Interim / Quarterly Report • Nov 19, 2020
Interim / Quarterly Report
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FOR ADVANCED APPLICATIONS
AT&S Z W I S C H E N M I T T E I L U N G 3 .Q U A R T A L 2 0 1 9 / 2 0 FIRST CHOICE
AT&S weiter auf Wachstumskurs – 10 %ige Umsatz- und EBITDA-Steigerung
| Einheit | H1 2019/20 | H1 2020/21 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | Mio. € | 490,3 | 537,8 | 9,7 % |
| EBITDA | Mio. € | 101,1 | 111,2 | 10,0 % |
| EBITDA-Marge | % | 20,6 % | 20,7 % | – |
| EBIT (Betriebsergebnis) | Mio. € | 29,4 | 32,8 | 11,8 % |
| EBIT-Marge | % | 6,0 % | 6,1 % | – |
| Konzernergebnis | Mio. € | 19,5 | 14,7 | (25,0 %) |
| ROCE | % | 3,4 % | 5,2 % | – |
| Netto-Investitionen | Mio. € | 92,0 | 195,7 | >100 % |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | Mio. € | 62,2 | 83,6 | 34,4 % |
| Operativer Free Cashflow | Mio. € | (29,8) | (112,1) | – |
| Gewinn je Aktie | € | 0,40 | 0,27 | (31,7 %) |
| Mitarbeiterstand1) | – | 10.126 | 10.855 | 7,2 % |
| BILANZ | 31.03.2020 | 30.09.2020 | ||
| Bilanzsumme | Mio. € | 1.853,5 | 2.020,0 | 9,0 % |
| Eigenkapital | Mio. € | 760,3 | 730,4 | (3,9 %) |
| Eigenkapitalquote | % | 41,0 % | 36,2 % | – |
| Nettoverschuldung | Mio. € | 246,7 | 380,0 | 54,0 % |
1) inkl. Leihpersonal, Durchschnitt
Die 26. ordentliche Hauptversammlung der AT & S Austria Technologie und Systemtechnik Aktiengesellschaft (AT&S), die aufgrund der COVID-19-Pandemie virtuell durchgeführt wurde, hat am 9. Juli 2020 eine Dividende in Höhe von 0,25 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2019/20 beschlossen.
Zum Abschlussprüfer für den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020/21 wurde die Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH bestellt.
Mit Ablauf der Hauptversammlung schieden Ing. Willibald Dörflinger, Dkfm. Karl Fink und Dipl. Ing. Albert Hochleitner auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus. Ihnen gilt seitens des Unternehmens und des Aufsichtsrates Dank für die langjährige, kompetente Mitarbeit.
Dipl.-Phys. Lars Reger, Prof. Dr. Hermann Eul, Mag. Robert Lasshofer und Dipl.-Ing. (FH) Georg Hansis wurden erstmals in den Aufsichtsrat gewählt. Nach Auslaufen der regulären Funktionsperiode wurde Dr. Hannes Androsch erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Die Aufsichtsratsmitglieder wurden für die satzungsmäßige Höchstdauer gewählt (das ist bis zum Ende der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2024/25 beschließt). In diesem Zusammenhang wurde die Anzahl der Kapitalvertreter im Aufsichtsrat um eine Person von acht Mitglieder auf insgesamt neun Mitglieder erhöht.
Zudem wurde in der Hauptversammlung eine Aktualisierung und Neufassung der Satzung der Gesellschaft beschlossen. Ziel dieser Änderung war insbesondere die Anpassung der Satzung an neue Entwicklungen und die aktuelle Marktpraxis.
Auch alle sonstigen zur Beschlussfassung vorgelegten Tagesordnungspunkte wurden von den bei der Hauptversammlung vertretenen Aktionären angenommen.
Der ehemalige Osram-Manager Ingolf Schröder (48) wurde per 1. September 2020 neuer COO von AT&S. Der bisherige COO Heinz Moitzi konzentriert sich künftig als CTO auf die Weiterentwicklung der R&D-Aktivitäten des österreichischen Technologieunternehmens. Gleichzeitig hat AT&S in seiner Umsetzung der "More than AT&S"-Strategie den nächsten Schritt gesetzt und den Vorstand um ein weiteres Mandat auf vier Personen erweitert.
Käufe und Verkäufe durch die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates sowie von Personen, die diesen nahestehen, werden gemäß Art. 19 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 der FMA gemeldet, über ein EU-weites Verbreitungssystem sowie auf der AT&S Website veröffentlicht.
AT&S hat eine der schwersten Wirtschaftskrisen seit dem zweiten Weltkrieg bislang bravourös bewältigt und sowohl Umsatz als auch EBITDA im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Das diversifizierte Geschäftsmodell, das durch den Kapazitätsausbau bei IC-Substraten und den Aufbau des Modulgeschäfts zusätzlich gestärkt wird, zeigt sich aktuell in Bezug auf die Profitabilität robust.
Mit einem Umsatz von 537,8 Mio. € konnte der im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte Umsatz von 490,3 Mio. € übertroffen werden (Abweichung 47,5 Mio. € bzw. 9,7 %). Der erfolgreiche Produktionsanlauf der erweiterten Kapazitäten in Chongqing I, der die wachsende Nachfrage nach ABF-Substraten bedient, trug wesentlich zum Umsatzwachstum bei. Positiv wirkte auch das verbreiterte Kunden- und Anwendungsportfolio bei mobilen Endgeräten, das die Umsatzverschiebungen aufgrund von verzögerten Produktneuanläufen kompensierte. Im Segment AIM erzielte der Bereich Industrial einen Umsatzanstieg. Der Bereich Automotive war im Halbjahr mit einer geringeren Nachfrage konfrontiert, zeigte aber zuletzt eine sequenzielle Verbesserung. Wenn auch der Bereich Medical eine solide Nachfrage aufwies, stand aufgrund eines veränderten Produktmix ein Umsatzrückgang zu Buche.
Wechselkurseffekte, vor allem durch den schwächeren US-Dollar, hatten einen negativen Einfluss von 5,0 Mio. € bzw. 0,9 % auf die Umsatzentwicklung.
Der Umsatzanteil der in Asien produzierten Produkte stieg im laufenden Geschäftsjahr von 86,0 % auf 87,1 % an.
Das EBITDA erhöhte sich von 101,1 Mio. € um 10,1 Mio. € bzw. 10,0 % auf 111,2 Mio. €. Während die Umsatzsteigerung das Ergebnis positiv beeinflusste lag das sonstige betriebliche Ergebnis vor allem aufgrund von negativen Fremdwährungseffekten mit 1,9 Mio. € um 6,1 Mio. € unter dem Vorjahresergebnis von 8,0 Mio. €. Weiters führten substanzielle Zukunftsinvestitionen für den strategischen Ausbau des Geschäftes zu höheren Ausgaben.
Zur Vorbereitung auf zukünftige Technologiegenerationen und der Verfolgung der Modularisierungsstrategie investierte AT&S verstärkt in Forschung & Entwicklung. Diese Aufwendungen sichern die Zukunftsfähigkeit und erweitern das Ertragspotenzial mittelfristig signifikant.
Die EBITDA-Marge lag in den ersten sechs Monaten bei 20,7 % und war damit auf dem Vorjahresniveau von 20,6 %.
Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Mio. € bzw. 9,2 % auf 78,3 Mio. €, was vor allem auf Anlagenzugänge und Technologie-Upgrades zurückzuführen ist.
Das EBIT erhöhte sich um 3,4 Mio. € von 29,4 Mio. € auf 32,8 Mio. €. Die EBIT-Marge lag bei 6,1 % (Vorjahr: 6,0 %).
Das Finanzergebnis verringerte sich von 2,8 Mio. € auf -13,0 Mio. €. Wesentliche Ursachen waren negative Fremdwährungseffekte von 6,0 Mio. € (Vorjahr: positive Effekte von
in Mio. € (wenn nicht anders angeführt)
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| H1 2020/21 | H1 2019/20 | in % | |
| Umsatzerlöse | 537,8 | 490,3 | 9,7 % |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 111,2 | 101,1 | 10,0 % |
| EBITDA-Marge (%) | 20,7 % | 20,6 % | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 32,8 | 29,4 | 11,8 % |
| EBIT-Marge (%) | 6,1 % | 6,0 % | |
| Konzernjahresergebnis | 14,7 | 19,5 | (25,0 %) |
| Gewinn je Aktie (€) | 0,27 | 0,40 | (31,7 %) |
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 233,1 | 100,6 | >100 % |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 10.855 | 10.126 | 7,2 % |
6,6 Mio. €) sowie ein im Vergleich zum Vorjahr geringeres Zinsergebnis (Veränderung -3,2 Mio. €). Dabei lagen die Bruttozinsaufwendungen von 6,9 Mio. € aufgrund des höheren Finanzierungsvolumens um 1,5 Mio. € über dem Vorjahresniveau von 5,4 Mio. €. Die Zinserträge lagen mit 2,0 Mio. € um 1,7 Mio. € unter dem Vorjahresniveau von 3,7 Mio. €. Diese Verringerung resultiert großteils aus einem geringeren Anlagevolumen.
Der Ertragssteueraufwand betrug in den ersten sechs Monaten 5,1 Mio. € (Vorjahr: 12,7 Mio. €). Die Veränderung des effektiven Steuersatzes (auf Basis des Konzernergebnisses) resultierte aus der geänderten Ergebniszusammensetzung (unterschiedliche Ergebnisanteile der einzelnen Gesellschaften in Ländern mit unterschiedlichen Steuersätzen).
Das Konzernergebnis verringerte sich trotz eines deutlich höheren operativen Ergebnisses vor allem aufgrund des negativen Finanzergebnisses und der darin enthaltenen negativen Fremdwährungseffekte von 6,0 Mio. € (Vorjahr: positive Effekte von 6,6 Mio. €) um 4,8 Mio. € von 19,5 Mio. € auf 14,7 Mio. €. Daraus resultierte eine Verringerung des Ergebnisses je Aktie von 0,40 € auf 0,27 €. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurden Hybridkapitalzinsen in Höhe von 4,2 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €) in Abzug gebracht.
Der AT&S Konzern gliedert seine betrieblichen Tätigkeiten in drei Segmente: Mobile Devices & Substrates, Automotive, Industrial, Medical und Sonstige. Zu weiterführenden Erläuterungen zu den Segmenten bzw. zur Segmentberichterstattung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2019/20.
Der Anteil des Segments Mobile Devices & Substrates an den gesamten externen Umsätzen erhöhte sich von 67,3 % auf 75,4 %. Der Umsatzanteil des Segments Automotive, Industrial, Medical verringerte sich auf 24,6 % (Vorjahr: 32,7 %).
Der Segmentumsatz erhöhte sich um 64,9 Mio. € bzw. 17,1 % von 379,5 Mio. € auf 444,4 Mio. €. Der erfolgreiche Produktionsanlauf der erweiterten Kapazitäten in Chongqing I, der die wachsende Nachfrage nach ABF-Substraten bedient, trug wesentlich zum Umsatzwachstum bei. Positiv wirkte auch das verbreiterte Kunden- und Anwendungsportfolio bei mobilen Endgeräten, das die Umsatzverschiebungen aufgrund von verzögerten Produktneuanläufen kompensierte.
Das EBITDA verbesserte sich infolge des höheren Absatzvolumens und eines vorteilhafteren Produktmixes um 22,0 Mio. € bzw. 27,8 % von 79,2 Mio. € auf 101,2 Mio. €.
Insgesamt resultierte daraus eine EBITDA-Marge von 22,8 % die über dem Vorjahresvergleichswert von 20,9 % liegt.
Die Abschreibungen des Segments erhöhten sich um 5,1 Mio. € bzw. 8,6 % von 59,0 Mio. € auf 64,1 Mio. € aufgrund des höheren Anlagenvermögens (Veränderung seit 30. September 2019: 190,7 Mio. €) infolge der Zukunftsinvestitionen und Technologie-Upgrades.
Das EBIT von 37,1 Mio. € lag um 16,9 Mio. € über dem Vorjahreswert von 20,2 Mio. €. Die EBIT-Marge lag bei 8,3 % (Vorjahr: 5,3 %).
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| H1 2020/21 | H1 2019/20 | in % | |
| Segmentumsatzerlöse | 444,4 | 379,5 | 17,1 % |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 405,6 | 329,8 | 23,0 % |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 101,2 | 79,2 | 27,8 % |
| EBITDA-Marge (%) | 22,8 % | 20,9 % | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 37,1 | 20,2 | 83,9 % |
| EBIT-Marge (%) | 8,3 % | 5,3 % | |
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 209,5 | 80,8 | >100 % |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 7.827 | 7.159 | 9,3 % |
Der Segmentumsatz lag mit 152,7 Mio. € um -14,5 % unter dem Vorjahreswert von 178,6 Mio. €. Umsatzsteigerungen konnten in den ersten sechs Monaten vor allem im Bereich Industrial verzeichnet werden. Der Bereich Automotive war im Halbjahr mit einer geringeren Nachfrage konfrontiert. Zuletzt zeigte sich aber eine sequenzielle Verbesserung, die bereits eine Trendumkehr andeutete. Trotz guter Nachfrage konnte der Umsatz im Bereich Medical & Healthcare aufgrund eines unvorteilhafteren Produktmix nicht das Niveau der Vorjahresperiode erreichen.
Das Segment-EBITDA lag insbesondere aufgrund der herausfordernden Marktlage im Bereich Automotive mit 9,4 Mio. € um 9,5 Mio. € unter dem Vorjahresniveau von 18,9 Mio. €.
Die EBITDA-Marge verringerte sich aufgrund dieser Effekte um 4,5 Prozentpunkte von 10,6 % auf 6,1%.
Die Abschreibungen des Segments erhöhten sich um 1,2 Mio. € bzw. 10,5 % von 11,4 Mio. € auf 12,6 Mio. €.
Das EBIT verringerte sich um 10,7 Mio. € von € 7,5 Mio. € auf -3,2 Mio. €.
Das Segment Sonstige ist hauptsächlich von Holding-Aktivitäten geprägt. Das Ergebnis der im Segment Sonstige enthaltenen Aktivitäten lag unter dem Vorjahresniveau.
Die Bilanzsumme erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 166,5 Mio. € bzw. 9,0 % von 1.853,5 Mio. € auf 2.020,0 Mio. €. Im Anlagevermögen standen Anlagenzugängen bzw. Technologie-Upgrades in Höhe von 233,1 Mio. € (Anlagenzugänge führten zu 195,9 Mio. € zahlungswirksamen CAPEX) Abschreibungen von insgesamt 78,3 Mio. € gegenüber. Darüber hinaus verringerten Wechselkurseffekte das Anlagevermögen um 24,0 Mio. €. Die in der Konzernbilanz zum 30. September 2020 ausgewiesenen Sachanlagen beinhalten zusätzlich Nutzungsrechte gemäß IFRS 16 von 26,6 Mio. €. Damit korrespondierend sind 26,6 Mio. € Leasingverbindlichkeiten in den Finanzverbindlichkeiten enthalten. Die Vorräte stiegen von 108,4 Mio. € auf 140,5 Mio. €.
Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten betrug 348,5 Mio. € (31. März 2020: 418,0 Mio. €). Zusätzlich zu den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verfügt AT&S über finanzielle Vermögenswerte von 177,7 Mio. € und über 425,5 Mio. € an nicht genutzten Kreditlinien als Finanzierungsreserve.
Das Eigenkapital verringerte sich um 29,9 Mio. € bzw. -3,9 % von 760,3 Mio. € auf 730,4 Mio. €. Dabei standen dem positiven Konzernergebnis von 14,7 Mio. € im Wesentlichen negative Wechselkurseffekte von 31,2 Mio. €, die sich aus der Umrechnung der Nettovermögensposition der Tochterunternehmen ergaben, sowie die ausbezahlte Dividende von 9,7 Mio. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich Umbewertungen von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (-2,9 Mio. €) und die Veränderung von
Segment Automotive, Industrial, Medical – Überblick in Mio. € (wenn nicht anders angeführt)
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| H1 2020/21 | H1 2019/20 | in % | |
| Segmentumsatzerlöse | 152,7 | 178,6 | (14,5 %) |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 132,1 | 160,6 | (17,7 %) |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 9,4 | 18,9 | (50,2 %) |
| EBITDA-Marge (%) | 6,1 % | 10,6 % | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (3,2) | 7,5 | (>100 %) |
| EBIT-Marge (%) | (2,1 %) | 4,2 % | |
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 20,6 | 17,9 | 14,7 % |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 2.792 | 2.759 | 1,2 % |
Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen (-0,6 Mio. €) negativ auf das Eigenkapital aus. Auf Basis des geringeren Eigenkapitals und der gestiegenen Bilanzsumme lag die Eigenkapitalquote mit 36,2 % um 4,8 Prozentpunkte unter dem Wert zum 31. März 2020.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich um 133,3 Mio. € bzw. 54,0 % von 246,7 Mio. € auf 380,0 Mio. €.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in den ersten sechs Monaten 2020/21 83,6 Mio. € (Vorjahr: 62,2 Mio. €). Diesen Zahlungsmittelzuflüssen standen Auszahlungen für Netto-Investitionen von 195,7 Mio. € (Vorjahr: 92,0 Mio. €) gegenüber. Daraus resultierte der im Unterschied zum Vorjahr negative operative Free Cashflow von -112,1 Mio. € (Vorjahr: -29,8 Mio. €).
Der Nettoverschuldungsgrad erhöhte sich von 32,5 % auf 52,0 %. Diese Erhöhung resultiert aus der oben erläuterten Verminderung des Eigenkapitals sowie aus der Erhöhung der Nettoverschuldung.
Mit Wirkung 1. November 2020 hat der Aufsichtsrat der AT&S Simone Faath (54) für drei Jahre als CFO in den Vorstand berufen. Sie wird die Bereiche Finance, Controlling, Investor Relations, Legal, Internal Audit und Compliance verantworten.
Mit der Berufung von Simone Faath ist der Vierer-Vorstand von AT&S nun wieder komplett, der sich nunmehr wie folgt zusammensetzt: CEO Andreas Gerstenmayer, CTO Heinz Moitzi, COO Ingolf Schröder sowie CFO Simone Faath.
Im Konzernabschluss 2019/20 sind ausführlich im Lagebericht unter Pkt. 5 "Chancen und Risiken" relevante Risikokategorien erläutert, welche zum Bilanzerstellungstag nach wie vor Gültigkeit haben. Wie dort bereits ausgeführt, können falsch eingeschätzte technologische Entwicklungen, Veränderungen in der Nachfrage und negative Preisentwicklungen die Werthaltigkeit von Investitionen maßgeblich negativ beeinträchtigen. Risiken im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sind für die einzelnen Risikokategorien jeweils im Detail erläutert.
Dank der strategischen Ausrichtung sieht sich AT&S gut aufgestellt, um die aktuelle Krise erfolgreich zu bewältigen und an den weiterhin intakten Trends im Markt positiv zu partizipieren
Die aktuelle Einschätzung der Marktentwicklung für die kommenden Monate des Geschäftsjahres sieht wie folgt aus:
Weiterhin stark wird gemäß den vorliegenden Prognosen die Nachfrage nach IC-Substraten sein.
| Segment Sonstige – Überblick in Mio. € (wenn nicht anders angeführt) |
|||
|---|---|---|---|
| H1 2020/21 | H1 2019/20 | Veränderung in % |
|
| Segmentumsatzerlöse | – | – | n.a. |
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | – | – | n.a. |
| Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 0,6 | 3,0 | (80,4 %) |
| EBITDA-Marge (%) | - | - | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (1,1) | 1,7 | (>100 %) |
| EBIT-Marge (%) | - | - | |
| Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 3,0 | 1,8 | 65,1 % |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leihpersonal), Durchschnitt (Anzahl) | 236 | 208 | 13,6 % |
Operativ wird sich AT&S im laufenden Jahr auf die optimale Nutzung bestehender, den Aufbau von neuen Kapazitäten vor allem für IC-Substrate und Modul-Leiterplatten in Chongqing konzentrieren und allen voran den Ausbau seiner geschäftlichen Performance weiter vorantreiben.
Die starken Zahlen im ersten Halbjahr, die gute Auftragslage im dritten Quartal, der erfolgreiche Anlauf der zusätzlichen Kapazitäten in Chongqing I sowie die hervorragende Marktpositionierung bestärken den Vorstand trotz der Unsicherheiten auf den globalen Märkten einen Jahresausblick zu geben. Unter der Annahme, dass es aufgrund der Covid-19-Pandemie zu keinen massiven Beeinträchtigungen in den relevanten Schlüsselmärkten, an den Produktionsstandorten sowie der Lieferkette kommt, erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2020/21 einen wesentlichen Wachstumsschub mit einer Umsatzsteigerung von rund 15 % bei einer EBITDA-Marge in der Bandbreite von 20 % bis 22 %.
AT&S wird sein Investitionsprogramm für neue Kapazitäten und Technologien wie bereits angekündigt im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. Im Sinne der Ausgabendisziplin wird für Basisinvestitionen (Instandhaltung und Technologie-Upgrades) in Abhängigkeit von der Marktentwicklung ein reduziertes Budget von bis zu 80 Mio. € veranschlagt. Im Rahmen der strategischen Projekte plant das Management – je nach Projektfortschritt – für das Geschäftsjahr 2020/21 Investitionen in einer Höhe von bis zu 410 Mio. € plus 30 Mio. € aufgrund von Periodenverschiebungen zwischen den Geschäftsjahren.
Leoben-Hinterberg, am 3. November 2020
Der Vorstand
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Dipl.-Vw. Simone Faath e.h. DI Ingolf Schröder e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.
| in Tsd. € | 01.07.-30.09.2020 | 01.07.-30.09.2019 | 01.04.-30.09.2020 | 01.04.-30.09.2019 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 289.896 | 267.578 | 537.758 | 490.317 |
| Umsatzkosten | (241.815) | (225.984) | (469.285) | (435.105) |
| Bruttogewinn | 48.081 | 41.594 | 68.473 | 55.212 |
| Vertriebskosten | (8.235) | (7.641) | (16.436) | (15.229) |
| Allgemeine Verwaltungskosten | (10.300) | (8.513) | (21.127) | (18.657) |
| Sonstiger betrieblicher Ertrag | 8.795 | 5.167 | 10.441 | 9.151 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | (5.748) | (676) | (8.515) | (1.108) |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3.047 | 4.491 | 1.926 | 8.043 |
| Betriebsergebnis | 32.593 | 29.931 | 32.836 | 29.369 |
| Finanzierungserträge | 1.092 | 8.983 | 2.077 | 10.683 |
| Finanzierungsaufwendungen | (8.880) | (4.425) | (15.110) | (7.864) |
| Finanzergebnis | (7.788) | 4.558 | (13.033) | 2.819 |
| Ergebnis vor Steuern | 24.805 | 34.489 | 19.803 | 32.188 |
| Ertragsteuern | (2.684) | (8.752) | (5.144) | (12.655) |
| Konzernergebnis | 22.121 | 25.737 | 14.659 | 19.533 |
| davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer | 2.096 | 2.096 | 4.168 | 4.168 |
| davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 20.025 | 23.641 | 10.491 | 15.365 |
| Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunternehmens zusteht (in € je Aktie): |
||||
| – unverwässert | 0,52 | 0,61 | 0,27 | 0,40 |
| – verwässert | 0,52 | 0,61 | 0,27 | 0,40 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien – unverwässerter Wert (in Tsd. Stück) |
38.850 | 38.850 | 38.850 | 38.850 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien – verwässerter Wert (in Tsd. Stück) |
38.850 | 38.850 | 38.850 | 38.850 |
| in Tsd. € | 01.07.-30.09.2020 | 01.07.-30.09.2019 | 01.04.-30.09.2020 | 01.04.-30.09.2019 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 22.121 | 25.737 | 14.659 | 19.533 |
| Zu reklassifizierende Ergebnisse: | ||||
| Währungsumrechnungsdifferenzen, nach Steuern | (5.287) | 12.042 | (31.205) | (23.624) |
| (Verluste) aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, nach Steuern |
(56) | – | (56) | – |
| (Verluste) aus der Bewertung von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern |
(123) | (1.279) | (587) | (3.556) |
| Nicht zu reklassifizierende Ergebnisse: Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, nach Steuern |
2949 (2.949) |
4109 (4.109) |
2949 (2.949) |
4109 (4.109) |
| Sonstiges Ergebnis | (8.415) | 6.654 | (34.797) | (31.289) |
| Konzerngesamtergebnis | 13.706 | 32.391 | (20.138) | (11.756) |
| davon vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer | 2.096 | 2.096 | 4.168 | 4.168 |
| davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 11.610 | 30.295 | (24.306) | (15.924) |
| VERMÖGENSWERTE Sachanlagen 1.036.379 903.509 Immaterielle Vermögenswerte 41.594 45.075 Finanzielle Vermögenswerte 117 Aktive latente Steuern 28.131 Sonstige langfristige Vermögenswerte 16.020 Langfristige Vermögenswerte 1.122.241 Vorräte 140.493 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und vertragliche Vermögenswerte 229.376 Finanzielle Vermögenswerte 177.556 Laufende Ertragsteuerforderungen 1.842 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 348.511 Kurzfristige Vermögenswerte 897.778 Summe Vermögenswerte 2.020.019 EIGENKAPITAL Gezeichnetes Kapital 141.846 141.846 Sonstige Rücklagen (25.378) Hybridkapital 172.887 Gewinnrücklagen 441.053 Den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbares Eigenkapital 730.408 Summe Eigenkapital 730.408 SCHULDEN Finanzielle Verbindlichkeiten 750.415 695.834 Rückstellungen für Personalaufwand 56.331 51.244 Passive latente Steuern 3.480 3.166 Sonstige Verbindlichkeiten 24.642 13.596 Langfristige Schulden 834.868 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 288.319 Finanzielle Verbindlichkeiten 155.742 Laufende Ertragsteuerschulden 5.655 Sonstige Rückstellungen 5.027 Kurzfristige Schulden 454.743 Summe Schulden 1.289.611 Summe Eigenkapital und Schulden 2.020.019 |
in Tsd. € | 30.09.2020 | 31.03.2020 |
|---|---|---|---|
| 193 | |||
| 25.984 | |||
| 21.258 | |||
| 996.019 | |||
| 108.373 | |||
| 192.433 | |||
| 136.242 | |||
| 2.493 | |||
| 417.950 | |||
| 857.491 | |||
| 1.853.510 | |||
| 9.419 | |||
| 172.887 | |||
| 436.107 | |||
| 760.259 | |||
| 760.259 | |||
| 763.840 | |||
| 214.017 | |||
| 105.299 | |||
| 4.858 | |||
| 5.237 | |||
| 329.411 | |||
| 1.093.251 | |||
| 1.853.510 |
| in Tsd. € | 01.04.-30.09.2020 | 01.04.-30.09.2019 |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis | 32.836 | 29.369 |
| Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 78.326 | 71.675 |
| Gewinne/Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 100 | (38) |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | 5.388 | 6.975 |
| Zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | 1.599 | (13.334) |
| Gezahlte Zinsen | (6.173) | (5.244) |
| Erhaltene Zinsen | 1.957 | 3.666 |
| Gezahlte Ertragsteuern | (4.599) | (3.597) |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 109.434 | 89.472 |
| Vorräte | (35.515) | (21.963) |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und vertragliche Vermögenswerte | (37.360) | (32.960) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 47.106 | 28.769 |
| Sonstige Rückstellungen | (83) | (1.134) |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 83.582 | 62.184 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | (195.853) | (92.071) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 200 | 86 |
| Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten | (82.470) | (32.390) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten | 39.914 | 27.026 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (238.209) | (97.349) |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten | 109.762 | 605 |
| Auszahlungen für die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten | (11.785) | (14.716) |
| Einzahlungen aus Investitionszuschüssen | 13.538 | 533 |
| Dividendenzahlungen | (9.713) | (23.310) |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 101.802 | (36.888) |
| Veränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | (52.825) | (72.053) |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang | 417.950 | 326.841 |
| Währungsgewinne/(-verluste) aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | (16.614) | 4.837 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenende | 348.511 | 259.625 |
| Gezeichnetes | Sonstige | Gewinn | Den Eigentü mern des Mut terunterneh mens zurechen bares Eigenka |
Nicht beherr schende |
Summe | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Kapital | Rücklagen | Hybridkapital | rücklagen | pital | Anteile | Eigenkapital |
| Stand zum 31.03.2019 | 141.846 | 42.444 | 172.887 | 446.274 | 803.451 | – | 803.451 |
| Konzernergebnis | – | – | – | 19.533 | 19.533 | – | 19.533 |
| Sonstiges Ergebnis | – | (31.289) | – | – | (31.289) | – | (31.289) |
| davon Währungsumrechnungsdifferenzen, nach Steuern |
– | (23.624) | – | – | (23.624) | – | (23.624) |
| davon Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, nach Steuern |
– | (4.109) | – | – | (4.109) | – | (4.109) |
| davon Veränderung von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern |
– | (3.556) | – | – | (3.556) | – | (3.556) |
| Konzerngesamtergebnis | – | (31.289) | – | 19.533 | (11.756) | – | (11.756) |
| Dividendenzahlung für 2018/19 | – | – | – | (23.310) | (23.310) | – | (23.310) |
| Stand zum 30.09.2019 | 141.846 | 11.155 | 172.887 | 442.497 | 768.385 | – | 768.385 |
| Stand zum 31.03.2020 | 141.846 | 9.419 | 172.887 | 436.107 | 760.259 | – | 760.259 |
| Konzernergebnis | – | – | – | 14.659 | 14.659 | – | 14.659 |
| Sonstiges Ergebnis | – | (34.797) | – | – | (34.797) | – | (34.797) |
| davon Währungsumrechnungsdifferenzen, nach Steuern |
– | (31.205) | – | – | (31.205) | – | (31.205) |
| davon Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, nach Steuern |
– | (2.949) | – | – | (2.949) | – | (2.949) |
| davon Veränderung von finanziellen Vermögens werten, nach Steuern |
– | (56) | – | – | (56) | – | (56) |
| davon Veränderung von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern |
– | (587) | – | – | (587) | – | (587) |
| Konzerngesamtergebnis | – | (34.797) | – | 14.659 | (20.138) | – | (20.138) |
| Dividendenzahlung für 2019/20 | – | – | – | (9.713) | (9.713) | – | (9.713) |
| Stand zum 30.09.2020 | 141.846 | (25.378) | 172.887 | 441.053 | 730.408 | – | 730.408 |
| Mobile Devices & | Automotive, | Eliminierung/ | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Substrates | Industrial, Medical | Sonstige | Konsolidierung | Konzern | ||||||
| 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | 01.04.- | |
| in Tsd. € | 30.09.2020 | 30.09.2019 | 30.09.2020 | 30.09.2019 | 30.09.2020 | 30.09.2019 | 30.09.2020 | 30.09.2019 | 30.09.2020 | 30.09.2019 |
| Umsatzerlöse | 444.436 | 379.483 | 152.742 | 178.630 | – | – | (59.420) | (67.796) | 537.758 | 490.317 |
| Innenumsatz | (38.818) | (49.716) | (20.602) | (18.080) | – | – | 59.420 | 67.796 | – | – |
| Außenumsatz | 405.618 | 329.767 | 132.140 | 160.550 | – | – | – | – | 537.758 | 490.317 |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen |
101.181 | 79.155 | 9.386 | 18.867 | 595 | 3.041 | – | – | 111.162 | 101.064 |
| Abschreibungen inkl. Zuschreibungen |
(64.103) | (58.992) | (12.573) | (11.381) | (1.650) | (1.321) | – | – | (78.326) | (71.694) |
| Betriebsergebnis | 37.078 | 20.163 | (3.187) | 7.486 | (1.055) | 1.720 | – | – | 32.836 | 29.369 |
| Finanzergebnis | (13.033) | 2.819 | ||||||||
| Ergebnis vor Steuern | 19.803 | 32.188 | ||||||||
| Ertragsteuern | (5.144) | (12.655) | ||||||||
| Konzernergebnis | 14.659 | 19.533 | ||||||||
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte1) |
910.455 | 788.225 | 157.525 | 151.553 | 9.993 | 8.806 | – | – | 1.077.973 | 948.584 |
| Zugänge zu Sachanlagen und im materiellen Vermögenswerten |
209.501 | 80.775 | 20.577 | 17.944 | 3.024 | 1.831 | – | – | 233.102 | 100.550 |
1) Vorjahreswerte bezogen auf den 31.03.2020
| in Tsd. € | 01.04.-30.09.2020 | 01.04.-30.09.2019 |
|---|---|---|
| Österreich | 7.030 | 7.791 |
| Deutschland | 57.377 | 71.615 |
| Sonstiges Europa | 29.475 | 38.928 |
| China | 28.941 | 7.937 |
| Sonstiges Asien | 26.616 | 28.850 |
| Amerika | 388.319 | 335.196 |
| Umsatzerlöse | 537.758 | 490.317 |
| in Tsd. € | 30.09.2020 | 31.03.2020 |
|---|---|---|
| Österreich | 114.090 | 102.048 |
| China | 909.338 | 719.525 |
| Übrige | 54.545 | 56.859 |
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 1.077.973 | 878.432 |
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Zwischenbericht zum 30. September 2020 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS), unter Berücksichtigung des IAS 34, und Interpretationen (IFRIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. März 2020 wurden mit Ausnahme der IFRS, die ab dem 1. April 2020 verpflichtend anzuwenden sind, unverändert angewandt.
Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet nicht alle im Jahreskonzernabschluss enthaltenen Informationen und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2020 gelesen werden.
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2020 ist ungeprüft, und es wurde auch keine externe prüferische Durchsicht durchgeführt.
Umsatzerlöse Der Konzernumsatz lag in den ersten sechs Monaten dieses Geschäftsjahres mit 537,8 Mio. € um 9,7 % über dem Wert des Vergleichszeitraums von 490,3 Mio. €.
Bruttogewinn Der aktuelle Bruttogewinn liegt mit 68,5 Mio. € um 24,1 % über dem Wert des Vergleichszeitraums von 55,2 Mio. €. Die Ursachen für den Anstieg sind auf höhere Umsatzerlöse und damit zusätzlicher Deckungsbeiträge zurückzuführen.
Betriebsergebnis Ausgehend vom höheren Bruttogewinn erhöhte sich das Konzernbetriebsergebnis auf 32,8 Mio. € bzw. 6,1 % der Umsatzerlöse. Belastet wurde das Betriebsergebnis vor allem durch ein niedrigeres sonstiges betriebliches Ergebnis, welches vor allen auf negative Wechselkurseffekte zurückzuführen ist. Höhere Verwaltungs- und Vertriebskosten belasteten das Betriebserebnis zusätzlich.
Finanzergebnis Die Finanzierungsaufwendungen lagen mit 15,1 Mio. € um 7,2 Mio. € über dem Vorjahresniveau. Ursache für den Anstieg waren vor allem negative Wechselkurseffekte. Die Finanzierungserträge von 2,1 Mio. € resultieren im Wesentlichen aus der Veranlagung liquider Mittel sowie aus Zinsen betreffend Bankguthaben. Insgesamt hat sich das Finanzergebnis um 15,8 Mio. € auf -13,0 Mio. € verschlechtert.
Ertragsteuern Die Veränderung des effektiven Steuersatzes auf Basis des Konzernergebnisses im Vergleich zum Vorjahreszeitraum resultiert aus den sich ändernden Anteilen der einzelnen Gesellschaften mit unterschiedlichen Steuersätzen am Konzernergebnis.
Saisonalität Der Umsatz der AT&S weist im Normalfall aufgrund der hohen Bedeutung der mobilen Endgeräte folgenden saisonalen Verlauf auf: Das erste Quartal des Geschäftsjahres ist üblicherweise schwächer als Quartal zwei und drei, welche als Vorbereitung für die Produktlaunches der neuesten Gerätegeneration meist eine sehr hohe Nachfrage aufweisen. Das vierte Quartal weist in der Regel eine geringere Kundennachfrage auf und ist durch Werksferien aufgrund des chinesischen Neujahrsfests in unseren großen chinesischen Standorten gekennzeichnet.
Währungsumrechnungsdifferenzen Die negative Veränderung der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen im aktuellen Geschäftsjahr von 31,2 Mio. € ist im Wesentlichen auf die Wechselkursveränderung des chinesischen Renminbi sowie des US-Dollars gegenüber der Konzerndarstellungswährung Euro zurückzuführen.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Veränderung | |||||||
| 30.09.2020 | 31.03.2020 | in % | 01.04.-30.09.2020 | 01.04.-30.09.2019 | Veränderung in % |
||
| Chinesischer Renminbi | 7,9749 | 7,7575 | 2,8 % | 7,9621 | 7,6921 | 3,5 % | |
| Hongkong Dollar | 9,0757 | 8,4879 | 6,9 % | 8,8190 | 8,7412 | 0,9 % | |
| Indische Rupie | 86,3498 | 82,5500 | 4,6 % | 85,0491 | 77,8411 | 9,3 % | |
| Japanischer Yen | 123,7800 | 118,9200 | 4,1 % | 121,2900 | 121,3414 | (0,0 %) | |
| Südkoreanischer Won | 1.369,2327 | 1.341,0773 | 2,1 % | 1.367,3944 | 1.311,4948 | 4,3 % | |
| Taiwan Dollar | 33,9299 | 33,1667 | 2,3 % | 33,6545 | 34,7085 | (3,0 %) | |
| US Dollar | 1,1711 | 1,0949 | 7,0 % | 1,1378 | 1,1154 | 2,0 % |
Vermögens- und Finanzlage Die Nettoverschuldung lag mit 380,0 Mio. € über dem Wert des letzten Bilanzstichtags von 246,7 Mio. €. Demgegenüber erhöhte sich das Nettoumlaufvermögen vor allem aufgrund von gestiegenen Vorräten sowie Forderungen von 144,4 Mio. € zum 31. März 2020 auf 169,4 Mio. €. Der Anstieg resultierte vor allem aus höheren Umsatzerlösen im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verglichen mit dem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20. Der Nettoverschuldungsgrad liegt mit 52,0 % über dem Wert des letzten Bilanzstichtags von 32,5 %.
Bewertungshierarchien der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente Bei der Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente ist zwischen drei Bewertungshierarchien zu unterscheiden.
Die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente zu den drei Bewertungshierarchien stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
| in Tsd. € | ||||
|---|---|---|---|---|
| 30.09.2020 | Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte: | ||||
| – Anleihen | 906 | – | – | 906 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert ohne Recycling | – | 118 | 8.445 | 8.563 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative Finanzinstrumente | – | 8.013 | – | 8.013 |
| in Tsd. € | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.03.2020 | Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte: | ||||
| – Anleihen | 893 | – | – | 893 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert ohne Recycling | – | 193 | 3.618 | 3.811 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative Finanzinstrumente | – | 7.423 | – | 7.423 |
Exportkredite, Kredite der öffentlichen Hand, Leasingverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 898,2 Mio. € (31. März 2020: 793,7 Mio. €) sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der beizulegende Zeitwert dieser Verbindlichkeiten beträgt 909,1 Mio. € (31. März 2020: 801,7 Mio. €).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Zusammenhang mit verbindlich kontrahierten Investitionsvorhaben bestanden zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 272,0 Mio. €. Dies betrifft Investitionen in den Werken Shanghai, Chongqing, Nanjangud und Leoben. Zum 31. März 2020 betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen 225,6 Mio. €.
Eigenkapital Das Konzerneigenkapital veränderte sich vor allem aufgrund der Dividendenausschüttung in Höhe von 9,7 Mio. €, des positiven Konzernergebnissses von 14,7 Mio. €, negativer Währungsumrechnungsdifferenzen von 31,2 Mio. €, negativer Umbewertungen von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses von -2,9 Mio. € und der ebenfalls negativen Veränderung von Sicherungsinstrumenten aus der Absicherung von Zahlungsströmen von -0,6 Mio. € von 760,3 Mio. € zum 31. März 2020 auf 730,4 Mio. € zum 30. September 2020.
Der Vorstand wurde durch die 25. Hauptversammlung am 4. Juli 2019 ermächtigt, bis zum 3. Juli 2024 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 21.367.500 € durch Ausgabe von bis zu 19.425.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bareinlage oder Sacheinlage, einmal oder in mehreren Tranchen, auch im Wege eines mittelbaren Bezugsangebots nach Übernahme durch ein oder mehrere Kreditinstitute gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen. Der Vorstand wurde ermächtigt, hierbei mit Zustimmung des Aufsichtsrats die näheren Ausgabebedingungen (insbesondere Ausgabebetrag, Gegenstand der Sacheinlage, Inhalt der Aktienrechte, Ausschluss der Bezugsrechte etc.) festzulegen (genehmigtes Kapital). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital ergeben, zu beschließen.
Darüber hinaus wurde der Vorstand in der 25. Hauptversammlung am 4. Juli 2019 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 3. Juli 2024 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Wandelschuldverschreibungen im Gesamtbetrag von bis zu 150.000.000 € auszugeben und den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Umtausch- und/oder Bezugsrechte auf bis zu 19.425.000 Stück neue auf Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft nach Maßgabe der vom Vorstand festzulegenden Wandelschuldverschreibungsbedingungen zu gewähren. Diesbezüglich wurde der Vorstand auch ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Wandelschuldverschreibungen ganz oder teilweise auszuschließen. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs 2 Z 1 AktG um bis zu 21.367.500 € durch Ausgabe von bis zu 19.425.000 Stück neuer, auf Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Diese bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Inhaber von auf Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 4. Juli 2019 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen von dem ihnen gewährten Umtausch- und/oder Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen. Der Vorstand wurde weiters ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen (insbesondere Ausgabebetrag, Inhalt der Aktienrechte). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Entsprechendes gilt für den Fall der Nichtausübung der Ermächtigung zur Ausgabe der Wandelschuldverschreibungen sowie im Falle der Nichtnutzung des bedingten Kapitals.
In Bezug auf das genehmigte Kapital und das bedingte Kapital ist folgende betragsmäßige Determinierung, entsprechend den Beschlüssen der 25. Hauptversammlung vom 4. Juli 2019, zu beachten: Die Summe aus (i) der Anzahl der nach den Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen jeweils aus bedingtem Kapital aktuell ausgegebenen oder potentiell auszugebenden Aktien und (ii) der Anzahl der aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen Aktien darf die Zahl von insgesamt 19.425.000 nicht überschreiten (betragsmäßige Determinierung der Ermächtigungen).
Die Hauptversammlung hat auch beschlossen, die Satzung entsprechend dieser Beschlüsse in § 4 (Grundkapital) zu ändern.
In der 26. ordentlichen Hauptversammlung vom 9. Juli 2020 wurde der Vorstand ermächtigt, einen Betrag in Höhe von bis zu 80.000.000 € des – nach Dividendenausschüttung – auf neue Rechnung vorgetragenen Bilanzgewinns in Höhe von 95.485.564,56 €, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, in freie Rücklagen umzuwidmen.
Eigene Aktien In der 25. ordentlichen Hauptversammlung vom 4. Juli 2019 wurde der Vorstand erneut ermächtigt, binnen 30 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals zu einem niedrigsten Gegenwert, der höchstens 30 % unter dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, und einem höchsten Gegenwert je Aktie, der höchstens 30 % über dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, zu erwerben, wobei der Erwerb über die Börse, im Wege eines öffentlichen Angebots oder auf eine sonstige gesetzlich zulässige Weise und zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck erfolgen kann. Der Vorstand wurde außerdem ermächtigt, eigene Aktien nach erfolgtem Rückerwerb sowie die bereits im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen. Weiters wurde der Vorstand für die Dauer von fünf Jahren, sohin bis einschließlich 3. Juli 2024 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien nach erfolgtem Rückerwerb sowie die bereits derzeit im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern oder zu verwenden, insbesondere zur Bedienung von Aktienübertragungsprogrammen, Wandelschuldverschreibungen oder als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen oder sonstigen Vermögenswerten und zu jedem sonstigen gesetzlich zulässigen Zweck zu verwenden und hierbei die allgemeine Kaufmöglichkeit der Aktionäre auszuschließen. Die diesbezüglichen Ermächtigungen durch Beschluss der 23. ordentlichen Hauptversammlung zu Punkt 8. und Punkt 9. der Tagesordnung vom 6. Juli 2017 wurden widerrufen.
Zum 30. September 2020 hält der Konzern keine eigenen Aktien.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 83,6 Mio. €. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs lag dieser Wert bei 62,2 Mio. €. Das höhere Betriebsergebnis von 32,8 Mio. € (Vorjahr: 29,4 Mio. €) und eine Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten von 47,1 Mio. € (Vorjahr: 28,8 Mio. €) waren die Hauptursachen für den Anstieg.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -238,2 Mio. € und liegt damit über dem Niveau des Vergleichszeitraums von -97,3 Mio. €. Auf Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte entfallen 195,9 Mio. €. Die Investitionen des aktuellen Geschäftsjahrs betreffen überwiegend Investitionen in die chinesischen Werke sowie Technologieupgrades in den übrigen Werken. Aus Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten resultieren 82,5 Mio. €, aus Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten resultieren 39,9 Mio. € für die Veranlagung bzw. Wiederveranlagung liquider Mittel. Investitionsverbindlichkeiten in Höhe von 92,8 Mio. € werden nach dem 30. September 2020 zahlungswirksam.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt 101,8 Mio. € und ist im Wesentlichen auf Darlehenszuzählungen und erhaltene Investitionszuschüsse zurückzuführen.
Die zahlungsunwirksamen Aufwendungen/Erträge stellen sich im Detail wie folgt dar:
| in Tsd. € | 01.04.-30.09.2020 | 01.04.-30.09.2019 |
|---|---|---|
| Auflösung von Investitionszuschüssen | (1.511) | (1.454) |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | 3.110 | (11.880) |
| Zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert | 1.599 | (13.334) |
Die seit Jänner 2020 globale Verbreitung des Coronavirus führt zu erheblichen Maßnahmen der Regierungen weltweit zur Eindämmung der Pandemie. In Bezug auf die Unternehmensfortführung bestehen für die AT&S-Gruppe keine Unsicherheiten. Betreffend der finanziellen Risiken gibt es keine wesentliche Veränderung. Nachfolgend sind die Auswirkungen dargestellt:
Beschlossene Dividende In der Hauptversammlung am 9. Juli 2020 wurde eine Dividende von 0,25 € pro Aktie aus dem Bilanzgewinn zum 31. März 2020 beschlossen. Die Ausschüttung der insgesamt 9,7 Mio. € erfolgte am 30. Juli 2020.
Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen und Unternehmen Im Zusammenhang mit diversen Projekten hat der Konzern Leistungen von Rechts- und Beratungsunternehmen erhalten, bei denen der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Androsch für die AIC Androsch International Management Consulting GmbH aktiv war. Die dabei angefallenen Honorare stellen sich wie folgt dar:
| in Tsd. € | 01.04.-30.09.2020 | 01.04.-30.09.2019 |
|---|---|---|
| AIC Androsch International Management Consulting GmbH | 182 | 182 |
| Summe Honorare | 182 | 182 |
Zum Bilanzstichtag bestehen keine ausstehenden Salden oder Verpflichtungen gegenüber den benannten Rechts- und Beratungsunternehmen.
Leoben-Hinterberg, am 3. November 2020
| Der Vorstand | |||
|---|---|---|---|
| DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. | Dipl.-Vw. Simone Faath e.h. | DI Ingolf Schröder e.h. | Ing. Heinz Moitzi e.h. |
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards erstellte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahrs und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Leoben-Hinterberg, am 3. November 2020
Der Vorstand
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Chief Executive Officer Dipl.-Vw. Simone Faath e.h. Chief Financial Officer DI Ingolf Schröder e.h. Chief Operations Officer Ing. Heinz Moitzi e.h. Chief Technology Officer
Wenn auch die COVID-19-Pandemie im Alltag stets präsent war, konnte AT&S dank der gesetzten Maßnahmen im ersten Halbjahr 2020/21 eine tendenziell positive Berichterstattung vorweisen. Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen wurde an die Aktionäre dank des soliden Geschäftsergebnisses für 2019/20 eine Dividende von 0,25 € je Aktie ausgeschüttet.
Außerdem zeigten sich die Zahlen zum ersten Quartal gegenüber der Vergleichsperiode verbessert. Vor dem Hintergrund von COVID-19 informierte das Unternehmen verstärkt im ersten Halbjahr den Kapitalmarkt vor allem virtuell im Rahmen von Roadshows, Investorenkonferenzen, Conference Calls sowie in Einzelgesprächen über die operative Entwicklung, die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie und laufender Projekte. Derzeit beobachten sechs Analysten die AT&S Aktie. In der Berichtsperiode veröffentlichte die Commerzbank erstmals eine Analyse zu AT&S mit dem Rating "Kaufen".
Die AT&S Aktie hat im ersten Halbjahr 2020/21 trotz des anhaltend schwierigen makroökonomischen Umfelds eine positive Entwicklung gezeigt. Die andauernden Handelskonflikte, größtenteils schwache globale Konjunkturdaten sowie auch die Beeinträchtigung einzelner Abnehmerindustrien durch die Pandemie spielten dabei eine wesentliche Rolle.
AT&S im Vergleich zu ATX und TecDAX
Beim Ultimokurs (30. September 2020) von 16,14 € gewann die AT&S Aktie im abgelaufenen Halbjahr 20,4 %. Sie bewegte sich in einer Bandbreite von 12,32 € bis 18,00 € und wies somit weiterhin eine entsprechend hohe Volatilität auf. Das durchschnittlich an der Wiener Börse gehandelte Stückvolumen belief sich auf rund 70.000 Stück (VJ: rund 72.000 Stück).
| in € | 30.09.2020 | 30.09.2019 |
|---|---|---|
| Gewinn/Aktie | 0,27 | 0,40 |
| Höchstkurs | 18,00 | 19,44 |
| Tiefstkurs | 12,32 | 13,10 |
| Ultimokurs | 16,14 | 15,76 |
| 02.02.2021 | Ergebnis 1.-3. Quartal 2020/21 | |
|---|---|---|
| 18.05.2021 | Vorläufiges Jahresergebnis 2020/21 | |
| 28.06.2021 | Nachweisstichtag Hauptversammlung | |
| 08.07.2021 | 27. Hauptversammlung | |
| 27.07.2021 | Ex-Dividenden-Tag | |
| 28.07.2021 | Nachweisstichtag Dividenden | |
| 29.07.2021 | Dividenden-Zahltag |

AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Fabriksgasse 13 - 8700 Leoben Österreich www.ats.net
Gerda Königstorfer Tel.: +43 (0)3842 200-5925 [email protected]
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Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Basis von zum Erstellungszeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sie werden üblicherweise mit Wörtern wie "erwarten", "planen", "rechnen", "beabsichtigen", "könnten", "werden", "Ziel", "Einschätzung" und ähnlichen Begriffen umschrieben. Aussagen dieser Art beruhen auf aktuellen Erwartungen und Annahmen. Solche Aussagen unterliegen ihrer Natur nach bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächlichen Entwicklungen können von den dargestellten Erwartungen daher wesentlich abweichen. Empfänger dieses Berichts sollten diese Aussagen daher nur mit der entsprechend gebotenen Vorsicht zur Kenntnis nehmen. Weder AT&S noch irgendeine andere Person übernehmen für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen, die Zukunft betreffenden Aussagen Verantwortung. AT&S übernimmt keine Verpflichtung, diese Aussagen, etwa in Hinblick auf geänderte Annahmen und Erwartungen oder zukünftige Entwicklungen und Ereignisse sowie tatsächliche Ergebnisse, zu aktualisieren.
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Im Interesse des Textflusses und der Lesefreundlichkeit wurde im vorliegenden Bericht durchgehend auf eine geschlechterspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
Dieser Bericht stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der AT&S dar.
Der Bericht wurde in deutscher und englischer Sprache verfasst. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
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Veröffentlicht am 3. November 2020
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