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Andritz AG Annual Report 2014

Sep 24, 2015

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Annual Report

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Publication

Stowe Woodward Aktiengesellschaft

Düren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Anhang für 2014

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz in diesem Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben. Seit 2008 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 sofort ausgebucht. Zugänge von EUR 150,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Das steuerliche Sammelpostenverfahren wird aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der „Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Der Rechnungszins zum 31. Dezember 2014 wurde mit 4,58 % (Vj 4,89 %) p. a. angesetzt. In die Bewertung wurden Annahmen zu künftigen Trends einbezogen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2014 31.12.2013
TEUR TEUR
--- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.074 3.625
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.614 6.814
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
davon aus Lieferungen und Leistungen 5.185 1.930
Sonstige Vermögensgegenstände 193 213
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 123 128

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.849 (Vj. TEUR 125). Davon resultiert eine Forderung aus der Verlustübernahme aufgrund des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags mit der Robec Walzen GmbH in Höhe von TEUR 2.327 (Vj. eine Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 2.614). Zudem ist in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen eine Forderung aus dem konzerneigenen Cashpool in Höhe von TEUR 88 (Vj. TEUR 4.884) enthalten.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Dieses beträgt EUR 736.260,00.

Das Grundkapital ist unverändert eingeteilt in 14.400 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Rücklagen

Im Berichtsjahr veränderten sich die Kapital- und Gewinnrücklagen nicht.

Rückstellungen

Im Berichtsjahr sind die Rückstellungen für Pensionen leicht zurückgegangen auf TEUR 3.989 (VJ: TEUR 4.001).

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Abfindungszahlungen in Höhe von TEUR 509 (Vj. TEUR 50), Warenlieferungen in Höhe von TEUR 343 (Vj. TEUR 246), Altersteilzeitansprüche in Höhe von TEUR 339 (Vj. TEUR 411), Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 296 (Vj. TEUR 206), Überstunden in Höhe von TEUR 215 (Vj. TEUR 64), Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 207 (Vj. TEUR 153) und für Jubiläen in Höhe von TEUR 190 (Vj. TEUR 237) gebildet.

Verbindlichkeiten

Keine der Verbindlichkeiten hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Zusammensetzung der Verbindlichkeiten

31.12.2014 31.12.2013
TEUR TEUR
--- --- ---
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 38 101
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.616 2.028
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.611 4.256
davon aus Lieferungen und Leistungen 2.611 1.638
4. Sonstige Verbindlichkeiten 352 264
davon aus Steuern 171 112

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2015 und 2021 enden. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

TEUR
2015 133
2016 108
2017 66
2018 41
Folgejahre 11

Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2014 2013
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
- nach Sparten
Breitstreckwalzen 12.179 41 12.208 37
Walzenbezüge 6.474 22 8.620 27
Polyurethanbezüge / Keramikwalzen 5.241 17 4.759 15
Sonstige 5.849 20 6.925 21
Bruttoerlöse 29.743 100 32.512 100
abzüglich Erlösschmälerungen -257 0 -285 0
29.486 100 32.227 100
- nach Regionen
Bundesrepublik Deutschland 11.216 38 12.733 39
Europäisches Ausland 13.591 46 14.753 46
Übriges Ausland 4.679 16 4.741 15
29.486 100 32.227 100

Sonstige betriebliche Erträge

2014 2013
TEUR TEUR
--- --- ---
Erträge aus Lizenzen und Kostenerstattungen 140 355
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 136 115
Schrottverkäufe 84 61
Mieteinnahmen 57 58
Erträge aus der Währungsumrechnung 19 14
Kantinenerlöse 11 14
Versicherungsentschädigung 1 52
Übrige Erträge 82 51
530 720

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2014 2013
TEUR TEUR
--- --- ---
Betriebsaufwand 672 699
Verwaltungsaufwand 1.162 2.029
Vertriebsaufwand 1.838 1.967
Übrige 1.462 1.050
5.134 5.745

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen/Übrige sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 37 (Vj. TEUR 10) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Gesellschaft schloss mit Wirkung zum 1. Januar 2001 einen Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag mit der Robec Walzen GmbH. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft weist die Gesellschaft daher grundsätzlich keinen Aufwand oder Ertrag für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus.

Ertrag aus der Verlustübernahme

Aufgrund des existierenden Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags wurde der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.327 (Vj. eine Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 2.614) durch die Einbuchung einer Forderung gegenüber der Robec Walzen GmbH ausgeglichen.

Sonstige Angaben

Organe

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat Gesellschaft setzte sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

Teresa Kaye Posey Kazaglis, Cary, USA, Aufsichtsratsvorsitzende, Vice president of Treasury Xerium Technologies Inc. (Mitglied seit 12. Dezember 2014; Aufsichtsratsvorsitzende seit dem 22. Dezember 2014)
David Michael James, Raleigh, USA, Vice President Finance Xerium Technologies Inc.
Michael S. Buchanan, Raleigh, USA, Vice President Tax & Treasury Xerium Technologies, Inc. (Mitglied und Vorsitzender bis zum 17. Oktober 2014)
Ute Glasmacher, Niederzier, Deutschland, Arbeitnehmervertreterin, Sekretärin Stowe Woodward AG.

Die Wahl der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder des Aufsichtsrats erfolgt gemäß § 5 der Satzung auf jeweils vier Jahre.

Das Aufsichtsratsmitglied Michael S. Buchanan schied am 17. Oktober 2014 aus dem Gremium aus.

Vorstand und Vertretung

Der Vorstand setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

David J. Pretty, Raleigh, North Carolina, USA,

President Xerium North America & Europe

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft alleine. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch den Vorstandsvorsitzenden gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Herr David J. Pretty vertritt die Gesellschaft jedoch jeweils alleine.

Gesamtbezüge des Vorstands

Auf die in § 285 Nr. 9a HGB geforderte Angabe der an die Vorstandsmitglieder für ihre Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR 4.

Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Die laufenden Pensionszahlungen für ehemalige Vorstandsmitglieder betrugen im Berichtsjahr TEUR 239 (Vj. TEUR 236).

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder des Vorstands sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2014 auf TEUR 2.692 (Vj. TEUR 2.670).

Außerbilanzielle Geschäfte

Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden Operating-Leasing-Verträge, die aus Wirtschaftlichkeits- und Liquiditätsgründen abgeschlossen wurden. Es sind keine besonderen Risiken hieraus ersichtlich.

Abschlussprüferhonorar

Zu den Angaben nach § 285 Tz. 17 Buchstabe a bis d HGB verweisen wir auf die Angaben im Konzernabschluss der Xerium Technologies, Inc., USA, zum 31. Dezember 2014, der unter www.xerium.com in der Rubrik Investors Relations/ SEC Filings veröffentlicht wird, sowie auch auf das dort verlinkte Proxy Statement (Suchbegriff innerhalb der „Filing Group“) der Xerium Technologies, Inc.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2014 2013
Produktionsmitarbeiter 106 114
Verwaltung, Vertrieb, Entwicklung 47 50
153 164

Konzernverhältnisse

Am Grundkapital der Gesellschaft ist die Robec Walzen GmbH (ehemalige Stowe Woodward Forschungs- und Entwicklungs GmbH) mit 99,55 % beteiligt.

Die Robec Walzen GmbH gehört seit dem 3. Dezember 1999 über die Xerium Germany Holding GmbH wie auch die Xerium Technologies Ltd., UK, und XTI LLC, USA, zur Xerium Technologies Inc., USA.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Xerium Technologies Inc., USA, als höchster Konzernspitze einbezogen. Der Abschluss ist am Sitz der Xerium Technologies Inc., USA, und nach den Regeln der SEC erhältlich. Die Stowe Woodward AG steht damit unter der einheitlichen Leitung der Xerium Technologies Inc., USA. Als verbundene Unternehmen sind somit alle Unternehmen der Xerium Technologies Inc.-Gruppe anzusehen.

Mit der Robec Walzen GmbH besteht mit Wirkung vom 1. Januar 2001 ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag. Die Hauptversammlung vom 19. Juni 2001 hat diesem Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag zugestimmt. Die Eintragung ins Handelsregister Düren erfolgte am 23. November 2001.

Gewinnverwendung

Aufgrund des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags mit der Robec Walzen GmbH als beherrschendes Unternehmen wird das Jahresergebnis an die Obergesellschaft abgeführt bzw. der Jahresfehlbetrag von dieser ausgeglichen. Der Bilanzgewinn beträgt daher Null.

Düren, 9. Juni 2015

Stowe Woodward AG

Der Vorstand

David J. Pretty

Lagebericht 2014

1 Grundlagen der Gesellschaft und des Konzerns

1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft

Der Unternehmensgegenstand der Stowe Woodward AG ist die Fertigung von Breitstreckwalzen sowie Walzenbezügen. In Deutschland ist die Gesellschaft einer der Marktführer in ihrem Segment. Die Gesellschaft ist Teil des Xerium Konzerns aus den USA. Xerium Technologies, Inc., North Carolina, USA und hat 26 Fertigungsstätten in 12 Ländern und beschäftigt rund 3.100 Mitarbeiter weltweit.

1.2 Ziele und Strategien

Stowe Woodward als Konzerngesellschaft der Xerium Technologies Inc. fertigt Produkte, die eine entscheidende Rolle bei der Produktion und Veredelung von Rohmaterialien in fertige Papierprodukte, Papierverpackungen und verwandte Produkte Inne haben.

Die Gesellschaft setzt ihr breites Portfolio an Produkt- und Fertigungstechnologien sowie ihre umfangreiche und langjährige Industrieerfahrung ein, um ihre Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen bei der Papierproduktion zu unterstützen. Dabei steht die Erreichung einer hohen Fertigungsqualität als auch die kosteneffektive Produktion bei den Kunden der Stowe Woodward AG im Mittelpunkt der unternehmerischen Bemühungen.

Diese Kundenlösungen sind Ergebnis von langjährigen und intensiven Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie eines ausgefeilten Produktionsprozesses.

1.3 Steuerungssystem

Die Gesellschaft wird nach Kennzahlen und Zielvorgaben des Mutterkonzerns gesteuert. Neben zentralen Zielgrößen wie Umsatz, EBIDTA, Ergebnis vor Steuern sowie einer Reihe von Kennziffern gesteuert. Die Festlegung erfolgt dabei im Rahmen eines integrierten Forecasts- und Budgetierungsprozesses gemeinsam mit der Muttergesellschaft in den USA.

1.4 Forschung und Entwicklung

Der Fokus von Forschung und Entwicklung der Xerium Gruppe liegt auf der Erweiterung von Marktanteilen, der Expansion in neue Märkte und Produkte sowie in der Verbesserung von Margen und Erträgen.

Die Xerium Gruppe ist Pionier in der Entwicklung von Technologien, die zwischenzeitlich zum Industriestandard geworden sind. Das Portfolio an gewerblichen Schutzrechten wird permanent erweitert. Die R & D Strategie der Gruppe liegt in der Komplettierung von Produktlinien, der Entwicklung von Produkten und Services der nächsten Generation sowie der Reduktion von Ausschusskosten.

Nach wie vor ist die Entwicklungen der SMART-Technologie, eine Technologie zur berührungslosen Messung des Nip-Drucks (Non Impacting Printing) von großer Bedeutung. Dieses System bietet unseren Kunden den großen Vorteil, den aktuell anstehenden Nip-Druck zu messen und mittels kabelloser Übertragung am Bildschirm darstellen zu lassen. Viele Kunden nutzen dieses System aktiv, um Anpassungen oder Korrekturen an der laufenden Maschine vorzunehmen, was in dieser Form zuvor unmöglich war. Diese Messeinrichtung kann zwischenzeitlich in alle gängigen Walzenbezüge (Gummi, Polyurethan und Composite Bezüge) eingebaut werden.

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind innerhalb der Gruppe in den USA konzentriert. Die Kosten des zentralen Bereichs Forschung und Entwicklung werden per Umlage an die einzelnen Konzerngesellschaften weiterbelastet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Allgemein

Die Weltwirtschaft befindet sich nach den Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf einem Erholungspfad, wobei die Konsolidierung nach wie vor langsam verläuft und wesentliche Wachstumsimpulse in Europa und Nord Amerika noch nicht zu verspüren sind. Größere Nachfragesteigerungen sind derzeit lediglich von den Märkten in Süd-Ost Asien sowie China zu erwarten, obgleich diese auch relativ verhalten verlaufen.

2.2 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die globale Papierindustrie hat sich nach der Finanzkrise als relativ robust erwiesen. Das Hauptwachstum aus globaler Sicht wird dabei in den asiatischen Märkten generiert. Die gewichtete durchschnittliche Wachstumsrate der globalen Papierindustrie wurde im letzten Jahr für den Zeitraum 2014 bis 2017 auf rd. 2,6% geschätzt. Die Märkte in Asien sind dabei die Wachstumstreiber, während hingegen in Europa und Nord Amerika von einer Konsolidierung der Märkte auszugehen ist. In Asien wird die entsprechende Wachstumsrate auf 4,6% prognostiziert.

Die Strategie der Unternehmensgruppe liegt dabei in der Erzielung von hohen Marktanteilen in den Wachstumsmärkten sowie der Optimierung der jeweiligen Cash Flows in den sich eher konsolidierenden Absatzregionen.

2.3 Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang belief sich in 2014 auf rund 30,1 Mio. EUR und ist daher gleichlautend mit dem Vorjahr 2013 (Auftragseingang 30 Mio. EUR).

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014 liegen gegenüber dem Vorjahr 2013 deutlich zurück. Die Bruttoerlöse beliefen sich in 2014 auf 29,5 Mio. EUR, der Vorjahreswert 2013 betrug 32,2 Mio. EUR. Dies ist insbesondere auf eine generelle Marktschwäche in Europa im Bereich der grafischen Papiere zurückzuführen. Es wurden in 2014 im Vergleich zu 2013 deutlich weniger Walzen Gummierungen und Beschichtungen im Bereich Composite Compound verkauft sowie auch deutlich weniger Serviceleistungen in diesem Bereich.

2.4 Lage

In der deutschen und europäischen Papierindustrie ist nach wie vor von einem sich konsolidierenden Markt auszugehen. Der Markt ist dabei geprägt von Werksschließungen und Übernahmen der kleineren Papierproduzenten durch große Konzerne. Durch die Zentralisierung von Einkaufsabteilungen bei den Papierproduzenten verschärft sich die Situation bei den Zulieferbetrieben. Ersatzinvestitionen werden von der Papierindustrie gestreckt bzw. aufgeschoben. Teilweise werden nicht oder schlecht ausgelastete Papiermaschinen auch vollständig stillgelegt. Bei Neuinvestitionen werden mehr und mehr kleinere Maschinen bevorzugt. Diese lassen sich flexibler einsetzen und ermöglichen damit den Herstellern ein flexibleres Reagieren auf Marktschwankungen. Das Geschäftsjahr 2014 entwickelte sich – wie erwähnt – in Bezug auf die Umsätze verhalten. Wobei anzuführen ist, dass dies im Wesentlichen auf die eigene Konsolidierung durch die Werksschließung zurückzuführen ist. Eine Erholung brachte allerdings das 1. Quartal 2015. Von einem konstanten, sich verstetigenden Wachstumstrend kann jedoch für die Gesellschaft derzeit nicht ausgegangen werden.

Angesichts dieser Rahmenbedingungen – nahezu gleichbleibende Umsätze sowie ein unter Konsolidierungsdruck stehender Absatzmarkt – ist die Gesellschaft gezwungen, die eigene Kostensituation weiterhin zu optimieren. Die in 2007 eingeführte Arbeitszeitverlängerung konnte in 2014 noch aufrechterhalten werden, was sich für die Stückkosten günstig auswirkte. Wir haben seit dem 01.04.2014 wieder die 40 Stunden Woche, zuvor war die 37,5 Stunden Woche. Im Rohstoffsektor gab es eine Preisstagnation bzw. einen leichten Preisrückgang bei Kautschuk.

Im Edelstahlsektor hatten wir in den vorangegangenen Jahren leichte Preissteigerungen, in 2014 sind die Edelstahlpreise stabil geblieben. Auch gab es keinen Anstieg bei den Energiepreisen, diese wurden sogar gesenkt. Jedoch ist diese Preissenkung durch das EEG-Gesetz und die vorgesehenen Umlagen kompensiert worden.

Die Schließungen unserer Werke in Heidenheim und Mount Hope erfolgte im Rahmen der europaweiten Konsolidierung und Optimierung der Produktionsstruktur des Konzerns. Die Übernahme des Kundenstamms der Werke in die Strukturen der Stowe Woodward AG führte hier zu einer 100%-tigen Auslastung dieser Produktionsanlagen. Diese Maßnahme unterliegt der stetig steigenden Anforderung die Produktionskapazitäten und die Strukturen der Stowe Woodward AG zu überprüfen und weiterhin zu optimieren.

2.4.1 Ertragslage

Die Ertragslage 2014 hat sich im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr 2013 verschlechtert. Auf Basis von Umsatzerlösen von 29,5 Mio. EUR (Vorjahr: 32,2 Mio.) hatten wir einen Anstieg beim Materialaufwand auf 35,6% des Umsatzes (Vorjahr: 33,5%).

Der Personalaufwand stieg absolut von 11,6 Mio. EUR in 2013 auf 14,6 Mio. EUR und betrug somit in Bezug auf den erzielten Umsatz 49,5% (Vorjahr: 36,0%). Der Anstieg ist hauptsächlich auf die Abfindungszahlungen zurückzuführen, nicht auf Personalzuwächse.

Die Abschreibungen in Höhe von 1,7 Mio. EUR sind geringfügig niedriger als im Vorjahr, genauso konnten auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 5,7 Mio. EUR des Vorjahres auf nunmehr 5,1 Mio. EUR in 2014 reduziert werden. Dies ist auch auf einen strikten Sparkurs zurückzuführen. In Bezug auf den Umsatz war dies eine Reduzierung von 17,7% in 2013 auf nunmehr 17,3% in 2014.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit fiel von einem Gewinn in Höhe von 2,7 Mio. EUR in 2013 auf einen Verlust in Höhe von 2,2 Mio. EUR in 2014. Verursacht durch die Werksschließungen in Deutschland erzielte die AG eine negative Umsatzrentabilität von -7,5% in 2014 zu +8,4% in 2013. .

Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft wird aufgrund des vorliegenden Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrages vollständig von der Robec Walzen GmbH in Höhe von 2,3 Mio. übernommen.

2.4.2 Finanzlage, Kapitalstruktur und Vermögenslage

Die Gesellschaft weist bei einer Bilanzsumme von 29,1 Mio. EUR eine Eigenkapitalquote von 60,9% aus und ist somit sehr solide aufgestellt. Das gezeichnete Kapital beträgt 736.260 EUR, die Kapitalrücklagen betragen 16,0 Mio. EUR, die Gewinnrücklagen 1,0 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorjahr ist die Eigenkapitalquote auf 60,9% gestiegen (Vorjahr: 58,1%), im Wesentlichen bedingt durch ein leicht geringeres Geschäftsvolumen und den Rückgang von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, also anderen Konzerngesellschaften.

Die Rückstellungen in Höhe von 6,7 Mio. EUR (Vorjahr 2013 6,1 Mio. EUR) setzen sich aus Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 4,0 Mio. EUR (Vorjahr 2013: 4,0 Mio. EUR) zusammen sowie aus Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2,7 Mio. EUR (Vorjahr 2013: 2,1 Mio.). Somit gibt es im Bereich der Rückstellungen ein Anstieg von 0,6 Mio. zum Vorjahr welcher hauptsächlich den Abfindungszahlungen geschuldet bzw. auf die Werkschließungen zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zusammen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen mit 1,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreswert (Vorjahr 2013: 2,0 Mio. EUR) leicht ab und entsprachen damit 5,5% der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Bilanzstichtag 2014 2,6 Mio. EUR und lagen damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 4,3 Mio. EUR. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Insgesamt repräsentieren die Verbindlichkeiten 15,2% der Bilanzsumme (Vorjahr 2013: 21,3%).

Die Gesellschaft ist in das Cash Pooling des Konzerns eingebunden. Über das Cash Pooling Verfahren erfolgt das zentrale Management von überschüssiger Liquidität oder kurzfristiger Liquiditätsbedarfe. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist dadurch zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.

3. Prognose- Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

In der deutschen und europäischen Papierindustrie ist nach wie vor von einem sich konsolidierenden Markt auszugehen. Der Markt ist dabei geprägt von Werksschließungen und Übernahmen der kleineren Papierproduzenten durch große Konzerne.

Ersatzinvestitionen werden von der Papierindustrie gestreckt bzw. aufgeschoben. Teilweise werden nicht oder schlecht ausgelastete Papiermaschinen auch vollständig still gelegt. Das Geschäftsjahr 2014 entwickelte sich in Bezug auf die Umsätze rückgängig im Vergleich zum Vorjahr. Von einem konstanten, sich verstetigenden Wachstumstrend kann für die Gesellschaft derzeit nicht ausgegangen werden. Die Situation bleibt somit für die Gesellschaft deutlich angespannt. Da sich auf der Absatz- und Umsatzseite keine wesentlichen Wachstumsimpulse ergeben werden, müssen die Kosten der Gesellschaft weiter optimiert werden. Alle Strukturen und Prozesse werden dabei einer permanenten Überprüfung und Optimierung hinsichtlich der Kostensituation unterzogen. Eine weitere Diskussion, ob die Struktur mit den beiden Werken bestehen bleibt, liegt nach den Werkschließungen von Heidenheim und Mount Hope nicht vor.

3.2 Risikobericht und Risikomanagementsystem

Das Risikomanagement der Stowe Woodward AG umfasst die Gesamtheit aller Maßnahmen zu einem systematischen und transparenten Umgang mit Risiken und ist durch seine Verzahnung mit den Controlling-Prozessen ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Das Risikomanagementsystem wird permanent weiterentwickelt, um die gesetzlich geforderte Risikofrüherkennung zu erfüllen. Dabei setzen wir alle Vorgaben vom Vorstand und Aufsichtsrat zu den Systemanforderungen zeitnah um.

Unsere Methoden und Werkzeuge zur Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Berichterstattung von Risiken verbessern wir kontinuierlich. Die standardisierten Risikomanagement-Prozesse stellen sicher, dass Vorstand und Aufsichtsrat zeitnah und strukturiert über die aktuelle Risikosituation der Gesellschaft informiert werden. Aus heutiger Sicht sind die Risiken für die Gesellschaft begrenzt und es liegen keine den Bestand gefährdenden Risiken vor.

3.2.1 Merkmale des Risikomanagementsystems

Dem Risikomanagement der Gesellschaft obliegt die Aufgabe, das Risikomanagementsystem kontinuierlich in Richtung Best Practice weiterzuentwickeln und bei Bedarf neuen Erkenntnissen und Anforderungen anzupassen. Die Gesellschaft ist dabei eingebunden in das Risikomanagementsystem des Xerium Konzerns. Dort werden verbindliche Vorgaben für den Risikomanagement-Prozess formuliert und die einzelnen Risikomanagement-Instrumente konzernweit nach Möglichkeit harmonisiert.

Zu den Aktivitäten im Rahmen einer Risikoinventur gehört es, zu den einzelnen identifizierten und bewerteten Risiken Maßnahmen zur Risikosteuerung zu formulieren und deren Umsetzung systematisch nachzuverfolgen. Die nicht in der monatlich aktualisierten Forecasts bzw. im Budget berücksichtigten Chancen und Risiken werden über die eingerichteten Berichtswege an die Konzernleitung kommuniziert. Im Budgetierungsprozess und bei Bedarf betrachten wir darüber hinaus Korridore der Ergebnis- und Cash-Größen auf Basis verschiedener Szenarien sowie gesamtwirtschaftliche Risiken über konzernweite Risikoszenarien.

Über auftretende Ad-hoc-Risiken werden die Risikomanagement-Verantwortlichen unverzüglich informiert; die Risiken werden zusätzlich auf den eingerichteten Berichtswegen dokumentiert. Auch die bereits über Rückstellungen bilanziell berücksichtigten Risiken sind Bestandteil standardisierter Analysen und der Berichterstattung im Konzern-Risikomanagement. Damit stellen wir auch für diese Risiken eine systematische Risikosteuerung sicher.

3.2.2 Risiken

Folgende Risiken sind relevant und Teil des Risikomanagementsystems der Gesellschaft:

Finanzwirtschaftliche Risiken
Risiken aus Verkäufen, Erwerben und Restrukturierungen
Auftragsrisiken
Absatzrisiken
Risiken in Ländern mit Handelsbeschränkungen
Beschaffungsrisiken
Umweltrisiken
Rechtliche Risiken aus Klagen und Ansprüchen Dritter
Compliance Risiken
Risiken der Informationssicherheit
Risiken aus Pensions- und Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen
Personalrisiken
Risiken der zukünftigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

3.3. Chancenbericht

Die Gesellschaft agiert in einem Marktumfeld, in dem sich neue Chancen eröffnen. Zum einen ist der klassische Papiermarkt der Printmedien rückläufig, andererseits konnten wir Zuwächse in der Verpackungsindustrie und bei den Tissue Papers verzeichnen. Diese systematisch zu erkennen und zu nutzen – und dabei unnötige Risiken zu vermeiden – ist ein wesentlicher Faktor zur Bestandssicherung des Unternehmens. Wenn die Chancen ihrer Art oder ihrem Umfang nach vereinbarte Risikotoleranzen überschreiten, mindern wir dieses Risiko durch eine enge Verknüpfung von Chancen- und Risikomanagement. Bei Chancen kann es sich um interne oder externe Potenziale handeln. Unser Chancenmanagement orientiert sich eng an unserer Strategie für kundenorientierte Innovation und nachhaltiges Wachstum.

Im Rahmen unseres Chancenmanagements werten wir Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Umfeldszenarien aus und befassen uns mit der Ausrichtung unseres Produktportfolios, den Kostentreibern sowie den kritischen Erfolgsfaktoren unserer Branche. Daraus werden konkrete Marktchancen abgeleitet, die die Geschäftsleitung im Rahmen der Budget- und Forecast-Planung und der Zielvereinbarungen mit dem operativen Management abstimmt. Wenn die Chancen ihrer Art oder ihrem Umfang nach vereinbarte Risikotoleranzen überschreiten, mindern wir dieses Risiko durch eine enge Verknüpfung von Chancen- und Risikomanagement. Bei Chancen kann es sich um interne oder externe Potenziale handeln. Unser Chancenmanagement orientiert sich eng an unserer Strategie für kundenorientierte Innovation und Bestandssicherung für das Unternehmen.

Chancen durch eine positive wirtschaftliche Entwicklung

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit, Finanz- und Ertragslage und unsere Cashflows. Unsere mittelfristigen Perspektiven basieren auf der Erwartung, dass die künftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unserer Darstellung im Kapitel Ausblick dieses Lageberichts entsprechen.

Sollte sich die Weltwirtschaft nachhaltiger erholen als in dieser Prognose dargestellt, könnten unsere Umsätze und Ergebnisse unseren aktuellen Ausblick und die mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

Chancen durch Forschung und Entwicklung

Der Fortbestand der Gesellschaft hängt vor allem von den Fähigkeiten ab, innovative Lösungen auf den Markt zu bringen und kontinuierlich Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Daher arbeiten wir auch weiterhin daran, die Effektivität unserer Forschung und Entwicklung zu erhöhen, die Innovationszyklen durch schlanke Entwicklungsmethoden zu verkürzen und stärker mit unseren Kunden zu kooperieren.

Sollte die Gesellschaft bzw. der Konzern in Forschung und Entwicklung bessere Fortschritte machen als derzeit erwartet, könnte dies dazu führen, dass mehr neue und verbesserte Produkte auf den Markt gebracht werden oder neue Produkte früher als derzeit geplant zur Verfügung stehen. Dies könnte sich positiv auf die Umsätze, die Ertragslage und die Cashflows auswirken und dazu führen, dass der Ausblick und die mittelfristigen Perspektiven übertroffen werden.

Chancen durch Kundenbeziehungen

Die Gesellschaft vermarktet ihre Produkte und Services nach Regionen und Produkten/ Produktgruppen. Die Gesellschaft sowie der Konzern optimieren ihr Vermarktungskonzept, um unsere Kundenlösungen effektiv zu vertreiben und unsere Kundenbeziehungen zu intensivieren. Diese Kundenbeziehungen sind auch Anknüpfungspunkt zur Erweiterung des Produkt- und Serviceportfolios. Auch künftig wird die Gesellschaft aktiv nach neuen Chancen suchen, um den Mehrwert für die Kunden noch stärker als derzeit erwartet zu steigern. Sollten sich diese Möglichkeiten schneller als derzeit erwartet entwickeln, könnte sich dies positiv auf Umsätze, die Ertragslage und die Cashflows auswirken und dazu führen, dass die Gesellschaft den Ausblick und die mittelfristigen Perspektiven übertrifft.

4. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess

Der Jahresabschluss der Stowe Woodward AG ist nach den Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt. Für die Erstellung der Abschlüsse gibt es einen verbindlichen Abschlussterminkalender. Im Rahmen des Abschlussprozesses werden neben der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung auch Informationen hinsichtlich Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel, Anhang und Lagebericht systemseitig bereitgestellt. Die wirksame Unterhaltung des Systems erfolgt zentralisiert durch das Rechnungswesen.

Neben den vorhandenen systemseitigen Checks werden manuelle Kontrollen hinsichtlich der Vollständigkeit und Richtigkeit durch die operativen Gesellschaften sowie die Xerium Konzernzentrale durchgeführt. Das Rechnungswesen stellt sicher, dass fachbereichsbezogene Informationen durch die jeweiligen Fachabteilungen gemeldet und im Konzernabschluss verarbeitet werden. Die zur Einhaltung der rechnungslegungsrelevanten Richtlinien in der Gesellschaft und der Konzernzentrale implementierten Kontrollen werden durch die Interne Revision auf ihre Wirksamkeit geprüft.

Der Jahresabschluss der Stowe Woodward AG wird mit Hilfe der Software SAP erstellt. Die laufende Buchhaltung und die Erstellung des Jahresabschlusses sind in funktionale Prozessschritte gegliedert. In allen Prozessen sind entweder automatisierte oder manuelle Kontrollen integriert. Die organisatorischen Regelungen stellen sicher, dass alle Geschäftsvorfälle und die Jahresabschlusserstellung vollständig, zeitnah, richtig und periodengerecht erfasst, verarbeitet und dokumentiert werden.

Als Konzerngesellschaft eines börsennotierten US-Konzerns ist die Stowe Woodward AG vollumfänglich dem Sarbans-Oxley Act und in den dort vorgesehenen Kontrollmechanismen unterworfen. Ziel dieses Gesetzes ist es, das Vertrauen der Anleger in die Richtigkeit und Verlässlichkeit der veröffentlichten Finanzdaten von Unternehmen zu gewährleisten. Das Gesetz gilt für US-amerikanische und ausländische Unternehmen, deren Wertpapiere an US-Börsen (National Securities Exchanges) gehandelt werden, deren Wertpapiere mit Eigenkapitalcharakter (Equity Securities) in den USA außerbörslich gehandelt werden, oder deren Wertpapiere in den USA öffentlich angeboten werden sowie für deren Tochterunternehmen. Nach Section 404 muss jeder Jahresbericht eine Beurteilung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems für die Rechnungslegung durch die Geschäftsleitung des Unternehmens und ein Urteil des Wirtschaftsprüfers über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems für die Rechnungslegung enthalten. Das interne Kontrollsystem umfasst alle Maßnahmen, welche die Qualität der mit der Rechnungslegung erstellten Quartals- und Jahresabschlüsse sicherstellen sollen.

5. Berichterstattung in Bezug auf die Risiken der Verwendung von Finanzinstrumenten

Im Geschäftsjahr 2014 wurden keine Finanzinstrumente, Derivate o.ä. eingesetzt.

6. Bestehende Zweigniederlassungen

Per Bilanzstichtag zum 31.12.2014 hatte die Stowe Woodward AG zwei Werke an zwei Produktionsstandorte. Dies waren die Werke Düren sowie das Werk Schloß-Holte. Es handelt sich dabei nicht um Zweigniedererlassungen gem. § 289 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die Werke in Heidenheim und Mount Hope wurden in 2014 geschlossen.

7. Grundzüge des Vergütungssystems

Das Vergütungssystem unterteilt sich in den gewerblichen Bereich, den Bereich der Angestellten sowie in die höheren Führungskräfte. Für die höheren Führungskräfte besteht ein erfolgsabhängiges Bonus-System.

8. Auswirkungen der Schließung der Werke Heidenheim und Mount Hope

Die Aktivitäten in Bezug auf die Schließung der Werke in Heidenheim und Mount Hope wurden in 2014 weitgehend abgeschlossen. Offene Ergebniseffekte sind hieraus nur noch aus den Endabwicklungen der letzten Anlageverkäufe des Werkes Heidenheim zu erwarten. Der Kundenbestand wird von der Vertriebsorganisation der Stowe Woodward AG mitbetreut.

9. Investitionen in 2014

Die Investitionen in 2014 teilten sich wie folgt auf. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um Instandhaltungsmaßnahmen und Modernisierungen. Erweiterungsinvestitionen wurden nicht getätigt.

Anlagenklasse Zugang [EUR]
1100 Gebäude 24.798
2000 Maschinen 246.976
3000 Betriebsausstattung 857.917
3200 EDV/ Hardware 115.796
5000 GWG 18.403
4000 Anlagen im Bau, Anz. 0
Neu Finanzkauf PKW's 54.221
1.318.111

10. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

In 2015 traten keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ein.

11. Ausblick

Im ersten Quartal 2015 gab es einen recht erfreulichen Auftragseingang und dieser lag mit 7,7 Mio. EUR über dem Vergleichswert des Vergleichsquartals 2014 (7,0 Mio. EUR). Der Außenumsatz für das erste Quartal 2015 belief sich auf 6,2 Mio. EUR, der entsprechende Vorjahreswert 2013 betrug noch 5,2 Mio. EUR. Somit startete das Geschäftsjahr 2015 durchaus positiv. Zum weiteren Verlauf erwartet die Gesellschaft keine deutliche Veränderung. Für das Geschäftsjahr 2015 geht die Gesellschaft von einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 4,5 Mio. EUR aus. Bei Umsätzen auf Vorjahresniveau soll diese Verbesserung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 um 6,7 Mio. EUR im Wesentlichen durch Kosteneinsparungen erreicht werden.

Die Investitionen werden restriktiv gehandhabt. Es werden Ersatzinvestitionen getätigt sowie Investitionsausgaben, die im Zusammenhang mit der Verlagerung von Maschinen und Anlagen in andere Werke des Xeriums-Konzerns stehen. Wir gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung im 2. Halbjahr 2015 aus und rechnen mit keinen großen Veränderungen.

Ungeachtet dessen steht die Gesellschaft unter anhaltendem Druck, ihre Kostenstrukturen weiter zu optimieren und die Auslastung zu verbessern. Nachhaltige Effekte im Bereich der Personalkosten sowie der allgemeinen Verwaltungskosten werden durch die vollzogene Schließung des Werkes Heidenheim und der damit verbundenen Konsolidierung der Produktionsstandorte in Deutschland erwartet.

Düren, 9. Juni 2015

**Stowe Woodward AG

Düren**

David J. Pretty, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

31.12.2013
EUR EUR EUR
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A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.541.453,76 10.875.165,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.571.254,69 4.248.642,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.416.715,93 675.029,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 161.957,28
15.529.424,38 15.960.794,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.491.896,42 1.754.396,16
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.981.066,60 1.686.339,52
3. Fertige Erzeugnisse 66.783,85 101.759,93
3.539.746,87 3.542.495,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.074.340,07 3.625.220,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.614.334,12 6.813.561,73
3. Sonstige Vermögensgegenstände 193.100,91 213.212,83
9.881.775,10 10.651.995,35
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 79.095,30 272.543,06
13.500.617,27 14.467.034,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.988,95 89.641,06
29.127.030,60 30.517.469,42
Passiva
31.12.2013
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 736.260,00 736.260,00
II. Kapitalrücklage 15.957.062,73 15.957.062,73
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 73.626,00 73.626,00
2. Andere Gewinnrücklagen 970.936,20 970.936,20
1.044.562,20 1.044.562,20
17.737.884,93 17.737.884,93
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 3.988.523,00 4.000.743,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.705.456,31 2.128.917,88
6.693.979,31 6.129.660,88
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 38.005,90 101.412,64
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.615.854,48 2.028.372,65
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.610.684,00 4.256.156,13
4. Sonstige Verbindlichkeiten 430.621,98 263.982,19
davon aus Steuern EUR 170.966,58 (Vj. EUR 112.487,02)
4.695.166,36 6.649.923,61
29.127.030,60 30.517.469,42

Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

2013
EUR EUR EUR
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1. Umsatzerlöse 29.485.702,30 32.226.672,53
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 259.751,00 6.633,74
3. Sonstige betriebliche Erträge 530.348,37 719.758,16
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 19.343,49 (Vj. EUR 14.348,50)
30.275.801,67 32.953.064,43
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.415.807,17 9.611.180,80
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.106.274,83 1.226.566,16
10.522.082,00 10.837.746,96
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.602.277,20 9.629.898,09
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.005.115,28 1.939.330,35
davon für Altersversorgung EUR 222.543,67 (Vj. EUR 211.011,65)
14.607.392,48 11.569.228,44
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 1.657.276,62 1.856.207,77
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.134.183,42 5.745.059,75
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 37.536,94 (Vj. EUR 10.301,62)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 586.687,47 251.342,45
davon an verbundene Unternehmen EUR 15.715,56 (Vj. EUR 12.414,81)
davon aus Aufzinsung EUR 267.649,00 (Vj. EUR 238.871,00)
-586.687,47 -251.342,45
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.231.820,32 2.693.479,06
10. Sonstige Steuern 94.921,85 79.260,47
11. Aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags ausgeglichener Verlust (abgeführter Gewinn (VJ)) 2.326.742,17 2.614.218,59
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens 2014

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2014 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2014
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EUR EUR EUR EUR EUR
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I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 23.511.535,86 24.798,06 123.565,85 18.524,06 23.641.375,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 34.955.908,58 246.975,99 0,00 1.505.762,25 33.697.122,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.817.236,74 1.046.336,42 50.308,16 446.077,41 8.467.803,91
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 173.874,01 0,00 -173.874,01 0,00 0,00
66.458.555,19 1.318.110,47 0,00 1.970.363,72 65.806.301,94
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2014 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2014
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EUR EUR EUR EUR EUR
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I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 12.636.370,28 474.786,90 1.811,96 13.047,19 13.099.921,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.707.266,35 842.462,56 0,00 1.426.324,34 30.123.404,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.142.207,49 339.096,34 8.136,77 437.857,56 7.051.583,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.916,73 0,00 -9.948,73 0,00 1.968,00
50.497.760,85 1.656.345,80 0,00 1.877.229,09 50.276.877,56
Netto-Buchwerte
31.12.2014 31.12.2013
--- --- ---
EUR EUR
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I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.541.453,76 10.875.165,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.573.717,75 4.248.642,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.416.220,87 675.029,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1.968,00 161.957,28
15.529.424,38 15.960.794,34

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2014

Tätigkeiten des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich durch regelmäßige schriftliche und mündliche Berichte des Vorstandes über die Lage des Unternehmens (einschließlich des Risikomanagements und des internen Kontrollsystems) und über wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichtet. Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates in ständigem Kontakt zum Vorstand der Gesellschaft und ließ sich laufend über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und anstehende Entscheidungen berichten. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand eingehend erörtert. Dabei wurden alle wesentlichen Vorgänge behandelt.

In Sitzungen am 16. Juli 2014 und am 22. Dezember 2014 und mehreren Telefonkonferenzen im Geschäftsjahr 2014 hat der Aufsichtsrat, die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben der Überwachung und Beratung, wahrgenommen. Soweit einzelne Vorgänge der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurden sie vor der Beschlussfassung in den Aufsichtsratssitzungen eingehend beraten und verabschiedet.

Schwerpunkte der Arbeit des Aufsichtsrats im vergangenen Jahr lagen in der Überwachung und Beratung des Vorstands bei größeren Vorhaben wie der Schließung des Werkes in Heidenheim. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig mit dem Vorstand über die strategische Ausrichtung sowie Risikolage und Geschäftslage des Unternehmens besprochen und regelmäßig darüber berichten lassen. Maßstab für die Überwachung der Geschäftsführung des Vorstands waren insbesondere Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit. Zusätzliche Prüfungsmaßnahmen wie die Einsichtnahme in Unterlagen des Unternehmens waren nicht erforderlich.

Veränderungen im Vorstand und Aufsichtsrat

Im Berichtszeitraum ist das die Aufsichtsratsmitglied Herr Michael S. Buchanan vom Aufsichtsrat zurückgetreten. Der Aufsichtsrat bestand somit nicht mehr aus 3 Mitgliedern. Mit Beschluss des Amtsgerichts Düren vom 12. Dezember 2014 ist Frau Teresa Kaye Posey Kazaglis auf Antrag des Vorstands als neues Aufsichtsratsmitglied bestellt worden.

Im Berichtszeitraum gab es keine Veränderungen im Vorstand.

Prüfung, Jahresabschluss und Gewinnverwendung

In der Hauptversammlung der Gesellschaft am 27. August 2014 wurde gemäß dem Vorschlag des Aufsichtsrats die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, zum Abschlussprüfer des Berichtsjahres gewählt. Anschließend hat der Aufsichtsratsvorsitzende den Prüfungsauftrag erteilt. Der vorliegende Jahresabschluss 2014 und der hierzu vom Vorstand erstattete Lagebericht wurden von der Ernst & Young GmbH Wirtschafsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft. Die Prüfung des Jahresabschlusses hat nach dem abschließenden Ergebnis des Abschlussprüfers keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2014 inklusive des zugehörigen Lageberichts wurde mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat den vorliegenden Jahresabschluss und den hierzu vom Vorstand erstatteten Lagebericht ebenfalls geprüft und sich in seiner Sitzung am 7. Juli 2015 in Anwesenheit des Abschlussprüfers damit befasst. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und stand dem Aufsichtsrat für Fragen und ergänzende Auskünfte zu Verfügung. Hierdurch konnte sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit des Abschlusses und der Prüfung überzeugen. Auch der Aufsichtsrat erhebt in Übereinstimmung mit den Abschlussprüfern keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat den mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehenen Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Aufgrund des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags mit der Robec Walzen GmbH als beherrschendem Unternehmen, wird das Jahresergebnis der Gesellschaft an diese Obergesellschaft abgeführt; der Bilanzgewinn beträgt Null. Folglich gibt es keinen Gewinnverwendungsvorschlag. Diesem Prozedere wird zugestimmt.

Sonstiges

Dem Vorstand und allen Mitarbeitern der Stowe Woodward AG werden an dieser Stelle für die im vergangenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit besonderer Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Düren, 7. Juli 2015

STOWE WOOODWARD AG

Der Aufsichtsrat

Teresa Kaye Posey Kazaglis

Vorsitzende des Aufsichtsrats