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Artec Technologies AG Annual Report 2017

Feb 15, 2019

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Annual Report

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Publication

artec technologies AG

Diepholz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz zum 31. Dezember 2017

der artec technologies AG, Diepholz

AKTIVA

EUR 31.12.2017

EUR
31.12.2016

TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.868.658,67 1.584
II. Sachanlagen 34.119,00 36
III. Finanzanlagen 292.819,33 338
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 168.856,82 139
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 408.020,83 784
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.038,65 € (Vorjahr 2.038,65 €)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 371,53 233
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.869,13 11
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 720.227,26 738
3.507.942,57 3.864
PASSIVA
EUR 31.12.2017

EUR
31.12.2016

TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
Grundkapital 2.365.000,00 2.365
Abzüglich Nennwert eigener Anteile -13.700,00 - 14
II. Kapitalrücklage 3.405.067,02 3.405
- davon Einstellung während des Geschäftsjahres 0,00 € (Vorjahr 774.000,00 €)
III. Rücklage wegen eigener Anteile 13.700,00 14
IV. Bilanzverlust -2.868.234,06 - 2.067
2.901.832,96 3.703
B. RÜCKSTELLUNGEN 82.746,53 71
C. VERBINDLICHKEITEN 523.363,08 90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 523.363,08 € (Vorjahr 89.819,16 €)
3.507.942,57 3.864

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

der artec technologies AG, Diepholz

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firma: artec technologies AG
Sitz: Diepholz
Registergericht: Amtsgericht Walsrode
Nummer beim Handelsregister: HRB 100341

Der Jahresabschluss der artec technologies AG vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Darstellungs-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätzlich beibehalten.

Herstellungskosten beinhalten grundsätzlich keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen, für betriebliche Altersversorgung sowie keine Fremdkapitalzinsen.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Gemeinkosten bewertet. Fertiggestellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden auf Grundlage ihrer erwarteten Lebenszyklen abgeschrieben.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Die aufgrund des Auseinanderfallens von Handelsbilanz und Steuerbilanz gebildeten latenten Steuern berücksichtigen künftige Steuerbelastungen und -entlastungen und sind unter Zugrundelegung des unternehmensindividuellen Steuersatzes im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Eigene Anteile sind vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt worden.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Geschäftsvorfälle in fremden Währungen sind im laufenden Geschäftsjahr mit aktuellen Kursen umgerechnet worden.

Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert.

C. Angaben und Erläuterungen zu Posten des Jahresabschlusses

Forderungenspiegel

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit
unter einem Jahr

EUR
über einem Jahr

EUR
insgesamt

EUR
--- --- --- ---
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 405.982,18 2.038,65 408.020,83

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Anzahl der eigenen Aktien

Die artec technologies AG hielt zum 1. Januar 2015 14.700 eigene nennwertlose Stückaktien. Auf diese eigenen Aktien entfiel ein Grundkapital in Höhe von 14.700 €. Die eigenen Aktien sind im Verlauf der Geschäftsjahre 2008 und 2009 erworben worden. Der Erwerb erfolgte aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung, der ein Aktienrückkaufprogramm ermöglichte. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 1.000 Stückaktien mit einem Grundkapital von 1 € je Aktie zum Kaufpreis von 1,65 € je Aktie verkauft. Der Kaufpreis ist in die Kapitalrücklage eingestellt worden. Somit hält die artec technologies AG ab dem Geschäftsjahr 2016 noch 13.700 eigene nennwertlose Stückaktien. Auf diese eigenen Aktien entfällt ein Grundkapital in Höhe von 13.700 €. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,58 %.

2. Entwicklung des Bilanzverlustes

Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
Verlustvortrag zum 31. Dezember 2016 -2.066.981,55 €
Jahresergebnis 2017 -801.252,51 €
Bilanzverlust zum 31. Dezember 2017 -2.868.234,06 €

3. Latente Steuern

Es bestehen Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz , die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Diese Unterschiede führen zu passiven latenten Steuern.

Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Diesen Erwartungen liegt eine Planungsrechnung für die Jahre 2018 bis 2022 und eine Vertriebsstrategie zugrunde, die gemeinsam mit dem Aufsichtsrat erarbeitet wurde. Hierbei fokussiert sich die Gesellschaft auf zwei wesentliche Kernbereiche. Für die Produktlinie Multieye werden neben dem klassischen Geschäft hohe Marktanteile bei Behörden angestrebt. Für das Produkt Xentaurix wurde neben dem Standardgeschäft ein cloudbasiertes Geschäftsmodell entwickelt und damit auf wiederkehrende Umsätze durch langfristige Verträge gesetzt. Voraussetzung für die Erreichung der definierten Ziele ist, dass die ersten in 2017 erzielten Vertriebserfolge zu einer weiteren Etablierung im Markt mit entsprechenden Folgeaufträgen führen. Bei der Bemessung der in den nächsten fünf Jahren nutzbaren Verlustvorträge wurde der untere Rahmen der Planungen berücksichtigt.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von rund 28,5% und resultiert aus folgenden Sachverhalten:

EUR
Differenzen zu aktiven latenten Steuern
Verlustvorträge 4.391.153,14
Differenzen zu passiven latenten Steuern
Selbst geschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände 1.861.196,67

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen und haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Stand am 01.01.2017

EUR
Veränderung

EUR
Stand am 31.12.2017

EUR
Aktive latente Steuern 1.186.781,96 63.290,49 1.250.072,45
Passive latente Steuern 448.714,56 81.130,63 529.845,19
Bilanzausweis (aktivischer Überhang) 738.067,40 -17.840,14 720.227,26

4. Außerbilanzielle Geschäfte

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen außerbilanzielle Geschäfte in Form von Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:

Fälligkeiten EUR
Fällig bis zum 31. Dezember 2018 69.008,79
Fällig 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022 276.035,16
Fällig nach dem 31. Dezember 2022 40.022,38
385.066,33

Bei den außerbilanziellen Geschäften handelt es sich um Miet- und Pachtverträge über die Anmietung betriebsnotwendiger Vermögensgegenstände. Besondere Vorteile oder Risiken und finanzielle Auswirkungen aus diesen Geschäften ergeben sich nicht.

5. Mitarbeiterzahl

Der Personalbestand setzte sich im Geschäftsjahr 2017 im Durchschnitt aus 25 Mitarbeitern zusammen.

6. Organe der Gesellschaft

Dem Vorstand der Gesellschaft mit dem Recht zur gemeinsamen Vertretung gehören an:

Dipl.-Ing. Ingo Hoffmann, Diepholz,
Kaufmann Thomas Hoffmann, Diepholz.

Der Aufsichtsrat besteht aus:

Diplom Wirtschaftsingenieur Thomas A. Hoffmann, Tutzing (Aufsichtsratsvorsitzender) (bestellt zum 30. November 2017),
Rechtsanwalt Stefan Schütze, Berlin,
Rechtsanwalt Tino Menge, Diepholz,
Herrn Ulrich Hoffmann, Sydney (abberufen zum 30. November 2017).

7. Organbezüge, gewährte Vorschüsse, Kredite und Haftungsverhältnisse

Gewährte Vorschüsse, Kredite und Haftungsverhältnisse

Die Darlehen werden mit 2 % verzinst und haben sich im Geschäftsjahr 2017 wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2017 Zinsen 2017 Tilgung/Neuaufnahme Stand 31.12.2017
Darlehen Thomas Hoffmann 263.021,49 € 4.384,95 € -23.066,07 € 244.340,37 €
Darlehen Ingo Hoffmann 39.259,40 € 791,50 € 0,00 € 40.050,90 €

Diepholz, den 4. April 2018

artec technologies AG

gez. Ingo Hoffmann

gez. Thomas Hoffmann

Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 19.04.2018 festgestellt.