Annual / Quarterly Financial Statement • Nov 30, 2015
Annual / Quarterly Financial Statement
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Der Alexanderwerk-Konzern ist eine international tätige Unternehmensgruppe des Maschinenbaus mit einer traditionsreichen Marke. Wir bedienen anspruchsvolle Nischenmärkte mit technologisch hoch entwickelten Spezialmaschinen zum Kompaktieren und Granulieren unterschiedlichster Stoffe für diverse Anwendungsbereiche, insbesondere für die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Grundstoffindustrie. Zum Leistungsprogramm gehören ebenfalls ganzheitliche Systeme und die entsprechenden Softwarelösungen sowie Servicedienstleistungen.
Die börsennotierte Alexanderwerk AG fungiert nach den in den Jahren 2010 und 2011 erfolgten Ausgründungen der operativen Geschäftsbereiche mittelbar über die Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG als reine Führungs-Holding für die folgenden Konzerngesellschaften: Die Alexanderwerk Inc. mit Sitz in Montgomeryville, PA, USA, wickelt den Verkauf für den US-amerikanischen Markt ab. Die AlexanderwerkService GmbH zeichnet für das Ersatzteil- und Servicegeschäft verantwortlich. Konstruktion und Entwicklung, Montage und Vertrieb der Maschinen werden von der Alexanderwerk GmbH betrieben. Die Produktion mechanischer Teile erfolgt durch die Alexanderwerk Produktions GmbH, an der wir mit 25 % beteiligt sind. Die Alexanderwerk Produktions GmbH wird wegen der abnehmenden wirtschaftlichen Abhängigkeit von den übrigen Gesellschaften des Alexanderwerk-Konzerns letztmals im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss 2013 der Alexanderwerk AG einbezogen.
Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt aufgrund der strategischen Ausrichtung des Alexanderwerk-Konzerns eine wichtige Funktion ein. Der Strategie entsprechend richten sich die Anstrengungen dabei vor allem auf die Weiterentwicklung der Standardmaschinen, die Neuentwicklung von Spezialmaschinen in unseren Nischenmärkten sowie Laboranwendungen. Unsere Maschinen sollen die Effizienz der Produktionsprozesse unserer Kunden steigern und optimieren.
Bei der Entwicklung von Maschinen und Prozessen kann sich der Alexanderwerk-Konzern auf ein gut ausgestattetes betriebseigenes Technikum stützen, in dem Prototypen erprobt und Modellprozesse abgebildet werden können. Dies geschieht mit Maschinen und Geräten, auf deren Basis wir den Stand der Technik stetig weiterentwickeln. So können schon im Vorfeld mit dem Kunden zusammen wichtige Prozessparameter festgelegt und Maschinen- bzw. Anlagenauslegungen für eine optimale Produktqualität unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erarbeitet werden. Hieraus resultiert eine höhere Prozesssicherheit für beide Seiten.
Nachdem die Weltwirtschaft zu Beginn des Jahres 2013 zunächst verhalten startete, hat die Weltkonjunktur im Laufe des Jahres an Schwung gewonnen. Im Berichtsjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Bereich der OECD-Staaten um 3 %. Insbesondere in den für uns wichtigen Exportländern China (+7,7 %), Indien (+4,4 %) und den USA (+1,9 %) wurden weiterhin Zuwachsraten erzielt.
Im Euroraum schrumpfte das Wirtschaftswachstum um 0,4 %, was auf die Sparmaßnahmen der Unternehmen durch die Schuldenkrise zurückzuführen ist. In Deutschland hat sich das BIP-Wachstum 2013 stabil entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahresdurchschnitt um real 0,4 % angestiegen. Obwohl Deutschland konjunkturell im Euroraum deutlich besser steht als viele andere Länder, gingen Exporte und Investitionen im Vergleich zum Vorjahr zurück.
Für den deutschen Maschinenbau ist das Geschäftsjahr 2013 enttäuschend verlaufen. Statt einer erwarteten Steigerung von 2 % schrumpfte die Produktion um real 1,3 %. Während die Aufträge aus dem Inland deutlich zurückgingen, kam die Nachfrage vor allem aus den Euro-Partnerländern, sowie Lateinamerika, Südostasien und den USA. Der Umsatz lag mit rund EUR 206 Milliarden knapp unter dem Vorjahreswert.
Wir können auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken.
Der bereits in den vorhergehenden Geschäftsjahren eingeleitete Prozess, die finanzielle Lage des Alexanderwerk-Konzerns weiter zu stabilisieren und die bestehende wirtschaftliche Krise zu überwinden, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter erfolgreich umgesetzt werden. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse T€ 21.834, Bestandsveränderungen T€ ./. 186, Eigenleistungen T€ 91) stieg dabei im Geschäftsjahr 2013 um rd. 11 % auf T€ 21.739 (Vorjahr: T€ 19.618). Das EBIT (Earnings before interests and taxes) betrug T€ 3.054 nach T€ 1.807 im Vorjahr, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit T€ 2.789 nach T€ 1.425 im Vorjahr.
Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2013 bei den Neumaschinen lag mit T€ 12.168 deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres (T€ 17.419). Dies war auch konjunkturell bedingt. Der Auftragseingang im Ersatzteil- und Servicebereich in Höhe von T€ 4.393 war dahingegen auch im Jahr 2013 von deutlichen Zuwächsen geprägt.
Der Alexanderwerk-Konzern erzielte in 2013 rund 94 % seines Umsatzes im Ausland (Vorjahr: 91 %). Unverändert ist der Anteil des Inlandsmarkts auf geringem Niveau.
Die Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung der Alexanderwerk AG und ihrer Tochtergesellschaften war auch im Jahr 2013 die wichtigste Aufgabe für Vorstand und Aufsichtsrat, dies in besonderer Weise vor dem Hintergrund weiter stark steigender Umsätze und der daraus resultierenden Finanzierungserfordernisse. Nachdem sich die Suche nach weiteren Eigenkapitalgebern in Vorjahren als nicht weiter verfolgbar erwiesen hatte, wurde versucht, die finanzielle Situation durch Erweiterungen der bestehenden Kreditlinien bzw. Avallinien sowie durch Leasingfinanzierung zu stabilisieren. Durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen ist es letztlich gelungen, die finanziellen Erfordernisse zu bewältigen. In diesem Zusammenhang konnten insbesondere die befristeten Kreditlinien bei den Hausbanken verlängert werden.
Im Übrigen hat sich der Gesamtkonzern im Berichtsjahr in allen Bereichen überwiegend positiv entwickelt:
Der in die AlexanderwerkService GmbH ausgegliederte Bereich Ersatzteile und Service hat sich im Geschäftsjahr 2013 weiter positiv entwickelt. Aufgrund deutlicher Zuwächse der Gesamtleistung hat die Gesellschaft durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss wesentlich zum Konzernergebnis beigetragen.
Die Ausgliederung der Teileproduktion in die Alexanderwerk Produktions GmbH zeigt weiterhin positive Wirkungen. Die neu hinzugewonnenen und aktiv tätigen Gesellschafter entwickeln das Unternehmen permanent positiv weiter. Hier sind gerade für den Alexanderwerk-Konzern deutliche Synergieeffekte zu spüren, die für das Jahr 2013 auch zu einem erneut positiven Jahresergebnis in der Beteiligungsgesellschaft geführt haben.
Die in die Alexanderwerk GmbH ausgegliederten Bereiche Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion und Montage zeigen deutlich verbesserte Ergebnisse. Die personellen Verstärkungen in den Bereichen Vertrieb und Projektmanagement ermöglichen uns, bessere und intensivere, kundenspezifische Beratungen durchzuführen.
Im Jahr 2013 hat auch die auf dem amerikanischen Markt tätige Alexanderwerk Inc. ein deutlich positives Ergebnis erzielt. Unsere US-amerikanische Tochter trug im Geschäftsjahr 2013 durch ihre erfolgreichen Aktivitäten wesentlich zu unserem Erfolg bei.
Die Alexanderwerk AG erzielte für das Jahr 2013 aus vereinnahmten Lizenzerlösen sowie aus der Umsatzbeteiligung an der Alexanderwerk GmbH auch ohne die Vereinnahmung von Dividenden der Tochtergesellschaften erneut ein positives Ergebnis.
Die Kooperations- und Beteiligungsstrategien wurden auch in 2013 durch Vorstand und Aufsichtsrat weiter verfolgt. Gemeinsam mit starken Partnern, mit denen bereits intensive Gespräche geführt wurden, soll mittelfristig die Marktposition des Konzerns gesichert und deutlich ausgeweitet werden.
Die Prüfung der Jahresabschlüsse 2010 und 2011 wurde im Geschäftsjahr 2013 abgeschlossen. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2012 ist inzwischen ebenfalls abgeschlossen.
Leider ist Frau Margarete Skowasch am 19. März 2013 durch einen tragischen Unglücksfall verstorben. Als neues Aufsichtsratsmitglied konnten wir Herrn Klaus Möllerfriedrich gewinnen. Mit seiner gerichtlichen Bestellung vom 14. Mai 2013 hatten wir wieder einen satzungsgemäßen Aufsichtsrat.
Am 14. Oktober 2013 wurde Herr Alfons Schmidt zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand bestellt und Herr Manfred Teichelkamp zum gleichen Zeitpunkt abberufen. Herr Alfons Schmidt ist Diplom-Ingenieur und ausgewiesener Kenner der Branche. Nachdem er bereits seit Anfang 2012 als technischer Berater im Konzern tätig war, wurde er im Juli 2013 zum Geschäftsführer der Alexanderwerk GmbH bestellt.
Im Geschäftsjahr 2013 hat sich die positive Ertragsentwicklung des Konzerns fortgesetzt. Die Gesamtleistung des Konzerns ist um T€ 2.121 (=10,8 %) auf T€ 21.739 angestiegen. Das EBIT für das Geschäftsjahr 2013 beträgt T€ 3.054 nach T€ 1.807 im Vorjahr.
Die Materialaufwandsquote in Bezug zur Gesamtleistung, d.h. unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen der fertigen bzw. unfertigen Erzeugnisse sowie der noch nicht abgerechneten Leistungen, betrug für den Konzern im Geschäftsjahr 2013 21,9 % nach 30,3 % im Vorjahr. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der Produktmix der Aufträge sowie ein günstigerer Einkauf von fremdbezogenen Teilen.
Der Personalaufwand des Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 7,9 % auf T€ 7.518. Ursächlich hierfür sind die Tarifsteigerung sowie die Erhöhung der Mitarbeiterzahl. Bezogen auf die Gesamtleistung ergibt sich eine Aufwandsquote von 34,6 % nach 35,5 % im Vorjahr.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns lagen mit T€ 6.313 im Geschäftsjahr 2013 um T€ 1.047 über dem Vorjahreswert von T€ 5.266. Dabei betraf der Anstieg im Wesentlichen die umsatzabhängigen Kosten (wie Sonderkosten des Vertriebs) sowie die Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Sanierung der Alexanderwerk-Gruppe.
Das Finanzergebnis des Konzerns hat sich in Folge der weniger angespannten Liquiditätslage von T€ -382 auf T€ -265 verbessert.
Die Konzernbilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 358 auf T€ 12.284 gestiegen. Investitionen in technische Anlagen und Maschinen haben dazu wesentlich beigetragen, wobei sich die Investitionen auf Miet- und Technikumsmaschinen beziehen, die für unsere Kunden bereitstehen.
Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich von T€ 677 auf nun T€ 202. Das ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass der für den Ansatz dieses Postens relevante Verlustvortrag der Alexanderwerk AG durch die positiven Ergebnisse teilweise verbraucht wurde. Weiterhin ist unter Zugrundelegung der nunmehr veränderten Planung von einem geringeren Verlustnutzungspotenzial in dem für die Berechnung der latenten Steuern maßgebenden Zeitraum der nächsten fünf Jahre auszugehen.
Nach Berücksichtigung des Konzernjahresüberschusses von T€ 1.720 sowie weiterer eigenkapitalwirksamer Buchungen ergibt sich erstmalig wieder ein positives Konzerneigenkapital von T€ 1.311 (Vorjahr: nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von T€ 428). Damit ist die bilanzielle Überschuldung im Konzernabschluss (nicht jedoch im Einzelabschluss der Muttergesellschaft) plangemäß beseitigt.
Das langfristige Fremdkapital des Konzerns reduzierte sich im Geschäftsjahr 2013 um T€ 699 auf T€ 2.615. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die erbrachten Tilgungsleistungen für das mittelfristige Bankdarlehen.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 bestehen im Konzern Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (kurz- und langfristige Finanzschulden) in Höhe von T€ 2.736, von denen T€ 2.340 innerhalb des Jahres 2014 fällig sind.
Die Liquiditätslage des Konzerns blieb im Geschäftsjahr 2013 weiterhin angespannt. Allerdings hat sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr auch durch neue Kreditlinien der Alexanderwerk Inc. in den USA verbessert.
Die Zahlungsmittel des Konzerns haben sich zum Bilanzstichtag um T€ 543 auf T€ 1.512 vermindert, was im Wesentlichen auf die planmäßige Tilgung eines Bankdarlehens zurückzuführen ist.
Die Lage der Alexanderwerk AG, deren wirtschaftlicher Erfolg als Führungsholding ohne eigenen operativen Geschäftsbetrieb vollständig von den Tochtergesellschaften abhängt, hat sich im Geschäftsjahr 2013 ebenfalls deutlich verbessert, wenngleich weiterhin eine bilanzielle Überschuldung besteht. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, als Finanz- und Managementholding zu fungieren. Hierfür erhält die Gesellschaft Lizenzen, Umsatzbeteiligungen und Umlagen von ihren Tochtergesellschaften.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Alexanderwerk AG lag mit T€ 1.111 deutlich besser als im Vorjahr (T€ 838).
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Erträge von insgesamt T€ 4.219 (Vorjahr T€ 3.959) erwirtschaftet. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen die zeitlich befristete von der Ertragslage der Alexanderwerk GmbH abhängige Umsatzbeteiligung (T€ 1.871 nach T€ 1.303 im Vorjahr).
Der Personalaufwand der Gesellschaft ging um 28 % auf T€ 566 zurück. Der Rückgang ergibt sich aus der verminderten Zahl der Mitarbeiter sowie aus der im Geschäftsjahr als Beratungsaufwand erfassten Vorstandsvergütung. Die Alexanderwerk AG beschäftigte im Geschäftsjahr 2013 im Durchschnitt 5 Mitarbeiter.
Das Finanzergebnis der Gesellschaft betrug T€ -300 nach T€ -186 im Vorjahr. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen Zinsen auf Darlehen von Konzerngesellschaften, die der Alexanderwerk AG die zur Fortführung des Geschäftsbetriebs notwendigen liquiden Mittel zur Verfügung stellen.
Aufgrund der steuerlichen Verlustvorträge fallen trotz des erneuten positiven Ergebnisses weiterhin keine Ertragsteuern an.
Die Bilanzsumme der Alexanderwerk AG ist - bereinigt um den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag - gegenüber dem Vorjahr um T€ 467 auf T€ 3.754 erhöht. Die mittel- und langfristig gebundenen Vermögenswerte der Alexanderwerk AG haben sich von T€ 1.093 Ende 2012 auf nunmehr T€ 1.080 geringfügig verringert. Ihr Anteil an der bereinigten Bilanzsumme beträgt nun 28,8 % und damit 4,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.
Die Sachanlagen haben sich aufgrund von betriebsgewöhnlichen Abschreibungen auf T€ 45 vermindert. Die Finanzanlagen blieben unverändert. Nennenswerte Investitionen wurden nicht getätigt.
Das Umlaufvermögen der Alexanderwerk AG ist um T€ 488 auf T€ 2.668 gestiegen. Dabei entfällt der Anstieg im Wesentlichen auf die Forderungen im Konzernkreis in Höhe von T€ 1.986 (Vorjahr: T€ 1.326).
Nach Berücksichtigung des Jahresüberschusses von T€ 1.111 (Vorjahr T€ 838) ergibt sich weiterhin eine handelsbilanzielle Überschuldung in Höhe von T€ 2.353 (Vorjahr T€ 3.464). Vorstand und Aufsichtsrat haben einen Überschuldungsstatus erstellt, diesen fortwährend überprüft und die Fortbestehensprognose verifiziert. Dem negativen Eigenkapital stehen danach ausreichend hohe stille Reserven gegenüber, die insbesondere in den Beteiligungsansätzen der Tochtergesellschaften sowie in der Marke "Alexanderwerk" bestehen. Für letztere wurde in Vorjahren ein Markengutachten eingeholt. Aufgrund des Vorstehenden sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und die Tochtergesellschaften gehen wir gemeinsam mit dem Aufsichtsrat davon aus, die handelsbilanzielle Überschuldung mittelfristig beseitigen zu können.
Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2013 von T€ 921 im Vorjahr auf T€ 702 reduziert
Die Verbindlichkeiten der Alexanderwerk AG haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 bedingt durch die Reduzierung der Bankschulden durch planmäßige Tilgungsleistungen von T€ 4.821 auf T€ 4.419 vermindert. Das Tilgungsdarlehen gegenüber der Rheinland-Pfalz Bank in Höhe von T€ 831 (davon sind T€ 475 innerhalb eines Jahres fällig) wird monatlich mit rd. T€ 40 getilgt und hat eine Laufzeit bis zum September 2015.
Die Gesellschaft finanzierte sich unverändert weitestgehend mittels Darlehen von Tochtergesellschaften. Die entsprechenden Verbindlichkeiten sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.
Wesentliche Leistungsindikatoren des Konzerns sind der Umsatz sowie der Auftragseingang. Diese werden im wöchentlichen bzw. monatlichen Rhythmus überwacht, dem Führungsteam berichtet und Maßnahmen zu einer etwaigen Korrektur (durch den Vertrieb) eingeleitet.
Der Alexanderwerk-Konzern ist heute und zukünftig von den wirtschaftlichen Erfolgen der Konzerntochtergesellschaften abhängig. Der Konzern hat die bestandsbedrohende Liquiditätskrise eingedämmt. Die Lage des Konzerns und der Gesellschaft hat sich dadurch weiter verbessert. Aufgrund der weiterhin positiven Auftragslage im Konzern konnte der eingeschlagene Weg zur Gesundung weiter gegangen werden.
Die deutlich verspätete Aufstellung und somit auch Prüfung der Jahres- und Konzernabschlüsse 2010, 2011 und 2012 wurde im April 2014 abgeschlossen, die Feststellung bzw. Billigung dieser Abschlüsse durch den Aufsichtsrat ist erfolgt. Im Juni 2014 hat eine Hauptversammlung stattgefunden, über die wir u.a. bereits mittels ad-hoc-Meldung berichtet hatten. Seit diesem Zeitpunkt besteht ein neuer Aufsichtsrat, und zwar aus den Herren Thomas Mariotti, Jürgen Kullmann und Ronald Kroll.
Das Jahr 2014 ist bedingt durch die schlechteren Ergebnisverläufe bei der Alexanderwerk GmbH und der Alexanderwerk Inc. deutlich schlechter verlaufen als erwartet. Der Jahresüberschuss der Alexanderwerk AG beträgt T€ 228 nach T€ 1.111 im Vorjahr, der Konzernjahresüberschuss beträgt T€ 933 nach T€ 1.720 im Vorjahr.
Die Vollkonsolidierung des Beteiligungsunternehmens Alexanderwerk Produktions GmbH wurde mit Beginn des Jahres 2014 beendet, nachdem sich die anfängliche starke Abhängigkeit dieser Gesellschaft von den übrigen Gesellschaften des Alexanderwerk-Konzerns gegenüber den Vorjahren deutlich vermindert hatte und sich dieses Beteiligungsunternehmen mehr und mehr als eigenständiges Unternehmen am Markt etablieren konnte.
Im Jahr 2015 sind die Kreditverhandlungen mit der Hausbank wieder aufgenommen worden, um die Verlängerung der teilweise befristeten Kreditlinie (Alexanderwerk GmbH) zu erreichen. Dies ist im Oktober 2015 gelungen, so dass für die deutschen Tochtergesellschaften insgesamt ausreichende Kreditlinien für den operativen Geschäftsbetrieb vorliegen.
Das langfristige Darlehen der Alexanderwerk AG bei der Rheinland-Pfalz Bank wurde mit der letzten Tilgungsrate im September 2015 plangemäß vollständig zurückgeführt.
Um unsere Gesamtvertriebsaktivitäten zu stärken und noch mehr Kundennähe anzubieten, sollen die ausgelagerten Aktivitäten der AlexanderwerkService GmbH wieder mit dem Neumaschinenvertrieb der Alexanderwerk GmbH zusammen geführt werden. Um dies zu ermöglichen, wurden im Jahr 2015 nach langwierigen Verhandlungen die Fremdanteile (49%) an der AlexanderwerkService GmbH vom Konzern zurückerworben.
Sonstige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss und den Lagebericht haben könnten, lagen nicht vor.
Unsere traditionellen Märkte Europa, Asien und Nordamerika unterliegen weiterhin einer strukturierten und nachhaltigen Bearbeitung durch den Vorstand sowie die Mitarbeiter der Tochtergesellschaften. In Asien sehen wir auch weiterhin Wachstumspotenzial und interessante Perspektiven. In den USA konnten wir durch den engagierten Vertrieb der Alexanderwerk Inc. Projekte gewinnen, die zu einer Umsatz- und Gewinnstabilisierung in 2015 führen werden.
Wir rechnen für das Jahr 2015 nach aktuellem Stand mit einem Ergebnis, das mit Blick auf den Jahresüberschuss im Einzel- und Konzernabschluss leicht über dem Niveau des Jahres 2014 liegen wird, vorausgesetzt, dass die Entwicklung bei den Tochtergesellschaften nicht durch unerwartete Einflüsse beeinträchtigt wird. Gleiches gilt für das Jahr 2016. Entscheidend für die Zielerreichung ist dabei stets die Auslieferungssituation im 4. Quartal des jeweiligen Geschäftsjahres.
Unsere Aktivitäten sind zum einen auf weiteres internes Wachstum der operativen Gesellschaften gerichtet. Darüber hinaus arbeiten wir zum anderen verstärkt an verschiedenen Kooperationsprojekten.
Der Vorstand hat gemäß der gesetzlichen Verpflichtung in § 91 Abs. 2 AktG geeignete Maßnahmen getroffen, insbesondere ein für die Größe unserer Gesellschaft angemessenes Überwachungssystem eingerichtet, um den Fortbestand der Gesellschaft bzw. deren Tochtergesellschaften gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Wie in der Vergangenheit lag der Fokus dieses Systems im Wesentlichen auf den bestandsgefährdenden Risiken 'Fortführung der Unternehmenstätigkeit' sowie 'Erhaltung der Liquidität'; andere Risiken waren für die Alexanderwerk AG und den Alexanderwerk-Konzern demgegenüber von einer deutlich verminderten Relevanz und hatten faktisch keine oder kaum praktische Bedeutung.
Die von Vorstand und Aufsichtsrat zur Bewältigung der bestandsgefährdenden Risiken getroffenen Maßnahmen seit dem Geschäftsjahr 2010 haben den Bestand der Alexanderwerk AG und des gesamten Konzerns gesichert.
Im Zuge laufender Geschäftsleitungs- und Führungskreistreffen werden insbesondere die Risikobereiche Liquidität, Qualität und Liefertreue, Kundenakzeptanz und Auftragseingang, Personalentwicklung, Outsourcing sowie Vereinbarungen mit nahe stehenden Personen erörtert und erforderliche Maßnahmen vereinbart. Die Ergebnisse werden laufend protokolliert und deren Umsetzung bei den nächsten Treffen überprüft.
Unsere Risikopolitik besteht unverändert darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse. Die Risikogrundsätze werden vom Vorstand formuliert und vom Management entsprechend der Organisations- und Verantwortungsstruktur umgesetzt. So erfassen und bewerten wir Risiken monatlich durch die jeweiligen Geschäftsführungen und spiegeln diese im Risikocontrolling dem Vorstand wider. Damit wurde ein Überwachungssystem eingerichtet, welches die Erkennung, die Analyse und die Kommunikation bestandsgefährdender Risiken und ihre Veränderungen sicherstellt.
Verschiedene Risiken könnten die Geschäftsentwicklung, die Finanzlage und das Ergebnis stark beeinflussen. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren sehen wir uns noch weiteren Risiken ausgesetzt, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar für vernachlässigbar halten, die aber unser Geschäft ebenfalls beeinflussen können.
Mögliche Risiken für die künftige Entwicklung des Alexanderwerk-Konzerns resultieren im Wesentlichen aus konjunkturellen Einflüssen in den relevanten Märkten, insbesondere in Asien und den USA.
Besondere Kompetenzen hat die Gesellschaft im Chemie- und Pharmabereich, deren Entwicklungen damit von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft sind. Beide Branchen werden prognostisch international weiterhin wachsen. Die operativen Gesellschaften sind weltweit aktiv, wobei der amerikanische Markt durch die Alexanderwerk Inc. bearbeitet und beliefert wird.
Der wesentliche Teil des Geschäftes des Alexanderwerk-Konzerns ist das Projektgeschäft. Dadurch besteht die Notwendigkeit, permanent neue Projekte zu akquirieren. Wir wirken daraus entstehenden Risiken entgegen, indem wir langjährige und dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Dadurch ist es uns gelungen, unseren - deutlich erhöhten -Umsatz mit namhaften Bestandskunden zu erwirtschaften und darüber hinaus unseren Kundenkreis zu erweitern.
Preisänderungsrisiken wirken wir dadurch entgegen, dass wir einkaufsseitig mit Rahmenverträgen und stetiger Konditionenkontrolle (Ausschreibungen und Einholung von Vergleichsangeboten der jeweiligen Wettbewerber) arbeiten.
Risiken können sich auch ergeben aus der dem Projektgeschäft immanenten Bildung von technischen Konfigurationen. Diesem wirken wir durch den Einsatz eines Vier-Augen-Systems auch in dem Konstruktionsbereich entgegen.
Ein weiterer Schlüssel für die erfolgreiche weitere Umsetzung des Sanierungskonzeptes und die Unternehmensfortführung sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Qualifizierung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ist weiterhin ein Kernanliegen der Unternehmensleitung. Daneben konnten strategisch wichtige Berater für eine intensive Zusammenarbeit gewonnen werden.
Da in allen Geschäftsbereichen das Know-how der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist, ergeben sich daraus potenzielle Risiken, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und kein adäquater Ersatz gefunden werden kann. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir unseren Mitarbeitern marktgerechte Gehälter zahlen und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen. Zudem bilden wir Mitarbeiter aus und übernehmen diese im Regelfall am Ende ihrer Ausbildungszeit. Hinzu kommen Aspekte wie die Schaffung von nachhaltiger Arbeitssicherheit durch das Erwirtschaften operativer Gewinne sowie geeignete Weiterbildungsmaßnahmen.
Die finanzwirtschaftlichen Risiken des Konzerns betreffen im Wesentlichen Liquiditätsrisiken, daneben Ausfall- und Zinsrisiken.
Auch in den Geschäftsjahren 2013 und 2014 lag der zentrale Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Sicherung der Liquidität und der weiteren, kontinuierlichen Umsetzung des Sanierungskonzeptes. Besonderes Augenmerk im Rahmen des Risikomanagements wird daher auf die Liquiditätssteuerung gelegt. Die Steuerung und Überwachung der Liquidität erfolgt mittels einer rollierenden wöchentlichen Finanzplanung und Finanzanalyse.
Auf Grund des Projektgeschäfts sind insbesondere die Tochtergesellschaften Alexanderwerk GmbH und Alexanderwerk Inc. darauf angewiesen, Aufträge vorfinanzieren zu können. Die notwendige Liquidität für den Konzern wird wesentlich durch die operativ tätigen Tochtergesellschaften gemeinsam gestellt. Bedingt durch die Verbesserung der Ertragslage haben sich die Liquiditätsrisiken vermindert.
Das zurzeit verfügbare Kreditvolumen und die vorhandenen liquiden Mittel stellen aus heutiger Sicht eine verbesserte Finanzierungs- und Liquiditätsversorgung für den Konzern dar. Um dauerhaft erfolgreich am Markt agieren zu können, bedarf es jedoch noch weiterer finanzieller Maßnahmen.
Da die Alexanderwerk AG und ihre deutschen Tochtergesellschaften ausschließlich in Euro fakturieren, verbleiben mögliche Währungsrisiken allenfalls bei der US-Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und dem US-Dollar werden von uns zurzeit nicht vorgenommen.
Allerdings führt ein fester Euro dauerhaft zu Preis- und Auftragsrisiken auf der Umsatzseite.
Zur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und die Forderungsstruktur permanent durch die Gesellschaften kontrolliert. Hierdurch lassen sich bereits sehr früh mögliche Risiken erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Das Forderungsmanagement als integrierter Bestandteil des Risikomanagements wurde ausgebaut.
Die überwiegende Zahl unserer Kunden sind langjährig überaus erfolgreiche, international tätige Unternehmen, die auch in konjunkturellen Krisenzeiten finanziell sehr stabil sind. Dadurch verringert sich grundsätzlich das Ausfallrisiko von Forderungen. Zur Beurteilung des Ausfallrisikos werden für Neukunden Informationen über deren Bonität eingeholt, bei Bestandskunden in gewissen Abständen. Die gewonnenen Ergebnisse werden beim Eingehen von Leistungsbeziehungen berücksichtigt. Mit Neukunden im Ausland wird anteilige Vorauskasse vereinbart. Das maximale Ausfallrisiko besteht in Höhe der bilanzierten Forderungen.
Zinsrisiken resultieren aus Änderungen des Marktzinsniveaus, die sich auf die Höhe der Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten und auf die Abzinsung von langfristigen Rückstellungen auswirken.
Durch das variabel verzinsliche Darlehen der Rheinland-Pfalz Bank (Restlaufzeit bis zum September 2015) unterliegt die Alexanderwerk AG einem geringfügigen Zinsänderungsrisiko.
Weiterhin bestehen Zinsänderungsrisiken durch die Ausnutzung der Kontokorrentkreditlinien bei den einzelnen Gesellschaften.
Zinsrisiken wird soweit möglich durch stetige Beobachtung des Marktes, Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken sowie durch manuelles Pooling von Kontokorrentkonten entgegengewirkt.
Die Fortführung der Alexanderwerk AG und des Alexanderwerk-Konzerns ist nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes gegeben. Die Liquiditätsplanungen der Gesellschaften weisen bei stabilem Geschäft im Finanzierungsverbund des Konzerns eine planmäßig ausreichende Liquiditätssituation aus, so dass dieses Risiko eingedämmt ist. Weitere erhebliche, bestandsgefährdende Risiken, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Alexanderwerk AG oder des Alexanderwerk-Konzerns auswirken könnten, bestehen unseres Erachtens aus heutiger Sicht nicht.
Wir haben alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, die aus unserer Sicht notwendig sind, um solche Risiken rechtzeitig erkennen zu können.
Für den Alexanderwerk-Konzern ist der Schutz der Umwelt eine der bedeutendsten gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit und damit ein wichtiges Unternehmensziel. Wir leisten deshalb seit Jahren durch laufende Fortentwicklung unserer Maschinen einen Beitrag zur Ressourcenschonung.
Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir in den zukünftigen Investitionsverhalten unserer Kunden und der weiteren Entwicklung der Auslandsmärkte, insbesondere in den Krisenländern. Die Grundsteine für die Bewältigung der künftig anstehenden Risiken sind gelegt, wenngleich der Fortbestand der Gesellschaft und des Konzerns weiterhin von der Bereitschaft der Banken abhängig ist, insgesamt ausreichende Kreditmittel zur weiteren Sanierung zur Verfügung zu stellen.
Zum Bilanzstichtag 31.12.2013 betrug das Grundkapital der Alexanderwerk AG unverändert zum Vorjahr € 4.680.000,00. Es ist eingeteilt in 1.800.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Der rechnerische Nennwert je Aktie beträgt € 2,60.
Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind der Gesellschaft nicht bekannt.
Nach Kenntnis der Alexanderwerk AG bestanden zum Bilanzstichtag folgende direkte und indirekte Beteiligungen am Grundkapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten:
Manfred Teichelkamp, Duisburg; indirekter Anteil der Stimmrechte 17,18 %. Die Anteile werden über das kontrollierte Unternehmen Cantina -lecker essen und trinken- GmbH, Duisburg gehalten.
Franz-Bernd Daum, direkter Anteil der Stimmrechte 15,22 %.
Diese Angaben beziehen sich auf Pflichtmitteilungen der Aktionäre gemäß § 21 Abs. 1 bzw. § 25 Abs. 1 WpHG. Nach den Mitteilungen können sich Veränderungen ergeben haben, die der Gesellschaft gegenüber nicht meldepflichtig waren. Da die Gesellschaft nur Inhaberaktien ausgegeben hat, werden ihr nur Veränderungen des Aktienbesitzes bekannt, soweit diese meldepflichtig sind und dieser Meldepflicht auch nachgekommen wird.
Es existieren keine Inhaber von Stückaktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Ferner gibt es weder eine gesonderte Stimmrechtskontrolle noch Kontrollrechte der am Kapital beteiligten Arbeitnehmer, die nicht unmittelbar ausgeübt werden.
Hinsichtlich der Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes wird auf die §§ 84, 85 AktG verwiesen. Nach § 7 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Vorstandsmitglieder; der Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen.
Bei Satzungsänderungen sind die §§ 179 ff AktG zu beachten. Über Satzungsänderungen hat die Hauptversammlung zu entscheiden (§ 119 Abs. 1 Nr. 5 und § 179 Abs. 1 AktG). Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, können vom Aufsichtsrat beschlossen werden (§ 28 der Satzung der Alexanderwerk AG).
In der Hauptversammlung vom 19. November 2010 wurde der Vorstand ermächtigt, im Zeitraum bis zum 18. November 2015 bis zu 10 % des Grundkapitals über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots zurückzukaufen.
Die Alexanderwerk AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die besondere Regelungen für den Fall des Kontrollwechsels bzw. Kontrollerwerbs enthalten, der infolge eines Übernahmeangebots entstehen kann.
Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots hat die Gesellschaft nicht getroffen.
Nach Ende des Geschäftsjahres sind hinsichtlich der vorgenannten Angaben folgende Änderungen eingetreten:
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt hat am 07. Oktober 2014 mitgeteilt, dass er nunmehr durch die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, 270.390 Stück Aktien (entsprechen 15,02 % der Stimmrechte) hält.
Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland, hat am 08. Oktober 2014 mitgeteilt, dass er an diesem Tag nur noch 4,56 % der Aktien (entsprechen 82.000 Stimmrechten) hält.
Herr Manfred Teichelkamp hat am 12. Dezember 2014 mitgeteilt, dass er an diesem Tag noch 14,86 % der Anteile hält, und zwar weiterhin durch die von ihm beherrschte Cantina -lecker essen und trinken - GmbH (entsprechen 267.463 Stimmrechten).
Der Anteil der Cantina - lecker essen und trinken - GmbH hat sich weiterhin vermindert, sodass sie am 22. Januar 2015 noch 4,91 % der Anteile, entsprechen 88.363 Stimmrechten, gehalten hat.
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt hat mitgeteilt, dass er durch die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, am 12. Februar 2015 noch 14,8 % der Anteile, entsprechen 266.360 Stimmrechten, gehalten hat.
Cantina - lecker essen und trinken - GmbH, Duisburg, hat mitgeteilt, dass sie am 05. März 2015 keine Anteile an der Gesellschaft mehr gehalten hat.
Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland, hat mitgeteilt, dass er am 27. Mai 2015 keine Aktien und somit keine Stimmrechte an der Gesellschaft mehr gehalten hat.
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.
Die Vergütung des Aufsichtsrates ist in der Satzung (§ 17) geregelt. Sie orientiert sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder und setzt sich aus einer Grundvergütung sowie einem sitzungsabhängigen Teil zusammen. Weitere Informationen zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sind im Anhang zu finden.
Die Unternehmensführung der Alexanderwerk AG als börsennotierte deutsche Aktiengesellschaft wird in erster Linie durch das Aktiengesetz und daneben durch die Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in seiner jeweils aktuellen Fassung bestimmt.
Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften findet bei der Alexanderwerk AG das duale Führungssystem Anwendung. Dieses ist durch eine strenge personelle Trennung zwischen dem Vorstand als Leitungsorgan und dem Aufsichtsrat als Überwachungsorgan gekennzeichnet. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten dabei im Unternehmensinteresse eng zusammen.
Die Alexanderwerk AG verfügt im Rahmen ihres internen Kontrollsystems und des Risikomanagements über geübte Methoden zur Unternehmensführung und Überwachung in verschiedenen Bereichen. Spezielle Ethikcodes und vergleichbare interne Richtlinien gibt es bei der Alexanderwerk AG hingegen nicht.
Der Vorstand leitet das Unternehmen mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung in eigener Verantwortung. Dabei gilt der Grundsatz der Gesamtverantwortung, d. h. der Vorstand trägt die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung. Er entwickelt die Unternehmensstrategie und sorgt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat für deren Umsetzung.
Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für den Alexanderwerk-Konzern wesentlichen Aspekte der Geschäftsentwicklung, bedeutende Geschäftsvorfälle sowie die aktuelle Ertragssituation einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von früher aufgestellten Planungen und Zielen werden ausführlich erläutert und begründet.
Der Aufsichtsrat berät den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und überwacht seine Tätigkeit. Er bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands, beschließt das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder und setzt deren jeweilige Gesamtvergütung fest. Er wird in alle Entscheidungen eingebunden, die für die Alexanderwerk AG von grundlegender Bedeutung sind. Der Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG setzt sich aus zwei von der Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern sowie einem Arbeitnehmervertreter zusammen. Angesichts seiner Größe hat der Aufsichtsrat auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet; alle Themen werden im Plenum beraten.
Der Aufsichtsrat prüft fortlaufend seine Effizienz und Leistungsfähigkeit sowohl im Hinblick auf das Gremium als auch in Bezug auf einzelne Mitglieder. Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass (a) die Organisation und die Arbeitsabläufe effizient strukturiert sind und das höchstmögliche Maß an Leistungsfähigkeit sicherstellen und (b) die Zusammensetzung des Aufsichtsrates so gestaltet ist, dass die Erfahrungen, das Know-how und die Sachkunde der Mitglieder den geforderten Effizienzkriterien entsprechen und das höchstmögliche Maß an Leistungsfähigkeit sowohl des Aufsichtsrates als auch aller einzelnen Mitglieder gewährleisten.
Der Aufsichtsrat ist angehalten, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Interessenkonflikte unverzüglich zur Beratung im Plenum anzuzeigen. In solchen Fällen behandelt der Aufsichtsrat entsprechende Interessenkonflikte und prüft, welche Auswirkungen diese haben. Gegebenenfalls wird das betroffene Aufsichtsratsmitglied an der Beratung nicht teilnehmen und darüber hinaus werden sich ergebende Pflichten, das Stimmrecht nicht auszuüben, beachtet. Unabhängig davon ist dies ein regelmäßiger Diskussionspunkt in jeder Aufsichtsratssitzung.
Die Entsprechenserklärungen des DCGK gemäß § 161 AktG werden auf der Homepage der Alexanderwerk AG (www.alexanderwerk.com), Bereich Investor Relations, dort Unterpunkt Corporate Governance, öffentlich zugänglich gemacht.
Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Alexanderwerk AG beinhaltet Instrumente und Maßnahmen, die koordiniert zum Einsatz gebracht werden, um rechnungslegungsbezogene Risiken zu verhindern bzw. diese rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu beseitigen. Vorstand und Abteilungsleiter Rechnungswesen legen gemeinsam Richtlinien zur Risikoprävention bzw. zu deren Aufdeckung/Kontrolle fest.
Die alleinige Verantwortung für alle Prozesse zur Erstellung des Jahresabschlusses der Alexanderwerk AG lag in dem Verantwortungsbereich des Vorstands Manfred Teichelkamp bis zum 14. Oktober 2013. Seit diesem Zeitpunkt verantwortet der Alleinvorstand auch diesen Bereich.
Der Rechnungslegungsprozess der Alexanderwerk AG ist entsprechend der Größe des Unternehmens ausgestaltet. Wesentliche, für die Rechnungslegung der Alexanderwerk AG relevante Informationen und Sachverhalte werden vor deren Erfassung mit den einzelnen Fachbereichen erörtert und durch das Rechnungswesen kritisch auf ihre Konformität mit geltenden Rechnungslegungsvorschriften gewürdigt. Die Abschlussinhalte des Unternehmens werden regelmäßig analysiert und unter Einbeziehung weiterer Fachbereiche auf Richtigkeit überprüft. Mindestens monatliche Überwachungen erfolgen durch Bereichsleiter und Vorstand mittels Durchsicht der Monatsdaten, der Summen- und Saldenlisten, der Kontenbewegungen und der betriebswirtschaftlichen Auswertungen sowie mittels Durchführung von stichprobenartiger Durchsicht des Belegwesens.
Die Abschlusserstellung erfolgt grundsätzlich in IT-basierten Rechnungslegungssystemen.
Neben Risiken aus der Nichteinhaltung von Bilanzierungsregeln können Risiken aus der Missachtung formaler Fristen und Termine entstehen. Zur Vermeidung dieser Risiken wie auch zur Dokumentation der im Rahmen der Abschusserstellung durchzuführenden Arbeitsabläufe, deren zeitlicher Abfolge und der hierfür verantwortlichen Personen wurde ein Abschlusskalender erstellt. Mit Hilfe dieses Abschlusskalenders werden sowohl die Einhaltung der vorgegebenen Arbeitsabläufe sowie auch die Einhaltung vorgegebener Termine zur Abschlusserstellung überwacht. Darüber hinaus ermöglicht er den Nutzern, im Erstellungsprozess rechtzeitig Warnungen bei terminlichen oder fachlichen Problemen bekanntzugeben.
Somit wird eine Statusverfolgung ermöglicht, um Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen.
Zur Gewährleistung der Einhaltung von Regeln der IT- Sicherheit sind aus unserer Sicht angemessene Zugriffsregelungen in den rechnungslegungsbezogenen EDV-Systemen festgelegt.
Die gesellschaftsübergreifende Konzernsteuerung wird durch folgende organisatorische Maßnahmen sichergestellt. Das Rechnungswesen der deutschen Gesellschaften erfolgt zentral durch die Alexanderwerk AG, das Controlling ebenfalls mit Ausnahme der Alexanderwerk Produktions GmbH. Dadurch ist zum einen eine durchgängige Einhaltung der Rechnungslegungsstandards gewährleistet. Zum anderen liegen die für die Konzernrechnungslegung relevanten Informationen an zentraler Stelle vor. Die Rechnungslegung der amerikanischen Tochtergesellschaft wird durch eine detaillierte monatliche Berichterstattung - wie auch für die deutschen Gesellschaften - sichergestellt. Darüber hinaus erfolgt halbjährlich ein Review durch einen amerikanischen Prüfer.
Die Konzernabschlusserstellung einschließlich der Überleitung von den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften bzw. von den amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP) auf IFRS, die Währungsumrechnung, die Durchführung der Konsolidierungsbuchungen sowie die Herleitung der einzelnen Konzernrechnungslegungsinstrumente erfolgt unter Zuhilfenahme eines externen Dienstleisters.
Der Erstellungsprozess des Jahres- und Konzernabschlusses wird von den Wirtschaftsprüfern auf die Einhaltung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften hin überprüft und kontrolliert. Der Jahres- und Konzernabschluss des Alexanderwerk AG unterliegt der Pflichtprüfung. Die abschließende Beurteilung über die vorgenommene Prüfung wird in Form eines Bestätigungsvermerkes zu Jahres- bzw. Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht veröffentlicht.
Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten (zumeist im Verbundbereich) und Guthaben bei Kreditinstituten.
Verbindlichkeiten werden weitestgehend innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Verbindlichkeiten im Verbundbereich.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird eine umfassende Liquiditätsplanung für die Gesellschaft und den Konzern erstellt, die einen Überblick über die Zahlungsmittelaus- und -eingänge vermittelt.
Remscheid, den 29. Oktober 2015
Alexanderwerk AG
Alfons Schmidt, Vorstand
Aktiva
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| 31.12.2013 € |
31.12.2012 € |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 3.643,00 | 6.623,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 28.291,02 | 30.082,02 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 16.694,00 | 25.410,00 |
| 44.985,02 | 55.492,02 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.025.000,00 | 1.025.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 6.250,00 | 6.250,00 |
| 1.031.250,00 | 1.031.250,00 | |
| 1.079.878,02 | 1.093.365,02 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0,00 | 112.798,67 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.963.121,01 | 1.265.756,87 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 23.109,25 | 60.698,74 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 570.425,53 | 584.352,25 |
| (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 378.733,70; Vorjahr € 388.107,69) | ||
| 2.556.655,79 | 2.023.606,53 | |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 112.108,70 | 157.018,78 |
| 2.668.764,49 | 2.180.625,31 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 5.624,35 | 13.583,66 |
| D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 2.352.695,88 | 3.463.930,26 |
| 6.106.962,74 | 6.751.504,25 | |
| Passiva | ||
| 31.12.2013 € |
31.12.2012 € |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 4.680.000,00 | 4.680.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 629.872,27 | 629.872,27 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 191.547,83 | 191.547,83 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 880.968,30 | 880.968,30 |
| IV. Verlustvortrag | -9.846.318,66 | -10.684.779,05 |
| V. Jahresüberschuss | 1.111.234,38 | 838.460,39 |
| VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 2.352.695,88 | 3.463.930,26 |
| 0,00 | 0,00 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 985.793,00 | 1.009.364,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 702.229,72 | 920.965,35 |
| 1.688.022,72 | 1.930.329,35 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 830.834,79 | 1.398.147,76 |
| (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 475.234,79; Vorjahr € 567.335,73) | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen + Leistungen | 260.982,46 | 362.283,88 |
| (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 260.982,46; Vorjahr € 362.283,88) | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.658.979,55 | 2.473.927,57 |
| (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.658.979,55; Vorjahr € 2.473.927,57) | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 7.812,15 |
| (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 7.812,15) | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 667.763,22 | 578.653,54 |
| (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 111.455,10; Vorjahr € 71.801,46) | ||
| (davon aus Steuern 15.044,45 € ; Vorjahr € 46.429,30) | ||
| (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 509.158,66; Vorjahr € 531.524,02) | ||
| 4.418.560,02 | 4.820.824,90 | |
| D. Passive Rechnungsabgrenzung | 380,00 | 350,00 |
| 6.106.962,74 | 6.751.504,25 |
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| 31.12.2013 | 31.12.2012 | ||
|---|---|---|---|
| € | € | € | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1. Sonstige betriebliche Erträge | 4.219.488,23 | 3.958.611,21 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 409.161,62 | 645.610,27 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 156.978,34 | 141.236,87 | |
| 566.139,96 | 786.847,14 | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 15.495,50 | 21.461,54 | |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.225.935,74 | 2.125.454,48 | |
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 5.447,04 | 1.946,97 | |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 305.344,69 | 188.334,63 | |
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.112.019,38 | 838.460,39 | |
| 8. Sonstige Steuern | 785,00 | 0,00 | |
| 9. Jahresüberschuss | 1.111.234,38 | 838.460,39 | |
| 10. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -9.846.318,66 | -10.684.779,05 | |
| 11. Bilanzverlust | -8.735.084,28 | -9.846.318,66 |
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| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2013 € |
Zugänge € |
Abgänge € |
Umbuchungen € |
31.12.2013 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 532.192,48 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 532.192,48 |
| 532.192,48 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 532.192,48 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 31.738,99 | 0,00 | 0,00 | -3.447,97 | 28.291,02 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 6.857,91 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.857,91 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 521.469,24 | 2.008,50 | 0,00 | 3.447,97 | 526.925,71 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 560.066,14 | 2.008,50 | 0,00 | 0,00 | 562.074,64 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.025.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.025.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 6.250,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.250,00 |
| 1.031.250,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.031.250,00 | |
| 2.123.508,62 | 2.008,50 | 0,00 | 0,00 | 2.125.517,12 |
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| Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2013 € |
Zugänge € |
Abgänge € |
Umbuchungen € |
31.12.2013 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 525.569,48 | 2.980,00 | 0,00 | 0,00 | 528.549,48 |
| 525.569,48 | 2.980,00 | 0,00 | 0,00 | 528.549,48 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 1.656,97 | 0,00 | 0,00 | -1.656,97 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 6.857,91 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.857,91 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 496.059,24 | 12.515,50 | 0,00 | 1.656,97 | 510.231,71 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 504.574,12 | 12.515,50 | 0,00 | 0,00 | 517.089,62 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 1.030.143,60 | 15.495,50 | 0,00 | 0,00 | 1.045.639,10 |
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| Nettobuchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2013 € |
31.12.2012 € |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 3.643,00 | 6.623,00 |
| 3.643,00 | 6.623,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 28.291,02 | 30.082,02 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 0,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 16.694,00 | 25.410,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 |
| 44.985,02 | 55.492,02 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.025.000,00 | 1.025.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 6.250,00 | 6.250,00 |
| 1.031.250,00 | 1.031.250,00 | |
| 1.079.878,02 | 1.093.365,02 |
Der Jahresabschluss der Alexanderwerk AG zum 31. Dezember 2013 wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Bei der Erläuterung standen die Grundsätze Klarheit, Übersichtlichkeit und Wesentlichkeit im Vordergrund. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt.
Die Gesellschaft gilt als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 264d HGB.
Neben dem Jahresabschluss für die Alexanderwerk AG wird entsprechend § 315a HGB ein Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Dabei wurde von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren ausgegangen.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen vier und zehn Jahren. Das bewegliche Anlagevermögen wird überwiegend linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände des Geschäftsjahres 2009 mit Anschaffungskosten von mehr als € 150, aber weniger als € 1.000, werden über fünf Jahre in einem Sammelposten abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2010 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 410 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen werden mit den Anschaffungswerten ausgewiesen.
Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen angesetzt. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelabwertungen berücksichtigt.
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.
Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Zeitwert nach handelsrechtlichen Grundsätzen auf der Basis des aktuellen Zinsfußes der Deutschen Bundesbank für Dezember 2013 von 4,88 % p.a. angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.
Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge und aufgrund unterschiedlicher Bewertungsansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz bei Pensionsrückstellungen werden in Ausübung des handelsrechtlichen Wahlrechts nicht angesetzt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem in den Anlagen beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen ausgewiesen.
An der Alexanderwerk Verwaltungs GmbH, Remscheid, ist die Alexanderwerk AG zu 100 % beteiligt. Die Alexanderwerk Verwaltungs GmbH wurde im Dezember 2011 gegründet, um als Komplementärgesellschaft der Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG, Remscheid, zu fungieren. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag T€ 17. Die Verwaltungsgesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 einen Verlust von T€ 4 erzielt.
An der Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG, Remscheid, ist die Alexanderwerk AG mit einer Kommanditbeteiligung von insgesamt T€ 1.000 beteiligt. Diese wurde von der Alexanderwerk AG in Form einer Sacheinlage ihrer Beteiligungen an der Alexanderwerk GmbH (100 %), Remscheid, der AlexanderwerkService GmbH (51%), Remscheid, und der Alexanderwerk Inc. (100%), Montgomeryville (USA), erbracht. Die Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG wurde im Dezember 2011 speziell als Holdinggesellschaft für die obengenannten operativen Beteiligungen der Alexanderwerk AG gegründet. Das Geschäftsjahr 2013 der Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG schließt mit einem Verlust von T€ 3 ab. Das Eigenkapital der Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG beträgt zum Bilanzstichtag 2013 T€ 987.
An der Alexanderwerk Produktions GmbH, Remscheid, ist die Alexanderwerk AG zu 25 % beteiligt. Das Eigenkapital des Beteiligungsunternehmens zum 31. Dezember 2013 beträgt T€ 1.134, der Jahresüberschuss 2013 beträgt T€ 450.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.963 betreffen mit T€ 1.535 die Alexanderwerk GmbH und mit T€ 41 die AlexanderwerkService GmbH. Sie resultierten im Wesentlichen aus Dienstleistungen, einer Umsatzbeteiligung sowie Kostenbelastungen der Alexanderwerk AG. Darüber hinaus existiert eine Darlehensforderung von T€ 387 gegenüber der Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG, die aus dem die Kommanditeinlage übersteigenden Mehrwert der eingelegten Beteiligungen resultiert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben mit Ausnahme der Forderung gegen die Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen in Höhe von T€ 23 bestehen ausschließlich gegenüber der Alexanderwerk Produktions GmbH aus der Weiterberechnung von Verwaltungskosten.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt T€ 570 enthalten unter anderem Forderungen aus Kautionshinterlegung (T€ 377), Forderungen aus der Absicherung der Altersteilzeit in der Alexanderwerk GmbH (T€ 36), Barhinterlegungen (T€ 89) sowie Forderungen gegen Finanzbehörden (T€ 36). Ein Betrag von insgesamt T€ 89 hat eine Restlaufzeit von über einem Jahr.
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt unverändert T€ 4.680. Es ist eingeteilt in 1.800.000 nennwertlose Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber.
Der Bilanzverlust des Vorjahres in Höhe von T€ 9.846 verringert sich durch den Jahresüberschuss 2013 um T€ 1.111 auf T€ 8.735. Damit verringert sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf T€ 2.353. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2013 weiterhin bilanziell überschuldet. Vorstand und Aufsichtsrat haben daher einen Überschuldungsstatus erstellt und festgestellt, dass dem negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven gegenüber stehen. Aufgrund dessen sowie den in einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre Tochtergesellschaften hergeleiteten zukünftigen positiven Ergebnissen gehen beide Gremien davon aus, die bilanzielle Überschuldung mittelfristig beenden zu können.
Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 986 werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Berechnung der Rückstellung wurde das Teilwertverfahren angewandt. Als Rechnungszins wurden in 2013 4,88 % und als Rententrend 1,5 % angesetzt; als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zum Ansatz.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 702 betreffen u.a. Kosten der Sanierung des Kanalnetzes auf dem Gelände der Alexanderwerk AG (T€ 161), Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung (T€ 332), Personalaufwand (T€ 106), Prozesskosten (T€ 65) sowie Kosten des Aufsichtsrats (T€ 11).
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| 31.12.2013 in T€ |
Restlaufzeit bis zu einem Jahr in T€ |
Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren in T€ |
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in T€ |
davon besichert in T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 831 | 475 | 356 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 261 | 261 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.659 | 2.659 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 668 | 159 | 509 | 0 | 0 |
| Summen | 4.419 | 3.554 | 865 | 0 | 0 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen aus einem Darlehen von der Rheinland-Pfalz Bank. Es handelt sich um ein Tilgungsdarlehen mit einer Laufzeit bis zum 15. September 2015. Monatlich sind rd. T€ 40 zurückzuführen. Die Verzinsung des Darlehens erfolgt quartalsweise variabel.
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen u.a. Steuerverbindlichkeiten (T€ 15).
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind auch die Verbindlichkeiten gegenüber der Alexanderwerk Unterstützungseinrichtung e.V. (T€ 509) enthalten. Diese entsprechen dem Gesamtkassenvermögen des Vereins. Das Gesamtkassenvermögen entspricht dem zulässigen Kassenvermögen gemäß § 4d EStG. Das Gesamtkassenvermögen liegt um T€ 320 unter dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Zeitwert der mittelbaren Pensionsverpflichtung.
Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge sowie aufgrund unterschiedlicher Bewertung in Handels- und Steuerbilanz wurden in Ausübung des Wahlrechts nicht angesetzt.
Nach Abgabe der Steuererklärungen für das Veranlagungsjahr 2013 betragen die Verlustvorträge zur Körperschaftsteuer T€ 7.758 und zur Gewerbesteuer T€ 6.723.
Passive latente Steuern waren nicht zu bilden.
Im Rahmen der Aufnahme einer Kreditlinie der Alexanderwerk Produktions GmbH bei der Stadtsparkasse Remscheid in Höhe von T€ 350 und der Aufnahme eines weiteren Darlehens ebenda in Höhe von T€ 130 hat die Alexanderwerk AG in Vorjahren zwei Bürgschaften entsprechend ihrer Beteiligungsquote im Gesamtwert von T€ 120 abgegeben. Aufgrund der guten Lage der Alexanderwerk Produktions GmbH rechnen wir nicht mit einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften.
Das Gesamtkassenvermögen der Alexanderwerk Unterstützungseinrichtung e.V. liegt um T€ 320 unter dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Zeitwert der mittelbaren Pensionsverpflichtung. Aufgrund dessen ist im Zeitablauf mit einer Inanspruchnahme hieraus zu rechnen.
Aus den Forderungen aus der Absicherung der Altersteilzeit (siehe "sonstige Vermögensgegenstände") kann sich eine zukünftige Zahlungsverpflichtung ergeben. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme hieraus ist gering.
Es bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 1.368 aus Miet- und Leasingverträgen.
Die Gesellschaft hat mehrjährige Ansprüche auf umsatzabhängige Vergütungen gegen ein Tochterunternehmen (in 2013: T€ 1.871).
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 4.219 (Vorjahr: T€ 3.959) beinhalten im Wesentlichen umsatzabhängige Vergütungen eines Tochterunternehmens (T€ 1.871), Lizenzerträge (T€ 360), konzerninterne Kostenweiterbelastungen (T€ 1.764), Auflösungen von Wertberichtigungen (T€ 32), Auflösungen von Rückstellungen (T€ 23) sowie Erträge aus Vermietung und Verpachtung (T€ 46).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 2.226 (Vorjahr: T€ 2.125) enthalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten (T€ 953), Miet- und Mietnebenkosten (T€ 733) sowie EDV-Kosten (T€ 188).
Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
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| Mitarbeiter | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Arbeiter | 0 | 0 |
| Angestellte | 5 | 6 |
| Auszubildende | 0 | 0 |
| Summe | 5 | 6 |
Im Geschäftsjahr 2013 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Vorstände:
Dipl.-Ök. Manfred Teichelkamp, Duisburg (Kaufmann), bis 14.10.2013
Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Delbrück (Ingenieur), ab 14.10.2013
Mit Wirkung vom 14. Oktober 2013 wurde Herr Manfred Teichelkamp als Vorstand abberufen und Herr Dipl.-Ing. Alfons Schmidt zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand bestellt.
Die Vergütungen des Geschäftsjahres 2013 teilen sich wie folgt auf:
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| Name | Fixgehalt EUR |
Nebenleistungen EUR |
Tantieme EUR |
Gesamt EUR |
|---|---|---|---|---|
| Manfred Teichelkamp | 125.000,00 | 13.382,51 | 0,00 | 138.382,51 |
| Alfons Schmidt | 0,00 | 0,00 | 100.000,00 | 100.000,00 |
| Gesamt | 125.000,00 | 13.382,51 | 100.000,00 | 238.382,51 |
Die Gesamtvergütung des Vorstandes wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.
Herr Alfons Schmidt erhielt für seine Vorstandstätigkeit im Geschäftsjahr 2013 kein Fixgehalt von der Gesellschaft. Zu seiner Vergütung als Geschäftsführer der Alexanderwerk GmbH im Jahr 2013 wird auf die Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen und Unternehmen verwiesen.
Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen Rückstellungen in Höhe von T€ 614. Die als Aufwand erfassten Bezüge betrugen für den vorgenannten Personenkreis T€ 68.
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
(Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Remscheid / Köln
(stellvertretender Vorsitzender)
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Düsseldorf
Aufsichtsratsmandate und Mandate in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG:
Aufsichtsratsvorsitzender
| ― | Gesco AG Wuppertal |
Stellvertretender Vorsitzender
| ― | Top Agers AG. Langenfeld |
| ― | GHL Gesellschaft für Logistikleistung im Handel AG, Graz/Österreich (bis 30. September 2013) |
Mitglied des Aufsichtsrats
| ― | Dr. Ing Thomas Schmidt AG, Köln |
| ― | Artus Asset Management AG Vermögensverwaltung, Düsseldorf (ab 06. September 2013) |
(stellvertretende Vorsitzende)
Rechtsanwältin, Düren
(Vorsitzender des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2014 bis 18. Dezember 2014)
Unternehmensberater, Köln
(stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2014 bis 18. Dezember 2014, ab 18. Dezember 2014 Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Unternehmensberater, Mainz-Kastel
Industriemechaniker, Remscheid
(stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 18. Dezember 2014)
Technischer Angestellter, Remscheid
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 betrugen T€ 26. Davon sind T€ 20 fix und T€ 6 sitzungsabhängig.
Die AlexanderwerkService GmbH hat der Alexanderwerk AG in den Jahren 2010 bis 2013 Darlehen in Höhe von T€ 1.753 gewährt.
Die AlexanderwerkService GmbH hat für die Alexanderwerk AG im Jahr 2013 Verwaltungsdienstleistungen erbracht und hierfür T€ 5 erhalten.
Der Alexanderwerk Produktions GmbH (Beteiligung der Alexanderwerk AG in Höhe von 25 %) wurden Dienstleistungen und Mieten in Höhe von T€ 288 im Geschäftsjahr 2013 berechnet.
Der AlexanderwerkService GmbH (Beteiligung der Alexanderwerk AG über die Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG in Höhe von 51 %) wurden Lizenzen sowie Dienstleistungen und Mieten in Höhe von T€ 346 im Geschäftsjahr 2013 berechnet.
Der Alexanderwerk GmbH (Beteiligung der Alexanderwerk AG über die Alexanderwerk Holding GmbH & Co KG in Höhe von 100 %) wurden Lizenzen, umsatzabhängige Vergütungen sowie Dienstleistungen und Mieten in Höhe von T€ 3.363 im Geschäftsjahr 2013 berechnet.
Der Vorstand der Gesellschaft, Herr Alfons Schmidt, erhielt für seine Berater- bzw. Geschäftsführertätigkeit (ab dem 6. Mai 2013) bei der Alexanderwerk GmbH im Jahr 2013 eine Gesamtvergütung in Höhe von T€ 185 von dieser Tochtergesellschaft.
Mit dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Franz-Bernd Daum sowie einer ihm nahestehenden Beratungsgesellschaft besteht ein Beratungsvertrag. Das Honorarvolumen betrug im Berichtsjahr 2013 insgesamt T€ 329.
Auf die Angaben wird im vorliegenden Abschluss mit Hinweis auf § 285 Nr. 17 letzter Satzteil verzichtet, da die diesbezüglichen Angaben im Konzernabschluss unserer Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 enthalten sind.
Nachfolgend werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft zum 31.12.2013 Anteile von mehr als 20 % hält:
| ― | Alexanderwerk Verwaltungs GmbH, Remscheid: Beteiligungsquote 100 %, Eigenkapital zum 31.12.2013: T€ 17, Ergebnis 2013: T€ -4 |
| ― | Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG, Remscheid: Kommanditbeteiligung 100 %, Eigenkapital zum 31.12.2013: T€ 987, Ergebnis 2013: T€ -3 |
| ― | Alexanderwerk Produktions GmbH, Remscheid: Beteiligungsquote 25 %, Eigenkapital zum 31.12.2013: T€ 1.134, Ergebnis 2013: T€ 450 |
Meldungen nach § 15a WpHG und § 21 WpHG erfolgten im Zeitraum Januar 2013 bis Oktober 2015 wie folgt:
Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 21.01.2013 mitgeteilt, dass er am 21.01.2013 182.069 Stück Aktien der Alexanderwerk AG, Kippdorfstrasse 6-24, 42857 Remscheid, Deutschland, ISIN: DE0005032007, WKN: 503200, erworben hat und dadurch die Schwellen von 10 % und 15 % der Stimmrechte überschritten hat. Zu diesem Tag beträgt der Stimmrechtsanteil 15,22 % (das entspricht 274.069 Stimmrechte).
Die Independent capital AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 21.01.2013 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18.01.2013 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.
Die Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 21.01.2013 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18.01.2013 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.
Herr Martin Dietze, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.11.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23.10.2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tage 5,28 % (das entspricht 95.001 Stimmrechten) beträgt.
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmidt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.12.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 28.11.2013 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,29% (das entspricht 59.258 Stimmrechten) beträgt.
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 05.02.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 31.01.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,39 % (das entspricht 96971 Stimmrechten) betragen hat.
Korrektur einer Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG / Veröffentlichung vom 04.12.2013
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.02.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 02.12.2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,29 % (das entspricht 59.258) Stimmrechten betragen hat. 1,27 % der Stimmrechte (das entspricht 22.858 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Korrektur einer Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG / Veröffentlichung vom 06.02.2014
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.02.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 31.01.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,39 % (das entspricht 96.971) Stimmrechten betragen hat.
3,37 % der Stimmrechte (das entspricht 60.571 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt von der Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.02.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 31.01.2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,37 % (das entspricht 60.571 Stimmrechten) betragen hat.
Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.05.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 14.05.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,91 % (das entspricht 106421 Stimmrechten) betragen hat.
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.07.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 02.07.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,74 % (das entspricht 85321 Stimmrechten) betragen hat.
4,74% der Stimmrechte (das entspricht 85321 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt von der Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.07.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 02.07.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,74 % (das entspricht 85321 Stimmrechten) betragen hat.
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.10.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 06.10.2014 die Schwelle von 5 %, 10 % und 15 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 15,02 % (das entspricht 270390 Stimmrechten) betragen hat.
15,02 % der Stimmrechte (das entspricht 270390 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt von der Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 06.10.2014 die Schwelle von 5 %, 10 % und 15 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 15,02 % (das entspricht 270390 Stimmrechten) betragen hat.
Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.10.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 06.10.2014 die Schwelle von 15 %, 10 % und 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,56 % (das entspricht 82000 Stimmrechten) betragen hat.
Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 27a Abs. 1 WpHG am 19.11.2014 im Zusammenhang mit der Überschreitung bzw. Erreichung der 10%-Schwelle oder einer höheren Schwelle über Folgendes informiert:
'Die Gesellschaft hat mit Kauf vom 5. Oktober 2014 Stück 192.069 der Alexanderwerk AG erworben. Die Gesellschaft verfügt nunmehr über Stück 272.360 Aktien. Ziel ist die Vermögensanlage der Aktien. Die Investition erfolgte keiner Umsetzung von strategischen Zielen, sondern dient ausschließlich der Vermögensanlage. Es ist beabsichtigt, innerhalb der nächsten 12 Monate weitere Stimmrechte durch den Erwerb zu erwerben. Im Moment soll keine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen angestrebt werden. Im Moment strebt unsere Gesellschaft keine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung sowie die Dividendenpolitik an.
Die Finanzierung der Anteile erfolgte über Mittel der Gesellschaft.'
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 27a Abs. 1 WpHG am 24.11.2014 im Zusammenhang mit der Überschreitung bzw. Erreichung der 10 %-Schwelle oder einer höheren Schwelle über Folgendes informiert:
'Die Gesellschaft hat mit Kauf vom 5. Oktober 2014 Stück 192.069 der Alexanderwerk AG erworben. Die Gesellschaft verfügt nunmehr über Stück 272.360 Aktien. Ziel ist die Vermögensanlage der Aktien. Die Investition erfolgte keiner Umsetzung von strategischen Zielen, sondern dient ausschließlich der Vermögensanlage. Es ist beabsichtigt, innerhalb der nächsten 12 Monate weitere Stimmrechte durch den Erwerb zu erwerben. Im Moment soll keine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen angestrebt werden. Im Moment strebt unsere Gesellschaft keine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung sowie die Dividendenpolitik an. Die Finanzierung der Anteile erfolgte über Mittel der Gesellschaft.'
Die Alexanderwerk Produktions GmbH, Remscheid, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 02.12.2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,207 % (das entspricht 57.725 Stimmrechten) betragen hat.
Die Cantina - lecker essen und trinken- GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 09.12.2014 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (das entspricht 267.463 Stimmrechten) betragen hat.
Die Omega Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 09.12.2014 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (das entspricht 267.463 Stimmrechten) betragen hat.
14,86 % der Stimmrechte (das entspricht 267.463 Stimmrechten) sind der Cantina - lecker essen und trinken- GmbH gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.12.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 09.12.2014 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (das entspricht 267.463 Stimmrechten) betragen hat.
14,86 % der Stimmrechte (das entspricht 267.463 Stimmrechten) sind Herrn Teichelkamp gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG über die von ihm kontrollierten Unternehmen Omega Consulting GmbH sowie die Cantina -lecker essen und trinken- GmbH zuzurechnen.
Korrektur einer Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG / Veröffentlichung vom 15.12.2014
Die Omega Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.12.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 09.12.2014 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (das entspricht 267.463 Stimmrechten) betragen hat.
14,86 % der Stimmrechte (das entspricht 267.463 Stimmrechten) sind der Omega Consulting GmbH über das von ihr kontrollierte Unternehmen Cantina -lecker essen und trinken- GmbH gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Herr Jan Peter Arnz, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.01.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 06.01.2015 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,055 % (das entspricht 55000 Stimmrechten) betragen hat.
Die Cantina -lecker essen und trinken- GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 26.01.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 22.01.2015 die Schwelle von 10 % und 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,91 % (das entspricht 88363 Stimmrechten) betragen hat.
Die Alexanderwerk Produktions GmbH, Remscheid, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03.02.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 03.02.2015 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,859 % (das entspricht 105475 Stimmrechten) betragen hat.
Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.02.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 12.02.2015 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,80 % (das entspricht 266.360 Stimmrechten) betragen hat.
Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.02.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 12.02.2015 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,80 % (das entspricht 266.360 Stimmrechten) betragen hat. 14,80 % der Stimmrechte (das entspricht 266.360 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt von der Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland, gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Die Cantina - lecker essen und trinken - GmbH, Duisburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.03.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 05.03.2015 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00 % (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Herr Andreas Appelhagen, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.04.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 07.04.2015 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,46 % (das entspricht 98.353 Stimmrechten) betragen hat.
Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 29.05.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 27.05.2015 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Herr Jan Peter Arnz, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 26.08.2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 24.08.2015 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,0167 % (das entspricht 90.300 Stimmrechten) betragen hat.
Die jährlichen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurden im Dezember 2013 abgegeben und auf der Internetseite der Gesellschaft (www.alexanderwerk.com) veröffentlicht.
Die Alexanderwerk AG stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss der Alexanderwerk AG auf. Der Jahresabschluss der Alexanderwerk AG ist in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt worden. Er wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und anschließend im Bundesanzeiger bekannt gemacht werden.
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust 2013 in Höhe von € 8.735.084,28 auf neue Rechnung vorzutragen.
Remscheid, den 29. Oktober 2015
Alexanderwerk AG
Alfons Schmidt, Vorstand
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben werden.
Remscheid, den 29. Oktober 2015
Alexanderwerk AG
Alfons Schmidt, Vorstand
Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht, der mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst ist, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht, der mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst ist, der Alexanderwerk AG, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefassten Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im zusammengefassten Lagebericht hin. Dort wird im Abschnitt II.4 Lage der Alexanderwerk AG unter ,Vermögens- und Finanzlage' zur handelsbilanziellen Überschuldung erläutert, dass dem negativen bilanziellen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven in den Beteiligungsansätzen und in der Marke "Alexanderwerk" gegenüberstehen. Zudem gehen Vorstand und Aufsichtsrat davon aus, dass die Fortführung der Gesellschaft überwiegend wahrscheinlich ist, wobei im Abschnitt V. Chancen- und Risikobericht unter ,Bestandsgefährdende Risiken' darauf hingewiesen wird, dass dies nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes der Fall ist."
Düsseldorf, den 29. Oktober 2015
**Trusted Advice AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
Zander, Wirtschaftsprüfer
Rottschäfer, Wirtschaftsprüfer
Vorstand und Aufsichtsrat der ALEXANDERWERK AG begrüßen grundsätzlich die Intention der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, transparente Leitlinien als wertvolle Richtschnur und Handlungshilfe für ordnungsgemäße Unternehmensführung vorzugeben. Dem Charakter des Kodexes nach hat dieser jedoch keine umfassende Bindungswirkung dergestalt, dass Abweichungen grundsätzlich ausgeschlossen wären oder dass es dem Unternehmen untersagt wäre, auf Grund spezifischer Anforderungen im Geschäftsverlauf des Unternehmens von den Verhaltensempfehlungen abzuweichen. Im letzteren Fall kann es auch entgegen der nachfolgenden Entsprechenserklärung in Einzelfällen zu Abweichungen kommen. Solche Abweichungen werden wir auch in künftigen Entsprechenserklärungen jeweils offen legen und erläutern.
Dies vorausgeschickt, erklären der Vorstand und Aufsichtsrat der ALEXANDERWERK AG, dass den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in seiner Fassung vom 13. Mai 2013 mit Ausnahme nachstehender Abweichungen seit Abgabe der letzten Erklärung entsprochen wurde und auch in Zukunft entsprochen werden soll:
| ― | Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass Vorstand und Aufsichtsrat jährlich über die Corporate Governance im Rahmen eines Corporate Governance Berichts berichten und diesen Bericht in Zusammenhang mit der Erklärung zur Unternehmensführung veröffentlichen (3.10). Die ALEXANDERWERK AG ist vor diesem Hintergrund inhaltlich vollumfänglich ihren Berichtspflichten nachgekommen. Ab dem Abschluss zum Geschäftsjahr 2013 ist es geplant, einen Corporate Governance Bericht abzugeben. |
| ― | Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Vorstand aus mehreren Personen bestehen und einen Vorsitzenden oder Sprecher haben soll. Eine Geschäftsordnung soll die Arbeit des Vorstands, insbesondere die Ressortzuständigkeiten einzelner Vorstandsmitglieder, regeln (4.2.1). Bei der Zusammensetzung des Vorstands soll der Aufsichtsrat auch auf Vielfalt (Diversity) achten und hierbei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anstreben (5.1.2). Betreffend seiner eigenen Zusammensetzung soll der Aufsichtsrat konkrete Ziele benennen, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation u.a. Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Die konkreten Ziele sollen insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen (5.4.1). Seit Februar 2012 besteht der Vorstand, für die Größe des Unternehmens angemessen, nur noch aus einer Person, so dass sich eine Geschäftsordnung und weitere Regelungen für den Vorstand erübrigt haben. Dem Aufsichtsrat gehörte bis zum Mai 2013 eine Frau an, die infolge einer Krankheit verstarb. Seitdem besteht das Gremium aus drei Männern. Es ist jedoch ein klares Ziel des Aufsichtsrats, dem Gedanken der Diversity folgend möglichst bald wieder eine geeignete Kandidatin zur Wahl zu präsentieren. |
| ― | Gemäß Ziffer 4.2.2 soll der Aufsichtsrat das Verhältnis der Vorstandsvergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft insgesamt auch in der zeitlichen Entwicklung berücksichtigen, wobei der Aufsichtsrat für den Vergleich festlegt, wie der obere Führungskreis und die relevante Belegschaft abzugrenzen sind. Der Aufsichtsrat der ALEXANDERWERK AG führt diesen Vergleich nicht durch, da er hierfür hinsichtlich einer adäquaten Gestaltung der Vergütungsstrukturen keine Notwendigkeit sieht. |
| ― | Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass die Vorstandsvergütung fixe und variable Bestandteile umfassen soll, wobei für die variablen Vergütungsbestandteile bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein sollen (4.2.3). Die Vereinbarungen über die variable Vergütung des Vorstands der ALEXANDERWERK AG enthalten keine Regelungen über aktien- oder kennzahlenbasierte Vergütungselemente. Die variable Vergütung wird für den Vorstand durch den Aufsichtsrat jährlich neu festgelegt. Auf diese Weise werden eine enge Verbindung zu den aktuellen Geschäftsentwicklungen und eine Optimierung von Anreiz- und Risikowirkung der variablen Vergütung auch zu schlechten Zeiten des Unternehmens angestrebt. Den durch den Kodex empfohlenen Begrenzungen wird dabei entsprochen. |
| ― | Der Aufsichtsrat soll Altersgrenzen für Vorstandsmitglieder (5.1.2.) und seine Mitglieder (5.4.1.) definieren. Der Aufsichtsrat verzichtet darauf, Altersgrenzen festzulegen, weil zum einen die Personen aufgrund ihrer Kenntnisse, Eignungen und Kompetenzen berufen werden und zum anderen vor dem Hintergrund der gegebenen Altersstrukturen derzeit keine Notwendigkeit für eine Begrenzung gesehen wird. |
| ― | Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung gibt (5.1.3). Der Aufsichtsrat hat sich keine Geschäftsordnung gegeben, da er diese bei einer Zahl von 3 Aufsichtsratsmitgliedern für entbehrlich erachtet |
| ― | Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt die Bildung von Aufsichtsratsausschüssen (5.3). Der Aufsichtsrat der ALEXANDERWERK AG hat keine Ausschüsse gebildet, weil er der Auffassung ist, dass bei einem aus nur drei Mitgliedern bestehenden Aufsichtsrat die Bildung von Aufsichtsratsausschüssen keinen Beitrag zu einer effizienteren Erledigung der Aufgaben leisten würde. |
| ― | Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass (über die gesetzliche Pflicht zur unverzüglichen Mitteilung und Veröffentlichung von Geschäften in Aktien der Gesellschaft hinaus) von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern der Besitz von Aktien der Gesellschaft oder sich darauf beziehender Finanzinstrumente angegeben wird, wenn er direkt oder indirekt größer als 1 % der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien ist. Übersteigt der Gesamtbesitz aller Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder 1 % der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien, soll der Gesamtbesitz getrennt nach Vorstand und Aufsichtsrat im Corporate Governance Bericht angegeben werden (6.3). Die Gesellschaft entspricht in vollem Umfang der gesetzlichen Regelung des §15a WpHG. Die Fassung des Wertpapierhandelsgesetzes ist aus Sicht von Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft ausreichend, um den internationalen Transparenzrichtlinien zu entsprechen. Von einer genaueren Aufschlüsselung der Anteilsbesitze sehen Vorstand und Aufsichtsrat ab. |
| ― | Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, einen Konzernabschluss binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende und Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums zu veröffentlichen (7.1.2). Die durch den Kodex angestrebten Veröffentlichungsfristen wurden bislang durch die ALEXANDERWERK AG nicht eingehalten, insbesondere weil das Unternehmen einerseits Wert darauf legt, größte Sorgfalt bei der Erstellung ihrer Abschlüsse anzuwenden und andererseits im Rahmen der Restrukturierung unverändert eine Vielzahl von Aufgaben abzuarbeiten waren. Auch in Zukunft wird das Unternehmen diesen Maßstäben treu bleiben, beabsichtigt aber, künftig die in Ziffer 7.1.2 des Kodex genannten Fristen einzuhalten. |
Die vorgehend geschilderte Vorgehensweise wird auch für die Zukunft Gültigkeit haben; Änderungen werden umgehend bekannt gemacht.
Remscheid, den 19. Dezember 2013
Der Vorstand
Der Aufsichtsrat
Alfons Schmidt, Vorstand
Franz-Bernd Daum, Vorsitzender des Aufsichtsrates
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Geschäftsjahr 2013 hat sich für die Alexanderwerk AG zwar wieder als schwierig erwiesen, jedoch konnte aufgrund der guten Auftragslage und einer deutlich verbesserten Motivation sowie dem hohen Engagement von Mitarbeiten und Führungsteams wieder ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden.
Die Erwartung, dass die Gesundung des Unternehmens voranschreitet, hat sich erfüllt und gibt uns Bestätigung diesen Weg konsequent fortzusetzen.
Im Geschäftsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG den Vorstand fortlaufend überwacht und ließ sich kontinuierlich über die Lage der Unternehmensgruppe und den Geschäftsverlauf berichten. Er war in alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren unmittelbar eingebunden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ließ sich darüber hinaus auch außerhalb der Sitzungen regelmäßig vom Vorstand über aktuelle Themen informieren.
Das Hauptaugenmerk des Aufsichtsrats lag angesichts der anhalten schwierigen Rahmenbedingungen weiterhin auf dem Aufbau einer langfristig gesicherten Finanzierung sowie der Fertigstellung der Jahres- und Konzernabschlussprüfung für die Geschäftsjahre 2010 bis 2012.
In 2013 fanden zwei Präsenzsitzungen und in eiligen Fällen Beschlussfassungen im Umlaufverfahren statt. Der Aufsichtsrat hat sich mit der Geschäftspolitik und Unternehmensplanung, dem Gang der Geschäfte, insbesondere mit der Umsatz- und Finanzlage, der Risikoanalyse und dem Risikomanagement, der Compliance und der rechtmäßigen Unternehmensführung, ausgewählten strategischen Sonderthemen sowie der Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung sowie der Zusammensetzung des Vorstands beschäftigt. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende vom Vorstand auch außerhalb der Sitzungen regelmäßig und in kurzen Intervallen über den Gang der Geschäfte sowie über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung unterrichten lassen.
Inhaltlich hat sich der Aufsichtsrat schwerpunktmäßig über folgende Themen beraten und, soweit erforderlich, Beschlüsse gefasst:
In dieser Sitzung hat der Aufsichtsrat - der spätere Vorstand Herr Schmidt nahm dort als Gast teil - zunächst Herrn Möllerfriedrich zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Des Weiteren befasste sich der Aufsichtsrat umfassend anhand des kaufmännischen Berichts des Vorstands zum 31. Mai 2013 mit der aktuellen Lage des Unternehmens, insbesondere mit der aktuellen Auftragslage sowie der Umsatz- und Ertragsentwicklung. Der Aufsichtsrat erläuterte ferner die künftige Dokumentation der betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Der Aufsichtsrat erörterte ferner die Liquiditätslage, auch vor dem Hintergrund neu abgeschlossener Darlehensverträge. Sodann erörterte der Aufsichtsrat den Stand der Arbeiten zu den Jahresabschlüssen 2010 bis 2012, u.a. den Stand der Diskussion mit dem jeweiligen Abschlussprüfer.
Gegenstand der Aufsichtsratssitzung war weiter der aktuelle Stand der Suche nach Kooperationspartnern sowie die Vertriebssituation, und zwar sowohl im Allgemeinen als auch in Bezug auf die AlexanderwerkService GmbH im Besonderen. In diesem Zusammenhang besprach der Aufsichtsrat die künftige Tätigkeit der AlexanderwerkService GmbH und eine mögliche Übernahme der Tätigkeiten der AlexanderwerkService GmbH durch die Alexanderwerk GmbH. Abschließend besprach der Aufsichtsrat noch den Stand laufender Rechtsstreitigkeiten.
Im Rahmen seiner Sitzung vom 25. September 2013 diskutierte der Aufsichtsrat nochmals die aktuelle Situation und sodann die Besetzung des Vorstands, u.a. eine mögliche Bestellung von Herrn Alfons Schmidt zum (alleinigen) Vorstandsmitglied. Eine Personalentscheidung soll noch nicht getroffen werden. Der Aufsichtsrat erörtert weiter die aktuelle Situation der Arbeitnehmer der Gesellschaft, u.a. im Hinblick auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeit.
Später widerrief - wie im Rahmen einer Ad hoc-Mitteilung bekannt gemacht - der Aufsichtsrat die Bestellung von Herrn Teichelkamp zum Vorstandsmitglied und bestellte Herrn Alfons Schmidt - der bereits zuvor als Berater für die Alexanderwerk AG tätig war - zum neuen, alleinigen Vorstandsmitglied. Der Aufsichtsrat hielt dies für unerlässlich, um eine künftige erfolgreiche Tätigkeit der Gesellschaft sicherzustellen.
Der Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG hat im Berichtsjahr keine Ausschüsse gebildet. Die Bildung von Aufsichtsratsausschüssen würde bei einem aus nur drei Mitgliedern bestehenden Aufsichtsrat keinen Beitrag zu einer effizienteren Erledigung der Aufgaben leisten. Da eine Beschlussfassung durch einen Ausschuss stets die Mitwirkung von mindestens drei Aufsichtsratsmitgliedern voraussetzt, müssten dem Ausschuss stets alle Mitglieder des Aufsichtsrats angehören.
Wie bereits in den laufenden Veröffentlichungen des Vorstands ausgeführt, konnte die Feststellung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses nicht innerhalb der gesetzlichen Vorschriften erfolgen, da die Prüfungen noch nicht abgeschlossen waren. Die Prüfung des Jahres- und des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2013 konnte erst im Geschäftsjahr 2015 abgeschlossen werden.
Entsprechend der gesetzlichen Vorschriften wurde am 3. Januar 2014 mit Beschluss des Amtsgericht Wuppertal bestellte Abschlussprüfer, die Trusted Advice AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf, vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 beauftragt.
Der vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschuss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 und der Lagebericht der Alexanderwerk AG wurden vom Abschlussprüfer geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte am 29. Oktober 2015 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Alexanderwerk AG wurden auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie ergänzend den nach § 315a Abs. 1 HGB anwendbaren handelsrechtlichen Vorschriften und dem erläuternden Bericht zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 5, 315 Abs. 4 HGB, vom Vorstand aufgestellt und vom Abschlussprüfer geprüft. Der Abschlussprüfer versah den Konzernabschluss am 29. Oktober 2015 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
In der Sitzung am 10. November 2015 (Bilanzaufsichtsratssitzung) hat sich der Aufsichtsrat mit dem - nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellten - Jahresabschlüssen für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 und dem - nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind sowie ergänzend nach den nach § 315a Abs. 1 HGB anwendbaren handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten - Konzernabschlüssen für die vorgenannten Geschäftsjahre sowie dem Lagebericht/Konzernlagebericht (einschließlich der Prüfungsberichte des bestellten Abschlussprüfers) befasst. Der Aufsichtsrat hat sämtliche vorstehenden Unterlagen durch Einsichtnahme in die Bücher eigenständig geprüft und gebilligt, das Ergebnis seiner Prüfung innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von vier Wochen dem Vorstand zugeleitet und damit die Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahre 2013 und 2014 und die Konzernabschlüsse für die jeweiligen Geschäftsjahre gebilligt. Die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 sind damit festgestellt. Der Abschlussprüfer Trusted Advice AG hat an der Sitzung des Aufsichtsrats am 10. November 2015 teilgenommen, dem Aufsichtsrat über wesentliche Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand für Rückfragen zur Verfügung.
Frau Margarete Skowasch ist am 19. März 2013 plötzlich verstorben. Als neues Aufsichtsratsmitglied konnten wir Herrn Klaus Möllerfriedrich gewinnen. Mit seiner gerichtlichen Bestellung vom 14. Mai 2013 war der Aufsichtsrat damit wieder beschlussfähig.
Dipl.-Kfm. Franz-Bernd Daum (Vorsitzender)
Margarete Skowasch (stellvertretende Vorsitzende) bis 19. März 2013
Dipl.-Kfm. Klaus Möllerfriedrich (stellv. Vorsitzender) seit 14. Mai 2013
Uwe Stacklies
Interessenkonflikte sind in der Arbeit des Aufsichtsrats nicht aufgetreten.
Mit Wirkung zum 14. Oktober 2013 wurde Herr Alfons Schmidt zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand bestellt und Herr Manfred Teichelkamp zum gleichen Zeitpunkt abberufen. Herr Alfons Schmidt ist Diplom-Ingenieur und ausgewiesener Kenner der Branche. Nachdem er bereits seit Anfang 2012 als technischer Berater im Unternehmen tätig war, wurde er bereits im Juli 2013 zum Geschäftsführer der operativ tätigen Gesellschaften bestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Geschäftsführern der Beteiligungsgesellschaften und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Alexanderwerk-Gruppe für die große Einsatzbereitschaft im Geschäftsjahr 2013.
Remscheid, im November 2015
Thomas Mariotti, Vorsitzender des Aufsichtsrats
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