Quarterly Report • Aug 14, 2009
Quarterly Report
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| IFRS | ||||
|---|---|---|---|---|
| Q1 2009/10 | Q1 2009/10 | Q1 2008/09 | Q1 2007/08 | |
| (Wenn nicht anders erwähnt, alle Finanzzahlen in EUR 1.000) | vor Einmaleffekten1) | nach Einmaleffekten | ||
| Konzern-Gewinn- und VerlustRechnung | ||||
| Gesamterlöse | 83.247 | 115.197 | 114.682 | |
| davon in Asien produziert | 60 % | 54 % | 54 % | |
| davon in Europa produziert | 40 % | 46 % | 46 % | |
| EBITDA | (493) | (20.319) | 15.666 | 15.860 |
| EBITDA-Marge | (0,6 %) | (24,4 %) | 13,6 % | 13,8 % |
| EBIT | (11.834) | (50.113) | 5.631 | 7.767 |
| EBIT-Marge | (14,2 %) | (60,2 %) | 4,9 % | 6,8 % |
| Konzernergebnis | (13.909) | (52.188) | 5.028 | 9.214 |
| Anteiliges Konzernergebnis der Aktionäre der Gesellschaft | (13.785) | (52.065) | 5.041 | 9.376 |
| Cash Earnings | (2.444) | (22.270) | 15.076 | 17.469 |
| Konzernbilanz (zum Quartalsultimo) | ||||
| Bilanzsumme | 468.647 | 495.783 | 478.478 | |
| Eigenkapital | 184.464 | 233.068 | 227.759 | |
| Den Aktionären der Gesellschaft zurechenbares Eigenkapital | 183.974 | 232.545 | 227.204 | |
| Nettoverschuldung2) | 159.535 | 130.710 | 110.997 | |
| Verschuldungsgrad2) | 86,5 % | 56,1 % | 48,7 % | |
| Nettoumlaufvermögen | 56.000 | 75.575 | 80.569 | |
| Nettoumlaufvermögen/Gesamterlöse | 16,8 % | 16,4 % | 17,6 % | |
| Eigenmittelquote | 39,4 % | 47,0 % | 47,6 % | |
| Konzern-Geldflussrechnung | ||||
| Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (OCF) | 19.232 | 20.275 | 14.824 | |
| Netto-Investitionen (Net CAPEX) | 6.594 | 11.728 | 25.756 | |
| Allgemeine Informationen | ||||
| Mitarbeiterstand (inkl. Leiharbeiter), Ultimo | 5.371 | 6.418 | 6.045 | |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leiharbeiter), Durchschnitt | 5.377 | 6.418 | 5.859 | |
| Aktienkennzahlen | ||||
| Gewinn/Aktie (EUR) | (0,59) | (2,23) | 0,22 | 0,40 |
| Cash Earnings/Aktie (EUR) | (0,10) | (0,95) | 0,65 | 0,74 |
| Marktkapitalisierung, Ultimo3) | 85.594 | 251.884 | 437.065 | |
| Marktkapitalisierung/Eigenkapital | 46,5 % | 108,3 % | 192,4 % | |
| Anzahl der Aktien, gewichteter Durchschnitt (Stück) | 23.322.588 | 23.322.588 | 23.498.132 | |
| Finanzkennzahlen | ||||
| Eigenkapitalrendit (ROE)4) | (25,5 %) | (43,0 %) | 8,8 % | 16,4 % |
| Umsatzrentabilität (ROS) | (16,7 %) | (62,7 %) | 4,4 % | 8,0 % |
| ROCE5) | (11,2 %) | (21,2 %) | 5,9 % | 9,6 % |
1) Die Einmaleffekte umfassen insbesondere die Restrukturierung des Standorts Leoben-Hinterberg.
2) Die Berechnung der Nettoverschuldung wurde vereinfacht, um sie für Investoren und Analysten transparenter zu gestalten.
Berechnung: finanzielle Verbindlichkeiten – Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente – finanzielle Vermögenswerte
3) Berechnet: Schlusskurs x Anzahl der Aktien (gewichteter Durchschnitt); Wert für Q1 2007/08 basiert auf dem Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse.
4) Berechnet auf Basis des durchschnittlichen Eigenkapitals; Ergebnis bis auf nicht wiederkehrende Posten annualisiert
5) Berechnet auf Basis des durchschnittlichen Eigenkapitals und der durchschnittlichen Nettoverschuldung; Ergebnis bis auf nicht wiederkehrende Posten annualisiert
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
das erste Geschäftsquartal ist saisonal bedingt traditionell schwächer; dieses Jahr fügte uns die Wirtschaftskrise aber einen zusätzlichen Dämpfer zu. Fast alle Werke kämpften bei anhaltendem Preisdruck mit deutlichen Unterauslastungen, und so lag der Umsatz in Höhe von EUR 83,2 Mio. um 15,5 % unter dem ohnedies schon schwachen Umsatz des vierten Quartals des letzten Geschäftsjahres. In einem fixkostenintensiven Geschäft wie der Leiterplattenproduktion bedeutet Unterauslastung gleichzeitig einen erheblichen Druck auf die Margen. Das Betriebsergebnis des ersten Quartals belief sich auf EUR -50,1 Mio. (gegenüber EUR 5,6 Mio. im Vorjahr) und das Ergebnis pro Aktie auf EUR -2,23 (EUR 0,22).
Speziell das österreichische Werk in Leoben-Hinterberg erwirtschaftete massive Verluste. Schon in den vergangenen Jahren verzeichneten wir ein Abwandern von Volumsaufträgen von Europa nach Asien. Dieser Trend beschleunigte sich mit Einsetzen der Wirtschaftskrise nochmals rapide. Im November des letzten Jahres glaubten wir noch, dass eine Redimensionierung des Werks im Bereich der großvolumigen Fertigung ausreichen würde, um wieder rentabel produzieren zu können und dass Teile der Massenproduktion von HDI-Leiterplatten in Österreich gehalten werden können. Die verschärfte Weltwirtschaftslage führte aber bei Kunden zu einem verstärkten Fokus auf die erzielbaren Einkaufspreise. Durch den somit gestiegenen Preisdruck war bei den gegebenen Kosten die Volumsproduktion in Österreich nicht mehr aufrechtzuerhalten.
Aus diesem Grund war es notwendig, die Volumsproduktion vom Standort Leoben-Hinterberg komplett nach Asien zu verlagern und das bestehende Werk endgültig rein auf die Bedürfnisse des europäischen Markts auszurichten. Die Produktionskapazitäten – gemessen in produzierter Leiterplatten-Fläche – werden mit diesem Schritt von derzeit ca. 130.000 m² auf zukünftig 70.000 m² angepasst. Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme und weiteren Effizienzsteigerungen in Österreich werden auch die Personalkapazitäten der AT&S weiter den erwarteten zukünftigen Anforderungen angepasst und in den nächsten Monaten um rund 300 Mitarbeiter reduziert.
Folglich gehen wir in der Zukunft in Österreich von einer deutlich gesünderen Ertragslage aus, die sich auch positiv auf das Gruppenergebnis auswirken wird. Gleichzeitig sind durch die Restrukturierungen und Optimierungen Einmalaufwendungen in Höhe von in Summe bis zu EUR 40 Mio. zu erwarten, wobei schon EUR 38,3 Mio. im ersten Quartal anfallen. Etwa EUR 12 Mio. werden in Summe zahlungswirksam.
Zusätzlich zu den Veränderungen am Standort Leoben-Hinterberg wurden in der gesamten AT&S Gruppe Prozesse gestrafft und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung gesetzt. So wurde etwa der Logistik-Standort Nörvenich, Deutschland, nach Leoben in den Bereich Logistics verlagert; Nörvenich bleibt aber als Design-, Service- und Vertriebsbüro weiter bestehen. Außerdem haben wir unsere Aktivitäten im Bereich Foundry Services aufgrund zu geringer Ertragsaussichten in Relation mit den damit verbundenen Risiken beendet. Das im Juli 2005 erworbene indische Leiterplattendesignunternehmen ECAD sollte das vorhandene Know-how hinsichtlich Lagenaufbau und Leiterzug-Layout frühzeitig bei den Kunden einfließen lassen. Dies ist jedoch nur unzureichend gelungen, und es wurden im Wesentlichen nur Design-Stunden verkauft, die genau so gut auch am Markt zugekauft werden können. Daher verkaufte AT&S per 6. Juni 2009 diese Gesellschaft, wobei die Transaktion finanziell nur unwesentliche Auswirkungen auf den Konzern hatte. Unser Designcenter in Nörvenich wird weiterhin zusammen mit unseren Kunden an innovativen Lösungen arbeiten.
Unsere ordentlichen Ergebnisse für das erste Quartal 2009/10, also ohne Einmaleffekte, stellen sich wie folgt dar:
Im April 2009 konnten wir eine Finanzierung in Höhe von EUR 37 Mio. (von der bis 30. Juni 2009 EUR 23 Mio. in Anspruch genommen wurden) und einer Laufzeit von 5 Jahren abschließen. Damit wurde das Fristigkeitenprofil weiter verbessert. Da uns ausreichend Banklinien zur Verfügung stehen, erachten wir die Finanzlage der AT&S derzeit als sehr solide. Die Fristigkeiten der Finanzverbindlichkeiten in Höhe von EUR 184,3 Mio. weisen folgende Struktur auf:
< 1 Jahr: EUR 66,2 Mio., davon entfallen auf Exportkredite EUR 36 Mio.
Die Nettoverschuldung betrug per 30. Juni 2009 EUR 159,5 Mio., das sind EUR 14,9 Mio. weniger als zu Beginn des Geschäftsjahres. Durch das negative Konzernergebnis des ersten Quartals und Währungseffekte sank das Eigenkapital von EUR 252,7 Mio. per 31. März 2009 auf EUR 184,5 Mio. per Ende Juni 2009. Der Verschuldungsgrad überstieg somit erstmals 80 % und wird im Laufe des Geschäftsjahres sogar rund 100 % erreichen. Aufgrund der initiierten Kosteneinsparungsmaßnahmen und eines zu erwartenden besseren Marktumfelds streben wir an, den von uns festgelegten Zielwert von 80 % im Geschäftsjahr 2010/11 wieder zu unterschreiten.
Der Markt für Mobiltelefone muss zunehmend in ein Low-Cost-Segment und ein hochtechnologisches High-End-Segment (z.B. Smartphones) unterteilt werden. Im Low-Cost-Segment wird versucht, möglichst niedrige Herstellkosten zu erreichen und dafür auch im Bereich der Leiterplatten auf einfachere und
Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Harald Sommerer Dkfm. Steen E. Hansen Ing. Heinz Moitzi
kostengünstigere Technologien zurückzugreifen. Demgegenüber sind im High-End-Segment aufgrund zunehmend komplexer Anwendungen und dem Wunsch nach dünneren und kleineren Geräten weiterhin extrem schnelle technologische Entwicklungen zu erwarten.
Aufgrund der Kernkompetenzen, der installierten Kapazitäten und damit der derzeitigen Positionierung der AT&S werden wir uns zukünftig verstärkt auf das High-End-Segment konzentrieren. Bezogen auf den gesamten Mobile Devices-Markt wird diese Entscheidung Marktanteilsverluste zur Folge haben, speziell bei Kunden, die dem Low-Cost-Segment große Bedeutung beimessen. Gleichzeitig wird dieser Fokus der AT&S aber helfen, im High-End-Segment noch stärker und erfolgreicher auftreten zu können. Wir werden in diesem Zielmarkt – in dem eine Differenzierung vom Mitbewerb möglich ist – weiterhin eine Wachstumsstrategie verfolgen.
Wir gehen davon aus, dass das erste Quartal den Tiefpunkt im heurigen Geschäftsjahr markiert hat. Das zweite und dritte Quartal zählen bei AT&S traditionell zu den stärksten. So erwarten wir trotz eines noch immer schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds eine verbesserte Auftrags- und damit Auslastungs- sowie Ertragslage. Unter Berücksichtigung der Wirtschaftslage ist aber nicht zu erwarten, dass die operativen Verluste des ersten Quartals (auch exklusive Restrukturierungen) über das Gesamtjahr 2009/10 zur Gänze ausgeglichen werden können.
Mit Umsetzung der Restrukturierungen werden strategisch alle globalen Anpassungsprozesse vollzogen und AT&S ideal für die Zukunft aufgestellt sein. Die drei österreichischen Werke sind dann rein auf den europäischen Markt ausgerichtet. Das Werk in Indien unterstützt das Europageschäft mit mittleren Leiterplattenserien in Standardtechnologie. Auch der Fokus von AT&S Korea liegt – neben dem Heimmarkt – zunehmend auf dem europäischen Markt, wo flexible und starrflexible Leiterplatten weiter an Bedeutung gewinnen. Das Werk in Shanghai, das größte HDI-Werk in China, produziert großvolumige HDI-Leiterplattenserien für den weltweiten Markt.
Mit dieser Positionierung, einem in der Branche einzigartigen Kundenportfolio, der technologischen Führerschaft und der weiterhin guten Finanzlage erwarten wir, dass AT&S als Gewinner aus der Wirtschaftskrise hervorgehen wird.
Im ersten Quartal gab es keine Veränderungen der Aktienbestände unserer Führungspersonen nach § 48d Börsegesetz. Mit 1. April 2009 erfolgte die Zuteilung von Aktienoptionen an Vorstände, Führungskräfte und Mitarbeiter in Schlüsselpositionen der AT&S und verbundener Unternehmen. Dadurch stellt sich der Bestand an von den Vorständen gehaltenen Aktienoptionen wie folgt dar (Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Aktienoptionen):
| Ausstehende Aktienoptionen pro Zuteilungstag (1. April) der Jahre | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | Summe | ||
| Harald Sommerer | 40.000 | 40.000 | 40.000 | 40.000 | 40.000 | 200.000 | |
| Steen E. Hansen | 30.000 | 30.000 | 30.000 | 30.000 | 30.000 | 150.000 | |
| Heinz Moitzi | 30.000 | 30.000 | 30.000 | 30.000 | 30.000 | 150.000 | |
| Ausübungspreis | 15,46 | 17,99 | 22,57 | 15,67 | 3,86 |
Dr. Erich Schwarzbichler, seit 30. September 1995 im Aufsichtsrat der AT&S AG, legte mit der 15. ordentlichen Hauptversammlung am 2. Juli 2009 sein Mandat nieder. Er wollte seine Position – in Hinblick auf das vom Aufsichtsrat festgelegte Unabhängigkeitskriterium, wonach ein Aufsichtsratsmitglied nicht länger als 15 Jahre dem Gremium angehören darf – schon 2009 einem neuen unabhängigen Finanzexperten zur Verfügung stellen. Dr. Schwarzbichler war zuletzt auch Vorsitzender des Prüfungsausschusses.
Mag. Gerhard Pichler, geboren am 30. Mai 1948, wurde von der Hauptversammlung mit 99,996% Zustimmung (bei 0,004% Enthaltungen und keiner Gegenstimme) als neues Aufsichtsratsmitglied gewählt. Er ist beeideter Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und übt keine Aufsichtsratsfunktion in anderen börsenotierten Unternehmen aus. Herr Mag. Pichler erklärte sich gemäß C-Regel 53 des Österreichischen Corporate Governance Kodex unabhängig. Der Aufsichtsrat der AT&S wählte ihn in weiterer Folge zum Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
Aktionärsstruktur
Die diesjährige Hauptversammlung fand am 2. Juli 2009 im Congress Leoben statt. Sämtliche vorab auf der Homepage der AT&S präsentierten Beschlussfassungen wurden mit mehr als 99 % Zustimmung gefasst. Im Einzelnen wurde beschlossen:
Die Aktie eröffnete das Quartal bei einem Kurs von EUR 3,05. Danach stieg sie bis auf einen (intraday) Hochkurs von EUR 4,76 (56 % über dem Eröffnungskurs). Am 14. Mai 2009, dem Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008/09, musste das Wertpapier einen signifikanten Kursabschlag hinnehmen, erholte sich aber schnell und notierte danach in einem Korridor zwischen EUR 3,80 und 4,30. Erst in Folge der Bekanntgabe der neuerlichen Restrukturierung am Standort Leoben-Hinterberg verzeichnete die Aktie einen weiteren Einbruch und schloss am 22. Juni 2009 bei EUR 3,32. Bis zum Quartalsende legte der Kurs der AT&S noch mehr als 10 % zu, sodass EUR 3,67 als Quartals-Schlusskurs zu Buche stehen.
| 30. Juni 2009 | 30. Juni 2008 | |
|---|---|---|
| Gewinn/Aktie | -2,23 | 0,22 |
| Höchstkurs | 4,76 | 13,56 |
| Tiefstkurs | 2,99 | 9,84* |
| Ultimokurs | 3,67 | 10,80 |
* An der Frankfurter Wertpapierbörse
| Wiener Börse | |
|---|---|
| WP-Kennnummer | 969985 |
| ISIN-Code | AT0000969985 |
| Kürzel | ATS |
| Reuters RIC | ATSV.VI |
| Bloomberg | ATS AV |
| Indizes | ATX Prime, WBI |
| 2. Quartal 2009/10 | 21. Oktober 2009 |
|---|---|
| 3. Quartal 2009/10 | 26. Jänner 2010 |
| Jahresergebnis 2009/10 | 11. Mai 2010 |
Mag. Hans Lang Tel.: +43 1 68 300-9259 E-Mail: [email protected]
| 1. April bis 30. Juni | ||
|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2009 | 2008 |
| Umsatzerlöse | 83.247 | 115.197 |
| Herstellungskosten | (84.029) | (99.288) |
| Bruttogewinn | (782) | 15.909 |
| Vertriebskosten | (4.631) | (5.724) |
| Allgemeine Verwaltungskosten | (4.673) | (5.377) |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | (1.748) | 823 |
| Nicht wiederkehrende Posten | (38.279) | – |
| Betriebsergebnis | (50.113) | 5.631 |
| Finanzierungserträge | 2.936 | 1.792 |
| Finanzierungsaufwendungen | (6.016) | (2.151) |
| Finanzergebnis | (3.080) | (359) |
| Ergebnis vor Steuern | (53.193) | 5.272 |
| Ertragsteuern | 1.005 | (243) |
| Konzernergebnis | (52.188) | 5.029 |
| davon den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen | (52.065) | 5.041 |
| davon den Minderheitenanteilen zuzurechnen | (123) | (12) |
| Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunternehmens zusteht (in EUR je Aktie): | ||
| - unverwässert | (2,23) | 0,22 |
| - verwässert | (2,23) | 0,22 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf | ||
| befindlichen Aktien – unverwässerter Wert (in tausend Stück) | 23.323 | 23.323 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf | ||
| befindlichen Aktien – verwässerter Wert (in tausend Stück) | 23.323 | 23.323 |
| 1. April bis 30. Juni | ||
|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2009 | 2008 |
| Konzernergebnis | (52.188) | 5.029 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | (16.077) | 1.726 |
| Sonstiges Ergebnis | (16.077) | 1.726 |
| Gesamtkonzernergebnis | (68.265) | 6.755 |
| davon den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen | (68.142) | 6.770 |
| davon den Minderheitenanteilen zuzurechnen | (123) | (15) |
| 30. Juni | 31. März | |
|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2009 | 2009 |
| VERM ÖGENSWERTE |
||
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Sachanlagen | 307.805 | 349.853 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.122 | 2.238 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 121 | 122 |
| Übergedeckte Pensionsansprüche | 46 | 46 |
| Aktive latente Steuern | 10.140 | 9.962 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 2.995 | 3.066 |
| 323.229 | 365.287 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 35.717 | 46.998 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 76.246 | 101.013 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 16.110 | 14.013 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 2.151 | 2.151 |
| Laufende Ertragsteuerforderungen | 6.651 | 322 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 8.543 | 7.031 |
| 145.418 | 171.528 | |
| Summe Vermögenswerte | 468.647 | 536.815 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 45.680 | 45.680 |
| Sonstige Rücklagen | (15.516) | 561 |
| Gewinnrücklagen | 153.810 | 205.999 |
| Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbares Eigenkapital | 183.974 | 252.240 |
| Minderheitenanteile | 490 | 494 |
| Summe Eigenkapital | 184.464 | 252.734 |
| SCHULDEN | ||
| Langfristige Schulden | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 118.064 | 97.060 |
| Rückstellungen für Personalaufwand | 10.711 | 9.751 |
| Sonstige Rückstellungen | 14.742 | 7.322 |
| Passive latente Steuern | 8.951 | 9.845 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.197 | 2.172 |
| 154.665 | 126.150 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 57.950 | 53.022 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 66.246 | 98.485 |
| Laufende Ertragsteuerschulden | 1.896 | 3.449 |
| Sonstige Rückstellungen | 3.426 | 2.975 |
| 129.518 | 157.931 | |
| Summe Schulden | 284.183 | 284.081 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 468.647 | 536.815 |
| 1. April bis 30. Juni | ||
|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2009 | 2008 |
| Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis | (52.188) | 5.029 |
| Überleitungspositionen zum Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit: | ||
| Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen von Anlagevermögen | ||
| und von zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 29.794 | 10.035 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | 6.395 | 285 |
| Ertragsteuern | (1.005) | 243 |
| Finanzierungsaufwendungen/(-erträge) | 3.080 | 359 |
| (Gewinne)/Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 90 | (37) |
| Auflösung von Investitionszuschüssen | (195) | (55) |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | 1.190 | 268 |
| Veränderungen des Working Capital: | ||
| - Vorräte | 10.050 | (489) |
| - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 23.204 | 427 |
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 7.787 | 7.143 |
| - Sonstige Rückstellungen | 469 | (311) |
| Aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Zahlungsmittel | 28.671 | 22.897 |
| gezahlte Zinsen | (899) | (1.721) |
| erhaltene Zinsen und Dividendenerträge | 10 | 100 |
| gezahlte Ertragsteuern | (8.550) | (1.001) |
| Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 19.232 | 20.275 |
| Geldfluss aus Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
(6.596) | (11.766) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen | ||
| und immateriellen Vermögenswerten | 1 | 38 |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Tochtergesellschaften, | ||
| abzüglich dabei veräußerter liquider Mittel | 174 | – |
| Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten | (1.345) | – |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten | – | 1.746 |
| Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit | (7.766) | (9.982) |
| Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten | 24.027 | 80.046 |
| Auszahlungen für die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten | (34.038) | (90.005) |
| Einzahlungen aus Investitionszuschüssen | 149 | 832 |
| Nettomittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | (9.862) | (9.127) |
| Nettozunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | 1.604 | 1.166 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang | 7.031 | 9.364 |
| Währungsgewinne/(-verluste) aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | (92) | (134) |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Quartalsende | 8.543 | 10.396 |
| (in € 1.000) | Gezeichnetes Kapital |
Sonstige Rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Den Gesellschaftern des Mutterunter nehmens zurechenbares Eigenkapital |
Minder heiten anteile |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 31. März 2008 | 45.658 | (39.714) | 219.817 | 225.761 | 530 | 226.291 |
| Gesamtergebnis | – | 1.706 | 5.064 | 6.770 | (15) | 6.755 |
| Aktienoptionsprogramme: | ||||||
| - Wert der erbrachten Leistungen | 22 | – | – | 22 | – | 22 |
| Umgliederung von auf Minderheitenanteile | ||||||
| entfallenden Verlusten | – | – | (8) | (8) | 8 | – |
| Stand zum 30. Juni 2008 | 45.680 | (38.008) | 224.873 | 232.545 | 523 | 233.068 |
| Stand zum 31. März 2009 | 45.680 | 561 | 205.999 | 252.240 | 494 | 252.734 |
| Gesamtergebnis | – | (16.077) | (52.065) | (68.142) | (123) | (68.265) |
| Umgliederung von auf Minderheitenanteile | ||||||
| entfallenden Verlusten | – | – | (124) | (124) | 124 | – |
| Veränderung Konsolidierungskreis | – | – | – | – | (5) | (5) |
| Stand zum 30. Juni 2009 | 45.680 | (15.516) | 153.810 | 183.974 | 490 | 184.464 |
| Sonstiges/ | ||||
|---|---|---|---|---|
| (in € 1.000) | Europa | Asien | Konsolidierung | Konzern |
| Außenumsatz | 53.321 | 29.926 | – | 83.247 |
| Innenumsatz | 149 | 20.415 | (20.564) | – |
| Gesamterlöse | 53.470 | 50.341 | (20.564) | 83.247 |
| Nicht wiederkehrende Posten | (38.279) | – | – | (38.279) |
| Betriebsergebnis | (45.737) | (2.977) | (1.399) | (50.113) |
| Finanzergebnis | (3.080) | |||
| Ergebnis vor Steuern | (53.193) | |||
| Ertragsteuern | 1.005 | |||
| Konzernergebnis | (52.188) | |||
| Vermögenswerte | 86.109 | 358.125 | 24.413 | 468.647 |
| Schulden | 65.899 | 32.046 | 186.238 | 284.183 |
| Investitionen | 1.061 | 3.859 | 233 | 5.153 |
| Abschreibungen der Sachanlagen | ||||
| und immateriellen Vermögenswerte | 20.287 | 9.182 | 325 | 29.794 |
| Sonstiges/ | ||||
|---|---|---|---|---|
| (in € 1.000) | Europa | Asien | Konsolidierung | Konzern |
| Außenumsatz | 92.959 | 22.238 | – | 115.197 |
| Innenumsatz | – | 40.096 | (40.096) | – |
| Gesamterlöse | 92.959 | 62.334 | (40.096) | 115.197 |
| Betriebsergebnis | (982) | 10.091 | (3.478) | 5.631 |
| Finanzergebnis | (359) | |||
| Ergebnis vor Steuern | 5.272 | |||
| Ertragsteuern | (243) | |||
| Konzernergebnis | 5.029 | |||
| Vermögenswerte | 150.771 | 350.445 | (5.433) | 495.783 |
| Schulden | 69.821 | 57.523 | 135.371 | 262.715 |
| Investitionen | 2.328 | 4.497 | 223 | 7.048 |
| Abschreibungen der Sachanlagen | ||||
| und immateriellen Vermögenswerte | 2.577 | 7.194 | 264 | 10.035 |
Die Umsatzerlöse nach Branchen stellen sich wie folgt dar: Die Umsatzerlöse nach Ländern stellen sich wie folgt dar:
| 1. April bis 30. Juni | ||||
|---|---|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2009 | 2008 | ||
| Mobile Devices | 52.008 | 72.365 | ||
| Industrial | 21.274 | 27.149 | ||
| Automotive | 8.408 | 12.489 | ||
| Übrige | 1.557 | 3.194 | ||
| 83.247 | 115.197 | |||
| 1. April bis 30. Juni | |||
|---|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2009 | 2008 | |
| Österreich | 3.535 | 5.330 | |
| Deutschland | 16.700 | 28.807 | |
| Ungarn | 9.054 | 12.007 | |
| Sonstiges Europa | 7.295 | 8.444 | |
| Asien | 36.362 | 36.174 | |
| Kanada, USA | 9.480 | 22.070 | |
| Übrige | 821 | 2.366 | |
| 83.247 | 115.197 |
Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2009 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS), unter Berücksichtigung des IAS 34, und Interpretationen (IFRIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet nicht alle im Jahreskonzernabschluss enthaltene Informationen und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2009 gelesen werden.
Gegenüber dem Geschäftsjahr endend zum 31. März 2009 sind keine Unterschiede der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegeben. Die Abschlussdarstellung wurde gemäß den ab dem Geschäftsjahr 2009/10 für den Konzern anzuwendenden geänderten Regelungen des IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" und IFRS 8 "Geschäftssegmente" angepasst. Im Wesentlichen werden dementsprechend die Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die bisher in der Eigenkapitalveränderungsrechnung enthalten waren, nunmehr in der zusätzlichen Konzern-Gesamtergebnisrechnung dargestellt. Die Segmentberichterstattung widerspiegelt die interne Berichterstattung nach regionalen Produktionsstandorten in Europa und Asien und entspricht somit dem bisherigen primären Segmentberichtsformat.
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2009 ist ungeprüft, und es wurde auch keine externe prüferische Durchsicht durchgeführt.
Mit Kaufvertrag vom 20. April 2009 wurden die AT&S ECAD Technologies Private Limited, Indien und deren Tochtergesellschaft AT&S ECAD Technologies Inc., USA veräußert und mit Übergang der Beherrschung auf den Erwerber per Anfang Juni 2009 endkonsolidiert. Der Verkauf und die Konsolidierungskreisänderung haben nur unwesentliche Auswirkungen auf den Konzern.
Die Umsatzerlöse reduzierten sich im ersten Quartal dieses Geschäftsjahres gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um EUR 32,0 Mio. auf EUR 83,2 Mio. Dies entspricht einer Abweichung von 27,7 % und ist auf deutlich geringere Absatzmengen sowie den anhaltenden Preisdruck zurückzuführen, während der US-Dollar-Kurs durchschnittlich über dem Vorjahresniveau lag. Auch im Servicegeschäft (Bestückung, Trading, Design) sind die Umsätze deutlich zurückgegangen.
In geografischer Hinsicht bzw. Segmentbetrachtung zeigt sich der Produktionsrückgang besonders deutlich in Europa. Insbesondere wurden gemäß der laufenden Verlagerung der Produktion von HDI-Leiterplattenmodellen nach China die Produktionskapazitäten in Leoben-Hinterberg bereits im Rahmen eines ersten Restrukturierungsschrittes zum Ende des dritten Quartals des vergangenen Geschäftsjahres angepasst. Der Umsatzanteil der Produktionsstandorte in Asien beträgt nunmehr über 60% an den Gesamterlösen des Konzerns.
Die Bruttogewinnmarge im ersten Quartal hat sich gegenüber dem Vorjahr von 13,8 % auf -0,9 % reduziert und führt ausgehend von dem deutlich geringeren Umsatz zu einem Rückgang des Bruttogewinnes um EUR 16,7 Mio.
Der Rückgang der Bruttogewinnmarge ist auf die geringere Auslastung bzw. Unterauslastung der Produktionskapazitäten in den Werken, sowohl in Österreich als auch in Asien, zurückzuführen, woraus eine höhere anteilige Fixkostenbelastung resultiert. Insbesondere war am Standort Leoben-Hinterberg ein deutlich negativer Bruttogewinn zu verzeichnen.
Gegen Ende des ersten Quartals des aktuellen Geschäftsjahres wurden umfassende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der österreichischen Werke beschlossen, die im Wesentlichen den Standort Leoben-Hinterberg betreffen. Die Volumsproduktion in Leoben-Hinterberg wird nun zu Gänze nach Shanghai verlagert und die Produktionskapazitäten entsprechend angepasst. Die nicht wiederkehrenden Posten beinhalten ausschließlich Restrukturierungsaufwendungen und umfassen Personalaufwendungen aus einem vereinbarten Sozialplan zur Anpassung der Personalkapazitäten, weiters Wertminderungen von Anlagevermögen für nicht mehr benötigte Maschinen sowie die Rückstellungsdotierung für langfristige vertragliche Immobilienleasingverpflichtungen.
Das Betriebsergebnis für das erste Quartal des Geschäftsjahres ist, ausgehend von dem deutlich geringeren Bruttoergebnis, insbesondere durch die nicht wiederkehrenden Posten belastet und reduzierte sich daher gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von EUR 5,6 Mio. auf EUR -50,1 Mio. Die Vertriebskosten und allgemeinen Verwaltungskosten sind aufgrund umsatzbedingter niedrigerer Frachtkosten sowie insbesondere geringerer Personalkosten durch konzernweite Einsparungsmaßnahmen unter dem Vorjahreswert.
Das sonstige betriebliche Ergebnis resultiert insbesondere aus Kursschwankungen des US-Dollar gegenüber dem Euro und hat im aktuellen Quartal zu entsprechenden Kursverlusten geführt.
Bei Betrachtung der Segmentergebnisse zeigt sich im Vorjahresvergleich sowohl in Europa als auch in Asien ein deutlicher Rückgang. Das zur Bemessung der Performance relevante bereinigte Segment-EBIT (Segmentergebnis vor nicht wiederkehrenden Posten) zeigt jeweils negative Werte von EUR -7,5 Mio. für Europa und EUR -3,0 Mio. für Asien. Das Segment Europa ist zusätzlich durch die Restrukturierungsaufwendungen belastet.
Die höheren Finanzierungserträge gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum resultieren im Wesentlichen aus den Wechselkursentwicklungen. Durch die Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag ist das Bewertungsergebnis aus Kurssicherungsinstrumenten deutlich positiv ausgefallen, während im ersten Quartal des Vorjahres die Kurssicherungsinstrumente gemäß dem stabilen US-Dollar-Kurs keine signifikanten Wertschwankungen zeigten.
Der Anstieg der Finanzierungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Wechselkursentwicklungen zurückzuführen. Die Abwertung der funktionalen Währung Chinesischer Renminbi Yuan (CNY) führt zu entsprechenden Bewertungsaufwendungen der Finanzierungen des Werkes in China. Die Zinsaufwendungen entsprechen trotz Anstieg der Nettoverschuldung aufgrund des vorteilhaften Zinsniveaus dem Vorjahreswert.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergab sich ein Rückgang des effektiven Steuersatzes im Konzern. Die Reduktion auf Basis des Konzernergebnisses resultiert grundsätzlich aus den sich ändernden Anteilen der einzelnen Gesellschaften mit abweichenden Steuersätzen und unterschiedlichen steuerlichen Regelungen am Konzernergebnis. Für einen Großteil der entstandenen ertragsteuerlichen Verlustvorträge werden weiterhin keine aktiven latenten Steuern gebildet, da von einer Realisierbarkeit in absehbarer Zeit nicht auszugehen ist.
Die negative Veränderung der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen im aktuellen Geschäftsjahr (EUR -16,1 Mio.) ist fast ausschließlich auf die Wechselkursveränderungen der funktionalen Währungen Chinesischer Renminbi Yuan (CNY) und Hongkong Dollar (HKD) gegenüber dem Euro zurückzuführen.
Die Nettoverschuldung konnte gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um EUR 14,8 Mio. auf 159,5 Mio. reduziert werden. Durch den auch im Vergleich zur Geschäftsentwicklung besonders deutlich zurückgegangenen Nettobestand des Working Capital wurden insbesondere kurzfristige Finanzverbindlichkeiten abgebaut. Weiters konnte durch Aufnahme einer weiteren langfristigen Kreditfinanzierung eine Umschichtung vom kurzfristigen in den langfristigen Bereich und somit eine Verbesserung in der Finanzierungsstruktur erreicht werden. Der Nettoverschuldungsgrad erhöhte sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag trotz Reduktion der Nettoverschuldung von 69 % auf 86 % aufgrund des noch stärkeren Eigenkapitalrückganges. Im Vergleich zum Ende des ersten Quartals vor einem Jahr ist die Nettoverschuldung um EUR 28,8 Mio. höher.
Das Konzerneigenkapital hat sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich reduziert. Das insbesondere durch nicht wiederkehrende Posten belastete Konzernergebnis sowie die negative Entwicklung der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen reduzierten das Konzerneigenkapital insgesamt um EUR 68,3 Mio. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte sich hingegen das Konzerneigenkapital durch ein Gesamtergebnis von EUR 6,8 Mio. erhöht.
Zuletzt in der 14. ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2008 wurde der Vorstand erneut ermächtigt, binnen 30 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Weiters wurde der Vorstand wieder für die Dauer von fünf Jahren ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates eigene Anteile auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern, insbesondere zur Bedienung von Wandelschuldverschreibungen oder als Gegenleistung für Unternehmenserwerbe.
Im Rahmen des Aktienrückkaufprogrammes wurden im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres keine weiteren eigenen Aktien erworben. Zum 30. Juni 2009 hält der Konzern unverändert zum letzten Bilanzstichtag, unter Berücksichtigung der ausgeübten Aktienoptionen, 2.577.412 eigene Aktien (9,95 % des Grundkapitals) mit einem Kaufpreis von EUR 46,6 Mio.
Der Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit zeigt gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum insbesondere in Relation zum Konzernergebnis eine sehr geringe Abweichung und liegt mit EUR 19,2 Mio. annähernd beim Vorjahreswert von EUR 20,3 Mio. Einerseits ist das um EUR 57,2 Mio. geringere Konzernergebnis zu einem großen Teil durch in der Berichtsperiode zahlungsunwirksame Aufwendungen belastet. Diese betreffen vor allem Wertminderungen von Anlagevermögen und Rückstellungsdotierungen durch die Restrukturierung. Andererseits konnte das Working Capital im Verlauf des ersten Quartals deutlich reduziert werden.
Der Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt EUR 7,8 Mio. (Vorjahr: EUR 10,0 Mio.). Die Reduktion ergibt sich vorwiegend aus den im Vergleich zum Vorjahr geringeren Investitionen. Die Auszahlungen für Investitionen belaufen sich auf EUR 6,6 Mio. und betreffen zu einem großen Anteil die Errichtung einer zweiten Produktionsstätte des Standortes in Indien. Im Vorjahr wurde großteils in die Erweiterung des Standortes in China investiert.
Der Nettomittelabfluss im Finanzierungsbereich in Höhe von EUR 9,9 Mio. im aktuellen ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wurde im Wesentlichen durch den Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit und vergleichsweise geringen Investitionen ermöglicht. Durch die Aufnahme zusätzlicher langfristiger Finanzierungen wurden verstärkt kurzfristige Kreditfinanzierungen zurückbezahlt.
Nach dem Quartalsstichtag wurde im laufenden Geschäftsjahr in der Hauptversammlung vom 2. Juli 2009 eine Ausschüttung von EUR 0,18 pro Aktie aus dem Bilanzgewinn zum 31. März 2009 beschlossen.
Im Zusammenhang mit diversen Projekten sind im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Honorare für die AIC Androsch International Management Consulting GmbH in Höhe von TEUR 91 angefallen.
Der Aufwand für Fremdfertigungsleistungen, die durch den Minderheitsgesellschaftern der AT&S Korea nahe stehende Unternehmen durchgeführt wurden, beläuft sich für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf TEUR 7.
Grundsätzlich unterliegt das Gesamtgeschäft der AT&S aufgrund des hohen Umsatzanteils des Bereiches Mobile Devices einer Saisonalität. In der Regel sind das erste und vierte Quartal durch eine niedrige Auslastung und das zweite und dritte Quartal des Geschäftsjahres durch eine sehr gute Auslastung gekennzeichnet. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ist der Geschäftsrückgang der AT&S noch deutlicher als ursprünglich erwartet ausgefallen. Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum des vergangenen Geschäftsjahres beträgt EUR 32,0 Mio. bzw. 27,7 %, und auch im Verhältnis zum bereits sehr umsatzschwachen vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres war ein Rückgang von EUR 15,3 Mio. bzw. 15,5 % zu verzeichnen. Die negative Umsatzentwicklung ist auf die weltwirtschaftliche Situation und die allgemeine Marktentwicklung in der Leiterplattenindustrie zurückzuführen.
Der Großteil der Umsätze wurde mit EUR 52 Mio. bzw. einem Umsatzanteil von 62 % weiterhin im Geschäftsbereich Mobile Devices erzielt. Der Bereich Industrial gewinnt im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld mit dem proportional geringsten Umsatzrückgang und einem erreichten Umsatzanteil von bereits 26 % als zweitgrößter Geschäftsbereich weiter an Bedeutung. Besonders deutlich zeigt sich im Vorjahresvergleich die Krise bei den Autoherstellern, wodurch der Umsatz in diesem Geschäftsbereich bei AT&S um annähernd ein Drittel unter dem Vorjahr liegt. Das Geschäft im Servicesegment (Design, Bestückung und Trading) ist nicht zuletzt aufgrund der Beendigung der Aktivitäten im Bereich Foundry Services (Trading) stark zurückgegangen. Hinsichtlich der Zielmärkte ist weiterhin der Trend der Industrieverlagerung nach Asien erkennbar. Die Umsätze an Abnehmer in Asien entsprechen dem Vorjahresniveau und erreichten dadurch einen Anteil von 44 % des Konzernumsatzes.
Entsprechend dem generellen Preisdruck am internationalen Markt bzw. der allgemeinen Verlagerung der Leiterplattenindustrie und des Abnehmermarktes nach Asien wurden während der letzten Jahre die Produktionskapazitäten der AT&S in Asien ausgebaut und vermehrt Volumsaufträge im Bereich Mobile Devices nach China verlagert. Ein deutlicher Schritt zur Produktionsverlagerung wurde bereits gegen Ende des dritten Quartals im vergangenen Geschäftsjahr gesetzt. Die verschärfte Weltwirtschaftslage und der neuerlich verstärkte Preisdruck führte im Sinne einer nachhaltigen Ertragssicherung zu der Entscheidung, die Volumsproduktion des Standortes Leoben-Hinterberg komplett nach Asien zu verlagern. Im Werk Leoben-Hinterberg werden künftig – wie bereits in den beiden anderen österreichischen Standorten Fehring und Klagenfurt – ausschließlich Kleinserien und kurzfristige Spezialaufträge gefertigt.
Die aktuelle Auslastung und daraus resultierende Ertragssituation in dem fixkostenintensiven Geschäft der Leiterplattenproduktion erforderten eine rasche Entscheidung zur Restrukturierung des Standortes Leoben-Hinterberg. Im Zuge des Anfang Juni beschlossenen Restrukturierungsprogramms werden die Produktionskapazitäten in Leoben-Hinterberg um annähernd die Hälfte reduziert. Zusätzlich werden in der gesamten AT&S Gruppe Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung gesetzt.
Der gesamte Restrukturierungsaufwand belastete das Betriebsergebnis im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres mit EUR 38,3 Mio. Aufgrund der starken Unterauslastung zeigt auch das um die nicht wiederkehrenden Posten bereinigte Betriebsergebnis mit EUR -11,8 Mio. für das erste Quartal einen negativen Wert.
Im Verlauf des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2009/10 sind grundsätzlich keine nennenswerten Änderungen der im Konzernabschluss 2008/09 ausführlich im Konzernanhang unter "II. Risikobericht" beschriebenen Risikokategorien aufgetreten. Die Unsicherheiten im Bankensektor bewirken weiterhin einen angespannten Kreditmarkt, wobei hinsichtlich der Auswirkung auf die Finanzierungskosten etwaige zusätzliche Aufschläge der Banken derzeit durch das allgemein niedrige Zinsenniveau kompensiert werden. Das Liquiditätsrisiko und auch das Zinsänderungsrisiko für die AT&S wurden durch Ausnutzung einer zusätzlichen langfristigen Kreditzusage in Höhe von EUR 23,6 Mio. weiter reduziert. Auch konnte im ersten Quartal trotz der schlechten Ertragssituation ein deutlich positiver operativer Cashflow erwirtschaftet werden. Zur Absicherung der Währungsrisiken werden für die Nettopositionen in US-Dollar weiterhin Devisentermingeschäfte und Optionen abgeschlossen.
Durch einen positiven Free-Cashflow (Saldo aus laufender Geschäftstätigkeit und Investitionstätigkeit) konnte die Nettoverschuldung gegenüber dem letzten Bilanzstichtag reduziert werden. Das Eigenkapital ist durch das schlechte Quartalsergebnis und die negativen Währungsumrechnungsdifferenzen in noch stärkerem Ausmaß zurückgegangen, woraus zum Quartalsstichtag ein Nettoverschuldungsgrad von 86 % und daher über der Zielmarke von 80 % resultiert. Nach einer kurzfristigen Überschreitung in Anbetracht der gegenwärtigen Ausnahmesituation soll bereits im folgenden Geschäftsjahr 2010/11 der generelle Zielwert von 80 % Nettoverschuldungsgrad wieder unterschritten werden.
Hinsichtlich der Chancen und Risiken aus der Entwicklung von externen Rahmenbedingungen für das gesamte Geschäftsjahr 2009/10 ist zunächst grundsätzlich von einem weltweiten Umsatzrückgang der Leiterplattenindustrie auszugehen. Aufgrund der Strategie der AT&S, sich auf das auch ertragreichere High-End-Segment zu konzentrieren, werden speziell bei Kunden mit Fokus auf das Low-Cost-Segment dadurch Marktanteilsverluste erwartet, wobei im Hochtechnologiebereich ein verstärkter Wachstumskurs verfolgt wird. Der von den Umsatzrückgängen bisher in Relation am geringsten betroffene Bereich Industrial wird weiterhin an Bedeutung gewinnen. Im besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffenen Bereich Automotive sind bereits leichte Stabilisierungstendenzen erkennbar, jedoch auf einem weiterhin geringen Niveau.
Durch den Fokus auf das Kerngeschäft und Effizienzsteigerungen werden sowohl eine Reduktion der Geschäftsrisiken als auch Chancen für eine nachhaltige Ertragsteigerung gesehen. Diesbezügliche Maßnahmen waren im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres neben der eingeleiteten Restrukturierung die Beendigung der Trading-Aktivitäten sowie die Verlagerung und Integration des Logistikbereiches in Nörvenich nach Leoben-Hinterberg, weiters die Veräußerung des indischen Designunternehmens AT&S ECAD.
Mittelfristig werden in Ergänzung zum Kerngeschäft weiterhin Wachstums- und Diversifikationsmöglichkeiten in der Solarindustrie gesehen. Zusätzlich zu den zentralen Forschungstätigkeiten für die Leiterplattenfertigung, wie z.B. im Rahmen des mehrjährigen von AT&S geleiteten Forschungsprojektes "Hermes", werden daher auch Forschungstätigkeiten im Bereich der Photovoltaik durchgeführt. Am Standort Leoben-Hinterberg werden im aktuellen Geschäftsjahr neben der Entwicklungstätigkeit bereits erste Prototypen von Photovoltaikmodulkomponenten gefertigt.
Mit Umsetzung der Restrukturierung sollten die erforderlichen strategischen Anpassungsmaßnahmen abgeschlossen und AT&S für die Zukunft gut positioniert sein. Die drei österreichischen Werke sind dann rein auf den europäischen Markt ausgerichtet, das Werk in Indien unterstützt das Europageschäft durch mittelgroße Leiterplattenserien mit konkurrenzfähigen Produktionskosten, und am Standort Korea wird das Produktportfolio durch flexible und starrflexible Leiterplatten ergänzt. In Shanghai werden im größten HDI-Werk in China weiterhin Großvolumina für den weltweiten Markt gefertigt.
Die Umstellungsmaßnahmen in Leoben-Hinterberg und die dadurch entstehende Übergangssituation wird in gewissem Umfang auch das laufende operative Ergebnis belasten. Die nachhaltig kostenoptimierten Anpassungen der Produktionsabläufe sollten im Wesentlichen während des zweiten Quartals des aktuellen Geschäftsjahres umgesetzt sein.
Auf Basis des ersten Quartalsumsatzes wird mit keinem weiteren Verkaufsrückgang gerechnet und erwartet, dass nicht zuletzt saisonal bedingt trotz eines noch immer schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds schon ab dem zweiten Quartal und insbesondere im dritten Quartal ein Umsatzanstieg zu verzeichnen sein sollte. Der Umsatz für das gesamte Geschäftsjahr 2009/10 wird deutlich unter dem Vorjahreswert erwartet. Aufgrund der Kostenentlastungen durch die angepassten Produktionskapazitäten sollte sich die Ergebnissituation in dem verbleibenden Zeitraum des Geschäftsjahres stark verbessern. Durch die Ergebnisbelastung aus dem aktuellen ersten Quartal wird jedoch insgesamt ein Jahresergebnis für den Konzern unter dem Vorjahreswert erwartet. Bei anhaltend schlechter Wirtschaftslage ist auch nicht zu erwarten, dass die operativen Verluste des ersten Quartals (ohne nicht wiederkehrenden Posten) im verbleibenden Geschäftsjahr zur Gänze ausgeglichen werden können. Es wird verstärkt auf eine konservative Investitionstätigkeit geachtet, die bei Gesamtbetrachtung des Geschäftsjahres aus dem operativen Cashflow finanzierbar ist.
Leoben-Hinterberg, am 23. Juli 2009
Der Vorstand
Dr. Harald Sommerer e.h. Dkfm. Steen Ejlskov Hansen e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.
Marktsegment: AT&S Business Unit Automotive
Applikation: Autoraum Innenbeleuchtung
Produktionsstandort: AT&S Werk Fehring, Österreich
Technologie/Basismaterial: Flexible Leiterplatte auf FR4-Basis, 125 µm Basismaterialdicke, 70/70 µm Basiskupfer
Ausführung: durchkontaktiert 15 µm in der Bohrung
Lötstopplack: 2-Komp.-Siebdrucklack mit flexiblen Eigenschaften
Oberfläche: chemisch Ni/Au
Kontur: gefräst
Leiterbild: elektrisch geprüft
AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Am Euro Platz 1 1120 Wien Österreich Tel.: +43 1 68 300-0 Fax: +43 1 68 300-9290
Public Relations und Investor Relations Mag. Hans Lang Tel.: +43 1 68 300-9259
Redaktion Mag. Nikolaus Kreidl Mag. Hans Lang
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