Interim / Quarterly Report • Nov 29, 2011
Interim / Quarterly Report
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| IFRS | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| H1 2011/12 | H1 2010/11 | |||||
| vor Einmal | nach Einmal | vor Einmal | nach Einmal | |||
| (Wenn nicht anders erwähnt, alle Finanzzahlen in TEUR) | effekten | effekten | effekten1) | effekten1) | ||
| KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | ||||||
| Gesamterlöse | 241.884 | 242.681 | ||||
| davon in Asien produziert | 70,0 % | 69,1 % | ||||
| davon in Europa produziert | 30,0 % | 30,9 % | ||||
| EBITDA | 47.697 | 47.697 | 49.196 | 48.539 | ||
| EBITDA-Marge | 19,7 % | 19,7 % | 20,3 % | 20,0 % | ||
| EBIT | 19.576 | 19.576 | 25.483 | 24.759 | ||
| EBIT-Marge | 8,1 % | 8,1 % | 10,5 % | 10,2 % | ||
| Konzernergebnis | 13.968 | 13.968 | 19.827 | 19.102 | ||
| Konzernergebnis der Eigentümer des Mutterunternehmens | 13.986 | 13.986 | 19.869 | 19.145 | ||
| Cash Earnings | 42.108 | 42.108 | 43.582 | 42.925 | ||
| KONZERNBILANZ | ||||||
| Bilanzsumme | 668.887 | 539.603 | ||||
| Eigenkapital | 261.794 | 223.922 | ||||
| Eigenkapital der Eigentümer des Mutteruntenehmens | 261.835 | 223.432 | ||||
| Nettoverschuldung | 250.482 | 161.645 | ||||
| Verschuldungsgrad | 95,7 % | 72,2 % | ||||
| Nettoumlaufvermögen | 105.648 | 75.152 | ||||
| Nettoumlaufvermögen/Gesamterlöse | 21,8 % | 15,5 % | ||||
| Eigenmittelquote | 39,1 % | 41,5 % | ||||
| KONZERN-GELDFLUSSRECHNUNG | ||||||
| Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (OCF) | 26.120 | 32.099 | ||||
| Netto-Investitionen (Net CAPEX) | 62.568 | 48.795 | ||||
| ALLGEMEINE INFORMATIONEN | ||||||
| Mitarbeiterstand (inkl. Leiharbeiter), Ultimo | 7.733 | 7.090 | ||||
| Mitarbeiterstand (inkl. Leiharbeiter), Durchschnitt | 7.473 | 6.598 | ||||
| AKTIENKENNZAHLEN | ||||||
| Gewinn/Aktie (EUR) | 0,60 | 0,60 | 0,85 | 0,82 | ||
| Cash Earnings/Aktie (EUR) | 1,81 | 1,81 | 1,87 | 1,84 | ||
| Marktkapitalisierung, Ultimo | 209.903 | 275.906 | ||||
| Marktkapitalisierung/Eigenkapital | 80,2 % | 123,5 % | ||||
| Anzahl der Aktien, gewichteter Durchschnitt (Stück) | 23.322.588 | 23.322.588 | ||||
| FINANZKENNZAHLEN | ||||||
| Eigenkapitalrendite (ROE)2) | 11,4 % | 11,4 % | 18,3 % | 18,0 % | ||
| ROCE2) | 7,2 % | 7,2 % | 10,8 % | 10,7 % | ||
| ROS | 5,8 % | 5,8 % | 8,2 % | 7,9 % | ||
1) Die Einmaleffekte umfassen die Schließung des Standortes Wien.
2) Die Berechnung zielt auf durchschnittliche Werte ab.
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
es freut uns, dass wir nach einem schwächeren Jahresauftakt im Startquartal unseres Wirtschaftsjahres 2011/12 nun eines der besten Quartale in der Unternehmensgeschichte einfahren konnten. Wie erwartet sind einige neue Applikationen im Bereich Mobile Devices in den vergangenen Monaten auf den Markt gekommen. Damit haben wir eine gute Auslastung in unserem Werk in Shanghai erzielt. Auch bei unseren Automobilkunden waren wir erfolgreich und konnten in diesem Bereich weiterwachsen. Aufgrund der Unsicherheiten auf den Finanzmärkten ist der Geschäftsverlauf im Industriesegment von Zurückhaltung geprägt.
Auf Basis der uns zur Verfügung stehenden Markt- und Kundeninformationen halten wir weiterhin an der im Mai 2011 veröffentlichten Vorschau für das laufende Geschäftsjahr fest. Aufgrund der weltwirtschaftlichen Entwicklungen hat sich die Visibilität der Bedarfe reduziert, was quartalsweise Prognosen deutlich erschwert. Der Markt ist fundamental weiterhin intakt und zeigt mittel- bis langfristig attraktive Wachstumsraten.
Wesentlich für AT&S ist, dass das Verbraucherverhalten auf dem heutigen Niveau bleibt, die Wechselkursdifferenzen nicht weiter zunehmen und die Konjunktur in Europa und Amerika nicht plötzlich abschwächt, wie wir das 2008 gesehen haben. Kurzfristig wird viel vom anstehenden Weihnachtsgeschäft abhängen.
Wir konnten im AT&S Konzern im zweiten Quartal einen Rekordumsatz von rund EUR 131,4 Mio. und eine EBIT-Marge von mehr als 11 % erwirtschaften. Damit zählt das zweite Quartal zu einem der besten in der Geschichte der AT&S. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das erste Halbjahr beläuft sich auf rund EUR 20 Mio. Dies entspricht einem Gewinn pro Aktie von rund 60 Cent.
Unsere ordentlichen Ergebnisse für das erste Halbjahr 2011/12 stellen sich wie folgt dar:
* in 1.000 Stück
Die Fristigkeiten der Brutto-Finanzverbindlichkeiten in Höhe von EUR 268,1 Mio. weisen folgende Struktur auf:
| < 1 Jahr: | EUR 175,3 Mio. | |
|---|---|---|
| 1–5 Jahre: | EUR | 92,8 Mio. |
Durch die Kapazitätserweiterungen in Indien und China und die damit verbundenen Investitionstätigkeiten ist die Nettoverschuldung in den vergangenen sechs Monaten um EUR 57 Mio. auf EUR 250,5 Mio. gestiegen. Im gleichen Zeitraum stieg das Eigenkapital – durch das positive Konzerngesamtergebnis – um EUR 32 Mio. auf EUR 261,8 Mio. Der Verschuldungsgrad stieg im selben Zeitraum von 84,3 % auf 95,7 %.
Vor zehn Jahren startete die AT&S Gruppe äußerst erfolgreich ihr Engagement in Asien. Im Frühjahr dieses Jahres haben wir angekündigt, durch einen Neubau in Chongqing die Produktionskapazitäten in China weiter auszubauen. Auf Grund der verstärkten Nachfrage großer asiatischer Kunden haben wir uns nun entschlossen, diesen Herbst ein Vertriebsbüro in Taiwan zu eröffnen. Damit können wir unseren Kunden vor Ort auch zusätzliche Unterstützung und Beratung anbieten.
Die globale Aufstellung im Vertrieb hat sich in den vergangenen Jahren als wesentlicher Faktor der Unternehmensentwicklung und des Unternehmenserfolgs gezeigt. Derzeit verfügen wir über Produktionsstandorte in Österreich, China, Indien und Korea. Außerdem unterhalten wir ein eigenes Vertriebs-, Service- und Designzentrum in Nörvenich, Deutschland, sowie ein Vertriebsnetzwerk, das sich über vier Kontinente erstreckt. Ziel unserer Produktions- und Vertriebsstruktur ist es, jedem Kunden, unabhängig von seiner Größe, maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können.
Dass wir vor allem auf ein effizientes Umweltmanagementsystem an allen Standorten setzen, unterstreicht nun eine Auszeichnung, die unser Standort in Indien erhalten hat: Der ELCINA-EFY Annual Award wird bereits seit 1976 jährlich von Elcina (Electronics Association of India) für besondere Leistungen im Bereich der Produktion elektronischer Bauteile und Service vergeben. Bis heute haben wir in unserem Werk in Indien mehr als EUR 4 Mio. in den Umweltschutz investiert.
Mit freundlichen Grüßen
DI (FH) Andreas Gerstenmayer Vorstandsvorsitzender
Mag. Thomas Obendrauf Finanzvorstand
Ing. Heinz Moitzi Technikvorstand
Die Dörflinger Privatstiftung gab am 23. September 2011 bekannt, dass sie 20.000 Stück Aktien der AT&S AG zu einem durchschnittlichen Stückpreis von EUR 8,969 gekauft hat. Damit hat sich der Anteil der Dörflinger Privatstiftung von 17,66 % auf einen Anteil von 17,74 % an der AT&S AG erhöht.
Im laufenden Halbjahr gab es keine Veränderungen der Aktienbestände unserer Führungspersonen nach § 48d Börsegesetz. Der Bestand an von den Vorständen gehaltenen Aktienoptionen stellt sich wie folgt dar (Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Aktienoptionen):
| 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Andreas Gerstenmayer | - | - | - | 40.000 | 40.000 | 80.000 |
| Heinz Moitzi | 30.000 | 30.000 | 30.000 | 30.000 | 30.000 | 150.000 |
| Thomas Obendrauf | 1.500 | 1.500 | 1.500 | 1.500 | 30.000 | 36.000 |
| Ausübungspreis (EUR) | 22,57 | 15,67 | 3,86 | 7,45 | 16,60 |
Per 30. 09. 2011 befanden sich 50,80 % der AT&S Aktien im Streubesitz. 21,51 % hielt die Androsch Privatstiftung, 17,74 % die Dörflinger Privatstiftung, und 9,95 % hielt AT&S selbst.
Die Entwicklung des Aktienkurses in den vergangenen sechs Monaten war vor allem durch drei Effekte geprägt:
Nachdem die AT&S Aktie als Zykliker unter den Wiener Aktien gilt, hat sich dieser Stimmungswechsel an der Börse auch in unserem Aktienkursverlauf niedergeschlagen.
Derzeit wird die Aktie von sechs Analysten beobachtet, wovon fünf eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
Im Rahmen unserer Investor-Relations-Aktivitäten wurden Ende September New York und Toronto bereist, wo wir mit ausgewählten Investoren in Kontakt traten, die nicht nur in High-Tech-Unternehmen in Asien und Amerika investieren, sondern auch in ausgewählten österreichischen Firmen vertreten sind. Wir konnten ein reges Interesse an der AT&S Gruppe wahrnehmen.
| in EUR | 30. September 2011 | 30. September 2010 |
|---|---|---|
| Gewinn/Aktie | 0,60 | 0,82 |
| Höchstkurs | 15,90 | 11,83 |
| Tiefstkurs | 8,75 | 8,04 |
| Ultimokurs | 9,00 | 11,83 |
| in EUR | Wiener Börse |
|---|---|
| WP-Kennnummer | 969985 |
| ISIN-Code | AT0000969985 |
| Kürzel | 9,95 % ATS Eigene Aktien |
| Reuters RIC | ATSV.VI 17,74 % |
| Bloomberg | ATS AV Dörflinger Privatstiftung |
| Indizes | ATX Prime, WBI SME 21,51 % |
| Streubesitz | |
|---|---|
| Veröffentlichung Ergebnis 3. Quartal 2011/12 | 24. Jänner 2012 |
| Veröffentlichung Jahresergebnis 2011/12 | 10. Mai 2012 |
Mag. Martin Theyer Tel.: +43 (0)3842/200-5909 E-Mail: [email protected]
| 1. Juli bis 30. September | 1. April bis 30. September | |||
|---|---|---|---|---|
| (in TEUR) | 2011 | 2010 | 2011 | 2010 |
| Umsatzerlöse | 131.422 | 128.740 | 241.884 | 242.681 |
| Herstellungskosten | (106.981) | (102.455) | (203.616) | (196.564) |
| Bruttogewinn | 24.441 | 26.285 | 38.268 | 46.117 |
| Vertriebskosten | (6.588) | (6.113) | (12.580) | (11.917) |
| Allgemeine Verwaltungskosten | (4.919) | (5.260) | (10.202) | (10.526) |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 2.213 | 467 | 4.090 | 1.810 |
| Nicht wiederkehrende Posten | - | - | - | (725) |
| Betriebsergebnis | 15.147 | 15.379 | 19.576 | 24.759 |
| Finanzierungserträge | 2.385 | 2.438 | 2.657 | 4.200 |
| Finanzierungsaufwendungen | (3.164) | (3.439) | (5.547) | (4.501) |
| Finanzergebnis | (779) | (1.001) | (2.890) | (301) |
| Ergebnis vor Steuern | 14.368 | 14.378 | 16.686 | 24.458 |
| Ertragsteuern | (2.461) | (2.842) | (2.718) | (5.356) |
| Konzernergebnis | 11.907 | 11.536 | 13.968 | 19.102 |
| davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 11.851 | 11.542 | 13.986 | 19.145 |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen | 56 | (6) | (18) | (43) |
| Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunternehmens zusteht (in EUR je Aktie): |
||||
| - unverwässert | 0,51 | 0,49 | 0,60 | 0,82 |
| - verwässert | 0,51 | 0,49 | 0,60 | 0,81 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien – unverwässerter Wert (in tausend Stück) |
23.323 | 23.323 | 23.323 | 23.323 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien – verwässerter Wert (in tausend Stück) |
23.373 | 23.463 | 23.373 | 23.463 |
| 1. Juli bis 30. September | 1. April bis 30. September | |||
|---|---|---|---|---|
| (in TEUR) | 2011 | 2010 | 2011 | 2010 |
| Konzernergebnis | 11.907 | 11.536 | 13.968 | 19.102 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 30.940 | (33.132) | 27.045 | (1.667) |
| Gewinne/(Verluste) aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, |
||||
| nach Steuern | (8) | 2 | (11) | 2 |
| Gewinne/(Verluste) aus der Bewertung von Sicherungsinstrumenten | ||||
| aus der Absicherung von Zahlungsströmen, nach Steuern | (122) | 30 | (155) | 24 |
| Sonstiges Ergebnis | 30.810 | (33.100) | 26.879 | (1.641) |
| Gesamtkonzernergebnis | 42.717 | (21.564) | 40.847 | 17.461 |
| davon den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 42.663 | (21.558) | 40.867 | 17.504 |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen | 54 | (6) | (20) | (43) |
| 30. September | 31. März | |
|---|---|---|
| (in TEUR) | 2011 | 2011 |
| VERMÖGENSWERTE | ||
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Sachanlagen | 440.371 | 385.510 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.403 | 2.543 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 96 | 121 |
| Übergedeckte Pensionsansprüche | 624 | 590 |
| Aktive latente Steuern | 12.129 | 10.736 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 8.243 | 4.144 |
| 463.866 | 403.644 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 66.008 | 53.376 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 121.107 | 99.899 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 796 | 13.912 |
| Laufende Ertragsteuerforderungen | 337 | 277 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 16.773 | 4.227 |
| 205.021 | 171.691 | |
| Summe Vermögenswerte | 668.887 | 575.335 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 44.475 | 44.475 |
| Sonstige Rücklagen | 14.849 | (12.032) |
| Gewinnrücklagen | 202.511 | 197.020 |
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbares Eigenkapital | 261.835 | 229.463 |
| Nicht beherrschende Anteile | (41) | 353 |
| Summe Eigenkapital | 261.794 | 229.816 |
| SCHULDEN | ||
| Langfristige Schulden | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 92.790 | 95.559 |
| Rückstellungen für Personalaufwand | 12.774 | 12.210 |
| Sonstige Rückstellungen | 11.767 | 11.967 |
| Passive latente Steuern | 4.763 | 4.238 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.725 | 2.109 |
| 125.819 | 126.083 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 101.981 | 96.554 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 175.358 | 116.427 |
| Laufende Ertragsteuerschulden | 1.847 | 3.757 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.088 | 2.698 |
| 281.274 | 219.436 | |
| Summe Schulden | 407.093 | 345.519 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 668.887 | 575.335 |
| 1. April bis 30. September | ||
|---|---|---|
| (in TEUR) | 2011 | 2010 |
| Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis | 13.968 | 19.102 |
| Überleitungspositionen zum Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit: | ||
| Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 28.121 | 23.781 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | 260 | (208) |
| Ertragsteuern | 2.718 | 5.356 |
| Finanzierungsaufwendungen | 2.890 | 301 |
| Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 131 | 118 |
| Auflösung von Investitionszuschüssen | (503) | (3.102) |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen, saldiert | 810 | 988 |
| Veränderungen des Working Capital: | ||
| - Vorräte | (10.186) | (10.489) |
| - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige | (4.793) | (10.349) |
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 4.790 | 16.935 |
| - Sonstige Rückstellungen | (603) | 7 |
| Aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Zahlungsmittel | 37.603 | 42.440 |
| gezahlte Zinsen | (6.551) | (6.359) |
| erhaltene Zinsen und Dividendenerträge | 92 | 250 |
| gezahlte Ertragsteuern | (5.024) | (4.232) |
| Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 26.120 | 32.099 |
| Geldfluss aus Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | (62.640) | (48.795) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 72 | – |
| Auszahlungen für den Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | (473) | – |
| Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten | (769) | (2.257) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten | 1.096 | 1.267 |
| Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit | (62.714) | (49.785) |
| Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten | 54.101 | 12.156 |
| Einzahlungen aus Investitionszuschüssen | 2.435 | 2.999 |
| Dividendenzahlungen | (8.396) | (2.332) |
| Nettomittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit | 48.140 | 12.823 |
| Nettozunahme/(-abnahme) von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | 11.546 | (4.863) |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang | 4.227 | 13.354 |
| Währungsgewinne aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | 1.000 | 23 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Halbjahresende | 16.773 | 8.514 |
| Den Eigen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| tümern des | ||||||
| Mutterunter | Nicht | |||||
| nehmens zu | beherr | |||||
| Gezeichnetes | Sonstige | Gewinn | rechenbares | schende | Summe | |
| (in TEUR) | Kapital | Rücklagen | rücklagen | Eigenkapital | Anteile | Eigenkapital |
| Stand zum 31. März 2010 | 45.680 | (1.560) | 164.184 | 208.304 | 489 | 208.793 |
| Konzerngesamtergebnis | – | (1.641) | 19.145 | 17.504 | (43) | 17.461 |
| Dividendenzahlung für 2009/10 | – | – | (2.332) | (2.332) | – | (2.332) |
| Umgliederung von auf nicht beherrschende | ||||||
| Anteile entfallenden Verlusten | – | – | (43) | (43) | 43 | – |
| Stand zum 30. September 2010 | 45.680 | (3.201) | 180.954 | 223.433 | 489 | 223.922 |
| Stand zum 31. März 2011 | 44.475 | (12.032) | 197.020 | 229.463 | 353 | 229.816 |
| Konzerngesamtergebnis | – | 26.881 | 13.986 | 40.867 | (20) | 40.847 |
| Dividendenzahlung für 2010/2011 | – | – | (8.396) | (8.396) | – | (8.396) |
| Umgliederung von auf nicht beherrschende | ||||||
| Anteile entfallenden Verlusten | – | – | – | – | – | – |
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | – | – | (99) | (99) | (374) | (473) |
| Stand zum 30. September 2011 | 44.475 | 14.849 | 202.511 | 261.835 | (41) | 261.794 |
| Nicht zugeordnet | ||||
|---|---|---|---|---|
| (in TEUR) | Europa | Asien | und Konsolidierung | Konzern |
| Außenumsatz | 169.313 | 72.571 | – | 241.884 |
| Innenumsatz | 53 | 88.048 | (88.101) | – |
| Gesamterlöse | 169.366 | 160.619 | (88.101) | 241.884 |
| bezogener Innenumsatz | (88.048) | (53) | 88.101 | – |
| Segmentnettoumsatz | 81.318 | 160.566 | – | 241.884 |
| Betriebsergebnis | 12.536 | 9.055 | (2.015) | 19.576 |
| Finanzergebnis | (2.890) | |||
| Ergebnis vor Steuern | 16.686 | |||
| Ertragsteuern | (2.718) | |||
| Konzernergebnis | 13.968 | |||
| Vermögenswerte | 117.001 | 558.835 | (6.949) | 668.887 |
| Investitionen | 5.480 | 53.083 | (10) | 58.553 |
| Abschreibungen | 2.533 | 25.468 | 120 | 28.121 |
| Nicht wiederkehrende Posten | – | – | – | – |
| Nicht zugeordnet | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| (in TEUR) | Europa | Asien | und Konsolidierung | Konzern | |
| Außenumsatz | 175.576 | 67.105 | – | 242.681 | |
| Innenumsatz | 1 | 100.579 | (100.580) | – | |
| Gesamterlöse | 175.577 | 167.684 | (100.580) | 242.681 | |
| bezogener Innenumsatz | (100.579) | (1) | 100.580 | ||
| Segmentnettoumsatz | 74.998 | 167.683 | – | 242.681 | |
| Betriebsergebnis | 7.269 | 22.467 | (4.977) | 24.759 | |
| Finanzergebnis | (301) | ||||
| Ergebnis vor Steuern | 24.458 | ||||
| Ertragsteuern | (5.356) | ||||
| Konzernergebnis | 19.102 | ||||
| Vermögenswerte | 108.451 | 429.931 | 1.221 | 539.603 | |
| Investitionen | 1.967 | 59.139 | 258 | 61.364 | |
| Abschreibungen | 2.450 | 20.967 | 364 | 23.781 | |
| Nicht wiederkehrende Posten | – | – | (725) | (725) |
Die Umsatzerlöse nach Branchen stellen sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse nach Ländern stellen sich wie folgt dar:
| 1. April bis 30. September | ||||
|---|---|---|---|---|
| (in TEUR) | 2011 | 2010 | ||
| Mobile Devices | 132.147 | 144.372 | ||
| Industrial | 66.246 | 68.870 | ||
| Automotive | 43.136 | 28.106 | ||
| Übrige | 355 | 1.333 | ||
| 241.884 | 242.681 |
| (in TEUR) | 1. April bis 30. September | |
|---|---|---|
| 2011 | 2010 | |
| Österreich | 11.476 | 11.430 |
| Deutschland | 68.480 | 59.116 |
| Ungarn | 25.612 | 21.922 |
| Sonstiges Europa | 18.783 | 15.249 |
| Asien | 79.297 | 67.199 |
| Kanada, USA, Mexiko | 34.945 | 65.515 |
| Übrige | 3.291 | 2.250 |
| 241.884 | 242.681 |
Der Zwischenbericht zum 30. September 2011 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS), unter Berücksichtigung des IAS 34, und Interpretationen (IFRIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet nicht alle im Jahreskonzernabschluss enthaltenen Informationen und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2011 gelesen werden.
Gegenüber dem Geschäftsjahr endend zum 31. März 2011 sind keine Unterschiede der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegeben.
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2011 ist ungeprüft, und es wurde auch keine externe prüferische Durchsicht durchgeführt.
Die Umsatzerlöse des ersten Halbjahres dieses Geschäftsjahres sind mit EUR 241,9 Mio. nahezu gleich hoch wie jene im Vergleichszeitraum des vorangegangenen Geschäftsjahres (EUR 242,7 Mio.). Erfreulich ist, dass der Umsatz trotz des in diesem Halbjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres schwächeren USD-Kurses stabil gehalten werden konnte. Die Quartalsbetrachtung des 2. Quartals des laufenden Geschäftsjahres zeigt mit EUR 131,4 Mio. den höchsten Quartalsumsatz in der Geschichte des AT&S Konzerns. Im Vergleich zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte eine Steigerung um 19 % erzielt werden.
Die Verteilung der Produktionsmengen zwischen Europa und Asien zeigt mit 70 % in Asien zu 30 % in Europa eine ähnliche Aufteilung wie jene im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 69 % zu 31 %. Vergleicht man die ersten beiden Quartale des aktuellen Geschäftsjahres, so zeigt sich eine deutliche Verschiebung nach Asien, bedingt durch die gute Auslastung des Werkes in Shanghai in diesem Zeitraum.
Bei Betrachtung der einzelnen Segmente ist eine deutliche Steigerung im Bereich Automotive zu sehen. In diesem Segment konnte eine Umsatzsteigerung von 53 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erreicht werden. Die Bereiche Mobile Devices mit –8 % und Industrial mit –4 % mussten leichte Umsatzrückgänge verzeichnen. Besonders der Bereich Mobile Devices zeigt aber im Quartalsvergleich des aktuellen Geschäftsjahres bereits wieder eine Steigerung um 36 % im 2. Quartal im Vergleich zum 1. Quartal.
Da nun die Ausweitung der Produktionskapazitäten in Shanghai im ersten Halbjahr dieses Geschäftsjahres praktisch abgeschlossen werden konnte, kam es zu höheren Abschreibungen für Sachanlagen und dadurch höheren Herstellungskosten verglichen mit dem ersten Halbjahr des vorangegangenen Geschäftsjahres. Dies führte zu einem Bruttoergebnis von EUR 38,3 Mio. im Vergleich zu EUR 46,1 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Quartalsvergleich der ersten beiden Quartale des aktuellen Geschäftsjahres konnte das Bruttoergebnis um 77 % von EUR 13,8 Mio. auf EUR 24,4 Mio. gesteigert werden. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die im zweiten Quartal gute Auslastung unseres Werkes in Shanghai zurückzuführen.
Im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres sind keine Aufwendungen entstanden, die den nicht wiederkehrenden Posten zuzuordnen sind.
Im ersten Halbjahr des Vorjahres wurde die Schließung des Standortes Wien beschlossen, da die Rolle des Headquarters wieder dem Sitz der Gesellschaft und Produktionsstandort Leoben-Hinterberg zugeordnet wurde. Die nicht wiederkehrenden Posten des Vorjahres umfassten daher vorwiegend Personalaufwendungen aus einem vereinbarten Sozialplan im Rahmen dieser Maßnahmenentscheidung.
Das Betriebsergebnis entwickelte sich analog zum Bruttoergebnis und weist eine Verringerung von EUR 24,8 Mio. im ersten Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahres auf EUR 19,6 Mio. im Vergleichszeitraum des aktuellen Geschäftsjahres auf. Bei den allgemeinen Verwaltungskosten konnten im Halbjahresvergleich leichte Einsparungen verzeichnet werden. Bei den Vertriebskosten kam es zu einer leichten Erhöhung, die mit erhöhten Transportkosten zu erklären ist. Das sonstige betriebliche Ergebnis war im aktuellen Halbjahr mit EUR 4,1 Mio. höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit EUR 1,8 Mio. Diese Steigerung ist vorwiegend auf eine Forderung aus einem Schadensfall sowie positive Bewertungen aus Fremdwährungseffekten zurückzuführen.
Das Betriebsergebnis in Relation zum Umsatz (EBIT-Marge) hat mit 8,1 % noch nicht ganz den Wert des ersten Halbjahres des vergangenen Geschäftsjahres (10,2 %) erreicht. Im Quartalsvergleich zeigt sich jedoch eine sehr erfreuliche Entwicklung mit einem Anstieg von 4,0 % im ersten Quartal auf 11,5 % im zweiten Quartal.
Bei Betrachtung der Segmentergebnisse vor Konsolidierung zeigt sich im Vorjahresvergleich in Europa eine deutliche Steigerung von EUR 7,2 Mio. auf EUR 12,5 Mio., wobei in Asien allerdings die geringe Auslastung im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres durch das gute zweite Quartal nicht ausgeglichen werden konnte, sodass sich in dieser Region im Vergleich zum ersten Halbjahr des vorangegangenen Geschäftsjahres ein Rückgang von EUR 22,5 Mio. auf EUR 9,1 Mio. ergab.
Die Finanzierungserträge resultieren im Wesentlichen aus den Bewertungseffekten der Finanzierungen des Werkes in China aufgrund der Aufwertung der funktionalen Währung Chinesischer Renminbi Yuan (CNY) gegenüber dem Euro im Vergleich zum vorangegangenen Bilanzstichtag.
Die Finanzierungsaufwendungen beinhalten neben dem Zinsaufwand in Höhe von EUR 5,4 Mio. (Vorjahr: EUR 4,2 Mio.) geringfügige Aufwendungen aus Wechselkursentwicklungen.
Die Veränderung des effektiven Steuersatzes auf Basis des Konzernergebnisses im Vergleich zum Vorjahreszeitraum resultiert grundsätzlich aus den sich ändernden Anteilen der einzelnen Gesellschaften mit abweichenden Steuersätzen und unterschiedlichen steuerlichen Regelungen am Konzernergebnis.
Weiters sind die Ertragsteuern wesentlich durch die Bewertung der latenten Steuern beeinflusst. Insbesondere werden für einen Großteil der entstandenen ertragsteuerlichen Verlustvorträge weiterhin keine aktiven latenten Steuern gebildet, da von einer Realisierbarkeit in absehbarer Zeit nicht auszugehen ist.
Die positive Veränderung der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen im aktuellen Geschäftsjahr (EUR 27 Mio.) ist fast ausschließlich auf die Wechselkursveränderungen der funktionalen Währungen Chinesischer Renminbi Yuan (CNY) und Hongkong Dollar (HKD) gegenüber der Konzerndarstellungswährung Euro zurückzuführen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatten Wechselkursänderungen nur geringfügige Auswirkungen auf das Konzerngesamtergebnis.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um EUR 56,8 Mio. auf EUR 250,5 Mio. Insbesondere hat sich der Finanzierungsbedarf aufgrund des Ausbaus des Werkes in Shanghai sowie der ersten Investitionsphase des neuen Werkes in Chongqing, beide China, erhöht. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres ist auch der Nettobestand des Working Capital von EUR 79,4 Mio. zum letzten Bilanzstichtag auf EUR 105,6 Mio. angestiegen. Der Nettoverschuldungsgrad erhöhte sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag von 84 % auf 96 %, blieb aber aufgrund der verbesserten Eigenkapitalsituation, resultierend aus dem guten Konzernergebnis sowie den Währungsumrechnungsdifferenzen, trotz Investitionstätigkeiten auf gleichem Niveau wie zum Ende des ersten Quartals.
Das Konzerneigenkapital stieg aufgrund des positiven Konzernergebnisses und der positiven Wechselkurseffekte von EUR 229,8 Mio. zum letzten Bilanzstichtag auf EUR 261,8 Mio. Das Konzerngesamtergebnis weist einen positiven Wert von EUR 42,7 Mio. auf. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres ergaben sich keine signifikanten Wechselkurseffekte mit Bezug auf das Konzerngesamtergebnis.
In der 16. ordentlichen Hauptversammlung vom 7. Juli 2010 wurde der Vorstand erneut ermächtigt, binnen 30 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben sowie einzuziehen. Weiters wurde der Vorstand wieder für die Dauer von fünf Jahren, sohin bis einschließlich 6. Juli 2015 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates eigene Anteile auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern, insbesondere zur Bedienung von Mitarbeiteraktienoptionen, Wandelschuldverschreibungen oder als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen bzw. sonstigen Vermögenswerten.
Im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms wurden im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres keine weiteren eigenen Aktien erworben. Zum 30. September 2011 hält der Konzern unverändert zum letzten Bilanzstichtag, unter Berücksichtigung der ausgeübten Aktienoptionen, 2.577.412 eigene Aktien (9,95 % des Grundkapitals) mit einem Kaufpreis von EUR 46,6 Mio.
Der Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im aktuellen Geschäftsjahr EUR 26,1 Mio. (Vorjahr EUR 32,1 Mio.). Hauptgrund für den leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist der Anstieg des Nettoumlaufvermögens, großteils bedingt durch einen Anstieg der Vorräte sowie der Forderungen. Einen positiven Effekt auf den Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit im aktuellen Geschäftsjahr haben die aufgrund des erfolgten Endausbaus der Werke in Shanghai und Indien höheren Abschreibungen mit EUR 28,1 Mio. im Vergleich zu EUR 23,8 Mio. im ersten Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahres.
Der Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt EUR 62,7 Mio. Der Anstieg zum Vorjahr (EUR 49,8 Mio.) ist mit dem weiteren Kapazitätsausbau in Shanghai (China) und Indien sowie der ersten Ausbauphase des neuen Werkes in Chongqing (China) zu erklären.
Zur Finanzierung der Kapazitätsausbauten wurden weitere finanzielle Mittel aufgenommen, sodass sich ein Nettomittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 48,1 Mio. im Vergleich zu EUR 12,8 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres ergab. Die Dividendenzahlungen wirkten sich mit EUR –8,4 Mio. im Vergleich zu EUR –2,3 Mio. im ersten Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahres aus.
Um unsere Kunden in Taiwan besser betreuen zu können, werden wir ein Vertriebsbüro mit Standort in Taiwan eröffnen. Die Gesellschaft befindet sich derzeit in Gründung und wird eine 100%-Tochter der AT&S Asia Pacific Ltd. sein.
Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 7. Juli 2011 eine Dividende von EUR 0,36 pro Aktie und damit TEUR 8.396 aus dem Bilanzgewinn zum 31. März 2011 ausgeschüttet.
Im Zusammenhang mit diversen Projekten sind im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres Honorare für Beratungsleistungen der AIC Androsch International Management Consulting GmbH in Höhe von TEUR 204 sowie der Rechtsanwälte Riedl & Ringhofer in Höhe von TEUR 4 angefallen.
Leoben-Hinterberg, am 21. November 2011
Der Vorstand
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Mag. Thomas Obendrauf e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.
Das abgelaufene zweite Quartal brachte für die AT&S Gruppe den höchsten bisher erzielten Quartalsumsatz. Wie bereits in den vergangenen Jahren zeigt sich auch im aktuellen Wirtschaftsjahr die Saisonalität im Leiterplattengeschäft, und hier vor allem im Bereich Mobile Devices. Auch in diesem Geschäftsjahr ist ein Anstieg der Nachfrage im zweiten und dritten Quartal zu bemerken. Mit einem aktuellen Halbjahresumsatz von EUR 241,9 Mio. konnten wir das sehr gute Umsatzniveau des ersten Halbjahres im vorangegangenen Geschäftsjahr mit EUR 242,7 Mio. wieder annähernd erreichen. Bei quartalsweiser Betrachtung konnten wir eine Umsatzsteigerung um 19 % von EUR 110,5 Mio. im ersten Quartal auf EUR 131,4 Mio. im zweiten Quartal erzielen.
Generell hat sich aufgrund der derzeitigen weltwirtschaftlichen Lage die Visibilität künftiger Bedarfe reduziert. Unsere Märkte sind aber fundamental weiterhin intakt, und wir gehen mittelbis langfristig weiterhin von attraktiven Wachstumsraten aus.
Bei Betrachtung der Umsätze nach Geschäftsfeldern zeigt sich nach 3 schwächeren Quartalen im Bereich Mobile Devices wieder ein sehr positiver Trend. Der Umsatz konnte im aktuellen Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 36 % von EUR 56,0 Mio. auf EUR 76,2 Mio. gesteigert werden. Der Bereich Automotive wuchs wie in den vergangenen Quartalen und liegt in diesem Halbjahr bereits über 53 % über dem Umsatz im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Bereich Industrial zeigt sich auch bei der AT&S der allgemeine Rückgang im Industriesektor, sodass in diesem Bereich im Vergleich zum ersten Halbjahr des vorangegangenen Geschäftsjahres ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen ist.
Durch die erfolgreiche Umsetzung der Strategie, unsere Produktion auf technologisch hochwertige Leiterplatten zu fokussieren, konnten die Quadratmeterpreise an praktisch allen unseren Produktionsstandorten angehoben werden. Die österreichischen Standorte, die sich auf Spezialaufträge und Kleinserien spezialisiert haben, tragen wesentlich zu dieser Entwicklung bei.
Unser Standort in Shanghai, ausgerichtet auf Großserien mit HDI-Technologie, war im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres nach einer Periode der Unterauslastung im ersten Quartal nun wieder gut ausgelastet. Auch die Prognose für das laufende dritte Quartal ist positiv.
Um die steigende Nachfrage unserer Kunden auch künftig bedienen zu können, soll in den nächsten Monaten ein neues Werk in Chongqing entstehen. Derzeit erfolgen die Bauarbeiten für die Produktionshalle. Die weiteren Investitionsentscheidungen erfolgen analog zur Bedarfsentwicklung unserer Kunden.
Zur Verbesserung der Fristigkeitsstruktur der Finanzierungen hat die AT&S am 18. November 2011 (Valutatag) 5%ige Teilschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von 5 Jahren im Gesamtausmaß von EUR 100 Mio. und einer Stückelung von je EUR 1.000 emittiert. Die Zulassung dieser Teilschuldverschreibungen zum geregelten Freiverkehr an der Wiener Börse wurde beantragt.
Im Verlauf des ersten Halbjahres des aktuellen Geschäftsjahres 2011/12 sind grundsätzlich keine nennenswerten Änderungen zu den im Konzernabschluss 2010/11 ausführlich im Konzernanhang unter "II. Risikobericht" beschriebenen Risikokategorien aufgetreten.
Zur Reduktion des Liquiditätsrisikos wurden bereits in den vorangegangenen Geschäftsjahren langfristige Finanzierungen aufgenommen. Zusätzlich wurde nach Abschluss des aktuellen Halbjahres eine 5-jährige Anleihe im Ausmaß von EUR 100 Mio. begeben, um eine Verbesserung der Fristigkeitsstruktur zu erreichen. Weiters bestehen ausreichend kurzfristige Kreditrahmen, um das wachstumsbedingt gestiegene Working Capital abzudecken. Darüber hinaus hat der Vorstand weiterhin die Möglichkeit, aufgrund der Ermächtigung durch die Hauptversammlung am 7. Juli 2010, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zu 12.950.000 neue Aktien aus genehmigtem Kapital zu emittieren, Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 100 Mio. auszugeben und die eigenen Anteile zu veräußern.
Im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres konnte ein deutlich positiver operativer Cashflow erwirtschaftet werden. Auf Basis des weiterhin erwarteten positiven Nettomittelzuflusses aus laufender Geschäftstätigkeit und der umfassenden Finanzierungsmöglichkeiten ist ausreichend Liquidität gegeben, um die geplanten und weitere Investitionsvorhaben zu realisieren.
Hinsichtlich der Verwendung von Finanzinstrumenten wird ebenfalls auf den detaillierten Risikobericht im Konzernanhang verwiesen. Betreffend Währungsrisiken konnten bei Konzernbetrachtung die Auswirkungen auf das operative Ergebnis dadurch weiter reduziert werden, dass neben der Abhängigkeit des Umsatzes vom US-Dollar auch die Produktionskapazitäten zum Großteil im erweiterten US-Dollar-Raum abgerufen werden. Neben den verbleibenden Auswirkungen zeigen sich Wechselkursänderungen der funktionalen Währungen gegenüber der Berichtswährung Euro vor allem ergebnisneutral im Eigenkapital. Die Nettoverschuldung blieb im Halbjahr mit 96 % trotz weiterer Investitionstätigkeiten auf dem gleichen Niveau wie zum Ende des ersten Quartals des laufenden Geschäftsjahres. Zusätzlich zum guten Konzernergebnis führten positive Währungsumrechnungsdifferenzen aus dem Anstieg des CNY und des HKD gegenüber dem EUR zu einer Stärkung des Eigenkapitals. Bei anhaltend positiver Ertragssituation und stabilen Wechselkursentwicklungen sind wir zuversichtlich, den Zielwert von 80 % mittelfristig wieder erreichen zu können.
Hinsichtlich der Chancen und Risiken aus der Entwicklung von externen Rahmenbedingungen für das gesamte Geschäftsjahr 2011/12 wird weiterhin von einem weltweiten Umsatzanstieg in der Leiterplattenindustrie ausgegangen. Im aktuellen Halbjahr konnten die externen und internen Wachstumserwartungen bei der AT&S nicht ganz erreicht werden, wobei sich aber im zweiten Quartal bereits eine positive Entwicklung einstellte. Das erste Quartal war noch erheblich von Projektverzögerungen geprägt, im zweiten Quartal konnte jedoch eine deutlich bessere Auslastung der Kapazitäten erzielt werden. Die weltwirtschaftliche Lage ist mittelfristig jedoch schwer einschätzbar. Wie insbesondere auch die vergangenen Jahre gezeigt haben, sind die makroökonomischen Rahmenbedingungen und Märkte laufend kritisch zu beobachten, um möglichst frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.
Der weiterhin zunehmende Einsatz von elektronischen Systemen im alltäglichen Leben, die Erhöhung der Durchdringungsraten von Kommunikationsanwendungen und die zunehmende Funktionalität bei den mobilen Endgeräten werden zu einer starken Nachfrage nach hochwertigen Leiterplatten führen. Aufgrund der Konzentration der AT&S auf diesen hochwertigen Bereich erwartet das Management, dass die AT&S überdurchschnittlich von diesen Entwicklungen profitieren wird.
Auf Basis aktueller Markt- und Kundeninformationen kann die zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres veröffentlichte Vorschau beibehalten werden. Die Visibilität der Bedarfe hat sich allerdings aufgrund der momentanen weltwirtschaftlichen Entwicklungen reduziert, wodurch quartalsweise Prognosen erschwert werden. Der Markt ist fundamental weiterhin intakt und zeigt mittel- bis langfristig attraktive Wachstumsraten. Wesentlich für AT&S ist, dass das Verbraucherverhalten auf dem heutigen Niveau bleibt, die Wechselkursdifferenzen nicht weiter zunehmen und sich die Konjunktur in Europa und Amerika nicht abschwächt. Kurzfristig wird auch viel vom anstehenden Weihnachtsgeschäft abhängen.
Um das erhöhte Wachstum in den Geschäftsfeldern der AT&S ausreichend bedienen zu können, werden die Produktionskapazitäten im Konzern weiter ausgebaut. Aus derzeitiger Sicht werden je nach Bau- bzw. Installationsfortschritt für das gesamte Geschäftsjahr 2011/12 Investitionen von rund EUR 130 Mio. erwartet. Der Großteil der Investitionen betrifft den Ausbau des Standortes in Shanghai sowie die Errichtung (Gebäude und Infrastruktur) des neuen Standortes in Chongqing, beide in China.
Eine im Vergleich zum ersten Quartal höhere Auslastung und die daraus resultierende bessere Ausnutzung der Produktionskapazitäten wird sich auch positiv auf das erwartete Betriebsergebnis auswirken, und so erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2011/12 eine EBIT-Marge von über 9 %.
Leoben-Hinterberg, am 21. November 2011
Der Vorstand
DI (FH) Andreas Gerstenmayer e.h. Mag. Thomas Obendrauf, e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Leoben-Hinterberg, am 21. November 2011
Der Vorstand
DI (FH) Andreas Gerstenmayer Vorstandsvorsitzender
Mag. Thomas Obendrauf Finanzvorstand
Ing. Heinz Moitzi Technikvorstand
AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Fabriksgasse 13 8700 Leoben Österreich Tel.: +43 (0)3842/200-0 Fax: +43 (0)3842/200-216
Investor Relations Mag. Martin Theyer Tel.: +43 (0)3842/200-5909 E-Mail: [email protected]
Mag.a Monika Stoisser-Göhring Mag.a (FH) Christina Schuller Mag. Martin Theyer Mag. Michael Dunst Mag.a Sonja Kellner/Zenker & Co Public Relations
den Inhalt verantwortlich AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Fabriksgasse 13 8700 Leoben Österreich www.ats.net
Agentur DMP Digital Motion Picture Datenverarbeitungs GmbH www.agentur-dmp.at
AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Fabriksgasse 13 8700 Leoben Österreich www.ats.net
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