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Altech Advanced Materials AG Interim / Quarterly Report 2025

Jul 25, 2025

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Interim / Quarterly Report

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Publication

Altech Advanced Materials AG

Frankfurt am Main

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025

Vorwort des Vorstandes zum Halbjahresbericht 2025

Sehr geehrte Aktionärinnen, sehr geehrte Aktionäre,

die Altech Advanced Materials AG steht vor einem bedeutenden strategischen Schritt: Mit dem geplanten Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrag beabsichtigen wir, nahezu sämtliche Vermögenswerte – insbesondere unsere Beteiligungen an der Altech Industries Germany GmbH (Projekt Silumina Anodes) sowie der Altech Energy Holdings GmbH und damit der indirekten Beteiligung an der Altech Batteries GmbH (Projekt CERENERGY) – an die Altech Batteries Ltd., Australien, zu übertragen. Im Gegenzug erhalten wir eine Beteiligung an der Altech Batteries Ltd. von 21 %.

Diese Maßnahme dient der langfristigen Wertsteigerung durch eine bessere Finanzierbarkeit der Projekte und damit der zügigen Kommerzialisierung der innovativen Batterieprojekte am Standort Schwarze Pumpe. Die Hauptversammlung am 27. August 2025 wird über den Vertragsabschluss entscheiden. Der Vertragsentwurf ist online einsehbar, ebenso ein unabhängiges Gutachten zur Transaktion.

Im ersten Halbjahr 2025 konnten wir wichtige Meilensteine erreichen: Die Pilotanlage für Silumina Anodes wurde erfolgreich in Betrieb genommen, und das CERENERGY-Projekt erhielt sowohl die Umwelt- und Baugenehmigung als auch die höchste Nachhaltigkeitsbewertung „Dark Green“ von S&P Global. Die CERENERGY-Batterien überzeugen durch ihre Umweltfreundlichkeit, Sicherheit und Langlebigkeit – bestätigt durch eine unabhängige Studie von DNV.

Im ersten Halbjahr 2025 erzielte die Altech Advanced Materials AG keine Umsatzerlöse. Gleichzeitig konnten wir unsere Kostenstruktur erheblich optimieren: Der Personalaufwand wurde deutlich reduziert, ebenso die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Auch das Finanzergebnis hat sich stabilisiert, da Zinserträge aus Darlehen an unsere Beteiligungsgesellschaften die laufenden abgegrenzten Zinsaufwendungen aus Wandelanleihe nahezu ausgleichen.

Der ausgewiesene Fehlbetrag von -293 TEUR liegt im Rahmen unserer Erwartungen und bestätigt die Prognose, die wir im Jahresabschluss 2024 veröffentlicht haben. Die vorhandene Liquidität zum Jahresende 2024 in Höhe von 0,7 Mio. EUR und aktuell zum 30. Juni 2025 von rund 0,48 Mio. EUR erlaubt es uns, die Gesellschaft mit der Kostenstruktur nachhaltig sowie geplanten weiteren Kosteneinsparungsmaßnahmen bis in das Geschäftsjahr 2026 zu finanzieren.

Wir blicken zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte, in der wir mit der geplanten Transaktion zur Einbringung unserer Beteiligungen in die Altech Batteries Ltd. einen entscheidenden Schritt zur langfristigen Wertsteigerung und zur Finanzierbarkeit unserer innovativen Batterieprojekte gehen wollen.

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Uwe Ahrens

gez. Hansjoerg Plaggemars

Zwischenlagebericht

Vorbemerkung

Der Halbjahresfinanzbericht der Altech Advanced Materials AG ist auf die Erfordernisse eines verkürzten Zwischenabschlusses angepasst. Der verkürzte Zwischenabschluss der Altech Advanced Materials AG für die Berichtsperiode vom 1. Januar 2025 bis zum 30. Juni 2025 („Halbjahresabschluss“) gemäß § 117 i.V.m. §§ 114, 115 WpHG wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetztes (AktG) unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Altech Advanced Materials AG ist eine kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft im Sinne von § 264d HGB und wird daher als große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 S. 2 HGB eingestuft. Der vorliegende Halbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde keiner prüferischen Durchsicht gemäß §115 Abs. 5 WpHG unterzogen.

Der vorliegende Halbjahresabschluss basiert auf dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024. In Einklang mit DRS 16 ist ein gegenüber dem Jahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden. Er enthält nicht alle Informationen, die für einen vollständigen Jahresabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind. Im vorliegenden verkürzten Anhang werden vor allem Angaben zu den Posten gemacht, bei denen sich wesentliche Änderungen im Vergleich zu dem Jahresabschluss der Altech Advanced Materials AG für das Geschäftsjahr 2024 ergeben haben.

1. Grundlagen der Gesellschaft

Berichterstattendes Unternehmen

Die Altech Advanced Materials AG, Frankfurt am Main, ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht (nachfolgend auch „AAM AG“, „AAM“ oder die „Gesellschaft“). Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 118874 registriert und hat ihren Sitz in der Ziegelhäuser Landstr. 3, 69120 Heidelberg. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag EUR 7.922.919 und ist eingeteilt in 7.922.919 nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag im Regulierten Markt im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Kennnummer ISIN DE000A31C3Y4 gelistet. Entsprechend gilt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag als eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 264d HGB.

Die Altech Advanced Materials AG ist eine börsennotierte Holdinggesellschaft, die Investitionen in Kapital- und Personengesellschaften tätigt, welche ein gutes Chancen-Risiko-Profil darstellen – insbesondere in den Geschäftsfeldern Rohstoffgewinnung und -verarbeitung, Chemie sowie der Herstellung und dem Vertrieb aller Arten von Verpackungs- und Papierprodukten.

Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft zwei 25%-Beteiligungen: an der Altech Energy Holding GmbH („AEH“) und an der Altech Industries Germany GmbH („AIG“). Durch diese Beteiligungen beabsichtigt AAM am Markt für Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität durch mit hochreinem Aluminiumoxid im Nanometerbereich beschichtetes Anodenmaterial – Silumina Anodes - sowie über die Beteiligung der AEH an der Altech Batteries GmbH („ABG“) im Bereich der Festkörperbatterien für den stationären Batterieeinsatz zur Speicherung grüner Energie – CERENERGY - zu partizipieren.

Die Beteiligungen der AAM befinden sich beide in der Startup-Phase und benötigen weiterhin Kapital, um den operativen Geschäftsbetrieb aufzubauen. Ein Mittelrückfluss aus den Beteiligungen, auch nach Umsetzung der Strukturänderungen, wird erst mittelfristig erwartet.

Mitarbeiter

Zum 30. Juni 2025 beschäftigte die Altech Advanced Materials AG durchschnittlich drei Mitarbeiter in Teilzeit (31. Dezember 2024: durchschnittlich drei Mitarbeiter in Teilzeit). Diese Zahlen beinhalten nicht den Vorstand.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Überblick über den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2025

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im ersten Quartal 2025 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Vergleich zum Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um +0,2 % gestiegen. Damit setzte sich die wirtschaftliche Erholung zu Jahresbeginn leicht fort. Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag das preisbereinigte BIP jedoch um 0,4 % niedriger.

Im Juli 2025 zeigt sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland verhaltener als zu Jahresbeginn. Nachdem die Konjunktur im ersten Quartal durch Vorzieheffekte, insbesondere im Außenhandel mit den USA, gestützt wurde, verliert sie im zweiten Quartal an Dynamik. Die Industrieproduktion stieg im Mai leicht an, vor allem dank der Energieerzeugung und der Produktion von Industriegütern. Gleichzeitig verzeichneten die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe einen Rückgang, insbesondere aufgrund schwacher Inlandsnachfrage, während die Nachfrage aus dem Ausland – vor allem aus Nicht-Euroraum-Staaten – leicht zulegte. Innerhalb der Industrie entwickelten sich die Branchen unterschiedlich: Während etwa die Kfz-Produktion und die pharmazeutische Industrie zulegten, war in chemischen Bereichen und in der Elektrotechnik ein Rückgang zu beobachten.

Die binnenwirtschaftliche Entwicklung ist ebenfalls uneinheitlich. Der Einzelhandel musste im Mai reale Umsatzrückgänge hinnehmen, wobei sowohl Lebensmittel- als auch Nicht-Lebensmittelbereiche betroffen waren. Demgegenüber stiegen die privaten PKW-Neuzulassungen geringfügig, ebenso wie die Umsätze im Gastgewerbe. Dennoch bleibt die Konsumstimmung insgesamt gedämpft. Trotz steigender Einkommenserwartungen führen geopolitische Unsicherheiten und die schwache Lage am Arbeitsmarkt zu einer erhöhten Sparneigung und damit zu verhaltener Kaufbereitschaft. Das Konsumklima verharrt deutlich im negativen Bereich.

Am Arbeitsmarkt zeigt sich keine Erholung. Die Arbeitslosenzahl stieg im Juni überdurchschnittlich stark an, während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stagnierte. Kurzarbeit war im April leicht rückläufig, blieb jedoch auf einem insgesamt hohen Niveau. Frühindikatoren wie das IAB-Arbeitsmarktbarometer oder der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit deuten auch für das dritte Quartal auf keine Verbesserung hin. Unternehmen zeigen sich weiterhin zurückhaltend bei Neueinstellungen.

Der Außenhandel trug im zweiten Quartal nicht zum Wachstum bei. Die Exporte gingen im Mai gegenüber dem Vormonat um 3,8 Prozent zurück, insbesondere im Handel mit den USA. Auch die Importe nahmen ab, sodass sich der Handelsüberschuss leicht erhöhte. Die Auftragslage im Auslandsgeschäft zeigt gemischte Signale: Während neue Bestellungen von Konsum- und Investitionsgütern aus Nicht-Euroraum-Staaten zunahmen, rechnet etwa der Maschinenbau wieder mit rückläufigen Exportgeschäften. Die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren US-Zollpolitik wirkt sich belastend auf die Erwartungen aus.

International stagniert die Industrieproduktion, der Welthandel gab nach den starken Zuwächsen im ersten Quartal im April spürbar nach. Auch die Importe der USA und Lieferungen in den Euroraum gingen zurück. Zwar bleiben die Handelszahlen im Jahresvergleich im Plus, jedoch schwinden die positiven Vorzieheffekte. Frühindikatoren wie der Einkaufsmanagerindex und der Sentix-Stimmungsindex zeigen zwar eine leichte Aufhellung, doch die globale Konjunktur bleibt anfällig. Erste Hinweise auf eine Umlenkung chinesischer Exporte nach Europa könnten Strukturveränderungen im Welthandel andeuten.

Auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen bleibt hoch. Im April 2025 stieg sie im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 Prozent. Der aktuellere Insolvenztrend des IWH zeigt zwar für Juni einen leichten Rückgang gegenüber dem Vormonat, aber einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr und dem Vorkrisenniveau. Die anhaltend schwache gesamtwirtschaftliche Lage, strukturelle Probleme und geopolitische Risiken wirken hier weiter belastend.

Insgesamt deutet sich für das zweite Quartal 2025 eine spürbare konjunkturelle Abschwächung an. Die Aufhellung bei Geschäftserwartungen steht im Kontrast zur tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung, die von Volatilität, Unsicherheit und schwacher Binnennachfrage geprägt ist. Ohne Klarheit in der internationalen Handelspolitik – insbesondere mit Blick auf die US-Zollpolitik – bleibt auch der Ausblick für das zweite Halbjahr eingetrübt.

Im Juni 2025 lag die Inflationsrate in Deutschland bei +2,0 % im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit auf dem niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Gegenüber dem Vormonat blieben die Verbraucherpreise stabil. Der Rückgang der Inflation wurde vor allem durch sinkende Energiepreise (-3,5 %) und eine geringere Teuerung bei Nahrungsmitteln (+2,0 %) verursacht. Dagegen verteuerten sich Dienstleistungen weiterhin überdurchschnittlich um +3,3 %, insbesondere in den Bereichen Mobilität, soziale Einrichtungen und Versicherungen. Die sogenannte Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) lag bei +2,7 %.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem vorsichtigen Erholungskurs. Für das Jahr 2025 wird ein leichtes Wirtschaftswachstum von 0,2 % erwartet, das sich 2026 auf 1,5 % deutlich verstärken soll. Haupttreiber dieser Entwicklung sind ein zunehmender privater Konsum sowie verstärkte staatliche Investitionen und Fördermaßnahmen. Der Außenhandel hingegen bleibt aufgrund internationaler Handelskonflikte und einer schwachen globalen Nachfrage hinter den Erwartungen zurück. So ist insbesondere die wirtschaftspolitische Entwicklung in den USA unter Präsident Trump ein Unsicherheitsfaktor, ebenso wie mögliche geopolitische Eskalationen, etwa im Nahen Osten.

Bei den Investitionen ist vor allem für 2026 mit einem kräftigen Anstieg zu rechnen. Die Ausrüstungsinvestitionen steigen zunächst 2025 nur um 0,6 %, legen aber 2026 deutlich um 6,6 % zu. Auch die Bauinvestitionen entwickeln sich positiv: Nach einem moderaten Wachstum von 0,5 % im Jahr 2025 werden sie im Jahr darauf um 3,1 % zunehmen. Die Inflationsrate liegt 2025 bei durchschnittlich 2,0 % und damit genau im Zielbereich der Europäischen Zentralbank, bevor sie 2026 leicht auf 1,8 % sinkt. Sollte die Bundesregierung angekündigte Entlastungen bei Strom- und Gaskosten umsetzen, könnte die Teuerung sogar auf rund 1,4 % sinken.

Finanzpolitisch wird für 2025 ein staatliches Defizit von 2,4 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwartet, welches 2026 auf 3,1 % ansteigt. Trotz dieser leichten Überschreitung der Maastricht-Grenze wird nicht mit einem Defizitverfahren seitens der EU gerechnet, da verteidigungsbezogene Ausgaben inzwischen von den Schuldenregeln teilweise ausgenommen sind.

Am 5. Juni 2025 senkte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Einlagesatz von 2,25 % auf 2,00 %. Diese geldpolitische Entscheidung wurde allgemein erwartet und markiert einen weiteren Schritt der EZB in Richtung einer neutralen Ausrichtung ihrer Zinspolitik.

Rückblickend hatte die EZB seit Juli 2022 in mehreren Schritten ihren Leitzins angehoben – bis auf 4,00 % im Jahr 2023 – als Reaktion auf die hohe Inflation infolge der Energiekrise und Nachwirkungen der Pandemie. Erst im Juni 2024 begann eine Trendwende mit der ersten Zinssenkung nach der Phase intensiver Anhebungen.

Am 18. Juni 2025 hat die US-Notenbank beschlossen, ihr Tagesgeldzielband unverändert bei 4,25 % - 4,50 % zu belassen. Es ist die vierte Sitzung ohne Zinsänderung in Folge.

Der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar liegt zum 30. Juni 2025 bei 1,1720 US-Dollar für einen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 9,5% Prozent im Vergleich zum 30. Juni 2024, zum damaligen Zeitpunkt war ein Euro etwa 1,0705 US-Dollar wert. Zum Jahresende 2024 lag der Wechselkurs zum Euro bei 1,0389 US-Dollar.

Im Berichtszeitraum hat der Euro gegenüber weiteren relevanten Währungen sich wie folgt entwickelt: Australischer Dollar von 1,6772 zu 1,7948 (+7%), Schweizer Franken von 0,9412 zu 0,9347 (-0,7%), Kanadischer Dollar von 1,4948 zu 1,6027 (+7,2%) und Britisches Pfund von 0,8292 zu 0,8555 (+3,1%).

Im ersten Halbjahr 2025 konnten nahezu alle großen Aktienindizes teils deutliche Kursgewinne verzeichnen. Besonders stark entwickelte sich der deutsche DAX, der zum 30. Juni 2025 bei 23.909 Punkten stand – ein Zuwachs von rund 20 % im Vergleich zum Jahresende 2024. Auch der EuroStoxx legte mit einem Plus von gut 9 % deutlich zu. Die US-amerikanischen Indizes verzeichneten moderatere Anstiege: Der Dow Jones stieg um 3,6 %, der Nasdaq um 7,9 % und der S&P 500 um 5,5 %. Insgesamt spiegelt diese Entwicklung eine positive Marktstimmung wider, gestützt durch Zinssenkungen und verbesserte wirtschaftliche Aussichten im Euroraum.

Der Markt für stationäre Energiespeicher/ Prognose der Batteriezellenproduktion

Bis 2030 wurden in Europa Batteriezellproduktionskapazitäten von über zwei Terawattstunden pro Jahr angekündigt – mehr als doppelt so viel wie die erwartete Nachfrage von 800 bis 1300 GWh. Angesichts früherer Projektabbrüche erscheint die vollständige Umsetzung dieser Pläne jedoch unrealistisch. Das Fraunhofer ISI entwickelte deshalb ein Risikobewertungsmodell, das die Wahrscheinlichkeit der Realisierung einzelner Projekte analysiert und einen realistischeren Ausblick auf die zukünftige Produktionsleistung erlaubt.

Das Fraunhofer ISI schätzt, dass nur 54–75 % der geplanten Batteriekapazitäten bis 2030 realisiert werden – rund 1,2 bis 1,7 TWh. Tatsächlich produziert werden dürften davon aber nur 0,8 bis 1,1 TWh.

Ein großer Teil der Vorhaben ist derzeit gefährdet oder bereits gescheitert: Über 700 GWh an Projekten in Europa sind abgekündigt oder verzögert, darunter allein 240 GWh in Deutschland. Prominente Beispiele sind Northvolt (z. B. Heide, 60 GWh), ACC (Kaiserslautern, 32 GWh), Cellforce (Schwarzheide) und Italvolt (Scarmagno, 45 GWh). Gründe sind u. a. hohe Energiepreise, fehlendes Know-how, Qualitätsprobleme, mangelnde Finanzierung und schwache Marktentwicklung.

Trotz dieser Herausforderungen bietet Europa durch regulatorische Anreize wie die EU-Batterieverordnung langfristige Standortvorteile. Regionen wie Deutschland, Frankreich, Skandinavien und Osteuropa gelten als Hotspots. Das Ziel bleibt eine größere Unabhängigkeit von asiatischen Zellimporten, insbesondere aus China, und eine strategische Stärkung europäischer Batteriewertschöpfungsketten.

Entwicklung der Beteiligungen

Projekt Cerenergy-Batterien – Meilensteine im ersten Halbjahr 2025

Die Altech GridPacks sind als "Plug and Play"-Funktion konzipiert, um sicherzustellen, dass sie leicht an abgelegenen Orten installiert werden können. Die Altech GridPacks können bei jedem Wetter sicher im Freien installiert werden. Die Altech GridPacks werden in einer Konstruktion eines Seecontainers gebaut, was den einfachen Transport auf dem Seeweg oder auf der Straße zum Aufstellungsort sowie die einfache Installation gewährleistet. Im Gegensatz zu anderen Mega-Batteriepacks auf dem Markt können diese GridPacks übereinandergestapelt werden. Dies minimiert den Platzbedarf der Batterie und erlaubt eine einfache Skalierbarkeit für jeden Anforderungen an die Energiespeicherung. Die Stapelfähigkeit in Verbindung mit dem "Plug and Play"-Design machen die GridPacks zur offensichtlichen Wahl für den Netzbatterie-Markt. Die Altech GridPacks sind außerdem so konzipiert, dass sie ohne Ventilation, beweglichen Komponenten und Klimaanlagen auskommen und daher nur geringe Wartungskosten verursachen.

Ende Januar 2025 hat Altech Advanced Materials AG bekannt gegeben, dass das CERENERGY-Projekt von S&P Global Ratings mit der höchsten Umweltbewertung „Dark Green“ ausgezeichnet wurde. Die Batterietechnologie zeichnet sich durch einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck aus und verzichtet auf kritische Rohstoffe wie Lithium, Graphit und Kobalt. Diese Bewertung ermöglicht die Nutzung umweltfreundlicher Finanzierungsinstrumente wie Green Bonds. S&P betont in seiner Analyse die Bedeutung von Batteriespeichern für die Energiewende sowie die Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit der CERENERGY-Batterie. Mit erwarteten Emissionen von nur 14 kg CO2/kWh liegt die Batterie deutlich unter den Werten herkömmlicher Lithium-Ionen-Batterien. Das mechanische Recyclingverfahren minimiert Umweltbelastungen zusätzlich. Diese Einschätzung von S&P schafft wichtige Voraussetzungen für zukünftige nachhaltige Finanzierungen und unterstreicht die Innovationskraft des Projekts.

Im März 2025 hat Altech die Umwelt- und Baugenehmigung für das CERENERGY-Batteriewerk in Schwarze Pumpe, Sachsen, erhalten. Die Anlage soll eine jährliche Produktionskapazität von 120 MWh erreichen, mit Investitionskosten von rund 156 Mio. Euro. Die Genehmigung erlaubt nun die Baufeldfreimachung und den Baubeginn.

Anfang Juni 2025 gab AAM bekannt, dass eine von DNV durchgeführte Studie die erheblichen Vorteile der CERENERGY-Technologie gegenüber anderen stationären Batteriespeichern bestätigt. Die unabhängige Vergleichsanalyse zeigt, dass CERENERGY eine extrem lange Lebensdauer von 15 bis 30 Jahren aufweist, ohne nennenswerte Energiespeicherverluste, und mehr Ladezyklen innerhalb von 24 Stunden ermöglicht als marktübliche Batterie-Systeme.

Zudem benötigt die Batterie keine externe Kühlung oder Heizung und ist unter allen klimatischen Bedingungen einsatzfähig. Ein weiterer Vorteil ist die 100 %ige Sicherheit, da sie nicht brennbar ist. DNV sieht in CERENERGY eine der vielversprechendsten Technologien im Batteriesektor mit weiterem Optimierungspotenzial hinsichtlich Energiedichte, Leistung und Kosteneffizienz.

Projekt Silumina Anodes – Meilensteine im ersten Halbjahr 2025

Altech hat Anfang Mai 2025 die Pilotanlage für Silumina Anodes erfolgreich in Betrieb genommen und die Produktion von Testmaterial über alle Fertigungsstufen hinweg gestartet. Die erste Charge von 30 kg des innovativen Anodenmaterials wurde hergestellt, das Lithium-Ionen-Batterien um bis zu 55 % leistungsfähiger machen kann. Die Produktion wird schrittweise auf die maximale Kapazität hochgefahren. Silumina Anodes wird als 10%ige Beimischung zu Graphit genutzt und könnte die Effizienz von Batterien erheblich steigern. Vereinbarungen mit mehreren Herstellern zur weiteren Testung des Materials wurden bereits getroffen. Vorstand Uwe Ahrens sieht die erfolgreiche Inbetriebnahme als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur industriellen Produktion und betont die Bedeutung der kommenden Testphase für die Batterieindustrie.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Die Altech Advanced Materials AG hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 einen Verlust in Höhe von -293 TEUR (HJ1/2024: -818 TEUR) erzielt.

Die Gesellschaft verfügte am 30. Juni 2025 über frei verfügbare liquide Mittel bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 477 TEUR (31. Dezember 2024: 730 TEUR). Der Vorstand geht davon aus, dass die zum Stichtag vorhandene Liquidität ausreichend ist, um die Altech Advanced Materials AG mit der geplanten Kostenstruktur und den weiteren geplanten Kosteneinsparungen bis in das Geschäftsjahr 2026 zu finanzieren.

Die Altech Advanced Materials AG beabsichtigt mit der Altech Batteries Ltd., Australien, einen Vertrag über die Zeichnung von Aktien der Altech Batteries Ltd., Australien, und die Übertragung und Einbringung von Geschäftsanteilen an der Altech Industries Germany GmbH - Projekt Silumina Anodes - und der Altech Energy Holdings GmbH - Projekt CERENERGY - sowie die Einbringung von Forderungen gegen die Altech Industries Germany GmbH und die Altech Energy Holdings GmbH („Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrag“) über die Veräußerung nahezu aller ihrer Vermögenswerte abzuschließen.

Gegenstand dieses Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages ist die Übertragung der von der Altech Advanced Materials AG gehaltenen Beteiligungen an der Altech Industries Germany GmbH, Dresden, und der Altech Energy Holding GmbH, Dresden, sowie die Abtretung gegenüber der Altech Industries Germany GmbH und der Altech Energy Holding GmbH bestehenden Darlehensforderungen an die Altech Batteries Ltd und damit nahezu sämtlicher Vermögenswerte der Altech Advanced Materials AG. Als Gegenleistung für die Einbringung der Beteiligungen und die Forderungsabtretung erhält die Altech Advanced Materials AG Aktien der Altech Batteries Ltd. die nach Umsetzung der Transaktion einer Beteiligung der Gesellschaft an der Altech Batteries Ltd. von insgesamt 21 % entsprechen.

Die Gesellschaft hat den Kapitalmarkt am 27. Februar 2025 erstmalig über die geplante Transaktion und über die Ziele dieser Transaktion informiert. Ziel der Maßnahme ist die Sicherstellung der Finanzierung der Produktionsanlagen auf dem Standort im Industriegebiet Schwarze Pumpe für die Projekte Silumina Anodes und CERENERGY sowie deren zügige Kommerzialisierung. Damit soll der Wert der künftigen Beteiligung an der Altech Batteries Ltd. langfristig gesteigert werden.

Der Entwurf des Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages wurde in der Einberufung zur Hauptversammlung am 18. Juli 2025 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der vollständige Wortlaut des Entwurfes des Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages samt Anlagen ist ab dem Tag der Einberufung sowie während der Hauptversammlung im Internet unter https://www.altechadvancedmaterials.com/de/hauptversammlung-2025 einsehbar. Ein von der Altech Batteries Ltd. in Auftrag gegebenes Gutachten eines unabhängigen Experten ist ebenfalls online abrufbar.

Der Abschluss des Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages steht unter dem Vorbehalt, dass die Hauptversammlung der Altech Batteries Ltd, Australien, und der Altech Advanced Materials AG dem Abschluss des Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages mit der jeweils erforderlichen Mehrheit zustimmt.

2.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Altech Advanced Materials AG

Nachfolgend wird der Geschäftsverlauf unter Einbezug der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren und unter Bezugnahme auf die in diesem Zwischenbericht ausgewiesenen Beträge analysiert und erläutert. Der Halbjahresfinanzbericht der Altech Advanced Materials AG wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den Sondervorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Der Halbjahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden im Lagebericht alle Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben, sofern nicht auf Abweichungen explizit hingewiesen wird. Aus rechentechnischen Gründen können in den in diesem Abschluss dargestellten Informationen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Ertragslage

[in TEUR] 01.01.-

30.06.2025
01.01.-

30.06.2024
Δ
Umsatzerlöse 0 54 -54
Sonstige betriebliche Erträge 4 191 -187
Personalaufwand -104 -388 +284
Sonstiger Betriebsaufwand -190 -649 +459
Finanzergebnis -2 -26 +23
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Periodenfehlbetrag -293 -818 +525

Im ersten Halbjahr 2025 hat die Gesellschaft keine Umsatzerlöse erzielt. Im Vorjahreszeitraum beliefen sich die Erlöse auf 54 TEUR, die aus Dienstleistungen für die Beteiligungen AIG sowie die ABG, einer Tochtergesellschaft der AEH, resultierten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf 4 TEUR (HJ1/2024: 191 TEUR) und resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres resultierten die gesamten sonstigen betrieblichen Erträge aus der Auflösung einer Drohverlustrückstellung zum Bilanzstichtag.

Der Personalaufwand in Höhe von 104 TEUR (HJ1/2024: 388 TEUR) setzt sich zusammen aus Gehältern inklusive Sachzuwendungen von 60 TEUR (HJ1/2024: 191 TEUR), Personalaufwendungen aus dem erfolgsabhängigen VOP 2023 von 35 TEUR (HJ1/2024: 183 TEUR), die nicht zahlungswirksam sind, sowie sozialen Abgaben in Höhe von 10 TEUR (HJ1/2024: 14 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf -190 TEUR und waren somit um 459 TEUR niedriger gegenüber der Vergleichsperiode (HJ1/2024: -649 TEUR). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr höhere Werbekosten sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit dem VOP 2023-Programm anfielen. So beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen unter anderem die Kosten für Kapitalmarktnotiz und –kommunikation (72 TEUR; HJ1/2024: 184 TEUR), Aufsichtsratsvergütungen (43 TEUR; HJ1/2024: 43 TEUR), Rechts- und Beratungskosten (32 TEUR; HJ1/2024: 54 TEUR) sowie Abschluss- / Prüfungskosten (18 TEUR; HJ1/2024: 25 TEUR).

Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf -2 TEUR (HJ1/2024: -26 TEUR) und setzt sich zusammen aus Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von 108 TEUR (HJ1/2024: 109 TEUR) sowie Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 106 TEUR (HJ1/2024: 83 TEUR). Die Erträge beruhen auf Zinserträgen aus den Darlehen an die AIG und die AEH, die jeweils mit 3,25% p.a. verzinst werden. Bei den Aufwendungen handelt es sich in Höhe von 106 TEUR (HJ1/2024: 107 TEUR) um die aufwands- aber nicht zahlungswirksame Auflösung des Disagios der Nullkupon-Wandelanleihe.

Der Fehlbetrag für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2025 beträgt -293 TEUR, verglichen mit einem Fehlbetrag in Höhe von -818 TEUR in der Vergleichsperiode (HJ1/2024).

Vermögenslage

[in TEUR] 30.06.2025 31.12.2024 Δ
Anlagevermögen 11.506 11.506 0
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 202 96 +106
Flüssige Mittel 477 730 -253
Disagio 446 552 -106
Übrige Aktiva 20 27 -7
Summe Aktiva 12.650 12.911 -261
Eigenkapital 8.497 8.790 -293
Rückstellungen 267 189 +79
Wandelanleihe 3.531 3.531 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 32 -31
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 128 126 +2
Übrige Verbindlichkeiten 227 244 -18
Summe Passiva 12.650 12.911 -261

Die Finanzanlagen (Anlagevermögen) blieben im ersten Halbjahr 2025 gegenüber dem 31. Dezember 2024 („Vorjahr“) unverändert bei 11.506 TEUR. Die Finanzanlagen der Altech Advanced Materials AG bestehen aus Anteilen an den Beteiligungen AIG und AEH sowie Ausleihungen an diese Unternehmen zur Finanzierung des Aufbaus des operativen Geschäftsbetriebs.

Zum 30. Juni 2025 enthalten die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Zinsforderungen gegenüber AIG und AEH in Höhe von 202 TEUR (Vorjahr: 96 TEUR).

Das Disagio wurde als Gegenposition zur Kapitalrücklage und der Verbindlichkeit aus dem Barausgleich aus der Ausgabe der Nullkoupon-Wandelanleihe in 2023 in Höhe von 944 TEUR eingebucht und wird über die Laufzeit der Nullkoupon-Wandelanleihe ratierlich aufwandswirksam aufgelöst und beträgt zum Bilanzstichtag 446 TEUR.

Die übrigen Aktiva bestehen aus sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 16 TEUR (Vorjahr: 18 TEUR) und Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 4 TEUR (Vorjahr: 10 TEUR).

Zum Stichtag 30. Juni 2025 belaufen sich die liquiden Mittel auf 477 TEUR, gegenüber 730 TEUR zum 31.Dezember 2024.

Das Eigenkapital reduzierte sich im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2025 um 293 TEUR auf 8.497 TEUR aufgrund des Periodenfehlbetrages.

Die Rückstellungen erhöhten sich zum 30. Juni 2025 im Vergleich zum 31. Dezember 2024 von 189 TEUR um 79 TEUR auf 267 TEUR. Im Wesentlichen betreffen sie im ersten Halbjahr 2025 folgende Positionen: Rückstellungen für Personal in Zusammenhang mit VOP 2023 in Höhe von 167 TEUR (Vorjahr: 136 TEUR), Rückstellungen für die Abschlussprüfung in Höhe von 51 TEUR (Vorjahr: 52 TEUR), Rückstellungen für die Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von 16 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) sowie Rückstellungen für die ausstehenden Rechtsanwaltsberatungen in Höhe von 27 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR).

Die Gesellschaft hat im Februar 2023 eine Nullkupon-Wandelschuldverschreibung im Gesamtnennbetrag von EUR 3.531 TEUR ausgegeben. Die Nullkupon-Wandelschuldverschreibungen werden am 31. Juli 2027 („Fälligkeitstag”) zu ihrem Nennbetrag zurückgezahlt, sofern sie nicht vorher gewandelt oder zurückgekauft worden sind. Die Wandelanleihe besteht unverändert zum Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 128 TEUR (Vorjahr: TEUR 126) beinhalten einen Massekredit nebst Zinsen, der von der Deutsche Balaton AG gewährt wurde. Das Darlehen ist spätestens bis zum 30. Juni 2027 zur Rückzahlung fällig.

Die übrigen Verbindlichkeiten reduzieren sich zum 30. Juni 2025 gegenüber dem 31. Dezember 2024 auf 227 TEUR (Vorjahr 244 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus einer Verbindlichkeit für den Barausgleich für Optionsrechte, die nicht aus bedingtem Kapital bedient werden können in Höhe von 225 TEUR.

Finanzlage

[in TEUR] 01.01.-

30.06.2025
01.01.-

30.06.2024
Δ
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -253 -549 +296
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 0 -958 +958
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0 1.348 -1.348
Finanzmittelfonds am Ende der Zwischenberichtsperiode 477 1.221 -743

Die Kapitalflussrechnung wurde in Übereinstimmung mit DRS 21 erstellt. Im ersten Halbjahr 2025 resultiert sich die Veränderung des Finanzmittelfonds ausschließlich aus der laufenden operativen Geschäftstätigkeit. Im genannten Zeitraum fanden keine Cashflow-Zu- oder Abflüsse aus Investitions- oder Finanzierungstätigkeit statt.

Im ersten Halbjahr 2025 belief sich der operative Nettomittelabfluss auf -253 TEUR und lag damit deutlich unter dem Wert der Vergleichsperiode (HJ1/2024: -549 TEUR). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 vor allem beeinflusst durch: ein Periodenergebnis von -293 TEUR (HJ1/2024: -818 TEUR), die Zunahme der Rückstellungen um 79 TEUR (HJ1/2024: 125 TEUR), den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Aktiva um 7 TEUR (HJ1/2024: Zunahme -123 TEUR), die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Passiva um -49 TEUR (HJ1/2024: Zunahme 158 TEUR).

Der Finanzmittelfonds (bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten) verringert sich gegenüber dem 31. Dezember 2024 von 730 TEUR um -253 TEUR auf 477 TEUR per 30. Juni 2025.

Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Altech Advanced Materials AG hat das Ziel, am Markt für Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität durch mit hochreinem Aluminiumoxid im Nanometerbereich beschichtetes Anodenmaterial – Silumina Anodes - sowie am Markt für Batterien für die stationäre Energiespeicherung grüner Energien mit der Festkörperbatterie - CERENERGY - zu partizipieren. Die Gesellschaft ist durch die beiden Beteiligungen zukunftsträchtig aufgestellt – beide Projekte tragen zur Energiewende bei. Mit der wachsenden Nutzung erneuerbarer Energien wird auch der Bedarf an effizienter Stromspeicherung und -verteilung steigen. Hinzu kommen noch die finanziellen Anreize für erneuerbare Energien und energieeffiziente Maßnahmen. Der Vorstand hat Ende Februar 2025 ein Term Sheet unterzeichnet, welches einen Tausch der Anteile an den Beteiligungsgesellschaften und den Ausleihungen gegenüber den Beteiligungsgesellschaften gegen Anteile an der Altech Batteries Ltd. vorsieht. Die Umsetzung der Transaktion steht aber noch unter diversen Bedingungen (siehe Nachtragsbericht im Anhang). Diese strukturelle Veränderung macht die AAM unabhängig vom weiteren Finanzierungsbedarf der Beteiligungsgesellschaften und soll durch die Vereinfachung der Gesellschafterstruktur gleichzeitig die Finanzierungsmöglichkeiten der Beteiligungsgesellschaften zukünftig noch verbessern. Gleichzeitig ermöglicht sie der Gesellschaft weiterhin über die Altech Batteries Ltd. an potenziellen Erfolgen beider Projekte zu partizipieren.

3. Chancen- und Risikobericht

Es haben sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 keine wesentlichen Veränderungen mit Blick auf die Chancen- und Risikolage gegenüber dem Jahresabschluss 2024 ergeben, daher wird auf die dort enthaltenen Ausführungen verwiesen.

4. Prognosebericht

Gemäß dem Jahresabschluss 2024 prognostizierte der Vorstand für das Geschäftsjahr 2025 auf Basis der Organisations- und Personalstruktur durchschnittliche fixe monatlichen Kosten im Jahr 2025 von ca. 40 TEUR pro Monat. Darüber hinaus wurden aufgrund der aufwandswirksamen ratierlichen Verbuchung des Virtual Option Programms 2023 über die erwartete Laufzeit unter Berücksichtigung der damaligen gültigen Eintrittswahrscheinlichkeiten der verschiedenen Ausübungsbedingungen weitere Aufwendungen von rund 100 TEUR für das Geschäftsjahr 2025 geplant. Somit wurden für das gesamte Jahr 2025 netto Kosten von rund 570 TEUR erwartet. Im Ergebnis ging der Vorstand gemäß dem Jahresabschluss 2024 für das Geschäftsjahr 2025 von einem Jahresfehlbetrag zwischen -400 TEUR und -1.000 TEUR.

Diese Prognose basierte auf der Annahme, dass die Finanzierung der Beteiligungsgesellschaften außerhalb von der AAM, sichergestellt werden kann und sich somit außer dem Verwässerungsrisiko kein Wertverlust für die Buchwerte der Beteiligungsgesellschaften bzw. den Ausleihungen gegenüber den Beteiligungsgesellschaften ergibt. Sollte dies nicht gelingen, könnte dies zu wesentlichen, allerdings nicht liquiditätswirksamen, Aufwendungen aus der Abschreibung der Beteiligungsbuchwerte und Ausleihungen führen.

In der Prognose wurden die aktuell vom Vorstand geplante strategische Neuausrichtung, welche die AAM unabhängig vom weiteren Finanzierungsbedarf der Beteiligungsgesellschaften machen würde, nicht berücksichtigt.

Der Vorstand ging davon aus, dass die zum 31. Dezember 2024 vorhandene Liquidität (0,7 Mio. EUR) ausreichend ist, um die Altech Advanced Materials AG mit der geplanten Kostenstruktur bis in das Geschäftsjahr 2026 zu finanzieren.

Der im Berichtszeitraum ausgewiesene Fehlbetrag von 293 TEUR liegt im Rahmen der bisherigen Prognose. Ein Sondereffekt zum 30. Juni 2025 sowie für die Folgeperioden ergibt sich aus dem Wegfall von zwei der sieben Meilensteine des VOP-Programms, wodurch Einsparungen bei den Personalkosten erzielt wurden. Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand an der bestehenden Prognose fest.

5. Veränderungen und Informationen zu den Organen und Vergütungssystemen

Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand und Aufsichtsrat

Für eine detaillierte Übersicht der Zusammensetzung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütungen und deren Entwicklung siehe „Vergütungsbericht der Altech Advanced Materials AG für das Geschäftsjahr 2024“, der auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich ist, worauf Bezug genommen wird (siehe: https://www.altechadvancedmaterials.com/investoren/vergutungsbericht/).

Wie im genannten Vergütungsbericht ausgeführt, endete der Dienstvertrag sowie die damit verbundene Vergütungsvereinbarung mit Herrn Iggy Tan zum 31. Dezember 2024. Mit dem Ende der Vorstandsbestellung von Herrn Tan wurde zugleich seine Teilnahme am „Virtual Option Program 2023“ beendet, einschließlich aller bis dahin zugeteilte Meilensteine.

Für den 27. August 2025 ist eine ordentliche Hauptversammlung der Altech Advanced Materials AG in Frankfurt geplant. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die geplante Verringerung der Anzahl der Mitglieder des Aufsichtsrats von bisher fünf auf künftig drei, die Neuwahl einzelner Aufsichtsratsmitglieder sowie die Anpassung des derzeit geltenden Vergütungssystems für den Aufsichtsrat. Weitere Informationen hierzu sind auf der Unternehmenswebsite unter https://www.altechadvancedmaterials.com/investoren/hauptversammlung/ verfügbar.

Vorstand und Aufsichtsrat

Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 16. Dezember 2024 wurden die Vorstandsbestellungen von Herrn Uwe Ahrens und Herrn Hansjörg Plaggemars erneut mit Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Der Vorstand Herr Iggy Tan legte hingegen sein Amt bei der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 nieder. Herr Tan ist nach wie vor Managing Director und CEO der australischen Altech Batteries Ltd. sowie Geschäftsführer der beiden Beteiligungen Altech Batteries GmbH, in welchem das CERNERGY Projekt und Altech Industry Germany GmbH, in welchem das Silumina Anodes Projekt jeweils umgesetzt werden soll.

Herr Uwe Ahrens wurde ohne Vergütung und mit satzungsmäßiger Vertretungsberechtigung verlängert. Herr Plaggemars ist stets einzelvertretungsberechtigt.

Die aktuellen Laufzeiten der Dienstverträge gestalten sich wie folgt: Der Dienstvertrag mit Herrn Hansjörg Plaggemars: wurde bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Der Dienstvertrag mit Herrn Uwe Ahrens wurde zum 31. Dezember 2024 beendet. Auch der Dienstvertrag von Herrn Iggy Tan endete zum 31. Dezember 2024, mit dem Ablauf seiner Vorstandsbestellung.

Die Aufsichtsratsmitglieder wurden in der Hauptversammlung am 8. August 2023 wiedergewählt und sind bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2028 entscheidet, bestellt. Mitglieder des Aufsichtsrats im Berichtszeitraum waren:

Herr Dr. Burkhard Schäfer, Mannheim, Unternehmensberater (Aufsichtsratsvorsitzender),
Herr Wilko Stark, Gerlingen, Unternehmensberater (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender),
Dieter Rosenthal, Niederfischbach, Unternehmensberater (Mitglied),
Herr Werner Klatten, München, Manager (Mitglied),
Herr Nikolaus Graf Lambsdorff, Hamburg, Botschafter a. D. (Mitglied).

Mitgliedschaften von Aufsichtsratsmitgliedern in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien (§ 125 Abs. 1 Satz 5 AktG)

Herr Dr. Burkhard Schäfer

MISTRAL Media AG, Frankfurt am Main, Vorsitzender des Aufsichtsrats,
Alpha Cleantec AG, Heidelberg, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats,
VV Beteiligungen AG, Heidelberg, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats,
DELPHI Unternehmensberatung AG, Heidelberg, Mitglied des Aufsichtsrats,
Deutsche Balaton AG, Heidelberg, Mitglied des Aufsichtsrats.

Herr Werner Klatten

Deutschen Sporthilfe, Frankfurt, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats.

Herr Wilko Stark

Flender GmbH, Bocholt, Mitglied des Aufsichtsrats,
Schaltbau Holding AG, München, Mitglied des Aufsichtsrats,
ZKW Lichtsysteme und ZKW Group GmbH, Wieselburg, Österreich, Mitglied des Aufsichtsrats,
AutoForm Engineering GmbH, Pfäffikon, Schweiz, Mitglied des Aufsichtsrats
AGILOX Services GmbH, Neukirchen bei Lambach, Österreich, Mitglied des Beirats

Herr Dieter Rosenthal war im 1. Geschäftshalbjahr 2025 nicht Mitglied in weiteren gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Herr Graf Lambsdorff war im 1. Geschäftshalbjahr 2025 nicht Mitglied in weiteren gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Gesellschaft, die in der Hauptversammlung am 27. August 2025 beschlossen werden soll, haben die Aufsichtsratsmitglieder Herr Werner Klatten und Herr Dieter Rosenthal ihr Amt zum Ablauf der nächsten Hauptversammlung niedergelegt. Die Herren Wilko Stark und Nikolaus Graf Lambsdorff haben ihr Amt mit Eintragung des bevorstehenden Hauptversammlungsbeschlusses über die Verkleinerung des Aufsichtsrats von fünf auf drei Personen niedergelegt – vorausgesetzt, dieser Beschluss wird von der Hauptversammlung angenommen.

Halbjahresabschluss

Bilanz der Altech Advanced Materials AG

AKTIVA 30.06.2025 31.12.2024
EUR EUR
--- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.015.855,80 5.015.855,80
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.489.973,80 6.489.973,80
11.505.829,60 11.505.829,60
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 201.621,46 95.573,49
2. Sonstige Vermögensgegenstände 16.142,87 17.586,37
II. Guthaben bei Kreditinstituten 477.185,88 730.335,22
694.950,21 843.495,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 449.638,10 561.696,19
12.650.417,91 12.911.020,87
PASSIVA 30.06.2025 31.12.2024
EUR EUR
--- --- ---
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.922.919,00 7.922.919,00
Bedingtes Kapital: 3.531.250,00 EUR;(VJ.: 3.531.250,00 EUR)

Genehmigtes Kapital: 3.390.831,00 EUR (VJ.: 3.390.831,00 EUR)
II. Kapitalrücklage 4.449.116,68 4.449.116,68
III. Bilanzverlust -3.875.458,18 -3.582.431,80
8.496.577,50 8.789.603,88
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 267.484,29 188.547,25
C. Verbindlichkeiten
1. Wandelanleihe 1) 3.531.250,00 3.531.250,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2) 193,14 31.542,62
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3) 128.407,67 126.027,40
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4) 5)6) 226.505,31 244.049,72
3.886.356,12 3.932.869,74
12.650.417,91 12.911.020,87

1) davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 0,00 EUR (31. Dezember 2024: 0,00 EUR)

2) davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 193,14 EUR (31. Dezember 2024: 31.542,62 EUR)

3) davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 0,00 EUR (31. Dezember 2024: 0,00 EUR)

4) davon aus Steuern 1.505,31 EUR (31. Dezember 2024: 19.240,47 EUR)

5) davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 1.505,31 EUR (31. Dezember 2024: 19.240,47 EUR)

5) davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 225.000,00 EUR (31. Dezember 2024: 225.000,00 EUR)

Halbjahresabschluss

Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung

01.01. - 30.06.
[in EUR] 2025 2024
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 0,00 54.000,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 4.000,05 191.250,00
3. Personalaufwand -104.240,77 -388.351,53
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -190.369,36 -648.939,09
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 106.047,97 83.373,81
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1) -108.464,27 -109.055,89
7. Ergebnis nach Steuern -293.026,38 -817.722,70
8. Periodenergebnis (Fehlbetrag/Überschuss) -293.026,38 -817.722,70
9. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -3.582.431,80 -2.742.317,20
10. Bilanzverlust -3.875.458,18 -3.560.039,90

1) davon an verbundene Unternehmen 2.380,27 EUR (1.HJ 2024: 2.386,89 EUR)

Halbjahresabschluss

Verkürzter Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Altech Advanced Materials AG, Frankfurt am Main, ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht (nachfolgend auch „AAM AG“, „AAM“ oder die „Gesellschaft“). Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 118874 registriert und hat ihren Sitz in der Ziegelhäuser Landstr. 3, 69120 Heidelberg. Die Gesellschaft ist im Regulierten Markt im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Kennnummer ISIN DE000A31C3Y4 zum Bilanzstichtag mit 7.922.919 nennwertlosen, auf den Namen lautende Stückaktien gelistet. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag EUR 7.922.919,00 und ist eingeteilt in 7.922.919 nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien. Entsprechend gilt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag als eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 264d HGB.

Die Altech Advanced Materials AG, ist eine Beteiligungsgesellschaft, die Investitionen in Kapital- und Personengesellschaften tätigt, welche ein gutes Chancen/Risiko Verhältnis darstellen, insbesondere in den Geschäftsfeldern Rohstoffgewinnung und –verarbeitung, Chemie, Herstellung aller Arten von Verpackungs- und Papierprodukten, sowie deren Vertrieb. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft zwei 25% Beteiligungen, an der Altech Energy Holding GmbH sowie der Altech Industries Germany GmbH.

Der verkürzte Zwischenabschluss der Altech Advanced Materials AG für die Berichtsperiode vom 1. Januar 2025 bis zum 30. Juni 2025 („Halbjahresabschluss“) gemäß § 117 i.V.m. §§ 114, 115 WpHG wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetztes (AktG) unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Altech Advanced Materials AG ist eine kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft im Sinne von § 264d HGB und wird daher als große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 S. 2 HGB eingestuft. Der vorliegende Halbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde keiner prüferischen Durchsicht gemäß §115 Abs. 5 WpHG unterzogen.

Der vorliegende Halbjahresabschluss basiert auf dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024. In Einklang mit DRS 16 ist ein gegenüber dem Jahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden. Er enthält nicht alle Informationen, die für einen vollständigen Jahresabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind. Im vorliegenden verkürzten Anhang werden vor allem Angaben zu den Posten gemacht, bei denen sich wesentliche Änderungen im Vergleich zu dem Jahresabschluss der Altech Advanced Materials AG für das Geschäftsjahr 2024 ergeben haben.

Die Erstellung des Halbjahresabschlusses erfolgte unter Anwendung der für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Berücksichtigt wurden alle laufenden Geschäftsvorfälle und Abgrenzungen, die nach Ansicht des Managements notwendig sind, um eine zutreffende Darstellung der Zwischenergebnisse zu gewährleisten. Ertragsteuern wurden im Wege einer bestmöglichen Schätzung ermittelt. Das Management ist der Überzeugung, dass die dargestellten Informationen und Erläuterungen geeignet sind, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln. Die Ergebnisse der Zwischenberichtsperiode lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.

Der Halbjahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben, sofern nicht auf Abweichungen explizit hingewiesen wird. Aus rechentechnischen Gründen können in den in diesem Abschluss dargestellten Informationen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Das Geschäftsjahr der Altech Advanced Materials AG stimmt mit dem Kalenderjahr überein. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Halbjahresabschluss der Altech Advanced Materials AG für die zum 30. Juni 2025 endende Berichtsperiode angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 unverändert.

C. Ermessensentscheidungen des Managements sowie Schätzunsicherheiten

Im Halbjahresabschluss der Altech Advanced Materials AG, für die zum 30. Juni 2025 endende Berichtsperiode müssen in einem begrenzten Umfang Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Durch von den Annahmen abweichende und außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegende Entwicklungen dieser Rahmenbedingungen können die sich einstellenden Beträge von den ursprünglich erwarteten Schätzwerten abweichen.

D. Ausgewählte Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Finanzanlagen

Das Anlagevermögen der Altech Advanced Materials AG besteht aus zwei 25% Beteiligungen, an der Altech Industries Germany GmbH und der Altech Energy Holding GmbH, mit deren 75%igen Tochtergesellschaft Altech Batteries GmbH, dem Joint Venture mit dem Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme, die 25% an ABG halten, in Höhe von 5.016 TEUR sowie aus Ausleihungen an diese beiden Startup-Gesellschaften zum Aufbau der dortigen Geschäftsbetriebe in Höhe von 6.490 TEUR.

2. Umlaufvermögen

Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben sich im Laufe des ersten Halbjahres 2025 um 106 TEUR auf 202 TEUR erhöht. Die Forderungen bestehen aus Zinsforderungen aus den Ausleihungen an die AIG und die AEH.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind unter anderem Umsatzsteuerforderungen gegenüber dem Finanzamt aus dem Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 16 TEUR enthalten.

Disagio

Das Disagio wurde als Gegenposition zur Kapitalrücklage und der Verbindlichkeit aus dem Barausgleich aus der Ausgabe der Nullkoupon-Wandelanleihe in 2023 in Höhe von 944 TEUR eingebucht und wird über die Laufzeit der Nullkoupon-Wandelanleihe ratierlich aufwandswirksam aufgelöst und beträgt zum Bilanzstichtag 446 TEUR.

3. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum 30. Juni 2025 EUR 7.922.919,00 (Vorjahr EUR 7.922.919,00). Das Grundkapital ist eingeteilt in 7.922.919 nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien. Die Gesellschaft ist im Regulierten Markt im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Kennnummer ISIN DE000A31C3C3Y4 mit 7.922.919 nennwertlosen, auf den Namen lautende Stückaktien gelistet. Es sind ausnahmslos alle Stammaktien stimmberechtigt. Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten oder sonstigen Stimmrechtsbeschränkungen.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage ist zum Bilanzstichtag 30. Juni 2025 gegenüber dem 31. Dezember 2024 unverändert.

Eigenkapital

Das Eigenkapital verringerte sich im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2025 um 293 TEUR auf 8.497 TEUR. Dieser Rückgang ist auf den im ersten Halbjahr 2025 erzielten Fehlbetrag von 293 TEUR zurückzuführen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen erhöhten sich zum 30. Juni 2025 im Vergleich zum 31. Dezember 2024 von 189 TEUR um 79 TEUR auf 267 TEUR. Im Wesentlichen betreffen sie im ersten Halbjahr 2025 folgende Positionen: Rückstellungen für Personal in Zusammenhang mit VOP 2023 in Höhe von 167 TEUR (Vorjahr: 136 TEUR), Rückstellungen für die Abschlussprüfung in Höhe von 51 TEUR (Vorjahr: 52 TEUR), Rückstellungen für die Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von 16 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) sowie Rückstellungen für die ausstehenden Rechtsanwaltsberatungen in Höhe von 27 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR).

Im Rahmen des Virtual Option Programms 2023 (VOP 2023) wurden zwei der sieben definierten Meilensteine erfolgreich erreicht: das Off-Take Agreement für ≥ 50 % der Cerenergy-Batterieproduktion am 18. Dezember 2024 sowie der erfolgreiche Betrieb der Silumina-Pilotanlage am 6. Mai 2025. Trotz dieser Fortschritte wurde der erforderliche Aktienkurs von 4 EUR für die genannten Meilensteine nicht erreicht. Daher erfolgen gemäß den Bedingungen des VOP 2023 keine Bonusauszahlungen für diese Etappen. Infolgedessen wurden die hierfür in den Vorperioden ratierlich aufgebauten Rückstellungen in Höhe von 50 TEUR aufgelöst.

Nullkupon-Wandelschuldverschreibung

Die im Februar 2023 begebene Nullkupon-Wandelschuldverschreibung in Höhe von 3.531 TEUR ist zum Bilanzstichtag 30. Juni 2025 gegenüber dem 31. Dezember 2024 unverändert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von unter 1 TEUR (Vorjahr: 32 TEUR) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 128 TEUR (Vorjahr: 126 TEUR) bestehen aus einer langfristigen Darlehensverbindlichkeit nebst Zinsen gegenüber dem Mehrheitsaktionär mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzieren sich zum 30. Juni 2025 gegenüber dem 31. Dezember 2024 auf 227 TEUR (Vorjahr 244 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus einer Verbindlichkeit für den Barausgleich für Optionsrechte, die nicht aus bedingtem Kapital bedient werden können in Höhe von 225 TEUR.

E. Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Im ersten Halbjahr 2025 hat die Gesellschaft keine Umsatzerlöse erzielt. Im Vorjahreszeitraum beliefen sich die Erlöse auf 54 TEUR, die aus Dienstleistungen für die Beteiligungen AIG sowie die ABG, einer Tochtergesellschaft der AEH, resultierten.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf 4 TEUR (HJ1/2024: 191 TEUR) und resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres resultierten die gesamten sonstigen betrieblichen Erträge aus der Auflösung einer Drohverlustrückstellung zum Bilanzstichtag, die auf Basis des Aktienkurses der Altech Advanced Materials AG von 4,88 EUR je Aktie zum 30. Juni 2024 vorgenommen werden konnte. Diese Rückstellung diente der potenziellen Verpflichtung zur Barausgleichszahlung für im Geschäftsjahr 2023 im Rahmen der Emission von Wandelschuldverschreibungen ausgegebene Optionen, deren Ausgleich von der Kursentwicklung der Aktie abhängig ist.

3. Personalaufwand

Der Personalaufwand in Höhe von 104 TEUR (HJ1/2024: 388 TEUR) setzt sich zusammen aus Gehältern inklusive Sachzuwendungen von 60 TEUR (HJ1/2024: 191 TEUR), Personalaufwendungen aus dem erfolgsabhängigen VOP 2023 von 35 TEUR (HJ1/2024: 183 TEUR), die nicht zahlungswirksam sind, sowie sozialen Abgaben in Höhe von 10 TEUR (HJ1/2024: 14 TEUR). In der Position Gehälter sind für das erste Halbjahr 2025 unter anderem die Bezüge von Herrn Hansjörg Plaggemars. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren hingegen noch die Bezüge von Iggy Tan in voller Höhe und Uwe Ahrens enthalten.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf -190 TEUR und waren somit um 459 TEUR niedriger gegenüber der Vergleichsperiode (HJ1/2024: -649 TEUR). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr höhere Werbekosten sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit dem VOP 2023-Programm anfielen. So beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen unter anderem die Kosten für Kapitalmarktnotiz und –kommunikation (72 TEUR; HJ1/2024: 184 TEUR), Aufsichtsratsvergütungen (43 TEUR; HJ1/2024: 43 TEUR), Rechts- und Beratungskosten (32 TEUR; HJ1/2024: 54 TEUR) sowie Abschluss- / Prüfungskosten (18 TEUR; HJ1/2024: 25 TEUR).

5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens in Höhe von 106 TEUR (HJ1/2024: 83 TEUR) beruhen auf Zinsen für die Ausleihungen an die AIG und AEH.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand im 1. Halbjahr 2025 in Höhe von -108 TEUR (HJ1/2024: -109 TEUR) beruht zum Wesentlichen aus abgegrenzten Zinsen aus der Wandelanleihe (-106 TEUR).

F. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum waren im Durchschnitt drei Mitarbeiter in Teilzeit bei der Gesellschaft beschäftigt. Diese Zahl beinhaltet nicht den Vorstand.

2. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Im ersten Halbjahr 2025 wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen durchgeführt.

3. Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2025

Auf der bevorstehenden Hauptversammlung am 27. August 2025 soll die Nexia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf, als Abschlussprüfer für den Jahresabschluss 2025 zur Abstimmung vorgeschlagen werden. Sofern gemäß den Vorschriften ein Konzernabschluss aufzustellen ist, umfasst der Vorschlag auch dessen Prüfung. Über diesen Vorschlag wird die Hauptversammlung Beschluss fassen.

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz aufgeführt sind, bestehen nicht.

5. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Im bisherigen Geschäftsjahr gingen der Gesellschaft keine Stimmrechtsmitteilungen zu.

Bezüglich der historischen Stimmrechtsmitteilungen wird auf den vollständigen veröffentlichten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 verwiesen.

6. Nachtragsbericht

Die Altech Advanced Materials AG beabsichtigt mit der Altech Batteries Ltd., Australien, einen Vertrag über die Zeichnung von Aktien der Altech Batteries Ltd., Australien, und die Übertragung und Einbringung von Geschäftsanteilen an der Altech Industries Germany GmbH - Projekt Silumina Anodes - und der Altech Energy Holdings GmbH - Projekt CERENERGY - sowie die Einbringung von Forderungen gegen die Altech Industries Germany GmbH und die Altech Energy Holdings GmbH („Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrag“) über die Veräußerung nahezu aller ihrer Vermögenswerte abzuschließen.

Gegenstand dieses Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages ist die Übertragung der von der Altech Advanced Materials AG gehaltenen Beteiligungen an der Altech Industries Germany GmbH, Dresden, und der Altech Energy Holding GmbH, Dresden, sowie die Abtretung gegenüber der Altech Industries Germany GmbH und der Altech Energy Holding GmbH bestehenden Darlehensforderungen an die Altech Batteries Ltd und damit nahezu sämtlicher Vermögenswerte der Altech Advanced Materials AG. Als Gegenleistung für die Einbringung der Beteiligungen und die Forderungsabtretung erhält die Altech Advanced Materials AG Aktien der Altech Batteries Ltd. die nach Umsetzung der Transaktion einer Beteiligung der Gesellschaft an der Altech Batteries Ltd. von insgesamt 21 % entsprechen.

Die Gesellschaft hat den Kapitalmarkt am 27. Februar 2025 erstmalig über die geplante Transaktion und deren Ziele informiert. Ziel der Maßnahme ist die bessere Finanzierbarkeit der Produktionsanlagen an dem Standort im Industriegebiet Schwarze Pumpe für die Projekte Silumina Anodes und CERENERGY und damit deren zügige Kommerzialisierung. Damit soll der Wert der künftigen Beteiligung an der Altech Batteries Ltd. langfristig gesteigert werden.

Der Entwurf des Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages wurde in der Einberufung zur Hauptversammlung am 18. Juli 2025 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der vollständige Wortlaut des Entwurfes des Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages samt Anlagen ist ab dem Tag der Einberufung sowie während der Hauptversammlung im Internet unter https://www.altechadvancedmaterials.com/de/hauptversammlung-2025 einsehbar. Ein von der Altech Batteries Ltd. in Auftrag gegebenes Gutachten eines unabhängigen Experten ist ebenfalls online abrufbar.

Die Wirksamkeit des Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages steht unter dem Vorbehalt, dass die Hauptversammlung der Altech Advanced Materials AG dem Abschluss des Einbringungs- und Forderungsabtretungsvertrages mit der erforderlichen Mehrheit zustimmt.

Darüber hinaus haben sich nach dem 30. Juni 2025 keine weiteren Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für den Halbjahresabschluss der Altech Advanced Materials AG ergeben.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

„Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Zwischenbericht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“

Frankfurt am Main, den 24. Juli 2025

Der Vorstand

gez. Hansjörg Plaggemars

gez. Uwe Ahrens