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Andritz AG Interim / Quarterly Report 2009

Oct 15, 2009

735_ir_2009-10-15_84ea84fa-cae9-474e-9080-9de60aec47a2.pdf

Interim / Quarterly Report

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KENNZAHLEN DER ANDRITZ-GRUPPE 03
LAGEBERICHT 04
Gesch
äftsbereiche
HYDRO
PULP
&
PAPER
METALS
ENVIRONMENT
&
PROCESS
FEED
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Konzern
-Ab
schlu
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der
Andritz
-gruppe
Konzern-Gewinn-
und
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Konzern-Bilanz
Konzern-Cashflow-Statement
Cashflows
aus
dem
Erwerb
von
Tochtergesellschaften
Gesamteinkommensrechnung
Entwicklung
des
Konzern-Eigenkapitals
Anhang
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andritz
-aktie
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kennzahlen der Andritz- Gruppe auf einen Blick

(Gemäß IFRS) Einheit H1 2009 H1 2008* +/- Q2 2009 Q2 2008* +/- 2008
Auftragseingang MEUR 1.712,7 2.128,7 -19,5% 731,3 933,0 -21,6% 3.705,3
Auftragsstand (per Ultimo) MEUR 4.426,9 4.619,5 -4,2% 4.426,9 4.619,5 -4,2% 4.277,4
Umsatz MEUR 1.574,1 1.650,0 -4,6% 784,0 899,1 -12,8% 3.609,8
EBITDA1) MEUR 89,2 126,6 -29,5% 33,0 70,0 -52,9% 278,2
EBITA2)
(exkl. Restrukturierungs
aufwendungen)
MEUR 80,8 104,5 -22,7% 37,1 59,0 -37,1% 246,8
EBITA (inkl. Restrukturierungs
aufwendungen)
MEUR 56,5 104,5 -45,9% 12,8 59,0 -78,3% 233
,2
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern
(EBIT)
MEUR 52,0 101,4 -48,7% 10,4 57,4 -81,9% 218,5
Ergebnis vor Steuern (EBT) MEUR 49,1 100,5 -51,1% 11,7 57,0 -79,5% 210,5
Konzernergebnis
(vor Abzug von Fremdanteilen)
MEUR 34,5 72,0 -52,1% 8,2 40,8 -79,9% 147,0
Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit
MEUR 117,6 126,2 -6,8% 62,6 -7,6 +923,7% 255,0
Investitionen3) MEUR 40,2 27,7 +45,1% 17,3 13,8 +25,4% 69,7
Anlagevermögen MEUR 739,9 693,9 +6,6% 739,9 693,9 +6,6% 732,1
Umlaufvermögen MEUR 2.359,8 2.264,0 +4,2% 2.359,8 2.264,0 +4,2% 2.354,2
Summe Eigenkapital4) MEUR 570,4 519,8 +9,7% 570,4 519,8 +9,7% 577,4
Rückstellungen MEUR 503,4 472,4 +6,6% 503,4 472,4 +6,6% 477,3
Sonstige Verbindlichkeiten MEUR 2.025,9 1.965,7 +3,1% 2.025,9 1.965,7 +3,1% 2.031,6
Bilanzsumme MEUR 3.099,7 2.957,9 +4,8% 3.099,7 2.957,9 +4,8% 3.086,3
Eigenkapitalquote5) % 18,4 17,6 - 18,4 17,6 - 18,7
Nettoliquidität6) MEUR 443,7 366,4 +21,1% 443,7 366,4 +21,1% 408,9
Nettoverschuldung7) MEUR -279,5 -204,5 -36,7% -279,5 -204,5 -36,7% -242,9
Nettoumlaufvermögen8) MEUR -1,6 25,3 -106,3% -1,6 25,3 -106,3% 22,7
Capital employed9) MEUR 388,1 375,6 +3,3% 388,1 375,6 +3,3% 406,8
Verschuldungsgrad10) % -49,0 -39,3 - -49,0 -39,3 - -42,1
EBITDA-Marge % 5,7 7,7 - 4,2 7,8 - 7,7
EBITA-Marge (exkl. Restrukturierungs
aufwendungen)
% 5,1 6,3 - 4,7 6,6 - 6,8
EBITA-Marge (inkl. Restrukturierungs
aufwendungen)
% 3,6 6,3 - 1,6 6,6 - 6,5
EBIT-Marge % 3,3 6,1 - 1,3 6,3 - 6,1
Konzernergebnis/Umsatz % 2,2 4,4 - 1,0 4,5 - 4,1
Mitarbeiter (per Ultimo ohne Lehrlinge) - 13.397 12.949 +3,5% 13.397 12.949 +3,5% 13.707

* angepasst

1) Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen

2) Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen für im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierte und vom Firmenwert getrennt an- gesetzte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 4.560 TEUR in H1 2009 (3.111 TEUR in H1 2008; 7.862 in 2008) sowie Wertminderungsverlust Firmenwert in Höhe von 0 in H1 2009 (0 in H1 2008; 6.783 TEUR in 2008)

3) Zugänge zu Immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen

4) Summe Eigenkapital inkl. Anteile in Fremdbesitz 5) Summe Eigenkapital/Bilanzsumme

6) Flüssige Mittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten

7) Verzinsliches Fremdkapital inklusive Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder abzüglich Flüssige Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens

8) Langfristige Forderungen plus Kurzfristige Vermögenswerte (exklusive Wertpapiere des Umlaufvermögens und Flüssige Mittel) abzüglich Sonstige lang- fristige Verbindlichkeiten und Kurzfristige Verbindlichkeiten (exklusive Finanzverbindlichkeiten und Rückstellungen)

9) Nettoumlaufvermögen plus Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

10) Nettoverschuldung/Summe Eigenkapital

Lagebericht

Wirt- schaftliche Rahmen- bedingungen

Im 2. Quartal 2009 setzte sich die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft fort. Die meisten veröffentlichten Wirtschafts-Vorlauf-Indikatoren, welche die Wirtschaftsentwicklung in den kommenden Monaten abbilden, haben sich zwar stabilisiert und haben zum Teil auch nach oben gedreht, befinden sich aber immer noch auf sehr tiefen und rezessiven Niveaus.

Auch in den USA hat sich die Wirtschaftsabschwächung im 2. Quartal 2009 verlangsamt. Der für die amerikanische Wirtschaft wichtige Privatkonsum hat sich – allerdings auf sehr tiefem Niveau – eingependelt; ebenso sind auch am Häusermarkt erste Anzeichen einer Stabilisierung feststellbar. Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 6,1% im 1. Quartal 2009 wird für das 2. Quartal 2009 eine Verringerung um 3% auf Jahresbasis erwartet.

Eine ähnliche Entwicklung war auch in Europa feststellbar, obgleich viele Wirtschaftsindikatoren für die kommenden Monate eine weitere Abschwächung bzw. ein Verharren auf tiefem Niveau signalisieren. Insbesondere die stark exportorientierten Länder, wie beispielsweise Deutschland oder Österreich, leiden unter der globalen Wirtschaftsschwäche. Dies wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt, und damit letztendlich auf den Privatkonsum, aus. Wirtschaftsforscher haben in den vergangenen Wochen ihre Wirtschaftsprognose für Euroland deutlich reduziert und erwarten nun für 2009 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 4 bis 5%.

Auch in Asien hat sich die Wirtschaft weiter abgeschwächt. Die japanische Wirtschaft rutschte in eine Rezession, in China war aufgrund der abnehmenden Exporte und der Abschwächung des Inlandsverbrauchs ebenfalls eine wirtschaftliche Abkühlung festzustellen. Die von der Regierung initiierten Stimulus-Programme zur Belebung der Wirtschaft haben jedoch im Verlauf des 2. Quartals 2009 zu einem Anziehen der Wirtschaftsaktivitäten geführt. Das Bruttoinlandsprodukt ist im 2. Quartal 2009 um 7,9% im Jahresvergleich gewachsen, nach 6,1% im 1. Quartal 2009.

Quelle: OECD

Geschäftsentwicklung

Umsatz

Im 1. Halbjahr 2009 betrug der Umsatz der Andritz-Gruppe 1.574,1 MEUR, ein leichter Rückgang von 4,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs (H1 2008: 1.650,0 MEUR). Während der Geschäftsbereich HYDRO einen Umsatzzuwachs verzeichnete, ging der Umsatz in den übrigen Geschäftsbereichen zurück.

Der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE im 2. Quartal 2009 betrug 784,0 MEUR (Q2 2008: 899,1 MEUR).

Umsatz nach Regionen H1 2009 (H1 2008) in %

Anteil Service-Umsatz am Gesamt-Umsatz des Geschäftsbereichs H1 2009 (H1 2008) in %

H1 2009 H1 2008 Q2 2009 Q2 2008
ANDRITZ-GRUPPE 27 25 28 24
HYDRO 24 24 25 22
PULP & PAPER 40 30 40 31
METALS 3 3 4 3
ENVIRONMENT & PROCESS 28 28 28 26
FEED & BIOFUEL 57 50 58 51

Auftragseingang

Im 1. Halbjahr 2009 betrug der Auftragseingang der Andritz-Gruppe 1.712,7 MEUR und lag damit deutlich unter dem überproportional hohen Vergleichswert des Vorjahrs (H1 2008: 2.128,7 MEUR).

Der Geschäftsbereich HYDRO entwickelte sich unverändert positiv: Er konnte im 1. Halbjahr 2009 einen Auftragseingang von 1.054,5 MEUR erzielen und damit den Vergleichswert des Vorjahrs um 37,1% übertreffen (H1 2008: 769,2 MEUR); alle Divisionen des Geschäftsbereichs verzeichneten eine sehr gute Auftragseingangsentwicklung.

Im Gegensatz zum Geschäftsbereich HYDRO ging der Auftragseingang der anderen Geschäftsbereiche im Jahresvergleich zum Teil deutlich zurück.

Der Auftragseingang des Geschäftsbereichs PULP & PAPER verringerte sich im Berichtszeitraum deutlich auf 302,8 MEUR (H1 2008: 711,5 MEUR). Während sich das Service-Geschäft relativ solide entwickelte (allerdings auch unter dem Vorjahresvergleichswert lag), war der Auftragseingang im Bereich Neuanlagen sehr niedrig; im Berichtszeitraum wurden keine Aufträge für neue Zellstoff-Fabriken oder größere Umbau- bzw. Modernisierungsprojekte vergeben. Am Ende des 2. Quartals 2009 hat sich die Projektaktivität in China leicht erhöht. Dabei hat ANDRITZ den Auftrag zur Lieferung sämtlicher Prozess-Technologien für eine neue Zellstoff-Anlage gewonnen (Details siehe Geschäftsbereich PULP & PAPER). Das Inkrafttreten dieses Vertrags wird im Verlauf des 3. Quartals 2009 erwartet.

Die Entwicklung des Auftragseingangs des Geschäftsbereichs METALS war von den anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Der Auftragseingang lag mit 145,3 MEUR im 1. Halbjahr 2009 deutlich unter dem hohen Vergleichswert des Vorjahrs (H1 2008: 362,6 MEUR).

Im Geschäftsbereich ENVIRONMENT & PROCESS betrug der Auftragseingang im Berichtszeitraum 153,0 MEUR (H1 2008: 198,9 MEUR). Insbesondere im Bereich industrieller Prozess-Anwendungen war angesichts des schwachen wirtschaftlichen Umfelds ein deutlicher Rückgang in der Nachfrage feststellbar. Ebenso war im Bereich thermische Trocknung die Projektaktivität unverändert niedrig.

Der Auftragseingang des Geschäftsbereichs FEED & BIOFUEL verringerte sich im 1. Halbjahr 2009 auf 57,1 MEUR (H1 2008: 86,5 MEUR) sehr deutlich. Sowohl bei Futtermittelanlagen als auch Anlagen zur Biomasse-Pelletierung ging die Projektaktivität, v. a. im 2. Quartal, zurück. Insbesondere in Nordamerika war eine schwache Nachfrageentwicklung feststellbar.

Der Auftragseingang der Gruppe im 2. Quartal 2009 betrug 731,3 MEUR (Q2 2008: 933,0 MEUR). Während der Auftragseingang des Geschäftsbereichs HYDRO im Jahresvergleich anstieg, war in den anderen Geschäftsbereichen ein Rückgang des Auftragseingangs zu verzeichnen.

Auftragseingang nach Geschäftsbereichen H1 2009 (H1 2008) in %

Auftragseingang nach Regionen H1 2009 (H1 2008) in %

Auftragsstand

Der Auftragsstand der ANDRITZ-GRUPPE per 30. Juni 2009 betrug 4.426,9 MEUR, ein Rückgang um 4,2% im Vergleich zum Stichtag des Vorjahrs (30. Juni 2008: 4.619,5 MEUR).

Auftragsstand nach Geschäftsbereichen per 30. Juni 2009 (30. Juni 2008) in %

Auftragsstand nach Regionen per 30. Juni 2009 (30. Juni 2008) in %

Ergebnis

Das EBITA der ANDRITZ-GRUPPE betrug im 1. Halbjahr 2009 56,5 MEUR und lag damit deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahrs (H1 2008: 104,5 MEUR). Die EBITA-Marge der Gruppe verringerte sich auf 3,6% (H1 2008: 6,3%). Dieser Rückgang ist v. a. auf im 2. Quartal 2009 verbuchte Restrukturierungsaufwendungen in der Höhe von rund 24 MEUR zurückzuführen, die im Wesentlichen konjunkturbedingt notwendige, kapazitive Anpassungen und operative Restrukturierungen in einigen Gesellschaften bzw. Geschäftsbereichen der Gruppe, insbesondere im Bereich PULP & PAPER, betreffen. Exklusive dieser Restrukturierungsaufwendungen beträgt das EBITA im 1. Halbjahr 2009 80,8 MEUR, was einer EBITA-Marge von 5,1% entspricht (H1 2008: 6,3%).

Die Restrukturierungsmaßnahmen werden in den kommenden Monaten umgesetzt; die daraus resultierenden Einsparungseffekte werden sich v. a. im Geschäftsjahr 2010 positiv auf das operative Ergebnis niederschlagen.

Aufgrund der Aufwendungen für Restrukturierung lag das EBITA der ANDRITZ-GRUPPE im 2. Quartal 2009 mit 12,8 MEUR sehr deutlich unter dem Wert des 2. Quartals 2008 (59,0 MEUR). Exklusive der Restrukturierungsaufwendungen beträgt das EBITA im 2. Quartal 2009 37,1 MEUR, was einer EBITA-Marge von 4,7% entspricht (Q2 2008: 6,6%).

Das Finanzergebnis im 1. Halbjahr 2009 betrug -2,9 MEUR (H1 2008: -0,9 MEUR).

Das Konzernergebnis der ANDRITZ-GRUPPE nach Abzug von Anteilen in Fremdbesitz betrug im 1. Halbjahr 2009 32,5 MEUR (-53,4% vs. H1 2008: 69,8 MEUR).

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme per 30. Juni 2009 stieg leicht auf 3.099,7 MEUR an (31. Dezember 2008: 3.086,3 MEUR), die Eigenkapitalquote betrug 18,4% (31. Dezember 2008: 18,7%).

Die liquiden Mittel (Flüssige Mittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens) per 30. Juni 2009 betrugen 845,8 MEUR (31. Dezember 2008: 821,8 MEUR). Die Netto-Liquidität (Liquide Mittel plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten) stieg auf 443,7 MEUR an und lag damit über dem Wert zum Ende des Vorjahrs (31. Dezember 2008: 408,9 MEUR).

Aktiva
781,8
MEUR
1.472,1
MEUR
845,8
MEUR
Langfristiges
Vermögen: 25%
Passiva
Vermögen: 48% Sonstiges kurzfristiges Flüssige Mittel und Wertpapiere
des Umlaufvermögens: 27%
570,4
MEUR
423,5
MEUR
320,1
MEUR
1.785,7
MEUR
Summe Eigen
kapital inkl. Anteile
in Fremdbesitz:
18%
Finanzverbind
lichkeiten:
14%
Sonstige
langfristige
Verbind
lichkeiten:
10%
Sonstige
kurzfristige
Verbindlichkeiten:
58%

Mitarbeiter

Der Mitarbeiterstand der ANDRITZ-GRUPPE per 30. Juni 2009 betrug 13.397, im Vergleich zum Stichtag des Vorjahrs ein Anstieg von 3,5% (30. Juni 2008: 12.949 Mitarbeiter). Im Vergleich zum 31. Dezember 2008 (13.707 Mitarbeiter) ging der Mitarbeiterstand allerdings leicht zurück.

Mitarbeiter nach Regionen per 30. Juni 2009 (30. Juni 2008) in %

Wesentliche Risiken in den restlichen Monaten des Geschäftsjahrs und Risikomanagement

Die Andritz-GRUPPE hat ein konzernweites Kontroll- und Steuerungsmanagement implementiert, dessen Aufgabe es ist, entstehende Risiken bereits in einem frühen Stadium zu identifizieren und – falls erforderlich – rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dieses System ist ein wesentlicher Bestandteil des aktiven Risikomanagements der Gruppe. Es gibt jedoch keine Garantie, dass diese Überwachungs- und Kontrollsysteme ausreichend wirksam sind.

Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung der Andritz-Gruppe in den verbleibenden Monaten des Geschäftsjahrs 2009 beziehen sich v. a. auf die Abhängigkeit der Gruppe von der allgemeinen Konjunkturentwicklung und der Entwicklung der von ihr bedienten Industrien, den Erhalt von Großaufträgen und die Erzielung der entsprechenden Umsatzerlöse aus dem hohen Auftragsstand. Die anhaltende Finanzkrise und die starke wirtschaftliche Verlangsamung in den wichtigsten Wirtschaftsregionen der Welt stellen darüber hinaus für die finanzielle Entwicklung der ANDRITZ-GRUPPE im Geschäftsjahr 2009 ein ernstes Risiko dar. Die weltweite Wirtschaftsschwäche könnte zu weiteren Verzögerungen bei der Abwicklung bestehender Aufträge sowie zur Verzögerung oder Einstellung laufender Projekte führen. Die Stornierung bestehender Aufträge könnte den Auftragsstand der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinflussen, was sich wiederum negativ auf die Kapazitätsauslastung der Produktionsstätten der Gruppe auswirken könnte.

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise könnte auch eine vollständige oder teilweise Abschreibung einzelner im Zuge von Akquisitionen entstandener Firmenwerte notwendig machen, wenn die wirtschaftlichen Ziele nicht erreicht werden können. Dies könnte die Ergebnisentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE beeinflussen.

Das Zahlungsausfallrisiko von Kunden wird für einen Großteil der Aufträge durch Besicherung von Zahlungen durch Banken sowie durch Abschluss von Exportversicherungen reduziert. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass Forderungen aus Lieferungen und Leistungen teilweise oder gänzlich wertberichtigt werden müssen.

Das Risiko für Lieferungen in als politisch durchschnittlich riskant oder sehr riskant eingestufte Länder wird üblicherweise ebenfalls in großem Ausmaß versichert. Zins- und Wechselkursrisiken werden durch die Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten – v. a. Devisentermingeschäfte und Swaps – eingeschränkt und gesteuert. Bei nicht in Euro getätigten Geschäften (hauptsächlich solchen in US-Dollar, Pfund Sterling und Schwedischen Kronen) wird die Nettowährungsposition durch den Abschluss von Termingeschäften gesichert. Cashflow-Risiken werden über monatliche Cashflow-Berichte überwacht.

Die ANDRITZ-GRUPPE ist hinsichtlich Liquidität sehr gut positioniert und verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven sowie einen gesicherten Zugang zu Liquidität. Die Gruppe vermeidet es, von einer einzigen Bank oder von nur wenigen Banken abhängig zu sein. Zur Sicherstellung der Unabhängigkeit wird bei allen wichtigen Finanz-Produkten (flüssige Mittel, Finanzverbindlichkeiten, Finanzanlagevermögen, Garantien und Derivate) jeweils nur ein bestimmtes Volumen mit einer Bank abgewickelt.

Geld wird ausschließlich in risikoarme Finanzanlagen investiert, wie z. B. in Staatsanleihen, Geldmarktfonds oder Termin- und Taggelder. Die Finanzmarktkrise und deren Auswirkungen haben jedoch zu einer ungünstigen Preisentwicklung bei verschiedenen Wertpapieren, in welche die Gruppe investiert hat (z. B. Geldmarktfonds oder Anleihen), oder zu deren Unhandelbarkeit geführt. Dies könnte sich aufgrund notwendig werdender Abwertungen oder Wertberichtigungen negativ auf das Finanzergebnis oder das Eigenkapital der ANDRITZ-GRUPPE auswirken. Durch die Krise erhöht sich zudem das Ausfallsrisiko einzelner Emittenten der Wertpapiere bzw. der Kunden.

Detailinformationen über die wesentlichen Risiken der Andritz-Gruppe sind dem ANDRITZ-Geschäftsbericht 2008 zu entnehmen.

Information gemäß § 87 (4) Börsegesetz

Im 1. Halbjahr 2009 wurden keine Großgeschäfte mit nahe stehenden Personen und Unternehmen durchgeführt.

Auswirkungen von Wechselkursänderungen

Wechselkursänderungen werden durch entsprechende Terminkontrakte abgesichert.

Ausblick für die ANDRITZ-GRUPPE

Gemäß den Prognosen führender Wirtschaftsexperten wird sich die Finanz- und Wirtschaftskrise zumindest im 2. Halbjahr 2009, wahrscheinlich auch im 1. Halbjahr 2010, fortsetzen und damit die Entwicklung der Realwirtschaft bis weit in das kommende Jahr negativ beeinträchtigen. Trotz einzelner Anzeichen einer leichten Wirtschaftsbelebung in einzelnen Regionen, kann ein nachhaltiger Wirtschaftsaufschwung aus heutiger Sicht nicht ausgemacht werden.

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit hinsichtlich der Dauer und Intensität der Finanz- und Wirtschaftskrise und welche Auswirkungen sie auf die Realwirtschaft hat, ist eine zuverlässige Prognose über die Auswirkungen auf das Geschäft der ANDRITZ-GRUPPE – v. a. in Bezug auf die Entwicklung des Auftragseingangs in den kommenden Quartalen – sehr schwer möglich. Während in den Geschäftsbereichen PULP & PAPER sowie METALS im Jahresvergleich deutliche Rückgänge beim Auftragseingang zu erwarten sind, sollte der Bereich HYDRO 2009 eine unverändert gute Entwicklung des Auftragseingangs verzeichnen.

Auf Basis dieser wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der erwarteten Entwicklung der Projektaktivität in den einzelnen Geschäftsbereichen erwartet die ANDRITZ-GRUPPE für das Geschäftsjahr 2009 unverändert einen Rückgang des Umsatzes um ca. 15%. Mit dem Umsatzrückgang wird auch eine Verringerung des Konzernergebnisses im Vergleich zu 2008 erwartet, deren Ausmaß u. a. auch durch die im Zusammenhang mit der weltweiten Wirtschaftskrise durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen beeinflusst wird.

Wichtige Ereignisse nach dem 30. Juni 2009

Die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich in der Zeit zwischen dem Bilanzstichtag und der Veröffentlichung dieses Berichts fortgesetzt. Dieses negative makroökonomische Umfeld könnte sich in der Zukunft auf die Geschäftsentwicklung der Andritz-Gruppe negativ auswirken.

Erklärung gemäß § 87 (1) Börsegesetz

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzern-Zwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahres-Lagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahrs und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Graz, im August 2009

Der Vorstand der ANDRITZ AG

(Vorstands vorsitzender)

W. Leitner F. Hofmann K. Hornhofer H. Köfler F. Papst

Gesch
äftsbereiche
HYDRO
PULP
&
PAPER
METALS
ENVIRONMENT
&
PROCESS
FEED
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BIOFUEL
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Konzern
-Ab
schlu
ss
der
Andritz
-gruppe
Konzern-Gewinn-
und
-Verlustrechnung
Konzern-Bilanz
Konzern-Cashflow-Statement
Cashflows
aus
dem
Erwerb
von
Tochtergesellschaften
Gesamteinkommensrechnung
Entwicklung
des
Konzern-Eigenkapitals
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andritz-aktie 26

HYDRO

Markt- entwicklung

Die Projektaktivität für Wasserkraftwerksausrüstungen blieb im 2. Quartal 2009 auf einem unverändert hohen Niveau. Insbesondere in Europa und Nordamerika herrschte anhaltend große Nachfrage nach Modernisierungen bzw. Aufrüstungen bestehender Wasserkraftwerke. Auch in den aufstrebenden Ländern Asiens und Südamerikas war die Projektaktivität im Berichtszeitraum sehr hoch, zahlreiche Projekte für neue Wasserkraftwerke befinden sich in Planung bzw. stehen vor ihrer Vergabe.

Auch in den Bereichen Pumpen (v. a. Kühlwasserpumpen für thermische Kraftwerke sowie Pumpen für Bewässerung und Trinkwasser) sowie Turbogeneratoren war im Berichtszeitraum weltweit eine gute Nachfrage zu verzeichnen.

Wichtige Auftragseingänge

Vom brasilianischen Energieversorger Energia Sustentável do Brasil (ENERSUS) erhielt der Geschäftsbereich den Auftrag zur Lieferung, Montage, Überwachung und Inbetriebnahme der Ausrüstungen für das im Norden Brasiliens gelegene Wasserkraftwerk Jirau. ANDRITZ HYDRO Brasil wird insgesamt acht Rohr-Turbinen (mit je 76,55 MW die leistungsstärksten der Welt), Generatoren und 28 Spannungsregler für die Generatoren liefern.

ANDRITZ HYDRO erhielt von Himachal Pradesh Power Corporation Ltd. (HPPCL) den Auftrag zur Ausrüstung des Wasserkraftwerks Sawra Kuddu. Der Lieferumfang umfasst Design, Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung von drei Turbinen-Generatorsätzen mit je 37 MW Leistung inklusive der Transformatoren, der Schaltanlage und der elektrischen Krafthausausrüstung. Dieser Auftrag unterstreicht erneut die ausgezeichnete Marktposition des Geschäftsbereichs auf dem schnell wachsenden Wasserkraftmarkt in Indien, wo ANDRITZ HYDRO seit mehr als 100 Jahren aktiv ist und bisher mehr als 150 Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 11.000 MW ausgerüstet hat.

Das Konsortium der Firmen ANDRITZ HYDRO Brasil, ANDRITZ HYDRO Inepar und IESA Projetos erhielt von der brasilianischen Elektrizitätsgesellschaft Furnas Centrais Elétricas den Auftrag zur Lieferung und Montage der elektromechanischen Ausrüstung für das Wasserkraftwerk Batalha. Der Lieferumfang umfasst zwei Kaplan-Turbinen (Leistung je 26,87 MW), Generatoren, Drehzahlregler, digitale Erregereinrichtungen, hydromechanische und elektromechanische Ausrüstung, Kräne, Montage und Inbetriebnahme. Das Wasserkraftwerk Batalha wird Elektrizität für mehr als 130.000 Personen liefern und damit beitragen, den wachsenden Strombedarf Brasiliens abzudecken.

Für ein chinesisches Wasserversorgungsprojekt konnte im Berichtszeitraum ein Großauftrag für die Lieferung von zwölf doppelflutigen Spiralgehäusepumpen verbucht werden.

Die Energie Steiermark AG, Österreich, hat ANDRITZ HYDRO im Juli 2009 mit der Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von vier Rohrturbinen mit einem Laufraddurchmesser von je 3.600 mm inklusive Drehzahlregler sowie Generatoren und Erregungssysteme für die Wasserkraftwerke Gössendorf und Kalsdorf, die südlich von Graz gebaut werden, beauftragt.

KENNZAHLEN Einheit H1 2009 H1 2008* +/- Q2 2009 Q2 2008* +/- 2008
Auftragseingang MEUR 1.054,5 769,2 +37,1% 480,3 377,0 +27,4% 1.543,4
Auftragsstand (per Ultimo) MEUR 2.984,4 2.491,9 +19,8% 2.984,4 2.491,9 +19,8% 2.590,1
Umsatz MEUR 650,4 490,6 +32,6% 333
,8
273,0 +22,3% 1.205,9
EBITDA MEUR 50,8 38,0 +33,7% 25,0 20,5 +22,0% 105,7
EBITDA-Marge % 7,8 7,7 - 7,5 7,2 - 8,8
EBITA MEUR 37,1 29,4 +26,2% 16,6 16,2 +2,5% 87,9
EBITA-Marge % 5,7 6,0 - 5,0 5,6 - 7,3
Mitarbeiter (per Ultimo) - 5.863 5.256 +11,5% 5.863 5.256 +11,5% 5.606

Weitere wichtige Auftragseingänge auf einen Blick

Land Kunde Lieferumfang/Projektbeschreibung
Philippinen SN Aboitiz Power
Magat Inc.
Erneuerung des gesamten Kraftwerks Ambuklao
Türkei Girisim Elektrik Lieferung von zwei 10 MW Pelton Vertikal 5-Jets für
das Wasserkraftwerk Bilav
Chile Astaldi Zwei Francis-Turbinen für die Anlage Chacayes
Türkei Akkanat Holding Zwei 15 MW Pelton Vertikal 6-Jets für das Wasser
kraftwerk Gunder
Österreich Verbund Austrian
Hydro Power
Generalüberholung der Maschine 3 der Anlage Hieflau
Deutschland EnBW Kegelradrohr-Turbine (2 MW) für die Anlage Karlsruhe
Mexiko Power Machines Mexico
de Mexico S.A. de C.V.
Francis-Turbine (2 MW) für das Wasserkraftwerk La
Yesca
Schweiz AG Kraftwerk Wägital Erneuerung von vier Francis-Turbinen für die Anlage
Rempen
Brasilien DM Construtora
de Obras Lta
Zwei 70 MW Francis-Turbinen für das Wasserkraft
werk São Francisco
Norwegen SKS Produksjon AS Turbinen-Upgrade in der Anlage Sjonsta
Indien Meghalaya State
Electricity Board
Zwei 20 MW Francis-Turbinen für die Anlage Umtru
Deutschland RWE Turbinen-Revision im Wasserkraftwerk Waldeck II
Schweiz Mattmark AG Erneuerung von zwei Francis-Turbinen in der Anlage
Zermeiggern

PULP & PAPER

Der globale Zellstoff-Markt entwickelte sich im 2. Quartal 2009 unverändert schwach, wobei jedoch im Bereich Langfaser Ende Mai/Anfang Juni erste Anzeichen einer leichten Erholung feststellbar waren. Bedingt durch die rückläufigen Zellstoff-Lagerbestände, die auf Kapazitätsreduktionen zahlreicher Zellstoff-Produzenten zurückzuführen sind, eine leicht anziehende Nachfrage aus China sowie die erfolgten Kapazitätsschließungen, insbesondere in Nordamerika, kam es zu einer weltweiten Angebotsverknappung, sodass erste Preiserhöhungen bei NBSK (Northern Bleached Softwood Kraft Pulp – nördlicher Langfasersulfat-Zellstoff) auf rund 600 US-Dollar je Tonne durchgeführt werden konnten. Auch der starke kanadische Dollar, der sich negativ auf die Ertragslage der kanadischen Zellstoff-Produzenten ausgewirkt hatte, wirkte bei diesen Preiserhöhungsforderungen unterstützend.

Der Markt für Kurzfaser-Zellstoff (Birke und Eukalyptus) blieb im 2. Quartal 2009 auf unverändert niedrigem Niveau. Da in Südamerika nur sehr wenige Produktionskapazitäten zurückgefahren und auch teilweise neue Anlagen in Betrieb genommen wurden, gab es weltweit ein unverändertes Zellstoff-Überangebot. Aus diesem Grund waren Preiserhöhungen seitens der Zellstoff-Hersteller nicht durchsetzbar.

Aufgrund dieses schwierigen wirtschaftlichen Umfelds war die Projektaktivität sowohl bei neuen Zellstoff-Anlagen als auch bei Umbauten bestehender Anlagen im 2. Quartal 2009 sehr niedrig. Es wurden keine neuen Zellstoff-Anlagen oder größeren Umbauten bestehender Anlagen vergeben.

Markt- entwicklung

Das Projekt Horizonte von VCP in Brasilien – die größte Faserlinie der Welt – wurde erfolgreich in Betrieb genommen. ANDRITZ PULP & PAPER lieferte die Faserlinie, Zellstoff-Trocknung und Ballenlinie, sowie die Weißlaugenanlage. Die Anlage ist ausgelegt für eine Produktion von 1.250.000 t gebleichter Eukalyptus-Zellstoff pro Jahr.

Der Geschäftsbereich konnte die erste große Verpackungspapierlinie erfolgreich in Betrieb setzen: die an Hebei Yongxin Paper Co. Ltd. in China gelieferte Anlage ist eine Komplettlösung von ANDRITZ – von der Stoffaufbereitung bis zur Papier-Maschine und bis zum Roller, inklusive der kompletten Automatisierungstechnik für die Anlage.

Die erste AWP-Waschpresse, ein von ANDRITZ PULP & PAPER neu entwickeltes Waschsystem, ging im Juni im Stora Enso-Werk Skutskär in Schweden in Betrieb.

In Brasilien wurde eine Hackschnitzellinie mit der größten Kapazität weltweit für Veracel Celulose S/A in Betrieb genommen.

Im 2. Quartal 2009 wurden vom Geschäftsbereich drei Systeme für die Herstellung von Holzfaserplatten in Betrieb gesetzt: im April wurden die ersten Fasern mit einem neuen Druckzerfaserungssystem für ShaanXi Zhong Xing Timber Co. Ltd. in China produziert; im Mai wurde eine komplette Faserstoffaufbereitungsanlage – einschließlich des größten Druckzerfaserungssystems der Welt – für Duratex S.A. in Brasilien in Betrieb genommen; und im Juni setzte OMO Wood, Nigeria, ein neues Druckzerfaserungssystem für MDF in Betrieb.

KENNZAHLEN Einheit H1 2009 H1 2008* +/- Q2 2009 Q2 2008* +/- 2008
Auftragseingang MEUR 302,8 711,5 -57,4% 138,1 294,2 -53,1% 1.033,8
Auftragsstand (per Ultimo) MEUR 588,9 1.090,8 -46,0% 588,9 1.090,8 -46,0% 752,8
Umsatz MEUR 465,8 670,1 -30,5% 232
,1
351,0 -33,9% 1.326,6
EBITDA MEUR 14,4 48,7 -70,4% 1,1 25,3 -95,7% 84,5
EBITDA-Marge % 3,1 7,3 - 0,5 7,2 - 6,4
EBITA MEUR 0,2 39,9 -99,5% -8,3 20,9 -139,7% 66,3
EBITA-Marge % 0,0 6,0 - -3,6 5,9 - 5,0
Mitarbeiter (per Ultimo) - 4.533 4.750 -4,6% 4.533 4.750 -4,6% 5.102

Das Geschäftsbereich führt aktuell neue Service-Produkte ein: neue Refiner-Mahlplatten (Serie LemaxX Spiral™ 200) werden am nordamerikanischen Markt eingeführt; die erste industrielle Anwendung von "Pulse Express" Entstipper-Platten wurde in einem Werk in Österreich installiert; und ein neuer Ro-Tec DolphinTM-Rotor für Sortierer wurde am Markt eingeführt – der Rotor soll den Energieverbrauch um mindestens 25% reduzieren.

Wichtige Auftragseingänge

Von Fortum Termest in Pärnu, Estland, erhielt der Geschäftsbereich den Auftrag zur Lieferung eines Beschickungssystems für einen Biomassekessel sowie zur Lieferung einer Aschetransportanlage. Diese Lieferung ergänzt den Auftrag desselben Kunden für einen Biomasse-Verbrennungskessel einer Kraft-Wärme-Koppelungsanlage.

An Fujian Yongan Forestry (Group) Joint Stock Co. Ltd. in Fujian, China, liefert ANDRITZ PULP & PAPER ein MDF-Druckzerfaserungssystem (Kapazität: 720 t/d); die Inbetriebnahme ist für 2010 vorgesehen.

Zhejiang JingXing in Pinhu, China, orderte eine neue Altpapier-Aufbereitungsanlage für gemischten Büropapier-Abfall mit einer Leistung von 250 t/d. Der Lieferumfang beinhaltet Stoffaufbereitung, Konstantteil, Eindickung und Refineranlage. Die Inbetriebnahme ist für April 2010 geplant.

Ein Holzstoff-Produktionssystem (RT-RTS™ TMP-Technologie) wurde von Fujian Nanping Paper Co., Ltd., Provinz Fujian, China, bestellt. Die neue Anlage, bei der als Rohmaterial Kiefernholz verwendet wird, wird täglich 450–500 t Zeitungs-, Druck- und Leicht-Papier erzeugen. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2010 vorgesehen.

Cartulinas CMPC S.A., Chile, orderte vom Geschäftsbereich ein Service-Paket für die Wartung und technische Betreuung seiner Produktionsanlagen, um Standzeiten und Reparaturstunden der Maschinen – bei gleichzeitiger Erhöhung der Lauffähigkeit – zu verringern. Der Auftrag beinhaltet zusätzlich ein Ersatzteilpaket für verschiedene Ausrüstungen im Werk.

Im Juli 2009 erhielt ANDRITZ PULP & PAPER von Zhanjiang Chenming Pulp & Paper Co., Ltd., einem Tochterunternehmen von Shandong Chenming Paper, den Auftrag zur Lieferung sämtlicher Prozess-Technologien für eine neue Anlage zur Herstellung von gebleichtem Kraftzellstoff aus Hartholz (Kapazität der Anlage: 700.000 t/a) sowie zur Lieferung der kompletten Stoffaufbereitung und des Konstantteils für eine Feinpapier-Maschine dieser Fabrik. Die Inbetriebnahme des Zellstoff-Werks ist für Mitte 2011 geplant.

An Shouguang Meilun Paper Co., Ltd., ein weiteres Unternehmen der Chenming-Gruppe in China, wird der Geschäftsbereich für ein Werk in der Provinz Shandong eine PrimeLine Tissue-Maschine, ausgelegt für eine maximale Geschwindigkeit von 2.000 m/min, einschließlich Stoffaufbereitung, Konstantteil und Automatisierungssystem liefern. Die Inbetriebnahme der Tissue-Maschine ist für Ende 2010 geplant.

Land Kunde Lieferumfang/Projektbeschreibung
Indonesien Pelita Cengkaeng Lieferung einer OCC-Linie für 1.150 t/d inklusive
Fraktionierung
Japan National Printing Bureau Refinersystem
Saudi-Arabien Obeikan Paper Stoffaufbereitungskomponenten
China Fujian Nanping Paper Zwei CenterScrew™ Hackschnitzel-Austragsschnecken
für den Holzplatz
Diverse Norske Skog Erneuerung des Liefervertrags für HC-Refiner-Mahl
platten
USA Clearwater Paper
Corporation
Umbau des M&D-Kochers
Russland JTI Yelets Umbau der Pressenpartie

Weitere wichtige Auftragseingänge auf einen Blick

metals

Markt- entwicklung

Der Markt für Kohlenstoffstahl-Anlagen entwickelte sich im 2. Quartal 2009 sehr schwach. Die in Folge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise weltweit stark gesunkene Nachfrage nach Stahlprodukten führte zu deutlichen Produktionsrückgängen und Kapazitätsstilllegungen bei praktisch allen Stahlproduzenten. Viele dieser Stahlunternehmen haben dementsprechend ihre Investitionspläne deutlich gekürzt bzw. auf Eis gelegt. Gemäß Informationen und Schätzungen der World Steel Association ist die globale Rohstahl-Produktion im 1. Halbjahr 2009 um mehr als 20% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken.

Eine ähnliche Entwicklung war auch auf dem Edelstahlmarkt zu verzeichnen. Die stark gesunkene Nachfrage der Automobil- und Haushaltsgeräte-Industrie führte weltweit zu teilweise stark rückläufigen Kapazitätsauslastungen bei Edelstahlproduzenten. Viele Projekte für Neuinvestitionen bzw. Modernisierungen wurden verschoben.

Wichtige Ereignisse

An Gutbrod, ein Tochterunternehmen der voestalpine in Deutschland, wurde die größte je von ANDRITZ METALS entwickelte Exzenter-Presse mit einer Presskraft von 26.000 kN erfolgreich übergeben. Eine ebenfalls neu entwickelte Exzenter-Presse (Presskraft 10.000 kN) wurde an Tower Automotiv, Polen, übergeben.

Im Berichtszeitraum wurden mehrere Salzsäure-Regenerationsanlagen erfolgreich übergeben, darunter an Baoshan Iron & Steel, China (aufgrund der guten Kundenbeziehungen ist dies bereits die fünfte Salzsäure-Regenerationsanlage, die der Geschäftsbereich METALS an Baoshan Iron & Steel geliefert hat), an Al Ghurair Iron & Steel, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, sowie an Dharampal Premchand Ltd., Indien.

ANDRITZ Maerz konnte im 2. Quartal 2009 u. a. drei Aufträge für Kunden in Deutschland erfolgreich abschließen: Neubau eines Rollenherdofens für Bleche für die Dillinger Hütte, Lieferung einer Doppelkammerofenanlage an die Schmiedewerke Gröditz sowie Lieferung von zwei Herdwagenöfen mit Umwälzung für die Maschinenfabrik Alfing Kesser GmbH.

Wichtige Auftragseingänge

ANDRITZ METALS erhielt von Baoshan Iron & Steel (Baosteel), China, den Auftrag zum Umbau der bestehenden Querteilanlage für Dickband einschließlich des kompletten elektronischen Antriebs- und Steuerungssystems.

An Hebei Shougang Qian'an Steel Co., China, wird der Geschäftsbereich eine Regenerationsanlage für Salzsäure inklusive einer Abbeize-Reinigung sowie drei Vorsedimentationsanlagen liefern.

Weitere wichtige Auftragseingänge auf einen Blick

Land Kunde Lieferumfang/Projektbeschreibung
China Baoshan Iron & Steel
(Baosteel)
Folgeauftrag zur Lieferung einer Neolyt-Beizsektion
für das Baosteel-Werk Shanghai No. 1
Korea POSCO Electrical Steel
Works Pohang Iron and
Steel Co., Ltd.
Lieferung einer Walzenschleifmaschine
KENNZAHLEN Einheit H1 2009 H1 2008* +/- Q2 2009 Q2 2008* +/- 2008
Auftragseingang MEUR 145,3 362,6 -59,9% 21,7 118,1 -81,6% 611,5
Auftragsstand (per Ultimo) MEUR 651,0 781,9 -16,7% 651,0 781,9 -16,7% 736,2
Umsatz MEUR 243,6 267,8 -9,0% 108,6 154,6 -29,8% 566,2
EBITDA MEUR 10,9 22,0 -50,5% 2,3 14,1 -83,7% 42,6
EBITDA-Marge % 4,5 8,2 - 2,1 9,0 - 7,5
EBITA MEUR 9,4 20,5 -54,1% 1,5 13,3 -88,7% 40,1
EBITA-Marge % 3,9 7,7 - 1,4 8,5 - 7,1
Mitarbeiter (per Ultimo) - 1.012 970 +4,3% 1.012 970 +4,3% 996

ENVIRONMENT & PROCESS

Markt- entwicklung

Die Marktentwicklung für Schlammentwässerungsanlagen verlief im zweiten Quartal 2009 in den meisten Regionen der Welt weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau. Insbesondere in China entwickelte sich im Berichtszeitraum die Investitionstätigkeit sehr solide.

Bei industriellen Prozess-Anwendungen kam es zu einer deutlichen Verlangsamung der Projektaktivität, v. a. in der petrochemischen Indsutrie sowie in der Mineralien- und Bergbau-Industrie.

Im Bereich Schlammtrocknungsanlagen war die Investitionstätigkeit im 2. Quartal 2009 weiterhin sehr niedrig. Sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Bereich wurden die meisten Investitionsentscheidungen und Projekte verschoben bzw. zwischenzeitig gestoppt. Allerdings wurde in China und Korea steigende Investitionstätigkeit für Schlammtrocknungsanlagen aufgrund der dort gestarteten Programme zur Belebung der Wirtschaft verzeichnet. Relativ stabil verlief die Nachfrageentwicklung bei Trocknungsanlagen für Biomasse (Sägespäne/Hackschnitzel) in Westeuropa und Skandinavien.

Wichtiges Ereignis

Im vom "China Water Web" erstellten Kundenzufriedenheitsbericht, der 100 Wasser- und Abwasseraufbereitungsanlagen umfasst, erreichte ANDRITZ den 1. Platz für Schlammentwässerungsanlagen in fünf von sieben Kategorien. Damit wird die führende Position von ANDRITZ ENVIRONMENT & PROCESS in diesem Markt bestätigt.

Von PCS Rocanville, Kanada, erhielt der Geschäftsbereich den Auftrag zur Lieferung von elf Zentrifugen für Pott-Asche.

Polymetal, Russland, bestellte eine weitere Filterpressenanlage für Goldwäsche – die dritte Linie dieser Art, die ANDRITZ ENVIRONMENT & PROCESS an diesen Kunden liefern wird.

Weitere wichtige Auftragseingänge auf einen Blick

Land Kunde Lieferumfang/Projektbeschreibung
China Chengdu
Water
Lieferung von drei Großfilterpressen-Anlagen für die Schlamm
entwässerung
USA DE-CAL Inc. Zentrifugen für die Entwässerung von Schlamm
China Taggart Zwei hyperbare Filter für die Feinkohle-Entwässerung
China China
Petroleum
Drei Zentrifugen für die Entwässerung von HDPE (High Density
Polyethylene)
Singapur De Smet Neun Membran-Filterpressen für Anlagen in Malaysien und
China
Einheit H1 2009 H1 2008* +/- Q2 2009 Q2 2008* +/- 2008
MEUR 153,0 198,9 -23,1% 68,7 99,9 -31,2% 361,2
MEUR 161,0 204,9 -21,4% 161,0 204,9 -21,4% 151,8
MEUR 151,8 150,5 +0,9% 81,0 84,2 -3,8% 366,6
MEUR 10,3 10,9 -5,5% 4,9 6,9 -29,0% 32,1
% 6,8 7,2 - 6,0 8,2 - 8,8
MEUR 7,9 8,4 -6,0% 3,7 5,6 -33,9% 27,3
% 5,2 5,6 - 4,6 6,7 - 7,4
- 1.424 1.413 +0,8% 1.424 1.413 +0,8% 1.437

FEED & BIOFUEL

Markt- entwicklung

Während des 2. Quartals 2009 wurde die Projektaktivität im Bereich Tierfutter weiterhin von der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise beeinflusst. Infolge der geringen Nachfrage seitens der Endverbraucher sowie der mangelnden Finanzierung wurden viele Projekte auf Eis gelegt oder Projektentscheidungen verschoben. Im Bereich Spezialfutter – v. a. bei Fischfutter, aber auch bei Heimtierfutter – war nur geringe Projektaktivität zu verzeichnen. In manchen Regionen wurde eine leichte Erholung der Projektaktivität festgestellt.

Auf dem Markt für Biomasse-/Holz-Pelletierung entwickelte sich die Projektaktivität insbesondere in Nordeuropa, jedoch auch in Osteuropa und Südamerika, zufriedenstellend. Ebenso wie im Bereich Tierfutter-Anlagen wurden jedoch viele, zum Teil größere Projekte aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeiten kurzfristig gestoppt oder verschoben.

Wichtiges Ereignis

Zusammen mit dem Geschäftsbereich ENVIRONMENT & PROCESS (verantwortlich für die Lieferung eines Biomasse-Bandtrockners) liefert ANDRITZ FEED & BIOFUEL Maschinen für eine Holzpelletier-Anlage mit einer Jahresproduktion von 160.000 t an Stora Enso, Schweden. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2009 vorgesehen.

Wichtige Auftragseingänge

Das Geschäftsbereich erhielt im Berichtszeitraum mehrere Aufträge für die Lieferung von Prozesslinien für Tierfutter-Anlagen, insbesondere aus Südamerika und Asien, sowie für Holzpelletierung, ebenfalls vorwiegend aus Südamerika und Asien.

An Lifland, Island, wird ANDRITZ FEED & BIOFUEL eine komplette Prozesslinie zur Herstellung von Tierfutter liefern; die Inbetriebnahme ist für 2010 geplant. Mit dieser neuen Anlage (Kapazität: ca. 50.000 t/a) wird Lifland rd. 60% der gesamten Tierfutter-Produktion Islands abdecken.

KENNZAHLEN Einheit H1 2009 H1 2008* +/- Q2 2009 Q2 2008* +/- 2008
Auftragseingang MEUR 57,1 86,5 -34,0% 22,5 43,8 -48,6% 155,4
Auftragsstand (per Ultimo) MEUR 41,6 50,0 -16,8% 41,6 50,0 -16,8% 46,5
Umsatz MEUR 62,5 71,0 -12,0% 28,5 36,3 -21,5% 144,5
EBITDA MEUR 2,8 7,0 -60,0% -0,3 3,2 -109,4% 13,3
EBITDA-Marge % 4,5 9,9 - -1,1 8,5 - 9,2
EBITA MEUR 1,9 6,3 -69,8% -0,7 3,0 -123,3% 11,6
EBITA-Marge % 3,0 8,9 - -2,5 8,0 - 8,0
Mitarbeiter (per Ultimo) - 567 560 +1,3% 567 560 +1,3% 566

Konzern-Abschluss der Andritz-gruppe 18

Konzern-Gewinn-
und
-Verlustrechnung
19
Konzern-Bilanz 20
Konzern-Cashflow-Statement 21
Cashflows
aus
dem
Erwerb
von
Tochtergesellschaften
21
Gesamteinkommensrechnung 22
Entwicklung
des
Konzern-Eigenkapitals
23
Anhang 24

andritz-aktie 26

konzern-gewinnund -verlustrechnung Für H1 2009 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) H1 2009 H1 2008* Q2 2009 Q2 2008*
Umsatzerlöse 1.574.088 1.650.042 784.038 899.160
Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 36.497 61.588 4.196 35.989
Aktivierte Eigenleistungen 251 170 136 110
1.610.836 1.711.800 788.370 935.259
Sonstige betriebliche Erträge 28.056 26.695 13.457 16.290
Materialaufwand (924.462) (1.019.951) (437.084) (567.963)
Personalaufwand (400.162) (362.797) (207.295) (186.566)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (225.111) (229.134) (124.513) (127.038)
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen
(EBITD
A)
89.157 126.613 32.935 69.982
Abschreibungen und Wertminderungsverlust immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen
(37.201) (25.170) (22.569) (12.578)
Wertminderungsverlust Firmenwert 0 0 0 0
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 51.956 101.443 10.366 57.404
Erträge/Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen 631 525 205 225
Zinsergebnis 867 (1.790) 467 (858)
Sonstiges Finanzergebnis (4.364) 276 654 162
Finanzergebnis (2.866) (989) 1.326 (471)
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 49.090 100.454 11.692 56.933
Steuern vom Einkommen und Ertrag (14.549) (28.439) (3.413) (16.150)
KONZ
ERNERGEBNIS
34.541 72.015 8.279 40.783
Davon entfallen auf:
Die Gesellschafter der Muttergesellschaft 32.541 69.805 6.852 39.587
Anteile in Fremdbesitz 2.000 2.210 1.427 1.196
Gewogene durchschnittliche Anzahl an nennwertlosen Stückaktien 51.208.069 51.142.761 51.213.576 51.178.450
Gewinn je nennwertloser Stückaktie (in EUR) 0,64 1,36 0,13 0,77
Potenzielle Verwässerung durch Aktienoptionen 0 123.816 0 166.147
Gewogene durchschnittliche Anzahl an nennwertlosen Stückaktien
und Optionen
51.208.069 51.266.577 51.213.576 51.344.597
Verwässertes Ergebnis je nennwertloser Stückaktie (in EUR) 0,64 1,36 0,13 0,77
* angepasst

konzern-Bilanz Zum 30. Juni 2009 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) 30. 06. 2009 31. 12. 2008
AKTIVA
Immaterielle Vermögenswerte 50.274 56.391
Firmenwerte 227.316 226.999
Sachanlagen 339.403 327.734
Anteile an assoziierten Unternehmen 9.640 9.300
Sonstige Finanzanlagen 31.548 35.461
Langfristige Forderungen und sonstige langfristige Vermögenswerte 41.934 32.608
Aktive latente Steuern 81.696 76.246
Langfristige Vermögenswerte 781.811 764.739
Vorräte 393.407 360.051
Geleistete Anzahlungen 89.412 97.984
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 406.981 424.947
Forderungen aus realisierten Umsatzerlösen für Projekte,
soweit sie dafür erhaltene An- und Teilzahlungen übersteigen
408.402 445.548
Sonstige kurzfristige Forderungen 159.504 160.186
Rechnungsabgrenzungsposten 14.324 11.084
Wertpapiere des Umlaufvermögens 306.660 263.314
Flüssige Mittel 539.174 558.448
Kurzfristige Vermögenswerte 2.317.864 2.321.562
SUMME AKTIVA 3.099.675 3.086.301
PASSIVA
Grundkapital 104.000 104.000
Kapitalrücklagen 36.476 36.476
Gewinnrücklagen 393.147 402.029
Auf Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallendes Eigenkapital 533.623 542.505
Anteile in Fremdbesitz 36.757 34.877
Summe Eigenkapital 570.380 577.382
Anleihen – langfristig 371.399 369.023
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten – langfristig 18.903 25.163
Rückstellungen – langfristig 209.578 217.147
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing – langfristig 842 858
Sonstige Verbindlichkeiten – langfristig 23.737 16.989
Verbindlichkeiten aus latenten Steuern 86.784 89.992
Langfristige Verbindlichkeiten 711.243 719.172
Anleihen – kurzfristig 0 0
Bank- und sonstige Finanzverbindlichkeiten – kurzfristig 31.993 36.334
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing – kurzfristig 406 523
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 234.568 306.295
Erhaltene An- und Teilzahlungen für Projekte,
soweit sie die dafür realisierte Umsatzerlöse übersteigen
704.330 621.177
Erhaltene Anzahlungen 47.154 57.629
Rückstellungen – kurzfristig 293.835 260.125
Verbindlichkeiten aus laufenden Steuern 29.776 34.614
Sonstige Verbindlichkeiten – kurzfristig 475.990 473.050
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.818.052 1.789.747
SUMME PASSIVA 3.099.675 3.086.301

Konzern-Cashflow- Statement Für H1 2009 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) H1 2009 H1 2008
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 117.572 126.209
Cashflow aus Investitionstätigkeit (67.374) 43.946
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (69.472) 7.044
Veränderung des Finanzmittelbestands (19.274) 177.199
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 558.448 496.926
Finanzmittelbes
tand am
Ende der
Perio
de
539.174 674.125

Cashflows aus dem erwerb von tochter- gesellschaften Für H1 2009 (verkürzt, ungeprüft)

(in TEUR) HYDRO Gesamt
H1 2009
Gesamt
H1 2008
Immaterielle Vermögenswerte 0 0 11.649
Sachanlagen 0 0 27.707
Vorräte 0 0 44.533
Forderungen 0 0 85.072
Verbindlichkeiten 0 0 (227.293)
Nicht verzinsliches Nettovermögen 0 0 (58.332)
Finanzanlagen 0 0 1.764
Flüssige Mittel 0 0 38.043
Finanzverbindlichkeiten 0 0 (7.638)
Firmenwerte 0 0 9.314
Kaufpreis für bisher unter Anwendung der Equity-Methode bilanzierte
Investitionen
0 0 (64)
Veränderung der Anteile im Fremdbesitz 0 0 (17.917)
Veränderung des auf Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallenden
Eigenkapitals
0 0 245
Kaufpreis gesamt 0 0 (34.585)
In bar entrichteter Kaufpreis 0 0 34.585
Veränderung von Forderungen/Verbindlichkeiten aus nicht bezahltem
Kaufpreis
6.504 6.504 0
Erworbene Flüssige Mittel 0 0 38.043
Ne
tto-Cashflow
6.504 6.504 72.628

Gesamteinkommens-Rechnung Für H1 2009 (verkürzt, ungeprüft)

H1 2008
(in TEUR) Gesamt davon
entfallen
auf Gesell
schafter
der Mutter
gesell
schaft
H1 2009
davon
entfallen
auf Anteile
in Fremd
besitz
Gesamt davon
entfallen
auf Gesell
schafter
der
Mutterge
sellschaft
davon
entfallen
auf Anteile
in Fremd
besitz
Differenzen aus der Währungsumrechnung 11.304 8.650 2.654 (8.976) (9.023) 47
Versicherungsmathematische Gewinne/
(Verluste)
0 0 0 0 0 0
Veränderung der IAS 39-Rücklage 3.543 3.510 33 (1.820) (1.816) (4)
Direkt im Eigenkapital berücksichtigtes
Ergebnis nach Ertragsteuern
14.847 12.160 2.687 (10.796) (10.839) 43
Konzernergebnis 34.541 32.541 2.000 72.015 69.805 2.210
Gesam
tergeb
nis der
Perio
de
49.388 44.701 4.687 61.219 58.966 2.253

Für Q2 2009 (verkürzt, ungeprüft)

Q2 2009 Q2 2008
(in TEUR) Gesamt davon
entfallen
auf Gesell
schafter
der Mutter
gesell
schaft
davon
entfallen
auf Anteile
in Fremd
besitz
Gesamt davon
entfallen
auf Gesell
schafter
der
Mutterge
sellschaft
davon
entfallen
auf Anteile
in Fremd
besitz
Differenzen aus der Währungsumrechnung 3.008 1.280 1.728 4.499 4.332 167
Versicherungsmathematische Gewinne/
(Verluste)
0 0 0 0 0 0
Veränderung der IAS 39-Rücklage 1.616 1.567 49 627 625 2
Direkt im Eigenkapital berücksichtigtes
Ergebnis nach Ertragsteuern
4.624 2.847 1.777 5.126 4.957 169
Konzernergebnis 8.279 6.852 1.427 40.783 39.587 1.196
Gesam
tergeb
nis der
Perio
de
12.903 9.699 3.204 45.909 44.544 1.365

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals Für H1 2009 (verkürzt, ungeprüft)

Davon entfallen auf die Gesellschafter der Muttergesellschaft Anteile in
Fremd
besitz
Summe
Eigen
kapital
(in TEUR) Grund
kapital
Kapital
rück
lagen
Sonstige
Gewinn
rück
lagen
IAS 39
Rück
lage
Versiche
rungsma
thema
tische
Gewinne/
(Verluste)
Unter
schieds
beträge
aus Wäh
rungsum
rechnung Gesamt
Stand zum 1. Jänner 2008* 104.000 36.476 368.447 644 (7.734) (34.424) 467.409 14.166 481.575
Gesamtergebnis der Periode 69.805 (1.816) 0 (9.023) 58.966 2.253 61.219
Dividenden (51.087) (51.087) (1.498) (52.585)
Änderungen aus Akquisitionen (245) (245) 18.337 18.092
Veränderung eigene Aktien 9.419 9.419 9.419
Sonstige Veränderungen 2.108 2.108 2.108
STAND
ZUM 30. JUNI 2008
104.000 36.476 398.447 (1.172) (7.734) (43.447) 486.570 33.258 519.828
Stand zum 1. Jänner 2009 104.000 36.476 465.479 (4.837) (13.890) (44.723) 542.505 34.877 577.382
Gesamtergebnis der Periode 32.541 3.510 0 8.650 44.701 4.687 49.388
Dividenden (56.321) (56.321) (2.807) (59.128)
Änderungen aus Akquisitionen 0 0
Veränderung eigene Aktien 389 389 389
Sonstige Veränderungen 2.349 2.349 2.349
STAND
ZUM 30. JUNI 2009
104.000 36.476 444.437 (1.327) (13.890) (36.073) 533.623 36.757 570.380

Anhang Erläuterungen zum Konzern-Zwischenabschluss per 30. Juni 2009

Allgemeines

Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2009 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31. Dezember 2008 wurden unverändert angewandt. Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wird auf den Konzern-Abschluss zum 31. Dezember 2008 verwiesen, der die Basis für den vorliegenden Konzern-Zwischenabschluss darstellt.

Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.

Der Zwischenabschluss per 30. Juni 2009 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Anwendung von neuen Standards

Der Standard IAS 23 (revidiert) "Fremdkapitalkosten" wurde von der Europäischen Union im Dezember 2008 übernommen, wonach Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierenden Vermögenswerts zugeordnet werden können, Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten dieses Vermögenswerts sind und aktiviert werden müssen. ANDRITZ wendet den neuen Standard mit dem am 1. Jänner 2009 beginnenden Geschäftsjahr an. Fertigungsaufträge werden im Wesentlichen durch erhaltene An- und Teilzahlungen von Kunden finanziert. Die Bankverbindlichkeiten und Anleihen der ANDRITZ-GRUPPE werden zur Finanzierung von Liquiditätsreserven aufgenommen. Damit hat die Änderung des Standards bislang keine Auswirkung auf den Konzern-Abschluss der ANDRITZ-GRUPPE.

ANDRITZ wendet den Standard IFRS 8 "Operative Segmente" mit dem am 1. Jänner 2009 beginnenden Geschäftsjahr an. Der neue Standard hat keine Auswirkung auf die Segment-Berichtsstruktur.

Veränderung des Konsolidierungskreises

Die folgenden Unternehmen waren im Vergleichszeitraum 1. Jänner–30. Juni 2008 nicht oder nur teilweise im Konzern-Abschluss der Andritz-Gruppe enthalten:

  • Maerz Industrieofenanlagen GmbH: Wärmebehandlungsanlagen und Schmelzöfen;
  • einzelne Vermögenswerte von GE (General Electric Company) Energy: Wasserkraft-Technologie;
  • GEHI (Mehrheitsbeteiligung am Joint Venture General Electric Hydro Inepar): Wasserkraft-Technologie;
  • Kufferath: Service-Unternehmen für die Zellstoff- und Papier-Industrie.

Die erstmalige Einbeziehung der in 2008 erworbenen Unternehmen/Geschäftsfelder erfolgte auf Basis vorläufiger Werte.

Saisonalität des Geschäftsverlaufs

Der Geschäftsverlauf der ANDRITZ-GRUPPE ist im Allgemeinen durch keine Saisonalität gekennzeichnet.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

Im 1. Halbjahr 2009 betrug der Umsatz der Andritz-Gruppe 1.574,1 MEUR, ein Rückgang von 4,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs (H1 2008: 1.650,0 MEUR). Der Betriebserfolg (EBIT) der Gruppe betrug 52,0 MEUR und lag damit deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahrs (H1 2008: 101,4 MEUR). Dieser Rückgang ist v. a. auf im 2. Quartal 2009 verbuchte Restrukturierungsaufwendungen in der Höhe von rund 24 MEUR zurückzuführen, die im Wesentlichen konjunkturbedingt notwendige, kapazitive Anpassungen und operative Restrukturierungen in einigen Gesellschaften bzw. Geschäftsbereichen der Gruppe, insbesondere im Bereich PULP & PAPER, betreffen.

Der Gruppen-Umsatz im 2. Quartal 2009 betrug 784,0 MEUR (Q2 2008: 899,1 MEUR). Der Betriebserfolg (EBIT) der Gruppe betrug im 2. Quartal 2009 10,4 MEUR (Q2 2008: 57,4 MEUR).

Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Die Bilanzsumme der ANDRITZ GRUPPE per 30. Juni 2009 betrug 3.099,7 MEUR und war damit um 13,4 MEUR höher als zum 31. Dezember 2008 (3.086,3 MEUR). Das Nettoumlaufvermögen per 30. Juni 2009 betrug -1,6 MEUR (31. Dezember 2008: 22,7 MEUR).

Im laufenden Geschäftsjahr wurden von der ANDRITZ AG für das Geschäftsjahr 2008 56,3 MEUR an Dividenden ausgeschüttet. Im 1. Halbjahr 2009 wurden keine Aktien zurückgekauft.

Erläuterungen zum Konzern-Cashflow-Statement

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erreichte im 1. Halbjahr 2009 117,6 MEUR (H1 2008: 126,2 MEUR). Dieser trotz der deutlichen Ergebnisverringerung geringe Rückgang gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahrs resultiert aus Veränderungen im Nettoumlaufvermögen und erklärt sich auch aus dem Umstand, dass die Restrukturierungsaufwendungen zum Großteil noch nicht zahlungswirksam sind.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit im 1. Halbjahr 2009 betrug -67,4 MEUR (H1 2008: 43,9 MEUR) und resultierte aus Investitionen in Sach- und immaterielles Anlagevermögen von -40,2 MEUR sowie aus Wertpapierkäufen und Veränderungen von Forderungen/Verbindlichkeiten aus nicht bezahltem Kaufpreis im Zusammenhang mit Akquisitionen.

ANDRITZ-Aktie

Relative Kursperformance der ANDRITZ-Aktie im Vergleich zum ATX (1. Juli 2008–30. Juni 2009)

Kursentwicklung

Der Kurs der Andritz-Aktie entwickelte sich im 1. Halbjahr 2009 sehr zufriedenstellend und stieg um 55,7% an. Damit wurde der ATX, der führende Aktien-Index der Wiener Börse, der im selben Zeitraum um 15,8% anstieg, erneut outperformt.

Der höchste Schlusskurs der Andritz-Aktie wurde im Berichtszeitraum mit 30,71 Euro verzeichnet (4. Juni 2009), der niedrigste Schlusskurs betrug 17,50 Euro (9. März 2009).

Handelsvolumen*

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen betrug im 1. Halbjahr 2009 341.625 Aktien (H1 2008: 458.047 Aktien). Der höchste Umsatz wurde am 27. Februar 2009 (931.640 Aktien), der niedrigste am 16. März 2009 (78.622 Aktien) erzielt.

* Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht.

Investor Relations

Im Rahmen des Wiener Börse-Preises 2009 wurde ANDRITZ erneut für seine umfassenden Investor-Relations-Aktivitäten ausgezeichnet: ANDRITZ erreichte in der Hauptkategorie "ATX-Preis", der jene Unternehmen des Leitindex der Wiener Börse auszeichnet, die am österreichischen Kapitalmarkt hervorragende Arbeit hinsichtlich Transparenz und Informationspolitik leisten, den 2. Platz. Bereits im Vorjahr hatte ANDRITZ in dieser Kategorie den 1. Platz belegt.

Bei der Beurteilung des "ATX-Preises" wurden u. a. Qualität der Finanzberichte (z. B. Informationsgehalt und Übersichtlichkeit), Investor Relations (z. B. Erreichbarkeit, Bereitschaft zu Roadshows, Informationen im Internet), Strategie und Unternehmensführung (Klarheit und Detailliertheitsgrad der Strategie, Treffsicherheit der Prognosen, Risikohinweise, Glaubwürdigkeit des Managements) und markttechnische Faktoren berücksichtigt.

Die ANDRITZ-GRUPPE wurde seit dem Börsegang im Jahr 2001 bereits mehrfach für ihre Investor Relations-Tätigkeit ausgezeichnet, u. a. auch für besondere Leistungen in den Bereichen Corporate Governance und Investor Relations-Online.

Im 2. Quartal 2009 wurden Investoren-Gespräche bzw. -Präsentationen in London, Paris, Mailand, New York, Denver, San Francisco, Zürich, Frankfurt, Brüssel, Köln und Düsseldorf abgehalten.

ANDRITZ-Aktie im Überblick

Einheit H1 2009 H1 2008 Q2 2009 Q2 2008 2008
Höchster Schlusskurs EUR 30,71 43,53 30,71 43,53 43,53
Niedrigster Schlusskurs EUR 17,50 30,94 21,92 34,15 15,96
Schlusskurs per Ultimo EUR 29,90 40,05 29,90 40,05 18,16
Marktkapitalisierung per Ultimo MEUR 1.554,8 2.082,6 1.554,8 2.082,6 944,3
Performance % +55,7 +0,6 +36,4 +15,4 -54,4
ATX-Gewichtung per Ultimo % 3,9576 2,6837 3,9576 2,6837 2,9209
Durchschnittliches
Handelsvolumen pro Tag
Stück 341.625 458.047 343.710 374.012 488.638

Quelle: Wiener Börse

Eckdaten zur ANDRITZ-Aktie

ISIN Code AT0000730007
Tag der Erstnotiz 25. Juni 2001
Aktiengattung Inhaberaktien
Aktienzahl 52 Millionen
Genehmigtes Kapital keines
Streubesitz ca. 71%
Börse Wien (Prime Market)
Ticker-Symbole Reuters: ANDR.VI; Bloomberg: ANDR, AV
Börse-Indizes ATX, ATXPrime, WBI

Finanztermin-Kalender

  1. November 2009 Ergebnisse 1. bis 3. Quartal 2009

Der ständig aktualisierte Finanzkalender sowie weitere Informationen zu geplanten Roadshows, Teilnahmen an Investoren-Konferenzen etc. sind auf www.andritz.com verfügbar.

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Bestimmte Aussagen in diesem Bericht sind "zukunftsgerichtete Aussagen". Diese Aussagen, welche die Worte "glauben", "beabsichtigen", "erwarten" und Begriffe ähnlicher Bedeutung enthalten, spiegeln die Ansichten und Erwartungen der Geschäftsleitung wider und unterliegen Risiken und Unsicherheiten, welche die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich beeinträchtigen können. Der Leser sollte daher nicht unangemessen auf diese zukunftsgerichteten Aussagen vertrauen. Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, das Ergebnis allfälliger Berichtigungen der hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, außer dies ist nach anwendbarem Recht erforderlich.

Impressum

Herausgeber:

ANDRITZ AG Stattegger Straße 18 8045 Graz Österreich

Für den Inhalt verantwortlich:

Dr. Michael Buchbauer

ANDRITZ Investor Relations

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Im Geschäftsbericht 2008 der ANDRITZ-GRUPPE finden Sie weitere Informationen: Interview mit Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG, Global Care (die Herausforderungen zum weltweiten Umwelt- und Klimaschutz – und die Antworten von ANDRITZ darauf), Strategie, die ANDRITZ-Aktie, die fünf ANDRITZ-Geschäftsbereiche, Ferti-

gung u. v. m.

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