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Andritz AG Interim / Quarterly Report 2016

May 4, 2016

735_10-q_2016-05-04_972de413-5085-4b05-ae3d-53dba22b14f3.pdf

Interim / Quarterly Report

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Kennzahlen ANDRITZ-GRUPPE 02
Kennzahlen Geschäftsbereiche 03
Lagebericht 04
Geschäftsbereiche
HYDRO
PULP & PAPER
METALS
SEPARATION
11
11
12
14
15
Konzernabschluss
der ANDRITZ-GRUPPE
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
Konzerngesamtergebnisrechnung
Konzernbilanz
Konzern-Cashflow-Statement
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
16
16
17
18
19
20
Erklärung gemäß § 87 (1) Börsegesetz 21
Aktie 22

KENNZAHLEN ANDRITZ-GRUPPE

Einheit Q1 2016 Q1 2015* +/- 2015
Auftragseingang MEUR 1.247,4 1.430,6 -12,8% 6.017,7
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 7.147,6 7.785,6 -8,2% 7.324,2
Umsatz MEUR 1.285,6 1.404,3 -8,5% 6.377,2
Umsatzrendite1) % 5,8 4,4 - 5,8
EBITDA2) MEUR 106,7 96,1 +11,0% 534,7
EBITA3) MEUR 83,9 73,4 +14,3% 429,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) MEUR 74,2 61,5 +20,7% 369,1
Ergebnis vor Steuern (EBT) MEUR 74,9 62,6 +19,6% 376,4
Konzernergebnis
(vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) MEUR 52,6 43,8 +20,1% 270,4
Konzernergebnis
(nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) MEUR 52,5 44,0 +19,3% 267,7
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit MEUR 167,5 37,2 +350,3% 179,4
Investitionen4) MEUR 16,5 20,8 -20,7% 101,4
Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) - 24.195 24.855 -2,7% 24.508
Anlagevermögen MEUR 1.701,0 1.868,2 -8,9% 1.771,1
Umlaufvermögen MEUR 4.032,1 4.272,9 -5,6% 4.006,9
Summe Eigenkapital5) MEUR 1.100,6 1.031,1 +6,7% 1.215,6
Rückstellungen MEUR 1.118,1 1.046,0 +6,9% 1.130,4
Verbindlichkeiten MEUR 3.514,4 4.064,0 -13,5% 3.432,0
Bilanzsumme MEUR 5.733,1 6.141,1 -6,6% 5.778,0
Eigenkapitalquote6) % 19,2 16,8 - 21,0
Eigenkapitalrentabilität7) % 6,8 6,1 - 31,0
Gesamtkapitalrentabilität8) % 1,3 1,0 - 6,4
Bruttoliquidität9) MEUR 1.574,7 1.610,2 -2,2% 1.449,4
Nettoliquidität10) MEUR 1.107,0 1.114,2 -0,6% 984,0
Nettoverschuldung11) MEUR -724,3 -703,4 -3,0% -601,6
Nettoumlaufvermögen12) MEUR -401,2 -673,2 +40,4% -182,1
Capital employed13) MEUR 492,0 303,7 +62,0% 736,7
Verschuldungsgrad14) % -65,8 -68,2 +3,5% -49,5
EBITDA-Marge % 8,3 6,8 - 8,4
EBITA-Marge % 6,5 5,2 - 6,7
EBIT-Marge % 5,8 4,4 - 5,8
Konzernergebnis15)/Umsatz % 4,1 3,1 - 4,2
Abschreibungen/Umsatz % 2,5 2,5 - 2,4

* Angepasst, siehe Konzernanhang 2015, Kapitel "C) Angaben zu Anpassungen aus früheren Perioden".

1) Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Umsatz 2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 3) Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen für im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierte und vom Firmenwert getrennt angesetzte immateri elle Vermögenswerte in Höhe von 9.751 TEUR (11.902 TEUR in Q1 2015, 44.644 TEUR 2015) sowie Wertminderungsverlust der Firmenwerte in Höhe von 0 TEUR (0 TEUR in Q1 2015, 15.273 TEUR 2015) 4) Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 5) Summe Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile 6) Summe Eigenkapital/Bilanzsumme 7) Ergebnis vor Steuern/Summe Eigenkapital 8) Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Bilanzsumme 9) Zahlungsmittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Schuldscheindarlehen 10) Zahlungsmittel plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten 11) Verzinsliches Fremdkapital inkl. Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder abzüglich Zahlungsmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie Schuldscheindarlehen 12) Langfristige Forderungen plus kurzfristige Vermögenswerte (exkl. Zahlungsmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie Schuldscheindarlehen) abzüglich sonstige langfristige Verbindlichkeiten und kurzfristige Verbindlichkeiten (exkl. Finanzverbindlichkeiten und Rückstellungen) 13) Nettoumlaufvermögen plus immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 14) Nettoverschuldung/Summe Eigenkapital 15) Konzernergebnis (vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen)

Alle Zahlen gemäß IFRS. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechen hilfen Rechendifferenzen auftreten. MEUR = Million Euro. TEUR = Tausend Euro.

KENNZAHLEN GESCHÄFTSBEREICHE

HYDRO

Einheit Q1 2016 Q1 2015 +/- 2015
Auftragseingang MEUR 252,0 447,0 -43,6% 1.718,7
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 3.440,6 3.857,1 -10,8% 3.640,9
Umsatz MEUR 367,9 407,9 -9,8% 1.834,8
EBITDA MEUR 31,5 28,0 +12,5% 183,6
EBITDA-Marge % 8,6 6,9 - 10,0
EBITA MEUR 23,7 19,9 +19,1% 145,3
EBITA-Marge % 6,4 4,9 - 7,9
Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) - 7.786 8.467 -8,0% 8.230

PULP & PAPER

Einheit Q1 2016 Q1 2015 +/- 2015
Auftragseingang MEUR 545,6 462,4 +18,0% 2.263,9
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 2.044,8 1.920,3 +6,5% 1.998,6
Umsatz MEUR 457,6 480,5 -4,8% 2.196,3
EBITDA MEUR 46,4 33,6 +38,1% 214,8
EBITDA-Marge % 10,1 7,0 - 9,8
EBITA MEUR 40,2 27,8 +44,6% 190,9
EBITA-Marge % 8,8 5,8 - 8,7
Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) - 7.516 7.158 +5,0% 7.324

METALS

Einheit Q1 2016 Q1 2015 +/- 2015
Auftragseingang MEUR 299,3 384,9 -22,2% 1.438,6
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 1.291,3 1.622,6 -20,4% 1.332,5
Umsatz MEUR 333,0 377,1 -11,7% 1.718,1
EBITDA MEUR 23,9 28,2 -15,2% 104,8
EBITDA-Marge % 7,2 7,5 - 6,1
EBITA MEUR 17,3 21,8 -20,6% 70,5
EBITA-Marge % 5,2 5,8 - 4,1
Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) - 6.158 6.407 -3,9% 6.160

SEPARATION

Einheit Q1 2016 Q1 2015 +/- 2015
Auftragseingang MEUR 150,5 136,3 +10,4% 596,5
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 370,9 385,6 -3,8% 352,2
Umsatz MEUR 127,1 138,8 -8,4% 628,0
EBITDA MEUR 4,9 6,3 -22,2% 31,5
EBITDA-Marge % 3,9 4,5 - 5,0
EBITA MEUR 2,7 3,9 -30,8% 22,3
EBITA-Marge % 2,1 2,8 - 3,6
Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) - 2.735 2.823 -3,1% 2.794

LAGEBERICHT

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die wichtigsten Wirtschaftsregionen der Welt zeigten im 1. Quartal 2016 eine unverändert differenzierte Entwicklung.

In den USA setzte sich das solide Wirtschaftswachstum der Vorquartale im Berichtszeitraum fort. Der Privatkonsum, der in den USA rund 70% der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht, lag weiter auf einem soliden Niveau. Die Arbeitslosenquote blieb bei rund 5%, dem tiefsten Stand seit acht Jahren. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve (FED) kündigte an, den Leitzinssatz vorerst auf einer Spanne von 0,25-0,50% zu belassen und diesen erst dann anzuheben, wenn Anzeichen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum erkennbar sind. Darüber hinaus lag die Inflation aufgrund der niedrigen Energie- und Rohstoffpreise sowie der – wegen des vergleichsweise starken Dollars – billigen Importe immer noch unter der Zielmarke von 2%. Das Bruttosozialprodukt (BSP) wird gemäß Einschätzung der Wirtschaftsforscher im Jahr 2016 um rund 2,5% steigen.

Im Euroraum entwickelte sich das Wirtschaftswachstum dagegen unverändert moderat. Für das Gesamtjahr 2016 ist nur ein leichtes Wachstum des BSP von rund 1,4% zu erwarten. Die allgemeine Konjunkturschwäche in den Schwellenländern führte trotz des schwachen Euros zu einer insgesamt verringerten Nachfrage nach E xportgütern. Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte Anfang März den Leitzinssatz in der Eurozone erstmals auf 0,0% und verschärfte außerdem den Strafzins für Bankeinlagen. Statt 0,3% müssen Banken künftig 0,4% an Zinsen für bei der EZB veranlagtes Geld bezahlen. Damit soll die Kreditvergabe im Euroraum angekurbelt werden. Zudem hat die Notenbank seit April die monatlichen Aufkäufe von Staatsanleihen von 60 auf 80 Milliarden Euro erhöht und erwirbt nunmehr auch Euro-Anleihen von Unternehmen mit Investment-Grade-Rating am Markt.

Das Wachstum in den wichtigsten aufstrebenden Ländern blieb im Berichtszeitraum weiterhin auf einem mäßigen Niveau. China befindet sich am Übergang von einer Industrie- zu einer Konsum- und Dienstleistungsgesellschaft. Laut dem neuen Fünfjahresplan der chinesischen Regierung soll die Wirtschaft in den Jahren 2016 bis 2020 im Schnitt jährlich 6,5-7% wachsen. Aufgrund von Überkapazitäten im besonders hart getroffenen Industriesektor sollen große Staatsunternehmen neu ausgerichtet werden. Zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums sind Steuerreformen sowie ein einfacherer Zugang zu Krediten für Privatpersonen geplant. Brasilien verharrt weiter in wirtschaftlicher Rezession. Gründe sind unter anderem die hohe Inflation von mehr als 10%, die niedrigen Rohstoffpreise, ansteigende Arbeitslosigkeit, der eingebrochene Binnenkonsum sowie eine äußerst schwierige politische Situation, die Wirtschafts- und Strukturreformen erschwert. Russland ist ebenso wie Brasilien von stark gefallenen Rohstoffpreisen sowie Währungsturbulenzen betroffen und ist mit wirtschaftlicher Kontraktion konfrontiert. Zusätzlich belasteten die Sanktionen des Westens die wirtschaftliche Entwicklung.

Quellen: Research-Berichte verschiedener Banken, OECD

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Anmerkungen

  • Alle Zahlen gemäß IFRS
  • Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.
  • MEUR = Million Euro, TEUR = Tausend Euro

Umsatz

Der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE im 1. Quartal 2016 betrug 1.285,6 MEUR und lag damit um 8,5% unter dem Wert des Vorjahresquartals (Q1 2015: 1.404,3 MEUR). Alle vier Geschäftsbereiche verzeichneten im Jahresvergleich einen Umsatzrückgang. Der Umsatz im Geschäftsbereich HYDRO verringerte sich deutlich, was vor allem auf die projektbedingt niedrige Umsatzgenerierung zurückzuführen ist. Ebenso war der Umsatz im Geschäftsbereich PULP & PAPER im Vergleich zum hohen Wert des Vorjahresquartals rückläufig (-4,8%). Im Geschäftsbereich METALS entwickelte sich der Umsatz (-11,7%) rückläufig, was auf den im Vorjahr verzeichneten Rückgang im Auftragseingang (Marktsegment Schuler) zurückzuführen ist. Der Umsatz im Geschäftsbereich SEPARATION sank im Quartalsvergleich um 8,4%. Die Umsatzentwicklung der Geschäftsbereiche im Überblick:

Einheit Q1 2016 Q1 2015 +/-
HYDRO MEUR 367,9 407,9 -9,8%
PULP & PAPER MEUR 457,6 480,5 -4,8%
METALS MEUR 333,0 377,1 -11,7%
SEPARATION MEUR 127,1 138,8 -8,4%

Anteil Serviceumsatz am Umsatz der Gruppe und der Geschäftsbereiche in %

Q1 2016 Q1 2015
ANDRITZ-GRUPPE 34 29
HYDRO 28 25
PULP & PAPER 42 35
METALS 23 19
SEPARATION 51 44

Auftragseingang

Der Auftragseingang der Gruppe betrug im 1. Quartal 2016 1.247,4 MEUR und lag damit um 12,8% unter dem Vergleichsquartal des Vorjahrs (Q1 2015: 1.430,6 MEUR). Die Entwicklung der Geschäftsbereiche im Detail:

  • HYDRO: Der Auftragseingang betrug 252,0 MEUR (-43,6% versus Q1 2015: 447,0 MEUR). Dieser deutliche Rückgang ist auf die weiterhin nur moderate Investitionstätigkeit bei gleichzeitig sehr fordernden Wettbewerbsbedingungen im Markt für elektromechanische Ausrüstungen für Wasserkraftwerke zurückzuführen. Viele Modernisierungs- bzw. Neuprojekte sind – bedingt durch die niedrigen Strom- und Energiepreise – nach wie vor verschoben bzw. vorübergehend gestoppt.
  • PULP & PAPER: Mit 545,6 MEUR erreichte der Auftragseingang ein sehr erfreuliches Niveau (+18,0% versus Q1 2015: 462,4 MEUR), wobei im Berichtsquartal ein Großauftrag von einem chinesischen Kunden im Gesamtwert von mehr als 150 MEUR gebucht wurde.
  • METALS: Im Vergleich zum 1. Quartal 2015 (384,9 MEUR) sank der Auftragseingang um 22,2% auf 299,3 MEUR. Dieser deutliche Rückgang ist auf die anhaltend schwache Nachfrage im Bereich Metallumformung (Marktsegment Schuler) für die Automobilindustrie zurückzuführen. Einige größere Projekte, deren Vergabe in den nächsten Quartalen zu erwarten ist, befinden sich in der Planungsphase.
  • Der Auftragseingang im Geschäftsbereich SEPARATION stieg um 10,4% auf 150,5 MEUR an (Q1 2015: 136,3 MEUR).

Auftragsstand

Der Auftragsstand der Gruppe per 31. März 2016 betrug 7.147,6 MEUR (-2,4% versus 31. Dezember 2015: 7.324,2 MEUR).

Ergebnis

Das EBITA der Gruppe betrug im 1. Quartal 2016 83,9 MEUR und lag damit um 14,3% über dem Vorjahresvergleichswert (1. Quartal 2015: 73,4 MEUR). Die EBITA-Marge erreichte mit 6,5% (Q1 2015: 5,2%) ein zufriedenstellendes Niveau. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die beiden Geschäftsbereiche HYDRO und PULP & PAPER zurückzuführen, die im Jahresvergleich eine deutliche Steigerung der Rentabilität erzielten.

Die Entwicklung der Rentabilität stellt sich in den Geschäftsbereichen wie folgt dar:

  • Die EBITA-Marge im Geschäftsbereich HYDRO stieg im Jahresvergleich auf 6,4% (Q1 2015: 4,9%) an.
  • Im Geschäftsbereich PULP & PAPER erhöhte sich die Rentabilität überwiegend bedingt durch einen Anstieg des Anteils des Servicegeschäfts – sehr deutlich und erreichte 8,8% (Q1 2015: 5,8%).
  • Die EBITA-Marge im Geschäftsbereich METALS lag mit 5,2% etwas unter dem Vorjahresvergleichswert (Q1 2015: 5,8%).
  • Im Geschäftsbereich SEPARATION betrug die EBITA-Marge 2,1% und lag damit weiter auf einem nicht zufriedenstellenden Niveau (Q1 2015: 2,8%).

Das Finanzergebnis reduzierte sich leicht auf 0,7 MEUR (Q1 2015: 1,1 MEUR).

Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) erreichte 52,5 MEUR und lag damit über dem Vergleichswert des Vorjahrs (Q1 2015: 44,0 MEUR).

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Vermögens- und Kapitalstruktur per 31. März 2016 war unverändert solide. Die Bilanzsumme betrug 5.733,1 MEUR (31. Dezember 2015: 5.778,0 MEUR), die Eigenkapitalquote 19,2% (31. Dezember 2015: 21,0%).

Die Bruttoliquidität (Zahlungsmittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Schuldscheindarlehen) per 31. März 2016 betrug 1.574,7 MEUR (31. Dezember 2015: 1.449,4 MEUR), die Nettoliquidität (Bruttoliquidität plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten) 1.107,0 MEUR (31. Dezember 2015: 984,0 MEUR).

Zusätzlich zur hohen Nettoliquidität stehen der ANDRITZ-GRUPPE folgende Kredit- und Avallinien für Vertragserfüllungen, Anzahlungen, Gewährleistungen etc. zur Verfügung:

  • Kreditlinien: 193 MEUR, davon 105 MEUR ausgenutzt
  • Avallinien: 6.214 MEUR, davon 2.970 MEUR ausgenutzt
Aktiva
1.772,4
MEUR
2.475,9
MEUR
1.484,8
MEUR
Langfristiges
Vermögen: 31%
Sonstiges kurz
fristiges Vermögen: 43%
Flüssige Mittel und Wertpapiere
des Umlaufvermögens: 26%
Passiva
1.100,6
MEUR
486,9
MEUR
796,1
MEUR
3.349,5
MEUR
Summe Eigenkapital
inkl. nicht beherrschende
Anteile: 19%
Finanzver
bindlich
keiten: 8%
Sonstige
langfristige
Schulden: 14%
Sonstige kurzfristige
Schulden: 59%

Mitarbeiter

ANDRITZ beschäftigte per 31. März 2016 24.195 Mitarbeiter (31. Dezember 2015: 24.508 Mitarbeiter).

Wesentliche Risiken in den restlichen Monaten des Geschäftsjahrs und Risikomanagement

Die ANDRITZ-GRUPPE ist ein global agierendes Unternehmen, das eine Vielzahl verschiedenster industrieller Märkte und Kunden beliefert. Als solches ist die Gruppe gewissen allgemeinen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. ANDRITZ verfügt über ein konzernweites Kontroll- und Steuerungssystem, dessen Hauptaufgabe es ist, entstehende Risiken bereits in einem frühen Stadium zu identifizieren, um nach Möglichkeit rasch Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Dieses System ist ein wesentlicher Bestandteil des aktiven Risikomanagements innerhalb der Gruppe. Es gibt jedoch keine Garantie, dass diese Überwachungs- und Kontrollsysteme effektiv genug sind.

Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE beziehen sich vor allem auf die Abhängigkeit der Gruppe von der allgemeinen Konjunkturentwicklung und der Entwicklung der von ihr bedienten Industrien, auf den Erhalt von Großaufträgen und auf die Erzielung der entsprechenden Umsatzerlöse aus dem hohen Auftragsstand. Darüber hinaus stellen bei der Abwicklung von Aufträgen unerwartete Kostensteigerungen wesentliche Risiken dar, insbesondere bei sogenannten Turnkey- oder EPC-Aufträgen, bei denen die Gruppe zusätzlich zur Lieferung von ANDRITZ-Ausrüstungen und -Systemen auch die Verantwortung für Engineering, Bau und Montage von Anlagen übernehmen kann. Derartige Projekte bergen hohe Risiken in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Drittparteien, die mit Engineering-, Bau- und Montageleistungen beauftragt werden, in sich (Risiken wie z. B. Streiks, Nichteinhaltung von Terminen oder Qualitätsprobleme bei von Sublieferanten bezogenen Komponenten/Leistungen). Verzögerungen und Schwierigkeiten bei der Erreichung der garantierten Lei stungsparameter der von ANDRITZ gelieferten Anlagen stellen ebenso wesentliche Risiken dar wie eine mögliche fehlerhafte Funktion der von ANDRITZ gelieferten Komponenten und Systeme, die gravierende Folgen für Me nschen und materielles Vermögen haben kann.

Die finanziellen Schwierigkeiten einzelner Euroländer und die unverändert schwierige gesamtwirtschaftliche En twicklung (insbesondere in Europa und in einzelnen Emerging Markets, vor allem in Brasilien, Russland und China) bedeuten ebenso ein ernstes Risiko für die finanzielle Entwicklung der ANDRITZ-GRUPPE. Eine neuerliche signifikante Schwäche der Weltwirtschaft bzw. eine deutliche Wirtschaftsverlangsamung in einer der wesentlichen Wirtschaftsregionen könnte zu Verzögerungen bei der Abwicklung bestehender Aufträge und zur Verzögerung oder Einstellung laufender Projekte führen. Die Stornierung bestehender Aufträge könnte den Auftragsstand der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinflussen, was sich wiederum negativ auf die Kapazitätsauslastung der Produktionsstätten der Gruppe auswirken könnte.

Der zur ANDRITZ-GRUPPE gehörende Schuler-Konzern erzielt rund 80% des Umsatzes in der Automobilindustrie, die in der Regel starken zyklischen Schwankungen ausgesetzt ist. Derartige zyklische Schwankungen können zu einem deutlichen Rückgang des Auftragseingangs führen sowie negative Auswirkungen auf das Ergebnis des Schuler-Konzerns und damit auch auf das Ergebnis der ANDRITZ-GRUPPE haben.

Auch eine vollständige oder teilweise Abschreibung einzelner im Zuge von Akquisitionen entstandener Firmenwerte könnte die Ergebnisentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinflussen, wenn die wirtschaftlichen Ziele für diese Firmen nicht erreicht werden können. Abgesehen davon besteht jederzeit das Risiko, dass Forderungen aus Lieferungen und Leistungen teilweise oder gänzlich wertberichtigt werden müssen.

Das Zahlungsausfallsrisiko von Kunden wird für einen Großteil der Aufträge durch Besicherung von Zahlungen durch Banken und durch Abschluss von Exportversicherungen reduziert. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es einzelne Zahlungsausfälle gibt, die im Eintrittsfall einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der Gruppe haben. Das Risiko für Lieferungen in als politisch durchschnittlich riskant oder sehr riskant eingestufte Länder wird üblicherweise ebenfalls umfassend versichert. Nicht immer sind jedoch die Voraussetzungen für eine vollständige Absicherung gegeben. Zur Transparenz hinsichtlich finanzieller Risiken bei Projekten und der raschen Möglichkeit zur Gegensteuerung wurde ein quartalsweises Credit-Risk-Reporting an den Vorstand implementiert. Dabei werden das maximal erwartete ungedeckte Kundenausfallsrisiko für Aufträge mit einem Auftragswert von über einer Million Euro, die nach Projektfortschritt (Percentage-of-completion – POC) abgerechnet werden, und das Rating der Kunden dargestellt.

Gegenüber ANDRITZ HYDRO S.A., Brasilien, wurde von den brasilianischen Finanzbehörden aufgrund der früh eren Minderheitsbeteiligung von Inepar eine wirtschaftliche Zugehörigkeit der Gesellschaft zur Inepar-Gruppe im Hinblick auf steuerliche und arbeitsrechtliche Verhältnisse angenommen. Daraus abgeleitet könnte eine gesamtschuldnerische Haftung für bestehende Steuerforderungen sowie Arbeitnehmerforderungen von Mitarbeitern der Inepar-Gesellschaften gegenüber Inepar gegen die ANDRITZ HYDRO S.A. geltend gemacht werden. ANDRITZ ficht die arbeitsrechtlichen Forderungen in mehreren arbeitsgerichtlichen Verfahren vehement an. Die ebenfalls angefochtenen Steuerverfahren sind mittlerweile aufgrund einer Teilnahme von Inepar an einem staatlichen Steueramnestieprogramm (REFIS) ausgesetzt. Falls Inepar die Verpflichtungen im Rahmen des REFIS-Programms nicht einhält, könnten die Steuerverfahren gegen ANDRITZ HYDRO S.A. wieder aufgenommen werden.

Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit hat die ANDRITZ-GRUPPE in zahlreichen Verfahren bei Verwaltungsbehörden, Gerichten und Schiedsgerichten Parteienstellung. Der Großteil dieser Verfahren (wie beispielsweise Vertrags- und Projektstreitigkeiten, Produkthaftungsklagen und Verfahren im Bereich geistiges Eigentum) kann als typisch für die Branche, in der die Gruppe tätig ist, angesehen werden. Die ANDRITZ-GRUPPE bildet in Fällen, bei denen ein negativer Ausgang von Verfahren wahrscheinlich erscheint und zuverlässige Schätzungen gemacht werden können, entsprechende Rückstellungen. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass diese Rückstellungen ausreichend sind. In Anbetracht der Risikosummen in einigen dieser Streitfälle kann ein für ANDRITZ negativer Ausgang einer oder mehrerer dieser Rechtsstreitigkeiten zu einer wesentlichen negativen Auswirkung auf Ergebnis und Liquiditätsbestand der Gruppe führen. Die anhängigen Produkthaftungsfälle inkludieren mutmaßliche Körperverletzungen und/oder Todesfälle aufgrund von Asbestbelastungen.

Zur bestmöglichen Reduktion der finanziellen Risiken sowie zur besseren Überwachung, Kontrolle und Bewertung der Finanz- und Liquiditätsposition hat die ANDRITZ-GRUPPE umfassende Treasury-Richtlinien und ein transparentes Informationssystem implementiert.

Die ANDRITZ-GRUPPE ist hinsichtlich Liquidität sehr gut positioniert und verfügt über hohe Liquiditätsreserven. Die Gruppe vermeidet es, von einer einzigen Bank oder von nur wenigen Banken abhängig zu sein. Zur Sicherstellung der Unabhängigkeit wird bei allen wichtigen Finanzprodukten (Zahlungsmittel, Finanzverbindlichkeiten, Finanzanlagevermögen, Garantien und Derivate) jeweils nur ein bestimmtes Volumen mit einer Bank abgewickelt. Durch diese Diversifikation versucht ANDRITZ, das Kontrahentenrisiko bestmöglich zu minimieren. Dennoch würde die Insolvenz einzelner oder mehrerer Banken einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Ergebnisen twicklung und das Eigenkapital der ANDRITZ-GRUPPE haben. Darüber hinaus kann eine Verschlechterung der Einschätzung der Bonität von ANDRITZ durch mehrere Banken den finanziellen Spielraum von ANDRITZ, insbesondere im Hinblick auf zu erstellende Avale, einschränken. Liquidität bedeutet für die ANDRITZ-GRUPPE nicht nur die Zahlungsfähigkeit im engeren Sinn, sondern auch die Verfügbarkeit von Avalen. Die operative Tätigkeit erfordert die laufende Bereitstellung von Bietungs-, Vertragserfüllungs-, Anzahlungs-, Performance- und Gewährleistungsgarantien bzw. -bürgschaften. Der finanzielle Handlungsspielraum wird damit auch durch genügend freie Avallinien bestimmt.

ANDRITZ verfolgt eine risikoaverse Veranlagungsstrategie. Geld wird weitgehend in risikoarme Finanzanlagen investiert, wie zum Beispiel in Staatsanleihen, staatsgarantierte Anleihen, Geldmarktfonds, Wertpapierfonds zur Deckung der Pensionsverpflichtungen, einlagengesicherte Schuldscheindarlehen oder Termingelder. Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten können bei verschiedenen Wertpapieren, in welche die Gruppe investiert hat, jedoch zu einer ungünstigen Preisentwicklung oder zu deren Unhandelbarkeit führen. Dies könnte sich aufgrund notwendig werdender Abwertungen oder Wertberichtigungen negativ auf das Finanz ergebnis oder das Eigenkapital der ANDRITZ-GRUPPE auswirken, zudem könnte sich das Ausfallsrisiko einzelner Emittenten erhöhen. Der Vorstand wird in regelmäßigen Abständen über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risiko-Exposures in der ANDRITZ-GRUPPE informiert.

Das Risiko eines kompletten oder teilweisen Zerfalls der Eurozone und eines damit verbundenen möglichen Zusammenbruchs der Eurowährung hat sich zwar verringert, kann aber nach wie vor nicht ausgeschlossen werden. Ein kompletter oder teilweiser Zerfall der Eurozone würde sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit negativ auf die Finanz-, Liquiditäts- und Ergebnisentwicklung der Gruppe auswirken. Weitere Informationen über Unternehmensrisiken sind dem ANDRITZ-Jahresfinanzbericht 2015 zu entnehmen.

Auswirkungen von Wechselkursänderungen

Wechselkursänderungen im Zusammenhang mit der Abarbeitung des Auftragsstands werden durch die Verwendung von Devisentermingeschäften und Swaps weitgehend abgesichert. Bei in Fremdwährung fakturierten Aufträgen wird die Nettowährungsposition durch den Abschluss von Termingeschäften gesichert. Wechselkursrisiken aus der Bilanzierung des Eigenkapitals werden nicht abgesichert.

Die Abwertung des Euro gegenüber vielen anderen Währungen könnte sich auch umrechnungsbedingt positiv auf das Eigenkapital sowie die Umsatz- und Ertragsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE auswirken (Translationseffekt).

Information gemäß § 87 (4) Börsegesetz

Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen durchgeführt.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der zu ANDRITZ gehörende Schuler-Konzern unterzeichnete Mitte April 2016 einen Vertrag zum Erwerb von AWEBA Werkzeugbau GmbH Aue, Deutschland. AWEBA ist einer der führenden Werkzeugbauer in Europa und erzielt mit rund 600 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro. Der Kauf erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden.

AUSBLICK

Wirtschaftsexperten erwarten für die kommenden Monate keine wesentlichen Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Während die Wirtschaft in den USA das Wachstum der Vorquartale weiter fortsetzen sollte, wird für Europa eine unverändert moderate Entwicklung erwartet. Auch von den für die Entwicklung der Weltwirtschaft bedeutenden Ländern der Emerging Markets sind keine nachhaltigen Wachstumsimpulse zu erwarten. China erwartet für das laufende Jahr eine weitere Verlangsamung des Wirtschaftswachstums auf nunmehr 6,5-7%. Laut Einschätzung von Experten dürfte die Wirtschaftsleistung in Brasilien und Russland auch im Jahr 2016 – wie schon im vergangenen Jahr – weiter schrumpfen.

Die Aussichten für die ANDRITZ-Geschäftsbereiche sind im Vergleich zum Vorquartal im Wesentlichen unverändert. Im Geschäftsbereich HYDRO ist – bedingt durch die unverändert niedrigen Strom- und Energiepreise – mit einem anhaltend schwierigen Umfeld zu rechnen. Viele Modernisierungsprojekte sind nach wie vor verschoben oder vorübergehend gestoppt. Einige größere neue Wasserkraftwerksprojekte sind zwar in Planung, jedoch i st die Vergabe dieser Projekte erst mittel- bis langfristig zu erwarten. Im Geschäftsbereich PULP & PAPER wird weiterhin mit einer guten Projektaktivität, wenngleich auch unter dem außerordentlich hohen Niveau des Vorjahrs, gerechnet. Im Bereich Metallumformung (Schuler, Geschäftsbereich METALS) ist von einer unverändert zurückhaltenden Investitionstätigkeit auszugehen. Bedingt durch die anhaltend schwache Nachfrage im Automobilb ereich in China stoppten oder verschoben die meisten Automobilproduzenten und -zulieferer vorerst ihre Investitionsentscheidungen; im Segment der Anlagen zur Produktion von Edelstahl-/Stahlbändern wird weiterhin geringe Investitionsaktivität erwartet. Mit einer insgesamt moderaten und gegenüber dem Vorjahr unveränderten Projektaktivität wird auch für den Geschäftsbereich SEPARATION gerechnet.

Auf Basis der Geschäftsergebnisse für das 1. Quartal 2016 geht ANDRITZ für das Gesamtjahr 2016 von einem leichten Rückgang des Gruppenumsatzes gegenüber 2015 bei gleichzeitig solider Entwicklung der Rentabilität aus.

Sollte sich in den kommenden Monaten die globale Wirtschaft jedoch stärker eintrüben, ist mit negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung von ANDRITZ zu rechnen. Dies könnte zu weiteren organisatorischen und kapazitiven Anpassungen sowie möglicherweise daraus entstehenden finanziellen Vorsorgen führen, die das Ergebnis der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinträchtigen könnten.

HYDRO

MARKTENTWICKLUNG

Die weltweite Investitions- und Projektaktivität für elektromechanische Ausrüstungen für Wasserkraftwerke blieb im 1. Quartal 2016 weiterhin auf verhaltenem Niveau. Bedingt durch die anhaltend schwierigen Marktbedingu ngen, die von niedrigen Strom- und Energiepreisen geprägt sind, wurden viele Modernisierungs- und Rehabilitationsprojekte, vor allem in Europa, bis auf Weiteres verschoben. Nur vereinzelt wurden größere Aufträge bei sehr fordernden Marktbedingungen vergeben. In den Emerging Markets, insbesondere in Afrika und Südamerika, befinden sich einige neue Wasserkraftwerksprojekte in der Planungsphase, deren Vergabe allerdings erst mittelfristig erwartet wird. In den Bereichen Kleinwasserkraft und Pumpen wurde eine unverändert zufriedenstellende Projektaktivität verzeichnet.

WICHTIGE EREIGNISSE

Die für das Wasserkraftwerk Xekaman 1 in der Volksrepublik Laos gelieferte elektromechanische Ausrüstung wurde erfolgreich zur kommerziellen Nutzung an den Kunden übergeben. HPP Xekaman 1 ist die zweite Wasserkraftwerksinvestition von Viet-Lao Power Investment und Development Joint Stock Company in der Volksrepublik Laos. ANDRITZ HYDRO lieferte zwei Maschinensätze für Francisturbinen (je 147 Megawatt), Turbinenregler, Automatisierungs- und Schutzsysteme sowie Hilfseinrichtungen und die komplette Schaltanlage. Der Großteil der erzeugten elektrischen Energie wird nach Vietnam exportiert, ein kleiner Teil dient zur Abdeckung des inländischen Bedarfs.

WICHTIGE AUFTRÄGE

ANDRITZ HYDRO erhielt einen Auftrag von Landsvirkjun zur Lieferung der elektromechanischen Ausrüstungen und der Leittechnik für die Erweiterung des Wasserkraftwerks Búrfell, Island. Für die 100-Megawatt-Erweiterung des Wasserkraftwerks Búrfell wird eine einzelne Turbine in einem separaten unterirdischen Kraftwerk installiert . Die elektrische Energiebereitstellung des Kraftwerks wird damit um bis zu 300 Gigawattstunden pro Jahr gesteigert.

Das Konsortium bestehend aus ANDRITZ HYDRO und The National Research Institute of Mechanical Engine ering (NARIME) wurde von Vietnam Electricity (EVN) mit der Modernisierung der Sekundärtechnik des Wasserkraftwerks Hoa Binh, Vietnam, beauftragt. Zum Lieferumfang von ANDRITZ HYDRO gehört die Modernisierung von Schutz und Erregung sowie der gesamten Leittechnik.

Hydro Quebec, Kanada, beauftragte den Geschäftsbereich mit der Modernisierung des Wasserkraftwerks La Grande-3 am Fluss La Grande im Norden Quebecs, Kanada. Der Lieferumfang beinhaltet die Konstruktion und Lieferung von zwölf Erregungssystemen.

Hydro Power LLP beauftragte den Geschäftsbereich mit der Lieferung eines 5,3-Megawatt-Gesamtpakets "from-water-to-wire" für das Kleinwasserkraftwerk Issyk 1, Kasachstan. ANDRITZ HYDRO hatte bereits 2008 das Projekt Issyk 2 erfolgreich abgeschlossen.

An Ruhrkohle AG, Deutschland, liefert ANDRITZ HYDRO fünf doppelflutige Unterwassermotorpumpen für die Entwässerung stillgelegter Kohlebergwerke.

PULP & PAPER

MARKTENTWICKLUNG

Der internationale Zellstoffmarkt zeigte im 1. Quartal 2016 eine, je nach Zellstoffsorte, differenzierte Entwicklung. Während sich der Preis für Langfaserzellstoff NBSK (Northern Bleached Softwood Kraft) auf einem stabilen Niveau bei rund 790 US-Dollar je Tonne halten konnte, reduzierte sich der Preis für Kurzfaserzellstoff (Eukalyptus) von rund 790 US-Dollar je Tonne per Ende Dezember 2015 auf rund 740 US-Dollar je Tonne per ultimo März 2016. Dies ist in erster Linie auf die im Berichtszeitraum verhaltene Zellstoffnachfrage von chinesischen Papierproduzenten zurückzuführen, die die Hauptabnehmer von Kurzfaserzellstoff aus Südamerika sind.

Der Markt für Zellstoffausrüstungen verzeichnete im Berichtszeitraum eine insgesamt zufriedenstellende Projektaktivität, vor allem bei Modernisierungen bestehender Zellstoffwerke. Neue Zellstoffwerke wurden keine vergeben, es befinden sich jedoch einige Projekte in der Planungsphase, deren Umsetzung mittelfristig zu erwarten ist.

WICHTIGE EREIGNISSE

Klabin S.A., Brasilien, nahm das neue Zellstoffwerk in Ortigueira mit einer Jahreskapazität von 1,5 Millionen Tonnen erfolgreich in Betrieb. Dies ist die größte Investition in der Unternehmensgeschichte von Klabin und wird die Produktionskapazität fast verdoppeln. ANDRITZ lieferte den Holzplatz, die Faserlinie und die Weißlaugenanlage.

Shandong Sun Honghe Paper Industry, China, setzte Holzplatzausrüstung, eine komplette Faserlinie für die Produktion von Kraft- und Viskosezellstoff, eine Zellstofftrocknungsanlage sowie eine Weißlaugenanlage in Betrieb.

Resolute Forest Products, USA, nahm einen neuen, kontinuierlich arbeitenden Kocher mit einem Lo-Solids-Kessel inklusive eines TurboFeed-Hackschnitzelfördersystems und eines Druckdiffusors für die Zellstoffwäsche in Betrieb. ANDRITZ lieferte auch Ausrüstungen für Umbauten in der bestehenden Faserlinie.

In China wurden in zwei Fabriken ANDRITZ-Stoffaufbereitungssysteme in Betrieb genommen. Cheng Loong Corporation setzte eine Produktionslinie für die Verarbeitung von OCC (Old Corrugated Container) in Betrieb. Shandong Huatai Paper Co. nahm umgebaute Deinking-Systeme und Ausrüstungen zur Verarbeitung von Frischfasern und Ausschuss in Betrieb.

Der Geschäftsbereich setzte Auflösungs- und Sortierungsausrüstungen für die PM 6 von VPK Paper in Oudegem, Belgien, in Betrieb. Die modernisierte Stoffaufbereitungslinie verarbeitet Altpapierfasern, die zur Herstellung von Verpackungspapieren verwendet werden.

Der Geschäftsbereich lieferte Umbauteile und diverse Leistungen für zwei Kraftwerke in Finnland. Für Jyväskylän Energia baute der Geschäftsbereich das Kraftwerk Rauhalahti um, um neuen EU-Emissionsverordnungen zu entsprechen. Für das Werk Kivenhalti von Fortum Power and Heat lieferte der Geschäftsbereich Ausrüstungen und Leistungen (Verarbeitung von Pellets, Verarbeitung von Pulver, Brenner, Kesselumrüstung, Automatisierung) für den Umbau des Kessels für die Verbrennung von Biobrennstoffen.

In Schweden setzte der Geschäftsbereich einen zirkulierenden Wirbelschichtkessel (CFB) für das neue Fernhei zkraftwerk Värtaverket von Fortum Värme in Stockholm in Betrieb. In der Türkei wurden zwei mit lokaler Braunkohle befeuerte, zirkulierende Wirbelschichtkessel in Betrieb genommen.

Im Bereich Tissue wurde die erste von zwei neuen von ANDRITZ gelieferten Tissuemaschinen bei St. Croix Tissue, USA, in Betrieb gesetzt.

Mondi Frantschach, Österreich, nahm einen neuen Superkonzentrator in der Eindampfanlage in Betrieb. Dieser Konzentrator wird eingesetzt, um mit Mitteldruck-Dampf (MD) den Trockengehalt zu steigern.

WICHTIGE AUFTRÄGE

ANDRITZ unterzeichnete einen Vertrag mit einem Kunden in China zur Lieferung aller wichtigen Produktionstechnologien und Ausrüstungen für ein neues Zellstoffwerk. Der Lieferumfang umfasst den komplette n Hackschnitzeltransport, eine Faserlinie mit der weltgrößten Ozonbleiche, eine neue Eindampfanlage, den größten HERB-Rückgewinnungskessel (HERB – High Energy Recovery Boiler) Chinas sowie eine Weißlaugenanlage. Darüber hinaus liefert ANDRITZ ein die gesamte Fabrik umfassendes System für das Sammeln und die Behandlung von nicht kondensierbaren Gasen. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2018 geplant.

Guizhou Chitianhua Paper Industry, China, bestellte zwei idente PrimeLineST-Tissuemaschinen. Die Maschinen werden mit dampfbeheizten Hauben in Verbindung mit PrimeDry-Stahlzylindern (Durchmesser 20 Fuß) ausgestattet.

Ein Kunde in den USA beauftragte den Geschäftsbereich mit der Lieferung neuer Entrindungs - und Hackschnitzellinien für den Holzplatz, inklusive der ersten in Nordamerika installierten Hackmaschine des Typs HHQ-EXL (Extra Large). Die Hackmaschine wird über das PartnerChip-Service- und Überwachungsprogramm von ANDRITZ Iggesund Tools betreut.

Södra Cell AB, Schweden, bestellte für das Zellstoffwerk Mörrum eine neue 7-stufige Eindampfanlage, die die Energieeffizienz des Werks deutlich verbessern wird. Zusätzlich zur Unterstützung der Rückgewinnung von Kochchemikalien erzeugt die Anlage einen beträchtlichen Anteil an Fernwärme, die an die Gemeinde Karlshamn geliefert werden soll.

Umea Energi AG, Schweden, beauftragte ANDRITZ mit dem Austausch einiger Druckteile für einen stationären Wirbelschichtkessel. Ein ähnlicher Auftrag wurde von Celulosas de Asturias, Spanien, erhalten.

Von Daio Paper, Japan, erhielt ANDRITZ den Auftrag zur Modernisierung eines kontinuie rlichen Kochers im Werk Mishima.

Rottneros Bruk AB, Schweden, beauftragte den Geschäftsbereich mit der Modernisierung seines Flockentroc kners mit einer Technologie, die die Kapazität des Trockners um 50% steigern kann.

Stora Enso, Finnland, erteilte ANDRITZ den Auftrag zur Erneuerung des Ästeabscheidungs- und Sortierungsverfahrens als Teil eines Programms zur Modernisierung der Sauerstoff-Delignifizierung im Werk Sunila.

In Brasilien wird der Geschäftsbereich das Sortiersystem für die Thermo-Holzschlifflinie Melhoramentos Camanducaia in Minas Gerais modernisieren. In China bestellte Ji'An Group ein Flotationssystem für OCC sowie Ausrüstungen für die Aufbereitung von Rejektstoff in der bestehenden Papierfabrik.

Arauco, Chile, unterzeichnete mit ANDRITZ für das neue Werk Nueva Aldea einen Servicevertrag zur allgemeinen Zustandsüberwachung der Anlage und für die Schmierung von rotierenden Teilen, um ungeplante Stillstandszeiten zu reduzieren.

Im Bereich MDF erhielt der Geschäftsbereich von Century Plyboards, Indien einen Auftrag, zur Lieferung eines Druckzerfaserungssystems.

METALS

MARKTENTWICKLUNG

Im Bereich der Umformtechnik für die Automobil- und Automobilzulieferindustrie (Marktsegment Schuler) wurde im 1. Quartal 2016 eine im Vergleich zu 2015 unverändert niedrige Projekt- und Investitionsaktivität verzeichnet; es wurden nur vereinzelt Aufträge vergeben. Viele Investitionsentscheidungen wurden in das zweite Quartal verschoben.

Die Projektaktivität für Ausrüstungen zur Herstellung und Verarbeitung von Bändern aus Edelstahl und Kohlenstoffstahl war aufgrund der anhaltenden Überkapazitäten in der internationalen Stahl- und Edelstahlindustrie sowie der konjunkturell bedingt schwachen Nachfrage unverändert niedrig. Selektive Projekte zielten vorwiegend auf die Modernisierung und Verbesserung der Energieeffizienz bestehender Anlagen ab, Neuinvestitionen wu rden weiterhin kaum getätigt.

WICHTIGE EREIGNISSE

Volvo, Schweden, zeichnete Schuler mit dem Volvo Cars Quality Excellence Award aus. Damit wurden die kontinuierlich hohe Lieferqualität und das hohe Serviceniveau von Schuler gewürdigt.

Schuler eröffnete am Standort Göppingen ein neues Forschungs- und Vorführzentrum zum Thema Formhärten. Im Hot Stamping TechCenter, das mit hydraulischer Presse, Rollen-Herdofen und Automation ausgestattet ist, werden innovative Anwendungen für den automobilen Leichtbau der Zukunft gezeigt bzw. können Kunden Tests durchführen.

WICHTIGE AUFTRÄGE

Vom deutschen Automobilzulieferer Benteler erhielt Schuler mehrere Aufträge zur Lieferung von Formhärteanlagen für diverse Standorte weltweit. Beim Formhärten wird Stahlblech auf 930 Grad Celsius erhitzt und im anschließenden Umformprozess gekühlt und damit gehärtet. Dadurch lassen sich besonders leichte Autoteile mit hohen Festigkeiten produzieren. Schuler ist der weltweite Marktführer für Formhärte-Anlagen.

Ein internationaler Automobilhersteller erteilte Schuler den Auftrag zur Lieferung einer mechanischen Kopfpresse für sein Werk in Toluca, Mexiko. Ebenfalls in Mexiko orderte ein Automobilhersteller eine Servopressenlinie.

Für seinen Standort in den USA bestellte der deutsche Automobilzulieferer Erdrich Umformtechnik eine Transferpresse mit ServoDirekt-Technologie und einer Presskraft von 12.500 Kilonewton sowie eine Servopresse in Monoblock-Bauweise.

Daewon Precision Industrial, Südkorea, bestellte bei Schuler eine Monoblock-Presse mit ServoDirekt-Technologie und 8.000 Kilonewton Presskraft.

Ein Automobilzulieferer beauftragte Schuler mit der Lieferung einer Zuganker-Presse mit ServoDirekt-Technologie (Presskraft: 16.000 Kilonewton) für seinen Standort in Polen.

Von einem bedeutenden Flugzeug-Triebwerkshersteller in den USA erhielt Schuler den Auftrag zur Modernisierung zweier Spindelpressen zur Massivumformung.

Arcelor Mittal, Belgien, erteilte ANDRITZ den Auftrag zur Lieferung eines neuen AHSS-Ofens (AHSS = Advanced High-Strength Steel) sowie eines APC-Turms (APC = After Pot Cooling) für verschiedene Beschichtungstypen und für beste Band-Stabilität für die Anlage Sidgal 3. Ebenfalls in Belgien beauftragte Arcelor Mittal den Geschäftsbereich mit der Lieferung und Montage einer neuen, direkt befeuerten Ofensektion vor dem bestehenden Ofen in der kontinuierlichen Glühanlage des Werks Kessales. Dieser Ausbau ermöglicht es Arcelor Mittal, modernsten hochfesten Stahl der 3. Generation zu produzieren.

Shandong Iron & Steel Rizhao, China, orderte von ANDRITZ METALS eine Schubbeizlinie inklusive Dressiergerüst. Der Lieferumfang beinhaltet Engineering, Fertigung und Montageüberwachung sowie die elektrische Ausrüstung.

Von Xuzhou Rothe Erde Ring Mill, China, einer Tochtergesellschaft der ThyssenKrupp-Gruppe, erhielt der Geschäftsbereich den Auftrag zur Lieferung von 14 Wärme- und Wärmebehandlungsöfen sowie einem Satz Belademaschinen. Der Lieferumfang umfasst Engineering, Fertigung und Montageüberwachung sowie die komplette elektrische Ausrüstung.

voestalpine Stamptec GmbH bestellte für seinen Standort Dettingen/Erms, Deutschland, eine 4-Pleuel-Servo-Tranferpresse mit einer Presskraft von 16.000 Kilonewton. voestalpine Stamptec GmbH hat bereits zahlreiche ANDRITZ-Kaiser-Pressen in Betrieb.

SEPARATION

MARKTENTWICKLUNG

Die globalen Märkte für Ausrüstungen zur Fest-Flüssig-Trennung zeigten im 1. Quartal 2016 eine unverändert differenzierte Entwicklung. Während die Investitions- und Projekttätigkeit in den Bereichen Umwelt und chemische Industrie zufriedenstellend war, blieb die Nachfrage aus dem Bereich Bergbau unverändert gering. In der Futtermittelindustrie war die Projekttätigkeit für herkömmliches Tierfutter und Spezialtierfutter solide. Gute Projekt- und Investitionstätigkeit wurde im Bereich Biomassepelletierung verzeichnet.

WICHTIGE EREIGNISSE

ANDRITZ SEPARATION hat RheoScan, ein innovatives optisches Messgerät für Siebbandpressen und Seihtische, die in allen Arten von Aufbereitungsanlagen für Kommunal- und Industrieschlamm Einsatz finden, entwickelt und erfolgreich eingeführt. ANDRITZ RheoScan misst in Echtzeit die tatsächliche Schlammviskosität in der Eindickungsphase. Das neue System stellt automatisch und exakt die erforderliche Polymerdosierung entsprechend der sich verändernden Durchsätze und Schlammbedingungen ein. Dadurch werden Kosteneinsparungen von bis zu 40% für den Polymerverbrauch und eine erhöhte Ausfallsicherheit der Anlage erreicht. Die patentierte Tec hnologie bedarf keiner Überwachung während des Betriebs.

SmartFIX ist ein innovatives Filtertuch-Befestigungssystem, das sowohl Wartungszeiten als auch Kosten um bis zu 50% senken sowie die Leistung verbessern kann und maximale Sicherheit für Hochdruckanwendungen bietet. SmartFIX passt auf die meisten Filterzentrifugenfabrikate in der chemischen und pharmazeutischen Industrie – die ersten Kunden haben die neue Technologie bereits erfolgreich implementiert.

Der Geschäftsbereich entwickelte eine harte Trommelschicht, die bei Trommeltrocknern für Stärkeanwendungen eingesetzt werden soll, um Trommelschäden bei Hochdruckanwendungen zu reduzieren. Der erste kontinuierliche Trockner wurde übernommen und ist bereits in Betrieb.

WICHTIGE AUFTRÄGE

ANDRITZ verkaufte jeweils in Deutschland zwei Einzeltrommeltrockner an einen Produzenten von Quellstärke und zwei weitere Aggregate an einen Hersteller von tierischem Protein. Die Trockner werden den stündlichen Produktionsertrag erhöhen. Ebenfalls in Deutschland entwickelte der Geschäftsbereich eine neue Schnecke für einen Kunststoffhersteller, deren Design basierend auf bewährten Verbesserungen bei Kundenanlagen optimiert wurde.

Der zweitgrößte europäische Produzent von leichtem und schwerem Natriumkarbonat beauftragte ANDRITZ SEPARATION mit der Lieferung einer Membranfilterpresse mit vier Seitenholmen sowie zweier Gipszentrifugen. Aufträge für drei Dekanter für die Produktion von Natriumkarbonat wurden dank der aus neuerlichen Produktionsoptimierungen resultierenden günstigen Durchlaufzeit in China erhalten.

Ein norwegischer Kunde bestellte zwei Doppeltrommeltrockner, um die bestehende Anlage mit der gleichbleibenden Qualität und Konstruktion von ANDRITZ auszubauen.

Um seine Schlammaufbereitung zu optimieren, beauftragte ein Kunde in Bahrain den Geschäftsbereich mit der Lieferung eines Bandtrockners. Der Bandtrockner mit Rückmischung ist leichter zu reinigen.

Ein peruanischer Kunde bestellte zwei Brückenholm-Membranfilterpressen für sein Kupfergeschäft. Der Lieferumfang umfasst die Entwicklung eines Flotationsverfahrens für die Trockenstapelung von Feststoffen. Die neue Lösung wird zu erheblichen Energieeinsparungen führen.

Mehrere Aufträge für Tier- und Fischfutterproduktionslinien und Pelletierungsanlagen wurden für Kunden in Europa, Asien und Südamerika verbucht. Im Bereich der Biomassepelletierung erhielt der Geschäftsbereich Aufträge von Kunden in Nordamerika und Asien.

KONZERN-GEWINN-UND -VERLUSTRECHNUNG

Für das 1. Quartal 2016 (ungeprüft)

(in TEUR) Q1 2016 Q1 2015
Umsatz 1.285.636 1.404.267
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 20.821 34.575
Aktivierte Eigenleistungen 731 2.989
1.307.188 1.441.831
Sonstige betriebliche Erträge 69.405 51.649
Materialaufwand -642.709 -746.435
Personalaufwand -409.938 -421.375
Sonstige betriebliche Aufwendungen -217.246 -229.612
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) 106.700 96.058
Abschreibungen und Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten
und Sachanlagen -32.546 -34.581
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 74.154 61.477
Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen -71 -14
Zinserträge 8.779 9.675
Zinsaufwendungen -7.777 -6.667
Sonstiges Finanzergebnis -181 -1.892
Finanzergebnis 750 1.102
Ergebnis vor Steuern (EBT) 74.904 62.579
Steuern vom Einkommen und Ertrag -22.340 -18.780
KONZERNERGEBNIS 52.564 43.799
Davon entfallen auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 52.539 44.037
Nicht beherrschende Anteile 25 -238
Gewogene durchschnittliche Anzahl an nennwertlosen Stückaktien 102.137.551 103.212.143
Unverwässertes Ergebnis je nennwertloser Stückaktie (in EUR) 0,51 0,43
Potenzielle Verwässerung durch Aktienoptionen 0 598.756
Gewogene durchschnittliche Anzahl an nennwertlosen Stückaktien und
Optionen
102.137.551 103.810.899
Verwässertes Ergebnis je nennwertloser Stückaktie (in EUR) 0,51 0,42

KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG

Für das 1. Quartal 2016 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) Q1 2016 Q1 2015*
KONZERNERGEBNIS 52.564 43.799
Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert werden:
Kursdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer
Geschäftsbetriebe
-18.467 55.601
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte, nach Ertragsteuern
-3.591 1.702
Absicherung von Zahlungsströmen, nach
Ertragsteuern
2.921 -7.250
Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert
werden:
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste, nach
Ertragsteuern
0 0
SONSTIGES ERGEBNIS -19.137 50.053
GESAMTERGEBNIS 33.427 93.852
Davon entfallen auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 33.735 93.599
Nicht beherrschende Anteile -308 253

* Angepasst, siehe Finanzbericht 2015, Kapitel Konzernanhang "C) Angaben zu Anpassungen aus früheren Perioden".

KONZERNBILANZ

Zum 31. März 2016 (ungeprüft)

(in TEUR) 31. März 2016 31. Dezember 2015
AKTIVA
Immaterielle Vermögenswerte 191.689 203.397
Firmenwerte 527.342 528.515
Sachanlagen 701.561 715.394
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0
Sonstige Finanzanlagen 101.631 140.585
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.313 11.450
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 60.182 62.105
Aktive latente Steuern 178.660 183.284
Langfristige Vermögenswerte 1.772.378 1.844.730
Vorräte 683.237 665.419
Geleistete Anzahlungen 122.524 126.664
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 672.866 735.375
Forderungen aus realisierten Umsatzerlösen für laufende Projekte,
soweit sie dafür erhaltene An- und Teilzahlungen übersteigen 619.926 711.062
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 377.363 335.415
Wertpapiere des Umlaufvermögens 89.852 103.618
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.394.947 1.255.746
Kurzfristige Vermögenswerte 3.960.715 3.933.299
SUMME AKTIVA 5.733.093 5.778.029
PASSIVA
Grundkapital 104.000 104.000
Kapitalrücklagen 36.476 36.476
Gewinnrücklagen 943.390 1.057.557
Auf Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallendes
Eigenkapital 1.083.866 1.198.033
Nicht beherrschende Anteile 16.745 17.543
Summe Eigenkapital 1.100.611 1.215.576
Anleihen 363.526 364.984
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten 86.011 74.785
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 14.810 15.018
Rückstellungen 589.412 606.262
Sonstige Verbindlichkeiten 52.866 62.414
Passive latente Steuern 153.851 159.168
Langfristige Schulden 1.260.476 1.282.631
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten 21.672 27.633
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 856 868
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 385.981 478.464
Erhaltene An- und Teilzahlungen für laufende Projekte, soweit sie die
dafür realisierten Umsatzerlöse übersteigen 1.177.301 1.044.976
Erhaltene Anzahlungen 236.604 268.756
Rückstellungen 528.697 524.134
Verbindlichkeiten aus laufenden Steuern 15.870 24.926
Sonstige Verbindlichkeiten 1.005.025 910.065
Kurzfristige Schulden 3.372.006 3.279.822
SUMME PASSIVA 5.733.093 5.778.029

KONZERN-CASHFLOW-STATEMENT

Für das 1. Quartal 2016 (ungeprüft)

(in TEUR) Q1 2016 Q1 2015*
Ergebnis vor Steuern (EBT) 74.904 62.579
Zinsergebnis -1.002 -3.009
Ab- und Zuschreibungen sowie Wertminderungsverlust auf das
Anlagevermögen 32.546 34.581
Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen 71 14
Veränderung der Rückstellungen -10.532 -30.778
Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen -1.150 -164
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen -3.382 -948
Cashflow aus dem Ergebnis 91.455 62.275
Veränderung der Vorräte -24.033 -53.436
Veränderung der geleisteten Anzahlungen 4.215 -11.128
Veränderung der Forderungen 57.299 36.982
Veränderung der Forderungen aus realisierten Umsatzerlösen für laufende
Projekte, soweit sie dafür erhaltene An- und Teilzahlungen übersteigen 86.078 -58.980
Veränderung der erhaltenen Anzahlungen -29.906 15.120
Veränderung der Verbindlichkeiten -129.028 -3.605
Veränderung der erhaltenen An- und Teilzahlungen für laufende Projekte, soweit
sie die dafür realisierten Umsatzerlöse übersteigen 136.235 78.207
Veränderung des Nettoumlaufvermögens 100.860 3.160
Erhaltene Zinsen 6.273 9.800
Gezahlte Zinsen -6.576 -6.412
Gezahlte Ertragsteuern -24.514 -31.667
CASHFLOW AUS BETRIEBLICHER TÄTIGKEIT 167.498 37.156
Einzahlungen aus Anlagenabgängen (inkl. Finanzanlagen) 1.660 1.581
Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -20.329 -20.968
Auszahlungen für Finanzanlagevermögen -1.402 -141
Einzahlungen aus kurzfristiger Veranlagung von Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten 26.022 48.190
Auszahlungen für kurzfristige Veranlagung von Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten -16.581 -20.000
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT -10.630 8.662
Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen 0 -150.000
Erwerb eigener Anleihen -2.947 0
Zuflüsse aus sonstigen Finanzverbindlichkeiten 12.302 19.551
Rückzahlungen von sonstigen Finanzverbindlichkeiten -10.126 -10.438
Dividendenzahlung an nicht beherrschende Anteilsinhaber -490 -588
Erlöse aus der Ausgabe eigener Aktien 997
Erwerb eigener Aktien -10.723 0
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT -11.984 -140.478
VERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL UND
ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE 144.884 -94.660
Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
-5.683 27.762
ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE AM ANFANG
DER PERIODE 1.255.746 1.457.335
ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE AM ENDE
DER PERIODE 1.394.947 1.390.437

* Änderung der Darstellung gegenüber dem Vorjahr.

20 Entwicklung des Konzerneigenkapitals

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

Für das 1. Quartal 2016 (ungeprüft)

Nicht beherr
Davon entfallen auf Gesellschafter der Muttergesellschaft schende
Anteile
Summe
Eigenkapital
Versiche
rungsma
Unterschieds
Sonstige thematische beträge aus
Kapitalrück Gewinnrück IAS 39-Rück Gewinne/ Währungsum
(in TEUR) Grundkapital lagen lagen lage Verluste rechnung Eigene Aktien Gesamt
STAND ZUM 1. JÄNNER 2015* 104.000 36.476 992.482 17.964 -83.001 -13.419 -32.947 1.021.555 16.721 1.038.276
Konzernergebnis 44.037 44.037 -238 43.799
Sonstiges Ergebnis* -5.303 54.865 49.562 491 50.053
Gesamtergebnis* 44.037 -5.303 54.865 93.599 253 93.852
Dividenden -103.240 -103.240 -588 -103.828
Veränderung der eigenen Aktien -767 1.764 997 997
Sonstige Veränderungen 1.809 1.809 1.809
STAND ZUM 31. MÄRZ 2015* 104.000 36.476 934.321 12.661 -83.001 41.446 -31.183 1.014.720 16.386 1.031.106
STAND ZUM 1. JÄNNER 2016 104.000 36.476 1.144.880 48.932 -70.534 2.852 -68.573 1.198.033 17.543 1.215.576
Konzernergebnis 52.539 52.539 25 52.564
Sonstiges Ergebnis -768 -18.036 -18.804 -333 -19.137
Gesamtergebnis 52.539 -768 -18.036 33.735 -308 33.427
Dividenden -137.802 -137.802 -490 -138.292
Veränderung der eigenen Aktien -10.723 -10.723 -10.723
Änderungen aus Aktienoptionsprogrammen 612 612 612
Änderung der Konsolidierungsmethode 11 11 11
STAND ZUM 31. MÄRZ 2016 104.000 36.476 1.060.240 48.164 -70.534 -15.184 -79.296 1.083.866 16.745 1.100.611

* Angepasst, siehe Finanzbericht 2015, Kapitel Konzernanhang "C) Angaben zu Anpassungen aus früheren Perioden".

ERKLÄRUNG GEMÄSS § 87 (1) BÖRSEGESETZ

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahrs und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahrs und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Graz, Mai 2016

Der Vorstand der ANDRITZ AG

Vorstandsvorsitzender PULP & PAPER

Wolfgang Leitner Humbert Köfler Joachim Schönbeck Wolfgang Semper

(Service & Systemlösungen), SEPARATION

PULP & PAPER (Neuanlagen),

METALS

HYDRO

AKTIE

Relative Kursentwicklung der ANDRITZ-Aktie im Vergleich zum ATX (1. April 2015-31. März 2016)

Quelle: Wiener Börse

Kursentwicklung

Die anhaltend unsicheren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die daraus resultierende hohe Volat ilität an den Aktienbörsen prägten die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte im 1. Quartal 2016. In diesem Umfeld stieg der Kurs der ANDRITZ-Aktie im 1. Quartal 2016 um 11,2% an. Der ATX, der führende Aktienindex der Wiener Börse, verzeichnete im selben Zeitraum ein Minus von 3,3%. Der höchste Schlusskurs der ANDRITZ-Aktie betrug 49,21 EUR (9. März 2016), der niedrigste Schlusskurs 38,69 EUR (11. Februar 2016).

Handelsvolumen

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der ANDRITZ-Aktie (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht) betrug im 1. Quartal 2016 428.844 Aktien (Q1 2015: 353.894 Aktien). Der höchste Tagesumsatz wurde am 4. März 2016 mit 925.664 Aktien und der niedrigste Tagesumsatz am 25. Februar 2016 mit 190.974 Aktien verzeichnet.

Hauptversammlung

In der am 30. März 2016 abgehaltenen 109. ordentlichen Hauptversammlung der ANDRITZ AG wurde für das Geschäftsjahr 2015 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 1,35 EUR pro Aktie beschlossen. Dies entspricht einer Steigerung von 35% gegenüber dem Vorjahr (2014: 1,00 EUR pro Aktie).

In den Aufsichtsrat der ANDRITZ AG gewählt wurden Jürgen Hermann Fechter und Alexander Isola, jeweils für die satzungsmäßige Höchstdauer (das ist bis zum Ende jener Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2021 beschließt).

Aktienrückkaufprogramm

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der ANDRITZ AG haben am 13. April 2016 beschlossen, von der Ermächtigung gemäß dem Beschluss der 109. ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft vom 30. März 2016 zum Aktienrückerwerb gemäß § 65 Abs 1 Z 8 AktG Gebrauch zu machen. Gemäß dem Beschluss der Hauptve rsammlung können bis zu 10% des Grundkapitals der ANDRITZ AG im Zeitraum zwischen dem 14. April 2016 und dem 30. September 2018 erworben werden.

Eigene Aktien

Im 1. Quartal 2016 wurden insgesamt 249.000 eigene Aktien im Rahmen des von der Hauptversammlung genehmigten Aktienrückkaufprogramms erworben (Details finden Sie unter www.andritz.com).

Investor Relations

Im 1. Quartal 2016 wurden mit nationalen und internationalen institutionellen Anlegern und Finanzanalysten Gespräche in Amsterdam, Calgary, Frankfurt, London, New York und Seattle geführt.

Kennzahlen der ANDRITZ-Aktie

Einheit Q1 2016 Q1 2015 2015
Höchster Schlusskurs EUR 49,21 57,11 57,49
Niedrigster Schlusskurs EUR 38,69 44,63 38,14
Schlusskurs (per ultimo) EUR 48,26 55,68 45,05
Marktkapitalisierung (per ultimo) MEUR 5.018,5 5.790,7 4.685,2
Performance % +11,2 +21,0 -2,1
ATX-Gewichtung (per ultimo) % 10,7611 12,3081 9,5854
Durchschnittliches Handelsvolumen Stück 428.844 353.894 355.821

Quelle: Wiener Börse

Eckdaten zur ANDRITZ-Aktie

ISIN-Code AT0000730007
Tag der Erstnotiz 25. Juni 2001
Aktiengattung Inhaberaktien
Aktienzahl 104 Millionen
Genehmigtes Kapital keines
Streubesitz < 70%
Börse Wien (Prime Market)
Ticker-Symbole Reuters: ANDR.VI; Bloomberg: ANDR, AV
Börsenindizes ATX, ATX five, ATX Global Players, ATX Prime, WBI

Finanzterminkalender 2016 und 2017 (vorläufig)

4. Mai 2016 Ergebnisse 1. Quartal 2016
5. August 2016 Ergebnisse 1. Halbjahr 2016
4. November 2016 Ergebnisse 1. bis 3. Quartal 2016
3. März 2017 Ergebnisse Geschäftsjahr 2016
28. März 2017 Ordentliche Hauptversammlung
30. März 2017 Ex-Dividende
31. März 2017 Nachweisstichtag Dividende
3. April 2017 Dividendenzahltag
4. Mai 2017 Ergebnisse 1. Quartal 2017
4. August 2017 Ergebnisse 1. Halbjahr 2017
3. November 2017 Ergebnisse 1. bis 3. Quartal 2017

Den laufend aktualisierten Finanzterminkalender sowie Informationen zur ANDRITZ-Aktie finden Sie auf der Investor-Relations-Seite der ANDRITZ-Homepage: www.andritz.com/aktie.

Hinweis

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Bericht auf geschlechtsspezifische Formulierungen verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen beziehen sich auf beide Geschlechter.

Kontakt und Impressum

ANDRITZ AG Investor Relations Stattegger Straße 18 8045 Graz, Österreich [email protected] Inhouse produziert mit FIRE.sys

Disclaimer:

Bestimmte Aussagen in diesem Bericht sind "zukunftsgerichtete Aussagen". Diese Aussagen, welche die Worte "glauben", "beabsichtigen", "erwarten" und Begriffe ähnlicher Bedeutung enthalten, spiegeln die Ansichten und Erwartungen der Geschäftsleitung wider und unterliegen Risiken und Unsicherheiten, welche die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich beeinträchtigen können. Der Leser sollte daher nic ht unangemessen auf diese zukunftsgerichteten Aussagen vertrauen. Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, das Ergebnis allfäll iger Berichtigungen der hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, außer dies ist nach anwendbarem Recht erforderlich.