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Audius SE — Audit Report / Information 2023
Feb 14, 2025
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Audit Report / Information
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Publication
audius AG
Schwaikheim
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023
A. Grundlagen des Konzerns
I. Konzern-Überblick
Die audius Gruppe ist ein weltweit tätiger ITK-Dienstleister unter dem Dach der audius AG. Zur audius Gruppe gehörten zum Ende des Berichtsjahres 19 operativ agierende Tochtergesellschaften. Die Struktur der Gruppe wurde im Laufe des Jahres 2023 durch 2 Standortgründungen erweitert.
Der Grundstein der audius-Gruppe wurde am 19.03.1991 mit der Gründung der audius GmbH mit Sitz in Weinstadt gelegt. Die rechtlich eigenständigen Tochtergesellschaften der Unternehmens-Gruppe sind unter der audius AG bzw. dem Teilkonzern audius SE zusammengefasst. Die rechtliche Struktur der Muttergesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Konsolidierungskreis hingegen hat sich abermals verändert. Auf der einen Seite haben sich die Beteiligungsverhältnisse an der audius SE durch mehrere Transaktionen im Jahresverlauf leicht reduziert. Des Weiteren kamen mit der audius KI GmbH und auf Ebene der audius SE mit der proMX Canada Corporation zwei weitere Unternehmen in den Konsolidierungskreis hinzu.
Insgesamt wurden in 2023 zwei neue Standorte gegründet: in Eltville, Hessen (als Niederlassung der Sinnwell GmbH) und in Canada (durch Neugründung der oben genannten proMX Canada Corporation), sowie die neuen Geschäftsfelder „Mobile Device Management“ und „Cloud Amazon Web Services“.
audius konnte so im Berichtsjahr trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter organisch wachsen. Die Gesamtleistung wurde mit 78,5 Mio. EUR um 5,8 % gesteigert und die Zahl der Mitarbeitenden lag zum Jahresende bei über 600.
Für die Zukunft beabsichtigt die Gesellschaft ihre Geschäftsfelder und Finanzkennzahlen neben organischem Wachstum wieder durch gezielte Zukäufe weiter auszubauen.
II. Organisatorische Struktur des audius Konzerns
Während die Tochtergesellschaften die operativen Dienstleistungen der Gruppe erbringen, sind alle wesentlichen Zentralfunktionen in der audius SE gebündelt. Diese übernimmt neben Managementfunktionen zentrale Services wie Rechnungswesen und Buchhaltung, Controlling, Personal, IT/TK Services und Marketing für die operativen Einheiten.
Der Konsolidierungskreis setzte sich zum 31.12.2023 aus der Muttergesellschaft und folgenden Tochtergesellschaften zusammen.
Organisatorische Struktur des audius Konzerns
MCS Metra Cloud Services GmbH, Stuttgart (100 % Beteiligung)
audius KI GmbH, Weinstadt (60 % Beteiligung) ab 1.12.2023
audius SE, Weinstadt (anteilige Konsolidierung zu 84,28 %)
Die audius SE konsolidiert selbst die folgenden Tochtergesellschaften. Soweit nichts anderes angegeben, handelt es sich bei den Tochtergesellschaften um 100 % Beteiligungen.
audius GmbH, Ludwigsburg
audius IT-Service GmbH, Weinstadt
Roton IT-Service GmbH, Stuttgart
audius GmbH, Stuttgart (vormals ITCG AG, München)
Sinnwell GmbH, München (vormals Sinnwell AG, München)
Sinnwell IT Service GmbH, München
audius GmbH, Freilassing
audius smcTeam GmbH & Co. KG, Wuppertal
SWData GmbH, Düsseldorf
audius Kft., Ungarn, Budapest
Elektro Mahlberg GmbH, Bornheim
ILK Internet GmbH, Karlsruhe
INBW Infrastruktur und Netzwerk Baden-Württemberg GmbH, Karlsruhe
audius India pvt. Ltd., Indien, Pune (Anteil 98 %)
proMX AG, Nürnberg (Anteil 50,01 %)
proMX Software Technologies pvt. Ltd, Indien, Mumbai (80 % Tochter der proMX AG)
proMX Corp. USA, Miami (100 % Tochter der proMX AG)
proMX UK Ltd., UK, Reading (60 % Tochter der proMX AG)
proMX Canada Corporation, Toronto (100 % Tochter der proMX AG) seit 1.1.2023
III. Operative Segmente des audius Konzerns
Die Geschäftsbereiche der audius Gruppe gliedern sich in drei Säulen:
Nachdem die beiden Bereiche Software/Cloud und Mobilfunk in den vergangenen Jahren überproportional gewachsen sind, haben sich die drei Bereiche im Berichtsjahr nun relativ gleichverteilt aufgestellt und bilden damit die beabsichtigte Risikodiversifizierung ab.
Geschäftsbereich IT-Services
Der Bereich IT-Services stand im Geschäftsjahr für rund 32 % der Gesamtleistung des Konzerns. Die Aktivitäten umfassen IT-Dienstleistungen in den Schritten AUDIT - PLAN - BUILD - RUN.
Die Stufe AUDIT umfasst Dienstleistungen rund um die Begutachtung von einzelnen Komponenten bis hin zu ganzen IT-Infrastrukturen, insbesondere hinsichtlich der Themen Sicherheit und Reifegrad.
Die anschließende Stufe PLAN betrifft das Consulting von Kunden in der Planung von deren IT-Infrastrukturen. Neben dem Aufbau bzw. der Implementierung (Stufe BUILD) wird der Betrieb von Infrastrukturen bzw. deren Teilkomponenten im Segment RUN übernommen.
Die Dienstleistungen der audius Gruppe umfassen unter anderem die Themen Netzwerk, Incident Management, IT Security, Datenschutz, Modern Workplace, Datacenter und Clientsowie Rollout-Services.
Geschäftsbereich Software/Cloud
Der zweite Geschäftsbereich Software/Cloud hatte im Jahr 2023 einen Anteil an der Gesamtleistung von 32 %. Das Unternehmen wendet individuelle, auf die Ansprüche der Kunden zugeschnittene Lösungen an und setzt bei dessen Design auf strategischer Ebene an. Neben Individualsoftware und eigenentwickelter Standardsoftware liegt ein großer Schwerpunkt auf Lösungen basierend auf Microsoft Dynamics, hier insbesondere in den Themen Project Operations und Field Service Management. Hier erfolgten im Berichtsjahr auch erste Ansätze mit künstlicher Intelligenz.
Dem Trend folgend, dass Software-Applikationen neben klassischen On-Premises Lösungen zunehmend auch in Cloud-Umgebungen aufgesetzt sind, wurde der Name des Geschäftsbereichs in 2023 in Software/Cloud erweitert und entsprechende Lösungskompetenzen aufgebaut.
Geschäftsbereich Mobilfunk
Der dritte Geschäftsbereich Mobilfunk erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Anteil von 36 % der Gesamtleistung am Gesamtergebnis und war damit der größte Bereich. Unter den Marken Sinnwell und Mahlberg tritt man als Full-Service Provider rund um den Netzausbau auf. Kernkompetenzen sind neben der Projektierung die Projektleitung, die Standortplanung inklusive statischer Nachweise und technischer Beurteilungen sowie die Erstellung von Konstruktionszeichnungen bis hin zum kompletten Auf- bzw. Rückbau von Mobilfunkstandorten. Neben mobilen Dateninfrastrukturen, wie insbesondere dem 5G/6G Netzausbau, wird auch der Bereich Glasfasernetzausbau bearbeitet.
B. Wirtschaftsbericht
I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Das Berichtsjahr war weiterhin von den Auswirkungen des Ukrainekriegs und deren Folgen wie gestiegene Inflation, Lieferengpässe und allgemeiner Kostensteigerungen betroffen.
Die deutsche Wirtschaft zeigte sich in 2023 nicht mehr so widerstandsfähig wie die Jahre zuvor. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) fiel das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger aus als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. „Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken“, vermeldete Ruth Brand bei der Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland“ in Berlin.
Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung in der aktuellen Jahresprojektion vom März von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % aus, was einer Stagnation entspricht. Man geht davon aus, dass die Auswirkungen der angestiegenen Preise im Energiesegment und der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche die deutsche Wirtschaft weiter belasten wird. Die genaue Entwicklung bleibt jedoch wie in den Vorjahren nicht absehbar. Die verschiedenen Krisenherde stellen stets ein Risiko dar für weitere Belastungen, aber auch für Entspannungen der belastenden Faktoren.
Entwicklung der Branche ITK
Gemäß Zahlen des Branchenverbands Bitkom (Quelle: www.bitkom.de) bewegt sich die ITK- Branche im Vergleich zur Gesamtwirtschaft weiterhin auf deutlich höherem Niveau. Trotz schwieriger konjunktureller Bedingungen, geprägt von geopolitischen Krisen und Haushaltskürzungen, legen Umsätze und Beschäftigung zu. Der Digitalverband Bitkom erwartet für die ITK-Unternehmen in 2024 ein Umsatzplus von 4,4 % auf 224,3 Milliarden Euro. Der ITK-Sektor würde damit um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt und die meisten Unternehmen der Bitkom-Branche werden als krisenfest bewertet. Im Jahr 2023 hatten die ITK-Umsätze um 2,0 % auf 215 Milliarden Euro zugelegt und waren damit wie schon in den Vorjahren überproportional gewachsen. Das Umsatzwachstum hatte auch positive Auswirkungen auf die Zahl der Beschäftigten in der ITK-Branche. Laut Bitkom soll diese im Jahresverlauf 2024 um 36.000 wachsen, in 2023 waren bereits 28.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Nur der Fachkräftemangel erweist sich weiterhin als Hemmschuh.
Runtergebrochen auf den Teilbereich Informationstechnik rechnet der Branchenverband für das Jahr 2024 abermals mit einem deutlichen Wachstum von 6,1 % sowie mit einem Plus von 1,0 % im Bereich Telekommunikation. Als weitere Prognose wird mit einem Wachstum von 38,3 % im Bereich Kl gerechnet. Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen steigen laut Bitkom 2024 um 4,8 % auf 51,7 Milliarden Euro. Besonders kräftig wachsen dabei Dienstleistungen mit Cloud-Bezug, die einen Anteil von 17,7 Milliarden Euro am gesamten IT-Service-Markt haben und um 17 % zulegen.
II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
a. Ertragslage
Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage war in 2023 stark geprägt von organischem Wachstum, da im Berichtzeitraum keine Übernahmen getätigt wurden.
Der audius Konzernumsatz wuchs im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,3 % und erzielte einen konsolidierten Konzernumsatz in Höhe von 78,3 Mio. EUR (Vorjahr: 73,4 Mio. EUR). Neben überwiegendem organischem Wachstum resultiert der Umsatzanstieg auf der erstmals ganzjährigen Konsolidierung der im Jahr 2022 akquirierten ILK Internet GmbH.
Aufgrund zum Stichtag noch nicht abrechenbarer Projekte kam es zu einer marginalen Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen um 29 Tsd. EUR. Daneben fielen aktivierte Eigenleistungen für selbst erstellte Software in Höhe von 167 Tsd. EUR an. Die Gesamtleistung erhöhte sich damit per Saldo von 73,9 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 78,5 Mio. EUR im Berichtsjahr. Diese konnte somit im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 % zulegen.
Die Gesamtleistung verteilte sich auf IT-Service mit 25,4 Mio. EUR (Vorjahr 25,0 Mio. EUR), Software mit 24,8 Mio. EUR (Vorjahr 22,1 Mio. EUR) sowie Mobilfunk mit 28,3 Mio. EUR (Vorjahr 26,8 Mio. EUR).
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich deutlich im Zuge des Wachstums um 1,0 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR. Neben wachstumsbedingten Effekten setzte sich der Posten aus verschiedenen Einzelthemen zusammen wie z.B. der Gewährung von Forschungszulagen.
Der Materialaufwand stieg insbesondere aufgrund eines gestiegenen Materialaufwands und Wareneinkaufs im Bereich Mobilfunk überproportional um 9,2 % auf einen Wert von 20,2 Mio. EUR.
Das Rohergebnis erhöhte sich um 6,1 % auf 60,9 Mio. EUR (Vorjahr: 57,2 Mio. EUR). Die Rohertragsmarge blieb beim Vorjahreswert von 78 %.
Der Personalaufwand stieg leicht überproportional zu den Erlösen und belief sich auf 43,7 Mio. EUR. Dies ist eine Steigerung von 7,4 % im Vergleich zum Vorjahreswert von 40,4 Mio. EUR und spiegelt damit zum einen die inflationäre Entwicklung, aber auch die Investitionen in neue Geschäftsfelder wider.
Die Abschreibungen legten weiter auf 2,0 Mio. EUR zu und erhöhten sich damit zum Vorjahreswert von 1,9 Mio. EUR nur leicht.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 9,7 Mio. EUR und stiegen damit überproportional im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 % an (Vorjahr: 8,9 Mio. EUR). Der Anstieg liegt im Wachstum und ebenfalls den allgemeinen Preissteigerungen, insbesondere im Energie- und KFZ-Bereich, begründet.
Das EBITDA des audius Konzerns lag bei 7,5 Mio. EUR. Die Kennzahl verminderte sich damit von zuvor 7,9 Mio. EUR um 4,4 %. Die EBITDA-Marge lag bei 9,6 % und damit leicht unterhalb des Vorjahreswertes von 10,7 %.
Das EBIT lag im Berichtszeitraum bei 5,6 Mio. EUR, während im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch ein Wert von 6,0 Mio. EUR ausgewiesen wurde. Dies entspricht einer Minderung von 7,7 %. Die EBIT-Marge lag bei 7,1 % und damit etwas unterhalb des Vorjahreswertes von 8,2 %.
Da die in den vergangenen Jahren getätigten Akquisitionen teilweise durch Bankdarlehen finanziert wurden, erhöhten sich die Zinsaufwendungen auf 303 Tsd. EUR (Vorjahr: 229 Tsd. EUR). Gleichzeitig erhielt audius auf seine liquiden Mittel Zinsen i.H.v 108 Tsd. EUR. Gleichzeitig kam es noch zu Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 20 Tsd. EUR.
Dadurch ergab sich ein Finanzergebnis von 215 Tsd. EUR nach einem Wert von 217 Tsd. EUR im Vorjahr.
Der Ertragssteueraufwand sank im Zuge des leichten Gewinnrückgangs auf einen Wert von 2,0 Mio. EUR. Bemessungsgrundlage dafür sind die Jahresüberschüsse auf Ebene der Einzelgesellschaften, so dass ein Großteil der Abschreibungen auf Firmenwerte keinen steuermindernden Effekt hat.
Der Jahresüberschuss des Konzerns lag bei 3,3 Mio. EUR nach einem Gewinn in Höhe von 3,5 Mio. EUR im Vorjahr. Darin enthalten sind Gewinnanteile von Minderheitsgesellschaftern in Höhe von 0,7 Mio. EUR, wodurch sich der den Aktionären der audius AG zuzurechnende Jahresüberschuss auf 2,616 Mio. EUR (Vorjahr: 2,174 Mio. EUR) belief und somit nahezu auf Vorjahresniveau gehalten wurde.
b. Vermögens- und Finanzlage
Das Anlagevermögen erhöhte sich um 0,5 Mio. EUR auf 10,9 Mio. EUR. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus den Earn-Out-Komponenten der akquirierten Tochtergesellschaften sowie Investitionen in das Sachanlagevermögen.
Im Umlaufvermögen sind die Vorräte projektbedingt leicht auf 942 Tsd. EUR gestiegen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferung und Leistungen lag stichtagsbedingt leicht niedriger bei 12,0 Mio. EUR, gleichzeitig stiegen die sonstigen Vermögensgegenstände deutlich auf 3,3 Mio. EUR (Vorjahr: 1,8 Mio. EUR) an. Hintergrund sind gestiegene Steuerrückforderungen sowie stichtagsbedingte Buchungen. Die liquiden Mittel blieben zum Bilanzstichtag nahezu unverändert bei 12,3 Mio. EUR (Vorjahr: 12,4 Mio. EUR).
Insgesamt erhöhte sich damit das Umlaufvermögen um 1,4 Mio. EUR auf 28,8 Mio. EUR (Vorjahr: 27,4 Mio. EUR).
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten reduzierten sich um 0,3 Mio. EUR und betrafen wie schon im Vorjahr vor allem Lizenzgeschäfte.
Während das gezeichnete Kapital unverändert blieb, stieg die Kapitalrücklage deutlich um 1,3 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR an. Hintergrund ist der Verkauf von Aktien an der audius SE, welcher mit einem deutlich positiven Ergebnis abgeschlossen wurde.
Angesichts dessen und der guten Geschäftsentwicklung stieg das Eigenkapital zum Bilanzstichtag weiter deutlich auf 18,5 Mio. EUR (Vorjahr: 14,8 Mio. EUR). Durch den soliden Jahresüberschuss entstand ein Bilanzgewinn in Höhe von 11,1 Mio. EUR.
Die Rückstellungen reduzierten sich aufgrund stichtagsbedingt niedrigerer sonstiger Rückstellungen, insbesondere im Personalbereich, deutlich auf 4,4 Mio. EUR (Vorjahr: 5,6 Mio. EUR).
Die Verbindlichkeiten reduzierten sich leicht auf 16,5 Mio. EUR (Vorjahr: 17,1 Mio. EUR), u.a. aufgrund von um 0,2 Mio. EUR reduzierter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Zuge des Wachstums auf 2,7 Mio. EUR (Vorjahr: 2,2 Mio. EUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten fielen insbesondere aufgrund geringerer Steuerverbindlichkeiten auf 2,0 Mio. EUR nach 2,8 Mio. EUR im Vorjahr.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten reduzierten sich auf 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,5 Mio. EUR).
Die Bilanzsumme zum Stichtag 31.12.2023 erhöhte sich um 1,7 Mio. EUR auf 40,6 Mio. EUR (Vorjahr: 38,9 Mio. EUR).
Angesichts der deutlichen Steigerung des Eigenkapitals bei gleichzeitig nur unterproportionalem Wachstum der Bilanzsumme verbesserte sich die Eigenkapitalquote weiter auf solide 45,7 %.
Die Zahlungsmittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrugen 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 2,1 Mio. EUR). Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit (-2,0 Mio. EUR, im Vorjahr: - 4,4 Mio. EUR) ist im Vergleich zum Vorjahr durch deutlich geringere Investitionen geprägt. Die Zahlungsmittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit (-0,7 Mio. EUR, im Vorjahr 1,6 Mio. EUR) resultieren zum Großteil aus Dividendenzahlungen und aus dem Zufluss der Abstockung der Mehrheitsbeteiligung an der Audius SE.
Der audius Konzern weist zum Abschlussstichtag 2023 einen Finanzmittelfonds in Höhe von 12,3 Mio. EUR aus (Vorjahr: 12,4 Mio. EUR). Zur Finanzierung des in 2024 erwarteten Finanzbedarfes stehen in ausreichendem Umfang liquide Mittel und Kreditlinien zur Verfügung.
c. Investitionen
Die größten Investitionen des Geschäftsjahrs 2023 waren Zahlungen für Earn-Out- Komponenten der in den Vorjahren getätigten Akquisitionen. Daneben wurden wieder turnusmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in IT-Ausstattung sowie Modernisierungen der Büroausstattung vorgenommen.
d. Mitarbeitende
Im Geschäftsjahr 2023 waren in der Muttergesellschaft audius AG neben dem Vorstand kein Mitarbeitende angestellt. Die Zahl der Mitarbeitenden im Konzern lag im Durchschnitt des Berichtsjahres bei 610 Angestellten (Vorjahr: 591).
e. Gesamtaussage zur Lage des Konzerns und der AG
Die Finanz- und Vermögenslage sowohl des Gesamtkonzerns als auch der audius AG hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter entsprechend des Unternehmenswachstums verbessert und wird weiterhin als sehr solide eingeschätzt. Die ursprünglichen Planwerte eines Umsatzes von mehr als 80 Mio. EUR und eines EBITDAs von mehr als 8 Mio. EUR wurden aufgrund der gesamtwirtschaftlich erschwerten Bedingungen sowie Investitionen in neue Geschäftsfelder minimal verfehlt. Trotzdem konnte der Umsatz bzw. die Gesamtleistung ein neues Rekordniveau erreichen.
Die Investitionen im Geschäftsjahr betrafen nicht nur neue Geschäftsfelder und damit zukünftiges Umsatzwachstum, sondern auch eine Vorbereitung auf die steigenden gesetzlichen Anforderungen wie z.B. die Nachhaltigkeitsberichterstattung.
C. Prognose-, Chancen und Risikobericht
I. Chancenbericht
Trotz der nun schon zwei Jahre andauernden anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind die Aussichten der audius Gruppe auf das Geschäftsjahr 2024 positiv einzuschätzen. Unterstrichen wird dies durch das starke Wachstum des für audius relevanten ITK-Markts, der sich in den letzten Jahren und wohl auch zukünftig von der Gesamtwirtschaft losgelöst entwickeln wird. Die Digitalisierung der deutschen sowie internationalen Wirtschaft und vieler öffentlicher Bereiche schreitet voran und bietet weiterhin hohes Wachstumspotential. Unternehmen und Behörden beleuchten ihre Strukturen zunehmend mit einem ganzheitlichen Ansatz und suchen nach tiefgreifenden Lösungen für ihre IT-Landschaften. Die Entwicklung zeigt, dass sich dieser Umdenkprozess nun noch weiter auf die eigentlichen Geschäftsmodelle erstreckt und über digitale Transformation schon auf strategischer Ebene nachgedacht wird. Durch die dynamischen Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz in den vergangenen Monaten werden sich für Unternehmen und damit die IT-Branche neue Wachstumsmöglichkeiten bieten.
Hier sieht audius sehr viele Unternehmen und Behörden unverändert vor technologischen Herausforderungen stehen, die einen nachhaltig hohen Beratungsaufwand erwarten lassen. Der Wandel und die Erfahrungen der vergangenen Jahre, insbesondere auch im Bereich der Cyber Security, werden auch mittel- und langfristig zu einem weiteren Umdenken im Risikomanagement der Kunden führen und die Aufwände in die IT-Infrastruktur eher noch steigen lassen.
Trends wie „Cloud“, „Big Data“, „Mobile Devices“ und „KI“, um nur einige zu nennen, bedeuten einen erhöhten Anspruch an IT-Security/Informationssicherheit. Sicherheit in der IT hat heute einen so hohen Stellenwert wie noch nie zuvor, was viele Unternehmen wie auch öffentliche Institutionen durch eigene Erfahrungen lernen.
Für diese Trends ist audius mit seinen Spezialisten und Beratern bestens aufgestellt und man arbeitet intensiv an der Weiterentwicklung dieser Themen mit. Auch im Bereich künstliche Intelligenz hat audius erste Leuchtturmprojekte abgewickelt, Investitionen in Produkte und Dienstleistungen getätigt und sieht eine rege Nachfrage von Kundenseite.
Beim Betrieb von ITK-Infrastrukturen geht der Trend unverändert in Richtung SLA-basierte Services. In diesem Bereich sieht der audius Konzern ein unverändert großes Wachstumspotential für die nächsten Jahre und hat sich mit thematisch dedizierten Teams so aufgestellt, dass man eine Vielzahl von Kundenanforderungen bedienen kann. Durch Shared- Service Strukturen können dabei zusätzliche Skaleneffekte gehoben werden.
Der weiterhin vorherrschende Fachkräftemangel wird auch in Zukunft zu einer hohen Nachfrage nach den Dienstleistungen der audius Gruppe führen, da Kunden nicht mehr genügend Personal-Ressourcen finden, insbesondere mit ausreichend Know-How in den verschiedensten Technologien.
Dies ist gleichzeitig auch eine Herausforderung für audius. Daher wird gerade der Ausbau der personenunabhängigen Dienstleistungen unverändert vorangetrieben. Gleichzeitig werden neue Wege beschritten, um auch im Ausland geeignetes Personal zu rekrutieren.
Über den Geschäftsbereich Mobilfunk hat sich die audius Gruppe in den vergangenen Jahren zu einem Key Player im Netzausbau entwickelt. Der Kauf der Elektro Mahlberg GmbH hat das Dienstleistungsportfolio der Gruppe nochmals deutlich erweitert, audius erwartet, dass sowohl der Mobilfunkausbau (Stichwort 5G) als auch der kabelgebundene Netzausbau auch in den kommenden Jahren weiterhin sehr robust bleiben wird.
Die Gesellschaft erwartet auch in den kommenden Jahren hohe Investitionen, damit Deutschland die Voraussetzungen für neue Technologien wie zum Beispiel dem autonomen Fahren schafft.
Neben organischem Wachstum in den genannten Bereichen sieht audius auch in Zukunft Chancen durch den Zukauf weiterer Unternehmen. Durch die erfolgreichen Übernahmen und anschließenden Integrationen der vergangenen Jahre hat man sich umfangreiches Know-How angeeignet und kann am Markt mit einem sehr positiven Track-Rekord auftreten. Die äußerst soliden Finanzkennzahlen erleichtern ebenfalls weitere Übernahmen und bieten der Gesellschaft hervorragende Wachstumsmöglichkeiten.
II. Risikobericht
a. Risikomanagement und Steuerungssystem
Zur Steuerung und Überwachung der Entwicklung der Gesellschaft analysieren audius AG und ihre Tochtergesellschaften monatlich den Umsatz, Rohertrag, betriebliche Aufwendungen und Betriebsergebnis und stellen fortlaufend Plan-Ist-Analysen auf. Für die interne Leistungssteuerung zieht der Konzern unter anderem die Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohertrag, EBITDA und EBIT genauso wie Umsatz pro Mitarbeitenden heran. Deren Entwicklung findet sich in der nachfolgenden Tabelle:
| Ergebnisquellen in Tsd. EUR | 2023 | 2022 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 78.272 | 73.374 | +4.898 |
| Operatives Ergebnis (EBITDA) | + 7.545 | + 7.894 | - 349 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | + 5.576 | + 6.020 | -444 |
| Umsatz pro Mitarbeitenden | 128 | 124 | + 4 |
Tabelle: Ergebnisquellen
Darüber hinaus hat der Konzern eine umfangreiche Kostenstellen-/Kostenträgerrechnung etabliert und kann so seinen Erfolg bis auf Projektebene steuern.
b. Branchen- und marktbezogene Risiken
Als ITK-Dienstleistungsunternehmen sind die audius AG und ihre Tochtergesellschaften von der Nachfrage nach Hardware, Software und daraus resultierenden Dienstleistungen abhängig.
Diese Nachfrage wiederum hängt sowohl von der wirtschaftlichen Situation der Kunden als auch von der allgemeinen konjunkturellen und geopolitischen Lage in den Absatzmärkten der Gesellschaft ab.
Sollten im Zuge einer Verschlechterung dieser Lage Budgets gekürzt oder gar gestrichen werden, so kann dies wiederum negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des audius Konzerns haben.
Der IT-Dienstleistungssektor ist darüber hinaus durch einen starken Wettbewerb und stetigen Wandel gekennzeichnet. Dies führt neben einer allgemeinen Wettbewerbssituation auch zu einem Preisdruck. In dieser Situation kann es nicht ausgeschlossen werden, dass der audius Konzern als mittelständischer Anbieter Kundenaufträge an andere, insbesondere größere Wettbewerber verliert. Dem Umstand begegnet das Unternehmen erfolgreich durch eine Konzentration auf hohe Lösungsqualität und -tiefe.
c. Produkt- und Technologierisiken
Der ITK-Markt ist geprägt von einer sehr hohen Dynamik und einem raschen Technologiewandel. Die zukünftige Entwicklung der audius AG und ihrer Tochtergesellschaften hängt daher stark davon ab, dass das Unternehmen auch in Zukunft frühzeitig neue Technologieentwicklungen erkennt und auf die sich am Markt durchsetzenden Produkte setzt.
Hierzu pflegt das Unternehmen enge und nachhaltige Partnerschaften mit den großen Anbietern - vor allem mit Microsoft - um frühzeitig von Neuentwicklungen Kenntnis zu erlangen. Darüber hinaus erfolgt auch ein stetiges Screening des Marktes nach neuen Produkten und möglichen Partnerschaften. Aktuell erfolgen z.B. unter anderem Aktivitäten in den Bereich der künstlichen Intelligenz.
d. Projekt- und geschäftsbezogene Risiken
Die audius AG und ihre Tochtergesellschaften führen bei Kunden kleinere, mittlere und auch Großprojekte durch. Diese zeichnen sich oft durch eine hohe Komplexität und einen großen Kostenaufwand aus.
Bei solchen Kundenprojekten kann es zu Risiken aus der Durchführung kommen. Verzögerungen bei Projektstarts können zu einer Unterauslastung der eingeplanten Mitarbeitenden führen.
Das Unternehmen minimiert diese Risiken durch eine kontinuierliche und regelmäßige Überwachung der Auslastung mittels Forecasts. Angebote werden sowohl einer fachlichen als auch kaufmännischen Überprüfung unterzogen.
Daneben können aus der Abhängigkeit von Großkunden wirtschaftliche Risiken für die zukünftige Entwicklung entstehen. Im Falle eines Wegbrechens eines solchen Großkunden könnte es zu einer Unterauslastung kommen. Um dieses Risiko zu minimieren, baut das Unternehmen die Anzahl seiner Kunden stetig aus und diversifiziert auch in seinen Produkten. Die Anteile der Großkunden am Gesamtumsatz werden stetig analysiert und überwacht, um rechtzeitig gegensteuern zu können.
e. Finanzwirtschaftliche Risiken
Die audius AG und ihre Tochtergesellschaften finanzieren sich sowohl durch Fremd- als auch Eigenkapital. Eine Verschlechterung der Finanzlage und damit der Liquidität könnte für die Gesellschaft finanzwirtschaftliche Risiken zur Folge haben. Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr weiter erhöht und wird als äußerst solide angesehen. Daneben setzt das Unternehmen auf verschiedene Quellen der Fremdfinanzierung durch Kreditmittellinien bei verschiedenen Banken sowie durch Factoring. Die letzten Übernahmen wurden teilweise langfristig mit Fremdkapital finanziert.
Die darüber hinaus bestehenden Kreditmittellinien werden aktuell nicht in Anspruch genommen, stehen dem Unternehmen im Bedarfsfall aber zur Verfügung.
Durch die Verteilung auf mehrere Bausteine sieht sich die Gesellschaft sehr gut finanziert. Durch die äußerst solide Ausstattung an liquiden Mitteln und des stark gewachsenen Eigenkapitals, ist die Abhängigkeit von externen Kapitalgebern aktuell als sehr gering anzusehen.
Daneben kann es zu Forderungsausfällen kommen, welche ebenfalls Risiken für die Ausstattung der liquiden Mittel sein können. Dem begegnet das Unternehmen zum einen durch eine teilweise und selektive Überwälzung des Forderungsrisikos auf eine Factoring Gesellschaft. Zum anderen erfolgt auch ein stringentes Mahnwesen und eine kontinuierliche Überwachung der Bonität der Kunden.
Die Unternehmensgruppe ist in den vergangenen Jahren auch international gewachsen. Im Falle von für die Gesellschaften negativen Wechselkursentwicklungen kann es dadurch zu Währungskursrisiken und damit verbundenen Verlusten kommen.
Auch wenn die Gruppe im Ausland stetig wächst, so ist der Anteil der in ausländischen Währungen fakturierten Dienstleistungen derzeit noch gering und liegt im einstelligen %- Bereich der Gesamtleistung. Damit ist das daraus entstehende Risiko auf die Finanzzahlen noch als gering anzusehen. Das Unternehmen beobachtet die Entwicklung jedoch genau und erwägt bei zunehmendem Volumen Kurssicherungsgeschäfte zu tätigen.
f. Personalrisiken
Unternehmen der ITK-Branche sind davon abhängig hoch qualifizierte Mitarbeitende zu haben, um dem stetigen technologischen Wandel und Wettbewerb standhalten zu können. In den vergangenen Jahren hat sich die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden als herausfordernd dargestellt und mit einer nachhaltigen Entspannung ist auch weiterhin nicht zu rechnen. Sowohl die reine Verfügbarkeit als auch die deutlich steigenden Lohnniveaus prägen den Arbeitsmarkt im Allgemeinen und den IT-Fachkräftemarkt im Besonderen.
Die in den vergangenen Monaten zu beobachtenden hohen Inflationsraten sorgten zusätzlich für steigende Lohnniveaus. Um das Risiko zu minimieren, wird die Leistungsfähigkeit des Personals durchgehend beobachtet und insbesondere Leistungsträgern eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Das Unternehmen arbeitet permanent daran durch eine Verbesserung des Arbeitgeberimages und durch diverse Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeitende dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. So hat das Unternehmen unter anderem eine eigene Weiterbildungsinitiative unter dem Namen „UpSkill“ etabliert. Weiter bietet audius seinen Mitarbeitenden neben dem Gehalt verschiedene Benefits an wie z.B. Bike Leasing, private Zusatzkrankenversicherung und bezuschusste Firmenfitness.
Durch eine möglichst hohe Flexibilität des Arbeitsplatzes im Hinblick auf Arbeitsort und -zeit ist die Gesellschaft bemüht seine Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr durch geschärfte Wege der Fach- und Führungskräftelaufbahn weitere Anreize gesetzt, das HR-Management ausgebaut und mit ersten Ansätzen künstlicher Intelligenz effizienter gestaltet.
Um auch zukünftig Talente für die Gruppe zu gewinnen, wurden auch die Tätigkeiten im Ausbildungsbereich erweitert. Daneben hat das Unternehmen verschiedene Initiativen aufgesetzt auch im Ausland passende Mitarbeitende zu rekrutieren. Durch diese Maßnahmen sieht sich das Unternehmen gut gerüstet auch in Zukunft ausreichend Personal einstellen zu können.
g. IT Risiken
Wie bei allen Unternehmen hängt der reibungslose Betrieb aller Prozesse von der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ab. Angriffe aus dem Internet oder sonstige Ausfälle der IT-Prozesse und Schäden in der IT-Infrastruktur stellen eine ernste Bedrohung für die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens dar. audius hat geeignete Maßnahmen zum Schutz seiner IT-Infrastruktur getroffen und überwacht und überprüft deren Wirksamkeit fortlaufend.
Die Empfehlungen von Behörden und Dienstleistern werden ständig bewertet und umgesetzt. Die Anstrengungen und Investitionen in Cybersicherheit werden in der Zukunft weiter erhöht, Mitarbeitende werden fortlaufend geschult. audius hat dazu im Berichtsjahr das bereits bestehende und nach DIN-Norm ISO 27001 zertifizierte Managementsystem weiterentwickelt.
h. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zur Absicherung von Zinsrisiken wurde für ein Darlehen in Höhe von 1,1 Mio. Euro ein Zinssicherungsgeschäft (ZinsCap) mit identischer Höhe und Laufzeit abgeschlossen (Mikro- Hedge). Das Zinssicherungsgeschäft bildet daher zusammen mit dem Darlehen eine Bewertungseinheit im Sinne von § 254 HGB.
i. Gesamtrisikobetrachtung
Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu keinen wesentlichen Veränderungen der Risiken für die audius AG und ihre Tochtergesellschaften. Existenzgefährdende Risiken für den audius Konzern sind derzeit nicht erkennbar.
III. Prognosebericht
Die Prognose des Konzerns basiert vorwiegend auf den Prognosen der Geschäftsentwicklung der Konzerntochtergesellschaften sowie seinen Geschäftsbereichen.
Der Fokus für 2024 und die Folgejahre liegt unverändert auf den Kernthemen „Digital Workplace“, „IT-Security“, „Künstliche Intelligenz“, „IT-Outsourcing“ sowie Mobilfunk, unter anderem mit dem Ausbau des „5G“ Netzes. Zur Bearbeitung dieser Felder sieht sich der audius Konzern mit den Geschäftsbereichen IT-Services, Software/Cloud und Mobilfunk hervorragend aufgestellt.
Wie schon in den Vorjahren konnte auch im Jahr 2023 der Auftragsbestand stetig gesteigert werden und lag zum 31.12.2023 bei 56,8 Mio. EUR (Stand 31.12.2022: 50,3 Mio. EUR), was einer weiteren Steigerung von 5,5 Mio. EUR im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres entspricht. Die Geschäftsaktivitäten des audius Konzerns entwickeln sich trotz der anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin sehr gut. Der Vorstand erwartet in allen drei Geschäftsbereichen im laufenden Geschäftsjahr 2024 organisches Wachstum.
Ein guter Teil dieses Wachstums wird dabei im neuen Geschäftsfeld Mobil Device Management erwartet. Für 2024 und die Folgejahre plant der Vorstand unverändert mit einem durchschnittlichen organischen Wachstum von rund 10%, ergänzt durch weitere Effekte aus Unternehmenszukäufen.
Der audius Konzern plant im laufenden Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von knapp 85 Mio. EUR bei einem EBITDA zwischen 7,0 Mio. EUR und 7,5 Mio. EUR zu erzielen. Grundlage dafür ist die sehr gute Auftragslage.
Mittelfristig plant audius mit einem weiteren deutlichen Wachstum in den nächsten Jahren. Das Ziel bis 2026 ist ein Wachstum der Gesamtleistung von über 50% auf mehr als 115 EUR. In dieser Wachstumsprognose ist sowohl organisches als auch anorganisches Wachstum eingeplant.
D. Schlusserklärung des Vorstands gemäß § 312 Abs. 3 AktG
Der Vorstand erklärt, dass die audius AG nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das jeweilige Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und durch die berichtspflichtigen getroffenen bzw. unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt wurde.
Weinstadt, den 16. September 2024
gez. Rainer Francisi, Vorstandsvorsitzender
gez. Matthias Kraft, Vorstand
KONZERN- BILANZ zum 31.12.2023
audius AG
Schwaikheim
AKTIVA
| EUR | EUR | ||
|---|---|---|---|
| 31.12 | 2023 | 31.12.2022 | |
| --- | --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 667.556,88 | 609.892,98 | |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 341.248,00 | 482.828,00 | |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 8.077.233,72 | 7.884.294,19 | |
| II. Sachanlagen | 9.086.038,60 | 8.977.015,17 | |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1,00 | 1,00 | |
| 2. technische Maschinen und Anlagen | 430.188,50 | 241.591,50 | |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.345.601,24 | 1.136.862,91 | |
| 1.775.790,74 | 1.378.455,41 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Genossenschaftsanteile | 20.200,00 | 50,00 | |
| 20.200,00 | 50,00 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 558.686,07 | 535.611,90 | |
| 2. fertige Erzeugnisse und Waren | 382.909,90 | 268.339,44 | |
| 3. geleistete Anzahlungen | 0,00 | 2.532,42 | |
| 941.595,97 | 806.483,76 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 11.971.569,38 | 12.200.304,57 | |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände | 3.346.471,81 | 1.805.266,61 | |
| 15.318.041,19 | 14.005.571,18 | ||
| III. sonstige Wertpapiere | 180.290,90 | 208.242,84 | |
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 12.341.829,86 | 12.388.199,65 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 865.131,78 | 1.181.444,93 | |
| D. Aktive latente Steuern | 34.700,00 | 0,00 | |
| 40.563.619,04 | 38.945.462,94 |
PASSIVA
| EUR | EUR | ||
|---|---|---|---|
| 31.12 | 2023 | 31.12.2022 | |
| --- | --- | --- | --- |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 262.500,00 | 262.500,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 2.176.907,93 | 883.623,11 | |
| III. Gewinnrücklagen | 26.250,00 | 26.250,00 | |
| IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -16.741,69 | -6.939,07 | |
| V. Bilanzgewinn | 11.141.941,80 | 9.236.485,76 | |
| VI. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile | 4.954.039,53 | 4.390.210,48 | |
| 18.544.897,57 | 14.792.130,28 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 907.009,60 | 1.213.994,82 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 3.458.247,22 | 4.340.263,16 | |
| 4.365.256,82 | 5.554.257,98 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11.831.372,73 | 12.074.018,95 | |
| 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0,00 | 2.551,86 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.708.839,32 | 224.423,75 | |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 1.964.236,87 | 2.753.242,35 | |
| 16.504.448,92 | 15.054.236,91 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.149.015,73 | 1.504.637,77 | |
| E. passive latente Steuern | 0,00 | 40.200,00 | |
| 40.563.619,04 | 36.945.462,94 |
KONZERN- Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 - 31.12.2023
audius AG
Schwaikheim
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 78.271.965,28 | 73.374.270,63 | |
| 2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 29.457,33 | 379.834,10 | |
| 3. aktivierte Eigenleistungen | 166.867,14 | 131.819,80 | |
| 4. Gesamtleistung | 78.468.289,75 | 73.885.924,53 | |
| 5. sonstige betriebliche Erträge | 2.675.607,34 | 1.656.456,58 | |
| 6. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 3.528.659,00 | 2.363.110,28 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 16.671.251,10 | 15.972.111,09 | |
| 20.199.910,10 | 18.335.221,37 | ||
| 7. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 36.788.524,57 | 34.219.781,23 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 6.896.674,20 | 6.221.933,05 | |
| 43.685.198,77 | 40.441.714,28 | ||
| 8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.969.474,68 | 1.873.927,37 | |
| 9. sonstige betriebliche Aufwendungen | 9.713.407,02 | 8.871.359,18 | |
| 10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 107.908,26 | 12.449,92 | |
| 11. Abschreibung auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens | 20.369,94 | 0,00 | |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 302.552,53 | 229.439,07 | |
| 13. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 2.003.740,66 | 2.280.103,17 | |
| 14. Ergebnis nach Steuern | 3.357.151,65 | 3.523.066,59 | |
| 15. sonstige Steuern | 89.014,89 | 57.495,12 | |
| 16. Konzernjahresüberschuss | 3.268.136,76 | 3.465.571,47 | |
| 17. Konzernjahresüberschuss zuzurechnen auf nicht beherrschende Anteile | -652.070,18 | -1.291.942,69 | |
| 18. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 9.236.485,76 | 8.061.882,66 | |
| 19. Veränderung der Gewinnrücklage | 289.389,46 | 974,32 | |
| 19. Dividendenausschüttung | -1.000.000,00 | -1.000.000,00 | |
| 20. Konzernbilanzgewinn | 11.141.941,80 | 9.236.485,76 |
Konzernanhang zum 31.12.2023
Allgemeine Erläuterungen zum Konzernabschluss
Die audius AG hat ihren Sitz in Schwaikheim. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 758679 eingetragen.
Konsolidierungskreis
Der Konzernabschluss umfasst die audius AG, Schwaikheim, als Muttergesellschaft sowie die im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochtergesellschaften:
| Unternehmen | Sitz | Beteiligung | Erstkonsolidierung |
|---|---|---|---|
| MCS Metra Cloud Services GmbH | Weinstadt | 100,00% | |
| audius KI GmbH | Weinstadt | 60,00% | ab 01.12.2023 |
| audius SE | Weinstadt | 84,28% | |
| audius GmbH | Ludwigsburg | * 100,00% | |
| audius GmbH (vormals ITCG AG) | Stuttgart (vormals München) | * 100,00% | |
| Sinnwell GmbH | München | * 100,00% | |
| Sinnwell IT Service GmbH | München | * 100,00% | |
| audius IT-Service GmbH | Weinstadt | * 100,00% | |
| ROTON IT-Service GmbH | Stuttgart | * 100,00% | |
| audius GmbH | Freilassing | * 100,00% | |
| audius smcTeam GmbH & Co.KG | Wuppertal | * 100,00% | |
| SWData GmbH | Düsseldorf | * 100,00% | |
| Elektro Mahlberg GmbH | Bornheim | * 100,00% | |
| ILK GmbH | Karlsruhe | * 100,00% | |
| INBW GmbH | Karlsruhe | * 100,00% | |
| audius IT-Service Kft. | Budapest/Ungarn | * 100,00% | |
| audius India Pvt. Ltd. | Pune/Indien | * 98,00% | |
| proMX AG | Nürnberg | * 50,01% | |
| proMX Corporation | Miami/USA | ** 100,00% | |
| proMX Software Technologies Pvt. Ltd. | Mumbai/Indien | *** 80,00% | |
| proMX UK Ltd. | Reading/Großbritannien | **** 60,00% | |
| proMX Canada Corporation | Toronto/Kanada | ** 100,00% | ab 01.01.2023 |
*) mittelbare Beteiligung über die audius SE
**) mittelbare Beteiligung über die proMX AG, die 100% der Anteile hält
***) mittelbare Beteiligung über die proMX AG, die 80% der Anteile hält
****) mittelbare Beteiligung über die proMX AG, die 60% der Anteile hält
Die Einbeziehung dieser Tochterunternehmen in den Konzernabschluss erfolgt bezüglich der Veröffentlichungspflicht der Einzelabschlüsse der entsprechenden Tochterunternehmen mit befreiender Wirkung gemäß §264 Abs. 3 HGB.
Die entsprechenden Erklärungen gemäß §264 Abs. 3 Nr. 1 HGB der Gesellschafter der Tochtergesellschaften und gemäß §264 Abs. 3 Nr. 2 HGB der Konzern-Muttergesellschaft wurden abgegeben und im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Durch Aktienverkäufe hat sich die Beteiligungsquote der audius AG an der audius SE von bisher 84,28% auf 81,76% vermindert.
Konsolidierungsgrundsätze
Grundlage für die Konsolidierung sind der Konzernabschluss der audius AG und die nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellten Abschlüsse der vollkonsolidierten Tochterunternehmen.
Die Kapitalkonsolidierung wurde im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB durchgeführt.
Die im Konzernabschluss der audius SE, Weinstadt bestehenden Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 1.705 Tsd. EUR aus der Erstkonsolidierung werden über einen Zeitraum von 25 Jahren sowie 20 Jahren linear abgeschrieben.
Die zum 31. Dezember 2023 bestehenden Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung der audius AG in Höhe von 1.892 Tsd. EUR, sowie der zum 31.Dezember 2023 bestehenden Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem Konzernabschluss der audius SE aus 2020 in Höhe von 799 Tsd. EUR, aus 2021 in Form von Assets in Höhe von 276 Tsd. EUR sowie die erstmalig im Jahr 2022 konsolidierten Gesellschaften in Höhe von 3.387 Tsd. EUR werden über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben.
Für das Geschäftsjahr 2023 entfallen somit auf die Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt 1.125 Tsd. EUR (i.Vj. 932 Tsd. EUR).
Die Abbildung der Kapitalveränderungen bei der audius SE erfolgt als Kapitalvorgang entsprechend durch die Veränderung der Konzern-Rücklagen. Die Veränderungen sind im Eigenkapitalspiegel unter der Position „Sonstige Veränderung Aufstockung“ und „Sonstige Veränderung Abstockung) ausgewiesen. Die Abstockung ist in Höhe von 1.565 Tsd. EUR als Minderung und die Aufstockung in Höhe von 130 Tsd. EUR als Erhöhung gegen die Kapitalrücklage gebucht.
Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen werden gemäß §303 HGB aufgerechnet. Erlöse aus Innenumsätzen sowie konzerninternen Erträgen werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen gemäß §305 HGB verrechnet. Zwischengewinne gemäß §304 HGB sind nicht angefallen.
Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaft werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EUR umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EUR umgerechnet. Die Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Durchschnittskurs in EUR umgerechnet.
Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten der ausländischen Konzerngesellschaft sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals der nicht in EUR geführten Gesellschaft ergeben, wurden erfolgsneutral der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung zugeordnet.
Die nicht in EUR aufgestellten Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften wurden mit folgenden Kursen umgerechnet (ausgenommen Eigenkapital):
| Mittelkurs zum Abschluss- Stichtag 31.12.2023 | Durchschnittskurs des Jahres 2023 | |
|---|---|---|
| 1EUR = | 1EUR = | |
| --- | --- | --- |
| USD | 1,10500 | 1,08158 |
| INR | 91,90450 | 89,32486 |
| HUF | 382,80000 | 381,75915 |
| GBP | 0,86905 | 0,86991 |
| CAD | 1,46420 | 1,45958 |
Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden gem. §248 Abs. 2 HGB aktiviert, zu Herstellungskosten bilanziert und um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 800 EUR wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.
Die unfertigen Leistungen wurden auf Basis der bisher erbrachten Leistungen unter Ansatz der Selbstkosten bewertet. Die einzelnen Projekte wurden jeweils einzeln bewertet. Die Bewertung wurde verlustfrei durchgeführt; d.h. es wurden angemessene Abschläge von den zu erzielenden Verkaufspreisen vorgenommen.
Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die Forderungen und sonstige Vermögensgenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert. Erkennbaren und latenten Ausfallrisiken wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % auf den um die einzelwertberichtigten Forderungen verminderten Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.
Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten, bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt.
Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend ihrem zum Bilanzstichtag noch offenen Leistungserhalt berücksichtigt.
Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verlusten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien.
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend ihrem zum Bilanzstichtag noch offenen Leistungsstand, i.W. für Wartungs- und Lizenzverträge, berücksichtigt.
Latente Steuern wurden auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet.
Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.
Angaben zur Konzernbilanz
Die Gliederung der Bilanz erfolgte gem. § 266 HGB.
Das Anlagevermögen ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 3, Seite 6) dargestellt.
Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11.971.569,38 EUR (Vj. 12.200.304,57 EUR) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 3.346.471,81 EUR (Vj. 1.805.266,61 EUR) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2023 auf 262.500,00 EUR und ist in 262.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalaufwand 1.812.010 EUR (Vj. 2.551.306 EUR), Beiträge zur Berufsgenossenschaft 16.853 EUR (Vj. 25.989 EUR), ausstehende Lieferantenrechnungen 1.310.986 EUR (Vj. 1.405.709 EUR), Rechtsstreitigkeiten 0 EUR (Vj. 20.000 EUR), Gewährleistung 289.854 EUR (Vj. 300.669 EUR) sowie für die Aufbewahrungspflichten 28.544 EUR (36.590 EUR) gebildet.
Verbindlichkeiten in Höhe von 16.504.448,92 EUR (Vj. 17.054.236,91 EUR) gliedern sich wie folgt:
| Bis 1 (Jahr) (Vorjahr) | 1-5 Jahre (Vorjahr) | über 5 Jahre (Vorjahr) | Gesamtsumme je Posten | |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten | 695.770,04 EUR | 11.032.031,15 EUR | 103.571,54 EUR | 11.831.372,73 EUR |
| (277.598,44 EUR) | (11.085.706,13 EUR) | (710.714,38 EUR) | (12.074.018,95 EUR) | |
| Erhaltene AZ auf Bestellungen | 0,00 EUR | 0,00 EUR | 0,00 EUR | 0,00 EUR |
| (2.551,86 EUR) | (0,00 EUR) | (0,00 EUR) | (2.551,86 EUR) | |
| Verbindlichkeiten aus LuL EUR | 2.708.839,32 | 0,00 EUR | 0,00 EUR | EUR 2.708.839,32 |
| (2.224.423,75 EUR) | (0,00 EUR) | (0,00 EUR) | (2.224.423,75 EUR) | |
| Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 EUR | 1.964.236,87 EUR | 0,00 EUR | 0,00 EUR | 1.964.236,87 EUR |
| (2.753.242,35 EUR) | (0,00 EUR) | (0,00 EUR) | (2.753.242,35 EUR) | |
| Summe | 5.368.846,23 EUR | 11.032.031,15 EUR | 103.571,54 EUR | 16.504.448,92 EUR |
| (5.257.816,40 EUR) | (11.085.706,13 EUR) | (710.714,38 EUR) | (17.054.236,91 EUR) |
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.508.733,48 EUR (Vj. 2.248.182,13 EUR) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von 56.678,23 EUR (Vj. 43.213,58 EUR) ausgewiesen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. §275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Die Gesamtleistung gliedert sich in die folgenden Bereiche:
| IT Service | 25,4 Mio. EUR |
| Software | 24,6 Mio. EUR |
| Mobilfunk | 28,3 Mio. EUR |
| Summe | 78,3 Mio. EUR |
Die aktivierten Firmenwerte werden aufgrund des Geschäftsmodells und des langfristigen Beteiligungsansatzes linear über eine Nutzungsdauer von 10 bis 25 Jahren abgeschrieben.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (9.713 Tsd. EUR) enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 111 Tsd. EUR (i.Vj. 106 Tsd. EUR), Steuerberatungsleistungen in Höhe von 0 Tsd. EUR (i.Vj. 9 Tsd. EUR).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 7,6 Tsd. EUR enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 35,9 Tsd. EUR.
Sonstige Pflichtangaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese Verträge enden zwischen 2023 und 2028.
| 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | |
|---|---|---|---|---|
| Summe | 2.616.285,33 EUR | 1.537.194,15 EUR | 929.529,36 EUR | 357,332,84 EUR |
| 2028 | Gesamt | |
|---|---|---|
| Summe | 122.487,26 EUR | 5.562.828,94 EUR |
Latente Steuern
Aktive latente Steuern in Höhe von 75,4 Tsd. EUR wurden auf nutzbare steuerliche Verlustvorträge gebildet und mit den passiven latenten Steuern aus der handelsrechtlichen Aktivierung selbst geschaffener Schutzrechte und ähnlicher Rechte in Höhe von 40,7 Tsd. EUR saldiert.
Bei der Berechnung wurde der für das Geschäftsjahr geltende Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30% zugrunde gelegt.
Kapitalflussrechnung
In den Finanzmittelfonds wurden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von nicht mehr als drei Monaten sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, einbezogen.
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
|---|---|---|
| Liquide Mittel | EUR 12.341.829,86 | EUR 12.388.199,65 |
| Kurzfristige Bankverbindlichkeiten | EUR -35.497,94 | EUR -18.076,00 |
| Finanzmittelfonds | EUR 12.306.331,92 | EUR 12.370.123,65 |
Organe der Aktiengesellschaft
Vorstand
Im Geschäftsjahr war zum Vorstand bestellt:
| Herr Rainer Francisi (Vorstandsvorsitzender) | |
| Herr Matthias Kraft |
Auf die Angabe der Bezüge wird nach §286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
| Herr Franz Honner (Vorsitzender) | Unternehmer |
| Herr Peter Schiek | Unternehmer |
| Herr Udo Schäfer | Unternehmer |
Herr Franz Honner gehörte folgenden Kontrollgremien gemäß § 285 Nr. 10 HGB an:
Aufsichtsrat der audius AG, ITCG AG (bis 14.02.2023), jetzt audius GmbH, Stuttgart
Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat betrugen im Geschäftsjahr insgesamt 90 Tsd. EUR (i. Vj. 95 Tsd. EUR).
Angabe gemäß § 160 Aktiengesetz:
Das genehmigte Kapital laut Handelsregister beträgt zum Bilanzstichtag 262.500,00 EUR. Das gezeichnete Kapital beträgt 262.500,00 EUR und ist in 262.500 auf den Namen des Inhabers lautende Stückaktien eingeteilt.
Angaben nach §264 Abs. 3 HGB:
Folgende Tochterunternehmen der audius AG machen im Berichtsjahr 2023 von den Erleichterungen des §264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung Gebrauch:
| ― | audius GmbH, Ludwigsburg* |
| ― | MCS Metra Cloud Services GmbH, Weinstadt |
| ― | audius IT-Service, Weinstadt* |
| ― | audius GmbH, Stuttgart (vormals ITCG AG, München)* |
| ― | audius GmbH, Freilassing* |
| ― | Sinnwell GmbH, München (vormals Sinnwell AG, München)* |
| ― | Sinnwell IT Service GmbH, München* |
| ― | Elektro Mahlberg GmbH, Bornheim* |
* mittelbare Beteiligung über die audius SE
Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens:
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2023 erzielten Bilanzgewinn der audius AG in Höhe von 11.141.941,80 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Mitarbeiter
Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten im Konzern betrug im Geschäftsjahr 610 (Vorjahr 591) Angestellte, davon 522 Vollzeit und 88 Teilzeit.
Konzernabschluss
Die audius AG erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, dem die audius AG angehört.
Der Konzernabschluss der audius AG, Schwaikheim, für das Geschäftsjahr 2023 wird beim Handelsregister Stuttgart eingereicht.
Weinstadt, den 16. September 2024
gez. Vorstand
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2023 | Zugänge Konsolidierungskreis | Zugänge | Abgänge | Währungsumrechnung | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.863.448,99 | 0,00 | 116.471,65 | 0,00 | 0,00 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.910.698,59 | 0,00 | 11.162,17 | 40.394,79 | 0,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 13.057.731,88 | 0,00 | 1.304.863,76 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 16.831.879,46 | 0,00 | 1.432.497,58 | 40.394,79 | 0,00 |
| II. Sachanlagen: | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 34.759,68 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 986.076,65 | 0,00 | 324.600,16 | 642.796,53 | 0,00 |
| 3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.350.366,69 | 0,00 | 727.840,61 | 399.603,27 | 1.407,04 |
| Summe Sachanlagen | 5.371.203,02 | 0,00 | 1.052.440,77 | 1.042.399,80 | 1.407,04 |
| III. Finanzanlagen: | |||||
| 1. Genossenschaftsanteile | 50,00 | 0,00 | 20.150,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 50,00 | 0,00 | 20.150,00 | 0,00 | 0,00 |
| Gesamtsumme | 22.203.132,48 | 0,00 | 2.505.088,35 | 1.082.794,59 | 1.407,04 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2023 | 01.01.2023 | Zugänge Konsolidierungs-kreis | Abschreibungen des Geschäftsjahres | Abgänge | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.979.920,64 | 1.253.556,01 | 0,00 | 58.807,75 | 0,00 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.881.465,97 | 1.427.870,59 | 0,00 | 152.729,17 | 40.381,79 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 14.362.595,64 | 5.173.437,69 | 0,00 | 1.111.924,23 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 18.223.982,25 | 7.854.864,29 | 0,00 | 1.323.461,15 | 40.381,79 |
| II. Sachanlagen: | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 34.759,68 | 34.758,68 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 667.880,28 | 744.485,15 | 0,00 | 135.866,16 | 642.659,53 |
| 3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.677.196,99 | 3.213.503,78 | 0,00 | 510.147,37 | 391.533,22 |
| Summe Sachanlagen | 5.379.836,95 | 3.992.747,61 | 0,00 | 646.013,53 | 1.034.192,75 |
| III. Finanzanlagen: | |||||
| 1. Genossenschaftsanteile | 20.200,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 20.200,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Gesamtsumme | 23.624.019,20 | 11.847.611,90 | 0,00 | 1.969.474,68 | 1.074.574,54 |
| Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|
| Währungsumrechnung | 31.12.2023 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 1.312.363,76 | 667.556,88 | 609.892,98 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 1.540.217,97 | 341.248,00 | 482.828,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 6.285.361,92 | 8.077.233,72 | 7.884.294,19 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 9.137.943,65 | 9.086.038,60 | 8.977.015,17 |
| II. Sachanlagen: | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 34.758,68 | 1,00 | 1,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 237.691,78 | 430.188,50 | 241.591,50 |
| 3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung | 522,18 | 3.331.595,75 | 1.345.601,24 | 1.136.862,91 |
| Summe Sachanlagen | 522,18 | 3.604.046,21 | 1.775.790,74 | 1.378.455,41 |
| III. Finanzanlagen: | ||||
| 1. Genossenschaftsanteile | 0,00 | 0,00 | 20.200,00 | 50,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 20.200,00 | 50,00 |
| Gesamtsumme | 522,18 | 12.741.989,86 | 10.882.029,34 | 10.355.520,58 |
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
| 2023 | 2022 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| 1.1 Konzernjahresüberschuss | 3.268 | 3.466 |
| 1.2 Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 1.969 | 1.874 |
| 1.3 Zunahme (+)/ Abnahme (-) der Rückstellungen | -884 | 291 |
| 1.4 Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlageabgängen | -2 | 32 |
| 1.5 Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | -1.162 | -4.320 |
| 1.6 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -691 | 777 |
| 1.7 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) | 0 | -31 |
| 1.8 Zinsaufwendungen/-erträge | 195 | 217 |
| 1.9 Ertragssteueraufwand/-ertrag | 2.004 | 2.280 |
| 1.10 Ertragssteuerzahlungen | -2.311 | -2.524 |
| \= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2.386 | 2.062 |
| 2.1 Auszahlungen für Investitionen in das Immaterielle Anlagevermögen (-) | -1.433 | -593 |
| 2.2 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens (+) | 10 | 0 |
| 2.3 Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (-) | -1.052 | -750 |
| 2.4 Erhaltene Zinsen (+) | 108 | 12 |
| 2.5 Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | 0 | -3.099 |
| 2.6 Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen (-) | -20 | 0 |
| 2.7 Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis | 374 | 0 |
| \= Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -2.013 | -4.430 |
| 3.1. Einzahlungen (+) aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des MU | 0 | 1 |
| 3.2 Einzahlungen (+) aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern | 1.407 | 50 |
| 3.3 Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von Darlehen | 3.632 | |
| 3.4 Auszahlungen (-) aus Eigenkapitalherabsetzungen andere Gesellschafter | -354 | |
| 3.5 Tilgung von Darlehen (-) | -260 | -146 |
| 3.6 Gezahlte Dividenen (-) | -1.315 | -1.308 |
| 3.7 Gezahlte Zinsen (-) | -303 | -229 |
| \= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -471 | 1.646 |
| 4. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -98 | -722 |
| 5. Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -6 | 14 |
| 6. Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 40 | 0 |
| 7. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 12.370 | 13.078 |
| 8. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 12.306 | 12.370 |
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL zum 31. Dezember 2023 (T€)
| Eigenkapital des Mutterunternehmens | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklage | Gewinnvortrag | Währungsumrechnung | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 31. Dezember 2021 | 263 | 1.116 | 26 | 5.583 | -14 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | 2.479 | ||||
| Währungsumrechnung | 7 | ||||
| Ausschüttung | -1.000 | ||||
| Sonstige Veränderungen | 1 | ||||
| Sonstige Veränderungen Aufstockung | -268 | ||||
| Sonstige Veränderungen Abstockung | 35 | ||||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | |||||
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 | |||||
| Stand zum 31. Dezember 2022 | 263 | 883 | 26 | 7.063 | -7 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | 2.174 | ||||
| Währungsumrechnung | -14 | ||||
| Ausschüttung | -1.000 | ||||
| Sonstige Veränderungen | 1.298 | 289 | |||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | -5 | 5 | |||
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 | |||||
| Stand zum 31. Dezember 2023 | 263 | 2.177 | 26 | 8.526 | -17 |
| Eigenkapital des Mutterunternehmens | nicht beherrschende Anteile | |||
|---|---|---|---|---|
| Jahresüberschuss des Mutterunternehmens | Summe | vor Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis | auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 31. Dezember 2021 | 2.479 | 9.453 | 2.522 | 8 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | -2.479 | 0 | 925 | |
| Währungsumrechnung | 7 | |||
| Ausschüttung | -1.000 | -308 | ||
| Sonstige Veränderungen | 1 | |||
| Sonstige Veränderungen Aufstockung | -268 | |||
| Sonstige Veränderungen Abstockung | 35 | |||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 0 | |||
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 | 2.174 | 2.174 | ||
| Stand zum 31. Dezember 2022 | 2.174 | 10.402 | 3.139 | 8 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | -2.174 | 0 | 1.292 | |
| Währungsumrechnung | -14 | -7 | ||
| Ausschüttung | -1.000 | -315 | ||
| Sonstige Veränderungen | 1.587 | -304 | ||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 0 | |||
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 | 2.616 | 2.616 | ||
| Stand zum 31. Dezember 2023 | 2.616 | 13.591 | 3.812 | 1 |
| nicht beherrschende Anteile | Konzern- | ||
|---|---|---|---|
| auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste | Summe | eigenkapital | |
| --- | --- | --- | --- |
| T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 31. Dezember 2021 | 925 | 3.455 | 12.908 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | -925 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnung | 0 | 7 | |
| Ausschüttung | -308 | -1.308 | |
| Sonstige Veränderungen | 1 | ||
| Sonstige Veränderungen Aufstockung | -268 | ||
| Sonstige Veränderungen Abstockung | 35 | ||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | -49 | -49 | -49 |
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 | 1.292 | 1.292 | 3.466 |
| Stand zum 31. Dezember 2022 | 1.243 | 4.390 | 14.792 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | -1.292 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnung | -7 | -21 | |
| Ausschüttung | -315 | -1.315 | |
| Sonstige Veränderungen | -304 | 1.283 | |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 537 | 537 | 537 |
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 | 652 | 652 | 3.268 |
| Stand zum 31. Dezember 2023 | 1.140 | 4.954 | 18.545 |
Der ausschüttbare Gewinn des Mutterunternehmens beträgt TEUR 12.193 (Vorjahr TEUR 10.345).
Angaben zur Feststellung:
Der Konzernabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt.
audius AG, Schwaikheim
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die audius AG, Schwaikheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der audius AG, Schwaikheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der audius AG, Schwaikheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • | entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und |
| • | vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| • | holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 16. September 2024
**CONLATA Geißelmaier & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. PETER MERK, WIRTSCHAFTSPRÜFER
Der Aufsichtsratsvorsitzende
Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023
Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet.
Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in 3 Sitzungen behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert.
Die vom Vorstand aufzustellenden Jahresabschlüsse der audius AG sowie des audius Konzerns für das Geschäftsjahr 2023 sind unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft erarbeitet worden. Der Einzeljahresabschluss wurde vom hierzu bestellten Abschlussprüfer, der Kanzlei CONLATA Geißelmaier & Partner mbH, Augsburg einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Der Konzernjahresabschluss wurde durch die Kanzlei CONLATA Geißelmaier & Partner mbH, Augsburg geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Wir haben unsererseits die Jahresabschlüsse, den Lagebericht des Vorstands und seinen Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft.
Dem Ergebnis der geprüften Jahresabschlüsse treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfungen bei.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung hatten wir keine Einwendungen zu erheben. Wir haben die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse deshalb gebilligt. Der Einzelabschluss der audius AG sowie der Konzernabschluss audius AG sind damit festgestellt.
Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an.
Weinstadt, den 16. September 2024
Franz Honner, Vorsitzender des Aufsichtsrats