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AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG

Interim / Quarterly Report Jan 7, 2022

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Interim / Quarterly Report

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HIGHLIGHTS H1 2021/22

Erstes Halbjahr 2021/22 – AT&S weiter stark auf Wachstumskurs

  • Halbjahresumsatz steigt um 30 % auf 697,6 Mio. € (VJ: 537,8 Mio. €)
  • Bereinigtes EBITDA mit 140,1 Mio. € um 23 % über dem Vorjahr
  • Ausblick Geschäftsjahr 2021/22 erhöht: Umsatzwachstum von 21 23 % (vorher 17 19 %), bereinigte EBITDA-Marge weiterhin in der Bandbreite von 21 - 23 % erwartet
  • Mittelfristiger Ausblick wird noch stärker von positivem Marktumfeld und Großprojekten in China und Malaysia begünstigt

KENNZAHLEN

Einheit H1 2020/21 H1 2021/22 Veränderung
in %
Umsatzerlöse Mio. € 537,8 697,6 29,7 %
EBITDA Mio. € 111,2 130,8 17,6 %
EBITDA bereinigt1) Mio. € 113,7 140,1 23,2 %
EBITDA-Marge % 20,7 % 18,7 %
EBITDA-Marge bereinigt1) % 21,2 % 20,1 %
EBIT (Betriebsergebnis) Mio. € 32,8 30,4 (7,4 %)
EBIT bereinigt1) Mio. € 35,5 46,3 30,7 %
EBIT-Marge % 6,1 % 4,4 %
EBIT-Marge bereinigt1) % 6,6 % 6,6 %
Konzernergebnis2) Mio. € 14,1 18,3 29,8 %
ROCE2) % 5,3 % 3,5 %
Netto-Investitionen Mio. € 195,7 306,9 56,9 %
Operativer Free Cashflow Mio. € (112,1) (204,4)
Gewinn je Aktie2) 0,25 0,36 42,8 %
Mitarbeiterstand3) 10.855 12.590 16,0 %

1) Bereinigt um Anlaufkosten

2) Q2 2020/21: Anpassung Hedge Accounting (siehe Erläuterung "Sonstige Angaben")

3) Inkl. Leihpersonal, Durchschnitt

CORPORATE-GOVERNANCE-INFORMATIONEN

27. AT&S HAUPTVERSAMMLUNG

Die 27. ordentliche Hauptversammlung der AT & S Austria Technologie und Systemtechnik Aktiengesellschaft (AT&S), die virtuell durchgeführt wurde, hat eine Dividende in Höhe von 0,39 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2020/21 beschlossen.

Zum Abschlussprüfer für den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021/22 wurde die Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH bestellt.

Neben dem Erwerb eigener Aktien sowie der allfällig damit in Zusammenhang stehenden Einziehung von Aktien wurde in der Hauptversammlung die Ermächtigung des Aufsichtsrats zu Änderungen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben sowie der Widerruf des diesbezüglichen Beschlusses der Hauptversammlung vom 4. Juli 2019 erteilt.

Auch alle sonstigen zur Beschlussfassung vorgelegten Tagesordnungspunkte wurden von den bei der Hauptversammlung vertretenen Aktionären angenommen.

VERÄNDERUNGEN IM VORSTAND

Per 1. Juni 2021 wurde Peter Schneider zum CSO von AT&S berufen.

Mit Ablauf des 25. Oktober 2021 hat sich CFO Simone Faath aus dem Vorstand von AT&S zurückgezogen.

EIGENGESCHÄFTE VON FÜHRUNGSKRÄFTEN

Käufe und Verkäufe durch die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates sowie von Personen, die diesen nahestehen, werden gemäß Art. 19 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 der FMA gemeldet, über ein EU-weites Verbreitungssystem sowie auf der AT&S Website veröffentlicht.

KORREKTUR DES HALBJAHRESFINANZBERICHTES ZUM 30. SEPTEMBER 2021

Im Halbjahresfinanzbericht zum 30. September 2021, erstellt und veröffentlicht am 4. November 2021, wurde in den Erläuterungen zum Hybridkapital darauf hingewiesen, dass Finanzierungen im Rahmen von bilateralen Vereinbarungen in Höhe von 24,6 Mio. € als Eigenkapital behandelt wurden.

Die Einstufung als Eigenkapital basierte auf unserer Analyse, nach der die Finanzierung durch die grundsätzlich getrennten Rechte und Verpflichtungen ein Finanzinstrument ist und daher eine Beurteilung auf Basis von IAS 32 erfordert. Aufgrund der uneingeschränkten Möglichkeit, sich der Begleichung der Finanzierung zu entziehen, wurde die Finanzierung entsprechend als Eigenkapital eingestuft. Der Ausweis der Finanzierung erfolgte analog zu der von uns begebenen Hybridanleihe in der Position Hybridkapital. Gleichzeitig wurde vermerkt, dass zur Bestätigung des Ausweises als Eigenkapital ein noch laufendes Pre-Clearance-Verfahren bei der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) anhängig und das Ergebnis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses noch offen war.

Mit Schreiben vom 30. Dezember 2021 hat die FMA mitgeteilt, dass sie die Behandlung dieser Finanzierungen als Eigenkapital als nicht zulässig erachtet. Infolgedessen haben wir diese als Fremdkapital behandelt und sie nunmehr als vertragliche Verbindlichkeiten ausgewiesen. Damit zusammenhängende Transaktionskosten werden nun erfolgswirksam erfasst. Die Auswirkungen dieser Änderung auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz und Konzern-Kapitalflussrechnung werden nun in den folgenden Tabellen dargestellt.

ANPASSUNG KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG BZW. KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG

vor Anpassung Anpassung nach Anpassung
in Tsd. € 01.04.-30.09.2021 01.04.-30.09.2021
Umsatzerlöse 697.580 697.580
Umsatzkosten (612.775) (612.775)
Bruttogewinn 84.805 84.805
Vertriebskosten (20.919) (20.919)
Allgemeine Verwaltungskosten (29.658) (134) (29.792)
Sonstiger betrieblicher Ertrag 13.979 13.979
Sonstiger betrieblicher Aufwand (17.676) (17.676)
Sonstiges betriebliches Ergebnis (3.697) (3.697)
Betriebsergebnis 30.531 (134) 30.397
Finanzierungserträge 2.642 2.642
Finanzierungsaufwendungen (10.486) (10.486)
Finanzergebnis (7.844) (7.844)
Ergebnis vor Steuern 22.687 (134) 22.553
Ertragsteuern (4.378) 88 (4.290)
Konzernergebnis 18.309 (46) 18.263
davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer 4.168 4.168
davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen 14.141 (46) 14.095
Ergebnis je Aktie, das den Aktionären
des Mutterunternehmens zusteht (in € je Aktie):
– unverwässert 0,36 0,36
– verwässert 0,36 0,36
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf
befindlichen Aktien – unverwässerter Wert (in Tsd. Stück)
38.850 38.850
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf
befindlichen Aktien – verwässerter Wert (in Tsd. Stück) 38.850 38.850
Konzernergebnis
18.309 (46) 18.263
Zu reklassifizierende Ergebnisse:
Währungsumrechnungsdifferenzen, nach Steuern 44.045 44.045
(Verluste) aus der Bewertung von Sicherungsinstrumenten aus
der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern
(1.463) (1.463)
Nicht zu reklassifizierende Ergebnisse: -852 0 -852
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer
nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, nach Steuern
(852) (852)
Sonstiges Ergebnis 41.730 41.730
Konzerngesamtergebnis 60.039 (46) 59.993
davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer 4.168 4.168
davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen 55.871 (46) 55.825

ANPASSUNG KONZERNBILANZ

vor Anpassung Anpassung nach Anpassung
in Tsd. € 30.09.2021 30.09.2021
VERMÖGENSWERTE
Sachanlagen 1.560.417 1.560.417
Immaterielle Vermögenswerte 39.343 39.343
Finanzielle Vermögenswerte 117 117
Aktive latente Steuern 28.811 28.811
Sonstige langfristige Vermögenswerte 9.216 9.216
Langfristige Vermögenswerte 1.637.904 1.637.904
Vorräte 192.096 192.096
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und vertragliche Vermögens
werte 354.735 (56) 354.680
Finanzielle Vermögenswerte 16.445 16.445
Laufende Ertragsteuerforderungen 972 972
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 437.411 437.411
Kurzfristige Vermögenswerte 1.001.659 (56) 1.001.603
Summe Vermögenswerte 2.639.563 (56) 2.639.507
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 141.846 141.846
Sonstige Rücklagen 68.809 68.809
Hybridkapital 197.505 (24.618) 172.887
Gewinnrücklagen 463.358 (46) 463.312
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbares Eigenkapital 871.518 (24.664) 846.854
Summe Eigenkapital 871.518 (24.664) 846.854
SCHULDEN
Finanzielle Verbindlichkeiten 1.189.563 1.189.563
Rückstellungen für Personalaufwand 54.559 54.559
Vertragliche Verbindlichkeiten 34.569 24.608 59.177
Passive latente Steuern 1.876 1.876
Sonstige Verbindlichkeiten 43.597 43.597
Langfristige Schulden 1.324.164 24.608 1.348.772
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 380.824 380.824
Finanzielle Verbindlichkeiten 51.378 51.378
Laufende Ertragsteuerschulden 7.848 7.848
Sonstige Rückstellungen 3.831 3.831
Kurzfristige Schulden 443.881 443.881
Summe Schulden 1.768.045 24.608 1.792.653
Summe Eigenkapital und Schulden 2.639.563 (56) 2.639.507

ANPASSUNGEN KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

vor Anpassung Anpassung nach Anpassung
in Tsd. € 01.04.-30.09.2021 01.04.-30.09.2021
Betriebsergebnis 30.531 (134) 30.397
Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 100.358 100.358
Gewinne/Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen 227 227
Veränderung langfristiger Rückstellungen 1.246 1.246
Veränderung langfristiger Vertragsverbindlichkeiten 34.569 24.608 59.177
Zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert 5.728 5.728
Gezahlte Zinsen (8.652) (8.652)
Erhaltene Zinsen 1.077 1.077
Gezahlte Ertragsteuern (2.053) (2.053)
Cashflow aus dem Ergebnis 163.031 24.474 187.505
Vorräte (35.474) (35.474)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und vertragliche Vermögens
werte
(85.759) 56 (85.703)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 36.738 36.738
Sonstige Rückstellungen (575) (575)
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 77.961 24.530 102.491
Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten (306.953) (306.953)
Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 45 45
Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten (15.023) (15.023)
Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten 38.612 38.612
Cashflow aus Investitionstätigkeit (283.319) (283.319)
Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten 135.271 135.271
Auszahlungen für die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten (59.149) (59.149)
Einzahlungen aus der Begebung von Hybridkapital 24.530 (24.530)
Einzahlungen aus Investitionszuschüssen 2.284 2.284
Dividendenzahlungen (15.152) (15.152)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 87.784 (24.530) 63.254
Veränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (117.574) (117.574)
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang 552.850 552.850
Währungsgewinne/(-verluste) aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 2.135 2.135
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenende 437.411 437.411

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE

AT&S konnte im ersten Halbjahr sowohl Umsatz als auch EBITDA im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich steigern. Die Digitalisierung treibt weiterhin die Nachfrage nach AT&S Technologien. Strategisch ist AT&S weiterhin voll auf Kurs. Insbesondere die Fertigung für IC-Substrate läuft auf Hochtouren. Die Umsetzung der Kapazitätserweiterung in Chongqing schreitet weiterhin sehr gut voran. So konnten erste Teile des Produktionsequipments bereits qualifiziert sowie in Betrieb genommen werden.

Mit einem Umsatz von 697,6 Mio. € konnte der im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte Umsatz von 537,8 Mio. € übertroffen werden (Abweichung 159,8 Mio. € bzw. 29,7 %). Währungsbereinigt stieg der Konzernumsatz sogar um 34,8 %. Die zusätzlichen Kapazitäten und die wachsende Nachfrage nach ABF-Substraten trugen wesentlich zum Umsatzwachstum bei. Unterstützt wurde die Entwicklung zusätzlich durch das verbreiterte Kunden- und Anwendungsportfolio bei mobilen Endgeräten sowie die Nachfrage nach Modul-Leiterplatten. Im Segment AIM trugen alle drei Bereiche zum Umsatzwachstum bei. Wenn auch der Bereich Automotive nach einem schwachen ersten Halbjahr des Vorjahres den Umsatz stark erhöhen konnte, wird der Engpass bei Halbleitern weiterhin andauern.

Wechselkurseffekte, vor allem durch den schwächeren US-Dollar, hatten einen negativen Einfluss von 27,5 Mio. € bzw. -3,9 % auf die Umsatzentwicklung.

Der Umsatzanteil der in Asien produzierten Produkte stieg im laufenden Geschäftsjahr von 87,1 % auf 87,8 % an.

Das EBITDA erhöhte sich von 111,2 Mio. € um 19,6 Mio. € bzw. 17,6 % auf 130,8 Mio. €. Während die Umsatzsteigerung das Ergebnis positiv beeinflusste lag das sonstige betriebliche Ergebnis vor allem aufgrund von Anlaufverlusten in CHQ mit -3,7 Mio. € um 5,6 Mio. € unter dem Vorjahresergebnis von 1,9 Mio. €. Das um Anlaufverluste bereinigte EBITDA erhöhte sich um 23,2 % von 113,7 Mio. € auf 140,1 Mio. €. Substanzielle Zukunftsinvestitionen für den strategischen Ausbau des Geschäftes führten zusätzlich zu höheren Ausgaben.

Zur Vorbereitung auf zukünftige Technologiegenerationen und der Verfolgung der Modularisierungsstrategie investierte AT&S auch verstärkt in Forschung & Entwicklung. Diese Aufwendungen sichern die Zukunftsfähigkeit und erweitern das Ertragspotenzial mittelfristig signifikant und haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht.

Die EBITDA-Marge lag in den ersten sechs Monaten bei 18,7 % und war damit unter dem Vorjahresniveau von 20,7 %. Bereinigt

in Mio. € (wenn nicht anders angeführt)
Veränderung
H1 2021/22 H1 2020/21 in %
Umsatzerlöse 697,6 537,8 29,7 %
Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) 130,8 111,2 17,6 %
EBITDA bereinigt1) 140,1 113,7 23,2 %
EBITDA-Marge (%) 18,7 % 20,7 %
EBITDA-Marge bereinigt (%)1) 20,1 % 21,2 %
Betriebsergebnis (EBIT) 30,4 32,8 (7,4 %)
EBIT bereinigt1) 46,3 35,5 30,7 %
EBIT-Marge (%) 4,4 % 6,1 %
EBIT-Marge bereinigt (%)1) 6,6 % 6,6 %
Konzernergebnis2) 18,3 14,1 29,8 %
Gewinn je Aktie (€)2) 0,36 0,25 44,0 %
Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 321,2 233,1 37,8 %
Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) 12.590 10.855 16,0 %

1) Bereinigt um Anlaufkosten

Ergebniskennzahlen

2) Vorjahr: Anpassung Hedge Accounting (siehe Erläuterung "Sonstige Angaben")

um Anlaufverluste ergibt sich eine EBITDA-Marge von 20,1 % (Vorjahr: 21,2 %).

Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 22,0 Mio. € bzw. 28,1 % auf 100,4 Mio. €, was vor allem auf Anlagenzugänge und Technologie-Upgrades zurückzuführen ist.

Das EBIT verminderte sich um 2,4 Mio. € von 32,8 Mio. € auf 30,4 Mio. €. Die EBIT-Marge lag bei 4,4 % (Vorjahr: 6,1 %).

Das Finanzergebnis erhöhte sich von -13,8 Mio. € auf -7,8 Mio. €. Wesentliche Ursachen waren geringere negative Fremdwährungseffekte von 0,2 Mio. € (Vorjahr: negative Effekte von 6,0 Mio. €) und ein positives Hedging-Ergebnis von 0,1 Mio. € (Vorjahr: -1,5 Mio. €) welche durch ein gesunkenes Zinsergebnis (Abweichung -1,5 Mio. €) teilweise kompensiert wurden. Dabei lagen die Bruttozinsaufwendungen von 8,5 Mio. € aufgrund des höheren Finanzierungsvolumens um 1,6 Mio. € über dem Vorjahresniveau von 6,9 Mio. €. Die Zinserträge lagen mit 1,1 Mio. € um 0,9 Mio. € unter dem Vorjahresniveau von 2,0 Mio. €. Diese Verringerung resultiert großteils aus einem geringeren Anlagevolumen.

Der Ertragssteueraufwand betrug in den ersten sechs Monaten 4,3 Mio. € (Vorjahr: 4,9 Mio. €). Die Veränderung des effektiven Steuersatzes (auf Basis des Konzernergebnisses) resultierte aus der geänderten Ergebniszusammensetzung (unterschiedliche Ergebnisanteile der einzelnen Gesellschaften in Ländern mit unterschiedlichen Steuersätzen).

Das Konzernergebnis erhöhte sich trotz eines niedrigeren operativen Ergebnisses vor allem aufgrund des verbesserten Finanzergebnisses um 4,2 Mio. € von 14,1 Mio. € auf 18,3 Mio. €. Daraus resultierte eine Erhöhung des Ergebnisses je Aktie von 0,25 € auf 0,36 €. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurden Hybridkapitalzinsen in Höhe von 4,2 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €) in Abzug gebracht.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG NACH SEGMENTEN

Der AT&S Konzern gliedert seine betrieblichen Tätigkeiten in drei Segmente: Mobile Devices & Substrates, Automotive, Industrial, Medical und Sonstige. Zu weiterführenden Erläuterungen zu den Segmenten bzw. zur Segmentberichterstattung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2020/21.

Der Anteil des Segments Mobile Devices & Substrates an den gesamten externen Umsätzen verminderte sich von 75,4 % auf 72,7 %. Der Umsatzanteil des Segments Automotive, Industrial, Medical erhöhte sich auf 27,3 % (Vorjahr: 24,6 %).

Segment Mobile Devices & Substrates

Der Segmentumsatz erhöhte sich um 124,0 Mio. € bzw. 27,9 % von 444,4 Mio. € auf 568,4 Mio. €. Der erfolgreiche Produktionsanlauf der erweiterten Kapazitäten in Chongqing, der die

in Mio. € (wenn nicht anders angeführt)
Veränderung
H1 2021/22 H1 2020/21 in %
Segmentumsatzerlöse 568,4 444,4 27,9 %
Umsatzerlöse mit externen Kunden 507,0 405,6 25,0 %
Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) 108,1 101,2 6,8 %
EBITDA bereinigt1) 117,4 102,5 14,5 %
EBITDA-Marge (%) 19,0 % 22,8 %
EBITDA-Marge bereinigt (%)1) 20,6 % 23,1 %
Betriebsergebnis (EBIT) 23,6 37,1 (36,2 %)
EBIT bereinigt1) 39,5 38,4 2,9 %
EBIT-Marge (%) 4,2 % 8,3 %
EBIT-Marge bereinigt (%)1) 7,0 % 8,6 %
Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 289,0 209,5 37,9 %
Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) 9.334 7.827 19,3 %

Segment Mobile Devices & Substrates – Überblick

1) Bereinigt um Anlaufkosten

wachsende Nachfrage nach ABF-Substraten bedient, trug wesentlich zum Umsatzwachstum bei. Positiv wirkte auch das verbreiterte Kunden- und Anwendungsportfolio bei mobilen Endgeräten sowie die Nachfrage nach Modul-Leiterplatten.

Das EBITDA verbesserte sich infolge des höheren Absatzvolumens und eines vorteilhafteren Produktmixes um 6,9 Mio. € bzw. 6,8 % von 101,2 Mio. € auf 108,1 Mio. €.

Insgesamt resultierte daraus eine EBITDA-Marge von 19,0 % die unter dem Vorjahresvergleichswert von 22,8 % liegt.

Die Abschreibungen des Segments erhöhten sich um 20,3 Mio. € bzw. 31,7 % von 64,1 Mio. € auf 84,4 Mio. € aufgrund des höheren Anlagenvermögens infolge der Zukunftsinvestitionen und Technologie-Upgrades (Veränderung seit 30. September 2020: 492,0 Mio. €).

Das EBIT von 23,6 Mio. € lag um 13,5 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 37,1 Mio. €. Die EBIT-Marge lag bei 4,2 % (Vorjahr: 8,3 %).

Segment Automotive, Industrial, Medical

Der Segmentumsatz lag mit 213,1 Mio. € um 39,5 % über dem Vorjahreswert von 152,7 Mio. €. Umsatzsteigerungen konnten in den ersten sechs Monaten in allen Bereichen gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden, wobei der Bereich Industrial die größte Steigerung verzeichnen konnte. Während im Bereich Automotive die Absatzmenge und daraus resultierend auch der Umsatz wesentlich über dem Vorjahr lag, konnte der Umsatz im Bereich Medical & Healthcare vor allem aufgrund eines vorteilhafteren Produktmixes das Vorjahresniveau übertreffen.

Das Segment-EBITDA lag insbesondere aufgrund der deutlich höheren Umsatzerlöse mit 23,8 Mio. € um 14,4 Mio. € über dem Vorjahresniveau von 9,4 Mio. €.

Die EBITDA-Marge erhöhte sich aufgrund dieser Effekte um 5,1 Prozentpunkte von 6,1 % auf 11,2 %.

Die Abschreibungen des Segments erhöhten sich um 1,1 Mio. € bzw. 8,8 % von 12,6 Mio. € auf 13,7 Mio. €.

Das EBIT erhöhte sich um 13,3 Mio. € von -3,2 Mio. € auf 10,1 Mio. €.

Segment Automotive, Industrial, Medical – Überblick in Mio. € (wenn nicht anders angeführt)

Veränderung
H1 2021/22 H1 2020/21 in %
Segmentumsatzerlöse 213,1 152,7 39,5 %
Umsatzerlöse mit externen Kunden 190,5 132,1 44,2 %
Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) 23,8 9,4 >100 %
EBITDA bereinigt1) 23,9 10,7 >100 %
EBITDA-Marge (%) 11,2 % 6,1 %
EBITDA-Marge bereinigt (%)1) 11,2 % 7,0 %
Betriebsergebnis (EBIT) 10,1 (3,2) >100 %
EBIT bereinigt1) 10,2 (1,9) >100 %
EBIT-Marge (%) 4,8 % (2,1 %)
EBIT-Marge bereinigt (%)1) 4,8 % (1,2 %)
Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 27,9 20,6 35,7 %
Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) 2.956 2.792 5,9 %

1) Bereinigt um Anlaufkosten

Segment Sonstige

Das Segment Sonstige ist hauptsächlich von Holding-Aktivitäten geprägt. Das Ergebnis der im Segment Sonstige enthaltenen Aktivitäten lag unter dem Vorjahresniveau.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Die Bilanzsumme erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 249,5 Mio. € bzw. 10,4 % von 2.390,0 Mio. € auf 2.639,5 Mio. €. Im Anlagevermögen standen Anlagenzugängen bzw. Technologie-Upgrades in Höhe von 321,2 Mio. € (Anlagenzugänge führten zu 307,0 Mio. € zahlungswirksamen CAPEX) Abschreibungen von insgesamt 100,4 Mio. € gegenüber. Darüber hinaus erhöhten Wechselkurseffekte das Anlagevermögen um 35,7 Mio. €. Die in der Konzernbilanz zum 30. September 2021 ausgewiesenen Sachanlagen beinhalten zusätzlich Nutzungsrechte gemäß IFRS 16 von 85,8 Mio. €. Damit korrespondierend sind 82,7 Mio. € Leasingverbindlichkeiten in den Finanzverbindlichkeiten enthalten. Die Vorräte stiegen von 152,5 Mio. € auf 192,1 Mio. €.

Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten betrug 437,4 Mio. € (31. März 2021: 552,9 Mio. €). Zusätzlich zu den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verfügt AT&S über finanzielle Vermögenswerte von 16,4 Mio. € und über 318,0 Mio. € an nicht genutzten Kreditlinien.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 44,9 Mio. € bzw. 5,6 % von 802,0 Mio. € auf 846,9 Mio. €. Dabei standen dem positiven Konzernergebnis von 18,3 Mio. € und positiven Wechselkurseffekten von 44,0 Mio. €, die sich aus der Umrechnung der Nettovermögensposition der Tochterunternehmen ergaben, die ausbezahlte Dividende von 15,2 Mio. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich Umbewertungen von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (- 0,9 Mio. €) und die Veränderung von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen (-1,5 Mio. €) negativ auf das Eigenkapital aus. Trotz des höheren Eigenkapitals lag die Eigenkapitalquote mit 32,1 % um 1,5 Prozentpunkte unter dem Wert zum 31. März 2021, begründet durch den deutlichen Anstieg der Bilanzsumme (Anstieg um 249,5 Mio. €).

Die Nettoverschuldung erhöhte sich um 278,5 Mio. € bzw. 54,8 % von 508,5 Mio. € auf 787,0 Mio. €.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021/22 102,5 Mio. € (Vorjahr: 83,6 Mio. €). Diesen Zahlungsmittelzuflüssen standen Auszahlungen für Netto-Investitionen von 306,9 Mio. € (Vorjahr: 195,7 Mio. €) gegenüber. Daraus resultierte ein negativer operativer Free Cashflow von -204,4 Mio. € (Vorjahr: -112,1 Mio. €).

Der Nettoverschuldungsgrad erhöhte sich von 63,4 % auf 92,9 %. Diese Erhöhung resultiert aus der oben erläuterten Veränderung des Eigenkapitals sowie aus der deutlichen Erhöhung der Nettoverschuldung.

WESENTLICHE EREIGNISSE NACH ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE

Am 15. Oktober 2021 gab AT&S bekannt, dass am Standort Leoben-Hinterberg in ein neues R&D-Center für Substrat- und

Segment Sonstige – Überblick
in Mio. € (wenn nicht anders angeführt)
Veränderung
H1 2021/22 H1 2020/21 in %
Segmentumsatzerlöse n.a.
Umsatzerlöse mit externen Kunden n.a.
Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) (1,1) 0,6 (>100 %)
EBITDA-Marge (%)
Betriebsergebnis (EBIT) (3,4) (1,1) (>100 %)
EBIT-Marge (%)
Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 4,2 3,0 39,8 %
Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) 300 236 27,0 %

Packaging-Lösungen für die globale Halbleiter-Industrie investiert wird. Zusätzlich erfolgt ein weiteres Technologie-Upgrade bei Produktionsanlagen. Insgesamt sind Investitionen in der Höhe von 500 Mio. € bis zum Jahr 2025 geplant. Die Gesamt-Investitionssumme beinhaltet bereits kommunizierte Investitionen für ein Technologie-Upgrade sowie für das neue AT&S Bürogebäude.

Frau Simone Faath hat das Vorstandsmandat mit Wirkung zum Ablauf des 25. Oktober 2021 niedergelegt.

WESENTLICHE RISIKEN, UNGEWISSHEITEN UND CHANCEN

Im Konzernabschluss 2020/21 sind ausführlich im Lagebericht unter Pkt. 5 "Chancen und Risiken" relevante Risikokategorien erläutert, welche zum Bilanzerstellungstag nach wie vor Gültigkeit haben. Wie dort bereits ausgeführt, können falsch eingeschätzte technologische Entwicklungen, Veränderungen in der Nachfrage und negative Preisentwicklungen die Werthaltigkeit von Investitionen maßgeblich negativ beeinträchtigen. Risiken im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sind für die einzelnen Risikokategorien jeweils im Detail erläutert.

AUSBLICK

Im laufenden Jahr wird sich AT&S auf den Produktionsanlauf der neuen Kapazitäten im Werk III in Chongqing konzentrieren, das Investitionsvorhaben in Kulim, Malaysia, weiter vorantreiben und Technologie-Upgrades an anderen Standorten durchführen.

Für die Segmente von AT&S gestalten sich die Erwartungen derzeit wie folgt: Die weiterhin anhaltend starke Nachfrage bei IC-Substraten bietet auch mittelfristig signifikante Wachstumsmöglichkeiten. Bei den mobilen Endgeräten bleibt der neue Mobilfunkstandard 5G weiterhin ein Wachstumstreiber. Im Bereich Automotive wird trotz der Halbleiterknappheit ein Aufschwung erwartet. Getrieben vom 5G-Infrastruktur-Roll-out wird sich der Bereich Industrial auch im kommenden Jahr positiv entwickeln. Im Bereich Medical erwartet AT&S für das laufende Geschäftsjahr eine positive Entwicklung.

Investitionen

AT&S wird sein Investitionsprogramm für neue Kapazitäten und Technologien im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen und plant für das Geschäftsjahr 2021/22 weiterhin ein Investitionsvolumen in der Höhe von bis zu 700 Mio. €.

Gesamtaussage für das Geschäftsjahr 2021/22

Aufgrund der guten Entwicklung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres und der weiterhin starken Dynamik des IC-Substrate-Markts erhöht AT&S die Prognose für die Umsatzentwicklung leicht und erwartet nunmehr ein Umsatzwachstum von 21 bis 23 % (zuvor: 17 bis 19 %). Die bereinigte EBITDA-Marge wird voraussichtlich zwischen 21 und 23 % liegen, wobei Anlaufkosten der neuen Produktionskapazitäten in Chongqing sowie in Kulim von rund 50 Mio. € nicht beinhaltet sind. Für den Ausblick wird ein Euro/US-Dollar Wechselkurs von 1,20 unterstellt und, dass im zweiten Halbjahr keine unvorhergesehenen Einflüsse aus Lieferengpässen, Materialkosten- und Energiepreisschwankungen auftreten.

Ausblick 2025/26

Die Erweiterung der Produktionskapazitäten in Chongqing, China, und in Kulim, Malaysia, entwickelt sich trotz herausfordernder Weltwirtschafts- und Gesundheitslage schneller als bisher angenommen. Somit geht AT&S nun davon aus, dass im Geschäftsjahr 2025/26 ein Umsatz von rund 3,5 Mrd. € erzielt wird (zuvor rund 3 Mrd. €). Weiterhin wird eine EBITDA-Marge von 27 bis 32 % erwartet.

Leoben-Hinterberg, am 7. Jänner 2022

Der Vorstand

DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Dr. Peter Schneider e.h. DI Ingolf Schröder e.h.

KONZERN-GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG

in Tsd. € 01.07.-30.09.2021 01.07.-30.09.2020 01.04.-30.09.2021 01.04.-30.09.2020
Umsatzerlöse 379.897 289.896 697.580 537.758
Umsatzkosten (328.084) (241.815) (612.775) (469.285)
Bruttogewinn 51.813 48.081 84.805 68.473
Vertriebskosten (10.725) (8.235) (20.919) (16.436)
Allgemeine Verwaltungskosten (14.051) (10.300) (29.792) (21.127)
Sonstiger betrieblicher Ertrag 13.791 8.795 13.979 10.441
Sonstiger betrieblicher Aufwand (10.046) (5.748) (17.676) (8.515)
Sonstiges betriebliches Ergebnis 3.745 3.047 (3.697) 1.926
Betriebsergebnis 30.782 32.593 30.397 32.836
Finanzierungserträge 1.231 996 2.642 1.958
Finanzierungsaufwendungen (5.927) (8.949) (10.486) (15.774)
Finanzergebnis1) (4.696) (7.953) (7.844) (13.816)
Ergebnis vor Steuern1) 26.086 24.640 22.553 19.020
Ertragsteuern1) (2.541) (2.642) (4.290) (4.948)
Konzernergebnis1) 23.545 21.998 18.263 14.072
davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer 2.096 2.096 4.168 4.168
davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen1) 21.449 19.902 14.095 9.904
Ergebnis je Aktie, das den Aktionären
des Mutterunternehmens zusteht (in € je Aktie):1)
– unverwässert 0,55 0,51 0,36 0,25
– verwässert 0,55 0,51 0,36 0,25
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf
befindlichen Aktien – unverwässerter Wert (in Tsd. Stück)
38.850 38.850 38.850 38.850
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf
befindlichen Aktien – verwässerter Wert (in Tsd. Stück)
38.850 38.850 38.850 38.850

1) Vorjahr: Anpassung Hedge Accounting (siehe Erläuterung "Sonstige Angaben")

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

in Tsd. € 01.07.-30.09.2021 01.07.-30.09.2020 01.04.-30.09.2021 01.04.-30.09.2020
Konzernergebnis1) 23.545 21.998 18.263 14.072
Zu reklassifizierende Ergebnisse:
Währungsumrechnungsdifferenzen, nach Steuern 40.289 (5.287) 44.045 (31.205)
(Verluste) aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von finanziellen
Vermögenswerten, nach Steuern
(56) (56)
(Verluste) aus der Bewertung von Sicherungsinstrumenten aus
der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern 1)
402 (1.463)
Nicht zu reklassifizierende Ergebnisse: -852 -2949 -852 -2949
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer
nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, nach Steuern
(852) (2.949) (852) (2.949)
Sonstiges Ergebnis1) 39.839 (8.292) 41.730 (34.210)
Konzerngesamtergebnis1) 63.383 13.706 59.993 (20.138)
davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer 2.096 2.096 4.168 4.168
davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen1) 61.287 11.610 55.825 (24.306)

1) Vorjahr: Anpassung Hedge Accounting (siehe Erläuterung "Sonstige Angaben")

KONZERNBILANZ

in Tsd. € 30.09.2021 31.03.2021
VERMÖGENSWERTE
Sachanlagen 1.560.417 1.301.400
Immaterielle Vermögenswerte 39.343 42.813
Finanzielle Vermögenswerte 117 117
Aktive latente Steuern 28.811 25.113
Sonstige langfristige Vermögenswerte 9.216 7.948
Langfristige Vermögenswerte 1.637.904 1.377.391
Vorräte 192.096 152.528
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und vertragliche Vermögenswerte 354.680 265.293
Finanzielle Vermögenswerte 16.445 39.746
Laufende Ertragsteuerforderungen 972 2.154
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 437.411 552.850
Kurzfristige Vermögenswerte 1.001.603 1.012.571
Summe Vermögenswerte 2.639.507 2.389.962
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 141.846 141.846
Sonstige Rücklagen 68.809 27.079
Hybridkapital 172.887 172.887
Gewinnrücklagen 463.312 460.201
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbares Eigenkapital 846.854 802.013
Summe Eigenkapital 846.854 802.013
SCHULDEN
Finanzielle Verbindlichkeiten 1.189.563 1.017.143
Rückstellungen für Personalaufwand 54.559 53.331
Vertragliche Verbindlichkeiten 59.177
Passive latente Steuern 1.876 1.935
Sonstige Verbindlichkeiten 43.597 41.039
Langfristige Schulden 1.348.772 1.113.448
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 380.824 382.584
Finanzielle Verbindlichkeiten 51.378 84.101
Laufende Ertragsteuerschulden 7.848 3.411
Sonstige Rückstellungen 3.831 4.405
Kurzfristige Schulden 443.881 474.501
Summe Schulden 1.792.653 1.587.949
Summe Eigenkapital und Schulden 2.639.507 2.389.962

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

in Tsd. € 01.04.-30.09.2021 01.04.-30.09.2020
Betriebsergebnis 30.397 32.836
Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 100.358 78.326
Gewinne/Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen 227 100
Veränderung langfristiger Rückstellungen 1.246 5.388
Veränderung langfristiger Vertragsverbindlichkeiten 59.177
Zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert 5.728 1.599
Gezahlte Zinsen (8.652) (6.173)
Erhaltene Zinsen 1.077 1.957
Gezahlte Ertragsteuern (2.053) (4.599)
Cashflow aus dem Ergebnis 187.505 109.434
Vorräte (35.474) (35.515)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und vertragliche Vermögenswerte (85.703) (37.360)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 36.738 47.106
Sonstige Rückstellungen (575) (83)
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 102.491 83.582
Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten (306.953) (195.853)
Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 45 200
Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten (15.023) (82.470)
Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten 38.612 39.914
Cashflow aus Investitionstätigkeit (283.319) (238.209)
Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten 135.271 109.762
Auszahlungen für die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten (59.149) (11.785)
Einzahlungen aus Investitionszuschüssen 2.284 13.538
Dividendenzahlungen (15.152) (9.713)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 63.254 101.802
Veränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (117.574) (52.825)
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang 552.850 417.950
Währungsgewinne/(-verluste) aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 2.135 (16.614)
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenende 437.411 348.511

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

Den Eigentü
mern des Mut
terunterneh Nicht
mens zurechen beherr
Gezeichnetes Sonstige Gewinn bares Eigenka schende Summe
in Tsd. € Kapital Rücklagen Hybridkapital rücklagen pital Anteile Eigenkapital
Stand zum 31.03.20201) 141.846 14.723 172.887 430.803 760.259 760.259
Konzernergebnis 14.072 14.072 14.072
Sonstiges Ergebnis (34.210) (34.210) (34.210)
davon Währungsumrechnungsdifferenzen,
nach Steuern
(31.205) (31.205) (31.205)
davon Umbewertung von Verpflichtungen aus
Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des
Arbeitsverhältnisses, nach Steuern
(2.949) (2.949) (2.949)
davon Veränderung von finanziellen Vermögens
werten, nach Steuern
(56) (56) (56)
Konzerngesamtergebnis (34.210) 14.072 (20.138) (20.138)
Dividendenzahlung für 2019/20 (9.713) (9.713) (9.713)
Stand zum 30.09.20201) 141.846 (19.487) 172.887 435.162 730.408 730.408
Stand zum 31.03.2021 141.846 27.079 172.887 460.201 802.013 802.013
Konzernergebnis 18.263 18.263 18.263
Sonstiges Ergebnis 41.730 41.730 41.730
davon Währungsumrechnungsdifferenzen,
nach Steuern
44.045 44.045 44.045
davon Umbewertung von Verpflichtungen aus
Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des
Arbeitsverhältnisses, nach Steuern
(852) (852) (852)
davon Veränderung von Sicherungsinstrumenten aus
der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern
(1.463) (1.463) (1.463)
Konzerngesamtergebnis 41.730 18.263 59.993 59.993
Dividendenzahlung für 2020/21 (15.152) (15.152) (15.152)
Stand zum 30.09.2021 141.846 68.809 172.887 463.312 846.854 846.854

1) Vorjahr: Anpassung Hedge Accounting (siehe Erläuterung "Sonstige Angaben")

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Mobile Devices &
Substrates
Automotive,
Industrial, Medical
Sonstige Eliminierung/ Konsolidierung Konzern
01.04.- 01.04.- 01.04.- 01.04.- 01.04.- 01.04.- 01.04.- 01.04.- 01.04.- 01.04.-
in Tsd. € 30.09.2021 30.09.2020 30.09.2021 30.09.2020 30.09.2021 30.09.2020 30.09.2021 30.09.2020 30.09.2021 30.09.2020
Umsatzerlöse 568.384 444.436 213.097 152.742 (83.901) (59.420) 697.580 537.758
Innenumsatz (61.336) (38.818) (22.565) (20.602) 83.901 59.420
Außenumsatz 507.048 405.618 190.532 132.140 697.580 537.758
Betriebsergebnis
vor Abschreibungen
108.063 101.181 23.813 9.386 (1.121) 595 130.755 111.162
Abschreibungen
inkl. Zuschreibungen
(84.426) (64.103) (13.684) (12.573) (2.248) (1.650) (100.358) (78.326)
Betriebsergebnis 23.637 37.078 10.129 (3.187) (3.369) (1.055) 30.397 32.836
Finanzergebnis1) (7.844) (13.816)
Ergebnis vor Steuern1) 22.553 19.020
Ertragsteuern1) (4.290) (4.948)
Konzernergebnis1) 18.263 14.072
Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte2)
1.402.499 1.161.891 183.477 170.629 13.784 11.693 1.599.760 1.344.213
Zugänge zu Sachanlagen und im
materiellen Vermögenswerten
289.002 209.501 27.930 20.577 4.226 3.024 321.158 233.102

1) Vorjahr: Anpassung Hedge Accounting (siehe Erläuterung "Sonstige Angaben")

2) Vorjahreswerte bezogen auf den 31.03.2021

INFORMATIONEN NACH GEOGRAFISCHEN REGIONEN

Umsatzerlöse nach Kundenregionen, nach dem Sitz des Kunden:

in Tsd. € 01.04.-30.09.2021 01.04.-30.09.2020
Österreich 10.867 7.030
Deutschland 77.389 57.377
Sonstiges Europa 43.004 29.475
China 3.915 28.941
Sonstiges Asien 41.884 26.616
Amerika 520.521 388.319
Umsatzerlöse 697.580 537.758

Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nach dem Sitz der jeweiligen Gesellschaft:

in Tsd. € 30.09.2021 31.03.2021
Österreich 126.863 116.733
China 1.385.378 1.160.930
Übrige 87.519 66.550
Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 1.599.760 1.344.213

ERLÄUTERNDE ANHANGSANGABEN ZUM ZWISCHENBERICHT

ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Zwischenbericht zum 30. September 2021 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS), unter Berücksichtigung des IAS 34, und Interpretationen (IFRIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. März 2021 wurden mit Ausnahme der IFRS, die ab dem 1. April 2021 verpflichtend anzuwenden sind, unverändert angewandt.

Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet nicht alle im Jahreskonzernabschluss enthaltenen Informationen und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2021 gelesen werden.

Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2021 ist ungeprüft, restated, und es wurde auch keine externe prüferische Durchsicht durchgeführt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse Der Konzernumsatz lag in den ersten sechs Monaten dieses Geschäftsjahres mit 697,6 Mio. € um 29,7 % über dem Wert des Vergleichszeitraums von 537,8 Mio. €.

Bruttogewinn Der aktuelle Bruttogewinn liegt mit 84,8 Mio. € um 23,9 % über dem Wert des Vergleichszeitraums von 68,5 Mio. €. Die Ursachen für den Anstieg sind auf höhere Umsatzerlöse und damit zusätzliche Deckungsbeiträge zurückzuführen. Höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung haben den Bruttogewinn belastet.

Betriebsergebnis Trotz eines höheren Bruttogewinns verminderte sich das Konzernbetriebsergebnis auf 30,4 Mio. € bzw. 4,4 % der Umsatzerlöse. Belastet wurde das Betriebsergebnis vor allem durch ein niedrigeres sonstiges betriebliches Ergebnis, welches vor allem auf höhere Anlaufkosten in Chongqing zurückzuführen ist. Höhere Verwaltungs- und Vertriebskosten belasteten das Betriebsergebnis zusätzlich.

Finanzergebnis Die Finanzierungsaufwendungen lagen mit 10,5 Mio. € um 5,3 Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Ursache für den Rückgang waren vor allem geringere negative Wechselkurseffekte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Finanzierungserträge von 2,6 Mio. € resultieren im Wesentlichen aus der Veranlagung liquider Mittel sowie aus Zinsen betreffend Bankguthaben. Insgesamt hat sich das Finanzergebnis um 6,0 Mio. € auf -7,8 Mio. € verbessert.

Ertragsteuern Die Veränderung des effektiven Steuersatzes auf Basis des Konzernergebnisses im Vergleich zum Vorjahreszeitraum resultiert aus den sich ändernden Anteilen der einzelnen Gesellschaften mit unterschiedlichen Steuersätzen am Konzernergebnis.

Saisonalität Der Umsatz der AT&S weist im Normalfall aufgrund der hohen Bedeutung der mobilen Endgeräte folgenden saisonalen Verlauf auf: Das erste Quartal des Geschäftsjahres ist üblicherweise schwächer als Quartal zwei und drei, welche als Vorbereitung für die Produktlaunches der neuesten Gerätegeneration meist eine sehr hohe Nachfrage aufweisen. Das vierte Quartal weist in der Regel eine geringere Kundennachfrage auf und ist durch Werksferien aufgrund des chinesischen Neujahrsfests in unseren großen chinesischen Standorten gekennzeichnet.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GESAMTERGEBNISRECHNUNG

Währungsumrechnungsdifferenzen Die positive Veränderung der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen im aktuellen Geschäftsjahr von 44,0 Mio. € ist im Wesentlichen auf die Wechselkursveränderung des chinesischen Renminbi sowie des US-Dollars gegenüber der Konzerndarstellungswährung Euro zurückzuführen.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
Veränderung Veränderung
30.09.2021 31.03.2021 in % 01.04.-30.09.2021 01.04.-30.09.2020 in %
Chinesischer Renminbi 7,5043 7,7106 (2,7 %) 7,6876 7,9621 (3,4 %)
Hongkong Dollar 9,0126 9,1214 (1,2 %) 9,2382 8,8190 4,8 %
Malaysischer Ringgit 4,8442 4,8654 (0,4 %) 4,9374 4,8433 1,9 %
Indische Rupie 85,8568 85,7896 0,1 % 87,5291 85,0491 2,9 %
Japanischer Yen 129,6400 129,8600 (0,2 %) 130,9442 121,2900 8,0 %
Südkoreanischer Won 1.372,3325 1.324,7169 3,6 % 1.353,3168 1.367,3944 (1,0 %)
Taiwan Dollar 32,2001 33,4295 (3,7 %) 33,1506 33,6545 (1,5 %)
US Dollar 1,1571 1,1734 (1,4 %) 1,1885 1,1378 4,5 %

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Vermögens- und Finanzlage Die Nettoverschuldung lag mit 787,0 Mio. € über dem Wert des letzten Bilanzstichtags von 508,5 Mio. €. Demgegenüber erhöhte sich das Nettoumlaufvermögen vor allem aufgrund von gestiegenen Vorräten sowie Forderungen von 200,9 Mio. € zum 31. März 2021 auf 288,5 Mio. €. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultierte vor allem aus höheren Umsatzerlösen im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verglichen mit dem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21. Der Nettoverschuldungsgrad liegt mit 92,9 % über dem Wert des letzten Bilanzstichtags von 63,4 %.

Bewertungshierarchien der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente Bei der Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente ist zwischen drei Bewertungshierarchien zu unterscheiden.

  • Level 1: Die beizulegenden Zeitwerte werden anhand von öffentlich notierten Marktpreisen auf einem aktiven Markt für identische Finanzinstrumente bestimmt.
  • Level 2: Wenn keine öffentlich notierten Marktpreise auf einem aktiven Markt bestehen, werden die beizulegenden Zeitwerte auf Grundlage der Ergebnisse einer Bewertungsmethode bestimmt, die im größtmöglichen Umfang auf Marktpreisen basiert.
  • Level 3: In diesem Fall liegen den zur Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte verwendeten Bewertungsmodellen auch nicht am Markt beobachtbare Daten zugrunde.

Die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente zu den drei Bewertungshierarchien stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

in Tsd. €
30.09.2021 Level 1 Level 2 Level 3 Summe
Finanzielle Vermögenswerte
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte:
– Anleihen 989 989
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert ohne Recycling 118 118
Finanzielle Verbindlichkeiten
Derivative Finanzinstrumente 6.595 6.595
in Tsd. €
31.03.2021 Level 1 Level 2 Level 3 Summe
Finanzielle Vermögenswerte
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte:
– Anleihen 986 986
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert ohne Recycling 117 117
Finanzielle Verbindlichkeiten

Exportkredite, Kredite der öffentlichen Hand, Leasingverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 1.234,3 Mio. € (31. März 2021: 1.094,6 Mio. €) sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der beizulegende Zeitwert dieser Verbindlichkeiten beträgt 1.240,6 Mio. € (31. März 2021: 1.100,1 Mio. €).

Vertragliche Verbindlichkeiten Im Geschäftsjahr 2021/22 erhielt der Konzern im Rahmen von bilateralen Vereinbarungen Zahlungen in Höhe von 59,2 Mio. € (70,0 Mio. US-\$) für die Finanzierung der Errichtung neuer Produktionsstätten. Der bilanzielle Ausweis einer dieser Zahlungen in Höhe von 24,6 Mio € war Gegenstand eines Pre-Clearance Verfahrens bei der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA). Für weitere Details verweisen wir auf die Erläuterungen auf den Seiten 4 ff.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Zusammenhang mit verbindlich kontrahierten Investitionsvorhaben bestanden zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 403,1 Mio. €. Dies betrifft Investitionen in den Werken Shanghai, Chongqing, Nanjangud und Leoben. Zum 31. März 2021 betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen 251,5 Mio. €. Aufgrund eines Bescheids, den die AT&S Indien am 29. April 2021 erhalten hat, könnte es aufgrund eines Versäumnisses im Zusammenhang mit einem Dokumentationserfordernis eines Recyclingprozesses/Entsorgungsprozesses zu einer Strafe von bis zu 2,0 Mio. € kommen. Nach jetziger Einschätzung der lokalen Gesellschaft ist die Wahrscheinlichkeit der Zahlung des gesamten Betrags als gering anzusehen und der Bescheid wurde angefochten. Eine genaue Einschätzung hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Höhe einer möglichen Strafzahlung ist momentan nicht möglich.

Eigenkapital Das Konzerneigenkapital veränderte sich vor allem aufgrund der Dividendenausschüttung in Höhe von 15,2 Mio. €, des positiven Konzernergebnisses von 18,3 Mio. €, positiver Währungsumrechnungsdifferenzen von 44,0 Mio. € und negativer Umbewertungen von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses von 0,9 Mio. € sowie negative Veränderungen von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen von 1,5 Mio. € in Summe zu einer Erhöhung des Konzerneigenkapitals von 802,0 Mio. € zum 31. März 2021 auf 846,9 Mio. € zum 30. September 2021.

Der Vorstand wurde durch die 25. Hauptversammlung am 4. Juli 2019 ermächtigt, bis zum 3. Juli 2024 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 21.367.500 € durch Ausgabe von bis zu 19.425.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bareinlage oder Sacheinlage, einmal oder in mehreren Tranchen, auch im Wege eines mittelbaren Bezugsangebots nach Übernahme durch ein oder mehrere Kreditinstitute gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen. Der Vorstand wurde ermächtigt, hierbei mit Zustimmung des Aufsichtsrats die näheren Ausgabebedingungen (insbesondere Ausgabebetrag, Gegenstand der Sacheinlage, Inhalt der Aktienrechte, Ausschluss der Bezugsrechte etc.) festzulegen (genehmigtes Kapital). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital ergeben, zu beschließen.

Darüber hinaus wurde der Vorstand in der 25. Hauptversammlung am 4. Juli 2019 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 3. Juli 2024 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Wandelschuldverschreibungen im Gesamtbetrag von bis zu 150.000.000 € auszugeben und den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Umtausch- und/oder Bezugsrechte auf bis zu 19.425.000 Stück neue auf Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft nach Maßgabe der vom Vorstand festzulegenden Wandelschuldverschreibungsbedingungen zu gewähren. Diesbezüglich wurde der Vorstand auch ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Wandelschuldverschreibungen ganz oder teilweise auszuschließen. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs 2 Z 1 AktG um bis zu 21.367.500 € durch Ausgabe von bis zu 19.425.000 Stück neuer, auf Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Diese bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Inhaber von auf Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 4. Juli 2019 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen von dem ihnen gewährten Umtausch- und/oder Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen. Der Vorstand wurde weiters ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen (insbesondere Ausgabebetrag, Inhalt der Aktienrechte). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Entsprechendes gilt für den Fall der Nichtausübung der Ermächtigung zur Ausgabe der Wandelschuldverschreibungen sowie im Falle der Nichtnutzung des bedingten Kapitals.

In Bezug auf das genehmigte Kapital und das bedingte Kapital ist folgende betragsmäßige Determinierung, entsprechend den Beschlüssen der 25. Hauptversammlung vom 4. Juli 2019, zu beachten: Die Summe aus (i) der Anzahl der nach den Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen jeweils aus bedingtem Kapital aktuell ausgegebenen oder potentiell auszugebenden Aktien und (ii) der Anzahl der aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen Aktien darf die Zahl von insgesamt 19.425.000 nicht überschreiten (betragsmäßige Determinierung der Ermächtigungen).

Die Hauptversammlung hat auch beschlossen, die Satzung entsprechend dieser Beschlüsse in § 4 (Grundkapital) zu ändern.

In der 27. ordentlichen Hauptversammlung vom 8. Juli 2021 wurde der Vorstand ermächtigt, einen Betrag in Höhe von bis zu 50.000.000 € des – nach Dividendenausschüttung – auf neue Rechnung vorgetragenen Bilanzgewinns in Höhe von 53.396.054,76 €, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, in freie Rücklagen umzuwidmen.

Eigene Aktien In der 27. ordentlichen Hauptversammlung vom 8. Juli 2021 wurde der Vorstand erneut ermächtigt, binnen 30 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals zu einem niedrigsten Gegenwert, der höchstens 30 % unter dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, und einem höchsten Gegenwert je Aktie, der höchstens 30 % über dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, zu erwerben, wobei der Erwerb über die Börse, im Wege eines öffentlichen Angebots oder auf eine sonstige gesetzlich zulässige Weise und zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck erfolgen kann. Der Vorstand wurde außerdem ermächtigt, eigene Aktien nach erfolgtem Rückerwerb sowie die bereits im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen. Weiters wurde der Vorstand für die Dauer von fünf Jahren, sohin bis einschließlich 3. Juli 2024 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien nach erfolgtem Rückerwerb sowie die bereits derzeit im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern oder zu verwenden, insbesondere zur Bedienung von Aktienübertragungsprogrammen, Wandelschuldverschreibungen oder als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen oder sonstigen Vermögenswerten und zu jedem sonstigen gesetzlich zulässigen Zweck zu verwenden und hierbei die allgemeine Kaufmöglichkeit der Aktionäre auszuschließen.

Zum 30. September 2021 hält der Konzern keine eigenen Aktien.

ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 102,5 Mio. €. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs lag dieser Wert bei 83,6 Mio. €. Das geringere Betriebsergebnis von 30,4 Mio. € (Vorjahr: 32,8 Mio. €) und eine Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen von 85,7 Mio. € (Vorjahr: 37,4 Mio. €) verringerten den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, wurden aber durch die neu hinzugekommenen Vertragsverbindlichkeiten von 59,2 Mio. € überkompensiert.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -283,3 Mio. € und liegt damit über dem Niveau des Vergleichszeitraums von -238,2 Mio. €. Auf Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte entfallen 307,0 Mio. €. Die Investitionen des aktuellen Geschäftsjahrs betreffen überwiegend Investitionen in die chinesischen Werke sowie Technologieupgrades in den übrigen Werken. Aus Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten resultieren 15,0 Mio. €, aus Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten resultieren 38,6 Mio. € für die Veranlagung bzw. Wiederveranlagung liquider Mittel. Investitionsverbindlichkeiten in Höhe von 126,4 Mio. € werden nach dem 30. September 2021 zahlungswirksam.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt 63,3 Mio. € und ist im Wesentlichen auf Darlehenszuzählungen und erhaltene Investitionszuschüsse zurückzuführen.

Die zahlungsunwirksamen Aufwendungen/Erträge stellen sich im Detail wie folgt dar:

in Tsd. € 01.04.-30.09.2021 01.04.-30.09.2020
Auflösung von Investitionszuschüssen (2.296) (1.511)
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert 8.024 3.110
Zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert 5.728 1.599

SONSTIGE ANGABEN

Auswirkungen des Coronavirus (SARS-COV-2) Die seit Jänner 2020 globale Verbreitung des Coronavirus führt zu erheblichen Maßnahmen der Regierungen weltweit zur Eindämmung der Pandemie. In Bezug auf die Unternehmensfortführung bestehen für die AT&S-Gruppe keine Unsicherheiten. Betreffend der finanziellen Risiken gibt es keine wesentliche Veränderung. Die zukünftige Situation in den einzelnen Ländern wird weiterhin sehr genau beobachtet.

Änderung Konsolidierungskreis Im Geschäftsjahr 2021/22 wurde in Malaysien eine neue Gesellschaft zum Zwecke der Kapazitätserweiterung für den Geschäftsbereich Substrate erworben. Da es sich zum Erwerbszeitpunkt hierbei um keinen Geschäftsbetrieb gemäß IFRS 3 handelt sind dessen Bestimmungen nicht anwendbar. Die Auswirkungen der Erstkonsolidierung dieser Gesellschaft auf den Konzernabschluss sind unwesentlich.

Anpassung Vorjahreszahlen Aufgrund einer geänderten Beurteilung der in den Jahren 2017/18 und 2018/19 abgeschlossenen Zinsswaps gelangte man zur Erkenntnis, dass keine Effektivität gemäß IAS 39 mehr gegeben ist. Eine ergebnisneutrale Erfassung der Bewertungsgewinne oder -verluste im sonstigen Ergebnis ist somit nicht mehr zulässig. Diese müssen daher erfolgswirksam im Finanzergebnis der Gewinn und Verlustrechnung erfasst werden, sodass gemäß IAS 8 eine retrospektive Korrektur durchgeführt werden musste. Das Konzernergebnis reduzierte sich für den Zeitraum 1. April 2020 bis 30. September 2020 um 0,6 Mio. €. Da sich das sonstige Ergebnis um denselben Betrag erhöhte, blieb das Konzerngesamtergebnis unverändert.

Beschlossene Dividende In der Hauptversammlung am 8. Juli 2021 wurde eine Dividende von 0,39 € pro Aktie aus dem Bilanzgewinn zum 31. März 2021 beschlossen. Die Ausschüttung der insgesamt 15,2 Mio. € erfolgte am 29. Juli 2021.

Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen und Unternehmen Im Zusammenhang mit diversen Projekten hat der Konzern Leistungen von Rechts- und Beratungsunternehmen erhalten, bei denen der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Androsch für die AIC Androsch International Management Consulting GmbH aktiv war. Die dabei angefallenen Honorare stellen sich wie folgt dar:

in Tsd. € 01.04.-30.09.2021 01.04.-30.09.2020
AIC Androsch International Management Consulting GmbH 182 182
Summe Honorare 182 182

Zum Bilanzstichtag bestehen keine ausstehenden Salden oder Verpflichtungen gegenüber den benannten Rechts- und Beratungsunternehmen.

Leoben-Hinterberg, am 7. Jänner 2022

Der Vorstand

DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Dr. Peter Schneider e.h. DI Ingolf Schröder e.h.

ERKLÄRUNG ALLER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards erstellte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahrs und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Leoben-Hinterberg, am 7. Jänner 2022

Der Vorstand

DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Chief Executive Officer
Dr. Peter Schneider e.h. Chief Sales Officer
DI Ingolf Schröder e.h. Chief Operations Officer

AT&S AKTIE

Positive Kursentwicklung im ersten Halbjahr

Trotz Herausforderungen wie der nach wie vor allgegenwärtigen COVID-19-Pandemie oder der Einschränkung der globalen Lieferketten war AT&S in der Lage, eine tendenziell positive Berichterstattung vorzuweisen. In Malaysien wird AT&S die bisher größte Investition in der Unternehmensgeschichte tätigen, um die starke Nachfrage nach IC Substraten zu bedienen. Dank des soliden Geschäftsergebnisses für 2020/21 konnte eine auf 0,39 € je Aktie angehobene Dividende ausgeschüttet werden. Außerdem zeigten sich die Zahlen zum ersten Quartal gegenüber der Vergleichsperiode verbessert.

Im ersten Halbjahr konzentrierte sich die Investor Relations in ihrer Kapitalmarktkommunikation darauf, das Vertrauen der Investoren in das Unternehmen, in seine Wachstumsstory "More than AT&S" und in die Branche weiter zu festigen. Bedingt durch die COVID-19-Pandemie hat das IR-Team die Finanzmarktkommunikation weiterhin primär auf virtueller Ebene gestaltet. In der Berichtsperiode veröffentlichte Stifel erstmals eine Analyse zu AT&S mit dem Rating "Kaufen". Derzeit beobachten sechs Analysten die AT&S Aktie.

Die AT&S Aktie hat im ersten Halbjahr 2021/22 eine positive Entwicklung gezeigt und am 29. Juli 2021 bei 39,70 € sogar ein neues Allzeithoch markiert.

Beim Ultimokurs (30. September 2021) von 32,95 € gewann die AT&S Aktie im abgelaufenen Halbjahr 7,7 %. Sie bewegte sich in einer Bandbreite von 27,95 € bis 39,70 € und wies somit weiterhin eine entsprechend hohe Volatilität auf. Das durchschnittlich an der Wiener Börse gehandelte Stückvolumen belief sich auf rund 72.000 Stück.

Aktienkennzahlen für die ersten sechs Monate

in € 30.09.2021 30.09.2020
Gewinn/Aktie 0,36 0,25
Höchstkurs 39,70 18,00
Tiefstkurs 27,95 12,32
Ultimokurs 32,95 16,14

Finanztermine

03.02.2022 Veröffentlichung 1.-3. Quartal 2021/22
17.05.2022 Veröffentlichung Vorläufiges Jahresergebnis 2021/22
09.06.2022 Veröffentlichung Jahresergebnis 2021/22
27.06.2022 Nachweisstichtag Hauptversammlung
07.07.2022 28. Hauptversammlung
26.07.2022 Ex-Dividenden-Tag
27.07.2022 Nachweisstichtag Dividenden

Kursentwicklung

IMPRESSUM

HERAUSGEBER UND FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH

AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Fabriksgasse 13 - 8700 Leoben Österreich www.ats.net

KONTAKT

Philipp Gebhardt Tel.: +43 (0)3842 200 2274 [email protected]

DISCLAIMER

Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Basis von zum Erstellungszeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sie werden üblicherweise mit Wörtern wie "erwarten", "planen", "rechnen", "beabsichtigen", "könnten", "werden", "Ziel", "Einschätzung" und ähnlichen Begriffen umschrieben. Aussagen dieser Art beruhen auf aktuellen Erwartungen und Annahmen. Solche Aussagen unterliegen ihrer Natur nach bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächlichen Entwicklungen können von den dargestellten Erwartungen daher wesentlich abweichen. Empfänger dieses Berichts sollten diese Aussagen daher nur mit der entsprechend gebotenen Vorsicht zur Kenntnis nehmen. Weder AT&S noch irgendeine andere Person übernehmen für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen, die Zukunft betreffenden Aussagen Verantwortung. AT&S übernimmt keine Verpflichtung, diese Aussagen, etwa in Hinblick auf geänderte Annahmen und Erwartungen oder zukünftige Entwicklungen und Ereignisse sowie tatsächliche Ergebnisse, zu aktualisieren.

Durch die kaufmännische Rundung von in diesem Bericht enthaltenen Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.

Im Interesse des Textflusses und der Lesefreundlichkeit wurde im vorliegenden Bericht durchgehend auf eine geschlechterspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.

Dieser Bericht stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der AT&S dar.

Der Bericht wurde in deutscher und englischer Sprache verfasst. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Veröffentlicht am 7. Jänner 2022

AT &S Z W I S C HE N M I T T E I L U N G 1 . Q U A R T A L 2 0 2 1 / 2 2 FIRST CHOICE

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