Quarterly Report • Nov 7, 2019
Quarterly Report
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AT&S HALBJAHRE SFINA NZBE R ICHT 2019/ 20 FIRST CHOICE
FOR ADVANCED APPLICATIONS
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| Einheit | H1 2018/19 | H1 2019/20 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | Mio. € | 516,9 | 490,3 | (5,1 %) |
| EBITDA | Mio. € | 138,3 | 101,1 | (26,9 %) |
| EBITDA-Marge | % | 26,8 % | 20,6 % | – |
| EBIT (Betriebsergebnis) | Mio. € | 71,9 | 29,4 | (59,2 %) |
| EBIT-Marge | % | 13,9 % | 6,0 % | – |
| Konzernergebnis | Mio. € | 55,4 | 19,5 | (64,7 %) |
| ROCE | % | 12,0 % | 3,4 % | – |
| Netto-Investitionen | Mio. € | 37,9 | 92,0 | >100 % |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | Mio. € | 58,0 | 62,2 | 7,2 % |
| Operativer Free Cashflow | Mio. € | 20,1 | (29,8) | – |
| Gewinn je Aktie | € | 1,32 | 0,40 | (70,0 %) |
| Mitarbeiterstand1) | – | 9.735 | 10.126 | 4,0 % |
| BILANZ | 31.03.2019 | 30.09.2019 | ||
| Bilanzsumme | Mio. € | 1.784,1 | 1.809,7 | 1,4 % |
| Eigenkapital | Mio. € | 803,5 | 768,4 | (4,4 %) |
| Eigenkapitalquote | % | 45,0 % | 42,5 % | (5,7 %) |
| Nettoverschuldung | Mio. € | 150,3 | 233,7 | 55,5 % |
1) inkl. Leihpersonal, Durchschnitt
Die 25. ordentliche Hauptversammlung der AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft (AT&S) hat am 4. Juli 2019 eine Dividende in Höhe von 0,60 € je gewinnberechtigter Stückaktie für das Geschäftsjahr 2018/19 beschlossen.
In der Hauptversammlung wurde zudem den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018/19 die Entlastung erteilt.
Gemäß dem Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats wurde die Aufsichtsratsvergütung für das Geschäftsjahr 2018/19 mit insgesamt 397.327,00 € festgelegt.
Nach Auslaufen der regulären Funktionsperiode wurden Dr. Karin Schaupp, DDr. Regina Prehofer, sowie Dr. Georg Riedl erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Mag. Gerhard Pichler scheidet nach zehnjähriger Tätigkeit aus dem Aufsichtsrat aus, ihm gilt seitens des Unternehmens und des Aufsichtsrates Dank für seine langjährige, kompetente Mitarbeit. Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell wurde erstmals in den Aufsichtsrat gewählt. Die Aufsichtsratsmitglieder wurden für die satzungsmäßige Höchstdauer gewählt (das ist bis zum Ende der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2023/24 beschließt).
Zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019/20 wurde die PwC Wirtschaftsprüfung GmbH, Wien, bestellt.
Am 5. Mai 2019 hat Mag.a Monika Stoisser-Göhring, CFO von AT&S, 4.000 Stück Aktien der AT&S erworben. Die Durchführung der Transaktion wurde ordnungsgemäß am 5. Mai 2019 veröffentlicht. Der durchschnittliche Preis betrug 13,90775 € und der Gesamtwert der damit erworbenen Aktien belief sich auf 55.631,0 €. Nach Abschluss dieser Transaktion hält Mag.a Monika Stoisser-Göhring damit 6.000 Aktien der AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 konnte sich AT&S in einem herausfordernden Marktumfeld gut behaupten: Mit einem Umsatz von 490,3 Mio. € konnte der im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte Umsatz von 516,9 Mio. € allerdings nicht erreicht werden (Abweichung 26,5 Mio. € bzw. -5,1 %). Positiv auf den Umsatz wirkten Absatzsteigerungen bei IC-Substraten und im Bereich Medical & Healthcare. Der Bereich Automotive bewegte sich trotz schwieriger marktseitiger Rahmenbedingungen auf Vorjahresniveau. Dämpfende Effekte aus niedrigeren Bedarfen im Rahmen des Anlaufs der neuesten Smartphone-Generation und dem veränderten Produktmix im Bereich Mobile Devices sowie die rückläufige Nachfrage im Bereich Industrial konnten nur teilweise kompensiert werden. Die herausfordernde Marktlage führte in den Bereichen Automotive und Industrial zu einem höheren Preisdruck.
Wechselkurseffekte, vor allem durch den stärkeren US-Dollar, hatten einen positiven Einfluss von 18,6 Mio. € bzw. 3,9 % auf die Umsatzentwicklung.
Der Umsatzanteil der in Asien produzierten Produkte lag im laufenden Geschäftsjahr wie im Vorjahr unverändert bei 86,0 %.
Die Ergebniswerte für das erste Halbjahr gingen erwartungsgemäß zurück: Das EBITDA verringerte sich um 37,2 Mio. € bzw. -26,9 % auf 101,1 Mio. €. Die Gründe für die aktuellen Ertragswerte finden sich sowohl im Markt als auch in den substanziellen Zukunftsinvestitionen für den strategischen Ausbau des Geschäftes.
Zur Vorbereitung auf zukünftige Technologiegenerationen und der Verfolgung der Modularisierungsstrategie investierte AT&S verstärkt in Forschung & Entwicklung. Diese Aufwendungen sichern die Zukunftsfähigkeit und erweitern das Ertragspotenzial mittelfristig signifikant.
Die EBITDA-Marge lag in den ersten sechs Monaten bei 20,6 % und um -6,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahr von 26,8 %.
Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Mio. € bzw. 8,1 % auf 71,7 Mio. €, wobei 1,8 Mio. € aus der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" und einer damit einhergehenden Abschreibung der als Sachanlagen ausgewiesenen Nutzungsrechte beruhen. Für die detaillierten Auswirkungen der erstmaligen Berücksichtigung des IFRS 16 wird auf die erläuternden Anhangsangaben zum Zwischenbericht verwiesen.
Das EBIT verringerte sich um 42,5 Mio. € von 71,9 Mio. € auf 29,4 Mio. €. Die EBIT-Marge lag bei 6,0 % (Vorjahr: 13,9 %).
Das Finanzergebnis erhöhte sich von -0,1 Mio. € auf 2,8 Mio. €. Die Bruttozinsaufwendungen von 5,4 Mio. € lagen aufgrund durchgeführter Optimierungsmaßnahmen um 0,9 Mio. € unter dem Vorjahresniveau von 6,3 Mio. €. Die Zinserträge lagen mit 3,7 Mio. € um 2,0 Mio. € über dem Vorjahresniveau von
in Mio. € (wenn nicht anders angeführt)
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| H1 2019/20 | H1 2018/19 | in % | |
| Umsatzerlöse | 490,3 | 516,9 | (5,1 %) |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 101,1 | 138,3 | (26,9 %) |
| EBITDA-Marge (%) | 20,6 % | 26,8 % | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 29,4 | 71,9 | (59,2 %) |
| EBIT-Marge (%) | 6,0 % | 13,9 % | |
| Konzernjahresergebnis | 19,5 | 55,4 | (64,7 %) |
| Gewinn je Aktie (€) | 0,40 | 1,32 | (70,0 %) |
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 100,6 | 37,6 | >100 % |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 10.126 | 9.735 | 4,0 % |
1,7 Mio. €. Dieser Anstieg resultiert großteils aus einem erhöhten USD-Anlagevolumen. Wechselkurseffekte beeinflussten das Finanzergebnis in den ersten sechs Monaten mit 6,6 Mio. € positiv (Vorjahr: Ertrag von 6,3 Mio. €).
Der Ertragssteueraufwand betrug in den ersten sechs Monaten 12,7 Mio. € (Vorjahr: 16,5 Mio. €). Die Veränderung des effektiven Steuersatzes (auf Basis des Konzernergebnisses) resultierte aus der geänderten Ergebniszusammensetzung (unterschiedliche Ergebnisanteile der einzelnen Gesellschaften in Ländern mit unterschiedlichen Steuersätzen).
Das Konzernergebnis verringerte sich aufgrund des deutlich geringeren operativen Ergebnisses und des besseren Finanzergebnisses um 35,9 Mio. € von 55,4 Mio. € auf 19,5 Mio. €. Daraus resultierte eine Verringerung des Ergebnisses je Aktie von 1,32 € auf 0,40 €. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurden Hybridkapitalzinsen in Höhe von 4,2 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €) in Abzug gebracht.
Der AT&S Konzern gliedert seine betrieblichen Tätigkeiten in drei Segmente: Mobile Devices & Substrates, Automotive, Industrial, Medical und Sonstige. Zu weiterführenden Erläuterungen zu den Segmenten bzw. zur Segmentberichterstattung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2018/19.
Die im Vorjahr im Segment Sonstige ausgewiesene Embedding Technologie ist nunmehr auf die Segmente Mobile Devices & Substrates und Automotive, Industrial, Medical aufgeteilt (Vorjahr: 0,5 % Anteil an externen Umsätzen). Der Anteil des Segments Mobile Devices & Substrates an den gesamten externen Umsätzen erhöhte sich (unter Berücksichtigung der Embedding Technologie) von 67,1 % auf 67,3 %. Der Umsatzanteil des Segments Automotive, Industrial, Medical stieg auf 32,7 % (Vorjahr: 32,4 %).
Segment Mobile Devices & Substrates Der Segmentumsatz verringerte sich um 12,0 Mio. € bzw. -3,1 % von 391,5 Mio. € auf 379,5 Mio. €. Die niedrigeren Bedarfe im Rahmen des Anlaufs der neuesten Generation von mobilen Endgeräten sowie der veränderte Produktmix konnte nur zum Teil durch Absatzsteigerungen im Bereich der IC-Substrate kompensiert werden.
Das EBITDA verringerte sich infolge des geringeren Absatzvolumens und der damit einhergehenden Unterauslastung sowie aufgrund eines unvorteilhafteren Produktmixes um 32,0 Mio. € bzw. -28,8 % von 111,2 Mio. € auf 79,2 Mio. €.
Insgesamt resultierte daraus eine EBITDA-Marge von 20,9 % die deutlich unter dem Vorjahresvergleichswert von 28,4 % liegt.
Die Abschreibungen des Segments erhöhten sich um 2,4 Mio. € bzw. 4,2 % von 56,6 Mio. € auf 59,0 Mio. €. Darin enthalten waren Abschreibung der gemäß IFRS 16 als Sachanlagen ausgewiesenen Nutzungsrechte von 0,6 Mio. €.
Das EBIT von 20,2 Mio. € lag um 34,4 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 54,6 Mio. €. Die EBIT-Marge lag bei 5,3 % (Vorjahr: 13,9 %).
| Segment Mobile Devices & Substrates – Überblick | |
|---|---|
| in Mio. € (wenn nicht anders angeführt) |
| H1 2019/20 | H1 2018/19 | Veränderung in % |
||
|---|---|---|---|---|
| Segmentumsatzerlöse | 379,5 | 391,5 | (3,1 %) | |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 329,8 | 346,7 | (4,9 %) | |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 79,2 | 111,2 | (28,8 %) | |
| EBITDA-Marge (%) | 20,9 % | 28,4 % | ||
| Betriebsergebnis (EBIT) | 20,2 | 54,6 | (63,1 %) | |
| EBIT-Marge (%) | 5,3 % | 13,9 % | ||
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 80,8 | 25,4 | >100 % | |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 7.159 | 6.826 | 4,9 % |
Die Anlagenzugänge betrafen Technologie-Upgrades bzw. Kapazitätserweiterungen an den Standorten Shanghai und Chongqing.
Segment Automotive, Industrial, Medical Der Segmentumsatz war mit 178,6 Mio. € auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 178,9 Mio. €). Eine gute Nachfrage konnte in den ersten sechs Monaten vor allem im Bereich Medical & Healthcare verzeichnet werden. Die Bereiche Automotive und Industrial waren mit einem schwierigen Umfeld konfrontiert, was im Bereich Industrial zu einer geringeren Nachfrage führte.
Das Segment-EBITDA lag insbesondere aufgrund der herausfordernden Marktlage in den Bereichen Automotive und Industrial und einem daraus resultierenden höheren Preisdruck mit 18,9 Mio. € um 5,5 Mio. € unter dem Vorjahresniveau von 24,4 Mio. €.
Die EBITDA-Marge verringerte sich aufgrund dieser Effekte um -3,0 Prozentpunkte von 13,6 % auf 10,6 %.
Die Abschreibungen des Segments erhöhten sich um 2,3 Mio. € bzw. 25,3 % von 9,1 Mio. € auf 11,4 Mio. €. Darin enthalten sind Abschreibungen von 0,9 Mio. € aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16.
Das EBIT verringerte sich um 7,8 Mio. € von 15,3 Mio. € auf 7,5 Mio. €.
Segment Sonstige Das Segment Sonstige ist hauptsächlich von Handels- und Holding-Aktivitäten geprägt. Das Ergebnis der im Segment Sonstige enthaltenen allgemeinen Holding-Aktivitäten lag über dem Vorjahresniveau. Die im Vorjahr im Segment Sonstige ausgewiesene Embedding Technologie ist nunmehr auf die Segmente Mobile Devices & Substrates und Automotive, Industrial, Medical aufgeteilt.
Die Bilanzsumme erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 25,6 Mio. € bzw. 1,4 % von 1.784,1 Mio. € auf 1.809,7 Mio. €. Im Anlagevermögen standen Anlagenzugängen bzw. Technologieupgrades in Höhe von 100,6 Mio. € (Anlagenzugänge führten zu 92,1 Mio. € zahlungswirksamen CAPEX) Abschreibungen von insgesamt 71,7 Mio. € gegenüber. Darüber hinaus verringerten Wechselkurseffekte das Anlagevermögen um 15,3 Mio. €. Die in der Konzernbilanz zum 30. September 2019 ausgewiesenen Sachanlagen beinhalten zusätzlich Nutzungsrechte gemäß IFRS 16 von 25,8 Mio. €. Damit korrespondierend sind 25,7 Mio. € Leasingverbindlichkeiten in den Finanzverbindlichkeiten enthalten. Für die detaillierten Auswirkungen der erstmaligen Berücksichtigung des IFRS 16 wird auf die erläuternden Anhangsangaben zum Zwischenbericht verwiesen. Die Vorräte stiegen von 84,5 Mio. € auf 105,5 Mio. €.
Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten betrug 259,6 Mio. € (31. März 2019: 326,8 Mio. €). Zusätzlich zu den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verfügt AT&S über finanzielle Vermögenswerte von 243,5 Mio. € und über 185,4 Mio. € an nicht genutzten Kreditlinien als Finanzierungsreserve.
Segment Automotive, Industrial, Medical – Überblick in Mio. € (wenn nicht anders angeführt)
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| H1 2019/20 | H1 2018/19 | in % | ||
| Segmentumsatzerlöse | 178,6 | 178,9 | (0,1 %) | |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 160,6 | 167,6 | (4,2 %) | |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 18,9 | 24,4 | (22,6 %) | |
| EBITDA-Marge (%) | 10,6 % | 13,6 % | ||
| Betriebsergebnis (EBIT) | 7,5 | 15,3 | (51,1 %) | |
| EBIT-Marge (%) | 4,2 % | 8,6 % | ||
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 17,9 | 11,2 | 60,8 % | |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 2.759 | 2.736 | 0,8 % |
Das Eigenkapital verringerte sich um 35,1 Mio. € bzw. -4,4 % von 803,5 Mio. € auf 768,4 Mio. €. Dabei standen dem positiven Konzernergebnis von 19,5 Mio. € im Wesentlichen negative Wechselkurseffekte von 23,6 Mio. €, die sich aus der Umrechnung der Nettovermögensposition der Tochterunternehmen ergaben, sowie die ausbezahlte Dividende von 23,3 Mio. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich Umbewertungen von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (-4,1 Mio. €) und die Veränderung von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen (-3,6 Mio. €) negativ auf das Eigenkapital aus. Auf Basis des geringeren Eigenkapitals und der gestiegenen Bilanzsumme lag die Eigenkapitalquote mit 42,5 % um 2,5 Prozentpunkte unter dem Wert zum 31. März 2019.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich um 83,4 Mio. € bzw. 55,5 % von 150,3 Mio. € auf 233,7 Mio. €.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in den ersten sechs Monaten 2019/20 62,2 Mio. € (Vorjahr: 58,0 Mio. €). Diesen Zahlungsmittelzuflüssen standen Auszahlungen für Netto-Investitionen von 92,0 Mio. € (Vorjahr: 37,9 Mio. €) gegenüber. Daraus resultierte der im Unterschied zum Vorjahr negative operative Free Cashflow von -29,8 Mio. € (Vorjahr: 20,1 Mio. €).
Der Nettoverschuldungsgrad erhöhte sich von 18,7 % auf 30,4 %. Diese Erhöhung resultiert aus den oben erläuterten Verminderung des Eigenkapitals sowie aus der Erhöhung der Nettoverschuldung.
Nach Ablauf der aktuellen Berichtsperiode sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.
Im Konzernabschluss 2018/19 sind ausführlich im Lagebericht unter Pkt. 6 "Chancen- und Risikomanagement" relevante Risikokategorien erläutert, welche zum Bilanzerstellungstag nach wie vor Gültigkeit haben. Wie dort bereits ausgeführt, können falsch eingeschätzte technologische Entwicklungen, Veränderungen in der Nachfrage und negative Preisentwicklungen die Werthaltigkeit von Investitionen maßgeblich negativ beeinträchtigen.
Wie zum ersten Quartal bestätigt der Vorstand auch zum Halbjahr seine Ertragsprognose für das Gesamtjahr: Angesichts des Anziehens der Nachfrage und der aktuell guten Auslastung im Bereich Mobile Devices wird sich der Umsatz voraussichtlich auf Vorjahresniveau bewegen, bei einer EBITDA-Marge zwischen 20 % und 25 %. Gestützt wird die Prognose durch den weiteren Ausbau des Kunden- und Applikationsportfolios im Bereich der Mobile Devices und den bisher getätigten Investitionen. Sie ermöglichen es AT&S, Marktschwankungen teilweise auszugleichen.
Für Basisinvestitionen (Erhaltung und Technologie-Upgrades) ist ein Capexvolumen zwischen 80 bis 100 Mio. € vorgesehen.
| Segment Sonstige – Überblick | |
|---|---|
| in Mio. € (wenn nicht anders angeführt) |
| H1 2019/20 | Veränderung in % |
||
|---|---|---|---|
| Segmentumsatzerlöse | – | H1 2018/19 2,5 |
n.a. |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | – | 2,5 | n.a. |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 3,0 | 2,7 | 11,7 % |
| EBITDA-Marge (%) | - | 107,0 % | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1,7 | 2,1 | (16,6 %) |
| EBIT-Marge (%) | - | 81,1 % | |
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 1,8 | 1,0 | 79,2 % |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 208 | 173 | 20,1 % |
Abhängig von der Marktentwicklung kommen 100 Mio. € für Kapazitäts- und Technologieerweiterungen hinzu. Und für den Ausbau der Kapazitäten im Bereich der IC-Substrate sind Investitionsausgaben in Höhe von bis zu 180 Mio. € geplant. Auf Basis der aktuell besseren Projektvisibilität werden sich die Konzerninvestitionen in diesem Geschäftsjahr auf bis zu 340 Mio. € summieren.
Auch an der zum ersten Quartal angehobenen Mittelfristprognose hält der Vorstand fest: Im Rahmen der Strategie "More than AT&S" geht der Konzern innerhalb der kommenden fünf Jahre von einer Umsatzverdoppelung auf 2 Mrd. € aus (bisher lag die Umsatz-Guidance zum Geschäftsjahresbeginn noch bei 1,5 Mrd. €). Dies entspricht einem durchschnittlichen, jährlichen Wachstum (CAGR) von rund 15 %. Durch den verstärkten Fokus auf High-End-Applikationen kann der historische Trend einer kontinuierlichen und nachhaltigen Margenverbesserung fortgeführt und mittelfristig eine Bandbreite bei der EBITDA-Marge von 25 % bis 30 % erreicht werden. Der mittelfristige Ziel-ROCE des Konzerns liegt bei über 12 %.
Leoben-Hinterberg, am 7. November 2019
Der Vorstand
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Mag.a Monika Stoisser-Göhring e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.
| in Tsd. € | 01.07.-30.09.2019 | 01.07.-30.09.2018 | 01.04.-30.09.2019 | 01.04.-30.09.2018 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 267.578 | 294.776 | 490.317 | 516.857 |
| Umsatzkosten | (225.984) | (230.028) | (435.105) | (423.704) |
| Bruttogewinn | 41.594 | 64.748 | 55.212 | 93.153 |
| Vertriebskosten | (7.641) | (8.247) | (15.229) | (15.974) |
| Allgemeine Verwaltungskosten | (8.513) | (9.100) | (18.657) | (17.123) |
| Sonstiger betrieblicher Ertrag | 5.167 | 6.330 | 9.151 | 12.492 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | (676) | (111) | (1.108) | (605) |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 4.491 | 6.219 | 8.043 | 11.887 |
| Betriebsergebnis | 29.931 | 53.620 | 29.369 | 71.943 |
| Finanzierungserträge | 8.983 | 3.253 | 10.683 | 8.873 |
| Finanzierungsaufwendungen | (4.425) | (5.051) | (7.864) | (8.968) |
| Finanzergebnis | 4.558 | (1.798) | 2.819 | (95) |
| Ergebnis vor Steuern | 34.489 | 51.822 | 32.188 | 71.848 |
| Ertragsteuern | (8.752) | (9.999) | (12.655) | (16.476) |
| Konzernergebnis | 25.737 | 41.823 | 19.533 | 55.372 |
| davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer | 2.096 | 2.096 | 4.168 | 4.168 |
| davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 23.641 | 39.727 | 15.365 | 51.204 |
| Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunternehmens zusteht (in € je Aktie): |
||||
| – unverwässert | 0,61 | 1,02 | 0,40 | 1,32 |
| – verwässert | 0,61 | 1,02 | 0,40 | 1,32 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien – unverwässerter Wert (in Tsd. Stück) |
38.850 | 38.850 | 38.850 | 38.850 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien – verwässerter Wert (in Tsd. Stück) |
38.850 | 38.850 | 38.850 | 38.850 |
| in Tsd. € | 01.07.-30.09.2019 | 01.07.-30.09.2018 | 01.04.-30.09.2019 | 01.04.-30.09.2018 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 25.737 | 41.823 | 19.533 | 55.372 |
| Zu reklassifizierende Ergebnisse: | ||||
| Währungsumrechnungsdifferenzen, nach Steuern | 12.042 | (33.888) | (23.624) | (25.119) |
| Gewinne/(Verluste) aus der Bewertung von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern |
(1.279) | 759 | (3.556) | 261 |
| Nicht zu reklassifizierende Ergebnisse: | -4109 | 0 | -4109 | 0 |
| Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, nach Steuern |
(4.109) | – | (4.109) | – |
| Sonstiges Ergebnis | 6.654 | (33.129) | (31.289) | (24.858) |
| Konzerngesamtergebnis | 32.391 | 8.694 | (11.756) | 30.514 |
| davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer | 2.096 | 2.096 | 4.168 | 4.168 |
| davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 30.295 | 6.598 | (15.924) | 26.346 |
| in Tsd. € | 30.09.2019 | 31.03.2019 |
|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | ||
| Sachanlagen | 826.880 | 777.742 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 51.552 | 60.121 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 193 | 193 |
| Aktive latente Steuern | 34.374 | 35.555 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 24.620 | 24.664 |
| Langfristige Vermögenswerte | 937.619 | 898.275 |
| Vorräte | 105.526 | 84.465 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und vertragliche Vermögenswerte | 262.161 | 229.045 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 243.330 | 239.752 |
| Laufende Ertragsteuerforderungen | 1.399 | 5.728 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 259.625 | 326.841 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 872.041 | 885.831 |
| Summe Vermögenswerte | 1.809.660 | 1.784.106 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 141.846 | 141.846 |
| Sonstige Rücklagen | 11.155 | 42.444 |
| Hybridkapital | 172.887 | 172.887 |
| Gewinnrücklagen | 442.497 | 446.274 |
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbares Eigenkapital | 768.385 | 803.451 |
| Summe Eigenkapital | 768.385 | 803.451 |
| SCHULDEN | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 699.547 | 679.076 |
| Rückstellungen für Personalaufwand | 55.168 | 48.409 |
| Passive latente Steuern | 6.040 | 5.547 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 15.188 | 16.196 |
| Langfristige Schulden | 775.943 | 749.228 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 214.584 | 179.954 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 37.298 | 37.967 |
| Laufende Ertragsteuerschulden | 10.502 | 9.331 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.948 | 4.175 |
| Kurzfristige Schulden | 265.332 | 231.427 |
| Summe Schulden | 1.041.275 | 980.655 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 1.809.660 | 1.784.106 |
| in Tsd. € | 01.04.-30.09.2019 | 01.04.-30.09.2018 |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis | 29.369 | 71.943 |
| Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 71.675 | 66.319 |
| Gewinne/Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen | (38) | 36 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | 6.975 | 878 |
| Zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | (13.334) | (13.232) |
| Gezahlte Zinsen | (5.244) | (4.404) |
| Erhaltene Zinsen | 3.666 | 1.667 |
| Gezahlte Ertragsteuern | (3.597) | (12.567) |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 89.472 | 110.640 |
| Vorräte | (21.963) | (5.777) |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und vertragliche Vermögenswerte | (32.960) | (42.536) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 28.769 | (3.769) |
| Sonstige Rückstellungen | (1.134) | (534) |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 62.184 | 58.024 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | (92.071) | (37.946) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 86 | 29 |
| Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten | (32.390) | (100.547) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten | 27.026 | 7.532 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (97.349) | (130.932) |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten | 605 | 274.218 |
| Auszahlungen für die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten | (14.716) | (14.098) |
| Einzahlungen aus Investitionszuschüssen | 533 | 3.664 |
| Dividendenzahlungen | (23.310) | (13.986) |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | (36.888) | 249.798 |
| Veränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | (72.053) | 176.890 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang | 326.841 | 270.729 |
| Währungsgewinne aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | 4.837 | 8.615 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenende | 259.625 | 456.234 |
| Den Eigentü | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| mern des Mut | |||||||
| terunterneh | Nicht | ||||||
| mens zurechen | beherr | ||||||
| Gezeichnetes | Sonstige | Gewinn | bares Eigenka | schende | Summe | ||
| in Tsd. € | Kapital | Rücklagen | Hybridkapital | rücklagen | pital | Anteile | Eigenkapital |
| Stand zum 31.03.2018 | 141.846 | 27.505 | 172.887 | 369.153 | 711.391 | – | 711.391 |
| Anpassungen IFRS 15, IFRS 9 | – | – | – | 10.393 | 10.393 | – | 10.393 |
| Stand zum 01.04.2018 | 141.846 | 27.505 | 172.887 | 379.546 | 721.784 | – | 721.784 |
| Konzernergebnis | – | – | – | 55.372 | 55.372 | – | 55.372 |
| Sonstiges Ergebnis | – | (24.858) | – | – | (24.858) | – | (24.858) |
| davon Währungsumrechnungsdifferenzen | – | (25.119) | – | – | (25.119) | – | (25.119) |
| davon Veränderung von Sicherungsinstrumenten aus | – | 261 | – | – | 261 | – | 261 |
| der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern | |||||||
| Konzerngesamtergebnis | – | (24.858) | – | 55.372 | 30.514 | – | 30.514 |
| Dividendenzahlung für 2017/18 | – | – | – | (13.986) | (13.986) | – | (13.986) |
| Stand zum 30.09.2018 | 141.846 | 2.647 | 172.887 | 420.932 | 738.312 | – | 738.312 |
| Stand zum 31.03.2019 | 141.846 | 42.444 | 172.887 | 446.274 | 803.451 | – | 803.451 |
| Konzernergebnis | – | – | – | 19.533 | 19.533 | – | 19.533 |
| Sonstiges Ergebnis | – | (31.289) | – | – | (31.289) | – | (31.289) |
| davon Währungsumrechnungsdifferenzen, nach Steuern | – | (23.624) | – | – | (23.624) | – | (23.624) |
| davon Umbewertung von Verpflichtungen aus | |||||||
| Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Ar | – | (4.109) | – | – | (4.109) | – | (4.109) |
| beitsverhältnisses, nach Steuern | |||||||
| davon Veränderung von Sicherungsinstrumenten aus | – | (3.556) | – | – | (3.556) | – | (3.556) |
| der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern | |||||||
| Konzerngesamtergebnis | – | (31.289) | – | 19.533 | (11.756) | – | (11.756) |
| Dividendenzahlung für 2018/19 | – | – | – | (23.310) | (23.310) | – | (23.310) |
| Stand zum 30.09.2019 | 141.846 | 11.155 | 172.887 | 442.497 | 768.385 | – | 768.385 |
| Mobile Devices & | Automotive, | Eliminierung/ | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Substrates | Industrial, Medical | Sonstige | Konsolidierung | Konzern | |||||||
| 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | ||
| in Tsd. € | 30.09.2019 | 30.09.2018 | 30.09.2019 | 30.09.2018 | 30.09.2019 | 30.09.2018 | 30.09.2019 | 30.09.2018 | 30.09.2019 | 30.09.2018 | |
| Umsatzerlöse | 379.483 | 391.520 | 178.630 | 178.869 | – | 2.543 | (67.796) | (56.075) | 490.317 | 516.857 | |
| Innenumsatz | (49.716) | (44.821) | (18.080) | (11.254) | – | – | 67.796 | 56.075 | – | – | |
| Außenumsatz | 329.767 | 346.699 | 160.550 | 167.615 | – | 2.543 | - | – | 490.317 | 516.857 | |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen |
79.155 | 111.157 | 18.867 | 24.383 | 3.041 | 2.722 | – | – | 101.064 | 138.262 | |
| Abschreibungen inkl. Zuschreibungen |
(58.992) | (56.582) | (11.381) | (9.077) | (1.321) | (660) | – | – | (71.694) | (66.319) | |
| Betriebsergebnis | 20.163 | 54.575 | 7.486 | 15.306 | 1.720 | 2.062 | - | – | 29.369 | 71.943 | |
| Finanzergebnis | 2.819 | (95) | |||||||||
| Ergebnis vor Steuern | 32.188 | 71.848 | |||||||||
| Ertragsteuern | (12.655) | (16.476) | |||||||||
| Konzernergebnis | 19.533 | 55.372 | |||||||||
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte1) |
719.786 | 711.119 | 151.380 | 122.043 | 7.266 | 4.701 | – | – | 878.432 | 837.863 | |
| Zugänge zu Sachanlagen und im materiellen Vermögenswerten |
80.775 | 25.404 | 17.944 | 11.162 | 1.831 | 1.022 | – | – | 100.550 | 37.588 |
1) Vorjahreswerte bezogen auf den 31.03.2019
| in Tsd. € | 01.04.-30.09.2019 | 01.04.-30.09.2018 |
|---|---|---|
| Österreich | 7.791 | 10.043 |
| Deutschland | 71.615 | 89.277 |
| Sonstiges Europa | 38.928 | 37.611 |
| China | 7.937 | 8.137 |
| Sonstiges Asien | 28.850 | 28.722 |
| Amerika | 335.196 | 343.067 |
| Umsatzerlöse | 490.317 | 516.857 |
| in Tsd. € | 30.09.2019 | 31.03.2019 |
|---|---|---|
| Österreich | 102.048 | 73.275 |
| China | 719.525 | 711.064 |
| Übrige | 56.859 | 53.524 |
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 878.432 | 837.863 |
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Zwischenbericht zum 30. September 2019 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS), unter Berücksichtigung des IAS 34, und Interpretationen (IFRIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. März 2019 wurden mit Ausnahme der IFRS, die ab dem 1. April 2019 verpflichtend anzuwenden sind, unverändert angewandt.
Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet nicht alle im Jahreskonzernabschluss enthaltenen Informationen und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2019 gelesen werden.
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2019 ist ungeprüft, und es wurde auch keine externe prüferische Durchsicht durchgeführt.
Wesentliche Änderungen in den Bilanzierungsgrundsätzen IFRS 16 "Leasingverhältnisse" ist erstmals verpflichtend für Berichtsperioden anzuwenden, die am 1. Jänner 2019 oder danach beginnen. Folglich muss dieser Standard für den AT&S Konzern ab dem 1. April 2019 angewendet werden.
IFRS 16 "Leasingverhältnisse" IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen. Dieser Standard ersetzt IAS 17 und die bisherigen Interpretationen. Aufgrund der neuen Regelungen ist eine Unterscheidung zwischen Finance- und Operating-Leasingverhältnissen nicht mehr nötig. Für den Leasingnehmer ist ein einziges Bilanzierungsmodell vorgesehen. Dieses Modell führt beim Leasingnehmer dazu, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingvereinbarungen in der Bilanz zu erfassen sind. Wenn die Laufzeit 12 Monate oder weniger beträgt, oder es sich um einen geringwertigen Vermögenswert mit einem Wert von nicht mehr als 5.000 € handelt, darf eine bilanzielle Erfassung unterbleiben. Diese genannten Vereinfachungen stellen Wahlrechte dar, welche von der AT&S auch in Anspruch genommen wurden.
Der neue Standard ist verpflichtend für Berichtsperioden anzuwenden, die am 1. Jänner 2019 oder später beginnen. Für die AT&S Gruppe ist der IFRS 16 somit seit dem 1. April 2019 anzuwenden, wobei die modifizierte retrospektive Methode zur Anwendung kommt. Eine Anpassung der Vergleichsinformationen ist nicht erforderlich.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 Leasingverhältnisse auf die Eröffnungsbilanz zum 1. April 2019 dar:
| Anpassung | |||
|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 31.03.2019 | IFRS 16 | 01.04.2019 |
| Aktiva | |||
| Grundstücke, Gebäude und Bauten | 91.597 | 23.770 | 115.367 |
| Maschinen und technische Anlagen | 624.571 | – | 624.571 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.117 | 2.819 | 11.936 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 52.457 | – | 52.457 |
| Passiva | |||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 679.076 | 23.409 | 702.485 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 37.967 | 3.180 | 41.147 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Überleitung der zum 31. März 2019 ausgewiesenen unkündbaren Verpflichtungen aus Operating-Leasing- und Mietverhältnissen zu der am 1. April 2019 erfassten Leasingverbindlichkeit dar:
| in Tsd. € | ||
|---|---|---|
| Verpflichtung aus unkündbaren operativen Leasing- und Mietverhältnissen zum 31. März 2019 | ||
| Kurzfristige Leasingverhältnisse mit einer Laufzeit von 12 Monaten oder weniger | (346) | |
| Leasingverhältnisse von geringwertigen Vermögensgegenständen | ||
| Anpassung aufgrund von Kündigungs- oder Verlängerungsoptionen | ||
| Leasingverbindlichkeiten vor Abzinsung | ||
| Abzinsung | (778) | |
| Leasingverbindlichkeiten zum 1. April 2019 gemäß IFRS 16 |
Der Posten "Anpassung aufgrund von Kündigungs- oder Verlängerungsoptionen" beinhaltet vor allem Verpflichtungen für die Anmietung von Betriebsgrundstücken und –gebäuden in Höhe von 17,7 Mio. €. Der restliche Betrag entfällt im Wesentlichen auf die Anmietung von Büroräumen sowie von Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Konzern hat die zugrundeliegenden Verlängerungsund Kündigungsoptionen abgewogen und diese entsprechend berücksichtigt. Die hierzu getroffenen Annahmen können künftig von den ursprünglichen Einschätzungen abweichen und zu Auswirkungen auf die Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten führen.
Der gewichtete durchschnittliche Grenzfremdkapitalzinssatz für die Bewertung der Leasingverbindlichkeiten zum 1. April 2019 betrug 1,37 %.
Die in der Konzernbilanz zum 30. September 2019 ausgewiesenen Sachanlagen beinhalten Nutzungsrechte gemäß IFRS 16 von 25,8 Mio. €. Die Finanzverbindlichkeiten betragen 25,7 Mio. €.
Im laufenden Geschäftsjahr 2019/20 wurden in den ersten sechs Monaten Abschreibungen für Nutzungsrechte in Höhe von 1,8 Mio. € und Zinsaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten von 0,2 Mio. € in der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung erfasst.
Umsatzerlöse Der Konzernumsatz lag in den ersten sechs Monaten dieses Geschäftsjahres mit 490,3 Mio. € um -5,1 % unter dem Wert des Vergleichszeitraums von 516,9 Mio. €.
Bruttogewinn Der aktuelle Bruttogewinn liegt mit 55,2 Mio. € um -40,8 % unter dem Wert des Vergleichszeitraums von 93,2 Mio. €. Die Ursachen für den Rückgang sind auf geringere Umsatzerlöse und damit fehlender Deckungsbeiträge sowie auf einen unvorteilhaften Produktmix zurückzuführen.
Betriebsergebnis Ausgehend vom geringeren Bruttogewinn verringerte sich das Konzernbetriebsergebnis auf 29,4 Mio. € bzw. 6,0 % der Umsatzerlöse. Positiv wirkten sich etwas geringere Vertriebskosten aus. Höhere Verwaltungskosten infolge gestiegener Personalaufwendungen und ein niedrigeres sonstiges betriebliches Ergebnis aufgrund geringerer Wechselkursgewinne belasteten das Betriebsergebnis zusätzlich.
Finanzergebnis Die Finanzierungsaufwendungen lagen mit 7,9 Mio. € um 1,1 Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Die Finanzierungserträge von 10,7 Mio. € resultieren im Wesentlichen aus Fremdwährungsgewinnen und der Veranlagung liquider Mittel. Insgesamt hat sich das Finanzergebnis um 2,9 Mio. € auf 2,8 Mio. € verbessert.
Ertragsteuern Die Veränderung des effektiven Steuersatzes auf Basis des Konzernergebnisses im Vergleich zum Vorjahreszeitraum resultiert aus den sich ändernden Anteilen der einzelnen Gesellschaften mit unterschiedlichen Steuersätzen am Konzernergebnis.
Saisonalität Der Umsatz der AT&S weist im Normalfall aufgrund der hohen Bedeutung der mobilen Endgeräte folgenden saisonalen Verlauf auf: Das erste Quartal des Geschäftsjahres ist üblicherweise schwächer als Quartal zwei und drei, welche als Vorbereitung für die Produktlaunches der neuesten Gerätegeneration meist eine sehr hohe Nachfrage aufweisen. Das vierte Quartal weist in der Regel eine geringere Kundennachfrage auf und ist durch Werksferien aufgrund des chinesischen Neujahrsfests in unseren großen chinesischen Standorten gekennzeichnet.
Währungsumrechnungsdifferenzen Die negative Veränderung der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen im aktuellen Geschäftsjahr von 23,6 Mio. € ist im Wesentlichen auf die Wechselkursveränderung des chinesischen Renminbi sowie des US-Dollars gegenüber der Konzerndarstellungswährung Euro zurückzuführen.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Veränderung | Veränderung | ||||||
| 30.09.2019 | 31.03.2019 | in % | 01.04.-30.09.2019 | 01.04.-30.09.2018 | in % | ||
| Chinesischer Renminbi | 7,7248 | 7,5618 | 2,2 % | 7,6921 | 7,7901 | (1,3 %) | |
| Hongkong Dollar | 8,5623 | 8,8159 | (2,9 %) | 8,7412 | 9,2642 | (5,6 %) | |
| Indische Rupie | 77,1312 | 77,6621 | (0,7 %) | 77,8411 | 80,8373 | (3,7 %) | |
| Japanischer Yen | 117,8700 | 124,3700 | (5,2 %) | 121,3414 | 130,0443 | (6,7 %) | |
| Südkoreanischer Won | 1.308,8298 | 1.275,6888 | 2,6 % | 1.311,4948 | 1.293,3486 | 1,4 % | |
| Taiwan Dollar | 33,9197 | 34,6394 | (2,1 %) | 34,7085 | 35,6094 | (2,5 %) | |
| US Dollar | 1,0922 | 1,1230 | (2,7 %) | 1,1154 | 1,1810 | (5,6 %) |
Vermögens- und Finanzlage Die Nettoverschuldung lag mit 233,7 Mio. € über dem Wert des letzten Bilanzstichtags von 150,3 Mio. €. Demgegenüber erhöhte sich das Nettoumlaufvermögen vor allem aufgrund von gestiegenen Forderungen von 160,5 Mio. € zum 31. März 2019 auf 188,9 Mio. €. Der Anstieg resultierte vor allem aus höheren Umsatzerlösen im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verglichen mit dem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19. Der Nettoverschuldungsgrad liegt mit 30,4 % über dem Wert des letzten Bilanzstichtags von 18,7 %.
Bewertungshierarchien der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente Bei der Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente ist zwischen drei Bewertungshierarchien zu unterscheiden.
Die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente zu den drei Bewertungshierarchien stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
| in Tsd. € | ||||
|---|---|---|---|---|
| 30.09.2019 | Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte: | ||||
| – Anleihen | 914 | – | – | 914 |
| – Derivative Finanzinstrumente | – | 39 | – | 39 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert ohne Recycling | – | 193 | – | 193 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative Finanzinstrumente | – | 10.208 | – | 10.208 |
| in Tsd. € | ||||
| 31.03.2019 | Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte: | ||||
| – Anleihen | 896 | – | – | 896 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert ohne Recycling | – | 193 | – | 193 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative Finanzinstrumente | – | 5.622 | – | 5.622 |
Exportkredite, Kredite der öffentlichen Hand, Leasingverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 726,6 Mio. € (31. März 2019: 711,4 Mio. €) sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der beizulegende Zeitwert dieser Verbindlichkeiten beträgt 736,7 Mio. € (31. März 2019: 716,2 Mio. €).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Zusammenhang mit verbindlich kontrahierten Investitionsvorhaben bestanden zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 131,2 Mio. €. Dies betrifft Investitionen in den Werken Shanghai, Chongqing, Nanjangud und Leoben. Zum 31. März 2019 betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen 100,1 Mio. €.
Eigenkapital Das Konzerneigenkapital veränderte sich aufgrund der Dividendenausschüttung in Höhe von 23,3 Mio. €, des positiven Konzernergebnissses von 19,5 Mio. €, negativer Währungsumrechnungsdifferenzen von 23,6 Mio. €, negativer Umbewertungen von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses von 4,1 Mio. € und der ebenfalls negativen Veränderung von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen von 3,6 Mio. € von 803,5 Mio. € zum 31. März 2019 auf 768,4 Mio. € zum 30. September 2019.
Der Vorstand wurde durch die 25. Hauptversammlung am 4. Juli 2019 ermächtigt, bis zum 3. Juli 2024 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 21.367.500 € durch Ausgabe von bis zu 19.425.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bareinlage oder Sacheinlage, einmal oder in mehreren Tranchen, auch im Wege eines mittelbaren Bezugsangebots nach Übernahme durch ein oder mehrere Kreditinstitute gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen. Der Vorstand wurde ermächtigt, hierbei mit Zustimmung des Aufsichtsrats die näheren Ausgabebedingungen (insbesondere Ausgabebetrag, Gegenstand der Sacheinlage, Inhalt der Aktienrechte, Ausschluss der Bezugsrechte etc.) festzulegen (genehmigtes Kapital). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital ergeben, zu beschließen.
Darüber hinaus wurde der Vorstand in der 25. Hauptversammlung am 4. Juli 2019 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 3. Juli 2024 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Wandelschuldverschreibungen im Gesamtbetrag von bis zu 150.000.000 € auszugeben und den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Umtausch- und/oder Bezugsrechte auf bis zu 19.425.000 Stück neue auf Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft nach Maßgabe der vom Vorstand festzulegenden Wandelschuldverschreibungsbedingungen zu gewähren. Diesbezüglich wurde der Vorstand auch ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Wandelschuldverschreibungen ganz oder teilweise auszuschließen. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs 2 Z 1 AktG um bis zu 21.367.500 € durch Ausgabe von bis zu 19.425.000 Stück neuer, auf Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Diese bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Inhaber von auf Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 4. Juli 2019 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen von dem ihnen gewährten Umtausch- und/oder Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen. Der Vorstand wurde weiters ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen (insbesondere Ausgabebetrag, Inhalt der Aktienrechte). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Entsprechendes gilt für den Fall der Nichtausübung der Ermächtigung zur Ausgabe der Wandelschuldverschreibungen sowie im Falle der Nichtnutzung des bedingten Kapitals.
In Bezug auf das genehmigte Kapital und das bedingte Kapital ist folgende betragsmäßige Determinierung, entsprechend den Beschlüssen der 25. Hauptversammlung vom 4. Juli 2019, zu beachten: Die Summe aus (i) der Anzahl der nach den Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen jeweils aus bedingtem Kapital aktuell ausgegebenen oder potentiell auszugebenden Aktien und (ii) der Anzahl der aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen Aktien darf die Zahl von insgesamt 19.425.000 nicht überschreiten (betragsmäßige Determinierung der Ermächtigungen).
Die Hauptversammlung hat auch beschlossen, die Satzung entsprechend dieser Beschlüsse in § 4 (Grundkapital) zu ändern.
Eigene Aktien In der 25. ordentlichen Hauptversammlung vom 4. Juli 2019 wurde der Vorstand erneut ermächtigt, binnen 30 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals zu einem niedrigsten Gegenwert, der höchstens 30 % unter dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, und einem höchsten Gegenwert je Aktie, der höchstens 30 % über dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, zu erwerben, wobei der Erwerb über die Börse, im Wege eines öffentlichen Angebots oder auf eine sonstige gesetzlich zulässige Weise und zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck erfolgen kann. Der Vorstand wurde außerdem ermächtigt, eigene Aktien nach erfolgtem Rückerwerb sowie die bereits im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen. Weiters wurde der Vorstand für die Dauer von fünf Jahren, sohin bis einschließlich 3. Juli 2024 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien nach erfolgtem Rückerwerb sowie die bereits derzeit im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern oder zu verwenden, insbesondere zur Bedienung von Aktienübertragungsprogrammen, Wandelschuldverschreibungen oder als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen oder sonstigen Vermögenswerten und zu jedem sonstigen gesetzlich zulässigen Zweck zu verwenden und hierbei die allgemeine Kaufmöglichkeit der Aktionäre auszuschließen. Die diesbezüglichen Ermächtigungen durch Beschluss der 23. ordentlichen Hauptversammlung zu Punkt 8. und Punkt 9. der Tagesordnung vom 6. Juli 2017 wurden widerrufen.
Zum 30. September 2019 hält der Konzern keine eigenen Aktien.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 62,2 Mio. €. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs lag dieser Wert bei 58,0 Mio. €. Das geringere Betriebsergebnis von 29,4 Mio. € (Vorjahr: 71,9 Mio. €) konnte vor allem durch einen Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten von 28,8 Mio. € (Vorjahr: Rückgang von 3,8 Mio. €) sowie die niedrigeren gezahlten Ertragsteuern von 3,6 Mio. € (Vorjahr: 12,6 Mio. €) kompensiert werden.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -97,3 Mio. € und liegt damit unter dem Niveau des Vergleichszeitraums von -130,9 Mio. €. Auf Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte entfallen 92,1 Mio. €. Die Investitionen des aktuellen Geschäftsjahrs betreffen überwiegend Investitionen in die chinesischen Werke sowie Technologieupgrades in den übrigen Werken. Aus Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten resultieren 32,4 Mio. €, aus Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten resultieren 27,0 Mio. € für die Veranlagung bzw. Wiederveranlagung liquider Mittel. Investitionsverbindlichkeiten in Höhe von 39,3 Mio. € werden nach dem 30. September 2019 zahlungswirksam.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -36,9 Mio. € und ist im Wesentlichen auf Darlehenstilgungen sowie die Dividendenzahlungen zurückzuführen.
Die zahlungsunwirksamen Aufwendungen/Erträge stellen sich im Detail wie folgt dar:
| in Tsd. € | 01.04.-30.09.2019 | 01.04.-30.09.2018 |
|---|---|---|
| Auflösung von Investitionszuschüssen | (1.454) | (1.251) |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | (11.880) | (11.981) |
| Zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | (13.334) | (13.232) |
Beschlossene Dividende In der Hauptversammlung am 4. Juli 2019 wurde eine Dividende von 0,60 € pro Aktie aus dem Bilanzgewinn zum 31. März 2019 beschlossen. Die Ausschüttung der insgesamt 23,3 Mio. € erfolgte am 25. Juli 2019.
Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen und Unternehmen Im Zusammenhang mit diversen Projekten hat der Konzern Leistungen von Rechts- und Beratungsunternehmen erhalten, bei denen der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Androsch für die AIC Androsch International Management Consulting GmbH aktiv war. Die dabei angefallenen Honorare stellen sich wie folgt dar:
| in Tsd. € | 01.04.-30.09.2019 | 01.04.-30.09.2018 |
|---|---|---|
| AIC Androsch International Management Consulting GmbH | 182 | 182 |
| Summe Honorare | 182 | 182 |
Zum Bilanzstichtag bestehen keine ausstehenden Salden oder Verpflichtungen gegenüber den benannten Rechts- und Beratungsunternehmen.
Leoben-Hinterberg, am 7. November 2019
Der Vorstand
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Mag.a
Monika Stoisser-Göhring e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards erstellte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahrs und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Leoben-Hinterberg, am 7. November 2019
Der Vorstand:
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Chief Executive Officer Mag.a Monika Stoisser-Göhring e.h. Chief Financial Officer Ing. Heinz Moitzi e.h. Chief Operations Officer
Das erste Halbjahr 2019/20 war von mehreren Highlights geprägt. Im Juli feierte AT&S sein 20-jähriges Börsenjubiläum und blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück. Basierend auf der guten Performance der letzten Jahre und einem Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2018/19 wurde den Aktionären eine auf 0,60 € je Aktie deutlich angehobene Dividende ausgeschüttet.
Zudem hat AT&S in der Berichtsperiode bedeutende Schritte gesetzt, um auch in Zukunft profitables Wachstum erzielen und sich technologisch weiterentwickeln zu können. Mit dem Einstieg in die Modulintegration und dem eingeleiteten Ausbau der Aktivitäten im Bereich IC-Substrate in Chongqing setzt AT&S seine Strategie "More than AT&S" konsequent um. Im ersten Halbjahr informierte das Unternehmen den Kapitalmarkt im Rahmen von Roadshows, Investorenkonferenzen sowie in Einzelgesprächen auch über die wirtschaftliche Entwicklung, die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie und den Stand laufender Projekte.
Die AT&S Aktie hat im ersten Halbjahr 2019/20 eine positive Entwicklung gezeigt, obwohl das generelle Umfeld für AT&S herausfordernd war.
Die handelspolitischen Auseinandersetzungen, Ängste vor einem deutlichen Abkühlen der globalen Konjunktur wie auch ein tendenziell negativer Nachrichtenfluss hinsichtlich einiger für AT&S relevanter Märkte spielten dabei eine wesentliche Rolle.
Beim Ultimokurs (30. September 2019) von 15,76 € gewann die AT&S Aktie im abgelaufenen Halbjahr 3,0 %. Sie bewegte sich in einer Bandbreite von 13,10 € bis 19,44 € und wies somit eine entsprechend hohe Volatilität auf. Das durchschnittlich an der Wiener Börse gehandelte Stückvolumen belief sich auf rund 72.000 Stück (VJ: rund 148.000).
| in € | 30.09.2019 | 30.09.2018 |
|---|---|---|
| Gewinn/Aktie | 0,40 | 1,32 |
| Höchstkurs | 19,44 | 24,10 |
| Tiefstkurs | 13,10 | 14,70 |
| Ultimokurs | 15,76 | 19,90 |
| 04.02.2020 | Ergebnis 1.-3. Quartal 2019/20 |
|---|---|
| 14.05.2020 | Vorläufiges Jahresergebnis 2019/20 |
| 29.06.2020 | Nachweisstichtag Hauptversammlung |
| 09.07.2020 | 26. Hauptversammlung |
| 28.07.2020 | Ex-Dividenden-Tag |
| 29.07.2020 | Nachweisstichtag Dividenden |
| 30.07.2020 | Dividenden-Zahltag |

AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Fabriksgasse 13 - 8700 Leoben Österreich www.ats.net
Gerda Königstorfer Tel.: +43 (0)3842 200-5925 [email protected]
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Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Basis von zum Erstellungszeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sie werden üblicherweise mit Wörtern wie "erwarten", "planen", "rechnen", "beabsichtigen", "könnten", "werden", "Ziel", "Einschätzung" und ähnlichen Begriffen umschrieben. Aussagen dieser Art beruhen auf aktuellen Erwartungen und Annahmen. Solche Aussagen unterliegen ihrer Natur nach bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächlichen Entwicklungen können von den dargestellten Erwartungen daher wesentlich abweichen. Empfänger dieses Berichts sollten diese Aussagen daher nur mit der entsprechend gebotenen Vorsicht zur Kenntnis nehmen. Weder AT&S noch irgendeine andere Person übernehmen für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen, die Zukunft betreffenden Aussagen Verantwortung. AT&S übernimmt keine Verpflichtung, diese Aussagen, etwa in Hinblick auf geänderte Annahmen und Erwartungen oder zukünftige Entwicklungen und Ereignisse sowie tatsächliche Ergebnisse, zu aktualisieren.
Durch die kaufmännische Rundung von in diesem Bericht enthaltenen Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.
Im Interesse des Textflusses und der Lesefreundlichkeit wurde im vorliegenden Bericht durchgehend auf eine geschlechterspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
Dieser Bericht stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der AT&S dar.
Der Bericht wurde in deutscher und englischer Sprache verfasst. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
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Veröffentlicht am 7. November 2019
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