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Andritz AG Interim / Quarterly Report 2014

May 6, 2014

735_rns_2014-05-06_ce5925a3-4010-4510-af5e-b5a95fc0546e.pdf

Interim / Quarterly Report

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FINANZBERICHT Q1 2014

Kennzahlen ANDRITZ-GRUPPE 2
Kennzahlen Geschäftsbereiche 3
Lagebericht 4
Geschäftsbereiche
HYDRO
PULP & PAPER
METALS
SEPARATION
10
10
12
14
16
Konzern-Abschluss
der ANDRITZ-GRUPPE
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Konzern-Bilanz
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
Konzern-Cashflow-Statement
Cashflow aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften
Anhang
17
17
18
19
20
21
21
22
Erklärung gemäß § 87 (1) Börsegesetz 26
Aktie 27

KENNZAHLEN ANDRITZ-GRUPPE

Einheit Q1 2014 Q1 2013 +/- 2013
Auftragseingang MEUR 1.742,2 1.288,3 +35,2% 5.611,0
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 7.734,7 7.844,3 -1,4% 7.388,5
Umsatz MEUR 1.219,5 1.163,8 +4,8% 5.710,8
Umsatzrendite1) % 2,4 0,3 - 1,6
EBITDA2) MEUR 69,5 32,0 +117,2% 255,2
EBITA3) MEUR 48,6 14,2 +242,3% 164,1
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) MEUR 29,0 3,1 +835,5% 89,8
Ergebnis vor Steuern (EBT) MEUR 27,5 2,0 +1.275,0% 80,3
Konzern-Ergebnis (vor Abzug von nicht
beherrschenden Anteilen)
MEUR 19,3 1,8 +972,2% 53,2
Konzern-Ergebnis (nach Abzug von nicht
beherrschenden Anteilen)
MEUR 20,7 4,1 +404,9% 66,6
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit MEUR 61,0 -79,7 +176,5% 93,7
Investitionen4) MEUR 17,2 21,4 -19,6% 111,4
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
(per ultimo, ohne Lehrlinge)
- 23.790 23.660 +0,5% 23.713
Anlagevermögen MEUR 1.741,6 1.887,0 -7,7% 1.759,0
Umlaufvermögen MEUR 3.781,6 4.006,8 -5,6% 3.812,4
Summe Eigenkapital5) MEUR 893,5 931,7 -4,1% 929,5
Rückstellungen MEUR 953,0 943,2 +1,0% 993,6
Verbindlichkeiten MEUR 3.676,7 4.018,9 -8,5% 3.648,3
Bilanzsumme MEUR 5.523,2 5.893,8 -6,3% 5.571,4
Eigenkapitalquote6) % 16,2 15,8 - 16,7
Eigenkapitalrentabilität7) % 3,1 0,2 - 8,6
Gesamtkapitalrentabilität8) % 0,5 0,1 - 1,6
Bruttoliquidität9) MEUR 1.524,0 1.750,4 -12,9% 1.517,0
Nettoliquidität10) MEUR 891,1 884,9 +0,7% 893,1
Nettoverschuldung11) MEUR -577,6 -554,1 -4,2% -585,0
Nettoumlaufvermögen12) MEUR -590,2 -586,4 -0,6% -539,4
Capital employed13) MEUR 367,1 486,3 -24,5% 443,6
Verschuldungsgrad14) % -64,6 -59,5 - -62,9
EBITDA-Marge % 5,7 2,7 - 4,5
EBITA-Marge % 4,0 1,2 - 2,9
EBIT-Marge % 2,4 0,3 - 1,6
Konzern-Ergebnis15)/Umsatz % 1,6 0,2 - 0,9
EV16)/EBITDA - 54,3 142,5 - 15,1
Abschreibungen/Umsatz % 3,3 2,5 - 2,8

1) Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Umsatz 2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 3) Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen für im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierte und vom Firmenwert getrennt angesetzte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 19.619 TEUR (11.115 TEUR in Q1 2013, 70.529 TEUR in 2013) sowie Wertminderungsverlust der Firmenwerte in Höhe von 0 TEUR (0 TEUR in Q1 2013, 3.800 TEUR in 2013) 4) Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 5) Summe Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile 6) Summe Eigenkapital/Bilanzsumme 7) Ergebnis vor Steuern/Summe Eigenkapital 8) Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Bilanzsumme 9) Zahlungsmittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Schuldscheindarlehen 10) Zahlungsmittel plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten 11) Verzinsliches Fremdkapital inkl. Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder abzüglich Zahlungsmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie Schuldscheindarlehen 12) Langfristige Forderungen plus kurzfristige Vermögenswerte (exkl. Zahlungsmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie Schuldscheindarlehen) abzüglich sonstige langfristige Verbindlichkeiten und kurzfristige Verbindlichkeiten (exkl. Finanzverbindlichkeiten und Rückstellungen) 13) Nettoumlaufvermögen plus immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 14) Nettoverschuldung/Summe Eigenkapital 15) Konzern-Ergebnis (vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) 16) EV (Enterprise Value): Marktkapitalisierung per Ultimo minus Nettoliquidität

Alle Zahlen gemäß IFRS. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten. MEUR = Million Euro. TEUR = Tausend Euro.

Der Schuler-Konzern wurde per 1. März 2013 in den Konzern-Abschluss der ANDRITZ-GRUPPE einbezogen.

KENNZAHLEN GESCHÄFTSBEREICHE

HYDRO Einheit Q1 2014 Q1 2013 +/- 2013
Auftragseingang MEUR 523,3 574,2 -8,9% 1.865,4
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 3.759,0 3.983,8 -5,6% 3.722,4
Umsatz MEUR 362,8 381,2 -4,8% 1.804,8
EBITDA MEUR 31,6 34,0 -7,1% 176,8
EBITDA-Marge % 8,7 8,9 - 9,8
EBITA MEUR 24,4 26,6 -8,3% 146,9
EBITA-Marge % 6,7 7,0 - 8,1
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
(per ultimo, ohne Lehrlinge) - 7.526 7.590 -0,8% 7.445
PULP & PAPER Einheit Q1 2014 Q1 2013 +/- 2013
Auftragseingang MEUR 654,8 423,5 +54,6% 1.907,7
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 2.095,7 1.978,5 +5,9% 1.885,6
Umsatz MEUR 399,6 452,4 -11,7% 2.005,3
EBITDA MEUR 16,3 -18,1 +190,1% -11,5
EBITDA-Marge % 4,1 -4,0 - -0,6
EBITA MEUR 10,4 -23,7 +143,9% -35,7
EBITA-Marge % 2,6 -5,2 - -1,8
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
(per ultimo, ohne Lehrlinge) - 7.148 6.903 +3,5% 7.136
METALS* Einheit Q1 2014 Q1 2013 +/- 2013
Auftragseingang MEUR 420,1 144,5 +190,7% 1.233,8
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 1.509,2 1.531,2 -1,4% 1.427,6
Umsatz MEUR 332,8 202,0 +64,8% 1.311,0
EBITDA MEUR 19,1 15,7 +21,7% 76,6
EBITDA-Marge % 5,7 7,8 - 5,8
EBITA MEUR 13,3 13,4 -0,7% 53,5
EBITA-Marge % 4,0 6,6 - 4,1
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
(per ultimo, ohne Lehrlinge) - 6.273 6.370 -1,5% 6.300

* Der Schuler-Konzern wurde per 1. März 2013 in den Konzern-Abschluss der ANDRITZ-GRUPPE einbezogen und ist dem Geschäftsbereich METALS zugeordnet.

SEPARATION Einheit Q1 2014 Q1 2013 +/- 2013
Auftragseingang MEUR 144,0 146,1 -1,4% 604,1
Auftragsstand (per ultimo) MEUR 370,8 350,8 +5,7% 352,9
Umsatz MEUR 124,3 128,2 -3,0% 589,7
EBITDA MEUR 2,5 0,4 +525,0% 13,3
EBITDA-Marge % 2,0 0,3 - 2,3
EBITA MEUR 0,5 -2,1 +123,8% -0,6
EBITA-Marge % 0,4 -1,6 - -0,1
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
(per ultimo, ohne Lehrlinge) - 2.843 2.796 +1,7% 2.832

LAGEBERICHT

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die Wirtschaft der wichtigsten Regionen der Welt blieb im 1. Quartal 2014 auf moderatem Niveau stabil. Es gab jedoch weiterhin keine Anzeichen für einen deutlichen Wirtschaftsaufschwung in den kommenden Quartalen.

In den USA ist es im Berichtsquartal zu einer Fortsetzung der leichten wirtschaftlichen Aufhellung gekommen, die im Wesentlichen vom Privatkonsum gestützt wurde, der die wichtigste Triebfeder für das BIP-Wachstum in den USA ist. Die Arbeitslosenquote war mit rund 6,7% stabil. Die amerikanische Notenbank hat angekündigt, dass sie zwar die Leitzinsen bis auf weiteres auf unverändert niedrigem Niveau halten, jedoch die Anleihenkäufe zur Geldmengenausweitung schrittweise reduzieren wird.

In Europa hat sich die Wirtschaft zwar stabilisiert, allerdings auf einem immer noch sehr moderaten Niveau. Insbesondere in den Peripherieländern sind weiterhin keine Anzeichen einer deutlichen Wirtschaftserholung erkennbar. Aus diesem Grund hat die Europäische Zentralbank angekündigt, den Leitzins auf seinem Rekordtief von 0,25% zu belassen, um die Wirtschaft in der Eurozone weiterhin zu stützen.

In den Emerging Markets führte die Ankündigung der geänderten Geldpolitik der USA zu verstärkten Geldabflüssen durch ausländische Investoren, was teilweise zu deutlichen Abschwächungen einzelner Währungen führte (insbesondere in Brasilien, Indonesien, Indien und in der Türkei). Die damit einhergehende deutliche Erhöhung der Leitzinsen in diesen Ländern lässt in den kommenden Quartalen keinen deutlichen Wirtschaftsaufschwung erwarten. Auch in China signalisieren eine rückläufige Industrieproduktion und stagnierende Exporte eine weiterhin nur mäßige Wirtschaftsentwicklung.

Quellen: Research-Berichte verschiedener Banken, OECD

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Anmerkungen

  • Alle Zahlen gemäß IFRS
  • Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.
  • MEUR = Million Euro; TEUR = Tausend Euro
  • Der Schuler-Konzern wurde per 1. März 2013 in den Konzern-Abschluss der ANDRITZ-GRUPPE einbezogen und ist dem Geschäftsbereich METALS zugeordnet.

Umsatz

Der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE im 1. Quartal 2014 betrug 1.219,5 MEUR und lag damit um 4,8% über dem Vorjahresvergleichswert (Q1 2013: 1.163,8 MEUR). Dieser Anstieg ist auf den Schuler-Konzern zurückzuführen, der im Berichtszeitraum 257,9 MEUR zum Umsatz beitrug und im Vergleichsquartal des Vorjahrs nur mit einem Monat enthalten war (Erstkonsolidierung Schuler: 1. März 2013). Ohne Schuler wäre der Umsatz der Gruppe um 8,9% gesunken, was vor allem auf die projektbedingt niedrige Umsatzgenerierung in mehreren Geschäftsbereichen zurückzuführen ist.

Der Umsatz im Geschäftsbereich PULP & PAPER verringerte sich deutlich um 11,7%, da im Vorjahresvergleichsquartal ein Zellstoffgroßprojekt stark umsatzwirksam war. Ebenso war der Umsatz im Geschäftsbereich HYDRO im Vergleich zum Vorjahresquartal rückläufig (-4,8%). Der Geschäftsbereich METALS hingegen verzeichnete aufgrund der Konsolidierung des Schuler-Konzerns einen signifikanten Umsatzanstieg; ohne Schuler wäre der Umsatz des Geschäftsbereichs allerdings deutlich gesunken (-19,7%), was insbesondere auf den geringen Abarbeitungsgrad bei einigen Projekten zurückzuführen ist. Im Geschäftsbereich SEPARATION sank der Umsatz im Quartalsvergleich leicht um 3,0%. Die Umsatzentwicklung der Geschäftsbereiche im Überblick:

Q1 2014 (MEUR) Q1 2013 (MEUR) +/- (%)
HYDRO 362,8 381,2 -4,8
PULP & PAPER 399,6 452,4 -11,7
METALS 332,8 202,0 +64,8
SEPARATION 124,3 128,2 -3,0

Anteil Serviceumsatz am Umsatz der Gruppe und der Geschäftsbereiche in %

Q1 2014 Q1 2013
ANDRITZ-GRUPPE 31 28
HYDRO 26 24
PULP & PAPER 39 34
METALS 21 15
SEPARATION 44 41

Auftragseingang

Der Auftragseingang der Gruppe entwickelte sich sehr erfreulich – er stieg im Jahresvergleich um 35,2% auf 1.742,2 MEUR an (Q1 2013: 1.288,3 MEUR). Der Schuler-Konzern trug 319,8 MEUR bei, ohne Schuler hätte sich der Auftragseingang im Jahresvergleich um 19,3% erhöht. Die Entwicklung der Geschäftsbereiche im Detail:

  • HYDRO: Mit 523,3 MEUR erreichte der Auftragseingang ein gutes Niveau, er lag allerdings um 8,9% unter dem hohen Wert des Vorjahresquartals (Q1 2013: 574,2 MEUR).
  • PULP & PAPER: Der Auftragseingang entwickelte sich sehr zufriedenstellend und erhöhte sich im Jahresvergleich deutlich auf 654,8 MEUR (+54,6% versus Q1 2013: 423,5 MEUR). Dieser Anstieg ist insbesondere auf den Auftrag von Klabin zur Lieferung wesentlicher Ausrüstungen für ein neues Zellstoffwerk in Brasilien zurückzuführen (siehe auch Abschnitt "Geschäftsbereich PULP & PAPER").
  • METALS: Der Auftragseingang erhöhte sich aufgrund von Schuler deutlich auf 420,1 MEUR (Q1 2013: 144,5 MEUR); ohne Schuler hat sich der Auftragseingang des Geschäftsbereichs aufgrund eines größeren Auftrags aus China im Vergleich zum sehr niedrigen Vorjahreswert mehr als verdoppelt.
  • SEPARATION: Mit 144,0 MEUR erreichte der Auftragseingang praktisch das Niveau des Vorjahrs (Q1 2013: 146,1 MEUR).

Auftragsstand

Der Auftragsstand der ANDRITZ-GRUPPE per 31. März 2014 betrug 7.734,7 MEUR – im Vergleich zum Ende des Vorjahrs ein Anstieg um 4,7% (31. Dezember 2013: 7.388,5 MEUR). Schuler trug zum Auftragsstand 1.100,6 MEUR bei.

Ergebnis

Das EBITA der Gruppe betrug 48,6 MEUR (Q1 2013: 14,2 MEUR). Das Ergebnis lag damit zwar deutlich über dem sehr niedrigen Vorjahresvergleichswert, der durch hohe Rückstellungen für ein Zellstoffprojekt in Südamerika stark negativ beeinträchtigt war, erreichte allerdings – ebenso wie die EBITA-Marge mit 4,0% (Q1 2013: 1,2%) – noch kein zufriedenstellendes Niveau. Dies ist insbesondere auf eine projektbedingt niedrige Umsatzgenerierung und Mehrkosten bei einzelnen Projekten in den Geschäftsbereichen PULP & PAPER, METALS (exklusive Schuler) und SEPARATION zurückzuführen.

Das Finanz-Ergebnis betrug -1,5 MEUR und lag damit unter dem Vergleichswert des Vorjahrs (Q1 2013: -1,1 MEUR).

Das Konzern-Ergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) erreichte 20,7 MEUR und lag damit deutlich über dem sehr niedrigen Vergleichswert des Vorjahrs (Q1 2013: 4,1 MEUR).

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Vermögens- und Kapitalstruktur per 31. März 2014 war unverändert solide. Die Bilanzsumme betrug 5.523,2 MEUR (31. Dezember 2013: 5.571,4 MEUR), die Eigenkapitalquote 16,2% (31. Dezember 2013: 16,7%). Die Bruttoliquidität (Zahlungsmittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Schuldscheindarlehen) per 31. März 2014 betrug 1.524,0 MEUR (31. Dezember 2013: 1.517,0 MEUR), die Nettoliquidität (Bruttoliquidität plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten) 891,1 MEUR (31. Dezember 2013: 893,1 MEUR).

Zusätzlich zur hohen Nettoliquidität stehen der ANDRITZ-GRUPPE derzeit folgende Kredit- und Avallinien für Vertragserfüllungen, Anzahlungen, Gewährleistungen etc. zur Verfügung:

  • Kreditlinien: 347 MEUR, davon 114 MEUR ausgenutzt
  • Avallinien: 5.518 MEUR, davon 2.969 MEUR ausgenutzt
Aktiva
1.830,7
MEUR
2.298,5
MEUR
1.394,0
MEUR
Langfristiges
Vermögen: 33%
Sonstiges kurz fristiges Vermögen: 42% Flüssige Mittel und Wertpapiere
des Umlaufvermögens: 25%
Passiva
893,5
MEUR
647,4
MEUR
632,4
MEUR
3.349,9
MEUR
Summe Eigenkapital
inkl. nicht beherrschende
Anteile: 16%
Finanzver
bindlich
keiten: 12%
Sonstige
langfristige
Verbindlich
keiten: 11%
Sonstige kurzfristige
Verbindlichkeiten: 61%

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ANDRITZ beschäftigte per 31. März 2014 23.790 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (+0,3% versus 31. Dezember 2013: 23.713 Beschäftigte).

Wesentliche Risiken in den restlichen Monaten des Geschäftsjahrs und Risikomanagement

Die ANDRITZ-GRUPPE hat ein konzernweites Kontroll- und Steuerungsmanagement implementiert, dessen Aufgabe es ist, entstehende Risiken bereits in einem frühen Stadium zu identifizieren und – falls erforderlich – rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dieses System ist ein wesentlicher Bestandteil des aktiven Risikomanagements der Gruppe. Es gibt jedoch keine Garantie, dass diese Überwachungs- und Kontrollsysteme ausreichend wirksam sind.

Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE beziehen sich vor allem auf die Abhängigkeit der Gruppe von der allgemeinen Konjunkturentwicklung und der Entwicklung der von ihr bedienten Industrien, auf den Erhalt von Großaufträgen und auf die Erzielung der entsprechenden Umsatzerlöse aus dem hohen Auftragsstand. Darüber hinaus stellen bei der Abwicklung von Aufträgen unerwartete Kostensteigerungen wesentliche Risiken dar, insbesondere bei sogenannten Turnkey- oder EPC-Aufträgen, bei denen die Gruppe zusätzlich zur Lieferung von ANDRITZ-Ausrüstungen und -Systemen auch die Verantwortung für Engineering, Bau und Montage von Anlagen übernimmt. Derartige Projekte bergen hohe Risiken in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Drittparteien, die mit Engineering-, Bau- und Montageleistungen beauftragt werden, in sich (Risiken wie z. B. Streiks, Nichteinhaltung von Terminen oder Qualitätsprobleme bei von Sublieferanten bezogenen Komponenten/Leistungen). Verzögerungen und Schwierigkeiten bei der Erreichung der garantierten Leistungsparameter der von ANDRITZ gelieferten Anlagen stellen ebenso wesentliche Risiken dar wie eine mögliche fehlerhafte Funktion der von ANDRITZ gelieferten Komponenten und Systeme, die gravierende Folgen für Menschen und materielles Vermögen haben kann.

Die finanziellen Schwierigkeiten einzelner Euro-Länder und die unverändert schwierige gesamtwirtschaftliche Entwicklung (insbesondere in Europa und den USA) bedeuten ebenso ein ernstes Risiko für die finanzielle Entwicklung der ANDRITZ-GRUPPE. Weiters stellt eine mögliche stärkere Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivitäten in den Emerging Markets ein Risiko für die Gruppe dar. Die Wirtschaftsschwäche könnte zu Verzögerungen bei der Abwicklung bestehender Aufträge sowie zur Verzögerung oder Einstellung laufender Projekte führen. Die Stornierung bestehender Aufträge könnte den Auftragsstand der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinflussen, was sich wiederum negativ auf die Kapazitätsauslastung der Produktionsstätten der Gruppe auswirken könnte.

Auch eine vollständige oder teilweise Abschreibung einzelner im Zuge von Akquisitionen entstandener Firmenwerte könnte die Ergebnisentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinflussen, wenn die wirtschaftlichen Ziele für diese Firmen nicht erreicht werden können. Abseits davon besteht jederzeit das Risiko, dass Forderungen aus Lieferungen und Leistungen teilweise oder gänzlich wertberichtigt werden müssen.

Der 2013 erworbene Schuler-Konzern erzielt rund 80% des Umsatzes in der Automobilindustrie, die in der Regel starken zyklischen Schwankungen ausgesetzt ist. Mögliche negative zyklische Schwankungen können daher eine negative Auswirkung auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Schuler-Konzerns und damit auf die ANDRITZ-GRUPPE haben. Mögliche weitere Aufwendungen für die Fortsetzung des von Schuler im Jahr 2011 zur Integration von Müller Weingarten initiierten Wachstums- und Strategieprogramms "ZusammenWachsen" könnten 2014 das Ergebnis von Schuler, und damit der ANDRITZ-GRUPPE, negativ beeinflussen.

Das Zahlungsausfallsrisiko von Kunden wird für einen Großteil der Aufträge durch Besicherung von Zahlungen durch Banken und durch Abschluss von Exportversicherungen reduziert. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es einzelne Zahlungsausfälle gibt, die im Eintrittsfall einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der Gruppe haben. Das Risiko für Lieferungen in als politisch durchschnittlich riskant oder sehr riskant eingestufte Länder wird üblicherweise ebenfalls umfassend versichert. Nicht immer sind jedoch die Voraussetzungen für eine vollständige Absicherung gegeben. Zur Transparenz hinsichtlich finanzieller Risiken bei Projekten und der raschen Möglichkeit zur Gegensteuerung wurde ein quartalsweises Credit-Risk-Reporting an den Vorstand eingeführt. Dabei werden das maximal erwartete ungedeckte Kreditorenrisiko für externe Aufträge mit einem Auftragswert von über einer Million Euro, die nach Projektfortschritt (Percentage of Completion – POC) abgerechnet werden, und das Rating der Kunden dargestellt.

ANDRITZ hat in Brasilien erhebliche Steuerguthaben aus verschiedenen Verkehrssteuern. Diese Steuerguthaben wurden von den Finanzbehörden für Steuerschulden des Minderheitsaktionärs der ANDRITZ-Tochtergesellschaft ANDRITZ HYDRO Inepar teilweise gepfändet. Obwohl ein Durchgriff auf das Vermögen der Gesellschaft für die Schulden eines Minderheitsaktionärs nach brasilianischem Recht nicht erlaubt ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einem teilweisen Ausfall der Steuerforderungen in Brasilien kommt.

Wechselkursrisiken im Zusammenhang mit der Abwicklung des Auftragsstands werden durch die Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten – vor allem Devisentermingeschäfte und Swaps – minimiert und gesteuert. Bei in Fremdwährung fakturierten Aufträgen wird die Nettowährungsposition durch den Abschluss von Termingeschäften gesichert.

Zur bestmöglichen Reduktion der finanziellen Risiken sowie zur besseren Überwachung, Kontrolle und Bewertung der Finanz- und Liquiditätsposition hat die ANDRITZ-GRUPPE umfassende Treasury-Richtlinien und ein transparentes Informationssystem implementiert. Cashflow-Risiken werden über monatliche Cashflow-Berichte überwacht.

Die ANDRITZ-GRUPPE ist hinsichtlich Liquidität sehr gut positioniert und verfügt über hohe Liquiditätsreserven. Die Gruppe vermeidet es, von einer einzigen Bank oder von nur wenigen Banken abhängig zu sein. Zur Sicherstellung der Unabhängigkeit wird bei allen wichtigen Finanzprodukten (Zahlungsmittel, Finanzverbindlichkeiten, Finanzanlagevermögen, Garantien und Derivate) jeweils nur ein bestimmtes Volumen mit einer Bank abgewickelt. Durch diese Diversifikation versucht ANDRITZ, das Kontrahentenrisiko bestmöglich zu minimieren. Dennoch würde die Insolvenz einzelner oder mehrerer Banken einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung und das Eigenkapital der ANDRITZ-GRUPPE haben. Darüber hinaus kann eine Verschlechterung der Einschätzung der Bonität von ANDRITZ durch mehrere Banken den finanziellen Spielraum von ANDRITZ, insbesondere im Hinblick auf zu erstellende Avale, einschränken.

ANDRITZ verfolgt eine risikoaverse Veranlagungsstrategie. Geld wird weitgehend in risikoarme Finanzanlagen investiert, wie zum Beispiel in Staatsanleihen, staatsgarantierte Anleihen, Wertpapierfonds zur Deckung der Pensionsverpflichtungen, einlagengesicherte Schuldscheindarlehen oder Termingelder. Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten können jedoch zu einer ungünstigen Preisentwicklung bei verschiedenen Wertpapieren, in welche die Gruppe investiert hat, oder zu deren Unhandelbarkeit führen. Dies könnte sich aufgrund notwendig werdender Abwertungen oder Wertberichtigungen negativ auf das Finanzergebnis oder das Eigenkapital der ANDRITZ-GRUPPE auswirken. Durch die Krise erhöht sich zudem das Ausfallsrisiko einzelner Emittenten der Wertpapiere bzw. der Kunden. Der Vorstand wird in regelmäßigen Abständen über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risiko-Exposure in der ANDRITZ-GRUPPE informiert.

Aufgrund der anhaltenden schwierigen finanziellen Situation in einigen Mitgliedsländern der Europäischen Union ist immer noch das Risiko eines kompletten oder teilweisen Zerfalls der Euro-Zone und eines damit verbundenen möglichen Zusammenbruchs des Euro-Währungssystems gegeben. Dies würde sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit negativ auf die Finanz-, Liquiditäts- und Ergebnisentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE auswirken. Weitere Informationen über die Risiken der ANDRITZ-GRUPPE sind dem ANDRITZ-Jahresfinanzbericht 2013 zu entnehmen.

Auswirkungen von Wechselkursänderungen

Wechselkursänderungen im Zusammenhang mit der Abarbeitung des Auftragsstands werden durch entsprechende Terminkontrakte weitgehend abgesichert. Wechselkursrisiken aus der Bilanzierung des Eigenkapitals werden nicht abgesichert.

Die Anfang 2014 stattgefundenen Abwertungen vieler Währungen aufstrebender Länder wie Brasilien, Argentinien, Indonesien, Türkei sowie Indien und die darauf folgende deutliche Erhöhung der Leitzinsen durch die jeweiligen Notenbanken könnten zu einer deutlichen und nachhaltigen wirtschaftlichen Abschwächung in diesen Ländern führen, die sich negativ auf die Umsatz-, Ertrags- und Auftragseingangsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE niederschlagen könnte. Ferner könnte es zu einer Stornierung bzw. zu Verzögerungen von Projekten in diesen Ländern kommen, da durch die Währungsabwertungen viele Projekte für den Kunden erheblich teurer werden und sich damit die Rentabilität deutlich verringert. Die Schwäche vieler Währungen aufstrebender Länder könnte sich auch umrechnungsbedingt negativ auf die Bilanz sowie die Umsatz- und Ertragsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE auswirken (Translationsrisiko).

Information gemäß § 87 (4) Börsegesetz

Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen durchgeführt.

Wichtige Ereignisse nach dem 31. März 2014

Die Situation der Weltwirtschaft und an den Finanzmärkten hat sich in der Zeit zwischen dem Bilanzstichtag und der Veröffentlichung dieses Berichts nicht wesentlich geändert.

Im Zusammenhang mit Lieferungen für ein Zellstoffwerk an Montes del Plata, Uruguay, hat ANDRITZ den Kunden im Berichtszeitraum informiert, dass ANDRITZ für die Inbetriebnahme bereit ist. Der Kunde arbeitet zurzeit noch an der Fertigstellung einiger Bereiche, die in seiner Verantwortung liegen, bzw. wartet noch staatliche Genehmigungen zum Betrieb der Anlagen ab, die laut Aussagen des Kunden in den kommenden Wochen erteilt werden sollen. Unmittelbar danach soll mit der Inbetriebnahme begonnen werden.

AUSBLICK

Führende Wirtschaftsexperten erwarten für die kommenden Monate in den wichtigsten Regionen der Welt eine anhaltend moderate gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Angesichts dieser Rahmenbedingungen ist für die verbleibenden Monate des Geschäftsjahrs 2014 für die von der ANDRITZ-GRUPPE bedienten Märkte keine wesentliche Änderung der Projektaktivität im Vergleich zum zufriedenstellenden Niveau des Jahres 2013 zu erwarten.

Auf Basis dieser Erwartungen, des Auftragsstands sowie des im Geschäftsjahr 2013 noch nicht in vollem Zwölf-Monats-Umfang enthaltenen Umsatzbeitrags des Schuler-Konzerns erwartet die ANDRITZ-GRUPPE für das Geschäftsjahr 2014 im Jahresvergleich einen leichten Anstieg des Umsatzes. Beim Konzern-Ergebnis wird aus heutiger Sicht eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erwartet, das insbesondere durch die Ergebnisentwicklung in den Bereichen PULP & PAPER und SEPARATION stark negativ beeinträchtigt war.

Sollte sich in den kommenden Monaten die globale Weltwirtschaft jedoch erneut stärker eintrüben, ist mit negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE zu rechnen. Dies könnte organisatorische und kapazitive Anpassungen sowie damit einhergehend finanzielle Vorsorgen notwendig machen, die das Ergebnis negativ beeinträchtigen könnten.

Disclaimer:

Bestimmte Aussagen in diesem Bericht sind "zukunftsgerichtete Aussagen". Diese Aussagen, welche die Worte "glauben", "beabsichtigen", "erwarten" und Begriffe ähnlicher Bedeutung enthalten, spiegeln die Ansichten und Erwartungen der Geschäftsleitung wider und unterliegen Risiken und Unsicherheiten, welche die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich beeinträchtigen können. Der Leser sollte daher nicht unangemessen auf diese zukunftsgerichteten Aussagen vertrauen. Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, das Ergebnis allfälliger Berichtigungen der hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, außer dies ist nach anwendbarem Recht erforderlich.

HYDRO

MARKTENTWICKLUNG

Die weltweite Projektaktivität für elektromechanische Ausrüstungen von Wasserkraftwerken war im 1. Quartal 2014 zufriedenstellend. Zusätzlich zu verschiedenen Modernisierungs- und Rehabilitationsprojekten in Europa und Nordamerika sind in den Emerging Markets, insbesondere in Südamerika und Afrika, einige neue Wasserkraftwerksprojekte in Umsetzung bzw. in der Planungsphase. In den Bereichen Kleinwasserkraft und Pumpen wurde eine solide Projektaktivität verzeichnet.

WICHTIGE EREIGNISSE

Nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten übergab ANDRITZ HYDRO eine Kaplanturbine für das Wasserkraftwerk Iovskaya, Russland. Im Auftrag des regionalen Energieversorgers Kolsky Branch of JSC TGK1 liefert der Geschäftsbereich zwei Kaplanturbinen, die Automatisierung, eine neue Generatorwicklung und erneuerte die Sekundärtechnik.

Die erste von acht von ANDRITZ HYDRO zu liefernden Rohrturbinen für das Wasserkraftwerk Jirau, Brasilien, nahm den kommerziellen Betrieb auf. Im Rahmen dieses im Jahr 2009 von Energia Sustentável do Brasil erhaltenen Auftrags liefert der Geschäftsbereich auch sieben Generatoren und 28 Erregungseinrichtungen. Die weiteren Maschinensätze werden innerhalb der kommenden beiden Jahre in Betrieb gehen.

WICHTIGE AUFTRÄGE

Der Geschäftsbereich erhielt vom Energieversorgungsunternehmen Lyse Produksjon den Auftrag zur Lieferung der elektromechanischen Ausrüstung für das neue Wasserkraftwerk Lysebotn II, Norwegen. Die Lieferung umfasst zwei Hochdruck-Francisturbinen (je 185 Megawatt), zwei Generatoren, den Stahlwasserbau und die Stahlpanzerungen. Die Turbinen-Generatorensätze für dieses unterirdische Wasserkraftwerk werden aufgrund der günstigen Lage des Stausees für einen häufigen Start-/Stoppbetrieb zur Optimierung der Energieerzeugung ausgelegt. Lysebotn II wird das bestehende Wasserkraftwerk Lysebotn ersetzen und die jährliche Stromproduktion um knapp 15% auf 1,5 Terawattstunden erhöhen.

Für das Wasserkraftwerk Xekaman 1, Demokratische Volksrepublik Laos, erhielt ANDRITZ HYDRO von Song Da Construction Corp of Vietnam und Viet-Lao Power Investment and Development Joint Stock Company den Auftrag zur Lieferung der kompletten elektromechanischen Ausrüstung. Die Lieferung umfasst zwei Francisturbinen-Generatorsätze mit je 147 Megawatt, Turbinenregler, Automatisierung und Schutz, Hilfseinrichtungen und die komplette Schaltanlage.

Officine Idroelettriche di Blenio (OFIBLE) beauftragte den Austausch der beiden Hauptmaschinensätze im Wasserkraftwerk Olivone, Schweiz. Der Auftrag umfasst hydraulische Modelltests sowie Lieferung, Montageüberwachung und Inbetriebnahme der 60-Megawatt-Peltonturbinen, Generatoren, Kugelschieber und der elektrischen Ausrüstung.

Im Auftrag von ESKOM Generation wird die elektromechanische Ausrüstung (darunter drei 40-Megawatt-Kaplanturbinensätze) des Wasserkraftwerks Manantali, Mali, modernisiert.

Für das Wasserkraftwerk Obervermunt der Vorarlberger Illwerke AG, Österreich, liefert ANDRITZ HYDRO zwei Francisturbinen (jeweils 180 Megawatt).

Von AGRIMECO erhielt der Geschäftsbereich den Auftrag zur Lieferung von elektromechanischer Ausrüstung für das Wasserkraftwerk Chi Khe, Vietnam. Das Wasserkraftwerk wird mit zwei Rohrturbinen ausgestattet und eine installierte Leistung von 41 Megawatt aufweisen.

Für das bestehende Wasserkraftwerk Harjavalta, Finnland, erhielt ANDRITZ HYDRO von Länsi-Suomen Voima den Auftrag für die Modernisierung der beiden bestehenden und zur Lieferung einer neuen zusätzlichen Kaplanturbine. Die neue 23-Megawatt-Kaplanturbine wird in den bestehenden Damm eingebaut. Durch die Modernisierung wird die Leistung des Wasserkraftwerks um circa 30% gesteigert.

Das Südtiroler Energieunternehmen SEL beauftragte die Lieferung von zwei 7,2-Megawatt-Francisturbinen und Generatoren für das Wasserkraftwerk Ponte Gardena, Italien.

Das Wasserkraftwerk Cerro de Aguila, Peru, wird mit einer zusätzlichen Francisturbine ausgestattet, um den ökologischen Durchfluss zu verbessern.

Im Bereich Kleinwasserkraft erhielt ANDRITZ HYDRO im Berichtszeitraum weltweit zahlreiche Aufträge. Unter anderem wird für Hidrelgen, Ecuador, die gesamte elektromechanische Ausrüstung inklusive Turbine und Generator für das Kleinwasserkraftwerk Sabanilla geliefert.

18 mehrstufige axialgeteilte Pumpen werden für ein Wassertransportprojekt der Stadt Yuxi, Provinz Yunnan, China, geliefert. Die belieferte Pumpstation fördert 2,5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde und trägt zur Wasserversorgung von zwei Millionen Einwohnern in Yuxi bei.

PULP & PAPER

MARKTENTWICKLUNG

Der internationale Zellstoffmarkt entwickelte sich im 1. Quartal 2014 positiv. Getrieben durch die anhaltend gute Nachfrage von chinesischen Papierproduzenten (vor allem Tissuepapiererzeuger) stieg der Preis für Langfaserzellstoff NBSK (Northern Bleached Softwood Kraft) von rund 860 US-Dollar je Tonne Anfang Jänner 2014 auf rund 920 US-Dollar je Tonne per ultimo März 2014. Unterstützend für die Preisentwicklung war auch die gute Absatzsituation für Zellstoff in Nordamerika. Der Preis für Kurzfaserzellstoff (Eukalyptus) blieb im Berichtszeitraum dagegen weitgehend stabil und bewegte sich um die 770 US-Dollar je Tonne. Der Grund dafür ist ein nach Inbetriebnahme zweier neuer Zellstoffwerke in Südamerika erwartetes kurzfristiges Überangebot, das nur teilweise durch Kapazitätsstilllegungen bestehender Werke kompensiert werden kann.

Der Markt für Zellstoffausrüstungen verzeichnete im Berichtszeitraum eine gute Projekt- und Investitionsaktivität sowohl bei Modernisierungen als auch bei neuen Zellstoffwerken. Das Wettbewerbsumfeld für Lieferanten von Technologien und Systemen zur Produktion von Zellstoff blieb jedoch weiter sehr fordernd.

WICHTIGE EREIGNISSE

Der Geschäftsbereich verzeichnete im Berichtszeitraum mehrere erfolgreiche Inbetriebnahmen, darunter folgende Modernisierungsprojekte:

  • Yuanjiang Paper, China: Produktionslinie für Holzstoff (Inbetriebnahme in Rekordzeit: von den ersten Hackschnitzeln bis zur Produktion qualitativ hochwertiger Fasern dauerte es nur 16 Stunden)
  • Xuan Mai Paper, Vietnam: Verarbeitungslinie für 350 Tagestonnen OCC (Old Corrugated Containers)
  • Oji Paper, Japan: Umbau der Faserlinie und Bahntrocknungsanlage im Werk Yonago für die Produktion von Viskosezellstoff
  • PT. Indah Kiat Pulp & Paper, Indonesien: das erste von sechs Stoffaufbereitungs- und Konstantteilsystemen für neue Tissuepapiermaschinen
  • AGT Agac Sanayi ve Ticaret, Türkei: komplettes System für die Aufbereitung von Altpapierfasern in einer MDF-Anlage

WICHTIGE AUFTRÄGE

ANDRITZ erhielt von Klabin, dem größten integrierten Zellstoff- und Papierproduzenten Brasiliens, den Auftrag zur Lieferung des Holzplatzes, der kompletten Faserlinie (für Weich- und Hartholz) sowie der Weißlaugenanlage für das neue Zellstoffwerk in Ortigueria, Brasilien. Das Projekt ist die größte Investition in der Unternehmensgeschichte von Klabin und wird die Produktionskapazität verdoppeln.

OKI Pulp & Paper Mills, Indonesien, beauftragte die Lieferung des weltweit größten Rückgewinnungskessels. Mit einer Tagesleistung von 11.600 Tonnen Trockensubstanz ist die Kapazität dieses HERB-Rückgewinnungskessels (HERB: High Energy Recovery Boiler) im Vergleich zu allen anderen weltweit derzeit in Betrieb befindlichen Rückgewinnungskesseln um circa 50% höher. Weiters wird an OKI auch die weltweit größte Hackschnitzelverarbeitungsanlage geliefert, die aus neun Hackmaschinen einschließlich der Holzaufgabetische sowie den Beschickungs- und Austragsystemen besteht.

Als Ersatz für drei bestehende Rückgewinnungskessel eines Zellstoffwerks wird an einen Kunden in den USA ein HERB-Rückgewinnungskessel geliefert, um die Anlage energieautark zu machen. Derselbe Kunde orderte auch eine siebenstufige Eindampfanlage für hohe Feststoffgehalte.

International Paper, Frankreich, beauftragte die Lieferung eines O2-Delignifizierungssystems und eines DD-Wäschers (DD: Drum Displacer) für die Modernisierung des Werks Saillat.

Mondi Steti, Tschechische Republik, bestellte im Rahmen eines Modernisierungsprojekts ein Filtrationssystem für Grünlauge.

Zur Qualitätsverbesserung und Kapazitätserhöhung baut ANDRITZ für Middle East Paper, Saudi-Arabien, drei Papiermaschinen um.

Für Estonian Cell, Estland, wird eine Sortieranlage umgebaut, um die Faserqualität und den Durchsatz zu erhöhen.

Shandong Sun Paper Industry Joint Stock, China, orderte ANDRITZ-Maschinen im Rahmen eines Umbau- und Modernisierungsprojekts der Stoffaufbereitung und des Papiermaschinenkonstantteils.

Von Siam Kraft Industry (SGP Paper), Thailand, erhielt der Geschäftsbereich den Auftrag für den Umbau einer Produktionslinie zur Aufbereitung von OCC und Zeitungsaltpapier. Zusätzlich liefert ANDRITZ den Konstantteil für eine Kartonmaschine.

P.T. Mekabox International, Indonesien, beauftragte die Lieferung einer neuen OCC-Aufbereitungslinie.

In der Faserplattenindustrie orderte Dieffenbacher ein Druckzerfaserungssystem, das im mexikanischen Werk von PRO-MDF installiert wird.

Fibria, Brasilien, unterzeichnete mit ANDRITZ einen Fünfjahresvertrag für die Instandhaltung der mechanischen und baulichen Einrichtungen im Werk Barra do Riacho. Der Geschäftsbereich hat mit diesem Kunden bereits einen Servicevertrag für die Instandhaltung der Elektrik, Instrumentierung, Automatisierung und anderer Anlagen.

Treofan, Deutschland, beauftragte die Lieferung einer kompletten Linie für die Produktion von fünflagigen BOPP-Kunststofffolien (BOPP: Biaxially Oriented Polypropylene). Die Linie wurde für einen schnellen Produktwechsel einschließlich Direktdosierung und modernster Wickeltechnologie ausgelegt.

Dalian Ruiguang Nonwoven Group, China, bestellte eine komplette Hochgeschwindigkeitsproduktionslinie für Wetlace. Durch die Kombination von Nassformung und Wasserstrahlverfestigung ermöglicht die hoch flexible ANDRITZ-Technologie die Herstellung einer Vielzahl an Produkten, wie z.B. biologisch abbaubare (wasserlösliche) Vliesstofftücher ohne chemische Bindemittel.

METALS

MARKTENTWICKLUNG

Im Bereich der Umformtechnik für die Automobil- und Automobilzulieferindustrie wurde im 1. Quartal 2014 eine gute Projektaktivität verzeichnet. Während sich in Europa die Investitionstätigkeit stabil auf zufriedenstellendem Niveau entwickelte, gab es in China, Südamerika und den USA einige Auftragsvergaben internationaler Automobilhersteller zur Lieferung von Pressenlinien.

Die Projektaktivität für Anlagen und Ausrüstungen zur Herstellung und Verarbeitung von Bändern aus Edelstahl, Kohlenstoffstahl und Nichteisenmetall war im Berichtszeitraum unverändert niedrig. Aufgrund der Überkapazitäten in der internationalen Stahl-/Edelstahlindustrie und der konjunkturell bedingt schwachen Edelstahlnachfrage wurden nur einzelne Aufträge – insbesondere im Bereich Aluminium – vergeben. Geringe Investitionsaktivität wurde im Bereich Industrieöfen verzeichnet.

WICHTIGE EREIGNISSE

Die bislang größte von Schuler gebaute hydraulische Schmiedepresse hat Oil & Gas Systems in Sukhodol, Russland, in Betrieb genommen. Die Presse, auf der Schmiedeteile für Pipeline-Armaturen gefertigt werden, hat eine Presskraft von zweimal 140.000 Kilonewton und eine Höhe von 22 Meter.

Eine strategische Partnerschaft im Bereich Leichtbauproduktion hat Schuler mit dem Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau, Deutschland, geschlossen, um Pressentechnik und Produktionsverfahren für moderne Leichtbauwerkstoffe weiterzuentwickeln.

Eine Plattenreckanlage zur Produktion hochwertiger Aluminiumbleche für die Flugzeug- und Automobilindustrie wurde erfolgreich an AMAG Rolling, Österreich, übergeben.

In Rekordzeit von nur elf Tagen hat ANDRITZ METALS den Prozessteil einer Kontibeize für Kohlenstoffstahl bei OAO Severstal, Russland, umgebaut, womit die Prozessgeschwindigkeit signifikant gesteigert werden konnte.

Erfolgreich ging eine bei ThyssenKrupp Steel Europe, Deutschland, modernisierte Spülsektion in Betrieb. Die moderne Steuer- und Regelungstechnik der Spüle wurde in das bestehende Automatisierungssystem eingebunden. Mit der neuen Kompaktspüle wird der Spülwasserverbrauch deutlich reduziert.

WICHTIGE AUFTRÄGE

Von einem deutschen Premium-Automobilhersteller erhielt Schuler den Auftrag zur Lieferung von vier Servo-Tryout-Pressen, die der Einarbeitung von neuen Werkzeugen dienen.

Ein europäischer Automobilhersteller bestellte für ein Werk in Südamerika eine mechanische Pressenlinie mit Roboterautomation. Der Lieferumfang umfasst eine Kopfpresse, vier Folgepressen (28.300 Kilonewton Gesamtpresskraft), zwei Ladewagen, eine mechanische Zentrierstation, Auslaufbänder und die komplette Absicherung der Anlage.

An Group Five Pipe Saudi, Saudi-Arabien, wird Schuler ein komplettes Rohrwerk liefern. Der Lieferumfang umfasst eine Offline-Spiralrohranlage, auf der Rohre mit einem Durchmesser von 508 bis 2.235 Millimetern und einer Länge von zwölf bis 24,4 Metern produziert werden können, sowie vier Schweissstände und Prüfstationen.

Ein Premium-Automobilhersteller in China oderte eine sechsstufige Pressenlinie mit ServoDirekt-Technologie und Crossbar Feeder sowie eine Servo-Tryout-Presse von Schuler. Auf der neuen Anlage sollen Teile für einen neuen SUV (Sport- und Geländewagen) und Transporter hergestellt werden.

Den größten Serviceauftrag der Unternehmensgeschichte erhielt Schuler von einem deutschen Premium-Automobilhersteller. Der Auftrag umfasst die mechanische Überholung der Hauptbaugruppen einer Transfersaugerpresse (69.000 Kilonewton Presskraft), die elektrische Modernisierung und eine neue Servolader-Automation. Auf der Anlage werden Außenhautteile hergestellt.

Yieh Phui Technomaterial, China, beauftragte den Geschäftsbereich mit der Lieferung einer kompletten Feuerverzinkungsanlage einschließlich der mechanischen Ausrüstung, des Prozessteils mit Ofen und der elektrischen Ausrüstung. Die neue Linie mit einer Jahreskapazität von 400.000 Tonnen ist für die Produktion hochfester Stahlgüte für die Automobilindustrie konzipiert.

Great Dynasty, Hong Kong, orderte eine Streckrichtlinie für kaltgewalzte Aluminiumbänder mit einer Jahreskapazität von 80.000 Tonnen.

Für den Aluminiumproduzenten Constellium Singen, Deutschland, wird eine Glühlinie umgebaut.

ANDRITZ Soutec erhielt von Great Wall Motors, China, den Auftrag zur Lieferung einer Soulas-Laserschweissanlage. Mit dieser Investition verbessert Great Wall Motors, einer der führenden Automobilhersteller Chinas, die Sicherheit seiner Fahrzeuge: Mit dem zunehmenden Einsatz von Tailored Welded Blanks, die mit den Laserschweissanlagen verarbeitet werden, erhöht sich nicht nur die Sicherheit der Automobile, sondern die Fahrzeuge werden auch leichter, wodurch der Treibstoffverbrauch reduziert und die Umwelt geschont werden.

SEPARATION

MARKTENTWICKLUNG

Die globale Projekt- und Investitionstätigkeit für Ausrüstungen zur Fest-Flüssig-Trennung zeigte im 1. Quartal 2014 eine differenzierte Entwicklung. Während die Nachfrage in den Bereichen der kommunalen und industriellen Abwasserbehandlung sowie in der Lebensmittelindustrie und der chemischen Industrie solide war, blieb die Investitionstätigkeit im Bereich Bergbau auf sehr niedrigem Niveau. Die Projekttätigkeit in der Tierfutter- und Spezialfutterindustrie war – vor allem in Asien, Südamerika und Europa – zufriedenstellend. Der Bereich Biomassepelletierung verzeichnete solide Projektaktivität.

WICHTIGE AUFTRÄGE

Drei Hochleistungsdekanter werden für die Abwasseraufbereitungsanlage einer Großstadt in Texas, USA, geliefert. Für die Abwasseraufbereitungsanlage einer Großstadt im Westen Chinas erhielt der Geschäftsbereich den Auftrag zur Lieferung von zwei automatischen Filterpressen.

Für eine Schlamm- und Abfallverbrennungsanlage in Südkorea wird ein Schaufeltrockner geliefert. Die ANDRITZ-Technologie wird die Betriebsleistung erhöhen und den Energieverbrauch senken.

Zhanjiang Chenming Pulp & Paper, China, orderte eine der weltweit größten Biomasse-Bandtrocknungsanlagen für ein Biomasse-Gasifizierungsprojekt.

Einer der größten Kali-Produzenten Russlands beauftragte die Lieferung von Vakuumband- und Vakuumscheibenfiltern.

Gipszentrifugen für die Rauchgasentschwefelung werden an einen chinesischen Kunden geliefert.

Aufträge zur Lieferung von Dekanterzentrifugen ergingen von einem Produzenten von BPA (Bisphenol A) und über einen spanischen Generalunternehmer von einem Kunden in Saudi-Arabien, der POM (Polyoxymethylen) herstellt.

Ein chinesischer Kunde erteilte einen Nachfolgeauftrag zur Lieferung von Separatoren für die Produktion von Tee.

Für Kunden in der Lebensmittelindustrie in Asien und Nordamerika liefert ANDRITZ Gouda Walzentrocknungssysteme.

Ein großer Lebensmittelhersteller in Großbritannien beauftragte die Lieferung von Dampfschälern für eine Verarbeitungslinie für Obst und Gemüse.

Von einem nordamerikanischen Tierfutterproduzenten erhielt der Geschäftsbereich den Auftrag zur Lieferung von Filterpressen.

Mehrere Aufträge zur Lieferung neuer Futtermittellinien wurden von Kunden in Asien und Südamerika erteilt; an einen indischen Kunden liefert der Geschäftsbereich eine neue Anlage zur Produktion von Milchviehfutter. Im Bereich der Biomassepelletierung wurden Aufträge von Kunden in Asien, Nordamerika und Südamerika verzeichnet.

KONZERN-GEWINN-UND -VERLUSTRECHNUNG

Für das 1. Quartal 2014 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) Q1 2014 Q1 2013
Umsatzerlöse 1.219.542 1.163.788
Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 39.741 30.913
Aktivierte Eigenleistungen 905 449
1.260.188 1.195.150
Sonstige betriebliche Erträge 30.849 26.818
Materialaufwand -642.252 -691.864
Personalaufwand -389.778 -326.772
Sonstige betriebliche Aufwendungen -189.489 -171.286
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) 69.518 32.046
Abschreibungen und Wertminderungen von
immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen -40.549 -28.972
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 28.969 3.074
Erträge/Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen -24 -71
Zins-Ergebnis -1.516 -1.300
Sonstiges Finanz-Ergebnis 89 316
Finanz-Ergebnis -1.451 -1.055
Ergebnis vor Steuern (EBT) 27.518 2.019
Steuern vom Einkommen und Ertrag -8.247 -216
KONZERN-ERGEBNIS 19.271 1.803
Davon entfallen auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 20.657 4.102
Nicht beherrschende Anteile -1.386 -2.299
Gewogene durchschnittliche Anzahl an nennwertlosen Stückaktien 103.802.257 103.214.221
Gewinn je nennwertloser Stückaktie (in EUR) 0,20 0,04
Potenzielle Verwässerung durch Aktienoptionen 268.815 1.433.390
Gewogene durchschnittliche Anzahl an nennwertlosen Stückaktien und
Optionen
104.071.072 104.647.611
Verwässertes Ergebnis je nennwertloser Stückaktie (in EUR) 0,20 0,04

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

Für das 1. Quartal 2014 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) Q1 2014 Q1 2013
Konzern-Ergebnis 19.271 1.803
Posten, die unter bestimmten Bedingungen nachträglich in die
Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden:
Unterschiede aus der Währungsumrechnung, nach Ertragsteuern -3.096 14.015
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, nach Ertragsteuern -102 -376
Absicherung von Zahlungsströmen, nach Ertragsteuern 831 -453
Posten, die nicht nachträglich in die
Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden:
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste, nach Ertragsteuern 0 0
Sonstiges Ergebnis der Periode -2.367 13.186
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 16.904 14.989
Davon entfallen auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 17.945 15.771
Nicht beherrschende Anteile -1.041 -782

KONZERN-BILANZ

Zum 31. März 2014 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) 31. März 2014 31. Dezember 2013
AKTIVA
Immaterielle Vermögenswerte 288.832 309.458
Firmenwerte 529.387 530.067
Sachanlagen 668.477 673.479
Sonstige Finanzanlagen 64.570 45.649
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.291 16.849
Sonstige langfristige Forderungen und Vermögenswerte 72.754 75.338
Aktive latente Steuern 190.370 200.318
Langfristige Vermögenswerte 1.830.681 1.851.158
Vorräte 727.184 673.761
Geleistete Anzahlungen 158.367 152.786
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 573.211 620.821
Forderungen aus realisierten Umsatzerlösen für Projekte, soweit sie
dafür erhaltene An- und Teilzahlungen übersteigen
479.715 509.534
Sonstige kurzfristige Forderungen 360.116 376.368
Wertpapiere des Umlaufvermögens 131.133 159.107
Zahlungsmittel 1.262.831 1.227.860
Kurzfristige Vermögenswerte 3.692.557 3.720.237
SUMME AKTIVA 5.523.238 5.571.395
PASSIVA
Grundkapital 104.000 104.000
Kapitalrücklagen 36.476 36.476
Gewinnrücklagen 725.238 759.261
Auf Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallendes
Eigenkapital 865.714 899.737
Nicht beherrschende Anteile 27.809 29.743
Summe Eigenkapital 893.523 929.480
Anleihen - langfristig 360.287 510.658
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten - langfristig 60.266 44.483
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing - langfristig 15.081 15.324
Rückstellungen - langfristig 436.361 438.563
Sonstige Verbindlichkeiten - langfristig 54.633 54.374
Verbindlichkeiten aus latenten Steuern 141.428 159.040
Langfristige Verbindlichkeiten 1.068.056 1.222.442
Anleihen - kurzfristig 155.187 0
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten - kurzfristig 55.719 63.004
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing - kurzfristig 899 962
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 385.263 453.219
Erhaltene An- und Teilzahlungen für Projekte, soweit sie die dafür
realisierte Umsatzerlöse übersteigen 1.173.134 1.081.412
Erhaltene Anzahlungen 272.426 269.066
Rückstellungen - kurzfristig 516.676 555.063
Verbindlichkeiten aus laufenden Steuern 36.225 39.622
Sonstige Verbindlichkeiten - kurzfristig 966.130 957.125
Kurzfristige Verbindlichkeiten 3.561.659 3.419.473
SUMME PASSIVA 5.523.238 5.571.395

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

Für das 1. Quartal 2014 (verkürzt, ungeprüft) Davon entfallen auf Gesellschafter der Muttergesellschaft Nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital (in TEUR) Grundkapital Kapitalrücklagen Sonstige Gewinnrücklagen IAS 39- Rücklage Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste Unterschiedsbeträge aus Währungsumrechnung Eigene Aktien Gesamt STAND ZUM 1. JÄNNER 2013* 104.000 36.476 925.558 695 -30.886 -7.410 -20.940 1.007.493 26.302 1.033.795 Gesamtergebnis der Periode 4.102 -809 12.478 15.771 -782 14.989 Dividenden -123.738 -123.738 -123.738 Änderungen aus Akquisitionen -5.645 -5.645 20.468 14.823 Veränderung eigene Aktien -9.945 -9.945 -9.945 Sonstige Veränderungen 386 -27 1.402 1.761 1.761 STAND ZUM 31. MÄRZ 2013* 104.000 36.476 800.663 -114 -30.913 6.470 -30.885 885.697 45.988 931.685 STAND ZUM 1. JÄNNER 2014 104.000 36.476 838.057 -381 -24.240 -45.718 -8.457 899.737 29.743 929.480 Gesamtergebnis der Periode 20.657 698 -3.410 17.945 -1.041 16.904 Dividenden -51.907 -51.907 -51.907 Veränderung eigene Aktien -287 1.005 718 718 Sonstige Veränderungen -765 -14 -779 -893 -1.672 STAND ZUM 31. MÄRZ 2014 104.000 36.476 805.755 317 -24.240 -49.142 -7.452 865.714 27.809 893.523

* Per 31. Dezember 2013 aufgrund von IAS 19 angepasst – weitere Informationen siehe ANDRITZ-Jahresfinanzbericht 2013

KONZERN-CASHFLOW-STATEMENT

Für das 1. Quartal 2014 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) Q1 2014 Q1 2013
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 61.007 -79.693
Cashflow aus Investitionstätigkeit 11.897 -6.843
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -35.109 -135.511
Veränderung der Zahlungsmittel 37.795 -222.047
Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel -2.824 10.619
Zahlungsmittel am Anfang der Periode 1.227.860 1.492.848
Zahlungsmittel am Ende der Periode 1.262.831 1.281.420

CASHFLOW AUS DEM ERWERB VON TOCHTERGESELLSCHAFTEN*

Für das 1. Quartal 2014 (verkürzt, ungeprüft)

Gesamt Gesamt
(in TEUR) Q1 2014 Q1 2013
Immaterielle Vermögenswerte 0 300.022
Sachanlagen 0 176.558
Vorräte 0 166.215
Forderungen 0 270.112
Verbindlichkeiten exkl. Finanzverbindlichkeiten 0 -728.036
Nicht verzinsliches Nettovermögen 0 184.871
Zahlungsmittel 0 332.964
Finanzanlagevermögen 0 2.626
Finanzverbindlichkeiten 0 -109.952
Firmenwerte 0 190.867
Nicht beherrschende Anteile 0 -30.338
Kaufpreis gesamt 0 571.038
In bar entrichteter Kaufpreis 0 -419.188
Erworbene Zahlungsmittel 0 332.964
NETTO-CASHFLOW 0 -86.224
Verbindlichkeiten aus nicht bezahltem Kaufpreis 0 -3.396
Zeitwert der vor Akquisition gehaltenen Anteile 0 -148.454
NICHT IN BAR ENTRICHTETER KAUFPREIS 0 -151.850

* Bewertet zu Transaktionskursen

Die erstmalige Einbeziehung erworbener Unternehmen erfolgt auf Basis vorläufiger Werte. Die endgültige Feststellung der im Cashflow aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften angegebenen Bilanzpositionen erfolgt gemäß den Bestimmungen für die Erstkonsolidierung des IFRS 3 (überarbeitet) "Unternehmenszusammenschlüsse".

ANHANG

Erläuterungen zum Konzern-Zwischenabschluss per 31. März 2014

Allgemeines

Der Zwischenabschluss zum 31. März 2014 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31. Dezember 2013 wurden unverändert angewandt. Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wird auf den Konzern-Abschluss zum 31. Dezember 2013 verwiesen, der die Basis für den vorliegenden Konzern-Zwischenabschluss darstellt.

Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.

Der Zwischenabschluss per 31. März 2014 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Anwendung von neuen Standards

Seit dem 1. Jänner 2014 wendet ANDRITZ folgende neue Standards an:

  • IFRS 10: Konzern-Abschlüsse
  • IFRS 11: Gemeinsame Vereinbarungen
  • IFRS 12: Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen
  • IAS 27 (überarbeitet 2011): Einzelabschlüsse
  • IAS 28 (überarbeitet 2011): Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures
  • IAS 32 (überarbeitet 2011): Saldierung finanzieller Vermögenwerte und finanzieller Verbindlichkeiten

Die Anwendung dieser neuen Standards hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf den verkürzten konsolidierten Zwischenabschluss.

Entwicklung Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis hat sich wie folgt entwickelt:

Vollkonsolidierung Equity-Methode
Bestand zum 1. Jänner 2014 146 3
Zugänge aus Unternehmenskäufen 0 0
Änderung der Konsolidierungsmethode
Zugänge 0 0
Abgänge -2 0
Umgründungen -10 0
Bestand zum 31. März 2014 134 3

Akquisitionen

Die folgenden Unternehmen waren im Vergleichszeitraum 1. Jänner bis 31. März 2013 nicht oder nur teilweise im Konzern-Abschluss der ANDRITZ-GRUPPE enthalten:

2013 erworben:

  • Shanghai Shende Machinery Co. Ltd., China (80%): Anlagen zur Produktion von Tier-/Fischfutterpellets im mittleren Kapazitätsbereich
  • Schuler-Konzern, Deutschland (> 95%): Maschinen, Anlagen, Werkzeuge, Verfahrens-Know-how und Dienstleistungen im Bereich der Umformtechnik für die Metall verarbeitende Industrie
  • FBB Engineering GmbH, Deutschland (100%): Brenner und feuerfeste Bauteile für die Stahl- und Aluminiumindustrie
  • ANDRITZ MeWa GmbH, Deutschland (100%): Engineering und Service für Recyclingmaschinen und komplette Anlagenlösungen
  • Modul-Gruppe, Deutschland (restliche 50%): Maschinen und Anlagen zur Holzbehandlung; die ersten 50% wurden 2010 erworben
  • Einzelne Vermögenswerte von Vandenbroek Thermal Processing B.V., Niederlande: thermische Schlammtrocknungstechnologien
  • Einzelne Vermögenswerte von Hydreo Engineering, Frankreich
  • Warkaus Works OY, Finnland (restliche 50%); Herstellung von drucktragenden Komponenten für Rückgewinnungskessel und Krafwerkskessel; die ersten 50% wurden 2001 erworben

2014 erworben:

Die restlichen 20% der Anteile an Shanghai Shende Machinery Co. Ltd.; da das Closing im Berichtszeitraum nicht abgeschlossen war, werden diese Anteile im Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2014 unter den nicht beherrschenden Anteilen ausgewiesen.

Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen

2014 erwarb ANDRITZ zusätzliche Anteile am Schuler-Konzern. Die ANDRITZ-GRUPPE erfasste diese Änderung der Beteiligungsquote als Eigenkapitaltransaktion.

Saisonalität des Geschäftsverlaufs

Der Geschäftsverlauf der ANDRITZ-GRUPPE ist im Allgemeinen durch keine Saisonalität gekennzeichnet.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn und -Verlustrechnung

Im 1. Quartal 2014 betrug der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE 1.219,5 MEUR und lag damit um 4,8% über dem Vergleichswert des Vorjahrs (Q1 2013: 1.163,8 MEUR). Der Betriebserfolg (EBIT) erreichte 29,0 MEUR (Q1 2013: 3,1 MEUR).

Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Die Bilanzsumme der ANDRITZ-GRUPPE per 31. März 2014 betrug 5.523,2 MEUR und war damit um 48,2 MEUR niedriger als zum 31. Dezember 2013 (5.571,4 MEUR). Das Nettoumlaufvermögen per 31. März 2014 betrug -590,2 MEUR (31. Dezember 2013: -539,4 MEUR).

Im laufenden Geschäftsjahr wurden von der ANDRITZ AG für das Geschäftsjahr 2013 51,9 MEUR an Dividenden ausgeschüttet. Im 1. Quartal 2014 wurden keine Aktien zurückgekauft; 31.000 Aktien wurden an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ANDRITZ ausgegeben (im Wesentlichen im Rahmen von Aktienoptionsprogrammen).

Erläuterungen zum Konzern-Cashflow-Statement

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im 1. Quartal 2014 61,0 MEUR (Q1 2013: -79,7 MEUR). Dieser Anstieg ist vor allem auf projektbedingte Veränderungen des Umlaufvermögens (working capital) zurückzuführen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im 1. Quartal 2014 11,9 MEUR (Q1 2013: -6,8 MEUR). Die Veränderung resultiert hauptsächlich aus Nettoerlösen aus dem Verkauf von Wertpapieren (29,0 MEUR in Q1 2014 versus -97,2 MEUR in Q1 2013) sowie geringeren Investitionen in Sach- und immaterielles Anlagevermögen (-17,2 MEUR in Q1 2014 vs. -21,4 MEUR in Q1 2013). Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum keine cashflow-wirksamen Aufwendungen für Akquisitionen getätigt (Q1 2013: -82,8 MEUR).

Segmentberichterstattung

Die Segmentinformationen werden nach folgenden Kriterien dargestellt:

Geschäftsbereiche

Die ANDRITZ-GRUPPE betreibt ihre Geschäftsaktivitäten in folgenden Geschäftsbereichen:

  • HYDRO (HY)
  • PULP & PAPER (PP)
  • METALS (ME)
  • SEPARATION (SE)

Geschäftsbereichsinformationen per 31. März 2014:

(in TEUR) HY PP ME SE Gesamt
Umsatz 362.849 399.614 332.813 124.266 1.219.542
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und
Abschreibungen (EBITDA)
31.588 16.312 19.147 2.471 69.518
Investitionen 7.851 4.178 3.501 1.667 17.197
Abschreibungen und Wertminderungen
von immateriellen Vermögenswerten und
Sachanlagen
8.324 8.438 19.747 4.040 40.549
Anteile am Jahresüberschuss/
-fehlbetrag von assoziierten
Unternehmen
0 -24 0 0 -24
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0 0

Geschäftsbereichsinformationen per 31. März 2013:

(in TEUR) HY PP ME SE Gesamt
Umsatz 381.156 452.449 202.005 128.178 1.163.788
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und
Abschreibungen (EBITDA)
33.995 -18.058 15.722 387 32.046
Investitionen 10.232 6.194 4.097 865 21.388
Abschreibungen und Wertminderungen
von immateriellen Vermögenswerten und
Sachanlagen
8.662 8.003 7.690 4.617 28.972
Anteile am Jahresüberschuss/
-fehlbetrag von assoziierten
Unternehmen
0 -71 0 0 -71
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 556 0 0 556

Fair-Value-Hierarchie

Die Stufen der Fair-Value-Hierarchie und ihre Anwendung auf Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind im Folgenden beschrieben:

  • Stufe 1: Notierte Marktpreise für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten an aktiven Märkten
  • Stufe 2: Andere Informationen als notierte Marktpreise, die direkt (z. B. Preise) oder indirekt (z. B. abgeleitet aus Preisen) beobachtbar sind
  • Stufe 3: Informationen über Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren

Die untenstehende Tabelle zeigt eine Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie. Diese unterscheidet Fair Values nach Bedeutung der in die Bewertung einbezogenen Inputparameter und verdeutlicht, inwiefern beobachtbare Marktdaten bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts verfügbar sind.

Gesamt zum davon davon davon
(in TEUR) 31. März 2014 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert -
Handelsaktiva
Derivate 23.676 0 23.676 0
Eingebettete Derivate 13.780 0 13.780 0
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
Wertpapiere des Anlagevermögens 7.247 7.247 0 0
Wertpapiere des Umlaufvermögens 131.133 131.133 0 0
Sonstige Forderungen
Derivate (Hedge Accounting) 15.245 15.245
191.081 138.380 52.701 0
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert -
Handelspassiva
Derivate 21.227 0 21.227 0
Eingebettete Derivate 15.586 0 15.586 0
Sonstige Verbindlichkeiten
Derivate (Hedge Accounting) 344 0 344
37.157 0 37.157 0

Wichtige Ereignisse nach dem 31. März 2014

Im Zusammenhang mit Lieferungen für ein Zellstoffwerk an Montes del Plata, Uruguay, hat ANDRITZ den Kunden im Berichtszeitraum informiert, dass ANDRITZ für die Inbetriebnahme bereit ist. Der Kunde arbeitet zurzeit noch an der Fertigstellung einiger Bereiche, die in seiner Verantwortung liegen, bzw. wartet noch staatliche Genehmigungen zum Betrieb der Anlagen ab, die laut Aussagen des Kunden in den kommenden Wochen erteilt werden sollen. Unmittelbar danach soll mit der Inbetriebnahme begonnen werden.

ERKLÄRUNG GEMÄSS § 87 (1) BÖRSEGESETZ

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzern-Zwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahrs und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahrs und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Graz, 6. Mai 2014

Der Vorstand der ANDRITZ AG

Vorstandsvorsitzender PULP & PAPER

(Neuanlagen)

Wolfgang Leitner Karl Hornhofer Humbert Köfler Friedrich Papst Wolfgang Semper PULP & PAPER (Service & Systemlösungen), SEPARATION

METALS, HYDRO (Pumpen), SEPARATION (Tierfutter-/ Biomassepelletierung)

HYDRO

AKTIE

Relative Kursentwicklung der ANDRITZ-Aktie im Vergleich zum ATX (1. April 2013-31. März 2014)

Kursentwicklung

Die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte war im 1. Quartal 2014 nach wie vor von der Euro- und Staatsschuldenkrise sowie den unsicheren allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Innerhalb eines unverändert volatilen Börsenumfelds sank der Kurs der ANDRITZ-Aktie im Berichtszeitraum um 1,8%. Im selben Zeitraum fiel der ATX, der führende Aktienindex der Wiener Börse, um 0,4%.

Der höchste Schlusskurs der ANDRITZ-Aktie im 1. Quartal 2014 betrug 47,58 EUR (7. März 2014), der niedrigste Schlusskurs 39,95 EUR (4. Februar 2014).

Handelsvolumen

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der ANDRITZ-Aktie (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht) betrug 389.767 Aktien (Q1 2013: 219.633 Aktien). Der höchste Tagesumsatz wurde am 13. Jänner 2014 mit 1.524.312 Aktien und der niedrigste Tagesumsatz am 10. Jänner 2014 mit 148.540 Aktien verzeichnet.

Investor Relations

Im Berichtszeitraum wurden mit internationalen institutionellen Anlegern und Finanzanalysten Gespräche in Boston, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, London, Los Angeles, New York und Salt Lake City geführt.

Hauptversammlung

In der am 21. März 2014 abgehaltenen 107. ordentlichen Hauptversammlung der ANDRITZ AG wurden aufgrund des altersbedingten Ausscheidens der Aufsichtsräte Hon.-Prof. DDr. Hellwig Torggler und Dipl-Ing. Peter Mitterbauer zwei neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt: Mag. Dr. h.c. Monika Kircher, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, Österreich (bis 31. März 2014), und Ralf Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, Deutschland. Beide neuen Aufsichtsratsmitglieder wurden für die satzungsmäßige Höchstdauer gewählt (das ist bis zum Tag der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 beschließt).

Kennzahlen der ANDRITZ-Aktie Einheit Q1 2014 Q1 2013 2013
Höchster Schlusskurs EUR 47,58 54,94 54,94
Niedrigster Schlusskurs EUR 39,95 48,28 37,93
Schlusskurs (per ultimo) EUR 44,86 52,34 45,59
Marktkapitalisierung (per ultimo) MEUR 4.664,9 5.443,4 4.741,4
Performance % -1,8 +4,1 -9,4
ATX-Gewichtung (per ultimo) % 8,3545 11,6521 9,5082
Durchschnittliches Handelsvolumen Stück 389.767 219.663 316.787

Quelle: Wiener Börse

Eckdaten zur ANDRITZ-Aktie

ISIN-Code AT0000730007
Tag der Erstnotiz 25. Juni 2001
Aktiengattung Inhaberaktien
Aktienzahl 104 Millionen
Genehmigtes Kapital Keines
Streubesitz Rund 70%
Börse Wien (Prime Market)
Ticker-Symbole Reuters: ANDR.VI; Bloomberg: ANDR, AV
Börsenindizes ATX, ATX Global Players, ATXPrime, WBI
Finanzterminkalender 2014 und 2015 (vorläufig)
6. Mai 2014 Ergebnisse 1. Quartal 2014
7. August 2014 Ergebnisse 1. Halbjahr 2014
6. November 2014 Ergebnisse 1. bis 3. Quartal 2014
5. März 2015 Ergebnisse Geschäftsjahr 2014
26. März 2015 Ordentliche Hauptversammlung
31. März 2015 Ex-Dividende
2. April 2015 Dividendenzahltag
6. Mai 2015 Ergebnisse 1. Quartal 2015
7. August 2015 Ergebnisse 1. Halbjahr 2015
6. November 2015 Ergebnisse 1. bis 3. Quartal 2015

Den laufend aktualisierten Finanzterminkalender sowie Informationen zur ANDRITZ-Aktie finden Sie auf der Investor-Relations-Seite der ANDRITZ-Homepage: www.andritz.com/aktie.

Kontakt und Impressum

ANDRITZ AG Investor Relations Stattegger Straße 18 8045 Graz, Österreich [email protected]

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