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AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG

Interim / Quarterly Report Aug 14, 2013

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Interim / Quarterly Report

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01

Kennzahlen

(Wenn nicht anders erwähnt, alle Finanzzahlen in TEUR)

vor Einmal
effekten
nach Einmal
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vor Einmal
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nach Einmal
effekten
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Q1 2013/14 Q1 2012/13 1)
Gesamterlöse 142.541 126.034
davon in Asien produziert 74 % 73 %
davon in Europa produziert 26 % 27 %
EBITDA 31.116 28.112 21.048 21.048
EBITDA-Marge 21,8 % 19,7 % 16,7 % 16,7 %
EBIT 13.444 10.440 3.700 3.700
EBIT-Marge 9,4 % 7,3 % 2,9 % 2,9 %
Konzernergebnis 9.616 6.612 508 508
Konzernergebnis der Eigentümer des Mutterunternehmens 9.610 6.606 510 510
Cash Earnings 27.282 24.278 17.858 17.858
KONZERNBILANZ 30. Juni 2013 31. März 2013 1)
Bilanzsumme 742.714 726.663
Eigenkapital 306.727 304.844
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens 306.774 304.895
Nettoverschuldung 199.333 217.409
Verschuldungsgrad 65,0 % 71,3 %
Nettoumlaufvermögen 96.399 102.679
Nettoumlaufvermögen/Gesamterlöse 16,9 % 19,0 %
Eigenmittelquote 41,3 % 42,0 %
KONZERN-GELDFLUSSRECHNUNG Q1 2013/14 Q1 2012/13 1)
Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (OCF) 27.523 6.113
Netto-Investitionen (Net CAPEX) 10.863 9.284
ALLGEMEINE INFORMATIONEN 30. Juni 2013 31. März 2013 1)
Mitarbeiterstand (inkl. Leiharbeiter), Ultimo 6.935 7.011
Mitarbeiterstand (inkl. Leiharbeiter), Durchschnitt 6.960 7.321
AKTIENKENNZAHLEN Q1 2013/14 Q1 2012/13 1)
Gewinn/Aktie (EUR) 0,41 0,28 0,02 0,02
Cash Earnings/Aktie (EUR) 1,17 1,04 0,77 0,77
Marktkapitalisierung, Ultimo 150.197 190.079
Marktkapitalisierung/Eigenkapital 49,0 % 64,5 %
Anzahl der Aktien, gewichteter Durchschnitt (Stück) 23.322.588 23.322.588
FINANZKENNZAHLEN Q1 2013/14 Q1 2012/13 1)
Eigenkapitalrendite (ROE) 2) 12,6 % 11,6 % 0,7 % 0,7 %
ROCE 2) 10,1 % 9,5 % 3,2 % 3,2 %
ROS 6,8 % 4,6 % 0,4 % 0,4 %

1) Angepasst unter Anwendung von IAS 19 revised 2) Die Berechnung zielt auf durchschnittliche Werte ab

Highlights

  • AT&S beendet mit einem Umsatz von EUR 143 Mio. das erste Quartal 2013/14 und liegt mit EUR 17 Mio. (13 %) über dem Vorjahresniveau
  • Das EBITDA konnte trotz schwierigem makroökonomischen Umfeld um EUR 7 Mio. (34 %) gesteigert werden
  • AT&S steigt aus dem Markt mit einseitigen Leiterplatten aus und schließt das Werk in Klagenfurt Ende 2013
  • AT&S baut den Advanced Packaging Bereich durch die Zusammenarbeit mit TDK-Epcos aus
  • AT&S ist mit dem Ausbau des Werkes in Chongqing im Plan

Brief des Vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

im ersten Quartal des GJ 2013/14 konnten wir trotz Einmalbelastungen durch die angekündigte Schließung des Werkes in Klagenfurt sowohl unseren Umsatz als auch das Ergebnis gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr signifikant steigern. In einem anspruchsvollen konjunkturellen Umfeld ist es uns gelungen, sowohl im Mobile Devices- als auch im Industrie- und Automotive Bereich die Umsätze und damit die Auslastung unserer Werke gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich zu erhöhen. Wir können mit dem Start in das GJ 2013/14 zufrieden sein und haben damit eine gute Basis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr gelegt.

ERGEBNISSE DES 1. QUARTALS Die AT&S-Gruppe erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von rund EUR 143 Mio. und liegt damit rund EUR 17 Mio. über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn je Aktie konnte auf EUR 0,28 erhöht werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) beträgt rund EUR 28 Mio. und liegt deutlich über dem Vorjahresniveau. Vor Berücksichtigung der Einmaleffekte von rund EUR 3 Mio., die für die angekündigte Schließung des Standortes in Klagenfurt geplant sind, ergibt sich ein EBITDA von EUR 31 Mio., das die gute Auslastung aller Werke widerspiegelt. Der Nettoverschuldungsgrad konnte auf Grund der verbesserten Innenfinanzierung und der weiterhin zurückhaltenden Investitionstätigkeit auf 65 % (gegenüber 71 % zum letzten Bilanzstichtag) reduziert werden.

Die wesentlichen Kennzahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2013/14 stellen sich wie folgt dar:

  • Umsatzerlöse: EUR 142,54 Mio.
  • Bruttogewinn: EUR 26,76 Mio., das entspricht einer Marge von 18,77 %
  • EBITDA: EUR 28,11 Mio., das entspricht einer Marge von 19,72 %
  • Betriebsergebnis: EUR 10,44 Mio., das entspricht einer Marge von 7,32 %
  • Ergebnis vor Steuern: EUR 7,10 Mio., das entspricht einer Marge von 4,98 %
  • Konzernergebnis: EUR 6,61 Mio., das entspricht einer Marge von 4,64 %
  • Gewinn pro Aktie: EUR 0,28
  • Anzahl der Aktien, Durchschnitt*: 23.323 * in 1.000 Stück

FINANZIERUNGSLAGE Die Fristigkeiten der Brutto-Finanzverbindlichkeiten in Höhe von EUR 298,7 Mio. weisen folgende Struktur auf:

< 1 Jahr: EUR 129,9 Mio.
1–5 Jahre: EUR 145,8 Mio.
>5 Jahre: EUR 23,0 Mio.

MOBILE DEVICES WÄCHST PROFITABEL

Die verstärkte Nachfrage nach unseren hochwertigen HDI Leiterplatten führte zu einer guten Auslastung des Werkes in Shanghai. Der Mobile Devices Bereich konnte damit den Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um rund 7 % (rund EUR 5 Mio.) steigern.

AUTOMOTIVE BEREICH ALS WACHSTUMSMO-

TOR Im ersten Quartal konnte in allen Kundensegmenten ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr erreicht werden.

Der Trend zum verstärkten Einzug von hochwertigen Leiterplatten im Automotive Bereich hält weiter an und ist damit der Wachstumstreiber in diesem Segment. In Summe legte der Umsatz im Industrial und Automotive Bereich um rund 19 % (rund EUR 10 Mio.) gegenüber der Vorjahresperiode zu.

KLAGENFURT Der Markt für einseitige Leiterplatten ist seit Jahren allgemein rückläufig. Der globale Trend, die Verlagerung der Produktion von einfachen Leiterplatten nach Asien, hat sich massiv verstärkt. Hinzu kommt, dass die Technologie für einseitige Leiterplatten nicht weiterentwickelt wird. Demzufolge kommen bestehende Projekte zusehends in die "end of life" Phase und es gibt kaum neue Projekte mit Bedarf für diese Technologie. Innerhalb der AT&S-Gruppe werden einseitige Leiterplatten ausschließlich am Standort Klagenfurt produziert. Gegenüber der positiven Auslastungsperspektive an den anderen Standorten der AT&S-Gruppe zeigt der Bedarf für einseitige Leiterplatten für den Standort Klagenfurt weiter nach unten.

Trotz Ausschöpfung aller uns zur Verfügung stehenden Optionen kann der Standort Klagenfurt nicht mehr auf ein wirtschaftlich vertretbares Niveau gebracht werden. Die Schließung des Produktionsstandorts und damit der Ausstieg aus dem Markt für einseitige Leiterplatten sind für Ende des Jahres 2013 geplant.

WICHTIGER MEILENSTEIN FÜR DIE MARKTDURCHDRINGUNG IN DER ECP® TECHNOLOGIE ERREICHT AT&S kooperiert mit EPCOS, einem Unternehmen der TDK Corporation, bei der Weiterentwicklung von Technologien zur Einbettung von aktiven und passiven elektronischen Bauelementen. Unter anderem soll dabei die Standardisierung dieser Technologien, die bei der Realisierung stark miniaturisierter Module eine entscheidende Rolle spielen, vorangetrieben werden.

CHONGQING Im Januar 2013 hat AT&S eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit dem führenden Halbleiterhersteller abgeschlossen und richtet das Werk auf die Produktion von IC-Substraten aus. Der Werksaufbau verläuft planmäßig. Nachdem das Gebäude in Chongqing fertiggestellt wurde, sind wir jetzt dabei, die Investitionen für die Infrastruktur zu tätigen und starten mit dem Partner den Technologietransfer. Dazu eignen wir uns in den kommenden Monaten das erforderliche Know-how für die anspruchsvollen Prozesse sowie die notwendigen Spezifikationen für Material und Maschinen an. Mit Beginn 2014 startet die Installation der Maschinen. Sobald dieser Schritt abgeschlossen ist, findet ein ganz wesentliches Element des gesamten Projektes statt - die

Qualifikation der Produktionsprozesse. Im Gegensatz zum Leiterplattengeschäft müssen hier die gesamten Produktionslinien vorqualifiziert und der Produktionsprozess auf den notwendigen Qualitätslevel gebracht werden, um dann hinterher in sehr schneller Abfolge den Volumenshochlauf des Equipments sicherstellen zu können. Dieser Qualifikationsprozess wird gemeinsam mit dem Technologiepartner stattfinden und 12 bis 18 Monate in Anspruch nehmen.

Wir sehen unseren Einstieg in das IC-Substrate Geschäft als Jahrhundertchance für die AT&S. Dieser Schritt eröffnet uns das Potential, den Unternehmenswert und das Geschäftsvolumen nachhaltig zu steigern.

Mit freundlichen Grüßen

DI (FH) Andreas Gerstenmayer Vorstandsvorsitzender

Ing. Heinz Moitzi Technikvorstand

Corporate-Governance- Informationen

19. ORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNG

Die 19. ordentliche Hauptversammlung der AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft (AT&S) vom 4. Juli 2013 hat beschlossen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2012 bis zum 31. März 2013 eine Dividende von EUR 0,20 je gewinnberechtigter Stückaktie auszuschütten.

Die Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % ist jeweils davon in Abzug zu bringen. Dividendenzahltag ist nach Maßgabe der steuergesetzlichen Vorschriften und der Satzung der 25. Juli 2013. Die Auszahlung der Dividende erfolgt über die jeweiligen Depotbanken, Zahlstelle ist die Raiffeisen Centrobank AG, Wien.

Die Aufsichtsratsvergütung für das Geschäftsjahr 2012/13 wurde durch die Hauptversammlung mit EUR 204.600,- festgelegt.

Den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats wurde für das Geschäftsjahr 2012/13 die Entlastung erteilt. Weiters wurde der Vorstand ermächtigt, gemäß § 65 Abs 1 Z 8 AktG binnen 30 Monaten ab dem Tag der Beschlussfassung der Hauptversammlung, eigene Aktien der Gesellschaft im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zu einem niedrigsten Gegenwert, der höchstens 30 % unter dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, und einem höchsten Gegenwert je Aktie, der höchstens 30 % über dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf, zu erwerben. Die Ermächtigung umfasst auch den Erwerb von Aktien durch Tochtergesellschaften der Gesellschaft (§ 66 Aktiengesetz). Der Erwerb kann über die Börse, im Wege eines öffentlichen Angebots oder auf eine sonstige gesetzlich zulässige Weise und zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck erfolgen. Der Vorstand wurde außerdem ermächtigt, eigene Aktien nach erfolgtem Rückerwerb sowie die bereits derzeit im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen.

Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise und auch in mehreren Teilen ausgeübt werden.

Darüber hinaus wurde die durch Beschluss der 16. ordentlichen Hauptversammlung vom 7. Juli 2010 zu Punkt 14. der Tagesordnung erteilte Ermächtigung zur Veräußerung eigener Aktien widerrufen und gleichzeitig der Vorstand gemäß § 65 Abs 1 b AktG für die Dauer von fünf Jahren ab Beschlussfassung, sohin bis einschließlich 3. Juli 2018, ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats und ohne weiteren Beschluss der Hauptversammlung eigene Aktien nach erfolgtem Rückerwerb sowie die bereits derzeit im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern oder zu verwenden, insbesondere eigene Aktien zur Ausgabe an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und/oder Mitglieder des Vorstands/der Geschäftsführung der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens, einschließlich zur Bedienung von Aktienübertragungsprogrammen, insbesondere von Aktienoptionen, Long-Term-Incentive-Plänen oder sonstigen Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen, zur Bedienung von allenfalls ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen, als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen oder sonstigen Vermögenswerten, und zu jedem sonstigen gesetzlich zulässigen Zweck zu verwenden, und hierbei die allgemeine Kaufmöglichkeit der Aktionäre auszuschließen (Bezugsrechtsausschluss), wobei die Ermächtigung ganz oder teilweise und auch in mehreren Teilen und zur Verfolgung mehrerer Zwecke ausgeübt werden kann.

Zudem wurde die Satzung in Bezug auf die Verbriefung der Aktien an das Gesellschaftsrechts-Änderungsgesetz 2011 sowie betreffend die innere Ordnung des Aufsichtsrats angepasst.

Zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013/14 wurde wiederum die PwC Wirtschaftsprüfung GmbH, Wien, bestellt.

AT&S-Aktienoptionen

Der Bestand an von den Vorständen gehaltenen Aktienoptionen (Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Aktienoptionen) stellt sich wie folgt dar:

Bestand Herkunft der Aktienoptionen im Bestand
Aktienoptionen aus Zuteilung
aus Zuteilung
aus Zuteilung
aus Zuteilung
am 30.06.2013 1.4.2012 1.4.2011 1.4.2010 1.4.2009
DI (FH) Andreas Gerstenmayer 120.000 40.000 40.000 40.000 0
Ing. Heinz Moitzi 114.000 30.000 30.000 30.000 24.000
Jeweiliger Zuteilungspreis (in EUR) 9,86 16,60 7,45 3,86

AT&S-Aktie

AKTIONÄRSSTRUKTUR

AKTIENKURSENTWICKLUNG IN DEN ERSTEN 3 MONATEN Die Entwicklung des Aktien-

kurses in den vergangenen Monaten war vor allem durch folgende Effekte geprägt:

  • Negative Meldungen über einige wichtige Kunden im Smartphone Bereich
  • Die geringe Liquidität an der Wiener Börse und in der Aktie selbst
  • Die Abschätzung der Chancen und Risiken, die sich aus dem Eintritt in das IC-Substrate Geschäftsfeld kurz- und mittelfristig für die AT&S ergeben

Die Aktie gab in den ersten drei Monaten leicht nach und schloss mit einem Kurs von EUR 6,44. Damit ergibt sich eine Marktkapitalisierung von derzeit rund EUR 150 Mio.

Zum Stichtag wurde die Aktie von sechs Analysten beobachtet, wovon zwei Analysten eine klare Kaufempfehlung aussprachen, drei die Aktie auf "Halten" einstuften und einer eine Verkaufsempfehlung abgab.

Der Vorstand startete in das Wirtschaftsjahr mit einem sehr intensiven Engagement-Programm, um den Kapitalmarkt ausführlich über die Entwicklungen im Kerngeschäft und die Chancen und Risiken, die sich durch den Einstieg in das Substrate-Geschäft mittelfristig ergeben, zu informieren. Den Auftakt machte der Small Cap Day der Wiener Börse in Innsbruck, gefolgt von der Institutional Investor Konferenz der RCB in Zürs, gefolgt von Roadshows in London, Zürich, Montreal und Toronto. Erstmalig besuchten interessierte Investoren aus Deutschland das Werk in Shanghai und machten sich selbst ein Bild von einer der modernsten HDI Produktionsstätten in China. In Summe konnten mehr als 113 Investoren angesprochen und über 50 Einzelgespräche abgehalten werden.

AT&S INDIZIERT ZUM ATX-PRIME

AKTIENKENNZAHLEN FÜR DIE ERSTEN 3 MONATE (IN EUR)

30. Juni 2013 30. Juni 2012
Gewinn/Aktie 0,28 0,02
Höchstkurs 7,14 9,60
Tiefstkurs 6,15 7,70
Ultimokurs 6,44 8,15

AT&S-AKTIE

Wiener Börse
WP-Kennnummer 969985
ISIN-Code AT0000969985
Kürzel ATS
Reuters RIC ATSV.VI
Bloomberg ATS AV
Indizes ATX Prime, WBI SME

FINANZTERMINE

05. 11. 2013 Veröffentlichung Ergebnis 2. Quartal 2013/14
23. 01. 2014 Veröffentlichung Ergebnis 3. Quartal 2013/14
08. 05. 2014 Veröffentlichung Jahresergebnis 2013/14

KONTAKT INVESTOR RELATIONS

Mag. Martin Theyer

Tel.: +43 (0)3842 200-5909 E-Mail: [email protected]

Zwischenbericht nach IFRS

Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung

1. April bis 30. Juni
(in TEUR) 2013 2012 1)
Umsatzerlöse 142.541 126.034
Umsatzkosten (115.781) (110.593)
Bruttogewinn 26.760 15.441
Vertriebskosten (7.390) (6.827)
Allgemeine Verwaltungskosten (5.155) (4.692)
Sonstiges betriebliches Ergebnis (771) (222)
Nicht wiederkehrende Posten (3.004)
Betriebsergebnis 10.440 3.700
Finanzierungserträge 44 216
Finanzierungsaufwendungen (3.385) (3.897)
Finanzergebnis (3.341) (3.681)
Ergebnis vor Steuern 7.099 19
Ertragsteuern (487) 489
Konzernergebnis 6.612 508
davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen 6.606 510
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen 6 (2)
Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunternehmens zusteht (in EUR je Aktie):
- unverwässert 0,28 0,02
- verwässert 0,28 0,02
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf
befindlichen Aktien - unverwässerter Wert (in tausend Stück)
23.323 23.323
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf
befindlichen Aktien - verwässerter Wert (in tausend Stück)
23.339 23.352

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

1. April bis 30. Juni
(in TEUR) 2013 2012 1)
Konzernergebnis 6.612 508
Zu reklassifizierende Ergebnisse:
Währungsumrechnungsdifferenzen (4.762) 16.475
(Verluste) aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von zur Veräußerung
verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, nach Steuern
(20)
Gewinne/(Verluste) aus der Bewertung von Sicherungsinstumenten aus der
Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern
33 (2)
Sonstiges Ergebnis (4.729) 16.453
Konzerngesamtergebnis 1.883 16.961
davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen 1.879 16.961
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen 4 0

Konzernbilanz

30. Juni 31. März
(in TEUR) 2013 2013 1)
VERMÖGENSWERTE
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 429.714 437.763
Immaterielle Vermögenswerte 1.766 1.952
Finanzielle Vermögenswerte 96 96
Aktive latente Steuern 22.399 21.323
Sonstige langfristige Vermögenswerte 9.657 9.657
463.632 470.791
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 69.586 62.417
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 109.640 111.802
Finanzielle Vermögenswerte 848 770
Laufende Ertragsteuerforderungen 629 657
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 98.379 80.226
279.082 255.872
Summe Vermögenswerte 742.714 726.663
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 45.914 45.914
Sonstige Rücklagen 37.624 42.351
Gewinnrücklagen 223.236 216.630
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbares Eigenkapital 306.774 304.895
Nicht beherrschende Anteile (47) (51)
Summe Eigenkapital 306.727 304.844
SCHULDEN
Langfristige Schulden
Finanzielle Verbindlichkeiten 168.820 168.665
Rückstellungen für Personalaufwand 22.689 22.277
Sonstige Rückstellungen 10.295 10.437
Passive latente Steuern 6.579 6.386
Sonstige Verbindlichkeiten 3.177 3.948
211.560 211.713
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 87.253 77.348
Finanzielle Verbindlichkeiten 129.836 129.837
Laufende Ertragsteuerschulden 2.814 1.299
Sonstige Rückstellungen 4.524 1.622
224.427 210.106
Summe Schulden 435.987 421.819
Summe Eigenkapital und Schulden 742.714 726.663

Konzern-Geldflussrechnung

1. April bis 30. Juni
(in TEUR) 2013 2012 1)
Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernergebnis 6.612 508
Überleitungspositionen zum Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit:
Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 17.672 17.348
Veränderung langfristiger Rückstellungen 307 352
Ertragsteuern 486 (489)
Finanzierungsaufwendungen 3.341 3.681
(Gewinne)/Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen 23 (17)
Auflösung von Investitionszuschüssen (103) (110)
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen, saldiert 391 285
Veränderungen des Working Capital:
- Vorräte (7.979) 527
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige 807 3.389
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 9.286 (10.601)
- Sonstige Rückstellungen 2.928 (456)
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Zahlungsmittel 33.771 14.417
Gezahlte Zinsen (5.524) (5.408)
Erhaltene Zinsen und Dividendenerträge 39 123
Gezahlte Ertragsteuern (763) (3.019)
Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 27.523 6.113
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten (10.902) (12.597)
Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 38 3.313
Einzahlungen aus dem Abgang von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 35
Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten (114) (56)
Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten 2 61
Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit (10.976) (9.244)
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
Veränderung übriger finanzieller Verbindlichkeiten 1.866 47.195
Einzahlungen aus Investitionszuschüssen 103 16
Nettomittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit 1.969 47.211
Nettozunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 18.516 44.080
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang 80.226 29.729
Währungsgewinne/(-verluste) aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (363) 953
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenende 98.379 74.762

Konzern- Eigenkapitalveränderungsrechnung

Den Eigen
tümern des
Mutterunter Nicht
nehmens zu beherr
(in TEUR) Gezeichnetes
Kapital
Sonstige
Rücklagen
Gewinn
rücklagen
rechenbares
Eigenkapital
schende
Anteile
Summe
Eigenkapital
Stand zum 31. März 2012 1) 45.535 22.555 209.521 277.611 (55) 277.556
Konzernergebnis 510 510 (2) 508
Sonstiges Ergebnis 16.451 16.451 2 16.453
davon Währungsumrechnungsdifferenzen 16.473 16.473 2 16.475
davon Veränderung von zur Veräußerung verfügba
ren finanziellen Vermögenswerten, nach Steuern
(20) (20) (20)
davon Veränderung von Sicherungsinstumenten aus
der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern
(2) (2) (2)
Konzerngesamtergebnis 16.451 510 16.961 16.961
Stand zum 30. Juni 2012 1) 45.535 39.006 210.031 294.572 (55) 294.517
Stand zum 31. März 2013 1) 45.914 42.351 216.630 304.895 (51) 304.844
Konzernergebnis 6.606 6.606 6 6.612
Sonstiges Ergebnis (4.727) (4.727) (2) (4.729)
davon Währungsumrechnungsdifferenzen (4.760) (4.760) (2) (4.762)
davon Veränderung von zur Veräußerung verfügba
ren finanziellen Vermögenswerten, nach Steuern
davon Veränderung von Sicherungsinstumenten aus
der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern
33 33 33
Konzerngesamtergebnis (4.727) 6.606 1.879 4 1.883
Stand zum 30. Juni 2013 45.914 37.624 223.236 306.774 (47) 306.727

Segmentberichterstattung

1. April bis 30. Juni 2013
(in TEUR) Mobile Devices Industrial &
Automotive
Others Eliminierung /
Konsolidierung
Konzern
Segmentumsatzerlöse 87.434 66.772 1.910 (13.575) 142.541
Intersegmentäre Umsatzerlöse (12.947) (414) (214) 13.575
Umsatzerlöse mit externen Kunden 74.487 66.358 1.696 142.541
Betriebsergebnis 9.688 366 384 2 10.440
Finanzergebnis (3.341)
Ergebnis vor Steuern 7.099
Ertragssteuern (487)
Konzernergebnis 6.612
Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
378.502 49.967 3.011 431.480
Investitionen 10.895 1.540 58 12.493
Abschreibungen 15.289 2.115 268 17.672
Nicht wiederkehrende Posten 3.004 3.004

1. April bis 30. Juni 2012 1)

(in TEUR) Mobile Devices Industrial &
Automotive
Others Eliminierung /
Konsolidierung
Konzern
Segmentumsatzerlöse 78.569 56.052 392 (8.979) 126.034
Intersegmentäre Umsatzerlöse (8.782) (167) (30) 8.979
Umsatzerlöse mit externen Kunden 69.787 55.884 362 126.034
Betriebsergebnis 1.414 2.470 (191) 7 3.700
Finanzergebnis (3.681)
Ergebnis vor Steuern 19
Ertragssteuern 489
Konzernergebnis 508
Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
409.006 50.918 8.593 468.517
Investitionen 12.839 830 713 14.382
Abschreibungen 14.792 1.996 560 17.348
Nicht wiederkehrende Posten

1) Angepasst unter Anwendung von IAS 19 revised

Zusatzinformationen

Umsatzerlöse nach Kundenregionen:

1. April bis 30. Juni
(in TEUR) 2013 2012
Österreich 4.829 4.790
Deutschland 32.183 32.085
Ungarn 3.972 5.862
Sonstiges Europa 14.354 11.176
Asien 58.489 56.319
Kanada, USA, Mexiko 26.260 13.965
Übrige 2.454 1.837
142.541 126.034

Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nach dem Sitz der jeweiligen Gesellschaft:

30. Juni 31. März
(in TEUR) 2013 2013
Österreich 25.835 26.056
China 378.461 383.157
Übrige 27.184 30.502
431.480 439.715

Erläuternde Anhangsangaben zum Zwischenbericht

ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUND-

SÄTZE Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2013 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS), unter Berücksichtigung des IAS 34, und Interpretationen (IF-RIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.

Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet nicht alle im Jahreskonzernabschluss enthaltenen Informationen und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2013 gelesen werden.

Im Juni 2011 veröffentlichte das International Accounting Standards Board (IASB) Änderungen des IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" (überarbeitet 2011, IAS 19 revised). IAS 19 revised ersetzt die erwarteten Erträge aus Pensionsvermögen und den Zinsaufwand auf die Pensionsverpflichtung durch eine einheitliche Nettozinskomponente. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, Effekte aus der Begrenzung eines Nettovermögenswertes (asset ceiling) und zum Teil auch der tatsächliche Ertrag aus dem Planvermögen sind über das sonstige Ergebnis (other comprehensive income – OCI) als "Neubewertungen" (remeasurements) in den Perioden ihres Entstehens im Eigenkapital zu erfassen. Die Korridormethode sowie die sofortige erfolgswirksame Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste sind nicht mehr zulässig. IAS 19 revised schreibt eine rückwirkende Anwendung und die Darstellung der Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung auf die Eröffnungsbilanz vor. Im aktuellen Zwischenabschluss waren diese Änderungen erstmalig anzuwenden. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die Eigenkapitalquote per 31. März 2013 reduzierte sich dadurch von 43 % auf 42 %.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

UMSATZERLÖSE Der Konzernumsatz lag im ersten Quartal dieses Geschäftsjahres mit EUR 142,5 Mio. um 13 % über dem Wert des Vergleichszeitraumes im vergangenen Geschäftsjahr.

Diese positive Entwicklung ist auf eine Steigerung des Umsatzes in allen Segmenten zurück zu führen. Die Business Unit Mobile Devices erreichte aufgrund der anhaltend starken Nachfrage nach Smartphones eine Umsatzsteigerung von 7 %. Die Business Unit Industrial & Automotive konnte mit 19 % eine sehr deutliche Umsatzsteigerung erzielen. Insbesondere die Bereiche Automotive und Medical & Healthcare konnten Zuwächse verzeichnen, aber auch der Bereich Industrie konnte,

trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Situation, einen leichten Umsatzanstieg verzeichnen.

Bei der Betrachtung des Umsatzes nach Kundenregionen zeigt sich, dass wir den Umsatz in allen geographischen Regionen steigern konnten. Den größten Zuwachs erreichten wir mit einer Steigerung von 11 % auf 18 % mit unseren amerikanischen Kunden.

Die Verteilung der Produktionsmengen zwischen Europa und Asien zeigt mit 74 % in Asien zu 26 % in Europa eine leichte Verschiebung der Produktion in Richtung Asien (Im ersten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres wurden noch 73 % der Leiterplatten in Asien und 27 % in Europa produziert).

BRUTTOGEWINN Das aktuelle Quartalsergebnis stellt mit EUR 26,8 Mio. den höchsten je in einem Quartal erzielten Bruttogewinn dar. Diese erfreuliche Entwicklung ist auf die gute Auslastung und die konsequente Umsetzung von Effizienzsteigerungsmaßnahmen zurück zu führen.

Auf Segmentebene bedeutet dies für die Business Unit Industrial & Automotive eine Bruttogewinn-Marge in Höhe des Vorjahresniveaus von 16 % und für die Business Unit Mobile Devices eine Steigerung von 9 % auf 19 %.

BETRIEBSERGEBNIS Ausgehend von dem erfreulichen Bruttoergebnis konnte mit EUR 10,4 Mio. und 7,3 % auch ein sehr zufriedenstellendes Konzernbetriebsergebnis erzielt werden. Aufgrund der Entscheidung des Managements, den anhaltend defizitären Standort Klagenfurt zu schließen, musste in diesem Quartal eine Restrukturierungsrückstellung im Ausmaß von EUR 3,0 Mio. aufwandswirksam verbucht werden. Das Ergebnis vor Berücksichtigung dieses Effektes ergibt mit EUR 13,4 Mio. und 9,4 % Marge den vierthöchsten je erzielten Quartalswert.

FINANZERGEBNIS Die Zinsaufwendungen reduzierten sich aufgrund der geänderten Finanzierungsstruktur und des gesunkenen Zinsniveaus um rund EUR 0,5 Mio. auf EUR 3,1 Mio. Währungseffekte belasteten das Ergebnis mit rund EUR 0,2 Mio. Insgesamt war das Finanzergebnis mit EUR 3,3 Mio. um EUR 0,3 Mio. besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

ERTRAGSTEUERN Die Veränderung des effektiven Steuersatzes auf Basis des Konzernergebnisses im Vergleich zum Vorjahreszeitraum resultiert grundsätzlich aus den sich ändernden Anteilen der einzelnen Gesellschaften mit unterschiedlichen Steuersätzen und steuerlichen Regelungen am Konzernergebnis.

Des Weiteren sind die ausgewiesenen Ertragsteuern wesentlich durch die Bewertung der latenten Steuern beeinflusst. Für einen Großteil der entstandenen ertragsteuerlichen Verlustvorträge werden keine aktiven latenten Steuern gebildet, da von einer Realisierbarkeit in absehbarer Zeit nicht auszugehen ist.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GESAMTERGEB-NISRECHNUNG

WÄHRUNGSUMRECHNUNGSDIFFERENZEN Die negative Veränderung der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen im aktuellen Geschäftsjahr (EUR -4,8 Mio.) ist auf die Wechselkursveränderungen der funktionalen Währungen Chinesischer Renminbi, Hongkong Dollar, US-Dollar und Indische Rupie gegenüber der Konzerndarstellungswährung Euro zurückzuführen.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Die Nettoverschuldung lag mit EUR 199,3 Mio. unter dem Wert des letzten Bilanzstichtages von EUR 217,4 Mio. Das Nettoumlaufvermögen fiel von EUR 102,7 Mio. zum 31. März 2013 auf EUR 96,4 Mio. Auch der Nettoverschuldungsgrad liegt mit 65 % deutlich unter dem Niveau des letzten Bilanzstichtages von 71 %.

Das Konzerneigenkapital stieg von EUR 304,8 Mio. zum letzten Bilanzstichtag auf EUR 306,7 Mio. Das positive Konzernergebnis von EUR 6,6 Mio. wurde teilweise durch negative Währungsdifferenzen kompensiert, sodass sich ein Konzerngesamtergebnis mit einem positiven Wert von EUR 1,9 Mio. ergab.

EIGENE AKTIEN In der 19. ordentlichen Hauptversammlung vom 4. Juli 2013 wurde der Vorstand erneut ermächtigt, binnen 30 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben sowie einzuziehen. Weiters wurde der Vorstand für die Dauer von fünf Jahren, sohin bis einschließlich 3. Juli 2018 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Anteile auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern, insbesondere zur Bedienung von Mitarbeiteraktienoptionen, Wandelschuldverschreibungen oder als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen bzw. sonstigen Vermögenswerten und zu jedem sonstigen gesetzlich zulässigen Zweck zu verwenden.

Im Rahmen des Aktienrückkaufprogrammes wurden im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres keine weiteren eigenen Aktien erworben. Zum 30. Juni 2013 hält der Konzern unverändert zum letzten Bilanzstichtag, unter Berücksichtigung der ausgeübten Aktienoptionen, 2.577.412 eigene Aktien (9,95 % des Grundkapitals) mit einem Kaufpreis von EUR 46,6 Mio.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GELDFLUSS-

RECHNUNG Der Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit zeigt einen positiven Wert von EUR 27,5 Mio. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag dieser Wert bei EUR 6,1 Mio. Hauptgrund für die deutliche Steigerung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres ist das um EUR 12,2 Mio. gesunkene Working Capital, sowie das um EUR 6,1 Mio. höhere Konzernergebnis.

Der Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt EUR -11,0 Mio. und liegt damit auf dem Niveau des Vergleichszeitraumes. Die Investitionen des aktuellen Geschäftsjahres betreffen Ersatzinvestitionen in Shanghai sowie Investitionen für das neue Werk in Chongqing.

Der Geldzufluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt EUR 2,0 Mio.

SONSTIGE ANGABEN

BESCHLOSSENE DIVIDENDEN Nach dem Quartalsstichtag wurde im laufenden Geschäftsjahr in der Hauptversammlung vom 4. Juli 2013 eine Dividende von EUR 0,20 pro Aktie aus dem Bilanzgewinn zum 31. März 2013 beschlossen.

GESCHÄFTSVORFÄLLE MIT NAHE STEHEN-DEN PERSONEN UND UNTERNEHMEN Im Zu-

sammenhang mit diversen Projekten sind im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Honorare für Beratungsleistungen der AIC Androsch International Management Consulting GmbH in Höhe von TEUR 91 angefallen.

Leoben-Hinterberg, am 23. Juli 2013

Der Vorstand

DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.

Konzernzwischenlagebericht

GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE Entgegen der geringen Nachfrage in den ersten Monaten des letzten Geschäftsjahres konnten wir die ersten 3 Monate des aktuellen Geschäftsjahr mit einem überaus erfreulichen Ergebnis abschließen. Dies ist großteils auf die sehr gute Auslastung in unserem Werk in Shanghai zurück zu führen.

Alle Segmente zeigten eine deutliche Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, wobei der Bereich Industrial & Automotive überproportional gestiegen ist und nun bereits 47 % unseres Gesamtumsatzes ausmacht. Im Zeitvergleich konnte die Business Unit Mobile Devices eine Steigerung von 7 %, jene von Industrial & Automotive von 19 % gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr erzielen.

Die Betrachtung nach Kundenregionen zeigt eine Umsatzsteigerung sowohl in Amerika, wie auch in Asien und Europa. Der Umsatzanteil der in Asien produzierten Leiterplatten ist mit 74 % nahezu unverändert zum Vorjahr.

Alle Werke zeigten im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres eine gute Auslastung. Entsprechend der guten Auslastung konnte in diesem Quartal das beste je in der AT&S erzielte Bruttoergebnis verzeichnet werden.

Im Mai 2013 entschloss sich der Vorstand aufgrund der anhaltend negativen Ergebnissituation des Werkes in Klagenfurt zur Schließung des Standortes. Für die zu erwartenden Schließungskosten wurde eine Rückstellung in Höhe von EUR 3,0 Mio. aufwandswirksam verbucht. Trotz dieses Effektes konnte ein EBIT von EUR 10,4 Mio. bzw. eine EBIT-Marge von 7,3 % erzielt werden.

WESENTLICHE EREIGNISSE NACH ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE Nach Ablauf der aktuellen Berichtsperiode sind keine wesentlichen

Ereignisse eingetreten.

WESENTLICHE RISIKEN, UNGEWISSHEI-TEN UND CHANCEN Im Verlauf des ersten Quartals des aktuellen Geschäftsjahres 2013/14 sind grundsätzlich keine nennenswerten Änderungen zu den im Konzernabschluss 2012/13 ausführlich im Konzernanhang unter "II. Risikobericht" beschriebenen Risikokategorien aufgetreten.

Die Liquiditätssituation der AT&S ist sehr gut. Durch die Emission der Anleihe im Ausmaß von EUR 100 Mio. für 5 Jahre im November 2011, sowie die Zuteilung eines langfristigen Finanzierungskredites durch die Österreichische Kontrollbank im April 2012 stehen uns ausreichend langfristige Finanzierungsmittel zur Verfügung. Die im Mai 2013 ausgelaufene Anleihe von EUR 80 Mio. konnte durch eine Geldmarktfinanzierung ersetzt werden. Weiters bestehen ausreichend kurzfristige Kreditrahmen um das Working Capital abzudecken. Darüber hinaus hat der Vorstand die Möglichkeit, aufgrund der Ermächtigung durch die Hauptversammlung am 4. Juli 2013, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zu 12.950.000 neue Aktien aus genehmigtem Kapital zu emittieren, Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 100 Mio. auszugeben und die eigenen Anteile zu veräußern. Alle Möglichkeiten zur Optimierung der Finanzierung unseres Investments in Chongqing werden laufend geprüft.

Im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres konnte ein deutlich positiver operativer Cashflow erwirtschaftet werden. Auf Basis des weiterhin erwarteten positiven Nettomittelzuflusses aus laufender Geschäftstätigkeit und der umfassenden Finanzierungsmöglichkeiten steht ausreichend Liquidität zur Verfügung, um die geplanten und weitere Investitionsvorhaben zu realisieren.

Hinsichtlich der Verwendung von Finanzinstrumenten wird ebenfalls auf den detaillierten Risikobericht im Anhang des Konzernabschlusses 2012/13 verwiesen. Wechselkursänderungen der funktionalen Währungen gegenüber der Berichtswährung Euro zeigen sich vor allem ergebnisneutral im Eigenkapital.

Der Nettoverschuldungsgrad war zum 30. Juni 2013 mit 65 % auf einem deutlich niedrigeren Niveau als zu Ende des Geschäftsjahres 2012/13. Negative Währungsumrechnungsdifferenzen aus dem Anstieg des Euro gegenüber dem Chinesischen Renminbi, dem Hongkong Dollar, dem US-Dollar und der Indischen Rupie führten zu einer Schwächung des Eigenkapitals.

Zu Beginn des Geschäftsjahres konnten die externen Wachstumserwartungen bei der AT&S deutlich übertroffen werden. Hinsichtlich der Chancen und Risiken aus der Entwicklung von externen Rahmenbedingungen für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 wird weiterhin von einem weltweiten Umsatzanstieg in der Leiterplattenindustrie ausgegangen.

AUSBLICK Unter der Voraussetzung eines stabilen makroökonomischen Umfeldes gehen wir von einer stabilen Umsatzund Ergebnisentwicklung aus. Die Visibilität der Bedarfe ist aufgrund der volatilen weltwirtschaftlichen Entwicklungen weiterhin sehr gering, wodurch Prognosen erschwert werden.

Leoben-Hinterberg, am 23. Juli 2013

Der Vorstand

DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.

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