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Artec Technologies AG

Earnings Release Sep 27, 2013

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Earnings Release

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Verkürzter Halbjahresbericht 2013

der artec technologies AG Mühlenstraße 15-18 | 49356 Diepholz

Inhalt

Geschäftsgegenstand der artec technologies AG 6
Entwicklung der Gesamtwirtschaft 8
Entwicklung der Branche 8
Geschäftsverlauf 9
Darstellung der Lage 10
Ertragslage 10
Vermögens- und Finanzlage 10
Ausblick 11
Risikobericht 11
Finanzrisiken 11
Zwischenbilanz zum 30. Juni 2013 12
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013 13
A. Allgemeine Angaben zum Halbjahresbericht 14
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 14
Sonstige Angaben 16
1. Anzahl und Nennbeträge der Aktien 16
2. Anzahl der eigenen Aktien 16
3. Bedingtes Kapital 16
4. Genehmigtes Kapital 17
5. Aufgliederung der Betrages nach § 268 Abs. 8 HGB (Ausschüttungssperre) 17
6. Verlustvortrag 17
7. Organe der Gesellschaft 17
Kontaktdaten 20

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

wir freuen uns, Sie mit dem Halbjahresfinanzbericht der artec technologies AG über die aktuelle Geschäftsentwicklung bis zum 30.06.2013 zu informieren.

Mit einem Halbjahresumsatz von TEUR 952 liegt die artec technologies AG im Berichtszeitraum um 14% über dem Vorjahresniveau. Der Mehrumsatz ist auf die erfreuliche Entwicklung im Geschäftsfeld Broadcast zurückzuführen. Im ersten Halbjahr haben wir unsere Strategie weiter entwickelt und konkretisiert. Wir haben uns aus weniger profitablen Projekten zurückgezogen, einige Länderaktivi-

täten wurden auf ein Minimum reduziert. Während unser Geschäft in Deutschland weiter wächst, spüren wir den wirtschaftlichen Abschwung süd- und osteuropäischer Länder, was unter anderem einen Rückgang der Umsatzzahlen und Projektanfragen aus diesen Regionen zur Folge hat. Die Dynamik in diesen Märkten lässt unsers Erachtens auch in den nächsten Jahren weiter nach.

Unser Ziel muss sein, dass wir unsere Position in den etablierten Märkten wie z.B. Deutschland ausbauen, Marktanteile sichern und gewinnen, den Umsatz weiter steigern. Wir werden deshalb unser Unternehmen noch konsequenter auf die Bedürfnisse unserer Kunden ausrichten. Konkret werden wir unsere Anstrengungen und Maßnahmen auf das konzentrieren, was wir am besten

können: unseren Kunden innovative Lösungen von höchster Qualität, Funktionalität und Mehrwerte anbieten. Als eine weitere Maßnahme verstärken wir unsere Vertriebsstruktur, investieren in Marketing und Produktinnovationen. Erfreulich ist, dass es uns in einem ersten Schritt gelungen ist, den Vertrieb durch erfahrene Branchenkenner qualitativ zu verstärken. Dieses Ziel verfolgen wir engagiert und mit höchster Priorität.

Mit einem Produktportfolio aus ganzheitlichen und abgestimmten Lösungen von herausragender Qualität bieten wir unseren Kunden einen deutlichen Wettbewerbsvorteil und nachhaltigen Mehrwert an, der letztendlich auch unserem Unternehmen zu Gute kommt.

Ein Schlüssel zum Erfolg sind Innovationen: Unsere neuen Produkte im Geschäftsfeld Broadcast, die wir noch dieses Jahr im Markt einführen wollen, sind vielversprechend. Wir hatten diese dem Fachpublikum der internationalen Messe für TV Technik (IBC) in Amsterdam kürzlich präsentiert. Es gab zahlreiche konkrete Anfragen, insgesamt konnten wir deutlich mehr Kundenkontakte und Folgetermine vereinbaren als in dem Jahr zuvor.

Wir sind davon überzeugt, dass unsere neuen innovativen Produkte zu einem äußerst zufriedenstellenden Geschäftsverlauf der nächsten Jahre beitragen werden. Das Fundament für überdurchschnittliches Wachstum ist vorhanden, unsere Strategie ist klar definiert- für die Umsetzung unserer Wachstumsziele benötigen wir das Engagement aller Beteiligten. Eines ist sicher, dass Führungsteam der artec technologies AG wird sich mit absoluter Entschlossenheit für die Erreichung der Ziele einsetzen.

Ingo Hoffmann Thomas Hoffmann

Geschäftsgegenstand der artec technologies AG

Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Produktion, Handel, Vertrieb, Projektierung sowie der Im- und Export von Hard- und Software, Komponenten, Systemen und Konzeptionen für die Bereiche multimediale Streaming Technologien und Rich Media für Intranet-, Internet und Telekommunikation und netzwerkgebundenes Video & Audio Facility- und Security-Management.

Geschäftsfelder

Hochauflösende Videoüberwachung durch MULTIEYE

Unter dem Markennamen MULTIEYE steht ein umfassendes Produktsortiment zur Erstellung von Video Überwachungsanlagen und Informationssysteme mit hoher Bildauflösung zur Verfügung. Unsere Produkte und Systemlösungen sind so multifunktional, dass sie dem Kunden einerseits Mehrwert bieten und andererseits auch für Aufgaben zur Video-Qualitätssicherung, Produktionskontrolle, Verkaufsförderung oder zur Maximierung der Betriebssicherheit eingesetzt werden. Eine Vielzahl von Software Modulen steht für MULTIEYE zur Verfügung, von der datenschutzkonformen Videoüberwachung (PrivacyShield), Kennzeichenerkennung, über Kassendatenerfassung und Aufzeichnung bis hin zu dem PeopleCounter zur Messung der Kundenfrequentierung in Ladengeschäften.

Geschäftsgegenstand der artec technologies AG

Media & Broadcast Lösungen durch XENTAURIX

XENTAURIX Media & Broadcast Systeme werden zur Netzwerk/Internet-basierten Übertragung, Aufzeichnung und Wiedergabe von TV, Hörfunk, Video und Metadaten in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt: Fernseh-/Hörfunkstationen, IPTV- und Kabelnetzbetreiber verwenden unsere Produkte als Langzeit-Videorecorder für den gesetzlichen Sendenachweis (Compliance). TV-Stationen nutzen das System zusätzlich um Videoclips für ihre Mediatheken zu erstellen sowie zur Analyse von TV-Zuschauerquoten. Unternehmen, Medienbeobachter oder Institute recherchieren mit XENTAURIX Systemen in TV- und Radioaufzeichnungen nach relevanten Themen und Medieninhalten. Im Weiterbildungsbereich werden unsere Produkte als hochmodernes, wegweisendes ELearning System erfolgreich eingesetzt. Das neue XENTAU-RIX "Mobile-TV" wird in Zukunft auf allen gängigen Smart Phones und Tablets von geschlossenen Benutzergruppen genutzt mit Live und zeitversetzter Streamingwiedergabe - einstellbar via Slider, Kalender, EPG-Daten und Suche via Schlüsselwörter.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft Quelle: DIW Pressemitteilung 17/9/13

Die deutsche Wirtschaft hat den schwachen Jahresauftakt überwunden und wieder einen moderaten Aufwärts kurs eingeschlagen. Zwar wird das Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt dieses Jahres nur um 0,4 Prozent steigen, für das Jahr 2014 liegt das Wachstum mit 1,7 Prozent aber wieder deutlich höher. Das prognostizieren die Konjunkturforscher des Deutschen Instituts für Wirt schaftsforschung (DIW Berlin) in ihren Herbstgrundlinien 2013.

Die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum hat die Talsohle erreicht: Im zweiten Quartal des Jahres 2013 gab es zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wieder ein Wachstum (0,3 Prozent). Dafür war zwar vorwiegend die hohe konjunkturelle Dynamik in Deutschland (0,7 Prozent) sowie die überraschend kräftige wirtschaftliche Entwicklung in Frankreich (0,5 Prozent) verantwortlich, während Spanien und Italien weiter in der Rezession ste cken. Es mehren sich jedoch die Zeichen, dass es ab der zweiten Jahreshälfte auch in den Krisenländern wieder aufwärts geht. Insgesamt wird die Wirtschaftsleistung des Euroraums im Jahresdurchschnitt 2013 um 0,3 Pro zent gegenüber dem Vorjahr sinken und im kommenden Jahr um ein Prozent steigen.

Entwicklung der Branche

Die artec technologies AG hat sich im Bereich der IT-Branche auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Videosicherheitslösungen und Streaming Media/IPTV spezialisiert. Die artec technologies AG vertreibt ihre Produkte im Bereich Business-to-Business, vereinzelt jedoch auch an Endkunden.

Der IT-Sektor bleibt ein Wachstumstreiber. Für das Jahr 2013 wird laut BITKOM Bundesverband Informations wirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. ein Umsatzplus von 2,2 % erwartet. Damit wächst der IT-Markt stärker als die Gesamtwirtschaft in Deutschland. Für die Sektoren IT-Services und Beratung wird eine Steigerung von 2,5 % erwartet. Auf Grund der guten Wirtschaftslage können mehr als 900.000 Arbeitsplätze in dieser Branche angeboten werden. Ein Sprecher der VDI Verein Deutscher Ingenieure sagte, dass Deutsch land als IT-Standort als sehr gut bewertet werde.

Geschäftsverlauf

Der erfreuliche Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2013 mit einem Umsatzwachstum von 14% ist auf die positive Auftragsentwicklung des vierten Quartals 2012 zurückzuführen. So konnte die Gesellschaft beispielsweise zu Anfang des Jahres einen umfangreichen Wartungsvertrag in Folge eines in 2012 abgeschlossenen Auftrages aus der Fernsehbranche im unteren 6-stelligen Euro-Bereich vereinbaren.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von - T€ 121 (2012: - T€ 47) resultiert im Wesentlichen aus hohen Urlaubsrückstellungen und Personalaufwendungen. Der in der Bilanz 2012 ausgewiesene hohe Forderungsbestand von T€ 993 (2011: T€ 401) konnte weitestgehend abgebaut werden. Die Gesellschaft hat in dem Berichtszeitraum keinerlei Zahlungsausfälle, Reklamationen oder Rechtsauseinandersetzungen zu beklagen. Zusammengefasst kann der Geschäftsverlauf im Berichtszeitraum als durchweg positiv bezeichnet werden.

Darstellung der Lage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betrugen im Berichtszeitraum T€ 952, rd 14% über dem Vorjahresniveau (1. HJ 2012 T€ 835). Die Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme von Projektumsätzen im Geschäftsfeld Broadcast Industries. Der Mehrumsatz ist diesem Geschäftsfeld zuzuordnen.

Anzumerken ist, dass sich unser Geschäftsjahr wie auch bereits in den Jahren zuvor in eine umsatzschwächere erste und eine deutlich stärkere zweite Hälfte aufteilt. Dies hängt damit zusammen, dass Projekte die in der ersten Jahreshälfte konzipiert oder ausgeschrieben wurden , erst in der zweiten Jahreshälfte umsatzwirksam werden. Somit ergibt sich in der Stichtagsbetrachtung kein repräsentatives Bild für den weiteren Jahresverlauf.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 55 resultieren aus Zuschüssen im Rahmen von F & E Projekten. Der Materialaufwand in Höhe von T€ 355 (1. HJ 2012 T€ 343) liegt in etwa auf Vorjahresniveau, was einem Durchschnitt von 37 % entspricht. Der Anstieg der Personalkosten von T€ 474 auf T€ 610 begründet sich unter anderem durch hohe Urlaubsrückstellungen und Neueinstellungen hochqualifizierter Fachkräfte. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von -T€ 121 (1.HJ 2012 T€ -47) liegt T€ 74 unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme betrug zum 30.06.2013 T€ 2.384 (30.06.2012 T€ 2.306). Das Eigenkapital verbesserte sich auf T€ 2.167 (30.06.2012 T€ 2.142).Die Eigenkapitalquote liegt bei komfortablen 91 %. Die erhöhten Rückstellungen in Höhe von T€ 71 ergeben sich im Wesentlichen aus Urlaubsrückstellungen. Die immateriellen Vermögensge-

genstände in Höhe von T€ 880 (30.06.2012 T€ 718) ergeben sich aus der Aktivierung selbstgeschaffener Vermögensgegenstände. Fertiggestellte immaterielle Vermögensgegenstände werden auf Grundlage ihrer erwarteten Lebenszyklen abgeschrieben. Die Finanzanlagen verringerten sich durch Rückführung im 2. Halbjahr 2012 von T€ 577 auf T€ 426. Das Umlaufvermögen betrug zum 30.06.2013 T€ 771 und lag damit um 26% über dem Vorjahreswert. Der Kassenbestand zum 30.06.2013 betrug T€ 3.

Nachtragsbericht

Nach dem 30.06.2013 sind keine besonderen Geschäftsvorfälle, deren Kenntnis für die Beurteilung der Lage und der voraussichtlichen Entwicklung der Geschäfte wichtig sind, eingetroffen.

Ausblick

Im zweiten Halbjahr wird die artec technologies AG weiterhin ihre Wachstumsstrategie verfolgen, die darauf basiert, weitere Marktanteile und Vertriebskanäle zu gewinnen. Entsprechend investiert die Gesellschaft in Marketing- und Vertriebsmaßnahmen. Wie schon in den Jahren zuvor zeichnet sich erwartungsgemäß ein starkes zweites Halbjahr ab. Nicht auszuschließen ist jedoch, dass Umsätze und Erlöse einzelner Projekte, die in der zweiten Jahreshälfte zur Ausführung kommen, erst im Geschäftsjahr 2014 bilanziert werden können.

Risikobericht

Das Risikomanagement der artec technologies AG hat zum Ziel, Risiken frühestmöglich zu erkennen und deren negativen Auswirkungen zu begrenzen. Dies wird u. a. durch folgende Maßnahmen erreicht: kontinuierliche Überprüfung des Soll/Ist-Vergleichs, der betriebswirtschaftlichen Auswertungen, der Liquiditätspläne sowie der Bestandsaufnahmen. Dabei werden mögliche Risiken lokalisiert und entsprechende Vorkehrungen zur Schadensbegrenzung einbezogen. Ändern sich die Rahmenbedingungen, werden diese zeitnah angepasst.

Neben Risiken befasst sich die artec technologies AG ebenso mit Chancen, welche die Geschäftsentwicklung positiv beeinflussen können und zu langfristigen Erfolgen führen.

Finanzrisiken

Relevante Risiken bestehen für die Gesellschaft in Form von Zahlungsausfallrisiken und aufgrund internationaler Einkaufs- und Expansionsbestrebungen in Wechselkursrisiken. Ein Liquidationsrisiko besteht dann, wenn die Gesellschaft nicht in der Lage ist, Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung ihrer Verpflichtungen notwendig sind.

Im Berichtszeitraum war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Zum Stichtag 30.06.2013 bestehen keine wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Zwischenbilanz zum 30. Juni 2013*

EUR 30.06.2013
EUR
30.06.2012
TEUR
A. AUFWENDUNGEN FÜR DIE ERWEITERUNG DES GESCHÄFTSBETRIEBES 0,00 0
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 880.228,24 718
II. Sachanlagen 51.910,14 51
III. Finanzanlagen 425.842,18 577
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 140.718,37 130
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 626.982,54 472
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und
Schecks
2.915,15 10
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 21.807,56 10
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 234.089,90 338
2.384.494,08 2.306

Passiva

EUR 30.06.2013
EUR
30.06.2012
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
Grundkapital 2.150.000,00 2.150
Abzüglich Nennwert eigener Anteile -14.700,00 - 15
II. Kapitalrücklage 2.629.417,02 2.629
III. Rücklage wegen eigener Anteile 14.700,00 15
IV. Bilanzverlust -2.612.303,36 - 2.637
2.167.113,66 2.142
B. RÜCKSTELLUNGEN 71.480,00 - 25
C. VERBINDLICHKEITEN
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 145.900,42 189
145.900,42 €
2.384.494,08 2.306

Gewinn- und Verlustrechnung für 2013*

30.06.2013 30.06.2012
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 951.798,00 835
2. Erhöhung oder Minderung des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
12.241,90 27
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 120.000,00 120
4. Sonstige betriebliche Erträge 55.476,12 33
Gesamtleistung 1.139.516,02 1.016
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und
für bezogene Waren
342.612,94 343
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.845,52 0
355.458,46
Rohergebnis 784.057,56 673
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 528.618,22 399
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung
81.208,88 609.827,10 75
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlage
vermögens und Sachanlagen
85.462,78 61
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 216.545,77 202
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.639,83 18
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 651,66 6.988,17 1
11. Ergebnis
der
gewöhnlichen
Gesch
äftst
ätigkeit
-120.789,92 - 47
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,40 -
13. Fehlbetrag -120.789,52 - 47
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -2.491.513,84 - 2.590
15. Bilanzverlust -2.612.303,36 - 2.637

*Zwischenbilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB (vorläufig/ungeprüft)

Anhang zum Halbjahresbericht

A. Allgemeine Angaben zum Halbjahresbericht

Der Halbjahresbericht der artec technologies AG vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Darstellungs-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätzlich beibehalten.

Herstellungskosten beinhalten grundsätzlich keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen, für betriebliche Altersversorgung sowie keine Fremdkapitalzinsen.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Gemeinkosten bewertet. Fertiggestellte immaterielle Vermögensgegenstände werden auf Grundlage ihrer erwarteten Lebenszyklus abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wurde erstmals zum 31.12.2011 ausgeübt.

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Eigene Anteile sind vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt worden.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Geschäftsvorfälle in fremden Währungen sind im laufenden Geschäftsjahr mit aktuellen Kursen umgerechnet worden.

Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert.

Sonstige Angaben

1. Anzahl und Nennbeträge der Aktien

Das Grundkapital der Gesellschaft besteht aus 2.150.000 Stück nennwertlosen Stückaktien (Inhaberaktien). Der Ausgabebetrag je Inhaberaktie hat 1,00 € betragen.

2. Anzahl der eigenen Aktien

Die artec technologies AG hält 14.700 eigene nennwertlose Stückaktien. Auf diese eigenen Aktien entfällt ein Grundkapital in Höhe von 14.700 €. Die eigenen Aktien sind im Verlauf der Geschäftsjahre 2008 und 2009 erworben worden. Der Erwerb erfolgte aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung, der ein Aktienrückaufprogramm ermöglichte.

3. Bedingtes Kapital

Das bedingte Kapital beträgt 1.000.000,00 €. Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu 1.000.000,00 €, eingeteilt in bis zu 1.000.000,00 auf den Inhaber lautende Stückaktien, bedingt erhöht.

4. Genehmigtes Kapital

Das genehmigte Kapital beträgt 1.075.000,00 €.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. August 2011 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 31. Juli 2016 durch Ausgabe neuer Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt 1.075.000,00 € zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2011).

5. Aufgliederung der Betrages nach § 268 Abs. 8 HGB (Ausschüttungssperre)

Zum 30. Juni 2013 werden selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 873.774,89 € sowie aktive latente Steuern in Höhe von 234.089,90 € ausgewiesen. Hierdurch besteht in gleicher Höhe eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB.

6. Verlustvortrag

Der in den Bilanzverlust einbezogene Verlustvortrag beträgt 2.491.513,84 €.

7. Organe der Gesellschaft

Dem Vorstand der Gesellschaft mit dem Recht zur gemeinsamen Vertretung gehören an:

  • Dipl.-Ing. Ingo Hoffmann, Diepholz,
  • Kaufmann Thomas Hoffmann, Diepholz.

Der Aufsichtsrat besteht aus:

  • Herrn Stefan Schütze, Berlin, (Vorsitzender)
  • Herrn Tino Menge , Diepholz, und
  • Herrn Ulrich Hoffmann, Sydney.

Hinweise zum Inhalt des Halbjahresberichts 2013 der artec technologies AG

Der Halbjahresbericht der artec technologies AG enthält zukunftsgerichtete Aussagen in Bezug auf die zu erwartende Entwicklung des Unternehmens u. a. betrifft dies den Umsatzerlös, das Ergebnis und die Investitionen für das laufende Geschäftsjahr. Wir, das Management der artec technologies AG, sind bemüht möglichst realistische zukunftsgerichtete Aussagen zu treffen; diese können jedoch aufgrund nicht vorhersehbarer Ereignisse von genannten Aussagen abweichen.

Die im Halbjahresbericht enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sind Prognosen, welche nicht zwangsläufig eintreffen und Ereignisse nach dem Drucktermin nicht berücksichtigen.

Bitte beachten Sie, dass eventuelle Druckfehler und Irrtümer im Halbjahresbericht vorbehalten sind.

Kontaktdaten

der artec technologies AG Mühlenstraße 15-18 | 49356 Diepholz

Tel. +49 5441 5995-0 Fax +49 5441 5995-70

[email protected] www.artec.de

©artec technologies AG, September 2013. MULTIEYE® und XentauriX® sind eingetragene Marken der artec technologies AG.

Bildquelle (www.freedigitalphotos.net)

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