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Allianz SE — Annual Report 2020
May 11, 2021
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Annual Report
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Publication
Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft
Stuttgart
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020
Geschäftsbericht 2020
Auf einen Blick
Allianz Lebensversicherungs-AG nach HGB
| Veränderungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | zum Vorjahr | 2019 | 2018 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Beitragseinnahmen brutto | Mio € | 27.669 | -3,8 % | 28.721 | 21.890 |
| Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft | Mio € | 27.372 | -3,8 % | 28.408 | 21.568 |
| Leistungen an Kunden | Mio € | 16.316 | 8,0 % | 14.998 | 13.918 |
| Bruttoüberschuss | Mio € | 3.478 | -3,6 % | 3.604 | 3.093 |
| Abschlusskosten in % der Beitragssumme des Neugeschäfts | % | 3,4 | 3,4 | 3,8 | |
| Verwaltungskosten in % der gebuchten Bruttobeiträge | % | 0,8 | 0,7 | 0,9 | |
| Ergebnisabführung/Jahresüberschuss | Mio € | 651 | 17,8 % | 535 | 692 |
| Anteil der Kunden am Gesamtertrag | % | 93,9 | 94,9 | 92,7 | |
| Verwaltete Kapitalanlagen | Mrd € | 257,3 | 7,1 % | 238,9 | 217,9 |
| Bewertungsreserven der gesamten Kapitalanlagen in % der gesamten Kapitalanlagen | % | 25,7 | 24,2 | 16,0 | |
| Laufende Durchschnittsverzinsung | % | 3,6 | 4,0 | 3,9 | |
| Nettoverzinsung | % | 4,1 | 4,3 | 4,2 | |
| Eigenkapital | Mio € | 2.991 | 2.991 | 2.456 | |
| Versicherungstechnische Netto-Rückstellungen | Mio € | 252.767 | 7,1 % | 234.810 | 214.032 |
| Sicherungsmittel aus freier RfB und Schlussüberschussfonds in % der Deckungsmittel | % | 5,2 | 5,2 | 5,5 | |
| Anzahl der Verträge | Mio € | 11,4 | 1,8 % | 11,2 | 10,9 |
INHALT
Darstellung der Zahlen
Als Folge der Rundungen können sich bei der Berechnung von Summen und Prozentangaben geringfügige Abweichungen gegenüber den im Bericht ausgewiesenen Zahlen ergeben. Zahlen in Klammern stellen Vergleichswerte aus dem Vorjahr dar.
Hinweis bezüglich des Begriffs „Mitarbeiter“
Im Sinne einer besseren Lesbarkeit verwenden wir im Geschäftsbericht durchgängig die Begriffe „Mitarbeiter“ und „Vertreter“. Damit meinen wir selbstverständlich auch unsere Mitarbeiterinnen und Vertreterinnen.
Mitglieder des Vorstandes
DR. ANDREAS WIMMER
Vorsitzender des Vorstands
zugleich Mitglied des Vorstandes der Allianz Deutschland AG,
Ressort Lebensversicherung
KATJA DE LA VIÑA
Finanzen
zugleich Mitglied des Vorstandes
Allianz Deutschland AG, Ressort Finanzen
LAURA GERSCH
Firmenkunden und Personal
DR. ALF NEUMANN
Operations
DR. VOLKER PRIEBE
Privatkunden und Produkte
AYLIN SOMERSAN COQUI
Personal und Interne Dienste
zugleich Mitglied des Vorstandes
Allianz Deutschland AG, Ressort Personal und Interne Dienste
bis 30. Juni 2020
DR. THOMAS WIESEMANN
Maklervertrieb
Lagebericht
Die Allianz Lebensversicherungs-AG konnte im Jahr 2020 beim Umsatz ein weiteres sehr erfolgreiches Geschäftsjahr verzeichnen. Gegenüber dem außergewöhnlich erfolgreichen Jahr 2019 verringerten sich die Beitragseinnahmen um 3,6 Prozent auf 27,7 (28,7) Milliarden Euro. Das selbst abgeschlossene Neugeschäft ging um 6,8 Prozent zurück. Hier machte sich eine durch die COVID-19-Pandemie bedingte Zurückhaltung der Vorsorgesparer bemerkbar.
Die marktführende Stellung in der deutschen Lebensversicherungsbranche hat die Allianz Lebensversicherungs-AG inklusive ihrer Tochtergesellschaften beibehalten. Der Marktanteil an Beitragseinnahmen ist leicht gesunken auf 26 (27) Prozent.
Gerade in Zeiten hoher Unsicherheit, wie sie pandemiebedingt im Jahr 2020 gegeben waren, ist die Allianz Lebensversicherungs-AG mit ihrer Finanzstärke, den professionell aufgestellten und weltweit ausgerichteten Kapitalanlagen sowie den sehr geringen Verwaltungskosten ein ausgesprochen verlässlicher Partner für ihre Kunden. Das zeigt sich auch in einer Stornoquote nach Stückzahlen, welche sich weiterhin auf einem Tiefstand befindet und signifikant unter dem Marktdurchschnitt liegt. Die Anzahl der von uns verwalteten Verträge hat sich um 1,7 Prozent auf knapp 11,4 Millionen Stücke erhöht.
In der anhaltenden Phase von Null- und Negativzinsen setzt die Allianz Lebensversicherungs-AG für ihre Kunden Neuerungen ihres Produktangebotes um, welche durch eine breit diversifizierte Kapitalanlage die Chancen für langfristige attraktive Renditen deutlich verbessert.
Allgemeine Rahmenbedingungen
Grundlagen der Gesellschaft
Die Allianz Lebensversicherungs-AG ist das führende Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Geschäftsfelder der privaten und betrieblichen Altersvorsorge sowie auf die Absicherung biometrischer Risiken. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft im Wesentlichen in Deutschland.
Die Allianz Lebensversicherungs-AG bietet ihren Kunden aufgrund ihrer Finanzstärke sowie der professionell aufgestellten und weltweit ausgerichteten Kapitalanlagen eine außerordentlich attraktive Gesamtverzinsung deutlich über dem Niveau vergleichbar sicherer Anlagen. Das Unternehmen verfügt über eine große Bandbreite an Vertriebswegen und hat dadurch Zugang zu unterschiedlichen Zielgruppen.
Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Allianz Deutschland AG mit Sitz in München im Sinne des § 290 Absatz 2 Handelsgesetzbuch (HGB). Die Allianz Deutschland AG ist wiederum ein Tochterunternehmen der Allianz SE, München. Die Allianz Lebensversicherungs-AG gehört somit zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE.
Die Allianz SE hält 100 Prozent der Anteile an der Allianz Deutschland AG. Die Allianz Deutschland AG hält an der Allianz Lebensversicherungs-AG einen Anteil von 94,9 Prozent der Aktien. Die Allianz SE hält mittelbar alle Anteile an der Allianz Lebensversicherungs-AG.
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
GLOBALE REZESSION
2020 war das Jahr der Pandemie. Die Lungenkrankheit COVID-19, verursacht durch das neuartige Corona-Virus, forderte über zwei Millionen Menschenleben weltweit und brachte ganze Ökonomien zum Erliegen. Infolgedessen schrumpfte die Weltwirtschaft 2020 um 4,2 Prozent, so stark wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr; in der globalen Finanzkrise 2009 betrug der Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung dagegen nur 0,1 Prozent. Aufgrund beispielloser Rettungsmaßnahmen seitens der Geld- und Fiskalpolitik – vor allem in den Industrieländern – konnten die Auswirkungen auf Unternehmen und Beschäftigung zumindest teilweise abgefedert werden. Unternehmensinsolvenzen beispielsweise gingen 2020 sogar zurück. Zugleich stieg die öffentliche Verschuldung in den Industrieländern jedoch auf den Rekordwert von 130 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP).
Auch die deutsche Wirtschaft wurde von der COVID-19-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen: Die reale Wirtschaftsleistung ging 2020 um 5 Prozent zurück. Damit war der Rückschlag etwas geringer als in den meisten anderen europäischen Nachbarländern – die gesamte Eurozone verzeichnete ein negatives Wachstum von 7,8 Prozent –, was nicht zuletzt an dem relativ guten Abschneiden der Industrie im zweiten Halbjahr lag, die dabei nicht unwesentlich von der Nachfrage aus China profitierte, der einzigen großen Volkswirtschaft, die 2020 wuchs. Der zweite stabilisierende Faktor war der sprunghafte Anstieg der Staatsausgaben, die im Zuge der Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie um 9,5 Prozent zulegten. Privater Verbrauch und Investitionen waren dagegen stark rückläufig, Folge der eingeschränkten Konsummöglichkeiten im Lockdown sowie der hohen Unsicherheit bezüglich des weiteren Verlaufs der Pandemie.
ERWERBSTÄTIGKEIT SINKT
Mit der COVID-19-Pandemie sank die Zahl der Erwerbstätigen erstmals seit 14 Jahren wieder: Sie verringerte sich im Jahresdurchschnitt um 1,1 Prozent auf 44,8 Millionen. Spiegelbildlich stieg die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt von 5,0 auf 5,9 Prozent an. Dieser relativ moderate Anstieg trotz schwerster Rezession war dem Instrument Kurzarbeitergeld zu verdanken, mit dem viele Beschäftigungsverhältnisse erhalten werden konnten. Dessen Wirkung zeigte sich auch in dem nur geringen Rückgang des Arbeitsnehmerentgelts (Löhne und Gehälter einschließlich Sozialbeiträge der Arbeitsgeber) um 0,5 Prozent; die Unternehmens- und Vermögenseinkommen fielen dagegen um 7,5 Prozent. Dank umfangreicher Sozialleistungen konnte das verfügbare Einkommen der Haushalte 2020 sogar einen leichten Anstieg um 0,8 Prozent verzeichnen. Gleichzeitig ging auch die Inflation auf 0,5 Prozent zurück, sodass sich die Haushalte selbst im Krisenjahr 2020 über etwas höhere reale Einkommen freuen konnten. Vor dem Hintergrund stabiler Einkommen und sinkenden Konsums schnellte die Sparquote von 10,9 Prozent (2019) auf 16,3 Prozent nach oben.
AKTIENMÄRKTE TROTZEN COVID-19-PANDEMIE
Die Finanzmärkte reagierten anfangs mit Panik auf den Ausbruch der COVID-19-Pandemie in Europa und Amerika. Selbst der Markt für US-Staatsanleihen blieb von Verwerfungen nicht verschont. Mit dem schnellen und resoluten Eingreifen der Notenbanken beruhigte sich die Lage jedoch rasch wieder. Seit März 2020 befanden sich die Aktienmärkte im Aufschwung und entkoppelten sich immer stärker von dem realen Wirtschaftsgeschehen. Besonders deutlich zeigt sich diese Diskrepanz in den USA, wo der Aktienmarkt, gemessen am marktbreiten Index S&P 500, im Krisenjahr 2020 um kräftige 16 Prozent nach oben kletterte. Auch der DAX konnte das Jahr mit einem Plus abschließen, das mit 3,5 Prozent allerdings deutlich geringer ausfiel als der Index S&P 500.
Von dieser positiven Entwicklung profitierte auch das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland. Nachdem noch im ersten Quartal 2020 ein Minus von 2 Prozent gegenüber Ende 2019 zu Buche stand, konnte bereits zum Ende des zweiten Quartals ein leichtes Plus verzeichnet werden; per Ende September 2020 erreichte das Geldvermögen schließlich den neuen Rekordwert von 6,74 Billionen Euro und lag damit 3,6 Prozent über dem Jahresendwert 2019. Im Schlussquartal 2020 hat sich diese positive Entwicklung fortgesetzt. Neben der Erholung am Kapitalmarkt war dafür vor allem die rekordhohe Ersparnisbildung verantwortlich: In den ersten neun Monaten stockten die deutschen Haushalte ihr Geldvermögen um 288 Milliarden Euro auf; im Vorjahreszeitraum waren es dagegen „nur“ 208 Milliarden Euro gewesen. Ein weiteres Charakteristikum des Sparens in Pandemie-Zeiten ist die stärkere Zuwendung zu Kapitalmarktprodukten: Insgesamt 24 Prozent der frischen Spargelder entfielen in diesem Zeitraum auf Aktien und Investmentfonds; im gleichen Zeitraum 2019 waren es dagegen nur 16 Prozent. Nach wie vor fließt aber der Löwenanteil (48 Prozent) den Banken zu. Insofern bleibt abzuwarten, ob es sich hierbei tatsächlich um einen genuinen Wandel im Sparverhalten handelt oder nur um eine krisenbedingte und damit temporäre Abweichung von den vertrauten Mustern, nach denen vor allem Liquidität und Sicherheit das Anlageverhalten bestimmen.
RENDITEN IMMER TIEFER
Die extrem expansive Geldpolitik – insbesondere die zunehmenden Anleihekäufe – hinterließ auch auf den Rentenmärkten ihre Spuren. Der Abwärtsdruck auf die Renditen war besonders in den USA zu spüren: Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen fiel von 1,9 Prozent (Ende 2019) auf nur noch 0,9 Prozent zum Jahresende 2020. In Europa waren die Renditen bereits vor Ausbruch der Pandemie in vielen Märkten negativ – und reduzierten sich weiter: So fielen die Renditen der 10-jährigen deutschen Staatsanleihen von Beginn des Jahres 2020 von minus 0,2 Prozent auf minus 0,6 Prozent zum Ende des Jahres. Die anhaltende Phase von Null- und Negativzinsen verfestigte sich also weiter.
Versicherungswirtschaft
NAHEZU STABILE BEITRAGSEINNAHMEN
Die deutsche Versicherungswirtschaft war im Geschäftsjahr 2020 geprägt von den Einflüssen der COVID-19-Pandemie. In diesem wirtschaftlich schwierigen und von hohen Unsicherheiten geprägten Jahr konnten die deutschen Versicherer ihre Beitragseinnahmen im inländischen Direktgeschäft über alle Sparten hinweg trotzdem um 1,2 (7,1) Prozent auf insgesamt 220,1 (217,4) Milliarden Euro steigern.
Nach dem sehr starken Vorjahr hat die COVID-19-Krise 2020 Spuren im Geschäft der Lebensversicherer hinterlassen. So sank die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um rund minus 12 Prozent, im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge sogar um minus 17,9 Prozent.
Die Beitragseinnahmen der Pensionsfonds sanken im Geschäftsjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um minus 22,1 Prozent auf 1,0 (1,3) Milliarden Euro. Bei den Pensionskassen gingen die Beiträge um minus 4,5 Prozent auf 2,3 (2,4) Milliarden Euro zurück.
In der Lebensversicherung ohne Pensionskassen und Pensionsfonds verringerten sich die Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr nur leicht um minus 0,1 Prozent auf 99,4 (99,4) Milliarden Euro. Auf die laufenden Beiträge entfielen hierbei 62,1 (62,6) Milliarden Euro und 37,3 (36,8) Milliarden Euro auf Einmalbeiträge.
Geschäftsverlauf
Versicherungsgeschäft
BEITRAGSEINNAHMEN
Die gebuchten Beitragseinnahmen der Allianz Lebensversicherungs-AG im selbst abgeschlossenen Geschäft (s. a. G.) befinden sich trotz COVID-19-Pandemie auf dem zweithöchsten Niveau der letzten fünf Jahre. Sie lagen mit 27,4 Milliarden Euro lediglich minus 3,6 Prozent unter dem sehr guten Vorjahreswert (28,4 Milliarden Euro). Dabei betrugen die Einmalbeiträge 17,4 (18,6) Milliarden Euro; die laufenden Beitragseinnahmen erhöhten sich um 1,9 Prozent auf 10,0 (9,8) Milliarden Euro. Der Marktanteil der Allianz Lebensversicherungs-AG (inklusive ihrer Tochtergesellschaften) an den Beitragseinnahmen der deutschen Lebensversicherungsunternehmen sank nach vorläufigen Angaben des GDV auf 26,1 (27,4) Prozent.
Die Stornoquote nach Stückzahlen blieb im Jahr 2020 stabil bei 1,4 (1,4) Prozent. Darin erfasst sind Rückkäufe und sonstige vorzeitige Abgänge. Die Stornoquote nach Beiträgen, die neben den Rückkäufen auch die Beitragsfreistellung von Versicherungen ohne Kündigung erfasst, stieg leicht auf 4,3 (4,0) Prozent. Die Stornoquoten der Allianz Lebensversicherungs-AG lagen 2020 weiterhin signifikant unter dem Marktdurchschnitt.
Beitragsverlauf von 2016 bis 2020
Mrd €

NEUGESCHÄFT
Die Neubeiträge (s. a. G.) beliefen sich auf 18,3 Milliarden Euro und sind damit nur um 6,8 Prozent geringer ausgefallen als im außergewöhnlich erfolgreichen Geschäftsjahr 2019. Während der Rückgang der bereits erwähnten Einmalbeiträge 6,6 Prozent betrug, sanken auch die laufenden Neubeiträge mit minus 10,3 Prozent von 1,0 Milliarden auf 910 Millionen Euro. Der Rückgang der Neubeiträge zieht sich hierbei durch den Großteil der Versicherungsbereiche. Bei den Kapitalisierungsprodukten gab es hingegen einen Zuwachs (8,1 Prozent).
Im Privatkundengeschäft der Allianz Lebensversicherungs-AG sind die Neubeiträge auf 11,3 (13,5) Milliarden Euro gefallen. Hierbei sanken die Einmalbeiträge auf 10,9 (13,0) Milliarden Euro. Die Neubeiträge aus eingelösten Versicherungen gegen laufenden Beitrag sanken um 2,7 Prozent auf 330,5 (339,6) Millionen Euro. Die Zuwachsanpassungen sanken ebenfalls auf 139,9 (147,3) Millionen Euro. Insgesamt machte das Privatkundengeschäft rund 62 (69) Prozent der Neubeiträge der Allianz Lebensversicherungs-AG aus.
Im Firmenkundengeschäft stiegen die Einmalbeiträge um 17 Prozent auf 6,5 (5,6) Milliarden Euro. Darin enthalten ist ein Beitrag der Allianz Pensionskasse AG in Höhe von 2,2 Milliarden Euro. Die laufenden Neubeiträge sanken um 16,7 Prozent und betrugen inklusive Zuwachsanpassungen 439,5 (527,7) Millionen Euro. Die Neubeiträge insgesamt beliefen sich somit auf 7,0 (6,1) Milliarden Euro. Die Firmendirektversicherung ist weiterhin der mit Abstand am häufigsten genutzte Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Knapp 69 Prozent der Neuverträge im Firmengeschäft entfallen auf diesen Durchführungsweg.
BESTAND
LEISTUNGEN AN KUNDEN
Die Auszahlungen der Allianz Lebensversicherungs-AG an Kunden für Abläufe, Renten, Todesfälle und Rückkäufe stiegen um 8,8 Prozent auf 16,3 (15,0) Milliarden Euro. Davon entfielen auf Ablaufleistungen 11,3 (10,5) Milliarden Euro, auf Rentenleistungen 2,4 (2,2) Milliarden Euro sowie 2,6 (2,3) Milliarden Euro auf Versicherungsleistungen für Todesfälle und Rückkäufe.
AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSBETRIEB
Die Abschlusskosten gingen von 1.512 Millionen Euro auf 1.400 Millionen Euro zurück. Davon entfielen 1.010 (1.097) Millionen Euro auf Abschlussprovisionen und sonstige leistungsabhängige Bezüge der Versicherungsvermittler. Bezogen auf die Beitragssumme des Neugeschäftes blieb der Abschlusskostensatz mit 3,4 (3,4) Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Verwaltungskosten stiegen gegenüber dem Vorjahr leicht an auf 217 (203) Millionen Euro. Im Verhältnis zu den gesamten Beitragseinnahmen ergibt sich daraus ein Verwaltungskostensatz leicht über dem Niveau des Vorjahres in Höhe von 0,8 (0,7) Prozent.
GESCHÄFTSVERLAUF BEI DEN TOCHTERGESELLSCHAFTEN DER ALLIANZ LEBENSVERSICHERUNGS-AG
Die Allianz Pensionskasse AG (APK) und die Allianz Pensionsfonds AG (APF) sind 100-prozentige operative Tochtergesellschaften der Allianz Lebensversicherungs-AG. Die Deutsche Lebensversicherungs-AG (DLVAG) war bis zum 31. Dezember 2020 eine 100-prozentige operative Tochtergesellschaft der Allianz Lebensversicherungs-AG. Zum Jahreswechsel 2020/2021 veräußerte die Allianz Lebensversicherungs-AG die Deutsche Lebensversicherungs-AG in zwei Tranchen an die Allianz Deutschland AG, davon entfielen 49 Prozent der veräußerten Anteile auf das Geschäftsjahr 2020.
Der Schwerpunkt der DLVAG liegt auf dem Verkauf von Risikolebens- und Restschuldversicherungen. Die Neubeiträge der DLVAG reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 25,9 Prozent auf 64,4 (86,9) Millionen Euro. Die laufenden Neubeiträge erhöhten sich um 8,0 Prozent auf 21,5 (19,9) Millionen Euro. Die Einmalbeiträge gingen bei der DLVAG um 35,9 Prozent auf 42,9 (66,9) Millionen Euro zurück. Die gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft verminderten sich insgesamt um 5,1 Prozent auf 225,9 (238,0) Millionen Euro. Dabei wurden 77.369 (109.524) neue Versicherungsverträge abgeschlossen. Das Ergebnis nach Steuern betrug 20,0 (15,1) Millionen Euro. Es steht aufgrund eines im Geschäftsjahr bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages der Allianz Lebensversicherungs-AG zu.
Die Neubeiträge des APK beliefen sich im Jahr 2020 auf 58,3 (55,4) Millionen Euro. Die Anzahl der neu abgeschlossenen Verträge betrug 3.857 (5.711). Die Beitragseinnahmen lagen im Berichtszeitraum mit 605,2 (630,7) Millionen Euro um 4,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die APK weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 17,7 (25,7) Millionen Euro aus.
Die Neubeiträge des APF sind nach einem überaus erfolgreichen Vorjahr mit den zweithöchsten Neubeiträgen seit Gründung des Unternehmens deutlich gesunken. Nach 472,6 Millionen Euro im Vorjahr beliefen sie sich 2020 auf 224,3 Millionen Euro. Lediglich aufgrund der Reduktion der Einmalbeiträge auf 218,9 (466,7) Millionen Euro, sanken auch die Beitragseinnahmen von 483,8 Millionen Euro auf 240,8 Millionen Euro. Die laufenden Beiträge lagen mit 21,9 (17,1) Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert. Die APF weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,4 (3,0) Millionen Euro aus.
NIEDERLASSUNG
Die Allianz Lebensversicherungs-AG betreibt seit 2019 eine Niederlassung in Italien und vertreibt dort ein an den lokalen Markt angepasstes Produkt zur privaten Altersvorsorge.
ALLIANZ BAUFINANZIERUNGSGESCHÄFT
Mit einem hohen Neugeschäftsvolumen von 4,9 Milliarden Euro und 12.800 abgeschlossenen Darlehensverträgen im Geschäftsjahr 2020 konnte die Allianz Baufinanzierung das hohe Niveau des Vorjahres leicht steigern. Im Vergleich zum Jahr 2019 wurden 0,8 Prozent mehr Verträge abgeschlossen. Die Darlehenssumme liegt um 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Neben dem Neugeschäft hat auch das Verlängerungsgeschäft dazu beigetragen, dass das Volumen der grundschuldbesicherten Darlehen im Bestand der Allianz Baufinanzierung auf 28,4 Milliarden Euro angewachsen ist. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von 10,9 Prozent. Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 verwaltete die Allianz Lebensversicherungs-AG insgesamt 123.300 Hypothekendarlehen. Die Allianz Baufinanzierung hat im Jahr 2020 ihre sehr gute Marktposition unter den Lebensversicherungsunternehmen weiter gehalten.
Kapitalanlagen
Der Kapitalanlagenbestand der Allianz Lebensversicherungs-AG erhöhte sich im Berichtsjahr um 7,7 Prozent auf 257,3 (238,9) Milliarden Euro. Die Bruttoneuanlage betrug 37,1 (32,7) Milliarden Euro. Die Marktwerte der Kapitalanlagen stiegen im Jahr 2020 auf 323,5 (296,7) Milliarden Euro.
SICHERHEITS- UND ERTRAGSORIENTIERTE ANLAGESTRATEGIE
Die Allianz Lebensversicherungs-AG setzte auch im Jahr 2020 ihre sicherheits- und ertragsorientierte Anlagestrategie fort. Das Unternehmen verfolgte weiterhin das Ziel, bei angemessenem Risiko eine möglichst attraktive Rendite zu erreichen. Der Anteil alternativer Anlagen und Immobilien zur Steigerung des Ertragspotenzials wurde daher weiter ausgebaut und die internationale Diversifikation der Kapitalanlagen weiter vorangetrieben. So konnten auch in diesem Jahr trotz weiterhin historisch niedriger Zinsen attraktive Renditen erwirtschaftet werden.
Die COVID-19-Pandemie setzte den Kapitalmarkt stark unter Druck. Der Aktienmarkt musste binnen kürzester Zeit heftige Kursrückgänge hinnehmen, hat sich im Laufe des Jahres jedoch erholt. Die Risikoaufschläge bei festverzinslichen Papieren weiteten sich zwischenzeitlich stark aus, Währungen gerieten unter Druck und das historisch tiefe Zinsniveau verschärfte sich weiter, verursacht durch die Suche vieler Investoren nach sicheren Anlagen. Dennoch gelang es der Allianz Lebensversicherungs-AG im Jahr 2020 alternative Anlagen weiter auszubauen. So wurden im Alternative-Debt-Bereich, zu dem die Anlageklassen Hypotheken, Private Placements, Infrastructure Debt und Middle Market Lending gehören, Nettoinvestitionen in Höhe von 8,2 (7,0) Milliarden Euro getätigt. Im Alternative Equity Bereich, d. h. in den Anlageklassen Private Equity, Infrastruktur, erneuerbare Energien und Immobilien, wurden netto 4,5 (6,6) Milliarden Euro investiert. Die regionale Diversifizierung wurde in allen Asset-Klassen weiter verstärkt. Darüber hinaus wurde die Chance durch den Anstieg der Risikoaufschläge von festverzinslichen Wertpapieren genutzt, um in langlaufende ertragsstarke Unternehmens- und Schwellenländeranleihen zu investieren. Zur Finanzierung wurden im Gegenzug teilweise auch selektiv Aktien verkauft, deren Kursverluste durch ein umfassendes, derivatives Absicherungsprogramm effektiv eingedämmt werden konnten.
Aufgrund der langfristigen Leistungsversprechen gegenüber den Kunden ist ein großer Teil des Portfolios in festverzinslichen Anlagen investiert. Ende 2020 betrug dieser Anteil 791 (77) Prozent der Kapitalanlagen.
Der Schwerpunkt der festverzinslichen Anlagen liegt weiterhin auf besicherten Anleihen sowie deutschen und europäischen Staatsanleihen und staatsnahen Emittenten. Besicherte Anleihen stellen durch ihre Unterlegung mit werthaltigen Sicherheiten, zum Beispiel Kommunaldarlehen oder erstrangigen Hypothekenkrediten, sehr sichere Anlagen dar. Der Anteil an Wertpapieren insgesamt, die Investment Grade Rating besitzen, beträgt 93 (95) Prozent. Bei den Staatsanleihen und staatsnahen Emittenten konzentrierte sich die Allianz Lebensversicherungs-AG weiterhin auf die Kernländer der Eurozone.
Um langfristig eine attraktive Verzinsung des Kapitalanlagenportfolios zu sichern, hält das Unternehmen an einer breiten Diversifikation des Portfolios fest. Ende des Jahres 2020 lag der Anteil von Unternehmensanleihen am Gesamtportfolio bei 18,2 (16,8) Prozent nach Marktwerten. Der Anteil von Schwellenländeranleihen am Gesamtportfolio betrug 6,4 (6,0) Prozent.
Die Aktienquote nach Marktwerten einschließlich erneuerbarer Energien und Infrastruktur betrug zum Geschäftsjahresende 2020 unter Berücksichtigung von Absicherungsmaßnahmen 13,1 (14,9) Prozent. Die regionale Diversifikation der Aktien wurde weiter ausgebaut.
KAPITALANLAGEERGEBNIS
Das Nettoergebnis aus den Kapitalanlagen betrug 10,3 (9,9) Milliarden Euro. Hiervon werden 7,2 (6,8) Milliarden Euro für die garantierte rechnungsmäßige Verzinsung der Kundenguthaben (Deckungsrückstellung einschließlich Zinszusatzreserve und verzinslich angesammelte Überschussguthaben) verwendet. Das Kapitalanlagenergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
Mio €
| 2020 | 2019 | 2018 | |
|---|---|---|---|
| Laufender Ertrag | 9.363 | 9.577 | 8.598 |
| + Veräußerungsgewinne | 1.947 | 626 | 785 |
| + Zuschreibungen | 4 | 96 | 53 |
| – Veräußerungsverluste | -265 | -5 | -52 |
| – Außerplanmäßige Abschreibungen | -372 | -72 | -156 |
| – Laufender Aufwand | -414 | -354 | -328 |
| Nettoertrag | 10.263 | 9.869 | 8.900 |
Die laufenden Erträge sind auch bedingt durch die COVID-19-Pandemie in Höhe von 9.363 (9.577) Millionen Euro leicht zurückgegangen. Darin enthalten sind Schüttungen aus Spezialfonds in Höhe von 6.238 (6.150) Millionen Euro. Veräußerungsgewinne wurden in Höhe von 1.947 (626) Millionen Euro mit Schwerpunkt bei den Spezialfonds und Immobilien erzielt. Die Veräußerungsverluste insbesondere bei Aktienfonds liegen mit minus 265 (5) Millionen Euro über dem Vorjahresniveau.
Des Weiteren kam es zu Abschreibungen in Höhe von minus 372 (72) Millionen Euro bei indirekt gehaltenen Immobilien, Infrastruktur und Aktien insbesondere aufgrund der Folgen der zur Eindämmung des Virus umgesetzten Maßnahmen. Ausleihungen zur Finanzierung von Immobilien in Fremdwährungen verzeichneten ebenfalls Abschreibungen. Ökonomisch sind die Fremdwährungen über Derivate im Spezialfonds jedoch abgesichert, was sich in höheren Bewertungsreserven auf Spezialfonds niederschlägt. Ganzheitlich betrachtet konnten sich die Alternativen Anlagen, insbesondere Private Equity und Immobilien, sehr gut in der Krise behaupten.
Im Geschäftsjahr 2020 betrug das Nettoergebnis aus den Kapitalanlagen (das sind alle Erträge abzüglich aller Aufwendungen)
10.263 (9.869) Millionen Euro. Hierin ist das Ergebnis aus fondsgebundenen Versicherungen in Höhe von minus 10 (94) Millionen Euro enthalten.
Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen beträgt 4,1 (4,3) Prozent. Sie berechnet sich aus dem Nettoergebnis ohne Berücksichtigung des Ergebnisses aus fondsgebundenen Versicherungen.
BEWERTUNGSRESERVEN DER KAPITALANLAGEN
Die COVID-19-Pandemie setzte zum einen Aktien und Alternative Anlagen unter Druck, zum anderen ließ sie das Zinsumfeld weiter sinken. Beides wirkt auf die Bewertungsreserven der Kapitalanlagen. Diese betragen 66,2 (57,8) Milliarden Euro. Das sind 25,7 (24,2) Prozent des Buchwertes der gesamten Kapitalanlagen. Die Bewertungsreserven der Kapitalanlagen in verbundene Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von 5,7 (6,4) Milliarden Euro reduzierten sich insbesondere aufgrund der Reserverückgänge von Immobilien, Infrastrukturinvestments und Erneuerbaren Energien. Die Bewertungsreserven der Aktien und Anteile an Investmentvermögen stiegen insgesamt auf 43,1 (36,2) Milliarden Euro an. Dabei gewannen die in Spezialfonds angelegten Kapitalanlagen aufgrund des weiter zurückgegangenen Zinsniveaus. Aktien und Aktienfonds sanken hingegen aufgrund der Kursrückgänge an den Aktienmärkten und der Realisierung von Bewertungsreserven durch gezielte Aktienverkäufe. Die Bewertungsreserven bei sonstigen Ausleihungen und Hypotheken betrugen 14,8 (12,6) Milliarden Euro und stiegen ebenfalls aufgrund der gesunkenen Zinsen an. Die Bewertungsreserven bei Immobilien betrugen 2,3 (2,2) Milliarden Euro und bei festverzinslichen Wertpapieren 0,4 (0,4) Milliarden Euro.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
BRUTTOÜBERSCHUSS
Der Bruttoüberschuss nach Bedienung der Garantieverzinsung betrug im Berichtsjahr 3,5 (3,6) Milliarden Euro. Der gebuchte Aufwand von 2,6 (2,3) Milliarden Euro für den weiteren Ausbau der Zinszusatzreserve gemäß § 5 Absätze 3 und 4 der Deckungsrückstellungsverordnung und der analogen Umsetzung für den Altbestand ist von dieser Summe bereits abgezogen.
RÜCKSTELLUNG FÜR BEITRAGSRÜCKERSTATTUNG
Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) ist die Reserve für die künftige Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer. Vom Bruttoüberschuss führte das Unternehmen der RfB 2,6 (2,9) Milliarden Euro zu. Gleichzeitig wurden der RfB 2,2 (2,1) Milliarden Euro entnommen und den Kunden als Überschussbeteiligung für 2020 gutgeschrieben. Zum 31. Dezember 2020 betrug die RfB 14,1 (13,7) Milliarden Euro.
ANTEIL DER KUNDEN AM GESAMTERTRAG
Neben der Beteiligung am Bruttoüberschuss im Rahmen der Zuführung zur RfB erhielten die Kunden auch eine Direktgutschrift in Höhe von 230,4 (179,9) Millionen Euro. Zusammen mit der Garantieverzinsung in Höhe von 7,2 (6,8) Milliarden Euro, welche auch die Zuführung zur Zinszusatzreserve umfasste, kamen den Versicherungsnehmern der Allianz Lebensversicherungs-AG dadurch 93,9 (94,9) Prozent der Summe aus Bruttoüberschuss und Garantieverzinsung zugute.
ERGEBNISABFÜHRUNG
Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 hat das Unternehmen einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Allianz Deutschland AG geschlossen. Gemäß diesem Vertrag wird für das Geschäftsjahr 2020 ein Betrag in Höhe von 651 Millionen Euro an die Allianz Deutschland AG abgeführt.
ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG
Die Allianz Lebensversicherungs-AG setzt weiter auf langfristige Sicherheit für die Kunden und orientiert sich bei der Gesamtverzinsung in der Lebensversicherung für 2021 an der Marke von drei Prozent: Für das Vorsorgekonzept Perspektive bietet die Allianz Lebensversicherungs-AG für alle Kunden 2021 eine Gesamtverzinsung von 3,2 (3,4) Prozent. Diese ergibt sich aus einer laufenden Verzinsung von 2,4 (2,6) Prozent, einem Schlussüberschuss sowie einem Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven von zusammen 0,8 (0,8) Prozent. Beim Vorsorgekonzept Klassik liegt die Gesamtverzinsung bei 2,9 (3,1) Prozent. Sie setzt sich aus der laufenden Verzinsung von 2,3 (2,5) Prozent, dem Schlussüberschuss und dem Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven von weiteren 0,6 (0,6) Prozent zusammen.
Die Kunden der Allianz Lebensversicherungs-AG profitieren zusätzlich von der Finanzstärke der Allianz Lebensversicherung: Aus den hohen Bewertungsreserven können Kunden eine zusätzliche Verzinsung erhalten, deren Höhe vom Vertrag und dem zeitlichen Ablauf abhängt.
Vergleich der Geschäftsentwicklung mit der Prognose
Der Vergleich der Geschäftsentwicklung 2020 mit den Aussagen im Prognose- und Chancenbericht 2019 zeigt, dass die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung entgegen der Erwartung leicht gesunken sind. Auch das Neugeschäft blieb infolge der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie unter den Erwartungen.
Der Aufwand aus der Zuführung zur Zinszusatzreserve (ZZR) ist aufgrund der sehr niedrigen Zinsen im Jahr 2020 zwar höher als erwartet ausgefallen, wurde aber durch höhere Kapitalerträge großteils kompensiert.
Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb konnten zwar wie erwartet reduziert werden; dies ist allerdings im Wesentlichen auf geringere Abschlussaufwendungen infolge des geringeren Neugeschäftes zurückzuführen.
Die Erwartungen, die im Prognosebericht 2019 bezüglich der Kapitalanlagen geäußert wurden, sind im Wesentlichen eingetreten. Die Nettoverzinsung ist allerdings weniger stark gefallen als erwartet.
Der Bruttoüberschuss hat, wie erwartet, das Niveau des Vorjahres erreicht.
Ausgelagerte Funktionen
Für die Allianz Lebensversicherungs-AG sind mehrere Allianz Konzernunternehmen dienstleistend tätig. Auf die Allianz Deutschland AG wurden wesentliche Stabsaufgaben übertragen, wie die Interne Revision, die Risikomanagementfunktion, die Versicherungsmathematische Funktion, die Compliance-Funktion und das Rechnungswesen (mit Ausnahme der Bilanzierung) sowie Teile der Rechtsfunktion. Außerdem übernimmt die Allianz Deutschland AG Tätigkeiten des Versicherungsbetriebes; hierzu gehören vor allem die Bestandsverwaltung (Antrags- und Vertragsbearbeitung), die Leistungs- und Schadenbearbeitung sowie die Planung und die Steuerung des operativen Versicherungsbetriebes. Insofern übernehmen die zuständigen Vorstandsmitglieder der Allianz Versicherungs-AG gleichzeitig Führungsaufgaben für die entsprechenden Einheiten der Allianz Deutschland AG. Der Vertrieb über die haupt- und nebenberuflichen Vertreter sowie über einen Teil der Banken wird von der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG wahrgenommen.
Die Vermögensanlage und -verwaltung wurde auf die Allianz Investment Management SE sowie in Teilbereichen unter anderem auf die PIMCO Deutschland GmbH, die Allianz Capital Partners GmbH, die Allianz Global Investors GmbH und die Allianz Real Estate GmbH übertragen. Rechenzentrumsleistungen und informationstechnische Serviceleistungen sowie Drucktätigkeiten erhält die Allianz Lebensversicherungs-AG von der Allianz Deutschland AG, welche sich ihrerseits der Rechenzentrumsleistungen und informationstechnischen Serviceleistungen der Allianz Technology SE bedient. Die Allianz Technology SE wiederum bezieht große Teile der von ihr zu erbringenden Dienstleistungen von externen Dienstleistern.
Finanzlage
Ein effizientes Liquiditätsmanagement gehört zur Zielsetzung des Finanzmanagements der Allianz Lebensversicherungs-AG. Durch die Teilnahme der Allianz Lebensversicherungs-AG am konzernweiten Cashpool wird gewährleistet, dass überschüssige Liquidität zu marktüblichen Konditionen angelegt wird und kurzfristiger Liquiditätsbedarf ausgeglichen werden kann.
Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf
Trotz der COVID-19-Pandemie ist das Geschäftsjahr 2020 zufriedenstellend verlaufen. Die Beitragseinnahmen sind lediglich leicht gesunken, die Erträge aus Kapitalanlagen konnten gegenüber dem Geschäftsjahr 2019 moderat gesteigert werden und auch der Bruttoüberschuss verblieb auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Kunden haben Leistungen in Höhe von 16,3 Milliarden Euro von der Allianz Lebensversicherungs-AG erhalten. Am Gesamtertrag hat das Unternehmen seine Kunden mit einem Anteil von 93,9 Prozent beteiligt.
Für die zukünftigen Herausforderungen sieht sich die Allianz Lebensversicherungs-AG gut gerüstet.
1 Die Angabe zum Anteil der festverzinslichen Anlagen an den gesamten Kapitalanlagen berücksichtigt auch die festverzinslichen Anlagen in Anteilen an Investmentvermögen, verbundenen Unternehmen und Beteiligungen. Dies gilt analog auch für die weiteren Angaben im Abschnitt Sicherheitsorientierte Anlagestrategie
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Zur Unterstützung des Erfolges unserer strategischen Schwerpunkte hat sich die Allianz Lebensversicherungs-AG zu einer Unternehmenskultur verpflichtet, in der die erzielte Leistung („Was“) und das Miteinander („Wie“) gleichermaßen zählen. Sie basiert auf den vier People Attributes, die das Verhalten in den Unternehmen der Allianz weltweit beschreiben, durch welches die Unternehmensziele erreicht werden und das für die Aufrechterhaltung der Spitzenposition im Wettbewerb benötigt wird:
| ― | Spitzenleistung für den Kunden und im Marktvergleich |
| ― | Teamorientierte Führung |
| ― | Unternehmerisches Denken und Handeln |
| ― | Vertrauen |
Die nachhaltige Implementierung dieser Verhaltensweisen im Unternehmen sowie begeisterte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind demnach der Schlüssel zum Erfolg. Exzellent qualifizierte Mitarbeiter gewinnt und hält die Allianz Lebensversicherungs-AG durch ein attraktives Arbeitsumfeld, durch die interne Besetzung von Stellen sowie die gezielte Förderung und nachhaltige Investition in das Können und Wissen der Mitarbeiter, zum Beispiel durch die Learning Allianz U Deutschland.
Das Unternehmen setzt sich für eine konsequente und nachhaltige Förderung von Frauen in Führungspositionen ein. Die festgelegten Zielgrößen für den Frauenanteil werden am Ende des Lageberichtes im Abschnitt „Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Absatz 4 i. V. m. Absatz 2 Nr. 4 HGB“ veröffentlicht.
Neben der Chancengleichheit in der Besetzung von Führungsfunktionen haben Equal Pay und Gender Equality in der Organisation einen besonders hohen Stellenwert. Ergänzend zu einer Vielzahl an internen Maßnahmen hat sich die Allianz Lebensversicherungs-AG im 4. Quartal 2020 erfolgreich einem externen Zertifizierungsprozess für Gender Equality unterzogen.
Die Allianz Lebensversicherungs-AG ist davon überzeugt, dass kooperative Zusammenarbeit, offene und ehrliche wechselseitige Kommunikation und Führung zentrale Bausteine für den Erfolg und die Kultur des Unternehmens sind. Mit der Personalstrategie entwickelt das Unternehmen die Führungskultur weiter und etabliert neue, agile Arbeits- und Lernformen. Es gestaltet neue Bürowelten und fördert die Flexibilität und Mobilität seiner Mitarbeiter. Bei alldem findet die Gesundheit der Mitarbeiter besondere Beachtung.
Besonders hervorzuheben ist dabei das Krisenmanagement im Rahmen der COVID-19-Pandemie. Hier hat die Gesellschaft weitreichende Maßnahmen vorgenommen, um die Mitarbeiter zu schützen und zu unterstützen.
So wurden innerhalb kürzester Zeit die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der weit überwiegende Teil der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten konnte: Aktuell sind dies 86 Prozent.
Um besondere Belastungen, wie beispielsweise Schließungen von Schulen und Betreuungseinrichtungen abzumildern, wurden zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Vereinbarung von Beruf und Privatleben angeboten.
Hervorzuheben sind hier die Flexibilisierung von Arbeitszeitregelungen, bezahlte Freistellungen oder Unterstützungsangebote bei der Kinderbetreuung.
Ein besonderer Fokus lag zudem auf Gesundheitsleistungen für die Mitarbeiter. So wurde zur Stärkung der Ergonomie im Homeoffice beispielsweise ein subventionierter Bürostuhl angeboten.
Ebenfalls zu erwähnen sind die von Experten entwickelten Angebote und Informationsveranstaltungen zum Thema „mentale Gesundheit“ oder die kurzfristige Schaffung einer Mitarbeiter-Hotline. Flankiert wurden diese jeweils durch die Hilfsangebote der Betriebsärzte und der Sozialberatung.
Die Mitarbeiter der Gesellschaft begrüßen dieses Engagement. Das zeigte sich auch in der jährlichen Mitarbeiterbefragung, dem Allianz Engagement Survey. Dort stimmten beispielsweise 99 Prozent der Mitarbeiter der Aussage zu, dass die Gesellschaft ihre „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf COVID-19 geschützt hat und weiterhin schützt“.
Die Gesellschaft hat durch das Angebot, Mitarbeiteraktien der Allianz SE zu vergünstigten Konditionen zu erwerben, sowie im Rahmen einer variablen Vergütungskomponente ihre Mitarbeiter auch 2020 am Unternehmenserfolg beteiligt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Gesellschaft im Jahr 2020 als Reaktion auf die Geschäftserfolge im Jahr 2019 jedem Mitarbeiter eine Gratisaktie angeboten und die Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg damit weiter ausgebaut hat.
Anzahl der Beschäftigten
Im Jahresdurchschnitt 2020 beschäftigte die Allianz Lebensversicherungs-AG 1.168 (1.131) Mitarbeiter.
Zahlen und Fakten
| 2020 | 2019 | 2018 | ||
|---|---|---|---|---|
| Mitarbeiter1 | 1.169 | 1.131 | 1.087 | |
| Im Innendienst | 969 | 930 | 894 | |
| davon Stammpersonal | 917 | 887 | 851 | |
| davon Auszubildende | - | - | - | |
| davon sonstige Mitarbeiter in Ausbildung | 47 | 38 | 34 | |
| davon Aushilfen | 5 | 5 | 9 | |
| Im angestellten Außendienst | 200 | 201 | 193 | |
| davon Stammpersonal | 200 | 201 | 193 | |
| Anteil Frauen | in % | 49 | 47 | 48 |
| Anteil Männer | in % | 51 | 53 | 52 |
| Anteil Vollzeitmitarbeiter im Innendienst | in % | 73 | 74 | 73 |
| Anteil Teilzeitmitarbeiter im Innendienst | in % | 27 | 26 | 27 |
| Anteil Akademiker | in % | 55 | 54 | 53 |
| Alter (Durchschnitt in Jahren) | 44,9 | 45,0 | 44,9 | |
| Konzernzugehörigkeit (Durchschnitt in Jahren) | 18,4 | 18,6 | 18,6 | |
| Lohn- und Gehaltssumme | Mio € | 97,8 | 99,7 | 90,9 |
| Soziale Abgaben | Mio € | 13,5 | 13,3 | 12,2 |
| Aufwand für Altersversorgung | Mio € | 9,2 | 8,7 | 8,6 |
| Aufwand für Unterstützungszahlungen | Mio € | 0,1 | 0,1 | 0,1 |
1 Quartalsdurchschnitt; einschließlich ruhender Arbeitsverhältnisse
Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter betrugen im Berichtsjahr 97,8 (99,7) Millionen Euro. Die Summe aus sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung belief sich auf 22,8 (22,1) Millionen Euro. Darin sind neben der betrieblichen Altersversorgung auch die Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Sozialversicherung enthalten.
Dank an die Vermittler und Mitarbeiter
Wir danken den Vermittlern und Mitarbeitern für ihren großen Einsatz, ihre hohe Leistungsbereitschaft und Kompetenz. Auch den Vertretervereinigungen sowie den Arbeitnehmervertretern in den Betriebsratsgremien und dem Sprecherausschuss gilt der Dank für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.
Risikobericht
Risikostrategie
Das Risikomanagement der Allianz Lebensversicherungs-AG ist auf Wertschöpfung ausgerichtet. Zur Erzielung von Ertrag für die Kunden und den Aktionär ist die Allianz Lebensversicherungs-AG bei kalkuliertem Risiko bereit, Risiken in ihrem Kerngeschäft, der Lebensversicherung, einzugehen und zu akzeptieren.
Vor diesem Hintergrund hat sich der Vorstand der Allianz Lebensversicherungs-AG unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben sowie der Vorgaben der Allianz SE und der Allianz Deutschland AG auf eine grundsätzlich konservative Risikoneigung verständigt.
Prinzipien des Risikomanagements
Als Finanzdienstleistungsunternehmen erachtet die Allianz Lebensversicherungs-AG das Risikomanagement als eine ihrer Kernkompetenzen. Es ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsprozesses der Allianz Lebensversicherungs-AG. Das Risikomanagementsystem deckt mit seinem risikoorientierten Ansatz alle Risikodimensionen ab. Elemente des Risikomanagementsystems sind:
| ― | Förderung einer starken Risikomanagementkultur, die von einer angemessenen Risikoorganisation und effektiven Risikoprinzipien (Risk Governance) getragen wird. |
| ― | Durchführung einer umfassenden Berechnung der Solvabilitätskapitalanforderung, um die Kapitalbasis zu schützen und ein effektives Kapitalmanagement zu unterstützen. |
| ― | Implementierung und Koordination notwendiger Kontrollen sowie deren Dokumentation für risikorelevante Prozesse und darin enthaltene relevante Risiken. |
| ― | Einbeziehung von Risikoerwägungen und Kapitalbedarf in den Entscheidungs- und Managementprozess. |
Dieser umfassende Ansatz stellt sicher, dass Risiken angemessen identifiziert, analysiert, bewertet und gesteuert werden. In der Risikostrategie werden der Risikoappetit sowie übergreifende Risikotragfähigkeitslimite definiert. Das ganzheitliche Limitsystem der Allianz Deutschland Gesellschaften wird in einer internen Richtlinie dokumentiert. Eine strenge Risikoüberwachung und die entsprechende Berichterstattung ermöglichen es, frühzeitig Limitauslastungen zu erkennen und darauf zu reagieren.
Risikoorganisation
Die unabhängige Risikomanagementfunktion der Allianz Lebensversicherungs-AG wird von einer organisatorischen Einheit innerhalb der Allianz Deutschland AG unter Leitung des Chief Risk Officer im Auftrag des Vorstandes der Allianz Lebensversicherungs-AG wahrgenommen. Dadurch wird Know-how gebündelt, und Ressourcen können effizient genutzt werden. Die unabhängige Risikomanagementfunktion überwacht nicht nur die Risiken systematisch mit qualitativen und quantitativen Risikoanalysen und -bewertungen, sondern prüft auch Handlungsalternativen und spricht Empfehlungen an die Geschäftseinheiten beziehungsweise den Vorstand aus. Durch die regelmäßige und bedarfsweise (ad hoc) Berichterstattung des Chief Risk Officer an den Vorstand der Allianz Lebensversicherungs-AG ist gewährleistet, dass der Vorstand über die aktuelle Risikosituation der Allianz Lebensversicherungs-AG entsprechend informiert ist.
Zum laufenden Austausch bezüglich der Risikosituation ist ein Risikokomitee installiert, dem mindestens zwei Mitglieder des Vorstandes angehören. Das Risikokomitee unterstützt den Vorstand bei der Risikoidentifikation, -bewertung und -steuerung mit Analysen und Empfehlungen im Rahmen seiner in der Geschäftsordnung festgeschriebenen Aufgaben und Kompetenzen. Dem Risikokomitee gehören neben dem Finanzvorstand und einem weiteren Vorstandsmitglied unter anderem die Verantwortlichen für das Zeichnen von Versicherungsrisiken, für Kapitalanlagen, für die Versicherungsmathematische Funktion und die Risikomanagementfunktion sowie der Verantwortliche Aktuar an. Es wird vom Inhaber der Risikomanagementfunktion geleitet.
Die für die Allianz Lebensversicherungs-AG zuständige Risikomanagementfunktion der Allianz Deutschland AG ist in die Risikosteuerung der Allianz SE eingebunden. Zudem wird sichergestellt, dass die für die Risikomanagementfunktion relevanten Allianz Standards lokal umgesetzt werden.
Erfüllung der Anforderungen von Solvency II
Die Erfüllung der Anforderungen von Solvency II hat für die Allianz Lebensversicherungs-AG einen hohen Stellenwert. Dies gilt unter anderem für die Solvabilitätskapitalanforderung und die Anforderungen an das Governance-System. Die Allianz Lebensversicherungs-AG erfüllt aufgrund ihrer transparenten und durchgreifenden Prozesse des Kapital- und Risikomanagements die aufsichtsrechtlichen Anforderungen.
Die Schlüsselfunktionen Versicherungsmathematische Funktion, Risikomanagement- und Compliance-Funktion sowie Interne Revision stellen einen wesentlichen Bestandteil des GovernanceSystems dar, welches regelmäßig überprüft wird. Neben diesen vier Schlüsselfunktionen hat der Vorstand der Allianz Lebensversicherungs-AG entschieden, die beiden Funktionen Recht und Financial Reporting/Rechnungswesen als weitere Schlüsselaufgaben zu definieren.
Der Risikomanagementprozess wird vom Vorstand der Allianz Lebensversicherungs-AG als zentrales Element gesehen und im Bericht über die unternehmenseigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (Own Risk and Solvency Assessment) zusammengefasst. Die Ermittlung der Risikotragfähigkeit ist hier ein wesentlicher Bestandteil. Die vorliegenden Erkenntnisse aus der unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung für das Geschäftsjahr 2020 der Allianz Lebensversicherungs-AG stützen die Überzeugung, dass das Risikomanagementsystem der Allianz Lebensversicherungs-AG geeignet ist, Risiken klar zu identifizieren und zu bewerten sowie diese sowohl kurz- als auch langfristig zu steuern.
Risikoprofil
Das Risikoprofil der Allianz Lebensversicherungs-AG umfasst insbesondere alle wesentlichen Risiken und deckt Risiken ab, die sich sowohl kurz-, als auch mittel- und langfristig auswirken können. Als Risiko wird die Möglichkeit der Abweichung von einem explizit formulierten oder sich implizit ergebenden Ziel verstanden.
Die Bewertung von Risiken erfolgt bei der Allianz Lebensversicherungs-AG zum einen auf Basis des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten internen Modells der Allianz Gruppe, welches die wesentlichen Treiber der quantifizierbaren Risiken abbildet und als Grundlage für die Berechnung der regulatorischen Solvabilitätskapitalanforderung dient. Und zum anderen über die jährliche Risikoinventur im Rahmen des Top Risk Assessment. Dies beinhaltet auch die fortlaufende Bewertung der aus aktuellen Ereignissen, wie zum Beispiel der COVID-19-Pandemie, resultierenden Risiken. Die gesamthafte Beurteilung aller Risiken im Top Risk Assessment ermöglicht die Ableitung von Risikosteuerungsmaßnahmen.
Die Festlegung der Wesentlichkeit erfolgt über eine Verknüpfung der Eintrittshäufigkeit und der Schadenauswirkung aus Schadenhöhe beziehungsweise Reputation. Daraus ergibt sich die Gesamtrisikostufe. Risiken, welche im Rahmen des Top Risk Assessment gemäß der Gesamtrisikostufe als hoch beziehungsweise sehr hoch bewertet sind, werden als wesentliche Risiken bezeichnet.
Durch diese Wesentlichkeitseinstufung erfolgt die Bestimmung des Risikoprofils. Auf dieser Basis entscheidet der Gesamtvorstand, ob die identifizierten Risiken in ihrer gegenwärtigen Form akzeptiert werden oder ob ein anderes Risikoniveau angestrebt werden soll. Bei Bedarf werden zusätzliche Maßnahmen zur Risikominderung definiert und umgesetzt.
Die Berechnung der Solvabilitätskapitalanforderung auf Basis des internen Modells umfasst die Risikokategorien versicherungstechnisches Risiko, Marktrisiko, Kreditrisiko, operationelles Risiko und Geschäftsrisiko. Das Liquiditätsrisiko, das Reputationsrisiko und das strategische Risiko werden ausschließlich qualitativ bewertet.
Das Konzentrationsrisiko, neue potenzielle Risiken (Emerging Risks) sowie Nachhaltigkeitsrisiken (ESG-Risiken) werden nicht als separate Risikokategorien verstanden, sondern als Querschnittsthemen im Rahmen aller Kategorien betrachtet. Nachhaltigkeitsrisiken ergeben sich aus Ereignissen oder Bedingungen im Bereich Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (ESG), die möglicherweise erhebliche negative Auswirkungen auf das Vermögen, die Rentabilität oder das Ansehen der Allianz Lebensversicherungs-AG haben können, wenn sie eintreten.
Im Folgenden werden die Risiken nach Risikokategorien beschrieben und bewertet sowie etwaige Risikokonzentrationen dargestellt. Zudem werden Maßnahmen zur Steuerung und Minderung von Risiken beschrieben. Die Reihenfolge ist dabei unabhängig von der Bedeutung der Risiken für die Allianz Lebensversicherungs-AG. Sofern in der jeweiligen Risikokategorie nicht anders ausgewiesen, gab es in Bezug auf das Risikoprofil im Berichtszeitraum keine wesentlichen Änderungen.
VERSICHERUNGSTECHNISCHES RISIKO
RISIKODEFINITION UND -BEWERTUNG
Das versicherungstechnische Risiko bezeichnet das Risiko, dass bedingt durch Zufall, Irrtum oder Änderung der tatsächliche Aufwand für Schäden und Leistungen vom erwarteten Aufwand abweicht.
Die Quantifizierung des versicherungstechnischen Risikos erfolgt anhand des internen Modells. Das versicherungstechnische Risiko wird zusätzlich qualitativ im Rahmen des Top Risk Assessment bewertet und weiterhin als nicht wesentlich für die Allianz Lebensversicherungs-AG eingestuft.
Die bei der Berechnung der Deckungsrückstellung verwendeten Rechnungsgrundlagen enthalten angemessene und auch in Zukunft ausreichende Sicherheitsspannen. Weitere Informationen hierzu finden sich im Anhang.
RISIKOUMFANG
Das versicherungstechnische Risiko resultiert für die Allianz Lebensversicherungs-AG im Wesentlichen aus dem Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland und leitet sich schwerpunktmäßig aus der Risikoabsicherung und Altersvorsorge ab. Für die Allianz Lebensversicherungs-AG stellen dabei Langlebigkeitsrisiken, Sterblichkeitsrisiken und Berufsunfähigkeit-/Invaliditätsrisiken die relevanten versicherungstechnischen beziehungsweise biometrischen Risiken dar. Das Kosten- und das Stornorisiko werden unter dem Geschäftsrisiko erfasst.
Im Bereich Risikoabsicherung bietet die Allianz Lebensversicherungs-AG eine Absicherung der biometrischen Risiken Erwerbs und Berufsunfähigkeit, Pflege, Langlebigkeit sowie Tod (zudem schwere Krankheiten, Beeinträchtigung von körperlichen/geistigen Fähigkeiten) an.
RISIKOKONZENTRATION
Im Rahmen des Top Risk Assessment wurde die Risikokonzentration in einem Pandemie-Szenario betrachtet. Auswertungen zeigen, dass die Belastungen aus erhöhter Sterblichkeit durch Gegeneffekte im Rentenportfolio mehr als kompensiert werden, sodass Pandemien aus versicherungstechnischer Sicht kein Kumulrisiko für die Allianz Lebensversicherungs-AG darstellt.
RISIKOSTEUERUNG UND -MINDERUNG
Die biometrischen Risiken und insbesondere das Langlebigkeitsrisiko werden regelmäßig geprüft und beurteilt. Dabei werden unter anderem die den Rückstellungen zugrunde liegenden Annahmen betrachtet.
Auf kurzfristig erhöhte Auszahlungen für Todesfallleistungen ist die Allianz Lebensversicherungs-AG aufgrund ihrer Liquiditätssteuerung gut vorbereitet. Pandemien können natürlich ebenfalls Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben. Diese sind allerdings unter den Marktrisiken vollständig abgedeckt.
Die Allianz Lebensversicherungs-AG betreibt sowohl aktive als auch passive Rückversicherung von geringer Materialität. Der passive Rückversicherungsschutz deckt Groß- und Spitzenrisiken über Summenexzedentenrückversicherungen ab. Große Risiken werden bei Vertragsabschluss erkannt und obligatorisch rückversichert. Zur Überwachung seiner Wirksamkeit wird das bestehende Rückversicherungsprogramm jährlich im Rahmen einer Stellungnahme von der Versicherungsmathematischen Funktion bewertet. Im Prozess der Festlegung von neuen Rückversicherungsvereinbarungen werden die Auswirkungen der Rückversicherung ermittelt und alle wesentlichen Interessengruppen eingebunden.
MARKTRISIKO
RISIKODEFINITION UND -BEWERTUNG
Das Marktrisiko ergibt sich aus Kursschwankungen an den Kapitalmärkten, welche die Bewertung der Kapitalanlagen (insbesondere Aktien, Rentenpapiere und Immobilien) und die Bewertung der Verbindlichkeiten betreffen. Es schließt das Zinsänderungs-, Credit-Spread-, Aktien-, Immobilien-, Zinsvolatilitäts-, Aktienvolatilitäts-, Währungs- und Inflationsrisiko mit ein.
Die Quantifizierung des Marktrisikos erfolgt anhand des internen Modells. Das Marktrisiko wird zusätzlich qualitativ im Rahmen des Top Risk Assessment bewertet und weiterhin als wesentlich für die Allianz Lebensversicherungs-AG eingestuft.
GRUNDSATZ DER UNTERNEHMERISCHEN VORSICHT
Die Allianz Lebensversicherungs-AG hat die Vermögensanlage und Vermögensverwaltung auf die Allianz Investment Management SE ausgegliedert. Diese tätigt die Kapitalanlage in Übereinstimmung mit dem Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht (§ 124 VAG). Die Umsetzung des Grundsatzes der unternehmerischen Vorsicht („Prudent Person Principle“) umfasst dabei zwei Dimensionen:
| ― | Alle Kapitalanlagen werden so getätigt, dass sie die Qualität, Sicherheit, Liquidität, Rentabilität und Verfügbarkeit des Investmentportfolios als Gesamtheit sicherstellen. Dazu gehört insbesondere die Überprüfung, dass das Investmentportfolio die Beschaffenheit und Laufzeit der eingegangenen Versicherungsverbindlichkeiten angemessen berücksichtigt. |
| ― | Kapitalanlagen sind nur zulässig, wenn die damit verbundenen Risiken angemessen identifiziert, gemessen, überwacht, gesteuert, kontrolliert, berichtet und in die Solvabilitätsbeurteilung einbezogen werden können. Vor Durchführung einer Kapitalanlage überprüft die Allianz Investment Management SE die Vereinbarkeit mit den Interessen der Versicherungsnehmer und die Auswirkungen des Investments auf Qualität, Sicherheit, Liquidität, Rentabilität und Verfügbarkeit des Gesamtportfolios. |
RISIKOUMFANG
Die größten Teile des Marktrisikos der Allianz Lebensversicherungs-AG entfallen auf das Zins- und Zinsvolatilitätsrisiko sowie das Aktien- und Aktienvolatilitätsrisiko (inklusive alternativer Investments). Dies ergibt sich aus der Geschäfts- und der Kapitalanlagestrategie.
RISIKOKONZENTRATION
Zur Bedeckung der langfristigen Garantien besteht für die Allianz Lebensversicherungs-AG das Risiko, bei der Wiederanlage der Kapitalanlagen eine geringere Rendite zu erwirtschaften (Wiederanlagerisiko in langanhaltender Nullzinsphase). Darüber hinaus besteht ein bilanzielles Risiko darin, dass kurzfristig stark ansteigende Zinsen zu einem Rückgang von Bewertungsreserven führen.
Trotz des gegenüber einzelnen Emittenten wohldiversifizierten Investmentportfolios bleibt die zugrunde liegende Exponierung gegenüber dem risikofreien Zins für alle Emittenten von Zinstiteln im selben Währungsraum bestehen. Ferner ist ein relevanter Anteil der Kapitalanlagen in Substanzwerte investiert, worunter Aktien, alternative Investments und Immobilien fallen. Zum 31. Dezember 2020 beträgt dieser Anteil 20,8 Prozent. Da auch hier Diversifikation sichergestellt wird, liegt kein erhebliches Konzentrationsrisiko vor.
Um generell große Risikokonzentrationen zu vermeiden, unterliegen beispielsweise auch Aktienanlagen der Kontrahentenlimitierung, wie sie analog bei Kreditrisiken angewandt wird.
RISIKOSTEUERUNG UND -MINDERUNG
Das Marktrisiko wird im Wesentlichen über Limite und Vorgaben für das strategische Zielportfolio der Kapitalanlagen gesteuert. Das strategische Zielportfolio reflektiert die Struktur der Verbindlichkeiten, insbesondere die der versicherungstechnischen Rückstellungen, berücksichtigt Kapitalrestriktionen sowie zukünftiges Geschäft und stellt die Robustheit der Risikotragfähigkeit gegenüber adversen Szenarien sicher. Bei der Herleitung der Anlagestrategie werden gemäß dem Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht die internen Vorgaben an zulässige Anlagen berücksichtigt, welche die Qualität, Sicherheit, Rentabilität, Liquidität und Verfügbarkeit des Portfolios gewährleisten.
Im gesamten Investmentprozess werden Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt. Hierfür werden seit 2011 die Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren („Principles for Responsible Investment“) der UN konsequent umgesetzt. Zudem hat sich die Allianz im Rahmen der UN-gestützten Net-Zero Asset Owner Alliance verpflichtet, das Pariser Klimaabkommen in ihren Portfolios zu erfüllen.
Das Kapitalanlagemanagement ist an die Allianz Investment Management SE ausgelagert, um Effektivitäts- und Effizienzvorteile zu nutzen. Durch das dadurch erzielte umfangreiche Know-how sind die Marktrisiken besser beherrschbar. Gleichwohl wird in allen Prozessen, Richtlinien und Entscheidungen die uneingeschränkte Risikoverantwortung der Allianz Lebensversicherungs-AG berücksichtigt.
Neue Finanzmarktprodukte durchlaufen vor Einsatz einen Prozess, der sicherstellt, dass deren Konformität mit geltenden regulatorischen und internen Anforderungen geprüft ist, Risiken identifiziert und bemessen werden, entsprechende Expertise im Unternehmen aufgebaut wird und die Einbindung in alle relevanten Unternehmensprozesse gewährleistet ist.
Um das Wiederanlagerisiko zu adressieren, sind zukünftige Zahlungsströme aus Garantien auf Jahrzehnte hinaus grundsätzlich laufzeitenkongruent bedeckt („Cashflow-Matching“), soweit dies im Rahmen der am Markt verfügbaren Kapitalanlagen sinnvoll und möglich ist. Des Weiteren werden aktuell zur Mitigation des Wiederanlagerisikos und zur Steuerung des benötigten Risikokapitals Rückversicherungslösungen analysiert und gegebenenfalls entsprechend umgesetzt.
Das andauernde Nullzinsumfeld stellt im Hinblick auf die langfristigen Verpflichtungen aus dem Versicherungsgeschäft in Verbindung mit entsprechenden vertraglichen Zusagen bezüglich der garantierten Leistungen ein spezielles Risiko dar. Um diesem angemessen zu begegnen, führt die Allianz Lebensversicherungs-AG regelmäßig systematische Analysen bezüglich der langfristigen Erfüllbarkeit der gegebenen Garantien durch und leitet daraus gegebenenfalls Maßnahmen ab.
Es wurde insbesondere zum 31. Dezember 2020 erneut bestätigt, dass selbst unter der Annahme einer Wiederanlagerendite von null Prozent die Erträge aus festverzinslichen Anlagen ausreichen, um die eingegangenen Leistungsversprechen zu erfüllen. Die Analyse basiert auf der Annahme, dass weder eine Überschussbeteiligung deklariert noch Dividenden gezahlt werden und regulatorische Vorgaben, zum Beispiel die Mindestzuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung oder die Stellung der Zinszusatzreserve, unberücksichtigt bleiben.
Seit dem Geschäftsjahr 2011 ist die Allianz Lebensversicherungs-AG aufgrund der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) verpflichtet, eine sogenannte Zinszusatzreserve zu bilden. Diese Zinszusatzreserve ist ein weiteres Instrument, um dem Risiko aus der anhaltenden Niedrigzinsphase auf die Kapitalanlagen sowie auf die Ertragskraft zu begegnen. Die Höhe der Zuführung bemisst sich an einem jährlich auf Basis gesetzlicher Vorgaben berechneten Referenzzins. Für alle Verträge, deren garantierte Verzinsung oberhalb dieses Referenzzinses liegt, ist die Bildung einer Zinszusatzreserve erforderlich. Der Referenzzins für das Geschäftsjahr 2020 beträgt 1,73 (1,92) Prozent. Auf dieser Basis hat die Allianz Lebensversicherungs-AG im Geschäftsjahr 2020 einen Betrag von 2,6 (2,3) Milliarden Euro in die Zinszusatzreserve eingestellt. Dies entspricht einer Erhöhung von 17,7 (18,4) Prozent. Damit ist die Zinszusatzreserve zum 31. Dezember 2020 auf 17,4 (14,8) Milliarden Euro angewachsen.
Vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen kann für die nahe Zukunft eine erhöhte Marktvolatilität und eine damit verbundene Unsicherheit in den Marktwerten nicht ausgeschlossen werden. Um auf Veränderungen frühzeitig reagieren zu können, erfolgt ein kontinuierliches Monitoring.
Zur Verringerung von Risiken und zur effizienten Portfoliosteuerung werden Derivate genutzt. Beispielsweise werden Instrumente zur Absicherung des Aktien- und Währungsrisikos eingesetzt. Die Wirksamkeit der Risikominderungstechniken wird durch laufendes Monitoring des Investmentportfolios gewährleistet.
KREDITRISIKO
RISIKODEFINITION UND -BEWERTUNG
Das Kreditrisiko ergibt sich aufgrund eines unerwarteten Ausfalles oder einer Bonitätsveränderung eines Geschäftspartners2. Es resultiert hauptsächlich aus Kapitalanlagen (Investments) sowie Transaktionen im Bereich der Derivate und daneben aus dem Ausfall von Forderungen gegenüber Geschäftspartnern. Das Kreditrisiko außerhalb der Kapitalanlagen, also das Ausfallrisiko von Forderungen gegenüber Geschäftspartnern wie den Versicherungsnehmern, Vermittlern oder Rückversicherern, spielt keine nennenswerte Rolle.
Die Quantifizierung des Kreditrisikos erfolgt anhand des internen Modells. Außerbilanzielle Positionen, wie beispielsweise Wertpapierleihe und Kreditzusagen, werden bei der Berechnung der Solvabilitätskapitalanforderung im Kreditrisiko berücksichtigt. Das Kreditrisiko wird zusätzlich qualitativ im Rahmen des Top Risk Assessment bewertet. Dabei wird beispielsweise als Ausprägung des Konzentrationsrisikos der gleichzeitige Ausfall mehrerer Kontrahenten betrachtet.
Das Kreditrisiko wird weiterhin als wesentlich für die Allianz Lebensversicherungs-AG eingestuft.
RISIKOUMFANG
Aufgrund des hohen Anteils von Zinsträgern im Portfolio sind Kreditrisiken ein Treiber des Risikoprofils. Der Umfang ist allerdings durch die hohe durchschnittliche Kreditqualität und Diversifikation begrenzt.
RISIKOKONZENTRATION
Festverzinsliche Anlagen sind mit Ausfallrisiken verbunden und haben insgesamt einen hohen Anteil am Investmentportfolio. Allerdings sind die Anlagen breit diversifiziert. Ein Konzentrationsrisiko ergibt sich also im Wesentlichen aus Szenarien wie einer Banken- oder Eurokrise, die die Kreditqualität auf dem Markt für festverzinsliche Wertpapiere in der Breite betreffen würden.
Die Summe der zehn größten Positionen (gemessen am Marktwert) des kreditrisikorelevanten Portfolios aus Kapitalanlagen und Rückversicherung beträgt 81,7 Milliarden Euro. Dies entspricht 29,3 Prozent des gesamten Kreditportfolios. Die zwei größten Gegenparteien sind die Länder Deutschland und Frankreich aufgrund großer Volumina im Bereich Staatsanleihen.
RISIKOSTEUERUNG UND -MINDERUNG
Das Kreditrisiko wird über Vorgaben für das strategische Zielportfolio und Limite (insbesondere Kontrahentenlimite) gesteuert. Hierbei wird der Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht stets berücksichtigt.
Es werden Limite auf Kontrahentenebene gesetzt. Das Gesamtexposure gegenüber jedem einzelnen Kontrahenten wird hierbei systematisch ermittelt und limitiert. Die Bestimmung von Höchstgrenzen für Kontrahentenrisiken berücksichtigt die Größe und Zusammensetzung des Investmentportfolios sowie die Risikostrategie der Allianz Lebensversicherungs-AG.
Kumullimite sorgen zudem für die effektive Begrenzung von zu großen Exponierungen in einzelnen Ländern.
Klar definierte Prozesse gewährleisten, dass Risikokonzentrationen und die Auslastung von Limiten angemessen überwacht und gesteuert werden. Das Risiko des Ausfalls einer Gegenpartei bei Derivatetransaktionen wird durch Vereinbarungen zur Stellung von Sicherheiten gemindert.
Neben dem vorhandenen Limitsystem wird eine konservative Anlagestrategie durch hohe Qualität der Ratingstruktur des Portfolios der Allianz Lebensversicherungs-AG, einen weiterhin hohen Anteil besicherter Wertpapiere und hohe Diversifikation sichergestellt.
Die Allianz Lebensversicherungs-AG hält 79 Prozent ihrer Kapitalanlagen in Nominalwerten. Davon haben rund 93 Prozent ein Investment-Grade-Rating. Unter „Investment Grade“ fallen Forderungstitel und Emittenten, deren Bonität von führenden Ratingagenturen hoch eingestuft ist. Rund 54 Prozent haben sogar ein AAA- oder AA-Rating. Damit wird die Qualität der Anlagen von unabhängigen Experten sehr positiv bewertet. Insgesamt 7 Prozent haben ein Non-Investment-Grade-Rating oder sind nicht geratet.
Für neue Finanzmarktprodukte wird zudem im Rahmen des „New Financial Instrument“-Prozesses geprüft, ob auch Kreditrisiken im gruppenweiten Risikomodell angemessen reflektiert werden.
LIQUIDITÄTSRISIKO
RISIKODEFINITION UND -BEWERTUNG
Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass die Allianz Lebensversicherungs-AG nicht über die notwendigen Barmittel verfügen beziehungsweise nicht in der Lage sein könnte, Anlagen und andere Vermögenswerte in Barmittel umzuwandeln, um ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Anhand des internen Modells erfolgt keine Quantifizierung des Liquiditätsrisikos. Das Liquiditätsrisiko wird qualitativ im Rahmen des Top Risk Assessment bewertet. Zusätzlich wird es über eine Szenario-Analyse im Rahmen der Liquiditätsrisikobeurteilung quantitativ erfasst. Vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells und der getroffenen Vorkehrungen wird das Liquiditätsrisiko weiterhin als nicht wesentlich für die Allianz Lebensversicherungs-AG eingestuft.
RISIKOUMFANG
Ein Liquiditätsrisiko kann für die Allianz Lebensversicherungs-AG aus erwarteten und unerwarteten Zahlungsverpflichtungen entstehen. Es resultiert in erster Linie aus Zahlungsverpflichtungen.
Aufgrund fälliger Versicherungsleistungen sowie weiterer Zahlungsverpflichtungen gegenüber Vertragspartnern. Ausbleibende Mittelrückflüsse aus Investitionen können gleichermaßen zu Liquiditätsengpässen führen.
Ein deutlich erhöhter Liquiditätsbedarf, etwa aufgrund eines unerwarteten Massenstornos, kann gedeckt werden.
RISIKOKONZENTRATION
Die Allianz Lebensversicherungs-AG hat überwiegend in liquide marktgängige Kapitalanlagen verschiedener Anlageklassen investiert, um sicherzustellen, dass auch potenzielle Fälle mit größerem Auszahlungsbedarf auskömmlich abgedeckt werden können. Es wurde im Liquiditätsrisiko keine Risikokonzentration identifiziert.
RISIKOSTEUERUNG UND -MINDERUNG
Die Liquiditätsplanung der Allianz Lebensversicherungs-AG erfolgt in Abstimmung mit der strategischen und taktischen Kapitalanlageplanung sowie dem geplanten Liquiditätsbedarf.
Jede Investmententscheidung wird nach dem Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht vorgenommen, welcher fordert, dass die Liquidität auf Gesamtportfolioebene stets gewährleistet ist. Auch im Rahmen der Beurteilung des strategischen Zielportfolios wird die Liquidität explizit betrachtet. Das Liquiditätsrisiko wird zudem mittels entsprechender Liquiditätslimite überwacht und gesteuert.
Teil des vollumfänglichen Liquiditätsrisikomanagementprozesses ist ein Liquiditätsrisikobericht, der vierteljährlich erstellt wird. Hauptmerkmale sind unter anderem die Betrachtung von Mittelzuflüssen und -abflüssen unter adversen Szenarien und über verschiedene Zeithorizonte hinweg sowie eine Bewertung verfügbarer Gegenmaßnahmen einschließlich des Verkaufs liquider Aktiva. Dabei werden Schwellenwerte für Warnstufen und Limitverstöße definiert, welche sicherstellen, dass eine signifikante Verschlechterung der Liquiditätssituation im Stressszenario transparent adressiert sowie potenzielle Gegenmaßnahmen diskutiert werden können.
Erhöhter Liquiditätsbedarf kann sowohl über laufende Kapitalrückflüsse als auch über den Verkauf von hoch liquiden Kapitalanlagen gedeckt werden. Zusätzlich wird die Erfüllung der kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen über den konzernweiten Cashpool sichergestellt.
Aufgrund der Höhe der Prämieneinnahmen und des zusätzlich großen Bestands an hoch liquiden Anlagen ist die Allianz Lebensversicherungs-AG in der Lage, ihren Leistungsverpflichtungen jederzeit vollumfänglich nachzukommen.
OPERATIONELLES RISIKO
RISIKODEFINITION UND -BEWERTUNG
Das operationelle Risiko bezeichnet das Risiko von Verlusten aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen oder aus mitarbeiter- und systembedingten oder aber externen Vorfällen.
Das operationelle Risiko umfasst auch das Rechtsrisiko und das Compliance-Risiko sowie das IT-Risiko (zum Beispiel Funktionsfähigkeit von EDV-Systemen), jedoch nicht das strategische Risiko oder das Reputationsrisiko. Das operationelle Risiko wird im internen Modell quantifiziert, liefert aber durch die vergleichsweise niedrigen finanziellen Schadenauswirkungen einen geringen Beitrag zur Solvabilitätskapitalanforderung. Es wird daher vornehmlich qualitativ bewertet. Aus qualitativer Sicht kommt dem operationellen Risiko eine vergleichsweise hohe Bedeutung zu und es wird für die Allianz Lebensversicherungs-AG weiterhin als wesentlich eingestuft.
Die Allianz möchte sich weiter auf den Kundennutzen fokussieren. Das führt auch zu einem Umbruch der IT-Systemlandschaft der Allianz in Deutschland. Insbesondere aus der Umstellung auf neue Prozesse und IT-Systeme ergeben sich Vorteile für die Kunden und für das Unternehmen. Die mit der Umstellung verbundenen Risiken – wie etwa der vorübergehende Ausfall eines Systems – werden sorgfältig bewertet und bestmöglich minimiert.
RISIKOUMFANG
Das operationelle Risiko ist eine notwendige Konsequenz aus der Geschäftstätigkeit und kann typischerweise nicht vollständig vermieden werden. Folglich wird das operationelle Risiko insoweit akzeptiert, als es für den Geschäftsbetrieb unter Kosten/Nutzen-Aspekten unvermeidbar ist. Unter dieser Voraussetzung wird so weit wie möglich eine Minimierung des operationellen Risikos angestrebt.
RISIKOKONZENTRATION
Da für sehr viele Prozesse IT-Unterstützung notwendig ist, sind das Vermeiden von IT-Ausfällen sowie der Schutz von Daten und Systemen im Rahmen der Informationssicherheit von zentraler Bedeutung. Zudem sind innerhalb des Allianz Konzerns viele Tätigkeiten ausgelagert. Bei den Auslagerungen werden mögliche Risiken identifiziert und Kontrollen aufgesetzt, die im Rahmen des operationellen Risikomanagements nachgehalten werden.
Die Wiederherstellungsfähigkeit kritischer Geschäftsprozesse wird über das Betriebskontinuitätsmanagement sichergestellt, um die Risikokonzentration in einem Katastrophenszenario zu verringern.
RISIKOSTEUERUNG UND -MINDERUNG
Im Rahmen des Managements operationeller Risiken werden für Geschäftsprozesse, die mit wesentlichen Risiken behaftet sind, geeignete Kontrollen und Maßnahmen zur Risikomitigation aufgesetzt. Die Einrichtung und Durchführung adäquater Kontrollen zur Mitigation der identifizierten operationellen Risiken obliegt den risikoverantwortlichen Bereichen. Die Kontrollen sind Bestandteil des internen Kontrollsystems.
Um das Risiko wesentlicher Fehler in der Finanzberichterstattung zu vermindern, haben die Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG im Rahmen des internen Kontrollsystems (IKS) umfassende Kontrollen implementiert. Dieses Kontrollsystem umfasst sämtliche Komponenten der Finanzberichterstattung. Die Funktionsfähigkeit des IKS für die Finanzberichterstattung wurde für den Berichtszeitraum geprüft und als gegeben angesehen.
Die Angemessenheit und Wirksamkeit von Kontrollen für wesentliche ausgelagerte Prozesse wird durch einen Wirtschaftsprüfer gemäß internationalem Prüfungsstandard (International Standard on Assurance Engagements – ISAE 3402) überprüft. Zusätzlich werden einzelne operationelle Risiken durch das eigene Versicherungsmanagement begrenzt, zum Beispiel Gebäude-, Vertrauensschaden- sowie Cyberversicherungsschutz. Das Management des operationellen Risikos wird durch die Meldung operationeller Verluste und in diesem Rahmen aufgesetzte Maßnahmen unterstützt.
WEITERE RISIKEN
STRATEGISCHES RISIKO
Das strategische Risiko ergibt sich aus strategischen Geschäftsentscheidungen und deren zugrunde liegenden Annahmen. Hierzu zählt auch das Risiko, dass Geschäftsentscheidungen nicht oder nicht ausreichend an ein geändertes Wirtschaftsumfeld oder Kundenverhalten angepasst werden.
Anhand des internen Modells erfolgt keine Quantifizierung des strategischen Risikos. Dieses wird ausschließlich qualitativ im Rahmen des Top Risk Assessment bewertet.
Das strategische Risiko ist aufgrund seiner Geschäftsmodellimmanenz von langfristiger Natur und wird weiterhin grundsätzlich als wesentlich für die Allianz Lebensversicherungs-AG eingestuft.
GESCHÄFTSRISIKO
Das Geschäftsrisiko ergibt sich aufgrund einer unerwarteten Änderung des Geschäftsvolumens, der Kostenentwicklung oder der Margen des zukünftigen Geschäftes. Dabei umfasst das Geschäftsrisiko auch das Stornorisiko.
Die Quantifizierung des Geschäftsrisikos erfolgt anhand des internen Modells. Die für das Geschäftsrisiko spezifische Solvabilitätskapitalanforderung ist von relativ geringer Bedeutung. Das Geschäftsrisiko wird zusätzlich qualitativ im Rahmen des Top Risk Assessment bewertet.
Da das Geschäftsrisiko nur einen sehr geringen Einfluss auf das unmittelbare operative Ergebnis hat, wird es weiterhin als nicht wesentlich für die Allianz Lebensversicherungs-AG eingestuft.
Das Kostenrisiko ergibt sich aus Veränderungen der bei der Verwaltung von Versicherungs- und Rückversicherungsverträgen angefallenen Kosten. Darunter fallen auch die Kosten aus der dauerhaften Veränderung der zugrunde gelegten Inflationsannahmen. Das Kostenrisiko wird unter anderem durch ein umfassendes Projektmanagement mitigiert. So erfolgt beispielsweise die Leitung von Digitalisierungs- und Betriebsprogrammen spartenübergreifend, wodurch übergreifende Herausforderungen zentral und gemeinschaftlich gelöst werden können.
Das Stornorisiko wird insbesondere durch eine sofortige starke oder langfristig stetige Erhöhung von Rückkäufen und Beitragsfreistellungen angemessen abgebildet. Das Kapitalwahl- und Stornoverhalten sowie die Annahmen zu Kapitalwahl und Storno in Solvency II-Berechnungen werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert.
Neben dem Stornoverhalten wird auch die Entwicklung des Neugeschäftes regelmäßig beobachtet und bewertet, auch im Hinblick auf mögliche Auswirkungen aus der COVID-19-Pandemie.
REPUTATIONSRISIKO
Das Reputationsrisiko ergibt sich aus einer möglichen Beschädigung des Ansehens des Unternehmens infolge einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Dabei geht es um die Unternehmenswahrnehmung sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei (potenziellen) Kunden, anderen Geschäftspartnern, Nichtregierungsorganisationen, Belegschaft, Aktionären oder Behörden. Im internen Modell erfolgt keine Quantifizierung des Reputationsrisikos. Dieses wird ausschließlich qualitativ erfasst und ist als eigene Bewertungsdimension bei der Wesentlichkeitseinschätzung aller Risiken enthalten. Ein entsprechender Steuerungs- und Kontrollprozess zur Identifikation, Bewertung und Mitigation des Reputationsrisikos ist installiert. Zur Identifikation von Reputationsrisiken arbeiten sämtliche betroffene Funktionen auf Konzern- und lokaler Ebene eng zusammen.
Hier sind insbesondere die Risiken in den Bereichen Recht und Compliance, Datenschutz, Informationssicherheit, IT (zum Beispiel Fehler in IT-Systemen), Betriebskontinuitätsmanagement sowie die Bearbeitung im Betrieb von hoher Bedeutung.
Risikosituation
Die aktuellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen (Solvency II) werden erfüllt. Die aktuelle Risikosituation liegt innerhalb der Risikotragfähigkeit des Unternehmens.
2 Das Credit-Spread-Risiko umfasst den darüber hinausgehenden Bewertungsunterschied des beobachteten Marktwertes zum theoretischen Marktwert.
Prognose- und Chancenbericht
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
2021 wird das Jahr des Vakzins. Nachdem in Rekordzeit wirksame Impfstoffe gegen COVID-19 entwickelt worden sind, steht nun die Herausforderung an, möglichst viele Menschen in möglichst kurzer Zeit gegen COVID-19 zu impfen. Der Fortgang der Impfkampagne entscheidet wesentlich über die Wirtschaftsaussichten im Jahr 2021. Unter der Annahme eines erfolgreichen Verlaufs – zur Jahresmitte sind alle „Risikopersonen“ geimpft – geht Allianz Research von einem kräftigen Wachstumsschub im zweiten Halbjahr 2021 aus, nachdem zu Beginn des Jahres die Wirtschaftsleistung aufgrund neuer Lockdowns sogar noch einmal zurückgegangen sein dürfte. Insgesamt erwarten wir in diesem Szenario, dass die Weltwirtschaft 2021 um 4,6 Prozent wachsen wird; für Deutschland prognostizieren wir ein Plus von 3,5 Prozent.
Das Anziehen der Wirtschaft – verbunden mit einem erhöhten Risikobewusstsein in der Bevölkerung nach der Pandemie – sollte dem Versicherungsgeschäft insgesamt 2021 wieder mehr Chancen bieten. Allerdings könnte sich die wirtschaftliche Erholung auch verzögern, sollte es zum Beispiel zu Rückschlägen während der Impfkampagne kommen (Produktions- und Logistikengpässe, fehlende Impfbereitschaft oder gravierende Mutationen des Virus) oder sollten die COVID-19-Hilfen zu früh und zu schnell zurückgeführt werden.
Angesichts der bevorstehenden Wahlen in Deutschland (Herbst 2021) und Frankreich (Frühjahr 2022) droht in Europa eine Phase des Stillstands. Und auch auf der weltpolitischen Bühne dürften die Spannungen kaum geringer werden, insbesondere zwischen den USA und China: Die COVID-19-Pandemie und ungleiche Wirtschaftsentwicklung haben die geopolitischen Gräben weiter vertieft.
Prognose für die deutsche Versicherungswirtschaft
In der Lebensversicherung hält der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 2021 ein Beitragswachstum von 2,4 Prozent für möglich. Der GDV rechnet mit Nachholeffekten, da aufgrund der Kontaktbeschränkungen im Jahr 2020 Beratungstermine entfallen mussten. Zudem haben die Verbraucher aufgrund der reduzierten Konsummöglichkeiten in der COVID-19-Zeit Ersparnisse aufgebaut, die in Teilen in die private Altersvorsorge fließen könnten.
Für das Jahr 2021 geht der GDV von einem rückläufigen Geschäft bei den Pensionskassen aus und erwartet einen Beitragsrückgang von 3,0 Prozent.
Bei den Pensionsfonds wird mit einem stabilen Beitragsvolumen gerechnet.
RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
SOLVENCY II REVIEW 2020
Die Europäische Kommission (EU-Kommission) hat die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) mit Untersuchungen zur anstehenden Überprüfung der Solvency II-Richtlinie beauftragt. Der Auftrag enthielt eine umfangreiche Themenliste aus den verschiedensten Bereichen – von den Kapitalanforderungen über das Reporting bis zur Proportionalität. Die EIOPA hat am 17. Dezember 2020, basierend auf zwei im Jahr 2020 durchgeführten ganzheitlichen Auswirkungsstudien, ihre Empfehlungen an die EU-Kommission veröffentlicht. Der Vorschlag enthält insbesondere eine Anpassung der Festlegung der Zinskurve für die Bewertung von langfristigen Verbindlichkeiten. Eine vollumfängliche Umsetzung ist nach den erforderlichen Trilog-Verhandlungen nicht vor 2023 zu erwarten.
Die Allianz Gruppe beteiligt sich in diesem Zusammenhang auch weiterhin aktiv an den Diskussionen mit EU-Kommission, EIOPA, BaFin, Insurance Europe und GDV. Aus Sicht der Allianz hat sich Solvency II, insbesondere die Regelungen zu den Maßnahmen für langfristige Garantien, durchaus bewährt. Auf dieser Grundlage sollte das funktionierende Solvenzmodell sinnvoll weiterentwickelt werden.
Die konkreten Auswirkungen des Solvency II-Reviews für die Allianz Lebensversicherungs-AG können erst dann abschließend bewertet werden, wenn die Ergebnisse der Trilog-Verhandlungen vorliegen. In der Gesamtschau über alle Themen hinweg zeigt sich, dass die Empfehlungen der EIOPA die Anforderungen an die Versicherungsunternehmen spürbar verschärfen. Das gilt insbesondere für die Säule 1 von Solvency II. Die Allianz Lebensversicherungs-AG sieht sich jedoch aufgrund ihrer Kapitalstärke und ihres wirksamen Risikomanagementsystems im Hinblick auf mögliche Änderungen der Solvency II-Richtlinie oder der Delegierten Verordnung gut aufgestellt.
EU-TAXONOMIEVERORDNUNG
Mit der EU-Taxonomieverordnung soll ein einheitliches Klassifikationssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten geschaffen werden. Dieses soll innerhalb der Europäischen Union für Klarheit darüber sorgen, welche Tätigkeiten als nachhaltig angesehen werden können. Das Klassifikationssystem soll auf bestimmte Finanzprodukte angewandt werden. Die Verordnung wird für die ersten Umweltziele ab dem 1. Januar 2022 anwendbar sein.
EU-OFFENLEGUNGSVERORDNUNG
Mit der EU-Offenlegungsverordnung werden Finanzmarktteilnehmer dazu verpflichtet, Informationen über die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken und die Berücksichtigung von nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren sowohl auf Unternehmens- als auch auf Produktebene offenzulegen. Darüberhinausgehende Informationspflichten sind für Produkte, die soziale und/oder ökologische Merkmale berücksichtigen oder eine nachhaltige Investition anstreben, zu erfüllen.
Die Verordnung gilt ab dem 10. März 2021. Die Auswirkungen auf die Allianz Lebensversicherungs-AG können noch abschließend bewertet werden.
Weiterentwicklung des Geschäftsmodells
Mit Beginn des Jahres 2021 hat die Allianz Lebensversicherungs-AG zahlreiche Neuerungen in ihren Angeboten umgesetzt: Im Produktangebot der Altersvorsorge liegt der Fokus auf Lösungen mit zeitgemäßen Garantien, die je nach Kundenwunsch am Ende der Ansparphase auf einem Niveau von mindestens 90, 80 oder 60 Prozent der gezahlten Beiträge liegen. Damit eröffnet Allianz Leben für alle ihre Kunden noch höhere Freiheitsgrade in ihrer weltweiten, breit diversifizierten Kapitalanlage und verbessert die Chancen für langfristig attraktive Renditen. Ziel ist es, angesichts einer anhaltenden Phase von Null- und Negativzinsen die Altersvorsorge weiterhin zu stärken. Dabei sind die wesentlichen Ziele eine sichere und zuverlässige Gestaltung von attraktiven Renditechancen und echten Mehrwerten für die Vorsorgesparer über Zeiträume von 30 oder 40 Jahren.
Nichtfinanzielle Ziele
Entlang des genannten Fokus auf den Kundennutzen und um die Nachhaltigkeit ihres Handelns zu gewährleisten, hat sich die Allianz für die Kundenbindung und das Engagement der Mitarbeiter klare Ziele gesetzt. Die Kundenbindung wird mithilfe des Net Promoter Score (NPS) gemessen, das Engagement der Mitarbeiter zeigt sich im sogenannten Inclusive Meritocracy Index (IMIX). Daneben hat sich die Allianz auch Ziele im Bereich Nachhaltigkeit gesetzt, zum Beispiel die Reduktion des CO2-Abdrucks, die Reduktion der Treibhausgasemissionen sowie einen Meilensteinplan zur Erreichung einer „Net-Zero“-konformen Kapitalallokation bis spätestens zum Jahr 2050.
Geschäftsentwicklung
BEITRAGSEINNAHMEN
Für das Jahr 2021 rechnen wir im Vergleich zu Jahr 2020 (bereinigt um den Einmalbeitrag der Allianz Pensionskasse AG i. H. v. 2,2 Milliarden Euro) mit einem leichten Rückgang an Betragseinnahmen. Während laufende Beitragseinnahmen auf dem Niveau des Vorjahres erwartet werden, gehen wir von einem Rückgang der Einmalbeiträge aus. Die Allianz Lebensversicherungs-AG sieht dabei die Chance, die Marktstellung des Unternehmens weiter zu stabilisieren.
PRODUKTE
Die Produkte der Allianz Lebensversicherungs-AG werden mit Blick auf den Kundenbedarf und die andauernde Phase von Null- und Negativzinsen auch im Jahr 2021 weiterentwickelt. Hierbei werden sowohl die Produkte zur Absicherung biometrischer Risiken als auch die Produkte im Bereich der Altersvorsorge betrachtet. Wir werden auch der zunehmenden gesellschaftlichen Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten, die sich auch in der europäischen Regulierung spiegelt, Rechnung tragen. Konsequent treiben wir weiter den Ausbau von digital verfügbaren Produktinformationen, Abschlussmöglichkeiten und Services voran.
KAPITALMARKT UND KAPITALANLAGE
Die Allianz Lebensversicherungs-AG wird die sicherheits- und ertragsorientierte Kapitalanlagestrategie fortführen und setzt dabei auf die breite Erfahrung der Allianz Gruppe bei der Kapitalanlage im In- und Ausland. Um die Abhängigkeit von der Kapitalmarktentwicklung zu reduzieren sowie das Kapitalanlagenportfolio der Allianz Lebensversicherungs-AG weiter zu diversifizieren und die Rendite zu stärken, ist geplant, den Anteil der Investments in Infrastruktur und Immobilien sowie die direkte Kreditvergabe auszubauen. Substanzwerte, allen voran Aktien, bieten trotz hoher Volatilität im abgelaufenen Jahr langfristig attraktives Ertragspotenzial im anhaltenden Niedrigzinsumfeld und bleiben ein wichtiger Bestandteil der Kapitalanlagestrategie.
Im Hinblick auf Risiken aufgrund möglicher Herabstufungen von Ratings insbesondere durch das von der COVID-19-Pandemie bestimmte Jahr 2020 betreibt die Allianz Lebensversicherungs-AG das bereits seit Jahren bewährte Risiko-Monitoring im Bereich von Ratings bei Anleihen konsequent und verstärkt weiter. Für das Jahr 2021 gehen wir von Nettokapitalerträgen in ähnlicher Höhe wie im Jahr 2020 aus.
UNTERNEHMENSKOSTEN
Gerade in Zeiten niedriger Zinsen sind die mit einem Vertrag entstehenden Kosten von hoher Relevanz für die Rendite des Kunden. Die Allianz Lebensversicherungs-AG hat mit ihren verbundenen Unternehmen in der Allianz Gruppe sehr effiziente Strukturen und Arbeitsteilungen geschaffen, was dazu führt, dass die Versicherungsverträge der Kunden sehr kostengünstig verwaltet werden können. Ein weiteres Wachstum der Allianz Lebensversicherungs-AG bietet die Chance, die Kosten anteilig für die Kunden weiter zu reduzieren. Die Allianz Lebensversicherungs-AG will diese Chance konsequent nutzen. Wir gehen davon aus, dass die Kosten im Jahr 2021 wegen steigenden Bestandes ebenfalls ansteigen werden.
BRUTTOÜBERSCHUSS
Für das Jahr 2021 wird ein Bruttoüberschuss leicht über dem Niveau des Jahres 2020 erwartet.
Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Absatz 4 i. V. m. Absatz 2 Nr. 4 HGB
Zielgrößen für den Umsetzungszeitraum bis 31. Dezember 2021 und Angaben zur Erreichung dieser Zielgrößen:
In Umsetzung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst hat die Allianz Lebensversicherungs-AG Zielgrößen für den Frauenanteil festgelegt. Als Frist für die Erreichung aller Zielgrößen wurde einheitlich der 31. Dezember 2021 festgesetzt:
| Zielfestlegung zum 31.12.2021 | Ist-Quote am 31.12.2020 | |
|---|---|---|
| Aufsichtsrat | 30 % | 33 % |
| Vorstand | 25 % | 33 % |
| Erste Führungsebene unterhalb des Vorstandes | 20 % | 19 % |
| Zweite Führungsebene unterhalb des Vorstandes | 25 % | 23 % |
Der Gesellschaft geht es bei den Zielgrößen für den Frauenanteil nicht allein um die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben. Ein Unternehmen kann langfristig nur erfolgreich sein, wenn Frauen gleichberechtigt gefördert und leistungsbezogen in Führungspositionen eingesetzt werden. Daher haben wir uns schon frühzeitig zur Förderung der Vielfalt im Unternehmen verpflichtet, entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen, Personalprozesse danach ausgerichtet und verschiedene Maßnahmen ergriffen. Diese reichen von Angeboten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie über ein auf die Förderung von weiblichen Potenzialen ausgerichtetes Talent Management mit Sponsorship- und Mentoring-Programmen bis hin zum Etablieren einer Führungskultur, in der Chancengleichheit, gegenseitiges Vertrauen sowie die Zusammenarbeit in vielfältigen Teams im Vordergrund stehen.
Nichtfinanzielle Erklärung gemäß § 341a Absatz 1a HGB
Die Gesellschaft ist nach §§ 341a Absatz 1a Satz 3, 289b Absatz 2 Satz 1 HGB von der Pflicht zur Erstellung einer nichtfinanziellen Erklärung befreit, da sie in den Konzernlagebericht ihres Mutterunternehmens (§ 290 Absatz 1, 2 HGB), der Allianz SE, einbezogen ist und dieser Konzernlagebericht eine nichtfinanzielle Konzernerklärung enthält. Der Konzernlagebericht ist unter www.allianz.com sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache veröffentlicht.
Stuttgart, 23. Februar 2021
Allianz Lebensversicherungs-AG
Der Vorstand
Dr. Andreas Wimmer
Katja de la Viña
Laura Gersch
Dr. Alf Neumann
Dr. Volker Priebe
Dr. Thomas Wiesemann
Betriebene Versicherungsarten
HAUPTVERSICHERUNGEN
(als Einzel- und als Kollektivversicherungen)
LEBENSVERSICHERUNGEN MIT KAPITALZAHLUNG
(auch mit automatischem Zuwachs von Leistung und Beitrag)
KAPITALLEBENSVERSICHERUNGEN
RISIKOLEBENSVERSICHERUNGEN 3
RESTSCHULDVERSICHERUNGEN 4, 5
(mit und ohne Überschussbeteiligung)
TERMFIXVERSICHERUNGEN
Ausbildungsversicherungen
Aussteuerversicherungen
FONDSGEBUNDENE LEBENSVERSICHERUNGEN
LEBENSVERSICHERUNGEN IM RAHMEN DER VERMÖGENSBILDUNGSGESETZE
BAUSPAR-RISIKOLEBENSVERSICHERUNGEN 1, 3
RENTENVERSICHERUNGEN 1
(auch mit automatischem Zuwachs von Leistung und Beitrag)
RENTENVERSICHERUNGEN MIT UND OHNE KAPITALWAHLRECHT
RENTENVERSICHERUNGEN IM RAHMEN DES ALTERSVERMÖGENSGESETZES
FONDSGEBUNDENE RENTENVERSICHERUNGEN
(auch im Rahmen des Altersvermögensgesetzes)
SELBSTSTÄNDIGE BERUFSUNFÄHIGKEITS- UND PFLEGEVERSICHERUNGEN
ZUSATZVERSICHERUNGEN
UNFALL-ZUSATZVERSICHERUNGEN 1
BERUFS- UND ERWERBSUNFÄHIGKEITSZUSATZVERSICHERUNGEN 1
PFLEGERENTEN-ZUSATZVERSICHERUNGEN
TODESFALLRISIKO-ZUSATZVERSICHERUNGEN 1
HINTERBLIEBENENRENTEN-ZUSATZVERSICHERUNGEN 1
ARBEITSUNFÄHIGKEITS-ZUSATZVERSICHERUNGEN 2, 3
KAPITALISIERUNGSGESCHÄFTE
VERWALTUNG VON VERSORGUNGSEINRICHTUNGEN
3 auch beim in Rückdeckung übernommenen Geschäft
4 nur beim in Rückdeckung übernommenen Geschäft
5 nur als Kollektivversicherung
Bewegung und Struktur des Versicherungsbestandes 2020
| Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| (nur Haupt- versicherungen) |
(Haupt- und Zusatzversicherungen) | (nur Haupt- versicherungen) |
|||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der Versicherungen | Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € |
Einmalbeitrag in Tsd. € |
Versicherungs- summe1 in Tsd. € |
||
| A. | Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen | ||||
| I. | Bestand am Ende des Vorjahres | 11.207.205 | 9.961.410 | 375.038.623 | |
| Währungsschwankungen | -1 | -102 | |||
| Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 11.207.205 | 9.961.409 | 375.038.521 | ||
| II. | Zugang während des Geschäftsjahres | ||||
| 1. Neuzugang | |||||
| a) eingelöste Versicherungsscheine | 675.137 | 708.646 | 11.143.283 | 30.664.519 | |
| b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) | --- | 201.262 | 6.246.210 | 9.052.306 | |
| 2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile | --- | --- | --- | 702.101 | |
| 3. Übriger Zugang | 77.819 | 81.426 | --- | 2.260.588 | |
| 4. Gesamter Zugang | 752.956 | 991.334 | 17.389.492 | 42.679.514 | |
| III. | Abgang während des Geschäftsjahres | ||||
| 1. Tod, Berufsunfähigkeit, etc. | -49.442 | -20.733 | -1.360.787 | ||
| 2. Ablauf der Versicherung / Beitragszahlung | -276.511 | -273.987 | -10.728.045 | ||
| 3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen | -146.976 | -421.088 | -8.448.118 | ||
| 4. Sonstiger vorzeitiger Abgang | -14.125 | -10.493 | -1.616.287 | ||
| 5. Übriger Abgang | -75.724 | -87.130 | -1.929.959 | ||
| 6. Gesamter Abgang | -562.778 | -813.432 | -24.083.195 | ||
| IV. | Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 11.397.383 | 10.139.311 | 393.634.839 | |
| Anzahl der Versicherungen | Versicherungs- summe1 in Tsd. € |
||||
| B. | Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen | ||||
| (ohne Zusatzversicherungen) | |||||
| 1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 11.207.205 | 375.038.521 | |||
| (davon beitragsfrei) | (3.663.783) | (86.174.534) | |||
| 2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 11.397.383 | 393.634.839 | |||
| (davon beitragsfrei) | (3.836.071) | (94.804.959) |
| Einzelversicherungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Kapitalversicherungen | Risikoversicherungen | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| (einschl. Vermögensbildungs- versicherungen) ohne Risikoversicherungen |
|||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der Versicherungen | Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € |
Anzahl der Versicherungen | Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € |
||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. | Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen | ||||
| I. | Bestand am Ende des Vorjahres | 1.802.004 | 1.477.964 | 195.393 | 70.239 |
| Währungsschwankungen | -1 | --- | |||
| Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 1.802.004 | 1.477.963 | 195.393 | 70.239 | |
| II. | Zugang während des Geschäftsjahres | ||||
| 1. Neuzugang | |||||
| a) eingelöste Versicherungsscheine | 31.012 | 14.551 | 12.913 | 6.475 | |
| b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) | --- | 27.735 | --- | 347 | |
| 2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile | --- | --- | --- | --- | |
| 3. Übriger Zugang | 4.198 | 3.405 | 110 | 96 | |
| 4. Gesamter Zugang | 35.210 | 45.691 | 13.023 | 6.918 | |
| III. | Abgang während des Geschäftsjahres | ||||
| 1. Tod, Berufsunfähigkeit, etc. | -14.026 | -6.190 | -349 | -157 | |
| 2. Ablauf der Versicherung / Beitragszahlung | -109.308 | -101.507 | -6.004 | -2.260 | |
| 3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen | -19.390 | -22.833 | -419 | -848 | |
| 4. Sonstiger vorzeitiger Abgang | -69 | -247 | -2.627 | -1.268 | |
| 5. Übriger Abgang | -479 | -2.225 | -5 | -47 | |
| 6. Gesamter Abgang | -143.272 | -133.001 | -9.404 | -4.579 | |
| IV. | Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 1.693.942 | 1.390.653 | 199.012 | 72.577 |
| Anzahl der Versicherungen | Versicherungs- summe in Tsd. € |
Anzahl der Versicherungen | Versicherungs- summe in Tsd. € |
||
| B. | Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen | ||||
| (ohne Zusatzversicherungen) | |||||
| 1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 1.802.004 | 56.643.712 | 195.393 | 16.303.847 | |
| (davon beitragsfrei) | (486.061) | (10.280.376) | (27.807) | (220.008) | |
| 2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 1.693.942 | 53.752.620 | 199.012 | 17.564.792 | |
| (davon beitragsfrei) | (459.179) | (10.257.413) | (29.425) | (238.639) |
| Einzelversicherungen | Kollektivversicherungen4 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- u. Pflegerenten- versicherungen) |
sonstige Versicherungen 3 | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der Versicherungen | Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € |
Anzahl der Versicherungen | Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € |
Anzahl der Versicherungen2 | Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € |
||
| A. | Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen | ||||||
| I. | Bestand am Ende des Vorjahres | 5.160.752 | 4.387.887 | 914.616 | 800.912 | 3.134.440 | 3.224.408 |
| Währungsschwankungen | --- | --- | --- | ||||
| Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 5.160.752 | 4.387.887 | 914.616 | 800.912 | 3.134.440 | 3.224.408 | |
| II. | Zugang während des Geschäftsjahres | ||||||
| 1. Neuzugang | |||||||
| a) eingelöste Versicherungsscheine | 244.699 | 233.210 | 121.361 | 138.026 | 265.152 | 316.384 | |
| b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) | --- | 94.257 | --- | 22.708 | --- | 56.215 | |
| 2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile | --- | --- | --- | --- | --- | --- | |
| 3. Übriger Zugang | 56.214 | 53.479 | 8.979 | 12.331 | 8.318 | 12.115 | |
| 4. Gesamter Zugang | 300.913 | 380.946 | 130.340 | 173.065 | 273.470 | 384.714 | |
| III. | Abgang während des Geschäftsjahres | ||||||
| 1. Tod, Berufsunfähigkeit, etc. | -21.575 | -8.654 | -1.687 | -1.203 | -11.805 | -4.529 | |
| 2. Ablauf der Versicherung / Beitragszahlung | -71.259 | -94.384 | -31.926 | -6.123 | -58.014 | -69.714 | |
| 3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen | -78.474 | -205.287 | -16.019 | -50.930 | -32.674 | -141.191 | |
| 4. Sonstiger vorzeitiger Abgang | -8.245 | -6.860 | -160 | -169 | -3.024 | -1.949 | |
| 5. Übriger Abgang | -10.514 | -13.145 | -2.646 | -4.052 | -62.080 | -67.662 | |
| 6. Gesamter Abgang | -190.067 | -328.330 | -52.438 | -62.476 | -167.597 | -285.045 | |
| IV. | Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 5.271.598 | 4.440.503 | 992.518 | 911.501 | 3.240.313 | 3.324.077 |
| Anzahl der Versicherungen | 12fache Jahresrente in Tsd. € |
Anzahl der Versicherungen | Versicherungs- summe in Tsd. €1) |
Anzahl der Versicherungen2) | Versicherungs- summe in Tsd. €1 |
||
| B. | Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen) | ||||||
| 1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 5.160.752 | 168.926.408 | 914.616 | 30.779.338 | 3.134.440 | 102.385.215 | |
| (davon beitragsfrei) | (1.886.132) | (38.589.152) | (289.734) | (9.398.854) | (974.049) | (27.686.144) | |
| 2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 5.271.598 | 177.463.505 | 992.518 | 35.913.913 | 3.240.313 | 108.940.010 | |
| (davon beitragsfrei) | (2.006.969) | (41.801.056) | (311.728) | (11.358.642) | (1.028.770) | (31.149.208) |
1 Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) sind mit der 12fachen Jahresrente, fondsgebundene Versicherungen mit der Beitragssumme kapitalisiert.
2 Bei Kollektivversicherungen: Anzahl der Versicherungsverhältnisse.
3 Im Bestand der sonstigen Versicherungen sind am Ende des Geschäftsjahres 900.856 fondsgebundene Versicherungen mit einer Versicherungssumme von 27.214.013 Tsd. € sowie 91.662 Kapitalisierungsverträge mit einer Versicherungssumme von 8.699.900 Tsd. € enthalten.
4 Im Bestand der Kollektivversicherungen sind am Ende des Geschäftsjahres 196.857 fondsgebundene Versicherungen mit einer Versicherungssumme von 8.156.576 Tsd. € sowie 3.246 Kapitalisierungsverträge mit einer Versicherungssumme von 11.808.342 Tsd. € enthalten.
| Zusatz- Versicherungen insgesamt |
Unfall- Zusatz- versicherungen |
Berufsunfähig- keits- oder Invaliditäts-Zusatz- versicherungen |
Risiko- und Zeitrenten- Zusatz- versicherungen |
sonstige Zusatz- versicherungen |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| C. | Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen | |||||
| 1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | ||||||
| Anzahl der Versicherungsverträge1 | 4.933.463 | 522.749 | 2.593.461 | 1.414.443 | 402.810 | |
| Versicherungssumme in Tsd. €2 | 249.739.997 | 15.483.387 | 181.447.306 | 26.126.890 | 26.682.412 | |
| 2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | ||||||
| Anzahl der Versicherungsverträge1 | 4.975.056 | 475.486 | 2.575.183 | 1.509.911 | 414.476 | |
| Versicherungssumme in Tsd. €2 | 249.123.370 | 14.394.095 | 179.877.171 | 26.296.460 | 28.555.644 | |
| Anzahl der Versicherungen |
Versicherungs- summe in Tsd. €3 |
|||||
| D. | Bestand an in Rückdeckung übernommenen | |||||
| Lebensversicherungen | ||||||
| 1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 1.524.229 | 38.629.725 | ||||
| 2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 1.492.076 | 42.288.360 | ||||
| E. | Beitragssumme des Neuzugangs in Tsd. € | 41.108.365 |
1 Bei Kollektivversicherungen: Anzahl der Versicherungsverhältnisse.
2 Bei Zusatzversicherungen, bei denen die Leistung in Form einer Rente zu erbringen ist, ist als Versicherungssumme die 12fache Jahresrente angegeben.
3 Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) sind mit der 12fachen Jahresrente kapitalisiert.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Soweit wir in diesem Geschäftsbericht Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen, der Entwicklung von Schadenkosten, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen und, insbesondere im Kapitalanlagebereich, aus dem Ausfall von Kreditnehmern und sonstigen Schuldnern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte (zum Beispiel Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren.
JAHRESABSCHLUSS
Bilanz zum 31. Dezember 2020
AKTIVA
| Tsd € | Anhangs- | 31.12.2020 | 31.12.2020 | 31.12.2020 | 31.12.2020 | 31.12.2019 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| angaben | |||||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. | Immaterielle Vermögensgegenstände | 1 | |||||||
| I. | Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 341.928 | 352.076 | ||||||
| II. | Geleistete Anzahlungen | 39.390 | 39.705 | ||||||
| 381.318 | 391.781 | ||||||||
| B. | Kapitalanlagen | 1,6 | |||||||
| I. | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2 | 1.275.470 | 1.398.418 | |||||
| II. | Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||||
| 1 | Anteile an verbundenen Unternehmen | 3 | 35.942.186 | 26.637.167 | |||||
| 2 | Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 4 | 4.838.685 | 4.454.012 | |||||
| 3 | Beteiligungen | 3 | 493.104 | 456.480 | |||||
| 4 | Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 917.281 | 788.725 | ||||||
| 42.191.256 | 32.336.385 | ||||||||
| III. | Sonstige Kapitalanlagen | ||||||||
| 1 | Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 150.356.621 | 143.037.450 | ||||||
| 2 | Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.290.488 | 1.588.402 | ||||||
| 3 | Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 27.103.540 | 24.369.727 | ||||||
| 4 | Sonstige Ausleihungen | ||||||||
| a | Namensschuldverschreibungen | 22.402.505 | 23.789.259 | ||||||
| b | Schuldscheinforderungen und Darlehen | 7.768.072 | 7.493.781 | ||||||
| c | Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 504.304 | 559.148 | ||||||
| d | Übrige Ausleihungen | - | 53.429 | ||||||
| 30.674.881 | 31.895.618 | ||||||||
| 5 | Andere Kapitalanlagen | 5 | 237.015 | 168.177 | |||||
| 209.662.544 | 201.059.372 | ||||||||
| IV. | Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft | 4.163.758 | 4.083.149 | ||||||
| 257.293.028 | 238.877.325 | ||||||||
| C. | Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 7 | 6.417.001 | 5.736.467 | |||||
| D. | Forderungen | ||||||||
| I. | Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an: | ||||||||
| 1 | Versicherungsnehmer | ||||||||
| a | Fällige Ansprüche | 375.637 | 437.294 | ||||||
| b | Noch nicht fällige Ansprüche | 12.522 | 13.325 | ||||||
| 388.159 | 450.619 | ||||||||
| 2 | Versicherungsvermittler | 534.493 | 529.809 | ||||||
| davon an verbundene Unternehmen: 300.285 (306.596) Tsd € |
|||||||||
| 922.653 | 980.428 | ||||||||
| II. | Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft | 4.776 | 2.649 | ||||||
| davon an verbundene Unternehmen: 4.776 (2.649) Tsd € | |||||||||
| III. | Sonstige Forderungen | 2.637.395 | 2.434.576 | ||||||
| davon an verbundene Unternehmen: 2.094.934 (2.154.484) Tsd € | |||||||||
| davon an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 17 (17) Tsd € |
- | ||||||||
| 3.564.824 | 3.417.653 | ||||||||
| E. | Sonstige Vermögensgegenstände | ||||||||
| I. | Sachanlagen und Vorräte | 628 | 432 | ||||||
| II. | Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 101.270 | 72.050 | ||||||
| III. | Andere Vermögensgegenstände | 24.300 | 31.087 | ||||||
| 126.198 | 103.568 | ||||||||
| F. | Rechnungsabgrenzungsposten | ||||||||
| I. | Abgegrenzte Zinsen und Mieten | 640.695 | 686.458 | ||||||
| II. | Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 273 | 763 | ||||||
| 640.968 | 687.221 | ||||||||
| G. | Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 8 | 85 | 1.047 | |||||
| Summe Aktiva | 268.423.422 | 249.215.063 |
PASSIVA
| Tsd € | Anhangs- | 31.12.2020 | 31.12.2020 | 31.12.2020 | 31.12.2019 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| angaben | |||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. | Eigenkapital | 9 | |||||
| I. | Eingefordertes Kapital | ||||||
| Gezeichnetes Kapital | 273.000 | 273.000 | |||||
| II. | Kapitalrücklage | 48.573 | 48.573 | ||||
| III. | Gewinnrücklagen | ||||||
| Andere Gewinnrücklagen | 2.669.771 | 2.021.271 | |||||
| IV. | Bilanzgewinn | - | 648.500 | ||||
| 2.991.344 | 2.991.344 | ||||||
| B. | Sonderposten mit Rücklageanteil | 10 | 63.672 | 63.672 | |||
| C. | Versicherungstechnische Rückstellungen | ||||||
| I. | Beitragsüberträge | ||||||
| 1 | Bruttobetrag | 723.630 | 775.582 | ||||
| 2 | davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | -17.101 | -19.055 | ||||
| 706.529 | 756.527 | ||||||
| II. | Deckungsrückstellung | ||||||
| 1 | Bruttobetrag | 11 | 237.588.283 | 220.115.414 | |||
| 2 | davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | -767.112 | -857.413 | ||||
| 236.821.171 | 219.258.001 | ||||||
| III. | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||||||
| 1 | Bruttobetrag | 1.164.573 | 1.128.228 | ||||
| 2 | davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | -18.996 | -18.850 | ||||
| 1.145.576 | 1.109.379 | ||||||
| IV. | Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung – Bruttobetrag | 12 | 14.092.562 | 13.684.550 | |||
| V. | Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen – Bruttobetrag | 1.219 | 1.188 | ||||
| 252.767.056 | 234.809.645 | ||||||
| D. | Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird | ||||||
| I. | Deckungsrückstellung | ||||||
| 1 | Bruttobetrag | 6.416.962 | 5.736.482 | ||||
| E. | Andere Rückstellungen | ||||||
| I. | Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 13 | 4.820 | 4.154 | |||
| II. | Steuerrückstellungen | 237.978 | 82.236 | ||||
| III. | Sonstige Rückstellungen | 14 | 244.310 | 260.617 | |||
| 487.108 | 347.007 | ||||||
| F. | Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 800.447 | 892.343 | ||||
| G. | Andere Verbindlichkeiten | ||||||
| I. | Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber | ||||||
| 1 | Versicherungsnehmern | 15 | 2.036.812 | 2.811.813 | |||
| 2 | Versicherungsvermittlern | 18.505 | 20.217 | ||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 6.896 (5.793) Tsd € |
|||||||
| 2.055.317 | 2.832.030 | ||||||
| II. | Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft | 6.646 | 6.740 | ||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 3.200 (3.411) Tsd € |
|||||||
| III. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11 | 17.477 | ||||
| IV. | Sonstige Verbindlichkeiten | 16 | 2.833.165 | 1.516.747 | |||
| davon aus Steuern: 23.747 (25.119) Tsd € | |||||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 1.245.459 (375.888) Tsd € |
|||||||
| 4.895.139 | 4.372.994 | ||||||
| H. | Rechnungsabgrenzungsposten | 1.693 | 1.577 | ||||
| Summe Passiva | 268.423.422 | 249.215.063 |
Ich bestätige hiermit entsprechend § 128 Absatz 5 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.
Stuttgart, 19. Februar 2021
Hans König
Der Treuhänder
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten C.II und D der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie unter Beachtung der aufgrund des § 88 Absatz 3 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 336 VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 17. November 2020 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.
Stuttgart, 18. Februar 2021
Dr. Martin Riesner
Der Verantwortliche Aktuar
Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
| Tsd € | Anhang- | 2020 | 2020 | 2020 | 2019 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| angabe | ||||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. | Versicherungstechnische Rechnung | |||||||
| 1 | Verdiente Beiträge für eigene Rechnung | |||||||
| a | Gebuchte Bruttobeiträge | 17 | 27.668.723 | 28.721.165 | ||||
| b | Abgegebene Rückversicherungsbeiträge | 20 | -39.199 | -71.141 | ||||
| 27.629.524 | 28.650.024 | |||||||
| c | Veränderung der Bruttobeitragsüberträge | 51.952 | 6.186 | |||||
| d | Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen | 20 | -1.954 | -1.722 | ||||
| 49.998 | 4.465 | |||||||
| 27.679.522 | 28.654.489 | |||||||
| 2 | Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung | 921.206 | 834.897 | |||||
| 3 | Erträge aus Kapitalanlagen | 18 | ||||||
| a | Erträge aus Beteiligungen | |||||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 322.864 (400.240) Tsd € |
339.683 | 424.136 | ||||||
| b | Erträge aus anderen Kapitalanlagen | |||||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 280.455 (339.262) Tsd € |
||||||||
| aa | Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 138.707 | 144.399 | |||||
| bb | Erträge aus anderen Kapitalanlagen | 8.418.727 | 8.544.242 | |||||
| 8.557.433 | 8.688.641 | |||||||
| c | Erträge aus Zuschreibungen | 4.157 | 95.602 | |||||
| d | Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 1.947.167 | 626.329 | |||||
| e | Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen | 465.394 | 464.108 | |||||
| 11.313.834 | 10.298.816 | |||||||
| 4 | Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen | 171.770 | 797.248 | |||||
| 5 | Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung | 7.785 | 8.426 | |||||
| 6 | Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung | |||||||
| a | Zahlungen für Versicherungsfälle | |||||||
| aa | Bruttobetrag | -15.134.668 | -13.803.832 | |||||
| bb | Anteil der Rückversicherer | 20 | 144.220 | 139.395 | ||||
| -14.990.448 | -13.664.438 | |||||||
| b | Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||||||
| aa | Bruttobetrag | -36.504 | -69.862 | |||||
| bb | Anteil der Rückversicherer | 20 | 147 | 8.027 | ||||
| -36.357 | -61.835 | |||||||
| -15.026.805 | -13.726.272 | |||||||
| 7 | Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen | |||||||
| Deckungsrückstellung | ||||||||
| a | Bruttobetrag | -18.263.746 | -20.772.237 | |||||
| b | Anteil der Rückversicherer | 20 | -90.301 | -55.760 | ||||
| -18.354.047 | -20.827.997 | |||||||
| 8 | Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung für eigene Rechnung | -2.596.646 | -2.889.183 | |||||
| 9 | Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb auf eigene Rechnung | |||||||
| a | Abschlussaufwendungen | -1.400.324 | -1.512.441 | |||||
| b | Verwaltungsaufwendungen | -217.430 | -203.190 | |||||
| -1.617.754 | -1.715.631 | |||||||
| c | davon ab: Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 20 | 5.317 | 1.914 | ||||
| -1.612.438 | -1.713.717 | |||||||
| 10 | Aufwendungen für Kapitalanlagen | 18 | ||||||
| a | Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen | -297.720 | -310.781 | |||||
| b | Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 19 | -403.527 | -105.357 | ||||
| c | Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | -265.236 | -4.587 | |||||
| d | Aufwendungen aus Verlustübernahme | -84.231 | -9.047 | |||||
| -1.050.715 | -429.772 | |||||||
| 11 | Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen | -133.341 | -1.966 | |||||
| 12 | Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung | -185.621 | -360.514 | |||||
| 13 | Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | 1.134.504 | 644.454 | |||||
| II. | Nichtversicherungstechnische Rechnung | |||||||
| 1 | Sonstige Erträge | 177.676 | 178.065 | |||||
| 2 | Sonstige Aufwendungen | -169.413 | -142.474 | |||||
| 8.262 | 35.591 | |||||||
| 3 | Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 1.142.767 | 680.045 | |||||
| 4 | Außerordentliche Erträge | |||||||
| 5 | Außerordentliche Aufwendungen | 21 | -20.951 | -22.582 | ||||
| 6 | Außerordentliches Ergebnis | -20.951 | -22.582 | |||||
| 7 | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 22 | -465.034 | -117.780 | ||||
| davon aus nachträglichen Umlagen an den Organträger: -228.303 (-121.509) Tsd € |
||||||||
| 8 | Sonstige Steuern | -5.782 | -4.682 | |||||
| -470.816 | -122.462 | |||||||
| 9 | Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne | -651.000 | ||||||
| 10 | Jahresüberschuss | 0 | 535.000 | |||||
| 11 | Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 0 | 381.000 | |||||
| 12 | Einstellung in Gewinnrücklagen | |||||||
| in andere Gewinnrücklagen | 0 | -267.500 | ||||||
| 13 | Bilanzgewinn | 0 | 648.500 |
ANHANG
Angaben gemäß § 264 Absatz 1a HGB
Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft
Reinsburgstraße 19, 70178 Stuttgart
Handelsregister B des Amtsgerichts Stuttgart
HRB 20231
Maßgebliche Rechtsvorschriften
Die Allianz Lebensversicherungs-AG erstellt den Jahresabschluss und den Lagebericht nach Maßgabe der Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV).
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE UND SACHANLAGEN
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt.
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nennwert bilanziert.
Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt.
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis 250 Euro netto werden sofort abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter, die der selbstständigen Nutzung fähig sind, im Wert ab 250 Euro netto bis 1.000 Euro netto wird ein steuerlicher Sammelposten gemäß § 6 Absatz 2a EStG gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren pauschal mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.
GRUNDSTÜCKE, GRUNDSTÜCKSGLEICHE RECHTE UND BAUTEN EINSCHLIESSLICH DER BAUTEN AUF FREMDEN GRUNDSTÜCKEN
Sie werden mit den Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten angesetzt und über die gewöhnliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über dem langfristig beizulegenden Marktwert liegen.
ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN
Sie werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren auf Dauer beizulegenden Wert angesetzt.
Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.
AUSLEIHUNGEN AN VERBUNDENE UNTERNEHMEN
Unter diesem Posten werden Inhaberschuldverschreibungen, Grundschuldforderungen, Darlehen und Genussscheine geführt.
Sie werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.
Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.
BETEILIGUNGEN
Sie werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren auf Dauer beizulegenden Wert angesetzt.
Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.
AUSLEIHUNGEN AN UNTERNEHMEN, MIT DENEN EIN BETEILIGUNGSVERHÄLTNIS BESTEHT
Unter diesem Posten werden Darlehen geführt.
Sie werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.
AKTIEN, ANTEILE ODER AKTIEN AN INVESTMENTVERMÖGEN, INHABERSCHULDVERSCHREIBUNGEN, ANDERE FESTVERZINSLICHE UND NICHT FESTVERZINSLICHE WERTPAPIERE
Die nach den Grundsätzen des Umlaufvermögens geführten Wertpapiere werden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktwert angesetzt.
Die nach den Vorschriften des Anlagevermögens bilanzierten Kapitalanlagen sind dazu bestimmt, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Eine Zuordnung der Zweckbestimmung erfolgt bei Zugang der Kapitalanlage. Die Widmung wird jeweils bei Änderung der Anlagestrategie beziehungsweise bei geplanten Verkäufen geprüft.
Diese Wertpapiere werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder einem niedrigeren langfristig beizulegenden Wert angesetzt. Bei dauerhaften Wertminderungen werden Abschreibungen erfolgswirksam durchgeführt. Bei voraussichtlich vorübergehenden Wertminderungen besteht ein Abschreibungswahlrecht.
Im Geschäftsjahr wird das Wahlrecht dahingehend in Anspruch genommen, dass die voraussichtlich vorübergehenden Wertminderungen aus wirtschaftlichen Gründen nicht vorgenommen werden. Hieraus ergeben sich stille Lasten.
Weitere Informationen finden sich im Anhang in der Tabelle „Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden“ (Aktiva B.III. 1+2).
HYPOTHEKEN-, GRUNDSCHULD- UND RENTENSCHULDFORDERUNGEN
Sie werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.
Die Differenz zwischen Anschaffungskosten und Rückzahlungsbetrag wird linear über die Laufzeit verteilt, für Annuitätendarlehen im Verhältnis zur Restschuld.
Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.
NAMENSSCHULDVERSCHREIBUNGEN, SCHULDSCHEINFORDERUNGEN UND DARLEHEN
Sie werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.
Die Differenz zwischen Anschaffungskosten und Rückzahlungsbetrag wird mithilfe der Effektivzinsmethode über die Restlaufzeit erfasst und verteilt.
Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.
DARLEHEN UND VORAUSZAHLUNGEN AUF VERSICHERUNGSSCHEINE
Sie werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.
ANDERE KAPITALANLAGEN
Die als Genussschein aktivierten Beiträge zum gesetzlichen Sicherungsfonds für die Lebensversicherer werden mit dem von der Protektor Lebensversicherungs-AG mitgeteilten Wert angesetzt. Notwendige Abschreibungen werden vorgenommen. Mögliche Überschüsse des Sicherungsfonds werden im Folgejahr vereinnahmt.
DEPOTFORDERUNGEN AUS DEM IN RÜCKDECKUNG ÜBERNOMMENEN VERSICHERUNGSGESCHÄFT
Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft bestehen gegen Vorversicherer in Höhe der von diesen entsprechend den vertraglichen Regelungen einbehaltenen Sicherheiten. Sie werden mit dem Nennwert bilanziert.
KAPITALANLAGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON INHABERN VON LEBENSVERSICHERUNGSPOLICEN (FONDSGEBUNDENE VERSICHERUNGEN)
Sie werden gemäß § 341d HGB mit dem Zeitwert angesetzt.
DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE UND STRUKTURIERTE PRODUKTE
Ein bedingter Vorkauf für einen Immobilienfonds und ein Total Return Swap im Rahmen eines neuen Versicherungsprodukts werden einzeln bewertet. Die Wertobergrenzen bilden die Anschaffungskosten. Im Falle negativer Marktwerte werden Drohverlustrückstellungen gebildet.
Es befinden sich strukturierte Produkte in der Anlageform von Namensschuldverschreibungen, Darlehen, Genussscheinen, Pfandbriefen und indexierte Anleihen im Bestand, die einheitlich bilanziert werden. Sie werden entsprechend dem Bilanzposten, in dem sie geführt werden, bewertet und angesetzt.
DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE IN BEWERTUNGSEINHEITEN
Derivative Finanzinstrumente liegen in Form von Allianz-Equity-Incentive-Plänen vor. Diese Restricted Stock Units (RSU) werden durch Termingeschäfte (Hedge-RSU) mit der Allianz SE abgesichert, die als Forderung gegen die Allianz SE und als Equity Swap bilanziert werden. Die Termingeschäfte werden mit den entsprechenden Grundgeschäften als Bewertungseinheit zusammengefasst. Der Ausweis der Grundgeschäfte erfolgt unter den Sonstigen Rückstellungen und der Ausweis der Sicherungsgeschäfte unter den Sonstigen Vermögensgegenständen.
Für die gebildeten Bewertungseinheiten kommt ein Micro-Hedge zum Ansatz, um Preisänderungsrisiken aufgrund von Marktpreisschwankungen vollständig auszuschließen.
FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Hier werden Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände mit Ausnahme der Sachanlagen und Vorräte betrachtet.
Sie werden grundsätzlich mit den Nominalbeträgen angesetzt. Auf die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft, auf Zinsforderungen zu Hypotheken- und Grundschuldforderungen, bei denen das Zwangsvollstreckungsverfahren eingeleitet worden ist, und auf einen geringen Teil der sonstigen Forderungen werden Wertberichtigungen vorgenommen, um das Bonitätsrisiko zu berücksichtigen.
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
Die abgegrenzten Zinsen und Mieten sind grundsätzlich mit den Nominalbeträgen angesetzt.
AKTIVE UND PASSIVE LATENTE STEUERN
Analog dem Wahlrecht des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wird der über den Saldierungsbereich hinausgehende Überhang aktiver Steuerlatenzen nicht bilanziert.
Die wesentlichen Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben sich bei den verbundenen Unternehmen und Beteiligungen, bei den Spezialfondsinvestments, die unter Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere ausgewiesen werden, bei den sonstigen Kapitalanlagen sowie bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle, die jeweils zu aktiven latenten Steuern führen.
Im Zusammenhang mit der Veräußerung von Grundstücken wurde steuerlich von der Möglichkeit der Übertragung des Veräußerungsgewinns Gebrauch gemacht, was zu einer passiven latenten Steuer führt, die mit den aktiven latenten Steuern saldiert wird.
Die Bewertung der inländischen Steuerlatenzen erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 31 Prozent.
AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG
Das Vermögen wird gemäß § 253 Absatz 1 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in Verbindung mit § 246 Absatz 2 HGB mit den Schulden verrechnet. Sofern die Schulden den beizulegenden Zeitwert übersteigen, wird der übersteigende Betrag unter dem Posten Rückstellungen ausgewiesen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert den Betrag der Schulden, so wird der übersteigende Betrag unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensrechnung ausgewiesen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethode des aktiven Unterschiedsbetrags entspricht derjenigen, die im Abschnitt Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und sonstige Rückstellungen beschrieben ist.
BEITRAGSÜBERTRÄGE (BRUTTOBETRAG)
Für das selbst abgeschlossene Geschäft werden Beitragsüberträge für jede Versicherung einzeln und unter Berücksichtigung der Zahlungsweise und des versicherungstechnischen Zahlungstermins berechnet.
DECKUNGSRÜCKSTELLUNG (BRUTTOBETRAG), FORDERUNGEN AN VERSICHERUNGSNEHMER AUS NOCH NICHT FÄLLIGEN ANSPRÜCHEN
Für das selbst abgeschlossene Geschäft erfolgt die Ermittlung der Deckungsrückstellung, mit Ausnahme der fondsgebundenen Versicherungen (auf die weiter unten eingegangen wird), einzelvertraglich nach der prospektiven Methode. Bei AVmG-Produkten, einigen Versicherungen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung und den ab 2008 neu abgeschlossenen Versicherungen werden die Abschlussaufwendungen auf bis zu fünf Versicherungsjahre verteilt, bei den übrigen Versicherungen werden einmalige Abschlussaufwendungen nach dem Zillmerverfahren berücksichtigt. Künftige Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb fließen in die Berechnung der Deckungsrückstellung implizit ein. Bei beitragsfreien Versicherungen und Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer wird eine Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Zeiten gebildet. Liegt die ermittelte Deckungsrückstellung eines Versicherungsvertrages unter dem jeweils vertraglich oder gesetzlich garantierten Rückkaufswert, so wird sie in dessen Höhe angesetzt.
Für die wesentlichen Versicherungsbestände werden folgende Sterbetafeln und Rechnungszinsen für die Berechnung der Deckungsrückstellung angesetzt:
| Versicherungsbestand | Rechnungszins | Sterbetafel |
|---|---|---|
| Kapitalversicherungen | ||
| bis 1967 | 3,00 %1 | Sterbetafel 1924/26 |
| bis 1987 | 3,00 %1 | Sterbetafel 1960/62 |
| bis 1994 | 3,50 %1 | Sterbetafel 1986 für Männer bzw. Frauen |
| bis 2000 | 4,00 %1 | Sterbetafel 1994 T der DAV für Männer bzw. Frauen |
| nach Gruppensondertarifen von 1996 bis 2000 | 4,00 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz ST 1995 T für Männer bzw. Frauen |
| bis 2003 | 3,25 %1 | Sterbetafel 1994 T der DAV für Männer bzw. Frauen |
| nach Gruppensondertarifen bis 2003 | 3,25 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz ST 1995 T für Männer bzw. Frauen |
| bis 2006 | 2,75 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2003 T für Männer bzw. Frauen |
| bis 2008 | 2,25 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2003 T für Männer bzw. Frauen |
| bis 2011 | 2,25 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2008 T für Männer bzw. Frauen |
| bis 2014 | 1,75 %1 | Unternehmenseigene geschlechtsunabhängige Sterbetafel AZ 2012 T U4 |
| bis 2016 | 0,0125 | Unternehmenseigene geschlechtsunabhängige Sterbetafel AZ 2012 T U4 |
| ab 2017 | 0,009 | Unternehmenseigene geschlechtsunabhängige Sterbetafel AZ 2012 T U4 |
| Versicherungsbestand | Rechnungszins | Sterbetafel |
|---|---|---|
| Rentenversicherungen | ||
| bis 1994 in der Aufschubfrist | 3,50 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2004 R-Bestand für Männer bzw. Frauen und Sterbetafel 2004 R-B20 der DAV für Männer bzw. Frauen2 |
| bis 1994 mit laufender Rentenzahlung | 4,00 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2004 R-Bestand für Männer bzw. Frauen und Sterbetafel 2004 R-B20 der DAV für Männer bzw. Frauen2 |
| bis 2000 | 4,00 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2004 R-Bestand für Männer bzw. Frauen und Sterbetafel 2004 R-B20 der DAV für Männer bzw. Frauen2 |
| bis 2003 | 3,25 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2004 R-Bestand für Männer bzw. Frauen und Sterbetafel 2004 R-B20 der DAV für Männer bzw. Frauen2 |
| bis 2004 | 2,75 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2004 R-Bestand für Männer bzw. Frauen und Sterbetafel 2004 R-B20 der DAV für Männer bzw. Frauen2 |
| bis 2006 | 2,75 %1 | Sterbetafel 2004 R der DAV für Männer bzw. Frauen |
| im Rahmen des AVmG3 2006 | 2,75 %1 | Unternehmenseigene geschlechtsunabhängige Sterbetafel Allianz Unisex 2005 R |
| bis 2011 | 2,25 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2006 R für Männer und Frauen |
| Im Rahmen des AVmG bis 2011 | 2,25 %1 | Unternehmenseigene Sterbetafel Allianz 2006 R für Männer und Frauen |
| bis 2014 | 1,75 %1 | Unternehmenseigene geschlechtsunabhängige Sterbetafel AZ 2012 R U4 |
| bis 2016 | 1,25 % | Unternehmenseigene geschlechtsunabhängige Sterbetafel AZ 2012 R U4 |
| ab 2017 | 0,90 % | Unternehmenseigene geschlechtsunabhängige Sterbetafel AZ 2012 R U4 |
1 Für Kapital- und Rentenversicherungen, deren Rechnungszins über dem gemäß § 5 Absatz 3 Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) für den Bilanzstichtag zum 31.12.2020 bestimmten Referenzzins in Höhe von 1,73 % liegt, wurde gemäß § 5 Absatz 4 DeckRV die Deckungsrückstellung durch eine einzelvertraglich ermittelte zusätzliche Rückstellung (Zinszusatzreserve) erhöht. Die Ermittlungsvorschriften für den Neubestand gemäß DeckRV wurden unverändert auch für den Altbestand übernommen. Die Ermittlung erfolgte unter Ansatz vorsichtiger Storno- und Kapitalwahlwahrscheinlichkeiten. Bei der Berechnung der Zinszusatzreserve werden seit dem Geschäftsjahr 2017 gemäß einer entsprechenden Veröffentlichung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) explizite Kosten mit realitätsnäheren vorsichtigen Kostenannahmen angesetzt. Bei Policen mit Todesfallrisiko wurden die biometrischen Rechnungsgrundlagen letztmals im Jahr 2017 aktualisiert.
2 Zur Sterblichkeit bei Rentenversicherungen hat die DAV im Jahr 2020 ihre Einschätzung zur Sterblichkeitsentwicklung aktualisiert. Daher passen wir im Jahr 2020 die Deckungsrückstellung der bis 2004 abgeschlossenen Rentenversicherungen an. Die Deckungsrückstellung berechnen wir als das im Verhältnis vier zu sechzehn gewichtete Mittel aus der auf Basis der Sterbetafel Allianz 2004 R-Bestand berechneten Deckungsrückstellung und der auf Basis der Sterbetafel 2004 R-B20 der DAV berechneten Deckungsrückstellung, bei Rentenübergang ab Januar 2006 gemäß der Sterbetafel 2004 R-B20 der DAV. Die Sterbetafel Allianz 2004 R-Bestand wurde unter Berücksichtigung unternehmensindividueller Eigenschaften des Bestandes nach anerkannten Methoden der DAV aus denselben Daten abgeleitet, auf denen die Sterbetafel 2004 R-Bestand der DAV basiert. Die Ermittlung des Anpassungsbedarfes berücksichtigt bei allen betroffenen Versicherungen die Anforderungen für die Neubewertung der Deckungsrückstellung gemäß der Veröffentlichung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (VerBaFin 01/2005)
3 Bis 2005 galten hierfür keine gesonderten Rechnungsgrundlagen.
4 Um den gesetzlichen Anforderungen an eine geschlechtsunabhängige Kalkulation gerecht zu werden, wurden im Jahr 2012 große Teile des für den Neuzugang offenen Tarifwerks auf das unternehmenseigene Tafelsystem AZ 2012 umgestellt. Die einschlägigen DAV-Ausarbeitungen wurden insbesondere bei der Ableitung der darin enthaltenen Unisex-Ausscheideordnungen berücksichtigt.
Für Risikolebensversicherungen werden seit 2006 besondere unternehmenseigene Sterbetafeln verwendet; davor wurden Rechnungsgrundlagen der Kapitalversicherungen benutzt.
Zur Kalkulation der im Jahr 2011 eingeführten KörperSchutzPolice werden unternehmenseigene Tafeln verwendet. Sie wurden unter Berücksichtigung der speziellen Risiken, die in diesem Produkt versichert werden, nach anerkannten Methoden der DAV abgeleitet.
Die Berufsunfähigkeitswahrscheinlichkeiten wurden für Verträge mit Beginn vor 2008 im Wesentlichen gemäß Rundschreiben R 5/65 der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (ehemals Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen), Verbandstafel 1990 für Männer beziehungsweise Frauen sowie Tafel 1997 der DAV für Männer beziehungsweise Frauen angesetzt. Bei Verträgen mit Beginn ab 2008 werden hierfür unternehmenseigene Tafeln verwendet.
Die Pflegefallwahrscheinlichkeiten wurden für Verträge mit Beginn vor 2008 im Wesentlichen gemäß Verbandstafel 1991 für Männer und Frauen angesetzt. Zum 31. Dezember 2008 wurde eine Neubewertung der bestehenden Pflegebestände entsprechend der Empfehlung der DAV vom 4. Dezember 2008 vorgenommen. Für das Neugeschäft ab 2008 werden unternehmenseigene Tafeln verwendet, die konsistent zu den Rechnungsgrundlagen 2008 der DAV für die Pflegerenten-(Zusatz-) Versicherung sind.
Auf die jeweiligen Rechnungszinsen entfallen die folgenden Anteile an der Deckungsrückstellung des selbst abgeschlossenen Geschäftes:
| Rechnungszins | Anteil an der Deckungsrückstellung |
|---|---|
| Kapitalversicherungen | |
| <= 0,90 % | 26,9 % |
| > 0,90 % und <= 1,25 % | 3,7 % |
| > 1,25 % und <= 1,75 % | 7,6 % |
| 2,25 % | 14,3 % |
| 2,75 % | 9,1 % |
| 3,00 % | 1,6 % |
| 3,25 % | 9,8 % |
| 3,50 % | 7,8 % |
| 4,00 % | 11,7 % |
Auf die Zinszusatzreserve entfällt ein Anteil von 7,5 Prozent.
Die Deckungsrückstellung der Bonusversicherungssummen und der Bonusrenten sowie die in der Deckungsrückstellung enthaltene Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Jahre werden nach denselben Grundlagen berechnet wie die Deckungsrückstellung der zugehörigen Versicherung.
Einzelversicherungen des Altbestandes im Sinne des § 336 VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG werden im Wesentlichen mit 3,5 Prozent der Versicherungssumme beziehungsweise der zehnfachen Jahresrente gezillmert; beim Neubestand bis 1997 lautet der entsprechende Satz 3,3 Prozent. Bei Einzelversicherungen von 1998 bis 2007 beträgt der Zillmersatz 4,0 Prozent der Beitragssumme. Gruppenversicherungen nach Sondertarifen werden im Altbestand im Wesentlichen mit 2,0 Prozent der Versicherungssumme beziehungsweise der zehnfachen Jahresrente gezillmert, im Neubestand bis 2000 mit 2,7 Prozent, von 2000 bis 2007 mit 2,3 Prozent der Beitragssumme. Fondsgebundene Versicherungen und Versicherungen im Rahmen des AVmG sowie die ab 2008 neu abgeschlossenen Versicherungen werden nicht gezillmert.
RÜCKSTELLUNG FÜR NOCH NICHT ABGEWICKELTE VERSICHERUNGSFÄLLE
Die Brutto-Rückstellung für das selbst abgeschlossene Geschäft wird für die nachstehenden Teilrückstellungen gesondert ermittelt.
Die Rückstellung für die bis zur Bestandsfeststellung (31. Dezember) bekannt gewordenen Todesfälle, die nicht mehr ausgezahlt werden konnten, wird für jeden Versicherungsvertrag einzeln ermittelt; die Leistung wird in der Höhe angesetzt, in der sie voraussichtlich zu erbringen ist. Die Rückstellung für die bis zur Bestandsfeststellung bekannt gewordenen Versicherungsfälle in der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung wird mit einem Gruppenbewertungsverfahren ermittelt.
Die sogenannte Spätschadenrückstellung betrifft die Versicherungsfälle, die bis zum 31. Dezember eingetreten, aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt waren. Zur Ermittlung der Spätschadenrückstellung werden auf betrieblichen Erfahrungen aufgebaute Verfahren angewendet.
Die Rückstellung für die Abläufe und die bis zur Bestandsfeststellung verarbeiteten Rückkäufe, bei denen die Fälligkeit vor dem 31. Dezember liegt, die aber bis dahin nicht mehr ausgezahlt werden konnten, wird für jeden Versicherungsvertrag einzeln ermittelt. Als Wert wird der Betrag angesetzt, den der Versicherungsnehmer aus der Deckungsrückstellung erhält.
Die Rückstellung für Regulierungsaufwendungen wird nach dem Erlass des Bundesministeriums der Finanzen vom 2. Februar 1973 gebildet.
FONDS FÜR SCHLUSSÜBERSCHUSSANTEILE INNERHALB DER RÜCKSTELLUNG FÜR BEITRAGSRÜCKERSTATTUNG
Für die Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung und für die Rentenversicherungen wird der Fonds für Schlussüberschussanteile einzelvertraglich nach Maßgabe der geltenden Deklaration gemäß § 28 Absatz 7 RechVersV berechnet. Abgesehen von Tarifen, deren Schlussüberschussbeteiligung Besonderheiten aufweist, beträgt der Diskontierungszinssatz unter Berücksichtigung von Storno und Tod einheitlich 1,0 Prozent. Für den deklarierten Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven wird in gleicher Weise eine Rückstellung innerhalb des Fonds für Schlussüberschussanteile gebildet.
Für die Berufsunfähigkeits-(Zusatz-)Versicherungen sowie die Pflegerenten-Zusatzversicherungen des Alt- und Neubestandes wird ein der Entstehung der Überschüsse angemessenes Verfahren verwendet, bei welchem dem Fonds für Schlussüberschussanteile jährlich gleichbleibende Beträge zugeführt werden.
SONSTIGE VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN
Die Berechnung aller Sonstigen versicherungstechnischen Rückstellungen erfolgt grundsätzlich nach anerkannten versicherungsmathematischen Methoden.
VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN IM BEREICH DER LEBENSVERSICHERUNG, SOWEIT DAS ANLAGERISIKO VON DEN VERSICHERUNGSNEHMERN GETRAGEN WIRD
Bei Versicherungen gemäß § 125 Absatz 5 VAG wird die Deckungsrückstellung nach der retrospektiven Methode aus dem Rücknahmepreis für eine Anteileinheit und der Gesamtzahl der Anteileinheiten, jeweils zum Berechnungsstichtag, ermittelt. Die Anteileinheiten werden am Bilanzstichtag zum Zeitwert bewertet. Werden bei fondsgebundenen Versicherungen Garantien abgegeben, wird – soweit erforderlich – eine zusätzliche prospektive Deckungsrückstellung gebildet.
ANTEILE DER RÜCKVERSICHERER AN DEN VERSICHERUNGSTECHNISCHEN RÜCKSTELLUNGEN
Für das in Rückdeckung gegebene Geschäft entsprechen die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen für das selbst abgeschlossene und für das in Rückdeckung übernommene Geschäft den Rückversicherungsverträgen.
ANDERE RÜCKSTELLUNGEN
Ihr Umfang richtet sich nach dem notwendigen Erfüllungsbetrag.
Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Der aus der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes im Jahr 2010 resultierende Umstellungsaufwand wurde bereits in der Vergangenheit voll als außerordentlicher Aufwand erfasst.
Die Rückstellungen für Mitarbeiterjubiläen, Altersteilzeit und Vorruhestandsleistungen werden ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die so ermittelten Verpflichtungen werden in voller Höhe passiviert.
Laut § 253 HGB sind Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und für sonstige Personalverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abzuzinsen. Gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB unterliegt ein positiver Unterschiedsbetrag, der sich aus der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen mit dem siebenjährigen Durchschnittszins gegenüber der Bewertung mit dem zehnjährigen Durchschnittszins ergibt, einer Ausschüttungssperre. Diese Ausschüttungssperre führt nicht zu einer Abführungssperre, wenn ein Ergebnisabführungsvertrag vorliegt.
Bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes nimmt die Gesellschaft die Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB (Restlaufzeit von 15 Jahren) in Anspruch, wobei wie im Vorjahr ein zum Bilanzstichtag prognostizierter Zinssatz zugrunde gelegt wurde. Der Effekt aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes wird im Sonstigen Ergebnis ausgewiesen.
Weitere Erläuterungen zur Bilanzierung der Pensionen und ähnlicher Verpflichtungen finden Sie im Anhang unter „Angaben zu den Passiva“ und unter „Haftungsverhältnisse“.
DEPOTVERBINDLICHKEITEN AUS DEM IN RÜCKDECKUNG GEGEBENEN VERSICHERUNGSGESCHÄFT
Sie entsprechen dem bar deponierten Anteil der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen.
ANDERE VERBINDLICHKEITEN
Die Anderen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
WÄHRUNGSUMRECHNUNG
Grundsätzlich werden alle Geschäftsvorgänge in der Originalwährung erfasst und zum jeweiligen Tageskurs (Devisenkassamittelkurs) in Euro umgerechnet.
Am Abschlussstichtag werden die auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und nach den handelsrechtlichen Regeln zur Währungsumrechnung bewertet. Bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger werden die Gewinne und Verluste aus der Umrechnung gemäß § 256a HGB erfolgswirksam erfasst.
Rückstellungen in fremder Währung werden zum Abschlussstichtag ermittelt sowie neu bewertet und zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.
Die Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten des Grundvermögens sowie die Anschaffungskosten der Darlehen und Grundschuldforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Anschaffungszeitpunkt ermittelt. Wertschwankungen aufgrund von Währungskursänderungen werden zum Bilanzstichtag erfolgswirksam berücksichtigt (strenges Niederstwertprinzip unter Beachtung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips).
Für die Bewertung der auf fremde Währungen lautenden Kapitalanlagen wird der Zeitwert in Originalwährung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.
Im Falle verbundener Unternehmen und Beteiligungen wird beim Vergleich der Anschaffungskosten in Euro mit dem Zeitwert in Euro das gemilderte Niederstwertprinzip unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips angewandt.
Für die übrigen Kapitalanlagen kommt das strenge Niederstwertprinzip unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips zur Anwendung mit Ausnahme von Kapitalanlagen mit Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger.
Für alle Kapitalanlagen gilt: Währungsgewinne und -verluste werden gesondert festgestellt, allerdings nicht separat im Währungsumrechnungsergebnis erfasst.
Der Nettoeffekt aus Wechselkursveränderungen und Wertschwankungen in Originalwährung wird in den Zu- und Abschreibungen und den realisierten Gewinnen und Verlusten dieser Anlagekategorien erfasst und im Kapitalanlagenergebnis ausgewiesen.
Bei Kapitalanlagen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt werden, werden Wechselkursveränderungen in den Zu- und Abschreibungen und den realisierten Gewinnen und Verlusten dieser Anlagekategorien erfasst und im Kapitalanlagenergebnis ausgewiesen, sofern keine bonitätsbedingte Abschreibung vorliegt.
WERTAUFHOLUNGSGEBOT, ZUSCHREIBUNGEN
Auf Vermögensgegenstände, die in früheren Jahren auf einen niedrigeren Marktwert abgeschrieben wurden, muss zugeschrieben werden, wenn diesen Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag wieder ein höherer Wert beigelegt wird.
Die Zuschreibungen erfolgen bis zur Höhe der fortgeschriebenen Anschaffungswerte, auf einen niedrigeren langfristig beizulegenden Wert oder auf einen niedrigeren Marktwert.
Angaben zu den Aktiva
1_Entwicklung der Aktivposten A, B.I bis B.III im Geschäftsjahr 2020
Tsd. €
| Bilanzwerte | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 31.12.2019 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. | entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 352.076 | 0 | 72.268 | 2.121 | ||
| 2. | geleistete Anzahlungen | 39.705 | 71.952 | -72.268 | - | ||
| 3. | Summe A | 391.781 | 71.952 | - | 2.121 | ||
| B. | Kapitalanlagen | ||||||
| B.I | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.398.418 | 63.084 | - | 155.242 | ||
| B.II. | Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||
| 1. | Anteile an verbundenen Unternehmen1 | 26.637.167 | 10.733.676 | -110.970 | 1.307.233 | ||
| 2. | Ausleihungen an verbundene Unternehmen4 | 4.454.012 | 1.754.849 | -198.790 | 1.120.479 | ||
| 3. | Beteiligungen1 | 456.480 | 54.201 | - | 8.747 | ||
| 4. | Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 788.725 | 210.621 | - | 64.361 | ||
| 5. | Summe B.II | 32.336.385 | 12.753.346 | -309.759 | 2.500.821 | ||
| B.III. | Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. | Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere1 | 143.037.450 | 16.564.876 | 110.970 | 9.096.394 | ||
| 2. | Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere2 | 1.588.402 | 1.186.297 | - | 1.482.398 | ||
| 3. | Hypotheken, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen3 | 24.369.727 | 4.676.997 | 752 | 1.932.560 | ||
| 4. | Sonstige Ausleihungen | ||||||
| a | Namensschuldverschreibungen | 23.789.259 | 1.081.060 | - | 2.465.873 | ||
| b | Schuldscheinforderungen und Darlehen3, 4 | 7.493.781 | 389.620 | 198.038 | 308.093 | ||
| c | Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 559.148 | 79.274 | - | 134.117 | ||
| d | Übrige Ausleihungen | 53.429 | - | - | 53.429 | ||
| 5. | Andere Kapitalanlagen | 168.177 | 68.839 | - | - | ||
| 6. | Summe B.III | 201.059.372 | 24.046.963 | 309.759 | 15.472.865 | ||
| Insgesamt | 235.185.956 | 36.935.345 | - | 18.131.048 |
| Bilanzwerte | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zuschreibungen | Abschreibungen | Nettoveränderungen | Stand 31.12.2020 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. | entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | - | 80.294 | -10.147 | 341.929 | ||
| 2. | geleistete Anzahlungen | - | - | -316 | 39.389 | ||
| 3. | Summe A | - | 80.294 | -10.463 | 381.318 | ||
| B. | Kapitalanlagen | ||||||
| B.I | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.000 | 31.790 | -122.948 | 1.275.470 | ||
| B.II. | Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||
| 1. | Anteile an verbundenen Unternehmen1 | - | 10.453 | 9.305.019 | 35.942.186 | ||
| 2. | Ausleihungen an verbundene Unternehmen4 | 12 | 50.919 | 384.672 | 4.838.685 | ||
| 3. | Beteiligungen1 | 1 | 8.830 | 36.624 | 493.104 | ||
| 4. | Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | - | 17.705 | 128.555 | 917.281 | ||
| 5. | Summe B.II | 12 | 87.907 | 9.854.871 | 42.191.256 | ||
| B.III. | Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. | Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere1 | 678 | 260.959 | 7.319.171 | 150.356.621 | ||
| 2. | Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere2 | - | 1.814 | -297.914 | 1.290.488 | ||
| 3. | Hypotheken, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen3 | 2.466 | 13.841 | 2.733.813 | 27.103.540 | ||
| 4. | Sonstige Ausleihungen | ||||||
| a | Namensschuldverschreibungen | - | 1.941 | -1.386.754 | 22.402.505 | ||
| b | Schuldscheinforderungen und Darlehen3, 4 | - | 5.274 | 274.291 | 7.768.072 | ||
| c | Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | - | - | -54.844 | 504.304 | ||
| d | Übrige Ausleihungen | - | - | -53.429 | - | ||
| 5. | Andere Kapitalanlagen | - | - | 68.839 | 237.015 | ||
| 6. | Summe B.III | 3.145 | 283.830 | 8.603.172 | 209.662.544 | ||
| Insgesamt | 4.157 | 483.822 | 18.324.632 | 253.510.589 |
1 Umgliederung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anteilen an Investmentvermögen aufgrund der Definition von Investmentvermögen nach § 1 KAGB in Verbindung mit dem AIFM Umsetzungsgesetz
2 Im Endbestand zum 31.12.2020 sind verliehene Wertpapiere enthalten.
3 Umbuchungen von Grundschuldforderungen, die bisher eine Beleihungsgrenze über 115 Prozent hatten und bei Schuldscheinforderungen ausgewiesen wurden (752 Tsd €).
4 Da der Ausweis unter Ausleihungen an verbundene Unternehmen nicht mehr gegeben ist, wurden 198.790 Tsd Euro zu Schuldscheinforderungen und Darlehen umgebucht.
Derivative Finanzinstrumente, strukturierte Produkte und Asset Backed Securities
Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten, strukturierten Produkten und Asset Backed Securities (ABS) erfolgt ausschließlich im Rahmen der Gesamtanlagestrategie unter Berücksichtigung der Vorschriften des § 15 Absatz 1 VAG und in Übereinstimmung mit den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellten Grundsätzen.
Zur Risikobegrenzung werden ergänzend weitere unternehmensspezifische Vorgaben wie zum Beispiel Geschäftspartnerlimite und im Rahmen des internen Risikocontrollings ermittelte Stop-Loss-Marken auf ihre Einhaltung geprüft. Im Rahmen eines neuen Versicherungsproduktes wurde ein Total Return Swap abgeschlossen.
Es befinden sich ein bedingter Terminvorkauf im Bestand, der als Erwerbsvorbereitung für einen Immobilienfonds abgeschlossen wurde sowie Darlehensterminkäufe, die als Erwerbsvorbereitung für Darlehen abgeschlossen wurden.
Equity Swaps werden im Rahmen der aktienbasierten Vergütungspläne gehalten.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die direkt gehaltenen Derivatepositionen zum Bilanzstichtag
Nominalwerte und Zeitwerte der offenen Derivatepositionen
Gliederung nach Derivatearten
Tsd €
| Nominalwerte Underlying1 | Zeitwerte Derivate | |||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2020 | 31.12.2019 | 31.12.2020 | 31.12.2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktien-/Beteiligungs-/Indexgeschäfte | ||||
| Equity Swaps | 7.742 | 7.578 | 1.901 | 3.631 |
| Terminkauf | 157 | 157 | - | - |
| Zinsgeschäfte | ||||
| Termingeschäfte2 (Vorkäufe) | 66.500 | - | 8.999 | - |
| Total Return Swap | 850.000 | 500.000 | - | - |
| Insgesamt | 924.399 | 507.735 | 10.900 | 3.631 |
1 Unter Nominalwerte Underlying sind die Nominalwerte der abgesicherten Kapitalanlagen aufgeführt.
2 aus Darlehen
Zur Ermittlung der Zeitwerte werden, sofern keine Börsennotierungen vorliegen, an Finanzmärkten etablierte Preisbildungsverfahren wie Barwertmethode und Optionspreismodelle eingesetzt. Diese berücksichtigen neben aktuellen Zinskurven und Volatilitäten auch Markt- und Bonitätsrisiken. Der Zeitwert entspricht dem für die volle Ablösung aller zukünftigen Ansprüche und Verpflichtungen aus dem Finanzgeschäft erforderlichen Kapital.
Derivative Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten
ALLIANZ EQUITY-INCENTIVE-PLÄNE
Die Wirksamkeit der Bewertungseinheiten über die spätestens im Jahr 2024 auslaufenden aktienbasierten Vergütungspläne wird prospektiv und retrospektiv durch die Übereinstimmung der Bedingungen, Parameter und Risiken (Critical-Term-Match-Methode) nachgewiesen.
Zum Bilanzstichtag umfassen die einbezogenen Grundgeschäfte, bestehend aus voraussichtlich zukünftig auszugleichenden Leistungen, ein Volumen in Höhe von 7.742 (7.578) Tausend Euro. Diese sind unter dem Posten Aktiva E.III ausgewiesen. Mit den Bewertungseinheiten werden Risiken in Form von Wertänderungen in Höhe von 1.986 (3.736) Tausend Euro abgesichert. Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.
2 _ Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken (Aktiva B.I)
Der Bilanzwert der direkt gehaltenen Immobilien beträgt 1.275.470 (1.398.418) Tausend Euro. Von diesem Bestand werden im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit Grundstücke und Bauten mit einem Bilanzwert in Höhe von 3.347 (3.623) Tausend Euro eigengenutzt. Die gesamten Abschreibungen betragen 31.790 (51.820) Tausend Euro. Im Geschäftsjahr handelt es sich ausschließlich um planmäßige Abschreibungen. Im Vorjahreswert sind planmäßige Abschreibungen in Höhe von 33.789 Tausend Euro enthalten und außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 18.031 Tausend Euro. Zusätzlich werden Immobilien über Objektgesellschaften und Fonds in Höhe von 18.910.652 (13.566.867) Tausend Euro gehalten. Der Ausweis erfolgt in den Posten Anteile an verbundenen Unternehmen (Aktiva B.II.1), Beteiligungen (Aktiva B.II.3) und Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (Aktiva B.III.1).
3 _ Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB in Verbindung mit § 286 Absatz 3 Nr. 1 HGB (Aktiva B.II.1 und B.II.3)
Ausgewählte verbundene Unternehmen und Beteiligungen
Tsd € (Anteile in %)
| Anteil1 in % |
Eigenkapital | Jahresergebnis | ||
|---|---|---|---|---|
| mit Sitz im Inland | ||||
| ALIDA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg | 4 | 61,8 | 388.025 | 10.996 |
| Allianz Hirschgarten GmbH & Co. KG, Stuttgart | 4 | 88,0 | 1.190 | -108 |
| Allianz Leben Direkt Infrastruktur GmbH, München | 2, 3 | 100,0 | 184.257 | 0 |
| Allianz Leben Infrastrukturfonds GmbH, München | 2, 3, 7 | 100,0 | 1.522.286 | 0 |
| Allianz Leben Private Equity Fonds 2001 GmbH, München | 2, 3, 8 | 100,0 | 5.785.028 | 0 |
| Allianz Leben Private Equity Fonds Plus GmbH, München | 2, 3, 9 | 100,0 | 18.306 | 0 |
| Allianz NM 28 GmbH & Co. KG, Stuttgart | 5, 6 | 67,4 | - | - |
| Allianz Pension Direkt Infrastruktur GmbH, München | 2.3 | 100,0 | 4.026 | 0 |
| Allianz Private Equity GmbH, München | 2, 3, 10 | 100,0 | 30.003 | 0 |
| Allianz Taunusanlage GbR, Stuttgart | 4 | 59,8 | 167.125 | 4.397 |
| APK Infrastrukturfonds GmbH, München | 2, 3, 11 | 100,0 | 22.928 | 0 |
| APK-Argos 75 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München | 2, 3 | 100,0 | 69.776 | 0 |
| APK-Argos 85 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München | 2, 3 | 100,0 | 115.648 | 0 |
| ARE Funds AZL GmbH, München | 2, 4 | 100,0 | 2.771.757 | 0 |
| AZ ATLAS GmbH & Co. KG, Stuttgart | 4 | 94,9 | 101.236 | 2.813 |
| AZ ATLAS Immo GmbH, Stuttgart | 2, 4 | 100,0 | 140.167 | 181 |
| AZL AI Nr. 1 GmbH, München | 2, 3 | 100,0 | 1.828 | 0 |
| AZL-Argos 73 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München | 2, 3 | 100,0 | 1.206.653 | 0 |
| AZL-Argos 83 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München | 2, 3 | 100,0 | 2.859.487 | 0 |
| AZL-Argos 89 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München | 2, 3 | 100,0 | 26.921 | 0 |
| AZL-Private Finance GmbH, Stuttgart | 2, 3 | 100,0 | 200.100 | 0 |
| BrahmsQ Objekt GmbH & Co. KG, Stuttgart | 4 | 69,8 | 79.981 | 2.021 |
| Deutsche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, Berlin | 2, 3 | 51,0 | 44.991 | 0 |
| Projekt Hirschgarten MK8 GmbH & Co. KG, Stuttgart | 5, 6 | 94,9 | - | - |
| Protektor Lebensversicherungs-AG, Berlin | 4 | 10,0 | 7.851 | 7 |
| REC Frankfurt Objekt GmbH & Co. KG, Hamburg | 4 | 62,4 | 287.817 | 10.221 |
| Spherion Objekt GmbH & Co. KG, Stuttgart | 4 | 72,1 | 66.485 | 3.379 |
| Windpark Büttel GmbH & Co. KG, Sehestedt | 4 | 100,0 | 21.395 | 1.180 |
| Windpark Calau GmbH & Co. KG, Sehestedt | 4 | 100,0 | 41.287 | 2.164 |
| Windpark Eckolstädt GmbH & Co. KG, Sehestedt | 4 | 100,0 | 32.076 | 1.752 |
| Windpark Quitzow GmbH & Co. KG, Sehestedt | 4 | 100,0 | 13.048 | 1.630 |
| Windpark Redekin-Genthin GmbH & Co. KG, Sehestedt | 4 | 100,0 | 22.662 | 1.325 |
| Windpark Werder Zinndorf GmbH & Co. KG, Sehestedt | 4 | 100,0 | 22.006 | 2.691 |
| mit Sitz im Ausland | ||||
| 114 Venture LP, Wilmington, DE | 4 | 34,0 | 167.582 | -495 |
| 1515 Broadway Realty LP, Dover, DE | 4 | 43,5 | 954.474 | 10.305 |
| 1800 M Street Venture LP, Wilmington, DE | 4 | 37,7 | 379.271 | 5.967 |
| 30 HY WM REIT Owner LP, Wilmington, DE | 4 | 44,1 | 418.372 | 113 |
| 490 Fulton JV LP, Wilmington, DE | 4 | 82,0 | -2 | 0 |
| 490 Fulton REIT LP, Wilmington, DE | 4 | 100,0 | -106 | -16 |
| 53 State JV L.P., Wilmington, DE | 4 | 44,6 | 328.709 | 4.061 |
| A&A Centri Commerciali S.r.l., Milan | 4 | 50,0 | 151.673 | 4.407 |
| AA Ronsin Investment Holding Limited, Hong Kong | 5, 6 | 62,0 | - | - |
| Aero-Fonte S.r.l., Catania | 4 | 100,0 | 17.201 | 2.721 |
| Allee-Center Kft., Budapest | 4 | 35,0 | 104.463 | 11.850 |
| Allianz Chicago Private Reit LP, Wilmington, DE | 4 | 80,8 | 179.049 | -89 |
| Allianz Eiffel Square Kft., Budapest | 5, 6 | 70,0 | - | - |
| Allianz EM Loans S.C.S., Luxembourg | 4 | 66,7 | 231.788 | 13.920 |
| Allianz Finance IX Luxembourg S.A., Luxembourg | 4 | 90,0 | 1.139.487 | 5.423 |
| Allianz Finance VII Luxembourg S.A., Luxembourg | 4 | 70,0 | 3.255.458 | 60.268 |
| Allianz Finance VIII Luxembourg S.A., Luxembourg | 4 | 15,0 | 984.805 | 19.831 |
| Allianz France Real Estate Invest SPPICAV, Paris | 4 | 100,0 | 1.345.216 | 51.525 |
| Allianz Hold Co Real Estate S.à r.l., Luxembourg | 4 | 25,0 | 298.798 | 13.350 |
| Allianz HY Investor LP, Wilmington, DE | 4 | 84,2 | 378.851 | 1.616 |
| Allianz Infrastructure Czech HoldCo I S.à r.l., Luxembourg | 4 | 100,0 | 179.139 | 94.993 |
| Allianz Infrastructure Holding I Pte. Ltd., Singapore | 5 | 100,0 | - | - |
| Allianz Infrastructure Luxembourg Holdco I S.A., Luxembourg | 4 | 84,9 | 2.908.301 | 21.569 |
| Allianz Infrastructure Luxembourg Holdco II S.A., Luxembourg | 4 | 23,0 | 607.460 | 4.490 |
| Allianz Infrastructure Luxembourg Holdco III S.A., Luxembourg | 4 | 89,9 | 846.077 | -18 |
| Allianz Infrastructure Luxembourg Holdco IV S.A., Luxembourg | 4 | 30,3 | 208.877 | -18 |
| Allianz Infrastructure Luxembourg I S.à r.l., Luxembourg | 4 | 72,4 | 4.015.496 | 39.746 |
| Allianz Infrastructure Luxembourg II S.à r.l., Luxembourg | 4 | 80,2 | 1.060.399 | 10.825 |
| Allianz Infrastructure Spain Holdco II S.à r.l., Luxembourg | 4 | 100,0 | 463.515 | -33 |
| Allianz Investments III Luxembourg S.A., Luxembourg | 4 | 66,7 | 1.776.402 | 98.878 |
| Allianz Leben Real Estate Holding I S.à r.l., Luxembourg | 4 | 100,0 | 885.503 | 40.180 |
| Allianz Leben Real Estate Holding II S.à r.l., Luxembourg | 4 | 100,0 | 3.311.983 | 46.312 |
| Allianz PCREL US Debt S.A., Luxembourg | 4 | 76,7 | 8.549 | 26.896 |
| Allianz Presse Infra S.C.S., Luxembourg | 4 | 92,4 | 45.891 | -316 |
| Allianz Presse US REIT LP, Wilmington, DE | 4 | 92,4 | 55.923 | 255 |
| Allianz Real Estate Investment S.A., Luxembourg | 4 | 100,0 | 411.820 | -4.856 |
| Allianz Renewable Energy Partners I LP, London | 4 | 85,0 | 145.316 | 7.446 |
| Allianz Renewable Energy Partners II Limited, London | 3 | 100,0 | 99.649 | -6.731 |
| Allianz Renewable Energy Partners III LP, London | 4 | 50,4 | 125.247 | 6.787 |
| Allianz Renewable Energy Partners IV Limited, London | 4 | 50,4 | 646.704 | -34.270 |
| Allianz Renewable Energy Partners VI Limited, London | 3 | 100,0 | 789.266 | 20.719 |
| Allianz Renewable Energy Partners Luxembourg II S.A., Luxembourg | 3 | 85,0 | 99.998 | 209 |
| Allianz Renewable Energy Partners Luxembourg IV S.A., Luxembourg | 3 | 49,7 | 716.116 | 1.070 |
| Allianz Renewable Energy Partners Luxembourg VI S.A., Luxembourg | 3 | 54,5 | 798.207 | 610 |
| Allianz Sakura Multifamily 1 Pte. Ltd., Singapore | 4 | 100,0 | 491.953 | -99 |
| Allianz Sakura Multifamily 2 Pte. Ltd., Singapore | 4 | 100,0 | 245.243 | -98 |
| Allianz Sakura Multifamily Lux SCSp, Luxembourg | 4 | 90,9 | 498.201 | -205 |
| Allianz Société Financière S.à r.l., Luxembourg | 4 | 75,0 | 1.179.250 | 53.257 |
| Allianz US Investment LP, Wilmington, DE | 4 | 100,0 | 2.094.412 | -12.805 |
| Allianz US Private REIT LP, Wilmington, DE | 4 | 100,0 | 2.173.185 | -13.138 |
| APK US Investment LP, Wilmington, DE | 4 | 100,0 | 106.330 | 286 |
| AREAP Core I LP, Singapore | 5, 6 | 50,0 | - | - |
| ARES Capital Europe IV (E) Unlevered SCSp, Luxembourg | 5 | 7,1 | - | - |
| Austin West Campus Student Housing LP, Wilmington, DE | 4 | 38,7 | 401.990 | -24.252 |
| Autostrade per l’Italia S.p.A., Rome | 4 | 6,9 | 2.220.424 | -268.433 |
| AZ Euro Investments S.A., Luxembourg | 4 | 60,3 | 3.471.184 | 285.860 |
| AZ Jupiter 10 B.V., Amsterdam | 4 | 100,0 | 390.782 | 6.522 |
| AZ Jupiter 9 B.V., Amsterdam | 4 | 100,0 | 301.770 | 50.919 |
| AZ/JH Co-Investment Venture (DC) LP, Wilmington, DE | 4 | 64,6 | 310.210 | 17.576 |
| AZ/JH Co-Investment Venture (IL) LP, Wilmington, DE | 4 | 80,0 | 253.594 | 3.365 |
| Bain Capital Distressed an Special Situations 2013 (A) L.P., Boston, MA | 5 | 13,1 | - | - |
| Bain Capital Distressed and Special Situations 2019 (B Master) L.P., George Town | 5, 6 | 12,2 | - | - |
| Barak Fund SPC Limited - Barak Structured Trade Finance Segregated Portfolio, Grand Cayman | 5, 6 | 14,0 | - | - |
| Barings European Private Loan Fund II, Luxembourg | 5 | 22,3 | - | - |
| Bazalgette Equity Ltd., London | 4 | 34,3 | 601.522 | 0 |
| BioPharma Credit Investment V (Offshore-A) LP, George Town | 5, 6 | 18,3 | - | - |
| Blackstone BioMed Life Science Real Estate (Lux) SCSp, Luxembourg | 5, 6 | 57,2 | - | - |
| Blackstone Property Partners Asia (Lux) SCSp, Luxembourg | 4 | 5,8 | 1.328.463 | 110.547 |
| Blackstone Real Estate Partners VIII.F L.P., New York, NY | 5 | 1,3 | - | - |
| BREP Europe V (Alberta) L.P., New York, NY | 5 | 1,4 | - | - |
| Brobacken Nät AB, Stockholm | 4 | 100,0 | 1 | 0 |
| Calobra Investments Sp. z o.o., Warsaw | 4 | 100,0 | 136.894 | 1.991 |
| Caroline Berlin S.C.S., Luxembourg | 4 | 62,5 | 176.807 | 2.558 |
| CBRE Dutch Office Fund, Schiphol | 5 | 25,2 | - | - |
| Central Shopping Center a.s., Bratislava | 4 | 100,0 | 56.605 | 3.100 |
| CEPE de Langres Sud S.à r.l., Versailles | 4 | 100,0 | 23.524 | 4.526 |
| CEPE de Mont Gimont S.à r.l., Versailles | 4 | 100,0 | 21.329 | -70 |
| Chapter Master Limited Partnership, London | 4 | 45,5 | 925.083 | 7.682 |
| Clarion Gables Multifamily Trust L.P., Wilmington, DE | 5 | 9,2 | - | - |
| CLF Fund I LP, Singapore | 4 | 10,9 | 1.821 | 103 |
| Columbia REIT - 333 Market Street LP, Wilmington, DE | 4 | 37,2 | 435.186 | 14.451 |
| Columbia REIT-University Circle LP, Wilmington, DE | 4 | 37,2 | 474.225 | 18.938 |
| Core Senior Lending Fund (A-A) L.P., Toronto, ON | 5 | 34,1 | - | - |
| Core Senior Lending Fund L.P., Toronto, ON | 5, 6 | 26,2 | - | - |
| Cova Beijing Zpark Investment Pte. Ltd., Singapore | 4 | 98,0 | 17.776 | 3.739 |
| Crescent European Specialty Loan Fund II SCSp, Munsbach | 5 | 38,2 | - | - |
| Czech Gas Networks S.á r.l., Luxembourg | 4 | 18,5 | 27 | -863 |
| Daiwater Investment Limited, London | 4 | 36,6 | 740.133 | -109.080 |
| Darby Latin American Private Debt Fund III L.P., Toronto, ON | 5 | 38,3 | - | - |
| Delgaz Grid S.A., Târgu Mures | 4 | 28,8 | 663.300 | -8.714 |
| Door S.L.P, Saint Helier | 5, 6 | 21,5 | - | - |
| EIG Energy Fund XVII (Scotland) LP, Edinburgh | 5 | 72,7 | - | - |
| EISAF II LP, Singapore | 5 | 36,1 | - | - |
| Elton Investments S.à r.l., Luxembourg | 4 | 27,1 | 529.572 | 222.201 |
| EMZ 8-B S.L.P., Paris | 5 | 44,2 | - | - |
| EMZ 9-C S.L.P., Paris | 5, 6 | 77,7 | - | - |
| Enertrag-Dunowo Sp. z o.o., Szczecin | 4 | 100,0 | 51.461 | -1.792 |
| Euromarkt Center d.o.o., Ljubljana | 4 | 50,0 | 53.036 | 9.168 |
| Falcon Private Credit Opportunities VI (Luxembourg) SCSp, Luxembourg | 5, 6 | 31,2 | - | - |
| Foshan Geluo Storage Services Co. Ltd., Foshan | 4 | 100,0 | 29.228 | 736 |
| Four Oaks Place LP, Wilmington, DE | 4 | 41,7 | 467.340 | 9.867 |
| Franklin S.C.S., Luxembourg | 4 | 84,5 | 89.550 | 5.027 |
| Galore Expert Limited, Hong Kong | 4 | 100,0 | 24.696 | 4.035 |
| GBTC I LP, Singapore | 4 | 50,0 | 90.059 | 11.137 |
| Global Azawaki S.L., Madrid | 4 | 100,0 | 140.993.401 | -14.399 |
| Global Carena S.L., Madrid | 4 | 80,0 | 176.070.000 | -189.000 |
| GLP Japan Income Fund LP, Singapore | 5, 6 | 23,7 | - | - |
| GSO Capital Opportunities Feeder Fund III L.P., George Town | 5 | 6,7 | - | - |
| GSO COF III Co-Investment Feeder Fund LP, George Town | 5 | 14,1 | - | - |
| HPS Offshore Mezzanine Partners 2019 L.P., George Town | 5 | 8,7 | - | - |
| HPS Specialty Loan Fund V L.P., George Town | 5, 6 | 29,9 | - | - |
| ICON Immobilien GmbH & Co. KG, Wien | 4 | 100,0 | 255.339 | 1.949 |
| IndInfravit Trust, Chennai | 4 | 22,7 | 8 | 0 |
| Italian Shopping Centre Investment S.r.l., Milan | 4 | 50,0 | 16.922 | -6.228 |
| Italo - Nuovo Trasporto Viaggiatori S.p.A., Rome | 4 | 10,0 | 1.763.611 | 151.420 |
| Järvsö Sörby Vindkraft AB, Danderyd | 4 | 100,0 | 113.082 | 4.299 |
| JPMorgan IIF UK1 LP, Dublin | 5 | 2,8 | - | - |
| KAIGO Hi-Tech Development (Beijing) Co. Ltd., Beijing | 4 | 100,0 | 17.776 | 3.739 |
| KaiLong Greater China Real Estate Fund II S.C.Sp., Luxembourg | 4 | 100,0 | 79.448 | -575 |
| Kiinteistöosakeyhtiö Eteläesplanadi 2 Oy, Helsinki | 4 | 100,0 | 31.199 | 1.791 |
| KLGCREF II Holdco Pte. Ltd., Singapore | 4 | 100,0 | -68 | -18 |
| Kohlenberg & Ruppert Premium Properties S.à r.l., Luxembourg | 4 | 60,7 | 111.420 | 5.395 |
| Kuolavaara-Keulakkopään Tuulipuisto Oy, Oulu | 4 | 100,0 | 19.462 | -656 |
| LBA IV-PPI Venture LLC, Dover, DE | 4 | 36,0 | 332.634 | 7.500 |
| Lennar Multifamily Venture II DC LP, Wilmington, DE | 5 | 10,8 | - | - |
| Lennar Multifamily Venture LP, Wilmington, DE | 4 | 9,6 | 2.124.044 | 157.124 |
| Logistis Luxembourg Feeder S.A., Luxembourg | 4 | 12,6 | 1.650.121 | 332.588 |
| LPC Logistics Venture One LP, Wilmington, DE | 4 | 27,0 | 250.082 | 8.490 |
| Maevaara Vind AB, Stockholm | 4 | 100,0 | 81.303 | -9.743 |
| NRP Nordic Logistics Fund AS, Oslo | 4 | 49,5 | 481.421 | 41.158 |
| Oaktree European Capital Solutions Fund II SCSp, Luxembourg | 5, 6 | 28,8 | - | - |
| Oaktree Opportunities Fund Xb, L.P., Los Angeles, CA | 5 | 0,2 | - | - |
| Oaktree Real Estate Opportunities VII L.P., New York, NY | 5 | 11,6 | - | - |
| Ocean Properties LLP, Singapore | 4 | 20,0 | 1.537.456 | 69.509 |
| Offshore Mezzanine Partners II L.P., George Town | 5 | 6,8 | - | - |
| Offshore Mezzanine Partners III L.P., George Town | 5 | 6,0 | - | - |
| Ophir-Rochor Commercial Pte. Ltd., Singapore | 4 | 60,0 | 435.080 | 183.315 |
| Orion MF TMK, Tokyo | 4 | 49,9 | 485.456 | 6.208 |
| PAG Loan Fund IV L.P., George Town | 5, 6 | 16,8 | - | - |
| Piaf Bidco B.V., Amsterdam | 4 | 23,9 | 1.716.951 | -16.807 |
| PIMCO DISCO Fund III Offshore Feeder LP, George Town | 5, 6 | 13,1 | - | - |
| Podium Fund HY REIT Owner LP, Wilmington, DE | 4 | 44,3 | 775.135 | -7.395 |
| Porterbrook Holdings I Limited, London | 4 | 30,0 | 1.306.720 | 93.106 |
| Q207 S.C.S., Luxembourg | 4 | 51,0 | 88.070 | 2.935 |
| Quadgas Holdings Topco Limited, Saint Helier | 4 | 13,0 | 3.108.515 | -1.300.530 |
| Real Faubourg Haussmann SAS, Paris | 4 | 100,0 | 805.400 | -4.421 |
| RMPA Holdings Limited, Colchester | 4 | 56,0 | 9.401 | 11.325 |
| SAS Allianz Forum Seine, Paris | 4 | 100,0 | 234.843 | 9.985 |
| SAS Allianz Platine, Paris | 4 | 100,0 | 266.287 | 11.495 |
| SAS Allianz Rivoli, Paris | 4 | 100,0 | 97.945 | 3.123 |
| SAS Allianz Serbie, Paris | 4 | 100,0 | 233.283 | 4.177 |
| SAS Alta Gramont, Paris | 4 | 49,0 | 246.162 | 1.265 |
| SAS Angel Shopping Centre, Paris | 4 | 54,0 | 276.564 | 3.038 |
| Sättravallen Wind Power AB, Strömstad | 4 | 100,0 | 51.139 | 3.661 |
| SCI Allianz Citylights, Paris | 5, 6 | 100,0 | - | - |
| SCI Allianz Messine, Paris | 4 | 100,0 | 221.014 | 8.606 |
| SCI Bercy Village, Paris | 4 | 49,0 | 40.102 | 8.402 |
| SCI ESQ, Paris | 4 | 75,0 | 106.378 | 3.114 |
| SCI Pont D'Ain Septembre Logistics, Paris | 4 | 80,1 | 69.048 | 29 |
| SCI Réau Papin Logistics, Paris | 4 | 80,1 | 76.825 | 79 |
| Sierra European Retail Real Estate Assets Holdings B.V., Amsterdam | 4 | 25,0 | 165.261 | 102.631 |
| Spanish Gas Distribution Investments S.à r.l., Luxembourg | 4 | 40,0 | 1.219.899 | 37.438 |
| Specialty Loan Fund 2016 L.P., George Town | 5 | 17,1 | - | - |
| SPREF II Pte. Ltd., Singapore | 4 | 35,7 | 98.481 | 697 |
| Stam Fem Gångaren 11 AB, Stockholm | 4 | 100,0 | 82.801 | 2.497 |
| Strategic Value Dislocation Feeder Fund L.P., Grand Cayman | 5, 6 | 18,1 | - | - |
| Terminal Venture LP, Wilmington, DE | 4 | 28,2 | 314.279 | -44.930 |
| UK Logistics PropCo I S.à r.l., Luxembourg | 4 | 100,0 | 55.630 | -1.683 |
| UK Logistics PropCo II S.à r.l., Luxembourg | 4 | 100,0 | 40.636 | -77 |
| UK Logistics PropCo III S.à r.l., Luxembourg | 4 | 100,0 | 268 | -45 |
| UK Logistics PropCo IV S.à r.l., Luxembourg | 4 | 100,0 | 0 | -14 |
| UK Logistics PropCo V S.à r.l., Luxembourg | 4 | 100,0 | 0 | -14 |
| UK Logistics S.C.Sp., Luxembourg | 4 | 100,0 | 33.324 | -2 |
| Vanilla Capital Markets S.A., Luxembourg | 4 | 82,0 | 316.426 | 1.545 |
| VGP European Logistics S.à r.l., Senningerberg | 4 | 40,2 | 189.926 | -10.021 |
| Vordere Zollamtsstraße 13 GmbH, Wien | 4 | 99,8 | 70.545 | 2.136 |
| Waterford Blue Lagoon LP, Wilmington, DE | 4 | 29,9 | 351.436 | 3.475 |
1 Berechnung berücksichtigt die von abhängigen Unternehmen gehaltenen Anteile vollständig, auch wenn der Anteil an diesem abhängigen Unternehmen unter 100 % liegt.
2 Ergebnisabführungsvertrag
3 Jahresabschluss 2019 vorläufig
4 Jahresabschluss 2018
5 Keine Daten vorhanden
6 Neues Investment 2020, es liegen keine Abschlüsse vor
7 Allianz Leben Infrastrukturfonds GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Absatz 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 25 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 1.546,9 Mio Euro und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 1.838,2 Mio Euro.
8 Allianz Leben Private Equity Fonds 2001 GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Absatz 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 428 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 5.963,8 Mio Euro und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 6.816,6 Mio Euro
9 Allianz Leben Private Equity Fonds Plus GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Absatz 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 2 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 13,4 Mio Euro und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 16,9 Mio Euro
10 Allianz Private Equity GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Absatz 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 17 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 12,6 Mio Euro und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 8,4 Mio Euro
11 APK Infrastrukturfonds GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Absatz 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 7 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 21,1 Mio Euro und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 32,0 Mio Euro
Sonstige ausgewählte Anteile an börsennotierten Unternehmen 1
Mio € (Anteile in %)
| Marktwerte des Anteils | Anteil in %2 |
Konzerneigenkapital | Konzernjahresüberschuss | Bilanzstichtag | |
|---|---|---|---|---|---|
| Befesa SA | 101 | 5,71 | 360 | 88 | 31.12.2019 |
1 Marktwert >= 100 Mio € und Anteilsquote >= 5 % oder Marktwert >= 500 Mio €
2 Die Berechnung berücksichtigt die von abhängigen Unternehmen gehaltenen Anteile vollständig, auch wenn der Konzernanteil an diesen abhängigen Unternehmen unter 100 % liegt (einschließlich konsolidierter Investmentfonds)
4 _ Ausleihungen an verbundene Unternehmen (Aktiva B.II.2.)
In dieser Position werden 5 (4) Genussscheine in Höhe von 2.201.942 (1.061.921) Tausend Euro geführt, die nach Luxemburger Recht verbrieft sind. Die Genussscheine enthalten eine erfolgsabhängige Gewinnbeteiligung bezogen auf das zugrundeliegende Investment. Es besteht keine Nachschusspflicht.
5 _ Andere Kapitalanlagen (Aktiva B.III.5)
Die Anderen Kapitalanlagen enthalten die als Genussschein aktivierten Beiträge zum Sicherungsfonds für die Lebensversicherer gemäß §§ 221 ff. VAG in Höhe von 237.015 (168.177) Tausend Euro.
6 _ Zeitwerte der Kapitalanlagen (Aktiva B)
Gliederung nach Bilanzposten
Mio €
| Zeitwerte 31.12.2020 | Bilanzwerte 31.12.2020 | Bewertungs-reserven (Saldo) 31.12.2020 |
Zeitwerte 31.12.2019 | Bilanzwerte 31.12.2019 | Bewertungs-reserven (Saldo) 31.12.2019 |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| B.I Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.536 | 1.275 | 2.261 | 3.626 | 1.398 | 2.227 |
| B.II Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||||
| 1 Anteile an verbundenen Unternehmen | 41.016 | 35.942 | 5.074 | 32.330 | 26.637 | 5.692 |
| 2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 5.242 | 4.839 | 403 | 4.804 | 4.454 | 350 |
| 3 Beteiligungen | 725 | 493 | 232 | 699 | 456 | 242 |
| 4 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 955 | 917 | 38 | 858 | 789 | 70 |
| B.III Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1 Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 193.461 | 150.357 | 43.105 | 179.280 | 143.037 | 36.243 |
| Aktien | 60 | 62 | -2 | 65 | 64 | 1 |
| Anteile oder Aktien an Investmentvermögen | 193.401 | 150.294 | 43.107 | 179.215 | 142.973 | 36.242 |
| 2 Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.659 | 1.290 | 368 | 2.003 | 1.588 | 414 |
| 3 Hypotheken, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 31.399 | 27.104 | 4.296 | 27.524 | 24.370 | 3.154 |
| 4 Sonstige Ausleihungen | ||||||
| a Namensschuldverschreibungen | 30.399 | 22.403 | 7.996 | 31.161 | 23.789 | 7.371 |
| b Schuldscheinforderungen und Darlehen | 10.234 | 7.768 | 2.466 | 9.524 | 7.494 | 2.030 |
| c Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 504 | 504 | - | 559 | 559 | - |
| d Übrige Ausleihungen | - | - | - | 53 | 53 | - |
| 5 Andere Kapitalanlagen | 238 | 237 | 1 | 174 | 168 | 6 |
| Summe der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden Kapitalanlagen | 319.369 | 253.129 | 66.239 | 292.594 | 234.794 | 57.800 |
| B.IV Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft | 4.164 | 4.164 | - | 4.083 | 4.083 | - |
| Kapitalanlagen insgesamt | 323.532 | 257.293 | 66.239 | 296.677 | 238.877 | 57.800 |
Die Bewertungsreserven von saldiert 66.239 (57.800) Millionen Euro setzen sich zusammen aus stillen Reserven von 66.289 (57.867) Millionen Euro und stillen Lasten von 50 (67) Millionen Euro.
Bei der Ermittlung der Zeitwerte wurden folgende Methoden angewandt:
Die Zeitwertermittlung des Grundvermögens erfolgte zum 30. September des Geschäftsjahres nach der Discounted-Cashflow-Methode. Bei laufenden Baumaßnahmen wurden die bisherigen Anschaffungskosten angesetzt.
Die Zeitwerte für Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden je nach Gesellschaftszweck und Größe unterschiedlich ermittelt. Versicherungsunternehmen und ähnliche wurden nach dem Ertragswertverfahren oder mit dem anteiligen Eigenkapital bewertet. Bei Gesellschaften, deren Geschäftszweck im Wesentlichen auf die Verwaltung von Kapitalanlagen beschränkt ist (Vermögensholdings), wurde das Look-Through-Prinzip zur Ermittlung des Zeitwertes herangezogen. Hierbei kamen für die Vermögenswerte, die zur Ermittlung des Nettovermögens verwendet wurden, unterschiedliche Bewertungsverfahren zur Anwendung wie das Net-Asset-Value-Verfahren, Börsenwerte und das Discounted-Cashflow-Verfahren. Einzelne Anteile an verbundenen Unternehmen wurden im ersten Jahr des Investments mit den Anschaffungskosten angesetzt. Unwesentliche Gesellschaften wurden mit dem Buchwert angesetzt.
Für die Zeitwertermittlung der Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere wurde – sofern vorhanden – der Börsenjahresschlusskurs herangezogen. Für Immobilien-Spezialfonds wurde das Net-Asset-Value-Verfahren angewendet. Für alle anderen Spezialfonds wurde der von der Kapitalverwaltungsgesellschaft mitgeteilte Wert angesetzt.
Die Zeitwerte der börsennotierten Wertpapiere mit fester Laufzeit (Inhaberschuldverschreibungen, Genussscheine und andere festverzinsliche Wertpapiere) wurden mit den Börsenjahresschlusskursen ermittelt.
Bei nicht börsennotierten Kapitalanlagen mit fester Laufzeit (Darlehen, Hypotheken, andere festverzinsliche Kapitalanlagen) wurde der Zeitwert auf der Grundlage von Bewertungen unabhängiger Datenlieferanten angesetzt oder nach der Discounted-Cashflow-Methode ermittelt. Dabei wurde der Effektivzins ähnlicher Schuldtitel verwendet. Eine Inhaberschuldverschreibung wurde mit dem Buchwert angesetzt.
Bei Ausleihungen an verbundene Unternehmen (Darlehen) und Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (Darlehen) wurde der Zeitwert mit der Discounted-Cashflow-Methode ermittelt. Dabei wurde der Effektivzins ähnlicher Schuldtitel oder eine währungsspezifische SWAP-Kurve unter Berücksichtigung eines individuellen Spreads pro Darlehen verwendet. Hypotheken in der Position Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden zum Buchwert angesetzt. Bei Genussscheinen an verbundene Unternehmen wurde der Zeitwert aus den Net-Asset-Values der zugrunde liegenden Beteiligungen ermittelt und angesetzt.
Für die als Genussschein aktivierten Beiträge zum gesetzlichen Sicherungsfonds für die Lebensversicherer wurde der von der Gesellschaft mitgeteilte Wert angesetzt.
Bei Asset Backed Securities (ABS) wird der Marktwert mit einem Bewertungsmodell berechnet, welches auf verfügbaren beobachtbaren Marktdaten basiert.
Die Zeitwerte der Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine wurden mit dem Buchwert angesetzt.
Für die Depotforderungen erhält die Allianz Lebensversicherungs-AG von den Erstversicherern Depotzinsen, die im Rückversicherungsvertrag festgelegt werden. Daher wurden die Depotforderungen zum Buchwert angesetzt.
Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden
Mio €
| Zeitwerte 31.12.2020 | Bilanzwerte 31.12.2020 | Bewertungsreserven 31.12.2020 | Zeitwerte 31.12.2019 | |
|---|---|---|---|---|
| Aktien | 57 | 59 | -2 | 59 |
| Anteile oder Aktien an Investmentvermögen | 188.072 | 145.598 | 42.474 | 173.452 |
| Inhaberschuldverschreibungen | 534 | 292 | 242 | 507 |
| Insgesamt | 188.663 | 145.949 | 42.714 | 174.018 |
| Bilanzwerte 31.12.2019 | Bewertungsreserven 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Aktien | 59 | - |
| Anteile oder Aktien an Investmentvermögen | 138.093 | 35.359 |
| Inhaberschuldverschreibungen | 292 | 215 |
| Insgesamt | 138.444 | 35.574 |
Angaben gemäß § 285 Nr. 18 HGB zu Kapitalanlagen, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden
Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 179,0 (222,0) Millionen Euro wurden über ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 160,5 (188,4) Millionen Euro ausgewiesen.
Beteiligungen in Höhe von 48,6 (94,6) Millionen Euro wurden über ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 46,8 (94,0) Millionen Euro ausgewiesen.
Bei Aktien in Höhe von 59,5 (0) Millionen Euro, die nach § 341b Absatz 2 HGB wie Anlagevermögen behandelt werden, wurden Abschreibungen in Höhe von 2,2 (0) Millionen Euro vermieden.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 564,2 (413,4) Millionen Euro wurden über ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 556,5 (402,5) Millionen Euro ausgewiesen.
Hypotheken- und Grundschuldforderungen in Höhe von 325,7 (87,7) Millionen Euro wurden über ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 318,9 (80,5) Millionen Euro ausgewiesen.
Sonstige Ausleihungen in Höhe von 111,4 (218,4) Millionen Euro wurden über ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 103,4 (203,7) Millionen Euro ausgewiesen.
Auf eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Absatz 3 Satz 6 HGB wurde jeweils wegen nicht dauerhaften Charakters der Wertminderung verzichtet.
Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen handelt es sich um voraussichtlich vorübergehende Wertminderungen. Der überwiegende Teil der Wertminderungen ist zinsinduziert, sie resultieren aus hohen Marktwerten bei enthaltenen Passivdarlehen. Diese Wertminderungen werden bis zum Ende der Laufzeit der Passivdarlehen wieder aufgeholt.
Bei den Aktien handelt es sich aufgrund unserer Erwartung bezüglich der Marktentwicklung um eine voraussichtlich vorübergehende Wertminderung.
Bei den Ausleihungen, Hypotheken und Grundschuldforderungen handelt es sich hauptsächlich um zinsinduzierte Wertminderungen, die bis zum Ende der Laufzeit wieder aufgeholt werden.
Es handelte sich hierbei aufgrund unserer Erwartung bezüglich der Marktentwicklung um eine voraussichtlich vorübergehende Wertminderung.
Angaben gemäß § 285 Nr. 26 HGB zu Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen
Mio €
| Name des Fonds | Zeitwerte 31.12.2020 | Bilanzwerte 31.12.2019 | Bewertungsreserven 31.12.2020 | Ausschüttungen im Geschäftsjahr |
|---|---|---|---|---|
| Aktienfonds | ||||
| Allianz Clean Plan | 25 | 31 | 6 | - |
| Allianz EEE Fonds | 1.998 | 3.084 | 1.087 | - |
| Allianz Euro Credit Risk Control | 26 | 27 | 1 | 0 |
| Allianz Food Security | 10 | 11 | 1 | - |
| Allianz Index Management Balance | 10 | 11 | 1 | 0 |
| Allianz Index Management Substanz | 10 | 11 | 1 | 0 |
| Allianz LAD Fonds | 1.278 | 2.066 | 788 | 24 |
| Allianz Positive Change | 30 | 33 | 3 | - |
| Allianz PVWS Fonds | 560 | 738 | 178 | 18 |
| Allianz SOA Fonds | 491 | 895 | 404 | - |
| Allianz Sustainable Health Evolution | 25 | 26 | 1 | - |
| Allianz VGL Fonds | 16.518 | 17.737 | 1.218 | 524 |
| Allvest Active Invest | 90 | 95 | 6 | - |
| Allvest Passive Invest | 210 | 214 | 4 | - |
| Summe | 21.281 | 24.979 | 3.698 | 566 |
| Rentenfonds | ||||
| Allianz ALD Fonds1 | 120.801 | 158.155 | 37.354 | 5.502 |
| Allianz Emerging Markets SRI Corporate Bond | 15 | 16 | 1 | 0 |
| Allianz Global Aggregate Bond1 | 10 | 10 | 0 | 0 |
| Allianz Global Government Bond | 10 | 10 | 0 | 0 |
| Allianz Global Opportunistic Bond | 22 | 24 | 2 | 0 |
| Allianz Index Management Chance | 10 | 12 | 2 | 0 |
| Allianz Index Management Wachstum | 10 | 11 | 1 | 0 |
| Allianz LFE Fonds | 644 | 644 | - | 49 |
| Allianz LPD Fonds | 607 | 693 | 87 | - |
| Allianz PV 1 Fonds1 | 1.754 | 2.220 | 466 | 46 |
| Allianz PVRD Fonds1 | 1.406 | 2.207 | 801 | 58 |
| Allianz Strategy Select 30 | 5 | 5 | 0 | - |
| PIMCO Emerging Markets Opportunities | 111 | 123 | 11 | 0 |
| Summe | 125.405 | 164.130 | 38.725 | 5.656 |
| Gemischte Fonds | ||||
| Allianz Finanz Plan 2055 | 3 | 4 | 1 | - |
| Allianz Fixed Income Macro | 4 | 4 | 0 | - |
| Allianz Working Capital Fund | 30 | 30 | 0 | - |
| Komfort Dynamik Sondervermögen | 121 | 171 | 50 | - |
| Summe | 158 | 209 | 52 | - |
| Immobilienfonds | ||||
| Euro Core III | 90 | 90 | - | 4 |
| Global Real Estate Fund | 92 | 95 | 3 | 10 |
| IPUTProperty | 408 | 426 | 17 | 16 |
| Logistis Luxembourg Investments | 61 | 65 | 4 | 1 |
| Städte und Wohnen | 66 | 75 | 9 | 2 |
| UII Shopping Nr. 1 | 52 | 52 | - | 2 |
| Wohnen Deutschland II | 46 | 61 | 15 | 2 |
| Summe | 816 | 864 | 48 | 37 |
| Insgesamt | 147.660 | 190.182 | 42.522 | 6.259 |
1 Fonds enthält ABS-Papiere in geringem Umfang.
Bei Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen mit einem Bilanzwert in Höhe 147.660 (140.356) Millionen Euro hält die Gesellschaft mehr als 10 Prozent der Anteile. Diese Anteile können börsentäglich zurückgegeben werden.
7 _ Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen (Aktiva C)
Stück und €
| Stück 31.12.2020 | Bilanzwerte 31.12.2020 | Stück 31.12.2019 | Bilanzwerte 31.12.2019 | |
|---|---|---|---|---|
| Fondsanteile | ||||
| Aberdeen Global - Emerging Markets Equity Fund | 16.376 | 1.240.382 | 19.372 | 1.278.248 |
| Allianz Adiverba A EUR | 62 | 9.381 | 62 | 10.545 |
| Allianz Advanced Fixed Income Euro A EUR | 64.246 | 6.522.301 | 102.955 | 10.326.416 |
| Allianz Advanced Fixed Income Euro AT EUR | 6.250 | 650.972 | 4.880 | 500.763 |
| Allianz Advanced Fixed Income Global A EUR | 655 | 67.432 | 654 | 69.281 |
| Allianz Advanced Fixed Income Global Aggregate A EUR | 4.748 | 495.127 | 5.942 | 628.079 |
| Allianz Advanced Fixed Income Short Duration A EUR | 30.532 | 2.816.011 | 34.944 | 3.224.945 |
| Allianz Advanced Fixed Income Short Duration IT EUR | 827 | 841.853 | 144 | 146.452 |
| Allianz Aktien Europa EUR | - | - | 1.419 | 134.377 |
| Allianz All China Equity A EUR | 828 | 154.236 | 564 | 71.871 |
| Allianz Asia Innovation – A – EUR | 8.303 | 3.649.787 | 1 | 268 |
| Allianz Asia Pacific Equity A EUR | 15.010 | 505.693 | 20.900 | 570.777 |
| Allianz Best Styles Emerging Markets Equity A EUR | 3.107 | 425.717 | 17.263 | 2.217.983 |
| Allianz Best Styles Euroland Equity AT EUR | 695.099 | 7.555.722 | 787.412 | 9.007.992 |
| Allianz Best Styles Europe Equity AT EUR | 89 | 12.084 | 13.182 | 1.917.553 |
| Allianz Best Styles Europe Equity SRI – A – EUR | 72.062 | 7.666.718 | - | - |
| Allianz Best Styles Global Equity A EUR | 74 | 11.599 | 22.080 | 3.495.408 |
| Allianz Best Styles Global Equity SRI – A – EUR | 83.519 | 8.871.440 | - | - |
| Allianz Biotechnologie | 1.665 | 338.228 | 1.755 | 306.987 |
| Allianz China A-Shares A (EUR) | 16.282 | 2.826.903 | - | - |
| Allianz China Equity A EUR | - | 65 | 19.626 | 2.743.461 |
| Allianz China Equity A USD | 95.468 | 6.942.689 | 71.837 | 4.048.454 |
| Allianz Convertible Bond A EUR | 43.840 | 6.042.958 | 34.126 | 4.593.344 |
| Allianz Dynamic Asian High Yield Bond A H2 EUR | 13 | 978 | 13 | 1.046 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy 75 A EUR | 115.879 | 16.034.126 | 74.188 | 9.893.721 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 15 A EUR | 8.764 | 985.998 | 9.155 | 1.006.102 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 15 IT2 EUR | - | 257 | - | - |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 50 A EUR | 81.681 | 11.169.109 | 66.823 | 8.982.961 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 50 IT2 EUR | 15 | 16.399 | - | - |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 75 IT2 EUR | 29 | 31.639 | - | - |
| Allianz Emerging Europe Equity | 18.186 | 1.549.406 | 17.371 | 1.821.338 |
| Allianz Emerging Markets Equity Opportunities | 15.125 | 1.712.726 | 13.778 | 1.450.542 |
| Allianz Emerging Markets Select Bond A H2 EUR | 52.909 | 5.391.928 | 61.483 | 6.262.051 |
| Allianz Emerging Markets Sovereign Bond | 75.079 | 7.549.236 | 74.421 | 7.534.349 |
| Allianz Euro Bond A EUR | 625.499 | 7.868.783 | 633.604 | 7.641.260 |
| Allianz Euro Bond AQ EUR | 789.426 | 85.802.703 | 813.932 | 85.137.279 |
| Allianz Euro Credit SRI A EUR | - | 3 | - | - |
| Allianz Euro Credit SRI Plus -P-EUR | 7.542 | 7.851.118 | - | - |
| Allianz Euro Inflationlinked Bond A EUR | 44.810 | 4.787.096 | 29.312 | 3.069.002 |
| Allianz Euro Rentenfonds A EUR | 113.120 | 7.402.596 | 131.155 | 8.378.210 |
| Allianz Euro Rentenfonds K A EUR | - | - | 205.275 | 8.430.644 |
| Allianz Euro Rentenfonds P EUR | 1.487 | 1.930.843 | 1.043 | 1.321.951 |
| Allianz Euroland Equity SRI A EUR | 8.770 | 1.234.930 | 6.438 | 935.893 |
| Allianz Europazins EUR | 5.291 | 299.232 | 5.232 | 297.436 |
| Allianz Europe Conviction Equity A EUR | 392 | 73.104 | 390 | 75.832 |
| Allianz Europe Equity Growth Select A EUR | 76.180 | 14.562.606 | 65.814 | 10.963.330 |
| Allianz Europe Investment Grade Bond Strategy A EUR | 5.116 | 559.094 | 5.381 | 575.611 |
| Allianz Europe Small Cap Equity A EUR | 29.200 | 7.058.223 | 21.608 | 4.879.302 |
| Allianz Europe Small Cap Equity AT EUR | 58.013 | 18.199.836 | 57.745 | 16.914.067 |
| Allianz European Equity Dividend A EUR | 17.739 | 1.998.998 | 18.819 | 2.517.556 |
| Allianz European Equity Dividend A20 EUR | 60.546 | 4.990.227 | 60.221 | 5.891.989 |
| Allianz European Equity Dividend AT EUR | 39.687 | 9.870.850 | 40.679 | 11.765.103 |
| Allianz European Equity Dividend IT EUR | 325 | 897.013 | 219 | 695.873 |
| Allianz European Equity Dividend IT20 EUR | 298 | 274.431 | 205 | 216.946 |
| Allianz European High Yield Bond A EUR | 2.094 | 243.500 | 2.441 | 282.349 |
| Allianz FinanzPlan 2020 C EUR | 243.793 | 25.534.909 | 241.167 | 25.623.988 |
| Allianz FinanzPlan 2025 C EUR | 478.349 | 56.196.496 | 458.353 | 54.713.540 |
| Allianz FinanzPlan 2030 C EUR | 583.361 | 73.585.199 | 556.373 | 70.993.240 |
| Allianz FinanzPlan 2035 C EUR | 595.063 | 81.612.948 | 563.465 | 77.515.930 |
| Allianz FinanzPlan 2040 C EUR | 668.339 | 92.518.171 | 627.861 | 87.335.483 |
| Allianz FinanzPlan 2045 C EUR | 709.599 | 98.435.640 | 667.741 | 93.269.994 |
| Allianz FinanzPlan 2050 C EUR | 797.063 | 111.293.853 | 757.041 | 106.235.605 |
| Allianz FinanzPlan 2055 C EUR | 29.516 | 4.631.324 | 26.443 | 4.180.306 |
| Allianz Flexi Rentenfonds A EUR | 694.078 | 65.409.929 | 696.131 | 65.491.997 |
| Allianz Flexi Rentenfonds IT2 EUR | 598 | 664.163 | 324 | 353.755 |
| Allianz Fonds Japan A EUR | 68.932 | 4.384.043 | 70.799 | 4.427.070 |
| Allianz Fonds Schweiz | 335 | 177.983 | 160 | 80.854 |
| Allianz Geldmarktfonds Spezial A EUR | 129.257 | 5.952.155 | 150.704 | 7.008.060 |
| Allianz Global Agricultural Trends A EUR | 5.617 | 806.492 | 5.777 | 885.657 |
| Allianz Global Artificial Intelligence A EUR | 21.621 | 5.360.246 | 22.518 | 3.096.496 |
| Allianz Global Emerging Markets Equity Dividend A EUR | 5.771 | 692.796 | 6.097 | 665.430 |
| Allianz Global Equity Dividend A EUR | 11.318 | 1.324.531 | 11.449 | 1.378.055 |
| Allianz Global Equity Insights A EUR | 7.676 | 1.108.130 | 7.754 | 933.393 |
| Allianz Global Equity Unconstrained A EUR | 179 | 75.140 | 179 | 70.690 |
| Allianz Global Inflation-Linked Bond – A (H-EUR) | 48.141 | 4.924.385 | - | - |
| Allianz Global Multi-Asset Credit A H2 EUR | 219 | 20.477 | 250 | 24.025 |
| Allianz Global Sustainability A EUR | 1.462.045 | 48.437.550 | 1.386.181 | 43.775.599 |
| Allianz Income and Growth Bearer Shares A H2 | 7.586 | 961.577 | 7.232 | 799.466 |
| Allianz Informationstechnologie A EUR | 1.001 | 410.664 | 773 | 225.007 |
| Allianz Interglobal A EUR | 42.051 | 17.021.468 | 29.505 | 11.061.959 |
| Allianz Interglobal IT EUR | 131 | 153.074 | - | - |
| Allianz Internationaler Rentenfonds | 25.006 | 1.212.289 | 84.409 | 4.142.772 |
| Allianz Japan Smaller Companies Equity A EUR | 358 | 41.325 | 341 | 39.413 |
| Allianz Little Dragons A2 EUR | 579 | 182.909 | 566 | 149.471 |
| Allianz Mobil-Fonds A EUR | 125.281 | 6.182.607 | 134.264 | 6.600.440 |
| Allianz Multi Asset Risk Control A EUR | 284 | 31.060 | 247 | 28.006 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland A EUR | 81.095 | 30.149.629 | 76.282 | 25.354.590 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland A20 EUR | 167.577 | 19.919.865 | 163.556 | 17.384.394 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland I EUR | 2.435 | 5.785.208 | 1.779 | 3.774.707 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland I20 EUR | 1.735 | 2.085.730 | 1.108 | 1.190.266 |
| Allianz Oriental Income AT EUR | 2.521 | 853.667 | - | - |
| Allianz PrivateFinancePolice | - | 339.309 | - | - |
| Allianz Rentenfonds A EUR | 1.079.659 | 97.298.883 | 957.828 | 84.183.542 |
| Allianz Rentenfonds IT2 EUR | 318 | 339.525 | 86 | 88.689 |
| Allianz Rohstofffonds A EUR | 477.533 | 33.169.421 | 470.877 | 30.785.922 |
| Allianz Selective Global High Yield A H2 EUR | 5 | 473 | 5 | 481 |
| Allianz Strategic Bond - A - (H2-EUR) | 27.853 | 3.580.556 | - | - |
| Allianz Strategiefonds Balance A EUR | 3.775.193 | 326.818.462 | 3.761.014 | 333.376.298 |
| Allianz Strategiefonds Balance IT2 EUR | 3.043 | 3.610.897 | 2.242 | 2.692.068 |
| Allianz Strategiefonds Stabilität A EUR | 1.336.933 | 81.352.400 | 1.306.447 | 81.744.396 |
| Allianz Strategiefonds Stabilität IT2 EUR | 847 | 887.699 | 613 | 653.057 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum A EUR | 5.260.588 | 527.794.773 | 5.209.640 | 541.437.874 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum IT2 EUR | 10.306 | 13.125.692 | 6.450 | 8.394.594 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum Plus A EUR | 7.655.414 | 891.626.117 | 7.559.066 | 892.120.958 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum Plus IT2 EUR | 8.271 | 11.475.731 | 4.797 | 6.655.336 |
| Allianz Strategy 50 CT EUR | 9.549 | 1.997.082 | 9.445 | 2.013.297 |
| Allianz Strategy 75 CT EUR | 568 | 136.332 | 560 | 139.608 |
| Allianz Thematica A EUR | 64.011 | 11.785.019 | 41.429 | 5.919.358 |
| Allianz Thematica IT EUR | 451 | 636.719 | - | - |
| Allianz Thesaurus AT EUR | 12.854 | 14.186.533 | 12.714 | 12.822.087 |
| Allianz Treasury Short Term Plus Euro A EUR | 695 | 64.602 | 696 | 64.714 |
| Allianz US Equity Fund | 8.587 | 2.443.938 | 8.122 | 2.105.600 |
| Allianz US Equity Fund A H-EUR | 3.537 | 420.042 | 2.754 | 276.644 |
| Allianz US Large Cap Growth A EUR | 2.147 | 285.334 | 1.665 | 168.445 |
| Allianz US Short Duration High Income Bond A H2-EUR | 44.672 | 4.154.051 | 40.183 | 3.775.174 |
| Allianz Vermögensbildung Deutschland A EUR | 147.486 | 27.663.866 | 154.467 | 29.209.696 |
| Allianz Vermögensbildung Deutschland A20 EUR | 258.479 | 25.067.301 | 252.273 | 24.659.671 |
| Allianz Vermögensbildung Europa A EUR | 177.119 | 7.690.508 | 299.103 | 14.853.473 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Ausgewogen C EUR | 944.084 | 104.783.919 | 881.939 | 115.851.485 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Ausgewogen IT2 EUR | 8.579 | 8.528.220 | 5.730 | 6.673.154 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Defensiv C EUR | 325.254 | 34.945.298 | 325.090 | 38.058.315 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Defensiv IT2 EUR | 1.204 | 1.221.425 | 929 | 1.019.668 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Dynamisch C EUR | 421.958 | 49.352.234 | 391.933 | 58.660.619 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Dynamisch IT2 EUR | 16.662 | 16.589.984 | 10.564 | 13.304.209 |
| Allianz Wachstum Euroland A EUR | 200.342 | 29.360.147 | 198.321 | 25.956.218 |
| Allianz Wachstum Euroland A20 EUR | 153.891 | 19.436.460 | 150.854 | 16.940.859 |
| Allianz Wachstum Euroland IT2 EUR | 490 | 763.101 | 397 | 544.877 |
| Allianz Wachstum Euroland IT20 EUR | 877 | 1.148.652 | 437 | 504.759 |
| Allianz Wachstum Europa A EUR | 78.674 | 12.056.728 | 76.287 | 10.311.682 |
| Allianz Wachstum Europa A20 EUR | 33.800 | 4.435.582 | 30.425 | 3.472.048 |
| Allvest Active Invest SICAV-SIF | 2.610 | 276.975 | - | - |
| Allvest Passive Invest SICAV-SIF | 4.432 | 452.454 | - | - |
| Amundi Ethik Fonds A | 27.155 | 170.260 | - | - |
| Amundi European Sector Rotation Fund I C/D | 7 | 7.928 | - | - |
| Amundi Funds European Equity Val I2 EUR C | 26 | 48.696 | 20 | 42.137 |
| Amundi Funds Global Ecology ESG A EUR C | 14.233 | 4.805.937 | 12.629 | 3.824.704 |
| Amundi Funds Global Ecology ESG I2 EUR C | 1.132 | 2.165.619 | 729 | 1.223.911 |
| Amundi Multi Manager Best Select H ND | 7.361 | 387.947 | 7.358 | 392.825 |
| Aviva Investors - Global High Yield Bond Fund A USD | 2 | 36 | 2 | 38 |
| BGF Emerging Markets Bond Fund A2 EUR Hedged | 3 | 55 | 3 | 53 |
| BGF Global Allocation A2 EUR | 87.453 | 5.192.934 | 78.594 | 4.262.172 |
| BGF Global Allocation D2 USD EUR | 31.680 | 2.075.641 | 21.624 | 1.284.229 |
| BGF Systematic Global SmallCap A2 USD | 203.802 | 20.875.694 | 207.838 | 20.633.815 |
| BGF US Basic Value A2 | 160.292 | 12.524.175 | 164.084 | 13.822.500 |
| BGF World Gold A2 USD | 352.846 | 12.443.532 | 333.056 | 9.972.408 |
| BGF World Mining A2 | 1.173.853 | 51.931.409 | 1.162.290 | 42.049.540 |
| BGF World Real Estate Sec A2 USD | - | - | 27.326 | 390.227 |
| BNP Paribas Global Environment Cl C | 1.767 | 444.388 | 568 | 126.481 |
| BNP Paribas Global Environment I C | 1.064 | 305.392 | 321 | 80.617 |
| BSF Managed Index Port Growth A2 EUR | 15.236 | 2.074.058 | 4.791 | 611.373 |
| BSF Managed Index Port Growth D2 EUR | 1.795 | 270.008 | 750 | 105.055 |
| BSF Managed Index Port Mod A2 EUR | 6.807 | 824.840 | 3.573 | 434.054 |
| BSF Managed Index Port Mod D2 EUR | 208 | 27.173 | 2 | 319 |
| Carmignac Investissement A EUR Acc | 20.507 | 35.401.584 | 20.036 | 25.909.922 |
| Carmignac Patrimoine A EUR Acc | 130.952 | 93.785.492 | 129.080 | 82.252.394 |
| Carmignac Portfolio Emerging Patrimoine A EUR Acc | 6.392 | 940.815 | 6.417 | 785.895 |
| CB Geldmarkt Deutschland I A EUR | 3.579 | 165.741 | 3.577 | 166.883 |
| CB Geldmarkt Deutschland I P EUR | 105.735 | 96.710.185 | 121.646 | 112.111.522 |
| ComStage DAX ETF | 160.198 | 19.044.350 | 131.543 | 15.550.967 |
| ComStage EURO STOXX 50 ETF | - | - | 141.860 | 10.866.437 |
| ComStage FR DAX ETF | - | - | 1.317 | 77.780 |
| ComStage FR EURO STOXX 50 ETF | - | - | 617 | 23.290 |
| ComStage MSCI Emerging Markets ETF | 116.258 | 5.379.034 | 48.182 | 2.115.182 |
| ComStage MSCI World ETF EUR | 1.140.376 | 70.253.983 | 783.032 | 46.414.993 |
| ComStage S&P 500 ETF EUR | - | - | 47.924 | 15.595.849 |
| Concentra A EUR | 51.789 | 7.129.842 | 24.775 | 3.067.866 |
| CPR Invest Defensive A Acc | - | 455 | - | 33 |
| CPR Invest Dynamic A Acc | 3 | 3.416 | - | 324 |
| CPR Invest Reactive A Acc | 7 | 7.628 | 5 | 5.348 |
| DEGI Europa Fonds | 5.592 | 2.880 | 5.750 | 4.088 |
| DEGI International | 79.049 | 135.174 | 82.096 | 167.476 |
| Deutsche Invest I Euro-Government Bonds LC | 4.460 | 939.546 | 4.049 | 816.703 |
| Deutsche Invest I Top Asia LD | 120.870 | 38.522.500 | 118.508 | 34.280.759 |
| Dimensional Global Core Equity B | 16.767 | 496.653 | 796 | 22.813 |
| Dimensional World Equity EUR Acc | 11.666 | 279.172 | 799 | 18.764 |
| DJE - Dividende & Substanz P EUR | 21.725 | 9.916.369 | 20.390 | 8.867.643 |
| DJE - Dividende & Substanz XP EUR | 9.973 | 2.900.000 | 7.124 | 2.004.129 |
| DWS Akkumula LC | 3.843 | 5.232.525 | 2.048 | 2.659.016 |
| DWS Akkumula TFC | 3.195 | 4.409.020 | 1.340 | 1.751.736 |
| DWS Deutschland FC | 14.147 | 3.540.906 | 9.334 | 2.220.747 |
| DWS Deutschland GLC | 43.943 | 10.318.674 | 44.079 | 9.873.676 |
| DWS Deutschland GTFC | 18.039 | 1.834.764 | 12.252 | 1.181.984 |
| DWS Deutschland LC | 64.058 | 15.595.474 | 64.455 | 15.007.113 |
| DWS Top Dividende LD | 627.724 | 72.407.979 | 605.257 | 79.591.288 |
| DWS Top Dividende TFC | 163.325 | 21.335.138 | 106.300 | 15.248.720 |
| DWS Vermögensbildungsfonds I LD | 49.975 | 9.934.944 | 39.668 | 7.445.662 |
| Ethna-AKTIV A | 72.367 | 9.726.805 | 72.270 | 9.612.566 |
| Fidelity Funds - America Fund A Dis USD | 169.043 | 1.597.106 | 178.902 | 1.772.288 |
| Fidelity Funds - America Fund Y Dis USD | 26.113 | 321.407 | 26.315 | 338.518 |
| Fidelity Funds - Emerging Markets Fund A | 25.288 | 805.203 | 20.294 | 557.374 |
| Fidelity Funds - Emerging Markets Fund Y Dis USD | 307.978 | 4.440.139 | 172.401 | 2.142.538 |
| Fidelity Funds - European Fund A Acc EUR | 1.454.059 | 29.139.338 | 1.456.843 | 27.228.401 |
| Fidelity Funds - European Growth Fund A Dis EUR | 11.416.564 | 172.960.948 | 11.073.926 | 186.374.168 |
| Fidelity Funds - Global Technology A Acc EUR | 36.196 | 1.028.679 | 18.985 | 407.979 |
| First Eagle Amundi International IU C | 188 | 335.345 | 118 | 216.681 |
| Flossbach von Storch - Multi Asset - Balanced I | 16.346 | 2.806.519 | 12.605 | 2.203.420 |
| Flossbach von Storch - Multi Asset - Balanced R | 22.910 | 3.687.763 | 20.183 | 3.332.605 |
| Flossbach von Storch - Multi Asset - Growth I | 40.727 | 7.984.883 | 24.774 | 4.860.665 |
| Flossbach von Storch - Multi Asset - Growth R | 11.300 | 2.082.440 | 7.344 | 1.364.493 |
| Flossbach von Storch - Multiple Opportunities II R | 53.165 | 8.159.763 | 17.153 | 2.553.923 |
| Flossbach von Storch - Multiple Opportunities R | 333.348 | 93.147.540 | 286.202 | 77.360.484 |
| Fondak A EUR | 26.719 | 5.456.585 | 25.060 | 4.677.748 |
| Fondak A20 EUR | 24.059 | 2.598.803 | 22.028 | 2.169.993 |
| Fondak I EUR | 17 | 1.266.425 | 11 | 742.278 |
| Fondak I20 EUR | 761 | 828.573 | 530 | 523.848 |
| Franklin Mutual European Fund A Acc EUR | 29.820 | 681.688 | 31.794 | 829.518 |
| Goldman Sachs Global Core Equity Portfolio - E Close EUR Acc | 45.777 | 1.028.146 | 20.985 | 455.587 |
| Goldman Sachs Global Core Equity Portfolio - I Close EUR Acc | 17.768 | 448.459 | 2.821 | 67.929 |
| H&A PRIME VALUES Income EUR A | 8.017 | 1.100.945 | 7.492 | 1.046.354 |
| Industria A EUR | 2.698 | 336.100 | 2.749 | 289.906 |
| Invesco Euro Short Term Bond Fund A Acc EUR | 15.800 | 178.636 | 6.981 | 78.300 |
| Invesco Pan European Structured Equity Fund A Acc EUR | 45.954 | 855.672 | 63.196 | 1.270.871 |
| Invesco Pan European Structured Equity Fund C Acc EUR | 43.660 | 898.522 | 26.644 | 589.092 |
| iShares Core MSCI EM IMI ETF USD Acc EUR | 18.166 | 533.258 | - | - |
| iShares Core MSCI Europe ETF EUR | 30.806 | 757.342 | 2.186 | 56.729 |
| iShares Core MSCI Pacific ex-Japan ETF USD Acc | 4.975 | 682.844 | 387 | 54.401 |
| iShares Core MSCI World ETF USD Acc EUR | 42.375 | 2.536.306 | - | - |
| iShares Core S&P 500 ETF USD Acc | 77.160 | 23.758.694 | 2.501 | 713.783 |
| iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD Dis | 2.569 | 78.108 | 6.017 | 172.712 |
| iShares STOXX Global Select Dividend 100 (DE) | 23.562 | 598.465 | 5.593 | 163.310 |
| JPMorgan Funds - Emerging Markets Equity Fund A Acc EUR | 522.968 | 14.104.435 | 435.331 | 9.677.403 |
| JPMorgan Funds - Europe Dynamic Small Cap A perf Acc EUR | 17.209 | 962.320 | 12.130 | 607.479 |
| JPMorgan Funds - Global Macro Opportunities Fund A Acc EUR | 6.720 | 1.384.981 | 5.277 | 974.416 |
| JSS Sustainable Bond EUR P EUR dis | 13.438 | 1.726.094 | 11.286 | 1.375.700 |
| JSS Sustainable Equity - Global Thematic P Fonds | 17.635 | 4.728.464 | 13.933 | 3.242.127 |
| Kapital Plus A EUR | 194.829 | 13.515.287 | 192.954 | 12.761.965 |
| Kapital Plus I EUR | 2.290 | 2.782.752 | 1.645 | 1.906.387 |
| KomfortDynamik Sondervermögen | 3.758.415 | 434.773.456 | 2.500.320 | 284.186.377 |
| Lyxor Core STOXX Europe 600 (DR) ETF Acc | 2.459 | 410.413 | 243 | 41.272 |
| Lyxor MSCI Europe ETF Dist A/I | 2.492 | 322.138 | 1.917 | 260.914 |
| M&G Global Themes Euro A Acc | 190.752 | 7.698.067 | 184.406 | 7.154.964 |
| M&G Optimal Income A EUR Acc | 246.061 | 2.618.216 | 266.021 | 2.790.505 |
| Magellan C | 638.317 | 16.838.810 | 630.873 | 15.765.513 |
| MetallRente Fonds Portfolio A EUR Inc | 224.462 | 22.084.797 | 221.535 | 22.920.031 |
| MetallRente Fonds Portfolio I EUR Acc | 19.902 | 22.220.730 | 14.896 | 17.490.530 |
| MFS Meridian European Core Equity A1 EUR | 73.950 | 3.162.082 | 45.346 | 1.970.747 |
| Morgan Stanley Investment Funds - Emerging Markets Equity A | 514.267 | 21.397.825 | 510.595 | 20.382.871 |
| Morgan Stanley INVF European Champions Fund A EUR | 635.617 | 30.363.404 | 643.095 | 21.955.251 |
| Nordea 1 - European Stars Equity BP EUR | 183.930 | 22.568.190 | - | - |
| Nordea 1 - European Value Fund BP EUR | - | - | 449.728 | 27.932.618 |
| Nordea 1 - Global Climate & Environment BI EUR | 24.811 | 683.552 | 2.818 | 64.253 |
| Nordea 1 - Global Climate & Environment BP EUR | 216.493 | 5.399.329 | 37.594 | 782.716 |
| ÖkoWorld ÖkoVision Classic C | 91 | 20.667 | 92 | 18.260 |
| ÖkoWorld ÖkoVision® Classic T | 32.204 | 4.294.671 | 21.361 | 2.476.005 |
| Partners Group Invest Private Equity P EUR | - | - | 1.857 | 493.098 |
| Pictet-Biotech-P USD | 19.337 | 16.063.708 | 18.420 | 13.037.924 |
| Pictet-Emerging Markets-P USD | 16.142 | 10.560.954 | 15.778 | 9.064.131 |
| Pictet-Global Emerging Debt P-USD | 2.395 | 862.636 | 2.056 | 749.694 |
| Pictet-Global Megatrend Selection-P EUR | 44.948 | 14.094.229 | 30.558 | 8.399.053 |
| PIMCO GIS Dynamic Bond Fund E | 39.348 | 471.782 | 39.215 | 455.682 |
| PIMCO GIS Emergin Local Bond E EUR Unhedg | 1.956 | 28.715 | 1.962 | 30.684 |
| PIMCO GIS Emerging Markets Bond E EUR Acc | 7.672 | 303.748 | 5.655 | 215.387 |
| PIMCO GIS Emerging Markets Bond E USD | 6.260 | 250.340 | 4.567 | 187.340 |
| PIMCO GIS Euro Bond E EUR Acc | 13.537 | 320.548 | 7.945 | 181.064 |
| PIMCO GIS Euro Bond Institutional EUR Acc | 6.762 | 183.050 | 477 | 12.308 |
| PIMCO GIS Global Bond ESG E USD | 20.232 | 183.214 | 5.317 | 49.499 |
| PIMCO GIS Global Bond ESG Institutional USD | 15.793 | 157.089 | 2.483 | 25.039 |
| PIMCO GIS Global Bond Fund E Acc USD | 29.823 | 772.672 | 27.225 | 720.587 |
| PIMCO GIS Global Bond Fund Institutional Acc USD | 13.060 | 387.040 | 10.602 | 318.213 |
| PIMCO GIS Global Core Asset Allocation Fund E | 31.136 | 519.657 | 23.641 | 359.109 |
| PIMCO GIS Income E USD Acc | 58.197 | 737.249 | 51.089 | 667.689 |
| PIMCO GIS Income Institutional USD Acc | 18.751 | 255.159 | 19.337 | 269.259 |
| Private Banking Vermögensportfolio Nachhaltig 50 AK 4 | 105 | 7.041 | 35 | 2.343 |
| Private Banking Vermögensportfolio Nachhaltig 70 AK 4 | 10.664 | 731.234 | 8.177 | 552.245 |
| Robeco Active Quant Emerging Markets Equities D | 4.689 | 924.947 | 4.587 | 872.082 |
| Robeco Asia Pacific Equities D EUR | 4.628 | 772.171 | 4.276 | 718.307 |
| Robeco Asia-Pacific Equities I EUR | 7.914 | 976.456 | 5.191 | 639.776 |
| Robeco BP Global Premium Equities D EUR | 3.157 | 872.902 | 3.315 | 961.443 |
| Robeco BP Global Premium Equities I EUR | 3.038 | 506.959 | 2.335 | 405.953 |
| Santander Select Defensive A | 154 | 18.922 | 47 | 5.740 |
| Santander Select Dynamic A | 6.868 | 1.008.037 | 5.990 | 918.034 |
| Santander Select Moderate A | 678 | 89.164 | 596 | 79.987 |
| Sauren Global Balanced A | 184.423 | 3.677.402 | 174.971 | 3.334.947 |
| Sauren Global Growth A | 55.542 | 2.389.426 | 48.692 | 1.899.472 |
| Schroder ISF Asian Equity Yield A Acc USD | 130.560 | 3.903.112 | 131.827 | 3.715.369 |
| Schroder ISF Emerging Markets A EUR Acc | 17.063 | 286.282 | 33.950 | 510.134 |
| Schroder ISF EURO Corporate Bond A Acc EUR | 241.289 | 5.974.017 | 240.932 | 5.703.265 |
| Schroder ISF Global Equity A USD | 104.766 | 3.061.895 | 75.534 | 1.955.571 |
| Schroder ISF Global Inflationlinked Bond A ACC EUR | 18.421 | 639.459 | - | 6 |
| T. Rowe Price Global Natural Resources Equity Fund A USD | 116.547 | 722.973 | 102.241 | 720.472 |
| Templeton Asian Growth Fund A Y Dis USD | 1.312.099 | 46.347.859 | 1.339.990 | 41.805.285 |
| Templeton Eastern Europe Fund A Acc EUR | 626.201 | 14.521.605 | 613.974 | 16.829.029 |
| Templeton Global Bond Fund A Mdis EUR | 1.411.522 | 17.361.717 | 1.455.536 | 21.047.054 |
| Templeton Global Bond Fund I Acc EUR | 36.861 | 740.905 | 30.971 | 698.089 |
| Templeton Growth (Euro) Fund A Acc | 26.416.944 | 454.635.598 | 26.420.811 | 474.781.965 |
| Threadneedle American Class 1U | 1.946.817 | 22.099.251 | 2.051.856 | 20.981.025 |
| Threadneedle American Class 9U | 92.338 | 1.067.282 | 60.124 | 620.804 |
| Threadneedle Asia Equities 1U USD | 5.129.827 | 17.246.163 | 5.131.717 | 14.867.579 |
| Threadneedle Eurp High Yield Bond 1E | 740.922 | 8.093.836 | 751.440 | 7.981.266 |
| Threadneedle Global Select 1U USD | 16.293.579 | 55.754.124 | 16.253.716 | 50.280.091 |
| Threadneedle Global Select 9U USD | 70.010 | 865.683 | 68.540 | 759.914 |
| Threadneedle Pan European Equities 1E | 1.607.165 | 18.549.250 | 1.632.472 | 17.681.304 |
| UBS ETF MSCI EMU SRI EUR A | 8.108 | 827.984 | 571 | 59.934 |
| UBS ETF MSCI USA SRI USD A | 9.732 | 1.253.895 | 820 | 96.346 |
| UBS ETF MSCI World SRI USD A | 131.262 | 2.513.929 | 12.393 | 220.663 |
| UniDividendenAss -net- A | 2.873 | 152.581 | 3.065 | 174.752 |
| UniEM Global A | 2.063 | 212.970 | 1.887 | 189.457 |
| UniEuroRenta | 1.184 | 79.141 | 1.135 | 75.312 |
| UniFavorit: Aktien | 2.980 | 496.946 | 2.843 | 454.536 |
| UniGlobal | 1.047 | 283.230 | 864 | 216.226 |
| UniRak | 9.878 | 1.362.636 | 9.445 | 1.251.038 |
| UniStrategie: Ausgewogen | 416.454 | 28.168.945 | 410.317 | 27.052.190 |
| UniStrategie: Dynamisch | 377.280 | 21.874.690 | 366.626 | 20.751.023 |
| UniStrategie: Offensiv | 784.477 | 44.495.539 | 765.309 | 42.811.358 |
| VermögensManagement Balance A EUR | 363.829 | 49.560.749 | 378.482 | 50.697.716 |
| VermögensManagement Chance A EUR | 109.600 | 16.932.112 | 102.417 | 15.771.228 |
| VermögensManagement Rendite Stars A EUR | 1.619 | 176.491 | 1.431 | 159.040 |
| VermögensManagement Stars of Multi Asset A EUR | 388 | 45.350 | 344 | 39.107 |
| VermögensManagement Substanz A EUR | 66.168 | 8.091.057 | 72.784 | 8.780.654 |
| VermögensManagement Wachstum A EUR | 210.228 | 30.617.671 | 208.226 | 30.069.978 |
| VermögensManagement Wachstumsländer Balance A EUR | 10.676 | 1.439.177 | 10.920 | 1.508.768 |
| Xtrackers DAX ETF 1C | 235 | 30.911 | - | - |
| Xtrackers Euro Stoxx 50 ETF 1C | 233.633 | 12.625.520 | - | - |
| Xtrackers Euro Stoxx Quality Div ETF ID | 6.724 | 128.442 | 609 | 13.730 |
| Xtrackers II Global Aggregate Bond Swap ETF 1D | 12.868 | 532.275 | 481 | 20.302 |
| Summe | 6.029.102.845 | - | 5.653.791.371 | |
| Indexzertifikate | ||||
| Commerzbank AG Portfolio Garant Anleihe 2008 (20) | - | - | 33.274.874 | 34.622.507 |
| UniCredit Bank AG HVB Garant Anleihe Fond 2018 (30) | 210 | 228.810 | 210 | 227.472 |
| UniCredit Bank AG HVB Garant Anleihe 2018 (30) | 1.346 | 1.474.900 | 1.346 | 1.464.482 |
| UniCredit Bank AG HVB Garant Anleihe 2018 (30) | 1.103 | 1.207.936 | 1.103 | 1.197.336 |
| Summe | 2.911.646 | 37.511.797 | ||
| Generationenpolice mit individueller Kapitalanlage | 45.677.516 | 45.163.778 | ||
| Allianz PrivateFinancePolice | 339.309.349 | |||
| Insgesamt | - | 6.417.001.355 | - | 5.736.466.946 |
8 _ Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (Aktiva G)
Ein Teil der Pensionsverpflichtungen ist durch Rückdeckungsversicherungen bzw. saldierungspflichtiges Deckungsvermögen abgesichert. Da für die Ermittlung der Vermögenswerte teilweise ein fester Zinssatz zugrunde gelegt wird, ergab sich im Jahr 2019 bei einem Teil der Pensionspläne ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 6.415 Tausend Euro. Im Geschäftsjahr 2020 gibt es keinen aktiven Unterschiedsbetrag mehr.
Darüber hinaus ergibt sich bei den Altersteilzeitverpflichtungen bei der Saldierung der Entgeltverpflichtungen mit dem saldierungspflichtigen Deckungsvermögen ebenfalls ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 85 (52) Tausend Euro.
Hieraus resultiert im Ausweis ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 85 (1.047) Tausend Euro.
Angaben zu den Passiva
9 _ Eigenkapital (Passiva A)
GEZEICHNETES KAPITAL (PASSIVA A.I)
Das Gezeichnete Kapital der Allianz Lebensversicherungs-AG beträgt 273.000 Tausend Euro. Es ist eingeteilt in 10.500.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 26 Euro je Aktie. Die Aktien können nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden.
Die Allianz Deutschland AG, München, hat uns mitgeteilt, dass sich die Beteiligungsverhältnisse an der Allianz Lebensversicherungs-AG wie folgt darstellen:
| ― | Allianz Deutschland AG: 94,9 Prozent |
| ― | Allianz AZL Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG: 5,1 Prozent |
Ferner hat uns die Allianz Deutschland AG gemäß § 20 Absatz 3 AktG mitgeteilt, dass ihr damit unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien (Kapital- und Stimmenmehrheit) an der Allianz Lebensversicherungs-AG gehört.
Schließlich hat uns die Allianz Deutschland AG auch darüber informiert, dass ihre Beteiligung gemäß § 16 Absatz 4 AktG der Allianz SE, die 100 Prozent der Anteile der Allianz Deutschland AG hält, zugerechnet wird, sodass der Allianz SE mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der Allianz Lebensversicherungs-AG im Sinne des § 20 Absatz 4 AktG in Verbindung mit §§ 20 Absatz 1, 16 Absatz 4 AktG beziehungsweise § 21 Absatz 2 AktG in Verbindung mit § 16 Absatz 1 und 4 AktG gehört.
GEWINNRÜCKLAGEN (PASSIVA A.III)
Der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von 648.500 Tausend Euro wurde in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
| Stand 31.12.2019 | Einstellung | Entnahme | Stand 31.12.2020 | |
|---|---|---|---|---|
| Andere Gewinnrücklagen | 2.021.271 | 648.500 | - | 2.669.771 |
Aus der Zeitwertbewertung des Deckungsvermögens zu Personalrückstellungen sind im Geschäftsjahr unrealisierte Gewinne in Höhe von 649 (428) Tausend Euro entstanden. Dieser Betrag ist gemäß § 268 Absatz 8 HGB abführungs- und ausschüttungsgesperrt. Es ergibt sich außerdem ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB in Höhe von 4.441 (3.689) Tausend Euro. Beide Beträge sind in vollem Umfang durch frei zur Verfügung stehende Eigenkapitalteile gedeckt.
10 _ Sonderposten mit Rücklageanteil (Passiva B)
Es besteht ein Sonderposten aus auf Personengesellschaften übertragener Rücklage gemäß § 6b EStG in Höhe von 63.672 (63.672) Tausend Euro.
11 _ Deckungsrückstellung – Bruttobetrag (Passiva C.II.1)
Die Deckungsrückstellung enthält eine gemäß § 5 Absatz 4 Deckungsrückstellungsverordnung gebildete Rückstellung (Zinszusatzreserve) von 17.387.103 (14.778.136) Tausend Euro.
11 _ Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung – Bruttobetrag (Passiva C.IV)
Tsd €
| 2020 | 2019 | |
|---|---|---|
| Stand zu Beginn des Geschäftsjahres | 13.684.550 | 12.854.085 |
| + Erhöhung Konsortialanteil | - | 24.998 |
| – Entnahme im Geschäftsjahr | 2.188.634 | 2.083.717 |
| + Zuweisung aus dem Überschuss des Geschäftsjahres | 2.596.646 | 2.889.183 |
| Stand am Ende des Geschäftsjahres | 14.092.562 | 13.684.550 |
Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) ist erfolgsabhängig und für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer bestimmt.
Bei der Entnahme im Geschäftsjahr handelt es sich um eine vertragliche Beitragsrückerstattung, soweit diese nicht direkt gutgeschrieben wird. Sie umfasst die Überschussanteile, die an Versicherungsnehmer ausgezahlt, mit den Beiträgen verrechnet, zur Erhöhung von Versicherungssummen verwendet oder den Überschussguthaben gutgeschrieben werden.
Aufteilung der Rückstellung für Beitragsrückerstattung
Tsd €
| 31.12.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Teile der Rückstellung für Beitragsrückerstattung | 1.833.065 | 2.229.383 |
| laufende Überschussanteile | 1.185.428 | 1.621.909 |
| Schlussüberschussanteile | 365.938 | 341.102 |
| Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven | 234.359 | 219.434 |
| zusätzliche Beteiligung an Bewertungsreserven | 47.341 | 46.938 |
| Schlussüberschussanteilfonds | 3.443.332 | 3.273.161 |
| Rückstellungen für Schlussüberschüsse | 1.909.007 | 1.753.516 |
| Rückstellungen für Gewinnrenten | 455.372 | 412.717 |
| Rückstellungen für Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven | 1.078.953 | 1.106.928 |
| Verfügbarer Teil der Rückstellung für Beitragsrückerstattung | 8.816.165 | 8.182.006 |
| Gesamte Rückstellung für Beitragsrückerstattung am Ende des Geschäftsjahres | 14.092.562 | 13.684.550 |
13 _ Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Passiva E.I)
Die Gesellschaft hat Pensionszusagen erteilt, für die Pensionsrückstellungen gebildet werden. Ein Teil der Pensionszusagen ist im Rahmen eines „Contractual Trust Arrangements“ (Methusalem Trust e.V.) abgesichert. Dieses Treuhandvermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert beziehungsweise der Marktwert zugrunde gelegt wird.
Der Erfüllungsbetrag wird auf Basis der Projected Unit Credit-Methode (dies bezeichnet ein Anwartschaftsbarwertverfahren bezogen auf den erdienten Teil) ermittelt beziehungsweise als Barwert der erworbenen Anwartschaft ausgewiesen. Sofern es sich um wertpapiergebundene Zusagen handelt, wird der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände angesetzt.
%
| 31.12.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Diskontierungszinssatz (10-jähriger Durchschnitt) | 2,30 | 2,71 |
| Diskontierungszinssatz (7-jähriger Durchschnitt) | 1,60 | 1,97 |
| Rententrend | 1,30 | 1,50 |
| Gehaltstrend inklusive durchschnittlichen Karrieretrends | 3,25 | 3,25 |
Abweichend hiervon wird bei einem Teil der Pensionszusagen die garantierte Rentendynamik von 1 Prozent pro Jahr zugrunde gelegt.
Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Heubeck-Richttafeln RT2005G verwendet, die bezüglich der Sterblichkeit, Invalidisierung und Fluktuation an die unternehmensspezifischen Verhältnisse angepasst wurden. Die unternehmensspezifischen Anpassungen wurden im Jahr 2010 eingeführt und im Jahr 2018 überprüft und neu festgelegt.
Als Pensionierungsalter wird die vertraglich vorgesehene beziehungsweise die sich nach dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz 2007 ergebende Altersgrenze angesetzt.
Tsd €
| 31.12.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände | 69.971 | 64.851 |
| Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände | 70.445 | 65.120 |
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 75.264 | 68.279 |
| Pensionsrückstellung | 4.820 | 4.154 |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 85 | 1.047 |
Der mit dem 7-jährigen Durchschnittszins zum 31.12.2020 ermittelte Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 79.057 Tausend Euro. Somit ist ein Betrag von 3.792 Tausend Euro gemäß § 253 Absatz 6 S. 2 HGB ausschüttungs- aber nicht abführungsgesperrt.
Die Gesellschaft bildet Pensionsrückstellungen in Höhe von 4.820 Tausend (4.154) Tausend Euro, die sich nach der Saldierung der Verpflichtungen aus Pensionszusagen mit dem Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte ergeben.
14 _ Sonstige Rückstellungen (Passiva E.III)
Die Sonstigen Rückstellungen belaufen sich insgesamt auf 244.310 (260.617) Tausend Euro. Die wesentlichen Sonstigen Rückstellungen sind in folgender Tabelle aufgeführt:
Tsd €
| 31.12.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Rückstellung für Verplichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 59.328 | 68.827 |
| Rückstellung für Personal | 29.570 | 30.327 |
| Rückstellung für Vertrieb | 14.990 | 16.417 |
| Rückstellung für sonstige Verplichtungen | 140.423 | 145.046 |
Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Jubiläumsgaben, einem Wertkontenmodell und Altersteilzeit- beziehungsweise Vorruhestandsverträgen, die unter den Sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden.
Das im Methusalem Trust e. V. für das Altersteilzeit-Sicherungsguthaben und das Wertkontenmodell reservierte Vermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert beziehungsweise der Marktwert zugrunde gelegt wird.
Die Bewertung dieser Verpflichtungen erfolgt im Wesentlichen analog zu den Pensionszusagen und auf Basis der gleichen Rechnungsannahmen (mit Ausnahme des Rechnungszinses).
Tsd €
| 31.12.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände | 8.516 | 7.107 |
| Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände | 8.691 | 7.266 |
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 8.609 | 7.214 |
Für die Verpflichtungen aus Altersteilzeit, bei denen der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände die Verpflichtungen übersteigt, weist die Gesellschaft den saldierten Wert in Höhe von 85 (52) Tausend Euro unter der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung aus.
15 _ Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber Versicherungsnehmern (Passiva G.I.1)
Den weitaus größten Teil dieses Postens stellen mit 1.098.665 (1.202.124) Tausend Euro die Überschussguthaben der Verträge dar, bei denen die laufenden Überschussanteile verzinslich angesammelt werden.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen 432.264 (430.351) Tausend Euro.
16 _ Sonstige Verbindlichkeiten (Passiva G.IV)
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen 433 (517) Tausend Euro. Diese Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
17 _ Gebuchte Beiträge (GuV I.1.a)
Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Tsd €
| 2020 | 2019 | |
|---|---|---|
| Laufende Beiträge | 9.982.504 | 9.792.933 |
| Einmalbeiträge | 17.389.492 | 18.614.774 |
| Insgesamt | 27.371.996 | 28.407.707 |
| Einzelversicherungen | ||
| Kapitalversicherungen | 1.759.636 | 1.977.589 |
| Risikoversicherungen | 71.758 | 70.084 |
| Renten- und Pensionsversicherungen | 11.742.582 | 13.578.795 |
| Sonstige Versicherungen1 | 5.596.505 | 4.974.455 |
| Kollektivversicherungen2 | 8.201.514 | 7.806.784 |
| Insgesamt | 27.371.996 | 28.407.707 |
1 Davon entfallen 1.862.368 (1.169.286) Tsd € auf fondsgebundene Versicherungen und 3.736.137 (3.805.169) Tsd € auf Kapitalisierungsverträge.
2 Davon entfallen 300.790 (243.790) Tsd € auf fondsgebundene Versicherungen und 3.640.171 (3.015.485) Tsd € auf Kapitalisierungsverträge.
18 _ Erträge aus Kapitalanlagen (GuV I.3) und Aufwendungen für Kapitalanlagen (GuV I.10)
Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen, alle Erträge abzüglich aller Aufwendungen, beträgt 10.263.119 (9.869.044) Tausend Euro. Hierin ist das Ergebnis aus fondsgebundenen Versicherungen in Höhe von minus 9.872 (93.592) Tausend Euro enthalten. Die Nettoverzinsung beträgt 4,1 (4,3) Prozent. Sie berechnet sich aus dem Nettoergebnis ohne Berücksichtigung des Ergebnisses aus fondsgebundenen Versicherungen.
Das Ergebnis aus Kapitalanlagen im Sinne der laufenden Durchschnittsverzinsung – dies sind die laufenden Erträge abzüglich des laufenden Aufwands ohne Berücksichtigung des Ergebnisses aus fondsgebundenen Versicherungen – beträgt 8.929.430 (9.174.333) Tausend Euro. Die laufende Durchschnittsverzinsung beträgt 3,6 (4,0) Prozent.
Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
Tsd €
| 2020 | 2019 | |
|---|---|---|
| 1 Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft1 | 1.118.192 | 1.201.208 |
| 2 Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB | 145.079 | 159.627 |
| 3 Löhne und Gehälter | 97.809 | 99.746 |
| 4 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung | 13.526 | 13.348 |
| 5 Aufwendungen für Altersversorgung | 9.240 | 8.706 |
| Aufwendungen insgesamt | 1.383.846 | 1.482.635 |
1 Darin enthalten ist die anteilige Gesellschaftsprovision an die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG in Höhe von 583.045 (618.232) Tsd €
19 _ Abschreibungen auf Kapitalanlagen (GuV I.10.b)
Die Abschreibungen auf Kapitalanlagen betragen 403.527 (10.357) Tausend Euro. Darin enthalten sind planmäßige Abschreibungen auf Grundvermögen in Höhe von 31.790 (33.789) Tausend Euro, außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 110.632 (61.332) Tausend Euro auf Kapitalanlagen, die nach den Vorschriften des Anlagevermögens nach § 253 Absatz 3 HGB bewertet werden, sowie außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 261.106 (10.236) Tausend Euro auf Kapitalanlagen, die nach den Vorschriften des Umlaufvermögens nach § 253 Absatz 4 HGB bewertet werden.
Von den außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen auf Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 19.284 (41.393) Tausend Euro, auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen 68.624 (5) Tausend Euro, auf Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 260.959 (9.641) Tausend Euro, auf Inhaberschuldverschreibungen 1.814 (595) Tausend Euro, auf Hypotheken- und Grundschuldforderungen 13.841 (1.630) Tausend Euro, auf Sonstige Ausleihungen 7.215 (272) Tausend Euro. Im Vorjahr entfielen von den außerplanmäßigen Abschreibungen auf Grundvermögen 18.031 Tausend Euro.
Abschreibungen auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Sonstige Ausleihungen und Hypotheken-, Grund- und Rentenschuldforderungen in Höhe von 89.371 (1.406) Tausend Euro sind währungsbedingt.
20 _ Rückversicherungssaldo
Der Saldo aus den verdienten Beiträgen der Rückversicherer und den Anteilen der Rückversicherer an den Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle, an den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb und an der Veränderung der Brutto-Deckungsrückstellung beträgt 18.230 (20.713) Tausend Euro.
Verrechnete Aufwendungen und Erträge im Sinne des § 285 Nr. 25 HGB
Aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Absatz 2 HGB ergab sich eine Saldierung folgender Aufwendungen und Erträge:
Tsd €
| Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | Sonstige Verpflichtungen | |
|---|---|---|
| Ertrag aus dem beizulegenden Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände | 1.906 | 454 |
| Rechnerische Verzinsung des Erfüllungsbetrages der verrechneten Schulden | -1.868 | -451 |
| Effekt aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes für den Erfüllungsbetrag | -1.966 | -6 |
| Nettobetrag der verrechneten Erträge und Aufwendungen | -1.928 | -3 |
Zinsen aus Ab- und Aufzinsung
Das Jahresergebnis der Allianz Lebensversicherungs-AG wird durch die Abzinsung in Höhe von 16 (41) Tausend Euro und durch die Aufzinsung in Höhe von 2.114 (825) Tausend Euro aus langfristigen Rückstellungen beeinflusst.
Effekte aus der Währungsumrechnung
Die Währungsgewinne betragen 15.441 (11.523) Tausend Euro, die Währungsverluste belaufen sich auf insgesamt 16.264 (11.049) Tausend Euro.
21 _ Außerordentliche Aufwendungen (GuV II.5)
Im außerordentlichen Ergebnis sind Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 20.551 (22.582) Tausend Euro enthalten.
22 _ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (GuV II.7)
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 465.034 (117.780) Tausend Euro betreffen überwiegend die nachträglichen Steuerumlagen an die Allianz Deutschland AG, Steuern für das laufende Jahr sowie Steuern für Vorjahre.
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse bestehen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung. Grundlage der betrieblichen Altersversorgung für die Mitarbeiter der deutschen Allianz Gesellschaften, die bis zum 31. Dezember 2014 eingetreten sind, ist in der Regel die Mitgliedschaft in der Allianz Versorgungskasse VVaG (AVK), die als rechtlich selbstständige und regulierte Pensionskasse der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt. Die Leistungen der AVK werden nach dem Einmalbeitragssystem über Zuwendungen der Trägergesellschaften an die Kasse durch Gehaltsumwandlung finanziert. Zu den Trägergesellschaften gehört neben der Allianz SE, der Allianz Deutschland AG und der Allianz Versicherungs-AG unter anderem auch die Allianz Lebensversicherungs-AG.
Die Allianz Lebensversicherungs-AG ist verpflichtet, anteilige Verwaltungskosten der AVK zu tragen und entsprechend den Rechtsgrundlagen gegebenenfalls Zuschüsse zu leisten. Außerdem leisten die Trägergesellschaften für bis zum 31. Dezember 2014 eingetretene Mitarbeiter Zuwendungen an den Allianz Pensionsverein e. V. (APV).
Aufgrund des stark gesunkenen Diskontierungszinssatzes und weil die Anpassungsverpflichtung nach § 16 BetrAVG im Alttarif des APV nicht rückgedeckt ist, ist zum 31. Dezember 2020 das Deckungsvermögen des APV geringer als die Versorgungsverpflichtungen. Der Fehlbetrag zum 31. Dezember 2020 beträgt 25.436 (25.080) Tausend Euro.
Die Allianz Lebensversicherungs-AG macht von dem Wahlrecht nach Artikel 28 Absatz 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch, hierfür keine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden, da die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Renten an den Verbraucherpreisindex durch zusätzliche Beiträge an den APV finanziert wird.
Sowohl die AVK als auch der APV wurden für Neueintritte ab dem 1. Januar 2015 geschlossen. Für Neueintritte ab 1. Januar 2015 wurde die betriebliche Altersversorgung einheitlich neu geregelt.
Die Allianz Lebensversicherungs-AG leistet für Neueintritte ab dem 1. Januar 2015 einen monatlichen Beitrag in eine Direktversicherung bei der Allianz Lebensversicherungs-AG, welcher im Rahmen der Entgeltumwandlung vom Mitarbeiter finanziert wird. Außerdem wird monatlich ein Arbeitgeberbeitrag im Rahmen einer Direktzusage gewährt.
Die Allianz SE hat durch Schuldbeitritt die gesamtschuldnerische Haftung für einen Teil der Pensionszusagen der Allianz Lebensversicherungs-AG übernommen. Diese erstattet die Kosten; die Allianz SE hat die Erfüllung übernommen. Daher werden diese Pensionsverpflichtungen bei der Allianz SE und nicht bei der Allianz Lebensversicherungs-AG bilanziert.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 erstatten die Gesellschaften für ihre Angestellten lediglich noch die Dienstzeitaufwände. Für die Risiken aus Zins, Inflation und Biometrie erfolgt keine Erstattung mehr. Die gesamtschuldnerische Haftung der Allianz Lebensversicherungs-AG aus diesen Pensionszusagen sowie die diesen Haftungsverbindlichkeiten gegenüberstehenden Rückgriffsforderungen an die Allianz SE betragen:
Tsd €
| 31.12.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 168.064 | 170.419 |
| Nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag gemäß Artikel 67 Absatz 2 EGHGB | - | - |
| Gesamtschuldnerische Haftung bzw. Rückgriffsforderungen gegen die Allianz SE | 168.064 | 170.419 |
Aus der Umstellung des Finanzierungsverfahrens des Pensions-Sicherungs-Vereins VVaG im Jahr 2006 besteht eine gesamtschuldnerische Haftung in Höhe von 137 (271) Tausend Euro, die nicht in der Bilanz der Gesellschaft ausgewiesen wird, da dieser Haftungsverbindlichkeit eine gleichwertige Rückgriffsforderung an die Allianz SE gegenüber steht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Allianz Lebensversicherungs-AG ist gemäß §§ 221 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge. Diese betragen über die Summe aller dem Sicherungsfonds angeschlossenen Unternehmen maximal 0,2 Promille der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen in Höhe von 1 Promille der Summe der versicherungstechnischen Nettorückstellungen aufgebaut ist. Darüber hinaus kann der Sicherungsfonds im Sanierungsfall Sonderbeiträge bis zur Höhe von höchstens weiteren 1 Promille der gleichen Bemessungsgrundlage erheben.
Für die Allianz Lebensversicherungs-AG belaufen sich die zukünftigen Verpflichtungen aus den jährlichen Beiträgen auf 18 (18) Millionen Euro, die Verpflichtungen für die Sonderbeiträge auf 257 (198) Millionen Euro.
Zusätzlich hat sich die Allianz Lebensversicherungs-AG verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt 1 Prozent der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beiträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag 2.333 (1.804) Millionen Euro.
Als Gründungsmitglied der Versorgungsausgleichskasse hat sich die Allianz Lebensversicherungs-AG verpflichtet, gemäß ihrem Anteil zusätzliche Gründungsstockmittel zur Verfügung zu stellen, wenn dies zur Erfüllung der Solvabilitätsvorschriften des Vereins erforderlich ist. Zuletzt ist dies 2012 mit 547 Tausend Euro geschehen.
Auf zugesagte, aber noch nicht ausgezahlte Darlehens- und Grundschuldforderungen entfallen 4.964 (4.704) Millionen Euro, auf Verpflichtungen aus Kaufverträgen entfallen 3.057 (2.095) Millionen Euro und auf gesellschaftsrechtliche Verpflichtungen 26 (26) Millionen Euro. Auf verbundene Unternehmen entfallen 1.373 (1.249) Millionen Euro der Verpflichtungen aus Kaufverträgen und 26 (26) Millionen Euro der gesellschaftsrechtlichen Verpflichtungen.
Bei den gesellschaftsrechtlichen Verpflichtungen handelt es sich um Eventualverbindlichkeiten aus Haftsummenherabsetzungen und um noch nicht geleistete Haftungseinlagen.
Aus langfristigen Mietverträgen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 34 (42) Millionen Euro.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich insgesamt auf 10.414 (8.671) Millionen Euro, davon 1.433 (1.317) Millionen Euro gegenüber verbundenen Unternehmen.
Bezüge des Vorstandes und des Aufsichtsrates
Die Gesamtbezüge des Vorstandes (einschließlich im Geschäftsjahr gewährter aktienbasierter Vergütungen) betrugen im Berichtsjahr 4.840 (6.739) Tausend Euro, die der früheren Mitglieder des Vorstandes und ihrer Hinterbliebenen 1.076 (1.112) Tausend Euro. Dabei wurden im Rahmen des aktienbasierten Vergütungssystems 9.197 (7.500) Restricted Stock Units an die Vorstände ausgegeben. Der beizulegende Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung betrug 1.351 (1.189) Tausend Euro.
Die Pensionsverpflichtungen für ehemalige Vorstandsmitglieder beziehungsweise deren Hinterbliebene stellen sich wie folgt dar:
Tsd €
| 31.12.2020 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände | 17.342 | 14.163 |
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 22.997 | 19.410 |
| Nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag gemäß Artikel 67 Absatz 2 EGHGB | - | - |
| Pensionsrückstellung | 5.655 | 5.247 |
Bei Rückdeckungsversicherungen wird als beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände der Aktivwert zugrunde gelegt.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates einschließlich der im Geschäftsjahr ausgeschiedenen Mitglieder betrugen 151 (123) Tausend Euro.
Für Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates bestanden keine Kredite.
Neben den Gesamtbezügen des Vorstandes und des Aufsichtsrats, die der Allianz Lebensversicherungs-AG zuzurechnen sind, können weitere Bezüge von anderen Konzerngesellschaften der Allianz Gruppe gewährt werden.
Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Die Zahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf Mitarbeiter ohne Vorstandsmitglieder, Auszubildende, Praktikanten, Arbeitnehmer in der Elternzeit, im Bundesfreiwilligendienst, in der passiven Altersteilzeit oder im Vorruhestand sowie Handelsvertreter.
| 2020 | 2019 | |
|---|---|---|
| Innendienst-Vollzeitmitarbeiter | 657 | 641 |
| Innendienst-Teilzeitmitarbeiter | 246 | 235 |
| Außendienstmitarbeiter | 196 | 198 |
| Insgesamt | 1.099 | 1.074 |
Nachtragsbericht
Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Allianz Lebensversicherungs-AG von besonderer Bedeutung gewesen wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres bis zur Vorstandssitzung, in welcher der Jahresabschluss aufgestellt wurde, nicht eingetreten.
Leistungen des Abschlussprüfers
Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat die Jahresabschlüsse und Solvabilitätsübersichten der Allianz Lebensversicherungs-AG und der Deutschen Lebensversicherungs-AG geprüft sowie die Jahresabschlüsse verschiedener weiterer Tochterunternehmen. Für die übergeordnete Konzernprüfung bzw. Gruppen-Solvabilitätsübersicht erfolgten prüferische Durchsichten von Quartals- und Halbjahresabschlüssen sowie die Prüfung von Konzernpackages. Ferner wurden gesetzliche oder vertragliche Prüfungen vorgenommen, wie die Prüfung der Meldungen gemäß SichLVFinV an den Sicherungsfonds für die Lebensversicherer sowie Bestätigungsleistungen für Einzelsachverhalte.
Honorar des Abschlussprüfers
Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB für Leistungen an die Allianz Lebensversicherungs-AG sind im Konzernabschluss der Allianz SE, München, enthalten.
Konzernzugehörigkeit
Die Allianz Lebensversicherungs-AG gehört zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE, München. Die Allianz Lebensversicherungs-AG wird in den Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten sowie für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE werden im März in ihrem Geschäftsbericht veröffentlicht und sodann beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und dort veröffentlicht. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE können im Unternehmensregister eingesehen oder bei unserer Gesellschaft angefordert werden. Außerdem werden sie auf der Internetseite der Allianz SE verfügbar gemacht. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE haben für unsere Gesellschaft befreiende Wirkung, sodass die Allianz Lebensversicherungs-AG keinen eigenen Konzernabschluss und -lagebericht erstellt.
Stuttgart, 23. Februar 2021
Allianz Lebensversicherungs-AG
Der Vorstand
Dr. Wimmer
de la Viña
Gersch
Dr. Neumann
Dr. Priebe
Dr. Wiesemann
Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer
Erläuterungen zur Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer
Die Entstehung und Verwendung der Überschüsse wird erläutert am Beispiel der am häufigsten im Neuzugang enthaltenen Versicherungsform, der Zukunftsrente.
ENTSTEHUNG DER ÜBERSCHÜSSE
Um zu jedem Zeitpunkt der Versicherungsdauer den vereinbarten Versicherungsschutz gewährleisten zu können, bildet die Allianz Lebensversicherungs-AG Deckungsrückstellungen. Den Deckungsrückstellungen, die auf der Passivseite ausgewiesen werden, stehen auf der Aktivseite entsprechend hohe Kapitalanlagen gegenüber.
Aus den Beiträgen, den Kapitalanlagen und den Erträgen aus den Kapitalanlagen werden die zugesagten Versicherungsleistungen erbracht sowie die Kosten für Abschluss und Verwaltung der Verträge gedeckt. Je höher die Kapitalerträge sind, je günstiger sich das Risiko entwickelt (zum Beispiel durch eine veränderte Zahl der Todesfälle) und je kostengünstiger die Allianz Lebensversicherungs-AG arbeitet, desto höher sind die Überschüsse.
Diese Überschüsse kommen weitgehend den Kunden in Form der Überschussbeteiligung zugute. Die Angemessenheit der Überschussbeteiligung wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgrund gesetzlicher Vorgaben überwacht.
VERWENDUNG DER ÜBERSCHÜSSE
Teilweise können die Überschüsse bei der Allianz Lebensversicherungs-AG den Kunden unmittelbar als Direktgutschrift gutgeschrieben werden. Derzeit wird von dieser Möglichkeit jedoch bei den meisten Tarifen kein Gebrauch gemacht.
Soweit man den in einem Geschäftsjahr erzielten und für die Versicherungsnehmer bestimmten Überschuss nicht für die Direktgutschrift benötigt, wird er der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugewiesen. Diese Rückstellung enthält die Überschussanteile, die im folgenden Geschäftsjahr über die Direktgutschrift hinaus den Kunden gutgeschrieben werden, die Beträge zur Finanzierung der Schlussüberschussanteile und Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven sowie einen noch verfügbaren Teil, der in der Zukunft für die Überschussbeteiligung verwendet werden kann.
Die im folgenden Geschäftsjahr fälligen laufenden Überschussanteile setzen sich in der Regel aus verschiedenen Komponenten zusammen. Ein Teil wird in Prozent der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss festgesetzt (Grundüberschussanteil), ein anderer in Prozent der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil). Hinzukommen können ein Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau sowie ein Zusatzüberschussanteil aus der Beteiligung an Kostenüberschüssen, deren Bezugsgröße die maßgebende Größe für den Zinsüberschuss ist.
In den meisten Fällen werden die laufenden Überschussanteile als Einmalbeiträge für zusätzliche beitragsfreie Leistungen verwendet. Die erforderlichen Mittel für die zusätzlichen Leistungen werden in der Deckungsrückstellung (in der Bilanz unter Passiva C.II.1) reserviert.
Bei Vertragsende oder ab Beginn der Rentenzahlung kann ein Schlussüberschussanteil hinzukommen, der von den maßgebenden Größen für den Zinsüberschuss sowie bei Vertragsende zudem vom Grund und vom Zeitpunkt desselben abhängt.
BETEILIGUNG AN BEWERTUNGSRESERVEN
Bewertungsreserven entstehen, wenn der Marktwert der Kapitalanlagen über dem Wert liegt, mit dem die Kapitalanlagen in der Bilanz ausgewiesen sind. Die Bewertungsreserven sorgen für Sicherheit und ermöglichen es, kurzfristige Schwankungen auf den Kapitalmärkten auszugleichen.
Neben der Beteiligung am Überschuss werden die Versicherungsverträge bei Vertragsende oder zu Beginn der Rentenzahlung an den Bewertungsreserven gemäß § 153 Versicherungsvertragsgesetz beteiligt. Die Beteiligung an den Bewertungsreserven erfolgt nach einem verursachungsorientierten Verfahren. Dabei werden gemäß den aufsichtsrechtlichen Regelungen zur Überschussbeteiligung die Bewertungsreserven auf festverzinsliche Wertpapiere einbezogen, soweit sie den sogenannten Sicherungsbedarf überschreiten.
Die einem einzelnen Vertrag rechnerisch zuzuordnenden Bewertungsreserven werden als Anteil an den Bewertungsreserven aller anspruchsberechtigten Verträge bestimmt. Dieser Anteil ist abhängig von der Summe der sich für abgelaufene Versicherungsjahre zum Berechnungsstichtag ergebenden Deckungskapitalien im Verhältnis zur Summe der sich für die entsprechenden Versicherungsjahre ergebenden Deckungskapitalien aller anspruchsberechtigten Verträge.
Bei Vertragsende oder zu Beginn der Rentenzahlung teilen wir gemäß § 153 Versicherungsvertragsgesetz den Verträgen den für diesen Zeitpunkt ermittelten Betrag zur Hälfte zu. Endet der Vertrag, wird die Beteiligung an den Bewertungsreserven in einem Betrag ausgezahlt. Wird eine Rente zur Altersvorsorge gezahlt, finanzieren wir mit der Beteiligung an den Bewertungsreserven zum Rentenbeginn eine Erhöhung der Garantierente.
Die Höhe der Bewertungsreserven, die nach den aufsichtsrechtlichen Vorschriften für die Beteiligung der Verträge zu berücksichtigen sind, wird viermal pro Monat ermittelt - jeweils zum ersten, sechsten, elften und sechstletzten Bankarbeitstag des Monats. Welcher der vier Stichtage herangezogen wird, hängt vom Geschäftsvorfall ab, zu dem die Beteiligung an Bewertungsreserven erfolgt. Für Versicherungsverträge, bei denen im Jahr 2021 eine Beteiligung an den Bewertungsreserven erfolgt, wird bei Ablauf der Aufschubdauer beziehungsweise der Versicherungsdauer als Stichtag der elfte Bankarbeitstag des Vormonats herangezogen. Ist als Ablauftermin der Erste eines Monats vereinbart, wird die Höhe der Bewertungsreserven des Stichtags herangezogen, welcher für Abläufe zum Ende des Vormonats maßgebend ist.
Bei anderen Geschäftsvorfällen, wie zum Beispiel Kündigung oder Tod, können andere Stichtage für die Höhe der Bewertungsreserven maßgebend sein. Eine detaillierte Beschreibung der Stichtagsregelung ist in der Anhangangabe der Überschussanteilsätze enthalten. Diese senden wir Ihnen gerne zu. Ihre Anforderung richten Sie bitte an die unten genannte Adresse.
Die Beteiligung steht unter dem Vorbehalt, dass die geltenden aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Sicherstellung der dauernden Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungen eingehalten werden (§ 153 Absatz 3 Satz 3 Versicherungsvertragsgesetz).
Die Höhe der Bewertungsreserven, an denen die Verträge beteiligt werden, ist vom Kapitalmarkt abhängig und unterliegt Schwankungen. Zum Ausgleich dieser Schwankungen kann von der Allianz Lebensversicherungs-AG zu Beginn der Rente zur Altersvorsorge beziehungsweise bei Ausübung des Kapitalwahlrechts ein Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven gegeben werden. Die Höhe dieses Sockelbetrags ist von der Ertragslage der Allianz Lebensversicherungs-AG abhängig und wird jeweils für ein Kalenderjahr festgelegt.
Übersteigt bei Zuteilung der Beteiligung an den Bewertungsreserven ein für diesen Zeitpunkt festgelegter Sockelbetrag den sich nach § 153 Versicherungsvertragsgesetz ergebenden Wert, wird der Sockelbetrag zugeteilt; anderenfalls bleibt es bei der Zuteilung des gesetzlich vorgesehenen Werts.
Laufende Renten werden an den Bewertungsreserven gemäß § 153 Absatz 1 und 2 Versicherungsvertragsgesetz über eine angemessen erhöhte Beteiligung an den Überschüssen beteiligt.
ÜBERSCHUSSGRUPPEN, ABRECHNUNGS- UND ÜBERSCHUSSVERBÄNDE
Um eine verursachungsorientierte Beteiligung am Überschuss zu gewährleisten, werden die Versicherungsverträge nach bestimmten Gesichtspunkten geordnet.
Die Tarife, die nach 1994 eingeführt wurden, werden in Überschussgruppen eingeteilt. Innerhalb der Überschussgruppen werden Haupt- und Zusatzversicherungen beziehungsweise Grund- und Zusatzbausteine verschiedenen Untergruppen zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt in Abhängigkeit von Risikoart (z.B. Erlebensfallrisiko, Todesfallrisiko), Geschäftsbereich (Einzel- oder Sondertarif) und Zugangstermin (Tarifgeneration).
Die bis einschließlich 1994 eingeführten Tarife werden nach Art des versicherten Risikos und zum Teil auch nach dem Zugangstermin (Tarifgeneration) in Abrechnungsverbände eingeteilt, die wiederum in verschiedene Überschussverbände und -unterverbände untergliedert sein können.
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE
Die Überschussanteilsätze, die auf den nächsten Seiten zusammengestellt sind, gelten für die Überschussanteile, die im Geschäftsjahr 2021 fällig werden. Dabei beinhaltet „Geschäftsjahr 2021“ im Folgenden neben den fälligen Überschussanteilen im Kalenderjahr 2021 auch die Überschussanteile, die bei der Berechnung des Gesamtkapitals für die Abläufe und Rentenübergänge zum 1. Januar 2022 maßgebend sind.
Die Aufstellung enthält die derzeit offenen Tarife. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers und die Unterschriften des Vorstands beziehen sich auf den Jahresabschluss mit den vollständigen Anhangangaben und den Überschussanteilsätzen für die geschlossenen Tarife. Die vollständige Anhangangabe der Überschussanteilsätze senden wir Ihnen gerne zu. Ihre Anforderung richten Sie bitte an:
Allianz Lebensversicherungs-AG
Unternehmenskommunikation
Reinsburgstraße 19
70178 Stuttgart
E-Mail: [email protected]
Überschussanteilsätze für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer
Die Aufstellung der Überschussanteilsätze ist untergliedert nach Angaben zu den Grundbausteinen, zu den Zusatzbausteinen, zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil, zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung. Die Angaben zu den Grundbausteinen sind nach Überschussgruppen geordnet.
ÜBERSICHT
Überschussanteilsätze für den Neuzugang ab 2021
| 1 Überschussbeteiligung der Grundbausteine | |
|---|---|
| 1.1 Überschussgruppe EZ | Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GZ und GZ2 | Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.2 Überschussgruppe EFV | Fondsgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GFV und GF2 | Fondsgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.3 Überschussgruppe EI | Indexgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GI und GI2 | Indexgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.4 Überschussgruppe ET | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GT | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung nach Sondertarifen |
| 1.5 Überschussgruppe EBU | Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GBU und BUG | Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.6 Überschussgruppe EPR | Selbstständige Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherungen mit Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GPR | Selbstständige Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherungen mit Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.7 Überschussgruppe GC | Kapitalisierungsprodukte |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzbausteine | Die Zusatzbausteine werden zusammen mit dem Grundbaustein abgerechnet. |
| 3 Zusatzüberschussanteil | |
| 4 Schlussüberschussanteil | |
| 5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven | |
| 6 Fondsabhängige Überschussbeteiligung |
Im Folgenden werden die für das Geschäftsjahr 2021 festgesetzten Überschussanteilsätze dargestellt. Die aufgeführten Sätze sind als Überschussanteilsätze vor Abzug von Kosten zu verstehen.
Eine Zinsdirektgutschrift wird für 2021 nicht gegeben.
Schlussüberschussanteilsätze sowie Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven werden jeweils für die Leistungsfälle eines Kalenderjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen für die Folgejahre können die Schlussüberschussanteilsätze und Sockelbeträge auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden, gegebenenfalls sogar entfallen, sofern es die wirtschaftliche Situation erfordert. Dies kann beispielsweise bei starken Schwankungen am Kapitalmarkt der Fall sein.
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE FÜR DEN NEUZUGANG AB 2021
Für bestimmte Verträge, zum Beispiel bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder einmalbeitragsnahen Versicherungen sowie Versicherungen in der zusätzlichen Aufschubdauer, können von der entsprechenden Untergruppe abweichende, eigene Überschussanteilsätze festgelegt werden. Sie werden dem Kunden zusammen mit dem dafür relevanten Zeitraum mitgeteilt.
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)1 | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- |
| 1 Überschussbeteiligung der Grundbausteine | ||
| 1.1 Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | ||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | ||
| Untergruppen HVEPI0121, HVEP0121, HVEPAVMG0121, HVSPEP0121 | – | 2,05 |
| Untergruppen HVT0120, HVT7S01202 | ||
| R-, StR-Tarife | ||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 5 | 1,40/1,50 |
| Tarif (St)VR1 | 2 | 1,5 |
| Untergruppen HVE0120, HVSPE0120, HVE7S01202, HVZKR0120 | – | 1,4 |
| Untergruppe HVKP0120 | ||
| Tarif (St)RK3(P) | 5 | 1,5 |
| Tarif (St)L1 | 5 | 1,4 |
| Tarif (St)L11 | 10 | 1,4 |
| Untergruppe HVAS0120 | 5 | 1,4 |
Der laufende Überschussanteil enthält neben den in der Tabelle genannten Überschussanteilen zusätzlich einen Zusatzüberschussanteil. Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 74 ff.
| Überschussverwendung | Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|---|
| Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | |||
| Während des Rentenbezugs | Überschussrente, kombinierte Überschussrente | zusätzliche beitragsfreie Rente | vertragsindividuell3 |
| Untergruppen HVEI0120, HVR0120, HVE0120, HVAVMG0120, HVE7SR01204 | |||
| jährliche Erhöhung | 1,00 % der Gesamtrente | ||
| Zusatzrente, Auszahlung | 1,85 % p.a.5 der maßgebenden Größe |
1 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird, außer bei den Tarifen (St)L11 und (St)LAS1, ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
2 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz für den Zinsüberschussanteil auf 0 % gesetzt.
3 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente sind die Sterbetafel AZ 2012 RÜ U, eine Verzinsung von 2,75 %5 und der in der Tabelle angegebene Satz für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente. Bei der Überschussrente erfolgt die erste Erhöhung zu Beginn des zweiten Jahrs, bei der kombinierten Überschussrente zu Beginn des sechsten Jahrs im Rentenbezug. Setzt eine Hinterbliebenenrente erst nach Beginn der Altersrentenzahlung ein, so wird die erreichte Anwartschaft übernommen.
4 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0,25 % gesetzt.
5 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| monatlicher Überschussanteil in % der monatlichen Risikoprämie | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- |
| 1.2 Überschussgruppen EFV, GFV und GF2 | ||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | ||
| Untergruppen HV5M0120, HV4M0120, FGKAVMG0120, FGK0120, GKKD0120, GKKDAVMG0120 | – | 1,4 |
| Untergruppe FHV0120 | ||
| Tarif (St)LF11 | 9 | – |
Der laufende Überschussanteil enthält neben den in der Tabelle genannten Überschussanteilen für die Untergruppen FHV0120, FHVAVMG0120, FHVSP0120 und FJA0120 zusätzlich fondsabhängige Überschussanteile, sowie für die Untergruppen HV5M0120, HV4M0120, FGKAVMG0120, FGK0120, GKKD0120, HVKD0120, HVKDAVMG0120 und GKKDAVMG0120 zusätzlich einen Zusatzüberschussanteil. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung unter Punkt 3 und 6 auf Seite 73 ff.
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden bei den Untergruppen HV5M0120, HV4M0120, FGKAVMG0120, FGK0120, GKKD0120 und GKKDAVMG0120 Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 74 ff.
| Laufender Überschussanteil | Jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.3 Überschussgruppen EI, GI und GI2 | ||||
| Untergruppen FGKIR0120, FGIRAVMG0120 | ||||
| Versicherungen mit laufender Beitragszahlung | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,35 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Versicherungen geg. Einmalbeitrag | ||||
| Tarif (BV)RII(T)U1 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,25 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Tarif St(BV)RII(T)U1: | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,35 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Untergruppe FVPIR0120 | ||||
| Versicherungen mit laufender Beitragszahlung | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 1,95 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Versicherungen geg. Einmalbeitrag | ||||
| Tarif LIITU11 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 1,85 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Tarif StLIITU11 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 1,95 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
Für die Überschussverwendung Indexpartizipation oder sichere Verzinsung gelten die genannten Sätze für den laufenden Überschussanteil und den jährlichen Sockelbetrag, die im Geschäftsjahr 2022 fällig werden. Bei unterjährigen Leistungsanlässen kann ein unterjähriger Schlussüberschussanteil zugeteilt werden, siehe die Angaben zur unterjährigen Beteiligung am Schlussüberschuss unter Punkt 4 auf Seite 74. Übersteigt bei Zuteilung der Beteiligung an Bewertungsreserven der sich nach § 153 Versicherungsvertragsgesetz ergebende Wert die Summe der verzinsten jährlichen Sockelbeträge, wird der Differenzbetrag zugeteilt. Die jährlichen Sockelbeträge werden zum Indexstichtag 2022 mit 2,60 % aufgezinst.
Die Angaben zum Sockelbetrag unter Punkt 5 auf Seite 75 gelten nicht für die Untergruppen FGKIR0120, FGIRAVMG0120 und FVPIR0120.
In den Untergruppen FGKIR0120 und FGIRAVMG0120 gelten für die entrichteten Beiträge zur Altersvorsorge unabhängig von der gewählten Überschussverwendung folgende laufende Überschussanteilsätze p.a.:
Versicherungen mit laufender Beitragszahlung
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,55 % Zinsüberschussanteil
Versicherungen gegen Einmalbeitrag
Tarif (BV)RII(T)U1:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,45 % Zinsüberschussanteil
Tarif St(BV)RII(T)U1:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,55 % Zinsüberschussanteil
Ein jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird nicht gegeben.
In der Untergruppe FVPIR0120 gelten für die entrichteten Beiträge unabhängig von der gewählten Überschussverwendung folgende laufende Überschussanteilsätze p.a.:
Versicherungen mit laufender Beitragszahlung
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,15 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil Versicherungen gegen Einmalbeitrag
Tarif LIITU11:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,05 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
Tarif StLIITU11:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,15 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
Ein jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird nicht gegeben.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1.4 Überschussgruppen ET und GT | |||
| Untergruppen HVL0120, HVST0120 | |||
| Tarife (St)L0, (St)LC0U, (St)LC0UP | 331 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| 571 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Tarif (St)LD0U | 331 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| Bonusprozentsatz | 11 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| Tarife (St)BSF0, (St)BS0A | 5 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 5,3 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus |
Die Fußnoten zu dieser Tabelle stehen auf Seite 71 unter Punkt 1.5.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1.5 Überschussgruppen EBU, GBU und BUG | |||
| Untergruppen HVDU0121, HV0120, HVBUG0120 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Tarife (St)(T/O)BUFO, (St)ODUFO16 | 19 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| 23,5 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Tarife (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BUt, StL0(T/O)BUt, (St)(T/O)BU12, (St)ODU16 | 193 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 23,54 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| 193 | maßgebender Beitrag | Ansammlungsbonus |
Die Fußnoten zu dieser Tabelle stehen auf Seite 71.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Untergruppen HVDU0121, HV0120, HVBUG0120 | |||
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 1,705,6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
Die Fußnoten zu dieser Tabelle stehen auf Seite 71.
| Laufender Überschussanteil | |
|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Untergruppen HVDU0121, HV0120, HVBUG0120 | |
| Tarife (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BU12, (St)ODU16 | |
| Ansammlungsbonus | 2,05 |
Die Fußnoten zu dieser Tabelle stehen auf Seite 71.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Untergruppe HVKSP0120 | |||
| Vor Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| entweder | 15 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| oder | 15 | maßgebender Beitrag | Ansammlungsbonus |
| oder | 187 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| 18 | maßgebendes Kapital | einjähriges Überschusskapital | |
| Beitragsfreie Versicherungen | 18 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
Die Fußnoten zu dieser Tabelle stehen auf Seite 71.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Untergruppe HVKSP0120 | |||
| Nach Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | 1,705 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
Die Fußnoten zu dieser Tabelle stehen auf Seite 71.
| Laufender Überschussanteil | |
|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Untergruppe HVKSP0120 | |
| Ansammlungsbonus | 2,05 |
Der laufende Überschussanteil enthält neben den in der Tabelle genannten Überschussanteilen bei Tarifen (St)(T/O)BUFO, (St)ODUFO16 zusätzlich fondsabhängige Überschussanteile sowie bei Tarifen (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BU12, (St)ODU16 und bei Versicherungen der Untergruppe HVKSP0120 für Ansammlungsbonus zusätzlich Zusatzüberschussanteile. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung unter Punkt 3 und 6 auf Seiten 76 ff. Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden bei Tarifen (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BU12, (St)ODU16 und bei Versicherungen der Untergruppe HVKSP0120 für Ansammlungsbonus Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 74 ff.
1 Die angegebenen Überschussanteilsätze gelten für Versicherungssummen (gegebenenfalls einschließlich einjährigen Bonus) bis 20 Mio €.
2 Bei beitragsfreien Versicherungen beträgt der Überschussanteil 0 %.
3 Für Versicherungen der Untergruppe HV0120 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe HVBUG0120 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 28 %.
4 Für Versicherungen der Untergruppe HV0120 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe HVBUG0120 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 39 %.
5 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
6 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
7 Für den Teil zur Beitragsbefreiung gilt: Der Überschussanteilsatz beträgt 0,18 %.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1.6 Überschussgruppen EPR und GPR | |||
| Untergruppe HV0120 | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | 50 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Beginn der Rentenzahlung | 1,701 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % der monatlichen Risikoprämie | in % p. a. der maßgebenden Größe für den weiteren monatlichen Überschussanteil | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EPR und GPR | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppe PREB0120 | 50 | 1,4 | 1,4 |
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden Schlussüberschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 74 ff.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p. a. der maßgebenden Größe für den weiteren monatlichen Überschussanteil | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EPR und GPR | |||
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppe PREB0120 | – | 1,701 | Zusatzrente |
| 1,4 | – | – |
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden Schlussüberschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 74 ff.
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil)1 | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- |
| 1.7 Überschussgruppe GC | ||
| Untergruppe HV0120 | 1,85 | Bonus |
| Untergruppe HV5RB0120 | 2,25 | Bonus |
| Untergruppe HV6RB0120 | 2,50 | Bonus |
| Untergruppe HV28RB0120 | 3,00 | Bonus |
| Untergruppe HV29RB0120 | 3,25 | Bonus |
| Untergruppe HV30RB0120 | 2,75 | Bonus |
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| monatlicher Überschussanteil in % des maßgebenden Beitrags1 | monatlicher Überschussanteil in % der maßgebenden Größe2 | |
| --- | --- | --- |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzbausteine | ||
| 2.1 Kapital bei Tod, Hinterbliebenenrente | ||
| Untergruppen FHV0120, FJA0120, HVKD0120 | 9 | 20 |
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)4 | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- |
| Kapital bei Tod, Hinterbliebenenrente | ||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Altersrentenzahlung3 | ||
| Untergruppe HRZNG0120 | – | 1,40 |
| Untergruppen T0120, HRZ0120 | ||
| zu R-, StR-Tarifen | 5 | 1,40 |
| zum Tarif (St)VR1 | 2 | 1,40 |
| Laufender Überschussanteil | |
|---|---|
| in % p.a. des maßgebenden Beitrags7 | |
| --- | --- |
| Kapital bei Tod | |
| Untergruppe TP0120 | 9 |
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 74 ff.
| Überschussverwendung | Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|---|
| Hinterbliebenenrente | |||
| Untergruppen HRZ01203, HRZ7SR01208,9, HRZNG01203 | Überschussrente, kombinierte Überschussrente | zusätzliche beitragsfreie Rente | vertragsindividuell5 |
| In der Anwartschaft während der Altersrentenzahlung | |||
| jährliche Erhöhung | 1,00 % der Gesamtrente | ||
| Zusatzrente, Auszahlung | 1,85 % p.a.6 der maßgebenden Größe |
1 Der Überschussanteil wird nur gegeben, solange Beiträge gezahlt werden.
2 Maßgebende Größe ist die monatliche Risikoprämie. Dieser Überschussanteil wird nur für beitragsfreie Versicherungen gegeben.
3 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE0120 der Überschussgruppe EZ bzw. GZ oder GZ2 geführt.
4 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
5 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Anwartschaft auf Hinterbliebenenrente bei Altersrentenbeginn sind die Sterbetafel AZ 2012 RÜ U, eine Verzinsung von 2,75 %6, das vertragsindividuelle Verhältnis zwischen Alters- und Hinterbliebenenrente und der in der Tabelle angegebene Satz für die jährliche Erhöhung der gesamten Anwartschaft auf Alters- und Hinterbliebenenrente. Bei der Überschussrente erfolgt die erste Erhöhung zu Beginn des zweiten Jahrs, bei der kombinierten Überschussrente zu Beginn des sechsten Jahrs ab Altersrentenbeginn.
6 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
7 Nach einer Beitragsfreistellung werden keine Überschüsse gegeben.
8 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0,25 % gesetzt.
9 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE7SR0120 der Überschussgruppe EZ bzw. GZ oder GZ2 geführt.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| 2.2 Berufsunfähigkeitsvorsorge, Pflegerente | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| Untergruppen DUZ0121, BUZ0120, BUZAVMG01201, BUZRI0120, EBU0120, EBUG0120 | 192 | maßgebender Beitrag | Verrechnung, Verwendung beim Grundbaustein |
| 23,53,4 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| 192 | maßgebender Beitrag | Ansammlungsbonus | |
| Beitragsfreie Versicherungen5 | |||
| Untergruppen DUZ0121, BUZ0120 | 1,25 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppen BUZRI0120, EBU0120, EBUG0120 | 23,54 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Untergruppen DUZ0121, BUZ0120, BUZAVMG0120, BUZRI0120, EBU0120, EBUG0120 | 1,706,7 | maßgebende Größe der baren BU-Rente | Bonus, Zusatzrente |
| Laufender Überschussanteil | |
|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Untergruppen EBU0120, EBUG0120 | |
| Ansammlungsbonus | 2,05 |
Der laufende Überschussanteil enthält neben den in der Tabelle genannten Überschussanteilen bei Versicherungen der Untergruppen EBU0120 und EBUG0120 für Ansammlungsbonus zusätzlich Zusatzüberschussanteile. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil unter Punkt 3 Seite 74 ff. Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden bei Versicherungen der Untergruppen EBU0120 und EBUG0120 für Ansammlungsbonus Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 74 ff.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Untergruppe HV0120 | |||
| Tarif SPK zu PR | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 25 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 258 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Untergruppen PR0120, PRBUG0120 | |||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Rentenzahlung der zugrunde liegenden Versicherung | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | 26 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| 40 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Beitragsfreie Versicherungen | 1,25 | maßgebende Größe | Bonus |
| 40 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| In der Anwartschaft während der Rentenzahlung der zugrunde liegenden Versicherung | 1,706, 7 | maßgebende Größe | Bonus Zusatzrente |
| 40 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 1,706, 7 | maßgebende Größe | Bonus Zusatzrente |
| Untergruppe KIZ0120 | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Tarife OBBKP und OBJ | 16 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 1,707 | maßgebende Größe der baren Pflegerente | Bonus, Zusatzrente |
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden in der Untergruppe KIZ0120 Schlussüberschussanteile in % der maßgebenden Beiträge gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 74.
1 Für Versicherungen der Untergruppe BUZAVMG0120 kann als Überschussverwendungsart nur Verrechnung gewählt werden.
2 Für Versicherungen der Untergruppe EBU0120 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe EBUG0120 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 28 %.
3 Für den Teil zur Beitragsbefreiung gilt: In der Untergruppe BUZRI0120 wird ein Bonus in Höhe von 1,25 % der aktuellen garantierten Todesfallleistung des Grundbausteins gegeben. In der Untergruppe BUZ0120 finanzieren wir eine Erhöhung des Grundbausteins.
4 Für Versicherungen der Untergruppe EBU0120 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe EBUG0120 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 39 %
5 Hierzu zählen auch Versicherungen mit variabler Beitragszahlung.
6 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
7 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
8 Der angegebene Überschussanteilsatz wird bis zum Eintritt von Pflegegrad 3 gegeben.
3 Zusatzüberschussanteil
3.1 Überschussgruppen EZ, GZ, GZ2 und Ansammlungsbonus
Der Zusatzüberschussanteil ergibt sich als Summe des Zusatzüberschussanteils aus verändertem Garantieniveau und des Zusatzüberschussanteils aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau beträgt:
– bei Versicherungen der Untergruppen HVEPI0121, HVEP0121, HVSPEP0121 und HVEPAVMG0121 und Ansammlungsbonus bei Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120:
0,1 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
– sonst:
0 %
Der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen beträgt:
– 0 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
3.2 Überschussgruppen EFV, GFV und GF2
Der Zusatzüberschussanteil auf das Sicherungskapital der Untergruppen HV5M0120, HV4M0120, GKKD0120 und GKKDAVMG0120 ergibt sich als Summe des Zusatzüberschussanteils aus verändertem Garantieniveau und des Zusatzüberschussanteils aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil auf das Sondervermögen von KomfortDynamik und Fourmore der Untergruppen HV4M0120, HVKD0120 und HVKDAVMG0120 ergibt sich aus dem Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil auf die gewählte Anlagestrategie von Allvest der Untergruppe HV5M0120 ergibt sich aus dem Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil der Untergruppen FGK0120 und FGKAVMG0120 ergibt sich aus dem Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau.
Der Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau beträgt:
0,1 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
Der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen beträgt:
0 %
4 Schlussüberschussanteil
Der Schlussüberschussanteil wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen für die Folgejahre können die Schlussüberschussanteilsätze auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
Der gesamte Schlussüberschussanteil der Versicherung ergibt sich bei Fälligkeit als Summe des normalen Schlussüberschussanteils, des Schlussüberschussanteils bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge und des zusätzlichen Schlussüberschussanteils abzüglich der bei Versicherungen der Untergruppen HVE7S0120 und HVT7S0120 zur abschließenden Finanzierung der Beitragsreduktion notwendigen Mittel. Der gesamte Schlussüberschussanteil beträgt dabei mindestens null.
Normaler Schlussüberschussanteil
Bei den Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 sowie den Untergruppen T0120, HRZ0120, HRZNG0120, FGKAVMG0120, HV5M0120, HV4M0120, FGK0120, GKKDAVMG0120, GKKD0120, PREB0120 und bei Ansammlungsbonus der Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120 wird ein normaler Schlussüberschussanteil in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss einschließlich Bonus (bei der Untergruppe PREB0120 zusätzlich in % p. a. der maßgebenden Größe für den weiteren monatlichen Überschussanteil) gegeben:
| beitragspflichtig | beitragsfrei | ||
|---|---|---|---|
| 0,4 % | 0,1 % | – | bei Zukunftsrenten der Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 (außer bei den Untergruppen HVEPI0121, HVEP0121, HVEPAVMG0121 und HVSPEP0121) |
| – | bei Versicherungen der Untergruppe HRZNG0120 | ||
| – | bei Versicherungen der Tarifen (St)LAS1, (St)L1, (St)L11 und (St)LGP11EB | ||
| 0,5 % | 0,2 % | – | bei Zukunftskapital der Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 |
| – | bei Versicherungen der Untergruppen HV5M0120, FGK0120, FGKAVMG0120, HV4M0120, GKKD0120 und GKKDAVMG0120, darin enthalten sind 0,1 % Schlussüberschussbeteiligung aus verändertem Garantieniveau | ||
| – | bei Versicherungen des Tarifs (St)RK3(P) | ||
| 0,6 % | 0,3 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen HVEPI0121, HVEP0121, HVSPEP0121, HVEPAVMG0121; darin enthalten sind 0,2 % Schlussüberschussbeteiligung aus verändertem Garantieniveau |
| 0,6 % | 0,6 % | – | bei Ansammlungsbonus der Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120; darin enthalten sind 0,2 % Schlussüberschussbeteiligung aus verändertem Garantieniveau |
| 0,6 % | 0,1 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen T0120 und HRZ0120 (außer bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und Versicherungen mit variabler Beitragszahlung) |
| – | 0,4 % | – | bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und Versicherungen mit variabler Beitragszahlung der Untergruppen T0120 und HRZ0120 |
| 0,3 % | 0,3 % | – | bei Versicherungen der Untergruppe PREB0120 |
Versicherungen gegen Einmalbeitrag und Versicherungen mit variabler Beitragszahlung gelten als beitragspflichtig (außer bei den Untergruppen T0120 und HRZ0120).
Für Versicherungen der Untergruppen HVE0120, HVSPE0120 und HVE7S0120 wird der angegebene Satz bei Überschussverwendungsart Erlebensfallbonus um 0,1 %-Punkte erhöht, bei Beendigung der Versicherung durch Tod entfällt der Schlussüberschuss.
Schlussüberschussanteil bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge
Für beitragspflichtige Versicherungen und Versicherungen gegen Einmalbeitrag der Tarife KP und KB der Untergruppe KIZ0120 vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit wird ein Schlussüberschussanteil in % des maßgebenden Bruttojahresbeitrags gegeben. Der Schlussüberschussanteilsatz beträgt 9 %.
Die Schlussüberschussanteile werden mit dem Zinssatz 2,7 % aufgezinst.
Zusätzlicher Schlussüberschussanteil
Bausteine mit einem Zinsüberschussanteil erhalten einen zusätzlichen Schlussüberschussanteil in Höhe eines laufenden Überschussanteils für das letzte Jahr der Aufschubdauer. Dies gilt nicht für Versicherungen der Untergruppen HV5M0120, HVEPI0121, HVEP0121, HVSPEP0121, HVEPAVMG0121, FGKAVMG0120, FGK0120, HV4M0120, GKKD0120, GKKDAVMG0120 und PREB0120 sowie der Überschussgruppen EI, GI und GI2. Dies gilt auch nicht bei Ansammlungsbonus der Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120.
Unterjährige Beteiligung am Schlussüberschuss
Bei Überschussgruppen EI, GI und GI2 kann bei unterjährigen (das bedeutet vor dem Beginn des nächsten Indexjahres) Leistungsanlässen ein unterjähriger Schlussüberschussanteil zugeteilt werden. Für den Teil des Policenwerts, für den die Indexpartizipation gewählt wurde, wird dabei der anteilige Zeitwert der Indexpartizipation des laufenden Indexjahrs berücksichtigt, der aus dem festgelegten jährlichen Überschussanteil nach Abzug von Verwaltungskosten resultiert. Für den Teil des Policenwerts, für den die Indexpartizipation ausgeschlossen wurde, wird dabei der festgelegte anteilige jährliche Überschussanteil nach Abzug von Verwaltungskosten berücksichtigt.
Schlussüberschussanteil bei Kündigung
Wenn der zum Kündigungstermin zuletzt veröffentlichte Monatswert der Umlaufrendite 10-jähriger Bundeswertpapiere über dem Durchschnittswert für die abgelaufene Vertragsdauer, maximal der letzten 10 Jahre, liegt, wird der gesamte Schlussüberschussanteil bei Kündigung wie folgt reduziert:
Der Kürzungsbetrag ergibt sich aus dem Deckungskapital der Alters- und Hinterbliebenenvorsorge zum Kündigungstermin einschließlich des gesamten Schlussüberschussanteils multipliziert mit einem Faktor.
Der Faktor beträgt das 0,05-Fache der Differenz aus aktueller Umlaufrendite und dem oben beschriebenen Durchschnittswert multipliziert mit der Anzahl der Monate der restlichen Aufschubdauer bzw. Ansparphase, jedoch maximal 120 Monate. Es wird mindestens ein Schlussüberschussanteil in Höhe des zusätzlichen Schlussüberschussanteils gegeben.
Bei Versicherungen mit lebenslanger Versicherungsdauer gilt als restliche Aufschubdauer die Dauer bis zum rechnungsmäßigen Alter von 85 Jahren.
Davon abweichend gilt:
Die unterjährige Beteiligung am Schlussüberschuss bei Überschussgruppen EI, GI und GI2 ist davon nicht betroffen.
In den Untergruppen FGKAVMG0120, FGK0120, HV5M0120, HV4M0120, GKKD0120 und GKKDAVMG0120 wird der oben beschriebene Faktor auf das Sicherungskapital des Garantiekapitals bei Erleben bzw. der garantierten Mindestrente zum Kündigungstermin einschließlich Schlussüberschussanteil bezogen.
In den Überschussgruppen EPR und GPR wird der oben beschriebene Faktor auf den Schlussüberschussanteil zum Kündigungstermin bezogen.
5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven
Der Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen für die Folgejahre kann der Sockelbetrag auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
Bei den Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 sowie den Untergruppen T0120, HRZ0120, HRZNG0120, FGKAVMG0120, FGK0120, HV5M0120, HV4M0120, GKKD0120, GKKDAVMG0120 und Ansammlungsbonus der Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120 wird ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss einschließlich Bonus gegeben. In den Untergruppen T0120 und HRZ0120 wird der Sockelbetrag nur für beitragsfreie Versicherungen, Versicherungen gegen Einmalbeitrag und Versicherungen mit variabler Beitragszahlung gegeben.
Der Sockelbetrag beträgt 0,2 %. Er wird mit dem Zinssatz 2,7 % aufgezinst.
6 Fondsabhängige Überschussbeteiligung
Für Versicherungen der Untergruppen FHV0120, FHVAVMG0120, FHVSP0120 und FJA0120 sowie für Versicherungen der Tarife (St)(T/O)BUFO und (St)ODUFO16 der Untergruppe HV0120 bzw. HVDU0121 wird eine fondsabhängige Überschussbeteiligung in % des jeweiligen Fondswerts gegeben:
| Fondsname | ISIN | Laufender Überschussanteil in % p.a. des jeweiligen Fondswerts |
|---|---|---|
| Allianz Advanced Fixed Inc Euro A EUR | LU0706717351 | 0,3 |
| Allianz Advanced Fixed Inc Euro AT EUR | LU1205638155 | 0,3 |
| Allianz Advcd Fxd Inc Glb Aggt A EUR | LU1260871014 | 0,51 |
| Allianz Advcd Fxd Inc S/D A EUR | LU0856992614 | 0,12 |
| Allianz Advcd Fxd Inc S/D IT EUR | LU1093406343 | 0,05 |
| Allianz Asia Innovation – A – EUR | LU0348804922 | 1,05 |
| Allianz Best Styles Em Mkts A EUR | LU1136106207 | 0,84 |
| Allianz Best Styles Europe Equity SRI – A – EUR | LU2025542882 | 0,6 |
| Allianz Best Styles Global Equity SRI – A – EUR | LU2034157706 | 0,6 |
| Allianz China A-Shares A (EUR) | LU1997244873 | 1,05 |
| Allianz China Equity A USD | LU0348825331 | 1,05 |
| Allianz Convertible Bond A EUR | LU0706716205 | 0,66 |
| Allianz Dyn Mlt Asst Strat 50 A EUR | LU1019989323 | 0,84 |
| Allianz Dyn Mlt Asst Strat 75 A EUR | LU1089088311 | 0,84 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 15 IT2 EUR | LU2202893389 | 0 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 50 IT2 EUR | LU2202893462 | 0 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 75 IT2 EUR | LU2202893546 | 0 |
| Allianz Emerging Markets Select Bond - A (H2-EUR) | LU2041105730 | 0,71 |
| Allianz Euro Bond A EUR | LU0165915215 | 0,45 |
| Allianz Euro Inflationlinked Bond A EUR | LU0988442017 | 0,36 |
| Allianz Euro Rentenfonds A EUR | DE0008475047 | 0,33 |
| Allianz Euro Rentenfonds P EUR | DE0009797480 | 0,07 |
| Allianz Europe Equity Gr Sel A EUR | LU0908554255 | 0,9 |
| Allianz Europe Equity SRI A EUR | LU0542502157 | 0,9 |
| Allianz Europe Small Cap Equity A EUR | LU0293315023 | 1,05 |
| Allianz European Equity Div IT EUR | LU0414047281 | 0,05 |
| Allianz European Equity Div IT20 EUR | LU1664206957 | 0,05 |
| Allianz Flexi Rentenfonds IT2 EUR | DE000A2AMPQ3 | 0,03 |
| Allianz Global Artificial Intelligence A EUR | LU1548497186 | 1,05 |
| Allianz Global Inflation-Linked Bond – A (H-EUR) | LU2049824811 | 0,48 |
| Allianz Global Sustainability A EUR | LU0158827195 | 0,9 |
| Allianz Green Bond IT EUR | LU1297616366 | 0 |
| Allianz Interglobal A EUR | DE0008475070 | 1,05 |
| Allianz Interglobal IT EUR | DE000A2DU1Z9 | 0,08 |
| Allianz Internationaler Rentenfds A EUR | DE0008475054 | 0,51 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland - A - EUR | DE0008481763 | 0,9 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland I EUR | DE0009797530 | 0,05 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland I20 EUR | DE000A2ATB65 | 0,05 |
| Allianz Oriental Income AT EUR | LU0348784041 | 0,9 |
| Allianz Rentenfonds A EUR | DE0008471400 | 0,33 |
| Allianz Rentenfonds IT2 EUR | DE000A2AMPP5 | 0 |
| Allianz Strategic Bond - A - (H2-EUR) | LU2072100485 | 0,54 |
| Allianz Strategiefonds Balance IT2 EUR | DE000A14N9Y9 | 0 |
| Allianz Strategiefonds Stabilität IT2 EUR | DE000A2AMPK6 | 0 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum + IT2 EUR | DE000A2AMPM2 | 0 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum IT2 EUR | DE000A2AMPL4 | 0 |
| Allianz Thematica A EUR | LU1479563717 | 0,96 |
| Allianz Thematica IT EUR | LU2009011938 | 0,14 |
| Allianz US Short Dur Hi Inc Bd A H2 EUR | LU1282651808 | 0,66 |
| Allianz Vermögensbildung Deutschl A EUR | DE0008475062 | 0,9 |
| Allianz Vermögensbildung Europa A EUR | DE0008481813 | 0,81 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Ausgewogen IT2 EUR | LU1490969653 | 0 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Defensiv IT2 EUR | LU1490969737 | 0 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Dynamisch IT2 EUR | LU1490969810 | 0 |
| Allianz Wachstum Euroland IT2 EUR | DE000A2AMPN0 | 0,05 |
| Allianz Wachstum Euroland IT20 EUR | DE000A2ATB99 | 0,05 |
| Allianz Wachstum Europa A EUR | DE0008481821 | 0,9 |
| Amundi Bavarian Equity Fund – P EUR DIS | FR0013494879 | 0,5 |
| Fondsname | ISIN | Laufender Überschussanteil in % p.a. des jeweiligen Fondswerts |
| Amundi Ethik Fonds A | AT0000857164 | 0,45 |
| Amundi Ethik Plus H DA | DE000A2P8UC2 | 0,15 |
| Amundi European Sector Rotation Fund I C/D | FR0013356086 | 0 |
| Amundi Fds Glb Ecology ESG I2 EUR C | LU1883320050 | 0 |
| Amundi MSCI Europe Climate Paris Aligned PAB UCITS ETF DR (C) | LU2182388319 | 0 |
| Amundi MSCI World Climate Paris Aligned PAB UCITS ETF | LU2182388400 | 0 |
| Amundi Multi Manager Best Select H ND | DE000A2DW327 | 0 |
| BGF Global Allocation D2 USD EUR | LU0523293024 | 0,3 |
| BGF World Gold A2 USD | LU0055631609 | 1,23 |
| BNP Paribas Global Envir I C | LU0347711623 | 0 |
| BSF Managed Index Port Growth D2 EUR | LU1304596841 | 0 |
| BSF Managed Index Port Mod D2 EUR | LU1304596684 | 0 |
| CB Geldmarkt Deutschland I P EUR | LU0585535577 | 0,04 |
| Concentra A EUR | DE0008475005 | 0,9 |
| CPR Invest Defensive A Acc | LU1203018533 | 0,76 |
| CPR Invest Dynamic A Acc | LU1203020190 | 0,92 |
| CPR Invest Reactive A Acc | LU1103787690 | 0,89 |
| Dimensional Global Core Equity B | IE00B2PC0260 | 0 |
| Dimensional World Equity EUR Acc | IE00B4MJ5D07 | 0 |
| DJE - Dividende & Substanz XP (EUR) | LU0229080733 | 0 |
| DWS Akkumula TFC | DE000DWS2L90 | 0 |
| DWS Deutschland FC | DE000DWS2F23 | 0 |
| DWS Deutschland GTFC | DE000DWS2S36 | 0 |
| DWS Invest Euro-Gov Bonds LC | LU0145652052 | 0,3 |
| DWS Top Dividende TFC | DE000DWS18Q3 | 0 |
| DWS Vermögensbildungsfonds I LD | DE0008476524 | 0,63 |
| Fidelity Em Mkts Y-DIST-USD | LU0936576593 | 0 |
| Fidelity European Growth A-Dis-EUR | LU0048578792 | 0,9 |
| Fidelity Global Technology A-Acc-EUR | LU1213836080 | 0,9 |
| First Eagle Amundi International IU-C | LU0433182176 | 0 |
| Fondak I EUR | DE000A0MJRM3 | 0 |
| Fondak I20 EUR | DE000A2ATB32 | 0,04 |
| Franklin S&P 500 Paris Aligned Climate UCITS ETF (EUR) | IE00BMDPBZ72 | 0 |
| Franklin STOXX Europe 600 Paris Aligned Climate UCITS ETF | IE00BMDPBY65 | 0 |
| FvS - Multi Asset - Growth I | LU0323578228 | 0 |
| FvS Multi Asset - Balanced I | LU0323578061 | 0 |
| FvS Multiple Opportunities II R | LU0952573482 | 0,75 |
| GS Global CORE® Eq I Acc EUR Close | LU0280841296 | 0 |
| Invesco Euro Short Term Bond A EUR Acc | LU0607519195 | 0,38 |
| Invesco Pan Eur StructEq C EUR Acc | LU0119753134 | 0,32 |
| iShares Core MSCI EM IMI ETF USD Acc EUR | IE00BKM4GZ66 | 0 |
| iShares Core MSCI Pac ex-Jpn ETF USD Acc | IE00B52MJY50 | 0 |
| iShares Core MSCI World ETF USD Acc EUR | IE00B4L5Y983 | 0 |
| iShares Core S&P 500 ETF USD Acc | IE00B5BMR087 | 0 |
| iShares MSCI Europe ETF EUR Dist | IE00B1YZSC51 | 0 |
| iShares STOXX Global Sel Div 100 (DE) | DE000A0F5UH1 | 0 |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) EUR | LU0217576759 | 0,93 |
| JPM Europe Dynamic Sm Cp A perf (acc)EUR | LU0210072939 | 0,93 |
| JPM Global Macro Opps A (acc) EUR | LU0095938881 | 0,78 |
| Kapital Plus I EUR | DE0009797613 | 0,03 |
| Lyxor Core STOXX Europe 600(DR) ETF Acc EUR | LU0908500753 | 0 |
| M&G (Lux) Optimal Income A EUR Acc | LU1670724373 | 0,75 |
| Magellan C | FR0000292278 | 0,75 |
| MetallRente Fonds Portfolio I EUR Acc | LU1190435906 | 0 |
| MFS Meridian European Core Eq A1 EUR | LU0125946151 | 0,96 |
| Nordea 1 - Global Climate & Envir BI EUR | LU0348927095 | 0 |
| Nordea 1 - Global Climate & Envir BP EUR | LU0348926287 | 0,9 |
| ÖkoWorld ÖkoVision® Classic T | LU1727504356 | 0 |
| PB VP Nachhaltig 50 AK 4 | DE000A0M03X1 | 0 |
| PB VP Nachhaltig 70 AK 4 | DE000A0M0317 | 0 |
| Fondsname | ISIN | Laufender Überschussanteil in % p.a. des jeweiligen Fondswerts |
| Pictet-Global Emerging Debt P USD | LU0128467544 | 0,66 |
| Pictet-Global Megatrend Sel P EUR | LU0386882277 | 0,96 |
| PIMCO GIS Em Mkts Bd E EURH Acc | IE00B11XYW43 | 0,91 |
| PIMCO GIS Em Mkts Bdd E USD Acc | IE00B11XYX59 | 0,91 |
| PIMCO GIS Euro Bond Instl EUR Acc | IE0004931386 | 0,05 |
| PIMCO GIS Glb Bd Instl USD Acc | IE0002461055 | 0,05 |
| PIMCO GIS Global Bond ESG Instl USD Acc | IE00BYXVTY44 | 0,05 |
| PIMCO GIS Income Institutional USD Acc | IE00B87KCF77 | 0,05 |
| Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix I VTA | AT0000A1VG68 | 0 |
| Robeco Asia-Pacific Equities I € | LU1493701376 | 0,1 |
| Santander Select Defensive A | LU0781563332 | 0,69 |
| Santander Select Dynamic A | LU0781564579 | 0,96 |
| Santander Select Moderate A | LU0781563928 | 0,83 |
| Sauren Global Balanced A | LU0106280836 | 0,4 |
| Sauren Global Growth A | LU0095335757 | 0,4 |
| Schroder ISF Asian Eq Yld A Acc USD | LU0188438112 | 0,93 |
| Schroder ISF Em Mkts A Acc EUR | LU0248176959 | 0,93 |
| Schroder ISF EURO Corp Bd A Acc EUR | LU0113257694 | 0,49 |
| Schroder ISF Glb InflLnkdBd A Acc EUR | LU0180781048 | 0,47 |
| Schroder ISF Global Equity A Acc | LU0215105999 | 0,78 |
| Swisscanto Portfolio Fund Sustainable Balanced (EUR) DA | LU1813277669 | 0 |
| T. Rowe Price Glb Nat Res Eq A USD | LU0272423673 | 0,96 |
| Templeton Global Bond I(acc)EUR | LU0195953079 | 0,06 |
| Threadneedle (Lux) - Global Smaller Companies AE | LU0570870567 | 0,9 |
| Threadneedle (Lux) American 9U | LU1868837300 | 0 |
| UBS ETF MSCI Emerging Markets SRI (USD) A-cap (EUR) | LU1048313974 | 0 |
| UBS ETF MSCI EMU SRI EUR A dis | LU0629460675 | 0 |
| UBS ETF MSCI Pacific SRI (USD) A-dis (EUR) | LU0629460832 | 0 |
| UBS ETF MSCI USA SRI USD A dis | LU0629460089 | 0 |
| UBS ETF MSCI World SRI USD A acc | LU0950674332 | 0 |
| UniDividendenAss -net- A | LU0186860663 | 0,93 |
| UniEM Global A | LU0115904467 | 0,54 |
| UniEuroRenta | DE0008491069 | 0,21 |
| UniFavorit: Aktien | DE0008477076 | 0,42 |
| UniGlobal | DE0008491051 | 0,42 |
| UniRak | DE0008491044 | 0,42 |
| UniStrategie:Ausgewogen | DE0005314116 | 0,42 |
| UniStrategie:Dynamisch | DE0005314124 | 0,54 |
| UniStrategie:Offensiv | DE0005314447 | 0,54 |
| VermögensManagement Balance A EUR | LU0321021155 | 1,38 |
| VermögensManagement Chance A EUR | LU0321021585 | 1,7 |
| VermögensManagement Substanz A EUR | LU0321021072 | 0,95 |
| VermögensManagement Wachstum A EUR | LU0321021312 | 1,48 |
| Xtrackers DAX ETF 1C | LU0274211480 | 0 |
| Xtrackers Euro Stoxx 50 ETF 1C | LU0380865021 | 0 |
| Xtrackers Euro Stoxx Quality Div ETF ID | LU0292095535 | 0 |
| Xtrackers II Global Agg Bd Swap ETF 1D | LU0942970103 | 0 |
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft,
Stuttgart
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes
PRÜFUNGSURTEILE
Wir haben den Jahresabschluss der Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, Stuttgart, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Absatz 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. |
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.
GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden „EU-APrVO“) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Absatz 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Absatz 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
BESONDERS WICHTIGE PRÜFUNGSSACHVERHALTE IN DER PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:
| ― | Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen |
| ― | Bewertung der Deckungsrückstellung |
Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:
| ― | Sachverhalt und Problemstellung |
| ― | Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse |
| ― | Verweis auf weitergehende Informationen |
Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
1 _ Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1 Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden unter dem Bilanzposten „Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen“ Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von 36.435,3 Millionen Euro (13,6 Prozent der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die handelsrechtliche Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen richtet sich nach den Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegenden Wert. Bei Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen, deren Bewertung nicht auf Basis von Börsenpreisen oder sonstigen Marktpreisen erfolgt, wird das Ertragswertverfahren für alle wesentlichen Lebensversicherungsunternehmen bzw. Unternehmen, die die betriebliche Altersvorsorge betreiben sowie die verwendeten Net Asset Values bzw. Ertragswertverfahren für wesentliche Vermögensverwaltungsgesellschaften als Bewertungsverfahren zur Ermittlung des beizulegenden Wertes verwendet. In diesem Zusammenhang sind von den gesetzlichen Vertretern Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen insbesondere über die zukünftige Geschäftsentwicklung und die Entwicklung makroökonomischer Einflussfaktoren zu treffen. Geringfügige Änderungen dieser Annahmen sowie der verwendeten Methoden können eine wesentliche Auswirkung auf die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen haben. Auf Basis der ermittelten Werte sowie weiterer Dokumentationen ergab sich für das Geschäftsjahr insgesamt ein Abwertungsbedarf von 8,8 Millionen Euro. Aufgrund der betragsmäßig wesentlichen Bedeutung der Anteile an verbundene Unternehmen und Beteiligungen für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft sowie der erheblichen Ermessensspielräume der gesetzlichen Vertreter und den damit verbundenen Schätzunsicherheiten war die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
2 Im Rahmen unserer Prüfung haben wir in Anbetracht der Bedeutung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen die von der Gesellschaft verwendeten Bewertungsverfahren und die von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Annahmen beurteilt. Bei der Beurteilung haben wir unter anderem unser Branchenwissen, unsere Bewertungsexpertise für Kapitalanlagen und unsere Branchenerfahrung zugrunde gelegt. Zudem haben wir den Bewertungsprozess der Gesellschaft inklusive der Ausgestaltung und der Wirksamkeit der eingerichteten Kontrollen gewürdigt. Hierauf aufbauend haben wir für ausgewählte Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Einzelfallprüfungshandlungen in Bezug auf die Bewertung vorgenommen. Unsere Auswahl erfolgt risikoorientiert hinsichtlich der Größe und Bedeutung für den Abschluss der Gesellschaft sowie im Falle konkreter Anhaltspunkte für eine dauerhafte Wertminderung. Unsere Einzelfallprüfungshandlungen umfassten dabei unter anderem die Beurteilung der gewählten Bewertungsmethodik, deren konsistente Anwendung sowie die rechnerische Richtigkeit des angewandten Verfahrens. Zudem haben wir die der Berechnung zugrundeliegenden Annahmen (Planungsrechnung, Ableitung des Diskontsatzes sowie Annahmen zur ewigen Rente) auf ihre Angemessenheit überprüft. Dabei haben wir auch die Einschätzung der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Geschäftstätigkeit der verbundenen Unternehmen und der Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, gewürdigt und deren Berücksichtigung bei der Ermittlung der erwarteten Erträge nachvollzogen. Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen zur Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen begründet und hinreichend dokumentiert sind
3 Die Angaben der Gesellschaft zur Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind auf Seite 44 des Anhangs enthalten.
2 _ Bewertung der Deckungsrückstellung
1 Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden unter dem Bilanzposten „Versicherungstechnische Rückstellungen“ Deckungsrückstellungen in Höhe von 236.821,2 Millionen Euro (88,2 Prozent der Bilanzsumme) ausgewiesen. Versicherungsunternehmen haben Deckungsrückstellungen insoweit zu bilden, wie dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die dauernde Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen sicherzustellen. Dabei sind neben den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften auch eine Vielzahl an aufsichtsrechtlichen Vorschriften über die Berechnung der Rückstellungen zu berücksichtigen. Die Festlegung von Annahmen zur Bewertung der Deckungsrückstellungen verlangt von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft neben der Berücksichtigung der handels- und aufsichtsrechtlichen Anforderungen eine Einschätzung zukünftiger Ereignisse und die Anwendung geeigneter Bewertungsmethoden. Geringfügige Änderungen dieser Annahmen sowie der verwendeten Methoden können eine wesentliche Auswirkung auf die Bewertung der Deckungsrückstellungen haben. Der Versicherungsbestand der Gesellschaft umfasst vor allem langfristige Verpflichtungen aus Renten-, Invaliditäts-, Erlebens- und Todesfallleistungen. Ausgelöst durch die anhaltende Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt, veranlasste der Gesetzgeber am 1. März 2011 im Rahmen einer Änderung der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) die Einführung einer Zinszusatzreserve (ZZR) für den Neubestand bzw. eine Zinsverstärkung entsprechend der genehmigten Geschäftspläne für die Versicherungsverträge des regulierten Altbestandes. Der Ausweis der Zinszusatzreserven erfolgt als Teil der Deckungsrückstellungen. Aufgrund der betragsmäßig wesentlichen Bedeutung dieser Rückstellungen für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft, der Komplexität der anzuwendenden Vorschriften und der zugrundeliegenden Methoden sowie der Ermessensspielräume der gesetzlichen Vertreter und den damit verbundenen Schätzunsicherheiten war die Bewertung der Deckungsrückstellungen im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
2 Im Rahmen unserer Prüfung haben wir in Anbetracht der Bedeutung der Deckungsrückstellungen einschließlich der Zinszusatzreserve für das Gesamtgeschäft der Gesellschaft gemeinsam mit unseren internen Bewertungsspezialisten die von der Gesellschaft verwendeten und von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Annahmen beurteilt. Dabei haben wir unter anderem unser Branchenwissen und unsere Branchenerfahrung zugrunde gelegt sowie anerkannte Methoden berücksichtigt. Zudem haben wir die Ausgestaltung und die Wirksamkeit der eingerichteten Kontrollen der Gesellschaft zur Ermittlung und Erfassung der Deckungsrückstellungen gewürdigt. Hierauf aufbauend haben wir weitere analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungshandlungen in Bezug auf die Bewertung der Deckungsrückstellungen vorgenommen. Wir haben unter anderem auch die der Berechnung des Erfüllungsbetrags zugrunde liegenden Daten mit den Basisdokumenten abgestimmt. Damit einhergehend haben wir die berechneten Ergebnisse der Gesellschaft zur Höhe der Rückstellungen anhand der anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften und die konsistente Anwendung der Bewertungsmethoden überprüft. Bezüglich der Ermittlung der Zinszusatzreserve haben wir die Bestimmung und Verwendung des Referenzzinses überprüft. Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen zu den Deckungsrückstellungen begründet und hinreichend dokumentiert sind.
3 Die Angaben der Gesellschaft zu den Deckungsrückstellungen inklusive der Zinszusatzreserve sind auf der Seite 38 des Anhangs enthalten.
SONSTIGE INFORMATIONEN
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Absatz 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).
Die sonstigen Informationen umfassen zudem die übrigen Teile des Geschäftsberichtes – ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen –, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichtes sowie unseres Bestätigungsvermerks.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― | wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, |
| ― | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, |
| ― | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, |
| ― | beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft, |
| ― | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
ÜBRIGE ANGABEN GEMÄSS ARTIKEL 10 EU-APRVO
Wir wurden vom Aufsichtsrat am 16. März 2020 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 29. September 2020 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2018 als Abschlussprüfer der Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, Stuttgart, tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Verantwortliche Wirtschaftsprüferin
Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Christine Keller.
Stuttgart, den 26. Februar 2021
**PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Christine Keller, Wirtschaftsprüferin
Michael Kilbinger, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrates
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens entsprechend den uns nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben beraten und die Geschäftsführung laufend überwacht. Im Geschäftsjahr 2020 hielten wir zwei ordentliche und zwei außerordentliche Aufsichtsratssitzungen ab.
GEGENSTÄNDE DER BERATUNG
In den beiden ordentlichen Sitzungen im März und im Dezember sowie durch regelmäßige unterjährige Berichte ließen wir uns schriftlich und mündlich vom Vorstand über die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage, die beabsichtigte Geschäftspolitik und grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung der Gesellschaft unterrichten. Dabei wurden uns auch die Gründe für Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von früher berichteten Zielen dargelegt und diese von uns nachvollzogen.
Auch in diesem Jahr hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit der Strategie des Unternehmens und der Positionierung der Allianz Lebensversicherungs-AG im Wettbewerb befasst. Dabei bildeten die Optimierung des Geschäftsmodells durch systematische Anpassungen des Produktportfolios entlang des Allianz Customer Models und aufgrund des Niedrigzinsumfeldes, neue Wachstumsinitiativen, die Maßnahmen der Gesellschaft zur weiteren Steigerung der Kundenzufriedenheit, die fortschreitende digitale Transformation und Internationalisierung, die Einführung der Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und 17 sowie die Auswirkungen der COVID-19-Krise besondere Schwerpunktthemen. Wie bereits in den Vorjahren befassten wir uns ferner mit dem nach wie vor schwierigen Kapitalmarktumfeld, den damit verbundenen Herausforderungen für das Unternehmen sowie der strategischen Bedeutung der Finanzstärke als Wettbewerbsfaktor. Breiten Raum nahmen auch in diesem Jahr die internen Kontrollsysteme der Gesellschaft ein. Dazu behandelten wir System und Tätigkeitsschwerpunkte der Internen Revision und von Compliance sowie die Risikosituation und -strategie. Im Hinblick auf die Risikosituation lag ein besonderes Augenmerk auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Kapitalmärkte sowie auf den Konsequenzen des Niedrigzinsumfeldes, des Solvency-II-Reviews und der Beantragung von Übergangsmaßnahmen für die Bewertung der Rückstellungen („Transitionals“) auf die Solvenzquote. Zudem überprüften wir die fachliche Eignung und Zuverlässigkeit der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder.
Schließlich befassten wir uns in den außerordentlichen Sitzungen insbesondere mit der Neuaufstellung im Bereich Operations sowie dem Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Allianz Deutschland AG.
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG
In der Bilanzsitzung am 10. März 2021 hat uns der Verantwortliche Aktuar die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichtes zur versicherungsmathematischen Bestätigung dargestellt. Auf Grundlage seiner Untersuchungsergebnisse hat er eine uneingeschränkte versicherungsmathematische Bestätigung gemäß § 141 Absatz 5 Satz 1 Nr. 2 VAG abgegeben. Den Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars und seine Ausführungen in der Bilanzsitzung haben wir zustimmend zur Kenntnis genommen.
Die zum Abschlussprüfer bestellte PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC), Frankfurt am Main, hat den Jahresabschluss der Allianz Lebensversicherungs-AG zum 31. Dezember 2020 sowie den Lagebericht geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Prüfungsbericht von PwC für das Geschäftsjahr 2020 wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig zugeleitet. Die Unterlagen wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 10. März 2021 in Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich behandelt. Der Abschlussprüfer legte die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung dar und stand für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Aufgrund unserer eigenen Prüfung der von Vorstand und Abschlussprüfer vorgelegten Unterlagen erheben wir keine Einwendungen und schließen uns dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch PwC an. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Er ist damit festgestellt.
PERSONELLE VERÄNDERUNGEN IN VORSTAND UND AUFSICHTSRAT
Zum 30. Juni 2020 ist Frau Aylin Somersan Coqui, die bis dahin das Ressort „Personal und Interne Dienste“ verantwortete, aus dem Vorstand ausgeschieden, um bei der Allianz SE die Funktion des Chief Risk Officers zu übernehmen. Die Verantwortung für Personal und Interne Dienste ging in das Ressort des Vorstandsvorsitzenden über. Frau Somersan Coqui haben wir für ihre Verdienste unseren Dank ausgesprochen.
Der bisherige stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Dr. Günther Thallinger, sowie Frau Sabia Schwarzer sind am 31. März 2020 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden, um Aufsichtsratsmandate bei der Allianz Deutschland AG zu übernehmen. Ihnen folgten Herr Dr. Markus Faulhaber, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Allianz Lebensversicherungs-AG, sowie Frau Dr. Helga Jung, ehemaliges Vorstandsmitglied der Allianz SE, nach. Frau Dr. Jung übernahm im Zuge dessen den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitz von Herrn Dr. Thallinger. Den ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern haben wir für ihre engagierte Mitarbeit herzlich gedankt.
Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit.
Stuttgart, 10. März 2021
Dr. Klaus-Peter Röhler, Vorsitzender
Mitglieder des Aufsichtsrates
DR. KLAUS-PETER RÖHLER
Mitglied des Vorstands der Allianz SE, Ressort Insurance German Speaking Countries and Central & Eastern Europe (seit 1. April 2020)
Vorsitzender des Vorstandes der Allianz Deutschland AG
Vorsitzender des Aufsichtsrates
DR. HELGA JUNG
Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Telekom AG sowie verschiedener Allianz Gesellschaften,
ehem. Mitglied des Vorstandes der Allianz SE, Ressort Human Resources, Legal, Compliance, Mergers & Acquisitions
stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates seit 1. April 2020
DR. GÜNTHER THALLINGER
Mitglied des Vorstands der Allianz SE, Ressort Investment Management, ESG
stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates bis 31. März 2020
DR. BETTINA CORVES-WUNDERER
Mitglied in verschiedenen Verwaltungsrats- und Aufsichtsgremien,
ehem. Chief Financial Officer der Allianz S.p.A., Mailand
DR. MARKUS FAULHABER
Mitglied in verschiedenen Aufsichtsratsgremien,
ehem. Vorstandsvorsitzender der Allianz Lebensversicherungs-AG und ehem. Mitglied des Vorstandes der Allianz Deutschland AG seit 1. April 2020
ROBERT FISCHER*
Angestellter der Allianz Lebensversicherungs-AG,
freigestellter Betriebsrat,
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Allianz Deutschland AG und Mitglied des Konzernbetriebsrates
LOTHAR KLINGEL*
Angestellter der Allianz Lebensversicherungs-AG,
freigestellter Betriebsrat,
Vorsitzender des Betriebsrates Hauptverwaltung Stuttgart,
Mitglied des Vorstandes der Dr.-Rudolf-Schloeßmann-Stiftung
SABIA SCHWARZER
Leiterin des Fachbereichs „Group Communications and Corporate Responsibility“ Allianz SE bis 31. März 2020
Der Jahresabschluss wurde durch Beschluss des Aufsichtsrates am 10. März 2021 festgestellt.
* Arbeitnehmervertreter
Allianz Lebensversicherungs-AG
Reinsburgstraße 19
70178 Stuttgart
Telefon + 49 89 3800-0
www.allianzdeutschland.de
Allianz Lebensversicherungs-AG
Anhangangabe der Überschussanteilsätze
GESCHÄFTSBERICHT 2020
INHALT
ERLÄUTERUNGEN
Erläuterungen zur Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer
Die Entstehung und Verwendung der Überschüsse wird erläutert am Beispiel der am häufigsten im Neuzugang enthaltenen Versicherungsform, der Zukunftsrente.
ENTSTEHUNG DER ÜBERSCHÜSSE
Um zu jedem Zeitpunkt der Versicherungsdauer den vereinbarten Versicherungsschutz zu gewährleisten, bildet die Allianz Lebensversicherungs-AG Deckungsrückstellungen. Den Deckungsrückstellungen, die auf der Passivseite ausgewiesen werden, stehen auf der Aktivseite entsprechend hohe Kapitalanlagen gegenüber.
Aus den Beiträgen, den Kapitalanlagen und den Erträgen aus den Kapitalanlagen werden die zugesagten Versicherungsleistungen erbracht sowie die Kosten für Abschluss und Verwaltung der Verträge gedeckt. Je höher die Kapitalerträge sind, je günstiger sich das Risiko entwickelt (zum Beispiel durch eine veränderte Zahl der Todesfälle) und je kostengünstiger die Allianz Lebensversicherungs-AG arbeitet, desto höher sind die Überschüsse.
Diese Überschüsse kommen weitgehend den Kunden in Form der Überschussbeteiligung zugute. Die Angemessenheit der Überschussbeteiligung wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgrund gesetzlicher Vorgaben überwacht.
VERWENDUNG DER ÜBERSCHÜSSE
Teilweise können die Überschüsse bei der Allianz Lebensversicherungs-AG den Kunden unmittelbar als Direktgutschrift gutgeschrieben werden. Derzeit wird von dieser Möglichkeit jedoch bei den meisten Tarifen kein Gebrauch gemacht.
Soweit man den in einem Geschäftsjahr erzielten und für die Versicherungsnehmer bestimmten Überschuss nicht für die Direktgutschrift benötigt, wird er der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugewiesen. Diese Rückstellung enthält die Überschussanteile, die im folgenden Geschäftsjahr über die Direktgutschrift hinaus den Kunden gutgeschrieben werden, die Beträge zur Finanzierung der Schlussüberschussanteile und Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven sowie einen noch verfügbaren Teil, der in der Zukunft für die Überschussbeteiligung verwendet werden kann.
Die im folgenden Geschäftsjahr fälligen laufenden Überschussanteile setzen sich in der Regel aus verschiedenen Komponenten zusammen. Ein Teil wird in Prozent der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss festgesetzt (Grundüberschussanteil), ein anderer in Prozent der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil). Hinzukommen können ein Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau sowie ein Zusatzüberschussanteil aus der Beteiligung an Kostenüberschüssen, deren Bezugsgröße die maßgebende Größe für den Zinsüberschuss ist.
In den meisten Fällen werden die laufenden Überschussanteile als Einmalbeiträge für zusätzliche beitragsfreie Leistungen verwendet. Die erforderlichen Mittel für die zusätzlichen Leistungen werden in der Deckungsrückstellung (in der Bilanz unter Passiva C.II.1) reserviert.
Bei einigen Versicherungen werden die laufenden Überschussanteile dem Überschussguthaben der Versicherung verzinslich gutgeschrieben. Diese Überschussguthaben sind in der Bilanz unter den Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber Versicherungsnehmern (Passiva G.I.1) mit erfasst.
Bei Vertragsende oder ab Beginn der Rentenzahlung kann ein Schlussüberschussanteil hinzukommen, der von den maßgebenden Größen für die laufende Überschussbeteiligung sowie bei Vertragsende zudem vom Grund und vom Zeitpunkt desselben abhängt.
BETEILIGUNG AN BEWERTUNGSRESERVEN
Bewertungsreserven entstehen, wenn der Marktwert der Kapitalanlagen über dem Wert liegt, mit dem die Kapitalanlagen in der Bilanz ausgewiesen sind. Die Bewertungsreserven sorgen für Sicherheit und ermöglichen es, kurzfristige Schwankungen auf den Kapitalmärkten auszugleichen.
Neben der Beteiligung am Überschuss werden die Versicherungsverträge bei Vertragsende oder zu Beginn der Rentenzahlung an den Bewertungsreserven gemäß § 153 Versicherungsvertragsgesetz beteiligt. Die Beteiligung an den Bewertungsreserven erfolgt nach einem verursachungsorientierten Verfahren. Dabei werden gemäß den aufsichtsrechtlichen Regelungen zur Überschussbeteiligung die Bewertungsreserven auf festverzinsliche Wertpapiere einbezogen, soweit sie den sogenannten Sicherungsbedarf überschreiten.
Die einem einzelnen Vertrag rechnerisch zuzuordnenden Bewertungsreserven werden als Anteil an den Bewertungsreserven aller anspruchsberechtigten Verträge bestimmt. Dieser Anteil ist abhängig von der Summe der sich für abgelaufene Versicherungsjahre zum Berechnungsstichtag ergebenden Deckungskapitalien im Verhältnis zur Summe der sich für die entsprechenden Versicherungsjahre ergebenden Deckungskapitalien aller anspruchsberechtigten Verträge.
Bei Vertragsende oder zu Beginn der Rentenzahlung teilen wir gemäß § 153 Versicherungsvertragsgesetz den Verträgen den für diesen Zeitpunkt ermittelten Betrag zur Hälfte zu. Endet der Vertrag, wird die Beteiligung an den Bewertungsreserven in einem Betrag ausgezahlt. Wird eine Rente zur Altersvorsorge gezahlt, finanzieren wir mit der Beteiligung an den Bewertungsreserven zum Rentenbeginn eine Erhöhung der Garantierente.
Die Beteiligung steht unter dem Vorbehalt, dass die geltenden aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Sicherstellung der dauernden Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungen eingehalten werden (§ 153 Absatz 3 Satz 3 Versicherungsvertragsgesetz).
Die Höhe der Bewertungsreserven, an denen die Verträge beteiligt werden, ist vom Kapitalmarkt abhängig und unterliegt Schwankungen. Zum Ausgleich dieser Schwankungen kann von der Allianz Lebensversicherungs-AG zu Beginn der Rente zur Altersvorsorge beziehungsweise bei Ausübung des Kapitalwahlrechts ein Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven gegeben werden. Die Höhe dieses Sockelbetrags ist von der Ertragslage der Allianz Lebensversicherungs-AG abhängig und wird jeweils für ein Kalenderjahr festgelegt.
Übersteigt bei Zuteilung der Beteiligung an den Bewertungsreserven ein für diesen Zeitpunkt festgelegter Sockelbetrag den sich nach § 153 Versicherungsvertragsgesetz ergebenden Wert, wird der Sockelbetrag zugeteilt; anderenfalls bleibt es bei der Zuteilung des gesetzlich vorgesehenen Werts.
Laufende Renten werden an den Bewertungsreserven gemäß § 153 Absatz 1 und 2 Versicherungsvertragsgesetz über eine angemessen erhöhte Beteiligung an den Überschüssen beteiligt.
MAßGEBENDE STICHTAGE FÜR DIE BETEILIGUNG AN BEWERTUNGSRESERVEN
Die Höhe der Bewertungsreserven, die nach den aufsichtsrechtlichen Vorschriften für die Beteiligung der Verträge zu berücksichtigen sind, wird viermal pro Monat ermittelt – jeweils zum ersten, sechsten, elften und sechstletzten Bankarbeitstag des Monats. Welcher der vier Stichtage herangezogen wird, hängt vom Geschäftsvorfall ab, zu dem die Beteiligung an Bewertungsreserven erfolgt. Für Versicherungsverträge, bei denen im Jahr 2021 eine Beteiligung an den Bewertungsreserven erfolgt, gelten folgende Stichtage für die Ermittlung der Höhe der Bewertungsreserven:
Bei
| ― | regulärem Rentenübergang und Ausübung des Kapitalwahlrechts bei Rentenversicherungen beziehungsweise |
| ― | Ablauf von Kapital-Lebensversicherungen beziehungsweise |
| ― | Ausübung des Kapitalwahlrechts während der Abrufphase bei Ausscheiden aus dem Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung gilt: |
Es wird der elfte Bankarbeitstag des Vormonats vor Ende der Aufschubdauer beziehungsweise der Versicherungsdauer herangezogen. (Beispiel: Endet die Aufschubdauer am 30. September 2021, ist die Höhe der Bewertungsreserven am 16. August 2021 maßgebend.) Ist als Ablauftermin der Erste eines Monats vereinbart, wird die Höhe der Bewertungsreserven des Stichtags herangezogen, welcher für Abläufe zum Ende des Vormonats maßgebend ist. (Beispiel: Ist als Ablauftermin der 1. Oktober 2021 vereinbart, ist die Höhe der Bewertungsreserven am 16. August 2021 maßgebend.)
Bei
| ― | Tod vor Rentenbeginn bei Rentenversicherungen beziehungsweise |
| ― | Tod vor dem Ablauftermin bei Kapital-Lebensversicherungen gilt: |
Bei den Anlässen Tod/Unfalltod wird die Höhe der Bewertungsreserven für die Berechnung herangezogen, die letztmals bis zum dritten Bankarbeitstag vor dem Meldetermin ermittelt wurde. (Beispiel: Geht die Todesfallmeldung am 10. September 2021 bei uns ein, ist die Höhe der Bewertungsreserven, die letztmals bis zum 7. September 2021 ermittelt wurde, maßgebend. Dies bedeutet, dass der erste Bankarbeitstag im Monat September, also der 1. September 2021 relevant ist.)
Bei Kündigung (in der Regel nur zum Monatsende möglich) wird der sechstletzte Bankarbeitstag des Monats der Vertragsbeendigung herangezogen. (Beispiel: Geht eine Kündigung zum 31. August 2021 ein, ist die Höhe der Bewertungsreserven am 24. August 2021, dem sechstletzten Bankarbeitstag im August 2021, maßgebend.)
Für das Vorziehen der Kapitalleistung gelten die Stichtagsregelungen wie bei einer Kündigung.
Für das Vorziehen der Rentenleistung ist der erste Bankarbeitstag des letzten Monats der verkürzten Aufschubdauer maßgebend.
ÜBERSCHUSSGRUPPEN, ABRECHNUNGS- UND ÜBERSCHUSSVERBÄNDE
Um eine verursachungsorientierte Beteiligung am Überschuss zu gewährleisten, werden die Versicherungsverträge nach bestimmten Gesichtspunkten geordnet.
Die Tarife, die nach 1994 eingeführt wurden, werden in Überschussgruppen eingeteilt. Innerhalb der Überschussgruppen werden Haupt- und Zusatzversicherungen beziehungsweise Grund- und Zusatzbausteine verschiedenen Untergruppen zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt in Abhängigkeit von Risikoart (z.B. Erlebensfallrisiko, Todesfallrisiko), Geschäftsbereich (Einzel- oder Sondertarif) und Zugangstermin (Tarifgeneration).
Die bis einschließlich 1994 eingeführten Tarife werden nach Art des versicherten Risikos und zum Teil auch nach dem Zugangstermin (Tarifgeneration) in Abrechnungsverbände eingeteilt, die wiederum in verschiedene Überschussverbände und -unterverbände untergliedert sein können.
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE
Die Überschussanteilsätze, die auf den nächsten Seiten zusammengestellt sind, gelten für die Überschussanteile, die im Geschäftsjahr 2021 fällig werden. Dabei beinhaltet „Geschäftsjahr 2021“ im Folgenden neben den fälligen Überschussanteilen im Kalenderjahr 2021 auch die Überschussanteile, die bei der Berechnung des Gesamtkapitals für die Abläufe und Rentenübergänge zum 1. Januar 2022 maßgebend sind.
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE (ÜBERSICHT)
Überschussanteilsätze für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer
Die Aufstellung der Überschussanteilsätze ist in einen Abschnitt für die ab Januar 2020 eingeführten Tarife, in einen Abschnitt für die ab Juli 2000 und vor Januar 2020 eingeführten Tarife, in einen Abschnitt für die nach 1994 und vor Juli 2000 eingeführten Tarife (einschließlich der ab Februar 1999 eingeführten Tarife der ehemaligen Vereinten Leben), in einen Abschnitt für die bis einschließlich 1994 eingeführten Tarife, in einen Abschnitt für die nach 1994 und vor Februar 1999 eingeführten Tarife der ehemaligen Vereinten Leben und in einen Abschnitt für die bis einschließlich 1994 eingeführten Tarife der ehemaligen Vereinten Leben unterteilt.
Die Abschnitte sind untergliedert nach Angaben zu den Hauptversicherungen beziehungsweise Grundbausteinen, zu den Zusatzversicherungen beziehungsweise Zusatzbausteinen, zum Ansammlungszinssatz, zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil, zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung. Die Angaben zu den Hauptversicherungen beziehungsweise Grundbausteinen wiederum sind nach Überschussgruppen beziehungsweise nach Abrechnungs– und Überschussverbänden geordnet.
ÜBERSICHT
I. Überschussanteilsätze für die ab Januar 2020 eingeführten Tarife
| 1 Überschussbeteiligung der Grundbausteine | |
| 1.1 Überschussgruppe EZ | Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GZ und GZ2 | Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.2 Überschussgruppe EFV | Fondsgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GFV und GF2 | Fondsgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.3 Überschussgruppe EI | Indexgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GI und GI2 | Indexgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.4 Überschussgruppe ET | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GT | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung nach Sondertarifen |
| 1.5 Überschussgruppe EBU | Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GBU und BUG | Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.6 Überschussgruppe EPR | Selbständige Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherungen mit Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GPR | Selbständige Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherungen mit Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.7 Überschussgruppe GC | Kapitalisierungsprodukte |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzbausteine | Die Zusatzbausteine werden zusammen mit dem Grundbaustein abgerechnet. |
| 3 Zusatzüberschussanteil | |
| 4 Schlussüberschussanteil | |
| 5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven | |
| 6 Fondsabhängige Überschussbeteiligung |
II. Überschussanteilsätze für die ab Juli 2000 und vor Januar 2020 eingeführten Tarife
| 1 Überschussbeteiligung der Grundbausteine | |
| 1.1 Überschussgruppe EZ | Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GZ, GZ2 und GZ3 | Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.2 Überschussgruppe EFV | Fondsgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GFV und GF2 | Fondsgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.3 Überschussgruppe EI | Indexgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GI und GI2 | Indexgebundene Zukunftsvorsorge mit Kapital- oder Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.4 Überschussgruppe ET | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GT | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung nach Sondertarifen |
| 1.5 Überschussgruppe EBU | Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppen GBU und BUG | Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.6 Überschussgruppe EPR | Selbständige Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherungen mit Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GPR | Selbständige Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherungen mit Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.7 Überschussgruppe GC | Kapitalisierungsprodukte |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzbausteine | Die Zusatzbausteine werden zusammen mit dem Grundbaustein abgerechnet. |
| 3 Zusatzüberschussanteil | |
| 4 Schlussüberschussanteil | |
| 5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven | |
| 6 Fondsabhängige Überschussbeteiligung |
III. Überschussanteilsätze für die nach 1994 und vor Juli 2000 eingeführten Tarife (einschließlich der ab Februar 1999 eingeführten Tarife der ehemaligen Vereinten Leben)
| 1 Überschussbeteiligung der Hauptversicherungen | |
| 1.1 Überschussgruppe EK | Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GK | Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung nach Sondertarifen |
| 1.2 Überschussgruppe ER | Rentenversicherungen nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GR | Rentenversicherungen nach Sondertarifen |
| 1.3 Überschussgruppe ET | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GT | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung nach Sondertarifen |
| 1.4 Überschussgruppe EBU | Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Rentenzahlung nach Einzeltarifen |
| Überschussgruppe GBU | Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Rentenzahlung nach Sondertarifen |
| 1.5 Überschussgruppe BGRV | Allianz-Anteil an den Bauspar-Risikoversicherungen im Vertrag mit der Wüstenrot Bausparkasse AG |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzversicherungen | Die Zusatzversicherungen werden zusammen mit der Hauptversicherung abgerechnet. |
| 3 Ansammlungszinssatz | |
| 4 Zusatzüberschussanteil | |
| 5 Schlussüberschussanteil | |
| 6 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven |
IV. Überschussanteilsätze für die bis einschließlich 1994 eingeführten Tarife
| 1 Überschussbeteiligung der Hauptversicherungen | |
| 1.1 Abrechnungsverband Großleben | Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung nach Einzeltarifen |
| 1.1.1 Überschussverband LN | ab 1987 abgeschlossene Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung |
| 1.1.2 Überschussverband LA | vor dem 1. Juli 1990 bei der Deutschen Lebensversicherungs-AG abgeschlossene Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung ohne Erweiterung des Versicherungsschutzes nach dem 30. Juni 1990 |
| 1.1.3 Überschussverband L | von 1967 bis 1986 abgeschlossene Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung |
| 1.1.4 Überschussverband Z | bis 1967 abgeschlossene Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung |
| 1.1.5 Überschussverband VLN | ab 1987 abgeschlossene Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung im Rahmen der Vermögensbildungsgesetze |
| 1.1.6 Überschussverband VLA | bis 1986 abgeschlossene Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung im Rahmen der Vermögensbildungsgesetze |
| 1.1.7 Überschussverband ASS | bis 1967 abgeschlossene kleine Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung |
| 1.1.8 Überschussverband St | Lebensversicherungen mit Kapitalzahlung nach Sondertarifen, außerdem bis 1976 in Berlin abgeschlossene Sterbegeldversicherungen nach Tarif ISo |
| 1.1.9 Überschussverband T | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung (früher im Abrechnungsverband T) |
| 1.1.10 Überschussverband TSt | Todesfall-Risikoversicherungen mit Kapitalzahlung nach Sondertarifen (früher im Abrechnungsverband T) |
| 1.1.11 Überschussverband BGRV | Allianz-Anteil an den Bauspar-Risikoversicherungen im Vertrag mit der Wüstenrot Bausparkasse AG |
| 1.1.12 Abrechnungsverband R | Renten-, Pensions-, Pflegerentenversicherungen sowie selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Rentenzahlung |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzversicherungen | Die Zusatzversicherungen werden zusammen mit der Hauptversicherung abgerechnet. |
| 3 Ansammlungszinssatz | |
| 4 Zusatzüberschussanteil | |
| 5 Schlussüberschussanteil | |
| 6 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven | |
| 7 Besitzstandswahrung der von der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR übernommenen Kapitallebensversicherungen |
V. Überschussanteilsätze für die nach 1994 und vor Februar 1999 eingeführten Tarife der ehemaligen Vereinten Leben
| 1 Überschussbeteiligung der Hauptversicherungen | |
| 1.1 | Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung mit überwiegendem Todesfallcharakter |
| 1.2 | Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung mit überwiegendem Erlebensfallcharakter (einschließlich Witwenrenten-Zusatzversicherungen) |
| 1.3 | Einzel- und Kollektiv-Risikoversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzversicherungen | Die Zusatzversicherungen werden zusammen mit der Hauptversicherung abgerechnet. |
| 3 Ansammlungszinssatz | |
| 4 Schlussüberschussanteil | |
| 5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven |
VI. Überschussanteilsätze für die bis einschließlich 1994 eingeführten Tarife der ehemaligen Vereinten Leben
| 1 Überschussbeteiligung der Hauptversicherungen | |
| 1.1 Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung mit überwiegendem Todesfallcharakter | |
| 1.2 Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung mit überwiegendem Erlebensfallcharakter (einschließlich Witwenrenten-Zusatzversicherungen) | |
| 1.3 Risikoversicherungen | |
| 1.4 Berufsunfähigkeits-Versicherungen | |
| 1.5 Pflegerentenversicherungen | |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzversicherungen | Die Zusatzversicherungen werden zusammen mit der Hauptversicherung abgerechnet. |
| 3 Ansammlungszinssatz | |
| 4 Schlussüberschussanteil | |
| 5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven |
Im Folgenden werden die für das Geschäftsjahr 2021 festgesetzten Überschussanteilsätze dargestellt. Die aufgeführten Sätze sind als Überschussanteilsätze vor Abzug von Kosten zu verstehen.
Eine Zinsdirektgutschrift wird für 2021 nicht gegeben.
Schlussüberschussanteilsätze sowie Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven werden jeweils für die Leistungsfälle eines Kalenderjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre können die Schlussüberschussanteilsätze und Sockelbeträge auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden, gegebenenfalls sogar entfallen, sofern es die wirtschaftliche Situation erfordert. Dies kann beispielsweise bei starken Schwankungen am Kapitalmarkt der Fall sein.
Für bestimmte Verträge, zum Beispiel bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag, können von der entsprechenden Untergruppe abweichende, eigene Überschussanteilsätze festgelegt werden. Sie werden dem Kunden zusammen mit dem dafür relevanten Zeitraum mitgeteilt. Für Versicherungen, bei denen dem Versicherungsnehmer von seiner Untergruppe abweichende, eigene Überschussanteilsätze mitgeteilt wurden, gelten diese auch für das Geschäftsjahr 2021, sofern sich die Versicherungen im dafür relevanten Zeitraum befinden und dem Versicherungsnehmer keine Änderungen mitgeteilt wurden.
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE – I
I. Überschussanteilsätze für die ab Januar 2020 eingeführten Tarife
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)1 | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- |
| 1 Überschussbeteiligung der Grundbausteine | ||
| 1.1 Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | ||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | ||
| Untergruppen HVEPI0121, HVEP0121, HVEPAVMG0121, HVSPEP0121 | – | 2,05 |
| Untergruppen HVEPI0120, HVEP01202, HVEPAVMG01202, HVSPEP01202 | ||
| Zukunftsrente geg. Einmalbeitrag | – | 2,30 abzüglich Rechnungszins3 |
| Zukunftsrente mit laufender oder variabler Beitragszahlung | – | 2,30 abzüglich Rechnungszins4 |
| Untergruppen HVT0120, HVT7S01205 | ||
| R-, StR-Tarife | ||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 5 | 1,40/1,50 |
| Tarif (St)VR1 | 2 | 1,50 |
| Untergruppen HVE0120, HVSPE0120, HVE7S01205 , HVZKR0120 | – | 1,40 |
| Untergruppe HVKP0120 | ||
| Tarif (St)RK3(P) | 5 | 1,50 |
| Tarif (St)L1 | 5 | 1,40 |
| Tarif (St)L11 | 10 | 1,40 |
| Untergruppe HVAS0120 | 5 | 1,40 |
Der laufende Überschussanteil enthält neben den in der Tabelle genannten Überschussanteilen zusätzlich einen Zusatzüberschussanteil. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil unter Punkt 3 auf Seite 22.
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 22 f.
| Überschussverwendung | Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|---|
| Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Während des Rentenbezugs | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Untergruppen HVEI0120, HVR0120, HVE0120, HVAVMG0120, HVE7SR01207 | Überschussrente, kombinierte Überschussrente | zusätzliche beitragsfreie Rente | vertragsindividuell6 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| jährliche Erhöhung | Rentenbeginn bis 2020 | 0,75 % der Gesamtrente | ||
| ab 2021 | 1 % der Gesamtrente | |||
| Zusatzrente, Auszahlung | 1,85 % p.a.8 der maßgebenden Größe |
1 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird, außer bei den Tarifen (St)L11 und (St)LAS1, ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
2 Bei Versicherungen, bei denen vom vereinbarten Vertragsablauf abgewichen wurde (z. B. Beitragsfreistellung) und bei denen die Finanzierung des Garantiekapitals noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0 % gesetzt.
3 Für den Baustein Altersvorsorge ohne Berücksichtigung der Beteiligung am Überschuss wird der für die Berechnung des Rückkaufswerts relevante Rechnungszins abgezogen. Für den Teil des Deckungskapitals des Bausteins Altersvorsorge, der sich aus den laufenden Überschussanteilen ergibt (Bonus), wird beim Tarif St(BV)RSKU2 gegen Einmalbeitrag und bei Tarifen für den internen Versorgungsausgleich ein Rechnungszins in Höhe von 0,05 % und beim Tarif (BV)RSKU2 gegen Einmalbeitrag 0,15 % abgezogen.
Bei der Untergruppe HVEPI0120 beträgt der relevante Rechnungszins für den Baustein Altersvorsorge inklusive am Überschuss 0,60 %.
4 Für den Baustein Altersvorsorge ohne Berücksichtigung der Beteiligung am Überschuss wird der für die Berechnung des Rückkaufswerts relevante Rechnungszins abgezogen. Für den Teil des Deckungskapitals des Bausteins Altersvorsorge, der sich aus den laufenden Überschussanteilen ergibt (Bonus), wird ein Rechnungszins in Höhe von 0,05 % abgezogen.
5 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz für den Zinsüberschussanteil auf 0 % gesetzt.
6 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente sind die Sterbetafel AZ 2012 RÜ U, eine Verzinsung von 2,75 %8 und der in der Tabelle angegebene Satz für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente. Bei der Überschussrente erfolgt die erste Erhöhung zu Beginn des zweiten Jahrs, bei der kombinierten Überschussrente zu Beginn des sechsten Jahrs im Rentenbezug. Setzt eine Hinterbliebenenrente erst nach Beginn der Altersrentenzahlung ein, so wird die erreichte Anwartschaft übernommen.
7 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0,25 % gesetzt.
8 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| monatlicher Überschussanteil in % der monatlichen Risikoprämie | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- |
| 1.2 Überschussgruppen EFV, GFV und GF2 | ||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | ||
| Untergruppen HV5M0120, HV4M0120, FGKAVMG0120, FGK0120, GKKD0120, GKKDAVMG0120 | – | 1,40 |
| Untergruppe FHV0120 | ||
| Tarif (St)LF11 | 9 | – |
Der laufende Überschussanteil enthält neben den in der Tabelle genannten Überschussanteilen für die Untergruppen FHV0120, FHVAVMG0120, FHVSP0120 und FJA0120 zusätzlich fondsabhängige Überschussanteile, sowie für die Untergruppen HV5M0120, HV4M0120, FGKAVMG0120, FGK0120, GKKD0120, HVKD0120, HVKDAVMG0120 und GKKDAVMG0120 zusätzlich einen Zusatzüberschussanteil. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung unter Punkt 3 und 6 auf Seite 22 ff.
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden bei den Untergruppen HV5M0120, HV4M0120, FGKAVMG0120, FGK0120, GKKD0120 und GKKDAVMG0120 Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 22 f.
| Laufender Überschussanteil | Jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.3 Überschussgruppen EI, GI und GI2 | ||||
| Untergruppen FGKIR0120, FGIRAVMG0120 | ||||
| Versicherungen mit laufender Beitragszahlung | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | – | 2,55 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,35 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Versicherungen geg. Einmalbeitrag | ||||
| Tarife (BV)RII(T)U1, (BV)RIIU2, (BV)RIU2: | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | – | 2,45 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,25 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Tarife St(BV)RII(T)U1, St(BV)RIIU2, St(BV)RIU2 und Tarife für den internen Versorgungsausgleich: | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | – | 2,55 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,35 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Laufender Überschussanteil | Jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.3 Überschussgruppen EI, GI und GI2 | ||||
| Untergruppe FVPIR0120 | ||||
| Versicherungen mit laufender Beitragszahlung | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | 0,16 | 2,15 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 1,95 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Versicherungen geg. Einmalbeitrag | ||||
| Tarif LII(T)U11 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | 0,16 | 2,05 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 1,85 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Tarif StLII(T)U11 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | 0,16 | 2,15 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 1,95 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
Für die Überschussverwendung Indexpartizipation oder sichere Verzinsung gelten die genannten Sätze für den laufenden Überschussanteil und den jährlichen Sockelbetrag, die im Geschäftsjahr 2022 fällig werden. Bei unterjährigen Leistungsanlässen kann ein unterjähriger Schlussüberschussanteil zugeteilt werden, siehe die Angaben zur unterjährigen Beteiligung am Schlussüberschuss unter Punkt 4 auf Seite 22 f. Übersteigt bei Zuteilung der Beteiligung an Bewertungsreserven der sich nach § 153 Versicherungsvertragsgesetz ergebende Wert die Summe der verzinsten jährlichen Sockelbeträge, wird der Differenzbetrag zugeteilt. Die jährlichen Sockelbeträge werden zum Indexstichtag 2021 mit 2,80 % bzw. zum Indexstichtag 2022 mit 2,60 % aufgezinst.
Die Angaben zum Sockelbetrag unter Punkt 5 auf Seite 23 gelten nicht für die Untergruppen FGKIR0120, FGIRAVMG0120 und FVPIR0120.
In den Untergruppen FGKIR0120 und FGIRAVMG0120 gelten für die entrichteten Beiträge zur Altersvorsorge unabhängig von der gewählten Überschussverwendung folgende laufende Überschussanteilsätze p.a.:
Versicherungen mit laufender Beitragszahlung
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,55 % Zinsüberschussanteil
Versicherungen gegen Einmalbeitrag
Tarife (BV)RII(T)U1, (BV)RIIU2, (BV)RIU2:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,45 % Zinsüberschussanteil
Tarife St(BV)RII(T)U1, St(BV)RIIU2, St(BV)RIU2 und Tarife für den internen Versorgungsausgleich:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,55 % Zinsüberschussanteil
Ein jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird nicht gegeben. In der Untergruppe FVPIR0120 gelten für die entrichteten Beiträge unabhängig von der gewählten Überschussverwendung folgende laufende Überschussanteilsätze p.a.:
Versicherungen mit laufender Beitragszahlung
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,15 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
Versicherungen gegen Einmalbeitrag
Tarif LII(T)U11:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,05 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
Tarif StLII(T)U11:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,15 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
Ein jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird nicht gegeben.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1.4 Überschussgruppen ET und GT | |||
| Untergruppen HVL0120, HVST0120 | |||
| Tarife (St)L0, (St)LC0U, (St)LC0UP | 331 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| 571 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Tarif (St)LD0U | 331 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| Bonusprozentsatz | 11 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| Tarife (St)BSF0, (St)BS0A | 5 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 5,3 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus |
Die Fußnoten sind auf Seite 18 zusammengefasst.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1.5 Überschussgruppen EBU, GBU und BUG | |||
| Untergruppen HVDU0121, HV0120, HVBUG0120 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Tarife (St)ODUFO16, (St)(T/O)BUFO | 19 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| 23,5 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Tarife (St)ODU16, (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BUt, StL0(T/O)BUt, (St)(T/O)BU12 | 193 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 23,54 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| 193 | maßgebender Beitrag | Ansammlungsbonus |
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Untergruppen HVDU0121, HV0120, HVBUG0120 | |||
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 1,705,6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Laufender Überschussanteil | |
|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Untergruppen HVDU0121, HV0120, HVBUG0120 | |
| Tarife (St)ODU16, (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BU12 | |
| Ansammlungsbonus | |
| Versicherungsbeginn bis Dezember 2020 | 2,25 |
| Versicherungsbeginn ab Januar 2021 | 2,05 |
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Untergruppe HVKSP0120 | |||
| Vor Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| entweder | 15 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 15 | maßgebender Beitrag | Ansammlungsbonus | |
| oder | 187 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| oder | 18 | maßgebendes Kapital | einjähriges Überschusskapital |
| Beitragsfreie Versicherungen | 18 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Untergruppe HVKSP0120 | |||
| Nach Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | 1,705 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Die Fußnoten sind auf Seite 18 zusammengefasst. |
| Laufender Überschussanteil | |
|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Untergruppe HVKSP0120 | |
| Versicherungsbeginn bis Dezember 2020 | 2,25 |
| Versicherungsbeginn ab Januar 2021 | 2,05 |
Der laufende Überschussanteil enthält neben den in der Tabelle genannten Überschussanteilen bei Tarifen (St)ODUFO16, (St)(T/O)BUFO zusätzlich fondsabhängige Überschussanteile sowie bei Tarifen (St)ODU16, (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BU12 und bei Versicherungen der Untergruppe HVKSP0120 für Ansammlungsbonus zusätzlich Zusatzüberschussanteile. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung unter Punkt 3 und 6 auf Seiten 22 ff. Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden bei Tarifen (St)ODU16, (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BU12 und bei Versicherungen der Untergruppe HVKSP0120 für Ansammlungsbonus Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 22 f.
1 Die angegebenen Überschussanteilsätze gelten für Versicherungssummen (gegebenenfalls einschließlich einjährigen Bonus) bis 20 Mio €.
2 Bei beitragsfreien Versicherungen beträgt der Überschussanteil 0 %
3 Für Versicherungen der Untergruppe HV0120 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe HVBUG0120 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 28 %.
4 Für Versicherungen der Untergruppe HV0120 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe HVBUG0120 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 39 %.
5 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
6 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
7 Für den Teil zur Beitragsbefreiung gilt: Der Überschussanteilsatz beträgt 0,18 %.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1.6 Überschussgruppen EPR und GPR | |||
| Untergruppe HV0120 | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | 50 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Beginn der Rentenzahlung | 1,701 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % der monatlichen Risikoprämie | in % p. a. der maßgebenden Größe für den weiteren monatlichen Überschussanteil | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EPR und GPR | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppe PREB0120 | 50 | 1,40 | 1,40 |
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden Schlussüberschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 22 f.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p. a. der maßgebenden Größe für den weiteren monatlichen Überschussanteil | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EPR und GPR | |||
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppe PREB0120 | – | 1,701 | Zusatzrente |
| 1,40 | – | – |
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden Schlussüberschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 22 f.
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil)1 | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- |
| 1.7 Überschussgruppe GC | ||
| Untergruppe HV0120 | 1,85 | Bonus |
| Untergruppe HV5RB0120 | 2,25 | Bonus |
| Untergruppe HV6RB0120 | 2,50 | Bonus |
| Untergruppe HV28RB0120 | 3,00 | Bonus |
| Untergruppe HV29RB0120 | 3,25 | Bonus |
| Untergruppe HV30RB0120 | 2,75 | Bonus |
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| monatlicher Überschussanteil in % des maßgebenden Beitrags1 | monatlicher Überschussanteil in % der maßgebenden Größe2 | |
| --- | --- | --- |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzbausteine | ||
| 2.1 Kapital bei Tod, Hinterbliebenenrente | ||
| Untergruppen FHV0120, FJA0120, HVKD0120 | 9 | 20 |
| Laufender Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)4 | in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- |
| Kapital bei Tod, Hinterbliebenenrente | ||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Altersrentenzahlung3 | ||
| Untergruppe HRZNG0120 | – | 1,40 |
| Untergruppen T0120, HRZ0120 | ||
| zu R-, StR-Tarifen | 5 | 1,40 |
| zum Tarif (St)VR1 | 2 | 1,40 |
| Laufender Überschussanteil | |
|---|---|
| in % p.a. des maßgebenden Beitrags7 | |
| --- | --- |
| Kapital bei Tod | |
| Untergruppe TP0120 | 9 |
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 22 f.
| Überschussverwendung | Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|---|
| Hinterbliebenenrente | ||||
| Untergruppen HRZ01203, HRZ7SR01208,9, HRZNG01203 | ||||
| In der Anwartschaft während der Altersrentenzahlung | Überschussrente, kombinierte Überschussrente | zusätzliche beitragsfreie Rente | vertragsindividuell5 | |
| jährliche Erhöhung | Rentenbeginn bis 2020 | 0,75 % der Gesamtrente | ||
| ab 2021 | 1 % der Gesamtrente | |||
| Zusatzrente, Auszahlung | 1,85 % p.a.6 der maßgebenden Größe |
1 Der Überschussanteil wird nur gegeben, solange Beiträge gezahlt werden.
2 Maßgebende Größe ist die monatliche Risikoprämie. Dieser Überschussanteil wird nur für beitragsfreie Versicherungen gegeben.
3 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE0120 der Überschussgruppe EZ bzw. GZ oder GZ2 geführt.
4 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
5 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Anwartschaft auf Hinterbliebenenrente bei Altersrentenbeginn sind die Sterbetafel AZ 2012 RÜ U, eine Verzinsung von 2,75 %6, das vertragsindividuelle Verhältnis zwischen Alters- und Hinterbliebenenrente und der in der Tabelle angegebene Satz für die jährliche Erhöhung der gesamten Anwartschaft auf Alters- und Hinterbliebenenrente. Bei der Überschussrente erfolgt die erste Erhöhung zu Beginn des zweiten Jahrs, bei der kombinierten Überschussrente zu Beginn des sechsten Jahrs ab Altersrentenbeginn.
6 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
7 Nach einer Beitragsfreistellung werden keine Überschüsse gegeben.
8 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0,25 % gesetzt.
9 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE7SR0120 der Überschussgruppe EZ bzw. GZ oder GZ2 geführt.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| 2.2 Berufsunfähigkeitsvorsorge, Pflegerente | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| Untergruppen DUZ0121, BUZ0120, BUZAVMG01201, BUZRI0120, EBU0120, EBUG0120 | 192 | maßgebender Beitrag | Verrechnung, Verwendung beim Grundbaustein |
| 23,53,4 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| 192 | maßgebender Beitrag | Ansammlungsbonus | |
| Beitragsfreie Versicherungen5 | |||
| Untergruppen DUZ0121, BUZ0120 | 1,25 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppen BUZRI0120, EBU0120, EBUG0120 | 23,54 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Untergruppen DUZ0121, BUZ0120, BUZAVMG0120, BUZRI0120, EBU0120, EBUG0120 | 1,706,7 | maßgebende Größe der baren BU-Rente | Bonus, Zusatzrente |
| Laufender Überschussanteil | |
|---|---|
| in % p.a. der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Untergruppen EBU0120, EBUG0120 | |
| Ansammlungsbonus | |
| Versicherungsbeginn bis Dezember 2020 | 2,25 |
| Versicherungsbeginn ab Januar 2021 | 2,05 |
Der laufende Überschussanteil enthält neben den in der Tabelle genannten Überschussanteilen bei Versicherungen der Untergruppen EBU0120 und EBUG0120 für Ansammlungsbonus zusätzlich Zusatzüberschussanteile. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil unter Punkt 3 Seite 22.
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden bei Versicherungen der Untergruppen EBU0120 und EBUG0120 für Ansammlungsbonus Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 22 f.
Die Fußnoten sind auf Seite 20 zusammengefasst.
| Laufender Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % p.a. | Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Untergruppe HV0120 | |||
| Tarif SPK zu PR | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 25 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 258 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Untergruppen PR0120, PRBUG0120 | |||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Rentenzahlung der zugrunde liegenden Versicherung | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | 26 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| 40 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Beitragsfreie Versicherungen | 1,25 | maßgebende Größe | Bonus |
| 40 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| In der Anwartschaft während der Rentenzahlung der zugrunde liegenden Versicherung | 1,706, 7 | maßgebende Größe | Bonus, Zusatzrente |
| 40 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 1,706, 7 | maßgebende Größe | Bonus, Zusatzrente |
| Untergruppe KIZ0120 | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Tarife OBBKP und OBJ | 16 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 1,707 | maßgebende Größe der baren Pflegerente | Bonus, Zusatzrente |
Zusätzlich zum laufenden Überschussanteil werden in der Untergruppe KIZ0120 Schlussüberschussanteile in % der maßgebenden Beiträge gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 22 f.
1 Für Versicherungen der Untergruppe BUZAVMG0120 kann als Überschussverwendungsart nur Verrechnung gewählt werden.
2 Für Versicherungen der Untergruppe EBU0120 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe EBUG0120 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 28 %.
3 Für den Teil zur Beitragsbefreiung gilt: In der Untergruppe BUZRI0120 wird ein Bonus in Höhe von 1,25 % der aktuellen garantierten Todesfallleistung des Grundbausteins gegeben. In der Untergruppe BUZ0120 finanzieren wir eine Erhöhung des Grundbausteins.
4 Für Versicherungen der Untergruppe EBU0120 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe EBUG0120 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 39 %
5 Hierzu zählen auch Versicherungen mit variabler Beitragszahlung.
6 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
7 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den laufenden Überschussanteil.
8 Der angegebene Überschussanteilsatz wird bis zum Eintritt von Pflegegrad 3 gegeben.
3 Zusatzüberschussanteil
3.1 Überschussgruppen EZ, GZ, GZ2 und Ansammlungsbonus
Der Zusatzüberschussanteil ergibt sich als Summe des Zusatzüberschussanteils aus verändertem Garantieniveau und des Zusatzüberschussanteils aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau beträgt:
– bei Versicherungen der Untergruppen HVEPI0121, HVEPI0120, HVEP0121, HVEP0120, HVSPEP0121, HVSPEP0120, HVEPAVMG0121 und HVEPAVMG0120 und Ansammlungsbonus bei Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120:
0,1 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
– sonst:
0 %
Der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen beträgt:
– 0 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
3.2 Überschussgruppen EFV, GFV und GF2
Der Zusatzüberschussanteil auf das Sicherungskapital der Untergruppen HV5M0120, HV4M0120, GKKD0120 und GKKDAVMG0120 ergibt sich als Summe des Zusatzüberschussanteils aus verändertem Garantieniveau und des Zusatzüberschussanteils aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil auf das Sondervermögen von KomfortDynamik und Fourmore der Untergruppen HV4M0120, HVKD0120 und HVKDAVMG0120 ergibt sich aus dem Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil auf die gewählte Anlagestrategie von Allvest der Untergruppe HV5M0120 ergibt sich aus dem Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil der Untergruppen FGK0120 und FGKAVMG0120 ergibt sich aus dem Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau.
Der Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau beträgt:
0,1 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
Der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen beträgt:
0 %
4 Schlussüberschussanteil
Der Schlussüberschussanteil wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen für die Folgejahre können die Schlussüberschussanteilsätze auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
Der gesamte Schlussüberschussanteil der Versicherung ergibt sich bei Fälligkeit als Summe des normalen Schlussüberschussanteils, des Schlussüberschussanteils bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge und des zusätzlichen Schlussüberschussanteils abzüglich – bei Versicherungen der Untergruppen HVE7S0120 und HVT7S0120 zur abschließenden Finanzierung der Beitragsreduktion notwendigen Mittel – bei Versicherungen der Untergruppen HVEPAVMG0121, HVEPAVMG0120, HVEP0121, HVEP0120, HVSPEP0121 und HVSPEP0120, bei denen vom vereinbarten Vertragsablauf abgewichen wurde (z. B. Beitragsfreistellung), der benötigten Mittel zur Finanzierung der garantierten Mindest[versicherungs]leistung bzw. des Garantiekapitals, sofern diese noch nicht abgeschlossen ist.
Der gesamte Schlussüberschussanteil beträgt dabei mindestens null.
Normaler Schlussüberschussanteil
Bei den Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 sowie den Untergruppen T0120, HRZ0120, HRZNG0120, FGKAVMG0120, HV5M0120, HV4M0120, FGK0120, GKKDAVMG0120, GKKD0120, PREB0120 und bei Ansammlungsbonus der Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120 wird ein normaler Schlussüberschussanteil in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss einschließlich Bonus (bei der Untergruppe PREB0120 zusätzlich in % p. a. der maßgebenden Größe für den weiteren monatlichen Überschussanteil) gegeben:
Der normale Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1.2022):
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
| beitragspflichtig | beitragsfrei | ||
|---|---|---|---|
| 0,4 % | 0,1 % | – | bei Zukunftsrenten der Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 (außer bei den Untergruppen HVEPI0121, HVEPI0120, HVEP0121, HVEP0120, HVEPAVMG0121, HVEPAVMG0120, HVSPEP0121 und HVSPEP0120) |
| – | bei Versicherungen der Untergruppe HRZNG0120 | ||
| – | bei Versicherungen der Tarife (St)LAS1, (St)L1, (St)L11 und (St)LGP11EB | ||
| 0,5 % | 0,2 % | – | bei Zukunftskapital der Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 |
| – | bei Versicherungen der Untergruppen HV5M0120, FGK0120, FGKAVMG0120, HV4M0120, GKKD0120 und GKKDAVMG0120, darin enthalten sind 0,1 % Schlussüberschussbeteiligung aus verändertem Garantieniveau | ||
| – | bei Versicherungen des Tarifs (St)RK3(P) | ||
| 0,6 % | 0,3 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen HVEPI0121, HVEPI0120, HVEP0121, HVEP0120, HVSPEP0121, HVSPEP0120, HVEPAVMG0121, HVEPAVMG0120; darin enthalten sind 0,2 % Schlussüberschussbeteiligung aus verändertem Garantieniveau |
| 0,6 % | 0,6 % | – | bei Ansammlungsbonus der Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120; darin enthalten sind 0,2 % Schlussüberschussbeteiligung aus verändertem Garantieniveau |
| 0,6 % | 0,1 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen T0120 und HRZ0120 (außer bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und Versicherungen mit variabler Beitragszahlung) |
| – | 0,4 % | – | bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und Versicherungen mit variabler Beitragszahlung der Untergruppen T0120 und HRZ0120 |
| 0,3 % | 0,3 % | – | bei Versicherungen der Untergruppe PREB0120 |
Versicherungen gegen Einmalbeitrag und Versicherungen mit variabler Beitragszahlung gelten als beitragspflichtig (außer bei den Untergruppen T0120 und HRZ0120).
Für Versicherungen der Untergruppen HVE0120, HVSPE0120 und HVE7S0120 wird der angegebene Satz bei Überschussverwendungsart Erlebensfallbonus um 0,1 %-Punkte erhöht, bei Beendigung der Versicherung durch Tod entfällt der Schlussüberschuss.
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Schlussüberschussanteil bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge
Für beitragspflichtige Versicherungen und Versicherungen gegen Einmalbeitrag der Tarife KP und KB der Untergruppe KIZ0120 vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit wird ein Schlussüberschussanteil in % des maßgebenden Bruttojahresbeitrags gegeben. Der Schlussüberschussanteilsatz beträgt für Leistungsfälle 2021 9 %.
Die Schlussüberschussanteile werden zum Versicherungsstichtag 2021 mit dem Zinssatz 2,7 % aufgezinst. Für die davor liegenden Versicherungsstichtage werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Zinssätze erneut unverändert festgelegt.
Zusätzlicher Schlussüberschussanteil
Bausteine mit einem Zinsüberschussanteil erhalten einen zusätzlichen Schlussüberschussanteil in Höhe eines laufenden Überschussanteils für das letzte Jahr der Aufschubdauer. Dies gilt nicht für Versicherungen der Untergruppen HV5M0120, HVEPI0121, HVEPI0120, HVEP0121, HVEP0120, HVSPE0121, HVSPEP0120, HVEPAVMG0121, HVEPAVMG0120, FGKAVMG0120, FGK0120, HV4M0120, GKKD0120, GKKDAVMG0120 und PREB0120 sowie der Überschussgruppen EI, GI und GI2. Dies gilt auch nicht bei Ansammlungsbonus der Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120.
Unterjährige Beteiligung am Schlussüberschuss
Bei Überschussgruppen EI, GI und GI2 kann bei unterjährigen (das bedeutet vor dem Beginn des nächsten Indexjahres) Leistungsanlässen ein unterjähriger Schlussüberschussanteil zugeteilt werden. Für den Teil des Policenwerts, für den die Indexpartizipation gewählt wurde, wird dabei der anteilige Zeitwert der Indexpartizipation des laufenden Indexjahrs berücksichtigt, der aus dem festgelegten jährlichen Überschussanteil nach Abzug von Verwaltungskosten resultiert. Für den Teil des Policenwerts, für den die Indexpartizipation ausgeschlossen wurde, wird dabei der festgelegte anteilige jährliche Überschussanteil nach Abzug von Verwaltungskosten berücksichtigt.
Schlussüberschussanteil bei Kündigung
Wenn der zum Kündigungstermin zuletzt veröffentlichte Monatswert der Umlaufrendite 10-jähriger Bundeswertpapiere über dem Durchschnittswert für die abgelaufene Vertragsdauer, maximal der letzten 10 Jahre, liegt, wird der gesamte Schlussüberschussanteil bei Kündigung wie folgt reduziert:
Der Kürzungsbetrag ergibt sich aus dem Deckungskapital der Alters- und Hinterbliebenenvorsorge zum Kündigungstermin einschließlich des gesamten Schlussüberschussanteils, multipliziert mit einem Faktor.
Der Faktor beträgt das 0,05-Fache der Differenz aus aktueller Umlaufrendite und dem oben beschriebenen Durchschnittswert, multipliziert mit der Anzahl der Monate der restlichen Aufschubdauer bzw. Ansparphase, jedoch maximal 120 Monate.
Es wird mindestens ein Schlussüberschussanteil in Höhe des zusätzlichen Schlussüberschussanteils gegeben.
Bei Versicherungen mit lebenslanger Versicherungsdauer gilt als restliche Aufschubdauer die Dauer bis zum rechnungsmäßigen Alter von 85 Jahren.
Davon abweichend gilt:
Die unterjährige Beteiligung am Schlussüberschuss bei Überschussgruppen EI, GI und GI2 ist davon nicht betroffen.
In den Untergruppen FGKAVMG0120, FGK0120, HV5M0120, HV4M0120, GKKD0120 und GKKDAVMG0120 wird der oben beschriebene Faktor auf das Sicherungskapital des Garantiekapitals bei Erleben bzw. der garantierten Mindestrente zum Kündigungstermin einschließlich Schlussüberschussanteil bezogen.
In den Überschussgruppen EPR und GPR wird der oben beschriebene Faktor auf den Schlussüberschussanteil zum Kündigungstermin bezogen.
5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven
Der Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen für die Folgejahre kann der Sockelbetrag auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
Bei den Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 sowie den Untergruppen T0120, HRZ0120, HRZNG0120, FGKAVMG0120, FGK0120, HV5M0120, HV4M0120, GKKD0120, GKKDAVMG0120 und Ansammlungsbonus der Untergruppen HVDU0121, EBU0120, EBUG0120, HV0120, HVBUG0120 und HVKSP0120 wird ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss einschließlich Bonus gegeben. In den Untergruppen T0120 und HRZ0120 wird der Sockelbetrag nur für beitragsfreie Versicherungen, Versicherungen gegen Einmalbeitrag und Versicherungen mit variabler Beitragszahlung gegeben.
Der Sockelbetrag beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1.2022) 0,2 %.
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Sockelbeträge erneut unverändert festgesetzt.
Der Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird mit dem Zinssatz 2,7 % aufgezinst. Für die davor liegenden Versicherungsstichtage werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Zinssätze erneut unverändert festgelegt.
6 Fondsabhängige Überschussbeteiligung
Für Versicherungen der Untergruppen FHV0120, FHVAVMG0120, FHVSP0120 und FJA0120 sowie für Versicherungen der Tarife (St)ODUFO16 und (St)(T/O)BUFO der Untergruppe HVDU0121 bzw. HV0120 wird eine fondsabhängige Überschussbeteiligung in % des jeweiligen Fondswerts gegeben:
| Fondsname | ISIN | Laufender Überschussanteil in % p.a. des jeweiligen Fondswerts |
| --- | --- | --- |
| Allianz Advanced Fixed Inc Euro A EUR | LU0706717351 | 0,3 |
| Allianz Advanced Fixed Inc Euro AT EUR | LU1205638155 | 0,3 |
| Allianz Advcd Fxd Inc Glb Aggt A EUR | LU1260871014 | 0,51 |
| Allianz Advcd Fxd Inc S/D A EUR | LU0856992614 | 0,12 |
| Allianz Advcd Fxd Inc S/D IT EUR | LU1093406343 | 0,05 |
| Allianz Asia Innovation – A – EUR | LU0348804922 | 1,05 |
| Allianz Best Styles Em Mkts A EUR | LU1136106207 | 0,84 |
| Allianz Best Styles Europe Equity SRI – A – EUR | LU2025542882 | 0,6 |
| Allianz Best Styles Global Equity SRI – A – EUR | LU2034157706 | 0,6 |
| Allianz China A–Shares A (EUR) | LU1997244873 | 1,05 |
| Allianz China Equity A USD | LU0348825331 | 1,05 |
| Allianz Convertible Bond A EUR | LU0706716205 | 0,66 |
| Allianz Convertible Bond A EUR | LU0706716205 | 0,66 |
| Allianz Dyn Mlt Asst Strat 75 A EUR | LU1089088311 | 0,84 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 15 A EUR | LU1089088071 | 0,54 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 15 IT2 EUR | LU2202893389 | 0,00 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 50 A EUR | LU1019989323 | 0,84 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 50 IT2 EUR | LU2202893462 | 0,00 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 75 IT2 EUR | LU2202893546 | 0,00 |
| Allianz Emerging Markets Select Bond – A (H2–EUR) | LU2041105730 | 0,71 |
| Allianz Emerging Markets Sovereign Bond A EUR | LU1958620012 | 0,75 |
| Allianz Euro Bond A EUR | LU0165915215 | 0,45 |
| Allianz Euro Bond AQ EUR | LU1250164214 | 0,9 |
| Allianz Euro Inflationlinked Bond A EUR | LU0988442017 | 0,36 |
| Allianz Euro Rentenfonds A EUR | DE0008475047 | 0,33 |
| Allianz Euro Rentenfonds P EUR | DE0009797480 | 0,07 |
| Allianz Europe Equity Gr Sel A EUR | LU0908554255 | 0,9 |
| Allianz Europe Equity SRI A EUR | LU0542502157 | 0,9 |
| Allianz Europe Small Cap Equity A EUR | LU0293315023 | 1,05 |
| Allianz Europe Small Cap Equity AT EUR | LU0293315296 | 1,05 |
| Allianz European Equity Div A20 EUR | LU1664206874 | 0,9 |
| Allianz European Equity Div AT EUR | LU0414045822 | 0,9 |
| Allianz European Equity Div IT EUR | LU0414047281 | 0,05 |
| Allianz European Equity Div IT20 EUR | LU1664206957 | 0,05 |
| Allianz FinanzPlan 2020 C | LU0261743172 | 0,66 |
| Allianz FinanzPlan 2025 C | LU0261743339 | 0,75 |
| Allianz FinanzPlan 2030 C | LU0261743842 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2035 C | LU0261744147 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2040 C | LU0261744907 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2045 C | LU0261745383 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2050 C | LU0261745896 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2055 C | LU0791152589 | 1,08 |
| Allianz Flexi Rentenfonds A EUR | DE0008471921 | 0,54 |
| Allianz Flexi Rentenfonds IT2 EUR | DE000A2AMPQ3 | 0,03 |
| Allianz Global Artificial Intelligence A EUR | LU1548497186 | 1,05 |
| Allianz Global Emerging Markets Equity Dividend A | LU1254138628 | 1,05 |
| Allianz Global Inflation–Linked Bond – A (H–EUR) | LU2049824811 | 0,48 |
| Allianz Global Sustainability A EUR | LU0158827195 | 0,9 |
| Allianz Green Bond AT EUR | LU1542252181 | 0,54 |
| Allianz Green Bond IT EUR | LU1297616366 | 0 |
| Allianz Interglobal A EUR | DE0008475070 | 1,05 |
| Allianz Interglobal IT EUR | DE000A2DU1Z9 | 0,08 |
| Allianz Internationaler Rentenfds A EUR | DE0008475054 | 0,51 |
| Allianz Mobil–Fonds A EUR | DE0008471913 | 0,04 |
| Allianz Multi Asset Risk Control A EUR | LU0268212239 | 0,78 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland A EUR | DE0008481763 | 0,9 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland A20 EUR | DE000A2ATB57 | 0,9 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland I EUR | DE0009797530 | 0,05 |
| Fondsname | ISIN | Laufender Überschussanteil in % p.a. des jeweiligen Fondswerts |
| Allianz Nebenwerte Deutschland I20 EUR | DE000A2ATB65 | 0,05 |
| Allianz Oriental Income AT EUR | LU0348784041 | 0,9 |
| Allianz Rentenfonds A EUR | DE0008471400 | 0,33 |
| Allianz Rentenfonds IT2 EUR | DE000A2AMPP5 | 0 |
| Allianz Rohstofffonds A EUR | DE0008475096 | 0,9 |
| Allianz Strategic Bond – A – (H2–EUR) | LU2072100485 | 0,54 |
| Allianz Strategie Wachstum + A EUR | DE0009797274 | 1,02 |
| Allianz Strategiefds Stabilität A EUR | DE0009797282 | 0,68 |
| Allianz Strategiefonds Balance A EUR | DE0009797258 | 0,8 |
| Allianz Strategiefonds Balance IT2 EUR | DE000A14N9Y9 | 0 |
| Allianz Strategiefonds Stabilität IT2 EUR | DE000A2AMPK6 | 0 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum + IT2 EUR | DE000A2AMPM2 | 0 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum A EUR | DE0009797266 | 0,91 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum IT2 EUR | DE000A2AMPL4 | 0 |
| Allianz Strategy 50 CT EUR | LU0352312184 | 0,8 |
| Allianz Strategy 75 CT EUR | LU0352312853 | 0,91 |
| Allianz Thematica A EUR | LU1479563717 | 0,96 |
| Allianz Thematica IT EUR | LU2009011938 | 0,14 |
| Allianz Thesaurus AT EUR | DE0008475013 | 0,9 |
| Allianz US Equity Fund | LU0256843979 | 0,9 |
| Allianz US Equity Fund –A (H–EUR)– EUR | LU1992126729 | 0,9 |
| Allianz US Short Dur Hi Inc Bd A H2 EUR | LU1282651808 | 0,66 |
| Allianz Vermögensbildung Deutschl A EUR | DE0008475062 | 0,9 |
| Allianz Vermögensbildung Deutschl A20 EUR | DE000A2ATB73 | 0,9 |
| Allianz Vermögensbildung Europa A EUR | DE0008481813 | 0,81 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Ausgewogen IT2 EUR | LU1490969653 | 0 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Defensiv IT2 EUR | LU1490969737 | 0 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Dyn C EUR | LU0458234829 | 1,06 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Dynamisch IT2 EUR | LU1490969810 | 0 |
| Allianz Vermskonz SRI Agg C EUR | LU0324636652 | 0,92 |
| Allianz Vermskonz SRI Defesv C EUR | LU0324635688 | 0,74 |
| Allianz Wachstum Euroland A EUR | DE0009789842 | 0,9 |
| Allianz Wachstum Euroland A20 EUR | DE000A2ATB81 | 0,9 |
| Allianz Wachstum Euroland IT2 EUR | DE000A2AMPN0 | 0,05 |
| Allianz Wachstum Euroland IT20 EUR | DE000A2ATB99 | 0,05 |
| Allianz Wachstum Europa A EUR | DE0008481821 | 0,9 |
| Allianz Wachstum Europa A20 EUR | DE000A2ATCA0 | 0,9 |
| Amundi Bavarian Equity Fund – P EUR DIS | FR0013494879 | 0,5 |
| Amundi Ethik Fonds A | AT0000857164 | 0,45 |
| Amundi Ethik Plus A ND | DE0009792002 | 0,69 |
| Amundi Ethik Plus H DA | DE000A2P8UC2 | 0,15 |
| Amundi European Sector Rotation Fund I C/D | FR0013356086 | 0 |
| Amundi Fds European Eq Val I2 EUR C | LU1883315480 | 0 |
| Amundi Fds Glb Ecology ESG I2 EUR C | LU1883320050 | 0 |
| Amundi Funds – Global Ecology ESG A EUR | LU1883318740 | 0,9 |
| Amundi MSCI Europe Climate Paris Aligned PAB UCITS ETF DR (C) | LU2182388319 | 0 |
| Amundi MSCI World Climate Paris Aligned PAB UCITS ETF | LU2182388400 | 0 |
| Amundi Multi Manager Best Select H ND | DE000A2DW327 | 0 |
| AS SICAV I Em Mkts Eq A Acc USD | LU0132412106 | 1,05 |
| BGF Global Allocation A2 EUR | LU0171283459 | 1,05 |
| BGF Global Allocation D2 USD EUR | LU0523293024 | 0,3 |
| BGF Systematic Glb SmallCap A2 USD | LU0054578231 | 1,05 |
| BGF US Basic Value A2 | LU0072461881 | 1,05 |
| BGF World Gold A2 USD | LU0055631609 | 1,23 |
| BGF World Mining A2 | LU0075056555 | 1,23 |
| BNP Paribas Global Envir Cl C | LU0347711466 | 0,88 |
| BNP Paribas Global Envir I C | LU0347711623 | 0 |
| BSF Managed Index Port Growth A2 EUR | LU1241524880 | 0,6 |
| BSF Managed Index Port Growth D2 EUR | LU1304596841 | 0 |
| Fondsname | ISIN | Laufender Überschussanteil in % p.a. des jeweiligen Fondswerts |
| BSF Managed Index Port Mod A2 EUR | LU1241524708 | 0,6 |
| BSF Managed Index Port Mod D2 EUR | LU1304596684 | 0 |
| Carmignac Investissement A EUR Acc | FR0010148981 | 0,75 |
| Carmignac Patrimoine A EUR Acc | FR0010135103 | 0,75 |
| Carmignac Pf Emerg Patrim A EUR Acc | LU0592698954 | 0,75 |
| CB Geldmarkt Deutschland I P EUR | LU0585535577 | 0,04 |
| ComStage DAX® ETF | LU0378438732 | 0 |
| ComStage MSCI Emerging Markets ETF | LU0635178014 | 0 |
| ComStage MSCI World ETF EUR | LU0392494562 | 0 |
| Concentra A EUR | DE0008475005 | 0,9 |
| CPR Invest Defensive A Acc | LU1203018533 | 0,76 |
| CPR Invest Dynamic A Acc | LU1203020190 | 0,92 |
| CPR Invest Reactive A Acc | LU1103787690 | 0,89 |
| Dimensional Global Core Equity B | IE00B2PC0260 | 0 |
| Dimensional World Equity EUR Acc | IE00B4MJ5D07 | 0 |
| DJE – Dividende & Substanz P (EUR) | LU0159550150 | 0,85 |
| DJE – Dividende & Substanz XP (EUR) | LU0229080733 | 0 |
| DWS Akkumula TFC | DE000DWS2L90 | 0 |
| DWS Deutschland FC | DE000DWS2F23 | 0 |
| DWS Deutschland GLC | DE000DWS2S28 | 0,6 |
| DWS Deutschland GTFC | DE000DWS2S36 | 0 |
| DWS Deutschland LC | DE0008490962 | 0,6 |
| DWS Invest Euro–Gov Bonds LC | LU0145652052 | 0,3 |
| DWS Invest Top Asia LD | LU0145648456 | 0,75 |
| DWS Top Dividende LD | DE0009848119 | 0,63 |
| DWS Top Dividende TFC | DE000DWS18Q3 | 0 |
| DWS Vermögensbildungsfonds I LD | DE0008476524 | 0,63 |
| Ethna–AKTIV A | LU0136412771 | 0,6 |
| Fidelity America A–Dis–USD | LU0048573561 | 0,9 |
| Fidelity America Y–Dis–USD | LU1064925735 | 0 |
| Fidelity Em Mkts Y–DIST–USD | LU0936576593 | 0 |
| Fidelity European Growth A–Dis–EUR | LU0048578792 | 0,9 |
| Fidelity Global Technology A–Acc–EUR | LU1213836080 | 0,9 |
| First Eagle Amundi International IU–C | LU0433182176 | 0 |
| Fondak A EUR | DE0008471012 | 0,84 |
| Fondak A20 EUR | DE000A2ATB40 | 0,84 |
| Fondak I EUR | DE000A0MJRM3 | 0 |
| Fondak I20 EUR | DE000A2ATB32 | 0,04 |
| Franklin Mutual European A(acc)EUR | LU0140363002 | 1,05 |
| Franklin S&P 500 Paris Aligned Climate UCITS ETF (EUR) | IE00BMDPBZ72 | 0 |
| Franklin STOXX Europe 600 Paris Aligned Climate UCITS ETF | IE00BMDPBY65 | 0 |
| FvS – Multi Asset – Growth I | LU0323578228 | 0 |
| FvS – Multi Asset – Growth R | LU0323578491 | 0,75 |
| FvS Multi Asset – Balanced I | LU0323578061 | 0 |
| FvS Multi Asset – Balanced R | LU0323578145 | 0,75 |
| FvS Multiple Opportunities II R | LU0952573482 | 0,75 |
| FvS SICAV Multiple Opportunities R | LU0323578657 | 0,75 |
| GS Global CORE® Eq E Acc EURClose | LU0257370246 | 1,25 |
| GS Global CORE® Eq I Acc EUR Close | LU0280841296 | 0 |
| H & A PRIME VALUES Income (R) EUR A | AT0000973029 | 0,68 |
| Invesco Euro Short Term Bond A EUR Acc | LU0607519195 | 0,38 |
| Invesco Pan Eur StructEq A EUR Acc | LU0119750205 | 0,81 |
| Invesco Pan Eur StructEq C EUR Acc | LU0119753134 | 0,32 |
| iShares Core MSCI EM IMI ETF USD Acc EUR | IE00BKM4GZ66 | 0 |
| iShares Core MSCI Pac ex–Jpn ETF USD Acc | IE00B52MJY50 | 0 |
| iShares Core MSCI World ETF USD Acc EUR | IE00B4L5Y983 | 0 |
| iShares Core S&P 500 ETF USD Acc | IE00B5BMR087 | 0 |
| iShares MSCI Europe ETF EUR Dist | IE00B1YZSC51 | 0 |
| iShares STOXX Global Sel Div 100 (DE) | DE000A0F5UH1 | 0 |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) EUR | LU0217576759 | 0,93 |
| Fondsname | ISIN | Laufender Überschussanteil in % p.a. des jeweiligen Fondswerts |
| JPM Europe Dynamic Sm Cp A perf (acc)EUR | LU0210072939 | 0,93 |
| JPM Global Macro Opps A (acc) EUR | LU0095938881 | 0,78 |
| JSS Sustainable Bond EUR P EUR dist | LU0158938935 | 0,42 |
| JSS Sustainable Eq Glb Th P EUR dist | LU0229773345 | 1,05 |
| Kapital Plus A EUR | DE0008476250 | 0,54 |
| Kapital Plus I EUR | DE0009797613 | 0,03 |
| Lyxor Core STOXX Europe 600(DR) ETF Acc EUR | LU0908500753 | 0 |
| Lyxor MSCI Europe ETF Dist A/I | FR0010261198 | 0 |
| M&G (Lux) Optimal Income A EUR Acc | LU1670724373 | 0,75 |
| M&G Global Themes Euro A Acc | GB0030932676 | 1,05 |
| Magellan C | FR0000292278 | 0,75 |
| MetallRente Fonds Portfolio A EUR Inc | LU0147989353 | 0,45 |
| MetallRente Fonds Portfolio I EUR Acc | LU1190435906 | 0 |
| MFS Meridian European Core Eq A1 EUR | LU0125946151 | 0,96 |
| MS INVF European Champions Fund A EUR | LU1387591305 | 0,98 |
| Nordea 1 – European Stars Equity BP EUR | LU1706106447 | 1,05 |
| Nordea 1 – Global Climate & Envir BI EUR | LU0348927095 | 0 |
| Nordea 1 – Global Climate & Envir BP EUR | LU0348926287 | 0,9 |
| ÖkoWorld ÖkoVision Classic C | LU0061928585 | 0,35 |
| ÖkoWorld ÖkoVision® Classic T | LU1727504356 | 0 |
| PB VP Nachhaltig 50 AK 4 | DE000A0M03X1 | 0 |
| PB VP Nachhaltig 70 AK 4 | DE000A0M0317 | 0 |
| Pictet–Biotech PUSD | LU0090689299 | 1,04 |
| Pictet–Global Emerging Debt P USD | LU0128467544 | 0,66 |
| Pictet–Global Megatrend Sel P EUR | LU0386882277 | 0,96 |
| PIMCO GIS Dynamic Bd E EUR H Acc | IE00B5B5L056 | 0,97 |
| PIMCO GIS Em Mkts Bd E EURH Acc | IE00B11XYW43 | 0,91 |
| PIMCO GIS Em Mkts Bdd E USD Acc | IE00B11XYX59 | 0,91 |
| PIMCO GIS Euro Bond E EUR Acc | IE00B11XYY66 | 0,73 |
| PIMCO GIS Euro Bond Instl EUR Acc | IE0004931386 | 0,05 |
| PIMCO GIS Glb Bd E USD Acc | IE00B11XZ210 | 0,75 |
| PIMCO GIS Glb Bd Instl USD Acc | IE0002461055 | 0,05 |
| PIMCO GIS Glb Cr Ast Allc E EURH Acc | IE00B4YYY703 | 1,16 |
| PIMCO GIS Global Bond ESG Fund E USD inc | IE00BYXVW230 | 0,77 |
| PIMCO GIS Global Bond ESG Instl USD Acc | IE00BYXVTY44 | 0,05 |
| PIMCO GIS Income E USD Acc | IE00B7KFL990 | 0,78 |
| PIMCO GIS Income Institutional USD Acc | IE00B87KCF77 | 0,05 |
| Raiffeisen Nachhaltigkeit–Mix A | AT0000859517 | 0,63 |
| Raiffeisen–Nachhaltigkeit–Mix I VTA | AT0000A1VG68 | 0 |
| Robeco Asia–Pacific Equities D EUR | LU0084617165 | 0,9 |
| Robeco Asia–Pacific Equities I € | LU1493701376 | 0,1 |
| Robeco BP Global Premium Eq D EUR | LU0203975437 | 0,75 |
| Robeco BP Global Premium Eq I EUR | LU0233138477 | 0,18 |
| Robeco QI EM Active Equities D € | LU0329355670 | 0,75 |
| Santander Select Defensive A | LU0781563332 | 0,69 |
| Santander Select Dynamic A | LU0781564579 | 0,96 |
| Santander Select Moderate A | LU0781563928 | 0,83 |
| Sauren Global Balanced A | LU0106280836 | 0,4 |
| Sauren Global Growth A | LU0095335757 | 0,4 |
| Schroder ISF Asian Eq Yld A Acc USD | LU0188438112 | 0,93 |
| Schroder ISF Em Mkts A Acc EUR | LU0248176959 | 0,93 |
| Schroder ISF EURO Corp Bd A Acc EUR | LU0113257694 | 0,49 |
| Schroder ISF Glb InflLnkdBd A Acc EUR | LU0180781048 | 0,47 |
| Schroder ISF Global Equity A Acc | LU0215105999 | 0,78 |
| Swisscanto (LU) Portfolio Fund Sustainable Balanced (EUR) AT | LU0208341536 | 0,66 |
| Swisscanto Portfolio Fund Sustainable Balanced (EUR) DA | LU1813277669 | 0 |
| T. Rowe Price Glb Nat Res Eq A USD | LU0272423673 | 0,96 |
| Templeton Asian Growth A(Ydis)USD | LU0029875118 | 1,05 |
| Templeton Eastern Europe A(acc)EUR | LU0078277505 | 1,05 |
| Templeton Global Bond A(Mdis)EUR | LU0152981543 | 0,6 |
| Fondsname | ISIN | Laufender Überschussanteil in % p.a. des jeweiligen Fondswerts |
| Templeton Global Bond I(acc)EUR | LU0195953079 | 0,06 |
| Templeton Growth (Euro) A(acc)EUR | LU0114760746 | 1,05 |
| Threadneedle (Lux) American 1U | LU1868836591 | 0,9 |
| Threadneedle (Lux) American 9U | LU1868837300 | 0 |
| Threadneedle (Lux) Asia Equities 1U USD | LU1864951790 | 0,9 |
| Threadneedle (Lux) Eurp Hi Yld Bd 1E | LU1829334579 | 0,72 |
| Threadneedle (Lux) Global Select 1U USD | LU1864957219 | 0,9 |
| Threadneedle (Lux) Global Select 9U USD | LU1864957995 | 0 |
| Threadneedle (Lux) – Global Smaller Companies AE | LU0570870567 | 0,9 |
| Threadneedle(Lux)Pan Eurp ESG Eqs 1E EUR | LU1832003567 | 0,9 |
| UBS ETF MSCI Emerging Markets SRI (USD) A–cap (EUR) | LU1048313974 | 0 |
| UBS ETF MSCI EMU SRI EUR A dis | LU0629460675 | 0 |
| UBS ETF MSCI Pacific SRI (USD) A–dis (EUR) | LU0629460832 | 0 |
| UBS ETF MSCI USA SRI USD A dis | LU0629460089 | 0 |
| UBS ETF MSCI World SRI USD A acc | LU0950674332 | 0 |
| UniDividendenAss –net– A | LU0186860663 | 0,93 |
| UniEM Global A | LU0115904467 | 0,54 |
| UniEuroRenta | DE0008491069 | 0,21 |
| UniFavorit: Aktien | DE0008477076 | 0,42 |
| UniGlobal | DE0008491051 | 0,42 |
| UniRak | DE0008491044 | 0,42 |
| UniStrategie:Ausgewogen | DE0005314116 | 0,42 |
| UniStrategie:Dynamisch | DE0005314124 | 0,54 |
| UniStrategie:Offensiv | DE0005314447 | 0,54 |
| VermögensManagement Balance A EUR | LU0321021155 | 1,38 |
| VermögensManagement Chance A EUR | LU0321021585 | 1,7 |
| VermögensManagement Substanz A EUR | LU0321021072 | 0,95 |
| VermögensManagement Wachstum A EUR | LU0321021312 | 1,48 |
| Xtrackers DAX ETF 1C | LU0274211480 | 0 |
| Xtrackers Euro Stoxx 50 ETF 1C | LU0380865021 | 0 |
| Xtrackers Euro Stoxx Quality Div ETF ID | LU0292095535 | 0 |
| Xtrackers II Global Agg Bd Swap ETF 1D | LU0942970103 | 0 |
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE – II
II. Überschussanteilsätze für die ab Juli 2000 und vor Januar 2020 eingeführten Tarife
| Jährlicher Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)1 | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| 1 Überschussbeteiligung der Grundbausteine | |||
| 1.1 Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | |||
| Untergruppen HVT0117, HVT7S01172 | |||
| R-,StR-Tarife | |||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 5 | 5 | 1,40 / 1,50 |
| Tarif (St)VR1 | 2 | 2 | 1,50 |
| Untergruppen HVT0115, HVT7S01152 | |||
| R-,StR-Tarife | |||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 5 | 5 | 1,05 / 1,15 |
| Tarif (St)VR1 | 2 | 2 | 1,15 |
| Untergruppen HVT0114, HVT0713, HVT0113, HVT0412, HVT0112 | |||
| R-,StR-Tarife | |||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 5 | 5 | 0,55 / 0,65 |
| Tarif (St)VR1 | 2 | 2 | 0,65 |
| Untergruppen HVT0111, HVT0109 | |||
| R-,StR-Tarife | |||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 5 | 5 | 0,05 / 0,15 |
| Tarif (St)VR1 | 2 | 2 | 0,15 |
| Untergruppen HVT0108, HVT0107 | |||
| R-,StR-Tarife | |||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 12 | 10 | 0,05 / 0,15 |
| Tarif (St)VR1 | |||
| Untergruppe HVT0108 | 4 | 3 | 0,15 |
| Untergruppe HVT0107 | 4 | 3 | 0 |
| Untergruppen HVT0105, HVT0104 | |||
| R-,StR-Tarife | |||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 0 | 0 | 0 / 0 |
| Tarif (St)VR1 | 0 | 0 | 0 |
| Untergruppe HVT0700 | |||
| R-Tarife | |||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 0 | 0 | 0 / 0 |
| StR-Tarife | |||
| Zukunftsrente/Zukunftskapital | 0 | 0 | 0 / 0 |
| Tarif VR1 | 0 | 0 | 0 |
1 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
2 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz für den Zinsüberschussanteil auf 0 % gesetzt.
| Jährlicher Überschussanteil | |
|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | |
| Vor Beginn der Rentenzahlung | |
| Untergruppe HVE0117 | 1,40 |
| Untergruppe HVE0115 | 1,05 |
| Untergruppen HVE0114, HVE0713, HVE0113, HVE0412, HVE0112 | 0,55 |
| Untergruppen HVE0111, HVE0109, HVE0108, HVE0107 | 0,05 |
| Untergruppen HVE0105, HVE0104 | 0 |
| Untergruppen HVE0700, HVE0195, HVE0185 | 0 |
| Untergruppe HVE7S01171 | 1,40 |
| Untergruppe HVE7S01151 | 1,05 |
| Untergruppen HVE7S01141, HVE7S07131, HVE7S01131, HVE7S04121, HVE7S01121 | 0,55 |
| Untergruppen HVE7S01111 , HVE7S01091 , HVE7S01081 , HVE7S07071 | 0,05 |
| Untergruppe HVAVMG01172 | 1,40 |
| Untergruppe HVAVMG01152 | 1,05 |
| Untergruppen HVAVMG01142, HVAVMG07132, HVAVMG01132, HVAVMG04122, HVAVMG01122 | 0,55 |
| Untergruppen HVAVMG01112, HVAVMG01092, HVAVMG01082, HVAVMG01072 | 0,05 |
| Untergruppen HVAVMG01062, HVAVMG01052 | 0 |
| Untergruppe HVAVMG0104 | 0 |
| Untergruppen HVAVMG0401, HVAVMGN0401 | 0 |
| Untergruppe HVZKR0117 | 1,40 |
| Untergruppe HVZKR0115 | 1,05 |
| Untergruppen HVZKR0114, HVZKR0713, HVZKR0113, HVZKR0112 | 0,55 |
| Untergruppen HVZKR0111, HVZKR0109, HVZKR0108 | 0,05 |
| Untergruppe HVZKR0107 | 0 |
| Untergruppe HVZKR0106 | 0 |
Zusätzlich werden jährliche Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 3, 4 und 5 auf Seite 52 ff.
1 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0 % gesetzt.
2 Bei Versicherungen, bei denen vom vereinbarten Vertragsablauf abgewichen wurde (z.B. Beitragsfreistellung) und bei denen die Finanzierung der garantierten Mindest[versicherungs]leistung noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0 % gesetzt.
| Jährlicher Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)1 | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | |||
| Untergruppe HVSPEP01172 | – | – | 2,30 abzüglich Rechnungszins3 |
| Untergruppe HVSPEP01162 | – | – | 2,30 abzüglich Rechnungszins4 |
| Untergruppe HVSPE0117 | – | – | 1,40 |
| Untergruppe HVSPE0115 | – | – | 1,05 |
| Untergruppen HVSPE0114, HVSPE0713, HVSPE0113, HVSPE0412, HVSPE0112 | – | – | 0,55 |
| Untergruppen HVSPE0111, HVSPE0110, HVSPE0109, HVSPE0108 | – | – | 0,05 |
| Untergruppe HVSPE0107 | – | – | 0 |
| Untergruppen HVSPE0105, HVSPE0104 | – | – | 0 |
| Untergruppe HVSPE0700 | – | – | 0 |
| Untergruppe HVSPT0115 | |||
| Zukunftsrente / Zukunftskapital | 2 | 2 | 1,05 / 1,15 |
| Untergruppen HVSPT0114, HVSPT0713, HVSPT0113, HVSPT0412, HVSPT0112 | |||
| Zukunftsrente / Zukunftskapital | 2 | 2 | 0,55 / 0,65 |
| Untergruppen HVSPT0111, HVSPT0109 | |||
| Zukunftsrente / Zukunftskapital | 2 | 2 | 0,05 / 0,15 |
| Untergruppe HVSPT0108 | |||
| Zukunftsrente / Zukunftskapital | 4 | 3 | 0,05 / 0,15 |
| Untergruppe HVSPT0107 | |||
| Zukunftsrente / Zukunftskapital | 4 | 3 | 0 / 0 |
| Untergruppen HVSPT0105, HVSPT0104 | |||
| Zukunftsrente / Zukunftskapital | 0 | 0 | 0 / 0 |
| Untergruppe HVSPT0700 | |||
| R-Tarife | 0 | 0 | 0 |
| StR-Tarife | 0 | 0 | 0 |
| Untergruppen HVEPI1118, HVEP01172, HVEPAVMG01172 | |||
| Zukunftsrente gegen Einmalbeitrag ab 07/18 | – | – | 2,30 abzüglich Rechnungszins3 |
| Zukunftsrente gegen Einmalbeitrag bis 06/18 und Zukunftsrente mit laufender oder variabler Beitragszahlung | – | – | 2,30 abzüglich Rechnungszins4 |
| Untergruppen HVEP01152, HVEP01142, HVEP07132, HVEPAVMG01152, HVEPAVMG01142, HVEPAVMG07132 | |||
| Zukunftsrente | – | – | 2,30 abzüglich Rechnungszins5 |
Zusätzlich werden jährliche Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 3, 4 und 5 auf Seite 52 ff.
1 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
2 Bei Versicherungen, bei denen vom vereinbarten Vertragsablauf abgewichen wurde (z. B. Beitragsfreistellung) und bei denen die Finanzierung des Garantiekapitals noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0 % gesetzt.
3 Für den Baustein Altersvorsorge ohne Berücksichtigung der Beteiligung am Überschuss wird der für die Berechnung des Rückkaufswerts relevante Rechnungszins abgezogen. Für den Teil des Deckungskapitals des Bausteins Altersvorsorge, der sich aus den jährlichen Überschussanteilen ergibt (Bonus), wird beim Tarif St(BV)RSKU2 gegen Einmalbeitrag und bei Tarifen für den internen Versorgungsausgleich ein Rechnungszins in Höhe von 0,05 % und beim Tarif (BV)RSKU2 gegen Einmalbeitrag 0,15 % abgezogen.
Bei der Untergruppe HVEPI1118 beträgt der relevante Rechnungszins für den Baustein Altersvorsorge inklusive Beteiligung am Überschuss 0,60 %.
4 Für den Baustein Altersvorsorge ohne Berücksichtigung der Beteiligung am Überschuss wird der für die Berechnung des Rückkaufswerts relevante Rechnungszins abgezogen. Für den Teil des Deckungskapitals des Bausteins Altersvorsorge, der sich aus den jährlichen Überschussanteilen ergibt (Bonus), wird ein Rechnungszins in Höhe von 0,05 % abgezogen.
5 Für den Baustein Altersvorsorge ohne Berücksichtigung der Beteiligung am Überschuss wird der für die Berechnung des Rückkaufswerts relevante Rechnungszins abgezogen. Für den Teil des Deckungskapitals des Bausteins Altersvorsorge, der sich aus den jährlichen Überschussanteilen ergibt (Bonus), wird ein Rechnungszins in Höhe von 0,1 % abgezogen.
| Jährlicher Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)1 | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | |||
| Untergruppe HVKP0117 | |||
| Tarif (St)RK3(P) | 5 | 5 | 1,50 |
| Tarif (St)L1 | 5 | 5 | 1,40 |
| Tarif (St)L11 | 10 | 10 | 1,40 |
| Untergruppe HVKP0115 | |||
| Tarif (St)RK3(P) | 5 | 5 | 1,15 |
| Tarif (St)L1 | 5 | 5 | 1,05 |
| Tarif (St)L11 | 10 | 10 | 1,05 |
| Untergruppen HVKP0114, HVKP0713, HVKP0113, HVKP0412, HVKP0112 | |||
| Tarif (St)RK3(P) | 5 | 5 | 0,65 |
| Tarif (St)L1 | 5 | 5 | 0,55 |
| Tarif (St)L11 | 10 | 10 | 0,55 |
| Untergruppen HVKP0111, HVKP0109 | |||
| Tarif (St)RK3(P) | 5 | 5 | 0,15 |
| Tarif (St)L1 | 5 | 5 | 0,05 |
| Tarif (St)L11 | 10 | 10 | 0,05 |
| Untergruppen HVKP0108, HVKP0107, HOZITR01082, HOZITR08072 | |||
| Tarife (St)L8, (St)RK3(P) | 12 | 10 | 0,15 |
| Tarif (St)L1 | 12 | 10 | 0,05 |
| Tarif (St)L11 | 17 | 17 | 0,05 |
| Untergruppen HVKP0105, HVKP0104 | |||
| Tarife L4, L6, L6Q, (St)L8, (St)RK3(P) | 0 | 0 | 0 |
| Tarife (St)L1, Stf1 | 0 | 0 | 0 |
| Tarif (St)L11 | 0 | 0 | 0 |
| Tarif VL6 | 0 | 0 | 0 |
| Untergruppe HVKP0700 | |||
| Tarife L4, L6, L6Q, L8, RK3(P) | 0 | 0 | 0 |
| Tarif L1 | 0 | 0 | 0 |
| Tarif Stf1 | 0 | 0 | 0 |
| Tarif VL6 | 0 | 0 | 0 |
Zusätzlich werden jährliche Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 3, 4 und 5 auf Seite 52 ff.
1 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird, außer beim Tarif (St)L11, ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
2 Darüber hinaus erhalten Versicherungen der Untergruppen HOZITR0108 und HOZITR0807
– der Tarife (St)R2EB, (St)BVR2EB und (St)BVR1EB jährliche Überschussanteile wie Versicherungen der Untergruppe HVE0108,
– der Tarife (St)LAS1EB und (St)LASK1EB jährliche Überschussanteile wie Versicherungen der Untergruppe HVAS0108,
– des Tarifs (St)R1EB jährliche Überschussanteile wie Versicherungen der Untergruppe HVT0108, wenn ein Baustein Kapital bei Tod mitversichert ist, ansonsten wie Versicherungen der Untergruppe HVE0108.
| Jährlicher Überschussanteil | ||
|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)1 | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | ||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | ||
| Untergruppe HVAS0117 | 5 | 1,40 |
| Untergruppe HVAS0115 | 5 | 1,05 |
| Untergruppen HVAS0114, HVAS0713, HVAS0113, HVAS0412, HVAS0112 | 5 | 0,55 |
| Untergruppen HVAS0111, HVAS0109 | 5 | 0,05 |
| Untergruppen HVAS0108, HVAS0107 | 10 | 0,05 |
| Untergruppe HVAS0706 | 0 | 0 |
Zusätzlich werden jährliche Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 3, 4 und 5 auf Seite 52 ff.
1 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird, außer beim Tarif (St)LAS1, ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
| Überschussverwendung | Jährlicher Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|---|
| Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 | ||||
| Während des Rentenbezugs | ||||
| Untergruppen HVR0117, HVR0115, HVR0114, HVR0713, HVR0113, HVR0412, HVR0112, HVR0111, HVR0109, HVR0108, HVR0107, HVR0105, HVE0117, HVE0115, HVE0114, HVE0713, HVE0113, HVE0412, HVE0112, HVE0111, HVE0109,HVE0108, HVE0107, HVE0105, HVE0704, HVE0104, HVE0700, HVAVMG0117, HVAVMG0115, HVAVMG0114, HVAVMG0713, HVAVMG0113, HVAVMG0412, HVAVMG0112, HVAVMG0111, HVAVMG0109, HVAVMG0108, HVAVMG0107, HVAVMG0106, HVAVMG0105, HVAVMG0104, HVAVMG0401 | Überschussrente, kombinierte Überschussrente | zusätzliche beitragsfreie Rente | vertragsindividuell1 | |
| jährliche Erhöhung | Rentenbeginn bis 2014 | 0 % der Gesamtrente2 | ||
| 2015 | 0,05 % der Gesamtrente2 | |||
| 2016 | 0,35 % der Gesamtrente2 | |||
| 2017 bis 2018 | 0,65 % der Gesamrente2 | |||
| 2019 | 0,45 % der Gesamtrente2 | |||
| 2020 | 0,75 % der Gesamtrente2 | |||
| ab 2021 | 1,00 % der Gesamtrente2 |
1 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente sind die in Abhängigkeit von der Untergruppe unten genannte Sterbetafel, eine Verzinsung von 2,75 %3 und der in der Tabelle angegebene Satz für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente. Davon abweichend wird bei Versicherungen mit Vertragsbeginn vor Januar 2005 und Rentenbeginn vor Januar 2006 eine Verzinsung von 2,65 %3 angewendet. Falls der Rechnungszins zuzüglich 0,25 % die angegebene Verzinsung übersteigt, wird als Verzinsung für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente der Rechnungszins zuzüglich 0,25 %3 verwendet.
Bei der Überschussrente erfolgt die erste Erhöhung zu Beginn des zweiten Jahrs, bei der kombinierten Überschussrente zu Beginn des sechsten Jahrs im Rentenbezug. Setzt eine Hinterbliebenenrente erst nach Beginn der Altersrentenzahlung ein, so wird die erreichte Anwartschaft übernommen.
| Relevante Sterbetafel | Untergruppen |
|---|---|
| AZ 2012 RÜ U | HVR0117, HVR0115, HVR0114, HVR0713, HVR0113, HVE0117, HVE0115, HVE0114, HVE0713, HVE0113, HVAVMG0117, HVAVMG0115, HVAVMG0114, HVAVMG0713, HVAVMG0113 |
| AZ 2012 RÜ MU | HVR0412, HVE0412, HVAVMG0412 |
| AZ2008RÜ | HVR0112, HVR0111, HVR0109, HVR0108, HVR0107, HVR0105, HVE0112, HVE0111, HVE0109, HVE0108, HVE0107, HVE0105 |
| AZUNI2008RÜ | HVAVMG0112, HVAVMG0111, HVAVMG0109, HVAVMG0108, HVAVMG0107, HVAVMG0106 |
| AZUNI2008RÜ05 | HVAVMG0105 |
| DAV94R* | HVE0704, HVE0104, HVE0700, HVAVMG0104, HVAVMG0401 |
* Bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2006 wird die Sterbetafel AZ2008RÜ angewendet.
2 Bei Versicherungen mit Versicherungsbeginn vor dem Jahr 2005 sowie Versicherungen mit Rentenbeginn ab 2013, bei denen auf Basis des angegebenen Satzes für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente keine zusätzliche beitragsfreie Rente finanzierbar ist, wird die Erhöhung der Gesamtrente vertragsindividuell ermittelt.
3 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Überschussverwendung | Jährlicher Überschussanteil | |
|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | ||
| --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EZ, GZ, GZ2 und GZ31 | ||
| Während des Rentenbezugs | ||
| Untergruppen HVEI1118, HVE0118, HVE7SR01172, HVR0117, HVE0117, HVAVMG0117 | Zusatzrente, Auszahlung | 1,853 |
| Untergruppen HVE7SR07152, HVR0115, HVE0115, HVAVMG0115 | 1,503 | |
| Untergruppen HVR0114, HVR0713, HVR0113, HVR0412, HVR0112, HVE0114, HVE0713, HVE0113, HVE0412, HVE0112, HVAVMG0114, HVAVMG0713, HVAVMG0113, HVAVMG0412, HVAVMG0112 | 1,003 | |
| Untergruppen HVR0111, HVR0109, HVR0108, HVR0107, HVE0111, HVE0109, HVE0108, HVE0107, HVAVMG0111, HVAVMG0109, HVAVMG0108, HVAVMG0107 | 0,503 | |
| Untergruppen HVR0105, HVE0105, HVAVMG0106, HVAVMG0105, HVE0104, HVE0704, HVAVMG0104, HVE0700, HVAVMG0401 | 0,253 |
1 Die Überschussgruppe GZ3 hat nur die Untergruppe HVE0118
2 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0,25 % gesetzt.
3 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Monatlicher Überschussanteil | Jährlicher Überschussanteil | ||
|---|---|---|---|
| in % der monatlichen Risikoprämie | in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1.2 Überschussgruppen EFV, GFV und GF2 | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | |||
| Untergruppen HV5M0719, HV4M0718, FGKAVMG0117, FGK0117, GKKD0117, GKKDAVMG0117 | – | – | 1,40 |
| Untergruppen FGKAVMG0116, FGKAVMG0115, FGK0116, FGK0115, GKKD0116, GKKD0715, GKKDAVMG0715 | – | – | 1,05 |
| Untergruppen FGKAVMG0114, FGKAVMG0713, FGKAVMG0113, FGKAVMG0412, FGKAVMG0112, FGK0114, FGK0713, FGK0113, FGK0412, FGK0112 | – | – | 0,55 |
| Untergruppen FGKAVMG0111, FGKAVMG0109, FGKAVMG0108, FGKAVMG0107, FGK0111, FGK0109, FGK0108, FGK0107, HOZITR0108, HOZITR0807 | – | – | 0,05 |
| Untergruppen FGKAVMG0106, FGKAVMG0105, FGK0105, FGK0704, FGK0104 | – | – | 0 |
| Untergruppe FGKAVMG0104 | – | – | 0 |
| Untergruppe FGK0701 | – | – | 0 |
| Untergruppen FGKAVMG0701, FGKAVMGN0701 | – | – | 0 |
| Untergruppen FHV0117, FHV0116, FHV0115, FHV0114, FHV0713, FHV0113, FHV0412, FHV0112, FHV0111, FHV0109 | |||
| Tarife (St)LF11, LFGP11EB, (St)RFKL1 | 9 | – | – |
| Untergruppen FHV0108, FHV0107, FHV0105, FHV0104 | – | ||
| Tarife (St)LF11, (St)RFKL1 | 17 | – | – |
| Untergruppen FJK0713, FJK0113, FJK0412, FJK0112, FJK0111, FJK0109 | 9 | 16 | – |
| Untergruppen FJK0108, FJK0407 | 17 | 16 | – |
| Untergruppe FRV0900 | – | 301 | – |
Zusätzlich werden bei den Untergruppen HV5M0719, HV4M0718, FGKAVMG0117, FGKAVMG0116, FGKAVMG0115, FGKAVMG0114, FGKAVMG0713, FGK0117, FGK0116, FGK0115, FGK0114, FGK0713, HVKD0117, HVKD0116, HVKD0715, HVKDAVMG0117, HVKDAVMG0715, GKKDAVMG0117, GKKDAVMG0715, GKKD0117, GKKD0116, GKKD0715 und FRV0900 jährliche Zusatzüberschussanteile gegeben. Außer bei den Untergruppen FHV0117, FHV0116, FHV0115, FHV0114, FHV0713, FHV0113, FHV0412, FHV0112, FHV0111, FHV0109, FHV0108, FHV0107, FHV0105, FHV0104, FHVSP0117, FHVSP0116, FHVSP0115, FHVSP0114, FHVSP0713, FHVSP0113, FHVSP0412, FHVSP0112, FHVSP0111, FJK0713, FJK0113, FJK0412, FJK0112, FJK0111, FJK0109, FJK0108, FJK0407, FJA0117, FJA0116, FJA0115, FJA0114, FJA0713, FJA0113, FJA0412, FJA0112, FJA0111, FJA0109, FJA0108, FJA0407 und FRV0900 werden zudem Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Des Weiteren werden bei den Untergruppen FHV0117, FHV0116, FHV0115, FHV0114, FHV0713, FHV0113, FHV0412, FHV0112, FHV0111, FHVAVMG0117, FHVAVMG0116, FHVAVMG0115, FHVAVMG0114, FHVAVMG0713, FHVAVMG0113, FHVAVMG0412, FHVAVMG0112, FHVAVMG0111, FHVSP0117, FHVSP0116, FHVSP0115, FHVSP0114, FHVSP0713, FHVSP0113, FHVSP0412, FHVSP0112, FHVSP0111, FJA0117, FJA0116, FJA0115, FJA0114, FJA0713, FJA0113, FJA0412, FJA0112, FJA0111, FJK0713, FJK0113, FJK0412, FJK0112 und FJK0111 fondsabhängige Überschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil, zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung unter Punkt 3, 4, 5 und 6 auf Seite 52 ff.
1 Für männliche versicherte Personen gilt ein Satz in Höhe von 35 %.
| Jährlicher Überschussanteil | Jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.3 Überschussgruppen EI, GI und GI2 | ||||
| Untergruppen FGIRAVMG0118, FGIRAVMG0117, FGKIR0118, FGKIR0117 | ||||
| – Versicherungen mit laufender Beitragszahlung | ||||
| – Versicherungen gegen Einmalbeitrag bis 06/2018 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | – | 2,55 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,35 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| – Versicherungen gegen Einmalbeitrag ab 07/2018 | ||||
| Tarife (BV)RIIU2, (BV)RIU2, (BV)RIIU1: | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | – | 2,45 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,25 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Tarife St(BV)RIIU2, St(BV)RIU2, St(BV)RIIU1 und Tarife für den internen Versorgungsausgleich | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | – | 2,55 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,35 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Untergruppen FVPIR0118, FVPIR0117 | ||||
| – Versicherungen mit laufender Beitragszahlung | ||||
| – Versicherungen gegen Einmalbeitrag bis 06/2018 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | 0,16 | 2,15 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 1,95 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| – Versicherungen gegen Einmalbeitrag ab 07/2018 | ||||
| Tarif LIIU11 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | 0,16 | 2,05 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 1,85 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Tarif StLIIU11 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | 0,16 | 2,15 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 1,95 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Untergruppen FGIRAVMG0116, FGIRAVMG0115, FGIRAVMG0114, FGIRAVMG0713, FGIRAVMG0113, FGIRAVMG0412, FGIRAVMG0112, FGIRAVMG0111, FGIRAVMG0110, FGKIR0116, FGKIR0115, FGKIR0114, FGKIR0713, FGKIR0113, FGKIR0412, FGKIR0112, FGKIR0111, FGKIR0109, FGKIR0108, FGKIR0707 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | – | 2,60 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | – | 2,40 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Untergruppen FVPIR0116, FVPIR0115, FVPIR0114 | ||||
| Fälligkeit im Jahr 2021: | 0,16 | 2,20 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
| Fälligkeit im Jahr 2022: | 0,16 | 2,00 | 0,20 | Indexpartizipation oder sichere Verzinsung |
Die genannten Sätze gelten für den jährlichen Überschussanteil und den jährlichen Sockelbetrag, die im Geschäftsjahr 2021 bzw. 2022 fällig werden. Übersteigt bei Zuteilung der Beteiligung an Bewertungsreserven der sich nach § 153 Versicherungsvertragsgesetz ergebende Wert die Summe der verzinsten jährlichen Sockelbeträge, wird der Differenzbetrag zugeteilt. Die jährlichen Sockelbeträge werden zum Indexstichtag 2021 mit 2,80 % bzw. zum Indexstichtag 2022 mit 2,60 % aufgezinst. Die Angaben zum Sockelbetrag unter Punkt 5 auf Seite 55 gelten nicht für Versicherungen der Überschussgruppen EI, GI und GI2.
Außer in den Untergruppen FGIRAVMG0118, FGIRAVMG0117, FGKIR0118, FGKIR0117, FVPIR0118, FVPIR0117, FVPIR0116, FVPIR0115 und FVPIR0114 gelten für die während des laufenden Indexjahrs entrichteten Beiträge zur Altersvorsorge unabhängig von der gewählten Überschussverwendung folgende jährliche Überschussanteilsätze:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,80 % Zinsüberschussanteil
– Fälligkeit im Jahr 2022: 2,60 % Zinsüberschussanteil
Ein jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird nicht gegeben.
In den Untergruppen FGIRAVMG0118, FGIRAVMG0117, FGKIR0118 und FGKIR0117 gelten für die während des laufenden Indexjahrs entrichteten Beiträge zur Altersvorsorge unabhängig von der gewählten Überschussverwendung folgende jährliche Überschussanteilsätze:
Versicherungen mit laufender Beitragszahlung
Versicherungen gegen Einmalbeitrag bis 06/2018
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,75 % Zinsüberschussanteil
– Fälligkeit im Jahr 2022: 2,55 % Zinsüberschussanteil
Versicherungen gegen Einmalbeitrag ab 07/2018
Tarife (BV)RIIU2, (BV)RIU2, (BV)RIIU1:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,65 % Zinsüberschussanteil
– Fälligkeit im Jahr 2022: 2,45 % Zinsüberschussanteil
Tarife St(BV)RIIU2, St(BV)RIU2, St(BV)RIIU1 und Tarife für den internen Versorgungsausgleich:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,75 % Zinsüberschussanteil
– Fälligkeit im Jahr 2022: 2,55 % Zinsüberschussanteil
Ein jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird nicht gegeben.
In den Untergruppen FVPIR0116, FVPIR0115 und FVPIR0114 gelten für die während des laufenden Indexjahrs entrichteten Beiträge unabhängig von der gewählten Überschussverwendung folgende jährliche Überschussanteilsätze:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,40 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
– Fälligkeit im Jahr 2022: 2,20 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
Ein jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird nicht gegeben.
In den Untergruppen FVPIR0118 und FVPIR0117 gelten für die während des laufenden Indexjahrs entrichteten Beiträge unabhängig von der gewählten Überschussverwendung folgende jährliche Überschussanteilsätze:
Versicherungen mit laufender Beitragszahlung
Versicherungen gegen Einmalbeitrag bis 06/2018
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,35 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
– Fälligkeit im Jahr 2022: 2,15 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
Versicherungen gegen Einmalbeitrag ab 07/2018
Tarif LIIU1:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,25 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
– Fälligkeit im Jahr 2022: 2,05 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
Tarif StLIIU1:
– Fälligkeit im Jahr 2021: 2,35 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
– Fälligkeit im Jahr 2022: 2,15 % Zinsüberschussanteil, 0,16 % Risikoüberschussanteil
Ein jährlicher Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird nicht gegeben.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.4 Überschussgruppen ET und GT | ||||
| Untergruppen HVL0719, HVST0719 | ||||
| Tarife (St)L0, (St)LC0U, (St)LC0UP | 331 | 331 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| 571 | 571 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppen HVL0717, HVL0117, HVST0717, HVST0117 | ||||
| Tarife (St)L0, (St)LC0U, (St)LC0UP | 351 | 351 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| 601 | 601 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Tarife (St)BS0, (St)BSF0, (St)BS0A | 5 | 5 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 5,3 | 5,3 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppen HVL0116, HVL0115, HVST0116, HVST0115 | ||||
| Tarife (St)L0, (St)LC0U, (St)LC0UP | 32,51 | 32,51 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| 561 | 561 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Tarife (St)BS0, (St)BSF0, (St)BS0A | 5 | 5 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 5,3 | 5,3 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppen HVL0714, HVST0714 | ||||
| Tarife (St)L0, (St)LC0U, (St)LC0UP | 301 | 301 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| 501 | 501 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppen HVL0114, HVL0713, HVL0113, HVL0412, HVL0112, HVL0111, HVL0109, HVST0114, HVST0713, HVST0113, HVST0412, HVST0112, HVST0111, HVST0109 | ||||
| Tarife (St)L0, (St)L0P | 181 | 181 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| 221 | 221 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Tarife (St)BS0, (St)BSF0, (St)BS0A | 5 | 5 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 5,3 | 5,3 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppen HVL0108, HVL0107, HVL0706, HVST0108, HVST0107, HVST0706 | ||||
| Tarife (St)L0, (St)L0P | 301 | 301 | maßgebender Beitrag | Verrechnung2 |
| 431 | 431 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Tarife (St)BS0, (St)BS0A | 10 | 10 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 11 | 11 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppen HVEB0105, HV0104 | ||||
| L-Tarife | 203 | 173 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 253 | 203 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppen HV0105, HV0104 | ||||
| Stf-Tarife | 283 | 223 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 393 | 283 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppen HVEB0105, HV0105 | ||||
| Tarife (St)BS0, (St)BS0A | 5 | 5 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 5,3 | 5,3 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus |
1 Die angegebenen Überschussanteilsätze gelten für Versicherungssummen (bei den Untergruppen HVL0719, HVL0717, HVL0117, HVL0116, HVL0115, HVL0714, HVL0114, HVL0713, HVL0113, HVL0412, HVL0112, HVL0111, HVL0109, HVL0108, HVST0719, HVST0717, HVST0117, HVST0116, HVST0115, HVST0714, HVST0114, HVST0713, HVST0113, HVST0412, HVST0112, HVST0111, HVST0109 und HVST0108 gegebenenfalls einschließlich einjährigen Bonus) bis 20 Mio €.
2 Bei beitragsfreien Versicherungen der Untergruppen HVL0719, HVL0717, HVL0117, HVL0116, HVL0115, HVL0714, HVL0114, HVL0713, HVL0113, HVL0412, HVL0112, HVL0111, HVL0109, HVL0108, HVST0719, HVST0717, HVST0117, HVST0116, HVST0115, HVST0714, HVST0114, HVST0713, HVST0113, HVST0412, HVST0112, HVST0111, HVST0109 und HVST0108 beträgt der Überschussanteil null.
3 Die angegebenen Überschussanteilsätze gelten für Versicherungssummen bis 2,5 Mio €. Bei Überschussverwendungsart einjähriger Bonus ist die resultierende Bonussumme beim Tarif L0A bzw. Stf0A linear fallend.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Überschussgruppen ET und GT | ||||
| Untergruppe HV07001 | ||||
| L-Tarife | 36 | 31 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 56 | 45 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Stf-Tarife | 32 | 31 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 47 | 45 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppe HVR0104 | ||||
| Tarif SWR | 20 | 17 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 25 | 20 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Tarif StSWR | 28 | 22 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 39 | 28 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Untergruppe HVR0702 | 25 | 22 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 33 | 28 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus |
1 Die angegebenen Überschussanteilsätze gelten für Versicherungssummen bis 2,5 Mio €. Bei Überschussverwendungsart einjähriger Bonus ist die resultierende Bonussumme beim Tarif L0A bzw. Stf0A linear fallend.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| 1.5 Überschussgruppen EBU, GBU und BUG | |||
| Untergruppen HV0719, HVBUG0719 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Tarif (St)(T/O)BUFO | 19 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| 23,5 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Tarife (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BUt, StL0(T/O)BUt, (St)(T/O)BU12 | 191 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 23,52 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| 191 | maßgebender Beitrag | Ansammlungsbonus |
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| Untergruppen HV0719, HVBUG0719 | |||
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 1,705,6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Jährlicher Überschussanteil | |
|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Untergruppen HV0719, HVBUG0719 | |
| Tarife (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BU12 | |
| Ansammlungsbonus | 2,25 |
Die Fußnoten sind auf Seite 40 zusammengefasst.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| Untergruppen HV0118, HV0117, HVBUG0118, HVBUG0117 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Tarif (St)(T/O)BUFO | 30 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| 43 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Tarife (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BUt, StL0(T/O)BUt, (St)(T/O)BU12 | 191 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 23,52 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 1,705, 6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HV0116, HV0115, HV0714, HV0114, HV0713, HVBUG0715 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Tarif (St)(T/O)BUFO | 30 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| 43 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Tarife (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BUt, StL0(T/O)BUt, (St)(T/O)BU12 | 163 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 194 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Untergruppen HV0116, HVBUG0715, HV0115 | 1,355, 6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HV0714, HV0114, HV0713 | 0,855, 6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HV0113, HV0712, HV0412, HV0112, HV0111, HV0709 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Tarif (St)(T)BUFO | 30 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| 43 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Tarife (St)(T)BU, (St)(T)BUt, StL0(T)BUt, (St)(T)BU12 | 163 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 194 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Untergruppen HV0113, HV0712, HV0412, HV0112 | 0,855, 6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HV0111, HV0709 | 0,355, 6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HV0109, HV0108, HV0107 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Tarif (St)(T)BUFO | 30 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| 43 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Tarife (St)(T)BU, St(T)BUt, StL0(T)BUt | 7 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 8 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 0,355,6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppe HV0106 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Berufsgruppe A | 40 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| 67 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Sonstige Berufsgruppen | 30 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| 43 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 0,255, 6 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
Zusätzlich werden für den Tarif (St)(T/O)BUFO der Untergruppen HV0719, HV0118, HV0117, HV0116, HV0115, HV0114, HV0713, HV0113, HV0412, HV0112 und HV0111 fondsabhängige Überschussanteile sowie bei Tarifen (St)(T/O)BU, (St)(T/O)BU12 der Untergruppen HV0719 und HVBUG0719 für Ansammlungsbonus Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteile, zum Schlussüberschussanteil, zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung unter Punkt 3, 4, 5 und 6 auf Seiten 52 ff.
1 Für Versicherungen der Untergruppen HV0719, HV0118 und HV0117 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppen HVBUG0719, HVBUG0118 und HVBUG0117 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 28 %.
2 Für Versicherungen der Untergruppen HV0719, HV0118 und HV0117 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe HVBUG0719, HVBUG0118 und HVBUG0117 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 39 %.
3 Für Versicherungen der Untergruppen HV0115, HV0114, HV0713, HV0113, HV0412, HV0112 und HV0111 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe HVBUG0715 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 25 %.
4 Für Versicherungen der Untergruppen HV0115, HV0114, HV0713, HV0113, HV0412, HV0112 und HV0111 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe HVBUG0715 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 33 %.
5 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
6 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| Überschussgruppen EBU, GBU und BUG | |||
| Untergruppen HV0105, HV0104 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Berufsgruppe H | 12 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Sonstige Berufsgruppen | 7 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Berufsgruppe H | 14 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Sonstige Berufsgruppen | 8 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 0,251, 2 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppe HV0700 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Berufsgruppe H | 133 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| sonstige Berufsgruppen | 83 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Berufsgruppe H | 154 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| sonstige Berufsgruppen | 94 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 0,25 1, 2 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppe HVKSP0719 | |||
| Vor Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| entweder | 15 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| oder | 15 | maßgebender Beitrag | Ansammlungsbonus |
| oder | 185 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| 18 | maßgebendes Kapital | einjähriges Überschusskapital | |
| Beitragsfreie Versicherungen | 18 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| Untergruppe HVKSP0719 | |||
| Nach Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | 1,702 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Jährlicher Überschussanteil | |
|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Untergruppe HVKSP0719 | |
| Ansammlungsbonus | 2,25 |
| Die Fußnoten sind auf Seite 42 zusammengefasst. |
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| Untergruppe HVKSP0117 | |||
| Vor Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| entweder | 15 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| oder | 185 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| 18 | maßgebendes Kapital | einjähriges Überschusskapital | |
| Beitragsfreie Versicherungen | 18 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | 1,702 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HVKSP0716, HVKSP0115, HVKSP0114, HVKSP0713, HVKSP0113, HVKSP0412, HVKSP0112, HVKSP0711 | |||
| Vor Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| entweder | 12 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| oder | 146 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| 14 | maßgebendes Kapital | einjähriges Überschusskapital | |
| Beitragsfreie Versicherungen | 14 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Eintritt der Beeinträchtigung von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten | |||
| Untergruppen HVKSP0716, HVKSP0115 | 1,352 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HVKSP0114, HVKSP0713, HVKSP0113, HVKSP0412, HVKSP0112 | 0,852 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppe HVKSP0711 | 0,352 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
Zusätzlich werden bei Versicherungen der Untergruppe HVKSP0719 für Ansammlungsbonus Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seiten 52 ff.
1 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
2 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
3 Für männliche versicherte Personen gelten folgende Sätze: Berufsgruppe H: 18 % des maßgebenden Beitrags – sonstige Berufsgruppen: 13 % des maßgebenden Beitrags.
4 Für männliche versicherte Personen gelten folgende Sätze: Berufsgruppe H: 22 % der maßgebenden Rente – sonstige Berufsgruppen: 15 % der maßgebenden Rente.
5 Für den Teil zur Beitragsbefreiung gilt: Der Überschussanteilsatz beträgt 0,18 %.
6 Für den Teil zur Beitragsbefreiung gilt: Der Überschussanteilsatz beträgt 0,14 %.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| 1.6 Überschussgruppen EPR und GPR | |||
| Untergruppe HV0117 | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | 50 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Beginn der Rentenzahlung | 1,701 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HV0116, HV0115, HV0714 | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppen HV0116, HV0115 | 50 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Untergruppe HV0714 | 35 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppen HV0116, HV0115 | 1,351 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppe HV0714 | 0,851 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HV0114, HV0713, HV0113, HV0412, HV0112, HV0111, HV0709, HV0109, HV0708 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit bzw. Pflegebedürftigkeit2 | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| solange Berufsunfähigkeit versichert ist | 30 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| wenn Berufsunfähigkeit nicht versichert ist | 25 | maßgebender Beitrag | Fondsanlage |
| Beitragsfreie Versicherungen | 43 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit bzw. Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppen HV0114, HV0713, HV0113, HV0412, HV0112 | 0,851,3 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppen HV0111, HV0709, HV0109, HV0708 | 0,351,3 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
Außer bei den Untergruppen HV0117, HV0116, HV0115 und HV0714 werden zusätzlich Schlussüberschussanteile in % der maßgebenden Beiträge sowie für Versicherungen der Untergruppen HV0114, HV0713, HV0113, HV0412, HV0112 und HV0111 fondsabhängige Überschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung unter Punkt 4 und 6 auf Seite 52 ff.
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
2 Die angegebenen Überschussanteilsätze werden bis zum Alter von 90 Jahren gegeben.
3 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
| Monatlicher Überschussanteil | Jährlicher Überschussanteil | ||
|---|---|---|---|
| in % der monatlichen Risikoprämie | in % p. a. der maßgebenden Größe für den weiteren monatlichen Überschussanteil | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EPR und GPR | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppe PREB0117 | 50 | 1,40 | 1,40 |
| Untergruppe PREB0115 | 50 | 1,05 | 1,05 |
| Untergruppen PREB0114, PREB0713, PREB0113, PREB0412, PREB0112 | 50 | 0,55 | 0,55 |
| Untergruppe PREB0711 | 50 | 0,05 | 0,05 |
| Untergruppe FPREB0117 | 50 | – | 1,40 |
| Untergruppen FPREB0116, FPREB0115 | 50 | – | 1,05 |
| Untergruppen FPREB0114, FPREB0713, FPREB0113, FPREB0412, FPREB0112 | 50 | – | 0,55 |
| Untergruppe FPREB0711 | 50 | – | 0,05 |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile sowie bei den Untergruppen FPREB0117, FPREB0116, FPREB0115, FPREB0114, FPREB0713, FPREB0113, FPREB0412, FPREB0112 und FPREB0711 fondsabhängige Überschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung unter Punkt 4 und 6 auf Seite 52 ff.
| Monatlicher Überschussanteil | Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| in % p. a. der maßgebenden Größe für den weiteren monatlichen Überschussanteil | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil)1 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Überschussgruppen EPR und GPR | |||
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppe PREB0117 | – | 1,70 | Zusatzrente |
| 1,40 | – | – | |
| Untergruppe PREB0115 | – | 1,35 | Zusatzrente |
| 1,05 | – | – | |
| Untergruppen PREB0114, PREB0713, PREB0113, PREB0412, PREB0112 | – | 0,85 | Zusatzrente |
| 0,55 | – | – | |
| Untergruppe PREB0711 | – | 0,35 | Zusatzrente |
| 0,05 | – | – | |
| Untergruppe FPREB0117 | – | 1,70 | Zusatzrente |
| Untergruppen FPREB0116, FPREB0115 | – | 1,35 | Zusatzrente |
| Untergruppen FPREB0114, FPREB0713, FPREB0113, FPREB0412, FPREB0112 | – | 0,85 | Zusatzrente |
| Untergruppe FPREB0711 | – | 0,35 | Zusatzrente |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile sowie bei den Untergruppen FPREB0117, FPREB0116, FPREB0115, FPREB0114, FPREB0713, FPREB0113, FPREB0412, FPREB0112 und FPREB0711 fondsabhängige Überschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur fondsabhängigen Überschussbeteiligung unter Punkt 4 und 6 auf Seite 52 ff.
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | |
|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil)1 | ||
| --- | --- | --- |
| 1.7 Überschussgruppe GC | ||
| Untergruppe HV0117 | 1,85 | Bonus |
| Untergruppe HV0115 | 1,50 | Bonus |
| Untergruppen HV0114, HV0713, HV0113, HV0112 | 1,00 | Bonus |
| Untergruppen HV0111, HV1109, HV0109, HV0708 | 0,50 | Bonus |
| Untergruppe HV6RB0117 | 2,50 | Bonus |
| Untergruppe HV5RB0117 | 2,25 | Bonus |
| Untergruppe HV6RB0115 | 2,50 | Bonus |
| Untergruppen HV5RB0115, HV6RB0114 | 2,00 | Bonus |
| Untergruppe HV5RB0114 | 1,50 | Bonus |
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Sofortüberschussanteil | Monatlicher Überschussanteil | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Überschussanteil in % des maßgebenden Beitrags1 | Überschussanteil in % des maßgebenden Beitrags2 | Überschussanteil in % der maßgebenden Größe3 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich | Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich | Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzbausteine | ||||||
| 2.1 Kapital bei Tod, Hinterbliebenenrente | ||||||
| Untergruppen FHV0117, FHV0116, FHV0115, FHV0114, FHV0713, FHV0113, FHV0412, FHV0112, FHV0111, FHV0109, FJA0117, FJA0116, FJA0115, FJA0114, FJA0713, FJA0113, FJA0412, FJA0112, FJA0111, FJA0109, FJK0713, FJK0113, FJK0412, FJK0112, FJK0111, FJK0109, HVKD0117, HVKD0116, HVKD0715 | – | – | 9 | 9 | 20 | 20 |
| Untergruppen FHV0108, FJA0108, FJA0407, FJK0108, FJK0407 | – | – | 17 | 17 | 41 | 41 |
| Untergruppen FHV0107, FHV0105, FHV0104 | ||||||
| Tarife C, CL, StC, StCL | – | – | 17 | 17 | 41 | 41 |
| Tarif CL zu RFD1 | – | – | – | – | 41 | 41 |
| Untergruppe FHV0701 | ||||||
| Tarife C, CL | 12 | 8 | 32 | 28 | 45 | 43 |
| Tarife StC, StCL | 6 | 4 | 17 | 14 | 45 | 43 |
| Tarif CL zu RFD1 | – | – | 254 | 224 | 48 | 48 |
| Untergruppen FHRZ0117, FHRZ0116, FHRZ0115, FHRZ0114, FHRZ0713, FHRZ0113, FHRZ0412, FHRZ0112, FHRZ0111, FHRZ0109 | ||||||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Altersrentenzahlung5 | – | – | 9 | 9 | 20 | 20 |
| Untergruppen FHRZ0108, FHRZ0107, FHRZ0105, FHRZ0104 | ||||||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Altersrentenzahlung5 | – | – | 17 | 17 | 41 | 41 |
| Untergruppe FHRZ0702 | ||||||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Altersrentenzahlung5 | – | – | 25 | 22 | 48 | 48 |
| Jährlicher Überschussanteil in % des maßgebenden Beitrags6 |
||||||
| Kapital bei Tod | ||||||
| Untergruppen TP0117, TP0715 | 9 | 9 |
Zusätzlich werden jährliche Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 3, 4 und 5 auf Seite 52 ff.
1 Der Sofortüberschussanteil wird nur bei Versicherungen mit laufender (nicht variabler) Beitragszahlung gegeben, solange Beiträge gezahlt werden, und er wird standardmäßig mit den Beiträgen verrechnet.
2 Der Überschussanteil wird nur gegeben, solange Beiträge gezahlt werden und soweit er den gegebenen Sofortüberschussanteil übersteigt.
3 Maßgebende Größe ist die monatliche Risikoprämie. Dieser Überschussanteil wird nur für beitragsfreie Versicherungen gegeben.
4 Für Tarife ab Dezember 2002 entfällt dieser Satz.
5 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE0117, HVE0115, HVE0114, HVE0713, HVE0113, HVE0412, HVE0112, HVE0111, HVE0109, HVE0108, HVE0107, HVE0105, HVE0104 bzw. HVE0700 der Überschussgruppe EZ bzw. GZ oder GZ2 geführt.
6 Nach einer Beitragsfreistellung werden keine Überschüsse gegeben.
| Jährlicher Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)[1] | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Kapital bei Tod, Hinterbliebenenrente | |||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Altersrentenzahlung2 | |||
| Untergruppe HRZNG0717 | – | – | 1,40 |
| Untergruppen T0117, HRZ0117 | |||
| zu R-, StR-Tarifen | 5 | 5 | 1,40 |
| zum Tarif (St)VR1 | 2 | 2 | 1,40 |
| Untergruppen T0115, HRZ0115 | |||
| zu R-, StR-Tarifen | 5 | 5 | 1,05 |
| zum Tarif (St)VR1 | 2 | 2 | 1,05 |
| Untergruppen T0114, T0713, T0113, T0412, T0112, HRZ0114, HRZ0713, HRZ0113, HRZ0412, HRZ0112 | |||
| zu R-, StR-Tarifen | 5 | 5 | 0,55 |
| zum Tarif (St)VR1 | 2 | 2 | 0,55 |
| Untergruppen T0111, T0109, HRZ0111, HRZ0109 | |||
| zu R-, StR-Tarifen | 5 | 5 | 0,05 |
| zum Tarif (St)VR1 | 2 | 2 | 0,05 |
| Untergruppen T0108, T0107, HRZ0108, HRZ0107 | |||
| zu R-, StR-Tarifen | 12 | 10 | 0,05 |
| zum Tarif (St)VR1 | |||
| Untergruppe T0108 | 4 | 3 | 0,05 |
| Untergruppe T0107 | 4 | 3 | 0 |
| Untergruppen T0105, T0104, HRZ0105, HRZ0104 | |||
| zu R-, StR-Tarifen | 0 | 0 | 0 |
| zum Tarif (St)VR1 | 0 | 0 | 0 |
| Untergruppe HRZ0702 | 0 | 0 | 0 |
| Untergruppe T0700 | |||
| zu R-Tarifen | 0 | 0 | 0 |
| zu StR-Tarifen | 0 | 0 | 0 |
| zum Tarif VR1 | 0 | 0 | 0 |
| Untergruppe HRZA0104 | – | – | 0 |
| Untergruppe HRZ0700 | – | – | 0 |
Zusätzlich werden jährliche Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 3, 4 und 5 auf Seite 52 ff.
1 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
2 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE0117, HVE0115, HVE0114, HVE0713, HVE0113, HVE0412, HVE0112, HVE0111, HVE0109, HVE0108, HVE0107, HVE0105, HVE0104 bzw. HVE0700 der Überschussgruppe EZ bzw. GZ oder GZ2 geführt.
| Überschussverwendung | Jährlicher Überschussanteil | |||
|---|---|---|---|---|
| Hinterbliebenenrente | ||||
| In der Anwartschaft während der Altersrentenzahlung1 | ||||
| Untergruppen HRZNG0717, HRZ0117, HRZ0115, HRZ0114, HRZ0713, HRZ0113, HRZ0412, HRZ0112, HRZ0111, HRZ0109, HRZ0108, HRZ0107, HRZ0105, HRZ0104, HRZ0702, HRZ0700, HRZA0104 | Überschussrente, kombinierte Überschussrente | zusätzliche beitragsfreie Rente | vertragsindividuell2 | |
| jährliche Erhöhung | Rentenbeginn bis 2014 | 0 % der Gesamtrente3 | ||
| 2015 | 0,05 % der Gesamtrente3 | |||
| 2016 | 0,35 % der Gesamtrente3 | |||
| 2017 bis 2018 | 0,65 % der Gesamrente3 | |||
| 2019 | 0,45 % der Gesamtrente3 | |||
| 2020 | 0,75 % der Gesamtrente3 | |||
| ab 2021 | 1,00 % der Gesamtrente3 |
1 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE0117, HVE0115, HVE0114, HVE0713, HVE0113, HVE0412, HVE0112, HVE0111, HVE0109, HVE0108, HVE0107, HVE0105, HVE0104 bzw. HVE0700 der Überschussgruppe EZ bzw. GZ oder GZ2 geführt.
2 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Anwartschaft auf Hinterbliebenenrente sind die in Abhängigkeit von der Untergruppe unten genannte Sterbetafel, eine Verzinsung von 2,75 %4, das vertragsindividuelle Verhältnis zwischen Alters- und Hinterbliebenenrente und der in der Tabelle angegebene Satz für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente. Davon abweichend wird bei Versicherungen mit Vertragsbeginn vor Januar 2005 und Rentenbeginn vor Januar 2006 eine Verzinsung von 2,65 %4 angewendet. Falls der Rechnungszins zuzüglich 0,25 % die angegebene Verzinsung übersteigt, wird als Verzinsung für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente der Rechnungszins zuzüglich 0,25 %4 verwendet.
Bei der Überschussrente erfolgt die erste Erhöhung zu Beginn des zweiten Jahrs, bei der kombinierten Überschussrente zu Beginn des sechsten Jahrs ab Altersrentenbeginn.
| Relevante Sterbetafel | Untergruppen |
|---|---|
| AZ 2012 RÜ U | HRZ0117, HRZ0115, HRZ0114, HRZ0713, HRZ0113 |
| AZ 2012 RÜ MU | HRZ0412 |
| AZ2008RÜ | HRZ0112, HRZ0111, HRZ0109, HRZ0108, HRZ0107, HRZ0105 |
| DAV94R* | HRZ0104, HRZ0702, HRZ0700, HRZA0104 |
* Bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2006 wird die Sterbetafel AZ2008RÜ angewendet.
3 Bei Versicherungen mit Versicherungsbeginn vor dem Jahr 2005 sowie Versicherungen mit Rentenbeginn ab 2013, bei denen auf Basis des angegebenen Satzes für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente keine zusätzliche beitragsfreie Rente finanzierbar ist, wird die Erhöhung der Gesamtrente vertragsindividuell ermittelt.
4 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Überschussverwendung | Jährlicher Überschussanteil | |
|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | ||
| --- | --- | --- |
| Hinterbliebenenrente | ||
| In der Anwartschaft während der Altersrentenzahlung | ||
| Untergruppe HRZ01181, HRZNG07172, HRZ7SR01173,4, HRZ01172 | Zusatzrente, Auszahlung | 1,855 |
| Untergruppen HRZ7SR07153,4, HRZ01152 | 1,505 | |
| Untergruppen HRZ01142, HRZ07132, HRZ01132, HRZ04122, HRZ01122 | 1,005 | |
| Untergruppen HRZ01112, HRZ01092, HRZ01082, HRZ01072 | 0,505 | |
| Untergruppen HRZ01052, HRZ01042, HRZA01042, HRZ07022, HRZ07002 | 0,255 |
1 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE0118 der Überschussgruppe GZ3 geführt.
2 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE0117, HVE0115, HVE0114, HVE0713, HVE0113, HVE0412, HVE0112, HVE0111, HVE0109, HVE0108, HVE0107, HVE0105, HVE0104 bzw. HVE0700 der Überschussgruppe EZ bzw. GZ oder GZ2 geführt.
3 Für Versicherungen, bei denen die Finanzierung der Beitragsreduktion noch nicht abgeschlossen ist, wird der Satz auf 0,25 % gesetzt.
4 Während des Hinterbliebenenrentenbezugs werden die Versicherungen in der Untergruppe HVE7SR0117 bzw. HVE7SR0715 der Überschussgruppe EZ bzw. GZ oder GZ2 geführt.
5 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| 2.2 Berufsunfähigkeitsvorsorge | |||
| Untergruppen BUZAVMG01187, BUZAVMG01177, BUZ0118, BUZ0117, BUZRI0118, BUZRI0117, EBU0719, EBU0118, EBU0117, EBUG0719, EBUG0118, EBUG0117 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | 191 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| 23,52,3 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Beitragsfreie Versicherung4 | |||
| Untergruppen BUZ0118, BUZ0117 | 1,25 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppen BUZRI0118, BUZRI0117, EBU0719, EBU0118, EBU0117, EBUG0719, EBUG0118, EBUG0117 | 23,52 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| 191 | maßgebender Beitrag | Ansammlungsbonus |
| Jährlicher Überschussanteil | |
|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |
| --- | --- |
| Untergruppen EBU0719, EBUG0719 | |
| Ansammlungsbonus | 2,25 |
| Die Fußnoten sind auf Seite 48 zusammengefasst. |
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| Untergruppen BUZAVMG01187, BUZAVMG01177, BUZ0118, BUZ0117, BUZRI0118, BUZRI0117, EBU0719, EBU0118, EBU0117, EBUG0719, EBUG0118, EBUG0117 | |||
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 1,705,6 | maßgebende Größe der baren BU-Rente | Bonus Zusatzrente |
| Untergruppen BUZAVMG01167, BUZAVMG01157, BUZAVMG01147, BUZAVMG07137, BUZAVMG01137, BUZAVMG04127, BUZAVMG01127, BUZAVMG01117, BUZAVMG07107, BUZ0116, BUZ0115, BUZ0714, BUZ0114, BUZ0713, BUZ0113, BUZ0412, BUZ0112, BUZ0111, BUZ0110, BUZ0709, BUZ0109, BUZ0108, BUZ0107, BUZRI0116, BUZRI0115, BUZRI0714, BUZRI0114, BUZRI0713, BUZRI0113, BUZRI0412, BUZRI0112, BUZRI0111, BUZRI0709, BUZRI0109, BUZRI0108, BUZRI0107, EBU0115, EBU0114, EBU0713, EBU0113, EBU0412, EBU0112, EBU0111, EBU0709, EBU0109, EBU0108, EBU0107, EBUG0715 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | 168 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| 193,9 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Beitragsfreie Versicherung4 | |||
| Untergruppen BUZ0116, BUZ0115 | 0,90 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppen BUZ0714, BUZ0114, BUZ0713, BUZ0113, BUZ0412, BUZ0112 | 0,40 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppen BUZ0111, BUZ0110, BUZ0709, BUZ0109, BUZ0108, BUZ0107 | 0 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppen BUZRI0115, BUZRI0714, BUZRI0114, BUZRI0713, BUZRI0113, BUZRI0412, BUZRI0112, BUZRI0111, BUZRI0709, BUZRI0109, BUZRI0108, BUZRI0107, EBU0115, EBU0114, EBU0713, EBU0113, EBU0412, EBU0112, EBU0111, EBU0709, EBU0109, EBU0108, EBU0107, EBUG0715 | 199 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Untergruppen BUZAVMG0116, BUZAVMG0115, BUZ0116, BUZ0115, BUZRI0115, EBU0115, EBUG0715 | 1,355,6 | maßgebende Größe der baren BU-Rente | Bonus Zusatzrente |
| Untergruppen BUZAVMG0114, BUZAVMG0713, BUZAVMG0113, BUZAVMG0412, BUZAVMG0112, BUZ0714, BUZ0114, BUZ0713, BUZ0113, BUZ0412, BUZ0112, BUZRI0714, BUZRI0114, BUZRI0713, BUZRI0113, BUZRI0412, BUZRI0112, EBU0114, EBU0713, EBU0113, EBU0412, EBU0112 | 0,855,6 | maßgebende Größe der baren BU-Rente | Bonus Zusatzrente |
| Untergruppen BUZAVMG0111, BUZAVMG0710, BUZ0111, BUZ0110, BUZ0709, BUZ0109, BUZ0108, BUZ0107, BUZRI0111, BUZRI0709, BUZRI0109, BUZRI0108, BUZRI0107, EBU0111, EBU0709, EBU0109, EBU0108, EBU0107 | 0,355,6 | maßgebende Größe der baren BU-Rente | Bonus Zusatzrente |
Zusätzlich werden in den Untergruppen BUZ0107, BUZRI0107 und EBU0107 Schlussüberschussanteile in % der maßgebenden Beiträge sowie bei Versicherungen der Untergruppen EBUG0719 und EBU0719 für Ansammlungsbonus Schlussüberschussanteile, Zusatzüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteile, zum Schlussüberschussanteil und zum Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 3, 4 und 5 auf Seiten 52 ff.
1 Für Versicherungen der Untergruppen EBU0719, EBU0118, EBU0117 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppen EBUG0719, EBUG0118, EBUG0117 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 28 %.
2 Für Versicherungen der Untergruppen EBU0719, EBU0118, EBU0117 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppen EBUG0719, EBUG0118, EBUG0117 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 39 %.
3 Für den Teil zur Beitragsbefreiung gilt: In den Untergruppen BUZRI0116, BUZRI0115, BUZRI0714, BUZRI0114, BUZRI0713, BUZRI0113, BUZRI0412, BUZRI0112, BUZRI0111, BUZRI0709, BUZRI0109, BUZRI0108 und BUZRI0107 wird ein Bonus in Höhe von 1 % bzw. in den Untergruppen BUZRI0118, BUZRI0117 1,25 % der aktuellen garantierten Todesfallleistung des Grundbausteins gegeben. In den Untergruppen BUZ0118, BUZ0117, BUZ0116, BUZ0115, BUZ0714, BUZ0114, BUZ0713, BUZ0113, BUZ0412, BUZ0112, BUZ0111, BUZ0110, BUZ0709, BUZ0109, BUZ0108 und BUZ0107, falls der Grundbaustein keine selbständige Hinterbliebenenrente ist, finanzieren wir eine Erhöhung des Grundbausteins.
4 Hierzu zählen auch Versicherungen mit variabler Beitragszahlung.
5 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
6 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
7 Als Überschussverwendungsart kann nur Verrechnung gewählt werden.
8 Für Versicherungen der Untergruppen EBU0115, EBU0114, EBU0713, EBU0113, EBU0412, EBU0112 und EBU0111 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe EBUG0715 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 25 %.
9 Für Versicherungen der Untergruppen EBU0115, EBU0114, EBU0713, EBU0113, EBU0412, EBU0112 und EBU0111 der Überschussgruppe BUG sowie der Untergruppe EBUG0715 der Überschussgruppen EBU und GBU gilt abweichend ein Satz in Höhe von 33 %.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Berufsunfähigkeitsvorsorge | ||||
| Untergruppen BUZ0105, BUZ0104, BUZRI0105, BUZRI0104, EBU0105, EBU0104 | ||||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | ||||
| Beitragspflichtige Versicherungen | ||||
| Berufsgruppe H | 22 | 22 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| Sonstige Berufsgruppen | 17 | 17 | maßgebender Beitrag | |
| Berufsgruppe H | 281 | 281 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Sonstige Berufsgruppen | 201 | 201 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Kapitalzahlung bei Erwerbsunfähigkeit | 16 | 16 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| 19 | 19 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Beitragsfreie Versicherung2 | ||||
| Untergruppen BUZ0105, BUZ01043 | 0 | 0 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppen BUZ01044, BUZRI0105, BUZRI0104, EBU0105, EBU0104 | ||||
| Berufsgruppe H | 28 | 28 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Sonstige Berufsgruppen | 20 | 20 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Kapitalzahlung bei Erwerbsunfähigkeit | 19 | 19 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 0,255, 6 | 0,255, 6 | maßgebende Größe der baren BU-Rente | Bonus Zusatzrente |
| Untergruppen BUZ0700, BUZRI0700, EBU0101 | ||||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | ||||
| Beitragspflichtige Versicherungen | ||||
| Berufsgruppe H | 287 | 237 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| Sonstige Berufsgruppen | 237 | 187 | maßgebender Beitrag | |
| Berufsgruppe H | 391 | 301 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Sonstige Berufsgruppen | 301 | 221 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Kapitalzahlung bei Erwerbsunfähigkeit | 20 | 20 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| 25 | 25 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Beitragsfreie Versicherung2 | ||||
| Untergruppe BUZ07003 | 0 | 0 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppen BUZ07004, BUZRI0700, EBU0101 | ||||
| Berufsgruppe H | 39 | 30 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Sonstige Berufsgruppen | 30 | 22 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| Kapitalzahlung bei Erwerbsunfähigkeit | 25 | 25 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | 0,255, 6 | 0,255, 6 | maßgebende Größe der baren BU-Rente | Bonus Zusatzrente |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile in % der maßgebenden Beiträge gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 52 ff.
1 Für den Teil zur Beitragsbefreiung gilt: In den Untergruppen BUZRI0105, BUZRI0104, BUZRI0700 und in den Untergruppen BUZ0104 und BUZ0700, falls der Grundbaustein eine selbständige Hinterbliebenenrente ist, wird ein Bonus in Höhe von 1 % der aktuellen garantierten Todesfallleistung des Grundbausteins gegeben. In den Untergruppen BUZ0105, BUZ0104 und BUZ0700, falls der Grundbaustein keine selbständige Hinterbliebenenrente ist, finanzieren wir eine Erhöhung des Grundbausteins.
2 Hierzu zählen auch Versicherungen mit variabler Beitragszahlung.
3 Diese Sätze gelten, falls der Grundbaustein keine selbständige Hinterbliebenenrente ist.
4 Diese Sätze gelten, falls der Grundbaustein eine selbständige Hinterbliebenenrente ist.
5 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
6 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
7 Für den Teil zur Beitragsbefreiung zu fondsgebundenen Versicherungen gelten folgende Sätze: Berufsgruppe H: männlich 25 %, weiblich 20 % des maßgebenden Beitrags – sonstige Berufsgruppen: männlich 20 %, weiblich 15 % des maßgebenden Beitrags.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| 2.3 Pflegerente | |||
| Untergruppe HV0117 | |||
| Tarif SPK zu PR | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 25 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 251 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Untergruppen HV0116, HV0115, HV0714 | |||
| Tarif SPK zu PR | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppen HV0116, HV0115 | 25 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Untergruppe HV0714 | 20 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppen HV0116, HV0115 | 252 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Untergruppe HV0714 | 202 | maßgebendes Kapital | einjähriger Bonus |
| Untergruppen PR0719, PR0117, PRBUG0719, PRBUG0117 | |||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Rentenzahlung der zugrunde liegenden Versicherung | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | 26 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| 40 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Beitragsfreie Versicherungen | 40 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente |
| 1,25 | maßgebende Größe | Bonus | |
| In der Anwartschaft während der Rentenzahlung der zugrunde liegenden Versicherung | |||
| 40 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| 1,703, 4 | maßgebende Größe | Bonus Zusatzrente |
|
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| 1,703, 4 | maßgebende Größe | Bonus Zusatzrente |
|
| Untergruppen PR0716, PR0116, PR0115, PR0714, PRBUG0116, PRBUG0715 | |||
| In der Anwartschaft vor Beginn der Rentenzahlung der zugrunde liegenden Versicherung | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | 23 | maßgebender Beitrag | Verrechnung Verwendung beim Grundbaustein |
| 35 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Beitragsfreie Versicherungen | |||
| 35 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Untergruppen PR0716, PR0116, PR0115, PRBUG0116, PRBUG0715 | 0,90 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppe PR0714 | 0,40 | maßgebende Größe | Bonus |
| In der Anwartschaft während der Rentenzahlung der zugrunde liegenden Versicherung | |||
| 35 | maßgebende Rente | einjährige Überschussrente | |
| Untergruppen PR0716, PR0116, PR0115, PRBUG0116, PRBUG0715 | 1,353, 4 | maßgebende Größe | Bonus Zusatzrente |
| Untergruppe PR0714 | 0,853, 4 | maßgebende Größe | Bonus Zusatzrente |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppen PR0716, PR0116, PR0115, PRBUG0116, PRBUG0715 | 1,353, 4 | maßgebende Größe | Bonus Zusatzrente |
| Untergruppe PR0714 | 0,853, 4 | maßgebende Größe | Bonus Zusatzrente |
1 Der angegebene Überschussanteilsatz wird bis zum Eintritt von Pflegegrad 3 gegeben.
2 Der angegebene Überschussanteilsatz wird bis zum Eintritt von schwerer Pflegebedürftigkeit gegeben.
3 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
4 Während einer ggf. vereinbarten Karenzzeit wird keine Überschussbeteiligung fällig.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| Pflegerente | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Tarif PS | |||
| Untergruppen PR0105, PR0104 | 0 | maßgebende Größe | Bonus |
| Untergruppe PR0700 | 0 | maßgebende Größe | Bonus |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppen PR0105, PR0104 | 0,251 | maßgebende Größe der baren Pflegerente | Bonus, Zusatzrente |
| Untergruppe PR0700 | 0,251 | ||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Tarife OBBKP und OBJ | |||
| Untergruppen KIZ0117, KIZ0116, KIZ0115, KIZ0114, KIZ0713 | 16 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Tarife BBKP und BJ | |||
| Untergruppen KIZ0113, KIZ0412, KIZ0112, KIZ0111, KIZ0109, KIZ0108, KIZ0107 | 16 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Untergruppen KIZ0105, KIZ0104 | 17 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Untergruppe KIZ0117 | 1,701 | maßgebende Größe der baren Pflegerente | Bonus, Zusatzrente |
| Untergruppen KIZ0116, KIZ0115 | 1,351 | ||
| Untergruppen KIZ0114, KIZ0713, KIZ0113, KIZ0412, KIZ0112 | 0,851 | ||
| Untergruppen KIZ0111, KIZ0109, KIZ0108, KIZ0107 | 0,351 | ||
| Untergruppen KIZ0105, KIZ0104 | 0,251 | ||
| Untergruppe KIZ0703 | 0,251 |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 52 ff.
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2.4 Kinderrente | ||||
| Untergruppen JREB0105, JR0105, JR0104 | ||||
| Beitragspflichtige Versicherung | ||||
| Untergruppe JREB0105, Untergruppe JR0104 Tarif JR | 20 | 17 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Untergruppe JR0105, Untergruppe JR0104 Tarif StJR | 28 | 22 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Laufende Kinderrenten | 0,251 | 0,251 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
| Untergruppe JR0700 | ||||
| Beitragspflichtige Versicherung | 35 | 30 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Laufende Kinderrenten | 0,251 | 0,251 | maßgebende Größe | Zusatzrente |
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
3 Zusatzüberschussanteil
Bei den Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 und Ansammlungsbonus bei Untergruppen EBU0719, EBUG0719, HV0719, HVBUG0719 und HVKSP0719 vor Beginn der Rentenzahlung, bei den Untergruppen HV5M0719, HV4M0718, GKKD0117, GKKD0715, GKKD0116, HVKDAVMG0117, HVKDAVMG0715, HVKD0117, HVKD0116, HVKD0715, FGK0117, FGK0116, FGK0115, FGK0114, FGK0713, FGKAVMG0117, FGKAVMG0116, FGKAVMGK0115, FGKAVMG0114, FGKAVMG0713, GKKDAVMG0117, GKKDAVMG0715, bei der Untergruppe FRV0900 vor Beginn der Rentenzahlung sowie bei den Untergruppen der Zusatzbausteine Kapital bei Tod und Hinterbliebenenrente in der Anwartschaft vor Beginn der Altersrentenzahlung bei Versicherungsbeginn bis Dezember 2006 wird ein jährlicher Überschussanteil (Zusatzüberschussanteil) gegeben.
3.1 Überschussgruppen EZ, GZ, GZ2 und Ansammlungsbonus
Der Zusatzüberschussanteil ergibt sich als Summe des Zusatzüberschussanteils aus verändertem Garantieniveau und des Zusatzüberschussanteils aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau beträgt:
– bei Versicherungen der Untergruppen HVEPI1118, HVEP0117, HVEP0115, HVEP0114, HVEP0713, HVSPEP0117, HVSPEP0116, HVEPAVMG0117, HVEPAVMG0115, HVEPAVMG0114, HVEPAVMG0713 und Ansammlungsbonus bei Untergruppen EBU0719, EBUG0719, HV0719, HVBUG0719 und HVKSP0719:
0,1 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
– sonst:
0 %
Der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen wird nur bei Versicherungen mit laufender (nicht variabler) Beitragszahlung gegeben, solange Beiträge gezahlt werden.
– Bei Versicherungsbeginn bis Dezember 2006 beträgt der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen:
– 0 %
– Bei Versicherungsbeginn im Jahr 2007 beträgt der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen:
– bei den Grundbausteinen ab einem Garantiekapital bzw. ab einem zur Verrentung zur Verfügung stehenden Garantiekapital von 40.000 €:
0,1 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
– beim Tarif L11 davon abweichend ab einer bis zum Alter von 85 Jahren vereinbarten Beitragssumme von 40.000 €:
0,1 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
– in allen anderen Fällen:
0 %
– Bei Versicherungsbeginn ab Januar 2008 bis Dezember 2016 beträgt der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen:
– 0,1 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
– Bei Versicherungsbeginn ab Januar 2017 beträgt der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen:
– 0 %
3.2 Überschussgruppen EFV, GFV und GF2
Der Zusatzüberschussanteil auf das Sicherungskapital der Untergruppen HV5M0719, HV4M0718, GKKD0117, GKKD0116, GKKD0715, GKKDAVMG0117 und GKKDAVMG0715 ergibt sich als Summe des Zusatzüberschussanteils aus verändertem Garantieniveau und des Zusatzüberschussanteils aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil auf das Sondervermögen von KomfortDynamik und Fourmore der Untergruppen HV4M0718, HVKD0117, HVKD0116, HVKD0715, HVKDAVMG0117 und HVKDAVMG0715 ergibt sich aus dem Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil auf die gewählte Anlagestrategie von Allvest der Untergruppe HV5M0719 ergibt sich aus dem Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen.
Der Zusatzüberschussanteil der Untergruppen FGK0117, FGK0116, FGK0115, FGK0114, FGK0713, FGKAVMG0117, FGKAVMG0116, FGKAVMG0115, FGKAVMG0114, FGKAVMG0713 ergibt sich aus dem Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau.
Der Zusatzüberschussanteil aus verändertem Garantieniveau beträgt:
0,1 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss
Der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen beträgt:
0 %
Bei der Untergruppe FRV0900 mit Versicherungsbeginn bis Dezember 2006 ab einer Beitragssumme von 45.000 € (sowohl für beitragspflichtige und beitragsfreie Versicherungen als auch für Versicherungen gegen Einmalbeitrag) beträgt der Zusatzüberschussanteil aus Beteiligung an Kostenüberschüssen:
0,5 ‰ des Fondswerts
4 Schlussüberschussanteil
Der Schlussüberschussanteil wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre können die Schlussüberschussanteilsätze auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
4.1 Gesamter Schlussüberschussanteil
Der gesamte Schlussüberschussanteil der Versicherung ergibt sich bei Fälligkeit als Summe des normalen Schlussüberschussanteils, des Schlussüberschussanteils bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge und des zusätzlichen Schlussüberschussanteils abzüglich
– bei Rentenversicherungen mit Versicherungsbeginn vor dem Jahr 2005 der benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung1
– bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, der benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer2
– bei Versicherungen der Untergruppen HVT7S0117, HVT7S0115, HVE7S0117, HVE7S0115, HVE7S0114, HVE7S0713, HVE7S0113, HVE7S0412, HVE7S0112, HVE7S0111, HVE7S0109, HVE7S0108 und HVE7S0707 der zur abschließenden Finanzierung der Beitragsreduktion notwendigen Mittel
– bei Versicherungen der Untergruppen HVAVMG0117, HVAVMG0115, HVAVMG0114, HVAVMG0713, HVAVMG0113, HVAVMG0412, HVAVMG0112, HVAVMG0111, HVAVMG0109, HVAVMG0108, HVAVMG0107, HVAVMG0106, HVAVMG0105, HVAVMG0104, HVAVMG0401, HVAVMGN0401, HVEPAVMG0117, HVEPAVMG0115, HVEPAVMG0114, HVEPAVMG0713, HVEP0117, HVEP0115, HVEP0114, HVEP0713, HVSPEP0117, HVSPEP0116, bei denen vom vereinbarten Vertragsablauf abgewichen wurde (z. B. Beitragsfreistellung), der benötigten Mittel zur Finanzierung der garantierten Mindest[versicherungs]leistung bzw. des Garantiekapitals, sofern diese noch nicht abgeschlossen ist.
Der gesamte Schlussüberschussanteil beträgt dabei mindestens null.
Normaler Schlussüberschussanteil
Bei den Überschussgruppen EZ, GZ, GZ2, EFV, GFV und GF2, bei den Untergruppen der Zusatzbausteine Kapital bei Tod und Hinterbliebenenrente, beim Tarif PS (bis 2008) sowie bei den Untergruppen PREB0117, PREB0115, PREB0114, PREB0713, PREB0113, PREB0412, PREB0112, PREB0711, FPREB0117, FPREB0116, FPREB0115, FPREB0114, FPREB0713, FPREB0113, FPREB0412, FPREB0112, FPREB0711 und bei Ansammlungsbonus der Untergruppen EBU0719, EBUG0719, HV0719, HVBUG0719 und HVKSP0719 wird ein normaler Schlussüberschussanteil in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss einschließlich Bonus (bei den Untergruppen PREB0117, PREB0115, PREB0114, PREB0713, PREB0113, PREB0412, PREB0112 und PREB0711 zusätzlich in % p. a. der maßgebenden Größe für den weiteren monatlichen Überschussanteil) gegeben. Davon ausgenommen sind die Untergruppen HVKD0117, HVKD0116, HVKD0715, HVKDAVMG0117, HVKDAVMG0715, FHVSP0117, FHVSP0116, FHVSP0115, FHVSP0114, FHVSP0713, FHVSP0113, FHVSP0412, FHVSP0112, FHVSP0111, FJA0117, FJA0116, FJA0115, FJA0114, FJA0713, FJA0113, FJA0412, FJA0112, FJA0111, FJA0109, FJA0108, FJA0407, FJK0713, FJK0113, FJK0412, FJK0112, FJK0111, FJK0109, FJK0108, FJK0407, FHV0117, FHV0116, FHV0115, FHV0114, FHV0713, FHV0113, FHV0412, FHV0112, FHV0111, FHV0109, FHV0108, FHV0107, FHV0105, FHV0104, FHV0701, FRV0900, FHRZ0117, FHRZ0116, FHRZ0115, FHRZ0114, FHRZ0713, FHRZ0113, FHRZ0412, FHRZ0112, FHRZ0111, FHRZ0109, FHRZ0108, FHRZ0107, FHRZ0105, FHRZ0104 und FHRZ0702.
Die Fußnoten zu dieser Tabelle stehen auf Seite 53.
Der normale Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1. 2022):
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
| beitragspflichtig | beitragsfrei | ||
|---|---|---|---|
| 0,40 % | 0,10 % | – | bei Zukunftsrenten der Überschussgruppen EZ, GZ, GZ2, EFV, GFV und GF2 (mit Ausnahme der Untergruppen HVEPI1118, HVEP0117, HVEP0115, HVEP0114, HVEP0713, HVSPEP0117, HVSPEP0116, HVEPAVMG0117, HVEPAVMG0115, HVEPAVMG0114, HVEPAVMG0713, HVSPE0107, HVSPE0105, HVSPE0104, HVSPT0107, HVSPT0105, HVSPT0104, HOZITR0108, HOZITR0807, HVAVMG0401, HVSPE0700, HVT0700, HVKP0105, HVKP0104, HVKP0700, HVE0105, HVE0104, HVE0700, HVE0195, HVE0185, FGKAVMGN0701, HVAVMG0106, HVAVMG0105, HVAVGMN0401, HVAVMG0104, HVSPT0700, FGK0117, FGK0116, FGK0115, FGK0114, FGK0713, FGK0701, FGK0105, FGK0704, FGK0104, FGKAVMG0117, FGKAVMG0116, FGKAVMG0115, FGKAVMG0114, FGKAVMG0713, FGKAVMG0701, FGKAVMG0104, FGKAVMG0106, FGKAVMG0105, HV5M0719, HV4M0718, GKKD0117, GKKD0116, GKKD0715, GKKDAVMG0117 und GKKDAVMG0715) |
| – | bei Versicherungen der Untergruppe HRZNG0717 | ||
| – | bei Versicherungen der Tarifen (St)L1, (St)L11 und (St)LGP11EB (mit Ausnahme der Untergruppen HVKP0700, HVKP0105, HVKP0104) | ||
| – | bei Versicherungen des Tarifs (St)LAS1 (mit Ausnahme der Untergruppe HVAS0706) | ||
| – | bei Versicherungen des Tarifs (St)VR1 der Untergruppe HVT0107 | ||
| – | bei Zukunftskapital der Untergruppe HVSPT0107 | ||
| 0,30 % | 0 % | – | bei Versicherungen mit Erlebensfallbonus der Untergruppe HVSPE0107 |
| 0,20 % | 0 % | – | bei Versicherungen ohne Erlebensfallbonus der Untergruppe HVSPE0107 |
| – | bei Zukunftsrenten der Untergruppe HVSPT0107 | ||
| 0,60 % | 0,30 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen HVEPI1118, HVEP0117, HVEP0115, HVEP0114, HVEP0713, HVSPEP0117, HVSPEP0116, HVEPAVMG0117, HVEPAVMG0115, HVEPAVMG0114 und HVEPAVMG0713; darin enthalten sind 0,2 % Schlussüberschussbeteiligung aus verändertem Garantieniveau |
| 0,50 % | 0,20 % | – | bei Zukunftskapital der Überschussgruppen EZ, GZ und GZ2 (mit Ausnahme der Untergruppen HOZITR0108, HOZITR0807, HVSPT0107, HVSPT0105, HVSPT0104, HVT0104, HVT0105, HVT0700, T0104, T0105, HVKP0104, HVKP0105, HVKP0700, HVSPT0700, HVT0105, HVT0104 und Versicherungen des Tarifs (St)VR1 der Untergruppe HVT0107) |
| – | bei Versicherungen der Untergruppen FGK0117, FGK0116, FGK0115, FGK0114, FGK0713, FGKAVMG0117, FGKAVMG0116, FGKAVMG0115, FGKAVMG0114, FGKAVMG0713, HV5M0719, HV4M0718, GKKD0117, GKKD0116, GKKD0715, GKKDAVMG0117 und GKKDAVMG0715, darin enthalten sind 0,1 % Schlussüberschussbeteiligung aus verändertem Garantieniveau | ||
| – | bei Versicherungen des Tarifs (St)RK3(P) (mit Ausnahme der Untergruppen HVKP0104, HVKP0105, HVKP0700) | ||
| 0,60 % | 0,60 % | – | bei Ansammlungsbonus der Untergruppen EBU0719, EBUG0719, HV0719, HVBUG0719 und HVKSP0719; darin enthalten sind 0,2 % Schlussüberschussbeteiligung aus verändertem Garantieniveau |
| 0,40 % | 0,40 % | – | bei Zukunftsrenten der Untergruppen HOZITR0108 und HOZITR0807 |
| 0,50 % | 0,50 % | – | bei Zukunftskapital der Untergruppen HOZITR0108 und HOZITR0807 |
| 0 % | 0 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen HVAS0706, HVSPT0105, HVSPT0104, HVSPE0105, HVSPE0104, HVAVMG0106, HVAVMG0105, HVAVMG0104, FGKAVMG0106, FGKAVMG0105, FGKAVMG0104, HVE0700, HRZ0700, HRZ0702, HVKP0700, HVT0700, T0700, HVAVMG0401, FGKAVMG0701, HVE0195, HVSPE0700, HVE0185, FGK0105, FGK0704, FGK0104, FGK0701, FGKAVMGN0701, HVAVGMN0401 und HVSPT0700 |
| – | beim Tarif PS (bis 2008) | ||
| – | bei Versicherungen zum Tarif (St)VR1 der Untergruppen HVT0105, HVT0104, T0105 und T0104 | ||
| – | bei Versicherungen des Tarifs VL6 der Untergruppe HVKP0104 | ||
| – | bei Versicherungen der Tarife (St)L11, (St)L1, Stf1 der Untergruppen HVKP0105, HVKP0104 | ||
| – | bei Zukunftsrente ohne Erlebensfallbonus der Tarife der Untergruppen HVE0105, HVE0104 | ||
| – | bei Zukunftsrente der Untergruppen HVT0105, HVT0104 | ||
| 0,60 % | 0,10 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen der Zusatzbausteine Kapital bei Tod und Hinterbliebenenrente (außer bei Versicherungen der Untergruppe HRZNG0717, bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsbeginn ab Januar 2008, Versicherungen mit variabler Beitragszahlung, beim Zusatzbaustein Kapital bei Tod der Untergruppe T0700, bei Versicherungen der Untergruppen T0105, T0104, bei Versicherungen des Tarifs (St)VR1 der Untergruppe T0107 und beim Zusatzbaustein Hinterbliebenenrente der Untergruppen HRZ0105, HRZ0104, HRZ0702 und HRZ0700) |
| 0,40 % | 0 % | – | bei Versicherungen der Untergruppe T0107 des Zusatzbausteins Kapital bei Tod zum Tarif (St)VR1 |
| – | 0,40 % | – | bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsbeginn ab Januar 2008 oder mit variabler Beitragszahlung der Untergruppen der Zusatzbausteine Kapital bei Tod und Hinterbliebenenrente (außer beim Zusatzbaustein Kapital bei Tod der Untergruppen T0104, T0105, T0700 und beim Zusatzbaustein Hinterbliebenenrente der Untergruppen HRZA0104, HRZNG0717, HRZ0105, HRZ0104, HRZ0702 und HRZ0700) |
| – | 0 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen HRZ0702 und HRZ0700 mit variabler Beitragszahlung |
| – | bei Versicherungen der Untergruppen HRZA0104, HRZ0105 und HRZ0104 mit variabler Beitragszahlung | ||
| – | beim Zusatzbaustein Kapital bei Tod zu den R– und StR-Tarifen der Untergruppen T0105, T0104 und T0700 bei Versicherungen mit variabler Beitragszahlung | ||
| 0,30 % | 0,30 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen PREB0117, PREB0115, PREB0114, PREB0713, PREB0113, PREB0412, PREB0112 und PREB0711 und vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit bei den Untergruppen FPREB0117, FPREB0116, FPREB0115, FPREB0114, FPREB0713, FPREB0113, FPREB0412, FPREB0112 und FPREB0711 |
| 0,15 % | 0 % | – | bei Versicherungen der Tarife L4, L6, L6Q, (St)L8, (St)RK3(P) der Untergruppen HVKP0105, HVKP0104 |
| – | bei Zukunftskapital der Untergruppen HVT0105, HVT0104 mit Ausnahme von Versicherungen des Tarifs (St)VR1 | ||
| – | bei Versicherungen der Untergruppen HRZ0105 und HRZ0104, außer bei Versicherungen mit variabler Beitragszahlung | ||
| – | beim Zusatzbaustein Kapital bei Tod zu den R– und StR-Tarifen der Untergruppen T0105 und T0104, außer bei Versicherungen mit variabler Beitragszahlung | ||
| 0,05 % | 0 % | – | bei Zukunftsrente mit Erlebensfallbonus der Tarife der Untergruppen HVE0104 und HVE0105 |
Versicherungen mit variabler Beitragszahlung gelten als beitragspflichtig. Ebenso gelten Versicherungen gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsbeginn ab Januar 2008 als beitragspflichtig, sonst als beitragsfrei. Davon abweichend gelten für Versicherungen der Untergruppen der Zusatzbausteine Kapital bei Tod und Hinterbliebenenrente gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsbeginn ab Januar 2008 oder mit variabler Beitragszahlung die oben genannten Sätze.
Für Versicherungen der Untergruppen HVE0117, HVE0115, HVE0114, HVE0713, HVE0113, HVE0412, HVE0112, HVE0111, HVE0109, HVE0108, HVE0107, HVSPE0117, HVSPE0115, HVSPE0114, HVSPE0713, HVSPE0113, HVSPE0412, HVSPE0112, HVSPE0111, HVSPE0110, HVSPE0109, HVSPE0108, HOZITR0108, HOZITR0807, HVE7S0117, HVE7S0115, HVE7S0114, HVE7S0713, HVE7S0113, HVE7S0412, HVE7S0112, HVE7S0111, HVE7S0109, HVE7S0108 und HVE7S0707 wird der angegebene Satz bei Überschussverwendungsart Erlebensfallbonus um 0,1 %-Punkte erhöht, bei Beendigung der Versicherung durch Tod entfällt der Schlussüberschuss.
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Schlussüberschussanteil bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge
Ein Schlussüberschussanteil in % des maßgebenden Bruttojahresbeitrags wird gegeben für
– beitragspflichtige Versicherungen der Tarife zur Berufsunfähigkeitsvorsorge in den Untergruppen BUZ0107, BUZ0105/BUZ0104 (jedoch nicht, falls der Grundbaustein eine selbständige Hinterbliebenenrente oder eine RisikoLebensversicherung ist), BUZ0700 (jedoch nicht für den Teil zur Beitragsbefreiung zu fondsgebundenen Versicherungen und nicht, falls der Grundbaustein eine selbständige Hinterbliebenenrente oder eine RisikoLebensversicherung ist), EBU0107, EBU0105, EBU0104 und EBU0101
– beitragspflichtige Versicherungen der Überschussgruppen EPR und GPR (mit Ausnahme der Untergruppen HV0117, HV0116, HV0115, HV0714, PREB0117, PREB0115, PREB0114, PREB0713, PREB0113, PREB0412, PREB0112, PREB0711, FPREB0117, FPREB0116, FPREB0115, FPREB0114, FPREB0713, FPREB0113, FPREB0412, FPREB0112 und FPREB0711), wenn Berufsunfähigkeit nicht versichert ist
– beitragspflichtige Versicherungen und Versicherungen gegen Einmalbeitrag bei den Tarifen PB (bis 2008), KP und KB vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit
– Versicherungen mit Versicherungsbeginn vor Januar 2008 des Tarifs BBKP vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit
Der Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021:
| – Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr: | |
| 3,00 % | – bei Versicherungen der Untergruppen BUZ0107, BUZ0105, BUZ0104, BUZ0700, EBU0107, EBU0105, EBU0104 und EBU0101 |
| – beim Tarif BBKP der Untergruppen KIZ0107, KIZ0105 und KIZ0104 | |
| 10,00 % | – bei den Tarifen KP und KB in den Untergruppen KIZ0105, KIZ0104 und KIZ0703 |
| 9,00 % | – bei den Tarifen KP und KB in den Untergruppen KIZ0117, KIZ0116, KIZ0115, KIZ0114, KIZ0713, KIZ0113, KIZ0412, KIZ0112, KIZ0111, KIZ0109, KIZ0108 und KIZ0107 |
| 5,00 % | – bei beitragspflichtigen Versicherungen der Überschussgruppen EPR und GPR, wenn Berufsunfähigkeit nicht versichert ist. Der Schlussüberschussanteil wird bis zum Alter von 90 Jahren gegeben. |
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Die Schlussüberschussanteile werden zum Versicherungsstichtag 2021 mit dem Zinssatz 2,70 % aufgezinst. Für die davor liegenden Versicherungsstichtage werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Zinssätze erneut unverändert festgelegt.
Zusätzlicher Schlussüberschussanteil
Bausteine mit einem Zinsüberschussanteil erhalten einen zusätzlichen Schlussüberschussanteil in Höhe eines jährlichen Überschussanteils für das letzte Jahr der Aufschubdauer. Dies gilt nicht für Versicherungen der Untergruppen HV5M0719, HV4M0718, HVKD0117, HVKD0116, HVKD0715, HVKDAVMG0117, HVKDAVMG0715, FGKAVMG0117, FGKAVMG0116, FGKAVMG0115, FGKAVMG0114, FGKAVMG0713, FGKAVMG0113, FGKAVMG0412, FGKAVMG0112, FGKAVMG0111, FGKAVMG0109, FGK0117, FGK0116, FGK0115, FGK0114, FGK0713, FGK0113, FGK0412, FGK0112, FGK0111, FGK0109, PREB0117, PREB0115, PREB0114, PREB0713, PREB0113, PREB0412, PREB0112, PREB0711, FPREB0117, FPREB0116, FPREB0115, FPREB0114, FPREB0713, FPREB0113, FPREB0412, FPREB0112 und FPREB0711 sowie der Überschussgruppen EI, GI und GI2.
Schlussüberschussanteil bei Kündigung
Für Versicherungen mit Versicherungsbeginn ab Januar 2008 gilt:
Wenn der zum Kündigungstermin zuletzt veröffentlichte Monatswert der Umlaufrendite 10-jähriger Bundeswertpapiere über dem Durchschnittswert für die abgelaufene Vertragsdauer, maximal der letzten 10 Jahre, liegt, wird der gesamte Schlussüberschussanteil bei Kündigung wie folgt reduziert:
Der Kürzungsbetrag ergibt sich aus dem Deckungskapital der Alters- und Hinterbliebenenvorsorge zum Kündigungstermin einschließlich des gesamten Schlussüberschussanteils multipliziert mit einem Faktor.
Der Faktor beträgt das 0,05-Fache der Differenz aus aktueller Umlaufrendite und dem oben beschriebenen Durchschnittswert multipliziert mit der Anzahl der Monate der restlichen Aufschubdauer bzw. Ansparphase, jedoch maximal 120 Monate.
Es wird mindestens ein Schlussüberschussanteil in Höhe des zusätzlichen Schlussüberschussanteils gegeben.
Bei Versicherungen mit lebenslanger Versicherungsdauer gilt als restliche Aufschubdauer die Dauer bis zum rechnungsmäßigen Alter 85 Jahre.
Davon abweichend gilt:
In den Untergruppen HV5M0719, HV4M0718, HVKD0117, HVKD0116, HVKD0715, HVKDAVMG0117, HVKDAVMG0715, FGKAVMG0117, FGKAVMG0116, FGKAVMG0115, FGKAVMG0114, FGKAVMG0713, FGKAVMG0113, FGKAVMG0412, FGKAVMG0112, FGKAVMG0111, FGKAVMG0109, FGKAVMG0108, FGK0117, FGK0116, FGK0115, FGK0114, FGK0713, FGK0113, FGK0412, FGK0112, FGK0111, FGK0109 und FGK0108 wird der oben beschriebene Faktor auf das Sicherungskapital des Garantiekapitals bei Erleben bzw. der Mindestrente zum Kündigungstermin einschließlich Schlussüberschussanteil bezogen.
In den Überschussgruppen EPR und GPR wird der oben beschriebene Faktor auf den Schlussüberschussanteil zum Kündigungstermin bezogen.
4.2 Besonderer Schlussüberschussanteil
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein gesamter Schlussüberschussanteil festgelegt ist, einen besonderen Schlussüberschussanteil; dies gilt auch für Rentenversicherungen, für die eine Neubewertung der Deckungsrückstellung vorgenommen worden ist.
Der besondere Schlussüberschussanteil entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer; bei Rentenversicherungen erhöht sich der besondere Schlussüberschussanteil um den Betrag, um den der gesamte Schlussüberschussanteil zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung reduziert deklariert wurde.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bekannt gegebenen Grundsätzen zur Neubewertung der Deckungsrückstellung für Rentenversicherungsverträge vorgenommen
2 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven
Der Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen für die Folgejahre kann der Sockelbetrag auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
Bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, werden diejenigen benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer abgezogen, die nicht durch die reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils finanziert werden können.1
Der Sockelbetrag beträgt dabei mindestens null.
Bei den Überschussgruppen EZ, GZ, GZ2, EFV, GFV und GF2 sowie bei den Untergruppen der Zusatzbausteine Kapital bei Tod und Hinterbliebenenrente und bei Ansammlungsbonus der Untergruppen EBU0719, EBUG0719, HV0719, HVBUG0719 und HVKSP0719 wird ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss einschließlich Bonus gegeben. Davon ausgenommen sind die Untergruppen HVKD0117, HVKD0116, HVKD0715, HVKDAVMG0117, HVKDAVMG0715, FHVSP0117, FHVSP0116, FHVSP0115, FHVSP0114, FHVSP0713, FHVSP0113, FHVSP0412, FHVSP0112, FHVSP0111, FJA0117, FJA0116, FJA0115, FJA0114, FJA0713, FJA0113, FJA0412, FJA0112, FJA0111, FJA0109, FJA0108, FJA0407, FJK0713, FJK0113, FJK0412, FJK0112, FJK0111, FJK0109, FJK0108, FJK0407, FHV0117, FHV0116, FHV0115, FHV0114, FHV0713, FHV0113, FHV0412, FHV0112, FHV0111, FHV0109, FHV0108, FHV0107, FHV0105, FHV0104, FHV0701, FRV0900, FHRZ0117, FHRZ0116, FHRZ0115, FHRZ0114, FHRZ0713, FHRZ0113, FHRZ0412, FHRZ0112, FHRZ0111, FHRZ0109, FHRZ0108, FHRZ0107, FHRZ0105, FHRZ0104 und FHRZ0702. In den Untergruppen der Zusatzbausteine Kapital bei Tod und Hinterbliebenenrente wird der Sockelbetrag nur für beitragsfreie Versicherungen, Versicherungen gegen Einmalbeitrag und Versicherungen mit variabler Beitragszahlung gegeben. In der Untergruppe HRZNG0717 wird der Sockelbetrag auch für beitragspflichtige Versicherungen gegeben.
Der Sockelbetrag beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1. 2022):
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
| beitragspflichtig | beitragsfrei | ||
|---|---|---|---|
| – | 0 % | – | beim Zusatzbaustein Kapital bei Tod der Untergruppe T0700 |
| – | bei Versicherungen der Untergruppen HRZ0702 und HRZ0700 | ||
| – | bei Versicherungen der Untergruppen HRZ0105 und HRZ0104, außer bei Versicherungen mit variabler Beitragszahlung | ||
| – | beim Zusatzbaustein Kapital bei Tod zu den R– und StR-Tarifen in den Untergruppen T0105, T0104, außer bei Versicherungen mit variabler Beitragszahlung | ||
| – | beim Zusatzbaustein Kapital bei Tod zum Tarif (St)VR1 in den Untergruppen T0105, T0104 | ||
| 0 % | 0 % | – | bei Zukunftskapital der R– und StR-Tarife der Untergruppe HVT0700 |
| – | bei Versicherungen der Tarife L4, L6, L6Q, L8, RK3(P) der Untergruppe HVKP0700 | ||
| – | bei Zukunftsrenten der Untergruppen HVAVMG0104, FGKAVMG0104, HVSPT0105 und HVSPT0104 | ||
| – | bei Versicherungen der Untergruppen HVSPE0105, HVSPE0104, HVSPT0700, HVE0700, FGK0701, FGKAVMGN0701, HVAVMGN0401, HVE0195, HVAVMG0401, FGKAVMG0701, HVSPE0700 und HVE0185 | ||
| – | bei Versicherungen des Tarifs VR1(T) und Zukunftsrente der R– und StR-Tarife der Untergruppe HVT0700 | ||
| – | bei Versicherungen der Tarife VL6, L1 und Stf1 der Untergruppe HVKP0700 | ||
| 0,10 % | 0 % | – | bei Zukunftskapital der Untergruppen HVSPT0105 und HVSPT0104 |
| – | bei Versicherungen des Tarifs (St)VR1 der Untergruppen HVT0105 und HVT0104 | ||
| – | bei Versicherungen des Tarifs VL6 der Untergruppe HVKP0104 | ||
| – | bei Versicherungen zum Tarif (St)VR1 der Untergruppen T0105 und T0104 | ||
| – | 0,15 % | – | bei Versicherungen der Untergruppen HRZA0104, HRZ0105 und HRZ0104 mit variabler Beitragszahlung |
| – | beim Zusatzbaustein Kapital bei Tod zu den R– und StR-Tarifen in der Untergruppe T0105, T0104 mit variabler Beitragszahlung | ||
| – | 0,10 % | – | beim Zusatzbaustein Kapital bei Tod zum Tarif (St)VR1 in der Untergruppe T0107 |
| 0,20 % | 0,10 % | – | bei Versicherungen ohne Erlebensfallbonus der Untergruppe HVSPE0107 |
| – | bei Zukunftsrente der Untergruppe HVSPT0107 | ||
| 0,15 % | 0 % | – | bei Versicherungen der Tarife (St)L11, (St)L1, Stf1 der Untergruppen HVKP0105, HVKP0104 |
| – | bei Versicherungen der Untergruppen FGKAVMG0106, FGKAVMG0105, FGK0105, FGK0704, FGK0104, HVAS0706, HVAVMG0106, HVAVMG0105 | ||
| – | bei Zukunftsrente ohne Erlebensfallbonus der Tarife der Untergruppen HVE0104 und HVE0105 | ||
| – | bei Zukunftsrente der Untergruppen HVT0105, HVT0104 | ||
| 0,20 % | 0 % | – | bei Zukunftsrente mit Erlebensfallbonus der Tarife der Untergruppen HVE0104 und HVE0105 |
| 0,20 % | 0,05 % | – | bei Versicherungen der Tarife L4, L6, L6Q, (St)L8, (St)RK3(P) der Untergruppen HVKP0105, HVKP0104 |
| – | bei Zukunftskapital der Untergruppen HVT0105, HVT0104 mit Ausnahme des Tarifs (St)VR1 | ||
| 0,20 % | 0,20 % | – | bei sonstigen Versicherungen |
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven erneut unverändert festgesetzt.
Der Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird zum Versicherungsstichtag 2021 mit dem Zinssatz 2,70 % aufgezinst. Für die davor liegenden Versicherungsstichtage werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Zinssätze erneut unverändert festgelegt.
Besonderer Sockelbetrag
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein Sockelbetrag festgelegt ist, einen besonderen Sockelbetrag.
Der besondere Sockelbetrag entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des Sockelbetrags gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
6 Fondsabhängige Überschussbeteiligung
Für Versicherungen der Untergruppen HV0114, HV0713, HV0113, HV0412, HV0112, HV0111, FPREB0117, FPREB0115, FPREB0114, FPREB0713, FPREB0113, FPREB0412, FPREB0112 und FPREB0711 der Überschussgruppen EPR und GPR, für Versicherungen der Untergruppen FHV0117, FHV0116, FHV0115, FHV0114, FHV0713, FHV0113, FHV0412, FHV0112, FHV0111, FHVAVMG0117, FHVAVMG0116, FHVAVMG0115, FHVAVMG0114, FHVAVMG0713, FHVAVMG0113, FHVAVMG0412, FHVAVMG0112, FHVAVMG0111, FHVSP0117, FHVSP0116, FHVSP0115, FHVSP0114, FHVSP0713, FHVSP0113, FHVSP0412, FHVSP0112, FHVSP0111, FJA0117, FJA0116, FJA0115, FJA0114, FJA0713, FJA0113, FJA0412, FJA0112, FJA0111, FJK0713, FJK0113, FJK0412, FJK0112 und FJK0111 sowie für Versicherungen des Tarifs (St)(T/O)BUFO der Untergruppen HV0719, HV0118, HV0117, HV0116, HV0115, HV0114, HV0713, HV0113, HV0412, HV0112 und HV0111 wird eine fondsabhängige Überschussbeteiligung in % des jeweiligen Fondswerts gegeben:
| Fondsname | ISIN | Jährlicher Überschussanteil in % des jeweiligen Fondswerts |
|---|---|---|
| Allianz Advanced Fixed Inc Euro A EUR | LU0706717351 | 0,3 |
| Allianz Advanced Fixed Inc Euro AT EUR | LU1205638155 | 0,3 |
| Allianz Advcd Fxd Inc Glb Aggt A EUR | LU1260871014 | 0,51 |
| Allianz Advcd Fxd Inc S/D A EUR | LU0856992614 | 0,12 |
| Allianz Advcd Fxd Inc S/D IT EUR | LU1093406343 | 0,05 |
| Allianz Asia Innovation – A – EUR | LU0348804922 | 1,05 |
| Allianz Best Styles Em Mkts A EUR | LU1136106207 | 0,84 |
| Allianz Best Styles Europe Equity SRI – A – EUR | LU2025542882 | 0,6 |
| Allianz Best Styles Global Equity SRI – A – EUR | LU2034157706 | 0,6 |
| Allianz China A–Shares A (EUR) | LU1997244873 | 1,05 |
| Allianz China Equity A USD | LU0348825331 | 1,05 |
| Allianz Convertible Bond A EUR | LU0706716205 | 0,66 |
| Allianz Convertible Bond A EUR | LU0706716205 | 0,66 |
| Allianz Dyn Mlt Asst Strat 75 A EUR | LU1089088311 | 0,84 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 15 A EUR | LU1089088071 | 0,54 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 15 IT2 EUR | LU2202893389 | 0 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 50 A EUR | LU1019989323 | 0,84 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 50 IT2 EUR | LU2202893462 | 0 |
| Allianz Dynamic Multi Asset Strategy SRI 75 IT2 EUR | LU2202893546 | 0 |
| Allianz Emerging Markets Select Bond – A (H2–EUR) | LU2041105730 | 0,71 |
| Allianz Emerging Markets Sovereign Bond A EUR | LU1958620012 | 0,75 |
| Allianz Euro Bond A EUR | LU0165915215 | 0,45 |
| Allianz Euro Bond AQ EUR | LU1250164214 | 0,9 |
| Allianz Euro Inflationlinked Bond A EUR | LU0988442017 | 0,36 |
| Allianz Euro Rentenfonds A EUR | DE0008475047 | 0,33 |
| Allianz Euro Rentenfonds P EUR | DE0009797480 | 0,07 |
| Allianz Europe Equity Gr Sel A EUR | LU0908554255 | 0,9 |
| Allianz Europe Equity SRI A EUR | LU0542502157 | 0,9 |
| Allianz Europe Small Cap Equity A EUR | LU0293315023 | 1,05 |
| Allianz Europe Small Cap Equity AT EUR | LU0293315296 | 1,05 |
| Allianz European Equity Div A20 EUR | LU1664206874 | 0,9 |
| Allianz European Equity Div AT EUR | LU0414045822 | 0,9 |
| Allianz European Equity Div IT EUR | LU0414047281 | 0,05 |
| Allianz European Equity Div IT20 EUR | LU1664206957 | 0,05 |
| Allianz FinanzPlan 2020 C | LU0261743172 | 0,66 |
| Allianz FinanzPlan 2025 C | LU0261743339 | 0,75 |
| Allianz FinanzPlan 2030 C | LU0261743842 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2035 C | LU0261744147 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2040 C | LU0261744907 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2045 C | LU0261745383 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2050 C | LU0261745896 | 1,08 |
| Allianz FinanzPlan 2055 C | LU0791152589 | 1,08 |
| Allianz Flexi Rentenfonds A EUR | DE0008471921 | 0,54 |
| Allianz Flexi Rentenfonds IT2 EUR | DE000A2AMPQ3 | 0,03 |
| Allianz Global Artificial Intelligence A EUR | LU1548497186 | 1,05 |
| Allianz Global Emerging Markets Equity Dividend A | LU1254138628 | 1,05 |
| Allianz Global Inflation–Linked Bond – A (H–EUR) | LU2049824811 | 0,48 |
| Allianz Global Sustainability A EUR | LU0158827195 | 0,9 |
| Allianz Green Bond AT EUR | LU1542252181 | 0,54 |
| Allianz Green Bond IT EUR | LU1297616366 | 0 |
| Allianz Interglobal A EUR | DE0008475070 | 1,05 |
| Allianz Interglobal IT EUR | DE000A2DU1Z9 | 0,08 |
| Allianz Internationaler Rentenfds A EUR | DE0008475054 | 0,51 |
| Allianz Mobil–Fonds A EUR | DE0008471913 | 0,04 |
| Allianz Multi Asset Risk Control A EUR | LU0268212239 | 0,78 |
| Fondsname | ISIN | Jährlicher Überschussanteil in % des jeweiligen Fondswerts |
| Allianz Nebenwerte Deutschland A EUR | DE0008481763 | 0,9 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland A20 EUR | DE000A2ATB57 | 0,9 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland I EUR | DE0009797530 | 0,05 |
| Allianz Nebenwerte Deutschland I20 EUR | DE000A2ATB65 | 0,05 |
| Allianz Oriental Income AT EUR | LU0348784041 | 0,9 |
| Allianz Rentenfonds A EUR | DE0008471400 | 0,33 |
| Allianz Rentenfonds IT2 EUR | DE000A2AMPP5 | 0 |
| Allianz Rohstofffonds A EUR | DE0008475096 | 0,9 |
| Allianz Strategic Bond – A – (H2–EUR) | LU2072100485 | 0,54 |
| Allianz Strategie Wachstum + A EUR | DE0009797274 | 1,02 |
| Allianz Strategiefds Stabilität A EUR | DE0009797282 | 0,68 |
| Allianz Strategiefonds Balance A EUR | DE0009797258 | 0,8 |
| Allianz Strategiefonds Balance IT2 EUR | DE000A14N9Y9 | 0 |
| Allianz Strategiefonds Stabilität IT2 EUR | DE000A2AMPK6 | 0 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum + IT2 EUR | DE000A2AMPM2 | 0 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum A EUR | DE0009797266 | 0,91 |
| Allianz Strategiefonds Wachstum IT2 EUR | DE000A2AMPL4 | 0 |
| Allianz Strategy 50 CT EUR | LU0352312184 | 0,8 |
| Allianz Strategy 75 CT EUR | LU0352312853 | 0,91 |
| Allianz Thematica A EUR | LU1479563717 | 0,96 |
| Allianz Thematica IT EUR | LU2009011938 | 0,14 |
| Allianz Thesaurus AT EUR | DE0008475013 | 0,9 |
| Allianz US Equity Fund | LU0256843979 | 0,9 |
| Allianz US Equity Fund –A (H–EUR)– EUR | LU1992126729 | 0,9 |
| Allianz US Short Dur Hi Inc Bd A H2 EUR | LU1282651808 | 0,66 |
| Allianz Vermögensbildung Deutschl A EUR | DE0008475062 | 0,9 |
| Allianz Vermögensbildung Deutschl A20 EUR | DE000A2ATB73 | 0,9 |
| Allianz Vermögensbildung Europa A EUR | DE0008481813 | 0,81 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Ausgewogen IT2 EUR | LU1490969653 | 0 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Defensiv IT2 EUR | LU1490969737 | 0 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Dyn C EUR | LU0458234829 | 1,06 |
| Allianz Vermögenskonzept SRI Dynamisch IT2 EUR | LU1490969810 | 0 |
| Allianz Vermskonz SRI Agg C EUR | LU0324636652 | 0,92 |
| Allianz Vermskonz SRI Defesv C EUR | LU0324635688 | 0,74 |
| Allianz Wachstum Euroland A EUR | DE0009789842 | 0,9 |
| Allianz Wachstum Euroland A20 EUR | DE000A2ATB81 | 0,9 |
| Allianz Wachstum Euroland IT2 EUR | DE000A2AMPN0 | 0,05 |
| Allianz Wachstum Euroland IT20 EUR | DE000A2ATB99 | 0,05 |
| Allianz Wachstum Europa A EUR | DE0008481821 | 0,9 |
| Allianz Wachstum Europa A20 EUR | DE000A2ATCA0 | 0,9 |
| Amundi Bavarian Equity Fund – P EUR DIS | FR0013494879 | 0,5 |
| Amundi Ethik Fonds A | AT0000857164 | 0,45 |
| Amundi Ethik Plus A ND | DE0009792002 | 0,69 |
| Amundi Ethik Plus H DA | DE000A2P8UC2 | 0,15 |
| Amundi European Sector Rotation Fund I C/D | FR0013356086 | 0 |
| Amundi Fds European Eq Val I2 EUR C | LU1883315480 | 0 |
| Amundi Fds Glb Ecology ESG I2 EUR C | LU1883320050 | 0 |
| Amundi Funds – Global Ecology ESG A EUR | LU1883318740 | 0,9 |
| Amundi MSCI Europe Climate Paris Aligned PAB UCITS ETF DR (C) | LU2182388319 | 0 |
| Amundi MSCI World Climate Paris Aligned PAB UCITS ETF | LU2182388400 | 0 |
| Amundi Multi Manager Best Select H ND | DE000A2DW327 | 0 |
| AS SICAV I Em Mkts Eq A Acc USD | LU0132412106 | 1,05 |
| BGF Global Allocation A2 EUR | LU0171283459 | 1,05 |
| BGF Global Allocation D2 USD EUR | LU0523293024 | 0,3 |
| BGF Systematic Glb SmallCap A2 USD | LU0054578231 | 1,05 |
| BGF US Basic Value A2 | LU0072461881 | 1,05 |
| BGF World Gold A2 USD | LU0055631609 | 1,23 |
| BGF World Mining A2 | LU0075056555 | 1,23 |
| BNP Paribas Global Envir Cl C | LU0347711466 | 0,88 |
| BNP Paribas Global Envir I C | LU0347711623 | 0 |
| Fondsname | ISIN | Jährlicher Überschussanteil in % des jeweiligen Fondswerts |
| BSF Managed Index Port Growth A2 EUR | LU1241524880 | 0,6 |
| BSF Managed Index Port Growth D2 EUR | LU1304596841 | 0 |
| BSF Managed Index Port Mod A2 EUR | LU1241524708 | 0,6 |
| BSF Managed Index Port Mod D2 EUR | LU1304596684 | 0 |
| Carmignac Investissement A EUR Acc | FR0010148981 | 0,75 |
| Carmignac Patrimoine A EUR Acc | FR0010135103 | 0,75 |
| Carmignac Pf Emerg Patrim A EUR Acc | LU0592698954 | 0,75 |
| CB Geldmarkt Deutschland I P EUR | LU0585535577 | 0,04 |
| ComStage DAX® ETF | LU0378438732 | 0 |
| ComStage MSCI Emerging Markets ETF | LU0635178014 | 0 |
| ComStage MSCI World ETF EUR | LU0392494562 | 0 |
| Concentra A EUR | DE0008475005 | 0,9 |
| CPR Invest Defensive A Acc | LU1203018533 | 0,76 |
| CPR Invest Dynamic A Acc | LU1203020190 | 0,92 |
| CPR Invest Reactive A Acc | LU1103787690 | 0,89 |
| Dimensional Global Core Equity B | IE00B2PC0260 | 0 |
| Dimensional World Equity EUR Acc | IE00B4MJ5D07 | 0 |
| DJE – Dividende & Substanz P (EUR) | LU0159550150 | 0,85 |
| DJE – Dividende & Substanz XP (EUR) | LU0229080733 | 0 |
| DWS Akkumula TFC | DE000DWS2L90 | 0 |
| DWS Deutschland FC | DE000DWS2F23 | 0 |
| DWS Deutschland GLC | DE000DWS2S28 | 0,6 |
| DWS Deutschland GTFC | DE000DWS2S36 | 0 |
| DWS Deutschland LC | DE0008490962 | 0,6 |
| DWS Invest Euro–Gov Bonds LC | LU0145652052 | 0,3 |
| DWS Invest Top Asia LD | LU0145648456 | 0,75 |
| DWS Top Dividende LD | DE0009848119 | 0,63 |
| DWS Top Dividende TFC | DE000DWS18Q3 | 0 |
| DWS Vermögensbildungsfonds I LD | DE0008476524 | 0,63 |
| Ethna–AKTIV A | LU0136412771 | 0,6 |
| Fidelity America A–Dis–USD | LU0048573561 | 0,9 |
| Fidelity America Y–Dis–USD | LU1064925735 | 0 |
| Fidelity Em Mkts Y–DIST–USD | LU0936576593 | 0 |
| Fidelity European Growth A–Dis–EUR | LU0048578792 | 0,9 |
| Fidelity Global Technology A–Acc–EUR | LU1213836080 | 0,9 |
| First Eagle Amundi International IU–C | LU0433182176 | 0 |
| Fondak A EUR | DE0008471012 | 0,84 |
| Fondak A20 EUR | DE000A2ATB40 | 0,84 |
| Fondak I EUR | DE000A0MJRM3 | 0 |
| Fondak I20 EUR | DE000A2ATB32 | 0,04 |
| Franklin Mutual European A(acc)EUR | LU0140363002 | 1,05 |
| Franklin S&P 500 Paris Aligned Climate UCITS ETF (EUR) | IE00BMDPBZ72 | 0 |
| Franklin STOXX Europe 600 Paris Aligned Climate UCITS ETF | IE00BMDPBY65 | 0 |
| FvS – Multi Asset – Growth I | LU0323578228 | 0 |
| FvS – Multi Asset – Growth R | LU0323578491 | 0,75 |
| FvS Multi Asset – Balanced I | LU0323578061 | 0 |
| FvS Multi Asset – Balanced R | LU0323578145 | 0,75 |
| FvS Multiple Opportunities II R | LU0952573482 | 0,75 |
| FvS SICAV Multiple Opportunities R | LU0323578657 | 0,75 |
| GS Global CORE® Eq E Acc EURClose | LU0257370246 | 1,25 |
| GS Global CORE® Eq I Acc EUR Close | LU0280841296 | 0 |
| H & A PRIME VALUES Income (R) EUR A | AT0000973029 | 0,68 |
| Invesco Euro Short Term Bond A EUR Acc | LU0607519195 | 0,38 |
| Invesco Pan Eur StructEq A EUR Acc | LU0119750205 | 0,81 |
| Invesco Pan Eur StructEq C EUR Acc | LU0119753134 | 0,32 |
| iShares Core MSCI EM IMI ETF USD Acc EUR | IE00BKM4GZ66 | 0 |
| iShares Core MSCI Pac ex–Jpn ETF USD Acc | IE00B52MJY50 | 0 |
| iShares Core MSCI World ETF USD Acc EUR | IE00B4L5Y983 | 0 |
| iShares Core S&P 500 ETF USD Acc | IE00B5BMR087 | 0 |
| iShares MSCI Europe ETF EUR Dist | IE00B1YZSC51 | 0 |
| Fondsname | ISIN | Jährlicher Überschussanteil in % des jeweiligen Fondswerts |
| iShares STOXX Global Sel Div 100 (DE) | DE000A0F5UH1 | 0 |
| JPM Emerging Markets Equity A (acc) EUR | LU0217576759 | 0,93 |
| JPM Europe Dynamic Sm Cp A perf (acc)EUR | LU0210072939 | 0,93 |
| JPM Global Macro Opps A (acc) EUR | LU0095938881 | 0,78 |
| JSS Sustainable Bond EUR P EUR dist | LU0158938935 | 0,42 |
| JSS Sustainable Eq Glb Th P EUR dist | LU0229773345 | 1,05 |
| Kapital Plus A EUR | DE0008476250 | 0,54 |
| Kapital Plus I EUR | DE0009797613 | 0,03 |
| Lyxor Core STOXX Europe 600(DR) ETF Acc EUR | LU0908500753 | 0 |
| Lyxor MSCI Europe ETF Dist A/I | FR0010261198 | 0 |
| M&G (Lux) Optimal Income A EUR Acc | LU1670724373 | 0,75 |
| M&G Global Themes Euro A Acc | GB0030932676 | 1,05 |
| Magellan C | FR0000292278 | 0,75 |
| MetallRente Fonds Portfolio A EUR Inc | LU0147989353 | 0,45 |
| MetallRente Fonds Portfolio I EUR Acc | LU1190435906 | 0 |
| MFS Meridian European Core Eq A1 EUR | LU0125946151 | 0,96 |
| MS INVF European Champions Fund A EUR | LU1387591305 | 0,98 |
| Nordea 1 – European Stars Equity BP EUR | LU1706106447 | 1,05 |
| Nordea 1 – Global Climate & Envir BI EUR | LU0348927095 | 0 |
| Nordea 1 – Global Climate & Envir BP EUR | LU0348926287 | 0,9 |
| ÖkoWorld ÖkoVision Classic C | LU0061928585 | 0,35 |
| ÖkoWorld ÖkoVision® Classic T | LU1727504356 | 0 |
| PB VP Nachhaltig 50 AK 4 | DE000A0M03X1 | 0 |
| PB VP Nachhaltig 70 AK 4 | DE000A0M0317 | 0 |
| Pictet–Biotech PUSD | LU0090689299 | 1,04 |
| Pictet–Global Emerging Debt P USD | LU0128467544 | 0,66 |
| Pictet–Global Megatrend Sel P EUR | LU0386882277 | 0,96 |
| PIMCO GIS Dynamic Bd E EUR H Acc | IE00B5B5L056 | 0,97 |
| PIMCO GIS Em Mkts Bd E EURH Acc | IE00B11XYW43 | 0,91 |
| PIMCO GIS Em Mkts Bdd E USD Acc | IE00B11XYX59 | 0,91 |
| PIMCO GIS Euro Bond E EUR Acc | IE00B11XYY66 | 0,73 |
| PIMCO GIS Euro Bond Instl EUR Acc | IE0004931386 | 0,05 |
| PIMCO GIS Glb Bd E USD Acc | IE00B11XZ210 | 0,75 |
| PIMCO GIS Glb Bd Instl USD Acc | IE0002461055 | 0,05 |
| PIMCO GIS Glb Cr Ast Allc E EURH Acc | IE00B4YYY703 | 1,16 |
| PIMCO GIS Global Bond ESG Fund E USD inc | IE00BYXVW230 | 0,77 |
| PIMCO GIS Global Bond ESG Instl USD Acc | IE00BYXVTY44 | 0,05 |
| PIMCO GIS Income E USD Acc | IE00B7KFL990 | 0,78 |
| PIMCO GIS Income Institutional USD Acc | IE00B87KCF77 | 0,05 |
| Raiffeisen Nachhaltigkeit–Mix A | AT0000859517 | 0,63 |
| Raiffeisen–Nachhaltigkeit–Mix I VTA | AT0000A1VG68 | 0 |
| Robeco Asia–Pacific Equities D EUR | LU0084617165 | 0,9 |
| Robeco Asia–Pacific Equities I € | LU1493701376 | 0,1 |
| Robeco BP Global Premium Eq D EUR | LU0203975437 | 0,75 |
| Robeco BP Global Premium Eq I EUR | LU0233138477 | 0,18 |
| Robeco QI EM Active Equities D € | LU0329355670 | 0,75 |
| Santander Select Defensive A | LU0781563332 | 0,69 |
| Santander Select Dynamic A | LU0781564579 | 0,96 |
| Santander Select Moderate A | LU0781563928 | 0,83 |
| Sauren Global Balanced A | LU0106280836 | 0,4 |
| Sauren Global Growth A | LU0095335757 | 0,4 |
| Schroder ISF Asian Eq Yld A Acc USD | LU0188438112 | 0,93 |
| Schroder ISF Em Mkts A Acc EUR | LU0248176959 | 0,93 |
| Schroder ISF EURO Corp Bd A Acc EUR | LU0113257694 | 0,49 |
| Schroder ISF Glb InflLnkdBd A Acc EUR | LU0180781048 | 0,47 |
| Schroder ISF Global Equity A Acc | LU0215105999 | 0,78 |
| Swisscanto (LU) Portfolio Fund Sustainable Balanced (EUR) AT | LU0208341536 | 0,66 |
| Swisscanto Portfolio Fund Sustainable Balanced (EUR) DA | LU1813277669 | 0 |
| T. Rowe Price Glb Nat Res Eq A USD | LU0272423673 | 0,96 |
| Templeton Asian Growth A(Ydis)USD | LU0029875118 | 1,05 |
| Fondsname | ISIN | Jährlicher Überschussanteil in % des jeweiligen Fondswerts |
| Templeton Eastern Europe A(acc)EUR | LU0078277505 | 1,05 |
| Templeton Global Bond A(Mdis)EUR | LU0152981543 | 0,6 |
| Templeton Global Bond I(acc)EUR | LU0195953079 | 0,06 |
| Templeton Growth (Euro) A(acc)EUR | LU0114760746 | 1,05 |
| Threadneedle (Lux) American 1U | LU1868836591 | 0,9 |
| Threadneedle (Lux) American 9U | LU1868837300 | 0 |
| Threadneedle (Lux) Asia Equities 1U USD | LU1864951790 | 0,9 |
| Threadneedle (Lux) Eurp Hi Yld Bd 1E | LU1829334579 | 0,72 |
| Threadneedle (Lux) Global Select 1U USD | LU1864957219 | 0,9 |
| Threadneedle (Lux) Global Select 9U USD | LU1864957995 | 0 |
| Threadneedle (Lux) – Global Smaller Companies AE | LU0570870567 | 0,9 |
| Threadneedle(Lux)Pan Eurp ESG Eqs 1E EUR | LU1832003567 | 0,9 |
| UBS ETF MSCI Emerging Markets SRI (USD) A–cap (EUR) | LU1048313974 | 0 |
| UBS ETF MSCI EMU SRI EUR A dis | LU0629460675 | 0 |
| UBS ETF MSCI Pacific SRI (USD) A–dis (EUR) | LU0629460832 | 0 |
| UBS ETF MSCI USA SRI USD A dis | LU0629460089 | 0 |
| UBS ETF MSCI World SRI USD A acc | LU0950674332 | 0 |
| UniDividendenAss –net– A | LU0186860663 | 0,93 |
| UniEM Global A | LU0115904467 | 0,54 |
| UniEuroRenta | DE0008491069 | 0,21 |
| UniFavorit: Aktien | DE0008477076 | 0,42 |
| UniGlobal | DE0008491051 | 0,42 |
| UniRak | DE0008491044 | 0,42 |
| UniStrategie:Ausgewogen | DE0005314116 | 0,42 |
| UniStrategie:Dynamisch | DE0005314124 | 0,54 |
| UniStrategie:Offensiv | DE0005314447 | 0,54 |
| VermögensManagement Balance A EUR | LU0321021155 | 1,38 |
| VermögensManagement Chance A EUR | LU0321021585 | 1,7 |
| VermögensManagement Substanz A EUR | LU0321021072 | 0,95 |
| VermögensManagement Wachstum A EUR | LU0321021312 | 1,48 |
| Xtrackers DAX ETF 1C | LU0274211480 | 0 |
| Xtrackers Euro Stoxx 50 ETF 1C | LU0380865021 | 0 |
| Xtrackers Euro Stoxx Quality Div ETF ID | LU0292095535 | 0 |
| Xtrackers II Global Agg Bd Swap ETF 1D | LU0942970103 | 0 |
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE – III
III. Überschussanteilsätze für die nach 1994 und vor Juli 2000 eingeführten Tarife (einschließlich der ab Februar 1999 eingeführten Tarife der ehemaligen Vereinten Leben)
| Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | |||
|---|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)1 | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1 Überschussbeteiligung der Hauptversicherungen | ||||
| 1.1 Überschussgruppen EK und GK | ||||
| Untergruppen HVN0299, HVN0896, HV0496, HV0195 | ||||
| L- und St-Tarife | 0 | 0 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| VL-Tarife | 0 | 0 | 0 | Bonus |
| Untergruppen HVEB0497, HVEB0197, HVEB0196, HVEB0795, HVEB0195 | 0 | 0 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| Untergruppen HVKE0299, HVKE0896 | ||||
| L-Tarife | 0 | 0 | 0 | Ansammlung |
| St-Tarife | 0 | 0 | 0 | Ansammlung |
| Untergruppen HV0896, HV5S08962, HVEBS0497, HVEBS0197, HVEBS0896 | 0 | 0 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| Untergruppen HVSP0299, HVSP0496, HVSP0895 | 0 | 0 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| Untergruppe HV2S07953,4 | – | – | 0 | Ansammlung, Bonus |
Zusätzlich werden jährliche Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4, 5 und 6 auf Seite 65 f.
1 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
2 Versicherungen der Untergruppe HV5S0896 erhalten als Vorfinanzierung der oben genannten Überschussbeteiligung einen jährlichen Sofortüberschussanteil: für männliche Versicherte: 1,76 % des Grundbeitrags, für weibliche Versicherte: 2,80 % des Grundbeitrags.
Der Sofortüberschussanteil wird ab Beginn der Versicherung unter der Annahme, dass er in seiner Höhe unverändert bleibt, zur einmaligen Erhöhung der Versicherungsleistung verwendet. Er wird bei Fälligkeit einem der Versicherung zugeordneten Vorfinanzierungskonto angelastet. Der jährliche Überschussanteil ergibt sich aus dem Grund-, Zins- und Zusatzüberschussanteil abzüglich der zur Tilgung des Vorfinanzierungskontos benötigten Mittel. Auch vom gesamten Schlussüberschussanteil (siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 65 f.) werden, falls erforderlich, bis zur Tilgung des Vorfinanzierungskontos benötigte Mittel abgezogen. Die Verzinsung des Vorfinanzierungskontos beträgt 4,6 %.
3 Falls als Überschussverwendung Bonus vereinbart wurde, ist zu beachten: Die Sätze für den Grund- und Zinsüberschussanteil gelten nur für die Hauptversicherung. Für die Überschussbeteiligung des Bonus gelten die angegebenen Sätze für die Untergruppe HV0195.
4 Außerdem erhalten die Versicherungen der Untergruppe HV2S0795 einen jährlichen Sofortüberschussanteil: männliche Versicherte 1,44 ‰ und weibliche Versicherte 1,20 ‰ der maßgebenden Versicherungssumme. Der Sofortüberschussanteil wird ab Beginn der Versicherung unter der Annahme, dass er in seiner Höhe unverändert bleibt, zur einmaligen Erhöhung der Versicherungsleistung verwendet.
| Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| 1.2 Überschussgruppen ER und GR | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | |||
| Untergruppe HV08981 | |||
| R-, StR-, SnR-Tarife | 0 % | der maßgebenden Größe | Tarifbonus, Erlebensfallbonus Verrechnung |
| Untergruppen HV0897, HVTR0497, HVTR0197, HVTR0896 | 0 % | der maßgebenden Größe | Ansammlung |
| Untergruppen HVN0897, HV0195, HVEB0497, HVEB0197, HVEB0196, HVEB0795, HVEB0195 | 0 % | der maßgebenden Größe | Ansammlung, Bonusrente |
| Während des Rentenbezugs | |||
| Untergruppen HV0898, HV0897, HVTR0497, HVTR0197, HVTR0896, HVN0897, HV0195 | |||
| Zusätzliche beitragsfreie Rente | vertragsindividuell2 | Überschussrente | |
| Jährliche Rentenerhöhung | Rentenbeginn bis 2019 | vertragsindividuell3 | |
| ab 2020 | 0,50 % der Gesamtrente3 | ||
| oder | 0,25 % | der maßgebenden Größe4 | Zusatzrente, Auszahlung |
| Untergruppen HVEB0497, HVEB0197, HVEB0196, HVEB0795, HVEB0195 | 0,25 % | der maßgebenden Größe4 | Auszahlung |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 5 und 6 auf Seite 65 f.
1 Der Überschussanteilsatz für den jährlichen Überschussanteil gilt für die Hauptversicherung und eine ggf. eingeschlossene HinterbliebenenRenten-Zusatzversicherung ohne Bonus.
2 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente sind die Sterbetafel AZ2008RÜ, eine Verzinsung von 4,25 %4 sowie der in der Tabelle angegebene Satz für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente. Davon abweichend wird für Versicherungen mit Rentenbeginn vor Januar 2006 die Sterbetafel DAV94R und eine Verzinsung von 4,25 %4 angewendet.
3 Bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2006, bei denen auf Basis des angegebenen Satzes für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente keine zusätzliche beitragsfreie Rente finanzierbar ist, wird die Erhöhung der Gesamtrente vertragsindividuell ermittelt.
4 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.3 Überschussgruppen ET und GT | ||||
| Untergruppen HVN08961, HV0195 | 35 | 30 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 54 | 43 | maßgebende Versicherungssumme | einjähriger Bonus |
1 Für Versicherungen mit Versicherungsbeginn ab 1999 gilt: Die angegebenen Überschussanteilsätze gelten für Versicherungssummen bis 2.556.460 €.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.4 Überschussgruppen EBU und GBU | ||||
| Untergruppe HV0195 | ||||
| Beitragspflichtige Versicherungen | ||||
| Versicherungen mit Verrechnung | Verrechnung | |||
| Berufsgruppe A | 26 | 31 | maßgebender Beitrag | |
| Berufsgruppe B | 9 | 15 | ||
| Berufsgruppen C, D, E | 4 | 8 | ||
| Berufsgruppen F, G | 6 | 11 | ||
| Berufsgruppe H | 31 | 37 | ||
| StBUt-Tarife | 9 | 9 | ||
| BU- und StBU-Tarife | 3 | 3 | ||
| Versicherungen mit Bonussystem | einjährige Bonusrente | |||
| Berufsgruppe A | 35 | 45 | maßgebende Rente | |
| Berufsgruppe B | 10 | 18 | ||
| Berufsgruppen C, D, E | 4 | 9 | ||
| Berufsgruppen F, G | 6 | 12 | ||
| Berufsgruppe H | 45 | 59 | ||
| StBUt-Tarife | 10 | 10 | ||
| BU- und StBU-Tarife | 3 | 3 | ||
| Laufende Renten | 0,25 | 0,25 | maßgebende Rente1 | Zusatzrente |
Zusätzlich werden für die BU- und StBU-Tarife Schlussüberschussanteile in % der maßgebenden Beiträge für jedes Versicherungsjahr gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 65 f.
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.5 Überschussgruppe BGRV | 40 | 40 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzversicherungen | ||||
| 2.1 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung | ||||
| Untergruppen BUZ0898, BUZS0898, BUZ0896, BUZ0195, BUZN0896, BUZSP0895 | ||||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | ||||
| Beitragspflichtige Versicherungen | ||||
| Versicherungen mit Verrechnung | Verrechnung | |||
| Berufsgruppe A | 33 | 38 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | |
| Berufsgruppe B | 18 | 23 | ||
| Berufsgruppen C, D, E | 9 | 14 | ||
| Berufsgruppen F, G | 15 | 20 | ||
| Berufsgruppe H | 38 | 43 | ||
| sonst | 13 | 13 | ||
| Versicherungen mit Bonussystem | einjährige Überschussrente1 | |||
| Berufsgruppe A | 49 | 61 | versicherte BU-Rente | |
| Berufsgruppe B | 22 | 30 | ||
| Berufsgruppen C, D, E | 10 | 16 | ||
| Berufsgruppen F, G | 18 | 25 | ||
| Berufsgruppe H | 61 | 75 | ||
| sonst | 15 | 15 | ||
| Beitragsfreie Versicherungen | 0 | 0 | maßgebende Größe | bei der Hauptversicherung |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit2 | 0,25 | 0,25 | maßgebende Größe3 | Zusatzrente |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile in % der maßgebenden Beiträge für die Zusatzversicherung für jedes Versicherungsjahr gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 65 f.
1 Die Überschussverwendung Überschussrente ist nur in der Untergruppe BUZ0898 möglich.
2 In der Untergruppe BUZ0898 wird der jährliche Überschussanteil, sofern bei der Hauptversicherung als Überschussverwendungsart Tarifbonus vereinbart wurde, nach Eintritt der Berufsunfähigkeit „bei der Hauptversicherung“ verwendet.
3 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2.2 Zusätzlicher Todesfallschutz | ||||
| Untergruppen ZTN0896, ZT0195 und (zu R-Tarifen) ZT0898 | 35 | 30 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | Verrechnung |
| Untergruppen ZT0896, ZTS0898 und (zu StR-Tarifen) ZT0898 | 21 | 25 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | Verrechnung |
| Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | |
|---|---|---|
| 2.3 Pflegerente | ||
| Untergruppen PR08961, PRN0896, PRSP0895, PR0195 | ||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | ||
| Tarif PS | 0 % der maßgebenden Größe | Bonusrente |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 0,25 % der maßgebenden Rente2 | Zusatzrente |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile in % der maßgebenden Rente für jedes Versicherungsjahr gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 65 f.
1 In der Untergruppe PR0896 wird der jährliche Überschussanteil, sofern bei der Hauptversicherung als Überschussverwendungsart Tarifbonus vereinbart wurde, während der Aufschubdauer „bei der Hauptversicherung“ verwendet.
2 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | |
|---|---|---|
| 2.4 KinderRenten-Zusatzversicherung | ||
| Untergruppe JR0897 | ||
| Beitragspflichtige Versicherung | ||
| Männliche versicherte Person | 35 % des maßgebenden Beitrags für die Zusatzversicherung | Verrechnung |
| Weibliche versicherte Person und Partnerversicherungen | 30 % des maßgebenden Beitrags für die Zusatzversicherung | Verrechnung |
| Laufende Kinderrenten | 0,25 % der maßgebenden Größe1 | Zusatzrente |
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
3 Ansammlungszinssatz
Bei der Überschussverwendungsart Ansammlung werden das Ansammlungsguthaben und die Überschussanteile mit einem Satz von 2,30 % verzinst. In den Untergruppen HVSP0299, HVSP0496 und HVSP0895 beträgt der Ansammlungszinssatz 2,05 %.
4 Zusatzüberschussanteil
Bei den Überschussgruppen EK und GK wird ein jährlicher Überschussanteil (Zusatzüberschussanteil) in ‰ der maßgebenden Versicherungssumme gegeben.
Bei den Untergruppen HVEB0497, HVEB0197, HVEB0196, HVEB0795, HVEB0195 sowie bei VL-Tarifen in den Untergruppen HVN0299, HVN0896, HV0496 und HV0195 wird kein Zusatzüberschussanteil gegeben.
Der Zusatzüberschussanteil wird nur bei Versicherungen mit laufender (nicht variabler) Beitragszahlung gegeben, solange Beiträge gezahlt werden. Er beträgt:
– 0 ‰
5 Schlussüberschussanteil
Der Schlussüberschussanteil wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre können die Schlussüberschussanteilsätze auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
5.1 Gesamter Schlussüberschussanteil
Der gesamte Schlussüberschussanteil der Versicherung ergibt sich bei Fälligkeit als Summe des normalen Schlussüberschussanteils, des Schlussüberschussanteils bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge und des zusätzlichen Schlussüberschussanteils, bei Rentenversicherungen abzüglich der benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung1;
bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, werden ferner die benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer abgezogen.2
Der gesamte Schlussüberschussanteil beträgt dabei mindestens null.
Normaler Schlussüberschussanteil
In den Überschussgruppen EK, GK, ER und GR wird ein normaler Schlussüberschussanteil gegeben. Davon ausgenommen sind die Untergruppen HV0897, HVTR0497, HVTR0197 und HVTR0896. Der normale Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1. 2022):
| – Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr: | Bezugsgröße | ||
|---|---|---|---|
| 0 ‰ | – | bei Versicherungen der Untergruppen HVN0299, HVN0896, HV0496, HV0195, HVEB0497, HVEB0197, HVEB0196, HVEB0795, HVEB0195 und HV2S0795 der Überschussgruppen EK und GK | maßgebende Versicherungssumme |
| 0 ‰ | – | bei Versicherungen der Untergruppen HVN0897, HV0195, HVEB0497, HVEB0197, HVEB0196, HVEB0795 und HVEB0195 der Überschussgruppen ER und GR vor Beginn der Rentenzahlung | maßgebende Rente |
| 0 ‰ | – | bei sonstigen Versicherungen3 | maßgebende Größe für den Zinsüberschuss einschließlich Bonus |
Bei Versicherungen mit variabler Beitragszahlung gelten alle Versicherungsjahre als beitragspflichtig, bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag gelten alle Versicherungsjahre als beitragsfrei.
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Schlussüberschussanteil bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge
Für beitragspflichtige Versicherungen der Tarife BU und StBU der Überschussgruppen EBU und GBU, für beitragspflichtige Versicherungen der Untergruppen BUZ0898, BUZS0898, BUZ0896, BUZ0195, BUZN0896 und BUZSP0895 sowie für Versicherungen vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit der Untergruppen PR0896, PRN0896, PRSP0895 und PR0195 wird ein Schlussüberschussanteil gegeben. Der Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021:
| 1,6 % | – | des maßgebenden Beitrags für Versicherungen der Tarife BU und StBU der Überschussgruppen EBU und GBU |
| 2,8 % | – | des maßgebenden Beitrags für die Zusatzversicherung für Versicherungen der Untergruppen BUZ0898, BUZS0898, BUZ0896, BUZ0195, BUZN0896 und BUZSP0895 bei Berufsgruppe A, B, C, D, E, F, G oder H |
| 1,6 % | – | des maßgebenden Beitrags für die Zusatzversicherung für Versicherungen der Untergruppen BUZ0898, BUZS0898, BUZ0896, BUZ0195, BUZN0896 und BUZSP0895 außerhalb der Berufsgruppen A, B, C, D, E, F, G und H |
| 0,0 % | – | der maßgebenden Rente für Versicherungen der Untergruppen PR0896, PRN0896, PRSP0895 und PR0195 |
Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Zusätzlicher Schlussüberschussanteil
Versicherungen mit einem Zinsüberschussanteil bzw. Versicherungen der Überschussgruppen ER und GR erhalten einen zusätzlichen Schlussüberschussanteil in Höhe eines jährlichen Überschussanteils für das letzte Jahr der Versicherungsdauer bzw. Aufschubdauer.
Die Fußnoten sind auf Seite 64 zusammengefasst.
5.2 Besonderer Schlussüberschussanteil
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein gesamter Schlussüberschussanteil festgelegt ist, einen besonderen Schlussüberschussanteil; dies gilt auch für Rentenversicherungen, für die eine Neubewertung der Deckungsrückstellung vorgenommen worden ist.
Der besondere Schlussüberschussanteil entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer; bei Rentenversicherungen erhöht sich der besondere Schlussüberschussanteil um den Betrag, um den der gesamte Schlussüberschussanteil zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung reduziert deklariert wurde.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bekannt gegebenen Grundsätzen zur Neubewertung der Deckungsrückstellung für Rentenversicherungsverträge vorgenommen.
2 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
3 Die Schlussüberschussanteile werden zum Versicherungsstichtag 2021 mit dem Zinssatz 2,70 % aufgezinst. Für die davor liegenden Versicherungsstichtage werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Zinssätze erneut unverändert festgesetzt.
6 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven
Der Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre kann der Sockelbetrag auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
Bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, werden diejenigen benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer abgezogen, die nicht durch die reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils finanziert werden können.1
Der Sockelbetrag beträgt dabei mindestens null.
In den Überschussgruppen EK, GK, ER und GR wird ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Davon ausgenommen sind die Untergruppen HV0897, HVTR0497, HVTR0197 und HVTR0896. Der Sockelbetrag beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1.2022):
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
| 0 ‰ | der maßgebenden Versicherungssumme bei Versicherungen der Untergruppen HV2S0795, HVEB0497, HVEB0197, HVEB0196, HVEB0795 und HVEB0195 der Überschussgruppen EK und GK |
| 0 ‰ | der maßgebenden Versicherungssumme bei L-, St- und VL-Tarifen der Untergruppen HVN0299, HVN0896, HV0496 und HV0195 der Überschussgruppen EK und GK |
| 0 % | der maßgebenden Rente bei Versicherungen der Untergruppen HVN0897, HV0195, HVEB0497, HVEB0197, HVEB0196, HVEB0795 und HVEB0195 der Überschussgruppen ER und GR vor Beginn der Rentenzahlung |
| 0 % | der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss einschließlich Bonus bei Versicherungen der Untergruppen HVSP0299, HVSP0496 und HVSP08952 |
| 0 % | der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss einschließlich Bonus bei sonstigen Versicherungen2 |
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven erneut unverändert festgesetzt.
Besonderer Sockelbetrag
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein Sockelbetrag festgelegt ist, einen besonderen Sockelbetrag.
Der besondere Sockelbetrag entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des Sockelbetrags gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
2 Die Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven werden zum Versicherungsstichtag 2021 mit dem Zinssatz 2,70 % aufgezinst. Für die davor liegenden Versicherungsstichtage werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Zinssätze erneut unverändert festgesetzt.
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE – IV
IV. ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE FÜR DIE BIS EINSCHLIEßLICH 1994 EINGEFÜHRTEN TARIFE
| Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | |||
|---|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Grundüberschussanteil)1 | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Zinsüberschussanteil) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1 Überschussbeteiligung der Hauptversicherungen | ||||
| 1.1 Abrechnungsverband Großleben2 | ||||
| 1.1.1 Überschussverband LN | 0 | 0 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| 1.1.2 Überschussverband LA3 | 0 | 0 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| 1.1.3 Überschussverband L | 0 | 15 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| 1.1.4 Überschussverband Z | ||||
| ZM–Tarife | 0 | 0 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| ZL-Tarife | 0 | 15 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| Z–Tarife | 0 | 0 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| 1.1.5 Überschussverband VLN | 0 | 0 | 0 | Bonus |
| 1.1.6 Überschussverband VLA | 0 | 15 | 0 | Bonus |
| 1.1.7 Überschussverband ASS | ||||
| Beitragsfreie Versicherungen | 0 | 15 | 0 | Ansammlung |
| 1.1.8 Überschussverband St | ||||
| Mit Ausnahme der Versicherungen mit Überschussbeteiligung nach Maßstab „Beitrag“ und „Versicherungssumme“ | ||||
| 1987 eingeführte Tarife | 0 | 0 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| 1969 eingeführte Tarife | 0 | 15 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| Vor 1969 eingeführte Tarife | 10 | 25 | 0 | Ansammlung, Bonus |
| Tarif ISo (beitragsfrei) | 15 | 30 | 0 | Ansammlung, Bonus |
Zusätzlich werden jährliche Zusatzüberschussanteile sowie Schlussüberschussanteile und ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Zusatzüberschussanteil, zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4, 5 und 6 auf Seite 72 f.
1 Der Satz für den Grundüberschussanteil wird ab dem Alter von 65 Jahren linear abgestuft bis auf null im Alter von 85 Jahren.
2 Versicherungen im Überschussverband TA erhalten einen Schlussüberschussanteil in % der maßgebenden Beiträge. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 72 f.
3 Bei beitragspflichtigen Versicherungen wird der jährliche Überschussanteil aus der Hauptversicherung um den Betrag an Kostenzuschlägen gekürzt, der den Versicherungsnehmern bei der Tarifumstellung nicht in Rechnung gestellt wurde, maximal um 12,27 €.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherte Person männlich | Versicherte Person weiblich (Partner) | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.9 Überschussverband T1 | ||||
| 1987 eingeführte Tarife | 40 | 40 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 67 | 67 | Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Vor 1987 eingeführte Tarife | 45 | 60 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 82 | 150 | Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Versicherungen, die vor dem 1.8.1985 policiert wurden, zusätzlich | 2 | 2 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 7 | 14 | Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| 1.1.10 Überschussverband TSt | ||||
| 1987 eingeführte Tarife | 40 | 40 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 67 | 67 | Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| Vor 1987 eingeführte Tarife | 45 | 60 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 82 | 150 | Versicherungssumme | einjähriger Bonus | |
| 1.1.11 Überschussverband BGRV | 40 | 40 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
Zusätzlich werden für Versicherungen im Überschussverband BGRV sowie für Versicherungen mit Schlussüberschussbeteiligung im Überschussverband T und TSt Schlussüberschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 72 f.
1 Die genannten Tarifeinführungstermine beziehen sich auf die Einführung bei Allianz Leben. Umgestellte Versicherungen der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR erhalten dieselben Überschussanteile wie die 1987 bei Allianz Leben eingeführten Tarife.
| Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | |
|---|---|---|
| Ergänzung zu Ziffer 1.1.7 | ||
| Überschussverband ASS | ||
| Beitragspflichtige Versicherungen | 0 %, zusätzlich für weibliche Versicherte 3 %, jeweils bezogen auf den maßgebenden Beitrag | Ansammlung |
| Ergänzung zu Ziffer 1.1.8 | ||
| Überschussverband St | ||
| Versicherungen mit Überschussbeteiligung nach Maßstab „Beitrag“ und „Versicherungssumme“ | ||
| 1969 eingeführte Tarife | 0 %, zusätzlich für weibliche Versicherte 3 %, jeweils bezogen auf den maßgebenden Beitrag | Ansammlung |
| Vor 1969 eingeführte Tarife | ||
| Einzel-Tarife | 0 %, zusätzlich für weibliche Versicherte 3 %, jeweils bezogen auf den maßgebenden Beitrag, ggf. einschließlich Beitrag für die Mitversicherung von Berufsunfähigkeitsrisiko und Sterberente | Ansammlung |
| k-Tarife | 0 %, zusätzlich für weibliche Versicherte 3 %, jeweils bezogen auf den maßgebenden Beitrag, ggf. einschließlich Beitrag für die Mitversicherung von Berufsunfähigkeitsrisiko und Sterberente | Ansammlung |
| Tarif ISo | ||
| (beitragspflichtig) | 0 % des maßgebenden Beitrags, zusätzlich für weibliche Versicherte 3 % | Ansammlung |
| Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| 1.2 Abrechnungsverband R | |||
| 1.2.1 Rentenversicherungen | |||
| Mit Ausnahme der bei der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR abgeschlossenen Versicherungen1 | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | 0 % | der maßgebenden Größe | Bonusrente |
| Während des Rentenbezugs | |||
| Zusätzliche beitragsfreie Rente | vertragsindividuell2 | kompakte Überschussrente | |
| oder | Rentenbeginn bis 2002 | vertragsindividuell3 | Überschussrente |
| jährliche Rentenerhöhung | 0 % der Gesamtrente | ||
| oder | Rentenbeginn ab 1997 | 0,25 % der maßgebenden Größe4 | Zusatzrente |
| bis 1996 | 0,25 % der maßgebenden Rente4 |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 5 und 6 auf Seite 72 f.
1 Der Überschussanteilsatz für den jährlichen Überschussanteil gilt für die Hauptversicherung und eine ggf. eingeschlossene HinterbliebenenRenten-Zusatzversicherung.
2 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente sind die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,25 %4. Davon abweichend wird
– bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % und Rentenbeginn ab Januar 2016 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,25 %4
– bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 3,50 % und Rentenbeginn ab Januar 2016 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,75 %4
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2015 bis Dezember 2015 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,40 %4, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % davon abweichend eine Verzinsung von 4,25 %4, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 3,50 % davon abweichend eine Verzinsung von 3,75 %4
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2013 bis Dezember 2014 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,60 %4, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % davon abweichend eine Verzinsung von 4,25 %4, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 3,50 % davon abweichend eine Verzinsung von 3,75 %4
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2012 bis Dezember 2012 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,95 %4, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % davon abweichend eine Verzinsung von 4,25 %4,
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2011 bis Dezember 2011 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,05 %4, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % davon abweichend eine Verzinsung von 4,25 %4
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2010 bis Dezember 2010 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,30 %4
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2009 bis Dezember 2009 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,50 %4
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2006 bis Dezember 2008 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,70 %4
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn bis Dezember 2005 die Sterbetafel DAV94R und eine Verzinsung von 4,70 %4
angewendet.
3 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente sind die Sterbetafel DAV94R und eine Verzinsung von 4,90 %4.
4 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| Abrechnungsverband R | |||
| --- | --- | --- | --- |
| 1.2.2 Bei der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR abgeschlossene Rentenversicherungen | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | 0 % | der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss | Bonusrente |
| Während des Rentenbezugs | |||
| Rentenbeginn ab 1997 | 0,25 % der maßgebenden Größe2 | Zusatzrente | |
| bis 1996 | 0,25 % der maßgebenden Rente2 | ||
| Ehemalige Sparrentenversicherungen mit Beitragsrückgewähr erhalten zusätzlich | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | 0 % | des Guthabens für die Beitragsrückzahlung1 (Ausgangsguthaben) | Ansammlung |
| Während des Rentenbezugs | 0,25 % | des Guthabens für die Beitragsrückzahlung1, 2 (Ausgangsguthaben) | Auszahlung |
Zusätzlich werden außer bei den ehemaligen Sparrentenversicherungen mit Beitragsrückgewähr Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 5 und 6 auf Seite 72 f.
1 Zusätzlich verzinst sich das Guthaben für die Beitragsrückzahlung (Ausgangsguthaben) mit einer garantierten Verzinsung von 6 %. Die garantierten Zinsen während der Aufschubdauer werden bei Beginn der Rentenzahlung in eine Rente umgewandelt, die Bestandteil der versicherten Rente ist. Während des Rentenbezugs ist der garantierte Zins Teil der versicherten Rente und wird bar ausgezahlt.
2 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| 1.2.3 Pensionsversicherungen | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | 46 | maßgebender Beitrag | Ansammlung Auszahlung |
| Beitragsfrei, ehemals beitragspflichtig nach den vor 1957 geltenden Tarifen | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung und bei laufender Invalidenpension | 0 | maßgebende Größe | Ansammlung |
| Während des Rentenbezugs | 0,25 | maßgebende Größe2 | Auszahlung |
| Restliche Versicherungen | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung und bei laufender Invalidenpension bzw. -rente | 0 | maßgebende Größe | Ansammlung |
| Während des Rentenbezugs | 0,25 | maßgebende Größe2 | Auszahlung |
| 1.2.4 Überschussverband PR | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | 0 | maßgebende Größe | Bonusrente1 |
| Während des Rentenbezugs | 0,25 | maßgebende Rente2 | Zusatzrente |
1 Die Bonusrente erhält keinen zusätzlichen Schlussüberschussanteil.
2 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| 1.2.5 Überschussverband BU | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| Tarife BUM/BUF, StBUM/StBUF | |||
| 1992 eingeführte Tarife | 5 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 5 | maßgebende Rente | einjährige Bonusrente | |
| Tarife StBUMt/StBUFt | |||
| 1992 eingeführte Tarife | 10 | maßgebender Beitrag | Verrechnung |
| 11 | maßgebende Rente | einjährige Bonusrente | |
| Laufende Renten | 0,25 | maßgebende Rente1 | Zusatzrente |
Zusätzlich wird für die Tarife (St)BUM und (St)BUF ein Schlussüberschussanteil in % der maßgebenden Beiträge für jedes Versicherungsjahr gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 72 f.
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzversicherungen1 | |||
| 2.1 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung2 | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Beitragspflichtige Versicherungen | |||
| 1992 eingeführte Tarife | 15 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | Verrechnung |
| Vor 1992 eingeführte Tarife | |||
| Ab 1990 abgeschlossene Verträge sowie umgestellte Versicherungen der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR | 15 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | Verrechnung |
| Vor 1990 abgeschlossene Verträge | |||
| Männliche Versicherte | 0 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | bei der Hauptversicherung |
| Weibliche Versicherte | 15 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | bei der Hauptversicherung |
| Beitragsfreie Versicherungen | |||
| 1992 eingeführte Tarife | 0 | maßgebende Rente | bei der Hauptversicherung |
| 1987 eingeführte Tarife | 0 | maßgebende Rente | Zusatzrente |
| Vor 1987 eingeführte Tarife | 0 | maßgebende Rente | Zusatzrente |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| 1992 eingeführte Tarife | 0,254 | maßgebende Rente | Zusatzrente3 |
| 1987 eingeführte Tarife | 0,254 | maßgebende Rente | Zusatzrente3 |
| Vor 1987 eingeführte Tarife | 0,254 | maßgebende Rente | Zusatzrente3 |
Zusätzlich wird ein Schlussüberschussanteil in % der maßgebenden Beiträge für die Zusatzversicherung für jedes Versicherungsjahr gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 72 f.
1 Mit Ausnahme von Zusatzversicherungen zu Tarifen, deren Überschussbeteiligung sich nach dem Beitrag (einschließlich des Beitrags für die Zusatzversicherung) richtet; s. Ergänzung zu Ziffer 1.1.8.
2 Die genannten Tarifeinführungs–/Vertragsabschlusstermine beziehen sich auf Einführung/Abschluss bei Allianz Leben. Umgestellte Versicherungen der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR erhalten
– als beitragspflichtige Versicherung dieselben Überschussanteile wie Verträge, die ab 1990 bei Allianz Leben nach Tarifen abgeschlossen wurden, die vor 1992 eingeführt wurden,
– als beitragsfreie Versicherung vor Eintritt der Berufsunfähigkeit dieselben Überschussanteile wie die 1987 bei Allianz Leben eingeführten Tarife,
– als beitragsfreie Versicherung mit nach dem 30. Juni 1990 eingetretener Berufsunfähigkeit dieselben Überschussanteile wie die 1987 bei Allianz Leben eingeführten Tarife.
3 Die Zusatzrente aus der Beitragsbefreiung erhöht die Überschussbeteiligung der Hauptversicherung.
4 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| 2.2 Pflegerente | |||
| Vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit | |||
| Tarif PS | 0 | maßgebende Größe für den Zinsüberschuss | Bonusrente |
| Nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit | 0,25 | maßgebende Rente2 | Zusatzrente1 |
Zusätzlich wird ein Schlussüberschussanteil in % der maßgebenden Rente für jedes Versicherungsjahr gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 72 f.
1 Die Zusatzrente aus der Beitragsbefreiung erhöht die Überschussbeteiligung der Hauptversicherung.
2 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Jährlicher Überschussanteil in % |
Bezugsgröße | Überschussverwendung | |
|---|---|---|---|
| 2.3 Zusätzlicher Todesfallschutz1 | |||
| 1987 eingeführte Tarife | 40 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | Verrechnung |
| 67 | erreichte Versicherungssumme aus der Zusatzversicherung | Bonus | |
| Vor 1987 eingeführte Tarife | |||
| Männliche Versicherte | 45 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | Verrechnung |
| 67 | erreichte Versicherungssumme aus der Zusatzversicherung | Bonus | |
| Weibliche Versicherte | 60 | maßgebender Beitrag für die Zusatzversicherung | Verrechnung |
| 67 | erreichte Versicherungssumme aus der Zusatzversicherung | Bonus |
Zusätzlich werden für Versicherungen mit Schlussüberschussbeteiligung der vor 1987 eingeführten Tarife Schlussüberschussanteile gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 5 auf Seite 72 f.
1 Die genannten Tarifeinführungstermine beziehen sich auf die Einführung bei Allianz Leben. Umgestellte Versicherungen der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR erhalten dieselben Überschussanteile wie die 1987 bei Allianz Leben eingeführten Tarife.
3 Ansammlungszinssatz
Bei der Überschussverwendungsart Ansammlung werden das Ansammlungsguthaben und die Überschussanteile verzinst mit einem Satz von
– 3,00 % bei Versicherungen mit einem Rechnungszins 3,0 %
– 3,50 % bei Versicherungen mit einem Rechnungszins 3,50 %
– 6,0 % bei den ehemaligen Sparrentenversicherungen der Staatlichen Versicherung der DDR.
4 Zusatzüberschussanteil
Im Abrechnungsverband Großleben wird für Versicherungen im Überschussverband LN, im Überschussverband L, die vor dem 1.8.1985 policiert wurden, im Überschussverband Z gemäß ZL- und Z-Tarifen sowie für 1987 eingeführte Tarife des Überschussverbands St ein jährlicher Überschussanteil (Zusatzüberschussanteil) in ‰ der maßgebenden Versicherungssumme gegeben.
Der Zusatzüberschussanteil wird nur bei Versicherungen mit laufender (nicht variabler) Beitragszahlung gegeben, solange Beiträge gezahlt werden. Er beträgt:
– 0,50 für Versicherungen im Überschussverband L, die vor dem 1.8.1985 policiert wurden, ab einer Versicherungssumme von 51.130 €
– 0 sonst
5 Schlussüberschussanteil
Der Schlussüberschussanteil wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre können die Schlussüberschussanteilsätze auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
5.1 Gesamter Schlussüberschussanteil
Der gesamte Schlussüberschussanteil der Versicherung ergibt sich bei Fälligkeit als Summe des normalen Schlussüberschussanteils, des Schlussüberschussanteils bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge und des zusätzlichen Schlussüberschussanteils, bei Rentenversicherungen abzüglich der benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung1;
bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, werden ferner die benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer abgezogen.2
Der gesamte Schlussüberschussanteil beträgt dabei mindestens null.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bekannt gegebenen Grundsätzen zur Neubewertung der Deckungsrückstellung für Rentenversicherungsverträge vorgenommen.
2 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
Normaler Schlussüberschussanteil
Für Versicherungen in den Abrechnungsverbänden Großleben und R wird ein normaler Schlussüberschussanteil gegeben. Davon ausgenommen sind Versicherungen in den Überschussverbänden BGRV, BU und PR, Pensionsversicherungen im Abrechnungsverband R sowie der Tarif ISo im Überschussverband St. Der normale Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1.2022):
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
| beitragspflichtig | beitragsfrei | Bezugsgröße | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | bei Versicherungen der Überschussverbände L, LN1, LA1, VLA und VLN | maßgebende Versicherungssumme |
| – | bei Versicherungen des Überschussverbands St mit Ausnahme der Versicherungen mit Überschussbeteiligung nach Maßstab „Beitrag“ und „Versicherungssumme“ | |||
| – | bei ZL–, ZM–, Z–Tarifen des Überschussverbands Z | |||
| – | bei Versicherungen mit Überschussbeteiligung nach Maßstab „Beitrag“ und „Versicherungssumme“ der bis einschließlich 1969 eingeführten Tarife des Überschussverbands St. Zusätzlich werden für das letzte Jahr der vereinbarten Versicherungsdauer 4,28 ‰ gegeben. | |||
| – | bei Versicherungen des Überschussverbands ASS. Bei beitragspflichtigen Versicherungen werden zusätzlich für das letzte Jahr der 3,37 ‰ gegeben. | |||
| 0 % | 0 % | – | bei Versicherungen im Abrechnungsverband R vor Beginn der Rentenzahlung. Bei Versicherungen der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR gilt auch für beitragsfreie Versicherungen der unter beitragspflichtig angegebene Satz. | maßgebende Rente |
| 50 %/65 % | 50 %/65 % | – | bei Versicherungen mit Schlussüberschussbeteiligung im Überschussverband T und TSt für männliche/weibliche Versicherte | maßgebende Beiträge |
| 25 % | 25 % | – | bei Versicherungen im Überschussverband TA | maßgebende Beiträge2 |
| 50 % | 50 % | – | bei Versicherungen mit Schlussüberschussbeteiligung der vor 1987 eingeführten Tarife zum zusätzlichen Todesfallschutz | maßgebende Beiträge für die Zusatzversicherung |
| 60 %/65 % | 60 %/65 % | – | bei Versicherungen im Überschussverband BGRV, die ab dem 1.1.1982 und vor dem 1.1.1987 policiert wurden, für männliche/weibliche Versicherte | Summe der bis zum 31.12.1991 gezahlten Beiträge |
| 70 %/75 % | 70 %/75 % | – | bei Versicherungen im Überschussverband BGRV, die vor dem 1.1.1982 policiert wurden, für männliche/weibliche Versicherte | Summe der bis zum 31.12.1991 gezahlten Beiträge |
Bei Versicherungen mit variabler Beitragszahlung gelten alle Versicherungsjahre als beitragspflichtig, bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag gelten alle Versicherungsjahre als beitragsfrei.
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
1 Versicherungen aus dem Bestand der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR erhalten jedoch bei Tod oder Erleben, Aussteuerversicherungen bei Heirat oder Erleben, zusätzlich einen gesonderten Schlussüberschussanteil. Dieser beträgt k/n der in Ziffer 7 angegebenen Zusatzleistung und wird mit 6 % p. a. vom bei der Umstellung gültigen Ablauftermin auf den Fälligkeitstermin diskontiert. Dabei ist k die Anzahl der 1990 vollendeten Versicherungsjahre, n, die am 1.7.1990 bei Umstellung geltende vertraglich vereinbarte Versicherungsdauer. Maßgebend ist die Versicherungssumme in Euro nach der Umstellung. Bei Kündigung beträgt dieser gesonderte Schlussüberschussanteil k/n des gesonderten Schlussüberschussanteils bei Tod, Heirat (bei Aussteuerversicherungen) oder Erleben. Dabei ist k die Anzahl der insgesamt abgelaufenen Versicherungsjahre, n die bei Fälligkeit aktuelle Versicherungsdauer.
2 Bei beitragsfreien Versicherungen wird ein fiktiver Beitrag zugrunde gelegt.
Schlussüberschussanteil bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge
Für beitragspflichtige Versicherungen der Tarife (St)BUM und (St)BUF im Überschussverband BU, für beitragspflichtige Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen sowie für Pflegerenten-Zusatzversicherungen vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit wird ein Schlussüberschussanteil gegeben. Der Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021:
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
| 11,6 % | des maßgebenden Beitrags für Versicherungen der Tarife (St)BUM und (St)BUF der 1992 eingeführten Tarife |
| 15,0 % | des maßgebenden Beitrags für Versicherungen des Tarifs BUM der vor 1992 eingeführten Tarife |
| 18,1 % | des maßgebenden Beitrags für Versicherungen des Tarifs BUF der vor 1992 eingeführten Tarife |
| 1,6 % | des maßgebenden Beitrags für die Zusatzversicherung für Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen der 1992 eingeführten Tarife |
| 3,1 % | des maßgebenden Beitrags für die Zusatzversicherung für Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen der vor 1992 eingeführten Tarife. Davon abweichend erhalten männliche Versicherte mit ab 1990 abgeschlossenen Verträgen sowie umgestellten Versicherungen der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR einen Schlussüberschussanteil von 0 %. |
| 0 % | der maßgebenden Rente für die Tarife PS und PB der Pflegerenten-Zusatzversicherung |
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Zusätzlicher Schlussüberschussanteil
Versicherungen in den Abrechnungsverbänden Großleben und R erhalten einen zusätzlichen Schlussüberschussanteil in % eines jährlichen Überschussanteils für das letzte Jahr der Versicherungsdauer bzw. Aufschubdauer. Der Satz beträgt 100 %.
Ausgenommen hiervon sind die unter Ziffer 1.1.9, 1.1.10 und 1.1.11 genannten Versicherungen der Überschussverbände T, TSt und BGRV, Versicherungen des Überschussverbands TA und die in der Ergänzung zu den Ziffern 1.1.7 und 1.1.8 genannten Versicherungen sowie die unter Ziffer 1.2.3 genannten Pensionsversicherungen und die unter Ziffer 1.2.4 und 1.2.5 genannten Versicherungen der Überschussverbände PR und BU.
5.2 Besonderer Schlussüberschussanteil
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein gesamter Schlussüberschussanteil festgelegt ist, einen besonderen Schlussüberschussanteil; dies gilt auch für Rentenversicherungen, für die eine Neubewertung der Deckungsrückstellung vorgenommen worden ist.
Der besondere Schlussüberschussanteil entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer; bei Rentenversicherungen erhöht sich der besondere Schlussüberschussanteil um den Betrag, um den der gesamte Schlussüberschussanteil zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung reduziert deklariert wurde.
6 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven
Der Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre kann der Sockelbetrag auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
Bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, werden diejenigen benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer abgezogen, die nicht durch die reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils finanziert werden können.1
Der Sockelbetrag beträgt dabei mindestens null.
Für Versicherungen in den Abrechnungsverbänden Großleben und R wird ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Davon ausgenommen sind Versicherungen in den Überschussverbänden BGRV, BU und PR, Pensionsversicherungen im Abrechnungsverband R sowie der Tarif ISo im Überschussverband St. Der Sockelbetrag beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1.2022):
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
| beitragspflichtig | beitragsfrei | Bezugsgröße | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | bei Versicherungen der | maßgebende Versicherungssumme |
| – | Überschussverbände L, VLA, VLN, LN und LA | |||
| – | bei ZL–, ZM–, Z–Tarifen des Überschussverbands Z | |||
| – | bei den Tarifen des Überschussverbands St mit Ausnahme der Versicherungen mit Überschussbeteiligung nach Maßstab „Beitrag“ und „Versicherungssumme“ | |||
| 0,67 ‰ | 0 ‰ | – | bei Versicherungen mit Überschussbeteiligung nach Maßstab „Beitrag“ und „Versicherungssumme“ der bis einschließlich 1969 eingeführten Tarife des Überschussverbands St. Zusätzlich werden für das letzte Jahr der vereinbarten Versicherungsdauer 4,44 ‰ gegeben. | maßgebende Versicherungssumme |
| 0,22 ‰ | 0 ‰ | – | bei Versicherungen des Überschussverbands ASS. Bei beitragspflichtigen Versicherungen werden zusätzlich für das letzte Jahr der Versicherungsdauer 4,44 ‰ gegeben. | maßgebende Versicherungssumme |
| 0 % | 0 % | – | bei Versicherungen im Abrechnungsverband R vor Beginn der Rentenzahlung | maßgebende Rente |
Bei Versicherungen mit variabler Beitragszahlung gelten alle Versicherungsjahre als beitragspflichtig, bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag gelten alle Versicherungsjahre als beitragsfrei.
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven erneut unverändert festgesetzt.
Besonderer Sockelbetrag
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein Sockelbetrag festgelegt ist, einen besonderen Sockelbetrag.
Der besondere Sockelbetrag entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des Sockelbetrags gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer.
7 Besitzstandswahrung der von der ehemaligen Staatlichen Versicherung der DDR übernommenen Kapitallebensversicherungen
Beitragspflichtige und beitragsfreie Versicherungen erhalten mindestens die folgende Zusatzleistung:
Bei Ablauf des Vertrags mit einer
| 10- und 11-jährigen Versicherungsdauer | 15 % | der Versicherungssumme |
| 12- und 13-jährigen Versicherungsdauer | 16 % | |
| 14- und 15-jährigen Versicherungsdauer | 17 % | |
| 16- und 17-jährigen Versicherungsdauer | 18 % | |
| 18- und 19-jährigen Versicherungsdauer | 19 % | |
| 20-jährigen und längeren Dauer | 20 % |
Bei Tod der versicherten Person und bei Heirat des mitversicherten Kinds 15 % des zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Deckungskapitals
Maßgebend ist die Versicherungsdauer bzw. Versicherungssumme bei Fälligkeit.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE – V
V. Überschussanteilsätze für die nach 1994 und vor Februar 1999 eingeführten Tarife der ehemaligen Vereinten Leben
| Laufender Überschussanteil | Standardüberschuss- verwendung |
||||
|---|---|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Risikoüberschuss (Risikoertrags- anteil) |
in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Kapitalertrags- anteil) |
in % des maßgebenden Beitrags (Grundüberschussanteil)1 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Beitragspflichtig | Beitragsfrei | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1 Überschussbeteiligung der Hauptversicherungen | |||||
| 1.1 Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung mit überwiegendem Todesfallcharakter | |||||
| 180er- und 680er-Tarife | 0 | 0 | 0 | – | Erlebensfallbonus |
| 280er-Tarife | 0 | 0 | 0 | – | Erlebensfallbonus |
| Sonderzahlungen | – | 0 | – | – | Sonderzahlung |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 78.
Boni erhalten eine Überschussbeteiligung wie beitragsfreie Versicherungen, aber ohne Schlussüberschussanteil.
1 Bei Versicherungen mit vereinbartem variablem Ablauf (VA) entfallen der Risikoertragsanteil und der Grundüberschussanteil in der Zeit des variablen Ablaufs.
Die sofortige Todesfallleistung im Bonussystem TL beträgt in Prozent der Erlebensfallsumme mindestens
| 180er- und 680er-Tarife (bei Tarif 681 in Prozent der Versicherungssumme) | 280er-Tarife | ||
|---|---|---|---|
| Versicherungsdauer | Endalter bis 65 Jahre | Endalter über 65 Jahre | |
| --- | --- | --- | --- |
| bis 11 Jahre | 10 | 5 | 0 |
| 12–14 Jahre | 25 | 10 | 15 |
| 15–19 Jahre | 35 | 15 | 25 |
| 20–24 Jahre | 50 | 20 | 40 |
| 25–29 Jahre | 70 | 30 | 60 |
| ab 30 Jahre | 80 | 40 | 75 |
Bei Versicherungen auf mehrere Personen ist das Endalter der älteren versicherten Person maßgebend. Lebenslängliche Versicherungen werden wie Versicherungen auf Endalter 85 behandelt.
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | |||
|---|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsgewinn (Kapitalertragsanteil) | in % des maßgebenden Beitrags (Grundüberschussanteil)1 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| beitragspflichtig | beitragsfrei | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.2 Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung mit überwiegendem Erlebensfallcharakter (einschließlich Witwenrenten-Zusatzversicherung) | ||||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | ||||
| 780er-Tarife | 0 | 0 | – | Tarifbonus |
| Während des Rentenbezugs | ||||
| 780er-Tarife | ||||
| entweder | 0,25 % der maßgebenden Rente4 | – | – | Zusatzrente |
| oder | ||||
| Jährliche Rentenerhöhung | ||||
| Rentenbeginn bis 2019 | vertragsindividuell3 | – | – | Überschussrente2 |
| ab 2020 | 0,50 % der Gesamtrente3 | – | – |
Zusätzlich werden vor Beginn der Rentenzahlung Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 78.
Boni erhalten eine Überschussbeteiligung wie beitragsfreie Versicherungen, aber ohne Schlussüberschussanteil.
1 Bei Versicherungen mit vereinbartem variablem Ablauf (VA) entfallen der Risikoertragsanteil und der Grundüberschussanteil in der Zeit des variablen Ablaufs.
2 Grundlagen für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente sind die Sterbetafel AZ2008RÜ, eine Verzinsung von 4,25 %4 sowie der in der Tabelle angegebene Satz für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente. Davon abweichend wird für Versicherungen mit Rentenbeginn vor Januar 2006 die Sterbetafel DAV94R und eine Verzinsung von 4,25 %4 angewendet.
3 Bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab 2013, bei denen auf Basis des angegebenen Satzes für die jährliche Erhöhung der Gesamtrente keine zusätzliche beitragsfreie Rente finanzierbar ist, wird die Erhöhung der Gesamtrente vertragsindividuell ermittelt.
4 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| 1.3 Einzel- und Kollektiv–Risikoversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung | |||
| Tarife 180, 680 und 680A | 40 % | der maßgebenden Versicherungssumme | Todesfallbonus |
| 28,57 % | des maßgebenden Beitrags | Verrechnung | |
| Tarif 189 | 40 % | der maßgebenden Versicherungssumme | Todesfallbonus |
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzversicherungen | |||
| 2.1 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) | |||
| Beitragspflichtig | |||
| BUZ ’95 | |||
| entweder Schlusszahlung | – | – | |
| oder | 20 % | des maßgebenden BUZ-Beitrags | Verrechnung |
| oder nur für Barrente | 25 % | der BUZ-Barrente | Bonusrente |
Zusätzlich wird bei Versicherungen mit Verwendung „Schlusszahlung“ eine Schlusszahlung in % der maßgebenden BUZ-Beiträge gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 78.
Berufsspezifische BUZ’95 bei nachträglichem Einschluss ab September 1999
Verwendung: entweder Verrechnung in Prozent des maßgebenden BUZ-Beitrags oder Schlusszahlung in Prozent der maßgebenden BUZ-Beiträge
| Berufsgruppe | A | B | C | D | E | Nicht berufsspezifisch | Nur Erwerbsunfähigkeit versichert |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mann | 38 | 23 | 14 | 14 | 14 | 20 | 43 |
| Frau | 43 | 28 | 19 | 19 | 19 | 25 | 48 |
Verwendung: Bonusrente in Prozent der BUZ-Barrente
| Berufsgruppe | A | B | C | D | E | Nicht berufsspezifisch | Nur Erwerbsunfähigkeit versichert |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mann | 61 | 30 | 16 | 16 | 16 | 25 | 75 |
| Frau | 75 | 39 | 23 | 23 | 23 | 33 | 92 |
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| BUZ ’95 | 0,25 % | der BUZ–Barrente1 | Zusatzrente |
Zusätzlich wird bei Versicherungen mit Verwendung „Schlusszahlung“ sowie nach Eintritt der Berufsunfähigkeit eine Schlusszahlung in % der maßgebenden Größe gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 78.
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| 2.2 Risiko-Umtausch-Zusatzversicherung | 40 % | der Versicherungssumme | Todesfallbonus |
| 2.3 Witwenrenten-Zusatzversicherung | |||
| Zu den 780er-Tarifen: | Es gelten die gleichen Überschussanteilsätze wie für die zugehörige Hauptversicherung. | ||
| 2.4 Pflegerenten-Zusatzversicherung | |||
| Vor Rentenbezug | 0 % | des maßgebenden Beitrags | Ansammlung |
| Im Rentenbezug | 0,25 % | der PRZ-Rente1 | Zusatzrente |
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
3 Ansammlungszins
| für Ansammlungsguthaben | Ansammlungszinssatz |
|---|---|
| 180- und 780er-Tarife | 2,3 % |
| für die Schlusszahlungen der | |
| 1995 eingeführten Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZ ’95) | 2,7 % |
4 Schlussüberschussanteil
Der Schlussüberschussanteil wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre können die Schlussüberschussanteilsätze auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
4.1 Gesamter Schlussüberschussanteil
Der gesamte Schlussüberschussanteil der Versicherung ergibt sich bei Fälligkeit als Summe des normalen Schlussüberschussanteils, des Schlussüberschussanteils bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge und des zusätzlichen Schlussüberschussanteils, bei Rentenversicherungen abzüglich der benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung1;
bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, werden ferner die benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer abgezogen.2
Der gesamte Schlussüberschussanteil beträgt dabei mindestens null.
Normaler Schlussüberschussanteil
Für kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen der 180er–, 680er–, 280er– und 780er-Tarife wird ein Schlussüberschussanteil gegeben. Der Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1.2022):
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
Der Schlussüberschussanteilsatz beträgt 0 %.
Bei Versicherungen mit vereinbartem variablem Ablauf (VA) wird die bis zum Beginn der VA-Phase erreichte Schlussüberschussanteil-Anwartschaft mit 2,7 % ab Beginn der VA-Phase verzinslich angesammelt.
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Schlussüberschussanteil bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeitsvorsorge
Für 1995 eingeführte Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZ '95) wird ein Schlussüberschussanteil3 gegeben. Der Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021:
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
| 20 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für beitragspflichtige Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen, bei denen eine Schlusszahlung gegeben wird |
| Für berufsspezifische Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen bei nachträglichem Einschluss ab September 1999, bei denen eine Schlusszahlung gegeben wird, gilt: | |
| 38 %/43 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für männliche/weibliche Versicherte in Berufsgruppe A vor Eintritt der Berufsunfähigkeit |
| 23 %/28 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für männliche/weibliche Versicherte in Berufsgruppe B vor Eintritt der Berufsunfähigkeit |
| 14 %/19 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für männliche/weibliche Versicherte in den Berufsgruppen C, D und E vor Eintritt der Berufsunfähigkeit |
| 43 %/48 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für männliche/weibliche Versicherte, falls nur Erwerbsunfähigkeit versichert ist, vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit |
| 20 %/25 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für nicht–berufsspezifische Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen für männliche/weibliche Versicherte |
| 15 % | des maßgebenden Beitrags nach Eintritt der Berufsunfähigkeit4 |
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Zusätzlicher Schlussüberschussanteil
Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen der 180er–, 680er–, 280er– und 780er-Tarife erhalten einen zusätzlichen Schlussüberschussanteil in Höhe eines jährlichen Überschussanteils für das letzte Jahr der Versicherungsdauer bzw. Aufschubdauer.
4.2 Besonderer Schlussüberschussanteil
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein gesamter Schlussüberschussanteil festgelegt ist, einen besonderen Schlussüberschussanteil; dies gilt auch für Rentenversicherungen, für die eine Neubewertung der Deckungsrückstellung vorgenommen worden ist.
Der besondere Schlussüberschussanteil entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer; bei Rentenversicherungen erhöht sich der besondere Schlussüberschussanteil um den Betrag, um den der gesamte Schlussüberschussanteil zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung reduziert deklariert wurde.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bekannt gegebenen Grundsätzen zur Neubewertung der Deckungsrückstellung für Rentenversicherungsverträge vorgenommen.
2 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
3 Die einzelnen Beträge werden verzinslich angesammelt. Bei Fälligkeit wird die Schlusszahlung auf 70 % der für die BUZ gezahlten Beiträge begrenzt.
4 Schlusszahlungen werden während der Berufsunfähigkeit nur für den Beitragsbefreiungsteil gegeben.
5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven
Der Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre kann der Sockelbetrag auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
Bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, werden diejenigen benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer abgezogen, die nicht durch die reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils finanziert werden können.1
Der Sockelbetrag beträgt dabei mindestens null.
Für kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen der 180er-, 680er-, 280er- und 780er-Tarife wird ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Der Sockelbetrag beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1.2022):
0 %
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven erneut unverändert festgesetzt.
Besonderer Sockelbetrag
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein Sockelbetrag festgelegt ist, einen besonderen Sockelbetrag.
Der besondere Sockelbetrag entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des Sockelbetrags gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZE – VI
VI. Überschussanteilsätze für die bis einschließlich 1994 eingeführten Tarife der ehemaligen Vereinten Leben
| Laufender Überschussanteil | Standardüberschuss–verwendung | |||
|---|---|---|---|---|
| in ‰ der maßgebenden Versicherungssumme für den Risikoüberschuss (Risikoertragsanteil) | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Kapitalertragsanteil) | in % des maßgebenden Beitrags (Grundüberschussanteil) | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1 Überschussbeteiligung der Hauptversicherungen | ||||
| 1.1 Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung mit überwiegendem Todesfallcharakter | ||||
| Tarife der ehemaligen Vereinten Leben | ||||
| Beitragspflichtige Versicherungen | ||||
| 170er-, 270er-Tarife und 670er-Tarife1 | 0 | 0 | – | Erlebensfallbonus |
| 160er-Tarife | 0 | 0 | – | Erlebensfallbonus |
| 660er-Tarife | 0 | 0 | – | Erlebensfallbonus |
| 130er-Tarife2 | 0 | 0 | – | Ansammlung |
| 230er-Tarife2 | 0 | 0 | – | Ansammlung |
| 630er-Tarife2 | 0 | 0 | – | Ansammlung |
| n–Tarife (120er)3 | – | 0 | 0 | Ansammlung |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG | ||||
| Beitragspflichtige Versicherungen | Ansammlung | |||
| Tarifgruppe B, B-Stufentarif | – | 0 | 0 | |
| Tarifgruppe C4, C-Stufentarif4 | 0 | 0 | – | |
| Tarifgruppen D, E; D-, E-Stufentarif | 0 | 0 | 0 | |
| Tarifgruppen HD, HE; HD–, HE–Stufentarif | 0 | 0 | – | |
| Tarifgruppe CV4, CV-Stufentarif4 | 0 | 0 | – | |
| Tarifgruppen DV, EV; DV-, EV-Stufentarif | 0 | 0 | 0 | |
| Gruppensondertarife | ||||
| Tarifgruppe G 69 | 0 | 0 | – | Ansammlung |
| Tarifgruppen GD, GE | 0 | 0 | – | Ansammlung |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 86 f.
1 Bei Versicherungen mit vereinbartem variablem Ablauf (VA) wird während der Phase des variablen Ablaufs nur ein Kapitalertragsanteil als laufende Überschussbeteiligung gegeben.
2 Diese Versicherungen erhalten einen Risikoertragsanteil ab dem im Jahr 2000 beginnenden Versicherungsjahr. Für die Zeit davor erhalten im Versicherungsfall die 130er– und 630er-Tarife einen Bonus von
| 8 ‰ | der fälligen Versicherungssumme für jedes vor 1988 begonnene beitragspflichtige Versicherungsjahr, |
| 14 ‰ | der fälligen Versicherungssumme für jedes 1988–1994 begonnene beitragspflichtige Versicherungsjahr, |
| 5 ‰ | der fälligen Versicherungssumme für jedes 1995–1999 begonnene beitragspflichtige Versicherungsjahr, |
die 230er-Tarife einen Bonus von 2 ‰ der fälligen Versicherungssumme für jedes bis 1999 begonnene beitragspflichtige Versicherungsjahr.
3 Die Summe aus Kapitalertrags- und Grundüberschussanteil ist auf 100 % des Jahresbeitrags beschränkt.
4 Bei Versicherungen von weiblichen Personen wird zusätzlich ein Todesfallbonus von 30 % der Versicherungssumme gezahlt.
| Laufender Überschussanteil | Standardüberschuss-verwendung | |||
|---|---|---|---|---|
| in ‰ der maßgebenden Versicherungssumme für den Risikoüberschuss (Risikoertragsanteil) | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Kapitalertragsanteil) | in % des maßgebenden Beitrags (Grundüberschussanteil) | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Tarife der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG | ||||
| Beitragspflichtige Versicherungen | ||||
| Versicherungen mit Beginn vor 1964 | ||||
| Tarife 1, 2, 3, 4, 4A, 5, 6, Dr, Cz, 2F einschließlich Zusatzversicherungen | – | – | 15 | Ansammlung |
| Versicherungen mit Beginn ab 1964 | ||||
| Tarife 1, 2, 3, 4, 4A, 4B, 5, 6, Dr, Cz, 2F (Serie 4) | 0 | 0 | – | Bonus |
| Tarife 601, 602, 603, 604, 605, 606, 609, 610, 623, 624, 625, 626 | 0 | 0 | – | Bonus |
| Kleinlebensversicherungen | – | – | 151 | Ansammlung |
| Vereinsgruppenversicherungen2 | – | – | 21 | Ansammlung |
| Firmengruppenversicherungen | ||||
| Tarife 6601, 6603 | 0 | 0 | – | Bonus |
| Tarif Kg2 | 21 % | des maßgebenden Beitrags | Ansammlung | |
| Tarife der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE | ||||
| Beitragspflichtige Versicherungen | ||||
| Tarifgruppen P, Q, K3 | ||||
| Männliche Versicherte | – | 0 | 0 | Bonus |
| Weibliche Versicherte | – | 0 | 0 | Bonus |
| Tarifgruppe 86 | – | 0 | 0,225 | Bonus |
| Tarifgruppe V | 1,0 | 0 | – | Bonus |
| Tarifgruppen KN, KA, CA | – | 21 | – | Ansammlung |
Zusätzlich werden außer bei Kleinlebensversicherungen, Vereinsgruppenversicherungen und beim Tarif Kg der Firmengruppenversicherungen Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 86 f.
1 zuzüglich 2 % aus frei gewordener Versicherungssteuer
2 Weibliche Versicherte erhalten bei Beendigung des Versicherungsvertrags zusätzlich eine Schlusszahlung von 1 ‰ der versicherten Todesfallsumme für jedes nach 1986 beginnende überschussberechtigte und beitragspflichtige Versicherungsjahr.
3 Zusätzlich erhalten einen Überschussanteil
Tarifgruppe P: 8,25 % des maßgebenden Beitrags
Tarifgruppe Q:
Versicherungssumme 2.557 € bis 7.669 €: 0 % des maßgebenden Beitrags
Versicherungssumme 7.670 € bis 15.338 €: 0 % des maßgebenden Beitrags
Versicherungssumme 15.339 € bis 30.677 €: 0 % des maßgebenden Beitrags
Versicherungssumme ab 30.678 €: 0 % des maßgebenden Beitrags.
| Laufender Überschussanteil | Standardüberschussverwendung | |
|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Kapitalertragsanteil) | ||
| --- | --- | --- |
| Tarife der ehemaligen Vereinten Leben | ||
| Beitragsfreie Versicherungen | ||
| 170er-, 270er-, 160er-, 660er- und 670er-Tarife | 0 | Erlebensfallbonus |
| 130er- und 630er-Tarife | 0 | Ansammlung |
| n-Tarife (120er) | 0 | Ansammlung |
| 230er-Tarife | 0 | Ansammlung |
| Kleinlebensversicherung | 0 | Ansammlung |
| Sonderzahlungen | ||
| 170er-Tarife | 0 | Sonderzahlung |
| 160er- und ältere Tarife | 0 | Sonderzahlung |
Zusätzlich werden außer bei Sonderzahlungen Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 85 f.
| Laufender Überschussanteil | Standardüberschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| in ‰ der maßgebenden Versicherungssumme für den Risikoüberschuss (Risikoertragsanteil) | in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Kapitalertragsanteil) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG | |||
| Beitragsfreie Versicherungen | |||
| Tarifgruppen A, B, C | – | 0 | Ansammlung |
| Tarifgruppen D, E, HD, HE, DV, EV, CV | – | 0 | |
| Gruppensondertarife | |||
| Tarifgruppe G 69 | – | 0 | Ansammlung |
| Tarifgruppen GD, GE | – | 0 | |
| Tarife der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG | |||
| Beitragsfreie Versicherungen | |||
| Großleben | – | 0 | Bonus |
| Vermögenswirksame | – | 0 | |
| Gruppenversicherungen | – | 0 | |
| Vereinsgruppen, Kleinleben | – | 0 | |
| Tarife der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE | |||
| Beitragsfreie Versicherungen | |||
| Tarifgruppen P, Q, K | |||
| männliche Versicherte | – | 0 | Bonus |
| weibliche Versicherte | 0 | 0 | |
| Tarifgruppe 86 | – | 0 | |
| Tarifgruppe V | |||
| männliche Versicherte | – | 0 | Bonus |
| weibliche Versicherte | 0 | 0 | |
| Tarifgruppen KN, KA, CA | – | 0 | |
| Kleinlebensversicherungen | – | 0 | Ansammlung |
| Alte Gruppenversicherungen | – | 0 |
Zusätzlich werden außer bei Kleinlebensversicherungen und Vereinsgruppenversicherungen der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 86 f.
Boni erhalten eine Überschussbeteiligung wie beitragsfreie Versicherungen, aber ohne Schlussüberschussanteil.
Die sofortige Todesfallleistung im Bonussystem TL beträgt in Prozent der Erlebensfallsumme mindestens
| 170er– und 670er-Tarife ohne Tarife 173VA und 673VA | Versicherungsdauer | Tarife 173VA und 673VA | ||
|---|---|---|---|---|
| Versicherungsdauer | Endalter bis 65 Jahre | Endalter über 65 Jahre | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| bis 11 Jahre | 10 | 5 | bis 16 Jahre | 10 |
| 12–14 Jahre | 25 | 10 | 17–19 Jahre | 25 |
| 15–19 Jahre | 35 | 15 | 20–24 Jahre | 35 |
| 20–24 Jahre | 50 | 25 | 25–29 Jahre | 50 |
| 25–29 Jahre | 70 | 35 | 30–34 Jahre | 70 |
| ab 30 Jahre | 90 | 45 | ab 35 Jahre | 90 |
Bei Versicherungen auf mehrere Personen ist das Endalter der älteren versicherten Person maßgebend.
| Versicherungsdauer | 270er-Tarife | Eintrittsalter | 160er– und 660er-Tarife |
|---|---|---|---|
| 12–14 Jahre | 15 | bis 36 Jahre | 30 |
| 15–19 Jahre | 25 | 37–40 Jahre | 25 |
| 20–24 Jahre | 40 | 41–43 Jahre | 20 |
| 25–29 Jahre | 60 | 44–46 Jahre | 15 |
| ab 30 Jahre | 80 | 47–51 Jahre | 10 |
| 52–58 Jahre | 5 |
Lebenslange Versicherungen werden wie Versicherungen auf Endalter 85 behandelt.
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Kapitalertragsanteil) | in % der maßgebenden Jahresrente (Grundüberschussanteil)1 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| 1.2 Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen ohne eigene Vertragsabrechnung mit überwiegendem Erlebensfallcharakter (einschließlich Witwenrenten-Zusatzversicherung) | |||
| Vor Beginn der Rentenzahlung | |||
| Beitragspflichtig | |||
| Tarife der ehemaligen Vereinten Leben | |||
| 870er-Tarife inkl. WR-Anwartschaften | 0 | 0 | Tarifbonus |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG | |||
| Tarifgruppen 30, 31, 32 | 0 | – | Ansammlung |
| Tarifgruppen 40 bis 46, 880er-Tarife | 0 | – | Ansammlung |
| Beitragsfrei | |||
| Tarife der ehemaligen Vereinten Leben | |||
| 870er-Tarife inkl. WR-Anwartschaften | 0 | – | Tarifbonus |
| Tarif AVEI | 0 | – | Bonus |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG | |||
| Tarifgruppen 30, 31, 32 | 0 | – | Ansammlung |
| Tarifgruppen 40 bis 46, 880er-Tarife | 0 | – | Ansammlung |
| Beitragsfreie Erlebensfallsumme | |||
| 870er-Tarife | 0 | – | Tarifbonus |
| Tarifgruppen 30, 31, 32 | 0 | – | Tarifbonus |
| Tarifgruppen 40 bis 46, 880er-Tarife | 0 | – | Tarifbonus |
Zusätzlich werden Schlussüberschussanteile sowie ein Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil und zur Beteiligung an Bewertungsreserven unter Punkt 4 und 5 auf Seite 86 f.
Boni erhalten eine Überschussbeteiligung wie beitragsfreie Versicherungen, aber ohne Schlussüberschussanteil.
1 Bei auf die 870er-Tarife umgestellten Versicherungen wird ein Guthaben aus der Zeit vor der Umstellung verzinslich angesammelt.
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| in % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss (Kapitalertragsanteil) | in % der maßgebenden Jahresrente (Grundüberschussanteil) | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Während des Rentenbezugs | |||
| Tarife der ehemaligen Vereinten Leben | |||
| 870er-Tarife | |||
| Männliche Versicherte, Witwenrenten-Zusatzversicherung | 0,25 | – | Zusatzrente2 |
| Weibliche Versicherte, Witwenrenten-Zusatzversicherung | 0,25 | – | Zusatzrente2 |
| 870er-Tarife | |||
| Männliche/weibliche Versicherte, Witwenrenten-Zusatzversicherung | vertragsindividuell1 | kompakte Überschussrente | |
| Tarif AVEI3 | 0,25 | – | Zusatzrente2 |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG | |||
| Tarifgruppen 10, 11, 12 | 10 | Barauszahlung | |
| Tarifgruppen 30, 31, 32 | |||
| Männliche/weibliche Versicherte | 0,25 | – | Zusatzrente2 |
| Tarifgruppen 40 bis 46, 880er-Tarife | |||
| Männliche/weibliche Versicherte | 0,25 | – | Zusatzrente2 |
| Tarifgruppen 40 bis 46, 880er-Tarife | vertragsindividuell1 | kompakte Überschussrente |
1 Grundlage für die Berechnung der zusätzlichen beitragsfreien Rente sind die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,252. Davon abweichend wird
– bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % und Rentenbeginn ab Januar 2016 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,25 %2
– bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 3,50 % und Rentenbeginn ab Januar 2016 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,75 %2
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2015 bis Dezember 2015 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,40 %2, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % davon abweichend eine Verzinsung von 4,25 %2, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 3,50 % davon abweichend eine Verzinsung von 3,75 %2
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2013 bis Dezember 2014 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,60 %2, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % davon abweichend eine Verzinsung von 4,25 %2, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 3,50 % davon abweichend eine Verzinsung von 3,75 %2
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2012 bis Dezember 2012 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 3,95 %2, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % davon abweichend eine Verzinsung von 4,25 %2
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2011 bis Dezember 2011 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,05 %2, bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 4,00 % davon abweichend eine Verzinsung von 4,25 %2
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2010 bis Dezember 2010 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,30 %2,
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2009 bis Dezember 2009 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,50 %2,
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn ab Januar 2006 bis Dezember 2008 die Sterbetafel AZ2008RÜ und eine Verzinsung von 4,70 %2 und
– bei Versicherungen mit Rentenbeginn bis Dezember 2005 die Sterbetafel DAV94R und eine Verzinsung von 4,30 %2 (Männer) bzw. 4,60 %2 (Frauen)
angewendet.
2 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
3 Nach 5 Jahren Mitgliedschaft wird eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung in Höhe der erreichten Anwartschaft auf Altersrente eingeschlossen. Die Erhöhung der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung beträgt 100 % der Erhöhung der Anwartschaft auf Altersrente.
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| 1.3 Risikoversicherungen | |||
| Tarife 170, 179, 670 | 70 % | der maßgebenden Versicherungssumme | Todesfallbonus |
| 41,1 %1 | des maßgebenden Beitrags | Verrechnung | |
| Tarife 130, 139, 6302 | 89 % | der maßgebenden Versicherungssumme | Todesfallbonus |
| 47 %3 | des maßgebenden Beitrags | Verrechnung | |
| Bausparrisikoversicherungen | |||
| Tarife 1987 | 25 % | des maßgebenden Beitrags | Verrechnung |
| Tarife vor 1987 | 30 % | des maßgebenden Beitrags | Verrechnung |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG | |||
| Tarifgruppe C | 100 % | der Versicherungssumme | Bonus4 |
| Tarifgruppen D, E, HD, HE | 66,7 % | der Versicherungssumme | Bonus |
| Tarife der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG2 | |||
| Tarife 0, 600, 6600 | 50 % | der Versicherungssumme | Bonus |
| Tarife der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE | 65 % | der Versicherungssumme | Bonus |
| 40 % | des maßgebenden Beitrags | Verrechnung |
1 nur für die Tarife 170 und 670
2 Weibliche Versicherte erhalten bei Beendigung des Versicherungsvertrags zusätzlich eine Schlusszahlung in Höhe von 1 ‰ der versicherten Todesfallsumme für jedes nach 1986 beginnende überschussberechtigte und beitragspflichtige Versicherungsjahr.
3 nur für die Tarife 130 und 630
4 Bei beitragspflichtigen Versicherungen von weiblichen Personen wird zusätzlich ein Todesfallbonus von 30 % der Versicherungssumme gezahlt.
| Laufender Überschussanteil | Standardüberschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| 1.4 Berufsunfähigkeits-Versicherungen | |||
| Tarife der ehemaligen Vereinten Leben | |||
| Tarife 430 und 431 | |||
| Im Rentenbezug | 0,25 %1 | der BU-Rente | Zusatzrente |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG | |||
| Im Rentenbezug | 0,25 %1 | der BU-Rente | Zusatzrente |
| 1.5 Pflegerentenversicherung | |||
| Vor Rentenbeginn | 0 % | der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss | Ansammlung |
| Im Rentenbezug | 0,25 %1 | der PR–Rente | Zusatzrente |
Zusätzlich wird für Berufsunfähigkeits-Versicherungen der ehemaligen Vereinten Leben sowie der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG vor Rentenbeginn eine Schlusszahlung in % des maßgebenden Beitrags gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 86 f.
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | ||
|---|---|---|---|
| 2 Überschussbeteiligung der Zusatzversicherungen | |||
| 2.1 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) | |||
| Vor Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Beitragspflichtig | |||
| Tarife der ehemaligen Vereinten Leben | |||
| BUZ zu den 170er-, 160er-, 130er-, 670er-, 660er-, 630er- und 870er-Tarifen, zu den Tarifen 170, 130, 670, 630 und zur Risiko-Umtausch-Zusatzversicherung (RUZ) | |||
| entweder Schlusszahlung | – | – | – |
| oder | 33 % | des maßgebenden BUZ–Beitrags | Verrechnung |
| Tarife der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE | 0 % | des maßgebenden BUZ–Beitrags | bei der Hauptversicherung |
| Nach Eintritt der Berufsunfähigkeit | |||
| Tarife der ehemaligen Vereinten Leben | |||
| BUZ zu den 170er-, 160er-, 130er-, 670er-, 660er-, 630er- und 870er-Tarifen, zu den Tarifen 170, 130, 670, 630 und zur Risiko-Umtausch-Zusatzversicherung (RUZ) | 0,25 %1 | der BUZ–Barrente | Zusatzrente |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG | 0,25 %1 | der BUZ–Barrente | Zusatzrente |
| Tarife der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE | 0,25 %1 | der BUZ–Barrente | Zusatzrente |
Zusätzlich wird für die Tarife der ehemaligen Vereinten Leben, der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG und der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG eine Schlusszahlung in % der maßgebenden Größe gegeben. Siehe die Angaben zum Schlussüberschussanteil unter Punkt 4 auf Seite 86 f.
1 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
| Laufender Überschussanteil | Überschussverwendung | |
|---|---|---|
| 2.2 Risiko-Umtausch-Zusatzversicherung | ||
| Zu den 170er- und 670er-Tarifen | 70 % der Versicherungssumme | Todesfallbonus |
| Zu den 130er-, 630er-, 160er- und 660er-Tarifen1 | 89 % der Versicherungssumme | Todesfallbonus |
| Risiko-Ergänzungsversicherungen der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG2 | 35 % des maßgebenden Beitrags | bei der Hauptversicherung |
| 2.3 Witwenrenten-Zusatzversicherung | Für die 870er-Tarife und die Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG gelten die gleichen Überschussanteilsätze wie für die zugehörige Hauptversicherung. | |
| 2.4 Unfall-Zusatzversicherung der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG gegen Einmalbeitrag | ||
| Rechnungszins 3,0 % | 0 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschussanteil | bei der Hauptversicherung |
| Rechnungszins 3,5 % | 0 % der maßgebenden Größe für den Zinsüberschussanteil | bei der Hauptversicherung |
| 2.5 Pflegerenten-Zusatzversicherung | ||
| Vor Rentenbezug | 0 % des maßgebenden Beitrags | Ansammlung |
| Im Rentenbezug | 0,25 % der PRZ-Rente3 | Zusatzrente |
1 Weibliche Versicherte erhalten bei Beendigung des Versicherungsvertrags zusätzlich eine Schlusszahlung in Höhe von 1 ‰ der versicherten Todesfallsumme für jedes nach 1986 beginnende überschussberechtigte und beitragspflichtige Versicherungsjahr.
2 Diese Versicherungen erhalten bei Ablauf noch einen Überschussanteil in Höhe eines laufenden Überschussanteils für das letzte Versicherungsjahr.
3 Der angegebene Satz enthält eine Beteiligung an Bewertungsreserven in Höhe von 0,25 % der maßgebenden Größe für den jährlichen Überschussanteil.
3 Ansammlungszinssatz
Bei der Überschussverwendungsart Ansammlung werden die Ansammlungsguthaben und die Überschussanteile verzinst mit einem Zinssatz von
– 3,0 % bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 3,0 %,
– 3,50 % bei Versicherungen mit einem Rechnungszins von 3,50 %.
Davon abweichend werden die Schlusszahlungen der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG mit einem Zinssatz von 2,7 % verzinslich angesammelt.
4 Schlussüberschussanteil
Der Schlussüberschussanteil wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre können die Schlussüberschussanteilsätze auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
4.1 Gesamter Schlussüberschussanteil
Der gesamte Schlussüberschussanteil der Versicherung ergibt sich bei Fälligkeit als Summe des normalen Schlussüberschussanteils, des Schlussüberschussanteils bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeits- und Pflegevorsorge und des zusätzlichen Schlussüberschussanteils, bei Rentenversicherungen abzüglich der benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung1;
bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, werden ferner die benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer abgezogen.2
Der gesamte Schlussüberschussanteil beträgt dabei mindestens null.
Normaler Schlussüberschussanteil
Für kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen wird ein Schlussüberschussanteil gegeben. Davon ausgenommen sind Kleinlebens– und Vereinsgruppenversicherungen und der Tarif Kg der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG, die Tarifgruppen KN, KA und CA der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE und der Tarif AVEI. Der Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1.2022):
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
Tarife der ehemaligen Vereinten Leben
| beitragspflichtig | beitragsfrei | Bezugsgröße | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der 130er-, 630er-, 160er- und 660er-, 170er-3, 670er-Tarife3, 230er- und 270er-Tarife und für Versicherungen der n-Tarife (120er) | maßgebende Versicherungssumme |
| Weibliche Versicherte erhalten außer bei den 170er-, 670er- und 270er-Tarifen bei Beendigung des Versicherungsvertrags zusätzlich eine Schlusszahlung von 1 ‰ der versicherten Todesfallsumme für jedes nach 1986 beginnende überschussberechtigte und beitragspflichtige Versicherungsjahr. | ||||
| 0 % | 0 % | – | für Versicherungen der 870er-Tarife inklusive Witwenrenten-Anwartschaften vor Beginn der Rentenzahlung. | Jahresrente |
| – | 0 ‰ | – | für Kleinlebensversicherungen | maßgebende Versicherungssumme |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG: | ||||
| – | 0 % | – | für Kleinlebensversicherungen für jedes bis zum 31.12.1985 bzw. ab dem 1.1.2005 abgelaufene Versicherungsjahr, jedoch mindestens 18 % der Versicherungsleistung bei M-Tarifen und 24 % der Versicherungsleistung bei K–Tarifen | maßgebende Versicherungssumme |
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der Tarifgruppen B, C, D, E, CV, DV, EV, B-, C-, D-, E-Stufentarif, HD, HE, HD-, HE-Stufentarif, CV-, DV- und EV-Stufentarife sowie für Versicherungen der Gruppensondertarife mit Tarifgruppen GD, G, G 69 | maßgebende Versicherungssumme |
| – | für Gruppensondertarife auf Grundlage der Sterbetafel 1924 | |||
| – | für Gruppensondertarife mit Tarifgruppe ST42 | |||
| 0 % | 0 % | – | für Versicherungen der Tarifgruppen 30, 31 und 32. | Jahresrente |
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der Tarifgruppen 40 bis 46 und 880er-Tarife. | Kapitalabfindung |
| Tarife der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG: | ||||
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen mit Beginn ab 1964 und den Tarifen 6601 und 6603 bei Firmengruppenversicherungen | maßgebende Versicherungssumme |
| Weibliche Versicherte erhalten bei Beendigung des Versicherungsvertrags zusätzlich eine Schlusszahlung von 1 ‰ der versicherten Todesfallsumme für jedes nach 1986 beginnende überschussberechtigte und beitragspflichtige Versicherungsjahr. | ||||
| – | 0 ‰ | – | einmalig bei Erleben für Versicherungen mit Beginn vor 1964 | maßgebende Versicherungssumme |
| Tarife der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE: | ||||
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der Tarifgruppen V, 86, P, Q und K | maßgebende Versicherungssumme |
| – | 0 ‰ | – | für Alte Gruppenversicherungen und Kleinlebensversicherungen. | maßgebende Versicherungssumme |
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Schlussüberschussanteil bei Bausteinen zur Berufsunfähigkeitsvorsorge
Für Berufsunfähigkeits-Versicherungen vor Rentenbeginn der Tarife 430 und 431, der Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG sowie bei den beitragspflichtigen Versicherungen und den Versicherungen nach Eintritt der Berufsunfähigkeit der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen zu den Tarifen der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG, den Tarifen der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG und den unten genannten Tarifen der ehemaligen Vereinten Leben wird ein Schlussüberschussanteil gegeben. Der Schlussüberschussanteil beträgt für die Leistungsfälle 2021:
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
| 11,8 % | des maßgebenden Beitrags für Berufsunfähigkeits-Versicherungen der Tarife 430 und 431 sowie der Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG |
| 31,8 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für beitragspflichtige Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen zu den 170er-, 160er-, 130er-, 670er-, 660er-, 630er- und 870er-Tarifen, zu den Tarifen 170, 130, 670, 630 und zur Risiko-Umtausch-Zusatzversicherung der ehemaligen Vereinten Leben, bei denen eine Schlusszahlung gegeben wird |
| 28,6 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für beitragspflichtige Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen der Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG4 |
| 4,5 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für beitragspflichtige Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen der Tarife der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG |
| 22,4 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen zu den 170er-, 160er-, 130er-, 670er-, 660er-, 630er- und 870er-Tarifen, zu den Tarifen 170, 130, 670, 630 und zur Risiko-Umtausch-Zusatzversicherung der ehemaligen Vereinten Leben nach Eintritt der Berufsunfähigkeit5 |
| 20,0 % | der maßgebenden BUZ-Beiträge für Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen der Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG nach Eintritt der Berufsunfähigkeit4, 5 |
| 0 % | der maßgebenden Größe für den Zinsüberschuss jedes Versicherungsjahrs für Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen der Tarife der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG nach Eintritt der Berufsunfähigkeit |
Die Fußnoten sind auf Seite 87 zusammengefasst.
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Schlussüberschussanteilsätze erneut unverändert festgesetzt.
Zusätzlicher Schlussüberschussanteil
Kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen erhalten einen zusätzlichen Schlussüberschussanteil in Höhe eines laufenden Überschussanteils für das letzte Jahr der Versicherungsdauer bzw. Aufschubdauer. Davon ausgenommen sind die Tarifgruppen A und B bei Versicherungen der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG, beitragspflichtige Kleinlebens– und Vereinsgruppenversicherungen und beitragspflichtige Versicherungen des Tarifs Kg der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG, die Tarifgruppen KN, KA und CA der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE, der Tarif AVEI sowie Sonderzahlungen zu Tarifen der ehemaligen Vereinten Leben.
4.2 Besonderer Schlussüberschussanteil
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein gesamter Schlussüberschussanteil festgelegt ist, einen besonderen Schlussüberschussanteil; dies gilt auch für Rentenversicherungen, für die eine Neubewertung der Deckungsrückstellung vorgenommen worden ist.
Der besondere Schlussüberschussanteil entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer; bei Rentenversicherungen erhöht sich der besondere Schlussüberschussanteil um den Betrag, um den der gesamte Schlussüberschussanteil zur Gegenfinanzierung des Auffüllungsbetrags für die Neubewertung der Deckungsrückstellung reduziert deklariert wurde.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bekannt gegebenen Grundsätzen zur Neubewertung der Deckungsrückstellung für Rentenversicherungsverträge vorgenommen.
2 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
3 Bei beitragspflichtigen Versicherungen mit vereinbartem variablem Ablauf (VA) werden die Schlussüberschussanteile bis zum Beginn der VA–Phase wie für Versicherungen mit Versicherungsdauern ab 12 Jahren gegeben. Die zu Beginn der VA–Phase erreichte Anwartschaft aus Schlussüberschussanteilen wird während der VA–Phase mit 2,70 % verzinslich angesammelt.
4 Die einzelnen Beträge werden verzinslich angesammelt. Bei Fälligkeit der Schlusszahlung wird die Schlusszahlung auf 80 % der für die BUZ gezahlten Beiträge begrenzt.
5 Schlussüberschussanteile werden während der Berufsunfähigkeit nur für die Rentenzahlung der Beitragsbefreiung gegeben.
5 Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven
Der Sockelbetrag für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird jeweils für die Leistungsfälle eines Geschäftsjahrs deklariert. Im Rahmen der Deklarationen der Folgejahre kann der Sockelbetrag auch für die vergangenen Versicherungsjahre jeweils neu festgelegt werden.
Bei Versicherungen, für die eine Zinszusatzreserve zu bilden ist, werden diejenigen benötigten Mittel zur Gegenfinanzierung der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer abgezogen, die nicht durch die reduzierte Deklaration des gesamten Schlussüberschussanteils finanziert werden können.1
Der Sockelbetrag beträgt dabei mindestens null.
Für kapitalbildende Einzel- und Kollektivversicherungen wird ein Sockelbetrag gegeben. Davon ausgenommen sind Kleinlebens– und Vereinsgruppenversicherungen und der Tarif Kg der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG, die Tarifgruppen KN, KA und CA der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE und der Tarif AVEI. Der Sockelbetrag beträgt für die Leistungsfälle 2021 (inklusive Abläufe und Rentenübergänge zum 1.1.2022):
– Für das im Jahr 2021 endende Versicherungsjahr:
Tarife der ehemaligen Vereinten Leben
| beitragspflichtig | beitragsfrei | Bezugsgröße | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der 130er-, 630er-, 160er-, 660er-Tarife | maßgebende Versicherungssumme |
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der n-Tarife (120er) | maßgebende Versicherungssumme |
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der 170er-2, 670er-2, 230er und 270er-Tarife | maßgebende Versicherungssumme |
| 0 % | 0 % | – | für Versicherungen der 870er-Tarife inklusive Witwenrenten-Anwartschaften vor Beginn der Rentenzahlung. | Jahresrente |
| – | 0 ‰ | – | für Kleinlebensversicherungen | maßgebende Versicherungssumme |
| Tarife der ehemaligen Magdeburger Lebensversicherung AG: | ||||
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der Tarifgruppen B, C, CV; B-, C-, CV-Stufentarif sowie für Versicherungen der Gruppensondertarife mit Tarifgruppe G 69 | maßgebende Versicherungssumme |
| – | 0 ‰ | – | für Kleinlebensversicherungen für jedes bis zum 31.12.1985 bzw. ab dem 1.1.2005 abgelaufene Versicherungsjahr, jedoch mindestens 12 % der Versicherungsleistung bei M-Tarifen und 16 % der Versicherungsleistung bei K-Tarifen | maßgebende Versicherungssumme |
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der Tarifgruppen D, E, DV, EV, D-, E-, DV-, EV-Stufentarif, HD, HE, HD-, HE-Stufentarif sowie für Versicherungen der Gruppensondertarife mit Tarifgruppen GD, GE | maßgebende Versicherungssumme |
| 0,05 ‰ | 0,05 ‰ | – | für Gruppensondertarife auf Grundlage der Sterbetafel 1924 für Gruppensondertarife mit Tarifgruppe ST42 |
maßgebende Versicherungssumme |
| 0 % | 0 % | Jahresrente | ||
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der Tarifgruppen 40 bis 46 und 880er-Tarife. | Kapitalabfindung |
| Tarife der ehemaligen ISAR Lebensversicherungs-AG: | ||||
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen mit Beginn ab 1964 und den Tarifen 6601 und 6603 bei Firmengruppenversicherungen | maßgebende Versicherungssumme |
| – | 0 ‰ | – | einmalig bei Erleben für Versicherungen mit Beginn vor 1964 | maßgebende Versicherungssumme |
| Tarife der ehemaligen PRÉSERVATRICE FONCIÈRE VIE: | ||||
| 0 ‰ | 0 ‰ | – | für Versicherungen der Tarifgruppen 86, V, P, Q und K | maßgebende Versicherungssumme |
| – | 0 ‰ | – | für Alte Gruppenversicherungen und Kleinlebensversicherungen. | maßgebende Versicherungssumme |
– Für die davor liegenden Versicherungsjahre:
Es werden die für die Leistungsfälle des Vorjahrs deklarierten Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven erneut unverändert festgesetzt.
Besonderer Sockelbetrag
Bei vorzeitiger Beendigung erhalten Versicherungen mit einer Zinszusatzreserve, für die für das Jahr 2021 ein Sockelbetrag festgelegt ist, einen besonderen Sockelbetrag.
Der besondere Sockelbetrag entspricht für die Leistungsfälle 2021 der Höhe des durch reduzierte Deklaration des Sockelbetrags gegenfinanzierten Teils der Zinszusatzreserve für die Aufschubdauer.
1 Die Gegenfinanzierung wird entsprechend den zwischen der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgestimmten Grundsätzen zu Finanzierung und Gegenfinanzierung einer Zinszusatzreserve vorgenommen.
2 Bei beitragspflichtigen Versicherungen mit vereinbartem variablem Ablauf (VA) werden die Sockelbeträge für die Beteiligung an Bewertungsreserven bis zum Beginn der VA–Phase wie für Versicherungen mit Versicherungsdauern ab 12 Jahren gegeben. Die zu Beginn der VA–Phase erreichte Anwartschaft aus den Sockelbeträgen für die Beteiligung an Bewertungsreserven wird während der VA–Phase mit 2,7 % verzinslich angesammelt.