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AXA Annual Report 2010

Jun 27, 2011

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Annual Report

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Publication

AXA Lebensversicherung AG

Köln

Geschäftsbericht 2010

Kennzahlen

2010 2009
Beitragseinnahmen in Mio. Euro
Posten I.1.a) der Gewinn- und Verlustrechnung 2.286 1.893
Veränderung in Prozent 20,8 1,4
Versicherungsbestand
– in Mio. Euro laufende Beiträge* 1.518 1.582
– Anzahl der Verträge in Tausend** 1.776 1.848
Neuzugang
– laufende Beiträge in Mio. Euro 70 80
– Veränderung in Prozent –12,5 –21,5
– Einmalbeiträge in Mio. Euro 743 280
– Veränderung in Prozent 165,3 76,7
Abgang durch Storno
– laufende Beiträge in Mio. Euro 74 93
– in Prozent des mittleren Jahresbestandes (Stückzahl) 3,2 3,6
Leistungen zugunsten unserer Kunden in Mio. Euro 2.980 2.684
davon
– ausgezahlte Leistungen in Mio. Euro 2.272 2.207
– Zuwachs der Leistungsverpflichtungen in Mio. Euro 708 477
Verwaltungskosten in Prozent der Bruttobeiträge 3,2 3,5
Kapitalanlagen in Mio. Euro 20.753 20.339
– Nettoverzinsung des laufenden Geschäftsjahres*** 4,1 4,0
– Nettoverzinsung der vergangenen drei Jahre*** 4,0 4,2
Bruttoüberschuss in Mio. Euro 284 335
Ergebnis vor Gewinnabführung in Mio. Euro 50,0 5,0
Gezeichnetes Kapital in Mio. Euro 39 39
Eigenkapital in Mio. Euro 274 273

* selbst abgeschlossene Haupt- und Zusatzversicherungen

** nur selbst abgeschlossene Hauptversicherungen

*** Nettoverzinsung gemäß Verbandsformel des GDV

Inhaltsverzeichnis

Aufsichtsrat
Vorstand
Lagebericht
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Überblick über den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft
Geschäftsergebnis
Beitragseinnahmen
Kapitalanlageergebnis
Kostenverlauf
Leistungen für unsere Kunden
Deckungsrückstellung für Rentenversicherungen
Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer
Steuern
Überschuss
Eigenkapitalausstattung
Bestandsentwicklung
Versicherungsbestand
Neuzugang
Abgang
Kapitalanlagebestand
Risiken der zukünftigen Entwicklung
Sonstige Angaben
Nachtragsbericht
Ausblick und Chancen
Ergebnisabführung
Anlagen zum Lagebericht
Betriebene Versicherungsarten
Statistische Angaben
Jahresabschluss
Bilanz zum 31. Dezember 2010
Gewinn- und Verlustrechnung

vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010
Anhang
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Bericht des Aufsichtsrates
Impressum

Aufsichtsrat

Alfred Bouckaert (bis 21. April 2010)

Vorsitzender

Mitglied des Management Board der AXA und Chief Executive Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA

(bis 14. März 2010)

Brüssel, Belgien

Jacques de Vaucleroy (seit 21. April 2010)

Vorsitzender (seit 20. Mai 2010)

Chief Executive Officer for Northern,

Central and Eastern Europe der AXA

(seit 15. März 2010)

Brüssel, Belgien

Patrick Lemoine (seit 1. Januar 2010)

stellv. Vorsitzender (seit 20. Mai 2010)

Chief Financial Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA

(seit 1. September 2010)

Brüssel, Belgien

Manfred Weyrich (bis 21. April 2010)

Angestellter

Mitglied des Gesamtbetriebsrates der Hauptverwaltung

(bis 31. Dezember 2009)

Overath

Herbert Mayer (seit 21. April 2010)

Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der AXA Konzern AG

Pfinztal

Vorstand

Dr. Frank Keuper

Vorsitzender

Konzernkommunikation, Konzernrevision, Konzernstrategie und Portfoliosteuerung

Dr. Patrick Dahmen

Rechnungswesen, Planung, Controlling, Steuern, Risikomanagement

Thomas Gerber

Vorsorge, Produktmanagement, Aktuariat

Wolfgang Hanssmann

Vertrieb, Marketing

Jens Hasselbächer (seit 1. September 2010) Kunden- und Partnerservice

Bernd Jung (10. Mai bis 31. August 2010) Chief Operating Officer (COO)/Kundendienst

Ulrich C. Nießen

Personal, Recht & Compliance, Zentrale Dienste

Dr. Heinz-Jürgen Schwering

Kapitalanlagen, Asset Liability Management

Jens Wieland

Informationstechnologie, Organisation und Prozesse

Lagebericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Deutsche Wirtschaft: Rasanter Konjunkturaufschwung nach der Finanzmarktkrise

Das Geschäftsjahr 2010 stand im Zeichen einer weltweiten Konjunkturbelebung. Besonders die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr wieder kräftig gewachsen. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 3,6 % zu. Da 2010 allerdings mehr Arbeitstage hatte als das Vorjahr, ergibt sich nach der Bereinigung um Kalendereffekte eine etwas niedrigere Steigerungsrate von 3,5 %. Mit ihrem deutlichen Wachstum hat sich die deutsche Wirtschaft somit überraschend schnell von der stärksten Rezession der Nachkriegszeit erholt. Diese hatte im Jahr 2009 zu einem preisbereinigten Rückgang des BIP um 4,7 % geführt.

Als wichtige Stütze des konjunkturellen Aufschwungs erwies sich der Außenhandel. So nahmen die Exporte preisbereinigt um 14,2 % und die Importe um 13,0 % zu. Deutliche Wachstumsimpulse kamen aber auch aus dem Inland. Insbesondere in Ausrüstungen wurde mit 9,4 % erheblich mehr investiert als im Vorjahr. Allerdings waren hier 2009 auch die stärksten Rückgänge zu verzeichnen gewesen. Die privaten Konsumausgaben stiegen im Berichtsjahr preisbereinigt um 0,5 %, die staatlichen sogar um 2,2 %.

Die Entwicklung an den Finanzmärkten war erneut von Turbulenzen geprägt. Vor allem die 2010 bekannt gewordenen hohen Staatsdefizite Griechenlands und einiger anderer südeuropäischen Länder sowie Irlands erschütterten das Vertrauen vieler Anleger in die Staatspapiere dieser Länder und lösten teilweise sogar eine Spekulationswelle gegen sie aus. Demgegenüber waren deutsche Staatsanleihen als „sicherer Hafen“ verstärkt nachgefragt. Die Kehrseite der weltweit hohen Nachfrage nach deutschen Zinspapieren waren historisch niedrige Zinssätze, die der Versicherungswirtschaft die Kapitalanlage zu attraktiven Renditen erschwerten.

Der deutsche Arbeitsmarkt profitierte von der starken wirtschaftlichen Erholung. Im Durchschnitt des Jahres 2010 erbrachten rund 40,5 Millionen Erwerbstätige die deutsche Wirtschaftsleistung. Das waren 212.000 Personen oder 0,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit erreichte die Zahl der Erwerbstätigen hierzulande einen neuen Höchststand. Die nach dem Schema der internationalen Arbeitsorganisation ILO (International Labour Organization) der Vereinten Nationen ermittelte Zahl der Erwerbslosen ging nach vorläufigen Schätzungen um 9,2 % auf 2,9 Millionen zurück.

Das gesamte Volkseinkommen erhöhte sich 2010 um 6,0 % auf 1,9 Billionen Euro und verzeichnete damit den größten Zuwachs seit 1992. 1,3 Billionen Euro entfielen auf die Arbeitnehmerentgelte (+2,6 %) und 641 Mrd. Euro auf die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+13,2 %). Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte erhöhte sich 2010 um 2,6 %. Auch die Sparquote der privaten Haushalte war im Berichtsjahr mit 11,4 % etwas höher als 2009 (11,1 %).

Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im Jahresdurchschnitt 2010 um 1,1 % gestiegen. Damit lag die Jahresteuerungsrate zwar deutlich höher als im Vorjahr (+0,4 %). Im längerfristigen Vergleich seit 1999 war sie 2010 jedoch noch weit unter den jährlichen Teuerungsraten der meisten Jahre. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2 % wurde sowohl im Jahresdurchschnitt als auch in den einzelnen Monaten für 2010 unterschritten.

Versicherungswirtschaft erneut mit deutlichem Beitragswachstum

Die deutsche Versicherungsbranche verzeichnete im Geschäftsjahr 2010 wiederum einen deutlichen Beitragsanstieg. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht von einem Zuwachs von 4,7 % auf 180 Mrd. Euro aus. Der Hauptgrund hierfür sind wie im Vorjahr die hohen Einmalbeiträge in der Lebens- und Rentenversicherung.

Im Berichtsjahr hat die deutsche Versicherungswirtschaft intensiv an weiteren Verbesserungen des Verbraucherschutzes gearbeitet. So hat sie unter anderem einen Verhaltenskodex entwickelt, um eine hohe Qualität beim Vertrieb von Versicherungsprodukten zu sichern. Diesem Verhaltenskodex sind auch die Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen des AXA Konzerns beigetreten.

Weitere wichtige Themen für die Branche waren das Niedrigzinsniveau und die grundlegende Reform des europäischen Versicherungsaufsichtsrechts Solvency II. Angesichts der anhaltenden Niedrigzinspolitik der Notenbanken und der daraus resultierenden niedrigen Erträge aus Kapitalanlagen fordert die Versicherungswirtschaft im Interesse der Kunden eine Rückkehr zu einem „normalen“ Zinsumfeld. Deutlichen Nachbesserungsbedarf sehen die Versicherer bei der Umsetzung von Solvency II und sprechen sich unter anderem für eine Vereinfachung bei der Berichterstattung sowie den Risikomodellen und dem Risikomanagement aus.

Die Entwicklung des deutschen Lebensversicherungsmarktes zeichnete im Jahr 2010 ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Während die gebuchten Bruttobeiträge, insbesondere durch eine wesentliche Zunahme des Neugeschäfts bei den Einmalbeiträgen, stark wuchsen, gingen der Bestand und der Neuzugang nach Anzahl und laufendem Beitrag weiter zurück.

Nach Angaben des GDV erhöhten sich die gebuchten Bruttobeiträge in der Lebensversicherung (ohne Pensionskassen) gegenüber dem Vorjahr um 7,1 % auf 87,2 Mrd. Euro. Während die laufenden Beiträge um 1,5 % auf 60,5 Mrd. Euro sanken, stiegen die Einmalbeiträge um 33,6 % auf 26,6 Mrd. Euro. Die Anzahl an Hauptversicherungen nahm

hochgerechnet um 1,0 % ab. Gemessen am laufenden Beitrag gab der Bestand um 0,5 % nach.

Das eingelöste Neugeschäft an laufenden Beiträgen nahm um 2,7 % auf 5,7 Mrd. Euro ab. Dagegen konnte im Neugeschäft gegen Einmalbeitrag ein Wachstum von 33,9 % auf 26,4 Mrd. Euro verzeichnet werden, wobei der Schwerpunkt weiterhin bei den Rentenversicherungen, der betrieblichen Altersversorgung und den Kapitalisierungsprodukten lag. Die auf Basis der Anzahl der Verträge ermittelte marktweite Stornoquote verringerte sich von 3,9 % auf 3,6 %.

Überblick über den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft

Wie der Markt verzeichnete auch unsere Gesellschaft ein starkes Wachstum bei den Einmalbeiträgen bei gleichzeitig rückläufigem Geschäft gegen laufenden Beitrag. Im Neugeschäft mit Einmalbeiträgen verstärkte sich der nun im vierten Jahr anhaltende positive Trend mit einem Wachstum von +165,3 % sogar nochmals deutlich. Darin zeigt sich erneut der Erfolg der im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung neu aufgelegten Produkte. Allein auf die Einführung des neuen Einmalbeitrag-Produktes „AXA KapitalDepot“ (ab Januar 2010), das der kurz- und mittelfristigen Vermögensanlage von Bestandskunden dient, ist ein Anstieg des Neugeschäftes gegen Einmalbeitrag von 307,2 Mio. Euro zurückzuführen. Auch das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag bei sofort beginnenden klassischen Rentenversicherungen sowie bei fondsgebundenen Versicherungen – vor allem aus dem im August 2008 eingeführten Produkt „Portfolio Plus Police“ – stieg deutlich. Daneben nahmen auch die Einmalbeiträge aus dem Rückdeckungsvertrag mit dem Pensions-Sicherungs-Verein aufgrund der in der jüngsten Vergangenheit gestiegenen Zahl von Insolvenzen in der deutschen Wirtschaft und des damit höheren Volumens an geschützter betrieblicher Altersversorgung spürbar zu.

Im Neugeschäft gegen laufende Beitragszahlungen weist unsere Gesellschaft demgegenüber einen Rückgang von 12,5 % aus. Hier zeigt sich als Folge der Finanzmarktkrise noch immer das reservierte Kundenverhalten beim Abschluss langfristiger Verträge. Die Auswirkungen waren sowohl im Kollektivgeschäft als auch in moderatem Umfang bei klassischen Rentenversicherungen und den fondsgebundenen Versicherungen spürbar. Im klassischen Lebensversicherungsgeschäft ist der leichte Rückgang einerseits eine Auswirkung des Alterseinkünftegesetzes, andererseits auf sinkende Dynamikanpassungen in einem geringeren Bestand zurückzuführen. Auch bei den Risikoversicherungen zeigten sich in geringem Umfang Rückgänge, jedoch entwickelte sich das Neugeschäft mit selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen nach den vorgenommenen Verbesserungen der Konditionen und der Versicherungsbedingungen im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2010 wieder positiv.

Die Beitragseinnahmen unserer Gesellschaft stiegen im Berichtsjahr um 20,8 % auf insgesamt 2,3 Mrd. Euro. Dabei nahmen die gebuchten laufenden Beiträge des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes um 4,4 % auf 1,5 Mrd. Euro ab und die selbst abgeschlossenen Einmalbeiträge um 162,7 % auf 748,0 Mio. Euro zu. Der Versicherungsbestand unserer Gesellschaft, gemessen am laufenden Jahresbeitrag, verringerte sich um 4,1 % und belief sich zum Jahresende 2010 auf 1,5 Mrd. Euro.

Die Abgänge betrugen 133,3 Mio. Euro, das sind 23,3 % weniger als im Vorjahr. Die Stornoquote, bezogen auf die Stückzahl, verringerte sich bei rückläufiger Bestandsentwicklung um 0,4 Prozentpunkte auf 3,2 % gegenüber dem Vorjahr.

Das Kapitalanlageergebnis erhöhte sich auf 837,4 Mio. Euro (2009: 812,6 Mio. Euro). Dies ist insbesondere auf den Verkauf einer verbundenen Unternehmung mit einem Gewinn in Höhe von 20,9 Mio. Euro zurückzuführen. Die Nettoverzinsung stieg von 4,0 % auf 4,1 %.

Die gesamten Leistungen für unsere Kunden aus Zahlungen für Abläufe, Rückkäufe, Todes- und Heiratsfälle sowie für Renten einschließlich der zugehörigen Überschussanteile und Anteile aus der Direktgutschrift betrugen 2,3 Mrd. Euro (2009: 2,2 Mrd. Euro).

Die gestiegenen Verwaltungskosten konnten durch wesentlich höhere Beitragseinnahmen kompensiert werden, sodass sich die Verwaltungskostenquote von 3,5 % im Vorjahr auf 3,2 % im Berichtsjahr verbesserte.

Der Rohüberschuss nach Ertragsteuern betrug im Berichtsjahr 355,0 Mio. Euro (2009: 388,3 Mio. Euro). Hiervon haben wir insgesamt 234,0 Mio. Euro (2009: 330,0 Mio. Euro) der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt. Nach Steuern verblieb ein erwirtschafteter Überschuss von 50,0 Mio. Euro (2009: 5,0 Mio. Euro). Dieser wurde im Rahmen des am 15. Oktober 2009 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die AXA Konzern AG abgeführt.

Weiterhin hervorragende Ratings

Als wichtiger Teil des deutschen AXA Konzerns und der internationalen AXA Gruppe verfügt unsere Gesellschaft unverändert über hervorragende Ratings im Bereich AA (sehr stark). Die Ratingagentur Fitch Ratings hat am 13. Dezember 2010 das AA– (sehr stark) für das Insurers Financial Strength Rating, das die Finanzkraft eines Versicherungsunternehmens ausdrückt, für die AXA Lebensversicherung bestätigt und den Ausblick von bisher „negativ“ auf „stabil“ heraufgesetzt. Standard & Poor's hat am 30. März 2010 das Insurance Financial Strength Rating von AA um eine Nuance auf AA– verändert und gleichzeitig den Ausblick von „negativ“ auf „stabil“ angehoben. Das Aa3 (sehr stark) Insurance Financial Strength Rating der Ratingagentur Moody's Investors Service vom 20. Februar 2009 mit stabilem Ausblick hat nach wie vor Gültigkeit.

Geschäftsergebnis

Beitragseinnahmen auf 2,3 Mrd. Euro gestiegen

Die gebuchten Beiträge unserer Gesellschaft erhöhten sich im Berichtsjahr um 20,8 % auf 2,3 Mrd. Euro. Hiervon entfielen 1,5 Mrd. Euro (–4,4 %) auf die laufenden Beiträge. Dieser Rückgang betraf sowohl die traditionellen Kapitallebensversicherungen und klassischen Rentenversicherungen als auch die fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen, während aus dem kontinuierlich wachsenden Bestand der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen ein Anstieg der laufenden Beiträge zu verzeichnen ist.

Die Einmalbeiträge nahmen deutlich um 162,7 % auf 748,0 Mio. Euro zu. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus dem neu eingeführten Kapitalisierungsprodukt „AXA KapitalDepot“, auf das allein 307,2 Mio. Euro des Einmalbeitragsvolumens entfielen. Außerdem gab es wie schon im Vorjahr bei Rentenprodukten eine positive Entwicklung der Einzelversicherungen. Hier ist das Wachstum auf das fondsgebundene Produkt „Portfolio Plus Police“ und auf die ebenfalls auf die Vermögensanlage zielenden, sofort beginnenden klassischen Rentenprodukte zurückzuführen. Daneben stiegen die Einmalbeiträge aus dem Rückdeckungsvertrag mit dem Pensions-Sicherungs-Verein aufgrund der steigenden Zahl von Insolvenzen in der deutschen Wirtschaft und des damit höheren Volumens an geschützter betrieblicher Altersversorgung stark an.

Kapitalanlageergebnis auf 837,4 Mio. Euro verbessert

Das gesamte Kapitalanlageergebnis – alle Erträge abzüglich aller Aufwendungen – unserer Gesellschaft erhöhte sich im Berichtsjahr um 3,1 % auf 837,4 Mio. Euro. Dabei betrug das laufende Ergebnis 849,9 Mio. Euro (2009: 913,0 Mio. Euro).

Das außerordentliche Kapitalanlageergebnis verbesserte sich von –100,4 Mio. Euro im Vorjahr auf –12,5 Mio. Euro. Hierin sind Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen in Höhe von 29,6 Mio. Euro enthalten. Diese Gewinne erzielten wir mit 20,9 Mio. Euro vorrangig aus dem Verkauf einer verbundenen Unternehmung. Den Gewinnen standen Abgangsverluste in Höhe von 1,0 Mio. Euro gegenüber. Außerdem haben wir außerplanmäßige Abschreibungen auf Kapitalanlagen in Höhe von 71,9 Mio. Euro vorgenommen, von denen der größte Anteil mit 51,9 Mio. Euro auf Investmentfonds und 10,3 Mio. Euro auf stille Beteiligungen entfiel. Die Zuschreibungen auf Kapitalanlagen beliefen sich auf 30,8 Mio. Euro und entfielen fast ausschließlich auf Investmentfonds.

Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen – berechnet nach der Formel des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft – stieg auf 4,1 % (2009: 4,0 %).

Abschluss- und Verwaltungskostenquoten verringert

Die Abschluss- und Verwaltungskosten unserer Gesellschaft betrugen im Berichtsjahr insgesamt 227,8 Mio. Euro (2009: 211,2 Mio. Euro); das sind 7,8 % mehr als im Vorjahr. Die gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % höheren Abschlusskosten von 153,9 Mio. Euro standen einer um 16,8 % höheren Beitragssumme im Neugeschäft gegenüber. Dadurch verringerte sich die Abschlusskostenquote – das Verhältnis der Abschlussaufwendungen zur Beitragssumme des Neugeschäfts – um 0,6 Prozentpunkte auf 5,8 %. Die Verwaltungskosten unserer Gesellschaft stiegen infolge der positiven Geschäftsentwicklung um 12,3 % auf 73,9 Mio. Euro. Aufgrund des starken Anstiegs der gebuchten Beiträge um 20,8 % konnte die Verwaltungskostenquote auf 3,2 % (2009: 3,5 %) verringert werden.

11,0 % höhere Leistungen für unsere Kunden

Die Leistungen an unsere Kunden für Abläufe, Rückkäufe, Todes- und Heiratsfälle sowie für Renten einschließlich der zugehörigen Überschussanteile und Anteile aus der Direktgutschrift erhöhten sich um 2,9 % auf 2,27 Mrd. Euro (2009: 2,21 Mrd. Euro). Der Anteil der vertragsgemäßen Abläufe lag bei rund 64,0 %, der Anteil der Rückkäufe bei 16,7 % sowie der Renten- und Berufsunfähigkeitsleistungen bei 14,8 %. Der Rest von etwa 4,5 % entfiel auf Leistungen für Todes- und Heiratsfälle.

Den Rückstellungen für Leistungsverpflichtungen gegenüber unseren Versicherungsnehmern (Deckungsrückstellung, Überschussguthaben und Rückstellung für Beitragsrückerstattung) führten wir 708,3 Mio. Euro zu (2009: 477,3 Mio. Euro) zu. Der Anstieg der Leistungsverpflichtungen spiegelt im Wesentlichen die Erholung des Kapitalmarktes mit einer deutlichen Erhöhung der Deckungsrückstellung der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen (des Anlagestockes) sowie das hervorragende Neugeschäft bei Einmalbeitragsversicherungen wider. Insgesamt betrugen die Leistungen für unsere Kunden 2,98 Mrd. Euro (+11,0 %). Die Rückstellungen für Leistungsverpflichtungen beliefen sich am Ende des Berichtsjahres auf insgesamt 21,8 Mrd. Euro (+3,4 %).

Deckungsrückstellung für Rentenversicherungen

Bei der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) werden die Untersuchungen zur Sterblichkeit in der Rentenversicherung durch Berücksichtigung neuer Daten laufend aktualisiert, da eine Fortsetzung des Trends zu weiter steigenden künftigen Lebenserwartungen nicht ausgeschlossen werden kann. Auch unsere eigenen Versicherungsbestände werten wir entsprechend aus. Zur Berücksichtigung der gestiegenen Lebenserwartung haben wir für unseren Bestand an Rentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert wurden, die Deckungsrückstellung im Jahr 2010 um 1,9 Mio. Euro verstärkt. Zur Ermittlung dieser zusätzlichen Deckungsrückstellung erfolgte einzelvertraglich eine Vergleichsrechnung mit dem Wert, der sich aus einer aktuariell angemessenen Interpolation der Deckungsrückstellungen entsprechend der Sterbetafel für Rentenversicherungen DAV 2004 R – Bestand und DAV 2004 R – B20 ergab. Positive Differenzen zwischen Vergleichsreserve und ursprünglicher Reserve wurden unter Verwendung der unternehmensindividuellen Kapitalwahlrechtsquoten und Stornoquoten aufgefüllt.

Weiterhin hohe Überschussbeteiligung

Der Rohüberschuss nach Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2010 nahm auf 355,0 Mio. Euro (2009: 388,3 Mio. Euro) ab. Dieser Rückgang resultiert in erster Linie aus positiven Sondereffekten im Vorjahr einerseits aufgrund einer verbesserten Methodik zur Ermittlung der Schadenanzahl und -höhe in der Berufsunfähigkeitsversicherung sowie aus der Auflösung von zurückgestellten Reserven für verjährte Schadenfälle andererseits. Für unsere Kunden haben wir der Rückstellung für Beitragsrückerstattung in Höhe des voraussichtlichen Bedarfs 234,0 Mio. Euro (2009: 330,0 Mio. Euro) zugeführt.

Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung haben wir 241,0 Mio. Euro (2009: 221,5 Mio. Euro) zugunsten unserer Kunden entnommen sowie 234,0 Mio. Euro (2009: 330,0 Mio. Euro) neu zugewiesen. Die gesamte Rückstellung für Beitragsrückerstattung belief sich mit 1,3 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Die freie, noch nicht für die künftige Überschussbeteiligung gebundene Rückstellung für Beitragsrückerstattung verringerte sich auf 450,4 Mio. Euro (2009: 464,7 Mio. Euro).

Bei unserer Gesellschaft wird die laufende Verzinsung (Garantieverzinsung plus Zinsüberschussanteil) für das Jahr 2011 je nach Vertragstyp unverändert zwischen 3,5 % bis 4,0 % betragen; zusätzlich wird je nach Vertragstyp ein Kostenüberschussanteil von bis zu 0,3 % gewährt. Hieraus ergibt sich einschließlich des Schlussgewinnanteils sowie der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven eine Gesamtverzinsung von bis zu 4,8 %; für das Neugeschäft ab der Tarifgeneration 2010 sind bis zu 5,2 % möglich. Die laufende Verzinsung von 3,5 % ergibt sich rein rechnerisch bei den Tarifgenerationen TG2003 bis TG2008, bei denen gegenüber den vorherigen Tarifgenerationen die garantierten Leistungen deutlich erhöht wurden. Hierbei wird die Überschussbeteiligung so festgesetzt, dass, bezogen auf die Ablaufleistung, auch eine 4-prozentige Verzinsung erreicht wird. Für Einmalbeitragsversicherungen wurde die Verzinsung in Anlehnung an die Entwicklung am Kapitalmarkt angepasst.

Für den Bestand an Rententarifen, die noch nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert waren, wurden in den vergangenen Jahren zur Sicherung der vertraglichen Renten zu Lasten der im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge zusätzliche Deckungsrückstellungen aufgebaut, um der gestiegenen Lebenserwartung Rechnung zu tragen. Die individuelle Refinanzierung dieser Beträge wird auch 2011 fortgesetzt.

Die Überschussanteilsätze für die einzelnen Tarife sind im Anhang auf den Seiten 63 bis 112 dargestellt.

Positives Ergebnis bei den Sonstigen Steuern

Aus den Steuern vom Einkommen und Ertrag ergab sich ein Aufwand in Höhe von 11,5 Mio. Euro (2009: Ertrag von 10,1 Mio. Euro). Im Vergleich zum Vorjahr resultiert die Veränderung im Wesentlichen aus dem höheren Ergebnis vor Steuern. Dabei ist die Steuerbelastung im Berichtsjahr durch einen Steuerertrag aus Vorjahren in Höhe von 18,9 Mio. Euro positiv beeinflusst. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Vorjahres waren durch einen Ertrag für frühere Jahre in Höhe von 10,6 Mio. Euro gekennzeichnet.

Die Sonstigen Steuern weisen einen Ertrag von 9,1 Mio. Euro (2009: Aufwand von 0,4 Mio. Euro) aus. Der gesteigerte Ertrag entfiel im Wesentlichen auf die Erstattung von Grunderwerbsteuer als Folge einer gewonnenen Klage beim Bundesfinanzhof.

Der gesamte Steueraufwand betrug im Berichtsjahr 2,4 Mio. Euro (2009: Ertrag von 9,7 Mio. Euro). Seit dem 1. Januar 2009 besteht eine körperschafts- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der AXA Konzern AG als Organträgerin.

Überschuss von 50 Mio. Euro

Nach der Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung und nach Steuern verbleibt ein erwirtschafteter Überschuss von 50,0 Mio. Euro. Aufgrund des im Oktober 2009 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages zwischen der AXA Lebensversicherung AG und der AXA Konzern AG wurde dieser Überschuss an die AXA Konzern AG abgeführt.

Eigenkapital um 1,1 Mio. gestiegen

Die Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft zum 31. Dezember 2010 beläuft sich auf 273,7 Mio. Euro gegenüber 272,6 Mio. Euro im Vorjahr. Diese Steigerung resultiert ausschließlich aus der erfolgsneutralen Diskontierung von sonstigen Rückstellungen aufgrund erstmaliger Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG).

Unser Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:

Eigenkapitalausstattung
in Mio. Euro 2010 2009
--- --- ---
Gezeichnetes Kapital 38,8 38,8
Kapitalrücklagen 41,2 41,2
Gewinnrücklagen 193,7 192,6
Bilanzgewinn
Eigenkapital 273,7 272,6

Bestandsentwicklung

Bestand von 62,4 Mrd. Euro Versicherungssumme

Mit 62,4 Mrd. Euro Versicherungssumme lag der Bestand unserer Gesellschaft um 0,8 % unter dem des Vorjahres. Die Zahl der von unserer Gesellschaft betreuten Verträge betrug am Ende des Berichtsjahres 1.776.398 (2009: 1.847.638) Stück. Gemessen am laufenden Jahresbeitrag belief sich unser Versicherungsbestand auf 1,5 Mrd. Euro. Das sind 4,1 % weniger als ein Jahr zuvor. Den Schwerpunkt unseres gesamten Bestandes bilden weiterhin mit einem Anteil von 49,0 % die Einzelkapitalversicherungen, auch wenn ihr Volumen um 5,7 % auf 743,7 Mio. Euro laufenden Beitrag zurückging. Dahinter nehmen mit einem Anteil von 20,7 % die Rentenversicherungen die zweite Position ein. Ihr Bestand verringerte sich im Berichtsjahr um 0,7 % auf 314,1 Mio. Euro. Mit einem Anteil von 17,6 % folgen die fondsgebundenen Versicherungen. Ihr Bestand ging um 3,8 % auf 267,4 Mio. Euro zurück. Der Bestand an Kollektivversicherungen verringerte sich um 3,4 % auf 162,4 Mio. Euro.

Bestand nach Versicherungsart
in Mio. Euro lfd. Beitrag Anteil 2010 Anteil 2009
--- --- --- ---
Einzelkapitalversicherungen 743,7 49,0 % 49,8 %
Risikoversicherungen 30,4 2,0 % 2,0 %
Rentenversicherungen 314,1 20,7 % 20,0 %
Fondsgebundene Versicherungen 267,4 17,6 % 17,6 %
Kollektivversicherungen 162,4 10,7 % 10,6 %
Gesamt 1.518,0 100,0 % 100,0 %

Neuzugang: 165,3 % mehr Einmalbeiträge

Der im Geschäftsjahr 2010 neu abgeschlossene laufende Jahresbeitrag unserer Gesellschaft betrug 70,0 Mio. Euro. Er lag damit um 12,5 % unter dem des Vorjahres. Die neu abgeschlossenen Einmalbeiträge stiegen bei unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010 um 165,3 % auf 743,1 Mio. Euro. Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge stieg um 9,9 % auf 51.390 Stück. An der Versicherungssumme gemessen, war der Neuzugang um 1,2 % auf 4,0 Mrd. Euro rückläufig. Die aus dem Neuzugang resultierende Gesamtbeitragssumme – definiert als laufender Jahresbeitrag multipliziert mit der Beitragszahlungsdauer zuzüglich der Einmalbeiträge – belief sich im Berichtsjahr auf 2,66 Mrd. Euro (2009: 2,28 Mrd. Euro).

Zum Neugeschäftsvolumen trugen die einzelnen Versicherungsarten mit unterschiedlichen Anteilen bei. Den größten Anteil am gesamten Neuzugang mit 23,4 Mio. Euro laufendem Beitrag nahmen die Rentenversicherungen ein. Ihr Anteil am Neugeschäft betrug 33,4 %. Die Einzelkapitalversicherungen verbuchten den zweithöchsten Anteil mit 29,4 %. Hier betrug das neu abgeschlossene Volumen im Berichtsjahr 20,6 Mio. Euro laufender Beitrag. Die fondsgebundenen Versicherungen kamen auf ein neu abgeschlossenes Volumen von 16,4 Mio. Euro laufenden Beitrag. Das entspricht einem Anteil am Neuzugang von 23,4 %. Das Neugeschäft der Kollektivversicherungen erreichte mit 7,4 Mio. Euro laufenden Neugeschäftsbeitrag einen Anteil am gesamten Neuzugang von 10,6 %.

Neuzugang nach Versicherungsart
in Mio. Euro lfd. Beitrag Anteil 2010 Anteil 2009
--- --- --- ---
Einzelkapitalversicherungen 20,6 29,4 % 29,1 %
Risikoversicherungen 2,2 3,2 % 3,2 %
Rentenversicherungen 23,4 33,4 % 31,1 %
Fondsgebundene Versicherungen 16,4 23,4 % 21,7 %
Kollektivversicherungen 7,4 10,6 % 14,9 %
Gesamt 70,0 100,0 % 100,0 %

23,3 % weniger Abgänge

Im Berichtsjahr verzeichneten wir einen Abgang an laufenden Jahresbeiträgen von 133,3 Mio. Euro, das waren 23,3 % weniger als im Vorjahr. Davon waren 40,0 % vertragsmäßige Abläufe. Gegenüber dem Vorjahr nahmen sie um 29,6 %, gemessen am laufenden Jahresbeitrag, ab. Die Abgänge durch Tod oder Heirat stiegen um 1,2 % auf 3,8 Mio. Euro laufenden Jahresbeitrag.

Im Berichtsjahr entfielen insgesamt 74,2 Mio. Euro auf die vorzeitigen Abgänge (Rückkäufe, Umwandlungen in beitragsfreie Versicherungen sowie sonstige vorzeitige Abgänge). Sie nahmen um 20,1 % ab. Die größten Anteile an den vorzeitigen Abgängen hatten mit 25,0 Mio. Euro die fondsgebundenen Versicherungen und die Einzelkapitalversicherungen mit knapp 25,0 Mio. Euro. Unsere Stornoquote bezogen auf die Stückzahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 3,2 % zurückgegangen.

Kapitalanlagebestand wächst um 2,0 % auf 20,8 Mrd. Euro

Im Laufe des Jahres 2010 hat sich die Situation auf den internationalen Kapitalmärkten zunehmend entspannt. Das vergangene Jahr war jedoch geprägt von den Sorgen um die Zahlungsfähigkeit einiger europäischer Länder. Die Schuldenkrise in der Eurozone spiegelte sich vor allem in einem deutlich gesunkenen Zinsniveau und der entsprechenden Wertsteigerung der festverzinslichen Wertpapiere wider. Dem entgegen stiegen die Risikoaufschläge vereinzelter Rentenpapiere und glichen zum Teil die genannte Wertsteigerung aus.

Die Aktienmärkte entwickelten sich im vergangenen Geschäftsjahr unterschiedlich. Während der Deutsche Aktienindex (DAX) einen positiven Trend aufwies, sank der für den europäischen Aktienmarkt maßgebliche EuroStoxx geringfügig. Der DAX notierte im Dezember 2010 mit 6.914 Punkten und verzeichnete somit im Vergleich zum Jahresanfang einen Zuwachs von 16,1 %. Der europäische Aktienmarkt hingegen sank zum Jahresende gemessen am EuroStoxx 50 um 6,2 % auf 2.793 Punkte. Der für den amerikanischen Aktienmarkt repräsentative S&P 500 Index notierte um 12,6 % höher als zu Jahresbeginn. Die unterschiedliche Entwicklung hatte jedoch im Gegensatz zu der Zinsentwicklung keinen signifikanten Einfluss auf die AXA Lebensversicherung.

Im vergangenen Geschäftsjahr blieben die Leitzinsen im US-Raum wie im Vorjahr unverändert bei null bis 0,25 %. Im Euro-Raum blieb der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank ebenfalls unverändert bei 1 %. Der Zinssatz für 10-jährige Bundesanleihen erreichte im August mit 2,1 % seinen historischen Tiefstand und stieg bis Ende Dezember wieder auf ein Niveau von rund 3 % an.

Die AXA Lebensversicherung hat auf die Erholung der Kapitalmärkte entsprechend reagiert und durch ein ausgewogenes Kapitalanlagenportfolio die an ihre Kunden gegebenen Leistungsversprechen erfüllt. Zudem nutzte die AXA Lebensversicherung die Vorteile als Unternehmen eines internationalen Versicherungskonzerns, um die zur Verfügung stehenden Mittel in Kapitalanlagen mit attraktiven Konditionen zu investieren.

Im Geschäftsjahr 2010 wurden verstärkt Investitionen in Hypothekenpfandbriefe, Staatsanleihen der Euro-Kernländer und Unternehmensanleihen in Euro und US-Dollar vorgenommen. Darüber hinaus wurden Anlagen getätigt, die die Verwerfungen am Kapitalmarkt nutzen, um annähernd risikofrei zusätzliche Erträge zu erzielen.

Des Weiteren wurde das Aktienexposure durch Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht reduziert, sodass sich der Anteil der Aktien einschließlich Beteiligungen und alternativer Investments, an den Marktwerten gemessen, auf 4,3 % (2009: 4,9 %) belief. Unsere Gesellschaft weist stille Reserven auf Aktien und Beteiligungen in Höhe von 93,8 Mio. Euro aus.

Der Bestand an Kapitalanlagen erhöhte sich bei unserer Gesellschaft im Laufe des Jahres 2010 um 2,0 % auf 20,8 Mrd. Euro (2009: 20,3 Mrd. Euro).

Buchwerte der Kapitalanlagen
in Mio. Euro 2010 2009
--- --- ---
Grundstücke 73 78
Verbundene Unternehmen und Beteiligungen inklusive Ausleihungen 1.458 1.283
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.394 8.282
Festverzinsliche Wertpapiere 2.034 1.506
Hypotheken 1.798 1.896
Schuldscheindarlehen und Namenspapiere und übrige Ausleihungen 6.709 6.668
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 29 33
Einlagen bei Kreditinstituten 84 410
Andere Kapitalanlagen 111 121
Summe (ohne Depotforderungen) 20.690 20.277
Zeitwerte der Kapitalanlagen
in Mio. Euro 2010 2009
--- --- ---
Grundbesitz 119 121
Verbundene Unternehmen und Beteiligungen inklusive Ausleihungen 1.533 1.309
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.249 8.116
Festverzinsliche Wertpapiere 1.973 1.482
Hypotheken 1.887 1.993
Schuldscheindarlehen und Namenspapiere und übrige Ausleihungen 7.242 7.064
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 29 33
Einlagen bei Kreditinstituten 84 410
Andere Kapitalanlagen 86 69
Summe 21.202 20.597

Das neu angelegte Kapitalanlagevolumen unserer Gesellschaft reduzierte sich im Berichtsjahr von 2,6 Mrd. Euro auf 2,1 Mrd. Euro. Mit 1,9 Mrd. Euro oder 90 % bildeten die Rentenpapiere erneut den Schwerpunkt unserer Neuanlagen. Ihr Bestand, inklusive der in festverzinslichen Wertpapieren investierten Investmentanteile, betrug 19,1 Mrd. Euro oder 92 % der gesamten Kapitalanlagen.

Der überwiegende Teil unserer Aktien wird in Spezialfonds gehalten, die auf Aktieninvestments ausgerichtet sind, jedoch auch einen begrenzten Anteil an Renteninvestments beinhalten. Insgesamt verringerte sich – bedingt durch Investments im Rentenbereich und Verkäufe im Aktienfondsbereich – die Aktienquote auf Buchwertbasis, die nur die reinen Aktien- und keine Rentenanteile berücksichtigt, von 0,9 % auf 0,4 %. Gemessen an den Marktwerten reduzierte sich diese Quote ebenfalls von 0,9 % auf 0,4 %.

Zu- und Abgänge der Kapitalanlagen
in Mio. Euro Zugänge Abgänge Saldo
--- --- --- ---
Grundbesitz 0 2 –2
Verbundene Unternehmen und Beteiligungen inklusive Ausleihungen 447 276 171
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 435 292 143
Festverzinsliche Wertpapiere 581 52 529
Hypotheken 95 190 –95
Schuldscheindarlehen und Namenspapiere und übrige Ausleihungen 525 483 42
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 3 7 –4
Einlagen bei Kreditinstituten 0 326 –326
Summe 2.086 1.628 458

Bewertungsreserven mit 512,2 Mio. Euro deutlich höher

Die Bewertungsreserven als Differenz zwischen dem aktuellen Marktwert und dem Buchwert erhöhten sich zum 31. Dezember 2010 auf 512,2 Mio. Euro (2009: 319,5 Mio. Euro). Das entspricht 2,5 % der Buchwerte. Während der Buchwert unseres gesamten Portfolios um 413,1 Mio. Euro gestiegen ist, erhöhte sich der Marktwert im gleichen Zeitraum um 605,8 Mio. Euro. Der größte Teil der gesamten Bewertungsreserven entfiel mit 331,5 Mio. Euro (2009: 228,9 Mio. Euro) auf Kapitalanlagen mit einem Zinsrisiko. Der auf Beteiligungen (ohne Immobilienbeteiligungen und Private Equity Fonds) entfallende Teil von 5,1 Mio. Euro ist hierbei nur eingeschränkt fungibel.

Risiken der zukünftigen Entwicklung

Einschätzungen der zukünftigen Entwicklung unseres Unternehmens beruhen in erster Linie auf Planungen, Prognosen und Erwartungen. Dementsprechend kommen insbesondere in der Berichterstattung über die Risiken und die künftige Entwicklung der AXA Lebensversicherung allein unsere Annahmen und subjektiven Ansichten zum Ausdruck.

Wie durch § 64 a des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) gefordert, verfügen wir über ein der Größe unserer Gesellschaft angemessenes Risikomanagementsystem.

Als Risiko wird gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Versicherungsunternehmen (MaRisk VA) die Möglichkeit des Nichterreichens eines explizit formulierten oder sich implizit ergebenden Zieles verstanden. Dies schließt die Risikodefinition des Deutschen Rechnungslegungsstandards zur Risikoberichterstattung (DRS 5) ein, innerhalb dessen Risiken als negative künftige Entwicklung der wirtschaftlichen Lage im Vergleich zur Situation am Bilanzstichtag definiert sind.

Grundsätzlich kann zwischen folgenden Risiken unterschieden werden:

versicherungstechnische Risiken,
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft,
Risiken aus Kapitalanlagen,
operationale und sonstige Risiken.

Im Folgenden werden unsere Organisationseinheiten des Risikomanagements und der Risikomanagementprozess aufgezeigt. Darüber hinaus wird unsere Risikosituation im Wesentlichen entsprechend dem Deutschen Rechnungslegungsstandard zur Risikoberichterstattung von Versicherungsunternehmen (DRS 5-20) dargestellt.

Organisationseinheiten des Risikomanagements

Das Risikomanagement der AXA Lebensversicherung ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der AXA Deutschland eingebunden.

Aufgrund der Komplexität des Versicherungsgeschäftes ist die Risikomanagementfunktion der AXA Lebensversicherung auf verschiedene Organisationseinheiten und Gremien verteilt. Kontrollgremium ist der Aufsichtsrat als den Vorstand überwachendes Organ. Der Vorstand wie auch das Risikokomitee als Gremium des Gruppenvorstandes sind zuständig für die risikopolitische Ausrichtung der AXA Lebensversicherung sowie die Implementierung eines funktionierenden angemessenen Risikomanagements und dessen Weiterentwicklung. Darüber hinaus existiert die Risikorunde als zentrales Kommunikationsgremium für Risikothemen auf Geschäftsbereichsebene und das Compliance and Operational Risk Committee als zentrales Kommunikationsgremium für Themen zu Compliance- und operationalen Risiken. Zusätzlich werden risikorelevante Themen in diversen Spezialgremien, wie zum Beispiel dem Business Continuity Management Committee und Asset Liability Committee, besprochen.

Zur Risikomanagement-Funktion gehörende Organisationseinheiten sind

der Bereich Value & Risk Management (zentrales Risikomanagement),
die Risikoverantwortlichen für die Steuerung und Kontrolle der Risiken in ihrem jeweiligen Unternehmensbereich (dezentrales Risikomanagement),
der dezentrale Risikomanager pro Ressort für die Koordination aller risikorelevanten Themen innerhalb des Ressorts und
der Verantwortliche Aktuar sowie
die interne Revision als unabhängige Prüfinstanz.

Der Chief Risk Officer der AXA Deutschland stellt die zeitnahe Kommunikation risikorelevanter Themen durch regelmäßige Berichterstattung an das Risikokomitee innerhalb der Gremiensitzungen bzw. ad hoc sicher.

Risikomanagementprozess

Das Risikomanagement der AXA Lebensversicherung erfolgt unter Beachtung gesetzlicher, aufsichtsrechtlicher und innerbetrieblicher Vorgaben. Der Risikomanagementprozess der AXA Lebensversicherung setzt sich aus Risikoidentifikation, Analyse und Bewertung, Risikosteuerung sowie Risikoüberwachung und Kommunikation/ Berichterstattung zusammen.

Risikoidentifikation: Die vollständige Erfassung aller Risiken erfolgt in Form von Risikopolicen. Hierbei werden die identifizierten wesentlichen Risiken inklusive deren aufbauund ablauforganisatorischen Regelungen dokumentiert. Die regelmäßige Risikoidentifikation erfolgt innerhalb der mindestens quartalsweise stattfindenden Risikogremiensitzungen, durch die Aktualisierung der Risikopolicen und im Rahmen der strategischen Planung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Ad-hoc-Berichterstattung direkt an das zentrale Risikomanagement. Risiken neuer Kapitalmarkt- und Versicherungsprodukte werden im Rahmen des standardisierten Product Approval Process (PAP) von dem Bereich Value & Risk Management unabhängig auf alle wesentlichen internen und externen Risikoeinflussfaktoren untersucht sowie deren Auswirkungen auf das Gesamtrisikoprofil bewertet. Des Weiteren gibt es zur Identifikation operationaler Risiken einen jährlichen Risikoerhebungsprozess auf der Basis einer Befragung der Vorstandsmitglieder und des Top-Managements und einer Bewertung von den jeweiligen operativen Ansprechpartnern.

Risikoanalyse und Bewertung: Alle wesentlichen quantifizierbaren Risiken im Sinne des Solvency II-Ansatzes werden mithilfe der Methodik des ökonomischen Risikokapitalmodells bewertet. Für alle anderen wesentlichen Risiken erfolgt eine qualitative Einschätzung und zum Teil eine quantitative Bewertung außerhalb des Risikokapitalmodells.

Risikosteuerung: Unter Risikosteuerung wird die Umsetzung von konkreten Maßnahmen zur Bewältigung der Risikosituation der AXA Lebensversicherung zusammengefasst. Dazu zählen Risikovermeidung, Risikominderung, Risikoabsicherung und Risikoweitergabe sowie das Tragen beziehungsweise die bewusste Inkaufnahme von Risiko. Die Entscheidung, welche Maßnahme im speziellen Fall durchgeführt wird, erfolgt durch Abwägung des Risiko-/ Ertragsprofils sowie durch Beachtung der Risikotragfähigkeit beziehungsweise der Bereitschaft des Vorstandes, bestimmte Risiken zu übernehmen.

Risikoüberwachung und Kommunikation/Berichterstattung: Die Risikoüberwachung erfolgt im Rahmen des Risikomanagements, zum Beispiel durch Nachverfolgung von Frühwarnindikatoren. Neben der Ergebnisberichterstattung zum ökonomischen Risikokapital wird auf Konzernebene regelmäßig ein Risikobericht verfasst, der den Vorständen der Versicherungsgesellschaften vorgelegt und an das dezentrale Risikomanagement, das Audit Committee und die Aufsichtsbehörde übermittelt wird. Zusätzlich sind sofortige Berichterstattungspflichten, beispielsweise bei Erreichen definierter Schwellenwerte, implementiert. Risikorelevante Themen werden darüber hinaus im Rahmen des quartalsweise zusammenkommenden Risikokomitees besprochen, die zuvor innerhalb der ebenfalls quartalsweise stattfindenden Risikogremiensitzungen „Risikorunde“ und „Compliance and Operational Risk Committee“ diskutiert worden sind.

Versicherungstechnische Risiken

Lebensversicherung

Wir betreiben im Lebensversicherungsgeschäft hauptsächlich konventionelle und fondsgebundene Kapital- und Rentenversicherungen sowie Risiko-Lebensversicherungen und Berufsunfähigkeits-(zusatz-)versicherungen. Die spezifischen Risiken aus dem Lebensversicherungsgeschäft aus Unternehmenssicht sind biometrische Risiken, Risiken aus Kundenverhalten sowie Kosten- und Zinsgarantierisiken. Ferner bestehen noch spartenspezifische Risiken aus Rechtsprechung und Gesetzgebung.

Biometrische Risiken

Biometrische Risiken entstehen aus Abweichungen des tatsächlich beobachteten Risikoverlaufs zu den Annahmen der Kalkulation. Sinkende Sterblichkeiten, bewirkt zum Beispiel durch verbesserte medizinische Versorgung, führen bei Kapital- und Risikoversicherungen zu einer Erhöhung der Marge, andererseits erzwingt dieser Trend bei Rentenversicherungen zusätzliche Leistungen. Eine Erhöhung der Sterblichkeit, etwa hervorgerufen durch Epidemien, hätte wiederum einen gegenläufigen Effekt. In der Berufsunfähigkeitsversicherung und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung führen Abweichungen von den eingerechneten Versicherungsereignissen zu den tatsächlichen zu Risiken. Hier gehen die Risiken neben medizinischen und juristischen Veränderungen oft auch auf soziale und konjunkturelle Ursachen zurück.

Unsere Gesellschaft steuert biometrische Risiken durch ihre Produktgestaltung, Zeichnungspolitik und Rückversicherungsverträge. Im Rahmen des Prozesses zur Gestaltung neuer beziehungsweise Anpassung bestehender Produkte werden Risiken identifiziert, bewertet, und es wird, sofern notwendig, eine Anpassung der Produktkalkulation vorgenommen. Durch die Zeichnungspolitik wird eine risikogerechte Tarifierung sichergestellt. Je nach Ergebnis der medizinischen und finanziellen Risikoprüfungen wird dem Kunden nur unter Akzeptanz eines Beitragszuschlages beziehungsweise eines Risikoausschlusses ein Versicherungsvertrag angeboten. Zusätzlich werden bei hohen Einzel- und Kumulrisiken sowie konzernübergreifend bei Katastrophenrisiken Rückversicherungsverträge zur Beschränkung der Leistungsbelastung abgeschlossen. Bei Berufsunfähigkeitsversicherungen wird das biometrische Risiko durch die Leistungsprüfung auf die vertraglichen Zusagen beschränkt. Hierbei wird zum einen ausführlich geprüft, ob der Leistungsfall eingetreten ist, zum anderen werden Hilfestellungen für eine schnelle Rückkehr des Versicherungsnehmers in das Berufsleben erteilt.

Für die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen werden im Wesentlichen die bei Vertragsabschluss aktuellen, von der Aufsichtsbehörde beziehungsweise der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) empfohlenen Sterbetafeln beziehungsweise Invalidisierungs- und Reaktivierungstafeln verwendet. Alle in den Versicherungsverträgen zugesagten Leistungen werden dem Grundsatz der Vorsicht entsprechend berücksichtigt. Durch regelmäßige aktuarielle Analysen wird ein möglicher Anpassungsbedarf bei der Deckungsrückstellung frühzeitig erkannt. Mit Ausnahme folgender Teilbestände werden die verwendeten Wahrscheinlichkeitstafeln von der Aufsichtsbehörde und der DAV als ausreichend für die Berechnung der Deckungsrückstellung angesehen und enthalten nach Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars für die Gesellschaft angemessene Sicherheitsspannen. Für den Bestand an Rentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert sind, wurde unter Berücksichtigung der aktuellen Empfehlungen der DAV im Jahr 2010 die Deckungsrückstellung verstärkt. Für den kleinen Bestand an Pflegerentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Tafel DAV 2008 P kalkuliert sind, wurde die Deckungsrückstellung entsprechend den Empfehlungen der DAV verstärkt. Die Deckungsrückstellung des Bestands an Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen, die nicht nach den aktuellen Tafeln DAV 1997 I, TI und RI kalkuliert wurden, musste nicht weiter gestärkt werden. Die Entwicklung der Sterblichkeit und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten wird auch weiterhin laufend analysiert.

Risiken aus Kundenverhalten

Risiken aus dem Verhalten von Versicherungsnehmern resultieren vor allem aus dem Stornorisiko und dem Risiko aufgrund des Kapitalwahlrechts bei Rentenversicherungen.

Das Stornorisiko wird vom Verhalten der Versicherungsnehmer beeinflusst, da sie zum Beispiel ihre Beitragszahlung einstellen oder den Vertrag kündigen können. Rationales Verhalten vorausgesetzt, werden Lebensversicherungskunden mit einer Kapital- oder Risikoversicherung, deren Gesundheit sich während der Vertragslaufzeit verschlechtert, mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit kündigen. Hierdurch könnte die Gefahr einer negativen Risikoselektion entstehen. Andererseits kann eine Kapitalmarktentwicklung zu verstärkten Rückkäufen führen, um den ausgezahlten Betrag mit einer höheren Rendite zu reinvestieren. Das sich bei unerwartet hohen Storni ergebende Risiko von Mittelabflüssen kann bei großem Volumen zu Liquiditätsengpässen, einer Beeinträchtigung der Kapitalanlagenstruktur und der Erträge aus den Kapitalanlagen führen.

Die Stornoquoten in unserer Gesellschaft und in der Branche werden getrennt nach Produktlinien permanent beobachtet. Die Veränderung der Stornoquoten war in der Vergangenheit jedoch gering, sodass das resultierende Risiko als niedrig einzuschätzen ist. Jedoch kann ein höheres oder niedrigeres Storno in realistischem Ausmaß bei den fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen einen Einfluss auf die Jahresergebnisse haben. So erhalten wir bei fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen von Fondsgesellschaften teilweise Vergütungen von Verwaltungsgebühren. Diese beeinflussen die Höhe des Rohüberschusses und damit im Endeffekt auch die Höhe der deklarierten Überschussanteile. Im Falle eines deutlich erhöhten Stornos würden die Fondsguthaben niedriger ausfallen mit entsprechender Verminderung des Rohüberschusses.

Bei anwartschaftlichen Rentenversicherungen hat der Kunde zum Zeitpunkt der Verrentung ein Kapitalwahlrecht. Dieses Risiko wird durch die Produktgestaltung beschränkt. Das angenommene Kundenverhalten wird bei der Verstärkung der Deckungsrückstellung bei Rentenversicherungen mit älteren Rechnungsgrundlagen berücksichtigt. Derzeit wird das Risiko aufgrund des Kapitalwahlrechts als gering betrachtet. Es könnte aber steigen, falls sich herausstellt, dass sich das Kundenverhalten systematisch ändert. Aus diesem Grund erfolgt eine regelmäßige Überwachung des Kundenverhaltens.

Kostenrisiko

Das Kostenrisiko besteht darin, dass die tatsächlichen Kosten durch die einkalkulierten Kosten dauerhaft nicht finanziert werden können. Die Überwachung des Kostenrisikos erfolgt durch ein umfassendes Kostencontrolling.

Zinsgarantierisiko

Das professionelle Management der Zinsgarantien stellt eine Kernherausforderung im Rahmen des Asset Liability Managements dar. Zwar liegt die derzeitige und auch die im Rahmen der Unternehmensplanung erwartete Nettoverzinsung der Kapitalanlagen über dem durchschnittlichen garantierten Rechnungszins des Bestandes, jedoch würde das längere Anhalten eines Niedrigzinsszenarios wie in den Sommermonaten des Jahres 2010 dazu führen, dass in den nächsten Jahren der Referenzzins gemäß § 5 Absatz 3 der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) unter dem durchschnittlichen Rechnungszins des Bestandes liegen würde. Dann wäre die Deckungsrückstellung sofort unter Berücksichtigung dieses Referenzzinses aufzufüllen. Das Bundesministerium für Finanzen hat im Februar eine Anpassung der DeckRV beschlossen, die in Abhängigkeit von der Zinsentwicklung im Prinzip diese Verstärkung der Deckungsrückstellung über mehrere Jahre, frühestens beginnend Ende 2011, zur Folge hätte.

Bei fondsgebundenen Versicherungen ohne Garantieteile bemisst sich die Versicherungsleistung an der Entwicklung des zugrunde liegenden Fonds. Hieraus ergibt sich für die Lebensversicherer kein Kapitalanlagerisiko, da die Höhe der Verpflichtung gegenüber den Versicherungsnehmern stets mit dem Wert des Fondsvermögens übereinstimmt. Soweit unsererseits Garantien bei fondsgebundenen Produkten ausgesprochen wurden, gelten die Aussagen zu Zinsgarantien konventioneller Produkte.

Risiken aus Gesetzesänderungen

Die Deckungsrückstellung eines Versicherungsvertrages muss mindestens der Höhe des Rückkaufswertes entsprechen. Änderungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung, die eine Erhöhung des Rückkaufswertes bewirken, führen daher auch zu einer Erhöhung der Deckungsrückstellung für den betroffenen (Teil-)Bestand. So ist nicht auszuschließen, dass sich aus Gesetzgebung und Rechtsprechung eine extensive Interpretation der vom Bundesgerichtshof zu den Rückkaufswerten am 12. Oktober 2005 und 26. September 2007 ergangenen Urteile entwickeln könnte, woraus zusätzliche, bisher nicht berücksichtigte Leistungen resultieren würden. Es wird regelmäßig überprüft, ob eine gesonderte Rückstellung zu bilden ist.

Durch eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes München vom 15. März 2007 wurde eine Diskussion über die in der Kalkulation betrieblicher Altersvorsorgeprodukte angewandten marktüblichen Verrechnungsverfahren von Abschlusskosten ausgelöst. Das Landesarbeitsgericht Köln hat am 13. August 2008 gegenteilig entschieden. Gegen dieses Urteil wurde Revision eingelegt. Vor diesem Hintergrund sowie unter Berücksichtigung unserer ohnehin vorhandenen Produkthaftung hatten wir in den Jahren 2007 und 2008 eine Garantieerklärung für die jeweils aktuelle Produktpalette abgegeben. Durch diese Erklärung werden die Arbeitgeber von allen Zahlungen freigestellt, falls sie aufgrund einer Entgeltumwandlung im Rahmen unserer Produkte der aktuellen Tarifgeneration im Wege der Klage eines/einer ausgeschiedenen Arbeitnehmers/Arbeitnehmerin zur Auffüllung des Rückkaufswertes gerichtlich verurteilt werden. Dies erfolgt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die aktuellen Antragsformulare und Entgeltumwandlungsvereinbarungen verwendet werden, die den/ die Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin umfassend darüber aufklärt, welche Auswirkungen die in seiner/ihrer Lebensversicherung vorgesehene Abschlusskostenverrechnung auf die Höhe des Rückkaufswertes hat, und diese Beratung entsprechend protokolliert wird.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Urteil vom 15. September 2009 abschließend festgestellt, dass die Verteilung von Abschlusskosten über fünf Jahre zulässig ist. Eine Haftung könnte sich daher für uns nur aus den im Jahr 2007 abgegebenen Freistellungserklärungen bis längstens 2011 ergeben. Auch bei Verwendung voll gezillmerter Tarife liegt kein Verstoß gegen die Wertgleichheit vor. Es kann jedoch eine unangemessene Benachteiligung im Sinne des § 307 BGB vorliegen. Hieraus käme ein Anspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber auf eine höhere Versorgung in Betracht.

Mögliche anderslautende gerichtliche Einschätzungen unserer Umsetzung der VVG-Reform (VVG = Versicherungsvertragsgesetz) könnten rückwirkende Auswirkungen auf unsere Leistungsverpflichtungen haben.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte am 29. Juli 2009 in einem Verbandsprozess gegen ein Lebensversicherungsunternehmen ein Anerkenntnisurteil erlassen. Es handelte sich dabei um ein wettbewerbsrechtliches Verfahren zu der Frage, ob der Versicherer sich im Falle unechter unterjähriger Beitragszahlung auf eine bestimmte Klausel zu Ratenzahlungszuschlägen berufen darf, ohne dass hierbei der effektive Jahreszins gemäß der Preisangabenverordnung ausgewiesen wird. Das Urteil ließ die relevanten Fragen offen, da es sich lediglich um ein Anerkenntnisurteil und damit nicht um eine Grundsatzentscheidung handelte. Darüber hinaus liegen keine Urteilsgründe vor. In der Folge gab es im Jahr 2010 zu diesem Sachverhalt mehrere erst- sowie zweitinstanzliche Verfahren mit unterschiedlich ausgefallenen Urteilen. Wie die aufgeworfenen Fragen letztendlich zu beurteilen sind, kann nur ein weiteres höchstrichterliches Urteil zeigen. Welche Entscheidung zu erwarten ist, kann nicht vorhergesagt werden.

EuGH-Verfahren zur Gender Directive/Unisex-Tarife

Das belgische Verfassungsgericht hat dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) im Juni 2009 die Frage zur Entscheidung vorgelegt, ob Artikel 5 (2) der Gender-Richtlinie (2004/113/EG) mit Europäischem Primärrecht (EG-Vertrag, Europäische Menschenrechtskonvention) vereinbar ist. In diesem Artikel ist ein Wahlrecht für die Mitgliedstaaten verankert. Danach dürfen die Versicherer bei der Tarifierung zwischen Frauen und Männern differenzieren, wenn der Mitgliedstaat es zulässt. Die unterschiedliche Behandlung muss sachlich begründet sein, die Begründung statistisch belegt werden. Deutschland hat dieses Wahlrecht durch die Regelung in § 20 (2) AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) genutzt.

Mit Urteil vom 1. März 2011 hat der EuGH festgestellt, dass die Berücksichtigung des Geschlechts als Risikofaktor in Versicherungsverträgen eine Diskriminierung darstellt. Da die Ausnahmevorschrift des Artikels 5 (2) der Richtlinie zudem unbefristet gilt, hat der EuGH diese ab dem 21. Dezember 2012 für ungültig erklärt. Da das Urteil und die sich hieraus ergebenden Konsequenzen vom deutschen und europäischen Gesetzgeber zunächst umgesetzt werden müssen, wird eine Aussage über die wirtschaftlichen Auswirkungen erst nach dieser Umsetzung möglich sein.

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft resultieren für unsere Gesellschaft hauptsächlich aus Beitragsforderungen.

Die Beitragsforderungen gegenüber Versicherungsnehmern sowie die Ansprüche gegenüber Versicherungsvermittlern (vor allem aus Provisionsrückforderungen) betrugen zum Bilanzstichtag 61,6 Mio. Euro (2009: 59,2 Mio. Euro), ohne noch nicht verdiente Provisionen aus dem Geschäft mit fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen. Davon entfielen 1,8 Mio. Euro (2009: 2,0 Mio. Euro) auf Forderungen, die älter als 90 Tage sind. Zur Risikovorsorge wurden die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen an Kunden und Vermittler um Wertberichtigungen von 1,3 Mio. Euro (2009: 3,8 Mio. Euro) vermindert. Diese wurden auf Basis der Ausfallquoten der vergangenen drei Jahre ermittelt.

Die Risiken aus dem Ausfall von Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern werden durch ein IT-unterstütztes Inkasso- und Mahnsystem gesteuert. Zeitnahe Provisionsabrechnungen stellen sicher, dass Provisionsrückforderungen an Versicherungsvermittler kurzfristig ausgeglichen werden.

Risiken aus Kapitalanlagen

Unsere Gesellschaft verwaltet 20,8 Mrd. Euro (2009: 20,3 Mrd. Euro) Kapitalanlagen. Diese werden unter strikter Beachtung der gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und innerbetrieblichen Richtlinien in einem strukturierten Prozess angelegt. Unter Gesamtrisikobetrachtung soll eine gleichzeitige Sicherstellung der Anlageziele Sicherheit, Rentabilität und Liquidität der Kapitalanlagen erreicht werden. Dies wird unter anderem durch die angemessene Mischung und Streuung des Portfolios gewährleistet.

Mit der Kapitalanlage sind unvermeidbar signifikante Risiken verbunden, die trotz der im Anlageprozess eingebauten Kontrollen und anderer risikomindernder Maßnahmen bewusst eingegangen werden. Zum Erhalt beziehungsweise Ausbau der notwendigen Risikotragfähigkeit werden die Risiken der Kapitalanlagen aktiv gesteuert und an das jeweilige Kapitalmarktumfeld angepasst.

Die Kapitalanlagerisiken werden in Markt-, Kredit-, Konzentrations- und Liquiditätsrisiken unterteilt:

Marktrisiken

Die Marktpreisrisiken unserer Gesellschaft beruhen fast ausschließlich auf potenziellen Aktienkurs-, Zins- und Spread-Änderungen sowie Änderungen im Wert des Immobilienbestandes.

Die Auswirkungen auf die Marktwerte der Kapitalanlagen werden in möglichen Risikoszenarien analysiert. Hierfür werden die Marktwertschwankungen von Aktien (ohne Beteiligungen und verbundene Unternehmen), Zinsprodukten und Währungen unter Berücksichtigung der bestehenden Währungssicherungen und anderer derivativer Absicherungsmechanismen simuliert. Somit werden die tatsächlichen Sensitivitäten unserer Kapitalanlagen verdeutlicht.

Die folgende Übersicht zeigt auf, wie sich eine Änderung der Aktienkurse beziehungsweise der Marktzinsen kurzfristig auswirken würde:

Aktienmarktveränderung Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen
Anstieg um 35 % +158 Mio. Euro
Anstieg um 20 % +82 Mio. Euro
Anstieg um 10 % +37 Mio. Euro
Sinken um 10 % –29 Mio. Euro
Sinken um 20 % –51 Mio. Euro
Sinken um 35 % –79 Mio. Euro
Renditeveränderung des Rentenmarktes Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen
Anstieg um 200 Basispunkte –3.029 Mio. Euro
Anstieg um 100 Basispunkte –1.522 Mio. Euro
Sinken um 100 Basispunkte +1.571 Mio. Euro
Sinken um 200 Basispunkte +3.307 Mio. Euro
Währungsveränderung Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen
Anstieg um 10 % +9 Mio. Euro
Anstieg um 5 % +4 Mio. Euro
Sinken um 5 % –4 Mio. Euro
Sinken um 10 % –7 Mio. Euro

Das Risiko von Marktwertverlusten aus unserem Aktienexposure ist aufgrund des vergleichsweise geringen Bestandes begrenzt. Bei ungünstigen Marktentwicklungen können außerplanmäßige Abschreibungen nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich Private Equity können aufgrund der Verschlechterung des Marktumfeldes Wertrückgänge der Beteiligungen nicht ausgeschlossen werden.

Währungsrisiken bestehen nur in wirtschaftlich unbedeutendem Umfang, da die AXA Lebensversicherung hauptsächlich im europäischen Raum investiert und Fremdwährungsinvestitionen begrenzt und kontrolliert werden. Dies erfolgt durch den Einsatz von Fremdwährungsderivaten (zum Beispiel Devisentermingeschäfte).

Der Immobilienbestand der AXA Lebensversicherung besteht zum großen Teil aus deutschen Büro- und Gewerbeimmobilien. Die Wertentwicklung ist deshalb abhängig von der Konjunkturlage in Deutschland.

Wir verfolgen die Entwicklung der Kapitalmärkte sehr genau. Sollten sich die zuvor gezeigten negativen Szenarien im laufenden Geschäftsjahr ganz oder teilweise einstellen oder am Bilanzstichtag vorliegen, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen. Diese beinhalten unter anderem mögliche Abschreibungen auf die nachhaltigen Werte einzelner Kapitalanlagen, den selektiven Verkauf einzelner Titel und den optionalen Einsatz von Wertsicherungsmaßnahmen, um die Portfolios kurzfristig gegen weitere Wertverluste abzusichern.

Kreditrisiken

Das Kreditrisiko umfasst die Insolvenz, den Zahlungsverzug und die Bonitätsverschlechterung des Schuldners beziehungsweise Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren, Darlehen und Derivaten.

Zur Reduktion des Kreditrisikos werden hauptsächlich Investitionen beziehungsweise Darlehensvergaben bei Emittenten und Schuldnern mit einer guten bis sehr guten Bonität getätigt. Die Einstufung der Bonität von Emittenten festverzinslicher Wertpapiere erfolgt entweder mithilfe von Ratingagenturen oder nach einheitlichen internen Maßstäben und wird mit kontinuierlichen Kontrollprozessen überprüft.

Zusätzlich zur Überwachung der Ratings nehmen wir in Zusammenarbeit mit den von uns mandatierten Vermögensverwaltern Detailanalysen zu potenziell ausfallgefährdeten Wertpapieren vor, auf deren Basis dann über risikomindernde Maßnahmen entschieden wird. Für diese Analysen werden alle im Markt vorhandenen Informationen herangezogen.

Für die Vergabe von Hypotheken- und Refinanzierungsdarlehen gelten Vergaberichtlinien und strenge Vorschriften bezüglich der Bonität. Als Sicherheit von Hypothekendarlehen bestehen Pfandrechte an Grundstücken und/oder Versicherungsverträgen. Die Vergaberichtlinien knüpfen eine Finanzierung im Regelfall an private Nutzung und erstrangige Absicherung. Die Refinanzierungsdarlehen verfügen alle über ein Rating von mindestens A–. Einlagen bei Kreditinstituten erfolgen ausnahmslos bei Banken, die über ein Investment Grade Rating verfügen.

Das Einzelengagement unterliegt der regelmäßigen Überwachung. Mithilfe unserer Kontrollverfahren für den Zins- und Tilgungsdienst sowie unseres Mahnverfahrens erhalten wir einen detaillierten Überblick über ausstehende Zahlungen.

Die Kontrahenten der Derivatepositionen verfügen ausnahmslos über ein Investment Grade Rating, sofern die Geschäfte nicht über die Terminbörse Eurex abgewickelt wurden. Das Gegenparteirisiko der Derivategeschäfte wird fortlaufend durch die Stellung von Sicherheiten (Collateral) abgesichert.

Durch die Krise an den Finanzmärkten und die Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage hat sich das Kreditrisiko in den vergangenen Jahren signifikant erhöht. Auch unsere Gesellschaft hält Kapitalanlagen, deren Bonität vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise in der Öffentlichkeit diskutiert wurde und die teilweise von signifikanten Spread-Ausweitungen betroffen waren.

Die AXA Lebensversicherung hat einen Anteil von 4 % (auf Marktwertbasis) der Kapitalanlagen in Staatsanleihen von Spanien, Italien, Portugal, Irland und Griechenland investiert, deren Risiko zur Zeit diskutiert wird und deren Spreads sich im vergangenen Jahr teilweise deutlich ausgeweitet haben. Auch wenn wir zurzeit einen Ausfall aufgrund der verschiedenen Stützungsmaßnahmen nicht für ein wahrscheinliches Szenario halten, können wir Abschreibungen auch vor dem Hintergrund politischer Unwägbarkeiten nicht ausschließen.

Die AXA Lebensversicherung hält über Spezialfonds ein ungesichertes Exposure im Marktwert von 291 Mio. Euro in US-RMBS (Residential Mortgage Backed Securities), die mit Krediten aus dem sogenannten „Subprime-Segment“ besichert sind. Neben dem US-RMBS-Exposure enthalten die Spezialfonds ein Portfolio von CLOs (Collateralized Loan Obligations) mit einem Marktwert von 304 Mio. Euro. Ferner enthalten die Spezialfonds ein synthetisches CDO (Collateralized Debt Obligation), das durch die Entwicklungen an den Kreditmärkten bezüglich der für die Bewertung relevanten Annahmen und durch konkrete Ausfälle im Referenzportfolio deutliche Marktwertverluste erlitten hat.

Der Nominalwert beträgt rund 255 Mio. Euro bei einem Marktwert des Kreditderivats von –96 Mio. Euro. Ein Verlust des Nominalbetrags kann aber nur im Fall von mehreren weiteren Ausfällen in signifikanter Höhe innerhalb des CDO-Portfolios eintreten. Insgesamt wurden auf die Spezialfonds bisher 350 Mio. Euro außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die verbleibende stille Last wurde zum Jahresende auf Basis unserer internen Prognoserechnungen als nicht nachhaltig bewertet. Bei nachhaltigen, signifikanten Marktverschlechterungen sind weitere außerplanmäßige Abschreibungen nicht ausgeschlossen.

Ebenso halten wir ein größeres Volumen von Fremdkapitalinstrumenten, die von nationalen und internationalen Banken sowie sonstigen privatwirtschaftlichen Unternehmen emittiert wurden. Dieses Exposure wird entweder direkt oder über Fonds, Derivate und strukturierte Produkte gehalten und enthält zu einem geringen Teil auch Instrumente von niedriger Seniorität wie nachrangige Darlehen, Genussscheine und stille Beteiligungen.

Das Portfolio der Genussscheine und stillen Beteiligungen (Nominalwert von 180 Mio. Euro) besteht zu einem großen Teil aus Papieren von Sparkassen und Landesbanken. Einzelne Emissionen haben im vergangenen Geschäftsjahr Kuponausfälle und Kapitalherabsetzungen erlitten. Aufgrund der schwierigen Situation insbesondere einiger Landesbanken besteht bei deren Genussscheinen und stillen Beteiligungen weiterhin das Risiko, dass als Folge von Bilanzverlusten ergebnisabhängige Kupons nicht ausgezahlt werden und das Kapital herabgesetzt werden kann. Auf Genussscheine und stille Beteiligungen wurden im Berichtsjahr 11 Mio. Euro (2009: 21 Mio. Euro) außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Der größte Teil unserer Rentenbestände ist besichert beziehungsweise von öffentlichen Emittenten ausgegeben und daher nur einem minimalen Ausfallrisiko ausgesetzt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich in der Zukunft die Bonität einzelner Emittenten verschlechtert und damit Abschreibungsbedarf entstehen könnte.

Konzentrationsrisiken

Durch Konzentrationsrisiken wird die Diversifizierung des Portfolios vermindert, wodurch das Risiko hoher Verluste aufgrund von Einzelpositionen steigt. Sie stehen daher im engen Zusammenhang mit Markt- und Kreditrisiken. Konzentrationsrisiken werden durch Definition von Limiten auf Einzelpositionen und den Einsatz von Derivaten gesteuert und regelmäßig überwacht.

Liquiditätsrisiken

Aufgrund der vorab vereinnahmten sowie verzinslich und liquide angelegten Beiträge ist das Liquiditätsrisiko für Versicherungsunternehmen grundsätzlich gut steuerbar. Wir tragen dem Risiko unzureichender Liquidität durch eine mehrjährige Planung der Zahlungsströme Rechnung. Zusätzlich erfolgt für einen rollierenden Zwölfmonatszeitraum eine Prognose auf Monatsbasis. Für die Überwachung des Liquiditätsrisikos wird darüber hinaus ein Liquiditätsstresstest durchgeführt.

Insgesamt wird bei der Kapitalanlage auf einen hohen Anteil liquider und fungibler Kapitalanlagen geachtet, damit wir den Verpflichtungen gegenüber unseren Versicherungskunden jederzeit nachkommen können. Bei einem eventuell auftretenden unvorhergesehenen Liquiditätsbedarf wird konzernintern Liquidität zur Verfügung gestellt.

Risikosteuerung der Kapitalanlagen

Innerhalb des AXA Konzerns sind umfassende Governance-Strukturen, Steuerungsmaßnahmen und Richtlinien zur Risikosteuerung der Kapitalanlagen implementiert. Das Asset Liability Management-Komitee schlägt die Kapitalanlagestrategie vor, der Vorstand entscheidet hierüber. Der Kapitalanlageausschuss implementiert und überwacht die strategische Aufteilung der Kapitalanlagen nach Kapitalanlagearten (Asset Allocation) und die Einhaltung vorgegebener Limitsysteme. Darüber hinaus gilt eine umfassende interne Richtlinie (Investment Guidelines) für alle Kapitalanlagen. Die aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Mischung und Streuung werden eingehalten. Zusätzlich werden Konzentrationsrisiken durch das gruppenweite Risikomanagement monatlich ausgewertet und überwacht.

Ziel des strukturierten Anlageprozesses ist es, die Risiken in den Portfolios durch systematische und kontrollierte Abläufe zu steuern. Anlageentscheidungen werden auf Basis von Asset Liability Management-Analysen vor dem Hintergrund der versicherungstechnischen Verpflichtungen, der Bewertungsreserven und der Eigenkapitalausstattung getätigt. Im Rahmen der strategischen und taktischen Asset Allocation bestehen prozentuale Begrenzungen für die einzelnen Anlageklassen. Zusätzlich werden Limite für Bonität, Einzelemittenten und die Duration des festverzinslichen Portfolios definiert und überwacht. Bei der Risikoeinschätzung wird dabei von einem dem jeweiligen Risiko adäquaten Prognosezeitraum ausgegangen. Zur Bewertung der Anlagerisiken steht eine Vielzahl von Risikomanagementinstrumenten zur Verfügung.

Zum Zwecke der effizienten Portfolioverwaltung und -steuerung wird der Einsatz derivativer Finanzinstrumente regelmäßig geprüft. Mit diesen Instrumenten werden verschiedene Motive der Portfoliosteuerung umgesetzt: Absicherung, Erwerbsvorbereitung und Ertragssteigerung. Das Hauptmotiv beim Einsatz von derivativen Instrumenten der Kapitalanlagen ist die Absicherung, wodurch das im Portfolio liegende wirtschaftliche Risiko reduziert wird (Hedging). Die Sicherungsbeziehungen werden nicht als bilanzielle Bewertungseinheiten abgebildet. Für nähere Details verweisen wir auf den Anhang. Die Motive Erwerbsvorbereitung und Ertragssteigerung werden aktuell nur in geringerem Maße verfolgt.

Monatlich wird im Kreditkomitee auf Vorstandsebene das Kreditrisiko des Gesamtportfolios sowie einzelner Anlageklassen und kritischer Emittenten besprochen.

Das Audit Committee wird regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen und die Risikosituation des Konzerns und der Einzelgesellschaften informiert.

Operationale und sonstige Risiken

Operationale Risiken beinhalten Verluste aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen sowie aus mitarbeiter-, systembedingten oder externen Vorfällen.

Die Steuerung von Betrugsrisiken erfolgt durch den gezielten Einsatz von Vollmachtenregelungen inklusive entsprechender Kontrollmechanismen. Identifizierte Betrugsdelikte werden systematisch nachverfolgt und etwaige Schwächen in den Prozessen und Systemen beseitigt.

Risiken aus Beschäftigungsverhältnissen und der Arbeitssicherheit werden zum einen durch Richtlinien zur Umsetzung rechtlicher Anforderungen und zum anderen durch systematische Personalmanagement-Konzepte und Mitarbeiterbefragungen gesteuert.

Die Steuerung von Risiken aus der Kunden- und Geschäftspraxis erfolgt durch regelmäßige Überprüfungen möglicher Wettbewerbsverstöße und rechtlich relevanter Fachbereichsaktivitäten. Risiken beim direkten Kundenkontakt werden durch regelmäßige Überprüfung der Fehlerraten bei der Abwicklung und bei Beratungstätigkeiten sowie durch produktbezogene und gesetzesbezogene Spezialtrainings im Beratungsumfeld gesteuert.

Unternehmensgefährdende Risiken aus Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden im Rahmen des Business Continuity Managements gesteuert, insbesondere durch die Erstellung von Notfallplänen und Durchführung von Katastrophenübungen.

Das Risiko einer Betriebsunterbrechung oder eines Versagens von Systemen wird durch regelmäßige Datensicherung mit brandsicherer Lagerung der Sicherungsbänder sowie durch systematische Überwachung der System-Funktionalitäten und der Produktionsstabilität gesteuert. Darüber hinaus werden durch das Information Risk Management (IRM) Schwachstellen von Anwendungssystemen erkannt und Business-Kritikalitäten herausgearbeitet. Im Falle von unternehmensgefährdenden Risiken werden auch hier entsprechende Notfallpläne im Rahmen des Business Continuity Managements erstellt. Darüber hinaus sind ein gezieltes IT Risk Management wie auch ein IT Security Management implementiert.

Prozessrisiken werden auf Basis einer umfänglichen Prozessdokumentation durch regelmäßige Identifikation und Bewertung sowie Implementierung von Schlüsselkontrollen gesteuert. Zur Erfüllung der Anforderungen aus dem Sarbanes Oxley Act (SOX) ist ein entsprechendes Kontroll- und Dokumentationssystem etabliert, das nunmehr – aufgrund des Delistings in New York – in ein Internal Financial Controls (IFC)-System überführt wird. Hierbei wird eine Ausdehnung auf Solvency II-relevante Kontrollen im Vergleich zu rein abschlussrelevanten SOX-Kontrollen diskutiert.

Risiken aus Projekten oberhalb einer definierten Budgethöhe werden im Rahmen eines strukturierten Projektinitiierungsprozesses identifiziert und im Vorfeld durch strukturierte Risk Assessments bewertet.

Die Identifikation, Analyse und Steuerung von Risiken im Zusammenhang mit Outsourcing-Verhältnissen ist in einer Richtlinie definiert, welche vorsieht, dass im Vorfeld jeder Auslagerung auf Basis einer Risikoanalyse bewertet wird, ob Aktivitäten und Prozesse ausgelagert werden können und sollen.

Die strategischen Risiken werden durch einen regelmäßigen systematischen Strategieentwicklungs- und Umsetzungsprozess gesteuert, in dem bereits zum Zeitpunkt der Definition von strategischen Initiativen Chancen und Risiken identifiziert und abgewogen werden.

Zur Steuerung des Reputationsrisikos existieren Vorgaben hinsichtlich der Informationspolitik gegenüber Dritten. Des Weiteren wird die Medienberichterstattung kontinuierlich verfolgt, um auf die Gefahr eines Reputationsverlustes aufgrund negativer Berichterstattung zeitnah reagieren zu können. Gleichzeitig werden wesentliche Geschäftsentscheidungen auch auf mögliche Reputationsrisiken hin geprüft.

Die Steuerung von Rechtsrisiken erfolgt durch eine kontinuierliche Beobachtung der aktuellen Rechtssetzungsverfahren und der aufsichtsrechtlichen Entwicklungen auf nationaler wie europäischer Ebene sowie der relevanten Gerichtsentscheide. Die Beobachtung wird sowohl durch die einzelnen Fachbereiche als auch fachbereichsübergreifend durch den Bereich Recht und Compliance durchgeführt. Im Bedarfsfall werden von den betroffenen Fachbereichen frühzeitig Analysen durchgeführt, um zu gewährleisten, dass das Unternehmen auf die möglichen rechtlichen Veränderungen vorbereitet ist

Kapitalmanagement und Solvabilität

Die Steuerung der Kapitalbasis erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Ziel ist, die jederzeitige Erfüllung der versicherungsvertraglichen Verpflichtungen sicherstellen zu können – selbst wenn im Extremfall die hierfür gebildeten versicherungstechnischen Rückstellungen unzureichend wären. Für die Bereitstellung des entsprechenden Eigenkapitals wird eine angemessene Verzinsung angestrebt.

Für die Solvabilität unserer Gesellschaft wurden alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllt. Der Bedeckungssatz für 2010 betrug 154,0 % (2009: 159,0 %). Die zur Bedeckung vorhandenen Eigenmittel beliefen sich 2010 auf 1.290,7 Mio. Euro (2009: 1.303,0 Mio. Euro).

Ziel des Projektes Solvency II der EU-Kommission ist es, das Versicherungsaufsichtsrecht auf europäischer Ebene neu und einheitlich zu regeln. Hierzu gehört zum einen die Neuregelung der Solvenzanforderungen auf Basis risikoorientierter Kapitalmodelle (Säule I). Zum anderen wird ein prinzipienbasierter Anforderungskatalog an das Risikomanagement der Versicherungsunternehmen definiert, sodass die neuen Regelungen zur risikobasierten Eigenmittelvorschrift durch qualitative Anforderungen ergänzt werden (Säule II). Darüber hinaus werden Veröffentlichungspflichten definiert (Säule III). Nach der Verabschiedung im EU-Parlament im Jahr 2009 werden die Solvency II-Regelungen voraussichtlich 2013 in Kraft treten. Die nationale Umsetzung von Solvency II wurde bereits durch die zum Jahresbeginn 2008 in Kraft getretene VAG-Novelle (§ 64 a VAG und § 55 c VAG) vorangetrieben.

Innerhalb von § 64 a VAG werden die Komponenten eines angemessenen Risikomanagements definiert. Das Rundschreiben „Mindestanforderungen an das Risikomanagement VA (MaRisk VA)“ der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt die Durchführungsverordnung des § 64 a VAG dar. Mit dem Inkraftsetzen des § 55 c VAG haben Versicherungsunternehmen den an den Vorstand gerichteten Risikobericht in gleicher Form und mit gleichem Inhalt der Aufsichtsbehörde vorzulegen.

Zur Vorbereitung auf Solvency II hat die AXA 2010 am europaweiten Feldtest QIS 5 (Quantitative Impact Study) teilgenommen. QIS ist eine von der europäischen Versicherungsaufsicht CEIOPS (seit dem 1. Januar 2011 abgelöst durch die neu geschaffene „Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung“ – EIOPA) geleitete Übung, die der Kalibrierung des Standardmodells im Sinne von Solvency II dient. Die Berechnung des ökonomischen Risikokapitalbedarfs wurde auf Basis des QIS 5-Regelwerks durchgeführt, so wie sie 2009 auf Basis von QIS 4 durchgeführt wurde. Derzeit entwickelt die AXA Gruppe ein Modell der ökonomischen Risikokapitalberechnung, das voraussichtlich unter Solvency II als internes Modell dienen wird. Neben den Anforderungen aus Säule I bereitet sich die AXA Deutschland derzeit ebenfalls intensiv auf die Anforderungen aus Säule II und Säule III vor.

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken bekannt, die den Fortbestand der AXA Lebensversicherung gefährden. Die Solvabilität 2010 zeigt wiederum eine deutliche Überdeckung. Sollte in Zukunft dennoch ein Fehlbetrag auszuweisen sein, so würde dieser von der AXA Konzern AG im Rahmen des Beherrschungsvertrages beziehungsweise aufgrund des Gewinnabführungsvertrages ausgeglichen werden.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Seit diesem Geschäftsjahr beschäftigt unsere Gesellschaft 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innendienst zur Überwachung der Funktionen und Dienstleistungen, die unsere Gesellschaft auf andere Unternehmen des deutschen AXA Konzerns ausgelagert hat.

Zusammenarbeit im Konzern

Ein Teil der Geschäftsfunktionen unserer Gesellschaft wird im Rahmen von Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträgen durch Gesellschaften des deutschen AXA Konzerns und der AXA Gruppe ausgeübt, wobei mit Handelsregistereintrag vom 27. April 2010 die AXA Service AG auf die AXA Konzern AG verschmolzen wurde:

die Bereiche Antrag, Bestandsverwaltung, Mathematik, Controlling, Firmengeschäft, Leben-Maklervertrieb, Vertriebsunterstützung, Leistungsbearbeitung, Produktmanagement, Rückversicherung und Unternehmensentwicklung, Vertriebssteuerung, Rechnungswesen, Betriebsorganisation, EDV-Anwendungsentwicklung, Personalwirtschaft und -entwicklung, Recht, Steuern und Allgemeine Verwaltung, Marketing, die Darlehensverwaltung, Konzernkommunikation und Revision, die Entwicklung, Konzeption, Realisierung und Produktion von Internet- und internetbasierten Dienstleistungen auf die AXA Konzern AG, Köln;
die Betreuung von SAP-basierten Anwendungsprogrammen über die AXA Konzern AG durch die AXA Group Solutions SA, Zweigniederlassung Köln;
den Betrieb des Rechenzentrums und die Inanspruchnahme von Kommunikationsdienstleistungen über die AXA Konzern AG auf die AXA Technology Services Germany GmbH, Köln;
die Postbearbeitung, Logistik und Archivierung über die AXA Konzern AG, Köln, auf die AXA Logistic Services GmbH, Köln;
die Funktionen aus dem Bereich Vermögensanlage und -verwaltung bis zum 30. Juni 2010 für Kapitalanlagen zum überwiegenden Teil über die AXA Konzern AG auf die AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln, sowie die Immobilienverwaltung über die AXA Konzern AG auf die AXA Real Estate Managers Deutschland GmbH, Köln. Ab dem 1. Juli 2010 werden die Funktionen aus dem Bereich Vermögensanlage und -verwaltung überwiegend über die AXA Konzern AG von der AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln, erbracht. Die AXA Investment Managers Deutschland GmbH wiederum hat ihrerseits ab diesem Zeitpunkt die Immobilienverwaltung auf den externen Dienstleister EPM InServ GmbH, Köln und Wiesbaden, übertragen;
den spartenübergreifenden telefonischen 24-Stunden-Kundenservice über die AXA Konzern AG teilweise auf die AXA Customer Care GmbH, Köln.

Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen

Über unsere selbstständige Vertriebsorganisation, über die wir gemeinsam mit der AXA Versicherung verfügen, vermitteln wir direkt und indirekt Versicherungsverträge und Kapitalanlageprodukte für folgende Gesellschaften oder arbeiten mit diesen zusammen:

AXA Krankenversicherung AG, Köln
AXA Bank AG, Köln
AXA Merkens Fonds GmbH, Köln
AXA Life Europe Ltd. Niederlassung Deutschland, Köln
AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Köln
DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG, Wiesbaden
DBV Deutsche Beamtenversicherung AG, Wiesbaden
Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG, Köln
Pro bAV Pensionskasse AG, Köln
Rheinisch-Westfälische Sterbekasse Lebensversicherung AG, Essen
winsecura Pensionskasse AG, Wiesbaden

Auf dem Gebiet der betrieblichen Altersversorgung arbeitet unsere Gesellschaft mit der zum Konzern gehörenden Kölner Spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung, Köln, zusammen, über die wir insbesondere mittelständischen Unternehmen gezielte Beratung in diesem Bereich anbieten.

Verbands- und Vereinszugehörigkeit

Unsere Gesellschaft gehört unter anderem folgenden Verbänden und Vereinen aus der Versicherungswirtschaft an:

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V., Berlin
Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland, München
Der Versicherungsombudsmann e. V., Berlin
Wiesbadener Vereinigung, Köln
Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln
Versorgungsausgleichskasse Pensionskasse VVaG, Stuttgart

Nachtragsbericht

Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2010 sind bei unserer Gesellschaft keine Vorgänge eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben.

Ausblick und Chancen: Wachstum und Vertrauen stärken

Die globale Unsicherheit über die künftige real- und finanzwirtschaftliche Entwicklung sowie das anhaltend niedrige Zinsniveau stellen den Lebensversicherungsmarkt vor weiterhin große Herausforderungen. Darüber hinaus hat das Bundesfinanzministerium im Februar 2011 entschieden, die garantierte Mindestverzinsung ab 2012 von 2,25 % auf 1,75 % zu senken, welches zusätzlich die Chancen der Lebensversicherung in Deutschland negativ beinträchtigen kann. Insoweit ist die Entwicklung der Branche insgesamt nur schwer vorherzusagen. Die Verunsicherung bei den Verbrauchern und eine damit einhergehende Zurückhaltung beim Abschluss langfristiger Altersvorsorgeverträge bestehen weiterhin.

Bislang erweist sich jedoch das Modell der Lebensversicherung nach der Finanzmarktkrise als ein wesentlicher Stabilitätsfaktor im Finanzdienstleistungsmarkt. Die gesellschaftliche Alterung schreitet voran und allein nach dem Umlageprinzip wird sich eine nachhaltig wirksame Altersvorsorge nicht aufbauen lassen. Die langfristig wirkenden Grundlagen und Aussichten des Lebensversicherungsgeschäftes bleiben also intakt. Entscheidend ist, das Vertrauen der Kunden in eine zuverlässige und langfristige Partnerschaft zu gewinnen und zu erhalten.

Mit einer stabilen Überschussbeteiligung für bestehende klassische Renten- und Lebensversicherungen für 2011 beweist die AXA Lebensversicherung Solidität und Kontinuität in diesem schwierigen Marktumfeld. Ferner hat die AXA Gruppe eine weit über dem Marktdurchschnitt liegende Kapitalkraft und Stabilität. Wir sehen das Marktumfeld als Chance, uns bei unseren Kunden und am Markt als aufmerksamer und zuverlässiger Partner zu positionieren.

Für 2011 sind wir im Markt mit unserer breiten Produktpalette hervorragend als Komplettanbieter aufgestellt, sodass wir die Wünsche der Kunden optimal bedienen können. Wir haben konventionelle Produkte mit hohen Sicherheiten, aber auch fondsgebundene Produkte mit oder ohne Garantien. Ferner haben wir die hervorragend positionierte Berufsunfähigkeitsversicherung überarbeitet und bieten seit Jahresbeginn eine neue, deutlich verbesserte Risikolebensversicherung an.

Der Ausbau des zertifizierten und vom Markt sehr positiv aufgenommenen Beratungsansatzes „plan360°“ steht auch im Jahr 2011 im Fokus. Neben der Ausweitung dieses Beratungsansatzes für das wachsende und profitable Kundensegment der Privatkunden ab 50 Jahre werden sukzessive weitere Kundensegmente erschlossen. Die einzigartige Kombination aus Ansprache, Vertriebszugang und Service wird durch zielgruppenspezifische Produktlösungen begleitet, die große Wachstumschancen eröffnen.

Besondere Bedeutung wird in Zukunft dem Einmalbeitragsgeschäft zukommen. Der Fokus auf die Wiederanlage fälliger Lebensversicherungen und die Schließung der Rentenlücke unserer Kunden durch Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag wird ausgebaut.

Wir erwarten weiterhin eine stabile Entwicklung innerhalb des Marktes sowohl hinsichtlich des Neugeschäftes als auch der Beitragseinnahmen, mit wiederkehrender Dynamik bei den laufenden Beiträgen.

Köln, den 21. März 2011

Der Vorstand

Ergebnisabführung

Der im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete Überschuss in Höhe von 50,0 Mio. Euro wurde aufgrund des im Oktober 2009 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages zwischen unserer Gesellschaft und der AXA Konzern AG an die AXA Konzern AG abgeführt.

Anlagen zum Lagebericht

Betriebene Versicherungsarten

Einzelversicherungen

Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer
gegen Einmalbeitrag
mit niedrigem Anfangsbeitrag
mit variabler Todesfallleistung
mit mehreren Erlebensfall-Teilauszahlungen
für zwei verbundene Leben
im Rahmen der Vermögensbildungsgesetze

Kapitalversicherung mit festem Auszahlungstermin

Kapitalversicherung auf den Todesfall

ohne Gesundheitsprüfung

Kapitalversicherung auf den Heiratsfall

Sport-Invaliditätsversicherung

Risikoversicherung

mit gleichbleibender oder fallender Versicherungssumme

Restschuldversicherung

Rentenversicherung

mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer bis zum Rentenbeginn
gegen Einmalbeitrag
mit sofort beginnender oder aufgeschobener Rentenzahlung
mit abgekürzter Rentenzahlungsdauer
mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn und garantierter Rentenmindestlaufzeit
mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn bzw. abzüglich gezahlter Renten nach Rentenbeginn
ohne Todesfallleistung
nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Fondsgebundene Lebensversicherung

Fondsgebundene Lebensversicherung mit garantierter Erlebensfallleistung

Fondsgebundene Rentenversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherung mit garantierter Erlebensfallleistung

Fondsgebundene Rentenversicherung nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

Pflegerentenversicherung

Kollektivversicherungen (nach Sondertarifen)

Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer
gegen Einmalbeitrag
mit variabler Todesfallleistung

Kapitalversicherung mit festem Auszahlungstermin

Sport-Invaliditätsversicherung

Risikoversicherung

Rentenversicherung

mit durchgehender oder abgekürzter Beitragszahlungsdauer bis zum Rentenbeginn
gegen Einmalbeitrag
mit sofort beginnender oder aufgeschobener Rentenzahlung
mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn und garantierter Rentenmindestlaufzeit
mit Rückgewähr der Beiträge im Todesfall vor Rentenbeginn bzw. abzüglich gezahlter Renten nach Rentenbeginn
ohne Todesfallleistung
nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Fondsgebundene Rentenversicherung nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

Zusatzversicherungen

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung

Risiko-Zusatzversicherung

Unfall-Zusatzversicherung

Waisenrenten-Zusatzversicherung

Zeitrenten-Zusatzversicherung

Arbeitsunfähigkeits-Zusatzversicherung in Verbindung mit der Restschuldversicherung

Pflegerenten-Zusatzversicherung

Für Tarife, die unterschiedliche Beiträge oder Leistungen für Männer und Frauen vorsehen, erfolgt die Kalkulation nach den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. (DAV) anerkannten statistischen und versicherungsmathematischen Daten. Ausführlichere Informationen dazu befinden sich auf unserer Internetseite www.axa.de. Zu dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 1. März 2011 zu geschlechtsspezifischen Versicherungstarifen verweisen wir auf den Abschnitt „Risiken der zukünftigen Entwicklung“ in diesem Geschäftsbericht.

Kapitalisierungsprodukte

Statistische Angaben

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2010

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft Kapitalversicherungen 1)
Anzahl der

Ver-

sicherungen
Lfd. Beitrag

für ein Jahr
Einmal-

beitrag
Versicherungs-

summe

bzw. 12fache

Jahresrente
Anzahl der

Versicherungen
Lfd. Beitrag

für ein Jahr
--- --- --- --- --- --- ---
in Tsd. Euro in Tsd. Euro in Tsd. Euro in Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Bestand am Ende des Vorjahres 1.847.638 1.582.129 62.850.540 934.104 788.605
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) 1.846.737 1.580.528 62.795.023 934.104 788.605
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 51.390 30.356 707.419 2.639.194 1.208 627
b) Erhöhung der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 39.693 35.714 1.367.986 0 19.970
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile 67.452
3. Übriger Zugang 1.874 743 4.820 87.863 1.099 700
4. Gesamter Zugang 53.264 70.792 747.953 4.162.495 2.307 21.297
III. Abgang während des Geschäftsjahres:
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 6.909 3.777 133.478 3.991 2.483
2. Ablauf der Versicherung/Beitragsablauf 54.826 53.324 1.537.989 38.068 38.756
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 54.719 64.333 2.364.248 20.594 21.494
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang3) 3.918 9.871 422.056 1.498 3.463
5. Übriger Abgang 3.231 2.042 121.421 27 31
6. Gesamter Abgang 123.603 133.347 4.579.192 64.178 66.227
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 1.776.398 1.517.973 62.378.326 872.233 743.675
Risikoversicherungen Rentenversicherungen2)
Anzahl der

Versicherungen
Lfd. Beitrag

für ein Jahr

in Tsd. Euro
Anzahl der

Versicherungen
Lfd. Beitrag

für ein Jahr

in Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Bestand am Ende des Vorjahres 59.648 31.067 339.438 316.363
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) 59.648 31.067 339.438 316.363
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 3.138 1.477 20.935 15.561
b) Erhöhung der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 749 0 7.802
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang 1 0 201 145
4. Gesamter Zugang 3.139 2.226 20.596 23.508
III. Abgang während des Geschäftsjahres:
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 108 75 1.007 654
2. Ablauf der Versicherung/Beitragsablauf 2.492 923 5.806 8.549
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 2.638 1.499 11.527 13.902
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 3) 360 390 1.128 1.993
5. Übriger Abgang 0 0 643 628
6. Gesamter Abgang 5.598 2.887 20.111 25.726
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 57.189 30.406 339.923 314.145
Einzelversicherungen Kollektivversicherungen
Sonstige Lebensversicherungen4)
--- --- --- --- ---
Anzahl der

Versicherungen
Lfd. Beitrag

für ein Jahr

in Tsd. Euro
Anzahl der

Versicherungen
Lfd. Beitrag

für ein Jahr

in Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Bestand am Ende des Vorjahres 278.968 278.067 235.480 168.027
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) 278.968 278.067 234.579 166.426
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 19.608 9.260 7.041 3.431
b) Erhöhung der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 7.151 0 4.021
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang 17 78 556 –180
4. Gesamter Zugang 19.625 16.489 7.597 7.272
III. Abgang während des Geschäftsjahres:
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 320 376 1.483 189
2. Ablauf der Versicherung/Beitragsablauf 1.506 1.614 6.954 3.482
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 16.597 21.902 3.363 5.536
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 3) 520 3.106 412 919
5. Übriger Abgang 594 183 1.967 1.200
6. Gesamter Abgang 19.537 27.181 14.179 11.326
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 279.056 267.375 227.997 162.372

Die Angaben zu den Beiträgen beziehen sich auf Haupt- und Zusatzversicherungen, die Angaben zu Anzahl und Versicherungssumme nur auf Hauptversicherungen

1) Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen

2) Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen

3) Änderung durch Umschichtung eines Kollektivvertrages

4) inklusive Kapitalisierungsprodukte

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen) im Geschäftsjahr 2010

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft Kapitalversicherungen1) Risikoversicherungen
Anzahl der

Versicherungen
Versicherungs-

summe

bzw. 12fache

Jahresrente

in Tsd. Euro
Anzahl der

Versicherungen
Ver-

sicherungs-

summe



in Tsd. Euro
Anzahl der

Versicherungen
Ver-

sicherungs-

summe



in Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Bestand am Ende des Vorjahres 1.847.638 62.850.540 934.104 24.512.994 59.648 2.898.256
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) 1.846.737 62.795.023 934.104 24.512.994 59.648 2.898.256
davon beitragsfrei (374.589) (5.891.976) (177.870) (1.904.512) (3.689) (27.464)
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 1.776.398 62.378.326 872.233 23.154.785 57.189 2.798.990
davon beitragsfrei (382.888) (6.312.528) (170.695) (1.792.740) (4.122) (30.033)
Einzelversicherungen Kollektivversicherungen
Rentenversicherungen2) Sonstige Lebensversicherungen4)
--- --- --- --- --- --- ---
Anzahl der

Versicherungen
12fache

Jahresrente





in Tsd. Euro
Anzahl der

Versicherungen
Ver-

sicherungs-

summe



in Tsd. Euro
Anzahl der

Versicherungen
Versicherungs-

summe bzw.

12fache

Jahresrente

in Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Bestand am Ende des Vorjahres 339.438 18.049.024 278.968 5.879.163 235.480 11.511.103
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres3) 339.438 18.049.024 278.968 5.879.163 234.579 11.455.586
davon beitragsfrei (73.740) (2.216.367) (40.426) (448.197) (78.864) (1.295.436)
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 339.923 18.954.768 279.056 6.119.893 227.998 11.349.890
davon beitragsfrei (76.599) (2.245.633) (49.251) (871.908) (82.221) (1.372.214)

1) Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen

2) Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen

3) Änderung durch Umschichtung eines Kollektivvertrages

4) inklusive Kapitalisierungsprodukte

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen im Geschäftsjahr 2010

Zusatzversicherungen insgesamt Unfall-Zusatzversicherungen
Anzahl der

Versicherungen
Versicherungs-

summe

bzw. 12fache

Jahresrente

in Tsd. Euro
Anzahl der

Versicherungen
Versicherungs-

summe





in Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 728.448 45.724.271 157.144 3.455.859
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 689.782 44.330.952 140.934 3.153.620
Berufsunfähigkeits-

oder Invaliditäts-Zusatzversicherungen
Risiko- und Zeitrenten-

Zusatzversicherungen
Sonstige Zusatzversicherungen
Anzahl der

Versicherungen
12fache

Jahresrente





in Tsd. Euro
Anzahl der

Versicherungen
Versicherungs-

summe

bzw. 12fache

Jahresrente

in Tsd. Euro
Anzahl der

Versicherungen
Versicherungs-

summe

bzw. 12fache

Jahresrente

in Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 494.365 40.913.704 33.977 772.992 42.962 581.716
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 470.996 39.843.377 34.476 745.929 43.376 588.026

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2010

1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres 434.490 Tsd. Euro
2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres 496.841 Tsd. Euro

Jahresabschluss

Bilanz zum 31. Dezember 2010
Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom

1. Januar bis 31. Dezember 2010
Anhang
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Angaben zur Bilanz
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Überschussbeteiligung für Versicherungsnehmer
Sonstige Angaben

Jahresabschluss

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

in Tsd. Euro 2010 2009
A. Immaterielle Vermögensgegenstände
geleistete Anzahlung 5.000
B. Kapitalanlagen
I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.116 77.896
II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 696.545 654.123
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 535.000 333.800
3. Beteiligungen 222.287 291.981
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.533 1.458.365 3.252 1.283.156
III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.393.827 8.281.992
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.034.391 1.506.011
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 1.797.796 1.895.736
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 4.031.445 4.172.278
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 2.611.751 2.426.008
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 28.786 32.493
d) übrige Ausleihungen 65.390 6.737.372 70.030
5. Einlagen bei Kreditinstituten 84.295 410.300
6. Andere Kapitalanlagen 110.917 19.158.598 121.109 18.915.957
IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft 63.290 61.679
davon an verbundene Unternehmen 63.182 Tsd. Euro (2009: 61.577 Tsd. Euro)
20.753.369 20.338.688
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 1.520.365 1.154.180
D. Forderungen
I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:
1. Versicherungsnehmer
a) fällige Ansprüche 34.151 40.553
b) noch nicht fällige Ansprüche 79.199 113.350 78.533
2. Versicherungsvermittler 27.639 140.989 16.575 135.661
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 584 1.871
davon an verbundene Unternehmen 573 Tsd. Euro (2009: 1.735 Tsd. Euro)
III. Sonstige Forderungen 54.563 142.213
davon an verbundene Unternehmen 12.951 Tsd. Euro (2009: 92.718 Tsd. Euro)
davon an Beteiligungsunternehmen 0 Tsd. Euro (2009: 0 Tsd. Euro)
196.136 279.745
E. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Sachanlagen und Vorräte
II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 20.604 22.810
III. Andere Vermögensgegenstände 143.711 118.876
164.315 141.686
F. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 198.140 183.195
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 21.838 25.297
219.978 208.492
22.859.163 22.122.791

Passiva

in Tsd. Euro 2010 2009
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 38.765 38.765
II. Kapitalrücklage 41.237 41.237
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 1.840 1.840
2. andere Gewinnrücklagen 191.854 193.694 190.714 192.554
IV. Bilanzgewinn
273.696 272.556
B. Versicherungstechnische Rückstellungen
I. Beitragsüberträge
1. Bruttobetrag 137.151 145.199
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 19.799 117.352 20.933 124.266
II. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 18.276.462 17.897.246
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 383.790 17.892.672 434.645 17.462.601
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
1. Bruttobetrag 151.879 149.578
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 10.857 141.022 10.235 139.343
IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
1. Bruttobetrag 1.263.819 1.270.832
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 1.263.819 1.270.832
V. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen
1. Bruttobetrag
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft
19.414.865 18.997.042
C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird
I. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 1.520.365 1.154.180
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 1.520.365 1.154.180
1.520.365 1.154.180
D. Andere Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 46.111 47.460
II. Steuerrückstellungen 116.294 130.165
III. Sonstige Rückstellungen 65.831 47.431
228.236 225.056
E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 406.542 457.033
F. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber:
1. Versicherungsnehmern 858.941 890.809
2. Versicherungsvermittlern 19.972 878.913 19.725 910.534
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 328 Tsd. Euro (2009: 275 Tsd. Euro)
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 2.537 5.162
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 711 Tsd. Euro (2009: 589 Tsd. Euro)
III. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 132.327 99.129
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 104.653 Tsd. Euro (2009: 60.304 Tsd. Euro)
davon gegenüber Beteiligungsunternehmen 0 Tsd. Euro (2009: 0 Tsd. Euro)
davon aus Steuern 144 Tsd. Euro (2009: 61 Tsd. Euro)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 20 Tsd. Euro (2009: 0 Tsd. Euro)
1.013.777 1.014.825
G. Rechnungsabgrenzungsposten 1.682 2.099
22.859.163 22.122.791

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B.II. und C.I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung von § 341 f HGB sowie der aufgrund des § 65 Absatz 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 11 c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 7. Dezember 2010 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.

Köln, den 14. März 2011

Der Verantwortliche Aktuar: Dr. Peter Julius

Gemäß § 73 VAG wird hiermit bestätigt, dass die eingestellten Deckungsrückstellungen vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt worden sind.

Köln, den 14. März 2011

Der Treuhänder: Axel Schaefer

Köln, den 21. März 2011

Der Vorstand

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

in Tsd. Euro 2010 2009
Versicherungstechnische Rechnung
I. Versicherungstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung
a) Gebuchte Bruttobeiträge 2.285.791 1.892.803
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 39.583 2.246.208 45.303 1.847.500
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge* 7.984 19.779
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen* 1.135 6.849 1.225 18.554
2.253.057 1.866.054
2. Beiträge aus der Bruttorückstellung für Beitragsrückerstattung 82.435 84.481
3. Erträge aus Kapitalanlagen
a) Erträge aus Beteiligungen davon aus verbundenen Unternehmen 8.961 Tsd. Euro (2009: 20.782 Tsd. Euro) 13.253 33.990
b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen davon aus verbundenen Unternehmen 58.724 Tsd. Euro (2009: 58.693 Tsd. Euro)
aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.511 9.879
bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 865.786 876.297 907.923 917.802
c) Erträge aus Zuschreibungen 30.788 29.523
d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 29.624 130.000
949.962 1.111.315
4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 163.902 193.483
5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 10.030 6.500
6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung
a) Zahlungen für Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 2.009.803 1.956.650
bb) Anteil der Rückversicherer 95.904 1.913.899 103.629 1.853.021
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 2.451 –24.974
bb) Anteil der Rückversicherer 624 1.827 –5.154 –19.820
1.915.726 1.833.201
7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Nettorückstellungen
a) Deckungsrückstellung
aa) Bruttobetrag 771.549 438.051
bb) Anteil der Rückversicherer –50.855 822.404 –54.869 492.920
b) Sonstige versicherungstechnische Nettorückstellungen
822.404 492.920
8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung 234.005 329.967
9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung
a) Abschlussaufwendungen 153.906 145.477
b) Verwaltungsaufwendungen 73.845 227.751 65.735 211.212
c) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 8.506 3.452
219.245 207.760
10. Aufwendungen für Kapitalanlagen
a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 36.066 35.524
b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen 75.455 221.518
c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 1.004 41.712
112.525 298.754
11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 466 833
12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung 85.304 79.763
13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 69.711 18.635
Nichtversicherungstechnische Rechnung
Übertrag 69.711 18.635
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung
1. Sonstige Erträge 44.219 30.983
2. Sonstige Aufwendungen 45.361 54.335
–1.142 –23.352
3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 68.569 –4.717
4. Außerordentliche Erträge
5. Außerordentliche Aufwendungen 16.163
6. Außerordentliches Ergebnis –16.163
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11.507 –10.086
8. Sonstige Steuern –9.101 369
2.406 –9.717
9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 50.000 5.000
10. Jahresüberschuss
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen
– in die gesetzliche Rücklage
– in andere Gewinnrücklagen
12. Bilanzgewinn

* – = Erhöhung

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 wurden nach den für Versicherungsunternehmen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) erstellt.

Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wendete die AXA Lebensversicherung erstmals im Geschäftsjahr 2010 an. Einige bereits im Jahr 2009 verpflichtende Angaben wurden gemäß Artikel 66 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) im Vorjahr bereits umgesetzt. Nach Artikel 67 Absatz 8 Satz 2 EGHGB wurden die gemäß § 265 Absatz 2 Satz 1 HGB anzugebenden Vorjahreszahlen bei erstmaliger Anwendung des HGB nach BilMoG nicht an die geänderten Bewertungsmethoden angepasst.

Aktiva

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstande erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, beginnend Geschäftsjahr 2012.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und mit den steuerlich zulässigen Sätzen abgeschrieben. Die steuerliche Nutzungsdauer entsprach dabei der handelsrechtlich maßgeblichen wirtschaftlichen Abnutzung. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wurde eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden, soweit es sich um Darlehen handelt, zum Nennbetrag aktiviert. Agio- und Disagiobeträge wurden aktivisch und passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit aufgelöst. Unter dieser Position ausgewiesene Inhaberschuldverschreibungen wurden entsprechend den Regeln für die dem Anlagevermögen zugeordneten Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren bewertet.

Die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Die Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anlagevermögen zugeordnet waren, wurden entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bilanziert. Zur Beurteilung, ob eine dauernde Wertminderung vorliegt und eine Abschreibung auf den langfristig beizulegenden Wert erfolgt, kommen folgende Methoden zur Anwendung:

Der Zeitwert des Wertpapieres liegt in den dem Bilanzstichtag vorangehenden sechs Monaten permanent um mehr als 20 % unter dem Buchwert.
Der Zeitwert des Wertpapieres liegt in den dem Bilanzstichtag vorangehenden zwölf Monaten permanent um mehr als 10 % unter dem Buchwert.

Bei Erfüllung von mindestens einem dieser Aufgreifkriterien erfolgte die Abschreibung auf den langfristig beizulegenden Wert.

Investmentanteile, die überwiegend Aktien beinhalten, wurden als eigenständiges Wertpapier angesehen und entsprechend bewertet.

Investmentanteile, die überwiegend Rentenpapiere beinhalten und stille Lasten ausweisen, wurden anhand der erwarteten Rückzahlungen aus den entsprechenden Wertpapieren innerhalb des Fonds auf eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung hin überprüft.

Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Bei voraussichtlich vorübergehenden Wertminderungen wurde teilweise von dem in diesem Fall bestehenden Abschreibungswahlrecht Gebrauch gemacht.

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, wurden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwerten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anlagevermögen zugeordnet waren, wurden entsprechend dem gemilderten Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Agio- und Disagiobeträge wurden planmäßig über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst.

Die dauerhafte Wertminderung eines Wertpapieres wird angenommen, wenn der Zeitwert des Wertpapieres einen Werteverfall aufgrund einer wesentlichen Verschlechterung des Ratings/der Bonität eines Emittenten aufzeigt und aus diesem Grund von einem (Teil-)Ausfall des Schuldtitels ausgegangen wird.

Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dem Umlaufvermögen zugeordnet waren, wurden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwerten bilanziert. Ein niedrigerer Wertansatz aus der Vergangenheit wurde auf die Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwert zugeschrieben, sofern die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung nicht mehr existierten.

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden mit dem Nennbetrag in Ansatz gebracht, vermindert um notwendige Abschreibungen und Einzelwertberichtigungen. Disagiobeträge wurden passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit aufgelöst.

Namensschuldverschreibungen wurden mit dem Nennbetrag bilanziert, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden aktivisch und passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit aufgelöst.

Schuldscheinforderungen und Darlehen wurden mit dem Nennbetrag bilanziert, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen. Agio- und Disagiobeträge wurden aktivisch und passivisch abgegrenzt und planmäßig über die Laufzeit aufgelöst.

Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen mit Nullkupon wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Die Zinsabgrenzung erfolgte auf Basis der Emissions- bzw. Erwerbsrendite.

Die Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine wurden jeweils mit dem Nennbetrag aktiviert.

Die übrigen Ausleihungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen.

Die Einlagen bei Kreditinstituten wurden mit den Nennbeträgen angesetzt.

Die anderen Kapitalanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt, falls erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen.

Die Depotforderungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen wurden mit dem Zeitwert bewertet.

Die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft bilanzierten wir mit den Nennbeträgen, vermindert um vorzunehmende Einzelwertberichtigungen.

Die Pauschalwertberichtigungen bildeten wir in Höhe der nach dem Bilanzstichtag voraussichtlich eintretenden Ausfälle aus Erfahrungssätzen der Vorjahre. Die Pauschalwertberichtigungen setzten wir aktivisch ab.

Die Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern und -vermittlern betrafen die auf die Zeit bis zum Abschlussstichtag entfallenen Beitragsforderungen (fällige Ansprüche) und Forderungen aus den Ansprüchen für geleistete, rechnungsmäßig gedeckte Abschlusskosten (noch nicht fällige Ansprüche). Sie wurden aktivisch abgegrenzt.

Die Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft wurden mit dem Nennbetrag ausgewiesen, soweit nicht Einzelwertberichtigungen vorzunehmen waren. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Forderungen aktivierten wir mit dem Nennbetrag. Hierunter sind auch Salden aus Rückversicherungsverträgen ausgewiesen, die vereinbarungsgemäß beim Rückversicherer deponiert und nicht in bar ausgeglichen wurden. Diese Forderungen an Rückversicherer ergaben sich im Wesentlichen aus Rückversicherungsprovisionen. Der Abbau erfolgte im Laufe der nächsten Jahre aufgrund der versicherungstechnischen Ergebnisse.

Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestände wurden mit dem Nennbetrag in Ansatz gebracht.

Die anderen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt.

Da eine ertragsteuerliche Organschaft mit der AXA Konzern AG, Köln, besteht, wurden die latenten Steuern der Gesellschaft bei dem Organträger AXA Konzern AG ausgewiesen.

Passiva

Beitragsüberträge wurden für jede einzelne Versicherung unter Zugrundelegung des tatsächlichen Beginns der Versicherungsperiode berechnet. Der koordinierte Ländererlass des Finanzministeriums Niedersachsen vom 20. Mai 1974 wurde berücksichtigt.

Über den Beitragszahlungsabschnitt hinausreichende, technisch vorausgezahlte Beiträge wurden als Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherungsnehmern ausgewiesen.

Die Deckungsrückstellung für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften einzelvertraglich, mit Ausnahme der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung und der Kapitalisierungsprodukte, nach der prospektiven Methode und für beitragspflichtige Versicherungen mit impliziter Berücksichtigung der künftigen Kosten ermittelt. Für die fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung und die Kapitalisierungsprodukte erfolgte die Berechnung nach der retrospektiven Methode. Bei Einmalbeitragsversicherungen, tariflich beitragsfreien und beitragsfreigestellten Versicherungen wurden die künftigen Kosten explizit berücksichtigt. Die sich daraus ergebende Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Versicherungsjahre wurde ebenfalls in die Deckungsrückstellung eingestellt. Die Deckungsrückstellung jeder Versicherung wurde mindestens in Höhe des jeweiligen garantierten Rückkaufswertes angesetzt.

Bei den Berechnungen wurde der genaue Beginntermin der Versicherungen zugrunde gelegt. Die noch nicht getilgten rechnungsmäßigen Abschlusskosten sind bei der Deckungsrückstellung nur insoweit verrechnet worden, als sich dadurch kein negativer Wert ergab bzw. als die geschäftsplanmäßige Deckungsrückstellung nicht unterschritten wurde. Soweit eine Verrechnung zulässig, aber noch nicht möglich war, wurden die noch nicht getilgten rechnungsmäßigen Abschlusskosten als Forderungen an Versicherungsnehmer aktiviert.

Im Einzelnen wurde für den Altbestand im Sinne von § 11 c VAG und Artikel 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG die Deckungsrückstellung nach dem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten Geschäftsplan in der geltenden Fassung bestimmt. Für den Neubestand wurde die Deckungsrückstellung nach den Grundsätzen bestimmt, die der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemäß § 13 d Nr. 6 VAG mitgeteilt worden sind. Dabei wurden die BGH-Urteile vom 12. Oktober 2005 und 26. September 2007 zu den Mindestrückkaufswerten in der Lebensversicherung berücksichtigt.

Zur Ermittlung der Deckungsrückstellung wurden im Wesentlichen folgende Rechnungsgrundlagen herangezogen:

Versicherungsart
Anteil an der

Deckungs-

rückstellung
Ausscheideordnung

(Sterbe- bzw. Invalidentafel)
Zinssatz
--- --- --- ---
Neubestand
Kapital- und Risikoversicherungen 16,85 % ST DAV 1994 T 4,00 %
Kapital- und Risikoversicherungen 4,30% ST DAV 1994 T 3,25%
Kapital- und Risikoversicherungen 0,84% ST DAV 1994 T 2,75 %
Kapital- und Risikoversicherungen 0,07% ST DAV 1994 T 2,25%
Kapitalisierungsprodukte 1,24% 1,00 %
Rentenversicherungen 14,63 % ST DAV 1994 R 4,00 %
Rentenversicherungen 6,50% ST DAV 1994 R 3,25%
Rentenversicherungen 1,68 % ST DAV 1994 R 2,75 %
Rentenversicherungen 0,90% ST DAV 2004 R 2,75 %
Rentenversicherungen 2,38 % ST DAV 2004 R 2,25%
Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen 2,20% IT Verbandstafel 1990 M/F

und ST 1986 M/F
4,00 %
Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen 1,96% IT DAV 1997 I, TI, RI 3,25%
Altbestand
Kapital- und Risikoversicherungen 0,18 % ST 24/26 M 3,00%
Kapital- und Risikoversicherungen 14,07 % ST 1967 3,00%
Kapital- und Risikoversicherungen 23,65 % ST 1986 M/F 3,50 %
Rentenversicherungen 6,74 % ST DAV 1994 R 4,00 %
Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen 1,80% IT 11 amerik. Gesellschaften

und ST 1967
3,00%

Für den Bestand an Rentenversicherungen, die nicht nach der aktuellen Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert sind, wurde für die Deckungsrückstellung eine einzelvertragliche Vergleichsrechnung mit dem Wert vorgenommen, der sich aus einer aktuariell angemessenen Interpolation der Deckungsrückstellungen entsprechend der Sterbetafel für Rentenversicherungen DAV 2004 R-Bestand und DAV 2004 R-B20 ergab. Positive Differenzen zwischen Vergleichsreserve und ursprünglicher Reserve wurden unter Verwendung der unternehmensindividuellen Kapitalwahlrechtsquoten aufgefüllt.

Für den Bestand an Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen, die nicht nach den aktuellen Tafeln DAV 1997 I, TI und RI kalkuliert wurden, erfolgt seit dem Jahr 1997 für die Deckungsrückstellung ebenfalls eine Vergleichsrechnung unter Berücksichtigung der Tafeln DAV 1997 I, TI und RI. Der sich ergebende Anpassungsbedarf wurde stets in voller Höhe in der Deckungsrückstellung berücksichtigt. Eine zusätzliche Verstärkung musste Ende 2010 nicht vorgenommen werden.

Für Pflegerenten-Zusatzversicherungen wurde gemäß den Empfehlungen der DAV (Tafel DAV 2008 P) die Deckungsrückstellung an die gestiegenen Pflegewahrscheinlichkeiten angepasst und damit erhöht.

Bei fremdgeführten Konsortialverträgen sind die anteiligen Deckungsrückstellungen von den Konsortialführern nach deren Geschäftsplänen bzw. deren Grundsätzen berechnet worden. In den Fällen, in denen die Angaben für das Geschäftsjahr noch nicht vorlagen, wurden die anteiligen Deckungsrückstellungen von uns auf Basis der Bilanzangaben der Konsortialführer der Vorjahre unter Berücksichtigung der uns im Geschäftsjahr bekannt gegebenen Geschäftsvorfälle hochgerechnet.

Mit dem aufgeführten Tafelwerk wurden 100 % der gesamten Deckungsrückstellung ermittelt. Der Zillmersatz beträgt im Neubestand maximal 40 ‰ der Beitragssumme und im Altbestand maximal 35 ‰ der Versicherungssumme.

Die in Einzelreservierung gebildete Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle enthält die voraussichtlichen Leistungen für die zum Zeitpunkt der Bestandsfeststellung gemeldeten, aber noch nicht ausgezahlten Versicherungsfälle.

Für diejenigen Versicherungsfälle, die vor dem Abschlussstichtag eingetreten, aber erst nach der Bestandsfeststellung bekannt werden, wurde eine pauschale Spätschadenrückstellung orientiert an der fällig gewordenen Leistung – vermindert um die jeweils vorhandene Deckungsrückstellung – gebildet. Für später anfallende Versicherungsfälle des Geschäftsjahres wurde eine pauschale Rückstellung gebildet.

Die Rückstellung für Schadenregulierungskosten wurde unter Beachtung des koordinierten Ländererlasses vom 22. Februar 1973 errechnet.

Bei der Rückstellung für Beitragsrückerstattung handelt es sich um erzielte Überschüsse, die vertraglich für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer bestimmt, aber den einzelnen Versicherungsverträgen noch nicht zugeteilt worden sind. Die innerhalb dieser Rückstellung gebundenen Mittel für Schluss-Überschussanteile wurden entsprechend den Bestimmungen des § 28 Absatz 7 RechVersV – für den Neubestand in Form der Novellierung des § 28 RechVersV vom 24. Dezember 2009 – ermittelt. Hierbei wurden zu bindende, dauerunabhängige Schluss-Überschussanteile bzw. Nachdividenden für Versicherungen, die im Folgejahre nicht ablaufen, einzelvertraglich und prospektiv mittels m/n-tel-Verfahren ermittelt. Die Diskontierungen wurden mit einem Zinssatz von 5,5 % vorgenommen, der entsprechende Zuschläge als Korrektur für die durch vorzeitige Bestandsabgänge bzw. Tod anfallenden Schluss-Überschussanteile enthält. Weiterhin wurden dauerabhängige Schluss-Überschussanteile, die in Prozent der laufenden Überschussbeteiligung oder des Überschussguthabens definiert sind, gemäß dem für das Folgejahr deklarierten Prozentsatz in Höhe der sich für den Todesfall ergebenden Leistung gebunden. Soweit dauerabhängige Schluss-Überschussanteile in Abhängigkeit von der überschussberechtigten Versicherungssumme ermittelt wurden, erfolgte dies ebenfalls einzelvertraglich und prospektiv mittels m/n-tel Verfahren unter Berücksichtigung der Rechnungsgrundlagen der jeweiligen Versicherung. Die Diskontierungen wurden hierbei mit einem Zinssatz von 5,5 % vorgenommen, der entsprechende Zuschläge als Korrektur für die durch vorzeitige Bestandsabgänge bzw. Tod anfallenden Schlussüberschussanteile enthält.

Außerdem wurden Schlusszahlungen für Risikoversicherungen und Berufsunfähigkeits-(zusatz-)versicherungen des Altbestandes, die in Prozent der gezahlten Beitragssumme definiert sind, gemäß dem für das Folgejahr deklarierten Prozentsatz gebunden sowie ebenfalls einzelvertraglich und prospektiv entweder mittels m/n-tel-Verfahren unter Berücksichtigung der Rechnungsgrundlagen der jeweiligen Versicherung oder durch Bestimmung einer versicherungsmathematischen Rückstellung entsprechend dem genehmigten Geschäftsplan ermittelt. Die Diskontierungen im m/n-tel-Verfahren wurden hierbei entsprechend dem genehmigten Geschäftsplan mit einem Zinssatz von 2,5 % vorgenommen.

Für im Folgejahr ablaufende Versicherungen wurden Nachdividenden und Schluss-Überschussanteile undiskontiert und in der bei Ablauf anfallenden Höhe gebunden.

Um die Volatilität der Bewertungsreserven abzufedern, wird jährlich im Rahmen der Überschussdeklaration für die im Folgejahr auszuzahlende Beteiligung an den Bewertungsreserven eine Mindestbeteiligung deklariert. Diese wird undiskontiert gebunden. Soweit die tatsächliche für den Versicherungsvertrag auszuzahlende BWR-Beteiligung höher ist, wird der übersteigende Teil für in der Höhe bereits feststehende Beträge zusätzlich zum Mindestwert gebunden.

Bei der Deckungsrückstellung im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, wird das Deckungskapital jeder einzelnen fondsgebundenen Lebensversicherung nach den Grundsätzen bestimmt, die der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemäß § 13 d Nr. 6 VAG mitgeteilt worden sind. Für den Altbestand wurde der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigte Geschäftsplan zugrunde gelegt.

Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft entsprachen die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen den Vereinbarungen in den Rückversicherungsverträgen. Hier gelten grundsätzlich dieselben Berechnungsmethoden wie für das selbst abgeschlossene Bruttogeschäft.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen für leistungsorientierte Pensionszusagen erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Berücksichtigung aktueller Sterblichkeits- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten, zukünftiger Gehalts- und Lohnsteigerungen und Rententrendannahmen sowie eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre, vorgegeben durch die deutsche Bundesbank. Dabei wurde eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Als Rechnungsgrundlage für die Sterblichkeits- und Invalidisierungsannahmen dienten die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln GmbH.

Der sich aufgund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen ergebende Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen wird jährlich gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB mit einem Fünfzehntel angesammelt.

Die Anpassungen aus der jährlichen Überprüfung der versicherungsmathematischen Annahmen wurden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.

Für über den Bilanzstichtag laufende Termingeschäfte im Kapitalanlagebereich wurde, soweit erforderlich, eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Die Berechnung erfolgte auf Glattstellungsbasis.

In Bezug auf die Steuerrückstellungen wurde das Beibehaltungswahlrecht der Übergangsregelung des Artikels 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB, die für die erstmalige Anwendung der BilMoG-Vorschriften in Bezug auf Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen gilt, postenbezogen ausgeübt.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach § 253 Absatz 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Von dem Beibehaltungswahlrecht wurde kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit größer als einem Jahr wurden demnach gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1, Satz 4 HGB mit den hierfür von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen abgezinst.

Die Depotverbindlichkeiten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die anderen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

In Rückdeckung übernommenes Geschäft

Bei dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft wurden die versicherungstechnischen Rückstellungen nach den Aufgaben des Zedenten bilanziert. Die Anteile der Retrozessionäre an diesen Rückstellungen entsprachen den vertraglichen Vereinbarungen.

Aus abrechnungstechnischen Gründen wurde das konzernfremde Geschäft mit einer Zeitverschiebung von einem Jahr in den Jahresabschluss einbezogen. Eine zeitgleiche Verrechnung erfolgte für das von den Tochtergesellschaften und für das von den Gesellschaften der AXA Gruppe übernommene Geschäft sowie für das in- und ausländische fakultative Geschäft.

Grundlagen für die Währungsumrechnung

Auf fremde Währungen lautende Aktiv- und Passivposten wurden generell mit den Devisenkassamittelkursen zum Bilanzstichtag auf Euro umgerechnet. Soweit erforderlich, wurde dem Anschaffungskostenprinzip Rechnung getragen.

Gemäß § 256 a Satz 2 HGB wurden bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger die Vorschriften gemäß § 253 Absatz 1 Satz 1 HGB und § 252 Absatz 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet.

Auf fremde Währungen lautende Aufwendungen und Erträge in unserer Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit den Devisenkassamittelkursen zum Bilanzstichtag auf Euro umgerechnet.

Kursgewinne und Kursverluste innerhalb einer Währung wurden saldiert.

Erträge und Aufwendungen von Kapitalanlagen wurden mit dem jeweils aktuellen Devisenkurs umgerechnet.

Zeitwerte der Kapitalanlagen

Die Offenlegung von Zeitwerten der Kapitalanlagen erfolgte entsprechend den Vorschriften §§ 54 ff. der RechVersV. Die Angaben werden zum Bilanzstichtag erstellt.

Die beizulegenden Zeitwerte für Grundstücke, ihre Bestandteile und ihr Zubehör sowie für grundstücksgleiche Rechte, Rechte an diesen und Rechte an Grundstücken wurden nach der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vom 19. Mai 2010 (BGBl. I S. 239) ermittelt, die die WertV zum 1. Juli 2010 abgelöst hat.

Die beizulegenden Zeitwerte der Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden nach Ertragswertverfahren, mit Börsenwerten zum Bilanzstichtag abzüglich eines angemessenen Abschlages oder mit dem anteiligen Eigenkapital angesetzt.

Die beizulegenden Zeitwerte der als Ausleihungen an verbundene Unternehmen klassifizierten Schuldverschreibungen und Darlehen wurden anhand der Zinskurve sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2010 ermittelt.

Als beizulegende Zeitwerte für Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden Börsenkurse, Rücknahmepreise oder Nettoinventarwerte per 31. Dezember 2010 angesetzt.

Aufgrund der erhöhten Liquidität auf den Märkten für strukturierte Kreditprodukte (Asset Backed Securities, Collateralized Debt Obligations) wurden in diese Vermögenswerte investierende Investmentanteile zum 31. Dezember 2010 erstmals wieder mit ihrem Rücknahmepreis angesetzt. Der Rücknahmepreis dieser Investmentanteile beinhaltet für strukturierte Kreditprodukte von externen, unabhängigen Dritten gestellte Preisindikationen (Mark-to-market). Im Vorjahr wurden strukturierte Kreditprodukte mit einem Barwertverfahren (Discounted Cashflow-Verfahren, Mark-to-model) bewertet.

Als beizulegende Zeitwerte für Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden im Wesentlichen die Börsenkurse per 31. Dezember 2010 angesetzt. Die beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere ohne Börsennotierung wurden auf der Grundlage von Discounted-Cashflow-Methoden ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte der Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen wurden anhand der Zinskurve sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2010 ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte für Schuldscheindarlehen und Namenspapiere, sonstige Ausleihungen und andere Kapitalanlagen wurden anhand der Zinskurve sowie anhand von bonitäts- und laufzeitspezifischen Risikozuschlägen per 31. Dezember 2010 ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte der Einlagen bei Kreditinstituten entsprachen aufgrund des kurzfristigen Charakters den Buchwerten.

Einbeziehung in den Konzernabschluss

Durch die Einbeziehung unserer Gesellschaft in den Konzernabschluss der AXA S. A., Paris, verlegten wir einzelne Buchungsschlusstermine und grenzten die Zahlungsvorgänge über die sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten ab. Es ergaben sich dadurch keine Einflüsse auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Angaben zur Bilanz

Aktiva

Entwicklung der Aktivposten A.I. bis B.III. im Geschäftsjahr 2010 in Tsd. Euro
Bilanzwerte

Vorjahr
Zugänge Abgänge Zuschreibungen Abschreibungen Bilanzwerte

Berichtsjahr
--- --- --- --- --- --- ---
A.I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 5.000 0 0 0 5.000
B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 77.896 22 1.565 0 3.237 73.116
B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 654.123 58.271 16.900 1.051 0 696.545
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 333.800 377.000 175.800 0 0 535.000
3. Beteiligungen 291.981 7.630 80.719 3.395 0 222.287
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.252 3.707 2.426 0 0 4.533
5. Summe B.II. 1.283.156 446.608 275.845 4.446 0 1.458.365
B.III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.281.992 435.069 291.729 25.776 57.281 8.393.827
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 1.506.011 580.668 52.263 24 49 2.034.391
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 1.895.736 95.198 190.465 0 2.673 1.797.796
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 4.172.278 219.315 360.181 33 0 4.031.445
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 2.426.008 305.543 118.687 509 1.622 2.611.751
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 32.493 3.197 6.904 0 0 28.786
d) übrige Ausleihungen 70.030 0 4.340 0 300 65.390
5. Einlagen bei Kreditinstituten 410.300 0 326.005 0 0 84.295
6. Andere Kapitalanlagen 121.109 101 0 0 10.293 110.917
7. Summe B.III. 18.915.957 1.639.091 1.350.574 26.342 72.218 19.158.598
Zwischensumme B.I. bis B.III. 20.277.009 2.085.721 1.627.984 30.788 75.455 20.690.079
Gesamt 20.277.009 2.090.721 1.627.984 30.788 75.455 20.695.079
Zeitwerte der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2010 gemäß § 54 RechVersV in Tsd. Euro 2010
Bilanzwerte Zeitwerte
--- --- --- --- ---
zu Anschaffungs-

kosten bilanziert
zum Nennwert

bilanziert
Summe
--- --- --- --- ---
B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.116 119.340 0 119.340
B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 696.545 786.002 0 786.002
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 535.000 0 521.969 521.969
3. Beteiligungen 222.287 221.084 0 221.084
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.533 4.035 0 4.035
Summe B.II. 1.458.365 1.011.121 521.969 1.533.090
B.III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.393.827 8.248.635 0 8.248.635
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.034.391 1.973.448 0 1.973.448
3. Hypotheken 1.797.796 0 1.887.018 1.887.018
4. Sonstige Ausleihungen 6.737.372 296.408 6.974.186 7.270.594
5. Einlagen bei Kreditinstituten 84.295 0 84.295 84.295
6. Andere Kapitalanlagen 110.917 85.895 0 85.895
Summe B.III. 19.158.598 10.604.386 8.945.499 19.549.885
Summe B. Kapitalanlagen 20.690.079 11.734.847 9.467.468 21.202.315
Rechnungsabgrenzungsposten
Agien und Disagien 18.621 0 0 0
Summe Kapitalanlagen inkl. Agien und Disagien 20.708.700 11.734.847 9.467.468 21.202.315
Unterschied zum Bilanzwert 512.236
Unterschied zum Bilanzwert inkl. Agien und Disagien 493.615
Zeitwerte der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2010 gemäß § 54 RechVersV in Tsd. Euro 2009
Bilanzwerte Zeitwerte
--- --- --- --- ---
zu Anschaffungs-

kosten bilanziert
zum Nennwert

bilanziert
Summe
--- --- --- --- ---
B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 77.896 120.940 0 120.940
B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 654.123 632.171 0 632.171
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 333.800 163.794 186.149 349.943
3. Beteiligungen 291.981 324.088 0 324.088
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.252 0 2.890 2.890
Summe B.II. 1.283.156 1.120.053 189.039 1.309.092
B.III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.281.992 8.115.446 0 8.115.446
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 1.506.011 1.482.005 0 1.482.005
3. Hypotheken 1.895.736 0 1.993.291 1.993.291
4. Sonstige Ausleihungen 6.700.809 253.031 6.843.690 7.096.721
5. Einlagen bei Kreditinstituten 410.300 0 410.300 410.300
6. Andere Kapitalanlagen 121.109 68.717 0 68.717
Summe B.III. 18.915.957 9.919.199 9.247.281 19.166.480
Summe B. Kapitalanlagen 20.277.009 11.160.192 9.436.320 20.596.512
Rechnungsabgrenzungsposten
Agien und Disagien 21.942 0 0 0
Summe Kapitalanlagen inkl. Agien und Disagien 20.298.951 11.160.192 9.436.320 20.596.512
Unterschied zum Bilanzwert 319.503
Unterschied zum Bilanzwert inkl. Agien und Disagien 297.561

Die Gesamtsumme der Anschaffungskosten der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden Kapitalanlagen betrug 15.345 Mio. Euro (2009: 15.419 Mio. Euro), die Gesamtsumme des beizulegenden Zeitwerts selbiger Kapitalanlagen belief sich auf 15.737 Mio. Euro (2009: 15.584 Mio. Euro).

Hieraus ergab sich ein Saldo von 392 Mio. Euro (2009: 165 Mio. Euro).

Die Umstellung der Bewertungsmethode von Mark-to-model zur Bewertungsmethode Mark-to-market, wie in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben, führte zu einer Verringerung der beizulegenden Zeitwerte um 76,9 Mio. Euro.

A. Immaterielle Vermögensgegenstände

Dieser Posten beinhaltete ein aktiviertes Recht aus einer Ausschließlichkeitskooperation mit einem Vertriebspartner für den Zeitraum 2012 bis 2016.

B.I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

Bei der AXA Lebensversicherung AG befanden sich zum 31. Dezember 2010 eigen genutzte Bauten in Höhe von 24,4 Mio. Euro im Bestand (2009: 25,1 Mio. Euro).

B.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Es bestanden gegenüber verbundenen Unternehmen Nachzahlungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt 22,5 Mio. Euro (2009: 29,3 Mio. Euro):

Eine Nachzahlungsverpflichtung in Höhe von 7,2 Mio. Euro (2009: 10,2 Mio. Euro) bestand gegenüber einem Private Equity Fonds, der vornehmlich in unterbewertete Unternehmen investiert, mit dem Ziel, durch Restrukturierung Wertsteigerungen zu erzielen. Hierbei werden besonders sogenannte „Leveraged Buy Out“-Strategien verfolgt. Zu kontrollierende Faktoren bei diesem Investment beziehen sich auf mögliche Unsicherheiten im Cashflow sowie auftretende Risiken bezüglich der Liquidität, der Bewertung, der Insolvenz und des Zinses.
Auf ein weiteres Infrastrukturinvestments eine Form von Private Equity, entfielen Nachzahlungsverpflichtungen in Höhe von 15,3 Mio. Euro (2009: 19,1 Mio. Euro). Dieses Investment ist durch lange Laufzeiten in Verbindung mit stabilen, planbaren sowie inflationsgeschützten Cashflows sowie eine Diversifizierung des Portfolios gekennzeichnet. Des Weiteren profitiert dieses Investment von umfangreichen staatlichen Investitionsprogrammen. Risiken bestehen vornehmlich in regulatorischen Eingriffen, Liquiditäts-, Finanzierungs- und Bewertungsrisiken.

Es bestanden gegenüber zwei als Beteiligung geführten Grundstücksinvestmentfonds Nachzahlungsverpflichtungen in Höhe von 2,7 Mio. Euro (2009: 6,5 Mio. Euro).

Die eine Zahlungsverpflichtung in Höhe von 2,1 Mio. Euro (2009: 3,7 Mio. Euro) resultierte aus Investionen in alternatives Immobilienvermögen mit Schwerpunkt im Automobil-, Wohnheim- und Freizeitsektor, vorwiegend in der westlichen Eurozone sowie begrenzt in Zentral- und Nordeuropa-Immobilienfonds, die andere Zahlungsverpflichtung in Höhe von 0,6 Mio. Euro (2009: 2,8 Mio. Euro) resultiert aus einem hauptsächlich in Büro-, Logistik- und Handelsimmobilien direkt und indirekt in ganz Italien investierten Immobilienfonds. Beiden Immobilienfonds ist gemeinsam, dass dem Ziel der Realisierung stabiler Mittelzuflüsse durch Mieterträge sowie der realen Werterhaltung in einem inflationären Umfeld Risiken wie steigende Liegenschaftszinsen und Mietausfälle gegenüber stehen.

Pflichtangaben nach § 285 Nr. 11 und Nr. 11 a) HGB

An folgenden Unternehmen waren wir mit mindestens 20 % beteiligt:

in Tsd. Euro 2010 2009
Aragon AG, Wiesbaden *
Anteil am Gesellschaftskapital 27,2% 27,2%
Eigenkapital 52.913
Ergebnis des Geschäftsjahres –8.352
AXA Alternative Financing FCP – Subfonds Private Equity, Luxemburg *
Anteil am Gesellschaftskapital 48,4 % 48,4 %
Eigenkapital 9.392
Ergebnis des Geschäftsjahres 1.031
AXA Alternative Participations SICAV II, Luxemburg *
Anteil am Gesellschaftskapital 100,0 % 100,0 %
Eigenkapital 413.328
Ergebnis des Geschäftsjahres –36.191
AXA Customer Care GmbH, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 39,0% 39,0%
Eigenkapital 733 733
Ergebnis des Geschäftsjahres –67 27
AXA GmbH & Co. Immobilienbeteiligungs-KG „Merkens XXV“ *
Anteil am Gesellschaftskapital 33,3% 33,3%
Eigenkapital 15.263
Ergebnis des Geschäftsjahres –402
AXA Immoselect HVWG Objekt Düsseldorf GmbH & Co KG
Anteil am Gesellschaftskapital 42,7 % 42,7 %
Eigenkapital 221.743 236.809
Ergebnis des Geschäftsjahres 6.801 6.170
AXA Unterstützungskasse für die leitenden Angestellten der AXA Gesellschaften mbH, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 30,0% 30,0%
Eigenkapital 36 38
Ergebnis des Geschäftsjahres 6 7
AXA Vermittlungs-Service GmbH, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 30,8 % 30,8 %
Eigenkapital 1.113 1.210
Ergebnis des Geschäftsjahres 163 224
Bruckner GmbH & Co. Projektentwicklungs-KG, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 63,6 % 63,6 %
Eigenkapital 45.429 45.223
Ergebnis des Geschäftsjahres 1.787 1.865
Ganymed Beteiligungsverwaltungs-Gesellschaft mbH, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 81,0% 81,0%
Eigenkapital 299.9 303
Ergebnis des Geschäftsjahres –3 31
GANYMED Erste Beteiligungsverwaltungs-Gesellschaft mbH & Co. KG, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 100,0 % 100,0 %
Eigenkapital 87.114 95.114
Ergebnis des Geschäftsjahres 3.984 2.307
JALANDA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald *
Anteil am Gesellschaftskapital 47,2 % 47,2 %
Eigenkapital 33
Ergebnis des Geschäftsjahres 3
JALANDA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Grünwald *
Anteil am Gesellschaftskapital 50,0 % 50,0 %
Eigenkapital 38.271
Ergebnis des Geschäftsjahres 611
Kölner Spezial Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung, Köln *
Anteil am Gesellschaftskapital 100,0 % 100,0 %
Eigenkapital 2.083
Ergebnis des Geschäftsjahres 355
Lucramount AG für Finanzdienstleistungen, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 100,0 % 100,0 %
Eigenkapital 1.838 4.422
Ergebnis des Geschäftsjahres 134 –91
Merkur Gesellschaft für Beteiligungswerte mbH, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 51,0% 51,0%
Eigenkapital 21.761 21.760
Ergebnis des Geschäftsjahres 1.001 1.002
Pluto Beteiligungswerte AG, Köln
Anteil am Gesellschaftskapital 26,2% 26,2%
Eigenkapital 80.117 83.108
Ergebnis des Geschäftsjahres 2.991

* Zum Zeitpunkt der Erstellung des Geschäftsberichtes lag noch kein vorläufiges Geschäftsergebnis und Eigenkapital 2010 vor

B.III. Sonstige Kapitalanlagen

Es entfielen 10,3 Mio. Euro (2009: 19,6 Mio. Euro) auf ein Mezzanine-Investment, mit dem eine Rendite von LIBOR/ EURIBOR und ein angemessener Renditeaufschlag (Spread) erzielt werden soll. Es eröffnet sich ferner die Möglichkeit, durch Garantien am Unternehmenserfolg zu partizipieren. In seiner Klassifizierung handelt es sich bei diesem Investment um ein nachrangiges Darlehen, bei dem bei einer Insolvenz des Unternehmens mit einem Teil- oder Totalausfall gerechnet werden muss. Dieses Risiko wird wiederum durch einen höheren Spread (im Vergleich zu vorrangig zu bedienendem Fremdkapital) abgegolten.

Zahlungsverpflichtungen aus der Abnahme von Namensschuldverschreibungen beliefen sich auf eine Höhe von 485,0 Mio. Euro (2009: 595,0 Mio. Euro). Bei Abschluss einer solchen Transaktion werden Zinskonditionen direkt festgesetzt, die bei entsprechender Marktentwicklung (niedrigerer Marktzins) zu höheren Zinserträgen und steigenden Marktwerten der Papiere führen. Bei höheren Marktzinsen ergibt sich eine inverse Situation.

Kreditzusagen für Hypothekendarlehen an Kunden bestanden im Zuge der Immobilienfinanzierung aus zugesagten Baudarlehen Auszahlungsverpflichtungen in Höhe von 450,1 Mio. Euro (2009: 177,8 Mio. Euro) und aus Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 21,6 Mio. Euro (2009: 21,3 Mio. Euro) aus herausgelegten Vertragsangeboten für Baudarlehen, welche jedoch vom Kunden noch nicht unterschrieben zurückgesendet wurden. Die Chance dieses Geschäftes ist in der Erhöhung des Bestandsvolumens und der gleichzeitigen Erhöhung des Zinsvolumens zu sehen, während das Risiko nur im Ausfall der Hypothekenbesicherung existiert.

Es bestanden Auszahlungsverpflichtungen auf Darlehen in Höhe von 16,7 Mio. Euro (2009: 0,1 Mio. Euro), die als Refinanzierungsdarlehen von der AXA Lebensversicherung einer Bank zur Verfügung gestellt werden. Durch die Inanspruchnahme eines Refinanzierungsdarlehens ist der Kunde der Bank angehalten, eine Lebensversicherung bei der AXA Lebensversicherung abzuschließen, so dass eine Steigerung des Neugeschäftes erzielt wird. Ein Ausfallrisiko besteht nicht, weil das Darlehen unter die Bestimmungen des Einlagensicherungsfonds für Banken fällt.

Zuordnung von Kapitalanlagen zum Anlagevermögen gemäß § 341 b Absatz 2 HGB

Auf Grundlage nachfolgender Darstellungen nimmt die AXA Lebensversicherung AG die Möglichkeit des § 341 b Absatz 2 HGB in Anspruch, Kapitalanlagen dem Anlagevermögen zuzuordnen, weil sie dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Die Entscheidung über die Zweckbestimmung der Kapitalanlagen ist mit Beschluss des Vorstandes der AXA Lebensversicherung AG wie folgt getroffen worden:

1.

Im Geschäftsjahr 2010 wurden Kapitalanlagen mit einem Buchwert von 10.234 Mio. Euro (2009: 9.622,1 Mio. Euro) dem Anlagevermögen zugeordnet. Dies entspricht einem Anteil von 49,5 % (2009: 47,5 %) an den gesamten Kapitalanlagen.

2.

Grundlage für die Bestimmung

Die Bestimmung, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wird aus folgenden Indikatoren abgeleitet:

2.1. Die AXA Lebensversicherung AG ist in der Lage, die dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen so zu verwenden, dass sie dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen können.
2.2. Aufgrund der laufenden Liquiditätsplanung besitzt die AXA Lebensversicherung AG die Fähigkeit zur Daueranlage der betreffenden Kapitalanlagen.
2.3. Die dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen werden in der Buchhaltung jeweils auf gesonderten Konten von den anderen Wertpapieren getrennt erfasst. Eine depotgemäße Trennung von Anlage- und Umlaufvermögen ist gewährleistet.

3.

Bei den dem Anlagevermögen zugeordneten Kapitalanlagen werden Abschreibungen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gemäß § 341 b HGB vorgenommen.

Die Methoden für die Beurteilung der voraussichtlich dauernden Wertminderung bei den Aktien, Investmentanteilen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.

Unter Anwendung dieser Methoden ergab sich keine Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung auf Aktieninvestmentanteile, die als ein eigenständiges Wertpapier angesehen und entsprechend bewertet werden.

Bei Investmentanteilen, die überwiegend Rentenpapiere beinhalten und stille Lasten ausweisen, ergab sich die Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 52,1 Mio. Euro (2009: 131,2 Mio. Euro).

Die anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere wurden nicht abgeschrieben (2009: 3,1 Mio. Euro).

Für Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere haben wir eine dauerhafte Wertminderung angenommen, wenn der Zeitwert des Wertpapieres aufgrund von Währungskursänderungen zum Jahresende einen Werteverfall aufweist oder sich das Rating/die Bonität eines Emittenten verschlechtert hat. Hieraus ergab sich keine außerplanmäßige Abschreibung (2009: 4,0 Mio. Euro).

Zum 31. Dezember 2010 waren dem Anlagevermögen Kapitalanlagen zugeordnet, die stille Lasten ausweisen. Die Zeitwerte dieser Kapitalanlagen lagen um 416,8 Mio. Euro unter den entsprechenden Buchwerten. Hiervon entfielen 145,9 Mio. Euro auf Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, wobei Ausfallrisiken nicht erkennbar sind. Wir gehen von einer vollständigen Rückzahlung der entsprechenden Papiere aus.

Weiterführende Angaben zu Kapitalanlagen, die dem Anlagevermögen zugeordnet werden

Zum 31. Dezember 2010 sind dem Anlagevermögen Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit einem Buchwert von 126,8 Mio. Euro zugeordnet, die stille Lasten ausweisen. Die Zeitwerte dieser Kapitalanlagen liegen um 9,6 Mio. Euro unter den entsprechenden Buchwerten. Wir gehen nach Prüfung der relevanten Bewertungskriterien sowie unserer Erwartung der zukünftigen Marktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Kapitalanlagen aus.

Nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertete Kapitalanlagen
in Tsd. Euro 2010
--- --- ---
Bilanzwerte Zeitwerte
--- --- ---
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 150.000 163.245
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.055.057 7.900.485
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.029.773 1.968.734
Summe Wertpapiere 10.234.830 10.032.464
Unterschiedsbetrag zum Bilanzwert –202.366

C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

Bei den hier aufgeführten Kapitalanlagen handelt es sich ausschließlich um Kapitalanlagen, deren Wert durch die Wertentwicklung oder durch die Überschüsse bei fondsgebundenen Verträgen bestimmt wurde.

in Tsd. Euro 2010 2009
Der Anlagestock bestand aus: Anzahl der

Anteilseinheiten
Anzahl der

Anteilseinheiten
--- --- --- --- ---
TRI Wachstum 94.748,084 9.171 95.277,132 8.362
TRI Chance 277.707,509 25.160 279.402,462 21.656
TRI Sicherheit 4.888,828 523 4.612,650 462
Berenbergfonds Beta 495.692,213 21.597 471.556,359 17.881
Berenbergfonds Alpha 82.762,473 1.101 83.834,261 940
Berenbergfonds Alta 62.316,702 1.686 61.181,428 1.421
Berenbergfonds Alta 80 11.108,892 459 10.976,338 408
Berenbergfonds Alta 50 8.774,217 327 9.742,183 357
Berenbergfonds Alta 20 19.572,777 734 17.479,633 678
Berenbergfonds Globelway 278.638,053 15.768 243.240,656 11.985
Berenbergfonds Sectorway 58.519,101 799 51.628,054 606
Berenbergfonds Solidway 50 36.852,012 1.162 30.515,846 934
Berenbergfonds Solidway 80 566.164,257 1.359 549.573,549 1.385
Clip Wachstum 374.175,859 35.906 376.870,261 32.761
Clip Chance 1.273.828,963 116.224 1.273.937,288 99.482
Clip Sicherheit 64.751,257 7.018 62.840,310 6.382
Clip Performance 214.938,150 19.959 222.489,546 18.647
Convest 21 Sicherheit 23.312,003 1.658 24.606,792 1.659
Convest 21 Wachstum 69.301,973 3.313 69.324,594 2.878
FLV MASTERFUNDS Ertrag 451,317 30 221,918 12
FLV MASTERFUNDS AUSGEWOGEN 196,582 13 1.373,477 70
FLV MASTERFUNDS WACHSTUM 2.993,609 154
FLV MASTERFUNDS DYNAMIK 139,278 9 1.713,289 80
FLV MASTERFUNDS Absolute 3.197,323 175
FLV MASTERFUNDS dit-Euro 5.506,042 656 4.960,799 589
MasterFonds-VV Wachstum 199.675,937 11.252 174.626,052 8.674
MasterFonds-VV Ausgewogen 91.581,302 5.028 90.851,381 4.571
MasterFonds-VV Ertrag 26.568,680 1.418 23.652,846 1.198
Global Allocation Plus 87.764,727 5.422 75.900,913 4.317
INOVESTA CLASS 110.939,012 3.946 92.478,712 2.986
Inovesta Opport 42.515,708 1.175 34.490,501 872
Advisor Global 7.179,653 343 6.310,452 253
A2A Basis 91.687,676 1.366 79.098,643 1.065
A2A Wachstum 116.928,553 1.718 112.844,230 1.453
A2A Chance 68.519,610 1.044 61.644,822 806
Berenberg Balance Select Fonds 34.473,727 2.171 33.086,264 1.945
AXA Renten-Inland 92.566,515 2.500 78.403,951 2.163
AXA Renten-Global 33.537,729 1.211
AXA Deutschland 30.084,936 2.938 29.734,138 2.400
AXA Welt 67.270,337 4.338 66.044,322 3.623
DIT Industria 200.788,966 15.467 216.217,125 15.464
DIT Kapital PLUS 271.630,303 12.514 250.854,688 10.162
Allianz-DIT Dynamik Plus A 103.176,965 3.636
DWS Vermögen 744,351 67 25,726 2
OP-Extra Portfolio 15.148,966 783 14.136,794 725
Oppenheim Select Europa 24.819,906 978 25.848,337 1.010
OP-DAX-Werte 13.518,352 2.461 12.565,819 1.983
AXA World Funds II Global Masters Equities 172.646,113 495 158.579,449 404
AXA World Funds II North American Equities 776.383,791 4.936 743.464,798 3.948
AXA World Funds II Continental European

Opportunities Equities
1.149.523,951 7.741 1.113.575,001 6.507
AXA World Funds II - Far East Equities 660.715,842 1.317 651.957,437 1.032
DWS Euro-Renten 16.104,058 748
DWS Interrenta 174.493,272 2.405 98.094,454 1.295
DWS Zürich Invest Global 94.289,229 5.501 102.385,925 5.584
DWS Eurovesta 92.634,187 8.855 95.110,493 7.912
AXA Europa 7.053,069 376 5.598,889 271
AXA Defensiv Invest 1.426.350,816 67.153 1.050.842,370 48.917
AXA Wachstum Invest 2.409.705,657 109.184 2.246.728,708 91.689
AXA Chance Invest 7.324.095,114 316.401 6.935.343,550 254.250
Acatis Champion Global 8.372,977 516 7.295,469 403
AXA Performance Invest 2.767.126,306 72.139
AXA Chance Spectrum 5.101.061,122 172.569 2.197.836,965 62.704
AXA Wachstum Spectrum 679.805,346 26.274 628.740,234 21.968
AXA Rosenberg US Equity 966,964 8 668,707 4
Tempelton European Fund 629.902,021 8.002 526.666,673 6.267
Tempelton Emerging Markets Fund 236.725,579 6.752 186.606,344 4.277
Fidelity Funds-European Growth 7.547.438,287 77.512 6.183.792,333 54.665
JPMF America Equity Fund 20.267,721 1.281 19.369,173 1.024
Fidelity FPS Defensive 24.648,239 118
Fidelity FPS Growth 9.214,030 125 8.690,665 99
Fidelity FPS Moderate 246.416,808 2.321 214.841,523 1.855
AllianceBernstein FCP-Global Growth 43.047,616 1.452 34.201,982 1.005
Sarasin OekoSar Portfolio 520,468 82 403,951 56
Sarasin EmergingSar 322,529 89 278,674 59
JPMF EURO Global Bond Funds 61.495,768 6.824 55.409,992 5.783
Multiselect Welt Aktien 100,759 6 101,892 5
Tempelton Growth (EURO) Fund 8.538.077,120 82.649 7.233.453,489 61.991
DWS FlexPension 2013 883,526 108 235,588 28
DWS FlexPension 2015 4.697,795 575 4.452,267 519
DWS FlexPension 2016 624,662 77 512,883 60
DWS FlexPension 2017 257,979 32 226,352 26
DWS FlexPension 2018 1.471,985 182 1.243,978 144
DWS FlexPension 2019 689,078 86 592,558 70
DWS FlexPension 2020 598,807 74 476,954 55
DWS FlexPension 2021 1.064,01 127 857,887 95
DWS FlexPension 2022 1.555,043 183 1,336,832 146
DWS FlexPension 2023 22.188,428 2.573 23.140,659 2.468
DWS FlexPension II 2024 297,670 36 3.003,913 332
DWS FlexPension 2025 9.278,070 1.125
DRH Universal Fonds 1.377,263 41 1.097,058 31
DekaFonds 1.134,877 82 900,667 54
SEB Real Estate Equity Global 9.618,435 330 8.176,682 253
AXA Rosenberg Eurobloc Alpha 376.397,238 3.004 309.786,604 2.351
AXA Rosenberg Global Equity Alpha 103.071,589 842 77.570,918 535
SEB Europe I Fund 149.196,318 471 121.880,844 346
JPM Funds-Europe Strategic 12.068,654 135 11.160,037 121
SEB Invest BestChoice I 76.001,205 2.859 59.236,650 1.965
Pioneer Funds- America 362.856,745 1.564 225.648,097 799
DWS Invest European Dividend Plus 15.397,329 1.817 10.520,451 1.164
Allianz All Markets Opportunities 37,344 3 28,828 2
DekaLuxTeam-Global Select-CF 383,797 41 345,936 31
SEB Invest Optimix Wachstum 23.583,736 1.450 19.444,434 1.068
SEB Invest Optimix Chance 25.859,565 1.558 18.576,286 942
HI Varengold CTA Hedge B 18,448 2
Cominvest Fondak A 20,243 2
AriDeka CF 8,751 0
RenditDeka CF 3,805 0
DWS Vermögensbildung R 43.770,183 714
DWS Deutschland 10.898,469 1.209
Allianz Flexi E. Dynamik 71.398,352 3.769
C-Quadrat ARTS Total Ret. 103,967 10
Superfund Abs. Return I 402,550 39
DekaStruktur: 5 Ertrag 0,957 0
DekaStruktur: 5 Wachstum 4,483 1
DekaStruktur:5 ChancePlus 5,657 1
DekaSelect Nachh. Wachstum 0,298 0
DekaSelect Nachh. Chance 18,275 2
Magellan 252,870 453
Carmignac Patrimoine 0,658 3
Carmignac Investissement 363,324 3.307
M&G Global Basics Fund 8.502,562 219
Blackrock Global Fund A2 1.762,189 133
ÖKOWORLD Ökovis. Classic 71,553 7
Schroder ISF EURO Bond 17.765,013 274
Sauren Global Balanced 109,988 2
DJE-Dividende&Substanz P 1.125,012 280
Swisskanto Inv. Balanced 43,177 4
JPM Emerging Markets Equity 7.140,076 102
Sarasin Oekosar E. Global 2,129 0
Fidelity South East Asia 4.396,640 78
Pioneer Funds Gl. Ecology 108,614 18
JPMorgan Highbridge St.N. 38,650 4
HSBC GIF Global Macro F. 17,343 2
Fr.Temp. Gl. Fund. Strat. 1.834,305 14
Patriarch Multi Asset Dyn 6.177,569 75
JPMorgan EU Goverment B. 6.374,692 70
JPM Euro Corporate Bond A 71,504 1
Fid. M. A. Str. Defensive 12.282,361 130
AXA IM Com. Megatrends 90 29.352,971 1.488
Invesco Japanese Value E. 31,216 0
Vermögensmanagement Basis 1.118.708,444 114.455 598.797,627 61.940
Vermögensmanagement 10 281.305,323 29.529 68.513,137 7.146
Vermögensmanagement 20 294.892,627 31.247 131.686,570 13.676
Vermögensmanagement 30 232.123,437 24.828 132.257,761 13.693
Vermögensmanagement 50 87.771,917 9.569 66.863,761 6.779
Vermögensmanagement 60 41.062,852 4.468 36.211,333 3.620
Vermögensmanagement 70 44.418,007 4.870 39.260,914 3.911
Vermögensmanagement 80 17.309,416 1.921 10.980,021 1.080
Vermögensmanagement 90 3.170,608 373 2.882,689 296
Vermögensmanagement 100 38.919,976 4.364 34.686,906 3.378
FLV Garantie 72.291,454 5.419 72.291,454 4.924
VM Garantie 45.661,784 4.646 26.074,972 2.670
Strategiedepot Chance 153,567 18
Strategiedepot Wachstum 1.433,100 159
Strategiedepot Definsiv 30,381 3
Strategiedepot Index 1.502,550 175
Strategisches VM OP RT 6 1.448,071 146
Zeitwert per 31.12.2010 1.520.365 1.154.180

D.III. Sonstige Forderungen

in Tsd. Euro 2010 2009
darin enthalten:
Forderungen an verbundene Unternehmen 12.951 92.718
Heimfallverpflichtung Bad Pyrmont 21.596 20.939
Fällige Zins- und Mietforderungen 1.429 1.590
Tilgungsforderung 10 5.265
Sonstige Forderungen aus Kapitalanlagen 270 5.034
Forderungen an die Finanzbehörde 275 302
Forderungen aus Mitversicherungsverträgen

(Führungsfremdgeschäft nicht verbundener Unternehmen)
1.709 1.353
Noch zuzuordnende Zahlungsvorgänge aufgrund vorgezogener Buchungsschlusstermine 14.546 14.172

E.III. Andere Vermögensgegenstände

Die Position „Andere Vermögensgegenstände“ bestand fast ausschließlich aus vorausgezahlten Versicherungsleistungen.

F.II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten „Sonstige Rechnungsabgrenzung“ enthielt auf die Folgejahre entfallende Agiobeträge zu den sonstigen Ausleihungen in Höhe von 20.303 Tsd. Euro (2009: 24.041 Tsd. Euro).

Passiva

A.I. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 15.163.400 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,56 Euro.

A.III. Gewinnrücklagen

Den anderen Gewinnrücklagen wurden gemäß der Übergangsregelung des Artikels 67 Absatz 1 Satz 3 EGHGB, die für die Anwendung der BilMoG-Vorschriften in Bezug auf sonstige Rückstellungen gilt, im Geschäftsjahr 2010 erstmalig 1.140 Tsd. Euro zugeführt.

B.IV. Rückstellung für die erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung

in Tsd. Euro 2010 2009
Stand zum Ende des Geschäftsjahres 1.270.832 1.162.409
Entnahme im Geschäftsjahr 241.018 221.544
Zuweisung aus dem Überschuss des Geschäftsjahres 234.005 329.967
Stand am Ende des Geschäftsjahres 1.263.819 1.270.832
in Tsd. Euro 2010 2009
Die RfB teilt sich auf wie folgt:
Es wurde festgelegt für noch nicht zugeteilte
a. laufende Überschussanteile 147.718 137.085
b. Schluss-Überschussanteile 65.723 65.719
c. Mindestbeteiligungen an Bewertungsreserven

Anteile des Schluss-Überschussanteil-Fonds für
16.756 13.656
e. die Finanzierung von Gewinnrenten 11.654 23.884
f. die Finanzierung von Schluss-Überschussanteilen 457.400 443.979
g. die Finanzierung von Mindestbeteiligungen an Bewertungsreserven 114.154 121.781
Bindung gesamt 813.405 806.104
freie RfB 450.414 464.728

Die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer und die Überschussanteilsätze sind auf den Seiten 63 bis 112 erläutert.

D.I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Für die Pensionszusagen, die im Allgemeinen auf Dienstzeit und Entgelt der Mitarbeiter basieren und als unmittelbare Pensionszusagen erteilt wurden, werden Pensionsrückstellungen gebildet. Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Absatz 2 HGB ist nicht vorhanden.

Zusätzlich bestanden Pensionszusagen gegen Entgeltumwandlung. Diesen Pensionsverpflichtungen standen Erstattungsansprüche aus kongruenten, konzerninternen Rückdeckungsversicherungen in gleicher Höhe gegenüber (121 Tsd. Euro), welche an den Versorgungsberechtigten verpfändet sind. Dabei entsprach der Zeitwert den historischen Anschaffungskosten. Bei den Rückdeckungsversicherungen handelt es sich um Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Absatz 2 HGB, sodass aufgrund der Saldierung auf einen Ausweis verzichtet werden kann. Der Aufwand für diese Pensionszusagen war gleich dem Beitragsaufwand zu den Rückdeckungsversicherungen und wird von den Arbeitnehmern getragen.

Gemäß Übergangsregelung des Artikels 67 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 EGHGB, die für die erstmalige Anwendung der BilMoG-Vorschriften in Bezug auf Pensionsrückstellungen gilt, bestand ein noch nicht ausgewiesener Zuführungsbetrag in Höhe von 4.945 Tsd. Euro.

Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden folgende Berechnungsfaktoren angewandt:

in Prozent 2010
Rechnungszins 5,16
Rentenanpassung 2
Gehaltsdynamik 2,5

D.II. Steuerrückstellungen

Hinsichtlich der Abzinsung der vororganschaftlichen Steuerrückstellungen hat die AXA Lebensversicherung von dem Wahlrecht nach Artikel 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht und keine Abzinsung vorgenommen. Die daraus resultierende Überdeckung in dieser Position betrug gemäß Artikel 67 Absatz 1 Satz 4 EGHGB 10.451 Tsd. Euro.

D.III. Sonstige Rückstellungen

in Tsd. Euro 2010 2009
darin enthalten:
Rückstellungen für noch nicht fällige Provisionen, Vertreterwettbewerbe und Ausgleichsansprüche 7.288 6.188
Rückstellung für noch zu zahlende Gehaltsanteile einschließlich Gratifikationen und Tantiemen 1.469 615
Rückstellungen für Verkaufskosten und Garantien aus der Veräußerung der Colife Ins. 0 2.303
Rückstellung für externe Kosten Jahresabschluss 198 236
Rückstellung für Baumaßnahmen und Instandsetzungen aus dem Grundstücksbereich 353 624
Rückstellung für drohende Verluste 11.952 3.992
Rückstellung für Prozesse 7.872 9.461
Rückstellung für Verzinsung von Steuernachforderungen nach § 233 a AO 34.171 21.760
Rückstellung für IHK 1.274 1.837

Die Rückstellung für Vorruhestandsverpflichtungen unter Berücksichtigung der Rückstellungen für Sozialversicherungsbeiträge aus Vorruhestandsverpflichtungen wurde teilweise mit Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Absatz 2 HGB gesichert. Im Rahmen des AXA Vorsorgeplans wurden Mittel beim AXA Mitarbeiter Treuhand e. V. zur Insolvenzsicherung hinterlegt.

Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung unter Berücksichtigung der Rückstellungen für Sozialversicherungsbeiträge aus Vorruhestandsverpflichtungen betrug 179 Tsd. Euro. Von diesem Betrag wurde Deckungsvermögen in Höhe von 165 Tsd. Euro abgezogen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens beliefen sich auf 162 Tsd. Euro.

Die Rückstellung für Prozesskosten eines Verfahrens innerhalb der AXA Lebensversicherung sowie für Prozesse Spruchstellenverfahren hat sich um 800 Tsd. Euro bzw. um 340 Tsd. Euro aufgrund des erstmaligen Ansatzes gemäß BilMoG nach § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB vermindert. Diese wiesen eine Laufzeit größer als ein Jahr auf und wurden somit mit den hierfür von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Diskontierungssätzen abgezinst.

In Höhe von 51 Tsd. Euro ergab sich eine Rückstellungszuführung für Zinsen Spruchstellenverfahren und 14.190 Tsd. Euro für die Verzinsung von Steuernachforderungen nach § 233a AO aus der Erhöhung des Erfüllungsbetrages aufgrund von BilMoG gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB.

F.I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft

In den Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber Versicherungsnehmern waren verzinslich angesammelte Überschussanteile von 823.628 Tsd. Euro (2009: 848.175 Tsd. Euro) enthalten.

F.IV. Sonstige Verbindlichkeiten

in Tsd. Euro 2010 2009
darin enthalten:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 104.653 60.304
Verbindlichkeiten aus Mitversicherungsverträgen
(Führungsfremdgeschäft nicht verbundener Unternehmen) 1.088 1.230
Sonstige Verbindlichkeiten aus Kapitalanlagen 1.850 2.037
Noch nicht zugeordnete sowie vorausgezahlte Beiträge 2.253 2.609
Noch zuzuordnende Zahlungsvorgänge aufgrund vorgezogener Buchungsschlusstermine 20.773 29.723

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren belief sich auf 135 Tsd. Euro (2009: 152 Tsd. Euro) und bezieht sich auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Pensionssicherungsverein.

Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, waren nicht vorhanden.

G. Rechnungsabgrenzungsposten

in Tsd. Euro 2010 2009
darin enthalten:
auf Folgejahre entfallende Disagiobeträge
– aus Hypotheken 186 272
– aus sonstigen Ausleihungen 1.496 1.827

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I.1.a. Gebuchte Bruttobeiträge

in Tsd. Euro 2010 2009
für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft
– aus
Einzelversicherungen 2.048.957 1.708.200
Kollektivversicherungen 227.572 175.448
Gesamt 2.276.529 1.883.648
– untergliedert nach
laufenden Beiträgen 1.528.575 1.598.899
Einmalbeiträgen 747.954 284.749
Gesamt 2.276.529 1.883.648
– untergliedert nach Beiträgen im Rahmen von Verträgen:
ohne Gewinnbeteiligung
mit Gewinnbeteiligung 1.871.045 1.510.451
bei denen das Kapitalanlagerisiko von den

Versicherungsnehmern getragen wird
405.484 373.197
Gesamt 2.276.529 1.883.648
in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft
Gesamt 9.262 9.155
Gesamtes Versicherungsgeschäft 2.285.791 1.892.803

Rückversicherungssaldo

Der Rückversicherungssaldo von 13.462 Tsd. Euro (2009: 531 Tsd. Euro zu Lasten des Rückversicherers) zu Lasten des Rückversicherers setzte sich zusammen aus den verdienten Beiträgen des Rückversicherers und den Anteilen des Rückversicherers an den Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle, den Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb und den Veränderungen der Brutto-Deckungsrückstellung.

Die Veränderung des Rückversicherungssaldos resultierte im Wesentlichen aus folgenden Effekten: gesunkene Anteile der Rückversicherer an der Amortisation von Abschlusskosten für ungezillmerte Produkte, an deren Vorfinanzierung sich die Rückversicherer im marktüblichen Umfang beteiligt hatten, gestiegene Erträge aus der Beteiligung der Rückversicherer an der Neugeschäftsfinan-zierung (bedingt durch Neugeschäftsentwicklung und Einbeziehung weiterer Tarife), ferner aus gesunkenen Aufwänden für Todesfälle (im Vorjahr Freigabe von Schadenreserven) sowie höherem Schadenaufwand der Rückversicherer für Berufsunfähigkeitsfälle.

I.3.c. Erträge aus Zuschreibungen

Bei den Erträgen aus Zuschreibungen in Höhe von 30.788 Tsd. Euro (2009: 29.523 Tsd. Euro) handelte es sich um Wertaufholungen.

I.5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung

Die sonstigen versicherungstechnischen Erträge enthielten eine Veränderung der rechnungsmäßig gedeckten Abschlusskosten in Höhe von 303 Tsd. Euro (2009: 1.613 Tsd. Euro Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung).

I.10.b. Abschreibung auf Kapitalanlagen

Bei den Kapitalanlagen wurden 71.938 Tsd. Euro außerordentliche Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

I.12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung

Die sonstigen versicherungstechnischen Aufwendungen enthalten Zinsen aus angesammelten Überschussanteilen und Direktgutschriften in Höhe von 68.268 Tsd. Euro (2009: 58.733 Tsd. Euro) sowie Depotzinsen aus Rückversicherung in Höhe von 16.592 Tsd. Euro (2009: 18.605 Tsd. Euro).

II.1. Sonstige Erträge

Aus der Beziehung zur AXA Life Europe war ein Ertrag in Höhe von 2.379 Tsd. Euro (2009: 15.024 Tsd. Euro Kostenbelastung) enthalten.

II.2. Sonstige Aufwendungen

In dieser Position waren 2.142 Tsd. Euro (2009: 12.294 Tsd. Euro) Kosten für die Integration der DBV-Winterthur enthalten.

Zudem sind erstmalig Kosten in Höhe von 4.202 Tsd. Euro für Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erfasst worden.

Die Aufzinsung der Rückstellung für Prozesskosten eines Verfahrens innerhalb der AXA Lebensversicherung sowie für Prozesse Spruchstellenverfahren führte zu einem sonstigen Aufwand in Höhe von 273 Tsd. Euro.

II.5. Außerordentliche Aufwendungen

In Höhe von 14.190 Tsd. Euro ergab sich eine Zuführung zur Rückstellung für Verzinsung von Steuernachforderungen nach § 233a AO sowie in Höhe von 51 Tsd. Euro eine Zuführung zur Rückstellung für Zinsen eines Spruchstellenverfahrens.

Die Zuführungen resultierten aus der Erhöhung der Erfüllungsbeträge nach § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilmoG.

Darüber hinaus ergab sich aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung eine Zuführung in Höhe von 353 Tsd. Euro. In diesem Zusammenhang wurde die Zuführung aufgrund der erstmaligen Anwendung von BilMoG zur Pensionsrückstellung in der AXA Konzern AG anteilig in Höhe von 1.569 Tsd. Euro auf die AXA Lebensversicherung AG verrechnet.

Die aufgeführten Zuführungsaufwendungen wurden im Zuge der erstmaligen Anwendung des BilMoG nach Artikel 67 Absatz 7 EGHGB als außerordentlicher Aufwand erfasst.

II.7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Im Berichtsjahr wurde ein Steueraufwand in Höhe von 11.507 Tsd. Euro (2009: 10.086 Tsd. Euro) ausgewiesen. Die Position enthält einen Ertrag aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von insgesamt 849 Tsd. Euro (2009: –122 Tsd. Euro) und einen Aufwand aus Gewerbesteuer in Höhe von 18.749 Tsd. Euro (2009: 8.019 Tsd. Euro). Weiterhin ergab sich ein Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von 6.393 Tsd. Euro (2009: 18.227 Tsd. Euro).

II.8. Sonstige Steuern

In 2010 wurde ein Ertrag aus sonstigen Steuern in Höhe von 9.101 Tsd. Euro (2009: 369 Tsd. Euro Steueraufwand) erzielt. Der Ertrag entfällt im Wesentlichen auf die Erstattung von Grunderwerbsteuer aufgrund einer gewonnenen Klage beim Bundesfinanzhof.

II.9. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne

Im Geschäftsjahr verblieb ein Gewinn in Höhe von 50,0 Mio. Euro (2009: 5,0 Mio. Euro), der aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages an die AXA Konzern AG abgeführt wurde.

II.10. Jahresüberschuss

Da der Jahresüberschuss aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die AXA Konzern AG abgeführt wurde, weist unsere Gesellschaft für 2010 keinen Bilanzgewinn aus.

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
in Tsd. Euro 2010 2009
--- --- ---
1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des

§ 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft
72.550 68.843
2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB 11.629 19.843
3. Löhne und Gehälter 4.714 1.257
4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 164 7
5. Aufwendungen für Altersversorgung 227 1.944
Aufwendungen gesamt 89.284 91.894

Überschussbeteiligung für Versicherungsnehmer

Entsprechend den Bedingungen für die Überschussbeteiligung der in DM – ab 1. Oktober 2001 in Euro – abgeschlossenen konventionellen Versicherungen werden für das in 2011 beginnende Versicherungsjahr die auf den folgenden Seiten genannten Sätze für laufende Überschussbeteiligung festgelegt. Abweichend hiervon gelten die auf den folgenden Seiten genannten Sätze für anwartschaftliche fondsgebundene Versicherungen und anwartschaftliche konventionelle Riester-Tarife bereits ab der ersten in 2011 beginnenden, vertraglich vereinbarten Versicherungsperiode. Für Zinsüberschüsse auf Deckungskapital, das durch Ausübung der Garantieoption in konventionelles Deckungskapital umgeschichtet wurde, wird abweichend monatlich deklariert. Die Überschussbeteiligung für Kapitalisierungsprodukte wird abweichend quartalsweise deklariert.

Schlussüberschussanteil bzw. Nachdividende werden bei in 2011 ablaufenden berechtigten Versicherungen gezahlt. Kapitalversicherungen mit mehreren Erlebensfallteilauszahlungen erhalten den dauerunabhängigen Schlussüberschussanteil bzw. die Nachdividende zu 50 %, hiervon abweichend: Tarife der ehemaligen Colonia Lebensversicherung/Nordstern Lebensversicherung mit Rechnungszins 3 % zu 55 %, Tarif 23, 53 und DMV zu 100 %.

Für anwartschaftliche konventionelle Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsbeginn ab 1. Januar 2011 und einer Versicherungssumme von über 1 Mio. Euro werden von den auf den folgenden Seiten festgelegten Überschusssätzen abweichende Überschussanteilsätze festgelegt. Diese werden dem Kunden zusammen mit dem für die Abweichung relevanten Zeitraum mitgeteilt.

Entsprechend § 153 Abs. 3 des Versicherungsvertragsgesetzes werden (überschuss-)berechtigte Verträge bei Vertragsbeendigung bzw. bei Wechsel in den Rentenbezug an den dann vorhandenen Bewertungsreserven der Kapitalanlagen nach einem verursachungsorientierten Verfahren beteiligt.

Beteiligt werden im Wesentlichen kapitalbildende Versicherungen, konventionelle Rentenversicherungen, fondsgebundene Versicherungen mit GarantModul und Hybridprodukte. Ebenfalls erfasst werden Überschussguthaben von Verträgen mit Überschusssystem „Verzinsliche Ansammlung“, auch wenn der Versicherungsvertrag selbst nicht diesen beteiligten Versicherungen zuzuordnen ist. Maßzahl für die Zuordnung der verteilungsfähigen Bewertungsreserven ist ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten (garantierten) Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen.

Ist ein Vertrag anspruchsberechtigt, so erhält er bei Vertragsbeendigung bzw. bei Wechsel in den Rentenbezug den gesetzlich vorgesehenen Anteil (50 %) an den Bewertungsreserven. Dabei werden die Bewertungsreserven zugrunde gelegt, die zum 1. Börsentag des Vormonats vorhanden waren. Um die Auswirkungen von plötzlichen und kurzfristigen Schwankungen auf dem Kapitalmarkt abzufedern, deklarieren wir jährlich eine Sockelbeteiligung, die unabhängig von der tatsächlichen Höhe der Bewertungsreserven bei Vertragsbeendigung bzw. bei Wechsel in den Rentenbezug gezahlt wird. Ist der errechnete Beteiligungsbetrag höher als der Sockelbetrag, wird der höhere Betrag ausgezahlt.

Überschussberechtigte (Todesfall-)Risiko- und anwartschaftliche Berufsunfähigkeits-(Zusatz-)Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden bei Vertragsbeendigung bzw. bei Eintritt des Leistungsfalles an den Bewertungsreserven beteiligt. Die Auszahlung richtet sich nach einer mit einem vereinfachten Verfahren errechneten Maßzahl und dem gesetzlich vorgesehenen Anteil (50 %) an tatsächlich vorhandenen Bewertungsreserven zum 1. Börsentag nach dem 30. September des Vorjahres und erfolgt in Form einer Schlusszahlung. Eine Sockelbeteiligung gibt es nicht.

Für überschussberechtigte Rentenversicherungen im Leistungsbezug erfolgt die Beteiligung an den Bewertungsreserven durch einen zusätzlichen laufenden Überschussanteil, der sich an dem gesetzlich vorgesehenen Anteil (50 %) an den tatsächlich vorhandenen Bewertungsreserven zum 1. Börsentag nach dem 30. September des Vorjahres bemisst und sich auf das Deckungskapital zur nächsten Hauptfälligkeit bezieht. Eine Sockelbeteiligung gibt es nicht.

Das Verfahren der Beteiligung an den vorhandenen Bewertungsreserven für den Altbestand im Sinne des § 11 c VAG erfolgt gemäß einem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht anerkannten Verfahren. Verträge, die diesem Altbestand nicht angehören, werden nach dem gleichen Verfahren an den vorhandenen Bewertungsreserven beteiligt.

Die Nachdividendenstaffeln sind in Ziffer 12 angegeben. Die Schlussüberschussstaffel ist in Ziffer 13 angegeben.

Sofern Tarife mit unterschiedlichen Tafeln für Männer und Frauen kalkuliert sind, wird der Tarifname durch den Zusatz „M“ für männliche Versicherte bzw. „F“ für weibliche Versicherte ergänzt.

1. Kapitalversicherungen (außer Risikoversicherungen)

Bemessungsgröße für die laufenden Überschussanteile:

Kostenüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
Risikoüberschussanteil: der überschussberechtigte Risikobeitrag
Grundüberschussanteil: die überschussberechtigte Versicherungssumme
Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Bemessungsgröße für die Schlussüberschussanteile bzw. Nachdividende:

(dauerabhängiger) Schlussüberschussanteil:

nach den Tarifen gemäß Ziffer 1.1.1, 1.1.3, 1.1.4, 1.1.7, 1.1.8, 1.2.1, 1.2.2, 1.3.1, 1.3.3, 1.3.4, 1.3.6, 1.4.1, 1.4.3, 1.4.4, 1.4.7, 1.4.8, 1.5.1, 1.5.3–1.5.6, 1.5.9, 1.5.10: die laufende Überschussbeteiligung;

nach den Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.1.5, 1.1.6, 1.1.11, 1.2.3, 1.3.2, 1.3.5, 1.3.7, 1.4.2, 1.4.5, 1.4.6, 1.5.2, 1.5.7, 1.5.8, 1.5.11: die überschussberechtigte Versicherungssumme

(Überschusssystem Investmentbonus in % der Summe der laufenden Überschussbeteiligung)
(dauerunabhängiger) Schlussüberschussanteil bzw. Nachdividende: die überschussberechtigte Versicherungssumme

Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen.

1.1 Beitragspflichtige Einzelversicherungen

1.1.1

Tarife mit Zusatzkennzeichen

„-8“, „-7“, „-5“, „- 4“, „-3“, „-1“, „-0“,

„-98“, „-97“, „-94“
Zins-

überschuss-

anteil 4)

in %
Risiko-

überschuss-

anteil 5)

in %
Kosten-

überschuss-

anteil 1)

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 2)

in %
Nach-

dividende 2)

in ‰
AFK1-8 3) 4) 1,25 30 0,3 13 Staffel 801_08
AFK1-7 3) 1,25 30 0,3 13 Staffel 801_08
AFK1-5 3) 0,75 30 0,3 18 Staffel 10_08
(F)K- 4, TCM- 4 3) 0,75 30 0,3 18 Staffel 10_08
K-3 0,25 30 0,3 14 Staffel 10_08
SK1-0 0,75 30 0,1 11 Staffel 8_08
K-0, FK-0, TCM-1 0,75 30 0,3 11 Staffel 1A _08
K-98, FK-98 0,00 30 0,3 11 Staffel 1_08
FCL-97, FK-97 0,00 30 0,3 11 Staffel 1_08
CL-94 0,00 30 0,3 11 Staffel 1_08
K-94 0,00 30 0,3 11 Staffel 1_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Für Versicherungssummen ab 50.000 Euro

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.1, 1.5.3, 1.5.4

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt 2)

4) Für Versicherungen in der Ablaufphase siehe Ziffer 1.5.1

5) Für FleXXLife-Tarife beträgt der Risikoüberschussanteilsatz: 35

1.1.2





Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil1)

in ‰
51, 52, 53, 54, 55, 56, 57 0,70 152) 4,65
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten und bei Tarif 54 zuzüglich 20 Prozentpunkte

1.1.3

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil1)

in %
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil1)

in ‰
CL 0,50 40 10 24
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
Der Risikoüberschussanteil entfällt bei Tarif CL 1 EV.

1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.5

1.1.4

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Zusatz-

überschuss-

anteil1)

in %
Schluss-

überschuss-

anteil2)

in %
Nach-

dividende2)



in ‰
K1 bis K6 0,50 26 3) 1,25 10 Staffel 2_08
K11, K12, K13 0,50 26 3) 1,25 10 Staffel 2_08
K51, K1S 0,50 26 3) 1,25 10 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.6

3) Bei K3, K6 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 38 %

1.1.5





Tarife 87
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil1)

in ‰
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27 1,20 40 5,20
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

1.1.6

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Grund-

überschuss-

anteil

in ‰
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
CO, RK (69) mit Beginn ab 1977 1,00 1,80 1) 0 24
CD mit Beginn ab 1977 1,00 1,80 0 24
CO, RK (69) mit Beginn vor 1977 1,00 1,30 1) 0 24
CD mit Beginn vor 1977 1,00 1,30 0 24
WA II mit Beginn ab 1977 1,00 1,30 2) 0 24
WA II mit Beginn vor 1977 1,00 0,80 3) 0 24
CCO mit Beginn ab 1977 und CO VIII 1,00 1,80 0 24
CCO mit Beginn vor 1977 1,00 1,30 0 24
GR (2) 1,00 0,00 0 24
C und B mit Beginn ab 1942 1,00 2,30 0
C II Z, B II Z und EPV 1,00 1,80 0
CC, BB 1,00 2,30 0
Q (2) und H (2) 1,00 1,30 0
Q und H mit Beginn ab 1958 1,00 2,30 0
Q und H mit Beginn vor 1958 1,00 2,80 0
MG mit Beginn ab 1956 1,00 2,30 0
K 1,00 1,30 0
Alle übrigen:

Großlebenstarife
1,00 2,30 0
Kleinlebenstarife 1,00 1,30 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Versicherungen nach CO-Tarifen mit Endalter größer als 70 Jahre erhalten einen um 1 Promillepunkt reduzierten Grundüberschussanteil

2) 1 ‰ für Beitrittsalter kleiner als 30 Jahre; 2,3 ‰ für Beitrittsalter größer als 49 Jahre

3) 0,5 ‰ für Beitrittsalter kleiner als 30 Jahre; 1,8 ‰ für Beitrittsalter größer als 49 Jahre

Bei Versicherungen auf den Heiratsfall und bei Terme-Fix-Versicherungen wird der Grundüberschussanteil um 0,5 ‰ der Versicherungssumme gegenüber der zu derselben Tarifgruppe gehörenden gemischten Versicherung vermindert.

Versicherungen mit Beitragszuschlägen für „ohne ärztliche Untersuchung“ wird nach den

Tarifen C, C II Z und CC mit Beginn nach dem 1. November 1957 ein um 2 ‰ höherer Schlussüberschussanteil gezahlt.
Tarifen MG (1956) und EPV mit mindestens 2.500 Euro Versicherungssumme ein um 1,2 ‰ höherer Grundüberschussanteil gezahlt.

Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰.

1.1.7

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Zusatz-

überschuss-

anteil1)

in %
Schluss-

überschuss-

anteil2)

in %
Nach-

dividende2)



in ‰
100 bis 404 0,65 39 3)4) 1,25 14 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.9

3) Bei Tarif 300 und 404 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 46 % 4)

4) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

1.1.8

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Zuschlag in %

des überschuss-

berechtigten

Deckungskapitals
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
Z 1) 1,20 1,3 10,5
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.1.9

Tarife
Überschuss-

anteil in % des

überschuss-

berechtigten

Jahresbeitrages
Schlussüber-

schussanteil in

% des letzten

Jahresüber-

schussanteils
IK, IIK, LK 1)
Versicherungsabschluss vor 1.1.1960 32 100
Versicherungsabschluss ab 1.1.1960 30 100

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.1.10

Tarife
Zusatzüberschuss-

anteil in % des

überschuss-

berechtigten

Jahresbeitrages
Überschuss-

anteil in % des

überschuss-

berechtigten

Jahresbeitrages
Schlussüber-

schussanteil in

% des letzten

Jahresüber-

schussanteils
O 2) 40 35 1001)
I, II, III, IV 2) 40 30 1001)
S 2) 40 16 1001)

1) Bei Versicherungsabschluss ab dem 21. Juni 1948: 150 %

2) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.1.11 Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil1)

in ‰
Tarife 68:

11, 12, 13, 14, 15, 16
1,70 462) 5,2
Tarife 53:

I, II, DIL, IV, V, VI, DvV, DMV, X
1,50 403) 5,2
Terra-Tarife 1,70 403) 5,2
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei weiblichen Versicherten und bei Tarif 14 zuzüglich 18 Prozentpunkte

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 5 Prozentpunkte

1.2 Beitragspflichtige Seniorenversicherungen

1.2.1

Tarife mit Zusatzkennzeichen

„-8“, „-7“, „-5“, „- 4“, „-0“, „-98“, „-94“
Kosten-

überschuss-

anteil2)

in %
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil1)

in %
Nach-

dividende1)



in ‰
AK7-8 0,30 1,25 30 13 Staffel 801_08
AK7-7 0,30 1,25 30 13 Staffel 801_08
AK7-5 0,30 0,75 30 18 Staffel 10_08
K7- 4 0,30 0,75 30 18 Staffel 10_08
K7-0 0,30 0,75 30 11 Staffel 1A _08
K7-98 0,30 0 30 11 Staffel 1_08
CLS-94 0,30 0 30 11 Staffel 1_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.1, 1.5.3, 1.5.4

2) Für Versicherungssummen ab 50.000 Euro

1.2.2

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in %
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in %
CLS 0,50 40 10 24
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.2.3

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil



in %
Grund-

überschuss-

anteil



in ‰
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
T1 1) 1,00 1,801) 0,0 24
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰

1.3 Beitragspflichtige Vermögensbildungsversicherungen

1.3.1

Tarife mit Zusatzkennzeichen

„-7“, „-5“, „- 4“, „-0“, „-98“, „-94“
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
Nach-

dividende



in ‰
AV-7 1,25 20 6 Staffel 801_08
AV-5 0,75 20 10 Staffel 10_08
V- 4 0,75 20 10 Staffel 10_08
V-0 0,75 20 1 Staffel 1A _08
V-98 0 20 1 Staffel 1_08
CLV-94 0 20 1 Staffel 1_08
V-94 0,50 20 8 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.3.2

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil1)

in ‰
52 V, 53 V 0,70 152) 4,65
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte

1.3.3

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in %
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
CLV 0,40 15 6 18
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.3.4





Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
Nach-

dividende



in ‰
V1, V5 0,50 18 5 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.3.5

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Grund-

überschuss-

anteil

in ‰
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
CO (V) 0,80 0,61) 0
CV (V) 0,80 1,61) 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰

1.3.6

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
Nach-

dividende



in ‰
119, 129, 419 0,65 291) 7 Staffel 2_08
319 0,65 361) 7 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

1.3.7 Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil1)

in ‰
Tarife 87:

22V, 23V
0,70 40 5,2
Tarife 68:

12V, 13V
1,20 462) 5,2
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte

1.4 Beitragspflichtige Kollektiv-Versicherungen

1.4.1

Tarife mit Zusatzkennzeichen

„-8“, „-7“, „-5“, „- 4“, „-0“, „-98“, „-97“, „-94“
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil5)

in %
Kosten-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil1)

in %
Nach-

dividende1)

in ‰
AFK1G-8 3) 4) 1,25 30 0,30 2) 13 Staffel 801_08
AFK1G-7 3) 1,25 30 0,30 2) 13 Staffel 801_08
AFK1G-5 3) 0,75 30 0,30 2) 18 Staffel 10_08
K G- 4, FK G- 4 3) 0,75 30 0,15 18 Staffel 10_08
K G-0, FK G-0 0,75 30 0,15 11 Staffel 1A _08
K G-98, FK G-98 0 30 0,15 11 Staffel 1_08
FCLFG-97, FG-97 0 30 0,15 11 Staffel 1_08
CLFG-94 0 30 0,15 11 Staffel 1_08
G-94 0 30 0,15 11 Staffel 1_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.1, 1.5.3, 1.5.4

2) Für Versicherungssummen ab 50.000 Euro

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt 1)

4) Für Versicherungen in der Ablaufphase: siehe Ziffer 1.5.1

5) Für FleXXLife-Tarife beträgt der Risikoüberschussanteilsatz: 35

1.4.2

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil1)

in ‰
51K, 52K, 57K 0,70 152) 4,65
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte

1.4.3

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil1)

in %
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil1)

in ‰
CLFG, CLVG 0,50 402) 10 24
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.5

2) Der Risikoüberschussanteil entfällt bei Tarif CLFG 1 EV

1.4.4

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Zusatz-

überschuss-

anteil1)

in ‰
Schluss-

überschuss-

anteil2)

in %
Nach-

dividende2)



in ‰
G1, G2, G3, G1S 0,50 263) 1,25 10 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.6

3) Bei Tarif G3 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 38 %

1.4.5 Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil1)

in ‰
Tarife 87:

21 FG, 22 FG, 27 FG
1,20 40 6,5
Tarife 68:

12 FG
1,70 462) 6,5
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte

1.4.6

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Grund-

überschuss-

anteil

in ‰
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
FG und VG 1,00 1,90 1) 0 24
FG-Teilauszahlungstarife und FG VIII 1,00 1,90 0 24
GF 1,00 2,90 0
Ga 1,00 2,15 0
G und Gs mit Beginn ab 1942 1,00 3,65 0
Alle übrigen Kollektiv-Tarife 1,00 2,90 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Versicherungen mit Endalter größer als 70 Jahre erhalten einen um 1,0 Promillepunkte reduzierten Grundüberschussanteil Weibliche Versicherte erhalten einen zusätzlichen Grundüberschussanteil in Höhe von 0,75 ‰.

1.4.7

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Zusatz-

überschuss-

anteil1)

in ‰
Schluss-

überschuss-

anteil 2)

in %
Nach-

dividende 2)



in ‰
160 bis 360 0,65 39 3)4) 1,25 14 Staffel 2_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Entsprechend einem Bonus in ‰ der überschussberechtigten Versicherungssumme

2) Für Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 1.5.9

3) Bei Tarif 360 sowie generell bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 46 % 4)

4) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

1.4.8

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Zuschlag in % des

überschuss-

berechtigten

Deckungskapitals
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
N 1) 1,20 1,30 10,50
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.4.9

Tarife
Überschuss-

anteil in % des

überschuss-

berechtigten

Jahresbeitrages
6 (56) 1) 25

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.5 Versicherungen gegen Einmalbeitrag und beitragsfreie Versicherungen

1.5.1

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil9)

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
AK7-8, AFK1(G)-8, AV1-7, AK7-7, AFK1(G)-7, AV1-5, AK7-5, FK1(G)-5, FK-4,

FK G-4, K-4, V-4, K G-4, K1-3, FK-0, FK G-0, K-0, V-0, K G-0, SK1-0, FK-98,

FK G-98, K-98, V-98, K G-98, FCL-97, FCLFG-97, FK-97, FG-97, TCM-1, TCM-4
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“:
Einmalbeitragsversicherungen
Versicherungsbeginn ab 1.1.2010 1,55 30 25
Versicherungsbeginn ab 1.6.2009 bis 1.12.2009 1,55 30 25
Versicherungsbeginn bis 1.5.2009
– Einmalbeitragsversicherungen in den ersten 5 Versicherungsjahren:
Versicherungsbeginn ab 1.10.2008 bis 1.5.2009 2,25 30 25
Versicherungsbeginn bis 1.9.2008 1,95 30 25
– Einmalbeitragsversicherungen nach 5 Versicherungsjahren: 1,30 30 25
in der Ablaufphase 1,30 30 *)
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-8“-Tarife 7) 8) 1,25 30 13
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-8“-Tarife 1,25 30
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“:
beitragsfreigestellter V-7-Tarif 1,25 20
Einmalbeitragsversicherungen
Versicherung in den ersten 5 Versicherungsjahren 1,75 30 6
Versicherung nach 5 Versicherungsjahren 1,30 30 6
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-7“-Tarife 7) 8) 1,25 30 13
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-7“-Tarife 1,25 30
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-4“:
beitragsfreigestellter V-4-Tarif oder V-5-Tarif 0,75 20
Einmalbeitragsversicherungen TG „-5“ 0,75 30 12
Einmalbeitragsversicherungen TG „-4“ 0,80 30 12
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-4“-Tarife 5) 6) oder „-5“-Tarife 5) 6) 0,75 30 18
beitragsfrei durch Tod „-4“-Tarife 4) 6) 0,75 18
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-5“-Tarife oder „-4“-Tarife 0,75 302)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-3“:
Einmalbeitragsversicherungen 0,45 30 8
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-3“-Tarife 5) 0,25 30 14
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-3“-Tarife 0,15 302)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-0“ oder „-1“:
Einmalbeitragsversicherungen 0,65 30 8
beitragsfreigestellter V-0-Tarif 0,65 20
beitragsfreigestellter K7-0-Tarif 0,65 30
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-0“-Tarife 3) oder „-1“-Tarife 3) 0,75 30 8
beitragsfrei durch Tod „-0“-Tarife 4) oder „-1“-Tarife 4) 0,75 8
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-0“-Tarife oder „-1“-Tarife 0,65 302)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-97“ oder „-98“:
Einmalbeitragsversicherungen 0 30 8
beitragsfreigestellter V-98-Tarif 0 20
beitragsfreigestellter K7-98-Tarif 0 30
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung „-98“-Tarife oder „-97“-Tarife 3) 01) 30 8
beitragsfrei durch Tod „-98“-Tarife oder „-97“-Tarife 4) 0 8
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen „-98“-Tarife oder „-97“-Tarife 0 302)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Einzelversicherungen mit Versicherungssummen ab 50.000 Euro erhalten zusätzlich einen Kostenüberschussanteil von 0,15 Prozentpunkten

2) Bei Tarifen (F)K3(G)-4, TCM2-4, K3-3, TCM2-1, FK3(G)-0, K3(G)-0, K6-0, FK3(G)-98, K3(G)-98, K6-98, FCL3-97, FCLFG3-97, FG3-97 entfällt der Risikoüberschussanteil

3) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende: Tarif SK1: gemäß Staffel 9_08, übrige Tarife: gemäß Staffel 3_08

4) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 1A_08 (Tarife mit Zusatzkennzeichen „-0“) bzw. Staffel 1_08 (Tarife mit Zusatzkennzeichen „-97“ oder „-98“) bzw. Staffel 10_08 (Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“)

5) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 11_08

6) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

7) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 802_08

8) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschussanteilsatz um 0,2 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

9) Für FleXXLife-Tarife beträgt der Risikoüberschussanteilsatz: 35 2)

*) Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Ablaufphase die Schlussüberschussanteile und Nachdividende in Höhe der zu Beginn der Ablaufphase erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB weiterentwickelt

Tarife Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil 1)

in %
51, 52, 53, 54, 55, 56, 57 0,60 15 2)
51K, 52K, 57K 0,60 15 2)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei Tarifen mit festem Auszahlungstermin, Aussteuerversicherungen entfällt der Risikoüberschussanteil

2) Bei männlichen Versicherten und bei Tarif 54 zuzüglich 20 Prozentpunkte

1.5.3

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
Nach-

dividende



in ‰
CL-94, CLS-94, CLV-94, CLFG-94
beitragsfreigestellter CLV-94-Tarif mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme 0 20
beitragsfreigestellter CLV-94-Tarif bis 255 Euro Versicherungssumme 2) 0 20
Einmalbeitragsversicherungen 0 30 8 Staffel 3_08 3)
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung 0 4) 30 8 Staffel 3_08 3)
beitragsfrei durch Tod 0 8 Staffel 1_08
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen 0 30 1)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei Tarifen CL3-94, CL5-94, CLFG3-94 entfällt der Risikoüberschussanteil

2) Für jedes beitragsfreie Jahr wird das Schlussanteilskonto um 22 ‰ der beitragsfreien Versicherungssumme erhöht

3) Einmalbeitragsversicherungen: Beginne ab 1.3.1994–1.12.1994: 30 ‰; Beginne ab 1.8.1995: 8,75 ‰

4) Durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Einzelversicherungen mit Versicherungssummen ab 50.000 Euro erhalten zusätzlich einen Kostenüberschussanteil von 0,15 Prozentpunkten

1.5.4

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
K-94, V-94, G-94
V-94 gegen Einmalbeitrag 0,40 20 8
beitragsfreigestellter V-94-Tarif 0,40 20
K1E-94, G1E-94 0,00 30 8
K1A-94, G1A-94 nach Ablauf der Beitragszahlungsdauer 2) 0,00 4) 30 8
beitragsfrei durch Tod K3-94, G3-94 3) 0,00 8
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen 0,00 30 1)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei Tarifen K3-94, K6-94, G3-94 entfällt der Risikoüberschussanteil

2) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 3_08

3) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 1_08

4) Durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Einzelversicherungen mit Versicherungssummen ab 50.000 Euro erhalten zusätzlich einen Kostenüberschussanteil von 0,15 Prozentpunkten

1.5.5

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in %
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
CL, CLS, CLV, CLFG, CLVG
beitragsfreigestellter CLV-Tarif mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme 0,30
beitragsfreigestellter CLV-Tarif bis 255 Euro Versicherungssumme

für jedes ab 1982 zurückgelegte beitragsfreie Versicherungsjahr
19
Einmalbeitragsversicherungen 0,40 10
beitragsfrei durch Tod 0,50 10 24
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung 0,50 10 19
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen mit mindestens

250 Euro Versicherungssumme
0,40
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
1.5.6

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
Nach-

dividende



in ‰
K, V, G
V-Tarif gegen Einmalbeitrag 0,40 18 2
beitragsfreigestellter V-Tarif 0,40 18
K1E, G1E, bei durch Zuzahlung beitragsfreien Versicherungen 0,40 26 1) 6
K1A, G1A nach Ablauf der Beitragszahlung 0,50 26 1) 10 Staffel 4_08
beitragsfrei durch Tod 0,50 10 Staffel 4_08
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen 0,40 26 1)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei verzinslicher Ansammlung beträgt dieser Satz generell 38 %

1.5.7

Tarife 87
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil 1)

in %
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27 1,10 40
21 FG, 22 FG, 27 FG 1,10 40
22V, 23V 0,60 40
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei Tarifen mit festem Auszahlungstermin, Aussteuerversicherungen entfällt der Risikoüberschussanteil

1.5.8

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil





in %
dauer-

abhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
dauer-

unabhängiger

Schluss-

überschuss-

anteil

in ‰
CO, T1, FG, VG
beitragsfreigestellte CO(V)-Tarife mit mindestens 250 Euro Versicherungssumme

beitragsfreigestellte CO(V)-Tarife bis 255 Euro Versicherungssumme für jedes

ab 1982 zurückgelegte beitragsfreie Versicherungsjahr
0,80











15
Einmalbeitragsversicherungen 0,90 0
beitragsfrei durch Tod, Invalidität 1,00 1) 2) 2)
beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlung 1,00 1) 2) 2)
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen
mit mindestens 250,– Euro Versicherungssumme 0,90
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Wenn für den entsprechenden Tarif in Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.4.6 kein dauerunabhängiger Schlussüberschussanteil vorgesehen ist, beträgt dieser Satz 0,9 %

2) Sätze wie der entsprechende beitragspflichtige Satz (siehe Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.4.6)

1.5.9

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
100 bis 419
Vermögensbildende Einmalbeitragsversicherungen 0,55 29 3) 7
beitragsfreigestellte Vermögensbildungs-Versicherung 0,55 29 1)3)
145 0,55 39 2)3)
165 0,55 39 2)3)
300, 404 4) 0,65 14
360 4) 0,65 14
101, 201 nach Ablauf der Beitragszahlung 4) 0,65 39 2)3) 14
261 nach Ablauf der Beitragszahlung 4) 0,65 39 2)3) 14
alle anderen beitragsfreigestellten Versicherungen 0,55 39 2)3)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Risikoüberschussanteil entfällt bei Tarif 319

2) Bei verzinslicher Ansammlung beträgt der Satz generell 46 % 3)

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

4) Erhalten zusätzlich eine Nachdividende gemäß Staffel 4_08

1.5.10

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil





in %
Zuschlag

in % des

überschuss-

berechtigten

Deckungs-

kapitals
Z 1) 1,20 1,3
IK, IIK, LK, Alt-Tarife 1) 0,65
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich ein Todesfallbonus in Höhe von 5 % der Versicherungssumme

1.5.11 Zins-

überschuss-

anteil

in %
Risiko-

überschuss-

anteil 1)

in %
Tarife 68:

11, 12, 13, 14, 15, 16
1,60 46 2)
12FG 1,60 46 2)
12 V, 13 V 1,10 46 2)
Tarife 53:

I, II, DIL, IV, V, VI, DvV, DMV, X
1,40 40 3)
Terra-Tarife 1,60 40 3)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei Tarifen mit festem Auszahlungstermin, Aussteuerversicherung entfällt der Risikoüberschussanteil

2) Bei weiblichen Versicherten und bei Tarif 14 zuzüglich 18 Prozentpunkte

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 5 Prozentpunkte

1.5.12

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
ehemalige Kleinlebens- und Vereinsgruppenversicherungen:

S, SE, BO, III S, BE, B, BA, C, E, CJ, D, Df
1,60
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1.6 Summenzuwachs, Summenzuwachs mit Sofortbonus, Bonussystem, Erlebensfallbonus, Dauerabkürzung

Ist die Verwendung der laufenden Überschussanteile als Summenzuwachs, Erlebensfallbonus oder Dauerabkürzung vereinbart, wird auf die sich daraus ergebenden Summenerhöhungen bzw. Deckungskapitalerhöhungen ein Zinsüberschussanteil gewährt.

Bei den Tarifen AFK1(G), AK7 mit Zusatzkennzeichen „-8“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 1,25 % 1)
Bei den Tarifen AFK1(G), AK7 und AV1 mit Zusatzkennzeichen „-7“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 1,25 % 1)
Bei den Tarifen AFK1(G), AK7 und AV1 mit Zusatzkennzeichen „-5“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,75 % 2)
Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-4“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,75 % 3)
Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-3“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,25 % 4)
Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-0“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,75 %5)
Bei Versicherungen mit Zusatzkennzeichen „-98“ oder „-97“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0 %
Bei Versicherungen nach CL-/CLFG-Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-94“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0 %
Bei Versicherungen nach K/G-Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-94“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0 %
Bei Versicherungen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.3.2, 1.4.2, 1.5.2 beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 0,70 %
Bei Versicherungen nach CL-/CLFG-Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen

beträgt dieser Zinsüberschussanteil:
0,50 % 6)
Bei Versicherungen nach K/G/V-Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen

und Tarif V mit Zusatzkennzeichen „-94“ beträgt dieser Zinsüberschussanteil:
0,50 %
Bei Versicherungen nach 87-Tarifen gemäß Ziffer 1.1.5, 1.4.5 und 1.5.7 beträgt dieser Zinsüberschussanteil: 1,15 %
Bei 87-Tarifen gemäß Ziffer 1.3.7: 1,15 %
Bei Tarifen gemäß Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.3.5, 1.4.6, 1.5.8: 1,00 % 6)
Bei Tarifen gemäß Ziffer 1.1.7, 1.3.6, 1.4.7, 1.5.9: 0,95 %
Bei Versicherungen nach Tarifgruppe 68 und 53, Terra-Tarifen, Tarifen gemäß Ziffer 1.5.12

beträgt dieser Zinsüberschussanteil:
1,65 %
Bei Tarif 12V und 13V: 1,15 %
Bei Tarifen gemäß Ziffer 1.1.8, 1.5.10: 0,95 %

1) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und in der Ablaufphase: 1,55 %

2) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,75 %

3) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,80 %

4) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,45 %

5) Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag: 0,65 %

6) Bei Versicherungen nach CLV-Tarifen gegen Einmalbeitrag: 0,40 %

Bei Versicherungen nach CO(V)-Tarifen und CV(V)-Tarifen gegen Einmalbeitrag: 0,85 %

Bei Versicherungen mit Sofortbonus (ausgenommen Tarife 68) erhöht der Sofortbonus die Todesfallleistung ab Versicherungsbeginn auf 125 % der Versicherungssumme.

Alle Versicherungen mit Bonussystem erhalten einen Vorausbonus.

Tarife Erhöhung der Todesfallleistung

ab Versicherungsbeginn

auf ... % der Versicherungssumme
K-94, G-94 (ausgenommen K3-94, G3-94, K6-94) je nach Vereinbarung
V-94 125
K, G, V ohne Zusatzkennzeichen (ausgenommen K3, G3) 125
100 bis 404, 160 bis 360 (ausgenommen 300, 404, 360) 112
68 110

1.7 Beitragsverrechnung

Ist die Verwendung der laufenden Überschussanteile als Beitragsverrechnung vorgesehen, werden bei Tarif 51(K)–57(K), bei den Tarifgruppen 87 und 68 bei laufender Beitragszahlung die jährlichen Überschussanteile mit dem Beitrag verrechnet.

2. Risiko-Einzel- und Risiko-Kollektiv-Versicherungen, Restschuld-Versicherungen

Überschussberechtigte (Todesfall-)Risikoversicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden in Form einer Schlusszahlung in Höhe von 83 % der auf Seite 63 beschriebenen Maßzahl an den Bewertungsreserven beteiligt.

2.1 Risiko-Einzel- und Risiko-Kollektiv-Versicherungen

2.1.1

Tarife
Todesfallbonus

in %
Versicherungen mit Todesfallbonus in % der Versicherungssumme
AT2N1-10, AT2N2-10, AT3N1-10, AT3N2-10 „Nichtrauchertarife“ 42
AT2R-10, AT3R-10 „Rauchertarife“ 53
AT2G-10 42
AT1-8, AT3-8 125
AT1G-8, AT3G-8 125
AT1-7, AT3-7, AT1-5, AT3-5 125
AT1G-7, AT3G-7, AT1G-5, AT3G-5 125
AT2-7, AT2G-7, AT2-5, AT2G-5, AT2-8, AT2G-8 155
T-4, T1G-4 125
T10-4 155
T-0, T1G-0, CLBS-0 125
T10-0 155
T-98, T1G-98 125; bei Versicherungen ohne Umtauschrecht: 155
CLBS-96 125
CL 6-94, CLFG 6-94, R2A-94 125; bei Versicherungen ohne Umtauschrecht: 155
R1-94, GR1-94 125; bei Versicherungen ohne Umtauschrecht: 155
59, 60 951)
CL 6, CLFG 6 70
R1, R2A, GR1 70
Tarife 87: 29, 30 67
500, 511, 544, 560 902)
Tarife 68: 19, 20
Versicherungsbeginn ab 1.1.1984: 853)
übrige Risiko-Tarife: 904)

1) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 93 Prozentpunkte

4) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

2.1.2 Beitrags-

verrechnungs-

satz in %
Versicherungen mit Beitragsverrechnung mit laufender Beitragszahlung
59 501)
Tarife 87: 29 40
AT2N1-10, AT2N2-10, AT3N1-10, AT3N2-10 „Nichtrauchertarife“ 30
AT2R-10, AT3R-10 „Rauchertarife“ 35
AT2G-10 30

1) Bei männlichen Versicherten zuzüglich 5 Prozentpunkte

2.1.3 Risikobetrag

in %
Versicherungen mit Überschusssystem
Investmentbonus
AT2N1-10, AT2N2-10, AT3N1-10, AT3N2-10 „Nichtrauchertarife“ 30
AT2R-10, AT3R-10 „Rauchertarife“ 35
AT2G-10 30
AT1-8, AT1-7, AT1-5, AT1G-8, AT1G-7, AT1G-5 55
AT2 -8, AT2G-8, AT2 -7, AT2G-7, AT2 -5, AT2G-5 60

3. Fondsgebundene Lebensversicherungen/Fondsgebundene Rentenversicherungen

Fondsgebundene Lebensversicherungen (Flexible)

Fondsgebundene Rentenversicherungen mit GarantModul Fondsgebundene Direktversicherung

3.1.1 Beitragspflichtige/Beitragsfreie Fondsgebundene Lebensversicherungen/ (Flexible) Rentenversicherungen (mit/ohne GarantModul)

Bemessungsgröße für die Überschussanteile:

Kostenüberschussanteil: in % der Verwaltungskostenprämie (ohne Amortisationskosten)
Risikoüberschussanteil: der Risikobeitrag bzw. die Vererbungsprämie
Überschussanteil auf Fondsguthaben: das maßgebliche Fondsguthaben zusätzlich bei Fondsgebundenen Lebensversicherungen/Rentenversicherungen mit GarantModul:
Zinsüberschussanteil: das garantierte Deckungskapital zum Anfang des Vormonats
Nachdividende: garantierte Ablaufleistung
Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen
Tarife Kostenüberschussanteil

in %
IPP-2, IPPS-2, FLA1 40,00
CLIP-2, Open-2, CLIP-0, CLIP-95 50,00
TRI-Invest (VIVA)-95 50,00
OFP-0, OFP-97 18 1/3
IPP-0, IPPS, IPP-97 25,00
PFP-0, PFP 18 1/3
OPEN-0, OPEN 50,00
Convest 21 77 1/6
CLIP 30,00
CLIPR-2, CLIPR-0, CLIPB-0 50,00
IPPR-2 40,00
IPPB-0, IPPR-0 25,00

Tarife mit GarantModul erhalten zusätzlich

einen Zinsüberschussanteil in Höhe von

1,55 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-9“ oder „-8“, in der Rentenbeginnphase abweichend hiervon 1,30 %

1,55 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“

1,05 % für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“
beitragspflichtige bzw. tariflich beitragsfreie Versicherungen (nicht gegen Einmalbeitrag)

eine Nachdividende in ‰ gemäß

Staffel 1003 für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“

Staffel 703 für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-9“, „-8“ oder „-7“

(abweichend hiervon erhalten die Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-9“ oder „-10“ während der Rentenbeginnphase die Nachdividende in Höhe der zu Beginn der Rentenbeginnphase erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB in Höhe von 3,8 % weiterentwickelt)

Staffel 612 für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“
eine Sockelbeteiligung in Höhe von 20 %

Fondsgebundene Lebensversicherungen erhalten einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 35 %.

Fondsgebundene Rentenversicherungen erhalten einen Risikoüberschussanteil

in Höhe von 5 % des Risikobeitrages für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“
in Höhe von 35 % des Risikobeitrages bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“, „-7“, „-8“ oder „-9“,

solange das Fondsguthaben (bei Einschluss des GarantModuls zuzüglich überschussberechtigtem Deckungskapital) kleiner ist als die vereinbarte Todesfallleistung, ansonsten einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 300 % der Vererbungsprämie bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“, „-7“, „-8“, „-9“ oder „-10“ bzw. 125 % der Vererbungsprämie bei Tarifen ohne eines der sechs vorstehend genannten Zusatzkennzeichen.

Zusätzlich erhalten folgende Tarife einen Überschussanteil auf das Fondsguthaben in % des maßgeblichen Fondsguthabens abhängig vom gewählten Fonds.

Tarife Fondsguthaben

ab 4.500 Euro
AF1-10, AF2-10, AF3-10, AF(X)4-10, AF(X)5-10

AFP2-9, AFP2-10

AF1-8, AF2-8, AF3-8, AF(X)4-8, AF(X)5-8
A2A Basis DE0005561633 0,08%
A2A Chance DE0005561658 0,08%
A2A Wachstum DE0005561641 0,08%
Acatis Champions Global LU0140872143 0,18%
ACM Bernstein Global Growth Trends LU0057025933 0,74%
Advisor Global OP DE0005547160 0,00%
AriDeka CF DE0008474511 0,01%
AWF II Cont.Europ.OP.Eq. LU0011972741 0,39%
AWF II Far East Eq. LU0011972311 0,39%
AWF II Global Masters Eq. LU0011972584 0,39%
AWF II North American Eq. LU0011972238 0,39%
AXA Chance Invest DE0009789453 0,74%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,74%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,38%
AXA Europa DE0009775643 0,46%
AXA IM Comfort Megatrends 90 LU0434626528 0,22%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,46%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,46%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,56%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,56%
AXA Welt DE0008471376 0,46%
Berenberg Balance Select LU0130077059 0,18%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,03%
BNP Paribas L1 Opportunities LU0120291793 0,00%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,03%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,03%
C-QUADRAT ARTS Best Momentum AT0000825393 0,00%
C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI DE000A0F5G98 0,00%
CREDIT SUISSE MACS DYNAMIC B DE000A0M64J2 0,00%
Deka-Commodities CF LU0263138306 0,13%
Deka-CorporateBond Euro CF LU0112241566 0,00%
DekaFonds DE0008474503 0,08%
Deka-RentenReal DE000DK0AYK1 0,00%
DekaSelect Nachhaltigkeit Chance DE000DK1CJT7 0,00%
DekaSelect Nachhaltigkeit Wachstum DE000DK1CJS9 0,00%
DekaStruktur: 5 ChancePlus DE000DK1CJQ3 0,08%
DekaStruktur: 5 Ertrag DE000DK1CJL4 0,00%
DekaStruktur: 5 Wachstum DE000DK1CJN0 0,00%
DekaTeam-Global Select LU0350093026 0,08%
DIT Absolute Return LU0167687580 0,00%
dit Euro Protekt Dynamik III LU0165729426 0,00%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,08%
DJE - Global Allocation Plus DE000A0Q4G54 0,00%
DRH-Universal-Fonds DE0009848564 0,18%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00%
DWS FlexPension2013 LU0174276526 0,00%
DWS FlexPension2014 LU0174293372 0,00%
DWS FlexPension2015 LU0174293612 0,00%
DWS FlexPension2016 LU0174293885 0,00%
DWS FlexPension2017 LU0174293968 0,00%
DWS FlexPension2018 LU0174294008 0,00%
DWS FlexPension2019 LU0191403426 0,00%
DWS FlexPension2020 LU0216062512 0,00%
DWS FlexPension2021 LU0252287403 0,00%
DWS FlexPension2022 LU0290277143 0,00%
DWS FlexPension2023 LU0361685794 0,00%
DWS FlexPension II 2024 LU0412314162 0,00%
DWS FlexPension II 2025 LU0480050391 0,00%
DWS Invest Top Dividend Europe LU0195137939 0,03%
DWS Sachwerte DE000DWS0W32 0,00%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,03%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,13%
Franklin Templeton Global Fundamental Strategies Fund A LU0316494805 0,13%
Globalway LU0123053893 0,11%
HI Varengold CTA Hedge B DE0005321384 0,08%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,03%
Inovesta Classic OP DE0005117493 0,40%
Inovesta Opportunity OP DE0005117519 0,40%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,03%
JF Pacific Equity A (acc) - EUR LU0217390573 0,13%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,03%
JP Morgan Global Focus LU0210534227 0,03%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,13%
JPM Euro Corporate Bond A (acc) – EUR LU0408847340 0,00%
JPM Global Dynamic A (acc) - EUR LU0159040202 0,13%
JPM US Select Equity A (acc) - EUR LU0218171717 0,13%
JPMorgan Europe Strategic Value LU0107398884 0,18%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00%
JPMorgan Investment Funds - Highbridge Statistical Market LU0273792142 0,13%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,25%
Man AHL Trend LU0424370004 0,28%
MasterFonds-VV Ausgewogen DE000A0NFZJ8 0,00%
MasterFonds-VV Ertrag DE000A0NFZH2 0,00%
MasterFonds-VV Wachstum DE000A0NFZG4 0,00%
ÖKOWORLD Ökovision Classic LU0061928585 0,00%
OP Bond Euro Plus DE0009799510 0,00%
Patriarch Multi Asset Dynamisch LU0327869953 0,03%
PIMCO GL.INV.- GLOBAL MULTI-ASSET FUND E IE00B4YYY703 0,46%
Pioneer Funds - Global Ecology A EUR ND LU0271656133 0,13%
Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds LU0133643469 0,03%
RenditDeka CF DE0008474537 0,00%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,03%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00%
SEB Europe 1 Fund LU0030166507 0,21%
SEB Global Chance/Risk LU0122113094 0,21%
SEB Optimix Chance LU0066377101 0,21%
SEB Optimix Wachstum LU0066376988 0,21%
SEB Real Estate Equity Global DE000A0B7JG6 0,21%
SEB Strategy Aggressive LU0123871567 0,21%
Sectorway 0,11%
Solidway 50 0,11%
Solidway 80 0,11%
Strategiedepot Chance 0,74%
Strategiedepot Defensiv 0,38%
Strategiedepot Index 0,74%
Strategiedepot Wachstum 0,56%
Superfund Absolute Return I DE000A0M2JD1 0,46%
Swisscanto (LU) Portfolio Funs Green Invest Equity B LU0136171559 0,00%
Swisscanto (LU) Portfolio Fund Green Invest Balanced (EUR) B LU0208341536 0,00%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,18%
Tarife Fondsguthaben

ab 0 Euro
Fondsguthaben

ab 15.000 Euro
AF1-7, AF2-7, AF3-7, AF(X)4-7, AF(X)5-7
ACM Bernstein Global Growth Trends LU0057025933 0,60% 0,71%
Advisor Global OP DE0005547160 0,10% 0,25%
AXA Chance Invest DE0009789453 0,60% 0,71%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,60% 0,71%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,33% 0,39%
AXA IM Comfort Megatrends 90 LU0434626528 0,09% 0,11%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,39% 0,46%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,39% 0,46%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,43% 0,51%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,43% 0,51%
AXA Welt DE0008471376 0,39% 0,46%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,09% 0,11%
BVMW Mittelstandspolice 0,26% 0,30%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,09% 0,11%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,09% 0,11%
DekaFonds DE0008474503 0,09% 0,11%
DekaLuxTeam-Global Select CF LU0350093026 0,09% 0,11%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,09% 0,11%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
DWS Invest Top Dividend Europe LU0195137939 0,09% 0,11%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,09% 0,11%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,09% 0,11%
Globalway LU0123053893 0,15% 0,40%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,09% 0,11%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,09% 0,11%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,09% 0,11%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,09% 0,11%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,09% 0,11%
Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds LU0133643469 0,09% 0,11%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,09% 0,11%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
SEB Europe 1 Fund LU0030166507 0,25% 0,29%
SEB Global Chance/Risk LU0122113094 0,25% 0,29%
SEB Real Estate Equity Global DE000A0B7JG6 0,25% 0,29%
SEB Strategy Aggressive LU0123871567 0,25% 0,29%
Sectorway 0,15% 0,40%
Solidway 50 0,15% 0,40%
Solidway 80 0,15% 0,40%
Strategiedepot Chance 0,60% 0,71%
Strategiedepot Defensiv 0,33% 0,39%
Strategiedepot Index 0,60% 0,71%
Strategiedepot Wachstum 0,43% 0,51%
Templeton Emerging Markets LU0029874905 0,09% 0,11%
Templeton Global Bond Fund A LU0029871042 0,00% 0,10%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,09% 0,11%
Tarife Fondsguthaben

ab 0 Euro
Fondsguthaben

ab 20.000 Euro
AP1-7, AP2-7, AP3-7, AP(X)4 -7, AP(X)5-7
A2A Basis DE0005561633 0,10% 0,30%
A2A Chance DE0005561658 0,10% 0,30%
A2A Wachstum DE0005561641 0,10% 0,30%
Acatis Champions Global LU0140872143 0,07% 0,14%
AWF II Cont.Europ.OP.Eq. LU0011972741 0,18% 0,30%
AWF II Far East Eq. LU0011972311 0,18% 0,30%
AWF II Global Masters Eq. LU0011972584 0,18% 0,30%
AWF II North American Eq. LU0011972238 0,18% 0,30%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,24% 0,30%
AXA Europa DE0009775643 0,30% 0,37%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,30% 0,37%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,30% 0,37%
AXA Rosenberg US Equity Alpha B IE0031069275 0,00% 0,00%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,40% 0,49%
AXA Welt DE0008471376 0,30% 0,37%
Berenberg Balance Select LU0130077059 0,07% 0,14%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,00% 0,02%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,00% 0,02%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,02%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,00% 0,02%
DRH-Universal-Fonds DE0009848564 0,07% 0,14%
DIT Absolute Return LU0167687580 0,00% 0,00%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,00% 0,02%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,00% 0,02%
Fidelity Funds FPS Defensive Fund LU0056886046 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Growth Fund LU0056886475 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Moderate Fund LU0056886558 0,00% 0,00%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,00% 0,02%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,00% 0,02%
Inovesta Classic OP DE0005117493 0,45% 0,45%
Inovesta Opportunity OP DE0005117519 0,45% 0,45%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,00% 0,02%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,00% 0,02%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,00% 0,02%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,00% 0,02%
Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds LU0133643469 0,00% 0,02%
Sarasin EmergingSar LU0068337053 0,00% 0,00%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,00% 0,02%
Sarasin OekoSar Portfolio LU0058892943 0,00% 0,00%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Strategiedepot Chance 0,40% 0,49%
Strategiedepot Defensiv 0,24% 0,30%
Strategiedepot Index 0,40% 0,49%
Strategiedepot Wachstum 0,40% 0,49%
Templeton Emerging Markets LU0029874905 0,00% 0,04%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,00% 0,02%
Tarife Fondsguthaben

ab 5.000 Euro
Fondsguthaben

ab 20.000 Euro
MAF1-7, MAF2-7, MAF3-7, MAF4-7, MAF5-7

MAF1-5, MAF2-5, MAF3-5, MAF4-5, MAF5-5

MAF1-4, MAF2-4, MAF3-4, MAF4-4, MAF5-4

MAFL-4, MAFR-4, MAFL-2, MAFR-2
AXA Chance Spektrum DE0009789453 0,18% 0,36%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,18% 0,36%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,18% 0,36%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,18% 0,36%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,18% 0,36%
C-QUADRAT ARTS Best Momentum AT0000825393 0,18% 0,36%
C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI DE000A0F5G98 0,18% 0,36%
dit Euro Protekt Dynamik III LU0165729426 0,18% 0,36%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,18% 0,36%
DJE - Global Allocation Plus DE000A0Q4G54 0,18% 0,36%
DWS Deutschland DE0008490962 0,18% 0,36%
DWS FlexPension II 2025 LU0480050391 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2013 LU0174276526 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2014 LU0174293372 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2015 LU0174293612 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2016 LU0174293885 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2017 LU0174293968 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2018 LU0174294008 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2019 LU0191403426 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2020 LU0216062512 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2021 LU0252287403 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2022 LU0290277143 0,18% 0,36%
DWS FlexPension2023 LU0361685794 0,18% 0,36%
DWS FlexPension II 2024 LU0412314162 0,18% 0,36%
DWS FlexPension II 2025 LU0480050391 0,18% 0,36%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,18% 0,36%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,18% 0,36%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,18% 0,36%
JP Morgan Global Focus LU0210534227 0,18% 0,36%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,18% 0,36%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,18% 0,36%
MasterFonds-VV Ausgewogen DE000A0NFZJ8 0,18% 0,36%
MasterFonds-VV Ertrag DE000A0NFZH2 0,18% 0,36%
MasterFonds-VV Wachstum DE000A0NFZG4 0,18% 0,36%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,18% 0,36%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,18% 0,36%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,18% 0,36%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Strategiedepot Chance 0,18% 0,36%
Strategiedepot Defensiv 0,18% 0,36%
Strategiedepot Index 0,18% 0,36%
Strategiedepot Wachstum 0,18% 0,36%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,18% 0,36%
Tarife Fondsguthaben

ab 0 Euro
Fondsguthaben

ab 15.000 Euro
AF1-5, AF2-5, AF3-5, AF4-5, AF5-5, AFX4-6, AFX5-6
ACM Bernstein Global Growth Trends LU0057025933 0,10% 0,55%
Advisor Global OP DE0005547160 0,10% 0,25%
AXA Chance Invest DE0009789453 0,10% 0,55%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,07% 0,55%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,18% 0,25%
AXA IM Comfort Megatrends 90 LU0434626528 0,18% 0,40%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,18% 0,40%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,18% 0,40%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,10% 0,40%
AXA Welt DE0008471376 0,18% 0,40%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,00% 0,40%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,09% 0,40%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,10% 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,07% 0,40%
C-Quadrat ARTS Total Return Global AMI DE000A0F5G98 0,07% 0,40%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,07% 0,40%
DWS Deutschland DE0008490962 0,10% 0,00%
DWS Invest Top Dividend Europe LU0195137939 0,10% 0,40%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,10% 0,40%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,10% 0,40%
Globalway LU0123053893 0,07% 0,40%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,10% 0,40%
JPMorgan America Eq Fund LU0053666078 0,10% 0,40%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,10% 0,40%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,00% 0,20%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,10% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,00% 0,40%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,10% 0,40%
Pioneer Funds - U.S. Pioneer Funds LU0133643469 0,00% 0,40%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,10% 0,40%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,10% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,10% 0,00%
Sectorway 0,00% 0,40%
Strategiedepot Chance 0,00% 0,55%
Strategiedepot Defensiv 0,10% 0,25%
Strategiedepot Index 0,10% 0,55%
Strategiedepot Wachstum 0,00% 0,40%
Templeton Emerging Markets LU0029874905 0,00% 0,40%
Templeton Global Bond Fund A LU0029871042 0,10% 0,10%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,10% 0,40%
Tarife Fondsguthaben

ab 0 Euro
Fondsguthaben

ab 20.000 Euro
AP1-5, AP2-5, AP3-5, AP4-5, AP5-5, IPP- 4, IPPS-4, IPPR-4
A2A Basis DE0005561633 0,10% 0,30%
A2A Chance DE0005561658 0,10% 0,30%
A2A Wachstum DE0005561641 0,10% 0,30%
Acatis Champions Global LU0140872143 0,07% 0,14%
AWF II Cont.Europ.OP.Eq. LU0011972741 0,18% 0,30%
AWF II Far East Eq. LU0011972311 0,18% 0,30%
AWF II Global Masters Eq. LU0011972584 0,18% 0,30%
AWF II North American Eq. LU0011972238 0,18% 0,30%
AXA Europa DE0009775643 0,10% 0,30%
AXA Rosenberg US Equity Alpha B IE0031069275 0,00% 0,00%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,09% 0,15%
AXA Welt DE0008471376 0,10% 0,30%
Berenberg Balance Select LU0130077059 0,07% 0,14%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,10% 0,30%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,10% 0,30%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,10% 0,30%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,10% 0,30%
DRH-Universal-Fonds DE0009848564 0,07% 0,14%
DekaTeam-Global Select IE0007211075 0,10% 0,30%
DekaFonds DE0008474503 0,10% 0,30%
DekaLuxTeam-Global Select CF LU0350093026 0,10% 0,30%
DIT Absolute Return LU0167687580 0,00% 0,00%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,10% 0,30%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
DWS Invest Top Dividend Europe LU0195137939 0,10% 0,30%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Defensive Fund LU0056886046 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Growth Fund LU0056886475 0,00% 0,00%
Fidelity Funds FPS Moderate Fund LU0056886558 0,00% 0,00%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,10% 0,30%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,10% 0,30%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,10% 0,30%
Inovesta Classic OP DE0005117493 0,00% 0,00%
Inovesta Opportunity OP DE0005117519 0,00% 0,00%
JPMorgan America Eq Fund LU0053666078 0,10% 0,30%
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JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,10% 0,30%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,10% 0,30%
Sarasin EmergingSar LU0068337053 0,00% 0,00%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,10% 0,30%
Sarasin OekoSar Portfolio LU0058892943 0,10% 0,30%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Strategiedepot Chance 0,18% 0,30%
Strategiedepot Defensiv 0,00% 0,00%
Strategiedepot Index 0,0018 0,30%
Strategiedepot Wachstum 0,09% 0,15%
Templeton Emerging Markets LU0029874905 0,10% 0,30%
Templeton European Fund LU0029868097 0,10% 0,30%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,10% 0,30%
Tarife Fondsguthaben

ab 0 Euro
Fondsguthaben

ab 15.000 Euro
CLIP-4, OPEN-4, FLA1-4, CLIPR-4
ACM Bernstein Global Growth Trends LU0057025933 0,15% 0,40%
AXA Chance Invest DE0009789453 0,40% 0,55%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,40% 0,55%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,10% 0,25%
AXA IM Comfort Megatrends 90 LU0434626528 0,15% 0,40%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,25% 0,40%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,25% 0,40%
AXA Welt DE0008471376 0,15% 0,40%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,15% 0,40%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,15% 0,40%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,15% 0,40%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,15% 0,40%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
Fidelity Funds European Growth Fund LU0048578792 0,15% 0,40%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,15% 0,40%
Globalway LU0123053893 0,15% 0,40%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,15% 0,40%
JPMorgan America Eq Fund LU0053666078 0,15% 0,40%
JP Morgan EUR Global Bond A LU0095714696 0,00% 0,20%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,15% 0,40%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,15% 0,40%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,15% 0,40%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,15% 0,40%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Sectorway 0,15% 0,40%
Solidway 50 0,15% 0,40%
Solidway 80 0,15% 0,40%
Strategiedepot Chance 0,40% 0,55%
Strategiedepot Defensiv 0,10% 0,25%
Strategiedepot Index 0,40% 0,55%
Strategiedepot Wachstum 0,25% 0,40%
Templeton Emerging Markets LU0029874905 0,15% 0,40%
Templeton European Fund LU0029868097 0,15% 0,40%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,15% 0,40%
Tarife Fondsguthaben

ab 10.000 Euro
Fondsguthaben

ab 30.000 Euro
CLIP-2
AXA Chance Invest DE0009789453 0,17% 0,34%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,17% 0,34%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,00% 0,00%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,09% 0,18%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,09% 0,18%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,09% 0,18%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,09% 0,18%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,09% 0,18%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,09% 0,18%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,00%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,09% 0,18%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,09% 0,18%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,09% 0,18%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,09% 0,18%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,09% 0,18%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,09% 0,18%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,09% 0,18%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,09% 0,18%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
Strategiedepot Chance 0,17% 0,34%
Strategiedepot Defensiv 0,00% 0,00%
Strategiedepot Index 0,17% 0,34%
Strategiedepot Wachstum 0,09% 0,18%
Templeton Growth (EUR) Fund LU0114760746 0,09% 0,18%
Tarife Fondsguthaben

ab 10.000 Euro
Fondsguthaben

ab 30.000 Euro
OPEN-2
Globalway LU0123053893 0,17% 0,34%
Sectorway 0,17% 0,34%
Solidway 50 0,09% 0,18%
Tarife Fondsguthaben

ab 10.000 Euro
Fondsguthaben

ab 30.000 Euro
IPP-2
AXA IM Comfort Megatrends 90 LU0434626528 0,04% 0,08%
AXA Performance Invest DE0009846337 0,07% 0,14%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,04% 0,08%
Blackrock Global Funds - European Fund A2 EUR LU0011846440 0,04% 0,08%
Carmignac Investissement FR0010148981 0,04% 0,08%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,04% 0,08%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,04% 0,08%
Fidelity - South East Asia Fund EUR LU0261946445 0,04% 0,08%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,04% 0,08%
Inovesta Classic OP DE0005117493 0,07% 0,14%
Inovesta Opportunity OP DE0005117519 0,07% 0,14%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,04% 0,08%
JPM Emerging Markets Equity A (acc) - EUR LU0217576759 0,04% 0,08%
M&G Global Basics Fund Euro A GB0030932676 0,04% 0,08%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,04% 0,08%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,04% 0,08%
Strategiedepot Chance 0,07% 0,14%
Strategiedepot Index 0,07% 0,14%
Strategiedepot Wachstum 0,04% 0,08%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,00% 0,00%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund B IE0004352823 0,09% 0,18%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,09% 0,18%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,00% 0,00%
Schroder ISF URO Bond A LU0106235533 0,00% 0,00%
JPMorgan Funds EU Government Bond Fund LU0363447680 0,00% 0,00%
DWS Deutschland DE0008490962 0,00% 0,00%
Tarife Fondsguthaben

ab 10.000 Euro
Fondsguthaben

ab 30.000 Euro
IPPS-2
AWF II Cont.Europ.OP.Eq. LU0011972741 0,085% 0,17%
AWF II Far East Eq. LU0011972311 0,085% 0,17%
AWF II Global Masters Eq. LU0011972584 0,085% 0,17%
AWF II North American Eq. LU0011972238 0,085% 0,17%

3.1.2 Garantieoption

Alle Tarife mit Garantieoption erhalten einen monatlichen Zinsüberschussanteil in % des Deckungskapitals zum Ende des Vormonats, das durch Ausübung der Garantieoption umgeschichtet wurde*).

*) monatliche Deklaration in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung

Januar 2010 bis Juni 2010 3,20 % p. a.
Juli 2010 bis Dezember 2010 2,70 % p. a.
Januar 2011 bis März 2011 2,70 % p. a.

3.1.3 Fondsgebundene Direktversicherung

Zinsüberschussanteil:
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-10“: 1,55 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals

abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,30 % p. a.
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“: 1,55 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“: 1,05 % p. a. des maßgeblichen Deckungskapitals
Schlussüberschussanteil: in % der Summe der zugeteilten Überschussanteile:

Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-10“: 22 *)

*) in der Rentenbeginnphase: Die Schlussüberschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften werden in einem AnsammlungszinssatzRB in Höhe von 3,8 % weiterentwickelt

Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“: Staffel A
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“: Staffel A

Sockelbeteiligung in Höhe von 20 % des Maßstabes:

Der Maßstab ist ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen.

Überschussanteil auf das Fondsguthaben in % des maßgeblichen Fondsguthabens

Tarife Fondsguthaben

ab 0 Euro
ADF2-5, ADF2-7, ADF2-8, ADF2-10
ACMBernstein - Global Growth Trends Portfolio LU0057025933 0,55%
AXA Chance Invest DE0009789453 1,00%
AXA Chance Spektrum DE0009846352 0,85%
AXA Defensiv Invest DE0009789438 0,65%
AXA Rosenberg Eurobloc Equity Alpha Fund IE0004352823 0,70%
AXA Rosenberg Global Equity Alpha Fund B IE0031069051 0,70%
AXA Wachstum Invest DE0009789446 0,85%
AXA Wachstum Spektrum DE0009846360 0,85%
AXA Welt DE0008471376 0,70%
BlackRock GF European Fund - Klasse A LU0011846440 0,45%
Carmignac Investissement A FR0010148981 0,35%
COMGEST Magellan FR0000292278 0,20%
cominvest Fondak P DE0008471012 0,40%
DJE - Dividende & Substanz P LU0159550150 0,40%
DWS Deutschland DE0008490962 0,20%
DWS Invest Euro Div Plus LU0195137939 0,45%
Fidelity Funds - European Growth Fund LU0048578792 0,25%
Fidelity South East Asia Fund LU0261946445 0,45%
HSBC GIF Global Macro M1C LU0298502328 0,45%
Invesco Japanese Value Equity Fund LU0511735200 0,35%
JPM - America Equity Fund LU0053666078 0,35%
JPM - EUR Global Bond A-EUR LU0095714696 0,10%
JPMorgan Funds - Emerging Markets Equity LU0217576759 0,45%
JPMorgan Funds EU Government Bond A LU0363447680 0,00%
M&G Global Basics A GB0030932676 0,55%
Pioneer US Pioneer Funds LU0133643469 0,45%
Sarasin Oekosar Equity Global A LU0229773345 0,50%
Sarasin OekoSar Portfolio LU0058892943 0,50%
Sauren Global Balanced LU0106280836 0,30%
Schroders EURO Bond A thesaur. LU0106235533 0,05%
Strategiedepot Chance 1,20%
Strategiedepot Defensiv 0,75%
Strategiedepot Index 1,20%
Strategiedepot Wachstum 0,95%
Templeton Emerging Markets Fund Class A LU0029874905 0,45%
Templeton European Fund LU0029868097 0,45%
Templeton Growth (Euro) Fund LU0114760746 0,45%

3.1.4 Depotgebundene Rentenversicherung

Versicherungen nach Tarifen ADK2E-08 oder ADM2E-10 (Portfolio Plus Police) erhalten

einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 87 % des Risikobeitrages, solange das Fondsguthaben kleiner ist als die vereinbarte Todesfallleistung
einen Kostenüberschussanteil in Höhe von 50 % der Verwaltungskostenprämie

3.2 Laufende Fondsgebundene Rentenversicherungen (mit/ohne GarantModul), laufende Fondsgebundene Direktversicherung/Depotgebundene Rentenversicherung

Tarife

AF1-10, AF2-10, AF3-10, AF(X)4-10, AF(X)5-10, AFP2-10, AFP2-9, ADF2-10, ADM2E-10

AF1-8, AF2-8, AF3-8, AF(X)4-8, AF(X)5-8, ADF2-8, ADK2E-8

AF1-7, AF2-7, AF3-7, AF(X)4-7, AF(X)5-7, AP1-7, AP2-7, AP3-7, AP(X)4-7, AP(X)5-7, ADF2-7,

AFX4-6, AFX5-6, APX4-6, APX5-6,

AF1-5, AF2-5, AF3-5, AF4-5, AP1-5, AP2-5, AP3-5, AP4-5, ADF2-5,

MAF1-7, MAF2-7, MAF3-7, MAF4-7, MAF5-7,

MAF1-5, MAF2-5, MAF3-5, MAF4-5, MAF5-5,

MAFL-4, MAFR-2, CLIPR-2, IPPR-2, CLIPB-0, CLIPR-0, IPPB-0, IPPR-0: vgl. Ziffer 4.2

4. Rentenversicherungen: Einzel- und Kollektiv-Versicherungen

Allgemeine Erläuterungen

1)

Bemessungsgröße für die laufenden Überschussanteile:

Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
Kostenüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital
dynamische Gewinnrente (Zusatzrente)/steigende Zusatzrente/Überschussrente: die erreichte Gesamtrente
variable Gewinnrente bzw. gleich bleibende Erhöhungsrente (Zusatzrente): die garantierte Rente
flexible Überschussrente (früher: gleich bleibende Zusatz-/Überschussrente): die erreichte garantierte Rente Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil:
nach den Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.1 und 4.1.2.1: sind p1(SÜA)-Prozent der über die abgelaufene Vertragslaufzeit aufgezinsten Versicherungsnehmerguthaben. Dieser Satz wird jährlich deklariert. Die Verzinsung ergibt sich aus der Gesamtverzinsung, erhöht um diesen Prozentsatz.

Bei Ablauf wird der deklarierte Anteil p2(SÜA) auf diese Bemessungsgröße ausgezahlt.
nach den Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.4, 4.1.1.6, 4.1.2.4, 4.1.2.6: das überschussberechtigte Deckungskapital
bei den übrigen Tarifen: die laufende Überschussbeteiligung

(bei Überschusssystem „Investmentbonus“: die Summe der laufenden Überschussanteile)
Bemessungsgröße für die Nachdividende:
nach den Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.2 und 4.1.2.2: das angesammelte Überschussguthaben; bei den übrigen Tarifen: der überschussberechtigte Kapitalwert
Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:
ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen

2)

Zu Rentenversicherungen nach

Tarifen mit Zusatzkennzeichen 95, 98, 0, 1, 3, 4
CR-94-Tarifen, CFGR-94-Tarifen, E-94-Tarifen, GE-94-Tarifen
CR-Tarifen, CFGR-Tarifen, E-Tarifen, GE-Tarifen
Tarifen gemäß Ziffer 4.1.1.5, 4.1.1.6, 4.1.2.5, 4.1.2.6
Tarifgruppe 87, Tarifgruppe 48, Tarifgruppe Rentenversicherungen 96

ist Folgendes zu bemerken:

Weil die Versicherten nach heutigen Erkenntnissen bedeutend länger leben, als für die Kalkulation dieser Rentenversicherungen unterstellt wurde, müssen zur Sicherung der vertraglich vereinbarten Renten zusätzliche Deckungsrückstellungen aufgebaut werden. Dazu werden die im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge herangezogen.

Auswirkung daraus auf die laufende Überschussbeteiligung/Schlussüberschussbeteiligung/Nachdividende (siehe auch Ziffer 11):

Sofern für den einzelnen Vertrag noch kein ausreichendes Deckungskapital vorhanden bzw. aufgebaut ist, erhält die Versicherung zusätzliche Deckungskapitalzuführungen und ggf. Überschussanteile insgesamt in der Höhe, in der für Verträge mit ausreichendem Deckungskapital sonst Überschussanteile gutgeschrieben worden wären.

(Die Überschussanteilsätze sind für anwartschaftliche Tarife in den nachfolgenden Tabellen mit Zusatzkennzeichen „A“ gekennzeichnet.)

Bei Beendigung der Versicherung vor Rentenbeginn durch Tod des Versicherten, Rückkauf oder Ausübung des Kapitalwahlrechtes werden die zusätzlichen Deckungsmittel

in dem Maße herausgegeben, in dem sie als Überschussanteile zur Auszahlung gekommen wären.

Ab Rentenbeginn verwenden wir die zusätzlichen Deckungsmittel zur Sicherung der vertraglich vereinbarten Rente. Bei vereinbarter Rentendynamik durch Überschussbeteiligung entfällt die Steigerung der Zusatzrente.

Bei den Überschusssystemen „variable Gewinnrente“, „gleich bleibende Erhöhungsrente (Zusatzrente)“, „Flexible Überschussrente“ (früher: gleich bleibende Zusatz-/Überschussrente) kann dies zu einer Senkung der gezahlten Rente führen.
Sobald für den einzelnen Vertrag ausreichendes Deckungskapital vorhanden bzw. aufgebaut ist, wird der Vertrag wieder wie üblich am Überschuss beteiligt. (Die Überschussanteilsätze sind in diesem Fall für anwartschaftliche Tarife in den nachfolgenden Tabellen mit Zusatzkennzeichen „B“ gekennzeichnet.)

4.1 Vor Rentenbeginn

Die Überschussanteilsätze für Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen richten sich – sofern nicht gesondert ausgewiesen – nach den Sätzen des jeweiligen Haupttarifes.

4.1.1 Beitragspflichtige Versicherungen

Schlussüberschussanteil in % 1)
4.1.1.1

Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“
Kosten-

überschuss-

anteil 1)

in %
Zins-

überschuss-

anteil 1)

in %
p1(SÜA) für die

Fortschreibung der

Bemessungsgröße
p2(SÜA) auf die

Bemessungs-

größe
--- --- --- --- ---
ARG1(G)-10, ARG2(G)-10) 0 1,95 1 100
AG1(G)-10, AG2(G)-10, AG3(G)-10, AG4(G)-10 1) 0,33) 1,752) 12) 1002)
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil

von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals;

abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 1)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.1

2) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und p1(SÜA) = 0,80, p2(SÜA) = 80 1)

3) Für Hauptversicherungen mit Kapitalwert unter 50.000 Euro: 0,15 %; er entfällt bei Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen

4.1.1.2

Tarife mit Zusatzkennzeichen

„-8“, „-7“, „-6“, „-5“
Kosten-

überschuss-

anteil 1)

in %
Zins-

überschuss-

anteil 1)

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in ‰
AG1(G)-8, AG2(G)-8, AG3(G)-8, AG4(G)-8 1) 0,34) 1,253) 16 Staffel 801_083)
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 1)
AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 0 1,352) Staffel 701S_08
AG1(G)-7, AG2(G)-7, AG3(G)-7, AG4(G)-7 0,34) 1,253) 16 Staffel 801_083)
Zusatztarife Z/W zur TG „-7“ erhalten zusätzlich einen Risikoüberschussanteil in Höhe von 56 % des Bruttojahresbeitrages der (ZV Z + ggf. ZV W). Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
AVR1(G)-5, AVR2(G)-5, AVR1(G)-6, AVR2(G)-6 0 0,852) Staffel A8
AG1(G)-5, AG2(G)-5, AG3(G)-5, AG4(G)-5 0,34) 0,753) 18 Staffel 10_083)
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 0,75 %
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.2

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt 1)

4) Für Hauptversicherungen mit Kapitalwert unter 50.000 Euro: 0,15 %; er entfällt bei Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen

Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), gilt nachstehende Tabelle mit Ergänzung „A“, ansonsten mit Ergänzung „B“.

4.1.1.3 A



Tarife mit Zusatzkennzeichen

„-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“
Kosten-

überschuss-

anteil 1)

in %
Zins-

überschuss-

anteil 1)

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in ‰
VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 0 0,852) Staffel A8 0
R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,1 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 0,10 %
0 0,103) 1,8 Staffel 10_08NRR3)
R1-3, R2-3

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
0 0,05 1,4 Staffel 10_08NRR
VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 0 0,352) Staffel A8 0
R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,1 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
0 0,10 1,1 Staffel 1A_08NRR
R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95,E2-95, E3-95

mit Kapitalwert ab 50.000 Euro
0,05 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95,E2-95, E3-95

mit Kapitalwert unter 50.000 Euro
0 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
R1G-98, R2G-98, R3G-98, CFGR-95, GE1-95, GE2-95, GE3-95

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
0,05 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94

mit Kapitalwert ab 50.000 Euro
04) 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94

mit Kapitalwert unter 50.000 Euro
0 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
CFGR2-94, GE1-94, GE2-94, GE3-94

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
0 0,00 1,1 Staffel 1_08NRR
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.3 A

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

4) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,05 Prozentpunkte

4.1.1.3 B

Tarife mit Zusatzkennzeichen

„- 4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“
Kosten-

überschuss-

anteil 1)

in %
Zins-

überschuss-

anteil 1)

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in ‰
VR1(G)- 4, VR2(G)- 4, TCM1- 4 0 0,85 2) Staffel A8
R1- 4, R2- 4, R3- 4, R1G- 4, R2G- 4, R3G- 4

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend hiervon in der Rentenbeginnphase: 0,75 %
0,3 2) 0,75 3) 18 Staffel 10_08 3)
R1-3, R2-3

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,05 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
0,3 2) 0,25 14 Staffel 10_08
VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 0 0,35 2) Staffel A8
R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
0,3 2) 0,75 11 Staffel 1A _08
R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95, E2-95, E3-95

mit Kapitalwert ab 50.000 Euro
0,30 0,00 11 Staffel 1_08
R1-98, R2-98, R3-98, CR2-95, E1-95, E2-95, E3-95

mit Kapitalwert unter 50.000 Euro
0 0,00 11 Staffel 1_08
R1G-98, R2G-98, R3G-98, CFGR-95, GE1-95, GE2-95, GE3-95

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
0,15 0,00 11 Staffel 1_08
CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94

mit Kapitalwert ab 50.000 Euro
0,10 4) 0,00 11 Staffel 1_08
CR2-94, E1-94, E2-94, E3-94

mit Kapitalwert unter 50.000 Euro
0 0,00 11 Staffel 1_08
CFGR2-94, GE1-94, GE2-94, GE3-94

Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
0 0,00 11 Staffel 1_08
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenbeginnphase: siehe Ziffer 4.1.2.3 B

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

4) Bei Einzel-Hauptversicherungen mit Kapitalwert unter 50.000 Euro: 0,15 %, für Kollektiv-Hauptversicherungen generell 0,15 %

4.1.1.4 A





Rentenversicherungen 96
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in ‰
Nach-

dividende 1)



in %
71, 72, 73 0,05 4,65 8
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

4.1.1.4 B

Rentenversicherungen 96
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in ‰
Nach-

dividende 1)



in %
71, 72, 73 0,70 4,65 8
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

4.1.1.5 A

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in %
CR2, CFGR2, CFGR4, zugeh. WaisenZV 0 1 Staffel 5_08NRR
E1, E2, E3, GE1, GE2, GE3 0 0,6 Staffel 2_08NRR
W 2) 0 0,6 Staffel 2_08NRR
RR/GRR, zugeh. WaisenZV 0 0,125 Staffel 5_08NRR
600 – 651, RM/RF

Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41
0 0,6 Staffel 2_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil

von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 4.1.2.5 A

2) Zusätzlich Zusatzüberschussanteil bei beitragspflichtigen Versicherungen in % der Jahresrente in Höhe von 1,25 %

4.1.1.5 B





Tarife
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in %
CR2, CFGR2, CFGR4, zugeh. WaisenZV 0 10 Staffel 5_08
E1, E2, E3, GE1, GE2, GE3 0 6 Staffel 2_08
W 2) 0 6 Staffel 2_08
RR/GRR, zugeh. WaisenZV 0 1,25 Staffel 5_08
600 – 651, RM/RF

Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41
0 6 Staffel 2_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil

von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: siehe Ziffer 4.1.2.5 B

2) Zusätzlich Zusatzüberschussanteil bei beitragspflichtigen Versicherungen in % der Jahresrente in Höhe von 1,25 %

4.1.1.6 A

Zins-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in ‰
Tarife 87: 41–43 0,003) 3,25
Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 0,003) 3,25 2)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten: 0 ‰

3) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte

4.1.1.6 B Zins-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in ‰
Tarife 87: 41–43 0,85 3,25
Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 0,85 3,25 2)
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer: Mit Ablauf der Beitragszahlungsdauer wird der Schlussüberschussanteil dem Überschusskonto aus laufender Überschussbeteiligung gutgeschrieben

2) Bei männlichen Versicherten: 0 ‰

4.1.2 Beitragsfreie Versicherungen

Schlussüberschussanteil1) in %
4.1.2.1

Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“
Zins-

überschuss-

anteil

in %
p1(SÜA) für die

Fortschreibung der

Bemessungsgröße
p2(SÜA) auf die

Bemessungs-

größe
--- --- --- ---
ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 1,95 0 0
ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 1,95
in der Rentenwahlphase:
Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schlussüberschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt.
AG1(G)-10, AG2(G)-10, AG3(G)-10, AG4(G)-10 1,752) 0,302) 1002)
AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10

mit Versicherungsbeginn ab 1.1.2011 mit Aufschubdauern bis 4 Jahre für Einmalbeiträge bis 1 Mio. Euro*)
0,6 1 100
AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10

mit Versicherungsbeginn ab 1.1.2011 mit Aufschubdauern ab 5 Jahren für Einmalbeiträge bis 1 Mio. Euro*)
1,2 p1(SÜA) Staffel 11 p2(SÜA) Staffel 11
AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10

mit Versicherungsbeginn bis 1.12.2010
1,55 0,452) 402)
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-10“ in der Rentenbeginnphase: 1,30 % Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schlussüberschussanteile in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt.
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals, abweichend bei Tarif AG1E(G)-10, AG2E(G)-10, AG3E(G)-10, AG4E(G)-10: 1,55 %, abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,55 %
AGV2E-10 OptiPlus VIP 1,9 1 100
AGT2E-10 OptiPlus TOP 0,8 1 100
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfällt der Schlussüberschussanteil

2) Bei Überschusssystem „Investmentbonus“ folgende abweichende Sätze:

beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer: Zinsüberschussanteilsatz um 0,2 Prozentpunkte erhöht; p1(SÜA) = 0,30, p2(SÜA) = 80

beitragsfrei durch Kündigung: p1(SÜA): –, p2(SÜA): – Einmalbeitrag: p1(SÜA) = 0,45, p2(SÜA) = 40

*) Tranchenverfahren: Deklaration kann (z. B. in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung) für künftige Neuabschlüsse geändert werden

4.1.2.2

Tarife mit Zusatzkennzeichen

„-8“, „-7“, „-6“, „-5“
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in ‰
AG1(G)-8, AG2(G)-8, AG3(G)-8, AG4(G)-8 1,253) 16 Staffel 802_08
AG1E(G)-8, AG2E(G)-8, AG3E(G)-8, AG4E(G)-8 1,55#) 12
#) in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend davon:
mit Versicherungsbeginn ab 1.10.2008 bis 1.5.2009: 2,25 % mit Versicherungsbeginn bis 1.9.2008: 1,95 %
#) ab dem sechsten Versicherungsjahr
mit Versicherungsbeginn bis 1.5.2009 abweichend davon: 1,30 %
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“ in der Rentenbeginnphase: 1,30 % Insbesondere erhalten die Versicherungen während der Rentenbeginnphase die Schlussüberschussanteile und Nachdividende in Höhe der mit Ablauf der Aufschubzeit erreichten Anwartschaften, diese Anwartschaften werden mit einem AnsammlungszinssatzRB (siehe Ziffer 11) weiterentwickelt. Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend bei Tarif AG1E(G)-8, AG2E(G)-8, AG3E(G)-8, AG4E(G)-8: 1,55 % abweichend in der Rentenbeginnphase: 1,55 %
AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 1,352) Staffel 701S_08
AG1(G)-7, AG2(G)-7, AG3(G)-7, AG4(G)-7 1,253) 16 Staffel 802_08
AG1E(G)-7, AG2E(G)-7, AG3E(G)-7, AG4E(G)-7 1,30#) 6
#) in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend hiervon: 1,75 %
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 1,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; abweichend bei Tarif AG1E(G)-7, AG2E(G)-7, AG3E(G)-7, AG4E(G)-7: 1,55 %
AVR1(G)-5, AVR1(G)-6, AVR2(G)-5, AVR2(G)-6 0,852) 4) Staffel A8
AG1(G)-5, AG2(G)-5, AG3(G)-5, AG4(G)-5 0,753) 4) 18 Staffel 11_084)
AG1E(G)-5, AG2E(G)-5, AG3E(G)-5, AG4E(G)-5 0,80#) 12
#) in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend hiervon: 0,75 %
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif AG1E(G)-5, AG2E(G)-5, AG3E(G)-5, AG4E(G)-5: 0,80 %, in den ersten fünf Versicherungsjahren abweichend hiervon: 0,75 %
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Kostenüberschussanteil, Schlussüberschussanteil und Nachdividende

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Überschusssystem „Investmentbonus“:

Zinsüberschussanteil:

Satz um 0,4 Prozentpunkte erhöht; Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“ oder „-8“: abweichend hiervon beitragsfrei durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer: Satz um 0,2 Prozentpunkte erhöht; beitragsfrei durch Kündigung: Satz unverändert

Nachdividende: entfällt

4) Abweichend in der Rentenbeginnphase beträgt der Zinsüberschussanteilsatz: 0,75 %

Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), gilt nachstehende Tabelle mit Ergänzung „A“, ansonsten mit Ergänzung „B“.

4.1.2.3 A



Tarife mit Zusatzkennzeichen

„-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“
Kosten-

überschuss-

anteil

in %
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in ‰
VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 0,852)4) Staffel A8
R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4 0,103)4) 1,8 Staffel 11_08NRR4)
R1E-4, R2E-4, R3E-4, R1EG-4, R2EG-4, R3EG-4 0,10 1,2
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,10 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-4, R2E(G)-4, R3E(G)-4: 0,1 %
R1-3, R2-3 0,053) 1,4 Staffel 11_08NRR
R1E-3, R2E-3 0,05 0,8
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E-3, R2E-3: 0,05 %
VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 0,35 Staffel A8
R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 0,10 0,8 Staffel 3_08NRR
R1E-0, R2E-0, R3E-0, R1EG-0, R2EG-0, R3EG-0 0,10 0,8
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,1 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-0, R2E(G)-0, R3E(G)-0: 0,1 %
R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,05 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
R1G-98, R2G-98, R3G-98 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
CR2-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,05 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
CR2-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro
CFGR2-95 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
CR3-95, CFGR3-95 0,00 0,8 Staffel 6_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1-95, (G)E2-95, (G)E3-95 0,00
(G)E1E-95, (G)E2E-95, (G)E3E-95 0,00 8
E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,05 0,00 8 Staffel 3_08NRR
E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 0 Staffel 3_08NRR
GE1A-95, GE2A-95, GE3A-95 0,00 0,8 Staffel 3_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
CR2-94, CFGR2-94 0,00 8 Staffel 3_08NRR
CR3-94, CFGR3-94
Beginne ab 1.1.1995 bis 1.7.1995 0,00 8 Staffel 3_08NRR
Beginne ab 1.3.1994 bis 1.12.1994 0,00 8 Staffel 7_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1-94, (G)E2-94, (G)E3-94 0,00
(G)E1E-94, (G)E2E-94, (G)E3E-94 0,00 8
(G)E1A-94, (G)E2A-94, (G)E3A-94 0,00 8 Staffel 3_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Kostenüberschussanteil, Schlussüberschussanteil und Nachdividende

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Bei durch Kündigung beitragsfreien Versicherungen reduziert sich der Zinsüberschussanteilsatz zusätzlich um 0,1 Prozentpunkte

4) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

5) Abweichend in der Rentenbeginnphase beträgt der Zinsüberschussanteilsatz: 0,10 %

4.1.2.3 B



Tarife mit Zusatzkennzeichen

„-4“, „-3“, „-1“, „-0“, „-98“, „-95“, „-94“
Kosten-

überschuss-

anteil

in %
Zins-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in ‰
VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4 0,852)5) Staffel A8
R1-4, R2-4, R3-4, R1G-4, R2G-4, R3G-4 0,754)5) 18 Staffel 11_084)
R1E-4, R2E-4, R3E-4, R1EG-4, R2EG-4, R3EG-4 0,80 12
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-4, R2E(G)-4, R3E(G)-4: 0,80 %
R1-3, R2-3 0,253) 14 Staffel 11_08
R1E-3, R2E-3 0,30 8
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,25 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E-3, R2E-3: 0,30 %
VR1(G)-0, VR2(G)-0, VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 0,35 Staffel A8
R1-0, R2-0, R3-0, R1G-0, R2G-0, R3G-0 0,75 8 Staffel 3_08
R1E-0, R2E-0, R3E-0, R1EG-0, R2EG-0, R3EG-0 0,65 8
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0,75 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals; bei Tarif R1E(G)-0, R2E(G)-0, R3E(G)-0: 0,65 %
R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,15 0,00 8 Staffel 3_08
R1-98, R2-98, R3-98 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 8 Staffel 3_08
R1G-98, R2G-98, R3G-98 0,00 8 Staffel 3_08
R1E-98, R2E-98, R3E-98, R1EG-98, R2EG-98, R3EG-98 0,00 8
CR2-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,15 0,00 8 Staffel 3_08
CR2-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro
CFGR2-95 0,00 8 Staffel 3_08
CR3-95, CFGR3-95 0,00 8 Staffel 6_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1-95, (G)E2-95, (G)E3-95 0,00
(G)E1E-95, (G)E2E-95, (G)E3E-95 0,00 8
E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert ab 50.000 Euro 0,15 0,00 8 Staffel 3_08
E1A-95, E2A-95, E3A-95 mit Kapitalwert unter 50.000 Euro 0,00 0 Staffel 3_08
GE1A-95, GE2A-95, GE3A-95 0,00 0 Staffel 3_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
CR2-94, CFGR2-94 0,00 8 Staffel 3_08
CR3-94, CFGR3-94
Beginne ab 1.1.1995 bis 1.7.1995 0,00 8 Staffel 7_08
Beginne ab 1.3.1994 bis 1.12.1994 0,00 8 Staffel 7_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1-94, (G)E2-94, (G)E3-94 0,00
(G)E1E-94, (G)E2E-94, (G)E3E-94 0,00 8
(G)E1A-94, (G)E2A-94, (G)E3A-94 0,00 8 Staffel 3_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Kostenüberschussanteil, Schlussüberschussanteil und Nachdividende

2) Sofern das Deckungskapital mindestens 375 Euro beträgt, sonst null

3) Bei durch Kündigung beitragsfreien Versicherungen reduziert sich der Zinsüberschussanteilsatz zusätzlich um 0,1 Prozentpunkte

4) Überschusssystem „Investmentbonus“: Zinsüberschusssatz um 0,4 Prozentpunkte erhöht und Nachdividende entfällt

5) Abweichend in der Rentenbeginnphase beträgt der Zinsüberschussanteilsatz: 0,75 %

4.1.2.4 A

Rentenversicherungen 96
Zins-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in %
Tarife 71, 72, 73 0,05 8
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfällt die Nachdividende

4.1.2.4 B

Rentenversicherungen 96
Zins-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in %
Tarife 71, 72, 73 0,60 8
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfällt die Nachdividende

4.1.2.5 A

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil 1)

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)



in ‰
CR2, CFGR2, zugeh. WaisenZV 0 1 Staffel 5_08NRR
CR3, CFGR3, zugeh. WaisenZV 0 1 Staffel 5_08NRR
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1, (G)E2, (G)E3 0
(G)E1A, (G)E2A, (G)E3A 0 0,6 Staffel 4_08NRR
(G)E1E, (G)E2E, (G)E3E 0 0,2
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
RR/GRR, zugeh. WaisenZV 0 0,125 Staffel 5_08NRR
600 – 651, RM/RF

Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41
Einmalbeiträge 0 0,2
beitragsfreigestellte Versicherungen 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Schlussüberschussanteil und Nachdividende

4.1.2.5 B

Tarife
Zins-

überschuss-

anteil 1)

in %
Schluss-

überschuss-

anteil 1)

in %
Nach-

dividende 1)

in ‰
CR2, CFGR2, zugeh. WaisenZV 0 10 Staffel 5_08
CR3, CFGR3, zugeh. WaisenZV 0 10 Staffel 5_08
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil

von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
(G)E1, (G)E2, (G)E3 0
(G)E1A, (G)E2A, (G)E3A 0 6 Staffel 4_08
(G)E1E, (G)E2E, (G)E3E 0 2
Gutgeschriebene Bonusrenten erhalten einen Überschussanteil

von 0 % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals
RR/GRR, zugeh. WaisenZV 0 1,25 Staffel 5_08
600 – 651, RM/RF
Zusatztarife 10/11, 20/21, 30/31, 40/41
Einmalbeiträge 0 2
beitragsfreigestellte Versicherungen 0
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20

1) Bei durch Kündigung beitragsfreigestellten Versicherungen entfallen Schlussüberschussanteil und Nachdividende

4.1.2.6 A Zins-

überschuss-

anteil1)

in %
Tarife 87: 41–43 0,00
Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 0,00
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

1) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte

4.1.2.6 B Zins-

überschuss-

anteil

in %
Tarife 87: 41–43 0,85
Tarife 48: A1(FGE), A2(FGE), A3, AR1(FGE), AR2(FGE), R(O)R1, R(O)R2 0,85
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 0

4.2 Nach Rentenbeginn

Im Rentenbezug erfolgt die Beteiligung an den Bewertungsreserven durch einen zusätzlichen Überschussanteil in Höhe von 1,1 Prozentpunkten. Dieser Überschussanteil wird unabhängig davon gewährt, ob noch zusätzliches Deckungskapital benötigt wird.

Der zusätzliche Überschussanteil erhöht

den Steigerungssatz im System dynamische Gewinnrente/steigende Zusatz-/Überschussrente
die garantierte Rentenhöhe nach versicherungsmathematischen Grundlagen im System erhöhte Startrente und im System variable Gewinnrente/gleich bleibende Erhöhungsrente/flexible Überschussrente
die Zuführung zum Ansammlungsguthaben im System verzinsliche Ansammlung
den Auszahlungsbetrag im System Barauszahlung

Bei Rentenübergang erhalten die Tarife ARG1(G)-10 und ARG2(G)-10 einmalig einen Risikoüberschuss in Höhe von 1,5 % des zu verrentenden Kapitals.

Die Überschussanteilsätze für Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen richten sich – sofern nicht gesondert ausgewiesen – nach den Sätzen für den jeweiligen Haupttarif.

Überschusssystem: Erhöhungsprozentsatz
Dynamische Gewinnrente:
--- --- ---
Tarife mit ...
Zusatzkennzeichen „-10“: sofort beginnende temporäre Renten

Rentenbeginne ab 1.1.2010
1,401)
sofort beginnende lebenslängliche Renten 1,65
aufgeschobene Renten 1,70
Zusatzkennzeichen „-8“: sofort beginnende temporäre Renten
Rentenbeginne ab 1.7.2009 bis 1.12.2009 1,40
Rentenbeginne ab 1.10.2008 bis 1.6.2009 2,10
Rentenbeginne bis 1.9.2008 1,80
sofort beginnende lebenslängliche Renten 1,65
aufgeschobene Renten 1,70
Zusatzkennzeichen „-7“: sofort beginnende temporäre Renten 1,50
sofort beginnende lebenslängliche Renten 1,55
aufgeschobene Renten 1,70
Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“: sofort beginnende temporäre Renten 0,75
sofort beginnende lebenslängliche Renten 1,10
aufgeschobene Renten 1,20

1) Tranchenverfahren: Deklaration kann (z. B. in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung) für künftige Neuabschlüsse geändert werden

Überschusssystem:

Dynamische Gewinnrente:

Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), gilt nachstehende Tabelle A, sonst Tabelle B.

Erhöhungsprozentsatz
Tabelle A Tabelle B
--- --- --- ---
Tarife mit ...
Zusatzkennzeichen „-4“: sofort beginnende temporäre Renten 0,10 0,75
sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,10 0,95
aufgeschobene Renten 0,10 1,05
Zusatzkennzeichen „-3“: sofort beginnende temporäre Renten 0,05 0,15
sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,05 0,45
aufgeschobene Renten 0,05 0,55
Zusatzkennzeichen „-0“, „-1“, „-2“:
Rentenbeginn ab 2003 sofort beginnende temporäre Renten 0,10 0,35
Rentenbeginn bis 12.2002 sofort beginnende temporäre Renten 0,10 0,45
Rentenbeginn ab 2003 sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,10 0,65
Rentenbeginn bis 12.2002 sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,10 0,75
aufgeschobene Renten 0,10 0,75
Tarife ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen: 0,00 0,00

Überschusssystem:

Erhöhte Startrente:

Die Sätze der erhöhten Startrente werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt.

Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-6“, „-7“, „-8“ oder „-10“ die Tafel DAV 2004 R, bei Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen mit diesen Zusatzkennzeichen: unternehmenseigene Unisex-Rentensterbetafel (auf Basis der DAV 2004 R)
Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ die Tafel DAV 2004 R
Basistafel ist bei Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen Rentenbeginne ab 1.1.2009: DAV 2004 RB-20
Rentenbeginne bis 1.12.2008: die Tafel DAV 1994 R 2. Ordnung, bei fondsgebundenen Renten und fondsgebundenen Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen nach der Tafel DAV 2004 RB-20
Tarife mit ... Gesamtzins Steigerungssatz
Zusatzkennzeichen „-10“: 4,10% sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,40 %
4,00 % aufgeschobene Renten 0,40 %
Zusatzkennzeichen „-8“: 4,10% sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,40 %
4,00 % aufgeschobene Renten 0,40 %
Zusatzkennzeichen „-7“: 4,00 % sofort beginnende temporäre Renten 0,50%
4,00 % sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,40 %
4,00 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,40 %
Zusatzkennzeichen „-5“, „-6“: 3,65% sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,85 %
4,00 % aufgeschobene Rentenbeginne ab 1.1.2007 0,85 %
3,45 % aufgeschobene Rentenbeginne bis 1.12.2006 0,85 %
Zusatzkennzeichen „-4“: 3,00 % sofort beginnende Renten 0,25 %
Rentenbeginne ab 1.1.2011 Mann aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,70 %
Frau aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,70 %
Rentenbeginne ab 1.1.2007 bis 1.12.2010 3,85 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 1,10 %
Rentenbeginne bis 1.12.2006 3,30% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 1,10 %
Zusatzkennzeichen „-3“: sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,00 %
Rentenbeginne ab 1.1.2011 Mann aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Frau aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Rentenbeginne ab 1.1.2007 bis 1.12.2010 3,80% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,55 %
Rentenbeginne bis 1.12.2006 3,25 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,55 %
Zusatzkennzeichen „-0“, „-1“, „-2“: 3,50% sofort beginnende temporäre Renten 0,25 %
3,50% sofort beginnende lebenslängliche Renten 0,25 %
Rentenbeginne ab 1.1.2011 Mann aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Frau aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,00 %
Rentenbeginne ab 1.1.2007 bis 1.12.2010 4,00 % aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,75%
Rentenbeginne bis 1.12.2006 3,50% aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 0,75%
Tarife ohne eines der vorstehend

genannten Zusatzkennzeichen:
4,00 % 0,00 %

Überschusssystem:

Variable Gewinnrente/Gleich bleibende Erhöhungsrente:

Die Sätze der Variablen Gewinnrente/Gleich bleibenden Erhöhungsrente werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Sie sind für Frauen und Männer verschieden und werden für jedes Alter individuell auf Basis der Sterbetafel und des deklarierten Gesamtzinses berechnet.

Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-6“, „-7“, „-8“ oder „-10“ die Tafel DAV 2004 R, bei Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen mit diesen Zusatzkennzeichen: unternehmenseigene Unisex-Rentensterbetafel (auf Basis der DAV 2004 R)
Basistafel ist bei Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ die Tafel DAV 2004 R
Basistafel ist bei Tarifen ohne eines der vorstehend genannten Zusatzkennzeichen Rentenbeginne ab 1.1.2009: DAV 2004 RB-20
Rentenbeginne bis 1.12.2008: die Tafel DAV 1994 R 2. Ordnung, bei fondsgebundenen Renten und fondsgebundenen Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen die Tafel DAV 2004 RB-20
Tarife mit ... Gesamtzins
Zusatzkennzeichen „-10“: sofort beginnende temporäre Renten Rentenbeginne ab 1.1.2010 3,90 %1)
aufgeschobene Renten 4,00 %

1) Tranchenverfahren: Deklaration kann (z. B. in Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung) für künftige Neuabschlüsse geändert werden

Zusatzkennzeichen „-8“: sofort beginnende temporäre Renten

Rentenbeginne ab 1.7.2009 bis 1.12.2009
3,90 %
sofort beginnende temporäre Renten

Rentenbeginne ab 1.10.2008 bis 1.6.2009
4,60 %
sofort beginnende temporäre Renten

Rentenbeginne bis 1.9.2008
4,30%
aufgeschobene Renten 4,00 %
Zusatzkennzeichen „-7“: sofort beginnende temporäre Renten 4,00 %
aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 4,00 %
Zusatzkennzeichen „-5“: sofort beginnende temporäre Renten 3,65%
aufgeschobene Rentenbeginne ab 1.1.2007 4,00 %
aufgeschobene Rentenbeginne bis 1.12.2006 3,45 %
Zusatzkennzeichen „-4“: sofort beginnende Renten 3,00 %
Rentenbeginne ab 1.1.2007 aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 3,85 %
Rentenbeginne bis 1.12.2006 aufgeschobene Renten, Riester-Tarife 3,30%
Zusatzkennzeichen „-3“:
Rentenbeginne ab 1.1.2007 temporäre Rentenzahlung 3,80%
Rentenbeginne ab 1.1.2004 bis 1.12.2006 temporäre Rentenzahlung 3,25 %
Rentenbeginne bis 1.12.2003 temporäre Rentenzahlung 3,80%
Zusatzkennzeichen „-0“/„-1“:
Rentenbeginne ab 1.1.2007 temporäre Rentenzahlung 4,00 %
Rentenbeginne ab 1.1.2004 bis 1.12.2006 temporäre Rentenzahlung 3,50%
Rentenbeginne bis 1.12.2003 temporäre Rentenzahlung 4,00 %
Zusatzkennzeichen „-98“ oder „-95“:
lebenslange Rentenzahlung Rentenbeginne ab 1.1.2002 4,00 %
Rentenbeginne bis 1.12.2001 4,63 %
temporäre Rentenzahlung 4,00 %
Tarife mit ... Gesamtzins
Zusatzkennzeichen „-94“:
lebenslange Rentenzahlung Rentenbeginne ab 1.1.2002 4,00 %
Rentenbeginne ab 1.1.1996 bis 1.12.2001 4,63%*
Rentenbeginne bis 1.12.1995 4,88%*
* C(FG)R1-94, C(FG)R3-94: Versicherungsbeginn 3.1994 bis 12.1994: Rentenbeginn ab 1.1.2002: 4,00 %
C(FG)R1-94, C(FG)R3-94: Versicherungsbeginn 3.1994 bis 12.1994: Rentenbeginn bis 1.12.2001: 4,25 %
temporäre Rentenzahlung 4,00 %
Tarife der ehemaligen Colonia (C(FG)R1, C(FG)R2, ... und ältere):
lebenslange Rentenzahlung Rentenbeginne ab 1.1.2002 4,00 %
Rentenbeginne ab 1.1.1997 bis 1.12.2001 4,63%*
Rentenbeginne in 1996 4,73%*
Rentenbeginne bis 1.12.1995 4,99%*
* C(FG)R1, C(FG)R3: Versicherungsbeginn 3.1994 bis 12.1994: Rentenbeginn ab 1.1.2002: 4,00 %
sonstige Rentenbeginne: 4,25%
temporäre Rentenzahlung 4,00 %
Tarife der ehemaligen Nordstern ((G)E1, (G)E2, (G)E3 ohne Zusatzkennzeichen, ... und ältere Tarife):
Rentenbeginne ab 1.1.2002 4,00 %
Rentenbeginne ab 1.1.1997 bis 1.12.2001 4,63%*
Rentenbeginne in 1996 (G)E1, ... ohne Zusatzkennzeichen 4,73%*
übrige Tarife der Nordstern 4,63%*
Rentenbeginne bis 1.12.1995 (G)E1, ... ohne Zusatzkennzeichen 4,99%*
übrige Tarife der Nordstern 4,68%*
* E2ST 4,00 %

Überschusssystem:

Verzinsliche Ansammlung bei temporären Renten:

Tarife E2ST, E2ST-94, E2ST-95:

Überschussanteil in % des maßgeblichen Deckungskapitals 0,00 %*

* Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), beträgt der Zusatzrentensatz 0 %

Tarife der ehemaligen Albingia

Die Sätze der flexiblen Überschussrente werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Sie sind für Frauen und Männer verschieden und werden für jedes Alter individuell auf Basis der Sterbetafel und des deklarierten Gesamtzinses berechnet.

Rentenbeginne ab 1.1.2009: DAV 2004 RB-20
Rentenbeginne bis 1.12.2008: DAV 1994 R 2. Ordnung
Renten-Tarife 96 Zinsüberschussanteil
– Barauszahlung 4,7 % – Rechnungszinssatz, mindestens null*

* Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), beträgt der Zusatzrentensatz 0,05 %

– steigende Überschussrente
– flexible Überschussrente
Die Sätze der flexiblen Überschussrente werden nach versicherungmathematischen Grundsätzen ermittelt.

Sie sind für Frauen und Männer verschieden und werden für jedes Alter individuell auf Basis der Sterbetafel und des deklarierten Gesamtzinses berechnet.
Rentenbeginne ab 2007:
auf Basis des jeweiligen Zinsüberschussanteils
Rentenbeginne ab 1.1.2005 bis 1.12.2006:
Gesamtzins 4,45 %, mindestens Rechnungszinssatz
Rentenbeginne bis 1.12.2004:
Gesamtzins 5,65 %, mindestens Rechnungszinssatz
Renten-Tarife 87/Renten-Tarife 48
– steigende Zusatzrente bzw. steigende Überschussrente Zinsüberschussanteil 0,70 %*
– flexible Überschussrente:
Rentenbeginne ab 2007: Gesamtzins 4,70 %
Rentenbeginne ab 1.1.2005 bis 1.12.2006: Gesamtzins 4,45 %
Rentenbeginne bis 1.12.2004: Gesamtzins 5,65 %

* Sofern der Versicherung noch zusätzliches Deckungskapital zuzuführen ist (vgl. vorstehende „Allgemeine Erläuterungen“, Ziffer 2), beträgt der Zusatzrentensatz 0,10 %

5. Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

5.1 Beitragspflichtige/Beitragsfreie Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

Bemessungsgröße für die Überschussanteile:

Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen
Kostenüberschussanteil: das maßgebliche Deckungskapital
Zinsüberschussanteil: das maßgebliche Deckungskapital
Schlussüberschussanteil: die Summe der laufenden Überschussanteile
Kostenüberschussanteil

in ‰
Zinsüberschussanteil

in %
Schlussüber

schussanteil

in %
Sockelbeteiligung

in %
AVI2-7, AVI2G-7, für Eintrittsalter bis 50 Jahre: sofern das Deckungskapital Staffel A_08 20
AVI2-6, AVI2G-6, sofern das Deckungskapital mind. 200 Euro beträgt:
AVI2-5, AVI2G-5, mind. 10.000 Euro beträgt: 1,68 Tarife mit Zusatzkenn-
VI2-4, VI2G-4, sofern das Deckungskapital zeichen „-7“: 1,35
VI2-1, VI2G-1 mind. 20.000 Euro beträgt: 2,52 Tarife mit Zusatzkenn-
für Eintrittsalter ab 51 Jahre: zeichen „-6“: 0,85
sofern das Deckungskapital Tarife mit Zusatzkenn-
mind. 10.000 Euro beträgt: 1,00 zeichen „-5“: 0,85
sofern das Deckungskapital Tarife mit Zusatzkenn-
mind. 20.000 Euro beträgt: 1,50 zeichen „-4“: 0,85
Tarife mit Zusatzkenn-
zeichen „-1“: 0,35

5.2 Laufende Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen

vgl. Ziffer 4.2

6. Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherung (InvestmentPlus), Berufsunfähigkeitsversicherung KombiRent, Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung zur Zulagenrente

6.1 Während der Anwartschaft

Anwartschaftliche Berufsunfähigkeitsversicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden in Form einer Schlusszahlung in Höhe von 83 % der auf Seite 63 beschriebenen Maßzahl an den Bewertungsreserven beteiligt.

6.1.1 Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-5“, „-4“ oder „-2“

6.1.1.1 Tarife ABV-8, ABV-7 und ABV-5 mit Überschusssystem „Investmentbonus“, Berufsunfähigkeitsversicherung InvestmentPlus BV-4, Berufsunfähigkeitsversicherung InvestmentPlus BV-2

Diese Versicherungen erhalten einen

– Zinsüberschussanteil in % des überschussberechtigten Deckungskapitals
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-7“ oder „-8“: 1,65 %
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-4“: 1,15 %
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-2“: 0,65 %
– Risikoüberschussanteil in Höhe von
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“ oder „-2“:
33 ⅓ % des überschussberechtigten Risikobeitrages für Akademiker
25 % des überschussberechtigten Risikobeitrages für Nicht-Akademiker
Tarife mit Zusatzkennzeichen „-5“, „-7“ oder „-8“:
... % des überschussberechtigten Risikobeitrages
Berufsgruppe Mann/Frau
1+ 25
1 25
2 30
3 30
4 7
K 70
Sockelbeteiligung in Höhe von 20 % des Maßstabes:

Der Maßstab ist ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen.

6.1.1.2 Alle anderen Tarife

Tarife mit Zusatzkennzeichen „-4“ oder „-2“:

Sie erhalten bei Eintritt der Berufsunfähigkeit einen Berufsunfähigkeitsbonus in Höhe von 33 1/3 % – bei Akademikern 50 % – der versicherten Rente.

Überschusssystem „Bonussystem“

Berufsunfähigkeitsbonus in % der versicherten Rente

Berufsgruppe Tarif AWBV(J)-8 Tarif ABV-8 Tarif ABV-7 Tarif ABV-5
1+ 41 41 41 40
1 41 41 41 40
2 65 65 65 62
3 66 66 66 64
4 13 13 13 12
K 176 176 176
Berufsgruppe Tarif AVBV-8 Tarif AVBV-7 Tarif AVBV-5
1+ 67 67 65
1 67 67 65
2 59 59 55
3 67 67 65
4 14 14 12
K 167 167 167

Die Sätze sind zurzeit für Männer und Frauen identisch.

Überschusssystem Beitragsverrechnung

Reduktion des Beitrages um ... %

Berufsgruppe Tarif AWBV(J)-8 Tarif ABV-8 Tarif ABV-7 Tarif ABV-5
1+ 30 30 30 29
1 30 30 30 29
2 40 40 40 38
3 40 40 40 39
4 12 12 12 11

Überschusssystem Turbodynamik

Reduktion des Beitrages um ... %

Berufsgruppe Tarif ABV-8
1+ 21
1 21
2 30
3 30

Überschusssystem Verzinsliche Ansammlung

Beitragspflichtige Versicherung in Prozent Ratenbeitrag

Berufsgruppe Mann/Frau
1+ 30
1 30
2 40
3 40
4 12

Überschusssystem Verzinsliche Ansammlung

Beitragsfreie Versicherung in Prozent Risikobeitrag

Berufsgruppe Mann/Frau
1+ 25
1 25
2 30
3 30
4 7

6.1.2 Tarife ohne Zusatzkennzeichen „-8“, „-7“, „-5“, „-4“ oder „-2“

Diese erhalten bei Eintritt der Berufsunfähigkeit einen Berufsunfähigkeitsbonus in Prozent der versicherten Rente. Er beträgt

– bei Versicherungsbeginn ab dem 1.6.1998: 10 %
– bei Versicherungsbeginn vor dem 1.6.1998: 5 %

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen nach den Tarifen BV und GBV ohne Zusatzkennzeichen erhalten zusätzlich während der Anwartschaft einen Schlussüberschussanteil in Höhe von 10 % der gezahlten Beiträge.

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen nach den Tarifen 31 (FGE) und 31 (SGE) erhalten bei Beendigung der Versicherung eine Schlusszahlung gemäß nachstehender Tabelle.

Bei Verträgen, die aufgrund einer Reaktivierung wiederum beitragspflichtig geworden sind, wird die Schlusszahlung in % der ab Reaktivierung gezahlten Tarifbeiträge festgesetzt.

Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit erhalten die Verträge eine Schlusszahlung in % des Tarifbeitrages:

Sie beträgt für Versicherungsjahre bis 1998: ab 1998:
Männer bis 30 Jahre 30 % 40 %
31 bis 45 Jahre 30 % 30 %
ab 46 Jahre 30 % 20 %
Frauen bis 35 Jahre 30 % 40 %
36 bis 50 Jahre 30 % 30 %
ab 51 Jahre 30 % 20 %

Die Schlusszahlung wird als Einmalbeitrag zur Erhöhung der Berufsunfähigkeitsrente verwendet.

Ist die Versicherungsdauer kürzer als die Leistungsdauer, wird die Schlusszahlung für jedes abgekürzte Jahr der Versicherungsdauer gegenüber der Leistungsdauer um 2 Prozentpunkte gekürzt.

6.2 Während der Rentenlaufzeit

Erhöhungsrente während der Rentenlaufzeit:

– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ mit Überschusssystem Turbodynamik 3,75 %
ohne Überschusssystem Turbodynamik 1,75 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-7“ 1,75 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ 1,25 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-2“ 0,75 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-0“ 0,75 %
– bei den Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“ oder „-94“ 0,00 %
– bei den Tarifen BVM und BVF (Rechnungszinssatz 3,5 %) 0,50 %
– bei den Tarifen BV und GBV (Rechnungszinssatz 3,0 %) 1,00 %
– bei den Tarifen 31 (FGE) und 31 (SGE) (Rechnungszinssatz 3,5 %) 1,20 %
– bei den Tarifen 31 (FGE) und 31 (SGE) (Rechnungszinssatz 3,0 %) 1,70 %

7. Zusatzversicherungen nach Tarif BUZ, BUZA, BUZV, BUZD, B, BR und UBUZ (Rente), b, br

7.1 Anwartschaften

Bemessungsgröße für die Überschussanteile:

bei Überschusssystem Bonusrente in % der versicherten BU-Leistung

bei Überschusssystem Verzinsliche Ansammlung:

Risikoüberschussanteil: in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages
Zinsüberschussanteil: in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages
Schlussüberschussanteil: BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60:
in % der Summe der gezahlten Jahresbeiträge; BUZ zu übrigen Tarifen: Schlussüberschussanteile
in % der laufenden Überschussbeteiligung
Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:
ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Ansammlungsguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen

bei Überschusssystem Schlusszahlung in % der Summe der überschussberechtigten Beiträge

Überschusssystem: Bonusrente Bonusrente in %
Berufsgruppe Mann/Frau
--- --- ---
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“ oder „-9“ 1+, 1 67
2 59
3 67
4 14
K 167
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-7“ 1+, 1 67
2 59
3 67
4 14
K 167
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-6“ 1+, 1 65
2 55
3 65
4 12
K 167
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-2“, „-1“, „-0“,

„-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“

(bei BUZ 40 nicht auf die AV-Rente)
33 1/31)
BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 25 2)
BUZA zu übrigen Haupttarifen 28
BUZ, B, B R zu übrigen Haupttarifen 33 1/3
BUZA zu übrigen Haupttarifen 28
Tarife 2, 2A, 6 33 1/33)

1) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 16 2/3 Prozentpunkte

2) Bei entschädigungsfreiem Verlauf der BUZ wird der für die verzinsliche Ansammlung definierte Schlussüberschussanteil gezahlt

3) Bei weiblichen Versicherten zusätzlich 16 2/3 Prozentpunkte

Überschusssystem: Beitragsverrechnung Reduktion des BUZ-Beitrages um ... %
Berufsgruppe Mann/Frau
--- --- ---
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“ oder „-9“ 1+, 1 28
2 27
3 30
4 6
K 50
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-7“ 1+, 1 28
2 27
3 30
4 6
K 50
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-5“ oder „-6“ 1+, 1 27
2 25
3 29
4 5
K 50
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-2“, „-1“ oder „-0“ 18 1)
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ 20 2)
BUZ 40 18 3)

1) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 7 Prozentpunkte

2) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 10 Prozentpunkte

3) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 9 Prozentpunkte

Überschusssystem: Turbodynamik Reduktion des BUZ-Beitrages um ... %
Berufsgruppe Mann/Frau
--- --- ---
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“ 1+, 1 20
2 19
3 22
4 2
K 40
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ 1+, 1 20
2 19
3 22
4 2
K 40
Überschusssystem: Verzinsliche Ansammlung Beitragspflichtige Versicherung in Prozent Ratenbeitrag
Berufsgruppe Mann/Frau
--- --- ---
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ 1+, 1 28
2 28
3 27
4 30
K 6
Beitragsfreie Versicherung in Prozent Risikobeitrag
Berufsgruppe Mann/Frau
--- --- --- ---
1+, 1 30
2 30
3 30
4 30
K 30
alle Tarife Sockelbeteiligung in %: 20
Überschusssystem: Verzinsliche Ansammlung Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
Sockel-

beteiligung



in %
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-95“ oder „-94“ 11 1) 100 20
BUZ zu übrigen Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 20 5 2) 20
BUZ zu übrigen Haupttarifen (nicht zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“) 11 100 20
BUZA zu übrigen Haupttarifen 11 70 20

1) Bei versicherten Akademikern zusätzlich 3 %

2) Wird nur fällig bei entschädigungsfreiem Verlauf der BUZ, bei vorzeitiger Beendigung durch Kündigung, Tod oder Heirat: 2,5 %

Überschusssystem: Schlusszahlung Schluss-

überschuss-

anteil in %
Tarife 2, 2A, 6
bei Versicherungsdauer unter 30 Jahre: 50
bei Versicherungsdauer ab 30 Jahre: 60
Tarife b, br, br/... für Versicherungsjahre

bis 1998:
ab 1998:
Männer bis 30 Jahre 30 40
31 bis 45 Jahre 30 15
ab 46 Jahre 30 15
Frauen bis 35 Jahre 30 40
36 bis 50 Jahre 30 30
ab 51 Jahre 30 20
Ist die Versicherungsdauer kürzer als die Leistungsdauer, wird die Schlusszahlung für jedes abgekürzte Jahr der Versicherungsdauer

gegenüber der Leistungsdauer um 2 Prozentpunkte gekürzt.
übrige Zusatzversicherungen 30

Invaliditäts-Zusatzversicherungen werden durch Gewährung einer Vordividende den Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen angepasst und nehmen entsprechend am Überschuss teil.

Anwartschaftliche Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer oder in der beitragsfreien Phase werden in Form einer Schlusszahlung in Höhe von 83 % der auf der Seite 63 beschriebenen Maßzahl an den Bewertungsreserven beteiligt.

7.2 Laufende Berufsunfähigkeits- und Unfall-Berufsunfähigkeits-Zusatzrenten

Bemessungsgröße für die Erhöhungsrente (Zusatzrente): die erreichte Gesamtrente

Bemessungsgröße für den Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Fällige Renten

(ggf. einschl. Beitragsbefreiung) erhalten eine
Erhöhungs-

rente

in %
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-9“ oder „-8“ mit Überschusssystem Turbodynamik 3,75
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-9“ oder „-8“ ohne Überschusssystem Turbodynamik 1,75
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-7“ 1,75
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ 1,25
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-3“, „-2“, „-1“ oder „-0“ 0,75
BUZ zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ 0,00
BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 0,70
bei Zusatzversicherungen zu Tarifen gemäß Ziffer

1.1.3, 1.4.3, 1.5.5, 4.1.1.5, CL6, CLFG6, CLIP (ohne Zusatzkennzeichen)
0,50
BUZ, BUZA zu übrigen Haupttarifen, Tarife 2, 2A, 6 0,50
ehemalige CL-BUZ-Tarife mit Rechnungszins 3 % (B, B R und älter) 1,00
b, br, br/... (zu Haupttarifen der ehemaligen Albingia mit RZ 3 %) 1,70
Beitragsbefreiungsrente aus der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung bei verzinslicher Ansammlung:
Überschussanteil in % ihres überschussberechtigten Deckungskapitals:
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-9“ oder „-10“ 1,75 %
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-8“ oder „-7“ 1,75 %
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ 1,25 %
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-3“, „-2“, „-1“ oder „-0“ 0,75 %
– bei Zusatzversicherungen zu Tarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ 0,20%
– BUZ zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.2, 1.4.2, 1.5.2, 4.1.1.4, 4.1.2.4, Tarifen 59, 60 0,70 %
– bei Tarif b, br, br/… (zu Haupttarifen der ehemaligen Albingia mit Rechnungszinssatz 3 %) 1,70 %
– bei Zusatzversicherungen zu allen anderen Tarifen mit 3,5 % Rechnungszins 0,50 %
– bei Zusatzversicherungen zu allen anderen Tarifen mit 3,0 % Rechnungszins 1,00 %

8. Pflegerenten-Zusatzversicherungen nach Tarif PZ, PZB

Bemessungsgröße für den laufenden Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: die laufende Überschussbeteiligung

Bemessungsgröße für die Erhöhungsrente: die erreichte Gesamtrente

Bemessungsgröße für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven: ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage, soweit diese nicht vor dem 31. Dezember 2002 liegen

8.1 Vor Eintritt des Pflegefalles

– Zinsüberschussanteil 0 %
– Schlussüberschussanteil 70 %
– Sockelbeteiligung 20 %

8.2 Nach Eintritt des Pflegefalles

8.2.1 Während der Aufschubzeit bei Tarif PZB

– Zinsüberschussanteil 0 %
– Sockelbeteiligung 20 %

8.2.2 Während der Rentenlaufzeit bei Tarif PZB

– Zusatzrente bzw. Erhöhungsrente in % der erreichten Gesamtrente 0 %

9. Risiko-Zusatzversicherungen, Zeitrenten-Zusatzversicherungen, Summen-Zusatzversicherungen, Renten-Zusatzversicherungen

Bemessungsgröße für den Todesfallbonus: die versicherte Summe bzw. die versicherte Rente

Bemessungsgröße für den Risikoüberschussanteil: der überschussberechtigte Risikobeitrag

Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: die laufende Überschussbeteiligung

Bemessungsgröße für die Schlusszahlung: in Prozent des Tarifbeitrages

Tarife Schlusszahlung in %

der gezahlten Beitragssumme
Risiko-Zusatzversicherung
– zu Haupttarif AG4-10 5
– zu Haupttarifen AG4-8, AG4-7, AG4-5 20
Tarife Todesfallbonus

in %
RZ und FZ
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-3“, „-0“, „-1“, „-98“, „-95“, „-94“ 50
– zu Haupttarifen gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5, Rententarife C(FG)R-Tarife 70
– zu den übrigen Haupttarifen: 901)
Bei den übrigen Tarifen wird bei beitragspflichtigen Risiko-Zusatzversicherungen – sofern
vertraglich vereinbart – anstelle des Todesfallbonus ein Schlussüberschussanteil in % der
gezahlten Beiträge gezahlt.
Er beträgt nach einer zurückgelegten Versicherungsdauer von
mehr als 30 Jahren 35 %
mehr als 20 Jahren 30 %
mehr als 10 Jahren 25 %
10 Jahren und weniger 20 %
Zusätzlich wird ein Todesfallbonus von 50 % (bei weiblichen Versicherten 65 %) gezahlt.
ZV3-94 50
ZV3 gemäß Ziffer 1.1.4, 1.4.4, 1.5.6 50
ZV3 gemäß Ziffer 1.1.7, 1.4.7, 1.5.9

mit Beginn ab 1.4.1984
701)

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

beitragspflichtig beitragsfrei
Tarife Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Schluss-

überschuss-

anteil

in %
Todesfall-

bonus



in %
--- --- --- ---
ZV5-94 30 25 50
ZV5 gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5 181) 16 50
ZV5 gemäß Ziffer 1.1.5, 1.4.5, 1.5.7 332)3) 16 50

1) Bei verzinslicher Ansammlung: 30 %

2) Bei verzinslicher Ansammlung bzw. Dauerabkürzung: 40 % 3)

3) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 30 Prozentpunkte

Bei beitragspflichtigen Zusatzversicherungen ZV5, ZV5-94 mit Bonussystem wird im Todesfall die Versicherungsleistung entsprechend dem vereinbarten Vorausbonus aufgestockt.

Versicherungen mit Schlussüberschussanteil in % des überschussberechtigten Jahresbeitrages
ZV4 351)
ZV3 mit Beginn bis 1.4.1984 351)
FZ mit Beginn bis 1986 30

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 10 Prozentpunkte

Tarife Todesfall-

bonus

in %
SZ, FSZ ohne Zusatzkennzeichen 431)
SZ/87, FSZ/87 67
SZ/68, FSZ/68 Versicherungsbeginn ab dem 1.1.1984 852)

1) Bei weiblichen Versicherten abzüglich 18 Prozentpunkte

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 93 Prozentpunkte

Versicherungen mit Schlusszahlung in % des Tarifbeitrages
SZ/68, FSZ/68 Versicherungsbeginn vor dem 1.1.1984 461)
Renten-Zusatzversicherung nach Tarif RZ Versicherungsbeginn vor dem 1.1.1984 402)

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 18 Prozentpunkte

2) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 20 Prozentpunkte

Todesfall-

bonus

in %
Renten-Zusatzversicherung nach Tarif RZ Versicherungsbeginn ab dem 1.1.1984 701)

1) Bei weiblichen Versicherten zuzüglich 80 Prozentpunkte

Fällige Renten aus Zeitrenten-Zusatzversicherungen erhalten eine Erhöhungsrente in % der erreichten Gesamtrente
Diese beträgt:
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-10“, „-8“ oder „-7“ 1,75
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-4“, „-5“ oder „-6“ 1,25
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-3“ oder „-0“ 0,75
– zu Haupttarifen mit Zusatzkennzeichen „-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ 0,00
– zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.3, 1.4.3, 1.5.5, C(FG)R-Tarife, (G)E-Tarife 0,50
– zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.4, 1.4.4, 1.5.6 0,50
– zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.6, 1.4.6, 1.5.8, Rententarife (G)RR-Tarife gemäß Ziffer 4.1.1.5, 4.1.2.5 1,00
– zu Tarifen gemäß Ziffer 1.1.7, 1.4.7, 1.5.9 1,00
Fällige Renten aus Renten-Zusatzversicherungen mit Rentenbeginn ab dem 1.1.1980

erhalten eine Zusatzrente (Bonusrente) in % der erreichten Gesamtrente
Diese beträgt: bei einem Rechnungszinssatz 3,5 % 1,2
Diese beträgt: bei einem Rechnungszinssatz 3,0 % 1,7

10. Pflegerentenversicherungen

Bemessungsgröße für den laufenden Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Bemessungsgröße für die Erhöhungsrente: die erreichte Gesamtrente

Bemessungsgröße für den Schlussüberschussanteil: die laufende Überschussbeteiligung

10.1 Vor Beginn der Altersrente

– Zinsüberschussanteil 0 %
– Schlussüberschussanteil 0 %

10.2 Nach Beginn der Altersrente

– Zusatzrente in % der erreichten Gesamtrente 0 %

11. Überschussanteilsatz für die verzinsliche Ansammlung

Überschussguthaben erhalten neben dem garantierten Rechnungszins einen Ansammlungsüberschussanteil: So verzinst sich das Guthaben mit dem garantierten Rechnungszinssatz und dem Ansammlungsüberschussanteil.

Zusatzkennzeichen Tarifangabe Ansammlungs-

überschussanteil

in %
„-10“ alle Tarife, ausgenommen ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 1,25
„-10“ ARG1(G)-10, ARG2(G)-10 1,75
„-8“ alle Tarife 1,25
„-7“ alle Tarife, ausgenommen AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 1,25
„-7“ AVR1(G)-7, AVR2(G)-7 1,35
„-6“ AVR1(G)-6, AVR2(G)-6 0,85
„-5“ alle Tarife, ausgenommen AVR1(G)-5, AVR2(G)-5 0,75
„-5“ AVR1(G)-5, AVR2(G)-5 0,85
„-4“ alle Tarife, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A

sowie Tarife VR1(G)-4, VR2(G)-4, TCM1-4
0,75
„-4“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A 0,10
„-3“ alle Tarife, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A 0,25
„-3“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A 0,05
„-1“ VR1(G)-1, VR2(G)-1, TCM1-1 0,35
„-0“ alle Tarife, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A

sowie Tarife VR1(G)-0, VR2(G)-0
0,75
„-0“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.3 A oder Ziffer 4.1.2.3 A, ausgenommen VR-Tarife 0,10
„-0“ VR1(G)-0, VR2(G)-0 0,35
„-98“, „-97“, „-95“ oder „-94“ alle Tarife 0,00
Kapitaltarife gemäß Ziffer 1.1.2, 1.3.2, 1.4.2, 1.5.2 0,70
Rententarife, ausgenommen Tarife gemäß Ziffer 4.1.1.4 A oder Ziffer 4.1.2.4 A 0,70
Rententarife gemäß Ziffer 4.1.1.4 A oder Ziffer 4.1.2.4 A 0,05
CL(FG), CLV, CLS 0,50
K, V, G 0,50
C(FG)R-Tarife, E, GE-Tarife 0,00
Kapitaltarife gemäß Ziffer 1.1.6, 1.2.3, 1.3.5, 1.4.6, 1.5.8 1,00
Rententarife Tarife 87, Rententarife 48 gemäß Ziffer 4.1.1.6 A oder Ziffer 4.1.2.6 A 0,001)
Rententarife Tarife 87, Rententarife 48 gemäß Ziffer 4.1.1.6 B oder Ziffer 4.1.2.6 B 0,70
Rententarife Tarife 87, Rententarife 48 gemäß Ziffer 4.1.1.6 A, 4.1.2.6 A, sofern

die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung

aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte
0,001)
Tarifgruppen: 68, 53, Terra-Tarife, Tarife gemäß Ziffer 1.5.12 1,70
bei Einmalbeitragsversicherungen mit bestimmten Beginnterminen:
„-10“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag, außer AGV2E-10, AGT2E-10 1,55
„-10“ AGV2E-10 1,90
„-10“ AGT2E-10 0,80
„-8“ oder „-7“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag 1,55
„-5“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Tarife AG1(G)E, AG2(G)E, AG3(G)E, AG4(G)E

ab dem sechsten Versicherungsjahr
0,75
„-5“ AG1(G)E, AG2(G)E, AG3(G)E, AG4(G)E ab dem sechsten Versicherungsjahr 0,80
„-4“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 0,80
„-4“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 0,10
„-3“ alle Rententarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 0,30
„-3“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 0,05
„-3“ Kapitaltarife 0,45
„-0“ alle Tarife gegen Einmalbeitrag, ausgenommen Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 0,65
„-0“ Rententarife gemäß Ziffer 4.1.2.3 A 0,10
BUZ-Beitragsbefreiungsrente 4 – garantiertem Rechnungszinssatz
AnsammlungszinssatzRB in der Ablaufphase oder Rentenbeginnphase für Tarife mit Zusatzkennzeichen „-8“, „-9“ oder „-10“ 1,55

1) Sofern die gemäß Sterbetafel DAV 1994 R erfolgte zusätzliche Deckungskapitalzuführung aufgebaut ist, beträgt dieser Satz abweichend 0,10 Prozentpunkte

12. Nachdividendenstaffeln

Berechnungsvorschrift für Nachdividenden bei Staffeln mit Zusatzkennzeichen „NRR“: 10 % der Staffel mit gleichem Namen ohne Zusatzkennzeichen „NRR“

Staffel 1_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 15

ab 12 Jahre: 15 zzgl. 1 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 30

Staffel 1A_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 17

ab 12 Jahre: 17 zzgl. 17/15 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 34

Staffel 2_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 20 Jahren: 15 zzgl. 3/4 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer)

ab 20 Jahre: 30

Staffel 3_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 12 1/2

ab 12 Jahre: 12 1/2

Staffel 4_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 20 Jahren: 12,0 zzgl. 6/10 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer)

ab 20 Jahre: 24

Staffel 5_08: Nachdividende in ‰:
Aufschubdauer in Jahren: 12–19 20–24 25–29 ab 30
6,00 12,00 18,00 24,00

Staffel 6_08: Nachdividende in ‰ für Aufschubdauern:

unter 12 Jahren: 1/12 · Aufschubdauer · 8,75

ab 12 Jahre: 8,75

Staffel 7_08: Nachdividende in ‰:
Aufschubdauer in Jahren: 12–19 20–24 25–29 ab 30
7,50 15,00 22,50 30,00

Staffel 8_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 11,5

ab 12 Jahre: 11,5 zzgl. 1,5 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 34

Staffel 9_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 8,5

ab 12 Jahre: 8,5

Staffel 10_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 25 1/2

ab 12 Jahre: 25 1/2 zzgl. 17/6 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 68

Staffel 11_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 28

ab 12 Jahre: 28

Staffel 612: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 0

ab 12 Jahre: Tarife AFX4-6, AFX5-6 mit Absenkungsphase:

3,0 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase,

sonstige Tarife: 3,0 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr

Staffel 703: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 0

ab 12 Jahre: Tarife AFX4-7, AFX5-7, AFX4-8, AFX5-8 mit Absenkungsphase:

3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase,

sonstige Tarife: 3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr

Staffel 801_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer · 27

ab 12 Jahre: 27 zzgl. 18/5 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 81

Staffel 802_08: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 1/12 · Versicherungsdauer (Aufschubdauer) · 36

ab 12 Jahre: 36

Staffel 1003: Nachdividende in ‰ für Versicherungsdauern (Aufschubdauern):

unter 12 Jahren: 0

ab 12 Jahre: Tarife AFX4-10, AFX5-10 mit Absenkungsphase:

3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr der Hauptphase,

sonstige Tarife: 3,4 für jedes über die Dauer 12 hinausgehende Versicherungsjahr

13. Schlussüberschussstaffel

Staffel A:

Schlussüberschussanteil in % für Aufschubdauern:

unter 6 Jahren: 0

ab 6 Jahre: 15,5 zzgl. 1/2 für jedes über die Dauer 6 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 25

Staffel A_08:

Schlussüberschussanteil in % für Aufschubdauern:

unter 6 Jahren: 0

ab 6 Jahre: 9,3 zzgl. 0,3 für jedes über die Dauer 6 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 15

Staffel 701S_08:

Schlussüberschussanteil in % für Aufschubdauern:

unter 6 Jahren: 0

ab 6 Jahre: 9,2 zzgl. 0,2 für jedes über die Dauer 6 hinausgehende Versicherungsjahr, höchstens 12

p1(SÜA) Staffel 11:

1,00 % für Aufschubdauern bis 5 Jahre

0,95 % für Aufschubdauern ab 6 Jahre

p2(SÜA) Staffel 11:

100 % für Aufschubdauern bis 5 Jahre

95 % für Aufschubdauer 6 Jahre

90 % für Aufschubdauer 7 Jahre

85 % für Aufschubdauer 8 Jahre

80 % für Aufschubdauern 9 und 10 Jahre

75 % für Aufschubdauern von 11 bis 14 Jahren

70 % für Aufschubdauer 15 Jahre

14. Kapitalisierungsprodukte

Die Überschussbeteiligung besteht aus einer quartalsweise garantierten Verzinsung des Guthabens, das per Direktgutschrift zugeteilt wird.

Der Zinssatz beträgt für das 3. Quartal 2010 1,75 % p. a.
das 4. Quartal 2010 1,50 % p. a.
das 1. Quartal 2011 1,50 % p. a.
das 2. Quartal 2011 1,60 % p. a.

15. Konsortialgeschäft mit MLP

Tarife ab den Zugangsjahren 2007: Rechnungszinssatz 2,25 %
Tarife aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006: Rechnungszinssatz 2,75 %
Tarife aus dem Zugangsjahr 2003: Rechnungszinssatz 3,25 %

15.1 Konventioneller Kapitaltarif Anwartschaft, konventioneller Rententarif/konventioneller Riester-Tarif

Maßstab für die laufenden Überschussanteile:

Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Maßstab für die Schlussüberschussanteile:

SÜA1 das überschussberechtigte Deckungskapital
SÜA2 die überschussberechtigte Anwartschaft
SÜA das überschussberechtigte Überschussguthaben

Maßstab für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage
Zugangsjahr Zins-

überschuss-

anteil
Schluss-

überschuss-

anteil

(SÜA)
Schluss-

überschuss-

anteil 1

(SÜA1)
Schluss-

überschuss-

anteil 2

(SÜA2)
Sockel-

beteiligung
Tarife in % in % in % in % in %
--- --- --- --- --- --- ---
classic Lebens- und Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,75 6 20
2004 bis 2006 1,25 8 20
2003 0,15 0,50 3,90 20
staatlich geförderte classic Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,45 6 20
2005/2006 0,95 8 20
2004 0,65 18 20
2003 0,05 0,50 3,80 20

15.2 Anwartschaftliche Fondsgebundene Rentenversicherungen (Hybridrenten)

Maßstab für die laufenden Überschussanteile:

Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Maßstab für die Schlussüberschussanteile:

SÜA1 das überschussberechtigte Deckungskapital
SÜA2 die überschussberechtigte Anwartschaft

Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven:

ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten garantierten Versichertenguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage
Zugangsjahr Zins-

überschuss-

anteil
Schluss-

überschuss-

anteil 1

(SÜA1)
Schluss-

überschuss-

anteil 2

(SÜA2)
Sockel-

beteiligung
Anwartschaftliche Tarife in % in % in % in %
--- --- --- --- --- ---
balanced topinvest Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,45 0,50 4,20 20
2006 0,95 0,50 4,20 20
balanced titan Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,45 0,50 4,20 20
2006 0,95 0,50 4,20 20
staatlich geförderte balanced invest Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,35 0,30 3,90 20
2005 bis 2006 1,15 20
2004 0,85 20
2003 0,35 20

15.3 Laufende Rentenversicherungen

Zins-

überschuss-

anteil
Laufende Renten in %
--- ---
Tarife ab dem Zugangsjahr 2007 1,75
Tarife aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006 1,25
Tarife aus dem Zugangsjahr 2003 0,75

Im Rentenbezug erfolgt die Beteiligung an den Bewertungsreserven durch einen zusätzlichen Überschussanteil in Höhe von 1,10 Prozentpunkten. Dieser Überschussanteil wird unabhängig davon gewährt, ob noch zusätzliches Deckungskapital benötigt wird.

15.4 Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

15.4.1 Anwartschaftliche Tarife

Maßstab für die laufenden Überschussanteile:

Risikoüberschussanteil: Ratenbeitrag
Tarife Berufsgruppe Risiko-

überschuss-

anteil

in %
Zugangsjahre ab 2005 A 33
B–E 30
Zugangsjahre bis 2004 A 35
B–E 30

15.4.2 Laufende Berufsunfähigkeits-(zusatz-)Renten

Maßstab für die Erhöhungsrente (Zusatzrente): die erreichte Gesamtrente

Maßstab für den Zinsüberschussanteil: das überschussberechtigte Deckungskapital

Fällige Renten (ggf. einschließlich Beitragsbefreiung)

erhalten eine
Erhöhungs-

rente

in %
BUZ zu Haupttarifen ab dem Zugangsjahr 2007 1,85
BUZ zu Haupttarifen aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006 1,35
BUZ zu Haupttarifen aus dem Zugangsjahr 2003 0,85
Selbstständige Berufsunfähigkeitsrente ab dem Zugangsjahr 2007 1,85
Selbstständige Berufsunfähigkeitsrente aus den Zugangsjahren 2004 bis 2006 1,35
Selbstständige Berufsunfähigkeitsrente aus dem Zugangsjahr 2003 0,85

15.5 Überschussanteilsatz für die verzinsliche Ansammlung

Maßstab für den Ansammlungsüberschussanteil: Überschussguthaben

Maßstab für die Sockelbeteiligung an Bewertungsreserven: ein Prozent der Summe der verteilungsrelevanten Ansammlungsguthaben der letzten zehn Bewertungsstichtage

Überschussguthaben erhalten neben dem garantierten Rechnungszins einen Ansammlungsüberschussanteil, sodass sich das Guthaben insgesamt wie folgt verzinst:

Tarife Zugangsjahr Ansammlungs-

überschuss-

in %
Sockel-

beteiligung

in %
classic Lebens- und Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,75 20
2004 bis 2006 1,25 20
2003 0,15 20
staatlich geförderte classic Rentenversicherung 2007 bis 2009 1,45 20
2005/2006 0,95 20
2004 0,65 20
2003 0,05 20
Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung/ ab 2007 2,05 20
Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung 2004 bis 2006 1,55 20

Sonstige Angaben

Angaben gemäß § 251 HGB

Es wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Die auf unsere Gesellschaft verschmolzene Nordstern Lebensversicherung-AG wurde zusammen mit zahlreichen anderen europäischen Versicherungsgesellschaften vor einem Bundesgericht in New York von Opfern des Holocaust und deren Erben verklagt. Mit diesen Sammelklagen fordern die Kläger Entschädigungen für angeblich nicht ausgezahlte Versicherungsleistungen. Das Gericht hat diese Klagen am 8. Dezember 2000 abgewiesen. Eine Entschädigung von moralischen Ansprüchen der Opfer und ihrer Erben erfolgt über die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft, der der AXA Konzern beigetreten ist.

Das Landesarbeitsgericht München hat am 15. März 2007 rechtskräftig entschieden, Entgeltumwandlungsvereinbarungen seien wegen Verletzung des gesetzlichen Wertgleichheitsgebotes unwirksam, wenn der Arbeitslohn in gezillmerte Tarife der betrieblichen Altersversorgung investiert wird. Das Bundesarbeitsgericht hat diese Ansicht in seinem Urteil vom 15. September 2009 (Az. 3 AZR 17/09) nicht bestätigt. Danach verstoßen gezillmerte Tarife bei Entgeltumwandlung nicht gegen das Wertgleichheitsgebot. Ein vollständiger Ausschluss der Haftung des Arbeitgebers bei Verwendung voll gezillmerter Verträge kann aber laut Urteilsbegründung des BAG nicht gewährleistet werden, da der Einsatz solcher Tarife eine unangemessene Benachteiligung darstellen kann. Es wird aber als angemessen erachtet, wenn die Abschluss- und Vertriebskosten auf die ersten fünf Jahre verteilt werden, da dieses Vorgehen auch im Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen (AltZertG) und seit 2008 auch im VVG vorgeschrieben wird. Aufgrund der zuvor unklaren Rechtslage hatten wir in den Jahren 2007 und 2008 eine Garantieerklärung für die jeweils aktuelle Produktpalette abgegeben. Hierdurch werden die Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen von Zahlungen freigestellt, zu denen sie aufgrund der Klage eines ausgeschiedenen Arbeitnehmers zur Auffüllung des Rückkaufwertes gerichtlich verurteilt werden sollten. Da wir ab 2008 aufgrund neuer gesetzlicher Vorschriften ohnehin eine Abschlusskostenverteilung auf fünf Jahre vorgenommen haben, könnte sich eine Haftung für uns nur aus den in 2007 abgegebenen Freistellungserklärungen bis längstens 2011 ergeben.

Von der Bildung einer Rückstellung konnten wir Abstand nehmen, weil es aufgrund der im Geschäftsverlauf zu beobachtenden Stornowahrscheinlichkeiten, der nun oberstgerichtlich festgestellten Rechtslage und der die Haftungsübernahme erheblich konditionierenden Voraussetzungen unwahrscheinlich ist, dass wir aus dieser Haftungsfreistellung in Anspruch genommen werden. Bisher wurden wir nicht in Anspruch genommen.

Im Rahmen des AXA Vorsorgeplans wurden Mittel beim AXA Mitarbeiter Treuhand e. V. zur Insolvenzsicherung hinterlegt. Zudem erfolgt eine Verpfändung der Erstattungsansprüche aus der Entgeltumwandlung an den Versorgungsberechtigten. Insgesamt beläuft sich die Summe auf 286 Tsd. Euro (2009: 0 Euro).

Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Haftungsverhältnisse wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht gerechnet wird (Angabe nach § 285 Satz 1 Nr. 27 HGB).

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 und 3 a HGB n.F.

Nachzahlungsverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Sonstigen Kapitalanlagen sind in den Erläuterungen zu den entsprechenden Bilanzposten angegeben.

Vorkäufe wurden nur im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Bestimmungen (BAV-Rundschreiben R 3/00 A. I Absatz 3) getätigt.

Darüber hinaus bestand keine sonstige finanzielle Verpflichtung aus der Veräußerung von Grundstücken mehr (2009: 0 Tsd. Euro).

Die AXA Lebensversicherung AG ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Diese Sicherungseinrichtung schützt Versicherte vor den Folgen der Insolvenz eines Lebensversicherers. Hieraus ergibt sich vor allem die Chance, von den Kunden als sicherer Partner für ihre Risiko- und Altersvorsorge gesehen zu werden. Es besteht das Risiko, im Rahmen dieses Kollektivs der deutschen Lebensversicherer in Höhe der im Folgenden genannten Beträge in Anspruch genommen zu werden.

Der Sicherungsfonds erhebt auf der Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge von maximal 0,2 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen aufgebaut ist. Hieraus ergeben sich für die AXA Lebensversicherung AG keine zukünftigen Verpflichtungen mehr (2009: 0 Mio. Euro).

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen erheben; dies entspricht einer Verpflichtung von 24,1 Mio. Euro (2009: 25,1 Mio. Euro).

Zusätzlich hat sich die AXA Lebensversicherung AG verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt 1 % der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beiträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag 217,1 Mio. Euro (2009: 225,5 Mio. Euro).

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 7 HGB

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Praktikanten, Auszubildende und Stipendiaten) im Geschäftsjahr 2010:

davon männlich weiblich
Angestellte im Außendienst 0 0 0
Angestellte im Innendienst 12 10 2
Insgesamt 12 10 2

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB

Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen 1.833 Tsd. Euro (2009: 1.302 Tsd. Euro), die des Aufsichtsrates 251 Tsd. Euro (2009: 268 Tsd. Euro).

Die Gesamtbezüge früherer Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf 1.338 Tsd. Euro (2009: 1.307 Tsd. Euro). Für diesen Personenkreis sind zum 31. Dezember 2010 Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 12.832 Tsd. Euro passiviert worden.

Gemäß der Übergangsregelung des Artikels 67 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 EGHGB, die für die erstmalige Anwendung der BilMoG-Vorschriften in Bezug auf Pensionsrückstellungen gilt, bestand ein noch nicht ausgewiesener Zuführungsbetrag in Höhe von 1.955 Tsd. Euro, welcher bis spätestens zum 31. Dezember 2024 zu mindestens einem Fünfzehntel pro Jahr zugeführt wird.

Am Jahresende bestanden wie im Vorjahr keine Darlehen gegenüber Vorstandsmitgliedern.

Das gegenüber einem Aufsichtsratsmitglied gewährte Darlehen in Höhe von 20 Tsd. Euro (2009: 20 Tsd. Euro) wurde im Geschäftsjahr 2010 getilgt.

Der Zinssatz betrug 4,36 %. Der Tilgungssatz betrug jeweils 1,0 %.

Die Konditionen des Darlehens waren auf zehn Jahre festgeschrieben worden.

Es wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen.

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB

Bezüglich der Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB über das Abschlussprüferhonorar verweisen wir auf den Konzernabschluss der AXA Konzern AG, in den die AXA Lebensversicherung zum 31. Dezember 2010 einbezogen wird.

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 19 HGB

Zum Bilanzstichtag befanden sich derivative Finanzinstrumente in Form von vier Credit Default Swaps, acht Long Call-Optionen und einer Long Receiver Swaption im Bestand, die zu Sicherungszwecken abgeschlossen wurden. Diese außerbörslich gehandelten Derivate wurden mit den an Finanzmärkten etablierten Bewertungsmethoden (z. B. Barwertmethode oder Optionspreismodelle) bewertet.

Der Nominalbetrag des Credit Default Swaps als Stillhalter betrug –96,9 Mio. Euro mit einem beizulegenden Zeitwert von 0,5 Mio. Euro. Die Nominalbeträge der Credit Default Swaps als Inhaber betragen 253,1 Mio. Euro mit einem beizulegenden Zeitwert von –1,7 Mio. Euro. Für die CDS, die einen negativen beizulegenden Zeitwert ausweisen, wurden insgesamt Drohverlustrückstellungen in Höhe von –1,7 Mio. Euro gebildet.

Die erwähnten Long Call-Optionen wurden mit einem Buchwert von 16,3 Mio. Euro sowie einem beizulegenden Zeitwert von 21,0 Mio. Euro unter den sonstigen Kapitalanlagen ausgewiesen. Mit diesen Optionen wurden Maßnahmen zur Erwerbsvorbereitung abgesichert.

Die erwähnte Long Receiver Swaption wird mit einem Buchwert von 1,6 Mio. Euro sowie einem beizulegenden Zeitwert von 4,4 Mio. Euro (Nominalwert 125,0 Mio. Euro) unter den sonstigen Kapitalanlagen ausgewiesen.

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 21 HGB

Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Personen oder Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, wurden nicht getätigt.

Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 24 und 25 HGB

Die Angaben zu Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden sind in den Erläuterungen zu der entsprechenden Bilanzposition aufgeführt.

Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 26 HGB

Weiterführende Angaben zu Anteilen oder Anlageaktien an inländischen Investmentvermögen (im Sinne des § 1 InvG) oder vergleichbaren ausländischen Investmentanteilen (im Sinne des § 2 Absatz 9 InvG), aufgegliedert nach Anlagezielen:

Anlageziel
in Mio. Euro Marktwert Buchwert Reserven/Lasten Ausschüttungen
--- --- --- --- ---
Aktienfonds 72 66 5 1
Rentenfonds 7.765 7.929 –164 347
Immobilienfonds 276 276 1 14
Mischfonds 0 0 0 0
alternative Investments 0 0 0 0
Gesamt 8.113 8.271 –158 362

Zum 31. Dezember 2010 wiesen Anteile oder Anlageaktien mit einem Buchwert in Höhe von 5.630,7 Mio. Euro, die unter der Fondskategorie Rentenfonds ausgewiesen werden sowie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, stille Lasten in Höhe von –270,9 Mio. Euro aus.

Wir gehen nach Prüfung der Kriterien bezüglich einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung sowie aufgrund unserer Erwartung der zukünftigen Aktienmarktentwicklung von vorübergehenden Wertminderungen der Anteile bzw. Anlageaktien aus. Die Kriterien der Beurteilung einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.

Angaben gemäß § 285 Nr. 28 HGB

Der die Abführungssperre begründende Betrag vor Bedeckung durch Eigenkapitalbestandteile nach § 268 Absatz 8 HGB in Höhe von 3 Tsd. Euro resultierte aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert oberhalb der Anschaffungskosten.

Der unter die Abführungssperre fallende Betrag war vollständig durch Gewinnrücklagen gedeckt, sodass sich bezüglich der Gewinnabführung keine Beschränkungen durch die Ausschüttungs- und Abführungssperre nach § 301 AktG i.V.m. § 268 Absatz 8 HGB ergaben.

Aufsichtsrat

Angaben gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Alfred Bouckaert (bis 21. April 2010)

Vorsitzender

Mitglied des Management Board der AXA und Chief Executive Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA

(bis 14. März 2010)

Brüssel, Belgien

Jacques de Vaucleroy (seit 21. April 2010)

Vorsitzender (seit 20. Mai 2010)

Chief Executive Officer for Northern Central and Eastern Europe der AXA

(seit 15. März 2010)

Brüssel, Belgien

Patrick Lemoine (seit 1. Januar 2010)

stellv. Vorsitzender (seit 20. Mai 2010)

Chief Financial Officer for Northern, Central and Eastern Europe der AXA

(seit 1. September 2010)

Brüssel, Belgien

Manfred Weyrich (bis 21. April 2010)

Angestellter

Mitglied des Gemeinschaftsbetriebsrates

der Hauptverwaltung (bis 31. Dezember 2009)

Overath

Herbert Mayer (seit 21. April 2010)

Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der AXA Konzern AG

Pfinztal

Vorstand

Angaben gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Dr. Frank Keuper

Vorsitzender

Konzernkommunikation, Konzernrevision, Konzernstrategie und Portfoliosteuerung

Dr. Patrick Dahmen

Rechnungswesen, Planung, Controlling, Steuern, Risikomanagement

Thomas Gerber

Vorsorge, Produktmanagement, Aktuariat

Wolfgang Hanssmann

Vertrieb, Marketing

Jens Hasselbächer (seit 1. September 2010)

Kunden- und Partnerservice

Bernd Jung (10. Mai bis 31. August 2010)

Chief Operating Officer (COO)/Kundendienst

Ulrich C. Nießen

Personal, Recht und Compliance, Zentrale Dienste

Dr. Heinz-Jürgen Schwering

Kapitalanlagen, Asset Liability Management

Jens Wieland

Informationstechnologie, Organisation und Prozesse

Angaben gemäß § 285 Nr. 14 HGB und § 160 Absatz 1 Nr. 8 AktG

Nach den vorliegenden Mitteilungen gemäß § 20 Abs. 4 AktG hält die AXA Konzern AG, Köln, 100 % am Grundkapital unserer Gesellschaft.

Die AXA Konzern AG hat mit unserer Gesellschaft einen jeweils zum Bilanzstichtag gültigen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.

Im Verhältnis zur AXA Konzern AG, Köln, sind wir ein Konzernunternehmen im Sinne von § 15 ff. AktG in Verbindung mit § 18 Absatz 1 AktG.

Die AXA Lebensversicherung AG, Köln, und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der AXA, Paris, sowie in den Konzernabschluss der AXA Konzern AG, Köln, zum 31. Dezember 2010 einbezogen. Die AXA, Paris, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf und die AXA Konzern AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der AXA, Paris, wird bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde in Paris (Autorités des Marchés Financiers) unter R.C.S. (Registre du Commerce et des Sociétés) 572 093 920 hinterlegt. Der Konzernabschluss der AXA Konzern AG wird im elektronischen Bundesanzeiger und im Unternehmensregister des Bundesministeriums für Justiz veröffentlicht.

Dieser Konzernabschluss mit dem Konzernlagebericht hat für uns gemäß § 291 Absatz 2 HGB befreiende Wirkung.

Köln, den 21. März 2011

Der Vorstand

Dr. Keuper

Dr. Dahmen

Gerber

Hanssmann

Hasselbächer

Nießen

Dr. Schwering

Wieland

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AXA Lebensversicherung AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, den 29. März 2011

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Alexander Hofmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Elisabeth zu Waldeck und Pyrmont, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstandes entsprechend den ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht und sich während des gesamten Jahres 2010 fortlaufend von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Durch vierteljährliche Berichte und in zwei Sitzungen sowie vier schriftlichen Abstimmungen wurde er eingehend mündlich und schriftlich gemäß § 90 des Aktiengesetzes (AktG) über die allgemeine Geschäftsentwicklung, über grundlegende Angelegenheiten sowie die strategischen Ziele der Geschäftsführung unterrichtet. Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft wurden ausführlich besprochen. Geschäfte und Maßnahmen des Vorstandes, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, sind in den Sitzungen vor der Beschlussfassung vom Vorstand eingehend erläutert worden.

Der Aufsichtsrat befasste sich in seiner außerordentlichen Sitzung am 11. März 2010 mit dem BaFin-Rundschreiben 23/2009 betreffend Vergütungssysteme im Versicherungsbereich. In dieser Sitzung beschloss der Aufsichtsrat ferner die Tantiemezahlungen für 2009, die Equity Grant-Zuteilung 2009 sowie anstehende Anpassungen der Vorstandsvergütung.

In der Sitzung am 21. April 2010 befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Bericht des Vorstandes über den Geschäftsverlauf 2009 und dem vorgelegten Jahresabschluss. In der gleichen Sitzung stellte der Vorstand die endgültige Planung für 2010 vor, die vertiefend erörtert wurde. Im Rahmen einer schriftlichen Abstimmung im Juli 2010 hat der Aufsichtsrat dem Verkauf der Anteile der RW Holding AG von der AXA Lebensversicherung AG an die AXA Versicherung AG zugestimmt. In seiner Sitzung am 17. November 2010 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über den bisherigen Geschäftsverlauf im laufenden Jahr und gab einen Kurzbericht über die vorläufige Planung 2011.

Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Aufsichtsrates mit dem Vorstand in zahlreichen Einzelgesprächen geschäftspolitische Fragen sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft behandelt. Über hierdurch zur Kenntnis des Vorsitzenden gelangte wichtige Angelegenheiten wurde der Aufsichtsrat jeweils unterrichtet.

Ebenso hat der Verantwortliche Aktuar an der bilanzfeststellenden Sitzung des Aufsichtsrates teilgenommen und diesem die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen Bestätigung ausführlich mündlich dargestellt und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 sind von der vom Aufsichtsrat zum Abschlussprüfer bestellten PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht lagen dem Aufsichtsrat unverzüglich nach der Aufstellung vor. Ebenso wurde der Bericht des Abschlussprüfers allen Mitgliedern des Aufsichtsrates fristgerecht vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht und das Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat in der bilanzfeststellenden Sitzung zusätzlich mündlich erläutert und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Die Prüfung hat keine Beanstandung ergeben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss, der damit gemäß § 175 AktG festgestellt ist.

Im vergangenen Jahr sind in Vorstand und Aufsichtsrat Personalveränderungen eingetreten. Herr Bernd Jung hat mit Wirkung zum 31. August 2010 sein seit dem 10. Mai 2010 bestehendes Mandat im Vorstand der Gesellschaft niedergelegt. In einer schriftlichen Abstimmung im August 2010 wurde Herr Jens Hasselbächer zum Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft bestellt.

In der ordentlichen Hauptversammlung am 21. April 2010 hat eine Neuwahl des Aufsichtsrates stattgefunden. Die Herren Patrick Lemoine, Herbert Mayer sowie Jacques de Vaucleroy wurden zu Mitgliedern des Aufsichtsrates gewählt. Mit der Neuwahl ist Herr Alfred Bouckaert aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft ausgeschieden, um in den Ruhestand zu gehen. Der Aufsichtsrat hat daraufhin in einer schriftlichen Abstimmung im Mai 2010 Herrn de Vaucleroy zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates sowie Herrn Lemoine zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt.

Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit.

Dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienstleistungsgesellschaften, die für unsere Gesellschaft tätig geworden sind, gilt für ihre Leistungen im Jahr 2010 unser ganz besonderer Dank.

Köln, den 13. April 2011

Für den Aufsichtsrat

*Jacques de Vaucleroy

Vorsitzender*

Impressum

Herausgeber:

AXA Lebensversicherung AG

Köln

Redaktion:

AXA Konzern AG, Köln

Konzernkommunikation

Satz:

LSD GmbH & Co. KG

Düsseldorf

Printed in Germany

Chart

AXA Lebensversicherung AG, Colonia-Allee 10 –20, 51067 Köln

Telefon: (0 180 3) 55 66 22*, E-Mail: [email protected], Internet: www.axa.de

* 9 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk maximal 42 Cent, jeweils je angefangene Minute