Earnings Release • Oct 7, 2019
Earnings Release
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artec technologies AG Mühlenstraße 15-18 | 49356 Diepholz | www.artec.de
| Geschäftsfelder | 5 |
|---|---|
| Umsatzentwicklung, Vermögenslage und Prognosebericht | 7 |
| Zwischenbilanz | 12 |
| Verkürzter Anhang zum Halbjahresbericht 2019 | 14 |
| Glossar | 17 |
Der vorliegende Halbjahresbericht der artec technologies AG entspricht einem Halbjahresabschluss nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des Aktiengesetzes. Der Bericht dient lediglich Informationszwecken im Rahmen der Veröffentlichungspflichten der artec technologies AG gemäß den AGB der Deutsche Börse AG für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse. Dieser Halbjahresbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie zur Geschäfts-, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der artec technologies AG. Diese Aussagen beruhen auf den derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen des Unternehmens und unterliegen insofern Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweicht. Die zukunftsgerichteten Aussagen haben nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Halbjahresberichts Gültigkeit. artec technologies beabsichtigt nicht, die zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und übernimmt dafür keine Verpflichtung.

sowohl im Geschäftsbereich Videosicherheitstechnik/Kriminalitätsabwehr als auch im Media & Broadcast Bereich stoßen die Lösungen von artec auf großes Interesse und bieten Wachstumschancen. Um diese konsequent nutzen zu können, sind uns im Juli durch eine Kapitalerhöhung brutto 1,05 Mio. Euro zugeflossen. Bereits vor der Kapitalerhöhung verfügte artec zum Bilanzstichtag 30. Juni über eine Eigenkapitalquote von 92%. Damit hat artec ein sehr solides finanzielles Fundament, um die Wachstumsstrategie umzusetzen.
Für artec ist die zweite Jahreshälfte traditionell die Stärkere. Dies wird durch das zunehmende Geschäft mit Sicherheitsbehörden und Landesmedienanstalten noch verstärkt. Aufgrund der bestehenden Aufträge und einer Vielzahl an Anfragen im Sicherheits- als auch Broadcastbereich erwarten wir ein starkes zweites Halbjahr.
Im ersten Halbjahr 2019 lag der Umsatz mit 0,9 Mio. Euro und das operative Ergebnis (EBIT) mit -0,2 Mio. Euro noch unter dem Vorjahr (Umsatz 1,4 Mio. Euro / EBIT 0,05 Mio. Euro). Dies lag aufgrund eines Großauftrags im Vorjahreszeitraum im Rahmen der Erwartungen. Zur Einordnung: Im ersten Halbjahr 2017 wurden 0,6 Mio. Euro umgesetzt. Bereits positiv hat sich der operative Cashflow entwickelt. Aufgrund der deutlichen Reduzierung von Forderungen und einem erfreulich niedrigem Materialeinsatz lag er im ersten Halbjahr bei 0,4 Mio. Euro, nach -0,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Im Geschäftsbereich Videosicherheitstechnik/Kriminalitätsabwehr befindet sich der Großauftrag aus dem Vorjahr derzeit in der Testphase. Die Abnahme soll im 4. Quartal 2019 erfolgen und es wurden uns noch für das laufende Jahr erste Folgeaufträge avisiert, da Budgets bis zum Jahresende genutzt werden müssen. Insgesamt entwickelt sich der Geschäftsbereich positiv. artec wird mit seiner datenschutzkonformen Plattform zur Datensammlung und -analyse aus unterschiedlichsten Quellen in der Branche mehr und mehr wahrgenommen. Dies hat auch ein dreitägiger BOS-Workshop in der Nähe des Firmenstandortes gezeigt. Die Veranstaltung war ausverkauft. Aufträge aus Österreich sollen noch in 2019 eingehen.
Auch im Geschäftsbereich Media & Broadcast erwarten wir eine dynamische Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr. So sollen unter anderem drei wichtige – eigentlich für das erste Halbjahr – geplante Projekte aus Qatar umgesetzt werden. Zudem gewinnt die artec Cloud bei Medienunternehmen zunehmend an Attraktivität als Alternative zu den klassischen In-house-Lösungen. Denn mit dem SaaS Model lassen sich langwierige Ausschreibungen vermeiden, da hohe einmalige Investitionssummen wegfallen. Im Jahr 2019 konnten weitere Kunden, darunter eine zusätzliche Landesmedienanstalt, für die artec Cloud gewonnen werden. Im ersten Halbjahr haben wir in die Infrastruktur unserer Cloud investiert und sind damit für weiteres Wachstum vorbereitet. Wir sehen derzeit erhebliche Chancen, den weltweiten Marktanteil im Bereich der Monitoring- und Analyse-Systeme für Medienunternehmen deutlich zu steigern. Der Markt sortiert sich derzeit neu, nachdem sich einer der führenden Wettbewerber zurückgezogen hat. Die Mittel aus der kürzlich durchgeführten Kapitalerhöhung werden wir gezielt zur Gewinnung von neuen Kunden einsetzen. Die hierfür initiierte Kampagne ist mit der Teilnahme an der wichtigen Branchenmesse IBC erfolgreich angelaufen. Dort wurde die Anzahl der qualitativ hochwertigen Leads gegenüber den Vorjahren um über 30% erhöht.
Aufgrund der beschriebenen Entwicklung sind wir optimistisch, Umsatz und Ergebnis in der zweiten Jahreshälfte und darüber hinaus steigern zu können.
Ingo Hoffmann Thomas Hoffmann
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Unter dem Markennamen MULTIEYE steht ein umfassendes Produktsortiment zur Erstellung von Video- Überwachungsanlagen und -Informationssystemen mit hoher Bildauflösung zur Verfügung. Unsere Produkte und Systemlösungen sind so multifunktional, dass sie dem Kunden einerseits Mehrwert bieten und andererseits auch für Aufgaben zur Video-Qualitätssicherung, Produktionskontrolle, Verkaufsförderung oder zur Maximierung der Betriebssicherheit eingesetzt werden. Eine Vielzahl von Software Modulen steht für MULTIEYE zur Verfügung, von der datenschutzkonformen Videoüberwachung mit MULTIEYE PrivacyShield, MULTIEYE Kennzeichenerkennung, über Kassendatenerfassung und Aufzeichnung bis hin zu dem MULTIEYE BOS Manager zur zentralen Verwaltung mobiler Systeme im Behördeneinsatz.

XENTAURIX Media & Broadcast Systeme werden zur Netzwerk/ internetbasierten Übertragung, Aufzeichnung und Wiedergabe von TV, Hörfunk, Video und Metadaten in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt: Fernseh-/Hörfunkstationen, IPTV- und Kabelnetzbetreiber verwenden unsere Produkte als Langzeit-Videorecorder für den gesetzlichen Sendenachweis (Compliance). TV-Stationen nutzen das System zusätzlich um Videoclips für ihre Mediatheken zu erstellen sowie zur Analyse von TV-Zuschauerquoten. Unternehmen, Medienbeobachter oder Institute recherchieren mit XENTAURIX Systemen in TV- und Radioaufzeichnungen nach relevanten Themen und Medieninhalten. Im Weiterbildungsbereich werden unsere Produkte als hochmodernes, wegweisendes ELearning System erfolgreich eingesetzt. Das neue XENTAURIX "Mobile-TV" wird in Zukunft auf allen gängigen Smart Phones und Tablets von geschlossenen Benutzergruppen genutzt mit Live und zeitversetzter Streamingwiedergabe.
Wie erwartet, lag der Umsatz mit T€ 915 im ersten Halbjahr 2019 noch deutlich unter dem Vorjahreswert von T€ 1.400. Dies ist darauf zurückzuführen, dass wir im Vorjahreszeitraum einen außerordentlich hohen Umsatz aus dem Behördengeschäft in einem Einzelprojekt verbuchen konnten. Bedingt durch eine Verzögerung in der Inbetriebnahme dieses Projektes konnten die geplanten Folgeumsätze noch nicht realisiert werden. Das Projekt befindet sich gegenwärtig in der Testphase und der Pilotbetrieb mit Echtdaten steht unmittelbar bevor. Nach erfolgreicher Abnahme sollen Aufträge von weiteren Behörden für solch eine Lösung erfolgen. Die Resonanz auf dem Behördentag im September 2019 war durchweg positiv. Zwei kleinere Installationen befinden sich bereits mit gleicher Softwarebasis im Regelbetrieb. Auch die geplanten Umsätze mit 3 Institutionen aus Qatar konnten im ersten Halbjahr noch nicht realisiert werden bedingt durch administrative Verzögerungen. Allerdings gehen wir davon aus, dass die Beauftragungen noch im 2. Halbjahr erfolgen. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. andere aktivierte Eigenleistungen) betrug T€ 1.320 (Vorjahr: T€ 1.641).
Erfreulich ist die Entwicklung im Materialaufwand. Dieser ist mit 21,7% gegenüber 30,1% im Vorjahr (zur Gesamtleistung) auf dem niedrigsten Stand der letzten Jahre. In der Kostenanalyse fällt der Personalaufwand im ersten Halbjahr mit T€ 703 höher aus verglichen mit dem Vorjahr in Höhe von T€ 635. Dies ist auf Neueinstellungen sowie auf Provisionen für Vertriebsleistung in 2019 zurückzuführen. Bedingt dadurch, dass der Umsatz im ersten Halbjahr wesentlich geringer als im Jahr zuvor ausfällt, beläuft sich die Personalaufwandsquote auf 53,2 % (38,7% im Vorjahr).
Der geringere Umsatz hat im ersten Halbjahr auch die Ergebnisentwicklung gekennzeichnet. Das EBIT fällt mit - T€ 216 gegenüber dem Vorjahreswert T€ 49 negativ aus. Das EBITDA im Vorjahr T€ 203 beläuft sich im ersten Halbjahr 2019 auf T€ 45. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt -T€ 213 (Vorjahr T€ 45) und das Ergebnis nach Steuern (EAT) beträgt - T€ 262 (Vorjahr T€ 159). In Prozentzahlen ausgedrückt entspricht das EBITDA vom Umsatz 4,9% und das EBIT -23,6%, das EBT – 23,3% und das EAT -28,7%. Die Abschreibungen von T€ 154 erhöhten sich um T€ 107 auf T€ 261. Dieser hohe Wert ist letztendlich zurückzuführen auf Abschreibungen der immateriellen Wirtschaftsgüter.
Auf der Aktivseite ist das immaterielle Anlagevermögen auf EUR 2,3 Mio. angestiegen (EUR 1,99 Mio. im Vorjahr). Dies ist im Wesentlichen den neuen Entwicklungen im Bereich der BOS Software geschuldet. Diese wurde erweitert, um aus dem Pilotprojekt ein standardisiertes Softwarepaket zu entwickeln, welches bundesweit und im europäischen Ausland bei der Inbetriebnahme auf individuelle Arbeitsprozesse der Behörden sowie lokale Rechtsvorschriften und Organisationsstrukturen angepasst werden kann. Dadurch soll es ermöglicht werden, zusätzliche BOS Projekte über Partner abzuwickeln.
Ein auffälliger Posten ist der Rückgang der Forderungen aus LL von T€ 726 auf T€ 348, was sich durch eine außerordentlich hohe Rechnung, die im ersten Halbjahr des Vorjahres für ein BOS Projekt gestellt wurde, erklären lässt. Der Vorratsbestand zum 30.06.2019 reduzierte sich auf T€ 153 gegenüber dem Vorjahr von T€ 210. Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt wie auch im Vorjahr T€ 2.
Zum 30.06.2019 belief sich das Eigenkapital auf T€ 3.616 (Vorjahr T€ 3.995). Die Veränderung ergibt sich durch den Jahresfehlbetrag. Aufgrund der reduzierten Bilanzsumme verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 89,6% auf 92,3%.
Die Rückstellungen in Höhe von T€ 121 (Vorjahr T€ 109) beinhalten im Wesentlichen Rückstellung für Verpflichtungen aus dem Personalbereich.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen im ersten Halbjahr T€ 103 (Vorjahr T€ 173) sowie kurzfristige Bankverbindlichkeiten von T€ 57 gegenüber Vorjahr von T€ 122.
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit T€ 423 (Vorjahr -T€ 619) Cashflow aus Investitionstätigkeit -T€ 506 (Vorjahr -T€ 280) Cashflow aus Finanzierungstätigkeit T€ 39 (Vorjahr T€ 901) Finanzmittelfonds am der Periode T€ 1,6 (Vorjahr T€ 2,1)
Risiken und Chancen aus der unternehmerischen Tätigkeit werden von der Geschäftsleitung laufend bewertet. Sofern unternehmerisch möglich und sinnvoll, werden Risiken minimiert oder auf Dritte verlagert. Wesentliche Ereignisse, die von Bedeutung wären wie Reklamation, Klagen oder Sonstige bestehen im Berichtszeitraum nicht.
Im ersten Halbjahr beschäftigte die artec technologies AG Ø 29 Mitarbeiter.
Aufgrund der bestehenden Aufträge und einer Vielzahl an Anfragen im Sicherheits- als auch Broadcastbereich erwartet artec ein starkes zweites Halbjahr 2019. Die positive Entwicklung sollte sich auch im Jahr 2020 fortsetzen.
Der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2019 lag im Bereich der Erwartungen des Vorstands. Die Umsatzentwicklung fällt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringer aus. Dies ist im Wesentlichen einer Verzögerung in der Inbetriebnahme eines umfangreichen Projektes im Geschäftsfeld Videosicherheitstechnik geschuldet. Die geplanten Folgeumsätze konnten noch nicht realisiert werden. Das Projekt befindet sich gegenwärtig in der Testphase und der Pilotbetrieb mit Echtdaten steht unmittelbar bevor. Einzelheiten zu dem Projekt unterliegen strengster Vertraulichkeit, da diese die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschlands betreffen. Noch vor endültiger Abnahme ist die erste Auftragserweiterung bereits bestellt und für eine maßgebliche Erweiterung sind die Vertragsverhandlungen aufgenommen. Das Geschäftsmodell bzw. die Geschäftsbeziehung mit den BOS wird konsequent vorangetrieben und beworben. So wurde bspw. kürzlich ein dreitägiger BOS-Workshop in der Nähe des Firmenstandortes abgehalten. Die Veranstaltung war ausverkauft, die Teilnehmer kamen aus dem In-/Ausland. Hier sei zu erwähnen, dass der Schwerpunkt der Auslandsaktivität zunächst die Bundesrepublik Österreich und Luxenburg betrifft. Aufträge aus Österreich werden im Nov./Dez. eingehen. Auf Grund der Haushaltspolitik von Bund und Ländern ist hier das vierte Quartal entscheidend für den Jahresumsatz. Schon jetzt zeichnet sich positiv ab, dass Kunden für den BOS Manager zukünftig verstärkt auf MULTIEYE setzen und Konurrenzsystem mangels Kompatibilität bei zukünftigen Aufträgen unberücksichtigt bleiben.


Drei wichtige und für das erste Halbjahr geplante Projekte aus Qatar sind aus administrativen Gründen auf Q4 verschoben worden. Wenngleich die Rahmenbedingungen für Neuaufträge aus dem Emirat bedingt durch die Embargosituation der Nachbarstaaten angespannt ist, gehen wir davon aus auch zukünftig von Auftragserteilungen zu profitieren. Für die artec Cloud konnten weitere Kunden gewonnen werden, darunter eine weitere Landesmedienanstalt. Durch Investitionen im ersten Halbjahr in die Infrastruktur ist die Performance der Cloud bestens auf die Zukunft

ausgerichtet. Die Cloud gewinnt zunehmend an Attraktivität als Alternative zu den klassischen On-Premise Lösungen. Für Kunden, die gezielt artec Produkte einsetzen wollen, ermöglicht das SaaS Model langwierige Ausschreibungen zu vermeiden, wie es bei Kaufanlagen auf Grund der einmaligen Investitionssumme oft zwingend nötig ist.
Die Mittel aus der kürzlich durchgeführten Kapitalerhöhung werden gezielt zur Gewinnung von Kunden des ehemaligen, in den USA ansässigen, Wettbewerbers Verizon Volicon eingesetzt. Der Wettbewerber hat sich vor einigen Monaten aus dem Markt für Media & Broadcast zurückgezogen, um einen anderen Markt zu bedienen. Die artec technologies AG möchte die Chance nutzen, um die bestehende Kundenbasis durch die Gewinnung von Volicon Kunden weiter auszubauen. Die hierfür initiierte Kampagne ist erfolgreich angelaufen. Die Gesellschaft hat ein 30/90/360 Tage Konzept mit einem Maßnahmenkatalog entwickelt um gezielt Kunden im In- und Ausland anzusprechen. So wurde bspw. durch die kurzfristige Beauftragung und Unterstützung eines Marketing Dienstleisters anlässlich der jährlichen und wichtigen IBC (International Broadcasting Convention) die Anzahl der qualitativ hochwertigen Leads gegenüber den Vorjahren um über 30% erhöht. Konkrete Projekte wurden erörtert, Angebote werden derzeit geschrieben. Es folgt eine internationale Roadshow in Q4 in Europa u. a. mit dem Ziel durch attraktive Angebote die Kundenbasis zu erweitern; z. B. durch Inzahlungnahme vorhandener Volicon Systeme. Zur Unterstützung der Vertriebskampagne wurden in beiden Geschäftsfeldern neue Mitarbeiter verpflichtet, die ihre Tätigkeiten bereits aufgenommen haben.

| Aktiva | 30.06.2019 TEUR |
30.06.2018 TEUR |
|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 2.279 | 1.994 |
| II. Sachanlagen | 102 | 34 |
| III. Finanzanlagen | 225 | 225 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||
| I. Vorräte | 153 | 210 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 448 | 1.137 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks |
2 | 2 |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 20 | 22 |
| D. AKTIVE LATENTE STEUERN | 687 | 834 |
| 3.916 | 4.458 |
| Passiva | 30.06.2019 TEUR |
30.06.2018 TEUR |
|---|---|---|
| A. EIGENKAPITAL | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | ||
| Grundkapital | 2.602 | 2.602 |
| Abzüglich Nennwert eigener Anteile | -14 | -14 |
| II. Kapitalrücklage | 4.103 | 4.103 |
| III. Rücklage wegen eigener Anteile | 14 | 14 |
| IV. Bilanzverlust | -3.088 | -2.710 |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | ||
| Sonstige Rückstellungen | 121 | 109 |
| C. VERBINDLICHKEITEN | ||
| Verbindlichkeiten | 178 | 354 |
| 3.916 | 4.458 |

| 2019 | 2018 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| UMSATZ | 915 | 1.411 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 406 | 230 |
| GESAMTLEISTUNG | 1.321 | 1.641 |
| Materialaufwand | 253 | 449 |
| bezogene Leistungen | 33 | 47 |
| ROHERGEBNIS | 1.035 | 1.145 |
| Personalaufwand | 703 | 635 |
| Abschreibungen | 261 | 154 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 305 | 339 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 18 | 32 |
| Zinsertrag | 3 | 3 |
| Zinsaufwand | 0 | 7 |
| Steuern auf Einkommen und Ertrag | 49 | -113 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | -262 | 158 |
| JAHRESFEHLBETRAG | 262 | -158 |
Verkürzter Zwischenabschluss nach HGB (vorläufig/ungeprüft)

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Der Halbjahresabschluss der artec technologies AG vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Die Darstellungs-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätzlich beibehalten.
Herstellungskosten beinhalten grundsätzlich keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen, für betriebliche Altersversorgung sowie keine Fremdkapitalzinsen.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Gemeinkosten bewertet. Fertiggestellte immaterielle Vermögensgegenstände werden auf Grundlage ihrer erwarteten Lebenszyklen abgeschrieben.
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.
Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. In den Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Die aufgrund des Auseinanderfallens von Handelsbilanz und Steuerbilanz gebildeten latenten Steuern berücksichtigen künftige Steuerbelastungen und -entlastungen und sind unter Zugrundelegung des unternehmensindividuellen Steuersatzes im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.
Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Eigene Anteile sind vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt worden.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.
Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
Geschäftsvorfälle in fremden Währungen sind im laufenden Geschäftsjahr mit aktuellen Kursen umgerechnet worden.
Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert.

Vorstände Dem Vorstand gehören an: Thomas Hoffmann, kaufmännischer Bereich Ingo Hoffmann, Technik
Aufsichtsräte
Als Mitglieder des Aufsichtsrats waren bzw. sind berufen: Thomas A. Hoffmann (München, Diplom Wirtschaftsingenieur) Aufsichtsratsvorsitzender
Stefan Schütze (Frankfurt, Rechtsanwalt) stellv. Aufsichtsratsvorsitzender
Gunter Greiner (Frankfurt, BBA Banking & Finance) Aufsichtsrat
Es liegen zum Stichtag keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung vor.
Diepholz, im September 2019
artec technologies AG - Vorstand -

| BOS | Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben |
|---|---|
| Cloud | Ist eine IT-Infrastruktur welche z. B. über das Internet verfügbar gemacht wird. Diese beinhaltet meist |
| Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung. | |
| IBC | Die IBC-Messe (International Broadcasting Convention) in Amsterdam ist eine internationale Messe für Funk, |
| Film und Fernsehen. Als eine der einflussreichsten Veranstaltungen vereint die IBC Amsterdam Technologien | |
| und Geschäftsmodelle aller Formen der elektronischen Medien-Inhalte von rund 1.700 Ausstellern und um | |
| fasst die ganze Bandbreite der Medienerstellung, Verwaltung und Bereitstellung. | |
| On-Premise Lösung |
Bezeichnet ein Lizenz-/Nutzungsmodell für serverbasierte Computerprogramme. Der Lizenznehmer/Kunde |
| kauft oder mietet Software und betreibt diese unter eigener Verantwortung im eigenen Rechenzentrum. | |
| SaaS | Das Software-as-a-Service-Modell basiert auf dem Grundsatz, dass die Software und die IT-Infrastruktur bei |
| einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden als Dienstleistung genutzt werden. | |

| OMULTIEYE® ">XENTAURIX® |
|---|

Mühlenstraße 15-18 49356 Diepholz Tel. +49 5441 59950 Fax +49 5441 599570 [email protected] www.artec.de
© artec technologies AG, September 2019. CVoD®, MULTIEYE® und XENTAURIX® sind eingetragene Marken der artec technologies AG.
artec technologies AG » Videoüberwachung/-sicherheit | Broadcast und Media Systeme
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