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Allianz SE Annual Report 2011

Jun 13, 2012

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Annual Report

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Publication

AllSecur Deutschland AG

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Geschäftsbericht 2011

Inhalt

Mitglieder des Vorstands

Lagebericht

Jahresabschluss

Anhang

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bericht des Aufsichtsrats

Mitglieder des Aufsichtsrats

Mitglieder des Vorstands

Bernd Heinemann

Vorsitzender des Vorstands

Dr. Andreas Trumpp

Lagebericht

Im zweiten Jahr der vollen Geschäftstätigkeit als klassischer Internetversicherer konnte die AllSecur Deutschland AG ihre Beitragseinnahmen um knapp 40 Prozent auf über 72 Millionen Euro steigern.

Allgemeine Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Wirtschaftliche Dynamik lässt nach

Der Abschwächung des weltwirtschaftlicher. Wachstums konnte sich Deutschland nicht entziehen. Insbesondere im zweiten Halbjahr wuchs die deutsche Wirtschaft deutlich moderater. Zur Konjunkturstütze wurde die weiterhin günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt. Der kontinuierliche Arbeitsplatzaufbau stärkte die Einkommen und - angesichts tendenziell rückläufiger Inflationsraten - auch die Kaufkraft. Insgesamt legte das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2011 noch um 3,0 Prozent zu. Damit verlief die deutsche Konjunktur wie bereits 2010 deutlich dynamischer als im Rest des Euroraums (+1,6 Prozent).

Versicherungswirtschaft

Anhaltende Belebung auf der Beitragsseite

Nach vorläufigen Erhebungen des GDV verzeichnete die Schaden- und Unfallversicherung im Jahr 2011 einen Beitragsanstieg um 2,7 Prozent. Ausschlaggebend ist hier vor allem die Kraftfahrtversicherung mit einem Zuwachs von 3,5 Prozent nach 0,5 Prozent im Vorjahr. Damit meldet der Verband hier ein Plus im zweiten Jahr in Folge. Auch alle weiteren Sparten trugen zum Wachstum bei Die Schadenaufwendungen nahmen 2011 um 2,6 Prozent erneut zu. Viele regionale Naturereignisse, aber auch der konjunkturelle Aufschwung, der mehr Versicherungsfälle mit sich bringt, verhinderten eine Entspannung auf der Schadenseite. Die marktweite Schaden-Kosten-Quote (nach HGB) dürfte laut Verbandseinschätzung mit 99 Prozent leicht über Vorjahr (98 Prozent) liegen.

Geschäftsverlauf

Die AllSecur Deutschland AG betreibt seit dem Vorjahr nur noch das klassische Internetgeschäft.

Im Vorjahr wurde die Vereinte Spezial Versicherung AG in AllSecur Deutschland AG umfirmiert. Große Teile des Bestandes der ehemaligen Vereinte Spezial Versicherung, insbesondere das Mitarbeitergeschäft, wurden rückwirkend zum 01.01.2010 im Wege der Bestandsübertragung auf die Allianz Versicherungs-AG übertragen.

Versicherungsgeschäft

Beitragseinnahmen

Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 38,5 Prozent auf 72.279 Tausend Euro (2010: 52.188 Tausend Euro) an. Dieser Anstieg ist auf die sehr gut verlaufene Abwerberunde 2010/2011 zurückzuführen.

In der Kraftfahrtunfallversicherung gingen die Bruttobeiträge um 9,4 Prozent auf 206 (227) Tausend Euro zurück.

Die Beitragseinnahmen in der Kraftfahrtversicherung stiegen um 38,7 Prozent auf 72.016 (51.924) Tausend Euro an.

In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung nahmen die Beitragseinnahmen um 44,3 Prozent auf 49.780 (34.503) Tausend Euro zu. In den Sonstigen Kraftfahrtversicherungen stiegen die Beitragseinnahmen um 27,6 Prozent auf 22.236 (17.421) Tausend Euro an.

In der Rechtsschutzversicherung konnten die Beitragseinnahmen um 55,6 Prozent auf 57 (37) Tausend Euro gesteigert werden.

Neugeschäft

Die Anzahl der neu abgeschlossenen Verträge konnte im Berichtsjahr das hohe Niveau des Vorjahres halten und stieg insgesamt um 0,3 Prozent auf 188.341 Verträge an. In der Kraftfahrtversicherung stiegen die Neustücke um 0,2 Prozent, in den Nichtkraftfahrt-Sparten nahm die Anzahl der neu abgeschlossenen Verträge um 3,3 Prozent auf 1367 Stück zu.

Bestand

Der Bestand an Verträgen mit einer Laufzeit ab einem Jahr lag Ende 2011 bei 589.998 (487.841) Stück. Damit konnte der Bestand um 20,9 Prozent gesteigert werden. Der Gesamtbestand der bei der AllSecur Deutschland AG versicherten Kraftfahrzeuge lag am Jahresende 2011 um 20,4 Prozent höher als im Vorjahr und betrug 330.626 (274.719) Stück.

Leistungen an Kunden

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle (brutto) der AllSecur Deutschland AG stiegen um 45,3 Prozent auf 73.602 (50.660) Tausend Euro. Hauptursächlich dafür war aufgrund des höheren Geschäftsvolumens die entsprechend höhere Anzahl von Schäden.

In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erhöhte sich der Schadenaufwand um 49,6 Prozent auf 50.400 (33.699) Tausend Euro.

In den Sonstigen Kraftfahrtversicherungen lag der Schadenaufwand mit 23.159 (16.941) Tausend Euro um 36,7 Prozent über dem Vorjahreswert.

In der Rechtsschutzversicherung ging der Schadenaufwand um 1,6 Prozent auf 41 (42) Tausend Euro zurück.

Insgesamt erhöhte sich über alle Versicherungszweige die Schadenquote (brutto), also das Verhältnis von Schadenaufwand zu den verdienten Beiträgen, um 4,8 Prozentpunkte auf 101,8 (97,0) Prozent.

Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

Geringere Abschlusskosten, vor allem Internet-Honorare und Media-Einschaltkosten, und die höheren Beitragseinnahmen führten dazu, dass der Betriebskostensatz (brutto), der das Verhältnis der Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb zu den gebuchten Beitragseinnahmen abbildet, auf 29,0 Prozent gesenkt werden konnte (36,9 Prozent).

In Rückdeckung gegebenes Versicherungsgeschäft

Für den Rückversicherungsschutz wird aus dem Gesamtportefeuille (nach Abzug sonstiger Rückversicherung) eine Quote von 17,5 Prozent an die Allianz SE gegeben, die gegenüber 2010 unverändert geblieben ist.

Aus der Beendigung eines Stop Loss Vertrages ergibt sich ein einmaliger Ertrag von 1.082 Tausend Euro.

Kapitalanlagen

Der Kapitalanlagenbestand fiel im Geschäftsjahr 2011 um 16.460 Tausend Euro von 129.260 Tausend Euro auf 112.800 Tausend Euro. Der Bestand an Investmentanteilen blieb im Berichtsjahr mit 54.015 (54.010) Tausend Euro nahezu unverändert. Der Bilanzwert der Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen sank von 75.200 Tausend Euro auf 58.736 Tausend Euro. Der Beteiligungsbestand betrug zum Jahresende unverändert 49 (49) Tausend Euro.

Bewertungsreserven der Kapitalanlagen

Die Bewertungsreserven der Kapitalanlagen stiegen von netto 5.513 Tausend Euro auf 7.690 Tausend Euro. Das sind 6,8 (4,2) Prozent der gesamten Kapitalanlagen. Die Bewertungsreserven betrugen 3.790 (1.959) Tausend Euro bei Investmentanteilen und 3.900 (3.554) Tausend Euro bei Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen.

Kapitalanlageergebnis

Das Ergebnis aus Kapitalanlagen betrug 4.193 (3.961) Tausend Euro.

Die laufenden Erträge betrugen 3.848 (3.853) Tausend Euro. Davon entfielen 3.075 (3.578) Tausend Euro auf festverzinsliche Anlagen und 773 (220) Tausend Euro auf Ausschüttungen von Investmentanteilen. Erträge aus Beteiligungen lagen im Geschäftsjahr nicht vor (55 Tausend Euro).

Beim Abgang von Kapitalanlagen entstanden Gewinne in Höhe von 459 (295) Tausend Euro.

Der Aufwand für die Verwaltung von Kapitalanlagen sank von 187 Tausend Euro auf 114 Tausend Euro.

Ergebnisentwicklung

Versicherungstechnisches Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung vor Veränderung der Rückstellungen für drohende Verluste sowie vor Veränderung der Schwankungsrückstellungen und ähnlichen Rückstellungen wies für das Jahr 2011 einen Verlust von 15.802 (16.534) Tausend Euro aus.

Der Rückstellung für drohende Verluste wurden 300 (Entnahme 1.000) Tausend Euro zugeführt.

Nach der gesetzlich vorgeschriebenen Zuführung in die Schwankungsrückstellung von 3.447 (Auflösung 33.280 aufgrund der in 2010 erfolgten Bestandsübertragung) Tausend Euro, lag das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung mit einem Verlust von 19.548 (Gewinn von 17.747) Tausend Euro unter dem Vorjahreswert.

Die versicherungstechnische Rechnung in der Kraftfahrtunfallversicherung schloss nach einer vorgeschriebenen Zuführung in die Schwankungsrückstellungen von 7 (-) Tausend Euro mit einem Verlust von 109 (62) Tausend Euro ab.

In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ergab sich nach einer vorgeschriebenen Zuführung in die Schwankungsrückstellungen von 3.439 (Entnahme von 32.340) Tausend Euro ein Verlust von 13.256 (Gewinn von 24.701) Tausend Euro.

In den Sonstigen Kraftfahrtversicherungen betrug der Verlust 6.195 (7.821) Tausend Euro.

In der Rechtsschutzversicherung lag das Ergebnis mit einem Gewinn von 12 Tausend Euro über dem Niveau des Vorjahrs (Verlust von 11 Tausend Euro).

Die Schaden-Kosten-Quote - nach Berücksichtigung der Ergebnisse aus der abgegebenen Rückversicherung - fiel im Geschäftsjahr auf 126,6 (138,0) Prozent.

Nichtversicherungstechnisches Ergebnis

Das nichtversicherungstechnische Ergebnis umfasst das Ergebnis aus Kapitalanlagen und das übrige allgemeine Ergebnis. Das nichtversicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich auf 3.866 (3.706) Tausend Euro.

Übriges allgemeines Ergebnis

Es ergab sich per Saldo ein Verlust von 327 (255) Tausend Euro.

Außerordentliches Ergebnis

Das außerordentliche Ergebnis der AllSecur Deutschland AG wies im Geschäftsjahr ein negatives Ergebnis von 203 (170) Tausend Euro aus und stammt aus Umstellungseffekten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) im Bereich der Altersversorgung, welche aus konzerninternen Verrechnungen resultieren.

Dieser Effekt aus der Erstanwendung des BilMoG im Jahr 2010 wird auf bis zu 15 Jahre verteilt.

Gesamtergebnis

Das Gesamtergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung schloss mit einem Verlust von 15.864 (Gewinn 16.522) Tausend Euro ab. Der Verlust im Geschäftsjahr 2011 wird entsprechend des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von der Allianz Deutschland AG übernommen.

Ausgelagerte Funktionen

Für die AllSecur Deutschland AG sind mehrere Allianz Konzernunternehmen dienstleistend tätig. Auf die Allianz Deutschland AG wurden insbesondere das Rechnungswesen sowie Aufgaben des Versicherungsbetriebs übertragen. Zu Letzteren gehören vor allem die Bestandsverwaltung (Antrags- und Vertragsbearbeitung), die Leistungs- und Schadenbearbeitung sowie die Planung und die Steuerung des operativen Versicherungsbetriebs.

Die Vermögensanlage und -verwaltung wurde auf die Allianz Investment Management SE sowie in Teilbereichen auf die Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH übertragen.

Rechenzentrumsleistungen und Drucktätigkeiten sowie informationstechnische Serviceleistungen erhält die AllSecur Deutschland AG von der Allianz Managed Operations & Services SE.

Die AllSecur Deutschland AG vertreibt ihr Geschäft über das Internet unter www.allsecur.de.

Finanzlage

Die Liquiditätsplanung als wesentlicher Teil unserer gesamten Finanzplanung basiert auf den Liquiditätsströmen, die sich vor allem aus den erwarteten Prämien, Schadenzahlungen, Kosten, Kapitalanlagen, Steuerumlagen sowie Ergebnisabführungen/Dividenden ergeben. Ebenso sind die strategische und taktische Kapitalanlageplanung wie auch die Eigenmittelplanung ein wesentliches Element. Liquidität fließt uns aus dem operativen Geschäft sowie aus den Kapitalanlagen zu. Durch die Teilnahme der AllSecur Deutschland AG am konzernweiten Cash-Pool wird gewährleistet, dass überschüssige Liquidität zu marktüblichen Konditionen angelegt wird und kurzfristiger Liquiditätsbedarf ausgeglichen werden kann.

Risikobericht

Die Geschäftsmodelle der Versicherungsgesellschaften innerhalb der Allianz Deutschland AG sind auf die Übernahme und das Management von Risiken ausgelegt. Ein ausgeprägtes Risikobewusstsein und das Abwägen von Chancen und Risiken sind daher integrale Bestandteile der Geschäftssteuerung.

Risikoorganisation

In der Allianz Deutschland AG, zu der die AllSecur Deutschland AG gehört, ist der Grundsatz der unabhängigen Risikoüberwachung fest verankert. Die aktive Risikoübernahme durch die Geschäftseinheiten und deren Risikomanagement sind organisatorisch strikt von der Risikoüberwachung durch einen unabhängigen Bereich (Risikocontrolling) getrennt. Diese Kontrollinstanz umfasst nicht nur die unabhängige Identifizierung, Bewertung, Berichterstattung und Überwachung von Risiken, sondern prüft auch Handlungsalternativen und spricht Empfehlungen an die Geschäftseinheiten beziehungsweise den Vorstand aus. Der Vorstand der AllSecur Deutschland AG trägt die übergreifende Verantwortung für das gesamte Risikomanagement und die Kontrolle der Risiken.

Das Risikocontrolling der AllSecur Deutschland AG wird von einer organisatorischen Einheit innerhalb der Allianz Deutschland AG unter Leitung des Chief Risk Officer (CRO) im Auftrag des Vorstands der AllSecur Deutschland AG wahrgenommen. Dadurch werden sowohl Know-how gebündelt als auch die Ressourcen effizient genutzt. Das Risikocontrolling überwacht die Risiken systematisch mit quantitativen und qualitativen Risikoanalysen und -bewertungen. Durch die Einbeziehung des Vorstands der AllSecur Deutschland AG in das regelmäßige und das Ad-hoc-Reporting des CRO ist gewährleistet, dass der Vorstand jederzeit über die aktuelle Risikosituation der AllSecur Deutschland AG informiert ist.

Das für die AllSecur Deutschland AG zuständige Risikocontrolling der Allianz Deutschland AG ist in die Risikosteuerung der Allianz SE eingebunden. Als verbindliche Leitlinien dienen dabei die Risikostrategie und die Risk Policy der Allianz Deutschland AG sowie die von der Allianz SE vorgegebene Group Risk Policy, Minimum Standards und Modellierungsvorgaben. Die für das Risikocontrolling der Allianz SE zuständige Einheit Group Risk ist Kontrollinstanz für das Risikocontrolling der Allianz Deutschland AG.

Als weitere Instanzen zur Überprüfung der Risikoorganisation in jeweils vorgeschriebenem Umfang wirken Aufsichtsrat, Sicherheits-, Datenschutz-, Geldwäsche- und Compliance-Beauftragte sowie die Interne Revision. Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfer sind zusätzliche externe Instanzen der Risikoüberwachung.

Die systematische Identifikation und Steuerung aller relevanten Risiken und die Angemessenheit der Prozesse im Risikomanagement werden durch das Risk Comites Sach unter Leitung des CRO sichergestellt. Dieses umfasst die Gesellschaften Allianz Versicherungs-AG und AllSecur Deutschland AG. Einmal jährlich wird ein Mitglied des Vorstands der AllSecur Deutschland AG in das Risk Committee Sach eingeladen, um die Gesamtrisikosituation der AllSecur Deutschland AG zu diskutieren. Für übergreifende operative Themen hat die Allianz Deutschland AG ein eigenes Risk Committee eingerichtet, in dem neben Vorständen aus den Geschäftssegmenten alle relevanten operativen Einheiten vertreten sind.

Relevante Risiken

Alle relevanten Risiken werden durch geeignete Risikokontrollprozesse erfasst. Die quantifizierbaren Risiken sind im internen Risikokapitalmodell berücksichtigt. Dieses erfüllt unserer Auffassung nach die erwarteten künftigen Anforderungen aus Solvency II und umfasst die nachfolgend genannten Risiken:

Marktrisiken

Wertverluste bei Aktien, festverzinslichen Anlagen, nicht börsennotierten Beteiligungen und Fremdwährungsanlagen.

Kreditrisiken

Verluste aufgrund von Schuldnerinsolvenzen oder dem Ausfall unserer Rückversicherungspartner beziehungsweise Emittenten von Derivaten sowie Wertverluste aufgrund von Verschlechterung der Kreditwürdigkeit der Schuldner, Rückversicherungspartner oder Emittenten.

Versicherungstechnische Risiken

Risiken, die aufgrund der Abweichung der tatsächlichen Versicherungsereignisse von den erwarteten Versicherungsereignissen entstehen. Dies sind insbesondere Prämienrisiken durch Schwankungen in Schadenanzahl und Schadenhöhe sowie Großschäden und Naturereignisse und Reserverisiken durch nicht ausreichende Reserven.

Geschäftsrisiken

Kosten- und Stornorisiken sowie operationelle Risiken, also unerwartete wirtschaftliche Verluste, die im Zusammenhang mit externen Ereignissen stehen oder von internen Prozessen, Verfahren und Systemen herrühren, die unzureichend sind oder versagen.

Qualitative Risiken werden in einem strukturierten Identifikations- und Bewertungsprozess erfasst. Dies sind:

• Rechtsänderungsrisiken,

• Reputationsrisiken,

• strategische Risiken,

• Liquiditätsrisiken.

Konzentrationsrisiken werden bei der Aggregation der anderen Risikokategorien behandelt, somit stimmt diese Gruppierung der Risiken mit den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) für die Versicherungswirtschaft überein.

Ein umfassendes Sicherungssystem und interne Kontrollen minimieren Risiken aus fehlerhaften Abläufen. Geeignete technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen sind implementiert, um das vorhandene Risiko zu kontrollieren. Hierzu zählen unter anderem die IT-Sicherheit (zum Beispiel Back-up-Systeme und Firewalls), die Zugangssicherheit (zum Beispiel striktes Berechtigungssystem) sowie interne Kontrollsysteme (zum Beispiel Vier-Augen-Prinzip). Die strikte Trennung von Handel, Abwicklung und Controlling, abgestufte Limitsysteme und ein zeitnahes, umfassendes Berichtswesen minimieren organisatorisch die operationellen Risiken aus der Kapitalanlagetätigkeit.

Die unabhängige Interne Revision prüft regelmäßig themenbezogen die internen Prozesse. Zusätzlich werden im Rahmen der Umsetzung des Allianz Standards ICOFR (Internal Control Over Financial Reporting) alle internen Prozesse, die sich auf die Finanzberichterstattung auswirken können, eingehend untersucht und dokumentiert. Mögliche Risiken werden identifiziert und durch regelmäßige Kontrollen auf ein Minimum reduziert. ICOFR leitet sich aus den SOX-Regularien (Sarbanes-Oxley Act) ab und führt damit auch nach dem in 2009 erfolgten Delisting der Allianz SE von der New Yorker Börse das bereits etablierte Kontrollumfeld in seiner Funktionsweise fort. ICOFR trägt maßgeblich zu einer qualitativ hochwertigen Finanzberichterstattung bei.

Risikokontrollprozesse stellen sicher, dass mögliche Risiken aus dem operativen Geschäftsbetrieb frühzeitig identifiziert und adäquate Maßnahmen zur Risikominimierung ergriffen werden. Zusätzlich steht mit der Verlustdatenbank zur Erfassung der Verluste aus operationellen Risiken ein weiteres Analyseinstrument zur Risikoverminderung bereit.

Im Folgenden werden weitere Aspekte der Risiken genauer ausgeführt.

Marktrisiken und Kreditrisiken

Die Kapitalanlagen der AllSecur Deutschland AG werden durch Spezialisten der Allianz Investment Management SE (AIM SE) zentral betreut. Die Kapitalanlagestrategie richtet sich nach den Bedürfnissen des Asset-Liability-Managements der AllSecur Deutschland AG.

Die Kapitalanlagen der Gesellschaft sind nach Anlagearten (Aktien/Beteiligungen, Zinsträger), Adressen und Belegenheit breit diversifiziert. Erfüllt sind die aufsichtsrechtlichen Vorgaben bezüglich Mischung und Streuung sowie die Anforderungen, die aus dem Rundschreiben 4/2011 der BaFin hervorgehen.

Das Anlagemanagement analysiert laufend die Risiken der Kapitalanlagen, was durch eine unabhängige Quantifizierung im Risikocontrolling (Risikokapitalberechnung) ergänzt wird. Marktrisiken werden mit Sensitivitätsanalysen beziehungsweise Stresstests kontinuierlich quantifiziert.

Kredit- und Konzentrationsrisiken, insbesondere auch Länder- und Bankenexposure, werden mit einem Limitsystem überwacht und gesteuert.

Durch eine vorausschauende Planung unserer zukünftigen Zahlungsströme sind wir in der Lage, die Liquiditätsrisiken zu steuern und gering zu halten.

Adressenausfallrisiken aus Rückversicherungsgeschäften werden durch die sorgfältige Auswahl unserer Rückversicherungspartner nach strengen Bonitätskriterien gesteuert. An die Bonität unserer Rückversicherer stellen wir sehr hohe Ansprüche und lassen unsere Forderungen gegebenenfalls besichern.

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft sind aufgrund der breiten Streuung gering und somit nicht relevant.

Unser Investment in italienische Staatsanleihen zum Jahresende 2011 beträgt 0,7 Millionen Euro. Auf Staatsanleihen in Griechenland, Irland, Portugal und Spanien entfallen keine Exposure.

Die festverzinslichen Kapitalanlagen bei Banken betragen insgesamt 72,5 Millionen Euro oder rund 59,7 Prozent der Kapitalanlagen. Davon sind wiederum rund 96,1 Prozent als deutsche Pfandbriefe beziehungsweise anderweitig besichert.

Die für uns relevanten Risiken lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin bei Banken und bei einzelnen Staaten. Unsere Risikomanagementprozesse berücksichtigen diese Risiken entsprechend. Alle Schuldner und Kontrahenten werden in einem allianzweiten Kredit-Exposure-System erfasst, mittels unabhängiger Ratinginformationen bewertet und mit Limiten versehen.

Versicherungstechnische Risiken

Bei der AllSecur Deutschland AG sind versicherungstechnische Risiken, auch im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, von besonderer Bedeutung.

Beitragsrisiken werden hauptsächlich über versicherungsmathematische Modelle zur Tarifierung und zur Überwachung von Schadenverläufen gesteuert, ferner über unsere Zeichnungsrichtlinien zum Abschluss von Versicherungsgeschäften und zur Übernahme von Versicherungsrisiken. Statistisch gestützte Risikoselektion, verbunden mit einer nachhaltigen Tarifpolitik, reduziert das Beitragsrisiko spürbar. Darüber hinaus begrenzen gezielt gezeichnete Rückversicherungskontrakte das Beitragsrisiko, indem Spitzenrisiken gekappt und ausschließlich an Rückversicherungspartner mit sehr hoher Bonität zediert werden.

Naturkatastrophen stellen besondere Anforderungen an das Risikomanagement. Die Nutzung spezieller Modelliertechniken unterstützt die Quantifizierung und die Überwachung dieser Risiken. Zur Begrenzung des Naturkatastrophenrisikos werden spezielle Rückversicherungsverträge abgeschlossen.

Die Reserverisiken werden durch die vorsichtige Bildung der versicherungstechnischen Rückstellungen verringert, zu deren Schätzung sowohl auf Erfahrungswerte als auch auf kontinuierlich weiterentwickelte, aktuarielle Berechnungen zurückgegriffen wird. Die permanente Kontrolle des Abwicklungsverlaufs dieser Rückstellungen hilft zusätzlich, diese Risiken zu minimieren. Zur weiteren Absicherung verfügt die AllSecur Deutschland AG für den Ausgleich zeitlicher Schwankungen im Schadenverlauf über Schwankungsrückstellungen.

Sonstige Risiken

Rechtsänderungsrisiko

Am 1. März 2011 hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die europarechtliche Befugnis der Mitgliedstaaten, Versicherungstarife nach dem Geschlecht zu differenzieren, wenn dies statistisch gerechtfertigt ist (Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie 2004/113/EG), mit Wirkung zum 21. Dezember 2012 unwirksam wird. Die Tarifierung in der Schaden- und Unfallversicherung für das Neu- und Ersatzgeschäft wird bis zu diesem Termin an die neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst.

Risikosituation

Die aktuellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen (Solvabilität I) werden mit sehr gutem Ergebnis bestanden. Die Solvabilitätsquote liegt bei 217 Prozent. Des Weiteren werden die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorgeschriebenen Stresstests mit großem Sicherheitspuffer bestanden.

Durch die aktive Beteiligung der Allianz Deutschland AG am europäischen Solvency II Projekt ist die AllSecur Deutschland AG außerdem auf die künftigen regulatorischen Anforderungen gut vorbereitet.

Die aktuelle Risikosituation ist somit weit innerhalb der Risikotragfähigkeit des Unternehmens.

Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AllSecur Deutschland AG von besonderer Bedeutung gewesen wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres bis zur Vorstandssitzung, in welcher der Jahresabschluss aufgestellt wurde, nicht eingetreten.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Perspektiven für die Jahre 2012 und 2013 sind in hohem Maß unsicher. Im Jahresdurchschnitt 2012 dürfte die deutsche Wirtschaft allerdings nur um rund 1 Prozent wachsen, bevor das Wachstum 2013 wieder auf rund 2 Prozent klettern dürfte.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Unisextarife

Mit Wirkung zum 21. Dezember 2012 wird die europarechtliche Befugnis der Mitgliedstaaten unwirksam, bei der Kalkulation von Versicherungstarifen Differenzierungen nach dem Geschlecht zuzulassen, auch wenn dies statistisch gerechtfertigt ist. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 1. März 2011 entschieden. Diese Entscheidung wirkt sich in der Schaden- und Unfallversicherung auf die Produktgestaltung und Tarifierung aus. Auf bereits bestehende Verträge hat das Urteil keine Auswirkungen. Die neue Rechtslage gilt nur für Verträge, die ab dem 21. Dezember 2012 abgeschlossen werden.

Prognose für die deutsche Versicherungswirtschaft

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist bei aller Unsicherheit davon auszugehen, dass sich die Beitragseinnahmen in der Versicherungswirtschaft weiter erhöhen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechnet für 2012 über alle Versicherungssparten hinweg mit einem Anstieg des Beitragsaufkommens um 1 Prozent.

Die Schaden- und Unfallversicherung hat sich in der Krise weiterhin als robust erwiesen. Der GDV prognostiziert für 2012 ein Beitragswachstum von 2 Prozent gegenüber 2011, zu dem alle Zweige beitragen sollen.

Geschäftsentwicklung AllSecur Deutschland AG

Für die AllSecur Deutschland AG rechnen wir mit einem Anstieg der Beitragseinnahmen in den Jahren 2012 und 2013. Gründe dafür sind unter anderem der Ausbau unserer Produktpalette durch innovative und bedarfsgerechte Produktbausteine. Nicht zuletzt werden sich die positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch auf die Versicherungsnachfrage auswirken.

Auch in den nächsten beiden Jahren rechnen wir vor allem im Kraftbereich mit einem guten Neugeschäft.

Für die kommenden beiden Jahre gehen wir von einer sinkenden Schadenquote aus. Hierzu werden verschiedene Maßnahmen beitragen, die die Schadenbearbeitung effizienter machen. Voraussetzung für eine niedrigere Schadenquote ist, dass die Aufwendungen für Groß- und Elementarschäden den Durchschnitt der letzten Jahre nicht übersteigen.

Bei steigenden Beitragseinnahmen erwarten wir trotz neuer Marketinginitiativen und höheren Ablastungen aufgrund von Abschreibungen auf in der Vergangenheit vorgenommene Investitionen in die Infrastruktur geringere Durchschnittskosten. Somit rechnen wir für die beiden kommenden Jahre mit niedrigeren Kostengoten und damit einhergehend auch mit einer Verbesserung der Schaden-Kosten-Quote. Da wir für die Jahre 2012 und 2013 mit höheren Zuführungen in die Schwankungsrückstellung rechnen, erwarten wir für die kommenden Jahre einen leichten Anstieg des negativen versicherungstechnischen Ergebnisses.

Bei den Kapitalanlagen werden wir die sicherheitsorientierte Kapitalanlagestrategie fortsetzen und setzen dabei weiterhin auf die reiche Erfahrung der Allianz Gruppe bei der Kapitalanlage im In- und Ausland.

Für die folgenden beiden Jahre erwarten wir ein leicht rückläufiges Kapitalanlageergebnis.

Analog der Entwicklung in der Versicherungstechnik erwarten wir für das Gesamtergebnis vor Ergebnisabführung eine leichte Zunahme des negativen Ergebnisses.

München, den 15. Februar 2012

AllSecur Deutschland AG

Der Vorstand

Heinemann

Dr. Trumpp

Betriebene Versicherungszweige und -arten

Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft

Allgemeine Unfallversicherung

Kraftfahrtunfallversicherung

Kraftfahrtversicherung

Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung,

Sonstige Kraftfahrtversicherungen

(Fahrzeugvoll-, Fahrzeugteilversicherung)

Rechtsschutzversicherung

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Soweit wir in diesem Geschäftsbericht Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel durch Naturkatastrophen), der Entwicklung von Schadenkosten, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen und, insbesondere im Bank- und Kapitalanlagebereich, aus dem Ausfall von Kreditnehmern und sonstigen Schuldnern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte (zum Beispiel Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren.

Jahresabschluss

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Angaben zu den Aktiva

Angaben zu den Passiva

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Bilanz zum 31. Dezember 2011

AKTIVA

Anhang

Anmerkung Nr.
2011

2011

2010

A. Immaterielle Vermögensgegenstände 1
I. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 143.657 -
B. Kapitalanlagen 1,2
I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 49.253 49.253
II. Sonstige Kapitalanlagen 112.750.709 129.210.387
112.799.962 129.259.640
C. Forderungen
I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an: Versicherungsnehmer 1.104.725 702.435
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 4.919.389 2.973.221
davon an verbundene Unternehmen: 4.919.389 (Vj.: 2.972.353) €
III. Sonstige Forderungen 14.156.807 6.661.942
davon an verbundene Unternehmen: 13.590.678 (4.833.010) €
20.180.921 10.337.598
D. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Sachanlagen und Vorräte 79433 127093
II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 124.757 78.978
III. Andere Vermögensgegenstände 9.305 -
213.495 206.071
E. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 1.014.467 1.236.648
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 3 - 1.015.596
1.014.467 2.252.244
Summe Aktiva 134.352.502 142.055.553
PASSIVA
Anhang

Anmerkung Nr.
2011

2011

2011

2010

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4 819.200 819.200
II. Kapitalrücklage 43.779.615 43.779.615
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 51.200 51.200
2. andere Gewinnrücklagen 181.201 181.201
232.401 232.401
IV. Bilanzgewinn/Bilanzverlust - -
44.831.216 44.831.216
B. Versicherungstechnische Rückstellungen
I. Beitragsüberträge
1. Bruttobetrag 15.069 66.419
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 6.381 11.581
8.688 54.838
II. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 6
1. Bruttobetrag 5 48.752.248 36.537.027
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 8.975.204 6.691.453
39.777.044 29.845.574
III. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen 5 40.876.102 37.429.426
IV. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen 7
1. Bruttobetrag 2.964.776 2.692.625
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 116.336 121.209
2.848.440 2.571.416
83.510.274 69.901.254
C. Andere Rückstellungen 8 1.139.200 1.040968
D. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber:
Versicherungsnehmern 877.902 1.037.697
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 5.808 5.545
davon gegenüberverbundenen Unternehmen: 13 (176) €
III. Sonstige Verbindlichkeiten 3.988.102 25.090.490
davon aus Steuern: 774.991 (564.717) €
davon gegenüberverbundenen Unternehmen: 1.939.003 (23.406.784) €
4.871.812 26.133.732
E. Rechnungsabgrenzungsposten 9 - 148383
Summe Passiva 134.352.502 142.055.553

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

Anhang

Anmerkung Nr.
2011

2011

2011

2010

I. Versicherungstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung (f. e. R.)
a) Gebuchte Bruttobeiträge 10 72.278.939 52.187.935
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge -12.863.079 - 9.335.169
59.415.860 42.852.766
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge 51.350 38.578
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen - 5.200 - 6.811
46150 31.767
59.462.010 42.884.533
2. Sonstige versicherungstechnische Erträge f. e. R. 17.264 9456
3. Aufwendungen für Versicherungsfälle f. e. R.
a) Zahlungen für Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 10 - 61.387.256 - 48.902.154
bb) Anteil der Rückversicherer 10.558.198 9.501.753
- 50.829.058 - 39.400.401
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 10 -12.215.221 - 1.757.932
bb) Anteil der Rückversicherer 2.283.751 - 713.798
- 9.931.470 - 2.471.730
- 60.760.528 - 41.872131
4. Veränderung der sonstigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen - 277.024 782.899
5. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb f. e. R. 11 -14.528.829 - 17.323.184
6. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen f. e. R. - 14.640 - 15105
7. Zwischensumme -16101.747 - 15.533.532
8. Veränderung der Schwankungsrückstellung und ähnlicher Rückstellungen - 3.446.676 33.280.207
9. Versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R. 10 -19.548.423 17.746.675
Anhang

Anmerkung Nr.
2011

2011

2010

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung
1. Erträge aus Kapitalanlagen 12 4.306.386 4.147.664
2. Aufwendungen für Kapitalanlagen 13 - 113.882 - 186.820
4.192.504 3.960.844
3. Sonstige Erträge 114147 199.154
4. Sonstige Aufwendungen - 440768 - 453.988
- 326.621 - 254.834
5. Nichtversicherungstechnisches Ergebnis 3.865.883 3.706.010
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -15.682.540 21.452.685
7. Außerordentliche Erträge 14 47.059 31.980
B. Außerordentliche Aufwendungen 14 - 250.137 - 201.512
9. Außerordentliches Ergebnis - 203.078 - 169.532
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15 21146 - 4.760.711
davon Konzernumlage: -(- 4.784.245) €
11. Erträge aus Verlustübernahme/Aufwendungen aus Gewinnabführung 15.864.472 -16.522.442
12. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag - -

Anhang

Maßgebliche Rechtsvorschriften

Die AllSecur Deutschland AG erstellt den Jahresabschluss und den Lagebericht nach Maßgabe der Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz, VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV).

Der Jahresabschluss wurde, sofern nicht anders angegeben, in Euro (€) aufgestellt.

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Vorräte

Diese Posten sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis 150 Euro werden sofort abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter im Wert ab 150 Euro bis 1000 Euro wird ein steuerlicher Sammelposten gemäß § 6 Absatz 2 a EStG gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren pauschal mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Unter diesem Posten führt die AllSecur Deutschland AG nur Beteiligungen.

Sie werden mit dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren auf Dauer beizulegenden Wert angesetzt.

Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Unter diesem Posten führt die AllSecur Deutschland AG nur Investmentanteile.

Die nach den Vorschriften des Anlagevermögens bilanzierte Kapitalanlage ist dazu bestimmt, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Eine Zuordnung der Zweckbestimmung erfolgt bei Zugang der Kapitalanlage. Die Widmung wird jeweils bei Änderung der Anlagestrategie beziehungsweise bei geplanten Verkäufen geprüft. Dieses Wertpapier wird nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder einem niedrigeren langfristig beizulegenden Wert angesetzt. Dauerhafte Wertminderungen werden erfolgswirksam abgeschrieben. Für voraussichtlich vorübergehende Wertminderungen besteht ein Abschreibungswahlrecht.

Weitere Informationen finden sich im Anhang im Abschnitt „Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden".

Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen

Sie werden mit dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethode wurde aufgrund der Umstellung von der Nennwertbilanzierung auf die Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode im Zusammenhang mit der Änderung des § 341 c HGB im Jahr 2011 angepasst. Hierbei handelt es sich bei Namensschuldverschreibungen um eine freiwillige, bei allen anderen Papieren um eine verpflichtende Änderung. Es entsteht hierdurch ein Einmaleffekt. Die Agio- und Disagiobeträge, die bisher in den Rechnungsabgrenzungsposten gezeigt wurden, wurden in den Zu- und Abgängen berücksichtigt.

Bei Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen wird die Differenz zwischen Anschaffungskosten und Rückzahlungsbetrag mit Hilfe der Effektivzinsmethode über die Restlaufzeit erfasst und verteilt.

Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.

Wertaufholungsgebot, Zuschreibungen

Auf Vermögensgegenstände, die in früheren Jahren auf einen niedrigeren Marktwert abgeschrieben wurden, muss zugeschrieben werden, wenn diesen Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag wieder ein höherer Wert beigelegt wird. Die Zuschreibungen erfolgen bis zur Höhe der fortgeschriebenen Anschaffungswerte oder auf einen niedrigeren langfristig beizulegenden Wert oder auf einen niedrigeren Marktwert.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Hier werden Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände mit Ausnahme der Sachanlagen und Vorräte betrachtet.

Sie werden grundsätzlich mit den Nominalbeträgen bewertet. Auf die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft werden Wertberichtigungen vorgenommen, um das Bonitätsrisiko zu berücksichtigen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die unter den abgegrenzten Zinsen ausgewiesenen Beträge entfallen auf das Geschäftsjahr, waren aber am Bilanzstichtag noch nicht fällig. Sie sind grundsätzlich mit den Nominalbeträgen bewertet.

Versicherungstechnische Rückstellungen

Beitragsüberträge

Im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft wurden sie nach der taggenauen Berechnungsmethode ermittelt. Als nicht übertragsfähige Teile wurden die Vertreterbezüge gemäß den steuerlichen Richtlinien abgesetzt. Die von den Bruttobeitragsüberträgen abgesetzten Anteile für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft wurden nach denselben Grundsätzen berechnet wie die Bruttobeträge, ebenfalls unter Kürzung nicht übertragsfähiger Teile. Bei Quotenabgaben mit Originalkostenbeteiligung wurden die anteiligen Beitragsüberträge dem Quotenanteil des Rückversicherers entsprechend angesetzt.

Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

Die Bruttorückstellung für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wird für die nachstehenden Teilrückstellungen gesondert ermittelt.

Die Rückstellungen für bekannte Versicherungsfälle (ohne Renten) werden grundsätzlich je Schadenfall einzeln nach der zu erwartenden Leistung bemessen.

Die in früheren Jahren vorgenommenen Abschläge auf die Schadenrückstellungen in der Kraftfahrthaftpflicht- und der Rechtsschutzversicherung sind im Jahr 2011 vollständig entfallen, da sie zur Darstellung eines angemessenen Rückstellungsniveaus nicht mehr notwendig sind.

Die Schadenrückstellungen für Spätschäden (ohne Renten) werden für inzwischen bekannte Fälle, wie im vorigen Absatz beschrieben, ermittelt.

Für unbekannte Fälle, also für bereits eingetretene oder verursachte, aber noch nicht gemeldete Schäden, wurden nach den Erfahrungen der Vorjahre ermittelte Spätschadenrückstellungen eingestellt.

Den bei der Abwicklung der offenen Schäden noch zu erwartenden Schadenregulierungsaufwendungen wurde durch Rückstellungen nach Maßgabe des BMF-Erlasses vom 2. Februar 1973 Rechnung getragen.

Forderungen aus Regressen, Provenues und Teilungsabkommen wurden in Höhe ihrer feststellbaren beziehungsweise bestimmbaren Realisierbarkeit abgesetzt.

Die Anteile des Rückversicherers an den Rückstellungen wurden gemäß den vertraglichen Vereinbarungen ermittelt.

Schwankungsrückstellung

Die Rückstellung zum Ausgleich der Schwankungen im jährlichen Schadenbedarf wurde gemäß § 341 h HGB in Verbindung mit § 29 RechVersV für den Selbstbehalt ermittelt.

Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen

Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft:

Stornorückstellung

Die Stornorückstellung wurde aufgrund von Erfahrungssätzen der Vorjahre ermittelt, bei denen alle den Stornovorgang betreffenden Vertragskomponenten (inklusive Vertreterbezüge) berücksichtigt werden.

Rückstellung für drohende Verluste

Ausgangspunkt für die Bemessung bildet grundsätzlich die voraussichtliche Beitrags-, Schaden- und Kostenentwicklung der jeweiligen Versicherungszweige und -arten. Die Rückstellung wird unter Berücksichtigung anteiliger Zinserträge aus den versicherungstechnischen Rückstellungen nur für den Selbstbehalt berechnet.

Rückstellung aufgrund der Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft in der Verkehrsopferhilfe e.V.

Die Rückstellung für Leistungen an den Verein wurde auf der Basis der von der Verkehrsopferhilfe e.V. gemeldeten Rückstellungen der Abrechnung 2010 gebildet.

Rückstellung für unverbrauchte Beiträge aus ruhenden Kraftfahrtversicherungen

Die Dotierung erfolgte in Höhe der je Vertrag errechneten anteiligen Beiträge zwischen Stilllegungsdatum und nächster Fälligkeit beziehungsweise 31. Dezember 2011.

In Rückdeckung gegebenes Versicherungsgeschäft:

Die Anteile der Rückversicherer wurden den vertraglichen Bestimmungen entsprechend ermittelt.

Andere Rückstellungen

Die übrigen Rückstellungen werden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Grundsätzlich werden alle Geschäftsvorgänge in der Originalwährung erfasst und zum jeweiligen Tageskurs (Devisenkassamittelkurs) in Euro umgerechnet.

Am Abschlussstichtag werden die auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und nach den handelsrechtlichen Regeln zur Währungsumrechnung bewertet. Bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger werden die Gewinne und Verluste aus der Umrechnung gemäß §256 a HGB erfolgswirksam erfasst.

Angaben zu den Aktiva

1 Entwicklung der Aktivposten A. und B. im Geschäftsjahr 2011

Bilanzwerte 31.12.2010

Zugänge

A. Immaterielle Vermögensgegenstände
A.I. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 161.614
B. Kapitalanlagen
B.I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Beteiligungen 49.253
B.II. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 54.010.387 4.733
2. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 59.000.000 505.724
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 16.200.000 524.832
Summe B.II. 129.210.387 1.035.289
Summe B.I. und B.II. 129.259.640 1.035.289
Insgesamt 129.259.640 1.196.903

2 Zeitwerte der Kapitalanlagen (Aktiva B.)

Gliederung nach Bilanzposten

Zeitwerte 31.12.2011

Bilanzwerte 31.12.2011

Saldo 31.12.2011

Zeitwerte 31.12.2010

Bilanzwerte1) 31.12.2010

Saldo 31.12.2010

Umbu-

chungen

B.I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Beteiligungen 49.253 49.253 - 49.253 49.253 - -
B.II. Sonstige Kapitalanlagen -
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 57.804.846 54.015120 3.789.726 55.969.548 54.010.387 1.959161 -
2. Sonstige Ausleihungen -
a) Namensschuld-

verschreibungen
51.715.193 48.310.789 3.404.404 62.486.636 59.346.955 3.139.681 -
b) Schuldschein-

forderungen und Darlehen
10.920.768 10.424.800 495.968 17.134.870 16.720.258 414612 -
Summe B.II. 120.440.807 112.750.709 7.690.098 135.591.054 130.077.600 5.513.454 -
Insgesamt 120.490.060 112.799.962 7.690.098 135.640.307 130.126.853 5.513.454 -
Abgänge

Zuschrei-

bungen

Abschrei-

bungen

Netto-

veränderung

Bilanzwerte 31.12.2011

B.I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Beteiligungen - - 17.957 143.657 143.657
B.II. Sonstige Kapitalanlagen - - - - 49.253
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere - - - 4.733 54.015.120
2. Sonstige Ausleihungen 11.194.935 - - -10.689.211 48.310.789
a) Namensschuld-

verschreibungen
6.300.032 - - - 5.775.200 10.424.800
b) Schuldschein-

forderungen und Darlehen
17.494.967 - - -16.459.678 112.750.709
Summe B.II. 17.494.967 - - -16.459.678 112.799.962
Insgesamt 17.494.967 - 17.957 -16.316.021 112.943.619

1) Bei den Bilanzwerten von zu Nennwerten bilanzierten Anlagen sind die Effekte aus Agio und Disagio berücksichtigt. Daraus resultiert eine Abweichung zu den in der Bilanz unter Aktiva B.II. ausgewiesenen Werten. Betroffen sind Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen unter Aktiva B.II.2.

Der Zeitwert der Kapitalanlagen belief sich zum 31. Dezember 2011 auf 120.490.060 Euro. Der entsprechende Bilanzwert dieser Kapitalanlagen lag bei 112.799.962 Euro.

Bei der Ermittlung der Zeitwerte wurden folgende Methoden angewandt:

Die Zeitwerte der Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Für die Zeitwertermittlung der Investmentanteile wurde der Börsenjahresschlusskurs herangezogen.

Bei nicht börsennotierten Kapitalanlagen mit fester Laufzeit (Darlehen) wurde der Zeitwert auf der Grundlage von Bewertungen unabhängiger Datenlieferanten angesetzt oder nach der Discounted-Cashflow-Methode ermittelt. Dabei wurde der Effektivzins ähnlicher Schuldtitel verwendet.

Angaben gemäß § 285 Nr. 18 HGB zu Kapitalanlagen, die über ihrem beizulegenden Wert ausgewiesen werden

Sonstige Ausleihungen in Höhe von 1.000.000 Euro wurden über ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 998.127 Euro ausgewiesen.

Auf eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Absatz 3 Satz 4 HGB wurde wegen nicht dauerhaften Charakters der Wertminderung verzichtet.

Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden

Zeitwerte 31.12.2011

Bilanzwerte 31.12.2011

Saldo 31.12.2011

Zeitwerte 31.12.2010

Bilanzwerte 31.12.2010

Saldo 31.12.2010

Investmentanteile 57.804.846 54.015.120 3.789.726 55.969.548 54.010.387 1.959.162
Insgesamt 57.804.846 54.015.120 3.789.726 55.969.548 54.010.387 1.959.162

Angaben zu Anteilen oder Anlageaktien an Investmentvermögen gemäß § 285 Nr. 26 HGB

Name des Fonds Bilanzwert 31.12.2011

Zeitwert der Fondsanteile 31.12.2011

Reserven 31.12.2011

für das GJ 2011 erfolgte Ausschüttung

Rentenfonds
Allianz VSR Fonds 1) 54.015.120 57.804.846 3.789.726 773.149
Insgesamt 54.015.120 57.804.846 3.789.726 773.149

1) Fonds enthält ABS-Papiere in geringem Umfang.

Bei Investmentanteilen mit einem Bilanzwert in Höhe von 54.015.120 (54.010.387) Euro hält die Gesellschaft mehr als 10 Prozent der Anteile. Diese Fondsanteile können börsentäglich zurückgegeben werden.

3 Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten (Aktiva E.II.)

Dieser Posten enthielt im Jahr 2010 die Agiobeträge zu Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen in Höhe von 1015.596 Euro, die aufgrund der Umstellung von der Nominalwertbilanzierung auf die Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode ab dem Jahr 2011 entfallen. Der daraus resultierende Einmaleffekt ist in der Tabelle „Entwicklung der Aktivposten A. und B. im Geschäftsjahr 2011" im Zugang der jeweiligen Papiere erfasst.

Latente Steuern

In Ausübung des Wahlrechts des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wird der über den Saldierungsbereich hinausgehende Überhang aktiver Steuerlatenzen nicht bilanziert.

Die umfangreichsten Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben sich bei den Bilanzpositionen „Sonstige Kapitalanlagen" und „Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle", die jeweils zu aktiven latenten Steuern führen.

Die Bewertung der inländischen Steuerlatenzen erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 31 Prozent.

Angaben zu den Passiva

4 Gezeichnetes Kapital (Passiva A.I.)

Das gezeichnete Kapital der AllSecur Deutschland AG beträgt 819.200 Euro. Es ist eingeteilt in 1600 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 512 Euro je Aktie.

Die Aktien können nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden.

Mit Wirkung zum 9. September 2011 wurde die AllSecur Deutschland AG im Wege der Abspaltung von der Allianz Versicherungs-AG auf die Allianz Deutschland AG übertragen. Die Allianz Versicherungs-AG hat uns entsprechend nach § 20 AktG mitgeteilt, dass sie an der AllSecur Deutschland AG nicht mehr beteiligt ist. Die Mitteilungen nach § 20 AktG, wonach die Allianz Deutschland AG und die Allianz SE jeweils Mehrheitsbeteiligungen an der AllSecur Deutschland AG halten, behalten Gültigkeit.

Die Mehrheitsbeteiligung der Allianz SE ergibt sich dabei aus der Zurechnung der unmittelbaren Beteiligung der Allianz Deutschland AG nach § 16 Absatz 4 AktG.

5 Versicherungstechnische Bruttorückstellungen nach Versicherungszweiggruppen, Versicherungszweigen und Versicherungsarten

Insgesamt davon Bruttorückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle davon Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen
31.12.2011

31.12.2010

31.12.2011

31.12.2010

31.12.2011

31.12.2010

--- --- --- --- --- --- ---
Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Unfallversicherung 19.850 15.737 11.010 13.250 7.261 -
Kraftfahrzeug-Haftpflicht-

versicherung
86.812.092 70.902.045 44.851.344 32.970.579 40.868.841 37.429.426
Sonstige Kraftfahrt-

versicherungen
5.706.618 5.752.419 3.835.697 3.510.454 - -
Rechtsschutz-

versicherung
69.634 55.296 54.197 42.744 - -
Insgesamt 92.608.194 76.725.497 48.752.248 36.537.027 40.876.102 37.429.426

6 Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (Passiva B.II.)

Bei der Ermittlung der Rückstellungsbeträge wurden Forderungen aus Regressen, Provenues und Teilungsabkommen mit einem Bruttobetrag in Höhe von 123.867 Euro abgesetzt.

7 Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen (Passiva B.IV.)

Davon entfallen 2.300.000 Euro auf die Rückstellung für drohende Verluste.

8 Andere Rückstellungen (Passiva C.)

Die anderen Rückstellungen belaufen sich auf insgesamt 1.139.200 Euro. Es handelt sich ausschließlich um „Sonstige Rückstellungen". Sie enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses in Höhe von 229.200 Euro sowie eine Rückstellung für ausstehende Rechnungen für im Geschäftsjahr bezogene Fremdleistungen in Höhe von 850.000 Euro.

9 Rechnungsabgrenzungsposten (Passiva F.)

Dieser Posten enthielt im Jahr 2010 die Disagiobeträge zu Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen in Höhe von 148.383 Euro, die aufgrund der Umstellung von der Nominalwertbilanzierung auf die Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode ab dem Jahr 2011 entfallen.

Der daraus resultierende Einmaleffekt ist in der Tabelle „Entwicklung der Aktivposten A. und B. im Geschäftsjahr 2011" im Abgang der jeweiligen Papiere erfasst.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

10 Angaben zu den Versicherungszweiggruppen, Versicherungszweigen und Versicherungsarten

gebuchte Bruttobeiträge verdiente Bruttobeiträge verdiente Nettobeiträge
2011

2010

2011

2010

2011

2010

--- --- --- --- --- --- ---
Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Unfallversicherung 206.057 227.435 206.295 227.568 170.174 187.968
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung 49.779.739 34.502.833 49.817.384 34.530.862 40.994.213 28.436.411
Sonstige Kraftfahrtversicherungen 22.235.856 17.420.856 22.252.015 17.435.778 18.252.590 14.233.496
Feuer- und Sachversicherung - - - - - -
davon: Verbundene Wohngebäudeversicherung - - - - - -
Rechtsschutzversicherung 57.287 36.811 54.596 32.305 45.033 26.658
Insgesamt 72.278.939 52.187.935 72.330.290 52.226.513 59.462.010 42.884.533

Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge und der angemeldeten Schäden

Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge Anzahl der gemeldeten Schäden
2011

Stück
2010

Stück
2011/2010

Veränderung

in %
2011

Stück
2010

Stück
2011/2010

Veränderung

in %
--- --- --- --- --- --- ---
Unfallversicherung 5.890 6.132 -3,9 1 3 -66,7
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung 330.626 274.719 20,4 20.002 15.521 28,9
Sonstige Kraftfahrtversicherungen 252.021 205.797 22,5 23.865 17.329 37,7
Rechtsschutzversicherung 1.461 1.193 22,5 64 47 36,2
Insgesamt 589.998 487.841 20,9 43.932 32.900 33,5

11 Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung (GuV I.5.)

2011

2010

a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb 20.965.257 19.267.691
b) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 1) 6.436.428 1.944.507
Insgesamt 14.528.829 17.323.184

1) Im Geschäftsjahr 2011 sind darin 1.082.426 Euro aus der Auflösung eines Stop Loss Vertrages enthalten.

Von den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb entfallen 9.373.961 Euro auf Abschluss- und 11.591.296 Euro auf Verwaltungsaufwendungen.

Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb Rückversicherungssaldo versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R.
2011

2010

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2010

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1.919 -22.465 366.637 344.616 59.473 32.761 -109.491 -62.036
50.399.733 33.699.203 11.516.812 10.881.506 2.903.021 1.565.084 -13.255.951 24.700.808
23.159.331 16.941.159 9.081.349 8.040.863 3.447.969 -207.240 -6.195.206 -7.821.427
- - - - - - - 940.033
- - - - - - - 940.033
41.494 42.189 459 706 -365 -123 12.225 -10.703
73.602.477 50.660.086 20.965.257 19.267.691 6.410.098 1.390.482 -19.548.423 17.746.675

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen

2011

2010

a) Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 126.635 201.528
b) Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB 8.845.365 9.772.232
Insgesamt 8.972.000 9.973.760

12 Erträge aus Kapitalanlagen (GuV II.1.)

2011

2010

a) Erträge aus Beteiligungen - 55.374
b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 3.847.816 3.797.834
davon aus verbundenen Unternehmen: 189.518 (175.053) €
c) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 458.570 294.456
Insgesamt 4.306.386 4.147.664

13 Aufwendungen für Kapitalanlagen (GuV II.2.)

2011

2010

Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 113.882 186.820
davon aus verbundenen Unternehmen: 157 (-) €
Insgesamt 113.882 186.820

Effekte aus der Währungsumrechnung

Die Währungsgewinne betragen 539 (7.551) Euro, die Währungsverluste belaufen sich auf 18 (5.510) Euro.

14 Außerordentliche Erträge (Gut 11.7.) und Aufwendungen (GuV II.8.)

Das Außerordentliche Ergebnis belief sich im Geschäftsjahr auf - 203.078 (- 169.532) Euro und betrifft Umstellungseffekte aus BilMoG im Bereich der Altersversorgung, welche aus konzerninternen Verrechnungen resultieren.

15 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (GuV II.10.)

Der Steuerertrag in Höhe von 21146 (Aufwand 4.760.711) Euro resultiert im Geschäftsjahr aus der Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthaben gegenüber dem Finanzamt.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als Mitglied des Vereins Verkehrsopferhilfe e.V. ist die Gesellschaft verpflichtet, anteilig die zur Durchführung des Vereinszwecks erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Anzahl der Mitarbeiter

Die AllSecur Deutschland AG beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter.

Konzernzugehörigkeit

Die AllSecur Deutschland AG gehört zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE, München. Konzernabschluss und -Lagebericht der Allianz SE werden im März in ihrem Geschäftsbericht veröffentlicht und sodann beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und dort veröffentlicht. Sie können im Unternehmensregister eingesehen oder bei unserer Gesellschaft angefordert werden. Außerdem werden sie auf der Internetseite der Allianz SE verfügbar gemacht. In den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht der Allianz SE wird die AllSecur Deutschland AG einbezogen.

München, den 1. Februar 2012

AllSecur Deutschland AG

Der Vorstand

Heinemann

Dr. Trumpp

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AllSecur Deutschland AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 30. März 2012

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Dr. Thomas Kagermeier, Wirtschaftsprüfer

Wolfgang Spaar, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens entsprechend den uns nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben beraten und die Geschäftsführung laufend überwacht. In zwei Sitzungen im Juni und Oktober sowie durch regelmäßige Berichte ließen wir uns vom Vorstand über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Lage, die beabsichtigte Geschäftspolitik und grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung unterrichten. In Entscheidungen der Gesellschaft von grundlegender Bedeutung waren wir eingebunden. Schwerpunktthemen waren etwa der Markenaufbau sowie die Vergleicher-Strategie der Gesellschaft. Einen weiteren Schwerpunkt der Beratungen bildeten die internen Kontrollsysteme. So haben wir uns mit der Risikostrategie und -situation der Gesellschaft intensiv auseinandergesetzt. Einen gesonderten Bericht erhielten wir über die Tätigkeitsschwerpunkte der Internen Revision.

Wir haben den Jahresabschluss und Lagebericht in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am B. Mai 2012 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Aufgrund unserer eigenen Prüfung erheben wir keine Einwendungen und schließen uns dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, an; sie hat zu dem vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; er ist damit festgestellt.

Weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat hat es Änderungen gegeben.

München, den 8. Mai 2012

Für den Aufsichtsrat:

Severin Moser, Vorsitzender

Mitglieder des Aufsichtsrats

Severin Moser

Vorsitzender des Vorstands

Allianz Versicherungs-AG,

Vorsitzender

Dr. Alexander Vollert

Mitglied des Vorstands

Allianz Deutschland AG,

stellv. Vorsitzender

Albrecht Kiel

CEO Allianz Direct

Allianz SE