Quarterly Report • Jan 30, 2019
Quarterly Report
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| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| ERGEBNIS UND ALLGEMEINE INFORMATIONEN | Einheit | Q1-3 2017/18 | Q1-3 2018/19 | in % |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 765,9 | 790,1 | 3,2 % |
| davon in Asien produziert | % | 85 % | 86 % | – |
| davon in Europa produziert | % | 15 % | 14 % | – |
| Umsatzkosten | Mio. € | 626,4 | 634,1 | 1,2 % |
| Bruttogewinn | Mio. € | 139,5 | 156,1 | 11,9 % |
| Bruttogewinn-Marge | % | 18,2 % | 19,8 % | – |
| EBITDA | Mio. € | 190,3 | 220,5 | 15,9 % |
| EBITDA-Marge | % | 24,8 % | 27,9 % | – |
| EBIT (Betriebsergebnis) | Mio. € | 88,8 | 121,5 | 36,9 % |
| EBIT-Marge | % | 11,6 % | 15,4 % | – |
| Konzernergebnis | Mio. € | 47,8 | 92,3 | 93,1 % |
| Konzernergebnis der Anteilseigner des Mutterunternehmens | Mio. € | 46,9 | 86,0 | 83,2 % |
| ROE (Eigenkapitalrendite)1) | % | 10,3 % | 16,5 % | – |
| ROCE (Gesamtkapitalrendite)1) | % | 8,6 % | 13,8 % | – |
| ROS (Umsatzrendite) | % | 6,2 % | 11,7 % | – |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (OCF) | Mio. € | 121,0 | 153,2 | 26,6 % |
| Netto-Investitionen (Net CAPEX) | Mio. € | 124,6 | 63,2 | (49,3 %) |
| Operativer Free Cashflow 2) | Mio. € | (3,6) | 90,0 | – |
| Free Cashflow3) | Mio. € | (125,6) | (102,5) | – |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Ultimo | – | 10.089 | 10.052 | (0,4 %) |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt | – | 10.039 | 9.842 | (2,0 %) |
| BILANZ | 31.03.2018 | 31.12.2018 | ||
| Bilanzsumme | Mio. € | 1.530,4 | 1.818,2 | 18,8 % |
| Eigenkapital4) | Mio. € | 711,4 | 780,4 | 9,7 % |
| Eigenkapitalquote | % | 46,5 % | 42,9 % | – |
| Nettoverschuldung | Mio. € | 209,2 | 136,7 | (34,7 %) |
| Verschuldungsgrad | % | 29,4 % | 17,5 % | – |
| Nettoumlaufvermögen | Mio. € | 72,4 | 155,8 | >100 % |
| Nettoumlaufvermögen/Umsatzerlöse | % | 7,3 % | 14,8 % | – |
| AKTIENKENNZAHLEN | Q1-3 2017/18 | Q1-3 2018/19 | ||
| Anzahl der Aktien im Umlauf, Ultimo | – | 38.850.000 | 38.850.000 | – |
| Anzahl der Aktien, gewichteter Durchschnitt | – | 38.850.000 | 38.850.000 | – |
| Gewinn/Aktienanzahl zum Ultimo | € | 1,21 | 2,21 | 83,2 % |
| Gewinn/gewichteter Durchschnitt der Aktienanzahl | € | 1,21 | 2,21 | 83,2 % |
| Marktkapitalisierung, Ultimo | Mio. € | 914,5 | 598,3 | (34,6 %) |
1) Die Berechnung basiert auf durchschnittlichen Werten 2) OCF abzüglich Net CAPEX 3) OCF abzüglich Cashflow aus Investitionstätigkeit 4) Eigenkapital inklusive Hybridkapital
den der Steigerung der Effizienz der Aufsichtsratsarbeit und zum Zwecke der gezielten Behandlung komplexer Sachverhalte wurde für Finanzierungsangelegenheiten ein ständiger Finanzierungsauschuss des Aufsichtsrats der AT&S gebildet. Die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat wurde zu diesem Zweck entsprechend geändert, womit der Aufsichtsrat von AT&S neben Prüfungsausschuss sowie Nominierungs- und Vergütungsausschuss einen dritten ständigen Aufsichtsratsausschuss eingerichtet hat. Zu den Mitgliedern des "Finanzierungsauschusses" wurden folgende Aufsichtsratsmitglieder bestellt:
Dr. Hannes Androsch (Vorsitzender)
Ing. Willibald Dörflinger
DDr. Regina Prehofer
Dr. Georg Riedl
Wolfgang Fleck
Günther Wölfler
EIGENGESCHÄFTE VON FÜHRUNGSKRÄFTEN Am 20. Dezember 2018 hat Herr Dr. Hannes Androsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats von AT&S, 202.095 Stück Aktien der AT&S verkauft. Die Androsch Privatstiftung, welche in enger Beziehung zu den AT&S-Aufsichtsräten Dr. Hannes Androsch, Dr. Georg Riedl und Mag. Gerhard Pichler steht, hat diese 202.095 Stück Aktien der AT&S gekauft. Die Durchführung der Transaktion wurde ordnungsgemäß am 21. Dezember 2018 veröffentlicht. Der durchschnittliche Preis betrug 19,09 € und der Gesamtwert der damit veräußerten Aktien belief sich auf 3.857.993,55 €.
Am 20. Dezember 2018 hat Herr Dr. Hannes Androsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats von AT&S, 277.346 Stück Aktien der AT&S verkauft. Die AIC Androsch International Management GmbH, welche in enger Beziehung zum AT&S-Aufsichtsvorsitzenden Dr. Hannes Androsch steht, hat diese 277.346 Stück Aktien der AT&S gekauft. Die Durchführung der Transaktion wurde ordnungsgemäß am 21. Dezember 2018 veröffentlicht. Der durchschnittliche Preis betrug 19,09 € und der Gesamtwert der damit veräußerten Aktien belief sich auf 5.294.535,14 €.
Der Gesamtanteil der Stimmrechte von Androsch Privatstiftung und AIC Androsch International Management Consulting GmbH an AT&S wurden damit erhöht, diese halten nunmehr insgesamt 17,55 % (zuvor 16,30 %) der Stimmrechte (Gesamtzahl der Stimmrechte: 38.850.000). Diese Beteiligungsmeldung wurde ebenso ordnungsgemäß am 21. Dezember 2018 veröffentlicht.
AKTIONÄRSSTRUKTUR
ENTWICKLUNGEN AM KAPITALMARKT IN DEN ERSTEN NEUN MONATEN 2018/19
Das Umfeld an den internationalen Aktienmärkten hat sich nach einer tendenziell freundlichen ersten Jahreshälfte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 eingetrübt. Die Kursentwicklung wurde unter anderem durch die schwächeren Konjunkturindikatoren und die anhaltenden globalen Handelskonflikte negativ belastet.
KURSENTWICKLUNG UND LIQUIDITÄT DER AT&S-AKTIE AT&S hat im dritten Quartal 2018/19 dank der Anhebung seiner Prognose und des besser als erwarteten Ergebnisses für das erste Halbjahr mit positiven Meldungen aufwarten können. Hier hat sich einmal mehr gezeigt, dass AT&S in einem schwieriger werdenden Umfeld seine Diversifikation und die erfolgreich getätigten Investitionen zu Gute kommen.
Jedoch konnte sich die AT&S-Aktie der Branchenentwicklung und dem generell schwachen Aktienmarktumfeld nicht entziehen. Beim Ultimokurs (28. Dezember 2018) von 15,4 € verlor die AT&S-Aktie im abgelaufenen Quartal 22,6 %. Im dritten Quartal bewegte sich der Aktienkurs der AT&S in einer Bandbreite von 14,62 € bis 24,10 € und wies somit eine sehr hohe Volatilität auf.
Demgegenüber zeigte die Liquidität der Aktie eine Steigerung. Sowohl der tägliche durchschnittliche Stückumsatz von 139.827 Stück (plus 35 % gegenüber Vergleichszeitraum; Einfachzählung) als auch der durchschnittliche tägliche Geldumsatz von 2.666.524 € (plus 58 % gegenüber Vorjahreszeitraum; Einfachzählung) zeigen dies sehr deutlich.
| in € | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Gewinn/Aktie | 2,21 | 1,21 |
| Höchstkurs | 24,10 | 24,99 |
| Tiefstkurs | 14,62 | 9,16 |
| Ultimokurs | 15,40 | 23,54 |
| Anzahl Stammaktien | 38.850.000 |
|---|---|
| WP-Kennnummer | 922230 |
| ISIN-Code | AT0000969985 |
| Kürzel | ATS |
| Thomson Reuters | ATSV.VI |
| Bloomberg | ATS:AV |
| Indizes | ATX, ATX GP, WBI, VÖNIX |
| 07.05.2019 | Jahresergebnis 2018/19 |
|---|---|
| 04.07.2019 | 25. Jahreshauptversammlung |
| 23.07.2019 | Ex-Dividenden-Tag |
GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte AT&S beim Umsatz zulegen und das Ergebnis signifikant steigern. Der positive Geschäftsverlauf aufgrund des optimierten Produkt-, Technologie- und Kundenportfolios setzte sich fort, jedoch zeichnete sich im abgelaufenen dritten Quartal des Geschäftsjahres eine Abschwächung der Nachfrage in den Bereichen mobile Endgeräte und Automotive ab.
Kumuliert erhöhte sich der Umsatz um 24,2 Mio. € bzw. 3,2 % von 765,9 Mio. € auf 790,1 Mio. €. Absatzsteigerungen bei IC-Substraten und im Bereich Medical & Healthcare konnten die im dritten Quartal rückläufige Nachfrage in den Bereichen Mobile, Automotive und Industrial teilweise kompensieren.
Wechselkurseffekte, vor allem durch den schwächeren US-Dollar, hatten einen negativen Einfluss von 11,3 Mio. € bzw. 1,5 % auf die Umsatzentwicklung.
Die Effekte aus der Umsetzung des neuen IFRS 15 führten zu einer Erhöhung des Umsatzes um 14,6 Mio. €. bzw. 1,9 %. Diese Änderung resultiert aus einer zeitraumbezogenen Umsatzrealisierung, welche für eine Reihe von Kunden notwendig ist. Für weiterführende Informationen wird auf die erläuternden Anhangsangaben zum Zwischenbericht verwiesen. Der Umsatzanteil der in Asien produzierten Produkte erhöhte sich von 85 % im Vorjahr auf 86 % im laufenden Geschäftsjahr.
| Ergebniskennzahlen | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € (wenn nicht anders angeführt) | Q1-3 2018/19 | Q1-3 2017/18 | Veränderung in % |
|
| Umsatzerlöse | 790,1 | 765,9 | 3,2 % | |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 220,5 | 190,3 | 15,9 % | |
| EBITDA-Marge (%) | 27,9 % | 24,8 % | ||
| Betriebsergebnis (EBIT) | 121,5 | 88,8 | 36,9 % | |
| EBIT-Marge (%) | 15,4 % | 11,6 % | ||
| Konzernjahresergebnis | 92,3 | 47,8 | 93,1 % | |
| Gewinn je Aktie (€) | 2,21 | 1,21 | 83,2 % | |
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 58,2 | 85,7 | (32,1 %) | |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 9.842 | 10.039 | (2,0 %) |
Das EBITDA verbesserte sich um 30,2 Mio. € bzw. 15,9 % von 190,3 Mio. € auf 220,5 Mio. €. Der Anstieg resultiert vor allem aus Effizienz- und Produktivitätsverbesserungen, dem Wegfall der Anlaufkosten aus dem Vorjahr in Chongqing sowie dem verbesserten Produktmix. Unterstützt wurde dieses Ergebnis durch positive Währungseffekte.
Die EBITDA-Marge lag in den ersten neun Monaten bei 27,9 % und damit um 3,1 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau von 24,8 %.
Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Mio. € bzw. 2,6 % von 101,5 Mio. € auf 98,9 Mio. € reduziert, was im Wesentlichen auf positive Wechselkurseffekte von 1,3 Mio. € zurückzuführen ist.
EBITDA-Marge
Das EBIT verbesserte sich um 32,7 Mio. € von 88,8 Mio. € auf 121,5 Mio. €. Die EBIT-Marge lag bei 15,4 % (Vorjahr: 11,6 %).
Das Finanzergebnis erhöhte sich deutlich von -11,3 Mio. € auf -2,6 Mio. €. Trotz einer deutlich über dem Vorjahresniveau liegenden Bruttoverschuldung lagen die Bruttozinsaufwendungen, aufgrund von im Nachgang zur Hybridanleihe durchgeführter Optimierungsmaßnahmen mit 9,6 Mio. € um 1,2 Mio. € unter dem Vorjahresniveau von 10,8 Mio. € Die Zinserträge lagen mit 3,1 Mio. € um 2,4 Mio. € über dem Vorjahresniveau von 0,7 Mio. €. Dieser Anstieg resultiert primär aus dem im USD-Bereich verbesserten Zinsumfeld. Wechselkurseffekte beeinflussten das Finanzergebnis in den ersten neun Monaten mit 6,5 Mio. € (Vorjahr: Ertrag von 2,0 Mio. €) positiv.
Der Ertragssteueraufwand betrug in den ersten neun Monaten 26,7 Mio. € (Vorjahr: 29,7 Mio. €). Der in Relation zum Ergebnis geringe Ertragsteueraufwand resultiert großteils aus dem reduzierten Steuersatz bei der AT&S (China) Company Limited welche in den Vorjahresvergleichszahlen noch mit dem höheren Steuersatz (aufgrund der damals noch nicht erteilten Verlängerung des Steuerzertifikats für Hochtechnologieunternehmen) enthalten war.
Das Konzernergebnis verbesserte sich aufgrund des deutlich besseren operativen Ergebnisses und des besseren Finanzergebnisses um 44,5 Mio. € von 47,8 Mio. € auf 92,3 Mio. €. Daraus resultiert eine Verbesserung des Ergebnisses je Aktie von 1,21 € auf 2,21 €. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurden Hybridkapitalzinsen in Höhe von 6,3 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €) in Abzug gebracht.
VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Die Bilanzsumme erhöhte sich in den ersten neun Monaten um 287,8 Mio. € bzw. 18,8 % von 1 530,4 Mio. € auf 1 818,2 Mio. €. Dem Anstieg, basierend auf Anlagenzugängen bzw. Technologieupgrades in Höhe von 58,2 Mio. € (Anlagenzugänge führten zu 63,3 Mio. € zahlungswirksamen CAPEX), standen Abschreibungen von insgesamt 98,9 Mio. € gegenüber. Darüber hinaus verminderten Wechselkurseffekte das Anlagevermögen um 8,0 Mio. €. Der Rückgang der Vorräte von 136,1 Mio. € auf 112,9 Mio. € resultiert aus der Anwendung des IFRS 15. Der Anstieg der Forderungen enthält die entsprechende Gegenposition der Erfassung der "contract assets". Für die detaillierten Auswirkungen der erstmaligen Berücksichtigung des IFRS 15 wird auf die erläuternden Anhangsangaben zum Zwischenbericht verwiesen.
Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten konnte mit 380,2 Mio. € (31. März 2018: 270,7 Mio. €) wesentlich erhöht werden. Zusätzlich zu den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verfügt AT&S per 31. Dezember 2018 über finanzielle Vermögenswerte von 253,2 Mio. € und über 182,0 Mio. € an nicht genutzten Kreditlinien als Finanzierungsreserve.
Das Eigenkapital erhöhte sich um 69,0 Mio. € bzw. 9,7 % von 711,4 Mio. € auf 780,4 Mio. €. Der Anstieg resultierte aus dem positiven Konzernergebnis von 92,3 Mio. €. Die Anwendung der neuen Bilanzierungsvorschriften (IFRS 9 bzw. IFRS 15) haben das Eigenkapital zusätzlich mit 10,4 Mio. € positiv beeinflusst. Negative Wechselkurseffekte von 9,6 Mio. €, die sich aus der Umrechnung der Nettovermögensposition der Tochterunternehmen ergaben, sowie die ausbezahlte Dividende von 13,9 Mio. €, sowie die Auszahlung an die Eigner der Hybridanleihe von 8,3 Mio. € stehen dem gegenüber. Auf Basis des höheren Eigenkapitals und der aufgrund der Begebung des Schuldscheindarlehens gestiegenen Bilanzsumme lag die Eigenkapitalquote mit 42,9 % um 3,6 Prozentpunkte unter dem Wert zum 31. März 2018.
Die Nettoverschuldung verringerte sich um 72,5 Mio. € bzw. 34,7 % von 209,2 Mio. € auf 136,7 Mio €.
Am 19. Juli 2018 wurde eine Schuldscheintransaktion mit einem Gesamtvolumen von 292,5 Mio. € sehr erfolgreich abgeschlossen. Das ursprünglich angestrebte Emissionsvolumen von 150,0 Mio. €, welches unter anderem die vorzeitige Refinanzierung der im Februar 2019 fälligen Tranche des Schuldscheindarlehens 2014
EBIT-Marge
Q1-3 2017/18 Q1-3 2018/19
sicherstellen sollte, wurde aufgrund der hohen Nachfrage auf 292,5 Mio. € erhöht. Im dritten Quartal wurde eine weitere Tranche dieses Schuldscheindarlehens mit einem Volumen von 43,0 Mio. € abgeschlossen. Sämtliche zusätzlichen Mittel dienen zur weiteren Optimierung der Finanzverbindlichkeiten und zur Unterstützung der Mittelfriststrategie.
Das Schuldscheindarlehen besteht aus Tranchen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren zu festen und variablen Zinsen in Euro. Dadurch ergeben sich nach der Optimierung der Finanzverbindlichkeiten und der Tilgung des Schuldscheindarlehens aus 2014 eine höhere durchschnittliche Restlaufzeit sowie eine aufgrund des erzielten Durchschnittszinssatzes von 1,16 %, deutlich reduzierte Zinsbelastung.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in den ersten neun Monaten 2018/19 153,2 Mio. € (Vorjahr: 121,0 Mio. €). Diesen Zahlungsmittelzuflüssen standen Auszahlungen für Netto-Investitionen von 63,2 Mio. € (Vorjahr: 124,6 Mio. €) gegenüber. Daraus resultierte der im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserte operative Free Cashflow von 90,0 Mio. € (Vorjahr: -3,6 Mio. €).
Der Nettoverschuldungsgrad mit 17,5 % weist eine Verbesserung zum Wert vom 31. März 2018 mit 29,4 % aus. Diese Verbesserung resultiert aus den oben erläuterten Erhöhungen des Eigenkapitals sowie der Reduktion der Nettoverschuldung.
GESCHÄFTSENTWICKLUNG NACH SEGMENTEN Der AT&S Konzern gliedert seine betrieblichen Tätigkeiten in drei Segmente: Mobile Devices & Substrates (MS), Automotive, Industrial, Medical (AIM) und Sonstige (OT). Zu weiterführenden Erläuterungen zu den Segmenten bzw. der Segmentberichterstattung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017/18.
Der Anteil des Segments Mobile Devices & Substrates an den gesamten externen Umsätzen stieg von 66,7 % auf 67,5 %. Der Umsatzanteil des Segments Automotive, Industrial, Medical reduzierte sich auf 32,0 % (Vorjahr: 32,9 %). Die Bedeutung des Segments Sonstige blieb mit 0,5 % konstant.
SEGMENT MOBILE DEVICES & SUBSTRATES Wenn auch der positive Geschäftsverlauf fortgesetzt werden konnte, zeichnete sich im abgelaufenen dritten Quartal 2018/19 eine Abschwächung der Nachfrage bei mobilen Endgeräten ab. Das Segment profitierte vor allem von einem höherwertigen Produktportfolio bei IC-Substraten. Dementsprechend erhöhte sich der Segmentumsatz um 21,5 Mio. € bzw. 3,7 % von 580,0 Mio. € auf 601,5 Mio. €. Wechselkurseffekte hatten eine negative Auswirkung von 10,8 Mio. € auf den ausgewiesenen Umsatz.
| in Mio. € (wenn nicht anders angeführt) | Q1-3 2018/19 | Q1-3 2017/18 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|
| Segmentumsatzerlöse | 601,5 | 580,0 | 3,7 % | |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 533,2 | 510,8 | 4,4 % | |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 177,2 | 155,3 | 14,1 % | |
| EBITDA-Marge (%) | 29,5 % | 26,8 % | ||
| Betriebsergebnis (EBIT) | 93,1 | 67,2 | 38,6 % | |
| EBIT-Marge (%) | 15,5 % | 11,6 % | ||
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 35,4 | 67,6 | (47,6 %) | |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 6.909 | 7.141 | (3,3 %) |
Q1-3 2017/18 Q1-3 2018/19
Mobile Devices & Substrates Umsatzentwicklung in Mio. €
Das EBITDA verbesserte sich um 21,9 Mio. € bzw. 14,1 % von 155,3 Mio. € auf 177,2 Mio. €. Die deutliche Ergebnisverbesserung resultiert primär aus den erfolgreich umgesetzten Effizienz- und Produktivitätsverbesserungsmaßnahmen am neuen Standort in Chongqing sowie dem Wegfall der Anlaufkosten. Unterstützt wurde dieser Effekt von einem höherwertigen Produktportfolio bei IC-Substraten sowie durch positive Währungseffekte.
Insgesamt resultierte daraus eine EBITDA-Marge von 29,5 % die deutlich über dem Vorjahresvergleichswert von 26,8 % liegt.
Die Abschreibungen des Segments reduzierten sich nur geringfügig um 4,1 Mio. € bzw. 4,6 % von 88,2 Mio. € auf 84,1 Mio. €.
Das EBIT von 93,1 Mio. € liegt um 25,9 Mio. € über dem Vorjahreswert von 67,2 Mio. €. Die daraus resultierende EBIT-Marge liegt bei 15,5 % (Vorjahr: 11,6 %).
Die Anlagenzugänge betrafen Technologieupgrades am Standort Shanghai und Chongqing. Der Rückgang des Mitarbeiterstandes um 232 Personen ist das Ergebnis von Optimierungsmaßnahmen.
Automotive, Industrial, Medical Umsatzentwicklung in Mio. €
Q1-3 2017/18 Q1-3 2018/19
SEGMENT AUTOMOTIVE, INDUSTRIAL, MEDICAL Der Segmentumsatz war mit 270,6 Mio. € auf dem Vorjahresniveau. Eine gute Nachfrage konnte in den ersten neun Monaten vor allem im Bereich Medical & Healthcare verzeichnet werden, die beiden anderen Bereiche verzeichneten eine etwas schwächere Nachfrage.
| in Mio. € (wenn nicht anders angeführt) | Q1-3 2018/19 | Q1-3 2017/18 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|
| Segmentumsatzerlöse | 270,6 | 270,8 | (0,1 %) | |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 252,7 | 251,6 | 0,4 % | |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 38,3 | 32,3 | 18,4 % | |
| EBITDA-Marge (%) | 14,1 % | 11,9 % | ||
| Betriebsergebnis (EBIT) | 24,5 | 20,0 | 22,7 % | |
| EBIT-Marge (%) | 9,1 % | 7,4 % | ||
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 20,5 | 17,1 | 19,8 % | |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 2.758 | 2.737 | 0,8 % |
Das Segment-EBITDA lag mit 38,3 Mio. € um 6,0 Mio. € über dem Vorjahresniveau von 32,3 Mio. €. Der Ergebnisbeitrag aus einem besseren Produktmix und positiven Wechselkurseffekten konnten rückläufige Mengen kompensieren.
Die EBITDA-Marge erhöhte sich aufgrund dieser Effekte um 2,2 Prozentpunkte von 11,9 % auf 14,1 %.
Die Abschreibungen des Segments erhöhten sich um 1,5 Mio. € bzw. 12,2 % von 12,3 Mio. € auf 13,8 Mio. €. Das EBIT erhöhte sich um 4,5 Mio. € bzw. 22,5 % von 20,0 Mio. € auf 24,5 Mio. €.
Die Anlagenzugänge liegen mit 20,5 Mio. € über dem Vorjahresvergleichswert von 17,1 Mio. €. Der Anstieg resultiert aus Investitionen für Kapazitätserweiterungen am Standort Nanjangud sowie dem Ausbau des Standortes Fehring.
SEGMENT SONSTIGE Das Segment Sonstige ist hauptsächlich von Handels- und Holding-Aktivitäten geprägt. Das Ergebnis der im Segment Sonstige enthaltenen allgemeinen Holding-Aktivitäten lag aufgrund von positiven Einmaleffekten über dem durch negative Einmaleffekten belasteten Vorjahresniveau.
Automotive, Industrial, Medical EBITDA-Entwicklung in Mio. €
Q1-3 2017/18 Q1-3 2018/19
WESENTLICHE EREIGNISSE NACH ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE Nach Ablauf der aktuellen Berichtsperiode sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.
WESENTLICHE RISIKEN, UNGEWISSHEITEN UND CHANCEN Im Konzernabschluss 2017/18 sind ausführlich im Lagebericht unter Pkt. 6 "Chancen- und Risikomanagement" relevante Risikokategorien erläutert, welche zum Bilanzerstellungstag nach wie vor Gültigkeit haben. Wie dort bereits ausgeführt, können falsch eingeschätzte technologische Entwicklungen, Veränderungen in der Nachfrage und negative Preisentwicklungen die Werthaltigkeit von Investitionen maßgeblich negativ beeinträchtigen.
ZUKUNFTSORIENTIERTE INVESTITION IN NEUE TECHNOLOGIEENTWICKLUNG Angesichts der aktuellen Megatrends wie vernetzte Systeme, autonomes Fahren oder Artificial Intelligence mit immer höheren Datenraten bzw. -mengen sowie hohen Leistungsdichten steigen auch die Anforderungen an die Verbindungstechnik. AT&S profitiert von dieser Entwicklung, da die wachsenden Datenströme der Digitalisierung höhere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Komponenten stellen.
Aufgrund des technologischen Wandels sieht AT&S gute Chancen, den nächsten Schritt für die Technologieentwicklung und damit die zweite Ausbaustufe im Werk 1 in Chongqing voranzutreiben. Dabei ist eine schrittweise Umsetzung der Technologieimplementierung in den kommenden zwei bis drei Jahren, die zu einem Investitionsvolumen von bis zu 160 Mio. € führen kann, geplant. Mit diesem strategisch wichtigen Schritt setzt AT&S einen weiteren Meilenstein im Bereich der Hochleistungsanwendungen auf ihrem Wachstumskurs zu einem weltweit führenden Verbindungslösungsanbieter.
PROGNOSE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018/19 ERHÖHT Aufgrund der aktuellen Marktentwicklung – insbesondere die aktuelle Nachfrageschwäche in den Bereichen Mobile Endgeräte und Automotive erwartet der Vorstand nunmehr ein Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2018/19 in der Größenordnung von 3 % (zuletzt 6 bis 8 %). Darüber hinaus bestätigt der Vorstand eine EBITDA-Marge von 24 bis 26 %, die vor allem durch Effizienz- und Produktivitätsverbesserungsmaßnahmen und ein höherwertiges Produktportfolio bei IC-Substraten unterstützt wird.
Aufgrund von später zahlungswirksam werdenden Investitionen für die zweite Ausbaustufe im Werk I in Chongqing werden die Gesamtinvestitionen für das Geschäftsjahr 2018/19 in Summe rund 100 bis 120 Mio. € (zuletzt rund 140 bis 160 Mio. €) betragen, wobei die Instandhaltungsinvestitionen weiterhin auf geplantem Niveau erwartet werden.
Leoben-Hinterberg, am 30. Jänner 2019
Der Vorstand
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Mag.a Monika Stoisser-Göhring e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.
| in Tsd. € | 01.10.-31.12.2018 | 01.10.-31.12.2017 | 01.04.-31.12.2018 | 01.04.-31.12.2017 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 273.257 | 280.220 | 790.114 | 765.900 | |
| Umsatzkosten | (210.355) | (211.108) | (634.059) | (626.435) | |
| Bruttogewinn | 62.902 | 69.112 | 156.055 | 139.465 | |
| Vertriebskosten | (7.248) | (7.597) | (23.222) | (23.806) | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | (9.082) | (11.095) | (26.205) | (28.981) | |
| Sonstiger betrieblicher Ertrag | 3.205 | 2.993 | 15.697 | 5.970 | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | (192) | (1.489) | (797) | (3.847) | |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3.013 | 1.504 | 14.900 | 2.123 | |
| Betriebsergebnis | 49.585 | 51.924 | 121.528 | 88.801 | |
| Finanzierungserträge | 1.909 | 436 | 10.567 | 2.491 | |
| Finanzierungsaufwendungen | (4.397) | (6.143) | (13.150) | (13.774) | |
| Finanzergebnis | (2.488) | (5.707) | (2.583) | (11.283) | |
| Ergebnis vor Steuern | 47.097 | 46.217 | 118.945 | 77.518 | |
| Ertragsteuern | (10.213) | (13.875) | (26.689) | (29.742) | |
| Konzernergebnis | 36.884 | 32.342 | 92.256 | 47.776 | |
| davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer | 2.095 | 843 | 6.263 | 843 | |
| davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 34.789 | 31.499 | 46.933 | ||
| Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunternehmens zusteht (in € je Aktie): |
|||||
| – unverwässert | 0,90 | 0,81 | 2,21 | 1,21 | |
| – verwässert | 0,90 | 0,81 | 2,21 | 1,21 | |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien – unverwässerter Wert (in Tsd. Stück) |
38.850 | 38.850 | 38.850 | 38.850 | |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien – verwässerter Wert (in Tsd. Stück) |
38.850 | 38.850 | 38.850 | 38.850 |
| in Tsd. € | 01.10.-31.12.2018 | 01.10.-31.12.2017 | 01.04.-31.12.2018 | 01.04.-31.12.2017 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 36.884 | 32.342 | 92.256 | 47.776 |
| Zu reklassifizierende Ergebnisse: | ||||
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 15.535 | 1.139 | (9.584) | (57.893) |
| Gewinne aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von finanziel len Vermögenswerten, nach Steuern |
– | – | – | 15 |
| Gewinne/(Verluste) aus der Bewertung von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern |
(1.969) | 45 | (1.708) | (19) |
| Sonstiges Ergebnis | 13.566 | 1.184 | (11.292) | (57.897) |
| Konzerngesamtergebnis | 50.450 | 33.526 | 80.964 | (10.121) |
| davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer | 2.095 | 843 | 6.263 | 843 |
| davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 48.355 | 32.683 | 74.701 | (10.964) |
| in Tsd. € | 31.12.2018 | 31.03.2018 |
|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | ||
| Sachanlagen | 730.375 | 766.378 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 62.467 | 75.856 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 193 | 284 |
| Aktive latente Steuern | 37.742 | 45.530 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 17.381 | 56.219 |
| Langfristige Vermögenswerte | 848.158 | 944.267 |
| Vorräte | 112.852 | 136.097 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 223.252 | 118.650 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 253.037 | 59.635 |
| Laufende Ertragsteuerforderungen | 715 | 1.061 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 380.187 | 270.729 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 970.043 | 586.172 |
| Summe Vermögenswerte | 1.818.201 | 1.530.439 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 141.846 | 141.846 |
| Sonstige Rücklagen | 16.213 | 27.505 |
| Hybridkapital | 172.887 | 172.887 |
| Gewinnrücklagen | 449.503 | 369.153 |
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbares Eigenkapital | 780.450 | 711.391 |
| Summe Eigenkapital | 780.450 | 711.391 |
| SCHULDEN | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 686.064 | 458.359 |
| Rückstellungen für Personalaufwand | 38.188 | 37.322 |
| Passive latente Steuern | 5.613 | 5.069 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 15.014 | 14.526 |
| Langfristige Schulden | 744.879 | 515.276 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 192.704 | 199.880 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 84.053 | 81.525 |
| Laufende Ertragsteuerschulden | 11.133 | 16.425 |
| Sonstige Rückstellungen | 4.982 | 5.942 |
| Kurzfristige Schulden | 292.872 | 303.772 |
| Summe Schulden | 1.037.751 | 819.048 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 1.818.201 | 1.530.439 |
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenende
| in Tsd. € | 01.04.-31.12.2018 | 01.04.-31.12.2017 |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis | 121.528 | 88.801 |
| Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen | ||
| und immateriellen Vermögenswerten | 98.946 | 101.475 |
| Gewinne/Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 37 | 433 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | 834 | 1.630 |
| Zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | (10.988) | 3.108 |
| Gezahlte Zinsen | (8.748) | (11.106) |
| Erhaltene Zinsen | 3.153 | 661 |
| Gezahlte Ertragsteuern | (25.674) | (14.697) |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 179.088 | 170.305 |
| Vorräte | (10.101) | (30.515) |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | (15.083) | (34.203) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 163 | 14.660 |
| Sonstige Rückstellungen | (857) | 765 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 153.210 | 121.012 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | (63.320) | (125.199) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 76 | 556 |
| Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten | (206.401) | (124.508) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten | 13.951 | 2.539 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (255.694) | (246.612) |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten | 354.711 | 63.175 |
| Auszahlungen für die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten | (135.025) | (100.101) |
| Einzahlungen aus der Begebung von Hybridkapital | – | 173.041 |
| Einzahlungen aus Investitionszuschüssen | 3.597 | 3.189 |
| Dividendenzahlungen | (13.986) | (3.885) |
| Hybridkuponzahlungen | (8.313) | – |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 200.984 | 135.419 |
| Veränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | 98.500 | 9.819 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang | 270.729 | 203.485 |
| Währungsgewinne/(-verluste) aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | 10.958 | (15.829) |
380.187
197.474
| in Tsd. € | Gezeichnetes Kapital |
Sonstige Rücklagen |
Hybridkapital | Gewinn rücklagen |
Den Eigen tümern des Mutterunter nehmens zu rechenbares Eigenkapital |
Nicht beherr schende Anteile |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 31.03.2017 | 141.846 | 81.729 | – | 316.519 | 540.094 | – | 540.094 |
| Konzernergebnis | – | – | – | 47.776 | 47.776 | – | 47.776 |
| Sonstiges Ergebnis | – | (57.897) | – | – | (57.897) | – | (57.897) |
| davon Währungsumrechnungsdifferenzen | – | (57.893) | – | – | (57.893) | – | (57.893) |
| davon Veränderung von finanziellen Vermö genswerten, nach Steuern |
– | 15 | – | – | 15 | – | 15 |
| davon Veränderung von Sicherungsinstumen ten aus der Absicherung von Zahlungsströ men, nach Steuern |
– | (19) | – | – | (19) | – | (19) |
| Konzerngesamtergebnis | – | (57.897) | – | 47.776 | (10.121) | – | (10.121) |
| Dividendenzahlung für 2016/17 | – | – | – | (3.885) | (3.885) | – | (3.885) |
| Begebung Hybridkapital | – | – | 173.041 | – | 173.041 | – | 173.041 |
| Stand zum 31.12.2017 | 141.846 | 23.832 | 173.041 | 360.410 | 699.129 | – | 699.129 |
| Stand zum 31.03.2018 | 141.846 | 27.505 | 172.887 | 369.153 | 711.391 | – | 711.391 |
| Anpassungen IFRS 15, IFRS 9 | – | – | – | 10.393 | 10.393 | – | 10.393 |
| Stand zum 01.04.2018 | 141.846 | 27.505 | 172.887 | 379.546 | 721.784 | – | 721.784 |
| Konzernergebnis | – | – | – | 92.256 | 92.256 | – | 92.256 |
| Sonstiges Ergebnis | – | (11.292) | – | – | (11.292) | – | (11.292) |
| davon Währungsumrechnungsdifferenzen | – | (9.584) | – | – | (9.584) | – | (9.584) |
| davon Veränderung von Sicherungsinstumen ten aus der Absicherung von Zahlungsströ men, nach Steuern |
– | (1.708) | – | – | (1.708) | – | (1.708) |
| Konzerngesamtergebnis | – | (11.292) | – | 92.256 | 80.964 | – | 80.964 |
| Dividendenzahlung für 2017/18 | – | – | – | (13.986) | (13.986) | – | (13.986) |
| Hybridkuponzahlung | – | – | – | (8.313) | (8.313) | – | (8.313) |
| Stand zum 31.12.2018 | 141.846 | 16.213 | 172.887 | 449.503 | 780.450 | – | 780.450 |
| Mobile Devices & | Automotive, | Eliminierung/ | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Substrates | Industrial, Medical | Sonstige | Konsolidierung | Konzern | |||||
| 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | |
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | 31.12.2018 | 30.09.2017 | 31.12.2018 | 31.12.2017 | 31.12.2018 | 31.12.2017 | 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
| Umsatzerlöse | 601.539 | 580.030 | 270.613 | 270.808 | 4.213 | 7.019 | (86.251) | (91.957) | 790.114 | 765.900 |
| Innenumsatz | (68.300) | (69.242) | (17.951) | (19.181) | – | (3.534) | 86.251 | 91.957 | – | – |
| Außenumsatz | 533.239 | 510.788 | 252.662 | 251.627 | 4.213 | 3.485 | – | – | 790.114 | 765.900 |
| Betriebsergebnis | ||||||||||
| vor Abschreibungen | 177.206 | 155.345 | 38.271 | 32.312 | 4.997 | 2.544 | – | 75 | 220.474 | 190.276 |
| Abschreibungen | ||||||||||
| inkl. Zuschreibungen | (84.110) | (88.157) | (13.752) | (12.324) | (1.084) | (994) | – | – | (98.946) | (101.475) |
| Betriebsergebnis | 93.096 | 67.188 | 24.519 | 19.988 | 3.913 | 1.550 | – | 75 | 121.528 | 88.801 |
| Finanzergebnis | (2.583) | (11.283) | ||||||||
| Ergebnis vor Steuern | 118.945 | 77.518 | ||||||||
| Ertragsteuern | (26.689) | (29.742) | ||||||||
| Konzernergebnis | 92.256 | 47.776 | ||||||||
| Sachanlagen und | ||||||||||
| immaterielle Vermögenswerte1) | 678.396 | 736.115 | 110.038 | 102.922 | 4.407 | 3.197 | – | – | 792.841 | 842.234 |
| Zugänge zu Sachanlagen und | ||||||||||
| immateriellen Vermögenswerten | 35.447 | 67.603 | 20.498 | 17.105 | 2.269 | 1.032 | – | – | 58.214 | 85.740 |
1) Vorjahreswerte bezogen auf den 31.03.2018
Umsatzerlöse nach Kundenregionen, nach dem Sitz des Kunden:
| in Tsd. € | 01.04.-31.12.2018 | 01.04.-31.12.2017 |
|---|---|---|
| Österreich | 15.079 | 16.368 |
| Deutschland | 131.911 | 141.335 |
| Sonstiges Europa | 60.120 | 42.450 |
| China | 10.463 | 33.365 |
| Sonstiges Asien | 43.965 | 46.753 |
| Amerika | 528.576 | 485.629 |
| Umsatzerlöse | 790.114 | 765.900 |
Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nach dem Sitz der jeweiligen Gesellschaft:
| in Tsd. € | 30.12.2018 | 31.03.2018 |
|---|---|---|
| Österreich | 68.104 | 66.435 |
| China | 678.345 | 736.059 |
| Übrige | 46.393 | 39.740 |
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 792.842 | 842.234 |
BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Der Zwischenbericht zum 31. Dezember 2018 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS), unter Berücksichtigung des IAS 34, und Interpretationen (IFRIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. März 2018 wurden mit Ausnahme der IFRS, die ab dem 1. April 2018 verpflichtend anzuwenden sind, unverändert angewandt.
Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet nicht alle im Jahreskonzernabschluss enthaltenen Informationen und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2018 gelesen werden.
Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Dezember 2018 ist ungeprüft, und es wurde auch keine externe prüferische Durchsicht durchgeführt.
WESENTLICHE ÄNDERUNGEN IN DEN BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZEN IFRS 9 "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" sind erstmals verpflichtend für Berichtsperioden anzuwenden, die am 1. Jänner 2018 oder danach beginnen. Folglich müssen diese beiden Standards für den AT&S Konzern ab dem 1. April 2018 angewendet werden.
IFRS 9 "FINANZINSTRUMENTE" IFRS 9 sieht neue Grundsätze zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten auf Basis der Zahlungsstromeigenschaften und des Geschäftsmodells nach dem sie gesteuert werden vor. Betreffend Wertberichtigungen wird ein neues Modell eingeführt, das auf den erwarteten Kreditausfällen beruht. Weiter wurden die Vorschriften für die Sicherungsbilanzierung geändert. Es wird das Ziel verfolgt die Risikomanagementaktivitäten besser abzubilden.
Mit Ausnahme der Änderungen zur Sicherungsbilanzierung wurde IFRS 9 retrospektiv angewendet. Wie gemäß IFRS 9 zulässig wurden die Zahlen der Vergleichsperiode nicht angepasst, sondern die Auswirkungen der Anwendung von IFRS 9 durch Anpassung der Eröffnungswerte der entsprechenden Positionen im Eigenkapital zum 1. April 2018 erfasst.
IFRS 9 schafft drei Bewertungskategorien für finanzielle Vermögenswerte: fortgeführte Anschaffungskosten, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL). Die Klassifizierung richtet sich nach dem Geschäftsmodell des Konzerns und den Eigenschaften der vertraglichen Zahlungsströme. Investitionen in Eigenkapitalinstrumente sind grundsätzlich zwingend erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Hier besteht lediglich beim erstmaligen Ansatz das unwiderrufliche Wahlrecht, Änderungen des beizulegenden Zeitwerts im sonstigen Ergebnis auszuweisen.
| Finanzinstrumente | Bewertungskategorie | Buchwert | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.03.2018 | 01.04.2018 | |||||
| in Tsd. € | nach IAS 39 | nach IFRS 9 | IAS 39 | Umwertung | IFRS 9 | |
| Erfolgswirksam zum | Erfolgswirksam zum | |||||
| Anleihen | beizulegenden Zeitwert | beizulegenden Zeitwert | 775 | – | 775 | |
| Zur Veräußerung ver | ||||||
| fügbar erfolgsneutral | Erfolgsneutral zum | |||||
| zum beizulegenden | beizulegenden Zeitwert | |||||
| Sonstige Beteiligungen | Zeitwert | ohne Recycling | 193 | – | 193 | |
| Bis zur Endfälligkeit | ||||||
| Kredite und | gehalten zu fortgeführ | Zu fortgeführten An | ||||
| Forderungen | ten Anschaffungskosten | schaffungskosten | 58.860 | – | 58.860 | |
| Derivative | Erfolgsneutral zum | Erfolgsneutral zum | ||||
| Finanzinstrumente | beizulegenden Zeitwert | beizulegenden Zeitwert | 91 | – | 91 | |
| Forderungen aus | Kredite und Forderun | |||||
| Lieferungen und Leis | gen zu fortgeführten | Zu fortgeführten An | ||||
| tungen | Anschaffungskosten | schaffungskosten | 65.473 | (214) | 65.259 | |
| Kredite und Forderun | ||||||
| gen zu fortgeführten | Zu fortgeführten An | |||||
| Sonstige Forderungen | Anschaffungskosten | schaffungskosten | 704 | – | 704 | |
| Zahlungsmittel und | Kredite und Forderun | |||||
| Zahlungsmitteläquiva | gen zu fortgeführten | Zu fortgeführten An | ||||
| lente | Anschaffungskosten | schaffungskosten | 270.729 | – | 270.729 |
Die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten von IAS 39 auf IFRS 9 lässt sich wie folgt überleiten:
Die Anleihen wurden unter IAS 39 der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert" zugeordnet, da diese der kurzfristigen Gewinnerzielung dienen. Gegenüber IFRS 9 ergibt sich hier somit keine Veränderung.
Bei den sonstigen Beteiligungen handelt es sich um Eigenkapitalinstrumente, die gemäß IFRS 9 grundsätzlich erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden müssen. Da jedoch eine Halteabsicht besteht, wurde gemäß IFRS 9 die Option der erfolgsneutralen Bewertung in Anspruch genommen. Wertänderungen werden somit weiterhin im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.
Die bis zur Endfälligkeit gehaltenen Finanzinvestitionen beinhalten im Wesentlichen Kündigungsgelder und Forderungen gegenüber Banken aus Zessionsverträgen. Diese werden in IFRS 9 der Kategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten" zugeordnet.
Die derivativen Finanzinstrumente beinhalten Zinsswaps, bei welchen die Voraussetzungen des Hedge Accountings erfüllt sind und Wertänderungen deshalb erfolgsneutral im sonstigen Gesamtergebnis erfasst werden.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Diese unterliegen nun dem gemäß IFRS 9 neuen Wertminderungsmodell. Dieses neue Modell basiert auf erwarteten Verlusten. Der Konzern verwendet das vereinfachte Modell für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie für vertragliche Vermögenswerte im Sinne des IFRS 15 und berechnet dementsprechend die Wertberichtigung in Höhe der über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste. Die Bestimmung des Kreditverlustes erfolgt auf Basis einer Wertberichtigungstabelle, die auf Basis eines Ratings der Kunden erstellt wird.
IFRS 15 "ERLÖSE AUS VERTRÄGEN MIT KUNDEN" IFRS 15 regelt die Erlösrealisierung und ersetzt somit die bisherigen Vorschriften. Gemäß IFRS 15 sind Umsatzerlöse zu erfassen, wenn der Kunde die Verfügungsgewalt über die vereinbarten Güter und Dienstleistungen erlangt und Nutzen aus ihnen ziehen kann.
IFRS 15 beinhaltet neue Kriterien für die Erfassung von Umsatzerlösen über einen bestimmten Zeitraum. Bei Erzeugung von Produkten, die speziell auf die Bedürfnisse der Abnehmer zugeschnitten sind und somit keinen alternativen Nutzen aufweisen sowie ein Rechtsanspruch auf Bezahlung der bereits erbrachten Leistungen inklusive einer Marge besteht, erlangt der Abnehmer Kontrolle über diese Produkte (IFRS 15.35 c). Bei einem Teil der Kunden der AT&S Gruppe werden diese Kriterien erfüllt, sodass in diesen Fällen die Umsatzerlöse zeitraumbezogen zu realisieren sind. Bei jenen Kunden, wo diese Kriterien nicht erfüllt sind erfolgt die Umsatzrealisierung zeitpunktbezogen, wenn die Kontrolle auf den Käufer übergegangen ist.
Der Konzern wendet den neuen Standard erstmals ab 1. April 2018 an. Gemäß IFRS 15 erfolgt die Umstellung entsprechend der modifizierten retrospektiven Methode, indem die kumulierten Anpassungsbeträge aus der erstmaligen Anwendung zum 1. April 2018 erfasst werden. Eine Anpassung der Zahlen der Vergleichsperiode ist somit nicht erforderlich.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Auswirkungen der Erstanwendung von IFRS 15 Umsatzerlöse aus Kundenverträgen auf die Eröffnungsbilanz zum 1. April 2018 dar:
| 01.04.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Vor IFRS 15 Anpassung |
Umwertung | Nach IFRS 15 Anpassung |
|
| AKTIVA | ||||
| Vorräte | 136 097 | (35 304) | 100 793 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen uns sonstige Forde | ||||
| rungen | 118 650 | 48 702 | 167 352 | |
| Latente Steuer | 45 530 | (2 754) | 42 776 | |
| EIGENKAPITAL | ||||
| Gewinnrücklagen | 369 153 | 10 644 | 379 797 |
Die durch die zeitraumbezogene Umsatzrealisierung entstehenden vertraglichen Vermögenswerte in Höhe von 48,7 Mio. € ("Contract assets") werden in der Bilanz im Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen gezeigt. Betreffend diese 48,7 Mio. € wurde gemäß IFRS 9 eine Abwertung von 0,1 Mio. € in den Gewinnrücklagen berücksichtigt.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Auswirkungen auf den Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2018:
| 31.12.2018 | |||
|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Vor IFRS 15 Anpassung |
Umwertung | Nach IFRS 15 Anpassung |
| AKTIVA | |||
| Vorräte | 159.030 | (46.178) | 112.852 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen uns sonstige Forde | |||
| rungen | 160.170 | 63.082 | 223.252 |
| Latente Steuer | 41.084 | (3.342) | 37.742 |
| EIGENKAPITAL | |||
| Gewinnrücklagen | 435.941 | 13.562 | 449.503 |
| 01.04. - 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Vor IFRS 15 Anpassung |
Umwertung | Nach IFRS 15 Anpassung |
||
| Umsatzerlöse | 775.551 | 14.563 | 790.114 | ||
| Umsatzkosten | (623.029) | (11.030) | (634.059) | ||
| Bruttogewinn | 152.522 | 3.533 | 156.055 | ||
| Betriebsergebnis | 117.995 | 3.533 | 121.528 | ||
| Ergebnis vor Steuern | 115.412 | 3.533 | 118.945 | ||
| Konzernperiodenergebnis | 89.310 | 2.946 | 92.256 |
UMSATZERLÖSE Der Konzernumsatz lag in den ersten neun Monaten dieses Geschäftsjahres mit 790,1 Mio. € um 3,2 % über dem Wert des Vergleichszeitraums von 765,9 Mio. €.
BRUTTOGEWINN Der aktuelle Bruttogewinn liegt mit 156,1 Mio. € um 11,9 % über dem Wert des Vergleichszeitraums von 139,5 Mio. €. Ursachen für den Anstieg sind deutliche Effizienz- und Produktivitätsverbesserungen, der Wegfall von Anlaufkosten im Vorjahr sowie ein besserer Produktmix. .
BETRIEBSERGEBNIS Ausgehend vom höheren Bruttogewinn verbesserte sich das Konzernbetriebsergebnis auf 121,5 Mio. € bzw. 15,4 % der Umsatzerlöse. Positiv wirkten sich niedrigere Vertriebs- und Verwaltungskosten aus, welche im Verhältnis zu den höheren Umsatzerlösen gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus dem Wegfall von negativen Einmaleffekten im Vorjahr (Anpassung der Verbindlichkeit für variable Vergütungen an den Zielerreichungsgrad). Auch das deutlich höhere sonstige Ergebnis (positive Wechselkurseffekte) leistete einen wesentlichen Beitrag zur Ergebnisverbesserung.
FINANZERGEBNIS Die Finanzierungsaufwendungen lagen mit 13,2 Mio. € um 0,6 Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Die Finanzierungserträge von 10,6 Mio. € resultieren im Wesentlichen aus Fremdwährungsgewinnen und der Veranlagung liquider Mittel. Insgesamt hat sich das Finanzergebnis um 8,7 Mio. € auf -2,6 Mio. € verbessert.
ERTRAGSTEUERN Der effektive Steuersatz wurde vor allem durch die Wiedererlangung des reduzierten Steuersatzes von 15 % bei der AT&S (China) Company Limited beinflusst.
SAISONALITÄT Der Umsatz der AT&S weist im Normalfall aufgrund der hohen Bedeutung der mobilen Endgeräte folgenden saisonalen Verlauf auf: Das erste Quartal des Geschäftsjahres ist üblicherweise schwächer als Quartal zwei und drei, welche als Vorbereitung für die Produktlaunches der neuesten Gerätegeneration meist eine sehr hohe Nachfrage aufweisen. Das vierte Quartal weist in Regel eine geringere Kundennachfrage auf und ist durch Werksferien aufgrund des chinesischen Neujahrsfests in unseren großen chinesischen Standorten gekennzeichnet.
WÄHRUNGSUMRECHNUNGSDIFFERENZEN Die negative Veränderung der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen im aktuellen Geschäftsjahr von 9,6 Mio. € ist im Wesentlichen auf die Wechselkursveränderung des chinesischen Renminbi sowie des US-Dollars gegenüber der Konzerndarstellungswährung Euro zurückzuführen.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2018 | 31.03.2018 | Veränderung in % |
01.04.- 31.12.2018 |
01.04.- 31.12.2017 |
Veränderung in % |
|
| Chinesischer Renminbi | 7,8600 | 7,7690 | 1,2 % | 7,8177 | 7,7269 | 1,2 % |
| Hongkong Dollar | 8,9698 | 9,6712 | (7,3 %) | 9,1614 | 8,9802 | 2,0 % |
| Indische Rupie | 79,9088 | 80,1981 | (0,4 %) | 80,8830 | 74,2161 | 9,0 % |
| Japanischer Yen | 125,9600 | 131,3000 | (4,1 %) | 129,3640 | 128,6750 | 0,5 % |
| Südkoreanischer Won | 1.276,9371 | 1.310,1405 | (2,5 %) | 1.289,8399 | 1.285,7868 | 0,3 % |
| Taiwan Dollar | 35,0270 | 35,9455 | (2,6 %) | 35,4458 | 34,7172 | 2,1 % |
| US Dollar | 1,1453 | 1,2323 | (7,1 %) | 1,1683 | 1,1510 | 1,5 % |
VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Die Nettoverschuldung lag mit 136,7 Mio. € unter dem Wert des letzten Bilanzstichtags von 209,2 Mio. €. Demgegenüber erhöhte sich das Nettoumlaufvermögen vor allem aufgrund von gestiegenen Forderungen von 72,4 Mio. € zum 31. März 2018 auf 155,8 Mio. €. Der Anstieg resultierte unter anderem aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 15 und den sich daraus ergebenden Veränderungen. Der Nettoverschuldungsgrad liegt mit 17,5 % unter dem Wert des letzten Bilanzstichtags von 29,4 %.
INSTRUMENTE Bei der Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente ist zwischen drei Bewertungshierarchien zu unterscheiden.
Die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente zu den drei Bewertungshierarchien stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
| in Tsd. € | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2018 | Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle | ||||
| Vermögenswerte: | ||||
| – Anleihen | 890 | – | – | 890 |
| – Derivative Finanzinstrumente | – | 105 | – | 105 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert ohne Recycling | – | 193 | – | 193 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative Finanzinstrumente | – | 3.331 | – | 3.331 |
| in Tsd. € | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.03.2018 | Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle | ||||
| Vermögenswerte: | ||||
| – Anleihen | 775 | – | – | 775 |
| – Derivative Finanzinstrumente | – | 91 | – | 91 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | – | 193 | – | 193 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative Finanzinstrumente | – | 1.770 | – | 1.770 |
Exportkredite, Kredite der öffentlichen Hand und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 766,8 Mio. € (31. März 2018: 538,1 Mio. €) sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der beizulegende Zeitwert dieser Verbindlichkeiten beträgt 771,9 Mio. € (31. März 2018: 541,7 Mio. €).
SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Im Zusammenhang mit verbindlich kontrahierten Investitionsvorhaben bestanden zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 98,6 Mio. €. Dies betrifft Investitionen in den Werken Shanghai, Chongqing, Nanjangud und Leoben. Zum 31. März 2018 betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen 19,9 Mio. €.
EIGENKAPITAL Das Konzerneigenkapital veränderte sich aufgrund der Dividendenausschüttung in Höhe von 13,9 Mio. €, Auszahlungen an die Eigner der Hybridanleihe von 8,3 Mio. €, des positiven Konzernergebnissses von 92,3 Mio. €, negativer Währungsumrechnungsdifferenzen von 9,6 Mio. € und der Anpassungseffekte aufgrund der Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 in Höhe von 10,4 Mio. € von 711,4 Mio. € zum 31. März 2018 auf 780,4 Mio. €.
Der Vorstand wurde durch die 20. Hauptversammlung am 3. Juli 2014 ermächtigt, bis zum 2. Juli 2019 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 21.367.500 € durch Ausgabe von bis zu 19.425.000 neuen, auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien gegen Bareinlage oder Sacheinlage, einmal oder in mehreren Tranchen, auch im Wege eines mittelbaren Bezugsangebots nach Übernahme durch ein oder mehrere Kreditinstitute gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen. Der Vorstand wurde ermächtigt, hierbei mit Zustimmung des Aufsichtsrats die näheren Ausgabebedingungen (insbesondere Ausgabebetrag, Gegenstand der Sacheinlage, Inhalt der Aktienrechte, Ausschluss der Bezugsrechte etc.) festzulegen (genehmigtes Kapital). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital ergeben, zu beschließen. Die Hauptversammlung hat auch beschlossen, die Satzung entsprechend dieses Beschlusses in § 4 (Grundkapital) zu ändern.
Darüber hinaus wurde in der 20. Hauptversammlung am 3. Juli 2014 die in der Hauptversammlung vom 7. Juli 2010 beschlossene Ermächtigung zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen widerrufen und gleichzeitig der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 2. Juli 2019 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 150.000.000 € auszugeben und den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Bezugs- und/oder Umtauschrechte auf bis zu 19.425.000 Stück neue auf Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien der Gesellschaft nach Maßgabe der vom Vorstand festzulegenden Wandelschuldverschreibungsbedingungen zu gewähren. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs 2 Z 1 AktG um bis zu 21.367.500 € durch Ausgabe von bis zu 19.425.000 Stück neuer, auf Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht. Diese bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Inhaber von auf Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 3. Juli 2014 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen von dem ihnen gewährten Umtausch- und/oder Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen. Der Vorstand wurde weiters ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen (insbesondere Ausgabebetrag, Inhalt der Aktienrechte).
In Bezug auf die Erhöhung des Genehmigten Kapitals bzw. die bedingte Kapitalerhöhung ist folgende betragsmäßige Determinierung, entsprechend den Beschlüssen der 20. Hauptversammlung vom 3. Juli 2014, zu beachten: Die Summe aus (i) der Anzahl der nach den Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen jeweils aus bedingtem Kapital aktuell ausgegebenen oder potentiell auszugebenden Aktien und (ii) der Anzahl der aus dem genehmigten Kapital ausgegeben Aktien darf die Zahl von insgesamt 19.425.000 nicht überschreiten (betragsmäßige Determinierung der Ermächtigungen).
EIGENE AKTIEN In der 23. ordentlichen Hauptversammlung vom 6. Juli 2017 wurde der Vorstand erneut ermächtigt, binnen 30 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals zu einem niedrigsten Gegenwert, der höchstens 30 % unter dem durchschnittlichen, ungewichteten Börsenschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, und einem höchsten Gegenwert je Aktie, der höchstens 30 % über dem durchschnittlichen, ungewichteten Börsenschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, zu erwerben sowie einzuziehen. Der Vorstand wurde außerdem ermächtigt, eigene Aktien nach erfolgtem Rückerwerb sowie die bereits im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Weiters wurde der Vorstand für die Dauer von fünf Jahren, sohin bis einschließlich 5. Juli 2022 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Anteile nach erfolgtem Rückerwerb sowie bereits im Bestand der Gesellschaft befindliche eigene Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern, insbesondere zur Bedienung von Mitarbeiteraktienoptionen, Wandelschuldverschreibungen oder als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen bzw. sonstigen Vermögenswerten und zu jedem sonstigen gesetzlich zulässigen Zweck zu verwenden.
Zum 31. Dezember 2018 hält der Konzern keine eigenen Aktien.
ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 153,2 Mio. €. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs lag dieser Wert bei 121,0 Mio. €. Die Verbesserung ist hauptsächlich auf das deutlich gestiegene Betriebsergebnis zurückzuführen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -255,7 Mio. € und liegt damit über dem Niveau des Vergleichszeitraums von -246,6 Mio. €. Auf Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte entfallen 63,3 Mio. €. Die Investitionen des aktuellen Geschäftsjahrs betreffen überwiegend Investitionen in das indische Werk sowie Technologieupgrades in den bestehenden Werken. Aus Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten resultieren 206,4 Mio. €, aus Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten resultieren 14,0 Mio. € für die Veranlagung bzw. Wiederveranlagung liquider Mittel. Zum Bilanzstichtag bestehen Investitionsverbindlichkeiten von 17,4 Mio. €, die in der kommenden Periode zahlungswirksam werden.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt 201,0 Mio. € und ist im Wesentlichen auf Einzahlungen aus der Aufnahme eines Schuldscheindarlehens zurückzuführen.
Die zahlungsunwirksamen Aufwendungen/Erträge stellen sich im Detail wie folgt dar:
| in Tsd. € | 01.04.-31.12.2018 | 01.04.-31.12.2017 |
|---|---|---|
| Auflösung von Investitionszuschüssen | (2.044) | (2.192) |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | (8.944) | 5.300 |
| Zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | (10.988) | 3.108 |
BESCHLOSSENE DIVIDENDE In der Hauptversammlung am 5. Juli 2018 wurde eine Dividende von 0,36 € pro Aktie aus dem Bilanzgewinn zum 31. März 2018 beschlossen. Die Ausschüttung der insgesamt 13,9 Mio. € erfolgte am 26. Juli 2018.
NEUER STANDARD IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen. Dieser Standard wird IAS 17 und die bisherigen Interpretationen ersetzen. Aufgrund der neuen Regelungen ist eine Unterscheidung zwischen Finance- und Operating-Leasingverhältnissen nicht mehr nötig. Für den Leasingnehmer ist ein einziges Bilanzierungsmodell vorgesehen. Dieses Modell führt beim Leasingnehmer dazu, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingvereinbarungen in der Bilanz zu erfassen sind, es sei denn, die Laufzeit beträgt 12 Monate oder weniger oder es handelt sich um einen geringwertigen Vermögenswert. Die Vereinfachungen stellen Wahlrechte dar.
Dieser neue Standard ist für Berichtsperioden anzuwenden, die am 1. Jänner 2019 oder danach beginnen verpflichtend anzuwenden. Für die AT&S Gruppe ist der IFRS 16 somit ab dem 1. April 2019 anzuwenden, wobei die modifizierte retrospektive Methode zur Anwendung kommen wird. Der kumulative Erstanwendungseffekt zum 1. April 2019 wird in den Gewinnrücklagen erfasst. Eine Anpassung der Vergleichsinformationen ist nicht erforderlich.
Durch die Anwendung des IFRS 16 werden Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet. Durch die Aktivierung von Nutzungsrechten und der korrespondierenden Verbindlichkeit wird es zu einer Verlängerung der Bilanzsumme kommen. Folglich kommt es statt der bisherigen Erfassung von Leasingaufwendungen zu einem Ansatz von Aufwendungen für die Abschreibung der Nutzungsrechte und Zinsen für die Leasingverbindlichkeiten. Daraus folgt eine Verbesserung von EBITDA und EBIT.
Um eine sachgerechte Darstellung der Vorschriften des IFRS 16 gewährleisten zu können, wird eine Software zur Abbildung der Leasingverhältnisse in der AT&S Gruppe implementiert. Es werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet.
GESCHÄFTSVORFÄLLE MIT NAHE STEHENDEN PERSONEN UND UNTERNEHMEN Im Zusammenhang mit diversen Projekten hat der Konzern Leistungen von Rechts- und Beratungsunternehmen erhalten, bei denen der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Androsch für die AIC Androsch International Management Consulting GmbH bzw. Dr. Georg Riedl für die Kanzlei Frotz Riedl Rechtsanwälte aktiv waren. Die dabei angefallenen Honorare stellen sich wie folgt dar:
| in Tsd. € | 01.04.-31.12.2018 | 01.04.-31.12.2017 |
|---|---|---|
| AIC Androsch International Management Consulting GmbH | 285 | 286 |
| Frotz Riedl Rechtsanwälte | 1 | – |
| Summe Honorare | 286 | 286 |
Zum Bilanzstichtag bestehen keine ausstehenden Salden oder Verpflichtungen gegenüber den benannten Rechts- und Beratungsunternehmen.
Leoben-Hinterberg, am 30. Jänner 2019
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Mag.a Monika Stoisser-Göhring e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards erstellte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten neun Monate des Geschäftsjahrs und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen drei Monaten des Geschäftsjahrs und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Leoben-Hinterberg, am 30. Jänner 2019
Der Vorstand:
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Chief Executive Officer
Mag.a Monika Stoisser-Göhring e.h. Chief Financial Officer
Ing. Heinz Moitzi e.h. Chief Operations Officer
AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Fabriksgasse 13 - 8700 Leoben Österreich www.ats.net
Gerda Königstorfer Tel.: +43 (0)3842 200-5925 [email protected]
AT&S: Seite 3, 5
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