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Allianz SE Annual Report 2012

Sep 13, 2013

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Annual Report

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Publication

AllSecur Deutschland AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Inhalt

Mitglieder des Vorstands
Lagebericht
Jahresabschluss
Anhang
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Bericht des Aufsichtsrats
Mitglieder des Aufsichtsrats

Mitglieder des Vorstands

Bernd Heinemann

Vorsitzender des Vorstands
Boris Berten

seit 1. April 2013
Dr. Andreas Trumpp

Lagebericht

Auch im dritten Jahr der vollen Geschäftstätigkeit als klassischer Internetversicherer konnte die AllSecur Deutschland AG ihre Beitragseinnahmen um weitere 26 Prozent auf nun über 91 Millionen Euro steigern.

Allgemeine Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Globaler Konjunkturmotor stockt

Die wirtschaftlichen Risiken, die aus der europäischen Schuldenkrise resultieren, belasteten 2012 auch die deutsche Wirtschaft. Der starke Rückgang der Auftragseingänge aus dem Euroraum brachte den Exportmotor zum Stottern. Darüber hinaus schlugen sich die Unsicherheiten über die Zukunft des Euro zunehmend in der Investitionsbereitschaft der Unternehmen nieder. Positive Wachstumsbeiträge kamen dagegen vom privaten Verbrauch und von den Bauinvestitionen. Insgesamt legte das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2012 real um 0,7 Prozent zu. Damit verlief die deutsche Konjunktur wie in den Vorjahren deutlich besser als im Euroraum insgesamt (- 0,3 Prozent).

Versicherungswirtschaft

Umsatzstärkstes Geschäftsjahr

Nach vorläufigen Erhebungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verzeichnete die Schaden- und Unfallversicherung im Jahr 2012 einen Beitragsanstieg um 3,7 Prozent. Das ist das stärkste Wachstum seit 1994. Ausschlaggebend ist hier vor allem die Kraftfahrtversicherung mit einem Zuwachs von 5,4 Prozent. Wie schon im vergangenen Jahr ist diese deutliche Zunahme auf Beitragsanhebungen im Bestand und im Neugeschäft sowie auf ein leichtes Bestandswachstum zurückzuführen. Auch alle weiteren Sparten trugen zum Anstieg bei.

Die Schadenaufwendungen nahmen 2012 nach vorläufigen Angaben des Verbandes um 1,4 Prozent erneut zu, obwohl es 2012 keine besonders auffälligen Naturereignisse gab. Die Schaden- und Unfallversicherer haben weder vor zehn Jahren beim Elbe-Hochwasser noch im Kyrill-Jahr 2007 mehr an ihre Kunden ausbezahlt und zurückgestellt. Die marktweite Schaden-Kosten-Quote (nach HGB) dürfte laut Verbandseinschätzung mit 97 Prozent um einen Prozentpunkt unter dem Vorjahr liegen.

Veränderte Markt- und Wettbewerbsbedingungen

Rechtliche Rahmenbedingungen

Unisextarife

Aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 1. März 2011 wurde die europarechtliche Möglichkeit für die Mitgliedstaaten unwirksam, bei der Kalkulation von Versicherungstarifen Differenzierungen nach dem Geschlecht zuzulassen. Die neue Rechtslage trat am 21. Dezember 2012 in Kraft. Mit der Umsetzung des Urteils entfällt für die Versicherer mit dem Risikomerkmal Geschlecht eine statistisch gesicherte Kalkulationsgrundlage. Individuelle Merkmale des Kunden, auf die gegebenenfalls bei der Kalkulation zurückgegriffen werden könnten, sind statistisch deutlich schwächer belastbar. Zudem ist es schwer zu prognostizieren, in welchem Verhältnis Männer und Frauen künftig einzelne Versicherungsprodukte nachfragen werden. Versicherungsunternehmen müssen ihre Tarife daher entsprechend vorsichtig kalkulieren. Die AllSecur Deutschland AG hat die sogenannten Unisextarife, die Frauen und Männer zu gleichen Bedingungen versichert, im Laufe des Jahres 2012 eingeführt.

Geschäftsverlauf

Die AllSecur Deutschland AG betreibt seit 2010 das klassische Internetgeschäft.

Versicherungsgeschäft

Beitragseinnahmen

Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent auf 91.103 Tausend Euro (2011: 72.279 Tausend Euro) an. Dieser Anstieg ist auf die gut verlaufene Abwerberunde 2011/2012 zurückzuführen. Die Beitragseinnahmen in der Kraftfahrtversicherung stiegen um 26,2 Prozent auf 90.853 (72.016) Tausend Euro an. In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung nahmen die Beitragseinnahmen um 26,5 Prozent auf 62.979 (49.780) Tausend Euro zu. Die Beitragseinnahmen in den Sonstigen Kraftfahrtversicherungen stiegen um 25,4 Prozent auf 27.873 (22.236) Tausend Euro an.

In der Kraftfahrtunfallversicherung gingen die Bruttobeiträge um 4,5 Prozent auf 197 (206) Tausend Euro zurück.

In der Rechtsschutzversicherung nahmen die Beitragseinnahmen um 6,8 Prozent auf 53 (57) Tausend Euro ab. Der Fahrzeugrechtschutztarif wurde mit Einführung der neuen Tarife Basis und Komfort am 07. Februar 2012 aus dem Programm genommen und nicht mehr angeboten.

Neugeschäft

Die Anzahl der neu abgeschlossenen Verträge konnte im Berichtsjahr das hohe Niveau des Vorjahres weit übertreffen und stieg insgesamt um 19,5 Prozent an. In der Kraftfahrtversicherung stiegen die Neustücke um 19,8 Prozent, in den Nichtkraftfahrt-Sparten ging die Anzahl der neu abgeschlossenen Verträge um 16,7 Prozent zurück.

Bestand

Der Bestand an Verträgen mit einer Laufzeit ab einem Jahr lag Ende 2012 bei 676.077 (589.998) Stück. Damit konnte der Bestand um 14,6 Prozent gesteigert werden.

Der Gesamtbestand der bei der AllSecur Deutschland AG versicherten Kraftfahrzeuge lag am Jahresende 2012 um 13,3 Prozent höher als im Vorjahr und betrug 374.643 (330.626) Stück.

Leistungen an Kunden

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle (brutto) der AllSecur Deutschland AG stiegen um 15,4 Prozent auf 84.920 (73.602) Tausend Euro. Hauptursächlich dafür war die aufgrund des höheren Geschäftsvolumens entsprechend höhere Anzahl von Schäden.

In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erhöhte sich der Schadenaufwand um 15,3 Prozent auf 58.112 (50.400) Tausend Euro. In den Sonstigen Kraftfahrtversicherungen lag der Schadenaufwand mit 26.790 (23.159) Tausend Euro um 15,7 Prozent über dem Vorjahreswert. In der Rechtsschutzversicherung ging der Schadenaufwand um 38,9 Prozent auf 25 (41) Tausend Euro zurück. In Summe über alle Versicherungszweige ging die Schadenquote (brutto), also das Verhältnis von Schadenaufwand zu den verdienten Beiträgen, um 8,5 Prozentpunkte auf 93,2 (101,8) Prozent zurück.

Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

Höhere Abschlusskosten, vor allem Internet-Honorare und Media-Einschaltkosten, führten trotz höherer Beitragseinnahmen dazu, dass der Betriebskostensatz (brutto), der das Verhältnis der Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb zu den gebuchten Beitragseinnahmen abbildet, auf 30,1 Prozent anstieg (29,0 Prozent).

In Rückdeckung gegebenes Versicherungsgeschäft

Für den Rückversicherungsschutz wird aus dem Gesamtportefeuille (nach Abzug sonstiger Rückversicherung) eine Quote von 17,5 Prozent an die Allianz SE gegeben, die gegenüber 2011 unverändert geblieben ist.

Kapitalanlagen

Der Kapitalanlagenbestand der AllSecur Deutschland AG erhöhte sich im Berichtsjahr um 13,6 Prozent auf 128.103 (112.800) Tausend Euro. Die Bruttoneuanlage betrug 26.183 Tausend Euro.

Der Bestand an Investmentanteilen stieg im Berichtsjahr von 54.015 Tausend Euro auf 59.020 Tausend Euro. Der Bilanzwert der Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen erhöhte sich auf 69.034 (58.736) Tausend Euro. Der Beteiligungsbestand betrug zum Jahresende unverändert 49 (49) Tausend Euro.

Bewertungsreserven der Kapitalanlagen

Die Bewertungsreserven der Kapitalanlagen stiegen deutlich auf 15.843 (7.690) Tausend Euro. Das sind 12,4 (6,8) Prozent des Buchwertes der gesamten Kapitalanlagen. Die Bewertungsreserven betrugen 9.712 (3.790) Tausend Euro bei Investmentanteilen und 6.130 (3.900) Tausend Euro bei Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen.

Kapitalanlageergebnis

Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und der geringeren Ausschüttungen von Investmentanteilen lag das Ergebnis aus Kapitalanlagen mit 3.442 Tausend Euro unter dem Vorjahreswert von 4.193 Tausend Euro.

Die laufenden Erträge betrugen 3.196 (3.848) Tausend Euro. Davon entfielen 2.635 (3.075) Tausend Euro auf festverzinsliche Anlagen und 561 (773) Tausend Euro auf Ausschüttungen von Investmentanteilen.

Beim Abgang von Kapitalanlagen entstanden Gewinne in Höhe von 455 (459) Tausend Euro. Der Aufwand für die Verwaltung von Kapitalanlagen stieg von 114 Tausend Euro auf 209 Tausend Euro.

Ergebnisentwicklung

Versicherungstechnisches Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung vor Veränderung der Rückstellungen für drohende Verluste sowie vor Veränderung der Schwankungsrückstellungen und ähnlichen Rückstellungen wies für das Jahr 2012 einen Verlust von 18.789 (15.802) Tausend Euro aus. Der Rückstellung für drohende Verluste wurden 400 (Zuführung 300) Tausend Euro entnommen, Nach der gesetzlich vorgeschriebenen Zuführung in die Schwankungsrückstellung von 8.798 (3.447) Tausend Euro, lag das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung mit einem Verlust von 27.188 (19.548) Tausend Euro unter dem Vorjahreswert.

In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ergab sich nach einer vorgeschriebenen Zuführung in die Schwankungsrückstellungen von 8.785 (3.439) Tausend Euro ein Verlust von 18.112 (13.256) Tausend Euro.

In den Sonstigen Kraftfahrtversicherungen betrug der Verlust 9.038 (6.195) Tausend Euro.

Die versicherungstechnische Rechnung in der Kraftfahrtunfallversicherung schloss nach einer vorgeschriebenen Zuführung in die Schwankungsrückstellungen von 14 (7) Tausend Euro mit einem Verlust von 62 (109) Tausend Euro ab.

In der Rechtsschutzversicherung lag das Ergebnis mit einem Gewinn von 24 (12) Tausend Euro über dem Niveau des Vorjahrs.

Die Schaden-Kosten-Quote -nach Berücksichtigung der Ergebnisse aus der abgegebenen Rückversicherung - konnte im Geschäftsjahr auf 123,7 (126,6) Prozent gesenkt werden.

Nichtversicherungstechnisches Ergebnis

Das nichtversicherungstechnische Ergebnis umfasst das Ergebnis aus Kapitalanlagen und das übrige allgemeine Ergebnis. Das nichtversicherungstechnische Ergebnis verringerte sich auf 2.940 (3.866) Tausend Euro.

Übriges allgemeines Ergebnis

Es ergab sich per Saldo ein Verlust von 502 (327) Tausend Euro.

Außerordentliches Ergebnis

Das außerordentliche Ergebnis der AllSecur Deutschland AG wies im Geschäftsjahr ein negatives Ergebnis von 17 (203) Tausend Euro aus und stammt aus Umstellungseffekten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) im Bereich der Altersversorgung, welche aus konzerninternen Verrechnungen resultieren. Dieser Effekt aus der Erstanwendung des BilMoG im Jahr 2010 wird auf bis zu 15 Jahre verteilt.

Gesamtergebnis

Das Gesamtergebnis nach Steuern und 'Vor Ergebnisabführung schloss mit einem Verlust von 24.247 (15.864) Tausend Euro ab. Der Verlust im Geschäftsjahr 2012 wird entsprechend des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von der Allianz Deutschland AG übernommen.

Ausgelagerte Funktionen

Für die AllSecur Deutschland AG sind mehrere Allianz Konzernunternehmen dienstleistend tätig. Auf die Allianz Deutschland AG wurden insbesondere das Rechnungswesen sowie Aufgaben des Versicherungsbetriebs übertragen. Zu Letzteren gehören vor allem die Bestandsverwaltung (Antrags- und Vertragsbearbeitung), die Leistungs- und Schadenbearbeitung sowie die Planung und die Steuerung des operativen Versicherungsbetriebs.

Die Vermögensanlage und -verwaltung wurde auf die Allianz Investment Management SE sowie in Teilbereichen auf die PIMCO Deutschland GmbH und die Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH übertragen.

Rechenzentrumsleistungen und Drucktätigkeiten sowie informationstechnische Serviceleistungen erhält die AllSecur Deutschland AG von der Allianz Managed Operations & Services SE.

Die AllSecur Deutschland AG vertreibt ihr Geschäft über das Internet unter www.allsecur.de.

Finanzlage

Die Liquiditätsplanung als wesentlicher Teil unserer gesamten Finanzplanung basiert auf den Liquiditätsströmen, die sich vor allem aus den erwarteten Prämien, Schadenzahlungen, Kosten, Kapitalanlagen, Steuerumlagen sowie Ergebnisabführungen/Dividenden ergeben. Ebenso sind die strategische und taktische Kapitalanlageplanung wie auch die Eigenmittelplanung ein wesentliches Element. Liquidität fließt uns aus dem operativen Geschäft sowie aus den Kapitalanlagen zu. Durch die Teilnahme der AllSecur Deutschland AG am konzernweiten Cash-Pool wird gewährleistet, dass überschüssige Liquidität zu marktüblichen Konditionen angelegt wird und kurzfristiger Liquiditätsbedarf ausgeglichen werden kann.

Risikobericht

Die Geschäftsmodelle der Versicherungsgesellschaften innerhalb der Allianz Deutschland AG sind auf die Übernahme und das Management von Risiken ausgelegt. Ein aus- ' geprägtes Risikobewusstsein und das Abwägen von Chancen und Risiken sind daher integrale Bestandteile der Geschäftssteuerung.

Risikoorganisation

In der Allianz Deutschland AG, zu der die AllSecur Deutschland AG gehört, ist der Grundsatz der unabhängigen Risikoüberwachung fest verankert. Die aktive Risikoübernahme durch die Geschäftseinheiten und deren Risikomanagement sind organisatorisch strikt von der Risikoüberwachung durch einen unabhängigen Bereich (Risiko-controlling) getrennt. Diese Kontrollinstanz umfasst nicht nur die unabhängige Identifizierung, Bewertung, Berichterstattung und Überwachung von Risiken, sondern prüft auch Handlungsalternativen und spricht Empfehlungen an die Geschäftseinheiten beziehungsweise den Vorstand aus. Der Vorstand der AllSecur Deutschland AG trägt die übergreifende Verantwortung für das gesamte Risikomanagement und die Kontrolle der Risiken.

Das Risikocontrolling der AllSecur Deutschland AG wird von einer organisatorischen Einheit innerhalb der Allianz Deutschland AG unter Leitung des Chief Risk Officer (CRO) im Auftrag des Vorstands der AllSecur Deutschland AG wahrgenommen. Dadurch wird Know-how gebündelt und Ressourcen können effizient genutzt werden. Das Risiko-controlling überwacht die Risiken systematisch mit quantitativen und qualitativen Risikoanalysen und -bewertungen. Durch die Einbeziehung des Vorstands der AllSecur Deutschland AG in das regelmäßige und das Ad-hoc-Reporting des CRO ist gewährleistet, dass der Vorstand jederzeit über die aktuelle Risikosituation der AllSecur Deutschland AG informiert ist.

Das für die AllSecur Deutschland AG zuständige Risikocontrolling der Allianz Deutschland AG ist in die Risikosteuerung der Allianz SE eingebunden. Als verbindliche Leitlinien dienen dabei die Risikostrategie und die Risk Policy der Allianz Deutschland AG sowie die von der Allianz SE vorgegebene Group Risk Policy, Minimum Standards und Modellierungsvorgaben. Die für das Risikocontrolling der Allianz SE zuständige Einheit Group Risk ist Kontrollinstanz für das Risikocontrolling der Allianz Deutschland AG.

Als weitere Instanzen zur Überprüfung der Risikoorganisation in jeweils vorgeschriebenem Umfang wirken Aufsichtsrat, Sicherheits-, Datenschutz-, Geldwäsche- und Compliance-Beauftragte sowie die Interne Revision. Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfer sind zusätzliche externe Instanzen der Risikoüberwachung.

Die systematische Identifikation und Steuerung aller relevanten Risiken und die Angemessenheit der Prozesse im Risikomanagement werden durch das Risk Committee Sach unter Leitung des CRO sichergestellt. Dieses umfasst die Gesellschaften Allianz Versicherungs-AG und AllSecur Deutschland AG. Einmal jährlich wird ein Mitglied des Vorstands der AllSecur Deutschland AG in das Risk Committee Sach eingeladen, um die Gesamtrisikosituation der AllSecur Deutschland AG zu diskutieren. Für übergreifende operative Themen hat die Allianz Deutschland AG ein eigenes Risk Committee eingerichtet, in dem neben Vorständen aus den Geschäftssegmenten alle relevanten operativen Einheiten vertreten sind.

Relevante Risiken

Alle relevanten Risiken werden durch geeignete Risikokontrollprozesse erfasst und in einzelne Risikokategorien unterteilt. Bei der Unterteilung der Risiken unterscheiden wir im Allgemeinen die folgenden Risikokategorien:

Marktrisiken

Wertverluste bei Aktien, festverzinslichen Anlagen, nicht börsennotierten Beteiligungen und Fremdwährungsanlagen.

Kreditrisiken

Verluste aufgrund von Schuldnerinsolvenzen oder dem Ausfall unserer Rückversicherungspartner beziehungsweise Emittenten von Derivaten sowie Wertverluste aufgrund von Verschlechterung der Kreditwürdigkeit der Schuldner, Rückversicherungspartner oder Emittenten.

Versicherungstechnische Risiken

Risiken, die aufgrund der Abweichung der tatsächlichen Versicherungsereignisse von den erwarteten Versicherungsereignissen entstehen. Dies sind insbesondere Prämienrisiken durch Schwankungen in Schadenanzahl und Schadenhöhe sowie Großschäden und Naturereignisse und Reserverisiken durch nicht ausreichende Reserven.

Geschäftsrisiken

Kosten- und Stornorisiken sowie operationelle Risiken, also unerwartete wirtschaftliche Verluste, die im Zusammenhang mit externen Ereignissen stehen oder von internen Prozessen, Verfahren und Systemen herrühren, die unzureichend sind oder versagen. Das operationelle Risiko umfasst auch Rechtsrisiken.

Qualitative Risiken werden in einem strukturierten Identifikations- und Bewertungsprozess erfasst. Dies sind:

Reputationsrisiken,
strategische Risiken und
Liquiditätsrisiken.

Konzentrationsrisiken werden bei der Aggregation der anderen Risikokategorien behandelt, somit stimmt diese Gruppierung der Risiken mit den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) für die Versicherungswirtschaft überein.

Ein umfassendes Sicherungssystem und interne Kontrollen minimieren Risiken aus fehlerhaften Abläufen. Geeignete technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen sind implementiert, um das vorhandene Risiko zu kontrollieren. Hierzu zählen unter anderem die IT-Sicherheit (zum Beispiel Back-up-Systeme und Firewalls), die Zugangssicherheit (zum Beispiel striktes Berechtigungssystem) sowie interne Kontrollsysteme (zum Beispiel Vier-Augen-Prinzip). Die strikte Trennung von Handel, Abwicklung und Controlling, abgestufte Limitsysteme und ein zeitnahes, umfassendes Berichtswesen minimieren organisatorisch die operationellen Risiken aus der Kapitalanlagetätigkeit.

Die unabhängige Interne Revision prüft regelmäßig themenbezogen die internen Prozesse. Zusätzlich werden im Rahmen der Umsetzung des Allianz Standards ICOFR (Internal Control Over Financial Reporting) alle internen Prozesse, die sich auf die Finanzberichterstattung auswirken können, eingehend untersucht und dokumentiert. Mögliche Risiken werden identifiziert und durch regelmäßige Kontrollen auf ein Minimum reduziert. ICOFR leitet sich aus den Regularien des Sarbanes-Oxley Act (SOX) ab. Damit wird das bereits etablierte Kontrollumfeld auch nach dem Delisting der Allianz SE von der New Yorker Börse in seiner Funktionsweise fortgeführt. ICOFR trägt maßgeblich zu einer qualitativ hochwertigen Finanzberichterstattung bei.

Risikokontrollprozesse stellen zudem sicher, dass mögliche Risiken aus dem operativen Geschäftsbetrieb frühzeitig identifiziert und adäquate Maßnahmen zur Risikominimierung ergriffen werden. Zusätzlich steht mit der Verlustdatenbank zur Erfassung der Verluste aus operationellen Risiken ein weiteres Analyseinstrument zur Risikoverminderung bereit.

Im Folgenden werden weitere Aspekte der Risiken genauer ausgeführt.

Marktrisiken und Kreditrisiken

Die Kapitalanlagen der AllSecur Deutschland AG werden durch Spezialisten der Allianz Investment Management SE (AIM SE) zentral betreut. Die Kapitalanlagestrategie richtet sich nach den Bedürfnissen des Asset-Liability-Managements der AllSecur Deutschland AG.

Die Kapitalanlagen der Gesellschaft sind nach Anlagearten (Aktien/Beteiligungen, Zinsträger), Adressen und Belegenheit breit diversifiziert. Erfüllt sind die aufsichtsrechtlichen Vorgaben bezüglich Mischung und Streuung sowie die Anforderungen, die aus dem Rundschreiben 4/20I1 der BaFin hervorgehen.

Das Anlagemanagement analysiert laufend die Risiken der Kapitalanlagen, was durch eine unabhängige Quantifizierung im Risiko-controlling (Risikokapitalberechnung) ergänzt wird. Marktrisiken werden mit Sensitivitätsanalysen beziehungsweise Stresstests kontinuierlich quantifiziert. Kredit- und Konzentrationsrisiken, insbesondere auch Länder- und Bankenexposure, werden mit einem Limitsystem überwacht und gesteuert.

Durch eine vorausschauende Planung unserer zukünftigen Zahlungsströme sind wir in der Lage, die Liquiditätsrisiken zu steuern und gering zu halten.

Adressenausfallrisiken aus Rückversicherungsgeschäften werden durch die sorgfältige Auswahl unserer Rückversicherungspartner nach strengen Bonitätskriterien gesteuert. An die Bonität unserer Rückversicherer stellen wir sehr hohe Ansprüche und lassen unsere Forderungen gegebenenfalls besichern.

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft sind aufgrund der breiten Streuung gering und somit nicht relevant.

Unser Investment in italienische Staatsanleihen zum Jahresende 2012 beträgt 0,8 (0,7) Millionen Euro1). Auf Staatsanleihen in Griechenland, Irland, Portugal und Spanien entfallen keine Exposure.

Die festverzinslichen Kapitalanlagen bei Banken betragen insgesamt 90,4 Millionen Euro oder rund 62,2 Prozent der Kapitalanlagen. Davon sind wiederum rund 91,6 Prozent als deutsche Pfandbriefe beziehungsweise anderweitig besichert.

Die für uns relevanten Risiken lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin bei Banken und bei einzelnen Staaten. Unsere Risikomanagementprozesse berücksichtigen diese Risiken entsprechend. Alle Schuldner und Kontrahenten werden in einem allianzweiten Kredit-Exposure-System erfasst, mittels unabhängiger Ratinginformationen bewertet und mit Limiten versehen.

Versicherungstechnische Risiken

Bei der AllSecur Deutschland AG sind versicherungstechnische Risiken, auch im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, von besonderer Bedeutung.

1) Marktwert des Gesamtexposures (inklusive aber Fonds gehaltener Bestände)

Prämienrisiken werden hauptsächlich über versicherungsmathematische Modelle zur Tarifierung und zur Überwachung von Schadenverläufen gesteuert, ferner über unsere Zeichnungsrichtlinien zum Abschluss von Versicherungsgeschäften und zur Übernahme von Versicherungsrisiken. Statistisch gestützte Risikoselektion, verbunden mit einer nachhaltigen Tarifpolitik, reduziert das Beitragsrisiko spürbar. Darüber hinaus begrenzen gezielt gezeichnete Rückversicherungskontrakte das Prämienrisiko, indem Spitzenrisiken gekappt und ausschließlich an Rückversicherungspartner mit sehr hoher Bonität zediert werden.

Die Begrenzung der Auswirkungen von Naturkatastrophen auf das Unternehmen stellt besondere Anforderungen an das Risikomanagement. Die Nutzung spezieller Modelliertechniken unterstützt die Quantifizierung und die Überwachung dieser Risiken. Um das Naturkatastrophenrisiko zu begrenzen, werden spezielle Rückversicherungsverträge abgeschlossen.

Die Reserverisiken werden durch die vorsichtige Bildung der versicherungstechnischen Rückstellungen verringert, zu deren Schätzung sowohl auf Erfahrungswerte als auch auf kontinuierlich weiterentwickelte, aktuarielle Berechnungen zurückgegriffen wird. Die permanente Kontrolle des Abwicklungsverlaufs dieser Rückstellungen hilft zusätzlich, diese Risiken zu minimieren.

Zur weiteren Absicherung verfügt die AllSecur Deutschland AG für den Ausgleich zeitlicher Schwankungen im Schadenverlauf über Schwankungsrückstellungen.

Sonstige Risiken

Für Versicherungsunternehmen können Veränderungen in gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen von erheblicher Bedeutung sein. Um die damit verbundenen Chancen und Risiken für das Unternehmen frühzeitig zu erkennen, erfolgt eine laufende qualitative Beobachtung durch Experten.

Ein Beispiel hierfür ist die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 1. März 2011, nach der die europarechtliche Befugnis der Mitgliedstaaten, Versicherungstarife nach dem Geschlecht zu differenzieren, wenn dies statistisch gerechtfertigt ist (Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie 2004/113/EG), mit Wirkung zum 21. Dezember 2012 unwirksam wurde. Die Tarifierung in der Schaden- und Unfallversicherung für das Neu- und Ersatzgeschäft wurde fristgemäß an die neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst.

Als Direktversicherer generiert die AllSecur Deutschland AG das Neugeschäft zu mehr als 50% über Internet Vergleichsportale. Durch die dominante Marktstellung einzelner Vergleichsportale entsteht für die AllSecur Deutschland AG eine starke Abhängigkeit bezüglich Vertriebserfolg und Kostenstruktur. Zur Begrenzung möglicher daraus resultierender Risiken, arbeiten wir aktiv am Aufbau der Marke „AllSecur" (Kampagne: „Marder Marten"), um so den Anteil der direkten Einstiege potentieller Kunden auf der Internetseite der AllSecur Deutschland AG schrittweise zu erhöhen und gleichzeitig die Abhängigkeit von den Vergleichsportalen zu mindern.

Risikosituation

Die aktuellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen (Solvabilität 1) werden mit sehr gutem Ergebnis erfüllt. Die Solvabilitätsquote liegt bei 216 Prozent. Des Weiteren werden die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorgeschriebenen Stresstests mit großem Sicherheitspuffer bestanden.

Durch die aktive Beteiligung der Allianz Deutschland AG und der AllSecur Deutschland AG am europäischen Solvency II Projekt ist die AllSecur Deutschland AG außerdem auf die künftigen regulatorischen Anforderungen gut vorbereitet.

Die aktuelle Risikosituation ist somit weit innerhalb der Risikotragfähigkeit des Unternehmens.

Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AllSecur Deutschland AG von besonderer Bedeutung gewesen wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres bis zur Vorstandssitzung, in welcher der Jahresabschluss aufgestellt wurde, nicht eingetreten.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung bleibt hoch.

Die deutsche Wirtschaft könnte 2013 um 1,2 Prozentwachsen. Für das darauffolgende Jahr rechnet Allianz Economic Research mit einem Anstieg von etwa 2,2 Prozent.

Prognose für die deutsche Versicherungswirtschaft

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist bei aller Unsicherheit davon auszugehen, dass sich die Beitragseinnahmen in der Versicherungswirtschaft weiter erhöhen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechnet für 2013 über alle Versicherungssparten hinweg mit einem Anstieg des Beitragsaufkommens in ähnlichen Größenordnungen wie in diesem Jahr.

In der Schaden- und Unfallversicherung erwartet der GDV für 2013 ein Beitragswachstum von 2,5 Prozent. Auch im nächsten Jahr geht der Anstieg vor allem auf die Kraftversicherung zurück, aber auch alle anderen Versicherungszweige tragen dazu bei.

Veränderte Markt- und Wettbewerbsbedingungen

Rechtliche Rahmenbedingungen

Solvency II

Es ist eine umfangreiche Novellierung des Versicherungsaufsichtsgesetzes geplant, durch die insbesondere die europäische sogenannte Solvabilität II (Solvency II-Richtlinie) in deutsches Recht umgesetzt werden wird. Da die Umsetzungsfrist der Solvency II-Richtlinie zunächst auf den 1. Januar 2014 verschoben wurde, und noch weitere Abstimmungen auf EU-Ebene anstehen, ist der Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novellierung noch offen.

Durch die Umsetzung der Richtlinie werden neue, europaweit einheitliche Regelungen eingeführt, deren Ziel es ist, die Kapitalausstattung von Versicherungsunternehmen an den übernommenen Risiken auszurichten.

Sie werden aufgrund der marktgerechten Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu einer erhöhten Volatilität in den Kapitalanforderungen führen. Auf die kommenden gesetzlichen Anforderungen bereitet sich die Allianz Gruppe und mit ihr auch die AllSecur Deutschland AG umfassend vor.

Geschäftsentwicklung AllSecur Deutschland AG

Für die AllSecur Deutschland AG rechnen wir mit einem Anstieg der Beitragseinnahmen im nächsten Jahr. Gründe dafür sind unter anderem der Ausbau unserer Produktpalette. Nicht zuletzt werden sich die positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch entsprechend auf die Versicherungsnachfrage auswirken.

Auch im Jahr 2013 rechnen wir im Kraftbereich mit einem guten Neugeschäft.

Für das kommende Jahr gehen wir von einer sinkenden Schadenquote aus. Hierzu werden verschiedene Maßnahmen beitragen, die die Schadenbearbeitung effizienter machen. Voraussetzung für eine niedrigere Schadenquote ist, dass die Aufwendungen für Groß- und Elementarschäden den Durchschnitt der letzten Jahre nicht übersteigen.

Wir wollen auch weiterhin in unser Geschäft investieren und neue Marketinginitiativen starten sowie in die Infrastruktur investieren. Der damit verbundene Anstieg der Kosten wird durch stärker steigende Beitragseinnahmen kompensiert, sodass wir für 2013 mit einer niedrigeren Kostenquote und damit einhergehend auch mit einer Verbesserung der Schaden-Kosten-Quote rechnen. Da wir für das Jahr 2013 mit einer höheren Zuführung in die Schwankungsrückstellung rechnen, erwarten wir für das nächste Jahr einen leichten Anstieg des negativen versicherungstechnischen Ergebnisses.

Bei den Kapitalanlagen' werden wir die sicherheitsorientierte Kapitalanlagestrategie fortsetzen und setzen dabei weiterhin auf die reiche Erfahrung der Allianz Gruppe bei der Kapitalanlage im In- und Ausland. Für das folgende Jahr erwarten wir zinsbedingt ein leicht rückläufiges Kapitalanlageergebnis.

Analog der Entwicklung in der Versicherungstechnik erwarten wir für das Gesamtergebnis vor Ergebnisabführung eine leichte Zunahme des negativen Ergebnisses.

München, den 27. Februar 2013

AllSecur Deutschland AG

Der Vorstand

Heinemann

Dr. Trumpp

Betriebene Versicherungszweige und -arten

Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Unfallversicherung
Kraftfahrtunfallversicherung
Kraftfahrtversicherung
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung,
Sonstige Kraftfahrtversicherungen

(Fahrzeugvoll-, Fahrzeugteilversicherung)
Rechtsschutzversicherung

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Soweit wir in diesem Geschäftsbericht Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit s an Versicherungsfallen (zum Beispiel durch Naturkatastrophen), der Entwicklung von Schadenkosten, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen und, insbesondere im Kapitalanlagebereich, aus dem Ausfall von Kreditnehmern und sonstigen Schuldnern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte (zum Beispiel Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen, Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren.

Jahresabschluss

Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang
Angaben zu den Aktiva
Angaben zu den Passiva
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige Angaben

Bilanz zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

Anhang

Anmerkung Nr.
2012

2012

2011

A. Immaterielle Vermögensgegenstände 1
I. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 338.957 143.657
B. Kapitalanlagen 1, 2
I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 49.253 49.253
II. Sonstige Kapitalanlagen 128.054.198 112.750.709
128.103.451 112.799.962
C. Forderungen
I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:
Versicherungsnehmer 1.828.828 1.104.725
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 4.936.859 4.919.389
davon an verbundene Unternehmen: 4.936.859 (Vj.: 4.919.389) €
III. Sonstige Forderungen 18.646.752 14.156.807
davon an verbundene Unternehmen: 18.209.346 (13.590.678) €
25.412.439 20.180.921
D. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Sachanlagen und Vorräte 31.927 79.433
II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 171.649 124.757
III. Andere Vermögensgegenstände 14.289 9.305
217.865 213.495
E. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 1.012.240 1.014.467
Summe Aktiva 155.084.952 134.352.502
PASSIVA
Anhang

Anmerkung Nr.
2012

2012

2012

2011

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3 819.200 819.200
II. Kapitalrücklage 43.779.615 43.779.615
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 51.200 51.200
2. andere Gewinnrücklagen 181.201 181.201
232.401 232.401
IV. Bilanzgewinn/Bilanzverlust - -
44.831.216 44.831.216
B. Versicherungstechnische Rückstellungen
I. Beitragsüberträge
1. Bruttobetrag 13.324 15.069
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 2.332 6.381
10.992 8.688
II. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 5
1. Bruttobetrag 4 60.893.945 48.752.248
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 10.673.722 8.975.204
50.220.224 39.777.044
III. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen 4 49.674.531 40.876.102
IV. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen 6
1. Bruttobetrag 3.645.482 2.964.776
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 130.375 116.336
3.515.107 2.848.440
103.420.854 83.510.274
C. Andere Rückstellungen 7 1.689.500 1.139.200
D. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber:
Versicherungsnehmern 905.749 877.902
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 8.818 5.808
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 2 (-) €
III. Sonstige Verbindlichkeiten 4.228.815 3.988.102
davon aus Steuern: 602.668 (774.991) €
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 2.290.711 (1.939.003) €
5.143.382 4.871.812
Summe Passiva 155.084.952 134.352.502

Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

Anhang

Anmerkung Nr.
2012

2012

2012

2011

I. Versicherungstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung (f. e. R.)
a) Gebuchte Bruttobeiträge 8 91.102.886 72.278.939
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge -16.135.165 - 12.863.079
74.967.721 59.415.860
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge 1.745 51.350
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen - 4.049 - 5.200
- 2.304 46.150
74.965.417 59.462.010
2. Sonstige versicherungstechnische Erträge f. e. R. 25.624 17.264
3. Aufwendungen für Versicherungsfälle f. e. R.
a) Zahlungen für Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 8 - 72.778.233 - 61.387.256
bb) Anteil der Rückversicherer 13.159.048 10.558.198
- 59.619.185 - 50.829.058
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 8 - 12.141.699 - 12.215.221
bb) Anteil der Rückversicherer 1.698.519 2.283.751
- 10.443.180 - 9.931.470
-70.062.365 - 60.760.528
4. Veränderung der sonstigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen - 666.667 - 277.024
5. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb f. e. R. 9 -22.646.310 - 14.528.829
6. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen f. e. R. - 5.187 - 14.640
7. Zwischensumme . - 18.389.488 - 16.101.747
8. Veränderung der Schwankungsrückstellung und ähnlicher Rückstellungen - 8.798.429 - 3.446.676
9. Versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R. 8 -27.187.917 - 19.548.423
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung
1. Erträge aus Kapitalanlagen 10 3.651.044 4.306.386
2. Aufwendungen für Kapitalanlagen 11 209.118 - 113.882
3.441.926 4.192.504
3. Sonstige Erträge 122.914 114.147
4. Sonstige Aufwendungen - 624.471 - 440.768
- 501.557 - 326.621
5. Nichtversicherungstechnisches Ergebnis 2.940.369 3.865.883
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -24.247.548 -15.682.540
7. Außerordentliche Erträge 12 3.636 47.059
8. Außerordentliche Aufwendungen 12 - 20.776 - 250.137
9. Außerordentliches Ergebnis - 17.140 - 203.078
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13 17.392 21.146
11. Erträge aus Verlustübernahme 24.247.296 15.864.472
12. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag - -

Anhang

Maßgebliche Rechtsvorschriften

Die AllSecur Deutschland AG erstellt den Jahresabschluss und den Lagebericht nach Maßgabe der Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz, VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV).

Der Jahresabschluss wurde, sofern nicht anders angegeben, in Euro (€) aufgestellt.

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Vorräte

Unter diesen Bilanzposten führt die AllSecur Deutschland AG nur immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen.

Diese werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis 150 Euro werden sofort abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter im Wert ab 150 Euro bis 1.000 Euro wird ein steuerlicher Sammelposten gemäß § 6 Absatz 2 a EStG gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren pauschal mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Unter diesem Posten führt die AllSecur Deutschland AG nur eine Beteiligung.

Diese wird mit dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren auf Dauer beizulegenden Wert angesetzt.

Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Unter diesem Posten führt die AllSecur Deutschland AG nur Investmentanteile.

Die nach den Vorschriften des Anlagevermögens bilanzierte Kapitalanlage ist dazu bestimmt, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Eine Zuordnung der Zweckbestimmung erfolgt bei Zugang der Kapitalanlage. Die Widmung wird jeweils bei Änderung der Anlagestrategie beziehungsweise bei geplanten Verkäufen geprüft. Die Investmentanteile werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder einem niedrigeren langfristig beizulegend en Wert angesetzt. Dauerhafte Wertminderungen werden erfolgswirksam abgeschrieben. Für voraussichtlich vorübergehende Wertminderungen besteht ein Abschreibungswahlrecht.

Weitere Informationen finden sich im Anhang im Abschnitt „Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden".

Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen

Sie werden mit dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Bei Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen wird die Differenz zwischen Anschaffungskosten und Rückzahlungsbetrag grundsätzlich mit Hilfe der Effektivzinsmethode über die Restlaufzeit erfasst und verteilt.

Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.

Wertaufholungsgebot, Zuschreibungen

Auf Vermögensgegenstände, die in früheren Jahren auf einen niedrigeren Marktwert abgeschrieben wurden, muss zugeschrieben werden, wenn diesen Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag wieder ein höherer Wert beigelegt wird. Die Zuschreibungen erfolgen bis zur Höhe der fortgeschriebenen Anschaffungswerte oder auf einen niedrigeren langfristig beizulegenden Wert oder auf einen niedrigeren Marktwert.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Hier werden Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände mit Ausnahme der Sachanlagen und Vorräte betrachtet.

Sie werden grundsätzlich mit den Nominalbeträgen bewertet. Auf die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft werden Wertberichtigungen vorgenommen, um das Bonitätsrisiko zu berücksichtigen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die unter den abgegrenzten Zinsen ausgewiesenen Beträge entfallen auf das Geschäftsjahr, waren aber am 31. Dezember noch nicht fällig. Sie sind grundsätzlich mit den Nominalbeträgen bewertet.

Versicherungstechnische Rückstellungen

Beitragsüberträge

Im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft wurden sie nach der taggenauen Berechnungsmethode ermittelt. Als nicht übertragsfähige Teile wurden die Vertreterbezüge gemäß den steuerlichen Richtlinien abgesetzt. Die von den Bruttobeitragsüberträgen abgesetzten Anteile für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft wurden nach denselben Grundsätzen berechnet wie die Bruttobeträge, ebenfalls unter Kürzung nicht übertragsfähiger Teile. Bei Quotenabgaben mit Originalkostenbeteiligung wurden die anteiligen Beitragsüberträge dem Quotenanteil des Rückversicherers entsprechend angesetzt.

Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

Die Bruttorückstellung für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wird für die nachstehenden Teilrückstellungen gesondert ermittelt.

Die Rückstellungen für bekannte Versicherungsfälle (ohne Renten) werden grundsätzlich je Schadenfall einzeln nach der zu erwartenden Leistung bemessen.

Die Schadenrückstellungen für Spätschäden (ohne Renten) werden für inzwischen bekannte Fälle, wie im vorigen Absatz beschrieben, ermittelt.

Für unbekannte Fälle, also für bereits eingetretene oder verursachte, aber noch nicht gemeldete Schäden, wurden nach den Erfahrungen der Vorjahre ermittelte Spätschadenrückstellungen eingestellt.

Den bei der Abwicklung der offenen Schäden noch zu erwartenden Schadenregulierungsaufwendungen wurde durch Rückstellungen nach Maßgabe des BMF-Erlasses vom 2. Februar 1973 Rechnung getragen.

Forderungen aus Regressen, Provenues und Teilungsabkommen wurden in Höhe ihrer feststellbaren beziehungsweise bestimmbaren Realisierbarkeit abgesetzt.

Die Anteile des Rückversicherers an den •Rückstellungen wurden gemäß den vertraglichen Vereinbarungen ermittelt.

Schwankungsrückstellung

Die Rückstellung zum Ausgleich der Schwankungen im jährlichen Schadenbedarf wurde gemäß § 341h HGB in Verbindung mit § 29 RechVersV für den Selbstbehalt ermittelt.

Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen

Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft:

Stornorückstellung

Die Stornorückstellung wurde aufgrund von Erfahrungssätzen der Vorjahre ermittelt, bei denen alle den Stornovorgang betreffenden Vertragskomponenten (inklusive Vertreterbezüge) berücksichtigt werden.

Rückstellung für drohende Verluste

Ausgangspunkt für die Bemessung bildet grundsätzlich die voraussichtliche Beitrags-, Schaden- und Kostenentwicklung der jeweiligen Versicherungszweige und -arten. Die Rückstellung wird unter Berücksichtigung anteiliger Zinserträge aus den versicherungstechnischen Rückstellungen nur für den Selbstbehalt berechnet.

Rückstellung aufgrund der Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft in der Verkehrsopferhilfe e.V.

Die Rückstellung für Leistungen an den Verein wurde auf der Basis der von der Verkehrsopferhilfe e.V. gemeldeten Rückstellungen der Abrechnung 2011 gebildet.

Rückstellung für unverbrauchte Beiträge aus ruhenden Kraftfahrtversicherungen

Die Dotierung erfolgte in Höhe der je Vertrag errechneten anteiligen Beiträge zwischen Stilllegungsdatum und nächster Fälligkeit beziehungsweise 31. Dezember 2012.

In Rückdeckung gegebenes Versicherungsgeschäft:

Die Anteile der Rückversicherer wurden den vertraglichen Bestimmungen entsprechend ermittelt.

Andere Rückstellungen

Die übrigen Rückstellungen werden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Grundsätzlich werden alle Geschäftsvorgänge in der Originalwährung erfasst und zum jeweiligen Tageskurs (Devisenkassamittelkurs) in Euro umgerechnet.

Am Abschlussstichtag werden die auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und nach den handelsrechtlichen Regeln zur Währungsumrechnung bewertet. Bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger werden die Gewinne und Verluste aus der Umrechnung gemäß §256a HGB erfolgswirksam erfasst.

Angaben zu den Aktiva

1 Entwicklung der Aktivposten A. und B. im Geschäftsjahr 2012

Bilanzwerte 31.12.2011

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

A. Immaterielle Vermögensgegenstände
A.I. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 143.657 332.366 - -
B. Kapitalanlagen
B.I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Beteiligungen 49.253 - - -
B.II. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 54.015.120 5.004.623 - -
2. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuld-

verschreibungen
48.310.789 9.175.316 - 9.667.578
b) Schuldschein-

forderungen und Darlehen
10.424.800 12.002.894 - 1.211.766
Summe B.II. 112.750.709 26.182.833 - 10.879.344
Summe B.I. und B.II. 112.799.962 26.182.833 - 10.879.344
Insgesamt 112.943.619 26.515.199 - 10.879.344
Zuschreibungen

Abschreibungen

Netto-

veränderung

Bilanzwerte 31.12.2012

A. Immaterielle Vermögensgegenstände
A.I. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 137.066 195.300 338.957
B. Kapitalanlagen
B.I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Beteiligungen - - - 49.253
B.II. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere - - 5.004.623 59.019.743
2. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuld-

verschreibungen
- - - 492.262 47.818.527
b) Schuldschein-

forderungen und Darlehen
- - 10.791.128 21.215.928
Summe B.II. - - 15.303.489 128.054.198
Summe B.I. und B.II. - - 15.303.489 128.101.451
Insgesamt - 137.066 15.498.789 128.442.408

2 Zeitwerte der Kapitalanlagen (Aktiva B.)

Gliederung nach Bilanzposten

Zeitwerte 31.12.2012

Bilanzwerte 31.12.2012

Bewertungs-

reserven 31.12.2012

Zeitwerte 31.12.2011

Bilanzwerte 31.12.2011

Bewertungs-

reserven 31.12.2011

B.I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Beteiligungen 49.253 49.253 - 49.253 49.253 -
B.II. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 68.732.055 59.019.743 9.712.312 57.804.846 54.015.120 3.789.726
2. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuld-

verschreibungen
52.433.222 47.618.527 4.614.695 51.715.193 48.310.789 3.404.404
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 22.731.595 21.215.928 1.515.667 10.920.768 10.424.800 495.968
Summe B.II. 143.896.872 128.054.198 15.842.674 120.440.807 112.750.709 7.690.098
Insgesamt 143.946.125 128.103.451 15.842.674 120.490.060 112.799.962 7.690.098

Der Zeitwert der Kapitalanlagen belief sich zum 31. Dezember 2012 auf 143.946.125 Euro. Der entsprechende Bilanzwert dieser Kapitalanlagen lag bei 128.103.451 Euro.

Bei der Ermittlung der Zeitwerte wurden folgende Methoden angewandt:

Der Zeitwert der Beteiligung wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Für die Zeitwertermittlung der Investmentanteile wurde der Börsenjahresschlusskurs herangezogen.

Bei nicht börsennotierten Kapitalanlagen mit fester Laufzeit (Darlehen) wurde der Zeitwert auf der Grundlage von Bewertungen unabhängiger Datenlieferanten angesetzt oder nach der Discounted-Cashflow Methode ermittelt. Dabei wurde der Effektivzins ähnlicher Schuldtitel verwendet.

Angaben gemäß § 285 Nr.18 HGB zu Kapitalanlagen, die über ihrem beizulegenden Wert ausgewiesen werden

Im Vorjahr wurden Sonstige Ausleihungen in Höhe von 1.000.000 Euro über ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 998.127 Euro ausgewiesen.

Auf eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Absatz 3 Satz 4 HGB wurde im Vorjahr wegen nicht dauerhaften Charakters der Wertminderung verzichtet.

Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden

Zeitwerte 31.12.2012

Bilanzwerte 31.12.2012

Bewertungsreserven 31.12.2012

Zeitwerte 31.12.2011

Bilanzwerte 31.12.2011

Bewertungsreserven 31.12.2011

Investmentanteile 68.732.055 59.019.743 9.712.312 57.804.846 54.015.120 3.789.726
Insgesamt 68.732.055 59.019.743 9.712.312 57.804.846 54.015.120 3.789.726

Angaben gemäß § 285 Nr. 26 HGB zu Anteilen an Investmentvermögen

Name des Fonds Zeitwerte 31.12.2012

Bilanzwerte 31.12.2012

Bewertungsreserven 31.12.2012

für das GJ 2012 erfolgte Ausschüttung

Rentenfonds
Allianz VSR Fonds 1) 68.732.055 59.019.743 9.712.312 560.810
Insgesamt 68.732.055 59.019.743 9.712.312 560.810

1) Fonds enthält ABS-Papiere in geringem Umfang.

Bei Investmentanteilen mit einem Bilanzwert in Höhe von 59.019.743 (54.015.120) Euro hält die Gesellschaft mehr als 10 Prozent der Anteile. Diese Fondsanteile können börsentäglich zurückgegeben werden.

Latente Steuern

Analog des Wahlrechts des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wird der über den Saldierungsbereich hinausgehende Überhang aktiver Steuerlatenzen nicht bilanziert.

Die umfangreichsten Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben sich bei den Bilanzpositionen „Sonstige Kapitalanlagen", „Rückstellungen für noch nichtabgewickelte Versicherungsfälle" und „Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen", die jeweils zu aktiven latenten Steuern führen.

Die Bewertung der inländischen Steuerlatenzen erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 31 Prozent.

Angaben zu den Passiva

3 Gezeichnetes Kapital (Passiva A.I.)

Das gezeichnete Kapital der AllSecur Deutschland AG beträgt 819.200 Euro. Es ist eingeteilt in 1.600 auf den Namen lautende Stückaktien. Die Aktien können nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden.

Die Allianz Deutschland AG, München, ist alleinige Aktionärin der AllSecur Deutschland AG. Entsprechend wurde uns nach § 20 AktG mitgeteilt, dass die Allianz Deutschland AG unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der AllSecur Deutschland AG hält, die der Allianz SE, München, gemäß § 16 Absatz 4 AktG zugerechnet wird.

4 Versicherungstechnische Bruttorückstellungen nach Versicherungszweiggruppen, Versicherungszweigen und Versicherungsarten

Insgesamt davon Bruttorückstellungen für noch nichtabgewickelte Versicherungsfälle davon Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen
31.12.2012

31.12.2011

31.12.2012

31.12.2011

31.12,2012

31.12.2011

--- --- --- --- --- --- ---
Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Unfallversicherung 24.240 19.850 363 11.010 21.183 7.261
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung 107.397.829 86.812.092 56.450.618 44.851.344 49.653.348 40.868.841
Sonstige Kraftfahrtversicherungen 6.738.025 5.706.618 4.389.490 3.835.697 - -
Rechtsschutzversicherung 67.185 69.634 53.475 54.197 - -
Insgesamt 114.227.283 92.608.194 60.893.946 48.752.248 49.674.531 40.876.102

5 Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (Passiva B.II.)

Bei der Ermittlung der Rückstellungsbeträge wurden Forderungen aus Regressen, Provenues und Teilungsabkommen mit einem Bruttobetrag in Höhe von 723.340 Euro abgesetzt.

6 Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen

(Passiva B.IV.)

Davon entfallen 1.900.000 Euro auf die Rückstellung für drohende Verluste.

7 Andere Rückstellungen

(Passiva C.)

Die anderen Rückstellungen belaufen sich auf insgesamt 1.689.500 Euro. Es handelt sich hierbei ausschließlich um sonstige Rückstellungen.

Sie enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses in Höhe von 229.500 Euro sowie eine Rückstellung fürausstehende Rechnungen für im Geschäftsjahr bezogene Fremdleistungen in Höhe von 1.400.000 Euro.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

8 Angaben zu den Versicherungszweiggruppen, Versicherungszweigen und Versicherungsarten

gebuchte Bruttobeiträge verdiente Bruttobeiträge verdiente Nettobeiträge
2012

2011

2012

2011

2012

2011

--- --- --- --- --- --- ---
Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Unfallversicherung 196.870 206.057 196.870 206.295 162.440 170.174
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung 62.979.168 49.779.739 62.979.168 49.817.384 51.839.070 40.994.213
Sonstige Kraftfahrtversicherungen 27.873.442 22.235.856 27.873.486 22.252.015 22.918.438 18.252.590
Rechtsschutzversicherung 53.406 57.287 55.107 54.596 45.469 45.033
Insgesamt 91.102.886 72.278.939 91.104.631 72.330.290 74.965.417 59.462.010

Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge und der gemeldeten Schäden

Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge Anzahl der gemeldeten Schäden
2012

Stück
2011

Stück
2012/2011 Veränderung

in%
2012

Stück
2011

Stück
2012/2011 Veränderung

in %
--- --- --- --- --- --- ---
Unfallversicherung 5.651 5.890 -4,1 - 1 -100,0
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung 374.643 330.626 13,3 22.487 20.002 12,4
Sonstige Kraftfahrtversicherungen 294.470 252.021 16,8 24.490 23.865 2,6
Rechtsschutzversicherung 1.313 1.461 -10,1 62 64 -3,1
Insgesamt 676.077 589.998 14,6 47.039 43.932 7,1

9 Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung

(GuV 1.5.)

2012

2011

a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb 27.384.349 20.965.257
b) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft1) 4.738.039 6.436.428
Insgesamt 22.646.310 14.528.829

1) Im Geschäftsjahr 2011 sind darin 1.082.426 Euro aus der Auflösung eines Stop Loss Vertrages enthalten.

Von den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb entfallen 16.327.534 (9.373.961) Euro auf Abschluss- und 11.056.815 (11.591.296) Euro auf Verwaltungsaufwendungen.

Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb Rückversicherungssaldo versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R.
2012

2011

2012

2011

2012

2011

2012

2011

--- --- --- --- --- --- --- --- ---
-7.277 1.919 261.111 366.637 9.934 59.473 - 62.039 - 109.491
58.111.794 50.399.733 15.768.929 11.516.812 1.748.296 2.903.021 - 18.112.337 -13.255.951
26.790.047 23.159.331 11.353.535 9.081.349 1.702.984 3.447.969 - 9.037.855 6.195.206
25.368 41.494 774 459 -4.822 -365 24.314 12.225
84.919.932 73.602.477 27.384.349 20.965.257 3.456.392 6.410.098 -27.187.917 -19.548.423

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen

2012

2011

a) Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 10.728 126.635
b) Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB 11.009.517 8.845.365
Insgesamt 11.020.245 8.972.000

10 Erträge aus Kapitalanlagen

(GuV II.1.)

2012

2011

a) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 3.196.443 3.847.816
davon aus verbundenen Unternehmen: 346.297 (189.518) €
b) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 454.601 458.570
Insgesamt 3.651.044 4.306.386

11 Aufwendungen für Kapitalanlagen

(GuV II.2.)

2012

2011

Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 209.118 113.882
Insgesamt 209.118 113.882

Effekte aus der Währungsumrechnung

Die Währungsgewinne betragen 1.708 (539) Euro, die Währungsverluste belaufen sich auf 5.309 (18) Euro.

12 Außerordentliche Erträge

(Guv II.7.)

und Aufwendungen

(GuV II.8.)

Das Außerordentliche Ergebnis belief sich im Geschäftsjahr auf- 17.140 (- 203.078) Euro und betrifft Umstellungseffekte aus BilMoG im Bereich der Altersvorsorgung, welche aus konzerninternen Verrechnungen resultieren.

13 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

(GuV II.10.)

Der Steuerertrag in Höhe von 17.392 (21.146) Euro resultiert im Geschäftsjahr aus der Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens gegenüber dem Finanzamt.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als Mitglied des Vereins Verkehrsopferhilfe e.V. ist die Gesellschaft verpflichtet, anteilig die zur Durchführung des Vereinszwecks erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Anzahl der Mitarbeiter

Die AllSecur Deutschland AG beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter.

Konzernzugehörigkeit

Die AllSecur Deutschland AG gehört zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE, München. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE werden im März in ihrem Geschäftsbericht veröffentlicht und sodann beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und dort veröffentlicht. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE können im Unternehmens register eingesehen oder bei unserer Gesellschaft angefordert werden. Außerdem werden sie auf der Internetseite der Allianz SE verfügbar gemacht. In den Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE wird die AllSecur Deutschland AG einbezogen.

München, den 4. Februar 2013

AllSecur Deutschland AG

Der Vorstand

Heinemann

Dr. Trumpp

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AllSecur Deutschland AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lageberichtvermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung. Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 3. April 2013

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Dr. Thomas Kagermeier, Wirtschaftsprüfer

Wolfgang Spaar, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens entsprechend den uns nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben beraten und die Geschäftsführung laufend überwacht. In zwei Sitzungen im Mai und Oktober sowie durch regelmäßige Berichte ließen wir uns vom Vorstand über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Lage, die beabsichtigte Geschäftspolitik und grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung unterrichten. In Entscheidungen der Gesellschaft von grundlegender Bedeutung waren wir eingebunden. Schwerpunktthemen waren etwa die Erweiterung der Produktpalette sowie die Entwicklungen im Vergleichermarkt. Einen weiteren Schwerpunkt der Beratungen bildeten die internen Kontrollsysteme. So haben wir uns mit der Risikostrategie und -situation der Gesellschaft intensiv auseinandergesetzt. Einen gesonderten Bericht erhielten wir über die Tätigkeitsschwerpunkte der Internen Revision.

Wir haben den Jahresabschluss und Lagebericht in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 17. Mai 2013 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Aufgrund unserer eigenen Prüfung erheben wir keine Einwendungen und schließen uns dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, an; sie hat zu dem vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; er ist damit festgestellt.

Herr Albrecht Kiel hat mit Wirkung zum Ablauf des 31. Juli 2012 sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt. Zu seinem Nachfolger wurde Herr Dr. Markus Faulhaber gewählt. Der Aufsichtsrat hat Herrn Kiel für seine erfolgreiche Tätigkeit in der Gesellschaft seinen Dank ausgesprochen.

Der Aufsichtsrat hat Herrn Boris Berten mit Wirkung ab dem 1. April 2013 zum neuen Vorstandsmitglied bestellt.

Unterföhring, den 17. Mai 2013

Für den Aufsichtsrat

Severin Moser, Vorsitzender

Mitglieder des Aufsichtsrats

Severin Moser
Vorsitzender des Vorstands
Allianz Versicherungs-AG,
Vorsitzender
Dr. Alexander Vollert
Mitglied des Vorstands
Allianz Deutschland AG,
stellv. Vorsitzender
Dr. Markus Faulhaber
Vorsitzender des Vorstands
Allianz Lebensversicherungs-AG
seit 1. August 2012
Albrecht Kiel
CEO Allianz Direct
Allianz SE
bis 31. Juli 2012

Schlusssatz:

Der Jahresabschluss wurde durch Beschluss des Aufsichtsrats am 17. Mai 2013 festgestellt.