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Audius SE — Annual Report 2022
Feb 2, 2024
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Annual Report
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Publication
audius AG
Schwaikheim
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022
A. Grundlagen des Konzerns
I. Konzern-Überblick
Die audius Gruppe ist ein weltweit tätiger IT- und Infrastrukturdienstleister unter dem Dach der audius AG. Zur audius Gruppe gehörten zum Ende des Berichtsjahres 18 operativ agierende Tochtergesellschaften. Die Struktur der Gruppe wurde auch im Laufe des Jahres 2022 durch weitere Unternehmensakquisitionen und Standortgründungen erweitert.
Der Grundstein der audius-Gruppe wurde am 19.03.1991 mit der Gründung der audius GmbH mit Sitz in Weinstadt gelegt. Die rechtlich eigenständigen Tochtergesellschaften der Unternehmens-Gruppe sind unter der audius AG bzw. dem Teilkonzern audius SE zusammengefasst. Die rechtliche Struktur der Muttergesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2022 nicht verändert. Der Konsolidierungskreis hingegen hat sich abermals verändert. Auf der einen Seite haben sich die die Beteiligungsverhältnisse an der audius SE durch mehrere kleine Transaktionen im Jahresverlauf leicht verändert. Des Weiteren kamen auf Ebene der audius SE weitere Unternehmen durch Übernahmen in den Konsolidierungskreis hinzu.
Mit wirtschaftlichem Übergang zum 1. Januar 2022 wurden sämtliche Anteile der Elektro Mahlberg GmbH mit Sitz in Bornheim durch die audius SE übernommen. Mahlberg erweitert den Geschäftsbereich Mobilfunk durch Dienstleistungen im Auf- und Rückbau sowie der Bereitstellung von mobilen Funkstandorten.
Weiterhin erfolgte durch die audius SE Ende Juli 2022 die Übernahme sämtlicher Anteile der ILK Internet GmbH mit Sitz in Karlsruhe zusammen mit den Anteilen ihrer Tochter- bzw. Schwestergesellschaft INBW Infrastruktur und Netzwerk Baden-Württemberg GmbH. Durch die Übernahme der ILK erweitert audius seine Kompetenzen in den Bereichen Netzwerk, Security und Datacenter. ILK bietet seinen Kunden ein breites Dienstleistungs- und Produktportfolio mit maßgeschneiderten Services wie Standortvernetzung und den sicheren Netzwerkbetrieb verbunden mit einem Outsourcing der Kundeninfrastruktur in zwei ISO 27001 zertifizierten ILK-Datacentern an.
Darüber hinaus beteiligte sich die Gruppe im September 2022 an der im englischen Reading ansässigen SOLO Cloud Solutions Ltd. (heute: proMX UK Ltd.). Die Akquisition von 60% der Geschäftsanteile erfolgte über die Tochtergesellschaft proMX AG. Ziel ist es mit Hilfe der Mitarbeitenden der Gesellschaft die Dienstleistungen im Bereich Software auch auf dem breiten englischen Markt anzubieten.
audius konnte damit im Berichtsjahr deutlich wachsen, sowohl aufgrund der getätigten Unternehmenszukäufe als auch aus eigener Kraft. Die Gesamtleistung wurde mit 73,9 Mio. EUR um 26% gesteigert und die Zahl der Mitarbeitenden lag zum Jahresende bei über 600. Auch für die Zukunft beabsichtigt die Gesellschaft neben organischem Wachstum ihre Geschäftsfelder und damit ihre Finanzkennzahlen durch gezielte Zukäufe weiter auszubauen.
II. Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis setzte sich zum 31.12.2022 aus der Muttergesellschaft und folgenden Tochtergesellschaften zusammen:
| MCS Metra Cloud Services GmbH, Stuttgart (100% Beteiligung) | |
| audius SE, Weinstadt (anteilige Konsolidierung zu 84,28%) |
Die audius SE konsolidiert selbst die folgenden Tochtergesellschaften. Soweit nichts anderes angegeben, handelt es sich bei den Tochtergesellschaften um 100% Beteiligungen.
| audius GmbH, Ludwigsburg | |
| audius IT-Service GmbH, Weinstadt | |
| Roton IT-Service GmbH, Stuttgart | |
| audius GmbH, Stuttgart (vormals ITCG AG, München) | |
| Sinnwell GmbH, München (vormals Sinnwell AG, München) | |
| Sinnwell IT Service GmbH München | |
| audius GmbH, Freilassing | |
| smcTeam Systems Management Consulting GmbH & Co. KG, Wuppertal | |
| SWData GmbH, Düsseldorf | |
| audius Kft., Ungarn, Budapest | |
| Elektro Mahlberg GmbH, Bornheim | |
| ILK Internet GmbH, Karlsruhe | |
| INBW Infrastruktur und Netzwerk Baden-Württemberg GmbH, Karlsruhe | |
| audius India pvt. Ltd., Indien, Pune (Anteil 98%) | |
| proMX AG, Nürnberg (Anteil 50,01%) | |
| proMX Software Technologies pvt. Ltd, Indien, Mumbai (80% Tochter der proMX AG) | |
| proMX Corp. USA, Miami (100% Tochter der proMX AG) | |
| proMX UK Ltd., UK, Reading (60% Tochter der proMX AG) |
Während die Tochtergesellschaften die operativen Dienstleistungen der Gruppe erbringen, sind die wesentlichen Zentralfunktionen in der audius SE gebündelt. So übernimmt diese neben Managementfunktionen zentrale Services wie Rechnungswesen und Buchhaltung, Controlling, Personal, IT/TK Services, Fuhrpark, Compliance, Legal Affairs, M&A und Marketing für die operativen Einheiten.
III. Operative Segmente des audius Konzerns
Die Geschäftsbereiche der audius Gruppe gliedern sich in drei Säulen:
| IT-Services | Software | Mobilfunk |
Sowohl durch die stärkere organische Entwicklung der Bereiche Software und Mobilfunk als auch durch die Akquisition der Elektro Mahlberg GmbH haben sich die Umsatzverteilungen der Geschäftsbereiche im Jahr 2022 verschoben.
Der Bereich IT-Services stand im Geschäftsjahr für rund 34% der Umsätze des Konzerns. Die Aktivitäten umfassen IT-Dienstleistungen in den Schritten AUDIT - PLAN - BUILD - RUN. Das Segment AUDIT umfasst Dienstleistungen rund um die Begutachtung von einzelnen Komponenten bis hin zu ganzen IT-Infrastrukturen, insbesondere hinsichtlich der Themen Sicherheit und Reifegrad. Das anschließende Segment PLAN betrifft das Consulting von Kunden in der Planung von deren IT-Infrastrukturen. Neben dem Aufbau bzw. der Implementierung (Segment BUILD) wird der Betrieb von Infrastrukturen bzw. deren Teilkomponenten im Segment RUN übernommen.
Die Dienstleistungen der audius Gruppe umfassen unter anderem die Themen Netzwerk, Incident Management, IT Security, Datenschutz, Modern Workplace, Datacenter und Client-Services.
Der zweite Geschäftsbereich Software hatte im Jahr 2022 einen Umsatzanteil von 30%. Das Unternehmen wendet individuelle, auf die Ansprüche der Kunden zugeschnittene Lösungen an und setzt bei dessen Design auf strategischer Ebene an. Neben Individualsoftware und eigenentwickelter Standardsoftware liegt ein großer Schwerpunkt auf Lösungen basierend auf Microsoft Dynamics, hier insbesondere in den Themen Project Operations und Field Service Management.
Der dritte Geschäftsbereich Mobilfunk erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Anteil von 36% am Gesamtumsatz und war damit erstmals der größte Bereich. Unter den Marken Sinnwell und Mahlberg tritt man als Full-Service Provider rund um den Netzausbau auf. Kernkompetenzen sind neben der Projektierung die Projektleitung, die Standortplanung inklusive statischer Nachweise und technischer Beurteilungen sowie die Erstellung von Konstruktionszeichnungen bis hin zum kompletten Auf- bzw. Rückbau von Mobilfunkstandorten. Neben mobilen Dateninfrastrukturen, wie insbesondere dem 5G Netzausbau, wird auch der Bereich Glasfasernetzausbau bearbeitet.
B. Wirtschaftsbericht
I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Nachdem die Vorjahre stark unter dem Einfluss der Corona-Pandemie standen und von deren Auswirkungen beeinflusst waren, so war das Berichtsjahr stark von den Verwerfungen rund um den Krieg in der Ukraine und der in der Folge stark steigenden Inflation betroffen.
Trotz all der aufgetretenen Unsicherheiten zeigte sich die deutsche Wirtschaft robust. Nach einem Zuwachs um 2,6% im Jahr 2021 legte das Bruttoinlandsprodukt 2022 preisbereinigt um 1,8% zu, kalenderbereinigt sogar um 1,9%. Damit konnte das Niveau aus 2019, dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie, wieder erreicht werden.
Nachdem die Prognosen für 2023 zunächst recht pessimistisch gestimmt waren und auf eine mögliche Rezession hindeuteten, hellen sich die Aussichten aktuell ein wenig auf. Die Bundesregierung hatte in ihrem im Januar veröffentlichten Wirtschaftsjahresbericht für das laufende Jahr mit einem Wachstum von 0,2% gerechnet. Die Anfang April publizierte Gemeinschaftsprognose der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute rechnet angesichts sinkender Energiepreise mittlerweile mit einem Mini-Wachstum von 0,3%.
Die genaue Entwicklung bleibt jedoch wie in den Vorjahren nicht absehbar. Die Dauer des Krieges in der Ukraine und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung unseres Landes sind ungewiss, gleichzeitig gibt es weiterhin Lieferengpässe bei vielen Materialien und das Phänomen Inflation scheint kurz- bis mittelfristig nicht zu verschwinden.
Entwicklung der Branche ITK
Die Entwicklung der für unsere Unternehmensgruppe relevanten Branche ITK (Informations- und Telekommunikationstechnik) zeigte sich wie schon in den Vorjahren sehr robust und deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft. Die Branche (gemäß Zahlen des Branchenverbands bitkom, Quelle: www.bitkom.de) wuchs im Bereich ITK um 4,6% auf insgesamt 187,9 Mrd. EUR. Das größte absolute Wachstum verzeichnete das Segment Software mit 9,4% bzw. 3 Mrd. EUR gefolgt vom Bereich IT-Service mit 5,5% bzw. 2,4 Mrd. EUR. Das Segment Telekommunikation hatte hingegen wiederum ein unterproportionales Wachstum in Höhe von 1,3%, wobei gerade das für audius relevante Teilsegment TK-Infrastruktur dabei ein Wachstum von 7,3% verzeichnete.
Für das Jahr 2023 rechnet der Branchenverband abermals mit einem deutlichen Wachstum der Informationstechnik von 6,3% sowie mit einem Plus von 0,8% im Bereich Telekommunikation.
II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
a. Ertragslage
Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage war wie im Vorjahr stark geprägt durch das weitere organische und anorganische Wachstum von audius.
Der audius Konzern machte im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr wieder einen deutlichen Umsatzsprung in Höhe von 26,3% und erzielte einen konsolidierten Konzernumsatz in Höhe von 73,4 Mio. EUR (Vorjahr: 58,1 Mio. EUR). Der starke Umsatzanstieg basiert zum Teil auf den Akquisitionen Mahlberg, ILK Internet und smcTeam mit erstmaliger ganzjähriger Konsolidierung im Berichtsjahr sowie zum anderen Teil auf organischem Wachstum. Aufgrund zum Stichtag noch nicht abrechenbarer Projekte kam es zu einer Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen auf 380 TEUR. Gleichzeitig verminderten sich die aktivierten Eigenleistungen für selbst erstellte Software auf 132 TEUR, nachdem sie im Vorjahr noch 407 TEUR betragen hatten. Die Gesamtleistung erhöhte sich damit per Saldo von 58,5 Mio. EUR im Jahr 2021 auf 73,9 Mio. EUR im Berichtsjahr. Diese konnte somit im Vergleich zum Vorjahr sogar um 26,4% zulegen.
Die Gesamtleistung verteilte sich auf IT-Service mit 25,0 Mio. EUR (Vorjahr 27,3 Mio. EUR), Software mit 22,1 Mio. EUR (Vorjahr 16,5 Mio. EUR) sowie Mobilfunk mit 26,8 Mio. EUR (Vorjahr 14,8 Mio. EUR).
Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben mit 1,7 Mio. EUR auf nahezu unverändertem Niveau.
Das Rohergebnis erhöhte sich um 20,0% auf 57,2 Mio. EUR (Vorjahr: 47,6 Mio. EUR). Die Rohertragsmarge reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreswert in Höhe von 82% leicht auf 78%. Hintergrund dessen war eine leichte relative Zunahme der Fremdleistungen und des Materialaufwands durch die Akquisition der Elektro Mahlberg GmbH.
Der Personalaufwand erhöhte sich hingegen unterproportional zu den Erlösen und belief sich auf 40,4 Mio. EUR. Dies ist eine Steigerung von 17,2% im Vergleich zum Vorjahreswert von 34,5 Mio. EUR.
Die Abschreibungen legten weiter auf 1,9 Mio. EUR zu und erhöhten sich damit zum Vorjahreswert von 1,6 Mio. EUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 8,9 Mio. EUR und stiegen damit im Vergleich zum Vorjahr um 44% an (Vorjahr: 6,2 Mio. EUR). Der überproportionale Anstieg liegt im Wachstum, einer Zunahme der Reisetätigkeiten nach der Corona-Pandemie und den allgemeinen Preissteigerungen begründet.
Das EBITDA des audius Konzerns lag bei 7,9 Mio. EUR. Die Kennzahl erhöhte sich damit von zuvor 7,0 Mio. EUR um 13%. Die EBITDA-Marge lag bei 10,7% und damit leicht unterhalb des Vorjahreswertes von 12,0%.
Das EBIT lag im Berichtszeitraum bei 6,0 Mio. EUR, während im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch ein Wert von 5,3 Mio. EUR ausgewiesen wurde. Dies entspricht einer Steigerung von 12%. Die EBIT-Marge lag bei 8,2% und damit nur leicht unterhalb des Vorjahreswertes von 9,2%.
Die Zinsaufwendungen verblieben nahe des Vorjahreswertes bei 229 TEUR (Vorjahr: 222 TEUR).
Der Ertragssteueraufwand stieg im Zuge des deutlichen Gewinnanstieges auf einen Wert von 2,3 Mio. EUR an. Bemessungsgrundlage dafür sind die Jahresüberschüsse auf Ebene der Einzelgesellschaften, so dass ein Großteil der Abschreibungen auf Firmenwerte keinen steuermindernden Effekt hat.
Der Jahresüberschuss des Konzerns lag bei 3,5 Mio. EUR nach einem Gewinn in Höhe von 3,4 Mio. EUR im Vorjahr. Darin enthalten sind Gewinnanteile von Minderheitsgesellschaftern in Höhe von 1,3 Mio. EUR.
b. Vermögens- und Finanzlage
Das Anlagevermögen erhöhte sich deutlich um 3,0 Mio. EUR auf 10,4 Mio. EUR. Der größte Teil des Anstiegs resultierte aus den Erstkonsolidierungseffekten der Akquisitionen der Elektro Mahlberg GmbH und ILK Internet GmbH, wodurch sich die Firmenwerte um 2,6 Mio. EUR auf einen Wert von 7,9 Mio. EUR erhöhten. Ebenfalls durch die Akquisitionen erhöhten sich die Sachanlagen um 0,7 Mio. EUR auf 1,4 Mio. EUR.
Auch die Veränderungen im Umlaufvermögen sind wesentlich vom Wachstum und den Erstkonsolidierungen der Akquisitionen geprägt. Das Umlaufvermögen betrug zum Bilanzstichtag 27,4 Mio. EUR und erhöhte sich um 5,1 Mio. EUR (Vorjahr: 22,4 Mio. EUR).
Durch die Zukäufe, aber auch stichtagsbedingt, erhöhten sich die Vorräte auf 0,8 Mio. EUR (Vorjahr: 36 TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich am deutlichsten auf 12,2 Mio. EUR nach einem Vorjahreswert von 8,0 Mio. EUR. Hier zeigt sich das größere Geschäftsvolumen und gleichzeitig eine veränderte Umsatzstruktur, die zu leicht längeren Debitorenlaufzeiten führt. Auch die sonstigen Vermögensgegenstände haben nach 1,0 Mio. EUR im Vorjahr deutlich auf 1,8 Mio. EUR zugelegt und sind auf Steuerrückforderungen zurückzuführen. Der Bestand an liquiden Mitteln reduzierte sich von 13,1 Mio. EUR zum Vorjahresstichtag auf 12,4 Mio. EUR.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten reduzierten sich weiter leicht auf 1,2 Mio. EUR und betrafen wie schon im Vorjahr vor allem Lizenzgeschäfte.
Angesichts der soliden Entwicklung stieg das Eigenkapital zum Bilanzstichtag weiter deutlich auf 14,8 Mio. EUR (Vorjahr: 12,9 Mio. EUR). Durch den soliden Jahresüberschuss entstand ein Bilanzgewinn in Höhe von 9,2 Mio. EUR.
Die Rückstellungen erhöhten sich aufgrund stichtagsbedingter höherer sonstiger Rückstellungen deutlich auf 5,6 Mio. EUR (Vorjahr: 4,7 Mio. EUR).
Die Verbindlichkeiten legten im Berichtsjahr deutlich auf 17,1 Mio. EUR (Vorjahr: 11,9 Mio. EUR) zu. Größter Posten waren dabei die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die mit einem Wert von 12,1 Mio. EUR (Vorjahr: 8,6 Mio. EUR) ausgewiesen wurden. Hintergrund ist die Aufnahme von langlaufenden Bankdarlehen zur Finanzierung der Akquisitionen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Zuge des Wachstums auf 2,2 Mio. EUR (Vorjahr: 1,5 Mio. EUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich ebenfalls im Zuge des Wachstums, insbesondere aufgrund der gestiegenen Steuerverbindlichkeiten, auf 2,8 Mio. EUR nach 1,8 Mio. EUR im Vorjahr.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten blieben unverändert bei 1,5 Mio. EUR Vorjahr: 1,5 Mio. EUR).
Die Bilanzsumme zum Stichtag 31.12.2022 erhöhte sich im Zuge der Geschäftsausweitung auf 38,9 Mio. EUR (Vorjahr: 31,0 Mio. EUR).
Angesichts der Verlängerung der Bilanzsumme, insbesondere aufgrund der Aufnahme von Fremdkapital, ging die Eigenkapitalquote leicht zurück. Mit 38,0% ist diese aber, wie auch im Vorjahr, auf einem sehr soliden Niveau.
c. Investitionen
Die größten Investitionen des Geschäftsjahres 2022 waren der Kauf der Elektro Mahlberg GmbH und der ILK Internet GmbH. Mit den Akquisitionen wurden indirekt auch große Investitionen in IT-Ausstattung getätigt, da ILK Internet u.a. zwei eigene Rechenzentren betreibt. Daneben wurden wieder turnusmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in IT-Ausstattung sowie Modernisierungen der Büroausstattung vorgenommen.
d. Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2022 waren in der Muttergesellschaft audius AG neben dem Vorstand ein Mitarbeitender angestellt. Die Zahl der Mitarbeitenden im Konzern lag im Durchschnitt des Berichtsjahres bei 591 Angestellten (Vorjahr: 504).
e. Gesamtaussage zur Lage des Konzerns und der AG
Die Finanz- und Vermögenslage sowohl des Konzerns als auch der audius AG hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter entsprechend des Unternehmenswachstums verbessert und wird als sehr solide eingeschätzt. Die Ertragslage hat sich trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage besser als geplant entwickelt. Die ursprünglichen Planwerte eines Umsatzes von mehr als 68 Mio. EUR und eines EBITDAs von mehr als 7 Mio. EUR wurden deutlich übertroffen. Insgesamt konnten alle wesentlichen Finanzkennzahlen gesteigert werden.
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
I. Chancenbericht
Trotz der anhaltend anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind die Aussichten auf das Geschäftsjahr 2023 positiv einzuschätzen. Dies wird auch durch das starke Wachstum des für audius relevanten ITK-Marktes unterstrichen, der sich in den letzten Jahren und wohl auch zukünftig von der Gesamtwirtschaft losgelöst entwickeln wird. Die Digitalisierung der deutschen sowie internationalen Wirtschaft und der meisten öffentlichen Bereiche schreitet zunehmend voran. Unternehmen und Behörden beleuchten ihre Strukturen mehr und mehr mit einem ganzheitlichen Ansatz und suchen nach tiefgreifenden Lösungen für ihre IT-Landschaften. Die Entwicklung zeigt, dass sich dieser Umdenkprozess nun noch weiter auf die eigentlichen Geschäftsmodelle erstreckt und über digitale Transformation schon auf strategischer Ebene nachgedacht wird.
Hier sieht audius sehr viele Unternehmen und Behörden unverändert vor technologischen Herausforderungen stehen, die einen nachhaltig hohen Beratungsaufwand erwarten lassen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre werden auch mittel- und langfristig zu einem weiteren Umdenken im Risikomanagement der Kunden führen und die Nachfrage nach Remote-Lösungen nachhaltig erhöhen.
Trends wie „Cloud", „Big Data", „Mobile Devices" und „KI" um nur einige zu nennen, bedeuten einen erhöhten Anspruch an IT-Security/Informationssicherheit. Sicherheit in der IT hat heute einen so hohen Stellenwert wie noch nie zuvor, was viele Unternehmen wie auch öffentliche Institutionen durch eigene Erfahrungen lernen. Für diese Trends ist das Unternehmen mit seinen Spezialisten und Beratern bestens aufgestellt und man arbeitet intensiv an der Weiterentwicklung dieser Themen mit.
Beim Betrieb von ITK-Infrastrukturen geht der Trend unverändert in Richtung SLA-basierte Services. In diesem Bereich sieht der audius Konzern ein unverändert großes Wachstumspotential für die nächsten Jahre und hat sich mit thematisch dedizierten Teams so aufgestellt, dass man eine Vielzahl von Kundenanforderungen bedienen kann. Durch Shared-Service Strukturen können dabei zusätzliche Skaleneffekte gehoben werden.
Der weiterhin vorherrschende Fachkräftemangel wird auch in Zukunft zu einer hohen Nachfrage nach den Dienstleistungen der audius Gruppe führen, da Kunden nicht mehr genügend Personal-Ressourcen finden, insbesondere mit ausreichend Know-How in den verschiedensten Technologien. Dies ist gleichzeitig auch eine Herausforderung für audius. Daher wird gerade der Ausbau der personenunabhängigen Dienstleistungen unverändert vorangetrieben. Gleichzeitig werden neue Wege beschritten, um auch im Ausland geeignetes Personal zu rekrutieren.
Über den Geschäftsbereich Mobilfunk hat sich die audius Gruppe in den vergangenen Jahren zu einem Key Player im Netzausbau entwickelt. Der Kauf der Elektro Mahlberg GmbH hat das Dienstleistungsportfolio der Gruppe deutlich erweitert. Sowohl der Mobilfunkausbau (Stichwort 5G) als auch der kabelgebundene Netzausbau werden auch in den kommenden Jahren weiterhin sehr robust bleiben. Die Gesellschaft erwartet auch in den kommenden Jahren hohe Investitionen, damit Deutschland die Voraussetzungen für neue Technologien wie zum Beispiel dem autonomen Fahren schafft.
Neben einem organischen Wachstum in den genannten Bereichen sieht audius auch in Zukunft Chancen durch den Zukauf weiterer Unternehmen. Durch die erfolgreichen Übernahmen und anschließenden Integrationen der vergangenen Jahre hat man sich umfangreiches Know-How angeeignet und kann am Markt mit einem sehr positiven Track-Rekord auftreten. Die äußerst soliden Finanzkennzahlen erleichtern ebenfalls weitere Übernahmen und bieten der Gesellschaft große finanzielle Möglichkeiten.
II. Risikobericht
a. Risikomanagement und Steuerungssystem
Zur Steuerung und Überwachung der Entwicklung der Gesellschaft analysieren audius AG und ihre Tochtergesellschaften monatlich den Umsatz, Rohertrag, betriebliche Aufwendungen und Betriebsergebnis und stellen fortlaufend Plan-Ist-Analysen auf. Für die interne Leistungssteuerung zieht der Konzern unter anderem die Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohertrag, EBITDA und EBIT genauso wie Umsatz pro Mitarbeitenden heran. Deren Entwicklung findet sich in der nachfolgenden Tabelle:
| Ergebnisquellen in TEUR | 2022 | 2021 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 73.374 | 58.113 | + 15.261 |
| Operatives Ergebnis (EBITDA) | + 7.894 | + 6.994 | + 900 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | + 6.020 | + 5.348 | + 672 |
| Umsatz pro Mitarbeitenden | 124 | 115 | +9 |
TABELLE: ERGEBNISQUELLEN
Darüber hinaus hat der Konzern eine umfangreiche Kostenstellen- / Kostenträgerrechnung etabliert und kann so seinen Erfolg bis auf Projektebene steuern.
b. Branchen- und marktbezogene Risiken
Als ITK-Dienstleistungsunternehmen sind die audius AG und ihre Tochtergesellschaften von der Nachfrage nach Hardware, Software und daraus resultierenden Dienstleistungen abhängig. Diese Nachfrage wiederum hängt sowohl von der wirtschaftlichen Situation der Kunden als auch von der allgemeinen konjunkturellen und geopolitischen Lage in den Absatzmärkten der Gesellschaft ab. Sollten im Zuge einer Verschlechterung dieser Lage Budgets gekürzt oder gar gestrichen werden, so kann dies wiederum negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des audius Konzerns haben.
Der IT-Dienstleistungssektor ist darüber hinaus durch einen starken Wettbewerb und stetigen Wandel gekennzeichnet. Dies führt neben einer allgemeinen Wettbewerbssituation auch zu einem Preisdruck. In dieser Situation kann es nicht ausgeschlossen werden, dass der audius Konzern als mittelständischer Anbieter Kundenaufträge an andere, insbesondere größere Wettbewerber verliert. Dem Umstand begegnet das Unternehmen erfolgreich durch eine Konzentration auf hohe Lösungsqualität und -tiefe.
c. Produkt- und Technologierisiken
Der ITK-Markt ist geprägt von einer sehr hohen Dynamik und einem raschen Technologiewandel. Die zukünftige Entwicklung der audius AG und ihrer Tochtergesellschaften hängt daher stark davon ab, dass das Unternehmen auch in Zukunft frühzeitig neue Technologieentwicklungen erkennt und auf die sich am Markt durchsetzenden Produkte setzt. Hierzu pflegt das Unternehmen enge und nachhaltige Partnerschaften mit den großen Anbietern - vor allem mit Microsoft - um frühzeitig von Neuentwicklungen Kenntnis zu erlangen. Darüber hinaus erfolgt auch ein stetiges Screening des Marktes nach neuen Produkten und möglichen Partnerschaften.
d. Projekt- und geschäftsbezogene Risiken
Die audius AG und ihre Tochtergesellschaften führen bei Kunden kleinere, mittlere und auch Großprojekte durch. Diese zeichnen sich oft durch eine hohe Komplexität und einen großen Kostenaufwand aus. Bei solchen Kundenprojekten kann es zu Risiken aus der Durchführung kommen. Verzögerungen bei Projektstarts können zu einer Unterauslastung der eingeplanten Mitarbeitenden kommen. Das Unternehmen minimiert diese Risiken durch eine kontinuierliche und regelmäßige Überwachung der Auslastung mittels Forecasts. Angebote werden sowohl einer fachlichen als auch kaufmännischen Überprüfung unterzogen.
Daneben können aus der Abhängigkeit von Großkunden wirtschaftliche Risiken für die zukünftige Entwicklung entstehen. Im Falle eines Wegbrechens eines solchen Großkunden könnte es zu einer Unterauslastung kommen. Um dieses Risiko zu minimieren baut das Unternehmen die Anzahl seiner Kunden stetig aus und diversifiziert auch in seinen Produkten. Die Anteile der Großkunden am Gesamtumsatz werden stetig analysiert und überwacht um rechtzeitig gegensteuern zu können.
e. Finanzwirtschaftliche Risiken
Die audius AG und ihre Tochtergesellschaften finanzieren sich sowohl durch Fremd- als auch Eigenkapital. Eine Verschlechterung der Finanzlage und damit der Liquidität könnte für die Gesellschaft finanzwirtschaftliche Risiken zur Folge haben. Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr weiter erhöht und wird als äußerst solide angesehen. Daneben setzt das Unternehmen auf verschiedene Quellen der Fremdfinanzierung durch Kreditmittellinien bei verschiedenen Banken sowie durch Factoring. Die letzten Übernahmen wurden überwiegend mit Fremdkapital finanziert.
Die darüber hinaus bestehenden Kreditmittellinien werden aktuell nicht in Anspruch genommen, stehen dem Unternehmen im Bedarfsfall aber zur Verfügung. Durch die Verteilung auf mehrere Bausteine sieht sich die Gesellschaft sehr gut finanziert. Durch die äußerst solide Ausstattung an liquiden Mitteln und des stark gewachsenen Eigenkapitals, ist die Abhängigkeit von externen Kapitalgebern aktuell als sehr gering anzusehen.
Daneben kann es zu Forderungsausfällen kommen, welche ebenfalls Risiken für die Ausstattung der liquiden Mittel sein können. Dem begegnet das Unternehmen zum einen durch eine teilweise und selektive Überwälzung des Forderungsrisikos auf eine Factoringgesellschaft. Zum anderen erfolgt aber auch ein stringentes Mahnwesen und eine kontinuierliche Überwachung der Bonität der Kunden.
Die Unternehmensgruppe ist in den vergangenen Jahren auch international gewachsen. Im Falle von für die Gesellschaften negativen Wechselkursentwicklungen kann es dadurch zu Währungskursrisiken und damit verbundenen Verlusten kommen. Auch wenn die Gruppe im Ausland stetig wächst, so ist der Anteil der in ausländischen Währungen fakturierten Dienstleistungen derzeit noch gering und liegt im einstelligen %-Bereich der Gesamtleistung. Damit ist das daraus entstehende Risiko auf die Finanzzahlen noch als gering anzusehen. Das Unternehmen beobachtet die Entwicklung jedoch genau und erwägt bei zunehmendem Volumen Kurssicherungsgeschäfte zu tätigen.
f. Personalrisiken
Unternehmen der ITK-Branche sind davon abhängig hoch qualifizierte Mitarbeitende zu haben, um dem stetigen technologischen Wandel und Wettbewerb standhalten zu können. In den vergangenen Jahren hat sich die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden als herausfordernd dargestellt und mit einer nachhaltigen Entspannung ist auch aktuell nicht zu rechnen. Sowohl die reine Verfügbarkeit als auch die deutlich steigenden Lohnniveaus prägen den Arbeitsmarkt im Allgemeinen und den IT-Fachkräftemarkt im Besonderen. Die aktuell zu beobachtenden hohen Inflationsraten sorgen zusätzlich für steigende Lohnniveaus. Um das Risiko zu minimieren wird die Leistungsfähigkeit des Personals durchgehend beobachtet und insbesondere Leistungsträgern eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Das Unternehmen arbeitet permanent daran durch eine Verbesserung des Arbeitgeberimages und durch diverse Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeitende dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. So hat das Unternehmen unter anderem eine eigene Weiterbildungsinitiative unter dem Namen „UpSkill" etabliert. Durch eine möglichst hohe Flexibilität des Arbeitsplatzes im Hinblick auf Arbeitsort und -zeit ist die Gesellschaft bemüht seine Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Daneben hat das Unternehmen verschiedene Initiativen aufgesetzt auch im Ausland passende Mitarbeitende zu rekrutieren. Durch diese Maßnahmen sieht sich das Unternehmen gut gerüstet auch in Zukunft ausreichend Personal einstellen zu können.
g. IT Risiken
Wie bei allen Unternehmen hängt der reibungslose Betrieb aller Prozesse von der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ab. Angriffe aus dem Internet oder sonstige Ausfälle der IT-Prozesse und Schäden in der IT-Infrastruktur stellen eine ernste Bedrohung für die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens dar. audius hat geeignete Maßnahmen zum Schutz seiner IT-Infrastruktur getroffen und überwacht und überprüft deren Wirksamkeit fortlaufend. Die Empfehlungen von Behörden und Dienstleistern werden ständig bewertet und umgesetzt. Die Anstrengungen und Investitionen in Cybersicherheit werden in der Zukunft weiter erhöht, Mitarbeitende werden fortlaufend geschult. audius hat dazu im Berichtsjahr das bereits bestehende Managementsystem weiterentwickelt und dieses nach der DIN-Norm ISO 27001 durch die DEKRA zertifizieren lassen.
h. Gesamtrisikobetrachtung
Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu keinen wesentlichen Veränderungen der Risiken für die audius AG und ihre Tochtergesellschaften. Existenzgefährdende Risiken für den audius Konzern sind derzeit nicht erkennbar.
III. Prognosebericht
Die Prognose des Konzerns basiert vorwiegend auf den Prognosen der Geschäftsentwicklung der Konzerntochtergesellschaften sowie seinen Geschäftsbereichen.
Der Fokus für 2023 und die Folgejahre liegt unverändert auf den Kernthemen „Digital Workplace", „IT-Security", „Cloud Computing", „IT-Outsourcing" sowie Mobilfunk, unter anderem mit dem Ausbau des „5G" Netzes. Zur Bearbeitung dieser Felder sieht sich der audius Konzern mit den Geschäftsbereichen IT-Services, Software und Mobilfunk hervorragend aufgestellt.
Wie schon in den Vorjahren konnte auch im Jahr 2022 der Auftragsbestand stetig gesteigert werden und lag zum 31.12.2022 bei 50,3 Mio. EUR (Vorjahr: 38,0 Mio. EUR), was einer weiteren Steigerung von 12,3 Mio. EUR im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres entspricht.
Die Geschäftsaktivitäten des audius Konzerns entwickeln sich trotz der anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin sehr gut. Der Vorstand erwartet in allen drei Geschäftsbereichen im laufenden Geschäftsjahr 2023 ein organisches Wachstum. Weiterhin versprechen die Bereiche Software und Mobilfunk die größten Wachstumsmöglichkeiten. Neben dem geplanten organischen Wachstum in allen drei Geschäftsbereichen wird die in 2022 bislang nur teilweise konsolidierte ILK Internet zu einer weiterer Umsatz- und Ergebnissteigerung führen. Für 2023 und die Folgejahre plant der Vorstand unverändert mit einem durchschnittlichen organischen Wachstum von rund 10 Prozent, ergänzt durch weitere Effekte aus Unternehmenszukäufen.
Der audius Konzern beabsichtigt im laufenden Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von mehr als 80 Mio. EUR bei einem EBITDA von über 8 Mio. EUR zu erzielen. Grundlage dafür ist die sehr gute Auftragslage und ein guter Start ins laufende Geschäftsjahr.
D. Schlusserklärung des Vorstands gemäß § 312 Abs. 3 AktG
Der Vorstand erklärt, dass die audius AG nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das jeweilige Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und durch die berichtspflichtigen getroffenen bzw. unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt wurde.
Weinstadt, den 28. Juni 2023
Gez. Rainer Francisi, Vorstandsvorsitzender
Gez. Matthias Kraft, Vorstand
KONZERN- BILANZ zum 31.12.2022
audius AG
Schwaikheim
AKTIVA
| EUR | EUR | ||
|---|---|---|---|
| 31.12.2022 | 31.12.2021 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 609.892,98 | 599.856,18 | |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 482.828,00 | 725.786,00 | |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 7.884.294,19 | 5.311.178,21 | |
| 8.977.015,17 | 6.636.820,39 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1,00 | 0,00 | |
| 2. technische Maschinen und Anlagen | 241.591,50 | 5.640,50 | |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.136.862,91 | 687.160,00 | |
| 1.378.455,41 | 692.800,50 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Beteiligungen | 0,00 | 1,00 | |
| 2. Genossenschaftsanteile | 50,00 | 50,00 | |
| 50,00 | 51,00 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 0,00 | 1.295,44 | |
| 2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 535.611,90 | 33.320,00 | |
| 3. fertige Erzeugnisse und Waren | 268.339,44 | 1.483,03 | |
| 4. geleistete Anzahlungen | 2.532,42 | 0,00 | |
| 806.483,76 | 36.098,47 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.200.304,57 | 8.049.230,39 | |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände | 1.805.266,61 | 998.164,03 | |
| 14.005.571,18 | 9.047.394,42 | ||
| III. sonstige Wertpapiere | 208.242,84 | 192.064,34 | |
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 12.388.199,65 | 13.077.648,87 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.181.444,93 | 1.313.285,93 | |
| 38.945.462,94 | 30.996.163,92 |
PASSIVA
| EUR | EUR | ||
|---|---|---|---|
| 31.12.2022 | 31.12.2021 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 262.500,00 | 262.500,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 883.623,11 | 1.116.016,61 | |
| III. Gewinnrücklagen | 26.250,00 | 26.250,00 | |
| IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -6.939,07 | -14.165,96 | |
| V. Bilanzgewinn | 9.236.485,76 | 8.061.882,66 | |
| VI. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile | 4.390.210,48 | 3.455.317,84 | |
| 14.792.130,28 | 12.907.801,15 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 1.213.994,82 | 1.196.849,96 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 4.340.263,16 | 3.537.727,97 | |
| 5.554.257,98 | 4.734.577,93 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 12.074.018,95 | 8.600.010,23 | |
| 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 2.551,86 | 0,00 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.224.423,75 | 1.491.011,97 | |
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 2.753.242,35 | 1.766.865,17 | |
| 17.054.236,91 | 11.857.887,37 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.504.637,77 | 1.455.897,47 | |
| E. passive latente Steuern | 40.200,00 | 40.000,00 | |
| 38.945.462,94 | 30.996.163,92 |
KONZERN- Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 - 31.12.2022
audius AG
Schwaikheim
| 31.12.2022 | 31.12.2021 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 73.374.270,63 | 58.112.802,83 | |
| 2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 379.834,10 | -49.620,82 | |
| 3. aktivierte Eigenleistungen | 131.819,80 | 407.364,05 | |
| 4. Gesamtleistung | 73.885.924,53 | 58.470.546,06 | |
| 5. sonstige betriebliche Erträge | 1.656.456,58 | 1.672.318,31 | |
| 6. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 2.363.110,28 | 1.375.766,41 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 15.972.111,09 | 11.118.812,48 | |
| 7. Personalaufwand | 18.335.221,37 | 12.494.578,89 | |
| a) Löhne und Gehälter | 34.219.781,23 | 29.303.474,05 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 6.221.933,05 | 5.195.208,71 | |
| 40.441.714,28 | 34.498.682,76 | ||
| 8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.873.927,37 | 1.645.874,39 | |
| 9. sonstige betriebliche Aufwendungen | 8.871.359,18 | 6.150.525,33 | |
| 10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 12.449,92 | 10.703,40 | |
| 11. Abschreibung auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0,00 | 5.210,88 | |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 229.439,07 | 222.366,59 | |
| 13. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 2.280.103,17 | 1.691.740,59 | |
| 14. Ergebnis nach Steuern | 3.523.066,59 | 3.444.588,34 | |
| 15. sonstige Steuern | 57.495,12 | 40.729,00 | |
| 16. Konzernjahresüberschuss | 3.465.571,47 | 3.403.859,34 | |
| 17. Konzernjahresüberschuss zuzurechnen auf nicht beherrschende Anteile | -1.291.942,69 | -924.777,97 | |
| 18. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 8.061.882,66 | 6.717.893,29 | |
| 19. Veränderung der Gewinnrücklage | 974,32 | -135.092,00 | |
| 19. Dividendenausschüttung | -1.000.000,00 | -1.000.000,00 | |
| 20. Konzernbilanzgewinn | 9.236.485,76 | 8.061.882,66 |
Konzernanhang zum 31.12.2022
Allgemeine Erläuterungen zum Konzernabschluss
Die audius AG hat ihren Sitz in Schwaikheim. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 758679 eingetragen.
Konsolidierungskreis
Der Konzernabschluss umfasst die audius AG, Schwaikheim, als Muttergesellschaft sowie die im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochtergesellschaften:
| Unternehmen | Sitz | Beteiligung | Erstkonsolidierung |
|---|---|---|---|
| MCS Metra Cloud Services GmbH | Weinstadt | 100,00% | |
| audius SE | Weinstadt | 84,28% | |
| audius GmbH | Ludwigsburg | * 100,00% | |
| audius GmbH (vormals ITCG AG) | Stuttgart (vormals München) | * 100,00% | |
| Sinnwell GmbH (vormals Sinnwell AG) | München | * 100,00% | |
| Sinnwell IT Service GmbH | München | * 100,00% | |
| audius IT-Service GmbH | Weinstadt | * 100,00% | |
| ROTON IT-Service GmbH | Stuttgart | * 100,00% | |
| audius GmbH | Freilassing | * 100,00% | |
| smcTeam GmbH & Co. KG | Wuppertal | * 100,00% | |
| SWData GmbH | Düsseldorf | * 100,00% | |
| Elektro Mahlberg GmbH | Bornheim | * 100,00% | ab 01.01.2022 |
| ILK GmbH | Karlsruhe | * 100,00% | ab 01.08.2022 |
| INBW GmbH | Karlsruhe | * 100,00% | ab 01.08.2022 |
| audius IT-Service Kft. | Budapest/Ungarn | * 100,00% | |
| audius India Pvt. Ltd. | Pune/Indien | * 98,00% | |
| proMX AG | Nürnberg | * 50,01% | |
| proMX Corporation | Miami/USA | ** 100,00% | |
| proMX Software Technologies Pvt. Ltd. | Mumbai/Indien | *** 80,00% | |
| proMX UK Ltd. | Reading/Großbritannien | **** 60,00% | ab 01.09.2022 |
*) mittelbare Beteiligung über die audius SE
**) mittelbare Beteiligung über die proMX AG, die 100% der Anteile hält
***) mittelbare Beteiligung über die proMX AG, die 80% der Anteile hält
****) mittelbare Beteiligung über die proMX AG, die 60% der Anteile hält
Die Einbeziehung dieser Tochterunternehmen in den Konzernabschluss erfolgt bezüglich der Veröffentlichungspflicht der Einzelabschlüsse der entsprechenden Tochterunternehmen mit befreiender Wirkung gemäß §264 Abs. 3 HGB.
Die entsprechenden Erklärungen gemäß §264 Abs. 3 Nr. 1 HGB der Gesellschafter der Tochtergesellschaften und gemäß §264 Abs. 3 Nr. 2 HGB der Konzern-Muttergesellschaft wurden abgegeben und im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Durch Aktienkäufe hat sich die Beteiligungsquote der audius AG an der audius SE von bisher 83,90% auf 84,28% erhöht.
Konsolidierungsgrundsätze
Grundlage für die Konsolidierung sind der Konzernabschluss der audius AG und die nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellten Abschlüsse der vollkonsolidierten Tochterunternehmen.
Die Kapitalkonsolidierung wurde im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB durchgeführt.
Die im Konzernabschluss der audius SE, Weinstadt bestehenden Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 1.917 aus der Erstkonsolidierung werden über einen Zeitraum von 25 Jahren sowie 20 Jahren linear abgeschrieben.
Die zum 31. Dezember 2022 bestehenden Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung der audius AG in Höhe von TEUR 2.273, sowie der zum 31. Dezember 2022 bestehenden Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem Konzernabschluss der audius SE aus 2020 in Höhe von TEUR 637, aus 2021 in Form von Assets in Höhe von TEUR 171 sowie die erstmalig im Jahr 2022 konsolidierten Gesellschaften in Höhe von TEUR 2.878 werden über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben.
Für das Geschäftsjahr 2022 entfallen somit auf die Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 932 (i.Vj. TEUR 641).
Die Abbildung der Kapitalveränderungen bei der audius SE erfolgt als Kapitalvorgang entsprechend durch die Veränderung der Konzern-Rücklagen. Die Veränderungen sind im Eigenkapitalspiegel unter den Positionen „Sonstige Veränderung Aufstockung“ und „Sonstige Veränderung Abstockung“ ausgewiesen. Die Abstockung ist in Höhe von TEUR 268 als Minderung und die Aufstockung in Höhe von TEUR 35 als Erhöhung gegen die Kapitalrücklage gebucht.
Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen werden gemäß §303 HGB aufgerechnet. Erlöse aus Innenumsätzen sowie konzerninternen Erträgen werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen gemäß §305 HGB verrechnet. Zwischengewinne gemäß §304 HGB sind nicht angefallen.
Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaft werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EUR umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EUR umgerechnet. Die Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Durchschnittskurs in EUR umgerechnet.
Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten der ausländischen Konzerngesellschaft sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals der nicht in EUR geführten Gesellschaft ergeben, wurden erfolgsneutral der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung zugeordnet.
Die nicht in EUR aufgestellten Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften wurden mit folgenden Kursen umgerechnet (ausgenommen Eigenkapital):
| Mittelkurs zum Abschluss-Stichtag | Durchschnittskurs des Jahres | |
|---|---|---|
| 31.12.2022 | 2022 | |
| --- | --- | --- |
| 1EUR = | 1EUR = | |
| --- | --- | --- |
| USD | 1,06660 | 1,05387 |
| INR | 88,171 | 82,71448 |
| HUF | 400,87 | 390,94388 |
| GBP | 0,88693 | 0,85260 |
Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden gem. §248 Abs. 2 HGB aktiviert, zu Herstellungskosten bilanziert und um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 800 EUR wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten, bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt.
Die unfertigen Leistungen wurden auf Basis der bisher erbrachten Leistungen unter Ansatz der Selbstkosten bewertet. Die einzelnen Projekte wurden jeweils einzeln bewertet. Die Bewertung wurde verlustfrei durchgeführt; d.h. es wurden angemessene Abschläge von den zu erzielenden Verkaufspreisen vorgenommen.
Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die Forderungen und sonstige Vermögensgenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert. Erkennbaren und latenten Ausfallrisiken wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % auf den um die einzelwertberichtigten Forderungen verminderten Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.
Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten, bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt.
Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend ihrem zum Bilanzstichtag noch offenen Leistungserhalt berücksichtigt.
Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verlusten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien.
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend ihrem zum Bilanzstichtag noch offenen Leistungsstand, i.W. für Wartungs- und Lizenzverträge, berücksichtigt.
Latente Steuern wurden auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet.
Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.
Angaben zur Konzernbilanz
Die Gliederung der Bilanz erfolgte gem. § 266 HGB.
Das Anlagevermögen ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 3, Seite 5) dargestellt.
Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 12.200.304,57 EUR (Vj. 8.049.230,39 EUR) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.805.266,61 EUR (Vj. 998.164,03 EUR) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2022 auf 262.500,00 EUR und ist in 262.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalaufwand 2.551.306 EUR (Vj. 2.332.677 EUR), Beiträge zur Berufsgenossenschaft 25.989 EUR (Vj. 102.132 EUR), ausstehende Lieferantenrechnungen 1.405.709 EUR (Vj. 799.629 EUR), Rechtsstreitigkeiten 20.000 EUR (Vj. 15.000 EUR), Gewährleistung 300.669 EUR (Vj. 252.200 EUR) sowie für die Aufbewahrungspflichten 36.590 EUR (36.090 EUR) gebildet.
Verbindlichkeiten in Höhe von 17.054.236,91 EUR (Vj. 11.857.887,37 EUR) gliedern sich wie folgt:
| Bis 1 (Jahr) (Vorjahr) | 1-5 Jahre (Vorjahr) | über 5 Jahre (Vorjahr) | Gesamtsumme je Posten | |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten | 277.598,44 EUR | 11.085.706,13 EUR | 710.714,38 EUR | 12.074.018,95 EUR |
| (100.010,23 EUR) | (8.500.000,00 EUR) | (0,00 EUR) | (8.600.010,23 EUR) | |
| Erhaltene AZ auf Bestellungen | 2.551,86 EUR | 0,00 EUR | 0,00 EUR | 2.551,86 EUR |
| (0,00 EUR) | (0,00 EUR) | (0,00 EUR) | (0,00 EUR) | |
| Verbindlichkeiten aus LuL | 2.224.423,75 EUR | 0,00 EUR | 0,00 EUR | 2.224.423,75 EUR |
| (1.491.011,97 EUR) | (0,00 EUR) | (0,00 EUR) | (1.491.011,97 EUR) | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.753.242,35 EUR | 0,00 EUR | 0,00 EUR | 2.753.242,35 EUR |
| (1.766.865,17 EUR) | (0,00 EUR) | (0,00 EUR) | (1.766.865,17 EUR) | |
| Summe | 5.257.816,40 EUR | 11.085.706,13 EUR | 710.714,38 EUR | 17.054.236,91 EUR |
| (3.357.887,37 EUR) | (8.500.000,00 EUR) | (0,00 EUR) | (11.857.887,37 EUR) |
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 2.248.182,13 EUR (Vj. 1.500.677,95 EUR) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von 43.213,58 EUR (Vj. 32.336,66 EUR) ausgewiesen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Die Gesamtleistung gliedert sich in die folgenden Bereiche:
| IT Service | 25,0 Mio. EUR |
| Software | 22,1 Mio. EUR |
| Mobilfunk | 26,8 Mio. EUR |
| Summe | 73,9 Mio. EUR |
Die aktivierten Firmenwerte werden aufgrund des Geschäftsmodells und des langfristigen Beteiligungsansatzes linear über eine Nutzungsdauer von 10 bis 25 Jahren abgeschrieben.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (8.871 TEUR) enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 106 TEUR (i.Vj. 77 TEUR), Steuerberatungsleistungen in Höhe von 9 TEUR (i.Vj. 9 TEUR) und Beratungsleistungen in Höhe von 0 TEUR (i.Vj. 1 TEUR).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 18,3 TEUR enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 39,4 TEUR.
Sonstige Pflichtangaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese Verträge enden zwischen 2023 und 2028.
| 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | |
|---|---|---|---|---|
| Summe | 2.554.334,93 EUR | 1.526.173,62 EUR | 965.139,10 EUR | 561.949,37 EUR |
| 2027 | 2028 | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| Summe | 231.686,30 EUR | 36.038,86 EUR | 5.875.322,18 |
Latente Steuern
Passive latente Steuern ergeben sich aus der Aktivierung selbst geschaffener Schutzrechte und ähnlicher Rechte in Höhe von 40,2 TEUR.
Bei der Berechnung wurde der für das Geschäftsjahr geltende Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30% zugrunde gelegt.
Kapitalflussrechnung
In den Finanzmittelfonds wurden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von nicht mehr als drei Monaten sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, einbezogen.
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2022 | 31.12.2021 | |
|---|---|---|
| Liquide Mittel | EUR 12.388.199,65 | EUR 13.077.648,87 |
| Kurzfristige Bankverbindlichkeiten | EUR -18.076,00 | EUR -30.268,43 |
| Finanzmittelfonds | EUR 12.370.123,65 | EUR 13.047.380,40 |
Organe der Aktiengesellschaft
Vorstand
Im Geschäftsjahr war zum Vorstand bestellt:
| Herr Rainer Francisi (Vorstandsvorsitzender) | |
| Herr Matthias Kraft |
Auf die Angabe der Bezüge wird nach §286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
| Herr Franz Honner (Vorsitzender) | Unternehmer |
| Herr Peter Schiek | Unternehmer |
| Herr Udo Schäfer | Unternehmer |
Herr Franz Honner gehörte folgenden Kontrollgremien gemäß § 285 Nr. 10 HGB an:
Aufsichtsrat der audius AG, ITCG AG (bis 14.02.2023), Sinnwell AG (bis 21.12.2022)
Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat betrugen im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 95 (i. Vj. TEUR 95).
Angabe gemäß § 160 Aktiengesetz:
Das genehmigte Kapital laut Handelsregister beträgt zum Bilanzstichtag 262.500,00 EUR. Das gezeichnete Kapital beträgt 262.500,00 EUR und ist in 262.500 auf den Namen des Inhabers lautende Stückaktien eingeteilt.
Angaben nach §264 Abs. 3 HGB:
Folgende Tochterunternehmen der audius AG machen im Berichtsjahr 2022 von den Erleichterungen des §264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung Gebrauch:
| ― | audius GmbH, Ludwigsburg |
| ― | MCS Metra Cloud Services GmbH, Weinstadt |
| ― | audius IT-Service, Weinstadt |
| ― | audius GmbH, Stuttgart (vormals ITCG AG, München) |
| ― | audius GmbH, Freilassing |
| ― | Sinnwell GmbH, München (vormals Sinnwell AG, München) |
| ― | Sinnwell IT Service GmbH, München |
Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens:
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2022 erzielten Bilanzgewinn der audius AG in Höhe von 10.345.038,42 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Mitarbeiter
Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten im Konzern betrug im Geschäftsjahr 591 (Vorjahr 504) Angestellte, davon 527 Vollzeit und 64 Teilzeit.
Konzernabschluss
Die audius AG erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen dem die audius AG angehört.
Der Konzernabschluss der audius AG, Schwaikheim, für das Geschäftsjahr 2022 wird beim Handelsregister Stuttgart eingereicht.
Weinstadt, den 28. Juni 2023
Gez. Vorstand
Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2022 | Zugänge Konsolidierungskreis | Zugänge | Abgänge | Währungsumrechnung | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.731.629,19 | 0,00 | 131.819,80 | 0,00 | 0,00 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.724.358,02 | 112.801,29 | 75.803,15 | 2.263,87 | 0,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 9.552.126,47 | 3.120.207,56 | 385.397,85 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 13.008.113,68 | 3.233.008,85 | 593.020,80 | 2.263,87 | 0,00 |
| II. Sachanlagen: | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 34.759,68 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 33.251,20 | 857.006,63 | 95.818,82 | 0,00 | 0,00 |
| 3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.577.264,15 | 1.253.790,40 | 654.324,91 | 131.918,16 | 3.094,61 |
| Summe Sachanlagen | 2.610.515,35 | 2.145.556,71 | 750.143,73 | 131.918,16 | 3.094,61 |
| III. Finanzanlagen: | |||||
| 1. Beteiligungen | 12.600,00 | 0,00 | 0,00 | 12.600,00 | 0,00 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 50,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 12.650,00 | 0,00 | 0,00 | 12.600,00 | 0,00 |
| Gesamtsumme | 15.631.279,03 | 5.378.565,56 | 1.343.164,53 | 146.782,03 | 3.094,61 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2022 | 01.01.2022 | Zugänge Konsolidierungskreis | Abschreibungen des Geschäftsjahres | Abgänge | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.863.448,99 | 1.131.773,01 | 0,00 | 121.783,00 | 0,00 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.910.698,59 | 998.572,02 | 112.748,16 | 318.813,78 | 2.263,37 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 13.057.731,88 | 4.240.948,26 | 0,00 | 932.489,43 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 16.831.879,46 | 6.371.293,29 | 112.748,16 | 1.373.086,21 | 2.263,37 |
| II. Sachanlagen: | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 34.759,68 | 0,00 | 34.758,68 | 0,00 | 0,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 986.076,65 | 27.610,70 | 673.448,50 | 43.425,95 | 0,00 |
| 3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.350.366,69 | 1.890.104,15 | 967.131,29 | 457.415,21 | 100.287,66 |
| Summe Sachanlagen | 5.371.203,02 | 1.917.714,85 | 1.675.338,47 | 500.841,16 | 100.287,66 |
| III. Finanzanlagen: | |||||
| 1. Beteiligungen | 0,00 | 12.599,00 | 0,00 | 0,00 | 12.599,00 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 50,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 50,00 | 12.599,00 | 0,00 | 0,00 | 12.599,00 |
| Gesamtsumme | 22.203.132,48 | 8.301.607,14 | 1.788.086,63 | 1.873.927,37 | 115.150,03 |
| Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|
| Währungsumrechnung | 31.12.2022 | 31.12.2022 | 31.12.2021 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 1.253.556,01 | 609.892,98 | 599.856,18 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 1.427.870,59 | 482.828,00 | 725.786,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 5.173.437,69 | 7.884.294,19 | 5.311.178,21 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 7.854.864,29 | 8.977.015,17 | 6.636.820,39 |
| II. Sachanlagen: | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 34.758,68 | 1,00 | 0,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 744.485,15 | 241.591,50 | 5.640,50 |
| 3. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung | 859,21 | 3.213.503,78 | 1.136.862,91 | 687.160,00 |
| Summe Sachanlagen | 859,21 | 3.992.747,61 | 1.378.455,41 | 692.800,50 |
| III. Finanzanlagen: | ||||
| 1. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1,00 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 0,00 | 0,00 | 50,00 | 50,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 50,00 | 51,00 |
| Gesamtsumme | 859,21 | 11.847.611,90 | 10.355.520,58 | 7.329.671,89 |
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
| 2022 | 2021 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| 1.1 Konzernjahresüberschuss | 3.466 | 3.404 |
| 1.2 Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 1.874 | 1.646 |
| 1.3 Zunahme (+)/ Abnahme (-) der Rückstellungen | 291 | 1.490 |
| 1.4 Gewinn (-)/ Verlust (+) aus Anlageabgängen | 32 | -111 |
| 1.5 Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | -4.320 | 292 |
| 1.6 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | 777 | -3.687 |
| 1.7 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) | -31 | -5 |
| 1.8 Zinsaufwendungen/-erträge | 217 | 211 |
| 1.9 Ertragssteueraufwand/-ertrag | 2.280 | 0 |
| 1.10 Ertragssteuerzahlungen | -2.524 | 0 |
| \= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2.062 | 3.240 |
| 2.1 Auszahlungen für Investitionen in das Immaterielle Anlagevermögen (-) | -593 | -699 |
| 2.2 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens (+) | 0 | 161 |
| 2.3 Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (-) | -750 | -538 |
| 2.4 Erhaltene Zinsen (+) | 12 | 11 |
| 2.5 Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis (-) | -3.099 | -1.043 |
| \= Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -4.430 | -2.108 |
| 3.1. Einzahlungen (+) aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des MU | 1 | 0 |
| 3.2 Einzahlungen (+) aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern | 50 | 1.412 |
| 3.3 Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von Darlehen | 3.632 | 0 |
| 3.4 Auszahlungen (-) aus Eigenkapitalherabsetzungen andere Gesellschafter | -354 | -138 |
| 3.5 Tilgung von Darlehen (-) | -146 | -2.215 |
| 3.6 Gezahlte Dividenen (-) | -1.308 | -1.135 |
| 3.7 Gezahlte Zinsen (-) | -229 | -222 |
| \= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 1.646 | -2.298 |
| 4. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -722 | -1.166 |
| 5. Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 14 | 19 |
| 6. Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0 | 840 |
| 7. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 13.078 | 13.385 |
| 8. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 12.370 | 13.078 |
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL zum 31. Dezember 2022 (T€)
| Eigenkapital des Mutterunternehmens | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklage | Gewinnvortrag | Währungsumrechnung | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 31. Dezember 2020 | 263 | 0 | 26 | 4.444 | -28 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | 2.274 | ||||
| Währungsumrechnung | 14 | ||||
| Ausschüttung | -1.000 | ||||
| Sonstige Veränderungen | 1.116 | -135 | |||
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 | |||||
| Stand zum 31. Dezember 2021 | 263 | 1.116 | 26 | 5.583 | -14 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | 2.479 | ||||
| Währungsumrechnung | 7 | ||||
| Ausschüttung | -1.000 | ||||
| Sonstige Veränderungen | 1 | ||||
| Sonstige Veränderungen Aufstockung | -268 | ||||
| Sonstige Veränderungen Abstockung | 35 | ||||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | |||||
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 | |||||
| Stand zum 31. Dezember 2022 | 263 | 883 | 26 | 7.063 | -7 |
| Eigenkapital des Mutterunternehmens | nicht beherrschende Anteile | |||
|---|---|---|---|---|
| Jahresüberschuss des Mutterunternehmens | Summe | vor Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis | auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 31. Dezember 2020 | 2.274 | 6.979 | 1.920 | -2 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | -2.274 | 0 | 435 | |
| Währungsumrechnung | 14 | 10 | ||
| Ausschüttung | -1.000 | -138 | ||
| Sonstige Veränderungen | 981 | 305 | ||
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 | 2.479 | 2.479 | ||
| Stand zum 31. Dezember 2021 | 2.479 | 9.453 | 2.522 | 8 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | -2.479 | 0 | 925 | |
| Währungsumrechnung | 7 | |||
| Ausschüttung | -1.000 | -308 | ||
| Sonstige Veränderungen | 1 | |||
| Sonstige Veränderungen Aufstockung | -268 | |||
| Sonstige Veränderungen Abstockung | 35 | |||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 0 | |||
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 | 2.174 | 2.174 | ||
| Stand zum 31. Dezember 2022 | 2.174 | 10.402 | 3.139 | 8 |
| nicht beherrschende Anteile | Konzerneigenkapital | ||
|---|---|---|---|
| auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste | Summe | ||
| --- | --- | --- | --- |
| T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 31. Dezember 2020 | 435 | 2.353 | 9.332 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | -435 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnung | 10 | 24 | |
| Ausschüttung | -138 | -1.138 | |
| Sonstige Veränderungen | 305 | 1.286 | |
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 | 925 | 925 | 3.404 |
| Stand zum 31. Dezember 2021 | 925 | 3.455 | 12.908 |
| Umbuchung Vorjahresüberschuss | -925 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnung | 0 | 7 | |
| Ausschüttung | -308 | -1.308 | |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 1 | |
| Sonstige Veränderungen Aufstockung | 0 | -268 | |
| Sonstige Veränderungen Abstockung | 0 | 35 | |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | -49 | -49 | -49 |
| Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 | 1.292 | 1.292 | 3.466 |
| Stand zum 31. Dezember 2022 | 1.243 | 4.390 | 14.792 |
Der ausschüttbare Gewinn des Mutterunternehmens beträgt TEUR 10.345 (Vorjahr TEUR 10.222).
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die audius AG, Schwaikheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der audius AG, Schwaikheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der audius AG, Schwaikheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • | entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und |
| • | vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| • | holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 28. Juni 2023
**CONLATA Geißelmaier & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
PETER MERK, WIRTSCHAFTSPRÜFER
Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2022
Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet.
Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in 2 Sitzungen behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert.
Die vom Vorstand aufzustellenden Jahresabschlüsse der audius AG sowie des audius Konzerns für das Geschäftsjahr 2022 sind unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft erarbeitet worden. Der Einzeljahresabschluss wurde vom hierzu bestellten Abschlussprüfer, der Kanzlei CONLATA Geißelmaier & Partner mbH, Augsburg einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Der Konzernjahresabschluss wurde durch die Kanzlei CONLATA Geißelmaier & Partner mbH, Augsburg geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Wir haben unsererseits die Jahresabschlüsse, den Lagebericht des Vorstands und seinen Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft.
Dem Ergebnis der geprüften Jahresabschlüsse treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfungen bei.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung hatten wir keine Einwendungen zu erheben. Wir haben die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse deshalb gebilligt. Der Einzelabschluss der audius AG sowie der Konzernabschluss audius AG sind damit festgestellt.
Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an.
Weinstadt, den 12. September 2023
Franz Honner, Vorsitzender des Aufsichtsrats