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Alexanderwerk AG

Annual / Quarterly Financial Statement Jun 23, 2014

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Annual / Quarterly Financial Statement

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Alexanderwerk AG

Remscheid

Konzernabschluss 2010

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2010 der Alexanderwerk AG

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Alexanderwerk-Gruppe ist eine international tätige Unternehmensgruppe des Maschinenbaus mit einer traditionsreichen Marke. Die Gesellschaft war bislang in zwei Geschäftsfeldern vertreten.

Zum einen bedienen wir anspruchsvolle Nischenmärkte mit ihren technologisch hoch entwickelten Spezialmaschinen zum Kompaktieren und Granulieren unterschiedlichster Stoffe für diverse Anwendungsbereiche, insbesondere für die chemische und pharmazeutische Industrie. Zum Leistungsprogramm gehören ebenfalls ganzheitliche Systeme und die entsprechenden Softwarelösungen sowie Servicedienstleistungen. Unsere Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. mit Sitz in Horsham, PA (ab 2013: Montgomeryville, PA, USA) wickelt den Verkauf für den US-amerikanischen Markt ab. Die Tochtergesellschaft AlexanderwerkService GmbH zeichnet seit Mai 2010 für das Ersatzteil- und Servicegeschäft verantwortlich. Mit Wirkung zum 31. März 2011 wurden Konstruktion und Entwicklung, Montage und Vertrieb der Maschinen in die Alexanderwerk GmbH (vorm. Alexanderwerk Vertriebs GmbH) ausgegliedert. Ebenfalls zu diesem Stichtag wurde die Teileproduktion in die Alexanderwerk Produktions GmbH ausgegliedert. Mit wirtschaftlicher Wirkung vom 01. Mai 2011 wurden 75 % der Anteile an dieser Alexanderwerk Produktions GmbH an eine Remscheider Investorengruppe veräußert.

Zum anderen vertreibt die Tochtergesellschaft AlexanderSolia GmbH Maschinen für die Nahrungsmittelverarbeitung für Großküchen und die Nahrungsmittelindustrie. Technologieträger sind die Zerkleinerungs- sowie die Wasch- und Schältechnik. Aufgrund der Insolvenz der Produktionsgesellschaft FoodTec GmbH in Freiberg am Neckar im Juli 2010, einer Tochtergesellschaft der AlexanderSolia GmbH, wurden die Bestände dieser Tochtergesellschaft bis Anfang 2011 ausproduziert und der Teilebezug sukzessive auf Drittlieferanten umgestellt. Ein kleinerer Teil der Teileproduktion wird weiterhin über die Teilefertigung der Alexanderwerk Produktions GmbH sichergestellt. Aufgrund der weiter schlechten Geschäftsentwicklung in diesem Bereich sahen sich Vorstand und Aufsichtsrat zum Ende des Geschäftsjahres 2010 gezwungen, weitere Überlegungen zur Einstellung oder zum Verkauf des Geschäftsbereichs voranzutreiben. Mit Verträgen vom 12. August 2011 wurden sämtliche Anteile an der AlexanderSolia GmbH an einen Investor veräußert. Aufgrund des Verkaufs wird der Beitrag des Nahrungsmittelbereichs im Zahlenwerk separat als zu veräußernder Geschäftsbereich ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Kapitalflussrechnung wurden entsprechend angepasst.

Trotz der Umsetzung des im Jahr 2010 verabschiedeten Finanzierungskonzepts hat sich die Liquiditätssituation der Unternehmensgruppe weiter verschärft. Das lag vor allem am schlechten Geschäftsverlauf im Nahrungsmittelbereich. Die Insolvenz der Tochtergesellschaft FoodTec GmbH, nachfolgende Lieferengpässe sowie zusätzliche Mittelbindung aufgrund der Ausproduktion haben die Liquidität der Alexanderwerk-Gruppe aufs Äußerste belastet. Durch die Einigung über den Verkauf der AlexanderSolia GmbH und die damit verbundene Freigabe von Sicherheiten wurden weitere Voraussetzungen für die Stabilisierung der Liquiditätssituation geschaffen und die Restrukturierung der Gesellschaften vorangetrieben.

Gesamtwirtschaftliche Lage im Berichtsjahr

Nach den Krisenjahren 2008 und 2009 hat sich die Weltwirtschaft im Jahr 2010 wieder deutlich und für die Konjunkturforscher durchaus überraschend schnell erholt. Im Berichtsjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Bereich der OECD-Staaten um 2,9 %. In den für uns wichtigen Exportländern China (+10,3 %), Indien (+10,4 %) und den USA (+2,9 %) wurden deutliche Zuwachsraten erzielt. Allerdings schwächten sich die Zuwachsraten in vielen Ländern im vierten Quartal 2010 bereits wieder etwas ab.

Im Euroraum lag das Wirtschaftwachstum bei deutlich moderateren 1,7 %. Hier wirkten die in einigen Ländern aufgrund der Schuldenkrise eingeleiteten Sparmaßnahmen der Unternehmen konjunkturbremsend. Die deutsche Wirtschaft dagegen schaffte das stärkste Wachstum seit dem Wiedervereinigungsboom. Das BIP wuchs hier um 3,6 %. Getragen wurde der Aufschwung vor allem von den Exporten. Aber auch höhere Investitionen der Unternehmen trugen zu dem Wachstum bei.

An diesem Wachstum hat der deutsche Maschinenbau einen großen Anteil gehabt. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) konnte die Branche ihre Produktion im Jahr 2010 um 8,8% steigern. Auch dieses Wachstum war maßgeblich von den guten Exporten getragen.

Geschäftsverlauf

Der Umsatz der Alexanderwerk-Gruppe im Bereich Industriemaschinen stieg im Geschäftsjahr 2010 um 11,9 % auf T€ 13.801 (Vorjahr: T€ 12.336). Die Erhöhung lag damit leicht über dem Branchentrend.

Das EBIT (Earnings before interests and taxes, vor Berücksichtigung des Ergebnisses des aufgegebenen Geschäftsbereichs) betrug T€ +218 nach T€ -509 im Vorjahr. Bereinigt man beide Jahre um Sondereffekte, die im Wesentlichen auf die Restrukturierungsbemühungen zurückzuführen sind, so ergibt sich für 2010 ein EBIT von T€ 400 nach T€ -91 im Vorjahr. Nachdem im Vorjahr Sondereffekte vor allem aus Beratungskosten für die Sanierung der Alexanderwerk AG und der FoodTec GmbH resultierten, belasteten Aufwendungen aufgrund des Sanierungstarifvertrags (u. a. für Abfindungen und eine Transfer-Gesellschaft) und Beratungskosten für die weitere Restrukturierung der Alexanderwerk-Gruppe sowie eine Rückstellung für die Sanierung des Kanalnetzes auf dem angemieteten Betriebsgelände das Ergebnis des Jahres 2010. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit schloss vor Bereinigung um Sondereffekte mit T€ 28 nach T€ -710 im Vorjahr.

Der Auftragseingang bei den Neumaschinen war auch im Geschäftsjahr 2010 von weiteren Zuwächsen geprägt. Insgesamt konnten Aufträge in Höhe von T€ 9.524 bei den Kunden platziert werden. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 30,8 %. Auch der Auftragseingang im Ersatzteil- und Servicebereich lag mit T€ 3.838 deutlich über Vorjahr.

Die Alexanderwerk-Gruppe erzielte in 2010 rund 80 % ihres Umsatzes im Ausland (Vorjahr: 81 %). Der leichte Rückgang der Exportquote resultiert aus einem Rückgang des Europa-Geschäfts. Dagegen stieg der Umsatz unserer US-amerikanischen Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. währungsbereinigt um rd. 63 %.

Meilensteine 2010

Die Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung der Alexanderwerk-Unternehmensgruppe war auch im Jahr 2010 die wichtigste Aufgabe für Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführer der Konzerngesellschaften. Nachdem die zunächst angestrebte Finanzierung mit Hilfe von Landesbürgschaften aufgrund der Ablehnung des Landes Baden-Württemberg nicht umgesetzt werden konnte, wurde stattdessen eine Aval- und Kreditfinanzierung ohne Beteiligung des Landes erreicht, deren vorerst letzter Baustein im Juli 2010 abgeschlossen wurde. Dennoch machten die Banken die Suche nach einer langfristigen Finanzierung durch Eigenkapitalgeber zur Bedingung für die Gewährung der Finanzierung.

Ein weiterer Baustein zur Sicherung der Konzernfinanzierung war die Ausgliederung des Service- und Ersatzteilgeschäfts der Alexanderwerk AG in eine eigenständige Gesellschaft, die AlexanderwerkService GmbH. Im Rahmen der Umsetzung des Finanzierungskonzepts wurden dann neue Anteile an der Gesellschaft ausgegeben, so dass die Alexanderwerk AG zum Bilanzstichtag noch 51 % der Anteile an der Gesellschaft hält.

Nachdem Versuche im Frühjahr 2010, die FoodTec GmbH zu sanieren, gescheitert waren, sahen sich Vorstand und Aufsichtsrat gezwungen, von weiteren Stützungszahlungen an die FoodTec GmbH abzusehen. Dadurch musste die Gesellschaft am 14. Juli 2010 Insolvenz beantragen. Unter der Regie des Insolvenzverwalters und in enger Abstimmung mit dem Vorstand und der Geschäftsführung der AlexanderSolia GmbH wurde die FoodTec GmbH bis Ende März 2011 ausproduziert und die Teile sukzessive von der AlexanderSolia GmbH übernommen. Gleichzeitig wurden am Standort der AlexanderSolia GmbH in Remscheid Kapazitäten für Montage und Service aufgebaut und die Materialversorgung auf Drittlieferanten und die Alexanderwerk AG umgestellt.

Durch eine zwischen dem Arbeitgeberverband (AGV) Remscheid und der Gewerkschaft IG Metall aufgrund eines am 22. April 2009 ergangenen Urteils des Bundesarbeitsgerichts erforderlich gewordene Einigung und den darauf am 23. April 2010 erfolgten Abschluss eines Sanierungstarifvertrags für die Alexanderwerk AG konnten alle bislang ungeklärten Punkte bezüglich der Mitarbeitervergütung ausgeräumt werden. Dieser Einigung vorausgegangen waren schwierige Verhandlungen. Aus dieser Einigung heraus bestehen für die Alexanderwerk AG nun erhebliche Verpflichtungen, tarifliche Entwicklungen in den Jahren 2010 bis 2013 nachzuholen. Dazu wurde mit Beginn des Jahres 2011 die Vergütung auf das in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie geltende Entgelt rahmenabkommen (ERA) umgestellt.

Zur Vorbereitung weiterer Restrukturierungsmaßnahmen gründete die Alexanderwerk AG im Oktober 2010 die beiden Tochtergesellschaften Alexanderwerk Produktions GmbH und Alexanderwerk Vertriebs GmbH. Beide waren zum Bilanzstichtag noch nicht operativ tätig, sondern nahmen ihre Geschäftstätigkeit erst zum 01. April 2011 auf.

Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt aufgrund der strategischen Ausrichtung der Alexanderwerk-Gruppe eine wichtige Funktion im Konzern ein. Der Strategie entsprechend richten sich die Anstrengungen dabei vor allem auf die Weiterentwicklung der Standardmaschinen, die Neuentwicklung von Spezialmaschinen in unseren Nischenmärkten sowie Laboranwendungen. Unsere Maschinen sollen die Effizienz der Produktionsprozesse unserer Kunden steigern und optimieren.

Bei der Entwicklung von Maschinen und Prozessen kann sich die Alexanderwerk-Gruppe auf ein gut ausgestattetes betriebseigenes Technikum stützen, in dem Prototypen erprobt und Modellprozesse abgebildet werden können. Dies geschieht mit Maschinen und Geräten, auf deren Basis wir den Stand der Technik stetig weiterentwickeln. So können schon im Vorfeld mit dem Kunden zusammen wichtige Prozessparameter festgelegt und Maschinen- bzw. Anlagenauslegungen für eine optimale Produktqualität unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erarbeitet werden. Hieraus resultiert eine höhere Prozesssicherheit für beide Seiten.

Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2010 T€ 317 (Vorjahr: T€ 160), bezogen auf den Umsatz beträgt die Quote 2,3 % (Vorjahr: 1,3 %).

Mitarbeiter

Motivation und Engagement der Mitarbeiter sind Grundvoraussetzungen für gute Leistungen. Daher haben diese Werte für die Alexanderwerk-Gruppe einen sehr hohen Stellenwert.

Mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags und der Ausräumung lange Zeit ungeklärter Arbeitszeit- und Vergütungsfragen konnte hier im April 2010 ein großer Schritt für weitere Verbesserungen getan werden. Im Nachgang dazu wurde in der zweiten Jahreshälfte die Einführung des Entgeltrahmenabkommens (ERA) der Metallindustrie vorbereitet und zum 01. Januar 2011 umgesetzt. Zur weiteren Verbesserung der Identifikation von Mitarbeitern und Kunden mit dem Alexanderwerk wurde unter dem Titel ,The Compaction People' ein Marketing- und Mitarbeitermotivationsprogramm gestartet.

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2010 waren in der Alexanderwerk-Gruppe (ohne den Geschäftsbereich Nahrungsmittelmaschinen) 97 Mitarbeiter, einschließlich 4 Auszubildende (Vorjahr: 98 Mitarbeiter, einschließlich 4 Auszubildende) beschäftigt .

Die Einstellung neuer Mitarbeiter ist darauf ausgerichtet, Innovation und Fachkompetenz unserer Gruppe weiter zu entwickeln.

Investitionen

Die Investitionen im Berichtsjahr betrugen T€ 316 nach T€ 150 im Vorjahr. Davon entfallen T€ 150 (Vorjahr T€ 79) auf die Alexanderwerk AG. Im Wesentlichen betrafen die Investitionen aktivierte Entwicklungskosten von T€ 45, Softwarelizenzen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Ertragslage

Die notwendigen Maßnahmen zur Restrukturierung und Finanzierung der Unternehmensgruppe sowie eine Rückstellung für die Sanierung des Kanalnetzes auf dem angemieteten Betriebsgrundstück haben das operative Ergebnis weiterhin deutlich belastet. Das EBIT für das Geschäftsjahr 2010 beträgt T€ 218 nach T€ -509 im Vorjahr. Bereinigt um die Sondereffekte ergibt sich für 2010 eine operative Verbesserung des EBIT auf T€ 400 nach T€ -91 im Vorjahr.

Die Materialaufwandsquote in Bezug zur Gesamtleistung, d.h. unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen der fertigen bzw. unfertigen Erzeugnisse sowie der noch nicht abgerechneten Leistungen, betrug im Geschäftsjahr 2010 31,6 % nach 26,9 % im Vorjahr. Zur Flexibilisierung der Produktionskosten wurde ein höherer Anteil an Maschinenteilen von Drittlieferanten bezogen, was zu einer Steigerung der Materialaufwandsquote geführt hat.

Der Personalaufwand sank im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % auf T€ 5.539. Bereinigt man diesen Wert noch um die enthaltenen Abfindungen aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen, so ergibt sich ein Rückgang um 8,5 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit T€ 4.060 im Geschäftsjahr 2010 über dem Vorjahreswert von T€ 3.833. Im Vertriebsbereich konnten dabei Einsparungen aufgrund einer Neuordnung der Provisionsvereinbarungen realisiert werden. Dagegen stieg der Beratungsaufwand aufgrund der Restrukturierung von Produktion und Finanzierung noch einmal leicht über Vorjahr an. Auch der Mietaufwand lag u.a. aufgrund der Rückstellung für die Kanalnetzsanierung (T€ 362) deutlich über dem Vorjahreswert. In den übrigen Aufwendungen wirkten sich vor allem die Zahlungen an die im Rahmen der Restrukturierung gebildete Transfergesellschaft aus.

Das Finanzergebnis verbesserte sich leicht um T€ 10 auf T€ -190.

Auf den zu veräußernden Geschäftsbereich Nahrungsmittel entfällt ein Ergebnis von T€ -2.793 nach T€ -685 im Vorjahr.

Der Konzernjahresfehlbetrag beläuft sich auf T€ 2.261 nach einem Fehlbetrag in Höhe von T€ 991 im Vorjahr.

Vermögens- und Finanzlage

Die Liquiditätslage der Unternehmensgruppe blieb im Geschäftsjahr 2010 weiterhin stark angespannt. Zunächst belasteten Abfindungszahlungen sowie Ausgleichszahlungen an eine Transfergesellschaft aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen die Liquidität. Nach dem Zahlungsstopp an die FoodTec GmbH und der Umsetzung des Finanzierungskonzepts aus dem Juli 2010 gab es kurzfristig eine leichte Entspannung. Dem saisonal bedingt stärkeren Mittelzufluss im letzten Quartal standen dann allerdings weitere Stützungszahlungen an die AlexanderSolia GmbH gegenüber. Zum einen wurden hier zusätzliche Mittel für den Aufbau einer eigenen Montage in Remscheid benötigt. Zum anderen mussten zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit der Gesellschaft Zahlungen an den Insolvenzverwalter der FoodTec GmbH für die Ausproduktion geleistet werden. Aufgrund der weiter absehbaren Belastungen sahen sich Vorstand und Aufsichtsrat dann zum Ende des Jahres gezwungen, weitere Überlegungen zur Einstellung bzw. zum Verkauf sowohl der AlexanderSolia GmbH als auch der Teileproduktion der Alexanderwerk AG voranzutreiben.

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.601 auf T€ 9.077 gesunken. Ursächlich dafür ist im Wesentlichen die Abschreibung der Vermögenswerte des Geschäftsbereichs Nahrungsmittel auf den erzielbaren Wert. Gegenüber den im Vorjahr noch bilanzierten Vermögenswerten von insgesamt T€ 3.083 steht hier nun ein Bilanzansatz von T€ 250 zu Buche. Die mittel- und langfristig gebundenen Vermögenswerte des Alexanderwerk-Konzerns haben sich absolut von T€ 1.970 auf T€ 1.975 erhöht. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt nun 21,8 % nach 16,9 % im Vorjahr.

Die aktiven latenten Steuern stiegen von T€ 750 auf nun T€ 1.032. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Verlustvortrag der Alexanderwerk AG stärker angestiegen ist als die entsprechende Wertberichtigung. Weiterhin beruht die Verlustnutzung auf der aufgestellten Fünf-Jahres-Planung , die diesem zugrunde zu legen ist.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich um T€ 2.856 auf T€ 6.853 vermindert. Auch das ist vor allem auf die Abwertung des Nahrungsmittelbereichs zurückzuführen.

Nach Berücksichtigung des Konzernjahresfehlbetrags von T€ 2.261 ergibt sich bei gleichgebliebener Kapitalstruktur und ansonsten gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderten Kapital- und Gewinnrücklagen ein negatives Konzern-Eigenkapital in Höhe von T€ -694.

Da die Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist, haben Vorstand und Aufsichtsrat einen Überschuldungsstatus erstellt, diesen fortwährend überprüft und die Fortführungsprognose verifiziert. Demnach stehen dem negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven gegenüber, so dass keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vorliegt. Auf Basis einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre verbleibenden Tochtergesellschaften, gehen beide Gremien davon aus, die Überschuldung mittelfristig beseitigen zu können.

Das mittel- und langfristige Fremdkapital ging im Geschäftsjahr 2010 um T€ 3.234 auf T€ 2.412 zurück. Auch das ist vor allem auf die Umgliederung des Nahrungsmittelbereichs zurückzuführen.

Die zum Bilanzstichtag am 31.12.2010 bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.725 sind ebenso wie die bilanzierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 2.502) vollständig innerhalb des Jahres 2011 fällig.

Der Finanzmittelbestand hat sich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um T€ 1.305 auf T€ 516 vermindert. Aufgrund des leicht positiven Ergebnisses vor Zinsen und Steuern in Höhe von T€ 218 ergab sich trotz einem negativen Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs Nahrungsmittel in Höhe von T€ 871 ein noch positiver Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 505. Im Rahmen der Investitionstätigkeit ergaben sich Mittelabflüsse in Höhe von insgesamt T€ 308. Darin sind gegenläufig Mittelzuflüsse aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich in Höhe von T€ 8 enthalten. Hinzu kommen Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von T€ 7. Aus der Finanzierungstätigkeit sind insgesamt Finanzmittel in Höhe von T€ 1.507 abgeflossen. Den Auszahlungen zur Tilgungen von Finanzkrediten in Höhe von T€ 1.429 sowie dem negativen Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs Nahrungsmittel in Höhe von T€ 328 steht die Kapitaleinzahlung des Fremdgesellschafters der AlexanderwerkService GmbH in Höhe von T€ 250 gegenüber.

Ausblick und Chancen

Unsere traditionellen Märkte Europa, Asien und Nordamerika unterliegen weiterhin einer strukturierten und nachhaltigen Bearbeitung, nunmehr durch den Konzernvorstand sowie die Mitarbeiter der Tochtergesellschaften. In Asien sehen wir auch weiterhin Wachstumspotenzial und interessante Perspektiven. In den USA konnten wir durch den äußerst engagierten Vertrieb der Alexanderwerk Inc. Projekte gewinnen, die zu einer weiteren Umsatz- und Gewinnstabilisierung führen werden.

Das Jahr 2013 ist erfolgsversprechend verlaufen. Wir rechnen auf Basis der vorläufigen Erkenntnisse für das Gesamtjahr 2013 mit einem Konzernjahresüberschuss in mindestens der Höhe des Jahres 2012.

Unsere Aktivitäten sind zum einen auf weiteres internes Wachstum der operativen Gesellschaften gerichtet. Darüber hinaus arbeiten wir zum anderen verstärkt an verschiedenen Kooperationsprojekten.

Wir gehen aufgrund der derzeitigen Situation von der Fortsetzung der positiven Entwicklung in 2014 aus. Für 2015 erwarten wir trotz der Zukunftsrisiken eine Fortsetzung der eingeleiteten positiven Entwicklung.

Hinsichtlich der zum Berichtszeitpunkt bereits abgelaufenen Geschäftsjahre 2011 und 2012 wird auf die diesbezüglichen gesonderten Abschnitte "Lage des Konzerns im Geschäftsjahr 2011" bzw. "Lage des Konzerns im Geschäftsjahr 2012" verwiesen.

Risiken und Risikomanagement

Die Alexanderwerk AG hat im Berichtsjahr die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen zur Einrichtung eines Risikofrüherkennungssystems weitgehend getroffen. Im Laufe des Restrukturierungsprozesses und seiner Vorbereitung fand zur Überwachung des Restrukturierungserfolgs eine laufende Abstimmung zwischen dem Vorstand und den einzelnen Organisationsbereichen und Tochtergesellschaften statt. Dazu fanden monatliche Treffen von Vorstand und Führungskreis statt.

Im Zuge dieser laufenden Geschäftsleitungs- und Führungskreistreffen wurden insbesondere die Risikobereiche Liquidität, Qualität und Liefertreue, Kundenakzeptanz und Auftragseingang, Personalentwicklung, Outsourcing sowie Vereinbarungen mit nahe stehenden Personen erörtert und erforderliche Maßnahmen vereinbart. Die Ergebnisse wurden laufend protokolliert und deren Umsetzung bei den nächsten Treffen überprüft. Im Zuge der aktuellen Restrukturierung wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2011 ein Risikomanagement-Handbuch erarbeitet und ab dem Geschäftsjahr 2012 entsprechend angewendet.

Unsere Risikopolitik besteht unverändert darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse. Die Risikogrundsätze werden vom Konzernvorstand formuliert und vom Management entsprechend der Organisations- und Verantwortungsstruktur umgesetzt. So erfassen und bewerten wir Risiken monatlich durch die jeweiligen Geschäftsführungen und spiegeln diese im Risikocontrolling dem Vorstand wider. Damit wurde ein Überwachungssystem eingerichtet, welches die Erkennung, die Analyse und die Kommunikation bestandsgefährdender Risiken und ihrer Veränderungen sicherstellt.

Verschiedene Risiken könnten die Geschäftsentwicklung, die Finanzlage und das Ergebnis stark beeinflussen. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren sehen wir uns noch weiteren Risiken ausgesetzt, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar für vernachlässigbar halten, die aber unser Geschäft ebenfalls beeinflussen können.

Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken und -chancen

Mögliche Risiken für die künftige Entwicklung der Alexanderwerk-Gruppe resultieren im Wesentlichen aus konjunkturellen Einflüssen in den relevanten Märkten, insbesondere in Asien und den USA.

Besondere Kompetenzen hat die Gesellschaft im Chemie- und Pharmabereich, deren Entwicklungen damit von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft sind. Beide Branchen werden prognostisch international weiterhin wachsen. Die operativen Gesellschaften sind weltweit aktiv, wobei der amerikanische Markt durch die Alexanderwerk Inc. bearbeitet und beliefert wird.

Auftrags- und Beschaffungsrisiken

Der wesentliche Teil des Geschäftes der Alexanderwerk-Gruppe ist das Projektgeschäft. Dadurch besteht die Notwendigkeit, permanent neue Projekte zu akquirieren. Wir wirken daraus entstehenden Risiken entgegen, indem wir langjährige und dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Dadurch ist es uns gelungen, unseren - deutlich erhöhten - Umsatz mit namhaften Bestandskunden zu erwirtschaften und darüber hinaus unseren Kundenkreis zu erweitern.

Preisänderungsrisiken wirken wir dadurch entgegen, dass wir einkaufsseitig mit Rahmenverträgen und stetiger Konditionenkontrolle (Ausschreibungen und Einholung von Vergleichsangeboten der jeweiligen Wettbewerber) arbeiten.

Technik- und Anlagenrisiken

Risiken können sich auch ergeben aus der dem Projektgeschäft immanenten Bildung von technischen Konfigurationen. Diesem wirken wir durch den Einsatz eines Vier-Augen-Systems auch in dem Konstruktionsbereich entgegen.

Personalrisiken

Ein weiterer Schlüssel für die erfolgreiche weitere Umsetzung des Sanierungskonzeptes und die Unternehmensfortführung sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Qualifizierung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ist weiterhin ein Kernanliegen der Unternehmensleitung. Daneben konnten strategisch wichtige Berater für eine intensive Zusammenarbeit gewonnen werden.

Da in allen Geschäftsbereichen das Know-how der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist, ergeben sich daraus potentielle Risiken, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und kein adäquater Ersatz gefunden werden kann. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir unseren Mitarbeitern marktgerechte Gehälter zahlen und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen. Zudem bilden wir Mitarbeiter aus und übernehmen diese im Regelfall am Ende ihrer Ausbildungszeit. Hinzu kommen Aspekte wie die Schaffung von nachhaltiger Arbeitssicherheit durch das Erwirtschaften operativer Gewinne sowie geeignete Weiterbildungsmaßnahmen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die finanzwirtschaftlichen Risiken der Gruppe betreffen im Wesentlichen Liquiditätsrisiken, daneben Ausfall- und Zinsrisiken.

Auch im Geschäftsjahr 2010 lag der zentrale Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Sicherung der Liquidität und der Umsetzung des Sanierungskonzeptes. Ein zwischenzeitliches Finanzierungskonzept wurde erarbeitet, modifiziert und umgesetzt. Bis zum erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen verfügte die Alexanderwerk AG nicht über Kreditlinien bei Banken.

Besonderes Augenmerk im Rahmen des Risikomanagements wird auf die Liquiditätssteuerung und -überwachung gelegt. Diese erfolgt mittels einer rollierenden wöchentlichen Finanzplanung und Finanzanalyse.

Aufgrund des Projektgeschäfts sind insbesondere die Tochtergesellschaften Alexanderwerk GmbH und Alexanderwerk Inc. darauf angewiesen, Aufträge vorfinanzieren zu können. Die notwendige Liquidität für die Gruppe wird wesentlich durch die operativ tätigen Tochtergesellschaften gemeinsam gestellt. Bedingt durch die Verbesserung der Ertragslage haben sich die Liquiditätsrisiken vermindert.

Die Tochtergesellschaft, AlexanderSolia GmbH, hat in 2007 ein Darlehen bei der National-Bank in Essen in Höhe von € 2,1 Mio. aufgenommen, für das die Alexanderwerk AG und die FoodTec GmbH gesamtschuldnerisch mithaften. Die genannten Gesellschaften haben ihr Anlagevermögen und Vorratsvermögen zur Sicherung übereignet sowie ihren Forderungsbestand per Globalzession an die National-Bank AG abgetreten. Das Darlehen der National-Bank wurde Anfang 2009 in Höhe von € 1,6 Mio. in ein Annuitätendarlehen mit einer Laufzeit bis zum 30.08.2013 umgewandelt. Der Rest wurde als Kontokorrentlinie zur Verfügung gestellt. Im Zuge des Verkaufs der AlexanderSolia GmbH im August 2011 wurden die Schulden vollständig mit veräußert und sämtliche Sicherheiten, die die verbliebenen Gesellschaften der Alexanderwerk-Gruppe für Verbindlichkeiten der AlexanderSolia GmbH gestellt hatten, freigegeben.

Das zurzeit (zum Berichtszeitpunkt) verfügbare Kreditvolumen und die vorhandenen liquiden Mittel stellen aus heutiger Sicht eine verbesserte Finanzierungs- und Liquiditätsversorgung für die Unternehmensgruppe dar. Um dauerhaft erfolgreich am Markt agieren zu können, bedarf es jedoch noch weiterer finanzieller Maßnahmen.

Da die Alexanderwerk AG und ihre deutschen Tochtergesellschaften ausschließlich in Euro fakturieren, verbleiben mögliche Währungsrisiken allenfalls bei der US-Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und dem US-Dollar werden von uns zurzeit nicht vorgenommen.

Allerdings führt ein fester Euro dauerhaft zu Preis- und Auftragsrisiken auf der Umsatzseite.

Ausfallrisiken

Zur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und die Forderungsstruktur permanent durch die Gesellschaften kontrolliert. Hierdurch lassen sich bereits sehr früh mögliche Risiken erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Das Forderungsmanagement als integrierter Bestandteil des Risikomanagements wurde weiter ausgebaut.

Die überwiegende Zahl unserer Kunden sind langjährig erfolgreiche, international tätige Unternehmen, die auch in konjunkturellen Krisenzeiten finanziell sehr stabil sind. Dadurch verringert sich grundsätzlich das Ausfallrisiko von Forderungen. Zur Beurteilung des Ausfallrisikos werden für Neukunden Informationen über deren Bonität eingeholt, bei Bestandskunden in gewissen Abständen. Die gewonnenen Ergebnisse werden beim Eingehen von Leistungsbeziehungen berücksichtigt. Mit Neukunden im Ausland wird anteilige Vorauskasse vereinbart. Das maximale Ausfallrisiko besteht in Höhe der bilanzierten Forderungen.

Zinsrisiken

Zinsrisiken resultieren aus Änderungen des Marktzinsniveaus, die sich auf die Höhe der Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten auswirken.

Durch das variabel verzinsliche Darlehen der Landesbank Baden-Württemberg unterliegt die Alexanderwerk AG einem Zinsänderungsrisiko. Dieses Risiko wurde jedoch durch ein Zinsderivat abgedeckt, welches im Geschäftsjahr den gesamten Stand des Darlehens abdeckt.

Zinsrisiken wird durch stetige Beobachtung des Marktes, Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken sowie durch manuelles Pooling von Kontokorrentkonten entgegengewirkt.

Bestandsgefährdende Risiken

Die Fortführung der Alexanderwerk AG ist nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes gegeben. Die Liquiditätsplanungen der Gesellschaften weisen im Finanzierungsverbund des Konzerns eine planmäßig ausreichende Liquiditätssituation aus, so dass dieses Risiko eingedämmt ist.

Weitere erhebliche, bestandsgefährdende Risiken, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Alexanderwerk AG auswirken könnten, bestehen unseres Erachtens aus heutiger Sicht nicht. Wir haben alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, die aus unserer Sicht notwendig sind, um solche Risiken rechtzeitig erkennen zu können.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Für die Alexanderwerk AG ist der Schutz der Umwelt eine der bedeutendsten gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit und damit ein wichtiges Unternehmensziel. Wir leisten deshalb seit Jahren durch laufende Fortentwicklung unserer Maschinen einen Beitrag zur Ressourcenschonung.

So legen wir im Bereich Industriemaschinen in besonderem Maße den Focus auf die Reduktion des CO2 -Ausstoßes. Bisher wird in vielen Industriebereichen ein Grossteil der Granulate mittels Fließbetttechnologie hergestellt. Dabei wird dem Rohstoff Feuchtigkeit zugesetzt, die später wieder thermisch beseitigt werden muss. Der von uns seit Jahren favorisierte, energiesparende Weg mechanischer Kompaktier- und Granulierverfahren nutzt jedoch die natürlichen Bindekräfte des Rohmaterials dahingehend, dass das gewünschte Granulat ausschließlich durch mechanische Kraft seinen vorgesehenen Zustand erhält.

Lage des Konzerns im Geschäftsjahr 2011

Der Umsatz der Alexanderwerk-Gruppe im Bereich Industriemaschinen stieg im Geschäftsjahr 2011 um 14,9% auf T€ 15.855 (Vorjahr: T€ 13.801). Das EBIT (Earnings before interests and taxes) betrug T€ +276 nach T€ +218 im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern verminderte sich auf T€ -87 nach T€ 28 im Vorjahr.

Der Auftragseingang bei den Neumaschinen war auch im Geschäftsjahr 2011 von weiteren Zuwächsen geprägt. Insgesamt konnten Aufträge in Höhe von T€ 12.533 bei den Kunden platziert werden. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 31,6 %. Der Auftragseingang im Ersatzteil- und Servicebereich lag mit T€ 3.116 um T€ 722 unter dem Wert des Vorjahres.

Die Alexanderwerk-Gruppe erzielte in 2011 rund 88,9% ihres Umsatzes im Ausland (Vorjahr: 79,7 %). Der Anstieg der Exportquote resultiert aus einem Rückgang des Europa-Geschäfts.

Mit Vertrag vom 12. August 2011 wurden sämtliche Anteile an der AlexanderSolia GmbH und Konzernforderungen gegen die Gesellschaft an einen privaten Investor veräußert. Aufgrund weiterer Vereinbarungen vom selben Tag mit den finanzierenden Banken und dem Insolvenzverwalter der FoodTec GmbH wurde zudem die Freigabe sämtlicher konzernseitiger Sicherheiten für die beiden Gesellschaften erreicht.

Das ursprünglich zum 15. September 2011 endfällige Darlehen in Höhe von T€ 2.050 bei der Landesbank Baden-Württemberg wurde mit Vereinbarung vom 31. August 2011 in ein Tilgungsdarlehen mit einer Laufzeit bis zum 15. September 2015 umgewandelt.

Herr Manfred Teichelkamp wurde mit Wirkung zum 28. November 2011 vom Aufsichtsrat zum Finanzvorstand berufen. Er hat deshalb zum selben Tag sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt. Zum 09. Dezember 2011 wurde Frau Margarete Skowasch vom zuständigen Amtsgericht Wuppertal zum weiteren Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat bestellt.

Vor dem Hintergrund der strategischen Neuausrichtung des Konzerns wurden mit Vertrag vom 16. Dezember 2011 die Tochtergesellschaften Alexanderwerk GmbH, AlexanderwerkService GmbH und Alexanderwerk Inc. in die neu gegründete Konzerngesellschaft Alexanderwerk Holding GmbH &Co. KG eingebracht.

Die Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung der Alexanderwerk-Unternehmensgruppe war auch im Jahr 2011 die wichtigste Aufgabe für Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführer der Konzerngesellschaften, dies in besonderer Weise vor dem Hintergrund stark steigender Umsätze und der daraus resultierenden Finanzierungserfordernisse. Nachdem sich die Suche nach weiteren Eigenkapitalgebern in 2011 als nicht weiter verfolgbar erwiesen hatte, wurde versucht, die finanzielle Situation durch Erweiterungen der Kreditlinien bzw. Avallinien sowie durch Leasingfinanzierung zu stabilisieren.

Zur Vorbereitung weiterer Restrukturierungsmaßnahmen gründete die Alexanderwerk AG im Oktober 2010 die beiden Tochtergesellschaften Alexanderwerk Produktions GmbH und Alexanderwerk GmbH. Beide Gesellschaften nahmen ihre Geschäftstätigkeit zum 01. April 2011 auf. Schon nach kurzer Zeit haben sich diese Maßnahmen als erfolgreich erwiesen. Durch die bei der Produktionsgesellschaft hinzugewonnenen Partner wurde die Produktionseffizienz deutlich gesteigert und die Produktqualität verbessert. Die Ausgliederung des Vertriebes, der Entwicklung und der Montage in eine eigenständige Gesellschaft (Alexanderwerk GmbH) führte zu deutlichen Motivationseffekten bei der Belegschaft und stellt einen wesentlichen Baustein bei der Ausrichtung der Unternehmensgruppe dar.

Mit Vertrag vom 29. April 2011 und wirtschaftlicher Wirkung zum 01. April 2011 wurde die Teileproduktion der Alexanderwerk AG in die Alexanderwerk Produktions GmbH ausgegliedert. Dazu wurden das notwendige Anlagevermögen sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und angearbeitete Teile zu Buchwerten an die Gesellschaft veräußert. Auch die Mitarbeiter in der Produktion gingen zu diesem Stichtag auf die neue Gesellschaft über.

Mit Vertrag vom 22. Juni 2011 wurden dann 75 % der Anteile an der Alexanderwerk Produktions GmbH an drei Remscheider Investoren veräußert. Die weitere Teileversorgung wird durch eine zunächst bis 31.12.2013 befristete, im Jahr 2013 jedoch bereits verlängerte Kooperationsvereinbarung sichergestellt.

Der bereits in 2010 in die AlexanderwerkService GmbH ausgegliederte Bereich Ersatzteile und Service hat sich im ersten vollständigen Geschäftsjahr 2011 weiter positiv entwickelt. Die angestrebte Stärkung des Service-, Ersatzteil- und Kleinmaschinengeschäfts konnte durch die organisatorische Änderung erfolgreich umgesetzt werden und wird weiterhin personell verstärkt. Insbesondere durch die Ausweitung der Service-Aktivitäten haben wir bereits im Jahr 2011 eine intensivere Kundenbindung erreichen können.

Die ebenso zum 01. April 2011 in eine eigene Gesellschaft ausgegliederten Bereiche Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion und Montage zeigen ebenfalls positive Ergebnisse. Die personellen Verstärkungen in den Bereichen Vertrieb und Projektmanagement ermöglichen uns bessere und intensivere, kundenspezifische Beratungen durchzuführen.

Die anhaltende Verlustsituation im Nahrungsmittelbereich machte den Verkauf dieser Tochtergesellschaft unvermeidbar. Entsprechende Verträge wurden im August 2011 geschlossen. Die Gesellschaft hatte ein Darlehen bei der National-Bank in Essen in Höhe von € 2,1 Mio. aufgenommen, für das die Alexanderwerk AG und die FoodTec GmbH gesamtschuldnerisch mithaften. Die genannten Gesellschaften hatten ihr Anlagevermögen und Vorratsvermögen zur Sicherung übereignet sowie ihren Forderungsbestand per Globalzession an die National-Bank AG abgetreten. Im Zuge des Verkaufs der AlexanderSolia GmbH im August 2011 wurden die Schulden vollständig mit veräußert und sämtliche Sicherheiten, die die verbliebenen Gesellschaften der Alexanderwerk-Gruppe für Verbindlichkeiten der AlexanderSolia GmbH gestellt hatten, freigegeben.

Lage des Konzerns im Geschäftsjahr 2012

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse T€ 19.340, Bestandsveränderungen T€ 278) der Alexanderwerk-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2012 um knapp 20 % auf T€ 19.618 (Vorjahr: T€ 15.906). Das EBIT (Earnings before interests and taxes) betrug T€ +1.897 nach T€ +276 im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug T€ 1.515 nach T€ -87 im Vorjahr.

Der Auftragseingang bei den Neumaschinen in Höhe von T€ 17.419 war auch im Geschäftsjahr 2012 von weiteren Zuwächsen geprägt. Der Auftragseingang im Ersatzteil- und Servicebereich lag mit T€ 3.732 ebenfalls deutlich über dem Vorjahr auf dem Niveau des Jahres 2010.

Die Alexanderwerk-Gruppe erzielte in 2012 rund 91 % ihres Umsatzes im Ausland (Vorjahr: 89 %). Unverändert ist der Anteil des Inlandsmarkts auf geringem Niveau.

Die Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung der Alexanderwerk AG und ihrer Tochtergesellschaften war auch im Jahr 2012 die wichtigste Aufgabe für Vorstand und Aufsichtsrat. Dies in besonderer Weise vor dem Hintergrund stark steigender Umsätze und der daraus resultierenden Finanzierungserfordernisse. Nachdem sich die Suche nach weiteren Eigenkapitalgebern in 2011 als nicht weiter verfolgbar erwiesen hatte, wurde versucht, die finanzielle Situation durch Erweiterungen der Kreditlinien bzw. Avallinien sowie durch Leasingfinanzierung zu stabilisieren. Durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen ist es letztlich gelungen, die finanziellen Erfordernisse zu bewältigen.

Im Übrigen hat sich die Gesamtgruppe in allen Bereichen überwiegend positiv entwickelt:

So erzielte die Alexanderwerk AG für das Jahr 2012 aufgrund von Konzernumlagen erstmalig ein positives Ergebnis. Auch konzernweit wurde von allen operativ tätigen Gesellschaften ein positives operatives Ergebnis erwirtschaftet.

Der in die AlexanderwerkService GmbH ausgegliederte Bereich Ersatzteile und Service hat sich im Geschäftsjahr 2012 weiter entwickelt. Durch unerwartete Mitarbeiterfluktuation konnte der erwartete Umsatz allerdings nicht erreicht werden. Gleichwohl wurde wieder ein positives Jahresergebnis erzielt.

Die Ausgliederung der Teileproduktion in die Alexanderwerk Produktions GmbH zeigt ebenfalls positive Wirkungen. Die neu hinzugewonnenen und aktiv tätigen Gesellschafter entwickeln das Unternehmen permanent positiv weiter. Hier sind gerade für die Alexanderwerk-Gruppe deutliche Synergieeffekte zu spüren, die für das Jahr 2012 auch zu einem positiven Jahresergebnis in der Beteiligungsgesellschaft geführt haben.

Der in die Alexanderwerk GmbH ausgegliederte Bereich Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion und Montage zeigt deutlich verbesserte Ergebnisse. Die personellen Verstärkungen in den Bereichen Vertrieb und Projektmanagement ermöglichen uns, bessere und intensivere, kundenspezifische Beratungen durchzuführen.

Im Februar 2012 erhielt Alexanderwerk Inc. einen Großauftrag zur Herstellung einer Walzenpresse über rd. 5,8 Mio. €. Die Auslieferung erfolgte im Dezember 2012. Unsere US-amerikanische Tochter trägt durch ihre erfolgreichen Aktivitäten wesentlich zu unserem Erfolg bei.

Im Juni 2012 fand wieder die (in dreijährigem Rhythmus veranstaltete) ACHEMA, der weltgrößte, internationale Ausstellungskongress für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie in Frankfurt statt. Hier konnte die Alexanderwerk-Gruppe auf ca. 100 qm die neueste Technologie präsentieren und ihre Kundenbeziehungen pflegen.

Die Kooperations- und Beteiligungsstrategien wurden auch in 2012 durch Vorstand und Aufsichtsrat weiter vorangetrieben. Gemeinsam mit starken Partnern, mit denen bereits intensive Gespräche geführt wurden, soll mittelfristig die Marktposition des Konzerns gesichert und deutlich ausgeweitet werden. Eine Festlegung der Kooperationen im Detail erfolgt voraussichtlich im Jahr 2014.

Nachtragsbericht, Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 2012

Die Alexanderwerk-Gruppe hat die bestandsbedrohende Liquiditätskrise eingedämmt. Aufgrund der weiterhin positiven Auftragslage im Konzern, der plangemäßen Entwicklung der Gruppe und der darauf basierenden Unternehmensplanungen konnte der eingeschlagene Weg zur Gesundung des Gesamtkonzerns weiter gegangen werden.

Leider ist Frau Margarete Skowasch am 19. März 2013 durch einen tragischen Unglücksfall verstorben. Als neues Aufsichtsratsmitglied konnten wir Herrn Klaus Möllerfriedrich gewinnen. Mit seiner gerichtlichen Bestellung vom 14. Mai 2013 haben wir auch wieder einen satzungsgemäßen Aufsichtsrat.

Am 14. Oktober 2013 wurde Herr Alfons Schmidt zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand bestellt und Herr Manfred Teichelkamp zum gleichen Zeitpunkt abberufen. Herr Alfons Schmidt ist Diplom-Ingenieur und ausgewiesener Kenner der Branche. Nachdem er schon seit Anfang 2012 als technischer Berater im Unternehmen tätig war, wurde er bereits im Juli 2013 zum Geschäftsführer der operativ tätigen Gesellschaften bestellt.

Die laufende Finanzierung der Gruppe wird durch die Tochtergesellschaften weitgehend sichergestellt.

Um unsere Gesamtvertriebsaktivitäten zu stärken und noch mehr Kundennähe anzubieten, sollen die ausgelagerten Aktivitäten der AlexanderwerkService GmbH wieder mit dem Neumaschinenvertrieb der Alexanderwerk GmbH zusammen geführt werden.

Sonstige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss und den Lagebericht haben könnten, lagen nicht vor.

Angaben nach Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz (§ 315 Abs. 4 HGB)

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 betrug das Grundkapital der Alexanderwerk AG unverändert zum Vorjahr € 4.680.000,00. Es ist eingeteilt in 1.800.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Der rechnerische Nennwert je Aktie beträgt € 2,60.

Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind der Gesellschaft nicht bekannt.

Nach Kenntnis der Alexanderwerk AG bestanden zum Bilanzstichtag folgende direkte und indirekte Beteiligungen am Grundkapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten:

Independent Capital Aktiengesellschaft, Remscheid; direkter Anteil der Stimmrechte 14,86 %.

Diese Angaben beziehen sich auf Pflichtmitteilungen der Aktionäre gemäß § 21 Abs. 1 bzw. § 25 Abs. 1 WpHG. Nach den Mitteilungen können sich Veränderungen ergeben haben, die der Gesellschaft gegenüber nicht meldepflichtig waren. Da die Gesellschaft nur Inhaberaktien ausgegeben hat, werden ihr nur Veränderungen des Aktienbesitzes bekannt, soweit diese meldepflichtig sind und dieser Meldepflicht auch nachgekommen wird.

Es existieren keine Inhaber von Stückaktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Ferner gibt es weder eine gesonderte Stimmrechtskontrolle noch Kontrollrechte der am Kapital beteiligten Arbeitnehmer, die nicht unmittelbar ausgeübt werden.

Hinsichtlich der Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes wird auf die §§ 84, 85 AktG verwiesen. Nach § 7 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Vorstandsmitglieder; der Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen.

Bei Satzungsänderungen sind die §§ 179 ff AktG zu beachten. Über Satzungsänderungen hat die Hauptversammlung zu entscheiden (§119 Abs. 1 Nr. 5 und § 179 Abs. 1 AktG).

Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, können vom Aufsichtsrat beschlossen werden (§ 28 der Satzung der Alexanderwerk AG).

Der Vorstand wurde in der Hauptversammlung vom 21. September 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 1. Juni 2012 einmalig oder mehrmalig das Kapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt € 2.340.000 durch Ausgabe von bis zu 900.000 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen.

In der Hauptversammlung vom 19. November 2010 wurde der Vorstand ermächtigt, im Zeitraum bis zum 18. November 2015 bis zu 10 % des Grundkapitals über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots zurückzukaufen.

Die Alexanderwerk AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die besondere Regelungen für den Fall des Kontrollwechsels bzw. Kontrollerwerbs enthalten, der infolge eines Übernahmeangebots entstehen kann.

Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots hat die Gesellschaft nicht getroffen.

Nach Ende des Geschäftsjahres sind hinsichtlich der vorgenannten Angaben folgende Änderungen eingetreten:

Am 29. September 2011 schlossen die independent capital AG und die Süddeutsche Aktienbank AG als Veräußerer und die Cantina - lecker essen und trinken GmbH als Erwerber einen Aktienkauf- und -übertragungsvertrag und einen Optionsvertrag jeweils über Aktien an der Alexanderwerk AG in Höhe von insgesamt rd. 10,23 %. Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH wird von der OMEGA Consulting GmbH kontrolliert, die wiederum von Herrn Manfred Teichelkamp kontrolliert wird. Die Mitteilungen nach dem WpHG, die im Zusammenhang mit dem Abschluss dieser Verträge und der Übertragung der jeweiligen Aktien der Veräußerer auf den Treuhänder ergingen, erfolgten am 7., 10., 14., 20. Oktober, am 4., 8., 23. November, am 12. Dezember 2011 und am 5. April 2012. Die in dem Optionsvertrag eingeräumte Option verfiel mit Ablauf des 31. März 2012. Der Aktienkaufvertrag wurde am 11. April 2012 vollzogen. Die Mitteilungen nach dem WpHG in diesen Zusammenhängen erfolgten am 13. April 2012.

Seit dem 11. April 2012 hält die Cantina - lecker essen und trinken GmbH - und damit mittelbar die OMEGA Consulting GmbH und Herr Manfred Teichelkamp - rd. 17,18 % der Aktien an der Alexanderwerk AG.

Am 21. Januar 2013 haben independent capital AG und Süddeutsche Aktienbank AG mitgeteilt, dass sie seit dem 18. Januar 2013 keine Aktien der Alexanderwerk AG mehr halten.

Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland, hat mitgeteilt, dass er am 21. Januar 2013 182.069 Stück Aktien der Alexanderwerk AG erworben hat und sein Stimmrechtsanteil zu diesem Zeitpunkt 15,22 % beträgt.

Steuerungssystem

Die Alexanderwerk AG verfügt im Rahmen ihres internen Kontrollsystems und des Risikomanagements über geübte Methoden zur Unternehmensführung und Überwachung in verschiedenen Bereichen. Spezielle Ethikcodes und vergleichbare interne Richtlinien gibt es bei der Alexanderwerk AG hingegen nicht.

Der Vorstand leitet das Unternehmen mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung in eigener Verantwortung. Dabei gilt der Grundsatz der Gesamtverantwortung, d. h. der Vorstand trägt die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung. Er entwickelt die Unternehmensstrategie und sorgt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat für deren Umsetzung.

Die gesellschaftsübergreifende Konzernsteuerung wird durch folgende organisatorische Maßnahmen sichergestellt. Das Rechnungswesen und auch das Controlling aller deutschen Gesellschaften erfolgt zentral durch die Alexanderwerk AG. Dadurch ist zum einen eine durchgängige Einhaltung der Rechnungslegungsstandards gewährleistet. Zum anderen liegen die für die Konzernrechnungslegung relevanten Informationen an zentraler Stelle vor. Die Rechnungslegung der amerikanischen Tochtergesellschaft wird durch eine detaillierte monatliche Berichterstattung - wie auch für die deutschen Gesellschaften - sichergestellt. Darüber hinaus erfolgt halbjährlich ein Review durch einen amerikanischen Prüfer.

Die Konzernabschlusserstellung einschließlich der Überleitung von den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften bzw. von den amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP) auf IFRS, die Währungsumrechnung, die Durchführung der Konsolidierungsbuchungen sowie die Herleitung der einzelnen Konzernrechnungslegungsinstrumente erfolgt unter Zuhilfenahme eines externen Dienstleisters.

Vergütungsbericht

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in der Satzung geregelt. Sie orientiert sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder und setzt sich aus einer Grundvergütung sowie einem sitzungsabhängigen Teil zusammen. Die gegenwärtig geltende Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat ist in § 17 der Satzung geregelt. Weitere Informationen zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sind im Anhang zu finden.

Remscheid, 13. Januar 2014

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Vorstand

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010

der Alexanderwerk-Aktiengesellschaft, Remscheid

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Konzernanhang 01.01.2010 31.12.2010

01.01.2009 31.12.2009

Umsatzerlöse 3.1 13.801.254 12.335.585
Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen -331.357 -227.661
Aktivierte Eigenleistungen 3.2 44.649 27.064
Gesamtleistung 13.514.546 12.134.988
Sonstige betriebliche Erträge 3.3 959.405 400.503
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für lind für bezogene Waren 3.4 -3.506.916 -2.584.016
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.4 -765.602 -679.371
-4.272.518 -3.263.387
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 3.5 -4.561.772 -4.340.877
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 3.5 -977.352 -1.266.038
-5.539.124 -5.606.915
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.6 -383.914 -341.636
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.7 -4.060.027 -3.832.919
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 218.368 -509.366
Finanzerträge
Zinsen und ähnliche Erträge 89.003 43.753
Finanzaufwendungen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -279.046 -244.102
Finanzergebnis 3.8 -190.043 -200.349
Ergebnis der gewöhlichen Geschäftstätigkeit 28.325 -709.715
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.9 503.948 403.853
Ergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereichs -2.793.393 -685.096
Konzern-Jahresfehlbetrag -2.261.120 -990.958
Ergebnisanteil fremder Gesellschafter 162.682 0
Ergebnisanteil der Aktionäre der Alexanderwerk Aktiengesellschaft -2.423.802 -990.958
Ergebnis je Aktie des fortgeführten Bereichs in €
unverwässert 3.10 0,21 -0,17
Ergebnis je Aktie des fortgeführten und nicht fortgeführten Bereichs in €
unverwässert 3.10 -1,35 -0,55

KONZERNBILANZzum 31. Dezember 2010

der Alexanderwerk-Aktiengesellschaft, Remscheid

AKTIVA

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Konzernanhang 31.12.2010

31.12.2009

Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 4.1 0 150.000
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 4.1 54.160 160.124
Entwicklungskosten 4.1 78.822 43.824
132.982 353.948
Sachanlagen
Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten 4.2 56.826 57.976
Technische Anlagen und Maschinen 4.2 592.678 413.555
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.2 160.089 394.923
809.593 866.454
Latente Steuern 4.3 1.032.040 749.609
1.974.615 1.970.011
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.4 277.452 447.414
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.4 875.564 1.793.622
Fertige Erzeugnisse und Waren 4.4 664.836 1.691.454
Geleistete Anzahlungen 4.4 136.902 9.654
1.954.754 3.942.144
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.5 3.336.970 3.498.771
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 4.5 1.044.939 446.108
Zahlungsmittel 516.063 1.821.551
4.897.972 5.766.430
Zur Veräußerung bestimmtes langfristiges Vermögen 2.7 250.002 0
7.102.728 9.708.574
9.077.343 11.678.585
Passiva
Eigenkapital Konzernanhang 31.12.2010

31.12.2009

Gezeichnetes Kapital 4.6 4.680.000 4.680.000
Kapitalrücklage 4.6 805.672 409.922
Gewinnrücklagen 4.6 -6.746.635 -4.367.712
Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern 4.6 566.933 0
-694.030 722.210
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen für Pensionen 4.7 2.202.085 2.264.992
Langfristige Finanzschulden 4.8 0 3.106.296
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 4.8 209.741 220.100
Latente Steuern 4.3 0 54.059
2.411.826 5.645.447
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Übrige kurzfristige Rückstellungen 4.9 341.437 1.161.711
Kurzfristige Finanzschulden 4.8 2.725.253 1.047.774
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.8 2.501.838 2.705.300
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 4.8 1.791.019 396.143
7.359.547 5.310.928
9.077.343 11.678.585

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGfür das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010

der Alexanderwerk-Aktiengesellschaft, Remscheid

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Konzernanhang 2010

2009

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 218.368 -509.365
Anpassungen für nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 383.914 341.636
+/- Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -3.791 -37
+/- Veränderung der Rückstellungen -883.181 349.234
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -474.822 -115.509
Veränderung des Nettoumlaufverm. (Working Capital)
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte 1.504.836 270.176
+/- Abnahme/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 161.801 386.083
+/- Abnahme/Zunahme der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte -598.831 156.317
-/+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen -203.462 328.621
-/+ Abnahme/Zunahme der übrigen Verbindlichkeiten 1.394.876 -145.041
+ erhaltene Zinsen 56.793 6.894
- gezahlte Zinsen -178.668 -135.369
- gezahlte Ertragsteuern/erstattete Ertragsteuern -2.244 0
- Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs 2.7 -870.995 -525.890
504.594 407.750
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus den Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 7.018 51.809
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -315.947 -84.195
- Auszahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen -6.781 0
- Cashflow aus der Investitionstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs 2.7 7.580 -38.575
-308.130 -70.961
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 0 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -1.428.817 -753
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen
im Wege der Kapitalerhöhung 250.000 0
- Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit des aufgegebenen
Geschäftsbereichs 2.7 -328.223 -135.778
-1.507.040 -136.531
\= Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel 5.4 -1.310.576 200.258
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 1.821.551 1.623.974
+/- Zahlungsunwirksame konsolidierungs- und wechselkursbedingte Veränderungen 5.4 5.088 -2.681
\= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 5.4 516.063 1.821.551

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010

der Alexanderwerk-Aktiengesellschaft, Remscheid

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Gewinnrücklagen
in Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinn-/ Verlustvorträge Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern Gesamt
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 1.01.2009 4.680.000 409.922 -3.333.577 -22.983 0 1.733.362
Gesamtergebnis -990.958 -20.194 -1.011.152
Stand 31.12.2009 4.680.000 409.922 -4.324.535 -43.177 0 722.210
Stand 1.01.2010 4.680.000 409.922 -4.324.535 -43.177 0 722.210
Einzahlungen durch Minderheitsgesellschafter 395.750 404.250 800.000
Gesamtergebnis -2.423.802 44.879 162.682 -2.216.241
Stand 31.12.2010 4.680.000 805.672 -6.748.337 1.702 566.932 -694.030

Erläuterungen zu einzelnen Positionen des Eigenkapitals finden sich unter Punkt 4.6 des Anhangs.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010

der Alexanderwerk-Aktiengesellschaft, Remscheid

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in Euro 2010 2009
Ergebnis des fortgeführten Bereichs 532.273 -305.862
Ergebnis des nicht fortgeführten Bereichs -2.793.393 -685.096
Jahresfehlbetrag -2.261.120 -990.958
Veränderung des Unterschiedsbetrags aus der Währungsumrechnung 44.879 -20.194
Gesamtergebnis -2.216.241 -1.011.152
davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 162.682 0
davon den Aktionären der Alexanderwerk AG zuzurechnen -2.378.923 -1.011.152

KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010

der Alexanderwerk-Aktiengesellschaft, Remscheid

1. GRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES

1.1 Informationen zum Unternehmen

Das Mutterunternehmen der Alexanderwerk-Gruppe, die Alexanderwerk Aktiengesellschaft (im Folgenden Alexanderwerk oder Alexanderwerk AG), ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Remscheid, deren Aktien im geregelten Markt an den deutschen Börsen in Düsseldorf und Berlin sowie im Freiverkehr in Frankfurt gehandelt werden.

Die Alexanderwerk AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Spezialmaschinen und Anlagen für die chemische, pharmazeutische und die Grundstoffindustrie. Neben dem Stammwerk in Remscheid existiert eine weitere Niederlassung in den USA, die Alexanderwerk Inc., Horsham (ab 2013 Montgomeryville). Das Unternehmen wird weltweit von Vertriebspartnern repräsentiert. Die Alexanderwerk AG hat sich zu einer reinen Finanz- und Managementholding entwickelt, wobei die vormalige operative Geschäftstätigkeit im Konzern verblieben ist (Tochtergesellschaften).

Die Alexanderwerk AG hat ihren Sitz in 42857 Remscheid (Deutschland), Kippdorfstraße 6-24, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal, HRB 10979, eingetragen.

1.2 Allgemeine Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Angaben im Anhang erfolgen in Euro, wenn nicht anders angegeben.

Die Bilanz ist nach Fristigkeit gegliedert, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Ein Vermögenswert oder eine Schuld ist als kurzfristig klassifiziert, wenn eine Realisation bzw. Tilgung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag erwartet wird. Dementsprechend wird ein Vermögenswert oder eine Schuld als langfristig klassifiziert, wenn die Realisation bzw. Tilgung nach mehr als zwölf Monaten erwartet wird.

Im Interesse der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einige Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

1.3 Erklärung zur Übereinstimmung mit IFRS

Der vorliegende Konzernabschluss der Alexanderwerk Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 wurde unter Anwendung von § 315a Abs.1 Handelsgesetzbuch (HGB) im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) erstellt, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union anzuwenden sind.

1.4 Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Berichtsjahr neu anzuwendende Standards und Interpretationen

Vom International Accounting Standards Board (IASB) wurden Änderungen an folgenden Standards veröffentlicht, die im Berichtsjahr erstmalig verpflichtend anzuwenden waren:

IFRS 1 - Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards: Grundlegende Überarbeitung (11-2008)
IFRS 1 - Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards: Änderungen in Bezug auf Vermögenswerte des Öl- und Gasbereichs und Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält (07-2009)
IFRS 2 - Anteilsbasierte Vergütung: Änderungen in Bezug auf in bar erfüllte anteilsbasierte Vergütungen im Konzern (06-2009)
IFRS 3 - Unternehmenszusammenschlüsse: Umfassende Überarbeitung zur Anwendung der Erwerbsmethode
IAS 27 - Konzern- und separate Abschlüsse: Folgeänderungen aus den Änderungen an IFRS 3
IAS 28 - Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures: Folgeänderungen aus den Änderungen an IFRS 3
IAS 31 - Anteile an Joint Ventures: Folgeänderungen aus den Änderungen an IFRS 3
IAS 39 - Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung: Änderungen hinsichtlich zulässiger Grundgeschäfte

Darüber hinaus waren Änderungen im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses an den Standards IFRS 2, IFRS 5, IFRS 8, IAS 1, IAS 7, IAS 17, IAS 18, IAS 36, IAS 38, IAS 39 erstmalig verpflichtend anzuwenden.

Aus den dargestellten Veränderungen ergeben sich keine oder nur unwesentliche Auswirkungen auf die Bilanzierung des Alexanderwerk-Konzerns.

Die folgenden, vom International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) geänderten Interpretationen waren im Berichtsjahr erstmals verpflichtend anzuwenden:

IFRIC 16 - Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb: Änderungen im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprojekts 2009
IFRIC 17 - Sachausschüttungen an Eigentümer
IFRIC 18 - Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden

Auch diese Änderungen hatten keine Auswirkungen auf die Bilanzierung des Alexanderwerk-Konzerns.

Veröffentlichte Standards, die noch nicht angewendet werden

Zum Bilanzstichtag waren die folgenden Standards und Interpretationen bereits veröffentlicht, jedoch noch nicht verpflichtend anzuwenden:

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Standard/ Interpretation Anwendungspflicht gemäß IASB/EU-Verordnung Auswirkungen
IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS: Änderung in Bezug auf feste Zeitpunkte in der Ausnahme für Ausbuchungen 01.07.2011 keine
IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS: Änderung in Bezug auf ausgeprägte Hochinflation 01.07.2011 keine
IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben: Änderungen zur Verbesserung der Angaben bei Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten 01.07.2011 keine
IFRS 9 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung 01.01.2013 nicht absehbar
IAS 12 Ertragsteuern: begrenzte Änderung in Bezug auf die Rückgewinnung der zugrundeliegenden Vermögenswerte 01.01.2012 nicht absehbar
IAS 24 Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen: überarbeitete Definition der nahe stehenden Unternehmen und Personen 01.01.2011 keine
IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis: Änderung in Bezug auf die Klassifizierung von Bezugsrechten 01.02.2010 keine
diverse Jährliche Verbesserungen aus Mai 2010 01.07.2010/ 01.01.2011 keine
IFRIC 14 IAS 19 - Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung: Änderung hinsichtlich freiwilliger Vorauszahlungen 01.01.2011 keine
IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente 01.07.2010 keine

1.5 Kritische Schätzungen und Annahmen bei der Bilanzierung

Die Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, die Einfluss auf Ansatz, Bewertung und Ausweis von Vermögenswerten und Schulden, die Angabe von Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen haben. Diejenigen Schätzungen und Annahmen, die ein wesentliches Risiko in Form einer Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit sich bringen, werden im Nachfolgenden unter den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung sowie zur Bilanz dargestellt. Sie betreffen im Wesentlichen Pensionsrückstellungen, aktivierte latente Steuern für Verlustvorträge, Entwicklungskosten sowie die Festlegung der Nutzungsdauern von Vermögenswerten. Schätzungsanpassungen werden zum Zeitpunkt besserer Erkenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

1.6 Grundlagen der Konsolidierung

Konsolidierungskreis

Im Konsolidierungskreis sind alle Unternehmen enthalten, bei denen die Alexanderwerk AG die unmittelbare Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. In der Regel besteht die Möglichkeit der Kontrolle bei einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden potenzielle Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, berücksichtigt. Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt voll konsolidiert, an dem die Kontrolle auf die Alexanderwerk AG übergegangen ist. Es wird zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet.

Wie im Vorjahr werden in den Konzernabschluss neben der Alexanderwerk AG die AlexanderSolia GmbH (vormals AlexanderSolia Vertriebs GmbH) und die ausländische Tochter Alexanderwerk Inc. einbezogen. Die Vermögensgegenstände und Schulden der AlexanderSolia GmbH werden auf den erzielbaren Betrag abgewertet und als nicht fortzuführender Geschäftsbereich ausgewiesen.

Mit Wirkung ab 01. Mai 2010 wurde das Service- und Ersatzteilgeschäft der Alexanderwerk AG in die neu gegründete AlexanderwerkService GmbH ausgegliedert. Die neue Gesellschaft wird ab Gründung vollkonsolidiert. Im Rahmen der Sicherung der Konzernfinanzierung wurden im Wege einer Kapitalerhöhung 49 % der Anteile (nominal EUR 24.020,00) durch die Cantina - lecker essen und trinken - GmbH mit Sitz in Duisburg übernommen. Die neue Gesellschafterin hat von dem vereinbarten Agio in Höhe von € 775.980,00 zunächst € 225.980,00 eingezahlt. Die Gesellschaft hat in ihrem Rumpfgeschäftsjahr 2010 Umsätze in Höhe von T€ 1.734 sowie einen Jahresfehlbetrag von T€ 3 erwirtschaftet.

Für die FoodTec GmbH wurde am 14. Juli 2010 beim Amtsgericht ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Die Gesellschaft wurde daher auf Basis der im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2010 verarbeiteten Werte entkonsolidiert.

Im Oktober 2010 wurden die Alexanderwerk Produktions GmbH und die AlexanderwerkVertriebs GmbH (firmiert inzwischen als Alexanderwerk GmbH), beide mit Sitz in Remscheid, gegründet. Beide Gesellschaften haben ihre operative Geschäftstätigkeit erst im Jahr 2011 aufgenommen, wurden aber bereits in 2010 erstmalig vollkonsolidiert.

Alle einbezogenen Unternehmen haben ihren Abschluss auf den Stichtag 31. Dezember 2010 aufgestellt.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Alexanderwerk AG gemäß § 313 Abs. 2 HGB ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

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Firma Sitz Währung Anteil

in %
Eigenkapital Ergebnis
Alexanderwerk Inc. Horsham/USA US-$ 100,00 563.428 143.468
AlexanderSolia GmbH Remscheid 100,00 -3.266.624 -1.004.189
AlexanderwerkService GmbH Remscheid 51,00 821.880 -3.120
Alexanderwerk Produktions GmbH Remscheid 100,00 12.271 -229
Alexanderwerk GmbH Remscheid 100,00 12.211 -289

Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einzelnen Unternehmen wurden entsprechend den Vorschriften zur Einbeziehung in den Konzernabschluss nach einheitlichen Konzernbilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes mit dem Konzernanteil am anteiligen, neubewerteten Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung unter Berücksichtigung der Inanspruchnahme des Erleichterungswahlrechts nach IFRS 1 für die Eröffnungsbilanz. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt zuzüglich den dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Transaktionszeitpunkt bewertet.

Entstehende positive Unterschiedsbeträge werden als Goodwill aktiviert, passive Unterschiedsbeträge werden erfolgswirksam vereinnahmt. Auf konzernfremde Dritte entfallende Anteile am Eigenkapital werden, sofern existent, in der Konzernbilanz im Posten "Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern" erfasst.

Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften sowie Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gebildet.

1.7 Währungsumrechnung

Die im Abschluss eines jeden Konzernunternehmens enthaltenen Posten werden auf Basis der Währung bewertet, die der Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen operiert, entspricht (funktionale Währung). Die Umrechnung der Abschlüsse in die funktionale Währung des Alexanderwerk-Konzerns (Euro) erfolgte für die Bilanzposten -mit Ausnahme des Eigenkapitals - zu Stichtagskursen. Aufwands- und Ertragsposten einschließlich des Jahresergebnisses wurden zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Eigenkapital - mit Ausnahme des Bilanzergebnisses - wurde zu den jeweiligen historischen Kursen umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung der Bilanzen infolge der Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen sowie der Umrechnung des Jahresergebnisses zu Jahresdurchschnittskursen wurden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Im Berichtsjahr wurden € 44.879 Eigenkapital erhöhend (Vorjahr: € -20.194) eingestellt.

Fremdwährungstransaktionen werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen und aus Umrechnungen von monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Fremdwährung zu Stichtagskursen resultieren, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Die Wechselkurse für die Währungsumrechnung ergeben sich aus der folgenden Tabelle:

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Mittelkurs zum Bilanzstichtag Jahresdurchschnittskurs
Währung 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
--- --- --- --- ---
US-Dollar 1,3386 1,4400 1,3272 1,3934

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt mit Ausnahme bestimmter Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, auf Basis der Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Vorjahreswerte wurden ebenfalls auf Grundlage der zum 31. Dezember angewendeten Standards und Interpretationen ermittelt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Töchter sind auf den Stichtag (31. Dezember) des Konzernabschlusses aufgestellt worden; ihnen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde.

2.1 Umsatz- / Ertragsrealisierung

Umsatzerlöse werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem Erzeugnisse oder Waren geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind und der Gefahrenübergang an den Kunden stattgefunden hat. Die Höhe der Umsatzerlöse muss verlässlich bestimmbar sein und von der Einbringlichkeit der Forderung muss ausgegangen werden können. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Walzenpressen sowie entsprechenden Serviceleistungen umfassen den erhaltenen beizulegenden Zeitwert ohne Umsatzsteuer, Rabatte und Preisnachlässe.

Erlöse aus Fertigungsaufträgen werden grundsätzlich nach der "Percentage-of-Completion"-Methode realisiert, wonach die Umsätze entsprechend dem Fertigstellungsgrad ausgewiesen werden. Der Fertigstellungsgrad ermittelt sich aus dem Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt zum Stichtag geschätzten Auftragskosten. Die Auftragskosten umfassen Einzelkosten, die durch die Produktion veranlassten Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen, produktionsbezogene Verwaltungskosten sowie sonstige Kosten, die dem Kunden gesondert in Rechnung gestellt werden können. Auftragsänderungen, Nachforderungen oder Leistungsprämien werden berücksichtigt, sofern sie wahrscheinlich zu Erlösen führen, deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.

Entsprechend der "Percentage-of-Completion"-Methode werden Fertigungsaufträge zum Stichtag in Höhe der aufgelaufenen Auftragskosten zuzüglich des sich aus dem erreichten Fertigstellungsgrad ergebenden anteiligen Gewinns bewertet. Ausgewiesen werden die realisierten Umsatzerlöse in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Wenn das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich schätzbar ist, werden wahrscheinlich erzielbare Umsätze bis zur Höhe der angefallenen Kosten erfasst. Auftragskosten werden in der Periode in der sie anfallen, als Aufwand ausgewiesen. Ist absehbar, dass die gesamten Auftragskosten die Auftragserlöse übersteigen, wird der erwartete Verlust unmittelbar als Aufwand ausgewiesen.

Daneben werden Erträge aus dem übrigen Verkauf von Walzenpressen erfasst, wenn der Alexanderwerk-Konzern an einen Kunden geliefert hat und die Risiken auf den Kunden übergegangen sind. Geschätzte, noch anfallende Kosten werden durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Erträge aus Servicegeschäften werden zu dem Zeitpunkt erfasst, in dem die Serviceleistung erbracht worden ist.

2.2 Betriebliche Aufwendungen und Erträge

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung, Aufwendungen für Werbung und Absatzförderung sowie sonstige absatzbezogene Aufwendungen zum Zeitpunkt des Anfalls als Aufwand erfasst. Aufwendungen für Forschung werden sofort ergebniswirksam erfasst. Zinsen und sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand der Periode behandelt.

Die Erfassung von sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistung erbracht, die Höhe der Erträge zuverlässig ermittelbar ist und der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern hinreichend wahrscheinlich zufließen wird.

Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht unter Berücksichtigung der ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Der anzuwendende Zinssatz ist genau der Zinssatz, der die geschätzten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse und -abflüsse über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswertes auf den Nettobuchwert des Vermögenswertes abzinst. Dividendenerträge werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs des Gesellschafters, d. h. mit Ausschüttungsbeschluss, erfasst.

2.3 Immaterielle Vermögenswerte

Geschäfts- oder Firmenwert

Der im Rahmen der Konsolidierung anfallende Geschäfts- oder Firmenwert stellt den Überschuss der Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs über den Anteil des Konzerns am beizulegenden Nettozeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden sowie Eventualschulden des Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt dar. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird im Zugangszeitpunkt mit seinen Anschaffungskosten bilanziert und in den Folgeperioden mit seinen Anschaffungskosten abzüglich aller kumulierten Wertminderungen bewertet.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß IFRS 3 nicht planmäßig abgeschrieben. Stattdessen werden sie gemäß IAS 36 mindestens einmal jährlich einem Wertminderungstest unterzogen. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zum Zweck des Wertminderungstests auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten ("Cash Generating Units") verteilt, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können. Die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten werden gegebenenfalls auf ihren erzielbaren Betrag erfolgswirksam abgewertet ("Impairment-only-approach"). Überschießende Beträge werden anteilig den anderen Vermögenswerten auf Basis der Buchwerte eines jeden Vermögenswerts innerhalb der Einheit zugeordnet. Treten innerhalb des Jahres Sachverhalte auf, welche auf eine mögliche Abwertung hindeuten ("triggering events"), so erfolgt bereits zu diesem Zeitpunkt ein Wertminderungstest und gegebenenfalls eine Abwertung auf den erzielbaren Betrag. Dabei ist der erzielbare Betrag der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Der Nutzungswert entspricht dem Barwert der künftigen Zahlungsströme, die durch die fortlaufende Nutzung des Vermögenswerts erwartet werden. Eine spätere Wertaufholung ist nicht zulässig. Bei der Veräußerung eines Tochterunternehmens wird der zurechenbare Betrag des Geschäfts- oder Firmenwerts in die Bestimmung des Gewinns oder des Verlusts aus der Veräußerung einbezogen.

Der Geschäfts- oder Firmenwert des Nahrungsmittelbereichs war im Geschäftsjahr 2010 von T€ 150 auf T€ 0 wertzuberichtigen.

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten für Technologieprojekte und Dienstleistungsprodukte werden zu Herstellungskosten aktiviert, soweit die von IAS 38 geforderte technische Realisierbarkeit und Fähigkeit zur Nutzung sowie die Verfügbarkeit der erforderlichen Ressourcen sichergestellt, eine eindeutige Aufwandszurechnung möglich und die beabsichtigte Vollendung und Vermarktung sowie die voraussichtliche Erzielung wirtschaftlichen Nutzens nachgewiesen ist. Die Herstellungskosten umfassen die direkt und indirekt der Entwicklungsphase zurechenbaren Kosten. Aktivierte Entwicklungskosten werden ab dem Produktionsstart über den erwarteten Produktlebenszyklus, der in der Regel drei Jahre beträgt, linear abgeschrieben. Solange ein Entwicklungsprojekt nicht abgeschlossen ist, erfolgt mindestens einmal jährlich eine Überprüfung der Werthaltigkeit der aufgelaufenen aktivierten Beträge. Entwicklungsaufwendungen, welche die Kriterien von IAS 38 nicht erfüllen, sowie sämtliche Forschungsaufwendungen werden sofort ergebniswirksam erfasst. Das betraf im Geschäftsjahr 2010 Kosten in Höhe von T€ 317 (Vorjahr T€ 160 ohne FoodTec).

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Entgeltlich - und nicht im Zusammenhang mit Beteiligungserwerben - erworbene Patente, Lizenzen und Warenzeichen sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte werden zu ihren historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst.

Immaterielle Vermögenswerte, deren Nutzungsdauern ermittelt werden können, werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen 3 - 8 Jahre.

2.4 Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen sowie darüber hinausgehenden Wertminderungen bewertet.

Als Finanzierungsleasing eingestufte gemietete Sachanlagen werden in Höhe des beizulegenden Zeitwertes beziehungsweise des niedrigeren Barwertes der Leasingraten aktiviert und über die Nutzungsdauer oder kürzere Vertragsdauer abgeschrieben.

Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten

Grundstücke wurden nicht abgeschrieben.

Für Gebäude gilt eine Abschreibungsdauer von in der Regel 50 Jahren.

Technische Anlagen und Maschinen

Die Nutzungsdauern zur Berechnung der planmäßigen Abschreibung der Anschaffungskosten dieser Anlagen betragen überwiegend drei bis zehn Jahre.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden nach Maßgabe der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung eines Restbuchwertes ausschließlich linear und zeitanteilig abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibungsdauer der Anschaffungskosten der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt überwiegend zwei bis zehn Jahre. Geringwertige Vermögenswerte, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten € 150 nicht übersteigen, werden entsprechend den steuerlichen Regelungen seit dem 1. Januar 2008 im Jahr des Zugangs sofort abgesetzt. Für Vermögenswerte mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 150 bis zu einem Betrag von € 1.000 wird ein jahrgangsbezogener Sammelposten gebildet, der linear über fünf Wirtschaftsjahre abgeschrieben wird.

2.5 Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen

Wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Buchwerte von immateriellen Vermögenswerten oder Sachanlagen wertgemindert sein könnten, ist nach IAS 36 ein Wertminderungstest durchzuführen.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Wertminderungszwecken jeweils der kleinsten Geschäfts- oder Firmenwert tragenden zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnet. Ist der erzielbare Betrag eines Vermögenswerts niedriger als der Buchwert, erfolgt eine sofortige ergebniswirksame Wertberichtigung des Vermögenswerts, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst wird.

Ergibt sich für einen Vermögenswert oder eine zahlungsmittelgenerierende Einheit nach einer vorgenommenen Wertminderung zu einem späteren Zeitpunkt ein höherer erzielbarer Betrag, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal auf die fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die sich ohne Wertminderung ergeben hätten. Die Wertaufholung erfolgt ergebniswirksam und wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Die Wertaufholung eines zuvor abgeschriebenen Geschäfts- oder Firmenwerts ist nicht zulässig.

2.6 Latente Steueransprüche

Aktive und passive latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen sowie aus ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen und für steuerliche Verlustvorträge abgegrenzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt zu dem am Bilanzstichtag für die zukünftigen Veranlagungszeiträume gültigen bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Anwendung kommenden Steuersatz, im Inland in Höhe von 32,975 % (Vorjahr: 31,575 %).

Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem zu versteuerndes Einkommen für die Nutzung der abzugsfähigen temporären Differenzen wahrscheinlich zur Verfügung stehen wird.

Für die Bildung von Steuerrückstellungen und latenten Steuerabgrenzungsposten müssen Schätzungen vorgenommen werden. Daneben sind Schätzungen vorzunehmen, um bestimmen zu können, ob aktive latente Steuern anzusetzen oder inwieweit Wertberichtigungen notwendig sind.

Es bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Auslegung komplexer Steuervorschriften und der Höhe und des Zeitpunkts künftiger zu versteuernder Einkünfte. Unterschiede zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und unseren Annahmen oder künftige Änderungen dieser Annahmen können Änderungen des Steuerergebnisses in künftigen Perioden zur Folge haben.

2.7 Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und Schulden

Im Laufe des Geschäftsjahres 2010 wurde die Einstellung des Geschäftsbereichs Nahrungsmittelmaschinen eingeleitet. Zunächst hat die Geschäftsführung der FoodTec GmbH am 14. Juli 2010 beim Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Die Gesellschaft wurde daher auf Basis der im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2010 verarbeiteten Werte entkonsolidiert. Zum Ende des Geschäftsjahres haben Vorstand und Aufsichtsrat darüber hinaus erwogen, auch die AlexanderSolia GmbH zu veräußern. Mit Verträgen vom 12. August 2011 hat die Wikotool Vermögensverwaltungs GmbH &Co. KG, Dresden, sämtliche Geschäftsanteile an der AlexanderSolia GmbH übernommen. Zusätzlich haben die Wikotool Vermögensverwaltungs GmbH &Co. KG, Dresden, sowie die Wikotool Anlagemanagement GmbH &Co. KG, Marienheide, sämtliche Konzernforderungen gegen die Gesellschaft per Stichtag 31. Juli 2011 übernommen. Es wurde ein Kaufpreis von insgesamt € 250.002,00 vereinbart. Mit weiteren Vereinbarungen vom selben Tag zwischen der Alexanderwerk AG, der National-Bank AG als Kreditgeber der AlexanderSolia GmbH und dem Insolvenzverwalter der FoodTec GmbH werden gegen eine Abstandszahlung von € 175.000,00 sämtliche konzernseitigen Sicherheiten, die zugunsten der AlexanderSolia GmbH eingesetzt waren, freigegeben. Auf dieser Basis wird der gesamte Geschäftsbereich Nahrungsmittelmaschinen bereits im Konzernabschluss 2010 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Die Nettoergebnisse des Bereichs für die Geschäftsjahre 2009 und 2010 stellen sich wie folgt dar:

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in Euro 2010 2009
Umsatzerlöse 5.287.101 5.544.943
Kosten, Aufwendungen und Erträge -7.067.257 -6.218.001
Ertragsteuern 182.340 -12.038
Laufendes Ergebnis des aufgegebenen Bereichs nach Steuern -1.597.816 -685.096
Ergebnis der Veräußerung -1.195.577 0
Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche -2.793.393 -685.096

Die Cashflows des aufgegebenen Geschäftsbereichs sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Aufgrund der Insolvenz der FoodTec GmbH wurden zum 30. Juni 2010 liquide Mittel in Höhe von € 6.781 entkonsolidiert und sind in der Position Cashflow aus Investitionstätigkeit mit enthalten.

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in Euro 2010 2009
Cashflow aus der Geschäftstätigkeit -870.995 -822.309
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 7.580 -38.575
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -328.223 -135.778
Gesamtcashflow aufgegebener Geschäftsbereiche -1.191.638 -996.662

Die als zur Veräußerung bestimmt bilanzierten Vermögenswerte und Schulden umfassen den noch realisierbaren Wert in Höhe von € 250.002,00.

2.8 Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren Wert der Anschaffungskosten aus realisierbarem Nettoveräußerungspreis abzüglich noch anfallender Kosten. Die Anschaffungskosten werden auf der Basis der gewogenen durchschnittlichen Beschaffungspreise ermittelt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden - soweit keine auftragsbezogene Fertigung vorliegt und in diesem Fall die "Percentage-of-Completion"-Methode angewendet wird - zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Fertigungslöhne einbezogen sind. Liegt der realisierte Nettoveräußerungspreis abzüglich noch anfallender Kosten unter den Herstellungskosten, kommt dieser Wert zum Ansatz.

Die Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und Auftragsverlusten ergeben, werden durch zusätzliche Abwertungen berücksichtigt.

Fremdkapitalkosten waren nicht zu aktivieren.

Forderungen und Umsätze aus Fertigungsaufträgen werden entsprechend des Fertigstellungsgrads erfasst ("Percentage-of-Completion-Method"). Der Fertigstellungsgrad wird nach der "Cost to Cost Method" ermittelt, der sich aus dem Verhältnis der angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt geschätzten Auftragskosten ergibt. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten zuzüglich des anteiligen Gewinns entsprechend dem erreichten Fertigstellungsgrads. Verluste aus Fertigungsaufträgen werden unabhängig vom erreichten Fertigungsgrad sofort in voller Höhe in dem Geschäftsjahr erfasst, in dem die Verluste erkennbar werden. Sofern die angefallenen Auftragskosten sowie die erfassten Gewinne und Verluste die Teilabrechnung übersteigen, wird der Überschuss als Vermögenswert aktiviert. der Ausweis erfolgt in dem Posten "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen". Anzahlungen auf Fertigungsaufträge werden separat passivisch ausgewiesen.

Sofern das Auftragsergebnis nicht zuverlässig geschätzt werden kann, werden Umsätze lediglich in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst ("Zero-Profit Method"). Eine Gewinnrealisierung erfolgt erst, wenn das Auftragsergebnis zuverlässig geschätzt werden kann.

2.9 Originäre finanzielle Vermögenswerte

Die originären finanziellen Vermögenswerte gliedern sich in folgende Kategorien:

(1) Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte (,,at fair value through profit or loss")

(2) Kredite und Forderungen ("loans and receivables")

(3) Bis zur Endfälligkeit gehaltene finanzielle Vermögenswerte ("held to maturity")

(4) Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte ("available for sale")

Bei erstmaliger Erfassung werden die originären Finanzinstrumente mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Bei der Erstbewertung entspricht der beizulegende Zeitwert grundsätzlich dem Transaktionspreis, d.h. der hingegebenen oder der empfangenen Gegenleistungen.

Nach dem erstmaligen Ansatz werden die originären Finanzinstrumente je nach der Kategorie, zu der sie gehören, entweder mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Kredite und Forderungen

Kredite und Forderungen ("loans and receivables"), die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten, abzüglich der Wertminderungen, bilanziert. Bei der Alexanderwerk AG sind in dieser Kategorie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie verzinsliche Forderungen kategorisiert. Der Erstansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, die Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode. Die Anschaffungskosten entsprechen grundsätzlich dem Nominalbetrag. Soweit Vermögenswerte dieser Kategorie nicht marktgerecht verzinst werden, wurden diese mit dem Barwert erfasst. Wertminderungen ("impairments") werden vorgenommen, wenn objektive Anhaltspunkte für eine nicht vertragsgemäße Erfüllung vorliegen. Die Höhe der Wertminderungen bemisst sich aus der Differenz zwischen Buchwert und dem unter Verwendung des Effektivzinssatzes ermittelten Barwert der zukünftigen Cashflows.

Kredite und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit fixen bzw. bestimmbaren Zahlungen, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind. Sie entstehen, wenn der Alexanderwerk-Konzern einem Schuldner Geld, Güter oder Dienstleistungen bereitstellt. Sie zählen zu den kurzfristigen Vermögenswerten mit Ausnahme solcher, die erst zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag fällig werden. Letztere werden als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen. Diese Kategorie umfasst verzinsliche Forderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, geleistete Anzahlungen sowie Zahlungsmittel und -äquivalente. Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden erstmals zum beizulegenden Zeitwert und anschließend zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Zahlungsmittel und -äquivalente sind Kassenbestände sowie sofort verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten und in der Hauptkasse.

Unverzinsliche originäre Vermögenswerte mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Hierbei wird ein marktüblicher Zinssatz angewendet. Zweifelhafte Forderungen werden mit dem Betrag angesetzt, der aufgrund historischer Ausfallquoten für realisierbar gehalten wird. Sobald bekannt wird, dass eine bestimmte Forderung oder sonstiger Vermögenswert mit Risiken behaftet ist, welche über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehen (z. B. mangelnde Bonität des Schuldners, Uneinigkeit über Bestehen oder Höhe der Forderung, mangelnde Durchsetzbarkeit der Forderung aus rechtlichen Gründen usw.), wird die Forderung bzw. der sonstige Vermögenswert geprüft und - wenn die Umstände darauf schließen lassen, dass die Forderung bzw. der sonstige Vermögenswert ganz oder teilweise uneinbringlich ist - abgeschrieben.

2.10 Originäre finanzielle Verbindlichkeiten

Die originären finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich im Alexanderwerk-Konzern aus Finanzschulden (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten), Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten zusammen.

Verbindlichkeiten werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, sofern der Alexanderwerk-Konzern nicht das unbedingte Recht hat, die Verbindlichkeit erst mindestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag zu begleichen. Verbindlichkeiten werden i. d. R. bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert, nach Abzug von Transaktionskosten, angesetzt. In den Folgeperioden werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet; jede Differenz zwischen Auszahlungsbetrag (nach Transaktionskosten) und Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Verbindlichkeit unter Anwendung der Effektivzinsmethode in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

2.11 Bilanzierung von Derivaten

Derivative Finanzinstrumente werden im Alexanderwerk-Konzern ausschließlich für Sicherungszwecke im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit angesetzt. Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein Zinsbegrenzungsgeschäft in Form einer Höchstsatz-Vereinbarung ("Zinscap") über einen Bezugsbetrag von € 2.050.000 zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos des zugrunde liegenden variabel verzinslichen Schuldscheindarlehens zu einer Prämie von € 23.985 abgeschlossen. Die Laufzeit des Derivats hat am 17. September 2007 begonnen und endet am 15. Dezember 2011. Das zugrunde liegende Schuldscheindarlehen wurde im Geschäftsjahr 2006 aufgenommen, ist endfällig und hat eine Laufzeit bis zum 15. September 2011. Zur Fortführung des Darlehens vgl. Tz. 4.8.

Für die nicht derivativen Finanzinstrumente erfolgt in allen Bewertungskategorien der Aktivseite der Ansatz zum Handelstag. Sie werden erstmals am Tag des Vertragsabschlusses mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden zum jeweiligen beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert von Derivaten entspricht dem Barwert der geschätzten künftigen Zahlungsströme (Cashflows). Wertänderungen von Finanzinstrumenten, die nicht als Sicherungsinstrument im Rahmen des Hedge Accounting bestimmt sind, werden unmittelbar in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst (non-hedging Derivate).

Die Wertänderungen des Zinscap in Höhe von € -2.264 (Vorjahr: € -13.516) sind in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen.

2.12 Eigenkapital

Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien) werden als Eigenkapital klassifiziert.

Kosten, die direkt der Ausgabe von neuen Aktien oder Optionen zuzurechnen sind, werden im Eigenkapital von den Emissionserlösen abgesetzt.

Als Eigenkapital des Konzerns werden weiterhin Zuzahlungen der Aktionäre in das Gesellschaftsvermögen (Agio) abzüglich realisierter Gewinne aus der Veräußerung eigener Anteile sowie die durch den Konzern in früheren Geschäftsjahren erwirtschafteten Ergebnisse ausgewiesen. Ferner enthält das Eigenkapital Differenzen aus der Währungsumrechnung des Jahresabschlusses der amerikanischen Tochtergesellschaft.

Als Anteile fremder Gesellschafter wird der Anteil des Minderheitsgesellschafters an der AlexanderwerkService GmbH (an Stammkapital, Kapitalrücklage sowie Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag) in Höhe von € 566.932,56 ausgewiesen.

Nach Abzug des Konzern-Jahresfehlbetrags von T€ 2.261 ergibt sich zum 31. Dezember 2010 ein negatives Konzern-Eigenkapital in Höhe von T€ 694.

Da (auch) die Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist, haben Vorstand und Aufsichtsrat einen Überschuldungsstatus erstellt. Demnach stehen dem negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven gegenüber. Aufgrund dessen sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre verbleibenden Tochtergesellschaften gehen beide Gremien davon aus, die bilanzielle Überschuldung im Einzel- sowie Konzernabschluss mittelfristig beenden zu können.

2.13 Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen

Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungsplänen ("defined benefit plans") werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method") gemäß IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) bewertet. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen ("defined benefit obligation") auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet und auf ihren Barwert abgezinst. Bei der Bewertung werden Annahmen über die zukünftige Entwicklung bestimmter Parameter, die sich auf die künftige Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Abweichungen zwischen den getroffenen Annahmen und den tatsächlich eingetretenen Entwicklungen oder Änderungen von versicherungsmathematischen Annahmen können zu versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten führen. Die Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste erfolgt nach der 10 %-Korridor-Regel.

Diese erfasst versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nur insoweit erfolgswirksam, als sie den höheren der beiden folgenden Beträge übersteigen: (1)10 % des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung und (2) 10 % des Zeitwerts eines Planvermögens. Die Verteilung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten außerhalb des 10 %-Korridors erfolgt über die erwartete Restdienstzeit der begünstigten Mitarbeiter.

Für Zwecke der Bewertung der Pensionsverpflichtungen werden jährlich zum Bilanzstichtag versicherungsmathematische Gutachten erstellt.

Übrige Rückstellungen

Übrige Rückstellungen werden gebildet, sofern rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und wahrscheinlich zu einem Mittelabfluss führen werden. Darüber hinaus muss die Schätzung der Höhe der Verpflichtung verlässlich möglich sein. Für zukünftige operative Verluste werden keine Rückstellungen gebildet.

Wenn eine Anzahl gleichartiger Verpflichtungen besteht, wird die Wahrscheinlichkeit eines Nutzenabflusses auf Basis der Gruppe dieser Verpflichtungen als Ganzes ermittelt.

Die Rückstellungen werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag berechneten Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zu erwartender Kostensteigerungen angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst.

2.14 Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Existenz erst durch das Eintreten eines oder mehrerer ungewisser zukünftiger Ereignisse bestätigt wird, die jedoch außerhalb des Einflussbereiches des Alexanderwerk-Konzerns liegen. Ferner können gegenwärtige Verpflichtungen dann Eventualverbindlichkeiten darstellen, wenn die Wahrscheinlichkeit des Abflusses von Ressourcen nicht hinreichend wahrscheinlich für die Bildung einer Rückstellung ist und/oder die Höhe der Verpflichtung nicht ausreichend zuverlässig geschätzt werden kann.

2.15 Schwebende und drohende Rechtsstreitigkeiten

Herr Ilkay Arici (Vorstand der Alexanderwerk AG bis 7. Oktober 2009) hatte Kündigungsschutzklage gegen die Muttergesellschaft erhoben. Gegen das in erster Instanz zugunsten der Gesellschaft gesprochene Urteil wurde Berufung eingelegt, über die Anfang 2012 entschieden wurde. Für die Gesellschaft sind hierdurch Aufwendungen von rd. € 90.000 als Ausgleichszahlung entstanden.

2.16 Finanzrisikomanagement

Die Alexanderwerk AG ist als international tätiger Konzern verschiedensten finanziellen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören insbesondere

das Kredit- und Ausfallrisiko,
das Liquiditätsrisiko und
das Marktrisiko (beinhaltet: Wechselkursrisiko, Zinsrisiko und Marktpreisrisiko).

Das übergreifende Finanzrisikomanagement des Konzerns ist auf die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen an den Finanzmärkten fokussiert und zielt darauf ab, potenziell negative Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns zu minimieren. Das Risikomanagement erfolgt bei der Alexanderwerk AG und bei den einzelnen operativen Einheiten des Konzerns, wobei die durch den Vorstand festgelegten Richtlinien und Grundsätze berücksichtigt werden. Dabei werden finanzielle Risiken bereits in enger Zusammenarbeit mit der Konzernfinanzabteilung identifiziert, bewertet und gesichert. Der Aufbau eines zentralen und konzernweiten Risikomanagements innerhalb der Konzernfinanzabteilung wird weiter optimiert. In diesem Zusammenhang werden für die konzernweite Risikopolitik entsprechende Richtlinien, die sich an den gesetzlichen Vorgaben orientieren werden, weiter ausgearbeitet und verbessert.

Kredit- und Ausfallrisiko

Das Kredit- und Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher auch maximal in Höhe der Ansprüche aus dem positiven beizulegenden Zeitwert ("Fair Value") gegenüber dem jeweiligen Partner. Durch Wertberichtigungen auf Forderungen wird dem Risiko aus originären Finanzinstrumenten Rechnung getragen. Darüber hinaus werden Geschäfte lediglich mit kreditwürdigen Vertragspartnern abgeschlossen, deren Bonität z.B. durch Kreditauskünfte bzw. anhand von historischen Daten der bisherigen Geschäftsbeziehung geprüft wird. Dem Ausfallrisiko wird darüber hinaus durch weitere Sicherungsmaßnahmen begegnet, wie z.B. Bürgschaften. Zudem existieren Handlungsvorschriften, die sicherstellen, dass Verkäufe an Kunden nur getätigt werden, wenn der Kunde in der Vergangenheit ein angemessenes Zahlungsverhalten aufgewiesen hat.

Wertberichtigungen sind unmittelbar von den entsprechenden Bilanzpositionen abgesetzt. Zum Bilanzstichtag waren 5,7 % der Kredite und Forderungen (Vorjahr: 6,9 %) im Wert gemindert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen zum überwiegenden Teil die Alexanderwerk AG. Der Alexanderwerk-Konzern erstellt für seine überwiegend langjährigen Kunden selbst kein standardisiertes Bonitätsrating.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich nicht jederzeit Finanzmittel beschaffen zu können, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen. Ein wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos ist eine exakte Finanzplanung, welche auf Wochen-, Monats- und Jahresebene basiert. Die geringe Liquiditätsdecke und die Eigenschaft des Maschinenbaus, dass Aufträge vom Alexanderwerk-Konzern vorfinanziert werden müssen, tragen dazu bei, dass der Alexanderwerk-Konzern einen erhöhten Liquiditätsbedarf hat.

Gegenwärtig erwachsen der Alexanderwerk AG besondere Risiken aus der nach wie vor extrem angespannten Liquiditätssituation der Gesellschaft, da die aus der Veräußerung des gewerblich genutzten Immobilienbesitzes neu gewonnene Liquiditätsreserve zum Abbau der Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten, Kreditgebern und Lieferanten verwendet wurde.

Die Fälligkeiten der undiskontierten Zahlungsströme der wesentlichen finanziellen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

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in Euro kurzfristige Finanzschulden Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
Buchwert 2.725.253 2.501.838 1.791.019
Cash Flows 2011
Zinsen 170.084 0 0
Tilgung 944.053 2.501.838 1.791.019
Cash Flows 2012
Zinsen 117.314 0 0
Tilgung 475.200 0 0
Cash Flows 2013
Zinsen 81.198 0 0
Tilgung 475.200 0 0
Cash Flows 2014
Zinsen 45.083 0 0
Tilgung 475.200 0 0
Cash Flows 2015
Zinsen 13.513 0 0
Tilgung 355.600 0 0

Aufgrund der Veräußerung von 75 % der Anteile an der Alexanderwerk Produktions GmbH in 2011 und der AlexanderSolia GmbH wurde der Finanzplan überarbeitet. Er umfasst nun die Geschäftsjahre 2011 bis 2015. Auf dieser Basis wurden zunächst die Kontokorrentlinien der Alexanderwerk AG und der AlexanderwerkService GmbH bis zum 31. Dezember 2011 verlängert (später Liniengewährung an Alexanderwerk GmbH und weitere Prolongation der Linie der AlexanderwerkService GmbH). Außerdem wurde das bislang zum 15. September 2011 endfällige Darlehen der Landesbank Baden-Württemberg in ein Tilgungsdarlehen in Höhe von T€ 2.050 mit Laufzeit bis zum 15. September 2015 umgewandelt. Im Geschäftsjahr 2011 werden deshalb die nach dem 31. Dezember 2012 fälligen Restbeträge des Darlehens in die langfristigen Finanzverbindlichkeiten umgegliedert.

Für vorstehende Cash-Flow-Übersicht sind die Tilgungsbeträge bereits dementsprechend berücksichtigt, nicht jedoch in dem bilanziellen Ausweis aufgrund des erst später entstandenen Rechtsgrundes.

Der Vorstand geht auf Grund der Finanzplanung davon aus, dass die Alexanderwerk-Gruppe ihren finanziellen Verpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb in dem oben genannten Zeitraum nachkommen kann.

Marktrisiko

Unter Marktrisiko versteht man das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflow eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktpreise schwankt. Unter Marktrisiko werden das Wechselkursrisiko, das Zinsrisiko sowie sonstige Preisrisiken subsumiert.

Wechselkursrisiken können aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen als auch aus der operativen Geschäftstätigkeit entstehen und basieren auf Wechselkursänderungen verschiedener Fremdwährungen. Zur Begrenzung des daraus entstehenden Risikos können im Bedarfsfall beispielsweise Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen oder Swaps (Zins- und/oder Währungsswaps) eingesetzt werden.

Wechselkursrisiken können sich bei der US-Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. ergeben. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und dem US-Dollar werden derzeit im Alexanderwerk Konzern nicht vorgenommen; zukünftig werden Devisentermingeschäfte bei Bedarf vorgenommen. Der Alexanderwerk-Konzern ist dem Wechselkursrisiko gegenüber dem US-Dollar ausgesetzt. Die Sensitivitätsanalyse des Konzerns untersucht die Auswirkungen eines 10 %-igen Anstiegs/Falls des Euro gegenüber dem US-Dollar und beinhaltet lediglich ausstehende, auf fremde Währung lautende monetäre Positionen. Bei Nominalwerten von T€ 193 (Vorjahr: T€ 365) ergäbe sich ein Effekt vor Steuern auf das Jahresergebnis bzw. das Eigenkapital des Konzerns von T€ 19 (Vorjahr: T€ 36).

Das Zinsrisiko resultiert aus Änderungen der Marktzinssätze, insbesondere bei mittel- und langfristig variabel verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7.

Durch das variabel verzinsliche Darlehen der Landesbank Baden-Württemberg unterliegt die Alexanderwerk AG einem Zinsänderungsrisiko. Dieses Risiko wurde auch für das Jahr 2010 auf eine Geschäftsbank durch Abschluss einer Zinsbegrenzungsvereinbarung übertragen, die das gesamte Volumen des Darlehens abdeckt.

Die Sensitivitätsanalyse für Zinsrisiken stellt den Effekt des risikovariablen Marktzinssatzes auf das Eigenkapital sowie das Ergebnis dar. Wenn das Marktzinsniveau im Geschäftsjahr 2010 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, wären das Eigenkapital und das Ergebnis um T€ 25 (Vorjahr T€ 41) niedriger (höher) gewesen.

Im Rahmen der sonstigen Preisrisiken verlangt die Regelung des IFRS 7 insbesondere eine Darstellung der Auswirkung von hypothetischen Änderungen von Risikovariablen auf den Preis von Finanzinstrumenten. Dabei kommen neben den Risiken aus der Rohstoffbeschaffung insbesondere Börsenkurse oder Indizes als Risikovariablen in Betracht. Um wesentliche Risiken aus der Rohstoffbeschaffung auszuschließen, werden bei den betroffenen operativen Einheiten Rahmenverträge mit einer Laufzeit von zumeist einem Jahr mit den Lieferanten abgeschlossen, um so größere Risiken auszuschließen. Wenn die relevanten Rohstoffpreise im Berichtsjahr 2010 um 10 % höher (niedriger) gewesen wären, dann wären das Eigenkapital und das Ergebnis des Alexanderwerk-Konzerns um T€ 159 (Vorjahr T€ 212) niedriger (höher) gewesen.

3. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG

3.1 Umsatzerlöse

Die Aufteilung der Konzernumsätze nach Absatzgebieten ist den nachfolgenden Tabellen zu entnehmen. Umsätze werden fast ausschließlich aus dem Verkauf von Gütern und zugehörigen Dienstleistungen erzielt.

Umsatz nach Absatzgebieten

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in Euro 2010 2009
Umsatzerlöse Inland Industrie 2.802.194 2.374.542
Umsatzerlöse Ausland Industrie 10.999.060 9.961.043
Gesamt 13.801.254 12.335.585

3.2 Andere aktivierte Eigenleistungen

Gemäß IAS 38 wurden im Wesentlichen Entwicklungskosten für die Neu- und Weiterentwicklung von Walzenpressen aktiviert. Eine Aktivierung wurde vorgenommen, sofern die Voraussetzungen nach IAS 38 erfüllt sind. Die Entwicklungskosten werden über ihre geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer, in der Regel drei Jahre, linear abgeschrieben und als Teil der immateriellen Vermögenswerte ausgewiesen.

3.3 Sonstige betriebliche Erträge

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in Euro 2010 2009
Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zum Anlagevermögen (exklusive Finanzanlagen) 4.064 356
Erträge aus Nebengeschäften 136.279 105.844
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 435.908 46.645
Übrige sonstige betriebliche Erträge 383.154 247.658
Gesamt 959.405 400.503

Im Alexanderwerk-Konzern werden sämtliche Erlöse im Zusammenhang mit nicht unmittelbar dem Kerngeschäft zuzurechnenden Leistungen (z. B. Vermietung und Verpachtung) in den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" ausgewiesen.

3.4 Materialaufwand

In den Materialaufwendungen sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren und Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten.

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in Euro 2010 2009
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bez. Waren 3.506.916 2.584.016
Aufwendungen für bezogene Leistungen 765.602 679.371
Gesamt 4.272.518 3.263.387

3.5 Personalaufwand

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in Euro 2010 2009
Löhne und Gehälter 4.561.772 4.340.877
Sozialabgaben 963.842 1.054.470
Altersversorgung 13.510 211.568
Gesamt 5.539.124 5.606.915

Durchschnittlich Beschäftigte

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2010 2009
Alexanderwerk AG
--- --- ---
Angestellte 49 50
Gewerblich 36 40
Auszubildende 4 4
Zwischensumme 89 94
AlexanderwerkService GmbH
Angestellte 4 0
Zwischensumme 4 0
Alexanderwerk Inc.
Angestellte 4 4
Zwischensumme 4 4
Zwischensumme fortgeführter Bereich 97 98
AlexanderSolia GmbH
Angestellte 20 16
Gewerblich 2 0
Auszubildende 1 2
Zwischensumme 23 18
FoodTec GmbH (bis 30.06.2010)
Angestellte 6 12
Gewerblich 8 16
Auszubildende 2 4
Zwischensumme 16 32
Zwischensumme aufgegebener Bereich 39 50
Gesamt 136 148

3.6 Abschreibungen

In dieser Position werden Abschreibungen, die die planmäßige Verteilung der Anschaffungskosten auf die wirtschaftliche Nutzungsdauer darstellen, ausgewiesen.

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in Euro 2010 2009
Abschreibungen auf immat. Vermögenswerte und Sachanlagen 383.914 341.636
Gesamt 383.914 341.636

3.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen

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in Euro 2010 2009
Sonderkosten des Vertriebs 620.649 708.255
Rechts- und Beratungskosten 1.170.001 1.136.452
Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen 895.403 475.370
Werbe- und Messekosten 199.239 151.027
Reise-, Bewirtungs- und Repräsentationsaufwendungen 347.487 227.702
Reparatur und Instandhaltung 207.749 169.325
Büro-, Post- und Telekommunikationsaufwendungen 34.036 23.550
KFZ-Kosten 76.246 63.969
Versicherungskosten und Beiträge 137.611 85.829
Verwaltungsaufwendungen 140.210 218.732
Übrige sonstige Aufwendungen 231.397 572.708
Gesamt 4.060.027 3.832.919

In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Mindestleasingzahlungen im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen in Höhe von T€ 531 (Vorjahr: T€ 456) enthalten. Die nach wie vor hohen Rechts- und Beratungskosten stehen im Zusammenhang mit dem im Geschäftsjahr erarbeiteten Finanzierungskonzept sowie mit den im Vorfeld der Insolvenz der FoodTec GmbH unternommenen Sanierungsbemühungen. Der Anstieg der Mietaufwendungen ist im Wesentlichen auf die Bildung einer Rückstellung für die Kosten einer Sanierung des Kanalnetzes auf dem angemieteten Betriebsgrundstück zurückzuführen.

3.8 Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen

Das Zinsergebnis in 2010 beträgt € -190.043 (Vorjahr: € -200.349). Im Wesentlichen wird der Zinsaufwand durch Darlehen und die Inanspruchnahme der Kontokorrentrahmen verursacht. Im Finanzergebnis werden Finanzaufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 66 (Vorjahr: T€ 103) ausgewiesen.

3.9 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteueraufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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in Euro 2010 2009
Tatsächliche Ertragsteuern 2.244 406
davon periodenfremd 0 406
Latente Ertragsteuern -506.192 -404.259
Gesamt -503.948 -403.853

Die tatsächlichen Steuern entfallen ausschließlich auf die konsolidierten Tochtergesellschaften.

Die steuerliche Überleitungsrechnung zeigt die Entwicklung von den erwarteten zu den effektiven Ertragsteuern der Gewinn- und Verlustrechnung. Die effektiven Ertragsteuern schließen die tatsächlichen Ertragsteuern und die latenten Ertragsteuern ein. Der anzuwendende Steuersatz beträgt: 31,575 %. Dieser Steuersatz setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, dem darauf entfallenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % und der Gewerbesteuer von 15,75 % zusammen. Für Folgeperioden ist aufgrund von beschlossenen Steuererhöhungen ein Gewerbesteuersatz in Höhe von 17,15 % angesetzt worden (Gesamtsteuersatz sodann: 32,975 %).

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in Euro 2010 2009
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 28.325 -709.715
Erwartete Steuer 8.944 -224.092
Abweichende lokale Bemessungsgrundlage -222.945 14.611
Abweichende Besteuerung der ausländischen Tochtergesellschaft 23.984 -17.614
Wertänderung der latenten Steuern -336.490 -176.757
Aperiodische Effekte 22.559 0
Sonstige 0 -1
effektiver Steueraufwand -503.948 -403.853
effektiver Steuersatz (in %) -1.779,18 % 56,90 %

3.10 Ergebnis je Aktie

Nach IAS 33 "Earnings per share" ergibt sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie durch Division des Konzernergebnisses durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der in Umlauf befindlichen Stammaktien wie folgt:

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in Euro 2010 2009
Konzernergebnis nach Steuern
(Anteil der Aktionäre der Alexanderwerk AG) -2.423.802 -990.958
darin Ergebnis des nicht fortgeführten Bereichs -2.793.393 -685.096
Ergebnis des fortgeführten Bereichs
(Anteil der Aktionäre der Alexanderwerk AG) 369.591 -305.862
Durchschnittliche gewichtete Anzahl an Aktien (Stück) 1.800.000 1.800.000
Ergebnis je Aktie des fortgeführten Bereichs 0,21 -0,17

Ein abweichendes; verwässertes Ergebnis je Aktie ergibt sich für das Geschäftsjahr 2010 nicht. Das Ergebnis je Aktie des fortgeführten und des nicht fortgeführten Geschäftsbereichs beträgt € -1,35 (Vorjahr: € -0,55).

4. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ

4.1 Immaterielle Vermögenswerte

Die fremdbezogenen Lizenzen, Software, ähnliche Rechte und Werte sowie die aktivierten Entwicklungskosten haben bestimmbare Nutzungsdauern. Die Abschreibungen darauf betrugen T€ 118 (Vorjahr: T€ 183 bzw. T€ 149 bereinigt um den aufzugebenden Geschäftsbereich). Weitere Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte wurden nicht vorgenommen.

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in Euro Geschäfts- oder Firmenwert Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Entwicklungskosten Gesamt
Stand 01.01.2009 150.000 262.635 66.527 479.162
Zugänge 0 30.429 27.064 57.493
Wertminderungen 0 -132.940 -49.767 -182.707
Abgänge 0 0 0 0
Stand 31.12.2009 150.000 160.124 43.824 353.948
Zugänge 0 56.996 44.649 101.645
Wertminderungen 0 -108.115 -9.651 -117.766
Abgänge 0 0 0 0
Umbuchung "zur Veräußerung verfügbar" -150.000 -54.845 0 -204.845
Stand 31.12.2010 0 54.160 78.822 132.982

Der bislang bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 150 aus der Erstkonsolidierung der FoodTec GmbH wurde - ebenso wie alle anderen Vermögenswerte und Schulden des Geschäftsbereichs Nahrungsmittel - als zur Veräußerung verfügbar eingestuft und mit dem noch erzielbaren Betrag bewertet.

Für weitergehende Informationen wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) verwiesen.

4.2 Sachanlagen

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in Euro Betriebsnotw. Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Gesamt
Stand 01.01.2009 60.832 586.165 516.141 1.163.138
Währungsumrechnungsdifferenz -379 0 -564 -943
Zugänge 0 25.500 66.840 92.340
Wertminderungen -2.477 -198.110 -135.722 -336.309
Abgänge 0 0 -51.772 -51.772
Stand 31.12.2009 57.976 413.555 394.923 866.454
Währungsumrechnungsdifferenz 1.356 0 2.455 3.811
Zugänge 0 487.654 52.191 539.845
Wertminderungen -2.506 -126.671 -136.970 -266.147
Abgänge 0 -220 -3.006 -3.226
Umbuchung zur Veräußerung verfügbar 0 -181.640 -149.504 -331.144
Stand 31.12.2010 56.826 592.678 160.089 809.593

Im Sachanlagevermögen von T€ 810 (Vorjahr: T€ 866) sind geleaste Technische Anlagen und Maschinen in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 98) enthalten. Die betreffenden Vermögenswerte sind aufgrund der Gestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasingverträge als Finanzierungsleasing zu klassifizieren und somit der Alexanderwerk AG als wirtschaftlichem Eigentümer zuzurechnen.

Aufgrund der nunmehr längerfristigen Haltensabsicht wurden Vorführ- und Mietmaschinen in das Anlagevermögen gebucht, und zwar in Höhe von € 482.554 (Buchwert).

Für weitergehende Informationen wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) verwiesen.

Für die von einer Bank zur Verfügung gestellten Kontokorrentkreditlinien sowie für die gewährten Darlehen bestehen Sicherungsübereignungen für Sachanlagen im Wert von T€ 461 (Vorjahr: T€ 646).

4.3 Aktive latente Steuern, passive latente Steuern und Rückstellungen für laufende Ertragsteuern

Zum Bilanzstichtag verfügt die Alexanderwerk AG - entsprechende Veranlagung vorausgesetzt - über nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge für Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 8.029 und Gewerbesteuer in Höhe von T€ 7.249. Eine Aktivierung latenter Steuern wurde in dem Umfang vorgenommen, in dem für die einzelne Gesellschaft hinreichend wahrscheinlich ist, dass zukünftige zu versteuernde Ergebnisse zur Verfügung stehen werden, gegen die die noch nicht genutzten steuerlichen Verluste verrechnet werden können.

Die Alexanderwerk Inc. verfügt zum Stichtag über Verlustvorträge für Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 17) und für Gewerbesteuer in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 131). Auf die bestehenden Verlustvorträge wurden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 1 gebildet.

Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven und passiven latenten Steuern verteilen sich auf folgende Positionen:

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31.12.2010 31.12.2009
Latente Steuern Latente Steuern
--- --- --- --- ---
in Euro Aktiv Passiv Aktiv Passiv
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 25.992 13.837
Pensionen 400.383 204.028
Finanzierungsleasing 11.957 31.076
"Percentage-of-Completion"-Methode 21.189
Verlustvorträge 2.513.687 1.657.351
Wertberichtigung -1.631.331 -1.138.968
Konsolidierung 20.364 211.925 27.198 9.146
Gesamt 1.303.103 271.063 749.609 54.059

Die latenten Steuern werden ab 2010 saldiert ausgewiesen (€ 1.032.040, Vergleichswert Vorjahr: € 695.550).

4.4 Vorräte

Die Vorräte des Konzerns setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

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in Euro 31.12.2010 31.12.2009
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 277.452 447.414
Unfertige Erzeugnisse 875.564 1.793.622
Fertige Erzeugnisse 664.836 1.691.454
Geleistete Anzahlungen 136.902 9.654
Gesamt 1.954.754 3.942.144

Die Wertminderungen auf Vorräte entwickelten sich zum Stichtag wie folgt:

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in Euro 31.12.2010 31.12.2009
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 111.708 147.572
Unfertige Erzeugnisse 356.501 424.915
Fertige Erzeugnisse 267.368 493.622
Gesamt 735.577 1.066.108

Für die von den Banken zur Verfügung gestellten Kontokorrentkreditlinien sowie für die gewährten Darlehen bestehen Sicherungsübereignungen für die gesamten Halb- und Fertigerzeugnisse.

4.5 Forderungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

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in Euro 31.12.2010 31.12.2009
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.520.129 3.740.598
abzüglich Wertberichtigungen -183.159 -241.827
Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.336.970 3.498.771
Geleistete Anzahlungen 0 750
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1.044.939 445.358
Gesamt 4.381.909 3.944.879

Im Geschäftsjahr 2010 wurden Wertminderungsaufwendungen in Höhe von T€ 101 (Vorjahr: T€ 156) erfasst. In den Wertberichtigungen sind pauschalierte Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 15.000 (Vorjahr: € 31.585) enthalten.

Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen auf Einzahlungen in die Kapitalrücklage durch eine nicht beherrschende Gesellschafterin der Tochtergesellschaft AlexanderwerkService GmbH, Forderungen gegen Finanzbehörden sowie Mietkautionen. Es gibt keine Hinweise für mögliche Zahlungsausfälle.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen zum Abschlussstichtag folgende Fälligkeitsstruktur auf:

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in Euro 31.12.2010 31.12.2009
nicht fällig 2.262.886 2.610.501
überfällig bis 30 Tage 718.798 466.240
überfällig zwischen 31 und 90 Tage 188.007 180.664
überfällig zwischen 91 und 180 Tage 56.830 26.541
überfällig zwischen 181 und 360 Tage 1.530 53.437
überfällig mehr als 360 Tage 44.470 48.137
wertberichtigte Forderungen 247.608 355.078
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.520.129 3.740.598

Die im Wert geminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in den folgenden Zeitbändern überfällig:

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in Euro 31.12.2010 31.12.2009
überfällig zwischen 31 und 90 Tage 0 3.033
überfällig zwischen 91 und 180 Tage 0 728
überfällig zwischen 181 und 360 Tage 13.054 234.337
überfällig mehr als 360 Tage 234.554 116.980
Wertgeminderte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 247.608 355.078

Die weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen keine Anzeichen auf, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.

4.6 Eigenkapital

Zur Entwicklung des Eigenkapitals des Alexanderwerk-Konzerns wird auf die Entwicklung des Konzerneigenkapitals, die Bestandteil dieses Konzernabschlusses ist, verwiesen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag € 4.680.000 (Vorjahr: € 4.680.000). Zum 31. Dezember 2010 hat die Alexanderwerk AG 1.800.000 (Vorjahr: 1.800.000) Stückaktien ausgegeben. Der rechnerische Nennwert der Aktien beträgt zum Stichtag € 2,60 (Vorjahr: € 2,60).

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand wurde in der Hauptversammlung vom 21. September 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 1. Juni 2012 einmalig oder mehrmalig das Kapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt € 2.340.000 bzw. durch Ausgabe von bis zu 900.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Hiervon wurde kein Gebrauch gemacht.

WpHG-Mitteilungen nach nationalem Recht

Das deutsche Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet Investoren, deren Stimmrechtsanteil an börsennotierten Gesellschaften bestimmte Schwellenwerte erreicht, zu einer Mitteilung an die Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2010 sowie im Zeitraum bis zur Bilanzerstellung im Januar 2014 sind dem Alexanderwerk-Konzern die folgenden Mitteilungen bekanntgemacht worden:

Remscheid, 11.07.2011

Herr Martin Dietze, Deutschland, hat uns gemäß §21 Abs. 1 WpHG am 08.07.2011 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 06.07.2011 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 4,66 % (das entspricht 84.001 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 12.07.2011

Die independent capital Aktiengesellschaft, Deutschland, hat uns am 07.07.2011 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 06.07.2011 die Schwelle von 15% unterschritten hat und an diesem Tag 14,86% (267.525 Stimmrechte) beträgt.

Remscheid, 13.07.2011

Die IMPERA Total Return AG, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.07.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 27.04.2010 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 9,96% (das entspricht 179.400 Stimmrechten) betrug, und am 18.06.2010 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und nunmehr 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 19.09.2011

Herr Thomas Mariotti, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 16.09.2011 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 14.09.2011 die Schwelle von 3% und 5% überschritten hat und an diesem Tag 6,11 % (das entspricht 110.001 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 22.09.2011

Die Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.09.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 14.09.2011 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0,5 % (das entspricht 9.000 Stimmrechten) beträgt.

Herr Günter Rothenberger, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 21.09.2011 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 14.09.2011 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0,5 % (das entspricht 9.000 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden Herrn Rothenberger vollständig gemäß §22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihm zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihm kontrollierte Unternehmen Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH gehalten.

Remscheid, 22.11.2011

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.11.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 06.01.2009 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und an diesem Tag 10,36 % (das entspricht 186.566 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.11.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 27.04.2010 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 9,96 % (das entspricht 179.400 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.11.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 18.06.2010 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Remscheid, 25.11.2011

Die Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.11.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 5% unterschritten hat und an diesem Tag 3,39% (das entspricht 61.075 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte sind ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 07.10.2011 die Schwelle von 10 % überschritten hat und an diesem Tag 12,79% (das entspricht 230.144 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihr 5,83% (das entspricht 105.000 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die OMEGA Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 07.10.2011 die Schwelle von 10 % überschritten hat und an diesem Tag 12,79% (das entspricht 230.144 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihr 6,95% (das entspricht 125.144 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Cantina -lecker essen und trinken GmbH zuzurechnen. Weitere 5,83% (das entspricht 105.000 Stimmrechten) sind ihr gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 07.10.2011 die Schwelle von 10 % überschritten hat und an diesem Tag 12,79 % (das entspricht 230.144 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihm 6,95% (das entspricht 125.144 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die OMEGA Consulting GmbH sowie die Cantina - lecker essen und trinken GmbH zuzurechnen. Weitere 5,83 % (das entspricht 105.000 Stimmrechten) sind ihm gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 15 % überschritten hat und an diesem Tag 16,18% (das entspricht 291.219 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihr 9,23% (das entspricht 166.075 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die OMEGA Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 15 % überschritten hat und an diesem Tag 16,18% (das entspricht 291.219 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihr 6,95% (das entspricht 125.144 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Cantina -lecker essen und trinken GmbH zuzurechnen. Weitere 9,23 % (das entspricht 166.075 Stimmrechten) sind ihr gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 15 % überschritten hat und an diesem Tag 16,18 % (das entspricht 291.219 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihm 6,95% (das entspricht 125.144 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die OMEGA Consulting GmbH sowie die Cantina - lecker essen und trinken GmbH zuzurechnen. Weitere 9,23 % (das entspricht 166.075 Stimmrechten) sind ihm gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.10.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 07.10.2011 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und an diesem Tag 11,67 % (das entspricht 210.000 Stimmrechten) beträgt.

Die GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.10.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 15 % überschritten hat und an diesem Tag 18,45 % (das entspricht 332.150 Stimmrechten) beträgt.

Die GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 20.10.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 17.10.2011 die Schwelle von 20 % überschritten hat und an diesem Tag 20,45 % (das entspricht 368.138 Stimmrechten) beträgt.

Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns am 23.11.2011 gemäß § 25 Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Hiermit teilt Ihnen die Cantina -lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg gemäß § 25 Abs. 1 WpHG mit, dass sie am 29.09.2011 - durch Zusammenrechnung von Stimmrechten, die sie aufgrund unmittelbar oder mittelbar gehaltener Finanzinstrumente einseitig erwerben kann, und aus Stimmrechten nach §§ 21, 22 WpHG - die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hätte und zu diesem Tag insgesamt 16,33 % (293.899 Stimmrechte) halten würde. Hiervon beträgt ihr aufgrund von Finanzinstrumenten beziehbarer Stimmrechtsanteil 10,23% (184.069 Stimmrechte) und ihr Stimmrechtsanteil nach §§ 21, 22 WpHG 6,10 % (109.830 Stimmrechte). Das Datum des Verfalls der Finanzinstrumente ist der 31.03.2012.'

Die OMEGA Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns am 23.11.2011 gemäß § 25 Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Hiermit teilt Ihnen die OMEGA Consulting GmbH mit Sitz in Duisburg gemäß § 25 Abs. 1 WpHG mit, dass sie am 29.09.2011 - durch Zusammenrechnung von Stimmrechten, die sie aufgrund unmittelbar oder mittelbar gehaltener Finanzinstrumente einseitig erwerben kann, und aus Stimmrechten nach §§ 21, 22 WpHG - die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hätte und zu diesem Tag insgesamt 16,33 % (293.899 Stimmrechte) halten würde. Hiervon beträgt ihr aufgrund von Finanzinstrumenten (mittelbar) beziehbarer Stimmrechtsanteil 10,23 % (184.069 Stimmrechte) und ihr Stimmrechtsanteil nach §§ 21, 22 WpHG 6,10 % (109.830 Stimmrechte). Das Datum des Verfalls der Finanzinstrumente ist der 31.03.2012.

Von der OMEGA Consulting GmbH mittelbar gehaltene Finanzinstrumente werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten: Cantina - lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg.'

Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland, hat uns am 23.11.2011 gemäß § 25 Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Hiermit teile ich Ihnen gemäß § 25 Abs. 1 WpHG mit, dass ich am 29.09.2011 - durch Zusammenrechnung von Stimmrechten, die ich aufgrund unmittelbar oder mittelbar gehaltener Finanzinstrumente einseitig erwerben kann, und aus Stimmrechten nach §§ 21, 22 WpHG - die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hätte und zu diesem Tag insgesamt 16,33 % (293.899 Stimmrechte) halten würde. Hiervon beträgt mein aufgrund von Finanzinstrumenten (mittelbar) beziehbarer Stimmrechtsanteil 10,23% (184.069 Stimmrechte) und mein Stimmrechtsanteil nach §§ 21, 22 WpHG 6,10 % (109.830 Stimmrechte). Das Datum des Verfalls der Finanzinstrumente ist der 31.03.2012.

Von mir mittelbar gehaltene Finanzinstrumente werden dabei über folgende von mir kontrollierte Unternehmen gehalten: OMEGA Consulting GmbH mit Sitz in Duisburg und Cantina - lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg, welche unmittelbar die Finanzinstrumente hält und die ich über die vorgenannte OMEGA Consulting GmbH kontrolliere.'

Die Görg Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns am 08.11.2011 gemäß § 27a Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Wir, GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mit Sitz in Köln, eingetragen beim Partnerschaftsregister des AG Essen unter PR 1281, Anschrift: Sachsenring 81, 50677 Köln, haben Ihnen durch gesonderte Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bereits mitgeteilt, dass wir am 07.10.2011 Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch die Schwelle von 10 % der Stimmrechte an der Alexanderwerk AG überschritten und am 10.10.2011 weitere Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch die Schwelle von 15 % der Stimmrechte an der Alexanderwerk AG überschritten haben.

Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 27a Abs. 1 WpHG Folgendes mit: Hinsichtlich der mit dem Erwerb der Stimmrechte verfolgten Ziele teilen wir Ihnen mit:

1. Die Investition dient weder der Umsetzung strategischer Ziele noch der Erzielung von Handelsgewinnen. GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten hat die Aktien als Treuhänder erworben.

2. GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten beabsichtigt nicht, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen.

3. GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten strebt keine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der Alexanderwerk AG an.

4. GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten strebt keine Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft an, insbesondere nicht im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik.

Hinsichtlich der Herkunft der verwendeten Mittel teilen wir mit, dass GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten für den Erwerb keine Mittel aufwenden musste.'

Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns am 08.11.2011 gemäß § 27a Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Wir, die Cantina - lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg, haben Ihnen durch gesonderte Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bereits mitgeteilt, dass wir am 07.10.2011 und am 10.10.2011 Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch jeweils von § 27a Abs. 1 WpHG erfasste Schwellen an Stimmrechten aus Aktien an der Alexanderwerk AG überschritten haben.

Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 27a Abs. 1 WpHG Folgendes mit: Hinsichtlich der mit dem Erwerb der Stimmrechte verfolgten Ziele teilen wir Ihnen mit:

1. Die Investition dient der Umsetzung strategischer Ziele.

2. Wir beabsichtigen, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen.

3. Herr Manfred Teichelkamp, Buscher Str. 1, 47269 Duisburg, der die Cantina - lecker essen und trinken GmbH kontrolliert, strebt die Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der Alexanderwerk AG an. Herr Teichelkamp ist Mitglied des Aufsichtsrats der Alexanderwerk AG.

4. Wir streben keine Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft an, insbesondere nicht im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik.

5. Hinsichtlich der Herkunft der verwendeten Mittel teilen wir mit, dass wir den Erwerb aus eigenen Mitteln getätigt haben.'

Die OMEGA Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns am 08.11.2011 gemäß § 27a Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Wir, die OMEGA Consulting GmbH mit Sitz in Duisburg, haben Ihnen durch gesonderte Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bereits mitgeteilt, dass wir am 07.10.2011 und am 10.10.2011 Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch jeweils von § 27a Abs. 1 WpHG erfasste Schwellen an Stimmrechten aus Aktien an der Alexanderwerk AG überschritten haben.

Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 27a Abs. 1 WpHG Folgendes mit: Hinsichtlich der mit dem Erwerb der Stimmrechte verfolgten Ziele teilen wir Ihnen mit:

1. Die Investition dient der Umsetzung strategischer Ziele.

2. Wir beabsichtigen, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise (ggf. mittelbar) zu erlangen.

3. Herr Manfred Teichelkamp, Buscher Str. 1a, 47269 Duisburg, der die OMEGA Consulting GmbH kontrolliert, strebt die Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der Alexanderwerk AG an. Herr Teichelkamp ist Mitglied des Aufsichtsrats der Alexanderwerk AG.

4. Wir streben keine Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft an, insbesondere nicht im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik.

5. Hinsichtlich der Herkunft der verwendeten Mittel teilen wir mit, dass wir für den Erwerb keine Mittel aufwenden mussten.'

Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland, hat uns am 08.11.2011 gemäß § 27a Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Ich habe Ihnen durch gesonderte Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bereits mitgeteilt, dass wir am 07.10.2011 und am 10.10.2011 Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch jeweils von § 27a Abs. 1 WpHG erfasste Schwellen an Stimmrechten aus Aktien an der Alexanderwerk AG überschritten habe.

Hiermit teile ich Ihnen gemäß § 27a Abs. 1 WpHG Folgendes mit: Hinsichtlich der mit dem Erwerb der Stimmrechte verfolgten Ziele teile ich Ihnen mit:

1. Die Investition dient der Umsetzung strategischer Ziele.

2. Ich beabsichtige, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise (ggf. mittelbar) zu erlangen.

3. Ich strebe die Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der Alexanderwerk AG an. Ich bin Mitglied des Aufsichtsrats der Alexanderwerk AG.

4. Ich strebe keine Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft an, insbesondere nicht im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik.

5. Hinsichtlich der Herkunft der verwendeten Mittel teile ich mit, dass ich für den Erwerb keine Mittel aufwenden musste.'

Remscheid, 13.12.2011

1. Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 08.07.2011 (veröffentlicht am 12.07.2011):

Die Independent capital AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 12.12.2011 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 06.07.2011 die Schwelle von 15 % unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (267.525 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 11,67 % (das entspricht 210.000 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG zuzurechnen.

2. Stimmrechtsmitteilung

Die Independent capital AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 12.12.2011 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 07.10.2011 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 7,83 % (140.988 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 5,83 % (das entspricht 105.000 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Nach dem Abschlussstichtag sind noch folgende Mitteilungen eingegangen:

Remscheid, 30.01.2012

Korrektur einer Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG / Veröffentlichung vom 22.11.2011

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 korrigierend mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 13.01.2009 die Schwelle von 3%, 5% und 10% überschritten hat und an diesem Tag 10,36% (das entspricht 186.566 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 27.04.2010 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 9,96 % (das entspricht 179.400 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 18.06.2010 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Remscheid, 30.01.2012

Herr Andreas Appelhagen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 13.01.2012 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,03 % (das entspricht 54.400 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 24.04.2012

Die GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13.04.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 11.04.2012 die Schwellen von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 23.01.2013

Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland, hat uns gemäß §21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 21.01.2013 mitgeteilt, dass er am 21.01.2013 182.069 Stück Aktien der Alexanderwerk AG erworben hat und dadurch die Schwellen von 10 % und 15 % der Stimmrechte überschritten hat. Zu diesem Tag beträgt der Stimmrechtsanteil 15,22 % (das entspricht 274.069 Stimmrechte).

Die Independent capital AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 21.01.2013 nach §21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18.01.2013 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.

Die Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 21.01.2013 nach §21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18.01.2013 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.

Remscheid, 04.11.2013

Herr Martin Dietze, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.11.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23.10.2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tage 5,28 % (das entspricht 95.001 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 04.12.2013

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.12.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 28.11.2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,29 % (das entspricht 59.258 Stimmrechten) beträgt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält Aufgelder und Einlagen sowie sonstige Zuzahlungen von Gesellschaftern des Konzerns. Im Geschäftsjahr wurde ein Betrag in Höhe von € 395.749,80 aus (anteiligen) Zuzahlungen in das Kapital der AlexanderwerkService GmbH in die Konzernrücklagen eingestellt. Dies entspricht 51 % der vereinbarten Zuzahlung in Höhe von € 775.980,00. Gezahlt wurde bislang ein Teilbetrag in Höhe von € 225.980,00.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten die in der Vergangenheit erwirtschafteten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie erfolgsneutrale Anpassungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung der IFRS. Die Gewinnrücklagen des Konzerns verminderten sich im Geschäftsjahr 2010 bedingt durch das negative Konzernergebnis von € 2.261.120 (Vorjahr: € -990.958).

Auf die Aktionäre der Alexanderwerk AG entfiel ein negatives Ergebnis in Höhe von € 2.423.802 (Vorjahr: € -990.958), wohingegen auf Anteile nicht beherrschender Gesellschafter ein positiver Ergebnisanteil von € 162.682 (Vorjahr: € 0,-) entfiel.

Die erfolgsneutrale Erfassung von Währungsumrechnungsdifferenzen führte zu einer Erhöhung der Gewinnrücklagen von € 44.879 (Vorjahr: € -20.194).

Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern

Durch Übernahme von 49 % der Anteile an der AlexanderwerkService GmbH und Einzahlung bzw. Vereinbarung eines zusätzlichen Agios sind Anteile fremder Gesellschafter in Höhe von € 404.250 entstanden. Mit dem anteiligen Ergebnis für das Geschäftsjahr 2010 erhöhte sich der Betrag auf € 566.933.

4.7 Pensionsrückstellungen

Für die Mitarbeiter der Alexanderwerk AG existieren leistungsorientierte Altersversorgungspläne. Die Höhe der Leistungen richtet sich in der Regel nach der Anzahl der Dienstjahre und einem fixen Betrag pro Dienstjahr. Die Leistungszusagen werden durch Pensionsrückstellungen finanziert.

Leistungsorientierte Altersversorgungspläne ("Defined Benefit Plans")

In der folgenden Tabelle wird die Entwicklung aller gemäß IAS 19 ermittelten Anwartschaftsbarwerte für Versorgungsansprüche unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen (defined benefit obligation) dargestellt:

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in Euro 2010 2009
Barwert der Versorgungsansprüche am Anfang des Geschäftsjahres 2.181.667 1.804.283
Laufender Dienstzeitaufwand 4.511 5.172
Zinsaufwendungen 88.773 103.331
Rentenzahlungen -166.602 -169.045
-/+ Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste -58.289 437.926
Barwert der Versorgungsansprüche am Ende des Geschäftsjahres 2.050.060 2.181.667

Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen und der Kosten zugrunde gelegten Annahmen sind in der folgenden Tabelle enthalten:

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2010 2009
Diskontierungssatz zum Jahresende 5,15% 5,00 %
Langfristige Gehaltssteigerungsraten n.a. n.a.
Langfristiger Rententrend 1,50 % 1,00 %
Fluktuationsrate n.a. n.a.
Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen leiten sich aus dem Barwert der Versorgungsansprüche und unter Berücksichtigung der noch nicht amortisierten versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste wie folgt ab:

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in Euro 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006
Barwert der nicht fondsfinanzierten Versorgungsansprüche 2.050.060 2.181.667 1.804.283 2.081.775 2.376.693
Barwert der fondsfinanzierten Versorgungsansprüche 0 0 0 0 0
abzüglich beizulegender Zeitwert der Planvermögen 0 0 0 0 0
Finanzierungsstatus 2.050.060 2.181.667 1.804.283 2.081.775 2.376.693
noch nicht berücksichtigte versicherungsmathematische Gewinne/(Verluste) 152.025 83.325 347.318 127.438 -104.561
Gesamt 2.202.085 2.264.992 2.151.601 2.209.213 2.272.132

Die direkt vom Unternehmen zu leistenden Rentenzahlungen, die für das Jahr 2011 zu erwarten sind, betragen € 165.000 (Vorjahr: € 167.000). Würde der 10 %-Korridor-Ansatz gemäß IAS 19 zum Stichtag nicht berücksichtigt werden, würden die Rückstellungen für Pensionen um € 152.025 (Vorjahr: € 83.325) höher zu bilanzieren sein.

Der Gesamtaufwand der leistungsorientierten Versorgungsverpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:

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in Euro 31.12.2010 31.12.2009
Laufender Dienstzeitaufwand 4.511 5.172
Zinsaufwendungen 88.773 103.331
Amortisation versicherungsmathematischer Gewinne(-) / Verluste (+) 10.411 173.933
Gesamt 103.695 282.436

4.8 Langfristige und kurzfristige Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

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31.12.2010 31.12.2009
in Euro Gesamt kurzfristig langfristig Gesamt kurzfristig langfristig
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzschulden 2.725.253 2.725.253 0 4.154.070 1.047.774 3.106.296
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 209.741 0 209.741 220.100 0 220.100
Vbk. aus Lieferungen und Leistungen 2.501.838 2.501.838 0 2.705.300 2.705.300 0
Schulden aus zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten 710.613 710.613 0 0 0 0
Übrige Verbindlichkeiten 1.080.407 1.080.407 0 396.143 396.143 0
Gesamt 7.227.852 7.018.111 209.741 7.475.613 4.149.217 3.326.396

Die Finanzschulden stellen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Alexanderwerk-Konzerns betragen zum Stichtag € 0 (Vorjahr: € 3.106.296).

Wesentlicher Teil der Finanzschulden ist ein Darlehen in Höhe von € 2.050.000, welches die Alexanderwerk AG im Geschäftsjahr 2006 bei der Landesbank Baden-Württemberg aufgenommen hat. Dieses Darlehen ist endfällig und hat eine Laufzeit bis zum 15. September 2011. Daher wurde es im Berichtsjahr in den kurzfristigen Bereich umgegliedert. Der Zinssatz beträgt EURIBOR plus eine Marge von 2,97 % p.a. Mit Wirkung zum 26. August 2008 wurde das Darlehen zu Gunsten der Landesbank Rheinland-Pfalz zu denselben Konditionen umgeschuldet, ab 1. Januar 2010 wurde die Marge auf 6,0 % p.a. erhöht. Mit Nachtrag vom 31. August 2011 wurde eine Sondertilgung in Höhe von € 150.000,00 zum ursprünglichen Fälligkeitsdatum 15. September 2011 sowie monatliche Tilgungen von € 39.600,00 endend am 15. September 2015 vereinbart.

Die weiteren kurzfristigen Finanzschulden betreffen im Wesentlichen Kontokorrentverbindlichkeiten der AlexanderwerkService GmbH gegenüber der National-Bank AG in Höhe von € 493.935 sowie der Alexanderwerk AG gegenüber der Sparkasse Remscheid in Höhe von € 181.277.

Zur Besicherung der Darlehen wurden den inländischen Banken Globalzessionen sämtlicher bestehender und künftiger Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen, Raumsicherungsübereignungen der Vorratsbestände sowie Sicherungsübereignungen der Maschinen, Werkzeuge, technischen Einrichtungen sowie des sonstigen Inventars jeweils von sämtlichen deutschen Konzerngesellschaften eingeräumt. Die gesicherten inländischen Kredite beliefen sich zum Stichtag auf T€ 2.725 (Vorjahr: T€ 4.150).

Die kurzfristigen und langfristigen Finanzschulden des Konzerns wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zu folgenden effektiven durchschnittlichen Zinssätzen verzinst:

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in Prozent 2010 2009
Zinssatz kurzfristig 12,75 10,33
Zinssatz langfristig 7,22 6,31

Langfristige Verpflichtungen aus Altersteilzeit beliefen sich auf € 209.741 (Vorjahr: € 220.100).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus dem Waren- und Dienstleistungsverkehr mit den Lieferanten des Konzerns. Es bestehen verkehrsübliche Eigentumsvorbehalte.

Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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in Euro 31.12.2010 31.12.2009
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden 63.869 122.356
Personalverpflichtungen 237.640 206.887
Ausstehende Eingangsrechnungen 351.104 0
Tarifanpassung 126.500 0
Erfindervergütung 13.172 0
Tantiemen 80.000 0
Aufsichtsratsvergütungen 2.000 0
Boni 74.400 0
Guthaben von Kunden 1.310 65.497
Sonstige Abgrenzungen 841.024 1.403
Gesamt 1.791.019 396.143

4.9 Übrige kurzfristige Rückstellungen

Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen. Wesentliche Posten sind Rückstellungen für Restrukturierung, Gewährleistungen und Garantien sowie ausstehende Eingangsrechnungen. Die Beträge sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt entwickelt:

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in Euro 31.12.2009 aufgegebener Geschäftsbereich Inanspruchnahme Auflösung Umgliederung (-) Zuführung (+) 31.12.2010
Gewährleistungen + Garantien 115.400 0 0 0 2.500 117.900
Jahresabschluss- + Prüfungskosten 118.300 -30.300 88.000 0 170.650 170.650
Ausstehende Eingangsrechnungen 146.286 0 64.687 78.782 -2.817 0
Tarifanpassung (BAG) 231.600 0 0 105.100 -126.500 0
ERA Ausgleichszahlungen 153.745 0 0 163.745 10.000 0
Erfindervergütungen 14.200 0 14.149 0 -51 0
Tantiemen 120.000 0 40.000 80.000 0 0
Aufsichtsratsvergütungen 22.500 0 22.500 0 0 0
Prozesskosten 56.700 0 23.251 8.000 17.551 43.000
Aufbewahrungskosten 8.075 -2.475 5.600 0 7.600 7.600
Übrige Rückstellungen 174.905 -91.380 107.705 282 26.749 2.287
Gesamt 1.161.711 -124.155 365.892 435.909 105.682 341.437

Diverse Positionen wurden im Konzernabschluss 2010 aufgrund des nunmehrigen Verbindlichkeitscharakters in die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten umgegliedert bzw. werden dort erfasst.

5. SONSTIGE ANGABEN

5.1 Kapitalmanagement

Vorrangiges Ziel des Kapitalmanagements der Alexanderwerk AG ist die Sicherstellung der Liquidität und der Kreditwürdigkeit des Konzerns. Das Konzern-Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2010 T€ ./. 694 (Vorjahr: T€ 722). Damit waren der Konzern und auch die Muttergesellschaft Alexanderwerk AG bilanziell überschuldet.

Vorstand und Aufsichtsrat haben einen Überschuldungsstatus erstellt. Demnach stehen dem negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven gegenüber. Aufgrund dessen sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre verbleibenden Tochtergesellschaften gehen beide Gremien davon aus, die Überschuldung mittelfristig beenden zu können. Vor diesem Hintergrund hat die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und die Gewinnung neuer Finanzierungsquellen oberste Priorität im Rahmen der Sanierungsanstrengungen. Durch den Verkauf der AlexanderSolia GmbH im Jahr 2011 sind in hohem Umfang Sicherheiten freigegeben worden, die künftig zur Liquiditätssicherung des Konzerns herangezogen werden können. Nach Abschluss der Restrukturierung wird mittelfristig wieder eine Eigenkapitalrendite mindestens in Höhe der für die Branche durchschnittlich üblichen Marktrendite von 8-10 % angestrebt. Die Alexanderwerk AG unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen.

5.2 Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen stehen dem Alexanderwerk-Konzern der Aufsichtsrat, Vorstand und das übrige Management nahe.

An nahe stehende Unternehmen und Personen sind neben der Aufsichtsratsvergütung bzw. der Vorstandsvergütung folgende Leistungen vergütet worden:

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in Euro 2010 2009
Vergütungen für Leistungen durch Aufsichtsratsmitglieder bzw. diesen nahe stehende Unternehmen 203.024 93.899
Vergütung für Beratungsleistungen durch eine dem Vorstand nahestehende Beratungsgesellschaft 160.705 47.403
Gesamt 363.729 141.302

Die Verbindlichkeiten aus diesen Geschäftsbeziehungen betrugen zum Bilanzstichtag € 105.901 (Vorjahr: € 37.640).

5.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse

Der Alexanderwerk-Konzern hat in 2010 und 2009 keine Bürgschaften übernommen oder Garantieerklärungen für Verbindlichkeiten gegenüber Dritten abgegeben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen zu leistende Miet- und Leasingzahlungen, die sich wie folgt zusammensetzen:

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in Tausend Euro 2010 2009
Fällig bis 1 Jahr 676 707
Fällig in 1 bis 5 Jahren 2.079 1.774
Fällig nach über 5 Jahren 0 386
Gesamt 2.755 2.867

Zusätzlich bestehen Verpflichtungen aus Materialbestellungen in Höhe von T€ 781 (Vorjahr: T€ 526).

Durch eine zwischen den Arbeitgebern, vertreten durch den Arbeitgeberverband und dem Vorstand, sowie den Arbeitnehmern, vertreten durch die Gewerkschaft IG Metall und den Betriebsrat der Alexanderwerk AG, erzielte Einigung und den darauf am 23. April 2010 erfolgten Abschluss eines Sanierungstarifvertrags für die Gesellschaft (ab 1. Mai 2010 in Kraft getreten) konnten alle bisher ungeklärten Punkte hinsichtlich der Mitarbeitervergütung ausgeräumt werden.

Auf den mit Vertrag vom 3. November 2004 zwischen Alexanderwerk AG und Belegschaft ausgehandelten Besserungsschein wurde in dem neuen Sanierungstarifvertrag verzichtet, so dass der Gesellschaft hieraus zukünftig keine finanziellen Verpflichtungen erwachsen werden.

Rechtsstreitigkeiten

Für Risiken aus Rechtsstreitigkeiten sind beim Alexanderwerk-Konzern bilanzielle Vorsorgen getroffen worden, wenn es sich um ein Ereignis vor dem Bilanzstichtag handelt und von den gesetzlichen Vertretern die Wahrscheinlichkeit eines Abflusses von wirtschaftlichen Ressourcen auf über 50 % eingeschätzt wird.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag werden im Lagebericht ausführlich erläutert.

5.4 Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung des Alexanderwerk-Konzerns werden die Zahlungsströme eines Geschäftsjahres gemäß IAS 7 (Kapitalflussrechnung) dargestellt, um Informationen über die Bewegungen der Zahlungsmittel des Unternehmens zu liefern. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Geschäftstätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmittel.

Der Cashflow wird nach der indirekten Methode auf der Basis des Ergebnisses vor Ertragsteuern und Zinsen unter Berücksichtigung der Veränderungen der einzelnen Bilanzposten sowie zahlungsunwirksamer Aufwendungen und Erträge ermittelt. Veränderungen, die sich aus einer Änderung des Konsolidierungskreises ergeben, sowie Effekte aus der Währungsumrechnung werden zusammengefasst als Korrekturposten in der Konzernkapitalflussrechnung dargestellt.

Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag € 516.063 (Vorjahr: € 1.821.551) und entspricht den in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Von den ausgewiesenen flüssigen Mitteln unterliegen zum Stichtag € 144.366 (Vorjahr: € 609.045) Verfügungsbeschränkungen durch Banken aufgrund von Avalen.

5.5 Segmentberichterstattung

Da die Alexanderwerk AG und ihre Tochtergesellschaften nach der Aufgabe des Bereichs Nahrungsmittelmaschinen nur noch im Bereich Industriemaschinen tätig sind, entfällt die Notwendigkeit einer separaten Segmentberichterstattung.

Der Alexanderwerk-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2010 im Bereich Industriemaschinen Umsätze mit Kunden in China in Höhe von T€ 1.018 (Vorjahr: T€ 2.387), in den USA T€ 3.162 (Vorjahr: T€ 1.698) und in Indien T€ 971 (Vorjahr: T€ 501). Die geographische Aufteilung der Umsätze erfolgt dabei nach dem Standort des Kunden. Wesentliche Abhängigkeiten von einzelnen Kunden bestehen nicht. Das Vermögen unserer amerikanischen Tochtergesellschaft betrug zum Stichtag T€ 1.065 (Vorjahr: T€ 1.274), die Schulden betrugen T€ 644 (Vorjahr: T€ 983).

5.6 Corporate Governance Kodex

Die jährlichen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurden im Dezember 2010 wie auch in den Folgejahren jeweils im Dezember abgegeben und auf der Internetseite der Muttergesellschaft (www.alexanderwerk.com) veröffentlicht.

5.7 Gesamtbezüge des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates

Die Bezüge des Alleinvorstands Jürgen Kullmann betragen für das Geschäftsjahr 2010 T€ 204.

Die Gesamtvergütung des Vorstands wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen Rückstellungen in Höhe von € 738.000 (Vorjahr: € 649.000). Der Personalaufwand für diesen Personenkreis betrug € 75.000 (Vorjahr: € 205.000) und betraf im Jahr 2010 mit T€ 80 eine Rückstellung für Tantiemen.

Die Vergütung an den Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG betrug für das Geschäftsjahr 2010 € 43.000 (Vorjahr: € 39.000). Davon sind € 23.000 (Vorjahr: € 23.000) fix und € 18.000 (Vorjahr: € 15.000) sitzungsabhängig. Darüber hinaus wurden € 2.000 (Vorjahr: € 1.000) an Reisekosten erstattet.

5.8 Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr beträgt € 84.000 (Vorjahr: € 94.070). Davon entfielen € 84.000 (Vorjahr: € 76.000) auf Abschlussprüfung und € 0 (Vorjahr: € 18.070) auf sonstige Beratungsleistungen.

5.9 Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder

Am 31. Dezember 2010 bestanden keine Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder; ebenso wenig wurden zugunsten dieses Personenkreises Bürgschaften oder sonstige Gewährleistungen übernommen.

5.10 Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Aktionärsvertreter

Dipl.-Kfm. Franz-Bernd Daum

(Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Remscheid/Köln

Aufsichtsratsmandate und Mandate in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG:

Fuhrländer Aktiengesellschaft, Liebenscheid (vom 19. August 2010 bis 15. März 2012).

Dipl.-Kfm. Klaus Möllerfriedrich (seit 14. Mai 2013)

(stellvertretener Vorsitzender)

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Düsseldorf

Aufsichtsratsmandate und Mandate in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG:

Aufsichtsratsvorsitzender

Gesco AG, Wuppertal
Micro Venture GmbH & Co. KG, Düsseldorf (bis 4.9.2012)
COREST AG, Düsseldorf(bis 21.8.2012)

Stellvertretender Vorsitzender

Top Agers AG, Langenfeld
GHL Gesellschaft für Logistikleistung im Handel AG, Graz /Österreich (bis 30.9.2013)

Mitglied des Aufsichtsrates

Dr. Ing Thomas Schmidt AG, Köln
Artus Asset Management AG Vermögensverwaltung, Düsseldorf (ab 6.9.2013)

Margarete Skowasch (vom 09. Dezember 2011 bis 19. März 2013)

(stellvertretende Vorsitzende)

Rechtsanwältin, Düren

Manfred Teichelkamp (vom 02. Dezember 2010 bis 28. November 2011)

(stellvertretender Vorsitzender)

Selbstständiger Kaufmann, Duisburg

Uwe Kohde (bis 16. November 2010)

(stellvertretender Vorsitzender)

Vermögensverwalter, Moosburg an der Isar

Geschäftsführender Gesellschafter der HKR Vermögensverwaltungs GmbH, München Aufsichtsratsmandate und Mandate in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG:

Independent Capital AG, Stuttgart (Vorsitz), bis 02. Februar 2011
Q2M Managementberatung AG, Stuttgart (Vorsitz)
Aldea Assekuranzmakler AG, Stuttgart (Vorsitz)
Corona Energy AG, Bremen, bis 11. Januar 2010

Arbeitnehmervertreter

Dipl.-Ing. Erik Forker(bis 19. November 2010)

Leiter Projektmanagement, Düsseldorf

Uwe Stacklies (seit 23. November 2010)

Industriemechaniker, Remscheid

Vorstand

Jürgen Kullmann, Köln (bis 01. Februar 2012)

Manfred Teichelkamp, Duisburg (28. November 2011 bis 14. Oktober 2013)

Alfons Schmidt, Delbrück; ab 14. Oktober 2013

Remscheid, den 13. Januar 2014

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Vorstand

Anlage zum Konzernanhang

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010

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Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2010

Währungsumrechnungsdifferenz

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2010

--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 850.459,51 0,00 56.996,38 217.642,88 -99.801,46 590.011,55
2. Geschäfts-oder Firmenwert 150.000,00 0,00 0,00 0,00 -150.000,00 0,00
3. Entwicklungskosten 301.752,50 0,00 44.649,00 0,00 0,00 346.401,50
1.302.212,01 0,00 101.645,38 217.642,88 -249.801,46 936.413,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 65.887,02 1.719,60 0,00 0,00 0,00 67.606,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.918.253,15 0,00 5.100,55 238.435,89 389.549,89 3.074.467,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.357.870,28 12.528,59 209.201,54 2.086.155,80 -473.360,02 2.020.084,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.342.010,45 14.248,19 214.302,09 2.324.591,69 -83.810,13 5.162.158,91
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8.644.222,46 14.248,19 315.947,47 2.542.234,57 -333.611,59 6.098.571,96

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Abschreibungen
01.01.2010

Währungsumrechnungsdifferenz

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2010

--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 690.335,51 0,00 108.115,38 217.642,88 -44.956,46 535.851,55
2. Geschäfts-oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 257.928,50 0,00 9.651,00 0,00 0,00 267.579,50
948.264,01 0,00 117.766,38 217.642,88 -44.956,46 803.431,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.910,89 363,26 2.506,58 0,00 0,00 10.780,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.504.698,15 0,00 126.670,95 238.215,29 88.635,67 2.481.789,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.962.946,86 10.073,34 136.969,88 2.083.149,22 -166.844,96 1.859.995,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.475.555,90 10.436,60 266.147,41 2.321.364,51 -78.209,29 4.352.566,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.423.819,91 10.436,60 383.913,79 2.539.007,39 -123.165,75 5.155.997,16

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Nettobuchwerte
31.12.2010

31.12.2009

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 54.160,00 160.124,00
2. Geschäfts-oder Firmenwert 0,00 150.000,00
3. Entwicklungskosten 78.822,00 43.824,00
132.982,00 353.948,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 56.825,89 57.976,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 592.678,22 413.555,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.088,69 394.923,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
809.592,80 866.454,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
942.574,80 1.220.402,55

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009

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Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2009

Währungsumrechnungsdifferenz

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2009

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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 820.029,00 0,00 30.430,00 0,00 0,00 850.459,00
2. Geschäfts-oder Firmenwert 150.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 150.000,00
3. Entwicklungskosten 503.597,00 0,00 27.064,00 228.908,00 0,00 301.753,00
1.473.626,00 0,00 57.494,00 228.908,00 0,00 1.302.212,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 66.378,00 -491,00 0,00 0,00 0,00 65.887,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.892.753,00 0,00 25.500,00 0,00 0,00 2.918.253,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.419.188,00 -2.899,00 66.840,00 125.260,00 0,00 4.357.869,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.378.319,00 -3.390,00 92.340,00 125.260,00 0,00 7.342.009,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8.851.945,00 -3.390,00 149.834,00 354.168,00 0,00 8.644.221,00

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Abschreibungen
01.01.2009

Währungsumrechnungsdifferenz

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2009

--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 557.934,00 0,00 132.941,00 0,00 0,00 690.875,00
2. Geschäfts-oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 437.070,00 0,00 49.767,00 228.908,00 0,00 257.929,00
994.464,00 0,00 182.708,00 228.908,00 0,00 948.264,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.546,00 -112,00 2.477,00 0,00 0,00 7.911,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.306.588,00 0,00 198.110,00 0,00 0,00 2.504.698,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.903.047,00 -2.335,00 135.722,00 73.488,00 0,00 3.962.946,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.215.181,00 -2.447,00 336.309,00 73.488,00 0,00 6.475.555,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.209.645,00 -2.447,00 519.017,00 302.396,00 0,00 7.423.819,00

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Nettobuchwerte
31.12.2009

31.12.2008

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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 160.124,00 262.095,00
2. Geschäfts-oder Firmenwert 150.000,00 150.000,00
3. Entwicklungskosten 43.824,00 66.527,00
353.948,00 479.162,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 57.976,00 60.832,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 413.555,00 586.165,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 394.923,00 516.141,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
866.454,00 1.163.138,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
1.220.402,00 1.642.300,00

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Remscheid, den 13. Januar 2014

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Vorstand

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem nach § 315a HGB aufgestellten Konzernabschluss nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, zum 31. Dezember 2010 und dem Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2010 der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Wir haben den von der Alexanderwerk AG, Remscheid, aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn- und -verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernkapitalflussrechnung, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Absatz 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, so wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Absatz 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird im Abschnitt "Bestandsgefährdende Risiken" ausgeführt, dass die Fortführung der Gesellschaft nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes gegeben ist."

Aachen, den 1. Februar 2014

**AC Audit & Consult GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Dipl.-Kfm. Lothar Kühnast, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Oec. Dieter Johnen, Wirtschaftsprüfer

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