AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Alexanderwerk AG

Annual Report Dec 7, 2015

26_rns_2015-12-07_f741386d-8aa7-4aba-bba0-6da2e779a0d2.html

Annual Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

Alexanderwerk Aktiengesellschaft

Remscheid

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Zusammengefasster Lagebericht und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014

der Alexanderwerk AG

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Der Alexanderwerk-Konzern ist eine international tätige Unternehmensgruppe des Maschinenbaus mit einer traditionsreichen Marke. Wir bedienen anspruchsvolle Nischenmärkte mit technologisch hoch entwickelten Spezialmaschinen zum Kompaktieren und Granulieren unterschiedlichster Stoffe für diverse Anwendungsbereiche, insbesondere für die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Grundstoffindustrie. Zum Leistungsprogramm gehören ebenfalls ganzheitliche Systeme und die entsprechenden Softwarelösungen sowie Servicedienstleistungen.

Die börsennotierte Alexanderwerk AG fungiert nach den in den Jahren 2010 und 2011 erfolgten Ausgründungen der operativen Geschäftsbereiche mittelbar über die Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG als reine Führungs-Holding für die folgenden Konzerngesellschaften: Die Alexanderwerk Inc. mit Sitz in Montgomeryville, PA, USA, wickelt den Verkauf für den US-amerikanischen Markt ab. Die AlexanderwerkService GmbH zeichnet für das Ersatzteil- und Servicegeschäft verantwortlich. Konstruktion und Entwicklung, Montage und Vertrieb der Maschinen werden von der Alexanderwerk GmbH betrieben. Die Produktion mechanischer Teile erfolgt durch die Alexanderwerk Produktions GmbH, an der wir mit 25 % beteiligt sind. Die Alexanderwerk Produktions GmbH wird wegen der abnehmenden wirtschaftlichen Abhängigkeit von den übrigen Gesellschaften des Alexanderwerk-Konzerns letztmals im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss 2013 der Alexanderwerk AG einbezogen, ab dem Geschäftsjahr 2014 at equity bilanziert.

2. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt aufgrund der strategischen Ausrichtung des Alexanderwerk-Konzerns eine wichtige Funktion ein. Der Strategie entsprechend richten sich die Anstrengungen dabei vor allem auf die Weiterentwicklung der Standardmaschinen, die Neuentwicklung von Spezialmaschinen in unseren Nischenmärkten sowie Laboranwendungen. Unsere Maschinen sollen die Effizienz der Produktionsprozesse unserer Kunden steigern und optimieren.

Bei der Entwicklung von Maschinen und Prozessen kann sich der Alexanderwerk-Konzern auf ein gut ausgestattetes betriebseigenes Technikum stützen, in dem Prototypen erprobt und Modellprozesse abgebildet werden können. Dies geschieht mit Maschinen und Geräten, auf deren Basis wir den Stand der Technik stetig weiterentwickeln. So können schon im Vorfeld mit dem Kunden zusammen wichtige Prozessparameter festgelegt und Maschinen- bzw. Anlagenauslegungen für eine optimale Produktqualität unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erarbeitet werden. Hieraus resultiert eine höhere Prozesssicherheit für beide Seiten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nachdem die Weltwirtschaft zu Beginn des Jahres 2014 zunächst verhalten startete, konnte die globale Wirtschaft 2014 das Wachstumstempo des Vorjahres halten und um real 3,3% zulegen. Im Berichtsjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Bereich der Industrieländer real um 1,8 %. Insbesondere in den für uns wichtigen Exportländern China (+7,4 %), Indien (+5,8 %) und den USA (+2,4 %) wurden weiterhin Zuwachsraten erzielt.

Im Euroraum stieg das Bruttoinlandsprodukt lediglich um 0,8 %. Die deutsche Konjunktur hat nach einem guten Start in das Jahr 2014 einen deutlichen Dämpfer im weiteren Verlauf des Jahres erhalten. Schlussendlich wuchs das Bruttoinlandsprodukt um real 1,5%, wobei jedoch unter den Bruttoanlageinvestitionen eine Belebung der Ausrüstungsinvestitionen trotz günstiger Finanzierungsbedingungen ausgeblieben ist.

Für den deutschen Maschinenbau ist das Geschäftsjahr 2014 hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückgeblieben. Statt eines noch im Herbst 2014 prognostizierten realen Produktionswachstums in der Größenordnung von 3 % konnte die Produktion nur um 1 % zulegen. Der Umsatz lag mit rund EUR 212 Milliarden knapp über dem Vorjahreswert (EUR 206 Milliarden).

2. Geschäftsverlauf

Wir können auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken, wenngleich gegenüber dem Vorjahr deutliche Verschlechterungen zu verzeichnen waren.

Der bereits in den vorhergehenden Geschäftsjahren eingeleitete Prozess, die finanzielle Lage des Alexanderwerk-Konzerns weiter zu stabilisieren und die bestehende wirtschaftliche Krise zu überwinden, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter umgesetzt werden, wenn auch in geringerem Ausmaß als im Vorjahr. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse T€ 17.482, Bestandsveränderungen T€ 1.066, Eigenleistungen T€ 43) verminderte sich dabei im Geschäftsjahr 2014 um rd. 14 % auf T€ 18.591 (Vorjahr: T€ 21.739). Das EBIT (Earnings before interests and taxes) betrug T€ 1.525 nach T€ 3.054 im Vorjahr, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit T€ 1.312 nach T€ 2.789 im Vorjahr.

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2014 bei den Neumaschinen lag mit T€ 9.673 deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres (T€ 12.168) und auch unter unseren Erwartungen. Dies war wesentlich konjunkturell bedingt. Der Auftragseingang im Ersatzteil- und Servicebereich in Höhe von T€ 5.559 war dahingegen auch im Jahr 2014 von deutlichen Zuwächsen geprägt (Vorjahr: T€ 4.393).

Der Alexanderwerk-Konzern erzielte in 2014 rund 95 % seines Umsatzes im Ausland (Vorjahr: 94 %). Unverändert ist der Anteil des Inlandsmarkts auf geringem Niveau.

Die Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung der Alexanderwerk AG und ihrer Tochtergesellschaften war auch im Jahr 2014 die wichtigste Aufgabe für Vorstand und Aufsichtsrat. Nachdem sich die Suche nach weiteren Eigenkapitalgebern in Vorjahren als nicht weiter verfolgbar erwiesen hatte, wurde versucht, die finanzielle Situation durch Erweiterungen der bestehenden Kreditlinien bzw. Avallinien sowie durch Leasingfinanzierung zu stabilisieren. Die vereinbarten Kreditlinien bei den Hausbanken wurden von T€ 1.100 auf T€ 2.400 ausgeweitet und bis in die zweite Hälfte des Jahres 2015 (und in 2015 bis auf weiteres bzw. bis zum Oktober 2016) verlängert. Insgesamt konnten dadurch in ausreichender Höhe finanzielle Mittel für die weitere Sanierung und die Fortführung des Konzerns bereitgestellt werden.

Die einzelnen Konzerngesellschaften haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Der in die AlexanderwerkService GmbH ausgegliederte Bereich Ersatzteile und Service hat sich im Geschäftsjahr 2014 weiter positiv entwickelt. Aufgrund deutlicher Zuwächse der Gesamtleistung hat die Gesellschaft durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss wesentlich zum Konzernergebnis beigetragen.

Die in die Alexanderwerk GmbH ausgegliederten Bereiche Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion und Montage zeigen zwar gute Ergebnisse. Diese sind jedoch analog zur Entwicklung des Gesamtmarktes deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die personellen Verstärkungen in den Bereichen Vertrieb und Projektmanagement ermöglichen uns, bessere und intensivere, kundenspezifische Beratungen durchzuführen.

Im Jahr 2014 hat die auf dem amerikanischen Markt tätige Alexanderwerk Inc. erneut ein positives Ergebnis erzielt. Unsere US-amerikanische Tochter trug im Geschäftsjahr 2014 durch ihre erfolgreichen Aktivitäten wesentlich zu unserem Erfolg bei.

Die in den Jahren 2011 bis 2013 vollkonsolidierte Alexanderwerk Produktions GmbH wurde in Folge der deutlich verringerten Abhängigkeit von der Alexanderwerk AG mit Beginn des Jahres 2014 entkonsolidiert. Die auch weiterhin wirtschaftlich erfolgreiche Beteiligungsgesellschaft hat im Geschäftsjahr 2014 eine Dividende ausgeschüttet, die anteilig von der Alexanderwerk AG vereinnahmt wurde (TEUR 33).

Die Alexanderwerk AG erzielte für das Jahr 2014 aus vereinnahmten Lizenzerlösen sowie aus der Umsatzbeteiligung an der Alexanderwerk GmbH sowie unter Berücksichtigung der vorgenannten Dividendeneinnahme von rd. TEUR 33 ebenfalls ein positives Ergebnis.

Die Kooperations- und Beteiligungsstrategien wurden auch in 2014 durch Vorstand und Aufsichtsrat weiter verfolgt. Gemeinsam mit starken Partnern, mit denen bereits intensive Gespräche geführt wurden, soll mittelfristig die Marktposition des Konzerns gesichert und deutlich ausgeweitet werden.

Die deutlich verspätete Aufstellung und somit auch Prüfung der Konzernabschlüsse 2010, 2011 und 2012 sowie die Prüfung des Jahresabschlusses 2012 wurde im April 2014 abgeschlossen, die Feststellung bzw. Billigung dieser Abschlüsse durch den Aufsichtsrat ist erfolgt. Im Juni 2014 hat eine Hauptversammlung stattgefunden, über die wir u.a. bereits mittels ad-hoc-Meldung berichtet hatten. Seit diesem Zeitpunkt besteht ein neuer Aufsichtsrat, und zwar aus den Herren Thomas Mariotti, Jürgen Kullmann und Ronald Kroll.

3. Lage des Konzerns

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2014 hat sich die positive Ertragsentwicklung des Konzerns grundsätzlich fortgesetzt, wenngleich auf vermindertem Niveau. Die Gesamtleistung des Konzerns hat sich um T€ 3.148 (=14,5 %) auf T€ 18.591 vermindert. Das EBIT für das Geschäftsjahr 2014 beträgt T€ 1.586 nach T€ 3.054 im Vorjahr.

Bei der weiteren Analyse der Veränderungen der Ertragslage ist zu beachten, dass die im Vorjahr in voller Höhe einbezogenen Posten der Alexanderwerk Produktions GmbH in den Beträgen des Berichtsjahres nicht mehr enthalten sind. Dies erklärt den Anstieg der Materialaufwendungen und der Materialaufwandsquote in Bezug zur Gesamtleistung sowie den Rückgang des Personalaufwands.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns lagen mit T€ 5.321 im Geschäftsjahr 2014 um T€ 993 unter dem Vorjahreswert von T€ 6.313. Auch diese Verminderung resultiert daraus, dass die Alexanderwerk Produktions GmbH in den Aufwendungen des Jahres 2014 nicht mehr enthalten ist. Unabhängig davon kam es bei den Rechts- und Beratungskosten im Wesentlichen auf Grund der andauernden Sanierungsmaßnahmen zu einem nochmaligen Anstieg von T€ 1.288 im Vorjahr auf T€ 1.640 im Berichtsjahr.

Das Finanzergebnis des Konzerns hat sich im Berichtsjahr insgesamt nur unwesentlich von T€ -265 nach T€ -275 verringert.

Vermögens- und Finanzlage

Die Konzernbilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 929 auf T€ 13.212 gestiegen. Weitere Investitionen in technische Anlagen und Maschinen haben dazu wesentlich beigetragen, wobei sich die Investitionen auf Miet- und Technikumsmaschinen beziehen, die für unsere Kunden bereitstehen.

Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich von T€ 202 auf nun T€ 108. Das ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass der für den Ansatz dieses Postens relevante Verlustvortrag der Alexanderwerk AG durch die positiven Ergebnisse teilweise verbraucht wurde.

Nach Berücksichtigung des Konzernjahresüberschusses von T€ 933 sowie weiterer eigenkapitalwirksamer Buchungen ergibt sich ein positives Konzerneigenkapital von T€ 1.308 (Vorjahr: T€ 1.311). Im Vorjahresvergleich ist die Reduzierung des Eigenkapitals um den Anteil von nicht beherrschenden Gesellschaftern an der Alexanderwerk Produktions GmbH zu berücksichtigen.

Das langfristige Fremdkapital des Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2014 um T€ 280 auf T€ 2.893. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die erhöhten langfristigen Finanzierungen, die bei der Alexanderwerk Inc. aufgenommen wurden.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 bestehen im Konzern Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (kurz- und langfristige Finanzschulden) in Höhe von T€ 4.097, von denen T€ 3.472 innerhalb des Jahres 2015 fällig sind.

Die Liquiditätslage des Konzerns blieb im Geschäftsjahr 2014 weiterhin angespannt. Allerdings hat sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr durch die erweiterten Kreditlinien der Hausbanken verbessert.

Die Zahlungsmittel des Konzerns haben sich zum Bilanzstichtag um T€ 757 auf T€ 755 vermindert. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war negativ, was im Wesentlichen durch den Aufbau des Nettoumlaufvermögens bedingt ist.

4. Lage der Alexanderwerk AG

Die Lage der Alexanderwerk AG, deren wirtschaftlicher Erfolg als Führungsholding ohne eigenen operativen Geschäftsbetrieb vollständig von den Tochtergesellschaften abhängt, hat sich im Geschäftsjahr 2014 gleichermaßen gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, wenngleich sie positiv geblieben ist. Die bilanzielle Überschuldung konnte zwar erneut vermindert, nicht aber beseitigt werden. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, als Finanz- und Managementholding zu fungieren. Hierfür erhält die Gesellschaft Lizenzen, Umsatzbeteiligungen und Umlagen von ihren Tochtergesellschaften.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Alexanderwerk AG lag mit T€ 228 deutlich unter dem Vorjahr (T€ 1.111).

Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Erträge von insgesamt T€ 2.574 (Vorjahr T€ 4.219) erwirtschaftet. Die Verminderung betrifft im Wesentlichen die zeitlich befristete, von der Ertragslage der Alexanderwerk GmbH abhängige Umsatzbeteiligung.

Der Personalaufwand der Gesellschaft ging um 16% auf T€ 474 zurück. Der Rückgang ergibt sich im Wesentlichen aus der im Geschäftsjahr als Beratungsaufwand erfassten Vorstandsvergütung. Die Alexanderwerk AG beschäftigte im Geschäftsjahr 2014 unverändert im Durchschnitt 5 Mitarbeiter.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 505 auf T€ 1.721 resultiert im Wesentlichen daraus, dass die Gesellschaft ihr zentrales Abrechnungsverfahren mit externen Dienstleistern in Teilen auf die operativen Tochtergesellschaften übertragen hat. Wesentliche Anteile der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen den Bereich der Rechts- und Beratungskosten als Folge der weiter andauernden Sanierung (T€ 1.027 nach T€ 701 im Vorjahr).

Das Finanzergebnis der Gesellschaft betrug T€ -170 nach T€ -300 im Vorjahr. Die Verminderung betrifft im Wesentlichen den Zinsaufwand auf Darlehen von Konzerngesellschaften wie auch des bisherigen langfristigen Darlehens, das die Alexanderwerk AG weiter plangemäß zurückgeführt hat. Außerdem konnte erstmals eine Dividende (T€ 33) der Alexanderwerk Produktions GmbH vereinnahmt werden.

Aufgrund der steuerlichen Verlustvorträge fallen trotz des erneuten positiven Ergebnisses weiterhin keine Ertragsteuern an.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Alexanderwerk AG ist - bereinigt um den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag - gegenüber dem Vorjahr um T€ 164 auf T€ 3.590 vermindert. Die mittel- und langfristig gebundenen Vermögenswerte der Alexanderwerk AG haben sich von T€ 1.080 Ende 2013 auf nunmehr T€ 1.069 geringfügig verringert. Ihr Anteil an der bereinigten Bilanzsumme beträgt nun 29,8 % und damit 1,0 Prozentpunkt mehr als im Vorjahr.

Die Sachanlagen haben sich aufgrund von betriebsgewöhnlichen Abschreibungen auf T€ 36 vermindert. Die Finanzanlagen blieben unverändert. Nennenswerte Investitionen wurden nicht getätigt.

Das Umlaufvermögen der Alexanderwerk AG hat sich um T€ 153 auf T€ 2.516 verringert. Dies geht im Wesentlichen auf die verminderten Forderungen im Konzernkreis zurück.

Nach Berücksichtigung des Jahresüberschusses von T€ 228 (Vorjahr T€ 1.111) ergibt sich weiterhin eine handelsbilanzielle Überschuldung in Höhe von T€ 2.124 (Vorjahr T€ 2.353). Vorstand und Aufsichtsrat haben einen Überschuldungsstatus erstellt, diesen fortwährend überprüft und die Fortbestehensprognose verifiziert. Dem negativen Eigenkapital stehen danach ausreichend hohe stille Reserven gegenüber, die insbesondere in den Beteiligungsansätzen der Tochtergesellschaften sowie in der Marke "Alexanderwerk" bestehen. Für letztere wurde in Vorjahren ein Markengutachten eingeholt. Aufgrund des Vorstehenden sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und die Tochtergesellschaften gehen wir gemeinsam mit dem Aufsichtsrat davon aus, die handelsbilanzielle Überschuldung mittelfristig beseitigen zu können.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2014 von T€ 702 im Vorjahr auf T€ 795 erhöht.

Die Verbindlichkeiten der Alexanderwerk AG haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 bedingt durch die Reduzierung der Bankschulden durch planmäßige Tilgungsleistungen von T€ 4.419 auf T€ 3.996 vermindert. Das Tilgungsdarlehen gegenüber der Rheinland-Pfalz Bank in Höhe von T€ 356 wird monatlich mit rd. T€ 40 getilgt und hat noch eine Restlaufzeit bis zum September 2015.

Die Gesellschaft finanzierte sich unverändert weitestgehend über ihre Tochtergesellschaften. Die entsprechenden Verbindlichkeiten sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Leistungsindikatoren des Konzerns sind der Umsatz sowie der Auftragseingang. Diese werden im wöchentlichen bzw. monatlichen Rhythmus überwacht, dem Führungsteam berichtet und Maßnahmen zu einer etwaigen Korrektur (durch den Vertrieb) eingeleitet.

III. Nachtragsbericht, Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Alexanderwerk-Konzern ist heute und zukünftig von den wirtschaftlichen Erfolgen der Konzerntochtergesellschaften abhängig. Der Konzern hat die bestandsbedrohende Liquiditätskrise insbesondere durch die Erweiterung der bestehenden Kreditlinien weiter eingedämmt. Die Lage des Konzerns und der Gesellschaft hat sich dadurch weiter verbessert. Aufgrund der weiterhin positiven Auftragslage im Konzern konnte der eingeschlagene Weg zur Gesundung weiter gegangen werden.

Im Jahr 2015 sind die Kreditverhandlungen mit der Hausbank wieder aufgenommen worden, um die Verlängerung der teilweise befristeten Kreditlinie (Alexanderwerk GmbH) zu erreichen. Dies ist im Oktober 2015 gelungen, so dass für die deutschen Tochtergesellschaften insgesamt ausreichende Kreditlinien für den operativen Geschäftsbetrieb vorliegen.

Das langfristige Darlehen der Alexanderwerk AG bei der Rheinland-Pfalz Bank wurde mit der letzten Tilgungsrate im September 2015 plangemäß vollständig zurückgeführt.

Um unsere Gesamtvertriebsaktivitäten zu stärken und noch mehr Kundennähe anzubieten, sollen die ausgelagerten Aktivitäten der AlexanderwerkService GmbH wieder mit dem Neumaschinenvertrieb der Alexanderwerk GmbH zusammen geführt werden. Um dies zu ermöglichen, wurden im Jahr 2015 nach langwierigen Verhandlungen die Fremdanteile (49%) an der AlexanderwerkService GmbH vom Konzern zurückerworben.

Sonstige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss und den Lagebericht haben könnten, lagen nicht vor.

IV. Prognosebericht

Unsere traditionellen Märkte Europa, Asien und Nordamerika unterliegen weiterhin einer strukturierten und nachhaltigen Bearbeitung durch den Vorstand sowie die Mitarbeiter der Tochtergesellschaften. In Asien sehen wir auch weiterhin Wachstumspotenzial und interessante Perspektiven. In den USA konnten wir durch den engagierten Vertrieb der Alexanderwerk Inc. Projekte gewinnen, die zu einer Umsatz- und Gewinnstabilisierung in 2015 führen werden.

Wir rechnen für das Jahr 2015 nach aktuellem Stand mit einem Ergebnis, das mit Blick auf den Jahresüberschuss im Einzel- und Konzernabschluss leicht über dem Niveau des Jahres 2014 liegen wird, vorausgesetzt, dass die Entwicklung bei den Tochtergesellschaften nicht durch unerwartete Einflüsse beeinträchtigt wird. Gleiches gilt für das Jahr 2016. Entscheidend für die Zielerreichung ist dabei stets die Auslieferungssituation im 4. Quartal des jeweiligen Geschäftsjahres.

Unsere Aktivitäten sind zum einen auf weiteres internes Wachstum der operativen Gesellschaften gerichtet. Darüber hinaus arbeiten wir zum anderen verstärkt an verschiedenen Kooperationsprojekten.

V. Chancen und Risikobericht

Risiken und Risikomanagement

Der Vorstand hat gemäß der gesetzlichen Verpflichtung in § 91 Abs. 2 AktG geeignete Maßnahmen getroffen, insbesondere ein für die Größe unserer Gesellschaft angemessenes Überwachungssystem eingerichtet, um den Fortbestand der Gesellschaft bzw. deren Tochtergesellschaften gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Wie in der Vergangenheit lag der Fokus dieses Systems im Wesentlichen auf den bestandsgefährdenden Risiken 'Fortführung der Unternehmenstätigkeit' sowie 'Erhaltung der Liquidität'; andere Risiken waren für die Alexanderwerk AG und den Alexanderwerk-Konzern demgegenüber von einer deutlich verminderten Relevanz und hatten faktisch keine oder kaum praktische Bedeutung.

Die von Vorstand und Aufsichtsrat zur Bewältigung der bestandsgefährdenden Risiken getroffenen Maßnahmen seit dem Geschäftsjahr 2010 haben den Bestand der Alexanderwerk AG und des gesamten Konzerns gesichert.

Im Zuge laufender Geschäftsleitungs- und Führungskreistreffen werden insbesondere die Risikobereiche Liquidität, Qualität und Liefertreue, Kundenakzeptanz und Auftragseingang, Personalentwicklung, Outsourcing sowie Vereinbarungen mit nahe stehenden Personen erörtert und erforderliche Maßnahmen vereinbart. Die Ergebnisse werden laufend protokolliert und deren Umsetzung bei den nächsten Treffen überprüft.

Unsere Risikopolitik besteht unverändert darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse. Die Risikogrundsätze werden vom Vorstand formuliert und vom Management entsprechend der Organisations- und Verantwortungsstruktur umgesetzt. So erfassen und bewerten wir Risiken monatlich durch die jeweiligen Geschäftsführungen und spiegeln diese im Risikocontrolling dem Vorstand wider. Damit wurde ein Überwachungssystem eingerichtet, welches die Erkennung, die Analyse und die Kommunikation bestandsgefährdender Risiken und ihre Veränderungen sicherstellt.

Verschiedene Risiken könnten die Geschäftsentwicklung, die Finanzlage und das Ergebnis stark beeinflussen. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren sehen wir uns noch weiteren Risiken ausgesetzt, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar für vernachlässigbar halten, die aber unser Geschäft ebenfalls beeinflussen können.

Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken und -chancen

Mögliche Risiken für die künftige Entwicklung des Alexanderwerk-Konzerns resultieren im Wesentlichen aus konjunkturellen Einflüssen in den relevanten Märkten, insbesondere in Asien und den USA.

Besondere Kompetenzen hat die Gesellschaft im Chemie- und Pharmabereich, deren Entwicklungen damit von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft sind. Beide Branchen werden prognostisch international weiterhin wachsen. Die operativen Gesellschaften sind weltweit aktiv, wobei der amerikanische Markt durch die Alexanderwerk Inc. bearbeitet und beliefert wird.

Auftrags- und Beschaffungsrisiken

Der wesentliche Teil des Geschäftes des Alexanderwerk-Konzerns ist das Projektgeschäft. Dadurch besteht die Notwendigkeit, permanent neue Projekte zu akquirieren. Wir wirken daraus entstehenden Risiken entgegen, indem wir langjährige und dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Dadurch ist es uns gelungen, unseren - deutlich erhöhten - Umsatz mit namhaften Bestandskunden zu erwirtschaften und darüber hinaus unseren Kundenkreis zu erweitern.

Preisänderungsrisiken wirken wir dadurch entgegen, dass wir einkaufsseitig mit Rahmenverträgen und stetiger Konditionenkontrolle (Ausschreibungen und Einholung von Vergleichsangeboten der jeweiligen Wettbewerber) arbeiten.

Technik- und Anlagenrisiken

Risiken können sich auch ergeben aus der dem Projektgeschäft immanenten Bildung von technischen Konfigurationen. Diesem wirken wir durch den Einsatz eines Vier-Augen-Systems auch in dem Konstruktionsbereich entgegen.

Personalrisiken

Ein weiterer Schlüssel für die erfolgreiche weitere Umsetzung des Sanierungskonzeptes und die Unternehmensfortführung sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Qualifizierung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ist weiterhin ein Kernanliegen der Unternehmensleitung. Daneben konnten strategisch wichtige Berater für eine intensive Zusammenarbeit gewonnen werden.

Da in allen Geschäftsbereichen das Know-how der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist, ergeben sich daraus potenzielle Risiken, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und kein adäquater Ersatz gefunden werden kann. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir unseren Mitarbeitern marktgerechte Gehälter zahlen und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen. Zudem bilden wir Mitarbeiter aus und übernehmen diese im Regelfall am Ende ihrer Ausbildungszeit. Hinzu kommen Aspekte wie die Schaffung von nachhaltiger Arbeitssicherheit durch das Erwirtschaften operativer Gewinne sowie geeignete Weiterbildungsmaßnahmen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die finanzwirtschaftlichen Risiken des Konzerns betreffen im Wesentlichen Liquiditätsrisiken, daneben Ausfall- und Zinsrisiken.

Auch im Geschäftsjahr 2014 lag der zentrale Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Sicherung der Liquidität und der weiteren, kontinuierlichen Umsetzung des Sanierungskonzeptes. Besonderes Augenmerk im Rahmen des Risikomanagements wird daher auf die Liquiditätssteuerung gelegt. Die Steuerung und Überwachung der Liquidität erfolgt mittels einer rollierenden wöchentlichen Finanzplanung und Finanzanalyse.

Auf Grund des Projektgeschäfts sind insbesondere die Tochtergesellschaften Alexanderwerk GmbH und Alexanderwerk Inc. darauf angewiesen, Aufträge vorfinanzieren zu können. Die notwendige Liquidität für den Konzern wird wesentlich durch die operativ tätigen Tochtergesellschaften gemeinsam gestellt. Außerdem konnten die bestehenden Kreditlinien erweitert werden. Insgesamt haben sich die Liquiditätsrisiken vermindert. Um dauerhaft erfolgreich am Markt agieren zu können, bedarf es jedoch noch weiterer finanzieller Maßnahmen.

Da die Alexanderwerk AG und ihre deutschen Tochtergesellschaften ausschließlich in Euro fakturieren, verbleiben mögliche Währungsrisiken allenfalls bei der US-Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und dem US-Dollar werden von uns zurzeit nicht vorgenommen.

Ausfallrisiken

Zur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und die Forderungsstruktur permanent durch die Gesellschaften kontrolliert. Hierdurch lassen sich bereits sehr früh mögliche Risiken erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Das Forderungsmanagement als integrierter Bestandteil des Risikomanagements wurde ausgebaut.

Die überwiegende Zahl unserer Kunden sind langjährig überaus erfolgreiche, international tätige Unternehmen, die auch in konjunkturellen Krisenzeiten finanziell sehr stabil sind. Dadurch verringert sich grundsätzlich das Ausfallrisiko von Forderungen. Zur Beurteilung des Ausfallrisikos werden für Neukunden Informationen über deren Bonität eingeholt, bei Bestandskunden in gewissen Abständen. Die gewonnenen Ergebnisse werden beim Eingehen von Leistungsbeziehungen berücksichtigt. Mit Neukunden im Ausland wird anteilige Vorauskasse vereinbart. Das maximale Ausfallrisiko besteht in Höhe der bilanzierten Forderungen.

Zinsrisiken

Zinsrisiken resultieren aus Änderungen des Marktzinsniveaus, die sich auf die Höhe der Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten und auf die Abzinsung von langfristigen Rückstellungen auswirken.

Durch das variabel verzinsliche Darlehen der Rheinland-Pfalz Bank (Restlaufzeit bis zum September 2015) unterliegt die Alexanderwerk AG einem geringen Zinsänderungsrisiko.

Weiterhin bestehen Zinsänderungsrisiken durch die Ausnutzung der Kontokorrentkreditlinien bei den einzelnen Gesellschaften.

Zinsrisiken wird soweit möglich durch stetige Beobachtung des Marktes, Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken sowie durch manuelles Pooling von Kontokorrentkonten entgegengewirkt.

Bestandsgefährdende Risiken

Die Fortführung der Alexanderwerk AG und des Alexanderwerk-Konzerns ist nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes gegeben. Die Liquiditätsplanungen der Gesellschaften weisen bei stabilem Geschäft im Finanzierungsverbund des Konzerns eine planmäßig ausreichende Liquiditätssituation aus, so dass dieses Risiko eingedämmt ist. Weitere erhebliche, bestandsgefährdende Risiken, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Alexanderwerk AG oder des Alexanderwerk-Konzerns auswirken könnten, bestehen unseres Erachtens aus heutiger Sicht nicht.

Wir haben alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, die aus unserer Sicht notwendig sind, um solche Risiken rechtzeitig erkennen zu können.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Für den Alexanderwerk-Konzern ist der Schutz der Umwelt eine der bedeutendsten gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit und damit ein wichtiges Unternehmensziel. Wir leisten deshalb seit Jahren durch laufende Fortentwicklung unserer Maschinen einen Beitrag zur Ressourcenschonung.

Gesamtaussage

Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir in den zukünftigen Investitionsverhalten unserer Kunden und der weiteren Entwicklung der Auslandsmärkte, insbesondere in den Krisenländern. Die Grundsteine für die Bewältigung der künftig anstehenden Risiken sind gelegt, wenngleich der Fortbestand der Gesellschaft und des Konzerns weiterhin von der Bereitschaft der Banken abhängig ist, insgesamt ausreichende Kreditmittel zur weiteren Sanierung zur Verfügung zu stellen.

VI. Angaben nach Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz (§289 Abs. 4 HGB)

Zum Bilanzstichtag 31.12.2014 betrug das Grundkapital der Alexanderwerk AG unverändert zum Vorjahr € 4.680.000,00. Es ist eingeteilt in 1.800.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Der rechnerische Nennwert je Aktie beträgt € 2,60.

Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind der Gesellschaft nicht bekannt.

Nach Kenntnis der Alexanderwerk AG bestanden zum Bilanzstichtag folgende direkte und indirekte Beteiligungen am Grundkapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten:

Manfred Teichelkamp, Duisburg; indirekter Anteil der Stimmrechte 14,86 %. Die Anteile werden über das kontrollierte Unternehmen Cantina - lecker essen und trinken - GmbH, Duisburg gehalten.

Dr. Hubert-Ralph Schmitt; indirekter Anteil der Stimmrechte 15,02 %. Die Anteile werden über das kontrollierte Unternehmen Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, gehalten.

Diese Angaben beziehen sich auf Pflichtmitteilungen der Aktionäre gemäß §21 Abs. 1 bzw. §25 Abs. 1 WpHG. Nach den Mitteilungen können sich Veränderungen ergeben haben, die der Gesellschaft gegenüber nicht meldepflichtig waren. Da die Gesellschaft nur Inhaberaktien ausgegeben hat, werden ihr nur Veränderungen des Aktienbesitzes bekannt, soweit diese meldepflichtig sind und dieser Meldepflicht auch nachgekommen wird.

Es existieren keine Inhaber von Stückaktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Ferner gibt es weder eine gesonderte Stimmrechtskontrolle noch Kontrollrechte der am Kapital beteiligten Arbeitnehmer, die nicht unmittelbar ausgeübt werden.

Hinsichtlich der Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes wird auf die §§ 84, 85 AktG verwiesen. Nach § 7 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Vorstandsmitglieder; der Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen.

Bei Satzungsänderungen sind die §§ 179 ff AktG zu beachten. Über Satzungsänderungen hat die Hauptversammlung zu entscheiden (§ 119 Abs. 1 Nr. 5 und § 179 Abs. 1 AktG). Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, können vom Aufsichtsrat beschlossen werden (§28 der Satzung der Alexanderwerk AG).

In der Hauptversammlung vom 19. November 2010 wurde der Vorstand ermächtigt, im Zeitraum bis zum 18. November 2015 bis zu 10 % des Grundkapitals über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots zurückzukaufen.

Die Alexanderwerk AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die besondere Regelungen für den Fall des Kontrollwechsels bzw. Kontrollerwerbs enthalten, der infolge eines Übernahmeangebots entstehen kann.

Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots hat die Gesellschaft nicht getroffen.

Nach Ende des Geschäftsjahres sind hinsichtlich der vorgenannten Angaben folgende Änderungen eingetreten:

Der Anteil der Cantina - lecker essen und trinken - GmbH und damit von Herrn Manfred Teichelkamp hat sich weiterhin vermindert, sodass sie am 22. Januar 2015 noch 4,91 % der Anteile, entsprechend 88.363 Stimmrechten, gehalten hat.

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt hat mitgeteilt, dass er durch die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, am 12. Februar 2015 noch 14,8 % der Anteile, entsprechen 266.360 Stimmrechten, gehalten hat.

Cantina - lecker essen und trinken - GmbH, Duisburg, hat mitgeteilt, dass sie am 05. März 2015 keine Anteile an der Gesellschaft mehr gehalten hat.

VII. Vergütungsbericht

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.

Die Vergütung des Aufsichtsrates ist in der Satzung (§ 17) geregelt. Sie orientiert sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder und setzt sich aus einer Grundvergütung sowie einem sitzungsabhängigen Teil zusammen. Weitere Informationen zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sind im Anhang zu finden.

VIII. Angaben zur Unternehmensführung nach § 289 a HGB

Die Unternehmensführung der Alexanderwerk AG als börsennotierte deutsche Aktiengesellschaft wird in erster Linie durch das Aktiengesetz und daneben durch die Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in seiner jeweils aktuellen Fassung bestimmt.

Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften findet bei der Alexanderwerk AG das duale Führungssystem Anwendung. Dieses ist durch eine strenge personelle Trennung zwischen dem Vorstand als Leitungsorgan und dem Aufsichtsrat als Überwachungsorgan gekennzeichnet. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten dabei im Unternehmensinteresse eng zusammen.

Die Alexanderwerk AG verfügt im Rahmen ihres internen Kontrollsystems und des Risikomanagements über geübte Methoden zur Unternehmensführung und Überwachung in verschiedenen Bereichen. Spezielle Ethikcodes und vergleichbare interne Richtlinien gibt es bei der Alexanderwerk AG hingegen nicht.

Der Vorstand leitet das Unternehmen mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung in eigener Verantwortung. Dabei gilt der Grundsatz der Gesamtverantwortung, d. h. der Vorstand trägt die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung. Er entwickelt die Unternehmensstrategie und sorgt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat für deren Umsetzung.

Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für den Alexanderwerk-Konzern wesentlichen Aspekte der Geschäftsentwicklung, bedeutende Geschäftsvorfälle sowie die aktuelle Ertragssituation einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von früher aufgestellten Planungen und Zielen werden ausführlich erläutert und begründet.

Der Aufsichtsrat berät den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und überwacht seine Tätigkeit. Er bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands, beschließt das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder und setzt deren jeweilige Gesamtvergütung fest. Er wird in alle Entscheidungen eingebunden, die für die Alexanderwerk AG von grundlegender Bedeutung sind. Der Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG setzt sich aus zwei von der Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern sowie einem Arbeitnehmervertreter zusammen. Angesichts seiner Größe hat der Aufsichtsrat auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet; alle Themen werden im Plenum beraten.

Der Aufsichtsrat prüft fortlaufend seine Effizienz und Leistungsfähigkeit sowohl im Hinblick auf das Gremium als auch in Bezug auf einzelne Mitglieder. Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass (a) die Organisation und die Arbeitsabläufe effizient strukturiert sind und das höchstmögliche Maß an Leistungsfähigkeit sicherstellen und (b) die Zusammensetzung des Aufsichtsrates so gestaltet ist, dass die Erfahrungen, das Know-how und die Sachkunde der Mitglieder den geforderten Effizienzkriterien entsprechen und das höchstmögliche Maß an Leistungsfähigkeit sowohl des Aufsichtsrates als auch aller einzelnen Mitglieder gewährleisten.

Der Aufsichtsrat ist angehalten, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Interessenkonflikte unverzüglich zur Beratung im Plenum anzuzeigen. In solchen Fällen behandelt der Aufsichtsrat entsprechende Interessenkonflikte und prüft, welche Auswirkungen diese haben. Gegebenenfalls wird das betroffene Aufsichtsratsmitglied an der Beratung nicht teilnehmen und darüber hinaus werden sich ergebende Pflichten, das Stimmrecht nicht auszuüben, beachtet. Unabhängig davon ist dies ein regelmäßiger Diskussionspunkt in jeder Aufsichtsratssitzung.

Die Entsprechenserklärungen des DCGK gemäß § 161 AktG werden auf der Homepage der Alexanderwerk AG (www.alexanderwerk.com), Bereich Investor Relations, dort Unterpunkt Corporate Governance, öffentlich zugänglich gemacht.

IX. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem (§ 289 Abs. 5 HGB)

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Alexanderwerk AG beinhaltet Instrumente und Maßnahmen, die koordiniert zum Einsatz gebracht werden, um rechnungslegungsbezogene Risiken zu verhindern bzw. diese rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu beseitigen. Vorstand und Abteilungsleiter Rechnungswesen legen gemeinsam Richtlinien zur Risikoprävention bzw. zu deren Aufdeckung/Kontrolle fest.

Die alleinige Verantwortung für alle Prozesse zur Erstellung des Jahresabschlusses der Alexanderwerk AG lag in dem Verantwortungsbereich des Alleinvorstands.

Der Rechnungslegungsprozess der Alexanderwerk AG ist entsprechend der Größe des Unternehmens ausgestaltet. Wesentliche, für die Rechnungslegung der Alexanderwerk AG relevante Informationen und Sachverhalte werden vor deren Erfassung mit den einzelnen Fachbereichen erörtert und durch das Rechnungswesen kritisch auf ihre Konformität mit geltenden Rechnungslegungsvorschriften gewürdigt. Die Abschlussinhalte des Unternehmens werden regelmäßig analysiert und unter Einbeziehung weiterer Fachbereiche auf Richtigkeit überprüft. Mindestens monatliche Überwachungen erfolgen durch Bereichsleiter und Vorstand mittels Durchsicht der Monatsdaten, der Summen- und Saldenlisten, der Kontenbewegungen und der betriebswirtschaftlichen Auswertungen sowie mittels Durchführung von stichprobenartiger Durchsicht des Belegwesens.

Die Abschlusserstellung erfolgt grundsätzlich in IT-basierten Rechnungslegungssystemen.

Neben Risiken aus der Nichteinhaltung von Bilanzierungsregeln können Risiken aus der Missachtung formaler Fristen und Termine entstehen. Zur Vermeidung dieser Risiken wie auch zur Dokumentation der im Rahmen der Abschusserstellung durchzuführenden Arbeitsabläufe, deren zeitlicher Abfolge und der hierfür verantwortlichen Personen wurde ein Abschlusskalender erstellt. Mit Hilfe dieses Abschlusskalenders werden sowohl die Einhaltung der vorgegebenen Arbeitsabläufe sowie auch die Einhaltung vorgegebener Termine zur Abschlusserstellung überwacht. Darüber hinaus ermöglicht er den Nutzern, im Erstellungsprozess rechtzeitig Warnungen bei terminlichen oder fachlichen Problemen bekanntzugeben. Somit wird eine Statusverfolgung ermöglicht, um Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

Zur Gewährleistung der Einhaltung von Regeln der IT- Sicherheit sind aus unserer Sicht angemessene Zugriffsregelungen in den rechnungslegungsbezogenen EDV-Systemen festgelegt.

Die gesellschaftsübergreifende Konzernsteuerung wird durch folgende organisatorische Maßnahmen sichergestellt. Das Rechnungswesen der deutschen Gesellschaften erfolgt zentral durch die Alexanderwerk AG, das Controlling ebenfalls. Dadurch ist zum einen eine durchgängige Einhaltung der Rechnungslegungsstandards gewährleistet. Zum anderen liegen die für die Konzernrechnungslegung relevanten Informationen an zentraler Stelle vor. Die Rechnungslegung der amerikanischen Tochtergesellschaft erfolgt in einer detaillierten monatlichen Berichterstattung, die an diejenige der deutschen Gesellschaften angepasst ist. Darüber hinaus erfolgt halbjährlich ein Review durch einen amerikanischen Prüfer.

Die Konzernabschlusserstellung einschließlich der Überleitung von den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften bzw. von den amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP) auf IFRS, die Währungsumrechnung, die Durchführung der Konsolidierungsbuchungen sowie die Herleitung der einzelnen Konzernrechnungslegungsinstrumente erfolgt unter Zuhilfenahme eines externen Dienstleisters.

Der Erstellungsprozess des Jahres- und Konzernabschlusses wird von den Wirtschaftsprüfern auf die Einhaltung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften hin überprüft und kontrolliert. Der Jahres- und Konzernabschluss des Alexanderwerk AG unterliegt der Pflichtprüfung. Die abschließende Beurteilung über die vorgenommene Prüfung wird in Form eines Bestätigungsvermerkes zu Jahres- bzw. Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht veröffentlicht.

X. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten (zumeist im Verbundbereich) und Guthaben bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten werden weitestgehend innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Verbindlichkeiten im Verbundbereich.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird eine umfassende Liquiditätsplanung für die Gesellschaft und den Konzern erstellt, die einen Überblick über die Zahlungsmittelaus- und -eingänge vermittelt.

Remscheid, den 4. November 2015

Alexanderwerk AG

Alfons Schmidt, Vorstand

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014

scroll

Konzernanhang 01.01.2014 bis 31.12.2014

01.01.2013 bis 31.12.2013

Umsatzerlöse 3.1 17.482.281 21.834.332
Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 3.2 1.066.422 -185.663
Aktivierte Eigenleistungen 42.567 90.811
Gesamtleistung 18.591.270 21.739.480
Sonstige betriebliche Erträge 3.3 1.197.659 376.441
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.4 -6.476.448 -4.503.209
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.4 -445.036 -265.069
-6.921.484 -4.768.278
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 3.5 -4.863.996 -6.385.145
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 3.5 -814.927 -1.132.532
-5.678.923 -7.517.677
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.6 -281.834 -462.284
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.7 -5.320.514 -6.313.424
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 1.586.174 3.054.258
Finanzerträge
Zinsen und ähnliche Erträge 51.459 68.445
Finanzaufwendungen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -326.074 -333.558
Finanzergebnis 3.8 -274.615 -265.113
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.311.559 2.789.145
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.9 -378.126 -1.069.386
Konzern-Jahresüberschuss 933.433 1.719.759
Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter 132.036 685.574
Ergebnisanteil der Aktionäre der Alexanderwerk Aktiengesellschaft 801.397 1.034.185
Ergebnis je Aktie des fortgeführten Bereichs in €
unverwässert 3.10 0,45 0,57
verwässert 3.10 0,45 0,57
Ergebnis je Aktie des fortgeführten und nicht fortgeführten Bereichs in €
unverwässert 3.10 0,45 0,57
verwässert 3.10 0,45 0,57
Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien
unverwässert 1.800.000 1.800.000
verwässert 1.800.000 1.800.000

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014

scroll

in Euro 2014 2013
Ergebnis des fortgeführten Bereichs 933.433 1.719.759
Konzern-Jahresüberschuss 933.433 1.719.759
Sonstiges Ergebnis
Posten, die unter bestimmten Umständen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden Kursdifferenzen 117.908 -31.482
Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nach Ertragsteuern -92.769 50.753
Gesamtergebnis 958.572 1.739.030
davon nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnen 132.036 685.574
davon den Aktionären der Alexanderwerk AG zuzurechnen 826.536 1.053.456

KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2014

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid

AKTIVA

scroll

Konzernanhang 31.12.2014

31.12.2013

Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 4.1 11.212 26.861
Entwicklungskosten 4.1 114.280 71.713
125.492 98.574
Sachanlagen
Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten 4.2 34.158 55.279
Technische Anlagen und Maschinen 4.2 2.062.095 1.407.553
Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.2 250.752 264.663
2.347.005 1.727.495
Finanzielle Vermögenswerte
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 4.3 366.144 0
366.144 0
Latente Steuern 4.4 107.581 201.697
2.946.222 2.027.766
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.5 298.680 121.569
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.5 1.741.611 1.133.726
Fertige Erzeugnisse und Waren 4.5 425.971 1.047.566
Geleistete Anzahlungen 4.5 15.406 200.336
2.481.668 2.503.197
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.6 4.894.491 4.192.595
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 4.6 2.134.681 2.048.454
Zahlungsmittel 755.007 1.511.580
7.784.179 7.752.629
10.265.847 10.255.826
13.212.069 12.283.592
PASSIVA
Konzernanhang 31.12.2014

31.12.2013

Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 4.7 4.680.000 4.680.000
Kapitalrücklage 4.7 805.672 805 672
Gewinnrücklagen 4.7 -5.388.390 -6.214.926
Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern 4.7 1.211.004 2.040.536
1.308.286 1.311.282
Langfristige Verbindlichkeiten
Pensionsverpflichtungen 4.8 2.268.165 2.217.250
Langfristige Finanzschulden 4.9 624.976 395.829
2.893.141 2.613.079
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Übrige kurzfristige Rückstellungen 4.10 832.888 966.837
Kurzfristige Finanzschulden 4.9 3.471.947 2.340.104
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.9 2.083.642 2.370.061
Ertragsteuerschulden 313.420 393.826
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 4.9 2.308.745 2.288.403
9.010.642 8.359.231
13.212.069 12.283.592

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014

scroll

2014

T€
2013

T€
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 1.586 3.054
Anpassungen für nicht zahlungswirksame
Aufwendungen und Erträge
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 282 462
+/- Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 153 143
+/- Veränderung der Rückstellungen -292 159
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -91 -91
+ Dividenden von assoziierten Unternehmen 24 0
Veränderung des Nettoumlaufverm. (Working Capital)
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte -315 -677
+/- Abnahme/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -702 -399
+/- Abnahme/Zunahme der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte -86 -272
+/- Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -286 -1.320
+/- Abnahme/Zunahme der übrigen Verbindlichkeiten -578 -524
+ erhaltene Zinsen 19 68
- gezahlte Zinsen -226 -203
- gezahlte Ertragsteuern/erstattete Ertragsteuern -198 -151
- Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs 0 0
-710 250
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus den Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
+ Einzahlungen aus den Abgängen von Investment Properties 0 0
- Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -812 -648
- Auszahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen 0 0
- Cashflow aus der Investitionstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs 0 0
-812 -648
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 585 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -475 -500
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen im Wege der Kapitalerhöhung 0 0
- Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs 0 0
110 -500
\= Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel -1.412 -898
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres -353 529
+/- Zahlungsunwirksame konsolidierungs- und wechselkursbedingte Veränderungen -232 16
+/- Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds -363 0
\= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres -2.361 -353

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014

scroll

Gewinnrücklagen
¡n Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinn-/ Verlustvorträge Sonstiges Ergebnis Unterschieds-

betrag aus der Währungs-

umrechnung
Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern Gesamt
--- --- --- --- --- --- --- ---
Stand 31.12.2012 4.680.000 805.672 -7.260.316 -6.659 -1.407 1.354.962 -427.748
Konzernjahresüberschuss 1.034.185 685.574 1.719.759
Übriges Ergebnis 50.753 -31.482 19.271
Stand 31.12.2013 4.680.000 805.672 -6.226.131 44.094 32.889 2.040.536 1.311.282
Konzernjahresüberschuss 801.397 132.036 933.433
Übriges Ergebnis -92.769 117.908 25.139
Entkonsolidierung -961.568 -961.568
Stand 31.12.2014 4.680.000 805.672 -5.424.734 -48.675 85.019 1.211.004 1.308.286

Erläuterungen zu einzelnen Positionen des Eigenkapitals finden sich unter Punkt 4.6 des Anhangs.

KONZERNANHANG

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014

1. GRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES

1.1 Informationen zum Unternehmen

Das Mutterunternehmen der Alexanderwerk-Gruppe, die Alexanderwerk Aktiengesellschaft (im Folgenden Alexanderwerk oder Alexanderwerk AG), ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Remscheid, deren Aktien im regulierten Markt an den deutschen Börsen in Düsseldorf und Berlin sowie im Freiverkehr in Frankfurt gehandelt werden.

Die Alexanderwerk AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Spezialmaschinen und Anlagen für die chemische, pharmazeutische und die Grundstoffindustrie. Neben deutschen Gesellschaften in Remscheid existiert eine weitere Gesellschaft in den USA, die Alexanderwerk Inc., Montgomeryville (vorher: Horsham). Das Unternehmen wird weltweit von Vertriebspartnern repräsentiert. Die Alexanderwerk AG hat sich zu einer reinen Finanz- und Managementholding entwickelt. Die operative Geschäftstätigkeit erfolgt durch Tochtergesellschaften und assoziierte Gesellschaften.

Die Alexanderwerk AG hat ihren Sitz in 42857 Remscheid (Deutschland), Kippdorfstraße 6-24, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal, HRB 10979, eingetragen.

Der Konzernabschluss zum 31.12.2014 wurde durch Vorstandsbeschluss vom 4. November 2015 zur Veröffentlichung freigegeben.

1.2 Allgemeine Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Angaben im Anhang erfolgen in Euro, wenn nicht anders angegeben.

Die Bilanz ist nach Fristigkeit gegliedert, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Ein Vermögenswert oder eine Schuld ist als kurzfristig klassifiziert, wenn eine Realisation bzw. Tilgung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag erwartet wird. Dementsprechend wird ein Vermögenswert oder eine Schuld als langfristig klassifiziert, wenn die Realisation bzw. Tilgung nach mehr als zwölf Monaten erwartet wird.

Im Interesse der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einige Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

1.3 Erklärung zur Übereinstimmung mit IFRS

Der vorliegende Konzernabschluss der Alexanderwerk Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 wurde unter Anwendung von § 315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) erstellt, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union anzuwenden sind.

1.4 Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Berichtsjahr neu anzuwendende Standards und Interpretationen

Im vorliegenden Konzernabschluss der Alexanderwerk AG wurden alle Standards, die für bis zum 1. Januar 2014 beginnende jährliche Berichtsperioden anzuwenden sind, berücksichtigt. Eine vorzeitige Anwendung von Standards, die erst nach dem Beginn des Geschäftsjahres 2014 anzuwenden sind, ist nicht erfolgt.

Vom International Accounting Standards Board (IASB) und vom International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden Änderungen an folgenden Standards veröffentlicht, die im Berichtsjahr erstmalig verpflichtend anzuwenden waren:

scroll

• IFRS 10 "Konzernabschlüsse"
• IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen"
• IFRS 12 "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen"
• IAS 27 "Einzelabschlüsse"
• IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen"
• IAS 32 "Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden"
• IAS 36 "Angabepflichten zu Wertminderungen und Wertaufholungen"
• IAS 39 "Novation von Derivaten und Fortsetzung der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften"
• Änderung IFRS 10 und IFRS 12, IAS 27 "Investmentgesellschaften"

Diese Änderungen hatten keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss des Alexanderwerk-Konzerns.

Veröffentlichte Standards, die noch nicht angewendet werden

Zum Bilanzstichtag waren die folgenden Standards und Interpretationen bereits veröffentlicht und haben das EU Endorsement durchlaufen, sie sind jedoch erst für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

scroll

• IAS 19 "Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge Änderungen an IAS 19"
• Verbesserung der IFRS (Improvements) 2010 - 2012 und 2011 - 2013

Die folgenden Standards und Interpretationen waren zum Stichtag bereits veröffentlicht und zur Anwendung in späteren Jahren vorgesehen, hatten das EU Endorsement Verfahren jedoch noch nicht vollständig durchlaufen:

scroll

• IAS 1 "Abschlusserstellung"
• IAS 16/IAS 38 "Abschreibungsmethoden"
• IAS 16/IAS 41 "Bilanzierung fruchttragender Pflanzen"
• IAS 27 "Equity-Methode im separaten Abschluss eines Investor"
• IFRS 9 "Bilanzierung von Finanzinstrumenten"
• IFRS 10/IAS 28 "Erfolgserfassung bei assoziierten Unternehmen und Joint Ventures"
• IFRS 10/IFRS 12/IAS 28 "Konsolidierungsausnahmen für Investmentgesellschaften"
• IFRS 11 "Gemeinsame Tätigkeiten"
• IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten"
• IFRS 15 "Erfassung von Erlösen"
• IFRIC 21 "Abgaben"
• Verbesserung der IFRS (Improvements) 2012 - 2014

Der Konzern prüft derzeit die Auswirkungen des ab 2017 anzuwendenden IFRS 15. Aus heutiger Sicht ergeben sich aus den übrigen erst in den Folgejahren verpflichtend anzuwenden Standards und Interpretationen keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Alexanderwerk AG.

Die Anwendung der Standards und Interpretationen soll ab dem Zeitpunkt erfolgen, ab dem die Anwendung verbindlich vorgeschrieben ist.

1.5 Kritische Schätzungen und Annahmen sowie Ermessensentscheidungen des Managements bei der Bilanzierung

Die Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, die Einfluss auf Ansatz, Bewertung und Ausweis von Vermögenswerten und Schulden, die Angabe von Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen haben. Diejenigen Schätzungen und Annahmen, die ein wesentliches Risiko in Form einer Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit sich bringen, werden im Nachfolgenden unter den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung sowie zur Bilanz dargestellt. Sie betreffen im Wesentlichen Pensionsverpflichtungen (T€ 2.268, Vorjahr T€ 2.217), aktivierte latente Steuern für Verlustvorträge (T€ 305; Vorjahr T€ 310), Entwicklungskosten (T€ 114; Vorjahr T€ 72) sowie die Festlegung der Nutzungsdauern von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens (T€ 2.347; Vorjahr T€ 1.727). Schätzungen waren zudem anlässlich der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen (T€ 366; Vorjahr T€ 0) notwendig.

Soweit Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, erfolgt eine Einordnung in die nachfolgend beschriebene Fair-Value-Hierarchie:

scroll

Stufe 1: Verwendung von auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierten Preisen
Stufe 2: Verwendung von Inputfaktoren, bei denen es sich nicht um die in Stufe 1 berücksichtigten notierten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt oder indirekt beobachten lassen
Stufe 3: Verwendung von nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierenden Faktoren für die Bewertung des Vermögenswertes oder der Verbindlichkeit

Erläuterungen zu Bewertungstechniken, Eingangsparametern und Auswirkungen auf den Konzernabschluss erfolgen im Folgenden bei den jeweiligen Bilanzpostens."

Schätzungsanpassungen werden zum Zeitpunkt besserer Erkenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

Weiterhin hat das Management wesentliche Ermessensentscheidungen getroffen.

Im Rahmen der Bilanzierung von Fertigungsaufträgen hat die Gesellschaft die percentage-of-completion-Methode angewendet. Hierbei werden Feststellungen über den Fertigungsstand getroffen, die einem gewissen Beurteilungsspielraum unterliegen (cost-to-cost).

Weiterhin bestehen Leasingverhätnisse, bei denen nach Abwägung von Chancen und Risiken sowie der finanziellen Analyse die Entscheidung getroffen wurde, dass diese Leasingverträge die Kriterien eines Finanzierungsleasings erfüllen. Auch hat das Management Ermessensentscheidungen dahingehend getroffen, dass Verlustvorträge zukünftig gemäß der vorliegenden Unternehmensplanung genutzt werden können und demgemäß aktive latente Steuern aufgrund von Verlustvorträgen bilanziert werden. Hinsichtlich vorstehender Punkte wird auf die einzelnen Ausführungen zu den Bilanzposten bzw. zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung hingewiesen.

Eine weitere Ermessensentscheidung wurde betreffend die Behandlung der 25%igen Beteiligung an der Alexanderwerk Produktions GmbH insoweit getroffen, als dass die vertragliche Situation und die sonstigen Umstände eine Einbeziehung im Rahmen der Vollkonsolidierung beginnend in 2014 nicht mehr rechtfertigen.

1.6 Grundlagen der Konsolidierung

Konsolidierungskreis

Im Konsolidierungskreis sind neben der Alexanderwerk AG alle Unternehmen enthalten, welche von dieser beherrscht werden. Die Gesellschaft erlangt die Beherrschung über ein anderes Unternehmen, wenn sie:

Verfügungsmacht über das Beteiligungsunternehmen ausüben kann
Schwankenden Renditen aus ihrer Beteiligung ausgesetzt ist und
die Renditen aufgrund ihrer Verfügungsmacht der Höhe nach bestimmen kann

Die Gesellschaft nimmt eine Neubeurteilung der Frage des Vorliegens einer Beherrschung vor, wenn Tatsachen und Umstände darauf hinweisen, dass sich eines oder mehrere der genannten Kriterien der Beherrschung geändert haben.

Wenn die Gesellschaft keine Stimmenmehrheit besitzt, so liegt gleichwohl Beherrschung vor, wenn sie unter Berücksichtigung aller Umstände und Tatsachen (z.B. potenzielle Stimmrechte oder Rechte aus anderen vertraglichen Vereinbarungen) über die praktische Möglichkeit verfügt, die maßgeblichen Tätigkeiten des Beteiligungsunternehmens einseitig zu bestimmen.

Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt voll konsolidiert, an dem die Beherrschung auf die Alexanderwerk AG übergegangen ist. Es wird zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Beherrschung endet.

In den Konzernabschluss werden neben der Alexanderwerk AG die ausländische Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. sowie die weiteren Konzerngesellschaften AlexanderwerkService GmbH, Alexanderwerk GmbH, Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG und Alexanderwerk Verwaltungs GmbH einbezogen. Im Gegensatz zum Vorjahr wird die Alexanderwerk Produktions GmbH nach Würdigung der oben genannten Beherrschungskriterien ab 2014 nicht mehr voll konsolidiert.

Die im Oktober 2010 gegründete Alexanderwerk Produktions GmbH mit Sitz in Remscheid hat im Geschäftsjahr 2011 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Zu diesem Zweck wurden 75 % der Anteile im Jahr 2011 an drei Investoren veräußert, die bereits in diesem Geschäftsfeld aktiv sind und entsprechendes Know-how in die Gesellschaft einbringen. Die Alexanderwerk AG ist seither mit 25% an der Alexanderwerk Produktions GmbH beteiligt. Die Alexanderwerk-Gruppe ist noch Hauptkunde der Alexanderwerk Produktions GmbH. Der Lieferumfang ist seither vertraglich festgelegt. Im Rahmen des Vorstandswechsels wurde der bestehende Vertrag Anfang 2014 gekündigt. Seither existiert eine neue Vereinbarung, deren Umfang deutlich unter dem des vorherigen Vertrages liegt. Der insoweit abnehmende Grad der (faktischen) Einflussnahmemöglichkeiten des Konzern auf die Geschäftstätigkeit der Alexanderwerk Produktions GmbH rechtfertigt in 2014 die Annahme einer Beherrschung nicht mehr. Demgegenüber wird die Gesellschaft ab 2014 als assoziiertes Unternehmen bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, auf das der Konzern einen maßgeblichen Einfluss ausübt. Dieser liegt vor, wenn die Möglichkeit besteht, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen mitzuwirken.

Die geänderte Berücksichtigung der Alexanderwerk Produktions GmbH hatte zum Zeitpunkt der Entkonsolidierung folgenden Einfluss auf das Bilanzbild des Konzerns:

scroll

Langfristige Vermögenswerte
- Sachanlagen -T€ 61
- Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen (at fair value) +T€ 350
Kurzfristige Vermögenswerte -T€ 2.108
(davon kurzfristige Zahlungsmittel -T€ 564)
Kurzfristige Verbindlichkeiten -T€ 890
(davon kurzfristige Finanzschulden -T€ 200)
Eigenkapital -T€ 961

Die Auswirkungen auf die Darstellung der Ertragssituation werden bei den betreffenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert.

Im Rahmen der Sicherung der Konzernfinanzierung hatte sich die Cantina - lecker essen und trinken - GmbH mit Sitz in Duisburg im Wege einer Kapitalerhöhung mit 49 % der Anteile (nominal € 24.020,00) an der AlexanderwerkService GmbH beteiligt. Die Gesellschafterin hat von dem vereinbarten Agio in Höhe von € 775.980,00 bislang € 225.980,00 eingezahlt. Nachrichtlich wird angegeben, dass die Anteile der Cantina - lecker essen und trinken - GmbH im Jahr 2015 durch die Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG erworben wurden.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Alexanderwerk AG gemäß § 313 Abs. 2 HGB ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Die Beteiligungsquoten sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Angaben betreffend Eigenkapital und Ergebnis beziehen sich auf das Jahr 2014.

scroll

Firma Sitz Währung Anteil

in %
Eigenkapital Ergebnis
Alexanderwerk Inc. Montgomeryville/USA US-$ 100,00* 1.528.160,00 403.127,00
AlexanderwerkService GmbH Remscheid 0 51,00* 1.640.325,58 269.461,16
Alexanderwerk GmbH Remscheid 0 100,00* 1.436.572,61 35.888,39
Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG Remscheid 0 100,00 986.506,88 -359,86
Alexanderwerk Verwaltungs GmbH Remscheid 0 100,00 13.895,98 -2.685,49
Alexanderwerk Produktions GmbH Remscheid 0 25,00 1.346.441,90 342.034,03

* mittelbare Beteiligung über Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG

Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einzelnen Unternehmen wurden entsprechend den Vorschriften zur Einbeziehung in den Konzernabschluss nach einheitlichen Konzernbilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes mit dem Konzernanteil am anteiligen, neubewerteten Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung unter Berücksichtigung der Inanspruchnahme des Erleichterungswahlrechts nach IFRS 1 für die Eröffnungsbilanz. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt zuzüglich den dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Transaktionszeitpunkt bewertet.

Entstehende positive Unterschiedsbeträge werden als Goodwill aktiviert, passive Unterschiedsbeträge werden erfolgswirksam vereinnahmt. Auf konzernfremde Dritte entfallende Anteile am Eigenkapital werden in der Konzernbilanz im Posten "Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern" erfasst.

Aufgrund der ab 2014 nicht mehr in den Konzernabschluss einzuschließenden Alexanderwerk Produktions GmbH, an welcher die Alexanderwerk AG zu 25% beteiligt ist, werden in diesem Jahr erstmals Finanzanlagen in der Bilanz ausgewiesen. Da es sich um einen Beherrschungsverlust ohne Anteilsveräußerung handelte, war bei der Ermittlung des Entkonsolidierungserfolgs statt eines Veräußerungspreises der beizulegende Zeitwert der Beteiligung anzusetzen. Die Folgebewertung erfolgt nach der sog. Equity-Methode. Demnach wird der Fair value der Beteiligung zum Entkonsolidierungszeitpunkt jährlich um die anteiligen Eigenkapitalveränderungen erhöht/vermindert.

Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften sowie Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gebildet.

1.7 Währungsumrechnung

Die im Abschluss eines jeden Konzernunternehmens enthaltenen Posten werden auf Basis der Währung bewertet, die der Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen operiert, entspricht (funktionale Währung). Die Umrechnung der Abschlüsse in die funktionale Währung des Alexanderwerk-Konzerns (Euro) erfolgte für die Bilanzposten - mit Ausnahme des Eigenkapitals - zu Stichtagskursen der EZB. Aufwands- und Ertragsposten einschließlich des Jahresergebnisses wurden zu Jahresdurchschnittskursen der EZB umgerechnet. Das Eigenkapital - mit Ausnahme des Bilanzergebnisses - wurde zu den jeweiligen historischen Kursen umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung der Bilanzen infolge der Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen sowie der Umrechnung des Jahresergebnisses zu Jahresdurchschnittskursen wurden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Im Berichtsjahr wurden € 117.908 Eigenkapital erhöhend (Vorjahr: € 31.482 mindernd) eingestellt.

Fremdwährungstransaktionen werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen und aus Umrechnungen von monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Fremdwährung zu Stichtagskursen resultieren, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Die Wechselkurse für die Währungsumrechnung ergeben sich aus der folgenden Tabelle:

scroll

Mittelkurs zum Bilanzstichtag Jahresdurchschnittskurs
Währung 31.12.2014 31.12.2013 31.12.2014 31.12.2013
--- --- --- --- ---
US Dollar 1,2141 1,3791 1,3285 1,3281

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt mit Ausnahme bestimmter Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, auf Basis der Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Vorjahreswerte wurden ebenfalls auf Grundlage der zum 31. Dezember angewendeten Standards und Interpretationen ermittelt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Töchter sind auf den Stichtag (31. Dezember) des Konzernabschlusses aufgestellt worden; ihnen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde.

2.1 Umsatz- / Ertragsrealisierung

Umsatzerlöse werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem Erzeugnisse oder Waren geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind und der Gefahrenübergang auf den Kunden stattgefunden hat. Die Höhe der Umsatzerlöse muss verlässlich bestimmbar sein, und von der Einbringlichkeit der Forderung muss ausgegangen werden können. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Walzenpressen sowie entsprechenden Serviceleistungen umfassen den erhaltenen beizulegenden Zeitwert ohne Umsatzsteuer, Rabatte und Preisnachlässe. Geschätzte, noch anfallende Kosten im Zusammenhang mit Verkäufen werden durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt.

Erlöse aus Fertigungsaufträgen werden entsprechend des Fertigstellungsgrads erfasst ("Percentage-of-Completion-Method"). Der Fertigstellungsgrad wird nach der "Cost to Cost Method" ermittelt, der sich aus dem Verhältnis der angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt geschätzten Auftragskosten ergibt. Die Auftragskosten umfassen Einzelkosten, die durch die Produktion veranlassten Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen, produktionsbezogene Verwaltungskosten sowie sonstige Kosten, die dem Kunden gesondert in Rechnung gestellt werden können. Auftragsänderungen, Nachforderungen oder Leistungsprämien werden berücksichtigt, sofern sie wahrscheinlich zu Erlösen führen, deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.

Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten des Auftrags zuzüglich des anteiligen Gewinns entsprechend dem erreichten Fertigstellungsgrad. Verluste aus Fertigungsaufträgen werden unabhängig vom erreichten Fertigungsgrad sofort in voller Höhe in dem Geschäftsjahr erfasst, in dem die Verluste erkennbar werden. Sofern die angefallenen Auftragskosten sowie die erfassten Gewinne und Verluste die Teilabrechnung übersteigen, wird der Überschuss als Vermögenswert aktiviert. Der Ausweis erfolgt in dem Posten "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen". Bis zur Höhe des aktivischen Ansatzes werden die Anzahlungen auf Fertigungsaufträge verrechnet, im übrigen separat passivisch ausgewiesen.

2.2 Betriebliche Aufwendungen und Erträge

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung, Aufwendungen für Werbung und Absatzförderung sowie sonstige absatzbezogene Aufwendungen zum Zeitpunkt des Anfalls als Aufwand erfasst. Aufwendungen für Forschung werden sofort ergebniswirksam erfasst. Zinsen und sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand der Periode behandelt.

Die Erfassung von sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistung erbracht, die Höhe der Erträge zuverlässig ermittelbar ist und der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern hinreichend wahrscheinlich zufließen wird.

Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht unter Berücksichtigung der ausstehenden finanziellen Vermögenswerte und Schulden und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Der anzuwendende Zinssatz ist genau der Zinssatz, der die geschätzten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse und -abflüsse über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswertes auf den Nettobuchwert des Vermögenswertes abzinst.

2.3 Immaterielle Vermögenswerte

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten für Technologieprojekte und Dienstleistungsprodukte werden zu Herstellungskosten aktiviert, soweit die von IAS 38 geforderte technische Realisierbarkeit und Fähigkeit zur Nutzung sowie die Verfügbarkeit der erforderlichen Ressourcen sichergestellt, eine eindeutige Aufwandszurechnung möglich und die beabsichtigte Vollendung und Vermarktung sowie die voraussichtliche Erzielung wirtschaftlichen Nutzens nachgewiesen ist. Die Herstellungskosten umfassen die direkt und indirekt der Entwicklungsphase zurechenbaren Kosten. Aktivierte Entwicklungskosten werden ab dem Produktionsstart über den erwarteten Produktlebenszyklus, der in der Regel drei Jahre beträgt, linear abgeschrieben. Solange ein Entwicklungsprojekt nicht abgeschlossen ist, erfolgt mindestens einmal jährlich eine Überprüfung der Werthaltigkeit der aufgelaufenen aktivierten Beträge. Entwicklungsaufwendungen, welche die Kriterien von IAS 38 nicht erfüllen sowie sämtliche Forschungsaufwendungen werden sofort ergebniswirksam erfasst. Das betraf im Geschäftsjahr 2014 Aufwendungen in Höhe von T€ 181 (Vorjahr T€ 402).

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Entgeltlich - und nicht im Zusammenhang mit Beteiligungserwerben - erworbene Patente, Lizenzen und Warenzeichen sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte werden zu ihren historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst.

Immaterielle Vermögenswerte, deren Nutzungsdauern ermittelt werden können, werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen drei bis acht Jahre.

2.4 Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen sowie darüber hinausgehenden Wertminderungen bewertet.

Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten

Grundstücke werden grundsätzlich nicht abgeschrieben.

Für Gebäude gilt eine Abschreibungsdauer von in der Regel 50 Jahren.

Technische Anlagen und Maschinen

Die Nutzungsdauern zur Berechnung der planmäßigen Abschreibung der Anschaffungskosten dieser Anlagen betragen überwiegend drei bis zehn Jahre.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden nach Maßgabe der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung eines Restbuchwertes ausschließlich linear und zeitanteilig abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibungsdauer der Anschaffungskosten der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt überwiegend zwei bis zehn Jahre.

Als Finanzierungsleasing eingestufte gemietete Sachanlagen werden in Höhe des beizulegenden Zeitwertes beziehungsweise des niedrigeren Barwertes der Leasingraten aktiviert und über die Nutzungsdauer oder kürzere Vertragsdauer abgeschrieben. Eine Überprüfung der Wertansätze hat zu keinem Wertminderungsbedarf geführt.

Im Geschäftsjahr 2014 bestanden folgende Leasingverträge, die als Finanzierungsleasing einzustufen sind (sale and lease back):

scroll

Buchwert
Anlagekategorie Anschaffungskosten

T€
31.12.2014

T€
31.12.2013

T€
Vertragslaufzeit Zinssatz
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 55 0 9 Juli 2011 - Dez. 2014 5,3 %
Technische Anlagen/Maschinen 216 31 93 Dez. 2011 - Juni 2015 7,1 %

2.5 Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen

Wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Buchwerte von immateriellen Vermögenswerten oder Sachanlagen wertgemindert sein könnten, ist nach IAS 36 ein Wertminderungstest durchzuführen. Im Geschäftsjahr 2014 lagen solche Anhaltspunkte nicht vor.

2.6 Latente Steueransprüche

Aktive und passive latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen und für steuerliche Verlustvorträge abgegrenzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt zu dem am Bilanzstichtag für Veranlagungszeiträume ab 2014 gültigen bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Anwendung kommenden Steuersatz, im Inland in Höhe von 32,975 % (Vorjahr: 32,975 %).

Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem zu versteuerndes Einkommen für die Nutzung der abzugsfähigen temporären Differenzen wahrscheinlich zur Verfügung stehen wird.

Veränderungen der latenten Steuern in der Bilanz führen grundsätzlich zu latentem Steueraufwand bzw. -ertrag. Soweit die Veränderung latenter Steuern aus Sachverhalten resultiert, die direkt im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis erfasst wurden, wird auch die Veränderung der latenten Steuern in dem entsprechenden Posten berücksichtigt.

Für die Bildung von Steuerrückstellungen und latenten Steuerabgrenzungsposten müssen Schätzungen vorgenommen werden. Daneben sind Schätzungen vorzunehmen, um bestimmen zu können, ob aktive latente Steuern anzusetzen sind oder eine Wertberichtigung notwendig ist.

Es bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Auslegung komplexer Steuervorschriften sowie der Höhe und des Zeitpunkts künftiger zu versteuernder Einkünfte. Unterschiede zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und unseren Annahmen oder künftige Änderungen dieser Annahmen können Änderungen des Steuerergebnisses in künftigen Geschäftsjahren bedeuten.

2.7 Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und Schulden

Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und Schulden waren in den Geschäftsjahren 2013 und 2014 nicht vorhanden.

2.8 Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren Wert von Anschaffungskosten und realisierbarem Nettoveräußerungspreis abzüglich noch anfallender Kosten. Die Anschaffungskosten werden auf der Basis der gewogenen durchschnittlichen Beschaffungspreise ermittelt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden - soweit keine auftragsbezogene Fertigung vorliegt und in diesem Fall die "Percentage-of-Completion"-Methode angewendet wird - zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Fertigungslöhne einbezogen sind. Liegt der realisierte Nettoveräußerungspreis abzüglich noch anfallender Kosten unter den Herstellungskosten, kommt dieser Wert zum Ansatz.

Die Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und Auftragsverlusten ergeben, werden durch zusätzliche Abwertungen berücksichtigt.

Fremdkapitalkosten waren nicht zu aktivieren.

2.9 Originäre finanzielle Vermögenswerte

Die originären finanziellen Vermögenswerte gliedern sich in folgende Kategorien:

(1) Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte ("at fair value through profit or loss")

(2) Kredite und Forderungen ("loans and receivables")

(3) Bis zur Endfälligkeit gehaltene finanzielle Vermögenswerte ("held to maturity")

(4) Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte ("available for sale")

Bei erstmaliger Erfassung werden die originären finanziellen Vermögenswerte mit ihrem beizulegenden Zeitwert (soweit nicht zur Kategorie (1) gehörig zuzüglich etwaiger Transaktionskosten) angesetzt. Bei der Erstbewertung entspricht der beizulegende Zeitwert grundsätzlich dem Transaktionspreis, d.h. der hingegebenen oder der empfangenen Gegenleistungen.

Nach dem erstmaligen Ansatz werden die originären finanziellen Vermögenswerte je nach der Kategorie, zu der sie gehören, entweder mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Kredite und Forderungen

Kredite und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit fixen bzw. bestimmbaren Zahlungen, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind. Sie entstehen, wenn der Alexanderwerk-Konzern einem Schuldner Geld, Güter oder Dienstleistungen bereitstellt. Sie zählen zu den kurzfristigen Vermögenswerten mit Ausnahme solcher, die erst zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag fällig werden. Letztere werden als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen. Diese Kategorie umfasst verzinsliche Forderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen sowie Zahlungsmittel und -äquivalente.

Kredite und Forderungen ("loans and receivables"), die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten, abzüglich der Wertminderungen unter Verwendung der Effektivzinsmethode, bilanziert. Die Anschaffungskosten entsprechen grundsätzlich dem Nominalbetrag. Soweit Vermögenswerte dieser Kategorie nicht marktgerecht verzinst werden, wurden diese mit dem Barwert erfasst. Wertminderungen ("impairments") werden vorgenommen, wenn objektive Anhaltspunkte für eine nicht vertragsgemäße Erfüllung vorliegen. Die Höhe der Wertminderungen bemisst sich aus der Differenz zwischen Buchwert und dem unter Verwendung des Effektivzinssatzes ermittelten Barwert der zukünftigen Cashflows.

Zahlungsmittel und -äquivalente sind Kassenbestände sowie sofort verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten.

Unverzinsliche originäre finanzielle Vermögenswerte mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Hierbei wird ein marktüblicher Zinssatz angewendet. Zweifelhafte Forderungen werden mit dem Betrag angesetzt, der aufgrund historischer Ausfallquoten für realisierbar gehalten wird.

Sobald bekannt wird, dass eine bestimmte Forderung oder sonstiger Vermögenswert mit Risiken behaftet ist, welche über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehen (z. B. mangelnde Bonität des Schuldners, Uneinigkeit über Bestehen oder Höhe der Forderung, mangelnde Durchsetzbarkeit der Forderung aus rechtlichen Gründen usw.), wird die Forderung bzw. der sonstige Vermögenswert geprüft und - wenn die Umstände darauf schließen lassen, dass die Forderung bzw. der sonstige Vermögenswert uneinbringlich ist - abgeschrieben.

Anderweitige originäre finanzielle Vermögenswerte existieren im Alexanderwerk-Konzern nicht.

2.10 Originäre finanzielle Verbindlichkeiten

Die originären finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich im Alexanderwerk-Konzern aus Finanzschulden (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten), Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten zusammen.

Verbindlichkeiten werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, sofern der Alexanderwerk-Konzern nicht das unbedingte Recht hat, die Verbindlichkeit erst mindestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag zu begleichen. Verbindlichkeiten werden i. d. R. bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert, nach Abzug von Transaktionskosten, angesetzt. In den Folgeperioden werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet; jede Differenz zwischen Auszahlungsbetrag (nach Transaktionskosten) und Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Verbindlichkeit unter Anwendung der Effektivzinsmethode in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

2.11 Bilanzierung von Derivaten

Derivative Finanzinstrumente wurden in der Vergangenheit im Alexanderwerk-Konzern ausschließlich für Sicherungszwecke im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit angesetzt. Im Geschäftsjahr 2014 wurden keine derivaten Finanzinstrumente eingesetzt.

2.12 Eigenkapital

Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien) werden als Eigenkapital klassifiziert.

Kosten, die direkt der Ausgabe von neuen Aktien oder Optionen zuzurechnen sind, werden im Eigenkapital, um Steuervorteile gemindert, von den Emissionserlösen abgesetzt.

Als Eigenkapital des Konzerns werden weiterhin Zuzahlungen der Aktionäre in das Gesellschaftsvermögen (Agio) sowie die durch den Konzern in früheren Geschäftsjahren erwirtschafteten Ergebnisse ausgewiesen. Ferner enthält das Eigenkapital Differenzen aus der Währungsumrechnung des Jahresabschlusses der amerikanischen Tochtergesellschaft.

Als Anteile von nicht beherschenden Gesellschaftern wird der Anteil des Minderheitsgesellschafters an der AlexanderwerkService GmbH (49 %) ausgewiesen. Die im Vorjahr in den Konzernabschluss eingeschlossene Alexanderwerk Produktions GmbH ist im Berichtsjahr nicht mehr zu konsolidieren. Im Vorjahr wurden Anteile fremder Gesellschafter an der Alexanderwerk Produktions GmbH von 75 % berücksichtigt. Die Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern sind im Eigenkapital in Höhe von € 1.211.004 (Vorjahr: € 2.040.536) berücksichtigt.

Nach Verrechnung des Konzern-Jahresüberschusses von € 933.433 (Vorjahr: € 1.719.759) ergibt sich zum 31. Dezember 2014 ein positives Konzerneigenkapital in Höhe von € 1.308.286 (Vorjahr: € 1.311.282).

Da die Muttergesellschaft Alexanderwerk AG zum Bilanzstichtag weiterhin bilanziell überschuldet ist, haben Vorstand und Aufsichtsrat einen Überschuldungsstatus erstellt. Demnach stehen dem buchmäßig negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven zum Ausgleich der bilanziellen Überschuldung gegenüber. Aus Vorstehendem sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre Tochtergesellschaften ergibt sich eine positive Fortführungsprognose. Auf der Grundlage der mittelfristigen Ertrags- und Finanzplanung sowie ausgehend von einer bereits zum Stichtag deutlich verbesserten Liquiditätssituation gehen beide Gremien davon aus, die bilanzielle Überschuldung im Einzelabschluss mittelfristig überwinden zu können.

2.13 Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen

Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungsplänen ("defined benefit plans") werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method") gemäß IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) bewertet. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen ("defined benefit obligation") auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet und auf ihren Barwert abgezinst. Bei der Bewertung werden Annahmen über die zukünftige Entwicklung bestimmter Parameter, die sich auf die künftige Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Abweichungen zwischen den getroffenen Annahmen und den tatsächlich eingetretenen Entwicklungen oder Änderungen von versicherungsmathematischen Annahmen können zu versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten führen. Die Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste erfolgt aufgrund der Änderung des IAS 19 unmittelbar im Eigenkapital (Konzern-Gesamtergebnis).

Für Zwecke der Bewertung der Pensionsverpflichtungen werden jährlich zum Bilanzstichtag versicherungsmathematische Gutachten erstellt.

Im Rahmen der beitragsorientierten Altersversorgungspläne (z.B. Direktversicherungen) werden die einzahlungspflichtigen Beiträge unmittelbar als Aufwand verrechnet. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden dafür nicht gebildet, da die Alexanderwerk AG in diesen Fällen neben der Verpflichtung zur Prämienzahlung keiner zusätzlichen Verpflichtung unterliegt.

Übrige Rückstellungen

Übrige Rückstellungen werden gebildet, sofern rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und wahrscheinlich zu einem Mittelabfluss führen werden. Darüber hinaus muss die Schätzung der Höhe der Verpflichtung verlässlich möglich sein. Für zukünftige operative Verluste werden keine Rückstellungen gebildet.

Wenn eine Anzahl gleichartiger Verpflichtungen besteht, wird die Wahrscheinlichkeit eines Nutzenabflusses auf Basis der Gruppe dieser Verpflichtungen als Ganzes ermittelt.

Die Rückstellungen werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag berechneten Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zu erwartender Kostensteigerungen angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst.

2.14 Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Existenz erst durch das Eintreten eines oder mehrerer ungewisser zukünftiger Ereignisse bestätigt wird, die jedoch außerhalb des Einflussbereiches des Alexanderwerk-Konzerns liegen. Ferner können gegenwärtige Verpflichtungen dann Eventualverbindlichkeiten darstellen, wenn die Wahrscheinlichkeit des Abflusses von Ressourcen nicht hinreichend wahrscheinlich für die Bildung einer Rückstellung ist und/oder die Höhe der Verpflichtung nicht ausreichend zuverlässig geschätzt werden kann.

2.15 Finanzrisikomanagement

Die Alexanderwerk AG ist als international tätiger Konzern verschiedensten finanziellen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören insbesondere:

das Kredit- und Ausfallrisiko,
das Liquiditätsrisiko und
das Marktrisiko (beinhaltet: Wechselkursrisiko, Zinsrisiko und Marktpreisrisiko).

Wesentliche Risikokonzentrationen bestanden im Geschäftsjahr in keinem dieser Bereiche. Das übergreifende Finanzrisikomanagement des Konzerns ist auf die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen an den Finanzmärkten fokussiert und zielt darauf ab, potenziell negative Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns zu minimieren. Das Risikomanagement erfolgt bei der Alexanderwerk AG und bei den einzelnen operativen Einheiten des Konzerns, wobei die durch den Vorstand festgelegten Richtlinien und Grundsätze berücksichtigt werden. Dabei werden finanzielle Risiken bereits in enger Zusammenarbeit mit der Konzernfinanzabteilung identifiziert, bewertet und gesichert. Der Aufbau eines zentralen und konzernweiten Risikomanagements innerhalb der Konzernfinanzabteilung wird weiter optimiert. In diesem Zusammenhang werden für die konzernweite Risikopolitik entsprechende Richtlinien, die sich an den gesetzlichen Vorgaben orientieren, fortlaufend ausgearbeitet und verbessert.

Kredit- und Ausfallrisiko

Das Kredit- und Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher auch maximal in Höhe der Ansprüche aus dem positiven beizulegenden Zeitwert ("Fair Value") gegenüber dem jeweiligen Partner. Zur Minimierung dieses Risikos werden Geschäfte lediglich mit kreditwürdigen Vertragspartnern abgeschlossen, deren Bonität z.B. durch Kreditauskünfte bzw. anhand von historischen Daten der bisherigen Geschäftsbeziehung geprüft wird. Dem Ausfallrisiko wird darüber hinaus durch weitere Sicherungsmaßnahmen begegnet, wie z.B. Bürgschaften. Zudem existieren Handlungsvorschriften, die sicherstellen, dass Verkäufe an Kunden nur getätigt werden, wenn der Kunde in der Vergangenheit ein angemessenes Zahlungsverhalten aufgewiesen hat.

Dem verbleibenden Risiko aus originären Finanzinstrumenten wird durch Wertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen. Wertberichtigungen sind unmittelbar von den entsprechenden Bilanzpositionen abgesetzt. Zum Bilanzstichtag waren 7,0 % der Kredite und Forderungen (Vorjahr: 17,0 %) im Wert gemindert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen zum überwiegenden Teil die Alexanderwerk GmbH sowie die Alexanderwerk Inc. (USA). Der Alexanderwerk-Konzern erstellt für seine überwiegend langjährigen Kunden selbst kein standardisiertes Bonitätsrating.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit in ausreichender Höhe Finanzmittel für die Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebes beschaffen zu können.

Ein wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos ist eine exakte Finanzplanung, welche auf Wochen-, Monats- und Jahresbasis erfolgt. Die geringe Liquiditätsdecke und die Eigenschaft des Maschinenbaus, dass Aufträge vom Alexanderwerk-Konzern vorfinanziert werden müssen, tragen dazu bei, dass der Alexanderwerk-Konzern einen erhöhten Liquiditätsbedarf hat.

Zur Verbesserung der Liquidität wurden in 2011 Anlagegegenstände veräußert und zurückgeleast (Finance Lease, vgl. 2.4).

Die Fälligkeiten der Zahlungsströme der wesentlichen finanziellen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

scroll

Kurzfristige Finanzschulden Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Langfristige Finanzschulden
Buchwert 3.471.947 2.083.642 2.308.745 624.976
Cash Flows 2015
Zinsen 0 0 0 0
Tilgung 3.471.947 2.083.642 2.308.745 0
Cash Flows 2016
Zinsen 0 0 0 19.395
Tilgung 0 0 0 181.109
Cash Flows 2017
Zinsen 0 0 0 13.034
Tilgung 0 0 0 166.952
Cash Flows 2018
Zinsen 0 0 0 7.026
Tilgung 0 0 0 172.959
Cash Flows 2019
Zinsen 0 0 0 1.261
Tilgung 0 0 0 103.956

In 2011 wurde das zuvor zum 15. September 2011 endfällige Darlehen der Landesbank Baden-Württemberg in Höhe von T€ 2.050 in ein Tilgungsdarlehen mit Laufzeit bis zum 15. September 2015 umgewandelt. Die in 2015 fälligen Tilgungsleistung sind als kurzfristige Finanzverbindlichkeiten erfasst, der nach dem 31. Dezember 2015 fällige Restbetrag aus dem Darlehen wird in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen und in der Cashflowplanung für die Folgejahre entsprechend berücksichtigt.

Der Vorstand geht aufgrund der Ergebnis- und Finanzplanung und der Auftragslage davon aus, dass die Alexanderwerk-Gruppe ihren finanziellen Verpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb in dem oben genannten Zeitraum nachkommen kann.

Marktrisiko

Unter Marktrisiko versteht man das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflow eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktpreise schwankt. Unter Marktrisiko werden das Wechselkursrisiko, das Zinsrisiko sowie sonstige Preisrisiken subsumiert.

Wechselkursrisiken können aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen als auch der operativen Geschäftstätigkeit entstehen und basieren auf Wechselkursänderungen verschiedener Fremdwährungen. Zur Begrenzung des daraus entstehenden Risikos können im Bedarfsfall beispielsweise Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen oder Swaps (Zins- und/oder Währungsswaps) eingesetzt werden.

Wechselkursrisiken können sich bei der US-Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. ergeben. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und dem US-Dollar werden derzeit im Alexanderwerk-Konzern nicht vorgenommen. Der Alexanderwerk-Konzern ist auch in den übrigen Bereichen aufgrund von Fakturierungen gegenüber ausländischen Kunden in US-Dollar dem Wechselkursrisiko gegenüber dem US-Dollar ausgesetzt. Die Sensitivitätsanalyse des Konzerns untersucht die Auswirkungen eines 10%-igen Anstiegs/Falls des Euro gegenüber dem US-Dollar und beinhaltet lediglich ausstehende, auf fremde Währung lautende monetäre Positionen. Bei Nominalwerten von T€ -1.030 (Vorjahr: T€ -1.203) ergäbe sich ein Effekt vor Steuern auf das Jahresergebnis bzw. das Eigenkapital des Konzerns von T€ -103 (Vorjahr: T€ -120).

Das Zinsrisiko resultiert aus Änderungen der Marktzinssätze, insbesondere bei mittel- und langfristig variabel verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7.

Durch das variabel verzinsliche Darlehen der Landesbank Baden-Württemberg/Rheinland Pfalz Bank unterliegt die Alexanderwerk AG einem Zinsänderungsrisiko.

Die Sensitivitätsanalyse für Zinsrisiken stellt den Effekt des risikovariablen Marktzinssatzes auf das Eigenkapital sowie das Ergebnis dar. Wenn das Marktzinsniveau im Geschäftsjahr 2014 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, wären das Eigenkapital und das Ergebnis um T€ 31 (Vorjahr T€ 26) niedriger (höher) gewesen.

Im Rahmen der sonstigen Preisrisiken verlangt die Regelung des IFRS 7 insbesondere eine Darstellung der Auswirkung von hypothetischen Änderungen von Risikovariablen auf den Preis von Finanzinstrumenten. Dabei kommen neben den Risiken aus der Rohstoffbeschaffung insbesondere Börsenkurse oder Indizes als Risikovariablen in Betracht. Um wesentliche Risiken aus der Rohstoffbeschaffung auszuschließen, werden bei den betroffenen operativen Einheiten Rahmenverträge mit einer Laufzeit von zumeist einem Jahr mit den Lieferanten abgeschlossen, um so größere Risiken auszuschließen. Wenn die relevanten Rohstoffpreise im Berichtsjahr 2014 um 10 % höher (niedriger) gewesen wären, dann wären das Eigenkapital und das Ergebnis des Alexanderwerk-Konzerns um T€ 338 (Vorjahr T€ 213) niedriger (höher) gewesen.

3. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

3.1 Umsatzerlöse

Die Aufteilung der Konzernumsätze nach Absatzgebieten ist den nachfolgenden Tabellen zu entnehmen. Umsätze werden fast ausschließlich aus dem Verkauf von Gütern und zugehörigen Dienstleistungen erzielt.

Umsatz nach Absatzgebieten

scroll

in Euro 2014 2013
Umsatzerlöse Inland Industrie 875.847 1.295.404
Umsatzerlöse Ausland Industrie 16.606.434 20.538.928
Gesamt 17.482.281 21.834.332

In den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2014 ist ein Betrag von € 857.457 (Vorjahr € 550.265) enthalten gemäß dem Fortschritt in Fertigung befindlicher Aufträge (percentage of completion). Die Anwendung der PoC-Methode führte zu einer Gewinnrealisierung von € 368.267 (Vorjahr € 101.227).

3.2 Veränderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen

Die ausgewiesenen Bestandsveränderungen betreffen nicht kundenspezifische Projekte. Im Verlaufe des Geschäftsjahres 2014 wurden zuvor dem Vorratsvermögen zugeordnete Anlagen als Anlagevermögen (Technische Anlagen und Maschinen) umklassifiziert. Diese Anlagen werden u.a. zu Vermietungs- und Demonstrationszwecken vorgehalten. Eine Umgliederung der Bestandsveränderungen in die aktivierten Eigenleistungen erfolgte nicht.

3.3 Sonstige betriebliche Erträge

scroll

in Euro 2014 2013
Erträge aus Nebengeschäften 361.192 92.289
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 93.836 34.643
Erträge aus wertberichtigten Forderungen 186.018 41.850
Entschädigungen 271.696 0
Übrige sonstige betriebliche Erträge 284.917 207.659
Gesamt 1.197.659 376.441

Im Alexanderwerk-Konzern werden sämtliche Erlöse im Zusammenhang mit nicht unmittelbar dem Kerngeschäft zuzurechnenden Leistungen (z. B. aus Vermietung und Verpachtung sowie aus dem Verkauf von Vorführmaschinen) in den "Sonstigen betrieblichen Ertrügen" ausgewiesen.

3.4 Materialaufwand

In den Materialaufwendungen sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren und Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten.

scroll

in Euro 2014 2013
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bez. Waren 6.476.448 4.503.209
Aufwendungen für bezogene Leistungen 445.036 265.069
Gesamt 6.921.484 4.768.278

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren enthalten Aufwendungen für Fertigungsaufträge entsprechend dem Leistungsfortschritt (percentage of completion) in Höhe von € 489.190 (Vorjahr: € 449.037).

Die Materialaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht, da die Bearbeitungskosten aufgrund der Entkonsolidierung der Alexanderwerk Produktions GmbH in diesem Posten enthalten sind (Vorjahr Personalaufwand in Höhe von T€ 1.899)

3.5 Personalaufwand

scroll

in Euro 2014 2013
Löhne und Gehälter 4.863.996 6.385.145
Sozialabgaben 779.255 1.043.023
Altersversorgung 35.672 89.509
Gesamt 5.678.923 7.517.677

In den Sozialabgaben sind Beitragsanteile zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von € 520.241 (Vorjahr: € 491.504) enthalten ("beitragsorientierter Plan"). Im Vorjahr waren Personalaufwendungen der Alexanderwerk Produktions GmbH mit T€ 1.899 enthalten).

Durchschnittlich Beschäftigte

scroll

2014 2013
Alexanderwerk AG
Angestellte 5 5
Gewerblich 0 0
Auszubildende 0 0
Zwischensumme 5 5
AlexanderwerkService GmbH
Angestellte 10 8
Zwischensumme 10 8
Alexanderwerk Inc.
Angestellte 6 5
Zwischensumme 6 5
Alexanderwerk GmbH
Angestellte 69 60
Gewerblich 0 0
Auszubildende 4 5
Zwischensumme 73 65
Alexanderwerk Produktions GmbH
Angestellte / 5
Gewerblich / 25
Auszubildende / 3
Zwischensumme / 33
Gesamt 94 116

3.6 Abschreibungen

In dieser Position werden Abschreibungen, die die planmäßige Verteilung der Anschaffungskosten auf die wirtschaftliche Nutzungsdauer darstellen, ausgewiesen.

scroll

in Euro 2014 2013
Abschreibungen auf immat. Vermögenswerte und Sachanlagen 281.834 462.284
Gesamt 281.834 462.284

3.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen

scroll

in Euro 2014 2013
Sonderkosten des Vertriebs 1.585.392 1.308.920
Rechts- und Beratungskosten 1.640.619 1.288.253
Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen 903.840 1.294.173
Werbe- und Reisekosten 218.322 496.655
Reparatur und Instandhaltung 46.323 638.981
KFZ-Kosten 112.988 147.415
Versicherungskosten und Beiträge 229.627 174.791
Verwaltungsaufwendungen 205.855 232.311
Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsausfälle 32.609 232.597
Fremdpersonal 0 162.526
Übrige sonstige Aufwendungen 344.939 336.803
Gesamt 5.320.514 6.313.424

3.8 Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen

Das Zinsergebnis in 2014 betrügt € -274.615 (Vorjahr: € -265.113). Im Wesentlichen wird der Zinsaufwand durch Darlehen und die Inanspruchnahme der Kontokorrentrahmen verursacht. Im Finanzergebnis werden Finanzaufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 70 (Vorjahr: T€ 106) ausgewiesen.

3.9 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteueraufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

scroll

in Euro 2014 2013
Tatsächliche Ertragsteuern 158.827 615.708
davon periodenfremd 0 0
Latente Ertragsteuern 219.299 453.678
Gesamt 378.126 1.069.386

Die tatsächlichen Steuern entfallen ausschließlich auf die konsolidierten Tochtergesellschaften.

scroll

in Euro 2014 2013
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 1.311.559 2.789.145
Erwartete Steuer 432.487 919.721
Abweichende lokale Bemessungsgrundlage -216.861 -370.068
Abweichende Besteuerung der ausländischen Tochtergesellschaft -44.982 45.315
Ergebniswirksame Wertminderung der latenten Steuern 219.300 453.679
Sonstige -11.818 20.740
effektiver Steueraufwand 378.126 1.069.386
effektiver Steuersatz (in %) 28,83% 38,34%

Die steuerliche Überleitungsrechnung zeigt die Entwicklung von den erwarteten zu den effektiven Ertragsteuern der Gewinn- und Verlustrechnung. Die effektiven Ertragsteuern schließen die tatsächlichen Ertragsteuern und die latenten Ertragsteuern ein. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 32,975 % und setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, dem darauf entfallenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % und der Gewerbesteuer von 17,15 % zusammen.

3.10 Ergebnis je Aktie

Nach IAS 33 "Earnings per share" ergibt sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie durch Division des Konzernergebnisses durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der in Umlauf befindlichen Stammaktien wie folgt:

scroll

in Euro 2014 2013
Konzernergebnis nach Steuern (Anteil der Aktionäre der Alexanderwerk AG) 801.397 1.034.185
Ergebnis des fortgeführten Bereichs (Anteil der Aktionäre der Alexanderwerk AG) 801.397 1.034.185
Durchschnittliche gewichtete Anzahl an Aktien (Stück) 1.800.000 1.800.000
Ergebnis je Aktie des fortgeführten Bereichs 0,45 0,57

Ein abweichendes verwässertes Ergebnis je Aktie ergibt sich für das Geschäftsjahr 2014 nicht.

4. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ

4.1 Immaterielle Vermögenswerte

Die fremdbezogenen Lizenzen, Software, ähnliche Rechte und Werte sowie die aktivierten Entwicklungskosten haben bestimmbare Nutzungsdauern. Die Abschreibungen darauf betrugen T€ 16 (Vorjahr: T€ 18). Weitere Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte wurden nicht vorgenommen. In den immateriellen Vermögesnwerten waren im Vorjahr geleaste Vermögenswerte mit T€ 9 enthalten.

scroll

in Euro Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Entwicklungskosten Gesamt
Stand 01.01.2014 26.861 71.713 98.574
Zugänge 0 42.567 42.567
Wertminderungen 15.649 0 15.649
Abgänge 0 0 0
Stand 31.12.2014 11.212 114.280 125.492

Für weitergehende Informationen wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) verwiesen.

4.2 Sachanlagen

scroll

in Euro Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Gesamt
Stand 01.01.2014 55.279 1.407.553 264.663 1.727.495
Währungsumrechnungsdifferenz 0 -36.842 -12.279 -49.121
Zugänge 0 1.080.534 68.074 1.148.608
Wertminderungen 2.500 209.537 54.148 266.185
Abgänge 16.254 137.054 36 153.344
Umbuchungen 0 0 0 0
Entkonsolidierung AWP -2.367 -42.559 -15.522 -60.448
Stand 31.12.2014 34.158 2.062.095 250.753 2.347.005

Im Sachanlagevermögen von T€ 2.347 (Vorjahr T€ 1.727) sind geleaste Technische Anlagen und Maschinen in Höhe von T€ 31 (Vorjahr: T€ 93) enthalten. Die betreffenden Vermögenswerte sind aufgrund der Gestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasingverträge als Finanzierungsleasing zu klassifizieren und somit dem Alexanderwerk-Konzern als wirtschaftlichem Eigentümer zuzurechnen.

Für weitergehende Informationen wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) verwiesen.

Für die von einer Bank zur Verfügung gestellten Kontokorrentkreditlinien sowie für die gewährten Darlehen bestehen Sicherungsübereignungen für Sachanlagen im Wert von T€ 1.003 (Vorjahr: T€ 611).

4.3 Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen

Der Posten betrifft in voller Höhe die Anteile an der zum 1. Januar 2014 entkonsolidierten Alexanderwerk Produktions GmbH. Diese wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Bewertung erfolgte auf Basis erwarteter Cash Flows (Bewertungsparameter der Stufe 3 der Fair Value Hierarchie) unter Anwendung gängiger Multiplikatoren. Es ergab sich ein Entkonsolidierungserfolg in Höhe von T€ 32, der in dem Posten "Zinsen und ähnliche Erträge" enthalten ist. Der Wertansatz zum 1. Januar 2014 wurde unter Berücksichtigung des anteiligen Ergebnisses 2014 und einer erfolgten Ausschüttung fortentwickelt.

4.4 Aktive latente Steuern, passive latente Steuern und Rückstellungen für laufende Ertragsteuern

Zum Bilanzstichtag verfügt die Alexanderwerk AG - entsprechende Veranlagung vorausgesetzt - über nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge zur Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 6.439 und Gewerbesteuer in Höhe von T€ 5.494. Eine Aktivierung latenter Steuern wurde in dem Umfang vorgenommen, in dem für die einzelne Gesellschaft hinreichend wahrscheinlich ist, dass zukünftige zu versteuernde Ergebnisse zur Verfügung stehen werden, gegen die die noch nicht genutzten steuerlichen Verluste verrechnet werden können.

Die Alexanderwerk Inc. verfügt über keine Verlustvorträge zur US-amerikanischen Körperschaftsteuer.

Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven und passiven latenten Steuern betreffen temporäre Differenzen aus folgenden Sachverhalten:

Latente Steuererstattungsansprüche und - schulden

scroll

in Euro 2014 2013
Latente Steueransprüche 918.994 817.979
Latente Steuerschulden -811.413 -616.282
Gesamt 107.581 201.697

scroll

2014

in Euro
Anfangsbestand erfolgswirksam in der GuV erfasst

(-) = Aufwand
erfolgsneutral erfasst Endbestand
Steuerliche Verlustvorträge 309.610 -4.921 0 304.689
Temporäre Differenzen
Pensionsverpflichtungen 261.643 38.084 45.640 345.367
Finanzierungsleasing 13.853 -830 0 13.023
Entwicklungskosten -23.647 -14.410 0 -38.057
Percentage-of-Completion -33.380 -88.056 0 -121.436
Sachanlagen -70.822 -172.208 0 -243.030
Konsolidierungseffekte (saldiert) -255.561 23.042 79.544 -152.975
-107.914 -214.378 125.184 -197.108
Gesamt 201.697 -219.299 125.184 107.581

scroll

2013

in Euro
Anfangsbestand erfolgswirksam in der GuV erfasst

(-) = Aufwand
erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst Endbestand
Steuerliche Verlustvorträge 604.311 -294.700 0 309.610
Temporäre Differenzen
Pensionsverpflichtungen 459.274 -172.661 -24.970 261.643
Finanzierungsleasing 13.198 655 0 13.853
Entwicklungskosten -23.647 0 0 -23.647
Percentage-of-Completion -88.855 55.475 0 -33.380
Sachanlagen -11.929 -58.893 0 -70.822
Konsolidierungseffekte (saldiert) -272.007 16.446 0 -255.561
76.034 -158.978 -24.970 -107.914
Gesamt 680.345 -453.678 -24.970 201.697

Die latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen (€ 107.581, Vergleichswert Vorjahr: € 201.697). Aus der Entkonsolidierung der Alexanderwerk Produktions GmbH ergab sich ein Abgang passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 79.544

Die Veränderungen der latenten Steuern im Zusammenhang mit den ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurde mit € -45.640 (Vorjahr € -24.970) erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis ausgewiesen.

4.5 Vorräte

Die Vorräte des Konzerns setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

scroll

in Euro 31.12.2014 31.12.2013
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 298.680 121.569
Unfertige Erzeugnisse 1.741.611 1.133.726
Fertige Erzeugnisse 425.971 1.047.566
Geleistete Anzahlungen 15.406 200.336
Gesamt 2.481.668 2.503.197

Die Wertminderungen auf Vorräte entwickelten sich zum Stichtag wie folgt:

scroll

in Euro 31.12.2014 31.12.2013
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.910 11.395
Unfertige Erzeugnisse 386.854 489.786
Fertige Erzeugnisse 579.382 520.455
Gesamt 977.146 1.021.636

Für die von den Banken zur Verfügung gestellten Kontokorrentkreditlinien sowie für die gewährten Darlehen bestehen Sicherungsübereignungen für Vorratsvermögen in Höhe von T€ 4.823 (Vj. T€ 2.031).

4.6 Forderungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

scroll

in Euro 31.12.2014 31.12.2013
Forderungen aus Lieferungen + Leistungen 5.254.102 5.055.517
abzüglich erhaltene Anzahlungen(POC-Methode) 0 151.450
abzüglich Wertberichtigungen 359.611 711.472
Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.894.491 4.192.595
Geleistete Anzahlungen 0 0
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 2.134.681 2.048.454
Gesamt 7.029.172 6.241.049

In den Forderungen ist ein Betrag von € 857.457 (Vorjahr € 550.265) enthalten zwecks Erfassung der anteiligen Erlöse bei unfertigen Maschinen (percentage of completion). Abzusetzen sind hiervon die erhaltenen Anzahlungen von € 0 (Vorjahr € 151.450).

Zum Stichtag sind Wertminderungsaufwendungen in Höhe von T€ 360 (Vorjahr: T€ 711) erfasst. In den Wertberichtigungen sind pauschalierte Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 57) enthalten. Die erfolgswirksam erfassten Wertminderungsaufwendungen und Forderungsausfälle betrugen im Geschäftsjahr T€ 33 (Vorjahr T€ 233).

Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Minderheitsgesellschafter T€ 1.155 (Vorjahr T€ 1.141), Kautionen von T€ 473 (Vorjahr T€ 502) sowie Forderungen gegen Finanzbehörden T€ 237 (Vorjahr T€ 135). Es gibt keine Hinweise für mögliche Zahlungsausfälle.

Die nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen zum Abschlussstichtag folgende Fälligkeitsstruktur auf:

scroll

in Euro 31.12.2014 31.12.2013
nicht fällig 3.914.631 3.504.150
überfällig bis 30 Tage 763.894 510.729
überfällig zwischen 31 und 90 Tage 149.956 188.478
überfällig zwischen 91 und 180 Tage 44.013 170.509
überfällig zwischen 181 und 360 Tage 44.997 26.978
überfällig mehr als 360 Tage 0 0
wertberichtigte Forderungen 336.611 654.673
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.254.102 5.055.517

Die im Wert geminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in den folgenden Zeitbändern überfällig:

scroll

in Euro 31.12.2014 31.12.2013
nicht fällig 0 0
überfällig zwischen 31 und 90 Tage 0 203.577
überfällig zwischen 91 und 180 Tage 22.062 18.250
überfällig zwischen 181 und 360 Tage 213.824 6.171
überfällig mehr als 360 Tage 100.725 426.675
Wertgeminderte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 336.611 654.673

Die weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen keine Anzeichen auf, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Dementsprechend waren keine weiteren Abwertungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert in größerem Umfang als zuvor beschrieben vorzunehmen.

4.7 Eigenkapital

Zur Entwicklung des Eigenkapitals des Alexanderwerk-Konzerns wird auf die Entwicklung des Konzerneigenkapitals, die Bestandteil dieses Konzernabschlusses ist, verwiesen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag € 4.680.000 (Vorjahr: € 4.680.000). Zum 31. Dezember 2014 hat die Alexanderwerk AG 1.800.000 (Vorjahr: 1.800.000) auf den Inhaber lautenden Stückaktien ausgegeben. Der rechnerische Nennwert der Aktien beträgt zum Stichtag € 2,60 (Vorjahr: € 2,60).

Genehmigtes Kapital

Die Alexanderwerk AG verfügt über kein genehmigtes Kapital mehr.

WpHG-Mitteilungen nach nationalem Recht

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 ergab sich die folgende Aktionärsstruktur:

scroll

Cantina -lecker essen und trinken GmbH 17,18%
(Manfred Teichelkamp, Vorstand bis 10/2013)
Dr. Hubert-Ralph Schmitt 15,02%
Thomas Mariotti 6,11%
Aufsichtsratsmitglied seit 06/2014/ Aufsichtsratsvorsitzender seit 12/2014)
Martin Dietze 5,27%
Franz-Bernd Daum 4,56%
(Aufsichtsratsvorsitzender bis 06/2014)
Alexanderwerk Produktions GmbH 3,21%
Andreas Appelhagen 3,03%
Streubesitz 45,62%
Gesamt 100,00%

Bei der Alexanderwerk Produktions GmbH handelt es sich um ein assoziiertes Unternehmen.

Das deutsche Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet Investoren, deren Stimmrechtsanteil an börsennotierten Gesellschaften bestimmte Schwellenwerte erreicht, zu einer Mitteilung an die Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2014 sowie im Zeitraum bis zur Abschlussfertigstellung im Oktober 2015 sind der Alexanderwerk AG die folgenden Mitteilungen bekanntgemacht worden:

Remscheid, 06.02.2014

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 05.02.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 31.01.2014 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,39% (das entspricht 96971 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 12.02.2014

Korrektur einer Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG / Veröffentlichung vom 04.12.2013

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.02.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 02.12.2013 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,29% (das entspricht 59.258) Stimmrechten betragen hat. 1,27% der Stimmrechte (das entspricht 22.858 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Korrektur einer Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG / Veröffentlichung vom 06.02.2014

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.02.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 31.01.2014 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,39% (das entspricht 96.971) Stimmrechten betragen hat. 3,37% der Stimmrechte (das entspricht 60.571 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt von der Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.02.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 31.01.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,37% (das entspricht 60.571 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 19.05.2014

Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.05.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 14.05.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,91 % (das entspricht 106.421 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 04.07.2014

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.07.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 02.07.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,74 % (das entspricht 85.321 Stimmrechten) betragen hat.

4,74% der Stimmrechte (das entspricht 85.321 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt von der Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.07.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 02.07.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,74 % (das entspricht 85.321 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 08.10.2014

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.10.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 06.10.2014 die Schwelle von 5 %, 10 % und 15 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 15,02 % (das entspricht 270.390 Stimmrechten) betragen hat.

15,02 % der Stimmrechte (das entspricht 270.390 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt von der Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 06.10.2014 die Schwelle von 5 %, 10 % und 15 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 15,02 % (das entspricht 270.390 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 09.10.2014

Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.10.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 06.10.2014 die Schwelle von 15 %, 10 % und 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,56 % (das entspricht 82.000 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 25.11.2014

Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 27a Abs. 1 WpHG am 19.11.2014 im Zusammenhang mit der Überschreitung bzw. Erreichung der 10 %-Schwelle oder einer höheren Schwelle über Folgendes informiert:

'Die Gesellschaft hat mit Kauf vom 5. Oktober 2014 Stück 192.069 der Alexanderwerk AG erworben. Die Gesellschaft verfügt nunmehr über Stück 272.360 Aktien. Ziel ist die Vermögensanlage der Aktien. Die Investition erfolgte keiner Umsetzung von strategischen Zielen, sondern dient ausschließlich der Vermögensanlage. Es ist beabsichtigt, innerhalb der nächsten 12 Monate weitere Stimmrechte durch den Erwerb zu erwerben. Im Moment soll keine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen angestrebt werden. Im Moment strebt unsere Gesellschaft keine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung sowie die Dividendenpolitik an. Die Finanzierung der Anteile erfolgte über Mittel der Gesellschaft.'

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 27a Abs. 1 WpHG am 24.11.2014 im Zusammenhang mit der Überschreitung bzw. Erreichung der 10 %-Schwelle oder einer höheren Schwelle über Folgendes informiert:

'Die Gesellschaft hat mit Kauf vom 5. Oktober 2014 Stück 192.069 der Alexanderwerk AG erworben. Die Gesellschaft verfügt nunmehr über Stück 272.360 Aktien. Ziel ist die Vermögensanlage der Aktien. Die Investition erfolgte keiner Umsetzung von strategischen Zielen, sondern dient ausschließlich der Vermögensanlage. Es ist beabsichtigt, innerhalb der nächsten 12 Monate weitere Stimmrechte durch den Erwerb zu erwerben. Im Moment soll keine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen angestrebt werden. Im Moment strebt unsere Gesellschaft keine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung sowie die Dividendenpolitik an. Die Finanzierung der Anteile erfolgte über Mittel der Gesellschaft.'

Remscheid, 04.12.2014

Die Alexanderwerk Produktions GmbH, Remscheid, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 02.12.2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,207 % (das entspricht 57.725 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 15.12.2014

Die Cantina - lecker essen und trinken - GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 09.12.2014 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (das entspricht 267.463 Stimmrechten) betragen hat.

Die Omega Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 09.12.2014 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (das entspricht 267.463 Stimmrechten) betragen hat. 14,86 % der Stimmrechte (das entspricht 267.463 Stimmrechten) sind der Cantina - lecker essen und trinken - GmbH gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.12.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 09.12.2014 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (das entspricht 267.463 Stimmrechten) betragen hat. 14,86 % der Stimmrechte (das entspricht 267.463 Stimmrechten) sind Herrn Teichelkamp gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG über die von ihm kontrollierten Unternehmen Omega Consulting GmbH sowie die Cantina - lecker essen und trinken - GmbH zuzurechnen.

Korrektur einer Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG / Veröffentlichung vom 15.12.2014

Die Omega Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 09.12.2014 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (das entspricht 267.463 Stimmrechten) betragen hat. 14,86 % der Stimmrechte (das entspricht 267.463 Stimmrechten) sind der Omega Consulting GmbH über das von ihr kontrollierte Unternehmen Cantina -lecker essen und trinken- GmbH gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Remscheid, 09.01.2015

Herr Jan Peter Arnz, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.01.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 06.01.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,055% (das entspricht 55.000 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 29.01.2015

Die Cantina -lecker essen und trinken- GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 26.01.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 22.01.2015 die Schwelle von 10% und 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,91% (das entspricht 88.363 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 04.02.2015

Die Alexanderwerk Produktions GmbH, Remscheid, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03.02.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 03.02.2015 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,859% (das entspricht 105.475 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 12.02.2015

Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.02.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 12.02.2015 die Schwelle von 15% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,80% (das entspricht 266.360 Stimmrechten) betragen hat.

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.02.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 12.02.2015 die Schwelle von 15% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,80% (das entspricht 266.360 Stimmrechten) betragen hat. 14,80% der Stimmrechte (das entspricht 266.360 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt von der Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Remscheid, 12.03.2015

Die Cantina - lecker essen und trinken - GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.03.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 05.03.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 08.04.2015

Herr Andreas Appelhagen, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.04.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 07.04.2015 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,46% (das entspricht 98.353 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 01.06.2015

Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 29.05.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 27.05.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 26.08.2015

Herr Jan Peter Arnz, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 26.08.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 24.08.2015 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,0167% (das entspricht 90.300 Stimmrechten) betragen hat.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält Aufgelder und Einlagen sowie sonstige Zuzahlungen von Gesellschaftern des Konzerns. Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Betrag in Höhe von € 395.749,80 aus (anteiligen) Zuzahlungen in das Kapital der AlexanderwerkService GmbH in die Konzernkapitalrücklage eingestellt. Dies entspricht 51 % der vereinbarten Zuzahlung in Höhe von € 775.980,00. Gezahlt wurde bislang ein Teilbetrag in Höhe von € 225.980,00.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten die in der Vergangenheit erwirtschafteten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie erfolgsneutrale Anpassungen.

Die Gewinnrücklagen des Konzerns erhöhten sich im Geschäftsjahr 2014 bedingt durch den positiven Anteil der Aktionäre der Alexanderwerk AG am Konzernergebnis in Höhe von T€ 801 (Vorjahr: T€ 1.034) auf T€ -5.388. Die erfolgsneutrale Erfassung von Währungsumrechnungsdifferenzen und die Berücksichtigung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten führte dabei zu einer Erhöhung der Gewinnrücklagen um T€ 25 (Vorjahr Erhöhung T€ 19).

Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern

Die Anteile fremder Gesellschafter beinhalteten im Vorjahr 75 % der Anteile an der Alexanderwerk Produktions GmbH (€ 961.568,72). Durch die Entkonsolidierung zum 01.01.2014 sind diese Anteile nicht mehr bilanziert. Die Anteile fremder Gesellschafter bei der AlexanderwerkService GmbH (49%) haben sich um die Gewinnanteile für das Jahr 2014 in Höhe von € 132.036 auf nunmehr € 1.211.004 erhöht.

4.8 Pensionsverpflichtungen

Für die Mitarbeiter der Alexanderwerk AG existieren sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Altersversorgungspläne. Die Höhe der Leistungen richtet sich in der Regel nach der Anzahl der Dienstjahre und einem fixen Betrag pro Dienstjahr. Die Leistungszusagen werden durch Pensionsrückstellungen finanziert.

Beitragsorientierte Altersversorgungspläne ("Defined Contribution Plans")

Die deutschen Mitarbeiter erhalten Leistungen aus der gesetzlich festgesetzten Sozialversicherung, in welche die Beiträge als Teil des Einkommens eingezahlt werden. Daneben existieren Direktversicherungen bei der Alexanderwerk AG. Da nach Zahlung der Beiträge zur Altersversorgung an die öffentlichen und privaten Versicherungsträger für die Gesellschaft keine weitere Verpflichtung besteht, werden diese Pläne als beitragsorientierte Pläne behandelt. Laufende Beitragszahlungen werden als Aufwendungen für den betreffenden Zeitraum angesetzt. Die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung betrugen in 2014 € 520.241 (Vorjahr: € 491.504).

Leistungsorientierte Altersversorgungspläne ("Defined Benefit Plans")

In der folgenden Tabelle wird die Entwicklung aller gemäß IAS 19 ermittelten Anwartschaftsbarwerte für Versorgungsansprüche unter Berücksichtigung künftiger Rentensteigerungen (defined benefit obligation) dargestellt:

scroll

in Euro 2014 2013
Barwert der Versorgungsansprüche am Anfang des Geschäftsjahres 2.217.250 2.343.056
Laufender Dienstzeitaufwand 5.418 6.237
Zinsaufwendungen 70.108 106.030
Rentenzahlungen -163.020 -162.352
-/+ Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 138.409 -75.721
Barwert der Versorgungsansprüche am Ende des Geschäftsjahres 2.268.165 2.217.250

Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen und der Kosten zugrunde gelegten Annahmen sind in der folgenden Tabelle enthalten:

scroll

2014 2013
Diskontierungssatz zum Jahresende 2,00% 3,30%
Langfristige Gehaltssteigerungsraten n.a. n.a.
Langfristiger Rententrend 1,50% 1,50%
Fluktuationsrate n.a. n.a.
Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck

Ab dem Geschäftsjahr 2013 ist der Korridoransatz aufgrund der Änderungen des IAS 19 nicht mehr anzuwenden. Hierdurch ergibt sich eine unmittelbare Berücksichtigung aller angefallenen versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, die im sonstigen Ergebnis erfasst werden.

Für die Bewertung der Pensionsverpflichtung ist ein Rechnungszins herangezogen worden, der der Rendite auf hochwertige Unternehmensanleihen bzw. der Rendite auf Staatsanleihen entspricht.

Die ausgewiesenen versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste beruhen vollständig auf Bewertungsänderungen (change of assumption).

Für die Direktzusagen der Alexanderwerk AG besteht kein Planvermögen. Bei den Direktzusagen handelt es sich um individualvertragliche Zusagen der Gesellschaft. Die erwarteten Rentenzahlungen des Folgejahres betragen rd. TEUR 94, und werden für nachfolgende Perioden in ähnlicher Höhe erwartet

Neben den Direktzusagen seitens der Alexanderwerk AG bestehen Leistungszusagen, welche durch eine Unterstützungskasse in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins gewährt wurden. Die Unterstützungskasse hat die ihr zu diesem Zweck zur Verfügung gestellten Mittel an den Konzern zurückgewährt und verfügt insoweit nicht über Planvermögen im Sinne des IAS 19; unter den Pensionsverpflichtungen wird die mittelbare Verpflichtung mit ihrem vollen Barwert ausgewiesen. Eine Konsolidierung der Unterstützungskasse erfolgt nicht.

Die Unterstützungskasse sieht eine lebenslängliche Altersrente ab Vollendung des 65. Lebensjahres bei Männern und Frauen, eine vorzeitige lebenslängliche Altersrente bei Inanspruchnahme eines vorzeitigen Altersruhegeldes aus der gesetzlichen Rentenversicherung, eine Invalidenrente in Höhe des jeweils erreichten Anspruchs ab Eintritt einer Berufs- und Erwerbsunfähigkeit vor Erreichen des vorgesehenen Pensionsalters sowie eine Witwen- bzw. Witwerrente in Höhe von EUR 15,34 monatlich vor. Die Höhe der Rente ab Vollendung des 65. Lebensjahres beträgt für jedes Dienstjahr EUR 1,07 monatlich, mindestens jedoch EUR 15,34 monatlich. Voraussetzung für die Gewährung der laufenden Leistungen ist eine Wartezeit von 15 Jahren. Die erwarteten Rentenzahlungen des Folgejahres betragen rd. TEUR 57 und werden für nachfolgende Perioden in ähnlicher Höhe erwartet.

Der Gesamtaufwand der leistungsorientierten Versorgungsverpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:

scroll

in Euro 31.12.2014 31.12.2013
Laufender Dienstzeitaufwand (Personalaufwand) 5.418 6.237
Zinsaufwendungen (Finanzergebnis) 70.108 106.030
Gesamt 75.526 112.267

In der nachfolgenden Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen von möglichen Veränderungen der als wesentlich eingestuften versicherungsmathematischen Bewertungsannahmen auf den zum Stichtag 31. Dezember 2014 berechneten Barwert der Pensionsverpflichtungen dargestellt. Eine Veränderung der Bewertungsannahmen um die dargestellten Änderungen hätte zum 31. Dezember 2014 bei sonst unveränderten Annahmen nachfolgende Auswirkungen auf den Barwert der Pensionsverpflichtung.

Die Sensitivitätsbetrachtung wurde für den Rechnungszins und Rententrend jeweils isoliert vorgenommen. Hierzu wurden sowohl für den Anstieg als auch den Rückgang der Annahme weitere versicherungsmathematische Bewertungen durchgeführt. Die angesetzten Variationsbreiten der Bewertungsannahmen wurden so gewählt, dass sich die jeweilige Annahme innerhalb eines Jahres mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 bis 90 % nicht außerhalb der Bandbreite bewegt. Bei der Lebenserwartung der Planberechtigten ist nicht davon auszugehen, dass sie sich innerhalb eines Jahres wesentlich ändern wird.

Wenn der Rechnungszins im Geschäftsjahr 2014 um 0,5 % höher (niedriger) gewesen wäre, wären die Pensionsverpflichtungen um T€ 128 niedriger (T€ 142 höher) gewesen. Wenn die Rentenanpassung um 0,5 % höher gewesen wäre, wären die Pensionsverpflichtungen um T€ 109 höher gewesen.

4.9 Langfristige und kurzfristige Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

scroll

31.12.2014 31.12.2013
in Euro Gesamt kurzfristig langfristig Gesamt kurzfristig langfristig
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzschulden 4.096.923 3.471.947 624.976 2.735.933 2.340.104 395.829
Vbk. aus Lieferungen und Leistungen 2.083.642 2.083.642 0 2.370.061 2.370.061 0
Übrige 2.308.745 2.308.745 0 2.288.403 2.288.403 0
Gesamt 8.489.310 7.864.334 624.976 7.394.397 6.998.568 395.829

Die Finanzschulden stellen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Alexanderwerk-Konzerns betragen zum Stichtag € 624.976 (Vorjahr: € 395.829).

Teil der Finanzschulden ist ein Darlehen in Höhe von ursprünglich € 2.050.000, welches die Alexanderwerk AG im Geschäftsjahr 2006 bei der Landesbank Rheinland-Pfalz aufgenommen hat. Der Zinssatz beträgt EURIBOR plus eine Marge von 6,0 % p.a. bei einer monatlichen Tilgung von € 39.600,00 endend am 15. September 2015.

Bei der Alexanderwerk Inc. sind die Finanzverbindlichkeiten durch Vermögensgegenstände der Gesellschaft (Vorräte und Sachanlagen) gesichert.

Darlehensvergabe und Besicherung erfolgten zu im Kreditgewerbe üblichen Konditionen.

Es bestehen nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von T€ 290 (Vorjahr T€ 691).

Die kurzfristigen und langfristigen Finanzschulden des Konzerns wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zu folgenden effektiven durchschnittlichen Zinssätzen verzinst:

scroll

in Prozent 2014 2013
Zinssätze kurzfristig 8,04 11,31
Zinssätze langfristig 6,54 6,04

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus dem Waren- und Dienstleistungsverkehr mit den Lieferanten des Konzerns. Es bestehen verkehrsübliche Eigentumsvorbehalte.

Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

scroll

in Euro 31.12.2014 31.12.2013
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden 43.350 163.894
Ausstehende Eingangsrechnungen 515.308 599.097
Altersteilzeit 0 33.857
Personalverpflichtungen 441.442 771.068
Aufsichtsratvergütung 0 10.500
Erfindervergütungen 21.450 15.000
Provisionen 383.219 301.950
Guthaben von Kunden 9.054 56.797
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen 699.465 0
Sonstige Abgrenzungen 195.457 336.240
Gesamt 2.308.745 2.288.403

4.10 Übrige kurzfristige Rückstellungen

Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen. Die Beträge sind überwiegend innerhalb eines Jahres fällig.

Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2014 wie folgt entwickelt:

scroll

in Euro 31.12.2013 Inanspruchnahme Auflösung Zuführung Entkonsolidierung AWP 31.12.2014
Gewährleistungen und Garantien 401.020 44.500 86.000 0 -135.020 135.500
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 423.574 128.977 1.272 203.715 -17.577 479.463
Prozesskosten 69.550 65.000 6.564 177.643 0 175.630
Aufbewahrungskosten 18.600 0 0 1.000 -5.000 14.600
Übrige Rückstellungen 54.093 30.084 0 3.686 0 27.695
Gesamt 966.837 268.560 93.836 386.044 -157.597 832.888

5. SONSTIGE ANGABEN

5.1 Kapitalmanagement

Vorrangiges Ziel des Kapitalmanagements der Alexanderwerk AG ist die Sicherstellung der Liquidität und der Kreditwürdigkeit des Konzerns. Das Konzern-Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2014 € 1.308.216 (Vorjahr: € 1.311.282). Damit war lediglich die Muttergesellschaft Alexanderwerk AG, nicht mehr jedoch der Konzern bilanziell überschuldet.

Vorstand und Aufsichtsrat haben für die Alexanderwerk AG einen Überschuldungsstatus erstellt. Demnach stehen dem negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven gegenüber. Aufgrund dessen sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre Tochtergesellschaften gehen beide Gremien davon aus, die Überschuldung mittelfristig beenden zu können. Vor diesem Hintergrund hat die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und die Gewinnung neuer Finanzierungsquellen weiterhin oberste Priorität im Rahmen der Sanierungsanstrengungen. Nach Abschluss der Restrukturierung wird mittelfristig wieder eine Eigenkapitalrendite mindestens in Höhe der für die Branche durchschnittlich üblichen Marktrendite von 8-10 % angestrebt. Die Alexanderwerk AG unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen.

5.2 Ergänzende Angaben zu den Finanzinstrumenten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente lassen sich den Bewertungskategorien nach IAS 39 wie folgt zuordnen:

scroll

Bewertungskategorie (IAS 39) Buchwert 31.12.2014

TEUR
Fair Value Stufe 3

TEUR
Buchwert 31.12.2013

TEUR
Fair Value Stufe 3

TEUR
Aktiva
Finanzanlagen FV 366 366 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LAR 4.894 - 4.193 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte LAR 1.774 - 1.737 -
Zahlungsmittel LAR 755 - 1.512 -
Passiva
Finanzverbindlichkeiten OL 4.097 - 2.736 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen OL 2.084 - 2.370 -
Sonstige finanzielle Verpflichtungen OL 2.071 - 1.788 -
Aggregiert nach Bewertungskategorien
Beim erstmaligen Ansatz zum Fair Value zu bewerten FV 366 366 0 -
Kredite und Forderungen ("Loans and Receivables") LAR 7.423 - 7.442 -
Finanzielle Verpflichtungen ("Other Liabilities") OL 8.252 - 6.894 -

Sämtliche finanziellen Vermögenswerte mit Ausnahme der Anteile an der Alexanderwerk Produktions GmbH sowie sämtliche finanziellen Verpflichtungen werden zu (fortgeführten) Anschaffungskosten bewertet. Die Anteile an der Alexanderwerk Produktions GmbH wurden im Rahmen der Entkonsolidierung zum Fair Value angesetzt.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen haben überwiegend kurze (Rest-)Laufzeiten. Deshalb entsprechen ihre Buchwerte näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert. Selbiges gilt für die Buchwerte der Finanzverbindlichkeiten, da diese Verbindlichkeiten marktüblich verzinst werden.

Das Nettoergebnis der Kredite und Forderungen ergibt sich aus Forderungsausfällen, Wertberichtigungen und Eingängen ausgebuchter Forderungen im Bereich der Lieferungen und Leistungen und beträgt in 2014 T€ 153 (Vorjahr T€ -191). Gewinne/Verluste aus Währungsdifferenzen waren in 2014 unwesentlich.

Das Ergebnis aus der Fair Value Bewertung beträgt T€ 32 (Vorjahr T€ 0)

5.3 Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Als nahestehende Personen des Alexanderwerk-Konzerns kommen der Aufsichtsrat, der Vorstand sowie andere Personen oder Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss in Betracht.

An nahe stehende Unternehmen und Personen sind neben der Aufsichtsratsvergütung folgende Vergütungen gezahlt worden:

scroll

in Euro 2014 2013
Vergütungen für Leistungen durch Aufsichtsratsmitglieder bzw. diesen nahe stehende Unternehmen 157.614 299.618
Vergütung für Beratungsleistungen durch eine dem Vorstand nahestehende Beratungsgesellschaft 299.600 185.200
Gesamt 457.214 484.818

Die Verbindlichkeiten aus diesen Geschäftsbeziehungen betrugen zum Bilanzstichtag € 5.982 (Vorjahr: € 54.330).

Die Beratungsleistungen von Aufsichtsratsmitgliedern bzw. ihnen nahestehenden Gesellschaften betreffen steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen für Unternehmen im Konzern außerhalb der Aufsichtsratstätigkeit. Die Aufträge sind von der Aufsichtsratstätigkeit abgrenzbar und wurden vom Aufsichtsrat genehmigt.

Die Vergütung der Aufträge erfolgte zu marktüblichen Bedingungen und Zahlungskonditionen.

Bei dem Minderheitsgesellschafter (vgl. Gliederungspunkt 4.5) handelt es sich um die dem ehemaligen Vorstand Manfred Teichelkamp zuzurechnende Cantina - lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg. Dieser gegenüber bestehen Forderungen in Höhe von T€ 1.140, davon eine unverzinsliche Forderung auf Einzahlung in die Kapitalrücklage aus Kapitalerhöhung in Höhe von T€ 550 sowie eine verzinsliche Forderung in Höhe von T€ 590 (inkl. aufgelaufener Zinsen).

Darüber hinaus hat der Alexanderwerk-Konzern keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen oder Personen unterhalten.

5.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden zum Stichtag und während des Geschäftsjahres nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen zu leistende Miet- und Leasingzahlungen aus Operating Leasing, die sich wie folgt zusammensetzen:

scroll

in Tausend Euro 2014 2013
Fällig bis 1 Jahr 577 617
Fällig in 1 bis 5 Jahren 496 1.012
Fällig nach über 5 Jahren 0 0
Gesamt 1.073 1.629

Bei den Miet- und Leasingobjekten handelt es sich um das Gebäude des Betriebsstandortes in Remscheid, Maschinen, Kraftfahrzeuge und Büroausstattung.

Verpflichtungen aus Finance Lease haben die folgende Fälligkeitsstruktur:

scroll

in Tausend Euro 2014 2013
Fällig bis 1 Jahr 73 81
Fällig in 1 bis 5 Jahren 0 73
Fällig nach über 5 Jahren 0 0
Gesamt 73 154

Zusätzlich bestehen Verpflichtungen aus Materialbestellungen in Höhe von T€ 1.084 (Vorjahr: T€ 905), die binnen eines Jahres fällig sind.

Rechtsstreitigkeiten

Für Risiken aus Rechtsstreitigkeiten sind beim Alexanderwerk-Konzern bilanzielle Vorsorgen getroffen worden, wenn es sich um ein Ereignis vor dem Bilanzstichtag handelt und von den gesetzlichen Vertretern die Wahrscheinlichkeit eines Abflusses von wirtschaftlichen Ressourcen auf über 50 % eingeschätzt wird.

Wesentliche Rechtsstreitigkeiten wurden bis zum Aufstellungszeitpunkt beigelegt. Diese betrafen Beteiligungen an konsolidierten Gesellschaften wie auch Auseinandersetzungen mit nahe stehenden Personen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag werden im Lagebericht ausführlich erläutert.

5.5 Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung des Alexanderwerk-Konzerns werden die Zahlungsströme eines Geschäftsjahres gemäß IAS 7 (Kapitalflussrechnung) dargestellt, um Informationen über die Bewegungen der Zahlungsmittel des Unternehmens zu liefern. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Geschäftstätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmittel.

Der Cashflow wird nach der indirekten Methode auf der Basis des Ergebnisses vor Ertragsteuern und Zinsen unter Berücksichtigung der Veränderungen der einzelnen Bilanzposten sowie zahlungsunwirksamer Aufwendungen und Erträge ermittelt. Veränderungen, die sich aus einer Änderung des Konsolidierungskreises ergeben sowie Effekte aus der Währungsumrechnung werden zusammengefasst als Korrekturposten in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt.

Bei der Ableitung des betrieblichen Cash Flows wurden ausschließlich ergebniswirksame Veränderungen der jeweiligen Bilanzposten berücksichtigt.

Der Zahlungsmittelbestand betrügt zum Bilanzstichtag € -2.361.340 (Vorjahr: € -353.324) und entspricht den in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. abzüglich kurzfristig fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die kurzfristige Tranche langfristiger Verbindlichkeiten wird hierbei nicht berücksichtigt.

5.6 Segmentberichterstattung

Die Alexanderwerk AG und ihre Tochtergesellschaften sind nach der Aufgabe des Bereichs Nahrungsmittelmaschinen im Jahr 2010 ausschließlich im Bereich Industriemaschinen tätig. Die interne Steuerung erfolgt - der Größe und Komplexität der Unternehmensgruppe entsprechend - in einem einheitlichen Ansatz ggf. nach auftragsspezifischen Kriterien. Den Leitungs- und Kontrollorganen der Gruppe werden für Steuerungs- und überwachungszwecke entweder aggregierte oder auftragsspezifisch aufbereitete Informationen zur Verfügung gestellt. Insoweit entfällt die Notwendigkeit einer separaten Segmentberichterstattung.

Der Alexanderwerk-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2014 im Bereich Industriemaschinen Umsätze mit Kunden in China in Höhe von T€ 1.265 (Vorjahr: T€ 1.526), in den USA T€ 3.604 (Vorjahr: T€ 7.687) und in Indien T€ 3.086 (Vorjahr: T€ 1.736). Die geographische Aufteilung der Umsätze erfolgt dabei nach dem Standort des Kunden. Wesentliche Abhängigkeiten von einzelnen Kunden bestehen nicht. Das Vermögen unserer amerikanischen Tochtergesellschaft betrug zum Stichtag T€ 3.528 (Vorjahr: T€ 4.136), die Schulden betrugen T€ 2.269 (Vorjahr: T€ 3.135).

5.7 Corporate Governance Kodex

Die jährliche Erklärung nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde im Dezember 2014 abgegeben und auf der Internetseite der Muttergesellschaft (www.alexanderwerk.com) veröffentlicht.

5.8 Gesamtbezüge des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgt im Geschäftsjahr 2014 und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses durch den Vorstand:

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Delbrück (Diplom-Ingenieur)

Mit Wirkung zum 14.Oktober 2013 wurde Herr Dipl.-Ing. Alfons Schmidt zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand bestellt.

Die Vergütung des Vorstands bestand im Geschäftsjahr 2014 aus einem Gehalt mit Nebenleistungen und einer variablen Tantieme.

Die Gesamtbezüge des Vorstands betragen für das Geschäftsjahr 2014:

scroll

Fixgehalt Nebenleistungen Tantieme Gesamt
Alfons Schmidt 72.000,00 0,00 50.000,00 122.000,00

Die Gesamtvergütung des Vorstands wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.

Für Pensionsverpflichtungen der ehemaligen Vorstände besteht eine Rückstellung von rd. T€ 316 (Vorjahr: rd. T€ 489). Der Personalaufwand für diesen Personenkreis betrug T€ 35 (Vorjahr: T€ 40).

Die Vergütung an den Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG betrug für das Geschäftsjahr 2014 € 82.625 (Vorjahr: € 26.000). Davon sind € 21.625 (Vorjahr: € 20.000) fix und € 61.000 (Vorjahr: € 6.000) sitzungsabhängig.

5.9 Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder

Am 31. Dezember 2014 bestanden keine Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder; ebenso wenig wurden zugunsten dieses Personenkreises Bürgschaften oder sonstige Gewährleistungen übernommen.

5.10. Honorar des Abschlussprüfers

Das auf das Geschäftsjahr 2014 entfallende Honorar des Abschlussprüfers Trusted Advice AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 147 sowie für sonstige Leistungen T€ 10.

5.11 Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Aktionärsvertreter

Dipl.-Kfm. Franz-Bernd Daum (bis 18. Juni 2014)

(Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Remscheid/Köln

Dipl.-Kfm. Klaus Möllerfriedrich (vom 14. Mai 2013 bis 18. Juni 2014)

(stellvertretener Vorsitzender)

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Düsseldorf

Aufsichtsratsmandate und Mandate in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG:

Aufsichtsratsvorsitzender

Gesco AG Wuppertal

Stellvertretender Vorsitzender

Top Agers AG. Langenfeld

Mitglied des Aufsichtsrates

Dr. Ing Thomas Schmidt AG, Köln

Jürgen Kullmann (seit 18. Juni 2014)

(Vorsitzender des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2014 bis 18. Dezember 2014)

Unternehmensberater, Köln

Thomas Mariotti (seit 18. Juni 2014)

(stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2014 bis 18. Dezember 2014, ab 18. Dezember 2014 Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Unternehmensberater, Mainz-Kastel

Arbeitnehmervertreter

Uwe Stacklies (bis 18. Juni 2014)

Industriemechaniker, Remscheid

Ronald Kroll (seit 15. August 2014)

(stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 18. Dezember 2014) Technischer Angestellter, Remscheid

Vorstand

Alfons Schmidt, Diplom-Ingenieur, Delbrück (ab 14. Oktober 2013)

Remscheid, den 4. November 2015

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, -Vorstand-

Anlage zum Konzernanhang

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014

scroll

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2014

Währungs-

umrechnungs-

differenz

Veränderungen im Konsoli-

dierungskreis

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2014

--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 613.753,55 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 613.753,55
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 346.401,50 0,00 0,00 42.567,00 0,00 0,00 388.968,50
960.155,05 0,00 0,00 42.567,00 0,00 0,00 1.002.722,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 71.512,79 0,00 -2.367,00 0,00 23.703,14 0,00 45.442,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.668.753,34 -39.147,94 -87.625,82 1.080.534,33 252.556,81 0,00 5.369.957,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.306.409,98 -12.279,46 -40.473,81 68.073,91 809,00 0,00 2.320.921,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.046.676,11 -51.427,40 -130.466,63 1.148.608,23 277.068,95 0,00 7.736.321,37
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 366.144,00 0,00 0,00 366.144,00
0,00 0,00 0,00 719.153,00 0,00 0,00 719.153,00
8.006.831,16 -51.427,40 -130.466,63 1.910.328,23 277.068,95 0,00 9.458.196,42

scroll

Abschreibungen
01.01.2014

Währungs-

umrechnungs-

differenz

Veränderungen im Konsoli-

dierungskreis

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2014

--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 586.892,55 0,00 0,00 15.649,43 0,00 0,00 602.541,98
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 274.688,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 274.688,50
861.581,05 0,00 0,00 15.649,43 0,00 0,00 877.230,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 16.233,69 0,00 0,00 2.500,00 7.449,06 0,00 11.284,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.261.200,29 -2.304,84 -45.067,23 209.536,69 115.502,81 0,00 3.307.862,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.041.747,19 0,00 -24.952,45 54.147,88 773,00 0,00 2.070.169,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.319.181,17 -2.304,84 -70.019,68 266.184,57 123.724,87 0,00 5.389.316,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.180.762,22 -2.304,84 -70.019,68 281.834,00 123.724,87 0,00 6.266.546,83

scroll

Nettobuchwerte
31.12.2014

31.12.2013

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 11.211,57 26.861,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 114.280,00 71.713,00
125.491,57 98.574,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 34.158,02 55.279,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.062.095,00 1.407.553,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.752,00 264.662,79
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
2.347.005,02 1.727.494,94
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 366.144,00 0,00
366.144,00 0,00
2.838.640,59 1.826.068,94

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013

scroll

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2013

Währungs-

umrechnungs-

differenz

Veränderungen im Konsoli-

dierungskreis

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2013

--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 612.750,21 0,00 0,00 1.003,34 0,00 0,00 613.753,55
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 346.401,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 346.401,50
959.151,71 0,00 0,00 1.003,34 0,00 0,00 960.155,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 67.966,28 -1.072,52 0,00 8.067,00 0,00 -3.447,97 71.512,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.813.526,99 0,00 0,00 1.055.742,84 200.516,49 0,00 4.668.753,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.172.560,41 -25.111,14 0,00 171.643,21 16.130,47 3.447,97 2.306.409,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.054.053,68 -26.183,66 0,00 1.235.453,05 216.646,96 0,00 7.046.676,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.013.205,39 -26.183,66 0,00 1.236.456,39 216.646,96 0,00 8.006.831,16

scroll

Abschreibungen
01.01.2013

Währungs-

umrechnungs-

differenz

Veränderungen im Konsoli-

dierungskreis

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2013

--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 569.228,21 0,00 0,00 17.664,34 0,00 0,00 586.892,55
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 274.688,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 274.688,50
843.916,71 0,00 0,00 17.664,34 0,00 0,00 861.581,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 15.890,49 -332,99 0,00 2.333,16 0,00 -1.656,97 16.233,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.987.571,01 -5.582,62 0,00 336.624,14 57.412,24 0,00 3.261.200,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.955.462,01 -4.903,84 0,00 105.662,59 16.130,54 1.656,97 2.041.747,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.958.923,51 -10.819,45 0,00 444.619,89 73.542,78 0,00 5.319.181,17
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.802.840,22 -10.819,45 0,00 462.284,23 73.542,78 0,00 6.180.762,22

scroll

Nettobuchwerte
31.12.2013

31.12.2012

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 26.861,00 43.522,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 71.713,00 71.713,00
98.574,00 115.235,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 55.279,10 52.075,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.407.553,05 825.955,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 264.662,79 217.098,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.727.494,94 1.095.130,17
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
1.826.068,94 1.210.365,17

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Remscheid, den 04. November 2015

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Unter der Bedingung, dass der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 vom Aufsichtsrat in der von uns mit Datum vom 29. Oktober 2015 uneingeschränkt testierten Fassung gebilligt wird, die diesem Konzernabschluss zu Grunde gelegt worden ist, haben wir zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefast ist, folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den von der Alexanderwerk AG, Remscheid, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht für die Gesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und zusammengefassten Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den zusammengefassten Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der zusammengefasste Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht hin. Im Abschnitt V. Chancen- und Risikobericht unter "Bestandsgefährdende Risiken" wird darauf hingewiesen, dass die Fortführung der Alexanderwerk AG und des Alexanderwerk-Konzerns nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes gegeben ist."

Düsseldorf, den 4. November 2015

**Trusted Advice AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Zander, Wirtschaftsprüfer

Rottschäfer, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Geschäftsjahr 2014 hat sich erneut als sehr schwierig erwiesen. Der weiterhin gute Auftragslage sowie dem unermüdlichen Einsatz aller Alexanderwerk Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass trotz dieser Belastungen nun bereits zum dritten Mal in Folge ein positives Ergebnis erwirtschaftet wurde.

Zusammenarbeit mit dem Vorstand

Der Aufsichtsrat hat die Arbeit des Vorstandes fortlaufend überwacht und ihn in Fragen der Unternehmensstrategie (einschließlich der Finanz-, Investitions- und Personalplanung) sowie des Risikomanagements und der Compliance des Unternehmens beraten. Er wurde regelmäßig und umfassend vom Vorstand über die Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe unterrichtet und war in alle wichtigen Entscheidungen, die für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft sowie für die Leitung des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung waren, unmittelbar eingebunden. Auch in der Zeit zwischen den Sitzungen hat der Aufsichtsrats-Vorsitzende regelmäßig in Kontakt mit dem Vorstand gestanden.

Schwerpunkte der Beratung

Besonderer Schwerpunkt der Beratung war weiterhin, wie in den letzten Jahren, der Aufbau einer langfristig gesicherten Finanzierung sowie die Fertigstellung der Jahres- und Konzernabschlussprüfung für die Geschäftsjahre 2010 bis 2013.

Aufsichtsratssitzungen

Die Arbeit des Aufsichtsrats gliedert sich - auch bedingt durch die Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder im Rahmen der Hauptversammlung vom 18. Juni 2014 - in zwei Teile. In der Zeit bis zum 18. Juni 2014 standen die Finalisierung der Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2010 bis 2012 sowie die Vorbereitung der Hauptversammlung am 18. Juni 2014 im Vordergrund. Nach der Hauptversammlung befasste sich der personell neu besetzte Aufsichtsrat insbesondere mit Fragen der Finanzierung des Geschäftsbetriebs.

Tätigkeit bis zum 18. Juni 2014

In der Sitzung vom 13. März 2014 beschäftigte sich der Aufsichtsrat intensiv mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft, insbesondere den Auftragseingang. Es werden Maßnahmen zur Verbesserung des Auftragseingangs diskutiert. Ferner befasste sich der Aufsichtsrat mit der Liquiditätslage und einzelnen, besonders bedeutsamen Kundenbeziehungen. Weiterhin erörterte der Aufsichtsrat den Stand der Arbeiten zu den Jahresabschlüssen 2010 bis 2012, u.a. den Stand der Diskussion mit dem jeweiligen Abschlussprüfer. Der Aufsichtsrat befasste sich weiter mit der Vorbereitung der Hauptversammlung und fasste einen Beschluss über die Genehmigung des zwischen der Gesellschaft und der Daum Treuhand GmbH bestehenden Beratervertrags; der Aufsichtsrat genehmigte den Beratervertrag sowie die Zahlung des in diesem Zusammenhang angefallenen Honorars. Ferner waren Gegenstand der Sitzung die Gespräche mit dem früheren Vorstandsmitglied, Herrn Teichelkamp, der Stand laufender Rechtstreitigkeiten und das Geschäft der Gesellschaft in den USA.

In der Sitzung am 2. April 2014 (Bilanzaufsichtsratssitzung) hat sich der Aufsichtsrat mit dem - nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellten - Jahresabschlüssen für die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 und dem - nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind sowie ergänzend nach den nach § 315a Abs. 1 HGB anwendbaren handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten - Konzernabschlüssen für die vorgenannten Geschäftsjahre sowie dem Lagebericht/Konzernlagebericht (einschließlich der Prüfungsberichte des bestellten Abschlussprüfers) befasst. Der Aufsichtsrat hat sämtliche vorstehenden Unterlagen durch Einsichtnahme in die Bücher eigenständig geprüft und gebilligt, das Ergebnis seiner Prüfung innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von vier Wochen dem Vorstand zugeleitet und damit die Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 und die Konzernabschlüsse für die jeweiligen Geschäftsjahre gebilligt. Die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 sind damit festgestellt. Der Abschlussprüfer Trusted Advice AG hat an der Sitzung des Aufsichtsrats am 2. April 2014 teilgenommen, dem Aufsichtsrat über wesentliche Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand für Rückfragen zur Verfügung.

Des Weiteren hat der Aufsichtsrat die Auftrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft besprochen sowie einer Ergänzung des zwischen der Gesellschaft und dem Ingenieurbüro Schmidt zugestimmt; dieser Beratungsvertrag ist Grundlage der Vergütung von Herrn Alfons Schmidt für seine Vorstandstätigkeit.

Ferner war Gegenstand der Sitzung das Geschäft der Gesellschaft in den USA. In diesem Zusammenhang berichtete Herr Daum von einem Messebesuch und der Aufsichtsrat erörterte den Aufbau des Büros in den USA und dessen personelle Ausstattung.

Die Sitzung am 15. April 2014 hatte erneut die allgemeine wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Gegenstand. Besprochen wurde u.a. die Erweiterung der der Gesellschaft eingeräumten Kreditlinie bei der Nationalbank AG, Essen. Ferner befasste sich der Aufsichtsrat mit der Vorbereitung der Hauptversammlung, dem Sachstand der Auseinandersetzung mit Herrn Teichelkamp sowie laufenden Rechtstreitigkeiten sowie der bevorstehenden Tätigkeit von Herrn Dr.-Ing. Alexander Schmidt im Unternehmen.

In der Sitzung vom 27. Mai 2014 erörterte der Aufsichtsrat u.a. die aktuelle wirtschaftliche Lage, insbesondere beim Auftragseingang sowie bei der Alexanderwerk Inc. (USA) sowie der AlexanderwerkService GmbH. Der Aufsichtsrat genehmigte den Anstellungsvertrag mit Herrn Dr.-Ing. Alexander Schmidt sowie den Vertrag mit der Nationalbank AG. Weiter diskutiert der Aufsichtsrat den Stand der Gespräche zwischen der Gesellschaft und Herrn Teichelkamp bzw. der cantina lecker essen und trinken GmbH.

Tätigkeit ab 18. Juni 2014

Ab dem 18. Juni 2014 bestand der Aufsichtsrat aus Herrn Jürgen F. Kullmann, Herrn Thomas Mariotti sowie Herrn Uwe Stacklies (bzw. später Herrn Ronald Kroll) als Arbeitnehmervertreter.

Im Rahmen der Sitzung vom 1. Juli 2014 wählte der Aufsichtsrat Herrn Kullmann zum Vorsitzenden und Herrn Mariotti zum stellvertretenden Vorsitzenden. Der Aufsichtsrat diskutierte die Kürzung der offenen Kreditlinien, die Kündigung des Liefervertrags mit der Alexanderwerk Produktions GmbH sowie den Status der Geschäftsführung der AlexanderwerkService GmbH. Ferner forderte der Aufsichtsrat verschiedene Dokumente an, die ihm (aufgrund des personellen Wechsels) nicht bekannt waren.

In der Sitzung vom 3. Juli 2014 erörterte der Aufsichtsrat die aktuelle Situation im Unternehmen, vor allem im Hinblick auf die durch die personellen Änderungen im Aufsichtsrat entstandenen Unsicherheiten. Neben den bereits am 1. Juli 2014 behandelten Themen, die nochmals erörtert wurden, befasste sich der Aufsichtsrat auch mit einer möglichen Mediation, um die offenen Fragen der Vertragsverhältnisse mit Herrn Teichelkamp / cantina lecker essen und trinken GmbH zu regeln.

In der weiteren Sitzung am 8. Juli 2014 diskutierte der Aufsichtsrat ausführlich die Finanzierungssituation, insbesondere die Kürzung der offenen Kreditlinien. Ferner waren erneut die Beziehungen zur Alexanderwerk Produktions GmbH und zu Teichelkamp / cantina lecker essen und trinken GmbH Gegenstand der Sitzung.

Im Rahmen seiner Sitzung vom 16. Juli 2014 befasste sich der Aufsichtsrat mit dem Stand der angeforderten Unterlagen, der Erstellung des Jahresabschlusses 2014 und der diesbezüglichen Einschaltung von Beratern, dem Abschluss einer D&O-Versicherung sowie ausführlich mit der Liquiditätssituation und Liquiditätsplanung sowie den Verhandlungen über eine (Wieder-)Einräumung der vollständigen Kreditlinie. Des Weiteren war eine Einschaltung der Daum Treuhand GmbH bzw. von Herrn Franz Bernd Daum Gegenstand der Sitzung. Der Aufsichtsrat befasste sich ferner mit dem Erlass einer Geschäftsordnung für den Aufstand, insbesondere mit der Frage, welche Geschäfte der Zustimmung des Aufsichtsrats unterworfen werden sollen.

In der Sitzung vom 21. Juli 2014 wurde intensiv der Stand der Gespräche mit der Nationalbank AG über den Umfang der Kreditlinie besprochen. In diesem Zusammenhang wurde auch die fallweise Einschaltung von Herrn Daum / Daum Treuhand GmbH besprochen. Im Anschluss war die Umsatz- und Ertragsplanung Gegenstand der Berichterstattung durch den Vorstand und der anschließenden Diskussion. Ferner war der aktuelle Liquiditätsstatus Gegenstand der Sitzung, ebenso wie die Vertragsbeziehungen zur Alexanderwerk Produktions GmbH und die Gespräche mit Herrn Teichelkamp / cantina lecker essen und trinken GmbH sowie eine Marktanalyse zu Trends im Maschinenbau.

Die nächste Sitzung fand am 31. Juli 2014 statt. Gegenstand war die Beantwortung von Fragen des Aufsichtsrats durch den Vorstand. Ferner versuchte der Aufsichtsrat, in unmittelbaren Gesprächen mit Herrn Teichelkamp eine Einigung über die offenen Punkte zu finden. Der Aufsichtsrat erörterte die Vertragsverhandlungen mit der Nationalbank und in diesem Zusammenhang auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten.

In der Sitzung vom 15. August 2014 beschloss der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung für den Vorstand, die einen Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte enthält. Der Vorstand berichtete über eine Geschäftsreise in den USA sowie die aktuelle Umsatzplanung. Es wurde weiter der Stand der laufenden Jahresabschlussarbeiten und der Prüfung durch den Abschlussprüfer erörtert. Weiter wurde die Organisation künftiger Hauptversammlungen erörtert.

Am 20. August 2014 führte der Aufsichtsrat in seiner Sitzung weitere Gespräche mit Herrn Teichelkamp. Des Weiteren besprach der Aufsichtsrat den Umfang der Tätigkeit von Herrn Daum für die Gesellschaft und die Erteilung sowie den Umfang diesbezüglicher Vollmachten.

In der nächsten Sitzung vom 27. August 2014 diskutierte der Aufsichtsrat den Stand aktuell geführter Gespräche zu den Punkten Alexanderwerk Service GmbH / Herrn Teichelkamp. Weiter war die Klärung von Streitpunkten im Zusammenhang mit der AlexanderSolia GmbH Gegenstand der Sitzung, ebenso wie Einzelfragen von Beraterverträgen der Gesellschaft.

In einer weiteren Sitzung vom 23. September 2014 besprach der Aufsichtsrat den Abschluss eines Prozessvergleichs mit dem Arbeitgeberverband von Remscheid und Umgebung e.V. Ferner war Gegenstand der Sitzung die weiteren Verhandlungen mit Herrn Teichelkamp.

Eine weitere Sitzung fand am 1. Oktober 2014 statt und hatte - neben den Verhandlungen mit Herrn Teichelkamp - die Beantwortung von Fragen durch den Vorstand und die aktuelle Liquiditäts- und Finanzsituation zum Gegenstand.

In der Sitzung vom 6. Oktober 2014 diskutierte der Aufsichtsrat den aktuellen Finanzstatus der Gesellschaft und die Umsatz- und Ertragsentwicklung. Die Gründe für die negative Abweichung von der Unternehmensplanung und die Auswirkungen auf die Beziehungen zu den finanzierenden Kreditinstituten wurden erörtert. Weiter diskutierte der Aufsichtsrat die offenen Fragen der - vorerst gescheiterten - Gespräche mit Herrn Teichelkamp / cantina lecker essen und trinken GmbH sowie der Alexanderwerk Service GmbH (vor allem die dort unklare Frage der Abrechnung der Liefer- und Leistungsbeziehungen). Die weitere Personalplanung für den Vorstand wurde ebenfalls diskutiert, ebenso wie kapitalmarktrechtliche Pflichten der Gesellschaft. Der Vorstand beantwortete in diesem Zusammenhang diverse Fragen und gab die Ergebnisse der von ihm eingeholten rechtlichen Beratung wider. Der Aufsichtsrat besprach ferner die Agenda einer Sitzung des "Lenkungskreises" Anfang November 2014.

Die darauf folgende Sitzung vom 21. Oktober 2014 behandelte die Umsatz- und Ertragsplanung anhand der hierzu veröffentlichten ad hoc-Mitteilung. Weiter waren Fragen der Vertragsbeziehungen zu der Alexanderwerk Service GmbH Gegenstand der Sitzung. Weiter diskutierte der Aufsichtsrat die Vergütung des Vorstands.

In einer zweitägigen Sitzung am 7./8. November 2014 behandelte der Vorstand die Bemühungen zur Einigung mit Herrn Teichelkamp, die Verhandlungen mit der Nationalbank AG sowie die Umsatz- und Ertragsentwicklung einschließlich der negativen Abweichung von der bisherigen Planung. Der Aufsichtsrat behandelte die beantragte Kurzarbeit und deren Folgen für die Mitarbeiter des Konzerns. Der Aufbau der Buchhaltung wurde ebenso besprochen wie der mögliche Abschluss von Leasingverträgen in Bezug auf notwendige Maschinen. Weiter diskutierte der Aufsichtsrat den Mietvertrag über die Geschäfts- und Produktionsräume in Remscheid und die weitere Personalplanung für den Vorstand (einschließlich der Vergütung von Herrn Alfons Schmidt) und den möglichen Inhalt eines Anstellungsvertrags mit Herrn Dr.-Ing. Schmidt.

In der Sitzung vom 18. Dezember 2014 erklärte Herr Kullmann, dass er sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender, nicht aber sein Aufsichtsratsmandat als solches, niederlege. Der Aufsichtsrat wählte sodann Herrn Mariotti zum Vorsitzenden und Herrn Kroll zum stellvertretenden Vorsitzenden. Der Aufsichtsrat befasste sich sodann mit Einzelheiten von Beraterverträgen sowie zum Stand der Gespräche mit der AlexanderwerkService GmbH und der mögliche Abschluss von Leasingverträgen. Der Aufsichtsrat befasste sich weiter mit Einzelheiten der Vorstandsvergütung und den Abschluss eines neuen Kreditvertrags mit der Nationalbank AG.

Ausschüsse

Der Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG hat im Berichtsjahr keine Ausschüsse gebildet, da er der Auffassung ist, dass bei einem nur aus drei Mitgliedern bestehenden Aufsichtsrat die Bildung von Aufsichtsratsausschüssen keinen Beitrag zu einer effizienteren Erledigung der Aufgaben leisten würde. Da eine Beschlussfassung durch einen Ausschuss stets die Mitwirkung von mindestens drei Aufsichtsratsmitgliedern voraussetzt, müssten dem Ausschuss stets alle Mitglieder des Aufsichtsrats angehören.

Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfung

Die Feststellung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses konnte nicht innerhalb der gesetzlichen Vorschriften erfolgen, da die Prüfung aus dem Vorjahr noch nicht abgeschlossen war (siehe auch Veröffentlichungen des Vorstands). Die Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014 konnte daher erst mit einigen Monaten Verspätung abgeschlossen werden.

Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wurde der von der Hauptversammlung am 18. Juni 2014 gewählte Abschlussprüfer, die Trusted Advice AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf, vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 beauftragt.

Der vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschuss und der Lagebericht der Alexanderwerk AG für das Geschäftsjahr 2014 wurden vom Abschlussprüfer geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte am 04. November 2015 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Alexanderwerk AG wurde auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie ergänzend den nach § 315a Abs. 1 HGB anwendbaren handelsrechtlichen Vorschriften und dem erläuternden Bericht zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 5, 315 Abs. 4 HGB, vom Vorstand aufgestellt und vom Abschlussprüfer geprüft. Der Abschlussprüfer versah den Konzernabschluss am 04. November 2015 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

In der Sitzung am 10. November 2015 (Bilanzaufsichtsratssitzung) hat sich der Aufsichtsrat mit dem - nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellten - Jahresabschlüssen für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 und dem - nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind sowie ergänzend nach den nach § 315a Abs. 1 HGB anwendbaren handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten - Konzernabschlüssen für die vorgenannten Geschäftsjahre sowie dem Lagebericht/Konzernlagebericht (einschließlich der Prüfungsberichte des bestellten Abschlussprüfers) befasst. Der Aufsichtsrat hat sämtliche vorstehenden Unterlagen durch Einsichtnahme in die Bücher eigenständig geprüft und gebilligt, das Ergebnis seiner Prüfung innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von vier Wochen dem Vorstand zugeleitet und damit die Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahre 2013 und 2014 und die Konzernabschlüsse für die jeweiligen Geschäftsjahre gebilligt. Die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 sind damit festgestellt. Der Abschlussprüfer Trusted Advice AG hat an der Sitzung des Aufsichtsrats am 10. November 2015 teilgenommen, dem Aufsichtsrat über wesentliche Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand für Rückfragen zur Verfügung.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Herr Franz-Bernd Daum und Herr Klaus Möllerfriedrich beendeten mit Ablauf der Hauptversammlung am 18. Juni 2014 ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG. Auf Vorschlag eines Aktionärs wurden Herr Thomas Mariotti und Herr Jürgen Kullmann zu neuen Aufsichtsratsmitgliedern bestellt.

Am 11. August 2014 haben die Arbeitnehmer der Alexanderwerk-Gruppe ihren Vertreter in den Aufsichtsrat gewählt. Herr Ronald Kroll, technischer Angestellter, hat sein Amt in der Aufsichtsratssitzung vom 15. August 2014 angetreten und löste damit den bisherigen Arbeitnehmervertreter, Herrn Uwe Stacklies, ab.

Der Aufsichtsrat dankt den ehemaligen Aufsichtsratsmitgliedern, vor allem dem Vorsitzenden, Herrn Franz-Bernd Daum, für ihre teils langjährige Tätigkeit zum Wohle des Unternehmens und für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Mit Wirkung zum 18. Dezember 2014 hat Herr Jürgen Kullmann sein Amt als Vorsitzender im Aufsichtsrat niedergelegt, führt aber sein Mandat im Gremium weiter fort.

Der Aufsichtsrat setzte sich in 2014 wie folgt zusammen:

Aktionärsvertreter

Dipl.-Kfm. Franz-Bernd Daum bis 18. Juni 2014

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Dipl.-Kfm. Klaus Möllerfriedrich bis 18. Juni 2014

stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats

Jürgen Kullmann seit 18. Juni 2014

Vorsitzender des Aufsichtsrats von 18 Juni 2014 bis 18. Dezember 2014

Thomas Mariotti seit 18. Juni 2014

stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats von 18. Juni 2014 bis 18. Dezember 2014

Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 18. Dezember 2014

Arbeitnehmervertreter

Uwe Stacklies bis 18. Juni 2014

Ronald Kroll seit 15. August 2014

stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 18. Dezember 2014

Keine Interessenkonflikte

Interessenkonflikte sind in der Arbeit des Aufsichtsrats nicht aufgetreten. Herr Franz Bernd Daum hat sich an der Diskussion um Vergütungen an ihn bzw. die Daum Treuhand GmbH nicht beteiligt und sich bei Beschlüssen jeweils der Stimme enthalten.

Dank für die geleistete Arbeit

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Geschäftsführern der Beteiligungsgesellschaften und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Alexanderwerk-Gruppe für die große Einsatzbereitschaft und hohe Loyalität in 2014.

Remscheid, im November 2015

Thomas Mariotti, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.