Interim / Quarterly Report • Nov 7, 2007
Interim / Quarterly Report
Open in ViewerOpens in native device viewer
SYNAPS by Javier Pérez Gil
| 1. Halbjahr | 1. Halbjahr | |
|---|---|---|
| (in € Mio., Gewinn pro Aktie in €) | 2007/08 | 2006/07 |
| Gesamterlöse | 241,7 | 232,5 |
| Bruttogewinn | 43,8 | 39,8 |
| Bruttogewinnmarge | 18,1 % | 17,1 % |
| EBIT (Betriebsergebnis) | 22,2 | 18,8 |
| EBIT-Marge | 9,2 % | 8,1 % |
| EBITDA | 38,6 | 38,3 |
| EBITDA-Marge | 16,0 % | 16,5 % |
| Periodenüberschuss | 21,6 | 18,3 |
| Gewinn/Aktie*) | 0,94 | 0,73 |
| Bilanzsumme | 506,9 | 472,2 |
| CAPEX, netto | 59,8 | 49,8 |
| Eigenmittelquote | 44,1 % | 50,3 % |
| Nettoverschuldung | 150,6 | 103,2 |
| Verschuldungsgrad | 67,4 % | 43,4 % |
| ROE **) | 19,8 % | 15,2 % |
| Mitarbeiterstand (inkl. Leiharbeiter) | 6.250 | 5.393 |
*) Berechnet auf Basis des gewogenen Mittelwertes der im Umlauf befindlichen Aktien von 23.426.015 Stück per 30. September 2007 und 25.447.618 Stück per 30. September 2006 gemäß IFRS-Vorschriften.
**) Berechnet auf Basis des durchschnittlichen Eigenkapitals in der Periode, annualisiert.
Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
der Leiterplattenmarkt entwickelte sich im ersten Halbjahr 2007/08 weiterhin sehr dynamisch, was zu einer starken Nachfrage in allen drei Geschäftsbereichen der AT&S – Telekom, Automotive und Industrial – führte. Insgesamt wird für das Jahr 2007 ein Marktwachstum von 4 % prognostiziert. Als führendes Unternehmen in der Leiterplattenindustrie konnte AT&S von diesem Trend natürlich profitieren. So wurde in allen Werken eine sehr gute Auslastung erreicht.
Der Kapazitätsaufbau in China, wo mittlerweile bereits das dritte Werk hochgefahren wird, schreitet nach Plan rasch voran und gewährleistet, dass AT&S am kräftigen Wachstum des Mobiltelefonmarktes adäquat partizipieren kann. Für das Jahr 2007 wird erwartet, dass global rund 1,1 Milliarden Handys verkauft werden, was einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von rund 10 % entspricht.
Vertriebsseitig sind wir stolz, mit vier der Top fünf Mobiltelefonhersteller das breiteste Kundenportfolio in der Branche aufzuweisen. Zudem ist es gelungen, unsere Position auf dem anspruchsvollen japanischen Markt weiter zu verstärken. So wurde AT&S für die hervorragenden Leistungen in China z.B. von Sony mit dem Supplier Award ausgezeichnet.
Im Automotive-Bereich profitiert AT&S vom Trend, dass die Elektronik im Auto heute nicht mehr wegzudenken ist. Für diese zunehmend komplexeren Technologien reichen Standardleiterplatten nicht mehr aus, und es werden vermehrt HDI-Leiterplatten (High Density Interconnection) nachgefragt – eine Technologie, bei der AT&S zu den führenden Anbietern zählt. Somit wird sich AT&S in diesem Segment künftig nicht nur als Nischenanbieter, sondern auch im Massengeschäft etablieren können.
Durch die Ausrichtung der österreichischen Werke auf europäische Nischen im Industrie- und Medizintechnikbereich konnte sich AT&S auch im schnellen Geschäft in Europa einen Namen machen. Mit ihren zusätzlichen Serviceleistungen tritt AT&S als kompetenter Gesamtlösungsanbieter auf. Dass sich diese Strategie bewährt, ist vor allem an der guten Auslastung der Werke zu sehen.
Lediglich das junge und projektorientierte Servicegeschäft, das Design- und Bestückungsleistungen sowie den Handel mit Leiterplatten umfasst, war im ersten Halbjahr dieses Geschäftsjahres aufgrund des Auslaufens von zwei Großaufträgen schwächer als im Vorjahr. AT&S erwartet sich hier aber für das weitere Geschäftsjahr eine deutliche Steigerung.
Mit Umsatzsteigerungen in allen drei Kernsegmenten – Telekom, Industrial und Automotive – konnte AT&S im abgelaufenen Quartal ihren Wachstumskurs eindrucksvoll bestätigen und die geringeren Umsätze im Servicebereich mehr als wettmachen. Gebremst wurde das Umsatzwachstum lediglich von einem schwachen US-Dollar, der seit Beginn des Geschäftsjahres mit rund 7 % dramatisch gesunken ist. Diese Entwicklung bekam AT&S als Produzent in einer Dollar-orientierten Industrie wie der Leiterplattenproduktion natürlich zu spüren. Die Preise eines großen Teils des Telekomgeschäfts sind US-Dollar-abhängig, da sich die Konkurrenz fast ausschließlich in Ländern befindet, deren Währungen sich am US-Dollar orientieren. Gleichzeitig hat AT&S mittlerweile einen wesentlichen Teil der Produktion für den Telekommarkt ebenfalls in diesem erweiterten US-Dollar-Raum etabliert. Für die verbleibenden Währungspositionen wurden Hedging-Transaktionen durchgeführt. Die US-Dollar-Entwicklung hat daher vor allem eine Auswirkung auf den Umsatz und deutlich geringeren Einfluss auf das Ergebnis.
Aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklungen, aber auch vor dem Hintergrund eines schwachen US-Dollars sowie eines unter den Erwartungen gebliebenen Servicegeschäfts, konnte AT&S den Umsatz im ersten Halbjahr 2007/08 um 4 % gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres auf EUR 241,7 Mio. steigern. Auf das zweite Quartal bezogen lag der Umsatz mit EUR 127,0 Mio. in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Umsatzverteilung nach Branchen stellt sich wie folgt dar: 67 % wurden im Telekombereich sowie mit Handheld-Produkten erwirtschaftet, 21 % steuerte der Bereich Industrial/Medical bei, und 10 % wurden mit Automotive-Kunden erwirtschaftet. Der Anteil der neuen Geschäftsfelder DCC/Trading und Design am Gesamtumsatz belief sich auf 2 %.
Mit EUR 43,8 Mio. lag der Bruttogewinn im ersten Halbjahr um 10 % über dem Vergleichswert des Vorjahres, und auch im zweiten Quartal steigerte AT&S den Bruttogewinn um 5 % auf EUR 25,0 Mio. Damit erreichte die Bruttogewinnmarge im Halbjahr 18,1 % und im zweiten Quartal 19,7 %.
Kräftig erhöht hat AT&S im ersten Halbjahr das EBIT, das mit EUR 22,2 Mio. den Vorjahreswert um 18 % übertreffen konnte. Auf das zweite Quartal bezogen erzielte AT&S ein EBIT von EUR 14,4 Mio., was im Periodenvergleich einer Steigerung von 11 % entspricht. Die EBIT-Marge betrug somit 9,2 % im Halbjahr bzw. 11,4 % im zweiten Quartal.
Das Ergebnis vor Steuern belief sich im Halbjahr auf EUR 23,1 Mio. (+27 %) und im zweiten Quartal auf 14,1 Mio. (+15 %). Erfreulich entwickelte sich der Periodenüberschuss (Net Income), der im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorperiode um 18 % auf EUR 21,6 Mio. stieg. Im zweiten Quartal erreichte der Periodenüberschuss EUR 12,4 Mio., dies entspricht einer Steigerung von 7 % gegenüber dem Vergleichswert.
Das Ergebnis pro Aktie (EPS) erreichte somit im ersten Halbjahr EUR 0,94. Dies entspricht einem Plus von 29 %. Auf das zweite Quartal bezogen betrug das Ergebnis pro Aktie EUR 0,54 (+15 %).
Basierend auf einer Nettoverschuldung von EUR 150,6 Mio. zum 30. Sept. 2007 (EUR 103,2 Mio. vor einem Jahr) resultiert ein Verschuldungsgrad von 67,4 %. Die Erhöhung des Verschuldungsgrades ist vor allem auf die Kapazitätserweiterungen im Werk in Shanghai, die Bezahlung der Dividende und getätigte Aktienrückkäufe zurückzuführen.
Mit dem Werksausbau in China hat auch der Mitarbeiterstand rasant zugenommen. Insgesamt beschäftigt AT&S per 30. September 2007 6.250 Mitarbeiter, rund 65 % davon in Asien und rund 35 % in Europa.
Der Ramp-up der vierten Produktionslinie im zweiten Werk in Shanghai wird mit Ende November abgeschlossen sein. Mit Beginn des Kalenderjahres 2008 soll die erste Produktionslinie im dritten Werk hochgefahren werden. Diese zusätzlichen Kapazitäten werden unsere globale Wettbewerbsposition weiter verstärken.
Das im ersten Halbjahr 2007/08 schwache Service-Geschäft soll im weiteren Jahresverlauf einen deutlich höheren Beitrag zu Umsatz und Ertrag leisten.
Auch in den kommenden Monaten erwartet AT&S weiterhin beträchtliche Unsicherheiten aus Wechselkursschwankungen.
Dr. Harald Sommerer Dkfm. Steen Hansen Ing. Heinz Moitzi Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand
Daher sieht das Management eine zunehmende Unsicherheit im Bereich der in Euro ausgewiesenen Umsatzentwicklung und ist aus diesem Grund veranlasst, die Guidance für den Umsatz bis auf weiteres einzustellen.
Im Bereich der Nettoergebnis- und damit EPS-Erwartungen ist AT&S aufgrund der guten Performance im ersten Halbjahr und der getätigten Hedging-Aktivitäten weiterhin optimistisch und bekräftigt die Guidance für einen Gewinn/Aktie von EUR 1,60–1,70.
Wichtige Voraussetzungen zur Umsetzung des nachhaltigen Wachstumskurses der AT&S werden in der Forschung & Entwicklung geschaffen, die stets um neue, innovative Lösungen bemüht ist. So entwickelt AT&S bereits seit mehreren Jahren ein Konzept zur Integration von optischen Verbindungen in der Leiterplatte. Damit würden zum Beispiel auch Mobiltelefone und PDA schneller und durch den Vorteil der Miniaturisierung auch kleiner und handlicher werden. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes arbeitet AT&S eng mit renommierten Forschungsinstituten wie Joanneum Research, Instituten der Technischen Universität Graz und Wien sowie der Fraunhofer Gesellschaft zusammen.
Das von AT&S entwickelte Verfahren verfolgt einen innovativen Ansatz, der auch in der Massenproduktion zum Einsatz kommen könnte. Bei diesem Konzept werden optische Wellenleiter mit einem speziellen Laserstrukturierungsverfahren direkt an vormontierte Bauelemente geschrieben. Dr. Ruth Houbertz-Krauß vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg entwickelte ein spezielles optisches Material, das für diese Laserstrukturierung zum Einsatz kommen könnte, und es freut uns natürlich ganz besonders, dass sie für ihre Arbeit im Rahmen des Projektes mit dem begehrten Fraunhofer-Preis ausgezeichnet wurde.
Mithilfe dieses neuen, weltweit einzigartigen Fertigungsverfahrens kann AT&S einen deutlichen Entwicklungsvorsprung erzielen und sich eine Marktführerschaft in Hinblick auf Material, Technologie und Produktion sichern.
Mit dieser vorausschauenden Denkweise und einem solidem und nachhaltigen Wachstumskonzept sind wir trotz des derzeit schwachen US-Dollars und der damit einhergehenden Nachteile davon überzeugt, unseren Wachstumskurs auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
| AKTIEN | OPTIONEN | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand | Stand | % | Stand | Stand | Durchschn. | |||
| 30.06.2007 | Veränderung | 30.09.2007 | Kapital | 30.06.2007 Veränderung | 30.09.2007 | Ausübungspreis | ||
| Harald Sommerer 1) | 41.500 | 41.500 | 0,16 % | 172.000 | (40.000) | 132.000 | € 18,59 | |
| H.S. Privatstiftung | 100.600 | 20.000 | 120.600 | 0,47 % | ||||
| Sommerer gesamt | 142.100 | 162.100 | 0,63 % | |||||
| Steen Hansen 2) | 0 | 0 | 0,00 % | 114.000 | (9.000) | 10.500 | € 18,41 | |
| Heinz Moitzi | 1.672 | 1.672 | 0,01 % | 90.000 | 90.000 | € 18,67 | ||
| Hannes Androsch | 445.853 | 445.853 | 1,72 % | |||||
| Androsch Privatstiftung | 5.570.666 | 5.570.666 | 21,51 % | |||||
| Androsch gesamt | 6.016.519 | 6.016.519 | 23,23 % | |||||
| Willibald Dörflinger | 0 | 0 | 0,00 % | |||||
| Dörflinger Privatstiftung | 4.574.688 | 4.574.688 | 17,66 % | |||||
| Dörflinger gesamt | 4.574.688 | 4.574.688 | 17,66 % | |||||
| Erich Schwarzbichler | 0 | 0 | 0,00 % | |||||
| Georg Riedl | 9.290 | 9.290 | 0,04 % | |||||
| Albert Hochleitner | 0 | 0 | 0,00 % | |||||
| Karl Fink | 0 | 0 | 0,00 % | |||||
| Markus Schumy | 0 | 0 | 0,00 % | |||||
| Johann Fuchs | 4 | 4 | 0,00 % | |||||
| Gerhard Fürstler | 1 | 1 | 0,00 % | |||||
| Maximilian Sommerer | 2.500 | 2.500 | 0,01 % | |||||
| Niklas Sommerer | 2.500 | 2.500 | 0,01 % | |||||
| Clemens Sommerer | 2.500 | 2.500 | 0,01 % | |||||
| Summe Directors' | ||||||||
| Holdings/Dealings | 10.751.774 | 20.000 | 10.771.774 | 41,59 % | 376.000 | (49.000) | 327.000 | |
| Eigene Aktien 3) 4) | 2.519.991 | 12.661 | 2.523.652 | 9,78 % | ||||
| Restliche ausgegebene Aktien | 12.628.235 | 12.595.574 | 48,63 % | |||||
| Summe | 25.900.000 | 25.900.000 | 100,00 % | 376.000 | (49.000) | 327.000 |
1) Optionen (gemäß Stock-Option-Plan): Ausübung von 40.000 Optionen im Zeitraum Juli bis September 2007.
2) Optionen (gemäß Stock-Option-Plan): Ausübung von 9.000 Optionen im Zeitraum Juli bis September 2007.
3) Der rechnerische Betrag des Grundkapitals eigener Aktien betrug zum 30. September 2007 EUR 2.785.917.
4) Rückgekaufte Aktien werden zur Durchführung des Mitarbeiterbeteiligungs- bzw. Stock-Option-Programms sowie für potenzielle Akquisitionen verwendet.
Auch im ersten Halbjahr 2007/08 blieb AT&S ihrem Grundsatz treu, den persönlichen Kontakt mit Investoren und Analysten zu forcieren. So wurde am 3. Juli 2007 die 13. ordentliche Hauptversammlung der AT&S im Congress Leoben abgehalten, an der rund 80 interessierte Aktionäre teilnahmen. Sämtliche Beschlüsse wurden mit über 99 % Zustimmung gefasst, weitere Details entnehmen Sie bitte dem ersten Quartalsbericht.
Schwerpunkt der Roadshows im abgelaufenen Quartal war diesmal der deutschsprachige Raum. So besuchte das Management Investoren in Genf, Köln und Düsseldorf. Im Zuge der Investorenkonferenz der Erste Bank in Bad Stegersbach im Oktober stand AT&S wieder interessierten Investoren und Analysten zur Verfügung.
Hervorzuheben ist auch, dass der Geschäftsbericht 2007/08 der AT&S mit dem begehrten red dot design award ausgezeichnet wurde.
Die Aktienkursentwicklung im ersten Halbjahr 2007/08 blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück. Aufgrund der Unsicherheiten, hervorgerufen durch die US-Immobilienkrise, wurden die Aktien mit dem Markt verkauft, konnten am Aufschwung jedoch nicht adäquat partizipieren. Nach einem Abwärtstrend Mitte Mai bis Mitte Juni hat sich die Aktie jedoch seitlich zum TecDAX bewegt. Mit Ende des zweiten Quartals schloss die AT&S-Aktie bei EUR 18,23 und somit um 5 % unter dem Kurs per Anfang April.
Auch die Liquidität entwickelte sich mit 59.214 Stück bzw. 1.073.074 EUR pro Tag nicht zufrieden stellend. So belegte das Unternehmen gemessen an der Liquidität den 29. Rang im TecDAX. Aus Blickwinkel der Marktkapitalisierung konnte sich AT&S seit Ende des 1. Quartals auf Platz 34 verbessern.
Zum Ende des zweiten Quartals empfehlen fünf Analysten die AT&S-Aktie weiterhin zum Kauf, ein Analyst stuft die Aktie auf "Übergewichten" und weitere vier Research Reports geben eine "Halten"-Empfehlung ab.
Interessierten Anlegern stehen umfassende Informationen auf unserer Homepage unter www.ats.net zur Verfügung.
| 30. Sept. 2007 | 30. Sept. 2006 | |
|---|---|---|
| Gewinn/Aktie Höchst-/Tiefstkurs |
€ 0,94 | € 0,73 |
| (6 Monate) | € 20,44/16,00 | € 20,99/13,73 |
| Ultimokurs | € 18,23 | € 20,00 |
| ø Tagesumsatz (Stück) | 59.124 | 63.306 |
| ø Tagesumsatz (EUR) | 1.073.074 | 1.088.589 |
| AT&S-Aktie | ||
| WP-Kennnummer | 922230 | |
| ISIN-Code | AT0000969985 | |
| Deutsche Börse | AUS | |
| Reuters RIC | ATSV.DE | |
| Bloomberg | AUS:GR | |
| Finanztermine | ||
| 3. Quartal 2007/08 | 24. Jänner 2008 | |
| Jahresergebnis 2007/08 | 14. Mai 2008 | |
| 14. ordentliche Hauptversammlung | 3. Juli 2008 |
Mag. Hans Lang, Tel: +43 1 68 300-9259, E-Mail: [email protected]
| 1. Juli - 30. September | 1. April - 30. September | |||
|---|---|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 |
| Umsatzerlöse | 126.914 | 127.401 | 241.509 | 231.978 |
| Nebenerlöse | 102 | 263 | 189 | 488 |
| Gesamterlöse | 127.016 | 127.664 | 241.698 | 232.466 |
| Herstellkosten der zur Erzielung | ||||
| der Gesamterlöse erbrachten Leistungen | (102.015) | (103.761) | (197.886) | (192.708) |
| Bruttogewinn | 25.001 | 23.903 | 43.812 | 39.758 |
| Vertriebskosten | (5.373) | (5.762) | (10.820) | (11.440) |
| Allgemeine Verwaltungskosten | (5.223) | (5.280) | (10.651) | (9.886) |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 22 | 102 | (147) | 372 |
| Betriebsergebnis | 14.427 | 12.963 | 22.194 | 18.804 |
| Finanzierungserträge | 3.527 | 987 | 4.859 | 2.838 |
| Finanzierungsaufwendungen | (3.878) | (1.696) | (3.923) | (3.452) |
| Finanzergebnis | (351) | (709) | 936 | (614) |
| Ergebnis vor Steuern | 14.076 | 12.254 | 23.130 | 18.190 |
| Ertragsteuern | (1.669) | (635) | (1.508) | 131 |
| Konzernergebnis | 12.407 | 11.619 | 21.622 | 18.321 |
| Davon Minderheitenanteile | (238) | (62) | (399) | (148) |
| Davon Aktionäre der Gesellschaft | 12.645 | 11.681 | 22.021 | 18.469 |
| Ergebnis je Aktie, das den Aktionären | ||||
| der Gesellschaft zusteht: | ||||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 0,54 | 0,47 | 0,94 | 0,73 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 0,54 | 0,46 | 0,94 | 0,72 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf | ||||
| befindlichen Aktien – unverwässerter Wert (in tausend Stück) | 23.355 | 25.155 | 23.426 | 25.448 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf | ||||
| befindlichen Aktien – verwässerter Wert (in tausend Stück) | 23.377 | 25.227 | 23.449 | 25.519 |
| 30. September | 31. März | |
|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2007 | 2007 |
| AKTIVA | ||
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Sachanlagevermögen | 281.615 | 240.268 |
| Immaterielles Anlagevermögen | 11.016 | 11.566 |
| Langfristige Finanzinvestitionen | 119 | 119 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 3.112 | 3.129 |
| Latente Steuerabgrenzungen | 8.362 | 7.089 |
| 304.224 | 262.171 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Vorräte | 54.736 | 49.815 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 3.864 | 3.864 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 87.280 | 75.723 |
| Sonstiges Umlaufvermögen | 21.395 | 22.236 |
| Jederzeit verkaufbare Wertpapiere zu Marktwerten | 62 | 61 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert | ||
| bewertete finanzielle Vermögenswerte | 13.594 | 13.477 |
| Gebundene Barmittel | 104 | 194 |
| Liquide Mittel | 21.610 | 24.403 |
| 202.645 | 189.773 | |
| Summe Aktiva | 506.869 | 451.944 |
| KONZERNEIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 46.603 | 49.529 |
| Rücklagen aus der Marktbewertung von | ||
| Finanzinstrumenten und sonstige Rücklagen | (23.109) | (14.924) |
| Einbehaltene Gewinne | 201.331 | 186.559 |
| Auf Minderheitenanteile entfallende Verluste | (1.288) | (942) |
| Den Aktionären der Gesellschaft zurechenbares Kapital | 223.537 | 220.222 |
| Minderheitenanteile | 544 | 545 |
| Summe Konzerneigenkapital | 224.081 | 220.767 |
| SCHULDEN | ||
| Langfristige Schulden | ||
| Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 56.299 | 16.195 |
| Rückstellungen für Pensionen, Abfertigungen und | ||
| sonstige Dienstnehmeransprüche | 10.991 | 10.890 |
| Rückstellungen | - | 200 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 3.485 | 3.475 |
| Latente Steuerabgrenzungen | 6.947 | 6.872 |
| 77.722 | 37.632 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 118.777 | 121.760 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 55.991 | 38.194 |
| Steuerschulden | 2.031 | 1.109 |
| Rückstellungen | 2.785 | 2.661 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 25.482 | 29.821 |
| 205.066 | 193.545 | |
| Summe Schulden | 282.788 | 231.177 |
| Summe Passiva | 506.869 | 451.944 |
| 1. April - 30. September | ||
|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2007 | 2006 |
| Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis | 21.622 | 18.321 |
| Überleitungspositionen zum Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit: | ||
| Abschreibungen, Wertminderungen und Aufholung von Wertminderungen Sonstige, saldiert |
16.368 (572) |
19.488 (5.697) |
| Einzahlungen aus dem Abgang von erfolgswirksam zum beizulegenden | ||
| Zeitwert bewertete Vermögenswerte | - | 6.420 |
| Veränderungen Working Capital | (4.442) | (16.195) |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 222 | 239 |
| Aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Zahlungsmittel | 33.198 | 22.576 |
| Bezahlte Zinsen | (3.535) | (2.440) |
| Bezahlte Ertragsteuern | (2.209) | (1.498) |
| Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 27.454 | 18.638 |
| Geldfluss aus Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlage | ||
| und das immaterielle Anlagevermögen | (60.011) | (50.161) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen | 194 | 339 |
| Einzahlungen aus Sicherungsgeschäften | 2.564 | 976 |
| Auszahlungen für den Zugang von jederzeit verkaufbaren Wertpapieren | - | (216) |
| Einzahlungen aus dem Abgang von jederzeit verkaufbaren Wertpapieren | - | 21.300 |
| Auszahlungen für Erwerbe von Tochtergesellschaften, | ||
| abzüglich dabei erworbener liquider Mittel | - | (1.215) |
| Einzahlungen aus gewährten Darlehen | - | 3.175 |
| Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit | (57.253) | (25.802) |
| Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 71.756 | 40.663 |
| Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten | (34.542) | (21.128) |
| Sonstiges | 1.123 | 526 |
| Einzahlungen aus der Ausübung von Aktienoptionen | 483 | 808 |
| Auszahlungen für den Erwerb von eigenen Aktien | (3.891) | (17.363) |
| Dividendenzahlungen | (7.249) | (7.372) |
| Nettomittelzufluss/(-abfluss) aus Finanzierungstätigkeit | 27.680 | (3.866) |
| Auswirkung von Wechselkursschwankungen auf den Fonds | ||
| der liquiden Mittel | (764) | (651) |
| Abnahme liquider Mittel und gebundener Barmittel | (2.883) | (11.681) |
| Veränderung liquider Mittel und gebundener Barmittel | ||
| Anfangsbestand | 24.597 | 28.343 |
| Abnahme | (2.883) | (11.681) |
| Endbestand | 21.714 | 16.662 |
| (in € 1.000) | Gezeichnetes Kapital |
Rücklagen aus der Marktbewertung von Finanz instrumenten und sonstige Rücklagen |
Einbe haltene Gewinne |
Auf Minderheiten anteile entfallende Verluste |
Den Aktionären der Gesellschaft zurechenbares Kapital |
Minder heiten anteile |
Summe Konzern eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31. März 2006 | 91.272 | (3.341) | 163.197 | (1.354) | 249.774 | 538 | 250.312 |
| Konzernergebnis | 18.469 | 18.469 | (148) | 18.321 | |||
| Umgliederung von auf | |||||||
| Minderheitenanteile entfallende | |||||||
| Verluste | (218) | (218) | 218 | - | |||
| Übernahme Minderheitenanteile | 7 | 7 | (99) | (92) | |||
| Jederzeit verkaufbare Wertpapiere, | |||||||
| nach Ertragsteuern: | |||||||
| - Veränderung aus der Bewertung | |||||||
| zum beizulegenden Zeitwert | (35) | (35) | - | (35) | |||
| - Umgliederungen von im Konzernergebnis enthaltenen |
|||||||
| Gewinnen | (1.052) | (1.052) | - | (1.052) | |||
| - Steuereffekt aus der Bewertung | |||||||
| zum beizulegenden Zeitwert | 162 | 162 | - | 162 | |||
| Veränderung des Ausgleichspostens | |||||||
| aus der Währungsumrechnung | (5.478) | (5.478) | (32) | (5.510) | |||
| Stock-Option-Plan: | |||||||
| - Wert der erbrachten Leistungen | 380 | 380 | - | 380 | |||
| - Ausgeübte Aktienoptionen | 432 | 432 | - | 432 | |||
| Veränderung eigener Aktien | (17.363) | (17.363) | - | (17.363) | |||
| Dividendenzahlung für 2005/06 | (7.372) | (7.372) | - | (7.372) | |||
| 30. September 2006 | 74.721 | (9.744) | 174.301 | (1.572) | 237.706 | 477 | 238.183 |
| 31. März 2007 | 49.529 | (14.924) | 186.559 | (942) | 220.222 | 545 | 220.767 |
| Konzernergebnis | 22.021 | 22.021 | (399) | 21.622 | |||
| Umgliederung von auf Minderheiten | |||||||
| anteile entfallende Verluste | (346) | (346) | 346 | - | |||
| Veränderung des Ausgleichspostens | |||||||
| aus der Währungsumrechnung | (8.185) | (8.185) | 52 | (8.133) | |||
| Stock-Option-Plan: | |||||||
| - Wert der erbrachten Leistungen | 36 | 36 | - | 36 | |||
| - Veränderung Aktienoptionen | (182) | (182) | - | (182) | |||
| Veränderung eigener Aktien | (2.780) | (2.780) | - | (2.780) | |||
| Dividendenzahlung für 2006/07 | (7.249) | (7.249) | - | (7.249) | |||
| 30. September 2007 | 46.603 | (23.109) | 201.331 | (1.288) | 223.537 | 544 | 224.081 |
1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2007/08:
| Nicht zugeordnet | ||||
|---|---|---|---|---|
| (in € 1.000) | Europa | Asien | und Konsolidierung | Konzern |
| Außenumsatz | 187.889 | 53.809 | - | 241.698 |
| Innenumsatz | - | 74.638 | (74.638) | - |
| Gesamterlöse | 187.889 | 128.447 | (74.638) | 241.698 |
| Segmentergebnis/Betriebsergebnis | 7.752 | 28.115 | (13.673) | 22.194 |
| Finanzergebnis | 936 | |||
| Ergebnis vor Steuern | 23.130 | |||
| Ertragsteuern | (1.508) | |||
| Konzernergebnis | 21.622 | |||
| Gesamtvermögen | 166.348 | 325.385 | 15.136 | 506.869 |
| Verbindlichkeiten | 58.699 | 51.011 | 397.159 | 506.869 |
| Investitionen | 3.818 | 60.457 | 199 | 64.474 |
| Abschreibungen des Sachanlagevermögens und des | ||||
| immateriellen Anlagevermögens | 5.042 | 10.587 | 739 | 16.368 |
| (in € 1.000) | Europa | Asien | Nicht zugeordnet und Konsolidierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 197.731 | 34.735 | - | 232.466 |
| Innenumsatz | - | 56.178 | (56.178) | - |
| Gesamterlöse | 197.731 | 90.913 | (56.178) | 232.466 |
| Segmentergebnis/Betriebsergebnis | 16.104 | 17.135 | (14.435) | 18.804 |
| Finanzergebnis | (614) | |||
| Ergebnis vor Steuern | 18.190 | |||
| Ertragsteuern | 131 | |||
| Konzernergebnis | 18.321 | |||
| Gesamtvermögen | 216.280 | 247.500 | 8.445 | 472.225 |
| Verbindlichkeiten | 73.137 | 41.199 | 357.889 | 472.225 |
| Investitionen | 4.706 | 46.065 | 164 | 50.935 |
| Abschreibungen des Sachanlagevermögens und des | ||||
| immateriellen Anlagevermögens | 9.192 | 9.446 | 850 | 19.488 |
Die Umsatzerlöse nach Branchen stellen sich wie folgt dar:
Das Gesamtvermögen wird von allen Geschäftsbereichen gemeinsam genutzt, sodass eine Branchenaufteilung und Zuordnung von Investitionen nicht dargestellt werden kann.
Die Umsatzerlöse nach Ländern stellen sich wie folgt dar:
| 1. April – 30. September | |||
|---|---|---|---|
| (in € 1.000) | 2007 | 2006 | |
| Österreich | 10.600 | 14.346 | |
| Deutschland | 60.983 | 62.035 | |
| Ungarn | 19.007 | 24.641 | |
| Sonstige EU | 14.947 | 27.521 | |
| Asien | 105.046 | 73.105 | |
| Kanada, USA | 27.333 | 23.452 | |
| Übrige | 3.593 | 6.878 | |
| 241.509 | 231.978 |
Der Zwischenbericht zum 30. September 2007 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS), unter Berücksichtigung des IAS 34, und Interpretationen (IFRIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
Gegenüber dem Geschäftsjahr endend zum 31. März 2007 sind keine Unterschiede der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegeben.
Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet nicht alle im Jahreskonzernabschluss enthaltenen Informationen und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2007 gelesen werden.
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2007 ist ungeprüft, und es wurde auch keine externe prüferische Durchsicht durchgeführt.
Im 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres erfolgte die in der Aufsichtsratssitzung vom 14. Juni 2006 beschlossene Liquidation der AT&S Scandinavia AB, Schweden.
Die Umsatzerlöse erhöhten sich im ersten Halbjahr dieses Geschäftsjahres gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um EUR 9,5 Mio. auf EUR 241,5 Mio. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,1 %.
Maßgeblich dafür waren Mengensteigerungen, welche insbesondere durch das im vorhergehenden Geschäftsjahr in Betrieb gegangene zweite Werk in China ermöglicht wurden. Weiters konnten die Mengen der Tofic annähernd verdoppelt werden. Die zur Vergleichsperiode des Vorjahres geringeren Mengen in den österreichischen Stammwerken konnten der Strategie entsprechend teilweise durch einen vorteilhaften Produktmix kompensiert werden. Aufgrund der Währungskursentwicklungen, insbesondere des US-Dollar zum Euro, ist der Umsatzzuwachs im Vergleich zur Mengensteigerungen geringer ausgefallen.
Der Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erreichte mit EUR 126,9 Mio. annähernd den starken Umsatz im Vorjahresvergleichszeitraum und bedeutet gegenüber dem ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine Steigerung von EUR 12,3 Mio. bzw. 10,8 %.
Die Bruttogewinnmarge im ersten Halbjahr konnte gegenüber dem Vorjahr von 17,1 % auf 18,1 % gesteigert werden und führt bei der Umsatzsteigerung zu einer Erhöhung des Bruttogewinnes um über EUR 4 Mio.
Die Kapazitätserweiterungen in China und dadurch erzielten Verbesserungen der Kostenstruktur, die Steigerung des Anteils hochwertigerer Produkte, vor allem in der Branche Telekommunikation, sowie die mit Stichtag 1. Jänner 2007 aufgrund neuer Erfahrungswerte festgelegte Verlängerung der Nutzungsdauern von bestimmten Maschinen und maschinellen Anlagen haben zu dieser erfreulichen Entwicklung geführt. Ergebnisbelastend wirkt sich noch die Anlaufphase der Tofic aus.
Besonders deutlich ist wie im vergangenen Geschäftsjahr die Steigerung der Bruttogewinnmarge jeweils im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal des Geschäftsjahres.
Das Betriebsergebnis erhöhte sich im ersten Halbjahr gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um EUR 3,4 Mio., vorwiegend aufgrund des gesteigerten Bruttogewinnes. Weiters konnten die Vertriebskosten durch Einsparungen bei den Transportaufwendungen reduziert werden. Bei den Verwaltungsaufwendungen war durch den wachstumsbedingt erhöhten Personalbedarf ein Anstieg zu verzeichnen. Die Veränderung des sonstigen betrieblichen Ergebnisses gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres ist einerseits durch geringere Erträge aus Zuschüssen der öffentlichen Hand beeinflusst, andererseits sind im ersten Halbjahr geringere Anlaufkosten für die dritte Produktionseinheit in China angefallen als im Vorjahr für das zweite Werk in China.
Der positive Ergebnisbeitrag der Kurssicherungsgeschäfte war im ersten Halbjahr um EUR 1,6 Mio höher als im Vorjahresvergleichszeitraum. Weiters hatten die Wechselkursveränderungen auf die Konzernfinanzierungen im Gegensatz zum Vorjahr eine positive Ergebnisauswirkung. Durch diese Entwicklungen wurden die hohen Finanzierungserträge des Vorjahres, welche im Wesentlichen aus dem Verkauf von Wertpapieren resultierten, deutlich übertroffen.
Der Zinsenaufwand hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um EUR 1,2 Mio. erhöht. Das Finanzergebnis liegt im ersten Halbjahr letztlich um über EUR 1,5 Mio. über dem Vorjahr.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergab sich ein Ansteigen des effektiven Steuersatzes im Konzern. Der Anstieg auf Basis des Konzernergebnisses resultiert vorwiegend aus den unterschiedlichen Anteilen der einzelnen Gesellschaften mit abweichenden Steuersätzen und unterschiedlichen steuerlichen Regelungen am Konzernergebnis.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich im Vergleich zu vor einem Jahr um EUR 47,4 Mio. auf EUR 150,6 Mio., hauptsächlich durch Aufnahme sowohl langfristiger als auch kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten. Die Erhöhung der Nettoverschuldung gegenüber dem letzten Bilanzstichtag beträgt EUR 40,0 Mio. Das Konzerneigenkapital hat sich im Gegensatz zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Die Reduktion des Konzerneigenkapitals im Vorjahr war vorwiegend durch den Kauf eigener Aktien beeinflusst. Die negative Veränderung des erfolgsneutralen Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres ist vorwiegend auf die negativen Wechselkursveränderungen der funktionalen Währungen des Chinesischen Renminbi Yuan (CNY) und des Hongkong Dollar (HKD) gegenüber dem Euro zurückzuführen.
In der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005, weiters in der 12. ordentlichen Hauptversammlung vom 4. Juli 2006 sowie in der 13. ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, jeweils binnen 18 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben.
Im Rahmen des Aktienrückkaufprogrammes wurden im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 223.101 eigene Aktien zu einem Kaufpreis von EUR 3,9 Mio. erworben. Zum 30. September 2007 hält der Konzern, unter Berücksichtigung der ausgeübten Aktienoptionen, 2.532.652 eigene Aktien mit einem Kaufpreis von EUR 45,9 Mio.
Der Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um EUR 8,8 Mio. erhöht. Ausgehend von einem um EUR 3,3 Mio. besseren Konzernergebnis ist für diesen Anstieg hauptsächlich die positive Abweichung bei der Veränderung des Working Capital um EUR 11,8 Mio. im Vorjahresvergleich ausschlaggebend.
Der Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt EUR 57,3 Mio. (Vorjahr: EUR 25,8 Mio.). Die Auszahlungen für Investitionen belaufen sich auf EUR 60,0 Mio., wovon EUR 55,4 Mio. auf die Erweiterung des Standortes in China entfallen. Die starke Abweichung im Nettomittelabfluss ergibt sich vorwiegend aus den im Vorjahresvergleichszeitraum erfolgten Wertpapierveräußerungen. Weiters übertrafen die Investitionen den Vorjahreswert.
Der Nettomittelzufluss im Finanzierungsbereich in Höhe von EUR 27,7 Mio. resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung von Finanzverbindlichkeiten zur Finanzierung der Investitionen in China. Der Rückkauf von eigenen Aktien ist im Vorjahresvergleich deutlich geringer ausgefallen.
Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres wurden gemäß Beschluss in der Hauptversammlung vom 3. Juli 2007 pro Aktie EUR 0,31 ausgeschüttet.
Im Zusammenhang mit diversen Projekten sind im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres Honorare für die AIC Androsch International Management Consulting Ges.m.b.H. in Höhe von TEUR 186 und für die Dörflinger Management- und Beteiligungs GmbH von TEUR 2 angefallen.
Der Aufwand für Fremdfertigungsleistungen, welche durch den Minderheitsgesellschaftern der Tofic nahe stehende Unternehmen durchgeführt wurden, beläuft sich für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres auf TEUR 832.
Das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres verlief für die AT&S sehr zufrieden stellend. Insgesamt konnte die Gruppe einen Halbjahresgesamterlös von EUR 241,7 Mio erzielen und somit eine Steigerung von EUR 9,2 verzeichnen. Der traditionell umsatzstarke Telekombereich hat mit EUR 161,2 Mio wieder am meisten zum Umsatz sowie auch zur Umsatzsteigerung beigetragen. Erfreulich ist weiters der proportional sehr starke Anstieg von über 23 % im Automobil-Bereich.
Aufgrund der äußerst schwachen Entwicklung des US-Dollar liegt der Umsatz jedoch unter den Erwartungen des Managements. Durch die Ausweitung der Produktion in Asien und den generell starken Einfluss des US-Dollar auf den Beschaffungsmarkt, hatte die Wechselkursentwicklung des US-Dollar nur geringe Auswirkung auf das Betriebsergebnis. Weiters konnte durch erfolgreiche Kurssicherungen, welche sich im Finanzergebnis widerspiegeln, ein Konzernergebnis von EUR 21,6 Mio. für das erste Halbjahr erzielt werden, welches zumindest die Erwartungen erreichte.
Im Verlauf des ersten Halbjahres des Geschäftsjahres 2007/08 sind grundsätzlich keine nennenswerten Änderungen der im Konzernabschluss 2006/07 ausführlich im Konzernanhang unter "II. Risikobericht" beschriebenen Risiken aufgetreten.
Hinsichtlich der Chancen aus der Entwicklung von externen Rahmenbedingungen wird in den maßgebenden drei Geschäftsbereichen der AT&S (Telekommunikation, Industrie und Automobil) weiterhin ein Marktwachstum prognostiziert. Zusätzliche Chancen für das zweite Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres werden in den neuen Geschäftsfeldern wie Trading und Designleistungen gesehen.
Durch den bisher schwachen US-Dollar und die schwer vorhersehbare Wechselkursentwicklung für das verbleibende zweite Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres wurde die ursprüngliche Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2007/08 zurückgenommen. Aufgrund des erfreulichen Konzernergebnisses im ersten Halbjahr und auf Basis der aktualisierten Planungen wird weiterhin ein Gewinn pro Aktie von EUR 1,60 bis 1,70 erwartet.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss über die sechs Monate zum 30. September 2007 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Leoben-Hinterberg, am 24. Oktober 2007
Der Vorstand
Dr. Harald Sommerer e.h. Dkfm. Steen Ejlskov Hansen e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.
AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG Am Euro Platz 1 1120 Wien Österreich Tel: +43 1 68 300-0 Fax: +43 1 68 300-9290
Investor Relations Mag. Hans Lang Tel: +43 1 68 300-9259 E-Mail: [email protected]
Mag. Nikolaus Kreidl Dr. Sandra Willibacher
für den Inhalt verantwortlich AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG Fabriksgasse 13 8700 Leoben Österreich
Design section.d design.communication GmbH
Künstlerkooperation section.a art.design.consulting GmbH
SYNAPS by Javier Pérez Gil
Druck Druckerei Kenad & Danek Ges.m.b.H.
AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Fabriksgasse 13 8700 Leoben Österreich
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.