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AXA — Annual Report 2010
Jun 27, 2011
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Annual Report
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Publication

AXA Lebensversicherung AG
Köln
Geschäftsbericht 2010
Kennzahlen
| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Beitragseinnahmen in Mio. Euro | ||
| Posten I.1.a) der Gewinn- und Verlustrechnung | 2.286 | 1.893 |
| Veränderung in Prozent | 20,8 | 1,4 |
| Versicherungsbestand | ||
| – in Mio. Euro laufende Beiträge* | 1.518 | 1.582 |
| – Anzahl der Verträge in Tausend** | 1.776 | 1.848 |
| Neuzugang | ||
| – laufende Beiträge in Mio. Euro | 70 | 80 |
| – Veränderung in Prozent | –12,5 | –21,5 |
| – Einmalbeiträge in Mio. Euro | 743 | 280 |
| – Veränderung in Prozent | 165,3 | 76,7 |
| Abgang durch Storno | ||
| – laufende Beiträge in Mio. Euro | 74 | 93 |
| – in Prozent des mittleren Jahresbestandes (Stückzahl) | 3,2 | 3,6 |
| Leistungen zugunsten unserer Kunden in Mio. Euro | 2.980 | 2.684 |
| davon | ||
| – ausgezahlte Leistungen in Mio. Euro | 2.272 | 2.207 |
| – Zuwachs der Leistungsverpflichtungen in Mio. Euro | 708 | 477 |
| Verwaltungskosten in Prozent der Bruttobeiträge | 3,2 | 3,5 |
| Kapitalanlagen in Mio. Euro | 20.753 | 20.339 |
| – Nettoverzinsung des laufenden Geschäftsjahres*** | 4,1 | 4,0 |
| – Nettoverzinsung der vergangenen drei Jahre*** | 4,0 | 4,2 |
| Bruttoüberschuss in Mio. Euro | 284 | 335 |
| Ergebnis vor Gewinnabführung in Mio. Euro | 50,0 | 5,0 |
| Gezeichnetes Kapital in Mio. Euro | 39 | 39 |
| Eigenkapital in Mio. Euro | 274 | 273 |
* selbst abgeschlossene Haupt- und Zusatzversicherungen
** nur selbst abgeschlossene Hauptversicherungen
*** Nettoverzinsung gemäß Verbandsformel des GDV
Inhaltsverzeichnis
| Aufsichtsrat | |
| Vorstand | |
| Lagebericht | |
| Geschäfts- und Rahmenbedingungen | |
| Überblick über den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft | |
| Geschäftsergebnis | |
| Beitragseinnahmen | |
| Kapitalanlageergebnis | |
| Kostenverlauf | |
| Leistungen für unsere Kunden | |
| Deckungsrückstellung für Rentenversicherungen | |
| Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer | |
| Steuern | |
| Überschuss | |
| Eigenkapitalausstattung | |
| Bestandsentwicklung | |
| Versicherungsbestand | |
| Neuzugang | |
| Abgang | |
| Kapitalanlagebestand | |
| Risiken der zukünftigen Entwicklung | |
| Sonstige Angaben | |
| Nachtragsbericht | |
| Ausblick und Chancen | |
| Ergebnisabführung | |
| Anlagen zum Lagebericht | |
| Betriebene Versicherungsarten | |
| Statistische Angaben | |
| Jahresabschluss | |
| Bilanz zum 31. Dezember 2010 | |
| Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 |
|
| Anhang | |
| Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers | |
| Bericht des Aufsichtsrates | |
| Impressum |
Aufsichtsrat
Alfred Bouckaert (bis 21. April 2010)
Vorsitzender
Mitglied des Management Board der AXA und Chief Executive Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA
(bis 14. März 2010)
Brüssel, Belgien
Jacques de Vaucleroy (seit 21. April 2010)
Vorsitzender (seit 20. Mai 2010)
Chief Executive Officer for Northern,
Central and Eastern Europe der AXA
(seit 15. März 2010)
Brüssel, Belgien
Patrick Lemoine (seit 1. Januar 2010)
stellv. Vorsitzender (seit 20. Mai 2010)
Chief Financial Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA
(seit 1. September 2010)
Brüssel, Belgien
Manfred Weyrich (bis 21. April 2010)
Angestellter
Mitglied des Gesamtbetriebsrates der Hauptverwaltung
(bis 31. Dezember 2009)
Overath
Herbert Mayer (seit 21. April 2010)
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der AXA Konzern AG
Pfinztal
Vorstand
Dr. Frank Keuper
Vorsitzender
Konzernkommunikation, Konzernrevision, Konzernstrategie und Portfoliosteuerung
Dr. Patrick Dahmen
Rechnungswesen, Planung, Controlling, Steuern, Risikomanagement
Thomas Gerber
Vorsorge, Produktmanagement, Aktuariat
Wolfgang Hanssmann
Vertrieb, Marketing
Jens Hasselbächer (seit 1. September 2010) Kunden- und Partnerservice
Bernd Jung (10. Mai bis 31. August 2010) Chief Operating Officer (COO)/Kundendienst
Ulrich C. Nießen
Personal, Recht & Compliance, Zentrale Dienste
Dr. Heinz-Jürgen Schwering
Kapitalanlagen, Asset Liability Management
Jens Wieland
Informationstechnologie, Organisation und Prozesse
Lagebericht
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Deutsche Wirtschaft: Rasanter Konjunkturaufschwung nach der Finanzmarktkrise
Das Geschäftsjahr 2010 stand im Zeichen einer weltweiten Konjunkturbelebung. Besonders die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr wieder kräftig gewachsen. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 3,6 % zu. Da 2010 allerdings mehr Arbeitstage hatte als das Vorjahr, ergibt sich nach der Bereinigung um Kalendereffekte eine etwas niedrigere Steigerungsrate von 3,5 %. Mit ihrem deutlichen Wachstum hat sich die deutsche Wirtschaft somit überraschend schnell von der stärksten Rezession der Nachkriegszeit erholt. Diese hatte im Jahr 2009 zu einem preisbereinigten Rückgang des BIP um 4,7 % geführt.
Als wichtige Stütze des konjunkturellen Aufschwungs erwies sich der Außenhandel. So nahmen die Exporte preisbereinigt um 14,2 % und die Importe um 13,0 % zu. Deutliche Wachstumsimpulse kamen aber auch aus dem Inland. Insbesondere in Ausrüstungen wurde mit 9,4 % erheblich mehr investiert als im Vorjahr. Allerdings waren hier 2009 auch die stärksten Rückgänge zu verzeichnen gewesen. Die privaten Konsumausgaben stiegen im Berichtsjahr preisbereinigt um 0,5 %, die staatlichen sogar um 2,2 %.
Die Entwicklung an den Finanzmärkten war erneut von Turbulenzen geprägt. Vor allem die 2010 bekannt gewordenen hohen Staatsdefizite Griechenlands und einiger anderer südeuropäischen Länder sowie Irlands erschütterten das Vertrauen vieler Anleger in die Staatspapiere dieser Länder und lösten teilweise sogar eine Spekulationswelle gegen sie aus. Demgegenüber waren deutsche Staatsanleihen als „sicherer Hafen“ verstärkt nachgefragt. Die Kehrseite der weltweit hohen Nachfrage nach deutschen Zinspapieren waren historisch niedrige Zinssätze, die der Versicherungswirtschaft die Kapitalanlage zu attraktiven Renditen erschwerten.
Der deutsche Arbeitsmarkt profitierte von der starken wirtschaftlichen Erholung. Im Durchschnitt des Jahres 2010 erbrachten rund 40,5 Millionen Erwerbstätige die deutsche Wirtschaftsleistung. Das waren 212.000 Personen oder 0,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit erreichte die Zahl der Erwerbstätigen hierzulande einen neuen Höchststand. Die nach dem Schema der internationalen Arbeitsorganisation ILO (International Labour Organization) der Vereinten Nationen ermittelte Zahl der Erwerbslosen ging nach vorläufigen Schätzungen um 9,2 % auf 2,9 Millionen zurück.
Das gesamte Volkseinkommen erhöhte sich 2010 um 6,0 % auf 1,9 Billionen Euro und verzeichnete damit den größten Zuwachs seit 1992. 1,3 Billionen Euro entfielen auf die Arbeitnehmerentgelte (+2,6 %) und 641 Mrd. Euro auf die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+13,2 %). Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte erhöhte sich 2010 um 2,6 %. Auch die Sparquote der privaten Haushalte war im Berichtsjahr mit 11,4 % etwas höher als 2009 (11,1 %).
Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im Jahresdurchschnitt 2010 um 1,1 % gestiegen. Damit lag die Jahresteuerungsrate zwar deutlich höher als im Vorjahr (+0,4 %). Im längerfristigen Vergleich seit 1999 war sie 2010 jedoch noch weit unter den jährlichen Teuerungsraten der meisten Jahre. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2 % wurde sowohl im Jahresdurchschnitt als auch in den einzelnen Monaten für 2010 unterschritten.
Versicherungswirtschaft erneut mit deutlichem Beitragswachstum
Die deutsche Versicherungsbranche verzeichnete im Geschäftsjahr 2010 wiederum einen deutlichen Beitragsanstieg. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht von einem Zuwachs von 4,7 % auf 180 Mrd. Euro aus. Der Hauptgrund hierfür sind wie im Vorjahr die hohen Einmalbeiträge in der Lebens- und Rentenversicherung.
Im Berichtsjahr hat die deutsche Versicherungswirtschaft intensiv an weiteren Verbesserungen des Verbraucherschutzes gearbeitet. So hat sie unter anderem einen Verhaltenskodex entwickelt, um eine hohe Qualität beim Vertrieb von Versicherungsprodukten zu sichern. Diesem Verhaltenskodex sind auch die Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen des AXA Konzerns beigetreten.
Weitere wichtige Themen für die Branche waren das Niedrigzinsniveau und die grundlegende Reform des europäischen Versicherungsaufsichtsrechts Solvency II. Angesichts der anhaltenden Niedrigzinspolitik der Notenbanken und der daraus resultierenden niedrigen Erträge aus Kapitalanlagen fordert die Versicherungswirtschaft im Interesse der Kunden eine Rückkehr zu einem „normalen“ Zinsumfeld. Deutlichen Nachbesserungsbedarf sehen die Versicherer bei der Umsetzung von Solvency II und sprechen sich unter anderem für eine Vereinfachung bei der Berichterstattung sowie den Risikomodellen und dem Risikomanagement aus.
Die Entwicklung des deutschen Lebensversicherungsmarktes zeichnete im Jahr 2010 ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Während die gebuchten Bruttobeiträge, insbesondere durch eine wesentliche Zunahme des Neugeschäfts bei den Einmalbeiträgen, stark wuchsen, gingen der Bestand und der Neuzugang nach Anzahl und laufendem Beitrag weiter zurück.
Nach Angaben des GDV erhöhten sich die gebuchten Bruttobeiträge in der Lebensversicherung (ohne Pensionskassen) gegenüber dem Vorjahr um 7,1 % auf 87,2 Mrd. Euro. Während die laufenden Beiträge um 1,5 % auf 60,5 Mrd. Euro sanken, stiegen die Einmalbeiträge um 33,6 % auf 26,6 Mrd. Euro. Die Anzahl an Hauptversicherungen nahm
hochgerechnet um 1,0 % ab. Gemessen am laufenden Beitrag gab der Bestand um 0,5 % nach.
Das eingelöste Neugeschäft an laufenden Beiträgen nahm um 2,7 % auf 5,7 Mrd. Euro ab. Dagegen konnte im Neugeschäft gegen Einmalbeitrag ein Wachstum von 33,9 % auf 26,4 Mrd. Euro verzeichnet werden, wobei der Schwerpunkt weiterhin bei den Rentenversicherungen, der betrieblichen Altersversorgung und den Kapitalisierungsprodukten lag. Die auf Basis der Anzahl der Verträge ermittelte marktweite Stornoquote verringerte sich von 3,9 % auf 3,6 %.
Überblick über den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft
Wie der Markt verzeichnete auch unsere Gesellschaft ein starkes Wachstum bei den Einmalbeiträgen bei gleichzeitig rückläufigem Geschäft gegen laufenden Beitrag. Im Neugeschäft mit Einmalbeiträgen verstärkte sich der nun im vierten Jahr anhaltende positive Trend mit einem Wachstum von +165,3 % sogar nochmals deutlich. Darin zeigt sich erneut der Erfolg der im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung neu aufgelegten Produkte. Allein auf die Einführung des neuen Einmalbeitrag-Produktes „AXA KapitalDepot“ (ab Januar 2010), das der kurz- und mittelfristigen Vermögensanlage von Bestandskunden dient, ist ein Anstieg des Neugeschäftes gegen Einmalbeitrag von 307,2 Mio. Euro zurückzuführen. Auch das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag bei sofort beginnenden klassischen Rentenversicherungen sowie bei fondsgebundenen Versicherungen – vor allem aus dem im August 2008 eingeführten Produkt „Portfolio Plus Police“ – stieg deutlich. Daneben nahmen auch die Einmalbeiträge aus dem Rückdeckungsvertrag mit dem Pensions-Sicherungs-Verein aufgrund der in der jüngsten Vergangenheit gestiegenen Zahl von Insolvenzen in der deutschen Wirtschaft und des damit höheren Volumens an geschützter betrieblicher Altersversorgung spürbar zu.
Im Neugeschäft gegen laufende Beitragszahlungen weist unsere Gesellschaft demgegenüber einen Rückgang von 12,5 % aus. Hier zeigt sich als Folge der Finanzmarktkrise noch immer das reservierte Kundenverhalten beim Abschluss langfristiger Verträge. Die Auswirkungen waren sowohl im Kollektivgeschäft als auch in moderatem Umfang bei klassischen Rentenversicherungen und den fondsgebundenen Versicherungen spürbar. Im klassischen Lebensversicherungsgeschäft ist der leichte Rückgang einerseits eine Auswirkung des Alterseinkünftegesetzes, andererseits auf sinkende Dynamikanpassungen in einem geringeren Bestand zurückzuführen. Auch bei den Risikoversicherungen zeigten sich in geringem Umfang Rückgänge, jedoch entwickelte sich das Neugeschäft mit selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen nach den vorgenommenen Verbesserungen der Konditionen und der Versicherungsbedingungen im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2010 wieder positiv.
Die Beitragseinnahmen unserer Gesellschaft stiegen im Berichtsjahr um 20,8 % auf insgesamt 2,3 Mrd. Euro. Dabei nahmen die gebuchten laufenden Beiträge des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes um 4,4 % auf 1,5 Mrd. Euro ab und die selbst abgeschlossenen Einmalbeiträge um 162,7 % auf 748,0 Mio. Euro zu. Der Versicherungsbestand unserer Gesellschaft, gemessen am laufenden Jahresbeitrag, verringerte sich um 4,1 % und belief sich zum Jahresende 2010 auf 1,5 Mrd. Euro.
Die Abgänge betrugen 133,3 Mio. Euro, das sind 23,3 % weniger als im Vorjahr. Die Stornoquote, bezogen auf die Stückzahl, verringerte sich bei rückläufiger Bestandsentwicklung um 0,4 Prozentpunkte auf 3,2 % gegenüber dem Vorjahr.
Das Kapitalanlageergebnis erhöhte sich auf 837,4 Mio. Euro (2009: 812,6 Mio. Euro). Dies ist insbesondere auf den Verkauf einer verbundenen Unternehmung mit einem Gewinn in Höhe von 20,9 Mio. Euro zurückzuführen. Die Nettoverzinsung stieg von 4,0 % auf 4,1 %.
Die gesamten Leistungen für unsere Kunden aus Zahlungen für Abläufe, Rückkäufe, Todes- und Heiratsfälle sowie für Renten einschließlich der zugehörigen Überschussanteile und Anteile aus der Direktgutschrift betrugen 2,3 Mrd. Euro (2009: 2,2 Mrd. Euro).
Die gestiegenen Verwaltungskosten konnten durch wesentlich höhere Beitragseinnahmen kompensiert werden, sodass sich die Verwaltungskostenquote von 3,5 % im Vorjahr auf 3,2 % im Berichtsjahr verbesserte.
Der Rohüberschuss nach Ertragsteuern betrug im Berichtsjahr 355,0 Mio. Euro (2009: 388,3 Mio. Euro). Hiervon haben wir insgesamt 234,0 Mio. Euro (2009: 330,0 Mio. Euro) der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt. Nach Steuern verblieb ein erwirtschafteter Überschuss von 50,0 Mio. Euro (2009: 5,0 Mio. Euro). Dieser wurde im Rahmen des am 15. Oktober 2009 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die AXA Konzern AG abgeführt.
Weiterhin hervorragende Ratings
Als wichtiger Teil des deutschen AXA Konzerns und der internationalen AXA Gruppe verfügt unsere Gesellschaft unverändert über hervorragende Ratings im Bereich AA (sehr stark). Die Ratingagentur Fitch Ratings hat am 13. Dezember 2010 das AA– (sehr stark) für das Insurers Financial Strength Rating, das die Finanzkraft eines Versicherungsunternehmens ausdrückt, für die AXA Lebensversicherung bestätigt und den Ausblick von bisher „negativ“ auf „stabil“ heraufgesetzt. Standard & Poor's hat am 30. März 2010 das Insurance Financial Strength Rating von AA um eine Nuance auf AA– verändert und gleichzeitig den Ausblick von „negativ“ auf „stabil“ angehoben. Das Aa3 (sehr stark) Insurance Financial Strength Rating der Ratingagentur Moody's Investors Service vom 20. Februar 2009 mit stabilem Ausblick hat nach wie vor Gültigkeit.
Geschäftsergebnis
Beitragseinnahmen auf 2,3 Mrd. Euro gestiegen
Die gebuchten Beiträge unserer Gesellschaft erhöhten sich im Berichtsjahr um 20,8 % auf 2,3 Mrd. Euro. Hiervon entfielen 1,5 Mrd. Euro (–4,4 %) auf die laufenden Beiträge. Dieser Rückgang betraf sowohl die traditionellen Kapitallebensversicherungen und klassischen Rentenversicherungen als auch die fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen, während aus dem kontinuierlich wachsenden Bestand der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen ein Anstieg der laufenden Beiträge zu verzeichnen ist.
Die Einmalbeiträge nahmen deutlich um 162,7 % auf 748,0 Mio. Euro zu. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus dem neu eingeführten Kapitalisierungsprodukt „AXA KapitalDepot“, auf das allein 307,2 Mio. Euro des Einmalbeitragsvolumens entfielen. Außerdem gab es wie schon im Vorjahr bei Rentenprodukten eine positive Entwicklung der Einzelversicherungen. Hier ist das Wachstum auf das fondsgebundene Produkt „Portfolio Plus Police“ und auf die ebenfalls auf die Vermögensanlage zielenden, sofort beginnenden klassischen Rentenprodukte zurückzuführen. Daneben stiegen die Einmalbeiträge aus dem Rückdeckungsvertrag mit dem Pensions-Sicherungs-Verein aufgrund der steigenden Zahl von Insolvenzen in der deutschen Wirtschaft und des damit höheren Volumens an geschützter betrieblicher Altersversorgung stark an.
Kapitalanlageergebnis auf 837,4 Mio. Euro verbessert
Das gesamte Kapitalanlageergebnis – alle Erträge abzüglich aller Aufwendungen – unserer Gesellschaft erhöhte sich im Berichtsjahr um 3,1 % auf 837,4 Mio. Euro. Dabei betrug das laufende Ergebnis 849,9 Mio. Euro (2009: 913,0 Mio. Euro).
Das außerordentliche Kapitalanlageergebnis verbesserte sich von –100,4 Mio. Euro im Vorjahr auf –12,5 Mio. Euro. Hierin sind Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen in Höhe von 29,6 Mio. Euro enthalten. Diese Gewinne erzielten wir mit 20,9 Mio. Euro vorrangig aus dem Verkauf einer verbundenen Unternehmung. Den Gewinnen standen Abgangsverluste in Höhe von 1,0 Mio. Euro gegenüber. Außerdem haben wir außerplanmäßige Abschreibungen auf Kapitalanlagen in Höhe von 71,9 Mio. Euro vorgenommen, von denen der größte Anteil mit 51,9 Mio. Euro auf Investmentfonds und 10,3 Mio. Euro auf stille Beteiligungen entfiel. Die Zuschreibungen auf Kapitalanlagen beliefen sich auf 30,8 Mio. Euro und entfielen fast ausschließlich auf Investmentfonds.
Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen – berechnet nach der Formel des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft – stieg auf 4,1 % (2009: 4,0 %).
Abschluss- und Verwaltungskostenquoten verringert
Die Abschluss- und Verwaltungskosten unserer Gesellschaft betrugen im Berichtsjahr insgesamt 227,8 Mio. Euro (2009: 211,2 Mio. Euro); das sind 7,8 % mehr als im Vorjahr. Die gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % höheren Abschlusskosten von 153,9 Mio. Euro standen einer um 16,8 % höheren Beitragssumme im Neugeschäft gegenüber. Dadurch verringerte sich die Abschlusskostenquote – das Verhältnis der Abschlussaufwendungen zur Beitragssumme des Neugeschäfts – um 0,6 Prozentpunkte auf 5,8 %. Die Verwaltungskosten unserer Gesellschaft stiegen infolge der positiven Geschäftsentwicklung um 12,3 % auf 73,9 Mio. Euro. Aufgrund des starken Anstiegs der gebuchten Beiträge um 20,8 % konnte die Verwaltungskostenquote auf 3,2 % (2009: 3,5 %) verringert werden.
11,0 % höhere Leistungen für unsere Kunden
Die Leistungen an unsere Kunden für Abläufe, Rückkäufe, Todes- und Heiratsfälle sowie für Renten einschließlich der zugehörigen Überschussanteile und Anteile aus der Direktgutschrift erhöhten sich um 2,9 % auf 2,27 Mrd. Euro (2009: 2,21 Mrd. Euro). Der Anteil der vertragsgemäßen Abläufe lag bei rund 64,0 %, der Anteil der Rückkäufe bei 16,7 % sowie der Renten- und Berufsunfähigkeitsleistungen bei 14,8 %. Der Rest von etwa 4,5 % entfiel auf Leistungen für Todes- und Heiratsfälle.
Den Rückstellungen für Leistungsverpflichtungen gegenüber unseren Versicherungsnehmern (Deckungsrückstellung, Überschussguthaben und Rückstellung für Beitragsrückerstattung) führten wir 708,3 Mio. Euro zu (2009: 477,3 Mio. Euro) zu. Der Anstieg der Leistungsverpflichtungen spiegelt im Wesentlichen die Erholung des Kapitalmarktes mit einer deutlichen Erhöhung der Deckungsrückstellung der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen (des Anlagestockes) sowie das hervorragende Neugeschäft bei Einmalbeitragsversicherungen wider. Insgesamt betrugen die Leistungen für unsere Kunden 2,98 Mrd. Euro (+11,0 %). Die Rückstellungen für Leistungsverpflichtungen beliefen sich am Ende des Berichtsjahres auf insgesamt 21,8 Mrd. Euro (+3,4 %).
Deckungsrückstellung für Rentenversicherungen
Bei der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) werden die Untersuchungen zur Sterblichkeit in der Rentenversicherung durch Berücksichtigung neuer Daten laufend aktualisiert, da eine Fortsetzung des Trends zu weiter steigenden künftigen Lebenserwartungen nicht ausgeschlossen werden kann. Auch unsere eigenen Versicherungsbestände werten wir entsprechend aus. Zur Berücksichtigung der gestiegenen Lebenserwartung haben wir für unseren Bestand an Rentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert wurden, die Deckungsrückstellung im Jahr 2010 um 1,9 Mio. Euro verstärkt. Zur Ermittlung dieser zusätzlichen Deckungsrückstellung erfolgte einzelvertraglich eine Vergleichsrechnung mit dem Wert, der sich aus einer aktuariell angemessenen Interpolation der Deckungsrückstellungen entsprechend der Sterbetafel für Rentenversicherungen DAV 2004 R – Bestand und DAV 2004 R – B20 ergab. Positive Differenzen zwischen Vergleichsreserve und ursprünglicher Reserve wurden unter Verwendung der unternehmensindividuellen Kapitalwahlrechtsquoten und Stornoquoten aufgefüllt.
Weiterhin hohe Überschussbeteiligung
Der Rohüberschuss nach Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2010 nahm auf 355,0 Mio. Euro (2009: 388,3 Mio. Euro) ab. Dieser Rückgang resultiert in erster Linie aus positiven Sondereffekten im Vorjahr einerseits aufgrund einer verbesserten Methodik zur Ermittlung der Schadenanzahl und -höhe in der Berufsunfähigkeitsversicherung sowie aus der Auflösung von zurückgestellten Reserven für verjährte Schadenfälle andererseits. Für unsere Kunden haben wir der Rückstellung für Beitragsrückerstattung in Höhe des voraussichtlichen Bedarfs 234,0 Mio. Euro (2009: 330,0 Mio. Euro) zugeführt.
Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung haben wir 241,0 Mio. Euro (2009: 221,5 Mio. Euro) zugunsten unserer Kunden entnommen sowie 234,0 Mio. Euro (2009: 330,0 Mio. Euro) neu zugewiesen. Die gesamte Rückstellung für Beitragsrückerstattung belief sich mit 1,3 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Die freie, noch nicht für die künftige Überschussbeteiligung gebundene Rückstellung für Beitragsrückerstattung verringerte sich auf 450,4 Mio. Euro (2009: 464,7 Mio. Euro).
Bei unserer Gesellschaft wird die laufende Verzinsung (Garantieverzinsung plus Zinsüberschussanteil) für das Jahr 2011 je nach Vertragstyp unverändert zwischen 3,5 % bis 4,0 % betragen; zusätzlich wird je nach Vertragstyp ein Kostenüberschussanteil von bis zu 0,3 % gewährt. Hieraus ergibt sich einschließlich des Schlussgewinnanteils sowie der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven eine Gesamtverzinsung von bis zu 4,8 %; für das Neugeschäft ab der Tarifgeneration 2010 sind bis zu 5,2 % möglich. Die laufende Verzinsung von 3,5 % ergibt sich rein rechnerisch bei den Tarifgenerationen TG2003 bis TG2008, bei denen gegenüber den vorherigen Tarifgenerationen die garantierten Leistungen deutlich erhöht wurden. Hierbei wird die Überschussbeteiligung so festgesetzt, dass, bezogen auf die Ablaufleistung, auch eine 4-prozentige Verzinsung erreicht wird. Für Einmalbeitragsversicherungen wurde die Verzinsung in Anlehnung an die Entwicklung am Kapitalmarkt angepasst.
Für den Bestand an Rententarifen, die noch nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert waren, wurden in den vergangenen Jahren zur Sicherung der vertraglichen Renten zu Lasten der im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge zusätzliche Deckungsrückstellungen aufgebaut, um der gestiegenen Lebenserwartung Rechnung zu tragen. Die individuelle Refinanzierung dieser Beträge wird auch 2011 fortgesetzt.
Die Überschussanteilsätze für die einzelnen Tarife sind im Anhang auf den Seiten 63 bis 112 dargestellt.
Positives Ergebnis bei den Sonstigen Steuern
Aus den Steuern vom Einkommen und Ertrag ergab sich ein Aufwand in Höhe von 11,5 Mio. Euro (2009: Ertrag von 10,1 Mio. Euro). Im Vergleich zum Vorjahr resultiert die Veränderung im Wesentlichen aus dem höheren Ergebnis vor Steuern. Dabei ist die Steuerbelastung im Berichtsjahr durch einen Steuerertrag aus Vorjahren in Höhe von 18,9 Mio. Euro positiv beeinflusst. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Vorjahres waren durch einen Ertrag für frühere Jahre in Höhe von 10,6 Mio. Euro gekennzeichnet.
Die Sonstigen Steuern weisen einen Ertrag von 9,1 Mio. Euro (2009: Aufwand von 0,4 Mio. Euro) aus. Der gesteigerte Ertrag entfiel im Wesentlichen auf die Erstattung von Grunderwerbsteuer als Folge einer gewonnenen Klage beim Bundesfinanzhof.
Der gesamte Steueraufwand betrug im Berichtsjahr 2,4 Mio. Euro (2009: Ertrag von 9,7 Mio. Euro). Seit dem 1. Januar 2009 besteht eine körperschafts- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der AXA Konzern AG als Organträgerin.
Überschuss von 50 Mio. Euro
Nach der Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung und nach Steuern verbleibt ein erwirtschafteter Überschuss von 50,0 Mio. Euro. Aufgrund des im Oktober 2009 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages zwischen der AXA Lebensversicherung AG und der AXA Konzern AG wurde dieser Überschuss an die AXA Konzern AG abgeführt.
Eigenkapital um 1,1 Mio. gestiegen
Die Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft zum 31. Dezember 2010 beläuft sich auf 273,7 Mio. Euro gegenüber 272,6 Mio. Euro im Vorjahr. Diese Steigerung resultiert ausschließlich aus der erfolgsneutralen Diskontierung von sonstigen Rückstellungen aufgrund erstmaliger Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG).
Unser Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
| Eigenkapitalausstattung | ||
|---|---|---|
| in Mio. Euro | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- |
| Gezeichnetes Kapital | 38,8 | 38,8 |
| Kapitalrücklagen | 41,2 | 41,2 |
| Gewinnrücklagen | 193,7 | 192,6 |
| Bilanzgewinn | – | – |
| Eigenkapital | 273,7 | 272,6 |
Bestandsentwicklung
Bestand von 62,4 Mrd. Euro Versicherungssumme
Mit 62,4 Mrd. Euro Versicherungssumme lag der Bestand unserer Gesellschaft um 0,8 % unter dem des Vorjahres. Die Zahl der von unserer Gesellschaft betreuten Verträge betrug am Ende des Berichtsjahres 1.776.398 (2009: 1.847.638) Stück. Gemessen am laufenden Jahresbeitrag belief sich unser Versicherungsbestand auf 1,5 Mrd. Euro. Das sind 4,1 % weniger als ein Jahr zuvor. Den Schwerpunkt unseres gesamten Bestandes bilden weiterhin mit einem Anteil von 49,0 % die Einzelkapitalversicherungen, auch wenn ihr Volumen um 5,7 % auf 743,7 Mio. Euro laufenden Beitrag zurückging. Dahinter nehmen mit einem Anteil von 20,7 % die Rentenversicherungen die zweite Position ein. Ihr Bestand verringerte sich im Berichtsjahr um 0,7 % auf 314,1 Mio. Euro. Mit einem Anteil von 17,6 % folgen die fondsgebundenen Versicherungen. Ihr Bestand ging um 3,8 % auf 267,4 Mio. Euro zurück. Der Bestand an Kollektivversicherungen verringerte sich um 3,4 % auf 162,4 Mio. Euro.
| Bestand nach Versicherungsart | |||
|---|---|---|---|
| in Mio. Euro | lfd. Beitrag | Anteil 2010 | Anteil 2009 |
| --- | --- | --- | --- |
| Einzelkapitalversicherungen | 743,7 | 49,0 % | 49,8 % |
| Risikoversicherungen | 30,4 | 2,0 % | 2,0 % |
| Rentenversicherungen | 314,1 | 20,7 % | 20,0 % |
| Fondsgebundene Versicherungen | 267,4 | 17,6 % | 17,6 % |
| Kollektivversicherungen | 162,4 | 10,7 % | 10,6 % |
| Gesamt | 1.518,0 | 100,0 % | 100,0 % |
Neuzugang: 165,3 % mehr Einmalbeiträge
Der im Geschäftsjahr 2010 neu abgeschlossene laufende Jahresbeitrag unserer Gesellschaft betrug 70,0 Mio. Euro. Er lag damit um 12,5 % unter dem des Vorjahres. Die neu abgeschlossenen Einmalbeiträge stiegen bei unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010 um 165,3 % auf 743,1 Mio. Euro. Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge stieg um 9,9 % auf 51.390 Stück. An der Versicherungssumme gemessen, war der Neuzugang um 1,2 % auf 4,0 Mrd. Euro rückläufig. Die aus dem Neuzugang resultierende Gesamtbeitragssumme – definiert als laufender Jahresbeitrag multipliziert mit der Beitragszahlungsdauer zuzüglich der Einmalbeiträge – belief sich im Berichtsjahr auf 2,66 Mrd. Euro (2009: 2,28 Mrd. Euro).
Zum Neugeschäftsvolumen trugen die einzelnen Versicherungsarten mit unterschiedlichen Anteilen bei. Den größten Anteil am gesamten Neuzugang mit 23,4 Mio. Euro laufendem Beitrag nahmen die Rentenversicherungen ein. Ihr Anteil am Neugeschäft betrug 33,4 %. Die Einzelkapitalversicherungen verbuchten den zweithöchsten Anteil mit 29,4 %. Hier betrug das neu abgeschlossene Volumen im Berichtsjahr 20,6 Mio. Euro laufender Beitrag. Die fondsgebundenen Versicherungen kamen auf ein neu abgeschlossenes Volumen von 16,4 Mio. Euro laufenden Beitrag. Das entspricht einem Anteil am Neuzugang von 23,4 %. Das Neugeschäft der Kollektivversicherungen erreichte mit 7,4 Mio. Euro laufenden Neugeschäftsbeitrag einen Anteil am gesamten Neuzugang von 10,6 %.
| Neuzugang nach Versicherungsart | |||
|---|---|---|---|
| in Mio. Euro | lfd. Beitrag | Anteil 2010 | Anteil 2009 |
| --- | --- | --- | --- |
| Einzelkapitalversicherungen | 20,6 | 29,4 % | 29,1 % |
| Risikoversicherungen | 2,2 | 3,2 % | 3,2 % |
| Rentenversicherungen | 23,4 | 33,4 % | 31,1 % |
| Fondsgebundene Versicherungen | 16,4 | 23,4 % | 21,7 % |
| Kollektivversicherungen | 7,4 | 10,6 % | 14,9 % |
| Gesamt | 70,0 | 100,0 % | 100,0 % |
23,3 % weniger Abgänge
Im Berichtsjahr verzeichneten wir einen Abgang an laufenden Jahresbeiträgen von 133,3 Mio. Euro, das waren 23,3 % weniger als im Vorjahr. Davon waren 40,0 % vertragsmäßige Abläufe. Gegenüber dem Vorjahr nahmen sie um 29,6 %, gemessen am laufenden Jahresbeitrag, ab. Die Abgänge durch Tod oder Heirat stiegen um 1,2 % auf 3,8 Mio. Euro laufenden Jahresbeitrag.
Im Berichtsjahr entfielen insgesamt 74,2 Mio. Euro auf die vorzeitigen Abgänge (Rückkäufe, Umwandlungen in beitragsfreie Versicherungen sowie sonstige vorzeitige Abgänge). Sie nahmen um 20,1 % ab. Die größten Anteile an den vorzeitigen Abgängen hatten mit 25,0 Mio. Euro die fondsgebundenen Versicherungen und die Einzelkapitalversicherungen mit knapp 25,0 Mio. Euro. Unsere Stornoquote bezogen auf die Stückzahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 3,2 % zurückgegangen.
Kapitalanlagebestand wächst um 2,0 % auf 20,8 Mrd. Euro
Im Laufe des Jahres 2010 hat sich die Situation auf den internationalen Kapitalmärkten zunehmend entspannt. Das vergangene Jahr war jedoch geprägt von den Sorgen um die Zahlungsfähigkeit einiger europäischer Länder. Die Schuldenkrise in der Eurozone spiegelte sich vor allem in einem deutlich gesunkenen Zinsniveau und der entsprechenden Wertsteigerung der festverzinslichen Wertpapiere wider. Dem entgegen stiegen die Risikoaufschläge vereinzelter Rentenpapiere und glichen zum Teil die genannte Wertsteigerung aus.
Die Aktienmärkte entwickelten sich im vergangenen Geschäftsjahr unterschiedlich. Während der Deutsche Aktienindex (DAX) einen positiven Trend aufwies, sank der für den europäischen Aktienmarkt maßgebliche EuroStoxx geringfügig. Der DAX notierte im Dezember 2010 mit 6.914 Punkten und verzeichnete somit im Vergleich zum Jahresanfang einen Zuwachs von 16,1 %. Der europäische Aktienmarkt hingegen sank zum Jahresende gemessen am EuroStoxx 50 um 6,2 % auf 2.793 Punkte. Der für den amerikanischen Aktienmarkt repräsentative S&P 500 Index notierte um 12,6 % höher als zu Jahresbeginn. Die unterschiedliche Entwicklung hatte jedoch im Gegensatz zu der Zinsentwicklung keinen signifikanten Einfluss auf die AXA Lebensversicherung.
Im vergangenen Geschäftsjahr blieben die Leitzinsen im US-Raum wie im Vorjahr unverändert bei null bis 0,25 %. Im Euro-Raum blieb der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank ebenfalls unverändert bei 1 %. Der Zinssatz für 10-jährige Bundesanleihen erreichte im August mit 2,1 % seinen historischen Tiefstand und stieg bis Ende Dezember wieder auf ein Niveau von rund 3 % an.
Die AXA Lebensversicherung hat auf die Erholung der Kapitalmärkte entsprechend reagiert und durch ein ausgewogenes Kapitalanlagenportfolio die an ihre Kunden gegebenen Leistungsversprechen erfüllt. Zudem nutzte die AXA Lebensversicherung die Vorteile als Unternehmen eines internationalen Versicherungskonzerns, um die zur Verfügung stehenden Mittel in Kapitalanlagen mit attraktiven Konditionen zu investieren.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden verstärkt Investitionen in Hypothekenpfandbriefe, Staatsanleihen der Euro-Kernländer und Unternehmensanleihen in Euro und US-Dollar vorgenommen. Darüber hinaus wurden Anlagen getätigt, die die Verwerfungen am Kapitalmarkt nutzen, um annähernd risikofrei zusätzliche Erträge zu erzielen.
Des Weiteren wurde das Aktienexposure durch Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht reduziert, sodass sich der Anteil der Aktien einschließlich Beteiligungen und alternativer Investments, an den Marktwerten gemessen, auf 4,3 % (2009: 4,9 %) belief. Unsere Gesellschaft weist stille Reserven auf Aktien und Beteiligungen in Höhe von 93,8 Mio. Euro aus.
Der Bestand an Kapitalanlagen erhöhte sich bei unserer Gesellschaft im Laufe des Jahres 2010 um 2,0 % auf 20,8 Mrd. Euro (2009: 20,3 Mrd. Euro).
| Buchwerte der Kapitalanlagen | ||
|---|---|---|
| in Mio. Euro | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- |
| Grundstücke | 73 | 78 |
| Verbundene Unternehmen und Beteiligungen inklusive Ausleihungen | 1.458 | 1.283 |
| Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 8.394 | 8.282 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 2.034 | 1.506 |
| Hypotheken | 1.798 | 1.896 |
| Schuldscheindarlehen und Namenspapiere und übrige Ausleihungen | 6.709 | 6.668 |
| Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 29 | 33 |
| Einlagen bei Kreditinstituten | 84 | 410 |
| Andere Kapitalanlagen | 111 | 121 |
| Summe (ohne Depotforderungen) | 20.690 | 20.277 |
| Zeitwerte der Kapitalanlagen | ||
|---|---|---|
| in Mio. Euro | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- |
| Grundbesitz | 119 | 121 |
| Verbundene Unternehmen und Beteiligungen inklusive Ausleihungen | 1.533 | 1.309 |
| Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 8.249 | 8.116 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 1.973 | 1.482 |
| Hypotheken | 1.887 | 1.993 |
| Schuldscheindarlehen und Namenspapiere und übrige Ausleihungen | 7.242 | 7.064 |
| Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 29 | 33 |
| Einlagen bei Kreditinstituten | 84 | 410 |
| Andere Kapitalanlagen | 86 | 69 |
| Summe | 21.202 | 20.597 |
Das neu angelegte Kapitalanlagevolumen unserer Gesellschaft reduzierte sich im Berichtsjahr von 2,6 Mrd. Euro auf 2,1 Mrd. Euro. Mit 1,9 Mrd. Euro oder 90 % bildeten die Rentenpapiere erneut den Schwerpunkt unserer Neuanlagen. Ihr Bestand, inklusive der in festverzinslichen Wertpapieren investierten Investmentanteile, betrug 19,1 Mrd. Euro oder 92 % der gesamten Kapitalanlagen.
Der überwiegende Teil unserer Aktien wird in Spezialfonds gehalten, die auf Aktieninvestments ausgerichtet sind, jedoch auch einen begrenzten Anteil an Renteninvestments beinhalten. Insgesamt verringerte sich – bedingt durch Investments im Rentenbereich und Verkäufe im Aktienfondsbereich – die Aktienquote auf Buchwertbasis, die nur die reinen Aktien- und keine Rentenanteile berücksichtigt, von 0,9 % auf 0,4 %. Gemessen an den Marktwerten reduzierte sich diese Quote ebenfalls von 0,9 % auf 0,4 %.
| Zu- und Abgänge der Kapitalanlagen | |||
|---|---|---|---|
| in Mio. Euro | Zugänge | Abgänge | Saldo |
| --- | --- | --- | --- |
| Grundbesitz | 0 | 2 | –2 |
| Verbundene Unternehmen und Beteiligungen inklusive Ausleihungen | 447 | 276 | 171 |
| Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 435 | 292 | 143 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 581 | 52 | 529 |
| Hypotheken | 95 | 190 | –95 |
| Schuldscheindarlehen und Namenspapiere und übrige Ausleihungen | 525 | 483 | 42 |
| Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 3 | 7 | –4 |
| Einlagen bei Kreditinstituten | 0 | 326 | –326 |
| Summe | 2.086 | 1.628 | 458 |
Bewertungsreserven mit 512,2 Mio. Euro deutlich höher
Die Bewertungsreserven als Differenz zwischen dem aktuellen Marktwert und dem Buchwert erhöhten sich zum 31. Dezember 2010 auf 512,2 Mio. Euro (2009: 319,5 Mio. Euro). Das entspricht 2,5 % der Buchwerte. Während der Buchwert unseres gesamten Portfolios um 413,1 Mio. Euro gestiegen ist, erhöhte sich der Marktwert im gleichen Zeitraum um 605,8 Mio. Euro. Der größte Teil der gesamten Bewertungsreserven entfiel mit 331,5 Mio. Euro (2009: 228,9 Mio. Euro) auf Kapitalanlagen mit einem Zinsrisiko. Der auf Beteiligungen (ohne Immobilienbeteiligungen und Private Equity Fonds) entfallende Teil von 5,1 Mio. Euro ist hierbei nur eingeschränkt fungibel.
Risiken der zukünftigen Entwicklung
Einschätzungen der zukünftigen Entwicklung unseres Unternehmens beruhen in erster Linie auf Planungen, Prognosen und Erwartungen. Dementsprechend kommen insbesondere in der Berichterstattung über die Risiken und die künftige Entwicklung der AXA Lebensversicherung allein unsere Annahmen und subjektiven Ansichten zum Ausdruck.
Wie durch § 64 a des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) gefordert, verfügen wir über ein der Größe unserer Gesellschaft angemessenes Risikomanagementsystem.
Als Risiko wird gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Versicherungsunternehmen (MaRisk VA) die Möglichkeit des Nichterreichens eines explizit formulierten oder sich implizit ergebenden Zieles verstanden. Dies schließt die Risikodefinition des Deutschen Rechnungslegungsstandards zur Risikoberichterstattung (DRS 5) ein, innerhalb dessen Risiken als negative künftige Entwicklung der wirtschaftlichen Lage im Vergleich zur Situation am Bilanzstichtag definiert sind.
Grundsätzlich kann zwischen folgenden Risiken unterschieden werden:
| • | versicherungstechnische Risiken, |
| • | Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft, |
| • | Risiken aus Kapitalanlagen, |
| • | operationale und sonstige Risiken. |
Im Folgenden werden unsere Organisationseinheiten des Risikomanagements und der Risikomanagementprozess aufgezeigt. Darüber hinaus wird unsere Risikosituation im Wesentlichen entsprechend dem Deutschen Rechnungslegungsstandard zur Risikoberichterstattung von Versicherungsunternehmen (DRS 5-20) dargestellt.
Organisationseinheiten des Risikomanagements
Das Risikomanagement der AXA Lebensversicherung ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der AXA Deutschland eingebunden.
Aufgrund der Komplexität des Versicherungsgeschäftes ist die Risikomanagementfunktion der AXA Lebensversicherung auf verschiedene Organisationseinheiten und Gremien verteilt. Kontrollgremium ist der Aufsichtsrat als den Vorstand überwachendes Organ. Der Vorstand wie auch das Risikokomitee als Gremium des Gruppenvorstandes sind zuständig für die risikopolitische Ausrichtung der AXA Lebensversicherung sowie die Implementierung eines funktionierenden angemessenen Risikomanagements und dessen Weiterentwicklung. Darüber hinaus existiert die Risikorunde als zentrales Kommunikationsgremium für Risikothemen auf Geschäftsbereichsebene und das Compliance and Operational Risk Committee als zentrales Kommunikationsgremium für Themen zu Compliance- und operationalen Risiken. Zusätzlich werden risikorelevante Themen in diversen Spezialgremien, wie zum Beispiel dem Business Continuity Management Committee und Asset Liability Committee, besprochen.
Zur Risikomanagement-Funktion gehörende Organisationseinheiten sind
| • | der Bereich Value & Risk Management (zentrales Risikomanagement), |
| • | die Risikoverantwortlichen für die Steuerung und Kontrolle der Risiken in ihrem jeweiligen Unternehmensbereich (dezentrales Risikomanagement), |
| • | der dezentrale Risikomanager pro Ressort für die Koordination aller risikorelevanten Themen innerhalb des Ressorts und |
| • | der Verantwortliche Aktuar sowie |
| • | die interne Revision als unabhängige Prüfinstanz. |
Der Chief Risk Officer der AXA Deutschland stellt die zeitnahe Kommunikation risikorelevanter Themen durch regelmäßige Berichterstattung an das Risikokomitee innerhalb der Gremiensitzungen bzw. ad hoc sicher.
Risikomanagementprozess
Das Risikomanagement der AXA Lebensversicherung erfolgt unter Beachtung gesetzlicher, aufsichtsrechtlicher und innerbetrieblicher Vorgaben. Der Risikomanagementprozess der AXA Lebensversicherung setzt sich aus Risikoidentifikation, Analyse und Bewertung, Risikosteuerung sowie Risikoüberwachung und Kommunikation/ Berichterstattung zusammen.
Risikoidentifikation: Die vollständige Erfassung aller Risiken erfolgt in Form von Risikopolicen. Hierbei werden die identifizierten wesentlichen Risiken inklusive deren aufbauund ablauforganisatorischen Regelungen dokumentiert. Die regelmäßige Risikoidentifikation erfolgt innerhalb der mindestens quartalsweise stattfindenden Risikogremiensitzungen, durch die Aktualisierung der Risikopolicen und im Rahmen der strategischen Planung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Ad-hoc-Berichterstattung direkt an das zentrale Risikomanagement. Risiken neuer Kapitalmarkt- und Versicherungsprodukte werden im Rahmen des standardisierten Product Approval Process (PAP) von dem Bereich Value & Risk Management unabhängig auf alle wesentlichen internen und externen Risikoeinflussfaktoren untersucht sowie deren Auswirkungen auf das Gesamtrisikoprofil bewertet. Des Weiteren gibt es zur Identifikation operationaler Risiken einen jährlichen Risikoerhebungsprozess auf der Basis einer Befragung der Vorstandsmitglieder und des Top-Managements und einer Bewertung von den jeweiligen operativen Ansprechpartnern.
Risikoanalyse und Bewertung: Alle wesentlichen quantifizierbaren Risiken im Sinne des Solvency II-Ansatzes werden mithilfe der Methodik des ökonomischen Risikokapitalmodells bewertet. Für alle anderen wesentlichen Risiken erfolgt eine qualitative Einschätzung und zum Teil eine quantitative Bewertung außerhalb des Risikokapitalmodells.
Risikosteuerung: Unter Risikosteuerung wird die Umsetzung von konkreten Maßnahmen zur Bewältigung der Risikosituation der AXA Lebensversicherung zusammengefasst. Dazu zählen Risikovermeidung, Risikominderung, Risikoabsicherung und Risikoweitergabe sowie das Tragen beziehungsweise die bewusste Inkaufnahme von Risiko. Die Entscheidung, welche Maßnahme im speziellen Fall durchgeführt wird, erfolgt durch Abwägung des Risiko-/ Ertragsprofils sowie durch Beachtung der Risikotragfähigkeit beziehungsweise der Bereitschaft des Vorstandes, bestimmte Risiken zu übernehmen.
Risikoüberwachung und Kommunikation/Berichterstattung: Die Risikoüberwachung erfolgt im Rahmen des Risikomanagements, zum Beispiel durch Nachverfolgung von Frühwarnindikatoren. Neben der Ergebnisberichterstattung zum ökonomischen Risikokapital wird auf Konzernebene regelmäßig ein Risikobericht verfasst, der den Vorständen der Versicherungsgesellschaften vorgelegt und an das dezentrale Risikomanagement, das Audit Committee und die Aufsichtsbehörde übermittelt wird. Zusätzlich sind sofortige Berichterstattungspflichten, beispielsweise bei Erreichen definierter Schwellenwerte, implementiert. Risikorelevante Themen werden darüber hinaus im Rahmen des quartalsweise zusammenkommenden Risikokomitees besprochen, die zuvor innerhalb der ebenfalls quartalsweise stattfindenden Risikogremiensitzungen „Risikorunde“ und „Compliance and Operational Risk Committee“ diskutiert worden sind.
Versicherungstechnische Risiken
Lebensversicherung
Wir betreiben im Lebensversicherungsgeschäft hauptsächlich konventionelle und fondsgebundene Kapital- und Rentenversicherungen sowie Risiko-Lebensversicherungen und Berufsunfähigkeits-(zusatz-)versicherungen. Die spezifischen Risiken aus dem Lebensversicherungsgeschäft aus Unternehmenssicht sind biometrische Risiken, Risiken aus Kundenverhalten sowie Kosten- und Zinsgarantierisiken. Ferner bestehen noch spartenspezifische Risiken aus Rechtsprechung und Gesetzgebung.
Biometrische Risiken
Biometrische Risiken entstehen aus Abweichungen des tatsächlich beobachteten Risikoverlaufs zu den Annahmen der Kalkulation. Sinkende Sterblichkeiten, bewirkt zum Beispiel durch verbesserte medizinische Versorgung, führen bei Kapital- und Risikoversicherungen zu einer Erhöhung der Marge, andererseits erzwingt dieser Trend bei Rentenversicherungen zusätzliche Leistungen. Eine Erhöhung der Sterblichkeit, etwa hervorgerufen durch Epidemien, hätte wiederum einen gegenläufigen Effekt. In der Berufsunfähigkeitsversicherung und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung führen Abweichungen von den eingerechneten Versicherungsereignissen zu den tatsächlichen zu Risiken. Hier gehen die Risiken neben medizinischen und juristischen Veränderungen oft auch auf soziale und konjunkturelle Ursachen zurück.
Unsere Gesellschaft steuert biometrische Risiken durch ihre Produktgestaltung, Zeichnungspolitik und Rückversicherungsverträge. Im Rahmen des Prozesses zur Gestaltung neuer beziehungsweise Anpassung bestehender Produkte werden Risiken identifiziert, bewertet, und es wird, sofern notwendig, eine Anpassung der Produktkalkulation vorgenommen. Durch die Zeichnungspolitik wird eine risikogerechte Tarifierung sichergestellt. Je nach Ergebnis der medizinischen und finanziellen Risikoprüfungen wird dem Kunden nur unter Akzeptanz eines Beitragszuschlages beziehungsweise eines Risikoausschlusses ein Versicherungsvertrag angeboten. Zusätzlich werden bei hohen Einzel- und Kumulrisiken sowie konzernübergreifend bei Katastrophenrisiken Rückversicherungsverträge zur Beschränkung der Leistungsbelastung abgeschlossen. Bei Berufsunfähigkeitsversicherungen wird das biometrische Risiko durch die Leistungsprüfung auf die vertraglichen Zusagen beschränkt. Hierbei wird zum einen ausführlich geprüft, ob der Leistungsfall eingetreten ist, zum anderen werden Hilfestellungen für eine schnelle Rückkehr des Versicherungsnehmers in das Berufsleben erteilt.
Für die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen werden im Wesentlichen die bei Vertragsabschluss aktuellen, von der Aufsichtsbehörde beziehungsweise der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) empfohlenen Sterbetafeln beziehungsweise Invalidisierungs- und Reaktivierungstafeln verwendet. Alle in den Versicherungsverträgen zugesagten Leistungen werden dem Grundsatz der Vorsicht entsprechend berücksichtigt. Durch regelmäßige aktuarielle Analysen wird ein möglicher Anpassungsbedarf bei der Deckungsrückstellung frühzeitig erkannt. Mit Ausnahme folgender Teilbestände werden die verwendeten Wahrscheinlichkeitstafeln von der Aufsichtsbehörde und der DAV als ausreichend für die Berechnung der Deckungsrückstellung angesehen und enthalten nach Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars für die Gesellschaft angemessene Sicherheitsspannen. Für den Bestand an Rentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert sind, wurde unter Berücksichtigung der aktuellen Empfehlungen der DAV im Jahr 2010 die Deckungsrückstellung verstärkt. Für den kleinen Bestand an Pflegerentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Tafel DAV 2008 P kalkuliert sind, wurde die Deckungsrückstellung entsprechend den Empfehlungen der DAV verstärkt. Die Deckungsrückstellung des Bestands an Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen, die nicht nach den aktuellen Tafeln DAV 1997 I, TI und RI kalkuliert wurden, musste nicht weiter gestärkt werden. Die Entwicklung der Sterblichkeit und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten wird auch weiterhin laufend analysiert.
Risiken aus Kundenverhalten
Risiken aus dem Verhalten von Versicherungsnehmern resultieren vor allem aus dem Stornorisiko und dem Risiko aufgrund des Kapitalwahlrechts bei Rentenversicherungen.
Das Stornorisiko wird vom Verhalten der Versicherungsnehmer beeinflusst, da sie zum Beispiel ihre Beitragszahlung einstellen oder den Vertrag kündigen können. Rationales Verhalten vorausgesetzt, werden Lebensversicherungskunden mit einer Kapital- oder Risikoversicherung, deren Gesundheit sich während der Vertragslaufzeit verschlechtert, mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit kündigen. Hierdurch könnte die Gefahr einer negativen Risikoselektion entstehen. Andererseits kann eine Kapitalmarktentwicklung zu verstärkten Rückkäufen führen, um den ausgezahlten Betrag mit einer höheren Rendite zu reinvestieren. Das sich bei unerwartet hohen Storni ergebende Risiko von Mittelabflüssen kann bei großem Volumen zu Liquiditätsengpässen, einer Beeinträchtigung der Kapitalanlagenstruktur und der Erträge aus den Kapitalanlagen führen.
Die Stornoquoten in unserer Gesellschaft und in der Branche werden getrennt nach Produktlinien permanent beobachtet. Die Veränderung der Stornoquoten war in der Vergangenheit jedoch gering, sodass das resultierende Risiko als niedrig einzuschätzen ist. Jedoch kann ein höheres oder niedrigeres Storno in realistischem Ausmaß bei den fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen einen Einfluss auf die Jahresergebnisse haben. So erhalten wir bei fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen von Fondsgesellschaften teilweise Vergütungen von Verwaltungsgebühren. Diese beeinflussen die Höhe des Rohüberschusses und damit im Endeffekt auch die Höhe der deklarierten Überschussanteile. Im Falle eines deutlich erhöhten Stornos würden die Fondsguthaben niedriger ausfallen mit entsprechender Verminderung des Rohüberschusses.
Bei anwartschaftlichen Rentenversicherungen hat der Kunde zum Zeitpunkt der Verrentung ein Kapitalwahlrecht. Dieses Risiko wird durch die Produktgestaltung beschränkt. Das angenommene Kundenverhalten wird bei der Verstärkung der Deckungsrückstellung bei Rentenversicherungen mit älteren Rechnungsgrundlagen berücksichtigt. Derzeit wird das Risiko aufgrund des Kapitalwahlrechts als gering betrachtet. Es könnte aber steigen, falls sich herausstellt, dass sich das Kundenverhalten systematisch ändert. Aus diesem Grund erfolgt eine regelmäßige Überwachung des Kundenverhaltens.
Kostenrisiko
Das Kostenrisiko besteht darin, dass die tatsächlichen Kosten durch die einkalkulierten Kosten dauerhaft nicht finanziert werden können. Die Überwachung des Kostenrisikos erfolgt durch ein umfassendes Kostencontrolling.
Zinsgarantierisiko
Das professionelle Management der Zinsgarantien stellt eine Kernherausforderung im Rahmen des Asset Liability Managements dar. Zwar liegt die derzeitige und auch die im Rahmen der Unternehmensplanung erwartete Nettoverzinsung der Kapitalanlagen über dem durchschnittlichen garantierten Rechnungszins des Bestandes, jedoch würde das längere Anhalten eines Niedrigzinsszenarios wie in den Sommermonaten des Jahres 2010 dazu führen, dass in den nächsten Jahren der Referenzzins gemäß § 5 Absatz 3 der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) unter dem durchschnittlichen Rechnungszins des Bestandes liegen würde. Dann wäre die Deckungsrückstellung sofort unter Berücksichtigung dieses Referenzzinses aufzufüllen. Das Bundesministerium für Finanzen hat im Februar eine Anpassung der DeckRV beschlossen, die in Abhängigkeit von der Zinsentwicklung im Prinzip diese Verstärkung der Deckungsrückstellung über mehrere Jahre, frühestens beginnend Ende 2011, zur Folge hätte.
Bei fondsgebundenen Versicherungen ohne Garantieteile bemisst sich die Versicherungsleistung an der Entwicklung des zugrunde liegenden Fonds. Hieraus ergibt sich für die Lebensversicherer kein Kapitalanlagerisiko, da die Höhe der Verpflichtung gegenüber den Versicherungsnehmern stets mit dem Wert des Fondsvermögens übereinstimmt. Soweit unsererseits Garantien bei fondsgebundenen Produkten ausgesprochen wurden, gelten die Aussagen zu Zinsgarantien konventioneller Produkte.
Risiken aus Gesetzesänderungen
Die Deckungsrückstellung eines Versicherungsvertrages muss mindestens der Höhe des Rückkaufswertes entsprechen. Änderungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung, die eine Erhöhung des Rückkaufswertes bewirken, führen daher auch zu einer Erhöhung der Deckungsrückstellung für den betroffenen (Teil-)Bestand. So ist nicht auszuschließen, dass sich aus Gesetzgebung und Rechtsprechung eine extensive Interpretation der vom Bundesgerichtshof zu den Rückkaufswerten am 12. Oktober 2005 und 26. September 2007 ergangenen Urteile entwickeln könnte, woraus zusätzliche, bisher nicht berücksichtigte Leistungen resultieren würden. Es wird regelmäßig überprüft, ob eine gesonderte Rückstellung zu bilden ist.
Durch eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes München vom 15. März 2007 wurde eine Diskussion über die in der Kalkulation betrieblicher Altersvorsorgeprodukte angewandten marktüblichen Verrechnungsverfahren von Abschlusskosten ausgelöst. Das Landesarbeitsgericht Köln hat am 13. August 2008 gegenteilig entschieden. Gegen dieses Urteil wurde Revision eingelegt. Vor diesem Hintergrund sowie unter Berücksichtigung unserer ohnehin vorhandenen Produkthaftung hatten wir in den Jahren 2007 und 2008 eine Garantieerklärung für die jeweils aktuelle Produktpalette abgegeben. Durch diese Erklärung werden die Arbeitgeber von allen Zahlungen freigestellt, falls sie aufgrund einer Entgeltumwandlung im Rahmen unserer Produkte der aktuellen Tarifgeneration im Wege der Klage eines/einer ausgeschiedenen Arbeitnehmers/Arbeitnehmerin zur Auffüllung des Rückkaufswertes gerichtlich verurteilt werden. Dies erfolgt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die aktuellen Antragsformulare und Entgeltumwandlungsvereinbarungen verwendet werden, die den/ die Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin umfassend darüber aufklärt, welche Auswirkungen die in seiner/ihrer Lebensversicherung vorgesehene Abschlusskostenverrechnung auf die Höhe des Rückkaufswertes hat, und diese Beratung entsprechend protokolliert wird.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Urteil vom 15. September 2009 abschließend festgestellt, dass die Verteilung von Abschlusskosten über fünf Jahre zulässig ist. Eine Haftung könnte sich daher für uns nur aus den im Jahr 2007 abgegebenen Freistellungserklärungen bis längstens 2011 ergeben. Auch bei Verwendung voll gezillmerter Tarife liegt kein Verstoß gegen die Wertgleichheit vor. Es kann jedoch eine unangemessene Benachteiligung im Sinne des § 307 BGB vorliegen. Hieraus käme ein Anspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber auf eine höhere Versorgung in Betracht.
Mögliche anderslautende gerichtliche Einschätzungen unserer Umsetzung der VVG-Reform (VVG = Versicherungsvertragsgesetz) könnten rückwirkende Auswirkungen auf unsere Leistungsverpflichtungen haben.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte am 29. Juli 2009 in einem Verbandsprozess gegen ein Lebensversicherungsunternehmen ein Anerkenntnisurteil erlassen. Es handelte sich dabei um ein wettbewerbsrechtliches Verfahren zu der Frage, ob der Versicherer sich im Falle unechter unterjähriger Beitragszahlung auf eine bestimmte Klausel zu Ratenzahlungszuschlägen berufen darf, ohne dass hierbei der effektive Jahreszins gemäß der Preisangabenverordnung ausgewiesen wird. Das Urteil ließ die relevanten Fragen offen, da es sich lediglich um ein Anerkenntnisurteil und damit nicht um eine Grundsatzentscheidung handelte. Darüber hinaus liegen keine Urteilsgründe vor. In der Folge gab es im Jahr 2010 zu diesem Sachverhalt mehrere erst- sowie zweitinstanzliche Verfahren mit unterschiedlich ausgefallenen Urteilen. Wie die aufgeworfenen Fragen letztendlich zu beurteilen sind, kann nur ein weiteres höchstrichterliches Urteil zeigen. Welche Entscheidung zu erwarten ist, kann nicht vorhergesagt werden.
EuGH-Verfahren zur Gender Directive/Unisex-Tarife
Das belgische Verfassungsgericht hat dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) im Juni 2009 die Frage zur Entscheidung vorgelegt, ob Artikel 5 (2) der Gender-Richtlinie (2004/113/EG) mit Europäischem Primärrecht (EG-Vertrag, Europäische Menschenrechtskonvention) vereinbar ist. In diesem Artikel ist ein Wahlrecht für die Mitgliedstaaten verankert. Danach dürfen die Versicherer bei der Tarifierung zwischen Frauen und Männern differenzieren, wenn der Mitgliedstaat es zulässt. Die unterschiedliche Behandlung muss sachlich begründet sein, die Begründung statistisch belegt werden. Deutschland hat dieses Wahlrecht durch die Regelung in § 20 (2) AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) genutzt.
Mit Urteil vom 1. März 2011 hat der EuGH festgestellt, dass die Berücksichtigung des Geschlechts als Risikofaktor in Versicherungsverträgen eine Diskriminierung darstellt. Da die Ausnahmevorschrift des Artikels 5 (2) der Richtlinie zudem unbefristet gilt, hat der EuGH diese ab dem 21. Dezember 2012 für ungültig erklärt. Da das Urteil und die sich hieraus ergebenden Konsequenzen vom deutschen und europäischen Gesetzgeber zunächst umgesetzt werden müssen, wird eine Aussage über die wirtschaftlichen Auswirkungen erst nach dieser Umsetzung möglich sein.
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft resultieren für unsere Gesellschaft hauptsächlich aus Beitragsforderungen.
Die Beitragsforderungen gegenüber Versicherungsnehmern sowie die Ansprüche gegenüber Versicherungsvermittlern (vor allem aus Provisionsrückforderungen) betrugen zum Bilanzstichtag 61,6 Mio. Euro (2009: 59,2 Mio. Euro), ohne noch nicht verdiente Provisionen aus dem Geschäft mit fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen. Davon entfielen 1,8 Mio. Euro (2009: 2,0 Mio. Euro) auf Forderungen, die älter als 90 Tage sind. Zur Risikovorsorge wurden die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen an Kunden und Vermittler um Wertberichtigungen von 1,3 Mio. Euro (2009: 3,8 Mio. Euro) vermindert. Diese wurden auf Basis der Ausfallquoten der vergangenen drei Jahre ermittelt.
Die Risiken aus dem Ausfall von Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern werden durch ein IT-unterstütztes Inkasso- und Mahnsystem gesteuert. Zeitnahe Provisionsabrechnungen stellen sicher, dass Provisionsrückforderungen an Versicherungsvermittler kurzfristig ausgeglichen werden.
Risiken aus Kapitalanlagen
Unsere Gesellschaft verwaltet 20,8 Mrd. Euro (2009: 20,3 Mrd. Euro) Kapitalanlagen. Diese werden unter strikter Beachtung der gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und innerbetrieblichen Richtlinien in einem strukturierten Prozess angelegt. Unter Gesamtrisikobetrachtung soll eine gleichzeitige Sicherstellung der Anlageziele Sicherheit, Rentabilität und Liquidität der Kapitalanlagen erreicht werden. Dies wird unter anderem durch die angemessene Mischung und Streuung des Portfolios gewährleistet.
Mit der Kapitalanlage sind unvermeidbar signifikante Risiken verbunden, die trotz der im Anlageprozess eingebauten Kontrollen und anderer risikomindernder Maßnahmen bewusst eingegangen werden. Zum Erhalt beziehungsweise Ausbau der notwendigen Risikotragfähigkeit werden die Risiken der Kapitalanlagen aktiv gesteuert und an das jeweilige Kapitalmarktumfeld angepasst.
Die Kapitalanlagerisiken werden in Markt-, Kredit-, Konzentrations- und Liquiditätsrisiken unterteilt:
Marktrisiken
Die Marktpreisrisiken unserer Gesellschaft beruhen fast ausschließlich auf potenziellen Aktienkurs-, Zins- und Spread-Änderungen sowie Änderungen im Wert des Immobilienbestandes.
Die Auswirkungen auf die Marktwerte der Kapitalanlagen werden in möglichen Risikoszenarien analysiert. Hierfür werden die Marktwertschwankungen von Aktien (ohne Beteiligungen und verbundene Unternehmen), Zinsprodukten und Währungen unter Berücksichtigung der bestehenden Währungssicherungen und anderer derivativer Absicherungsmechanismen simuliert. Somit werden die tatsächlichen Sensitivitäten unserer Kapitalanlagen verdeutlicht.
Die folgende Übersicht zeigt auf, wie sich eine Änderung der Aktienkurse beziehungsweise der Marktzinsen kurzfristig auswirken würde:
| Aktienmarktveränderung | Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen |
|---|---|
| Anstieg um 35 % | +158 Mio. Euro |
| Anstieg um 20 % | +82 Mio. Euro |
| Anstieg um 10 % | +37 Mio. Euro |
| Sinken um 10 % | –29 Mio. Euro |
| Sinken um 20 % | –51 Mio. Euro |
| Sinken um 35 % | –79 Mio. Euro |
| Renditeveränderung des Rentenmarktes | Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen |
|---|---|
| Anstieg um 200 Basispunkte | –3.029 Mio. Euro |
| Anstieg um 100 Basispunkte | –1.522 Mio. Euro |
| Sinken um 100 Basispunkte | +1.571 Mio. Euro |
| Sinken um 200 Basispunkte | +3.307 Mio. Euro |
| Währungsveränderung | Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen |
|---|---|
| Anstieg um 10 % | +9 Mio. Euro |
| Anstieg um 5 % | +4 Mio. Euro |
| Sinken um 5 % | –4 Mio. Euro |
| Sinken um 10 % | –7 Mio. Euro |
Das Risiko von Marktwertverlusten aus unserem Aktienexposure ist aufgrund des vergleichsweise geringen Bestandes begrenzt. Bei ungünstigen Marktentwicklungen können außerplanmäßige Abschreibungen nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich Private Equity können aufgrund der Verschlechterung des Marktumfeldes Wertrückgänge der Beteiligungen nicht ausgeschlossen werden.
Währungsrisiken bestehen nur in wirtschaftlich unbedeutendem Umfang, da die AXA Lebensversicherung hauptsächlich im europäischen Raum investiert und Fremdwährungsinvestitionen begrenzt und kontrolliert werden. Dies erfolgt durch den Einsatz von Fremdwährungsderivaten (zum Beispiel Devisentermingeschäfte).
Der Immobilienbestand der AXA Lebensversicherung besteht zum großen Teil aus deutschen Büro- und Gewerbeimmobilien. Die Wertentwicklung ist deshalb abhängig von der Konjunkturlage in Deutschland.
Wir verfolgen die Entwicklung der Kapitalmärkte sehr genau. Sollten sich die zuvor gezeigten negativen Szenarien im laufenden Geschäftsjahr ganz oder teilweise einstellen oder am Bilanzstichtag vorliegen, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen. Diese beinhalten unter anderem mögliche Abschreibungen auf die nachhaltigen Werte einzelner Kapitalanlagen, den selektiven Verkauf einzelner Titel und den optionalen Einsatz von Wertsicherungsmaßnahmen, um die Portfolios kurzfristig gegen weitere Wertverluste abzusichern.
Kreditrisiken
Das Kreditrisiko umfasst die Insolvenz, den Zahlungsverzug und die Bonitätsverschlechterung des Schuldners beziehungsweise Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren, Darlehen und Derivaten.
Zur Reduktion des Kreditrisikos werden hauptsächlich Investitionen beziehungsweise Darlehensvergaben bei Emittenten und Schuldnern mit einer guten bis sehr guten Bonität getätigt. Die Einstufung der Bonität von Emittenten festverzinslicher Wertpapiere erfolgt entweder mithilfe von Ratingagenturen oder nach einheitlichen internen Maßstäben und wird mit kontinuierlichen Kontrollprozessen überprüft.
Zusätzlich zur Überwachung der Ratings nehmen wir in Zusammenarbeit mit den von uns mandatierten Vermögensverwaltern Detailanalysen zu potenziell ausfallgefährdeten Wertpapieren vor, auf deren Basis dann über risikomindernde Maßnahmen entschieden wird. Für diese Analysen werden alle im Markt vorhandenen Informationen herangezogen.
Für die Vergabe von Hypotheken- und Refinanzierungsdarlehen gelten Vergaberichtlinien und strenge Vorschriften bezüglich der Bonität. Als Sicherheit von Hypothekendarlehen bestehen Pfandrechte an Grundstücken und/oder Versicherungsverträgen. Die Vergaberichtlinien knüpfen eine Finanzierung im Regelfall an private Nutzung und erstrangige Absicherung. Die Refinanzierungsdarlehen verfügen alle über ein Rating von mindestens A–. Einlagen bei Kreditinstituten erfolgen ausnahmslos bei Banken, die über ein Investment Grade Rating verfügen.
Das Einzelengagement unterliegt der regelmäßigen Überwachung. Mithilfe unserer Kontrollverfahren für den Zins- und Tilgungsdienst sowie unseres Mahnverfahrens erhalten wir einen detaillierten Überblick über ausstehende Zahlungen.
Die Kontrahenten der Derivatepositionen verfügen ausnahmslos über ein Investment Grade Rating, sofern die Geschäfte nicht über die Terminbörse Eurex abgewickelt wurden. Das Gegenparteirisiko der Derivategeschäfte wird fortlaufend durch die Stellung von Sicherheiten (Collateral) abgesichert.
Durch die Krise an den Finanzmärkten und die Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage hat sich das Kreditrisiko in den vergangenen Jahren signifikant erhöht. Auch unsere Gesellschaft hält Kapitalanlagen, deren Bonität vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise in der Öffentlichkeit diskutiert wurde und die teilweise von signifikanten Spread-Ausweitungen betroffen waren.
Die AXA Lebensversicherung hat einen Anteil von 4 % (auf Marktwertbasis) der Kapitalanlagen in Staatsanleihen von Spanien, Italien, Portugal, Irland und Griechenland investiert, deren Risiko zur Zeit diskutiert wird und deren Spreads sich im vergangenen Jahr teilweise deutlich ausgeweitet haben. Auch wenn wir zurzeit einen Ausfall aufgrund der verschiedenen Stützungsmaßnahmen nicht für ein wahrscheinliches Szenario halten, können wir Abschreibungen auch vor dem Hintergrund politischer Unwägbarkeiten nicht ausschließen.
Die AXA Lebensversicherung hält über Spezialfonds ein ungesichertes Exposure im Marktwert von 291 Mio. Euro in US-RMBS (Residential Mortgage Backed Securities), die mit Krediten aus dem sogenannten „Subprime-Segment“ besichert sind. Neben dem US-RMBS-Exposure enthalten die Spezialfonds ein Portfolio von CLOs (Collateralized Loan Obligations) mit einem Marktwert von 304 Mio. Euro. Ferner enthalten die Spezialfonds ein synthetisches CDO (Collateralized Debt Obligation), das durch die Entwicklungen an den Kreditmärkten bezüglich der für die Bewertung relevanten Annahmen und durch konkrete Ausfälle im Referenzportfolio deutliche Marktwertverluste erlitten hat.
Der Nominalwert beträgt rund 255 Mio. Euro bei einem Marktwert des Kreditderivats von –96 Mio. Euro. Ein Verlust des Nominalbetrags kann aber nur im Fall von mehreren weiteren Ausfällen in signifikanter Höhe innerhalb des CDO-Portfolios eintreten. Insgesamt wurden auf die Spezialfonds bisher 350 Mio. Euro außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die verbleibende stille Last wurde zum Jahresende auf Basis unserer internen Prognoserechnungen als nicht nachhaltig bewertet. Bei nachhaltigen, signifikanten Marktverschlechterungen sind weitere außerplanmäßige Abschreibungen nicht ausgeschlossen.
Ebenso halten wir ein größeres Volumen von Fremdkapitalinstrumenten, die von nationalen und internationalen Banken sowie sonstigen privatwirtschaftlichen Unternehmen emittiert wurden. Dieses Exposure wird entweder direkt oder über Fonds, Derivate und strukturierte Produkte gehalten und enthält zu einem geringen Teil auch Instrumente von niedriger Seniorität wie nachrangige Darlehen, Genussscheine und stille Beteiligungen.
Das Portfolio der Genussscheine und stillen Beteiligungen (Nominalwert von 180 Mio. Euro) besteht zu einem großen Teil aus Papieren von Sparkassen und Landesbanken. Einzelne Emissionen haben im vergangenen Geschäftsjahr Kuponausfälle und Kapitalherabsetzungen erlitten. Aufgrund der schwierigen Situation insbesondere einiger Landesbanken besteht bei deren Genussscheinen und stillen Beteiligungen weiterhin das Risiko, dass als Folge von Bilanzverlusten ergebnisabhängige Kupons nicht ausgezahlt werden und das Kapital herabgesetzt werden kann. Auf Genussscheine und stille Beteiligungen wurden im Berichtsjahr 11 Mio. Euro (2009: 21 Mio. Euro) außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Der größte Teil unserer Rentenbestände ist besichert beziehungsweise von öffentlichen Emittenten ausgegeben und daher nur einem minimalen Ausfallrisiko ausgesetzt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich in der Zukunft die Bonität einzelner Emittenten verschlechtert und damit Abschreibungsbedarf entstehen könnte.
Konzentrationsrisiken
Durch Konzentrationsrisiken wird die Diversifizierung des Portfolios vermindert, wodurch das Risiko hoher Verluste aufgrund von Einzelpositionen steigt. Sie stehen daher im engen Zusammenhang mit Markt- und Kreditrisiken. Konzentrationsrisiken werden durch Definition von Limiten auf Einzelpositionen und den Einsatz von Derivaten gesteuert und regelmäßig überwacht.
Liquiditätsrisiken
Aufgrund der vorab vereinnahmten sowie verzinslich und liquide angelegten Beiträge ist das Liquiditätsrisiko für Versicherungsunternehmen grundsätzlich gut steuerbar. Wir tragen dem Risiko unzureichender Liquidität durch eine mehrjährige Planung der Zahlungsströme Rechnung. Zusätzlich erfolgt für einen rollierenden Zwölfmonatszeitraum eine Prognose auf Monatsbasis. Für die Überwachung des Liquiditätsrisikos wird darüber hinaus ein Liquiditätsstresstest durchgeführt.
Insgesamt wird bei der Kapitalanlage auf einen hohen Anteil liquider und fungibler Kapitalanlagen geachtet, damit wir den Verpflichtungen gegenüber unseren Versicherungskunden jederzeit nachkommen können. Bei einem eventuell auftretenden unvorhergesehenen Liquiditätsbedarf wird konzernintern Liquidität zur Verfügung gestellt.
Risikosteuerung der Kapitalanlagen
Innerhalb des AXA Konzerns sind umfassende Governance-Strukturen, Steuerungsmaßnahmen und Richtlinien zur Risikosteuerung der Kapitalanlagen implementiert. Das Asset Liability Management-Komitee schlägt die Kapitalanlagestrategie vor, der Vorstand entscheidet hierüber. Der Kapitalanlageausschuss implementiert und überwacht die strategische Aufteilung der Kapitalanlagen nach Kapitalanlagearten (Asset Allocation) und die Einhaltung vorgegebener Limitsysteme. Darüber hinaus gilt eine umfassende interne Richtlinie (Investment Guidelines) für alle Kapitalanlagen. Die aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Mischung und Streuung werden eingehalten. Zusätzlich werden Konzentrationsrisiken durch das gruppenweite Risikomanagement monatlich ausgewertet und überwacht.
Ziel des strukturierten Anlageprozesses ist es, die Risiken in den Portfolios durch systematische und kontrollierte Abläufe zu steuern. Anlageentscheidungen werden auf Basis von Asset Liability Management-Analysen vor dem Hintergrund der versicherungstechnischen Verpflichtungen, der Bewertungsreserven und der Eigenkapitalausstattung getätigt. Im Rahmen der strategischen und taktischen Asset Allocation bestehen prozentuale Begrenzungen für die einzelnen Anlageklassen. Zusätzlich werden Limite für Bonität, Einzelemittenten und die Duration des festverzinslichen Portfolios definiert und überwacht. Bei der Risikoeinschätzung wird dabei von einem dem jeweiligen Risiko adäquaten Prognosezeitraum ausgegangen. Zur Bewertung der Anlagerisiken steht eine Vielzahl von Risikomanagementinstrumenten zur Verfügung.
Zum Zwecke der effizienten Portfolioverwaltung und -steuerung wird der Einsatz derivativer Finanzinstrumente regelmäßig geprüft. Mit diesen Instrumenten werden verschiedene Motive der Portfoliosteuerung umgesetzt: Absicherung, Erwerbsvorbereitung und Ertragssteigerung. Das Hauptmotiv beim Einsatz von derivativen Instrumenten der Kapitalanlagen ist die Absicherung, wodurch das im Portfolio liegende wirtschaftliche Risiko reduziert wird (Hedging). Die Sicherungsbeziehungen werden nicht als bilanzielle Bewertungseinheiten abgebildet. Für nähere Details verweisen wir auf den Anhang. Die Motive Erwerbsvorbereitung und Ertragssteigerung werden aktuell nur in geringerem Maße verfolgt.
Monatlich wird im Kreditkomitee auf Vorstandsebene das Kreditrisiko des Gesamtportfolios sowie einzelner Anlageklassen und kritischer Emittenten besprochen.
Das Audit Committee wird regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen und die Risikosituation des Konzerns und der Einzelgesellschaften informiert.
Operationale und sonstige Risiken
Operationale Risiken beinhalten Verluste aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen sowie aus mitarbeiter-, systembedingten oder externen Vorfällen.
Die Steuerung von Betrugsrisiken erfolgt durch den gezielten Einsatz von Vollmachtenregelungen inklusive entsprechender Kontrollmechanismen. Identifizierte Betrugsdelikte werden systematisch nachverfolgt und etwaige Schwächen in den Prozessen und Systemen beseitigt.
Risiken aus Beschäftigungsverhältnissen und der Arbeitssicherheit werden zum einen durch Richtlinien zur Umsetzung rechtlicher Anforderungen und zum anderen durch systematische Personalmanagement-Konzepte und Mitarbeiterbefragungen gesteuert.
Die Steuerung von Risiken aus der Kunden- und Geschäftspraxis erfolgt durch regelmäßige Überprüfungen möglicher Wettbewerbsverstöße und rechtlich relevanter Fachbereichsaktivitäten. Risiken beim direkten Kundenkontakt werden durch regelmäßige Überprüfung der Fehlerraten bei der Abwicklung und bei Beratungstätigkeiten sowie durch produktbezogene und gesetzesbezogene Spezialtrainings im Beratungsumfeld gesteuert.
Unternehmensgefährdende Risiken aus Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden im Rahmen des Business Continuity Managements gesteuert, insbesondere durch die Erstellung von Notfallplänen und Durchführung von Katastrophenübungen.
Das Risiko einer Betriebsunterbrechung oder eines Versagens von Systemen wird durch regelmäßige Datensicherung mit brandsicherer Lagerung der Sicherungsbänder sowie durch systematische Überwachung der System-Funktionalitäten und der Produktionsstabilität gesteuert. Darüber hinaus werden durch das Information Risk Management (IRM) Schwachstellen von Anwendungssystemen erkannt und Business-Kritikalitäten herausgearbeitet. Im Falle von unternehmensgefährdenden Risiken werden auch hier entsprechende Notfallpläne im Rahmen des Business Continuity Managements erstellt. Darüber hinaus sind ein gezieltes IT Risk Management wie auch ein IT Security Management implementiert.
Prozessrisiken werden auf Basis einer umfänglichen Prozessdokumentation durch regelmäßige Identifikation und Bewertung sowie Implementierung von Schlüsselkontrollen gesteuert. Zur Erfüllung der Anforderungen aus dem Sarbanes Oxley Act (SOX) ist ein entsprechendes Kontroll- und Dokumentationssystem etabliert, das nunmehr – aufgrund des Delistings in New York – in ein Internal Financial Controls (IFC)-System überführt wird. Hierbei wird eine Ausdehnung auf Solvency II-relevante Kontrollen im Vergleich zu rein abschlussrelevanten SOX-Kontrollen diskutiert.
Risiken aus Projekten oberhalb einer definierten Budgethöhe werden im Rahmen eines strukturierten Projektinitiierungsprozesses identifiziert und im Vorfeld durch strukturierte Risk Assessments bewertet.
Die Identifikation, Analyse und Steuerung von Risiken im Zusammenhang mit Outsourcing-Verhältnissen ist in einer Richtlinie definiert, welche vorsieht, dass im Vorfeld jeder Auslagerung auf Basis einer Risikoanalyse bewertet wird, ob Aktivitäten und Prozesse ausgelagert werden können und sollen.
Die strategischen Risiken werden durch einen regelmäßigen systematischen Strategieentwicklungs- und Umsetzungsprozess gesteuert, in dem bereits zum Zeitpunkt der Definition von strategischen Initiativen Chancen und Risiken identifiziert und abgewogen werden.
Zur Steuerung des Reputationsrisikos existieren Vorgaben hinsichtlich der Informationspolitik gegenüber Dritten. Des Weiteren wird die Medienberichterstattung kontinuierlich verfolgt, um auf die Gefahr eines Reputationsverlustes aufgrund negativer Berichterstattung zeitnah reagieren zu können. Gleichzeitig werden wesentliche Geschäftsentscheidungen auch auf mögliche Reputationsrisiken hin geprüft.
Die Steuerung von Rechtsrisiken erfolgt durch eine kontinuierliche Beobachtung der aktuellen Rechtssetzungsverfahren und der aufsichtsrechtlichen Entwicklungen auf nationaler wie europäischer Ebene sowie der relevanten Gerichtsentscheide. Die Beobachtung wird sowohl durch die einzelnen Fachbereiche als auch fachbereichsübergreifend durch den Bereich Recht und Compliance durchgeführt. Im Bedarfsfall werden von den betroffenen Fachbereichen frühzeitig Analysen durchgeführt, um zu gewährleisten, dass das Unternehmen auf die möglichen rechtlichen Veränderungen vorbereitet ist
Kapitalmanagement und Solvabilität
Die Steuerung der Kapitalbasis erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Ziel ist, die jederzeitige Erfüllung der versicherungsvertraglichen Verpflichtungen sicherstellen zu können – selbst wenn im Extremfall die hierfür gebildeten versicherungstechnischen Rückstellungen unzureichend wären. Für die Bereitstellung des entsprechenden Eigenkapitals wird eine angemessene Verzinsung angestrebt.
Für die Solvabilität unserer Gesellschaft wurden alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllt. Der Bedeckungssatz für 2010 betrug 154,0 % (2009: 159,0 %). Die zur Bedeckung vorhandenen Eigenmittel beliefen sich 2010 auf 1.290,7 Mio. Euro (2009: 1.303,0 Mio. Euro).
Ziel des Projektes Solvency II der EU-Kommission ist es, das Versicherungsaufsichtsrecht auf europäischer Ebene neu und einheitlich zu regeln. Hierzu gehört zum einen die Neuregelung der Solvenzanforderungen auf Basis risikoorientierter Kapitalmodelle (Säule I). Zum anderen wird ein prinzipienbasierter Anforderungskatalog an das Risikomanagement der Versicherungsunternehmen definiert, sodass die neuen Regelungen zur risikobasierten Eigenmittelvorschrift durch qualitative Anforderungen ergänzt werden (Säule II). Darüber hinaus werden Veröffentlichungspflichten definiert (Säule III). Nach der Verabschiedung im EU-Parlament im Jahr 2009 werden die Solvency II-Regelungen voraussichtlich 2013 in Kraft treten. Die nationale Umsetzung von Solvency II wurde bereits durch die zum Jahresbeginn 2008 in Kraft getretene VAG-Novelle (§ 64 a VAG und § 55 c VAG) vorangetrieben.
Innerhalb von § 64 a VAG werden die Komponenten eines angemessenen Risikomanagements definiert. Das Rundschreiben „Mindestanforderungen an das Risikomanagement VA (MaRisk VA)“ der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt die Durchführungsverordnung des § 64 a VAG dar. Mit dem Inkraftsetzen des § 55 c VAG haben Versicherungsunternehmen den an den Vorstand gerichteten Risikobericht in gleicher Form und mit gleichem Inhalt der Aufsichtsbehörde vorzulegen.
Zur Vorbereitung auf Solvency II hat die AXA 2010 am europaweiten Feldtest QIS 5 (Quantitative Impact Study) teilgenommen. QIS ist eine von der europäischen Versicherungsaufsicht CEIOPS (seit dem 1. Januar 2011 abgelöst durch die neu geschaffene „Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung“ – EIOPA) geleitete Übung, die der Kalibrierung des Standardmodells im Sinne von Solvency II dient. Die Berechnung des ökonomischen Risikokapitalbedarfs wurde auf Basis des QIS 5-Regelwerks durchgeführt, so wie sie 2009 auf Basis von QIS 4 durchgeführt wurde. Derzeit entwickelt die AXA Gruppe ein Modell der ökonomischen Risikokapitalberechnung, das voraussichtlich unter Solvency II als internes Modell dienen wird. Neben den Anforderungen aus Säule I bereitet sich die AXA Deutschland derzeit ebenfalls intensiv auf die Anforderungen aus Säule II und Säule III vor.
Zusammenfassende Darstellung der Risikolage
Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken bekannt, die den Fortbestand der AXA Lebensversicherung gefährden. Die Solvabilität 2010 zeigt wiederum eine deutliche Überdeckung. Sollte in Zukunft dennoch ein Fehlbetrag auszuweisen sein, so würde dieser von der AXA Konzern AG im Rahmen des Beherrschungsvertrages beziehungsweise aufgrund des Gewinnabführungsvertrages ausgeglichen werden.
Sonstige Angaben
Mitarbeiter
Seit diesem Geschäftsjahr beschäftigt unsere Gesellschaft 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innendienst zur Überwachung der Funktionen und Dienstleistungen, die unsere Gesellschaft auf andere Unternehmen des deutschen AXA Konzerns ausgelagert hat.
Zusammenarbeit im Konzern
Ein Teil der Geschäftsfunktionen unserer Gesellschaft wird im Rahmen von Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträgen durch Gesellschaften des deutschen AXA Konzerns und der AXA Gruppe ausgeübt, wobei mit Handelsregistereintrag vom 27. April 2010 die AXA Service AG auf die AXA Konzern AG verschmolzen wurde:
| • | die Bereiche Antrag, Bestandsverwaltung, Mathematik, Controlling, Firmengeschäft, Leben-Maklervertrieb, Vertriebsunterstützung, Leistungsbearbeitung, Produktmanagement, Rückversicherung und Unternehmensentwicklung, Vertriebssteuerung, Rechnungswesen, Betriebsorganisation, EDV-Anwendungsentwicklung, Personalwirtschaft und -entwicklung, Recht, Steuern und Allgemeine Verwaltung, Marketing, die Darlehensverwaltung, Konzernkommunikation und Revision, die Entwicklung, Konzeption, Realisierung und Produktion von Internet- und internetbasierten Dienstleistungen auf die AXA Konzern AG, Köln; |
| • | die Betreuung von SAP-basierten Anwendungsprogrammen über die AXA Konzern AG durch die AXA Group Solutions SA, Zweigniederlassung Köln; |
| • | den Betrieb des Rechenzentrums und die Inanspruchnahme von Kommunikationsdienstleistungen über die AXA Konzern AG auf die AXA Technology Services Germany GmbH, Köln; |
| • | die Postbearbeitung, Logistik und Archivierung über die AXA Konzern AG, Köln, auf die AXA Logistic Services GmbH, Köln; |
| • | die Funktionen aus dem Bereich Vermögensanlage und -verwaltung bis zum 30. Juni 2010 für Kapitalanlagen zum überwiegenden Teil über die AXA Konzern AG auf die AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln, sowie die Immobilienverwaltung über die AXA Konzern AG auf die AXA Real Estate Managers Deutschland GmbH, Köln. Ab dem 1. Juli 2010 werden die Funktionen aus dem Bereich Vermögensanlage und -verwaltung überwiegend über die AXA Konzern AG von der AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln, erbracht. Die AXA Investment Managers Deutschland GmbH wiederum hat ihrerseits ab diesem Zeitpunkt die Immobilienverwaltung auf den externen Dienstleister EPM InServ GmbH, Köln und Wiesbaden, übertragen; |
| • | den spartenübergreifenden telefonischen 24-Stunden-Kundenservice über die AXA Konzern AG teilweise auf die AXA Customer Care GmbH, Köln. |
Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen
Über unsere selbstständige Vertriebsorganisation, über die wir gemeinsam mit der AXA Versicherung verfügen, vermitteln wir direkt und indirekt Versicherungsverträge und Kapitalanlageprodukte für folgende Gesellschaften oder arbeiten mit diesen zusammen:
| AXA Krankenversicherung AG, Köln | |
| AXA Bank AG, Köln | |
| AXA Merkens Fonds GmbH, Köln | |
| AXA Life Europe Ltd. Niederlassung Deutschland, Köln | |
| AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln | |
| DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG, Wiesbaden | |
| DBV Deutsche Beamtenversicherung AG, Wiesbaden | |
| Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG, Köln | |
| Pro bAV Pensionskasse AG, Köln | |
| Rheinisch-Westfälische Sterbekasse Lebensversicherung AG, Essen | |
| winsecura Pensionskasse AG, Wiesbaden |
Auf dem Gebiet der betrieblichen Altersversorgung arbeitet unsere Gesellschaft mit der zum Konzern gehörenden Kölner Spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung, Köln, zusammen, über die wir insbesondere mittelständischen Unternehmen gezielte Beratung in diesem Bereich anbieten.
Verbands- und Vereinszugehörigkeit
Unsere Gesellschaft gehört unter anderem folgenden Verbänden und Vereinen aus der Versicherungswirtschaft an:
| Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V., Berlin | |
| Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland, München | |
| Der Versicherungsombudsmann e. V., Berlin | |
| Wiesbadener Vereinigung, Köln | |
| Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln | |
| Versorgungsausgleichskasse Pensionskasse VVaG, Stuttgart |
Nachtragsbericht
Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2010 sind bei unserer Gesellschaft keine Vorgänge eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben.
Ausblick und Chancen: Wachstum und Vertrauen stärken
Die globale Unsicherheit über die künftige real- und finanzwirtschaftliche Entwicklung sowie das anhaltend niedrige Zinsniveau stellen den Lebensversicherungsmarkt vor weiterhin große Herausforderungen. Darüber hinaus hat das Bundesfinanzministerium im Februar 2011 entschieden, die garantierte Mindestverzinsung ab 2012 von 2,25 % auf 1,75 % zu senken, welches zusätzlich die Chancen der Lebensversicherung in Deutschland negativ beinträchtigen kann. Insoweit ist die Entwicklung der Branche insgesamt nur schwer vorherzusagen. Die Verunsicherung bei den Verbrauchern und eine damit einhergehende Zurückhaltung beim Abschluss langfristiger Altersvorsorgeverträge bestehen weiterhin.
Bislang erweist sich jedoch das Modell der Lebensversicherung nach der Finanzmarktkrise als ein wesentlicher Stabilitätsfaktor im Finanzdienstleistungsmarkt. Die gesellschaftliche Alterung schreitet voran und allein nach dem Umlageprinzip wird sich eine nachhaltig wirksame Altersvorsorge nicht aufbauen lassen. Die langfristig wirkenden Grundlagen und Aussichten des Lebensversicherungsgeschäftes bleiben also intakt. Entscheidend ist, das Vertrauen der Kunden in eine zuverlässige und langfristige Partnerschaft zu gewinnen und zu erhalten.
Mit einer stabilen Überschussbeteiligung für bestehende klassische Renten- und Lebensversicherungen für 2011 beweist die AXA Lebensversicherung Solidität und Kontinuität in diesem schwierigen Marktumfeld. Ferner hat die AXA Gruppe eine weit über dem Marktdurchschnitt liegende Kapitalkraft und Stabilität. Wir sehen das Marktumfeld als Chance, uns bei unseren Kunden und am Markt als aufmerksamer und zuverlässiger Partner zu positionieren.
Für 2011 sind wir im Markt mit unserer breiten Produktpalette hervorragend als Komplettanbieter aufgestellt, sodass wir die Wünsche der Kunden optimal bedienen können. Wir haben konventionelle Produkte mit hohen Sicherheiten, aber auch fondsgebundene Produkte mit oder ohne Garantien. Ferner haben wir die hervorragend positionierte Berufsunfähigkeitsversicherung überarbeitet und bieten seit Jahresbeginn eine neue, deutlich verbesserte Risikolebensversicherung an.
Der Ausbau des zertifizierten und vom Markt sehr positiv aufgenommenen Beratungsansatzes „plan360°“ steht auch im Jahr 2011 im Fokus. Neben der Ausweitung dieses Beratungsansatzes für das wachsende und profitable Kundensegment der Privatkunden ab 50 Jahre werden sukzessive weitere Kundensegmente erschlossen. Die einzigartige Kombination aus Ansprache, Vertriebszugang und Service wird durch zielgruppenspezifische Produktlösungen begleitet, die große Wachstumschancen eröffnen.
Besondere Bedeutung wird in Zukunft dem Einmalbeitragsgeschäft zukommen. Der Fokus auf die Wiederanlage fälliger Lebensversicherungen und die Schließung der Rentenlücke unserer Kunden durch Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag wird ausgebaut.
Wir erwarten weiterhin eine stabile Entwicklung innerhalb des Marktes sowohl hinsichtlich des Neugeschäftes als auch der Beitragseinnahmen, mit wiederkehrender Dynamik bei den laufenden Beiträgen.
Köln, den 21. März 2011
Der Vorstand
Ergebnisabführung
Der im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete Überschuss in Höhe von 50,0 Mio. Euro wurde aufgrund des im Oktober 2009 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages zwischen unserer Gesellschaft und der AXA Konzern AG an die AXA Konzern AG abgeführt.
Anlagen zum Lagebericht
Betriebene Versicherungsarten
Einzelversicherungen
Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall
| ― | mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer |
| ― | gegen Einmalbeitrag |
| ― | mit niedrigem Anfangsbeitrag |
| ― | mit variabler Todesfallleistung |
| ― | mit mehreren Erlebensfall-Teilauszahlungen |
| ― | für zwei verbundene Leben |
| ― | im Rahmen der Vermögensbildungsgesetze |
Kapitalversicherung mit festem Auszahlungstermin
Kapitalversicherung auf den Todesfall
| ― | ohne Gesundheitsprüfung |
Kapitalversicherung auf den Heiratsfall
Sport-Invaliditätsversicherung
Risikoversicherung
| ― | mit gleichbleibender oder fallender Versicherungssumme |
Restschuldversicherung
Rentenversicherung
| ― | mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer bis zum Rentenbeginn |
| ― | gegen Einmalbeitrag |
| ― | mit sofort beginnender oder aufgeschobener Rentenzahlung |
| ― | mit abgekürzter Rentenzahlungsdauer |
| ― | mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn und garantierter Rentenmindestlaufzeit |
| ― | mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn bzw. abzüglich gezahlter Renten nach Rentenbeginn |
| ― | ohne Todesfallleistung |
| ― | nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen |
Fondsgebundene Lebensversicherung
Fondsgebundene Lebensversicherung mit garantierter Erlebensfallleistung
Fondsgebundene Rentenversicherung
Fondsgebundene Rentenversicherung mit garantierter Erlebensfallleistung
Fondsgebundene Rentenversicherung nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen
Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung
Pflegerentenversicherung
Kollektivversicherungen (nach Sondertarifen)
Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall
| ― | mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer |
| ― | gegen Einmalbeitrag |
| ― | mit variabler Todesfallleistung |
Kapitalversicherung mit festem Auszahlungstermin
Sport-Invaliditätsversicherung
Risikoversicherung
Rentenversicherung
| ― | mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer bis zum Rentenbeginn |
| ― | gegen Einmalbeitrag |
| ― | mit sofort beginnender oder aufgeschobener Rentenzahlung |
| ― | mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn und garantierter Rentenmindestlaufzeit |
| ― | mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn bzw. abzüglich gezahlter Renten nach Rentenbeginn |
| ― | ohne Todesfallleistung |
| ― | nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen |
Fondsgebundene Rentenversicherung nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen
Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung
Zusatzversicherungen
Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung
Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung
Risiko-Zusatzversicherung
Unfall-Zusatzversicherung
Waisenrenten-Zusatzversicherung
Zeitrenten-Zusatzversicherung
Arbeitsunfähigkeits-Zusatzversicherung in Verbindung mit der Restschuldversicherung
Pflegerenten-Zusatzversicherung
Für Tarife, die unterschiedliche Beiträge oder Leistungen für Männer und Frauen vorsehen, erfolgt die Kalkulation nach den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. (DAV) anerkannten statistischen und versicherungsmathematischen Daten. Ausführlichere Informationen dazu befinden sich auf unserer Internetseite www.axa.de. Zu dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 1. März 2011 zu geschlechtsspezifischen Versicherungstarifen verweisen wir auf den Abschnitt „Risiken der zukünftigen Entwicklung“ in diesem Geschäftsbericht.
Kapitalisierungsprodukte
Statistische Angaben
A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2010
| Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | Kapitalversicherungen 1) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Ver- sicherungen |
Lfd. Beitrag für ein Jahr |
Einmal- beitrag |
Versicherungs- summe bzw. 12fache Jahresrente |
Anzahl der Versicherungen |
Lfd. Beitrag für ein Jahr |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in Tsd. Euro | in Tsd. Euro | in Tsd. Euro | in Tsd. Euro | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Bestand am Ende des Vorjahres | 1.847.638 | 1.582.129 | 62.850.540 | 934.104 | 788.605 | |
| I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) | 1.846.737 | 1.580.528 | 62.795.023 | 934.104 | 788.605 | |
| II. Zugang während des Geschäftsjahres | ||||||
| 1. Neuzugang | ||||||
| a) eingelöste Versicherungsscheine | 51.390 | 30.356 | 707.419 | 2.639.194 | 1.208 | 627 |
| b) Erhöhung der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) | 0 | 39.693 | 35.714 | 1.367.986 | 0 | 19.970 |
| 2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile | 67.452 | |||||
| 3. Übriger Zugang | 1.874 | 743 | 4.820 | 87.863 | 1.099 | 700 |
| 4. Gesamter Zugang | 53.264 | 70.792 | 747.953 | 4.162.495 | 2.307 | 21.297 |
| III. Abgang während des Geschäftsjahres: | ||||||
| 1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. | 6.909 | 3.777 | 133.478 | 3.991 | 2.483 | |
| 2. Ablauf der Versicherung/Beitragsablauf | 54.826 | 53.324 | 1.537.989 | 38.068 | 38.756 | |
| 3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen | 54.719 | 64.333 | 2.364.248 | 20.594 | 21.494 | |
| 4. Sonstiger vorzeitiger Abgang3) | 3.918 | 9.871 | 422.056 | 1.498 | 3.463 | |
| 5. Übriger Abgang | 3.231 | 2.042 | 121.421 | 27 | 31 | |
| 6. Gesamter Abgang | 123.603 | 133.347 | 4.579.192 | 64.178 | 66.227 | |
| IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 1.776.398 | 1.517.973 | 62.378.326 | 872.233 | 743.675 |
| Risikoversicherungen | Rentenversicherungen2) | |||
|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Versicherungen |
Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. Euro |
Anzahl der Versicherungen |
Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. Euro |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bestand am Ende des Vorjahres | 59.648 | 31.067 | 339.438 | 316.363 |
| I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) | 59.648 | 31.067 | 339.438 | 316.363 |
| II. Zugang während des Geschäftsjahres | ||||
| 1. Neuzugang | ||||
| a) eingelöste Versicherungsscheine | 3.138 | 1.477 | 20.935 | 15.561 |
| b) Erhöhung der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) | 0 | 749 | 0 | 7.802 |
| 2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile | ||||
| 3. Übriger Zugang | 1 | 0 | 201 | 145 |
| 4. Gesamter Zugang | 3.139 | 2.226 | 20.596 | 23.508 |
| III. Abgang während des Geschäftsjahres: | ||||
| 1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. | 108 | 75 | 1.007 | 654 |
| 2. Ablauf der Versicherung/Beitragsablauf | 2.492 | 923 | 5.806 | 8.549 |
| 3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen | 2.638 | 1.499 | 11.527 | 13.902 |
| 4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 3) | 360 | 390 | 1.128 | 1.993 |
| 5. Übriger Abgang | 0 | 0 | 643 | 628 |
| 6. Gesamter Abgang | 5.598 | 2.887 | 20.111 | 25.726 |
| IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 57.189 | 30.406 | 339.923 | 314.145 |
| Einzelversicherungen | Kollektivversicherungen | |||
|---|---|---|---|---|
| Sonstige Lebensversicherungen4) | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der Versicherungen |
Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. Euro |
Anzahl der Versicherungen |
Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. Euro |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bestand am Ende des Vorjahres | 278.968 | 278.067 | 235.480 | 168.027 |
| I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) | 278.968 | 278.067 | 234.579 | 166.426 |
| II. Zugang während des Geschäftsjahres | ||||
| 1. Neuzugang | ||||
| a) eingelöste Versicherungsscheine | 19.608 | 9.260 | 7.041 | 3.431 |
| b) Erhöhung der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) | 0 | 7.151 | 0 | 4.021 |
| 2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile | ||||
| 3. Übriger Zugang | 17 | 78 | 556 | –180 |
| 4. Gesamter Zugang | 19.625 | 16.489 | 7.597 | 7.272 |
| III. Abgang während des Geschäftsjahres: | ||||
| 1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. | 320 | 376 | 1.483 | 189 |
| 2. Ablauf der Versicherung/Beitragsablauf | 1.506 | 1.614 | 6.954 | 3.482 |
| 3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen | 16.597 | 21.902 | 3.363 | 5.536 |
| 4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 3) | 520 | 3.106 | 412 | 919 |
| 5. Übriger Abgang | 594 | 183 | 1.967 | 1.200 |
| 6. Gesamter Abgang | 19.537 | 27.181 | 14.179 | 11.326 |
| IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 279.056 | 267.375 | 227.997 | 162.372 |
Die Angaben zu den Beiträgen beziehen sich auf Haupt- und Zusatzversicherungen, die Angaben zu Anzahl und Versicherungssumme nur auf Hauptversicherungen
1) Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen
2) Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen
3) Änderung durch Umschichtung eines Kollektivvertrages
4) inklusive Kapitalisierungsprodukte
B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen) im Geschäftsjahr 2010
| Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | Kapitalversicherungen1) | Risikoversicherungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Versicherungen |
Versicherungs- summe bzw. 12fache Jahresrente in Tsd. Euro |
Anzahl der Versicherungen |
Ver- sicherungs- summe in Tsd. Euro |
Anzahl der Versicherungen |
Ver- sicherungs- summe in Tsd. Euro |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Bestand am Ende des Vorjahres | 1.847.638 | 62.850.540 | 934.104 | 24.512.994 | 59.648 | 2.898.256 |
| 1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) | 1.846.737 | 62.795.023 | 934.104 | 24.512.994 | 59.648 | 2.898.256 |
| davon beitragsfrei | (374.589) | (5.891.976) | (177.870) | (1.904.512) | (3.689) | (27.464) |
| 2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 1.776.398 | 62.378.326 | 872.233 | 23.154.785 | 57.189 | 2.798.990 |
| davon beitragsfrei | (382.888) | (6.312.528) | (170.695) | (1.792.740) | (4.122) | (30.033) |
| Einzelversicherungen | Kollektivversicherungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Rentenversicherungen2) | Sonstige Lebensversicherungen4) | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der Versicherungen |
12fache Jahresrente in Tsd. Euro |
Anzahl der Versicherungen |
Ver- sicherungs- summe in Tsd. Euro |
Anzahl der Versicherungen |
Versicherungs- summe bzw. 12fache Jahresrente in Tsd. Euro |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Bestand am Ende des Vorjahres | 339.438 | 18.049.024 | 278.968 | 5.879.163 | 235.480 | 11.511.103 |
| 1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) | 339.438 | 18.049.024 | 278.968 | 5.879.163 | 234.579 | 11.455.586 |
| davon beitragsfrei | (73.740) | (2.216.367) | (40.426) | (448.197) | (78.864) | (1.295.436) |
| 2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 339.923 | 18.954.768 | 279.056 | 6.119.893 | 227.998 | 11.349.890 |
| davon beitragsfrei | (76.599) | (2.245.633) | (49.251) | (871.908) | (82.221) | (1.372.214) |
1) Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen
2) Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen
3) Änderung durch Umschichtung eines Kollektivvertrages
4) inklusive Kapitalisierungsprodukte
C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen im Geschäftsjahr 2010
| Zusatzversicherungen insgesamt | Unfall-Zusatzversicherungen | |||
|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Versicherungen |
Versicherungs- summe bzw. 12fache Jahresrente in Tsd. Euro |
Anzahl der Versicherungen |
Versicherungs- summe in Tsd. Euro |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 728.448 | 45.724.271 | 157.144 | 3.455.859 |
| 2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 689.782 | 44.330.952 | 140.934 | 3.153.620 |
| Berufsunfähigkeits- oder Invaliditäts-Zusatzversicherungen |
Risiko- und Zeitrenten- Zusatzversicherungen |
Sonstige Zusatzversicherungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Versicherungen |
12fache Jahresrente in Tsd. Euro |
Anzahl der Versicherungen |
Versicherungs- summe bzw. 12fache Jahresrente in Tsd. Euro |
Anzahl der Versicherungen |
Versicherungs- summe bzw. 12fache Jahresrente in Tsd. Euro |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 494.365 | 40.913.704 | 33.977 | 772.992 | 42.962 | 581.716 |
| 2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 470.996 | 39.843.377 | 34.476 | 745.929 | 43.376 | 588.026 |
D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2010
| 1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres | 434.490 Tsd. Euro |
| 2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres | 496.841 Tsd. Euro |
Jahresabschluss
| Bilanz zum 31. Dezember 2010 | |
| Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 |
|
| Anhang | |
| Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden | |
| Angaben zur Bilanz | |
| Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung | |
| Überschussbeteiligung für Versicherungsnehmer | |
| Sonstige Angaben |
Jahresabschluss
Bilanz zum 31. Dezember 2010
Aktiva
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| A. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| geleistete Anzahlung | 5.000 | – | ||||
| B. Kapitalanlagen | ||||||
| I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 73.116 | 77.896 | ||||
| II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 696.545 | 654.123 | ||||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 535.000 | 333.800 | ||||
| 3. Beteiligungen | 222.287 | 291.981 | ||||
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 4.533 | 1.458.365 | 3.252 | 1.283.156 | ||
| III. Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 8.393.827 | 8.281.992 | ||||
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.034.391 | 1.506.011 | ||||
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 1.797.796 | 1.895.736 | ||||
| 4. Sonstige Ausleihungen | ||||||
| a) Namensschuldverschreibungen | 4.031.445 | 4.172.278 | ||||
| b) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 2.611.751 | 2.426.008 | ||||
| c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 28.786 | 32.493 | ||||
| d) übrige Ausleihungen | 65.390 | 6.737.372 | 70.030 | |||
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 84.295 | 410.300 | ||||
| 6. Andere Kapitalanlagen | 110.917 | 19.158.598 | 121.109 | 18.915.957 | ||
| IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft | 63.290 | 61.679 | ||||
| davon an verbundene Unternehmen 63.182 Tsd. Euro (2009: 61.577 Tsd. Euro) | ||||||
| 20.753.369 | 20.338.688 | |||||
| C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 1.520.365 | 1.154.180 | ||||
| D. Forderungen | ||||||
| I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an: | ||||||
| 1. Versicherungsnehmer | ||||||
| a) fällige Ansprüche | 34.151 | 40.553 | ||||
| b) noch nicht fällige Ansprüche | 79.199 | 113.350 | 78.533 | |||
| 2. Versicherungsvermittler | 27.639 | 140.989 | 16.575 | 135.661 | ||
| II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft | 584 | 1.871 | ||||
| davon an verbundene Unternehmen 573 Tsd. Euro (2009: 1.735 Tsd. Euro) | ||||||
| III. Sonstige Forderungen | 54.563 | 142.213 | ||||
| davon an verbundene Unternehmen 12.951 Tsd. Euro (2009: 92.718 Tsd. Euro) | ||||||
| davon an Beteiligungsunternehmen 0 Tsd. Euro (2009: 0 Tsd. Euro) | ||||||
| 196.136 | 279.745 | |||||
| E. Sonstige Vermögensgegenstände | ||||||
| I. Sachanlagen und Vorräte | – | – | ||||
| II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 20.604 | 22.810 | ||||
| III. Andere Vermögensgegenstände | 143.711 | 118.876 | ||||
| 164.315 | 141.686 | |||||
| F. Rechnungsabgrenzungsposten | ||||||
| I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten | 198.140 | 183.195 | ||||
| II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 21.838 | 25.297 | ||||
| 219.978 | 208.492 | |||||
| 22.859.163 | 22.122.791 |
Passiva
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | |||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 38.765 | 38.765 | |||
| II. Kapitalrücklage | 41.237 | 41.237 | |||
| III. Gewinnrücklagen | |||||
| 1. gesetzliche Rücklage | 1.840 | 1.840 | |||
| 2. andere Gewinnrücklagen | 191.854 | 193.694 | 190.714 | 192.554 | |
| IV. Bilanzgewinn | – | – | |||
| 273.696 | 272.556 | ||||
| B. Versicherungstechnische Rückstellungen | |||||
| I. Beitragsüberträge | |||||
| 1. Bruttobetrag | 137.151 | 145.199 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 19.799 | 117.352 | 20.933 | 124.266 | |
| II. Deckungsrückstellung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 18.276.462 | 17.897.246 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 383.790 | 17.892.672 | 434.645 | 17.462.601 | |
| III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||||
| 1. Bruttobetrag | 151.879 | 149.578 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 10.857 | 141.022 | 10.235 | 139.343 | |
| IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 1.263.819 | 1.270.832 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | – | 1.263.819 | – | 1.270.832 | |
| V. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen | |||||
| 1. Bruttobetrag | – | – | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | – | – | – | – | |
| 19.414.865 | 18.997.042 | ||||
| C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird | |||||
| I. Deckungsrückstellung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 1.520.365 | 1.154.180 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | – | 1.520.365 | – | 1.154.180 | |
| 1.520.365 | 1.154.180 | ||||
| D. Andere Rückstellungen | |||||
| I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 46.111 | 47.460 | |||
| II. Steuerrückstellungen | 116.294 | 130.165 | |||
| III. Sonstige Rückstellungen | 65.831 | 47.431 | |||
| 228.236 | 225.056 | ||||
| E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 406.542 | 457.033 | |||
| F. Andere Verbindlichkeiten | |||||
| I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber: | |||||
| 1. Versicherungsnehmern | 858.941 | 890.809 | |||
| 2. Versicherungsvermittlern | 19.972 | 878.913 | 19.725 | 910.534 | |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen 328 Tsd. Euro (2009: 275 Tsd. Euro) | |||||
| II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft | 2.537 | 5.162 | |||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen 711 Tsd. Euro (2009: 589 Tsd. Euro) | |||||
| III. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | – | – | |||
| IV. Sonstige Verbindlichkeiten | 132.327 | 99.129 | |||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen 104.653 Tsd. Euro (2009: 60.304 Tsd. Euro) | |||||
| davon gegenüber Beteiligungsunternehmen 0 Tsd. Euro (2009: 0 Tsd. Euro) | |||||
| davon aus Steuern 144 Tsd. Euro (2009: 61 Tsd. Euro) | |||||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 20 Tsd. Euro (2009: 0 Tsd. Euro) | |||||
| 1.013.777 | 1.014.825 | ||||
| G. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.682 | 2.099 | |||
| 22.859.163 | 22.122.791 |
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B.II. und C.I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung von § 341 f HGB sowie der aufgrund des § 65 Absatz 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 11 c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 7. Dezember 2010 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.
Köln, den 14. März 2011
Der Verantwortliche Aktuar: Dr. Peter Julius
Gemäß § 73 VAG wird hiermit bestätigt, dass die eingestellten Deckungsrückstellungen vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt worden sind.
Köln, den 14. März 2011
Der Treuhänder: Axel Schaefer
Köln, den 21. März 2011
Der Vorstand
Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Versicherungstechnische Rechnung | |||||
| I. Versicherungstechnische Rechnung | |||||
| 1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung | |||||
| a) Gebuchte Bruttobeiträge | 2.285.791 | 1.892.803 | |||
| b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge | 39.583 | 2.246.208 | 45.303 | 1.847.500 | |
| c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge* | 7.984 | 19.779 | |||
| d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen* | 1.135 | 6.849 | 1.225 | 18.554 | |
| 2.253.057 | 1.866.054 | ||||
| 2. Beiträge aus der Bruttorückstellung für Beitragsrückerstattung | 82.435 | 84.481 | |||
| 3. Erträge aus Kapitalanlagen | |||||
| a) Erträge aus Beteiligungen davon aus verbundenen Unternehmen 8.961 Tsd. Euro (2009: 20.782 Tsd. Euro) | 13.253 | 33.990 | |||
| b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen davon aus verbundenen Unternehmen 58.724 Tsd. Euro (2009: 58.693 Tsd. Euro) | |||||
| aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 10.511 | 9.879 | |||
| bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | 865.786 | 876.297 | 907.923 | 917.802 | |
| c) Erträge aus Zuschreibungen | 30.788 | 29.523 | |||
| d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 29.624 | 130.000 | |||
| 949.962 | 1.111.315 | ||||
| 4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen | 163.902 | 193.483 | |||
| 5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung | 10.030 | 6.500 | |||
| 6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung | |||||
| a) Zahlungen für Versicherungsfälle | |||||
| aa) Bruttobetrag | 2.009.803 | 1.956.650 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 95.904 | 1.913.899 | 103.629 | 1.853.021 | |
| b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||||
| aa) Bruttobetrag | 2.451 | –24.974 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 624 | 1.827 | –5.154 | –19.820 | |
| 1.915.726 | 1.833.201 | ||||
| 7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Nettorückstellungen | |||||
| a) Deckungsrückstellung | |||||
| aa) Bruttobetrag | 771.549 | 438.051 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | –50.855 | 822.404 | –54.869 | 492.920 | |
| b) Sonstige versicherungstechnische Nettorückstellungen | – | – | |||
| 822.404 | 492.920 | ||||
| 8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung | 234.005 | 329.967 | |||
| 9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung | |||||
| a) Abschlussaufwendungen | 153.906 | 145.477 | |||
| b) Verwaltungsaufwendungen | 73.845 | 227.751 | 65.735 | 211.212 | |
| c) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 8.506 | 3.452 | |||
| 219.245 | 207.760 | ||||
| 10. Aufwendungen für Kapitalanlagen | |||||
| a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen | 36.066 | 35.524 | |||
| b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 75.455 | 221.518 | |||
| c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 1.004 | 41.712 | |||
| 112.525 | 298.754 | ||||
| 11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen | 466 | 833 | |||
| 12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung | 85.304 | 79.763 | |||
| 13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | 69.711 | 18.635 | |||
| Nichtversicherungstechnische Rechnung | |||||
| Übertrag | 69.711 | 18.635 | |||
| II. Nichtversicherungstechnische Rechnung | |||||
| 1. Sonstige Erträge | 44.219 | 30.983 | |||
| 2. Sonstige Aufwendungen | 45.361 | 54.335 | |||
| –1.142 | –23.352 | ||||
| 3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 68.569 | –4.717 | |||
| 4. Außerordentliche Erträge | – | – | |||
| 5. Außerordentliche Aufwendungen | 16.163 | – | |||
| 6. Außerordentliches Ergebnis | –16.163 | – | |||
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 11.507 | –10.086 | |||
| 8. Sonstige Steuern | –9.101 | 369 | |||
| 2.406 | –9.717 | ||||
| 9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne | 50.000 | 5.000 | |||
| 10. Jahresüberschuss | – | – | |||
| 11. Einstellungen in Gewinnrücklagen | |||||
| – in die gesetzliche Rücklage | – | – | |||
| – in andere Gewinnrücklagen | – | – | |||
| 12. Bilanzgewinn | – | – |
* – = Erhöhung
Anhang
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 wurden nach den für Versicherungsunternehmen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) erstellt.
Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wendete die AXA Lebensversicherung erstmals im Geschäftsjahr 2010 an. Einige bereits im Jahr 2009 verpflichtende Angaben wurden gemäß Artikel 66 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) im Vorjahr bereits umgesetzt. Nach Artikel 67 Absatz 8 Satz 2 EGHGB wurden die gemäß § 265 Absatz 2 Satz 1 HGB anzugebenden Vorjahreszahlen bei erstmaliger Anwendung des HGB nach BilMoG nicht an die geänderten Bewertungsmethoden angepasst.
Aktiva
Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstande erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, beginnend Geschäftsjahr 2012.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und mit den steuerlich zulässigen Sätzen abgeschrieben. Die steuerliche Nutzungsdauer entsprach dabei der handelsrechtlich maßgeblichen wirtschaftlichen Abnutzung. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wurde eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden, soweit es sich um Darlehen handelt, zum Nennbetrag aktiviert. Agio- und Disagiobeträge wurden aktivisch und passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit aufgelöst. Unter dieser Position ausgewiesene Inhaberschuldverschreibungen wurden entsprechend den Regeln für die dem Anlagevermögen zugeordneten Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren bewertet.
Die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Die Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anlagevermögen zugeordnet waren, wurden entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bilanziert. Zur Beurteilung, ob eine dauernde Wertminderung vorliegt und eine Abschreibung auf den langfristig beizulegenden Wert erfolgt, kommen folgende Methoden zur Anwendung:
| • | Der Zeitwert des Wertpapieres liegt in den dem Bilanzstichtag vorangehenden sechs Monaten permanent um mehr als 20 % unter dem Buchwert. |
| • | Der Zeitwert des Wertpapieres liegt in den dem Bilanzstichtag vorangehenden zwölf Monaten permanent um mehr als 10 % unter dem Buchwert. |
Bei Erfüllung von mindestens einem dieser Aufgreifkriterien erfolgte die Abschreibung auf den langfristig beizulegenden Wert.
Investmentanteile, die überwiegend Aktien beinhalten, wurden als eigenständiges Wertpapier angesehen und entsprechend bewertet.
Investmentanteile, die überwiegend Rentenpapiere beinhalten und stille Lasten ausweisen, wurden anhand der erwarteten Rückzahlungen aus den entsprechenden Wertpapieren innerhalb des Fonds auf eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung hin überprüft.
Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Bei voraussichtlich vorübergehenden Wertminderungen wurde teilweise von dem in diesem Fall bestehenden Abschreibungswahlrecht Gebrauch gemacht.
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, wurden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwerten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anlagevermögen zugeordnet waren, wurden entsprechend dem gemilderten Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Agio- und Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.
Die dauerhafte Wertminderung eines Wertpapieres wird angenommen, wenn der Zeitwert des Wertpapieres einen Werteverfall aufgrund einer wesentlichen Verschlechterung des Ratings/der Bonität eines Emittenten aufzeigt und aus diesem Grund von einem (Teil-)Ausfall des Schuldtitels ausgegangen wird.
Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, wurden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwerten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.
Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden mit dem Nennbetrag in Ansatz gebracht, vermindert um notwendige Abschreibungen und Einzelwertberichtigungen. Disagiobeträge wurden passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit aufgelöst.
Namensschuldverschreibungen wurden mit dem Nennbetrag bilanziert, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden aktivisch und passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit aufgelöst.
Schuldscheinforderungen und Darlehen wurden mit dem Nennbetrag bilanziert, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden aktivisch und passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit aufgelöst.
Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen mit Nullkupon wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Die Zinsabgrenzung erfolgte auf Basis der Emissions- bzw. Erwerbsrendite.
Die Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine wurden jeweils mit dem Nennbetrag aktiviert.
Die übrigen Ausleihungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen.
Die Einlagen bei Kreditinstituten wurden mit den Nennbeträgen angesetzt.
Die anderen Kapitalanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen.
Die Depotforderungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen wurden mit dem Zeitwert bewertet.
Die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft bilanzierten wir mit den Nennbeträgen, vermindert um vorzunehmende Einzelwertberichtigungen.
Die Pauschalwertberichtigungen bildeten wir in Höhe der nach dem Bilanzstichtag voraussichtlich eintretenden Ausfälle aus Erfahrungssätzen der Vorjahre. Die Pauschalwertberichtigungen setzten wir aktivisch ab.
Die Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern und -vermittlern betrafen die auf die Zeit bis zum Abschlussstichtag entfallenen Beitragsforderungen (fällige Ansprüche) und Forderungen aus den Ansprüchen für geleistete, rechnungsmäßig gedeckte Abschlusskosten (noch nicht fällige Ansprüche). Sie wurden aktivisch abgegrenzt.
Die Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft wurden mit dem Nennbetrag ausgewiesen, soweit nicht Einzelwertberichtigungen vorzunehmen waren. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.
Die sonstigen Forderungen aktivierten wir mit dem Nennbetrag. Hierunter sind auch Salden aus Rückversicherungsverträgen ausgewiesen, die vereinbarungsgemäß beim Rückversicherer deponiert und nicht in bar ausgeglichen wurden. Diese Forderungen an Rückversicherer ergaben sich im Wesentlichen aus Rückversicherungsprovisionen. Der Abbau erfolgte im Laufe der nächsten Jahre aufgrund der versicherungstechnischen Ergebnisse.
Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestände wurden mit dem Nennbetrag in Ansatz gebracht.
Die anderen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert.
Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt.
Da eine ertragsteuerliche Organschaft mit der AXA Konzern AG, Köln, besteht, wurden die latenten Steuern der Gesellschaft bei dem Organträger AXA Konzern AG ausgewiesen.
Passiva
Beitragsüberträge wurden für jede einzelne Versicherung unter Zugrundelegung des tatsächlichen Beginns der Versicherungsperiode berechnet. Der koordinierte Ländererlass des Finanzministeriums Niedersachsen vom 20. Mai 1974 wurde berücksichtigt.
Über den Beitragszahlungsabschnitt hinausreichende, technisch vorausgezahlte Beiträge wurden als Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherungsnehmern ausgewiesen.
Die Deckungsrückstellung für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften einzelvertraglich, mit Ausnahme der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung und der Kapitalisierungsprodukte, nach der prospektiven Methode und für beitragspflichtige Versicherungen mit impliziter Berücksichtigung der künftigen Kosten ermittelt. Für die fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung und die Kapitalisierungsprodukte erfolgte die Berechnung nach der retrospektiven Methode. Bei Einmalbeitragsversicherungen, tariflich beitragsfreien und beitragsfreigestellten Versicherungen wurden die künftigen Kosten explizit berücksichtigt. Die sich daraus ergebende Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Versicherungsjahre wurde ebenfalls in die Deckungsrückstellung eingestellt. Die Deckungsrückstellung jeder Versicherung wurde mindestens in Höhe des jeweiligen garantierten Rückkaufswertes angesetzt.
Bei den Berechnungen wurde der genaue Beginntermin der Versicherungen zugrunde gelegt. Die noch nicht getilgten rechnungsmäßigen Abschlusskosten sind bei der Deckungsrückstellung nur insoweit verrechnet worden, als sich dadurch kein negativer Wert ergab bzw. als die geschäftsplanmäßige Deckungsrückstellung nicht unterschritten wurde. Soweit eine Verrechnung zulässig, aber noch nicht möglich war, wurden die noch nicht getilgten rechnungsmäßigen Abschlusskosten als Forderungen an Versicherungsnehmer aktiviert.
Im Einzelnen wurde für den Altbestand im Sinne von § 11 c VAG und Artikel 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG die Deckungsrückstellung nach dem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten Geschäftsplan in der geltenden Fassung bestimmt. Für den Neubestand wurde die Deckungsrückstellung nach den Grundsätzen bestimmt, die der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemäß § 13 d Nr. 6 VAG mitgeteilt worden sind. Dabei wurden die BGH-Urteile vom 12. Oktober 2005 und 26. September 2007 zu den Mindestrückkaufswerten in der Lebensversicherung berücksichtigt.
Zur Ermittlung der Deckungsrückstellung wurden im Wesentlichen folgende Rechnungsgrundlagen herangezogen:
| Versicherungsart | |||
|---|---|---|---|
| Anteil an der Deckungs- rückstellung |
Ausscheideordnung (Sterbe- bzw. Invalidentafel) |
Zinssatz | |
| --- | --- | --- | --- |
| Neubestand | |||
| Kapital- und Risikoversicherungen | 16,85 % | ST DAV 1994 T | 4,00 % |
| Kapital- und Risikoversicherungen | 4,30% | ST DAV 1994 T | 3,25% |
| Kapital- und Risikoversicherungen | 0,84% | ST DAV 1994 T | 2,75 % |
| Kapital- und Risikoversicherungen | 0,07% | ST DAV 1994 T | 2,25% |
| Kapitalisierungsprodukte | 1,24% | 1,00 % | |
| Rentenversicherungen | 14,63 % | ST DAV 1994 R | 4,00 % |
| Rentenversicherungen | 6,50% | ST DAV 1994 R | 3,25% |
| Rentenversicherungen | 1,68 % | ST DAV 1994 R | 2,75 % |
| Rentenversicherungen | 0,90% | ST DAV 2004 R | 2,75 % |
| Rentenversicherungen | 2,38 % | ST DAV 2004 R | 2,25% |
| Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen | 2,20% | IT Verbandstafel 1990 M/F und ST 1986 M/F |
4,00 % |
| Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen | 1,96% | IT DAV 1997 I, TI, RI | 3,25% |
| Altbestand | |||
| Kapital- und Risikoversicherungen | 0,18 % | ST 24/26 M | 3,00% |
| Kapital- und Risikoversicherungen | 14,07 % | ST 1967 | 3,00% |
| Kapital- und Risikoversicherungen | 23,65 % | ST 1986 M/F | 3,50 % |
| Rentenversicherungen | 6,74 % | ST DAV 1994 R | 4,00 % |
| Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen | 1,80% | IT 11 amerik. Gesellschaften und ST 1967 |
3,00% |
Für den Bestand an Rentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert sind, wurde für die Deckungsrückstellung eine einzelvertragliche Vergleichsrechnung mit dem Wert vorgenommen, der sich aus einer aktuariell angemessenen Interpolation der Deckungsrückstellungen entsprechend der Sterbetafel für Rentenversicherungen DAV 2004 R-Bestand und DAV 2004 R-B20 ergab. Positive Differenzen zwischen Vergleichsreserve und ursprünglicher Reserve wurden unter Verwendung der unternehmensindividuellen Kapitalwahlrechtsquoten aufgefüllt.
Für den Bestand an Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen, die nicht nach den aktuellen Tafeln DAV 1997 I, TI und RI kalkuliert wurden, erfolgt seit dem Jahr 1997 für die Deckungsrückstellung ebenfalls eine Vergleichsrechnung unter Berücksichtigung der Tafeln DAV 1997 I, TI und RI. Der sich ergebende Anpassungsbedarf wurde stets in voller Höhe in der Deckungsrückstellung berücksichtigt. Eine zusätzliche Verstärkung musste Ende 2010 nicht vorgenommen werden.
Für Pflegerenten-Zusatzversicherungen wurde gemäß den Empfehlungen der DAV (Tafel DAV 2008 P) die Deckungsrückstellung an die gestiegenen Pflegewahrscheinlichkeiten angepasst und damit erhöht.
Bei fremdgeführten Konsortialverträgen sind die anteiligen Deckungsrückstellungen von den Konsortialführern nach deren Geschäftsplänen bzw. deren Grundsätzen berechnet worden. In den Fällen, in denen die Angaben für das Geschäftsjahr noch nicht vorlagen, wurden die anteiligen Deckungsrückstellungen von uns auf Basis der Bilanzangaben der Konsortialführer der Vorjahre unter Berücksichtigung der uns im Geschäftsjahr bekannt gegebenen Geschäftsvorfälle hochgerechnet.
Mit dem aufgeführten Tafelwerk wurden 100 % der gesamten Deckungsrückstellung ermittelt. Der Zillmersatz beträgt im Neubestand maximal 40 ‰ der Beitragssumme und im Altbestand maximal 35 ‰ der Versicherungssumme.
Die in Einzelreservierung gebildete Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle enthält die voraussichtlichen Leistungen für die zum Zeitpunkt der Bestandsfeststellung gemeldeten, aber noch nicht ausgezahlten Versicherungsfälle.
Für diejenigen Versicherungsfälle, die vor dem Abschlussstichtag eingetreten, aber erst nach der Bestandsfeststellung bekannt werden, wurde eine pauschale Spätschadenrückstellung orientiert an der fällig gewordenen Leistung – vermindert um die jeweils vorhandene Deckungsrückstellung – gebildet. Für später anfallende Versicherungsfälle des Geschäftsjahres wurde eine pauschale Rückstellung gebildet.
Die Rückstellung für Schadenregulierungskosten wurde unter Beachtung des koordinierten Ländererlasses vom 22. Februar 1973 errechnet.
Bei der Rückstellung für Beitragsrückerstattung handelt es sich um erzielte Überschüsse, die vertraglich für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer bestimmt, aber den einzelnen Versicherungsverträgen noch nicht zugeteilt worden sind. Die innerhalb dieser Rückstellung gebundenen Mittel für Schluss-Überschussanteile wurden entsprechend den Bestimmungen des § 28 Absatz 7 RechVersV – für den Neubestand in Form der Novellierung des § 28 RechVersV vom 24. Dezember 2009 – ermittelt. Hierbei wurden zu bindende, dauerunabhängige Schluss-Überschussanteile bzw. Nachdividenden für Versicherungen, die im Folgejahre nicht ablaufen, einzelvertraglich und prospektiv mittels m/n-tel-Verfahren ermittelt. Die Diskontierungen wurden mit einem Zinssatz von 5,5 % vorgenommen, der entsprechende Zuschläge als Korrektur für die durch vorzeitige Bestandsabgänge bzw. Tod anfallenden Schluss-Überschussanteile enthält. Weiterhin wurden dauerabhängige Schluss-Überschussanteile, die in Prozent der laufenden Überschussbeteiligung oder des Überschussguthabens definiert sind, gemäß dem für das Folgejahr deklarierten Prozentsatz in Höhe der sich für den Todesfall ergebenden Leistung gebunden. Soweit dauerabhängige Schluss-Überschussanteile in Abhängigkeit von der überschussberechtigten Versicherungssumme ermittelt wurden, erfolgte dies ebenfalls einzelvertraglich und prospektiv mittels m/n-tel Verfahren unter Berücksichtigung der Rechnungsgrundlagen der jeweiligen Versicherung. Die Diskontierungen wurden hierbei mit einem Zinssatz von 5,5 % vorgenommen, der entsprechende Zuschläge als Korrektur für die durch vorzeitige Bestandsabgänge bzw. Tod anfallenden Schlussüberschussanteile enthält.
Außerdem wurden Schlusszahlungen für Risikoversicherungen und Berufsunfähigkeits-(zusatz-)versicherungen des Altbestandes, die in Prozent der gezahlten Beitragssumme definiert sind, gemäß dem für das Folgejahr deklarierten Prozentsatz gebunden sowie ebenfalls einzelvertraglich und prospektiv entweder mittels m/n-tel-Verfahren unter Berücksichtigung der Rechnungsgrundlagen der jeweiligen Versicherung oder durch Bestimmung einer versicherungsmathematischen Rückstellung entsprechend dem genehmigten Geschäftsplan ermittelt. Die Diskontierungen im m/n-tel-Verfahren wurden hierbei entsprechend dem genehmigten Geschäftsplan mit einem Zinssatz von 2,5 % vorgenommen.
Für im Folgejahr ablaufende Versicherungen wurden Nachdividenden und Schluss-Überschussanteile undiskontiert und in der bei Ablauf anfallenden Höhe gebunden.
Um die Volatilität der Bewertungsreserven abzufedern, wird jährlich im Rahmen der Überschussdeklaration für die im Folgejahr auszuzahlende Beteiligung an den Bewertungsreserven eine Mindestbeteiligung deklariert. Diese wird undiskontiert gebunden. Soweit die tatsächliche für den Versicherungsvertrag auszuzahlende BWR-Beteiligung höher ist, wird der übersteigende Teil für in der Höhe bereits feststehende Beträge zusätzlich zum Mindestwert gebunden.
Bei der Deckungsrückstellung im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, wird das Deckungskapital jeder einzelnen fondsgebundenen Lebensversicherung nach den Grundsätzen bestimmt, die der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemäß § 13 d Nr. 6 VAG mitgeteilt worden sind. Für den Altbestand wurde der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigte Geschäftsplan zugrunde gelegt.
Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft entsprachen die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen den Vereinbarungen in den Rückversicherungsverträgen. Hier gelten grundsätzlich dieselben Berechnungsmethoden wie für das selbst abgeschlossene Bruttogeschäft.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen für leistungsorientierte Pensionszusagen erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Berücksichtigung aktueller Sterblichkeits- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten, zukünftiger Gehalts- und Lohnsteigerungen und Rententrendannahmen sowie eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre, vorgegeben durch die deutsche Bundesbank. Dabei wurde eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Als Rechnungsgrundlage für die Sterblichkeits- und Invalidisierungsannahmen dienten die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln GmbH.
Der sich aufgund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen ergebende Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen wird jährlich gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB mit einem Fünfzehntel angesammelt.
Die Anpassungen aus der jährlichen Überprüfung der versicherungsmathematischen Annahmen wurden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.
Für über den Bilanzstichtag laufende Termingeschäfte im Kapitalanlagebereich wurde, soweit erforderlich, eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Die Berechnung erfolgte auf Glattstellungsbasis.
In Bezug auf die Steuerrückstellungen wurde das Beibehaltungswahlrecht der Übergangsregelung des Artikels 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB, die für die erstmalige Anwendung der BilMoG-Vorschriften in Bezug auf Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen gilt, postenbezogen ausgeübt.
Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach § 253 Absatz 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Von dem Beibehaltungswahlrecht wurde kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit größer als einem Jahr wurden demnach gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1, Satz 4 HGB mit den hierfür von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen abgezinst.
Die Depotverbindlichkeiten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die anderen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Gewinn- und Verlustrechnung
Erträge und Aufwendungen wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.
In Rückdeckung übernommenes Geschäft
Bei dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft wurden die versicherungstechnischen Rückstellungen nach den Aufgaben des Zedenten bilanziert. Die Anteile der Retrozessionäre an diesen Rückstellungen entsprachen den vertraglichen Vereinbarungen.
Aus abrechnungstechnischen Gründen wurde das konzernfremde Geschäft mit einer Zeitverschiebung von einem Jahr in den Jahresabschluss einbezogen. Eine zeitgleiche Verrechnung erfolgte für das von den Tochtergesellschaften und für das von den Gesellschaften der AXA Gruppe übernommene Geschäft sowie für das in- und ausländische fakultative Geschäft.
Grundlagen für die Währungsumrechnung
Auf fremde Währungen lautende Aktiv- und Passivposten wurden generell mit den Devisenkassamittelkursen zum Bilanzstichtag auf Euro umgerechnet. Soweit erforderlich, wurde dem Anschaffungskostenprinzip Rechnung getragen.
Gemäß § 256 a Satz 2 HGB wurden bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger die Vorschriften gemäß § 253 Absatz 1 Satz 1 HGB und § 252 Absatz 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet.
Auf fremde Währungen lautende Aufwendungen und Erträge in unserer Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit den Devisenkassamittelkursen zum Bilanzstichtag auf Euro umgerechnet.
Kursgewinne und Kursverluste innerhalb einer Währung wurden saldiert.
Erträge und Aufwendungen von Kapitalanlagen wurden mit dem jeweils aktuellen Devisenkurs umgerechnet.
Zeitwerte der Kapitalanlagen
Die Offenlegung von Zeitwerten der Kapitalanlagen erfolgte entsprechend den Vorschriften §§ 54 ff. der RechVersV. Die Angaben werden zum Bilanzstichtag erstellt.
Die beizulegenden Zeitwerte für Grundstücke, ihre Bestandteile und ihr Zubehör sowie für grundstücksgleiche Rechte, Rechte an diesen und Rechte an Grundstücken wurden nach der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vom 19. Mai 2010 (BGBl. I S. 239) ermittelt, die die WertV zum 1. Juli 2010 abgelöst hat.
Die beizulegenden Zeitwerte der Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden nach Ertragswertverfahren, mit Börsenwerten zum Bilanzstichtag abzüglich eines angemessenen Abschlages oder mit dem anteiligen Eigenkapital angesetzt.
Die beizulegenden Zeitwerte der als Ausleihungen an verbundene Unternehmen klassifizierten Schuldverschreibungen und Darlehen wurden anhand der Zinskurve sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2010 ermittelt.
Als beizulegende Zeitwerte für Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden Börsenkurse, Rücknahmepreise oder Nettoinventarwerte per 31. Dezember 2010 angesetzt.
Aufgrund der erhöhten Liquidität auf den Märkten für strukturierte Kreditprodukte (Asset Backed Securities, Collateralized Debt Obligations) wurden in diese Vermögenswerte investierende Investmentanteile zum 31. Dezember 2010 erstmals wieder mit ihrem Rücknahmepreis angesetzt. Der Rücknahmepreis dieser Investmentanteile beinhaltet für strukturierte Kreditprodukte von externen, unabhängigen Dritten gestellte Preisindikationen (Mark-to-market). Im Vorjahr wurden strukturierte Kreditprodukte mit einem Barwertverfahren (Discounted Cashflow-Verfahren, Mark-to-model) bewertet.
Als beizulegende Zeitwerte für Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden im Wesentlichen die Börsenkurse per 31. Dezember 2010 angesetzt. Die beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere ohne Börsennotierung wurden auf der Grundlage von Discounted-Cashflow-Methoden ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte der Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden anhand der Zinskurve sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2010 ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte für Schuldscheindarlehen und Namenspapiere, sonstige Ausleihungen und andere Kapitalanlagen wurden anhand der Zinskurve sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2010 ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte der Einlagen bei Kreditinstituten entsprachen aufgrund des kurzfristigen Charakters den Buchwerten.
Einbeziehung in den Konzernabschluss
Durch die Einbeziehung unserer Gesellschaft in den Konzernabschluss der AXA S. A., Paris, verlegten wir einzelne Buchungsschlusstermine und grenzten die Zahlungsvorgänge über die sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten ab. Es ergaben sich dadurch keine Einflüsse auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Angaben zur Bilanz
Aktiva
| Entwicklung der Aktivposten A.I. bis B.III. im Geschäftsjahr 2010 in Tsd. Euro | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzwerte Vorjahr |
Zugänge | Abgänge | Zuschreibungen | Abschreibungen | Bilanzwerte Berichtsjahr |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A.I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 5.000 | 0 | 0 | 0 | 5.000 |
| B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 77.896 | 22 | 1.565 | 0 | 3.237 | 73.116 |
| B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 654.123 | 58.271 | 16.900 | 1.051 | 0 | 696.545 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 333.800 | 377.000 | 175.800 | 0 | 0 | 535.000 |
| 3. Beteiligungen | 291.981 | 7.630 | 80.719 | 3.395 | 0 | 222.287 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3.252 | 3.707 | 2.426 | 0 | 0 | 4.533 |
| 5. Summe B.II. | 1.283.156 | 446.608 | 275.845 | 4.446 | 0 | 1.458.365 |
| B.III. Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 8.281.992 | 435.069 | 291.729 | 25.776 | 57.281 | 8.393.827 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.506.011 | 580.668 | 52.263 | 24 | 49 | 2.034.391 |
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 1.895.736 | 95.198 | 190.465 | 0 | 2.673 | 1.797.796 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | ||||||
| a) Namensschuldverschreibungen | 4.172.278 | 219.315 | 360.181 | 33 | 0 | 4.031.445 |
| b) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 2.426.008 | 305.543 | 118.687 | 509 | 1.622 | 2.611.751 |
| c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 32.493 | 3.197 | 6.904 | 0 | 0 | 28.786 |
| d) übrige Ausleihungen | 70.030 | 0 | 4.340 | 0 | 300 | 65.390 |
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 410.300 | 0 | 326.005 | 0 | 0 | 84.295 |
| 6. Andere Kapitalanlagen | 121.109 | 101 | 0 | 0 | 10.293 | 110.917 |
| 7. Summe B.III. | 18.915.957 | 1.639.091 | 1.350.574 | 26.342 | 72.218 | 19.158.598 |
| Zwischensumme B.I. bis B.III. | 20.277.009 | 2.085.721 | 1.627.984 | 30.788 | 75.455 | 20.690.079 |
| Gesamt | 20.277.009 | 2.090.721 | 1.627.984 | 30.788 | 75.455 | 20.695.079 |
| Zeitwerte der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2010 gemäß § 54 RechVersV in Tsd. Euro | 2010 | |||
|---|---|---|---|---|
| Bilanzwerte | Zeitwerte | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| zu Anschaffungs- kosten bilanziert |
zum Nennwert bilanziert |
Summe | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 73.116 | 119.340 | 0 | 119.340 |
| B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 696.545 | 786.002 | 0 | 786.002 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 535.000 | 0 | 521.969 | 521.969 |
| 3. Beteiligungen | 222.287 | 221.084 | 0 | 221.084 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 4.533 | 4.035 | 0 | 4.035 |
| Summe B.II. | 1.458.365 | 1.011.121 | 521.969 | 1.533.090 |
| B.III. Sonstige Kapitalanlagen | ||||
| 1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 8.393.827 | 8.248.635 | 0 | 8.248.635 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.034.391 | 1.973.448 | 0 | 1.973.448 |
| 3. Hypotheken | 1.797.796 | 0 | 1.887.018 | 1.887.018 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 6.737.372 | 296.408 | 6.974.186 | 7.270.594 |
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 84.295 | 0 | 84.295 | 84.295 |
| 6. Andere Kapitalanlagen | 110.917 | 85.895 | 0 | 85.895 |
| Summe B.III. | 19.158.598 | 10.604.386 | 8.945.499 | 19.549.885 |
| Summe B. Kapitalanlagen | 20.690.079 | 11.734.847 | 9.467.468 | 21.202.315 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | ||||
| Agien und Disagien | 18.621 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Kapitalanlagen inkl. Agien und Disagien | 20.708.700 | 11.734.847 | 9.467.468 | 21.202.315 |
| Unterschied zum Bilanzwert | 512.236 | |||
| Unterschied zum Bilanzwert inkl. Agien und Disagien | 493.615 |
| Zeitwerte der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2010 gemäß § 54 RechVersV in Tsd. Euro | 2009 | |||
|---|---|---|---|---|
| Bilanzwerte | Zeitwerte | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| zu Anschaffungs- kosten bilanziert |
zum Nennwert bilanziert |
Summe | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 77.896 | 120.940 | 0 | 120.940 |
| B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 654.123 | 632.171 | 0 | 632.171 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 333.800 | 163.794 | 186.149 | 349.943 |
| 3. Beteiligungen | 291.981 | 324.088 | 0 | 324.088 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3.252 | 0 | 2.890 | 2.890 |
| Summe B.II. | 1.283.156 | 1.120.053 | 189.039 | 1.309.092 |
| B.III. Sonstige Kapitalanlagen | ||||
| 1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 8.281.992 | 8.115.446 | 0 | 8.115.446 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.506.011 | 1.482.005 | 0 | 1.482.005 |
| 3. Hypotheken | 1.895.736 | 0 | 1.993.291 | 1.993.291 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 6.700.809 | 253.031 | 6.843.690 | 7.096.721 |
| 5. Einlagen bei Kreditinstituten | 410.300 | 0 | 410.300 | 410.300 |
| 6. Andere Kapitalanlagen | 121.109 | 68.717 | 0 | 68.717 |
| Summe B.III. | 18.915.957 | 9.919.199 | 9.247.281 | 19.166.480 |
| Summe B. Kapitalanlagen | 20.277.009 | 11.160.192 | 9.436.320 | 20.596.512 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | ||||
| Agien und Disagien | 21.942 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Kapitalanlagen inkl. Agien und Disagien | 20.298.951 | 11.160.192 | 9.436.320 | 20.596.512 |
| Unterschied zum Bilanzwert | 319.503 | |||
| Unterschied zum Bilanzwert inkl. Agien und Disagien | 297.561 |
Die Gesamtsumme der Anschaffungskosten der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden Kapitalanlagen betrug 15.345 Mio. Euro (2009: 15.419 Mio. Euro), die Gesamtsumme des beizulegenden Zeitwerts selbiger Kapitalanlagen belief sich auf 15.737 Mio. Euro (2009: 15.584 Mio. Euro).
Hieraus ergab sich ein Saldo von 392 Mio. Euro (2009: 165 Mio. Euro).
Die Umstellung der Bewertungsmethode von Mark-to-model zur Bewertungsmethode Mark-to-market, wie in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben, führte zu einer Verringerung der beizulegenden Zeitwerte um 76,9 Mio. Euro.
A. Immaterielle Vermögensgegenstände
Dieser Posten beinhaltete ein aktiviertes Recht aus einer Ausschließlichkeitskooperation mit einem Vertriebspartner für den Zeitraum 2012 bis 2016.
B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Bei der AXA Lebensversicherung AG befanden sich zum 31. Dezember 2010 eigen genutzte Bauten in Höhe von 24,4 Mio. Euro im Bestand (2009: 25,1 Mio. Euro).
B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
Es bestanden gegenüber verbundenen Unternehmen Nachzahlungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt 22,5 Mio. Euro (2009: 29,3 Mio. Euro):
| ― | Eine Nachzahlungsverpflichtung in Höhe von 7,2 Mio. Euro (2009: 10,2 Mio. Euro) bestand gegenüber einem Private Equity Fonds, der vornehmlich in unterbewertete Unternehmen investiert, mit dem Ziel, durch Restrukturierung Wertsteigerungen zu erzielen. Hierbei werden besonders sogenannte „Leveraged Buy Out“-Strategien verfolgt. Zu kontrollierende Faktoren bei diesem Investment beziehen sich auf mögliche Unsicherheiten im Cashflow sowie auftretende Risiken bezüglich der Liquidität, der Bewertung, der Insolvenz und des Zinses. |
| ― | Auf ein weiteres Infrastrukturinvestments eine Form von Private Equity, entfielen Nachzahlungsverpflichtungen in Höhe von 15,3 Mio. Euro (2009: 19,1 Mio. Euro). Dieses Investment ist durch lange Laufzeiten in Verbindung mit stabilen, planbaren sowie inflationsgeschützten Cashflows sowie eine Diversifizierung des Portfolios gekennzeichnet. Des Weiteren profitiert dieses Investment von umfangreichen staatlichen Investitionsprogrammen. Risiken bestehen vornehmlich in regulatorischen Eingriffen, Liquiditäts-, Finanzierungs- und Bewertungsrisiken. |
Es bestanden gegenüber zwei als Beteiligung geführten Grundstücksinvestmentfonds Nachzahlungsverpflichtungen in Höhe von 2,7 Mio. Euro (2009: 6,5 Mio. Euro).
Die eine Zahlungsverpflichtung in Höhe von 2,1 Mio. Euro (2009: 3,7 Mio. Euro) resultierte aus Investionen in alternatives Immobilienvermögen mit Schwerpunkt im Automobil-, Wohnheim- und Freizeitsektor, vorwiegend in der westlichen Eurozone sowie begrenzt in Zentral- und Nordeuropa-Immobilienfonds, die andere Zahlungsverpflichtung in Höhe von 0,6 Mio. Euro (2009: 2,8 Mio. Euro) resultiert aus einem hauptsächlich in Büro-, Logistik- und Handelsimmobilien direkt und indirekt in ganz Italien investierten Immobilienfonds. Beiden Immobilienfonds ist gemeinsam, dass dem Ziel der Realisierung stabiler Mittelzuflüsse durch Mieterträge sowie der realen Werterhaltung in einem inflationären Umfeld Risiken wie steigende Liegenschaftszinsen und Mietausfälle gegenüber stehen.
Pflichtangaben nach § 285 Nr. 11 und Nr. 11 a) HGB
An folgenden Unternehmen waren wir mit mindestens 20 % beteiligt:
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Aragon AG, Wiesbaden * | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 27,2% | 27,2% |
| Eigenkapital | 52.913 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | –8.352 | |
| AXA Alternative Financing FCP – Subfonds Private Equity, Luxemburg * | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 48,4 % | 48,4 % |
| Eigenkapital | 9.392 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1.031 | |
| AXA Alternative Participations SICAV II, Luxemburg * | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,0 % | 100,0 % |
| Eigenkapital | 413.328 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | –36.191 | |
| AXA Customer Care GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 39,0% | 39,0% |
| Eigenkapital | 733 | 733 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | –67 | 27 |
| AXA GmbH & Co. Immobilienbeteiligungs-KG „Merkens XXV“ * | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 33,3% | 33,3% |
| Eigenkapital | 15.263 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | –402 | |
| AXA Immoselect HVWG Objekt Düsseldorf GmbH & Co KG | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 42,7 % | 42,7 % |
| Eigenkapital | 221.743 | 236.809 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 6.801 | 6.170 |
| AXA Unterstützungskasse für die leitenden Angestellten der AXA Gesellschaften mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 30,0% | 30,0% |
| Eigenkapital | 36 | 38 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 6 | 7 |
| AXA Vermittlungs-Service GmbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 30,8 % | 30,8 % |
| Eigenkapital | 1.113 | 1.210 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 163 | 224 |
| Bruckner GmbH & Co. Projektentwicklungs-KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 63,6 % | 63,6 % |
| Eigenkapital | 45.429 | 45.223 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1.787 | 1.865 |
| Ganymed Beteiligungsverwaltungs-Gesellschaft mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 81,0% | 81,0% |
| Eigenkapital | 299.9 | 303 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | –3 | 31 |
| GANYMED Erste Beteiligungsverwaltungs-Gesellschaft mbH & Co. KG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,0 % | 100,0 % |
| Eigenkapital | 87.114 | 95.114 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 3.984 | 2.307 |
| JALANDA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald * | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 47,2 % | 47,2 % |
| Eigenkapital | 33 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 3 | |
| JALANDA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Grünwald * | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 50,0 % | 50,0 % |
| Eigenkapital | 38.271 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 611 | |
| Kölner Spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung, Köln * | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,0 % | 100,0 % |
| Eigenkapital | 2.083 | |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 355 | |
| Lucramount AG für Finanzdienstleistungen, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 100,0 % | 100,0 % |
| Eigenkapital | 1.838 | 4.422 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 134 | –91 |
| Merkur Gesellschaft für Beteiligungswerte mbH, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 51,0% | 51,0% |
| Eigenkapital | 21.761 | 21.760 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | 1.001 | 1.002 |
| Pluto Beteiligungswerte AG, Köln | ||
| Anteil am Gesellschaftskapital | 26,2% | 26,2% |
| Eigenkapital | 80.117 | 83.108 |
| Ergebnis des Geschäftsjahres | – | 2.991 |
* Zum Zeitpunkt der Erstellung des Geschäftsberichtes lag noch kein vorläufiges Geschäftsergebnis und Eigenkapital 2010 vor
B.III. Sonstige Kapitalanlagen
Es entfielen 10,3 Mio. Euro (2009: 19,6 Mio. Euro) auf ein Mezzanine-Investment, mit dem eine Rendite von LIBOR/ EURIBOR und ein angemessener Renditeaufschlag (Spread) erzielt werden soll. Es eröffnet sich ferner die Möglichkeit, durch Garantien am Unternehmenserfolg zu partizipieren. In seiner Klassifizierung handelt es sich bei diesem Investment um ein nachrangiges Darlehen, bei dem bei einer Insolvenz des Unternehmens mit einem Teil- oder Totalausfall gerechnet werden muss. Dieses Risiko wird wiederum durch einen höheren Spread (im Vergleich zu vorrangig zu bedienendem Fremdkapital) abgegolten.
Zahlungsverpflichtungen aus der Abnahme von Namensschuldverschreibungen beliefen sich auf eine Höhe von 485,0 Mio. Euro (2009: 595,0 Mio. Euro). Bei Abschluss einer solchen Transaktion werden Zinskonditionen direkt festgesetzt, die bei entsprechender Marktentwicklung (niedrigerer Marktzins) zu höheren Zinserträgen und steigenden Marktwerten der Papiere führen. Bei höheren Marktzinsen ergibt sich eine inverse Situation.
Kreditzusagen für Hypothekendarlehen an Kunden bestanden im Zuge der Immobilienfinanzierung aus zugesagten Baudarlehen Auszahlungsverpflichtungen in Höhe von 450,1 Mio. Euro (2009: 177,8 Mio. Euro) und aus Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 21,6 Mio. Euro (2009: 21,3 Mio. Euro) aus herausgelegten Vertragsangeboten für Baudarlehen, welche jedoch vom Kunden noch nicht unterschrieben zurückgesendet wurden. Die Chance dieses Geschäftes ist in der Erhöhung des Bestandsvolumens und der gleichzeitigen Erhöhung des Zinsvolumens zu sehen, während das Risiko nur im Ausfall der Hypothekenbesicherung existiert.
Es bestanden Auszahlungsverpflichtungen auf Darlehen in Höhe von 16,7 Mio. Euro (2009: 0,1 Mio. Euro), die als Refinanzierungsdarlehen von der AXA Lebensversicherung einer Bank zur Verfügung gestellt werden. Durch die Inanspruchnahme eines Refinanzierungsdarlehens ist der Kunde der Bank angehalten, eine Lebensversicherung bei der AXA Lebensversicherung abzuschließen, so dass eine Steigerung des Neugeschäftes erzielt wird. Ein Ausfallrisiko besteht nicht, weil das Darlehen unter die Bestimmungen des Einlagensicherungsfonds für Banken fällt.
Zuordnung von Kapitalanlagen zum Anlagevermögen gemäß § 341 b Absatz 2 HGB
Auf Grundlage nachfolgender Darstellungen nimmt die AXA Lebensversicherung AG die Möglichkeit des § 341 b Absatz 2 HGB in Anspruch, Kapitalanlagen dem Anlagevermögen zuzuordnen, weil sie dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Die Entscheidung über die Zweckbestimmung der Kapitalanlagen ist mit Beschluss des Vorstandes der AXA Lebensversicherung AG wie folgt getroffen worden:
1.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden Kapitalanlagen mit einem Buchwert von 10.234 Mio. Euro (2009: 9.622,1 Mio. Euro) dem Anlagevermögen zugeordnet. Dies entspricht einem Anteil von 49,5 % (2009: 47,5 %) an den gesamten Kapitalanlagen.
2.
Grundlage für die Bestimmung
Die Bestimmung, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wird aus folgenden Indikatoren abgeleitet:
| 2.1. Die AXA Lebensversicherung AG ist in der Lage, die dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen so zu verwenden, dass sie dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen können. | |
| 2.2. Aufgrund der laufenden Liquiditätsplanung besitzt die AXA Lebensversicherung AG die Fähigkeit zur Daueranlage der betreffenden Kapitalanlagen. | |
| 2.3. Die dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen werden in der Buchhaltung jeweils auf gesonderten Konten von den anderen Wertpapieren getrennt erfasst. Eine depotgemäße Trennung von Anlage- und Umlaufvermögen ist gewährleistet. |
3.
Bei den dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen werden Abschreibungen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gemäß § 341 b HGB vorgenommen.
Die Methoden für die Beurteilung der voraussichtlich dauernden Wertminderung bei den Aktien, Investmentanteilen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.
Unter Anwendung dieser Methoden ergab sich keine Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung auf Aktieninvestmentanteile, die als ein eigenständiges Wertpapier angesehen und entsprechend bewertet werden.
Bei Investmentanteilen, die überwiegend Rentenpapiere beinhalten und stille Lasten ausweisen, ergab sich die Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 52,1 Mio. Euro (2009: 131,2 Mio. Euro).
Die anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere wurden nicht abgeschrieben (2009: 3,1 Mio. Euro).
Für Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere haben wir eine dauerhafte Wertminderung angenommen, wenn der Zeitwert des Wertpapieres aufgrund von Währungskursänderungen zum Jahresende einen Werteverfall aufweist oder sich das Rating/die Bonität eines Emittenten verschlechtert hat. Hieraus ergab sich keine außerplanmäßige Abschreibung (2009: 4,0 Mio. Euro).
Zum 31. Dezember 2010 waren dem Anlagevermögen Kapitalanlagen zugeordnet, die stille Lasten ausweisen. Die Zeitwerte dieser Kapitalanlagen lagen um 416,8 Mio. Euro unter den entsprechenden Buchwerten. Hiervon entfielen 145,9 Mio. Euro auf Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, wobei Ausfallrisiken nicht erkennbar sind. Wir gehen von einer vollständigen Rückzahlung der entsprechenden Papiere aus.
Weiterführende Angaben zu Kapitalanlagen, die dem Anlagevermögen zugeordnet werden
Zum 31. Dezember 2010 sind dem Anlagevermögen Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit einem Buchwert von 126,8 Mio. Euro zugeordnet, die stille Lasten ausweisen. Die Zeitwerte dieser Kapitalanlagen liegen um 9,6 Mio. Euro unter den entsprechenden Buchwerten. Wir gehen nach Prüfung der relevanten Bewertungskriterien sowie unserer Erwartung der zukünftigen Marktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Kapitalanlagen aus.
| Nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertete Kapitalanlagen | ||
|---|---|---|
| in Tsd. Euro | 2010 | |
| --- | --- | --- |
| Bilanzwerte | Zeitwerte | |
| --- | --- | --- |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 150.000 | 163.245 |
| Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 8.055.057 | 7.900.485 |
| Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.029.773 | 1.968.734 |
| Summe Wertpapiere | 10.234.830 | 10.032.464 |
| Unterschiedsbetrag zum Bilanzwert | –202.366 |
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen
Bei den hier aufgeführten Kapitalanlagen handelt es sich ausschließlich um Kapitalanlagen, deren Wert durch die Wertentwicklung oder durch die Überschüsse bei fondsgebundenen Verträgen bestimmt wurde.
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 | ||
|---|---|---|---|---|
| Der Anlagestock bestand aus: | Anzahl der Anteilseinheiten |
Anzahl der Anteilseinheiten |
||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TRI Wachstum | 94.748,084 | 9.171 | 95.277,132 | 8.362 |
| TRI Chance | 277.707,509 | 25.160 | 279.402,462 | 21.656 |
| TRI Sicherheit | 4.888,828 | 523 | 4.612,650 | 462 |
| Berenbergfonds Beta | 495.692,213 | 21.597 | 471.556,359 | 17.881 |
| Berenbergfonds Alpha | 82.762,473 | 1.101 | 83.834,261 | 940 |
| Berenbergfonds Alta | 62.316,702 | 1.686 | 61.181,428 | 1.421 |
| Berenbergfonds Alta 80 | 11.108,892 | 459 | 10.976,338 | 408 |
| Berenbergfonds Alta 50 | 8.774,217 | 327 | 9.742,183 | 357 |
| Berenbergfonds Alta 20 | 19.572,777 | 734 | 17.479,633 | 678 |
| Berenbergfonds Globelway | 278.638,053 | 15.768 | 243.240,656 | 11.985 |
| Berenbergfonds Sectorway | 58.519,101 | 799 | 51.628,054 | 606 |
| Berenbergfonds Solidway 50 | 36.852,012 | 1.162 | 30.515,846 | 934 |
| Berenbergfonds Solidway 80 | 566.164,257 | 1.359 | 549.573,549 | 1.385 |
| Clip Wachstum | 374.175,859 | 35.906 | 376.870,261 | 32.761 |
| Clip Chance | 1.273.828,963 | 116.224 | 1.273.937,288 | 99.482 |
| Clip Sicherheit | 64.751,257 | 7.018 | 62.840,310 | 6.382 |
| Clip Performance | 214.938,150 | 19.959 | 222.489,546 | 18.647 |
| Convest 21 Sicherheit | 23.312,003 | 1.658 | 24.606,792 | 1.659 |
| Convest 21 Wachstum | 69.301,973 | 3.313 | 69.324,594 | 2.878 |
| FLV MASTERFUNDS Ertrag | 451,317 | 30 | 221,918 | 12 |
| FLV MASTERFUNDS AUSGEWOGEN | 196,582 | 13 | 1.373,477 | 70 |
| FLV MASTERFUNDS WACHSTUM | 2.993,609 | 154 | ||
| FLV MASTERFUNDS DYNAMIK | 139,278 | 9 | 1.713,289 | 80 |
| FLV MASTERFUNDS Absolute | 3.197,323 | 175 | ||
| FLV MASTERFUNDS dit-Euro | 5.506,042 | 656 | 4.960,799 | 589 |
| MasterFonds-VV Wachstum | 199.675,937 | 11.252 | 174.626,052 | 8.674 |
| MasterFonds-VV Ausgewogen | 91.581,302 | 5.028 | 90.851,381 | 4.571 |
| MasterFonds-VV Ertrag | 26.568,680 | 1.418 | 23.652,846 | 1.198 |
| Global Allocation Plus | 87.764,727 | 5.422 | 75.900,913 | 4.317 |
| INOVESTA CLASS | 110.939,012 | 3.946 | 92.478,712 | 2.986 |
| Inovesta Opport | 42.515,708 | 1.175 | 34.490,501 | 872 |
| Advisor Global | 7.179,653 | 343 | 6.310,452 | 253 |
| A2A Basis | 91.687,676 | 1.366 | 79.098,643 | 1.065 |
| A2A Wachstum | 116.928,553 | 1.718 | 112.844,230 | 1.453 |
| A2A Chance | 68.519,610 | 1.044 | 61.644,822 | 806 |
| Berenberg Balance Select Fonds | 34.473,727 | 2.171 | 33.086,264 | 1.945 |
| AXA Renten-Inland | 92.566,515 | 2.500 | 78.403,951 | 2.163 |
| AXA Renten-Global | 33.537,729 | 1.211 | ||
| AXA Deutschland | 30.084,936 | 2.938 | 29.734,138 | 2.400 |
| AXA Welt | 67.270,337 | 4.338 | 66.044,322 | 3.623 |
| DIT Industria | 200.788,966 | 15.467 | 216.217,125 | 15.464 |
| DIT Kapital PLUS | 271.630,303 | 12.514 | 250.854,688 | 10.162 |
| Allianz-DIT Dynamik Plus A | 103.176,965 | 3.636 | ||
| DWS Vermögen | 744,351 | 67 | 25,726 | 2 |
| OP-Extra Portfolio | 15.148,966 | 783 | 14.136,794 | 725 |
| Oppenheim Select Europa | 24.819,906 | 978 | 25.848,337 | 1.010 |
| OP-DAX-Werte | 13.518,352 | 2.461 | 12.565,819 | 1.983 |
| AXA World Funds II Global Masters Equities | 172.646,113 | 495 | 158.579,449 | 404 |
| AXA World Funds II North American Equities | 776.383,791 | 4.936 | 743.464,798 | 3.948 |
| AXA World Funds II Continental European Opportunities Equities |
1.149.523,951 | 7.741 | 1.113.575,001 | 6.507 |
| AXA World Funds II - Far East Equities | 660.715,842 | 1.317 | 651.957,437 | 1.032 |
| DWS Euro-Renten | 16.104,058 | 748 | ||
| DWS Interrenta | 174.493,272 | 2.405 | 98.094,454 | 1.295 |
| DWS Zürich Invest Global | 94.289,229 | 5.501 | 102.385,925 | 5.584 |
| DWS Eurovesta | 92.634,187 | 8.855 | 95.110,493 | 7.912 |
| AXA Europa | 7.053,069 | 376 | 5.598,889 | 271 |
| AXA Defensiv Invest | 1.426.350,816 | 67.153 | 1.050.842,370 | 48.917 |
| AXA Wachstum Invest | 2.409.705,657 | 109.184 | 2.246.728,708 | 91.689 |
| AXA Chance Invest | 7.324.095,114 | 316.401 | 6.935.343,550 | 254.250 |
| Acatis Champion Global | 8.372,977 | 516 | 7.295,469 | 403 |
| AXA Performance Invest | 2.767.126,306 | 72.139 | ||
| AXA Chance Spectrum | 5.101.061,122 | 172.569 | 2.197.836,965 | 62.704 |
| AXA Wachstum Spectrum | 679.805,346 | 26.274 | 628.740,234 | 21.968 |
| AXA Rosenberg US Equity | 966,964 | 8 | 668,707 | 4 |
| Tempelton European Fund | 629.902,021 | 8.002 | 526.666,673 | 6.267 |
| Tempelton Emerging Markets Fund | 236.725,579 | 6.752 | 186.606,344 | 4.277 |
| Fidelity Funds-European Growth | 7.547.438,287 | 77.512 | 6.183.792,333 | 54.665 |
| JPMF America Equity Fund | 20.267,721 | 1.281 | 19.369,173 | 1.024 |
| Fidelity FPS Defensive | 24.648,239 | 118 | ||
| Fidelity FPS Growth | 9.214,030 | 125 | 8.690,665 | 99 |
| Fidelity FPS Moderate | 246.416,808 | 2.321 | 214.841,523 | 1.855 |
| AllianceBernstein FCP-Global Growth | 43.047,616 | 1.452 | 34.201,982 | 1.005 |
| Sarasin OekoSar Portfolio | 520,468 | 82 | 403,951 | 56 |
| Sarasin EmergingSar | 322,529 | 89 | 278,674 | 59 |
| JPMF EURO Global Bond Funds | 61.495,768 | 6.824 | 55.409,992 | 5.783 |
| Multiselect Welt Aktien | 100,759 | 6 | 101,892 | 5 |
| Tempelton Growth (EURO) Fund | 8.538.077,120 | 82.649 | 7.233.453,489 | 61.991 |
| DWS FlexPension 2013 | 883,526 | 108 | 235,588 | 28 |
| DWS FlexPension 2015 | 4.697,795 | 575 | 4.452,267 | 519 |
| DWS FlexPension 2016 | 624,662 | 77 | 512,883 | 60 |
| DWS FlexPension 2017 | 257,979 | 32 | 226,352 | 26 |
| DWS FlexPension 2018 | 1.471,985 | 182 | 1.243,978 | 144 |
| DWS FlexPension 2019 | 689,078 | 86 | 592,558 | 70 |
| DWS FlexPension 2020 | 598,807 | 74 | 476,954 | 55 |
| DWS FlexPension 2021 | 1.064,01 | 127 | 857,887 | 95 |
| DWS FlexPension 2022 | 1.555,043 | 183 | 1,336,832 | 146 |
| DWS FlexPension 2023 | 22.188,428 | 2.573 | 23.140,659 | 2.468 |
| DWS FlexPension II 2024 | 297,670 | 36 | 3.003,913 | 332 |
| DWS FlexPension 2025 | 9.278,070 | 1.125 | ||
| DRH Universal Fonds | 1.377,263 | 41 | 1.097,058 | 31 |
| DekaFonds | 1.134,877 | 82 | 900,667 | 54 |
| SEB Real Estate Equity Global | 9.618,435 | 330 | 8.176,682 | 253 |
| AXA Rosenberg Eurobloc Alpha | 376.397,238 | 3.004 | 309.786,604 | 2.351 |
| AXA Rosenberg Global Equity Alpha | 103.071,589 | 842 | 77.570,918 | 535 |
| SEB Europe I Fund | 149.196,318 | 471 | 121.880,844 | 346 |
| JPM Funds-Europe Strategic | 12.068,654 | 135 | 11.160,037 | 121 |
| SEB Invest BestChoice I | 76.001,205 | 2.859 | 59.236,650 | 1.965 |
| Pioneer Funds- America | 362.856,745 | 1.564 | 225.648,097 | 799 |
| DWS Invest European Dividend Plus | 15.397,329 | 1.817 | 10.520,451 | 1.164 |
| Allianz All Markets Opportunities | 37,344 | 3 | 28,828 | 2 |
| DekaLuxTeam-Global Select-CF | 383,797 | 41 | 345,936 | 31 |
| SEB Invest Optimix Wachstum | 23.583,736 | 1.450 | 19.444,434 | 1.068 |
| SEB Invest Optimix Chance | 25.859,565 | 1.558 | 18.576,286 | 942 |
| HI Varengold CTA Hedge B | 18,448 | 2 | ||
| Cominvest Fondak A | 20,243 | 2 | ||
| AriDeka CF | 8,751 | 0 | ||
| RenditDeka CF | 3,805 | 0 | ||
| DWS Vermögensbildung R | 43.770,183 | 714 | ||
| DWS Deutschland | 10.898,469 | 1.209 | ||
| Allianz Flexi E. Dynamik | 71.398,352 | 3.769 | ||
| C-Quadrat ARTS Total Ret. | 103,967 | 10 | ||
| Superfund Abs. Return I | 402,550 | 39 | ||
| DekaStruktur: 5 Ertrag | 0,957 | 0 | ||
| DekaStruktur: 5 Wachstum | 4,483 | 1 | ||
| DekaStruktur:5 ChancePlus | 5,657 | 1 | ||
| DekaSelect Nachh. Wachstum | 0,298 | 0 | ||
| DekaSelect Nachh. Chance | 18,275 | 2 | ||
| Magellan | 252,870 | 453 | ||
| Carmignac Patrimoine | 0,658 | 3 | ||
| Carmignac Investissement | 363,324 | 3.307 | ||
| M&G Global Basics Fund | 8.502,562 | 219 | ||
| Blackrock Global Fund A2 | 1.762,189 | 133 | ||
| ÖKOWORLD Ökovis. Classic | 71,553 | 7 | ||
| Schroder ISF EURO Bond | 17.765,013 | 274 | ||
| Sauren Global Balanced | 109,988 | 2 | ||
| DJE-Dividende&Substanz P | 1.125,012 | 280 | ||
| Swisskanto Inv. Balanced | 43,177 | 4 | ||
| JPM Emerging Markets Equity | 7.140,076 | 102 | ||
| Sarasin Oekosar E. Global | 2,129 | 0 | ||
| Fidelity South East Asia | 4.396,640 | 78 | ||
| Pioneer Funds Gl. Ecology | 108,614 | 18 | ||
| JPMorgan Highbridge St.N. | 38,650 | 4 | ||
| HSBC GIF Global Macro F. | 17,343 | 2 | ||
| Fr.Temp. Gl. Fund. Strat. | 1.834,305 | 14 | ||
| Patriarch Multi Asset Dyn | 6.177,569 | 75 | ||
| JPMorgan EU Goverment B. | 6.374,692 | 70 | ||
| JPM Euro Corporate Bond A | 71,504 | 1 | ||
| Fid. M. A. Str. Defensive | 12.282,361 | 130 | ||
| AXA IM Com. Megatrends 90 | 29.352,971 | 1.488 | ||
| Invesco Japanese Value E. | 31,216 | 0 | ||
| Vermögensmanagement Basis | 1.118.708,444 | 114.455 | 598.797,627 | 61.940 |
| Vermögensmanagement 10 | 281.305,323 | 29.529 | 68.513,137 | 7.146 |
| Vermögensmanagement 20 | 294.892,627 | 31.247 | 131.686,570 | 13.676 |
| Vermögensmanagement 30 | 232.123,437 | 24.828 | 132.257,761 | 13.693 |
| Vermögensmanagement 50 | 87.771,917 | 9.569 | 66.863,761 | 6.779 |
| Vermögensmanagement 60 | 41.062,852 | 4.468 | 36.211,333 | 3.620 |
| Vermögensmanagement 70 | 44.418,007 | 4.870 | 39.260,914 | 3.911 |
| Vermögensmanagement 80 | 17.309,416 | 1.921 | 10.980,021 | 1.080 |
| Vermögensmanagement 90 | 3.170,608 | 373 | 2.882,689 | 296 |
| Vermögensmanagement 100 | 38.919,976 | 4.364 | 34.686,906 | 3.378 |
| FLV Garantie | 72.291,454 | 5.419 | 72.291,454 | 4.924 |
| VM Garantie | 45.661,784 | 4.646 | 26.074,972 | 2.670 |
| Strategiedepot Chance | 153,567 | 18 | ||
| Strategiedepot Wachstum | 1.433,100 | 159 | ||
| Strategiedepot Definsiv | 30,381 | 3 | ||
| Strategiedepot Index | 1.502,550 | 175 | ||
| Strategisches VM OP RT 6 | 1.448,071 | 146 | ||
| Zeitwert per 31.12.2010 | 1.520.365 | 1.154.180 |
D.III. Sonstige Forderungen
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| darin enthalten: | ||
| Forderungen an verbundene Unternehmen | 12.951 | 92.718 |
| Heimfallverpflichtung Bad Pyrmont | 21.596 | 20.939 |
| Fällige Zins- und Mietforderungen | 1.429 | 1.590 |
| Tilgungsforderung | 10 | 5.265 |
| Sonstige Forderungen aus Kapitalanlagen | 270 | 5.034 |
| Forderungen an die Finanzbehörde | 275 | 302 |
| Forderungen aus Mitversicherungsverträgen (Führungsfremdgeschäft nicht verbundener Unternehmen) |
1.709 | 1.353 |
| Noch zuzuordnende Zahlungsvorgänge aufgrund vorgezogener Buchungsschlusstermine | 14.546 | 14.172 |
E.III. Andere Vermögensgegenstände
Die Position „Andere Vermögensgegenstände“ bestand fast ausschließlich aus vorausgezahlten Versicherungsleistungen.
F.II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten
Der Posten „Sonstige Rechnungsabgrenzung“ enthielt auf die Folgejahre entfallende Agiobeträge zu den sonstigen Ausleihungen in Höhe von 20.303 Tsd. Euro (2009: 24.041 Tsd. Euro).
Passiva
A.I. Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 15.163.400 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 Euro.
A.III. Gewinnrücklagen
Den anderen Gewinnrücklagen wurden gemäß der Übergangsregelung des Artikels 67 Absatz 1 Satz 3 EGHGB, die für die Anwendung der BilMoG-Vorschriften in Bezug auf sonstige Rückstellungen gilt, im Geschäftsjahr 2010 erstmalig 1.140 Tsd. Euro zugeführt.
B.IV. Rückstellung für die erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Stand zum Ende des Geschäftsjahres | 1.270.832 | 1.162.409 |
| Entnahme im Geschäftsjahr | 241.018 | 221.544 |
| Zuweisung aus dem Überschuss des Geschäftsjahres | 234.005 | 329.967 |
| Stand am Ende des Geschäftsjahres | 1.263.819 | 1.270.832 |
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Die RfB teilt sich auf wie folgt: | ||
| Es wurde festgelegt für noch nicht zugeteilte | ||
| a. laufende Überschussanteile | 147.718 | 137.085 |
| b. Schluss-Überschussanteile | 65.723 | 65.719 |
| c. Mindestbeteiligungen an Bewertungsreserven Anteile des Schluss-Überschussanteil-Fonds für |
16.756 | 13.656 |
| e. die Finanzierung von Gewinnrenten | 11.654 | 23.884 |
| f. die Finanzierung von Schluss-Überschussanteilen | 457.400 | 443.979 |
| g. die Finanzierung von Mindestbeteiligungen an Bewertungsreserven | 114.154 | 121.781 |
| Bindung gesamt | 813.405 | 806.104 |
| freie RfB | 450.414 | 464.728 |
Die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer und die Überschussanteilsätze sind auf den Seiten 63 bis 112 erläutert.
D.I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Für die Pensionszusagen, die im Allgemeinen auf Dienstzeit und Entgelt der Mitarbeiter basieren und als unmittelbare Pensionszusagen erteilt wurden, werden Pensionsrückstellungen gebildet. Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Absatz 2 HGB ist nicht vorhanden.
Zusätzlich bestanden Pensionszusagen gegen Entgeltumwandlung. Diesen Pensionsverpflichtungen standen Erstattungsansprüche aus kongruenten, konzerninternen Rückdeckungsversicherungen in gleicher Höhe gegenüber (121 Tsd. Euro), welche an den Versorgungsberechtigten verpfändet sind. Dabei entsprach der Zeitwert den historischen Anschaffungskosten. Bei den Rückdeckungsversicherungen handelt es sich um Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Absatz 2 HGB, sodass aufgrund der Saldierung auf einen Ausweis verzichtet werden kann. Der Aufwand für diese Pensionszusagen war gleich dem Beitragsaufwand zu den Rückdeckungsversicherungen und wird von den Arbeitnehmern getragen.
Gemäß Übergangsregelung des Artikels 67 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 EGHGB, die für die erstmalige Anwendung der BilMoG-Vorschriften in Bezug auf Pensionsrückstellungen gilt, bestand ein noch nicht ausgewiesener Zuführungsbetrag in Höhe von 4.945 Tsd. Euro.
Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden folgende Berechnungsfaktoren angewandt:
| in Prozent | 2010 |
|---|---|
| Rechnungszins | 5,16 |
| Rentenanpassung | 2 |
| Gehaltsdynamik | 2,5 |
D.II. Steuerrückstellungen
Hinsichtlich der Abzinsung der vororganschaftlichen Steuerrückstellungen hat die AXA Lebensversicherung von dem Wahlrecht nach Artikel 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht und keine Abzinsung vorgenommen. Die daraus resultierende Überdeckung in dieser Position betrug gemäß Artikel 67 Absatz 1 Satz 4 EGHGB 10.451 Tsd. Euro.
D.III. Sonstige Rückstellungen
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| darin enthalten: | ||
| Rückstellungen für noch nicht fällige Provisionen, Vertreterwettbewerbe und Ausgleichsansprüche | 7.288 | 6.188 |
| Rückstellung für noch zu zahlende Gehaltsanteile einschließlich Gratifikationen und Tantiemen | 1.469 | 615 |
| Rückstellungen für Verkaufskosten und Garantien aus der Veräußerung der Colife Ins. | 0 | 2.303 |
| Rückstellung für externe Kosten Jahresabschluss | 198 | 236 |
| Rückstellung für Baumaßnahmen und Instandsetzungen aus dem Grundstücksbereich | 353 | 624 |
| Rückstellung für drohende Verluste | 11.952 | 3.992 |
| Rückstellung für Prozesse | 7.872 | 9.461 |
| Rückstellung für Verzinsung von Steuernachforderungen nach § 233 a AO | 34.171 | 21.760 |
| Rückstellung für IHK | 1.274 | 1.837 |
Die Rückstellung für Vorruhestandsverpflichtungen unter Berücksichtigung der Rückstellungen für Sozialversicherungsbeiträge aus Vorruhestandsverpflichtungen wurde teilweise mit Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Absatz 2 HGB gesichert. Im Rahmen des AXA Vorsorgeplans wurden Mittel beim AXA Mitarbeiter Treuhand e. V. zur Insolvenzsicherung hinterlegt.
Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung unter Berücksichtigung der Rückstellungen für Sozialversicherungsbeiträge aus Vorruhestandsverpflichtungen betrug 179 Tsd. Euro. Von diesem Betrag wurde Deckungsvermögen in Höhe von 165 Tsd. Euro abgezogen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens beliefen sich auf 162 Tsd. Euro.
Die Rückstellung für Prozesskosten eines Verfahrens innerhalb der AXA Lebensversicherung sowie für Prozesse Spruchstellenverfahren hat sich um 800 Tsd. Euro bzw. um 340 Tsd. Euro aufgrund des erstmaligen Ansatzes gemäß BilMoG nach § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB vermindert. Diese wiesen eine Laufzeit größer als ein Jahr auf und wurden somit mit den hierfür von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Diskontierungssätzen abgezinst.
In Höhe von 51 Tsd. Euro ergab sich eine Rückstellungszuführung für Zinsen Spruchstellenverfahren und 14.190 Tsd. Euro für die Verzinsung von Steuernachforderungen nach § 233a AO aus der Erhöhung des Erfüllungsbetrages aufgrund von BilMoG gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB.
F.I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft
In den Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber Versicherungsnehmern waren verzinslich angesammelte Überschussanteile von 823.628 Tsd. Euro (2009: 848.175 Tsd. Euro) enthalten.
F.IV. Sonstige Verbindlichkeiten
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| darin enthalten: | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 104.653 | 60.304 |
| Verbindlichkeiten aus Mitversicherungsverträgen | ||
| (Führungsfremdgeschäft nicht verbundener Unternehmen) | 1.088 | 1.230 |
| Sonstige Verbindlichkeiten aus Kapitalanlagen | 1.850 | 2.037 |
| Noch nicht zugeordnete sowie vorausgezahlte Beiträge | 2.253 | 2.609 |
| Noch zuzuordnende Zahlungsvorgänge aufgrund vorgezogener Buchungsschlusstermine | 20.773 | 29.723 |
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren belief sich auf 135 Tsd. Euro (2009: 152 Tsd. Euro) und bezieht sich auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Pensionssicherungsverein.
Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, waren nicht vorhanden.
G. Rechnungsabgrenzungsposten
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| darin enthalten: | ||
| auf Folgejahre entfallende Disagiobeträge | ||
| – aus Hypotheken | 186 | 272 |
| – aus sonstigen Ausleihungen | 1.496 | 1.827 |
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
I.1.a. Gebuchte Bruttobeiträge
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft | ||
| – aus | ||
| Einzelversicherungen | 2.048.957 | 1.708.200 |
| Kollektivversicherungen | 227.572 | 175.448 |
| Gesamt | 2.276.529 | 1.883.648 |
| – untergliedert nach | ||
| laufenden Beiträgen | 1.528.575 | 1.598.899 |
| Einmalbeiträgen | 747.954 | 284.749 |
| Gesamt | 2.276.529 | 1.883.648 |
| – untergliedert nach Beiträgen im Rahmen von Verträgen: | ||
| ohne Gewinnbeteiligung | – | – |
| mit Gewinnbeteiligung | 1.871.045 | 1.510.451 |
| bei denen das Kapitalanlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird |
405.484 | 373.197 |
| Gesamt | 2.276.529 | 1.883.648 |
| in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft | ||
| Gesamt | 9.262 | 9.155 |
| Gesamtes Versicherungsgeschäft | 2.285.791 | 1.892.803 |
Rückversicherungssaldo
Der Rückversicherungssaldo von 13.462 Tsd. Euro (2009: 531 Tsd. Euro zu Lasten des Rückversicherers) zu Lasten des Rückversicherers setzte sich zusammen aus den verdienten Beiträgen des Rückversicherers und den Anteilen des Rückversicherers an den Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle, den Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb und den Veränderungen der Brutto-Deckungsrückstellung.
Die Veränderung des Rückversicherungssaldos resultierte im Wesentlichen aus folgenden Effekten: gesunkene Anteile der Rückversicherer an der Amortisation von Abschlusskosten für ungezillmerte Produkte, an deren Vorfinanzierung sich die Rückversicherer im marktüblichen Umfang beteiligt hatten, gestiegene Erträge aus der Beteiligung der Rückversicherer an der Neugeschäftsfinan-zierung (bedingt durch Neugeschäftsentwicklung und Einbeziehung weiterer Tarife), ferner aus gesunkenen Aufwänden für Todesfälle (im Vorjahr Freigabe von Schadenreserven) sowie höherem Schadenaufwand der Rückversicherer für Berufsunfähigkeitsfälle.
I.3.c. Erträge aus Zuschreibungen
Bei den Erträgen aus Zuschreibungen in Höhe von 30.788 Tsd. Euro (2009: 29.523 Tsd. Euro) handelte es sich um Wertaufholungen.
I.5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung
Die sonstigen versicherungstechnischen Erträge enthielten eine Veränderung der rechnungsmäßig gedeckten Abschlusskosten in Höhe von 303 Tsd. Euro (2009: 1.613 Tsd. Euro Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung).
I.10.b. Abschreibung auf Kapitalanlagen
Bei den Kapitalanlagen wurden 71.938 Tsd. Euro außerordentliche Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 3 Satz 3 HGB vorgenommen.
I.12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung
Die sonstigen versicherungstechnischen Aufwendungen enthalten Zinsen aus angesammelten Überschussanteilen und Direktgutschriften in Höhe von 68.268 Tsd. Euro (2009: 58.733 Tsd. Euro) sowie Depotzinsen aus Rückversicherung in Höhe von 16.592 Tsd. Euro (2009: 18.605 Tsd. Euro).
II.1. Sonstige Erträge
Aus der Beziehung zur AXA Life Europe war ein Ertrag in Höhe von 2.379 Tsd. Euro (2009: 15.024 Tsd. Euro Kostenbelastung) enthalten.
II.2. Sonstige Aufwendungen
In dieser Position waren 2.142 Tsd. Euro (2009: 12.294 Tsd. Euro) Kosten für die Integration der DBV-Winterthur enthalten.
Zudem sind erstmalig Kosten in Höhe von 4.202 Tsd. Euro für Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erfasst worden.
Die Aufzinsung der Rückstellung für Prozesskosten eines Verfahrens innerhalb der AXA Lebensversicherung sowie für Prozesse Spruchstellenverfahren führte zu einem sonstigen Aufwand in Höhe von 273 Tsd. Euro.
II.5. Außerordentliche Aufwendungen
In Höhe von 14.190 Tsd. Euro ergab sich eine Zuführung zur Rückstellung für Verzinsung von Steuernachforderungen nach § 233a AO sowie in Höhe von 51 Tsd. Euro eine Zuführung zur Rückstellung für Zinsen eines Spruchstellenverfahrens.
Die Zuführungen resultierten aus der Erhöhung der Erfüllungsbeträge nach § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilmoG.
Darüber hinaus ergab sich aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung eine Zuführung in Höhe von 353 Tsd. Euro. In diesem Zusammenhang wurde die Zuführung aufgrund der erstmaligen Anwendung von BilMoG zur Pensionsrückstellung in der AXA Konzern AG anteilig in Höhe von 1.569 Tsd. Euro auf die AXA Lebensversicherung AG verrechnet.
Die aufgeführten Zuführungsaufwendungen wurden im Zuge der erstmaligen Anwendung des BilMoG nach Artikel 67 Absatz 7 EGHGB als außerordentlicher Aufwand erfasst.
II.7. Steuern vom Einkommen und Ertrag
Im Berichtsjahr wurde ein Steueraufwand in Höhe von 11.507 Tsd. Euro (2009: 10.086 Tsd. Euro) ausgewiesen. Die Position enthält einen Ertrag aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von insgesamt 849 Tsd. Euro (2009: –122 Tsd. Euro) und einen Aufwand aus Gewerbesteuer in Höhe von 18.749 Tsd. Euro (2009: 8.019 Tsd. Euro). Weiterhin ergab sich ein Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von 6.393 Tsd. Euro (2009: 18.227 Tsd. Euro).
II.8. Sonstige Steuern
In 2010 wurde ein Ertrag aus sonstigen Steuern in Höhe von 9.101 Tsd. Euro (2009: 369 Tsd. Euro Steueraufwand) erzielt. Der Ertrag entfällt im Wesentlichen auf die Erstattung von Grunderwerbsteuer aufgrund einer gewonnenen Klage beim Bundesfinanzhof.
II.9. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne
Im Geschäftsjahr verblieb ein Gewinn in Höhe von 50,0 Mio. Euro (2009: 5,0 Mio. Euro), der aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages an die AXA Konzern AG abgeführt wurde.
II.10. Jahresüberschuss
Da der Jahresüberschuss aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die AXA Konzern AG abgeführt wurde, weist unsere Gesellschaft für 2010 keinen Bilanzgewinn aus.
| Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen | ||
|---|---|---|
| in Tsd. Euro | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- |
| 1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft |
72.550 | 68.843 |
| 2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB | 11.629 | 19.843 |
| 3. Löhne und Gehälter | 4.714 | 1.257 |
| 4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung | 164 | 7 |
| 5. Aufwendungen für Altersversorgung | 227 | 1.944 |
| Aufwendungen gesamt | 89.284 | 91.894 |
Überschussbeteiligung für Versicherungsnehmer
Entsprechend den Bedingungen für die Überschussbeteiligung der in DM – ab 1. Oktober 2001 in Euro – abgeschlossenen konventionellen Versicherungen werden für das in 2011 beginnende Versicherungsjahr die auf den folgenden Seiten genannten Sätze für laufende Überschussbeteiligung festgelegt. Abweichend hiervon gelten die auf den folgenden Seiten genannten Sätze für anwartschaftliche fondsgebundene Versicherungen und anwartschaftliche konventionelle Riester-Tarife bereits ab der ersten in 2011 beginnenden, vertraglich vereinbarten Versicherungsperiode. Für Zinsüberschüsse auf Deckungskapital, das durch Ausübung der Garantieoption in konventionelles Deckungskapital umgeschichtet wurde, wird abweichend monatlich deklariert. Die Überschussbeteiligung für Kapitalisierungsprodukte wird abweichend quartalsweise deklariert.
Schlussüberschussanteil bzw. Nachdividende werden bei in 2011 ablaufenden berechtigten Versicherungen gezahlt. Kapitalversicherungen mit mehreren Erlebensfallteilauszahlungen erhalten den dauerunabhängigen Schlussüberschussanteil bzw. die Nachdividende zu 50 %, hiervon abweichend: Tarife der ehemaligen Colonia Lebensversicherung/Nordstern Lebensversicherung mit Rechnungszins 3 % zu 55 %, Tarif 23, 53 und DMV zu 100 %.
Für anwartschaftliche konventionelle Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsbeginn ab 1. Januar 2011 und einer Versicherungssumme von über 1 Mio. Euro werden von den auf den folgenden Seiten festgelegten Überschusssätzen abweichende Überschussanteilsätze festgelegt. Diese werden dem Kunden zusammen mit dem für die Abweichung relevanten Zeitraum mitgeteilt.
Entsprechend § 153 Abs. 3 des Versicherungsvertragsgesetzes werden (überschuss-)berechtigte Verträge bei Vertragsbeendigung bzw. bei Wechsel in den Rentenbezug an den dann vorhandenen Bewertungsreserven der Kapitalanlagen nach einem verursachungsorientierten Verfahren beteiligt.
Beteiligt werden im Wesentlichen kapitalbildende Versicherungen, konventionelle Rentenversicherungen, fondsgebundene Versicherungen mit GarantModul und Hybridprodukte. Ebenfalls erfasst werden Überschussguthaben von Verträgen mit Überschusssystem „Verzinsliche Ansammlung“, auch wenn der Versicherungsvertrag selbst nicht diesen beteiligten Versicherungen zuzuordnen ist. Maßzahl für die Zuordnung der verteilungsfähigen Bewertungsreserven ist ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten (garantierten) Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen.
Ist ein Vertrag anspruchsberechtigt, so erhält er bei Vertragsbeendigung bzw. bei Wechsel in den Rentenbezug den gesetzlich vorgesehenen Anteil (50 %) an den Bewertungsreserven. Dabei werden die Bewertungsreserven zugrunde gelegt, die zum 1. Börsentag des Vormonats vorhanden waren. Um die Auswirkungen von plötzlichen und kurzfristigen Schwankungen auf dem Kapitalmarkt abzufedern, deklarieren wir jährlich eine Sockelbeteiligung, die unabhängig von der tatsächlichen Höhe der Bewertungsreserven bei Vertragsbeendigung bzw. bei Wechsel in den Rentenbezug gezahlt wird. Ist der errechnete Beteiligungsbetrag höher als der Sockelbetrag, wird der höhere Betrag ausgezahlt.
Überschussberechtigte (Todesfall-)Risiko- und anwartschaftliche Berufsunfähigkeits-(Zusatz-)Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden bei Vertragsbeendigung bzw. bei Eintritt des Leistungsfalles an den Bewertungsreserven beteiligt. Die Auszahlung richtet sich nach einer mit einem vereinfachten Verfahren errechneten Maßzahl und dem gesetzlich vorgesehenen Anteil (50 %) an tatsächlich vorhandenen Bewertungsreserven zum 1. Börsentag nach dem 30. September des Vorjahres und erfolgt in Form einer Schlusszahlung. Eine Sockelbeteiligung gibt es nicht.
Für überschussberechtigte Rentenversicherungen im Leistungsbezug erfolgt die Beteiligung an den Bewertungsreserven durch einen zusätzlichen laufenden Überschussanteil, der sich an dem gesetzlich vorgesehenen Anteil (50 %) an den tatsächlich vorhandenen Bewertungsreserven zum 1. Börsentag nach dem 30. September des Vorjahres bemisst und sich auf das Deckungskapital zur nächsten Hauptfälligkeit bezieht. Eine Sockelbeteiligung gibt es nicht.
Das Verfahren der Beteiligung an den vorhandenen Bewertungsreserven für den Altbestand im Sinne des § 11 c VAG erfolgt gemäß einem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht anerkannten Verfahren. Verträge, die diesem Altbestand nicht angehören, werden nach dem gleichen Verfahren an den vorhandenen Bewertungsreserven beteiligt.
Die Nachdividendenstaffeln sind in Ziffer 12 angegeben. Die Schlussüberschussstaffel ist in Ziffer 13 angegeben.
Sofern Tarife mit unterschiedlichen Tafeln für Männer und Frauen kalkuliert sind, wird der Tarifname durch den Zusatz „M“ für männliche Versicherte bzw. „F“ für weibliche Versicherte ergänzt.
1. Kapitalversicherungen (außer Risikoversicherungen)
Bemessungsgröße für die laufenden Überschussanteile:
| ― | Kostenüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital |
| ― | Risikoüberschussanteil: der überschussberechtigte Risikobeitrag |
| ― | Grundüberschussanteil: die überschussberechtigte Versicherungssumme |
| ― | Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital |
Bemessungsgröße für die Schlussüberschussanteile bzw. Nachdividende:
| ― | (dauerabhängiger) Schlussüberschussanteil: nach den Tarifen gemäß Ziffer 1.1.1, 1.1.3, 1.1.4, 1.1.7, 1.1.8, 1.2.1, 1.2.2, 1.3.1, 1.3.3, 1.3.4, 1.3.6, 1.4.1, 1.4.3, 1.4.4, 1.4.7, 1.4.8, 1.5.1, 1.5.3–1.5.6, 1.5.9, 1.5.10: die laufende Überschussbeteiligung; nach den Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.1.5, 1.1.6, 1.1.11, 1.2.3, 1.3.2, 1.3.5, 1.3.7, 1.4.2, 1.4.5, 1.4.6, 1.5.2, 1.5.7, 1.5.8, 1.5.11: die überschussberechtigte Versicherungssumme (Überschusssystem Investmentbonus in % der Summe der laufenden Überschussbeteiligung) |
| ― | (dauerunabhängiger) Schlussüberschussanteil bzw. Nachdividende: die überschussberechtigte Versicherungssumme |
Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:
| ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen. |
1.1 Beitragspflichtige Einzelversicherungen
| 1.1.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-5“, „- 4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-97“, „-94“ |
Zins- überschuss- anteil 4) in % |
Risiko- überschuss- anteil 5) in % |
Kosten- überschuss- anteil 1) in % |
Schluss- überschuss- anteil 2) in % |
Nach- dividende 2) in ‰ |
|---|---|---|---|---|---|
| AFK1-8 3) 4) | 1,25 | 30 | 0,3 | 13 | Staffel 801_08 |
| AFK1-7 3) | 1,25 | 30 | 0,3 | 13 | Staffel 801_08 |
| AFK1-5 3) | 0,75 | 30 | 0,3 | 18 | Staffel 10_08 |
| (F)K- 4, TCM- 4 3) | 0,75 | 30 | 0,3 | 18 | Staffel 10_08 |
| K-3 | 0,25 | 30 | 0,3 | 14 | Staffel 10_08 |
| SK1-0 | 0,75 | 30 | 0,1 | 11 | Staffel 8_08 |
| K-0, FK-0, TCM-1 | 0,75 | 30 | 0,3 | 11 | Staffel 1A _08 |
| K-98, FK-98 | 0,00 | 30 | 0,3 | 11 | Staffel 1_08 |
| FCL-97, FK-97 | 0,00 | 30 | 0,3 | 11 | Staffel 1_08 |
| CL-94 | 0,00 | 30 | 0,3 | 11 | Staffel 1_08 |
| K-94 | 0,00 | 30 | 0,3 | 11 | Staffel 1_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Für Versicherungssummen ab 50.000 Euro
2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.1, 1.5.3, 1.5.4
3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt 2)
4) Für Versicherungen in der Ablaufphase siehe Ziffer 1.5.1
5) Für FleXXLife-Tarife beträgt der Risikoüberschussanteilsatz: 35
| 1.1.2 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57 | 0,70 | 152) | 4,65 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
2) Bei männlichen Versicherten und bei Tarif 54 zuzüglich 20 Prozentpunkte
| 1.1.3 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil1) in % |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil1) in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| CL | 0,50 | 40 | 10 | 24 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 | ||||
| Der Risikoüberschussanteil entfällt bei Tarif CL 1 EV. |
1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.5
| 1.1.4 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Zusatz- überschuss- anteil1) in % |
Schluss- überschuss- anteil2) in % |
Nach- dividende2) in ‰ |
|---|---|---|---|---|---|
| K1 bis K6 | 0,50 | 26 3) | 1,25 | 10 | Staffel 2_08 |
| K11, K12, K13 | 0,50 | 26 3) | 1,25 | 10 | Staffel 2_08 |
| K51, K1S | 0,50 | 26 3) | 1,25 | 10 | Staffel 2_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme
2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.6
3) Bei K3, K6 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 38 %
| 1.1.5 Tarife 87 |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27 | 1,20 | 40 | 5,20 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
| 1.1.6 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Grund- überschuss- anteil in ‰ |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| CO, RK (69) mit Beginn ab 1977 | 1,00 | 1,80 1) | 0 | 24 |
| CD mit Beginn ab 1977 | 1,00 | 1,80 | 0 | 24 |
| CO, RK (69) mit Beginn vor 1977 | 1,00 | 1,30 1) | 0 | 24 |
| CD mit Beginn vor 1977 | 1,00 | 1,30 | 0 | 24 |
| WA II mit Beginn ab 1977 | 1,00 | 1,30 2) | 0 | 24 |
| WA II mit Beginn vor 1977 | 1,00 | 0,80 3) | 0 | 24 |
| CCO mit Beginn ab 1977 und CO VIII | 1,00 | 1,80 | 0 | 24 |
| CCO mit Beginn vor 1977 | 1,00 | 1,30 | 0 | 24 |
| GR (2) | 1,00 | 0,00 | 0 | 24 |
| C und B mit Beginn ab 1942 | 1,00 | 2,30 | 0 | – |
| C II Z, B II Z und EPV | 1,00 | 1,80 | 0 | – |
| CC, BB | 1,00 | 2,30 | 0 | – |
| Q (2) und H (2) | 1,00 | 1,30 | 0 | – |
| Q und H mit Beginn ab 1958 | 1,00 | 2,30 | 0 | – |
| Q und H mit Beginn vor 1958 | 1,00 | 2,80 | 0 | – |
| MG mit Beginn ab 1956 | 1,00 | 2,30 | 0 | – |
| K | 1,00 | 1,30 | 0 | – |
| Alle übrigen: Großlebenstarife |
1,00 | 2,30 | 0 | – |
| Kleinlebenstarife | 1,00 | 1,30 | 0 | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Versicherungen nach CO-Tarifen mit Endalter größer als 70 Jahre erhalten einen um 1 Promillepunkt reduzierten Grundüberschussanteil
2) 1 ‰ für Beitrittsalter kleiner als 30 Jahre; 2,3 ‰ für Beitrittsalter größer als 49 Jahre
3) 0,5 ‰ für Beitrittsalter kleiner als 30 Jahre; 1,8 ‰ für Beitrittsalter größer als 49 Jahre
Bei Versicherungen auf den Heiratsfall und bei Terme-Fix-Versicherungen wird der Grundüberschussanteil um 0,5 ‰ der Versicherungssumme gegenüber der zu derselben Tarifgruppe gehörenden gemischten Versicherung vermindert.
Versicherungen mit Beitragszuschlägen für „ohne ärztliche Untersuchung“ wird nach den
| ― | Tarifen C, C II Z und CC mit Beginn nach dem 1. November 1957 ein um 2 ‰ höherer Schlussüberschussanteil gezahlt. |
| ― | Tarifen MG (1956) und EPV mit mindestens 2.500 Euro Versicherungssumme ein um 1,2 ‰ höherer Grundüberschussanteil gezahlt. |
Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰.
| 1.1.7 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Zusatz- überschuss- anteil1) in % |
Schluss- überschuss- anteil2) in % |
Nach- dividende2) in ‰ |
|---|---|---|---|---|---|
| 100 bis 404 | 0,65 | 39 3)4) | 1,25 | 14 | Staffel 2_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme
2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.9
3) Bei Tarif 300 und 404 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 46 % 4)
4) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte
| 1.1.8 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Zuschlag in % des überschuss- berechtigten Deckungskapitals |
Schluss- überschuss- anteil in % |
|---|---|---|---|
| Z 1) | 1,20 | 1,3 | 10,5 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme
| 1.1.9 Tarife |
Überschuss- anteil in % des überschuss- berechtigten Jahresbeitrages |
Schlussüber- schussanteil in % des letzten Jahresüber- schussanteils |
|---|---|---|
| IK, IIK, LK 1) | ||
| Versicherungsabschluss vor 1.1.1960 | 32 | 100 |
| Versicherungsabschluss ab 1.1.1960 | 30 | 100 |
1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme
| 1.1.10 Tarife |
Zusatzüberschuss- anteil in % des überschuss- berechtigten Jahresbeitrages |
Überschuss- anteil in % des überschuss- berechtigten Jahresbeitrages |
Schlussüber- schussanteil in % des letzten Jahresüber- schussanteils |
|---|---|---|---|
| O 2) | 40 | 35 | 1001) |
| I, II, III, IV 2) | 40 | 30 | 1001) |
| S 2) | 40 | 16 | 1001) |
1) Bei Versicherungsabschluss ab dem 21. Juni 1948: 150 %
2) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme
| 1.1.11 | Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| Tarife 68: 11, 12, 13, 14, 15, 16 |
1,70 | 462) | 5,2 |
| Tarife 53: I, II, DIL, IV, V, VI, DvV, DMV, X |
1,50 | 403) | 5,2 |
| Terra-Tarife | 1,70 | 403) | 5,2 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
2) Bei weiblichen Versicherten und bei Tarif 14 zuzüglich 18 Prozentpunkte
3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 5 Prozentpunkte
1.2 Beitragspflichtige Seniorenversicherungen
| 1.2.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-5“, „- 4“, „-0“, „-98“, „-94“ |
Kosten- überschuss- anteil2) in % |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil1) in % |
Nach- dividende1) in ‰ |
|---|---|---|---|---|---|
| AK7-8 | 0,30 | 1,25 | 30 | 13 | Staffel 801_08 |
| AK7-7 | 0,30 | 1,25 | 30 | 13 | Staffel 801_08 |
| AK7-5 | 0,30 | 0,75 | 30 | 18 | Staffel 10_08 |
| K7- 4 | 0,30 | 0,75 | 30 | 18 | Staffel 10_08 |
| K7-0 | 0,30 | 0,75 | 30 | 11 | Staffel 1A _08 |
| K7-98 | 0,30 | 0 | 30 | 11 | Staffel 1_08 |
| CLS-94 | 0,30 | 0 | 30 | 11 | Staffel 1_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.1, 1.5.3, 1.5.4
2) Für Versicherungssummen ab 50.000 Euro
| 1.2.2 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil in % |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil in % |
|---|---|---|---|---|
| CLS | 0,50 | 40 | 10 | 24 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
| 1.2.3 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Grund- überschuss- anteil in ‰ |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| T1 1) | 1,00 | 1,801) | 0,0 | 24 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰
1.3 Beitragspflichtige Vermögensbildungsversicherungen
| 1.3.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“, „-5“, „- 4“, „-0“, „-98“, „-94“ |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
Nach- dividende in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| AV-7 | 1,25 | 20 | 6 | Staffel 801_08 |
| AV-5 | 0,75 | 20 | 10 | Staffel 10_08 |
| V- 4 | 0,75 | 20 | 10 | Staffel 10_08 |
| V-0 | 0,75 | 20 | 1 | Staffel 1A _08 |
| V-98 | 0 | 20 | 1 | Staffel 1_08 |
| CLV-94 | 0 | 20 | 1 | Staffel 1_08 |
| V-94 | 0,50 | 20 | 8 | Staffel 2_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
| 1.3.2 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| 52 V, 53 V | 0,70 | 152) | 4,65 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
2) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte
| 1.3.3 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil in % |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| CLV | 0,40 | 15 | 6 | 18 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
| 1.3.4 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
Nach- dividende in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| V1, V5 | 0,50 | 18 | 5 | Staffel 2_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
| 1.3.5 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Grund- überschuss- anteil in ‰ |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| CO (V) | 0,80 | 0,61) | 0 | – |
| CV (V) | 0,80 | 1,61) | 0 | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰
| 1.3.6 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
Nach- dividende in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| 119, 129, 419 | 0,65 | 291) | 7 | Staffel 2_08 |
| 319 | 0,65 | 361) | 7 | Staffel 2_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte
| 1.3.7 | Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| Tarife 87: 22V, 23V |
0,70 | 40 | 5,2 |
| Tarife 68: 12V, 13V |
1,20 | 462) | 5,2 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte
1.4 Beitragspflichtige Kollektiv-Versicherungen
| 1.4.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-5“, „- 4“, „-0“, „-98“, „-97“, „-94“ |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil5) in % |
Kosten- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil1) in % |
Nach- dividende1) in ‰ |
|---|---|---|---|---|---|
| AFK1G-8 3) 4) | 1,25 | 30 | 0,30 2) | 13 | Staffel 801_08 |
| AFK1G-7 3) | 1,25 | 30 | 0,30 2) | 13 | Staffel 801_08 |
| AFK1G-5 3) | 0,75 | 30 | 0,30 2) | 18 | Staffel 10_08 |
| K G- 4, FK G- 4 3) | 0,75 | 30 | 0,15 | 18 | Staffel 10_08 |
| K G-0, FK G-0 | 0,75 | 30 | 0,15 | 11 | Staffel 1A _08 |
| K G-98, FK G-98 | 0 | 30 | 0,15 | 11 | Staffel 1_08 |
| FCLFG-97, FG-97 | 0 | 30 | 0,15 | 11 | Staffel 1_08 |
| CLFG-94 | 0 | 30 | 0,15 | 11 | Staffel 1_08 |
| G-94 | 0 | 30 | 0,15 | 11 | Staffel 1_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.1, 1.5.3, 1.5.4
2) Für Versicherungssummen ab 50.000 Euro
3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt 1)
4) Für Versicherungen in der Ablaufphase: siehe Ziffer 1.5.1
5) Für FleXXLife-Tarife beträgt der Risikoüberschussanteilsatz: 35
| 1.4.2 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| 51K, 52K, 57K | 0,70 | 152) | 4,65 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
2) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte
| 1.4.3 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil1) in % |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil1) in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| CLFG, CLVG | 0,50 | 402) | 10 | 24 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.5
2) Der Risikoüberschussanteil entfällt bei Tarif CLFG 1 EV
| 1.4.4 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Zusatz- überschuss- anteil1) in ‰ |
Schluss- überschuss- anteil2) in % |
Nach- dividende2) in ‰ |
|---|---|---|---|---|---|
| G1, G2, G3, G1S | 0,50 | 263) | 1,25 | 10 | Staffel 2_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme
2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.6
3) Bei Tarif G3 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 38 %
| 1.4.5 | Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| Tarife 87: 21 FG, 22 FG, 27 FG |
1,20 | 40 | 6,5 |
| Tarife 68: 12 FG |
1,70 | 462) | 6,5 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte
| 1.4.6 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Grund- überschuss- anteil in ‰ |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| FG und VG | 1,00 | 1,90 1) | 0 | 24 |
| FG-Teilauszahlungstarife und FG VIII | 1,00 | 1,90 | 0 | 24 |
| GF | 1,00 | 2,90 | 0 | – |
| Ga | 1,00 | 2,15 | 0 | – |
| G und Gs mit Beginn ab 1942 | 1,00 | 3,65 | 0 | – |
| Alle übrigen Kollektiv-Tarife | 1,00 | 2,90 | 0 | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Versicherungen mit Endalter größer als 70 Jahre erhalten einen um 1,0 Promillepunkte reduzierten Grundüberschussanteil Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰.
| 1.4.7 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Zusatz- überschuss- anteil1) in ‰ |
Schluss- überschuss- anteil 2) in % |
Nach- dividende 2) in ‰ |
|---|---|---|---|---|---|
| 160 bis 360 | 0,65 | 39 3)4) | 1,25 | 14 | Staffel 2_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme
2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.9
3) Bei Tarif 360 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 46 % 4)
4) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte
| 1.4.8 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Zuschlag in % des überschuss- berechtigten Deckungskapitals |
Schluss- überschuss- anteil in % |
|---|---|---|---|
| N 1) | 1,20 | 1,30 | 10,50 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme
| 1.4.9 Tarife |
Überschuss- anteil in % des überschuss- berechtigten Jahresbeitrages |
|---|---|
| 6 (56) 1) | 25 |
1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme
1.5 Versicherungen gegen Einmalbeitrag und beitragsfreie Versicherungen
| 1.5.1 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil9) in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
|---|---|---|---|
| AK7-8, AFK1(G)-8, AV1-7, AK7-7, AFK1(G)-7, AV1-5, AK7-5, FK1(G)-5, FK-4, FK G-4, K-4, V-4, K G-4, K1-3, FK-0, FK G-0, K-0, V-0, K G-0, SK1-0, FK-98, FK G-98, K-98, V-98, K G-98, FCL-97, FCLFG-97, FK-97, FG-97, TCM-1, TCM-4 |
|||
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“: | |||
| Einmalbeitragsversicherungen | |||
| Versicherungsbeginn ab 1.1.2010 | 1,55 | 30 | 25 |
| Versicherungsbeginn ab 1.6.2009 bis 1.12.2009 | 1,55 | 30 | 25 |
| Versicherungsbeginn bis 1.5.2009 | |||
| – Einmalbeitragsversicherungen in den ersten 5 Versicherungsjahren: | |||
| Versicherungsbeginn ab 1.10.2008 bis 1.5.2009 | 2,25 | 30 | 25 |
| Versicherungsbeginn bis 1.9.2008 | 1,95 | 30 | 25 |
| – Einmalbeitragsversicherungen nach 5 Versicherungsjahren: | 1,30 | 30 | 25 |
| in der Ablaufphase | 1,30 | 30 | –*) |
| beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-8“-Tarife 7) 8) | 1,25 | 30 | 13 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-8“-Tarife | 1,25 | 30 | – |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“: | |||
| beitragsfreigestellter V-7-Tarif | 1,25 | 20 | – |
| Einmalbeitragsversicherungen | |||
| Versicherung in den ersten 5 Versicherungsjahren | 1,75 | 30 | 6 |
| Versicherung nach 5 Versicherungsjahren | 1,30 | 30 | 6 |
| beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-7“-Tarife 7) 8) | 1,25 | 30 | 13 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-7“-Tarife | 1,25 | 30 | – |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-4“: | |||
| beitragsfreigestellter V-4-Tarif oder V-5-Tarif | 0,75 | 20 | – |
| Einmalbeitragsversicherungen TG „-5“ | 0,75 | 30 | 12 |
| Einmalbeitragsversicherungen TG „-4“ | 0,80 | 30 | 12 |
| beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-4“-Tarife 5) 6) oder „-5“-Tarife 5) 6) | 0,75 | 30 | 18 |
| beitragsfrei durch Tod „-4“-Tarife 4) 6) | 0,75 | – | 18 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-5“-Tarife oder „-4“-Tarife | 0,75 | 302) | – |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-3“: | |||
| Einmalbeitragsversicherungen | 0,45 | 30 | 8 |
| beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-3“-Tarife 5) | 0,25 | 30 | 14 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-3“-Tarife | 0,15 | 302) | – |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-0“ oder „-1“: | |||
| Einmalbeitragsversicherungen | 0,65 | 30 | 8 |
| beitragsfreigestellter V-0-Tarif | 0,65 | 20 | – |
| beitragsfreigestellter K7-0-Tarif | 0,65 | 30 | – |
| beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-0“-Tarife 3) oder „-1“-Tarife 3) | 0,75 | 30 | 8 |
| beitragsfrei durch Tod „-0“-Tarife 4) oder „-1“-Tarife 4) | 0,75 | – | 8 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-0“-Tarife oder „-1“-Tarife | 0,65 | 302) | – |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-97“ oder „-98“: | |||
| Einmalbeitragsversicherungen | 0 | 30 | 8 |
| beitragsfreigestellter V-98-Tarif | 0 | 20 | – |
| beitragsfreigestellter K7-98-Tarif | 0 | 30 | – |
| beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-98“-Tarife oder „-97“-Tarife 3) | 01) | 30 | 8 |
| beitragsfrei durch Tod „-98“-Tarife oder „-97“-Tarife 4) | 0 | – | 8 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-98“-Tarife oder „-97“-Tarife | 0 | 302) | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Einzelversicherungen mit Versicherungssummen ab 50.000 Euro erhalten zusätzlich einen Kostenüberschussanteil von 0,15 Prozentpunkten
2) Bei Tarifen (F)K3(G)-4, TCM2-4, K3-3, TCM2-1, FK3(G)-0, K3(G)-0, K6-0, FK3(G)-98, K3(G)-98, K6-98, FCL3-97, FCLFG3-97, FG3-97 entfällt der Risikoüberschussanteil
3) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende: Tarif SK1: gemäß Staffel 9_08, übrige Tarife: gemäß Staffel 3_08
4) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 1A_08 (Tarife mit Zusatzkennzeichen „-0“) bzw. Staffel 1_08 (Tarife mit Zusatzkennzeichen „-97“ oder „-98“) bzw. Staffel 10_08 (Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“)
5) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 11_08
6) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt
7) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 802_08
8) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,2 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt
9) Für FleXXLife-Tarife beträgt der Risikoüberschussanteilsatz: 35 2)
*) Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Ablaufphase die Schlussüberschussanteile und Nachdividende in Höhe der zu Beginn der Ablaufphase erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB weiterentwickelt
| Tarife | Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil 1) in % |
|---|---|---|
| 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57 | 0,60 | 15 2) |
| 51K, 52K, 57K | 0,60 | 15 2) |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei Tarifen mit festem Auszahlungstermin, Aussteuerversicherungen entfällt der Risikoüberschussanteil
2) Bei männlichen Versicherten und bei Tarif 54 zuzüglich 20 Prozentpunkte
| 1.5.3 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
Nach- dividende in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| CL-94, CLS-94, CLV-94, CLFG-94 | ||||
| beitragsfreigestellter CLV-94-Tarif mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme | 0 | 20 | – | – |
| beitragsfreigestellter CLV-94-Tarif bis 255 Euro Versicherungssumme 2) | 0 | 20 | – | – |
| Einmalbeitragsversicherungen | 0 | 30 | 8 | Staffel 3_08 3) |
| beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung | 0 4) | 30 | 8 | Staffel 3_08 3) |
| beitragsfrei durch Tod | 0 | – | 8 | Staffel 1_08 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen | 0 | 30 1) | – | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei Tarifen CL3-94, CL5-94, CLFG3-94 entfällt der Risikoüberschussanteil
2) Für jedes beitragsfreie Jahr wird das Schlussanteilskonto um 22 ‰ der beitragsfreien Versicherungssumme erhöht
3) Einmalbeitragsversicherungen: Beginne ab 1.3.1994–1.12.1994: 30 ‰; Beginne ab 1.8.1995: 8,75 ‰
4) Durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Einzelversicherungen mit Versicherungssummen ab 50.000 Euro erhalten zusätzlich einen Kostenüberschussanteil von 0,15 Prozentpunkten
| 1.5.4 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
|---|---|---|---|
| K-94, V-94, G-94 | |||
| V-94 gegen Einmalbeitrag | 0,40 | 20 | 8 |
| beitragsfreigestellter V-94-Tarif | 0,40 | 20 | – |
| K1E-94, G1E-94 | 0,00 | 30 | 8 |
| K1A-94, G1A-94 nach Ablauf der Beitragszahlungsdauer 2) | 0,00 4) | 30 | 8 |
| beitragsfrei durch Tod K3-94, G3-94 3) | 0,00 | – | 8 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen | 0,00 | 30 1) | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei Tarifen K3-94, K6-94, G3-94 entfällt der Risikoüberschussanteil
2) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 3_08
3) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 1_08
4) Durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Einzelversicherungen mit Versicherungssummen ab 50.000 Euro erhalten zusätzlich einen Kostenüberschussanteil von 0,15 Prozentpunkten
| 1.5.5 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil in % |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
|---|---|---|---|
| CL, CLS, CLV, CLFG, CLVG | |||
| beitragsfreigestellter CLV-Tarif mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme | 0,30 | – | – |
| beitragsfreigestellter CLV-Tarif bis 255 Euro Versicherungssumme für jedes ab 1982 zurückgelegte beitragsfreie Versicherungsjahr |
– | – | 19 |
| Einmalbeitragsversicherungen | 0,40 | 10 | – |
| beitragsfrei durch Tod | 0,50 | 10 | 24 |
| beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung | 0,50 | 10 | 19 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme |
0,40 | – | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
| 1.5.6 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
Nach- dividende in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| K, V, G | ||||
| V-Tarif gegen Einmalbeitrag | 0,40 | 18 | 2 | – |
| beitragsfreigestellter V-Tarif | 0,40 | 18 | – | – |
| K1E, G1E, bei durch Zuzahlung beitragsfreien Versicherungen | 0,40 | 26 1) | 6 | – |
| K1A, G1A nach Ablauf der Beitragszahlung | 0,50 | 26 1) | 10 | Staffel 4_08 |
| beitragsfrei durch Tod | 0,50 | – | 10 | Staffel 4_08 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen | 0,40 | 26 1) | – | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei verzinslicher Ansammlung beträgt dieser Satz generell 38 %
| 1.5.7 Tarife 87 |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil 1) in % |
|---|---|---|
| 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27 | 1,10 | 40 |
| 21 FG, 22 FG, 27 FG | 1,10 | 40 |
| 22V, 23V | 0,60 | 40 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei Tarifen mit festem Auszahlungstermin, Aussteuerversicherungen entfällt der Risikoüberschussanteil
| 1.5.8 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
dauer- abhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
dauer- unabhängiger Schluss- überschuss- anteil in ‰ |
|---|---|---|---|
| CO, T1, FG, VG | |||
| beitragsfreigestellte CO(V)-Tarife mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme beitragsfreigestellte CO(V)-Tarife bis 255 Euro Versicherungssumme für jedes ab 1982 zurückgelegte beitragsfreie Versicherungsjahr |
0,80 – |
– – |
– 15 |
| Einmalbeitragsversicherungen | 0,90 | 0 | – |
| beitragsfrei durch Tod, Invalidität | 1,00 1) | 2) | 2) |
| beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung | 1,00 1) | 2) | 2) |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen | |||
| mit mindestens 250,– Euro Versicherungssumme | 0,90 | – | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Wenn für den entsprechenden Tarif in Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.4.6 kein dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil vorgesehen ist, beträgt dieser Satz 0,9 %
2) Sätze wie der entsprechende beitragspflichtige Satz (siehe Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.4.6)
| 1.5.9 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
|---|---|---|---|
| 100 bis 419 | |||
| Vermögensbildende Einmalbeitragsversicherungen | 0,55 | 29 3) | 7 |
| beitragsfreigestellte Vermögensbildungs-Versicherung | 0,55 | 29 1)3) | – |
| 145 | 0,55 | 39 2)3) | – |
| 165 | 0,55 | 39 2)3) | – |
| 300, 404 4) | 0,65 | – | 14 |
| 360 4) | 0,65 | – | 14 |
| 101, 201 nach Ablauf der Beitragszahlung 4) | 0,65 | 39 2)3) | 14 |
| 261 nach Ablauf der Beitragszahlung 4) | 0,65 | 39 2)3) | 14 |
| alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen | 0,55 | 39 2)3) | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Risikoüberschussanteil entfällt bei Tarif 319
2) Bei verzinslicher Ansammlung beträgt der Satz generell 46 % 3)
3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte
4) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 4_08
| 1.5.10 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Zuschlag in % des überschuss- berechtigten Deckungs- kapitals |
|---|---|---|
| Z 1) | 1,20 | 1,3 |
| IK, IIK, LK, Alt-Tarife 1) | 0,65 | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme
| 1.5.11 | Zins- überschuss- anteil in % |
Risiko- überschuss- anteil 1) in % |
|---|---|---|
| Tarife 68: 11, 12, 13, 14, 15, 16 |
1,60 | 46 2) |
| 12FG | 1,60 | 46 2) |
| 12 V, 13 V | 1,10 | 46 2) |
| Tarife 53: I, II, DIL, IV, V, VI, DvV, DMV, X |
1,40 | 40 3) |
| Terra-Tarife | 1,60 | 40 3) |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei Tarifen mit festem Auszahlungstermin, Aussteuerversicherung entfällt der Risikoüberschussanteil
2) Bei weiblichen Versicherten und bei Tarif 14 zuzüglich 18 Prozentpunkte
3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 5 Prozentpunkte
| 1.5.12 Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
|---|---|
| ehemalige Kleinlebens- und Vereinsgruppenversicherungen: S, SE, BO, III S, BE, B, BA, C, E, CJ, D, Df |
1,60 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1.6 Summenzuwachs, Summenzuwachs mit Sofortbonus, Bonussystem, Erlebensfallbonus, Dauerabkürzung
Ist die Verwendung der laufenden Überschussanteile als Summenzuwachs, Erlebensfallbonus oder Dauerabkürzung vereinbart, wird auf die sich daraus ergebenden Summenerhöhungen bzw. Deckungskapitalerhöhungen ein Zinsüberschussanteil gewährt.
| Bei den Tarifen AFK1(G), AK7 mit Zusatzkennzeichen „-8“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 1,25 % 1) |
| Bei den Tarifen AFK1(G), AK7 und AV1 mit Zusatzkennzeichen „-7“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 1,25 % 1) |
| Bei den Tarifen AFK1(G), AK7 und AV1 mit Zusatzkennzeichen „-5“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 0,75 % 2) |
| Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-4“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 0,75 % 3) |
| Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-3“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 0,25 % 4) |
| Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-0“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 0,75 %5) |
| Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-98“ oder „-97“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 0 % |
| Bei Versicherungen nach CL-/CLFG-Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-94“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 0 % |
| Bei Versicherungen nach K/G-Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-94“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 0 % |
| Bei Versicherungen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.3.2, 1.4.2, 1.5.2 beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 0,70 % |
| Bei Versicherungen nach CL-/CLFG-Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen beträgt dieser Zinsüberschussanteil: |
0,50 % 6) |
| Bei Versicherungen nach K/G/V-Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen und Tarif V mit Zusatzkennzeichen „-94“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: |
0,50 % |
| Bei Versicherungen nach 87-Tarifen gemäß Ziffer 1.1.5, 1.4.5 und 1.5.7 beträgt dieser Zinsüberschussanteil: | 1,15 % |
| Bei 87-Tarifen gemäß Ziffer 1.3.7: | 1,15 % |
| Bei Tarifen gemäß Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.3.5, 1.4.6, 1.5.8: | 1,00 % 6) |
| Bei Tarifen gemäß Ziffer 1.1.7, 1.3.6, 1.4.7, 1.5.9: | 0,95 % |
| Bei Versicherungen nach Tarifgruppe 68 und 53, Terra-Tarifen, Tarifen gemäß Ziffer 1.5.12 beträgt dieser Zinsüberschussanteil: |
1,65 % |
| Bei Tarif 12V und 13V: | 1,15 % |
| Bei Tarifen gemäß Ziffer 1.1.8, 1.5.10: | 0,95 % |
1) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und in der Ablaufphase: 1,55 %
2) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,75 %
3) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,80 %
4) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,45 %
5) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,65 %
6) Bei Versicherungen nach CLV-Tarifen gegen Einmalbeitrag: 0,40 %
Bei Versicherungen nach CO(V)-Tarifen und CV(V)-Tarifen gegen Einmalbeitrag: 0,85 %
Bei Versicherungen mit Sofortbonus (ausgenommen Tarife 68) erhöht der Sofortbonus die Todesfallleistung ab Versicherungsbeginn auf 125 % der Versicherungssumme.
Alle Versicherungen mit Bonussystem erhalten einen Vorausbonus.
| Tarife | Erhöhung der Todesfallleistung ab Versicherungsbeginn auf ... % der Versicherungssumme |
|---|---|
| K-94, G-94 (ausgenommen K3-94, G3-94, K6-94) | je nach Vereinbarung |
| V-94 | 125 |
| K, G, V ohne Zusatzkennzeichen (ausgenommen K3, G3) | 125 |
| 100 bis 404, 160 bis 360 (ausgenommen 300, 404, 360) | 112 |
| 68 | 110 |
1.7 Beitragsverrechnung
Ist die Verwendung der laufenden Überschussanteile als Beitragsverrechnung vorgesehen, werden bei Tarif 51(K)–57(K), bei den Tarifgruppen 87 und 68 bei laufender Beitragszahlung die jährlichen Überschussanteile mit dem Beitrag verrechnet.
2. Risiko-Einzel- und Risiko-Kollektiv-Versicherungen, Restschuld-Versicherungen
Überschussberechtigte (Todesfall-)Risikoversicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden in Form einer Schlusszahlung in Höhe von 83 % der auf Seite 63 beschriebenen Maßzahl an den Bewertungsreserven beteiligt.
2.1 Risiko-Einzel- und Risiko-Kollektiv-Versicherungen
| 2.1.1 Tarife |
Todesfallbonus in % |
|---|---|
| Versicherungen mit Todesfallbonus in % der Versicherungssumme | |
| AT2N1-10, AT2N2-10, AT3N1-10, AT3N2-10 „Nichtrauchertarife“ | 42 |
| AT2R-10, AT3R-10 „Rauchertarife“ | 53 |
| AT2G-10 | 42 |
| AT1-8, AT3-8 | 125 |
| AT1G-8, AT3G-8 | 125 |
| AT1-7, AT3-7, AT1-5, AT3-5 | 125 |
| AT1G-7, AT3G-7, AT1G-5, AT3G-5 | 125 |
| AT2-7, AT2G-7, AT2-5, AT2G-5, AT2-8, AT2G-8 | 155 |
| T-4, T1G-4 | 125 |
| T10-4 | 155 |
| T-0, T1G-0, CLBS-0 | 125 |
| T10-0 | 155 |
| T-98, T1G-98 | 125; bei Versicherungen ohne Umtauschrecht: 155 |
| CLBS-96 | 125 |
| CL 6-94, CLFG 6-94, R2A-94 | 125; bei Versicherungen ohne Umtauschrecht: 155 |
| R1-94, GR1-94 | 125; bei Versicherungen ohne Umtauschrecht: 155 |
| 59, 60 | 951) |
| CL 6, CLFG 6 | 70 |
| R1, R2A, GR1 | 70 |
| Tarife 87: 29, 30 | 67 |
| 500, 511, 544, 560 | 902) |
| Tarife 68: 19, 20 | |
| Versicherungsbeginn ab 1.1.1984: | 853) |
| übrige Risiko-Tarife: | 904) |
1) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte
2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte
3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 93 Prozentpunkte
4) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte
| 2.1.2 | Beitrags- verrechnungs- satz in % |
|---|---|
| Versicherungen mit Beitragsverrechnung mit laufender Beitragszahlung | |
| 59 | 501) |
| Tarife 87: 29 | 40 |
| AT2N1-10, AT2N2-10, AT3N1-10, AT3N2-10 „Nichtrauchertarife“ | 30 |
| AT2R-10, AT3R-10 „Rauchertarife“ | 35 |
| AT2G-10 | 30 |
1) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 5 Prozentpunkte
| 2.1.3 | Risikobetrag in % |
|---|---|
| Versicherungen mit Überschusssystem | |
| Investmentbonus | |
| AT2N1-10, AT2N2-10, AT3N1-10, AT3N2-10 „Nichtrauchertarife“ | 30 |
| AT2R-10, AT3R-10 „Rauchertarife“ | 35 |
| AT2G-10 | 30 |
| AT1-8, AT1-7, AT1-5, AT1G-8, AT1G-7, AT1G-5 | 55 |
| AT2 -8, AT2G-8, AT2 -7, AT2G-7, AT2 -5, AT2G-5 | 60 |
3. Fondsgebundene Lebensversicherungen/Fondsgebundene Rentenversicherungen
Fondsgebundene Lebensversicherungen (Flexible)
Fondsgebundene Rentenversicherungen mit GarantModul Fondsgebundene Direktversicherung
3.1.1 Beitragspflichtige/Beitragsfreie Fondsgebundene Lebensversicherungen/ (Flexible) Rentenversicherungen (mit/ohne GarantModul)
Bemessungsgröße für die Überschussanteile:
| ― | Kostenüberschussanteil: in % der Verwaltungskostenprämie (ohne Amortisationskosten) |
| ― | Risikoüberschussanteil: der Risikobeitrag bzw. die Vererbungsprämie |
| ― | Überschussanteil auf Fondsguthaben: das maßgebliche Fondsguthaben zusätzlich bei Fondsgebundenen Lebensversicherungen/Rentenversicherungen mit GarantModul: |
| ― | Zinsüberschussanteil: das garantierte Deckungskapital zum Anfang des Vormonats |
| ― | Nachdividende: garantierte Ablaufleistung |
| ― | Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven: ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen |
| Tarife | Kostenüberschussanteil in % |
|---|---|
| IPP-2, IPPS-2, FLA1 | 40,00 |
| CLIP-2, Open-2, CLIP-0, CLIP-95 | 50,00 |
| TRI-Invest (VIVA)-95 | 50,00 |
| OFP-0, OFP-97 | 18 1/3 |
| IPP-0, IPPS, IPP-97 | 25,00 |
| PFP-0, PFP | 18 1/3 |
| OPEN-0, OPEN | 50,00 |
| Convest 21 | 77 1/6 |
| CLIP | 30,00 |
| CLIPR-2, CLIPR-0, CLIPB-0 | 50,00 |
| IPPR-2 | 40,00 |
| IPPB-0, IPPR-0 | 25,00 |
Tarife mit GarantModul erhalten zusätzlich
| ― | einen Zinsüberschussanteil in Höhe von 1,55 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-9“ oder „-8“, in der Rentenbeginnphase abweichend hiervon 1,30 % 1,55 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“ 1,05 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ |
| ― | beitragspflichtige bzw. tariflich beitragsfreie Versicherungen (nicht gegen Einmalbeitrag) eine Nachdividende in ‰ gemäß Staffel 1003 für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“ Staffel 703 für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-9“, „-8“ oder „-7“ (abweichend hiervon erhalten die Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-9“ oder „-10“ während der Rentenbeginnphase die Nachdividende in Höhe der zu Beginn der Rentenbeginnphase erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB in Höhe von 3,8 % weiterentwickelt) Staffel 612 für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ |
| ― | eine Sockelbeteiligung in Höhe von 20 % |
Fondsgebundene Lebensversicherungen erhalten einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 35 %.
Fondsgebundene Rentenversicherungen erhalten einen Risikoüberschussanteil
| in Höhe von 5 % des Risikobeitrages für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“ | |
| in Höhe von 35 % des Risikobeitrages bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“, „-7“, „-8“ oder „-9“, |
solange das Fondsguthaben (bei Einschluss des GarantModuls zuzüglich überschussberechtigtem Deckungskapital) kleiner ist als die vereinbarte Todesfallleistung, ansonsten einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 300 % der Vererbungsprämie bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“, „-7“, „-8“, „-9“ oder „-10“ bzw. 125 % der Vererbungsprämie bei Tarifen ohne eines der sechs vorstehend genannten Zusatzkennzeichen.
Zusätzlich erhalten folgende Tarife einen Überschussanteil auf das Fondsguthaben in % des maßgeblichen Fondsguthabens abhängig vom gewählten Fonds.
| Tarife | Fondsguthaben ab 4.500 Euro |
|
|---|---|---|
| AF1-10, AF2-10, AF3-10, AF(X)4-10, AF(X)5-10 AFP2-9, AFP2-10 AF1-8, AF2-8, AF3-8, AF(X)4-8, AF(X)5-8 |
||
| A2A Basis | DE0005561633 | 0,08% |
| A2A Chance | DE0005561658 | 0,08% |
| A2A Wachstum | DE0005561641 | 0,08% |
| Acatis Champions Global | LU0140872143 | 0,18% |
| ACM Bernstein Global Growth Trends | LU0057025933 | 0,74% |
| Advisor Global OP | DE0005547160 | 0,00% |
| AriDeka CF | DE0008474511 | 0,01% |
| AWF II Cont.Europ.OP.Eq. | LU0011972741 | 0,39% |
| AWF II Far East Eq. | LU0011972311 | 0,39% |
| AWF II Global Masters Eq. | LU0011972584 | 0,39% |
| AWF II North American Eq. | LU0011972238 | 0,39% |
| AXA Chance Invest | DE0009789453 | 0,74% |
| AXA Chance Spektrum | DE0009846352 | 0,74% |
| AXA Defensiv Invest | DE0009789438 | 0,38% |
| AXA Europa | DE0009775643 | 0,46% |
| AXA IM Comfort Megatrends 90 | LU0434626528 | 0,22% |
| AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B | IE0004352823 | 0,46% |
| AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B | IE0031069051 | 0,46% |
| AXA Wachstum Invest | DE0009789446 | 0,56% |
| AXA Wachstum Spektrum | DE0009846360 | 0,56% |
| AXA Welt | DE0008471376 | 0,46% |
| Berenberg Balance Select | LU0130077059 | 0,18% |
| Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR | LU0011846440 | 0,03% |
| BNP Paribas L1 Opportunities | LU0120291793 | 0,00% |
| Carmignac Investissement | FR0010148981 | 0,03% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,00% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,03% |
| C-QUADRAT ARTS Best Momentum | AT0000825393 | 0,00% |
| C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI | DE000A0F5G98 | 0,00% |
| CREDIT SUISSE MACS DYNAMIC B | DE000A0M64J2 | 0,00% |
| Deka-Commodities CF | LU0263138306 | 0,13% |
| Deka-CorporateBond Euro CF | LU0112241566 | 0,00% |
| DekaFonds | DE0008474503 | 0,08% |
| Deka-RentenReal | DE000DK0AYK1 | 0,00% |
| DekaSelect Nachhaltigkeit Chance | DE000DK1CJT7 | 0,00% |
| DekaSelect Nachhaltigkeit Wachstum | DE000DK1CJS9 | 0,00% |
| DekaStruktur: 5 ChancePlus | DE000DK1CJQ3 | 0,08% |
| DekaStruktur: 5 Ertrag | DE000DK1CJL4 | 0,00% |
| DekaStruktur: 5 Wachstum | DE000DK1CJN0 | 0,00% |
| DekaTeam-Global Select | LU0350093026 | 0,08% |
| DIT Absolute Return | LU0167687580 | 0,00% |
| dit Euro Protekt Dynamik III | LU0165729426 | 0,00% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,08% |
| DJE - Global Allocation Plus | DE000A0Q4G54 | 0,00% |
| DRH-Universal-Fonds | DE0009848564 | 0,18% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,00% |
| DWS FlexPension2013 | LU0174276526 | 0,00% |
| DWS FlexPension2014 | LU0174293372 | 0,00% |
| DWS FlexPension2015 | LU0174293612 | 0,00% |
| DWS FlexPension2016 | LU0174293885 | 0,00% |
| DWS FlexPension2017 | LU0174293968 | 0,00% |
| DWS FlexPension2018 | LU0174294008 | 0,00% |
| DWS FlexPension2019 | LU0191403426 | 0,00% |
| DWS FlexPension2020 | LU0216062512 | 0,00% |
| DWS FlexPension2021 | LU0252287403 | 0,00% |
| DWS FlexPension2022 | LU0290277143 | 0,00% |
| DWS FlexPension2023 | LU0361685794 | 0,00% |
| DWS FlexPension II 2024 | LU0412314162 | 0,00% |
| DWS FlexPension II 2025 | LU0480050391 | 0,00% |
| DWS Invest Top Dividend Europe | LU0195137939 | 0,03% |
| DWS Sachwerte | DE000DWS0W32 | 0,00% |
| Fidelity - South East Asia Fund EUR | LU0261946445 | 0,03% |
| Fidelity Funds European Growth Fund | LU0048578792 | 0,13% |
| Franklin Templeton Global Fundamental Strategies Fund A | LU0316494805 | 0,13% |
| Globalway | LU0123053893 | 0,11% |
| HI Varengold CTA Hedge B | DE0005321384 | 0,08% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,03% |
| Inovesta Classic OP | DE0005117493 | 0,40% |
| Inovesta Opportunity OP | DE0005117519 | 0,40% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,03% |
| JF Pacific Equity A (acc) - EUR | LU0217390573 | 0,13% |
| JP Morgan EUR Global Bond A | LU0095714696 | 0,03% |
| JP Morgan Global Focus | LU0210534227 | 0,03% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,13% |
| JPM Euro Corporate Bond A (acc) – EUR | LU0408847340 | 0,00% |
| JPM Global Dynamic A (acc) - EUR | LU0159040202 | 0,13% |
| JPM US Select Equity A (acc) - EUR | LU0218171717 | 0,13% |
| JPMorgan Europe Strategic Value | LU0107398884 | 0,18% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond Fund | LU0363447680 | 0,00% |
| JPMorgan Investment Funds - Highbridge Statistical Market | LU0273792142 | 0,13% |
| M&G Global Basics Fund Euro A | GB0030932676 | 0,25% |
| Man AHL Trend | LU0424370004 | 0,28% |
| MasterFonds-VV Ausgewogen | DE000A0NFZJ8 | 0,00% |
| MasterFonds-VV Ertrag | DE000A0NFZH2 | 0,00% |
| MasterFonds-VV Wachstum | DE000A0NFZG4 | 0,00% |
| ÖKOWORLD Ökovision Classic | LU0061928585 | 0,00% |
| OP Bond Euro Plus | DE0009799510 | 0,00% |
| Patriarch Multi Asset Dynamisch | LU0327869953 | 0,03% |
| PIMCO GL.INV.- GLOBAL MULTI-ASSET FUND E | IE00B4YYY703 | 0,46% |
| Pioneer Funds - Global Ecology A EUR ND | LU0271656133 | 0,13% |
| Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds | LU0133643469 | 0,03% |
| RenditDeka CF | DE0008474537 | 0,00% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,03% |
| Sauren Global Balanced | LU0106280836 | 0,00% |
| Schroder ISF URO Bond A | LU0106235533 | 0,00% |
| SEB Europe 1 Fund | LU0030166507 | 0,21% |
| SEB Global Chance/Risk | LU0122113094 | 0,21% |
| SEB Optimix Chance | LU0066377101 | 0,21% |
| SEB Optimix Wachstum | LU0066376988 | 0,21% |
| SEB Real Estate Equity Global | DE000A0B7JG6 | 0,21% |
| SEB Strategy Aggressive | LU0123871567 | 0,21% |
| Sectorway | 0,11% | |
| Solidway 50 | 0,11% | |
| Solidway 80 | 0,11% | |
| Strategiedepot Chance | 0,74% | |
| Strategiedepot Defensiv | 0,38% | |
| Strategiedepot Index | 0,74% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,56% | |
| Superfund Absolute Return I | DE000A0M2JD1 | 0,46% |
| Swisscanto (LU) Portfolio Funs Green Invest Equity B | LU0136171559 | 0,00% |
| Swisscanto (LU) Portfolio Fund Green Invest Balanced (EUR) B | LU0208341536 | 0,00% |
| Templeton Growth (EUR) Fund | LU0114760746 | 0,18% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 0 Euro |
Fondsguthaben ab 15.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| AF1-7, AF2-7, AF3-7, AF(X)4-7, AF(X)5-7 | |||
| ACM Bernstein Global Growth Trends | LU0057025933 | 0,60% | 0,71% |
| Advisor Global OP | DE0005547160 | 0,10% | 0,25% |
| AXA Chance Invest | DE0009789453 | 0,60% | 0,71% |
| AXA Chance Spektrum | DE0009846352 | 0,60% | 0,71% |
| AXA Defensiv Invest | DE0009789438 | 0,33% | 0,39% |
| AXA IM Comfort Megatrends 90 | LU0434626528 | 0,09% | 0,11% |
| AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B | IE0004352823 | 0,39% | 0,46% |
| AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B | IE0031069051 | 0,39% | 0,46% |
| AXA Wachstum Invest | DE0009789446 | 0,43% | 0,51% |
| AXA Wachstum Spektrum | DE0009846360 | 0,43% | 0,51% |
| AXA Welt | DE0008471376 | 0,39% | 0,46% |
| Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR | LU0011846440 | 0,09% | 0,11% |
| BVMW Mittelstandspolice | 0,26% | 0,30% | |
| Carmignac Investissement | FR0010148981 | 0,09% | 0,11% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,00% | 0,00% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,09% | 0,11% |
| DekaFonds | DE0008474503 | 0,09% | 0,11% |
| DekaLuxTeam-Global Select CF | LU0350093026 | 0,09% | 0,11% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,09% | 0,11% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,00% | 0,00% |
| DWS Invest Top Dividend Europe | LU0195137939 | 0,09% | 0,11% |
| Fidelity - South East Asia Fund EUR | LU0261946445 | 0,09% | 0,11% |
| Fidelity Funds European Growth Fund | LU0048578792 | 0,09% | 0,11% |
| Globalway | LU0123053893 | 0,15% | 0,40% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,09% | 0,11% |
| JP Morgan EUR Global Bond A | LU0095714696 | 0,09% | 0,11% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,09% | 0,11% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond Fund | LU0363447680 | 0,00% | 0,00% |
| M&G Global Basics Fund Euro A | GB0030932676 | 0,09% | 0,11% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,09% | 0,11% |
| Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds | LU0133643469 | 0,09% | 0,11% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,09% | 0,11% |
| Sauren Global Balanced | LU0106280836 | 0,00% | 0,00% |
| Schroder ISF URO Bond A | LU0106235533 | 0,00% | 0,00% |
| SEB Europe 1 Fund | LU0030166507 | 0,25% | 0,29% |
| SEB Global Chance/Risk | LU0122113094 | 0,25% | 0,29% |
| SEB Real Estate Equity Global | DE000A0B7JG6 | 0,25% | 0,29% |
| SEB Strategy Aggressive | LU0123871567 | 0,25% | 0,29% |
| Sectorway | 0,15% | 0,40% | |
| Solidway 50 | 0,15% | 0,40% | |
| Solidway 80 | 0,15% | 0,40% | |
| Strategiedepot Chance | 0,60% | 0,71% | |
| Strategiedepot Defensiv | 0,33% | 0,39% | |
| Strategiedepot Index | 0,60% | 0,71% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,43% | 0,51% | |
| Templeton Emerging Markets | LU0029874905 | 0,09% | 0,11% |
| Templeton Global Bond Fund A | LU0029871042 | 0,00% | 0,10% |
| Templeton Growth (EUR) Fund | LU0114760746 | 0,09% | 0,11% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 0 Euro |
Fondsguthaben ab 20.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| AP1-7, AP2-7, AP3-7, AP(X)4 -7, AP(X)5-7 | |||
| A2A Basis | DE0005561633 | 0,10% | 0,30% |
| A2A Chance | DE0005561658 | 0,10% | 0,30% |
| A2A Wachstum | DE0005561641 | 0,10% | 0,30% |
| Acatis Champions Global | LU0140872143 | 0,07% | 0,14% |
| AWF II Cont.Europ.OP.Eq. | LU0011972741 | 0,18% | 0,30% |
| AWF II Far East Eq. | LU0011972311 | 0,18% | 0,30% |
| AWF II Global Masters Eq. | LU0011972584 | 0,18% | 0,30% |
| AWF II North American Eq. | LU0011972238 | 0,18% | 0,30% |
| AXA Defensiv Invest | DE0009789438 | 0,24% | 0,30% |
| AXA Europa | DE0009775643 | 0,30% | 0,37% |
| AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B | IE0004352823 | 0,30% | 0,37% |
| AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B | IE0031069051 | 0,30% | 0,37% |
| AXA Rosenberg US Equity Alpha B | IE0031069275 | 0,00% | 0,00% |
| AXA Wachstum Invest | DE0009789446 | 0,40% | 0,49% |
| AXA Welt | DE0008471376 | 0,30% | 0,37% |
| Berenberg Balance Select | LU0130077059 | 0,07% | 0,14% |
| Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR | LU0011846440 | 0,00% | 0,02% |
| Carmignac Investissement | FR0010148981 | 0,00% | 0,02% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,00% | 0,02% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,00% | 0,02% |
| DRH-Universal-Fonds | DE0009848564 | 0,07% | 0,14% |
| DIT Absolute Return | LU0167687580 | 0,00% | 0,00% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,00% | 0,02% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity Funds European Growth Fund | LU0048578792 | 0,00% | 0,02% |
| Fidelity Funds FPS Defensive Fund | LU0056886046 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity Funds FPS Growth Fund | LU0056886475 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity Funds FPS Moderate Fund | LU0056886558 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity - South East Asia Fund EUR | LU0261946445 | 0,00% | 0,02% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,00% | 0,02% |
| Inovesta Classic OP | DE0005117493 | 0,45% | 0,45% |
| Inovesta Opportunity OP | DE0005117519 | 0,45% | 0,45% |
| JP Morgan EUR Global Bond A | LU0095714696 | 0,00% | 0,02% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,00% | 0,02% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond Fund | LU0363447680 | 0,00% | 0,00% |
| M&G Global Basics Fund Euro A | GB0030932676 | 0,00% | 0,02% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,00% | 0,02% |
| Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds | LU0133643469 | 0,00% | 0,02% |
| Sarasin EmergingSar | LU0068337053 | 0,00% | 0,00% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,00% | 0,02% |
| Sarasin OekoSar Portfolio | LU0058892943 | 0,00% | 0,00% |
| Sauren Global Balanced | LU0106280836 | 0,00% | 0,00% |
| Schroder ISF URO Bond A | LU0106235533 | 0,00% | 0,00% |
| Strategiedepot Chance | 0,40% | 0,49% | |
| Strategiedepot Defensiv | 0,24% | 0,30% | |
| Strategiedepot Index | 0,40% | 0,49% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,40% | 0,49% | |
| Templeton Emerging Markets | LU0029874905 | 0,00% | 0,04% |
| Templeton Growth (EUR) Fund | LU0114760746 | 0,00% | 0,02% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 5.000 Euro |
Fondsguthaben ab 20.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| MAF1-7, MAF2-7, MAF3-7, MAF4-7, MAF5-7 MAF1-5, MAF2-5, MAF3-5, MAF4-5, MAF5-5 MAF1-4, MAF2-4, MAF3-4, MAF4-4, MAF5-4 MAFL-4, MAFR-4, MAFL-2, MAFR-2 |
|||
| AXA Chance Spektrum | DE0009789453 | 0,18% | 0,36% |
| Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR | LU0011846440 | 0,18% | 0,36% |
| Carmignac Investissement | FR0010148981 | 0,18% | 0,36% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,18% | 0,36% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,18% | 0,36% |
| C-QUADRAT ARTS Best Momentum | AT0000825393 | 0,18% | 0,36% |
| C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI | DE000A0F5G98 | 0,18% | 0,36% |
| dit Euro Protekt Dynamik III | LU0165729426 | 0,18% | 0,36% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,18% | 0,36% |
| DJE - Global Allocation Plus | DE000A0Q4G54 | 0,18% | 0,36% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension II 2025 | LU0480050391 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2013 | LU0174276526 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2014 | LU0174293372 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2015 | LU0174293612 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2016 | LU0174293885 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2017 | LU0174293968 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2018 | LU0174294008 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2019 | LU0191403426 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2020 | LU0216062512 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2021 | LU0252287403 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2022 | LU0290277143 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension2023 | LU0361685794 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension II 2024 | LU0412314162 | 0,18% | 0,36% |
| DWS FlexPension II 2025 | LU0480050391 | 0,18% | 0,36% |
| Fidelity - South East Asia Fund EUR | LU0261946445 | 0,18% | 0,36% |
| Fidelity Funds European Growth Fund | LU0048578792 | 0,18% | 0,36% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,18% | 0,36% |
| JP Morgan Global Focus | LU0210534227 | 0,18% | 0,36% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,18% | 0,36% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond Fund | LU0363447680 | 0,00% | 0,00% |
| M&G Global Basics Fund Euro A | GB0030932676 | 0,18% | 0,36% |
| MasterFonds-VV Ausgewogen | DE000A0NFZJ8 | 0,18% | 0,36% |
| MasterFonds-VV Ertrag | DE000A0NFZH2 | 0,18% | 0,36% |
| MasterFonds-VV Wachstum | DE000A0NFZG4 | 0,18% | 0,36% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,18% | 0,36% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,18% | 0,36% |
| Sauren Global Balanced | LU0106280836 | 0,18% | 0,36% |
| Schroder ISF URO Bond A | LU0106235533 | 0,00% | 0,00% |
| Strategiedepot Chance | 0,18% | 0,36% | |
| Strategiedepot Defensiv | 0,18% | 0,36% | |
| Strategiedepot Index | 0,18% | 0,36% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,18% | 0,36% | |
| Templeton Growth (EUR) Fund | LU0114760746 | 0,18% | 0,36% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 0 Euro |
Fondsguthaben ab 15.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| AF1-5, AF2-5, AF3-5, AF4-5, AF5-5, AFX4-6, AFX5-6 | |||
| ACM Bernstein Global Growth Trends | LU0057025933 | 0,10% | 0,55% |
| Advisor Global OP | DE0005547160 | 0,10% | 0,25% |
| AXA Chance Invest | DE0009789453 | 0,10% | 0,55% |
| AXA Chance Spektrum | DE0009846352 | 0,07% | 0,55% |
| AXA Defensiv Invest | DE0009789438 | 0,18% | 0,25% |
| AXA IM Comfort Megatrends 90 | LU0434626528 | 0,18% | 0,40% |
| AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B | IE0031069051 | 0,18% | 0,40% |
| AXA Wachstum Invest | DE0009789446 | 0,18% | 0,40% |
| AXA Wachstum Spektrum | DE0009846360 | 0,10% | 0,40% |
| AXA Welt | DE0008471376 | 0,18% | 0,40% |
| Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR | LU0011846440 | 0,00% | 0,40% |
| Carmignac Investissement | FR0010148981 | 0,09% | 0,40% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,10% | 0,00% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,07% | 0,40% |
| C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI | DE000A0F5G98 | 0,07% | 0,40% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,07% | 0,40% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,10% | 0,00% |
| DWS Invest Top Dividend Europe | LU0195137939 | 0,10% | 0,40% |
| Fidelity Funds European Growth Fund | LU0048578792 | 0,10% | 0,40% |
| Fidelity - South East Asia Fund EUR | LU0261946445 | 0,10% | 0,40% |
| Globalway | LU0123053893 | 0,07% | 0,40% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,10% | 0,40% |
| JPMorgan America Eq Fund | LU0053666078 | 0,10% | 0,40% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,10% | 0,40% |
| JP Morgan EUR Global Bond A | LU0095714696 | 0,00% | 0,20% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond Fund | LU0363447680 | 0,10% | 0,00% |
| M&G Global Basics Fund Euro A | GB0030932676 | 0,00% | 0,40% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,10% | 0,40% |
| Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds | LU0133643469 | 0,00% | 0,40% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,10% | 0,40% |
| Sauren Global Balanced | LU0106280836 | 0,10% | 0,00% |
| Schroder ISF URO Bond A | LU0106235533 | 0,10% | 0,00% |
| Sectorway | 0,00% | 0,40% | |
| Strategiedepot Chance | 0,00% | 0,55% | |
| Strategiedepot Defensiv | 0,10% | 0,25% | |
| Strategiedepot Index | 0,10% | 0,55% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,00% | 0,40% | |
| Templeton Emerging Markets | LU0029874905 | 0,00% | 0,40% |
| Templeton Global Bond Fund A | LU0029871042 | 0,10% | 0,10% |
| Templeton Growth (EUR) Fund | LU0114760746 | 0,10% | 0,40% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 0 Euro |
Fondsguthaben ab 20.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| AP1-5, AP2-5, AP3-5, AP4-5, AP5-5, IPP- 4, IPPS-4, IPPR-4 | |||
| A2A Basis | DE0005561633 | 0,10% | 0,30% |
| A2A Chance | DE0005561658 | 0,10% | 0,30% |
| A2A Wachstum | DE0005561641 | 0,10% | 0,30% |
| Acatis Champions Global | LU0140872143 | 0,07% | 0,14% |
| AWF II Cont.Europ.OP.Eq. | LU0011972741 | 0,18% | 0,30% |
| AWF II Far East Eq. | LU0011972311 | 0,18% | 0,30% |
| AWF II Global Masters Eq. | LU0011972584 | 0,18% | 0,30% |
| AWF II North American Eq. | LU0011972238 | 0,18% | 0,30% |
| AXA Europa | DE0009775643 | 0,10% | 0,30% |
| AXA Rosenberg US Equity Alpha B | IE0031069275 | 0,00% | 0,00% |
| AXA Wachstum Invest | DE0009789446 | 0,09% | 0,15% |
| AXA Welt | DE0008471376 | 0,10% | 0,30% |
| Berenberg Balance Select | LU0130077059 | 0,07% | 0,14% |
| Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR | LU0011846440 | 0,10% | 0,30% |
| Carmignac Investissement | FR0010148981 | 0,10% | 0,30% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,10% | 0,30% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,10% | 0,30% |
| DRH-Universal-Fonds | DE0009848564 | 0,07% | 0,14% |
| DekaTeam-Global Select | IE0007211075 | 0,10% | 0,30% |
| DekaFonds | DE0008474503 | 0,10% | 0,30% |
| DekaLuxTeam-Global Select CF | LU0350093026 | 0,10% | 0,30% |
| DIT Absolute Return | LU0167687580 | 0,00% | 0,00% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,10% | 0,30% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,00% | 0,00% |
| DWS Invest Top Dividend Europe | LU0195137939 | 0,10% | 0,30% |
| Fidelity Funds European Growth Fund | LU0048578792 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity Funds FPS Defensive Fund | LU0056886046 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity Funds FPS Growth Fund | LU0056886475 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity Funds FPS Moderate Fund | LU0056886558 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity Funds European Growth Fund | LU0048578792 | 0,10% | 0,30% |
| Fidelity - South East Asia Fund EUR | LU0261946445 | 0,10% | 0,30% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,10% | 0,30% |
| Inovesta Classic OP | DE0005117493 | 0,00% | 0,00% |
| Inovesta Opportunity OP | DE0005117519 | 0,00% | 0,00% |
| JPMorgan America Eq Fund | LU0053666078 | 0,10% | 0,30% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,10% | 0,30% |
| JP Morgan EUR Global Bond A | LU0095714696 | 0,00% | 0,20% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond Fund | LU0363447680 | 0,00% | 0,00% |
| M&G Global Basics Fund Euro A | GB0030932676 | 0,10% | 0,30% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,10% | 0,30% |
| Sarasin EmergingSar | LU0068337053 | 0,00% | 0,00% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,10% | 0,30% |
| Sarasin OekoSar Portfolio | LU0058892943 | 0,10% | 0,30% |
| Sauren Global Balanced | LU0106280836 | 0,00% | 0,00% |
| Schroder ISF URO Bond A | LU0106235533 | 0,00% | 0,00% |
| Strategiedepot Chance | 0,18% | 0,30% | |
| Strategiedepot Defensiv | 0,00% | 0,00% | |
| Strategiedepot Index | 0,0018 | 0,30% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,09% | 0,15% | |
| Templeton Emerging Markets | LU0029874905 | 0,10% | 0,30% |
| Templeton European Fund | LU0029868097 | 0,10% | 0,30% |
| Templeton Growth (EUR) Fund | LU0114760746 | 0,10% | 0,30% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 0 Euro |
Fondsguthaben ab 15.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| CLIP-4, OPEN-4, FLA1-4, CLIPR-4 | |||
| ACM Bernstein Global Growth Trends | LU0057025933 | 0,15% | 0,40% |
| AXA Chance Invest | DE0009789453 | 0,40% | 0,55% |
| AXA Chance Spektrum | DE0009846352 | 0,40% | 0,55% |
| AXA Defensiv Invest | DE0009789438 | 0,10% | 0,25% |
| AXA IM Comfort Megatrends 90 | LU0434626528 | 0,15% | 0,40% |
| AXA Wachstum Invest | DE0009789446 | 0,25% | 0,40% |
| AXA Wachstum Spektrum | DE0009846360 | 0,25% | 0,40% |
| AXA Welt | DE0008471376 | 0,15% | 0,40% |
| Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR | LU0011846440 | 0,15% | 0,40% |
| Carmignac Investissement | FR0010148981 | 0,15% | 0,40% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,00% | 0,00% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,15% | 0,40% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,15% | 0,40% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity Funds European Growth Fund | LU0048578792 | 0,15% | 0,40% |
| Fidelity - South East Asia Fund EUR | LU0261946445 | 0,15% | 0,40% |
| Globalway | LU0123053893 | 0,15% | 0,40% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,15% | 0,40% |
| JPMorgan America Eq Fund | LU0053666078 | 0,15% | 0,40% |
| JP Morgan EUR Global Bond A | LU0095714696 | 0,00% | 0,20% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,15% | 0,40% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond Fund | LU0363447680 | 0,00% | 0,00% |
| M&G Global Basics Fund Euro A | GB0030932676 | 0,15% | 0,40% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,15% | 0,40% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,15% | 0,40% |
| Sauren Global Balanced | LU0106280836 | 0,00% | 0,00% |
| Schroder ISF URO Bond A | LU0106235533 | 0,00% | 0,00% |
| Sectorway | 0,15% | 0,40% | |
| Solidway 50 | 0,15% | 0,40% | |
| Solidway 80 | 0,15% | 0,40% | |
| Strategiedepot Chance | 0,40% | 0,55% | |
| Strategiedepot Defensiv | 0,10% | 0,25% | |
| Strategiedepot Index | 0,40% | 0,55% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,25% | 0,40% | |
| Templeton Emerging Markets | LU0029874905 | 0,15% | 0,40% |
| Templeton European Fund | LU0029868097 | 0,15% | 0,40% |
| Templeton Growth (EUR) Fund | LU0114760746 | 0,15% | 0,40% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 10.000 Euro |
Fondsguthaben ab 30.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| CLIP-2 | |||
| AXA Chance Invest | DE0009789453 | 0,17% | 0,34% |
| AXA Chance Spektrum | DE0009846352 | 0,17% | 0,34% |
| AXA Defensiv Invest | DE0009789438 | 0,00% | 0,00% |
| AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B | IE0004352823 | 0,09% | 0,18% |
| AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B | IE0031069051 | 0,09% | 0,18% |
| AXA Wachstum Invest | DE0009789446 | 0,09% | 0,18% |
| AXA Wachstum Spektrum | DE0009846360 | 0,09% | 0,18% |
| Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR | LU0011846440 | 0,09% | 0,18% |
| Carmignac Investissement | FR0010148981 | 0,09% | 0,18% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,00% | 0,00% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,09% | 0,18% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,09% | 0,18% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,00% | 0,00% |
| Fidelity - South East Asia Fund EUR | LU0261946445 | 0,09% | 0,18% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,09% | 0,18% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,09% | 0,18% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond Fund | LU0363447680 | 0,00% | 0,00% |
| M&G Global Basics Fund Euro A | GB0030932676 | 0,09% | 0,18% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,09% | 0,18% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,09% | 0,18% |
| Schroder ISF URO Bond A | LU0106235533 | 0,00% | 0,00% |
| Strategiedepot Chance | 0,17% | 0,34% | |
| Strategiedepot Defensiv | 0,00% | 0,00% | |
| Strategiedepot Index | 0,17% | 0,34% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,09% | 0,18% | |
| Templeton Growth (EUR) Fund | LU0114760746 | 0,09% | 0,18% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 10.000 Euro |
Fondsguthaben ab 30.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| OPEN-2 | |||
| Globalway | LU0123053893 | 0,17% | 0,34% |
| Sectorway | 0,17% | 0,34% | |
| Solidway 50 | 0,09% | 0,18% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 10.000 Euro |
Fondsguthaben ab 30.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| IPP-2 | |||
| AXA IM Comfort Megatrends 90 | LU0434626528 | 0,04% | 0,08% |
| AXA Performance Invest | DE0009846337 | 0,07% | 0,14% |
| AXA Wachstum Invest | DE0009789446 | 0,04% | 0,08% |
| Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR | LU0011846440 | 0,04% | 0,08% |
| Carmignac Investissement | FR0010148981 | 0,04% | 0,08% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,04% | 0,08% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,04% | 0,08% |
| Fidelity - South East Asia Fund EUR | LU0261946445 | 0,04% | 0,08% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,04% | 0,08% |
| Inovesta Classic OP | DE0005117493 | 0,07% | 0,14% |
| Inovesta Opportunity OP | DE0005117519 | 0,07% | 0,14% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,04% | 0,08% |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR | LU0217576759 | 0,04% | 0,08% |
| M&G Global Basics Fund Euro A | GB0030932676 | 0,04% | 0,08% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,04% | 0,08% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,04% | 0,08% |
| Strategiedepot Chance | 0,07% | 0,14% | |
| Strategiedepot Index | 0,07% | 0,14% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,04% | 0,08% | |
| AXA Defensiv Invest | DE0009789438 | 0,00% | 0,00% |
| AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B | IE0004352823 | 0,09% | 0,18% |
| AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B | IE0031069051 | 0,09% | 0,18% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,00% | 0,00% |
| Schroder ISF URO Bond A | LU0106235533 | 0,00% | 0,00% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond Fund | LU0363447680 | 0,00% | 0,00% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,00% | 0,00% |
| Tarife | Fondsguthaben ab 10.000 Euro |
Fondsguthaben ab 30.000 Euro |
|
|---|---|---|---|
| IPPS-2 | |||
| AWF II Cont.Europ.OP.Eq. | LU0011972741 | 0,085% | 0,17% |
| AWF II Far East Eq. | LU0011972311 | 0,085% | 0,17% |
| AWF II Global Masters Eq. | LU0011972584 | 0,085% | 0,17% |
| AWF II North American Eq. | LU0011972238 | 0,085% | 0,17% |
3.1.2 Garantieoption
Alle Tarife mit Garantieoption erhalten einen monatlichen Zinsüberschussanteil in % des Deckungskapitals zum Ende des Vormonats, das durch Ausübung der Garantieoption umgeschichtet wurde*).
*) monatliche Deklaration in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung
| Januar 2010 bis Juni 2010 | 3,20 % p. a. |
| Juli 2010 bis Dezember 2010 | 2,70 % p. a. |
| Januar 2011 bis März 2011 | 2,70 % p. a. |
3.1.3 Fondsgebundene Direktversicherung
| ― | Zinsüberschussanteil: |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-10“: | 1,55 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,30 % p. a. |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“: | 1,55 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“: | 1,05 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals |
| ― | Schlussüberschussanteil: in % der Summe der zugeteilten Überschussanteile: Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-10“: 22 *) |
*) in der Rentenbeginnphase: Die Schlussüberschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften werden in einem AnsammlungszinssatzRB in Höhe von 3,8 % weiterentwickelt
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“: | Staffel A |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“: | Staffel A |
―
Sockelbeteiligung in Höhe von 20 % des Maßstabes:
| Der Maßstab ist ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen. |
―
Überschussanteil auf das Fondsguthaben in % des maßgeblichen Fondsguthabens
| Tarife | Fondsguthaben ab 0 Euro |
|
|---|---|---|
| ADF2-5, ADF2-7, ADF2-8, ADF2-10 | ||
| ACMBernstein - Global Growth Trends Portfolio | LU0057025933 | 0,55% |
| AXA Chance Invest | DE0009789453 | 1,00% |
| AXA Chance Spektrum | DE0009846352 | 0,85% |
| AXA Defensiv Invest | DE0009789438 | 0,65% |
| AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund | IE0004352823 | 0,70% |
| AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B | IE0031069051 | 0,70% |
| AXA Wachstum Invest | DE0009789446 | 0,85% |
| AXA Wachstum Spektrum | DE0009846360 | 0,85% |
| AXA Welt | DE0008471376 | 0,70% |
| BlackRock GF European Fund - Klasse A | LU0011846440 | 0,45% |
| Carmignac Investissement A | FR0010148981 | 0,35% |
| COMGEST Magellan | FR0000292278 | 0,20% |
| cominvest Fondak P | DE0008471012 | 0,40% |
| DJE - Dividende & Substanz P | LU0159550150 | 0,40% |
| DWS Deutschland | DE0008490962 | 0,20% |
| DWS Invest Euro Div Plus | LU0195137939 | 0,45% |
| Fidelity Funds - European Growth Fund | LU0048578792 | 0,25% |
| Fidelity South East Asia Fund | LU0261946445 | 0,45% |
| HSBC GIF Global Macro M1C | LU0298502328 | 0,45% |
| Invesco Japanese Value Equity Fund | LU0511735200 | 0,35% |
| JPM - America Equity Fund | LU0053666078 | 0,35% |
| JPM - EUR Global Bond A-EUR | LU0095714696 | 0,10% |
| JPMorgan Funds - Emerging Markets Equity | LU0217576759 | 0,45% |
| JPMorgan Funds EU Government Bond A | LU0363447680 | 0,00% |
| M&G Global Basics A | GB0030932676 | 0,55% |
| Pioneer US Pioneer Funds | LU0133643469 | 0,45% |
| Sarasin Oekosar Equity Global A | LU0229773345 | 0,50% |
| Sarasin OekoSar Portfolio | LU0058892943 | 0,50% |
| Sauren Global Balanced | LU0106280836 | 0,30% |
| Schroders EURO Bond A thesaur. | LU0106235533 | 0,05% |
| Strategiedepot Chance | 1,20% | |
| Strategiedepot Defensiv | 0,75% | |
| Strategiedepot Index | 1,20% | |
| Strategiedepot Wachstum | 0,95% | |
| Templeton Emerging Markets Fund Class A | LU0029874905 | 0,45% |
| Templeton European Fund | LU0029868097 | 0,45% |
| Templeton Growth (Euro) Fund | LU0114760746 | 0,45% |
3.1.4 Depotgebundene Rentenversicherung
Versicherungen nach Tarifen ADK2E-08 oder ADM2E-10 (Portfolio Plus Police) erhalten
| ― | einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 87 % des Risikobeitrages, solange das Fondsguthaben kleiner ist als die vereinbarte Todesfallleistung |
| ― | einen Kostenüberschussanteil in Höhe von 50 % der Verwaltungskostenprämie |
3.2 Laufende Fondsgebundene Rentenversicherungen (mit/ohne GarantModul), laufende Fondsgebundene Direktversicherung/Depotgebundene Rentenversicherung
Tarife
AF1-10, AF2-10, AF3-10, AF(X)4-10, AF(X)5-10, AFP2-10, AFP2-9, ADF2-10, ADM2E-10
AF1-8, AF2-8, AF3-8, AF(X)4-8, AF(X)5-8, ADF2-8, ADK2E-8
AF1-7, AF2-7, AF3-7, AF(X)4-7, AF(X)5-7, AP1-7, AP2-7, AP3-7, AP(X)4-7, AP(X)5-7, ADF2-7,
AFX4-6, AFX5-6, APX4-6, APX5-6,
AF1-5, AF2-5, AF3-5, AF4-5, AP1-5, AP2-5, AP3-5, AP4-5, ADF2-5,
MAF1-7, MAF2-7, MAF3-7, MAF4-7, MAF5-7,
MAF1-5, MAF2-5, MAF3-5, MAF4-5, MAF5-5,
MAFL-4, MAFR-2, CLIPR-2, IPPR-2, CLIPB-0, CLIPR-0, IPPB-0, IPPR-0: vgl. Ziffer 4.2
4. Rentenversicherungen: Einzel- und Kollektiv-Versicherungen
Allgemeine Erläuterungen
1)
Bemessungsgröße für die laufenden Überschussanteile:
| ― | Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital |
| ― | Kostenüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital |
| ― | dynamische Gewinnrente (Zusatzrente)/steigende Zusatzrente/Überschussrente: die erreichte Gesamtrente |
| ― | variable Gewinnrente bzw. gleich bleibende Erhöhungsrente (Zusatzrente): die garantierte Rente |
| ― | flexible Überschussrente (früher: gleich bleibende Zusatz-/Überschussrente): die erreichte garantierte Rente Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: |
| ― | nach den Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.1 und 4.1.2.1: sind p1(SÜA)-Prozent der über die abgelaufene Vertragslaufzeit aufgezinsten Versicherungsnehmerguthaben. Dieser Satz wird jährlich deklariert. Die Verzinsung ergibt sich aus der Gesamtverzinsung, erhöht um diesen Prozentsatz. Bei Ablauf wird der deklarierte Anteil p2(SÜA) auf diese Bemessungsgröße ausgezahlt. |
| ― | nach den Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.4, 4.1.1.6, 4.1.2.4, 4.1.2.6: das überschussberechtigte Deckungskapital |
| ― | bei den übrigen Tarifen: die laufende Überschussbeteiligung (bei Überschusssystem „Investmentbonus“: die Summe der laufenden Überschussanteile) |
| ― | Bemessungsgröße für die Nachdividende: |
| ― | nach den Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.2 und 4.1.2.2: das angesammelte Überschussguthaben; bei den übrigen Tarifen: der überschussberechtigte Kapitalwert |
| ― | Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven: |
| ― | ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen |
2)
Zu Rentenversicherungen nach
| ― | Tarifen mit Zusatzkennzeichen 95, 98, 0, 1, 3, 4 |
| ― | CR-94-Tarifen, CFGR-94-Tarifen, E-94-Tarifen, GE-94-Tarifen |
| ― | CR-Tarifen, CFGR-Tarifen, E-Tarifen, GE-Tarifen |
| ― | Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.5, 4.1.1.6, 4.1.2.5, 4.1.2.6 |
| ― | Tarifgruppe 87, Tarifgruppe 48, Tarifgruppe Rentenversicherungen 96 |
ist Folgendes zu bemerken:
Weil die Versicherten nach heutigen Erkenntnissen bedeutend länger leben, als für die Kalkulation dieser Rentenversicherungen unterstellt wurde, müssen zur Sicherung der vertraglich vereinbarten Renten zusätzliche Deckungsrückstellungen aufgebaut werden. Dazu werden die im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge herangezogen.
Auswirkung daraus auf die laufende Überschussbeteiligung/Schlussüberschussbeteiligung/Nachdividende (siehe auch Ziffer 11):
| ― | Sofern für den einzelnen Vertrag noch kein ausreichendes Deckungskapital vorhanden bzw. aufgebaut ist, erhält die Versicherung zusätzliche Deckungskapitalzuführungen und ggf. Überschussanteile insgesamt in der Höhe, in der für Verträge mit ausreichendem Deckungskapital sonst Überschussanteile gutgeschrieben worden wären. (Die Überschussanteilsätze sind für anwartschaftliche Tarife in den nachfolgenden Tabellen mit Zusatzkennzeichen „A“ gekennzeichnet.) Bei Beendigung der Versicherung vor Rentenbeginn durch Tod des Versicherten, Rückkauf oder Ausübung des Kapitalwahlrechtes werden die zusätzlichen Deckungsmittel in dem Maße herausgegeben, in dem sie als Überschussanteile zur Auszahlung gekommen wären. Ab Rentenbeginn verwenden wir die zusätzlichen Deckungsmittel zur Sicherung der vertraglich vereinbarten Rente. Bei vereinbarter Rentendynamik durch Überschussbeteiligung entfällt die Steigerung der Zusatzrente. Bei den Überschusssystemen „variable Gewinnrente“, „gleich bleibende Erhöhungsrente (Zusatzrente)“, „Flexible Überschussrente“ (früher: gleich bleibende Zusatz-/Überschussrente) kann dies zu einer Senkung der gezahlten Rente führen. |
| ― | Sobald für den einzelnen Vertrag ausreichendes Deckungskapital vorhanden bzw. aufgebaut ist, wird der Vertrag wieder wie üblich am Überschuss beteiligt. (Die Überschussanteilsätze sind in diesem Fall für anwartschaftliche Tarife in den nachfolgenden Tabellen mit Zusatzkennzeichen „B“ gekennzeichnet.) |
4.1 Vor Rentenbeginn
Die Überschussanteilsätze für Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen richten sich – sofern nicht gesondert ausgewiesen – nach den Sätzen des jeweiligen Haupttarifes.
4.1.1 Beitragspflichtige Versicherungen
| Schlussüberschussanteil in % 1) | ||||
|---|---|---|---|---|
| 4.1.1.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“ |
Kosten- überschuss- anteil 1) in % |
Zins- überschuss- anteil 1) in % |
p1(SÜA) für die Fortschreibung der Bemessungsgröße |
p2(SÜA) auf die Bemessungs- größe |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| ARG1(G)-10, ARG2(G)-10) | 0 | 1,95 | 1 | 100 |
| AG1(G)-10, AG2(G)-10, AG3(G)-10, AG4(G)-10 1) | 0,33) | 1,752) | 12) | 1002) |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 1) |
||||
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.1
2) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und p1(SÜA) = 0,80, p2(SÜA) = 80 1)
3) Für Hauptversicherungen mit Kapitalwert unter 50.000 Euro: 0,15 %; er entfällt bei Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen
| 4.1.1.2 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-6“, „-5“ |
Kosten- überschuss- anteil 1) in % |
Zins- überschuss- anteil 1) in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| AG1(G)-8, AG2(G)-8, AG3(G)-8, AG4(G)-8 1) | 0,34) | 1,253) | 16 | Staffel 801_083) |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 1) | ||||
| AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 | 0 | 1,352) | Staffel 701S_08 | – |
| AG1(G)-7, AG2(G)-7, AG3(G)-7, AG4(G)-7 | 0,34) | 1,253) | 16 | Staffel 801_083) |
| Zusatztarife Z/W zur TG „-7“ erhalten zusätzlich einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 56 % des Bruttojahresbeitrages der (ZV Z + ggf. ZV W). Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | ||||
| AVR1(G)-5, AVR2(G)-5, AVR1(G)-6, AVR2(G)-6 | 0 | 0,852) | Staffel A8 | – |
| AG1(G)-5, AG2(G)-5, AG3(G)-5, AG4(G)-5 | 0,34) | 0,753) | 18 | Staffel 10_083) |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 0,75 % | ||||
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.2
2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null
3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt 1)
4) Für Hauptversicherungen mit Kapitalwert unter 50.000 Euro: 0,15 %; er entfällt bei Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen
Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), gilt nachstehende Tabelle mit Ergänzung „A“, ansonsten mit Ergänzung „B“.
| 4.1.1.3 A Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“ |
Kosten- überschuss- anteil 1) in % |
Zins- überschuss- anteil 1) in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 | 0 | 0,852) | Staffel A8 | 0 |
| R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,1 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 0,10 % |
0 | 0,103) | 1,8 | Staffel 10_08NRR3) |
| R1-3, R2-3 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
0 | 0,05 | 1,4 | Staffel 10_08NRR |
| VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 | 0 | 0,352) | Staffel A8 | 0 |
| R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,1 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
0 | 0,10 | 1,1 | Staffel 1A_08NRR |
| R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95,E2-95, E3-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro |
0,05 | 0,00 | 1,1 | Staffel 1_08NRR |
| R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95,E2-95, E3-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro |
0 | 0,00 | 1,1 | Staffel 1_08NRR |
| R1G-98, R2G-98, R3G-98, CFGR-95, GE1-95, GE2-95, GE3-95 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
0,05 | 0,00 | 1,1 | Staffel 1_08NRR |
| CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro |
04) | 0,00 | 1,1 | Staffel 1_08NRR |
| CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro |
0 | 0,00 | 1,1 | Staffel 1_08NRR |
| CFGR2-94, GE1-94, GE2-94, GE3-94 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
0 | 0,00 | 1,1 | Staffel 1_08NRR |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.3 A
2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null
3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt
4) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,05 Prozentpunkte
| 4.1.1.3 B Tarife mit Zusatzkennzeichen „- 4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“ |
Kosten- überschuss- anteil 1) in % |
Zins- überschuss- anteil 1) in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| VR1(G)- 4, VR2(G)- 4, TCM1- 4 | 0 | 0,85 2) | Staffel A8 | – |
| R1- 4, R2- 4, R3- 4, R1G- 4, R2G- 4, R3G- 4 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 0,75 % |
0,3 2) | 0,75 3) | 18 | Staffel 10_08 3) |
| R1-3, R2-3 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
0,3 2) | 0,25 | 14 | Staffel 10_08 |
| VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 | 0 | 0,35 2) | Staffel A8 | – |
| R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
0,3 2) | 0,75 | 11 | Staffel 1A _08 |
| R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95, E2-95, E3-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro |
0,30 | 0,00 | 11 | Staffel 1_08 |
| R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95, E2-95, E3-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro |
0 | 0,00 | 11 | Staffel 1_08 |
| R1G-98, R2G-98, R3G-98, CFGR-95, GE1-95, GE2-95, GE3-95 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
0,15 | 0,00 | 11 | Staffel 1_08 |
| CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro |
0,10 4) | 0,00 | 11 | Staffel 1_08 |
| CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro |
0 | 0,00 | 11 | Staffel 1_08 |
| CFGR2-94, GE1-94, GE2-94, GE3-94 Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
0 | 0,00 | 11 | Staffel 1_08 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.3 B
2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null
3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt
4) Bei Einzel-Hauptversicherungen mit Kapitalwert unter 50.000 Euro: 0,15 %, für Kollektiv-Hauptversicherungen generell 0,15 %
| 4.1.1.4 A Rentenversicherungen 96 |
Zins- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in ‰ |
Nach- dividende 1) in % |
|---|---|---|---|
| 71, 72, 73 | 0,05 | 4,65 | 8 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
| 4.1.1.4 B Rentenversicherungen 96 |
Zins- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in ‰ |
Nach- dividende 1) in % |
|---|---|---|---|
| 71, 72, 73 | 0,70 | 4,65 | 8 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
| 4.1.1.5 A Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in % |
|---|---|---|---|
| CR2, CFGR2, CFGR4, zugeh. WaisenZV | 0 | 1 | Staffel 5_08NRR |
| E1, E2, E3, GE1, GE2, GE3 | 0 | 0,6 | Staffel 2_08NRR |
| W 2) | 0 | 0,6 | Staffel 2_08NRR |
| RR/GRR, zugeh. WaisenZV | 0 | 0,125 | Staffel 5_08NRR |
| 600 – 651, RM/RF Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41 |
0 | 0,6 | Staffel 2_08NRR |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
|||
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 4.1.2.5 A
2) Zusätzlich Zusatzüberschussanteil bei beitragspflichtigen Versicherungen in % der Jahresrente in Höhe von 1,25 %
| 4.1.1.5 B Tarife |
Zins- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in % |
|---|---|---|---|
| CR2, CFGR2, CFGR4, zugeh. WaisenZV | 0 | 10 | Staffel 5_08 |
| E1, E2, E3, GE1, GE2, GE3 | 0 | 6 | Staffel 2_08 |
| W 2) | 0 | 6 | Staffel 2_08 |
| RR/GRR, zugeh. WaisenZV | 0 | 1,25 | Staffel 5_08 |
| 600 – 651, RM/RF Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41 |
0 | 6 | Staffel 2_08 |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
|||
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 4.1.2.5 B
2) Zusätzlich Zusatzüberschussanteil bei beitragspflichtigen Versicherungen in % der Jahresrente in Höhe von 1,25 %
| 4.1.1.6 A |
Zins- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in ‰ |
|---|---|---|
| Tarife 87: 41–43 | 0,003) | 3,25 |
| Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 | 0,003) | 3,25 2) |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
2) Bei männlichen Versicherten: 0 ‰
3) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte
| 4.1.1.6 B | Zins- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in ‰ |
|---|---|---|
| Tarife 87: 41–43 | 0,85 | 3,25 |
| Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 | 0,85 | 3,25 2) |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben
2) Bei männlichen Versicherten: 0 ‰
4.1.2 Beitragsfreie Versicherungen
| Schlussüberschussanteil1) in % | |||
|---|---|---|---|
| 4.1.2.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“ |
Zins- überschuss- anteil in % |
p1(SÜA) für die Fortschreibung der Bemessungsgröße |
p2(SÜA) auf die Bemessungs- größe |
| --- | --- | --- | --- |
| ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 | 1,95 | 0 | 0 |
| ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 | 1,95 | ||
| in der Rentenwahlphase: | |||
| Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schlussüberschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt. | |||
| AG1(G)-10, AG2(G)-10, AG3(G)-10, AG4(G)-10 | 1,752) | 0,302) | 1002) |
| AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10 mit Versicherungsbeginn ab 1.1.2011 mit Aufschubdauern bis 4 Jahre für Einmalbeiträge bis 1 Mio. Euro*) |
0,6 | 1 | 100 |
| AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10 mit Versicherungsbeginn ab 1.1.2011 mit Aufschubdauern ab 5 Jahren für Einmalbeiträge bis 1 Mio. Euro*) |
1,2 | p1(SÜA) Staffel 11 | p2(SÜA) Staffel 11 |
| AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10 mit Versicherungsbeginn bis 1.12.2010 |
1,55 | 0,452) | 402) |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“ in der Rentenbeginnphase: 1,30 % Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schlussüberschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt. | |||
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals, abweichend bei Tarif AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10: 1,55 %, abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,55 % | |||
| AGV2E-10 OptiPlus VIP | 1,9 | 1 | 100 |
| AGT2E-10 OptiPlus TOP | 0,8 | 1 | 100 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfällt der Schlussüberschussanteil
2) Bei Überschusssystem „Investmentbonus“ folgende abweichende Sätze:
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer: Zinsüberschussanteilsatz um 0,2 Prozentpunkte erhöht; p1(SÜA) = 0,30, p2(SÜA) = 80
beitragsfrei durch Kündigung: p1(SÜA): –, p2(SÜA): – Einmalbeitrag: p1(SÜA) = 0,45, p2(SÜA) = 40
*) Tranchenverfahren: Deklaration kann (z. B. in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung) für künftige Neuabschlüsse geändert werden
| 4.1.2.2 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-6“, „-5“ |
Zins- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| AG1(G)-8, AG2(G)-8, AG3(G)-8, AG4(G)-8 | 1,253) | 16 | Staffel 802_08 |
| AG1E(G)-8, AG2E(G)-8, AG3E(G)-8, AG4E(G)-8 | 1,55#) | 12 | – |
| #) in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend davon: | |||
| mit Versicherungsbeginn ab 1.10.2008 bis 1.5.2009: 2,25 % mit Versicherungsbeginn bis 1.9.2008: 1,95 % | |||
| #) ab dem sechsten Versicherungsjahr | |||
| mit Versicherungsbeginn bis 1.5.2009 abweichend davon: 1,30 % | |||
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“ in der Rentenbeginnphase: 1,30 % Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schlussüberschussanteile und Nachdividende in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt. Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend bei Tarif AG1E(G)-8, AG2E(G)-8, AG3E(G)-8, AG4E(G)-8: 1,55 % abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,55 % | |||
| AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 | 1,352) | Staffel 701S_08 | – |
| AG1(G)-7, AG2(G)-7, AG3(G)-7, AG4(G)-7 | 1,253) | 16 | Staffel 802_08 |
| AG1E(G)-7, AG2E(G)-7, AG3E(G)-7, AG4E(G)-7 | 1,30#) | 6 | – |
| #) in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend hiervon: 1,75 % | |||
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend bei Tarif AG1E(G)-7, AG2E(G)-7, AG3E(G)-7, AG4E(G)-7: 1,55 % | |||
| AVR1(G)-5, AVR1(G)-6, AVR2(G)-5, AVR2(G)-6 | 0,852) 4) | Staffel A8 | – |
| AG1(G)-5, AG2(G)-5, AG3(G)-5, AG4(G)-5 | 0,753) 4) | 18 | Staffel 11_084) |
| AG1E(G)-5, AG2E(G)-5, AG3E(G)-5, AG4E(G)-5 | 0,80#) | 12 | – |
| #) in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend hiervon: 0,75 % | |||
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif AG1E(G)-5, AG2E(G)-5, AG3E(G)-5, AG4E(G)-5: 0,80 %, in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend hiervon: 0,75 % | |||
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Kostenüberschussanteil, Schlussüberschussanteil und Nachdividende
2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null
3) Überschusssystem „Investmentbonus“:
Zinsüberschussanteil:
Satz um 0,4 Prozentpunkte erhöht; Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“ oder „-8“: abweichend hiervon beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer: Satz um 0,2 Prozentpunkte erhöht; beitragsfrei durch Kündigung: Satz unverändert
Nachdividende: entfällt
4) Abweichend in der Rentenbeginnphase beträgt der Zinsüberschussanteilsatz: 0,75 %
Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), gilt nachstehende Tabelle mit Ergänzung „A“, ansonsten mit Ergänzung „B“.
| 4.1.2.3 A Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“ |
Kosten- überschuss- anteil in % |
Zins- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 | – | 0,852)4) | Staffel A8 | – |
| R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4 | – | 0,103)4) | 1,8 | Staffel 11_08NRR4) |
| R1E-4, R2E-4, R3E-4, R1EG-4, R2EG-4, R3EG-4 | – | 0,10 | 1,2 | – |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,10 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-4, R2E(G)-4, R3E(G)-4: 0,1 % | ||||
| R1-3, R2-3 | – | 0,053) | 1,4 | Staffel 11_08NRR |
| R1E-3, R2E-3 | – | 0,05 | 0,8 | – |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E-3, R2E-3: 0,05 % | ||||
| VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 | – | 0,35 | Staffel A8 | – |
| R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 | – | 0,10 | 0,8 | Staffel 3_08NRR |
| R1E-0, R2E-0, R3E-0, R1EG-0, R2EG-0, R3EG-0 | – | 0,10 | 0,8 | – |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,1 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-0, R2E(G)-0, R3E(G)-0: 0,1 % | ||||
| R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro | 0,05 | 0,00 | 0,8 | Staffel 3_08NRR |
| R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro | – | 0,00 | 0,8 | Staffel 3_08NRR |
| R1G-98, R2G-98, R3G-98 | – | 0,00 | 0,8 | Staffel 3_08NRR |
| CR2-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro | 0,05 | 0,00 | 0,8 | Staffel 3_08NRR |
| CR2-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro | ||||
| CFGR2-95 | – | 0,00 | 0,8 | Staffel 3_08NRR |
| CR3-95, CFGR3-95 | – | 0,00 | 0,8 | Staffel 6_08NRR |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | ||||
| (G)E1-95, (G)E2-95, (G)E3-95 | – | 0,00 | – | – |
| (G)E1E-95, (G)E2E-95, (G)E3E-95 | – | 0,00 | 8 | – |
| E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro | 0,05 | 0,00 | 8 | Staffel 3_08NRR |
| E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro | – | 0,00 | 0 | Staffel 3_08NRR |
| GE1A-95, GE2A-95, GE3A-95 | – | 0,00 | 0,8 | Staffel 3_08NRR |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | ||||
| CR2-94, CFGR2-94 | – | 0,00 | 8 | Staffel 3_08NRR |
| CR3-94, CFGR3-94 | ||||
| Beginne ab 1.1.1995 bis 1.7.1995 | – | 0,00 | 8 | Staffel 3_08NRR |
| Beginne ab 1.3.1994 bis 1.12.1994 | – | 0,00 | 8 | Staffel 7_08NRR |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | ||||
| (G)E1-94, (G)E2-94, (G)E3-94 | – | 0,00 | – | – |
| (G)E1E-94, (G)E2E-94, (G)E3E-94 | – | 0,00 | 8 | – |
| (G)E1A-94, (G)E2A-94, (G)E3A-94 | – | 0,00 | 8 | Staffel 3_08NRR |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | ||||
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Kostenüberschussanteil, Schlussüberschussanteil und Nachdividende
2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null
3) Bei durch Kündigung beitragsfreien Versicherungen reduziert sich der Zinsüberschussanteilsatz zusätzlich um 0,1 Prozentpunkte
4) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt
5) Abweichend in der Rentenbeginnphase beträgt der Zinsüberschussanteilsatz: 0,10 %
| 4.1.2.3 B Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“ |
Kosten- überschuss- anteil in % |
Zins- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in ‰ |
|---|---|---|---|---|
| VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 | – | 0,852)5) | Staffel A8 | – |
| R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4 | – | 0,754)5) | 18 | Staffel 11_084) |
| R1E-4, R2E-4, R3E-4, R1EG-4, R2EG-4, R3EG-4 | – | 0,80 | 12 | – |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-4, R2E(G)-4, R3E(G)-4: 0,80 % | ||||
| R1-3, R2-3 | – | 0,253) | 14 | Staffel 11_08 |
| R1E-3, R2E-3 | – | 0,30 | 8 | – |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E-3, R2E-3: 0,30 % | ||||
| VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 | – | 0,35 | Staffel A8 | – |
| R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 | – | 0,75 | 8 | Staffel 3_08 |
| R1E-0, R2E-0, R3E-0, R1EG-0, R2EG-0, R3EG-0 | – | 0,65 | 8 | – |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-0, R2E(G)-0, R3E(G)-0: 0,65 % | ||||
| R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro | 0,15 | 0,00 | 8 | Staffel 3_08 |
| R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro | – | 0,00 | 8 | Staffel 3_08 |
| R1G-98, R2G-98, R3G-98 | – | 0,00 | 8 | Staffel 3_08 |
| R1E-98, R2E-98, R3E-98, R1EG-98, R2EG-98, R3EG-98 | – | 0,00 | 8 | – |
| CR2-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro | 0,15 | 0,00 | 8 | Staffel 3_08 |
| CR2-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro | ||||
| CFGR2-95 | – | 0,00 | 8 | Staffel 3_08 |
| CR3-95, CFGR3-95 | – | 0,00 | 8 | Staffel 6_08 |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | ||||
| (G)E1-95, (G)E2-95, (G)E3-95 | – | 0,00 | – | – |
| (G)E1E-95, (G)E2E-95, (G)E3E-95 | – | 0,00 | 8 | – |
| E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro | 0,15 | 0,00 | 8 | Staffel 3_08 |
| E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro | – | 0,00 | 0 | Staffel 3_08 |
| GE1A-95, GE2A-95, GE3A-95 | – | 0,00 | 0 | Staffel 3_08 |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | ||||
| CR2-94, CFGR2-94 | – | 0,00 | 8 | Staffel 3_08 |
| CR3-94, CFGR3-94 | ||||
| Beginne ab 1.1.1995 bis 1.7.1995 | – | 0,00 | 8 | Staffel 7_08 |
| Beginne ab 1.3.1994 bis 1.12.1994 | – | 0,00 | 8 | Staffel 7_08 |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | ||||
| (G)E1-94, (G)E2-94, (G)E3-94 | – | 0,00 | – | – |
| (G)E1E-94, (G)E2E-94, (G)E3E-94 | – | 0,00 | 8 | – |
| (G)E1A-94, (G)E2A-94, (G)E3A-94 | – | 0,00 | 8 | Staffel 3_08 |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | ||||
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Kostenüberschussanteil, Schlussüberschussanteil und Nachdividende
2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null
3) Bei durch Kündigung beitragsfreien Versicherungen reduziert sich der Zinsüberschussanteilsatz zusätzlich um 0,1 Prozentpunkte
4) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt
5) Abweichend in der Rentenbeginnphase beträgt der Zinsüberschussanteilsatz: 0,75 %
| 4.1.2.4 A Rentenversicherungen 96 |
Zins- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in % |
|---|---|---|
| Tarife 71, 72, 73 | 0,05 | 8 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfällt die Nachdividende
| 4.1.2.4 B Rentenversicherungen 96 |
Zins- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in % |
|---|---|---|
| Tarife 71, 72, 73 | 0,60 | 8 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfällt die Nachdividende
| 4.1.2.5 A Tarife |
Zins- überschuss- anteil 1) in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| CR2, CFGR2, zugeh. WaisenZV | 0 | 1 | Staffel 5_08NRR |
| CR3, CFGR3, zugeh. WaisenZV | 0 | 1 | Staffel 5_08NRR |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | |||
| (G)E1, (G)E2, (G)E3 | 0 | – | – |
| (G)E1A, (G)E2A, (G)E3A | 0 | 0,6 | Staffel 4_08NRR |
| (G)E1E, (G)E2E, (G)E3E | 0 | 0,2 | – |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals | |||
| RR/GRR, zugeh. WaisenZV | 0 | 0,125 | Staffel 5_08NRR |
| 600 – 651, RM/RF Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41 |
|||
| Einmalbeiträge | 0 | 0,2 | – |
| beitragsfreigestellte Versicherungen | 0 | – | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Schlussüberschussanteil und Nachdividende
| 4.1.2.5 B Tarife |
Zins- überschuss- anteil 1) in % |
Schluss- überschuss- anteil 1) in % |
Nach- dividende 1) in ‰ |
|---|---|---|---|
| CR2, CFGR2, zugeh. WaisenZV | 0 | 10 | Staffel 5_08 |
| CR3, CFGR3, zugeh. WaisenZV | 0 | 10 | Staffel 5_08 |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
|||
| (G)E1, (G)E2, (G)E3 | 0 | – | – |
| (G)E1A, (G)E2A, (G)E3A | 0 | 6 | Staffel 4_08 |
| (G)E1E, (G)E2E, (G)E3E | 0 | 2 | – |
| Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals |
|||
| RR/GRR, zugeh. WaisenZV | 0 | 1,25 | Staffel 5_08 |
| 600 – 651, RM/RF | |||
| Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41 | |||
| Einmalbeiträge | 0 | 2 | – |
| beitragsfreigestellte Versicherungen | 0 | – | – |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20 |
1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Schlussüberschussanteil und Nachdividende
| 4.1.2.6 A | Zins- überschuss- anteil1) in % |
|---|---|
| Tarife 87: 41–43 | 0,00 |
| Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 | 0,00 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
1) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte
| 4.1.2.6 B | Zins- überschuss- anteil in % |
|---|---|
| Tarife 87: 41–43 | 0,85 |
| Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 | 0,85 |
| alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0 |
4.2 Nach Rentenbeginn
Im Rentenbezug erfolgt die Beteiligung an den Bewertungsreserven durch einen zusätzlichen Überschussanteil in Höhe von 1,1 Prozentpunkten. Dieser Überschussanteil wird unabhängig davon gewährt, ob noch zusätzliches Deckungskapital benötigt wird.
Der zusätzliche Überschussanteil erhöht
| ― | den Steigerungssatz im System dynamische Gewinnrente/steigende Zusatz-/Überschussrente |
| ― | die garantierte Rentenhöhe nach versicherungsmathematischen Grundlagen im System erhöhte Startrente und im System variable Gewinnrente/gleich bleibende Erhöhungsrente/flexible Überschussrente |
| ― | die Zuführung zum Ansammlungsguthaben im System verzinsliche Ansammlung |
| ― | den Auszahlungsbetrag im System Barauszahlung |
Bei Rentenübergang erhalten die Tarife ARG1(G)-10 und ARG2(G)-10 einmalig einen Risikoüberschuss in Höhe von 1,5 % des zu verrentenden Kapitals.
Die Überschussanteilsätze für Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen richten sich – sofern nicht gesondert ausgewiesen – nach den Sätzen für den jeweiligen Haupttarif.
| Überschusssystem: | Erhöhungsprozentsatz | |
|---|---|---|
| Dynamische Gewinnrente: | ||
| --- | --- | --- |
| Tarife mit ... | ||
| Zusatzkennzeichen „-10“: | sofort beginnende temporäre Renten Rentenbeginne ab 1.1.2010 |
1,401) |
| sofort beginnende lebenslängliche Renten | 1,65 | |
| aufgeschobene Renten | 1,70 | |
| Zusatzkennzeichen „-8“: | sofort beginnende temporäre Renten | |
| Rentenbeginne ab 1.7.2009 bis 1.12.2009 | 1,40 | |
| Rentenbeginne ab 1.10.2008 bis 1.6.2009 | 2,10 | |
| Rentenbeginne bis 1.9.2008 | 1,80 | |
| sofort beginnende lebenslängliche Renten | 1,65 | |
| aufgeschobene Renten | 1,70 | |
| Zusatzkennzeichen „-7“: | sofort beginnende temporäre Renten | 1,50 |
| sofort beginnende lebenslängliche Renten | 1,55 | |
| aufgeschobene Renten | 1,70 | |
| Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“: | sofort beginnende temporäre Renten | 0,75 |
| sofort beginnende lebenslängliche Renten | 1,10 | |
| aufgeschobene Renten | 1,20 |
1) Tranchenverfahren: Deklaration kann (z. B. in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung) für künftige Neuabschlüsse geändert werden
Überschusssystem:
Dynamische Gewinnrente:
Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), gilt nachstehende Tabelle A, sonst Tabelle B.
| Erhöhungsprozentsatz | |||
|---|---|---|---|
| Tabelle A | Tabelle B | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Tarife mit ... | |||
| Zusatzkennzeichen „-4“: | sofort beginnende temporäre Renten | 0,10 | 0,75 |
| sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,10 | 0,95 | |
| aufgeschobene Renten | 0,10 | 1,05 | |
| Zusatzkennzeichen „-3“: | sofort beginnende temporäre Renten | 0,05 | 0,15 |
| sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,05 | 0,45 | |
| aufgeschobene Renten | 0,05 | 0,55 | |
| Zusatzkennzeichen „-0“, „-1“, „-2“: | |||
| Rentenbeginn ab 2003 | sofort beginnende temporäre Renten | 0,10 | 0,35 |
| Rentenbeginn bis 12.2002 | sofort beginnende temporäre Renten | 0,10 | 0,45 |
| Rentenbeginn ab 2003 | sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,10 | 0,65 |
| Rentenbeginn bis 12.2002 | sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,10 | 0,75 |
| aufgeschobene Renten | 0,10 | 0,75 | |
| Tarife ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen: | 0,00 | 0,00 |
Überschusssystem:
Erhöhte Startrente:
Die Sätze der erhöhten Startrente werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt.
| Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-6“, „-7“, „-8“ oder „-10“ | die Tafel DAV 2004 R, bei Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen mit diesen Zusatzkennzeichen: unternehmenseigene Unisex-Rentensterbetafel (auf Basis der DAV 2004 R) |
| Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ | die Tafel DAV 2004 R |
| Basistafel ist bei Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen | Rentenbeginne ab 1.1.2009: DAV 2004 RB-20 |
| Rentenbeginne bis 1.12.2008: die Tafel DAV 1994 R 2. Ordnung, bei fondsgebundenen Renten und fondsgebundenen Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen nach der Tafel DAV 2004 RB-20 |
| Tarife mit ... | Gesamtzins | Steigerungssatz | |
|---|---|---|---|
| Zusatzkennzeichen „-10“: | 4,10% | sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,40 % |
| 4,00 % | aufgeschobene Renten | 0,40 % | |
| Zusatzkennzeichen „-8“: | 4,10% | sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,40 % |
| 4,00 % | aufgeschobene Renten | 0,40 % | |
| Zusatzkennzeichen „-7“: | 4,00 % | sofort beginnende temporäre Renten | 0,50% |
| 4,00 % | sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,40 % | |
| 4,00 % | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,40 % | |
| Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“: | 3,65% | sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,85 % |
| 4,00 % | aufgeschobene Rentenbeginne ab 1.1.2007 | 0,85 % | |
| 3,45 % | aufgeschobene Rentenbeginne bis 1.12.2006 | 0,85 % | |
| Zusatzkennzeichen „-4“: | 3,00 % | sofort beginnende Renten | 0,25 % |
| Rentenbeginne ab 1.1.2011 Mann | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,70 % | |
| Frau | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,70 % | |
| Rentenbeginne ab 1.1.2007 bis 1.12.2010 | 3,85 % | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 1,10 % |
| Rentenbeginne bis 1.12.2006 | 3,30% | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 1,10 % |
| Zusatzkennzeichen „-3“: | sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,00 % | |
| Rentenbeginne ab 1.1.2011 Mann | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,00 % | |
| Frau | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,00 % | |
| Rentenbeginne ab 1.1.2007 bis 1.12.2010 | 3,80% | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,55 % |
| Rentenbeginne bis 1.12.2006 | 3,25 % | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,55 % |
| Zusatzkennzeichen „-0“, „-1“, „-2“: | 3,50% | sofort beginnende temporäre Renten | 0,25 % |
| 3,50% | sofort beginnende lebenslängliche Renten | 0,25 % | |
| Rentenbeginne ab 1.1.2011 Mann | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,00 % | |
| Frau | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,00 % | |
| Rentenbeginne ab 1.1.2007 bis 1.12.2010 | 4,00 % | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,75% |
| Rentenbeginne bis 1.12.2006 | 3,50% | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 0,75% |
| Tarife ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen: |
4,00 % | 0,00 % |
Überschusssystem:
Variable Gewinnrente/Gleich bleibende Erhöhungsrente:
Die Sätze der Variablen Gewinnrente/Gleich bleibenden Erhöhungsrente werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Sie sind für Frauen und Männer verschieden und werden für jedes Alter individuell auf Basis der Sterbetafel und des deklarierten Gesamtzinses berechnet.
| Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-6“, „-7“, „-8“ oder „-10“ | die Tafel DAV 2004 R, bei Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen mit diesen Zusatzkennzeichen: unternehmenseigene Unisex-Rentensterbetafel (auf Basis der DAV 2004 R) |
| Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ | die Tafel DAV 2004 R |
| Basistafel ist bei Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen | Rentenbeginne ab 1.1.2009: DAV 2004 RB-20 |
| Rentenbeginne bis 1.12.2008: die Tafel DAV 1994 R 2. Ordnung, bei fondsgebundenen Renten und fondsgebundenen Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen die Tafel DAV 2004 RB-20 |
| Tarife mit ... | Gesamtzins | |
|---|---|---|
| Zusatzkennzeichen „-10“: | sofort beginnende temporäre Renten Rentenbeginne ab 1.1.2010 | 3,90 %1) |
| aufgeschobene Renten | 4,00 % |
1) Tranchenverfahren: Deklaration kann (z. B. in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung) für künftige Neuabschlüsse geändert werden
| Zusatzkennzeichen „-8“: | sofort beginnende temporäre Renten Rentenbeginne ab 1.7.2009 bis 1.12.2009 |
3,90 % |
| sofort beginnende temporäre Renten Rentenbeginne ab 1.10.2008 bis 1.6.2009 |
4,60 % | |
| sofort beginnende temporäre Renten Rentenbeginne bis 1.9.2008 |
4,30% | |
| aufgeschobene Renten | 4,00 % | |
| Zusatzkennzeichen „-7“: | sofort beginnende temporäre Renten | 4,00 % |
| aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 4,00 % | |
| Zusatzkennzeichen „-5“: | sofort beginnende temporäre Renten | 3,65% |
| aufgeschobene Rentenbeginne ab 1.1.2007 | 4,00 % | |
| aufgeschobene Rentenbeginne bis 1.12.2006 | 3,45 % | |
| Zusatzkennzeichen „-4“: | sofort beginnende Renten | 3,00 % |
| Rentenbeginne ab 1.1.2007 | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 3,85 % |
| Rentenbeginne bis 1.12.2006 | aufgeschobene Renten, Riester-Tarife | 3,30% |
| Zusatzkennzeichen „-3“: | ||
| Rentenbeginne ab 1.1.2007 | temporäre Rentenzahlung | 3,80% |
| Rentenbeginne ab 1.1.2004 bis 1.12.2006 | temporäre Rentenzahlung | 3,25 % |
| Rentenbeginne bis 1.12.2003 | temporäre Rentenzahlung | 3,80% |
| Zusatzkennzeichen „-0“/„-1“: | ||
| Rentenbeginne ab 1.1.2007 | temporäre Rentenzahlung | 4,00 % |
| Rentenbeginne ab 1.1.2004 bis 1.12.2006 | temporäre Rentenzahlung | 3,50% |
| Rentenbeginne bis 1.12.2003 | temporäre Rentenzahlung | 4,00 % |
| Zusatzkennzeichen „-98“ oder „-95“: | ||
| lebenslange Rentenzahlung | Rentenbeginne ab 1.1.2002 | 4,00 % |
| Rentenbeginne bis 1.12.2001 | 4,63 % | |
| temporäre Rentenzahlung | 4,00 % |
| Tarife mit ... | Gesamtzins | |
|---|---|---|
| Zusatzkennzeichen „-94“: | ||
| lebenslange Rentenzahlung | Rentenbeginne ab 1.1.2002 | 4,00 % |
| Rentenbeginne ab 1.1.1996 bis 1.12.2001 | 4,63%* | |
| Rentenbeginne bis 1.12.1995 | 4,88%* | |
| * C(FG)R1-94, C(FG)R3-94: Versicherungsbeginn 3.1994 bis 12.1994: Rentenbeginn ab 1.1.2002: | 4,00 % | |
| C(FG)R1-94, C(FG)R3-94: Versicherungsbeginn 3.1994 bis 12.1994: Rentenbeginn bis 1.12.2001: | 4,25 % | |
| temporäre Rentenzahlung | 4,00 % | |
| Tarife der ehemaligen Colonia (C(FG)R1, C(FG)R2, ... und ältere): | ||
| lebenslange Rentenzahlung | Rentenbeginne ab 1.1.2002 | 4,00 % |
| Rentenbeginne ab 1.1.1997 bis 1.12.2001 | 4,63%* | |
| Rentenbeginne in 1996 | 4,73%* | |
| Rentenbeginne bis 1.12.1995 | 4,99%* | |
| * C(FG)R1, C(FG)R3: Versicherungsbeginn 3.1994 bis 12.1994: Rentenbeginn ab 1.1.2002: | 4,00 % | |
| sonstige Rentenbeginne: | 4,25% | |
| temporäre Rentenzahlung | 4,00 % | |
| Tarife der ehemaligen Nordstern ((G)E1, (G)E2, (G)E3 ohne Zusatzkennzeichen, ... und ältere Tarife): | ||
| Rentenbeginne ab 1.1.2002 | 4,00 % | |
| Rentenbeginne ab 1.1.1997 bis 1.12.2001 | 4,63%* | |
| Rentenbeginne in 1996 (G)E1, ... ohne Zusatzkennzeichen | 4,73%* | |
| übrige Tarife der Nordstern | 4,63%* | |
| Rentenbeginne bis 1.12.1995 (G)E1, ... ohne Zusatzkennzeichen | 4,99%* | |
| übrige Tarife der Nordstern | 4,68%* | |
| * E2ST | 4,00 % |
Überschusssystem:
Verzinsliche Ansammlung bei temporären Renten:
Tarife E2ST, E2ST-94, E2ST-95:
| Überschussanteil in % des maßgeblichen Deckungskapitals | 0,00 %* |
* Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), beträgt der Zusatzrentensatz 0 %
Tarife der ehemaligen Albingia
Die Sätze der flexiblen Überschussrente werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Sie sind für Frauen und Männer verschieden und werden für jedes Alter individuell auf Basis der Sterbetafel und des deklarierten Gesamtzinses berechnet.
| Rentenbeginne ab 1.1.2009: DAV 2004 RB-20 | |
| Rentenbeginne bis 1.12.2008: DAV 1994 R 2. Ordnung |
| Renten-Tarife 96 | Zinsüberschussanteil |
| – Barauszahlung | 4,7 % – Rechnungszinssatz, mindestens null* |
* Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), beträgt der Zusatzrentensatz 0,05 %
| – steigende Überschussrente |
| – flexible Überschussrente |
| Die Sätze der flexiblen Überschussrente werden nach versicherungmathematischen Grundsätzen ermittelt. Sie sind für Frauen und Männer verschieden und werden für jedes Alter individuell auf Basis der Sterbetafel und des deklarierten Gesamtzinses berechnet. |
| Rentenbeginne ab 2007: |
| auf Basis des jeweiligen Zinsüberschussanteils |
| Rentenbeginne ab 1.1.2005 bis 1.12.2006: |
| Gesamtzins 4,45 %, mindestens Rechnungszinssatz |
| Rentenbeginne bis 1.12.2004: |
| Gesamtzins 5,65 %, mindestens Rechnungszinssatz |
| Renten-Tarife 87/Renten-Tarife 48 | |
|---|---|
| – steigende Zusatzrente bzw. steigende Überschussrente | Zinsüberschussanteil 0,70 %* |
| – flexible Überschussrente: | |
| Rentenbeginne ab 2007: | Gesamtzins 4,70 % |
| Rentenbeginne ab 1.1.2005 bis 1.12.2006: | Gesamtzins 4,45 % |
| Rentenbeginne bis 1.12.2004: | Gesamtzins 5,65 % |
* Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), beträgt der Zusatzrentensatz 0,10 %
5. Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen
5.1 Beitragspflichtige/Beitragsfreie Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen
Bemessungsgröße für die Überschussanteile:
| ― | Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven: ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen |
| ― | Kostenüberschussanteil: das maßgebliche Deckungskapital |
| ― | Zinsüberschussanteil: das maßgebliche Deckungskapital |
| ― | Schlussüberschussanteil: die Summe der laufenden Überschussanteile |
| Kostenüberschussanteil in ‰ |
Zinsüberschussanteil in % |
Schlussüber schussanteil in % |
Sockelbeteiligung in % |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| AVI2-7, AVI2G-7, | für Eintrittsalter bis 50 Jahre: | sofern das Deckungskapital | Staffel A_08 | 20 | ||
| AVI2-6, AVI2G-6, | sofern das Deckungskapital | mind. 200 Euro beträgt: | ||||
| AVI2-5, AVI2G-5, | mind. 10.000 Euro beträgt: | 1,68 | Tarife mit Zusatzkenn- | |||
| VI2-4, VI2G-4, | sofern das Deckungskapital | zeichen „-7“: | 1,35 | |||
| VI2-1, VI2G-1 | mind. 20.000 Euro beträgt: | 2,52 | Tarife mit Zusatzkenn- | |||
| für Eintrittsalter ab 51 Jahre: | zeichen „-6“: | 0,85 | ||||
| sofern das Deckungskapital | Tarife mit Zusatzkenn- | |||||
| mind. 10.000 Euro beträgt: | 1,00 | zeichen „-5“: | 0,85 | |||
| sofern das Deckungskapital | Tarife mit Zusatzkenn- | |||||
| mind. 20.000 Euro beträgt: | 1,50 | zeichen „-4“: | 0,85 | |||
| Tarife mit Zusatzkenn- | ||||||
| zeichen „-1“: | 0,35 |
5.2 Laufende Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen
vgl. Ziffer 4.2
6. Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherung (InvestmentPlus), Berufsunfähigkeitsversicherung KombiRent, Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung zur Zulagenrente
6.1 Während der Anwartschaft
Anwartschaftliche Berufsunfähigkeitsversicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden in Form einer Schlusszahlung in Höhe von 83 % der auf Seite 63 beschriebenen Maßzahl an den Bewertungsreserven beteiligt.
6.1.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-5“, „-4“ oder „-2“
6.1.1.1 Tarife ABV-8, ABV-7 und ABV-5 mit Überschusssystem „Investmentbonus“, Berufsunfähigkeitsversicherung InvestmentPlus BV-4, Berufsunfähigkeitsversicherung InvestmentPlus BV-2
Diese Versicherungen erhalten einen
| – Zinsüberschussanteil in % des überschussberechtigten Deckungskapitals | |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“ oder „-8“: | 1,65 % |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-4“: | 1,15 % |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-2“: | 0,65 % |
| – Risikoüberschussanteil in Höhe von | |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“ oder „-2“: | |
| 33 ⅓ % des überschussberechtigten Risikobeitrages für Akademiker | |
| 25 % des überschussberechtigten Risikobeitrages für Nicht-Akademiker | |
| Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“, „-7“ oder „-8“: | |
| ... % des überschussberechtigten Risikobeitrages |
| Berufsgruppe | Mann/Frau |
|---|---|
| 1+ | 25 |
| 1 | 25 |
| 2 | 30 |
| 3 | 30 |
| 4 | 7 |
| K | 70 |
| ― | Sockelbeteiligung in Höhe von 20 % des Maßstabes: Der Maßstab ist ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen. |
6.1.1.2 Alle anderen Tarife
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“ oder „-2“:
| Sie erhalten bei Eintritt der Berufsunfähigkeit einen Berufsunfähigkeitsbonus in Höhe von 33 1/3 % – bei Akademikern 50 % – der versicherten Rente. |
Überschusssystem „Bonussystem“
Berufsunfähigkeitsbonus in % der versicherten Rente
| Berufsgruppe | Tarif AWBV(J)-8 | Tarif ABV-8 | Tarif ABV-7 | Tarif ABV-5 |
|---|---|---|---|---|
| 1+ | 41 | 41 | 41 | 40 |
| 1 | 41 | 41 | 41 | 40 |
| 2 | 65 | 65 | 65 | 62 |
| 3 | 66 | 66 | 66 | 64 |
| 4 | 13 | 13 | 13 | 12 |
| K | – | 176 | 176 | 176 |
| Berufsgruppe | Tarif AVBV-8 | Tarif AVBV-7 | Tarif AVBV-5 |
|---|---|---|---|
| 1+ | 67 | 67 | 65 |
| 1 | 67 | 67 | 65 |
| 2 | 59 | 59 | 55 |
| 3 | 67 | 67 | 65 |
| 4 | 14 | 14 | 12 |
| K | 167 | 167 | 167 |
Die Sätze sind zurzeit für Männer und Frauen identisch.
Überschusssystem Beitragsverrechnung
Reduktion des Beitrages um ... %
| Berufsgruppe | Tarif AWBV(J)-8 | Tarif ABV-8 | Tarif ABV-7 | Tarif ABV-5 |
|---|---|---|---|---|
| 1+ | 30 | 30 | 30 | 29 |
| 1 | 30 | 30 | 30 | 29 |
| 2 | 40 | 40 | 40 | 38 |
| 3 | 40 | 40 | 40 | 39 |
| 4 | 12 | 12 | 12 | 11 |
Überschusssystem Turbodynamik
Reduktion des Beitrages um ... %
| Berufsgruppe | Tarif ABV-8 |
|---|---|
| 1+ | 21 |
| 1 | 21 |
| 2 | 30 |
| 3 | 30 |
Überschusssystem Verzinsliche Ansammlung
Beitragspflichtige Versicherung in Prozent Ratenbeitrag
| Berufsgruppe | Mann/Frau |
|---|---|
| 1+ | 30 |
| 1 | 30 |
| 2 | 40 |
| 3 | 40 |
| 4 | 12 |
Überschusssystem Verzinsliche Ansammlung
Beitragsfreie Versicherung in Prozent Risikobeitrag
| Berufsgruppe | Mann/Frau |
|---|---|
| 1+ | 25 |
| 1 | 25 |
| 2 | 30 |
| 3 | 30 |
| 4 | 7 |
6.1.2 Tarife ohne Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-5“, „-4“ oder „-2“
Diese erhalten bei Eintritt der Berufsunfähigkeit einen Berufsunfähigkeitsbonus in Prozent der versicherten Rente. Er beträgt
| – bei Versicherungsbeginn ab dem 1.6.1998: | 10 % |
| – bei Versicherungsbeginn vor dem 1.6.1998: | 5 % |
Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen nach den Tarifen BV und GBV ohne Zusatzkennzeichen erhalten zusätzlich während der Anwartschaft einen Schlussüberschussanteil in Höhe von 10 % der gezahlten Beiträge.
Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen nach den Tarifen 31 (FGE) und 31 (SGE) erhalten bei Beendigung der Versicherung eine Schlusszahlung gemäß nachstehender Tabelle.
Bei Verträgen, die aufgrund einer Reaktivierung wiederum beitragspflichtig geworden sind, wird die Schlusszahlung in % der ab Reaktivierung gezahlten Tarifbeiträge festgesetzt.
Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit erhalten die Verträge eine Schlusszahlung in % des Tarifbeitrages:
| Sie beträgt für Versicherungsjahre | bis 1998: | ab 1998: | |
|---|---|---|---|
| Männer | bis 30 Jahre | 30 % | 40 % |
| 31 bis 45 Jahre | 30 % | 30 % | |
| ab 46 Jahre | 30 % | 20 % | |
| Frauen | bis 35 Jahre | 30 % | 40 % |
| 36 bis 50 Jahre | 30 % | 30 % | |
| ab 51 Jahre | 30 % | 20 % |
Die Schlusszahlung wird als Einmalbeitrag zur Erhöhung der Berufsunfähigkeitsrente verwendet.
Ist die Versicherungsdauer kürzer als die Leistungsdauer, wird die Schlusszahlung für jedes abgekürzte Jahr der Versicherungsdauer gegenüber der Leistungsdauer um 2 Prozentpunkte gekürzt.
6.2 Während der Rentenlaufzeit
Erhöhungsrente während der Rentenlaufzeit:
| – bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ | mit Überschusssystem Turbodynamik | 3,75 % |
| ohne Überschusssystem Turbodynamik | 1,75 % | |
| – bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-7“ | 1,75 % | |
| – bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ | 1,25 % | |
| – bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-2“ | 0,75 % | |
| – bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-0“ | 0,75 % | |
| – bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“ oder „-94“ | 0,00 % | |
| – bei den Tarifen BVM und BVF (Rechnungszinssatz 3,5 %) | 0,50 % | |
| – bei den Tarifen BV und GBV (Rechnungszinssatz 3,0 %) | 1,00 % | |
| – bei den Tarifen 31 (FGE) und 31 (SGE) (Rechnungszinssatz 3,5 %) | 1,20 % | |
| – bei den Tarifen 31 (FGE) und 31 (SGE) (Rechnungszinssatz 3,0 %) | 1,70 % |
7. Zusatzversicherungen nach Tarif BUZ, BUZA, BUZV, BUZD, B, BR und UBUZ (Rente), b, br
7.1 Anwartschaften
Bemessungsgröße für die Überschussanteile:
―
bei Überschusssystem Bonusrente in % der versicherten BU-Leistung
―
bei Überschusssystem Verzinsliche Ansammlung:
| Risikoüberschussanteil: in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages | |
| Zinsüberschussanteil: in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages | |
| Schlussüberschussanteil: BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60: | |
| in % der Summe der gezahlten Jahresbeiträge; BUZ zu übrigen Tarifen: Schlussüberschussanteile | |
| in % der laufenden Überschussbeteiligung | |
| Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven: | |
| ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Ansammlungsguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen |
―
bei Überschusssystem Schlusszahlung in % der Summe der überschussberechtigten Beiträge
| Überschusssystem: Bonusrente | Bonusrente in % | |
|---|---|---|
| Berufsgruppe | Mann/Frau | |
| --- | --- | --- |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“ oder „-9“ | 1+, 1 | 67 |
| 2 | 59 | |
| 3 | 67 | |
| 4 | 14 | |
| K | 167 | |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-7“ | 1+, 1 | 67 |
| 2 | 59 | |
| 3 | 67 | |
| 4 | 14 | |
| K | 167 | |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-6“ | 1+, 1 | 65 |
| 2 | 55 | |
| 3 | 65 | |
| 4 | 12 | |
| K | 167 | |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-2“, „-1“, „-0“, „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ (bei BUZ 40 nicht auf die AV-Rente) |
33 1/31) | |
| BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 | 25 2) | |
| BUZA zu übrigen Haupttarifen | 28 | |
| BUZ, B, B R zu übrigen Haupttarifen | 33 1/3 | |
| BUZA zu übrigen Haupttarifen | 28 | |
| Tarife 2, 2A, 6 | 33 1/33) |
1) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 16 2/3 Prozentpunkte
2) Bei entschädigungsfreiem Verlauf der BUZ wird der für die verzinsliche Ansammlung definierte Schlussüberschussanteil gezahlt
3) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich 16 2/3 Prozentpunkte
| Überschusssystem: Beitragsverrechnung | Reduktion des BUZ-Beitrages um ... % | |
|---|---|---|
| Berufsgruppe | Mann/Frau | |
| --- | --- | --- |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“ oder „-9“ | 1+, 1 | 28 |
| 2 | 27 | |
| 3 | 30 | |
| 4 | 6 | |
| K | 50 | |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-7“ | 1+, 1 | 28 |
| 2 | 27 | |
| 3 | 30 | |
| 4 | 6 | |
| K | 50 | |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-6“ | 1+, 1 | 27 |
| 2 | 25 | |
| 3 | 29 | |
| 4 | 5 | |
| K | 50 | |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-2“, „-1“ oder „-0“ | 18 1) | |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ | 20 2) | |
| BUZ 40 | 18 3) |
1) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 7 Prozentpunkte
2) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 10 Prozentpunkte
3) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 9 Prozentpunkte
| Überschusssystem: Turbodynamik | Reduktion des BUZ-Beitrages um ... % | |
|---|---|---|
| Berufsgruppe | Mann/Frau | |
| --- | --- | --- |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“ | 1+, 1 | 20 |
| 2 | 19 | |
| 3 | 22 | |
| 4 | 2 | |
| K | 40 | |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ | 1+, 1 | 20 |
| 2 | 19 | |
| 3 | 22 | |
| 4 | 2 | |
| K | 40 |
| Überschusssystem: Verzinsliche Ansammlung | Beitragspflichtige Versicherung | in Prozent Ratenbeitrag |
|---|---|---|
| Berufsgruppe | Mann/Frau | |
| --- | --- | --- |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ | 1+, 1 | 28 |
| 2 | 28 | |
| 3 | 27 | |
| 4 | 30 | |
| K | 6 |
| Beitragsfreie Versicherung | in Prozent Risikobeitrag | ||
|---|---|---|---|
| Berufsgruppe | Mann/Frau | ||
| --- | --- | --- | --- |
| 1+, 1 | 30 | ||
| 2 | 30 | ||
| 3 | 30 | ||
| 4 | 30 | ||
| K | 30 | ||
| alle Tarife | Sockelbeteiligung in %: 20 |
| Überschusssystem: Verzinsliche Ansammlung | Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
Sockel- beteiligung in % |
|---|---|---|---|
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-95“ oder „-94“ | 11 1) | 100 | 20 |
| BUZ zu übrigen Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 | 20 | 5 2) | 20 |
| BUZ zu übrigen Haupttarifen (nicht zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“) | 11 | 100 | 20 |
| BUZA zu übrigen Haupttarifen | 11 | 70 | 20 |
1) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 3 %
2) Wird nur fällig bei entschädigungsfreiem Verlauf der BUZ, bei vorzeitiger Beendigung durch Kündigung, Tod oder Heirat: 2,5 %
| Überschusssystem: Schlusszahlung | Schluss- überschuss- anteil in % |
||
|---|---|---|---|
| Tarife 2, 2A, 6 | |||
| bei Versicherungsdauer unter 30 Jahre: | 50 | ||
| bei Versicherungsdauer ab 30 Jahre: | 60 | ||
| Tarife b, br, br/... | für Versicherungsjahre bis 1998: |
ab 1998: | |
| Männer | bis 30 Jahre | 30 | 40 |
| 31 bis 45 Jahre | 30 | 15 | |
| ab 46 Jahre | 30 | 15 | |
| Frauen | bis 35 Jahre | 30 | 40 |
| 36 bis 50 Jahre | 30 | 30 | |
| ab 51 Jahre | 30 | 20 | |
| Ist die Versicherungsdauer kürzer als die Leistungsdauer, wird die Schlusszahlung für jedes abgekürzte Jahr der Versicherungsdauer gegenüber der Leistungsdauer um 2 Prozentpunkte gekürzt. |
|||
| übrige Zusatzversicherungen | 30 |
Invaliditäts-Zusatzversicherungen werden durch Gewährung einer Vordividende den Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen angepasst und nehmen entsprechend am Überschuss teil.
Anwartschaftliche Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden in Form einer Schlusszahlung in Höhe von 83 % der auf der Seite 63 beschriebenen Maßzahl an den Bewertungsreserven beteiligt.
7.2 Laufende Berufsunfähigkeits- und Unfall-Berufsunfähigkeits-Zusatzrenten
Bemessungsgröße für die Erhöhungsrente (Zusatzrente): die erreichte Gesamtrente
Bemessungsgröße für den Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
| Fällige Renten (ggf. einschl. Beitragsbefreiung) erhalten eine |
Erhöhungs- rente in % |
|---|---|
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-9“ oder „-8“ mit Überschusssystem Turbodynamik | 3,75 |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-9“ oder „-8“ ohne Überschusssystem Turbodynamik | 1,75 |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-7“ | 1,75 |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ | 1,25 |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-3“, „-2“, „-1“ oder „-0“ | 0,75 |
| BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ | 0,00 |
| BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 | 0,70 |
| bei Zusatzversicherungen zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5, 4.1.1.5, CL6, CLFG6, CLIP (ohne Zusatzkennzeichen) |
0,50 |
| BUZ, BUZA zu übrigen Haupttarifen, Tarife 2, 2A, 6 | 0,50 |
| ehemalige CL-BUZ-Tarife mit Rechnungszins 3 % (B, B R und älter) | 1,00 |
| b, br, br/... (zu Haupttarifen der ehemaligen Albingia mit RZ 3 %) | 1,70 |
| Beitragsbefreiungsrente aus der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung bei verzinslicher Ansammlung: | |
| Überschussanteil in % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals: | |
| – bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-9“ oder „-10“ | 1,75 % |
| – bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-7“ | 1,75 % |
| – bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ | 1,25 % |
| – bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-3“, „-2“, „-1“ oder „-0“ | 0,75 % |
| – bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ | 0,20% |
| – BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 | 0,70 % |
| – bei Tarif b, br, br/… (zu Haupttarifen der ehemaligen Albingia mit Rechnungszinssatz 3 %) | 1,70 % |
| – bei Zusatzversicherungen zu allen anderen Tarifen mit 3,5 % Rechnungszins | 0,50 % |
| – bei Zusatzversicherungen zu allen anderen Tarifen mit 3,0 % Rechnungszins | 1,00 % |
8. Pflegerenten-Zusatzversicherungen nach Tarif PZ, PZB
Bemessungsgröße für den laufenden Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: die laufende Überschussbeteiligung
Bemessungsgröße für die Erhöhungsrente: die erreichte Gesamtrente
Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven: ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen
8.1 Vor Eintritt des Pflegefalles
| – Zinsüberschussanteil | 0 % |
| – Schlussüberschussanteil | 70 % |
| – Sockelbeteiligung | 20 % |
8.2 Nach Eintritt des Pflegefalles
8.2.1 Während der Aufschubzeit bei Tarif PZB
| – Zinsüberschussanteil | 0 % |
| – Sockelbeteiligung | 20 % |
8.2.2 Während der Rentenlaufzeit bei Tarif PZB
| – Zusatzrente bzw. Erhöhungsrente in % der erreichten Gesamtrente | 0 % |
9. Risiko-Zusatzversicherungen, Zeitrenten-Zusatzversicherungen, Summen-Zusatzversicherungen, Renten-Zusatzversicherungen
Bemessungsgröße für den Todesfallbonus: die versicherte Summe bzw. die versicherte Rente
Bemessungsgröße für den Risikoüberschussanteil: der überschussberechtigte Risikobeitrag
Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: die laufende Überschussbeteiligung
Bemessungsgröße für die Schlusszahlung: in Prozent des Tarifbeitrages
| Tarife | Schlusszahlung in % der gezahlten Beitragssumme |
|---|---|
| Risiko-Zusatzversicherung | |
| – zu Haupttarif AG4-10 | 5 |
| – zu Haupttarifen AG4-8, AG4-7, AG4-5 | 20 |
| Tarife | Todesfallbonus in % |
|---|---|
| RZ und FZ | |
| – zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-0“, „-1“, „-98“, „-95“, „-94“ | 50 |
| – zu Haupttarifen gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5, Rententarife C(FG)R-Tarife | 70 |
| – zu den übrigen Haupttarifen: | 901) |
| Bei den übrigen Tarifen wird bei beitragspflichtigen Risiko-Zusatzversicherungen – sofern | |
| vertraglich vereinbart – anstelle des Todesfallbonus ein Schlussüberschussanteil in % der | |
| gezahlten Beiträge gezahlt. | |
| Er beträgt nach einer zurückgelegten Versicherungsdauer von | |
| mehr als 30 Jahren 35 % | |
| mehr als 20 Jahren 30 % | |
| mehr als 10 Jahren 25 % | |
| 10 Jahren und weniger 20 % | |
| Zusätzlich wird ein Todesfallbonus von 50 % (bei weiblichen Versicherten 65 %) gezahlt. | |
| ZV3-94 | 50 |
| ZV3 gemäß Ziffer 1.1.4, 1.4.4, 1.5.6 | 50 |
| ZV3 gemäß Ziffer 1.1.7, 1.4.7, 1.5.9 mit Beginn ab 1.4.1984 |
701) |
1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte
| beitragspflichtig | beitragsfrei | ||
|---|---|---|---|
| Tarife | Risiko- überschuss- anteil in % |
Schluss- überschuss- anteil in % |
Todesfall- bonus in % |
| --- | --- | --- | --- |
| ZV5-94 | 30 | 25 | 50 |
| ZV5 gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5 | 181) | 16 | 50 |
| ZV5 gemäß Ziffer 1.1.5, 1.4.5, 1.5.7 | 332)3) | 16 | 50 |
1) Bei verzinslicher Ansammlung: 30 %
2) Bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 40 % 3)
3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte
Bei beitragspflichtigen Zusatzversicherungen ZV5, ZV5-94 mit Bonussystem wird im Todesfall die Versicherungsleistung entsprechend dem vereinbarten Vorausbonus aufgestockt.
| Versicherungen mit Schlussüberschussanteil in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages | |
|---|---|
| ZV4 | 351) |
| ZV3 mit Beginn bis 1.4.1984 | 351) |
| FZ mit Beginn bis 1986 | 30 |
1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 10 Prozentpunkte
| Tarife | Todesfall- bonus in % |
|---|---|
| SZ, FSZ ohne Zusatzkennzeichen | 431) |
| SZ/87, FSZ/87 | 67 |
| SZ/68, FSZ/68 Versicherungsbeginn ab dem 1.1.1984 | 852) |
1) Bei weiblichen Versicherten abzüglich 18 Prozentpunkte
2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 93 Prozentpunkte
| Versicherungen mit Schlusszahlung in % des Tarifbeitrages | |
|---|---|
| SZ/68, FSZ/68 Versicherungsbeginn vor dem 1.1.1984 | 461) |
| Renten-Zusatzversicherung nach Tarif RZ Versicherungsbeginn vor dem 1.1.1984 | 402) |
1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte
2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte
| Todesfall- bonus in % |
|
|---|---|
| Renten-Zusatzversicherung nach Tarif RZ Versicherungsbeginn ab dem 1.1.1984 | 701) |
1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 80 Prozentpunkte
| Fällige Renten aus Zeitrenten-Zusatzversicherungen erhalten eine Erhöhungsrente in % der erreichten Gesamtrente | |
|---|---|
| Diese beträgt: | |
| – zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-8“ oder „-7“ | 1,75 |
| – zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ | 1,25 |
| – zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-3“ oder „-0“ | 0,75 |
| – zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ | 0,00 |
| – zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5, C(FG)R-Tarife, (G)E-Tarife | 0,50 |
| – zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.4, 1.4.4, 1.5.6 | 0,50 |
| – zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.6, 1.4.6, 1.5.8, Rententarife (G)RR-Tarife gemäß Ziffer 4.1.1.5, 4.1.2.5 | 1,00 |
| – zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.7, 1.4.7, 1.5.9 | 1,00 |
| Fällige Renten aus Renten-Zusatzversicherungen mit Rentenbeginn ab dem 1.1.1980 erhalten eine Zusatzrente (Bonusrente) in % der erreichten Gesamtrente |
|
|---|---|
| Diese beträgt: bei einem Rechnungszinssatz 3,5 % | 1,2 |
| Diese beträgt: bei einem Rechnungszinssatz 3,0 % | 1,7 |
10. Pflegerentenversicherungen
Bemessungsgröße für den laufenden Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
Bemessungsgröße für die Erhöhungsrente: die erreichte Gesamtrente
Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: die laufende Überschussbeteiligung
10.1 Vor Beginn der Altersrente
| – Zinsüberschussanteil | 0 % |
| – Schlussüberschussanteil | 0 % |
10.2 Nach Beginn der Altersrente
| – Zusatzrente in % der erreichten Gesamtrente | 0 % |
11. Überschussanteilsatz für die verzinsliche Ansammlung
Überschussguthaben erhalten neben dem garantierten Rechnungszins einen Ansammlungsüberschussanteil: So verzinst sich das Guthaben mit dem garantierten Rechnungszinssatz und dem Ansammlungsüberschussanteil.
| Zusatzkennzeichen | Tarifangabe | Ansammlungs- überschussanteil in % |
|---|---|---|
| „-10“ | alle Tarife, ausgenommen ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 | 1,25 |
| „-10“ | ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 | 1,75 |
| „-8“ | alle Tarife | 1,25 |
| „-7“ | alle Tarife, ausgenommen AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 | 1,25 |
| „-7“ | AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 | 1,35 |
| „-6“ | AVR1(G)-6, AVR2(G)-6 | 0,85 |
| „-5“ | alle Tarife, ausgenommen AVR1(G)-5, AVR2(G)-5 | 0,75 |
| „-5“ | AVR1(G)-5, AVR2(G)-5 | 0,85 |
| „-4“ | alle Tarife, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A sowie Tarife VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 |
0,75 |
| „-4“ | Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A | 0,10 |
| „-3“ | alle Tarife, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A | 0,25 |
| „-3“ | Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A | 0,05 |
| „-1“ | VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 | 0,35 |
| „-0“ | alle Tarife, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A sowie Tarife VR1(G)-0, VR2(G)-0 |
0,75 |
| „-0“ | Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A, ausgenommen VR-Tarife | 0,10 |
| „-0“ | VR1(G)-0, VR2(G)-0 | 0,35 |
| „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ | alle Tarife | 0,00 |
| – | Kapitaltarife gemäß Ziffer 1.1.2, 1.3.2, 1.4.2, 1.5.2 | 0,70 |
| – | Rententarife, ausgenommen Tarife gemäß Ziffer 4.1.1.4 A oder Ziffer 4.1.2.4 A | 0,70 |
| – | Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.4 A oder Ziffer 4.1.2.4 A | 0,05 |
| – | CL(FG), CLV, CLS | 0,50 |
| – | K, V, G | 0,50 |
| – | C(FG)R-Tarife, E, GE-Tarife | 0,00 |
| – | Kapitaltarife gemäß Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.3.5, 1.4.6, 1.5.8 | 1,00 |
| – | Rententarife Tarife 87, Rententarife 48 gemäß Ziffer 4.1.1.6 A oder Ziffer 4.1.2.6 A | 0,001) |
| – | Rententarife Tarife 87, Rententarife 48 gemäß Ziffer 4.1.1.6 B oder Ziffer 4.1.2.6 B | 0,70 |
| Rententarife Tarife 87, Rententarife 48 gemäß Ziffer 4.1.1.6 A, 4.1.2.6 A, sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte |
0,001) | |
| – | Tarifgruppen: 68, 53, Terra-Tarife, Tarife gemäß Ziffer 1.5.12 | 1,70 |
| bei Einmalbeitragsversicherungen mit bestimmten Beginnterminen: | ||
| „-10“ | alle Tarife gegen Einmalbeitrag, außer AGV2E-10, AGT2E-10 | 1,55 |
| „-10“ | AGV2E-10 | 1,90 |
| „-10“ | AGT2E-10 | 0,80 |
| „-8“ oder „-7“ | alle Tarife gegen Einmalbeitrag | 1,55 |
| „-5“ | alle Tarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Tarife AG1(G)E, AG2(G)E, AG3(G)E, AG4(G)E ab dem sechsten Versicherungsjahr |
0,75 |
| „-5“ | AG1(G)E, AG2(G)E, AG3(G)E, AG4(G)E ab dem sechsten Versicherungsjahr | 0,80 |
| „-4“ | alle Tarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A | 0,80 |
| „-4“ | Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A | 0,10 |
| „-3“ | alle Rententarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A | 0,30 |
| „-3“ | Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A | 0,05 |
| „-3“ | Kapitaltarife | 0,45 |
| „-0“ | alle Tarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A | 0,65 |
| „-0“ | Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A | 0,10 |
| BUZ-Beitragsbefreiungsrente | 4 – garantiertem Rechnungszinssatz | |
| AnsammlungszinssatzRB in der Ablaufphase oder Rentenbeginnphase für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-9“ oder „-10“ | 1,55 |
1) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte
12. Nachdividendenstaffeln
Berechnungsvorschrift für Nachdividenden bei Staffeln mit Zusatzkennzeichen „NRR“: 10 % der Staffel mit gleichem Namen ohne Zusatzkennzeichen „NRR“
Staffel 1_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 15
ab 12 Jahre: 15 zzgl. 1 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 30
Staffel 1A_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 17
ab 12 Jahre: 17 zzgl. 17/15 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 34
Staffel 2_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 20 Jahren: 15 zzgl. 3/4 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer)
ab 20 Jahre: 30
Staffel 3_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 12 1/2
ab 12 Jahre: 12 1/2
Staffel 4_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 20 Jahren: 12,0 zzgl. 6/10 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer)
ab 20 Jahre: 24
| Staffel 5_08: Nachdividende in ‰: | ||||
|---|---|---|---|---|
| Aufschubdauer in Jahren: | 12–19 | 20–24 | 25–29 | ab 30 |
| 6,00 | 12,00 | 18,00 | 24,00 |
Staffel 6_08: Nachdividende in ‰ für Aufschubdauern:
unter 12 Jahren: 1/12 · Aufschubdauer · 8,75
ab 12 Jahre: 8,75
| Staffel 7_08: Nachdividende in ‰: | ||||
|---|---|---|---|---|
| Aufschubdauer in Jahren: | 12–19 | 20–24 | 25–29 | ab 30 |
| 7,50 | 15,00 | 22,50 | 30,00 |
Staffel 8_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 11,5
ab 12 Jahre: 11,5 zzgl. 1,5 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 34
Staffel 9_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 8,5
ab 12 Jahre: 8,5
Staffel 10_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 25 1/2
ab 12 Jahre: 25 1/2 zzgl. 17/6 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 68
Staffel 11_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 28
ab 12 Jahre: 28
Staffel 612: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 0
ab 12 Jahre: Tarife AFX4-6, AFX5-6 mit Absenkungsphase:
| 3,0 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase, sonstige Tarife: 3,0 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr |
Staffel 703: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 0
ab 12 Jahre: Tarife AFX4-7, AFX5-7, AFX4-8, AFX5-8 mit Absenkungsphase:
| 3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase, sonstige Tarife: 3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr |
Staffel 801_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 27
ab 12 Jahre: 27 zzgl. 18/5 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 81
Staffel 802_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 36
ab 12 Jahre: 36
Staffel 1003: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):
unter 12 Jahren: 0
ab 12 Jahre: Tarife AFX4-10, AFX5-10 mit Absenkungsphase:
| 3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase, sonstige Tarife: 3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr |
13. Schlussüberschussstaffel
Staffel A:
Schlussüberschussanteil in % für Aufschubdauern:
unter 6 Jahren: 0
ab 6 Jahre: 15,5 zzgl. 1/2 für jedes über die Dauer 6 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 25
Staffel A_08:
Schlussüberschussanteil in % für Aufschubdauern:
unter 6 Jahren: 0
ab 6 Jahre: 9,3 zzgl. 0,3 für jedes über die Dauer 6 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 15
Staffel 701S_08:
Schlussüberschussanteil in % für Aufschubdauern:
unter 6 Jahren: 0
ab 6 Jahre: 9,2 zzgl. 0,2 für jedes über die Dauer 6 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 12
p1(SÜA) Staffel 11:
1,00 % für Aufschubdauern bis 5 Jahre
0,95 % für Aufschubdauern ab 6 Jahre
p2(SÜA) Staffel 11:
100 % für Aufschubdauern bis 5 Jahre
95 % für Aufschubdauer 6 Jahre
90 % für Aufschubdauer 7 Jahre
85 % für Aufschubdauer 8 Jahre
80 % für Aufschubdauern 9 und 10 Jahre
75 % für Aufschubdauern von 11 bis 14 Jahren
70 % für Aufschubdauer 15 Jahre
14. Kapitalisierungsprodukte
Die Überschussbeteiligung besteht aus einer quartalsweise garantierten Verzinsung des Guthabens, das per Direktgutschrift zugeteilt wird.
| Der Zinssatz beträgt für das 3. Quartal 2010 | 1,75 % p. a. |
| das 4. Quartal 2010 | 1,50 % p. a. |
| das 1. Quartal 2011 | 1,50 % p. a. |
| das 2. Quartal 2011 | 1,60 % p. a. |
15. Konsortialgeschäft mit MLP
| Tarife ab den Zugangsjahren 2007: | Rechnungszinssatz | 2,25 % |
| Tarife aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006: | Rechnungszinssatz | 2,75 % |
| Tarife aus dem Zugangsjahr 2003: | Rechnungszinssatz | 3,25 % |
15.1 Konventioneller Kapitaltarif Anwartschaft, konventioneller Rententarif/konventioneller Riester-Tarif
Maßstab für die laufenden Überschussanteile:
| Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital |
Maßstab für die Schlussüberschussanteile:
| SÜA1 das überschussberechtigte Deckungskapital | |
| SÜA2 die überschussberechtigte Anwartschaft | |
| SÜA das überschussberechtigte Überschussguthaben |
Maßstab für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:
| ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage |
| Zugangsjahr | Zins- überschuss- anteil |
Schluss- überschuss- anteil (SÜA) |
Schluss- überschuss- anteil 1 (SÜA1) |
Schluss- überschuss- anteil 2 (SÜA2) |
Sockel- beteiligung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tarife | in % | in % | in % | in % | in % | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| classic Lebens- und Rentenversicherung | 2007 bis 2009 | 1,75 | 6 | – | – | 20 |
| 2004 bis 2006 | 1,25 | 8 | – | – | 20 | |
| 2003 | 0,15 | – | 0,50 | 3,90 | 20 | |
| staatlich geförderte classic Rentenversicherung | 2007 bis 2009 | 1,45 | 6 | – | – | 20 |
| 2005/2006 | 0,95 | 8 | – | – | 20 | |
| 2004 | 0,65 | 18 | – | – | 20 | |
| 2003 | 0,05 | – | 0,50 | 3,80 | 20 |
15.2 Anwartschaftliche Fondsgebundene Rentenversicherungen (Hybridrenten)
Maßstab für die laufenden Überschussanteile:
| Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital |
Maßstab für die Schlussüberschussanteile:
| SÜA1 das überschussberechtigte Deckungskapital | |
| SÜA2 die überschussberechtigte Anwartschaft |
Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:
| ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage |
| Zugangsjahr | Zins- überschuss- anteil |
Schluss- überschuss- anteil 1 (SÜA1) |
Schluss- überschuss- anteil 2 (SÜA2) |
Sockel- beteiligung |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Anwartschaftliche Tarife | in % | in % | in % | in % | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| balanced topinvest Rentenversicherung | 2007 bis 2009 | 1,45 | 0,50 | 4,20 | 20 |
| 2006 | 0,95 | 0,50 | 4,20 | 20 | |
| balanced titan Rentenversicherung | 2007 bis 2009 | 1,45 | 0,50 | 4,20 | 20 |
| 2006 | 0,95 | 0,50 | 4,20 | 20 | |
| staatlich geförderte balanced invest Rentenversicherung | 2007 bis 2009 | 1,35 | 0,30 | 3,90 | 20 |
| 2005 bis 2006 | 1,15 | – | – | 20 | |
| 2004 | 0,85 | – | – | 20 | |
| 2003 | 0,35 | – | – | 20 |
15.3 Laufende Rentenversicherungen
| Zins- überschuss- anteil |
|
|---|---|
| Laufende Renten | in % |
| --- | --- |
| Tarife ab dem Zugangsjahr 2007 | 1,75 |
| Tarife aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006 | 1,25 |
| Tarife aus dem Zugangsjahr 2003 | 0,75 |
Im Rentenbezug erfolgt die Beteiligung an den Bewertungsreserven durch einen zusätzlichen Überschussanteil in Höhe von 1,10 Prozentpunkten. Dieser Überschussanteil wird unabhängig davon gewährt, ob noch zusätzliches Deckungskapital benötigt wird.
15.4 Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung
15.4.1 Anwartschaftliche Tarife
Maßstab für die laufenden Überschussanteile:
| Risikoüberschussanteil: Ratenbeitrag |
| Tarife | Berufsgruppe | Risiko- überschuss- anteil in % |
|---|---|---|
| Zugangsjahre ab 2005 | A | 33 |
| B–E | 30 | |
| Zugangsjahre bis 2004 | A | 35 |
| B–E | 30 |
15.4.2 Laufende Berufsunfähigkeits-(zusatz-)Renten
Maßstab für die Erhöhungsrente (Zusatzrente): die erreichte Gesamtrente
Maßstab für den Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
| Fällige Renten (ggf. einschließlich Beitragsbefreiung) erhalten eine |
Erhöhungs- rente in % |
|---|---|
| BUZ zu Haupttarifen ab dem Zugangsjahr 2007 | 1,85 |
| BUZ zu Haupttarifen aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006 | 1,35 |
| BUZ zu Haupttarifen aus dem Zugangsjahr 2003 | 0,85 |
| Selbstständige Berufsunfähigkeitsrente ab dem Zugangsjahr 2007 | 1,85 |
| Selbstständige Berufsunfähigkeitsrente aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006 | 1,35 |
| Selbstständige Berufsunfähigkeitsrente aus dem Zugangsjahr 2003 | 0,85 |
15.5 Überschussanteilsatz für die verzinsliche Ansammlung
Maßstab für den Ansammlungsüberschussanteil: Überschussguthaben
Maßstab für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven: ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Ansammlungsguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage
Überschussguthaben erhalten neben dem garantierten Rechnungszins einen Ansammlungsüberschussanteil, sodass sich das Guthaben insgesamt wie folgt verzinst:
| Tarife | Zugangsjahr | Ansammlungs- überschuss- in % |
Sockel- beteiligung in % |
|---|---|---|---|
| classic Lebens- und Rentenversicherung | 2007 bis 2009 | 1,75 | 20 |
| 2004 bis 2006 | 1,25 | 20 | |
| 2003 | 0,15 | 20 | |
| staatlich geförderte classic Rentenversicherung | 2007 bis 2009 | 1,45 | 20 |
| 2005/2006 | 0,95 | 20 | |
| 2004 | 0,65 | 20 | |
| 2003 | 0,05 | 20 | |
| Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung/ | ab 2007 | 2,05 | 20 |
| Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung | 2004 bis 2006 | 1,55 | 20 |
Sonstige Angaben
Angaben gemäß § 251 HGB
Es wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Die auf unsere Gesellschaft verschmolzene Nordstern Lebensversicherung-AG wurde zusammen mit zahlreichen anderen europäischen Versicherungsgesellschaften vor einem Bundesgericht in New York von Opfern des Holocaust und deren Erben verklagt. Mit diesen Sammelklagen fordern die Kläger Entschädigungen für angeblich nicht ausgezahlte Versicherungsleistungen. Das Gericht hat diese Klagen am 8. Dezember 2000 abgewiesen. Eine Entschädigung von moralischen Ansprüchen der Opfer und ihrer Erben erfolgt über die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft, der der AXA Konzern beigetreten ist.
Das Landesarbeitsgericht München hat am 15. März 2007 rechtskräftig entschieden, Entgeltumwandlungsvereinbarungen seien wegen Verletzung des gesetzlichen Wertgleichheitsgebotes unwirksam, wenn der Arbeitslohn in gezillmerte Tarife der betrieblichen Altersversorgung investiert wird. Das Bundesarbeitsgericht hat diese Ansicht in seinem Urteil vom 15. September 2009 (Az. 3 AZR 17/09) nicht bestätigt. Danach verstoßen gezillmerte Tarife bei Entgeltumwandlung nicht gegen das Wertgleichheitsgebot. Ein vollständiger Ausschluss der Haftung des Arbeitgebers bei Verwendung voll gezillmerter Verträge kann aber laut Urteilsbegründung des BAG nicht gewährleistet werden, da der Einsatz solcher Tarife eine unangemessene Benachteiligung darstellen kann. Es wird aber als angemessen erachtet, wenn die Abschluss- und Vertriebskosten auf die ersten fünf Jahre verteilt werden, da dieses Vorgehen auch im Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen (AltZertG) und seit 2008 auch im VVG vorgeschrieben wird. Aufgrund der zuvor unklaren Rechtslage hatten wir in den Jahren 2007 und 2008 eine Garantieerklärung für die jeweils aktuelle Produktpalette abgegeben. Hierdurch werden die Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen von Zahlungen freigestellt, zu denen sie aufgrund der Klage eines ausgeschiedenen Arbeitnehmers zur Auffüllung des Rückkaufwertes gerichtlich verurteilt werden sollten. Da wir ab 2008 aufgrund neuer gesetzlicher Vorschriften ohnehin eine Abschlusskostenverteilung auf fünf Jahre vorgenommen haben, könnte sich eine Haftung für uns nur aus den in 2007 abgegebenen Freistellungserklärungen bis längstens 2011 ergeben.
Von der Bildung einer Rückstellung konnten wir Abstand nehmen, weil es aufgrund der im Geschäftsverlauf zu beobachtenden Stornowahrscheinlichkeiten, der nun oberstgerichtlich festgestellten Rechtslage und der die Haftungsübernahme erheblich konditionierenden Voraussetzungen unwahrscheinlich ist, dass wir aus dieser Haftungsfreistellung in Anspruch genommen werden. Bisher wurden wir nicht in Anspruch genommen.
Im Rahmen des AXA Vorsorgeplans wurden Mittel beim AXA Mitarbeiter Treuhand e. V. zur Insolvenzsicherung hinterlegt. Zudem erfolgt eine Verpfändung der Erstattungsansprüche aus der Entgeltumwandlung an den Versorgungsberechtigten. Insgesamt beläuft sich die Summe auf 286 Tsd. Euro (2009: 0 Euro).
Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Haftungsverhältnisse wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht gerechnet wird (Angabe nach § 285 Satz 1 Nr. 27 HGB).
Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 und 3 a HGB n.F.
Nachzahlungsverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Sonstigen Kapitalanlagen sind in den Erläuterungen zu den entsprechenden Bilanzposten angegeben.
Vorkäufe wurden nur im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Bestimmungen (BAV-Rundschreiben R 3/00 A. I Absatz 3) getätigt.
Darüber hinaus bestand keine sonstige finanzielle Verpflichtung aus der Veräußerung von Grundstücken mehr (2009: 0 Tsd. Euro).
Die AXA Lebensversicherung AG ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Diese Sicherungseinrichtung schützt Versicherte vor den Folgen der Insolvenz eines Lebensversicherers. Hieraus ergibt sich vor allem die Chance, von den Kunden als sicherer Partner für ihre Risiko- und Altersvorsorge gesehen zu werden. Es besteht das Risiko, im Rahmen dieses Kollektivs der deutschen Lebensversicherer in Höhe der im Folgenden genannten Beträge in Anspruch genommen zu werden.
Der Sicherungsfonds erhebt auf der Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge von maximal 0,2 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen aufgebaut ist. Hieraus ergeben sich für die AXA Lebensversicherung AG keine zukünftigen Verpflichtungen mehr (2009: 0 Mio. Euro).
Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen erheben; dies entspricht einer Verpflichtung von 24,1 Mio. Euro (2009: 25,1 Mio. Euro).
Zusätzlich hat sich die AXA Lebensversicherung AG verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt 1 % der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beiträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag 217,1 Mio. Euro (2009: 225,5 Mio. Euro).
Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 7 HGB
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Praktikanten, Auszubildende und Stipendiaten) im Geschäftsjahr 2010:
| davon | männlich | weiblich | |
|---|---|---|---|
| Angestellte im Außendienst | 0 | 0 | 0 |
| Angestellte im Innendienst | 12 | 10 | 2 |
| Insgesamt | 12 | 10 | 2 |
Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB
Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen 1.833 Tsd. Euro (2009: 1.302 Tsd. Euro), die des Aufsichtsrates 251 Tsd. Euro (2009: 268 Tsd. Euro).
Die Gesamtbezüge früherer Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf 1.338 Tsd. Euro (2009: 1.307 Tsd. Euro). Für diesen Personenkreis sind zum 31. Dezember 2010 Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 12.832 Tsd. Euro passiviert worden.
Gemäß der Übergangsregelung des Artikels 67 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 EGHGB, die für die erstmalige Anwendung der BilMoG-Vorschriften in Bezug auf Pensionsrückstellungen gilt, bestand ein noch nicht ausgewiesener Zuführungsbetrag in Höhe von 1.955 Tsd. Euro, welcher bis spätestens zum 31. Dezember 2024 zu mindestens einem Fünfzehntel pro Jahr zugeführt wird.
Am Jahresende bestanden wie im Vorjahr keine Darlehen gegenüber Vorstandsmitgliedern.
Das gegenüber einem Aufsichtsratsmitglied gewährte Darlehen in Höhe von 20 Tsd. Euro (2009: 20 Tsd. Euro) wurde im Geschäftsjahr 2010 getilgt.
Der Zinssatz betrug 4,36 %. Der Tilgungssatz betrug jeweils 1,0 %.
Die Konditionen des Darlehens waren auf zehn Jahre festgeschrieben worden.
Es wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen.
Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB
Bezüglich der Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB über das Abschlussprüferhonorar verweisen wir auf den Konzernabschluss der AXA Konzern AG, in den die AXA Lebensversicherung zum 31. Dezember 2010 einbezogen wird.
Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 19 HGB
Zum Bilanzstichtag befanden sich derivative Finanzinstrumente in Form von vier Credit Default Swaps, acht Long Call-Optionen und einer Long Receiver Swaption im Bestand, die zu Sicherungszwecken abgeschlossen wurden. Diese außerbörslich gehandelten Derivate wurden mit den an Finanzmärkten etablierten Bewertungsmethoden (z. B. Barwertmethode oder Optionspreismodelle) bewertet.
Der Nominalbetrag des Credit Default Swaps als Stillhalter betrug –96,9 Mio. Euro mit einem beizulegenden Zeitwert von 0,5 Mio. Euro. Die Nominalbeträge der Credit Default Swaps als Inhaber betragen 253,1 Mio. Euro mit einem beizulegenden Zeitwert von –1,7 Mio. Euro. Für die CDS, die einen negativen beizulegenden Zeitwert ausweisen, wurden insgesamt Drohverlustrückstellungen in Höhe von –1,7 Mio. Euro gebildet.
Die erwähnten Long Call-Optionen wurden mit einem Buchwert von 16,3 Mio. Euro sowie einem beizulegenden Zeitwert von 21,0 Mio. Euro unter den sonstigen Kapitalanlagen ausgewiesen. Mit diesen Optionen wurden Maßnahmen zur Erwerbsvorbereitung abgesichert.
Die erwähnte Long Receiver Swaption wird mit einem Buchwert von 1,6 Mio. Euro sowie einem beizulegenden Zeitwert von 4,4 Mio. Euro (Nominalwert 125,0 Mio. Euro) unter den sonstigen Kapitalanlagen ausgewiesen.
Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 21 HGB
Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Personen oder Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, wurden nicht getätigt.
Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 24 und 25 HGB
Die Angaben zu Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden sind in den Erläuterungen zu der entsprechenden Bilanzposition aufgeführt.
Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 26 HGB
Weiterführende Angaben zu Anteilen oder Anlageaktien an inländischen Investmentvermögen (im Sinne des § 1 InvG) oder vergleichbaren ausländischen Investmentanteilen (im Sinne des § 2 Absatz 9 InvG), aufgegliedert nach Anlagezielen:
| Anlageziel | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. Euro | Marktwert | Buchwert | Reserven/Lasten | Ausschüttungen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktienfonds | 72 | 66 | 5 | 1 |
| Rentenfonds | 7.765 | 7.929 | –164 | 347 |
| Immobilienfonds | 276 | 276 | 1 | 14 |
| Mischfonds | 0 | 0 | 0 | 0 |
| alternative Investments | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 8.113 | 8.271 | –158 | 362 |
Zum 31. Dezember 2010 wiesen Anteile oder Anlageaktien mit einem Buchwert in Höhe von 5.630,7 Mio. Euro, die unter der Fondskategorie Rentenfonds ausgewiesen werden sowie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, stille Lasten in Höhe von –270,9 Mio. Euro aus.
Wir gehen nach Prüfung der Kriterien bezüglich einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung sowie aufgrund unserer Erwartung der zukünftigen Aktienmarktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Anteile bzw. Anlageaktien aus. Die Kriterien der Beurteilung einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.
Angaben gemäß § 285 Nr. 28 HGB
Der die Abführungssperre begründende Betrag vor Bedeckung durch Eigenkapitalbestandteile nach § 268 Absatz 8 HGB in Höhe von 3 Tsd. Euro resultierte aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert oberhalb der Anschaffungskosten.
Der unter die Abführungssperre fallende Betrag war vollständig durch Gewinnrücklagen gedeckt, sodass sich bezüglich der Gewinnabführung keine Beschränkungen durch die Ausschüttungs- und Abführungssperre nach § 301 AktG i.V.m. § 268 Absatz 8 HGB ergaben.
Aufsichtsrat
Angaben gemäß § 285 Nr. 10 HGB
Alfred Bouckaert (bis 21. April 2010)
Vorsitzender
Mitglied des Management Board der AXA und Chief Executive Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA
(bis 14. März 2010)
Brüssel, Belgien
Jacques de Vaucleroy (seit 21. April 2010)
Vorsitzender (seit 20. Mai 2010)
Chief Executive Officer for Northern Central and Eastern Europe der AXA
(seit 15. März 2010)
Brüssel, Belgien
Patrick Lemoine (seit 1. Januar 2010)
stellv. Vorsitzender (seit 20. Mai 2010)
Chief Financial Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA
(seit 1. September 2010)
Brüssel, Belgien
Manfred Weyrich (bis 21. April 2010)
Angestellter
Mitglied des Gemeinschaftsbetriebsrates
der Hauptverwaltung (bis 31. Dezember 2009)
Overath
Herbert Mayer (seit 21. April 2010)
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der AXA Konzern AG
Pfinztal
Vorstand
Angaben gemäß § 285 Nr. 10 HGB
Dr. Frank Keuper
Vorsitzender
Konzernkommunikation, Konzernrevision, Konzernstrategie und Portfoliosteuerung
Dr. Patrick Dahmen
Rechnungswesen, Planung, Controlling, Steuern, Risikomanagement
Thomas Gerber
Vorsorge, Produktmanagement, Aktuariat
Wolfgang Hanssmann
Vertrieb, Marketing
Jens Hasselbächer (seit 1. September 2010)
Kunden- und Partnerservice
Bernd Jung (10. Mai bis 31. August 2010)
Chief Operating Officer (COO)/Kundendienst
Ulrich C. Nießen
Personal, Recht und Compliance, Zentrale Dienste
Dr. Heinz-Jürgen Schwering
Kapitalanlagen, Asset Liability Management
Jens Wieland
Informationstechnologie, Organisation und Prozesse
Angaben gemäß § 285 Nr. 14 HGB und § 160 Absatz 1 Nr. 8 AktG
Nach den vorliegenden Mitteilungen gemäß § 20 Abs. 4 AktG hält die AXA Konzern AG, Köln, 100 % am Grundkapital unserer Gesellschaft.
Die AXA Konzern AG hat mit unserer Gesellschaft einen jeweils zum Bilanzstichtag gültigen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.
Im Verhältnis zur AXA Konzern AG, Köln, sind wir ein Konzernunternehmen im Sinne von § 15 ff. AktG in Verbindung mit § 18 Absatz 1 AktG.
Die AXA Lebensversicherung AG, Köln, und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der AXA, Paris, sowie in den Konzernabschluss der AXA Konzern AG, Köln, zum 31. Dezember 2010 einbezogen. Die AXA, Paris, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf und die AXA Konzern AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der AXA, Paris, wird bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde in Paris (Autorités des Marchés Financiers) unter R.C.S. (Registre du Commerce et des Sociétés) 572 093 920 hinterlegt. Der Konzernabschluss der AXA Konzern AG wird im elektronischen Bundesanzeiger und im Unternehmensregister des Bundesministeriums für Justiz veröffentlicht.
Dieser Konzernabschluss mit dem Konzernlagebericht hat für uns gemäß § 291 Absatz 2 HGB befreiende Wirkung.
Köln, den 21. März 2011
Der Vorstand
Dr. Keuper
Dr. Dahmen
Gerber
Hanssmann
Hasselbächer
Nießen
Dr. Schwering
Wieland
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AXA Lebensversicherung AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 29. März 2011
**PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Alexander Hofmann, Wirtschaftsprüfer
ppa. Elisabeth zu Waldeck und Pyrmont, Wirtschaftsprüferin
Bericht des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstandes entsprechend den ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht und sich während des gesamten Jahres 2010 fortlaufend von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Durch vierteljährliche Berichte und in zwei Sitzungen sowie vier schriftlichen Abstimmungen wurde er eingehend mündlich und schriftlich gemäß § 90 des Aktiengesetzes (AktG) über die allgemeine Geschäftsentwicklung, über grundlegende Angelegenheiten sowie die strategischen Ziele der Geschäftsführung unterrichtet. Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft wurden ausführlich besprochen. Geschäfte und Maßnahmen des Vorstandes, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, sind in den Sitzungen vor der Beschlussfassung vom Vorstand eingehend erläutert worden.
Der Aufsichtsrat befasste sich in seiner außerordentlichen Sitzung am 11. März 2010 mit dem BaFin-Rundschreiben 23/2009 betreffend Vergütungssysteme im Versicherungsbereich. In dieser Sitzung beschloss der Aufsichtsrat ferner die Tantiemezahlungen für 2009, die Equity Grant-Zuteilung 2009 sowie anstehende Anpassungen der Vorstandsvergütung.
In der Sitzung am 21. April 2010 befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Bericht des Vorstandes über den Geschäftsverlauf 2009 und dem vorgelegten Jahresabschluss. In der gleichen Sitzung stellte der Vorstand die endgültige Planung für 2010 vor, die vertiefend erörtert wurde. Im Rahmen einer schriftlichen Abstimmung im Juli 2010 hat der Aufsichtsrat dem Verkauf der Anteile der RW Holding AG von der AXA Lebensversicherung AG an die AXA Versicherung AG zugestimmt. In seiner Sitzung am 17. November 2010 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über den bisherigen Geschäftsverlauf im laufenden Jahr und gab einen Kurzbericht über die vorläufige Planung 2011.
Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Aufsichtsrates mit dem Vorstand in zahlreichen Einzelgesprächen geschäftspolitische Fragen sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft behandelt. Über hierdurch zur Kenntnis des Vorsitzenden gelangte wichtige Angelegenheiten wurde der Aufsichtsrat jeweils unterrichtet.
Ebenso hat der Verantwortliche Aktuar an der bilanzfeststellenden Sitzung des Aufsichtsrates teilgenommen und diesem die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen Bestätigung ausführlich mündlich dargestellt und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 sind von der vom Aufsichtsrat zum Abschlussprüfer bestellten PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht lagen dem Aufsichtsrat unverzüglich nach der Aufstellung vor. Ebenso wurde der Bericht des Abschlussprüfers allen Mitgliedern des Aufsichtsrates fristgerecht vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht und das Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat in der bilanzfeststellenden Sitzung zusätzlich mündlich erläutert und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Die Prüfung hat keine Beanstandung ergeben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss, der damit gemäß § 175 AktG festgestellt ist.
Im vergangenen Jahr sind in Vorstand und Aufsichtsrat Personalveränderungen eingetreten. Herr Bernd Jung hat mit Wirkung zum 31. August 2010 sein seit dem 10. Mai 2010 bestehendes Mandat im Vorstand der Gesellschaft niedergelegt. In einer schriftlichen Abstimmung im August 2010 wurde Herr Jens Hasselbächer zum Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft bestellt.
In der ordentlichen Hauptversammlung am 21. April 2010 hat eine Neuwahl des Aufsichtsrates stattgefunden. Die Herren Patrick Lemoine, Herbert Mayer sowie Jacques de Vaucleroy wurden zu Mitgliedern des Aufsichtsrates gewählt. Mit der Neuwahl ist Herr Alfred Bouckaert aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft ausgeschieden, um in den Ruhestand zu gehen. Der Aufsichtsrat hat daraufhin in einer schriftlichen Abstimmung im Mai 2010 Herrn de Vaucleroy zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates sowie Herrn Lemoine zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt.
Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit.
Dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienstleistungsgesellschaften, die für unsere Gesellschaft tätig geworden sind, gilt für ihre Leistungen im Jahr 2010 unser ganz besonderer Dank.
Köln, den 13. April 2011
Für den Aufsichtsrat
*Jacques de Vaucleroy
Vorsitzender*
Impressum
Herausgeber:
AXA Lebensversicherung AG
Köln
Redaktion:
AXA Konzern AG, Köln
Konzernkommunikation
Satz:
LSD GmbH & Co. KG
Düsseldorf
Printed in Germany

AXA Lebensversicherung AG, Colonia-Allee 10 –20, 51067 Köln
Telefon: (0 180 3) 55 66 22*, E-Mail: [email protected], Internet: www.axa.de
* 9 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk maximal 42 Cent, jeweils je angefangene Minute