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AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG

Earnings Release Feb 5, 2008

736_rns_2008-02-05_46666ef0-8297-43fb-9b3a-7b01766de67a.pdf

Earnings Release

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SYNAPS by Javier Pérez Gil

Kennzahlen

Quartal 1–3 Quartal 1–3
(in € Mio., Gewinn pro Aktie in €) 2007/08 2006/07
Gesamterlöse 368,3 357,8
Bruttogewinn 67,6 56,8
Bruttogewinnmarge 18,3 % 15,9 %
EBIT (Betriebsergebnis) 33,8 28,3
EBIT-Marge 9,2 % 7,9 %
EBITDA 60,1 58,6
EBITDA-Marge 16,3 % 16,4 %
Periodenüberschuss 33,3 26,5
Gewinn/Aktie *) 1,46 1,07
Bilanzsumme 513,7 443,5
CAPEX, netto 83,3 43,5
Eigenmittelquote 45,0 % 52,9 %
Nettoverschuldung 157,2 79,0
Verschuldungsgrad 68,0 % 33,7 %
ROE **) 20,2 % 14,8 %
Mitarbeiterstand (inkl. Leiharbeiter) 6.452 5.420

*) Berechnet auf Basis des gewogenen Mittelwertes der im Umlauf befindlichen Aktien von 23.405.141 per 31. Dezember 2007 und 25.162.970 per 31. Dezember 2006 gemäß IFRS-Vorschriften.

**) Berechnet auf Basis des durchschnittlichen Eigenkapitals in der Periode, annualisiert.

Highlights

  • AT&S erzielt den höchsten Neunmonatsumsatz der Unternehmensgeschichte und steigert auch das Ergebnis pro Aktie (EPS) um 36 % auf ein Rekordniveau von EUR 1,46.
  • Weiteres Wachstum im Mobiltelefonmarkt: Für 2008 wird ein Anstieg von 10 % auf 1,25 Milliarden verkaufte Stück prognostiziert.
  • Die technologischen Anforderungen an die Leiterplatte werden weiter steigen. So soll die Anzahl der 2n2- und 3n3-HDI-Leiterplatten um jährlich rund 15 % (2007–2010) zunehmen.
  • AT&S ist einer der führenden Anbieter im europäischen Automobil- und Industriesegment mit einem Marktanteil von 14 % bzw. 13 % respektive.
  • Kapazitätserweiterungen in Shanghai (25 % in 2008; 10 % in 2009) bieten AT&S auch für die Zukunft weiteres Wachstumspotenzial.
  • Capital Markets Day der AT&S ein voller Erfolg.

Brief des Vorstandes

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mit EUR 368,3 Mio. Umsatz und einem Gewinn von EUR 33,3 Mio. setzte AT&S in den ersten drei Quartalen 2007/08 den nachhaltigen Wachstumskurs fort. Trotz des schwachen US-Dollar, der erhebliche Auswirkungen auf die Umsätze hat, ist es AT&S gelungen, den Gesamtumsatz und das Ergebnis pro Aktie in neue Rekordhöhen zu steigern.

Durch vorausschauende Denkweise am Marktwachstum partizipieren

Im Jahr 2008 soll die Anzahl der verkauften Mobiltelefone global um rund 10 % auf etwa 1,25 Milliarden Stück wachsen. Es ist anzunehmen, dass die technologischen Anforderungen weiter steigen und somit auch die benötigten Leiterplatten immer komplexer werden. Diese Entwicklung kommt AT&S, als Technologieführer, sicherlich entgegen. Auch im Automobilsegment wird die Elektronik zunehmend aufwändig und komplex. AT&S, schon jetzt einer der führenden Leiterplattenanbieter im Automobilbereich, kann zusätzlich ihre Expertise bei der Produktion hochkomplexer HDI-Leiterplatten einbringen und besitzt somit einen klaren Wettbewerbsvorteil. Die Werke in Österreich und auch jenes in Indien sind, neben der Automobilindustrie, auf den europäischen Industriemarkt ausgerichtet. Unterstützt durch das junge Servicegeschäft – das Design-leistungen, den Handel mit Leiterplatten von Partnerunternehmen und Bestückungsdienste anbietet – nimmt AT&S auch in diesem Bereich eine führende Position ein. Im Service-Segment werden wir auch in Zukunft kontinuierlich wachsen, aber auch opportunistisch Aufträge aus anderen Bereichen abwickeln. So hat sich letztes Jahr durch große Aufträge aus dem Telekomsegment ein bedeutender Umsatzeffekt ergeben.

Exogene Effekte des schwachen US-Dollar weitestgehend operativ ausgeglichen

Die größten Mitbewerber der AT&S im Telekomgeschäft sind asiatische Unternehmen und somit aus einem US-Dollar-nahen Raum. Dementsprechend sind die Preise für derartige Leiterplatten ebenfalls US-Dollar-abhängig. Aufgrund des Verfalls dieser Währung gegenüber dem Euro fielen auch die Telekomleiterplattenpreise und somit der Umsatz. Da AT&S bereits einen großen Teil der Produktion für den Telekommarkt in diesem erweiterten US-Dollar-Raum etabliert hat, haben derartige exogene Effekte einen deutlich verringerten Einfluss auf das Ergebnis. Somit können die größten Auswirkungen aus Währungsveränderungen bereits auf Höhe des Bruttogewinns ausgeglichen werden. Für verbleibende Währungspositionen werden Hedging-Aktivitäten durchgeführt.

Weiteres Wachstumspotenzial durch Kapazitätserweiterungen in Shanghai

Der Produktmix und die Auslastung im Berichtszeitraum waren zufrieden stellend. Im zweiten Werk in Shanghai wurde eine vierte Produktionslinie in Betrieb genommen. Darüber hinaus wurde bereits mit dem Ramp-up des dritten Werks begonnen. Es ist geplant, die HDI-Kapazitäten im Jahr 2008 um 25 % und im Jahr 2009 um weitere 10 % zu erweitern. Dies sichert AT&S auch in den kommenden Jahren beträchtliches Wachstumspotenzial.

Rekordergebnis pro Aktie, Umsatz und Profitabilität

übertreffen das Ergebnis der ersten drei Quartale 2006/07 In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2007/08 konnte AT&S den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf EUR 368,3 Mio. steigern. Auf das dritte Quartal bezogen erreichte der Umsatz EUR 126,6 Mio. und lag trotz des starken US-Dollar-Verfalls (durchschnittlich –12 %) und im Vergleich zum Vorjahr weitgehend ausbleibenden Bestückungsaufträgen (Q3 2007/08: EUR 1,7 Mio.; Q3 2006/07: EUR 20,4 Mio.) 1 % über dem Wert der Vergleichsperiode.

Die Umsatzverteilung nach Branchen stellt sich wie folgt dar: 68 % der Umsätze wurden im Telekombereich beziehungsweise mit Handheld-Produkten erwirtschaftet. 20 % des Umsatzes steuerte der Bereich Industrial/Medical bei, und 10 % wurden mit Automotive-Kunden umgesetzt. Der Anteil des Servicegeschäfts (Bestückung, Trading und Design) am Gesamtumsatz belief sich auf 2 %.

Mit EUR 67,6 Mio. lag der Bruttogewinn in den ersten drei Quartalen um 19 % über dem Vorjahreswert. Auch im dritten Quartal steigerte AT&S den Bruttogewinn im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 39 % auf EUR 23,8 Mio. Die Bruttomarge erreichte nach drei Quartalen dementsprechend 18,3 %, im dritten Quartal 18,8 %.

Kräftig erhöht hat AT&S auch das EBIT, das mit EUR 33,8 Mio. nach neun Monaten den Vorjahreswert um 20 % übertraf. Die EBIT-Marge stieg von 7,9 % auf 9,2 %. Auf das dritte Quartal bezogen betrug das EBIT EUR 11,6 Mio. und konnte damit im Jahresvergleich um 22 % erhöht werden. Die EBIT-Marge stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 9,2 %.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich nach drei Quartalen auf EUR 36,4 Mio. Dies entspricht einem Plus von 30 %. Im dritten Quartal erreichte das Ergebnis vor Steuern EUR 13,2 Mio. (+36 %).

Höchst erfreulich entwickelte sich auch der Periodenüberschuss (Net Income), der innerhalb der ersten neun Monate des Geschäftsjahres nicht nur um 25 % auf EUR 33,3 Mio. gesteigert werden konnte, sondern auch den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte erreichte. Der Periodenüberschuss des dritten Quartals betrug EUR 11,7 Mio. (+42 %).

Der Gewinn pro Aktie erreichte nach drei Quartalen mit EUR 1,46 einen neuen Rekordwert und lag somit um 36 % über dem Wert der Vergleichsperiode des Vorjahres. Auf das dritte Quartal bezogen belief sich das Ergebnis pro Aktie auf EUR 0,52 (+53 %).

Basierend auf einer Nettoverschuldung per 31. Dezember 2007 von EUR 157,2 Mio. (EUR 79,0 Mio. vor einem Jahr) errechnet sich ein Verschuldungsgrad von 68,0 %. Der Anstieg der Nettoverschuldung seit dem 31. März 2007 (+ EUR 47,3 Mio.) ist im Wesentlichen auf Investitionen (CAPEX) für den weiteren Ausbau des Werks in Shanghai, die Ausschüttung der Dividende und die getätigten Aktienrückkäufe zurückzuführen.

Mit 6.452 Mitarbeitern erreichte der Personalstand der AT&S per 31. Dezember 2007 erneut ein Rekordniveau, wobei der Aufbau im Wesentlichen in China stattgefunden hat.

Ausblick

AT&S erwartet für das vierte Quartal keine wesentlichen Veränderungen in der EUR-US-Dollar-Wechselkursentwicklung. Dies bedeutet, dass die US-Währung in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich etwa 10 % gefallen sein wird. Dennoch geht AT&S für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres von einem ähnlichen Umsatz wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres aus.

Im Bereich der Nettoergebnis- und damit EPS-Erwartungen ist AT&S aufgrund der guten Performance in den ersten neun Monaten und der getätigten Hedging-Aktivitäten weiterhin optimistisch und bekräftigt die Guidance für einen Gewinn pro Aktie von EUR 1,60–1,70.

Dr. Harald Sommerer Dkfm. Steen Hansen Ing. Heinz Moitzi Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand

Mit freundlichen Grüßen

Directors' Holdings und Dealings

AKTIEN OPTIONEN
Stand Stand % Stand Stand Durchschn.
30.09.2007 Veränderung 31.12.2007 Kapital 30.09.2007 Veränderung 31.12.2007 Ausübungspreis
Harald Sommerer 41.500 41.500 0,16 % 140.000 0 140.000 € 18,59
H.S. Privatstiftung 120.600 120.600 0,47 %
Sommerer gesamt 162.100 162.100 0,63 %
Steen Hansen 0 0 0,00 % 105.000 0 105.000 € 18,41
Heinz Moitzi 1.672 1.672 0,01 % 90.000 0 90.000 € 18,67
Hannes Androsch 445.853 445.853 1,72 %
Androsch Privatstiftung 5.570.666 5.570.666 21,51 %
Androsch gesamt 6.016.519 6.016.519 23,23 %
Willibald Dörflinger 0 0 0,00 %
Dörflinger Privatstiftung 4.574.688 4.574.688 17,66 %
Dörflinger gesamt 4.574.688 4.574.688 17,66 %
Erich Schwarzbichler 0 0 0,00 %
Georg Riedl 9.290 9.290 0,04 %
Albert Hochleitner 0 0 0,00 %
Karl Fink 0 0 0,00 %
Markus Schumy 0 0 0,00 %
Johann Fuchs 4 4 0,00 %
Gerhard Fürstler 1 1 0,00 %
Maximilian Sommerer 2.500 2.500 0,01 %
Niklas Sommerer 2.500 2.500 0,01 %
Clemens Sommerer 2.500 2.500 0,01 %
Summe Directors'
Holdings/Dealings 10.771.774 0 10.771.774 41,59 % 335.000 0 335.000
Eigene Aktien 1) 2) 2.532.652 41.519 2.574.171 9,94 %
Restliche ausgegebene Aktien 12.595.574 12.554.055 48,47 %
Summe 25.900.000 25.900.000 100,00 % 335.000 335.000

1) Der rechnerische Betrag des Grundkapitals eigener Aktien betrug zum 31. Dezember 2007 EUR 2.831.588.

2) Rückgekaufte Aktien werden zur Durchführung des Mitarbeiterbeteiligungs- bzw. Stock-Option-Programms sowie für potenzielle Akquisitionen verwendet.

Investor Relations

Capital Markets Day der AT&S ein voller Erfolg

Auch im vergangenen Quartal forcierte das Management der AT&S weiterhin den direkten Kontakt mit Investoren und Analysten und unternahm wieder eine Reihe von Roadshows nach Mailand (Italien), Lugano (Schweiz) und Frankfurt (Deutschland). Vom 18. bis 20. Oktober 2007 war AT&S wieder auf der anlegerorientierten GEWINN-Messe in Wien vertreten.

Am 6. Dezember 2007 fand der alljährliche Capital Markets Day für Analysten der AT&S statt. Schwerpunkte waren unter anderen die strategische Ausrichtung sowie die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Aktienkursentwicklung

Nach einem positiven Start zu Beginn des Geschäftsjahres mit einem Hoch von EUR 20,44 am 16. April 2007 setzte ein Abwärtstrend ein, der am 20. November 2007 mit EUR 13,50 seinen Tiefpunkt erreichte. Zum 31. Dezember 2007 schloss die Aktie bei EUR 15,99 und somit um 17 % unter dem Kurs per Anfang April. Die Liquidität lag mit 58.354 Stück bzw. EUR 1,0 Mio. in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Ende Jänner 2008 empfehlen sechs Analysten die AT&S-Aktie zum Kauf, und drei weitere Research Reports stufen die Aktie auf "Halten" ein.

AT&S indiziert zu TecDAX

Aktienrückkaufprogramm

AT&S hält per 31. Dezember 2007 2.574.171 eigene Aktien, das entspricht rund 9,9 % des Grundkapitals. Rund 51 % der Aktien befinden sich im Streubesitz.

Aktionärsstruktur

Interessierten Anlegern stehen umfassende Informationen auf unserer Homepage unter www.ats.net zur Verfügung.

Aktienkennzahlen

31. Dez. 2007 31. Dez. 2006
Gewinn/Aktie
Höchst-/Tiefstkurs
€ 1,46 € 1,07
(9 Monate) € 20,44/13,50 € 23,55/13,73
Ultimokurs € 15,99 € 22,75
ø Tagesumsatz (Stück) 58.354 69.156
ø Tagesumsatz (EUR) 1.021.191 1.310.547
AT&S-Aktie
WP-Kennnummer 922230
ISIN-Code AT0000969985
Deutsche Börse AUS
Reuters RIC ATSV.DE
Bloomberg AUS:GR
Finanztermine
Jahresergebnis 2007/08 14. Mai 2008
14. ordentliche Hauptversammlung 3. Juli 2008

Kontakt Investor Relations

Mag. Hans Lang, Tel: +43 1 68 300-9259, E-Mail: [email protected]

Zwischenbericht nach IFRS

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

1. Oktober – 31. Dezember 1. April – 31. Dezember
(in € 1.000) 2007 2006 2007 2006
Umsatzerlöse 126.566 125.074 368.075 357.052
Nebenerlöse 68 273 257 761
Gesamterlöse 126.634 125.347 368.332 357.813
Herstellkosten der zur Erzielung
der Gesamterlöse erbrachten Leistungen (102.870) (108.304) (300.756) (301.012)
Bruttogewinn 23.764 17.043 67.576 56.801
Vertriebskosten (6.072) (5.860) (16.892) (17.300)
Allgemeine Verwaltungskosten (5.453) (5.212) (16.104) (15.098)
Sonstiges betriebliches Ergebnis 517 3.522 370 3.894
Nicht wiederkehrende Posten (1.132) - (1.132) -
Betriebsergebnis 11.624 9.493 33.818 28.297
Finanzierungserträge 4.228 2.397 9.088 5.217
Finanzierungsaufwendungen (2.635) (2.204) (6.559) (5.638)
Finanzergebnis 1.593 193 2.529 (421)
Ergebnis vor Steuern 13.217 9.686 36.347 27.876
Ertragsteuern (1.549) (1.465) (3.057) (1.334)
Konzernergebnis 11.668 8.221 33.290 26.542
Davon Minderheitenanteile (479) (139) (878) (287)
Davon Aktionäre der Gesellschaft 12.147 8.360 34.168 26.829
Ergebnis je Aktie, das den Aktionären
der Gesellschaft zusteht:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,52 0,34 1,46 1,07
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,52 0,34 1,46 1,06
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf
befindlichen Aktien – unverwässerter Wert (in tausend Stück) 23.364 24.597 23.405 25.163
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf
befindlichen Aktien – verwässerter Wert (in tausend Stück) 23.368 24.705 23.409 25.271

Konzernbilanz

31. Dezember 31. März
(in € 1.000) 2007 2007
AKTIVA
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagevermögen 295.721 240.268
Immaterielles Anlagevermögen 9.688 11.566
Langfristige Finanzinvestitionen 119 119
Sonstige langfristige Vermögenswerte 3.296 3.129
Latente Steuerabgrenzungen 8.421 7.089
317.245 262.171
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte 56.018 49.815
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 3.864 3.864
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 88.499 75.723
Sonstiges Umlaufvermögen 19.988 22.236
Jederzeit verkaufbare Wertpapiere zu Marktwerten 61 61
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertete finanzielle Vermögenswerte 13.570 13.477
Gebundene Barmittel 101 194
Liquide Mittel 14.335 24.403
196.436 189.773
Summe Aktiva 513.681 451.944
KONZERNEIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 46.904 49.529
Rücklagen aus der Marktbewertung von
Finanzinstrumenten und sonstige Rücklagen (27.767) (14.924)
Einbehaltene Gewinne 213.478 186.559
Auf Minderheitenanteile entfallende Verluste (1.615) (942)
Den Aktionären der Gesellschaft zurechenbares Kapital 231.000 220.222
Minderheitenanteile 526 545
Summe Konzerneigenkapital 231.526 220.767
SCHULDEN
Langfristige Schulden
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.348 16.195
Rückstellungen für Pensionen, Abfertigungen und
sonstige Dienstnehmeransprüche 10.667 10.890
Rückstellungen - 200
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 3.085 3.475
Latente Steuerabgrenzungen 6.583 6.872
68.683 37.632
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 126.846 121.760
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 49.772 38.194
Steuerschulden 2.113 1.109
Rückstellungen 2.751 2.661
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 31.990 29.821
213.472 193.545
Summe Schulden 282.155 231.177
Summe Passiva 513.681 451.944

Konzern-Geldflussrechnung

1. April – 31. Dezember
(in € 1.000) 2007 2006
Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernergebnis 33.290 26.542
Überleitungspositionen zum Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit:
Abschreibungen, Wertminderungen und Aufholung von Wertminderungen
Sonstige, saldiert
26.252
149
30.305
(6.343)
Einzahlungen aus dem Abgang von erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertete Vermögenswerte - 6.421
Veränderungen Working Capital (8.260) (8.975)
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten (210) 794
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Zahlungsmittel 51.221 48.744
Bezahlte Zinsen (5.708) (3.862)
Bezahlte Ertragsteuern (3.670) (969)
Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 41.843 43.913
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlage
und das immaterielle Anlagevermögen (83.650) (76.996)
Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen 367 33.449
Einzahlungen aus Sicherungsgeschäften 3.493 1.147
Auszahlungen für den Zugang von jederzeit verkaufbaren Wertpapieren - (216)
Einzahlungen aus dem Abgang von jederzeit verkaufbaren Wertpapieren - 21.562
Auszahlungen für Erwerbe von Tochtergesellschaften,
abzüglich dabei erworbener liquider Mittel - (1.215)
Einzahlungen aus gewährten Darlehen - 3.146
Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit (79.790) (19.123)
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten
76.874 31.826
Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten (39.248) (30.498)
Sonstiges 2.397 557
Einzahlungen aus der Ausübung von Aktienoptionen 651 807
Auszahlungen für den Erwerb von eigenen Aktien (4.540) (24.416)
Dividendenzahlungen (7.249) (7.372)
Nettomittelzufluss/(-abfluss) aus Finanzierungstätigkeit 28.885 (29.096)
Auswirkung von Wechselkursschwankungen auf den Fonds
der liquiden Mittel (1.099) (1.185)
Abnahme liquider Mittel und gebundener Barmittel (10.161) (5.491)
Veränderung liquider Mittel und gebundener Barmittel
Anfangsbestand 24.597 28.343
Abnahme (10.161) (5.491)
Endbestand 14.436 22.852

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Rücklagen aus der
Marktbewertung
Auf
Minderheiten
Den
Aktionären der
von Finanz Einbe anteile Gesellschaft Minder Summe
Gezeichnetes instrumenten und haltene entfallende zurechenbares heiten Konzern
(in € 1.000) Kapital sonstige Rücklagen Gewinne Verluste Kapital anteile eigenkapital
31. März 2006 91.272 (3.341) 163.197 (1.354) 249.774 538 250.312
Konzernergebnis 26.829 26.829 (287) 26.542
Umgliederung von auf Minderheiten
anteile entfallende Verluste (397) (397) 397 -
Übernahme Minderheitenanteile 7 7 (99) (92)
Jederzeit verkaufbare Wertpapiere,
nach Ertragsteuern:
- Veränderung aus der Bewertung
zum beizulegenden Zeitwert (29) (29) - (29)
- Umgliederungen von im
Konzernergebnis enthaltenen
Gewinnen (1.067) (1.067) - (1.067)
- Steuereffekt aus der Bewertung
zum beizulegenden Zeitwert 164 164 - 164
Veränderung des Ausgleichspostens
aus der Währungsumrechnung (9.860) (9.860) (31) (9.891)
Stock-Option-Plan:
- Wert der erbrachten Leistungen 455 455 - 455
- Ausgeübte Aktienoptionen 432 432 - 432
Veränderung eigener Aktien (24.416) (24.416) - (24.416)
Dividendenzahlung für 2005/06 (7.372) (7.372) - (7.372)
31. Dezember 2006 67.743 (14.133) 182.661 (1.751) 234.520 518 235.038
31. März 2007 49.529 (14.924) 186.559 (942) 220.222 545 220.767
Konzernergebnis 34.168 34.168 (878) 33.290
Umgliederung von auf Minderheiten
anteile entfallende Verluste (863) (863) 863 -
Net Investment Hedges
Veränderung des Ausgleichspostens
(374) (374) - (374)
aus der Währungsumrechnung (12.469) 190 (12.279) (4) (12.283)
Stock-Option-Plan:
- Wert der erbrachten Leistungen 51 51 - 51
- Veränderung Aktienoptionen (182) (182) - (182)
Veränderung eigener Aktien (2.494) (2.494) - (2.494)
Dividendenzahlung für 2006/07 (7.249) (7.249) - (7.249)
31. Dezember 2007 46.904 (27.767) 213.478 (1.615) 231.000 526 231.526

Segmentberichterstattung

a. Geographische Segmentierung

Die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2007/08:

Nicht zugeordnet
(in € 1.000) Europa Asien und Konsolidierung Konzern
Außenumsatz 279.693 88.639 - 368.332
Innenumsatz - 106.457 (106.457) -
Gesamterlöse 279.693 195.096 (106.457) 368.332
Segmentergebnis/Betriebsergebnis 12.221 36.178 (14.581) 33.818
Finanzergebnis 2.529
Ergebnis vor Steuern 36.347
Ertragsteuern (3.057)
Konzernergebnis 33.290
Gesamtvermögen 164.039 355.110 (5.468) 513.681
Verbindlichkeiten 60.174 70.433 383.074 513.681
Investitionen 5.575 84.586 255 90.416
Abschreibungen des Sachanlagevermögens und des
immateriellen Anlagevermögens 7.612 17.540 1.100 26.252

Die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2006/07:

(in € 1.000) Europa Asien Nicht zugeordnet
und Konsolidierung
Konzern
Außenumsatz 302.027 55.786 - 357.813
Innenumsatz - 83.272 (83.272) -
Gesamterlöse 302.027 139.058 (83.272) 357.813
Segmentergebnis/Betriebsergebnis 23.842 23.055 (18.600) 28.297
Finanzergebnis (421)
Ergebnis vor Steuern 27.876
Ertragsteuern 1.334
Konzernergebnis 26.542
Gesamtvermögen 160.562 265.973 16.993 443.528
Verbindlichkeiten 57.833 40.887 344.808 443.528
Investitionen 7.544 73.955 655 82.154
Abschreibungen des Sachanlagevermögens und des
immateriellen Anlagevermögens 13.622 15.421 1.262 30.305

b. Geschäftsbereichsinformationen

Die Umsatzerlöse nach Branchen stellen sich wie folgt dar:

Die Umsatzerlöse nach Ländern stellen sich wie folgt dar:

1. April – 31. Dezember
(in € 1.000) 2007 2006
Telekommunikation 249.423 212.343
Industrie 74.793 73.544
Automobil 36.487 29.731
Übrige 7.372 41.434
368.075 357.052

Das Gesamtvermögen wird von allen Geschäftsbereichen gemeinsam genutzt, sodass eine Branchenaufteilung und Zuordnung von Investitionen nicht dargestellt werden kann.

1. April – 31. Dezember
(in € 1.000) 2007 2006
Österreich 15.834 19.872
Deutschland 88.884 91.476
Ungarn 30.190 36.207
Sonstige EU 23.263 36.603
Asien 161.553 127.225
Kanada, USA 43.148 36.698
Übrige 5.203 8.971
368.075 357.052

Erläuternde Anhangsangaben zum Zwischenbericht

Allgemeine Erläuterungen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Zwischenbericht zum 31. Dezember 2007 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS), unter Berücksichtigung des IAS 34, und Interpretationen (IFRIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.

Gegenüber dem Geschäftsjahr endend zum 31. März 2007 sind keine Unterschiede der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegeben.

Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet nicht alle im Jahreskonzernabschluss enthaltene Informationen und sollte gemeinsam mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2007 gelesen werden.

Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Dezember 2007 ist ungeprüft, und es wurde auch keine externe prüferische Durchsicht durchgeführt.

Konsolidierungskreisänderungen

Im 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres erfolgte die in der Aufsichtsratssitzung vom 14. Juni 2006 beschlossene Liquidation der AT&S Scandinavia AB, Schweden.

Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse erhöhten sich in den ersten drei Quartalen dieses Geschäftsjahres gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um EUR 11,0 Mio. auf EUR 368,1 Mio. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,1 %. Die Steigerung der Umsatzerlöse konnte trotz deutlich geringerer Umsätze im Servicesegment der Design- und Bestückungsleistungen erreicht werden.

Maßgeblich dafür waren Mengensteigerungen, welche insbesondere durch das im vorhergehenden Geschäftsjahr in Betrieb gegangene zweite Werk in China ermöglicht wurden. Auch konnten die Mengen der Tofic deutlich gesteigert werden. Die zur Vergleichsperiode des Vorjahres geringeren Mengen in den österreichischen Stammwerken konnten der Strategie entsprechend teilweise durch einen höherwertigen Produktmix kompensiert werden. Aufgrund der Währungskursentwicklungen, insbesondere des US-Dollar zum Euro, ist der Umsatzzuwachs im Vergleich zur Mengensteigerung geringer ausgefallen.

Der Umsatz im dritten Quartal übertraf mit EUR 126,6 Mio. um EUR 1,5 Mio. das vergleichbare Vorjahresquartal und erreichte annähernd den starken Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres.

Bruttogewinn

Die Bruttogewinnmarge in den ersten drei Quartalen konnte gegenüber dem Vorjahr von 15,9% auf 18,3% gesteigert werden und führt bei der Umsatzsteigerung zu einer Erhöhung des Bruttogewinnes um EUR 10,8 Mio.

Insbesondere liegt der Bruttogewinn des dritten Quartals mit EUR 23,8 Mio. (18,8% Bruttogewinnmarge) deutlich über dem vorjährigen dritten Quartal (EUR 17,0 Mio. bzw. 13,6%).

Die Kapazitätserweiterungen in China und dadurch erzielten Verbesserungen der Kostenstruktur, die Steigerung des Anteils hochwertigerer Produkte, vor allem in der Branche Telekommunikation, sowie die mit Stichtag 1. Jänner 2007 aufgrund neuer Erfahrungswerte festgelegte Verlängerung der Nutzungsdauern von bestimmten Maschinen und maschinellen Anlagen haben zu dieser positiven Entwicklung geführt. Die Anlaufphase der Tofic belastet noch den Bruttogewinn.

Betriebsergebnis

Das Betriebsergebnis erhöhte sich in den ersten drei Quartalen dieses Geschäftsjahres gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um EUR 5,5 Mio., vorwiegend aufgrund des gesteigerten Bruttogewinnes. Die geringere Erhöhung im Vergleich zur Bruttogewinnsteigerung resultiert aus Sondereffekten im sonstigen Ergebnis und nicht wiederkehrenden Posten, d.h. im Wesentlichen aus der Auflösung von Investitionszuschüssen in Zusammenhang mit Sale-and-Lease-back im dritten Quartal des Vorjahres und der aufwandswirksamen Firmenwertabschreibung der AT&S ECAD (EUR 1,1 Mio.) im aktuellen dritten Quartal.

Die Vertriebskosten konnten vor allem durch Einsparungen bei den Transportaufwendungen reduziert werden. Bei den Verwaltungsaufwendungen war durch den wachstumsbedingt erhöhten Personalbedarf sowie aufgrund von Sonderprojekten im aktuellen Geschäftsjahr ein Anstieg zu verzeichnen.

Finanzergebnis

Der positive Ergebnisbeitrag der Kurssicherungsgeschäfte war in den ersten drei Quartalen um EUR 2,1 Mio höher als im Vorjahresvergleichszeitraum. Weiters hatten die Wechselkursveränderungen auf die Konzernfinanzierungen im Gegensatz zum Vorjahr eine positive Ergebnisauswirkung. Durch diese Entwicklungen wurden die Finanzierungserträge des Vorjahres, welche zusätzlich den Verkauf von Wertpapieren in Höhe von EUR 1,1 Mio beinhalteten, deutlich übertroffen.

Der Zinsenaufwand hat sich in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um EUR 2,1 Mio. erhöht. Das Finanzergebnis liegt in den ersten drei Quartalen letztlich um annähernd EUR 3 Mio. über dem Vorjahr.

Ertragsteuern

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergab sich ein Ansteigen des effektiven Steuersatzes im Konzern. Der Anstieg auf Basis des Konzernergebnisses resultiert vorwiegend aus den unterschiedlichen Anteilen der einzelnen Gesellschaften mit abweichenden Steuersätzen und unterschiedlichen steuerlichen Regelungen am Konzernergebnis.

Erläuterungen zur Bilanz

Vermögens- und Finanzlage

Die Nettoverschuldung erhöhte sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um EUR 47,3 Mio. auf EUR 157,2 Mio., hauptsächlich durch Aufnahme vorwiegend langfristiger als auch kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten und durch Reduktion der Barmittel, im Wesentlichen zur Finanzierung der Investitionen in China. Die Erhöhung der Nettoverschuldung im Vergleich zu vor einem Jahr beträgt EUR 78,2 Mio.

Das Konzerneigenkapital hat sich im Gegensatz zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Die Reduktion des Konzerneigenkapitals im Vorjahr war vorwiegend durch den Kauf eigener Aktien beeinflusst. Die negative Veränderung des erfolgsneutralen Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung in den ersten drei Quartalen des aktuellen Geschäftsjahres übersteigt hingegen das Vorjahresausmaß und ist vorwiegend auf die negativen Wechselkursveränderungen der funktionalen Währungen des Chinesischen Renminbi Yuan (CNY) und des Hongkong Dollar (HKD) gegenüber dem Euro zurückzuführen.

Eigene Aktien

In der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005, weiters in der 12. ordentlichen Hauptversammlung vom 4. Juli 2006 sowie in der 13. ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, jeweils binnen 18 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10% des Grundkapitals zu erwerben.

Im Rahmen des Aktienrückkaufprogrammes wurden in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 264.620 eigene Aktien zu einem Kaufpreis von EUR 4,5 Mio. erworben. Zum 31. Dezember 2007 hält der Konzern, unter Berücksichtigung der ausgeübten Aktienoptionen, 2.574.171 eigene Aktien mit einem Kaufpreis von EUR 46,5 Mio.

Erläuterungen zur Geldflussrechnung

Der Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um EUR 2,1 Mio. geringer. Ausgehend von einem um EUR 6,7 Mio. besseren Konzernergebnis wird im Wesentlichen durch geringere Abschreibungen der Anstieg aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierter Zahlungsmittel auf EUR 2,5 Mio. reduziert. Die höheren Zahlungen aus Zinsen und Ertragsteuern führen letztlich zu dem geringeren Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit im Vorjahresvergleich.

Der Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt EUR 79,8 Mio. (Vorjahr: EUR 19,1 Mio.). Die Auszahlungen für Investitionen belaufen sich auf EUR 83,7 Mio., wovon EUR 76,8 Mio. auf die Erweiterung des Standortes in China entfallen. Die starke Abweichung im Nettomittelabfluss ergibt sich vorwiegend aus den im Vorjahresvergleichszeitraum erfolgten Wertpapierveräußerungen sowie Sale-and-Lease-back-Transaktion. Weiters übertrafen die Investitionen um EUR 6,7 Mio. den Vorjahreswert.

Der Nettomittelzufluss im Finanzierungsbereich in Höhe von EUR 28,9 Mio. resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung von Finanzverbindlichkeiten zur Finanzierung der Investitionen in China. Der Rückkauf von eigenen Aktien ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer ausgefallen, die Dividendenzahlungen entsprechen dem Vorjahreswert.

Sonstige Angaben

Gezahlte Dividenden

Im laufenden Geschäftsjahr wurden gemäß Beschluss in der Hauptversammlung vom 3. Juli 2007 pro Aktie EUR 0,31 ausgeschüttet.

Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen und Unternehmen

Im Zusammenhang mit diversen Projekten sind in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres Honorare für die AIC Androsch International Management Consulting Ges.m.b.H. in Höhe von TEUR 276 und für die Dörflinger Management- und Beteiligungs GmbH von TEUR 6 angefallen.

Der Aufwand für Fremdfertigungsleistungen, welche durch den Minderheitsgesellschaftern der Tofic nahe stehende Unternehmen durchgeführt wurden, beläuft sich für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres auf TEUR 1.162.

Konzernzwischenlagebericht

Geschäftsverlauf und Lage

Die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres verliefen für die AT&S sehr zufrieden stellend. Insgesamt konnte die Gruppe einen Gesamterlös von EUR 368,3 Mio erzielen und somit eine Steigerung von EUR 10,5 gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Der traditionell umsatzstarke Telekombereich hat mit EUR 249,4 Mio wiederum am meisten zum Umsatz sowie auch zur Umsatzsteigerung beigetragen. Erfreulich ist weiters der proportional sehr starke Anstieg von 23 % im Automobil-Bereich. Die Umsatzsteigerung konnte trotz deutlich geringerer Umsätze im Servicesegment der Design- und Bestückungsleistungen erreicht werden.

Aufgrund der äußerst schwachen Entwicklung des US-Dollar liegt der Umsatz jedoch unter den ursprünglichen Erwartungen des Managements. Durch die Ausweitung der Produktion in Asien und den generell starken Einfluss des US-Dollar auf den Beschaffungsmarkt hatte die Wechselkursentwicklung des US-Dollar vergleichsweise geringe Auswirkung auf das Betriebsergebnis. Weiters konnte durch erfolgreiche Kurssicherungen, welche sich im Finanzergebnis widerspiegeln, ein Konzernergebnis von EUR 33,3 Mio. für die ersten drei Quartale erzielt werden, das den ursprünglichen Erwartungen des Managements bei bedeutend höher angenommenen Umsätzen entspricht.

Wesentliche Risiken, Ungewissheiten und Chancen

Im Verlauf der ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2007/08 sind grundsätzlich keine nennenswerten Änderungen der im Konzernabschluss 2006/07 ausführlich im Konzernanhang unter "II. Risikobericht" beschriebenen Risiken aufgetreten. Durch Ausweitung der Produktion in Asien und somit im USD-nahen Raum reduzierten sich im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres die gegen Währungsrisiken abzusichernden Nettopositionen.

Hinsichtlich der Chancen aus der Entwicklung von externen Rahmenbedingungen wird in den maßgebenden drei Geschäftsbereichen der AT&S (Telekommunikation, Industrie und Automobil) weiterhin ein Marktwachstum prognostiziert. Zusätzliche Chancen werden im Servicesegment der Designund Bestückungsleistungen gesehen, wobei diesbezügliche Umsatzsteigerungen voraussichtlich erst nach dem verbleibenden Quartal des laufenden Geschäftsjahres eintreten werden.

Ausblick

Durch den bisher schwachen US-Dollar und die schwer vorhersehbaren Wechselkursentwicklungen wurde die ursprüngliche Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2007/08 bereits zurückgenommen. Für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres wird von einem ähnlichen Umsatz wie im vorjährigen vierten Quartal ausgegangen. Aufgrund des erfreulichen Konzernergebnisses in den ersten drei Quartalen und auf Basis der aktualisierten Planungen wird weiterhin ein Gewinn pro Aktie von EUR 1,60 bis 1,70 erwartet.

Leoben-Hinterberg, am 24. Jänner 2008

Der Vorstand

Dr. Harald Sommerer e.h. Dkfm. Steen Ejlskov Hansen e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.

Kontakt

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Public Relations und

Investor Relations Mag. Hans Lang Tel: +43 1 68 300-9259 E-Mail: [email protected]

Redaktion

Mag. Nikolaus Kreidl Dr. Sandra Willibacher

Herausgeber und

für den Inhalt verantwortlich AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG Fabriksgasse 13 8700 Leoben Österreich

Design section.d design.communication GmbH

Künstlerkooperation section.a art.design.consulting GmbH

SYNAPS by Javier Pérez Gil

Druck Druckerei Kenad & Danek Ges.m.b.H.

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft Fabriksgasse 13 8700 Leoben Österreich

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