Interim / Quarterly Report • Oct 24, 2023
Interim / Quarterly Report
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artec technologies AG | Mühlenstraße 15-18 | 49356 Diepholz | www.artec.de
| Geschäftsfelder | 5 |
|---|---|
| Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage | 7 |
| Cashflow | 12 |
| Zwischenbilanz nach HGB | 13 |
| Verkürzter Anhang zum Halbjahresbericht 2023 | 15 |
| Glossar | 19 |
Für den vorliegenden Halbjahresbericht der artec technologies AG wurden die Bilanzierungsmethoden des deutschen Handelsrechts angewandt sowie die Vorschriften des Aktiengesetzes berücksichtigt. Der Bericht dient lediglich Informationszwecken im Rahmen der Veröffentlichungspflichten der artec technologies AG gemäß den AGB der Deutsche Börse AG für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse. Dieser Geschäftsbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie zur Geschäfts-, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der artec technologies AG. Diese Aussagen beruhen auf den derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen des Unternehmens und unterliegen insofern Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweicht. Die zukunftsgerichteten Aussagen haben nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Geschäftsberichts Gültigkeit. artec technologies beabsichtigt nicht, die zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und übernimmt dafür keine Verpflichtung.
die artec technologies AG blickt nach den ersten sechs Monaten optimistisch auf die zweite Jahreshälfte. Trotz der drohenden Rezession in Deutschland und schlechter Stimmung in der Wirtschaft erwartet die Geschäftsleitung im Jahr 2023 ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich. Konkret sollte der Umsatz im laufenden Jahr über 3,0 Mio. Euro liegen. Im Vergleich zu den 2,50 Mio. Euro in 2022 wäre dies ein Wachstum von mindestens 20%. Um diese Prognose zu erreichen, bedarf es eines starken Jahresendgeschäfts sowie der erfolgreichen Erfüllung aller Aufträge bis zum Ende des Berichtsjahres.
Im ersten Halbjahr 2023 hat artec eine Gesamtleistung, einschließlich Umsatz und aktivierte Eigenleistungen, in Höhe von 1,48 Mio. Euro erzielt. Dies ist ein leichter Rückgang gegenüber den 1,74 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum und ist darauf zurückzuführen, dass einige Aufträge des ersten Halbjahres nach dem Stichtag 30. Juni 2023 abgeschlossen wurden. So konnte artec im dritten Quartal den Umsatz stark steigern. Die Geschäftsleitung geht aufgrund der Auftragslage davon aus, den genannten Jahresumsatz in Höhe von 3,0 Mio. Euro+ zu erreichen. Aufgrund des Umsatzrückgangs im ersten Halbjahr 2023 lag auch die Ertragsentwicklung noch unter den Vorjahreswerten. Auch hier wird in der zweiten Jahreshälfte eine spürbare Verbesserung erwartet, wobei die Materialkosten weiterhin hoch bleiben werden, auch wenn sich die Lieferkettenproblematik im Jahresverlauf weitestgehend entspannt hat.
Cloud-Angebote und KI-Applikationen werden Wachstumstreiber sein. Insgesamt ist artec gut aufgestellt. Dabei werden Cloud-basierte Installationen sowie Software-Applikationen im Bereich Visual Analytics und künstliche Intelligenz künftig die Wachstumstreiber der artec darstellen. Mit den beiden sich ergänzenden Produktlinien XentauriX und Multieye ist die Gesellschaft optimal positioniert, um die Marktanforderungen zu erfüllen und sich weiterzuentwickeln. Ein Beispiel für die Innovationskraft von artec ist die im September 2023 vorgestellte KI-gesteuerte, multilinguale Spracherkennung mit integrierter Übersetzungsfunktion für die XENTAURIX Media Plattform.
Mit dieser Innovation eröffnet artec völlig neue Perspektiven für die internationale Medienanalyse und ermöglicht ihren Kunden erhebliche Arbeitserleichterungen. Durch das XentauriX-KI-Modul wird das beinahe Echtzeit-Mitlesen von TV-, Radio- und Webcastsendungen aus der ganzen Welt in Ihrer gewünschten Zielsprache ermöglicht. Diese Neuentwicklung markiert den Beginn einer neuen Ära in der Nachrichtenverarbeitung für Broadcaster, Presse- und Nachrichtenagenturen, Digitalverlage, Sicherheitskräfte (B.O.S.), Krisenzentralen sowie Finanz- und Wirtschaftsbereiche.
Thomas Hoffmann

MULTIEYE Videosysteme verbessern die Sicherheit von Außenund Innenbereichen von Industrieunternehmen, werden für Prozessmonitoring, Qualitätssicherung sowie Arbeitsschutzsicherheit eingesetzt. Sie kontrollieren Verfahrensvorgänge und sparen Betriebskosten ein. Durch die hohe Skalierbarkeit und Multifunktionalität der MULTIEYE Videosysteme sind Anlagen kundenspezifisch einsetzbar, jederzeitig erweiter- und modernisierbar und sorgen für Investitionssicherheit. Mit unseren Systemen lassen sich mit Zutrittskontroll-, Einbruch-, Brandmelde- und Gebäudemanagementanlagen koppeln. Darüber hinaus bieten sie umfassenden Datenschutz und IT-Sicherheit durch verschlüsselte Aufzeichnung und Datenübertragung. Mit den KI-basierten Videoanalysefunktionen unserer MULTIEYE NEXT Videomangenent Software sind Objektklassifizierungen möglich, die einerseits Fehlalarme auf ein absolutes Minimum reduzieren und andererseits für Aufgaben in Produktionsabläufen, Logistik etc. prädestiniert sind.

XENTAURIX Media & Broadcast Systeme werden zur Netzwerk/ Internet-basierten Übertragung, Aufzeichnung und Wiedergabe von TV, Hörfunk, Video und Metadaten in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt: Fernseh-/Hörfunkstationen, IPTV- und Kabelnetzbetreiber verwenden unsere Produkte als Langzeit-Videorecorder für den gesetzlichen Sendenachweis (Compliance). TV-Stationen nutzen das System zusätzlich, um Videoclips für ihre Mediatheken zu erstellen sowie zur Analyse von TV-Zuschauerquoten. Unternehmen, Medienbeobachter oder Institute recherchieren mit XENTAURIX Systemen in TV- und Radioaufzeichnungen nach relevanten Themen und Medieninhalten.
Im ersten Halbjahr 2023 waren die geschäftlichen Abläufe weitestgehend nicht mehr von der angespannten globalen Beschaffungslage für Halbleiter und elektronische Komponenten sowie von dem Konflikt in der Ukraine und der damit verbundenen weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheit negativ betroffen. Dass die Gesellschaft vermehrt Anfragen und Ausschreibungen für audiovisuelle Lösungen erhält, deutet der Vorstand als Anzeichen für eine Markterholung im Jahr 2023. Obwohl in den letzten Jahren ein dringender Bedarf an Software-Updates und Hardware-Modernisierungen für die von artec gelieferten Systeme bestand, insbesondere bei Bestandskunden im Nahen Osten und in der EU, sind die erforderlichen Aufträge bisher nur verhalten bzw. Verzögerungen eingegangen.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergibt sich ein Rückgang des Umsatzes von 1,568 Mio. Euro um 25% auf 1,181 Mio. Euro. Grund dafür ist unter anderem, dass einige Aufträge nicht vollständig zum Stichtag ausgeführt und daher abgegrenzt wurden. In den Umsätzen enthalten sind wiederkehrende Umsätze in Höhe 0,410 Mio. Euro, die zum Teil auf Verträge mit Laufzeiten von bis 5 Jahren basieren.
Die Gesamtleistung einschließlich Umsatz und aktivierte Eigenleistungen ist leicht von 1,743 Mio. Euro auf 1,480 Mio. Euro gesunken. artec technologies ist ein vielseitiger Lösungsanbieter, der sich auf ausgewählte Vertikalmärkte konzentriert. Neben Hardwarekomponenten, die einem intensiven Preiswettbewerb und dem Aufkommen neuer Wettbewerber ausgesetzt sind, erweitert artec ständig sein Portfolio um innovative Softwareprodukte und Lösungen. Gleichzeitig passt artec die Vertriebsstrategien entsprechend an, um diesem Wettbewerbsdruck erfolgreich zu begegnen.
Im ersten Halbjahr sind die aktivierten Eigenleistungen auf 0,299 Mio. Euro (im Vergleich zu 0,175 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum) angestiegen. Dieser Anstieg ist auf den erheblichen Aufwand bei der Entwicklung einer neuen Softwaregeneration für das Produkt Multieye sowie die Anpassungen von Software für das Produkt Xentaurix, um künstliche Intelligenz zu integrieren, zurückzuführen. Es wird erwartet, dass im zweiten Halbjahr 2023 voraussichtlich keine oder nur noch geringfügige Eigenleistungen aktiviert werden.
Die Kosten für den Einkauf von Halbfertigprodukten und anderen benötigten Materialien zur Produktion von Waren oder zur Erbringung von Dienstleistungen, die als Materialaufwand bezeichnet werden, sind gemessen an der Gesamtleistung unterproportianal zurückgegangen. Die Materialaufwandsquote beträgt 33% (im Vergleich zu 30% in der Vorperiode).
Der Personalaufwand im ersten Halbjahr 2023 in Höhe von 0,811 Mio. Euro (0,669 Mio. Euro) ist belastet durch eine hohe Urlaubsrückstellung in Höhe von 0,148 Mio. Euro (0,045 Mio. Euro).
Zum Stichtag 30.06.23 beschäftigte die artec im Durchschnitt 21 Mitarbeiter (ohne Vorstand (1) und ohne Auszubildende (2)).
Von den insgesamt 6 Auszubildenden im Vorjahreszeitraum wurden inzwischen 4 in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen.
Die Abschreibungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2023 auf 0,281 Mio. Euro (Vorjahr 0,333 Mio. Euro). Die Abschreibungen entfallen auf immaterielle Vermögengegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 0,358 Mio. Euro auf 0,211 Mio. Euro gesunken, was einem Rückgang von 41% entspricht. Dieser markante Rückgang ist im Wesentlichen auf den Wegfall der im Vorjahreszeitraum einmalig angefallenen Emissionskosten im Zusammenhang mit einer elektronischen Unternehmenswandelanleihe zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Kosten und Ausgaben, die im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs anfallen, jedoch nicht direkt den Hauptkategorien wie Materialkosten, Personalkosten oder Abschreibungen zugeordnet werden.
Die geringere Umsatzleistung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wirkt sich negativ auf der Ertragsseite aus. Im ersten Halbjahr 2023 reduzierte sich der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 0,235 Mio. Euro auf -0,006 Mio. Euro, was einer negativen EBITDA Marge von -0,38% (Vorjahr 13,47%) entspricht. Das EBIT (Betriebsergebnis) reduzierte sich von -0,098 Mio. Euro auf -0,287 Mio. Euro. Dies entspricht einer Veränderung der EBIT Marge von -5,64% auf -19,38%. Der Halbjahresfehlbetrag (earnings) beträgt -0,296 Mio. Euro (Vorjahr -0,082 Mio. Euro).


XENTAURIX Benutzeroberfläche MULTIEYE Produkte für Videoüberwachung
Das Anlagevermögen beläuft sich auf 2,397 Mio. Euro (Vorjahr 2,478 Mio. Euro) und besteht im Wesentlichen aus selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 1,957 Mio. Euro (Vorjahr 1,947 Mio. Euro).
Die Vorräte bewegen sich mit 0,132 Mio. Euro (Vorjahr 0,120 Mio. Euro) im Rahmen einer normalen Vorratshaltung der letzten Jahre. Forderungsausfälle sind im ersten Halbjahr nicht zu beklagen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen 0,433 Mio. Euro (Vorjahr 0,419 Mio. Euro) wurden unmittelbar nach dem Stichtag weitestgehend beglichen. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30.06.23 betragen inklusive der in Anspruch genommenen Kontokorrentlinien -0,221 Mio. Euro (Vorjahr 0,482 Mio. Euro).
Die Aktiven latenten Steuern, die auf Grund bestehender Verlustvorträge gebildet wurden, reduzierten sich auf 0,348 Mio. Euro (Vorjahr 0,869 Mio. Euro)
Das Eigenkapital ist unter Berücksichtigung des Ergebnisses für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2023 auf 2,392 Mio. Euro zurückgegangen. Die Eigenkapitalquote zum 30.06.23 beträgt 70% (Vorjahr 83%).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen überwiegend aus einem Darlehen der KFW Bank, das mit 1% verzinst und bis zum Ende der Laufzeit 09/2026 getilgt wird. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über Kreditlinien zur Sicherstellung der Liquidität.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stellt sich mit -0,084 Mio. Euro negativ dar. Ursache hierfür ist neben dem Halbjahresergebnis vor allem der im Vergleich zum 31.12.2022 hohe Bestandsaufbau an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+0,210 Mio. Euro).
Somit mussten die Investitionen ins Anlagevermögen einschließlich der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände und die Tilgung laufender Bankdarlehen aus den bestehenden Kontokorrentlinien bewirkt werden. Infolge dessen ist der Finanzmittelfond im ersten Halbjahr um 0,465 Mio. Euro auf einen negativen Bestand von -0,221 Mio. Euro zurückgegangen.
Die im Risikobericht des Geschäftsjahres 2022 gemachten Aussagen gelten unverändert. Risiken und Chancen aus der unternehmerischen Tätigkeit werden von der Geschäftsleitung laufend bewertet.
Sofern unternehmerisch möglich und sinnvoll, werden Risiken minimiert oder auf Dritte verlagert. Wesentliche Ereignisse, die von Bedeutung wären wie Reklamation, Klagen oder Sonstige bestehen im Berichtszeitraum nicht.
Die Geschäftsleitung erwartet, dass in den kommenden Jahren Cloud-basierte Installationen sowie Software-Applikationen im Bereich Analytics und künstliche Intelligenz die Haupttreiber für das Wachstum des Unternehmens darstellen werden. Mit den beiden sich ergänzenden Produktlinien XentauriX und Multieye ist die Gesellschaft optimal auf die aktuellen sowie zukünftigen Marktanforderungen vorbereitet. Im dritten Quartal des laufenden Jahres verzeichnet die Gesellschaft einen erfreulichen Geschäftsverlauf. Für das Geschäftsjahr 2023 prognostiziert der Vorstand einen Umsatz von mindestens 3,0 Mio. Euro. Diese Prognose stützt sich auf die kontinuierlich starke Nachfrage nach den Produkten der artec, sowohl von neuen als auch von bestehenden Kunden. Dabei werden die Angebote mit einer hohen Auftragswahrscheinlichkeit in beiden Geschäftsfeldern bewertet. Letztendlich sind Zeitpunkt des Auftragseingangs sowie die Realisierung der Aufträge bis zum Ende des Geschäftsjahres entscheidend für die Einhaltung der Prognose des Geschäftsjahres 2023.
Hinweis : Die vorstehend gemachten zukunftsbezogenen Aussagen sind prognostisch.
| Kapitalflussrechnung | 2023 TEUR |
2022 TEUR |
|---|---|---|
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -84 | +167 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -327 | -213 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -55 | +11 |
| Veränderungen des Finanzmittelfonds | -465 | -35 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | -221 | +482 |
*Differenzen durch Aufrundungen möglich
| Zwischenbilanz | |||
|---|---|---|---|
| (HGB)* | Aktiva | 30.06.2023 EUR |
30.06.2022 EUR |
| A. ANLAGEVERMÖGEN |
|||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
1.956.558,66 | 1.946.834,81 | |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
581,68 | 55.021,43 | |
| 1.957.140,34 | 2.001.856,24 | ||
| II. Sachanlagen |
|||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
136.201,49 | 165.233,18 | |
| III. Finanzanlagen |
|||
| 1. sonstige Ausleihungen |
303.339,99 | 311.172,91 | |
| Summe Anlagevermögen | 2.396.681,82 | 2.478.262,33 | |
| B. UMLAUFVERMÖGEN |
|||
| I. Vorräte |
|||
| 1. fertige Erzeugnisse und Waren |
131.810,13 | 119.948,95 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
|||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
432.762,25 | 418.635,33 | |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände |
37.461,12 | 100,00 | |
| 470.223,37 | 418.735,33 | ||
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks |
10.055,57 | 482.303,54 | |
| Summe Umlaufvermögen | 612.089,07 | 1.020.987,82 | |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN |
43.909,55 | 28.703,90 | |
| D. AKTIVE LATENTE STEUERN |
347.683,98 | 868.943,84 | |
| 3.400.364,42 | 4.396.897,89 |
| 30.06.2023 EUR |
30.06.2022 EUR |
|
|---|---|---|
| A. EIGENKAPITAL |
||
| I. Gezeichnetes Kapital |
2.861.650,00 | 2.861.650,00 |
| eigene Anteile | -13.450,00 | -13.700,00 |
| ausgegebenes Kapital | 2.848.200,00 | 2.847.950,00 |
| II. Kapitalrücklage |
4.883.752,02 | 4.883.192,02 |
| III. Gewinnrücklagen |
||
| 1. andere Gewinnrücklagen |
13.450,00 | 13.700,00 |
| IV. Verlustvortrag |
5.056.941,02 | 4.011.032,37 |
| V. Jahresfehlbetrag |
296.813,73 | 81.902,06 |
| Summe Eigenkapital | 2.391.647,27 | 3.651.907,59 |
| B. RÜCKSTELLUNGEN |
||
| Sonstige Rückstellungen | 203.849,15 | 138.129,14 |
| C. VERBINDLICHKEITEN |
||
| 1. Anleihen |
9.156,00 | 9.034,17 |
| - davon konvertibel EUR 9.156,00 (EUR 9.034,17) |
||
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 9.156,00 (EUR 9.034,17) |
||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
561.309,57 | 446.119,88 |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 230.633,35 (EUR 0,00) |
||
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 330.676,22 (EUR 446.119,88) |
||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
138.174,76 | 84.345,85 |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 138.174,76 (EUR 84.345,85) |
||
| 4. sonstige Verbindlichkeiten |
22.421,36 | 33.389,96 |
| - davon aus Steuern EUR 12.919,11 (EUR 32.174,58) |
||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.245,01 (EUR 1.215,38) |
||
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 22.421,36 (EUR 33.389,96) |
||
| 731.061,69 | 572.889,86 | |
| . RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 73.806,31 | 33.971,30 |
| 3.400.364,42 | 4.396.897,89 |
*Differenzen durch Aufrundungen möglich
| (HGB)* | 2023 | 2022 | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| 1. UMSATZERLÖSE |
1.180.503,50 | 1.567.632,51 | |
| 2. ANDERE AKTIVIERTE EIGENLEISTUNGEN |
299.251,95 | 175.706,01 | |
| 3. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE |
22.175,67 | 43.186,95 | |
| - davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (EUR 1.036,31) |
|||
| 4. MATERIALAUFWAND |
|||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
429.860,07 | 481.454,43 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen |
58.830,30 | 45.741,06 | |
| 488.690,37 | 527.195,49 | ||
| 5. PERSONALAUFWAND |
|||
| a) Löhne und Gehälter |
666.649,74 | 556.237,64 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
143.881,36 | 113.003,22 | |
| - davon für Altersversorgung EUR 1.159,20 (EUR 1.141,20) |
|||
| 810.531,10 | 669.240,86 | ||
| 6. ABSCHREIBUNGEN |
|||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
281.238,21 | 333.081,53 | |
| 7. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN |
210.997,46 | 358.018,91 | |
| - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 411,53 (EUR 320,68) |
|||
| 8. SONSTIGE ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE |
3.042,34 | 3.093,65 | |
| 9. ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN |
2.590,61 | 3.113,69 | |
| 10. STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG |
7.376,94 | -19.506,23 | |
| - davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 7.376,94 (EUR 0,00) |
|||
| - davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 0,00 (EUR 19.506,23) |
|||
| 11. ERGEBNIS NACH STEUERN |
-296.451,23 | -81.525,13 | |
| 12. SONSTIGE STEUERN |
362,50 | 376,93 | |
| 13. JAHRESFEHLBETRAG |
296.813,73 | 81.902,06 | |
*Differenzen durch Aufrundungen möglich
Der Halbjahresabschluss der artec technologies AG vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Die Darstellungs-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätzlich beibehalten.
Herstellungskosten beinhalten grundsätzlich keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen, für betriebliche Altersversorgung sowie keine Fremdkapitalzinsen.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Gemeinkosten bewertet. Fertiggestellte immaterielle Vermögensgegenstände werden auf Grundlage ihrer erwarteten Lebenszyklen abgeschrieben.
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.
Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. In den Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Die aufgrund des Auseinanderfallens von Handelsbilanz und Steuerbilanz gebildeten latenten Steuern berücksichtigen künftige Steuerbelastungen und -entlastungen und sind unter Zugrundelegung des unternehmensindividuellen Steuersatzes im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.
Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Eigene Anteile sind vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt worden.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.
Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
Geschäftsvorfälle in fremden Währungen sind im laufenden Geschäftsjahr mit aktuellen Kursen umgerechnet worden.
Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert.

Vorstände Aufsichtsräte Dem Vorstand gehören an: Thomas Hoffmann, kaufmännischer Bereich Als Mitglieder des Aufsichtsrats waren bzw. sind berufen: Veith Hamper (Frankfurt a. M., Rechtsanwalt) Aufsichtsratsvorsitzender
Ingo Hoffmann (Diepholz, Diplom-Ingenieur) stellv. Aufsichtsratsvorsitzender
Ingo Estermann (Lohne, MBA) Aufsichtsrat
Es liegen zum Stichtag keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung vor.
Diepholz, im September 2023
artec technologies AG - Vorstand -

| BOS | Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben |
|---|---|
| Cloud | Ist eine IT-Infrastruktur welche z. B. über das Internet verfügbar gemacht wird. Diese beinhaltet meist |
| Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung. | |
| On-Premise Lösung |
Bezeichnet ein Lizenz-/Nutzungsmodell für serverbasierte Computerprogramme. Der Lizenznehmer/Kunde |
| kauft oder mietet Software und betreibt diese unter eigener Verantwortung im eigenen Rechenzentrum. | |
| SaaS | Das Software-as-a-Service-Modell basiert auf dem Grundsatz, dass die Software und die IT-Infrastruktur bei |
| einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden als Dienstleistung genutzt werden. |

Mühlenstraße 15-18 49356 Diepholz
Tel. +49 5441 59950 Fax +49 5441 599570 [email protected] www.artec.de
© artec technologies AG, September 2023. CVoD®, MULTIEYE® und XENTAURIX® sind eingetragene Marken der artec technologies AG.
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