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Aumann AG — Interim / Quarterly Report 2018
Nov 21, 2018
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Interim / Quarterly Report
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Publication

Aumann AG
Beelen
Quartalsfinanzbericht zum 30.09.2018
Grusswort des Vorstandes
Liebe Aktionärinnen und Aktionäre,
das bisherige starke Unternehmenswachstum der Aumann AG hat sich auch im dritten Quartal erwartungsgemäß weiter dynamisch fortgesetzt. Die Umsatzerlöse sind in der Berichtsperiode auf 212,0 Mio. € gestiegen und verzeichneten ein Plus zum Vorjahrszeitraum von 51,1 %. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich ebenfalls erfreulich entwickelt und stieg auf über 23,7 Mio. €, was einer bereinigten EBIT-Marge von 11,2 % entspricht. Damit haben wir in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits mehr Umsatz und Ergebnis erzielt als im Geschäftsjahr 2017 - eine sehr gute Leistung angesichts der sich gegenwärtig abzeichnenden konjunkturellen Abkühlung in der Automobilindustrie.
Der Umsatz im Segment E-mobility lag in den ersten neun Monaten bei 78,4 Mio. € und stieg damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94,4 %. Das EBIT im Segment stieg im Jahresvergleich ebenfalls deutlich um 120,3 % und erreichte 10,6 Mio. €. Gleichzeitig wuchs der Auftragseingang im Bereich E-mobility um 46,4 % auf 74,9 Mio. €, was einem Anteil von rund 37 % entspricht.
Der Gesamtauftragseingang bis September stieg um 50,8 % auf rund 204,1 Mio. €. Darin nicht enthalten sind Nominierungen durch neue asiatische Kunden - mit einem Volumen von insgesamt über 20 Mio. € - die in das 4. Quartal fallen. Damit erweitern wir nicht nur unseren internationalen Kundenkreis, sondern bauen auch unsere Stellung im wichtigen asiatischen Automotive-Markt strategiekonform aus. Die Stoßrichtung werden wir zukünftig weiterverfolgen, wofür wir uns technologisch und operativ sehr gut aufgestellt sehen.
Wir möchten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz und unseren Geschäftspartnern und Kunden für die angenehme Zusammenarbeit danken. Vor allen Dingen möchten wir uns aber auch bei Ihnen als Investoren für Ihr Vertrauen in dieses großartige Unternehmen bedanken.
Wir freuen uns, wenn Sie uns auf dem Weg hin zur Elektrifizierung des Automobils auch zukünftig treu bleiben.
Rolf Beckhoff, Chief Executive Officer
Sebastian Roll, Chief Financial Officer
Aumann in Zahlen
| Neun Monate (ungeprüft) |
2018 IFRS T€ |
2017 IFRS T€ |
Δ 2018 / 2017 % |
|---|---|---|---|
| Auftragsbestand | 196.205 | 127.158 | 54,3 |
| Auftragseingang | 204.082 | 135.296 | 50,8 |
| Umsatzerlöse | 212.032 | 140.329 | 51,1 |
| davon E-mobility | 78.355 | 40.309 | 94,4 |
| Betriebsleistung | 212.385 | 141.068 | 50,6 |
| Gesamtleistung | 217.782 | 143.958 | 51,3 |
| Materialaufwand | -128.580 | -88.353 | 45,5 |
| Personalaufwand | -53.316 | -32.902 | 62,0 |
| EBITDA | 26.080 | 16.320 | 59,8 |
| EBITDA-Marge | 12,3% | 11,6% | |
| EBIT | 21.729 | 15.072 | 44,2 |
| EBIT-Marge | 10,2% | 10,7% | |
| bereinigtes EBIT | 23.719 | 15.072 | 57,4 |
| bereinigte EBIT-Marge | 11,2% | 10,7% | |
| EBT | 21.199 | 14.616 | 45,0 |
| EBT-Marge | 10,0% | 10,4% | |
| Konzernergebnis | 14.774 | 10.223 | 44,5 |
| Anzahl Aktien | 15.250 | 14.000 | 8,9 |
| EPS in €* | 0,97 | 0,73 | 32,9 |
| Bilanzzahlen | 30.09. | 31.12. | |
| T€ | T€ | % | |
| Langfristige Vermögenswerte | 85.247 | 83.000 | 2,7 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 233.523 | 243.789 | -4,2 |
| Darin enthaltene liquide Mittel ** | 89.047 | 113.195 | -21,3 |
| Gezeichnetes Kapital | 15.250 | 15.250 | 0,0 |
| Sonstiges Eigenkapital | 177.733 | 165.403 | 7,5 |
| Eigenkapital insgesamt | 192.983 | 180.653 | 6,8 |
| Eigenkapitalquote | 60,5% | 55,3% | |
| Langfristige Schulden | 51.227 | 52.242 | -1,9 |
| Kurzfristige Schulden | 74.560 | 93.894 | -20,6 |
| Bilanzsumme | 318.770 | 326.789 | -2,5 |
| Nettofinanzschulden | |||
| (net debt (-) / net cash (+)) * | 64.953 | 85.852 | -24,3 |
| Mitarbeiter | 1.091 | 981 | 11,2 |
* Bezogen auf die am 30. September 2018 im Umlauf befindlichen Aktien.
** Dieser Wert versteht sich inklusive der Wertpapiere.
Konzernzwischenlagebericht
Aumann ist ein weltweit führender Hersteller von innovativen Spezialmaschinen und automatisierten Fertigungslinien mit Fokus auf Elektromobilität. Das Unternehmen verbindet einzigartige Wickeltechnologie zur hocheffizienten Herstellung von Elektromotoren mit jahrzehntelanger Automatisierungserfahrung, insbesondere in der Automobilindustrie. Weltweit setzen führende Unternehmen auf Lösungen von Aumann zur Serienproduktion rein elektrischer und hybrider Fahrzeugantriebe, sowie zur Fertigungsautomatisierung. Auf Grund des dynamischen Marktwachstums im Bereich der Elektromobilität fokussiert sich Aumann mit seinen Produkten im E-mobility Segment auf die Entwicklung und Herstellung automatisierter Fertigungslinien für Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs. Dabei verfügt das Unternehmen sowohl für Elektromotoren als auch für Energiespeicher über teils einzigartige Technologien zur automatisierten Massenfertigung. Aumann deckt mit seinen Fertigungslösungen somit wesentliche Technologien für die entscheidenden Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs ab.
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Im dritten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Euroraums im Vergleich zum Vorquartal um 0,2%. In Deutschland sank das BIP nach ersten Schätzungen um 0,2 %, bedingt durch höhere Aufwendungen in der Automobilindustrie für die Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP. Mit einem BIP-Zuwachs von 3,5 % hat sich in den USA das Wachstum weiterhin positiv entwickelt, wenngleich etwas geringer als im Vorquartal. Gründe hierfür liegen insbesondere im weiterhin starken privaten Konsumumfeld sowie positiven wirtschaftlichen Impulsen aus der Ende 2017 verabschiedeten Steuerreform. Gleichzeitig ging in China das Umsatzwachstum des BIP von 6,7 % auf 6,5 % zwar leicht zurück, blieb aber weiterhin stabil. Hier machte sich die Abkühlung des Welthandels bemerkbar.
Die weltweite Wachstumsprognose von 3,4 % für 2018 wurde für 2019 bereits auf unter 3 % gesenkt. Für Deutschland wurde für das laufende Jahr die Wachstumsprognose von 2,2 % auf 1,7 % gesenkt. Ursächlich hierfür sehen Experten insbesondere die Auswirkungen der US-amerikanische Handelspolitik sowie der zunehmende Fachkräftemangel. Entsprechend der Ankündigung der US-Zentralbank wird bereits im Dezember mit einer weiteren Anhebung des Leitzinses gerechnet. Positive Impulse kommen aus der deutschen Binnenwirtschaft, die ein Absinken der Arbeitslosenquote von 5,2 % in diesem auf 4,5 % 2020 vorsieht. Weiterhin wird erwartet, dass der Binnenkonsum 2019 ein Wachstum gegenüber 2018 aufweist. Gestützt wir dieses durch die Entlastungen der Bürger bei Steuern und Sozialversicherungen.
Im dritten Quartal hat die Umstellung auf das strengere Abgas- und Kraftstoffverbrauchsprüfverfahren WLTP bei europäischen Automobilherstellern negative Konsequenzen bei der Absatzentwicklung nach sich gezogen. Der damit verbundene margenbelastende Preiskampf hatte volatilen PKW-Verkäufe in Westeuropa zur Folge, sodass sich die Nachfrage im abgelaufenen Quartal sogar leicht unter Jahresniveau entwickelte. Der anhaltende Handelsstreit zwischen China und den USA betrifft die wichtigsten Märkte für deutsche und europäische Automobilhersteller. Die Verunsicherung im Welthandel ist gestiegen. Die unkalkulierbaren Konsequenzen des Handelsstreits zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt könnte möglicherweise das Wachstum der globalen Wirtschaft bremsen.
Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) erwartet für das laufende Jahr ein leichtes Plus bei den Zulassungszahlen von 1 % auf 3,5 Millionen Pkw. Mögliche Risiken sieht der VDA in drohenden US-Importzöllen auf europäische Pkw sowie in den als Gegenmaßnahmen angedachten Zollerhöhungen Chinas auf Automobilen aus den USA. Trotz bestehender Risiken fallen die Marktprognosen verhalten optimistisch aus. Für den weltweiten Absatz von Pkws wird für 2018 ein Wachstum von rund 2 % auf 86 Millionen Fahrzeuge erwartet. Für China wird ein leicht abgeschwächtes Wachstum von plus 2 % auf 24,7 Millionen Autos prognostiziert.
Gemäß dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) lagen die Bestellungen im Maschinenbau im Dreimonatsvergleich Juli bis September um real 3 % über dem Vorjahreswert. Insbesondere das Inland verbuchte in diesem Zeitraum einen Auftragszuwachs von rund 8 %, während Auslandsaufträge um 1 % zunahmen. Der VDMA hat für das Gesamtjahr seine Prognose für das Produktionswachstum in Deutschland mit 5,0 % bestätigt. Wenngleich er weniger optimistisch nach vorn blickt. Gründe hierfür liegen im Handelsstreit zwischen China und den USA, dem bevorstehenden Brexit sowie dem sich zuspitzenden Fachkräftemangel. Für 2019 hat der VDMA seine Wachstumsprognose auf real 2,0 % nach unten korrigiert. Hauptgrund hierfür ist die erwartete zyklische und branchentypische Verlangsamung des Wachstums, welches sich seit Jahren auf einem hohen Niveau befindet.
Die Entscheidung der EU-Umweltminister, die CO2-Grenzwerte für Neuwagen für das Jahr 2030 um 35 % zu senken ist eine Zäsur für die Autoindustrie mit weitreichenden Folgen. Experten rechnen damit, dass die deutliche Verschärfung der Abgasziele einer Quote für Elektroautos gleichkommt. In der Folge wird der Umbau hin zu elektrifizierten Antrieben schneller und zielstrebiger vorangetrieben werden müssen, um die Emissionsziele einzuhalten. Der Anteil der in Deutschland verkauften Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb liegt unter 2 %. Demgemäß erwarten Experten, dass mindestens die Hälfte der Neuwagen Ende 2030 elektrisch angetrieben sein müssen.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von Aumann stellt sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 positiv dar. Der konsolidierte Umsatz des Aumann-Konzerns lag mit 212,0 Mio. € 51,1 % über dem Vorjahresniveau (Vorjahreszeitraum 140,3 Mio. €).
Die Materialaufwandsquote ist in den ersten neun Monaten im Verhältnis zur Betriebsleistung gegenüber dem Vorjahr von 62,6 % auf 60,5 % gesunken. Die Personalkostenquote ist im gleichen Zeitraum von 23,3 % im Vorjahr auf 25,1 % gestiegen. Diese Veränderung von Material- und Personalquoten spiegelt den Einstellungserfolg neuer Mitarbeiter wider, wodurch die Anzahl der Leiharbeiter und der Umfang zugekaufter Leistungen reduziert werden konnte.
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ist in den ersten neun Monaten um 59,8 % auf 26,1 Mio. € (Vorjahreszeitraum 16,3 Mio. €) gestiegen. Nach Abschreibungen von – 4,4 Mio. € ergibt sich ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) des Aumann-Konzerns von 21,7 Mio. € (Vorjahreszeitraum 15,1 Mio. €). Von diesen Abschreibungen entfallen 1,6 Mio. € auf Stille Reserven, die im Rahmen der Übernahme der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH aktiviert wurden. Außerdem wurde im Juni 2018 eine Rückstellung im Zusammenhang mit dem Ausscheiden eines Vorstandes in Höhe von 0,4 Mio. € gebildet. Bereinigt um diese Abschreibungen und die Rückstellung ergibt sich ein EBIT von 23,7 Mio. €. Das bereinigte EBIT steigt im Vergleich zum Vorjahr um 57,4 %. Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von minus 0,5 Mio. € ergibt sich ein EBT (Ergebnis vor Steuern) in Höhe von 21,2 Mio. € (Vorjahreszeitraum 14,6 Mio. €). Das Konzernergebnis beträgt 14,8 Mio. € (Vorjahreszeitraum 10,2 Mio. €) oder 0,97 € pro Aktie (bezogen auf 15.250.000 im Umlauf befindliche Aktien) in den ersten neun Monaten.
Im dritten Quartal wuchs der Umsatz im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres um 85,6 % auf 78,7 Mio. €. Das EBIT erreichte im dritten Quartal 7,6 Mio. €, was einem Anstieg von 173,8 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dass bereinigte EBIT des dritten Quartals lag bei 8,1 Mio. €. Das Konzernquartalsergebnis betrug 4,9 Mio. € (Vorjahreszeitraum 1,7 Mio. €), womit das Ergebnis je Aktie bei 0,32 € lag.
Der Auftragseingang lag zum Ende der ersten neun Monate bei 204,1 Mio. €. Der Auftragsbestand erreichte per Ende September 196,2 Mio. €.
Das Eigenkapital des Konzerns ist zum Ende der ersten neun Monate mit 193,0 Mio. € (180,7 Mio. € zum 31. Dezember 2017) um 6,8 % gestiegen. Bezogen auf die Konzernbilanzsumme in Höhe von 318,8 Mio. € beträgt die Eigenkapitalquote 60,5 %.
Das Working Capital ist in Anbetracht des Wachstums seit dem 31. Dezember 2017 um 38,3 Mio. € gestiegen.
Die Finanzverbindlichkeiten betragen zum 30. September 2018 24,1 Mio. € (27,4 Mio. € zum 31. Dezember 2017) und die liquiden Mittel inklusive Wertpapiere erreichen 89,0 Mio. € (113,2 Mio. € zum 31. Dezember 2017). Der Saldo aus den vorgenannten Verbindlichkeiten und Cash-Positionen beträgt somit 65,0 Mio. € (Net Cash) gegenüber 85,9 Mio. € am 31. Dezember 2017.
Segmententwicklung
Aumann unterscheidet auf Grund der unterschiedlichen Marktperspektiven zwischen den Unternehmenssegmenten E-mobility und Classic, welche im Folgenden näher beschrieben werden.
Im Segment E-mobility fertigt Aumann vorwiegend Spezialmaschinen und automatisierte Fertigungslinien mit Fokus auf die Automobilindustrie. Aumanns Angebote ermöglichen Kunden die hocheffiziente und technologisch fortschrittliche Massenfertigung von E-Motoren und Spulen. Zur Anwendung kommen dabei hochspezialisierte und zum Teil einzigartige Wickeltechnologien, mit der elektrische Komponenten mit Kupferdraht bewickelt werden. Ebenso wichtig sind modernste Automationslösungen für angrenzende Prozesse. Große Kunden aus den Bereichen Automotive und E-Bikes verwenden Aumann Technologie, um ihre neueste Generation von E-Motoren zu fertigen. Aumanns Angebot umfasst außerdem Spezialmaschinen und Fertigungslinien für die Herstellung von Energiespeichersystemen nebst produktbegleitenden Leistungen wie Wartung, Reparatur und Ersatzteillieferung.
Im Segment E-mobility ist der Umsatz in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 94,4 % gewachsen und liegt damit bei 78,4 Mio. €. Das EBIT des Segments liegt nach neun Monaten bei 10,6 Mio. €. Die EBIT-Marge des Segments beträgt 13,5 %. Der Auftragseingang im Bereich E-mobility liegt bei 74,9 Mio. €.
Im Segment Classic fertigt Aumann hauptsächlich Spezialmaschinen und automatisierte Fertigungslinien für die Bereiche Automotive, Verbraucherelektronik, Haushaltsgeräte, Luft- und Raumfahrt und Industrie. Aumanns Lösungen umfassen beispielsweise Anlagen für die Produktion von Antriebskomponenten, welche die CO2-Emission von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor reduzieren. Außerdem bietet Aumann hochautomatisierte Fertigungs- und Montagelösungen für die Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgeräteindustrie sowie spezifische Lösungen für andere Sektoren.
Im Segment Classic hat der Umsatz der ersten neun Monate im Vergleich zum Vorjahr um 33,7 % auf 133,7 Mio. € zugenommen. Einer der wesentlichen Gründe für das Wachstum des Classic Segments ist weiterhin der Trend zu emissionsreduzierenden Komponenten in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Aber auch außerhalb der Automobilbranche profitiert das Segment von Wachstumstrends, wie beispielsweise der steigenden Effizienzanforderungen für Industriemotoren und Haushaltsgeräten oder der wachsenden Automatisierungsbestrebungen in der Fertigung von Verbraucherelektronik. Das EBIT des Segments beträgt in den ersten neun Monaten 12,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert von 10,2 Mio. €. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 9,6 %. Der Auftragseingang im Classic Segment beträgt 129,2 Mio. €.
Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiter ist zum 30. September 2018 ohne Leiharbeiter und Auszubildende auf 1.091 gestiegen. Im Vergleich zum 30. September 2017 hat sich die Mitarbeiterzahl um 70,5 % erhöht.
Bericht über Chancen und Risiken
Eine ausführliche Darstellung der Chancen und Risiken des Unternehmens findet sich im Geschäftsbericht 2017 sowie im Wertpapierprospekt (insb. S. 59 ff). Beide Dokumente sind unter www.aumann-ag.com verfügbar. Seit Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2017 und des Wertpapierprospektes haben sich die Chancen und Risiken nicht wesentlich verändert. Aumanns Risikomanagementsystem ist dazu geeignet, Risiken frühzeitig zu erkennen und unmittelbar Maßnahmen zu ergreifen.
Prognosebericht
Für das laufende Geschäftsjahr 2018 erwartet Aumann einen Umsatz von mehr als 300 Mio. EUR. In Anbetracht des anhaltend dynamischen Wachstums und der fortgeschrittenen Integration von USK wird ein bereinigtes EBIT zwischen 28 bis 31 Mio. EUR prognostiziert.
IFRS - Konzernzwischenabschluss
| IFRS-Konzern-Gesamtergebnisrechnung (ungeprüft) |
01.01. - 30.09.2018 T€ |
01.01. - 30.09.2017 T€ |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 212.032 | 140.329 |
| Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen | 353 | 739 |
| Betriebsleistung | 212.385 | 141.068 |
| Aktivierte Entwicklungsleistungen | 2.166 | 2.387 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.231 | 503 |
| Gesamtleistung | 217.782 | 143.958 |
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | -108.756 | -79.438 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -19.824 | -8.915 |
| Materialaufwand | -128.580 | -88.353 |
| Löhne und Gehälter | -42.003 | -25.233 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -11.313 | -7.669 |
| Personalaufwand | -53.316 | -32.902 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -9.806 | -6.383 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen | ||
| (EBITDA) | 26.080 | 16.320 |
| Abschreibungen | -4.351 | -1.248 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 21.729 | 15.072 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 163 | 149 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -693 | -605 |
| Finanzergebnis | -530 | -456 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 21.199 | 14.616 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -6.367 | -4.262 |
| Sonstige Steuern | -58 | -131 |
| Konzernjahresüberschuss | 14.774 | 10.223 |
| Ergebnis je Aktie (in €) | 0,97 | 0,73 |
| IFRS-Konzern-Gesamtergebnisrechnung (ungeprüft) |
01.01. - 30.09.2018 T€ |
01.01. - 30.09.2017 T€ |
|---|---|---|
| Konzernergebnis | 14.774 | 10.223 |
| Posten, die künftig in die Gewinn- und Verlustrechnung | ||
| umgegliedert werden können | ||
| Währungsumrechnung | 49 | -66 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 557 | 198 |
| Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern | 606 | 132 |
| Gesamtergebnis der Berichtsperiode | 15.380 | 10.355 |
| IFRS-Konzern-Gesamtergebnisrechnung (ungeprüft) |
01.07. - 30.09.2018 T€ |
01.07. - 30.09.2017 T€ |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 78.653 | 42.371 |
| Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen | 10 | 8 |
| Betriebsleistung | 78.663 | 42.379 |
| Aktivierte Entwicklungsleistungen | 796 | 539 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.161 | -17 |
| Gesamtleistung | 81.620 | 42.901 |
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | -41.976 | -23.827 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -8.218 | -2.552 |
| Materialaufwand | -50.194 | -26.379 |
| Löhne und Gehälter | -13.765 | -8.470 |
| für Altersversorgung und für Unterstützung | -3.981 | -2.553 |
| Personalaufwand | -17.746 | -11.023 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -4.586 | -2.271 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen | ||
| (EBITDA) | 9.094 | 3.228 |
| Abschreibungen | -1.521 | -462 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 7.573 | 2.766 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 53 | 25 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -293 | -154 |
| Finanzergebnis | -240 | -129 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 7.333 | 2.637 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -2.401 | -811 |
| Sonstige Steuern | -19 | -95 |
| Konzernergebnis | 4.913 | 1.731 |
| Ergebnis je Aktie (in €) | 0,32 | 0,12 |
| Bilanz Aktiva (IFRS) |
30.09.2018 ungeprüft T€ |
31.12.2017 geprüft T€ |
|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | ||
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | 5.120 | 3.312 |
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.368 | 3.007 |
| Firmenwert | 38.484 | 38.484 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 44.972 | 44.803 |
| Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 26.929 | 25.800 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 3.004 | 3.391 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.296 | 3.155 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.084 | 1.788 |
| Sachanlagen | 34.313 | 34.134 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 5.752 | 2.577 |
| Finanzanlagen | 5.752 | 2.577 |
| Aktive latente Steuern | 210 | 1.486 |
| 85.247 | 83.000 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 3.033 | 2.556 |
| Unfertige Erzeugnisse | 3.342 | 2.489 |
| Fertige Erzeugnisse | 694 | 694 |
| Geleistete Anzahlungen | 5.978 | 3.241 |
| Vorräte | 13.047 | 8.980 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 33.693 | 33.635 |
| Forderungen aus Auftragsfertigung | 98.551 | 83.091 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 4.937 | 7.465 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 137.181 | 124.191 |
| Wertpapiere | 2.865 | 3.917 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 2.865 | 3.917 |
| Kasse | 9 | 7 |
| Bankguthaben | 80.421 | 106.694 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 80.430 | 106.701 |
| 233.523 | 243.789 | |
| Summe Aktiva | 318.770 | 326.789 |
| Bilanz Passiva (IFRS) |
30.09.2018 ungeprüft T€ |
31.12.2017 geprüft T€ |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 15.250 | 15.250 |
| Kapitalrücklage | 131.841 | 131.841 |
| Gewinnrücklagen | 45.892 | 33.562 |
| 192.983 | 180.653 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 20.233 | 23.060 |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 5 | 23 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.752 | 5.533 |
| Rückstellungen für Pensionen | 18.538 | 18.538 |
| Sonstige Rückstellungen | 916 | 1.025 |
| Passive latente Steuern | 5.783 | 4.063 |
| 51.227 | 52.242 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.856 | 4.260 |
| Erhaltene Anzahlungen | 11.078 | 27.771 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 26.584 | 21.959 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.059 | 7.522 |
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 14.214 | 10.630 |
| Steuerrückstellungen | 120 | 852 |
| Sonstige Rückstellungen | 14.649 | 20.900 |
| 74.560 | 93.894 | |
| Summe Passiva | 318.770 | 326.789 |
| Konzern-Kapitalflussrechnung (ungeprüft) |
01.01. - 30.09.2018 T€ |
01.01. - 30.09.2017 T€ |
|---|---|---|
| 1. Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | ||
| Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) | 21.729 | 15.072 |
| Berichtigungen um zahlungsunwirksame Vorgänge: | ||
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 4.351 | 1.249 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen | -110 | -565 |
| Verluste (+) / Gewinne (-) aus Anlageabgängen | -34 | -155 |
| 4.207 | 529 | |
| Veränderung des Working Capital: | ||
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | -20.362 | -33.720 |
| Abnahme (-) / Zunahme (+) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -17.933 | 653 |
| -38.295 | -33.066 | |
| Gezahlte (-) / Erstattete (+) Ertragsteuern | -858 | -2.982 |
| Erhaltene Zinsen | 163 | 149 |
| -695 | -2.833 | |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | -13.054 | -20.299 |
| 2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit | ||
| Investitionen (-) / Desinvestitionen (+) immaterielles Anlagevermögen | -1.737 | -2.211 |
| Investitionen (-) / Desinvestitionen (+) Sachanlagevermögen | -2.928 | -4.312 |
| Finanzanlagen und Wertpapiere | -1.566 | 561 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -6.231 | -5.961 |
| 3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | 63.000 |
| Auszahlungen für Eigenkapitalzuführungen | 0 | -15.026 |
| Gewinnausschüttung an Gesellschafter | -3.050 | -4.500 |
| Zahlungseingänge aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 9 | 5.729 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -3.301 | -1.878 |
| Zinsauszahlungen | -693 | -604 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -7.035 | 46.721 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1-3) | -26.320 | 20.461 |
| Auswirkungen von Wechselkursänderungen (nicht zahlungswirksam) | 49 | -66 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode | 106.701 | 38.183 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 80.430 | 58.578 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Kasse | 9 | 10 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 80.421 | 58.568 |
| Überleitung zum Liquiditätsbestand am 30.09. | 2018 | 2017 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 80.430 | 58.578 |
| Wertpapiere | 8.617 | 7.301 |
| Liquiditätsbestand am 30.09. | 89.047 | 65.879 |
| Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung (ungeprüft) |
|||
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital T€ |
Kapitalrücklage T€ |
Währungsumrechnungsdifferenz T€ |
|
| --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2017 | 12.500 | 4.188 | 77 |
| Gezahlte Dividende | 0 | 0 | 0 |
| Zwischensumme | 12.500 | 4.188 | 77 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Beträge | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 0 | 0 | -62 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | -62 |
| Kapitalerhöhung | 2.750 | 127.653 | 0 |
| 31.12.2017 | 15.250 | 131.841 | 15 |
| Gezahlte Dividende | 0 | 0 | 0 |
| Zwischensumme | 15.250 | 131.841 | 15 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Beträge | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 0 | 0 | 49 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | 49 |
| 30.09.2018 | 15.250 | 131.841 | 64 |
| Zum Verkauf zur Verfügung stehende finanzielle Vermögenswerte T€ |
Rücklage Pensionen T€ |
Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital T€ |
Konzern-Eigenkapital T€ |
|
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2017 | 88 | -2.417 | 27.001 | 41.437 |
| Gezahlte Dividende | 0 | 0 | -4.500 | -4.500 |
| Zwischensumme | 88 | -2.417 | 22.501 | 36.937 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Beträge | -111 | 446 | 0 | 335 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 0 | 0 | 0 | -62 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 13.040 | 13.040 |
| Konzerngesamtergebnis | -111 | 446 | 13.040 | 13.313 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 0 | 0 | 130.403 |
| 31.12.2017 | -23 | -1.971 | 35.541 | 180.653 |
| Gezahlte Dividende | 0 | 0 | -3.050 | -3.050 |
| Zwischensumme | -23 | -1.971 | 32.491 | 177.603 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Beträge | 557 | 0 | 0 | 557 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 0 | 0 | 0 | 49 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 14.774 | 14.774 |
| Konzerngesamtergebnis | 557 | 0 | 14.774 | 15.380 |
| 30.09.2018 | 534 | -1.971 | 47.265 | 192.983 |
Erläuternde Angaben zum Konzernzwischenabschluss
Rechnungslegung
Der Zwischenfinanzbericht des Aumann-Konzerns für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2018 wurde auf Basis der vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standard (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Er ist in Übereinstimmung mit den Regelungen des IAS 34 aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017. Die Erstellung des Abschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten sowie auf die Aufwands- und Ertragspositionen auswirken. Umsatzabhängige Sachverhalte werden unterjährig abgegrenzt.
Segmentberichterstattung
Das Management des Aumann-Konzerns grenzt die Segmente wie im Konzernzwischenlagebericht berichtet beschrieben ab.
| 01.01. - 30.09.2018 (ungeprüft) | Classic T€ |
E-mobility T€ |
Überleitung T€ |
Konzern T€ |
|---|---|---|---|---|
| Auftragsbestand | 128.982 | 67.223 | 0 | 196.205 |
| Auftragseingang | 129.201 | 74.881 | 0 | 204.082 |
| Umsatzerlöse Dritte | 133.677 | 78.355 | 0 | 212.032 |
| EBITDA | 14.420 | 11.796 | -136 | 26.080 |
| Abschreibungen | -1.555 | -1.183 | -1.613 | -4.351 |
| EBIT | 12.865 | 10.613 | -1.749 | 21.729 |
| Finanzergebnis | -468 | -224 | 162 | -530 |
| EBT | 12.397 | 10.389 | -1.587 | 21.199 |
| EBIT-Marge | 9,6% | 13,5% | 10,2% | |
| Forderungen aus Lieferung und Leistung und Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 86.210 | 46.034 | 0 | 132.244 |
| Erhaltene Anzahlungen | 7.558 | 3.520 | 0 | 11.078 |
| 01.01. - 30.09.2017 (ungeprüft) | Classic T€ |
E-mobility T€ |
Überleitung T€ |
Konzern T€ |
| Auftragsbestand | 87.126 | 40.032 | 0 | 127.158 |
| Auftragseingang | 84.155 | 51.141 | 0 | 135.296 |
| Umsatzerlöse Dritte | 100.020 | 40.309 | 0 | 140.329 |
| EBITDA | 10.991 | 5.320 | 9 | 16.320 |
| Abschreibungen | -746 | -502 | 0 | -1.248 |
| EBIT | 10.246 | 4.817 | 9 | 15.072 |
| Finanzergebnis | -457 | -147 | 148 | -456 |
| EBT | 9.789 | 4.670 | 157 | 14.616 |
| EBIT-Marge | 10,2% | 12,0% | 10,6% | |
| Forderungen aus Lieferung und Leistung und Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 66.509 | 19.461 | 0 | 85.970 |
| Erhaltene Anzahlungen | 7.931 | 4.583 | 0 | 12.514 |
Veränderungen Eventualverbindlichkeiten
Es liegen keine Veränderungen bei den Eventualverbindlichkeiten gegenüber dem 31. Dezember 2017 vor.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Die Geschäftsbeziehungen zwischen vollkonsolidierten Konzerngesellschaften sowie mit anderen Gesellschaften des MBB Konzerns erfolgen zu unter Fremden üblichen Bedingungen.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor.
Prüferische Durchsicht
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2018 und der Konzernzwischenlagebericht wurden weder nach § 317 HGB geprüft, noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Beelen, 16. November 2018
Rolf Beckhoff, Chief Executive Officer
Sebastian Roll, Chief Financial Officer
Finanzkalender
Ende des Geschäftsjahres
31. Dezember 2018
Konferenzen
Deutsches Eigenkapitalforum
Frankfurt, Deutschland
27. November 2018
Berenberg European Conference
Pennyhill, Großbritannien
04. Dezember 2018
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Telefon +49 2586 888 7800
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