Annual Report • Jun 27, 2019
Annual Report
Open in ViewerOpens in native device viewer

artec technologies AG Mühlenstraße 15-18 | 49356 Diepholz | www.artec.de
| Bericht des Aufsichtsrats | 6 |
|---|---|
| Jahresabschlussprüfung | 10 |
| Organe der Gesellschaft | 11 |
| Geschäftsfelder | 14 |
| Wiedergabe des Bestätigungsvermerks | 16 |
| Bilanz | 20 |
| GuV | 22 |
| Cashflow | 23 |
| Anhang für das Geschäftsjahr 2018 | 24 |
| A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss | 24 |
| B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden | 24 |
| C. Angaben und Erläuterungen zu Posten des Jahresabschlusses | 26 |
| D. Sonstige Pflichtangaben | 30 |
Der vorliegende Geschäftsbericht der artec technologies AG entspricht einem Jahresabschluss nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des Aktiengesetzes. Der Bericht dient lediglich Informationszwecken im Rahmen der Veröffentlichungspflichten der artec technologies AG gemäß den AGB der Deutsche Börse AG für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse. Dieser Geschäftsbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie zur Geschäfts-, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der artec technologies AG. Diese Aussagen beruhen auf den derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen des Unternehmens und unterliegen insofern Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweicht. Die zukunftsgerichteten Aussagen haben nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Geschäftsberichts Gültigkeit. artec technologies beabsichtigt nicht, die zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und übernimmt dafür keine Verpflichtung.
Broadcast Logger System Media Cloud Service Recording & Streaming Video Surveillance Systems Video Security Video Analytics For Law Enforcement
artec technologies blickt auf ein starkes Jahr 2018 zurück. Nach der technologischen Neupositionierung in den Vorjahren sind wir auf den profitablen Wachstumskurs zurückgekehrt. Darüber hinaus haben wir wichtige Referenzaufträge erhalten, welche uns als Spezialist für Media Intelligence Broadcast Solutions und Video-Sicherheitstechnik optimistisch für die kommenden Jahre stimmen.
Den Umsatz haben wir im Jahr 2018 von 1,46 Mio. Euro im Vorjahr auf 2,94 Mio. Euro rund verdoppelt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass durch den sukzessiven Aufbau des Cloud/Saas-Geschäfts vermehrt Projektumsätze in Form von wiederkehrenden Mieteinnahmen auf die nächsten Jahre verteilt werden. Das Umsatzwachstum hat zu einer deutlichen Verbesserung der Erträge geführt. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im Jahr 2018 bei 0,42 Mio. Euro, nach -0,44 Mio. Euro in 2017. Auch auf allen anderen Ebenen wurde das Ergebnis deutlich verbessert. Der Jahresüberschuss lag bei rund 43.000 Euro, nach -0,8 Mio. Euro in 2017. Damit wächst artec wieder profitabel. Gleichzeitig haben wir im Jahr 2018 die bereits zuvor mit 83% sehr solide Eigenkapitalquote auf 94% nochmals erhöht.
Außerdem haben wir im Jahr 2018 unsere artec-Cloud in Bremen ausgebaut. Einige Kunden nutzen bereits aktiv unsere Cloud-Dienstleistungen – Tendenz steigend. Darauf haben wir uns bereits vorbereitet und durch Investitionen in Soft- und Hardware die Kapazität um rund 50% erhöht.
In 2019 wollen wir an die erfolgreiche Entwicklung anknüpfen. Die Chancen sowohl im Sicherheits- als auch Medienbereich dafür sind vielversprechend. Denn in 2018 und den ersten Monaten des laufenden Jahres haben wir Referenzaufträge erhalten, aus denen sich erhebliches Potenzial für die Zukunft ableiten lässt. Dazu gehört beispielsweise der Auftrag einer bundesweit agierenden Sicherheitsbehörde.
Für sie errichtet artec derzeit eine Cloud für die zentrale Sammlung visuellen Informationsmaterials. Abgefragt werden können die Daten ortsunabhängig durch verschiedene Dienststellen.
Auch unsere langjährigen Kunden in Katar sind wieder aktiv. Aufgrund politischer Unsicherheiten wurden Investitionen längere Zeit verschoben. In 2018 haben wir wieder erste Aufträge umgesetzt und nehmen derzeit mit unserer Produktlinie "XENTAURIX" an verschiedenen Ausschreibungen teil.
Die von artec entwickelte Media Intelligence Systemplattform "XENTAURIX" wird seit vielen Jahren bei nationalen und internationalen Broadcastunternehmen, Medienhäusern und Sicherheitseinrichtungen erfolgreich eingesetzt und derzeit stark nachgefragt. Aufgrund der Leistungsfähigkeit und Flexibilität der Software hat artec bereits 5 Landesmedienanstalten als Kunden gewinnen können. Sie setzen bei der Analyse und Dokumentation von digitalen TV- und Hörfunkprogrammen, Videostreams von Internetseiten und Social-Media-Plattformen wie Facebook, YouTube und Twitch auf "XENTAURIX". Mit weiteren Landesmedienanstalten sind wir im Gespräch, um sie künftig bei ihren wichtigen Kontrollaufgaben zu unterstützen.
Auch die Nachfrage seitens Medienunternehmen nach Monitoring- und Analyse-Systemen ist in den vergangenen Wochen spürbar gestiegen. Hier profitiert artec von einer Art "Sonderkonjunktur". Denn einer der weltweit führenden Wettbewerber zieht sich derzeit aus dem Markt zurück. artec hat bereits erste Aufträge von Unternehmen erhalten, welche den Anbieter wechseln wollen. Für artec bieten sich jetzt insbesondere international erhebliche Möglichkeiten, den Marktanteil deutlich zu erhöhen.
Strategisch und technologisch ist artec dafür gut aufgestellt. Doch als Mittelständler sind unsere Ressourcen begrenzt. Daher haben wir derzeit zwei Optionen. Zum einen können wir mit den vorhandenen Mitteln arbeiten und solide im unteren zweistelligen Prozentbereich wachsen. Doch der Markt bietet uns ein deutlich höheres Potenzial.
Dafür benötigen wie jedoch einen größeren finanziellen Spielraum. Beispielsweise zur Vorfinanzierung von Projekten und Verstärkung unseres Teams. Entsprechende Finanzierungsoptionen zur Wachstumsbeschleunigung werden derzeitig geprüft.
Insgesamt wollen wir Umsatz und Ergebnis im Jahr 2019 und auch im kommenden Jahr weiter erhöhen. In welcher Geschwindigkeit werden die kommenden Wochen zeigen.
Wir bedanken uns für das hinter uns liegende Geschäftsjahr bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den außerordentlichen Einsatz und die erbrachten Leistungen sowie bei allen Aktionären und Geschäftspartner für das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Gesellschaft.
Ingo Hoffmann Thomas Hoffmann
der Aufsichtsrat der artec technologies AG hat im Geschäftsjahr 2018 die ihm obliegenden Aufgaben nach Gesetz und Satzung wahrgenommen.
Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Arbeit des Vorstandes, die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und unternehmensinterner Richtlinien regelmäßig überwacht und begleitet. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben dafür fortlaufend mit den Vorstandsmitgliedern Kontakt gehalten und sich über den Geschäftsverlauf und wesentliche Vorgänge informiert.
Bedeutende Sachverhalte hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern besprochen und sie in die laufende Aufsichtsratsarbeit einbezogen.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat sich darüber hinaus regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich zeitnah und umfassend über alle wichtigen Aspekte der Unternehmensplanung und der strategischen und laufenden Geschäftsentwicklung durch den Vorstand berichten lassen. Wir hatten damit stets ausreichend Gelegenheit, uns im Plenum des Aufsichtsrats mit den Berichten, Anträgen und Beschlussvorschlägen des Vorstands kritisch auseinanderzusetzen sowie Anregungen einzubringen.
Alle zustimmungspflichtigen Angelegenheiten hat der Vorstand dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur Entscheidung vorgelegt. Die Genehmigungen sind nach ausführlicher Prüfung der Unterlagen und gegebenenfalls ergänzender Erläuterungen durch den Aufsichtsrat erteilt worden.
Die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung von Vorstand und Aufsichtsrat verliefen in allen Fällen auf Basis gründlicher, sachgerechter Information und Diskussion einvernehmlich, zügig und erfolgreich.

Der Aufsichtsrat der artec technologies AG trat im Geschäftsjahr 2018 zu fünf ordentlichen und zwei außerordentlichen Sitzungen zusammen.
In den Aufsichtsratssitzungen wurden die Berichterstattung des Vorstands über die Lage der Gesellschaft, das wirtschaftliche Umfeld, die Umsatz- und Kostenentwicklung sowie wesent-liche Geschäftsvorfälle besprochen.
In der Sitzung am 16.01.2018 wurden dem Aufsichtsrat die Ausgestaltung der wirtschaftlichen Führungssysteme sowie das Risiko Management, die Compliance Organisation und die Organisation für Informationssicherheit vorgelegt und erläutert. Erörtert wurde ebenso der weitere Ausbau des internationalen Vertriebs.
In einer kurzfristig einberufenen Aufsichtsratssitzung wurde dem Beschluss des Vorstands zur Ausnutzung des genehmigten Kapitals für eine Kapitalerhöhung um bis zu 10% des Grundkapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts zugestimmt.
In einer kurzfristig einberufenen Aufsichtsratssitzung wurde dem Beschluss des Vorstands über die Durchführung der Kapitalerhöhung um bis zu 10% des Grundkapitals zugestimmt.
In der Sitzung am 24.04.2018 wurde dem Aufsichtsrat der testierte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 vorgelegt und erläutert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt und damit festgestellt. Darüber hinaus wurde der strategische Ausblick sowie die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft erörtert. Ebenso wurden die Sitzungstermine des Aufsichtsrates und der Termin für die ordentliche Hauptversammlung abgestimmt.

Die Sitzung am 05.07.2018 fand im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft statt. Es wurde die technische Neuausrichtung der Gesellschaft in den Geschäftsjahren 2016/17 reflektiert sowie die aktuelle Marktsituation und daraus resultierende Maß-nahmen in Bezug auf die zukünftige Unternehmensentwicklung.
In der Sitzung am 09.10.2018 hat der Vorstand die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, insbesondere die Entwicklung im ersten Halbjahr 2018 dargestellt sowie einen Ausblick auf die zweite Jahreshälfte gegeben.
In seiner Sitzung am 13.12.2018 hat sich der Aufsichtsrat neu konstituiert. Herr Tino Menge hat als Mitglied des Aufsichtsrats sein Mandat niedergelegt und Herr Gunter Greiner wurde als neues Aufsichtsratsmitglied vorgestellt. Herrn Thomas A. Hoffmann verbleibt als Aufsichtsratsvorsitzender und Herr Stefan Schütze als stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzender. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat über den Verlauf des Geschäftsjahres 2018 und die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft informiert. Der Vorstand hat darüber hinaus über einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 gegeben.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der artec technologies AG für das Geschäftsjahr 2018 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kohl & Zerhusen GmbH, Steinfeld, geprüft. Den Prüfauftrag dazu hatte der Aufsichtsrat entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 05.07.2018 erteilt.
Der Abschlussprüfer erteilte für den Jahresabschluss der artec technologies AG den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Abschlussprüfer hat in seinem Bericht das Risikomanagement- und Überwachungssystem des Vorstands dargestellt. Er hält es für geeignet, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Abschlussunterlagen und der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen dem Aufsichtsrat vor. Sie wurden vom Aufsichtsrat eingehend geprüft und im Beisein des Abschlussprüfers, der über die Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis seiner Prüfung durch die Abschlussprüfer angeschlossen und im Rahmen seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Er hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der artec technologies AG für das Geschäftsjahr 2018 in seiner Sitzung vom 05. Juni gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der artec technologies AG nach § 172 AktG festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der artec technologies AG herzlich für ihren außerordentlichen Einsatz und ihre Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Frankfurt, im Juni 2019 Für den Aufsichtsrat
Thomas A. Hoffmann (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
10 Jahresabschlussprüfung
Die artec technologies AG wird von Dipl.-Ing. Ingo Hoffmann und Kaufmann Thomas Hoffmann geleitet, international erfahrene Manager, die über ein hohes Maß an Know-how, Marktkenntnissen und Technologie-Kompetenz verfügen.
Ingo Hoffmann ist Diplomingenieur und Entwickler aus Passion. Als Vorstand bei artec technologies ist er für Forschung, Entwicklung und Produktdesign verantwortlich. Nach seinem Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Berlin sowie der Mathematik und Physik an der Universität Osnabrück arbeitete er ab 1978 im höheren Management bei Stiebel Eltron. Anschließend leitete er den Vertrieb bei AEG-Telefunken im Bereich Luft- und Raumfahrttechnik. Zusammen mit seinem Bruder Thomas Hoffmann gründete er 1988 die Hoffmann Trading GmbH, aus der im Jahre 2000 die artec technologies AG hervorging.
Die beiden Hauptprodukte XENTAURIX im Geschäftsfeld Digital Streaming Media sowie MULTIEYE im Bereich Digital Video Security gehen auf seine Entwicklungsarbeit zurück.
Thomas Hoffmann ist Unternehmer und Manager mit internationaler Erfahrung. Nach einer Ausbildung in Betriebswirtschaft in London arbeitete er im Ausland als technischer Kaufmann für einen deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten. Nach Gründung der artec technologies war Thomas Hoffmann verantwortlich für die wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens. Als Mitglied der Geschäftsführung ist er verantwortlich für die Geschäftsentwicklung, Vertrieb, Marketing und Personalmanagement. Seit Gründung von artec technologies leitet Thomas Hoffmann die wirtschaftlichen Geschicke des Unternehmens.

Dipl.-Ing. Ingo Hoffmann (CTO) und Thomas Hoffmann (CEO)
Aufsichtsratsvorsitzender: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thomas A. Hoffmann, Tutzing
stellv. Aufsichtsratsvorsitzender: Rechtsanwalt Stefan Schütze, Berlin
Investment Director Gunter Greiner, Frankfurt

Die artec technologies AG wurde am 14.06.2000 gegründet. Der Geschäftssitz ist Diepholz, Mühlenstraße 15-18.
Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Produktion, Handel, Vertrieb, Projektierung sowie der Im- und Export von Hardund Software, Komponenten, Systemen und Konzeptionen für die Bereiche multimediale Streaming Technologien und Rich Media für Intranet-, Internet und Telekommunikation und netzwerkgebundenes Video & Audio Facility- und Security-Management.
Produktplattformen der artec technologies AG...







Unter dem Markennamen MULTIEYE steht ein umfassendes Produktsortiment zur Erstellung von Video- Überwachungsanlagen und -Informationssystemen mit hoher Bildauflösung zur Verfügung. Unsere Produkte und Systemlösungen sind so multifunktional, dass sie dem Kunden einerseits Mehrwert bieten und andererseits auch für Aufgaben zur Video-Qualitätssicherung, Produktionskontrolle, Verkaufsförderung oder zur Maximierung der Betriebssicherheit eingesetzt werden. Eine Vielzahl von Software Modulen steht für MULTIEYE zur Verfügung, von der datenschutzkonformen Videoüberwachung mit MULTIEYE PrivacyShield, MULTIEYE Kennzeichenerkennung, über Kassendatenerfassung und Aufzeichnung bis hin zu dem MULTIEYE PeopleCounter zur Messung der Kundenfrequentierung in Ladengeschäften.

XENTAURIX Media & Broadcast Systeme werden zur Netzwerk/ Internet-basierten Übertragung, Aufzeichnung und Wiedergabe von TV, Hörfunk, Video und Metadaten in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt: Fernseh-/Hörfunkstationen, IPTV- und Kabelnetzbetreiber verwenden unsere Produkte als Langzeit-Videorecorder für den gesetzlichen Sendenachweis (Compliance). TV-Stationen nutzen das System zusätzlich um Videoclips für ihre Mediatheken zu erstellen sowie zur Analyse von TV-Zuschauerquoten. Unternehmen, Medienbeobachter oder Institute recherchieren mit XENTAURIX Systemen in TV- und Radioaufzeichnungen nach relevanten Themen und Medieninhalten. Im Weiterbildungsbereich werden unsere Produkte als hochmodernes, wegweisendes ELearning System erfolgreich eingesetzt. Das neue XENTAURIX "Mobile-TV" wird in Zukunft auf allen gängigen Smart Phones und Tablets von geschlossenen Benutzergruppen genutzt mit Live und zeitversetzter Streamingwiedergabe.

"Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 der artec technologies AG, Diepholz, den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:
Wir haben den Jahresabschluss der artec technologies AG – bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungsund Bewertungsmethoden – geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/ hgb-ja-o-lb-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."
Steinfeld, den 24. Mai 2019



| EUR EUR A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und 2.003.095,81 ähnliche Rechte und Werte 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz 80.519,00 rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.083.614,81 II. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.030,00 54.030,00 III. Finanzanlagen Sonstige Ausleihungen 294.943,83 294.943,83 B. Umlaufvermögen I. Vorräte Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 167.573,44 167.573,44 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 726.146,28 2. Sonstige Vermögensgegenstände 27.657,80 - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 2.040,17 € 753.804,08 III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, 45.865,97 Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.368,90 D. Aktive latente Steuern 735.692,31 |
Aktiva | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| TEUR | |||
| 1.861 | |||
| 7 | |||
| 34 | |||
| 293 | |||
| 169 | |||
| 402 | |||
| 6 | |||
| 0 | |||
| 15 | |||
| 720 | |||
| 4.144.893,34 | 3.508 |
| Passiva | 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | EUR | EUR | TEUR |
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| Grundkapital | 2.601.500,00 | 2.365 | |
| Abzüglich Nennwert eigener Anteile | -13.700,00 | - 14 | |
| II. Kapitalrücklage davon Einstellung in 2018 697.675 € |
4.102.742,02 | 3.405 | |
| III. Rücklage wegen eigener Anteile | 13.700,00 | 14 | |
| IV. Bilanzverlust davon Verlustvortrag 2.868.234,06 € |
-2.825.733,02 | - 2.868 | |
| 3.878.509,00 | 2.902 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| Sonstige Rückstellungen | 93.317,14 | 83 | |
| 93.317,14 | |||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 17.711,03 € |
17.711,03 | 154 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 131.676,63 € |
131.676,63 | 70 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern 13.981,66 € (Vorjahr: 42.441,95 €) - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.924,27 € (Vorjahr: 200 €) - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 23.679,54 € |
23.679,54 | 299 | |
| 173.067,20 | |||
| 4.144.893,34 | 3.508 |

GuV

| 2018 | 2017 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 2.935.875,71 | 1.462 | |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
-1.283,38 | 29 | |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 488.224,48 | 516 | |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 40.877,44 | 26 | |
| Gesamtleistung | 3.463.694,25 | 2.034 | |
| 5. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
877.977,93 | 580 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 78.615,04 | 956.592,97 | 4 |
| Rohergebnis | 2.507.101,28 | 1.450 | |
| 6. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 1.030.310,53 | 1.140 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
193.066,62 | 1.223.377,15 | 207 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
385.743,94 | 336 | |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 864.781,57 | 544 | |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 5.877,91 | 6 | |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 11.429,08 | -5.551,17 | 12 |
| 11. Ergebnis vor Steuern | 27.647,45 | - 782 | |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - davon latente Steuern -15.465,05 € |
-15.467,63 | 18 | |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 43.115,08 | - 800 | |
| 14. Sonstige Steuern | 614,04 | 1 | |
| 15. Jahresüberschuss (Jahresfehlbetrag) | 42.501,04 | - 801 | |
| 16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -2.868.234,06 | - 2.067 | |
| 17. Bilanzverlust | -2.825.733,02 | - 2.868 |

| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Cashflow aus der laufenden Geschäfts tätigkeit |
-136 | +181 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit |
-617 | -568 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit |
+798 | +154 |
| +45 | -233 |
Der Jahresabschluss der artec technologies AG vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Die Darstellungs-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätzlich beibehalten.
Herstellungskosten beinhalten grundsätzlich keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen, für betriebliche Altersversorgung sowie keine Fremdkapitalzinsen.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Gemeinkosten bewertet. Fertiggestellte immaterielle Vermögensgegenstände werden auf Grundlage ihrer erwarteten Lebenszyklen abgeschrieben.
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.
Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Die aufgrund des Auseinanderfallens von Handelsbilanz und Steuerbilanz gebildeten latenten Steuern berücksichtigen künftige Steuerbelastungen und -entlastungen und sind unter Zugrundelegung des unternehmensindividuellen Steuersatzes im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.
Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Eigene Anteile sind vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt worden.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.
Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
Geschäftsvorfälle in fremden Währungen sind im laufenden Geschäftsjahr mit aktuellen Kursen umgerechnet worden.
Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert.

| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | Stand 01.01.2018 EUR |
Zugänge 2018 EUR |
Abgänge 2018 EUR |
Stand 31.12.2018 EUR |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
3.130.072,34 | 488.224,48 | 1.215.003,38 | 2.403.293,44 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
80.774,84 | 96.020,34 | 72.808,76 | 103.986,42 |
| 3.210.847,18 | 584.244,82 | 1.287.812,14 | 2.507.279,86 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
271.516,90 | 37.663,26 | 205.671,15 | 103.509,01 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Sonstige Ausleihungen | 292.819,33 | 6.172,91 | 4.048,41 | 294.943,83 |
| 3.775.183,41 | 628.080,99 | 1.497.531,70 | 2.905.732,70 |
Das Anlagevermögen entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:
C. Angaben und Erläuterungen zu Posten des JahresabschlussesAnschaffungs- und Herstellungskosten

| Buchwerte | Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 31.12.2017 |
Stand 31.12.2018 |
Stand 31.12.2018 |
Abgänge 2018 |
Zugänge 2018 |
Stand 01.01.2018 |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| 1.861.196,67 | 2.003.095,81 | 400.197,63 | 1.214.987,38 | 346.309,34 | 1.268.875,67 |
| 7.462,00 | 80.519,00 | 23.467,42 | 72.794,76 | 22.949,34 | 73.312,84 |
| 1.868.658,67 | 2.083.614,81 | 423.665,05 | 1.287.782,14 | 369.258,68 | 1.342.188,51 |
| 34.119,00 | 54.030,00 | 49.479,01 | 204.404,15 | 16.485,26 | 237.397,90 |
| 292.819,33 | 294.943,83 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.195.597,00 | 2.432.588,64 | 473.144,06 | 1.492.186,29 | 385.743,94 | 1.579.586,41 |
Abschreibungen
Buchwerte



| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit |
|||
|---|---|---|---|
| unter einem Jahr |
über einem Jahr |
insgesamt | |
| EUR | EUR | EUR | |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
726.146,28 | 0,00 | 726.146,28 |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 25.617,63 | 2.040,17 | 27.657,80 |
| 751.763,91 | 2.040,17 | 753.804,08 |
| * Die Verbindlichkeiten gegen | Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|---|
| über Kreditinstituten sind durch Bürgschaften besichert. |
unter einem Jahr EUR |
ein bis fünf Jahre EUR |
über fünf Jahre EUR |
insgesamt EUR |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten* |
17.711,03 | 0,00 | 0,00 | 17.711,03 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
131.676,63 | 0,00 | 0,00 | 131.676,63 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 23.679,54 | 0,00 | 0,00 | 23.679,54 |
| 173.067,20 | 0,00 | 0,00 | 173.067,20 |
Die artec technologies AG hielt zum 1. Januar 2015 14.700 eigene nennwertlose Stückaktien. Auf diese eigenen Aktien entfiel ein Grundkapital in Höhe von 14.700 €. Die eigenen Aktien sind im Verlauf der Geschäftsjahre 2008 und 2009 erworben worden. Der Erwerb erfolgte aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung, der ein Aktienrückkaufprogramm ermöglichte. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 1.000 Stückaktien mit einem Grundkapital von 1 € je Aktie zum Kaufpreis von 1,65 € je Aktie verkauft worden. Der Kaufpreis ist in die Kapitalrücklage eingestellt worden. Somit hält die artec technologies AG ab dem Geschäftsjahr 2016 noch 13.700 eigene nennwertlose Stückaktien. Auf diese eigenen Aktien entfällt ein Grundkapital in Höhe von 13.700 €. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,53 %.
Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
| Bilanzverlust zum 31. Dezember 2018: | -2.825.733,02 € |
|---|---|
| Jahresergebnis 2018 | 42.501,04 € |
| Verlustvortrag zum 31. Dezember 2017: | -2.868.234,06 € |

Es bestehen Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz , die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Diese Unterschiede führen zu passiven latenten Steuern.
Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Diesen Erwartungen liegt eine Planungsrechnung für die Jahre 2019 bis 2023 und eine Vertriebsstrategie zugrunde, die gemeinsam mit dem Aufsichtsrat erarbeitet wurde. Hierbei fokussiert sich die Gesellschaft auf zwei wesentliche Kernbereiche. Für die Produktlinie Multieye werden neben dem klassischen Geschäft hohe Marktanteile bei Behörden angestrebt. Für das Produkt Xentaurix wurde neben dem Standardgeschäft ein cloudbasiertes Geschäftsmodell entwickelt und damit auf wiederkehrende Umsätze durch langfristige Verträge gesetzt. Voraussetzung für die Erreichung der definierten Ziele ist, dass die ersten in 2018 erzielten Vertriebserfolge zu einer weiteren Etablierung im Markt mit entsprechenden Folgeaufträgen führen. Bei der Bemessung der in den nächsten fünf Jahren nutzbaren Verlustvorträge wurde der untere Rahmen der Planungen berücksichtigt.
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von rund 28,5% und resultiert aus folgenden Sachverhalten:
| EUR | |
|---|---|
| Differenzen zu aktiven latenten Steuern Verlustvorträge |
4.517.510,00 |
| Differenzen zu passiven latenten Steuern Selbst geschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände |
2.003.095,81 |
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen und haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
| Stand am 01.01.2018 EUR |
Veränderung EUR |
Stand am 31.12.2018 EUR |
|
|---|---|---|---|
| Aktiv latente Steuern | 1.250.072,45 | 71.705,27 | 1.321.777,72 |
| Passive latente Steuern | 529.845,19 | 56.240,22 | 586.085,41 |
| Bilanzausweis (aktivischer Überhang) | 720.227,26 | 15.465,05 | 735.692,31 |
Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen außerbilanzielle Geschäfte in Form von Miet-, Leasing-
und sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:
| Fälligkeiten | EUR |
|---|---|
| Fällig bis zum 31. Dezember 2019 | 92.546,69 |
| Fällig 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2023 | 225.420,93 |
| Fällig nach dem 31. Dezember 2023 (jährlich) | 50.433,41 |
| 368.401,03 |
Bei den außerbilanziellen Geschäften handelt es sich um Miet- und Pachtverträge über die Anmietung betriebsnotwendiger Vermögensgegenstände. Besondere Vorteile oder Risiken und finanzielle Auswirkungen aus diesen Geschäften ergeben sich nicht.
Der Personalbestand setzte sich im Geschäftsjahr 2018 im Durchschnitt aus 25 Mitarbeitern zusammen.


32 Sonstige Pflichtangaben
Dipl.-Ing. Ingo Hoffmann und Kaufmann Thomas Hoffmann, Diepholz.
Diplom Wirtschaftsingenieur Thomas A. Hoffmann, Tutzing (Aufsichtsratsvorsitzender) Rechtsanwalt Stefan Schütze, Berlin (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) Investment Director Gunter Greiner, Frankfurt

Die Darlehen werden mit 2 % verzinst und haben sich im Geschäftsjahr 2018 wie folgt entwickelt:
| Stand 01.01.2018 |
Zinsen 2018 | Tilgung/ Neuaufnahme |
Stand 31.12.2018 |
|
|---|---|---|---|---|
| Darlehen Thomas Hoffmann | 244.340,37 € | 5.230,89 € | 0,00 € | 249.571,26 € |
| Darlehen Ingo Hoffmann | 40.050,90 € | 803,38 € | -271,79 € | 40.582,49 € |
Diepholz, den 24. Mai 2019
artec technologies AG - Vorstand -





Kontaktdaten
artec technologies AG
Mühlenstraße 15-18 49356 Diepholz Tel. +49 5441 59950 Fax +49 5441 599570 [email protected] www.artec.de
© artec technologies AG, Juni 2019. CVoD®, MULTIEYE® und XENTAURIX® sind eingetragene Marken der artec technologies AG.
artec technologies AG » Videoüberwachung/-sicherheit | Broadcast und Media Systeme
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.