (Collateralized Loan Obligations) mit einem Marktwert von 302 Mio. Euro. Ferner enthalten die Spezialfonds ein synthetisches CDO (Collateralized Debt Obligation), das durch die Entwicklungen an den Kreditmärkten bezüglich der für die Bewertung relevanten Annahmen und durch konkrete Ausfälle im Referenzportfolio deutliche Marktwertverluste erlitten hat. Der Nominalwert beträgt rund 260 Mio. Euro bei einem Marktwert des Kreditderivats von –150 Mio. Euro. Ein Verlust des Nominalbetrags kann aber nur im Fall von mehreren weiteren Ausfällen in signifikanter Höhe innerhalb des CDO-Portfolios eintreten. Insgesamt wurden auf die Spezialfonds bisher 352 Mio. Euro außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die verbleibende stille Last wurde zum Jahresende auf Basis unserer internen Prognoserechnungen als nicht nachhaltig bewertet. Bei nachhaltigen, signifikanten Marktverschlechterungen sind weitere außerplanmäßige Abschreibungen nicht ausgeschlossen.

Ebenso halten wir Fremdkapitalinstrumente, die von nationalen und internationalen Banken sowie sonstigen Unternehmen außerhalb des Finanzsektors emittiert wurden (28 % der Kapitalanlagen auf Marktwertbasis). Dieses Exposure wird entweder direkt oder über Fonds, Derivate und strukturierte Produkte gehalten und enthält zu einem geringen Teil auch Instrumente von niedriger Seniorität wie nachrangige Darlehen und stille Beteiligungen. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmensanleihen ist im Bereich Investment Grade geratet.

Das Portfolio der stillen Beteiligungen (Nominalwert 127 Mio. Euro) besteht aus Papieren von Landesbanken. Einzelne Emissionen haben im vergangenen Geschäftsjahr Kuponausfälle und Kapitalherabsetzungen erlitten. Aufgrund der schwierigen Situation insbesondere einiger Landesbanken besteht bei deren stillen Beteiligungen weiterhin das Risiko, dass als Folge von Bilanzverlusten ergebnisabhängige Kupons nicht ausgezahlt werden und das Kapital herabgesetzt werden kann. Auf das aktuelle Portfolio der stillen Beteiligungen wurden insgesamt 30 Mio. Euro außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Der größte Teil unserer Rentenbestände ist besichert beziehungsweise von öffentlichen Emittenten ausgegeben und daher nur einem minimalen Ausfallrisiko ausgesetzt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich in der Zukunft die Bonität einzelner Emittenten verschlechtert und damit Abschreibungsbedarf entstehen könnte.

Konzentrationsrisiken

Durch Konzentrationsrisiken wird die Diversifizierung des Portfolios vermindert, wodurch das Risiko hoher Verluste aufgrund von Einzelpositionen steigt. Sie stehen daher im engen Zusammenhang mit Markt- und Kreditrisiken. Konzentrationsrisiken werden durch Definition von Limiten auf Einzelpositionen und den Einsatz von Derivaten gesteuert und regelmäßig überwacht.

Liquiditätsrisiken

Aufgrund der vorab vereinnahmten sowie verzinslich und liquide angelegten Beiträge ist das Liquiditätsrisiko für Versicherungsunternehmen grundsätzlich gut steuerbar. Wir tragen dem Risiko unzureichender Liquidität durch eine mehrjährige Planung der Zahlungsströme Rechnung. Zusätzlich erfolgt für einen rollierenden Zwölfmonatszeitraum eine Prognose auf Monatsbasis. Für die Überwachung des Liquiditätsrisikos wird darüber hinaus ein Liquiditätsstresstest durchgeführt.

Insgesamt wird bei der Kapitalanlage auf einen hohen Anteil liquider und fungibler Kapitalanlagen geachtet, damit wir den Verpflichtungen gegenüber unseren Versicherungskunden jederzeit nachkommen können. Bei einem eventuell auftretenden unvorhergesehenen Liquiditätsbedarf wird konzernintern Liquidität zur Verfügung gestellt.

Risikosteuerung der Kapitalanlagen

Innerhalb des AXA Konzerns sind umfassende Governance-Strukturen, Steuerungsmaßnahmen und Richtlinien zur Risikosteuerung der Kapitalanlagen implementiert. Das Asset Liability Management-Komitee schlägt die Kapitalanlagestrategie vor, der Vorstand entscheidet hierüber. Der Kapitalanlageausschuss implementiert und überwacht die strategische Aufteilung der Kapitalanlagen nach Kapitalanlagearten (Asset Allocation) und die Einhaltung vorgegebener Limitsysteme. Darüber hinaus gilt eine umfassende interne Richtlinie (Investment Guidelines) für alle Kapitalanlagen. Die aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Mischung und Streuung werden eingehalten. Zusätzlich werden Konzentrationsrisiken durch das gruppenweite Risikomanagement monatlich ausgewertet und überwacht.

Ziel des strukturierten Anlageprozesses ist es, die Risiken in den Portfolios durch systematische und kontrollierte Abläufe zu steuern. Anlageentscheidungen werden auf Basis von Asset Liability Management-Analysen vor dem Hintergrund der versicherungstechnischen Verpflichtungen, der Bewertungsreserven und der Eigenkapitalausstattung getätigt. Im Rahmen der strategischen und taktischen Asset Allocation bestehen prozentuale Begrenzungen für die einzelnen Anlageklassen. Zusätzlich werden Limite für Bonität, Einzelemittenten und die Duration des festverzinslichen Portfolios definiert und überwacht. Bei der Risikoeinschätzung wird dabei von einem dem jeweiligen Risiko adäquaten Prognosezeitraum ausgegangen. Zur Bewertung der Anlagerisiken steht eine Vielzahl von Risikomanagement-Instrumenten zur Verfügung.

Zum Zwecke der effizienten Portfolioverwaltung und -steuerung wird der Einsatz derivativer Finanzinstrumente regelmäßig geprüft. Mit diesen Instrumenten werden verschiedene Motive der Portfoliosteuerung umgesetzt: Absicherung, Erwerbsvorbereitung und Ertragssteigerung. Das Hauptmotiv beim Einsatz von derivativen Instrumenten der Kapitalanlagen ist die Absicherung, wodurch das im Portfolio liegende wirtschaftliche Risiko reduziert wird (Hedging). Die Sicherungsbeziehungen werden zum Teil als bilanzielle Bewertungseinheiten abgebildet. Für nähere Details verweisen wir auf den Anhang. Die Motive Erwerbsvorbereitung und Ertragssteigerung werden aktuell nur in geringerem Maße verfolgt.

Monatlich wird im Kreditkomitee auf Vorstandsebene das Kreditrisiko des Gesamtportfolios sowie einzelner Anlageklassen und kritischer Emittenten besprochen.

Das Audit Committee wird regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen und die Risikosituation des Konzerns und der Einzelgesellschaften informiert.

Operationale und sonstige Risiken

Operationale Risiken beinhalten Verluste aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen sowie aus mitarbeiter-, systembedingten oder externen Vorfällen.

AXA unterscheidet hierbei die Risikokategorien interner Betrug, externer Betrug, Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitssicherheit, Kunden-, Produkt- und Geschäftspraxis, Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung, Betriebsunterbrechung und Versagen von Systemen, Durchführungs-/Produkt-/Leistungs-/Prozessmanagement.

Als risikobewusstes Versicherungsunternehmen hat AXA Prozesse und Systeme zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung der operationalen Risiken entwickelt und strebt deren Zertifizierung im Rahmen von Solvency II zum frühestmöglichen Zeitpunkt an.

Seit 2010 führt AXA eine Sammlung von Daten aus operationalen Verlusten durch. Die Methoden und Prozesse werden ständig weiterentwickelt. Der Fokus für 2012 liegt auf den Steuerungsinstrumenten für operationale Risiken. Bereits jetzt sind die operationalen Risiken in das interne Kontrollsystem integriert. Für die Identifizierung, Analyse und Steuerung von Risiken im Zusammenhang mit Outsourcing-Verhältnissen ist ein Standard definiert, welcher vorsieht, dass im Vorfeld jeder Auslagerung auf Basis einer Risikoanalyse bewertet wird, ob Aktivitäten und Prozesse ausgelagert werden können und sollen.

Die operationalen Risiken sind 2011 gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Modellveränderungen angestiegen. Ursache hierfür sind die erstmalige Berücksichtigung anstehender Grundsatzurteile beziehungsweise deren Auslegung zu Themen wie Ratenzahlungszuschläge, Rückkaufswerte und Unisex-Tarife.

Unternehmensgefährdende Risiken aus Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung, aus Systemausfällen und anderen Katastrophenereignissen werden im Rahmen des Business Continuity Managements gesteuert. Notfallprozesse werden organisiert und alle notwendigen Präventivmaßnahmen zum Zweck der Unternehmenssicherheit ergriffen. Durch die Setzung verbindlicher Standards mit Fokus auf die operationalen Risiken sollen mögliche Negativfolgen reduziert und der wirtschaftliche Fortbestand der AXA jederzeit garantiert werden.

Diese Standards hat AXA per Januar 2012 aktualisiert. Im Jahr 2012 werden neue Organisationsstrukturen und Prozesse ausgerollt. Diese sehen vor, dass AXA interne und externe Bedrohungen, die eine Unterbrechung der Geschäftsprozesse zur Folge haben könnten, regelmäßig beurteilt. Diese Risikoeinschätzung erfüllt im Wesentlichen vier Aufgaben:

Sammlung aller Informationen zur Priorisierung der Produkte, Dienstleistungen und somit Geschäftseinheiten im Rahmen der Prozesse Business Impact Analyse und Risk Identification and Assessment (RIA),
Untersuchung und Bewertung verschiedener Strategieoptionen mit dem Ziel, wichtige Produkte und Dienstleistungen auch im Notfall bereitstellen zu können,
Entwicklung und Implementierung einer Business Continuity-Reaktion, vor allem in Form von Notfallplänen,
Übung und Pflege der Business Continuity Management-Vorkehrungen.

Das Business Continuity Management trägt die Verantwortung für die form- und termingerechte Durchführung der Risikoeinschätzung.

Weitere ständig überwachte Risiken sind die strategischen Risiken, Reputations- und sonstige Rechtsrisiken:

Die strategischen Risiken werden durch einen regelmäßigen systematischen Strategieentwicklungs- und Umsetzungsprozess gesteuert, in dem bereits zum Zeitpunkt der Definition von strategischen Initiativen Chancen und Risiken identifiziert und abgewogen werden.

Zur Steuerung des Reputationsrisikos existieren Vorgaben hinsichtlich der Informationspolitik gegenüber Dritten. Des Weiteren wird die Medienberichterstattung kontinuierlich verfolgt, um auf die Gefahr eines Reputationsverlustes aufgrund negativer Berichterstattung zeitnah reagieren zu können. Gleichzeitig werden wesentliche Geschäftsentscheidungen auch auf mögliche Reputationsrisiken hin geprüft.

Sonstige Rechtsrisiken, das heißt solche, die sich aus heutiger Sicht noch nicht konkretisieren, werden durch eine kontinuierliche Beobachtung der aktuellen Rechtsetzungsverfahren und der aufsichtsrechtlichen Entwicklungen auf nationaler wie europäischer Ebene sowie der relevanten Gerichtsentscheide frühzeitig identifiziert. Die Beobachtung wird sowohl durch die einzelnen Fachbereiche als auch fachbereichsübergreifend durch den Bereich Recht & Compliance durchgeführt. Im Bedarfsfall werden von den betroffenen Fachbereichen frühzeitig Analysen erstellt, um zu gewährleisten, dass das Unternehmen auf die möglichen rechtlichen Veränderungen vorbereitet ist.

Kapitalmanagement und Solvabilität

Die Steuerung der Kapitalbasis erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Ziel ist es, die jederzeitige Erfüllung der versicherungsvertraglichen Verpflichtungen sicherstellen zu können – selbst wenn im Extremfall die hierfür gebildeten versicherungstechnischen Rückstellungen unzureichend wären. Für die Bereitstellung des entsprechenden Eigenkapitals wird eine angemessene Verzinsung angestrebt.

Für die Solvabilität unserer Gesellschaft wurden alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllt. Der Bedeckungssatz für 2011 betrug 147,0 % (2010: 154,0 %). Die zur Bedeckung vorhandenen Eigenmittel beliefen sich nach der Berechnung 2011 auf 1.245,5 Mio. Euro (2010: 1.290,7 Mio. Euro).

Ziel der Solvency II-Richtlinie der EU-Kommission ist es, das Versicherungsaufsichtsrecht auf europäischer Ebene neu und einheitlich zu regeln. Hierzu gehört zum einen die Neuregelung der Solvenzanforderungen auf Basis risikoorientierter Kapitalmodelle (Säule I). Zum anderen wird ein prinzipienbasierter Anforderungskatalog an das Risikomanagement der Versicherungsunternehmen definiert, sodass die neuen Regelungen zur risikobasierten Eigenmittelvorschrift durch qualitative Anforderungen ergänzt werden (Säule II). Darüber hinaus werden Veröffentlichungspflichten definiert (Säule III). Die Solvency II-Regelungen wurden im EU-Parlament im Jahr 2009 verabschiedet. Der Solvency II-Richtlinie vorgreifend, wurde die nationale Umsetzung von Solvency II bereits durch die zum Jahresbeginn 2008 in Kraft getretene VAG-Novelle (§ 64a VAG und § 55c VAG, VAG = Versicherungsaufsichtsgesetz) sowie das Rundschreiben 3/2009 (VA) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) – Aufsichtsrechtliche Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA) begonnen. Dem folgten mit § 64b VAG und der Versicherungs-Vergütungsverordnung (VersVergV) weitere Ergänzungen im Jahr 2010.

Ungeachtet dessen, dass Änderungen der Solvency II-Rahmenrichtlinie für das erste Halbjahr 2012 durch die Omnibus II-Richtlinie erwartet werden, wurde in der zweiten Jahreshälfte 2011 die nationale Umsetzung weiter vorangetrieben (10. VAG Novelle).

Innerhalb von § 64 a VAG werden die Komponenten eines angemessenen Risikomanagements definiert. Das Rundschreiben „Mindestanforderungen an das Risikomanagement VA (MaRisk VA)“ der BaFin stellt die Durchführungsverordnung des § 64a VAG dar. Mit dem Inkraftsetzen des § 55c VAG haben Versicherungsunternehmen den an den Vorstand gerichteten Risikobericht in gleicher Form und mit gleichem Inhalt der Aufsichtsbehörde vorzulegen. § 64b VAG sowie die VersVergV definieren Anforderungen an die Vergütungssysteme von Versicherungsunternehmen.

Die Solvency II-Regelungen werden voraussichtlich zum Jahresbeginn 2013 in Kraft treten. Bis dahin müssen die Vorgaben der Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Für die vollumfängliche verbindliche Anwendung wird für die Versicherer voraussichtlich eine Frist bis zum 1. Januar 2014 eingeräumt werden.

Derzeit entwickelt die AXA Gruppe ein Modell der ökonomischen Risikokapitalberechnung, das voraussichtlich unter Solvency II als internes Modell dienen wird. Neben den Anforderungen aus Säule I bereitet sich die AXA Deutschland derzeit ebenfalls intensiv auf die Anforderungen aus Säule II und Säule III vor.

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken bekannt, die den Fortbestand der AXA Lebensversicherung gefährden. Die Solvabilität 2011 zeigt gemäß der vorläufigen Berechnung wiederum eine deutliche Überdeckung. Sollte in Zukunft dennoch ein Fehlbetrag auszuweisen sein, so würde dieser von der AXA Konzern AG im Rahmen des Beherrschungsvertrages beziehungsweise aufgrund des Gewinnabführungsvertrages ausgeglichen werden.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Anzahl der Beschäftigten unserer Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr 2011 von 12 auf 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht die im Innendienst zur Überwachung der Funktionen und Dienstleistungen, die unsere Gesellschaft auf andere Unternehmen des deutschen AXA Konzerns ausgelagert hat, tätig sind.

Zusammenarbeit im Konzern

Die Geschäftsfunktionen unserer Gesellschaft werden schon seit Jahren von Dienstleistungsgesellschaften des deutschen AXA Konzerns und der AXA Gruppe ausgeübt. Im Einzelnen haben wir die Geschäftsfunktionen unserer Gesellschaft im Rahmen von Dienstleistungsverträgen auf nachfolgende Gesellschaften übertragen:

die Betriebs- und Leistungsbereiche, die Bereiche Vertriebssteuerung, Rechnungswesen, Controlling, Betriebsorganisation, EDV-Anwendungsentwicklung, Allgemeine Verwaltung, Marketing, Personalwirtschaft und -entwicklung, Rückversicherung, Recht, Steuern, Konzernkommunikation, Revision sowie die Entwicklung, Konzeption, Realisierung und Produktion von Internet und internetbasierten Dienstleistungen auf die AXA Konzern AG, Köln;
die Betreuung von SAP-basierten Anwendungsprogrammen über die AXA Konzern AG auf die AXA Group Solutions SA, Zweigniederlassung Köln;
alle Funktionen aus dem Bereich der Vermögensanlage und -verwaltung über die AXA Konzern AG auf die AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln. Die AXA Investment Managers Deutschland GmbH wiederum hat ihrerseits die Immobilienverwaltung auf den externen Dienstleister EPM InServ GmbH, Köln und Wiesbaden übertragen.
Mit der AXA Bank AG, Köln, unterhalten wir eine Dienstleistungsvereinbarung zur Erfüllung von Aufgaben im Bereich der Fondsverwaltung.
die Rechenzentrums- und Kommunikationsdienstleistungen (PC, Server, Telekommunikation) über die AXA Konzern AG auf die AXA Technology Services Germany GmbH, Köln;
die Postbearbeitung, Logistik und Archivierung über die AXA Konzern AG, Köln, auf die AXA Logistic Services GmbH, Köln;
den spartenübergreifenden telefonischen 24-Stunden-Kundenservice durch die AXA Konzern AG teilweise mittelbar bezogen über die AXA Konzern AG auf die AXA Customer Care GmbH, Köln.

Neben der eigenen Vertriebsorganisationen der AXA Lebensversicherung werden auch die der AXA Versicherung AG und der Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG genutzt.

Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen

Über unsere selbstständige Vertriebsorganisation, über die wir gemeinsam mit der AXA Versicherung verfügen, vermitteln wir direkt und indirekt Versicherungsverträge und Kapitalanlageprodukte für folgende Gesellschaften oder arbeiten mit diesen zusammen:

AXA Krankenversicherung AG, Köln
AXA Bank AG, Köln
AXA Merkens Fonds GmbH, Köln
AXA Life Europe Ltd. Niederlassung Deutschland, Köln
AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln
DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG, Wiesbaden
DBV Deutsche Beamtenversicherung AG, Wiesbaden
Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG, Köln
Pro bAV Pensionskasse AG, Köln
Rheinisch-Westfälische Sterbekasse Lebensversicherung AG, Essen
winsecura Pensionskasse AG, Wiesbaden

Auf dem Gebiet der betrieblichen Altersversorgung arbeitet unsere Gesellschaft mit der zum Konzern gehörenden Kölner Spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung, Köln, zusammen, über die wir insbesondere mittelständischen Unternehmen gezielte Beratung in diesem Bereich anbieten.

Verbands- und Vereinszugehörigkeit

Unsere Gesellschaft gehört unter anderem folgenden Verbänden und Vereinen aus der Versicherungswirtschaft an:

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V., Berlin
Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland, München
Der Versicherungsombudsmann e. V., Berlin
Wiesbadener Vereinigung, Köln
Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln
Versorgungsausgleichskasse Pensionskasse VVaG, Stuttgart

Nachtragsbericht

Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2011 sind bei unserer Gesellschaft keine Vorgänge eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben.

Ausblick und Chancen

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wird sich im laufenden Jahr voraussichtlich abschwächen. Während die Bundesregierung in ihrem Mitte Januar vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht von einem abgeschwächten, aber immer noch positiven Wachstum von 0,7 % ausgeht, wird sich nach einer Prognose der Deutschen Bundesbank der Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) durch eine Durststrecke im Winter sogar spürbar auf 0,6 % verringern. Die Krise der Staatsfinanzen in einer Reihe von Ländern des Euro-Gebiets und die hiervon ausgehende Verunsicherung sowie die allgemeine Abschwächung der Weltwirtschaft werden nach ihrer Einschätzung zunehmend auch die deutsche Konjunktur belasten. Ferner sieht sie durch die Staatsschuldenkrise erhebliche Risiken. Im Jahr 2013 sollte nach ihrer Erwartung das Wachstum aber wieder auf 1,8 % anziehen.

Auf dem Arbeitsmarkt wird die erwartete deutliche Konjunkturabschwächung nach Ansicht von Bundesregierung und Bundesbank nach derzeitiger Einschätzung aber keine Spuren hinterlassen. Im Durchschnitt des kommenden Jahres dürften nach der Prognose der Bundesbank knapp 3 Millionen Arbeitslose in Deutschland zu verzeichnen sein, was einer Arbeitslosenquote von 7,0 % entsprechen würde. Noch optimistischer ist die Bundesregierung, die sogar einen Rückgang der Arbeitslosenquote auf 6,8 % erwartet.

An der Preisfront erwartet die Bundesbank eine Beruhigung: Für 2012 und 2013 geht sie von einer Teuerungsrate von 1,8 % beziehungsweise 1,5 % aus. Im Jahr 2011 waren die Verbraucherpreise noch um 2,3 % gestiegen. Allerdings stellt die Bundesbank ihre gesamte Prognose unter den Vorbehalt, dass sich die Staatsschuldenkrise nicht drastisch verschärft und sich die Dynamik der Weltwirtschaft nicht zu stark abflacht. Hiervon wäre Deutschland aufgrund seiner Exportabhängigkeit in besonderem Maße betroffen.

Die deutsche Versicherungswirtschaft kann nach der negativen Entwicklung der Beitragseinnahmen im vergangenen Jahr aller Voraussicht nach für 2012 wieder mit einem Wachstum rechnen. Dieses dürfte nach Vorausschätzungen und Annahmen des GDV für die Hauptsparten bei insgesamt etwa +1 % liegen. Dabei geht der GDV für die Schaden- und Unfallversicherung von einem Wachstum von etwa 2 % und für die private Krankenversicherung sogar zwischen 4 und 5 % aus. Demgegenüber könnte sich in der Lebensversicherung ein nochmaliger, wenn auch geringfügigerer Beitragsrückgang als 2011 ergeben. Gerade die Einschätzung für die Lebensversicherung bleibt allerdings angesichts der Unwägbarkeiten des aktuellen konjunkturellen Umfelds und des Einmalbeitragsgeschäfts mit einer besonders großen Unsicherheit verbunden.

Stabilität demonstrieren und Vertrauen stärken

Die globale Unsicherheit über die künftige real- und finanzwirtschaftliche Entwicklung sowie das anhaltend niedrige Zinsniveau stellen den Lebensversicherungsmarkt vor weiterhin große Herausforderungen. Darüber hinaus wurde die garantierte Mindestverzinsung für das Neugeschäft ab Anfang des Jahres 2012 gesenkt, welches zusätzlich die Attraktivität der Lebensversicherung in Deutschland negativ beinträchtigen kann. Mit der Einführung von Unisex-Tarifen spätestens ab dem 22. Dezember 2012 gibt es für Neuverträge nur noch einen Unisex-Tarif mit identischen Beiträgen und Leistungen für Männern und Frauen. Durch den Wegfall der Differenzierung von Männer und Frauen fällt das primäre Differenzierungsmerkmal der Sterblichkeit und Invalidisierung weg. Es müssen somit alternative Kriterien der Differenzierung gesucht werden, die eine risikoadäquate Kalkulation gewährleisten. Gleichzeitig gilt es, die Attraktivität von Vorsorgeprodukten aufrechtzuerhalten. Insoweit ist die Entwicklung der Branche insgesamt nur schwer vorherzusagen. Die Verunsicherung bei den Verbrauchern und eine einhergehende Zurückhaltung zum Abschluss langfristiger Altersvorsorgeverträge bestehen weiterhin.

Bislang erweist sich jedoch das Modell der Lebensversicherung auch während der anhaltenden Finanzmarktkrise als ein wesentlicher Stabilitätsfaktor im Finanzdienstleistungsmarkt. Die gesellschaftliche Alterung schreitet voran und allein nach dem Umlageprinzip wird sich eine nachhaltig wirksame Altersvorsorge nicht aufbauen lassen. Die langfristig wirkenden Grundlagen und Aussichten des Lebensversicherungsgeschäftes bleiben also intakt. Entscheidend ist, das Vertrauen der Kunden in eine zuverlässige und langfristige Partnerschaft zu gewinnen und zu erhalten.

Vor dem Hintergrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus passt die AXA Lebensversicherung für 2012 die Überschussbeteiligung für klassische Renten und Lebensversicherungen moderat an. Bleibt es am Kapitalmarkt für eine längere Zeit bei dem niedrigen Zinsniveau der vergangenen Monate, werden wir im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben die Zinszusatzreserve deutlich verstärken müssen. Diese kurzfristige Belastung sichert langfristig die Erfüllbarkeit unserer Verpflichtungen gegenüber unseren Versicherten. Die laufende Verzinsung (Garantieverzinsung plus Zinsüberschussanteil) für die klassischen Renten- und Lebensversicherungen wird 2012 bei 3,8 % liegen, mindestens wird jedoch der Garantiezins gewährt. Bisher lag sie bei 4,0 %. Als Versicherer ist es unsere Aufgabe, das uns anvertraute Geld langfristig und sicher zu verwalten. Im aktuellen Marktumfeld ist die Anpassung ein Gebot von Vernunft und Verantwortung für unsere Kunden. Mit der Gesamtverzinsung von bis zu 4,6 % in Kombination mit hohen Sicherheiten machen wir auch unter Verzinsungsgesichtspunkten ein attraktives Vorsorgeangebot. Ferner hat die AXA Gruppe eine weit über dem Marktdurchschnitt liegende Kapitalkraft und Stabilität. Wir sehen das Marktumfeld als Chance, uns bei unseren Kunden und am Markt als aufmerksamer und zuverlässiger Partner zu positionieren.

Für 2012 sind wir im Markt mit unserer breiten Produktpalette hervorragend als Komplettanbieter aufgestellt, sodass wir die Wünsche der Kunden optimal bedienen können. Wir haben konventionelle Produkte mit hohen Sicherheiten, aber auch fondsgebundene Produkte mit oder ohne Garantien. Ferner bieten wir eine hervorragend positionierte Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung.

Der Ausbau des zertifizierten und vom Markt sehr positiv aufgenommenen Beratungsansatzes „plan360°“ steht auch im Jahr 2012 im Fokus. Neben der Ausweitung dieses Beratungsansatzes für das wachsende und profitable Kundensegment der Privatkunden ab 50 Jahre werden sukzessive weitere Kundensegmente erschlossen. Die einzigartige Kombination aus Ansprache, Vertriebszugang und Service wird durch zielgruppenspezifische Produktlösungen begleitet, die große Wachstumschancen eröffnen.

Bedeutung wird weiterhin auch in Zukunft dem Einmalbeitragsgeschäft zukommen. Die Wiederanlage fälliger Lebensversicherungen und die Schließung der Rentenlücke unserer Kunden durch Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag wird eine wichtige Säule bleiben.

Auch in dem weiterhin schwierigen Wettbewerbsumfeld werden wir unsere auf ertragsreiches Wachstum ausgerichtete Politik fortsetzen. Zugleich werden wir mit dem konzernweiten Programm zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit die Effizienz unserer Prozesse und Qualität unseres Kundenservice nachhaltig verbessern.

Wir erwarten eine stabile Entwicklung innerhalb des Marktes sowohl hinsichtlich des Neugeschäftes als auch der Beitragseinnahmen, mit wiederkehrender Dynamik bei den laufenden Beiträgen.

Köln, den 3. April 2012

Der Vorstand

Ergebnisabführung

Der im Geschäftsjahr 2011 erwirtschaftete Überschuss in Höhe von 50,0 Mio. Euro wurde aufgrund des im Oktober 2009 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages zwischen unserer Gesellschaft und der AXA Konzern AG an die AXA Konzern AG abgeführt.

Anlagen zum Lagebericht

Betriebene Versicherungsarten

Einzelversicherungen

Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer
gegen Einmalbeitrag
mit niedrigem Anfangsbeitrag
mit variabler Todesfallleistung
mit mehreren Erlebensfall-Teilauszahlungen
für zwei verbundene Leben
im Rahmen der Vermögensbildungsgesetze

Kapitalversicherung mit festem Auszahlungstermin

Kapitalversicherung auf den Todesfall

ohne Gesundheitsprüfung

Kapitalversicherung auf den Heiratsfall

Sport-Invaliditätsversicherung

Risikoversicherung

mit gleichbleibender oder fallender Versicherungssumme

Restschuldversicherung

Rentenversicherung

mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer bis zum Rentenbeginn
gegen Einmalbeitrag
mit sofort beginnender oder aufgeschobener Rentenzahlung
mit abgekürzter Rentenzahlungsdauer
mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn und garantierter Rentenmindestlaufzeit
mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn beziehunsweise abzüglich gezahlter Renten nach Rentenbeginn
ohne Todesfallleistung
nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Fondsgebundene Lebensversicherung

Fondsgebundene Lebensversicherung mit garantierter Erlebensfallleistung

Fondsgebundene Rentenversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherung mit garantierter Erlebensfallleistung

Fondsgebundene Rentenversicherung nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

Pflegerentenversicherung

Kollektivversicherungen

(nach Sondertarifen)

Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer
gegen Einmalbeitrag
mit variabler Todesfallleistung

Kapitalversicherung mit festem Auszahlungstermin

Sport-Invaliditätsversicherung

Risikoversicherung

Rentenversicherung

mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer bis zum Rentenbeginn
gegen Einmalbeitrag
mit sofort beginnender oder aufgeschobener Rentenzahlung
mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn und garantierter Rentenmindestlaufzeit
mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn beziehungsweise abzüglich gezahlter Renten nach Rentenbeginn
ohne Todesfallleistung
nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Fondsgebundene Rentenversicherung nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

Zusatzversicherungen

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung

Risiko-Zusatzversicherung

Unfall-Zusatzversicherung

Waisenrenten-Zusatzversicherung

Zeitrenten-Zusatzversicherung

Arbeitsunfähigkeits-Zusatzversicherung in Verbindung mit der Restschuldversicherung

Pflegerenten-Zusatzversicherung

Für Tarife, die unterschiedliche Beiträge oder Leistungen für Männer und Frauen vorsehen, erfolgt die Kalkulation nach den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. (DAV) anerkannten statistischen und versicherungsmathematischen Daten. Ausführlichere Informationen dazu befinden sich auf unserer Internetseite www.axa.de.

Kapitalisierungsprodukte

Statistische Angaben

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2011

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft Kapitalversicherungen 1)
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr

in Tsd. Euro
Einmalbeitrag

in Tsd. Euro
Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente

in Tsd. Euro
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr

in Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Bestand am Ende des Vorjahres 1.776.398 1.517.973 62.378.326 872.233 743.675
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) 1.775.798 1.516.916 62.341.741 872.233 743.675
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 62.373 38.652 613.550 3.792.981 1.164 602
b) Erhöhung der Versicherungs- summen (ohne Pos. 2) 0 39.120 64.252 1.441.111 0 18.345
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile 73.920
3. Übriger Zugang 1.688 932 6.175 65.854 1.276 666
4. Gesamter Zugang 64.061 78.704 683.977 5.373.866 2.440 19.613
III. Abgang während des Geschäftsjahres:
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 7.244 3.823 144.598 3.885 2.548
2. Ablauf der Versicherung/ Beitragsablauf 57.243 55.549 1.694.907 38.383 38.022
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 51.542 57.980 2.287.763 18.258 19.268
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 3) 2.837 7.750 314.035 768 2.419
5. Übriger Abgang 2.162 959 74.935 497 945
6. Gesamter Abgang 121.028 126.061 4.516.238 61.791 63.202
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 1.718.831 1.469.559 63.199.369 812.882 700.086
Risikoversicherungen Rentenversicherungen2)
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr

in Tsd. Euro
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd.

Euro
--- --- --- --- ---
Bestand am Ende des Vorjahres 57.189 30.406 339.923 314.145
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) 57.189 30.406 339.923 314.145
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 6.341 3.017 27.445 21.616
b) Erhöhung der Versicherungs- summen (ohne Pos. 2) 0 730 0 7.792
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang 0 0 424 144
4. Gesamter Zugang 6.341 3.747 27.869 29.552
III. Abgang während des Geschäftsjahres:
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 123 85 1.063 537
2. Ablauf der Versicherung/ Beitragsablauf 2.260 881 8.275 10.489
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 2.292 1.244 10.941 13.246
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 3) 314 320 929 1.584
5. Übriger Abgang 0 0 286 79
6. Gesamter Abgang 4.989 2.530 21.494 25.935
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 58.541 31.623 346.298 317.762
Einzelversicherungen Kollektivversicherungen3)
Sonstige Lebensversicherungen4)
--- --- --- --- ---
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr

in Tsd. Euro
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd.

Euro
--- --- --- --- ---
Bestand am Ende des Vorjahres 279.056 267.375 277.997 162.372
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) 279.056 267.375 277.397 161.315
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 15.664 9.055 11.759 4.362
b) Erhöhung der Versicherungs- summen (ohne Pos. 2) 0 6.793 0 5.460
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang 25 67 –37 55
4. Gesamter Zugang 15.689 15.915 11.722 9.877
III. Abgang während des Geschäftsjahres:
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 378 399 1.795 254
2. Ablauf der Versicherung/ Beitragsablauf 2.903 2.484 5.422 3.673
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 16.457 19.168 3.594 5.054
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 3) 674 2.690 152 737
5. Übriger Abgang 455 149 924 –214
6. Gesamter Abgang 20.867 24.890 11.887 9.504
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 273.878 258.400 227.232 161.688

Die Angaben zu den Beiträgen beziehen sich auf Haupt- und Zusatzversicherungen, die Angaben zu Anzahl und Versicherungssumme nur auf Hauptversicherungen

1) Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen

2) Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen

3) Änderung durch Umschichtung eines Kollektivvertrages

4) inklusive Kapitalisierungsprodukte

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen) im Geschäftsjahr 2011

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungs-

geschäft
Kapitalver-

sicherungen1)
Einzelver-

sicherungen
Anzahl der Versicher-

ungen
Versicherungs-

summe bzw. 12fache Jahresrente

in Tsd. Euro
Anzahl der Versicher-

ungen
Versicherungs-

summe in Tsd.

Euro
Anzahl der Versicher-

ungen
Versicherungs-

summe

in Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Bestand am Ende

des Vorjahres
1.776.398 62.378.326 872.233 23.154.785 57.189 2.798.990
1. Bestand am Anfang des Geschäfts-

jahres3)
1.775.798 62.341.741 872.233 23.154.785 57.189 2.798.990
davon beitragsfrei (382.888) (6.312.528) (170.695) (1.792.740) (4.122) (30.033)
2. Bestand am Ende des Geschäfts-

jahres
1.718.831 63.199.369 812.882 21.380.216 58.541 3.219.300
davon beitragsfrei (384.902) (6.572.337) (171.099) (2.120.172) (3.938) (31.846)
Einzelversicherungen Kollektivversicherungen3)
Rentenversicherungen2) Sonstige Lebensversicherungen4)
--- --- --- --- --- --- ---
Anzahl der Versicherungen 12fache Jahresrente

in Tsd. Euro
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme in Tsd.

Euro
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente

in Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Bestand am Ende des Vorjahres 339.923 18.954.768 279.056 6.119.893 227.998 11.349.890
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) 339.923 18.954.768 279.056 6.119.893 227.397 11.313.305
davon beitragsfrei (76.599) (2.245.633) (49.251) (871.908) (82.221) (1.372.214)
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 346.298 20.425.192 273.878 6.629.246 227.232 11.545.415
davon beitragsfrei (78.718) (2.388.355) (445.088) (544.348) (86.059) (1.487.616)

1) Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen

2) Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen

3) Änderung durch Umschichtung eines Kollektivvertrages

4) inklusive Kapitalisierungsprodukte

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen im Geschäftsjahr 2011

Zusatzversicherungen insgesamt Unfall-Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente

in Tsd. Euro
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme in Tsd.

Euro
--- --- --- --- ---
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 689.782 44.330.952 140.934 3.153.620
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 687.164 43.247.416 126.394 2.878.191
Berufsunfähigkeits- oder Invaliditäts-Zusatzversicherungen Risiko- und Zeitrenten- Zusatzversicherungen Sonstige Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungen 12fache Jahresrente

in Tsd. Euro
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente in Tsd.

Euro
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente

in Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 470.996 39.843.377 34.476 745.929 43.376 588.026
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 479.291 38.997.099 33.742 725.191 47.737 646.935

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2011

1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres 496.841 Tsd. Euro
2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres 501.521 Tsd. Euro

E. Beitragssumme des Neuzugangs im Geschäftsjahr 2011

2.801.810 Tsd. Euro

Jahresabschluss

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Angaben zur Bilanz

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Überschussbeteiligung für Versicherungsnehmer

Sonstige Angaben

Jahresabschluss

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

in Tsd. Euro 2011 2010
A. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.167 5.000
B. Kapitalanlagen
I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69.076 73.116
II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 853.684 696.545
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 552.000 535.000
3. Beteiligungen 200.927 222.287
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.989 1.612.600 4.533 1.458.365
III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.367.354 8.393.827
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.257.851 2.034.391
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 1.740.285 1.797.796
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 4.090.038 4.031.445
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 2.405.480 2.611.751
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 25.444 28.786
d) übrige Ausleihungen 25.866 6.546.828 65.390
5. Einlagen bei Kreditinstituten 77.810 84.295
6. Andere Kapitalanlagen 104.790 19.094.918 110.917 19.158.598
IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft 57.696 63.290
davon an verbundene Unternehmen 57.585 Tsd. Euro (2010: 63.182 Tsd. Euro) 20.834.290 20.753.369
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 1.413.330 1.520.365
D. Forderungen
I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:
1. Versicherungsnehmer
a) fällige Ansprüche 35.122 34.151
b) noch nicht fällige Ansprüche 87.569 122.691 79.199
2. Versicherungsvermittler 19.746 142.437 27.639 140.989
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 268 584
davon an verbundene Unternehmen 268 Tsd. Euro (2010: 573 Tsd. Euro)
III. Sonstige Forderungen 63.663 54.563
davon an verbundene Unternehmen 14.885 Tsd. Euro (2010: 12.951 Tsd. Euro)
206.368 196.136
E. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Sachanlagen und Vorräte
II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 27.280 20.604
III. Andere Vermögensgegenstände 158.121 143.711
185.401 164.315
F. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 199.725 198.140
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 20.814 21.838
220.539 219.978
G. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 12 0
22.864.107 22.859.163
Passiva
in Tsd. Euro 2011 2010
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 38.765 38.765
II. Kapitalrücklage 41.237 41.237
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 1.840 1.840
2. andere Gewinnrücklagen 191.854 193.694 191.854 193.694
IV. Bilanzgewinn
273.696 273.696
B. Versicherungstechnische Rückstellungen
I. Beitragsüberträge
1. Bruttobetrag 130.744 137.151
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 18.485 112.259 19.799 117.352
II. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 18.604.548 18.276.462
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 338.615 18.265.933 383.790 17.892.672
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
1. Bruttobetrag 158.976 151.879
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 9.591 149.385 10.857 141.022
IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
1. Bruttobetrag 1.191.052 1.263.819
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 1.191.052 1.263.819
V. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen
1. Bruttobetrag
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft
19.718.629 19.414.865
C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird
I. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 1.413.330 1.520.365
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 1.413.330 1.520.365
1.413.330 1.520.365
D. Andere Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 44.806 46.111
II. Steuerrückstellungen 80.536 116.294
III. Sonstige Rückstellungen 62.835 65.831
188.177 228.236
E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 359.094 406.542
F. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber:
1. Versicherungsnehmern 839.338 858.941
2. Versicherungsvermittlern 18.523 857.861 19.972 878.913
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 89 Tsd. Euro (2010: 328 Tsd. Euro)
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 7.371 2.537
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 750 Tsd. Euro (2010: 711 Tsd. Euro)
III. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 45.201 132.327
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 23.516 Tsd. Euro (2010: 104.653 Tsd. Euro) davon aus Steuern 168 Tsd. Euro (2010: 144 Tsd. Euro) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 424 Tsd. Euro (2010: 20 Tsd. Euro)
910.433 1.013.777
G. Rechnungsabgrenzungsposten 748 1.682
22.864.107 22.859.163

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B.II. und C.I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung von § 341 f HGB sowie der aufgrund des § 65 Absatz 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 11 c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 13. März 2012 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.

Köln, den 27. März 2012

Der Verantwortliche Aktuar

Dr. Peter Julius

Gemäß § 73 VAG wird hiermit bestätigt, dass das Sicherungsvermögen vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt worden ist.

Köln, den 27. März 2012

Der Treuhänder

Axel Schaefer

Köln, den 3. April 2012

Der Vorstand

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

Versicherungstechnische Rechnung

in Tsd. Euro
2011 2010
I. Versicherungstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung
a) Gebuchte Bruttobeiträge 2.173.168 2.285.791
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 33.881 2.139.287 39.583 2.246.208
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge* 6.363 7.984
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen* 1.314 5.049 1.135 6.849
2.144.336 2.253.057
2. Beiträge aus der Bruttorückstellung für Beitragsrückerstattung 94.579 82.435
3. Erträge aus Kapitalanlagen
a) Erträge aus Beteiligungen 86.752 13.253
davon aus verbundenen Unternehmen 80.938 Tsd. Euro (2010: 8.961 Tsd. Euro)
b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen davon aus verbundenen Unternehmen 65.447 Tsd. Euro (2010: 58.724 Tsd. Euro)
aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.190 10.511
bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 871.140 881.330 865.786 876.297
c) Erträge aus Zuschreibungen 22.359 30.788
d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 79.230 29.624
1.069.671 949.962
4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 12.547 163.902
5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 11.590 10.030
6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung
a) Zahlungen für Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 2.259.430 2.009.803
bb) Anteil der Rückversicherer 83.103 2.176.327 95.904 1.913.899
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 7.212 2.451
bb) Anteil der Rückversicherer –1.267 8.479 624 1.827
2.184.806 1.915.726
7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Nettorückstellungen
a) Deckungsrückstellung
aa) Bruttobetrag 239.153 771.549
bb) Anteil der Rückversicherer –44.883 284.036 –50.855 822.404
b) Sonstige versicherungstechnische Nettorückstellungen
284.036 822.404
8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung 179.513 234.005
9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung
a) Abschlussaufwendungen 153.754 153.906
b) Verwaltungsaufwendungen 66.358 220.112 73.845 227.751
c) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 6.459 8.506
213.653 219.245
10. Aufwendungen für Kapitalanlagen
a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 29.807 36.066
b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen 155.685 75.455
c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 48.317 1.004
233.809 112.525
11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 92.254 466
12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung 91.383 85.304
13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 53.269 69.711

* – = Erhöhung

Nichtversicherungstechnische Rechnung in Tsd.

Euro
2011 2010
Übertrag 53.269 69.711
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung
1. Sonstige Erträge 66.088 44.219
2. Sonstige Aufwendungen 78.279 45.361
–12.191 –1.142
3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 41.078 68.569
4. Außerordentliche Erträge
5. Außerordentliche Aufwendungen 2.080 16.163
6. Außerordentliches Ergebnis –2.080 –16.163
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –11.024 11.507
8. Sonstige Steuern 22 –9.101
9. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne –11.002 50.000 2.406 50.000
10. Jahresüberschuss
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen
– in die gesetzliche Rücklage
– in andere Gewinnrücklagen
12. Bilanzgewinn

* – = Erhöhung

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 wurden nach den für Versicherungsunternehmen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) erstellt.

Aktiva

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und mit den steuerlich zulässigen Sätzen abgeschrieben. Die steuerliche Nutzungsdauer entsprach dabei der handelsrechtlich maßgeblichen wirtschaftlichen Abnutzung. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wurde eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Unter dieser Position ausgewiesene Inhaberschuldverschreibungen wurden entsprechend den Regeln für die dem Anlagevermögen zugeordneten Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren bewertet.

Die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Die Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anlagevermögen zugeordnet waren, wurden entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bilanziert. Zur Beurteilung, ob eine dauernde Wertminderung vorliegt und eine Abschreibung auf den langfristig beizulegenden Wert erfolgt, kommen folgende Methoden zur Anwendung:

Der Zeitwert des Wertpapieres liegt in den dem Bilanzstichtag vorangehenden sechs Monaten permanent um mehr als 20 % unter dem Buchwert.
Der Zeitwert des Wertpapieres liegt in den dem Bilanzstichtag vorangehenden zwölf Monaten permanent um mehr als 10 % unter dem Buchwert.

Bei Erfüllung von mindestens einem dieser Aufgreifkriterien erfolgte eine Abschreibung auf den langfristig beizulegenden Wert. Zusätzlich erfolgte eine Beurteilung unter besonderer Berücksichtigung der erwarteten beziehungsweise eingetretenen Zahlungsausfälle aus entsprechenden Wertpapieren.

Investmentanteile, die überwiegend Aktien beinhalten, wurden als eigenständiges Wertpapier angesehen und entsprechend bewertet.

Investmentanteile, die überwiegend Rentenpapiere beinhalten und stille Lasten ausweisen, wurden anhand der erwarteten Rückzahlungen aus den entsprechenden Wertpapieren innerhalb des Fonds auf eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung hin überprüft.

Investmentanteile ohne eindeutigen Anlageschwerpunkt in Renten oder Aktien (sogenannte Misch-Fonds) wurden gesondert betrachtet und mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Bei voraussichtlich vorübergehenden Wertminderungen wurde teilweise von dem in diesem Fall bestehenden Abschreibungswahlrecht Gebrauch gemacht.

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, wurden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwerten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anlagevermögen zugeordnet waren, wurden entsprechend dem gemilderten Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Agio- und Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.

Die dauerhafte Wertminderung eines Wertpapieres wird angenommen, wenn der Zeitwert des Wertpapieres einen Werteverfall aufgrund einer wesentlichen Verschlechterung des Ratings/der Bonität eines Emittenten aufzeigt und aus diesem Grund von einem (Teil-)Ausfall des Schuldtitels ausgegangen wird.

Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, wurden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwerten bilanziert.

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden mit den Anschaffungskosten in Ansatz gebracht, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen und Einzelwertberichtigungen. Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.

Namensschuldverschreibungen wurden mit dem Nennbetrag bilanziert, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden aktivisch und passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit aufgelöst.

Schuldscheinforderungen und Darlehen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.

Schuldscheindarlehen mit Nullkupon wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Die Zinsabgrenzung erfolgte auf Basis der Emissions- bzw. Erwerbsrendite.

Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Übrige Ausleihungen wurden, soweit es sich um Darlehen handelt, mit den Anschaffungskosten bilanziert. Auf den Namen lautende Papiere wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Falls erforderlich wurden die übrigen Ausleihungen vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden aktivisch und passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.

Einlagen bei Kreditinstituten wurden mit den Nennbeträgen angesetzt.

Andere Kapitalanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen.

Depotforderungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen wurden mit dem Zeitwert bewertet.

Die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft bilanzierten wir mit den Nennbeträgen, vermindert um vorzunehmende Einzelwertberichtigungen. Die Pauschalwertberichtigungen bildeten wir aufgrund in der Vergangenheit gewonnener Erfahrungen in Höhe der nach dem Bilanzstichtag voraussichtlich eintretenden Ausfälle und setzten sie aktivisch ab.

Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft wurden mit dem Nennbetrag angesetzt, falls erforderlich, vermindert um notwendige Einzelwertberichtigungen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Sonstige Forderungen wurden mit dem Nennbetrag aktiviert. Hierunter sind auch Salden aus Rückversicherungsverträgen ausgewiesen, die vereinbarungsgemäß beim Rückversicherer deponiert und nicht in bar ausgeglichen wurden. Diese Forderungen an Rückversicherer ergaben sich im Wesentlichen aus Rückversicherungsprovisionen. Der Abbau erfolgte im Laufe der nächsten Jahre aufgrund der versicherungstechnischen Ergebnisse.

Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestände wurden mit dem Nennbetrag in Ansatz gebracht.

Die anderen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt.

Der Aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung stellt einen Verrechnungsposten aus der Saldierung von Deckungsvermögen mit den dazugehörigen Verpflichtungen nach § 246 Absatz 2 HGB dar und wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Da eine ertragsteuerliche Organschaft mit der AXA Konzern AG, Köln, besteht, wurden die latenten Steuern der Gesellschaft bei dem Organträger AXA Konzern AG ausgewiesen.

Passiva

Beitragsüberträge wurden für jede einzelne Versicherung unter Zugrundelegung des tatsächlichen Beginns der Versicherungsperiode berechnet. Der koordinierte Ländererlass des Finanzministeriums Niedersachsen vom 20. Mai 1974 wurde berücksichtigt.

Über den Beitragszahlungsabschnitt hinausreichende, technisch vorausgezahlte Beiträge wurden als Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherungsnehmern ausgewiesen. Die bereits verausgabten Kosten wurden gekürzt.

Die Deckungsrückstellung für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften einzelvertraglich, mit Ausnahme der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung und der Kapitalisierungsprodukte, nach der prospektiven Methode und für beitragspflichtige Versicherungen mit impliziter Berücksichtigung der künftigen Kosten ermittelt. Für die fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung und die Kapitalisierungsprodukte erfolgte die Berechnung nach der retrospektiven Methode. Bei Einmalbeitragsversicherungen, tariflich beitragsfreien und beitragsfreigestellten Versicherungen wurden die künftigen Kosten explizit berücksichtigt. Die sich daraus ergebende Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Versicherungsjahre wurde ebenfalls in die Deckungsrückstellung eingestellt.

Die Deckungsrückstellung jeder Versicherung wurde mindestens in Höhe des jeweiligen garantierten Rückkaufswertes angesetzt.

Bei den Berechnungen wurde der genaue Beginntermin der Versicherungen zugrunde gelegt. Die noch nicht getilgten rechnungsmäßigen Abschlusskosten sind bei der Deckungsrückstellung nur insoweit verrechnet worden, als sich dadurch kein negativer Wert ergab beziehungsweise als die geschäftsplanmäßige Deckungsrückstellung nicht unterschritten wurde. Soweit eine Verrechnung zulässig, aber noch nicht möglich war, wurden die noch nicht getilgten rechnungsmäßigen Abschlusskosten als Forderungen an Versicherungsnehmer aktiviert.

Im Einzelnen wurde für den Altbestand im Sinne von § 11 c VAG und Artikel 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG die Deckungsrückstellung nach dem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten Geschäftsplan in der geltenden Fassung bestimmt. Für den Neubestand wurde die Deckungsrückstellung nach den Grundsätzen bestimmt, die der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemäß § 13 d Nr. 6 VAG mitgeteilt worden sind. Dabei wurden die BGH-Urteile vom 12. Oktober 2005 und 26. September 2007 zu den Mindestrückkaufswerten in der Lebensversicherung berücksichtigt.

Zur Ermittlung der Deckungsrückstellung wurden folgende Rechnungsgrundlagen herangezogen:

Versicherungsart Anteil an der Deckungsrückstellung Ausscheideordnung (Sterbe- bzw. Invalidentafel) Zinssatz
Neubestand
Kapital- und Risikoversicherungen 16,32 % ST DAV 1994 T 4,00 %
Kapital- und Risikoversicherungen 4,72% ST DAV 1994 T 3,25%
Kapital- und Risikoversicherungen 0,99% ST DAV 1994 T 2,75 %
Kapital- und Risikoversicherungen 0,11% ST DAV 1994 T 2,25%
Kapitalisierungsprodukte 2,42 % 1,00 %
Rentenversicherungen 14,16 % ST DAV 1994 R 4,00 %
Rentenversicherungen 6,82% ST DAV 1994 R 3,25%
Rentenversicherungen 1,82 % ST DAV 1994 R 2,75 %
Rentenversicherungen 0,94% ST DAV 2004 R 2,75 %
Rentenversicherungen 3,50 % ST DAV 2004 R 2,25%
Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen 2,24 % IT Verbandstafel 1990 M/F und ST 1986 M/F 4,00 %
Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen 2,31% IT DAV 1997 I, TI, RI 3,25%
Altbestand
Kapital- und Risikoversicherungen 0,15 % ST 24/26 M 3,00%
Kapital- und Risikoversicherungen 12,15 % ST 1967 3,00%
Kapital- und Risikoversicherungen 23,12 % ST 1986 M/F 3,50 %
Rentenversicherungen 6,58 % ST DAV 1994 R 4,00 %
Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen 1,65 % IT 11 amerik. Gesellschaften und ST 1967 3,00%

* unter Berücksichtigung der Zinszusatzreserve

Für Versicherungen, deren Rechnungszins über dem Referenzzins der Deckungsrückstellungs-Verordnung liegt, wurde erstmals eine Zinszusatzreserve in Höhe von 67,8 Mio. Euro in die Deckungsrückstellung eingestellt. Die Zinszusatzreserve wurde entsprechend der DeckRV in Verbindung mit § 341 e, Absatz 3 HGB ermittelt.

Für den Bestand an Rentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert sind, wurde für die Deckungsrückstellung eine einzelvertragliche Vergleichsrechnung mit dem Wert vorgenommen, der sich aus einer aktuariell angemessenen Interpolation der Deckungsrückstellungen entsprechend der Sterbetafel für Rentenversicherungen DAV 2004 R – Bestand und DAV 2004 R – B20 ergab. Positive Differenzen zwischen Vergleichsreserve und ursprünglicher Reserve wurden unter Verwendung der unternehmensindividuellen Kapitalwahlrechtsquoten aufgefüllt.

Für den Bestand an Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen, die nicht nach den aktuellen Tafeln DAV 1997 I, TI und RI kalkuliert wurden, erfolgt seit dem Jahr 1997 für die Deckungsrückstellung ebenfalls eine Vergleichsrechnung unter Berücksichtigung der Tafeln DAV 1997 I, TI und RI. Der sich ergebende Anpassungsbedarf wurde stets in voller Höhe in der Deckungsrückstellung berücksichtigt. Eine zusätzliche Verstärkung musste Ende 2011 nicht vorgenommen werden.

Für Pflegerenten-Zusatzversicherungen wurde gemäß den Empfehlungen der DAV (Tafel DAV 2008 P) die Deckungsrückstellung an die gestiegenen Pflegewahrscheinlichkeiten angepasst und damit erhöht.

Bei fremdgeführten Konsortialverträgen sind die anteiligen Deckungsrückstellungen von den Konsortialführern nach deren Geschäftsplänen beziehungsweise deren Grundsätzen berechnet worden. In den Fällen, in denen die Angaben für das Geschäftsjahr noch nicht vorlagen, wurden die anteiligen Deckungsrückstellungen von uns auf Basis der Bilanzangaben der Konsortialführer der Vorjahre unter Berücksichtigung der uns im Geschäftsjahr bekannt gegebenen Geschäftsvorfälle hochgerechnet.

Mit dem aufgeführten Tafelwerk wurden 100 % der gesamten Deckungsrückstellung ermittelt. Der Zillmersatz beträgt im Neubestand maximal 40 ‰ der Beitragssumme und im Altbestand maximal 35 ‰ der Versicherungssumme.

Die in Einzelreservierung gebildete Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle enthält die voraussichtlichen Leistungen für die zum Zeitpunkt der Bestandsfeststellung gemeldeten, aber noch nicht ausgezahlten Versicherungsfälle.

Für diejenigen Versicherungsfälle, die vor dem Abschlussstichtag eingetreten sind, aber erst nach der Bestandsfeststellung bekannt werden, wurde eine pauschale Spätschadenrückstellung, orientiert an der fällig gewordenen Leistung – vermindert um die jeweils vorhandene Deckungsrückstellung –, gebildet. Für später anfallende Versicherungsfälle des Geschäftsjahres wurde eine pauschale Rückstellung gebildet.

Die Rückstellung für Schadenregulierungskosten wurde unter Beachtung des koordinierten Ländererlasses vom 22. Februar 1973 errechnet.

Bei der Rückstellung für Beitragsrückerstattung handelt es sich um erzielte Überschüsse, die vertraglich für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer bestimmt, aber den einzelnen Versicherungsverträgen noch nicht zugeteilt worden sind. Die innerhalb dieser Rückstellung gebundenen Mittel für Schlussüberschussanteile wurden entsprechend den Bestimmungen des § 28 Absatz 7 RechVersV und den für den Altbestand genehmigten Geschäftsplänen ermittelt.

Hierbei wurden für Versicherungen des Altbestandes zu bindende dauerunabhängige Schlussüberschussanteile beziehungsweise Nachdividenden für Versicherungen, die im Folgejahre nicht ablaufen, einzelvertraglich und prospektiv mittels m/n-tel Verfahren ermittelt. Die Diskontierungen wurden mit einem Zinssatz von 5,5 % vorgenommen, der entsprechende Zuschläge als Korrektur für die durch vorzeitige Bestandsabgänge beziehungsweise Tod anfallenden Schlussüberschussanteile enthält. Weiterhin wurden dauerabhängige Schlussüberschussanteile, die in Prozent der laufenden Überschussbeteiligung oder des Überschussguthabens definiert sind, gemäß dem für das Folgejahr deklarierten Prozentsatz in Höhe der sich für den Todesfall ergebenden Leistung gebunden. Soweit dauerabhängige Schlussüberschussanteile in Abhängigkeit von der überschussberechtigten Versicherungssumme ermittelt wurden, erfolgte dies ebenfalls einzelvertraglich und prospektiv mittels m/n-tel Verfahren unter Berücksichtigung der Rechnungsgrundlagen der jeweiligen Versicherung. Die Diskontierungen wurden hierbei mit einem Zinssatz von 5,5 % vorgenommen, der entsprechende Zuschläge als Korrektur für die durch vorzeitige Bestandsabgänge beziehungsweise Tod anfallenden Schlussüberschussanteile enthält.

Zu bindende Schlussüberschussanteile und Nachdividenden für Versicherungen des Neubestandes, die im Folgejahr nicht ablaufen, wurden auf Basis der aktuell erreichten widerruflichen Anwartschaft einzelvertraglich ermittelt und um die Restlaufzeit diskontiert. Die Diskontierungen wurden hierbei mit einem Zinssatz von 5,7 % vorgenommen, der entsprechende Zuschläge als Korrektur für die durch vorzeitige Bestandsabgänge beziehungsweise Tod anfallenden Schlussüberschussanteile enthält.

Außerdem wurden Schlusszahlungen für Risikoversicherungen und Berufsunfähigkeits(zusatz)versicherungen des Altbestandes, die in Prozent der gezahlten Beitragssumme definiert sind, gemäß dem für das Folgejahr deklarierten Prozentsatz gebunden sowie ebenfalls einzelvertraglich und prospektiv entweder mittels m/n-tel Verfahren unter Berücksichtigung der Rechnungsgrundlagen der jeweiligen Versicherung oder durch Bestimmung einer versicherungsmathematischen Rückstellung entprechend dem genehmigten Geschäftsplan ermittelt. Die Diskontierungen im m/n-tel Verfahren wurden hierbei entsprechend dem genehmigten Geschäftsplan mit einem Zinssatz von 2,5 % vorgenommen.

Für im Folgejahr ablaufende Versicherungen wurden Nachdividenden und Schlussüberschussanteile undiskontiert und in der bei Ablauf anfallenden Höhe gebunden.

Um die Volatilität der Bewertungsreserven abzufedern, wird jährlich im Rahmen der Überschussdeklaration für die im Folgejahr auszuzahlende Beteiligung an den Bewertungsreserven eine Mindestbeteiligung deklariert. Diese wird undiskontiert gebunden. Soweit die tatsächliche für den Versicherungsvertrag auszuzahlende Beteiligung an den Bewertungsreserven höher ist, wird der übersteigende Teil für in der Höhe bereits feststehende Beträge zusätzlich zum Mindestwert gebunden.

Bei der Deckungsrückstellung im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, wird das Deckungskapital jeder einzelnen fondsgebundenen Lebensversicherung nach den Grundsätzen bestimmt, die der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemäß § 13 d Nr. 6 VAG mitgeteilt worden sind. Für den Altbestand wurde der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigte Geschäftsplan zugrunde gelegt.

Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft entsprachen die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen den Vereinbarungen in den Rückversicherungsverträgen. Hier gelten grundsätzlich dieselben Berechnungsmethoden wie für das selbst abgeschlossene Bruttogeschäft.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen für leistungsorientierte Pensionszusagen erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Berücksichtigung aktueller Sterblichkeits- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten, zukünftiger Gehalts- und Lohnsteigerungen und Rententrendannahmen sowie eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre, vorgegeben durch die deutsche Bundesbank. Dabei wurde eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Als Rechnungsgrundlage für die Sterblichkeits- und Invalidisierungssannahmen dienten die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln GmbH.

Der sich aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen ergebende Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen wird jährlich gemäß Art. 67 Absatz 1 EGHGB mit einem Fünfzehntel angesammelt.

Die Anpassungen aus der jährlichen Überprüfung der versicherungsmathematischen Annahmen wurden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.

Für über den Bilanzstichtag laufende Termingeschäfte im Kapitalanlagebereich wurde, soweit erforderlich, eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Die Berechnung erfolgte auf Glattstellungsbasis.

In Bezug auf die Steuerrückstellungen wurde das Beibehaltungswahlrecht der Übergangsregelung des Art. 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB weiterhin postenbezogen ausgeübt. Der Betrag der Überdeckung wird in den Angaben zur Bilanz zu D.II. Steuerrückstellungen angegeben.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach § 253 Absatz 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich erwarteter Preis- und Kostensteigerung. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit größer als einem Jahr wurden demnach gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1, Satz 4 HGB mit den hierfür von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen abgezinst.

Die Depotverbindlichkeiten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthielten auch Salden aus Rückversicherungsverträgen aus dem in Rückdeckung übernommenen Geschäft, die vereinbarungsgemäß beim Rückversicherer deponiert und nicht in bar ausgeglichen wurden.

Alle übrigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

In Rückdeckung übernommenes Geschäft

Bei dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft wurden die versicherungstechnischen Rückstellungen nach den Aufgaben des Zedenten bilanziert. Die Anteile der Retrozessionäre an diesen Rückstellungen entsprachen den vertraglichen Vereinbarungen.

Aus abrechnungstechnischen Gründen wurde das konzernfremde Geschäft mit einer Zeitverschiebung von einem Jahr in den Jahresabschluss einbezogen. Eine zeitgleiche Verrechnung erfolgte für das von den Tochtergesellschaften und für das von den Gesellschaften der AXA Gruppe übernommene Geschäft sowie für das in- und ausländische fakultative Geschäft.

Grundlagen für die Währungsumrechnung

Auf fremde Währungen lautende Aktiv- und Passivposten wurden generell mit den Devisenkassamittelkursen zum Bilanzstichtag auf Euro umgerechnet. Soweit erforderlich, wurde dem Anschaffungskostenprinzip Rechnung getragen.

Gemäß § 256 a Satz 2 HGB wurden bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger die Vorschriften gemäß § 253 Absatz 1 Satz 1 HGB und § 252 Absatz 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet.

Auf fremde Währungen lautende Aufwendungen und Erträge in unserer Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Bereich der Rückversicherung mit den Devisenmittelkursen zum Bilanzstichtag auf Euro umgerechnet.

Kursgewinne und Kursverluste innerhalb einer Währung wurden saldiert.

Erträge und Aufwendungen von Kapitalanlagen wurden mit dem jeweils aktuellen Devisenkurs umgerechnet.

Zeitwerte der Kapitalanlagen

Die Offenlegung von Zeitwerten der Kapitalanlagen erfolgte entsprechend den Vorschriften §§ 54 ff. der RechVersV. Die Angaben werden zum Bilanzstichtag erstellt.

Die beizulegenden Zeitwerte für Grundstücke, ihre Bestandteile und ihr Zubehör sowie für grundstücksgleiche Rechte, Rechte an diesen und Rechte an Grundstücken wurden nach der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vom 19. Mai 2010 (BGBl. I S. 239) ermittelt, die die WertV zum 1. Juli 2010 abgelöst hat.

Die beizulegenden Zeitwerte der Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden nach Ertragswertverfahren, mit Börsenwerten zum Bilanzstichtag oder mit dem anteiligen Eigenkapital angesetzt.

Die beizulegenden Zeitwerte der als Ausleihungen an verbundene Unternehmen klassifizierten Schuldverschreibungen und Darlehen wurden anhand der Zinskurve sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2011 ermittelt.

Als beizulegende Zeitwerte für Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden Börsenkurse, Rücknahmepreise oder Nettoinventarwerte per 31. Dezember 2011 verwendet. Für Anteile an offenen Immobilienfonds, die zur Rücknahme ausgesetzt sind, wurden als beizulegende Zeitwerte Rücknahmepreise abzüglich eines angemessenen Risikoabschlages angesetzt.

Als beizulegende Zeitwerte für Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden im Wesentlichen die Börsenkurse per 31. Dezember 2011 angesetzt. Die beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere ohne Börsennotierung wurden auf der Grundlage von Discounted-Cashflow-Methoden ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte der Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden anhand der Zinskurve sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2011 ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte für Schuldscheindarlehen und Namenspapiere, sonstige Ausleihungen und andere Kapitalanlagen wurden anhand der Zinskurve sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2011 ermittelt.

Als beizulegender Zeitwert unter den anderen Kapitalanlagen ausgewiesene Forderungen aus Wertpapierpensionsgeschäften wurde der Marktwert einer vom Pensionsgeber emittierten Anleihe angesetzt.

Die beizulegenden Zeitwerte der Einlagen bei Kreditinstituten entsprachen aufgrund des kurzfristigen Charakters den Buchwerten.

Einbeziehung in den Konzernabschluss

Durch die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der AXA S.A., Paris, verlegten wir einzelne Buchungsschlusstermine und grenzten die Zahlungsvorgänge über die sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten ab. Es ergaben sich dadurch keine wesentlichen Einflüsse auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Angaben zur Bilanz

Aktiva

Entwicklung der Aktivposten A.I. bis B.III. im Geschäftsjahr 2011

in Tsd. Euro
Bilanzwerte Vorjahr Zugänge
A.I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.000
B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.116 535
B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 696.545 157.363
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 535.000 25.000
3. Beteiligungen 222.287 1.893
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.533 1.593
5. Summe B.II. 1.458.365 185.849
B.III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.393.827 299.381
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.034.391 767.514
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 1.797.796 157.442
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 4.031.445 301.772
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 2.611.751 102.017
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 28.786 3.044
d) übrige Ausleihungen 65.390 1.720
5. Einlagen bei Kreditinstituten 84.295 0
6. Andere Kapitalanlagen 110.917 0
7. Summe B.III. 19.158.598 1.632.890
Zwischensumme B.I. bis B.III. 20.690.079 1.819.274
Gesamt 20.695.079 1.819.274
Entwicklung der Aktivposten A.I. bis B.III. im Geschäftsjahr 2011

in Tsd. Euro
Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen Abschreibungen Bilanzwerte Berichtsjahr
A.I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 833 4.167
B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 1.338 0 3.237 69.076
B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 259 1.723 1.240 0 853.684
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 8.000 0 0 552.000
3. Beteiligungen –259 5.932 2.871 19.933 200.927
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 137 0 0 5.989
5. Summe B.II. 0 15.792 4.111 19.933 1.612.600
B.III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0 235.660 768 90.962 8.367.354
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 0 521.011 17.480 40.523 2.257.851
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 0 213.923 0 1.030 1.740.285
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 20.000 263.179 0 0 4.090.038
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen –20.000 288.288 0 0 2.405.480
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 0 6.386 0 0 25.444
d) übrige Ausleihungen 0 41.244 0 0 25.866
5. Einlagen bei Kreditinstituten 0 6.485 0 0 77.810
6. Andere Kapitalanlagen 0 6.127 0 0 104.790
7. Summe B.III. 0 1.582.303 18.248 132.515 19.094.918
Zwischensumme B.I. bis B.III. 0 1.599.433 22.359 155.685 20.776.594
Gesamt 0 1.599.433 22.359 156.518 20.780.761

Im Zuge der Änderung des § 341 c HGB wurde eine Anpassung der Bilanzwerte zum 1. Januar 2011 vorgenommen. Die Anpassung der Bilanzwerte der Hypothekendarlehen in Höhe von 0,2 Mio. Euro wurde unter den Abgängen erfasst. Die Anpassung der sonstigen Ausleihungen wurde in Höhe von 18,1 Mio. Euro unter den Zugängen sowie in Höhe von 0,3 Mio. Euro unter den Abgängen berücksichtigt. Die veränderten Vorgehensweisen sind in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.

Zeitwerte der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2011 gemäß § 54 RechVersV

in Tsd. Euro
2011
Bilanzwerte Zeitwerte
--- --- --- --- ---
zu Anschaffungskosten bilanziert zum Nennwert bilanziert Summe
--- --- --- --- ---
B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69.076 120.631 0 120.631
B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 853.684 931.196 0 931.196
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 552.000 511.329 0 511.329
3. Beteiligungen 200.927 195.746 0 195.746
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.989 5.667 0 5.667
Summe B.II. 1.612.600 1.643.938 0 1.643.938
B.III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.367.354 8.364.296 0 8.364.296
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.257.851 2.231.362 0 2.231.362
3. Hypotheken 1.740.285 1.860.995 0 1.860.995
4. Sonstige Ausleihungen 6.546.828 2.880.694 4.761.019 7.641.713
5. Einlagen bei Kreditinstituten 77.810 0 77.810 77.810
6. Andere Kapitalanlagen 104.790 111.455 0 111.455
Summe B.III. 19.094.918 15.448.802 4.838.829 20.287.631
Summe B. Kapitalanlagen 20.776.594 17.213.371 4.838.829 22.052.200
Rechnungsabgrenzungsposten
Agien und Disagien 20.106 0 0 0
Summe Kapitalanlagen inkl. Agien und Disagien 20.796.700 17.213.371 4.838.829 22.052.200
Unterschied zum Bilanzwert 1.275.606
Unterschied zum Bilanzwert inkl. Agien und Disagien 1.255.500
Zeitwerte der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2011 gemäß § 54 RechVersV

in Tsd. Euro
2010
Bilanzwerte Zeitwerte
--- --- --- --- ---
zu Anschaffungskosten bilanziert zum Nennwert bilanziert Summe
--- --- --- --- ---
B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.116 119.340 0 119.340
B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 696.545 786.002 0 786.002
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 535.000 0 521.969 521.969
3. Beteiligungen 222.287 221.084 0 221.084
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.533 4.035 0 4.035
Summe B.II. 1.458.365 1.011.121 521.969 1.533.090
B.III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.393.827 8.248.635 0 8.248.635
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.034.391 1.973.448 0 1.973.448
3. Hypotheken 1.797.796 0 1.887.018 1.887.018
4. Sonstige Ausleihungen 6.737.372 296.408 6.974.186 7.270.594
5. Einlagen bei Kreditinstituten 84.295 0 84.295 84.295
6. Andere Kapitalanlagen 110.917 85.895 0 85.895
Summe B.III. 19.158.598 10.604.386 8.945.499 19.549.885
Summe B. Kapitalanlagen 20.690.079 11.734.847 9.467.468 21.202.315
Rechnungsabgrenzungsposten
Agien und Disagien 18.621 0 0 0
Summe Kapitalanlagen inkl. Agien und Disagien 20.708.700 11.734.847 9.467.468 21.202.315
Unterschied zum Bilanzwert 512.236
Unterschied zum Bilanzwert inkl. Agien und Disagien 493.615

Die Gesamtsumme der Anschaffungskosten der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden Kapitalanlagen beträgt 15.214 Mio Euro (2010: 15.345 Mio.Euro), die Gesamtsumme des beizulegenden Zeitwerts selbiger Kapitalanlagen beläuft sich auf 16.081 Mio. Euro (2010: 15.737 Mio. Euro).

Hieraus ergibt sich ein Saldo von 867 Mio Euro (2010: 392 Mio. Euro).

A. Immaterielle Vermögensgegenstände

Dieser Posten beinhaltete ein aktiviertes Recht aus einer Ausschließlichkeitskooperation mit einem Vertriebspartner für den Zeitraum 2012 bis 2016, das auf die Vertragslaufzeit abgeschrieben wird.

B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

Bei der AXA Lebensversicherung AG befanden sich zum 31. Dezember 2011 eigen genutzte Bauten in Höhe von 24,2 Mio. Euro im Bestand (2010: 24,4 Mio. Euro).

B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Es bestanden gegenüber verbundenen Unternehmen Nachzahlungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt 17,2 Mio. Euro (2010: 22,5 Mio. Euro):

Eine Nachzahlungsverpflichtung in Höhe von 2,8 Mio. Euro (2010: 7,2 Mio. Euro) bestand gegenüber einem Private Equity Fonds, der vornehmlich in unterbewertete Unternehmen investiert, mit dem Ziel, durch Restrukturierung Wertsteigerungen zu erzielen. Hierbei werden besonders sogenannte „Leveraged Buy Out“-Strategien verfolgt. Zu kontrollierende Faktoren bei diesem Investment beziehen sich auf mögliche Unsicherheiten im Cash Flow sowie auftretende Risiken bezüglich der Liquidität, der Bewertung, der Insolvenz und des Zinses.
Auf ein weiteres Infrastrukturinvestment, eine Form von Private Equity, entfielen Nachzahlungsverpflichtungen in Höhe von 14,4 Mio. Euro (2010: 15,3 Mio. Euro). Dieses Investment ist durch lange Laufzeiten in Verbindung mit stabilen, planbaren sowie inflationsgeschützten Cash-Flows sowie eine Diversifizierung des Portfolios gekennzeichnet. Des Weiteren profitiert dieses Investment von umfangreichen staatlichen Investitionsprogrammen. Risiken bestehen vornehmlich in regulatorischen Eingriffen, Liquiditäts-, Finanzierungs- und Bewertungsrisiken.

Es bestand gegenüber einer als Beteiligung geführten Grundstücksinvestmentfonds Nachzahlungsverplichtung in Höhe von 0,3 Mio Euro (2010: 2,7 Mio. Euro gegenüber zwei als Beteiligungen geführten Grundstücksinvestmentfonds).

Diese Zahlungsverpflichtung in Höhe von 0,3 Mio. Euro (2010: 2,1 Mio.Euro) resultierte aus Investitionen in alternatives Immobilienvermögen mit Schwerpunkt im Automobil-, Wohnheim- und Freizeitsektor, vorwiegend in der westlichen Eurozone sowie begrenzt in Zentral- und Nordeuropa-Immobilienfonds. Dem Ziel der Realisierung stabiler Mittelzuflüsse durch Mieterträge sowie der realen Werterhaltung in einem inflationären Umfeld stehen Risiken wie steigende Liegenschaftszinsen und Mietausfälle gegenüber.

Pflichtangaben nach § 285 Nr. 11 und Nr. 11 a) HGB

An folgenden Unternehmen waren wir mit mindestens 20 % beteiligt:

in Tsd. Euro 2011 2010
Aragon AG, Wiesbaden *
Anteil am Gesellschaftskapital 27,2% 27,2%
Eigenkapital 52.789
Ergebnis des Geschäftsjahres –63
Arnulfpark Gewerbebau MK 4 GmbH & Co.KG
Anteil am Gesellschaftskapital 99,7 %
Eigenkapital 40.198
Ergebnis des Geschäftsjahres –2.825
Arnulfpark Gewerbebau MK 4 Verwaltungs-GmbH
Anteil am Gesellschaftskapital 94,0 %
Eigenkapital 13
Ergebnis des Geschäftsjahres –6
Arnulfpark Wohnbau GmbH & Co.KG
Anteil am Gesellschaftskapital 99,7 %
Eigenkapital 35.930
Ergebnis des Geschäftsjahres –1.709
Arnulfpark Wohnbau Verwaltungs-GmbH
Anteil am Gesellschaftskapital 94,0 %
Eigenkapital 14
Ergebnis des Geschäftsjahres –8
AXA Alternative Financing FCP – Subfonds Private Equity, Luxemburg *
Anteil am Gesellschaftskapital 48,4 % 48,4 %
Eigenkapital 18.578
Ergebnis des Geschäftsjahres 3.145
AXA Alternative Participations SICAV II, Luxemburg
Anteil am Gesellschaftskapital 100,0 % 100,0 %
Eigenkapital 595.972 549.400
Ergebnis des Geschäftsjahres 55.592 86.073
AXA GmbH & Co. Immobilienbeteiligungs-KG „Merkens XXV“ *
Anteil am Gesellschaftskapital 33,3% 33,3%
Eigenkapital 13.932
Ergebnis des Geschäftsjahres –258
AXA Immoselect HVWG Objekt Düsseldorf GmbH & Co KG
Anteil am Gesellschaftskapital 42,7 % 42,7 %
Eigenkapital 216.289 221.743
Ergebnis des Geschäftsjahres 7.085 6.801
AXA Unterstützungskasse für die leitenden Angestellten der AXA Gesellschaften mbH, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 30,0% 30,0%
Eigenkapital 41 36
Ergebnis des Geschäftsjahres 10 6
AXA Vermittlungs-Service GmbH, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 30,8 % 30,8 %
Eigenkapital 1.225 1.113
Ergebnis des Geschäftsjahres 113 163
Bruckner GmbH & Co. Projektentwicklungs-KG, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 63,6 % 63,6 %
Eigenkapital 45.429 45.429
Ergebnis des Geschäftsjahres 1.390 1.787
Ganymed Beteiligungsverwaltungs-Gesellschaft mbH, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 81,0% 81,0%
Eigenkapital 309 300
Ergebnis des Geschäftsjahres 9 –3
GANYMED Erste Beteiligungsverwaltungs-Gesellschaft mbH & Co. KG, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 100,0 % 100,0 %
Eigenkapital 87.114 87.114
Ergebnis des Geschäftsjahres 3.489 3.984
JALANDA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald
Anteil am Gesellschaftskapital 47,2 % 47,2 %
Eigenkapital 41 35
Ergebnis des Geschäftsjahres 6 3
JALANDA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Grünwald
Anteil am Gesellschaftskapital 50,0 % 50,0 %
Eigenkapital 31.226 34.297
Ergebnis des Geschäftsjahres 928 639
Kölner Spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung, Köln *
Anteil am Gesellschaftskapital 100,0 % 100,0 %
Eigenkapital 1.946
Ergebnis des Geschäftsjahres 239
Lucramount AG für Finanzdienstleistungen, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 100,0 % 100,0 %
Eigenkapital 1.917 1.838
Ergebnis des Geschäftsjahres 80 134
Merkur Gesellschaft für Beteiligungswerte mbH, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 51,0% 51,0%
Eigenkapital 21.774 21.761
Ergebnis des Geschäftsjahres 4.213 1.001
Pluto Beteiligungswerte AG, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 26,2% 26,2%
Eigenkapital 74.117 80.117
Ergebnis des Geschäftsjahres

* Zum Zeitpunkt der Erstellung des Geschäftsberichtes lag noch kein vorläufiges Geschäftsergebnis und Eigenkapital 2011 vor

B.III. Sonstige Kapitalanlagen

Nachzahlungsverpflichtungen in Höhe von 10,5 Mio. Euro (2010: 10,3 Mio. Euro) entfielen auf einen Pool von Mezzanine-Darlehen, mit dem eine Rendite von LIBOR/ EURIBOR und angemessenem Renditeaufschlag (Spread) erzielt werden soll. Es eröffnet sich ferner die Möglichkeit, durch Garantien am Unternehmenserfolg zu partizipieren. In seiner Klassifizierung handelt es sich bei diesem Investment um ein nachrangiges Darlehen, bei dem bei einer Insolvenz des Unternehmens mit einem Teil- oder Totalausfall gerechnet werden muss. Dieses Risiko wird wiederum durch einen höheren Spread (im Vergleich zu vorrangig zu bedienendem Fremdkapital) abgegolten.

Zahlungsverpflichtungen aus der Abnahme von Namensschuldverschreibungen beliefen sich auf eine Höhe von 310,0 Mio. Euro (2010: 485,0 Mio. Euro). Bei Abschluss einer solchen Transaktion werden Zinskonditionen direkt festgesetzt, die bei entsprechender Marktentwicklung (niedrigerer Marktzins) zu höheren Zinserträgen und steigenden Marktwerten der Papiere führt. Bei höheren Marktzinsen ergibt sich eine inverse Situation.

Kreditzusagen für Hypothekendarlehen an Kunden bestanden im Zuge der Immobilienfinanzierung aus zugesagten Baudarlehen-Auszahlungsverpflichtungen in Höhe von 645,0 Mio. Euro (2010: 450,1 Mio. Euro) und aus Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 13,9 Mio. Euro (2010: 21,6 Mio. Euro) aus herausgelegten Vertragsangeboten für Baudarlehen, welche jedoch vom Kunden noch nicht unterschrieben zurückgesendet wurden. Die Chance dieses Geschäftes ist in der Erhöhung des Bestandsvolumens und der gleichzeitigen Erhöhung des Zinsvolumens zu sehen, während das Risiko nur im Ausfall der Hypothekenbesicherung existiert.

Zuordnung von Kapitalanlagen zum Anlagevermögen gemäß § 341 b Absatz 2 HGB

Auf Grundlage nachfolgender Darstellungen nimmt die AXA Lebensversicherung AG die Möglichkeit des § 341 b Absatz 2 HGB in Anspruch, Kapitalanlagen dem Anlagevermögen zuzuordnen, weil sie dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Die Entscheidung über die Zweckbestimmung der Kapitalanlagen ist mit Beschluss des Vorstandes der AXA Lebensversicherung AG wie folgt getroffen worden:

1. Am 31. Dezember 2011 waren Kapitalanlagen mit einem Buchwert von 10.296 Mio. Euro dem Anlagevermögen zugeordnet (2010: 10.234 Mio. Euro). Dies entspricht einem Anteil von 49,6 % an den gesamten Kapitalanlagen (2010: 49,5 %).
2. Grundlage für die Bestimmung

Die Bestimmung, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wird aus folgenden Indikatoren abgeleitet:

2.1. Die AXA Lebensversicherung AG ist in der Lage, die dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen so zu verwenden, dass sie dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen können.

2.2. Aufgrund der laufenden Liquiditätsplanung besitzt die AXA Lebensversicherung AG die Fähigkeit zur Daueranlage der betreffenden Kapitalanlagen.

2.3. Die dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen werden in der Buchhaltung jeweils auf gesonderten Konten von den anderen Wertpapieren getrennt erfasst. Eine depotgemäße Trennung von Anlage- und Umlaufvermögen ist gewährleistet.
3. Voraussichtlich dauernde Wertminderung:

Bei den dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen werden Abschreibungen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gemäß § 341 b HGB vorgenommen.

Die Methoden für die Beurteilung der voraussichtlich dauernden Wertminderung bei den Aktien, Investmentanteilen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.

Unter Anwendung dieser Methoden ergab sich eine Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung auf Aktieninvestmentanteile, die jeweils als ein eigenständiges Wertpapier angesehen und entsprechend bewertet werden, in Höhe von 2,8 Mio. Euro.

Bei Investmentanteilen, die überwiegend Rentenpapiere beinhalten und stille Lasten ausweisen, ergab sich die Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 65,6 Mio. Euro.

Die Methoden für die Beurteilung der voraussichtlich dauernden Wertminderung bei Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren sind in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben. Hieraus ergab sich eine Notwendigkeit für außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 9,4 Mio. Euro.

Zum 31. Dezember 2011 waren dem Anlagevermögen Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere mit einem Buchwert von 628,7 Mio. Euro zugeordnet, die stille Lasten auswiesen. Die Zeitwerte dieser Kapitalanlagen lagen um 127,9 Mio. Euro unter den entsprechenden Buchwerten.

Wir gehen nach Prüfung der Kriterien bezüglich einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung, aufgrund unserer langfristigen Halteabsicht sowie unserer Erwartung der zukünftigen Marktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Kapitalanlagen aus. Die Kriterien der Beurteilung einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.

Weiterführende Angaben zu Anteilen oder Anlageaktien an inländischen Investmentvermögen (im Sinne des § 1 InvG) oder vergleichbaren ausländischen Investmentanteilen (im Sinne des § 2 Absatz 9 InvG), aufgegliedert nach Anlagezielen, sind unter der entsprechenden Anhangsangabe erläutert.

Weiterführende Angaben zu Kapitalanlagen, die dem Anlagevermögen zugeordnet werden

Zum 31. Dezember 2011 waren dem Anlagevermögen Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit einem Buchwert von 183,5 Mio. Euro zugeordnet, die stille Lasten auswiesen. Die Zeitwerte dieser Kapitalanlagen lagen um 18,8 Mio. Euro unter den entsprechenden Buchwerten. Wir gehen nach Prüfung der relevanten Bewertungskriterien sowie unserer Erwartung der zukünftigen Marktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Kapitalanlagen aus.

Nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertete Kapitalanlagen

in Tsd. Euro
2011
Bilanzwerte Zeitwerte
--- --- ---
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 175.000 180.231
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 7.968.237 7.963.685
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.152.772 2.126.275
Summe Wertpapiere 10.296.009 10.270.192
Unterschiedsbetrag zum Bilanzwert –25.818

C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

Bei den hier aufgeführten Kapitalanlagen handelt es sich ausschließlich um Kapitalanlagen, deren Wert durch die Wertentwicklung oder durch die Überschüsse bei fondsgebundenen Verträgen bestimmt wurde.

in Tsd. Euro 2011 2010
Der Anlagestock bestand aus: Anzahl der Anteilseinheiten Anzahl der Anteilseinheiten
--- --- --- --- ---
TRI Wachstum 82.791,854 7.617 94.748,084 9.171
TRI Chance 260.291,202 21.297 277.707,509 25.160
TRI Sicherheit 4.887,258 514 4.888,828 523
Berenbergfonds Beta 506.001,504 19.830 495.692,213 21.597
Berenbergfonds Alpha 86.776,269 1.034 82.762,473 1.101
Berenbergfonds Alta 63.413,936 1.542 62.316,702 1.686
Berenbergfonds Alta 80 11.461,226 432 11.108,892 459
Berenbergfonds Alta 50 9.395,890 327 8.774,217 327
Berenbergfonds Alta 20 18.679,379 666 19.572,777 734
Berenbergfonds Globelway 310.978,185 15.844 278.638,053 15.768
Berenbergfonds Sectorway 67.496,245 828 58.519,101 799
Berenbergfonds Solidway 50 41.255,181 1.218 36.852,012 1.162
Berenbergfonds Solidway 80 673.886,986 1.543 566.164,257 1.359
Clip Wachstum 349.030,507 31.793 374.175,859 35.906
Clip Chance 1.222.569,581 100.838 1.273.828,963 116.224
Clip Sicherheit 63.484,665 6.766 64.751,257 7.018
Clip Performance 207.155,229 18.371 214.938,150 19.959
Convest 21 Sicherheit 23.746,201 1.662 23.312,003 1.658
Convest 21 Wachstum 68.995,689 2.986 69.301,973 3.313
FLV MASTERFUNDS Ertrag 451,317 30
FLV MASTERFUNDS AUSGEWOGEN 196,582 13
FLV MASTERFUNDS DYNAMIK 139,278 9
FLV MASTERFUNDS dit-Euro 5.506,042 656
MasterFonds-VV Wachstum 220.005,764 10.868 199.675,937 11.252
MasterFonds-VV Ausgewogen 98.586,404 4.954 91.581,302 5.028
MasterFonds-VV Ertrag 33.814,658 1.704 26.568,680 1.418
Global Allocation Plus 96.884,912 5.025 87.764,727 5.422
INOVESTA CLASS 125.844,924 3.895 110.939,012 3.946
Inovesta Opport 51.108,595 1.140 42.515,708 1.175
Advisor Global 8.575,217 370 7.179,653 343
A2A Basis 91.687,676 1.366
A2A Wachstum 209.722,197 2.873 116.928,553 1.718
A2A Chance 73.370,447 968 68.519,610 1.044
Berenberg Balance Select Fonds 35.324,420 2.075 34.473,727 2.171
AXA Renten-Inland 88.996,422 2.337 92.566,515 2.500
AXA Deutschland 28.049,667 2.210 30.084,936 2.938
AXA Welt 69.290,311 4.182 67.270,337 4.338
DIT Industria 186.681,185 12.650 200.788,966 15.467
DIT Kapital PLUS 198.292,210 9.371 271.630,303 12.514
DWS Vermögen 1.829,731 143 744,351 67
OP-Extra Portfolio 10.592,754 502 15.148,966 783
Oppenheim Select Europa 21.439,221 674 24.819,906 978
OP-DAX-Werte 10.987,410 1.662 13.518,352 2.461
AXA World Funds II Global Masters Equities 181.800,658 530 172.646,113 495
AXA World Funds II North American Equities 774.939,228 5.079 776.383,791 4.936
Opportunities Equities 1.143.894,056 6.850 1.149.523,951 7.741
AXA World Funds II - Far East Equities 644.266,800 1.120 660.715,842 1.317
DWS Interrenta 138.608,673 2.018 174.493,272 2.405
DWS Zürich Invest Global 64.111,724 3.442 94.289,229 5.501
DWS Eurovesta 62.543,000 4.719 92.634,187 8.855
AXA Europa 7.539,123 341 7.053,069 376
AXA Defensiv Invest 1.624.640,863 77.723 1.426.350,816 67.153
AXA Wachstum Invest 2.503.883,169 112.224 2.409.705,657 109.184
AXA Chance Invest 7.457.750,126 308.527 7.324.095,114 316.401
Acatis Champion Global 9.225,446 529 8.372,977 516
AXA Chance Spectrum 5.330.890,227 168.776 5.101.061,122 172.569
AXA Wachstum Spectrum 724.227,429 26.985 679.805,346 26.274
AXA Rosenberg US Equity 1.207,900 10 966,964 8
Tempelton European Fund 699.014,198 7.947 629.902,021 8.002
Tempelton Emerging Markets Fund 265.988,369 6.603 236.725,579 6.752
Fidelity Funds-European Growth 8.579.640,852 74.446 7.547.438,287 77.512
JPMF America Equity Fund 22.307,654 1.379 20.267,721 1.281
Fidelity FPS Growth 6.026,485 73 9.214,030 125
Fidelity FPS Moderate 252.572,339 2.260 246.416,808 2.321
AllianceBernstein FCP-Global Growth 47.514,320 1.430 43.047,616 1.452
Sarasin OekoSar Portfolio 564,792 86 520,468 82
Sarasin EmergingSar 355,953 80 322,529 89
JPMF EURO Global Bond Funds 65.650,114 7.740 61.495,768 6.824
Multiselect Welt Aktien 99,682 5 100,759 6
Tempelton Growth (EURO) Fund 9.520.909,518 88.449 8.538.077,120 82.649
DWS FlexPension 2013 886,374 110 883,526 108
DWS FlexPension 2015 4.832,541 622 4.697,795 575
DWS FlexPension 2016 641,422 84 624,662 77
DWS FlexPension 2017 291,041 38 257,979 32
DWS FlexPension 2018 1.658,291 220 1.471,985 182
DWS FlexPension 2019 771,779 105 689,078 86
DWS FlexPension 2020 729,269 98 598,807 74
DWS FlexPension 2021 1.230,342 162 1.064,010 127
DWS FlexPension 2022 1.747,269 227 1.555,043 183
DWS FlexPension 2023 21.116,025 2.707 22.188,428 2.573
DWS FlexPension II 2024 432,284 54 297,670 36
DWS FlexPension 2025 2.317,566 285 9.278,070 1.125
DRH Universal Fonds 1.377,263 41
DekaFonds 1.327,755 75 1.134,877 82
SEB Real Estate Equity Global 9.705,501 289 9.618,435 330
AXA Rosenberg Eurobloc Alpha 435.255,423 2.773 376.397,238 3.004
AXA Rosenberg Global Equity Alpha 117.318,835 920 103.071,589 842
SEB Europe I Fund 150.977,267 418 149.196,318 471
JPM Funds-Europe Strategic 14.952,029 141 12.068,654 135
SEB Invest BestChoice I 74.892,059 2.413 76.001,205 2.859
Pioneer Funds- America 421.093,720 1.781 362.856,745 1.564
DWS Invest European Dividend Plus 18.424,308 1.968 15.397,329 1.817
Allianz All Markets Opportunities 37,344 3
DekaLuxTeam-Global Select-CF 414,870 40 383,797 41
SEB Invest Optimix Wachstum 27.089,680 1.545 23.583,736 1.450
SEB Invest Optimix Chance 33.804,976 1.805 25.859,565 1.558
HI Varengold CTA Hedge B 483,807 54 18,448 2
Cominvest Fondak A 1.251,206 109 20,243 2
AriDeka CF 7,921 0 8,751 0
RenditDeka CF 6,828 0 3,805 0
DWS Vermögensbildung R 28.808,476 465 43.770,183 714
DWS Deutschland 62.450,381 5.683 10.898,469 1.209
Allianz Flexi E. Dynamik 67.218,645 3.175 71.398,352 3.769
C-Quadrat ARTS Total Ret. 1.982,143 169 103,967 10
Superfund Abs. Return I 846,803 68 402,550 39
DekaStruktur: 5 Ertrag 0,957 0
DekaStruktur: 5 Wachstum 17,210 2 4,483 1
DekaStruktur:5 ChancePlus 10,767 1 5,657 1
DekaSelect Nachh.Wachstum 48,444 5 0,298 0
DekaSelect Nachh.Chance 18,275 2
Magellan 1.402,356 2.079 252,870 453
Carmignac Patrimoine 15,185 80 0,658 3
Carmignac Investissement 1.014,206 8.247 363,324 3.307
M&G Global Basics Fund 72.295,327 1.663 8.502,562 219
Blackrock Global Fund A2 4.995,727 333 1.762,189 133
ÖKOWORLD Ökovis. Classic 180,045 15 71,553 7
Schroder ISF EURO Bond 142.548,375 2.251 17.765,013 274
Sauren Global Balanced 253,225 3 109,988 2
DJE-Dividende&Substanz P 6.513,799 1.437 1.125,012 280
Swisskanto Inv. Balanced 132,567 11 43,177 4
JPM Emerging Markets Equity 33.841,636 404 7.140,076 102
Sarasin Oekosar E. Global 1.029,420 107 2,129 0
Fidelity South East Asia 55.020,248 821 4.396,640 78
Pioneer Funds Gl. Ecology 98,508 14 108,614 18
JPMorgan Highbridge St.N. 38,600 4 38,650 4
HSBC GIF Global Macro F. 835,843 91 17,343 2
Fr.Temp. Gl. Fund. Strat. 16.671,240 125 1.834,305 14
Patriarch Multi Asset Dyn 23.606,738 244 6.177,569 75
JPMorgan EU Goverment B. 8.579,075 98 6.374,692 70
JPM Euro Corporate Bond A 322,973 4 71,504 1
Fid. M. A. Str. Defensive 13.150,461 136 12.282,361 130
AXA IM Com. Megatrends 90 36.458,418 1.780 29.352,971 1.488
Invesco Japanese Value E. 31,216 0
Vermögensmanagement Basis 776.464,649 47.582 1.118.708,444 114.455
Vermögensmanagement 10 271.824,275 22.385 281.305,323 29.529
Vermögensmanagement 20 313.343,254 25.685 294.892,627 31.247
Vermögensmanagement 30 219.589,493 16.950 232.123,437 24.828
Vermögensmanagement 50 84.599,151 8.550 87.771,917 9.569
Vermögensmanagement 60 34.474,634 3.440 41.062,852 4.468
Vermögensmanagement 70 42.724,954 4.245 44.418,007 4.870
Vermögensmanagement 80 12.581,678 1.242 17.309,416 1.921
Vermögensmanagement 90 3.559,676 368 3.170,608 373
Vermögensmanagement 100 29.104,502 2.834 38.919,976 4.364
FLV Garantie 72.291,454 6.149 72.291,454 5.419
VM Garantie 32.855,223 3.303 45.661,784 4.646
Strategiedepot Chance 577,871 64 153,567 18
Strategiedepot Wachstum 2.412,940 261 1.433,100 159
Strategiedepot Definsiv 1.143,627 119 30,381 3
Strategiedepot Index 5.273,444 587 1.502,550 175
Strategisches VM OP RT 6 1.448,071 146
C-QUADRAT BEST MOMENTUM -T 94,279 16
DWS AKKUMULA 4,303 2
DWS SACHWERTE-INC 22,767 2
PIMCO GIS GL MULTI-ASST-EHAEUR 29,618 0
BNP PA L1-FUND-OPPORTU WD-CC 6,707 1
ALLIANZ RCM EUR PR DYNMK III 6.132,860 742
JPMORGAN F-GL FOCUS-AEURA 869,080 12
ALLINZ-RCM DYN M/A PLUS-AH2EUR 34,222 3
MAN AHL TREND EUR D 53,557 5
DWS FLEXPENSION II 2026 13.126,492 1.624
INVESCO JAPANESE VL EQ-AAYen 1.710,989 10
HSB Substanz 13.914,980 1.374
HSB Synamik 20 26.333,666 2.555
HSB Dynamik 40 8.462,971 808
HSB Dynamik 60 12.515,314 1.183
HSB Dynakmik 80 2.165,241 201
HSB Dynakmik 100 3.517,044 331
Strategie Patriarch Select Wachstum 23,300 2
Strategie Patriarch Select Ausgewogen 12,828 1
Strategie Patriarch Select Dynamik 583,744 53
Zeitwert per 31.12.2011 1.413.330 1.520.365

D.III. Sonstige Forderungen

in Tsd. Euro 2011 2010
darin enthalten:
Forderungen an verbundene Unternehmen 14.885 12.951
Heimfallverpflichtung Bad Pyrmont 22.253 21.596
Fällige Zins- und Mietforderungen 4.321 1.429
Tilgungsforderung 3.140 10
Sonstige Forderungen aus Kapitalanlagen 101 270
Forderungen an die Finanzbehörde 3.142 275
Forderungen aus Mitversicherungsverträgen (Führungsfremdgeschäft nicht verbundener Unternehmen) 3.264 1.709
Noch zuzuordnende Zahlungsvorgänge aufgrund vorgezogener Buchungsschlusstermine 9.548 14.546

E.III. Andere Vermögensgegenstände

Die Position „Andere Vermögensgegenstände“ bestand fast ausschließlich aus vorausgezahlten Versicherungsleistungen.

F.II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten „Sonstige Rechnungsabgrenzung“ enthielt auf die Folgejahre entfallende Agiobeträge zu den sonstigen Ausleihungen in Höhe von 20.323 Tsd. Euro (2010: 20.303 Tsd. Euro). Aufgrund geänderter gesetzlicher Bestimmungen des § 341 c HGB wurden die Agiobeträge für Schuldscheindarlehen erstmalig ab 2011 in der Bilanzposition B.III.4.b) ausgewiesen.

Passiva

A.I. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 15.163.400 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 Euro.

B.IV. Rückstellung für die erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung

in Tsd. Euro 2011 2010
Stand zum Ende des Geschäftsjahres 1.263.819 1.270.832
Entnahme im Geschäftsjahr 252.280 241.018
Zuweisung aus dem Überschuss des Geschäftsjahres 179.513 234.005
Stand am Ende des Geschäftsjahres 1.191.052 1.263.819
in Tsd. Euro 2011 2010
Die RfB teilt sich auf wie folgt:
Es wurde festgelegt für noch nicht zugeteilte
a. laufende Überschussanteile 121.278 147.718
b. Schluss-Überschussanteile 65.271 65.723
c. Mindestbeteiligungen an Bewertungsreserven Anteile des Schluss-Überschussanteil-Fonds für 16.367 16.756
e. die Finanzierung von Gewinnrenten 12.173 11.654
f. die Finanzierung von Schluss-Überschussanteilen 430.274 457.400
g. die Finanzierung von Mindestbeteiligungen an Bewertungsreserven 122.031 114.154
Bindung gesamt 767.394 813.405
freie RfB 423.658 450.414

Die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer und die Überschussanteilsätze sind auf den Seiten 63 bis 114 erläutert.

D.I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Für die Pensionszusagen, die im Allgemeinen auf Dienstzeit und Entgelt der Mitarbeiter basieren und als unmittelbare Pensionszusagen erteilt wurden, werden Pensionsrückstellungen gebildet. Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Absatz 2 HGB ist nicht vorhanden.

Zusätzlich bestanden Pensionszusagen gegen Entgeltumwandlung. Diesen Pensionsverpflichtungen standen Erstattungsansprüche aus kongruenten, konzerninternen Rückdeckungsversicherungen in gleicher Höhe von 198 Tsd. Euro (2010: 121 Tsd. Euro) gegenüber, welche an den Versorgungsberechtigten verpfändet sind. Dabei entsprach der Zeitwert den historischen Anschaffungskosten. Bei den Rückdeckungsversicherungen handelt es sich um Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Absatz 2 HGB, sodass aufgrund der Saldierung auf einen Ausweis verzichtet werden konnte. Der Aufwand für diese Pensionszusagen war gleich dem Beitragsaufwand zu den Rückdeckungsversicherungen und wird von den Arbeitnehmern getragen.

In Bezug auf die Pensionsrückstellungen bestand am Ende des laufenden Geschäftsjahres ein noch nicht ausgewiesener Zuführungsbetrag in Höhe von 4.591 Tsd. Euro (2010: 4.945 Tsd. Euro), der bis spätestens zum 31. Dezember 2024 zu mindestens einem Fünfzehntel des zum 1. Januar 2010 ermittelten BilMoG-Fehlbetrages pro Jahr zugeführt wird. Die Zinsaufwendungen des laufenden Geschäftsjahres betrugen 2.497 Tsd. Euro (2010: 2.690 Tsd. Euro).

Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden folgende Berechnungsfaktoren angewandt:

in Prozent 2011 2010
Rechnungszins 5,13 5,16
Rentenanpassung 2 2
Gehaltsdynamik 2,5 2,5

D.II. Steuerrückstellungen

Aufgrund der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft ab dem 1. Januar 2009 wurden die latenten Steuern auf die AXA Konzern AG als Organträgerin übertragen.

Hinsichtlich der Abzinsung der vororganschaftlichen Steuerrückstellungen hat die AXA Lebensversicherung im Jahr 2010 von dem Wahlrecht nach Art. 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht und keine Abzinsung vorgenommen. Die daraus resultierende Überdeckung in dieser Position beträgt gemäß Art. 67 Absatz 1 Satz 4 EGHGB 6.701 Tsd. Euro (2010: 10.451 Tsd. Euro).

D.III. Sonstige Rückstellungen

in Tsd. Euro 2011 2010
darin enthalten:
Rückstellungen für noch nicht fällige Provisionen, Vertreterwettbewerbe und Ausgleichsansprüche 6.938 7.288
Rückstellung für noch zu zahlende Gehaltsanteile einschließlich Gratifikationen und Tantiemen 1.699 1.469
Rückstellung für externe Kosten Jahresabschluss 263 198
Rückstellung für Baumaßnahmen und Instandsetzungen aus dem Grundstücksbereich 421 353
Rückstellung für drohende Verluste 1.778 11.952
Rückstellung für Prozesse 8.414 7.872
Rückstellung für Restrukturierung 14.000
Rückstellung für Verzinsung von Steuernachforderungen nach § 233 a AO 27.021 34.171
Rückstellung für IHK 1.274 1.274

Die Rückstellung für Vorruhestandsverpflichtungen unter Berücksichtigung der Rückstellungen für Sozialversicherungsbeiträge aus Vorruhestandsverpflichtungen wurde teilweise mit Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Absatz 2 HGB gesichert. Im Rahmen des AXA Vorsorgeplans wurden Mittel beim AXA Mitarbeiter Treuhand e. V. zur Insolvenzsicherung hinterlegt. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung unter Berücksichtigung der Rückstellungen für Sozialversicherungsbeiträge aus Vorruhestandsverpflichtungen betrug 164 Tsd. Euro (2010: 179 Tsd. Euro). Von diesem Betrag wurde Deckungsvermögens in Höhe von 164 Tsd. Euro (2010: 165 Tsd. Euro) abgezogen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögen beliefen sich auf 171 Tsd. Euro (2010: 162 Tsd. Euro).

Die im Geschäftssegment Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen für Immobilienfonds aufgrund drohender Verluste in 2010 gebildete Rückstellung in Höhe von 10.238 Tsd. Euro konnte ertragswirksam aufgelöst werden.

Für Restrukturierungsmaßnahmen wurden Kosten in Höhe von 14.000 Tsd. Euro zurückgestellt.

Die Minderung der Rückstellung für Zinsen gemäß § 233 a AO ergibt sich im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme für Vorjahreszeiträume gegenüber der Finanzverwaltung.

F.I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft

In den Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber Versicherungsnehmern waren verzinslich angesammelte Überschussanteile von 797.158 Tsd. Euro (2010: 823.628 Tsd. Euro) enthalten.

F.IV. Sonstige Verbindlichkeiten

in Tsd. Euro 2011 2010
darin enthalten:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.516 104.653
Verbindlichkeiten aus Mitversicherungsverträgen (Führungsfremdgeschäft nicht verbundener Unternehmen) 1.296 1.088
Sonstige Verbindlichkeiten aus Kapitalanlagen 2.261 1.850
Noch nicht zugeordnete sowie vorausgezahlte Beiträge 3.261 2.253
Noch zuzuordnende Zahlungsvorgänge aufgrund vorgezogener Buchungsschlusstermine 12.276 20.773

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich auf 116 Tsd. Euro (2010: 135 Tsd. Euro) und bezieht sich auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Pensionssicherungsverein.

Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, waren nicht vorhanden.

G. Rechnungsabgrenzungsposten

in Tsd. Euro 2011 2010
darin enthalten:
auf Folgejahre entfallende Disagiobeträge
– aus Hypotheken 186
– aus sonstigen Ausleihungen 706 1.496

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I.1.a. Gebuchte Bruttobeiträge

in Tsd. Euro 2011 2010
für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft
– aus
Einzelversicherungen 1.944.477 2.048.957
Kollektivversicherungen 219.432 227.572
Gesamt 2.163.909 2.276.529
– untergliedert nach
laufenden Beiträgen 1.479.941 1.528.575
Einmalbeiträgen 683.968 747.954
Gesamt 2.163.909 2.276.529
– untergliedert nach Beiträgen im Rahmen von Verträgen:
ohne Gewinnbeteiligung
mit Gewinnbeteiligung 1.876.677 1.871.045
bei denen das Kapitalanlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 287.232 405.484
Gesamt 2.163.909 2.276.529
in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft
Gesamt 9.259 9.262
Gesamtes Versicherungsgeschäft 2.173.168 2.285.791

Rückversicherungssaldo

Der Rückversicherungssaldo von 8.217 Tsd. Euro zu Lasten des Rückversicherers (2010: 13.462 Tsd. Euro zu Lasten des Rückversicherers) setzt sich zusammen aus den verdienten Beiträgen des Rückversicherers und den Anteilen des Rückversicherers an den Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle, den Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb und den Veränderungen der Brutto-Deckungsrückstellung.

Die Veränderung des Rückversicherungssaldos resultiert im Wesentlichen aus folgenden gegenläufigen Effekten: Der Ertrag der Rückversicherung aus der Neugeschäftsfinanzierung steigt etwas bei unverändertem Aufwand für Amortisation von Abschlusskosten aus Vorjahren, an deren Vorfinanzierung sich die Rückversicherer in marktüblichem Umfang beteiligt hatten. Der Saldo aus der übrigen Rückversicherung fällt gegenüber dem Vorjahr, vor allem durch ein schlechteres Berufsunfähigkeitsergebnis aufgrund gesunkener Schadenquoten und freiwerdender Reserven durch Todesfälle laufender Berufsunfähigkeitsrenten.

I.3.c. Erträge aus Zuschreibungen

Bei den Erträgen aus Zuschreibungen in Höhe von 22.359 Tsd. Euro (2010: 30.788 Tsd. Euro) handelte es sich um Wertaufholungen.

I.5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung

Die sonstigen versicherungstechnischen Erträge beinhalten eine Veränderung der rechnungsmäßig gedeckten Abschlusskosten für eigene Rechnung in Höhe von 8.198 Tsd. Euro (2010: 303 Tsd. Euro).

I.10.b. Abschreibung auf Kapitalanlagen

Bei den Kapitalanlagen haben wir 152.215 Tsd. Euro (2010: 71.938 Tsd. Euro) außerordentliche Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

I.12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung

Die sonstigen versicherungstechnischen Aufwendungen beinhalten Zinsen aus angesammelten Überschussanteilen und Direktgutschriften in Höhe von 76.281 Tsd. Euro (2010: 68.268 Tsd. Euro) sowie Depotzinsen aus Rückversicherung in Höhe von 14.541 Tsd. Euro (2010: 16.592 Tsd. Euro).

II.1. Sonstige Erträge

Aus der Versicherungsvermittlung von Produkten von überwiegend verbundenen Unternehmen resultiert ein Ertrag in Höhe von 17.556 Tsd. Euro (2010: 17.084 Tsd. Euro).

Weiterhin beinhaltet diese Position die ertragswirksame Auflösung der im Geschäftssegment Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen für Immobilienfonds aufgrund drohender Verluste in 2010 gebildeten Rückstellung in Höhe von 10.238 Tsd. Euro.

In dieser Position sind sonstige Erträge aus der Auflösung der Rückstellung für Verzinsung von Steuernachforderungen nach § 233 a AO in Höhe von 12.017 Tsd. Euro berücksichtigt.

Aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen ergaben sich Erträge in Höhe von 12.162 Tsd. Euro (2010: 10.414 Tsd. Euro).

II.2. Sonstige Aufwendungen

Aus der Versicherungsvermittlung von Produkten von überwiegend verbundenen Unternehmen resultiert ein Aufwand in Höhe von 19.190 Tsd. Euro (2010: 17.741 Tsd. Euro).

Die Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes betrugen 8.236 Tsd. Euro (2010: 1.611 Tsd. Euro).

Im Rahmen des Programms „Focus to Perform“ wurden weitere Kosten in Höhe von 18.934 Tsd. Euro (2010: 4.202 Tsd. Euro) für Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erfasst.

In dieser Position sind Schuldzinsen von Steuerrückstellungen nach § 233 a AO in Höhe von 10.511 Tsd. Euro berücksichtigt.

Aufgrund der nach BilMoG gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB diskontierten Prozesskostenrückstellungen eines längerfristigen Verfahrens und eines Spruchstellenverfahrens resultiert ein Aufwand aus der Folgebewertung in Höhe von 276 Tsd. Euro (2010: 273 Tsd. Euro). Desweiteren führte die Aufzinsung der Rückstellung für Verzinsung von Steuernachforderungen nach § 233 a AO zu einem sonstigen Aufwand in Höhe von 2.721 Tsd. Euro.

II.5. Außerordentliche Aufwendungen

Aufgrund § 253 Absatz 2 HGB wurden den Pensionsrückstellungen 353 Tsd. Euro (2010: 353 Tsd. Euro) zugeführt.

In diesem Zusammenhang wurde die Zuführung zur Pensionsrückstellung in der AXA Konzern AG anteilig in Höhe von 1.727 Tsd. Euro (2010: 1.569 Tsd. Euro) auf die AXA Lebensversicherung AG verrechnet.

II.7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Im Berichtsjahr wird ein Steuerertrag in Höhe von 11.024 Tsd. Euro (2010: Steueraufwand von 11.507 Tsd. Euro) ausgewiesen. Die Position enthält einen Ertrag aus Körperschaftssteuerumlage und Umlage für den Solidaritätszuschlag in Höhe von insgesamt 164 Tsd. Euro (2010: Steuerertrag von 849 Tsd. Euro) und einen Aufwand aus Gewerbesteuerumlage in Höhe von 13.583 Tsd. Euro (2010: Steueraufwand 18.749 Tsd. Euro). Weiterhin ergab sich ein Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von 24.443 Tsd. Euro (2010: Steuerertrag von 6.393 Tsd. Euro).

II.8. Sonstige Steuern

In 2011 wurde ein Aufwand aus sonstigen Steuern in Höhe von 22 Tsd. Euro (2010: Steuerertrag von 9.101 Tsd. Euro) erzielt.

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
in Tsd. Euro 2011 2010
--- --- ---
1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 81.007 72.550
2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB 8.146 11.629
3. Löhne und Gehälter 4.766 4.714
4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 204 164
5. Aufwendungen für Altersversorgung 1.748 227
Aufwendungen gesamt 95.871 89.284

Überschussbeteiligung für Versicherungsnehmer

Entsprechend den Bedingungen für die Überschussbeteiligung der in DM – ab 1. Oktober 2001 in Euro – abgeschlossenen konventionellen Versicherungen werden für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr die auf den folgenden Seiten genannten Sätze für laufende Überschussbeteiligung festgelegt. Abweichend hiervon gelten die auf den folgenden Seiten genannten Sätze für anwartschaftliche fondsgebundene Versicherungen und anwartschaftliche konventionelle Riester-Tarife bereits ab der ersten in 2012 beginnenden, vertraglich vereinbarten Versicherungsperiode. Für Zinsüberschüsse auf Deckungskapital, das durch Ausübung der Garantieoption in konventionelles Deckungskapital umgeschichtet wurde, wird abweichend monatlich deklariert. Die Überschussbeteiligung für Kapitalisierungsprodukte wird abweichend quartalsweise deklariert.

Schlussüberschussanteil bzw. Nachdividende werden bei in 2012 ablaufenden berechtigten Versicherungen gezahlt. Kapitalversicherungen mit mehreren Erlebensfallteilauszahlungen erhalten den dauerunabhängigen Schlussüberschussanteil bzw. die Nachdividende zu 50 %, hiervon abweichend: Tarife der ehemaligen Colonia Lebensversicherung/Nordstern Lebensversicherung mit Rechnungszins 3 % zu 55 %, Tarif 23, 53 und DMV zu 100 %.

Für anwartschaftliche konventionelle Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsbeginn ab 1. Januar 2011 und einer Versicherungssumme von über 1 Mio. Euro werden von den auf den folgenden Seiten festgelegten Überschusssätzen abweichende Überschussanteilsätze festgelegt. Diese werden dem Kunden zusammen mit dem für die Abweichung relevanten Zeitraum mitgeteilt.

Entsprechend § 153 Absatz 3 des Versicherungsvertragsgesetzes werden (überschuss-)berechtigte Verträge bei Vertragsbeendigung bzw. bei Wechsel in den Rentenbezug an den dann vorhandenen Bewertungsreserven der Kapitalanlagen nach einem verursachungsorientierten Verfahren beteiligt.

Beteiligt werden im Wesentlichen kapitalbildende Versicherungen, konventionelle Rentenversicherungen, fondsgebundene Versicherungen mit GarantModul und Hybridprodukte. Ebenfalls erfasst werden Überschussguthaben von Verträgen mit Überschusssystem „Verzinsliche Ansammlung“, auch wenn der Versicherungsvertrag selbst nicht diesen beteiligten Versicherungen zuzuordnen ist. Maßzahl für die Zuordnung der verteilungsfähigen Bewertungsreserven ist ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten (garantierten) Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen.

Ist ein Vertrag anspruchsberechtigt, so erhält er bei Vertragsbeendigung bzw. bei Wechsel in den Rentenbezug den gesetzlich vorgesehenen Anteil (50 %) an den Bewertungsreserven. Dabei werden die Bewertungsreserven zugrunde gelegt, die zum 1. Börsentag des Vormonats vorhanden waren. Um die Auswirkungen von plötzlichen und kurzfristigen Schwankungen auf dem Kapitalmarkt abzufedern, deklarieren wir jährlich eine Sockelbeteiligung, die unabhängig von der tatsächlichen Höhe der Bewertungsreserven bei Vertragsbeendigung bzw. bei Wechsel in den Rentenbezug gezahlt wird. Ist der errechnete Beteiligungsbetrag höher als der Sockelbetrag, wird der höhere Betrag ausgezahlt.

Überschussberechtigte (Todesfall-)Risiko- und anwartschaftliche Berufsunfähigkeits-(Zusatz-)Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden bei Vertragsbeendigung bzw. bei Eintritt des Leistungsfalles an den Bewertungsreserven beteiligt. Die Auszahlung richtet sich nach einer mit einem vereinfachten Verfahren errechneten Maßzahl und dem gesetzlich vorgesehenen Anteil (50 %) an tatsächlich vorhandenen Bewertungsreserven zum 1. Börsentag nach dem 30. September des Vorjahres und erfolgt in Form einer Schlusszahlung. Eine Sockelbeteiligung gibt es nicht.

Für überschussberechtigte Rentenversicherungen im Leistungsbezug erfolgt die Beteiligung an den Bewertungsreserven durch einen zusätzlichen laufenden Überschussanteil, der sich an dem gesetzlich vorgesehenen Anteil (50 %) an den tatsächlich vorhandenen Bewertungsreserven zum 1. Börsentag nach dem 30. September des Vorjahres bemisst und sich auf das Deckungskapital zur nächsten Hauptfälligkeit bezieht. Eine Sockelbeteiligung gibt es nicht.

Das Verfahren der Beteiligung an den vorhandenen Bewertungsreserven für den Altbestand im Sinne des § 11 c VAG erfolgt gemäß einem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht anerkannten Verfahren. Verträge, die diesem Altbestand nicht angehören, werden nach dem gleichen Verfahren an den vorhandenen Bewertungsreserven beteiligt.

Die Nachdividendenstaffeln sind in Ziffer 13 angegeben. Die Schlussüberschussstaffel ist in Ziffer 14 angegeben.

Sofern Tarife mit unterschiedlichen Tafeln für Männer und Frauen kalkuliert sind, wird der Tarifname durch den Zusatz „M“ für männliche Versicherte bzw. „F“ für weibliche Versicherte ergänzt.

1. Kapitalversicherungen (außer Risikoversicherungen)

Bemessungsgröße für die laufenden Überschussanteile:

Kostenüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
Risikoüberschussanteil: der überschussberechtigte Risikobeitrag
Grundüberschussanteil: die überschussberechtigte Versicherungssumme
Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Bemessungsgröße für die Schlussüberschussanteile bzw. Nachdividende:

(dauerabhängiger) Schlussüberschussanteil:

nach den Tarifen gemäß Ziffer 1.1.1, 1.1.3, 1.1.4, 1.1.7, 1.1.8, 1.2.1, 1.2.2, 1.3.1, 1.3.3, 1.3.4, 1.3.6, 1.4.1, 1.4.3, 1.4.4, 1.4.7, 1.4.8, 1.5.1, 1.5.3–1.5.6, 1.5.9, 1.5.10: die laufende Überschussbeteiligung;

nach den Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.1.5, 1.1.6, 1.1.11, 1.2.3, 1.3.2, 1.3.5, 1.3.7, 1.4.2, 1.4.5, 1.4.6, 1.5.2 (Überschusssystem Investmentbonus in % der Summe der laufenden Überschussbeteiligung)
(dauerunabhängiger) Schlussüberschussanteil bzw. Nachdividende:

die überschussberechtigte Versicherungssumme

Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen.

1.1 Beitragspflichtige Einzelversicherungen

1.1.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“, „-8“, „-7“, „-5“, „-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-97“, „-94“ Zinsüberschussanteil 4)

in %
Risikoüberschussanteil 5)

in %
Kostenüberschussanteil 1)

in %
Schlussüberschussanteil 2)

in %
Nachdividende 2)

in ‰
AK1-12 3)4) 1,55 30 0,3 13 Staffel 801_08
AFK1-8 3)4) 1,05 30 0,3 13 Staffel 801_08
AFK1-7 3) 1,05 30 0,3 13 Staffel 801_08
AFK1-5 3) 0,55 30 0,3 18 Staffel 10_08
(F)K-4, TCM-4 3) 0,55 30 0,3 18 Staffel 10_08
K-3 0,05 30 0,3 14 Staffel 10_08
SK1-0 0,55 30 0,1 11 Staffel 8_08
K-0, FK-0, TCM-1 0,55 30 0,3 11 Staffel 1A_08
K-98, FK-98 0,00 30 0,3 11 Staffel 1_08
FCL-97, FK-97 0,00 30 0,3 11 Staffel 1_08
CL-94 0,00 30 0,3 11 Staffel 1_08
K-94 0,00 30 0,3 11 Staffel 1_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Für Versicherungssummen ab 50.000 Euro

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.1, 1.5.3, 1.5.4

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt 2)

4) Für Versicherungen in der Ablaufphase siehe Ziffer 1.5.1

5) Für FleXXLife-Tarife beträgt der Risikoüberschussanteilsatz: 35

1.1.2 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
51, 52, 53, 54, 55, 56, 57 0,50 152) 4,65
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten und bei Tarif 54 zuzüglich 20 Prozentpunkte

1.1.3 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil 1)

in %
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil 1) in ‰
CL 0,30 40 10 24
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
Der Risikoüberschussanteil entfällt bei Tarif CL 1 EV.

1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.5

1.1.4 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Zusatzüberschussanteil 1)

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 2)

in ‰
K1 bis K6 0,30 26 3) 1,25 10 Staffel 2_08
K11, K12, K13 0,30 26 3) 1,25 10 Staffel 2_08
K51, K1S 0,30 26 3) 1,25 10 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.6

3) Bei K3, K6 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 38 %

1.1.5 Tarife 87 Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27 1,00 40 5,20
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

1.1.6 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Grundüberschussanteil

in ‰
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
CO, RK (69) mit Beginn ab 1977 0,80 1,60 1) 0 24
CD mit Beginn ab 1977 0,80 1,60 0 24
CO, RK (69) mit Beginn vor 1977 0,80 1,10 1) 0 24
CD mit Beginn vor 1977 0,80 1,10 0 24
WA II mit Beginn ab 1977 0,80 1,1 2) 0 24
WA II mit Beginn vor 1977 0,80 0,60 3) 0 24
CCO mit Beginn ab 1977 und CO VIII 0,80 1,60 0 24
CCO mit Beginn vor 1977 0,80 1,10 0 24
GR (2) 0,80 0,00 0 24
C und B mit Beginn ab 1942 0,80 2,10 0
C II Z, B II Z und EPV 0,80 1,60 0
CC, BB 0,80 2,10 0
Q (2) und H (2) 0,80 1,10 0
Q und H mit Beginn ab 1958 0,80 2,10 0
Q und H mit Beginn vor 1958 0,80 2,60 0
MG mit Beginn ab 1956 0,80 2,10 0
K 0,80 1,10 0
Alle übrigen:
Großlebenstarife 0,80 2,10 0
Kleinlebenstarife 0,80 1,10 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Versicherungen nach CO-Tarifen mit Endalter größer als 70 Jahre erhalten einen um 1 Promillepunkt reduzierten Grundüberschussanteil

2) 1 ‰ für Beitrittsalter kleiner als 30 Jahre; 2,1 ‰ für Beitrittsalter größer als 49 Jahre

3) 0,5 ‰ für Beitrittsalter kleiner als 30 Jahre; 1,6 ‰ für Beitrittsalter größer als 49 Jahre

Bei Versicherungen auf den Heiratsfall und bei Terme-Fix-Versicherungen wird der Grundüberschussanteil um 0,5 ‰ der Versicherungssumme gegenüber der zu derselben Tarifgruppe gehörenden gemischten Versicherung vermindert.

Versicherungen mit Beitragszuschlägen für „ohne ärztliche Untersuchung“ wird nach den

Tarifen C, C II Z und CC mit Beginn nach dem 1. November 1957 ein um 2 ‰ höherer Schlussüberschussanteil gezahlt.
Tarifen MG (1956) und EPV mit mindestens 2.500 Euro Versicherungssumme ein um 1,2 ‰ höherer Grundüberschussanteil gezahlt.

Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰.

1.1.7 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Zusatzüberschussanteil 1)

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 2)

in ‰
100 bis 404 0,45 39 3)4) 1,25 14 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.9

3) Bei Tarif 300 und 404 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 46 % 4)

4) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

1.1.8 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Zuschlag

in % des überschussberechtigten Deckungskapitals
Schlussüberschussanteil

in %
Z 1) 1,00 1,3 10,5
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.1.9 Tarife Überschussanteil

in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages
Schlussüberschussanteil

in % des letzten Jahresüberschussanteils
IK, IIK, LK 1)
Versicherungsabschluss vor 1.1.1960 32 100
Versicherungsabschluss ab 1.1.1960 30 100

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.1.10 Tarife Zusatzüberschussanteil

in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages
Überschussanteil

in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages
Schlussüberschussanteil

in % des letzten Jahresüberschussanteils
O 2) 40 35 100 1)
I, II, III, IV 2) 40 30 100 1)
S 2) 40 16 100 1)

1) Bei Versicherungsabschluss ab dem 21. Juni 1948: 150 %

2) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.1.11 Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
Tarife 68: 11, 12, 13, 14, 15, 16 1,50 46 2) 5,2
Tarife 53: I, II, DIL, IV, V, VI, DvV, DMV 1,30 40 3) 5,2
Terra-Tarife 1,50 40 3) 5,2
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei weiblichen Versicherten und bei Tarif 14 zuzüglich 18 Prozentpunkte

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 5 Prozentpunkte

1.2 Beitragspflichtige Seniorenversicherungen

1.2.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-5“, „-4“, „-0“, „-98“, „-94“ Kostenüberschussanteil 2)

in %
Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in %
Nachdividende

in ‰
AK7-8 0,3 1,05 30 13 Staffel 801_08
AK7-7 0,3 1,05 30 13 Staffel 801_08
AK7-5 0,3 0,55 30 18 Staffel 10_08
K7-4 0,3 0,55 30 18 Staffel 10_08
K7-0 0,3 0,55 30 11 Staffel 1A_08
K7-98 0,3 0 30 11 Staffel 1_08
CLS-94 0,3 0 30 11 Staffel 1_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.1, 1.5.3, 1.5.4

2) Für Versicherungssummen ab 50.000 Euro

1.2.2 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil

in %
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
CLS 0,30 40 10 19
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.2.3 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Grundüberschussanteil

in ‰
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
T1 1) 0,80 1,60 1) 0 24
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰

1.3 Beitragspflichtige Vermögensbildungsversicherungen

1.3.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“, „-5“, „-4“, „-0“, „-98“, „-94“ Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende

in ‰
AV-7 1,05 20 6 Staffel 801_08
AV-5 0,55 20 10 Staffel 10_08
V-4 0,55 20 10 Staffel 10_08
V-0 0,55 20 1 Staffel 1A_08
V-98 0 20 1 Staffel 1_08
CLV-94 0 20 1 Staffel 1_08
V-94 0,30 20 8 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.3.2 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
52 V, 53 V 0,50 152) 4,65
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte

1.3.3 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil

in %
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
CLV 0,25 15 6 18
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.3.4 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende

in ‰
V1, V5 0,30 18 5 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.3.5 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Grundüberschussanteil

in ‰
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
CO (V) 0,65 0,4 0
CV (V) 0,65 1,4 1) 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰

1.3.6 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende

in ‰
119, 129, 419 0,45 29 1) 7 Staffel 2_08
319 0,45 36 1) 7 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

1.3.7 Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
Tarife 87: 22V, 23V 0,50 40 5,2
Tarife 68: 12V, 13V 1,00 462) 5,2
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte

1.4 Beitragspflichtige Kollektiv-Versicherungen

1.4.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-5“, „-4“, „-0“, „-98“, „-97“, „-94“ Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Kostenüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in %
Nachdividende 1)

in ‰
AK1G-12 3)4) 1,55 30 0,3 2) 13 Staffel 801_08
AFK1G-8 3)4) 1,05 30 0,3 2) 13 Staffel 801_08
AFK1G-7 3) 1,05 30 0,3 2) 13 Staffel 801_08
AFK1G-5 3) 0,55 30 0,3 2) 18 Staffel 10_08
K G-4, FK G-4 3) 0,55 30 0,15 18 Staffel 10_08
K G-0, FK G-0 0,55 30 0,15 11 Staffel 1A_08
K G-98, FK G-98 0 30 0,15 11 Staffel 1_08
FCLFG-97, FG-97 0 30 0,15 11 Staffel 1_08
CLFG-94 0 30 0,15 11 Staffel 1_08
G-94 0 30 0,15 11 Staffel 1_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.1, 1.5.3, 1.5.4

2) Für Versicherungssummen ab 50.000 Euro

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt 1)

4) Für Versicherungen in der Ablaufphase: siehe Ziffer 1.5.1

5) Für FleXXLife-Tarife beträgt der Risikoüberschussanteilsatz: 35

1.4.2 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
51K, 52K, 57K 0,50 152) 4,65
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte

1.4.3 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil 1)

in %
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil 1) in ‰
CLFG, CLVG 0,30 40 2) 10 24
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.5

2) Der Risikoüberschussanteil entfällt bei Tarif CLFG 1 EV

1.4.4 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Zusatzüberschussanteil 1)

in ‰
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 2)

in ‰
G1, G2, G3, G1S 0,30 26 3) 1,25 10 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.6

3) Bei Tarif G3 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 38 %

1.4.5 Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
Tarife 87: 21 FG, 22 FG, 27 FG 1,00 40 6,5
Tarife 68: 12 FG 1,50 462) 6,5
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte

1.4.6 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Grundüberschussanteil

in ‰
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
FG und VG 0,80 1,60 1) 0 24
FG-Teilauszahlungstarife und FG VIII 0,80 1,60 0 24
GF 0,80 2,60 0
Ga 0,80 1,85 0
G und Gs mit Beginn ab 1942 0,80 3,35 0
Alle übrigen Kollektiv-Tarife 0,80 2,60 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Versicherungen mit Endalter größer als 70 Jahre erhalten einen um 1,0 Promillepunkte reduzierten Grundüberschussanteil

Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰.

1.4.7 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Zusatzüberschussanteil 1)

in ‰
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 2)

in ‰
160 bis 360 0,45 39 3)4) 1,25 14 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.9

3) Bei Tarif 360 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 46 % 4)

4) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

1.4.8 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Zuschlag

in % des überschussberechtigten Deckungskapitals
Schlussüberschussanteil

in %
N 1) 1,00 1,30 10,50
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.4.9 Tarife Überschussanteil

in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages
6 (56) 1) 25

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.5 Versicherungen gegen Einmalbeitrag und beitragsfreie Versicherungen

1.5.1 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil9)

in %
Schlussüberschussanteil

in %
AK1-12, AK7-8, AFK1(G)-8, AV1-7, AK7-7, AFK1(G)-7, AV1-5, AK7-5, FK1(G)-5, FK-4, FK G-4, K-4, V-4, K G-4, K1-3, FK-0, FK G-0, K-0, V-0, K G-0, SK1-0, FK-98, FK G-98, K-98, V-98, K G-98, FCL-97, FCLFG-97, FK-97, FG-97, TCM-1, TCM-4
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“:
Einmalbeitragsversicherungen Versicherungsbeginn ab 1.1.2012 1,85 30 25
in der Ablaufphase 1,60 30 –*)
beitragsfrei durch Ablauf 1,55 30 13
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-12“-Tarife 1,55 30
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“:
Einmalbeitragsversicherungen
Versicherungsbeginn ab 1.1.2010 bis 12.2011 1,35 30 25
Versicherungsbeginn ab 1.6.2009 bis 1.12.2009 1,35 30 25
Versicherungsbeginn bis 1.5.2009
– Einmalbeitragsversicherungen in den ersten 5 Versicherungsjahren:
Versicherungsbeginn ab 1.10.2008 bis 1.5.2009 2,25 30 25
Versicherungsbeginn bis 1.9.2008 1,95 30 25
– Einmalbeitragsversicherungen nach 5 Versicherungsjahren: 1,10 30 25
in der Ablaufphase 1,10 30 –*)
beitragsfrei durch Ablauf 1,05 30 13
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-8“-Tarife 1,05 30
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“:
beitragsfreigestellter V-7-Tarif 1,05 20
Einmalbeitragsversicherungen Versicherung nach 5 Versicherungsjahren 1,10 30 6
beitragsfrei durch Ablauf 1,05 30 13
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-7“-Tarife 1,05 30
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-4“:
beitragsfreigestellter V-4-Tarif oder V-5-Tarif 0,55 20
Einmalbeitragsversicherungen 0,60 30 12
PAP Aufbaupläne TG „-4“ oder TG „-5“ 0,55 30 12
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-4“-Tarife 5)6) oder „-5“-Tarife 5)6) 0,55 30 18
beitragsfrei durch Tod „-4“-Tarife 4)6) 0,55 18
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-5“-Tarife oder „-4“-Tarife 0,55 302)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-3“:
Einmalbeitragsversicherungen 0,25 30 8
beitragsfrei durch Ablauf 0,05 30 14
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-3“-Tarife 0,00 302)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-0“ oder „-1“:
Einmalbeitragsversicherungen 0,45 30 8
PAP Aufbaupläne TG „-0“ 0,55 30 8
beitragsfreigestellter V-0-Tarif 0,45 20
beitragsfreigestellter K7-0-Tarif 0,45 30
beitragsfrei durch Ablauf 0,55 30 8
beitragsfrei durch Tod „-0“-Tarife 4) oder „-1“-Tarife 4) 0,55 8
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-0“-Tarife oder „-1“-Tarife 0,45 302)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-97“ oder „-98“:
Einmalbeitragsversicherungen, PAP Aufbaupläne 0 30 8
beitragsfreigestellter V-98-Tarif 0 20
beitragsfreigestellter K7-98-Tarif 0 30
der Beitragszahlung „-98“-Tarife oder „-97“-Tarife 3) 01) 30 8
beitragsfrei durch Tod „-98“-Tarife oder 0 8
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-98“-Tarife oder „-97“-Tarife 0 302)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Einzelversicherungen mit Versicherungssummen ab 50.000 Euro erhalten zusätzlich einen Kostenüberschussanteil von 0,15 Prozentpunkten

2) Bei Tarifen (F)K3(G)-4, TCM2-4, K3-3, TCM2-1, FK3(G)-0, K3(G)-0, K6-0, FK3(G)-98, K3(G)-98, K6-98, FCL3-97, FCLFG3-97, FG3-97 entfällt der Risikoüberschussanteil

3) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende: Tarif SK1: gemäß Staffel 9_08, übrige Tarife: gemäß Staffel 3_08

4) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 1A_08 (Tarife mit Zusatzkennzeichen „-0“) bzw. Staffel 1_08 (Tarife mit Zusatzkennzeichen „-97“ oder „-98“) bzw. Staffel 10_08 (Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“)

5) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 11_08

6) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

7) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 802_08

8) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,2 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

9) Für FleXXLife-Tarife beträgt der Risikoüberschussanteilsatz: 35 2)

*) Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Ablaufphase die Schlussüberschussanteile und Nachdividende in Höhe der zu Beginn der Ablaufphase erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB weiterentwickelt

1.5.2 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil1)

in %
51, 52, 53, 54, 55, 56, 57 0,40 152)
51K, 52K, 57K 0,40 152)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei Tarifen mit festem Auszahlungstermin, Aussteuerversicherungen entfällt der Risikoüberschussanteil

2) Bei männlichen Versicherten und bei Tarif 54 zuzüglich 20 Prozentpunkte

1.5.3 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende

in ‰
CL-94, CLS-94, CLV-94, CLFG-94
beitragsfreigestellter CLV-94-Tarif mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme 0 20
beitragsfreigestellter CLV-94-Tarif bis 255 Euro Versicherungssumme 2) 0 20
Einmalbeitragsversicherungen, PAP Aufbaupläne 0 30 8 Staffel 3_083)
beitragsfrei durch Ablauf 04) 30 8 Staffel 3_083)
beitragsfrei durch Tod 0 8 Staffel 1_08
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen 0 301)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei Tarifen CL3-94, CL5-94, CLFG3-94 entfällt der Risikoüberschussanteil

2) Für jedes beitragsfreie Jahr wird das Schlussanteilskonto um 22 ‰ der beitragsfreien Versicherungssumme erhöht

3) Einmalbeitragsversicherungen: Beginne ab 1.3.1994–1.12.1994: 30 ‰; Beginne ab 1.8.1995: 8,75 ‰

4) Durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Einzelversicherungen mit Versicherungssummen ab 50.000 Euro erhalten zusätzlich einen Kostenüberschussanteil von 0,15 Prozentpunkten

1.5.4 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
K-94, V-94, G-94
V-94 gegen Einmalbeitrag 0,20 20 8
beitragsfreigestellter V-94-Tarif 0,20 20
K1E-94, G1E-94, PAP-Aufbaupläne 0,00 30 8
K1A-94, G1A-94 nach Ablauf der Beitragszahlungsdauer 2) 0,004) 30 8
beitragsfrei durch Tod 0,00 8
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen 0,00 301)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei Tarifen K3-94, K6-94, G3-94 entfällt der Risikoüberschussanteil

2) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 3_08

3) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 1_08

4) Durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Einzelversicherungen mit Versicherungssummen ab 50.000 Euro erhalten zusätzlich einen Kostenüberschussanteil von 0,15 Prozentpunkten

1.5.5 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil

in %
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
CL, CLS, CLV, CLFG, CLVG
beitragsfreigestellter CLV-Tarif mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme 0,15
beitragsfreigestellter CLV-Tarif bis 255 Euro Versicherungssumme für jedes ab 1982 zurückgelegte beitragsfreie Versicherungsjahr 19
Einmalbeitragsversicherungen 0,20 10
beitragsfrei durch Tod 0,30 10 24
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung 0,30 10 19
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme 0,20
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.5.6 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende

in ‰
K, V, G
V-Tarif gegen Einmalbeitrag 0,20 18 2
beitragsfreigestellter V-Tarif 0,20 18
K1E, G1E, bei durch Zuzahlung beitragsfreien Versicherungen 0,20 261) 6
K1A, G1A nach Ablauf der Beitragszahlung 0,30 261) 10 Staffel 4_08
beitragsfrei durch Tod 0,30 10 Staffel 4_08
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen 0,20 261)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei verzinslicher Ansammlung beträgt dieser Satz generell 38 %

1.5.7 Tarife 87 Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil1)

in %
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27 0,90 40
21 FG, 22 FG, 27 FG 0,90 40
22V, 23V 0,40 40
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei Tarifen mit festem Auszahlungstermin, Aussteuerversicherungen entfällt der Risikoüberschussanteil

1.5.8 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
dauerabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil

in ‰
CO, T1, FG, VG
beitragsfreigestellte CO(V)-Tarife mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme 0,65
beitragsfreigestellte CO(V)-Tarife bis 255 Euro Versicherungssumme für jedes ab 1982 zurückgelegte beitragsfreie Versicherungsjahr 15
Einmalbeitragsversicherungen 0,70 0
beitragsfrei durch Tod, Invalidität 0,801) 2) 2)
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung 0,801) 2) 2)
alle anderen Tarife
Einmalbeitragsversicherungen 0,70 0
beitragsfrei durch Tod, Invalidität oder beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung 0,70 4,0 3)
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme 0,70
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Wenn für den entsprechenden Tarif in Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.4.6 kein dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil vorgesehen ist, beträgt dieser Satz 0,7 %

2) Sätze wie der entsprechende beitragspflichtige Satz (siehe Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.4.6)

3) Kleinlebenstarif: 0 %

1.5.9 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
100 bis 419
Vermögensbildende Einmalbeitragsversicherungen 0,35 293) 7
beitragsfreigestellte Vermögensbildungs-Versicherung 0,35 29 1)3)
145 0,35 39 2)3)
165 0,35 39 2)3)
300, 4044) 0,45 14
3604) 0,45 14
101, 201 nach Ablauf der Beitragszahlung 4) 0,45 39 2)3) 14
261 nach Ablauf der Beitragszahlung 4) 0,45 39 2)3) 14
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen 0,35 39 2)3)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Risikoüberschussanteil entfällt bei Tarif 319

2) Bei verzinslicher Ansammlung beträgt der Satz generell 46 % 3)

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

4) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 4_08

1.5.10 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Zuschlag

in % des überschussberechtigten Deckungskapitals
Z 1) 1,00 1,3
IK, IIK, LK, Alt-Tarife 1) 0,45
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.5.11 Zinsüberschussanteil

in %
Risikoüberschussanteil1)

in %
Tarife 68:
11, 12, 13, 14, 15, 16 1,40 46
12FG 1,40 46
12 V, 13 V 0,90 46
Tarife 53:
I, II, DIL, IV, V, VI, DvV, DMV, X 1,20 403)
Terra-Tarife 1,40 403)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei Tarifen mit festem Auszahlungstermin, Aussteuerversicherungen entfällt der Risikoüberschussanteil

2) Bei weiblichen Versicherten und bei Tarif 14 zuzüglich 18 Prozentpunkte

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 5 Prozentpunkte

1.5.12 Tarife Zinsüberschussanteil

in %
ehemalige Kleinlebens- und Vereinsgruppenversicherungen:
S, SE, BO, III S, BE, B, BA, C, E, CJ, D, Df 1,40
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1.6 Summenzuwachs, Summenzuwachs mit Sofortbonus, Bonussystem, Erlebensfallbonus, Dauerabkürzung

Ist die Verwendung der laufenden Überschussanteile als Summenzuwachs, Erlebensfallbonus oder Dauerabkürzung vereinbart, wird auf die sich daraus ergebenden Summenerhöhungen bzw. Deckungskapitalerhöhungen ein Zinsüberschussanteil gewährt.

Bei den Tarifen AFK1(G) mit Zusatzkennzeichen „-12“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 1,55 %0)
Bei den Tarifen AFK1(G), AK7 mit Zusatzkennzeichen „-8“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 1,05 %1)
Bei den Tarifen AFK1(G), AK7 und AV1 mit Zusatzkennzeichen „-7“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 1,05 %1)
Bei den Tarifen AFK1(G), AK7 und AV1 mit Zusatzkennzeichen „-5“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,55 %2)
Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-4“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,55 %3)
Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-3“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,05 %4)
Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-0“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,55 %5)
Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-98“ oder „-97“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0 %
Bei Versicherungen nach CL-/CLFG-Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-94“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0%
Bei Versicherungen nach K/G-Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-94“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0%
Bei Versicherungen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.3.2, 1.4.2, 1.5.2 beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,50 %
Bei Versicherungen nach CL-/CLFG-Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,30 %6)
Bei Versicherungen nach K/G/V-Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen
und Tarif V mit Zusatzkennzeichen „-94“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,30 %
Bei Versicherungen nach 87-Tarifen gemäß Ziffer 1.1.5, 1.4.5 und 1.5.7 beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,95 %
Bei 87-Tarifen gemäß Ziffer 1.3.7: 0,95 %
Bei Tarifen gemäß Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.3.5, 1.4.6, 1.5.8: 0,80 %6)
Bei Tarifen gemäß Ziffer 1.1.7, 1.3.6, 1.4.7, 1.5.9: 0,80 %
Bei Versicherungen nach Tarifgruppe 68 und 53, Terra-Tarifen, Tarifen gemäß Ziffer 1.5.12 beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 1,45 %
Bei Tarif 12V und 13V: 0,95 %
Bei Tarifen gemäß Ziffer 1.1.8, 1.5.10: 0,80 %

0) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und in der Ablaufphase: 1,85 %

1) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und in der Ablaufphase: 1,35 %

2) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,55 %

3) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,60 % PAP Aufbaupläne 0,55 %

4) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,25 %

5) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,45 % PAP Aufbaupläne 0,55 %

6) Bei Versicherungen nach CLV-Tarifen gegen Einmalbeitrag: 0,30 %

Bei Versicherungen nach CO(V)-Tarifen und CV(V)-Tarifen gegen Einmalbeitrag: 0,80 %

Bei Versicherungen mit Sofortbonus (ausgenommen Tarife 68) erhöht der Sofortbonus die Todesfallleistung ab Versicherungsbeginn auf 125 % der Versicherungssumme.

Alle Versicherungen mit Bonussystem erhalten einen Vorausbonus.

Tarife Erhöhung der Todesfallleistung ab Versicherungsbeginn
K-94, G-94 je nach Vereinbarung
V-94 125
K, G, V ohne Zusatzkennzeichen 125
100 bis 404, 160 bis 360 112
68 110

1.7 Beitragsverrechnung

Ist die Verwendung der laufenden Überschussanteile als Beitragsverrechnung vorgesehen, werden bei Tarif 51(K)–57(K), bei den Tarifgruppen 87 und 68 bei laufender Beitragszahlung die jährlichen Überschussanteile mit dem Beitrag verrechnet.

2. Risiko-Einzel- und Risiko-Kollektiv-Versicherungen, Restschuld-Versicherungen

Überschussberechtigte (Todesfall-)Risikoversicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden in Form einer Schlusszahlung in Höhe von 69 % der auf Seite 63 beschriebenen Maßzahl an den Bewertungsreserven beteiligt.

2.1 Risiko-Einzel- und Risiko-Kollektiv-Versicherungen

2.1.1 Tarife Todesfallbonus

in %
Versicherungen mit Todesfallbonus in % der Versicherungssumme
AT2N1-12, AT2N2-12, AT3N1-12, AT3N2-12 „Nichtrauchertarife“ 42
AT2R-12, AT3R-12 „Rauchertarife“ 53
AT2G-12 42
AT2N1-10, AT2N2-10, AT3N1-10, AT3N2-10 „Nichtrauchertarife“ 42
AT2R-10, AT3R-10 „Rauchertarife“ 53
AT2G-10 42
AT1-8, AT3-8 125
AT1G-8, AT3G-8 125
AT1-7, AT3-7, AT1-5, AT3-5 125
AT1G-7, AT3G-7, AT1G-5, AT3G-5 125
AT2-7, AT2G-7, AT2-5, AT2G-5, AT2-8, AT2G-8 155
T-4, T1G-4 125
T10-4 155
T-0, T1G-0, CLBS-0 125
T10-0 155
T-98, T1G-98 125; bei Versicherungen ohne Umtauschrecht: 155
CLBS-96 125
CL 6-94, CLFG 6-94, R2A-94 125; bei Versicherungen ohne Umtauschrecht: 155
R1-94, GR1-94 125; bei Versicherungen ohne Umtauschrecht: 155
59, 60 951)
CL 6, CLFG 6 70
R1, R2A, GR1 70
Tarife 87: 29, 30 67
500, 511, 544, 560 902)
Tarife 68: 19, 20
Versicherungsbeginn ab 1.1.1984: 853)
übrige Risiko-Tarife: 904)

1) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 93 Prozentpunkte

4) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

2.1.2 Beitragsverrechnungssatz

in %
Versicherungen mit Beitragsverrechnung mit laufender Beitragszahlung
AT2N1-12, AT2N2-12, AT3N1-12, AT3N2-12 „Nichtrauchertarife“ 30
AT2R-12, AT3R-12 „Rauchertarife“ 35
AT2G-10 30
AT2N1-10, AT2N2-10, AT3N1-10, AT3N2-10 „Nichtrauchertarife“ 30
AT2R-10, AT3R-10 „Rauchertarife“ 35
AT2G-12 30
59 501)
Tarife 87: 29 40

1) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 5 Prozentpunkte

2.1.3 Risikobetrag

in %
Versicherungen mit Überschusssystem Investmentbonus
AT2N1-10, AT2N2-10, AT3N1-10, AT3N2-10 „Nichtrauchertarife“ 30
AT2R-10, AT3R-10 „Rauchertarife“ 35
AT2G-10 30
AT1-8, AT1-7, AT1-5, AT1G-8, AT1G-7, AT1G-5 55
AT2 -8, AT2G-8, AT2 -7, AT2G-7, AT2 -5, AT2G-5 60

3. Fondsgebundene Lebensversicherungen/Fondsgebundene Rentenversicherungen Fondsgebundene Lebensversicherungen (Flexible) Fondsgebundene Rentenversicherungen mit GarantModul Fondsgebundene Direktversicherung

3.1.1 Beitragspflichtige/Beitragsfreie Fondsgebundene Lebensversicherungen/ (Flexible) Rentenversicherungen (mit/ohne GarantModul)

Bemessungsgröße für die Überschussanteile:

Kostenüberschussanteil: in % der Verwaltungskostenprämie (ohne Amortisationskosten)
Risikoüberschussanteil: der Risikobeitrag bzw. die Vererbungsprämie
Überschussanteil auf Fondsguthaben: das maßgebliche Fondsguthaben

zusätzlich bei Fondsgebundenen Lebensversicherungen/Rentenversicherungen mit GarantModul:

Zinsüberschussanteil: das garantierte Deckungskapital zum Anfang des Vormonats
Nachdividende: garantierte Ablaufleistung
Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen
Tarife Kostenüberschussanteil

in %
IPP-2, IPPS-2, FLA1 40,00
CLIP-2, Open-2, CLIP-0, CLIP-95 50,00
TRI-Invest (VIVA)-95 50,00
OFP-0, OFP-97 18 1/3
IPP-0, IPPS, IPP-97 25,00
PFP-0, PFP 18 1/3
OPEN-0, OPEN 50,00
Convest 21 77 1/6
CLIP 30,00
CLIPR-2, CLIPR-0, CLIPB-0 50,00
IPPR-2 40,00
IPPB-0, IPPR-0 25,00

Tarife mit GarantModul erhalten zusätzlich

einen Zinsüberschussanteil in Höhe von

2,05 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“, in der Rentenbeginnphase abweichend hiervon 1,60 %

1,35 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-9“ oder „-8“, in der Rentenbeginnphase abweichend hiervon 1,10 %

1,35 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“

0,85 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“
beitragspflichtige bzw. tariflich beitragsfreie Versicherungen (nicht gegen Einmalbeitrag) eine Nachdividende in ‰ gemäß

Staffel 703 für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“, „-10“, „-9“, „-8“ oder „-7“

(abweichend hiervon erhalten die Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-9“, „-10“ oder „-12“ während der Rentenbeginnphase die Nachdividende in Höhe der zu Beginn der Rentenbeginnphase erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB in Höhe von 3,6 % weiterentwickelt)

Staffel 612 für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“
eine Sockelbeteiligung in Höhe von 20 %

Fondsgebundene Lebensversicherungen erhalten einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 35 %.

Fondsgebundene Rentenversicherungen erhalten einen Risikoüberschussanteil

in Höhe von 5 % des Risikobeitrages für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“ oder „-12“

in Höhe von 35 % des Risikobeitrages bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“, „-7“, „-8“ oder „-9“,

solange das Fondsguthaben (bei Einschluss des GarantModuls zuzüglich überschussberechtigtem Deckungskapital) kleiner ist als die vereinbarte Todesfallleistung, ansonsten einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 300 % der Vererbungsprämie bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“, „-7“, „-8“, „-9“, „-10“ oder „-12“ bzw. 125 % der Vererbungsprämie bei Tarifen ohne eines der sieben vorstehend genannten Zusatzkennzeichen.

Zusätzlich erhalten folgende Tarife einen Überschussanteil auf das Fondsguthaben in % des maßgeblichen Fondsguthabens abhängig vom gewählten Fonds.

Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“ erhalten einen Extra-Überschussanteil auf das Fondsguthaben (unabhängig vom gewählten Fonds). Dieser beträgt 0,10 % des Fondsguthabens, ab Fondsguthaben von 4.500 Euro: 0,15 % des Fondsguthabens.

Tarife Fondsguthaben ab 4.500

Euro
AF1-12, AF2-12, AF3-12, AF(X)4-12, AF(X)5-12 AFP2-12
AF1-10, AF2-10, AF3-10, AF(X)4-10, AF(X)5-10 AFP2-9, AFP2-10
AF1-8, AF2-8, AF3-8, AF(X)4-8, AF(X)5-8
A2A Basis DE0005561633 0,08%
A2A Chance DE0005561658 0,08%
A2A Wachstum DE0005561641 0,08%
Acatis Champions Global LU0140872143 0,18%
ACM Bernstein Global Growth Trends LU0057025933 0,74%
Advisor Global OP DE0005547160 0,00%
AriDeka CF DE0008474511 0,01%
AWF II Cont.Europ.OP.Eq. LU0011972741 0,39%
AWF II Far East Eq. LU0011972311 0,39%
AWF II Global Masters Eq. LU0011972584 0,39%
AWF II North American Eq. LU0011972238 0,39%
AXA Chance Invest DE0009789453 0,74%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,74%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,00%
AXA Europa DE0009775643 0,46%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,00%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,46%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,46%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,56%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,56%
AXA Welt DE0008471376 0,46%
Berenberg Balance Select LU0130077059 0,18%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,03%
BNP Paribas L1 Opportunities LU0120291793 0,00%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,03%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,03%
C-QUADRAT ARTS Best Momentum AT0000825393 0,00%
C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI DE000A0F5G98 0,00%
CREDIT SUISSE MACS DYNAMIC B DE000A0M64J2 0,00%
Deka-Commodities CF LU0263138306 0,13%
Deka-CorporateBond Euro CF LU0112241566 0,00%
DekaFonds DE0008474503 0,08%
Deka-RentenReal DE000DK0AYK1 0,00%
DekaSelect Nachhaltigkeit Wachstum DE000DK1CJS9 0,00%
DekaStruktur: 5 ChancePlus DE000DK1CJQ3 0,08%
DekaStruktur: 5 Ertrag DE000DK1CJL4 0,00%
DekaStruktur: 5 Wachstum DE000DK1CJN0 0,00%
DekaTeam-Global Select 0,08%
DIT Absolute Return 0,00%
dit Euro Protekt Dynamik III LU0165729426 0,00%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,08%
DJE - Global Allocation Plus DE000A0Q4G54 0,00%
DRH-Universal-Fonds DE0009848564 0,18%
DWS Akkumula DE0008474024 0,00%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00%
DWS FlexPension2013 LU0174276526 0,00%
DWS FlexPension2014 LU0174293372 0,00%
DWS FlexPension2015 LU0174293612 0,00%
DWS FlexPension2016 LU0174293885 0,00%
DWS FlexPension2017 LU0174293968 0,00%
DWS FlexPension2018 LU0174294008 0,00%
DWS FlexPension2019 LU0191403426 0,00%
DWS FlexPension2020 LU0216062512 0,00%
DWS FlexPension2021 LU0252287403 0,00%
DWS FlexPension2022 LU0290277143 0,00%
DWS FlexPension2023 LU0361685794 0,00%
DWS FlexPension II 2024 LU0412314162 0,00%
DWS FlexPension II 2025 LU0480050391 0,00%
DWS FlexPension II 2026 0,00%
DWS Invest Top Dividend Europe LU0195137939 0,03%
DWS Sachwerte DE000DWS0W32 0,00%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,03%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,13%
Franklin Templeton Global Fundamental Strategies Fund A LU0316494805 0,13%
Globalway LU0123053893 0,11%
HI Varengold CTA Hedge B DE0005321384 0,08%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,03%
Inovesta Classic OP DE0005117493 0,40%
Inovesta Opportunity OP DE0005117519 0,40%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,03%
JF Pacific Equity A (acc) - EUR LU0217390573 0,13%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,03%
JP Morgan Global Focus LU0210534227 0,03%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,13%
JPM Euro Corporate Bond A (acc) – EUR LU0408847340 0,00%
JPM Global Dynamic A (acc) - EUR LU0159040202 0,13%
JPM US Select Equity A (acc) - EUR LU0218171717 0,13%
JPMorgan Europe Strategic Value LU0107398884 0,18%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00%
JPMorgan Investment Funds - Highbridge Statistical Market LU0273792142 0,13%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,25%
Man AHL Trend LU0424370004 0,28%
ÖKOWORLD Ökovision Classic LU0061928585 0,00%
OP Bond Euro Plus DE0009799510 0,00%
Patriarch Multi Asset Dynamisch LU0327869953 0,03%
PIMCO GL.INV.- GLOBAL MULTI-ASSET FUND E IE00B4YYY703 0,46%
Pioneer Funds - Global Ecology A EUR ND LU0271656133 0,13%
Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds LU0133643469 0,03%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,03%
RenditDeka CF DE0008474537 0,00%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,03%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00%
SEB Europe 1 Fund LU0030166507 0,21%
SEB Global Chance/Risk LU0122113094 0,21%
SEB Optimix Chance LU0066377101 0,21%
SEB Optimix Wachstum LU0066376988 0,21%
SEB Real Estate Equity Global DE000A0B7JG6 0,21%
SEB Strategy Aggressive LU0123871567 0,21%
Sectorway 0,11%
Solidway 50 0,11%
Solidway 80 0,11%
Strategiedepot Chance 0,74%
Strategiedepot Defensiv 0,00%
Strategiedepot Index 0,74%
Strategiedepot Wachstum 0,56%
Superfund Absolute Return I DE000A0M2JD1 0,46%
Swisscanto (LU) Portfolio Funs Green Invest Equity B LU0136171559 0,00%
Swisscanto (LU) Portfolio Fund Green Invest Balanced (EUR) B LU0208341536 0,00%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,18%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,00%
DWS FlexProfit 90 LU0241499788 0,00%
Patriarch Select Wachstum 0,18%
Patriarch Select Ausgewogen 0,18%
Patriarch Select Dynamik 0,18%
Tarife Fondsguthaben ab 0

Euro
Fondsguthaben ab 15.000

Euro
AF1-7, AF2-7, AF3-7, AF(X)4-7, AF(X)5-7
ACM Bernstein Global Growth Trends LU0057025933 0,60% 0,71%
Advisor Global OP DE0005547160 0,10% 0,25%
AXA Chance Invest DE0009789453 0,60% 0,71%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,60% 0,71%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,04% 0,05%
AXA IM Comfort Megatrends 90 LU0434626528 0,09% 0,11%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,39% 0,46%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,39% 0,46%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,43% 0,51%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,43% 0,51%
AXA Welt DE0008471376 0,39% 0,46%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,00% 0,00%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,09% 0,11%
BVMW Mittelstandspolice 0,26% 0,30%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,09% 0,11%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,09% 0,11%
DekaFonds DE0008474503 0,09% 0,11%
DekaLuxTeam-Global Select CF LU0350093026 0,09% 0,11%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,09% 0,11%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
DWS Invest Top Dividend Europe LU0195137939 0,09% 0,11%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,09% 0,11%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,09% 0,11%
Globalway LU0123053893 0,15% 0,40%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,09% 0,11%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,09% 0,11%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,09% 0,11%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,09% 0,11%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,09% 0,11%
Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds LU0133643469 0,09% 0,11%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,17% 0,20%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,09% 0,11%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
SEB Europe 1 Fund LU0030166507 0,25% 0,29%
SEB Global Chance/Risk LU0122113094 0,25% 0,29%
SEB Real Estate Equity Global DE000A0B7JG6 0,25% 0,29%
SEB Strategy Aggressive LU0123871567 0,25% 0,29%
Sectorway 0,15% 0,40%
Solidway 50 0,15% 0,40%
Solidway 80 0,15% 0,40%
Strategiedepot Chance 0,60% 0,71%
Strategiedepot Defensiv 0,04% 0,05%
Strategiedepot Index 0,60% 0,71%
Strategiedepot Wachstum 0,43% 0,51%
Templeton Emerging Markets LU0029874905 0,09% 0,11%
Templeton Global Bond Fund A LU0029871042 0,00% 0,10%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,09% 0,11%
Tarife Fondsguthaben ab 0

Euro
Fondsguthaben ab 20.000

Euro
AP1-7, AP2-7, AP3-7, AP(X)4-7, AP(X)5-7
A2A Basis DE0005561633 0,10% 0,30%
A2A Chance DE0005561658 0,10% 0,30%
A2A Wachstum DE0005561641 0,10% 0,30%
Acatis Champions Global LU0140872143 0,07% 0,14%
AWF II Cont.Europ.OP.Eq. LU0011972741 0,18% 0,30%
AWF II Far East Eq. LU0011972311 0,18% 0,30%
AWF II Global Masters Eq. LU0011972584 0,18% 0,30%
AWF II North American Eq. LU0011972238 0,18% 0,30%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,00% 0,00%
AXA Europa DE0009775643 0,30% 0,37%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,30% 0,37%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,30% 0,37%
AXA Rosenberg US Equity Alpha B IE0031069275 0,00% 0,00%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,40% 0,49%
AXA Welt DE0008471376 0,30% 0,37%
Berenberg Balance Select LU0130077059 0,07% 0,14%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,00% 0,02%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,00% 0,02%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,02%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,00% 0,02%
DRH-Universal-Fonds DE0009848564 0,07% 0,14%
DIT Absolute Return 0,00% 0,00%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,00% 0,02%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,00% 0,02%
Fidelity Funds FPS Defensive Fund 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Growth Fund LU0056886475 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Moderate Fund LU0056886558 0,00% 0,00%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,00% 0,02%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,00% 0,02%
Inovesta Classic OP DE0005117493 0,45% 0,45%
Inovesta Opportunity OP DE0005117519 0,45% 0,45%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,00% 0,02%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,00% 0,02%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,00% 0,02%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,00% 0,02%
Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds LU0133643469 0,00% 0,02%
Sarasin EmergingSar LU0068337053 0,00% 0,00%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,00% 0,02%
Sarasin OekoSar Portfolio LU0058892943 0,00% 0,00%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Strategiedepot Chance 0,40% 0,49%
Strategiedepot Defensiv 0,00% 0,00%
Strategiedepot Index 0,40% 0,49%
Strategiedepot Wachstum 0,40% 0,49%
Templeton Emerging Markets LU0029874905 0,00% 0,04%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,00% 0,02%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,08% 0,11%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,00% 0,00%
Tarife Fondsguthaben ab 5.000

Euro
Fondsguthaben ab 20.000

Euro
MAF1-7, MAF2-7, MAF3-7, MAF4-7, MAF5-7 MAF1-5, MAF2-5, MAF3-5, MAF4-5, MAF5-5 MAF1-4, MAF2-4, MAF3-4, MAF4-4, MAF5-4 MAFL-4, MAFR-4, MAFL-2, MAFR-2
AXA Chance Spektrum DE0009789453 0,18% 0,36%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,18% 0,36%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,18% 0,36%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,18% 0,36%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,18% 0,36%
C-QUADRAT ARTS Best Momentum AT0000825393 0,18% 0,36%
C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI DE000A0F5G98 0,18% 0,36%
dit Euro Protekt Dynamik III LU0165729426 0,18% 0,36%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,18% 0,36%
DJE - Global Allocation Plus DE000A0Q4G54 0,18% 0,36%
DWS Deutschland DE0008490962 0,18% 0,36%
DWS FlexPension II 2025 LU0480050391 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2013 LU0174276526 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2014 LU0174293372 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2015 LU0174293612 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2016 LU0174293885 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2017 LU0174293968 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2018 LU0174294008 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2019 LU0191403426 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2020 LU0216062512 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2021 LU0252287403 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2022 LU0290277143 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2023 LU0361685794 0,18% 0,36%
DWS FlexPension II 2024 LU0412314162 0,18% 0,36%
DWS FlexPension II 2025 0,18% 0,36%
DWS FlexPension II 2026 0,18% 0,36%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,18% 0,36%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,18% 0,36%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,18% 0,36%
JP Morgan Global Focus LU0210534227 0,18% 0,36%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,18% 0,36%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,18% 0,36%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,18% 0,36%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,18% 0,36%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,18% 0,36%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Strategiedepot Chance 0,18% 0,36%
Strategiedepot Defensiv 0,18% 0,36%
Strategiedepot Index 0,18% 0,36%
Strategiedepot Wachstum 0,18% 0,36%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,18% 0,36%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,18% 0,36%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,18% 0,36%
Tarife Fondsguthaben ab 0

Euro
Fondsguthaben ab 15.000

Euro
AF1-5, AF2-5, AF3-5, AF4-5, AF5-5, AFX4-6, AFX5-6
ACM Bernstein Global Growth Trends LU0057025933 0,40% 0,55%
Advisor Global OP DE0005547160 0,10% 0,25%
AXA Chance Invest DE0009789453 0,40% 0,55%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,40% 0,55%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,00% 0,00%
AXA IM Comfort Megatrends 90 LU0434626528 0,15% 0,40%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,15% 0,40%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,25% 0,40%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,25% 0,40%
AXA Welt DE0008471376 0,15% 0,40%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,15% 0,40%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,15% 0,40%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,15% 0,40%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,15% 0,40%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
DWS Invest Top Dividend Europe LU0195137939 0,15% 0,40%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,15% 0,40%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,15% 0,40%
Globalway 0,15% 0,40%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,15% 0,40%
JPMorgan America Eq Fund LU0053666078 0,15% 0,40%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,15% 0,40%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,00% 0,20%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,15% 0,40%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,15% 0,40%
Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds LU0133643469 0,15% 0,40%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,15% 0,40%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Sectorway 0,15% 0,40%
Strategiedepot Chance 0,40% 0,55%
Strategiedepot Defensiv 0,00% 0,00%
Strategiedepot Index 0,40% 0,55%
Strategiedepot Wachstum 0,25% 0,40%
Templeton Emerging Markets 0,15% 0,40%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,15% 0,40%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,15% 0,40%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,00% 0,20%
Tarife Fondsguthaben ab 0

Euro
Fondsguthaben ab 20.000

Euro
AP1-5, AP2-5, AP3-5, AP4-5, AP5-5, IPP-4, IPPS-4, IPPR-4
A2A Basis DE0005561633 0,10% 0,30%
A2A Chance DE0005561658 0,10% 0,30%
A2A Wachstum DE0005561641 0,10% 0,30%
Acatis Champions Global LU0140872143 0,07% 0,14%
AWF II Cont.Europ.OP.Eq. LU0011972741 0,18% 0,30%
AWF II Far East Eq. LU0011972311 0,18% 0,30%
AWF II Global Masters Eq. LU0011972584 0,18% 0,30%
AWF II North American Eq. LU0011972238 0,18% 0,30%
AXA Europa DE0009775643 0,10% 0,30%
AXA Rosenberg US Equity Alpha B IE0031069275 0,00% 0,00%
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Berenberg Balance Select LU0130077059 0,07% 0,14%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,10% 0,30%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,10% 0,30%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,10% 0,30%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,10% 0,30%
DRH-Universal-Fonds DE0009848564 0,07% 0,14%
DekaTeam-Global Select 0,10% 0,30%
DekaFonds DE0008474503 0,10% 0,30%
DekaLuxTeam-Global Select CF LU0350093026 0,10% 0,30%
DIT Absolute Return 0,00% 0,00%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,10% 0,30%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
DWS Invest Top Dividend Europe LU0195137939 0,10% 0,30%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Defensive Fund LU0056886046 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Growth Fund LU0056886475 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Moderate Fund LU0056886558 0,00% 0,00%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,10% 0,30%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,10% 0,30%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,10% 0,30%
Inovesta Classic OP DE0005117493 0,00% 0,00%
Inovesta Opportunity OP DE0005117519 0,00% 0,00%
JPMorgan America Eq Fund LU0053666078 0,10% 0,30%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,10% 0,30%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,00% 0,20%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,10% 0,30%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,10% 0,30%
Sarasin EmergingSar LU0068337053 0,00% 0,00%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,10% 0,30%
Sarasin OekoSar Portfolio LU0058892943 0,10% 0,30%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Strategiedepot Chance 0,18% 0,30%
Strategiedepot Defensiv 0,00% 0,00%
Strategiedepot Index 0,18% 0,30%
Strategiedepot Wachstum 0,09% 0,15%
Templeton Emerging Markets LU0029874905 0,10% 0,30%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0029874905 0,10% 0,30%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,10% 0,30%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,00% 0,00%
Tarife Fondsguthaben ab 0

Euro
Fondsguthaben ab 15.000

Euro
CLIP-4, OPEN-4, FLA1-4, CLIPR-4
ACM Bernstein Global Growth Trends LU0057025933 0,15% 0,40%
AXA Chance Invest DE0009789453 0,40% 0,55%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,40% 0,55%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,00% 0,00%
AXA IM Comfort Megatrends 90 LU0434626528 0,15% 0,40%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,25% 0,40%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,25% 0,40%
AXA Welt DE0008471376 0,15% 0,40%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,15% 0,40%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,15% 0,40%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,15% 0,40%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,15% 0,40%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,40%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,15% 0,40%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,15% 0,40%
Globalway 0,15% 0,40%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,15% 0,40%
JPMorgan America Eq Fund LU0053666078 0,15% 0,40%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,00% 0,20%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,15% 0,40%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,15% 0,40%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,15% 0,40%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,15% 0,40%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Sectorway 0,15% 0,40%
Solidway 50 0,15% 0,40%
Solidway 80 0,15% 0,40%
Strategiedepot Chance 0,40% 0,55%
Strategiedepot Defensiv 0,00% 0,00%
Strategiedepot Index 0,40% 0,55%
Strategiedepot Wachstum 0,25% 0,40%
Templeton Emerging Markets LU0029874905 0,15% 0,40%
Templeton European Fund LU0029868097 0,15% 0,40%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,15% 0,40%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,15% 0,40%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,00% 0,20%
Tarife Fondsguthaben ab 10.000

Euro
Fondsguthaben ab 30.000

Euro
CLIP-2
AXA Chance Invest DE0009789453 0,17% 0,34%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,17% 0,34%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,00% 0,00%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,09% 0,18%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,09% 0,18%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,09% 0,18%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,09% 0,18%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,09% 0,18%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,09% 0,18%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,09% 0,18%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,09% 0,18%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,09% 0,18%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,09% 0,18%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,09% 0,18%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,09% 0,18%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,09% 0,18%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,09% 0,18%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Strategiedepot Chance 0,17% 0,34%
Strategiedepot Defensiv 0,00% 0,00%
Strategiedepot Index 0,17% 0,34%
Strategiedepot Wachstum 0,09% 0,18%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,09% 0,18%
Tarife Fondsguthaben ab 10.000

Euro
Fondsguthaben ab 30.000

Euro
OPEN-2
Globalway LU0123053893 0,17% 0,34%
Sectorway 0,17% 0,34%
Solidway 50 0,09% 0,18%
Tarife Fondsguthaben ab 10.000

Euro
Fondsguthaben ab 30.000

Euro
IPP-2
AXA IM Comfort Megatrends 90 LU0434626528 0,04% 0,08%
AXA Performance Invest DE0009846337 0,07% 0,14%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,04% 0,08%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,04% 0,08%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,04% 0,08%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,04% 0,08%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,04% 0,08%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,04% 0,08%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,04% 0,08%
Inovesta Classic OP DE0005117493 0,07% 0,14%
Inovesta Opportunity OP DE0005117519 0,07% 0,14%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,04% 0,08%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,04% 0,08%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,04% 0,08%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,04% 0,08%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,04% 0,08%
Strategiedepot Chance 0,07% 0,14%
Strategiedepot Index 0,07% 0,14%
Strategiedepot Wachstum 0,04% 0,08%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,00% 0,00%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,09% 0,18%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,09% 0,18%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,04% 0,08%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,04% 0,08%
Tarife Fondsguthaben ab 10.000

Euro
Fondsguthaben ab 30.000

Euro
IPPS-2
AWF II Cont.Europ.OP.Eq. LU0011972741 0,085% 0,17%
AWF II Far East Eq. LU0011972311 0,085% 0,17%
AWF II Global Masters Eq. LU0011972584 0,085% 0,17%
AWF II North American Eq. LU0011972238 0,085% 0,17%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,040% 0,08%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,040% 0,08%

3.1.2 Garantieoption

Alle Tarife mit Garantieoption erhalten einen monatlichen Zinsüberschussanteil in % des Deckungskapitals zum Ende des Vormonats, das durch Ausübung der Garantieoption umgeschichtet wurde*).

April 2011 bis Dezember 2011 2,70 % p. a.
Januar 2012 bis Juni 2012 2,35 % p. a.

*) monatliche Deklaration in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung

3.1.3 Fondsgebundene Direktversicherung

– Zinsüberschussanteil:
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“: 1,85 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals
abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,60 % p. a.
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-10“: 1,35 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals
abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,10 % p. a.
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“: 1,35 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“: 0,85 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals
– Schlussüberschussanteil: in % der Summe der zugeteilten Überschussanteile:
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“: 24 *)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-10“: 22 *)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“: Staffel A
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“: Staffel A
– Sockelbeteiligung in Höhe von 20 % des Maßstabes:
Der Maßstab ist ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen.
– Überschussanteil auf das Fondsguthaben in % des maßgeblichen Fondsguthabens

*) in der Rentenbeginnphase: Die Schlussüberschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften werden in einem AnsammlungszinssatzRB in Höhe von 3,6 % weiterentwickelt

Tarife Fondsguthaben ab 0

Euro
ADF2-5, ADF2-7, ADF2-8, ADF2-10, ADF2-12
ACMBernstein - Global Growth Trends Portfolio LU0057025933 0,55%
AXA Chance Invest DE0009789453 1,00%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,85%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,30%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund IE0004352823 0,70%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,70%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,85%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,85%
AXA Welt DE0008471376 0,70%
BlackRock GF European Fund - Klasse A LU0011846440 0,45%
Carmignac Investissement A FR0010148981 0,35%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,20%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,40%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,40%
DWS Deutschland DE0008490962 0,20%
DWS Invest Euro Div Plus LU0195137939 0,45%
Fidelity Funds - European Growth Fund LU0048578792 0,25%
Fidelity South East Asia Fund LU0261946445 0,45%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,45%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,35%
JPM - America Equity Fund LU0053666078 0,35%
JPM - EUR Global Bond A-EUR LU0095714696 0,10%
JPMorgan Funds - Emerging Markets Equity LU0217576759 0,45%
JPMorgan Funds EU Government Bond A LU0363447680 0,00%
M&G Global Basics A GB0030932676 0,55%
Pioneer US Pioneer Funds LU0133643469 0,45%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,50%
Sarasin OekoSar Portfolio LU0058892943 0,50%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,30%
Schroders EURO Bond A thesaur. LU0106235533 0,05%
Strategiedepot Chance 1,20%
Strategiedepot Defensiv 0,75%
Strategiedepot Index 0,95%
Strategiedepot Wachstum 0,95%
Templeton Emerging Markets Fund Class A LU0029874905 0,45%
Templeton European Fund LU0029868097 0,45%
Templeton Growth (Euro) Fund LU0114760746 0,45%
AXA WF - Global Inflation Bonds A EUR LU0266009793 0,15%
Pioneer Investments Substanzwerte DE0009792002 0,45%

3.1.4 Depotgebundene Rentenversicherung

Vor Rentenbeginn

Versicherungen nach Tarifen ADK2E-12,ADK2E(Z)-08 und ADM2E-10 (Portfolio Plus Police) erhalten

einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 87 % des Risikobeitrages, solange das Fondsguthaben kleiner ist als die vereinbarte Todesfallleistung
einen Kostenüberschussanteil in Höhe von 50 % der Verwaltungskostenprämie

3.2 Laufende Fondsgebundene Rentenversicherungen (mit/ohne GarantModul), laufende Fondsgebundene Direktversicherung/Depotgebundene Rentenversicherung

Tarife

AF1-12, AF2-12, AF3-12, AF(X)4-12, AF(X)5-12, AFP2-10, AFP2-12, ADK2E-12, ADM2E-12

AF1-10, AF2-10, AF3-10, AF(X)4-10, AF(X)5-10, AFP2-10, AFP2-9, ADF2-10, ADM2E-10

AF1-8, AF2-8, AF3-8, AF(X)4-8, AF(X)5-8, ADF2-8, ADK2E-8

AF1-7, AF2-7, AF3-7, AF(X)4-7, AF(X)5-7, AP1-7, AP2-7, AP3-7, AP(X)4-7, AP(X)5-7, ADF2-7, AFX4-6, AFX5-6, APX4-6, APX5-6,

AF1-5, AF2-5, AF3-5, AF4-5, AP1-5, AP2-5, AP3-5, AP4-5, ADF2-5, MAF1-7, MAF2-7, MAF3-7, MAF4-7, MAF5-7,

MAF1-5, MAF2-5, MAF3-5, MAF4-5, MAF5-5,

MAFL-4, MAFR-2, CLIPR-2, IPPR-2, CLIPB-0, CLIPR-0, IPPB-0, IPPR-0: vgl. Ziffer 4.2

4. Rentenversicherungen: Einzel- und Kollektiv-Versicherungen

Allgemeine Erläuterungen

1) Bemessungsgröße für die laufenden Überschussanteile:

Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
Kostenüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
dynamische Gewinnrente (Zusatzrente)/steigende Zusatzrente/Überschussrente: die erreichte Gesamtrente
variable Gewinnrente bzw. gleich bleibende Erhöhungsrente (Zusatzrente): die garantierte Rente
flexible Überschussrente (früher: gleich bleibende Zusatz-/Überschussrente): die erreichte garantierte Rente

Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil:

nach den Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.1 und 4.1.2.1: sind p1(SÜA)-Prozent der über die abgelaufene Vertragslaufzeit aufgezinsten Versicherungsnehmer-Guthaben. Dieser Satz wird jährlich deklariert. Die Verzinsung ergibt sich aus der Gesamtverzinsung, erhöht um diesen Prozentsatz.

Bei Ablauf wird der deklarierte Anteil p2(SÜA) auf diese Bemessungsgröße ausgezahlt.
nach den Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.4, 4.1.1.6, 4.1.2.4, 4.1.2.6: das überschussberechtigte Deckungskapital
bei den übrigen Tarifen: die laufende Überschussbeteiligung

(bei Überschusssystem „Investmentbonus“: die Summe der laufenden Überschussanteile)

Bemessungsgröße für die Nachdividende:

nach den Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.2 und 4.1.2.2: das angesammelte Überschussguthaben
bei den übrigen Tarifen: der überschussberechtigte Kapitalwert

Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen

2) Zu Rentenversicherungen nach

Tarifen mit Zusatzkennzeichen 95, 98, 0, 1, 3, 4
CR-94-Tarifen, CFGR-94-Tarifen, E-94-Tarifen, GE-94-Tarifen
CR-Tarifen, CFGR-Tarifen, E-Tarifen, GE-Tarifen
Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.5, 4.1.1.6, 4.1.2.5, 4.1.2.6
Tarifgruppe 87, Tarifgruppe 48, Tarifgruppe Rentenversicherungen 96

ist Folgendes zu bemerken:

Weil die Versicherten nach heutigen Erkenntnissen bedeutend länger leben, als für die Kalkulation dieser Rentenversicherungen unterstellt wurde, müssen zur Sicherung der vertraglich vereinbarten Renten zusätzliche Deckungsrückstellungen aufgebaut werden. Dazu werden die im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge herangezogen.

Auswirkung daraus auf die laufende Überschussbeteiligung/Schlussüberschussbeteiligung/Nachdividende (siehe auch Ziffer 11):

Sofern für den einzelnen Vertrag noch kein ausreichendes Deckungskapital vorhanden bzw. aufgebaut ist, erhält die Versicherung zusätzliche Deckungskapitalzuführungen und ggf. Überschussanteile insgesamt in der Höhe, in der für Verträge mit ausreichendem Deckungskapital sonst Überschussanteile gutgeschrieben worden wären.

(Die Überschussanteilsätze sind für anwartschaftliche Tarife in den nachfolgenden Tabellen mit Zusatzkennzeichen „A“ gekennzeichnet.)

Bei Beendigung der Versicherung vor Rentenbeginn durch Tod des Versicherten, Rückkauf oder Ausübung des Kapitalwahlrechtes werden die zusätzlichen Deckungsmittel in dem Maße herausgegeben, in dem sie als Überschussanteile zur Auszahlung gekommen wären.

Ab Rentenbeginn verwenden wir die zusätzlichen Deckungsmittel zur Sicherung der vertraglich vereinbarten Rente. Bei vereinbarter Rentendynamik durch Überschussbeteiligung entfällt die Steigerung der Zusatzrente.

Bei den Überschusssystemen „variable Gewinnrente“, „gleich bleibende Erhöhungsrente (Zusatzrente)“, „Flexible Überschussrente“ (früher: gleich bleibende Zusatz-/Überschussrente) kann dies zu einer Senkung der gezahlten Rente führen.
Sobald für den einzelnen Vertrag ausreichendes Deckungskapital vorhanden bzw. aufgebaut ist, wird der Vertrag wieder wie üblich am Überschuss beteiligt. (Die Überschussanteilsätze sind in diesem Fall für anwartschaftliche Tarife in den nachfolgenden Tabellen mit Zusatzkennzeichen „B“ gekennzeichnet.)

4.1 Vor Rentenbeginn

Die Überschussanteilsätze für Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen richten sich – sofern nicht gesondert ausgewiesen – nach den Sätzen des jeweiligen Haupttarifes.

4.1.1 Beitragspflichtige Versicherungen

Schlussüberschussanteil

in %
4.1.1.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“ oder „-10“ Kostenüberschussanteil

in %
Zinsüberschussanteil 1)

in %
p1(SÜA) für die Fortschreibung der Bemessungsgröße p2(SÜA) auf die Bemessungsgröße bei Auszahlung 1)
--- --- --- --- ---
ARG1(G)-12, ARG2(G)-122 2,40 1 100
AG1(G)-12, AG2(G)-12, AG3(G)-12, AG4(G)-12 0,753) 2,052) 12) 1002)
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,55 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 1)
ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 1,75 1 100
AG1(G)-10, AG2(G)-10, AG3(G)-10, AG4(G)-10 0,33) 1,552) 12) 1002)
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 1) alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase/Rentenwahlphase: siehe Ziffer 4.1.2.1

2) Überschusssystem „Investmentbonus“: TG 12: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und p1(SÜA) = 0,80, p2(SÜA) = 80 TG 10: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und p1(SÜA) = 0,80, p2(SÜA) = 80

3) Für Hauptversicherungen mit Zusatzkennzeichen „-12“ und Kapitalwert unter 47.000: 0,60 %, für Hauptversicherungen mit Zusatzkennzeichen „-10“ und Kapitalwert unter 50.000: 0,15 %; er entfällt bei Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen

4.1.1.2 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-6“, „-5“ Kostenüberschussanteil

in %
Zinsüberschussanteil 1)

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 1)

in ‰
AG1(G)-8, AG2(G)-8, AG3(G)-8, AG4(G)-8 1) 0,34) 1,053) 16 Staffel 801_083)
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 1)
AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 0 1,152) Staffel 7_08
AG1(G)-7, AG2(G)-7, AG3(G)-7, AG4(G)-7 0,34) 1,053) 16 Staffel 10_083)
Zusatztarife Z/W zur TG „-7“ erhalten zusätzlich einen Risikoüberschuss- anteil in Höhe von 56 % des Bruttojahresbeitrages der (ZV Z + ggf. ZV W).
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
AVR1(G)-5, AVR2(G)-5, AVR1(G)-6, AVR2(G)-6 0 0,652) Staffel A8
AG1(G)-5, AG2(G)-5, AG3(G)-5, AG4(G)-5 0,34) 0,553) 18 Staffel 10_083)
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,55 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 0,55 %
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.2

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt 1)

4) Für Hauptversicherungen mit Kapitalwert unter 50.000 Euro: 0,15 %; er entfällt bei Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen

Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), gilt nachstehende Tabelle mit Ergänzung „A“, ansonsten mit Ergänzung „B“.

4.1.1.3 A Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“ Kostenüberschussanteil

in %
Zinsüberschussanteil 1)

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 1)

in ‰
VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 0 0,652) Staffel A8 0
R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4 0 0,103) 1,8 Staffel 10_08NRR3)
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,1 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 0,10 %
R1-3, R2-3 0 0,05 1,4 Staffel 10_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 0 0,152) Staffel A8 0
R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 0 0,10 1,1 Staffel 1A_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,1 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95,E2-95, E3-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,05 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95,E2-95, E3-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
R1G-98, R2G-98, R3G-98, CFGR-95, GE1-95, GE2-95, GE3-95 0,05 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 04) 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
CFGR2-94, GE1-94, GE2-94, GE3-94 0 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.3 A

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

4) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,05 Prozentpunkte

4.1.1.3 B Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“ Kostenüberschussanteil

in %
Zinsüberschussanteil 1)

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 1)

in ‰
VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 0 0,652) Staffel A8
R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4 0,32) 0,553) 18 Staffel 10_083)
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,55 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 0,55 %
R1-3, R2-3 0,32) 0,05 14 Staffel 10_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 0,152) Staffel A8
R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 0,32) 0,55 11 Staffel 1_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,55 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95, E2-95, E3-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,30 0,00 11 Staffel 1_08
R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95, E2-95, E3-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 11 Staffel 1_08
R1G-98, R2G-98, R3G-98, CFGR-95, GE1-95, GE2-95, GE3-95 0,15 0,00 11 Staffel 1_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,104) 0,00 11 Staffel 1_08
CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 11 Staffel 1_08
CFGR2-94, GE1-94, GE2-94, GE3-94 0,00 11 Staffel 1_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.3 B

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

4.1.1.4 A Rentenversicherungen 96 Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
Nachdividende 1)

in %
71, 72, 73 0,05 4,65 8
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

4.1.1.4 B Rentenversicherungen 96 Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
Nachdividende 1)

in %
71, 72, 73 0,50 4,65 8
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

4.1.1.5 A Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in %
Nachdividende 1)

in %
CR2, CFGR2, CFGR4, zugeh. WaisenZV 0 1 Staffel 5_08NRR
E1, E2, E3, GE1, GE2, GE3 0 0,6 Staffel 2_08NRR
W 2) 0 0,6 Staffel 2_08NRR
RR/GRR, zugeh. WaisenZV 0 0,125 Staffel 5_08NRR
600–651, RM/RF
Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41 0 0,6 Staffel 2_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 4.1.2.5 A

2) Zusätzlich Zusatzüberschussanteil bei beitragspflichtigen Versicherungen in % der Jahresrente in Höhe von 0 %

4.1.1.5 B Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in %
Nachdividende 1)

in %
CR2, CFGR2, CFGR4, zugeh. WaisenZV 0 10 Staffel 5_08
E1, E2, E3, GE1, GE2, GE3 0 6 Staffel 2_08
W 2) 0 6 Staffel 2_08
RR/GRR, zugeh. WaisenZV 0 1,25 Staffel 5_08
600–651, RM/RF
Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41 0 6 Staffel 2_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 4.1.2.5 B

2) Zusätzlich Zusatzüberschussanteil bei beitragspflichtigen Versicherungen in % der Jahresrente in Höhe von 1,25 %

4.1.1.6 A Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
Tarife 87: 41–43 0,003) 6,25
Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 0,003) 6,25 2)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten: 0 ‰

3) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte

4.1.1.6 B Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil 1)

in ‰
Tarife 87: 41–43 0,65 6,25
Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 0,65 6,25 2)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten: 0 ‰

4.1.2 Beitragsfreie Versicherungen

4.1.2.1 Schlussüberschussanteil1)

in %
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“ oder „-10“ Zinsüberschussanteil

in %
p1(SÜA) für die Fortschreibung der Bemessungsgröße p2(SÜA) auf die Bemessungsgröße bei Auszahlung
--- --- --- ---
ARG1(G)-12, ARG2(G)-12 2,40 0 0
ARG1(G)-12, ARG2(G)-12 2,40
in der Rentenwahlphase:
Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schluss- überschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt.
AG1(G)-12, AG2(G)-12, AG3(G)-12, AG4(G)-12 2,052) 0,302) 1002)
AG1E(G)-12, AG2E(G)-12, AG3E(G)-12, AG4E(G)-12 AGV2E-12 OptiPlus VIP, AGT2E-12 OptiPlus TOP 1 1 100
mit Versicherungsbeginn ab 1.1.2012 mit Aufschubdauern bis 4 Jahre für Einmalbeiträge bis 1 Mio. Euro*)
AG1E(G)-12, AG2E(G)-12, AG3E(G)-12, AG4E(G)-12 1,6 p1(SÜA) Staffel 12 p2(SÜA) Staffel 12
AGV2E-12 OptiPlus VIP, AGT2E-12 OptiPlus TOP
mit Versicherungsbeginn ab 1.1.2012 mit Aufschubdauern bis 5 Jahre für Einmalbeiträge bis 1 Mio. Euro*)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“ in der Rentenbeginnphase: 1,60 % Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schlussüberschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt.
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 2,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals, abweichend bei Tarif AG1E(G)-12, AG2E(G)-12, AG3E(G)-12, AG4E(G)-12: 1,95 %, abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,95 %
ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 1,75 0 0
ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 1,75
in der Rentenwahlphase:
Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schluss- überschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt.
AG1(G)-10, AG2(G)-10, AG3(G)-10, AG4(G)-10 1,552) 0,302) 1002)
AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10 0,6 1 100
mit Versicherungsbeginn ab 2011 mit Aufschubdauern bis 4 Jahre für Einmalbeiträge bis 1 Mio. Euro*)
AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10 1,2 p1(SÜA) Staffel 11 p2(SÜA) Staffel 11
mit Versicherungsbeginn ab 2011 mit Aufschubdauern ab 5 Jahren für Einmalbeiträge bis 1 Mio. Euro*)
AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10 1,35 0,452) 402)
mit Versicherungsbeginn bis 1.12.2010
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“ in der Rentenbeginnphase: 1,10 % Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schlussüberschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt.
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals,
abweichend bei Tarif AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10: 1,35 %, abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,35 %
AGV2E-10 OptiPlus VIP 1,9 1 100
AGT2E-10 OptiPlus TOP 0,8 1 100
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfällt der Schlussüberschussanteil

2) Bei Überschusssystem „Investmentbonus“ folgende abweichende Sätze:

beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer: Zinsüberschussanteilsatz um 0,2 Prozentpunkte erhöht; p1(SÜA) = 0,30, p2(SÜA) = 80 beitragsfrei durch Kündigung: p1(SÜA): –, p2(SÜA): – Einmalbeitrag: unverändert

*) Tranchenverfahren: Deklaration kann (z. B. in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung) für künftige Neuabschlüsse geändert werden

4.1.2.2 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-6“, „-5“ Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 1)

in ‰
AG1(G)-8, AG2(G)-8, AG3(G)-8, AG4(G)-8 1,053) 16 Staffel 802_08
AG1E(G)-8, AG2E(G)-8, AG3E(G)-8, AG4E(G)-8 1,35#) 12
#) in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend davon:
mit Versicherungsbeginn ab 1.10.2008 bis 1.5.2009: 2,05 %
mit Versicherungsbeginn bis 1.9.2008: 1,95 %
#) ab dem sechsten Versicherungsjahr
mit Versicherungsbeginn bis 1.5.2009 abweichend davon: 1,10 %
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“ in der Rentenbeginnphase: 1,10 % Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schlussüberschussanteile und Nachdividende in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt.
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend bei Tarif AG1E(G)-8, AG2E(G)-8, AG3E(G)-8, AG4E(G)-8: 1,35 %, abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,35 %
AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 1,152) Staffel 7_08
AG1(G)-7, AG2(G)-7, AG3(G)-7, AG4(G)-7 1,053) 16 Staffel 802_08
AG1E(G)-7, AG2E(G)-7, AG3E(G)-7, AG4E(G)-7 1,10#) 6
#) in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend hiervon: 1,55 %
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend bei Tarif AG1E(G)-7, AG2E(G)-7, AG3E(G)-7, AG4E(G)-7: 1,35 %
AVR1(G)-5, AVR1(G)-6, AVR2(G)-5, AVR2(G)-6 0,652)4) Staffel A8
AG1(G)-5, AG2(G)-5, AG3(G)-5, AG4(G)-5 0,553)4) 18 Staffel 11_084)
AG1E(G)-5, AG2E(G)-5, AG3E(G)-5, AG4E(G)-5 0,60#) 12
#) PAP Aufbaupläne 0,55 12
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,55 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif AG1E(G)-5, AG2E(G)-5, AG3E(G)-5, AG4E(G)-5: 0,60 %, PAP Aufbauplan: 0,55 %
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Kostenüberschussanteil, Schlussüberschussanteil und Nachdividende

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Überschusssystem „Investmentbonus“:

Zinsüberschussanteil:

Satz um 0,4 Prozentpunkte erhöht; Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“ oder „-8“: abweichend hiervon beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer: Satz um 0,2 Prozentpunkte erhöht; beitragsfrei durch Kündigung: Satz unverändert

Nachdividende: entfällt

4) Abweichend in der Rentenbeginnphase beträgt der Zinsüberschussanteilsatz: 0,55 %

Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), gilt nachstehende Tabelle mit Ergänzung „A“, ansonsten mit Ergänzung „B“.

4.1.2.3 A Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“ Kostenüberschussanteil

in %
Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 1)

in ‰
VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 0,652)4) Staffel A8
R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4 0,103)4) 1,8 Staffel 11_08NRR4)
R1E-4, R2E-4, R3E-4, R1EG-4, R2EG-4, R3EG-4, PAP Aufbaupläne 0,10 1,2
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,10 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-4, R2E(G)-4, R3E(G)-4, PAP Aufbaupläne: 0,1 %
R1-3, R2-3 0,053) 1,4 Staffel 11_08NRR
R1E-3, R2E-3 0,05 0,8
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E-3, R2E-3: 0,05 %
VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 0,15 Staffel A8
R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 0,10 0,8 Staffel 3_08NRR
R1E-0, R2E-0, R3E-0, R1EG-0, R2EG-0, R3EG-0, inkl. PAP Aufbauplan 0,10 0,8
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,1 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-0, R2E(G)-0, R3E(G)-0, PAP Aufbauplan: 0,1 %
R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,05 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
R1G-98, R2G-98, R3G-98 (Kollektiv) 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
CR2-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,05 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
CR2-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro
CFGR2-95 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
CR3-95, CFGR3-95, inkl. PAP Aufbauplan 0,00 0,8 Staffel 6_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1-95, (G)E2-95, (G)E3-95 0,00
(G)E1E-95, (G)E2E-95, (G)E3E-95 0,00 0,8
E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,05 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
GE1A-95, GE2A-95, GE3A-95 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
CR2-94, CFGR2-94 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
CR3-94, CFGR3-94
Beginne ab 1.1.1995 bis 1.7.1995 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
Beginne ab 1.3.1994 bis 1.12.1994 0,00 0,8 Staffel 7_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1-94, (G)E2-94, (G)E3-94 0,00
(G)E1E-94, (G)E2E-94, (G)E3E-94 0,00 0,8
(G)E1A-94, (G)E2A-94, (G)E3A-94 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Kostenüberschussanteil, Schlussüberschussanteil und Nachdividende

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Bei durch Kündigung beitragsfreien Versicherungen reduziert sich der Zinsüberschussanteilsatz zusätzlich um 0,1 Prozentpunkte

4) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

5) Abweichend in der Rentenbeginnphase beträgt der Zinsüberschussanteilsatz: 0,10 %

4.1.2.3 B Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“ Kostenüberschussanteil

in %
Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Nachdividende 1) in ‰
VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 0,652)5) Staffel A8
R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4 0,554)5) 18 Staffel 11_084)
R1E-4, R2E-4, R3E-4, R1EG-4, R2EG-4, R3EG-4 0,606) 12
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,55 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-4, R2E(G)-4, R3E(G)-4: 0,60 %6)
R1-3, R2-3 0,053) 14 Staffel 11_08
R1E-3, R2E-3 0,25 8
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E-3, R2E-3: 0,25 %
VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 0,15 Staffel A8
R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 0,55 8 Staffel 3_08
R1E-0, R2E-0, R3E-0, R1EG-0, R2EG-0, R3EG-0 0,456) 8
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,55 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-0, R2E(G)-0, R3E(G)-0: 0,45% 6)
R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,15 0,00 8 Staffel 3_08
R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 8 Staffel 3_08
R1G-98, R2G-98, R3G-98 0,00 8 Staffel 3_08
R1E-98, R2E-98, R3E-98, R1EG-98, R2EG-98, R3EG-98 0,00 8
(inkl. PAP Aufbauplan)
CR2-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,15 0,00 8 Staffel 3_08
CR2-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro
CFGR2-95 0,00 8 Staffel 3_08
CR3-95, CFGR3-95 (inkl. PAP Aufbauplan) 0,00 8 Staffel 6_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1-95, (G)E2-95, (G)E3-95 0,00
(G)E1E-95, (G)E2E-95, (G)E3E-95 (inkl. PAP Aufbauplan) 0,00 8
E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,15 0,00 8 Staffel 3_08
E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 8 Staffel 3_08
GE1A-95, GE2A-95, GE3A-95 0,00 8 Staffel 3_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
CR2-94, CFGR2-94 0,00 8 Staffel 3_08
CR3-94, CFGR3-94
Beginne ab 1.1.1995 bis 1.7.1995 0,00 8 Staffel 7_08
Beginne ab 1.3.1994 bis 1.12.1994 0,00 8 Staffel 7_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1-94, (G)E2-94, (G)E3-94 0,00
(G)E1E-94, (G)E2E-94, (G)E3E-94 0,00 8
(G)E1A-94, (G)E2A-94, (G)E3A-94 0,00 8 Staffel 3_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Kostenüberschussanteil, Schlussüberschussanteil und Nachdividende

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Bei durch Kündigung beitragsfreien Versicherungen reduziert sich der Zinsüberschussanteilsatz zusätzlich um 0,1 Prozentpunkte

4) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

5) Abweichend in der Rentenbeginnphase beträgt der Zinsüberschussanteilsatz: 0,75 %

6) PAP Aufbauplan: Zinsüberschusssatz: 0,55 %, Bonusrentensatz: 0,55 %

4.1.2.4 A Rentenversicherungen 96 Zinsüberschussanteil

in %
Nachdividende1)

in %
Tarife 71, 72, 73 0,05 8
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfällt die Nachdividende

4.1.2.4 B Rentenversicherungen 96 Zinsüberschussanteil

in %
Nachdividende1)

in %
Tarife 71, 72, 73 0,40 8
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfällt die Nachdividende

4.1.2.5 A Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil1)

in %
Nachdividende1)

in ‰
CR2, CFGR2, zugeh. Waisen-Zusatzversicherung 0 1 Staffel 5_08NRR
CR3, CFGR3, zugeh. Waisen-Zusatzversicherung 0 1 Staffel 5_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1, (G)E2, (G)E3 0
(G)E1A, (G)E2A, (G)E3A 0 0,6 Staffel 4_08NRR
(G)E1E, (G)E2E, (G)E3E 0 0,2
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
RR/GRR, zugeh. Waisen-Zusatzversicherung 0 0,125 Staffel 5_08NRR
600–651, RM/RF
Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41
Einmalbeiträge 0 0,2
beitragsfreigestellte Versicherungen 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Schlussüberschussanteil und Nachdividende

4.1.2.5 B Tarife Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil1)

in %
Nachdividende1)

in ‰
CR2, CFGR2, zugeh. Waisen-Zusatzversicherung 0 10 Staffel 5_08
CR3, CFGR3, zugeh. Waisen-Zusatzversicherung 0 10 Staffel 5_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1, (G)E2, (G)E3 0
(G)E1A, (G)E2A, (G)E3A 0 6 Staffel 4_08
(G)E1E, (G)E2E, (G)E3E 0 2
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
RR/GRR, zugeh. Waisen-Zusatzversicherung 0 1,25 Staffel 5_08
600–651, RM/RF
Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41
Einmalbeiträge 0 2
beitragsfreigestellte Versicherungen 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Schlussüberschussanteil und Nachdividende

4.1.2.6 A Zinsüberschussanteil1)

in %
Tarife 87: 41–43 0,00
Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 0,00
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte

4.1.2.6 B Zinsüberschussanteil

in %
Tarife 87: 41–43 0,65
Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 0,65
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

4.2 Nach Rentenbeginn

Im Rentenbezug erfolgt die Beteiligung an den Bewertungsreserven durch einen zusätzlichen Überschussanteil in Höhe von 0,4 Prozentpunkten. Dieser Überschussanteil wird unabhängig davon gewährt, ob noch zusätzliches Deckungskapital benötigt wird.

Der zusätzliche Überschussanteil erhöht

den Steigerungssatz im System dynamische Gewinnrente/steigende Zusatz-/Überschussrente
die garantierte Rentenhöhe nach versicherungsmathematischen Grundlagen im System erhöhte Startrente und im System variable Gewinnrente/gleich bleibende Erhöhungsrente/flexible Überschussrente
die Zuführung zum Ansammlungsguthaben im System verzinsliche Ansammlung
den Auszahlungsbetrag im System Barauszahlung

Bei Rentenübergang erhalten die Tarife ARG1(G)-12, ARG2(G)-12, ARG1(G)-10 und ARG2(G)-10 einmalig einen Risikoüberschuss in Höhe von 1,5 % des zu verrentenden Kapitals.

Die Überschussanteilsätze für Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen richten sich – sofern nicht gesondert ausgewiesen – nach den Sätzen für den jeweiligen Haupttarif.

Überschusssystem: Erhöhungsprozentsatz
Dynamische Gewinnrente:
Tarife mit ...
Zusatzkennzeichen „-12“: sofort beginnende temporäre Renten1)
Rentenbeginne ab 1.2012
Laufzeit ab 5 Jahre 1,70
Laufzeit 4 Jahre 1,45
Laufzeit 3 Jahre 1,20
Laufzeit 2 Jahre 0,95
Laufzeit 1 Jahr 0,70
sofort beginnende lebenslängliche Renten 2,00
aufgeschobene Renten 2,00
Zusatzkennzeichen „-10“: sofort beginnende temporäre Renten
Rentenbeginne ab 1.2010 bis 12.2011 1,20
sofort beginnende lebenslängliche Renten 1,45
aufgeschobene Renten 1,50
Zusatzkennzeichen „-8“: sofort beginnende temporäre Renten
Rentenbeginne ab 7.2009 bis 12.2009 1,20
Rentenbeginne ab 1.2009 bis 6.2009 1,90
Rentenbeginne ab 10.2008 bis 12.2008 1,90
Rentenbeginne bis 9.2008 1,60
sofort beginnende lebenslängliche Renten 1,45
aufgeschobene Renten 1,50
Zusatzkennzeichen „-7“: sofort beginnende temporäre Renten 1,30
sofort beginnende lebenslängliche Renten 1,35
aufgeschobene Renten 1,50
Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“: sofort beginnende temporäre Renten 0,75
sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,90
aufgeschobene Renten 1,00

1) Tranchenverfahren: Deklaration kann (z. B. in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung) für künftige Neuabschlüsse geändert werden

Überschusssystem:

Dynamische Gewinnrente:

Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), gilt nachstehende Tabelle A, sonst Tabelle B.

Erhöhungsprozentsatz
Tarife mit ... Tabelle A Tabelle B
--- --- --- ---
Zusatzkennzeichen „-4“: sofort beginnende temporäre Renten 0,10 0,75
sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,10 0,75
aufgeschobene Renten 0,10 0,85
Zusatzkennzeichen „-3“: sofort beginnende temporäre Renten 0,05 0,15
sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,05 0,25
aufgeschobene Renten 0,05 0,35
Zusatzkennzeichen „-0“, „-1“, „-2“:
Rentenbeginn ab 2003 sofort beginnende temporäre Renten 0,10 0,35
Rentenbeginn bis 12.2002 sofort beginnende temporäre Renten 0,10 0,45
Rentenbeginn ab 2003 sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,10 0,45
Rentenbeginn bis 12.2002 sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,10 0,55
aufgeschobene Renten 0,10 0,55
Tarife ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen: 0,00 0,00

Überschusssystem:

Erhöhte Startrente:

Die Sätze der erhöhten Startrente werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt.

Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkenn- zeichen „-6“, „-7“, „-8“, „-10“ oder „-12“ die Tafel DAV 2004 R, bei Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen mit diesen Zusatzkennzeichen: unternehmenseigene Unisex-Rentensterbetafel (auf Basis der DAV 2004 R)
Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ die Tafel DAV 2004 R
Basistafel ist bei Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen Rentenbeginne ab 1.2009: DAV 2004 RB-20
Rentenbeginne bis 12.2008: die Tafel DAV 1994 R 2. Ordnung, bei fondsgebundenen Renten und fondsgebundenen Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen nach der Tafel DAV 2004 RB-20
Tarife mit ... Gesamtzins Steigerungssatz
Zusatzkennzeichen „-12“: 3,95% sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,20%
3,80% aufgeschobene Renten 0,20%
Zusatzkennzeichen „-10“: 3,90 % sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,20%
3,80% aufgeschobene Renten, RB ab 2012 0,20%
3,80% aufgeschobene Renten, RB bis 12.2011 0,20%
Zusatzkennzeichen „-8“: 3,90 % sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,20%
3,80% aufgeschobene Renten, RB ab 2012 0,20%
3,80% aufgeschobene Renten, RB bis 12.2011 0,20%
Zusatzkennzeichen „-7“: 3,80% sofort beginnende temporäre Renten 0,30%
3,80% sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,20%
3,80% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife
RB ab 2012 0,20%
3,80% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife
RB bis 12.2011 0,20%
Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“: 3,45 % sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,65%
3,80% aufgeschobene Renten, RB ab 1.2012 0,65%
3,80% aufgeschobene Renten
RB ab 1.2007 bis 12.2011 0,65%
3,25 % aufgeschobene Renten, RB vor 1.2007 0,65%
Zusatzkennzeichen „-4“: 2,80% sofort beginnende Renten 0,05%
Rentenbeginne ab 1.2012 Mann 3,65% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,50%
Frau 3,65% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,50%
Rentenbeginne in 2011 Mann 3,65% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,50%
Frau 3,65% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,50%
Rentenbeginne ab 2007 bis 12.2010 3,65% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,90 %
Rentenbeginne bis 12.2006 3,10% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,90 %
Zusatzkennzeichen „-3“: 3,25 % sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,00 %
Rentenbeginne ab 1.2012 Mann 3,60 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Frau 3,60 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Rentenbeginne in 2011 Mann 3,60 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Frau 3,60 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Rentenbeginne ab 1.2007 bis 12.2010 3,60 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,35%
Rentenbeginne bis 12.2006 3,25 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,35%
Zusatzkennzeichen „-0“, „-1“, „-2“: 3,30% sofort beginnende temporäre Renten 0,05%
3,30% sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,05%
Rentenbeginne ab 1.2012 Mann 3,80% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Frau 3,80% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Rentenbeginne in 2011 Mann 3,80% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Frau 3,80% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Rentenbeginne ab 1.2007 bis 12.2010 3,80% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,55 %
Rentenbeginne bis 12.2006 3,30% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,55 %
Tarife ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen: 4,00 % 0,00 %

Überschusssystem:

Variable Gewinnrente/Gleich bleibende Erhöhungsrente:

Die Sätze der Variablen Gewinnrente/Gleich bleibenden Erhöhungsrente werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Sie sind für Frauen und Männer verschieden und werden für jedes Alter individuell auf Basis der Sterbetafel und des deklarierten Gesamtzinses berechnet.

Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkenn- zeichen „-6“, „-7“, „-8“, „-10“ oder „-12“ die Tafel DAV 2004 R, bei Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen mit diesen Zusatzkennzeichen: unternehmenseigene Unisex-Rentensterbetafel (auf Basis der DAV 2004 R)
Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ die Tafel DAV 2004 R
Basistafel ist bei Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen Rentenbeginne ab 1.1.2009: DAV 2004 RB-20
Rentenbeginne bis 12.2008: die Tafel DAV 1994 R 2. Ordnung, bei fondsgebundenen Renten und fondsgebundenen Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen die Tafel DAV 2004 RB-20
Tarife mit ... Gesamtzins
Zusatzkennzeichen „-12“: sofort beginnende temporäre Renten
Rentenbeginne ab 1.2012 3,70 %1)
aufgeschobene Renten 3,80%

1) Tranchenverfahren: Deklaration kann (z. B. in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung) für künftige Neuabschlüsse geändert werden

Zusatzkennzeichen „-10“: sofort beginnende temporäre Renten 3,70 %
aufgeschobene Renten 3,80%
Zusatzkennzeichen „-8“: sofort beginnende temporäre Renten
Rentenbeginne ab 1.7.2009 bis 1.12.2009 3,70 %
sofort beginnende temporäre Renten
Rentenbeginne ab 1.1.2009 bis 1.6.2009 4,40 %
sofort beginnende temporäre Renten
Rentenbeginne ab 10.2008 bis 12.2008 4,40 %
sofort beginnende temporäre Renten
Rentenbeginne bis 9.2008 4,10%
aufgeschobene Renten 3,80%
Zusatzkennzeichen „-7“: sofort beginnende temporäre Renten 3,80%
aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 3,80%
Zusatzkennzeichen „-5“: sofort beginnende temporäre Renten 3,45 %
aufgeschobene Rentenbeginne ab 1.2007 3,80%
aufgeschobene Rentenbeginne bis 12.2006 3,25 %
Zusatzkennzeichen „-4“: sofort beginnende Renten 2,80%
Rentenbeginne ab 1.2007 aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 3,65%
Rentenbeginne bis 12.2006 aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 3,10%
Zusatzkennzeichen „-3“:
Rentenbeginne ab 1.2007 abgekürzte Rentenzahlung 3,60 %
Rentenbeginne ab 1.2004 bis 12.2006 abgekürzte Rentenzahlung 3,25 %
Rentenbeginne bis 12.2003 abgekürzte Rentenzahlung 3,60 %
Zusatzkennzeichen „-0“/„-1“:
Rentenbeginne ab 1.2007 abgekürzte Rentenzahlung 3,80%
Rentenbeginne ab 1.2004 bis 12.2006 abgekürzte Rentenzahlung 3,30%
Rentenbeginne bis 12.2003 abgekürzte Rentenzahlung 3,80%
Zusatzkennzeichen „-98“ oder „-95“:
lebenslange Rentenzahlung Rentenbeginne ab 1.2002 4,00 %
Rentenbeginne bis 12.2001 4,43%
abgekürzte Rentenzahlung 4,00 %
Zusatzkennzeichen „-94“:
lebenslange Rentenzahlung Rentenbeginne ab 1.2002 4,00 %
Rentenbeginne ab 1.1996 bis 12.2001 4,43% +
Rentenbeginne bis 12.1995 4,68% +
+ C(FG)R1-94, C(FG)R3-94: Versicherungsbeginn 3.1994 bis 12.1994: Rentenbeginn ab 1.2002: 4,00 %
C(FG)R1-94, C(FG)R3-94: Versicherungsbeginn 3.1994 bis 12.1994: Rentenbeginn bis 12.2001: 4,05 %
abgekürzte Rentenzahlung 4,00 %
Tarife der ehemaligen Colonia (C(FG)R1, C(FG)R2, ... und ältere):
lebenslange Rentenzahlung Rentenbeginne ab 1.2002 4,00 %
Rentenbeginne ab 1.1997 bis 12.2001 4,43%*
Rentenbeginne in 1996 4,53%*
Rentenbeginne bis 12.1995 4,79 %*
* C(FG)R1, C(FG)R3: Versicherungsbeginn 3.1994 bis 12.1994: Rentenbeginn ab 1.1.2002: 4,00 %
sonstige Rentenbeginne: 4,05 %
abgekürzte Rentenzahlung 4,00 %
Tarife der ehemaligen Nordstern ((G)E1, (G)E2, (G)E3 ohne Zusatzkennzeichen, ... und ältere Tarife):
Rentenbeginne ab 1.2002 4,00 %
Rentenbeginne ab 1.1997 bis 12.2001 4,43%*
Rentenbeginne in 1996 (G)E1, ... ohne Zusatzkennzeichen 4,53%*
übrige Tarife der Nordstern 4,43%*
Rentenbeginne bis 12.1995 (G)E1, ... ohne Zusatzkennzeichen 4,79 %*
übrige Tarife der Nordstern 4,48%*
* E2ST 4,00 %

Überschusssystem:

Verzinsliche Ansammlung bei temporären Renten:

Tarife E2ST, E2ST-94, E2ST-95:

Überschussanteil in % des maßgeblichen Deckungskapitals 0,00 %*

* Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), beträgt der Zusatzrentensatz 0 %

Tarife der ehemaligen Albingia

Die Sätze der flexiblen Überschussrente werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Sie sind für Frauen und Männer verschieden und werden für jedes Alter individuell auf Basis der Sterbetafel und des deklarierten Gesamtzinses berechnet.

Rentenbeginne ab 1.2009: DAV 2004 RB-20

Rentenbeginne bis 12.2008: DAV 1994 R 2. Ordnung

Renten-Tarife 96 Zinsüberschussanteil
Barauszahlung 4,50 % abzüglich Rechnungszinssatz, mindestens null*

* Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), beträgt der Zusatzrentensatz 0,05 %

steigende Überschussrente
flexible Überschussrente

Die Sätze der flexiblen Überschussrente werden nach versicherungmathematischen Grundsätzen ermittelt.

Sie sind für Frauen und Männer verschieden und werden für jedes Alter individuell auf Basis der Sterbetafel und des deklarierten Gesamtzinses berechnet.

Rentenbeginne ab 2007:

auf Basis des jeweiligen Zinsüberschussanteils

Rentenbeginne ab 1.2005 bis 12.2006:

Gesamtzins 4,25 %, mindestens Rechnungszinssatz

Rentenbeginne bis 12.2004:

Gesamtzins 5,45 %, mindestens Rechnungszinssatz

Renten-Tarife 87/Renten-Tarife 48
– steigende Zusatzrente bzw. steigende Überschussrente Zinsüberschussanteil 0,50 %*
– flexible Überschussrente:
Rentenbeginne ab 1.2007: Gesamtzins 4,50 %
Rentenbeginne ab 1.2005 bis 12.2006: Gesamtzins 4,25 %
Rentenbeginne bis 12.2004: Gesamtzins 5,45 %

* Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), beträgt der Zusatzrentensatz 0,10 %

5. Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

5.1 Beitragspflichtige/Beitragsfreie Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Bemessungsgröße für die Überschussanteile:

Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen
Kostenüberschussanteil: das maßgebliche Deckungskapital
Zinsüberschussanteil: das maßgebliche Deckungskapital
Schlussüberschussanteil: die Summe der laufenden Überschussanteile
Kostenüberschussanteil in ‰ Zinsüberschussanteil in % Schlussüberschussanteil

in %
Sockelbeteiligung

in %
AVI2-7, AVI2G-7, AVI2-6, AVI2G-6, für Eintrittsalter bis 50 Jahre: sofern das Deckungskapital sofern das Deckungskapital mind. 200 Euro beträgt: Staffel A_08 20
AVI2-5, AVI2G-5, VI2-4, VI2G-4, mind. 10.000 Euro beträgt: sofern das Deckungskapital 1,68 Tarife mit Zusatzkenn- zeichen „-7“: 1,15
VI2-1, VI2G-1 mind. 20.000 Euro beträgt: für Eintrittsalter ab 51 Jahre: 2,52 Tarife mit Zusatzkenn- zeichen „-6“: 0,65
sofern das Deckungskapital mind. 10.000 Euro beträgt: 1,00 Tarife mit Zusatzkenn- zeichen „-5“: 0,65
sofern das Deckungskapital mind. 20.000 Euro beträgt: 1,50 Tarife mit Zusatzkenn- zeichen „-4“: 0,65
Tarife mit Zusatzkenn- zeichen „-1“: 0,10

5.2 Laufende Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

vgl. Ziffer 4.2

6. Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherung (InvestmentPlus), Berufsunfähigkeitsversicherung KombiRent, Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung zur Zulagenrente

6.1 Während der Anwartschaft

Anwartschaftliche Berufsunfähigkeitsversicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden in Form einer Schlusszahlung in Höhe von 69 % der auf Seite 63 beschriebenen Maßzahl an den Bewertungsreserven beteiligt.

6.1.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“, „-8“, „-7“, „-5“, „-4“ oder „-2“

Überschusssystem „Bonussystem“

Berufsunfähigkeitsbonus in % der versicherten Rente

Berufsgruppe Tarife AS(E)BV(G)-12 A(S)(E)BV(G)-8 ABV(G)-7 Tarif AWBV(J)-8 Tarif ABV(G)-5 Tarife AVBV(G)-12 AVBV(G)-8 AVBV(G)-7 Tarif AVBV(G)-5
1+ 41 41 40 67 65
1 41 41 40 67 65
2 65 65 62 59 55
3 66 66 64 67 65
4 13 13 12 14 12
K 176 176 167 167

Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“ oder „-2“

Sie erhalten bei Eintritt der Berufsunfähigkeit einen Berufsunfähigkeitsbonus in Höhe von 33 1/3 % – bei Akademikern 50 % – der versicherten Rente

Überschusssystem Beitragsverrechnung Reduktion des Beitrages um ... %

Berufsgruppe Tarife AS(E)BV(G)-12 A(S)(E)BV(G)-8 ABV(G)-7 AWBV(J)-8 Tarif ABV(G)-5
1+ 30 29
1 30 29
2 40 38
3 40 39
4 12 11

Überschusssystem Turbodynamik Reduktion des Beitrages um ... %

Berufsgruppe Tarife AS(E)BV(G)-12 A(S)(E)BV(G)-8
1+ 21
1 21
2 30
3 30

Überschusssystem Verzinsliche Ansammlung Beitragspflichtige Versicherung in Prozent Ratenbeitrag

Berufsgruppe Mann/Frau
1+ 30
1 30
2 40
3 40
4 12

Überschusssystem Verzinsliche Ansammlung Beitragsfreie Versicherung in Prozent Risikobeitrag

Berufsgruppe Mann/Frau
1+ 25
1 25
2 30
3 30
4 7

Überschusssystem Investmentbonus

Tarife AS(E)BV(G)-12, A(S)(E)BV(G)-8, ABV(G)-7 und ABV(G)-5 mit Überschusssystem

„Investmentbonus“, Berufsunfähigkeitsversicherung InvestmentPlus BV-4, Berufsunfähigkeitsversicherung InvestmentPlus BV-2

Diese Versicherungen erhalten einen

Zinsüberschussanteil in % des überschussberechtigten Deckungskapitals
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“ oder „-8“: 1,45 %
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-4“: 0,95 %
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-2“: 0,45 %
Risikoüberschussanteil in % des überschussberechtigten Risikobeitrages (gleiche Sätze für Männer und Frauen)
Berufs- gruppe Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“ Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“, „-7“, „-8“ Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“ oder „-2“
1+ 35 25 33 1/3 % für Akademiker
1 35 25 25 % für Nicht-Akademiker
2 40 30
3 40 30
4 12 7
K 70 70
Sockelbeteiligung in Höhe von 20 % des Maßstabes (wenn ein Zinsüberschuss gewährt wird)

Der Maßstab ist ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen.

6.1.2 Tarife ohne Zusatzkennzeichen „-12“, „-8“, „-7“, „-5“, „-4“ oder „-2“

Diese erhalten bei Eintritt der Berufsunfähigkeit einen Berufsunfähigkeitsbonus in Prozent der versicherten Rente. Er beträgt

– bei Versicherungsbeginn ab dem 1.6.1998: 10 %
– bei Versicherungsbeginn vor dem 1.6.1998: 5 %

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen nach den Tarifen BV und GBV ohne Zusatzkennzeichen erhalten zusätzlich während der Anwartschaft einen Schlussüberschussanteil in Höhe von 10 % der gezahlten Beiträge.

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen nach den Tarifen 31 (FGE) und 31 (SGE) erhalten bei Beendigung der Versicherung eine Schlusszahlung gemäß nachstehender Tabelle.

Bei Verträgen, die aufgrund einer Reaktivierung wiederum beitragspflichtig geworden sind, wird die Schlusszahlung in % der ab Reaktivierung gezahlten Tarifbeiträge festgesetzt.

Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit erhalten die Verträge eine Schlusszahlung in % des Tarifbeitrages:

Sie beträgt für Versicherungsjahre bis 1998: ab 1998:
Männer bis 30 Jahre 30 % 40 %
31 bis 45 Jahre 30 % 30 %
ab 46 Jahre 30 % 20 %
Frauen bis 35 Jahre 30 % 40 %
36 bis 50 Jahre 30 % 30 %
ab 51 Jahre 30 % 20 %

Die Schlusszahlung wird als Einmalbeitrag zur Erhöhung der Berufsunfähigkeitsrente verwendet.

Ist die Versicherungsdauer kürzer als die Leistungsdauer, wird die Schlusszahlung für jedes abgekürzte Jahr der Versicherungsdauer gegenüber der Leistungsdauer um 2 Prozentpunkte gekürzt.

6.2 Während der Rentenlaufzeit

Erhöhungsrente während der Rentenlaufzeit:

– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-12“ mit Überschusssystem Turbodynamik 4,05 %
ohne Überschusssystem Turbodynamik 2,05 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ mit Überschusssystem Turbodynamik 3,55 %
ohne Überschusssystem Turbodynamik 1,55 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-7“ 1,55 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ 1,05 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-2“ 0,55 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-0“ 0,55 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“ oder „-94“ 0,00 %
– bei den Tarifen BVM und BVF (Rechnungszinssatz 3,5 %) 0,30 %
– bei den Tarifen BV und GBV (Rechnungszinssatz 3,0 %) 0,80 %
– bei den Tarifen 31 (FGE) und 31 (SGE) (Rechnungszinssatz 3,5 %) 1,00 %
– bei den Tarifen 31 (FGE) und 31 (SGE) (Rechnungszinssatz 3,0 %) 1,50 %

7. Zusatzversicherungen nach Tarif BUZ, BUZA, BUZV, BUZD, B, BR und UBUZ (Rente), b, br

7.1 Anwartschaften

Bemessungsgröße für die Überschussanteile:

bei Überschusssystem Bonusrente in % der versicherten BU-Leistung
bei Überschusssystem Verzinsliche Ansammlung:

Risikoüberschussanteil: in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages

Zinsüberschussanteil: in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages

Schlussüberschussanteil: BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60:

in % der Summe der gezahlten Jahresbeiträge; BUZ zu übrigen Tarifen: Schlussüberschussanteile in % der laufenden Überschussbeteiligung

Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Ansammlungsguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen
bei Überschusssystem Schlusszahlung in % der Summe der überschussberechtigten Beiträge
Überschusssystem: Bonusrente Bonusrente

in %
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-12“, „-10“ oder „-9“ Berufsgruppe Mann/Frau
1+, 1 67
2 59
3 67
4 14
K 167
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-7“ 1+, 1 67
2 59
3 67
4 14
K 167
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-6“ 1+, 1 65
2 55
3 65
4 12
K 167
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-2“, „-1“, „-0“, „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ (bei BUZ 40 nicht auf die AV-Rente) 331/3 1)
BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 25 2)
BUZA zu übrigen Haupttarifen 28
BUZ, B, B R zu übrigen Haupttarifen 33 1/3
BUZA zu übrigen Haupttarifen 28
Tarife 2, 2A, 6 33 1/3 3)

1) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 16 2/3 Prozentpunkte

2) Bei entschädigungsfreiem Verlauf der BUZ wird der für die verzinsliche Ansammlung definierte Schlussüberschussanteil gezahlt

3) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich 16 2/3 Prozentpunkte

Überschusssystem: Beitragsverrechnung Reduktion des BUZ-Beitrages um ...

%
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-12“, „-10“ oder „-9“ Berufsgruppe Mann/Frau
1+, 1 28
2 27
3 30
4 6
K 50
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-7“ 1+, 1 28
2 27
3 30
4 6
K 50
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-6“ 1+, 1 27
2 25
3 29
4 5
K 50
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-2“, „-1“ oder „-0“ 18 1)
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ 20 2)
BUZ 40 18 3)

1) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 7 Prozentpunkte

2) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 10 Prozentpunkte

3) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 9 Prozentpunkte

Überschusssystem: Turbodynamik Reduktion des BUZ-Beitrages um ...

%
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-12“, „-10“ Berufsgruppe Mann/Frau
1+, 1 20
2 19
3 22
4 2
K 40
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ 1+, 1 20
2 19
3 22
4 2
K 40
Überschusssystem: Verzinsliche Ansammlung Beitragspflichtige Versicherung in Prozent Ratenbeitrag
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ Berufsgruppe Mann/Frau
1+ 28
1 28
2 27
3 30
4 6
Beitragsfreie Versicherung in Prozent Risikobeitrag
Berufsgruppe Mann/Frau
1+ 30
1 30
2 30
3 30
4 30
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
Überschusssystem: Verzinsliche Ansammlung Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
Sockelbeteiligung

in %
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-95“ oder „-94“ 11 1) 100 20
BUZ zu übrigen Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 20 5 2) 20
BUZ zu übrigen Haupttarifen (nicht zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“) 11 100 20
BUZA zu übrigen Haupttarifen 11 70 20

1) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 3 %

2) Wird nur fällig bei entschädigungsfreiem Verlauf der BUZ, bei vorzeitiger Beendigung durch Kündigung, Tod oder Heirat: 2,5 %

Überschusssystem: Schlusszahlung Schlussüberschussanteil

in %
Tarife 2, 2A, 6
bei Versicherungsdauer unter 30 Jahre: 50
bei Versicherungsdauer ab 30 Jahre: 60
Tarife b, br, br/... für Versicherungsjahre bis 1998: ab 1998:
Männer bis 30 Jahre 30 40
31 bis 45 Jahre 30 15
ab 46 Jahre 30 15
Frauen bis 35 Jahre 30 40
36 bis 50 Jahre 30 30
ab 51 Jahre 30 20
Ist die Versicherungsdauer kürzer als die Leistungsdauer, wird die Schlusszahlung für jedes abgekürzte Jahr der Versicherungsdauer gegenüber der Leistungsdauer um 2 Prozentpunkte gekürzt.
übrige Zusatzversicherungen 30

Invaliditäts-Zusatzversicherungen werden durch Gewährung einer Vordividende den Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen angepasst und nehmen entsprechend am Überschuss teil.

Anwartschaftliche Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden in Form einer Schlusszahlung in Höhe von 69 % der auf der Seite 63 beschriebenen Maßzahl an den Bewertungsreserven beteiligt.

7.2 Laufende Berufsunfähigkeits- und Unfall-Berufsunfähigkeits-Zusatzrenten

Bemessungsgröße für die Erhöhungsrente (Zusatzrente): die erreichte Gesamtrente

Bemessungsgröße für den Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Fällige Renten (ggf. einschl. Beitragsbefreiung) erhalten eine Erhöhungsrente

in %
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-12“ mit Überschusssystem Turbodynamik 4,05
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-12“ ohne Überschusssystem Turbodynamik 2,05
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-9“ oder „-8“ mit Überschusssystem Turbodynamik 3,55
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-9“ oder „-8“ ohne Überschusssystem Turbodynamik 1,55
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-7“ 1,55
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ 1,05
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-3“, „-2“, „-1“ oder „-0“ 0,55
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ 0,00
BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 0,50
bei Zusatzversicherungen zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5, 4.1.1.5, CL6, CLFG6, CLIP (ohne Zusatzkennzeichen) 0,30
BUZ, BUZA zu übrigen Haupttarifen, Tarife 2, 2A, 6 0,30
ehemalige CL-BUZ-Tarife mit Rechnungszins 3 % (B, B R und älter) 0,80
b, br, br/... (zu Haupttarifen der ehemaligen Albingia mit RZ 3 %) 1,50

Beitragsbefreiungsrente aus der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung bei verzinslicher Ansammlung:

Überschussanteil in % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals:

– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-12“ 2,05 %
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-9“ oder „-10“ 1,55 %
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-7“ 1,55 %
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ 1,05 %
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-3“, „-2“, „-1“ oder „-0“ 0,55 %
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ 0,00%
– BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 0,50 %
– bei Tarif b, br, br/… (zu Haupttarifen der ehemaligen Albingia mit Rechnungszinssatz 3 %) 1,50 %
– bei Zusatzversicherungen zu allen anderen Tarifen mit 3,5 % Rechnungszins 0,30 %
– bei Zusatzversicherungen zu allen anderen Tarifen mit 3,0 % Rechnungszins 0,80 %

8. Pflegerenten-Zusatzversicherungen nach Tarif PZ, PZB

Bemessungsgröße für den laufenden Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: die laufende Überschussbeteiligung

Bemessungsgröße für die Erhöhungsrente: die erreichte Gesamtrente

Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn

Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen

8.1 Vor Eintritt des Pflegefalles

– Zinsüberschussanteil 0 %
– Schlussüberschussanteil 70 %
– Sockelbeteiligung 20 %

8.2 Nach Eintritt des Pflegefalles

8.2.1 Während der Aufschubzeit bei Tarif PZB

– Zinsüberschussanteil 0 %
– Sockelbeteiligung 20 %

8.2.2 Während der Rentenlaufzeit bei Tarif PZB

– Zusatzrente bzw. Erhöhungsrente in % der erreichten Gesamtrente 0 %

9. Risiko-Zusatzversicherungen, Zeitrenten-Zusatzversicherungen, Summen-Zusatzversicherungen, Renten-Zusatzversicherungen

Bemessungsgröße für den Todesfallbonus: die versicherte Summe bzw. die versicherte Rente

Bemessungsgröße für den Risikoüberschussanteil: der überschussberechtigte Risikobeitrag

Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: die laufende Überschussbeteiligung

Bemessungsgröße für die Schlusszahlung: in Prozent des Tarifbeitrages

Tarife Schlusszahlung

in % der gezahlten Beitragssumme
Risiko-Zusatzversicherung
– zu Haupttarifen AG4-12, AG4-10 5
– zu Haupttarifen AG4-8, AG4-7, AG4-5 20
Tarife Todesfallbonus

in %
RZ und FZ
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-0“, „-1“, „-98“, „-95“, „-94“ 50
– zu Haupttarifen gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5, Rententarife C(FG)R-Tarife 70
– zu den übrigen Haupttarifen: 901)
Bei den übrigen Tarifen wird bei beitragspflichtigen Risiko-Zusatzversicherungen – sofern vertraglich vereinbart – anstelle des Todesfallbonus ein Schlussüberschussanteil in % der
gezahlten Beiträge gezahlt.
Er beträgt nach einer zurückgelegten Versicherungsdauer von
mehr als 30 Jahren 35 %
mehr als 20 Jahren 30 %
mehr als 10 Jahren 25 %
10 Jahren und weniger 20 %
Zusätzlich wird ein Todesfallbonus von 50 % (bei weiblichen Versicherten 65 %) gezahlt.
ZV3-94 50
ZV3 gemäß Ziffer 1.1.4, 1.4.4, 1.5.6 50
ZV3 gemäß Ziffer 1.1.7, 1.4.7, 1.5.9 mit Beginn ab 1.4.1984 701)

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

beitragspflichtig beitragsfrei
Tarife Risikoüberschussanteil

in %
Schlussüberschussanteil

in %
beitragsfrei Todesfallbonus

in %
--- --- --- ---
ZV5-94 30 25 50
ZV5 gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5 181) 16 50
ZV5 gemäß Ziffer 1.1.5, 1.4.5, 1.5.7 332)3) 16 50

1) Bei verzinslicher Ansammlung: 30 %

2) Bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 40 % 3)

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

Bei beitragspflichtigen Zusatzversicherungen ZV5, ZV5 -94 mit Bonussystem wird im Todesfall die Versicherungsleistung entsprechend dem vereinbarten Vorausbonus aufgestockt.

Versicherungen mit Schlussüberschussanteil in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages
ZV4 351)
ZV3 mit Beginn bis 1.4.1984 351)
FZ mit Beginn bis 1986 30

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 10 Prozentpunkte

Tarife Todesfallbonus

in %
SZ, FSZ ohne Zusatzkennzeichen 431)
SZ/87, FSZ/87 67
SZ/68, FSZ/68 Versicherungsbeginn ab dem 1.1.1984 852)

1) Bei weiblichen Versicherten abzüglich 18 Prozentpunkte

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 93 Prozentpunkte

Versicherungen mit Schlusszahlung in % des Tarifbeitrages
SZ/68, FSZ/68 Versicherungsbeginn vor dem 1.1.1984 461)
Renten-Zusatzversicherung nach Tarif RZ Versicherungsbeginn vor dem 1.1.1984 402)

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte

Todesfallbonus

in %
Renten-Zusatzversicherung nach Tarif RZ Versicherungsbeginn ab dem 1.1.1984 701)

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 80 Prozentpunkte

Fällige Renten aus Zeitrenten-Zusatzversicherungen erhalten eine Erhöhungsrente in % der erreichten Gesamtrente
Diese beträgt:
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-12“ 2,05
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-8“ oder „-7“ 1,55
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ 1,05
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-3“ oder „-0“ 0,55
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ 0,00
– zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5, C(FG)R-Tarife, (G)E-Tarife 0,30
– zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.4, 1.4.4, 1.5.6 0,30
– zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.6, 1.4.6, 1.5.8, Rententarife (G)RR-Tarife gemäß Ziffer 4.1.1.5, 4.1.2.5 0,80
– zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.7, 1.4.7, 1.5.9 0,80
Fällige Renten aus Renten-Zusatzversicherungen mit Rentenbeginn ab dem 1.1.1980 erhalten eine Zusatzrente (Bonusrente) in % der erreichten Gesamtrente
Diese beträgt: bei einem Rechnungszinssatz 3,5 % 1,0
Diese beträgt: bei einem Rechnungszinssatz 3,0 % 1,5

10. Pflegerentenversicherungen

Bemessungsgröße für den laufenden Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Bemessungsgröße für die Erhöhungsrente: die erreichte Gesamtrente

Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: die laufende Überschussbeteiligung

10.1 Vor Beginn der Altersrente

– Zinsüberschussanteil 0 %
– Schlussüberschussanteil 0 %

10.2 Nach Beginn der Altersrente

– Zusatzrente in % der erreichten Gesamtrente 0 %

11. Verzinsliche Ansammlung der Überschüsse

Überschussguthaben erhalten insgesamt eine Verzinsung in Höhe von:

Zusatzkennzeichen Tarifangabe Ansammlungszins in % (p. a.)
„-12“ alle Tarife, ausgenommen ARG1(G)-12, ARG2(G)-12 3,30
„-12“ ARG1(G)-12, ARG2(G)-12 3,80
„-10“ alle Tarife, ausgenommen ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 3,30
„-10“ ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 3,80
„-8“ alle Tarife 3,30
„-7“ alle Tarife, ausgenommen AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 3,30
„-7“ AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 3,40
„-6“ AVR1(G)-6, AVR2(G)-6 3,40
„-5“ alle Tarife, ausgenommen AVR1(G)-5, AVR2(G)-5 3,30
„-5“ AVR1(G)-5, AVR2(G)-5 3,40
„-4“ alle Tarife, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A bzw. Ziffer 4.1.2.3 A
sowie Tarife VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 3,30
„-4“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A 2,85
„-4“ Tarife VR1(G)-4, VR2(G)-4,TCM1-4 3,40
„-3“ alle Tarife, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A bzw. Ziffer 4.1.2.3 A 3,30
„-3“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A bzw. Ziffer 4.1.2.3 A 3,30
„-1“ VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 3,40
„-0“ alle Tarife, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A bzw. Ziffer 4.1.2.3 A sowie Tarife VR1(G)-0, VR2(G)-0 3,80
„-0“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A bzw. Ziffer 4.1.2.3 A, ausgenommen VR-Tarife 3,35
„-0“ VR1(G)-0, VR2(G)-0 3,40
„-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ alle Tarife 4,00
Kapitaltarife gemäß Ziffer 1.1.2, 1.3.2, 1.4.2, 1.5.2 4,50
Rententarife, ausgenommen Tarife gemäß Ziffer 4.1.1.4 A bzw. Ziffer 4.1.2.4 A 4,50
Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.4 A bzw. Ziffer 4.1.2.4 A 4,05
CL(FG), CLV, CLS 3,80
K, V, G 3,80
C(FG)R-Tarife, E, GE-Tarife 4,00
Kapitaltarife gemäß Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.3.5, 1.4.6, 1.5.8 3,80
Rententarife Tarife 87, Rententarife 48 gemäß Ziffer 4.1.1.6 B bzw. Ziffer 4.1.2.6 B 4,50
Rententarife Tarife 87, Rententarife 48 gemäß Ziffer 4.1.1.6 A bzw. 4.1.2.6 A, sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 4,10 Prozentpunkte 4,001)
Tarifgruppen: 68, 53, Terra-Tarife, Tarife gemäß Ziffer 1.5.12 4,50
bei Einmalbeitragsversicherungen mit bestimmten Beginnterminen:
„-12“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag 3,70
„-10“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag, außer AGV2E-10, AGT2E-10 3,60
„-10“ AGV2E-10 4,15
„-10“ AGT2E-10 3,05
„-8“ oder „-7“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag 3,60
„-5“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Tarife AG1(G)E, AG2(G)E, AG3(G)E, AG4(G)E
ab dem sechsten Versicherungsjahr 3,30
„-5“ AG1(G)E, AG2(G)E, AG3(G)E, AG4(G)E ab dem sechsten Versicherungsjahr 3,35
„-4“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 3,35
„-4“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 2,85
„-3“ alle Rententarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 3,35
„-3“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 3,50
„-3“ Kapitaltarife 3,50
„-0“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 3,70
„-0“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 3,35
PAP Aufbaupläne erhalten Überschüsse wie die entsprechenden beitragspflichtigen Tarife
BUZ-Beitragsbefreiungsrente 3,80 (mindestens jedoch der Rechnungszinssatz)
AnsammlungszinssatzRB in der Ablaufphase oder Rentenbeginnphase für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-12“ 3,70
AnsammlungszinssatzRB in der Ablaufphase oder Rentenbeginnphase für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-9“ oder „-10“ 3,70

1) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 4,10 Prozentpunkte

12. Kapitalisierungsprodukte

Die Überschussbeteiligung besteht aus einer quartalsweise garantierten Verzinsung des Guthabens, das per Direktgutschrift zugeteilt wird. Der Zinssatz beträgt für

das 3. Quartal 2011 2,20 % p. a.
das 4. Quartal 2011 2,20 % p. a.
das 1. Quartal 2012 1,80 % p. a.
das 2. Quartal 2012 1,60 % p. a.

13. Nachdividendenstaffeln

Berechnungsvorschrift für Nachdividenden bei Staffeln mit Zusatzkennzeichen „NRR“: 10 % der Staffel mit gleichem Namen ohne Zusatzkennzeichen „NRR“

Staffel 1_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 15

ab 12 Jahre: 15 zzgl. 1/1 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 30

Staffel 1A_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 17

ab 12 Jahre: 17 zzgl. 17/15 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 34

Staffel 2_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 20 Jahren: 15 zzgl. 3/4 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer)

ab 20 Jahre: 30

Staffel 3_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 12 1/2

ab 12 Jahre: 12 1/2

Staffel 4_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 20 Jahren: 12,0 zzgl. 6/10 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer)

ab 20 Jahre: 24

Staffel 5_08: Nachdividende in ‰:

Aufschubdauer in Jahren: 12–19 20–24 25–29 ab 30
6,00 12,00 18,00 24,00

Staffel 6_08: Nachdividende in ‰ für Aufschubdauern:

unter 12 Jahren: 1/12 · Aufschubdauer · 8,75

ab 12 Jahre: 8,75

Staffel 7_08: Nachdividende in ‰:

Aufschubdauer in Jahren: 12–19 20–24 25–29 ab 30
7,50 15,00 22,50 30,00

Staffel 8_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 11,5

ab 12 Jahre: 11,5 zzgl. 1,5 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 34

Staffel 9_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 8,5

ab 12 Jahre: 8,5

Staffel 10_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 25 1/2

ab 12 Jahre: 25 1/2 zzgl. 17/6 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 68

Staffel 11_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 28

ab 12 Jahre: 28

Staffel 612: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 0

ab 12 Jahre: Tarife AFX4-6, AFX5-6 mit Absenkungsphase:

3,0 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase

sonstige Tarife: 3,0 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr

Staffel 703: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 0

ab 12 Jahre: Tarife AFX4-7, AFX5-7, AFX4-8, AFX5-8 mit Absenkungsphase:

3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase

Tarife AFX4-10, AFX5-10 mit Absenkungsphase:

3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase

Tarife AFX4-12, AFX5-12 mit Absenkungsphase:

3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase sonstige Tarife: 3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr

Staffel 801_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 27

ab 12 Jahre: 27 zzgl. 18/5 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 81

Staffel 802_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 36

ab 12 Jahre: 36

14 . Schlussüberschussstaffel

Staffel A:

Schlussüberschussanteil in % für Aufschubdauern:

unter 6 Jahren: 0

ab 6 Jahre: 15,5 zzgl. 1/2 für jedes über die Dauer 6 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 25

Staffel A_08:

Schlussüberschussanteil in % für Aufschubdauern:

unter 6 Jahren: 0

ab 6 Jahre: 9,3 zzgl. 0,3 für jedes über die Dauer 6 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 15

Staffel 701S_08:

Schlussüberschussanteil in % für Aufschubdauern:

unter 6 Jahren: 0

ab 6 Jahre: 9,2 zzgl. 0,2 für jedes über die Dauer 6 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 12

p1(SÜA) Staffel 11: p1(SÜA) Staffel 12:
1,00 % für Aufschubdauern bis 5 Jahre 1,00 % für Aufschubdauern bis 5 Jahre
0,95 % für Aufschubdauern ab 6 Jahre 0,95 % für Aufschubdauer 6 Jahre
0,95 % für Aufschubdauer 7 Jahre
p2(SÜA) Staffel 11: 0,90 % für Aufschubdauern ab 8 Jahre
100 % für Aufschubdauern bis 5 Jahre
95 % für Aufschubdauer 6 Jahre p2(SÜA) Staffel 12:
90 % für Aufschubdauer 7 Jahre 100 % für Aufschubdauern bis 5 Jahre
85 % für Aufschubdauer 8 Jahre 100 % für Aufschubdauern 6 bis 8 Jahre
80 % für Aufschubdauern 9 und 10 Jahre 95 % für Aufschubdauern 9 und 10 Jahre
75 % für Aufschubdauern von 11 bis 14 Jahren 90 % für Aufschubdauern 11 und 12 Jahre
70 % für Aufschubdauer 15 Jahre 85 % für Aufschubdauer 13 Jahre
80 % für Aufschubdauer 14 Jahre
75 % für Aufschubdauern ab 15 Jahre

15. Konsortialgeschäft mit MLP

Tarife ab den Zugangsjahren 2007: Rechnungszinssatz 2,25 %
Tarife aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006: Rechnungszinssatz 2,75 %
Tarife aus dem Zugangsjahr 2003: Rechnungszinssatz 3,25 %

15.1 Konventioneller Kapitaltarif Anwartschaftlicher konventioneller Rententarif/konventioneller Riester-Tarif

Maßstab für die laufenden Überschussanteile:

Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Maßstab für die Schlussüberschussanteile:

SÜA1 das überschussberechtigte Deckungskapital

SÜA2 die überschussberechtigte Anwartschaft

SÜA das überschussberechtigte Überschussguthaben

Maßstab für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage

Tarife Zugangs-

jahr
Zinsüber-

schussanteil

in %
Schlussüber-

schussanteil (SÜA)

in %
Schlussüber-

schussanteil 1 (SÜA1)

in %
Schlussüber-

schussanteil 2 (SÜA2)

in %
Sockel-

beteiligung in %
classic Lebens- und Renten-

versicherung
2007 bis 2009 1,55 6 20
2004 bis 2006 1,05 8 20
Rechnungs-

zinssatz 1,75 %
2003 1,45 0,50 3,70 20
Rechnungs-

zinssatz 3,25 %
2003 0,00 0,45 3,70 20
staatlich geförderte classic Renten-

versicherung
2007 bis 2009 1,25 6 20
2005/2006 0,75 8 20
2004 0,45 18 20
2003 0,00 0,35 3,60 20

15.2 Anwartschaftliche Fondsgebundene Rentenversicherungen (Hybridrenten)

Maßstab für die laufenden Überschussanteile:

Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Maßstab für die Schlussüberschussanteile:

SÜA1 das überschussberechtigte Deckungskapital

SÜA2 die überschussberechtigte Anwartschaft

Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage

Anwartschaftliche Tarife Zugangsjahr Zinsüberschussanteil in % Schlussüberschussanteil 1 (SÜA1) in % Schlussüberschussanteil 2 (SÜA2) in % Sockelbeteiligung

in %
balanced topinvest Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,25 0,50 4,00 20
2006 0,75 0,50 4,00 20
balanced titan Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,25 0,50 4,00 20
2006 0,75 0,50 4,00 20
staatlich geförderte balanced invest Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,15 0,30 3,70 20
2005 bis 2006 0,95 20
2004 0,65 20
2003 0,15 20

15.3 Laufende Rentenversicherungen

Laufende Renten Zinsüberschussanteil in %
Tarife ab dem Zugangsjahr 2007 1,55
Tarife aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006 1,05
Tarife aus dem Zugangsjahr 2003 mit Rechnungszinssatz 3,25 % 0,55
Tarife aus dem Zugangsjahr 2003 mit Rechnungszinssatz 1,75 % 2,05

Im Rentenbezug erfolgt die Beteiligung an den Bewertungsreserven durch einen zusätzlichen Überschussanteil in Höhe

von 0,40 Prozentpunkten. Dieser Überschussanteil wird unabhängig davon gewährt, ob noch zusätzliches Deckungskapital benötigt wird.

15.4 Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

15.4.1 Anwartschaftliche Tarife

Maßstab für die laufenden Überschussanteile: Risikoüberschussanteil: Ratenbeitrag

Tarife Berufsgruppe Risikoüberschussanteil

in %
Zugangsjahre bis 2004 A 35
B–E 30
Zugangsjahre ab 2005 A 33
B–E 30

15.4.2 Laufende Berufsunfähigkeits-(Zusatz-)Renten

Maßstab für die Erhöhungsrente (Zusatzrente): die erreichte Gesamtrente

Maßstab für den Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Fällige Renten (ggf. einschließlich Beitragsbefreiung) erhalten eine Erhöhungsrente

in %
BUZ zu Haupttarifen ab dem Zugangsjahr 2007 1,65
BUZ zu Haupttarifen aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006 1,15
BUZ zu Haupttarifen aus dem Zugangsjahr 2003 0,65
Selbstständige Berufsunfähigkeitsrente ab dem Zugangsjahr 2007 1,65
Selbstständige Berufsunfähigkeitsrente aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006 1,15
Selbstständige Berufsunfähigkeitsrente aus dem Zugangsjahr 2003 0,65

15.5 Überschussanteilsatz für die verzinsliche Ansammlung

Maßstab für den Ansammlungsüberschussanteil: Überschussguthaben

Maßstab für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven: ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten

Ansammlungsguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage

Überschussguthaben erhalten neben dem garantierten Rechnungszins einen Ansammlungsüberschussanteil, sodass sich das Guthaben insgesamt wie folgt verzinst:

Tarife Zugangsjahr Ansammlungsüberschuss

in %
Sockelbeteiligung

in %
classic Lebens- und Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,55 20
2004 bis 2006 1,05 20
Rechnungszinssatz 3,25 % 2003 0,00 20w
Rechnungszinssatz 1,75 % 2003 1,45 20
staatlich geförderte classic Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,25 20
2005 bis 2006 0,75 20
2004 0,45 20
2003 0,00 20
Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung/ ab 2007 1,85 20
Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung 2004 bis 2006 1,35 20

Sonstige Angaben

Angaben gemäß § 251 HGB

Die auf unsere Gesellschaft verschmolzene Nordstern Lebensversicherung-AG wurde zusammen mit zahlreichen anderen europäischen Versicherungsgesellschaften vor einem Bundesgericht in New York von Opfern des Holocaust und ihren Erben verklagt. Mit diesen Sammelklagen fordern die Kläger Entschädigungen für angeblich nicht ausgezahlte Versicherungsleistungen. Das Gericht hat diese Klagen am 8. Dezember 2000 abgewiesen. Eine Entschädigung von moralischen Ansprüchen der Opfer und ihrer Erben erfolgt über die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft, der der AXA Konzern beigetreten ist.

Im Rahmen des AXA Vorsorgeplans wurden Mittel beim AXA Mitarbeiter Treuhand e. V. zur Insolvenzsicherung hinterlegt. Zudem erfolgt eine Verpfändung der Erstattungsansprüche aus der Entgeltumwandlung an den Versorgungsberechtigten. Insgesamt beläuft sich die Summe auf 320 Tsd. Euro (2010: 286 Tsd. Euro).

Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Haftungsverhältnisse wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht gerechnet wird (Angabe nach § 285 Satz 1 Nr. 27 HGB).

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 und 3 a HGB

Nachzahlungsverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Sonstige Kapitalanlagen sind in den Erläuterungen zu den entsprechenden Bilanzposten angegeben.

Vorkäufe wurden nur im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Bestimmungen (BAV-Rundschreiben R 3/00 A. I Absatz 3) getätigt.

Die AXA Lebensversicherung AG ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Diese Sicherungseinrichtung schützt Versicherte vor den Folgen der Insolvenz eines Lebensversicherers. Hieraus ergibt sich vor allem die Chance, von den Kunden als sicherer Partner für ihre Risiko- und Altersvorsorge gesehen zu werden. Es besteht das Risiko, im Rahmen dieses Kollektives der deutschen Lebensversicherer in Höhe der im folgenden genannten Beträge in Anspruch genommen zu werden.

Der Sicherungsfonds erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge von maximal 0,2 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen aufgebaut ist. Hieraus ergeben sich für die AXA Lebensversicherung AG keine zukünftigen Verpflichtungen mehr (2010: 0 Mio. Euro).

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen erheben; dies entspricht einer Verpflichtung von 26,6 Mio. Euro (2010: 24,1 Mio. Euro).

Zusätzlich hat sich die AXA Lebensversicherung AG verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt 1 % der Summe der versicherungstechnischen Netto- Rückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beiträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag 239,7 Mio. Euro (2010: 217,1 Mio. Euro).

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 7 HGB

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Praktikanten, Auszubildende und Stipendiaten) im Geschäftsjahr 2011:

davon männlich weiblich
Angestellte im Außendienst 0 0 0
Angestellte im Innendienst 16 13 3
Insgesamt 16 13 3

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB

Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen 1.814 Tsd. Euro (2010: 1.833 Tsd. Euro), die des Aufsichtsrates 268 Tsd. Euro (2010: 251 Tsd. Euro).

Die Gesamtbezüge früherer Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf 1.360 Tsd. Euro (2010: 1.338 Tsd. Euro). Für diesen Personenkreis sind zum 31. Dezember 2011 Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 12.841 Tsd. Euro (2010: 12.832 Tsd. Euro) passiviert worden.

Zudem besteht in Bezug auf diese Rückstellungen ein noch nicht ausgewiesener Zuführungsbetrag in Höhe von 1.816 Tsd. Euro (2010: 1.955 Tsd. Euro), welcher bis spätestens zum 31. Dezember 2024 zu mindestens einem Fünfzehntel des zum 1. Januar 2010 ermittelten BilMoG-Fehlbetrages pro Jahr zugeführt wird.

Am Jahresende bestanden keine Darlehen gegenüber Vorstandsmitgliedern und Aufsichtsratsmitgliedern.

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB

Bezüglich der Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB über das Abschlussprüferhonorar verweisen wir auf den Konzernabschluss der AXA Konzern AG, in dem die AXA Lebensversicherung zum 31. Dezember 2011 einbezogen wird.

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 19 HGB

Zum Bilanzstichtag befanden sich derivative Finanzinstrumente in Form von vier Credit Default Swaps, elf Long Call Optionen, einem Zinsswap und einer Long Receiver Swaption im Bestand, die zu Sicherungszwecken abgeschlossen wurden. Die außerbörslich gehandelten Derivate wurden mit den an Finanzmärkten etablierten Bewertungsmethoden (z. B. Barwertmethode oder Optionspreismodelle) bewertet.

Der Nominalbetrag des Credit Default Swaps als Stillhalter betrug 97,0 Mio. Euro mit einem beizulegenden Zeitwert von minus 1,3 Mio. Euro. Die Nominalbeträge der Credit Default Swaps als Inhaber betrugen 253,0 Mio. Euro mit einem beizulegenden Zeitwert von 4,2 Mio. Euro. Für die CDS, die einen negativen beizulegenden Zeitwert auswiesen, wurden insgesamt Drohverlustrückstellungen in Höhe von 1,8 Mio. Euro gebildet.

Die erwähnten Long Call Optionen wurden mit einem Buchwert von 10,5 Mio. Euro sowie einem beizulegenden Zeitwert von 11,1 Mio. Euro unter den sonstigen Kapitalanlagen ausgewiesen. Mit diesen Optionen wurden Maßnahmen zur Erwerbsvorbereitung abgesichert.

Der angegebene Zinsswap besaß einen beizulegenden Zeitwert von 1,0 Mio. Euro bei einem Nominalwert von 25 Mio. Euro, wurde als bilanzielle Bewertungseinheit unter Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Die erwähnte Long Receiver Swaption wurde mit einem Buchwert von 1,6 Mio. Euro sowie einem beizulegenden Zeitwert von 12,7 Mio. Euro unter den sonstigen Kapitalanlagen ausgewiesen. Mit dieser Swaption wurden Erträge mit einem Volumen von 125,0 Mio. Euro abgesichert.

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 21 HGB

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen oder Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, wurden nicht getätigt.

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 23 HGB

Weiterführende Angaben zu in den bilanziellen Bewertungseinheiten einbezogenen Vermögensgegenständen, Schulden und schwebenden Geschäften, der Absicherungs-Effektivität sowie deren Messmethode:

Zum Bilanzstichtag befanden sich derivative Finanzinstrumente in Form von einem Zinsswap im Bestand, die im Rahmen bilanzieller Bewertungseinheiten ausgewiesen wurden.

Der angeführte Zinsswap besaß einen beizulegenden Zeitwert von 1,0 Mio. Euro und wurden im Rahmen eines Mikro-Cash-Flow-Hedges zur Sicherung des unterliegenden Zinsrisikos als bilanzielle Bewertungseinheit unter Ausleihungen an verbundene Unternehmen zum Nominalwert von 25,0 Mio. Euro ausgewiesen.

Als Methode zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die wesentlichen Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäften (Nominalbeträge, Laufzeiten, Zinsanpassungstermine, Zeitpunkte der Zins- und Tilgungszahlungen und Referenzzins) stimmen bei den einzelnen Bewertungseinheiten überein (sogenanntes Critical Terms Match), sodass die AXA Lebensversicherung für Zwecke der prospektiven und retrospektiven Effektivitätsbeurteilung von der vollständigen Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung ausgeht.

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 24 und 25 HGB

Die Angaben zu Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden sind in den Erläuterungen zu der entsprechenden Bilanzposition aufgeführt.

Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 26 HGB

Weiterführende Angaben zu Anteilen oder Anlageaktien an inländischen Investmentvermögen (im Sinne des § 1 InvG) oder vergleichbaren ausländischen Investmentanteilen (im Sinne des § 2 Absatz 9 InvG), aufgegliedert nach Anlagezielen:

Anlageziel

in Mio. Euro
Marktwert Buchwert Reserven/Lasten Ausschüttungen
Aktienfonds 50 50 0 0
Rentenfonds 7.835 7.853 –18 349
Immobilienfonds 349 349 0 14
Mischfonds 0 0 0 0
alternative Investments 0 0 0 0
Gesamt 8.234 8.252 –18 363

Zum 31. Dezember 2011 weisen Anteile oder Anlageaktien mit einem Buchwert in Höhe von 4,5 Mio. Euro, die unter der Fondskategorie Aktienfonds ausgewiesen werden sowie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, stille Lasten in Höhe von 0,5 Mio. Euro aus.

Wir gehen nach Prüfung der Kriterien bezüglich einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung sowie aufgrund unserer Erwartung der zukünftigen Aktienmarktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Anteile beziehungsweise Anlageaktien aus. Die Kriterien der Beurteilung einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.

Zum 31. Dezember 2011 weisen Anteile oder Anlageaktien mit einem Buchwert in Höhe von 1.087,5 Mio. Euro, die unter der Fondskategorie Rentenfonds ausgewiesen werden sowie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, stille Lasten in Höhe von 233,4 Mio. Euro aus.

Wir gehen nach Prüfung der Kriterien bezüglich der erwarteten Rückzahlungen sowie aufgrund unserer Erwartung der zukünftigen Zinsentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Anteile beziehungsweise Anlageaktien aus.

Zum 31. Dezember 2011 weisen Anteile oder Anlageaktien mit einem Buchwert in Höhe von 348,9 Mio. Euro, die unter der Fondskategorie Immobilienfonds ausgewiesen werden, eine Rückgabebeschränkung in Form einer Aussetzung der Rücknahme auf.

Angaben gemäß § 285 Nr. 28 HGB

Der die Abführungssperre begründende Betrag vor Bedeckung durch Eigenkapitalbestandteile nach § 268 Absatz 8 HGB in Höhe von 3 Tsd. Euro resultierte aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert oberhalb der Anschaffungskosten.

Der unter die Abführungssperre fallende Betrag war vollständig durch Gewinnrücklagen gedeckt, sodass sich bezüglich der Gewinnabführung keine Beschränkungen durch die Ausschüttungs- und Abführungssperre nach § 301 AktG i.V.m. § 268 Absatz 8 HGB ergeben.

Aufsichtsrat

Angaben gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Jacques de Vaucleroy

Vorsitzender

Chief Executive Officer for Northern

Central and Eastern Europe der AXA

Brüssel, Belgien

Patrick Lemoine

stellv. Vorsitzender

Chief Financial Officer for Northern,

Central and Eastern Europe der AXA

Paris, Frankreich

Herbert Mayer

Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der AXA

Konzern AG

Pfinztal

Vorstand

Angaben gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Dr. Frank Keuper (bis 31. Januar 2012)

Vorsitzender

Konzernkommunikation, Konzernrevision,

Konzernstrategie und Portfoliosteuerung

Dr. Patrick Dahmen

Rechnungswesen, Planung, Controlling, Steuern,

Risikomanagement

Thomas Gerber

Vorsorge, Produktmanagement, Aktuariat

Wolfgang Hanssmann

Vertrieb, Marketing

Jens Hasselbächer

Kunden- und Partnerservice

Ulrich C. Nießen

Personal, Recht & Compliance, Zentrale Dienste

ab 1. Februar 2012 zusätzlich kommissarisch:

Konzernkommunikation, Konzernrevision,

Konzernstrategie und Portfoliosteuerung

Dr. Heinz-Jürgen Schwering

Kapitalanlagen, Asset Liability Management

Jens Wieland

Informationstechnologie, Organisation und Prozesse

Angaben gemäß § 285 Nr. 14 HGB und § 160 Absatz 1 Nr. 8 AktG

Nach den vorliegenden Mitteilungen gemäß § 20 Absatz 1 und Absatz 4 AktG hält die AXA Konzern AG, Köln, 100 % am Grundkapital unserer Gesellschaft.

Die AXA Konzern AG hat mit unserer Gesellschaft einen jeweils zum Bilanzstichtag gültigen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.

Im Verhältnis zur AXA Konzern AG, Köln, sind wir ein Konzernunternehmen im Sinne der §§ 15 ff. AktG in Verbindung mit § 18 Absatz 1 AktG.

Die AXA Lebensversicherung AG, Köln, und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der AXA, Paris, sowie in den Konzernabschluss der AXA Konzern AG, Köln, zum 31. Dezember 2011 einbezogen. Die AXA, Paris, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, und die AXA Konzern AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der AXA, Paris, wird bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde in Paris (Autorités des Marchés Financiers) unter RCS (Registre du Commerce et des Sociétés) 572 093 920 hinterlegt. Der Konzernabschluss der AXA Konzern AG wird im elektronischen Bundesanzeiger und im Unternehmensregister des Bundesministeriums für Justiz veröffentlicht.

Dieser Konzernabschluss mit dem Konzernlagebericht hat für uns gemäß § 291 Absatz 2 HGB befreiende Wirkung.

Köln, den 3. April 2012

Der Vorstand

Dr. Dahmen

Gerber

Hanssmann

Hasselbächer

Nießen

Dr. Schwering

Wieland

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AXA Lebensversicherung AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, den 5. April 2012

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Alexander Hofmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Elisabeth zu Waldeck und Pyrmont, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstandes entsprechend den ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht und sich während des gesamten Jahres 2011 fortlaufend von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Durch vierteljährliche Berichte und in drei Sitzungen sowie drei schriftlichen Abstimmungen wurde er eingehend mündlich und schriftlich gemäß § 90 des Aktiengesetzes (AktG) über die allgemeine Geschäftsentwicklung, über grundlegende Angelegenheiten sowie die strategischen Ziele der Geschäftsführung unterrichtet. Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft wurden ausführlich besprochen. Geschäfte und Maßnahmen des Vorstandes, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, sind in den Sitzungen vor der Beschlussfassung vom Vorstand eingehend erläutert worden.

In seiner außerordentlichen Sitzung am 17. März 2011 beschloss der Aufsichtsrat die Tantiemezahlungen für 2010, die Equity Grant Zuteilung 2010 sowie anstehende Anpassungen der Vorstandsvergütung. Weiterhin hat sich der Aufsichtsrat in dieser Sitzung mit den Anforderungen der Versicherungsvergütungsverordnung und dabei insbesondere auch mit den bestehenden Vergütungssystemen für den Vorstand sowie für leitende Mitarbeiter und Mitarbeiter mit variabler Vergütung befasst.

In der Sitzung am 13. April 2011 befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Bericht des Vorstandes über den Geschäftsverlauf 2010 und dem vorgelegten Jahresabschluss. In der gleichen Sitzung stellte der Vorstand die endgültige Planung für 2011 vor, die vertiefend erörtert wurde. In seiner Sitzung am 23. November 2011 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über den bisherigen Geschäftsverlauf im laufenden Jahr und gab einen Kurzbericht über die vorläufige Planung 2012. Ferner wurden die Herren Hans Riedel und Peter Jakobi, vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), als Nachfolger der Herren Axel Schaefer und Karl-Heinz Wilhelm Volkening zum Treuhänder beziehungsweise stellvertretenden Treuhänder für das Sicherungsvermögen der Gesellschaft bestellt. Die Bestellung von Herrn Riedel erfolgte mit Wirkung zum 1. April 2012, Herr Jakobi wurde mit Wirkung zum 29. Januar 2012 bestellt.

Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Aufsichtsrates mit dem Vorstand in zahlreichen Einzelgesprächen geschäftspolitische Fragen sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft behandelt. Über hierdurch zur Kenntnis des Vorsitzenden gelangte wichtige Angelegenheiten wurde der Aufsichtsrat jeweils unterrichtet.

Ebenso hat der Verantwortliche Aktuar an der bilanzfeststellenden Sitzung des Aufsichtsrates teilgenommen und diesem die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen Bestätigung ausführlich mündlich dargestellt und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 sind von der vom Aufsichtsrat zum Abschlussprüfer bestellten PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht lagen dem Aufsichtsrat unverzüglich nach der Aufstellung vor. Ebenso wurde der Bericht des Abschlussprüfers allen Mitgliedern des Aufsichtsrates fristgerecht vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht und das Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat in der bilanzfeststellenden Sitzung zusätzlich mündlich erläutert und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Die Prüfung hat keine Beanstandung ergeben. Der Aufsichtsrat billigte den Jahresabschluss, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.

Im vergangenen Jahr sind im Vorstand Personalveränderungen eingetreten. Herr Dr. Frank Keuper hat mit Wirkung zum 31. Januar 2012 sein Amt als Mitglied und Vorsitzender des Vorstandes niedergelegt. In einer schriftlichen Abstimmung im Januar 2012 wurde Herr Dr. Thomas Buberl, vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, zum Mitglied und Vorsitzenden des Vorstandes bestellt.

Der Aufsichtsrat spricht Herrn Dr. Keuper seinen Dank für seine jahrelange erfolgreiche Tätigkeit im Vorstand der Gesellschaft aus.

Dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienstleistungsgesellschaften, die für unsere Gesellschaft tätig geworden sind, gilt für ihre Leistungen im Jahr 2011 unser ganz besonderer Dank.

Köln, den 3. Mai 2012

Für den Aufsichtsrat

Jacques de Vaucleroy, Vorsitzender

Impressum

Herausgeber:

AXA Lebensversicherung AG

Köln

Redaktion:

AXA Konzern AG, Köln

Konzernkommunikation

Satz:

LSD GmbH & Co. KG

Düsseldorf

Printed in Germany

AXA Lebensversicherung AG, Colonia-Allee 10 –20, 51067 Köln

Telefon: (0 180 3) 55 66 22*, E-Mail: [email protected], Internet: www.axa.de

Chart

* 9 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk maximal 42 Cent, jeweils je angefangene Minute