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Altech Advanced Materials AG

Interim / Quarterly Report Aug 7, 2023

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 33029626

Altech Advanced Materials AG

Frankfurt am Main

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023

Vorwort des Vorstandes zum Halbjahresbericht 2023

Liebe Aktionäre,

im letzten Jahr haben wir erfolgreich die Altech Advanced Materials AG als ein Unternehmen für neuartige Batterietechnologie positioniert. Uns ist es dank der Beteiligungen an den Projektgesellschaften für SILUMINA ANODES und CERENERGY gelungen, in den Wachstumsmärkten für E-Mobility und stationäre Batteriespeicher mit neuartigen Materialien und bahnbrechenden Technologien Fuß zu fassen. Unser Ziel ist klar definiert: Zusammen mit unseren Partnern der Altech-Gruppe wollen wir über die Kommerzialisierung beider Projekte einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten und so am stark wachsenden Markt für Batteriesysteme partizipieren. Nun gilt es die Altech Gruppe als Innovationsführer für leistungssteigerndes Anodenverbundmaterial für Lithium-Ionen-Batterien sowie für umweltfreundliche stationäre Energiespeicher auf Basis von Natrium-Aluminiumoxid-Festkörperbatterien im bevorstehenden Zeitalter der Energiewende zu positionieren und zu etablieren. Wir sind auf einem guten Weg.

Netzspeicherbatterien sind ein integraler Bestandteil der Energiewende. Dank dieser Stromspeicher kann der Strom aus regenerativen Quellen, wie Wind und Sonne, zwischengespeichert werden und dann zeitversetz in das Stromnetz eingespeist oder vor Ort genau dann, wenn er benötigt wird, verbraucht werden. Aktuell kommen zum größten Teil klassische Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. Im Gegensatz zum diesem herkömmlichen Speichermedium haben die CERENERGY-Batterien spezifische Vorteile. CERENERGY-Batterien sind im Gegensatz zu Lithium-Ionen-Batterien nicht brennbar. Das erweitert nicht nur das Anwendungsfeld, beispielsweise innerhalb von normalen Bestandsgebäuden als Notstromquelle in Krankenhäusern und anderer kritischer Infrastruktur, sondern erlaubt auch die Anwendung auf kleinstem Raum, da die Batterien gestapelt werden können. Die Lebensdauer ist mit mehr als 15 Jahren mehr als doppelt so lang wie zum Beispiel bei Lithium-Ionen-Batterien und das mit voller Ladeleistung, da CERENERGY-Batterien keine Kapazität über die Lebensdauer verlieren. CERENERGY-Batterien müssen weder gekühlt noch beheizt werden, um die optimale Leistung zu erbringen und können somit unter allen klimatischen Bedingungen wartungsfrei im Freien betrieben werden. Die Batterietechnologie verwendet als Speichermedium nur Kochsalz. Damit kommen keine kritischen oder seltenen Stoffe wie Lithium, Kobalt, Graphit oder Kupfer zum Einsatz und erlaubt somit die Nutzung lokaler Lieferketten, die umweltfreundlich, zuverlässig und kostengünstig sind. Zudem wird die Produktion der Batterie unabhängig von stark schwankenden Rohstoffpreisen und die risikoreiche Abhängigkeit von Drittstatten vermieden. Alle Rohstoffe stammen aus Europa. Die Batterie ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch vollständig recyclebar.

Das 2022 geschlossene Joint Venture Altech-Fraunhofer entwickelt nun kontinuierlich das geplante Batteriewerk mit einer Jahresleistung von 100-MWh (Phase 1) auf dem Grundstück von Altech in Sachsen, weiter. Die Batteriefabrik wird auf die industrielle Fertigung von CERENERGY-Batterien ausgelegt, um den europäischen Markt für erneuerbare Energien und Netzspeicher zu bedienen. Neben den genannten Vorteilen geht das Entwicklungsteam von Fraunhofer davon aus, dass die Kosten der Produktion gegenüber vergleichbaren Lithium-Ionen-Batterien bis zu 40 % günstiger sein können. Dies wird mit der sich nun in der Umsetzung befindlichen detaillierten Machbarkeitsstudie, die den Aufbau des Werkes letztendlich definiert, endgültig bewertet. Wir wollen diese Studie noch in 2023 erfolgreich abschließen.

Nachdem bereits im November 2022 eine erste Spezifikation der CERENERGY für das Battery-Pack ABS60 (60kWh) erfolgte, wurde diese nun im ersten Halbjahr 2023 für die Großanwendung in Energieparks und industriellen Anlagen im Megawattbereich präzisiert.

So konnten wir im März 2023 das Design für unser 1,0 MWh GridPack (ABS1000) Batteriesystem für den industriellen Einsatz in Batterieparks (BESS) vorstellen. Das 1,0 MWh GridPack besteht aus insgesamt 18 ABS60 60 KWh-Batteriepacks, die mit einem Batterie Management System (BMS) und einem Pack Power Management System (PMS) ausgestattet sind. Das System ist so aufgebaut, dass es problemlos betriebsfertig transportiert werden kann und dynamisch mittels eines "Plug and Play"-Ansatzes standortunabhängig und völlig witterungsbeständig frei skalierbar in das Energiesystem der jeweiligen Anwendung integriert werden kann.

Im Mai 2023 startete Altech mit der Produktion von zwei Prototypen des CERENERGY Battery Pack 60 KWh (ABS60). Gefertigt werden diese im Fraunhofer-Institut IKTS in Hermsdorf. Die Batteriepacks werden nach ihrer Fertigstellung einem Zyklustest unter extremen Bedingungen unterzogen und stehen anschließend für Tests bei Kunden zur Verfügung. Aktuell gehen wir davon aus, dass diese beiden Prototypen auch noch in 2023 betriebsbereit sein werden.

Im Juni hatte Altech im Rahmen der europäischen Fachmesse Advanced Automotive Battery Conference (aabc) in Mainz die Technologie und die Spezifikationen der CERENERGY-Batteriepacks 60 KWh (ABS60) und 1 MWh (ABS1000) GridPack vorgestellt.

Die kompletten vorläufigen Spezifikationen für das CERENERGY 60 KWh (ABS60) Batteriepaket sowie für die 1 MWh (ABS1000) GridPack Batterieprodukte sind detailliert abrufbar unter:

https:/​/​www.altechadvancedmaterials.com/​projects/​cerenergy/​

Parallel zum CERENERGY-Projekt schreitet die Produktionsentwicklung des keramisch beschichtetes Hochleistungs-Anodenmaterial Silumina Anodes am Standort Schwarze Pumpe ebenfalls weiter voran.

Durch die erfolgreiche Einbindung von Silizium konnte unser Technologiepartner, Altech Batteries Limited, Australien ("Altech Batteries") in Laborversuchen richtungsweisende Leistungssteigerungen von 30% und mehr bei Lithium-Ionen-Batterien erzielen. Neben der deutlich erhöhten Energiekapazität wurde auch eine verbesserte Energiedichte, Ladefähigkeit und Lebensdauer bei erhöhter Sicherheit erreicht. Silizium hat die Eigenschaft, zehnmal mehr Energie speichern zu können als das üblicherweise verwendete Graphit. Altech Batteries ist es gelungen, die negativen Eigenschaften von Silizium, wie eine stark verkürzte Lebensdauer und einen rapiden Leistungsabfall über den Lebenszyklus hinweg, die bisher eine wirtschaftlich sinnvolle Einbringung von Silizium in das Anodenmaterial verhindert hat, unter Kontrolle zu bringen. Dies macht Silumina Anodes zu einem der vielversprechendsten Anodenmateriale für die zukünftige Entwicklung und Anwendung in der Elektromobilität bei Lithium-Ionen-Batterien. Ein weiterer nicht zu unterschätzender industrieller Vorteil von Silumina Anodes liegt darin, dass das bisher benutzte Anodenmaterial ohne Anpassung des grundsätzlichen Batterieaufbaus gegen das leistungsfähigere Silumina Anodes ausgetauscht werden kann. Das macht das neuartige Batteriematerial zu einer einfach und zügig integrierbaren Drop-In-Technologie in bestehende Lithium-Ionen Batteriefertigungen.

In Erwartung der vollständigen Inbetriebnahme der Pilotanlage im dritten Quartal 2023 treibt die Altech-Gruppe die detaillierte Machbarkeitsstudie für das Produktionswerk mit einer jährlichen Leistung von 10.000 Tonnen Anodenmaterial voran. Die Machbarkeitsstudie läuft parallel zum aktuellen Aufbau der Pilotanlage.

Die beiden Projekte eröffnen der Altech Advanced Materials AG und ihren Aktionären die Chance, am schnell wachsenden Markt der Lithium-Ionen-Batterien im Zukunftsmarkt der Elektromobilität sowie an der erwarteten sehr starken Marktentwicklung für stationäre Energiespeicher teilzuhaben.

Die Altech Advanced Materials AG hat das erste Geschäftshalbjahr 2023 mit einem Verlust von 992 TEUR abgeschlossen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich der Verlust für das Gesamtjahr 2023 auf 1.200 bis 1.600 TEUR summieren wird.

Das Halbjahresergebnis beinhaltet Personalaufwand in Höhe von rd. 167 TEUR und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von rd. 765 TEUR. Das Finanzergebnis betrug rd. -83 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus dem Aufwand zur Bildung einer Drohverlustrückstellung, welche aufgrund des starken Kursanstiegs der Aktien der Altech Advanced Materials AG auf 14,20 EUR je Aktie zum 30. Juni 2023 in Höhe von rd. 518 TEUR gebildet werden musste. Die Drohverlustrückstellung dient der Bedienung für die in dem abgelaufenen Geschäftshalbjahr im Rahmen der Begebung der Wandelschuldverschreibung ausgegebenen Optionen, für die ein Barausgleich vorgesehen ist.

Die Bilanz zum 30. Juni 2023 nach HGB weist ein Eigenkapital in Höhe von rund 2.886 TEUR aus.

Die Entwicklung des ersten Geschäftshalbjahres 2023 entspricht demnach, soweit planbar, mit Ausnahme der Drohverlustrückstellung, den Erwartungen, da bisher keine Erträge aus den Projekten CERENERGY und Silumina Anodes erzielt wurden. Dies wird erst der Fall sein, wenn die entsprechenden geplanten Werke ihre Produktion aufnehmen werden.

Wir bedanken uns für die erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb der Altech-Gruppe und unseren Partnern sowie dem uns entgegengebrachten Vertrauen unserer Aktionäre. Wir werden zielgerichtet die Kommerzialisierung unserer Produkte Silumina Anodes und CERENERGY weiter vorantreiben. Altech wird sich als Innovationsführer für Batteriematerial und Batteriekomplettlösungen im Rahmen der laufenden Dekarbonisierung der Energieerzeugung am Markt weiter positionieren.

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Iggy Tan

gez. Uwe Ahrens

gez. Hansjörg Plaggemars

Zwischenlagebericht

Vorbemerkung

Der Halbjahresfinanzbericht der Altech Advanced Materials AG wurde im Layout überarbeitet und auf die Erfordernisse eines verkürzten Zwischenabschlusses angepasst. Der verkürzte Zwischenabschluss der Altech Advanced Materials AG für die Berichtsperiode vom 1. Januar 2023 bis zum 30. Juni 2023 ("Halbjahresabschluss") gemäß § 117 i.V.m. §§ 114, 115 WpHG wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetztes (AktG) unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Altech Advanced Materials AG ist eine kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft im Sinne von § 264d HGB und wird daher als große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 S. 2 HGB eingestuft. Der vorliegende Halbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde keiner prüferischen Durchsicht gemäß §115 Abs. 5 WpHG unterzogen.

Der vorliegende Halbjahresabschluss basiert auf dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022. In Einklang mit DRS 16 ist ein gegenüber dem Jahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden. Er enthält nicht alle Informationen, die für einen vollständigen Jahresabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind. Im vorliegenden verkürzten Anhang werden vor allem Angaben zu den Posten gemacht, bei denen sich wesentliche Änderungen im Vergleich zu dem Jahresabschluss der Altech Advanced Materials AG für das Geschäftsjahr 2022 ergeben haben.

1. Grundlagen der Gesellschaft

Berichterstattendes Unternehmen

Die Altech Advanced Materials AG, Frankfurt am Main, ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht (nachfolgend auch "AAM AG" oder die "Gesellschaft"). Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 118874 registriert und hat ihren Sitz in der Ziegelhäuser Landstr. 3, 69120 Heidelberg. Die Gesellschaft ist im Regulierten Markt im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Kennnummer ISIN DE000A31C3Y4 mit 2.825.000 nennwertlosen, auf den Namen lautende Stückaktien gelistet. Daneben bestehen noch 4.237.500 nicht börsennotierte, teileingezahlte, auf den Namen lautende Stückaktien mit der ISIN DE000A31C3Z1. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag EUR 7.062.500,00 und ist eingeteilt in 7.062.500 nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien. Entsprechend gilt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag als eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 264d HGB.

Die Altech Advanced Materials AG, ist eine Beteiligungsgesellschaft, die Investitionen in Kapital- und Personengesellschaften tätigt, welche ein gutes Chancen/​Risiko Verhältnis darstellen, insbesondere in den Geschäftsfeldern Rohstoffgewinnung und -verarbeitung, Chemie, Herstellung aller Arten von Verpackungs- und Papierprodukten, sowie deren Vertrieb. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft zwei 25% Beteiligungen, an der Altech Industries Germany GmbH ("AIG") sowie der Altech Energy Holding GmbH ("AEH"), die selbst 75% an der Altech Batteries GmbH ("ABG"), dem Joint Venture mit dem Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme ("Fraunhofer IKTS"), hält.

Ziel der AAM AG ist es, zusammen mit dem Kooperationspartner Altech Batteries Limited, ("ATB") Australien, am Markt für Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität durch innovatives und leistungsstarkes Verbundanodenmaterial auf Basis von hochreinem Aluminiumoxid ("HPA") - Silumina Anodes™ - mit der AIG sowie im Bereich der Festkörperbatterien für den stationären Batterieeinsatz - CERENERGY® - mit der AEH/​ABG zu partizipieren.

Mitarbeiter

Zum 30. Juni 2022 beschäftigte die Altech Advanced Materials AG zwei Mitarbeiter in Teilzeit (31. Dezember 2022: zwei Mitarbeiter in Teilzeit). Diese Zahlen beinhalten nicht den Vorstand.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Überblick über den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2023

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im 1. Halbjahr 2023 befindet sich die deutsche Wirtschaft nach wie vor in einem schwierigen Umfeld. Auf Grund der anhaltenden geopolitischen Spannungen und der zunehmend spürbaren geldpolitischen Straffungen zahlreicher Zentralbanken stellt sich die weltwirtschaftliche Lage insgesamt als schwach dar. Die weiterhin verhaltene globale Nachfrage und schwache inländischen Absatzperspektiven stehen einer kräftigeren Erholung noch entgegen.

Weiterhin wirken die Kaufkraftverluste infolge der hohen, wenn auch rückläufigen Inflation, als binnenwirtschaftlicher Dämpfer. Ein weiterer, die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigende Faktor, ist der Zinsanstieg, der die Investitionen dämpft. Eine spürbare weltwirtschaftliche Erholung und eine steigende Kaufkraft aufgrund rückläufiger Inflation und höherer Tarifabschlüsse ist aktuell noch nicht in Sicht. Infolge dieser Herausforderungen ist von einer insgesamt gedämpften konjunkturellen Entwicklung im 2. Halbjahr 2023 auszugehen.

Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2023 um -0,3% zum Vorquartal und um -0,2% gegenüber dem ersten Quartal 2022 gesunken, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in "Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juli 2023" mitteilte.

Im Vergleich zum Vorquartal ist das saisonbereinigte BIP gemäß Eurostat vom 8. Juni 2023 im ersten Quartal 2023 im Euroraum um -0,1% gesunken und in der EU um 0,1% gestiegen. Im vierten Quartal 2022 war das BIP im Euroraum um -0,1% und in der EU um -0,2% gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal sowohl im Euroraum als auch in der EU um 1,0%, während im vierten Quartal 2022 noch ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,8% in der Eurozone und 1,7% in der EU zu verzeichnen war.

Im Verlauf des ersten Quartals 2023 ist das BIP in den Vereinigten Staaten saisonbereinigt gegenüber dem Vorquartal um 2,0% und gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,8% gestiegen.

Den Börsenmonat Juni 2023 beendete der deutsche Leitindex mit einem neuen DAX-Rekord bei einem Stand von 16.147,9 Punkten, das sind über 2.000 Indexpunkte mehr als zum Ende des letzten Jahres.

Der Höhepunkt der Inflationswelle in Deutschland dürfte mittlerweile erreicht sein. Die Beschaffungspreise für Strom und Gas sind seit Ende 2022 gesunken und seit Januar wirkt die staatliche Preisbremse, so dass keine weitere Energiepreissteigerung erwartet wird. Erfahrungsgemäß werden jedoch die gesunkenen Beschaffungskosten erst mit Verzögerung an ihre Abnehmer weitergeben.

Insgesamt dürfte daher vor allem der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie im weiteren Verlauf nur langsam sinken und im Jahresdurchschnitt 2023 mit 6,3% sogar deutlich höher liegen als noch im Vorjahr (4,9%). Da jedoch der Inflationsbeitrag der Energiepreise in den kommenden Monaten stark abnimmt, dürfte die Gesamtinflationsrate von 6,9% im Jahr 2022 auf 6,2% im Jahr 2023 zurückgehen. Erst im kommenden Jahr dürfte sich der Preisanstieg allmählich wieder normalisieren.

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum im Juni 2023 wird laut einer Schnellschätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, auf 5,5% geschätzt, gegenüber 6,1% im Mai. Ein Jahr zuvor hatte sie 8,6% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Mai 2023 bei 7,1%, gegenüber 8,1% im April. Ein Jahr zuvor hatte sie 9,6% betragen. Diese Daten werden von Eurostat veröffentlicht.

Als wesentlicher Treiber für die Inflationsentwicklung werden "Lebensmittel, Alkohol und Tabak" (+11,7%) erwartet, gefolgt von "Dienstleistungen" (+5,4%) sowie "Industriegütern ohne Energie" (+5,5%); gegenläufig ist "Energie" (-5,6%) zurückgegangen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte im Dezember 2022 mit der vierten Erhöhung in 2022 den Leitzins für das Hauptrefinanzierungsgeschäft um weitere 0,50%-Punkte angehoben. Dieser hatte nun wieder ein Niveau von 2,50% erreicht, wie es zuletzt im Dezember 2008 der Fall war. Weitere graduelle Zinserhöhungen sollten angesichts der weiterhin hohen Inflationsraten gemäß der Europäische Zentralbank in 2023 erfolgen. Die erste Zinserhöhung 2023 erfolgte zum 8. Februar 2023 um 0,50%-Punkte, weitere Zinserhöhungen erfolgten am 22. März 2023 um 0,50%-Punkte, am 10. Mai 2023 um 0,25%-Punkte und zuletzt am 21. Juni um ebenfalls 0,25%-Punkte auf nun 4,00% (Hauptrefinanzierungsgeschäft).

In den USA verlief die Zinsentwicklung etwas anders. Im Vergleich zur EZB hat die Federal Reserve (FED) frühzeitiger und in zunächst größeren Zinsanpassungen im Verlauf des Jahres 2022 die Zinsen von 0,25% auf 4,5% (Federal Funds Rate Zinsspanne von 4,25% - 4,5%) im Rahmen von sieben Zinserhöhungen erhöht. Auch bei der FED waren weitere graduelle Zinserhöhungen für 2023 geplant, am 2. Februar 2023 hat die FED mit einer ersten Erhöhung 2023 um 0,25%-Punkte und zuletzt am 4. Mai 2023 um 0,25%-Punkte die Zinsen angehoben. Am 14. Juni 2023 hat die Fed dagegen verkündet, dass sie erstmals nach zehn Erhöhungen in Folge den Leitzins unverändert lässt und somit eine Zinspause einlegt. Aktuell liegt das Zinsniveau in den USA bei 5,00 bis 5,25 Prozent.

Das divergierende Verhalten der Zentralbanken macht sich im EUR /​ USD Wechselkurs bemerkbar. Nachdem sich der Wechselkurs im Vorjahr verschlechtert hatte, erhielt man zum 30. Juni 2023 für einen Euro nun 1,0866 US-Dollar. Dies entspricht einer Verbesserung um rund 4,6 Prozent im Vergleich zum 30. Juni 2022, zum damaligen Zeitpunkt war ein Euro etwa 1,0387 US-Dollar wert. Zum Jahresende 2022 lag der Wechselkurs zum Euro bei 1,0666 US-Dollar.

Im Berichtszeitraum hat der Euro gegenüber weiteren relevanten Währungen leicht an Wert verloren. Ausgehend von einem Wert von 0,9847 CHF, 0,8869 GBP, 1,6798 AUD sowie 1,4440 CAD zum Jahresende 2022 sank der Euro im Berichtszeitraum zum Ende des ersten Halbjahres 2023 leicht auf 0,9788 CHF, 0,8583 GBP, 1,6398 AUD und 1,4415 CAD.

Entwicklung der Beteiligungen

Projekt Cerenergy® -Batterien - Meilensteine im ersten Halbjahr 2023

Nachdem bereits im November 2022 eine erste Spezifikation der Cerenergy® für das Battery-Pack ABS60 (60kWh) erfolgte, wurde diese nun im ersten Halbjahr 2023 für die Großanwendung in Energieparks und industriellen Anlagen im Megawattbereich mit dem Cerenergy® 1.0 MWh GridPack spezifiziert. Die Altech GridPacks sind als "Plug and Play"-Funktion konzipiert, um sicherzustellen, dass sie leicht an abgelegenen Orten installiert werden können.

Die Altech GridPacks können bei jedem Wetter sicher im Freien installiert werden. Die Altech GridPacks werden in einer Konstruktion eines Seecontainers gebaut, was den einfachen Transport auf dem Seeweg oder auf der Straße zum Aufstellungsort sowie die einfache Installation gewährleistet. Im Gegensatz zu anderen Mega-Batteriepacks auf dem Markt können diese GridPacks übereinandergestapelt werden. Dies minimiert den Platzbedarf der Batterie und erlaubt eine einfache Skalierbarkeit für jeden Anforderungen an die Energiespeicherung. Die Stapelfähigkeit in Verbindung mit dem "Plug and Play"-Design machen die GridPacks zur offensichtlichen Wahl für den Netzbatterie-Markt. Die Altech GridPacks sind außerdem so konzipiert, dass sie ohne Ventilation, beweglichen Komponenten und Klimaanlagen auskommen und daher nur geringe Wartungskosten verursachen.

Im Mai wurde die Produktion zweier Prototypen der Cerenergy ® ABS60 Batteriepacks gestartet. Die Batteriepacks werden nach ihrer Fertigstellung einem Zyklustest unter extremen Bedingungen unterzogen und stehen anschließend für Tests bei Kunden zur Verfügung. Im Juni wurden die vorläufigen Batterie-Spezifikationen der Cerenergy-Batteriepacks und GridPacks auf der Fachmesse aabc in Mainz präsentiert.

Projekt Silumina Anodes™ - Meilensteine im ersten Halbjahr 2023

Der Bau der Pilotanlage schreitet voran. Die Front-End-Nassanlage ist fertiggestellt und in Betrieb genommen. Die Inbetriebnahme der gesamten Pilotanlage inklusive Kalzinierer soll nun im September erfolgen. In Erwartung der vollständigen Inbetriebnahme der Pilotanlage im dritten Quartal 2023 treibt die Altech-Gruppe die detaillierte Machbarkeitsstudie für das Produktionswerk mit einer jährlichen Leistung von 10.000 Tonnen Anodenmaterial voran. Die Machbarkeitsstudie läuft parallel zum aktuellen Aufbau der Pilotanlage.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Das 1. Halbjahr 2023 war geprägt durch das Agieren als Beteiligungsgesellschaft mit dem Fokus auf der Einwerbung von Kapital um die beiden Beteiligungen der AAM, die beide in der Startup-Phase stehen und gerade dabei sind, einen operativen Geschäftsbetrieb aufzubauen und daher weiterhin Kapital benötigen, zu finanzieren. Hierzu wurde im Februar eine Nullkupon-Wandelschuldverschreibung im Gesamtnennbetrag von EUR 3.531.250,00 ausgegeben. Im Juni wurde eine weitere Teileinzahlung aus den im Oktober 2022 ausgegebenen teileingezahlten Aktien von 0,45 EUR je Aktie eingefordert, sodass nun 0,75 EUR je Aktie auf die teileingezahlten Aktien eingefordert sind.

Die Altech Advanced Materials AG hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023 einen Verlust in Höhe von -992 TEUR (HJ1/​2022: -390 TEUR) erzielt.

Die Gesellschaft verfügte am 30. Juni 2023 über frei verfügbare liquide Mittel bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 579 TEUR (31. Dezember 2022: 1.648 TEUR). Aus der Einforderung der weiteren Teileinzahlung sind der Gesellschaft bis zum Bilanzstichtag weitere 155 TEUR zugeflossen. Nach dem Bilanzstichtag erwartet die Gesellschaft einen weiteren Zufluss von bis zu 1.752 TEUR. Die Gesellschaft verfügt somit über ausreichend liquide Mittel zur Bewältigung der aktuell geplanten Investitionen; geht jedoch davon aus noch im Geschäftsjahr 2023 weitere Mittel aus den teileingezahlten Aktien abzurufen.

Der Vorstand der Altech Advanced Materials AG erwartet weiterhin für das Geschäftsjahr 2023 ein hohes Maß an wirtschaftlicher Unsicherheit, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden geopolitischen Risiken aus dem Krieg in der Ukraine ebenso wie aus der resultierenden Energiepreiskriese, was die Inflation auf einem hohen Niveau hält und die Erholung der Weltwirtschaft von den Folgen der Coronapandemie konterkariert. Die Entwicklung der Kapitalmärkte wird weiterhin als schwer absehbar erwartet. Insofern erwartet der Vorstand auch für das 2. Halbjahr 2023 ein extrem herausforderndes Marktumfeld. Für den beabsichtigten Aufbau der Fabrik für die Produktion von Silumina Anodes™ als auch die Fabrik für den Bau der Cerenergy® Feststoffbatterie sollen weitere Kapitalmaßnahmen umgesetzt werden, bei denen die Gesellschaft beabsichtigt dann jeweils auch ausreichend Mittel für das Working Capital der Gesellschaft einzuwerben.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass durch die geplanten weiteren Investitionen sowohl in die Silumina Anodes™ Projektgesellschaft AIG als auch die Cerenergy® Projektgesellschaft ABG sich die Altech Advanced Materials AG langfristig als eine spezialisierte Beteiligungsgesellschaft sowohl am Markt für Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität durch innovatives und leistungsstarkes Verbundanodenmaterial - Silumina Anodes TM - als auch im Bereich der Batterien für die stationäre Energiespeicherung mit der Festkörperbatterie Cerenergy® mit dementsprechenden Ertragschancen aufstellt. Der Vorstand sieht auf Basis dieses Geschäftskonzeptes positiv in die Zukunft.

2.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Altech Advanced Materials AG

Nachfolgend wird der Geschäftsverlauf unter Einbezug der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren und unter Bezugnahme auf die in diesem Zwischenbericht ausgewiesenen Beträge analysiert und erläutert. Der Halbjahresfinanzbericht der Altech Advanced Materials AG wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den Sondervorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Der Halbjahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden im Lagebericht alle Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben, sofern nicht auf Abweichungen explizit hingewiesen wird. Aus rechentechnischen Gründen können in den in diesem Abschluss dargestellten Informationen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/​- einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Ertragslage

scrollen

[in TEUR] 01.01.-

30.06.2023
01.01.-

30.06.2022
Δ
Umsatzerlöse 23 0 +23
Sonstige betriebliche Erträge 0 3 -3
Personalaufwand -167 -94 -73
Sonstiger Betriebsaufwand -765 -226 -539
Finanzergebnis -83 -73 -10
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Periodenfehlbetrag -992 -390 -602

Die Umsatzerlöse beliefen sich im ersten Halbjahr 2023 auf 23 TEUR (HJ1/​2022: 0 TEUR) und entfallen auf Dienstleistungen gegenüber den Beteiligungen AIG und der ABG, der Tochtergesellschaft der AEH.

Sonstige betriebliche Erträge gab es im ersten Halbjahr 2023 keine (HJ1/​2022: 3 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2023 auf -765 TEUR und waren somit um 539 TEUR höher gegenüber der Vergleichsperiode (HJ1/​2022: -226 TEUR), was im Wesentlichen auf der Bildung einer Drohverlustrückstellung beruht, welche aufgrund des starken Kursanstiegs der Aktien der Altech Advanced Materials AG auf 14,20 EUR je Aktie zum 30. Juni 2023 in Höhe von rd. 518 TEUR gebildet werden musste. Die Drohverlustrückstellung dient der Bedienung für die im Geschäftsjahr im Rahmen der Begebung der Wandelschuldverschreibung ausgegebenen Optionen, für die ein Barausgleich vorgesehen ist. Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kosten für Kapitalmarktnotiz und -kommunikation (95 TEUR; HJ1/​2022: 89 TEUR), Rechts- und Beratungskosten (51 TEUR; HJ1/​2022: 0 TEUR), Aufsichtsratsvergütungen (43 TEUR; HJ1/​2022: 43 TEUR) sowie Abschluss- /​ Prüfungskosten (14 TEUR; HJ1/​2022: 16 TEUR).

Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2023 auf -83 TEUR (HJ1/​2022: -73 TEUR) und betrifft Zinsaufwendungen in Höhe von -115 TEUR (HJ1/​2022: -73 TEUR), im Wesentlichen aus der Wandelanleihe (70 TEUR; HJ1/​2022: 0 TEUR) sowie Zinsaufwand aus der Finanzierung der AIG-Beteiligung (42 TEUR; HJ1/​2022: 71 TEUR) und gegenläufigen Zinserträgen aus Ausleihungen an die Beteiligungen (31 TEUR; HJ1/​2022: 0 TEUR).

Der Fehlbetrag für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2023 beträgt -992 TEUR, verglichen mit einem Fehlbetrag in Höhe von -390 TEUR in der Vergleichsperiode (HJ1/​2022).

Vermögenslage

scrollen

[in TEUR] 30.06.2023 21.12.2022 Δ
Finanzanlagen 7.568 6.368 1.200
Liquide Mittel 579 1.648 -1.069
Disagio 874 0 874
Übrige Aktiva 39 23 16
Summe Aktiva 9.060 8.039 1.021
Eigenkapital 2.886 3.004 -118
Rückstellungen 667 156 510
Wandelanleihe 3.531 0 +3.531
Sonstige Verbindlichkeiten 1.833 4.752 -2.919
Übrige Verbindlichkeiten 144 126 18
Summe Passiva 9.060 8.039 1.021

Die Finanzanlagen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2023 um 1.200 TEUR auf 7.568 TEUR per 30. Juni 2023. Die Finanzanlagen der Altech Advanced Materials AG bestehen aus Anteilen an den Beteiligungen AIG und AEH sowie Ausleihungen an diese Unternehmen zur Finanzierung des Aufbaus des operativen Geschäftsbetriebs.

Die liquiden Mittel haben sich im Laufe des ersten Halbjahrs 2023 um -1.069 TEUR auf 579 TEUR reduziert. Dieser Rückgang resultiert primär aus einer Teilzahlung des Kaufpreises aus dem 25%-Anteilserwerb an der AIG gegenüber der ATB in Höhe von 3.166 TEUR sowie aus Investitionen in die Beteiligungen. Gegenläufig hat die Gesellschaft eine Nullkupon-Wandelschuldverschreibung im Gesamtnennbetrag von EUR 3.531 TEUR begeben und zwischenzeitlich eine weitere Teilzahlung der teileingezahlten Aktien eingefordert. Bis zum Bilanzstichtag wurden für die teileingezahlten Aktien weitere Einlagen in Höhe von 155 TEUR geleistet.

Das Disagio wurde als Gegenposition zur Kapitalrücklage und der Verbindlichkeit aus dem Barausgleich aus der Ausgabe der Nullkoupon-Wandelanleihe in Höhe von 944 TEUR eingebucht, siehe hierzu die Ausführungen unten bei "Kapitalrücklage". Das Disagio wird über die Laufzeit der Nullkoupon-Wandelanleihe ratierlich aufwandswirksam aufgelöst und beträgt zum Abschlussstichtag 874 TEUR.

Die übrigen Aktiva bestehen aus sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten.

Das Eigenkapital verringerte sich im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2023 um -118 TEUR auf 2.886 TEUR. Dieser Rückgang ist auf den im ersten Halbjahr 2023 erzielten Fehlbetrag von 992 TEUR zurückzuführen, gegenläufig wurde im Rahmen der Verbuchung der Wandelanleihe eine Kapitalrücklage in Höhe der Wandlungs- und Optionsrechte von 719 TEUR gebildet sowie bis zum 30. Juni 2023 weitere Einlagen in Höhe von 155 TEUR auf die teileingezahlten Aktien vereinnahmt.

Die Kapitalrücklage in Höhe von 719 TEUR ist im 1. Halbjahr 2023 bei der Begebung der Nullkoupon-Wandelanleihe entstanden. Als Gegenleistung für die fehlende laufende Verzinsung der Anleihe wurde den Anleihegläubigern Wandlungsrechte und Optionsrechte gewährt. Der Wert der Wandlungs- und Optionsrechte wurde als Differenz des mit einem fiktiven Zinssatz abgezinsten Anleihewert zum Ausgabebetrag (944 TEUR), abzüglich des Werts der Optionsrechte, die nicht aus bedingtem Kapital bedient werden können, sondern bei Ausübung im Wege des Barausgleichs beglichen werden müssen (225 TEUR) ermittelt. Dieser Anteil hat Schuldcharakter und wird als sonstige Verbindlichkeit gebucht. Der Wert der angepassten Wandlungs- und Optionsrechte, ist gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB in die Kapitalrücklage einzustellen, der Gegenposten stellt ein ARAP bzw. Disagio dar.

Die Rückstellungen erhöhten sich zum 30. Juni 2023 im Vergleich zum 31. Dezember 2022 von 156 TEUR um 510 TEUR auf 667 TEUR. Im Wesentlichen beruht die Erhöhung auf der Buchung einer Drohverlustrückstellung aus der Verpflichtung zum Barausgleich für Optionsrechte, die nicht aus bedingtem Kapital bedient werden können (518 TEUR).

Die Gesellschaft hat im Februar 2023 eine Nullkupon-Wandelschuldverschreibung im Gesamtnennbetrag von EUR 3.531 TEUR ausgegeben. Die Nullkupon-Wandelschuldverschreibungen werden am 31. Juli 2027 ("Fälligkeitstag") zu ihrem Nennbetrag zurückgezahlt, sofern sie nicht vorher gewandelt oder zurückgekauft worden sind.

Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzieren sich zum 30. Juni 2023 gegenüber dem 31. Dezember 2023 (4.752 TEUR) um -2.919 TEUR auf 1.833 TEUR. Die Reduktion beruht im Wesentlichen auf der Teilzahlung des Kaufpreises aus dem 25%-Anteilserwerb an der AIG gegenüber der ATB in Höhe von 3.166 TEUR. Gegenläufig wurde eine Verbindlichkeit für den Barausgleich für Optionsrechte, die nicht aus bedingtem Kapital bedient werden können in Höhe von 225 TEUR, gebucht.

Die übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von 144 TEUR (Vorjahr 126 TEUR) bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Finanzlage

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[in TEUR] 01.01.-

30.06.2023
01.01.-

30.06.2022
Δ
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -358 -260 -98
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.367 -11 -4.356
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.656 -71 3.727
Finanzmittelfonds am Ende der Zwischenberichtsperiode 579 1.773 -1.194

Die Kapitalflussrechnung wurde in Übereinstimmung mit DRS 21 erstellt. Im ersten Halbjahr 2023 lag der operative Nettomittelabfluss mit -358 TEUR über dem Niveau der Vorperiode (HJ1/​2022: -260 TEUR). In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023 ist der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit maßgeblich geprägt durch die laufenden Aufwendungen der Gesellschaft.

Der Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit lag im ersten Halbjahr 2023 mit 4.367 TEUR deutlich über dem Nettomittelabfluss im Vergleichszeitraum von -11 TEUR. Dies beruht im Wesentlichen aus der Teilzahlung des gestundeten Kaufpreises der AIG-Beteiligung in Höhe von 3.166 TEUR (HJ1/​2022: 0 TEUR) und den Investitionen in die Beteiligungen AIG und AEH 1.200 TEUR (HJ1/​2022: -45 TEUR).

Der Nettomittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 3.656 TEUR, verglichen mit -71 TEUR in der Vergleichsperiode (HJ1/​2022), was primär auf die Ausgabe der Wandelanleihe von 3.531 TEUR (HJ1/​2022: 0 TEUR) zurückzuführen ist.

Der Finanzmittelfonds (bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten) verringert sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 von 1.648 TEUR um -1.069 TEUR auf 579 TEUR per 30. Juni 2023.

Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Vorstand der Altech Advanced Materials AG erwartet weiterhin für das Geschäftsjahr 2023 ein hohes Maß an wirtschaftlicher Unsicherheit, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden hohen Inflation, jedoch sieht der Vorstand die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als nicht gefährdet an. Die Gesellschaft verfügt somit über ausreichend liquide Mittel zur Bewältigung der aktuell geplanten Investitionen; geht jedoch davon aus noch im Geschäftsjahr 2023 weitere Mittel aus den teileingezahlten Aktien abzurufen. Für die weitere Finanzierung der Projektgesellschaften sollen weitere Kapitalmaßnahmen umgesetzt werden, bei denen die Gesellschaft beabsichtigt dann jeweils auch ausreichend Mittel für das Working Capital der Gesellschaft einzuwerben.

3. Chancen- und Risikobericht

Es haben sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023 keine wesentlichen Veränderungen mit Blick auf die Chancen- und Risikolage gegenüber dem Jahresabschluss 2022 ergeben, daher wird auf die dort enthaltenen Ausführungen verwiesen.

4. Prognosebericht

Gemäß des Jahresabschlusses 2022 prognostizierte der Vorstand für das Geschäftsjahr 2023, auf Basis der Organisations- und Personalstruktur Kosten in Höhe von rund 650 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf Basis der erwarteten Kosten ein Jahresergebnis zwischen -700 TEUR und -900 TEUR erwartet. Der Vorstand ging davon aus, dass die zum 31. Dezember 2022 vorhandene Liquidität (EUR 1,6 Mio.) als auch die Einzahlungen aus der im Februar 2023 durchgeführten Ausgabe einer Wandelanleihe (EUR 3,5 Mio.), sowie die im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 geplante Einforderung der noch ausstehenden Einlagen aus den teileingezahlten Aktien (EUR 3,0 Mio.) genügt, um die Zahlungsverpflichtungen aus dem Erwerb der 25% Beteiligung an der AIG komplett zu bedienen und die erwarteten Zahlungsverpflichtungen zur Mitfinanzierung der AEH als auch der AIG, wovon die AAM jeweils 25% zu tragen hat, und auch die laufenden Ausgaben über das Geschäftsjahr 2023 hinaus zu finanzieren. Auf Grund der zum 30. Juni 2023 notwendig gewordenen hohen Aufwendungen zur Bildung der oben erläuterten Drohverlustrückstellung geht der Vorstand nun, bei einer ansonsten zur Prognose im Jahresabschluss 2022 gleichbleibenden Kostenstruktur, von einem Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 von rund 1.200 bis 1.600 TEUR aus.

5. Veränderungen und Informationen zu den Organen und Vergütungssystemen

Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand und Aufsichtsrat

Für eine detaillierte Übersicht der Zusammensetzung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütungen und deren Entwicklung siehe "Vergütungsbericht der Altech Advanced Materials AG für das Geschäftsjahr 2022", der auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich ist, worauf Bezug genommen wird (siehe: https:/​/​www.altechadvancedmaterials.com/​investoren/​vergutungsbericht/​). Gegenüber dem Jahresabschluss ergaben sich keine Änderungen.

Vorstand und Aufsichtsrat

Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 20. Oktober 2022 wurden die Vorstandsbestellungen von Herrn Ignatius Tan, Herrn Uwe Ahrens und Herrn Hansjörg Plaggemars erneut mit Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023 verlängert. Die Vorstände sind einzelvertretungsberechtigt sowie befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Vorstandsdienstverträge wurden unverändert fortgeführt.

Der Aufsichtsrat wurde mit einer Amtszeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2022 entscheidet, gewählt. Diese Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2022 entscheidet, wird am 8. August 2023 abgehalten werden. Mitglieder des Aufsichtsrats im Berichtszeitraum waren:

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Herr Dr. Burkhard Schäfer, Mannheim, Unternehmensberater (Aufsichtsratsvorsitzender),
Herr Wilko Stark, Gerlingen, Unternehmensberater (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender),
Dieter Rosenthal, Niederfischbach, Unternehmensberater (Mitglied),
Herr Werner Klatten, München, Manager (Mitglied),
Herr Nikolaus Graf Lambsdorff, Hamburg, Botschafter a. D. (Mitglied).

Mitgliedschaften von Aufsichtsratsmitgliedern in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien (§ 125 Abs. 1 Satz 5 AktG)

Herr Dr. Burkhard Schäfer

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Altech Advanced Materials AG, Heidelberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats,
MISTRAL Media AG, Frankfurt am Main, Vorsitzender des Aufsichtsrats,
Alpha Cleantec AG, Heidelberg, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats,
VV Beteiligungen AG, Heidelberg, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats,
DELPHI Unternehmensberatung AG, Heidelberg, Mitglied des Aufsichtsrats,
Deutsche Balaton AG, Heidelberg, Mitglied des Aufsichtsrats.

Herr Werner Klatten

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Deutschen Sporthilfe, Frankfurt, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats,

Herr Wilko Stark

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Sono Motors N.V., München, Mitglied,
ZKW Lichtsysteme und ZKW Group GmbH, Wieselburg, Österreich, Mitglied,
Schaltbau Holding AG, München, Mitglied,
LEVERE Holdings Corp., Georgetown, USA, Mitglied,
AutoForm Engineering GmbH, Pfäffikon, Schweiz, Mitglied.

Herr Dieter Rosenthal war im 1. Geschäftshalbjahr 2023 nicht Mitglied in weiteren gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Herr Graf Lambsdorff war im 1. Geschäftshalbjahr 2023 nicht Mitglied in weiteren gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Halbjahresabschluss

Bilanz der Altech Advanced Materials AG, Heidelberg

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AKTIVA 30.06.2023 31.12.2022
EUR EUR
--- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.015.855,80 5.015.855,80
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.551.973,80 1.351.973,80
7.567.829,60 6.367.829,60
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferung und Leistung 297,50 0,00
2. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 36.445,68 4.987,73
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Guthaben bei Kreditinstituten 579.021,56 1.648.173,68
615.766,74 1.653.163,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 876.390,09 17.851,28
9.059.986,43 8.038.844,29

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PASSIVA 30.06.2023 31.12.2022
EUR EUR
--- --- ---
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.062.500,00 7.062.500,00
Bedingtes Kapital: 2.825.000,00 EUR;(VJ.: 2.825.000,00 EUR)
Genehmigtes Kapital: 3.531.250,00 EUR (VJ.: 3.531.250,00 EUR)
II. Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -2.811.372,15 -2.966.250,00
Eingefordertes Kapital 4.251.127,85 4.096.250,00
III. Kapitalrücklage 719.198,00 0,00
IV. Bilanzverlust -2.084.737,69 -1.092.398,53
2.885.588,16 3.003.851,47
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 666.832,98 156.441,35
C. Verbindlichkeiten
1. Wandelanleihe 1) 3.531.250,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2) 24.709,22 9.836,02
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3) 118.807,67 116.427,40
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4) 5)6) 1.832.798,40 4.752.288,05
5.507.565,29 4.878.551,47
9.059.986,43 8.038.844,29

1) davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 0,00 EUR (31. Dezember 2022: 0,00 EUR)

2) davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 24.709,22 EUR (31. Dezember 2022: 9.836,02 EUR)

3) davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 0,00 EUR (31. Dezember 2022: 0,00 EUR)

4) davon aus Steuern 12.621,93 EUR (31. Dezember 2022: 2.288,05 EUR)

5) davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 1.607.798,40 EUR (31. Dezember 2022: 4.752.288,05 EUR)

5) davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 225.000,00 EUR (31. Dezember 2022: 0,00 EUR)

Halbjahresabschluss

verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung

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01.01. - 30.06
[in TEUR] 2023 2022
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 22.800,00 0,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 2.772,23
3. Personalaufwand -166.880,62 -94.244,99
4. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 605,94 0,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -764.560,61 -225.543,17
6. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 31.457,95 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1) -114.549,94 -73.044,66
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -295,00
9. Ergebnis nach Steuern -992.339,16 -390.355,59
10. Periodenergebnis (Fehlbetrag/​Überschuss) -992.339,16 -390.355,59
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -1.092.398,53 -2.587.023,24
12. Bilanzverlust -2.084.737,69 -2.977.378,83

1) davon an verbundene Unternehmen 2.380,27 EUR (1.HJ 2022: 2.380,27 EUR)

Halbjahresabschluss

verkürzter Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Altech Advanced Materials AG, Frankfurt am Main, ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht (nachfolgend auch "AAM AG" oder die "Gesellschaft"). Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 118874 registriert und hat ihren Sitz in der Ziegelhäuser Landstr. 3, 69120 Heidelberg. Die Gesellschaft ist im Regulierten Markt im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Kennnummer ISIN DE000A31C3Y4 mit 2.825.000 nennwertlosen, auf den Namen lautende Stückaktien gelistet. Daneben bestehen noch 4.237.500 nennwertlose nicht börsennotierte, teileingezahlte, auf den Namen lautende Stückaktien mit der ISIN DE000A31C3Z1. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag EUR 7.062.500,00 und ist eingeteilt in 7.062.500 nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien. Entsprechend gilt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag als eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 264d HGB.

Die Altech Advanced Materials AG, ist eine Beteiligungsgesellschaft, die Investitionen in Kapital- und Personengesellschaften tätigt, welche ein gutes Chancen/​Risiko Verhältnis darstellen, insbesondere in den Geschäftsfeldern Rohstoffgewinnung und -verarbeitung, Chemie, Herstellung aller Arten von Verpackungs- und Papierprodukten, sowie deren Vertrieb. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft zwei 25% Beteiligungen, an der Altech Energy Holding GmbH ("AEH") sowie der Altech Industries Germany GmbH ("AIG").

Der verkürzte Zwischenabschluss der Altech Advanced Materials AG für die Berichtsperiode vom 1. Januar 2023 bis zum 30. Juni 2023 ("Halbjahresabschluss") gemäß § 117 i.V.m. §§ 114, 115 WpHG wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetztes (AktG) unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Altech Advanced Materials AG ist eine kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft im Sinne von § 264d HGB und wird daher als große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 S. 2 HGB eingestuft. Der vorliegende Halbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde keiner prüferischen Durchsicht gemäß §115 Abs. 5 WpHG unterzogen.

Der vorliegende Halbjahresabschluss basiert auf dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022. In Einklang mit DRS 16 ist ein gegenüber dem Jahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden. Er enthält nicht alle Informationen, die für einen vollständigen Jahresabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind. Im vorliegenden verkürzten Anhang werden vor allem Angaben zu den Posten gemacht, bei denen sich wesentliche Änderungen im Vergleich zu dem Jahresabschluss der Altech Advanced Materials AG für das Geschäftsjahr 2022 ergeben haben.

Die Erstellung des Halbjahresabschlusses erfolgte unter Anwendung der für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Berücksichtigt wurden alle laufenden Geschäftsvorfälle und Abgrenzungen, die nach Ansicht des Managements notwendig sind, um eine zutreffende Darstellung der Zwischenergebnisse zu gewährleisten. Ertragsteuern wurden im Wege einer bestmöglichen Schätzung ermittelt. Das Management ist der Überzeugung, dass die dargestellten Informationen und Erläuterungen geeignet sind, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln. Die Ergebnisse der Zwischenberichtsperiode lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.

Der Halbjahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben, sofern nicht auf Abweichungen explizit hingewiesen wird. Aus rechentechnischen Gründen können in den in diesem Abschluss dargestellten Informationen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/​- einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Das Geschäftsjahr der Altech Advanced Materials AG stimmt mit dem Kalenderjahr überein. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

A. Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Halbjahresabschluss der Altech Advanced Materials AG für die zum 30. Juni 2023 endende Berichtsperiode angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 unverändert.

B. Ermessensentscheidungen des Managements sowie Schätzunsicherheiten

Im Halbjahresabschluss der Altech Advanced Materials AG, für die zum 30. Juni 2022 endende Berichtsperiode müssen in einem begrenzten Umfang Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Durch von den Annahmen abweichende und außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegende Entwicklungen dieser Rahmenbedingungen können, die sich einstellenden Beträge von den ursprünglich erwarteten Schätzwerten abweichen.

C. Ausgewählte Erläuterungen zur Bilanz

D. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen der Altech Advanced Materials AG besteht aus zwei 25% Beteiligungen, an der Altech Industries Germany GmbH ("AIG") und der Altech Energy Holding GmbH ("AEH"), mit deren 75%igen Tochtergesellschaft Altech Batteries GmbH ("ABG"), dem Joint Venture mit dem Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme ("Fraunhofer IKTS"), die 25% an ABG halten, in Höhe von 5.016 TEUR sowie aus Ausleihungen an diese beiden Startup-Gesellschaften zum Aufbau der dortigen Geschäftsbetriebe in Höhe von 2.552 TEUR.

E. Umlaufvermögen

Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben sich im Laufe des ersten Halbjahrs 2023 um 31 TEUR auf 36 TEUR erhöht. Die Forderungen bestehen aus Zinsforderungen aus den Ausleihungen an die AIG und die AEH.

Disagio

Das Disagio wurde als Gegenposition zur Kapitalrücklage und der Verbindlichkeit aus dem Barausgleich aus der Ausgabe der Nullkoupon-Wandelanleihe in Höhe von 944 TEUR eingebucht, siehe hierzu die Ausführungen unten bei "Kapitalrücklage". Das Disagio wird über die Laufzeit der Nullkoupon-Wandelanleihe ratierlich aufwandswirksam aufgelöst und beträgt zum Abschlussstichtag 874 TEUR.

F. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 7.062.500,00. Das Grundkapital ist eingeteilt in 7.062.500 nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien. Die Gesellschaft ist im Regulierten Markt im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Kennnummer ISIN DE000A31C3C3Y4 mit 2.825.000 nennwertlosen, auf den Namen lautende Stückaktien gelistet. Daneben bestehen noch 4.237.500 nennwertlose nicht börsennotierte, teileingezahlte, auf den Namen lautende Stückaktien mit der ISIN DE000A31C3Z1. Es sind ausnahmslos alle Stammaktien stimmberechtigt. Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten oder sonstigen Stimmrechtsbeschränkungen.

Das gezeichnete Kapital der neuen Aktien wurde nur teilweise eingefordert, so dass zum Bilanzstichtag Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen in Höhe von EUR 2.811.372,15 bestehen, welche offen im Eigenkapital abgesetzt wurden.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage in Höhe von 719 TEUR ist im 1. Halbjahr 2023 bei der Begebung der Nullkoupon-Wandelanleihe entstanden. Als Gegenleistung für die fehlende laufende Verzinsung der Anleihe wurde den Anleihegläubigern Wandlungsrechte und Optionsrechte gewährt. Der Wert der Wandlungs- und Optionsrechte wurde als Differenz des mit einem fiktiven Zinssatz abgezinsten Anleihewert zum Ausgabebetrag (944 TEUR), abzüglich des Werts der Optionsrechte, die nicht aus bedingtem Kapital bedient werden können, sondern bei Ausübung im Wege des Barausgleichs beglichen werden müssen (225 TEUR) ermittelt. Dieser Anteil hat Schuldcharakter und wird als sonstige Verbindlichkeit gebucht. Der Wert der angepassten Wandlungs- und Optionsrechte, ist gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB in die Kapitalrücklage einzustellen, der Gegenposten stellt ein ARAP bzw. Disagio dar.

Eigenkapital

Das Eigenkapital verringerte sich im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2023 um 118 TEUR auf 2.886 TEUR. Dieser Rückgang ist auf den im ersten Halbjahr 2023 erzielten Fehlbetrag von 992 TEUR zurückzuführen, gegenläufig wurde im Rahmen der Verbuchung der Wandelanleihe eine Kapitalrücklage in Höhe der Wandlungs- und Optionsrechte von 719 TEUR gebildet sowie bis zum 30. Juni 2023 weitere Einlagen in Höhe von 155 TEUR auf die teileingezahlten Aktien vereinnahmt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen erhöhten sich zum 30. Juni 2023 im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 510 TEUR auf 667 TEUR. Im Wesentlichen beruht die Erhöhung auf der Buchung einer Drohverlustrückstellung für den Barausgleich von Optionsrechten, die nicht aus bedingtem Kapital bedient werden können (518 TEUR).

Nullkupon-Wandelschuldverschreibung

Die Gesellschaft hat im Februar 2023 eine Nullkupon-Wandelschuldverschreibung im Gesamtnennbetrag von 3.531 TEUR ausgegeben.

Die Hauptversammlung der Altech Advanced Materials AG hatte am 23. August 2022 beschlossen, den Vorstand zu ermächtigen, Options- und/​oder Wandelanleihen bzw. Kombinationen dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 7.006.250,00, wobei deren Inhabern Options- und/​oder Wandlungsrechte auf bis zu 7.006.250 auf den Namen lautenden Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 7.006.250,00 nach näherer Maßgabe der Bedingungen der Schuldverschreibungen gewährt werden dürfen, auszugeben.

Von der Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und Wandelschuldverschreibungen bzw. von Kombinationen dieser Instrumente hat der Vorstand der Gesellschaft am 6. Februar 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom selben Tag Gebrauch gemacht und eine Nullkupon-Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von EUR 3.531.250,00 ausgegeben, bei der jeder Bezieher der Wandelanleihe für je EUR 1,00 Anleihebetrag zusätzlich einen abgetrennten Optionsschein erhält, der zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft zum Ausgabebetrag bzw. Bezugspreis von EUR 1,00 je Aktie oder, nach Wahl der Gesellschaft, zu einem Barausgleich berechtigt. Die Bezugsfrist der Wandelanleihe lief vom 14. Februar bis zum 28. Februar 2023, die Wandelanleihe wurde in voller Höhe gezeichnet.

Die Schuldverschreibungen werden am 31. Juli 2027 ("Fälligkeitstag") zu ihrem Nennbetrag zurückgezahlt, sofern sie nicht vorher gewandelt oder zurückgekauft und entwertet worden sind. Die Emittentin gewährt jedem Anleihegläubiger das Recht ("Wandlungsrecht"), gemäß den Bestimmungen dieser Anleihebedingungen jede Schuldverschreibung in jeweils eine nennbetragslose auf den Namen lautende Stückaktie der Emittentin mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je EUR 1,00 ("Aktie") zu wandeln. Der Wandlungspreis je Aktie beträgt EUR 1,00 ("Wandlungspreis"). Das Wandlungsrecht kann durch einen Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen ab dem 1. Februar 2027 jederzeit bis zum zehnten Bankarbeitstag vor dem Fälligkeitstag ausgeübt werden. Der Vorstand der Emittentin ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates der Emittentin weitere Ausübungszeiträume, auch für einen Teilbetrag der jeweils noch ausstehenden Schuldverschreibung, festzulegen ("Fakultative Ausübungszeiträume").

Die AAM gewährt jedem Optionsscheininhaber das Recht ("Optionsrecht"), gemäß den Bestimmungen der Optionsscheinbedingungen für jeden Optionsschein jeweils eine nennbetragslose auf den Namen lautende Stückaktie der Emittentin mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je EUR 1,00 ("Aktie") gegen Zahlung eines Ausgabebetrages /​ Bezugspreises von EUR 1,00 je Aktie ("Optionspreis") zu erwerben oder nach Wahl der Emittentin einen Barausgleich zu erhalten. Das Optionsrecht kann durch einen Optionsscheininhaber nach Maßgabe der Optionsscheinbedingungen ab dem 1. Februar 2027 jederzeit bis zum zehnten Bankarbeitstag vor dem Verfalltag ausgeübt werden. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats weitere Optionszeiträume, auch für einen Teil der jeweils noch ausstehenden Optionsscheine festzulegen.

Sonstigen Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich zum 30. Juni 2023 gegenüber dem 31. Dezember 2023 (4.752 TEUR) um -2.919 TEUR auf 1.833 TEUR. Die Reduktion beruht im Wesentlichen auf der Teilzahlung des Kaufpreises aus dem 25%-Anteilserwerb an der AIG gegenüber der ATB in Höhe von 3.166 TEUR. Gegenläufig wurde eine Verbindlichkeit für den Barausgleich von Optionsrechten, die nicht aus bedingtem Kapital bedient werden können, in Höhe von 225 TEUR gebucht.

G. Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzserlöse beliefen sich im ersten Halbjahr 2023 auf 23 TEUR (HJ1/​2022: 0 TEUR) und entfallen auf Dienstleistungen gegenüber den Beteiligungen AIG und der ABG, der Tochtergesellschaft der AEH.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Sonstigen betrieblichen Erträge gab es im ersten Halbjahr 2023 keine (HJ1/​2022: 3 TEUR).

H. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2023 auf -765 TEUR und beruhten im Wesentlichen auf der Bildung einer Drohverlustrückstellung, welche aufgrund des starken Kursanstiegs der Aktien der Altech Advanced Materials AG auf 14,20 EUR je Aktie zum 30. Juni 2023 in Höhe von rd. 518 TEUR gebildet werden musste. Die Drohverlustrückstellung dient der Bedienung für die im Geschäftsjahr im Rahmen der Begebung der Wandelschuldverschreibung ausgegebenen Optionen, für die ein Barausgleich vorgesehen ist. Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kosten für Kapitalmarktnotiz und -kommunikation (97 TEUR), Rechts- und Beratungskosten (51 TEUR), Aufsichtsratsvergütungen (43 TEUR) sowie Abschluss- /​ Prüfungskosten (14 TEUR).

I. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens in Höhe von 31 TEUR beruhen auf Zinsen für die Ausleihungen an die AIG und AEH.

J. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand im 1. Halbjahr 2023 in Höhe von 115 TEUR beruht zum Wesentlichen aus abgegrenzten Zinsen aus der Wandelanleihe (70 TEUR) und aus Zinsaufwand aus der Ausleihung an ATB für die 25% Beteiligung an der AIG (42 TEUR).

K. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum waren im Durchschnitt zwei Mitarbeiter in Teilzeit bei der Gesellschaft beschäftigt. Diese Zahl beinhaltet nicht den Vorstand.

L. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Im ersten Halbjahr 2023 wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen durchgeführt.

M.Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023

1. Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum waren im Durchschnitt zwei Mitarbeiter in Teilzeit bei der Gesellschaft beschäftigt. Diese Zahl beinhaltet nicht den Vorstand.

Die Hauptversammlung der Gesellschaft findet am 8. August 2023 in Heidelberg statt. In der Einberufung zur Hauptversammlung schlägt der Aufsichtsrat als Beschlussgegenstand vor, die RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses (sowie des Konzernabschlusses, sofern die Aufstellung eines Konzernabschlusses nach den gesetzlichen Vorschriften erforderlich sein sollte) für das Geschäftsjahr 2023 zu bestellen.

N. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz aufgeführt sind, bestehen nicht.

O. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Im bisherigen Geschäftsjahr ging der Gesellschaft eine Stimmrechtsmitteilungen ein.

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Herr Yaacob Khyra, Malaysia, hat uns gemäß § 33 Abs. 1 WpHG am 21. März 2023 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Altech Advanced Materials AG, Heidelberg, Deutschland, am 19. Januar 2023 die Schwelle von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 7,48 % (das entspricht 528.196 Stimmrechten) betrug. 7,48 % der Stimmrechte (das entspricht 528.196 Stimmrechten) sind Herr Yaacob Khyra gemäß § 34 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteile an Altech Advanced Materials AG 3 % oder mehr betragen: Melewar Acquisitions Limited, Malaysia.

Bezüglich der historischen Stimmrechtsmitteilungen wird auf den vollständigen veröffentlichten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 verwiesen.

P. Nachtragsbericht

Bis zur Aufstellung dieses Halbjahresfinanzberichts sind der Altech Advanced Materials AG aus der eingeforderten Teilzahlung der Teileingeforderten Aktien weitere 1.515 TEUR zugeflossen und haben das Eigenkapital erhöht.

Daneben haben sich nach dem 30. Juni 2023 keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für den Halbjahresabschluss der Altech Advanced Materials AG ergeben.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Zwischenbericht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."

Frankfurt am Main, den 4. August 2023

Der Vorstand

gez. Ignatius Kim-Seng Tan

gez. Hansjörg Plaggemars

gez. Uwe Ahrens

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