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Andritz AG Interim / Quarterly Report 2016

Aug 5, 2016

735_ir_2016-08-05_6c78c558-ef68-4f16-b561-1c3cf0c26900.pdf

Interim / Quarterly Report

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Kennzahlen Geschäftsbereiche
Lagebericht
Geschäftsbereiche
HYDRO
11
PULP & PAPER
12
METALS
13
SEPARATION
14
Konzernabschluss
der ANDRITZ-GRUPPE
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
15
Konzerngesamtergebnisrechnung
16
Konzernbilanz
17
Konzern-Cashflow-Statement
18
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
19
Konzernanhang
20
Erklärung gemäß § 87 (1) Börsegesetz
Kennzahlen ANDRITZ-GRUPPE 02
03
04
11
15
32

Aktie 33

KENNZAHLEN ANDRITZ-GRUPPE

Einheit H1 2016 H1 2015* +/- Q2 2016 Q2 2015* +/- 2015
Auftragseingang MEUR 2.566,4 2.580,0 -0,5% 1.319,0 1.149,4 +14,8% 6.017,7
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 7.076,3 7.349,0 -3,7% 7.076,3 7.349,0 -3,7% 7.324,2
Umsatz MEUR 2.761,2 3.005,6 -8,1% 1.475,6 1.601,3 -7,8% 6.377,2
Umsatzrendite1) % 5,9 5,3 - 6,0 6,1 - 5,8
EBITDA2) MEUR 229,6 230,9 -0,6% 122,9 134,8 -8,8% 534,7
EBITA3) MEUR 183,0 184,9 -1,0% 99,1 111,5 -11,1% 429,0
Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT)
MEUR 163,0 159,6 +2,1% 88,8 98,1 -9,5% 369,1
Ergebnis vor Steuern (EBT) MEUR 171,8 166,4 +3,2% 96,9 103,8 -6,6% 376,4
Konzernergebnis
(vor Abzug von nicht
beherrschenden Anteilen)
MEUR 120,3 115,9 +3,8% 67,7 72,1 -6,1% 270,4
Konzernergebnis
(nach Abzug von nicht
beherrschenden Anteilen)
MEUR 120,2 113,9 +5,5% 67,7 69,9 -3,1% 267,7
Cashflow aus betrieblicher
Tätigkeit
MEUR 200,6 -7,8 +2.671,8% 33,1 -45,0 +173,6% 179,4
Investitionen4) MEUR 44,8 36,3 +23,4% 28,3 15,5 +82,6% 101,4
Mitarbeiter (per ultimo, ohne
Lehrlinge)
- 25.737 24.992 +3,0% 25.737 24.992 +3,0% 24.508
Langfristige Vermögenswerte MEUR 1.928,9 1.982,1 -2,7% 1.928,9 1.982,1 -2,7% 1.844,7
Kurzfristige Vermögenswerte MEUR 3.954,3 3.800,9 +4,0% 3.954,3 3.800,9 +4,0% 3.933,3
Summe Eigenkapital5) MEUR 1.164,0 1.095,7 +6,2% 1.164,0 1.095,7 +6,2% 1.215,6
Rückstellungen MEUR 1.140,6 1.015,4 +12,3% 1.140,6 1.015,4 +12,3% 1.130,4
Verbindlichkeiten MEUR 3.578,6 3.671,9 -2,5% 3.578,6 3.671,9 -2,5% 3.432,0
Bilanzsumme MEUR 5.883,2 5.783,0 +1,7% 5.883,2 5.783,0 +1,7% 5.778,0
Eigenkapitalquote6) % 19,8 18,9 - 19,8 18,9 - 21,0
Eigenkapitalrentabilität7) % 14,8 15,2 - 8,3 9,5 - 31,0
Gesamtkapitalrentabilität8) % 2,8 2,8 - 1,5 1,7 - 6,4
Bruttoliquidität9) MEUR 1.358,2 1.363,5 -0,4% 1.358,2 1.363,5 -0,4% 1.449,4
Nettoliquidität10) MEUR 863,0 901,3 -4,2% 863,0 901,3 -4,2% 984,0
Nettoverschuldung11) MEUR -441,0 -493,7 +10,7% -441,0 -493,7 +10,7% -601,6
Nettoumlaufvermögen12) MEUR -232,2 -436,4 +46,8% -232,2 -436,4 +46,8% -182,1
Capital employed13) MEUR 765,9 522,5 +46,6% 765,9 522,5 +46,6% 736,7
Verschuldungsgrad14) % -37,9 -45,1 +16,0% -37,9 -45,1 +16,0% -49,5
EBITDA-Marge % 8,3 7,7 - 8,3 8,4 - 8,4
EBITA-Marge % 6,6 6,2 - 6,7 7,0 - 6,7
EBIT-Marge % 5,9 5,3 - 6,0 6,1 - 5,8
Konzernergebnis15)/Umsatz % 4,4 3,9 - 4,6 4,5 - 4,2
Abschreibungen/Umsatz % 2,4 2,3 - 2,3 2,2 - 2,4

* Angepasst, siehe Unterpunkt "Angaben zu Anpassungen aus früheren Perioden" im Kapitel Konzernanhang.

1) Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Umsatz 2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 3) Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen für im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierte und vom Firmenwert getrennt angesetzte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 20.025 TEUR (23.356 TEUR in H1 2015, 44.644 TEUR 2015) sowie Wertminderungsverlust der Firmenwerte in Höhe von 0 TEUR (1.953 TEUR in H1 2015, 15.273 TEUR 2015) 4) Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 5) Summe Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile 6) Summe Eigenkapital/Bilanzsumme 7) Ergebnis vor Steuern/Summe Eigenkapital 8) Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Bilanzsumme 9) Zahlungsmittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Schuldscheindarlehen 10) Zahlungsmittel plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten 11) Verzinsliches Fremdkapital inkl. Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder abzüglich Zahlungsmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie Schuldscheindarlehen 12) Langfristige Forderungen plus kurzfristige Vermögenswerte (exkl. Zahlungsmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie Schuldscheindarlehen) abzüglich sonstige langfristige Verbindlichkeiten und kurzfristige Verbindlichkeiten (exkl. Finanzverbindlichkeiten und Rückstellungen) 13) Nettoumlaufvermögen plus immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 14) Nettoverschuldung/Summe Eigenkapital 15) Konzernergebnis (vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen)

Alle Zahlen gemäß IFRS. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten. MEUR = Million Euro. TEUR = Tausend Euro.

KENNZAHLEN GESCHÄFTSBEREICHE

HYDRO

Einheit H1 2016 H1 2015 +/- Q2 2016 Q2 2015 +/- 2015
Auftragseingang MEUR 591,4 794,7 -25,6% 339,4 347,7 -2,4% 1.718,7
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 3.324,8 3.750,1 -11,3% 3.324,8 3.750,1 -11,3% 3.640,9
Umsatz MEUR 807,3 866,3 -6,8% 439,4 458,4 -4,1% 1.834,8
EBITDA MEUR 71,8 73,8 -2,7% 40,3 45,8 -12,0% 183,6
EBITDA-Marge % 8,9 8,5 - 9,2 10,0 - 10,0
EBITA MEUR 56,0 58,0 -3,4% 32,3 38,1 -15,2% 145,3
EBITA-Marge % 6,9 6,7 - 7,4 8,3 - 7,9
Mitarbeiter (per ultimo, ohne
Lehrlinge) - 7.683 8.588 -10,5% 7.683 8.588 -10,5% 8.230

PULP & PAPER

Einheit H1 2016 H1 2015 +/- Q2 2016 Q2 2015 +/- 2015
Auftragseingang MEUR 916,0 908,9 +0,8% 370,4 446,5 -17,0% 2.263,9
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 1.898,4 1.809,0 +4,9% 1.898,4 1.809,0 +4,9% 1.998,6
Umsatz MEUR 980,4 1.043,9 -6,1% 522,8 563,4 -7,2% 2.196,3
EBITDA MEUR 90,4 81,7 +10,6% 44,0 48,1 -8,5% 214,8
EBITDA-Marge % 9,2 7,8 - 8,4 8,5 - 9,8
EBITA MEUR 78,2 69,9 +11,9% 38,0 42,1 -9,7% 190,9
EBITA-Marge % 8,0 6,7 - 7,3 7,5 - 8,7
Mitarbeiter (per ultimo, ohne
Lehrlinge) - 7.638 7.277 +5,0% 7.638 7.277 +5,0% 7.324

METALS

Einheit H1 2016 H1 2015 +/- Q2 2016 Q2 2015 +/- 2015
Auftragseingang MEUR 768,7 595,4 +29,1% 469,4 210,5 +123,0% 1.438,6
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 1.487,5 1.417,4 +4,9% 1.487,5 1.417,4 +4,9% 1.332,5
Umsatz MEUR 703,6 796,1 -11,6% 370,6 419,0 -11,6% 1.718,1
EBITDA MEUR 53,1 60,4 -12,1% 29,2 32,2 -9,3% 104,8
EBITDA-Marge % 7,5 7,6 - 7,9 7,7 - 6,1
EBITA MEUR 38,8 47,2 -17,8% 21,5 25,4 -15,4% 70,5
EBITA-Marge % 5,5 5,9 - 5,8 6,1 - 4,1
Mitarbeiter (per ultimo, ohne
Lehrlinge) - 7.647 6.317 +21,1% 7.647 6.317 +21,1% 6.160

SEPARATION

Einheit H1 2016 H1 2015 +/- Q2 2016 Q2 2015 +/- 2015
Auftragseingang MEUR 290,3 281,0 +3,3% 139,8 144,7 -3,4% 596,5
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 365,6 372,5 -1,9% 365,6 372,5 -1,9% 352,2
Umsatz MEUR 269,9 299,3 -9,8% 142,8 160,5 -11,0% 628,0
EBITDA MEUR 14,3 15,0 -4,7% 9,4 8,7 +8,0% 31,5
EBITDA-Marge % 5,3 5,0 - 6,6 5,4 - 5,0
EBITA MEUR 10,0 9,8 +2,0% 7,3 5,9 +23,7% 22,3
EBITA-Marge % 3,7 3,3 - 5,1 3,7 - 3,6
Mitarbeiter (per ultimo, ohne
Lehrlinge) - 2.769 2.810 -1,5% 2.769 2.810 -1,5% 2.794

LAGEBERICHT

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die Weltwirtschaft war auch im 2. Quartal 2016 von unverändert niedrigem Wachstum in den wichtigsten Wirtschaftsregionen geprägt. Die OECD nahm ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft erneut zurück und erwartet nun für 2016 bzw. 2017 ein Wirtschaftswachstum von 3,0% bzw. 3,3%.

Im Euroraum entwickelte sich das Wirtschaftswachstum im Berichtsquartal weiterhin sehr moderat. Nach der Entscheidung Großbritanniens für einen EU-Austritt erwarten Wirtschaftsexperten sowohl kurz- als auch langfristig deutliche negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum in Europa. Die Europäische Zentralbank (EZB) kündigte an, den Leitzinssatz in der Eurozone auf dem Rekordtief von 0,0% zu belassen. Den Strafzins, den Banken bezahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB veranlagen, ließen die Währungshüter unverändert bei minus 0,4%. Um die Wirtschaft in der Eurozone anzukurbeln, kauft die EZB weiterhin monatlich Staats- und Unternehmensanleihen im Wert von rund 80 Milliarden Euro.

In den USA setzte sich das im Vergleich zu Europa stärkere Wirtschaftswachstum fort. Die Arbeitslosenquote sank auf rund 4,7%, den tiefsten Stand seit 2007. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve (FED) kündigte an, den Leitzinssatz vorerst nicht zu erhöhen, sondern in einer Spanne zwischen 0,25-0,50% zu belassen.

Das Wachstum in den bedeutenden Ländern der Emerging Markets blieb im Berichtszeitraum auf einem unverändert verhaltenen Niveau. Während für China ein Wirtschaftswachstum von 6,5-7% für heuer erwartet wird, rechnen Marktexperten, dass Brasilien und Russland auch 2016 in einer anhaltenden Rezession verharren und von diesen Ländern daher keine wesentlichen Wachstumsimpulse für die Weltwirtschaft ausgehen werden.

Quellen: Research-Berichte verschiedener Banken, OECD

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Anmerkungen

  • Alle Zahlen gemäß IFRS
  • Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.
  • MEUR = Million Euro, TEUR = Tausend Euro

Umsatz

Der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE im 2. Quartal 2016 betrug 1.475,6 MEUR und lag damit um 7,8% unter dem hohen Vorjahresvergleichswert (Q2 2015: 1.601,3 MEUR). Alle vier Geschäftsbereiche verzeichneten im Jahresvergleich einen Umsatzrückgang. Der Umsatz im Geschäftsbereich HYDRO sank im Quartalsvergleich um 4,1%. Ebenso war der Umsatz im Geschäftsbereich PULP & PAPER im Vergleich zum hohen Wert des Vorjahresquartals rückläufig (-7,2%), was vor allem auf projektbedingt niedrigere Umsatzgenerierung im Bereich Capital zurückzuführen ist. Der Umsatz im Bereich Service blieb weitgehend stabil. Im Geschäftsbereich METALS sank der Umsatz deutlich (-11,6%), was insbesondere auf den rückläufigen Auftragseingang im Vorjahr im Bereich Metallumformung (Marktsegment Schuler) zurückzuführen ist. Der Umsatz im Geschäftsbereich SEPARATION sank im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich (-11,0%).

Der Umsatz der Gruppe im 1. Halbjahr 2016 betrug 2.761,2 MEUR, was einem Rückgang von 8,1% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahrs entspricht (H1 2015: 3.005,6 MEUR). Die Umsatzentwicklung der Geschäftsbereiche im Überblick:

Einheit H1 2016 H1 2015 +/-
HYDRO MEUR 807,3 866,3 -6,8%
PULP & PAPER MEUR 980,4 1.043,9 -6,1%
METALS MEUR 703,6 796,1 -11,6%
SEPARATION MEUR 269,9 299,3 -9,8%

Anteil Serviceumsatz am Umsatz der Gruppe und der Geschäftsbereiche in %

H1 2016 H1 2015 Q2 2016 Q2 2015
ANDRITZ-GRUPPE 33 29 31 29
HYDRO 26 24 25 24
PULP & PAPER 42 36 41 36
METALS 22 19 20 18
SEPARATION 48 44 46 44

Auftragseingang

Der Auftragseingang der Gruppe betrug im 2. Quartal 2016 1.319,0 MEUR und erhöhte sich damit um 14,8% gegenüber dem Vorjahresvergleichswert (Q2 2015: 1.149,4 MEUR) bzw. um 5,7% gegenüber dem Vorquartal (Q1 2016: 1.247,4 MEUR). Die Entwicklung der Geschäftsbereiche im 2. Quartal 2016 im Detail:

  • HYDRO: Mit 339,4 MEUR war der Auftragseingang angesichts des anhaltend schwierigen Marktumfelds –
  • unverändert niedrige Strom- und Energiepreise weiterhin sehr niedrig und lag praktisch auf dem Vorjahresvergleichswert (-2,4% versus Q2 2015: 347,7 MEUR).
  • PULP & PAPER: Der Auftragseingang betrug 370,4 MEUR und verringerte sich damit deutlich gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal (-17,0% versus Q2 2015: 446,5 MEUR), das einen Großauftrag enthalten hatte.
  • METALS: Mit 469,4 MEUR entwickelte sich der Auftragseingang sehr erfreulich und war mehr als doppelt so hoch wie im sehr niedrigen Vorjahresvergleichsquartal (+123,0% versus Q2 2015: 210,5 MEUR). Dieser starke Anstieg ist insbesondere auf die Verbuchung einiger Großaufträge im Bereich Metallumformung für die Automobil- und Automobilzulieferindustrie (Schuler) zurückzuführen.
  • SEPARATION: Der Auftragseingang betrug 139,8 MEUR und war damit praktisch unverändert gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahrs (-3,4% versus Q2 2015: 144,7 MEUR).

Im 1. Halbjahr 2016 lag der Auftragseingang der Gruppe mit 2.566,4 MEUR praktisch auf dem Niveau des Vorjahresvergleichswerts (-0,5% versus H1 2015: 2.580,0 MEUR). Während der Auftragseingang im Geschäftsbereich HYDRO im Jahresvergleich deutlich sank (-25,6% versus H1 2015: 794,7 MEUR), stieg er im Geschäftsbereich METALS stark an (+29,1% versus H1 2015: 595,4 MEUR). Der Auftragseingang in den Geschäftsbereichen PULP & PAPER (+0,8% versus H1 2015: 908,9 MEUR) und SEPARATION (+3,3% versus H1 2015: 281,0 MEUR) war im Jahresvergleich praktisch stabil.

Auftragsstand

Der Auftragsstand der Gruppe per 30. Juni 2016 betrug 7.076,3 MEUR (-3,4% versus 31. Dezember 2015: 7.324,2 MEUR).

Ergebnis

Das EBITA der Gruppe betrug im 2. Quartal 2016 99,1 MEUR und lag damit um 11,1% unter dem Vergleichsquartal des Vorjahrs (2. Quartal 2015: 111,5 MEUR). Die EBITA-Marge lag mit 6,7% unter dem Niveau des Vorjahresvergleichsquartals (Q2 2015: 7,0%).

Die Entwicklung der Rentabilität im 2. Quartal 2016 stellt sich in den Geschäftsbereichen wie folgt dar:

  • Die EBITA-Marge im Geschäftsbereich HYDRO erreichte ein zufriedenstellendes Niveau von 7,4% (Q2 2015: 8,3%).
  • Im Geschäftsbereich PULP & PAPER betrug die Rentabilität 7,3% (Q2 2015: 7,5%).
  • Die EBITA-Marge im Geschäftsbereich METALS lag mit 5,8% ebenfalls unter dem Vorjahresvergleichswert (Q2 2015: 6,1%), was in erster Linie auf den niedrigeren Umsatz zurückzuführen ist.
  • Im Geschäftsbereich SEPARATION stieg die EBITA-Marge auf 5,1% (Q2 2015: 3,7%).

Im 1. Halbjahr 2016 betrug das EBITA der Gruppe 183,0 MEUR und lag damit nur geringfügig unter dem Vorjahresvergleichswert (-1,0% versus H1 2015: 184,9 MEUR). Die Rentabilität (EBITA-Marge) stieg auf 6,6% (H1 2015: 6,2%). Das Finanzergebnis erhöhte sich auf 8,9 MEUR (H1 2015: 6,7 MEUR). Dieser Anstieg resultiert vor allem aus einer deutlichen Verbesserung des sonstigen Finanzergebnisses, das sich durch die stichtagsbezogene Bewertung von konzerninternen Darlehen und Bankguthaben in Fremdwährung sowie durch Dividendenerträge von Beteiligungen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum deutlich erhöhte.

Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) erreichte 120,2 MEUR und lag damit über dem Vergleichswert des Vorjahrs (H1 2015: 113,9 MEUR).

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Vermögens- und Kapitalstruktur per 30. Juni 2016 war unverändert solide. Die Bilanzsumme betrug 5.883,2 MEUR (31. Dezember 2015: 5.778,0 MEUR), die Eigenkapitalquote 19,8% (31. Dezember 2015: 21,0%).

Die Bruttoliquidität (Zahlungsmittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Schuldscheindarlehen) per 30. Juni 2016 betrug 1.358,2 MEUR (31. Dezember 2015: 1.449,4 MEUR), die Nettoliquidität (Bruttoliquidität plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten) 863,0 MEUR (31. Dezember 2015: 984,0 MEUR).

Zusätzlich zur hohen Nettoliquidität stehen der ANDRITZ-GRUPPE folgende Kredit- und Avallinien für Vertragserfüllungen, Anzahlungen, Gewährleistungen etc. zur Verfügung:

  • Kreditlinien: 223 MEUR, davon 110 MEUR ausgenutzt
  • Avallinien: 6.308 MEUR, davon 2.940 MEUR ausgenutzt
Aktiva
1.928,9
MEUR
2.686,1
MEUR
1.268,2
MEUR
Langfristiges
Vermögen: 33%
Passiva
Sonstiges kurz
fristiges Vermögen: 45%
Flüssige Mittel und Wertpapiere
des Umlaufvermögens: 22%
1.164,0
MEUR
514,2
MEUR
911,3
MEUR
3.293,7
MEUR
Summe Eigenkapital
inkl. nicht beherrschende
Anteile: 20%
Finanzver
bindlich
keiten: 9%
Sonstige
langfristige
Schulden: 15%
Sonstige kurzfristige
Schulden: 56%

Mitarbeiter

ANDRITZ beschäftigte per 30. Juni 2016 25.737 Mitarbeiter (31. Dezember 2015: 24.508 Mitarbeiter). Dieser Anstieg ist auf die erstmalige Konsolidierung von AWEBA Werkzeugbau GmbH Aue, Deutschland, sowie Yangzhou Metal Forming Machine Tool Co., Ltd. (Yadon) zurückzuführen. Beide Firmen zusammen beschäftigen 1.571 Mitarbeiter (AWEBA: 580 Mitarbeiter, Yadon: 991 Mitarbeiter).

Wesentliche Risiken in den restlichen Monaten des Geschäftsjahrs und Risikomanagement

Die ANDRITZ-GRUPPE ist ein global agierendes Unternehmen, das eine Vielzahl verschiedenster industrieller Märkte und Kunden beliefert. Als solches ist die Gruppe gewissen allgemeinen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. ANDRITZ verfügt über ein konzernweites Kontroll- und Steuerungssystem, dessen Hauptaufgabe es ist, entstehende Risiken bereits in einem frühen Stadium zu identifizieren, um nach Möglichkeit rasch Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Dieses System ist ein wesentlicher Bestandteil des aktiven Risikomanagements innerhalb der Gruppe. Es gibt jedoch keine Garantie, dass diese Überwachungs- und Kontrollsysteme effektiv genug sind.

Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE beziehen sich vor allem auf die Abhängigkeit der Gruppe von der allgemeinen Konjunkturentwicklung und der Entwicklung der von ihr bedienten Industrien, auf den Erhalt von Großaufträgen und auf die Erzielung der entsprechenden Umsatzerlöse aus dem hohen Auftragsstand. Darüber hinaus stellen bei der Abwicklung von Aufträgen unerwartete Kostensteigerungen wesentliche Risiken dar, insbesondere bei sogenannten Turnkey- oder EPC-Aufträgen, bei denen die Gruppe zusätzlich zur Lieferung von ANDRITZ-Ausrüstungen und -Systemen auch die Verantwortung für Engineering, Bau und Montage von Anlagen übernehmen kann. Derartige Projekte bergen hohe Risiken in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Drittparteien, die mit Engineering-, Bau- und Montageleistungen beauftragt werden, in sich (Risiken wie z. B. Streiks, Nichteinhaltung von Terminen oder Qualitätsprobleme bei von Sublieferanten bezogenen Komponenten/Leistungen). Verzögerungen und Schwierigkeiten bei der Erreichung der garantierten Leistungsparameter der von ANDRITZ gelieferten Anlagen stellen ebenso wesentliche Risiken dar wie eine mögliche fehlerhafte Funktion der von ANDRITZ gelieferten Komponenten und Systeme, die gravierende Folgen für Menschen und materielles Vermögen haben kann.

Die finanziellen Schwierigkeiten einzelner Euroländer und die unverändert schwierige gesamtwirtschaftliche Entwicklung (insbesondere in Europa und in einzelnen Emerging Markets, vor allem in Brasilien, Russland und China) bedeuten ebenso ein ernstes Risiko für die finanzielle Entwicklung der ANDRITZ-GRUPPE. Darüber hinaus sind derzeit die wirtschaftlichen Auswirkungen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union auf das Wirtschaftswachstum in Europa und weltweit sowohl kurz- als auch langfristig noch nicht abschätzbar. Sollte sich das Wirtschaftswachstum in Europa als Folge des Austritts Großbritanniens deutlich verringern, so könnte dies eine negative Entwicklung auf die Geschäftsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE haben, da Europa mit durchschnittlich 35 bis 40%-Anteil am Gesamtumsatz die wichtigste Wirtschaftsregion für die ANDRITZ-GRUPPE darstellt. Das direkte Geschäftsvolumen der ANDRITZ-GRUPPE mit Großbritannien ist als sehr gering einzustufen. Ebenso könnte eine neuerliche signifikante Schwäche der Weltwirtschaft zu Verzögerungen bei der Abwicklung bestehender Aufträge und zur Verzögerung oder Einstellung laufender Projekte führen. Die Stornierung bestehender Aufträge könnte den Auftragsstand der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinflussen, was sich wiederum negativ auf die Kapazitätsauslastung der Produktionsstätten der Gruppe auswirken könnte.

Der zur ANDRITZ-GRUPPE gehörende Schuler-Konzern erzielt rund 80% des Umsatzes in der Automobilindustrie, die in der Regel starken zyklischen Schwankungen ausgesetzt ist. Derartige zyklische Schwankungen können zu einem deutlichen Rückgang des Auftragseingangs führen sowie negative Auswirkungen auf das Ergebnis des Schuler-Konzerns und damit auch auf das Ergebnis der ANDRITZ-GRUPPE haben.

Auch eine vollständige oder teilweise Abschreibung einzelner im Zuge von Akquisitionen entstandener Firmenwerte könnte die Ergebnisentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinflussen, wenn die wirtschaftlichen Ziele für diese Firmen nicht erreicht werden können. Abgesehen davon besteht jederzeit das Risiko, dass Forderungen aus Lieferungen und Leistungen teilweise oder gänzlich wertberichtigt werden müssen.

Das Zahlungsausfallsrisiko von Kunden wird für einen Großteil der Aufträge durch Besicherung von Zahlungen durch Banken und durch Abschluss von Exportversicherungen reduziert. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es einzelne Zahlungsausfälle gibt, die im Eintrittsfall einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der Gruppe haben. Das Risiko für Lieferungen in als politisch durchschnittlich riskant oder sehr riskant eingestufte Länder wird üblicherweise ebenfalls umfassend versichert. Nicht immer sind jedoch die Voraussetzungen für eine vollständige Absicherung gegeben. Zur Transparenz hinsichtlich finanzieller Risiken bei Projekten und der raschen Möglichkeit zur Gegensteuerung wurde ein quartalsweises Credit-Risk-Reporting an den Vorstand implementiert. Dabei werden das maximal erwartete ungedeckte Kundenausfallsrisiko für Aufträge mit einem Auftragswert von über einer Million Euro, die nach Projektfortschritt (Percentage-of-completion – POC) abgerechnet werden, und das Rating der Kunden dargestellt.

Gegenüber ANDRITZ HYDRO S.A., Brasilien, wurde von den brasilianischen Finanzbehörden aufgrund der früheren Minderheitsbeteiligung von Inepar eine wirtschaftliche Zugehörigkeit der Gesellschaft zur Inepar-Gruppe im Hinblick auf steuerliche und arbeitsrechtliche Verhältnisse angenommen. Daraus abgeleitet könnte eine gesamtschuldnerische Haftung für bestehende Steuerforderungen sowie Arbeitnehmerforderungen von Mitarbeitern der Inepar-Gesellschaften gegenüber Inepar gegen die ANDRITZ HYDRO S.A. geltend gemacht werden. ANDRITZ ficht die arbeitsrechtlichen Forderungen in mehreren arbeitsgerichtlichen Verfahren vehement an. Die ebenfalls angefochtenen Steuerverfahren sind mittlerweile aufgrund einer Teilnahme von Inepar an einem staatlichen Steueramnestieprogramm (REFIS) ausgesetzt. Falls Inepar die Verpflichtungen im Rahmen des REFIS-Programms nicht einhält, könnten die Steuerverfahren gegen ANDRITZ HYDRO S.A. wieder aufgenommen werden.

Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit hat die ANDRITZ-GRUPPE in zahlreichen Verfahren bei Verwaltungsbehörden, Gerichten und Schiedsgerichten Parteienstellung. Der Großteil dieser Verfahren (wie beispielsweise Vertrags- und Projektstreitigkeiten, Produkthaftungsklagen und Verfahren im Bereich geistiges Eigentum) kann als typisch für die Branche, in der die Gruppe tätig ist, angesehen werden. Die ANDRITZ-GRUPPE bildet in Fällen, bei denen ein negativer Ausgang von Verfahren wahrscheinlich erscheint und zuverlässige Schätzungen gemacht werden können, entsprechende Rückstellungen. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass diese Rückstellungen ausreichend sind. In Anbetracht der Risikosummen in einigen dieser Streitfälle kann ein für ANDRITZ negativer Ausgang einer oder mehrerer dieser Rechtsstreitigkeiten zu einer wesentlichen negativen Auswirkung auf Ergebnis und Liquiditätsbestand der Gruppe führen. Die anhängigen Produkthaftungsfälle inkludieren mutmaßliche Körperverletzungen und/oder Todesfälle aufgrund von Asbestbelastungen.

Zur bestmöglichen Reduktion der finanziellen Risiken sowie zur besseren Überwachung, Kontrolle und Bewertung der Finanz- und Liquiditätsposition hat die ANDRITZ-GRUPPE umfassende Treasury-Richtlinien und ein transparentes Informationssystem implementiert.

Die ANDRITZ-GRUPPE ist hinsichtlich Liquidität sehr gut positioniert und verfügt über hohe Liquiditätsreserven. Die Gruppe vermeidet es, von einer einzigen Bank oder von nur wenigen Banken abhängig zu sein. Zur Sicherstellung der Unabhängigkeit wird bei allen wichtigen Finanzprodukten (Zahlungsmittel, Finanzverbindlichkeiten, Finanzanlagevermögen, Garantien und Derivate) jeweils nur ein bestimmtes Volumen mit einer Bank abgewickelt. Durch diese Diversifikation versucht ANDRITZ, das Kontrahentenrisiko bestmöglich zu minimieren. Dennoch würde die Insolvenz einzelner oder mehrerer Banken einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung und das Eigenkapital der ANDRITZ-GRUPPE haben. Darüber hinaus kann eine Verschlechterung der Einschätzung der Bonität von ANDRITZ durch mehrere Banken den finanziellen Spielraum von ANDRITZ, insbesondere im Hinblick auf zu erstellende Avale, einschränken. Liquidität bedeutet für die ANDRITZ-GRUPPE nicht nur die Zahlungsfähigkeit im engeren Sinn, sondern auch die Verfügbarkeit von Avalen. Die operative Tätigkeit erfordert die laufende Bereitstellung von Bietungs-, Vertragserfüllungs-, Anzahlungs-, Performance- und Gewährleistungsgarantien bzw. -bürgschaften. Der finanzielle Handlungsspielraum wird damit auch durch genügend freie Avallinien bestimmt.

ANDRITZ verfolgt eine risikoaverse Veranlagungsstrategie. Geld wird weitgehend in risikoarme Finanzanlagen investiert, wie zum Beispiel in Staatsanleihen, staatsgarantierte Anleihen, Geldmarktfonds, Wertpapierfonds zur Deckung der Pensionsverpflichtungen, einlagengesicherte Schuldscheindarlehen oder Termingelder. Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten können bei verschiedenen Wertpapieren, in welche die Gruppe investiert hat, jedoch zu einer ungünstigen Preisentwicklung oder zu deren Unhandelbarkeit führen. Dies könnte sich aufgrund notwendig werdender Abwertungen oder Wertberichtigungen negativ auf das Finanzergebnis oder das Eigenkapital der ANDRITZ-GRUPPE auswirken, zudem könnte sich das Ausfallsrisiko einzelner Emittenten erhöhen. Der Vorstand wird in regelmäßigen Abständen über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risiko-Exposures in der ANDRITZ-GRUPPE informiert.

Das Risiko eines kompletten oder teilweisen Zerfalls der Eurozone und eines damit verbundenen möglichen Zusammenbruchs der Eurowährung hat sich zwar verringert, kann aber nach wie vor nicht ausgeschlossen werden. Ein kompletter oder teilweiser Zerfall der Eurozone würde sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit negativ auf die Finanz-, Liquiditäts- und Ergebnisentwicklung der Gruppe auswirken. Weitere Informationen über Unternehmensrisiken sind dem ANDRITZ-Jahresfinanzbericht 2015 zu entnehmen.

Auswirkungen von Wechselkursänderungen

Wechselkursänderungen im Zusammenhang mit der Abarbeitung des Auftragsstands werden durch die Verwendung von Devisentermingeschäften und Swaps weitgehend abgesichert. Bei in Fremdwährung fakturierten Aufträgen wird die Nettowährungsposition durch den Abschluss von Termingeschäften gesichert. Wechselkursrisiken aus der Bilanzierung des Eigenkapitals werden nicht abgesichert.

Die Abwertung des Euro gegenüber vielen anderen Währungen könnte sich auch umrechnungsbedingt positiv auf das Eigenkapital sowie die Umsatz- und Ertragsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE auswirken (Translationseffekt). Die Auswirkungen der jüngsten Abwertung des britischen Pfunds gegenüber dem Euro nach dem Brexit-Referendum sind als nicht wesentlich für die ANDRITZ-GRUPPE einzustufen.

Information gemäß § 87 (4) Börsegesetz

Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen durchgeführt.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

AUSBLICK

Wirtschaftsexperten erwarten für die kommenden Monate keine wesentlichen Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Während die Wirtschaft in den USA das Wachstum der Vorquartale – wenngleich auch etwas moderater – weiter fortsetzen sollte, wird für Europa – als Folge des bevorstehenden Austritts Großbritanniens aus der EU – eine Verlangsamung des ohnehin sehr niedrigen Wirtschaftswachstums erwartet. Auch von den für die Entwicklung der Weltwirtschaft bedeutenden Ländern der Emerging Markets – China, Brasilien, Indien, Russland – sind keine nachhaltigen Wachstumsimpulse zu erwarten.

Die Aussichten für die ANDRITZ-Geschäftsbereiche sind im Vergleich zum Vorquartal im Wesentlichen unverändert. Im Geschäftsbereich HYDRO ist – bedingt durch die unverändert niedrigen Strom- und Energiepreise – mit einem anhaltend schwierigen Umfeld zu rechnen, wenngleich auch in nächster Zeit die Vergabe einiger mittelgroßer Projekte erwartet wird. Viele Modernisierungsprojekte sind nach wie vor verschoben oder vorübergehend gestoppt. Einige größere neue Wasserkraftwerksprojekte sind zwar in Planung, jedoch ist die Vergabe dieser Projekte erst mittel- bis langfristig zu erwarten. Im Geschäftsbereich PULP & PAPER wird weiterhin mit einer guten Projektaktivität, wenngleich auch unter dem außerordentlich hohen Niveau des Vorjahrs, gerechnet. Im Bereich Metallumformung (Schuler, Geschäftsbereich METALS) ist von einer – im Vergleich zum Vorjahr – unverändert zurückhaltenden Investitionstätigkeit auszugehen. Im Segment der Anlagen zur Produktion von Edelstahl- /Stahlbändern wird weiterhin geringe Investitionsaktivität erwartet. Mit einer insgesamt moderaten und gegenüber dem Vorjahr unveränderten Projektaktivität wird auch für den Geschäftsbereich SEPARATION gerechnet.

Auf Basis der aktuellen Geschäftsergebnisse rechnet ANDRITZ für das Geschäftsjahr 2016 aus heutiger Sicht mit einem Rückgang des Gruppenumsatzes gegenüber 2015 bei gleichzeitig solider Entwicklung der Rentabilität.

Sollte sich in den kommenden Monaten das globale Wirtschaftswachstum bzw. das Wachstum in Europa als Folge des Austritts Großbritanniens aus der EU jedoch stärker eintrüben, ist mit negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung von ANDRITZ zu rechnen. Dies könnte zu organisatorischen und kapazitiven Anpassungen sowie möglicherweise daraus entstehenden finanziellen Vorsorgen führen, die das Ergebnis der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinträchtigen könnten.

HYDRO

MARKTENTWICKLUNG

Die weltweite Investitions- und Projektaktivität für elektromechanische Ausrüstungen für Wasserkraftwerke blieb auch im 2. Quartal 2016 auf unverändert verhaltenem Niveau. Bedingt durch das anhaltend schwierige Marktumfeld, das von niedrigen Strom- und Energiepreisen geprägt ist, sind viele Modernisierungs- und Rehabilitationsprojekte, vor allem in Europa, bis auf Weiteres verschoben. In den Emerging Markets, insbesondere in Afrika und Südamerika, befinden sich einige neue Wasserkraftwerksprojekte in der Planungsphase, deren Vergabe allerdings erst mittelfristig erwartet wird. In den Bereichen Kleinwasserkraft und Pumpen wurde eine gute Projektaktivität verzeichnet.

WICHTIGE EREIGNISSE

Die für die Kleinwasserkraftwerke Cianten 1B (zweimal je 3,21 Megawatt) und Cianten 3 (zweimal je 2,91 Megawatt) in Indonesien gelieferte elektromechanische Ausrüstung wurde erfolgreich zur kommerziellen Nutzung an den Kunden übergeben.

WICHTIGE AUFTRÄGE

Für das Wasserkraftwerk Song Lo 6, Vietnam, wird der Geschäftsbereich im Auftrag von Xuan Thien Ha Giang Company Limited die gesamte elektromechanische Ausrüstung bestehend aus drei 20-Megawatt-Rohrturbinen liefern.

EFACEC beauftragte ANDRITZ HYDRO mit der Lieferung der gesamten Ausrüstung für das Kleinwasserkraftwerk Luachimo, Angola.

Von Donau-Wasserkraft AG (DWK) erhielt der Geschäftsbereich den Auftrag zur Lieferung und Inbetriebnahme der zweiten Maschine im Wasserkraftwerk Langenprozelten, Deutschland.

Im Bereich Kleinwasserkraft erhielt der Geschäftsbereich eine Reihe wichtiger Aufträge, darunter jene zur Lieferung der elektromechanischen Ausrüstung für die Kleinwasserkraftwerke Hatillo, Dominikanische Republik (Druckrohrleitungen und Wehrfelder), Nam Cun, Vietnam (zwei Maschinensätze zu je 20 Megawatt), Renace 4, Guatemala (zwei 28-Megawatt-Turbinen).

Im Auftrag von ESCOM modernisiert ANDRITZ HYDRO das Wasserkraftwerk Tedzani III, Malawi. Zum Lieferumfang gehören neue Systeme für Leittechnik, Schutz und Erregung sowie spezifische Modifikationen an Turbine und Generator. Dadurch soll eine Leistungssteigerung von mehr als 20 Prozent erreicht werden.

Itiquira Energética S.A., Brasilien, beauftragte den Geschäftsbereich mit der Notfallreparatur von zwei Maschinensätzen im Wasserkraftwerk Itiquira.

Für ein thermisches Kohlekraftwerk in China liefert der Geschäftsbereich Kühlwasser- und Hilfspumpen.

PULP & PAPER

MARKTENTWICKLUNG

Der internationale Zellstoffmarkt entwickelte sich im 2. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal unverändert differenziert. Während sich der Preis für Langfaserzellstoff NBSK (Northern Bleached Softwood Kraft) im Berichtszeitraum leicht erhöhte (von rund 790 US-Dollar je Tonne per Ende März 2016 auf rund 805 US-Dollar je Tonne per ultimo Juni 2016), reduzierte sich der Preis für Kurzfaserzellstoff (Eukalyptus) von rund 740 US-Dollar je Tonne per Ende März 2016 auf rund 680 US-Dollar je Tonne per ultimo Juni 2016. Anhaltend schwache Nachfrage aus China sowie die Erwartung neuer Zellstoffproduktionskapazitäten, die in den kommenden Quartalen auf den Markt kommen, waren der Hauptgrund für die rückläufigen Preise. Die Projekt- und Investitionsaktivität für Zellstoffausrüstungen war im Berichtsquartal solide, vor allem für Modernisierungen bestehender Zellstoffwerke. Neue Zellstoffwerke wurden keine vergeben, es befinden sich jedoch einige Projekte in der Planungsphase, deren Umsetzung mittelfristig zu erwarten ist.

WICHTIGE EREIGNISSE

Nach Installation einer neuen Pressenpartie mit PrimePress X durch ANDRITZ, nahm Iggesund eine Kartonmaschine im Werk Workington, Großbritannien, wieder in Betrieb.

EGGER Holzwerkstoffe, Wismar, Russland, setzte ein neues Druckzerfaserungssystem inklusive Hackschnitzelwäsche in einer Faserplattenanlage in Betrieb. ANDRITZ lieferte auch eine Eindampfanlage, um sowohl den Wassergehalt des Abwassers für die Verbrennung zu reduzieren als auch ein sauberes Kondensat zur Dampferzeugung für die Trocknung des MDF-Produkts zu produzieren.

WICHTIGE AUFTRÄGE

ANDRITZ erhielt von der dänischen Gemeinde Helsingør Kraftvarmeværk den Auftrag zur Lieferung eines Biomassekessels für ein Blockheizkraftwerk. Mit dem neuen Kessel wird für die Energieerzeugung Erdgas durch Biomasse ersetzt. Im Kessel werden Holzabfälle, Rinde, Sägespäne und Hackschnitzel verbrannt. Dies ist der erste von ANDRITZ für einen Kunden in Dänemark gelieferte Biomassekessel.

Die Pro-Gest Gruppe, Italien, beauftragte den Geschäftsbereich mit der Lieferung der kompletten Altpapieraufbereitungsanlage und des Konstantteils für eine neue Maschine zur Herstellung von Verpackungspapiersorten.

S.A. Industrias Celulosa Aragonesa (SAICA), Spanien, bestellte ein FibreFlow-Auflösetrommelsystem für die neue OCC-Linie im Werk El Burgo de Ebro. ANDRITZ liefert auch eine neue Schlammentwässerungsanlage.

Saugbrugs Bioenergi AS, Teil der Norske Skog-Gruppe, Norwegen, beauftragte ANDRITZ mit der Lieferung einer neuen Schlammentwässerungslinie zur Eindickung und Entwässerung von Faserschlämmen im Werk Halden. Ziel dieser Investition ist die Erhöhung der Kapazität der anaeroben Behandlung, um vermarktbares Biogas zu produzieren, das für Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs eingesetzt wird.

Dong Hai, Vietnam, beauftragte den Geschäftsbereich mit der Lieferung einer OCC-Aufbereitungslinie mit einem Durchsatz von 500 Tonnen pro Tag, von zwei Linien für die Produktion von Kraftzellstoff sowie des Konstantteils für eine neue Kartonmaschine für die Herstellung zweilagigen Kartons.

In Russland wird ANDRITZ die Braunstoffwäsche in der Faserlinie für das Papier- und Zellstoffwerk Mariysky modernisieren. Ein neuer DD-Wäscher (Drum Displacer) ist Teil dieser Modernisierung.

Sonae Indústria, Portugal, beauftragte den Geschäftsbereich mit dem Austausch bestimmter Holzplatzaggregate und der Kapazitätserhöhung der Entrindungslinie für die Produktion von Faserplatten (MDF).

Klabin, Brasilien, unterzeichnete eine Vereinbarung mit ANDRITZ für bestimmte Wartungsleistungen im Zellstoffwerk Puma, das vor kurzem in der Nähe von Ortigueira in Betrieb ging.

CMPC, Chile, hat einen Vertrag für OPP-Leistungen (Optimization of Process Performance) im Werk Laja abgeschlossen. Zudem beauftragte CMPC ANDRITZ mit den mechanischen Wartungsarbeiten am Holzplatz des Werks Nacimiento, um die Verfügbarkeit der Komponenten zu erhöhen.

Propower, Deutschland, beauftragte den Geschäftsbereich mit dem nachträglichen Einbau und der Instandsetzung des Wirbelschichtkühlers für einen ursprünglich von ANDRITZ gelieferten Biomassekessel.

Im Bereich MDF erhielt der Geschäftsbereich Aufträge von Liuzhou Sanyi Board, China, für ein Druckzerfaserungssystem und von Panel Plus MDF, Thailand, für das Nachrüsten einer MDF-Linie sowie den Einbau einer neuen, zweiten Linie.

METALS

MARKTENTWICKLUNG

Im Bereich der Umformtechnik für die Automobil- und Automobilzulieferindustrie (Marktsegment Schuler) wurde im 2. Quartal 2016 eine unverändert moderate Projekt- und Investitionsaktivität verzeichnet; es wurden zwar einige größere Aufträge von einzelnen Automobilherstellern vergeben, das weltweite Investitionsniveau blieb dennoch moderat. Die Projektaktivität für Ausrüstungen zur Herstellung und Verarbeitung von Bändern aus Edelstahl und Kohlenstoffstahl war unverändert niedrig. Selektive Projekte zielten vorwiegend auf die Modernisierung und Verbesserung der Energieeffizienz bestehender Anlagen ab, Neuinvestitionen wurden angesichts anhaltend niedriger Kapazitätsauslastungen weiterhin kaum getätigt. Im Bereich Aluminium lag die Projekt- und Investitionsaktivität unter dem guten Niveau des Vorjahrs.

WICHTIGE EREIGNISSE

Ende Juni 2016 hat Schuler die Akquisition der AWEBA Werkzeugbau GmbH Aue, Deutschland, erfolgreich abgeschlossen. AWEBA ist einer der führenden Werkzeugbauer in Europa und erzielt mit knapp 600 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro.

Im Berichtszeitraum hat Schuler die mehrheitliche Übernahme (51%-Anteil) am chinesischen Pressen- und Werkzeugmaschinenhersteller Yangzhou Metal Forming Machine Tool Co., Ltd. (Yadon), erfolgreich abgeschlossen. Yadon ist einer der führenden Hersteller von mechanischen Pressen in China und erzielt mit rund 1.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 120 Millionen Euro.

Anfang April fertigte Constellium, USA, den ersten Bund im Werk Bowling Green auf der von ANDRITZ gelieferten und in Betrieb genommenen Glüh- und Beizanlage. Constellium startete auch die Produktion des ersten warmgewalzten Bunds in der Glüh- und Beizanlage im Werk Neuf-Brisach, Frankreich.

Taigan Group International Trace Co., China, bestätigte die Endabnahme für die Mischsäure-Regenerationsanlage, die der Geschäftsbereich für Beihai Chengde Ferronickel and Stainless Steel Co., China, gebaut hat.

ANDRITZ METALS erhielt von Outokumpu, Finnland, die Endabnahme für das erste Modernisierungsprojekt der letzten Spülstufe einer Edelstahlbeizanlage.

WICHTIGE AUFTRÄGE

Von Tesla, USA, erhielt Schuler den Auftrag zur Lieferung einer Servo-Pressenlinie. Darüber hinaus orderte der Hersteller von Premium-Elektrofahrzeugen Werkzeugsätze zur Herstellung von Karosserieteilen für das neue Modell 3. Mit der ServoLine18 XL von Schuler lassen sich bis zu 72 Teile pro Minute formen, der vollautomatische Werkzeug- und Toolingwechsel dauert lediglich drei Minuten.

Vom deutschen Premium-Automobilhersteller Daimler erhielt Schuler einen Großauftrag zur Lieferung von zwei Servo-Pressenlinien und zwei Servo-Einarbeitungspressen für die Standorte Sindelfingen und Bremen. Die sechsstufigen Pressenlinien der jüngsten Generation verfügen über eine automatische Qualitätsprüfung und eine Fertigteil-Stapelanlage.

Ein chinesischer Hersteller bestellte bei Schuler einen Gegenschlaghammer zum Schmieden von Kurbelwellen für Lkw-, Lokomotiven- und Schiffsmotoren. Mit einem Arbeitsvermögen von 800 Kilojoule handelt es sich um den bislang größten Gesenk-Schmiedehammer, den Schuler je nach China verschifft hat. Darüber hinaus orderte ein französischer Kunde aus der Schmiedeindustrie einen neu entwickelten Linearhammer mit Servo-Technologie.

Ein Hersteller von Antriebsteilen für Pkw und Lkw orderte bei Schuler eine Schmiedepresse zur Produktion von Gleichlaufgelenkwellen (Presskraft: 20.000 Kilonewton) für seinen Standort in Polen. Ebenfalls in Polen bestellte ein Automobilzulieferer zwei Zuganker-Pressen mit ServoDirekt-Technologie (Presskraft: 20.000 und 16.000 Kilonewton).

Walsin Lihwa, Taiwan, beauftragte ANDRITZ METALS mit der Lieferung einer Bundvorbereitungslinie. Bei der Bundvorbereitung werden Zugaben und fehlerhafte Bereiche beim aus der Warmwalzanlage kommenden Bund weggeschnitten und die Bundenden zusammengeschweißt. Die Linie besteht aus fünf abrasiven Strahlreinigungs- und vier Schleifabschnitten.

Capital Steel, China, beauftragte den Geschäftsbereich mit der Lieferung einer bewährten SOULAS-Laserschweißanlage von ANDRITZ Soutec. Ebenfalls in China wird ANDRITZ METALS Laserschweiß- und Ablationssysteme für vier neue Standorte (Loudi, Shanghai, Chongqing, Shenyang) zur Herstellung von maßgeschneiderten Platinen liefern.

SEPARATION

MARKTENTWICKLUNG

Der weltweite Markt für Ausrüstungen zur Fest-Flüssig-Trennung zeigte im 2. Quartal 2016 eine weiterhin differenzierte Entwicklung. Während die Investitions- und Projekttätigkeit in den Bereichen Umwelt, chemische Industrie und Bergbau zufriedenstellend war, blieb die Nachfrage aus dem Bereich Lebensmittel gering. In der Futtermittelindustrie war die Projekttätigkeit für herkömmliches Tierfutter und Spezialtierfutter solide. Gute Projekt- und Investitionstätigkeit wurde auch im Bereich Biomassepelletierung verzeichnet.

WICHTIGE EREIGNISSE

ANDRITZ SEPARATION nahm Ende Mai ein modernes Servicecenter in Krefeld, Deutschland, zur Verstärkung des Kundenservice in Deutschland und in den benachbarten Ländern in Betrieb. In diesem neuen Kompetenzzentrum werden für Kunden aus der Lebensmittelindustrie, dem Umweltbereich, der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie der Mineralienaufbereitung Dekanter- und Filterzentrifugen, Filterpressen, Separatoren, Band-, Scheiben- und Trommelfilter sowie Rechen und Siebe fast aller Marken modernisiert und repariert.

ANDRITZ hat eine neue Generation von Dekanterzentrifugen eingeführt. Ein erstes Beispiel davon ist die F7300 für die Produktion von Laktose.

ANDRITZ und die ECOPHOS-GRUPPE, ein global tätiger Konzern in der Phosphatindustrie, unterzeichneten eine Zusammenarbeitsvereinbarung zur Lieferung von maßgeschneiderten Filtrationssystemen für von ECOPHOS patentierte Produktionsverfahren. ANDRITZ SEPARATION wird kundenindividuell maßgeschneiderte Filterpressen und Vakuumbandfilter an ECOPHOS liefern, die die Leistung, Verlässlichkeit und Kosteneffizienz der von ECOPHOS patentierten Verfahren weiter erhöhen.

WICHTIGE AUFTRÄGE

Der Geschäftsbereich verkaufte in den USA acht Dekanter für kommunale Abwasseraufbereitungsanlagen. Ein Kunde in Qatar beauftragte den Geschäftsbereich ebenfalls mit der Lieferung von drei Dekantern und sechs Bandeindickern für ein kommunales Abwasserprojekt.

ANDRITZ SEPARATION erhielt einen Auftrag für eine Anlage zur Herstellung von Kaliumnitrat in Jordanien. Der Lieferumfang beinhaltet unter anderem eine Schubzentrifuge sowie ein Fliessbettsystem für einen Wärmetauscher.

Für einen Kunden in Malaysia liefert ANDRITZ SEPARATION zwei Helixtrockner für Functional Food. Schnelle Trocknung und hohe Leistungsfähigkeit waren für die Vergabe an ANDRITZ entscheidend.

Für ein führendes Stärkeunternehmen in Deutschland wird ANDRITZ SEPARATION eine umfassende Lösung inklusive zweier einzelner Trommeltrockner zur Verbesserung und Erhöhung der Produktion von Weizenstärke liefern. Darüber hinaus wurden sowohl Aufträge von einem deutschen Chemieunternehmen mit einer Tochtergesellschaft in Korea für die Lieferung von zwei KMPT-Siphon-Schälzentrifugen als auch Aufträge von einem finnischen Kunden für die Lieferung von drei horizontalen Pharma-Schälzentrifugen erhalten.

Im Bereich Petrochemie und Polymere wurden in China vier Dekanter der größten Bauweise für HDPE-Anwendungen verkauft. Außerdem wurde ein großes Biomasseprojekt für eine Gasifizierungsanlage, die Sägemehl verwertet, als Auftrag verbucht.

Um seine Produktion zu steigern, beauftragte ein Bierproduzent in den USA den Geschäftsbereich mit der Lieferung eines zweiten Separators für eine neue Brauerei.

Mehrere Aufträge für eine neue Generation von Siebbandpressen wurden in Südafrika gebucht. Der Geschäftsbereich wurde mit der Lieferung einer Seitenholm-Membranfilterpresse nach Belgien beauftragt.

Mehrere Aufträge für Tier- und Fischfutterlinien und Pelletierungsanlagen wurden für Kunden in Europa, Asien, Nordamerika und Südamerika verbucht. Im Bereich der Biomassepelletierung erhielt der Geschäftsbereich Aufträge von Kunden in Nordamerika und Asien.

KONZERN-GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG

Für das 1. Halbjahr 2016 (ungeprüft)

(in TEUR) H1 2016 H1 2015 Q2 2016 Q2 2015
Umsatz 2.761.189 3.005.579 1.475.553 1.601.312
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen 46.933 54.430 26.112 19.855
Aktivierte Eigenleistungen 1.900 4.997 1.169 2.008
2.810.022 3.065.006 1.502.834 1.623.175
Sonstige betriebliche Erträge 105.746 80.252 36.341 28.603
Materialaufwand -1.406.725 -1.631.940 -764.016 -885.505
Personalaufwand -828.844 -848.208 -418.906 -426.833
Sonstige betriebliche Aufwendungen -450.563 -434.167 -233.317 -204.555
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und
Abschreibungen (EBITDA)
229.636 230.943 122.936 134.885
Abschreibungen und Wertminderungen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen -66.663 -69.359 -34.117 -34.778
Wertminderung Firmenwerte 0 -1.953 0 -1.953
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 162.973 159.631 88.819 98.154
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -11 -20 60 -6
Zinserträge 18.648 26.677 9.869 17.002
Zinsaufwendungen -14.957 -14.808 -7.180 -8.141
Sonstiges Finanzergebnis 5.180 -5.102 5.361 -3.210
Finanzergebnis 8.860 6.747 8.110 5.645
Ergebnis vor Steuern (EBT) 171.833 166.378 96.929 103.799
Steuern vom Einkommen und Ertrag -51.495 -50.499 -29.155 -31.719
KONZERNERGEBNIS 120.338 115.879 67.774 72.080
Davon entfallen auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 120.249 113.866 67.710 69.829
Nicht beherrschende Anteile 89 2.013 64 2.251
Gewogene durchschnittliche Anzahl an nennwertlosen
Stückaktien 102.119.463 103.237.623 102.090.335 103.263.670
Unverwässertes Ergebnis je nennwertloser Stückaktie
(in EUR)
1,18 1,10 0,67 0,68
Potenzielle Verwässerung durch Aktienoptionen 0 690.314 0 758.328
Gewogene durchschnittliche Anzahl an nennwertlosen
Stückaktien und Optionen
102.119.463 103.927.937 102.090.335 104.021.998
Verwässertes Ergebnis je nennwertloser Stückaktie
(in EUR)
1,18 1,10 0,67 0,67

KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG

Für das 1. Halbjahr 2016 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) H1 2016 H1 2015* Q2 2016 Q2 2015*
KONZERNERGEBNIS 120.338 115.879 67.774 72.080
Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die
Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden:
Kursdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer
Geschäftsbetriebe
599 35.320 19.066 -17.174
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte, nach Ertragsteuern
-2.673 10.015 918 9.898
Absicherung von Zahlungsströmen, nach
Ertragsteuern
3.170 -1.990 248 5.260
Posten, die nicht in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert werden:
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste, nach
Ertragsteuern
-26.293 0 -26.293 0
SONSTIGES ERGEBNIS -25.197 43.345 -6.061 -2.016
GESAMTERGEBNIS 95.141 159.224 61.713 70.064
Davon entfallen auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 95.264 157.364 61.528 68.457
Nicht beherrschende Anteile -123 1.860 185 1.607

* Angepasst, siehe Unterpunkt "Angaben zu Anpassungen aus früheren Perioden" im Kapitel Konzernanhang.

KONZERNBILANZ

Zum 30. Juni 2016 (ungeprüft)

(in TEUR) 30. Juni 2016 31. Dezember 2015
AKTIVA
Immaterielle Vermögenswerte 212.952 203.397
Firmenwerte 577.016 528.515
Sachanlagen 785.083 715.394
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0
Sonstige Finanzanlagen 87.068 140.585
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.730 11.450
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 64.809 62.105
Aktive latente Steuern 191.272 183.284
Langfristige Vermögenswerte 1.928.930 1.844.730
Vorräte 785.920 665.419
Geleistete Anzahlungen 126.767 126.664
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 727.841 735.375
Forderungen aus realisierten Umsatzerlösen für laufende Projekte,
soweit sie dafür erhaltene An- und Teilzahlungen übersteigen 604.578 711.062
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 440.979 335.415
Wertpapiere des Umlaufvermögens 80.530 103.618
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.187.649 1.255.746
Kurzfristige Vermögenswerte 3.954.264 3.933.299
SUMME AKTIVA 5.883.194 5.778.029
PASSIVA
Grundkapital 104.000 104.000
Kapitalrücklagen 36.476 36.476
Gewinnrücklagen 1.006.735 1.057.557
Auf Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallendes
Eigenkapital 1.147.211 1.198.033
Nicht beherrschende Anteile 16.820 17.543
Summe Eigenkapital 1.164.031 1.215.576
Anleihen 363.286 364.984
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten 102.685 74.785
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 16.370 15.018
Rückstellungen 630.702 606.262
Sonstige Verbindlichkeiten 119.971 62.414
Passive latente Steuern 160.646 159.168
Langfristige Schulden 1.393.660 1.282.631
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten 30.666 27.633
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 1.147 868
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 474.536 478.464
Erhaltene An- und Teilzahlungen für laufende Projekte, soweit sie die
dafür realisierten Umsatzerlöse übersteigen 1.124.113 1.044.976
Erhaltene Anzahlungen 285.644 268.756
Rückstellungen 509.858 524.134
Verbindlichkeiten aus laufenden Steuern 31.223 24.926
Sonstige Verbindlichkeiten 868.316 910.065
Kurzfristige Schulden 3.325.503 3.279.822
SUMME PASSIVA 5.883.194 5.778.029

KONZERN-CASHFLOW-STATEMENT

Für das 1. Halbjahr 2016 (ungeprüft)

(in TEUR) H1 2016 H1 2015*
Ergebnis vor Steuern (EBT) 171.833 166.378
Zinsergebnis -3.691 -11.869
Ab- und Zuschreibungen sowie Wertminderungsverlust auf das
Anlagevermögen 66.663 71.312
Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen 11 20
Veränderung der Rückstellungen -35.565 -58.787
Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen -1.520 -361
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen 3.188 726
Cashflow aus dem Ergebnis 200.919 167.419
Veränderung der Vorräte -59.409 -61.948
Veränderung der geleisteten Anzahlungen 1.588 -10.352
Veränderung der Forderungen 32.918 139.074
Veränderung der Forderungen aus realisierten Umsatzerlösen für laufende
Projekte, soweit sie dafür erhaltene An- und Teilzahlungen übersteigen
112.451 -57.828
Veränderung der erhaltenen Anzahlungen -10.677 12.155
Veränderung der Verbindlichkeiten -103.243 -63.210
Veränderung der erhaltenen An- und Teilzahlungen für laufende Projekte, soweit
sie die dafür realisierten Umsatzerlöse übersteigen 66.895 -73.775
Veränderung des Nettoumlaufvermögens 40.523 -115.884
Erhaltene Zinsen 15.682 19.175
Gezahlte Zinsen -10.939 -10.898
Erhaltene Dividenden 1.707 7
Gezahlte Ertragsteuern -47.265 -67.640
CASHFLOW AUS BETRIEBLICHER TÄTIGKEIT 200.627 -7.821
Einzahlungen aus Anlagenabgängen (inkl. Finanzanlagen) 7.832 2.473
Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -48.585 -37.141
Auszahlungen für Finanzanlagevermögen -2.484 -19.730
Netto-Cashflow aus Unternehmenserwerben -98.983 -10.061
Einzahlungen aus Wertpapieren und anderen kurzfristigen finanziellen
Vermögenswerten 65.335 91.125
Auszahlungen für Wertpapiere und andere kurzfristige finanzielle
Vermögenswerte -45.571 -20.050
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT -122.456 6.616
Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen 0 -150.000
Erwerb eigener Anleihen -2.947 -2.032
Zuflüsse aus sonstigen Finanzverbindlichkeiten 13.903 18.245
Rückzahlungen von sonstigen Finanzverbindlichkeiten -31.206 -39.450
Gezahlte Dividenden durch ANDRITZ AG -137.802 -103.240
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen 0 -3.054
Dividendenzahlung an nicht beherrschende sowie frühere Anteilsinhaber -2.446 -734
Erlöse aus der Ausgabe eigener Aktien 0 1.530
Erwerb eigener Aktien -10.723 0
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT -171.221 -278.735
VERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL UND
ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE
-93.050 -279.940
Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente 24.953 14.052
ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE AM ANFANG
DER PERIODE
1.255.746 1.457.335
ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE AM ENDE
DER PERIODE 1.187.649 1.191.447

* Änderung der Darstellung gegenüber dem Vorjahr.

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

Für das 1. Halbjahr 2016 (ungeprüft)

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* Angepasst, siehe Unterpunkt "Angaben zu Anpassungen aus früheren Perioden" im Kapitel Konzernanhang.

KONZERNANHANG

Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss per 30. Juni 2016

ALLGEMEINES

Die ANDRITZ AG ist eine Gesellschaft nach österreichischem Recht und notiert seit Juni 2001 an der Wiener Börse. Die ANDRITZ-GRUPPE (der "Konzern" oder "ANDRITZ") ist ein führender Hersteller von hochtechnologischen Industriemaschinen und -anlagen und arbeitet in vier strategischen Geschäftsbereichen: HYDRO, PULP & PAPER, METALS sowie SEPARATION.

Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.

Der Geschäftsverlauf der ANDRITZ-GRUPPE ist im Allgemeinen durch keine Saisonalität gekennzeichnet.

Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG

Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31. Dezember 2015 wurden unverändert angewandt. Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wird auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 verwiesen, der die Basis für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss darstellt.

Erstmalig anzuwendende Standards und Interpretationen

Seit dem 1. Jänner 2016 wendet ANDRITZ folgende neue bzw. geänderte Standards an:

Standard/Interpretation Titel Erstmals gültig für
Geschäftsjahre
beginnend
am oder nach dem
Von der EU
übernommen
IAS 19 Änderung: Leistungen an Arbeitnehmer –
Leistungsorientierte Pläne;
Arbeitnehmerbeiträge
1. Februar 2015 17. Dezember 2014
IFRS 11 Änderung: Bilanzierung des Erwerbs von
Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten
1. Jänner 2016 24. November 2015
IAS 16 und IAS 38 Klarstellung der zulässigen
Abschreibungsmethoden
1. Jänner 2016 2. Dezember 2015
IAS 27 Änderung: Einzelabschlüsse (Equity-Methode) 1. Jänner 2016 18. Dezember 2015
IAS 1 Änderung: Angabeninitiative 1. Jänner 2016 18. Dezember 2015
IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8,
IFRS 13, IAS 16, IAS 24
und IAS 38
Jährliche Verbesserungen der IFRS
(Zyklus 2010-2012)
1. Februar 2015 17. Dezember 2014
IFRS 5, IFRS 7, IAS 19
und IAS 34
Jährliche Verbesserungen der IFRS
(Zyklus 2012-2014)
1. Jänner 2016 15. Dezember 2015

Die Anwendung dieser überarbeiteten Standards hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf den verkürzten konsolidierten Zwischenabschluss.

Veröffentlichte, aber noch nicht angewendete Standards und Interpretationen

Die nachfolgenden vom IASB veröffentlichten Rechnungslegungsverlautbarungen sind noch nicht verpflichtend anzuwenden und sind auch von ANDRITZ bislang noch nicht angewendet worden:

Erstmals gültig für
Geschäftsjahre
beginnend
Von der EU
übernommen
Anwendung der Konsolidierungsausnahme 1. Jänner 2016 geplant Q3 2016
Änderung: Ansatz latenter Steueransprüche für geplant Q4 2016
geplant Q4 2016
geplant Q3 2016
Klarstellung: Umsatzerlöse aus geplant Q1 2017
geplant Q4 2016
Änderung: Klassifizierung und Bewertung von
Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter
geplant H2 2017
geplant 2017
Änderung: Veräußerung von Vermögenswerten
eines Investors an bzw. Einbringung in ein
assoziiertes Unternehmen oder
auf einen noch zu
bestimmenden Zeit
offen
Titel
Änderung: Investmentgesellschaften –
unrealisierte Verluste
Änderung: Angabeninitiative
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden
Kundenverträgen
Finanzinstrumente
Vergütung
Leasing
Gemeinschaftsunternehmen
am oder nach dem
1. Jänner 2017
1. Jänner 2017
1. Jänner 2018
1. Jänner 2018
1. Jänner 2018
1. Jänner 2018
1. Jänner 2019
punkt verschoben

IFRS 15 (Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden) führt ein fünfstufiges Modell für die Bilanzierung von Umsatzerlösen aus Verträgen mit Kunden ein. Nach IFRS 15 werden Umsatzerlöse in Höhe der Gegenleistung erfasst, mit der ein Unternehmen im Gegenzug für die Übertragung von Gütern oder Dienstleistungen auf einen Kunden rechnen kann (der Transaktionspreis im Sinne von IFRS 15). Der Standard wird alle derzeit bestehenden Vorschriften zur Umsatzrealisierung nach IFRS ersetzen. Sowohl beim Verkauf von Gütern als auch bei der Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen des Projektgeschäfts kann es aufgrund von vertraglich vereinbarten Leistungen, welche als separate Leistungsverpflichtungen innerhalb des Vertrags zu qualifizieren sind, zu einer Beeinflussung der zeitlichen Vereinnahmung von Umsatzerlösen kommen. ANDRITZ hat bereits begonnen die Auswirkungen auf den Konzern zu evaluieren. Die bisherigen Analysen haben ergeben, dass die Verträge mit Kunden separate Leistungsverpflichtungen enthalten können und es somit zu einer ähnlichen Umsatzrealisierung wie unter der "Percentage of Completion"-Methode kommen kann. Die Implementierung des IFRS 15 wird auch Anpassungen der IT-Systeme erfordern. Zum jetzigen Zeitpunkt kann jedoch noch keine verlässliche Abschätzung der Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 15 auf den Konzernabschluss von ANDRITZ vorgenommen werden. Der Evaluierungsprozess wird kontinuierlich weitergeführt. Eine vorzeitige Anwendung ist derzeit nicht geplant.

Der im Juli 2014 herausgegebene IFRS 9 (Finanzinstrumente) ersetzt die bestehenden Leitlinien in IAS 39 (Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung). IFRS 9 enthält überarbeitete Leitlinien zur Einstufung und Bewertung von Finanzinstrumenten, darunter ein neues Modell der erwarteten Kreditausfälle zur Berechnung der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, sowie die neuen allgemeinen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsgeschäfte. Er übernimmt auch die Leitlinien zur Erfassung und Ausbuchung von Finanzinstrumenten aus IAS 39. IFRS 9 ist erstmals in der ersten Berichtsperiode eines am 1. Jänner 2018 oder danach beginnenden Geschäftsjahrs anzuwenden. ANDRITZ analysiert aktuell die Auswirkungen des IFRS 9. Auf den Konzernabschluss sollten sich keine wesentlichen Auswirkungen ergeben.

Kerngedanke des neuen Standards IFRS 16 (Leasing) ist es, beim Leasingnehmer alle Leasingverhältnisse und die damit verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen in der Bilanz zu erfassen. Für alle Leasingverhältnisse erfasst der Leasingnehmer eine Leasingverbindlichkeit für die Verpflichtung, künftig Leasingzahlungen vorzunehmen. Gleichzeitig aktiviert der Leasingnehmer ein Nutzungsrecht am zugrundeliegenden Vermögenswert, welches grundsätzlich dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten entspricht. Die bisher unter IAS 17 erforderliche Unterscheidung zwischen Finanzierungs- und Operating-Leasingverträgen entfällt damit künftig für den Leasingnehmer. Beim Leasinggeber sind die Regelungen des neuen Standards dagegen ähnlich zu den bisherigen Vorschriften des IAS 17. Die Leasingverträge werden weiterhin entweder als Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse klassifiziert. Leasingverhältnisse, bei denen im Wesentlichen alle Risiken und Chancen aus dem Eigentum übertragen werden, werden als Finanzierungs-Leasingverhältnisse klassifiziert, alle anderen Leasingverträge als Operating Leases. Für die Klassifizierung nach IFRS 16 wurden die Kriterien des IAS 17 übernommen. ANDRITZ beurteilt derzeit die Auswirkungen der Anwendung des IFRS 16 auf den Konzernabschluss.

ANGABEN ZU ANPASSUNGEN AUS FRÜHEREN PERIODEN

Die Anteile an einem seit dem 1. Quartal 2014 in China börsennotierten Unternehmen wurden rückwirkend gemäß IAS 39 in Verbindung mit IFRS 13 zum Marktwert bilanziert. Die Vorperioden wurden gemäß IAS 8 entsprechend angepasst. Weder im Jahr 2016 noch im Jahr 2015 ergaben sich dadurch Auswirkungen auf das Konzernergebnis. Die beschriebene rückwirkende Anpassung hat keine Auswirkungen auf die Bilanz zum 31. Dezember 2015; für das erste Halbjahr 2015 wirkt sie sich auf das Gesamtergebnis wie folgt aus:

(in TEUR) Ursprünglich
berichtete Werte
Anpassung Angepasste
Werte
KONZERNERGEBNIS 115.879 0 115.879
Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die
Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden:
Kursdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer
Geschäftsbetriebe
33.404 1.916 35.320
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte, nach Ertragsteuern
-28 10.043 10.015
Absicherung von Zahlungsströmen, nach
Ertragsteuern
-1.990 0 -1.990
SONSTIGES ERGEBNIS 31.386 11.959 43.345
GESAMTERGEBNIS 147.265 11.959 159.224
Davon entfallen auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 145.405 11.959 157.364
Nicht beherrschende Anteile 1.860 0 1.860

KONSOLIDIERUNGSKREIS

Der Konzernzwischenabschluss beinhaltet die ANDRITZ AG und die von ihr kontrollierten Unternehmen, sofern deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht von untergeordneter Bedeutung ist.

Der Konsolidierungskreis hat sich wie folgt entwickelt:

2016 2015
Voll
konsolidierung
Equity-Methode Voll
konsolidierung
Equity-Methode
Bestand zum 1. Jänner 134 3 139 3
Zugänge aus
Unternehmenserwerben
7 2
Abgänge aus
Unternehmensverkäufen
Änderung der
Konsolidierungsmethode
Zugänge 1 2
Abgänge -1
Umgründungen -2 -2
Bestand zum 30. Juni 140 3 140 3
Davon entfallen auf:
Inländische Unternehmen 6 0 8 0
Ausländische Unternehmen 134 3 132 3

AKQUISITIONEN

AWEBA Werkzeugbau GmbH Aue

Die ANDRITZ-GRUPPE hat 100% an der AWEBA Werkzeugbau GmbH Aue, Deutschland erworben. AWEBA, mit Sitz im sächsischen Aue, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 60 MEUR und beschäftigt knapp 600 Mitarbeiter. Das Unternehmen beliefert internationale Kunden aus der Automobilzuliefer- und Elektroindustrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau. Zum Produktportfolio gehören Umform-, Schneid- und Druckgusswerkzeuge, Präzisionsteile und werkzeugnahe Automatisierungseinrichtungen. AWEBA ergänzt im Geschäftsbereich METALS das Produktportfolio der Schuler Aktiengesellschaft in der Umformtechnik und erweitert die bestehenden Aktivitäten im Werkzeugbau.

Der Kauf durch die Schuler Aktiengesellschaft erfolgte im April 2016 unter dem Vorbehalt der Erfüllung von aufschiebenden Bedingungen. Das Closing der Transaktion fand im Juni 2016 statt.

Der Firmenwert in Höhe von 17.439 TEUR ergibt sich aus dem Ergebnispotenzial der Gesellschaft, welches gemäß IFRS nicht individuell aktivierungsfähigen Positionen zuzuordnen ist. Es wird nicht erwartet, dass Teile des erfassten Firmenwerts für Steuerzwecke abzugsfähig sind.

Anbo Machining (Blenheim) Ltd.

Die ANDRITZ-GRUPPE erwarb im April 2016 einzelne Vermögenswerte der Anbo Machining (Blenheim) Ltd., Kanada, und brachte diese in die neu gegründete Gesellschaft ANBO Inc. ein. Durch den Kauf wird das Produktportfolio im Geschäftsbereich SEPARATION im Fertigungs- und Servicebereich von Holzpelletierungsanlagen in Nordamerika gestärkt.

Der Firmenwert in Höhe von 385 TEUR ergibt sich aus dem Ergebnispotenzial der Gesellschaft, welches gemäß IFRS nicht individuell aktivierungsfähigen Positionen zuzuordnen ist. Der Firmenwert ist zu 75% für Steuerzwecke abzugsfähig.

Yangzhou Metal Forming Machine Tool Co., Ltd.

Yangzhou Metal Forming Machine Tool Co. Ltd. (Yadon), China, mit Sitz in Yangzhou, Provinz Jiangsu, rund 300 Kilometer nördlich von Shanghai gelegen, beschäftigt an drei Standorten rund 1.000 Mitarbeiter. Zu den wesentlichen Kundensegmenten, die Yadon bedient, gehören die Automobilzuliefer-, Haushaltsgeräte- sowie die Metall verarbeitende Industrie im Osten von China. Yadon ist einer der führenden Hersteller von mechanischen Pressen in China und erzielt einen Jahresumsatz von rund 120 MEUR. Die Beteiligung an Yadon erweitert im Geschäftsbereich METALS das Produktprogramm der Schuler Aktiengesellschaft im mittleren und unteren Preissegment und eröffnet den Zugang zu einer bis dato noch nicht bedienten Kundengruppe in China, dem größten Pressenmarkt weltweit.

Der Kauf des 51%-Anteils durch die Schuler Aktiengesellschaft fand im Juni 2015 vorbehaltlich der Erfüllung von aufschiebenden Bedingungen statt. Das Closing der Transaktion erfolgte im April 2016. Für die restlichen 49% der Anteile an Yadon besteht eine wechselseitige Put-Call-Option, welche zum 30. Juni 2016 in Höhe von 61.364 TEUR als Verbindlichkeit passiviert wurde. Die Option ist in der Position Sonstige Verbindlichkeiten enthalten.

Der Firmenwert in Höhe von 30.373 TEUR ergibt sich aus dem Ergebnispotenzial der Gesellschaft, welches gemäß IFRS nicht individuell aktivierungsfähigen Positionen zuzuordnen ist. Es wird nicht erwartet, dass Teile des erfassten Firmenwertes für Steuerzwecke abzugsfähig sind.

Vorläufige beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt

Die vorläufigen beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden sind wie folgt:

Yangzhou Metal
Forming Machine
(in TEUR) Tool Co., Ltd. Übrige Gesamt
Immaterielle Vermögenswerte 17.801 14.792 32.593
Sachanlagen 47.073 28.122 75.195
Vorräte 41.680 21.122 62.802
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.185 6.340 17.525
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 12.041 508 12.549
Übrige Vermögenswerte 35.797 5.844 41.641
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten -13.281 -23.198 -36.479
Passive latente Steuern -2.692 -5.120 -7.812
Erhaltene Anzahlungen -20.557 -7.113 -27.670
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -26.328 -2.801 -29.129
Übrige Schulden -8.150 -6.357 -14.507
Nettovermögen 94.569 32.139 126.708
Nicht beherrschende Anteile 0 0 0
Firmenwerte 30.373 17.824 48.197
ÜBERTRAGENE GEGENLEISTUNG 124.942 49.963 174.905

Direkt mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Transaktionskosten werden als Aufwand der Periode berücksichtigt. In den übernommenen Forderungen sind keine Forderungen enthalten, die voraussichtlich uneinbringlich sein werden.

Seit der erstmaligen Konsolidierung haben die Akquisitionen Umsatzerlöse von 26.432 TEUR erzielt und ein EBIT von 2.493 TEUR zur ANDRITZ-GRUPPE beigetragen. Hätten die Akquisitionen zu Beginn des Geschäftsjahrs 2016 stattgefunden, hätten die Auswirkungen auf den Konzernumsatz 75.818 TEUR sowie auf das EBIT 5.746 TEUR betragen.

Die erstmalige Einbeziehung aller erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden der erworbenen Unternehmen erfolgt aus Zeitgründen und aufgrund noch nicht finaler Bewertungen auf Basis vorläufiger Werte. Die endgültige Feststellung der angegebenen Bilanzpositionen erfolgt gemäß den Bestimmungen für die Erstkonsolidierung des IFRS 3 (überarbeitet) "Unternehmenszusammenschlüsse".

VERWENDUNG VON SCHÄTZUNGEN UND ERMESSENSENTSCHEIDUNGEN Pensionen und andere Arbeitnehmerverpflichtungen

Die Bewertung der verschiedenen Pensionspläne und anderen Arbeitnehmerverpflichtungen beruht auf einer Methode, bei der Parameter wie der erwartete Abzinsungsfaktor, Gehalts- und Pensionssteigerungen sowie die erwarteten Erträge aus Planvermögen angewendet werden. Wenn sich die relevanten Parameter wesentlich anders entwickeln als erwartet, kann dies wesentliche Auswirkungen auf die Rückstellung und in der Folge auf die damit zusammenhängenden Aufwendungen des Konzerns haben.

Im Hinblick auf die Entwicklung der Rechnungszinssätze gemäß IAS 19.83 wurde zum 30. Juni 2016 eine Schätzungsanpassung der Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen in Höhe von 36.849 TEUR (vor Ertragsteuern) vorgenommen.

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UND ZUR KONZERNBILANZ

Im ersten Halbjahr 2016 betrug der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE 2.761.189 TEUR und lag damit um 8,1% unter dem Vergleichswert des Vorjahrs (H1 2015: 3.005.579 TEUR). Der Betriebserfolg (EBIT) erreichte 162.973 TEUR (H1 2015: 159.631 TEUR).

Die Bilanzsumme der ANDRITZ-GRUPPE zum 30. Juni 2016 betrug 5.883.194 TEUR und war damit um 105.165 TEUR höher als zum 31. Dezember 2015 (5.778.029 TEUR). Das Nettoumlaufvermögen per 30. Juni 2016 betrug -232.179 TEUR (31. Dezember 2015: -182.111 TEUR).

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen im ersten Halbjahr 2016 betrugen 44.824 TEUR. Aus Konsolidierungskreisänderungen wurden Zugänge in Höhe von 107.788 TEUR erfasst. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen beliefen sich auf 66.663 TEUR.

Dividenden

Die Ausschüttung für 2015 in Höhe von 137.802 TEUR, was einer Dividende von 1,35 EUR je Aktie entspricht, wurde vom Vorstand vorgeschlagen und in der 109. ordentlichen Hauptversammlung am 30. März 2016 beschlossen. Die Ausschüttung an die Aktionäre erfolgte am 1. April 2016.

Eigene Aktien

Im ersten Halbjahr 2016 wurden 249.000 Aktien zurückgekauft; 20.045 Aktien wurden an Mitarbeiter von AND-RITZ im Rahmen von Mitarbeiterbeteiligungsaktionen ausgegeben.

Aktienoptionsprogramm 2016

Die 109. ordentliche Hauptversammlung vom 30. März 2016 beschloss ein weiteres Aktienoptionsprogramm für leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands. Die Anzahl der je berechtigter Führungskraft gewährten Optionen kann je nach Verantwortungsbereich bis zu 20.000, für die Mitglieder des Vorstands jeweils 37.500 betragen. Die Optionen sollen aus von der Gesellschaft rückerworbenen eigenen Aktien bedient werden. Eine Aktienoption berechtigt zum Bezug einer Aktie. Um eine Aktienoption ausüben zu können, muss der Berechtigte von 1. Mai 2016 bis zur Ausübung der Option ununterbrochen in einem aktiven Arbeitsverhältnis zu einer zum ANDRITZ-Konzern gehörenden Gesellschaft gestanden haben. Weitere Voraussetzung ist ein Eigeninvestment in ANDRITZ-Aktien von zumindest 20.000 EUR für leitende Angestellte und 40.000 EUR für Mitglieder des Vorstands.

Der Ausübungspreis für die Aktienoptionen ist der ungewichtete Durchschnitt der Börsenschlusskurse der ANDRITZ-Aktie während der vier auf die 109. ordentliche Hauptversammlung vom 30. März 2016 folgenden Kalenderwochen.

Die Optionen können in der Zeit vom 1. Mai 2019 bis 30. April 2021 (= Ausübungszeitraum) ausgeübt werden und nur dann, wenn der ungewichtete Schlusskurs der ANDRITZ-Aktie im Durchschnitt von 20 aufeinanderfolgenden Handelstagen im Zeitraum von 1. Mai 2018 bis 30. April 2019 mindestens 15% über dem Ausübungspreis liegt und der Gewinn je Aktie (bezogen auf die Gesamtzahl der gelisteten Aktien) des Geschäftsjahrs 2017 oder der Gewinn je Aktie (bezogen auf die Gesamtzahl der gelisteten Aktien) des Geschäftsjahrs 2018 mindestens 15% über dem Gewinn je Aktie (bezogen auf die Gesamtzahl der gelisteten Aktien) des Geschäftsjahrs 2015 liegt; oder wenn der ungewichtete Schlusskurs der ANDRITZ-Aktie im Durchschnitt von 20 aufeinanderfolgenden Handelstagen im Zeitraum von 1. Mai 2019 bis 30. April 2020 mindestens 20% über dem Ausübungspreis liegt und der Gewinn je Aktie (bezogen auf die Gesamtzahl der gelisteten Aktien) des Geschäftsjahrs 2018 oder der Gewinn je Aktie (bezogen auf die Gesamtzahl der gelisteten Aktien) des Geschäftsjahrs 2019 mindestens 20% über dem Gewinn je Aktie (bezogen auf die Gesamtzahl der gelisteten Aktien) des Geschäftsjahrs 2015 liegt.

Im Falle der Erfüllung der Ausübungsbedingungen können 50% der Optionen sofort, 25% der Optionen nach drei Monaten und die restlichen 25% nach weiteren drei Monaten gezogen werden. Die Aktienoptionen können nur durch schriftliche Erklärung an die Gesellschaft ausgeübt werden und sind nicht übertragbar. Die in Ausübung der Aktienoptionen bezogenen Aktien unterliegen keiner Behaltefrist.

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2016 926.500 Optionen gewährt. Der beizulegende Zeitwert der Optionen zum Zeitpunkt der Gewährung beträgt insgesamt 4.067 TEUR, davon wurden im ersten Halbjahr 2016 anteilig 113 TEUR als Aufwand erfasst. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgte auf Basis eines Optionspreismodells, dabei wurde auf eine Monte-Carlo-Simulation zurückgegriffen. Der Aktienpreis zum Zeitpunkt der Gewährung der Optionsrechte ist der Schlusskurs der ANDRITZ-Aktie vom 1. Juni 2016 und beträgt 45,29 EUR.

Der Ausübungspreis wurde gemäß den Bedingungen des Optionsprogramms mit 47,80 EUR ermittelt. Die erwartete Volatilität sowie die erwartete Dividendenrendite wurden auf Basis der historischen Daten von ANDRITZ ermittelt.

Aufgrund des Umstands, dass die Aktienoptionsprogramme keine Abgeltung in Form eines Barausgleichs vorsehen, werden diese entsprechend den internationalen Rechnungslegungsvorschriften durch direkte Erfassung des resultierenden Aufwands im Eigenkapital erfasst.

Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen

Im ersten Halbjahr 2016 haben sich bei den nicht beherrschenden Anteilen keine wesentlichen Änderungen ergeben.

ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERN-CASHFLOW-STATEMENT

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2016 200.627 TEUR (H1 2015: -7.821 TEUR). Der Anstieg ist vor allem auf projektbedingte Veränderungen des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2016 -122.456 TEUR (H1 2015: 6.616 TEUR). Die Veränderung resultiert hauptsächlich aus höheren Unternehmenserwerben, aus höheren Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie aus höheren Nettoinvestitionen in Wertpapiere und andere kurzfristige finanzielle Vermögenswerte.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2016 -171.221 TEUR (H1 2015: -278.735 TEUR). Die Veränderung resultiert vor allem aus der Tilgung einer Unternehmensanleihe im Februar 2015 (Nominale: 150.000 TEUR), aus höheren Dividendenzahlungen (H1 2016: -137.802 TEUR versus H1 2015: -103.240 TEUR) sowie aus dem Erwerb eigener Aktien in Höhe von 10.723 TEUR.

Der Netto-Cashflow aus den Unternehmenserwerben setzt sich folgendermaßen zusammen:

(in TEUR) H1 2016 H1 2015
Nettovermögen 126.708 9.219
Nicht beherrschende Anteile 0 0
Firmenwerte 48.197 1.492
ÜBERTRAGENE GEGENLEISTUNG 174.905 10.711
Erworbene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -12.549 -650
Verbindlichkeiten aus nicht bezahltem Kaufpreis (inkl. bedingter
Gegenleistungen) -63.373 0
Beizulegender Zeitwert bisher gehaltener Anteile 0 0
NETTO-CASHFLOW AUS UNTERNEHMENSERWERBEN 98.983 10.061

Die Cashflows aus Unternehmensakquisitionen sind zu Transaktionskursen bewertet. Die erstmalige Einbeziehung der im ersten Halbjahr 2016 erworbenen Unternehmen erfolgt auf Basis vorläufiger Werte.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die ANDRITZ-GRUPPE betreibt ihre Geschäftsaktivitäten in den folgenden Geschäftsbereichen:

HYDRO (HY)

PULP & PAPER (PP)

  • METALS (ME)
  • SEPARATION (SE)

Geschäftsbereichsinformationen per 30. Juni 2016:

(in TEUR) HY PP ME SE Gesamt
Umsatz 807.323 980.395 703.613 269.858 2.761.189
EBITDA 71.773 90.424 53.129 14.310 229.636
EBITA 56.035 78.163 38.841 9.959 182.998
Investitionen 9.447 15.279 15.870 4.228 44.824
Abschreibungen und Wertminderungen
von immateriellen Vermögenswerten und
Sachanlagen
16.668 15.653 28.582 5.760 66.663
Anteile am Jahresüberschuss/
-fehlbetrag von assoziierten
Unternehmen
0 -11 0 0 -11
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0 0

Geschäftsbereichsinformationen per 30. Juni 2015:

(in TEUR) HY PP ME SE Gesamt
Umsatz 866.262 1.043.937 796.078 299.302 3.005.579
EBITDA 73.906 81.655 60.399 14.983 230.943
EBITA 57.987 69.927 47.212 9.814 184.940
Investitionen 10.655 7.085 12.508 6.006 36.254
Abschreibungen und Wertminderungen
von immateriellen Vermögenswerten und
Sachanlagen
18.202 16.364 26.875 7.918 69.359
Anteile am Jahresüberschuss/
-fehlbetrag von assoziierten
Unternehmen
0 -20 0 0 -20
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0 0

BERICHTERSTATTUNG ZU FINANZINSTRUMENTEN

Beizulegende Zeitwerte (Fair Values) der Finanzinstrumente

Die Stufen der Fair-Value-Hierarchie und ihre Anwendung auf Vermögenswerte und Schulden sind im Folgenden beschrieben:

Stufe 1: Notierte Marktpreise für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten an aktiven Märkten.

Stufe 2: Andere Informationen als notierte Marktpreise, die direkt (z. B. Preise) oder indirekt (z. B. abgeleitet aus Preisen) beobachtbar sind.

Stufe 3: Informationen für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Bewertungstechniken, welche auf die einzelnen Klassen von finanziellen Vermögenswerten und Schulden angewandt werden:

Klasse Bewertungstechnik
Wertpapiere des Anlagevermögens In den Wertpapieren des Anlagevermögens ist ein Anteil an einer in China
börsennotierten Gesellschaft enthalten. Für die Aktie dieser Gesellschaft steht
per 30. Juni 2016 kein Börsenkurs zur Verfügung. Da sich die wirtschaftlichen
Umstände seit der letzten Preisbildung nicht signifikant geändert haben, wurde
der letzte verfügbare Preis mit direkt beobachtbaren marktbasierten
Bewertungsparametern angepasst. Dabei werden Zu- bzw. Abschläge in
Abhängigkeit von der Entwicklung eines Referenzindex berücksichtigt.
Anteile an nicht konsolidierten
Unternehmen und sonstige Beteiligungen
Anteile an nicht konsolidierten Unternehmen und sonstige Beteiligungen
werden mit Ausnahme börsennotierter Beteiligungen zu Anschaffungskosten
angesetzt, da der beizulegende Zeitwert nicht verlässig bestimmt werden kann.
(Eingebettete) Derivate, Übrige sonstige
Finanzanlagen, Bank- und sonstige
Finanzverbindlichkeiten, Verpflichtungen
aus Finanzierungsleasing sowie die
bedingte Gegenleistung
Das Bewertungsmodell berücksichtigt den Barwert der erwarteten Cashflows,
diskontiert mit einem risikoadjustierten, für die Restlaufzeit geltenden
Diskontierungszins.
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen, sonstige Forderungen und
Vermögenswerte, Schuldscheindarlehen,
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente,
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie sonstige
Verbindlichkeiten
Diese Klassen von finanziellen Vermögenswerten und Schulden werden
aufgrund der im Wesentlichen kurzen Restlaufzeiten zum Buchwert, der einen
angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt,
abgebildet.
Anleihen Der beizulegende Zeitwert der Anleihe entspricht näherungsweise dem um das
Basis Adjustment aus den Zinsrisiken angepassten Buchwert.

Einstufungen und beizulegende Zeitwerte

Die nachstehenden Tabellen zeigen die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden, einschließlich ihrer Stufen in der Fair-Value-Hierarchie. Sie enthalten keine Informationen zum beizulegenden Zeitwert für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, wenn der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt:

Zum 30. Juni 2016
-- -- -- ------------------- --
(in TEUR) Buchwert
Beizulegender Zeitwert
Gesamt Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Wertpapiere des Anlagevermögens 67.365 7.060 60.305 67.365
Wertpapiere des Umlaufvermögens 80.530 80.530 80.530
Derivate 52.230 52.230 52.230
Eingebettete Derivate 32.705 32.705 32.705
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte
232.830
Anteile an nicht konsolidierten Unternehmen und
sonstige Beteiligungen
10.325
Übrige sonstige Finanzanlagen 9.378 9.859 9.859
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 738.571
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 330.853
Schuldscheindarlehen - kurzfristig 90.000
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.187.649
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Vermögenswerte
2.366.776
FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE 2.599.606
Derivate 50.905 50.905 50.905
Eingebettete Derivate 7.439 7.439 7.439
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Schulden
58.344
Anleihen 363.286 363.286 363.286
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten 133.351 143.447 143.447
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 17.517 17.531 17.531
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 474.536
Bedingte Gegenleistung 61.364 60.663
Sonstige Verbindlichkeiten 868.579
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Schulden
1.918.633
FINANZIELLE SCHULDEN 1.976.977

Zum 31. Dezember 2015

(in TEUR) Buchwert
Beizulegender Zeitwert
Gesamt Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Wertpapiere des Anlagevermögens 73.376 73.376 73.376
Wertpapiere des Umlaufvermögens 103.618 103.618 103.618
Derivate 42.479 42.479 42.479
Eingebettete Derivate 44.480 44.480 44.480
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte
263.953
Anteile an nicht konsolidierten Unternehmen und
sonstige Beteiligungen
9.099
Übrige sonstige Finanzanlagen 8.110 8.110 8.110
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 746.825
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 270.561
Schuldscheindarlehen - kurzfristig 40.000
Schuldscheindarlehen - langfristig 50.000
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.255.746
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Vermögenswerte
2.380.341
FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE 2.644.294
Derivate 72.475 72.475 72.475
Eingebettete Derivate 13.138 13.138 13.138
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Schulden
85.613
Anleihen 364.984 364.984 364.984
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten 102.418 102.418 102.418
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 15.886 15.886 15.886
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 478.464
Sonstige Verbindlichkeiten 886.866
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Schulden
1.848.618
FINANZIELLE SCHULDEN 1.934.231

Umgruppierungen zwischen Stufen der Fair-Value-Hierarchie

Im ersten Halbjahr 2016 kam es zu einer Umgruppierung von Stufe 1 zu Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie. Hierbei handelt es sich um die Anteile an einer in China börsennotierten Gesellschaft. Für die Aktie dieser Gesellschaft steht derzeit kein Börsenkurs zur Verfügung. Aus diesem Grund wurde der Fair-Value zum 30. Juni 2016 in Höhe von 60.305 TEUR nach Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie ermittelt. Darüber hinaus gab es im Berichtszeitraum keine weiteren Umgruppierungen zwischen den Stufen der Bemessungshierarchie.

ANGABEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Transaktionen mit assoziierten Unternehmen und nicht konsolidierten Tochterunternehmen werden nur in unwesentlichem Ausmaß getätigt und bestehen aus Geschäftsbeziehungen in Form von Lieferungen und Dienstleistungen. Diese Geschäfte erfolgen ausschließlich auf Basis marktüblicher Bedingungen.

Es gab keine Veränderungen bei Geschäften mit nahestehenden Personen, die im letzten Jahresfinanzbericht dargelegt wurden und welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns während der ersten sechs Monate des aktuellen Geschäftsjahrs wesentlich beeinflusst haben.

WICHTIGE EREIGNISSE NACH DEM 30. JUNI 2016

Es gab keine außerordentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

ERKLÄRUNG GEMÄSS § 87 (1) BÖRSEGESETZ

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahrs und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Graz, August 2016

Der Vorstand der ANDRITZ AG

Vorstandsvorsitzender PULP & PAPER

Wolfgang Leitner Humbert Köfler Joachim Schönbeck Wolfgang Semper

(Service & Systemlösungen), SEPARATION

PULP & PAPER

METALS

(Neuanlagen),

HYDRO

AKTIE

Relative Kursentwicklung der ANDRITZ-Aktie im Vergleich zum ATX (1. Juli 2015-30. Juni 2016)

Quelle: Wiener Börse

Kursentwicklung

Die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte war im Berichtszeitraum zum einen von anhaltender Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Weltwirtschaft sowie zum anderen vom Votum Großbritanniens für einen Austritt aus der europäischen Union geprägt. In diesem Umfeld sank der Kurs der ANDRITZ-Aktie im ersten Halbjahr 2016 leicht um 2,1%. Der ATX, der führende Aktienindex der Wiener Börse, verzeichnete im selben Zeitraum ein Minus von 10,7%. Der höchste Schlusskurs der ANDRITZ-Aktie betrug 49,70 EUR (20. April 2016), der niedrigste Schlusskurs 38,69 EUR (11. Februar 2016).

Handelsvolumen

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der ANDRITZ-Aktie (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht) betrug im ersten Halbjahr 2016 401.427 Aktien (H1 2015: 346.907 Aktien). Der höchste Tagesumsatz wurde am 17. Juni 2016 mit 1.298.738 Aktien, der niedrigste Tagesumsatz am 30. Mai 2016 mit 144.270 Aktien verzeichnet.

Investor Relations

Im 2. Quartal 2016 wurden mit nationalen und internationalen institutionellen Anlegern und Finanzanalysten Gespräche in Berlin, Chicago, Dublin, Frankfurt, Genf, Linz, London, New York, Paris, Tokio, Zürs und Zürich geführt.

Einheit H1 2016 H1 2015 Q2 2016 Q2 2015 2015
Höchster Schlusskurs EUR 49,70 57,49 49,70 57,49 57,49
Niedrigster Schlusskurs EUR 38,69 44,63 40,19 49,65 38,14
Schlusskurs (per ultimo) EUR 42,47 49,65 42,47 49,65 45,05
Marktkapitalisierung (per ultimo) MEUR 4.416,9 5.163,6 4.416,9 5.163,6 4.685,2
Performance % -2,1 +7,9 -9,1 -11,3 -2,1
ATX-Gewichtung (per ultimo) % 9,9475 10,2528 9,9475 10,2528 9,5854
Durchschnittliches Handelsvolumen Stück 401.427 346.907 374.452 339.566 355.821

Kennzahlen der ANDRITZ-Aktie

Quelle: Wiener Börse

Eckdaten zur ANDRITZ-Aktie

AT0000730007
25. Juni 2001
Inhaberaktien
104 Millionen
keines
< 70%
Wien (Prime Market)
Reuters: ANDR.VI; Bloomberg: ANDR, AV
ATX, ATX five, ATX Global Players, ATX Prime, WBI

Finanzterminkalender 2016 und 2017 (vorläufig)

5. August 2016 Ergebnisse 1. Halbjahr 2016
4. November 2016 Ergebnisse 1. bis 3. Quartal 2016
3. März 2017 Ergebnisse Geschäftsjahr 2016
28. März 2017 Ordentliche Hauptversammlung
30. März 2017 Ex-Dividende
31. März 2017 Nachweisstichtag Dividende
3. April 2017 Dividendenzahltag
4. Mai 2017 Ergebnisse 1. Quartal 2017
4. August 2017 Ergebnisse 1. Halbjahr 2017
3. November 2017 Ergebnisse 1. bis 3. Quartal 2017

Den laufend aktualisierten Finanzterminkalender sowie Informationen zur ANDRITZ-Aktie finden Sie auf der Investor-Relations-Seite der ANDRITZ-Homepage: www.andritz.com/aktie.

Disclaimer:

Bestimmte Aussagen in diesem Bericht sind "zukunftsgerichtete Aussagen". Diese Aussagen, welche die Worte "glauben", "beabsichtigen", "erwarten" und Begriffe ähnlicher Bedeutung enthalten, spiegeln die Ansichten und Erwartungen der Geschäftsleitung wider und unterliegen Risiken und Unsicherheiten, welche die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich beeinträchtigen können. Der Leser sollte daher nicht unangemessen auf diese zukunftsgerichteten Aussagen vertrauen. Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, das Ergebnis allfälliger Berichtigungen der hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, außer dies ist nach anwendbarem Recht erforderlich.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Bericht auf geschlechtsspezifische Formulierungen verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen beziehen sich auf beide Geschlechter.