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Andritz AG Management Reports 2010

Sep 20, 2010

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Management Reports

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Publication

Stowe Woodward AG

Düren

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Lagebericht

STOWE WOODWARD AG, Düren

Geschäftsentwicklung

Hiermit legen wir unseren Aktionären den Abschluss für das Geschäftsjahr 2009 vor.

Das letzte Quartal 2008 verlief im Bereich des Auftragseingangs sehr enttäuschend. Bereits unterjährig hatten wir in 2008 mit schwankenden Auftragseingängen zu kämpfen. Sowohl der Beschichtungsbereich als auch die Breitstreckwalzenproduktion verzeichnete dann im letzten Quartal 2008 stark einbrechende Auftragseingänge, was sich auf die gesamte Umsatzsituation 2009 negativ auswirkte. Wir sind in 2009 mit schwachen Umsätzen in das erste Quartal gestartet, insbesondere im Beschichtungsbereich.

Zwar erhielten wir bereits im Jahr 2008 einen OEM-Großauftrag von VOITH im Breitstreckwalzenbereich über 1,8 Mio. Euro, jedoch konnte dieses Projekt die starke Abschwächung des Endkundengeschäfts nicht auffangen.

Auch im Beschichtungsbereich ist das Endkundengeschäft stark rückläufig gewesen. Qualitative Weiterentwicklungen am Markt mit immer besseren Laufzeiten der Walzenbeschichtungen ermöglichen es den Kunden die Wiederbeschichtungen immer weiter hinaus zu schieben. In einigen Papierkonzernen, wie UPM oder auch m-real wurden 2009 die Instandhaltungsbudgets stark eingeschränkt, teilweise sogar bis Mitte des Jahres eingefroren. So konnten wir z. B. von UPM im ersten Quartal 2009 keinen einzigen Auftrag verzeichnen.

Der bereits in 2004 einsetzende Preisverfall für die Papierhersteller bei steigenden Rohstoffpreisen führte auch in 2009 zu weiteren Stilllegungen von kleinen und mittleren Papiermaschinen, die auch in Zukunft anhalten werden. Dadurch standen die Papierhersteller erneut unter einem enormen Kostendruck und die Produzenten versuchten, wie auch bereits im Vorjahr, diesen Kostendruck sowohl an die Papiermaschinenhersteller, die Zulieferbetriebe, als auch an uns weiterzugeben. Durch neue Qualitäten im Walzenbeschichtungsbereich, die wir bereits 2006 am Markt erfolgreich eingeführt haben, konnten wir diesem Druck jedoch entgegentreten und den allgemeinen Rückgang im Preis im Walzenbeschichtungs- und Breitstreckwalzenbereich verlangsamen.

Des Weiteren stellten wir fest, dass neue Projekte eher auf kleinere Maschinen abzielen, um mehr Flexibilität im Markt zu haben. Durch die Überkapazität an Papier am Markt, werden Großmaschinen immer seltener gebaut. lm Gegenteil, es finden sich immer mehr kleinere Maschinen im Markt wieder. Die Flexibilität, zwischen einzelnen Produkten am Markt umschalten zu können, ist somit am ehesten gegeben.

Das Geschäftsjahr 2009 entwickelte sich für uns in dieser allgemein schwierigen Marktsituation sehr negativ. Wir mussten starke Umsatzeinbußen im Endkundengeschäft hinnehmen, und auch im OEM-Bereich konnten wir den Marktanteil des vergangenen Jahres nicht halten. Die gesamte Situation am Papiermarkt hat zu starken Umsatzeinbußen mit erheblichem Ergebnisverfall in 2009 geführt.

Um dem hohen Kostendruck gerecht zu werden, mussten die bereits im Jahr 2005 eingeführten Maßnahmen zur Kostensenkung noch erweitert werden. Die bereits 2007 eingeführte Arbeitszeitverlängerung wurde erfolgreich weitergeführt, was uns im Produktionsbereich weitere Kosteneinsparungen ermöglichte. Des Weiteren wurden die Abläufe im Verwaltungsbereich weiter gestrafft und es konnten dadurch weitere Arbeitsplätze abgebaut werden. Im Materialbereich konnten Materialien bzw. Lieferanten ausgetauscht werden, was uns einen deutlichen Kostenvorteil gebracht hat, der Preissteigerungen in diesem Segment weitestgehend aufgefangen hat. Auch im Gemeinkostenbereich konnten durch Investitionen in neue zukunftsorientierte Produktionsverfahren Kosten abgebaut werden. Weitere Kostenreduzierungsprogramme wurden noch in 2007 eingeleitet, um so auch in 2009 der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung am Papiermarkt zu begegnen.

Im OEM-Bereich wurden 2009 nur wenige Projekte vergeben, von denen wir eines im Breitstreckwalzenbereich erhalten haben. Dieses Projekt hat ein Volumen von ca. 2 Mio. Euro und wird im Verlauf des Geschäftsjahres 2010 abgewickelt werden. Im Beschichtungsbereich wurden die Projekte durch die Maschinenbauer selbst abgewickelt. Das Reparatur- und Ersatzgeschäft bei Endkunden verlief auf deutlich niedrigerem Niveau wie im Vorjahr. Trotz unseres gut aufgestellten Verkaufsteams und deutlich erweiterter Produktpaletten im Walzenbeschichtungsbereich, hat uns die allgemeine Marktlage der Papierhersteller sehr hart getroffen, was zu erheblichen Umsatzeinbußen geführt hat.

Die ständig steigenden Energie- und Rohstoffpreise haben auch im Jahr 2009 weiterhin negative Auswirkungen gehabt. Durch Einsparmaßnahmen und Austausch von Rohstoffen sowie Änderungen bei den Bezugsquellen konnten wir die Materialeinsatzquote weitestgehend stabil halten. Für den Verlauf des Jahres 2010 planen wir derzeit mit moderaten Preissteigerungen von ca. 2%, die wir jedoch, aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation, vermutlich nicht an die Kunden weitergeben können.

Die allgemeine Marktschwäche im europäischen Papiermarkt führt zu weiterhin stagnierenden Preisen, so dass die hohen Kostensteigerungen ausschließlich durch Einsparungen aufgefangen werden können. Mit Hilfe unserer qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiter, denen wir an dieser Stelle erneut ganz herzlich für ihren unermüdlichen und harten Einsatz danken möchten und Dank der Unterstützung des Aufsichtsrates wird die Stowe Woodward AG Ihre Bemühungen im Jahr 2010 weiter voran treiben, um den unvorteilhaften Entwicklungen auf dem Markt entgegenzutreten und diese signifikant abzuschwächen. Auch im folgenden Jahr werden wir alle Kräfte bündeln, um weiterhin unsere Position als Marktführer in Deutschland für Breitstreckwalzen und Walzenbeschichtungen für Papierherstellungsmaschinen zu behaupten.

Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Auftragseingänge sanken im Vergleich zum Vorjahr um ca. 25% aufgrund der allgemeinen negativen Marktentwicklung.

Aufgrund der schlechten Auftragseingangslage mussten wir in 2009 Umsatzeinbußen von ca. 27% hinnehmen. Sowohl im Beschichtungsbereich als auch im Breitstreckwalzensektor verlief das Geschäft enttäuschend.

Trotz der weiter gestiegenen Einstandspreise, insbesondere im Stahlsektor sowie für bezogene Energie, war es uns, aufgrund des Produktmixes und der erfolgreichen Kostensenkungsprogramme möglich, die Materialeinsatzquote stabil auf Vorjahresniveau zu halten.

Durch Restrukturierungsmaßnahmen und Kurzarbeit konnten wir im Personalsektor die tarifliche Erhöhung der Löhne und Gehälter überkompensieren. Mit einer Ersparnis von 12% im Vergleich zum Vorjahr konnten wir die Personalkosten signifikant reduzieren.

Auch im Bereich der Gemeinkosten konnten wir eine erhebliche Kostensenkung von 23,3% aufgrund des Umsatzeinbruchs erreichen. Insbesondere im Bereich der variablen Gemeinkosten (Frachten, Verpackungsmaterialien und Vertreterprovisionen) konnten wir eine deutliche Reduzierung erreichen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Aufgrund des erheblichen Umsatzeinbruchs konnten im Jahr 2009 keine signifikanten Investitionen durchgeführt werden. Notwendige Großreparaturen wurden getätigt und das Investitionsbudget betrug 537t Euro. Damit lagen wir ca. 1,5 Mio. Euro unter dem in 2008 investierten Betrag, der jedoch die Anschaffung einer neuen ERP-Software mit SAP enthielt. Es wurden dabei alle notwendigen Investitionen getätigt, um den reibungslosen Produktionsablauf auch in Zukunft zu gewährleisten. Die Implementierung von SAP als ERP-Software, mit der wir am 1. Januar 2009 Live gegangen sind, erfolgte erfolgreich. Zentrale Investitionen wurden nicht getätigt.

Der Vorratsbestand sank im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich um 7,1%. Dies ist vornehmlich auf die geringeren Lagerbestände zurückzuführen, die aufgrund des Umsatzeinbruchs notwendig geworden sind.

Der Forderungsbestand, der im Wesentlichen aus kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestand, ist aufgrund des im vierten Quartal gesunkenen Umsatzniveaus gegenüber dem Vorjahr deutlich um 1.864t EUR gesunken.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen deutlich unter Vorjahr mit ca. 35%. Dies ist maßgeblich durch das geringere Investitionsvolumen ggü. Vorjahr und den geringen Bedarf an Materialien bedingt. Das Darlehen von Gruppengesellschaften wurde 2008 aufgrund der Einrichtung eines europäischen Cash-Poolings zurückgezahlt. Durch die Einlage der Robec Walzen GmbH in Höhe von 7.700t Euro konnte die Verbindlichkeit ggü. dem Cash-Pool vollständig beglichen werden.

Die langfristigen Verbindlichkeiten bestehen aus Pensionsrückstellungen.

Forschung und Entwicklung

In 2009 wurden einige Korrekturen bedingt durch die sich ändernde Marktlage initiiert. Während die Produkte sich durch hervorragende Performance behaupten konnten, entwickelte sich der Markt zurück und der Kostensituation musste durch Einsparungen entgegnet werden. Dies in erster Linie durch alternative Produkte, die durch den Bereich R&D freizutesten und ggf. durch Rezepturanpassungen einzuführen waren.

Im Focus stand in 2009 die marktreife Entwicklung des Schuhpressenbelts. Im Vordergrund hierbei die Anpassung von Maschinen und Handlingsgeräten, sowie eine tiefgehende Prozeßbeschreibung und -anpassung; die Auswahl von geeigneten Rohstoffen sowie deren Rezeptierung umfasste den werkstofflichen Teil des Projektes. Eingehende Laborprüfungen wurden durchgeführt um Parametervariationen zu bewerten. Zusätzlich wurde ein Prüfstand für Belts installiert und in Betrieb genommen. Mit dessen Hilfe kann realitätsnah eine Bauteilprüfung vorgenommen werden; die Lücke zwischen Labor- und Feldversuch kann überbrückt werden.

Eine ganze Reihe von Neuentwicklungen wurden in 2009 vorgestellt: Die SMART Roll, ein mit Drucksensoren ausgestatteter Walzenbezug erlaubt dem Betreiber die Nipeigenschaften - also die Pressdrücke entlang der Berührungslinie zweier im Kontakt stehender Walzen - anzuzeigen. Fehlstellungen, ungünstige Profile und andere Abweichungen werden online am Bildschirm dargestellt und erlauben dem Betreiber Maschinenparameter anzupassen.

Optimierte Bezüge - wie z.B. Sensation XL, eine neue Generation von Size Press Bezügen überzeugen durch nochmals verbesserte Markierbeständigkeit. Der Bezug Supersize XL erlangte in 2009 den Spitzenplatz in Bezug auf Absatzvolumen. Für den Bereich Tissue-Presswalzen wurden unsere Gummibezüge überarbeitet und ein völlig neuartiger Polyurethanbezug namens Rebel entwickelt. Die bisher erzielten Ergebnisse überzeugen und wir haben eine hochqualitative Alternative für unsere Kunden geschaffen.

Unsere zuletzt entwickelten Composite-Beschichtungen für Kalanderanwendungen warten mit besten Laufergebnissen auf. Wir konnten in 2009 einige Referenzen von Hochleistungsapplikationen erlangen. Die Entwicklung wurde kontinuierlich vorangetrieben, neue Materialien und moderne Verarbeitungsverfahren resultierten in höheren mechanischen Festigkeiten bei geringerer Eigenerwärmung der Bezüge unter zyklischer Belastung. Dies bringt für unsere Kunden eine erhöhte Schadenstoleranz und einen toleranteren Bezug mit weniger Ausfallpotential was sehr gerne angenommen wurde.

Qualitäts-, Umweltmanagement und Arbeitsschutz

2009 wurden die externen (DNV) Audits in allen Werken ausgesetzt. Für 2010 ist ein Wechsel zu einer anderen Zertifizierungsgesellschaft geplant. Die internen Audits in den Werken Düren, Heidenheim und Schloß Holte belegen die Wirksamkeit des Managementsystems und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Die Reklamationsanzahl und die Kosten konnten in den einzelnen Werken weiter reduziert werden. Im Werk Schloß Holte wurden erfolgreich weitere Regularien zur Reklamationsbearbeitung und Vermeidung eingeführt. Eine Übertragung auf die anderen Standorte ist für 2010 vorgesehen.

Qualitäts- und Umweltziele wurden und werden entsprechend unseres Qualitäts- und Umweltprogramms soweit möglich abgearbeitet.

Im ERP - System (SAP) wurde im QM - Modul die Endprüfung unserer Walzen integriert, die durchgeführten Endabnahmen werden mit Soll - Ist - Vergleichen dokumentiert. Die Prüfprotokolle werden direkt aus dem System gedruckt und wurden den Anforderungen des Verkaufs angepasst.

Der Bereich Arbeitsschutz ist ein integrierter Bestandteil unseres Managementsystems.

ASA - Sitzungen werden in regelmäßigen Abständen in den einzelnen Standorten unter Beteiligung von Sicherheitsfachkraft und Betriebsärzten durchgeführt. Verbesserungsvorschläge werden dokumentiert und von den jeweiligen Prozessverantwortlichen umgesetzt.

Die zur Prozessanalyse eingeführten Kennzahlen und Tabellen wurden weiter gepflegt. Diese Kennzahlensysteme sind für alle Werke gleich.

Ausblick und Risikoelemente

Die Aussichten für 2010 sind trotz des von VOITH erteilten Großprojekts grundsätzlich sehr negativ zu bewerten. Bereits im Dezember 2009 hatten wir einen starken Einbruch im Auftragseingang zu verzeichnen. Mit lediglich 80% eines normalen Monats lag der Auftragseingang weiterhin auf niedrigem Niveau. Auch sind nur wenige positiven Tendenzen im Markt auszumachen. Zwar ist es uns gelungen aufgrund von Terminverschiebungen bei der Lieferung des VOITH-Projektes den Planumsatz im 1. Quartal 2010 zu erreichen, doch zeigen sich für das zweite Quartal aufgrund fehlender Auftragsbestände erhebliche Risiken insbesondere im Breitstreckwalzensektor. Die Risiken für 2010 sind die gleichen, wie 2009, wobei die aktuell angespannte wirtschaftliche Lage erschwerend hinzu kommt. Es herrscht weiterhin ein harter Preiskampf im Papiermarkt und Werksschließungen der kleinen und mittleren Papierfabriken stellen deutlich negative Faktoren für 2010 dar. Ein weiteres Indiz für den schwachen Markt stellen Meldungen dar, dass Konkurrenten von uns Personal im Bereich um 25 % abbauen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, werden wir auch 2010 unsere bewährten Kostensenkungsprogramme weiterführen. Die Werke werden durch Synergieeffekte im Zuge der europäischen Restrukturierung weiter gefördert. Allerdings ist der Kostendruck erneut sehr hoch und es bedarf weiterer Anstrengungen innerhalb des Unternehmens dem allgemeinen Trend entgegenzuwirken und mit großer Effizienz die Kosten zu senken und trotz allem im Umsatz wieder deutlich zu wachsen. Dazu wird das hervorragend aufgestellte europäische Management ganz besonders beitragen und weitere Synergien aus der europäischen Struktur erarbeiten und nutzen.

Wir danken unseren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Partnern. Es hat sich erneut erwiesen, dass die Zusammenarbeit miteinander einer der wesentlichen Bestandteile zu unserem Erfolg ist. Wir sind zuversichtlich, dass wir als Unternehmen auf diesem Fundament an unserer langfristigen, gemeinsamen Zukunft erfolgreich weiterarbeiten können.

Düren, im April 2010

**STOWE WOODWARD AG

Düren**

David J. Pretty, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Stowe Woodward AG, Düren

Aktiva

EUR EUR 31.12.2008

EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 12.296.374,38 12.747.485,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.154.607,24 4.887.182,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.362.623,05 1.033.114,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.342,00 1.605.847,59
18.897.946,67 20.273.630,31
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 199.799,00 206.956,00
19.097.745,67 20.480.586,31
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.076.724,35 2.189.771,56
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.376.015,72 1.509.223,92
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 120.113,24 145.967,08
4. Geleistete Anzahlungen 0,82 0,00
3.572.854,13 3.844.962,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.515.952,59 5.369.584,06
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.926.067,08 1.600.447,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 124.457,58 32.988,58
5.566.477,25 7.003.020,21
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 276.475,53 237.348,23
9.415.806,91 11.085.331,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.690,81 97.016,35
28.567.243,39 31.662.933,66
Passiva
EUR EUR 31.12.2008

EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 736.260,00 736.260,00
II. Kapitalrücklage 15.957.062,73 8.257.062,73
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 73.626,00 73.626,00
2. Andere Gewinnrücklagen 970.936,20 970.936,20
1.044.562,20 1.044.562,20
IV. Bilanzgewinn 0,00 0,00
17.737.884,93 10.037.884,93
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 3.605.808,00 3.702.742,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.321.162,81 2.736.716,14
5.926.970,81 6.439.458,14
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.027.804,46 3.127.120,34
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.175.220,96 11.358.231,41
3. Sonstige Verbindlichkeiten 699.362,23 700.238,84
4.902.387,65 15.185.590,59
28.567.243,39 31.662.933,66

Gewinn- und Verlustrechnung für 2009

Stowe Woodward AG, Düren

EUR EUR 2008

EUR
1. Umsatzerlöse 29.251.601,33 40.137.994,72
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -159.062,04 -183.517,36
3. Sonstige betriebliche Erträge 663.649,13 294.265,77
29.756.188,42 40.248.743,13
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.932.078,39 11.754.603,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 697.339,84 1.360.093,33
9.629.418,23 13.114.697,18
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.108.797,94 10.465.892,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.040.174,24 2.195.765,75
davon für Altersversorgung EUR 354.662,62 (Vj. EUR 411.648,94)
11.148.972,18 12.661.658,56
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.902.304,51 1.805.813,19
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.032.976,01 6.560.476,50
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 432,82 13.835,14
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 65.565,86 345.391,53
davon an verbundene Unternehmen EUR 65.194,12 (Vj. EUR 342.166,34)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.977.384,45 5.774.541,31
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.829,87 2.114,00
12. Sonstige Steuern 69.573,43 70.738,04
13. Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 1.903.981,15 5.701.689,27
14. Aufwand aus der Gewinnabführung aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags -1.903.981,15 -5.701.689,27
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00
16. Gewinnvortrag 0,00 0,00
17. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 0,00 0,00
18. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für 2009

Stowe Woodward AG, Düren

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben. Seit 2008 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 sofort ausgebucht; Zugänge von EUR 150,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden zu einem Sammelposten zusammen gefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die sonstigen Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Forderungen in Fremdwährung werden zum Mittelkurs bewertet, wobei von den zum Entstehungszeitpunkt bzw. zum Jahresende geltenden Kursen der jeweils niedrigere zugrunde gelegt wird.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Mittelkurs bewertet, wobei von den zum Entstehungszeitpunkt bzw. Jahresende geltenden Kursen der jeweils höhere zugrunde gelegt wird.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2009

TEUR
31.12.2008

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.516 5.370
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.926 1.600
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
davon aus Lieferungen und Leistungen 1.570 1.600
Sonstige Vermögensgegenstände 124 33
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 22 21

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 5.271,77 (Vj. EUR 86.024,96).

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Dieses beträgt EUR 736.260,00.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 14.400 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Kapitalrücklagen

lm Berichtsjahr sind durch den Mehrheitsgesellschafter EUR 7.700.000,00 andere Zuzahlungen in die Kapitalrücklage eingestellt worden.

Übrige Rückstellungen

31.12.2009

TEUR
31.12.2008

TEUR
Sonstige Rückstellungen 2.321 2.737
Steuerrückstellungen 0 0
2.321 2.737

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Altersteilzeitansprüche in Höhe von TEUR 704 (Vj. TEUR 876), Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 348 (Vj. TEUR 467), Jubiläen in Höhe von TEUR 222 (Vj. TEUR 225), Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 136 (Vj. TEUR 243), Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von TEUR 128 (Vj. TEUR 150), Prüfungsgebühren in Höhe von TEUR 100 (Vj. TEUR 93), und für Warenlieferungen in Höhe von TEUR 157 (Vj. TEUR 0) gebildet. Bonuszahlungen an das Management (Vj. TEUR 252) werden für das Geschäftsjahr 2009 nicht gewährt.

Verbindlichkeiten

Keine der Verbindlichkeiten hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Zusammensetzung der Verbindlichkeiten

31.12.2009

TEUR
31.12.2008

TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.028 3.127
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.175 11.358
davon aus Lieferungen und Leistungen 64 66
3. Sonstige Verbindlichkeiten 699 700
davon aus Steuern 112 140
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit O O
davon erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 410 223

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung in Höhe von EUR 1.903.981,15 (Vj. EUR 5.701.689,27) gegenüber dem Mehrheitsgesellschafter Robec Walzen GmbH, Halle.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2009 2008
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
- nach Sparten
Breitstreckwalzen 14.032 48 20.048 50
Walzenbezüge 6.634 23 10.483 26
Polyurethanbezüge/Keramikwalzen 7.039 24 9.868 25
Sonstige 2.366 8 2.430 6
Bruttoerlöse 30.071 103 42.829 107
abzüglich Erlösschmälerungen -819 -3 -2.691 -7
29.252 100 40.138 100
- nach Regionen
Bundesrepublik Deutschland 10.496 36 14.798 37
Europäisches Ausland 12.006 41 14.840 37
Übriges Ausland 6.750 23 10.500 26
29.252 100 40.138 100

Sonstige betriebliche Erträge

2009

TEUR
2008

TEUR
Erträge aus Lizenzen und Kostenerstattungen 404 0
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 0 0
Schrottverkäufe 33 82
Mieteinnahmen 19 34
Kursgewinne 18 32
Kantinenerlöse 15 16
Versicherungsentschädigung 3 28
Übrige Erträge 56 102
664 294

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2009

TEUR
2008

TEUR
Betriebsaufwand 692 598
Verwaltungsaufwand 1.532 1.328
Vertriebsaufwand 2.283 3.469
Übrige Aufwendungen 527 1.165
5.034 6.560

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2009 und 2021 enden. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

TEUR
2010 112
2011 70
2012 19
Folgejahre 19

Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Gesellschaft schloss mit Wirkung vom 1. Januar 2001 einen Ergebnis- und Beherrschungsvertrag mit der Stowe Woodward Forschungs- und Entwicklungs GmbH (umbenannt in Robec Walzen GmbH in 2005) ab. Daher weist die Gesellschaft grundsätzlich keinen Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das laufende Geschäftsjahr aus.

Aufwand aus der Gewinnabführung

Aufgrund des oben beschriebenen Ergebnis- und Beherrschungsvertrags wurde der Jahresüberschuss ich Höhe von TEUR 1.904 (Vj. TEUR 5.702) an die Robec Walzen GmbH abgeführt.

Sonstige Angaben

Organe

Aufsichtsrat

Gemäß § 96 Aktiengesetz i.V.m. § 76 Betriebsverfassungsgesetz 1952 hat die Gesellschaft einen Aufsichtsrat; diesem gehören an:

Stephen R. Light

CEO Xerium Technologies Inc.
Vorsitzender
Joan Badrinas Ardevol, Nauort Stellvertretender Vorsitzender
Ute Glasmacher, Niederzier

Kaufmännische Angestellte
Arbeitnehmervertreter

Die Wahl der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder des Aufsichtsrats erfolgt gemäß § 5 der Satzung auf jeweils vier Jahre.

Vorstand und Vertretung

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Peter Williamson, Schriesheim (bis 19. Februar 2010)
David J. Pretty, Raleigh, North Carolina, USA (ab 20. Februar 2010)

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft alleine. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Herr Pretty vertritt die Gesellschaft allein.

Gesamtbezüge des Vorstands

Die Bezüge des Vorstands betrugen für 2009 TEUR 362 (Vj. TEUR 344).

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR 4 (Vj. TEUR 4).

Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Die laufenden Pensionszahlungen für ehemalige Vorstandsmitglieder betrugen im Berichtsjahr TEUR 217 (Vj. TEUR 219).

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder des Vorstands sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 2.260 (Vj. TEUR 2.302).

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2009 2008
Gewerbliche Arbeitnehmer 120 129
Angestellte 59 61
179 190

Konzernverhältnisse

Am Grundkapital der Gesellschaft ist die Robec Walzen GmbH (ehemalige Stowe Woodward Forschungs- und Entwicklungs GmbH) mit 99,55 % beteiligt.

Die Robec Walzen GmbH gehört seit dem 3. Dezember 1999 über die Xerium Germany Holding GmbH wie auch die Xerium Technologies Ltd., UK und XTI LLC, US zur Xerium Technologies Inc., USA.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Xerium Technologies Inc., USA, als höchste Konzernspitze einbezogen. Der Abschluss ist am Sitz der Xerium Technologies Inc., USA, erhältlich. Die Stowe Woodward AG steht damit unter der einheitlichen Leitung der Xerium Technologies Inc., USA. Als verbundene Unternehmen sind somit alle Unternehmen der Xerium-Gruppe anzusehen.

Mit der Robec Walzen GmbH besteht mit Wirkung vom 1. Januar 2001 ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag. Die Hauptversammlung vom 19. Juni 2001 hat diesem Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag zugestimmt. Die Eintragung ins Handelsregister Düren erfolgte am 23. November 2001.

Gewinnverwendung

Aufgrund des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags mit der Robec Walzen GmbH, Halle, als beherrschendes Unternehmen, wird der volle Jahresüberschuss an die Obergesellschaft abgeführt.

Düren, im April 2010

Stowe Woodward AG

David J. Pretty, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens 2009

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2009

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2009

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 22.848.521,23 60.156,75 0,00 10.827,92 22.897.850,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 33.923.401,91 318.223,43 934.953,89 23.391,60 35.153.187,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.766.634,45 74.726,61 670.893,70 287.387,34 7.224.867,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.605.847,59 84.342,00 -1.605.847,59 0,00 84.342,00
63.517.000,87 537.448,79 0,00 321.606,86 65.360.247,11
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 206.956,00 0,00 0,00 7.157,00 199.799,00
63.754.364,87 537.448,79 0,00 328.763,86 65.560.046,11
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2009

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2009

EUR
--- --- --- --- ---
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.101.035,25 500.440,43 0,00 10.601.475,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 29.036.219,76 985.752,23 23.391,60 29.998.580,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.733.519,86 416.111,85 287.387,34 5.862.244,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
43.592.017,92 1.902.304,51 310.778,94 46.462.300,44
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
43.592.017,92 1.902.304,51 310.778,94 46.462.300,44
Buchwerte
31.12.2009

EUR
31.12.2008

EUR
--- --- ---
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 12.296.374,38 12.747.485,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.154.607,24 4.887.182,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.362.623,05 1.033.114,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.342,00 1.605.847,59
18.897.946,67 20.273.630,31
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 199.799,00 206.956,00
19.097.745,67 20.480.586,31

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stowe Woodward AG, Düren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 30. April 2010

Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stangner, Wirtschaftsprüfer

Krause, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2009

STOWE WOODWARD AG, Düren

Der Aufsichtsrat hat sich durch regelmäßige schriftliche und mündliche Berichte des Vorstandes über die Lage des Unternehmens (einschließlich des Risikomanagements und des internen Kontrollsystems) und über wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichtet. Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates in ständigem Kontakt zum Vorstand der Gesellschaft und ließ sich laufend über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und anstehende Entscheidungen berichten. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand eingehend erörtert. Dabei wurden alle wesentlichen Vorgänge behandelt.

In mehreren Sitzungen im Geschäftsjahr 2009 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben der Überwachung und Beratung wahrgenommen. Soweit einzelne Vorgänge der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurden sie vor der Beschlussfassung in den Aufsichtsratssitzungen eingehend beraten.

Schwerpunkte der Arbeit des Aufsichtsrats im vergangenen Jahr lagen in der Überwachung und Beratung des Vorstands bei größeren Vorhaben. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig mit dem Vorstand über die strategische Ausrichtung des Unternehmens besprochen und regelmäßig darüber berichten lassen.

Im Berichtszeitraum kam es zu keiner Veränderung im Vorstand der Gesellschaft (die letzten Veränderungen im Vorstand im Jahre 2010, namentlich die Abberufung von Herrn Peter Williamson sowie die Neubestellung von Herrn David Pretty und Herrn Joan Badrinas Ardevol liegen außerhalb des Berichtszeitraumes).

Der vorliegende Jahresabschluss und der hierzu vom Vorstand erstattete Lagebericht wurden von der Ernst & Young AG Wirtschafsprüfungsgesellschaft, München, geprüft. Die Prüfung des Jahresabschlusses hat nach ihrem abschließenden Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2009 wurde mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat den vorliegenden Jahresabschluss und den hierzu vom Vorstand erstatteten Bericht (Lagebericht) ebenfalls geprüft und sich in seiner Sitzung am 7. Juli 2010 in Anwesenheit des Abschlussprüfers damit befasst. Auch der Aufsichtsrat erhebt in Übereinstimmung mit den Abschlussprüfern keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat den mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehenen Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Dem Vorstand und allen Mitarbeitern der Stowe Woodward AG werden an dieser Stelle für die im vergangenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit besonderer Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Düren, 7. Juli 2010

STOWE WOOODWARD AG

Der Aufsichtsrat

Stephen R. Light, Vorsitzender des Aufsichtsrats