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Andritz AG Annual Report 2012

Sep 4, 2013

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Annual Report

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Publication

Stowe Woodward Aktiengesellschaft

Düren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage „Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stowe Woodward AG, Düren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 8. März 2013

**Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Dahmen, Wirtschaftsprüfer

Krause, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2011
EUR EUR EUR
--- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 11.335.178,88 11.796.614,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.114.129,05 4.189.411,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 827.785,56 1.047.151,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 383.066,47 495.660,84
16.660.159,96 17.528.838,68
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 152.856,00 161.306,00
16.813.015,96 17.690.144,68
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.897.970,79 2.077.799,45
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.640.377,78 1.240.308,94
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 141.087,93 45.343,50
3.679.436,50 3.363.451,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.028.000,49 3.686.458,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.062.829,20 5.154.721,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 60.426,61 28.891,53
8.151.256,30 8.870.071,16
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 24.158,61 110.979,82
11.854.851,41 12.344.502,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.691,10 88.075,41
28.754.558,47 30.122.722,96
Passiva
31.12.2011
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 736.260,00 736.260,00
II. Kapitalrücklage 15.957.062,73 15.957.062,73
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 73.626,00 73.626,00
2. Andere Gewinnrücklagen 970.936,20 970.936,20
1.044.562,20 1.044.562,20
IV. Bilanzgewinn 0,00 0,00
17.737.884,93 17.737.884,93
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 4.014.504,00 4.114.369,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.914.932,81 1.774.831,68
5.929.436,81 5.889.200,68
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.255.806,44 1.803.076,06
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.588.808,14 4.433.957,04
3. Sonstige Verbindlichkeiten 242.622,15 258.604,25
5.087.236,73 6.495.637,35
28.754.558,47 30.122.722,96

Gewinn- und Verlustrechnung für 2012

2011
EUR EUR EUR
--- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 28.634.064,02 33.995.541,56
2. Erhöhung/Vj. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 495.813,27 (124.920,50)
3. Sonstige betriebliche Erträge 693.995,59 648.430,96
29.823.872,88 34.519.052,02
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.727.597,06 11.368.565,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 893.170,99 934.355,87
10.620.768,05 12.302.921,42
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.041.365,33 8.945.374,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.754.394,80 1.699.037,73
davon für Altersversorgung

EUR 122.858,31 (Vj. EUR 275.080,45)
10.795.760,13 10.644.412,65
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 1.895.715,08 1.936.340,81
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.836.675,51 4.848.791,61
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.921,86 9.006,64
davon aus verbundenen Unternehmen

EUR 1.921,86 (Vj. EUR 9.006,64)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 223.450,35 216.276,83
davon aus Aufzinsung

EUR 223.187,00 (Vj. EUR 215.979,00)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.453.425,62 4.579.315,34
11. Außerordentlicher Aufwand/Außerordentliches Ergebnis 0,00 716.029,00
12. Sonstige Steuern 154.458,15 78.699,19
13. Ergebnis vor Gewinnabführung 1.298.967,47 3.784.587,15
14. Aufwand aus der Gewinnabführung aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags (1.298.967,47) (3.784.587,15)
15. Jahresüberschuss/Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für 2012

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz in diesem Anhang gemacht.

Die Gesellschaft hat in 2010 erstmals die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) angewendet. Die wesentliche Auswirkung der Umstellung auf die Vorschriften des BilMoG stellte die verändert ermittelte Pensionsverpflichtung dar und die in 2011 nachgeholte volle Aufstockung der Pensionsverpflichtungen. Gemäß den Übergangsvorschriften des EGHGB wurden die Auswirkungen aus der Umstellung in den Vorjahren im Außerordentlichen Ergebnis erfasst. Im laufenden Jahr ergaben sich hieraus keine weiteren Veränderungen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben. Seit 2008 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 sofort ausgebucht; Zugänge von EUR 150,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die sonstigen Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden erstmalig zum 1. Januar 2010 auf der Basis des BilMoG ermittelt. Dem versicherungsmathematischen Gutachten liegt der Barwert der Rückstellungen, ermittelt nach der „Projected-Unit-Credit-Methode" und unter Verwendung der Sterbetafeln 2005 G von Heubeck, zugrunde. Der Rechnungszins zum 31. Dezember 2012 wurde mit 5,06 % (Vj 5,14 %) p. a. angesetzt. In die Bewertung wurden Annahmen zu künftigen Trends einbezogen. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertungsänderung nach BilMoG zum 1. Januar 2010 (TEUR 767) wurde in Anwendung des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB in 2010 anteilig mit TEUR 51 und mit dem Restbetrag von TEUR 716 im Geschäftsjahr 2011 im außerordentlichen Aufwand erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungs- bzw. Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Fremdwährungen werden mit den entsprechenden Devisenkursen bewertet, wobei bei Forderungen und Verbindlichkeiten von den zum Entstehungszeitpunkt bzw. zum Jahresende geltenden Kursen der jeweils niedrigere bzw. höhere zugrunde gelegt wird, soweit die Forderungen und Verbindlichkeiten nicht kurzfristig sind.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2012

TEUR
31.12.2011

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.028 3.686
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.063 5.155
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
davon aus Lieferungen und Leistungen 2.304 1.798
Sonstige Vermögensgegenstände 60 29
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 22 24

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 197 (Vj. TEUR 8) und enthalten Forderungen aus dem konzerneigenen Cashpool in Höhe von TEUR 2.759 (Vj. TEUR 3.357).

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Dieses beträgt EUR 736.260.

Das Grundkapital ist unverändert eingeteilt in 14.400 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Rücklagen

Im Berichtsjahr veränderten sich die Kapital- und Gewinnrücklagen nicht.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden erstmalig zum 1. Januar 2010 auf der Basis des BilMoG ermittelt. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertungsänderung nach BilMoG zum 1. Januar 2010 (TEUR 767) wurde in Anwendung des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB in 2010 anteilig mit TEUR 51 erfasst und der verbliebende Restbetrag von TEUR 716 wurde zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 voll passiviert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Altersteilzeitansprüche in Höhe von TEUR 474 (Vj. TEUR 409), Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 158 (Vj. TEUR 226), Jubiläen in Höhe von TEUR 230 (Vj. TEUR 223), Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 204 (Vj. TEUR 175), Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von TEUR 94 (Vj. TEUR 151), Prüfungsgebühren in Höhe von TEUR 53 (Vj. TEUR 68), und für Warenlieferungen in Höhe von TEUR 175 (Vj. TEUR 240) gebildet.

Verbindlichkeiten

Keine der Verbindlichkeiten hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Zusammensetzung der Verbindlichkeiten

31.12.2012

TEUR
31.12.2011

TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.256 1.803
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.589 4.434
davon aus Lieferungen und Leistungen 1.177 649
3. Sonstige Verbindlichkeiten 243 259
davon aus Steuern 118 104
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0
davon erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 53 71

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung in Höhe von EUR 1.298.967,47 (Vj. EUR 3.784.587,15) gegenüber dem Mehrheitsgesellschafter Robec Walzen GmbH.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2013 und 2021 enden. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

TEUR
2013 185
2014 177
2015 149
2016 56
Folgejahre 19

Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2012 2011
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
- nach Sparten
Breitstreckwalzen 11.515 40 15.286 45
Walzenbezüge 7.253 25 7.738 23
Polyurethanbezüge/Keramikwalzen 4.350 15 3.584 10
Sonstige 5.713 20 7.676 23
Bruttoerlöse 28.831 100 34.284 101
abzüglich Erlösschmälerungen -197 0 -288 -1
28.634 100 33.996 100
- nach Regionen
Bundesrepublik Deutschland 10.878 38 14.279 42
Europäisches Ausland 11.740 41 14.278 42
Übriges Ausland 6.016 21 5.439 16
28.634 100 33.996 100

Sonstige betriebliche Erträge

2012

TEUR
2011

TEUR
Erträge aus Lizenzen und Kostenerstattungen 463 479
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 0 4
Schrottverkäufe 49 61
Mieteinnahmen 59 10
Erträge aus der Währungsumrechnung 25 55
Kantinenerlöse 17 14
Versicherungsentschädigung 28 3
Übrige Erträge 53 22
694 648

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2012

TEUR
2011

TEUR
Betriebsaufwand 776 692
Verwaltungsaufwand 1.718 1.382
Vertriebsaufwand 1.586 2.172
Übrige 757 603
4.837 4.849

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen/Übrige sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 76) enthalten.

Außerordentliche Aufwendungen des vorherigen Geschäftsjahres

Der ertragswirksame Effekt des Vorjahres aus der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG in Höhe von TEUR 716 wurde als außerordentlicher Aufwand behandelt. Auf die Erläuterungen zu den Pensionsrückstellungen wird verwiesen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Gesellschaft schloss mit Wirkung vom 1. Januar 2001 einen Ergebnis- und Beherrschungsvertrag mit der Robec Walzen GmbH (ehemals Stowe Woodward Forschungs- und Entwicklungs GmbH, umbenannt in 2005) ab. Daher weist die Gesellschaft grundsätzlich keinen Aufwand oder Ertrag für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus.

Aufwand aus der Gewinnabführung

Aufgrund des existierenden Ergebnis- und Beherrschungsvertrags wurde der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.299 (Vj. TEUR 3.785) an die Robec Walzen GmbH abgeführt.

Sonstige Angaben

Organe

Aufsichtsrat

Gemäß § 96 Aktiengesetz i. V. m. § 76 Betriebsverfassungsgesetz 1952 hat die Gesellschaft einen Aufsichtsrat; diesem gehörten zum Bilanzstichtag an:

Stephen R. Light, Bellevue, USA, ehemaliger CEO und nun Boardmitglied der Xerium Technologies, Inc. (Mitglied und Aufsichtsratsvorsitzender bis 15. August 2012)

Harold C. Bevis, USA, Aufsichtsratsvorsitzender, CEO Xerium Technologies Inc. (Mitglied und Aufsichtsratsvorsitzender seit 8. Oktober 2012)

Donna M. Meserve, Billerica, USA: stellvertretende Vorsitzende, Personalleiterin, Xerium Technologies, Inc. (Mitglied bis 3. Dezember 2012)

Michael S. Buchanan, Raleigh, USA: Vice President Tax & Treasury, Xerium Technologies, Inc. (Mitglied seit 7. Dezember 2012)

Ute Glasmacher, Niederzier: Arbeitnehmervertreterin, Sekretärin

Die Wahl der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder des Aufsichtsrats erfolgt gemäß § 5 der Satzung auf jeweils vier Jahre.

Vorstand und Vertretung

Der Vorstand setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

David J. Pretty, Raleigh, North Carolina, USA,

President Xerium North America & Europe (bis April 2012 und ab Januar 2013)
Joan Badrinas Ardevol, Nauort,

CTO Xerium, President Rolls Europe

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft alleine. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Herren David J. Pretty und Joan Badrinas Ardevol vertreten die Gesellschaft jedoch jeweils alleine.

Gesamtbezüge des Vorstands

Auf die in § 285 Nr. 9a HGB geforderte Angabe der an die Vorstandsmitglieder für ihre Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR 4.

Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Die laufenden Pensionszahlungen für ehemalige Vorstandsmitglieder betrugen im Berichtsjahr TEUR 226 (Vj. TEUR 223).

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder des Vorstands sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2012 auf TEUR 2.644 (Vj. TEUR 2.676).

Außerbilanzielle Geschäfte

Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden Operating-Leasing-Verträge, die aus Wirtschaftlichkeits- und Liquiditätsgründen abgeschlossen wurden. Es sind keine besonderen Risiken hieraus ersichtlich.

Abschlussprüferhonorar

Zu den Angaben nach § 285 Tz. 17 Buchstabe a bis d HGB verweisen wir auf die Angaben im Konzernabschluss der Xerium Technologies, Inc., USA, zum 31. Dezember 2012, der unter www.xerium.com in der Rubrik Investors Relations/SEC Filings veröffentlicht wird, sowie auch auf das dort verlinkte Proxy Statement (Suchbegriff innerhalb der „Filing Group") der Xerium Technologies, Inc.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2012 2011
Produktionsmitarbeiter 112 116
Verwaltung, Vertrieb, Entwicklung 49 50
161 166

Konzernverhältnisse

Am Grundkapital der Gesellschaft ist die Robec Walzen GmbH (ehemalige Stowe Woodward Forschungs- und Entwicklungs GmbH) mit 99,55 % beteiligt.

Die Robec Walzen GmbH gehört seit dem 3. Dezember 1999 über die Xerium Germany Holding GmbH wie auch die Xerium Technologies Ltd., UK, und XTI LLC, USA, zur Xerium Technologies Inc., USA.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Xerium Technologies Inc., USA, als höchster Konzernspitze einbezogen. Der Abschluss ist am Sitz der Xerium Technologies Inc., USA, und nach den Regeln der SEC erhältlich. Die Stowe Woodward AG steht damit unter der einheitlichen Leitung der Xerium Technologies Inc., USA. Als verbundene Unternehmen sind somit alle Unternehmen der Xerium Technologies Inc.-Gruppe anzusehen.

Mit der Robec Walzen GmbH besteht mit Wirkung vom 1. Januar 2001 ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag. Die Hauptversammlung vom 19. Juni 2001 hat diesem Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag zugestimmt. Die Eintragung ins Handelsregister Düren erfolgte am 23. November 2001.

Gewinnverwendung

Aufgrund des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags mit der Robec Walzen GmbH als beherrschendes Unternehmen wird das Jahresergebnis an die Obergesellschaft abgeführt; der Bilanzgewinn beträgt Null.

Düren, den 8. März 2013

Stowe Woodward AG

Der Vorstand

David J. Pretty

Joan Badrinas Ardevol

Entwicklung des Anlagevermögens 2012

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2012

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2012

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 23.417.814,21 60.661,93 0,00 0,00 23.478.476,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.638.107,69 363.027,49 490.160,84 17.383,92 36.473.912,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.423.764,31 222.440,78 5.500,00 113.789,51 7.537.915,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 495.660,84 383.066,47 -495.660,84 0,00 383.066,47
66.975.347,05 1.029.196,67 0,00 131.173,43 67.873.370,29
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 161.306,00 0,00 0,00 -8.450,00 152.856,00
67.136.653,05 1.029.196,67 0,00 122.723,43 68.026.226,29
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2012

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2012

EUR
--- --- --- --- ---
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 11.621.199,23 522.098,03 0,00 12.143.297,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.448.696,15 928.470,82 17.383,92 32.359.783,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.376.612,99 445.146,23 111.629,20 6.710.130,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
49.446.508,37 1.895.715,08 129.013,12 51.213.210,33
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
49.446.508,37 1.895.715,08 129.013,12 51.213.210,33
Netto-Buchwerte
31.12.2012

EUR
31.12.2011

EUR
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I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 11.335.178,88 11.796.614,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.114.129,05 4.189.411,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 827.785,56 1.047.151,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 383.066,47 495.660,84
16.660.159,96 17.528.838,68
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 152.856,00 161.306,00
16.813.015,96 17.690.144,68

Lagebericht

Geschäftsentwicklung

Das letzte Quartal 2011 verlief im Bereich des Auftragseingangs schwach. Diese Auftragssituation hat das erste Quartal 2012 belastet. Im weiteren Verlauf des Jahres 2012 haben wir mit einem weitestgehend stagnierenden Papiermarkt und einer damit verbundenen stagnierenden Entwicklung im Auftragseingang zu kämpfen gehabt. Der Papiermarkt steckt weiterhin in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Diese ist geprägt von Werksschließungen und Übernahmen der kleineren Papierproduzenten durch große Konzerne. Durch die Zentralisierung von Einkaufsabteilungen bei den Papierproduzenten kommen die Zulieferunternehmen preislich weiter unter Druck. Weiterhin dazu beigetragen hat auch die Konzernentscheidung, das Geschäft im südostasiatischen Markt beginnend ab Juni 2011 über die Schwestergesellschaft in Australien kommerziell abzuwickeln. Dies hat somit bei gleichbleibender Menge einen deutlich niedrigeren Auftragseingang aufgrund des geringeren Preises zur Folge.

Im OEM-Bereich konnten wir in 2012 keine nennenswerten Projekte verzeichnen.

Bereits seit einigen Jahren stellen wir fest, dass die Papierhersteller ihre Ersatzinvestitionen aufzuschieben versuchen. Dies war auch im Jahr 2012 unverändert die Situation. Einzelne Konzerne halten auch weiterhin notwendige Ersatzinvestitionen zurück und haben Papiermaschinen teilweise stillgelegt.

Der Preisverfall, der bereits im Jahr 2004 für die Papierhersteller bei steigenden Rohstoffpreisen einsetzte, führte auch in 2012 zu weiteren Stilllegungen von kleinen und mittleren Papiermaschinen sowie Übernahmen kleinerer Produzenten durch die großen Papierkonzerne. Dieser Prozess hat sich seit 2010 zwar verlangsamt, doch setzte sich die Situation grundsätzlich auch in 2012 fort. Insbesondere im Bereich der grafischen Papiere nehmen Werksschließungen und Preisverfall dramatisch zu. Insgesamt wurden im Markt ca. 7% weniger grafische Papiere verkauft als noch in 2011. Dieser Trend wird vermutlich auch in 2013 anhalten.

Die Papierhersteller fokussieren sich seit der Wirtschaftskrise eher auf kleinere Maschinen, um mehr Flexibilität im Markt zu haben. Durch die Überkapazität an Papier am Markt, werden Großmaschinen immer seltener gebaut. Die Flexibilität, zwischen einzelnen Produkten am Markt umschalten zu können, ist somit am ehesten gegeben.

Die Papierhersteller stehen weiterhin unter einem hohen Kostendruck. Diese führte auch in 2012 wie bereits in den Vorjahren dazu, dass dieser Druck sowohl an die Papiermaschinenhersteller als auch die Zulieferbetriebe weiterzugeben. Durch neue Qualitäten im Walzenbeschichtungsbereich, mit deren Einführung wir bereits in Vorjahren am Markt erfolgreich begonnen haben, konnten wir diesem Druck jedoch entgegentreten und den allgemeinen Preisverfall im Walzenbeschichtungsbereich stoppen.

Das Geschäftsjahr 2012 entwickelte sich für uns in dieser allgemein schwierigen Marktsituation im Bereich des Umsatzes relativ schwach. Wir konnten weder im Endkundengeschäft noch im Maschinenbau Umsatzsteigerungen erzielen. Auch durch das ansteigende Geschäft mit Schwesterfirmen bedingt, haben wir einen Umsatzrückgang von rund 16% hinnehmen müssen. Im Bereich der Herstellkosten haben wir aufgrund des geringeren Umsatzvolumens rückläufige Kosten zu verzeichnen, was aber ausschließlich volumenbedingt ist.

Um dem hohen Kostendruck gerecht zu werden, mussten wir weiterhin Maßnahmen ergreifen, um die Gewinnsituation weitestgehend stabil zu halten. Die bereits 2007 eingeführte Arbeitszeitverlängerung wurde erfolgreich weitergeführt, was uns im Produktionsbereich weitere Kosteneinsparungen ermöglichte. Im Materialbereich konnten Materialien bzw. Lieferanten ausgetauscht werden, was uns einen leichten Kostenvorteil gebracht hat, der Preissteigerungen in diesem Segment jedoch nicht aufgefangen hat. Auch im Gemeinkostenbereich konnten durch Investitionen in neue, zukunftsorientierte Produktionsverfahren Kosten lediglich stabil gehalten werden. Insgesamt wird es immer schwieriger dem wachsenden Kostendruck in der Papierindustrie mit Kosteneinsparungen entgegen zu wirken.

Die ständig steigenden Energie- und Rohstoffpreise haben sich im Jahr 2012 nur unmerklich ausgewirkt. Insbesondere im Rohstoffsektor gab es eine Preisstagnation bzw. einen leichten Preisrückgang bei Kautschuk. Im Edelstahlsektor hatten wir auch in 2012 Preissteigerungen von rund 2% zu verzeichnen. Die Energiepreise konnten konstant gehalten werden. Die Materialeinsatzquote ist in 2012 konstant geblieben ggü. dem Vorjahr. Für den Verlauf des Jahres 2013 planen wir derzeit ohne weitere Preissteigerungen.

Die allgemeine Marktschwäche im europäischen Papiermarkt führt zu kontinuierlich stagnierenden Preisen, so dass die Kostensteigerungen ausschließlich durch Einsparungen aufgefangen werden können. Mit Hilfe unserer qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiter, denen wir an dieser Stelle erneut ganz herzlich für ihren unermüdlichen und harten Einsatz danken möchten, und Dank der Unterstützung des Aufsichtsrates wird die Stowe Woodward AG ihre Bemühungen im Jahr 2013 weiter voran treiben, um den unvorteilhaften Marktentwicklungen entgegenzutreten und diese signifikant abzuschwächen. Auch im folgenden Jahr werden wir alle Kräfte bündeln, um weiterhin unsere Position als Marktführer in Deutschland für Breitstreckwalzen und Walzenbeschichtungen für Papierherstellungsmaschinen zu behaupten.

Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Auftragseingänge fielen im Vergleich zum Vorjahr um ca. 7,1% bedingt durch einen allgemein schwachen Auftragseingang und das zunehmende Geschäft mit Schwestergesellschaften zu geringeren Preisen.

Bedingt durch die anhaltende Marktschwäche hat unser Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15,8% ggü. 2011 abgenommen, was durch ein geringeres Volumen und einen höheren Anteil von margenschwächeren Umsätzen verursacht war.

Die Materialeinsatzquote im Vergleich zum Umsatz konnte in 2012 fast stabil gehalten werden und betrug rund 37% (Vj 36%).

Aufgrund der Tariferhöhungen stiegen die Personalkosten gegenüber dem Vorjahr um 1,4%.

Im Bereich der Gemeinkosten konnten wir diese stabil auf Vorjahresniveau halten.

Der absolute Rückgang in der Rohmarge sowie das relative Verharren der anderen Kostenblöcke führten allerdings zu einem stärkeren Absinken des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und damit auch des abgeführten Ergebnisses.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzstruktur war ähnlich dem Vorjahr. Die Bilanzsumme sank etwas und reflektierte einerseits den Überschuss der Abschreibungen über die Neuinvestitionen und andererseits leichte Veränderungen in der Zusammensetzung des Working Capitals sowie geringere Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung.

Nachdem wir bereits im Jahr 2011 größere Investitionen durchgeführt haben, wurden in 2012 vor allem notwendige Großreparaturen getätigt; größere Einzelinvestitionen gab es nicht. Das Investitionsbudget betrug rund EUR 1 Mio.

Der Vorratsbestand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,4%. Dies ist vornehmlich auf die höheren Lagerbestände im Bereich der halbfertigen und fertigen Erzeugnisse zurückzuführen, da im Dezember 2012 das Niveau der Auslieferungen schlechter war.

Der Forderungsbestand, der im Wesentlichen aus kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestand, ist aufgrund des schwachen Umsatzes im letzten Quartal um rund EUR 0,7 Mio. gesunken.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen deutlich über dem Vorjahr mit ca. 25%. Dies ist maßgeblich dadurch bedingt, dass Investitionen und Reparaturen im Vergleich zu 2011 vor allem im letzten Quartal durchgeführt wurden.

Die langfristigen Verbindlichkeiten bestehen aus Pensionsrückstellungen für geschlossene Pensionspläne, die sich im Zeitverlauf langsam abbauen.

Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2012 wurde die globale Produktvereinheitlichung unter der Prämisse neue Produkte und deren Vorteile zu etablieren, weitergeführt. Fast das gesamte Portfolio mit seinen unterschiedlichsten Applikationsgruppen kann nun mit neuen, weltweit einheitlichen Produkten aufwarten. Nachdem bereits in 2011 der Standard für Kalanderwalzenbeschichtungen gesetzt wurde und das Portfolio für Polyurethanbezüge umrissen war, konzentrierte man sich in 2012 auf die Erneuerung der gummibasierten Walzenbeschichtungen. Die bereits überaus erfolgreichen Produkte wie Rebel im Tissue Sektor sowie im Kalanderwalzenbereich die Genesis Familie setzten auch in 2012 die Maßstäbe in der Walzenbeschichtungsindustrie.

Stowe Woodward konnte bis Ende 2012 knapp 100 der intelligenten Nipdruck online Überwachungssysteme der SMART-Technologie allein in Europa erfolgreich installieren; weltweit sind es inzwischen weit über 300 Einheiten. Dieses System bietet unseren Kunden den einzigartigen Vorteil den aktuell anstehenden Nipdruck zu messen und sich mittels kabelloser Übertragung am Bildschirm darstellen zu lassen. Viele Kunden nutzen dieses System aktiv um Anpassungen oder Korrekturen an der laufenden Maschine vorzunehmen, was in dieser Form unmöglich war. Diese Messeinrichtung kann zwischenzeitlich in alle gängigen Walzenbezüge (Gummi, Polyurethan und Composite-Bezüge) eingebaut werden.

Der globale Markt verändert sich ständig und so haben auch wir die Kostenvorteile mit alternativen Rohstoffen, angepassten Fertigungstechnologien und letztlich mit der Verringerung von Abfällen, genutzt und arbeiten stetig daran, weitere Kostenvorteile zu erlangen. Diese umfassenden Aktivitäten stehen im Einklang mit einem sich ständig verbessernden Qualitätsverständnis. Auch im Jahr 2012 konnten die Qualitätskosten um weit mehr als 10% gesenkt werden und standen am Ende des Jahres so niedrig wie noch nie in der Geschichte dieses Unternehmens.

Qualitäts-, Umweltmanagement und Arbeitsschutz

Die internen und externen Audits und der kontinuierliche Verbesserungsprozess in den Werken Düren, Heidenheim und Schloß Holte belegen die Wirksamkeit des integrierten Managementsystems für Qualität-, Umwelt, und Arbeitssicherheit. Dies wurde 2012 durch das erfolgreiche Überwachungsaudit in allen Werken durch den DNV bestätigt. Die europäischen Standorte von Stowe Woodward besitzen ein Qualitätszertifikat nach ISO EN 9001:2008, die deutschen Werke sind zusätzlich nach der Umweltnorm ISO EN 14001:2004 zertifiziert.

Qualitäts- und Umweltziele wurden entsprechend unseres Qualitäts- und Umweltprogramms abgearbeitet. Durch die Verknüpfung von Prozess- und Qualitätsmanagement werden unsere Prozessabläufe weiter optimiert. Der regelmäßige Erfahrungsaustausch der Prozess- und Qualitätsingenieure aller europäischen Standorte wurde auch 2012 fortgeführt. 2012 sind die Vorbereitungen, das SAP - QM - Modul weiter auszubauen, abgeschlossen worden, sodass ab Januar 2013 das Meldungssystem mit Anbindung an MS - Outlook genutzt werden kann. Im Bereich Umwelt und Arbeitssicherheit konnten die eingesetzten Gefahrstoffe in den Beschichtungswerken weiter reduziert werden. Darüber hinaus wurde ein sehr effizientes Gefahrstoffkataster, das die gesetzlichen Anforderungen mehr als erfüllt, ebenfalls in das SAP - System integriert.

Der Bereich Arbeitsschutz ist ein integrierter Bestandteil unseres Managementsystems.

ASA - Sitzungen werden in regelmäßigen Abständen nach den gesetzlichen Vorgaben in den einzelnen Standorten unter Beteiligung von Sicherheitsfachkraft, Sicherheitsbeauftragten, Werkleitung, Betriebsrat und Betriebsärzten durchgeführt. Verbesserungsvorschläge werden dokumentiert und von den jeweiligen Prozessverantwortlichen umgesetzt.

Ausblick und Risikoelemente

Die Aussichten für 2013 und später sind schwierig einzuschätzen. Der Trend der ersten Monate des Jahres 2013 deutet auf ein eher stabiles Jahr für Umsatz, Ertragsniveau und Bilanzstruktur hin. Die derzeitige Auftragslage ist im Vergleich zu 2012 etwas besser. Die weitere Entwicklung am Papiermarkt ist nur schwer vorhersehbar und ein Ausbleiben positiver Tendenzen jederzeit möglich. Das 1. Halbjahr ist in Summe stark risikobehaftet, die Erwartungen für das 1. Quartal 2013 werden wir knapp erreichen können.

Die Risikolage ändert sich somit nicht gegenüber den Vorjahren, da wir von einer stagnierenden Papierindustrie abhängig sind. Es herrscht weiterhin ein harter Preiskampf im Papiermarkt und Werksschließungen der kleinen und mittleren Papierfabriken stellen deutlich negative Faktoren für 2013 dar. Diesen Risiken entgegenzuwirken wird in Zukunft immer schwieriger. Wir haben uns personell gut aufgestellt, doch ist die Personaldecke auch sehr dünn. Weitere Kostensenkungsprogramme sind somit nur noch in kleinem Umfang umzusetzen. Die Werke werden durch Synergieeffekte im Zuge der europäischen Restrukturierung weiter gefördert. Allerdings ist der Kostendruck immer noch sehr hoch und es bedarf weiterer Anstrengungen innerhalb des Unternehmens dem allgemeinen Trend entgegenzuwirken und mit großer Effizienz die Kosten zu senken und trotz allem den Umsatz zu halten oder auszubauen. Dazu wird das hervorragend aufgestellte europäische Management ganz besonders beitragen und weitere Synergien aus der europäischen Struktur erarbeiten und nutzen.

Wir danken unseren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Partnern. Es hat sich erneut erwiesen, dass die Zusammenarbeit miteinander einer der wesentlichen Bestandteile unseres Erfolges ist. Wir sind zuversichtlich, dass wir als Unternehmen auf diesem Fundament an unserer langfristigen, gemeinsamen Zukunft erfolgreich weiterarbeiten können.

Düren, 8. März 2013

**STOWE WOODWARD AG

Düren**

David J. Pretty

Joan Badrinas Ardevol

Vorstand

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegen unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung, die Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Tätigkeiten der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Stand 1. Juli 2007) sowie die „Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2012

Tätigkeiten des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich durch regelmäßige schriftliche und mündliche Berichte des Vorstandes über die Lage des Unternehmens (einschließlich des Risikomanagements und des internen Kontrollsystems) und über wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichtet. Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates in ständigem Kontakt zum Vorstand der Gesellschaft und ließ sich laufend über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und anstehende Entscheidungen berichten. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand eingehend erörtert. Dabei wurden alle wesentlichen Vorgänge behandelt.

In zwei Sitzungen am 27. Juni 2012 und am 17. Dezember 2012 und in einigen Telefonkonferenzen im Geschäftsjahr 2012 hat der Aufsichtsrat, die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben der Überwachung und Beratung, wahrgenommen. Soweit einzelne Vorgänge der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurden sie vor der Beschlussfassung in den Aufsichtsratssitzungen eingehend beraten und verabschiedet.

Schwerpunkte der Arbeit des Aufsichtsrats im vergangenen Jahr lagen in der Überwachung und Beratung des Vorstands bei größeren Vorhaben. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig mit dem Vorstand über die strategische Ausrichtung sowie Risikolage und Geschäftslage des Unternehmens besprochen und regelmäßig darüber berichten lassen. Maßstab für die Überwachung der Geschäftsführung des Vorstands waren insbesondere Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit. Zusätzliche Prüfungsmaßnahmen wie die Einsichtnahme in Unterlagen des Unternehmens waren nicht erforderlich.

Veränderungen im Vorstand und Aufsichtsrat

Im Berichtszeitraum sind die Aufsichtsratsmitglieder Stephen R. Light (15.08.2012) und Donna M. Meserve (03.12.2012) ausgeschieden. Der Aufsichtsrat bestand somit nicht mehr aus 3 Mitgliedern. Mit Beschluss des Amtsgerichts Düren vom 8. Oktober 2012 und 7. Dezember 2012 sind Herr Harold C. Bevis und Herr Michael S. Buchanan auf Antrag des Vorstands bestellt worden.

Im Berichtszeitraum gab es eine Veränderung im Vorstand. Die Bestellung von David J. Pretty wurde nicht verlängert und er wurde per 05.07.2012 aus dem Handelsregister ausgetragen. Per Beschluss und Abstimmung in der Aufsichtsratssitzung vom 17. Dezember 2012 wurde Herr Pretty wieder in den Vorstand gewählt. Die Bestellung von Herrn Joan Badrinas Ardevol wurde im Berichtszeitraum um ein Jahr verlängert. Beide Vorstandsmitglieder sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Prüfung, Jahresabschluss und Gewinnverwendung

In der Hauptversammlung der Gesellschaft am 23. August 2012 wurde gemäß dem Vorschlag des Aufsichtsrats die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer des Berichtsjahres gewählt. Anschließend hat der Aufsichtsratsvorsitzende den Prüfungsauftrag erteilt. Der vorliegende Jahresabschluss 2011 und der hierzu vom Vorstand erstattete Lagebericht wurden von der Ernst & Young GmbH Wirtschafsprüfungsgesellschaft, München, geprüft. Die Prüfung des Jahresabschlusses hat nach dem abschließenden Ergebnis des Abschlussprüfers keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2012 inklusive des zugehörigen Lageberichts wurde mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat den vorliegenden Jahresabschluss und den hierzu vom Vorstand erstatteten Lagebericht ebenfalls geprüft und sich in seiner Sitzung am 19. Juni 2013 in Anwesenheit des Abschlussprüfers damit befasst. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und stand dem Aufsichtsrat für Fragen und ergänzende Auskünfte zu Verfügung. Hierdurch konnte sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit des Abschlusses und der Prüfung überzeugen. Auch der Aufsichtsrat erhebt in Übereinstimmung mit den Abschlussprüfern keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat den mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehenen Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Aufgrund des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags mit der Robec Walzen GmbH als beherrschendem Unternehmen, wird das Jahresergebnis der Gesellschaft an diese Obergesellschaft abgeführt; der Bilanzgewinn beträgt Null. Folglich gibt es keinen Gewinnverwendungsvorschlag. Diesem Prozedere wird zugestimmt.

Sonstiges

Dem Vorstand und allen Mitarbeitern der Stowe Woodward AG werden an dieser Stelle für die im vergangenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit besonderer Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Düren, 19. Juni 2013

STOWE WOODWARD AG

Der Aufsichtsrat

Michael S. Buchanan, Vorsitzender des Aufsichtsrats