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Allgeier SE — Annual Report 2000
Mar 23, 2001
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Annual Report
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Konzernkennzahlen
| 2000 | 1999 | |||
|---|---|---|---|---|
| Tsd. Euro | Tsd. Euro | |||
| Umsatz und Ergebnis | ||||
| Umsatz | 9.713 | 11.913 | ||
| Ergebnis vor Steuern | -2.243 | 247 | ||
| Jahresergebnis | -1.277 | 203 | ||
| Bilanz | ||||
| Bilanzsumme | 30.336 | 7.261 | ||
| Eigenkapital | 26.869 | 2.026 | ||
| Eigenkapitalquote | 88,6% | 27,9 % |
||
| Ergebnis je Aktie gemäß DVFA/SG |
1 -0,54 | 1 0,12 | ||
| Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt |
148 | 137 | ||
| Termine 2001 | ||||
| 30. Mai | Zwischenbericht zum 31. März | |||
| 24. Juli | Hauptversammlung in Bremen | |||
| 27. August | Zwischenbericht zum 30. Juni | |||
| 20. November | Zwischenbericht zum 30. September | |||
| 27. November | DVFA-Veranstaltung | |||
1
Inhaltsverzeichnis
- 2 Aufsichtsrat und Vorstand
- 3 Niederlassungen und Tochtergesellschaften
- 4 Brief an die Aktionäre
- 6 Bericht des Aufsichtsrates
- 10 Marktführerschaft im Visier
- 14 Konzernlage- und Lagebericht
- 20 Konzernbilanz
- 22 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
- 24 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens
- 26 Konzern-Eigenkapital-Veränderungsrechnung
- 28 Konzern-Kapitalflussrechnung
- 30 Bilanz der Allgeier Computer AG
- 32 Gewinn- und Verlustrechnung der AG
- 34 Entwicklung des Anlagevermögens der AG
- 36 Anhang
- 52 Bestätigungsvermerk zum Konzernabschluss
- 54 Bestätigungsvermerk zum Abschluss der AG
Aufsichtsrat:
- Vorsitzender: Herr Dr. Hans-Jürgen Nölle
- Frau Petra Demnitz
- Herr Uwe Hoffmeister
Vorstand:
- Herr Hubert Rohrer
- Herr Reinhard Ohlrogge
Hauptgeschäftsstelle:
ALLGEIER COMPUTER AG Hans-Bredow-Str. 60 28307 Bremen Tel.: +49-(0)4 21-43 8410 Fax: +49-(0)4 21-43 80 81 www.allgeier.com E-Mail: [email protected]
Niederlassungen:
Geschäftsstelle Essen: ALLGEIER COMPUTER AG Gladbecker Str. 425 45329 Essen Tel.: +49-(0)2 01-3191-0 Fax: +49-(0)2 01-8 30 9616
Geschäftsstelle Hamburg: ALLGEIER COMPUTER AG Schulstr. 9 23881 Koberg Tel.: +49-(0)45 43-891216 Fax: +49-(0)45 43-891217
Geschäftsstelle Leipzig: ALLGEIER COMPUTER AG Klosterbergweg 6 01877 Schmölln Tel./Fax: +49-(0)35 94-70 74 03
Geschäftsstelle Neuenkirchen: ALLGEIER COMPUTER AG Offlumer Str. 28 48485 Neuenkirchen Tel./Fax: +49-(0)59 73-9 6166
Geschäftsstelle Stuttgart: ALLGEIER COMPUTER AG Uhlandstr. 16 70794 Filderstadt-Bonlanden Tel.: +49-(0)711-79 78 9712 Fax: +49-(0)711-79 20 52
Tochtergesellschaft im Inland:
axol IT Kommunikationsgesellschaft mbH Universitätsallee 19 28359 Bremen Tel.: +49-(0)4 21-5 95-88-7 Fax: +49-(0)4 21-5 95-88-99
Tochtergesellschaften im Ausland:
Belgien: ALLGEIER COMPUTER (België) N. V. Leuvensesteenweg 510 Blok 3 Bus 17 B-1930 Zaventem BELGIEN Tel.: +32-27 09 0100 Fax: +32-27 09 0115 Frankreich: ALLGEIER COMPUTER SARL 1 Place Saint Aloïse F-67100 STRASBOURG FRANKREICH Tel.: +33-3 88 34 66 70 Fax: +33-3 88 4417 78 Niederlande: ALLGEIER COMPUTER B. V. Biezenbeemd 1, 1E Verd. NL-4907 EE Oosterhout NIEDERLANDE Tel.: +31-162 4210 21 Fax: +31-16 2 43 6 7 88 USA: ALLGEIER COMPUTER CORPORATION 3002 Dow Avenue, Suite 116 Tustin, CA 92780 U.S.A. Tel.: +1-7145 44 90 40 Fax: +1-7145 44 4633 mit Geschäftsstelle in Boston: ALLGEIER COMPUTER CORPORATION 105 Chestnut Street, #12 Needham, MA 02192 U.S.A. Tel.: +1-7814 44 74 83 Fax: +1-78 14 44 78 06 Vereinigtes Königreich: ALLGEIER COMPUTER LIMITED Harvest House, Ground Floor Cranborne Road Potters Bar, Hertfordshire EN6 3JF U.K. Tel.: +44-17 07 60 08 04
mit Geschäftsstelle in Nordirland: ALLGEIER COMPUTER LIMITED 52 Church Street Portaferry Do Down BT 22 1 LT U.K. Tel.: +44-28 42 72 99 77 Fax: +44-28 42 72 9114
Fax: +44-17 07 60 08 01
An unsere Aktionäre und Geschäftsfreunde

Hubert Rohrer Reinhard Ohlrogge
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Jahr 2000, das für das Gros der am Neuen Markt notierten Unternehmen mit einem noch nie da gewesenen Boom begann, entwickelte sich zum Jahresende hin genau entgegengesetzt. Auch die Allgeier Computer AG durchlief eine solche Entwicklung, denn insbesondere der eCommerce-Markt konnte die Erwartungen bei weitem nicht erfüllen.
Gerade die Internet-Firmen sahen ihre Börsenkurse bis weit über die Jahresmitte hinaus oftmals ohne eigenes Zutun in astronomische Höhen schnellen. Ebenso unerwartet folgten dann Kursabstürze. Die Allgeier-Aktien durchbrachen die vermeintliche Bodenlinie – die Marktkapitalisierung fiel unter den inneren Wert, der sich u. a. im Kassenbestand des Unternehmens widerspiegelt –, ein Signal, das allmählich vom Markt wahrgenommen wird.
Wir haben auf die veränderte Marktsituation rasch und konsequent reagiert. Das eCommerce-Geschäft wird von uns nicht proaktiv weiter forciert. Dennoch sind wir jederzeit in der Lage, die sich bei einem veränderten Marktumfeld ergebenden Chancen kurzfristig zu nutzen. Unser Schwerpunkt liegt daher zukünftig klar auf unseren Kernkompetenzen: den branchenspezifischen integrierten Systemlösungen im Bereich Warenwirtschaft (ERP) und den Dokumenten-Management-Systemen (DMS). Hier sind wir bereits seit 1977 erfolgreich und im Bereich Holz- und Baustoffhandel Weltmarktführer.
Bereits zum Jahresende 2000 haben sich unsere Maßnahmen als wirksam bestätigt, sodass wir im 4. Quartal wieder erfreuliche Umsätze verbuchen konnten. Für die Geschäftsjahre 2001 und 2002 erwarten wir einen kontinuierlichen Aufwärtstrend bei der weiteren Entwicklung der Geschäftslage. Wir gehen davon aus, schon im laufenden Geschäftsjahr wieder ein positives Ergebnis erwirtschaften zu können. Darüber hinaus verschaffen uns unsere liquiden Mittel von rund 20 Mio. 1 die Möglichkeit gezielter Akquisitionen.
Für das Jahr 2001 sind unsere Erwartungen daher positiv: Zum einen haben wir die erforderlichen strategischen Entscheidungen schnell getroffen und energisch umgesetzt, und zum anderen haben wir dies dem Markt gegenüber offen kommuniziert. Für unsere Zukunft ist jedoch noch eine weitere Entwicklung wichtig: Wir haben unser Controlling im gesamten Konzern ausgebaut und werden diesen Ausbau konsequent fortsetzen, um potenzielle Risiken künftig noch frühzeitiger zu erkennen und effektive Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
Auf diese Weise erreichen wir höchste Transparenz und können unsere Aktivitäten gezielt auf zukunftsträchtige Geschäftsfelder lenken.
Maßstab unseres Handelns ist dabei der Unternehmenswert, d. h. die Orientierung an einer langfristig gesunden Unternehmensentwicklung. Kalkulierbarkeit und Transparenz werden dabei in den kommenden Jahren unser Handeln bestimmen, um das Vertrauen in die Allgeier-Aktie zu stärken bzw. wiederzugewinnen und uns als sicherer Zukunftswert in den Aktiendepots zu etablieren.
Mit freundlichen Grüßen
Hubert Rohrer Reinhard Ohlrogge
Der Vorstand der Allgeier Computer AG
Bericht des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat der Allgeier Computer AG berichtet über das Geschäftsjahr 2000, das von dem Börsengang des Unternehmens geprägt ist.
Schon im Jahr 1999 hatte der Gründer und damalige Alleinaktionär Robert Allgeier die Weichen gestellt, um das 1977 gegründete und von ihm seither geführte Unternehmen mit einer erweiterten Führungsmannschaft, bestehend aus zwei langjährigen Mitarbeitern des Unternehmens, an die Börse zu führen. Durch die Beauftragung zweier namhafter Konsortialbanken sowie verschiedener emissionsbegleitender Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen wurde die Vorbereitung des Börsengangs in kompetente Hände gelegt.
Es hat sich herausgestellt, dass die Veränderung des eCommerce-Marktes nicht so rechtzeitig erkannt werden konnte, dass die Bedeutung dieser Entwicklung noch im Verlauf des Börsengangs festgestellt und kommuniziert wurde. Die intensive Vorbereitung der geplanten Investitionen im Bereich eCommerce nach dem Börsengang brachte jedoch noch rechtzeitig die Erkenntnis, dass der Umbruch des Marktes ein zu hohes Risiko für diese Investitionen bedeutet hätte. Deshalb ist das der Gesellschaft anvertraute Kapital zunächst geschont und die neue Entwicklung sofort ad hoc im Oktober 2000 mitgeteilt worden. Der anschließende Wertverlust der Aktie an der Börse hat der Gesellschaft Probleme gebracht und den Vorstand im Verhältnis zu Banken und Aktionären mit zusätzlichen Tätigkeiten belastet, deren Zeitaufwand
bei der Betreuung und dem Ausbau des Kerngeschäftes fehlte. Die weitere Entwicklung der Börse bei den Technologiewerten hat gezeigt, dass es richtig war, die geplante neue Schwerpunktbildung zurückzustellen und nach Ausweitungen in den traditionellen Geschäftsbereichen zu suchen.
7
Der Aufsichtsrat ist regelmäßig vom Vorstand über die Situation des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften und alle bedeutenden Geschäftsvorfälle unterrichtet worden. Er hat 11 Sitzungen im Jahr 2000 abgehalten, bei denen stets alle Mitglieder des Aufsichtsrates anwesend waren. Ausschüsse hat der Aufsichtsrat nicht gebildet. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates blieb im Geschäftsjahr 2000 unverändert.
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich über die Planung und die laufende Umsatzund Ergebnisentwicklung, die Liquiditätsentwicklung sowie über die strategischen Ziele und die wesentlichen organisatorischen und personellen Veränderungen informiert. Daneben standen der Aufsichtsratsvorsitzende und der Vorstand in regelmäßigem mündlichen und schriftlichen Kontakt.
Der langjährige Alleinvorstand Robert Allgeier hat seine Vorstandstätigkeit zum 1.4.2000 niedergelegt, hat jedoch noch darüber hinaus bis zum 30.06.2000 beratend das Finanzressort betreut.
Der ab 1.10.2000 als Finanzvorstand tätige Reinhard Ohlrogge trat als Leiter des Finanz- und Rechnungswesens am 1.7.2000 in das Unternehmen ein. Zum 1.10.2000 wurde ferner als viertes Vorstandsmitglied Veit Gunnar Schüttrumpf berufen, der die Bereiche Personal, Recht und Kommunikation übernehmen sollte, am 13.11.2000 jedoch aus dem Vorstand wieder ausschied.
Das für den Vertrieb zuständige Vorstandsmitglied Thomas Schmölling verließ das Unternehmen zum 31.12.2000.
Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Vorstandmitgliedern für ihren Einsatz und ihre Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Der Vorstand hat in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat nach dem Bekanntwerden der Nichterreichbarkeit der Umsatzziele von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Quartalsabschlüsse des 1. und 2. Quartals überprüfen und den Quartalsbericht für das 3. Quartal erstellen lassen und außerdem den Auftrag erteilt, Modelle für leistungsfähigere Controlling-Systeme zu schaffen, um die Prognosesicherheit des Unternehmens zu erhöhen und Fehlentwicklungen früher zu erkennen.
Der Jahresabschluss der Allgeier Computer AG und der Konzernabschluss zum 31.12.2000 sowie der Lagebericht wurden durch die von der Hauptversammlung gewählte Hansaberatung GmbH unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Alle Aufsichtsratsmitglieder
erhielten rechtzeitig vor der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung vom 24. April 2001 die Jahresabschlussunterlagen, den Geschäftsbericht und die Berichte des Abschlussprüfers. Der Abschlussprüfer nahm an der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung teil, kommentierte die Prüfungsfeststellungen und beantwortete Fragen.
Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis zur Kenntnis genommen. Er hat den Jahresund Konzernabschluss sowie den Lagebericht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft. Er hat in seiner Sitzung vom 24.4.2001 den Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist. Vom Konzernabschluss hat er Kenntnis genommen.
An Vorstand und Mitarbeiter hat das Geschäftsjahr 2000 ungewöhnlich hohe Anforderungen gestellt. Für diesen hohen Einsatz danke ich allen Beteiligten.
Bremen, den 24.04.2001
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Dr. Hans-Jürgen Nölle
Marktführerschaft im Visier

Das international etablierte IT-Systemhaus Allgeier Computer AG konfiguriert die auf dem Weltmarkt erhältlichen hochwertigsten State-ofthe-Art-Software-Module und Hardware-Komponenten zu leistungsfähigen IT-Lösungen. Die Allgeier Computer AG entwickelt und komplettiert spezialisierte Software für verschiedenste Branchen und Anwender. Das macht sie zum idealen Partner für Unternehmen, die für ihr gesamtes IT-Business heute und zukünftig einen Partner mit umfassender Kompetenz brauchen.
Als Partner des Mittelstands konzentriert sich die Allgeier Computer AG auf das Fundament und den Motor einer jeden Wirtschaft. Mit über 1.400 zufriedenen Kunden und deren weit über 10.000 Anwendern in Europa und den USA ist genau die solide Kundenbasis vorhanden, die für eine führende Position erforderlich ist.
Mit dem Kapital aus dem Börsengang will die Allgeier Computer AG insbesondere dort expandieren, wo ganz allgemein großer Aufholbedarf im IT-Business herrscht. Nachdem es dem Unternehmen bereits gelungen ist, sich in bestimmten vertikalen Branchen fest auf dem Markt zu etablieren, strebt es nun auch im Bereich der neuen Internet-Technologien eine führende Position an. Zusätzlich möchte die Allgeier Computer AG ihre Marktstellung im IT-Bereich durch gezielte Akquisition gesunder Unternehmen stärken.
Pionier der Branche
Der Startschuss für die Allgeier Computer AG aus Bremen fiel 1977. Mit dem Ziel, EDV-Komplettsysteme für Handelsunternehmen zu entwickeln und zu vertreiben, wurde das Unternehmen von Robert Allgeier gegründet. Es folgte der Aufbau eines lückenlosen bundesweiten Geschäftsstellennetzes und ab 1984 die Expansion ins Ausland. Heute besteht das weltweite Vertriebsnetz aus dem Mutterunternehmen in Deutschland mit fünf Geschäftsstellen und sechs Tochtergesellschaften in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, den USA, im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie in Deutschland.
Flexibel in die Zukunft
Wir entwickeln skalierbare Server- und Netzwerksysteme und individuelle Software-Komplettsysteme. Das bedeutet automatisch: Wir reagieren auf veränderte Markt- und Kundenanforderungen äußerst flexibel, kennen die neuesten Technologien und Software-Tools und setzen sie zielgerichtet ein. Nur so können wir unseren Kunden offene und zukunftsgerechte Lösungen bieten, die stets am Puls der Zeit ausgerichtet sind. Damit sind wir in den verschiedensten Branchen zu jeder Zeit am Ball.
Mit Partnerschaft und Service zum Erfolg
Unsere Unternehmensphilosophie beruht auf Partnerschaft. Denn nur gemeinsam mit dem Kunden können wir Erfolge im Markt realisieren. Wo Komplexität und Schnelllebigkeit zunehmen, ist ein Partner gefragt, der den Überblick behält. Vorausschauend agieren, statt nur zu reagieren. Nicht zuletzt darauf gründet sich unser Erfolg. Denn wir sind immer für unsere Kunden da. Zu jeder Zeit. An jedem Ort. Und vor allem auch vor Ort.
Für jede Anforderung das optimale Tool
Mit unseren integrierten Systemlösungen in den Bereichen Warenwirtschaft, Dokumenten-Management, integrierte Mailsysteme sowie eCommerce decken wir alle für Unternehmen relevanten IT-Leistungen ab. Unser Leistungsspektrum umfasst selbstverständlich auch Consulting/ Projekt-Engineering, Support, Hardund Softwareinstallation sowie Schulungen. Wir bieten Customized Solutions. Weltweit. Partnerschaftliche Zusammenarbeit verbindet und bildet die Basis für den Ausbau bestehender Erfolge. Integrierte Systemlösungen, die spezielle Anwendungsgebiete wie Warenwirtschaft, Rechnungswesen und Finanzplanung sowie Produktionsplanung und -steuerung einschließen, sind einer unserer Schwerpunkte. Dokumenten-Management- und Archivierungssysteme sind weitere. Darüber hinaus partizipieren wir am Wachstum der neuen Handelsmöglichkeiten, die das Internet bietet. Mit unseren Shop-Lösungen, eCommerce-Plattformen, Internet-Präsenzen und vielem anderen mehr führen wir auch eine logische Weiterentwicklung von Supply-Chain-Management-Systemen in die Internet-Zukunft fort.



Skalierbarkeit, Ergonomie und Anwenderfreundlichkeit von kombinierten Hard- und Software-Lösungen sind wichtige Faktoren für den erfolgreichen Einsatz, die auch unser Erfolgskonzept mitbestimmt haben und noch immer grundlegend prägen. Diese Eigenschaften sind die Grundanforderungen an alle Neu- und Weiterentwicklungen aus unserem Haus. Diese sind oft unabhängig von der Systemplattform und garantieren durch größtmögliche Offenheit und Kompatibilität die Flexibilität, die sich der Kunde heute und in der Zukunft wünscht.
Ob bei unseren integrierten Systemlösungen, Dokumenten-Management-Systemen, Integrationsprojekten oder eCommerce und eBusiness – wir setzen nur die für den Anwender optimalen Tools ein. Und die entwickeln wir entweder selbst, oder sie stellen den höchsten "state of development" anderer Software-Anbieter dar. Im Detail bieten wir unter diesen Voraussetzungen folgende Produkte und Leistungen:
■ Integrierte Systemlösungen
AC Logic (integriertes ERP-Komplettsystem für den Mittelstand) mit den Moduloptionen
- Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung
- Warenwirtschaft
- Lagerlogistik
- Human Resources
- Tracking- und Fuhrparkmanagement
- Mail- und Groupware
- Produktionsplanung und -steuerung
- Produktionsoptimierung
- Vertriebsmanagement
- CRM
■ Dokumenten-Management-Systeme
AC Archive (Dokumenten-Management- und Archivierungssoftware) mit diversen Moduloptionen
- Dokumenten-Capture-Lösungen
- Dokumenten-Steuerungs-Lösungen
- Workflow-Komponenten
■ eCommerce/eBusiness
eVendor (Elektronische Handelsplattformen)
- ESI Electronic-Shop-Integration
- Internet-Präsenzen
- Elektronischer Zahlungsverkehr
Für die Zukunft gerüstet
Wofür wir uns innerhalb von Unternehmen und in der Business-to-Business-Kommunikation seit Jahren erfolgreich einsetzen, ist Teil der fundamentalen Basis für unsere Gegenwart und Zukunft: der reibungslose Fluss, die lückenlose Kontrolle und der einfache Zugriff auf Dokumente innerhalb der Prozessabläufe eines Unternehmens. Und weil wir diese Aufgaben jetzt auch mit perfekter Verbindung zum eCommerce lösen, bieten wir unseren Kunden Zugang zu den neuen elektronischen Vertriebs- und Kommunikationsmöglichkeiten.
eCommerce wird parallel zur rasanten Verbreitung des Internet immer stärker zur Formel für die Eroberung der neuen Märkte und Verbraucher. Doch wer auf dieses Gebiet vordringen will, muss alle Fragen der neuen digitalen Ökonomie zuverlässig
beantworten können. Schon die Stichworte Sicherheit, Handling und Zahlungsmodalitäten stellen neue Anforderungen. Bevor also von mehr Kundennähe und wachsenden Märkten profitiert werden kann, ist eine intelligente Software gefragt – und die kommt mit den eVendor-Produkten sowie umfassender Beratung aus dem Hause Allgeier.
Integration – Innovation – Expansion
Als Partner des Mittelstandes konzentrieren wir uns auf das Fundament und den Motor einer jeden Wirtschaft. Ob neu gegründet oder um Anschluss an die Zukunft zu halten – Firmen, die uns beauftragen, verlangen zumeist integrale Lösungen, die sich in der Praxis bewährt haben und Innovationen einbinden.
In den bereits von uns erschlossenen Märkten werden wir sukzessive für die Verbreitung aller zukunftsträchtigen Business-Systeme aus unserem Hause sorgen. Dafür wollen wir sowohl finanziell als auch personell eine entsprechend breite Basis schaffen. Im Fokus liegt dabei eine wesentliche Stärkung unserer Kernsegmente ERP- und DMS-Software. Hier haben wir den Anspruch, unsere Position als internationaler Lösungsspezialist für branchenspezifische ERP- und DMS-Systeme auszubauen. Auch neue Unternehmenspartnerschaften fallen für uns in diesen expansiven Rahmen. Zielführende Akquisitionen zur Steigerung unseres Potenzials und zur Realisierung unserer Unternehmensziele werden von uns anvisiert.
Die Basis für eine Steigerung unseres Unternehmenswertes haben wir mit Produkten geschaffen, die sich international in der Praxis bewährt haben. Unsere Zukunft und die des Kapitals unserer Aktionäre baut auf diesem
Fundament auf und profitiert von einem Markt, der gute Wachstumschancen bietet: dem Markt der Technologien rund ums Internet. Mit IT-Lösungen "Made by Allgeier" die Marktführerschaft in Branchensegmenten zu erlangen, das ist unser Ziel.
Expansion ist Zukunftssicherung. Mit unserer Unternehmensstrategie verfolgen wir ein solides Wachstum auf der Grundlage von überlegenen Produkten und Dienstleistungen. Den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft stellen wir uns mit neuen und kontinuierlich weiterentwickelten Produkten. Wir vollziehen mit unseren Produkten den Wandel von der reinen elektronischen Archivierung hin zu modernen Content- und Knowledge-Management-Systemen. Der Name Allgeier Computer steht somit weltweit für überlegene Systemlösungen im IT-Business.



Konzernlage- und Lagebericht der Allgeier Computer AG
Marktsituation
Die wirtschaftliche Gesamtlage wurde vor allem in der zweiten Hälfte des Jahres 2000 durch erste Anzeichen für ein Nachlassen der Konjunktur geprägt. Wesentliche Gründe hierfür sind die straffere Geldpolitik und der deutliche Anstieg der Ölpreise. Diese Entwicklung ist insbesondere in den USA klar erkennbar, aber auch in Europa mehren sich die Anzeichen für ein nachlassendes Expansionstempo. Trotz aller dämpfenden Einflüsse wird die Wirtschaft aber in den nächsten beiden Jahren weiter expandieren. Deutschland profitiert innerhalb dieses Gesamtszenarios besonders deutlich von der Schwäche des Euro und der daraus resultierenden Steigerung der Exporte sowie vom Kaufkraftzuwachs durch die Steuerreform.
Für die gesamte IT-Branche war das Jahr 2000 durch einen unbefriedigenden Geschäftsverlauf gekennzeichnet. Gerade eCommerce-Unternehmen blieben dabei weit hinter den Erwartungen zurück.
Geschäftsverlauf
Ein wesentliches Ereignis für den Geschäftsverlauf der Allgeier Computer AG war der Börsengang am 11. 7. 2000. Der Ausgabekurs der am Neuen Markt notierten Aktie betrug 1 22,50. Im Wege dieses Börsenganges wurden 1.250.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien im rechnerischen Nennbetrag von je 1 1,00 aus einer Kapitalerhöhung der Gesellschaft platziert. Darüber hinaus wurden 245.000 ebenfalls auf den Inhaber lautende Stammaktien aus dem Besitz des früheren Alleinaktionärs Herrn Robert Allgeier sen. in die Platzierung einbezogen.
Im Berichtszeitraum war der Geschäftsverlauf durch ein rückläufiges ERP-Geschäft gekennzeichnet, das im Wesentlichen aus der Investitionszurückhaltung beim bestehenden Kundenstamm in Deutschland resultiert. Investitionen, die für das Jahr 2000 geplant waren, sind weitestgehend zum Jahresende oder ins neue Jahr verschoben worden, da die Investitionsbereitschaft der Kunden noch zu sehr von den Einflüssen der Jahr-2000-Umstellung beeinträchtigt war.
Der Bereich DMS (Dokumenten-Management-Systeme) wurde in Deutschland im Gesamtgeschäftsjahr stabil weitergeführt und leicht ausgebaut. Deutliche Steigerungsraten konnte dieses Segment vor allen Dingen bei unseren Tochtergesellschaften in Belgien und den Niederlanden erreichen. So ist es uns vor allem in Belgien gelungen, sowohl im direkten als auch im indirekten Vertrieb unsere Marktposition im DMS-
Bereich auszubauen und zu einem führenden Anbieter für diese Produkte im Raum Benelux zu werden. Es konnten namhafte Kunden aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen gewonnen werden. Unserer niederländischen Tochtergesellschaft ist es gelungen, ihr bestehendes indirektes Vertriebsnetz weiter auszubauen und vor allem im Health-Care-Bereich wichtige Kunden zu gewinnen.
Auch unsere französische Tochtergesellschaft hat im Jahr 2000 einen Wandel vom klassischen ERP-Anbieter hin zum spezialisierten DMS-Lösungspartner vollzogen und sich damit ein breiteres Angebotsportfolio geschaffen. Bei den Umsätzen im etablierten ERP-Geschäft für den Holz- und Baustoffbereich waren wesentliche Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Dagegen ist es im DMS-Bereich gelungen, eine deutliche Umsatzsteigerung zu erreichen. Aufgrund des voranschreitenden Umstrukturierungsprozesses wurde im Gesamtgeschäft ein negatives Geschäftsergebnis erzielt.
Im Geschäftsjahr 2000 wurde aus betriebswirtschaftlichen Gründen eine Umstellung des Konzerneinkaufes vorgenommen. Die bisher über die amerikanische Tochtergesellschaft bezogenen Komponenten werden nunmehr direkt beschafft. In den USA war zudem ein schwieriges Umfeld für das ERP-Geschäft gegeben. Die Umsetzung der Expansionsstrategie im DMS-Geschäft ist hier noch nicht gelungen.
Das englische Geschäft konzentriert sich auf den ERP-Bereich. Hier konnten im Geschäftsjahr Umsatzsteigerungen und Kosteneinsparungen erreicht werden, die zu einem positiven Ergebnis beitrugen.
Hingegen wurde wegen der zunehmend schlechten Marktchancen im Berichtsjahr beschlossen, die polnische Tochtergesellschaft zu schließen.
Auch der Bereich eCommerce konnte in Deutschland nicht wie geplant ausgebaut werden. Bis auf wenige Ausnahmen sind Aufträge in diesem Bereich ausgeblieben. Dies ist im Wesentlichen auf eine allgemein rückläufige Tendenz bei der Vermarktung von eCommerce-Projekten und -Lösungen zurückzuführen. So war gegen Anfang der zweiten Jahreshälfte eine deutlich negative Entwicklung des eCommerce-Marktes zu erkennen, die dann zum Jahresende in einer Vielzahl von negativen Nachrichten vor allem kapitalmarktnotierter eCommerce-Unternehmen gipfelte. Des Weiteren hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres gezeigt, dass nicht mehr individuelle Shop-Lösungen gefragt waren, sondern dass das allgemeine Kundeninteresse eher in Richtung branchenbezogene B-2-B-Plattformlösungen geht.
Zu Beginn des 4. Quartals setzte jedoch bei unseren Kunden wieder eine deutlich gestiegene Nachfrage nach ERP- und DMS-Lösungen ein, die zu einem zufrieden stellenden Geschäftsverlauf in Deutschland während der letzten 3 Monate führte. Auch im eCommerce-Geschäft war in den letzten Wochen des Jahres ein gesteigertes Kundeninteresse erkennbar, das in verschiedenen Angebotsstellungen mündete, jedoch nach wie vor erheblich unter den zu Jahresanfang bestehenden Erwartungen lag.
Umsatz
Im Berichtszeitraum betrug der Konzernumsatz Tsd. 1 9.712,8 gegenüber Tsd. 1 11.912,7 im Jahr 1999 (Umsatz der Allgeier Computer AG: Tsd. 1 6.132,8 im Jahr 2000 gegenüber Tsd. 1 10.283,2 im Jahr 1999). Neben dem Umsatzrückgang in Deutschland wirkte sich auch der umstrukturierungsbedingte Umsatzrückgang in Frankreich sowie der unbefriedigende Geschäftsverlauf in Polen auf den Konzernumsatz aus. Die Gründe für den Umsatzrückgang in Deutschland liegen vor allem an der über das Gesamtjahr 2000 anhaltenden Zurückhaltung der deutschen ERP-Kunden aus dem klassischen Holz- und Baustoff-Kernkundenkreis, nicht zuletzt aufgrund der im Vorjahr getätigten Jahr-2000-Investitionen.
Konzernumsatz 2000

Ergebnis
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns belief sich auf Tsd. 1 -2.243,2 gegenüber Tsd. 1 247,5 im Jahr 1999 (Allgeier Computer AG: Tsd. 1 -2.459,1 gegenüber Tsd. 1 177,9 im Jahr 1999). Der Jahresüberschuss/-fehlbetrag belief sich auf Tsd. 1 -1.276,9 gegenüber Tsd. 1 203,2 im Jahr 1999 (Allgeier Computer AG: Tsd. 1 -5.301,5 gegenüber Tsd. 1 217,6 im Jahr 1999).
Die Verringerung des Ergebnisses ist im Wesentlichen die Folge der gesunkenen Umsätze, die zu einem geringeren Rohertrag geführt haben. Bei gleichzeitig gestiegenen Kosten war das erzielte operative Ergebnis daher negativ. Das Finanzergebnis hat sich hingegen aufgrund der verbesserten Liquiditätslage positiv entwickelt. (Das nach HGB zu ermittelnde Ergebnis der Allgeier Computer AG wurde zusätzlich durch Kosten des Börsengangs und zu berücksichtigende Risiken der Auslandsgesellschaften belastet.)
Investitionen
Vom Konzern wurden im Berichtszeitraum Investitionen in Höhe von Tsd. 1 1.130 vorgenommen gegenüber Tsd. 1 1.487 im Jahr 1999. Der Schwerpunkt der getätigten Investitionen lag mit Tsd. 1 821 bei immateriellen Vermögensgegenständen, von denen Tsd. 1 799 auf nach IAS zu aktivierende eigenentwickelte Software entfielen. Der Wert der Zugänge zum Sachanlagevermögen lag bei Tsd. 1 309. (Im Einzelabschluss der Allgeier Computer AG nach HGB wurden keine Aktivierungen für selbst entwickelte Software vorgenommen.)
Vermögenslage/Finanzierung
Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich im Berichtszeitraum vor allem durch den Mittelzufluss aus dem Börsengang um Tsd. 1 23.074,7 auf Tsd. 1 30.336,0 erhöht (Allgeier Computer AG: Tsd. 1 27.118,5 im Jahr 2000 gegenüber Tsd. 1 5.034,5 im Jahr 1999). Das gesamte Anlagevermögen und 91,4 Prozent des Umlaufvermögens sind durch langfristiges Kapital gedeckt. Der Anteil der liquiden Mittel am Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von 12,4 Prozent auf 68,1 Prozent erhöht. Die Eigenkapitalquote des Konzerns hat sich im Jahr 2000 gegenüber 27,9 Prozent im Jahr 1999 auf 88,6 Prozent (Allgeier Computer AG: 91 % im Jahr 2000 gegenüber 34,4 % im Jahr 1999) verbessert.
Personal
Im Konzern waren im Jahr 2000 durchschnittlich 148 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 137), davon 21 in der Verwaltung, 19 im Vertrieb, 47 in der Programmierung/Entwicklung und 61 im Service. Die Personalkosten machten 63 % des Umsatzes im Jahr 2000 gegenüber 44 % im Jahr 1999 aus.
Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in einem schwierigen Geschäftsjahr mit ihrem Einsatz einen wesentlichen Beitrag für das Unternehmen geleistet haben.
Risikomanagement
Die Identifizierung der wesentlichen Risiken wurde im Wege der Einrichtung eines Überwachungssystems vorgenommen, das Entwicklungen, die den Fortbestand der Unternehmensgruppe gefährden, frühzeitig erkennen lässt. Im Bereich der Führung und Überwachung der Tochtergesellschaften wurde ein entsprechendes Berichtswesen eingeführt. Der Bereich des Finanzmanagements hat ebenfalls die notwendige Berücksichtigung gefunden. Schwerpunkt des weiteren Ausbaus sollen die Bereiche Vertrieb und Entwicklung sein. Hierbei gilt es, die Umsetzung in den Abteilungen und verschiedenen Ebenen weiter voranzubringen.
Forschung, Entwicklung und Vertrieb
Im zurückliegenden Geschäftsjahr entwickelte die Allgeier Computer AG ihre verschiedenen Produktlösungen in den Bereichen ERP, DMS und eCommerce weiter.
Im Bereich der ERP-Lösungen wurde die windowsbasierte Software AC Logic kontinuierlich weiterentwickelt, um das Produkt sowohl funktional als auch ergonomisch den neuesten Erfordernissen des Marktes anzupassen. Die ersten Verkäufe und Installationen des Produktes sind angelaufen bzw. zum Teil schon realisiert.
Im Laufe des Geschäftsjahres wurde aufgrund der großen Kundennachfrage nochmals eine neue Unix-Nachfolgeversion der bestehenden HBS(Holz- und Baustoffsoftware)- Lösungen aufgelegt und nach 5-monatiger Entwicklungszeit auf den Markt gebracht. Die ersten Aufträge und Auslieferungen für "AC Kompakt" wurden bereits realisiert und sind in der Zwischenzeit erfolgreich abgeschlossen.
Die Produktlinie AC Archive wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterentwickelt und um verschiedene Funktionalitäten erweitert. Auch hier wurde die Produktergonomie weiter verbessert und den Anforderungen unserer in- und ausländischen Kundschaft angepasst.
Die Software-Lösung Medical View aus der Dokumenten-ManagementProduktgruppe unseres Unternehmens wurde von unserer belgischen Tochtergesellschaft sowohl funktional als auch ergonomisch erweitert und soll zukünftig auch in Deutschland vertrieben werden.
Die eCommerce-Produkte aus der Produktlinie eVendor wurden auf Basis der bestehenden Features weiterentwickelt und sind als vollumfängliche eCommerce-Shop-Lösungen einsatzfähig. Aufgrund der Nachfrage im klassischen Branchensegment der Allgeier Computer AG, der Holz- und Baustoffbranche, wurde parallel zur Weiterentwicklung der Shop-Features damit begonnen, die eVendor-Linie auch auf die Bedürfnisse einer branchenspezifischen B-2-B-Plattformlösung anzupassen. Die erste Plattform soll im Frühjahr des Jahres 2001 in Betrieb gehen.
Ausblick
Die Auswirkungen der Jahr-2000- Umstellung mit ihren stark den Geschäftsverlauf des Folgejahres beeinflussenden Faktoren werden im anstehenden Geschäftsjahr nicht mehr zum Tragen kommen. Wir rechnen daher aufgrund der ansteigenden Investitionsbereitschaft zu Beginn des Jahres 2001 mit einem kontinuierlichen Aufwärtstrend bei der Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens. Auch für das Geschäftsjahr 2002 erwarten wir eine fortgesetzt positive Weiterentwicklung.
Zielsetzung des Unternehmens ist es, sich in den kommenden Monaten wieder stärker auf die Geschäftssegmente ERP-Software und branchenspezialisierte DMS-Lösungen zu konzentrieren. Hier soll unter anderem auch die Einbeziehung von Produktentwicklungen und Produkterfahrungen, die aus den Auslandsgesellschaften stammen, verstärkt werden. Gleichzeitig soll die Entwicklung im Geschäftsbereich eCommerce- und eBusiness-Lösungen in einem verträglichen und überschaubaren Rahmen vorangetrieben werden. Maßstab für diese Aktivitäten soll dabei aber stets ein ausreichender Ertrag, nicht nur bloßes Umsatzwachstum sein.
Darüber hinaus soll die Markt- und Wettbewerbsposition der Allgeier Computer AG durch gezielte und genau abgestimmte Akquisitionen weiter gestärkt werden. Dabei sollen auch die bestehenden erfolgreichen Auslandsgesellschaften weiter ausgebaut werden, damit diese ihren Beitrag zum Wachstum der Allgeier Computer AG leisten können. Dieser Weg soll auch durch den Einsatz von Teilen des Emissionserlöses aus dem Börsengang im Jahr 2000 realisiert werden. Der Aufbau von Kooperationen mit anderen Unternehmen in den Bereichen Produktentwicklung und Vertrieb soll ebenfalls weiter vorangetrieben werden.
Für die weitere Entwicklung der Gesellschaft können Risiken wie Verlust von qualifizierten Mitarbeitern, Probleme bei der Softwareentwicklung, verschärfter Wettbewerb z. B. durch technologische Neuentwicklungen, negative Entwicklungen im internationalen Geschäft bzw. im allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld identifiziert werden, die jedoch nicht als bestandsgefährdend eingeschätzt werden.
Allgeier Computer AG, Bremen Konzernbilanz nach IAS zum 31. Dezember 2000
AKTIVA
| 31.12.2000 | 31.12.1999 | |
|---|---|---|
| Tsd. 1 | Tsd. 1 | |
| A. Langfristige Vermögenswerte I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
2.062,5 | 1.686,7 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 1.412,8 | 1.453,0 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 343,1 | 252,5 |
| 1.755,9 | 1.705,5 | |
| 3.818,4 | 3.392,2 | |
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
277,7 | 256,4 |
| 2. Waren | 744,0 | 422,6 |
| 1.021,7 | 679,0 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.077,3 | 2.027,8 |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 468,0 | 158,7 |
| 3.545,3 | 2.186,5 | |
| III. Wertpapiere | ||
| Sonstige Wertpapiere | 1.820,2 | 0,0 |
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 18.827,5 | 903,0 |
| 25.214,7 | 3.768,5 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 13,2 | 16,0 |
| D. Latente Steuern | 1.289,7 | 84,6 |
| 30.336,0 | 7.261,3 |
PASSIVA
| 31.12.2000 | 31.12.1999 | |
|---|---|---|
| Tsd. 1 | Tsd. 1 | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital |
3.000,0 | 1.022,6 |
| II. Kapitalrücklage | 24.859,7 | 0,0 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 102,3 | 102,3 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 0,0 | 72,2 |
| 102,3 | 174,5 | |
| IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag (-) | 178,9 | 620,3 |
| V. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 0,0 | 39,6 |
| VI. Wechselkursänderungen | 4,6 | -34,6 |
| VII.Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) | -1.276,9 | 203,2 |
| 26.868,6 | 2.025,6 | |
| B. Langfristige Schulden | ||
| 1. Verzinsliche Darlehen | 13,4 | 609,3 |
| 2. Latente Steuern | 0,0 | 626,4 |
| 13,4 | 1.235,7 | |
| C. Kurzfristige Schulden | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.544,8 | 1.121,5 |
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.900,1 | 1.591,5 |
| 3. Kurzfristige Darlehen | 9,1 | 1.285,7 |
| 3.454,0 | 3.998,7 |
30.336,0 7.261,3
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach IAS für die Zeit vom 1.Januar 2000 bis 31.Dezember 2000 der Allgeier Computer AG und Tochterunternehmen
| 2000 Tsd. 1 |
1999 Tsd. 1 |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse |
9.712,8 | 11.912,7 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge |
284,1 | 151,0 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen |
798,8 | 378,3 |
| 4. Materialaufwand |
-3.106,9 | -3.414,5 |
| 5. Personalaufwand |
-6.144,2 | -5.235,8 |
| 6. Abschreibungen |
-666,6 | -431,3 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-3.533,3 | -3.002,7 |
| 8. Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit |
-2.655,3 | 357,7 |
| 9. Finanzergebnis |
412,1 | -110,2 |
| 10. Ergebnis vor Steuern | -2.243,2 | 247,5 |
| 11. Ertragsteuerergebnis | 966,3 | -44,3 |
| 12. Periodenergebnis | -1.276,9 | 203,2 |
Allgeier Computer AG, Bremen Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2000 gemäß Konzernabschluss nach IAS
| 1.1.2000 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2000 | |
|---|---|---|---|---|
| Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | |
| Immaterielle Vermögens gegenstände |
||||
| Software | 1.919,2 | 820,7 | 0,2 | 2.739,7 |
| Sachanlagen | ||||
| Grundstücke und Bauten | 1.975,4 | 2,1 | 0,0 | 1.977,5 |
| Betriebs- und Geschäfts ausstattung |
756,7 | 306,7 | 170,3 | 893,1 |
| 2.732,1 | 308,8 | 170,3 | 2.870,6 | |
| Insgesamt | 4.651,3 | 1.129,5 | 170,5 | 5.610,3 |
Anschaffungs-/Herstellungskosten
| Abschreibungen | Buchwerte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.2000 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2000 | Währungs- anpassung |
1.1.2000 | 31.12.2000 | |
| Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | |
| 232,5 | 445,0 | 0,2 | 677,3 | 0,1 | 1,686,7 | 2.062,5 | |
| 522,4 | 42,3 | 0,0 | 564,7 | 0,0 | 1.453,0 | 1.412,8 | |
| 504,2 | 179,3 | 131,9 | 551,6 | 1,6 | 252,5 | 343,1 | |
| 1.026,6 | 221,6 | 131,9 | 1.116,3 | 1,6 | 1.705,5 | 1.755,9 | |
| 1.259,1 | 666,6 | 132,1 | 1.793,6 | 1,7 | 3.392,2 | 3.818,4 |
Allgeier Computer AG, Bremen Eigenkapital-Veränderungsrechnung für den Konzernabschluss nach IAS zum 31. Dezember 2000
Saldo zum 1. Januar 2000
Auflösung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung Differenzen aus der Währungsumrechnung Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen Kapitalerhöhung aus dem Börsengang Kosten der Kapitalerhöhung aus dem Börsengang Latente Steuern auf die Kosten des Börsengangs Dividenden 2000 Nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigte Gewinne und Verluste Periodenergebnis 2000 Auflösung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung
Saldo zum 31. Dezember 2000
| Gesamt | Unterschiedsbe- trag aus Kapital konsolidierung |
Gewinnvortrag und Jahresergebnis |
Wechselkurs- änderungen |
Gewinn- rücklagen |
Kapital- rücklage |
Gezeichnetes Kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tsd. 1 | Tsd. 1 | Tsd. 1 | Tsd. 1 | Tsd. 1 | Tsd. 1 | Tsd. 1 |
| 2.025,6 | 39,6 | 823,5 | -34,6 | 174,5 | 0,0 | 1.022,6 |
| 0,0 | -19,6 | 19,6 | ||||
| -109,9 | -149,1 | 39,2 | ||||
| 0,0 | -405,2 | -72,2 | 477,4 | |||
| 250,0 | 250,0 | |||||
| 28.125,0 | 26.875,0 | 1.250,0 | ||||
| -2.929,0 | -2.929,0 | |||||
| 913,7 | 913,7 | |||||
| -129,9 | -129,9 | |||||
| 28.145,5 | 20,0 | 158,9 | 4,6 | 102,3 | 24.859,7 | 3.000,0 |
| -1.276,9 | -1.276,9 | |||||
| 0,0 | -20,0 | 20,0 | ||||
| 26.868,6 | 0,0 | -1.098,0 | 4,6 | 102,3 | 24.859,7 | 3.000,0 |
Allgeier Computer AG, Bremen Konzernabschluss nach IAS zum 31. Dezember 2000 Konzern-Kapitalflussrechnung nach der indirekten Methode
| 2000 | 1999 | |
|---|---|---|
| Tsd. 1 | Tsd. 1 | |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | -2.243,2 | 247,5 |
| Berichtigungen für: | ||
| Abschreibungen | 666,6 | 431,3 |
| Auflösung negativer Firmenwert axol IT | -39,6 | -0,7 |
| Finanzerträge | -470,3 | |
| Erträge aus dem Abgang | ||
| von Gegenständen des Anlagevermögens | -4,5 | -1,4 |
| Zinsaufwendungen | 58,2 | 110,2 |
| Betriebsergebnis vor Änderungen des Nettoumlaufvermögens | -2.032,8 | 786,9 |
| Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden | ||
| Bestandsänderungen Vorräte | -342,7 | 34,4 |
| Veränderung von Forderungen | ||
| aus Lieferungen und Leistungen | -1.049,4 | 2.038,2 |
| Veränderung von sonstigen Forderungen und Rechnungsabgrenzungsposten |
-306,5 | -2,8 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten | ||
| aus Lieferungen und Leistungen | 423,4 | 151,3 |
| Veränderung des kurzfristigen Teils | ||
| der verzinslichen Darlehen | -1.276,6 | -1.154,9 |
| Veränderung der sonstigen | ||
| Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten | 307,3 | 173,1 |
| Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | -4.277,3 | 2.026,2 |
| Mittelzuflüsse aus erhaltenen Zinsen | 470,3 | 1,6 |
| Mittelabflüsse aus gezahlten Zinsen | -58,2 | -115,3 |
| Mittelzuflüsse aus erstatteten Ertragsteuern | 48,4 | -110,9 |
| Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit | -3.816,8 | 1.801,6 |
| 2000 | 1999 | |
|---|---|---|
| Tsd. 1 | Tsd. 1 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich erworbener Nettozahlungsmittel |
0,0 | -51,1 |
| Erwerb von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen |
-1.129,6 | -1.434,4 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens |
42,9 | 11,2 |
| Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel | -1.086,7 | -1.474,3 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus der Ausgabe von neuen Aktien | 25.446,0 | |
| Einzahlung aus der Aufnahme von Darlehen | 0,0 | 544,9 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen | -595,9 | |
| Gezahlte Dividenden | -129,9 | -56,2 |
| Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel | 24.720,2 | 488,7 |
| Auswirkungen von Wechselkursänderungen | -72,0 | 241,3 |
| Auswirkungen von Veränderungen der latenten Steuern | 0,0 | -415,1 |
| Nettozunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten |
19.744,7 | 642,2 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Berichtsperiode |
903,0 | 260,8 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode |
20.647,7 | 903,0 |
Allgeier Computer AG, Bremen Bilanz zum 31. Dezember 2000
AKTIVA
| 31.12.2000 | 31.12.1999 |
|---|---|
| Tsd. 1 | Tsd. 1 |
| 765,0 | 751,4 |
| 1.410,7 | 1.453,0 |
| 163,1 | 138,3 |
| 1.573,8 | 1.591,3 |
| 568,2 | 518,5 |
| 2.907,0 | 2.861,2 |
| 277,7 | 256,4 |
| 544,8 | 255,9 |
| 822,5 | 512,3 |
| 1.450,5 | 1.288,2 |
| 1.478,6 | 194,2 |
| 215,6 | 30,1 |
| 3.144,7 | 1.512,5 |
| 1.794,5 | 0,0 |
| 140,2 | |
| 2.165,0 | |
| 8,3 | |
| 27.118,5 | 5.034,5 |
| 18.448,3 24.210,0 1,5 |
PASSIVA
| 31.12.2000 Tsd. 1 |
31.12.1999 Tsd. 1 |
|
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital |
3.000,0 | 1.022,6 |
| II. Kapitalrücklage | 26.875,0 | 0,0 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 102,3 | 102,3 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 0,0 | 128,4 |
| IV. Bilanzgewinn/-verlust | -5.301,5 | 478,9 |
| 24.675,8 | 1.732,2 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 15,0 | 110,0 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 1.026,3 | 393,1 |
| 1.041,3 | 503,1 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 13,4 | 1.328,4 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen | ||
| und Leistungen | 1.037,7 | 844,9 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| verbundenen Unternehmen | 0,0 | 130,1 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 350,3 | 495,8 |
| 1.401,4 | 2.799,2 |
27.118,5 5.034,5
Gewinn- und Verlustrechnung der Allgeier Computer AG für die Zeit vom 1.Januar 2000 bis 31.Dezember 2000
| 2000 | 1999 | ||
|---|---|---|---|
| Tsd. 1 | Tsd. 1 | ||
| 1. | Umsatzerlöse | 6.132,8 | 10.283,2 |
| 2. | Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
-73,8 | -24,9 |
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 279,1 | 172,9 |
| 6.338,1 | 10.431,2 | ||
| 4. | Materialaufwand Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
||
| und für bezogene Waren | 2.142,8 | 3.358,2 | |
| 5. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 3.234,1 | 3.378,3 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für | |||
| Altersversorgung und für Unterstützung | 567,6 | 679,4 | |
| 3.801,7 | 4.057,7 | ||
| 6. | Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | 343,4 | 169,5 | |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, | |||
| soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen | |||
| Abschreibungen überschreiten | 0,0 | 305,8 | |
| 343,4 | 475,3 | ||
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.879,5 | 2.337,2 |
| 8. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 447,2 | 9,4 |
| 9. | Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wert | ||
| papiere des Umlaufvermögens | -12,2 | 0,0 | |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -64,8 | -34,3 | |
| 370,2 | -24,9 | ||
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -2.459,1 | 177,9 | |
| 12. Außerordentliche Erträge | 0,0 | 209,7 | |
| 13. Außerordentliche Aufwendungen | 2.929,0 | 0,0 | |
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -95,0 | 170,0 | |
| 15. Sonstige Steuern | 8,4 | 0,0 | |
| 16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | -5.301,5 | 217,6 | |
| 17. Gewinnvortrag | 0,0 | 261,3 | |
| 18. Bilanzgewinn/-verlust | -5.301,5 | 478,9 |
Allgeier Computer AG, Bremen Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2000
Anschaffungs-/Herstellungskosten
| 1.1.2000 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2000 | |
|---|---|---|---|---|
| Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | |
| Immaterielle Vermögens gegenstände |
||||
| Software | 803,8 | 226,9 | 0,2 | 1.030,5 |
| Sachanlagen | ||||
| Grundstücke und Bauten | 1.453,4 | 0,0 | 0,0 | 1.453,4 |
| Betriebs- und Geschäfts ausstattung |
453,5 | 142,2 | 132,1 | 463,6 |
| 1.906,9 | 142,2 | 132,1 | 1.917,0 | |
| Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen | ||||
| Unternehmen | 539,0 | 61,9 | 0,0 | 600,9 |
| Insgesamt | 3.249,7 | 431,0 | 132,3 | 3.548,4 |
| Abschreibungen | Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.2000 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2000 | 1.1.2000 | 31.12.2000 |
| Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d | Tsd. d |
| 52,4 | 213,3 | 0,2 | 265,5 | 751,4 | 765,0 |
| 0,4 | 42,3 | 0,0 | 42,7 | 1.453,0 | 1.410,7 |
| 315,2 | 87,8 | 102,5 | 300,5 | 138,3 | 163,1 |
| 315,6 | 130,1 | 102,5 | 343,2 | 1.591,3 | 1.573,8 |
| 20,5 388,5 |
12,2 355,6 |
0,0 102,7 |
32,7 641,4 |
518,5 2.861,2 |
568,2 2.907,0 |
Einheitlicher Anhang zum Konzernabschluss nach IAS sowie zum Einzelabschluss zum 31. Dezember 2000
1 Vorbemerkung Die Allgeier Computer AG hat den Anhang des Konzernabschlusses und des Einzelabschlusses zusammengefasst. Damit wurde das Wahlrecht des § 298 Abs. 3 Satz 1 HGB zur Aufstellung eines einheitlichen Anhangs ausgeübt. Der Konzernabschluss der Allgeier Computer AG für das Geschäftsjahr 2000 wurde nicht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, sondern entsprechend der Befreiungsvorschrift des § 292 a HGB nach den am 31. Dezember 2000 geltenden International Accounting Standards (IAS) des International Accounting Standards Committee (IASC), London, aufgestellt. Mit der Aufstellung
eines IAS-Konzernabschlusses wird gleichzeitig die Anforderung des Regelwerks des Neuen Marktes erfüllt, an dem die Gesellschaft seit dem Börsengang im Juli 2000 notiert ist.
Im Folgenden werden Angaben für den Konzernabschluss und den Einzelabschluss zusammengefasst, soweit die Angaben den IAS-Regeln und den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften gleichzeitig entsprechen. Bei Unterschieden zwischen diesen Regeln und Vorschriften werden jeweils gesonderte Angaben gemacht.
2 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss der Allgeier Computer AG
Der Jahresabschluss (Einzelabschluss) zum 31. Dezember 2000 ist unter Beachtung der Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des AktG aufgestellt worden. Zur Klarheit der Darstellung werden die nach den gesetzlichen Vorschriften zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Vermerke, die wahlweise in der Bilanz
bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen können, im Anhang aufgeführt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.
3 Grundsätze der Konsolidierung
3.1 Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss werden im Rahmen der Vollkonsolidierung die Allgeier Computer AG und diejenigen Tochterunternehmen einbezogen, die unter ihrer einheitlichen Leitung stehen oder bei denen der Allgeier Computer AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht.
Zum Bilanzstichtag werden – neben der Allgeier Computer AG als Muttergesellschaft – die folgenden Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:
| Anteil am Kapital (%) |
Währung | Eigen- kapital |
Jahres ergebnis |
|
|---|---|---|---|---|
| Verbundene Unternehmen | ||||
| = Konsolidierte Tochterunternehmen | ||||
| Allgeier Computer Ltd., Potters Bar/Großbritannien | 100 | TGBP | 36 | 19 |
| Allgeier Computer S. A. R. L., Straßburg/Frankreich | 100 | TFF | 1.512 | -329 |
| Allgeier Computer Corp., Tustin/USA | 100 | TUSD | -283 | -204 |
| Allgeier Computer B. V., Oosterhout/Niederlande | 100 | THfl | -35 | 52 |
| Allgeier Computer (België) N. V., Zaventem/Belgien | 100 | TBF | 7.165 | 4.664 |
| Allgeier Computer Sp. z. o. o., Warschau/Polen | 100 | TZl | -844 | -580 |
| axol IT Kommunikationsgesellschaft mbH, Bremen/Deutschland | 100 | TDM | -468 | -607 |
Die Angaben zum Eigenkapital und Jahresergebnis (gleichzeitig Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB) erfolgen entsprechend den nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Einzelabschlüssen.
Die Tochtergesellschaft in Belgien wurde im Jahr 2000 neu gegründet und führt die Geschäfte der vorher bestehenden Niederlassung der Allgeier Computer AG fort. Für die Tochtergesellschaft in Polen ist die Schließung beschlossen worden.
3.2 Konsolidierungsmethoden
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Gründung der Tochtergesellschaften.
Der passivische Unterschiedsbetrag aus der erstmaligen Konsolidierung der axol IT Kommunikationsgesellschaft mbH wurde abweichend zum Vorjahr (1999: IAS 22 (revised 1993) Auflösung über fünf Jahre) entsprechend IAS 22 (revised 1998) aufgelöst, da die erwarteten Verluste, die zu dem passivischen Unterschiedsbetrag geführt haben, eingetreten sind.
Forderungen und entsprechende Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung miteinander verrechnet. Unterschiedsbeträge aufgrund von Forderungsabwertungen, die die Muttergesellschaft im Einzelabschluss in Vorjahren vorgenommen hat (Tsd. 1 174), sind erfolgsneutral mit dem Eigenkapital (Gewinnvortrag) verrechnet worden.
Die im Jahr 2000 im Einzelabschluss der Allgeier Computer AG vorgenommene Zuschreibung (Tsd. 1 174) und die erfolgten Abwertungen von Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Tsd. 1 377) sind im Konzernabschluss im Rahmen der Schuldenkonsolidierung entsprechend neutralisiert worden.
Zwischenergebnisse aus konzerninternen Umsätzen wurden für Leistungen der axol IT Kommunikationsgesellschaft mbH an die Muttergesellschaft eliminiert. Bei den übrigen Lieferungen und Leistungen waren keine Zwischenergebnisse zu eliminieren, da die Lieferungen und Leistungen grundsätzlich wie unter fremden Dritten abgerechnet werden bzw. schon zu Drittumsätzen geführt haben.
Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung sind Umsatzerlöse und sonstige Erträge aus konzerninternen Leistungsbeziehungen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.
3.3 Grundsätze der Währungsumrechnung
Die Währungsumrechnung der Abschlüsse der sechs ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt gemäß IAS 21 nach dem Konzept der "funktionalen Währung". Danach werden die Vermögensgegenstände und Schulden zum Stichtagskurs und die Aufwendungen und
Erträge zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Währungsdifferenzen aus der Umrechnung des Nettoreinvermögens mit gegenüber dem Vorjahr veränderten Kursen werden erfolgsunwirksam behandelt.
3.4 Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für den Konzernabschluss
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses werden bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen (Mutter- und Tochterunternehmen) einheitliche Bilanzierungsund Bewertungsmethoden zugrunde gelegt. Soweit diese nicht bereits bei der Aufstellung der IAS-Einzelabschlüsse angewendet wurden, erfolgt die Anpassung der Einzelabschlüsse im Rahmen der Konsolidierung gemäß IAS 27 (umgegliedert 1994).
Als Herstellungskosten der selbst entwickelten Software werden entsprechend IAS 38 (1998) Nr. 53 ff. die zurechenbaren Einzel- und Gemeinkosten der Entwicklung, Erprobung und Dokumentation aktiviert. Wenn das jeweilige Produkt zum Verkauf zur Verfügung steht, wird es nach IAS 38 (1998) Nr. 80 ff. linear über vier Jahre (geschätzte Nutzungsdauer) abgeschrieben.
4 Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Bilanz
4.1 Anlagevermögen
4.1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über vier Jahre linear abgeschrieben.
Im IAS-Konzernabschluss werden beginnend ab 1998 die Herstellungskosten der selbst entwickelten immateriellen Vermögensgegenstände (Software) entsprechend IAS 38 aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear über vier Jahre abgeschrieben. Insgesamt wurden bisher Tsd. 1 1.892 aktiviert, davon Tsd. 1 799 im Jahr 2000.
Im Einzelabschluss sind nur die derivativ erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände angesetzt.
Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände im Konzernabschluss und im Einzelabschluss ist aus den als Anlagen zum Anhang beigefügten Anlagenspiegeln ersichtlich.
4.1.2 Sachanlagen
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten – bei abnutzbaren Gegenständen abzüglich planmäßiger Abschreibungen – bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer sowohl linear als auch degressiv vorgenommen. Bei der Anwendung der degressiven Methode wird zur linearen Abschreibung übergegangen, sobald dieser Abschreibungsbetrag höher liegt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Tsd. 1 0,4 (DM 800,00 geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr grundsätzlich vollständig abgeschrieben und als Abgang behandelt.
Die Kosten der Finanzierung von Sachanlagen werden gemäß IAS 23. 7 im Konzernabschluss nicht aktiviert.
Den planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens liegen in beiden Abschlüssen die gleichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde. Für Grundstücke und Bauten wird eine Nutzungsdauer von 50 Jahren angesetzt.
Auf der Basis von Leasing-Verträgen genutzte Sachanlagen werden grundsätzlich gemäß IAS 17 aktiviert und abgeschrieben, wenn die Voraussetzungen des "Capital Leasing" erfüllt sind. Bisher waren keine Gegenstände nach den Regelungen des IAS 17 zu aktivieren. Aufwendungen für die Instandhaltung stellen im Jahr der Entstehung Aufwand dar, soweit sich nicht eine wesentliche Veränderung bzw. Verlängerung der Nutzungsmöglichkeiten ergibt.
Die Gliederung und Entwicklung der Sachanlagen ist aus den jeweiligen Anlagenspiegeln ersichtlich.
4.1.3 Finanzanlagen
Die Finanzanlagen werden im Einzelabschluss für fünf Tochterunternehmen mit den Anschaffungskosten bzw. in zwei Fällen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
4.2 Umlaufvermögen
4.2.1 Vorräte
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.
Die unfertigen Leistungen sind im Konzernabschluss entsprechend der PoC-Methode
bewertet und als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Umsatzerlöse ausgewiesen worden.
Die Vorräte des Konzernabschlusses setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12. 2000 Tsd. 3 |
31.12.1999 Tsd. 3 |
31.12.1998 Tsd. 3 |
|
|---|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 278 | 256 | 227 |
| Waren | 744 | 423 | 485 |
| 1.022 | 679 | 712 |
Der Anstieg des Bestandes der Waren im Konzern- und im Einzelabschluss ist im Wesentlichen auf den Kauf von Archivierungssoftware im Rahmen eines Distributionsvertrages zurückzuführen.
Im Einzelabschluss werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige Leistungen und Waren ausgewiesen.
4.2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Notwendige Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden im Konzernabschluss in Höhe von Tsd. 1 100 (Einzelabschluss: Tsd. 1 76 ) gebildet. Aus Gründen der Geringfügigkeit wurde der Ansatz der pauschalen Wertberichtigung (Tsd. 1 11) im IAS-Abschluss nicht korrigiert.
Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Konzernabschlusses (1 3,1 Mio.) entfallen Tsd. 1 160 auf die nach der PoC-Methode bewerteten in Arbeit befindlichen Aufträge. Es bestehen Forderungen gegen inländische Kunden in Höhe von 1 1,6 Mio. und ausländische Kunden in Höhe von 1 1,5 Mio. Im Einzelabschluss sind auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Zuschreibungen von Tsd. 1 174 und Wertberichtigungen in Höhe von Tsd. 1 377 vorgenommen worden. Die sonstigen Vermögensgegenstände (Konzernabschluss Tsd. 1 468/ Einzelabschluss Tsd. 1 215) betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen Finanzbehörden (Konzernabschluss Tsd. 1 218/Einzelabschluss Tsd. 1 155) und Vorauszahlungen und Vorschüsse (Konzernabschluss Tsd. 1 140/Einzelabschluss Tsd. 1 22).
Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben im Konzern- und im Einzelabschluss jeweils Tsd. 1 19 (sonstige Vermögensgegenstände/Mietdeponat) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
4.2.3 Wertpapiere
Als sonstige Wertpapiere (Tsd. 1 1.820) werden Anteile an einem Geldmarktfonds ausgewiesen. Die Fondsanteile sind täglich verfügbar/liquidierbar und sind dem Finanzmittelfonds zuzurechnen. Im Konzernabschluss wurden die Fondsanteile mit dem Kurswert (Tsd. 1 1.820) bewertet. Es ist im
4.2.4 Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Im Konzern-/Einzelabschluss werden folgende liquide Mittel mit dem Nennwert ausgewiesen: Schecks (jeweils Tsd. 1 9), der Kassenbestand (Tsd. 1 2/Tsd. 1 4) und die Guthaben
Konzernabschluss eine erfolgswirksame Zuschreibung auf die Anschaffungskosten von Tsd. 1 26 vorgenommen worden. Die Anteile wurden im Einzelabschluss mit den Anschaffungskosten (Tsd. 1 1.795), die unter dem Kurswert zum Bilanzstichtag lagen, bewertet.
bei Kreditinstituten (Tsd. 1 18.438/ Tsd. 1 18.815, davon Tages-/Festgelder Tsd. 1 18.118).
4.3 Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde mit den im Voraus bezahlten Beträgen angesetzt.
In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (Konzern- und Einzelabschluss) ist ein Disagio von Tsd. 1 0,4 enthalten.
4.4 Latente Steuern in der Konzernbilanz
Zeitliche Wertunterschiede der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden in den IAS-Abschlüssen bzw. dem IAS-Konzernabschluss und in den Einzelabschlüssen nach den jeweiligen landesrechtlichen (steuerlichen) Vorschriften werden als latente Steueransprüche (aktive latente Steuern) oder als latente Steuerschulden (passive latente Steuern) bilanziert.
Steuerliche Verlustvorträge bei den einzelnen Konzernunternehmen werden als latente Steuern aktiviert, sofern dem jeweiligen Unternehmen mit ausreichender Wahrscheinlichkeit ein wirtschaftlicher Nutzen entsprechend dem erwarteten Verlustausgleich zukünftig zufließen wird. Die Kosten des Börsengangs der Allgeier Computer AG sind in der Steuerbilanz (= HGB-Bilanz) ebenfalls sofort aufwandswirksam. Im IAS-Abschluss werden die hieraus zu erwartenden Steuerforderungen als aktive latente Steuern ausgewiesen.
Für die Kosten der Herstellung von immateriellen Vermögensgegenständen (Software), die im IAS-Abschluss aktiviert werden, die jedoch im landesrechtlichen (steuerlichen) Jahresabschluss im Jahr des Anfalls sofort in vollem Umfang aufwandswirksam werden, sind im IAS-Abschluss entsprechende erfolgswirksame latente Steuerschulden anzusetzen.
Die passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
| Selbst entwickelte Software | Zeitliche Bewertungsdifferenzen | ||
|---|---|---|---|
| Allgeier Computer AG Tsd. 3 |
Allgeier Computer B. V. Tsd. 3 |
Allgeier Computer Ltd., Tsd. 3 |
|
| Stand am 1.1.2000 | 503 | 96 | 28 |
| Auflösung aufgrund des Wegfalls zeitlicher Bewertungsdifferenzen |
0 | -96 | -28 |
| Steuersatzänderungen | -155 | 0 | 0 |
| Zuführung | 154 | 0 | 0 |
| 502 | 0 | 0 | |
| Saldierung mit aktiven latenten Steuern | 502 | ||
| Ausweis am 31.12.2000 | 0 | 0 | 0 |
Die zeitlichen Bewertungsdifferenzen betreffen Differenzen aufgrund von niedrigeren steuerlich wirksamen Ansätzen im Einzelabschluss der Allgeier Computer AG aus Vorjahren. Aufgrund der Zuschreibung auf Forderungen gegen die Allgeier Computer B. V. im Einzelabschluss der Allgeier Computer AG besteht diese Bewertungsdifferenz nicht mehr. Hinsichtlich der Bewertungsdifferenz der Allgeier Computer Ltd. ist davon auszugehen, dass es sich zumindest mittelfristig um eine permanente Differenz handelt. Insoweit ist der steuerliche Schuldposten aufgelöst worden.
Aufgrund der im Jahr 2000 in Deutschland geänderten Steuersätze ist für die Folgejahre ein Steuersatz von rd. 39 % (bisher 55 %) anzusetzen.
Zur Berechnung der latenten Steuern auf Verlustvorträge bei den ausländischen Tochtergesellschaften wurden die landesspezifischen Steuersätze herangezogen. Für allgemeine Gewinn- und Zinsrisiken wurde ein Abschlag
berücksichtigt. Die Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern der einzelnen Gesellschaften wurde auf Konzernbasis nicht vorgenommen.
Die Berechnung erfolgt unter Zugrundelegung der Ertragsplanung für die folgenden fünf Geschäftsjahre. Die zukünftige Ertragsteuerbelastung wurde für Deutschland mit rd. 39 % unter Berücksichtigung eines Abschlags für Gewinn- und Zinsrisiken bei den steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt. Zur Berechnung der latenten Steuern auf Verlustvorträge bei den ausländischen Tochtergesellschaften wurden die landesspezifischen Steuersätze angesetzt. Auch hier wurde grundsätzlich ein Abschlag für Gewinn- und Zinsrisiken bei den steuerlichen Verlustvorträgen berücksichtigt. Für England wurde aufgrund des mittelfristig nicht zu erwartenden Verlustausgleichs (fünf Jahre) kein latenter Steueranspruch berücksichtigt. Für Polen sind ebenfalls keine latenten Steuern angesetzt worden, da die Tochtergesellschaft geschlossen werden soll.
Die aktiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
| Tsd. 3 | |
|---|---|
| Allgeier Computer AG, Bremen | |
| • Kosten des Börsengangs | 914 |
| • Verlustvorträge (vor Verrechnung mit der Ergebnisauswirkung der Aktivierung der selbst entwickelten Software) |
724 |
| • Abzüglich passive latente Steuern für selbst entwickelte Software | -502 |
| 1.136 | |
| Allgeier Computer S. A. R. L., Frankreich | 14 |
| Allgeier Computer Corp., USA | 40 |
| Allgeier Computer B. V., Niederlande | 17 |
| axol IT Kommunikationsgesellschaft mbH, Bremen | 83 |
| 1.290 |
Die aktiven latenten Steuern haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die latenten Steuern (passive latente Steuern)
für die selbst entwickelte Software haben entsprechend der Abschreibungsdauer eine Laufzeit von bis zu vier Jahren.
4.5 Eigenkapital
4.5.1 Grundkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zu Beginn des Geschäftsjahres Tsd. 1 1.023. Vor dem Börsengang wurde im ersten Halbjahr 2000 das Grundkapital durch die Umwandlung von Kapital- und Gewinnrücklagen von insgesamt Tsd. 1 477 auf Tsd. 1 1.500 und anschließend durch eine Barkapitalerhöhung
von Tsd. 1 250, die Herr Robert Allgeier sen. übernommen hat, auf Tsd. 1 1.750.000,00 erhöht. Im Rahmen des Börsengangs wurde durch die Ausgabe von 1.250.000 neuen Inhaberaktien das Grundkapital auf 1 3.000.000,00 erhöht.
Angaben zu den Inhaberaktien
| 31.12. 2000 | |
|---|---|
| Stück | 3.000.000 |
| Rechnerischer Nennwert | 1 1,00 |
| Aktienkurs | 1 5,90 |
4.5.2 Genehmigtes Kapital
Gemäß § 4 der Satzung der Allgeier Computer AG wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital in der Zeit bis zum 30. Juni 2005 durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt 1 1.500.000,00 (= genehmigtes Kapital) zu erhöhen.
4.5.3 Kapitalrücklage
Im Konzernabschluss ergibt sich die Kapitalrücklage wie folgt:
| Tsd. 3 | |
|---|---|
| Agio aus dem Börsengang | 26.875 |
| abzüglich Kosten des Börsenganges |
-2.929 |
| zuzüglich aktive latente Steuern auf die Kosten des Börsenganges |
914 |
| 24.860 |
Die Aufgliederung und Entwicklung des Eigenkapitals des Konzerns ist im Übrigen in der Eigenkapital-Veränderungsrechnung dargestellt.
Die Kapitalrücklage der Muttergesellschaft im Einzelabschluss beträgt Tsd. 1 26.875 entsprechend dem Agio aus der Ausgabe neuer Aktien.
4.6 Schulden
Im Konzernabschluss werden die Rückstellungen unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Bewertung im Konzernabschluss wurde gegenüber dem Einzelabschluss nicht verändert.
Die Rückstellungen im Einzelabschluss wurden in Höhe des Betrages gebildet, der zur Erfüllung der jeweiligen Verpflichtung wahrscheinlich ist. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Risiken im Zusammenhang mit Tochtergesellschaften, Abfindungen, Personalaufwendungen, Gewährleistungen, Rechts- und Beratungskosten sowie Kosten für die Hauptversammlung und den Geschäftsbericht.
Im Konzernabschluss werden die übrigen lang- und kurzfristigen Schulden (im Einzelabschluss die Verbindlichkeiten) mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.
Die Verbindlichkeiten bzw. die Schulden haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die verzinslichen Darlehen von Tsd. 1 13 (im Einzelabschluss: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) sind durch eine Hypothek sowie Grundschulden besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgten die Lieferungen teilweise unter üblichen Eigentumsvorbehalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten des Konzernabschlusses sind Verpflichtungen aus Steuern von Tsd. 1 334 (davon Tsd. 1 87 Ertragsteuerrückstellungen) und aus am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten von Tsd. 1 1.061 (sonstige Rückstellungen) enthalten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Tsd. 1 537 den Personalbereich (davon Tsd. 1 179 für Abfindungen). Auf Risiken im Zusammenhang mit den Auslandsbeteiligungen entfallen Tsd. 1 314. Für Sozialabgaben bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten von Tsd. 1 202.
Von den sonstigen Verbindlichkeiten des Einzelabschlusses betreffen Tsd. 1 105 Verbindlichkeiten aus Steuern und Tsd. 1 129 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum 31. Dezember 2000 nicht (Vorjahr Tsd. 1 339).
4.7 Haftungsverhältnisse
Ausweispflichtige Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
5.1 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse verteilen sich im Geschäftsjahr 2000 wie folgt auf die Geschäftsfelder (Segmentberichterstattung):
| Konzernabschluss | Einzel abschluss |
|
|---|---|---|
| Tsd. 3 | Tsd. 3 | |
| Hardware | 3.489 | 2.432 |
| Service/Kundendienst | 3.418 | 2.361 |
| Software | 2.043 | 955 |
| Programmierleistungen | 304 | 229 |
| Zubehör | 230 | 139 |
| Sonstiges | 294 | 30 |
| 9.778 | 6.146 | |
| Erlösminderungen | -65 | -13 |
| 9.713 | 6.133 |
Aufteilung der Umsatzerlöse nach geographischen Bereichen:
| Konzernabschluss | Einzel abschluss |
|
|---|---|---|
| Tsd. 3 | Tsd. 3 | |
| Deutschland | 6.067 | 5.974 |
| Belgien | 1.611 | 33 |
| Niederlande | 869 | 18 |
| Frankreich | 597 | 27 |
| U. K. | 366 | 81 |
| USA | 203 | 0 |
| 9.713 | 6.133 |
5.2 Sonstige betriebliche Erträge
Im Konzernabschluss entfallen von den sonstigen betrieblichen Erträgen (Tsd. 1 284) Tsd. 1 73 auf Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen sowie Zahlungseingänge auf abgeschriebene Forderungen und Tsd. 1 6 auf die Auflösung von Rückstellungen. Aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens ergaben sich Buchgewinne von Tsd. 1 5.
Im Einzelabschluss entfallen von den sonstigen betrieblichen Erträgen (Tsd. 1 279) Tsd. 1 174 auf die Zuschreibung auf Forderungen gegen die niederländische Tochtergesellschaft. Aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens ergaben sich Buchgewinne von Tsd. 1 2.
5.3 Materialaufwand
| Konzern- abschluss Tsd. 3 |
Einzel abschluss Tsd. 3 |
|
|---|---|---|
| Hardware | 2.079 | 1.444 |
| Service/Kundendienst | 223 | 193 |
| Software | 618 | 406 |
| Programmierleistungen | 55 | 0 |
| Zubehör | 141 | 98 |
| Sonstiges | 2 | 2 |
| 3.118 | 2.143 | |
| Aufwandsminderungen | -11 | 0 |
| 3.107 | 2.143 |
5.4 Personalaufwand
| Konzern- abschluss Tsd. 3 |
Einzel abschluss Tsd. 3 |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 5.004 | 3.234 |
| Gesetzliche soziale Aufwendungen | 869 | 568 |
| Freiwillige soziale Aufwendungen/Sonstige Personalkosten | 271 | 0 |
| 6.144 | 3.802 |
Die freiwilligen sozialen Aufwendungen sind entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.
5.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
| Konzern- abschluss Tsd. 3 |
Einzel abschluss Tsd. 3 |
|
|---|---|---|
| Fahrzeugkosten | 548 | 342 |
| Rechts- und Beratungskosten | 528 | 432 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 500 | 285 |
| Vertriebs-, Werbe-, Reise- und Bewirtungskosten | 471 | 319 |
| Grundstücks-, Gebäude-, Raumkosten | 427 | 176 |
| Kosten der Warenabgabe/Versandkosten | 193 | 166 |
| Abschreibungen/Wertberichtigungen auf Forderungen | 71 | 418 |
| Ausbildung, Forschungs- und Entwicklungskosten | 70 | 38 |
| Reparaturen/Instandhaltungen/Serviceabteilung | 67 | 49 |
| Versicherungen, Beiträge, Abgaben | 61 | 35 |
| Aufwendungen für den Aufsichtsrat | 20 | 20 |
| Freiwillige soziale Aufwendungen | 0 | 191 |
| Übrige | 577 | 409 |
| 3.533 | 2.880 |
5.6 Finanzergebnis
Im Finanzergebnis sind enthalten:
| Konzern- abschluss Tsd. 3 |
Einzel abschluss Tsd. 3 |
|
|---|---|---|
| Zinserträge | 470 | 438 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 12 |
| Zinsaufwendungen | 58 | 56 |
| 412 | 370 |
Der Anstieg der Zinserträge im Konzern- und Einzelabschluss ergibt sich aus der Anlage der Liquiditätszuflüsse aus der Kapitalerhöhung im Rahmen des Börsengangs im Juli 2000. Von den Zinserträgen im Konzernabschluss entfallen Tsd. 1 26 auf Erträge aus der Zuschreibung auf die Fondsanteile.
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen im Einzelabschluss betreffen die Tochtergesellschaft in Polen.
Die Zinsaufwendungen entfallen mit Tsd. 1 24 (Konzern- und Einzelabschluss) auf Zinsen für langfristige Darlehen.
5.7 Außerordentliches Ergebnis/Außerordentliche Aufwendungen
Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen die Kosten des Börsenganges, die im Konzernabschluss unter Berücksichtigung von aktiven latenten Steuern unmittelbar vom zugeflossenen Eigenkapital abgesetzt wurden (vgl. Kapitalrücklage).
Im Einzelabschluss sind diese Kosten aufwandswirksam erfasst worden.
5.8 Ertragsteuern
Die Ertragsteuern im Konzernabschluss beinhalten sowohl tatsächliche Steueraufwendungen bzw. Steuererstattungen als auch nach IAS 12 (revised 1996) berechnete Steuerabgrenzungen. Die berechneten Steuerabgrenzungen beruhen auf Verlustvorträgen, den Kosten des Börsenganges des Mutterunternehmens und der Aktivierung selbst entwickelter immaterieller Vermögensgegenstände.
Im Einzelabschluss wird aufgrund des körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrages ein Ertrag für zu erstattende Körperschaftsteuer ausgewiesen.
Das Ertragsteuerergebnis des Konzerns ergibt sich aus den nachfolgend genannten Bestandteilen:
| 2000 | |
|---|---|
| Tsd. 3 | |
| Saldo aus laufenden Steueraufwendungen und -erstattungen | 48 |
| Ertrag aus Steuerabgrenzungen | 918 |
| Steuerertrag | 966 |
Der Saldo aus laufenden Steueraufwendungen und Steuererstattungen ergibt sich für das Jahr 2000 aus laufenden Steueraufwendungen von Tsd. 1 81 und Steuererstattungsansprüchen aufgrund von steuerlichen Verlustrückträgen von Tsd. 1 129.
6 Sonstige Angaben
6.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
| Konzern- abschluss Tsd. 3 |
Einzel abschluss Tsd. 3 |
|
|---|---|---|
| Miet- und Pachtverträge | 661 | 102 |
| Leasing | 473 | 261 |
| Sonstige | 48 | 48 |
| 1.182 | 411 |
6.2 Arbeitnehmer (Angestellte)
| 2000 | 1999 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Durch- schnitt |
31.12. | Durch- schnitt |
31.12. | ||
| Muttergesellschaft | 98 | 92 | 105 | 104 | |
| Tochtergesellschaften | 50 | 54 | 32 | 46 | |
| 148 | 146 | 137 | 150 |
6.3 Ergebnis je Aktie für den Konzernabschluss
Für die 3.000.000 Stückaktien errechnet sich nach DVFA/SG zum 31. Dezember 2000 ein Verlustanteil je Aktie von 1 0,54.
6.4 Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung (Cashflow-Rechnung)
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
| 31.12.2000 Tsd. 3 |
31.12.1999 Tsd. 3 |
|
|---|---|---|
| Wertpapiere | 1.820 | 0 |
| Kassenbestand, Schecks, Guthaben bei Kreditinstituten | 18.828 | 903 |
| 20.648 | 903 |
6.5 Angaben gemäß IAS über Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Personen
Als nahe stehende Person im Geschäftsjahr ist Herr Robert Allgeier sen. zu nennen. Neben seiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied bis zum 31. März 2000 sowie als Geschäftsführer der Allgeier Computer Corp. und der dafür gezahl-
ten Vergütungen bestehen keine weiteren Geschäftsbeziehungen zwischen der Allgeier Computer AG und Herrn Robert Allgeier sen. Forderungen an oder Verbindlichkeiten gegenüber Herrn Robert Allgeier sen. bestehen nicht.
6.6 Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat gehören an:
Herr Dr. Hans-Jürgen Nölle, Bremen (Vorsitzender)
Frau Petra Demnitz, Bremen
Herr Uwe Hoffmeister, Rastede
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr 2000 wie im Vorjahr Bezüge von Tsd. 1 20 erhalten. Die Amtsperiode der 1999 gewählten Mitglieder des Aufsichtsrates endet mit der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2003.
6.7 Vorstand
Dem Vorstand gehörten im Jahr 2000 an:
Herr Hubert Rohrer, Verden
Herr Reinhard Ohlrogge, Tarmstedt (ab 1. Oktober 2000)
Herr Robert Allgeier sen., Bremen (bis 31. März 2000)
Herr Thomas Schmölling, Bremen (bis 31. Dezember 2000)
Herr Veit Gunnar Schüttrumpf, Hamburg (1. Oktober bis 13. November 2000)
Die Mitglieder des Vorstandes haben im Geschäftsjahr 2000 Bezüge von Tsd. 1 396 erhalten. Herr Robert Allgeier sen. war alleinvertretungsberechtigt. Die übrigen Vorstandsmitglieder waren bzw. sind gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied oder gemeinsam mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt.
Zum Ende des Geschäftsjahres 2000 hielt Herr Robert Allgeier sen. 1.355.000 Aktien. Herr Hubert Rohrer und Herr Thomas Schmölling hielten jeweils 75.000 Aktien.
Bremen, im April 2001
Allgeier Computer AG
Bestätigungsvermerk zum Konzernabschluss
Bestätigungsvermerk des Abschlußprüfers
Wir haben den von der Allgeier Computer Aktiengesellschaft, Bremen, aufgestellten Konzernabschluß bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflußrechnung und Anhang, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2000 geprüft. Aufstellung und Inhalt des Konzernabschlusses liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung zu beurteilen, ob der Konzernabschluß den International Accounting Standards (IAS) entspricht.
Wir haben unsere Konzernabschlußprüfung nach den deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlußprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, daß mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob der Konzernabschluß frei von wesentlichen Fehlaussagen ist. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für die Wertansätze und Angaben im Konzernabschluß auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung beinhaltet die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, daß unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Konzernabschluß in Übereinstimmung mit den IAS ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie der Zahlungsströme des Geschäftsjahres.
Unsere Prüfung, die sich auch auf den von dem Vorstand für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2000 aufgestellten Konzernlagebericht erstreckt hat, hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Überzeugung gibt der Konzernlagebericht insgesamt eine zutreffende Darstellung von der Lage des Konzerns und stellt die Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Außerdem bestätigen wir, daß der Konzernabschluß und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2000 die Voraussetzungen für eine Befreiung der Gesellschaft von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts nach deutschem Recht erfüllen. Die Prüfung des für die Befreiung von der handelsrechtlichen Konzernrechnungslegungspflicht erforderlichen Einklangs der Konzernrechnungslegung mit der 7. EU-Richtlinie haben wir auf der Grundlage der Auslegung der Richtlinie durch den Kontaktausschuß für Richtlinien der Rechnungslegung der Europäischen Kommission vorgenommen.
Bremen, den 23. April 2001
Hansaberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft ppa.
(Beering) (Dittmers) Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Bestätigungsvermerk zum Abschluss der AG
Bestätigungsvermerk des Abschlußprüfers
Wir haben den Jahresabschluß unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Allgeier Computer Aktiengesellschaft, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2000 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluß und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluß unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlußprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlußprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, daß Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluß unter Beachtung der Grundsätze ordnungmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluß und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfaßt die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, daß unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluß unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, den 23. April 2001
Hansaberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft ppa.
(Beering) (Dittmers)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer