Audit Report / Information • May 21, 2014
Audit Report / Information
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Jahresabschluss
zum 31. Dezember 2013
und
des Lageberichtes für
das Geschäftsjahr 2013
der
artec technologies AG
Diepholz _________________________ _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
| Seite | |
|---|---|
| Prüfungsergebnis und Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes | 2 |
| Bilanz zum 31. Dezember 2013 | 4 |
| Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 |
5 |
| Anhang für das Geschäftsjahr 2013 | 6 |
| Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 | 13 |
| Bericht des Aufsichtsrats | 24 |
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 (Anlage 4) der artec technologies AG, Diepholz, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:
"Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der artec technologies AG, Diepholz, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
_______________________________________________________________________________________
Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).
Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Steinfeld, den 9. Mai 2014
K O H L & Z E R H U S E N G M B H Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
durch:
( Dipl.-Wirtsch.-Ing. M. Kohl ) ( Dipl.-Kffr. C. Zerhusen ) Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin
der
| A K T I V A | |||
|---|---|---|---|
| EUR | 31.12.2013 EUR |
31.12.2012 TEUR |
|
| A. ANLAGEVERMÖGEN |
|||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
1.005.422,03 | 830 | |
| sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.555,00 | 1.012.977,03 | 0 |
| II. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
49.217,00 | 52 | |
| III. Finanzanlagen Sonstige Ausleihungen |
331.589,04 | 49.217,00 | 421 |
| 331.589,04 | |||
| B. UMLAUFVERMÖGEN |
|||
| I. Vorräte Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
138.675,36 | 138.675,36 | 128 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Sonstige Vermögensgegenstände - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.722,12 € |
304.765,30 106.304,76 |
894 99 |
|
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, | 411.070,06 | ||
| Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 1.824,73 | 8 | |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN |
14.430,01 | 29 | |
| D. AKTIVE LATENTE STEUERN |
403.200,52 | 234 | |
| 2.362.983,75 | 2.696 | ||
| P A S S I V A | ||||
|---|---|---|---|---|
| EUR | 31.12.2013 EUR |
31.12.2012 TEUR |
||
| A. | EIGENKAPITAL | |||
| I. Gezeichnetes Kapital Grundkapital Abzüglich Nennwert eigener Anteile |
2.150.000,00 -14.700,00 |
2.150 - 15 |
||
| II. Kapitalrücklage |
2.629.417,02 | 2.629 | ||
| III. Rücklage wegen eigener Anteile | 14.700,00 | 15 | ||
| IV. Bilanzverlust | -2.732.608,07 | - 2.492 | ||
| 2.046.808,95 | 2.288 | |||
| B. | RÜCKSTELLUNGEN | |||
| Sonstige Rückstellungen | 40.230,00 | 40.230,00 | 39 | |
| C. | VERBINDLICHKEITEN | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 115.874,30 € |
115.874,30 | 65 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
99.081,97 | 233 | ||
| 99.081,97 € 3. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern 32.405,89 € |
60.988,53 | 71 | ||
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 60.988,53 € |
||||
| 275.944,80 | ||||
| 2.362.983,75 | 2.696 | |||
der
| 2013 | ||||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | ||
| 1. 2. |
Umsatzerlöse Erhöhung oder Verminderung des Bestandes |
1.832.008,97 | 2.220 | |
| 3. | an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Andere aktivierte Eigenleistungen |
10.198,89 363.559,72 |
25 288 |
|
| 4. | Sonstige betriebliche Erträge | 103.803,10 | 55 | |
| Gesamtleistung | 2.309.570,68 | 2.588 | ||
| 5. | Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen |
830.641,47 3.049,30 |
833.690,77 | 809 6 |
| Rohergebnis | 1.475.879,91 | 1.774 | ||
| 6. | Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für |
1.069.053,02 | 925 | |
| 7. | Altersversorgung und für Unterstützung Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des An |
171.803,97 | 1.240.856,99 | 157 |
| 8. | lagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen |
236.947,72 422.208,98 |
124 393 |
|
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
16.148,43 2.219,90 |
13.928,53 | 33 3 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
-410.205,25 | 205 | ||
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - davon latente Steuern -169.110,62 € |
-169.111,02 | 107 | ||
| 13. Jahresfehlbetrag (Jahresüberschuss) |
-241.094,23 | 98 | ||
| 14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -2.491.513,84 | - 2.590 | ||
| 15. Bilanzverlust | -2.732.608,07 | - 2.492 | ||
der
Der Jahresabschluss der artec technologies AG vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Die Darstellungs-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätzlich beibehalten.
Herstellungskosten beinhalten grundsätzlich keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen, für betriebliche Altersversorgung sowie keine Fremdkapitalzinsen.
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.
Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Gemeinkosten bewertet. Fertiggestellte immaterielle Vermögensgegenstände werden auf Grundlage ihrer erwarteten Lebenszyklen abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.
Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wurde ausgeübt.
Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Eigene Anteile sind vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt worden.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.
Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
Geschäftsvorfälle in fremden Währungen sind im laufenden Geschäftsjahr mit aktuellen Kursen umgerechnet worden.
Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert.
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen |
Buchwerte | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2013 EUR |
Zugänge 2013 EUR |
Abgänge 2013 EUR |
Stand 31.12.2013 EUR |
Stand 01.01.2013 EUR |
Zugänge 2013 EUR |
Abgänge 2013 EUR |
Stand 31.12.2013 EUR |
Stand 31.12.2013 EUR |
Stand 31.12.2012 EUR |
|
| A. AUFWENDUNGEN FÜR DIE ERWEITERUNG DES GESCHÄFTSBETRIEBES |
970.466,00 | 0,00 | 0,00 | 970.466,00 | 970.466,00 | 0,00 | 0,00 | 970.466,00 | 0,00 | 0,00 |
| B. ANLAGEVERMÖGEN | ||||||||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
945.184,04 57.008,98 |
394.552,16 8.186,97 |
0,00 0,00 |
1.339.736,20 65.195,95 |
115.181,65 56.619,98 |
219.132,52 1.020,97 |
0,00 0,00 |
334.314,17 57.640,95 |
1.005.422,03 7.555,00 |
830.002,39 389,00 |
| 1.002.193,02 | 402.739,13 | 0,00 | 1.404.932,15 | 171.801,63 | 220.153,49 | 0,00 | 391.955,12 | 1.012.977,03 | 830.391,39 | |
| II. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Ge schäftsausstattung III. Finanzanlagen Sonstige Ausleihungen |
234.993,71 421.092,46 |
16.410,23 16.037,25 |
2.986,00 105.540,67 |
248.417,94 331.589,04 |
183.440,71 0,00 |
16.794,23 0,00 |
1.034,00 0,00 |
199.200,94 0,00 |
49.217,00 331.589,04 |
51.553,00 421.092,46 |
| 2.628.745,19 | 435.186,61 | 108.526,67 | 2.955.405,13 | 1.325.708,34 | 236.947,72 | 1.034,00 | 1.561.622,06 | 1.393.783,07 | 1.303.036,85 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit |
||||
|---|---|---|---|---|
| unter einem Jahr EUR |
über einem Jahr EUR |
insgesamt EUR |
||
| 1. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
304.765,30 | 0,00 | 304.765,30 |
| 2. | Sonstige Vermögensgegenstände | 100.582,64 | 5.722,12 | 106.304,76 |
| 405.347,94 | 5.722,12 | 411.070,06 | ||
| Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| unter einem Jahr EUR |
ein bis fünf Jahre EUR |
über fünf Jahre EUR |
insgesamt EUR |
|||
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
115.874,30 | 0,00 | 0,00 | 115.874,30 | |
| 2. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
99.081,97 | 0,00 | 0,00 | 99.081,97 | |
| 3. | Sonstie Verbindlichkeiten | 60.988,53 | 0,00 | 0,00 | 60.988,53 | |
| 275.944,80 | 0,00 | 0,00 | 275.944,80 |
Das Grundkapital der Gesellschaft besteht aus 2.150.000 Stück nennwertlosen Stückaktien (Inhaberaktien). Der Ausgabebetrag je Inhaberaktie hat 1,00 € betragen.
Die artec technologies AG hält 14.700 eigene nennwertlose Stückaktien. Auf diese eigenen Aktien entfällt ein Grundkapital in Höhe von 14.700 €. Die eigenen Aktien sind im Verlauf der Geschäftsjahre 2008 und 2009 erworben worden. Der Erwerb erfolgte aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung, der ein Aktienrückkaufprogramm ermöglichte.
Das bedingte Kapital beträgt 1.000.000,00 €.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu 1.000.000,00 €, eingeteilt in bis zu 1.000.000,00 auf den Inhaber lautende Stückaktien, bedingt erhöht.
Das genehmigte Kapital beträgt 1.075.000,00 €.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. August 2011 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 31. Juli 2016 durch Ausgabe neuer Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt 1.075.000,00 € zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2011).
| EUR | |
|---|---|
| Differenzen zu aktiven latenten Steuern | |
| In den nächsten 5 Jahren nutzbare Verlustvorträge | 2.493.375,84 |
| Differenzen zu passiven latenten Steuern | |
| Aktivierte selbsterstellte materielle Vermögensgegenstände | 1.005.422,03 |
Die Bewertung erfolgt mit einem einheitlichen Steuersatz in Höhe von 27 %.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere den Personalbereich (24,2 T€) und die Rückstellung für Jahresabschluss- und Prüfungskosten.
Zum 31. Dezember 2013 besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 1.408.622,55 €. Diese setzt sich wie folgt zusammen:
| EUR | |
|---|---|
| Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände Abzgl. Zugehörige passive latente Steuern |
1.005.422,03 -271.715,30 |
| Zzgl. Aktive latente Steuern | 733.706,73 674.915,82 |
| 1.408.622,55 | |
| männlich | weiblich | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| Mitarbeiter | 17 | 4 | 21 |
| Geringfügig Beschäftigte | 0 | 1 | 1 |
| 17 | 5 | 22 | |
Der in den Bilanzverlust einbezogene Verlustvortrag beträgt 2.491.513,84 €.
Dem Vorstand der Gesellschaft mit dem Recht zur gemeinsamen Vertretung gehören an
_____________________________________________________________________________________________________________________________
Der Aufsichtsrat besteht aus:
Die Gesamtbezüge des Vorstands haben im Geschäftsjahr 2013 162.000,00 € betragen. Die Bezüge des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr 2013 12.000,00 € betragen.
Die Darlehen werden mit 4 % bzw. 7% verzinst und haben sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt entwickelt:
| Stand | Tilgung/Neu- | Stand | ||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2013 | Zinsen 2013 | aufnahme | 31.12.2013 | |
| Darlehen Thomas Hoffmann | 306.884,52 € | 12.502,95 € | -100.000,00 € | 219.387,47 € |
| Darlehen Ingo Hoffmann | 29.790,13 € | 1.213,70 € | 0,00 € | 31.003,83 € |
Daneben bestehen Forderungen aus Vorschüssen in Höhe von 135.000,00 €.
Diepholz, den 9. Mai 2014
der
artec technologies AG, Diepholz
Die IT-Branche blickt optimistisch in die Zukunft. Während sich in 2012 eine pessimistische Haltung breit machte, gab es ab Sommer 2013 den Wendepunkt. Der Mittelstand in Deutschland erwartet eine weitreichende konjunkturelle Erholung, die voraussichtlich im Laufe von 2014 deutlich an Schwung gewinnen wird. Führende Wirtschaftsinstitute rechnen dieses Jahr mit 1,9 % Wachstum; Tendenz für 2015 steigend. Unternehmen, die neues Wachstum eigenständig oder mit Hilfe von Investoren finanzieren können, werden von der positiven Entwicklung profitieren. Kleine und mittelständische Unternehmen haben jedoch häufig das Problem, laut einer Studie der KfW, eher zurückhaltend von Banken unterstützt zu werden, sodass z. T. technisch anspruchsvolle Entwicklungen und somit mögliche Neuheiten oft als ungenutztes Potenzial in der Schublade liegen bleiben.
Die Videoüberwachung ist weltweit ein milliardenschwerer und rasch wachsender Markt. Der Gesamtmarkt für Videoüberwachung wird von Transparency Market Research auf 12,6 Mrd. US-Dollar im Jahr 2012 geschätzt. Getrieben von der Nachfrage der Schwellenländer, dem technischen Fortschritt und dem steigenden Sicherheitsbedürfnis wird bis 2019 ein weiteres durchschnittliches Wachstum von 19,1 % p. a. erwartet, auf dann 42,5 Mrd. US-Dollar. Ein Löwenanteil des Marktes entfällt auf die Hardware, 2012 wurden weltweit mit den Kameras, Recordern, Encodern, Monitoren und Speichern 9,5 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Nach Angaben des BHE (Bundesverband Sicherheitstechnik) haben die deutschen Anbieter für Videoüberwachungstechnik im letzten Jahr Umsätze von 423 Mio. € erzielt, rund 2,4 % mehr als 2012.
B. Broadcast Technik
Die Digitalisierung des Mediensektors hat in den letzten Jahren eine explosionsartige Vermehrung der Zahl der Fernsehkanäle bedingt und treibt damit auch den Bedarf an effizienten Sendemitschnitt-, Bearbeitungs- und Archivierungssystemen. Selbst bei Außerachtlassung der massiv an Verbreitung gewinnenden IPTV- und Video-on-Demand-Angebote hat die Programmvielzahl Dimensionen angenommen, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar gewesen wären. Allein in Deutschland hat sich die Zahl der privaten Sender zwischen 2003 und 2008 von 47 auf 147 verdreifacht und seitdem weiter auf 157 erhöht. Zusammen mit den regionalen und lokalen Sendern waren 2012 in Deutschland 421 private Fernsehkanäle aktiv (Quelle: ALM Jahrbuch 2013). Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle weist für Deutschland aktuell insgesamt 657 Kanäle aus, für die EU und die Beitrittsländer finden sich in der Statistik knapp 10.000 Einträge.
Allerdings bedingt diese dynamische Zunahme der Senderzahl kein vergleichbares Umsatzwachstum des TV-Marktes. Vielmehr bewirkt die Ausdifferenzierung des Kanalangebotes auch eine Zersplitterung des Marktes, der zudem, nicht zuletzt aufgrund der Konkurrenz durch Online-Werbung, unter stagnierenden Werbeeinnahmen, der nach wie vor wichtigsten.
Erlösquelle des Privatfernsehens, leidet. Nimmt man Deutschland als Beispiel, lagen nach Angaben des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) die Werbeumsätze der TV-Sender im Jahr 2012 bei 4,05 Mrd. € und damit zwar etwas höher als in den Jahren 2009 bis 2011, aber noch unterhalb der Werte, die vor der Finanzkrise erreicht wurden. Einnahmenwachstum konnte die Branche zuletzt im Pay-TV (+70 % seit 2009) und, wenn auch auf einem noch niedrigen Niveau, mit Download- und Streaming-Angeboten erzielen, die sich seit 2010 auf 123 Mio. € verdreifacht haben.
(Quelle: ALM Jahrbuch 2013; SMC Research/Dr. Adam Jabukoswki).
Die artec technologies AG ist ein international tätiges Unternehmen, das Produkte und Systemlösungen für die Geschäftsbereiche IPTV / Broadcast Industries und Videosicherheitstechnik entwickelt, produziert und vertreibt. Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft einschließlich der Geschäftsführung durchschnittlich 25 Mitarbeiter (Vorjahr: 24 Mitarbeiter).
Das Geschäftsjahr 2013 war im Wesentlichen geprägt durch die Identifikation und Gewinnung neuer Großkunden, zugleich wurden die Weichen in technologischer und organisatorischer Hinsicht für ein zukünftiges Wachstum gestellt. Dennoch musste die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatzrückgang von T€ 2.220 (2012) auf T€ 1.832 (2013) in Kauf nehmen. Der Rückgang basiert im Wesentlichen darauf, dass Projekte, für deren Realisierung viel Zeit und Aufwand in der ersten Jahreshälfte betrieben wurde, in der zweiten Jahreshälfte nicht eingegangen sind oder sich verzögert haben. Durch die Trennung vom bisherigen Vertriebsleiter und eines weiteren Vertriebsmitarbeiters im Herbst letzten Jahres verfügte die Gesellschaft über einen nur eingeschränkten funktionsfähigen Vertrieb, was zu einer reduzierten Umsatzentwicklung beigetragen hat. Hinzu kommt, dass kein ausreichendes Wachstumskapital zur Verfügung steht, um die Produkte der Gesellschaft im Markt vollumfänglich zu bewerben.
Die Gesamtleistung mit den aktivierten Entwicklungsleistungen sowie mit den als sonstige Erträge gebuchten Einnahmen aus Forschungsprojekten beträgt T€ 2.310. Das entspricht einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr von -T€ 278.
In Relation zur Gesamtleistung stieg die Materialaufwandsquote von 31,5 % im Jahr 2012 auf 36 % im Jahr 2013. Der erhöhte Materialaufwand resultiert aus einem zunehmenden Umsatzanteil von Distributionsartikeln, die im Rahmen von Projekten mitgeliefert werden.
Die Gesellschaft erzielte 2013 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von -T€ 410. Der Jahresfehlbetrag lag aufgrund der geringeren Umsätze bei gleichzeitig gestiegenen Kosten in 2013 bei -T€ 241 gegenüber +T€ 98 im Vorjahr. Die operativen Gesamtkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.569 auf T€ 1.889 in 2013 um 20,40 % erhöht. Diese sind teilweise darauf zurückzuführen, dass in der zweiten Jahreshälfte bereits Kosten für einen im August verpflichteten neuen Vertriebsteamleiter angefallen sind. Des Weiteren sind Einmalkosten im Zusammenhang mit der Trennung vom bisherigen Vertriebsleiter angefallen.
Der Vorstand der artec technologies AG ist von der Wachstumsstrategie der Gesellschaft überzeugt und hat daher im Geschäftsjahr 2013 davon abgesehen, die Ressourcenbasis des Unternehmens dem geringeren Umsatzniveau anzupassen.
Der Umsatzverlust im Vergleich zum vorhergehenden Geschäftsjahr ist überwiegend auf verlorene Projekte im Inlandsgeschäft zurückzuführen. Die Auslandsaktivitäten entwickeln sich sehr unterschiedlich. Neben einigen Erfolgen in Osteuropa waren leider auch Rückgänge in anderen Absatzmärkten wie Benelux zu verzeichnen. Das Geschäftsmodell der artec technologies AG ist überwiegend auf kurze Auftragsvorlauf und Auftragsabwicklungszeiten ausgerichtet. Nennenswerte Auftragsbestände sind bei diesen Geschäftsmodell nicht zu verzeichnen.
Die Beschaffung von Hardware verläuft unkritisch. Eine Lieferantenabhängigkeit besteht nicht. Die Produktion von Rekordersystemen wird im Wesentlichen durch externe Dienstleister durchgeführt.
Die im Geschäftsjahr 2013 getätigten Investitionen im Anlagevermögen betrugen T€ 419. Davon entfielen auf selbst geschaffene Software T€ 395. Im Bereich der Finanzanlagen wurden neben einem Zugang von T€ 16 (Zinsen) bei den Ausleihungen Tilgungen in Höhe von T€ 106 vorgenommen.
Die Finanzierung erfolgt derzeit bankenunabhängig bzw. im Rahmen der für die Gesellschaft zur Verfügung stehenden Kreditlinien. In der Gesamtdarstellung der Kapitalflussrechnung ergibt sich ein Finanzmittelfond am Ende der Periode in Höhe von T€ 2.
Auch im Jahr 2013 leisteten die hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesellschaft hervorragende Arbeit: in der Entwicklung neuer Lösungen in beiden Produktlinien der Gesellschaft, aber auch im Ausbau unserer führenden Marktposition. Für ein technologisch orientiertes Unternehmen wie artec stellt ein qualifizierter Mitarbeiterstamm einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar, da nur durch hochwertige Dienstleistungen und anspruchsvolle Produkte Marktanteile längerfristig gesichert werden können. Der jetzt vorhandene Personalstamm ist notwendig für den Erhalt und den Ausbau des Geschäftsbetriebes. Im Bereich der Entwicklungsressourcen birgt die Arbeitsmarktsituation Risiken, insbesondere aufgrund des Fachkräftemangels bei qualifizierten IT-Mitarbeitern.
Optionsrechte für den günstigen Erwerb von eigenen Anteilen wurden nicht gewährt.
Die Vermögenslage stellt sich zum 31.12.2013 wie folgt dar:
| Ver | |||
|---|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | änderung | |
| T€ | T€ | T€ | |
| AKTIVA | |||
| A. Aufwendungen für die Erweiterungen des Geschäftsbetriebs |
0 | 0 | 0 |
| B. Anlagevermögen |
|||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.013 | 830 | 183 |
| II. Sachanlagen |
49 | 52 | -3 |
| III. Finanzanlagen | 332 | 421 | -89 |
| C. Umlaufvermögen |
|||
| I. Vorräte |
139 | 128 | 11 |
| II. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände |
411 | 993 | -582 |
| III. Kassenbestand | 2 | 8 | -6 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten |
14 | 29 | -15 |
| E. Aktive latente Steuern | 403 | 234 | 169 |
| Summe Aktiva | 2.363 | 2.695 | -332 |
| Ver | |||
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | änderung | |
| T€ | T€ | T€ | |
| PASSIVA | |||
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital |
2.135 | 2.135 | 0 |
| II. Kapitalrücklage |
2.629 | 2.629 | 0 |
| III. Gewinnrücklagen (eigene Anteile) | 15 | 15 | 0 |
| IV. Bilanzverlust | -2.732 | -2.492 | -240 |
| 2.047 | 2.287 | -240 | |
| B. Rückstellungen |
40 | 39 | 1 |
| C. Verbindlichkeiten | 276 | 369 | -93 |
| Summe Passiva | 2.363 | 2.695 | -332 |
Die Cashflows betragen wie folgt:
| 31.12.2013 T€ |
31.12.2012 T€ |
Ver änderung T€ |
|
|---|---|---|---|
| Cashflow laufende Geschäftstätigkeit | 271 | -116 | 387 |
| Cashflow Investitionstätigkeit | -328 | -156 | -172 |
| Cashflow Finanzierungstätigkeit | 51 | 64 | -13 |
| -6 | -208 | 202 |
Auch im abgelaufenen Jahr erfolgten umfangreiche Investitionen in die Weiter- und Neuentwicklung von Produkten. Die immateriellen Vermögensgegenstände erhöhten sich von T€ 830 auf T€ 1.005.
Die Finanzanlagen wurden durch Rückführung von Ausleihungen durch den Vorstand um T€ 90 reduziert (Saldogröße aus Rückzahlung und Zinsen).
Der Forderungsbestand setzt sich aus einer Vielzahl von kleineren, aber auch größeren Einzelforderungen zusammen. Größere Einzelrisiken bestanden nicht. Die durchschnittliche Forderungsreichweite schwankt im Jahresverlauf zwischen 40 bis 90 Tagen. Längere Zahlungsziele werden nur in Ausnahmefällen vergeben. Die tatsächlichen Zahlungsausfälle sind nicht erwähnenswert. Die Forderungen per 31.12.2013 sind weitestgehend beglichen.
Das Grundkapital der Gesellschaft besteht aus 2.150.000 nennwertlosen Stückaktien (Inhaberaktien). Der Ausgabebetrag je Inhaberaktie hat 1,00 € betragen. Die Gesellschaft hält eigene Aktien in Höhe von 14.700 Stück, die im Laufe der Geschäftsjahre 2008 und 2009 erworben wurden.
Das Eigenkapital beläuft sich am Abschlussstichtag auf T€ 2.047. Die Eigenkapitalquote beträgt komfortable 86,62 % und liegt damit deutlich über den Bundesdurchschnitt. Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2013 wurden vollbeständig beglichen.
In der Gesamtdarstellung der Kapitalflussrechnung ergibt sich ein Finanzmittelfond am Ende der Periode in Höhe von T€ 2.
| Ver | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | änderung | ||
| T€ | T€ | T€ | ||
| 1. | Umsatzerlöse | 1.832 | 2.220 | -388 |
| 2. | Bestandsveränderung | 10 | 25 | -15 |
| 3. | Aktivierte Eigenleistungen | 364 | 288 | 76 |
| 4. | Sonstige betriebliche Erträge | 104 | 55 | 49 |
| 5. | Gesamtleistung | 2.310 | 2.588 | -278 |
| 6. | Materialaufwand | -834 | -815 | -19 |
| 7. | Rohergebnis | 1.477 | 1.774 | -298 |
| 8. | Personalaufwand | -1.240 | -1.082 | -158 |
| 9. | Abschreibungen | -237 | -124 | -113 |
| 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -422 | -393 | -29 | |
| 11. Zinserträge / -aufwendungen | 13 | 30 | -17 | |
| 12. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 169 | -107 | 276 | |
| 13. Jahresfehlbetrag (Jahresüberschuss) | -241 | 98 | -339 | |
| 14. Verlustvortrag | -2.492 | -2.590 | 98 | |
| 15. Bilanzverlust | -2.732 | -2.492 | -240 |
Sonderumstände haben dazu geführt, dass der Umsatz gegenüber dem Vorjahr geringer ausgefallen ist (1.3. Beurteilung des Geschäftsverlaufs).
Auch in Folge einer Produktverzögerung konnten die Absatzerwartungen des Jahres 2013 nicht ganz erfüllt werden. Die Umsatzerlöse reduzierten sich um T€ 388 auf T€ 1.832.
Die Gesamtleistung sank im Geschäftsjahr 2013 auf T€ 2.310 und damit um T€ 278 bzw. 10,74 % unter dem Wert des Vorjahres. Sie enthält unter anderem Fördermittel aus F&E Projekten sowie aktivierte Eigenleistungen. Die Materialquote erhöhte sich auf 36 % (Vorjahr 31,5 %), was auf einen höheren Verkaufsanteil von Fremdprodukten zurückzuführen ist.
Der Personalaufwand ist deutlich auf T€ 1.240 (Vorjahr T€ 1.082) bzw. um 14,60 % gestiegen. Nähere Informationen finden sich im Abschnitt 1.3. Die Abschreibungen fallen im Wesentlichen auf aktivierte Eigenleistungen der letzten Jahre an. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 169 (Vorjahr T€ -107) beruhen auf einer aktualisierten Finanzplanung für die nächsten 5 Jahre, aktivierte latente Steuern wurden entsprechend angepasst. Der Jahresergebnis verschlechtere sich auf T€ -241 (Vorjahr T€ 98).
Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. in der Branchensituation ergeben. Es gibt auch keine anderweitigen für die Gesellschaft zu berichtenden Ereignisse von besonderer Bedeutung.
Die artec ist in den Geschäftsbereichen hochauflösende IP-Videoüberwachung mit der Produktplattform "MULTIEYE" und im Bereich IPTV/Broadcast Industries mit der Produktplattform XENTAURIX aktiv.
Das übliche Geschäftsrisiko besteht darin, dass die Produkte und Systemlösungen der artec technologies AG entweder technisch veralten oder aber aufgrund anderweitiger neuer Techniken abgelöst werden. Auch können Markteintritte von Wettbewerbern das Wettbewerbsumfeld nachhaltig verändern.
Durch neue Anwendungsbereiche in beiden Geschäftsfeldern und durch mobilen Zugang zu den Systemen via Smartphones und Tablets (wie IPhones/IPads) verzeichnet artec einen deutlichen Nachfrageschub. Das neue Technologiedesign ermöglicht, Komponenten der Plattformen MULTIEYE und XENTAURIX miteinander zu multimedialen Systemen zu kombinieren. Dies erschließt neue Anwendungsfelder und stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar. Erste Aufträge aus dem Raumfahrtbereich und einem Sicherheit-Trainingszentrum konnten bereits erfolgreich abgewickelt werden.
Die Prozesse der artec sind abgestimmt. Bis 2009 war die artec zertifiziert nach "ISO". Die Zertifizierung lief in 2009 aus und wurde aus Gründen der Kostenersparnis nicht erneuert. Die Gesellschaft arbeitet dennoch nach den Grundsätzen der ISO 9001. Aufgrund der überschaubaren Mitarbeiteranzahl existieren flache Hierarchien.
Relevante Risiken bestehen für die Gesellschaft in Form von Zahlungsausfallrisiken und aufgrund internationaler Einkaufs- und Expansionsbestrebungen in Wechselkursrisiken. Ein Liquidationsrisiko besteht dann, wenn die Gesellschaft nicht in der Lage ist, Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung ihrer Verpflichtungen notwendig sind. Die Gesellschaft nutzt ein qualifiziertes Planungsprogramm. Auf monatlicher Basis werden die Umsatz-, Kosten- und Cash Flow-Planwerte mit den Istwerten aus der laufenden Buchführung und die Vorhersagen der Umsatzentwicklung aus dem Geschäftsplan mit den Monatsprognosen aus dem CRM-System gegenübergestellt. Der Soll/Ist-Vergleich bildet die Grundlage der Quartals- und Jahresplanung. Zum Bilanzstichtag bestehen keine langfristigen wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Solange die Möglichkeit der zeitnahen Finanzierung über den Kapitalmarkt in ausreichendem Umfang besteht, ist die Liquidität der Gesellschaft weitgehend gesichert. Mit der Verfolgung einer Wachstumsstrategie, konkret im Hinblick auf die Abhängigkeit der Erlöse aus der gegenwärtigen und teilweise neuen Produktlinie der Gesellschaft, können Liquiditätsrisiken entstehen.
Zahlreiche Geschäftsprozesse beruhen auf einer funktionsfähigen IT-Infrastruktur. Datenverluste, Ausfälle oder sogar Datendiebstähle könnten einen scherwiegenden Schaden für artec verursachen. Die artec hat insofern diverse Vorsorgemaßnahmen ergriffen. Die IT-Risiken sind vollumfänglich abgedeckt. Es besteht ein ausreichender Versicherungsschutz. Back-Ups (Datensicherungen) werden kontinuierlich erstellt.
artec ist auf sehr gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter angewiesen, um im starken Wettbewerb innerhalb der Branche bestehen zu können. Die Abwanderung von wichtigen Mitarbeitern könnte kurzfristig zu einer Beeinträchtigung des Unternehmenserfolges führen.
Die Produktpalette der Gesellschaft unterliegt fortlaufenden Anpassungen und Erweiterungen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die damit einhergehende Entwicklungskomplexität zu Produktfehlern und dementsprechend zu einer Beeinflussung der Ergebnissituation des Unternehmens führen kann.
Durch eine kontinuierliche Verbesserung der Planungsprozesse wird der gestiegenen Komplexität begegnet. Darüber hinaus hat die Gesellschaft eine Haftpflichtversicherung zu einer Risikobegrenzung abgeschlossen.
Wie bereits unter Punkt 1.2. beschrieben kann im Geschäftsbereich der artec von einer grundsätzlich positiven Branchenentwicklung ausgegangen werden, dies sowohl im Bereich der Hard- und Software allgemein als auch im Bereich "Sicherheit" allgemein. Die Gesellschaft muss es verstehen, mit beschränkten Ressourcen in diesem Markt zu bestehen.
Im laufenden Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ihr Produktportfolio konsequent weiterentwickelt und noch besser auf den Bedarf der Kunden zugeschnitten. In der Softwareentwicklung steht die ständige Optimierung und Modernisierung der aktuellen Produkte im Fokus.
In den Geschäftsfeldern Broadcast-Technik und Videosicherheitstechnik kann artec technologies mit hochinnovativen Produkten aufwarten. Die Resultate aus mehreren Forschungs- und Entwicklungsprojekten tragen dazu bei, dass die Produktlinien in Teilen einzigartige Funktionalitäten und Module aufweisen. Auch in Zukunft wird die Gesellschaft an ihrer hohen Entwicklungskompetenz festhalten, individuelle Neuentwicklungen oder Anpassungen vorantreiben. Durch die Investitionen in die zukünftige Produktentwicklung wird die Gesellschaft für die zukünftigen Anforderungen des Marktes hervorragend aufgestellt sein und die Reichweite der Kundenbasis um ein Vielfaches erhöhen.
Um die Abhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen zu mindern, hat die Gesellschaft schon vor längerer Zeit begonnen, das Geschäftsmodell stärker auf das lukrative Projektgeschäft umzustellen. Die Umsätze aus Hardwareverkäufen werden zunehmend mit Dienstleistungsangeboten kombiniert, was zu steigenden und wiederkehrenden Dienstleistungsumsätzen führt.
Auch wenn die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr aufgrund einiger Sondereffekte nicht den Planungen entsprochen hat, blickt die Geschäftsführung durchaus optimistisch in die nähere Zukunft. Neben der Gewinnung von neuen Großkunden wurden auch in technologischer und organisatorischer Hinsicht die Weichen für deutliches Wachstum gestellt.
Der erfreuliche Geschäftsverlauf der ersten vier Monate des laufenden Jahres sowie die in Aussicht
Der erfreuliche Geschäftsverlauf der ersten vier Monate des laufenden Jahres sowie die in Aussicht gestellten Projektzusagen der kommenden Monate geben für die Geschäftsführung den Grund zur Annahme, deutlich verbesserte Bilanzkennzahlen zum Ende des ersten Halbjahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Aussicht stellen zu können.
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Diepholz, den 9. Mai 2014
(Vorstand der artec technologies AG) Ingo Hoffmann und Thomas Hoffmann
nachfolgend informiert der Aufsichtsrat über die Wahrnehmung seiner Aufgaben und die Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013.
Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben dafür fortlaufend mit den Vorstandsmitgliedern Kontakt gehalten, sich über den Geschäftsverlauf und wesentliche Vorgänge informiert und sich mit den Mitgliedern des Vorstandes beraten.
Bedeutende Sachverhalte hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern besprochen und sie in die laufende Aufsichtsratsarbeit einbezogen.
Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich zeitnah und umfassend über alle wichtigen Aspekte der Unternehmensplanung und der strategischen und laufenden Geschäftsentwicklung. Wir hatten dabei stets ausreichend Gelegenheit, uns im Plenum des Aufsichtsrats mit den Berichten, Anträgen und Beschlussvorschlägen des Vorstands kritisch auseinanderzusetzen sowie Anregungen einzubringen.
Alle zustimmungspflichtigen Angelegenheiten hat der Vorstand dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur Entscheidung vorgelegt. Die Genehmigungen sind nach ausführlicher Prüfung der Unterlagen und gegebenenfalls ergänzender Erläuterungen durch den Vorstand erteilt worden.
Die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung von Vorstand und Aufsichtsrat verliefen in allen Fällen auf Basis gründlicher, sachgerechter Information einvernehmlich, zügig und erfolgreich.
Der Aufsichtsrat der artec technologies AG trat im Geschäftsjahr 2013 zu vier ordentlichen Sitzungen zusammen.
In den Aufsichtsratssitzungen wurden die Berichterstattung des Vorstands über die Lage der Gesellschaft, das wirtschaftliche Umfeld, die Umsatz- und Kostenentwicklung sowie wesentliche Geschäftsvorfälle besprochen.
Im Einzelnen hat sich der Aufsichtsrat mit folgenden Themen auseinander gesetzt:
In seiner Sitzung vom 11.03.2013 wurden die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 erörtert. Vom Vorstand wurde ein Ausblick auf 2013 gegeben und die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft dargelegt. Ebenso wurden die Sitzungstermine des Aufsichtsrates und der Termin für die ordentliche Hauptversammlung abgestimmt.
In der Sitzung am 13.05.2013 wurde dem Aufsichtsrat der testierte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 vorgelegt und erläutert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt und damit festgestellt.
Die Sitzung am 28.06.2013 fand im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft statt. Erörtert wurde die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, insbesondere die Entwicklung im ersten Halbjahr 2013.
In seiner Sitzung am 19.12.2013 hat sich der Aufsichtsrat über die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft informiert. Der Vorstand hat hierzu insbesondere über die Entwicklung der Gesellschaft innerhalb der ersten 11 Monate des Jahres 2013 berichtet.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der artec technologies AG mit Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 wurden von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kohl & Zerhusen GmbH, Steinfeld, geprüft. Den Prüfauftrag dazu hatte der Aufsichtsrat entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2013 erteilt.
Der Abschlussprüfer erteilte für den Jahresabschluss mit Lagebericht der artec technologies AG den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Abschlussprüfer hat in seinem Bericht das Risikomanagement- und Überwachungssystem des Vorstands dargestellt. Er hält es für geeignet, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.
Die Abschlussunterlagen und der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen dem Aufsichtsrat vor. Sie wurden vom Aufsichtsrat eingehend geprüft und im Beisein des Abschlussprüfers, der über die Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, erörtert.
Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis seiner Prüfung durch die Abschlussprüfer angeschlossen und im Rahmen seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Er hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der artec technologies AG sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 in seiner Sitzung vom 19. Mai 2014 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der artec technologies AG nach § 172 AktG festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der artec technologies AG herzlich für ihren Einsatz und ihre Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Berlin, im Mai 2014 Für den Aufsichtsrat
Stefan Schütze (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
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