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AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG

Annual / Quarterly Financial Statement Jul 30, 2008

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Annual / Quarterly Financial Statement

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AT&S AUSTRIA TECHNOLOGIE & SYSTEMTECHNIK AKTIENGESELLSCHAFT

JAHRESFINANZBERICHT ZUM 31. MÄRZ 2008

I N H A L T S V E R Z E I C H N I S

Konzernabschluss
zum
31. März
2008
1
Einzelabschluss
zum
31. März
2008
76
Erklärung
aller
gesetzlichen
Vertreter
114

KONZERNABSCHLUSS ZUM 31. MÄRZ 2008

I N H A L T S V E R Z E I C H N I S

Konzern-Gewinn-
und
Verlust-Rechnung
2
Konzernbilanz 3
Konzern-Geldflussrechnung 4
Entwicklung
des
Konzerneigenkapitals
5
Anhang
zum
Konzernabschluss
6
Lagebericht
zum
Konzernabschluss
69
Bestätigungsvermerk 74

KONZERN-GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG

Geschäftsjahr endend zum 31. März
(in € 1.000) Erläuterung 2008 2007
Umsatzerlöse 1 485.744 467.403
Herstellungskosten 2 (396.458) (395.932)
Bruttogewinn 89.286 71.471
Vertriebskosten 2 (23.097) (22.945)
Allgemeine Verwaltungskosten 2 (21.734) (20.421)
Sonstiges betriebliches Ergebnis 4 (1.227) 4.534
Nicht wiederkehrende Posten 5 (1.113) 10
Betriebsergebnis 42.115 32.649
Finanzierungserträge
Finanzierungsaufwendungen
6
6
11.377
(8.253)
6.570
(7.105)
Finanzergebnis 3.124 (535)
Ergebnis vor Steuern
Ertragsteuern
7 45.239
(3.949)
32.114
(809)
Konzernjahresergebnis 41.290 31.305
Davon den Gesellschaftern des Mutterunternehmens
zuzurechnen
42.691 31.813
Davon Minderheiten zuzurechnen (1.401) (508)
Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunter
nehmens zusteht (in EUR je Aktie):
24
- unverwässert 1,83 1,28
- verwässert 1,83 1,28

KONZERNBILANZ

31. März
(in € 1.000) Erläuterung 2008 2007
VERMÖGENSWERTE
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 8 297.750 240.268
Immaterielle Vermögenswerte 9 8.347 11.566
Finanzielle Vermögenswerte 13 119 193
Übergedeckte Pensionsansprüche 18 424 774
Aktive latente Steuern 7 9.391 7.089
Sonstige langfristige Vermögenswerte 10 2.461 2.281
318.492 262.171
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 11 51.714 49.815
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige Forderungen 12 93.751 95.290
Finanzielle Vermögenswerte 13 20.044 16.106
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 14 2.151 3.865
Laufende Ertragsteuerforderungen 84 100
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 15 9.364 24.597
177.108 189.773
Summe Vermögenswerte 495.600 451.944
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 23 45.658 49.529
Sonstige Rücklagen (39.714) (14.924)
Gewinnrücklagen 219.817 185.617
Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens
zurechenbares Eigenkapital 225.761 220.222
Minderheitenanteile 530 545
Summe Eigenkapital 226.291 220.767
SCHULDEN
Langfristige Schulden
Finanzielle Verbindlichkeiten 17 39.301 17.072
Rückstellungen für Personalaufwand 18 10.830 10.890
Sonstige Rückstellungen 19 -- 200
Passive latente Steuern 7 7.280 6.872
Sonstige Verbindlichkeiten 16 1.852 2.598
59.263 37.632
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige Verbindlichkeiten 16 75.790 67.961
Finanzielle Verbindlichkeiten 17 130.126 121.814
Laufende Ertragsteuerschulden 2.418 1.109
Sonstige Rückstellungen 19 1.712 2.661
210.046 193.545
Summe Schulden 269.309 231.177
Summe Eigenkapital und Schulden 495.600 451.944

KONZERN-GELDFLUSSRECHNUNG

(in € 1.000) Geschäftsjahr endend zum 31. März
2008
2007
Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernergebnis 41.290 31.305
Überleitungspositionen zum Nettogeldfluss aus laufender Geschäfts
tätigkeit:
Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen von Anlage
vermögen und von zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 37.695 38.840
Ertragsteuern
Finanzierungsaufwendungen/(-erträge)
3.949
(3.124)
809
535
(Gewinne)/Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen 789 121
Auflösung von Investitionszuschüssen (2.597) (5.699)
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/(Erträge), saldiert 220 3.368
Veränderungen des Working Capital:
- Vorräte (4.156) (7.769)
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (1.906) (8.515)
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige
Verbindlichkeiten 3.575 3.447
- Sonstige Rückstellungen (869) 1.042
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Zahlungsmittel 74.866 57.484
gezahlte Zinsen (7.737) (5.186)
erhaltene Zinsen 292 316
gezahlte Ertragsteuern (5.593) (3.011)
Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 61.828 49.603
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten
Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen (103.363) (95.178)
Vermögenswerten 481 33.308
Auszahlungen für den Erwerb von finanziellen Vermögenswerten -- (216)
Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten 4.513 22.718
Einzahlungen aus dem Abgang von zur Veräußerung gehaltenen
Vermögenswerten -- 223
Einzahlungen aus gewährten Darlehen -- 3.120
Auszahlungen für Erwerbe von Tochtergesellschaften, abzüglich dabei
erworbener Nettozahlungsmittel -- (1.265)
Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit (98.369) (37.290)
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten 74.570 68.500
Auszahlungen für die Rückzahlungen von finanziellen Verbindlichkeiten (42.910) (34.070)
Einzahlungen aus Investitionszuschüssen 2.477 590
Sonstiges, saldiert -- (184)
Einzahlungen aus der Ausübung von Aktienoptionen 651 808
Auszahlungen für den Erwerb von eigenen Aktien (4.590) (42.864)
Dividendenzahlungen (7.249) (7.372)
Nettomittelzufluss/(-abfluss) aus Finanzierungstätigkeit 22.949 (14.592)
Nettoabnahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (13.592) (2.279)
Zahlungsmittel und zahlungsmitteläquivalente am Jahresanfang 24.597 28.343
Währungsgewinne/-verluste aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel
äquivalenten (1.641) (1.467)
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Jahresende 9.364 24.597

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

(in € 1.000) Gezeichnetes
Kapital
Sonstige
Rücklagen
Gewinn
rücklagen
Den
Gesellschaftern
des Mutter -
unternehmens
zurechenbares
Eigenkapital
Minderheiten
anteile
Summe
Eigenkapital
31. März 2006 91.272 (3.341) 161.843 249.774 538 250.312
Gewinne/(Verluste) nach Steuern aus der
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
von zur Veräußerung verfügbaren
finanziellen Vermögenswerten
-- (933) -- (933) -- (933)
Währungsumrechnungsdifferenzen -- (10.650) -- (10.650) (10) (10.660)
Direkt im Eigenkapital erfasste
Erträge/(Aufwendungen) -- (11.583) -- (11.583) (10) (11.593)
Konzernjahresergebnis -- -- 31.813 31.813 (508) 31.305
Gesamtergebnis in 2006/07 -- (11.583) 31.813 20.230 (518) 19.712
Aktienoptionsprogramme:
- Wert der erbrachten Leistungen 89 -- -- 89 -- 89
- Veränderung Aktienoptionen 375 -- -- 375 -- 375
Veränderung eigener Aktien nach Steuern (42.207) -- -- (42.207) -- (42.207)
Dividendenzahlung für 2005/06 -- -- (7.372) (7.372) -- (7.372)
Minderheitenanteile durch Unternehmens
erwerbe und Umgliederung von auf -- -- (667) 525
Minderheitenanteile entfallende Verluste (667) (142)
31. März 2007 49.529 (14.924) 185.617 220.222 545 220.767
Gewinne/(Verluste) nach Steuern aus der
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
von zur Veräußerung verfügbaren
finanziellen Vermögenswerten -- 7 -- 7 -- 7
Währungsumrechnungsdifferenzen -- (24.797) 156 (24.641) (12) (24.653)
Direkt im Eigenkapital erfasste -- (24.790) 156 (24.634) (12) (24.646)
Erträge/(Aufwendungen)
Konzernjahresergebnis
-- -- 42.691 42.691 (1.401) 41.290
Gesamtergebnis in 2007/08 -- (24.790) 42.847 18.057 (1.413) 16.644
Aktienoptionsprogramme:
- Wert der erbrachten Leistungen 66 -- -- 66 -- 66
- Veränderung Aktienoptionen (182) -- -- (182) -- (182)
Veränderung eigener Aktien nach Steuern (3.755) -- -- (3.755) -- (3.755)
Dividendenzahlung für 2006/07
-- -- (7.249) (7.249) -- (7.249)
Minderheitenanteile durch Unternehmens
erwerbe und Umgliederung von auf
Minderheitenanteile entfallende Verluste -- -- (1.398) (1.398) 1.398 --
31. März 2008 45.658 (39.714) 219.817 225.761 530 226.291

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

I. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

A. Allgemeines

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft (im Folgenden kurz "die Gesellschaft" und mit ihren Tochtergesellschaften "der Konzern" genannt) wurde in Österreich gegründet. Der Sitz der Gesellschaft ist in Österreich, Fabriksgasse 13, A-8700 Leoben-Hinterberg.

Unternehmensgegenstand ist die Fertigung und der Vertrieb von Leiterplatten und die Durchführung von damit verbundenen Dienstleistungen primär für die Telekommunikations-, Automobil- und Industrieelektronik. Die Produkte werden großteils im europäischen Raum direkt bei den Erstausrüstern (OEM - Original Equipment Manufacturer) und zu einem geringeren Teil bei Auftragsfertigern (CEM - Contract Electronic Manufacturer) abgesetzt.

Die Gesellschaft notiert seit 16. Juli 1999 an der Frankfurter Börse, Deutschland, im Segment Prime Standard. Es ist die Notierung an der Wiener Börse geplant (siehe auch Punkt 27 "Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag").

Der Konzernabschluss wurde gemäß § 245a UGB in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) formulierten Standards (IFRS und IAS) und Interpretationen (IFRIC und SIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die bei der Erstellung des Konzernabschlusses herangezogenen Bewertungsgrundlagen basieren auf historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten - mit Ausnahme der Wertpapiere und der derivativen Finanzinstrumente, die mit dem beizulegenden Zeitwert bzw. zu Marktwerten bewertet werden.

Im Sinne des Rahmenkonzeptes und der Darstellungsvorschriften von IFRS wurden diesjährig gegenüber dem Vorjahr teilweise Posten zusammengefasst oder gesondert dargestellt und zur Gewährung der Vergleichbarkeit die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Änderungen von Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen.

a. Konsolidierungsgrundsätze

Abschlussstichtag für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. März 2008 mit folgender Ausnahme: Aufgrund der gesetzlichen Lage in China entspricht das Geschäftsjahr der AT&S China dem Kalenderjahr (31. Dezember 2007), sodass die Einbeziehung auf Basis eines Zwischenabschlusses zum 31. März 2008 erfolgte.

Der Konzernabschluss wurde vom Vorstand am 13. Mai 2008 zur Veröffentlichung freigegeben. Der Einzelabschluss der Gesellschaft, der nach Überleitung auf die anzuwendenden Rechnungslegungsstandards auch in den Konzernabschluss einbezogen ist, wird am 12. Juni 2008 dem Aufsichtsrat zur Prüfung und Feststellung vorgelegt. Der Aufsichtsrat und, im Falle einer Vorlage an die Hauptversammlung, die Gesellschafter können diesen Einzelabschluss in einer Weise ändern, die auch die Präsentation des Konzernabschlusses beeinflusst.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind - neben der Gesellschaft - folgende Tochterunternehmen ab dem Zeitpunkt einbezogen und vollkonsolidiert, ab dem die Gesellschaft die Möglichkeit hat, die Finanz- und Geschäftspolitik des Tochterunternehmens zu bestimmen, regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %:

  • AT&S India Pvt. Ltd., Indien (im Folgenden AT&S Indien genannt)
  • AT&S Verwaltungs GmbH & Co KG, Deutschland,
  • AT&S Deutschland GmbH, Deutschland,
  • C2C Technologie für Leiterplatten GmbH, Österreich,
  • AT&S (China) Company Ltd., China (im Folgenden AT&S China genannt),
  • DCC Development Circuits & Components GmbH, Österreich,
  • AT&S Klagenfurt Leiterplatten GmbH, Österreich,
  • AT&S Asia Pacific Ltd., Hongkong (im Folgenden AT&S Asia Pacific genannt),
  • AT&S Japan K.K., Japan,
  • AT&S ECAD Technologies Ltd., Indien (im Folgenden AT&S ECAD genannt),
  • AT&S ECAD Technologies Inc., USA,
  • AT&S Korea Co. Ltd., Südkorea (vormals Tofic Co., Ltd., im Folgenden AT&S Korea genannt),
  • AT&S Americas LLC, USA (im Folgenden AT&S Americas genannt).

Die Bilanzierung erworbener Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt zuzüglich der dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt bewertet, unabhängig vom Umfang der Minderheitsanteile. Der Überschuss der Anschaffungskosten des Erwerbs über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Firmenwert angesetzt. Sind die Anschaffungskosten geringer als das zum beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen des erworbenen Tochterunternehmens, wird der Unterschiedsbetrag direkt in der Gewinn- und Verlust-Rechnung erfasst.

Konsolidierungsmethoden

Alle wesentlichen Konzernsalden und -transaktionen wurden eliminiert, damit der Konzernabschluss die Rechnungslegungsinformationen über den Konzern so darstellt, als würde es sich bei dem Konzern um ein einziges Unternehmen handeln.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach den Bestimmungen des IAS 27 "Konzern- und separate Einzelabschlüsse" (Consolidated and Separate Financial Statements). Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge werden eliminiert. Zwischenergebnisse im Anlage- und Vorratsvermögen werden eliminiert, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Im Übrigen werden für alle einbezogenen Tochterunternehmen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Der Konzern betrachtet Transaktionen mit Minderheiten als Transaktionen mit Eigenkapitalgebern des Konzerns. Bei Käufen von Minderheitenanteilen wird die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem zuordenbaren erworbenen Anteil am Nettoreinvermögen des Tochterunternehmens vom Eigenkapital abgezogen. Gewinne oder Verluste aus Veräußerungen an Minderheiten werden ebenfalls im Eigenkapital erfasst. Bei Verkäufen an Minderheiten wird die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem zuordenbaren veräußerten Anteil am Nettoreinvermögen des Tochterunternehmens auch im Eigenkapital erfasst.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

b. Segmentinformationen

Als geographisches Segment wird eine unterscheidbare Teilaktivität eines Unternehmens bezeichnet, die Produkte oder Dienstleistungen innerhalb eines spezifischen wirtschaftlichen Umfeldes anbietet oder erbringt und die Risiken und Erträgen ausgesetzt ist, die sich von Teilaktivitäten unterscheiden, die in anderen wirtschaftlichen Umfeldern ausgeführt werden.

Als Geschäftssegment wird eine unterscheidbare Teilaktivität eines Unternehmens bezeichnet, die ein individuelles Produkt oder eine Dienstleistung oder eine Gruppe ähnlicher Produkte oder Dienstleistungen erstellt oder erbringt und die Risiken und Erträgen ausgesetzt ist, die sich von denen anderer Geschäftssegmente unterscheiden.

c. Fremdwährungen

Die Konzernwährung ist der Euro (EUR). Die funktionale Währung ausländischer Tochterunternehmen ist die jeweilige Landeswährung.

Ausländische Gesellschaften

Die Umrechnung der Bilanzen der AT&S Indien, AT&S China, AT&S Asia Pacific, AT&S Japan K.K., AT&S ECAD, AT&S ECAD Technologies Inc., AT&S Korea und AT&S Americas erfolgt mit Ausnahme der Eigenkapitalpositionen (historischer Kurs) mit dem Stichtagskurs zum Bilanzstichtag. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlust-Rechnungen erfolgt mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres. Die Auswirkungen von Wechselkursveränderungen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Fremdwährungstransaktionen

In den Einzelabschlüssen werden Fremdwährungsposten zum Umrechnungskurs des Entstehungstages bewertet. Monetäre Posten werden zum Bilanzstichtag mit dem Kurs des Abschlussstichtages umgerechnet; nicht monetäre Posten, die nach dem Anschaffungskostenprinzip bilanziert worden sind, werden unverändert mit dem Kurs der Erstbuchung ausgewiesen. Die Währungsdifferenzen aus der Umrechnung monetärer Posten - mit Ausnahme jener aus "Jederzeit verkaufbare Wertpapiere" - werden erfolgswirksam erfasst. Die Währungsdifferenzen aus "Jederzeit verkaufbare Wertpapiere" werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

d. Ertragsrealisierung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden abzüglich Umsatzsteuer und Erlösschmälerungen entsprechend den Incoterms zum Zeitpunkt der Eigentumsübertragung an den Kunden realisiert. Transportkosten im Zusammenhang mit den Umsatzerlösen sind in den Vertriebskosten ausgewiesen.

Zinserträge

Die Zinserträge werden zeitproportional unter Berücksichtigung der Effektivverzinsung des Vermögenswertes erfasst.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

e. Ertragsteuern

Die Ertragsteuerbelastung basiert auf dem Jahresgewinn und berücksichtigt latente Steuern.

Aktive und passive Steuerabgrenzungen werden im Konzern unter Anwendung der bilanzorientierten Methode angesetzt. Dabei wird der erwartete Steuereffekt aus Differenzen zwischen den Buchwerten im Konzernabschluss und den steuerlichen Buchwerten, die sich in den Folgejahren wieder ausgleichen, durch Bildung von aktiven und passiven latenten Steuerpositionen berücksichtigt. Bei der Berechnung des Steuereffekts wurde der derzeit jeweils gültige oder verbindlich verlautbarte Steuersatz unterstellt.

Steuerabgrenzungen ergeben sich aus der Bewertung bestimmter Positionen der Vermögenswerte und Schulden sowie steuerlichen Verlustvorträgen und Firmenwertabschreibungen.

Latente Steuern auf die - erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten - noch nicht realisierten Gewinne/Verluste von jederzeit verkaufbaren Wertpapieren werden ebenso erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Aktive latente Steuerabgrenzungen auf Verlustvorträge sind nach IFRS zu bilden, wenn angenommen werden kann, dass diese durch zukünftige steuerliche Gewinne genutzt werden können.

Latente Steuern, die durch temporäre Differenzen im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen entstehen, werden angesetzt, es sei denn, dass sich die temporären Differenzen in absehbarer Zeit nicht umkehren werden.

f. Sachanlagen

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Anschaffungsnebenkosten und Erweiterungsinvestitionen werden aktiviert, hingegen werden Instandhaltungsaufwendungen in jener Periode aufwandswirksam erfasst, in der sie angefallen sind. Fremdkapitalkosten, die direkt dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können, werden in jener Periode erfolgswirksam als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.

Die Vermögenswerte werden ab dem Zeitpunkt linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagen abgeschrieben, ab dem sie sich im betriebsbereiten Zustand befinden. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis. Grundstücke werden nicht abgeschrieben.

Der Bemessung der planmäßigen Abschreibung liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Gebäude
und
Bauten
15
-
50
Jahre
Maschinen 5
und -
technische 15
Anlagen Jahre
Andere 5
Anlagen, Betriebs- -
und 10
Geschäftsausstattung Jahre

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Abschreibungsdauer und Abschreibungsmethode werden jährlich überprüft. Im vorangegangen Geschäftsjahr wurden mit Stichtag 1. Jänner 2007 frühere Einschätzungen der voraussichtlichen Nutzungsdauern von bestimmten Maschinen und technischen Anlagen überprüft und aufgrund neuer Erfahrungswerte neu festgelegt. Im Wesentlichen betrifft dies Maschinen und maschinelle Anlagen mit einer ursprünglich festgelegten Nutzungsdauer von 5 - 7 Jahren, die durchschnittlich um 2,0 - 2,5 Jahre verlängert wurden. Die Auswirkungen dieser Schätzungsänderung werden prospektiv erfasst (siehe Punkt 8 "Sachanlagen").

Erwartete Abbruch- und Entsorgungskosten am Ende der Nutzungsdauer werden als Teil der Anschaffungskosten aktiviert und in eine Rückstellung eingestellt. Voraussetzung dafür ist eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten und dass eine Schätzung zuverlässig durchgeführt werden kann.

Gemietete Sachanlagen, bei denen der Konzern im Wesentlichen alle Risiken und Chancen inne hat und die wirtschaftlich als Anlagenkäufe mit langfristiger Finanzierung anzusehen sind, werden entsprechend IAS 17 "Leasingverhältnisse" (Leases) mit dem Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer des Anlagegegenstandes. Ist zu Beginn des Leasingverhältnisses nicht hinreichend sichergestellt, dass das Eigentum auf den Leasingnehmer übergehen wird, so wird der Vermögenswert über den kürzeren der beiden Zeiträume, Laufzeit des Leasingverhältnisses oder Nutzungsdauer, abgeschrieben. Die aus den künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen sind abgezinst passiviert. Die laufenden Zahlungen der Leasingraten werden in Tilgungsanteil und Finanzierungskosten aufgeteilt.

Die überlassenen Gegenstände aller anderen Leasing- und Pachtverträge werden als operatives Leasing behandelt und dem Vermieter oder Verpächter zugerechnet. Die Mietzahlungen werden als Aufwand erfasst.

Die im Zusammenhang mit der Anschaffung von Sachanlagevermögen gewährten Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln sowie auch Investitionszuwachsprämien sind als Verbindlichkeiten in den kurz- und langfristigen Schulden enthalten und werden linear über die gewöhnliche Nutzungsdauer der entsprechenden Anlagegegenstände erfolgswirksam verteilt.

Die aus der Stilllegung oder aus dem Abgang von Vermögenswerten des Anlagevermögens resultierenden Gewinne oder Verluste, die sich aus der Differenz zwischen Nettoveräußerungswert und Buchwert ergeben, werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlust-Rechnung erfasst.

g. Immaterielle Vermögenswerte

Patente, Markenrechte und Lizenzen

Ausgaben für erworbene Patente, Markenrechte und Lizenzen werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert und linear über ihre gewöhnliche Nutzungsdauer von 4 bis 10 Jahren abgeschrieben. Abschreibungsdauer und Abschreibungsmethode werden jährlich zum Ende des Geschäftsjahres überprüft.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Firmenwerte

Der Geschäfts- oder Firmenwert, der den Überschuss der Anschaffungskosten zum Zeitpunkt des Unternehmenszusammenschlusses über den Anteil des Erwerbers an dem beizulegenden Nettozeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens darstellt, wird zum Erwerbszeitpunkt als immaterieller Vermögenswert angesetzt.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Forschungskosten werden ergebniswirksam im Jahr ihres Entstehens in den Herstellungskosten erfasst. Entwicklungskosten stellen ebenfalls Periodenaufwand dar. Eine Aktivierung erfolgt nur dann, wenn die folgenden Nachweise kumulativ erbracht werden können:

  • Die technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des immateriellen Vermögenswertes ist gegeben, damit er zur Nutzung oder zum Verkauf zur Verfügung stehen wird.
  • Die Absicht besteht, den immateriellen Vermögenswert fertig zu stellen sowie ihn zu nutzen oder zu verkaufen.
  • Die Fähigkeit ist vorhanden, den immateriellen Vermögenswert zu nutzen oder zu verkaufen.
  • Wie der immaterielle Vermögenswert einen voraussichtlichen künftigen Nutzen erzielen wird, ist nachweisbar.
  • Die Verfügbarkeit adäquater technischer, finanzieller und sonstiger Ressourcen, um die Entwicklung abschließen und den immateriellen Vermögenswert nutzen oder verkaufen zu können, ist gegeben.
  • Es besteht die Fähigkeit zur verlässlichen Bestimmung der im Rahmen der Entwicklung des immateriellen Vermögenswertes zurechenbaren Aufwendungen.

Im vorliegenden Konzernabschluss wurden keine Entwicklungskosten aktiviert.

h. Abschreibungen für Wertverluste und Zuschreibungen auf Sachanlagen, immaterielles Anlagevermögen und zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Die Werthaltigkeit der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte wird regelmäßig daraufhin überprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Liegt der erzielbare Betrag des jeweiligen Anlagegegenstandes unter dem Buchwert, erfolgt eine Abschreibung für Wertverluste (Impairment) in Höhe des Unterschiedsbetrages. Der erzielbare Betrag eines Vermögenswertes ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert. Der Nutzungswert ist der Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der fortgesetzten Nutzung eines Vermögenswertes und seinem Abgang am Ende seiner Nutzungsdauer erwartet werden.

Es wird jährlich untersucht, ob eine Wertminderung (Impairment) des Geschäfts- oder Firmenwertes vorliegt. Falls unterjährig Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hinweisen, dass eine Wertminderung stattgefunden haben könnte, erfolgt eine sofortige Überprüfung. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zum Zweck des Werthaltigkeitstests auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten (Cash Generating Units) verteilt.

Langfristige Vermögenswerte werden als zur Veräußerung gehalten klassifiziert und zum niedrigeren Wert aus Buchwert oder beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet, wenn ihr Buchwert im Wesentlichen durch einen Verkauf erlöst werden wird statt durch fortgesetzte betriebliche Nutzung.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Fällt die Ursache für eine in der Vergangenheit erfolgte Abschreibung für Wertverluste weg, wird, mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwertes, eine Zuschreibung für Wertaufholung auf die fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten vorgenommen.

i. Vorräte

Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren Nettoveräußerungswert bewertet. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsverlauf erzielbare Verkaufserlös abzüglich der notwendigen variablen Veräußerungskosten. Anschaffungskosten werden durch die FIFO-Methode (first-in, first-out) ermittelt. Bei der Ermittlung der Herstellkosten für unfertige und fertige Erzeugnisse werden Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne und andere direkt zurechenbare Kosten sowie angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Zinsen werden nicht angesetzt.

j. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

Die Forderungen werden zum Nennwert, abzüglich Wertberichtigungen für mögliche Ausfälle, bilanziert. Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Risikovorsorgen decken alle erkennbaren Bonitäts- und Länderrisiken ab.

k. Finanzielle Vermögenswerte

Ansatz und Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten erfolgen nach dem Erfüllungsdatum. Die in der Bilanz angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen in der Regel den Marktpreisen der finanziellen Vermögenswerte. Der Erstansatz erfolgt, außer bei den "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten" finanziellen Vermögenswerten, zuzüglich der Transaktionskosten.

Finanzielle Vermögenswerte werden in nachfolgend erläuterte Kategorien unterteilt. Die Klassifizierung hängt von dem jeweiligen Zweck der finanziellen Vermögenswerte ab und wird jährlich überprüft.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte

Finanzinstrumente, die hauptsächlich mit der Absicht erworben wurden, einen Gewinn aus kurzfristigen Schwankungen des Preises oder der Händlermarge zu erzielen, sind als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte klassifiziert. Die Bewertung erfolgt zum Zugangszeitpunkt zu Zeitwerten exklusive Transaktionskosten, in späteren Perioden zum jeweils aktuellen Marktwert. Realisierte und nicht realisierte Gewinne und Verluste werden in der Gewinn- und Verlust-Rechnung im Finanzergebnis erfasst. Dies betrifft im Wesentlichen zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere. Derivative Finanzinstrumente gehören ebenfalls dieser Kategorie an, sofern nicht das "Hedge Accounting" zur Anwendung gelangt (siehe l. Derivative Finanzinstrumente).

Bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere

Die bis zur Endfälligkeit gehaltenen Wertpapiere werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bilanziert. Gegebenenfalls erforderliche Wertminderungen werden erfolgswirksam vorgenommen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Ausleihungen und Forderungen

Ausleihungen und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit fixen bzw. bestimmbaren Zahlungen, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind. In der Bilanz werden diesbezügliche Vermögenswerte unter der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen ausgewiesen.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte betreffen einerseits jederzeit verkaufbare Wertpapiere (Securities Available-for-Sale). Es handelt sich dabei um Wertpapiere, die nach Meinung des Managements als Reaktion auf einen - oder wegen eines - erwarteten Liquiditätsbedarf/s oder aufgrund erwarteter Änderungen von Zinssätzen, Wechselkursen oder Aktienkursen verkauft werden können, wobei die Einteilung in lang- und kurzfristige Aktiva in Übereinstimmung mit der voraussichtlichen Behaltedauer erfolgt.

Die Bewertung erfolgt zum Zugangszeitpunkt zu Anschaffungskosten zuzüglich Transaktionskosten, in späteren Perioden zum jeweils aktuellen Marktwert. Nicht realisierte Gewinne oder Verluste werden abzüglich entsprechender Ertragsteuern erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst, bis diese Wertpapiere verkauft oder als wertgemindert eingestuft werden.

Zins- und Dividendenerträge aus jederzeit verkaufbaren Wertpapieren werden in der Gewinn- und Verlust-Rechnung im Finanzergebnis erfasst.

Bei der Veräußerung von jederzeit verkaufbaren Wertpapieren wird der kumulierte und bis dahin im Eigenkapital erfasste nicht realisierte Gewinn oder Verlust in der Gewinn- und Verlust-Rechnung der Berichtsperiode im Finanzergebnis erfasst.

Sobald ein jederzeit verkaufbares Wertpapier als wertgemindert eingestuft wird, wird der bis dahin im Eigenkapital erfasste, kumulierte nicht realisierte Verlust in der Gewinn- und Verlust-Rechnung im Finanzergebnis erfasst. Eine Wertminderung ist dann gegeben, wenn Hinweise darauf bestehen, dass der beizulegende Zeitwert unter den Buchwert gesunken ist. Dies ist insbesondere dann gegeben, wenn der Rückgang des Marktpreises ein solches Ausmaß annimmt, dass eine Wertaufholung auf den Anschaffungswert innerhalb eines vorhersehbaren Zeitraums vernünftigerweise nicht erwartet werden kann. Eine Werthaltigkeitsprüfung erfolgt zu jedem Bilanzstichtag.

Weiters werden unter den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten jene finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen, die keiner der anderen der dargestellten Kategorien zugeordnet wurden. Wenn sich für nicht börsenotierte Eigenkapitalinstrumente der Zeitwert nicht hinreichend verlässlich bestimmen lässt, werden diese finanziellen Vermögenswerte mit den Anschaffungskosten bewertet. Gegebenenfalls erforderliche Wertminderungen werden erfolgswirksam vorgenommen, wobei diesbezügliche Wertminderungen nicht rückgängig gemacht werden.

l. Derivative Finanzinstrumente

Der Konzern schließt derivative Finanzgeschäfte ab, um sich gegen Währungsschwankungen bei Transaktionen in Fremdwährung - in erster Linie in US-Dollar - abzusichern. Diese Instrumente betreffen hauptsächlich Devisentermingeschäfte, Währungsoptionen sowie Währungsswaps und werden abgeschlossen, um den Konzern gegen Wechselkursschwankungen - durch Fixierung von zukünftigen Wechselkursen für Fremdwährungsaktiva und -passiva - zu schützen.

Der Konzern schließt weiters Zinsswaps ab, um sich gegen Zinssatzschwankungen abzusichern.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Wertschwankungen der gesicherten Position werden durch korrespondierende Wertschwankungen des Termingeschäfts ausgeglichen. Der Konzern setzt keine Finanzinstrumente für spekulative Zwecke ein.

Die erstmalige Erfassung bei Vertragsabschluss und die Folgebewertung von derivativen Finanzinstrumenten erfolgt mit deren Marktwerten. Das "Hedge Accounting" gemäß IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" (Financial Instruments: Recognition and Measurement) kommt nicht zur Anwendung, sodass unrealisierte Gewinne und Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten in der Gewinn- und Verlust-Rechnung im Finanzergebnis erfasst werden.

m. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Kassenbestände, Termingelder, täglich fällige Bankguthaben sowie kurzfristige, hoch liquide Veranlagungen mit einer Gesamtlaufzeit von bis zu drei Monaten (Commercial Papers und Geldmarktfonds).

n. Minderheitenanteile

Die Minderheitenanteile stellen sich wie folgt dar:

  • 22,68 % betreffen das Eigenkapital an der AT&S Klagenfurt Leiterplatten GmbH,
  • 13,31 % betreffen das Eigenkapital an der AT&S ECAD,
  • 2,73 % betreffen das Eigenkapital an der AT&S Korea.

Die auf Minderheitenanteile entfallenden Verluste können den auf diese Anteile entfallenden Anteil am Eigenkapital dieser Gesellschaften übersteigen. Der übersteigende Betrag und jeder weitere auf Minderheitenanteile entfallende Verlust wird gegen die Mehrheitsbeteiligung am Konzerneigenkapital verrechnet, mit Ausnahme des Betrages, für den die Minderheiten eine verbindliche Verpflichtung besitzen und in der Lage sind, die Verluste auszugleichen.

o. Rückstellungen

Rückstellungen werden bilanziert, wenn der Konzern eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten hat, die auf vorangegangenen Ereignissen beruht und es wahrscheinlich ist, dass Ressourcen notwendig sein werden, um dieser Verpflichtung nachkommen zu können, und der Betrag verlässlich geschätzt werden kann. Die Rückstellungen werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und der jeweiligen Neueinschätzung angepasst.

Langfristige Rückstellungen werden, sofern der aus der Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist, mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert.

p. Rückstellungen für Personalaufwand

Rückstellungen für Pensionen

Im Konzern bestehen für die betriebliche Altersvorsorge verschiedene beitrags- und leistungsorientierte Versorgungssysteme.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Bei beitragsorientierten Pensionszusagen (Defined Contribution) werden die Zusagen durch fixierte Beträge an zweckgebundene Versorgungseinrichtungen geleistet. Diese Beiträge werden im Personalaufwand ausgewiesen. Eine Rückstellung ist nicht zu bilden, da über die festgelegten Beträge hinaus keine weiteren Verpflichtungen gegeben sind.

Für Vorstände und bestimmte leitende Angestellte bestehen leistungsorientierte Pensionszusagen (Defined Benefit), die zu jedem Bilanzstichtag durch qualifizierte und unabhängige Versicherungsmathematiker bewertet werden. Die Verpflichtung des Konzerns besteht darin, die zugesagten Leistungen an aktive und ausgeschiedene Vorstände und leitende Angestellte sowie deren Angehörige zu erfüllen. Die sich nach der Methode laufender Einmalprämien des Anwartschaftsansammlungsverfahrens (Projected Unit Credit Method) ergebende Pensionsverpflichtung wird bei einem fondsfinanzierten Versorgungssystem in Höhe des Vermögens des Fonds gekürzt. Der Barwert der Anwartschaft wird aufgrund der geleisteten Dienstjahre, der erwarteten Gehaltsentwicklung und der Rentenanpassungen berechnet.

Soweit das Fondsvermögen die Verpflichtung nicht deckt, wird die Nettoverpflichtung unter den Pensionsrückstellungen passiviert. Übersteigt das Fondsvermögen die Pensionsverpflichtung, wird der übersteigende Wert unter den überdeckten Pensionsansprüchen ausgewiesen.

Der im jeweiligen Geschäftsjahr erfasste Personalaufwand basiert auf Erwartungswerten und beinhaltet die erworbenen Ansprüche, den Zinsaufwand, die versicherungstechnischen Ergebnisse unter Anwendung der Korridormethode sowie die Veranlagungsergebnisse der zur Deckung vorgesehenen Vermögenswerte.

Zu jedem Bilanzstichtag ergeben sich aufgrund der Änderung von versicherungsmathematischen Schätzannahmen (Fluktuationsrate, aktueller Marktzinssatz erstrangiger festverzinslicher Industrieanleihen, Gehaltsniveau sowie die tatsächlichen Erträge aus dem zweckgebundenen Vermögen des Pensionsfonds) wertmäßige Auswirkungen, die als versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste bezeichnet werden. Diese versicherungstechnischen Ergebnisse werden unter Anwendung der Korridormethode gemäß IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" (Employee Benefits) bilanziert. Die Verteilung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten außerhalb des Korridors (10 % des Barwertes der Verpflichtung oder des dem Planvermögen beizulegenden Zeitwerts) erfolgt über die durchschnittliche Restlebensarbeitszeit der vom Plan erfassten Arbeitnehmer, jene innerhalb des Korridors werden nicht angesetzt.

Rückstellungen für Abfertigungen

Abfertigungen sind aufgrund arbeitsrechtlicher Bestimmungen im Wesentlichen bei Kündigungen durch den Dienstgeber sowie bei Pensionsantritt zu bezahlen. Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgt zu jedem Bilanzstichtag durch qualifizierte und unabhängige Versicherungsmathematiker.

Für bis einschließlich 2002 eingetretene Mitarbeiter der österreichischen Gesellschaften bestehen direkte Verpflichtungen, welche den wesentlichen Teil der Abfertigungsverpflichtungen des Konzerns darstellen. Diese Verpflichtungen werden, unter Anwendung des IAS 19, nach dem Anwartschaftsansammlungsverfahren unter Berücksichtigung der Korridormethode bewertet und stellen ungedeckte Abfertigungsansprüche dar. Die Verteilung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten außerhalb des Korridors erfolgt über die durchschnittliche Restlebensarbeitszeit der vom Plan erfassten Arbeitnehmer. Für seit dem 1. Jänner 2003 eingetretene Mitarbeiter wird der Abfertigungsanspruch durch laufende Beiträge in eine Mitarbeitervorsorgekasse (MVK) abgegolten. Diese laufenden Beiträge werden im Personalaufwand ausgewiesen. Eine darüber hinausgehende Verpflichtung des Unternehmens besteht nicht.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Für Mitarbeiter der Gesellschaften in Indien sind die Abfertigungsansprüche durch Lebensversicherungen gedeckt.

Weiters bestehen bei den Mitarbeitern in Südkorea Abfertigungsansprüche.

Rückstellungen für sonstige Dienstnehmeransprüche

Die sonstigen Personalrückstellungen für sonstige Dienstnehmeransprüche beinhalten Rückstellungen für Jubiläumsgelder und betreffen die Mitarbeiter in Österreich und China.

Jubiläumsgelder sind kollektivvertraglich festgelegte, einmalige, vom Entgelt und der Betriebszugehörigkeit abhängige Sonderzahlungen. Das Erreichen einer Anzahl von Dienstjahren, die ununterbrochen sein müssen, ist Voraussetzung. Die Bewertung erfolgt nach dem Anwartschaftsansammlungsverfahren unter Zugrundelegung derselben Parameter wie bei den Abfertigungen, jedoch ohne Berücksichtigung der Korridormethode. Zu jedem Bilanzstichtag erfolgt durch qualifizierte und unabhängige Versicherungsmathematiker die Bewertung der Verpflichtung.

q. Aktienorientierte Mitarbeitervergütungen

Der Konzern hat sowohl einen aktienbasierten Vergütungsplan, der durch die Ausgabe eigener Anteile bedient wird, als auch einen aktienbasierten Vergütungsplan, mit wahlweisem Barausgleich oder Ausgleich durch eigene Anteile, aufgelegt. Diese aktienorientierten Mitarbeitervergütungen (Stock-Option-Pläne) werden gemäß IFRS 2 "Aktienbasierte Vergütung" (Share-based Payment) bilanziert.

Der beizulegende Zeitwert der von den Mitarbeitern als Gegenleistung für die Gewährung der Aktienoptionen erbrachten Arbeitsleistung wird als Aufwand erfasst. Der Konzern berücksichtigt eine entsprechende Zunahme im Eigenkapital, wenn ein Ausgleich für die erbrachten Arbeitsleistungen durch Ausgabe eigener Anteile erfolgt. Es wird auf Punkt 23 "Gezeichnetes Kapital" verwiesen. Der Konzern berücksichtigt eine Zunahme als Verbindlichkeit, wenn wahlweise ein Barausgleich oder Ausgleich durch Ausgabe eigener Anteile erfolgt. Es wird auf Punkt 16 "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten" verwiesen.

r. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Transaktionskosten angesetzt und in Folgeperioden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenmittelkurs des Bilanzstichtages bewertet.

s. Eventualschulden, -forderungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Eventualschulden werden in der Bilanz nicht berücksichtigt, aber im Anhang erläutert. Sie werden dann nicht offen gelegt, wenn der Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen unwahrscheinlich ist.

Eine Eventualforderung wird im Konzernabschluss nicht berücksichtigt, aber offen gelegt, wenn der Zufluss eines wirtschaftlichen Nutzens wahrscheinlich ist.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

t. Neue Rechnungslegungsvorschriften

Im Konzernabschluss werden die am Bilanzstichtag bereits verpflichtend in Kraft getretenen IFRS angewendet. Der IASB hat eine Reihe von Änderungen bei bestehenden Standards verabschiedet sowie neue Standards und Interpretationen herausgegeben, die 2007/08 verpflichtend anzuwenden sind. Diese Regelungen sind auch in der EU anzuwenden und betreffen folgende Bereiche:

  • IAS 1: Änderung der Angaben zum Eigenkapital
  • IFRS 7: Angaben zu Finanzinstrumenten
  • IFRIC 10: Zwischenberichterstattung und Wertminderungen
  • IFRIC 11: Konzerninterne Geschäfte und Geschäfte mit eigenen Anteilen nach IFRS 2

Die erstmalige Änderung dieser Regelungen hatte keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Die erstmalige Anwendung des IFRS 7 und der Änderungen zu IAS 1 verlangt neue Offenlegungsvorschriften zu Finanzinstrumenten, führt aber zu keiner Änderung bezüglich der Klassifizierung und Bewertung der im Konzernabschluss beinhalteten Finanzinstrumente bzw. der Angaben zu Steuern sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten.

Der IASB hat weitere Standards bzw. Änderungen von Standards und Interpretationen verabschiedet, die im Geschäftsjahr 2007/08 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind. Die folgenden Standards und Interpretationen wurden bis zum Erstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses von der EU übernommen und im offiziellen Journal veröffentlicht:

IFRS 8: Operative Segmente

(verpflichtend anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Jänner 2009)

Die Gesellschaft wird diesen Standard für das Geschäftsjahr beginnend am 1. April 2009 erstmalig anwenden. Die erstmalige Anwendung wird keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben.

Die folgenden Standards bzw. Änderungen von Standards und Interpretationen wurden vom IASB bzw. IFRIC verabschiedet, aber bis zum Erstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses noch nicht von der EU übernommen:

  • IFRIC 12: Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen (anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Jänner 2008) IAS 23: Fremdkapitalkosten (anwendbar auf Fremdkapitalkosten hinsichtlich qualifizierender Vermögenswerte, die am oder ab dem 1. Jänner 2009 erstmals zu aktivieren sind)
  • IFRIC 13: Programme zur Kundenbindung (anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Juli 2008)
  • IFRIC 14: Die Obergrenze von Vermögenswerten bei leistungsorientierten Plänen, Mindestfinanzierungsanforderungen und deren Wechselwirkungen (anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Jänner 2008)

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

IAS 1: Darstellung
des
Abschlusses
(überarbeitet September
2007
-
anzuwenden
für
Berichtsperioden
beginnend
am
oder ab
1. Jänner
2009)
IFRS
3:
Unternehmenszusammenschlüsse
(überarbeitet
Jänner
2008
- anzuwenden
für
Berichtsperioden
beginnend
am
oder
ab
1.
Juli
2009)
IAS 27: Konzern-
und
separate
Einzelabschlüsse
nach
IFRS
(überarbeitet
Jänner
2008
-
anzuwenden
für
Berichtsperioden
beginnend am
oder
ab
1.
Juli
2009)
IFRS
2:
Aktienbasierte
Vergütung
(überarbeitet
Jänner
2008
- anzuwenden
für
Berichtsperioden
beginnend
am
oder
ab
1.
Jänner
2009)
IAS 32: Finanzinstrumente:
Darstellung
(überarbeitet Februar
2008
- anzuwenden
für
Berichtsperioden
beginnend am
oder
ab
1.
Jänner
2009)

Die Auswirkungen dieser Neuregelungen können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden.

C. Kritische Schätzungen und Annahmen bei der Bilanzierung und Bewertung

Der Konzern trifft Schätzungen und Annahmen zur Festlegung des Wertes der angegebenen Aktiva, Passiva, Umsatzerlöse und Aufwendungen sowie sonstiger finanzieller Verpflichtungen und Eventualforderungen und -schulden. Sämtliche Schätzungen und Beurteilungen werden fortlaufend neu bewertet und basieren auf historischen Erfahrungen und weiteren Faktoren, einschließlich Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen vernünftig erscheinen. Die tatsächlichen Ergebnisse können in Zukunft von diesen Schätzungen abweichen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Annahmen angemessen sind.

Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte

Der Konzern untersucht jährlich, wie unter Punkt I.B.h. "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze: Abschreibungen für Wertverluste und Zuschreibungen auf Sachanlagen, immaterielles Anlagevermögen und zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte" dargestellt ist, ob eine Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte vorliegt. Der erzielbare Betrag von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (Cash Generating Units) wurde basierend auf Berechnungen des Nutzungswertes ermittelt. Diesen Berechnungen müssen Annahmen zugrunde gelegt werden. Es wird dazu auf Punkt 9 "Immaterielle Vermögenswerte" verwiesen.

Würde unter dem Gesichtspunkt einer Sensitivitätsbetrachtung die erwartete Bruttogewinn-Marge 10 % unter der nach Schätzung des Managements erwarteten Bruttogewinn-Marge liegen, müsste der Konzern den Buchwert des Firmenwertes der AT&S Korea um TEUR 745 nach unten korrigieren. Weder ein gegenüber der Einschätzung des Managements um 10 % erhöhter Diskontierungssatz noch eine um 10 % reduzierte Wachstumsrate würde zu einer Wertminderung führen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Ermittlung der Anwartschaftsbarwerte

Eine Reduktion des Zinssatzes (versicherungsmathematischer Parameter) von 5,25 % auf 4,75 % hätte zum 31. März 2008 folgende Auswirkungen auf den Anwartschaftsbarwert der Pensions- und Abfertigungsansprüche:

(in

1.000)
Pensionsansprüche Abfertigungsansprüche
Erhöhung
Barwert
der
Verpflichtung
740 842

Es wird auf Punkt 18 "Rückstellungen für Personalaufwand" verwiesen.

Bewertung der latenten Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt unter Anwendung der Steuersätze (und Steuervorschriften), die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. der Begleichung der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird. Eine mögliche Reduktion der aktuell erwarteten Steuersätze für AT&S China auf Basis der Vorschriften für spezielle Hochtechnologieunternehmen würde die aktiven latenten Steuern zum Bilanzstichtag um EUR 1,4 Mio. reduzieren.

Für ertragsteuerliche Verlustvorträge im Konzern wurden aktive latente Steuern in Höhe von EUR 8,9 Mio. nicht gebildet. Falls in weiterer Folge von einer Realisierbarkeit ausgegangen werden sollte, wären diese aktiven Steuerlatenzen anzusetzen. Es wird auf Punkt 7 "Ertragsteuern" verwiesen.

Sonstige Schätzungen und Annahmen

Weiters erfolgen Schätzungen, die Wertminderungen (Impairment) des Anlagevermögens, die Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten, die Standortverlegung Fohnsdorf (Österreich), Forderungswertberichtigungen und Vorratsbewertungen betreffen. Es wird auf Punkt 4 "Sonstiges betriebliches Ergebnis", Punkt 5 "Nicht wiederkehrende Posten" und Punkt 19 "Sonstige Rückstellungen" verwiesen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

II. RISIKOBERICHT

Finanzrisiken

Das Risikomanagement erfolgt durch das zentrale Treasury entsprechend den vom Vorstand verabschiedeten Richtlinien. Diese internen Richtlinien regeln Zuständigkeiten, Handlungsparameter und Limite. Das zentrale Treasury identifiziert, bewertet und sichert finanzielle Risiken in enger Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten des Konzerns. Der Vorstand gibt sowohl für das bereichsübergreifende Risikomanagement als auch für bestimmte Bereiche, wie z. B. den Umgang mit dem Fremdwährungsrisiko, dem Zins- und Kreditrisiko, dem Einsatz derivativer und nicht-derivativer Finanzinstrumente sowie der Investition von Liquiditätsüberschüssen, Richtlinien vor.

Zu den Kreditrisiken und derivativen Finanzinstrumenten finden sich detaillierte Angaben unter Punkt I.B.l. "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze: Derivative Finanzinstrumente" und Punkt 20 "Derivative Finanzinstrumente". Derivative Finanzinstrumente, wie Devisentermingeschäfte, Optionen und Swaps, werden im Konzern ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt.

Liquiditätsrisiko

Der Konzern verfügt zum Bilanzstichtag über Liquiditätsreserven in Höhe von TEUR 76.367. Davon entfallen auf Zahlungsmittel(äquivalente) sowie zu Handelszwecken gehaltene und jederzeit verkaufbare Wertpapiere TEUR 22.926 und TEUR 53.441 auf bestehende, nicht ausgenützte Finanzierungsrahmen.

Es besteht die Möglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zu 11.300.000 neue Aktien aus genehmigtem Kapital zu emittieren sowie Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu TEUR 100.000 auszugeben, weiters die eigenen Anteile (zum Bilanzstichtag hält der Konzern 2.577.412 eigene Aktien) zu veräußern.

Der Konzern verfügt zudem über einen hohen positiven operativen Cashflow.

Zu den Liquiditätsrisiken wird weiters auf die detaillierten Angaben unter Punkt 17 "Finanzielle Verbindlichkeiten" verwiesen.

Marktrisiken

Zinsänderungsrisiken

Aktivseitig bestehen geringe Zinsänderungsrisiken im Wertpapiervermögen. Sonstige Liquiditätsbestände werden überwiegend kurzfristig veranlagt, und der gesamte Wertpapierbestand ist jederzeit veräußerbar. Es wird auf Punkt 13 "Finanzielle Vermögenswerte" und Punkt 15 "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente" verwiesen.

Passivseitig sind 67 % der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst. Die verbleibenden variabel verzinsten Kredite (33 %) weisen vorwiegend eine Laufzeit von unter einem Jahr auf. Es wird weiters auf Punkt 17 "Finanzielle Verbindlichkeiten" verwiesen.

Währungsrisiken

Zur Absicherung der Währungsrisiken wird eine laufende Überwachung aller Transaktions-, Umrechnungs- und ökonomischen Risiken durchgeführt. Innerhalb des Konzerns erfolgt die Kurssicherung von Transaktionsrisiken zunächst durch Schließen von Positionen (Netting), für offene Positionen werden zum Teil derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Durch die Tochterunternehmen in Asien bestehen Kursrisiken aus den lokalen Währungen. Sicherungsgeschäfte vor Ort sind aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nur eingeschränkt möglich, außerdem ergeben sich Beschränkungen durch die Illiquidität der Währungen. Nach Möglichkeit wird das Risiko nach Europa transferiert und dort abgesichert.

Evaluierung der Marktrisiken durch VAR und Sensitivitätsanalysen

Der Konzern setzt zur Quantifizierung der Zins- und Währungsrisiken das Value-at-Risk-Konzept (VAR) ein. VAR ist ein Maß für das Marktpreisrisiko und zeigt den höchstmöglichen Verlust, der über einen bestimmten Zeitraum eintreten kann. Dabei werden die Korrelationen der verschiedenen Risikoelemente zueinander berücksichtigt.

Zusätzlich wird in einer so genannten GAP-Analyse der mögliche Verlust durch eine 1 %ige Preisänderung (Wechselkurs und Zinsen) bezogen auf die Fremdwährungs- bzw. Zinsnettoposition ermittelt. Dabei werden keine Korrelationen der verschiedenen Risikoelemente zueinander berücksichtigt.

Wären die Zinssätze zum Bilanzstichtag um 100 Basispunkte höher (bzw. niedriger) gewesen, wäre auf Basis der Finanzierungsstruktur zum Bilanzstichtag das Konzernjahresergebnis um EUR 1,2 Mio. (2006/07: EUR 0,6 Mio.) geringer (bzw. höher) ausgefallen, sofern alle anderen Variablen konstant geblieben wären. Dies wäre im Wesentlichen auf höhere (bzw. niedrigere) Zinsaufwendungen für variabel verzinste Finanzschulden zurückzuführen gewesen. Weitere Komponenten des Eigenkapitals wären nicht unmittelbar betroffen. Der Auswirkung dieser Zinssatz-Sensitivitätsanalyse liegt die Annahme zu Grunde, dass die Zinssätze jeweils während des gesamten Geschäftsjahres um 100 Basispunkte abweichen würden.

Hätte sich zum Bilanzstichtag der Kurs des Euro gegenüber sämtlichen Währungen um 1% erhöht (bzw. reduziert), wäre das Konzernjahresergebnis um EUR 0,4 Mio. (2006/07: EUR 0,2 Mio.) geringer (bzw. höher) ausgefallen, sofern alle anderen Variablen konstant geblieben wären. Dies wäre im Wesentlichen auf die Bewertung von auf US-Dollar basierenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und zum beizulegenden Zeitwert bewertete derivative Finanzinstrumente zurückzuführen gewesen. Weitere Komponenten des Eigenkapitals wären im Sinne dieser Währungskurs-Sensitivitätsanalyse nicht unmittelbar betroffen.

Hätte sich zum Bilanzstichtag der Kurs des US-Dollar gegenüber sämtlichen Währungen um 1% erhöht (bzw. reduziert), wäre das Konzernjahresergebnis um EUR 0,9 Mio. (2006/07: EUR 0,2 Mio.) höher (bzw. geringer) ausgefallen, sofern alle anderen Variablen konstant geblieben wären. Dies wäre im Wesentlichen auf die Bewertung von auf US-Dollar basierenden Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und zum beizulegenden Zeitwert bewertete derivative Finanzinstrumente zurückzuführen gewesen. Weitere Komponenten des Eigenkapitals wären im Sinne dieser Währungskurs-Sensitivitätsanalyse nicht unmittelbar betroffen.

Bei der Währungskurs-Sensitivitätsanalyse wird auf Basis der Fremdwährungsnettopositionen zum Bilanzstichtag und der budgetgemäß für die nächsten 12 Monate erwarteten Entwicklung der Nettogeldflüsse unter Berücksichtigung der derivativen Finanzinstrumente der entsprechende Ergebniseffekt berechnet. Die Finanzierungen innerhalb des Konzerns zwischen den Konzerngesellschaften sowie wechselkursbedingte Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernwährung bleiben unberücksichtigt.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Kreditrisiko

Im Rahmen des starken Wachstums der vergangenen Jahre hat der Konzern intensive und langfristige Partnerschaften mit Schlüsselkunden aufgebaut, die zu einer gewissen Konzentration auf Kundenseite geführt haben. Um diesem potenziellen Risiko entgegenzuwirken, forciert der Konzern die weitere Diversifikation im Kunden-, Branchen- und Produkt-Mix und konzentriert sich neben dem Bereich Mobile Devices zunehmend auch auf die Bereiche Automobil und Industrie. Um das bestehende Kundenportfolio weiter zu verbreitern, werden verstärkt Akzente in der Neukundengewinnung gesetzt, die Vertriebsstruktur entsprechend den Markterfordernissen weiterentwickelt und verstärktes Augenmerk auf Kunden aus dem CEM- und ODM-Segment (Original Design Manufacturer) gelegt.

Ein wesentlicher Anteil der Umsatzerlöse im Konzern entfällt auf zwei im Bereich Mobile Devices tätige multinationale Konzerne. Im Konzern bestehen wesentliche Forderungen gegenüber diesen Kunden, die zum 31. März 2008 33 % der gesamten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. März 2007: 39 %) betreffen. Die Bonität dieser Kunden wird überwacht.

Generell basiert die Kontrolle des Kreditrisikos auf einer laufenden Bonitätsprüfung und auf dem Abschluss von Kreditversicherungen für Kunden im Konzern.

Es wird auf die detaillierten Angaben unter Punkt 12 "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen" verwiesen.

Technologierisiken

Um eine eventuelle Verdrängung von der Technologiespitze auszuschließen, räumt der Konzern der Innovationskraft und damit einer intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit einen hohen Stellenwert ein. Der Konzern hat daher insbesondere im abgelaufenen Geschäftsjahr Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau durchgeführt und sich schwerpunktmäßig für neue Prozesse, Produkte und Designlösungen eingesetzt. Insbesondere hat der Konzern dabei auch das bestehende Technologie-Netzwerk intensiviert. Durch diese aktive Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist der Konzern in der Lage, technologische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, mitzugestalten und Produkte rasch zur Marktreife zu bringen.

Kapitalrisikomanagement

Die Ziele des Konzerns im Hinblick auf das Kapitalmanagement liegen zum einen in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung, um den Anteilseignern weiterhin Erträge und den anderen Interessenten die ihnen zustehenden Leistungen bereitzustellen, zum anderen in der Aufrechterhaltung einer geeigneten Kapitalstruktur, um die Kapitalkosten zu optimieren. Dazu passt der Konzern je nach Erfordernis die Dividendenzahlungen an die Anteilseigner an, nimmt Kapitalrückzahlungen an Anteilseigner vor (Einziehung eigener Aktien), gibt neue Anteile heraus oder verändert den Bestand von Vermögenswerten.

Branchenüblich überwacht der Konzern sein Kapital auf Basis des Nettoverschuldungsgrads ("net gearing"), berechnet aus dem Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu Eigenkapital. Die Nettofinanzverbindlichkeiten errechnen sich aus den finanziellen Verbindlichkeiten (zuzüglich Nettorückstellungen für Personalaufwand) abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (sowie kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne derivative Finanzinstrumente).

Unverändert zum Vorjahr besteht die Strategie des Konzerns darin, grundsätzlich einen Verschuldungsgrad bis zu 80 % aufrecht zu erhalten, um sich weiterhin den Zugang zu Fremdmitteln zu vertretbaren Kosten zu sichern. Der Nettoverschuldungsgrad zum 31. März 2008 beträgt 69 % (31. März 2007: 50 %).

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

III. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die Segmentinformationen werden nach folgenden Kriterien dargestellt:

Geographische Segmentierung

Die geographische Segmentierung bildet das primäre Berichtsformat und erfolgt nach den Standorten der Produktionsanlagen, die sich im Konzern in Europa und Asien befinden.

Geschäftsbereiche

Geschäftsbereiche bilden das sekundäre Berichtsformat. Der Konzern betreibt den größten Teil seiner Geschäftsaktivitäten in den folgenden Bereichen:

  • Mobile Devices
  • Industrial
  • Automotive

Alle anderen kleineren Geschäftsfelder sind in "Übrige" zusammengefasst.

Übertragungen und Transaktionen zwischen den Segmenten erfolgen zu marktüblichen Bedingungen, wie sie mit Dritten zur Anwendung kämen.

a. Geographische Segmentierung

Geschäftsjahr 2007/08:

Nicht zugeord
net und Konso
(in € 1.000) Europa Asien lidierung Konzern
Außenumsatz 371.673 114.071 -- 485.744
Innenumsatz 142.562 (142.562) --
Gesamterlöse 371.673 256.633 (142.562) 485.744
Segmentergebnis/Betriebsergebnis 13.755 47.966 (19.606) 42.115
Finanzergebnis 3.124
Ergebnis vor Steuern 45.239
Ertragsteuern (3.949)
Konzernergebnis 41.290
Gesamtvermögen 164.566 343.968 (12.934) 495.600
Schulden 65.918 65.226 138.165 269.309
Investitionen
Abschreibungen der Sachanlagen und
8.448 102.674 298 111.420
immateriellen Vermögenswerte 10.151 24.436 1.394 35.981

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Wesentliche Effekte auf das Segmentergebnis:

Nicht zugeord
net und Konso
(in € 1.000) Europa Asien lidierung Konzern
Wertminderungen 1.714 137 -- 1.851
Nicht wiederkehrende Posten -- 1.113 -- 1.113
Wertaufholungen -- 272 -- 272

Es wird auf Punkt 5 "Nicht wiederkehrende Posten", Punkt 8 "Sachanlagen" und Punkt 9 "Immaterielle Vermögenswerte" verwiesen.

Geschäftsjahr 2006/07:

Nicht zugeord
net und Konso
(in € 1.000) Europa Asien lidierung Konzern
Außenumsatz 389.295 78.108 -- 467.403
Innenumsatz -- 112.265 (112.265) --
Gesamterlöse 389.295 190.373 (112.265) 467.403
Segmentergebnis/Betriebsergebnis 26.759 29.148 (23.258) 32.649
Finanzergebnis (535)
Ergebnis vor Steuern 32.114
Ertragsteuern (809)
Konzernergebnis 31.305
Gesamtvermögen 158.735 275.941 17.268 451.944
Schulden 56.602 36.466 138.109 231.177
Investitionen
Abschreibungen der Sachanlagen und immate
10.205 85.025 -- 95.230
riellen Vermögenswerte 17.999 20.841 -- 38.840

Wesentliche Effekte auf das Segmentergebnis:

Nicht zugeord
net und Konso
(in € 1.000) Europa Asien lidierung Konzern
Wertminderungen 250 510 -- 760
Nicht wiederkehrende Posten 10 -- -- 10

Es wird auf Punkt 5 "Nicht wiederkehrende Posten", Punkt 8 "Sachanlagen" und Punkt 9 "Immaterielle Vermögenswerte" verwiesen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

b. Geschäftsbereichsinformationen

Die Umsatzerlöse nach Branchen stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
31.
März
endend
zum
(in € 1.000) 2008 2007
Mobile
Devices
323.371 280.382
Industrial 102.377 100.082
Automotive 50.234 41.133
Übrige 9.762 45.806
485.744 467.403

Das Gesamtvermögen wird von allen Geschäftsbereichen gemeinsam genutzt, sodass eine Branchenaufteilung und Zuordnung von Investitionen nicht dargestellt werden kann.

Die Aufteilung nach Branchen erfolgt im Sinne branchengemäßer Kundenzuordnung und weicht von der Darstellung im vorjährigen Jahresabschluss ab, wo gemäß Produktionsarten aufgeteilt wurde. Der Geschäftsbereich Mobile Devices beinhaltet im Wesentlichen Telekommunikation. Die Vorjahreszahlen wurden zur Vergleichbarkeit entsprechend angepasst.

Die Umsatzerlöse nach Ländern stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr endend
zum
31.
März
(in € 1.000) 2008 2007
Österreich 22.022 25.628
Deutschland 120.033 122.359
Ungarn 44.626 43.617
Sonstige
EU
31.862 47.831
Asien 203.237 167.075
Kanada, USA 57.977 50.307
Übrige 5.987 10.586
485.744 467.403

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Geschäftsjahr
31.
endend
zum
März
(in

1.000)
2008 2007
Haupterlöse 485.430 467.076
Nebenerlöse 314 327
485.744 467.403

2. Aufwandsarten

Die Aufwandsarten der Herstellungskosten, Vertriebskosten und Allgemeinen Verwaltungskosten stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
endend
zum
31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Materialaufwand 204.888 217.667
Personalaufwand 115.592 114.167
Abschreibungen 35.003 38.080
Bestandsveränderung
Vorräte
(2.816) (8.877)
Energie 21.288 16.950
Instandhaltung 8.102 7.676
Frachtkosten 8.519 9.018
Bezogene
Leistungen
inkl. Leiharbeiter
29.677 25.027
Sonstiges 21.036 19.590
441.289 439.298

3. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung

Dem Konzern sind für die Geschäftsjahre 2007/08 und 2006/07 Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von TEUR 8.651 bzw. TEUR 2.618 entstanden. Bei den angegebenen Beträgen handelt es sich nur um die direkt zuordenbaren Kosten, die ergebniswirksam in den Herstellungskosten als sonstige Aufwendungen erfasst werden. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist neben der Ausweitung diesbezüglicher Aktivitäten in den Tochtergesellschaften auf umfassendere Kostenzuordnungen zurückzuführen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

4. Sonstiges betriebliches Ergebnis

Geschäftsjahr
endend
zum
31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Erträge aus
der
Auflösung
von
Investitions
zuschüssen aus
öffentlichen
Mitteln
2.064 5.252
Aufwendungen/Erträge aus
Wechselkursdif
ferenzen (1.475) 373
Verluste aus
Anlagenabgängen
(789) (121)
Wertminderungen/Wertaufholungen
von
Sachanlagen
*)
135 (510)
Wertminderungen/Wertaufholungen
von
immateriellen
Vermögenswerten
**)
-- (250)
Wertminderungen
von
zur
Veräußerung
gehaltenen
Vermögenswerten
***)
(1.714) --
Anlaufverluste
****)
(2.058) (2.629)
Versicherungsvergütungen 15 11
Sonstige, übrige
Erträge
2.595 2.408
(1.227) 4.534

*) Es wird auf Punkt 8 "Sachanlagen" verwiesen.

**) Es wird auf Punkt 9 "Immaterielle Vermögenswerte" verwiesen.

***) Es wird auf Punkt 14 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte" verwiesen. ****) Die Anlaufverluste stehen in Verbindung mit der Errichtung des dritten Werkes in 2007/08 und des zweiten Werkes in 2006/07 in China.

5. Nicht wiederkehrende Posten

Die nicht wiederkehrenden Posten stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
31.
endend
zum
März
2008 2007
(1.113) --
-- 12
-- (2)
(1.113) 10

Es wird auf Punkt 9 "Immaterielle Vermögenswerte" und Punkt 19 " Sonstige Rückstellungen" verwiesen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

6. Finanzergebnis

Geschäftsjahr
31.
März
endend
zum
(in

1.000)
2008 2007
Zinserträge aus
zum
beizulegenden
Zeitwert
bewerte
ten
finanziellen
Vermögenswerten
660 546
sonstige
Zinserträge
292 316
Gewinne aus
dem
Verkauf
von
Zahlungsmittel
äquivalenten 881 291
Gewinne aus
dem
Abgang
von
jederzeit
verkaufbaren Wertpapieren
-- 1.068
Realisierte
Erträge aus
derivativen Finanzinstrumen
ten, netto 4.513 1.045
Gewinne aus
der
Bewertung
von
derivativen
Finanzinstrumenten
zum
beizulegenden
Zeitwert,
netto 4.169 2.703
Fremdwährungsgewinne, netto 862 --
Sonstige
finanzielle
Erträge
-- 601
Finanzierungserträge 11.377 6.570
Zinsaufwendungen aus
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten (7.650) (4.832)
Zinsaufwendungen aus Finanzierungsleasing (144) (242)
Fremdwährungsverluste, netto -- (1.533)
Sonstige
finanzielle
Aufwendungen
(459) (498)
Finanzierungsaufwendungen (8.253) (7.105)
Finanzergebnis 3.124 (535)

7. Ertragsteuern

Der Ertragsteueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäftsjahr
31.
endend
zum
März
(in

1.000)
2008 2007
Laufende
Ertragsteuern
Latente Steuern
7.059
(3.110)
3.651
(2.842)
Summe Steueraufwand 3.949 809

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Abweichung zwischen dem tatsächlichen Steueraufwand im Konzern und dem theoretischen Steueraufwand, der sich unter Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes ergibt, erklärt sich wie folgt:

Geschäftsjahr
endend
zum
31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Steueraufwand
bei
österreichischem Steuersatz
11.310 8.029
Effekt aus abweichenden Steuersätzen
im
Ausland
(10.080) (6.570)
Nicht anrechenbare, ausländische
Quellensteuern
1.867 174
Effekt aus
der
Veränderung
nicht
berücksichtigter
steuerlicher
Verluste
und
temporärer
Unterschiede
3.268 405
Effekt aus
der
Änderung
von Steuergesetzen
(1.744) --
Effekt aus
permanenten
Differenzen
(1.007) (804)
Effekt aus Steuern aus
Vorperioden
329 (417)
Sonstige Steuereffekte, saldiert 6 (8)
Summe Steueraufwand 3.949 809

Die aktiven und passiven latenten Steuern entfallen auf folgende Bilanzpositionen und Verlustvorträge:

31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Aktive
latente Steuerabgrenzung
Ertragsteuerliche
Verlustvorträge
inkl. steuerlicher Firmenwerte 5.411 4.467
Anlagevermögen 3.163 1.895
Vorräte 1.155 356
Forderungen aus
Lieferungen
und
Leistungen
302 7
Rückstellungen
für Pensionen, Abfertigungen
und
sonstige
Dienstnehmeransprüche
1.001 549
Sonstige
langfristige
Verbindlichkeiten
967 1.531
Anlaufverluste -- 124
Übrige 682 617
Aktive
latente Steuern
12.681 9.546

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Passive
latente Steuerabgrenzung
Anlagevermögen (3.407) (3.706)
Noch
nicht
realisierte
Gewinne aus
jederzeit
ver
kaufbaren Wertpapieren, erfolgsneutral
im
Eigenka
pital
erfasst
(19) (13)
Rückstellungen
für
Abfertigungen
(775) (805)
Fremdwährungsbewertung (1.621) (644)
Temporäre
Differenzen aus
Anteilen an
Tochterun
ternehmen (1.152) --
Sonstige
steuerbare
temporäre
Differenzen
(3.573) (4.002)
Übrige (23) (159)
Passive
latente Steuern
(10.570) (9.329)
Aktive
latente Steuern, saldiert
2.111 217

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden dann saldiert, wenn ein einklagbares Recht zur Aufrechnung tatsächlicher Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden gegeben ist, und wenn sie von der gleichen Steuerbehörde behoben werden. Nach Saldierung ergeben sich folgende Beträge:

31. März
(in

1.000)
2008 2007
Aktive
latente Steuern:
-
langfristig
6.761 5.810
-
kurzfristig
2.630 1.279
9.391 7.089
Passive
latente Steuern:
-
langfristig
(5.123) (6.161)
-
kurzfristig
(2.157) (711)
(7.280) (6.872)
Aktive
latente Steuern, saldiert
2.111 217

Zum 31. März 2008 verfügt der Konzern über ertragsteuerliche Verlustvorträge und steuerliche Firmenwertabschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 54.911 (zum 31. März 2007 TEUR 20.852). Für darin enthaltene Verlustvorträge in Höhe von TEUR 34.757 (zum 31. März 2007 TEUR 4.584) wurden keine aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 8.866 (zum 31. März 2007 TEUR 1.160) gebildet, da von einer Realisierbarkeit in absehbarer Zeit nicht auszugehen ist. Davon entfallen TEUR 4.789 auf die Bewertung von eigenen Anteilen, wodurch eine diesbezügliche Aktivierung von latenten Steuern ergebnisneutral im Konzerneigenkapital auszuweisen wäre.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Veränderung der latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
endend
zum
31. März
(in

1.000)
2008 2007
Buchwert am
Beginn
des
Geschäftsjahres
217 (4.225)
Währungsdifferenzen (1.228) (52)
Erwerb
von
Tochterunternehmen
-- 1.488
Ertrag
in
der
Gewinn-
und
Verlustrechnung
3.110 2.842
Im
Eigenkapital
erfasste
Ertragsteuern
12 164
Buchwert am
Ende
des
Geschäftsjahres
2.111 217

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

V. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

8. Sachanlagen

Andere
Anlagen,
Geleistete
Grundstücke, Maschinen
und
Betriebs-
und
Anzahlungen
Gebäude
und
technische
An
Geschäftsaus und
Anlagen
(in

1.000)
Bauten lagen stattung in
Bau
Total
Buchwert
31.
März
2007
33.574 180.135 6.140 20.419 240.268
Umrechnungsdifferenzen (3.603) (12.978) (243) (1.589) (18.413)
Zugänge 17.056 88.192 2.251 3.379 110.878
Abgänge -- 673 207 -- 880
Umbuchungen -- 776 -- (776) --
Wertminderungen -- 137 -- -- 137
Wertaufholungen -- 272 -- -- 272
Abschreibungen, laufend 2.025 29.957 2.256 -- 34.238
Buchwert
31.
März
2008
45.002 225.630 5.685 21.433 297.750
Zum
31. März
2008
Bruttobuchwert 50.888 495.038 21.531 21.433 588.890
Abschreibungen, kumu
liert 5.886 269.408 15.846 -- 291.140
Buchwert 45.002 225.630 5.685 21.433 297.750
Andere
Anlagen,
Geleistete
Grundstücke, Maschinen
und
Betriebs-
und
Anzahlungen
Gebäude
und
technische
An
Geschäftsaus und
Anlagen
(in

1.000)
Bauten lagen stattung in
Bau
Total
Buchwert
31.
März
2006
49.748 132.466 5.791 29.419 217.424
Umrechnungsdifferenzen (1.391) (5.799) (142) (1.587) (8.919)
Zugänge
erstkonsolidier
ter
Tochtergesellschaften
4.460 3.463 302 6 8.231
Zugänge 13.652 57.735 2.358 20.699 94.444
Abgänge 32.746 280 81 -- 33.107
Umbuchungen 2.262 25.567 214 (28.118) (75)
Wertminderungen -- 510 -- -- 510
Abschreibungen, laufend 2.411 32.507 2.302 -- 37.220
Buchwert
31.
März
2007
33.574 180.135 6.140 20.419 240.268
Zum
31. März
2007
Bruttobuchwert 37.888 434.054 22.134 20.419 514.495
Abschreibungen, kumu
liert 4.314 253.919 15.994 -- 274.227
Buchwert 33.574 180.135 6.140 20.419 240.268

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Der in Grundstücke, Gebäude und Bauten enthaltene Grundwert beträgt TEUR 1.470 (TEUR 1.802 zum 31. März 2007).

Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind in den Herstellungskosten, Vertriebskosten und den allgemeinen Verwaltungskosten ausgewiesen.

Änderungen aufgrund von Nutzungsdaueränderungen

Die Anpassungen der Nutzungsdauern auf Grund neuer Erfahrungswerte im Laufe des vorherigen Geschäftsjahres wirken sich im Vergleich zu den ursprünglich angenommenen Nutzungsdauern im Geschäftsjahr 2007/08 mit TEUR 8.327 (2006/07 mit TEUR 2.847) positiv auf das Ergebnis aus. Es wird auf Punkt I.B.f. "Sachanlagen" verwiesen.

Wertminderungen

Einige Sachanlagegegenstände, welche die Kriterien für eine Wertminderung erfüllten, wurden auf den erzielbaren Betrag abgewertet. Die Abschreibungen für Wertminderungen betrugen TEUR 137 im Geschäftsjahr 2007/08 (TEUR 510 im Geschäftsjahr 2006/07). Die Ermittlung dieses Wertes beruhte auf verfügbaren Einschätzungen für die Veräußerung dieser Anlagen aufgrund von markt- und fremdüblichen Bedingungen.

Wertaufholungen

Eine im Geschäftsjahr 2006/07 für eine Maschine durchgeführte Wertminderung wurde im Geschäftsjahr 2007/08 in Höhe von TEUR 272 aufgehoben. Diese Wertaufholung basiert auf der Änderung der Grundlage des erzielbaren Betrages im Zusammenhang mit der Anschaffung einer Ersatzmaschine.

Finanzierungsleasing

Im Sachanlagevermögen sind die folgenden Beträge für geleaste Anlagen aus Finanzierungsleasingverhältnissen enthalten:

31. März
(in

1.000)
2008 2007
Maschinen
und
technische
Anlagen
9.636 9.963
Kumulierte
Abschreibungen
(5.651) (4.217)
Buchwert 3.985 5.746
31. März
(in

1.000)
2008 2007
Andere
Anlagen, Betriebs-
und
Ge
schäftsausstattung 29 46
Kumulierte
Abschreibungen
(22) (26)
Buchwert 7 20

Es wird auf Punkt 17 "Finanzielle Verbindlichkeiten" verwiesen.

Sale-and-Lease-back

Im Dezember 2006 hat die Gesellschaft Betriebsgrundstücke und -gebäude in Leoben-Hinterberg und Fehring an eine Leasingimmobiliengesellschaft veräußert und diese im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Vertrages als operatives Leasing über eine unkündbare Leasingdauer von 180 Monaten (15 Jahre) zurückgeleast. Aus dieser Sale-and-Lease-back-Transaktion ergab sich im Geschäftsjahr 2006/07 ein Buchgewinn von TEUR 54.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Belastungen

Im Zusammenhang mit der Besicherung diverser Finanzierungsverträge sind Sachanlagen in Höhe von TEUR 2.680 (TEUR 3.610 zum 31. März 2007) belastet. Teile der Sachanlagen wurden über Finanzierungsleasing erworben. Es wird auf Punkt 17 "Finanzielle Verbindlichkeiten" verwiesen.

9. Immaterielle Vermögenswerte

Gewerbliche Schutz
rechte
und ähnliche
Sonstiges
Rechte
und
Vorteile
immaterielles
sowie
daraus abgelei
Anlage
(in

1.000)
tete
Lizenzen
Firmenwerte vermögen Total
Buchwert
31.
März
2007
3.065 8.486 15 11.566
Umrechnungsdifferenzen (31) (1.463) -- (1.494)
Zugänge 440 -- 102 542
Abgänge 389 -- -- 389
Wertminderungen -- 1.113 -- 1.113
Abschreibungen, laufend 754 -- 11 765
Buchwert
31.
März
2008
2.331 5.910 106 8.347
Zum
31. März
2008
Bruttobuchwert 13.051 5.910 134 19.095
Abschreibungen, kumuliert 10.720 -- 28 10.748
Buchwert 2.331 5.910 106 8.347
Gewerbliche Schutz
rechte
und ähnliche
Sonstiges
Rechte
und
Vorteile
immaterielles
sowie
daraus abgelei
Anlage
(in

1.000)
tete
Lizenzen
Firmenwerte vermögen Total
Buchwert
31.
März
2006
3.282 1.185 73 4.540
Umrechnungsdifferenzen (23) (550) (5) (578)
Zugänge
erstkonsolidierter
Tochtergesellschaften 2 7.851 -- 7.853
Zugänge 786 -- -- 786
Umbuchungen 116 -- (41) 75
Wertminderungen 250 -- -- 250
Abschreibungen, laufend 848 -- 12 860
Buchwert
31.
März
2007
3.065 8.486 15 11.566
Zum
31. März
2007
Bruttobuchwert 13.192 8.486 35 21.713
Abschreibungen, kumuliert 10.127 -- 20 10.147
Buchwert 3.065 8.486 15 11.566

Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind in den Herstellungskosten, Vertriebskosten und allgemeinen Verwaltungskosten ausgewiesen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Wertminderungen

Die Wertminderungen im Geschäftsjahr 2007/08 betreffen die Abwertung des Firmenwertes der AT&S ECAD auf Basis des nachfolgend erläuterten Wertminderungstests für Firmenwerte.

Im vergangenen Geschäftsjahr 2006/07 wurden einige immaterielle Vermögenswerte, welche die Kriterien für eine Wertminderung erfüllten, auf den erzielbaren Betrag abgewertet. Die Abschreibung für Wertverluste betrug TEUR 250. Die Ermittlung dieses Wertes beruhte auf verfügbaren Einschätzungen für die Veräußerung dieser Anlagen aufgrund von markt- und fremdüblichen Bedingungen.

Wertminderungstest für Firmenwerte

Die Firmenwerte werden zum Zweck des Werthaltigkeitstests auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (Cash Generating Units) AT&S ECAD und AT&S Korea verteilt und dem Segment Asien zugerechnet.

Der Nutzwert (Value-in-Use) wurde aus zukünftigen Cashflows, die auf einer vom Management verabschiedeten detaillierten Planungsrechnung basieren, abgeleitet. Zur Bestimmung des Nutzwertes der AT&S ECAD wurde ein detaillierter Planungszeitraum von drei Jahren herangezogen. Der Nutzwert der AT&S Korea basiert auf einer siebenjährigen Detailplanung.

Die Cashflows nach dem Planungshorizont wurden auf Basis von angenommenen Wachstumsraten hochgerechnet, die sich an die durchschnittlichen langfristigen Wachstumsraten innerhalb der Branche anlehnen, in der die beiden Unternehmen tätig sind.

Annahmen für die Berechnung des Nutzwertes (Value-in-use):

AT&S ECAD AT&S Korea
Bruttogewinn-Marge1 25,6
%
14,5
%
Wachstumsrate2 3,0
%
3,0
%
Diskontierungssatz3 16,9
%
16,0
%

1 Budgetierte Bruttogewinn-Marge

2 Gewichtete, durchschnittliche Wachstumsrate für die Hochrechnung der Cashflows nach dem

3- bzw. 7-Jahres-Planungshorizont

3 Diskontierungssatz vor Steuern

Das Management ermittelte die budgetierte Bruttogewinn-Marge unter Berücksichtigung der historischen Ergebnisse sowie der erwarteten zukünftigen Marktentwicklung. Die angewandte Wachstumsrate reflektiert die Branchenerwartung. Der Diskontierungssatz versteht sich vor Steuern und beinhaltet die spezifischen Branchenrisiken.

Das Ergebnis des Werthaltigkeitstests führte zur Wertminderung des gesamten Firmenwertes der AT&S ECAD in Höhe von TEUR 1.113. Der Firmenwert von AT&S Korea blieb unverändert.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

10. Sonstige langfristige Vermögenswerte

31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Vorauszahlungen 1.577 1.740
Gegebene
Kautionen
861 128
Sonstige
langfristige Forderungen
23 413
Buchwert 2.461 2.281

Die Vorauszahlungen betreffen langfristige Mietvorauszahlungen für das Betriebsgrundstück in China.

11. Vorräte

31. März
(in

1.000)
2008 2007
Roh-, Hilfs-
und
Betriebsstoffe
17.974 18.895
Unfertige
Erzeugnisse
13.334 12.819
Fertige
Erzeugnisse
20.406 18.101
Buchwert 51.714 49.815

Der Stand der Wertberichtigungen von Vorräten beträgt zum 31. März 2008 TEUR 4.340 (TEUR 4.121 zum 31. März 2007).

Im Zusammenhang mit diversen Finanzierungsverträgen dienen Vorräte in Höhe von TEUR 750 (TEUR 1.953 zum 31. März 2007) als Besicherung. Es wird auf Punkt 17 "Finanzielle Verbindlichkeiten" verwiesen.

12. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

Die Buchwerte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen stellen sich wie folgt dar:

31. März
(in

1.000)
2008 2007
Forderungen aus
Lieferungen
und
Leistungen
78.229 76.611
Umsatzsteuerforderungen 8.799 9.146
Energieabgabenrückvergütungen 2.264 1.299
Kautionen 244 190
Versicherungsvergütungen 1.010 4.458
Vorauszahlungen 633 709
Zuschüsse
öffentlicher
Hand, noch
nicht
erhalten 166 248
Übrige Forderungen 3.314 3.517
Wertberichtigungen (908) (888)
93.751 95.290

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Restlaufzeiten von Forderungen

Sämtliche Forderungen zum 31. März 2008 und 31. März 2007 weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Factoring

Im Geschäftsjahr 2007/08 waren zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von TEUR 11.059 im Rahmen eines echten Factoring an eine Bank übertragen.

Im Zusammenhang mit diversen Finanzierungsverträgen dienen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 43.200 (TEUR 43.200 zum 31. März 2007) als Besicherung. Es wird auf Punkt 17 "Finanzielle Verbindlichkeiten" verwiesen.

Die Buchwerte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen entsprechen annähernd den jeweils beizulegenden Zeitwerten.

Entwicklung Überfälligkeiten und Wertberichtigungen

Zum 31. März 2008:

Buchwert Davon: nicht
wertgemindert
Davon: nicht wertgemindert und nicht versichert
und in den folgenden Zeitbändern überfällig
(in € 1.000) und nicht
überfällig
bzw. ver
sichert
weniger als
3 Monate
zwischen
3 und 6
Monaten
zwischen
6 und 12
Monaten
mehr als 12
Monate
Forderungen aus
Lieferungen
und
Leistungen
und
sonstige
Forderungen 93.751 91.855 1.425 110 40 321
Zum 31. März 2007: Buchwert Davon: nicht
wertgemindert
und in den folgenden Zeitbändern überfällig Davon: nicht wertgemindert und nicht versichert
und nicht
überfällig
bzw. ver
weniger als zwischen
3 und 6
zwischen
6 und 12
mehr als 12
(in € 1.000) sichert 3 Monate Monaten Monaten Monate
Forderungen aus
Lieferungen
und
Leistungen
und
sonstige
Forderungen 95.290 92.578 2.116 319 110 167

Bei den weder wertgeminderten noch überfälligen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen bestehen zum Bilanzstichtag keine Anzeichen, dass den Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen wird.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Wertberichtigungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen entwickelten sich wie folgt:

Geschäftsjahr endend zum
31. März
(in € 1.000) 2008 2007
Wertberichtigungen am Beginn des Geschäftsjahres 888 380
Zugang erstkonsolidierter Tochtergesellschaften -- 3
Verwendung (434) (76)
Auflösung (119) --
Zuführung 590 588
Umrechnungsdifferenzen (17) (7)
Wertberichtigungen am Ende des Geschäftsjahres 908 888

13. Finanzielle Vermögenswerte

Die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte stellen sich wie folgt dar:

(in € 1.000) 31. März 2008 davon lang
fristig
davon kurz
fristig
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert be
wertete finanzielle Vermögenswerte
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermö
19.969 -- 19.969
genswerte 194 119 75
20.163 119 20.044
(in € 1.000) 31. März 2007 davon lang
fristig
davon kurz
fristig
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert be
wertete finanzielle Vermögenswerte
16.119 74 16.045
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermö
genswerte
180 119 61

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte

Die Marktwerte der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte entsprechen den Buchwerten und stellen sich wie folgt dar:

31. März
(in

1.000)
2008 2007
Anleihen 13.391 13.477
Derivative Finanzinstrumente*) 6.578 2.642
19.969 16.119

*) Es wird auf Punkt 20 "Derivative Finanzinstrumente" verwiesen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Sämtliche Anleihen werden in der Nominalwährung Euro gehalten. Betreffend Anleihen in Höhe von TEUR 12.497 (TEUR 12.432 zum 31. März 2007) wurde ein echtes Pensionsgeschäft mit kurzfristiger Laufzeit als Pensionsgeber abgeschlossen. Es wird auf Punkt 17 "Finanzielle Verbindlichkeiten" verwiesen.

Bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere

31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Anschaffungskosten
Bewertung
1.000
(1.000)
1.000
(1.000)
Buchwert -- --

Die bis zur Endfälligkeit gehaltenen Wertpapiere betreffen Wandelanleihen der Adcon Telemetry AG, Klosterneuburg. Aufgrund des laufenden Konkursverfahrens der Adcon Telemetry AG wurden diese Wandelanleihen zur Gänze abgewertet.

Die bis zur Endfälligkeit gehaltenen Wertpapiere werden in der Nominalwährung Euro gehalten.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Jederzeit
verkaufbare
Wertpapiere, zu
Marktwerten
171 157
Sonstige
zur
Veräußerung
verfügbare
finanzielle
Vermögenswerte
23 23
Buchwert 194 180

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die jederzeit verkaufbaren Wertpapiere, zu Marktwerten entwickelten sich wie folgt:

Geschäftsjahr
endend
zum
31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Buchwert am
Beginn
des
Geschäftsjahres 157 21.823
Zugänge -- --
Abgänge -- (20.043)
Noch
nicht
realisierte
Gewinne/(Verluste)
aus
der
laufenden Periode
im
Eigenkapital
erfasst 21 (30)
Umgliederung
von
im
Eigenkapital
enthaltenen
(Gewinnen)
-- (1.067)
Umrechnungsdifferenzen (7) (526)
Buchwert am
Ende
des
Geschäftsjahres 171 157

Sämtliche jederzeit verkaufbare Wertpapiere werden in der Nominalwährung Euro gehalten.

Die sonstigen zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte betreffen eine Beteiligung und sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

14. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Geschäftsjahr
31.
endend
zum
März
(in

1.000)
2008 2007
Buchwert am
Beginn
des
Geschäftsjahres 3.865 3.986
Abgänge -- (121)
Wertminderungen (1.714) --
Buchwert am
Ende
des
Geschäftsjahres 2.151 3.865

Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögensgegenstände betreffen das Grundstück und Betriebsgebäude der AT&S Verwaltungs GmbH & Co KG, Deutschland. Im Geschäftsjahr 2007/08 wurde eine Abwertung vorgenommen, nachdem die Verkaufsverhandlungen noch zu keiner wirksamen Veräußerung geführt haben.

Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte betreffen das Segment Europa.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

15. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Guthaben
bei
Kreditinstituten
und
Kassen
bestand 7.848 10.410
Termingelder 794 179
Hoch
liquide
Veranlagungen
mit
einer
Ge
samtlaufzeit
von
bis
zu
drei
Monaten
-- 13.814
8.642 24.403
Gebundene
Barmittel
722 194
Buchwert 9.364 24.597

Die gebundenen Barmittel (restricted cash) betreffen zum 31. März 2008 AT&S Korea, AT&S ECAD und AT&S Indien (zum 31. März 2007 AT&S China).

Die ausgewiesenen Buchwerte entsprechen den jeweils beizulegenden Zeitwerten.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

16. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
Von mehr als
einem
31. März Bis zu einem Jahr und bis Von mehr als
(in € 1.000) 2008 Jahr fünf Jahre fünf Jahren
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen 47.165 47.165 -- --
Zuschüsse öffentlicher
Hand 1.207 215 700 292
Verbindlichkeiten aus Aktienoptionen 63 -- 63 --
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzämtern
und sonstigen öffentlichen Abgabestellen 3.385 3.385 -- --
Verbindlichkeiten gegenüber Sozial
versicherungsträgern 1.917 1.917 -- --
Verbindlichkeiten aus nicht konsumierten
Urlauben 5.121 5.121 -- --
Verbindlichkeiten gegenüber Dienst
nehmern 10.595 10.595 -- --
Übrige Verbindlichkeiten 8.189 7.392 797 --
Buchwert 77.642 75.790 1.560 292
Restlaufzeit
Von mehr als
einem
31. März Bis zu einem Jahr und bis Von mehr als
(in € 1.000) 2007 Jahr fünf Jahre fünf Jahren
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen 38.194 38.194 -- --
Zuschüsse öffentlicher
Hand 1.409 221 750 438
Verbindlichkeiten aus Aktienoptionen 600 -- 600 --
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzämtern
und sonstigen öffentlichen Abgabestellen 2.888 2.888 -- --
Verbindlichkeiten gegenüber Sozial
versicherungsträgern 1.958 1.958 -- --
Verbindlichkeiten aus nicht konsumierten
Urlauben 4.877 4.877 -- --
Verbindlichkeiten gegenüber Dienst
nehmern 11.687 11.687 -- --
Übrige Verbindlichkeiten 8.946 8.136 810 --
Buchwert 70.559 67.961 2.160 438

Die Buchwerte der ausgewiesenen Verbindlichkeiten entsprechen annähernd den jeweils beizulegenden Zeitwerten.

Zuschüsse öffentlicher Hand

Die Zuschüsse öffentlicher Hand betreffen Zuschüsse für Sachanlagevermögen und werden entsprechend der Nutzungsdauer der zugehörigen Sachanlagen ertragswirksam aufgelöst.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die zu erfüllenden Bedingungen stellen sich im Wesentlichen wie folgt dar:

  • Verpflichtung zu einer Mindestbeschäftigtenzahl,
  • Verpflichtung zu einer Mindestbehaltefrist der geförderten Sachanlagen,
  • Verpflichtung, den Geschäftsbetrieb während des gesamten Förderungszeitraumes aufrechtzuerhalten.

Verbindlichkeiten aus Aktienoptionen

In der Aufsichtsratssitzung vom 8. November 2004 wurde ein Stock-Option-Plan zur Gewährung von Aktienoptionen mit wahlweisem Barausgleich oder Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer und leitende Angestellte genehmigt. Es wird auf Punkt I.B.q. "Aktienorientierte Mitarbeitervergütungen" verwiesen.

Jede dieser Optionen berechtigt entweder:

  • zum Erwerb von Aktien (Equity-settled Share-based Payment Transactions) oder
  • es kann ein Barausgleich (Cash-settled Share-based Payment Transactions) in Höhe des Differenzbetrages zwischen dem Ausübungspreis und dem Schlusskurs der AT&S-Aktie an der Frankfurter Wertpapierbörse bzw. an der Börse der Hauptnotierung der AT&S-Aktie am Tag der Ausübung des Bezugsrechtes durch den Optionsberechtigten verlangt werden.

Die Zuteilung von Aktienoptionen kann im Zeitraum zwischen 1. April 2005 und 1. April 2008 erfolgen.

Der Ausübungspreis wird jeweils am Tag der Zuteilung bestimmt und errechnet sich aus dem Durchschnittspreis der AT&S-Aktie über einen Zeitraum von sechs Kalendermonaten vor dem Tag der jeweiligen Zuteilung. Auf diesen Durchschnittspreis wird ein Aufschlag von 10 % hinzugerechnet. Der Ausübungspreis entspricht jedoch zumindest dem auf eine Aktie der Gesellschaft entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals.

Die Ausübbarkeit der zugeteilten Aktienoptionen erfolgt gestaffelt, wobei 20 % der zugeteilten Aktienoptionen nach zwei Jahren, 30 % nach drei Jahren und 50 % nach vier Jahren ausübbar sind. Nicht ausgeübte Aktienoptionen können nach Ablauf der nächstfolgenden Wartefrist ausgeübt werden. Zugeteilte Aktienoptionen, die nicht spätestens bis zum Ablauf von fünf Jahren nach dem Zuteilungstag ausgeübt werden, verfallen ersatzlos und endgültig.

Aktienoptionen können nach Ablauf der Wartefrist, jedoch nicht während einer Sperrfrist, zur Gänze oder auch nur teilweise ausgeübt werden.

Für die Bewertung des Stock-Option-Plans wendet der Konzern die Bestimmungen des IFRS 2 für "Aktienbasierte Vergütung" (Share-based Payment) an.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die nachfolgende Tabelle zeigt Informationen bezüglich aller bis zum 31. März 2008 zugeteilten Aktienoptionen.

Zuteilungstag Zuteilungstag Zuteilungstag
1. April 1. April 1. April
2005 2006 2007
Ausübungspreis 15,46 17,99 22,57
31.
März
2006
133.500 -- --
Gewährte
Aktienoptionen
-- 148.000 --
Verwirkte
Aktienoptionen
9.000 5.000 --
Ausgeübte
Aktienoptionen
-- -- --
Verfallene
Aktienoptionen
-- -- --
31.
März
2007
124.500 143.000 --
Gewährte
Aktienoptionen
-- -- 149.000
Verwirkte
Aktienoptionen
4.000 15.000 20.000
Ausgeübte
Aktienoptionen
2.000 -- --
Verfallene
Aktienoptionen
-- -- --
31.
März
2008
118.500 128.000 129.000
Gewichtete
durchschnittliche
Restlaufzeiten
der
gewährten
Aktienoptionen 0,6
Jahre
1,6
Jahre
2,6
Jahre

Die Bewertung dieser Aktienoptionen erfolgt zum beizulegenden Wert zum jeweiligen Bilanzstichtag unter Anwendung des Monte-Carlo-Verfahrens, basierend auf Modellannahmen. Der beizulegende Zeitwert der zum 1. April 2005 gewährten Aktienoptionen beträgt TEUR 34 zum 31. März 2008 und TEUR 678 zum 31. März 2007 und wird über deren Laufzeit verteilt bilanziell erfasst. Der beizulegende Zeitwert der zum 1. April 2006 gewährten Aktienoptionen beträgt TEUR 53 zum 31. März 2008 und TEUR 729 zum 31. März 2007 und wird über deren Laufzeit verteilt bilanziell erfasst. Der beizulegende Zeitwert der zum 1. April 2007 gewährten Aktienoptionen beträgt TEUR 56 zum 31. März 2008 und wird über deren Laufzeit verteilt bilanziell erfasst. Es wird auf Punkt 28 "Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen und Unternehmen" verwiesen.

Die nachfolgend angeführten Bewertungsparameter können von später am Markt realisierten Werten für sämtliche zum 1. April 2005, zum 1. April 2006 und zum 1. April 2007 zugeteilten Aktienoptionen abweichen:

Risikofreier
Zinssatz
3,07%
-
3,33%
Volatilität 37,74%
Dividende
je
Aktie
0,33
Gewichtete
durchschnittliche
Laufzeiten
der
gewährten
Aktienoptionen 3,6
Jahre
Erwartete
Laufzeit
der
Optionen
(in
Monaten)
28,5
-
52,5

Die Berechnung der Volatilität erfolgt auf Basis der täglichen Aktienkurse ab 1. Jänner 2003 bis zum Bilanzstichtag.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

17. Finanzielle Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
(in € 1.000) 31. März 2008 Bis zu einem Jahr Von mehr als
einem Jahr
und bis fünf
Jahre
Von mehr als
fünf Jahren
Zinssatz
in %
Exportkredite 36.475 36.475 -- -- 4,9
Kredite öffentlicher Hand:
- European Recovery Program 256 128 128 -- 1,5
- Öffentliche Stellen 578 353 225 -- 2,0 - 2,5
Sonstige Verbindlichkeiten ge
genüber Kreditinstituten
128.012 89.373 38.639 -- 2,5 – 6,4
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing
3.507 3.507 -- -- 5,98
Derivative Finanzin
strumente*)
599 290 309 --
Buchwert 169.427 130.126 39.301
Restlaufzeit
(in € 1.000) 31. März 2007 Bis zu einem Jahr Von mehr als
einem Jahr
und bis fünf
Jahre
Von mehr als
fünf Jahren
Zinssatz
in %
Exportkredite 38.334 38.334 -- -- 3,8 - 6,4
Kredite öffentlicher Hand:
- European Recovery Program 384 128 256 -- 1,5
- Öffentliche Stellen 796 460 336 -- 2,0 - 2,5
Sonstige Verbindlichkeiten ge
genüber Kreditinstituten
92.813 80.890 11.923 -- 3,0 - 6,5
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing 5.628 1.948 3.680 -- 2,8 - 3,4
Derivative Finanzinstrumente*) 931 54 877
Buchwert 138.886 121.814 17.072 --

*) Es wird auf Punkt 20 "Derivative Finanzinstrumente" verwiesen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen überwiegend die Finanzierung der Werke in China und Südkorea.

Die Kreditrückführung einer Finanzierung für das Werk in China erfolgt entsprechend einem Tilgungsplan und endet mit 30. Juni 2008. Die Zinsen auf die Restlaufzeit sind fixiert. Die wesentlichen Verpflichtungen und Zusicherungen gegenüber dem Kreditgeber stellen sich folgendermaßen dar:

  • zu jedem Zeitpunkt des Kreditverhältnisses 100 % der Anteile an der AT&S China zu halten und die operative Führung und Kontrolle über die AT&S China auszuüben,
  • einen jährlichen Nachweis aller nötigen Lizenzen, Rechte etc. für den vorgesehenen Betrieb der AT&S China zu erbringen,
  • das Verhältnis zwischen Consolidated Net Debt und Consolidated EBITDA soll eine Relation von 4,5 : 1 nicht übersteigen,
  • keine zusätzlichen Belastungen des Vermögens außerhalb der täglichen Geschäftsgebarung vorzunehmen,
  • kein Eingehen bzw. Vergeben von Eventualschulden bzw. Krediten von insgesamt mehr als 5 % der konsolidierten Bilanzsumme.

Im Geschäftsjahr 2007/08 wurde für den Ausbau des Werkes in China ein weiteres Finanzierungspaket (auf Basis einer Garantie G4 der Republik Österreich) aufgenommen, welches dem Tilgungsplan entsprechend im Wesentlichen in Halbjahresraten bis 31. März 2011 rückzuführen ist. Die Zinsen auf die Restlaufzeit sind großteils fixiert und teilweise variabel. Die wesentlichen Vertragsbedingungen stellen sich folgendermaßen dar:

  • Aufrechterhaltung der 100 %-Beteiligung an der AT&S China,
  • Bestehen der Garantie G4,
  • keine Belastungen hinsichtlich der Beteiligungen einzugehen.

Die vertraglich vereinbarten (undiskontierten) Zins- und Tilgungszahlungen der finanziellen Verbindlichkeiten stellen sich in den nächsten Geschäftsjahren wie folgt dar:

(in € 1.000) Exportkredite Kredite
öffentlicher Hand
Sonstige Ver
bindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
Verbindlich
keiten aus
Finanzierungs
leasing
Derivative
Finanz
instrumente
2008/09
Tilgung 36.475 481 89.373 3.507 290
Zinsen fix 12 9 1.780 -- --
Zinsen variabel 1.789 -- 910 -- --
2009/10
Tilgung -- 168 21.500 -- 290
Zinsen fix -- 5 1.010 -- --
Zinsen variabel -- -- 102 -- --
2010/11
Tilgung -- 152 14.000 -- 19
Zinsen fix -- 3 479 -- --
Zinsen variabel -- -- -- -- --
2011/12
Tilgung -- 33 3.139 -- --
Zinsen fix -- -- 13 -- --
Zinsen variabel -- -- -- -- --

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Exportkredite, die Kredite der öffentlichen Hand und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen teilweise eine nicht marktübliche Verzinsung auf. Aus diesem Grund kann es zu Abweichungen zwischen deren Marktwerten und Buchwerten kommen.

Buchwerte geschätzte Marktwerte
31. März 31. März
(in € 1.000) 2008 2007 2008 2007
Exportkredite 36.475 38.334 36.629 35.991
Kredite öffentlicher Hand 834 1.180 814 1.139
Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 128.012 92.813 127.702 95.052
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing 3.507 5.628 3.507 5.628
Derivative Finanzinstrumente 599 931 599 931
169.427 138.886 169.251 138.741

Die Berechnung der Marktwerte von langfristigen Krediten basiert auf der derzeitigen Effektivverzinsung von Krediten mit ähnlicher Laufzeit, die dem Konzern zur Verfügung stehen würden.

Die Buchwerte der Finanzierungsverbindlichkeiten nach Währungen stellen sich wie folgt dar:

31. März
(in

1.000)
2008 2007
Euro 165.618 132.596
Koreanische Won 2.680 3.589
US-Dollar 34 1.937
Japanische
Yen
338 576
Indische
Rupien
757 188
169.427 138.886

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:

  • durch Sachanlagen in Höhe von TEUR 2.680 (zum 31. März 2007: TEUR 3.610). Es wird auf Punkt 8 "Sachanlagen" verwiesen;
  • durch Vorratsvermögen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 43.950 (zum 31. März 2007: TEUR 45.153). Es wird auf Punkt 11 "Vorräte" und Punkt 12 "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen" verwiesen;
  • durch Wertpapiere in Höhe von TEUR 12.497 (zum 31. März 2007: TEUR 12.432). Es wird auf Punkt 13 "Finanzielle Vermögenswerte" verwiesen;
  • durch die Abtretung der Rechte aus der Absicherung des politischen Risikos für den Standort in China in Höhe von TEUR 66.250 zum 31. März 2008 (zum 31. März 2007: TEUR 26.250) sowie für den Standort in Südkorea in Höhe von TEUR 3.139 (zum 31. März 2007: TEUR 4.485).

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Kreditrahmen zum 31. März 2008 stellen sich wie folgt dar:

(in

1.000)
Kreditrahmen Ausgenützt
Exportkreditrahmen

gesichert
41.861 36.475
Sonstige
Kreditrahmen

gesichert
106.901 87.345
Kreditrahmen

ungesichert
70.000 41.500
218.762 165.321

Leasingverhältnisse

Die Summe der künftigen Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Finanzierungsleasingverhältnissen und operativen Leasingverhältnissen stellen sich per 31. März 2008 wie folgt dar:

Finanzierungs- Operatives
(in

1.000)
Leasing Leasing
Bis
zu
einem
Jahr
3.582 3.881
Von
einem
Jahr
bis
fünf
Jahre
-- 12.370
Mehr als
fünf
Jahre
-- 21.687
Summe
der
Mindestleasingzahlungen 3.582 37.938
Abzüglich
Zinsanteil
(75)
Barwert
der
Mindestleasingzahlungen aus
Finanzierungsleasingverhältnissen 3.507
Davon
bis
zu
einem
Jahr
3.507

Operatives Leasing

Im Konzern wurden mehrere operative Leasingverträge für die Anmietung von Büroräumen, Grundstücken und Produktionshallen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung und technische Anlagen abgeschlossen.

Die Verpflichtungen aus operativen Leasingverhältnissen sind beeinflusst durch ein im Geschäftsjahr 2006/07 durchgeführtes Sale-and-Lease-back für Betriebsgrundstücke und -gebäude. Es wird auf Punkt 8 "Sachanlagen" verwiesen.

Unkündbare Leasing- und Mietaufwendungen stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
endend
zum
31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Leasing-
und
Mietaufwand
3.531 2.572

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

18. Rückstellungen für Personalaufwand

Die Rückstellungen für Personalaufwand betreffen Pensionszusagen, Abfertigungsansprüche und sonstige Dienstnehmeransprüche.

Beitragsorientierte Pensionspläne

Für einen Großteil der Beschäftigten in Österreich und einen Teil der Mitarbeiter in Indien bestehen beitragsorientierte Pensionspläne, die an eine Pensionskasse ausgelagert sind. Die Arbeitgeberbeiträge bemessen sich nach einem bestimmten Prozentsatz der laufenden Bezüge und am erzielten Jahresüberschuss der Gesellschaft. Die Beitragszahlungen betrugen TEUR 347 im Geschäftsjahr 2007/08 und TEUR 561 im Geschäftsjahr 2006/07.

Leistungsorientierte Pensionspläne

Für Mitglieder des Vorstandes und für leitende Angestellte bestehen leistungsorientierte Pensionszusagen ohne das Erfordernis von eigenen Mitarbeiterbeiträgen. Pensionszusagen an Mitglieder des Vorstandes und an andere Führungskräfte sind teilweise durch Vermögensmittel in Pensionskassen fondsfinanziert ("funded"), teilweise nicht fondsfinanziert ("unfunded").

Die Pensionsansprüche des Vorstandes und der Führungskräfte sind von deren Bezügen und Dienstzeiten abhängig.

Fondsfinanzierte Abfertigungsansprüche

Den Mitarbeitern in Indien steht im Falle der Pensionierung sowie bei vorzeitigem Austritt unter bestimmten Umständen eine Abfertigung zu, deren Höhe von der Dauer des Arbeitsverhältnisses und der Höhe des Arbeitsentgeltes abhängt. Die Abfertigungen bewegen sich zwischen einem halben Monatsentgelt pro Dienstjahr und einem fixierten Höchstbetrag. Die Abfertigungsansprüche sind durch eine Lebensversicherung gedeckt.

Nicht fondsfinanzierte Abfertigungsansprüche

Den Mitarbeitern in Österreich und Korea steht im Falle der Pensionierung generell sowie bei Kündigung unter bestimmten Umständen eine Abfertigung zu, deren Höhe von der Dauer des Arbeitsverhältnisses und der Höhe des Arbeitsentgeltes abhängt. Die Abfertigung beträgt in Österreich je nach Dienstzeit 2 bis 12 Zwölftel des Jahresgehaltes, in Korea einen ebenfalls je nach Dienstzeitzeit fixierten Betrag.

Für seit dem 1. Jänner 2003 in Österreich eintretende Mitarbeiter wird dieser Anspruch durch laufende Beiträge in eine Mitarbeitervorsorgekasse abgegolten. Die Beitragszahlungen im Geschäftsjahr 2007/08 betrugen TEUR 352 und für 2006/07 TEUR 267.

Sonstige Dienstnehmeransprüche

Den Mitarbeitern der Gesellschaften in Österreich und China gebühren bei langjähriger Betriebszugehörigkeit Jubiläumsgelder, wobei Anspruchsberechtigung und Höhe kollektivvertraglich geregelt sind.

Die Bewertung erfolgt im Wesentlichen analog dem Verfahren für Abfertigungen unter Zugrundelegung derselben Parameter, jedoch ohne Berücksichtigung der Korridormethode.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Aufwendungen für (leistungsorientierte) Pensionszusagen, Abfertigungsansprüche und sonstige Dienstnehmeransprüche setzen sich folgendermaßen zusammen:

Abfertigungs Sonstige
Pensionsansprüche ansprüche Dienstnehmeransprüche
Geschäftsjahr endend Geschäftsjahr endend Geschäftsjahr endend
zum 31. März zum 31. März zum 31. März
(in € 1.000) 2008 2007 2008 2007 2008 2007
Dienstzeitaufwand 204 205 1.329 1.084 352 387
Zinsaufwand 402 364 527 470 85 69
Umrechnungsdifferenzen -- -- -- (13) -- (16)
Nachzuverrechnender Dienst
zeitaufwand 195 194 -- 241 -- --
Versicherungsmathematischer
Verlust/(Gewinn) 25 19 177 70 (152) (79)
Erwartetes Veranlagungser
gebnis der zur Deckung vor
gesehenen Vermögenswerte (363) (292) (14) (10) -- --
Summe Aufwendungen 463 490 2.019 1.842 285 361

Die Aufwendungen für Pensionszusagen, Abfertigungsansprüche und sonstige Dienstnehmeransprüche werden in den Herstellungskosten, Vertriebskosten und allgemeinen Verwaltungskosten ausgewiesen.

In der Bilanz sind folgende Ansprüche abgegrenzt:

31.
März
(in € 1.000) 2008 2007
(Übergedeckte) Pensionsansprüche (424) (774)
Untergedeckte Pensionsansprüche 878 1.188
Untergedeckte Abfertigungsansprüche 7.983 7.866
Sonstige Dienstnehmeransprüche 1.969 1.836
Rückstellungen für Personalaufwand 10.830 10.890
Abgrenzung für Pensionen, Abfertigungen und
sonstige Dienstnehmeransprüche, saldiert 10.406 10.116

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Pensionsansprüche und Abfertigungsansprüche stellen sich wie folgt dar:

Pensionsansprüche
31. März
Abfertigungsansprüche
31. März
(in € 1.000) 2008 2007 2008 2007
Barwert der fondsfinanzierten Verpflichtungen 7.811 7.670 383 344
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens (8.042) (7.009) (160) (168)
(231) 661 223 176
Barwert der nicht fondsfinanzierten Verpflich
tungen
825 919 11.948 11.145
Nicht realisierte versicherungsmathematische
Gewinne/(Verluste)
55 (777) (4.188) (3.455)
Nicht erfasster nachzuverrechnender Dienstzeit
aufwand
(195) (389) -- --
Bilanzierte Rückstellungen/(Forderungen), netto 454 414 7.983 7.866
Davon Forderungen (übergedeckte Ansprüche)
Davon Rückstellungen (untergedeckte Ansprü
(424)
878
(774)
1.188
--
7.983
--
7.866
che)

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Der Anwartschaftsbarwert der erwarteten Pensionsansprüche, die Entwicklung der zur Deckung vorgesehenen Vermögenswerte und der Deckungsstatus stellen sich folgendermaßen dar:

Fondsfinanzierte Pensions
ansprüche
31. März
Nicht fondsfinanzierte Pensions
ansprüche
31. März
(in € 1.000) 2008 2007 2008 2007
Entwicklung des Anwart
schaftsbarwertes
Anfangsbestand 5.974 5.501 1.188 1.070
Umrechnungsdifferenzen -- (5) -- --
Dienstzeitaufwand 147 146 57 59
Zinsaufwand 358 305 43 59
Nachzuverrechnender Dienstzeit
aufwand 195 194 -- --
Versicherungsmathematischer
Verlust/(Gewinn) 1 19 24 --
Umgliederung nicht fondsfinan
zierter Pensionsansprüche in
fondsfinanzierte Pensionsansprü
che 487 -- (487) --
Auszahlungen (197) (186) -- --
Endbestand des Anwartschafts
barwertes 6.965 5.974 825 1.188
Entwicklung der zur Deckung
vorgesehenen Vermögenswerte
Anfangsbestand zu Marktwerten 6.748 5.897
Umrechnungsdifferenzen -- (5)
Einzahlungen 422 750
Erwartetes Veranlagungsergebnis 363 292
Auszahlungen (197) (186)
Endbestand der zur Deckung vor
gesehenen Vermögenswerte zu
Marktwerten 7.336 6.748
Deckungsstatus
fondsfinanzierte Pensionsansprü
che (371) (774)
Davon übergedeckt (424) (774)
Davon untergedeckt 53 --

Die zur Deckung vorgesehenen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 7.336 zum 31. März 2008 und TEUR 6.748 zum 31. März 2007 sind in Pensionskassen ausgegliedert. Die Streuung der Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:

31.
März
(in
%)
2008 2007
Anleihen 41
%
44
%
Aktien 35
%
37
%
Immobilien 4
%
4
%
Liquide
Mittel
20
%
15
%
100
%
100
%

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Gesamtentwicklung der fondsfinanzierten und nicht fondsfinanzierten Abfertigungsansprüche stellt sich wie folgt dar:

Fondsfinanzierte Abfertigungsan
sprüche
31. März
Nicht fondsfinanzierte Abferti
gungsansprüche
31. März
(in € 1.000) 2008 2007 2008 2007
Entwicklung des Anwart
schaftsbarwertes
Anfangsbestand 338 305 7.694 7.350
Umrechnungsdifferenzen (35) (20) (107) (2)
Dienstzeitaufwand 33 29 1.296 1.055
Zinsaufwand 25 21 502 449
Versicherungsmathematischer
Verlust/(Gewinn) 46 -- 143 70
Im Rahmen von Unternehmens
erwerben erworbene Verpflich
tungen -- -- -- 241
Umgliederung nicht fondsfinan
zierter Abfertigungsansprüche in
fondsfinanzierte Abfertigungsan
sprüche -- 28 -- (28)
Auszahlungen (19) (25) (1.774) (1.441)
Endbestand des Anwartschafts
barwertes 388 338 7.754 7.694
Entwicklung der zur Deckung
vorgesehenen Vermögenswerte
Anfangsbestand zu Marktwerten 166 127
Umrechnungsdifferenzen (15) (9)
Einzahlungen (8) 64
erwartetes Veranlagungsergebnis 14 10
Versicherungsmathematischer
Verlust/(Gewinn) 12 --
Auszahlungen (10) (26)
Endbestand der zur Deckung vor
gesehenen Vermögenswerte zu
Marktwerten 159 166
Deckungsstatus
fondsfinanzierte Abfertigungsan
sprüche 229 172

Die Gesamtentwicklung der sonstigen Dienstnehmeransprüche (Jubiläumsgelder) stellt sich wie folgt dar:

31.
März
(in

1.000)
2008 2007
Anfangsbestand
der
Ansprüche
1.836 1.503
Umrechnungsdifferenzen (55) (16)
Dienstzeitaufwand 352 386
Zinsaufwand 86 69
Versicherungsmathematischer
Verlust/(Gewinn) (152) (79)
Auszahlungen (98) (27)
Endbestand
der
Rückstellung
für
sonstige
Dienstnehmeransprüche 1.969 1.836

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Es wurden folgende versicherungsmathematische Parameter angewendet:

Pensionsansprüche
31. März
Abfertigungsansprüche
31. März
Sonstige Dienstnehmer
ansprüche
(Jubiläumsgelder)
31. März
2008 2007 2008 2007 2008 2007
Zinssatz 5,25 % 4,75 - 8 % 5,25 % - 8 % 4,75 % - 8 % 4 - 8 % 4,75 %
Erwartete Rendite
auf Planvermögen
Erwartete Gehalts
5,13% 5,14% 8 % 8 % -- --
steigerung
Künftige Pensionser
2,5 % 2,25 % 3,25 % - 7 % 3 % - 6,5 % 3,25 - 10 % 3 %
höhung
Pensionsalter (Frau
2,25 % 2 % -- -- -- --
en/Männer) --/58-65 --/58-65 Individuell ge
mäß Pensionsre
form 2003
Individuell ge
mäß Pensionsre
form 2003
-- --

19. Sonstige Rückstellungen

Restrukturierung
Gewähr Stilllegung Standortverlegung
(in € 1.000) Summe leistung Augsburg Fohnsdorf Sonstige
31. März 2007 2.861 188 168 1.023 1.482
Verwendung (1.779) (70) (64) (497) (1.148)
Auflösung (24) -- -- -- (24)
Zuführung 733 561 -- -- 172
Umrechnungsdifferenzen (79) (55) -- -- (24)
31. März 2008 1.712 624 104 526 458
31. März
(in € 1.000) 2008 2007
davon langfristig -- 200
davon kurzfristig 1.712 2.661
1.712 2.861

Rückstellung für Gewährleistung

Die Rückstellung für Gewährleistung betrifft die Kosten der zu erwartenden Reklamationen für die noch im Gewährleistungszeitraum befindlichen Produkte. Der rückgestellte Betrag ist eine auf Basis von Erfahrungswerten durchgeführte bestmögliche Schätzung dieser erwarteten Kosten.

Rückstellung für Stilllegung Augsburg

Aufgrund des wirtschaftlichen Rückganges der OEM-Industrie (Original Equipment Manufacturer Industry), der einen direkten Einfluss auf die Leiterplattenindustrie nahm, hat sich die Gesellschaft am 4. Oktober 2001 dazu entschlossen, zur Verbesserung der Kostenstruktur im Konzern das Werk in Augsburg, Deutschland, stillzulegen. Davon waren beide Kommanditgesellschaften, die AT&S Augsburg GmbH & Co. KG sowie die AT&S Verwaltungs GmbH & Co KG, wirtschaftlich betroffen. Die Rückstellung betrifft Kosten aus vertraglichen Verpflichtungen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Rückstellung für Standortverlegung Fohnsdorf

Die Verlegung der Produktion des Standortes Fohnsdorf, Österreich, ins nahe gelegene Werk Leoben-Hinterberg, Österreich, wurde im Jänner 2006 abgeschlossen.

Die Rückstellung betrifft Kosten aus vertraglichen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 306 (31. März 2007: TEUR 785) und sonstige Kosten in Höhe von TEUR 220 (31. März 2007: TEUR 238). Zur Ergebnisauswirkung wird auf Punkt 5 "Nicht wiederkehrende Posten" verwiesen.

Sonstige

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für belastende Verträge.

20. Derivative Finanzinstrumente

Die derivativen Finanzinstrumente betreffen vor allem Währungsoptionen, Währungsswaps, Zinsswaps und Devisentermingeschäfte. Gesichert werden hauptsächlich Anlagenkäufe, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungen im Zusammenhang mit Krediten.

Der Buchwert der derivativen Finanzinstrumente des Konzerns entspricht dem Marktwert. Der Marktwert entspricht jenem Betrag, der bei einer Abrechnung der Transaktion zum Bilanzstichtag aufzuwenden wäre bzw. erlöst werden würde.

Die Marktwerte der am Bilanzstichtag bestehenden derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:

31.
März
2008
31.
März
2007
(in

1.000)
Aktiva Passiva Aktiva Passiva
Devisentermingeschäfte
zu
Marktwerten
2.558 -- 2.113 38
Währungsswaps
zu
Marktwerten
3.476 -- 72 16
Währungsoptionen
zu
Marktwerten
544 -- 457 --
Zinsswaps
zu
Marktwerten
-- 599 -- 877
6.578 599 2.642 931
abzüglich
kurzfristiger
Anteil:
Devisentermingeschäfte
zu
Marktwerten
2.558 -- 2.087 38
Währungsswaps
zu
Marktwerten
3.476 -- 24 16
Währungsoptionen
zu
Marktwerten
544 -- 457 --
Zinsswaps
zu
Marktwerten
-- 290 -- --
Langfristiger
Anteil
-- 309 74 877

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Nominalbeträge und die Marktwerte der am Bilanzstichtag bestehenden derivativen Finanzinstrumente im Zusammenhang mit der Absicherung von Wechselkursschwankungen stellen sich nach Währungen wie folgt dar:

31. März 2008 31. März 2007
Nominalbetrag
(in 1.000 Landes
Marktwert Nominalbetrag
(in 1.000 Landeswäh
Marktwert
Währung währung) (in € 1.000) rung) (in € 1.000)
US-Dollar 70.267 6.578 89.442 2.617
Japanische Yen -- -- 50.000 (29)
6.578 2.588

Die Nominalbeträge und die Marktwerte der am Bilanzstichtag bestehenden derivativen Finanzinstrumente im Zusammenhang mit der Absicherung von Zinssatzschwankungen stellen sich nach Währungen wie folgt dar:

31. März 2008 31. März 2007
Nominalbetrag Nominalbetrag
(in 1.000 Landes Marktwert (in 1.000 Landeswäh Marktwert
Währung währung) (in € 1.000) rung) (in € 1.000)
Euro 10.000 (599) 10.000 (877)

Die Restlaufzeiten der am Bilanzstichtag bestehenden derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:

In
Monaten
Devisentermingeschäfte 10
Währungsswaps 12
Währungsoptionen 3
Zinsswaps 27

Zum 31. März 2008 ist der feste Zinssatz der Zinsswaps 2,9 %, der variable Zinssatz basiert auf EUR-Swap-Sätzen (CMS Constant-Maturity-Swap-Sätzen).

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

21. Zusätzliche Angaben zu Finanzinstrumenten

Die Zusammenfassung der Buchwerte und Wertansätze der Finanzinstrumente nach Bewertungskategorien stellt sich zum 31. März 2008 wie folgt dar:

(fortgeführte)
Zeitwerte Zeitwerte Anschaffungs
(in € 1.000) erfolgswirksam erfolgsneutral kosten Buchwerte
Vermögenswerte
Langfristige Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte -- 96 23 119
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen und sonstige
Forderungen -- -- 93.751 93.751
Finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und
19.969 75 -- 20.044
Zahlungsmitteläquivalente -- -- 9.364 9.364
Schulden
Langfristige Schulden
Finanzielle Verbindlichkeiten 309 -- 38.992 39.301
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen -- -- 47.165 47.165
Finanzielle Verbindlichkeiten 290 -- 129.836 130.126

22. Eventualschulden und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. März 2008 bestehen im Konzern sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 20.413 (TEUR 54.959 zum 31. März 2007) im Zusammenhang mit verbindlich kontrahierten Investitionsvorhaben. In Bezug auf unkündbare Leasing- und Mietverträge wird auf Punkt 17 "Finanzielle Verbindlichkeiten" verwiesen. Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse gegenüber der Zollbehörde sowie aus Bankgarantien in Höhe von TEUR 350 (TEUR 112 zum 31. März 2007). Andere Garantien bzw. sonstige Haftungszusagen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sind zum Bilanzstichtag nicht gegeben.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

23. Gezeichnetes Kapital

Im Umlauf
befindliche
Aktien
(in 1.000
Grundkapital Kapital
rücklage
Stock
Options
Eigene Aktien
(nach Steuern)
Gezeichnetes
Kapital
Stück) (in € 1.000) (in € 1.000) (in € 1.000) (in € 1.000) (in € 1.000)
31. März 2006 25.842 30.800 82.827 391 (22.746) 91.272
Kapitalherabsetzung -- (2.310) (20.046) -- 22.356 --
Aktienoptionsprogramme:
Wert der erbrachten
Leistungen
Veränderung
-- -- -- 89 -- 89
Aktienoptionen -- -- 484 (109) -- 375
Veränderung
eigener Aktien (2.304) -- -- -- (42.207) (42.207)
31. März 2007 23.538 28.490 63.265 371 (42.597) 49.529
Aktienoptionsprogramme:
Wert der erbrachten
Leistungen
Veränderung
-- -- -- 66 -- 66
Aktienoptionen -- -- 29 (211) -- (182)
Veränderung
eigener Aktien (215) -- -- -- (3.755) (3.755)
31. März 2008 23.323 28.490 63.294 226 (46.352) 45.658

Einziehung eigener Aktien

Der Vorstand der Gesellschaft hat mit 20. April 2006 beschlossen, in Ausübung der Ermächtigung der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005 sowie nach Zustimmung durch den Aufsichtsrat mittels Umlaufbeschluss 2.100.000 eigene Aktien, die in der Zeit von 1. Jänner 2002 bis 30. April 2003 rückgekauft wurden, einzuziehen und somit das Grundkapital herabzusetzen. Der Einzug von 2.100.000 eigenen Aktien ist am 3. Mai 2006 erfolgt. Das Grundkapital beträgt seitdem TEUR 28.490 und besteht aus 25.900.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,1.

Die Kapitalherabsetzung ist Teil einer längerfristigen Strategie der Gesellschaft, die Bilanzstruktur des Unternehmens zu optimieren und den Aktionären einen größeren Anteil am Erfolg des Unternehmens zukommen zu lassen.

Im Umlauf befindliche Aktien

Die Anzahl der ausgegebenen Aktien beträgt nach Herabsetzung des Grundkapitals 25.900.000 Stück. Zum Stichtag 31. März 2008 hält der Konzern 2.577.412 eigene Aktien, 23.322.588 Aktien befanden sich im Umlauf.

Grundkapital

Das Grundkapital zum 31. März 2008 in Höhe von TEUR 28.490 besteht aus 25.900.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,1.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand wurde mit Beschluss der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005 ermächtigt, bis zum 4. Juli 2010 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu TEUR 12.430, allenfalls in mehreren Tranchen, mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe von bis zu 11.300.000 auf den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stückaktien gegen Bareinzahlung oder Sacheinlage, auch unter teilweisem oder gänzlichem Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre, zu erhöhen und die näheren Ausgabebedingungen mit Zustimmung des Aufsichtsrates festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital ergeben, zu beschließen.

Wandelschuldverschreibungen

In der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005 wurde der Vorstand ermächtigt, gemäß § 174 Abs. 2 AktG bis 4. Juli 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrates Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu TEUR 100.000, auch in mehreren Tranchen, auszugeben, alle Bedingungen, die Ausgabe und das Umtauschverfahren der Wandelschuldverschreibungen festzusetzen sowie das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.

Bedingte Kapitalerhöhung

In der 9. ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2003 wurde der Vorstand gemäß § 159 Abs. 3 AktG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 3. Juli 2008 eine bedingte Kapitalerhöhung zur Einräumung von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft, leitende Angestellte und Arbeitnehmer der Gesellschaft und verbundener Unternehmen um bis zu TEUR 2.970 durch Ausgabe von bis zu 2.700.000 Stück neuen auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bareinzahlung durchzuführen (genehmigtes bedingtes Kapital).

In der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005 erfolgte die Beschlussfassung über die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu TEUR 12.430 durch Ausgabe von bis zu 11.300.000 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien zur Gewährung von Bezugs- oder Umtauschrechten an die Gläubiger der Wandelschuldverschreibungen und Feststellung der Erfordernisse gemäß § 160 Abs. 2 AktG über die Ermächtigung des Vorstandes, die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen und über die Ermächtigung des Aufsichtsrates, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe der Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Die neu ausgegebenen Aktien der bedingten Kapitalerhöhung haben die volle Dividendenberechtigung für das laufende Geschäftsjahr, in dem sie begeben werden.

Eigene Aktien

In der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005, weiters in der 12. ordentlichen Hauptversammlung vom 4. Juli 2006 sowie erneut in der 13. ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, gemäß § 65 Abs. 1 Z. 8 AktG binnen 18 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien der Gesellschaft im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben, wobei der Erwerbskurs je zu erwerbender Stückaktie EUR 1,10 nicht unterschreiten und EUR 110 nicht überschreiten darf, sowie die erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen oder zur Durchführung des Mitarbeiterbeteiligungs- bzw. Stock Option-Plans der Gesellschaft zu verwenden.

Der Konzern hat aus diesen Titeln in der Zeit vom 15. Mai 2006 bis 31. März 2008 2.632.432 Aktien zum jeweiligen Börsekurswert im Gesamtwert von TEUR 47.484 gekauft. Im Geschäftsjahr 2007/08 wurden zur Bedienung des Stock-Option-Plans der Gesellschaft 52.400 Aktien verwendet.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

In der 13. ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2007 wurde der Vorstand gemäß § 65 Abs. 1b AktG ermächtigt, für die Dauer von fünf Jahren ab Beschlussfassung, sohin bis einschließlich 3. Juli 2012, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die erworbenen eigenen Anteile auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern, insbesondere als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen, Betrieben oder Teilbetrieben, und hierbei - soweit erforderlich - das Bezugsrecht der Aktionäre gemäß §§ 169 bis 179 AktG auszuschließen, wobei die Ermächtigung ganz oder in Teilen ausgeübt werden kann.

Dividende pro Aktie

Im Geschäftsjahr 2007/08 wurden pro Aktie EUR 0,31 (im Geschäftsjahr 2006/07 EUR 0,29) an Dividenden ausgeschüttet.

Aktienoptionsprogramme

In der Aufsichtsratssitzung vom 15. Juni 2000 wurde ein Stock-Option-Plan zur Gewährung von Aktienoptionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer und leitende Angestellte genehmigt. Es wird auf Punkt I.B.q. "Aktienorientierte Mitarbeitervergütungen" verwiesen.

Die Zuteilung von Aktienoptionen kann über den Zeitraum zwischen 1. August 2000 und 1. April 2004 erfolgen. Der Ausübungspreis wird jeweils am Tag der Zuteilung bestimmt und errechnet sich aus dem Durchschnittspreis der AT&S-Aktie über einen Zeitraum von drei Kalendermonaten vor dem Tag der jeweiligen Zuteilung. Auf diesen Durchschnittspreis wird ein Aufschlag von 10 % hinzugerechnet. Die Ausübbarkeit der zugeteilten Aktienoptionen erfolgt gestaffelt, wobei 20 % der zugeteilten Aktienoptionen nach zwei Jahren, 30 % nach drei Jahren und 50 % nach vier Jahren ausübbar sind. Aktienoptionen können nur innerhalb eines Ausübungsfensters von drei Monaten, beginnend mit 1. Juli des jeweiligen Geschäftsjahres, ausgeübt werden. Die Optionen sind nicht übertragbar und handelbar. Jede Option berechtigt zum Erwerb einer Aktie (Equity-settled Share-based Payment Transactions).

Für die Bewertung des Stock-Option-Plans wendet der Konzern die Bestimmungen des IFRS 2 für "Aktienbasierte Vergütung" (Share-based Payment) an.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die nachfolgende Tabelle zeigt Informationen bezüglich aller bis zum 31. März 2008 zugeteilten Aktienoptionen.

1. April 1. April 1. April
2004 2003 2002
Ausübungspreis
16,81

8,63

14,18
31. März 2006 88.000 51.200 26.500
Gewährte Aktienoptionen -- -- --
Verwirkte Aktienoptionen 7.400 5.500 --
Ausgeübte Aktienoptionen 16.600 17.700 26.500
Verfallene Aktienoptionen -- -- --
31. März 2007 64.000 28.000 --
Gewährte Aktienoptionen -- -- --
Verwirkte Aktienoptionen 3.500 -- --
Ausgeübte Aktienoptionen 24.000 28.000 --
Verfallene Aktienoptionen -- -- --
31. März 2008 36.500 -- --
Gewichtete durchschnittliche
Restlaufzeiten der gewährten
Aktienoptionen 0,4 Jahre -- --

Der gewichtete Durchschnittskurs der ausgeübten Aktienoptionen am Tag der Ausübung betrug EUR 12,61.

IFRS 2 regelt im Rahmen ihrer Übergangsbestimmungen die Behandlung von gewährten Aktienoptionen, die vor dem 1. Jänner 2005 zugeteilt wurden. So besteht ein Wahlrecht, Verpflichtungen aus Aktienoptionen entweder nur für jene Aktienoptionen, die nach dem 7. November 2002 zugeteilt wurden, oder für die gesamten zugeteilten Aktienoptionen zu erfassen.

Der Konzern nimmt das Wahlrecht insofern in Anspruch, dass nur jene Verpflichtungen aus Aktienoptionen, die nach dem 7. November 2002 zugeteilt wurden, erfasst werden.

Die Bewertung dieser Aktienoptionen erfolgt zum beizulegenden Wert zum jeweiligen Zuteilungsstichtag unter Anwendung des Black-Scholes-Optionspreisbewertungsmodells, basierend auf Modellannahmen. Der beizulegende Zeitwert der zum 1. April 2004 gewährten Aktienoptionen beträgt TEUR 465 und wird über deren Laufzeit verteilt bilanziell erfasst. Es wird auf Punkt 28 "Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen und Unternehmen" verwiesen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die nachfolgend angeführten Bewertungsparameter können von später am Markt realisierten Werten abweichen.

Zuteilungstag
1. April
2004
Risikofreier
Zinssatz
2,34
%
-
2,72 %
Volatilität 53,4
%
-
63,6 %
Dividende
je
Aktie
0,22
Gewichtete
durchschnittliche
Laufzeiten
der
gewährten
Aktienoptionen 3,7
Jahre
Erwartete
Laufzeit
der
Optionen
(in
Monaten)
28,5
-
52,5

Die Berechnung der Volatilität erfolgt auf Basis der täglichen Aktienkurse der vergangenen drei Jahre.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

VI. SONSTIGE ANGABEN

24. Ergebnis je Aktie

Der Gewinn je Aktie ist gemäß IAS 33 "Ergebnis je Aktie" (Earnings per Share) berechnet.

Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien

Die Anzahl der ausgegebenen Aktien beträgt 25.900.000 Stück. Zum Stichtag 31. März 2008 wurden 2.577.412 eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden.

Der gewichtete Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien zur Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie betrug 23,4 Mio. Stück im Geschäftsjahr 2007/08 bzw. 24,8 Mio. Stück im Geschäftsjahr 2006/07.

Der gewichtete Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien zur Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie betrug 23,4 Mio. Stück im Geschäftsjahr 2007/08 bzw. 24,9 Mio. Stück im Geschäftsjahr 2006/07.

Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung des verwässerten gewichteten Durchschnitts der im Umlauf befindlichen Aktien für die angegebenen Perioden:

Geschäftsjahr
endend
zum
31.
März
(in
1.000
Stück)
2008 2007
Gewichteter
Durchschnitt
der
im
Umlauf
befindlichen
Aktien
Basisberechnung 23.385 24.825
Verwässernde
Auswirkung
der
Optionen -- 60
Gewichteter
Durchschnitt
der
im
Umlauf
befindlichen
Aktien
verwässerter Wert 23.385 24.885

Unverwässertes Ergebnis je Aktie

Die Basisberechnung des Gewinnes pro Aktie wird ermittelt, indem man das Konzernergebnis der jeweiligen Periode, das den Aktionären der Gesellschaft zuzurechnen ist, durch den gewogenen Mittelwert der im Umlauf befindlichen Stammaktien der jeweiligen Periode dividiert.

Geschäftsjahr
31.
März
endend
zum
2008 2007
Konzernergebnis
(in

1.000)
Gewichteter
Durchschnitt
der
im
Umlauf
befindlichen
Aktien
42.691 31.813
Basisberechnung
(in
1.000 Stück)
23.385 24.825
Unverwässertes
Ergebnis
je
Aktie
(in
€)
1,83 1,28

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Verwässertes Ergebnis je Aktie

Der verwässerte Gewinn je Aktie wird ermittelt, indem man das Konzernergebnis der jeweiligen Periode, das den Aktionären der Gesellschaft zuzurechnen ist, durch den gewogenen Mittelwert der Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien zuzüglich der Anzahl der möglichen ausständigen Stammaktien der jeweiligen Periode dividiert. Die möglichen ausständigen Stammaktien setzen sich aus den zusätzlich auszugebenden Aktien für ausübbare Optionen zusammen und sind im verwässerten Gewinn pro Aktie unter der Annahme, dass diese Aktien verwässert sind, enthalten.

Geschäftsjahr
31.
März
endend
zum
2008 2007
Konzernergebnis
(in

1.000)
Gewichteter
Durchschnitt
der
im
Umlauf
befindlichen
Aktien
42.691 31.813
verwässerter Wert
(in
1.000
Stück)
23.385 24.885
Verwässertes
Ergebnis
je
Aktie
(in
€)
1,83 1,28

Die eigenen Aktien, die zur Bedienung des Stock-Option-Plans reserviert sind, führen nach IAS 33 zu keiner Verwässerung der ausgegebenen Aktien.

25. Vorschlag für die Gewinnverteilung

Gemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes bildet der nach österreichischem Unternehmensrecht aufgestellte Einzelabschluss der AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft zum 31. März 2008 die Grundlage für die Dividendenausschüttung. Dieser Jahresabschluss weist zum 31. März 2008 einbehaltene Gewinne von TEUR 13.526 (TEUR 31.459 zum 31. März 2007) aus.

Die Ausschüttung unterliegt der Zustimmung der Hauptversammlung. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus den einbehaltenen Gewinnen von TEUR 13.526 eine Dividende je ausstehender Aktie in Höhe von EUR 0,34 auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

26. Akquisitionen und Liquidationen

Anteilserwerbe

In der 52. Aufsichtsratssitzung vom 13. März 2008 wurde dem Antrag auf Kapitalerhöhung bei der AT&S Korea Co. Ltd. (vormals Tofic Co., Ltd.) zugestimmt. Die Kapitalerhöhung in Höhe von KRW 24.000 Mio. bzw. umgerechnet rund EUR 15 Mio. wurde im März 2008 durchgeführt. Aufgrund des Verzichts der Minderheitengesellschafter auf Teilnahme an der Kapitalerhöhung beträgt der Anteil der Gesellschaft an der AT&S Korea nunmehr 97,27%.

Neugründungen

Gemäß Ermächtigung des Aufsichtsrates durch Umlaufbeschluss wurde im März 2008 die Vertriebsgesellschaft AT&S Americas in den USA gegründet.

Liquidationen

In der 45. Aufsichtsratssitzung vom 14. Juni 2006 wurde die Liquidation der AT&S Scandinavia AB, Schweden, beschlossen. Die Liquidation ist im Geschäftsjahr 2007/08 erfolgt.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

27. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wechsel des Börseplatzes

Mit Vorstandsbeschluss vom 7. Mai 2008 wurde - vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats – entschieden, die Zulassung der Gesellschaft an der Wiener Börse sowie das Delisting an der Frankfurter Börse zu beantragen. Dabei ist angestrebt, an der Wiener Börse im Marktsegment "Prime Market" zu notieren. Plangemäß würde nach Zustimmung der Frankfurter Börse zum Delistung die Aktie für drei Monate sowohl in Deutschland als auch in Österreich und nach diesem Zeitraum ausschließlich in Wien notieren.

Anleihenemission

Der Vorstand hat am 13. Mai 2008 beschlossen, in den darauffolgenden Wochen, abhängig vom Marktumfeld, eine Anleihe in Form eines öffentlichen Angebotes gemäß § 3 Abs. 1 Z 9 Kapitalmarktgesetz prospektfrei mit einem Volumen von EUR 80 Mio. mit Aufstockungsmöglichkeit und einer Laufzeit von fünf Jahren zu begeben.

Grundstück der AT&S Verwaltungs GmbH & Co KG

Am 13. Mai 2008 wurde ein beiderseitig verbindliches Kaufvertragsangebot mit aufschiebender Bedingung betreffend das Grundstück und Betriebsgebäude der AT&S Verwaltungs GmbH & Co KG abgeschlossen. Demgemäß ist der Erwerber verpflichtet, das Angebot bis spätestens 20. April 2009 anzunehmen, wenn diesem rechtlich bindende Miet- bzw. Pachtvertragsangebote in einem definierten Mindestausmaß vorliegen. Der Nettokaufpreis ist innerhalb einer Bandbreite festgelegt und orientiert sich an der Netto-Mietrendite.

Es wird auf Punkt 14 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte" verwiesen.

28. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen und Unternehmen

Im Zusammenhang mit diversen Akquisitionen und Projekten hat der Konzern Leistungen von Beratungsfirmen, die im Besitz des Vorsitzenden des Aufsichtsrates (AIC Androsch International Management Consulting GmbH) bzw. von einem Aufsichtsratsmitglied (Dörflinger Management & Beteiligungs GmbH) stehen, erhalten. Die dabei angefallenen Honorare stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
endend
zum
31.
März
(in

1.000)
2008 2007
AIC
Androsch
International
Management
Consulting
GmbH
367 369
Dörflinger
Management
&
Beteiligungs
GmbH
6 14
373 383

Weiters sind bestimmte Fertigungsprozesse der AT&S Korea ausgelagert. Ein Teil dieser Fremdfertigungsleistungen wurde von Minderheitsgesellschaftern nahe stehenden Personen durchgeführt und beläuft sich für das Geschäftsjahr 2007/08 auf TEUR 1.251 (2006/07: TEUR 1.441). Die ausstehenden Verpflichtungen zum 31. März 2008 betrugen TEUR 382 (31. März 2007: TEUR 303).

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Im Geschäftsjahr 2007/08 und bis zur Veröffentlichung des Konzernabschlusses waren folgende Personen als Vorstand tätig:

  • Dr. Harald SOMMERER (Vorsitzender)
  • Dkfm. Steen Ejlskov HANSEN
  • Ing. Heinz MOITZI

Im Geschäftsjahr 2007/08 waren folgende Personen als Aufsichtsratsmitglieder bestellt:

  • Dkfm. Dr. Hannes ANDROSCH (Vorsitzender)
  • Ing. Willibald DÖRFLINGER (1. stellvertretender Vorsitzender)
  • Dr. Erich SCHWARZBICHLER (2. stellvertretender Vorsitzender)
  • Dr. Georg RIEDL
  • Dipl.-Ing. Albert HOCHLEITNER
  • Dkfm. Karl FINK

Vom Betriebsrat waren delegiert:

  • Johann FUCHS
  • Gerhard FÜRSTLER
  • Markus SCHUMY

Die Anzahl der zugeteilten Aktienoptionen und der Personalaufwand aus zugeteilten Aktienoptionen stellen sich wie folgt dar:

(in
1.000)
Anzahl
der
zugeteilten Personalaufwand
Aktienoptionen Geschäftsjahr endend
zum
31. März 31.
März
2008 2007 2008 2007
Dr.
Harald Sommerer
140.000 132.000 119 205
Dkfm. Steen
Ejlskov
Hansen
105.000 84.000 92 143
Ing. Heinz
Moitzi
90.000 60.000 122 100
Vorstandsmitglieder
gesamt
335.000 276.000 333 448
Andere Führungskräfte
gesamt
77.000 83.500 131 71
412.000 359.500 464 519

Es wird auf Punkt 16 "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten" und Punkt 23 "Gezeichnetes Kapital" verwiesen.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandes und der leitenden Angestellten:

Geschäftsjahr endend zum
31. März 2008
Geschäftsjahr endend zum
31. März 2007
(in € 1.000) Fix Variabel* Summe Fix Variabel* Summe
Ing. Willibald Dörflinger -- -- -- -- (5) (5)
Dr. Harald Sommerer 456 463 919 456 374 830
Dkfm. Steen Ejlskov Hansen 366 232 598 366 223 589
Ing. Heinz Moitzi 266 156 422 266 142 408
Leitende Angestellte 2.977 719 3.716 2.987 810 3.797
5.655 5.619

* In den variablen Bezügen des Vorstandes und der leitenden Angestellten sind folgende Sachbezüge aus Aktienoptionen inkludiert:

Geschäftsjahr endend zum
31. März
(in € 1.000) 2008 2007
Dr. Harald Sommerer 184 134
Dkfm. Steen Ejlskov Hansen 13 20
Leitende Angestellte 15 32
212 186

Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen der Mitglieder des Vorstandes und der leitenden Angestellten:

Abfertigungen
Geschäftsjahr endend zum
Pensionen
Geschäftsjahr endend zum
31. März 31. März
(in € 1.000) 2008 2007 2008 2007
Vorstandsmitglieder und
leitende Angestellte 205 118 529 497

Gesamtvergütung für persönlich erbrachte Leistungen der Mitglieder des Aufsichtsrates:

Geschäftsjahr endend zum
31. März 2008
Geschäftsjahr endend zum
31. März 2007
(in € 1.000) Fix Variabel Summe Fix Variabel Summe
Dkfm. Dr. Hannes Androsch 18 11 29 17 10 27
Ing. Willibald Dörflinger 9 5 14 9 5 14
Dr. Erich Schwarzbichler 15 5 20 14 5 19
Dr. Georg Riedl 9 5 14 9 5 14
Dipl.-Ing. Albert Hochleitner 9 5 14 7 5 12
Dkfm. Karl Fink 9 5 14 8 5 13
69 36 105 64 35 99

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

Aktienbesitz der Mitglieder des Vorstandes, des Aufsichtsrates und deren Familienangehöriger zum 31. März 2008:

Summe Aktien
Aktien Optionen und Optionen % Kapital
Vorstandsmitglieder 43.172 335.000 378.172 1,46
Aufsichtsratsmitglieder:
Dkfm. Dr. Hannes Androsch 445.853 -- 445.853 1,72
Übrige Aufsichtsratsmitglieder 9.295 -- 9.295 0,03
Summe Aufsichtsratsmitglieder 455.148 -- 455.148 1,75
Privatstiftungen:
Dörflinger Privatstiftung 4.574.688 -- 4.574.688 17,66
Sommerer Privatstiftung 120.600 -- 120.600 0,47
Androsch Privatstiftung 5.570.666 -- 5.570.666 21,51
Summe Privatstiftungen 10.265.954 -- 10.265.954 39,64
Familienangehörige der Vorstandsmit
glieder 7.500 -- 7.500 0,03
10.771.774 335.000 11.106.774 42,88

29. Personalstand

Die Durchschnittszahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter betrug:

Geschäftsjahr
31.
endend
zum
März
2008 2007
Arbeiter 4.919 4.170
Angestellte 1.354 1.188
6.273 5.358

Die Ermittlung des Personalstandes beinhaltet Leihpersonal im Bereich der Arbeiter für das Geschäftsjahr 2007/08 in durchschnittlicher Höhe von 2.547 und für das Geschäftsjahr 2006/07 in durchschnittlicher Höhe von 1.603.

Leoben-Hinterberg, am 13. Mai 2008

Der Vorstand:

Dr. Harald Sommerer e.h.

Dkfm. Steen Ejlskov Hansen e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.

LAGEBERICHT ZUM KONZERNABSCHLUSS

Unternehmensprofil

AT&S zählt weltweit zu den führenden Unternehmen der Branche und ist in Europa und Indien bereits der größte Leiterplattenproduzent. Neben einfachen Leiterplatten bietet AT&S vor allem hochkomplexe elektronische Verbindungselemente, die auf Grund des kundenseitig wachsenden Miniaturisierungsbedarfs im Produktportfolio der AT&S einen hohen Anteil ausmachen. Dabei steht insbesondere die HDI/Microvia Technologie im Zentrum, die vor allem in mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen oder PDA's zum Einsatz kommt. Zunehmende Nachfrage nach diesen technologisch komplexen Produkten ist bereits auch aus dem Bereich Industrial sowie der Medizintechnik zu verzeichnen.

Mit einer globalen Präsenz in Asien und Europa beliefert AT&S weltweit agierende Konzerne wie Nokia, Siemens, Sony-Ericsson, Motorola, RIM und Hella. Gleichzeitig bedient AT&S auch die Nachfrage von kleineren Unternehmen und fertigt Prototypen und Kleinserien. Mit ihren gegenwärtigen Produktionskapazitäten konnte die AT&S sowohl ihre Volumenproduktion als auch das europäische Nischengeschäft weiter ausbauen. Dass AT&S mit ihrer Qualität als Leiterplattenproduzent durch Flexibilität, Beherrschung neuester Technologien und Lieferzuverlässigkeit überzeugt, spiegelt sich durch eine Reihe von Auszeichnungen wider, unter anderen der aktuelle Supplier Award von Sony.

AT&S fertigt eine breite Palette an Leiterplatten: einseitige, doppelseitige (mit und ohne durchkontaktierte Bohrungen), mehrlagige (bis zu 22 Lagen), HDI-Microvia, flexible, starrflexible und semi-flexible. Das Leistungsspektrum umfasst unterschiedlichste Techniken der Behandlung von Leiterplatten unter Einsatz verschiedener Basismaterialien.

Neben der Entwicklung und Herstellung von Leiterplatten für Groß-, Kleinserien und Prototypen bietet die AT&S ihren Kunden als Gesamtlösungsanbieter verschiedene Zusatzleistungen wie Design und Bestückung von Leiterplatten an. Abgerundet wird das Angebot mit dem Trading (Leiterplattenhandel), welches sich im Markt bereits gut etablieren konnte.

Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2007/08 konnte sich der AT&S-Konzern erneut erfolgreich im Wettbewerb behaupten. Mit einem Gesamtumsatz von EUR 485,7 Mio. wurde der Vorjahresumsatz von EUR 467,4 Mio. um EUR 18,3 Mio. bzw. 3,9 % übertroffen.

Der traditionell umsatzstarke Geschäftsbereich Mobil Devices trug mit EUR 323,4 Mio. den Großteil der Umsätze bei. Mit einem Umsatzanteil von EUR 102,4 Mio. etabliert sich der Bereich Industrial als zweitgrößter Geschäftsbereich innerhalb des AT&S-Konzerns. Mit den Automotive-Kunden konnten Umsätze in Höhe von EUR 50,2 Mio. erzielt werden.

LAGEBERICHT ZUM KONZERNABSCHLUSS

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete der AT&S Konzern ein Betriebsergebnis von EUR 42,1 Mio. Dieses Ergebnis liegt um EUR 9,5 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 32,6 Mio. In Bezug auf den Umsatz konnte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr somit seine Umsatzrentabilität um 2-%-Punkte auf 8,8 % gegenüber dem Vorjahreswert von 6,8 % verbessern.

Das diesjährige Konzernjahresergebnis weist mit EUR 41,3 Mio. seinen Höchstwert seit Bestehen des Konzerns aus. Gegenüber der Vorjahresperiode konnte das Konzernergebnis um EUR 10 Mio. bzw. 31,9 % gesteigert werden.

Zum Bilanzstichtag 31. März 2008 belief sich die Konzerneigenkapitalausstattung auf EUR 225,8 Mio. Die den Aktionären der Gesellschaft zurechenbare Eigenkapitalquote erreichte 45,6 % und lag somit um ca.-3 %-Punkte unter dem relevanten Vorjahreswert von 48,7 %. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007/08 beziffert sich die Eigenkapitalrentabilität auf 18,9 %, was gegenüber dem Vorjahreswert von 14,4 % einer Steigerung von 4,5-%- Punkten gleichkommt.

Im Geschäftjahr 2007/08 ist die Nettoverschuldung der AT&S auf EUR 156,3 Mio. um EUR 45,7 Mio. gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 110,6 Mio. angestiegen. Im Wesentlichen resultiert die erhöhte Nettoverschuldung aus zusätzlich aufgenommenen Fremdmitteln, um die Investitionen in China zu finanzieren. Damit ist der Verschuldungsgrad von 50,2 % im Vorjahr um 19-%-Punkte auf 69,2 % angestiegen.

Im Rahmen der Investitionstätigkeit der AT&S wurden insgesamt EUR 111,4 Mio. in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen investiert.

Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand (inklusive Leihpersonal) der AT&S betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 6.273 und liegt damit um 915 Mitarbeiter über dem Vorjahr (2006/07: 5.358). Die wesentlichen Personalsteigerungen fanden in den asiatischen Standorten statt.

Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, stellen gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter einen wesentlichen Baustein dar. AT&S legt daher besonderen Wert auf Aus- und Weiterbildungsprogramme, die neben den fachlichen Kompetenzen auch die interkulturellen Fähigkeiten weiterentwickeln. Flankierend hierzu fördert ein transparentes und leistungsorientiertes Vergütungssystem (Economic Value Added) das unternehmerische Denken und Handeln der Mitarbeiter.

Nachhaltiges Wirtschaften und der schonende Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen haben für die AT&S höchste Priorität. So wurde auch im vergangenen Geschäftsjahr 2007/08 an allen Standorten an einer weiteren Verbesserung der Umweltschutzmaßnahmen und einer Optimierung des Energie- und Ressourceneinsatzes gearbeitet. Eine logische Folge daraus war, dass alle Standorte das Überwachungsaudit nach ISO 14001 im Februar/ März 2008 ohne Abweichungen bestanden haben.

Die AT&S China erhielt für ihre Bemühungen im Umweltmanagement die Auszeichnung "Excellent Environmetal Data Maintenance Company 2007" durch das Minghong Environment Protection Buereau (MHEPB), China, zugesprochen.

LAGEBERICHT ZUM KONZERNABSCHLUSS

Hinsichtlich der Verwendung von Finanzinstrumenten und der Erläuterung des Finanzrisikomanagements wird auf die Ausführungen im Konzernanhang verwiesen.

Die wesentlichen Risiken und Unsicherheiten, denen der AT&S Konzern ausgesetzt ist, sind im Risikobericht des Konzernanhangs erläutert.

Gesellschaftsstrukturen

Zum Bilanzstichtag per 31. März 2008 beträgt das gezeichnete Kapital der AT&S EUR 28.490.000 und besteht aus 25.900.000 Stimmrechtsaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 1,1 pro Aktie.

Die maßgeblichen Beteiligungen an der AT&S AG zum Bilanzstichtag stellen sich wie folgt dar:

Aktien %
Kapital
%
Stimmrechte
Dörflinger-Privatstiftung:
Franz-Josefs-Kai
5
A-1010
Wien
4.574.668 17,66
%
19,61
%
Dkfm. Dr. Hannes
Androsch:
Neustift
am
Walde
44
A-1190
Wien
445.853 1,72
%
1,91
%
Androsch
Privatstiftung:
Franz-Josefs-Kai
5
A-1010
Wien
5.570.666 21,51
%
23,89
%

Somit stehen 25,8 % der Stimmrechte im Einflussbereich des Herrn Dkfm. Dr. Hannes Androsch.

Zum Bilanzstichtag werden 2.577.412 Stück eigene Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms gehalten. Das am 3. Juli 2007 beschlossene Aktienrückkaufprogramm, das den Vorstand ermächtigt, bis zu 10 % des Grundkapitals der AT&S AG am Markt zurückzukaufen, läuft am 2. Jänner 2009 aus.

Zur Einräumung von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands, leitende Angestellte und Arbeitnehmer kann der Vorstand bis zum 3. Juli 2008 eine bedingte Kapitalerhöhung um bis zu EUR 2.970.000 durch Ausgabe neuer Inhaberaktien durchführen.

LAGEBERICHT ZUM KONZERNABSCHLUSS

Bis zum 4. Juli 2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um bis zu EUR 12.430.000 durch Ausgabe von bis zu 11.300.000 nennbetragslosen Inhaberstückaktien unter teilweisem oder gänzlichem Ausschluss des Bezugsrechtes zu erhöhen.

Mit Zustimmung des Aufsichtsrates kann der Vorstand bis zum 4. Juli 2010 bei Bedarf unter Ausschluss des Bezugsrechtes Wandelschuldverschreibungen von bis zu EUR 100.000.000 ausgeben. Zur Gewährung von Bezugs- oder Umtauschrechten an die Gläubiger der Wandelschuldverschreibung ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital um bis zu EUR 12.430.000 durch die Ausgabe von bis zu 11.300.000 neue Inhaberaktien zu erhöhen.

Tochterunternehmen und Repräsentanzen

  • · Um den steigenden Kapazitätsanforderungen gerecht zu werden, wurden bei der 100-%-Tochter AT&S (China) Company Limited zusätzliche Kapazitäten aufgebaut. Neben der Inbetriebnahme einer vierten Produktionslinie im Werk II wurde bereits mit dem Ramp-up des dritten Werkes begonnen.
  • · Um die Einbindung der koreanischen Beteiligungsgesellschaft auch namentlich zu dokumentieren, wurde die Tofic Co. Ltd. in AT&S Korea Co. Ltd. umfirmiert. Ebenfalls wurde das Eigenkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von neuen Anteilen um KRW 24 Mrd. (ca. EUR 15 Mio.) im März 2008 erhöht, die zur Gänze von AT&S gezeichnet wurden. Somit konnte der Anteil der Beteiligung an der AT&S Korea auf 97,3 % erhöht werden.
  • · Im Geschäftsjahr 2007/08 wurde das Gesellschaftskapital der 100%-Tochter AT&S Asia Pacific Limited um HKD 350 Mio. (ca. EUR 32 Mio.) erhöht. Die durch die Kapitalerhöhung zufließenden liquiden Mittel ermöglichten der AT&S Asia Pacific Limited, den durch den Kapazitätsausbau der asiatischen Konzergesellschaften verursachten Finanzierungsbedarf entsprechend bedienen zu können.
  • · Mit 12. März 2008 wurde eine neue Niederlassung in San Jose, CA, USA, gegründet. Die AT&S Americas LCC hat zur Hauptaufgabe, bestehende Kunden (wie Apple und Motorola) zufrieden stellend lokal zu betreuen. Mit dieser Präsenz unterstreicht AT&S den Willen, für US-amerikanische Kunden einen möglichst hohen Service-Level anzubieten.

Forschung und Entwicklung

Innerhalb der AT&S ist der Bereich Forschung & Entwicklung (F&E) die treibende Kraft bei der Identifizierung neuer technologischer Verbindungslösungen. Einerseits umfasst dies die Optimierung aktueller Verfahren und Materialien bis hin zu deren Einführung in die Produktion, andererseits werden auch innovative Technologien zur Revolutionierung der Herstellung von Leiterplatten identifiziert und selbst entwickelt.

LAGEBERICHT ZUM KONZERNABSCHLUSS

In den vier Competence Centers der AT&S - Processes, Materials, New Technologies und Laboratory - werden die Entwicklungen übergreifend vorangetrieben. Dabei sind die bestehenden, internationalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerke, auf welche die vier Center zurückgreifen können, von großem Vorteil.

Um auch künftig technologisch an der Weltspitze zu bleiben, arbeitet die AT&S mit zahlreichen internationalen Forschungseinrichtungen zusammen. So fördert AT&S unter anderen die Forschung des neuen Christian Doppler-Labors an der Technischen Universität Wien für die Leiterplatte der Zukunft.

Im Geschäftsjahr 2007/08 wurde der Schwerpunkt der Forschungstätigkeiten auf die Integration von Bauelementen sowie auf die Entwicklung von Rigid-Flex-Lösungen gelegt.

Ausblick

Für das Wirtschaftsjahr 2008/09 geht AT&S von weiteren Marktanteilsgewinnen und damit von einer Fortsetzung des Wachstumskurses aus. So werden die Kapazitäten des dritten Werks in Shanghai wie geplant erweitert und der Bau eines neuen Werkes in Nanjangud, Indien, in Angriff genommen. Auf Grund der derzeitigen makroökonomischen Risiken, die ihre Ursachen in der Finanzkrise und der US-Dollar-Entwicklung haben, nimmt das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt jedoch von einer exakten Prognose Abstand.

Leoben-Hinterberg, am 13. Mai 2008

Der Vorstand

Dr. Harald Sommerer e.h. Dkfm. Steen Ejlskov Hansen e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.

Bestätigungsvermerk (Bericht des unabhängigen Abschlussprüfers)

Bericht zum Konzernabschluss

Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft, Leoben-Hinterberg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2007 bis 31. März 2008 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. März 2008, die Konzern-Gewinnund Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. März 2008 endende Geschäftsjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Bestätigungsvermerk (Bericht des unabhängigen Abschlussprüfers)

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch, um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2008 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. April 2007 bis 31. März 2008 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind.

Bericht zum Konzernlagebericht

Der Konzernlagebericht ist auf Grund der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken.

Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss.

Wien, den 13. Mai 2008

PwC Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

gez.:

Mag. Dr. Aslan Milla Wirtschaftsprüfer

EINZELABSCHLUSS ZUM 31. MÄRZ 2008

I N H A L T S V E R Z E I C H N I S

Bilanz 77
Gewinn-
und
Verlustrechnung
79
Anhang
zum
Einzelabschluss
81
Lagebericht
zum
Einzelabschluss
107
Bestätigungsvermerk 113

BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2008 (Vorjahr zum Vergleich)

A K T I V A 31. März 2008
EUR
31. März 2007
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen 1.871.766,20 2.475.893,75
2. geleistete Anzahlungen 101.584,72 0,00
1.973.350,92 2.475.893,75
II.
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten auf fremdem Grund
2. technische Anlagen und Maschinen
316.834,72
29.491.960,00
197.428,44
31.335.056,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.548.557,51 2.927.198,83
4. geleistete Anzahlungen 130.619,97 99.479,97
32.487.972,20 34.559.164,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 183.758.491,11 139.798.569,68
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 46.208.958,99 49.017.446,67
3. Beteiligungen 22.500,00 22.500,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 92.003,81 92.003,81
5. sonstige Ausleihungen 501.161,40 96.801,43
230.583.115,31 189.027.321,59
B. UMLAUFVERMÖGEN 265.044.438,43 226.062.379,49
I.
Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.169.883,05 4.998.634,80
2. unfertige Erzeugnisse 5.868.903,92 5.537.330,65
3. fertige Erzeugnisse und Waren 14.941.540,04 14.043.424,84
25.980.327,01 24.579.390,29
II.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
55.629.939,00
24.720.164,32
60.943.867,47
3.103.189,55
3. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 8.478.546,62 12.069.437,02
88.828.649,94 76.116.494,04
III. Wertpapiere und Anteile
1. sonstige Wertpapiere und Anteile 13.325.869,07 13.476.669,07
2. eigene Anteile 26.521.569,55 41.923.616,15
39.847.438,62 55.400.285,22
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.435.715,93 1.592.323,49
156.092.131,50 157.688.493,04
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.060.370,56 956.520,21
SUMME AKTIVA 422.196.940,49 384.707.392,74

BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2008 (Vorjahr zum Vergleich)

P A S S I V A 31. März 2008
EUR
31. März 2007
EUR
A. EIGENKAPITAL
I.
Grundkapital
28.490.000,00 28.490.000,00
II.
Kapitalrücklagen
gebundene
93.340.702,50 93.340.702,50
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage
2. Rücklage für eigene Anteile
2.849.000,00
26.521.569,55
2.849.000,00
41.923.616,15
IV. Bilanzgewinn
davon Gewinnvortrag
13.526.408,34
24.209.734,18
164.727.680,39
31.458.776,97
69.811.497,17
198.062.095,62
B. ZUSCHÜSSE AUS ÖFFENTLICHEN MITTELN 1.080.769,18 1.208.713,91
C. RÜCKSTELLUNGEN
1.
Rückstellungen für Abfertigungen
2.
Rückstellungen für Pensionen
3.
Steuerrückstellungen
4.
sonstige Rückstellungen
7.253.704,60
824.794,00
636.621,49
20.521.912,46
29.237.032,55
7.176.990,00
867.267,00
2.490.585,28
21.773.588,23
32.308.430,51
D. VERBINDLICHKEITEN
1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
4.
sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
159.873.552,97
11.263.733,54
49.466.514,47
6.547.657,39
1.437.724,72
1.605.818,79
124.039.975,17
12.360.850,22
9.669.413,35
7.057.913,96
1.997.008,67
1.620.422,36
227.151.458,37 153.128.152,70
SUMME PASSIVA 422.196.940,49 384.707.392,74
HAFTUNGSVERHÄLTNISSE 6.945.687,67 2.976.371,50

GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. APRIL 2007 BIS 31. MÄRZ 2008 (Vorjahr zum Vergleich)

2007/08
EUR
2006/07
EUR
1. Umsatzerlöse 374.708.853,05 391.480.753,07
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.445.439,68 -1.112.518,52
3. andere aktivierte Eigenleistungen 11.216,53 24.262,97
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen mit Ausnahme der
Finanzanlagen 400.312,18 4.768.984,90
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.330.712,29 244.589,98
c) übrige 13.885.738,08 11.845.749,05
5. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen
a) Materialaufwand -247.355.811,26 -253.703.369,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -18.708.639,05 -16.324.543,66
6. Personalaufwand
a) Löhne -34.242.461,16 -35.624.188,99
b) Gehälter
c) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche
-29.572.060,05 -29.105.730,73
Mitarbeitervorsorgekassen -1.766.789,80 -1.543.980,84
d) Aufwendungen für Altersversorgung -175.635,88 -1.318.044,32
e) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie
vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge -17.039.256,25 -16.849.786,98
f) sonstige Sozialaufwendungen -184.683,40 -165.447,72
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -10.040.870,54 -15.130.992,32
b) abzüglich Amortisation von Investitionszuschüssen aus öffentlichen
Mitteln 184.220,59 2.046.198,99
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Steuern, soweit sie nicht unter Z 17 fallen -317.430,09 -266.295,89
b) übrige -37.031.163,53 -36.482.495,26
9. Zwischensumme aus Z 1 bis 8 (Betriebsergebnis) -7.359.187,97 2.783.143,95
10. Erträge aus Beteiligungen 3.563.635,00 33.042.087,54
davon aus verbundenen Unternehmen 3.563.635,00 33.042.087,54
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.842.531,57 2.555.573,41
davon aus verbundenen Unternehmen 2.048.051,16 1.809.103,70
12. Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen und Wertpapieren des
Umlaufvermögens sowie aus Wertpapieren des extern verwalteten
Vermögensdepots 6.512.529,98 4.634.454,78
13. Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des
Umlaufvermögens sowie aus Wertpapieren des extern verwalteten
Vermögensdepots, davon sind gesondert auszuweisen -22.188.268,24 -18.368.959,14
a) Abschreibungen -19.307.767,00 -1.000.782,40
b) Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen -2.880.501,24 -17.181.177,74
davon aus Abschreibungen -2.704.051,05 -16.693.328,66
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
a) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.297.535,70 -5.012.506,70
davon aus verbundenen Unternehmen -84.697,99 -165.926,58
b) abzüglich Amortisation von Zinsenzuschüssen aus öffentlichen
Mitteln 1.890,07 29.514,36
15. Zwischensumme aus Z 10 bis 14 (Finanzergebnis) -18.565.217,32 16.880.164,25
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit/zu übertragen -25.924.405,29 19.663.308,20

GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. APRIL 2007 BIS 31. MÄRZ 2008 (Vorjahr zum Vergleich)

2007/08
EUR
2006/07
EUR
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit/Übertrag -25.924.405,29 19.663.308,20
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -160.967,15 -78.709,58
18. Jahresfehlbetrag/-überschuss -26.085.372,44 19.584.598,62
19. Auflösung unversteuerter Rücklagen
sonstige unversteuerte Rücklagen
0,00 231.000,00
20. Anpassung Rücklage für eigene Anteile 15.402.046,60 -58.168.318,82
21. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 24.209.734,18 69.811.497,17
22. Bilanzgewinn 13.526.408,34 31.458.776,97

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

1. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft (im Folgenden kurz AT&S genannt) zum 31. März 2008 wurde gemäß den Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches (UGB) in der geltenden Fassung erstellt. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie die Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln, wurden beachtet.

Insbesondere wurde bei der Bewertung von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen sowie der Grundsatz der Einzelbewertung von Vermögensgegenständen und Schulden beachtet. Dem Vorsichtsprinzip wurde durch Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und drohenden Verluste Rechnung getragen. Nur die am Abschlussstichtag realisierten Gewinne wurden ausgewiesen. Die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Fallen Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten unter mehrere Posten der Bilanz, erfolgt die Angabe bei den entsprechenden Posten.

2. KONZERNVERHÄLTNISSE UND UMSTRUKTURIERUNGSVORGÄNGE

Seit dem 31. März 1999 übt die AT&S die Funktion eines Mutterunternehmens im Sinne des § 244 UGB aus.

In den Geschäftsjahren von 1999/2000 bis 2003/04 wurden unter Anwendung der Bestimmungen des § 245a UGB ein Konzernabschluss nach in den USA allgemein anerkannten Rechnungslegungsstandards (US Generally Accepted Accounting Principles), ergänzt um die unternehmensrechtlich verpflichtend vorgeschriebenen Erläuterungen und Anmerkungen, und ein Konzernlagebericht aufgestellt.

Seit dem Geschäftsjahr 2004/05 werden unter Anwendung der Bestimmungen des § 245a UGB ein Konzernabschluss nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards (International Accounting Standards (IAS) und International Financial Reporting Standards (IFRS)), ergänzt um die unternehmensrechtlich verpflichtend vorgeschriebenen Erläuterungen und Anmerkungen, und ein Konzernlagebericht aufgestellt.

Eine übersichtliche Darstellung der Konzernstruktur zum Bilanzstichtag findet sich in der Beilage zum Anhang. Die AT&S stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf.

Im Folgenden werden die wesentlichen Umstrukturierungsmaßnahmen des Geschäftsjahres dargestellt:

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

  • Im Geschäftsjahr erfolgte bei der AT&S Asia Pacific Limited, Hongkong, China, eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 31.794.548,68.
  • Mit Abtretungsvertrag vom 6. März 2006 (wirksam per 20. April 2006) wurden rückwirkend zum 1. April 2006 59 % der Anteile an der Tofic Co. Ltd., Ansan-City, Südkorea, erworben und im Anschluss daran eine Kapitalerhöhung um KRW 4.000 Mio. durchgeführt, wodurch sich der Anteil der AT&S auf 86,3 % erhöht hat. Im Geschäftsjahr 2007/08 wurde eine weitere Kapitalerhöhung in Höhe von KRW 24.000 Mio. durchgeführt, wodurch sich der Anteil der AT&S auf 97,27 % erhöht hat. Weiters wurde die Gesellschaft mit Gesellschafterbeschluss vom 5. Februar 2008 auf AT&S Korea Co., Ltd. umfirmiert.
  • Auf Grund der negativen Marktentwicklung in Schweden hat sich die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2006/07 gegen eine weitere Aufrechterhaltung der Vertriebsaktivitäten der AT&S Scandinavia AB, Saltsjöbaden, Stockholm, Schweden entschieden. Die Liquidation wurde im laufenden Geschäftsjahr abgeschlossen.
  • Mit Eintragung vom 15. März 2008 wurde die amerikanische Vertriebstochter AT&S Americas LLC in San Jose, Kalifornien, registriert.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

3. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

3.1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen ausgewiesen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Nutzungsdauer
immaterielle
Vermögensgegenstände
4
-
10
Jahre
Bauten 12
auf -
fremdem 50
Grund Jahre
technische 5
Anlagen -
und 15
Maschinen Jahre
andere 4
Anlagen, Betriebs- -
und 10
Geschäftsausstattung Jahre

Für Zugänge während der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wurde eine volle Jahresabschreibung, für Zugänge während der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres eine halbe Jahresabschreibung angesetzt. Die Abschreibung für Zugänge erfolgt nach Maßgabe des Zeitpunktes ihrer Inbetriebnahme.

Die Möglichkeit der Sofortabschreibung von geringwertigen Vermögensgegenständen gemäß § 226 Abs. 3 UGB wurde in Anspruch genommen.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. entsprechend dem Niederstwertprinzip zum niedrigeren Marktwert (Kurswert) zum Bilanzstichtag.

3.2. Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Da der Bestand an Ersatzteilen für Maschinen und Anlagen in seiner Größe, seinem Wert und seiner Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt und der Gesamtwert von untergeordneter Bedeutung ist, wird für diese Bestände ein Festwert angesetzt. Laufende Zukäufe werden sofort aufwandswirksam erfasst. Der in der Bilanzposition "Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe" enthaltene Festwert für die Ersatzteile beträgt EUR 1.525.187,44 (Vorjahr: EUR 1.525.187,44). Der Ersatzteilbestand wurde im Geschäftsjahr 2006/07 überprüft. Erhaltene Skonti, Boni sowie Frachtkosten und Zölle wurden berücksichtigt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

Die Ermittlung der Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zum 31. März 2008 erfolgt auf Basis der Vollkosten, wie es § 203 Abs. 3 UGB als Wahlrecht vorsieht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Für erkennbare Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Fremdwährungsforderungen werden mit dem Entstehungskurs oder mit dem niedrigeren Devisengeldkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens und der eigenen Anteile erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Kurswerten zum Bilanzstichtag. Im Zusammenhang mit Wertpapieren des Umlaufvermögens wurden Zuschreibungen in Höhe von EUR 65.260,20 aus steuerrechtlichen Gründen unterlassen.

3.3. Rücklage für eigene Anteile

Gemäß § 225 Abs. 5 UGB in Verbindung mit § 65 Abs. 1 Z 8 AktG wurde eine Rücklage für eigene Anteile gebildet.

3.4. Rückstellungen

Die Berechnung der Rückstellungen für Abfertigungen erfolgt nach den Bewertungsvorschriften der IFRS (IAS 19) auf Basis eines Rechnungszinssatzes in Höhe von 5,25 % (Vorjahr: 4,75 %) und eines Pensionseintrittsalters gemäß den Bestimmungen der Pensionsreform 2003 sowie unter Berücksichtigung der betriebsindividuellen Fluktuation durch entsprechende Abschläge. Die Berechnung erfolgt unter Beachtung der Bestimmungen des Fachgutachtens KFS/RL 2 und 3 vom 5. Mai 2004 des Institutes für Betriebswirtschaft, Steuerrecht und Organisation der Kammer der Wirtschaftstreuhänder.

Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach den Bewertungsvorschriften der IFRS (IAS 19) auf Basis eines Rechnungszinssatzes in Höhe von 5,25 % (Vorjahr: 4,75 %) unter Zugrundelegung der Sterbetafeln AVÖ 1999-P. Das Pensionseintrittsalter wurde gemäß den Bestimmungen der Pensionsreform 2003 ermittelt. Mit Stichtag 31. Dezember 1996, 31. Dezember 2001, 31. März 2003, 31. März 2005, 31. März 2007 sowie 31. März 2008 wurden Pensionsverpflichtungen teilweise an die APK-Pensionskasse Aktiengesellschaft, Wien, übertragen.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

Die Berechnung der Rückstellung für Jubiläumsgelder erfolgt nach den Bewertungsvorschriften der IFRS (IAS 19) auf Grund der kollektivvertraglichen Ansprüche bei Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 5,25 % (Vorjahr: 4,75 %) sowie unter Berücksichtigung der betriebsindividuellen Fluktuation durch entsprechende Abschläge.

Bei der Berechnung der sonstigen Rückstellungen ist entsprechend den gesetzlichen Erfordernissen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ausreichend Rechnung getragen worden.

3.5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Entstehungskurs oder mit dem höheren Devisenbriefkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4. AUFGLIEDERUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU POSTEN DER BILANZ

4.1. Anlagevermögen

Zur Entwicklung der Posten des Anlagevermögens siehe Seite 9. Der in den Grundstücken und Bauten enthaltene Grundwert beträgt EUR 14.293,44 (Vorjahr: EUR 14.293,44).

Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 400 (§ 13 EStG - GWG) im Einzelfall nicht übersteigen, werden unter dem Posten "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" als Zugänge, Abgänge und Abschreibungen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr beliefen sich die entsprechenden Abschreibungen auf EUR 218.605,61.

Mit Aufsichtsratsbeschluss vom 14. Juni 2006 wurde die Liquidation der AT&S Scandinavia AB, Saltsjöbaden, Stockholm, Schweden, beschlossen. Im Geschäftsjahr 2006/2007 wurde die Beteiligung in Höhe von EUR 438.406,74 abgeschrieben. Mit Generalversammlungsbeschluss vom 31. Mai 2007 wurden die Liquidationsbilanz sowie der Verteilungsplan beschlossen. Im laufenden Geschäftsjahr wurde eine Verlustabdeckung in Höhe von EUR 50.035,10 durchgeführt und die Gesellschaft liquidiert.

Die Beteiligung an der AT&S Verwaltungs GmbH & Co KG, Augsburg, Deutschland, wurde um EUR 892.956,58 wertberichtigt. Der Buchwert in Höhe von EUR 1.955.236,99 entspricht somit der Höhe des Eigenkapitals der Gesellschaft abzüglich der bestehenden Konzernforderung.

Die Beteiligung an der AT&S ECAD Technologies Limited, Bangalore, Indien, wurde zu 100 % in Höhe von EUR 1.761.059,37 wertberichtigt.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

Anlagenspiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Anschaffungswerte
1. April 2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am
31. März 2008
EUR
Abschreibungen
kumuliert
EUR
Buchwert
31. März 2008
EUR
Buchwert
31. März 2007
EUR
Abschreibungen
im
Geschäftsjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen 11.748.437,27 378.142,91 493.855,01 0,00 11.632.725,17 9.760.958,97 1.871.766,20 2.475.893,75 598.465,08
2. geleistete Anzahlungen 0,00 101.584,72 0,00 0,00 101.584,72 0,00 101.584,72 0,00 0,00
Zwischensumme 11.748.437,27 479.727,63 493.855,01 0,00 11.734.309,89 9.760.958,97 1.973.350,92 2.475.893,75 598.465,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten auf fremdem Grund 267.409,64 141.652,56 0,00 0,00 409.062,20 92.227,48 316.834,72 197.428,44 22.246,28
2. technische Anlagen und Maschinen 226.662.109,40 6.140.052,47 6.456.900,17 77.700,00 226.422.961,70 196.931.001,70 29.491.960,00 31.335.056,91 8.046.406,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.163.818,39 1.119.578,48 2.147.705,98 0,00 15.135.690,89 12.587.133,38 2.548.557,51 2.927.198,83 1.373.752,80
davon geringwertige Vermögensgegenstände 218.605,61 218.605,61 218.605,61
4. geleistete Anzahlungen 99.479,97 108.840,00 0,00 -77.700,00 130.619,97 0,00 130.619,97 99.479,97 0,00
Zwischensumme 243.192.817,40 7.510.123,51 8.604.606,15 0,00 242.098.334,76 209.610.362,56 32.487.972,20 34.559.164,15 9.442.405,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 209.573.250,51 46.663.972,48 488.441,84 0,00 255.748.781,15 71.990.290,04 183.758.491,11 139.798.569,68 2.704.051,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 49.017.446,67 1.848.470,04 4.656.957,72 0,00 46.208.958,99 0,00 46.208.958,99 49.017.446,67 0,00
3. Beteiligungen 22.500,00 0,00 0,00 0,00 22.500,00 0,00 22.500,00 22.500,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 92.003,81 0,00 0,00 0,00 92.003,81 0,00 92.003,81 92.003,81 0,00
5. sonstige Ausleihungen 96.801,43 404.359,97 0,00 0,00 501.161,40 0,00 501.161,40 96.801,43 0,00
Zwischensumme 258.802.002,42 48.916.802,49 5.145.399,56 0,00 302.573.405,35 71.990.290,04 230.583.115,31 189.027.321,59 2.704.051,05
S u m m e 513.743.257,09 56.906.653,63 14.243.860,72 0,00 556.406.050,00 291.361.611,57 265.044.438,43 226.062.379,49 12.744.921,59

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4.2. Zusatzangaben gemäß § 238 Z 2 UGB

Buchwert
31. März 2008
EUR
Höhe
des
Anteils
%
Höhe des
Eigenkapitals
EUR
Ergebnis des
letzten
Geschäftsjahres
EUR
Buchwert
31. März 2007
EUR
Anteile an verbundenen Unternehmen
AT&S Verwaltungs GmbH & Co KG,
Augsburg, Deutschland
1.955.236,99 100 986.065,00 -1.867.170,00 1) 2.848.193,57
AT&S Deutschland GmbH, Nörvenich,
Deutschland
7.966.000,00 100 1.189.104,00 85.639,00 1) 7.966.000,00
AT&S India Private Limited, Nanjangud,
Indien
10.898.516,89 100 14.142.094,00 2.121.170,00 1) 10.898.516,89
AT&S (China) Company Limited, Shanghai,
China
64.992.100,00 100 150.762.836,00 41.277.771,00 1) 64.992.100,00
AT&S Klagenfurt Leiterplatten GmbH, Kla
genfurt
300.000,00 77,32 2.629.303,37 617.831,47 2) 300.000,00
DCC - Development Circuits & Components
GmbH, Wien
209.735,00 100 1.786.836,02 254.704,46 2) 209.735,00
AT&S Asia Pacific Limited, Hongkong,
China
77.875.865,92 100 87.081.965,00 14.206.228,00 1) 46.081.317,24
AT&S Scandinavia AB, Saltsjöbaden,
Stockholm, Schweden
0,00 - 0,00 469.721,00 4) 0,00
AT&S ECAD Technologies Limited,
Bangalore, Indien
0,00 86,69 298.220,00 -1.299.059,00 1) 1.761.059,37
AT&S Korea Co., Ltd. (vormals Tofic
Co. Ltd.), Ansan-City, Südkorea
19.561.036,31 97,27 4.181.657,00 -10.632.145,00 1) 4.741.647,61
Summe 183.758.491,11 139.798.569,68
Beteiligungen
IS Industrie-Service Dienstleistungs GmbH,
Fohnsdorf
22.500,00 45 45.719,77 -7.841,52 3) 22.500,00

1) Jahresabschluss zum 31. März 2008 nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS)

2) Jahresabschluss zum 31. März 2008 nach UGB

3) vorläufiger Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 nach UGB

4) Mit Generalversammlungsbeschluss vom 31. Mai 2007 wurden die Liquidationsbilanz sowie der Verteilungsplan beschlossen. Das ausgewiesene Ergebnis in Höhe von TEUR 469.721 entspricht der gesamten Verlustabdeckung der AT&S.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4.3. Ausleihungen gemäß § 227 UGB

Unter dem Posten "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" ist ein Betrag in Höhe von EUR 11.775.660,00 (Vorjahr: TEUR 4.724) innerhalb eines Jahres fällig.

4.4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

4.4.1. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

31.
März
2008
EUR
31.
März
2007
EUR
aus Lieferungen und Leistungen
AT&S Deutschland GmbH, Nörvenich, Deutschland 0,00 377.756,51
AT&S (China) Company Limited, Shanghai, China 4.422.008,69 467.051,74
AT&S India Private Limited, Nanjangud, Indien 516.402,61 1.019.043,24
AT&S Klagenfurt Leiterplatten GmbH, Klagenfurt 388.825,16 184.780,87
AT&S Japan K.K., Tokio, Japan 8.545,19 54.633,97
DCC - Development Circuits & Components GmbH, Wien 840.206,70 512.284,02
AT&S Asia Pacific Limited, Hongkong, China 16.331.452,04 44.192,68
AT&S ECAD Technologies Limited, Bangalore, Indien 1.522,99 3.154,06
AT&S
KOREA
CO., LTD.
(vormals Tofic Co. Ltd.),
Ansan-City, Südkorea
C2C Technologie für Leiterplatten GmbH, Leoben
192.045,94
4.500,00
12.288,46
0,00
aus Sonstige
DCC - Development Circuits & Components GmbH, Wien 1.500.000 0,00
aus Steuerumlage
AT&S Klagenfurt Leiterplatten GmbH, Klagenfurt 1.750,00 0,00
DCC - Development Circuits & Components GmbH, Wien 512.905,00 428.004,00
Bilanzwert 24.720.164,32 3.103.189,55

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

Bilanzwert
am
31. März 2008
EUR
davon Restlauf
zeit mehr als
ein Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 55.629.939,00 0,00
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 24.720.164,32 0,00
Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 8.478.546,62 0,00
Summe 88.828.649,94 0,00
Bilanzwert
am
31. März 2007
EUR
davon Restlauf
zeit mehr als
ein Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 60.943.867,47 0,00
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 3.103.189,55 0,00
Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 12.069.437,02 47.950,00
Summe 76.116.494,04 47.950,00

4.4.2. Zusatzangaben gemäß § 225 Abs. 3 und § 226 Abs. 5 UGB

4.4.3. Nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksame Erträge

In den sonstigen Forderungen und Vermögensgegenständen sind folgende wesentliche Erträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden:

31. März 2008
EUR
31. März 2007
EUR
Energieabgabenrückvergütung 2.069.380,79 1.299.469,79
HTP Fohnsdorf GmbH 65.760,00 156.180,00
Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln 153.835,95 248.494,35
Zuschuss Altersteilzeit 216.078,48 356.721,46
Steuerfreie Prämien 249.161,80 496.523,49
Vorschuss Mitarbeiter 112.350,00 125.850,00
Lieferantenbonus 0,00 297.000,00
Versicherungsvergütung 1.009.709,81 4.228.225,47
Summe 3.876.276,83 7.208.464,56

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4.5. Eigenkapital

4.5.1. Grundkapital

Der Vorstand hat mit 20. April 2006 beschlossen, in Ausübung der Ermächtigung der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005 sowie nach Zustimmung durch den Aufsichtsrat mittels Umlaufbeschluss vom 7. April 2006 gemäß § 192 Abs. 3 AktG 2.100.000 eigene Aktien der gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG rückerworbenen eigenen Aktien gegen Auflösung einer Rücklage gemäß § 225 Abs. 5 Satz 2 UGB einzuziehen und somit das Grundkapital herabzusetzen. Der Einzug von 2.100.000 eigenen Aktien ist am 3. Mai 2006 erfolgt. Das Grundkapital beträgt somit EUR 28.490.000 und besteht aus 25.900.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,10.

4.5.1.1.Genehmigtes Kapital

Der Vorstand wurde mit Beschluss der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005 ermächtigt, bis zum 4. Juli 2010 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 12.430.000, allenfalls in mehreren Tranchen, mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe von bis zu 11.300.000 auf den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stückaktien gegen Bareinzahlung oder Sacheinlage, auch unter teilweisem oder gänzlichem Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre, zu erhöhen und die näheren Ausgabebedingungen (insbesondere Ausgabekurs, Gegenstand der Sacheinlage, Inhalt der Aktienrechte, Ausschluss der Bezugsrechte etc.) mit Zustimmung des Aufsichtsrates festzulegen. Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital ergeben, zu beschließen.

Gemäß § 174 Abs. 2 AktG wurde der Vorstand in der 11. Hauptversammlung vom 5. Juli 2005 ermächtigt, bis 4. Juli 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrates Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 100.000.000, auch in mehreren Tranchen, auszugeben, alle Bedingungen, die Ausgabe und das Umtauschverfahren der Wandelschuldverschreibungen festzusetzen sowie das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.

4.5.1.2.Bedingte Kapitalerhöhungen

In der 9. ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2003 wurde der Vorstand gemäß § 159 Abs. 3 AktG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 3. Juli 2008 eine bedingte Kapitalerhöhung zur Einräumung von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft, leitende Angestellte und Arbeitnehmer der Gesellschaft und verbundene Unternehmen um bis zu EUR 2.970.000 durch Ausgabe von bis zu 2.700.000 Stück neuen auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bareinlage durchzuführen (genehmigtes bedingtes Kapital).

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

In der 11. ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2005 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital um bis zu EUR 12.430.000 durch Ausgabe von bis zu 11.300.000 neuen auf Inhaber lautenden Stammaktien zur Gewährung von Bezugs- oder Umtauschrechten an die Gläubiger der Wandelschuldverschreibungen und Feststellung der Erfordernisse gemäß § 160 Abs. 2 AktG durchzuführen sowie die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen und über die Ermächtigung des Aufsichtsrates Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe der Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Die neu ausgegebenen Aktien der bedingten Kapitalerhöhung haben die volle Dividendenberechtigung für das laufende Geschäftsjahr, in dem sie begeben werden.

4.5.2. Eigene Anteile/Rücklage für eigene Anteile

In der 13. ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2007 wurde der Vorstand neu ermächtigt, gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG binnen 18 Monaten ab Beschlussfassung eigene Aktien der Gesellschaft im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben, wobei der Erwerbskurs je zu erwerbender Stückaktie EUR 1,10 nicht unterschreiten und EUR 110 nicht überschreiten darf, und die erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen oder zur Durchführung des Mitarbeiterbeteiligungs- bzw. Stock-Option-Programmes der Gesellschaft zu verwenden.

Weiters wurde der Vorstand in der 13. ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2007 ermächtigt, gemäß § 65 Abs. 1b AktG für die Dauer von fünf Jahren ab Beschlussfassung, sohin bis einschließlich 3. Juli 2012 (dritten Juli zweitausendzwölf), mit Zustimmung des Aufsichtsrates und ohne weiteren Beschluss der Hauptversammlung die erworbenen eigenen Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern, insbesondere als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Betrieben oder Teilbetrieben oder sonstigen Vermögenswerten oder von Beteiligungen an Unternehmen, Betrieben oder Teilbetrieben und hierbei - sofern erforderlich - das Bezugsrecht der Aktionäre gemäß § 65 Abs. 1b i.V.m. §§ 169 bis 171 AktG auszuschließen. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilen ausgeübt werden.

Die AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft hält zum Bilanzstichtag 2.577.412 Stück eigene Anteile.

Entwicklung des Postens
eigene Anteile
Stück Bilanzwert
EUR
Anteil am
Grundkapi
tal
in %
Anfangsbestand 1.4.2007 2.361.951 41.923.616,15 9,12
Kauf eigene Anteile vom freien Markt 267.861 4.589.620,79 1,03 1)
Ausübung Aktienoptionen -52.400 -834.700,39 -0,20 1)
Abwertung eigene Anteile zum 31.3.2008 -19.156.967,00
Endbestand 31.3.2008 2.577.412 26.521.569,55 9,95 1)

1) Der Anteil am Grundkapital wurde berechnet mit der Anzahl der Stückaktien (25.900.000 Stück).

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4.5.2.1.Stock-Option-Plan 1

Auf Basis des in der Aufsichtsratssitzung vom 15. Juni 2000 genehmigten Stock-Option-Plans wurden am 1. August 2000 103.000 Aktienoptionen zu einem Ausübungspreis von je EUR 43,90, am 1. April 2001 108.000 Aktienoptionen zu einem Ausübungspreis von je EUR 33,34, am 1. April 2002 105.500 Aktienoptionen zu einem Ausübungspreis von je EUR 14,18, am 1. April 2003 122.500 Aktienoptionen zu einem Ausübungspreis von je EUR 8,63 und am 1. April 2004 146.500 Aktienoptionen zu einem Ausübungspreis von je EUR 16,81 ausgegeben. Der Stock-Option-Plan war befristet, der letzte Zuteilungstag war der 1. April 2004.

Anzahl und Aufteilung der Ing. Willibald Dr. Harald Dkfm. Steen E. leitende
eingeräumten Optionen Dörflinger Sommerer Hansen Angestellte gesamt
Stück Stück Stück Stück Stück
1. April 2003 40.000 40.000 0 42.500 122.500
davon ausgelaufen -40.000 0 0 -22.200 -62.200
davon ausgeübt 0 -40.000 0 -20.300 -60.300
1. April 2004 40.000 40.000 30.000 36.500 146.500
davon ausgelaufen -40.000 0 0 -29.400 -69.400
davon ausgeübt 0 -20.000 -15.000 -5.600 -40.600
Summe 0 20.000 15.000 1.500 36.500

Eine Aktienoption berechtigt zum Erwerb einer Stammaktie der AT&S.

Bewertung der Aktienoptionen zum Bilanzstichtag:

Zum Bilanzstichtag 31. März 2008 unterschritt der Börsenkurs den Ausübungspreis der am 1. April 2004 zugeteilten Aktienoptionen. Für Verpflichtungen aus dem Stock-Option-Programm wurde daher keine Rückstellung für den Stock-Option-Plan 1 eingestellt.

Beizulegender Wert der eingeräumten Optionen:

Zuteilung
am:
1.4.2004
Beizulegender Wert
zum
jeweiligen
Zuteilungsstichtag
EUR
6,07

Die beizulegende Wert der eingeräumten Optionen zum jeweiligen Zuteilungsstichtag wurde unter Anwendung des Black-Scholes-Optionspreisbewertungsmodells ermittelt. Das Black-Scholes-Optionspreisbewertungsmodell geht bei seiner Ermittlung von handelbaren Optionen aus, die keinen Ausübungsrestriktionen unterliegen und voll übertragbar sind.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

Ausübungspreis:

Der Ausübungspreis wird jeweils am Tage der Zuteilung bestimmt und errechnet sich aus dem Durchschnittspreis aller Tageskurse der AT&S-Aktie an der Deutschen Börse Frankfurt über einen Zeitraum der letzten drei Kalendermonate vor dem Tag der jeweiligen Zuteilung. Auf diesen Durchschnittspreis wird ein Aufschlag von 10 % hinzugerechnet.

Ausübungszeitraum:

Die Ausübung der zugeteilten Aktienoptionen ist wie folgt gestaffelt:

  • 20 % der zugeteilten Aktienoptionen sind vom 1. Juli bis 30. September des zweiten Jahres nach der jeweiligen Zuteilung ausübbar.
  • 30 % der zugeteilten Aktienoptionen sind vom 1. Juli bis 30. September des dritten Jahres nach der jeweiligen Zuteilung ausübbar.
  • 50 % der zugeteilten Aktienoptionen sind vom 1. Juli bis 30. September des vierten Jahres nach der jeweiligen Zuteilung ausübbar.

Die Aktienoptionen können innerhalb einer Black-out-Periode nicht ausgeübt werden.

Voraussetzungen für die Ausübung:

Die Optionen können nur von Optionsberechtigten ausgeübt werden, die zum Zeitpunkt der Ausübung im aufrechten Anstellungs-/Dienstverhältnis mit einer Gesellschaft der AT&S-Gruppe stehen. Noch nicht ausübbare oder nicht ausgeübte Optionen verfallen mit dem Stichtag der Beendigung der Anstellungs-/Dienstverhältnisse der Teilnahmeberechtigten ersatzlos. Die Optionen sind nicht übertragbar und nicht verpfändbar.

4.5.2.2.Stock-Option-Plan 2

Auf Grund des Auslaufens des Stock-Option-Plans 1 (2000 bis 2004) wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 8. November 2004 der Stock-Option-Plan 2 (SOP 2005 von 2005 bis 2008) genehmigt. Die Zuteilung von Aktienoptionen kann im Zeitraum zwischen 1. April 2005 und 1. April 2008 erfolgen.

Jede dieser Optionen berechtigt

  • entweder zum Erwerb einer Stückaktie der AT&S zum Ausübungspreis oder
  • es kann anstelle von Aktien ein Barausgleich in Höhe des Differenzbetrages zwischen dem Ausübungspreis und dem Schlusskurs der AT&S-Aktie an der Frankfurter Wertpapierbörse bzw. an der Börse der Hauptnotierung der AT&S-Aktie am Tag der Ausübung des Bezugsrechtes durch den Optionsberechtigten verlangt werden.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

Im Rahmen des "SOP 2005" wurden am 1. April 2005 187.000 Aktienoptionen zu einem Ausübungspreis von je EUR 15,46, am 1. April 2006 148.000 Aktienoptionen zu einem Ausübungspreis von je EUR 17,99 und am 1. April 2007 149.000 Aktienoptionen zu einem Ausübungspreis von je EUR 22,57 zugeteilt.

Ausübungspreis:

Der Ausübungspreis der Aktienoptionen wird jeweils am Tag der Zuteilung bestimmt und entspricht dem durchschnittlichen Schlusskurs der Aktien der AT&S an der Frankfurter Wertpapierbörse bzw. an der Börse der Hauptnotierung der Aktien der AT&S während der letzten sechs Kalendermonate, die dem Tag der jeweiligen Zuteilung vorausgehen, zuzüglich eines auf Basis dieses Durchschnitts berechneten Aufschlags in Höhe von 10 %. Als Kurs gilt der Schlusskurs im Xetra-Handel oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem. Der Ausübungspreis entspricht jedoch zumindest dem auf eine Aktie der AT&S entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals.

Ausübungszeitraum:

Die Ausübung der zugeteilten Aktienoptionen ist wie folgt gestaffelt:

  • 20 % der zugeteilten Aktienoptionen können jeweils nach Ablauf von zwei Jahren nach ihrer Zuteilung ausgeübt werden.
  • 30 % der zugeteilten Aktienoptionen können jeweils nach Ablauf von drei Jahren nach ihrer Zuteilung ausgeübt werden.
  • 50 % der zugeteilten Aktienoptionen können jeweils nach Ablauf von vier Jahren nach ihrer Zuteilung ausgeübt werden.

Die Aktienoptionen können innerhalb einer Black-out-Periode nicht ausgeübt werden.

Voraussetzungen für die Ausübung:

Die Optionen können nur von Optionsberechtigten ausgeübt werden, die zum Zeitpunkt der Ausübung im aufrechten Anstellungs-/Dienstverhältnis mit einer Gesellschaft der AT&S-Gruppe stehen. Die Optionen sind nicht übertragbar und nicht verpfändbar.

Anzahl und Aufteilung Ing. Willibald Dr. Harald Dkfm. Steen Ing. Heinz leitende
der eingeräumten Option Dörflinger Sommerer E. Hansen Moitzi Angestellte gesamt
Stück Stück Stück Stück Stück Stück
1. April 2005 40.000 40.000 30.000 30.000 47.000 187.000
davon ausgelaufen -40.000 0 0 0 -26.500 -66.500
davon ausgeübt 0 0 0 0 -2.000 -2.000
1. April 2006 0 40.000 30.000 30.000 48.000 148.000
davon ausgelaufen 0 0 0 0 -20.000 -20.000
1. April 2007 0 40.000 30.000 30.000 49.000 149.000
davon ausgelaufen 0 0 0 0 -20.000 -20.000
Summe 0 120.000 90.000 90.000 75.500 375.500

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

Bewertung der Aktienoptionen zum Bilanzstichtag:

Zum Bilanzstichtag am 31. März 2008 unterschritt der Börsenkurs den Ausübungspreis der am 1. April 2005, am 1. April 2006 und am 1. April 2007 zugeteilten Aktienoptionen. Für Verpflichtungen aus dem Stock-Option-Programm wurde daher keine Rückstellung für den Stock-Option-Plan 2 eingestellt.

Beizulegender Wert der eingeräumten Aktienoptionen:

Zuteilung
am:
1.4.2005 1.4.2006 1.4.2007
Beizulegender Wert
zum
31. März
2008
EUR
0,281
EUR
0,414
EUR
0,433

Die Bewertung dieser Aktienoptionen erfolgt zum jeweiligen Bilanzstichtag unter Anwendung des Monte-Carlo-Verfahrens.

4.6. Rückstellungen

4.6.1. Sonstige Rückstellungen

Zusammensetzung:

31. März 2008
EUR
31. März 2007
EUR
nicht konsumierte Urlaube 4.231.193,75 4.267.700,05
sonstiger Personalaufwand 2.990.620,00 3.661.318,06
Urlaubszuschuss/Weihnachtsremuneration 2.614.837,14 2.607.621,10
ungewisse Verbindlichkeiten 6.152.994,00 3.967.994,00
Jubiläumsgelder 1.153.199,00 1.240.346,00
Aktienoptionen 0,00 1.159.480,00
Betriebsübersiedlung Fohnsdorf 525.963,23 1.022.539,27
Drohverluste derivative Finanzinstrumente 599.121,11 886.049,48
Zeitausgleich 859.365,19 826.005,49
Drohverluste aus schwebenden Geschäften 106.193,27 620.217,50
Gewährleistung und Schadensfälle 647.908,90 435.849,61
APK-Pensionskasse 0,00 231.453,00
Rechts- und Beratungsaufwand 212.331,45 218.350,32
Versicherung 0,00 171.000,00
Skonto Debitoren 128.965,42 155.843,50
Dienstleistungen F&E 100.945,00 100.037,85
sonstige Rückstellungen < EUR 125.000 198.275,00 201.783,00
Summe 20.521.912,46 21.773.588,23

Der Posten "ungewisse Verbindlichkeiten" beinhaltet eine Rückstellung für Forschungs- und Entwicklungsrisiken sowie sonstige ungewisse Verpflichtungen.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4.7. Verbindlichkeiten

4.7.1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

31. März 2008
EUR
31. März 2007
EUR
aus Finanzierung
DCC - Development Circuits & Components GmbH,
Wien
2.000.000,00 0,00
AT&S Asia Pacific Limited, Hongkong, China 19.900.000,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen
AT&S (China) Company Limited, Shanghai, China 14.230.587,74 5.248.875,16
AT&S India Private Limited, Nanjangud, Indien 1.627.835,08 918.552,24
AT&S Klagenfurt Leiterplatten GmbH, Klagenfurt 2.002.372,64 1.646.187,21
AT&S Asia Pacific Limited, Hongkong, China 9.430.788,00 925.324,65
C2C Technologie für Leiterplatten GmbH, Leoben 18.500,40 32.500,81
DCC - Development Circuits & Components GmbH,
Wien
51.782,49 845.693,22
AT&S Scandinavia AB, Saltsjöbaden, Stockholm,
Schweden
0,00 4.167,64
AT&S ECAD Technologies Limited, Bangalore, Indien 21.636,00 2.340,00
AT&S Korea Co., Ltd. (vormals Tofic Co. Ltd.),
Ansan-City, Südkorea
183.012,12 45.604,56
AT&S Japan K.K., Tokio, Japan 0,00 167,86
Bilanzwert 49.466.514,47 9.669.413,35

4.7.2. Zusatzangaben zu Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
Bezeichnung: Bilanzwert am
31. März 2008
EUR
von mehr als
einem Jahr und
von bis zu ei
bis zu fünf
nem Jahr
Jahren
EUR
EUR
von mehr
als fünf
Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
159.873.552,97 121.234.158,97 38.639.394,00 0,00
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
11.263.733,54 11.263.733,54 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
49.466.514,47 49.466.514,47 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 6.547.657,39 6.322.457,39 225.200,00 0,00
Summe 227.151.458,37 188.286.864,37 38.864.594,00 0,00
Restlaufzeit
Bezeichnung: Bilanzwert am
31. März 2007
EUR
von bis zu ei
nem Jahr
EUR
von mehr als
einem Jahr und
bis zu fünf
Jahren
EUR
von mehr
als fünf
Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
124.039.975,17 112.117.247,17 11.922.728,00 0,00
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
12.360.850,22 12.360.850,22 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
9.669.413,35 9.669.413,35 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 7.057.913,96 6.721.413,96 336.500,00 0,00
Summe 153.128.152,70 140.868.924,70 12.259.228,00 0,00

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4.7.3. Nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksame Aufwendungen

Unter den "sonstigen Verbindlichkeiten" sind folgende wesentliche Aufwendungen enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden:

31. März 2008
EUR
31. März 2007
EUR
Gebietskrankenkasse 1.605.818,79 1.620.422,36
APK-Pensionskasse Aktiengesellschaft 28.725,19 28.658,61
Provisionsansprüche 72.109,56 158.699,23
Versicherungen 182.387,24 27.914,66
Finanzamt 1.340.802,85 1.897.177,81
Löhne und Gehälter 918.545,70 1.204.091,35
Gemeinden 96.921,87 99.830,86
Summe 4.245.311,20 5.036.794,88

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4.8. Dingliche Sicherheiten

Bilanzwert am
31. März 2008
EUR
davon dinglich
besichert
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 159.873.552,97 117.886.723,00
Vorjahr: 124.039.975,17 79.166.918,00

Als dingliche Sicherheiten gegenüber Kreditinstituten dienen einerseits die Exportforderungen sowie andererseits die Abtretung der Ansprüche und Rechte aus dem Gesellschafterdarlehen an die AT&S (China) Company Limited, Shanghai, China und der AT&S Korea Co., Ltd. (vormals Tofic Co. Ltd.), Ansan-City, Südkorea. Im Geschäftsjahr wurden echte Pensionsgeschäfte abgeschlossen, wobei Wertpapiere des Umlaufvermögens als Besicherung dienen.

4.9. Haftungsverhältnisse

Stand
31.3.2008
EUR
davon gegenüber
verbundenen
Unternehmen
EUR
aus Garantien 6.945.687,67 6.945.687,67

4.9.1. AT&S India Private Limited

Im Geschäftsjahr 2002/03 wurde ein Garantieübereinkommen zwischen der Deutschen Bank AG, Bangalore, Indien, und der AT&S geschlossen:

  • Übernahme der Haftung für einen Betriebsmittelkredit in Höhe von INR 180 Mio. (EUR 2,9 Mio.); der zum Bilanzstichtag aushaftende Betrag beläuft sich auf EUR 0,01 Mio. (Vorjahr: EUR 0,5 Mio.).
  • Übernahme der Haftung für ein Termingeschäft in Höhe von EUR 1,4 Mio., der zum Bilanzstichtag aushaftende Betrag beläuft sich auf EUR 0 (Vorjahr: EUR 0,2 Mio.)

4.9.2. AT&S Asia Pacific Limited

Die AT&S hat gegenüber der Bank Austria Creditanstalt AG, Wien, eine Schad- und Klagloserklärung für die AT&S Asia Pacific Limited, Hongkong, China, für Finanztermingeschäfte, insbesondere Devisentermingeschäfte in Form von Non-deliverable Forwards, abgegeben.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4.9.3. C2C Technologie für Leiterplatten GmbH

Zwischen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und der AT&S wurde ein Bürgschaftsübereinkommen geschlossen, in dem die AT&S die Haftung für einen ERP-Kredit in Höhe von EUR 700.000 übernommen hat. Der zum Bilanzstichtag aushaftende Kreditbetrag beläuft sich auf EUR 256.000 (Vorjahr: EUR 384.000).

4.9.4. AT&S (China) Company Limited

Im Geschäftsjahr 2006/07 wurde ein Garantieübereinkommen zwischen der China Construction Bank, Shanghai, China und der AT&S geschlossen:

  • Übernahme der Haftung für einen Kreditrahmen in Höhe von EUR 25 Mio. (Vorjahr: EUR 25 Mio.); der zum Bilanzstichtag aushaftende Betrag beläuft sich auf EUR 6,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,9 Mio.).

4.10. Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen

des folgenden
Geschäftsjahres
EUR
der folgenden
fünf
Geschäftsjahre
EUR
Verpflichtungen aus Sale-and-Lease-back-Transaktion 2.478.480,00 12.392.400,00
Verpflichtungen aus Mietverträgen 658.109,00 2.303.605,00
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 3.686.604,00 3.905.574,00
Summe 6.823.193,00 18.601.579,00

4.11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag waren für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen Bestellungen in Höhe von EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1,0 Mio.) offen.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

4.12. Derivative Finanzinstrumente

In der AT&S werden derivative Finanzinstrumente zum Schutz gegen mögliche Zinssatz- und Wechselkursschwankungen und zur partiellen Abdeckung sowohl bestehender als auch erwarteter, aber noch nicht fixierter Fremdwährungsverpflichtungen bzw. Fremdwährungsforderungen abgeschlossen. Die zum 31. März 2008 offenen währungsabhängigen Produkte sind während der nächsten 12 Monate fällig. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Marktwert und beträgt EUR 5.698.357,99.

Nominalwert Marktwert in
EUR
Buchwert in
EUR
31. März 2008 31. März 2008 31. März 2008
Währungsabhängige Produkte
Devisentermingeschäft USD 20.212.500,00 2.478.211,71 0,00
Swaps USD 41.362.249,50 3.274.945,40 -242,98
Options USD 7.500.000,00 544.079,01 0,00
Zinsabhängige Produkte
Swaps EUR 10.000.000,00 -598.878,13 -598.878,13
Summe 5.698.357,99 -599.121,11
Nominalwert Marktwert in
EUR
Buchwert in
EUR
31. März 2007 31. März 2007 31. März 2007
Währungsabhängige Produkte
Devisentermingeschäft USD 69.628.824,50 1.978.542,59 -8.404,86
Swaps USD
480.000,00
63,00 0,00
Options USD 18.000.000,00 456.534,50 -314,56
Zinsabhängige Produkte
Swaps EUR 10.000.000,00 -877.330,06 -877.330,06
Summe 1.557.810,03 -886.049,48

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

5. AUFGLIEDERUNGEN ZU POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

2007/08
EUR
2006/07
EUR
Umsatzerlöse
Ausland 348.044.883,54 361.689.796,69
Inland 26.663.969,51 29.790.956,38
374.708.853,05 391.480.753,07

2. Personalaufwand

a) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen

Vorstandsmitglieder und leitende Angestellte 109.743,31 91.050,13
übrige Arbeitnehmer 1.657.046,49 1.452.930,71
1.766.789,80 1.543.980,84

In den Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen sind Aufwendungen für Abfertigungen in Höhe von EUR 1.524.722,48 enthalten.

b) Aufwendungen für Altersversorgung

Vorstandsmitglieder und leitende Angestellte 181.743,13 840.500,66
übrige Arbeitnehmer -6.107,25 477.543,66
175.635,88 1.318.044,32

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

6. ZUSATZANGABEN GEMÄSS UGB

6.1. Aktivierbare latente Steuern

Vom Wahlrecht, latente Gewinnsteuern auf temporäre Differenzen zwischen dem unternehmensrechtlichen und dem steuerlichen Ergebnis zu aktivieren, wurde nicht Gebrauch gemacht. Der gemäß § 198 Abs. 10 UGB aktivierbare Betrag beträgt EUR 2.236.878 (Vorjahr: EUR 1.497.225).

6.2. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Gemäß dem Steuerreformgesetz 2005, BGBl. I 2004/57, beträgt der Körperschaftsteuersatz seit 1. Jänner 2005 25 %.

Gemäß § 9 Abs. 8 KStG 1988 hat die AT&S als Gruppenträger mit folgenden Töchtern (Gruppenmitgliedern) eine Unternehmensgruppe gebildet:

  • AT&S Klagenfurt Leiterplatten GmbH
  • DCC Development Circuits & Components GmbH
  • AT&S Deutschland GmbH (bis WJ 2006/07)
  • AT&S Korea Co., Ltd. (vormals Tofic Co. Ltd.), Ansan-City, Südkorea (ab WJ 2007/08)

Dadurch ergibt sich eine Verminderung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 2.998.898,75. Die AT&S hat als Gruppenträger an die österreichischen Gruppenmitglieder Körperschaftsteuer in Höhe von EUR 86.651 verrechnet.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

6.3. Organe, Arbeitnehmer

Die Durchschnittszahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2007/08 2006/07
Arbeiter 1.278 1.392
Angestellte 543 536
Gesamt 1.821 1.928

Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates:

Im Geschäftsjahr waren folgende Personen als Vorstand tätig:

  • Dr. Harald SOMMERER (Vorsitzender)
  • Dkfm. Steen Ejlskov HANSEN
  • Ing. Heinz MOITZI

Im Geschäftsjahr waren folgende Personen als Aufsichtsratsmitglieder bestellt:

  • Dkfm. Dr. Hannes ANDROSCH (Vorsitzender)
  • Ing. Willibald DÖRFLINGER (1. Stellvertreter des Vorsitzenden)
  • Dr. Erich SCHWARZBICHLER (2. Stellvertreter des Vorsitzenden)
  • Dr. Georg RIEDL
  • DI Albert HOCHLEITNER
  • Dkfm. Karl FINK

Vom Betriebsrat waren delegiert:

  • Johann FUCHS
  • Gerhard FÜRSTLER
  • Markus SCHUMY

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

2007/08 2006/07
fix variabel*) Summe fix variabel*) Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Ing. Willibald Dörflinger 0 0 0 0 -5 -5
Dr. Harald Sommerer 456 463 919 456 374 830
Dkfm. Steen E. Hansen 366 232 598 366 223 589
Ing. Heinz Moitzi 266 156 422 266 142 408
Gesamt 1.088 851 1.939 1.088 734 1.822

Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandes:

*) In den variablen Bezügen des Vorstandes sind folgende Sachbezüge aus Aktienoptionen inkludiert:

2007/08
TEUR
2006/07
TEUR
Dr. Harald
Sommerer
184 134
Dkfm. Steen
Ejlskov
Hansen
13 20
197 154

Anzahl der zum Bilanzstichtag gesamt gewährten Aktienoptionen nach Abzug der nicht ausgeübten ("expired") Aktienoptionen der Mitglieder des Vorstandes:

31. März
2008 2007
Dr. Harald
Sommerer
140.000 132.000
Dkfm. Steen
Ejlskov
Hansen
105.000 84.000
Ing. Heinz
Moitzi
90.000 60.000
Summe 335.000 276.000

Zum 31. März 2008 liegt der Ausübungspreis der Zuteilungen für den Vorstand vom 1. April 2004 in Höhe von EUR 16,81 (35.000 Stück), vom 1. April 2005 in Höhe von EUR 15,46 (100.000 Stück), vom 1. April 2006 in Höhe von EUR 17,99 (100.000 Stück) und vom 1. April 2007 in Höhe von EUR 22,57 (100.000 Stück) über dem Tageskurs zum Bilanzstichtag (EUR 10,29).

Für die Aufsichtsratsmitglieder sind Vergütungen in Höhe von EUR 105.410 (Vorjahr: EUR 99.204) angefallen.

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31. MÄRZ 2008

Aktienbesitz des Vorstandes und der Aufsichtsräte der Gesellschaft zum 31. März 2008:

Aktien
Stand
31.3.2008
Stand
31.3.2007
Verände
rung
Vorstand
Dr. Harald
Sommerer
41.500 40.000 1.500
Sommerer
Privatstiftung
120.600 100.600 20.000
Ing. Heinz
Moitzi
1.672 1.672 0
Familienangehörige
der
Vorstands-
mitglieder
7.500 7.500 0
Aufsichtsrat
Dkfm. Dr. Hannes
Androsch 445.853 445.853 0
Androsch
Privatstiftung
5.570.666 5.570.666 0
Dörflinger
Privatstiftung
4.574.688 4.574.688 0
Dr. Georg
Riedl
9.290 9.290 0
Johann
Fuchs
4 4 0
Gerhard
Fürstler
1 1 0

Leoben-Hinterberg, am 13. Mai 2008

Der Vorstand:

Dr. Harald SOMMERER e.h.

Dkfm. Steen Ejlskov HANSEN e.h. Ing. Heinz MOITZI e.h.

LAGEBERICHT ZUM EINZELABSCHLUSS 2007/08

Allgemeines / Unternehmensprofil

AT&S zählt weltweit zu den größten Leiterplattenherstellern und gilt in Europa als Marktführer. Neben den einfachen Leiterplatten bietet das Produktportfolio der AT&S vor allem hochkomplexe elektronische Verbindungselemente, die aufgrund des kundenseitig wachsenden Miniaturisierungsbedarfs im Portfolio der AT&S einen großen Anteil haben. Hierbei steht insbesondere die HDI / Microvia Technologie im Zentrum, die vor allem in mobilen Endgeräten wie den Mobiltelefonen oder PDAs zum Einsatz kommen. Verstärkte Nachfrage nach diesen komplexen Produkten ist aber auch aus den Bereichen Industrie und Medizin zu verzeichnen.

Mit einer globalen Präsenz in Asien und Europa beliefert AT&S weltweit agierende Konzerne wie Nokia, Siemens, Sony-Ericsson, Motorola, Research In Motion, Hella, aber auch kleinere Unternehmen, für die Prototypen und Kleinserien gefertigt werden. Mit ihren gegenwärtigen Produktionskapazitäten konnte die AT&S sowohl ihre Volumenproduktion als auch das europäische Nischengeschäft weiter ausbauen. Dass AT&S mit ihrer Qualität als Leiterplattenproduzent durch Flexibilität, Beherrschung neuester Technologien und Lieferzuverlässigkeit überzeugt, spiegelt sich durch eine Reihe von Auszeichnungen, unter anderen der aktuelle Supplier Award von Sony, wider.

Neben der Entwicklung und Herstellung von Leiterplatten erbringt die AT&S als Gesamtlösungsanbieter auch eine Reihe von zusätzlichen Dienstleistungen wie Design und Bestückung von Leiterplatten. Abgerundet wird das Leistungsspektrum mit der Prototypenentwicklung, dem Express-Service sowie dem Trading (Leiterplattenhandel), welche eine optimale Ergänzung des Kerngeschäftes der AT&S darstellen.

Geschäftsverlauf und Lage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 konnte die AT&S Gesamterlöse von EUR 374,7 Mio. erzielen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 4,3 %. Der Betriebserfolg in Höhe von EUR 7,4 Mio. negativ ist im Vergleich zum Vorjahr ist um EUR 10,1 Mio. gesunken.

Zum Bilanzstichtag 31. März 2008 belief sich die Eigenkapitalausstattung der AT&S auf EUR 164,7 Mio. Am 31. März 2007 lag diese bei EUR 198,1 Mio. Die Eigenkapitalquote erreichte zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 39 % und lag somit um 12,5 %-Punkte unter dem relevanten Vorjahreswert von 51,5 %.

LAGEBERICHT ZUM EINZELABSCHLUSS 2007/08

Im Geschäftsjahr 2007/08 ist die Nettoverschuldung der AT&S auf EUR 156,3 Mio. um EUR 35,6 Mio. gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 120,7 Mio. angestiegen. Im Wesentlichen resultiert die erhöhte Nettoverschuldung aus zusätzlich aufgenommenen Fremdmitteln, um Kapitalerhöhungen bei Tochterunternehmen der AT&S AG zu finanzieren.

Im Rahmen der Investitionstätigkeit der AT&S wurden insgesamt EUR 8,0 Mio. in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen investiert.

Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand der AT&S betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.821 und liegt damit um 107 Mitarbeiter unter dem Vorjahr (2006/07: 1.928).

In der AT&S zählt die professionelle Personalentwicklung sowie die nachhaltige Förderung der Mitarbeiter zu den wesentlichen Faktoren, um sich auch weiterhin erfolgreich am Markt zu behaupten. Hierzu werden Mitarbeiter gezielt durch interne wie auch externe Weiterbildungsmaßnahmen geschult. Daneben fördert ein transparentes und leistungsorientiertes Vergütungssystem (Economic Value Added) das unternehmerische Denken und Handeln der Mitarbeiter.

Nachhaltiges Wirtschaften und der schonende Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen hat für die AT&S höchste Priorität. So wurde auch im vergangenen Geschäftsjahr 2007/08 an allen Standorten an einer weiteren Verbesserung der Umweltschutzmassnahmen und einer Optimierung des Energie- und Ressourceneinsatzes gearbeitet. Eine logische Folge daraus war, dass alle Standorte das Überwachungsaudit nach ISO 14001 im Februar / März 2008 ohne Abweichungen bestanden haben.

Finanzrisiken

Das Risikomanagement erfolgt durch das zentrale Treasury entsprechend der vom Vorstand verabschiedeten Richtlinien. Diese detaillierten, internen Richtlinien regeln die Zuständigkeiten, Handlungsparameter und Limite. Das Treasury identifiziert, bewertet und sichert finanzielle Risiken in enger Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten der AT&S. Der Vorstand gibt für das bereichsübergreifende Risikomanagement als auch für bestimmte Bereiche, wie z.B. den Umgang mit dem Fremdwährungsrisiko, das Zins- und Kreditrisiko, den Einsatz derivativer und nicht derivativer Finanzinstrumente sowie die Investition von Liquiditätsüberschüssen Richtlinien vor.

Derivative Finanzinstrumente wie Devisentermingeschäfte, Optionen und Swaps werden ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt.

LAGEBERICHT ZUM EINZELABSCHLUSS 2007/08

Liquiditätsrisiken

Die AT&S verfügt über Liquiditätsreserven in Höhe von EUR 50,7 Mio. Davon entfallen auf liquide Mittel und zum Handel bestimmte und jederzeit verkaufbare Wertpapiere EUR 2,4 Mio. sowie EUR 48,3 Mio. auf bestehende, nicht ausgenützte Finanzierungsrahmen.

2007/08 2006/07 Veränderungen
TEUR TEUR absolut in
%
Netto-Geldfluss
aus
laufen
der
Geschäftstätigkeit
7.944 -6.420 14.364 223,74
Netto-Geldfluss
aus
der
In
vestitionstätigkeit -58.850 -59.123 273 0,46
Netto-Geldfluss
aus
der
Fi
nanzierungstätigkeit 50.749 35.975 14.774 41,07

Marktrisiken

Zinsänderungsrisiken

Aktivseitig bestehen geringe Zinsänderungsrisiken im Wertpapiervermögen. Sonstige Liquiditätsbestände werden überwiegend kurzfristig veranlagt, und der gesamte Wertpapierbestand ist jederzeit veräußerbar.

Passivseitig sind 68 % der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst. Die verbleibenden variabel verzinsten Kredite (32 %) weisen großteils eine Laufzeit von unter einem Jahr auf.

Währungsrisiken

Zur Absicherung der Währungsrisiken wird eine laufende Überwachung aller währungsrelevanten Risiken durchgeführt. Innerhalb der AT&S erfolgt die Kurssicherung von Transaktionsrisiken zunächst durch Schließen von Positionen (Netting), für offene Positionen werden zum Teil derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

Evaluierung der Marktrisiken durch VAR

Der AT&S setzt zur Quantifizierung der Zins- und Währungsrisiken das Value-at-Risk-Konzept (VAR) ein. VAR ist ein Maß für das Marktpreisrisiko und zeigt den höchstmöglichen Verlust, der über einen bestimmten Zeitraum eintreten kann. Dabei werden die Korrelationen der verschiedenen Risikoelemente zueinander berücksichtigt.

Zusätzlich wird in einer so genannten GAP-Analyse der mögliche Verlust durch eine 1%ige Preisänderung (Wechselkurs und Zinsen), bezogen auf die Fremdwährungs- bzw. Zinsnettoposition, ermittelt. Dabei werden keine Korrelationen der verschiedenen Risikoelemente zueinander berücksichtigt.

LAGEBERICHT ZUM EINZELABSCHLUSS 2007/08

Kreditrisiko

Im Rahmen des starken Wachstums der vergangenen Jahre hat die AT&S intensive und langfristige Partnerschaften mit Schlüsselkunden aufgebaut, die zu einer gewissen Konzentration auf Kundenseite geführt haben. Um diesem potenziellen Risiko entgegenzuwirken, forciert die AT&S die weitere Diversifikation im Kunden-, Branchen- und Produkt-Mix und konzentriert sich neben dem Bereich Telekommunikation zunehmend auch auf die Bereiche Automobil und Industrie. Um das bestehende Kundenportfolio weiter zu verbreitern, werden verstärkt Akzente in der Neukundengewinnung gesetzt, die Vertriebsstruktur entsprechend den Markterfordernissen weiterentwickelt und verstärktes Augenmerk auf Kunden aus dem CEM- und ODM-Segment (Original Design Manufacturer) gelegt.

Gesellschaftsstrukturen

Zum Bilanzstichtag per 31. März 2008 beträgt das gezeichnete Kapital der AT&S EUR 28.490.000 und besteht aus 25.900.000 Stimmrechtsaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 1,10 pro Aktie.

Maßgebliche Beteiligungen an der AT&S AG zum Bilanzstichtag stellen sich wie folgt dar:

Aktien %
Kapital
%
Stimmrechte
Dörflinger-Privatstiftung:
Franz-Josefs-Kai
5
A-1010
Wien
4.574.688 17,66
%
19,61
%
Dkfm. Dr. Hannes
Androsch:
Neustift
am
Walde
44
A-1190
Wien
445.853 1,72
%
1,91
%
Androsch
Privatstiftung:
Franz-Josefs-Kai
5
A-1010
Wien
5.570.666 21,51
%
23,89
%

Somit stehen 25,8% der Stimmrechte im Einflussbereich des Herrn Dkfm. Dr. H. Androsch.

Zum Bilanzstichtag werden 2.577.412 Stück als eigene Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms gehalten. Das am 3. Juli 2007 beschlossene Aktienrückkaufprogramm, bis zu 10 % des Grundkapitals der AT&S AG am Markt zurückzukaufen, läuft am 2. Jänner 2009 aus.

Zur Einräumung von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands, leitende Angestellte und Arbeitnehmer kann der Vorstand bis zum 3. Juli 2008 eine bedingte Kapitalerhöhung um bis zu EUR 2.970.000 durch Ausgabe neuer Inhaberaktien durchführen.

LAGEBERICHT ZUM EINZELABSCHLUSS 2007/08

Bis zum 4. Juli 2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um bis zu EUR 12.430.000 durch Ausgabe von bis zu 11.300.000 nennbetragslosen Inhaberstückaktien unter teilweisem oder gänzlichem Ausschluss des Bezugsrechtes zu erhöhen.

Mit Zustimmung des Aufsichtsrates kann der Vorstand bis zum 4. Juli 2010 bei Bedarf unter Ausschluss des Bezugsrechtes Wandelschuldverschreibungen von bis zu EUR 100.000.000 ausgeben. Zur Gewährung von Bezugs- oder Umtauschrechten an die Gläubiger der Wandelschuldverschreibung ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital um bis zu EUR 12.430.000 durch die Ausgabe von bis zu 11.300.000 neue Inhaberaktien zu erhöhen.

Beteiligungen und Repräsentanzen

  • · Um den steigenden Kapazitätsanforderungen gerecht zu werden, wurden bei der 100-%- Tochter AT&S (China) Company Ltd. zusätzliche Kapazitäten aufgebaut. Neben der Inbetriebnahme einer vierten Produktionslinie in Werk II wurde bereits mit dem Ramp-up des dritten Werkes begonnen.
  • · Um die Einbindung der koreanischen Beteiligung auch namentlich zu dokumentieren, wurde die Tofic Co. Ltd. in die AT&S Korea Co., Ltd. umfirmiert. Ebenfalls wurde das Eigenkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von neuen Anteilen um KRW 24 Mrd. (ca. EUR 15 Mio.) im März 2008 erhöht, die zur Gänze von AT&S gezeichnet wurden. Somit konnte der Anteil der Beteiligung an der AT&S Korea auf 97,27 % erhöht werden.
  • · Im Geschäftsjahr 2007/08 wurde das Gesellschaftskapital der 100-%-Tochter AT&S Asia Pacific Ltd. um HKD 350 Mio. (ca. EUR 32 Mio.) erhöht. Die mit der Kapitalerhöhung zufließenden liquiden Mittel ermöglichten der AT&S Asia Pacific, den durch den Kapazitätsausbau der asiatischen Konzerngesellschaften verursachten Finanzierungsbedarf entsprechend bedienen zu können.
  • · Mit 15. März 2008 wurde eine neue Niederlassung in San Jose, CA, USA, gegründet. Die AT&S Americas LCC hat zur Hauptaufgabe, bestehende Kunden (wie Apple und Motorola) zufriedenstellend lokal zu betreuen. Mit dieser Präsenz unterstreicht AT&S den Willen, für US-amerikanische Kunden einen möglichst hohen Service-Level anzubieten.

Forschung und Entwicklung

Innerhalb der AT&S ist der Bereich Forschung & Entwicklung (F&E) die treibende Kraft bei der Identifizierung neuer technologischer Verbindungslösungen. Einerseits umfasst dies die Optimierung aktueller Verfahren und Materialien bis hin zu deren Einführung in die Produktion, andererseits werden auch innovative Technologien zur Revolutionierung der Herstellung von Leiterplatten identifiziert und selbst entwickelt.

LAGEBERICHT ZUM EINZELABSCHLUSS 2007/08

In den vier Competence Centers der AT&S - Processes, Materials, New Technologies und Laboratory - werden die Entwicklungen übergreifend vorangetrieben. Dabei sind die bestehenden internationalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerke, auf die die vier Centers zurückgreifen können, von großem Vorteil.

Um auch künftig technologisch an der Weltspitze zu bleiben, arbeitet die AT&S mit zahlreichen internationalen Forschungseinrichtungen zusammen. So fördert AT&S unter anderen die Forschung des neuen Christian-Doppler-Labors an der Technischen Universität Wien für die Leiterplatte der Zukunft.

Im Geschäftsjahr 2007/08 wurde der Schwerpunkt der Forschungstätigkeiten auf die Integration von Bauelementen sowie auf der Entwicklung von Rigid-Flex-Lösungen gelegt.

Wichtige Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres

Am 7. Mai 2008 wurde vom Vorstand, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates, beschlossen, die Zulassung an der Wiener Börse sowie das Delisting an der Frankfurter Wertpapierbörse zu beantragen. Es wird dabei angestrebt, an der Wiener Börse im Marktsegment "Prime Market" zu notieren.

Am 13. Mai 2008 hat der Vorstand beschlossen, eine Anleihe über ein Volumen von EUR 80 Mio. und einer Laufzeit von fünf Jahren in Form eines öffentlichen Angebots zu begeben.

Ausblick

Für das mit April 2008 begonnene Geschäftsjahr 2008/09 erwartet das Management eine stabile Entwicklung mit Umsätzen auf gleichbleibendem Niveau.

Leoben-Hinterberg, am 13. Mai 2008

Der Vorstand

Dr. Harald Sommerer e.h. Dkfm Steen Ejlskov Hansen e.h. Ing. Heinz Moitzi e.h.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft, Leoben-Hinterberg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2007 bis 31. März 2008 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, und eine Aussage getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Gemäß den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens zum 31. März 2008 sowie der Ertragslage des Unternehmens für das Geschäftsjahr vom 1. April 2007 bis 31. März 2008 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Wien, den 13. Mai 2008

PwC Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

gez.:

Mag. Dr. Aslan Milla Wirtschaftsprüfer

Eine von den gesetzlichen Vorschriften abweichende Offenlegung, Veröffentlichung und Vervielfältigung im Sinne des § 281 Abs. 2 UGB in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form unter Beifügung unseres Bestätigungsvermerks ist nicht zulässig. Im Fall des bloßen Hinweises auf unsere Prüfung bedarf dies unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung.

ERKLÄRUNG ALLER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.

Leoben-Hinterberg, am 13. Mai 2008-07-23

Der Vorstand

Dr. Harald Sommerer Dkfm. Steen Hansen Ing. Heinz Moitzi Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand

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