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Alexanderwerk AG

Annual / Quarterly Financial Statement Aug 7, 2014

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Annual / Quarterly Financial Statement

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Alexanderwerk AG

Remscheid

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2012 der Alexanderwerk AG

Konzernlagebericht der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid für das Geschäftsjahr 2012

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Alexanderwerk-Gruppe ist eine international tätige Unternehmensgruppe des Maschinenbaus mit einer traditionsreichen Marke. Wir bedienen anspruchsvolle Nischenmärkte mit technologisch hoch entwickelten Spezialmaschinen zum Kompaktieren und Granulieren unterschiedlichster Stoffe für diverse Anwendungsbereiche, insbesondere für die chemische und pharmazeutische Industrie. Zum Leistungsprogramm gehören ebenfalls ganzheitliche Systeme und die entsprechenden Softwarelösungen sowie Servicedienstleistungen.

Unsere Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. mit Sitz in Horsham, PA (seit 2013: Montgomeryville, PA, USA) wickelt den Verkauf für den US-amerikanischen Markt ab. Die Tochtergesellschaft AlexanderwerkService GmbH zeichnet für das Ersatzteil- und Servicegeschäft verantwortlich. Konstruktion und Entwicklung, Montage und Vertrieb der Maschinen werden von der Alexanderwerk GmbH betrieben. Die Produktion mechanischer Teile erfolgt durch die Alexanderwerk Produktions GmbH, an der wir mit 25 % beteiligt sind. Die Alexanderwerk Produktions GmbH wird aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeit von der Alexanderwerk-Gruppe weiterhin im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Alexanderwerk AG einbezogen.

Gesamtwirtschaftliche Lage im Berichtsjahr

Nachdem die Weltwirtschaft im Jahr 2011 ein kräftiges Wachstum verzeichnen konnte, schwächte sich diese im Jahr 2012 etwas ab. Im Berichtsjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Bereich der OECD-Staaten um 1,4 %. Insbesondere in den für uns wichtigen Exportländern China, Indien und den USA wurden weiterhin Zuwachsraten erzielt.

Im Euroraum schrumpfte das Wirtschaftswachstum um 0,5 %-Punkte, was auf die Sparmaßnahmen der Unternehmen in der Schuldenkrise zurückzuführen ist. Auch in Deutschland hat sich das BIP-Wachstum 2012 verlangsamt. Nach zwei starken Jahren konnte nur noch ein Wachstum von 0,9 % verzeichnet werden. Obwohl Deutschland konjunkturell im Euroraum deutlich besser steht als viele andere Länder, gingen Exporte und Investitionen im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Trotz der schwachen Konjunktur kann der deutsche Maschinenbau einen realen Zuwachs von 2 % verzeichnen. Während die Aufträge aus dem Inland deutlich zurückgingen, kam die Nachfrage vor allem aus den Euro-Partnerländern sowie Lateinamerika, Südostasien und den USA. Der Umsatz liegt mit rund 209 Milliarden Euro sogar über dem Rekordniveau aus dem Jahr 2008.

Geschäftsverlauf

Der bereits in den vorhergehenden Geschäftsjahren eingeleitete Prozess, die finanzielle Lage der Alexanderwerk-Gruppe weiter zu stabilisieren und die bestehende wirtschaftliche Krise zu überwinden, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter erfolgreich umgesetzt werden. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse T€ 19.340, Bestandsveränderungen T€ 278) der Alexanderwerk-Gruppe stieg dabei im Geschäftsjahr 2012 um rd. 23 % auf T€ 19.618 (Vorjahr: T€ 15.906). Das EBIT (Earnings before interests and taxes) betrug T€ 1.560 nach T€ 276 im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug T€ 1.178 nach T€ -87 im Vorjahr.

Der Auftragseingang bei den Neumaschinen in Höhe von T€ 17.419 war auch im Geschäftsjahr 2012 von weiteren Zuwächsen geprägt. Der Auftragseingang im Ersatzteil- und Servicebereich lag mit T€ 3.732 ebenfalls deutlich über dem Vorjahr auf dem Niveau des Jahres 2010.

Die Alexanderwerk-Gruppe erzielte in 2012 rund 91 % ihres Umsatzes im Ausland (Vorjahr: 89 %). Unverändert ist der Anteil des Inlandsmarkts auf geringem Niveau.

Meilensteine 2012

Die Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung der Alexanderwerk AG und ihrer Tochtergesellschaften war auch im Jahr 2012 die wichtigste Aufgabe für Vorstand und Aufsichtsrat. Dies in besonderer Weise vor dem Hintergrund stark steigender Umsätze und der daraus resultierenden Finanzierungserfordernisse. Nachdem sich die Suche nach weiteren Eigenkapitalgebern in 2011 als nicht weiter verfolgbar erwiesen hatte, wurde versucht, die finanzielle Situation durch Erweiterungen der Kreditlinien bzw. Avallinien sowie durch Leasingfinanzierung zu stabilisieren. Durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen ist es letztlich gelungen, die finanziellen Erfordernisse zu bewältigen. In diesem Zusammenhang konnten insbesondere die Kreditlinien bei den Hausbanken bis weit in das Jahr 2014 und darüber hinaus verlängert werden.

Im Übrigen hat sich die Gesamtgruppe in allen Bereichen überwiegend positiv entwickelt:

So erzielte die Alexanderwerk AG für das Jahr 2012 aufgrund von Konzernumlagen erstmalig ein positives Ergebnis. Auch konzernweit wurde von allen operativ tätigen Gesellschaften ein positives operatives Ergebnis erwirtschaftet.

Der in die AlexanderwerkService GmbH ausgegliederte Bereich Ersatzteile und Service hat sich im Geschäftsjahr 2012 weiter entwickelt. Durch unerwartete Mitarbeiterfluktuation konnte der erwartete Umsatz allerdings nicht erreicht werden. Gleichwohl hat sich die positive Ergebnissituation weiter verbessert.

Die Ausgliederung der Teileproduktion in die Alexanderwerk Produktions GmbH zeigt ebenfalls positive Wirkungen. Die neu hinzugewonnenen und aktiv tätigen Gesellschafter entwickeln das Unternehmen permanent positiv weiter. Hier sind gerade für die Alexanderwerk-Gruppe deutliche Synergieeffekte zu spüren, die für das Jahr 2012 auch zu einem positiven Jahresergebnis in der Beteiligungsgesellschaft geführt haben.

Die in die Alexanderwerk GmbH ausgegliederten Bereiche Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion und Montage zeigen deutlich verbesserte Ergebnisse. Die personellen Verstärkungen in den Bereichen Vertrieb und Projektmanagement ermöglichen uns, bessere und intensivere, kundenspezifische Beratungen durchzuführen.

Im Februar 2012 erhielt Alexanderwerk Inc. einen Großauftrag zur Herstellung einer Walzenpresse über rd. 5,8 Mio. €. Die Auslieferung erfolgte im Dezember 2012. Unsere US-amerikanische Tochter trägt durch ihre erfolgreichen Aktivitäten wesentlich zu unserem Erfolg bei.

Im Juni 2012 fand wieder die (in dreijährigem Rhythmus veranstaltete) ACHEMA, der weltgrößte, internationale Ausstellungskongress für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie in Frankfurt statt. Hier konnte die Alexanderwerk-Gruppe auf ca. 100 qm die neueste Technologie präsentieren und ihre Kundenbeziehungen pflegen.

Die Kooperations- und Beteiligungsstrategien wurden auch in 2012 durch Vorstand und Aufsichtsrat weiter vorangetrieben. Gemeinsam mit starken Partnern, mit denen bereits intensive Gespräche geführt wurden, soll mittelfristig die Marktposition des Konzerns gesichert und deutlich ausgeweitet werden. Eine Festlegung der Kooperationen im Detail erfolgt voraussichtlich im Jahr 2014.

Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt aufgrund der strategischen Ausrichtung der Alexanderwerk-Gruppe eine wichtige Funktion im Konzern ein. Der Strategie entsprechend richten sich die Anstrengungen dabei vor allem auf die Weiterentwicklung der Standardmaschinen, die Neuentwicklung von Spezialmaschinen in unseren Nischenmärkten sowie Laboranwendungen. Unsere Maschinen sollen die Effizienz der Produktionsprozesse unserer Kunden steigern und optimieren.

Bei der Entwicklung von Maschinen und Prozessen kann die Alexanderwerk-Gruppe sich auf ein gut ausgestattetes betriebseigenes Technikum stützen, in dem Prototypen erprobt und Modellprozesse abgebildet werden können. Dies geschieht mit Maschinen und Geräten, auf deren Basis wir den Stand der Technik stetig weiterentwickeln. So können schon im Vorfeld mit dem Kunden zusammen wichtige Prozessparameter festgelegt und Maschinen- bzw. Anlagenauslegungen für eine optimale Produktqualität unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erarbeitet werden. Hieraus resultiert eine höhere Prozesssicherheit für beide Seiten.

Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2012 T€ 424 (Vorjahr: T€ 323), bezogen auf den Umsatz beträgt die Quote 2,2 % (Vorjahr: 2,0 %).

Mitarbeiter

Motivation und Engagement der Mitarbeiter sind Grundvoraussetzungen für gute Leistungen. Daher haben diese Werte für die Unternehmensgruppe einen sehr hohen Stellenwert. Mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags in 2010 und der Ausräumung lange Zeit ungeklärter Arbeitszeit- und Vergütungsfragen innerhalb der Belegschaft der Alexanderwerk-Gruppe konnte ein großer Schritt für weitere Verbesserungen der Mitarbeiterzufriedenheit getan werden.

In diesem Bereich erfolgreich zu sein, ist im Rahmen einer Sanierung kein leichtes Unterfangen und bedarf des besonderen Engagements aller handelnden Personen, insbesondere der Belegschaft.

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2012 waren in der Alexanderwerk-Gruppe 119 Mitarbeiter, einschließlich 8 Auszubildende (Vorjahr: 108 Mitarbeiter, einschließlich 4 AuszubildendXe) beschäftigt .

Die Einstellung neuer Mitarbeiter ist darauf ausgerichtet, Innovation und Fachkompetenz unserer Gruppe weiter zu entwickeln.

Investitionen

Die Investitionen im Berichtsjahr betrugen T€ 65 nach T€ 812 im Vorjahr. Im Wesentlichen betrafen die Investitionen den Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung (im Vorjahr: Technische Anlagen und Maschinen).

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2012 hat sich die positive Ertragsentwicklung fortgesetzt. Die Gesamtleistung ist um T€ 3.712 (=23,3 %) auf T€ 19.618 angestiegen.

Das EBIT für das Geschäftsjahr 2012 beträgt T€ 1.560 nach T€ 276 im Vorjahr.

Die Materialaufwandsquote in Bezug zur Gesamtleistung, d.h. unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen der fertigen bzw. unfertigen Erzeugnisse sowie der noch nicht abgerechneten Leistungen, betrug im Geschäftsjahr 2012 30,3 % nach 32,5 % im Vorjahr. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der Produktmix der Aufträge sowie ein günstiger Einkauf von fremdbezogenen Teilen.

Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 16,2 % auf T€ 7.215. Ursächlich hierfür sind die Tarifsteigerung sowie die Erhöhung der Mitarbeiterzahl. Bezogen auf die Gesamtleistung ergibt sich eine Aufwandsquote von 36,8 % nach 39,0 % im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit T€ 5.266 im Geschäftsjahr 2012 um T€ 1.006 über dem Vorjahreswert von T€ 4.260. Im Wesentlichen waren hierfür erhöhte Wertberichtigungen auf Forderungen (+ T€ 345), erhöhte Messekosten (+ T€ 144 gegenüber dem Vorjahr) sowie vermehrte technische (+ T€ 81) und kaufmännische Beratungsleistungen (+ T€ 116) ursächlich.

Das Finanzergebnis hat sich nur unwesentlich von T€ -363 auf T€ -382 verändert.

Vermögens- und Finanzlage

Die Liquiditätslage der Unternehmensgruppe blieb im Geschäftsjahr 2012 weiterhin angespannt. Allerdings hat sich die Situation zum Jahresende deutlich verbessert.

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.902 auf T€ 11.926 gestiegen. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der deutliche Anstieg der liquiden Mittel (um T€ 1.917). Die mittel- und langfristig gebundenen Vermögenswerte des Alexanderwerk-Konzerns haben sich absolut von T€ 1.462 auf T€ 1.210 verringert. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt nun 10,1 % nach 14,6 % im Vorjahr.

Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich von T€ 780 auf nun T€ 677. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Verlustvortrag der Alexanderwerk AG durch die positiven Ergebnisse teilweise verbraucht wurde. Die Nutzung der bestehenden steuerlichen Verlustvorträgen ist entsprechend der geltenden Rechnungslegungsvorschriften über einen Zeitraum von fünf Jahren vorgesehen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich um T€ 2.256 auf T€ 10.038 erhöht. Nach Berücksichtigung des Jahresüberschusses von T€ 791 sowie weiterer eigenkapitalwirksamer Buchungen ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von T€ 421 nach T€ 1.212 im Vorjahr.

Da auch die Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist, haben Vorstand und Aufsichtsrat bereits in Vorjahren einen Überschuldungsstatus erstellt, diesen fortwährend überprüft und die Fortbestehensprognose verifiziert. Demnach stehen dem negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven gegenüber, so dass keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vorliegt.

Auf Basis einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre Tochtergesellschaften gehen beide Gremien davon aus, die konzernbilanzielle Überschuldung bereits im Jahr 2013 beseitigen zu können.

Das langfristige Fremdkapital reduzierte sich im Geschäftsjahr 2012 um T€ 313 auf T€ 3.314. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die erbrachten Tilgungsleistungen für das mittelfristige Darlehen.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (kurz- und langfristige Finanzschulden) in Höhe von T€ 2.896, von denen T€ 2.000 innerhalb des Jahres 2013 fällig sind.

Der Finanzmittelbestand hat sich zum Bilanzstichtag um T€ 1.917 auf T€ 2.055 erhöht. Vor allem aufgrund des positiven Ergebnisses vor Zinsen und Steuern in Höhe von T€ 1.560 ergab sich ein deutlich positiver Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.035. Im Rahmen der Investitionstätigkeit ergaben sich Mittelzuflüsse in Höhe von insgesamt T€ 351, wesentlich bedingt durch Anlageverkäufe. Aus der Finanzierungstätigkeit sind insgesamt Finanzmittel in Höhe von T€ 538 abgeflossen. Den Auszahlungen zur Tilgung von Finanzkrediten in Höhe von T€ 538 steht keine Aufnahme von Krediten gegenüber.

Nachtragsbericht, Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Alexanderwerk-Gruppe hat die bestandsbedrohende Liquiditätskrise eingedämmt. Aufgrund der weiterhin positiven Auftragslage im Konzern, der plangemäßen Entwicklung der Gruppe und der darauf basierenden Unternehmensplanungen konnte der eingeschlagene Weg zur Gesundung des Gesamtkonzerns weiter gegangen werden.

Leider ist Frau Margarete Skowasch am 19. März 2013 durch einen tragischen Unglücksfall verstorben. Als neues Aufsichtsratsmitglied konnten wir Herrn Klaus Möllerfriedrich gewinnen. Mit seiner gerichtlichen Bestellung vom 14. Mai 2013 haben wir auch wieder einen satzungsgemäßen Aufsichtsrat.

Am 14. Oktober 2013 wurde Herr Alfons Schmidt zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand bestellt und Herr Manfred Teichelkamp zum gleichen Zeitpunkt abberufen. Herr Alfons Schmidt ist Diplom-Ingenieur und ausgewiesener Kenner der Branche. Nachdem er schon seit Anfang 2012 als technischer Berater im Unternehmen tätig war, wurde er bereits im Juli 2013 zum Geschäftsführer der operativ tätigen Gesellschaften bestellt.

Die laufende Finanzierung der Gruppe wird durch die positive Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaften sichergestellt.

Durch die wiederholten Veränderungen in der Leitung der Alexanderwerk AG fungierte der Vorsitzende des Aufsichtsrats nicht nur als Kontrollorgan im Sinne des Aktiengesetzes, sondern war wegen der in seiner Person liegenden Detailkenntnisse von in der Vergangenheit verursachten bis in die Gegenwart reichenden Tatbeständen gezwungenermaßen vergleichsweise eng in das operative Geschäft eingebunden.

Sonstige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss und den Lagebericht haben könnten, lagen nicht vor.

Ausblick und Chancen

Unsere traditionellen Märkte Europa, Asien und Nordamerika unterliegen weiterhin einer strukturierten und nachhaltigen Bearbeitung, nunmehr durch den Konzernvorstand sowie die Mitarbeiter der Tochtergesellschaften. In Asien sehen wir auch weiterhin Wachstumspotenzial und interessante Perspektiven. In den USA konnten wir durch den äußerst engagierten Vertrieb der Alexanderwerk Inc. Projekte gewinnen, die zu einer weiteren Umsatz- und Gewinnstabilisierung führen werden.

Das Jahr 2013 ist erfolgversprechend verlaufen. Wir rechnen auf Basis der vorläufigen Erkenntnisse für das Gesamtjahr 2013 mit einem Konzernjahresüberschuss in mindestens der Höhe des Jahres 2012.

Unsere Aktivitäten sind zum einen auf weiteres internes Wachstum der operativen Gesellschaften gerichtet. Darüber hinaus arbeiten wir zum anderen verstärkt an verschiedenen Kooperationsprojekten.

Wir gehen aufgrund der derzeitigen Situation von der Fortsetzung der positiven Entwicklung in 2014 aus. Für 2015 erwarten wir trotz der Zukunftsrisiken eine Fortsetzung der eingeleiteten positiven Entwicklung.

Risiken und Risikomanagement

Der Vorstand hat gemäß der gesetzlichen Verpflichtung in § 91 Abs. 2 AktG geeignete Maßnahmen getroffen, insbesondere ein für die Größe unserer Gesellschaft angemessenes Überwachungssystem eingerichtet, um den Fortbestand der Gesellschaft bzw. deren Tochtergesellschaften gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Wie in der Vergangenheit lag der Fokus dieses Systems im Wesentlichen auf den bestandsgefährdenden Risiken 'Fortführung der Unternehmenstätigkeit' sowie 'Erhaltung der Liquidität'; andere Risiken waren für die Alexanderwerk AG und die Alexanderwerk-Gruppe demgegenüber von einer deutlich verminderten Relevanz und hatten faktisch keine oder kaum praktische Bedeutung. Die von Vorstand und Aufsichtsrat zur Bewältigung der bestandsgefährdenden Risiken getroffenen Maßnahmen seit dem Geschäftsjahr 2010 haben den Bestand der Alexanderwerk AG und der gesamten Gruppe gesichert.

Unsere Risikopolitik besteht unverändert darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Verschiedene Risiken könnten die Geschäftsentwicklung, die Finanzlage und das Ergebnis stark beeinflussen. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren sehen wir uns noch weiteren Risiken ausgesetzt, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar für vernachlässigbar halten, die aber unser Geschäft ebenfalls beeinflussen können.

Im Zuge laufender Geschäftsleitungs- und Führungskreistreffen werden insbesondere die Risikobereiche Liquidität, Qualität und Liefertreue, Kundenakzeptanz und Auftragseingang, Personalentwicklung, Outsourcing sowie Vereinbarungen mit nahe stehenden Personen erörtert und erforderliche Maßnahmen vereinbart, deren Umsetzung bei den nächsten Treffen überprüft wird.

Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken und -chancen

Mögliche Risiken für die künftige Entwicklung der Alexanderwerk-Gruppe resultieren im Wesentlichen aus konjunkturellen Einflüssen in den relevanten Märkten, insbesondere in Asien und den USA.

Besondere Kompetenzen hat die Gesellschaft im Chemie- und Pharmabereich, deren Entwicklungen damit von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft sind. Beide Branchen werden prognostisch international weiterhin wachsen. Die operativen Gesellschaften sind weltweit aktiv, wobei der amerikanische Markt durch die Alexanderwerk Inc. bearbeitet und beliefert wird.

Auftrags- und Beschaffungsrisiken

Der wesentliche Teil des Geschäftes der Alexanderwerk-Gruppe ist das Projektgeschäft. Dadurch besteht die Notwendigkeit, permanent neue Projekte zu akquirieren. Wir wirken daraus entstehenden Risiken entgegen, indem wir langjährige und dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Dadurch ist es uns gelungen, unseren - deutlich erhöhten -Umsatz mit namhaften Bestandskunden zu erwirtschaften und darüber hinaus unseren Kundenkreis zu erweitern.

Preisänderungsrisiken wirken wir dadurch entgegen, dass wir einkaufsseitig mit Rahmenverträgen und stetiger Konditionenkontrolle (Ausschreibungen und Einholung von Vergleichsangeboten der jeweiligen Wettbewerber) arbeiten.

Technik- und Anlagenrisiken

Risiken können sich auch ergeben aus der dem Projektgeschäft immanenten Bildung von technischen Konfigurationen. Diesem wirken wir durch den Einsatz eines Vier-Augen-Systems auch in dem Konstruktionsbereich entgegen.

Personalrisiken

Ein weiterer Schlüssel für die erfolgreiche weitere Umsetzung des Sanierungskonzeptes und die Unternehmensfortführung sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Qualifizierung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ist weiterhin ein Kernanliegen der Unternehmensleitung. Daneben konnten strategisch wichtige Berater für eine intensive Zusammenarbeit gewonnen werden.

Da in allen Geschäftsbereichen das Know-how der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist, ergeben sich daraus potentielle Risiken, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und kein adäquater Ersatz gefunden werden kann. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir unseren Mitarbeitern marktgerechte Gehälter zahlen und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen. Zudem bilden wir Mitarbeiter aus und übernehmen diese im Regelfall am Ende ihrer Ausbildungszeit. Hinzu kommen Aspekte wie die Schaffung von nachhaltiger Arbeitssicherheit durch das Erwirtschaften operativer Gewinne sowie geeignete Weiterbildungsmaßnahmen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die finanzwirtschaftlichen Risiken der Gruppe betreffen im Wesentlichen Liquiditätsrisiken, daneben Ausfall- und Zinsrisiken.

Besonderes Augenmerk im Rahmen des Risikomanagements wird daher auf die Liquiditätssteuerung gelegt. Die Steuerung und Überwachung der Liquidität erfolgt mittels einer rollierenden wöchentlichen Finanzplanung und Finanzanalyse.

Aufgrund des Projektgeschäfts sind insbesondere die Tochtergesellschaften Alexanderwerk GmbH und Alexanderwerk Inc. darauf angewiesen, Aufträge vorfinanzieren zu können. Die notwendige Liquidität für die Gruppe wird wesentlich durch die operativ tätigen Tochtergesellschaften gemeinsam gestellt. Bedingt durch die Verbesserung der Ertragslage haben sich die Liquiditätsrisiken vermindert.

Das zurzeit verfügbare Kreditvolumen und die vorhandenen liquiden Mittel stellen aus heutiger Sicht eine verbesserte Finanzierungs- und Liquiditätsversorgung für die Unternehmensgruppe dar. Um dauerhaft erfolgreich am Markt agieren zu können, bedarf es jedoch noch weiterer finanzieller Maßnahmen.

Da die Alexanderwerk AG und ihre deutschen Tochtergesellschaften ausschließlich in Euro fakturieren, verbleiben mögliche Währungsrisiken allenfalls bei der US-Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und dem US-Dollar werden von uns zurzeit nicht vorgenommen.

Allerdings führt ein fester Euro dauerhaft zu Preis- und Auftragsrisiken auf der Umsatzseite.

Ausfallrisiken

Zur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und die Forderungsstruktur permanent durch die Gesellschaften kontrolliert. Hierdurch lassen sich bereits sehr früh mögliche Risiken erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Das Forderungsmanagement als integrierter Bestandteil des Risikomanagements wurde weiter ausgebaut.

Die überwiegende Zahl unserer Kunden sind langjährig überaus erfolgreiche, international tätige Unternehmen, die auch in konjunkturellen Krisenzeiten finanziell sehr stabil sind. Dadurch verringert sich grundsätzlich das Ausfallrisiko von Forderungen. Zur Beurteilung des Ausfallrisikos werden für Neukunden Informationen über deren Bonität eingeholt, bei Bestandskunden in gewissen Abständen. Die gewonnenen Ergebnisse werden beim Eingehen von Leistungsbeziehungen berücksichtigt. Mit Neukunden im Ausland wird anteilige Vorauskasse vereinbart. Das maximale Ausfallrisiko besteht in Höhe der bilanzierten Forderungen.

Zinsrisiken

Zinsrisiken resultieren aus Änderungen des Marktzinsniveaus, die sich auf die Höhe der Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten auswirken.

Durch das variabel verzinsliche Darlehen der Rheinland-Pfalz Bank (Restlaufzeit bis zum 30.09.2015) unterliegt die Alexanderwerk AG einem geringfügigen Zinsänderungsrisiko. Allerdings wird das Darlehen in festen Raten getilgt, so dass sich auch dieses Risiko wiederum kontinuierlich vermindert.

Zinsrisiken wird durch stetige Beobachtung des Marktes, Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken sowie durch manuelles Pooling von Kontokorrentkonten entgegengewirkt.

Bestandsgefährdende Risiken

Die Fortführung der Alexanderwerk-Gruppe ist nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes gegeben. Die Liquiditätsplanungen der Gesellschaften weisen im Finanzierungsverbund des Konzerns eine planmäßig ausreichende Liquiditätssituation aus, so dass dieses Risiko eingedämmt ist. Weitere erhebliche, bestandsgefährdende Risiken, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Alexanderwerk AG auswirken könnten, bestehen unseres Erachtens aus heutiger Sicht nicht. Wir haben alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, die aus unserer Sicht notwendig sind, um solche Risiken rechtzeitig erkennen zu können.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Für die Alexanderwerk AG ist der Schutz der Umwelt eine der bedeutendsten gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit und damit ein wichtiges Unternehmensziel. Wir leisten deshalb seit Jahren durch laufende Fortentwicklung unserer Maschinen einen Beitrag zur Ressourcenschonung.

So legen wir im Bereich Industriemaschinen in besonderem Maße den Focus auf die Reduktion des CO2-Ausstoßes. Bisher wird in vielen Industriebereichen ein Großteil der Granulate mittels Fließbetttechnologie hergestellt. Dabei wird dem Rohstoff Feuchtigkeit zugesetzt, die später wieder thermisch beseitigt werden muss. Der von uns seit Jahren favorisierte, energiesparende Weg mechanischer Kompaktier- und Granulierverfahren nutzt jedoch die natürlichen Bindekräfte des Rohmaterials dahingehend, dass das gewünschte Granulat ausschließlich durch mechanische Kraft seinen vorgesehenen Zustand erhält. In jüngster Vergangenheit gelingt es uns zunehmend potentielle Anwender auf unser umweltschonendes Verfahren hinzuweisen. Darüber hinaus entwickeln wir gemeinsam mit Kunden Verfahren zur Nutzung natürlicher Stoffe zum Ersatz umweltschädigender Substanzen.

Angaben nach Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz (§ 315 Abs. 4 HGB)

Zum Bilanzstichtag 31.12.2012 betrug das Grundkapital der Alexanderwerk AG unverändert zum Vorjahr € 4.680.000,00. Es ist eingeteilt in 1.800.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Der rechnerische Nennwert je Aktie beträgt € 2,60.

Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind der Gesellschaft nicht bekannt.

Nach Kenntnis der Alexanderwerk AG bestanden zum Bilanzstichtag folgende direkte und indirekte Beteiligungen am Grundkapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten:

Manfred Teichelkamp, Duisburg; indirekter Anteil der Stimmrechte 17,18 %. Die Anteile werden über das kontrollierte Unternehmen Cantina - lecker essen und trinken - GmbH, Duisburg, gehalten.

Diese Angaben beziehen sich auf Pflichtmitteilungen der Aktionäre gemäß § 21 Abs. 1 bzw. § 25 Abs. 1 WpHG. Nach den Mitteilungen können sich Veränderungen ergeben haben, die der Gesellschaft gegenüber nicht meldepflichtig waren. Da die Gesellschaft nur Inhaberaktien ausgegeben hat, werden ihr nur Veränderungen des Aktienbesitzes bekannt, soweit diese meldepflichtig sind und dieser Meldepflicht auch nachgekommen wird.

Es existieren keine Inhaber von Stückaktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Ferner gibt es weder eine gesonderte Stimmrechtskontrolle noch Kontrollrechte der am Kapital beteiligten Arbeitnehmer, die nicht unmittelbar ausgeübt werden.

Hinsichtlich der Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes wird auf die §§ 84, 85 AktG verwiesen. Nach § 7 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Vorstandsmitglieder; der Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen.

Bei Satzungsänderungen sind die §§ 179 ff AktG zu beachten. Über Satzungsänderungen hat die Hauptversammlung zu entscheiden (§119 Abs. 1 Nr. 5 und § 179 Abs. 1 AktG). Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, können vom Aufsichtsrat beschlossen werden (§ 28 der Satzung der Alexanderwerk AG).

Der Vorstand wurde in der Hauptversammlung vom 21. September 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 1. Juni 2012 einmalig oder mehrmalig das Kapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt € 2.340.000 durch Ausgabe von bis zu 900.000 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Die Ermächtigung wurde nicht ausgeübt.

In der Hauptversammlung vom 19. November 2010 wurde der Vorstand ermächtigt, im Zeitraum bis zum 18. November 2015 bis zu 10 % des Grundkapitals über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots zurückzukaufen.

Die Alexanderwerk AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die besondere Regelungen für den Fall des Kontrollwechsels bzw. Kontrollerwerbs enthalten, der infolge eines Übernahmeangebots entstehen kann.

Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots hat die Gesellschaft nicht getroffen.

Nach Ende des Geschäftsjahres sind hinsichtlich der vorgenannten Angaben folgende Änderungen eingetreten:

Am 21. Januar 2013 haben independent capital AG und Süddeutsche Aktienbank AG mitgeteilt, dass sie seit dem 18. Januar 2013 keine Aktien der Alexanderwerk AG mehr halten.

Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland, hat mitgeteilt, dass er am 21. Januar 2013 182.069 Stück Aktien der Alexanderwerk AG erworben hat und sein Stimmrechtsanteil zu diesem Zeitpunkt 15,22 % beträgt.

Steuerungssystem

Die Alexanderwerk AG verfügt im Rahmen ihres internen Kontrollsystems und des Risikomanagements über geübte Methoden zur Unternehmensführung und Überwachung in verschiedenen Bereichen. Spezielle Ethikcodes und vergleichbare interne Richtlinien gibt es bei der Alexanderwerk AG hingegen nicht.

Der Vorstand leitet das Unternehmen mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung in eigener Verantwortung. Dabei gilt der Grundsatz der Gesamtverantwortung, d.h. der Vorstand trägt die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung. Er entwickelt die Unternehmensstrategie und sorgt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat für deren Umsetzung.

Die gesellschaftsübergreifende Konzernsteuerung wird durch folgende organisatorische Maßnahmen sichergestellt. Das Rechnungswesen der deutschen Gesellschaften erfolgt zentral durch die Alexanderwerk AG, das Controlling ebenfalls mit Ausnahme der Alexanderwerk Produktions GmbH. Dadurch ist zum einen eine durchgängige Einhaltung der Rechnungslegungsstandards gewährleistet. Zum anderen liegen die für die Konzernrechnungslegung relevanten Informationen an zentraler Stelle vor. Die Rechnungslegung der amerikanischen Tochtergesellschaft wird durch eine detaillierte monatliche Berichterstattung - wie auch für die deutschen Gesellschaften - sichergestellt. Darüber hinaus erfolgt halbjährlich ein Review durch einen amerikanischen Prüfer.

Die Konzernabschlusserstellung einschließlich der Überleitung von den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften bzw. von den amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP) auf IFRS, die Währungsumrechnung, die Durchführung der Konsolidierungsbuchungen sowie die Herleitung der einzelnen Konzernrechnungslegungsinstrumente erfolgt unter Zuhilfenahme eines externen Dienstleisters.

Vergütungsbericht

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in der Satzung geregelt. Sie orientiert sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder und setzt sich aus einer Grundvergütung sowie einem sitzungsabhängigen Teil zusammen. Die gegenwärtig geltende Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat ist in § 17 der Satzung geregelt.

Weitere Informationen zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sind unter den Gliederungspunkten 5.2 und 5.7 im Anhang zu finden.

Remscheid, 28. Februar 2014

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Vorstand

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012

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Konzernanhang 01.01.2012 31.12.2012

01.01.2011 31.12.2011

Umsatzerlöse 3.1 19.340.171 15.855.437
Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 3.2 277.896 50.694
Aktivierte Eigenleistungen 0 0
Gesamtleistung 19.618.067 15.906.131
Sonstige betriebliche Erträge 3.3 676.184 324.352
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene bezogene Waren 3.4 -5.344.279 -4.281.622
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.4 -599.546 -887.928
-5.943.825 -5.169.550
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 3.5 -5.901.842 -5.246.172
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 3.5 -1.313.218 -961.341
-7.215.060 -6.207.513
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.6 -309.899 -317.257
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.7 -5.265.668 -4.259.976
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 1.559.799 276.187
Finanzerträge
Zinsen und ähnliche Erträge 28.212 49.522
Finanzaufwendungen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -409.979 -412.635
Finanzergebnis 3.8 -381.767 -363.113
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.178.032 -86.926
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.9 -386.768 -447.037
Ergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereichs 0 0
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 791.264 -533.963
Ergebnisanteil fremder Gesellschafter 207.044 562.236
Ergebnisanteil der Aktionäre der Alexanderwerk Aktiengesellschaft 584.220 -1.096.199
Ergebnis je Aktie des fortgeführten Bereichs in €
unverwässert 3.10 0,32 -0,61
verwässert 3.10 0,32 -0,61
Ergebnis je Aktie des fortgeführten und nicht fortgeführten Bereichs in €
unverwässert 3.10 0,32 -0,61
verwässert 3.10 0,32 -0,61
Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien
unverwässert 1.800.000 1.800.000
verwässert 1.800.000 1.800.000

KONZERNBILANZ der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

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Konzernanhang 31.12.2012

31.12.2011

Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 4.1 43.522 58.490
Entwicklungskosten 4.1 71.713 71.713
115.235 130.203
Sachanlagen
Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten 4.2 52.076 54.915
Technische Anlagen und Maschinen 4.2 825.956 813.700
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.2 217.098 463.397
1.095.130 1.332.012
Latente Steuern 4.3 677.069 779.731
1.887.434 2.241.946
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.4 75.889 139.385
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.4 1.079.609 1.007.251
Fertige Erzeugnisse und Waren 4.4 1.191.954 901.571
Geleistete Anzahlungen 4.4 65.830 17.026
2.413.282 2.065.233
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.5 3.793.373 3.907.441
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 4.5 1.776.839 1.672.068
Zahlungsmittel 2.054.702 137.350
7.624.914 5.716.859
10.038.196 7.782.092
11.925.630 10.024.038
Passiva
Konzernanhang 31.12.2012

31.12.2011

Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 4.6 4.680.000 4.680.000
Kapitalrücklage 4.6 805.672 805.672
Gewinnrücklagen 4.6 -7.261.723 -7.846.063
Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern 4.6 1.354.962 1.147.919
-421.089 -1.212.472
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen für Pensionen 4.7 2.333.122 2.143.216
Langfristige Finanzschulden 4.8 895.661 1.394.383
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 4.8 85.634 90.107
3.314.417 3.627.706
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Übrige kurzfristige Rückstellungen 4.9 661.517 455.253
Kurzfristige Finanzschulden 4.8 2.000.444 2.039.651
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.8 3.689.607 2.652.820
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 4.8 2.680.734 2.461.080
9.032.302 7.608.804
11.925.630 10.024.038

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012

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Konzernanhang 2012

2011

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 1.559.799 276.186
Anpassungen für nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 309.899 317.257
+/- Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -203.306 -228
+/- Veränderung der Rückstellungen 297.699 54.947
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -46.917 0
Veränderung des Nettoumlaufverm. (Working Capital)
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte -575.605 -129.836
+/- Abnahme/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 114.068 -815.471
+/- Abnahme/Zunahme der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte -104.771 -627.129
-/+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.036.786 395.982
-/+ Abnahme/Zunahme der übrigen Verbindlichkeiten -68.924 550.427
+ erhaltene Zinsen 28.212 7.086
- gezahlte Zinsen -311.508 -315.745
- gezahlte Ertragsteuern/erstattete Ertragsteuern 0 -2.408
2.035.432 -288.932
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus den Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 415.652 300
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -64.715 -811.675
350.937 -811.375
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 0 708.781
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -537.929 0
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen im Wege der Kapitalerhöhung 0 18.750
-537.929 727.531
\= Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel 1.848.440 -372.776
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 137.350 516.063
+/- Zahlungsunwirksame konsolidierungs- und wechselkursbedingte Veränderungen 68.912 -5.937
\= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 2.054.702 137.350

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012

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Gewinnrücklagen
in Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinn-/ Verlustvorträge Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern Gesamt
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 31.12.2010 4.680.000 805.672 -6.748.337 1.703 566.932 -694.030
Kapitalerhöhung 18.750 18.750
Konzernjahresfehlbetrag -1.096.199 562.236 -533.963
Währungsumrechnung -3.229 -3.229
Stand 31.12.2011 4.680.000 805.672 -7.844.536 -1.526 1.147.918 -1.212.472
Konzernjahresüberschuss 584.220 207.044 791.264
Währungsumrechnung 119 119
Stand 31.12.2012 4.680.000 805.672 -7.260.316 -1.407 1.354.962 -421.089

Erläuterungen zu einzelnen Positionen des Eigenkapitals finden sich unter Punkt 4.6 des Anhangs.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012

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in Euro 2012 2011
Ergebnis des fortgeführten Bereichs 791.264 -533.963
Ergebnis des nicht fortgeführten Bereichs 0 0
Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 791.264 -533.963
Veränderung des Unterschiedsbetrags aus der Währungsumrechnung 119 -3.229
Gesamtergebnis 791.383 -537.192
davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 207.044 562.236
davon den Aktionären der Alexanderwerk AG zuzurechnen 584.339 -1.099.428

KONZERNANHANG der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012

1. GRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES

1.1 Informationen zum Unternehmen

Das Mutterunternehmen der Alexanderwerk-Gruppe, die Alexanderwerk Aktiengesellschaft (im Folgenden Alexanderwerk oder Alexanderwerk AG), ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Remscheid, deren Aktien im regulierten Markt an den deutschen Börsen in Düsseldorf und Berlin sowie im Freiverkehr in Frankfurt gehandelt werden.

Die Alexanderwerk AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Spezialmaschinen und Anlagen für die chemische, pharmazeutische und die Grundstoffindustrie. Neben dem Stammwerk in Remscheid existiert eine weitere Niederlassung in den USA, die Alexanderwerk Inc., Horsham (ab 2013: Montgomeryville). Das Unternehmen wird weltweit von Vertriebspartnern repräsentiert. Die Alexanderwerk AG hat sich zu einer reinen Finanz- und Managementholding entwickelt, wobei die vormalige operative Geschäftstätigkeit im Konzern verblieben ist (Tochtergesellschaften).

Die Alexanderwerk AG hat ihren Sitz in 42857 Remscheid (Deutschland), Kippdorfstraße 6-24, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal, HRB 10979, eingetragen.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde durch Vorstandsbeschluss vom 28. Februar 2014 zur Veröffentlichung freigegeben.

1.2 Allgemeine Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Angaben im Anhang erfolgen in Euro, wenn nicht anders angegeben.

Die Bilanz ist nach Fristigkeit gegliedert, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Ein Vermögenswert oder eine Schuld ist als kurzfristig klassifiziert, wenn eine Realisation bzw. Tilgung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag erwartet wird. Dementsprechend wird ein Vermögenswert oder eine Schuld als langfristig klassifiziert, wenn die Realisation bzw. Tilgung nach mehr als zwölf Monaten erwartet wird.

Im Interesse der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einige Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

1.3 Erklärung zur Übereinstimmung mit IFRS

Der vorliegende Konzernabschluss der Alexanderwerk Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 wurde unter Anwendung von § 315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) erstellt, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union anzuwenden sind.

1.4 Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Berichtsjahr neu anzuwendende Standards und Interpretationen

Im vorliegenden Konzernabschluss der Alexanderwerk AG wurden alle Standards, die für vor dem 1. Januar 2012 beginnende jährliche Berichtsperioden anzuwenden sind, berücksichtigt. Eine vorzeitige Anwendung von Standards, die erst nach dem Beginn des Geschäftsjahres 2012 anzuwenden sind, ist nicht erfolgt.

Vom International Accounting Standards Board (IASB) und vom International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden Änderungen an folgenden Standards veröffentlicht, die im Berichtsjahr erstmalig verpflichtend anzuwenden waren:

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Änderung IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" Übertragung finanzieller Vermögenswerte

Diese Änderungen hatten keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss des Alexanderwerk-Konzerns.

Veröffentlichte Standards, die noch nicht angewendet werden

Zum Bilanzstichtag waren die folgenden Standards und Interpretationen bereits veröffentlicht und haben das EU Endorsement durchlaufen, sie sind jedoch erst für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. Januar 2012 beginnen.

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Änderung IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" Darstellung des sonstigen Ergebnisses
Änderung IAS 12 "Ertragsteuern" Latente Steuern
Änderung IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer"
Änderung IFRS 1 "Erstmalige Anwendung IFRS" Hochinflation, Beseitigung fester Zeitpunkt
Änderung IFRS 1 "Erstmalige Anwendung IFRS" Darlehen der öffentlichen Hand
Änderung IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" Saldierung von sonstigen Vermögenswerten und finanziellen Verpflichtungen
Änderung IAS 32 "Finanzinstrumente: Darstellung"
Änderung IAS 34 "Zwischenberichterstattung"
IFRIC 20 "Abraumkosten in Produktionsphase eines Tagebaugewerkes"
Änderung IAS 27 "Einzelabschlüsse"
Änderung IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen"
IFRS 10 "Konzernabschlüsse"
IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen"
IFRS 12 "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen"
IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwertes"

Die folgenden Standards und Interpretationen waren zum Stichtag bereits veröffentlicht und zur Anwendung in späteren Jahren vorgesehen, hatten das EU Endorsement Verfahren jedoch noch nicht vollständig durchlaufen:

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IFRS 9 "Finanzinstrumente" Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten
Änderung IFRS 10 und 12, IAS 27 "Investmentgesellschaften"
Änderung IFRS 10, 11 und 12 "Übergangsregelungen"
Verbesserung der IFRS (Improvements)

Aus heutiger Sicht ergeben sich aus den erst in den Folgejahren verpflichtend anzuwenden Standards und Interpretationen keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Alexanderwerk AG. Insbesondere entspricht die nach IAS 27 und SIC 12 vorgenommene Abgrenzung des Konsolidierungskreises auch den künftigen Anforderungen des IFRS 10.

Die Anwendung der Standards und Interpretationen soll ab dem Zeitpunkt erfolgen, ab dem die Anwendung verbindlich vorgeschrieben ist.

1.5 Kritische Schätzungen und Annahmen sowie Ermessensentscheidungen des Managements bei der Bilanzierung

Die Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, die Einfluss auf Ansatz, Bewertung und Ausweis von Vermögenswerten und Schulden, die Angabe von Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen haben. Diejenigen Schätzungen und Annahmen, die ein wesentliches Risiko in Form einer Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit sich bringen, werden im Nachfolgenden unter den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung sowie zur Bilanz dargestellt. Sie betreffen im Wesentlichen Pensionsrückstellungen, aktivierte latente Steuern für Verlustvorträge, Entwicklungskosten sowie die Festlegung der Nutzungsdauern von Vermögenswerten. Schätzungsanpassungen werden zum Zeitpunkt besserer Erkenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

Weiterhin hat das Management wesentliche Ermessensentscheidungen getroffen.

Im Rahmen der Bilanzierung von Fertigungsaufträgen hat die Gesellschaft die percentage-of-completion-Methode angewendet. Hierbei werden Feststellungen über den Fertigungsstand getroffen, die einem gewissen Beurteilungsspielraum unterliegen (cost-to-cost).

Weiterhin bestehen Leasingverhältnisse, bei denen nach Abwägung von Chancen und Risiken sowie der finanziellen Analyse die Entscheidung getroffen wurde, dass diese Leasingverträge die Kriterien eines Finanzierungsleasings erfüllen. Auch hat das Management Ermessensentscheidungen dahingehend getroffen, dass Verlustvorträge zukünftig gemäß der vorliegenden Unternehmensplanung genutzt werden können und demgemäß aktive latente Steuern aufgrund von Verlustvorträgen bilanziert werden. Hinsichtlich vorstehender Punkte wird auf die einzelnen Ausführungen zu den Bilanzposten bzw. zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung hingewiesen.

1.6 Grundlagen der Konsolidierung

Konsolidierungskreis

Im Konsolidierungskreis sind alle Unternehmen enthalten, bei denen die Alexanderwerk AG die unmittelbare oder mittelbare Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. In der Regel besteht die Möglichkeit der Kontrolle bei einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden potenzielle Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, berücksichtigt. Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt voll konsolidiert, an dem die Kontrolle auf die Alexanderwerk AG übergegangen ist. Es wird zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet.

Wie im Vorjahr werden in den Konzernabschluss neben der Alexanderwerk AG die ausländische Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. sowie die weiteren Konzerngesellschaften AlexanderwerkService GmbH, Alexanderwerk GmbH, Alexanderwerk Produktions GmbH, Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG und Alexanderwerk Verwaltungs GmbH einbezogen.

Im Rahmen der Sicherung der Konzernfinanzierung hatte sich die Cantina - lecker essen und trinken - GmbH mit Sitz in Duisburg im Wege einer Kapitalerhöhung mit 49 % der Anteile (nominal € 24.020,00) an der AlexanderwerkService GmbH beteiligt. Die Gesellschafterin hat von dem vereinbarten Agio in Höhe von € 775.980,00 bislang € 225.980,00 eingezahlt.

Die frühere Tochtergesellschaft AlexanderSolia GmbH wurde in 2011 veräußert und auf den 01. Januar 2011 entkonsolidiert.

Die im Oktober 2010 gegründete Alexanderwerk Produktions GmbH mit Sitz in Remscheid hat im Geschäftsjahr 2011 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Zu diesem Zweck wurden 75% der Anteile im Jahr 2011 an drei Investoren veräußert, die bereits in diesem Geschäftsfeld aktiv sind und entsprechendes Know-how in die Gesellschaft einbringen. Die Alexanderwerk-Gruppe ist bis zum heutigen Tage der Hauptkunde der Alexanderwerk Produktions GmbH, diese ist dementsprechend als Zweckgesellschaft zu konsolidieren. Dies folgt auch daraus, dass der entsprechende Nutzen aus der Gesellschaft, wie kostengünstigere und effizientere Produktion, der Alexanderwerk-Gruppe zugute kommt. Entsprechende vertragliche Vereinbarungen wurden im Jahr 2013 bereits verlängert.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Alexanderwerk AG gemäß § 313 Abs. 2 HGB ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

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Firma Sitz Währung Anteil

in %
Eigenkapital Ergebnis
Alexanderwerk Inc. Horsham/USA US-$ 100,00 * 624.435,00 2.126,00
AlexanderwerkService GmbH Remscheid 51,00 * 886.606,18 60.340,82
Alexanderwerk Produktions GmbH Remscheid 25,00 684.146,11 236.635,70
Alexanderwerk GmbH Remscheid 100,00 * 1.269.533,16 98.424,19
Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG Remscheid 100,00 989.790,68 -3.359,82
Alexanderwerk Verwaltungs GmbH Remscheid 100,00 20.252,55 -3.952,04

* mittelbare Beteiligung über Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG

Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einzelnen Unternehmen wurden entsprechend den Vorschriften zur Einbeziehung in den Konzernabschluss nach einheitlichen Konzernbilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes mit dem Konzernanteil am anteiligen, neubewerteten Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung unter Berücksichtigung der Inanspruchnahme des Erleichterungswahlrechts nach IFRS 1 für die Eröffnungsbilanz. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt zuzüglich den dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Transaktionszeitpunkt bewertet.

Entstehende positive Unterschiedsbeträge werden als Goodwill aktiviert, passive Unterschiedsbeträge werden erfolgswirksam vereinnahmt. Auf konzernfremde Dritte entfallende Anteile am Eigenkapital werden in der Konzernbilanz im Posten "Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern" erfasst.

Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften sowie Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gebildet.

1.7 Währungsumrechnung

Die im Abschluss eines jeden Konzernunternehmens enthaltenen Posten werden auf Basis der Währung bewertet, die der Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen operiert, entspricht (funktionale Währung). Die Umrechnung der Abschlüsse in die funktionale Währung des Alexanderwerk-Konzerns (Euro) erfolgte für die Bilanzposten -mit Ausnahme des Eigenkapitals - zu Stichtagskursen der EZB. Aufwands- und Ertragsposten einschließlich des Jahresergebnisses wurden zu Jahresdurchschnittskursen der EZB umgerechnet. Das Eigenkapital - mit Ausnahme des Bilanzergebnisses - wurde zu den jeweiligen historischen Kursen umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung der Bilanzen infolge der Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen sowie der Umrechnung des Jahresergebnisses zu Jahresdurchschnittskursen wurden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Im Berichtsjahr wurden € 119 Eigenkapital erhöhend (Vorjahr: € 3.229 mindernd) eingestellt.

Fremdwährungstransaktionen werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen und aus Umrechnungen von monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Fremdwährung zu Stichtagskursen resultieren, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Die Wechselkurse für die Währungsumrechnung ergeben sich aus der folgenden Tabelle:

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Mittelkurs zum Bilanzstichtag Jahresdurchschnittskurs
Währung 31.12.2012 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2011
--- --- --- --- ---
US Dollar 1,3194 1,2960 1,2848 1,3926

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt mit Ausnahme bestimmter Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, auf Basis der Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Vorjahreswerte wurden ebenfalls auf Grundlage der zum 31. Dezember angewendeten Standards und Interpretationen ermittelt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Töchter sind auf den Stichtag (31. Dezember) des Konzernabschlusses aufgestellt worden; ihnen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde.

2.1 Umsatz- / Ertragsrealisierung

Umsatzerlöse werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem Erzeugnisse oder Waren geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind und der Gefahrenübergang an den Kunden stattgefunden hat. Die Höhe der Umsatzerlöse muss verlässlich bestimmbar sein und von der Einbringlichkeit der Forderung muss ausgegangen werden können. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Walzenpressen sowie entsprechenden Serviceleistungen umfassen den erhaltenen beizulegenden Zeitwert ohne Umsatzsteuer, Rabatte und Preisnachlässe.

Erlöse aus Fertigungsaufträgen werden grundsätzlich nach der "Percentage-of-Completion"-Methode realisiert, wonach die Umsätze entsprechend dem Fertigstellungsgrad ausgewiesen werden. Der Fertigstellungsgrad ermittelt sich aus dem Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt zum Stichtag geschätzten Auftragskosten. Die Auftragskosten umfassen Einzelkosten, die durch die Produktion veranlassten Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen, produktionsbezogene Verwaltungskosten sowie sonstige Kosten, die dem Kunden gesondert in Rechnung gestellt werden können. Auftragsänderungen, Nachforderungen oder Leistungsprämien werden berücksichtigt, sofern sie wahrscheinlich zu Erlösen führen, deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.

Entsprechend der "Percentage-of-Completion"-Methode werden Fertigungsaufträge zum Stichtag in Höhe der aufgelaufenen Auftragskosten zuzüglich des sich aus dem erreichten Fertigstellungsgrad ergebenden anteiligen Gewinns bewertet. Ausgewiesen werden die realisierten Umsatzerlöse in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Wenn das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich schätzbar ist, werden wahrscheinlich erzielbare Umsätze bis zur Höhe der angefallenen Kosten erfasst. Auftragskosten werden in der Periode, in der sie anfallen, als Aufwand ausgewiesen. Ist absehbar, dass die gesamten Auftragskosten die Auftragserlöse übersteigen, wird der erwartete Verlust unmittelbar als Aufwand ausgewiesen.

Daneben werden Erträge aus dem übrigen Verkauf von Walzenpressen erfasst, wenn der Alexanderwerk-Konzern an einen Kunden geliefert hat und die Risiken auf den Kunden übergegangen sind. Geschätzte, noch anfallende Kosten werden durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Erträge aus Servicegeschäften werden zu dem Zeitpunkt erfasst, in dem die Serviceleistung erbracht worden ist.

2.2 Betriebliche Aufwendungen und Erträge

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung, Aufwendungen für Werbung und Absatzförderung sowie sonstige absatzbezogene Aufwendungen zum Zeitpunkt des Anfalls als Aufwand erfasst. Aufwendungen für Forschung werden sofort ergebniswirksam erfasst. Zinsen und sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand der Periode behandelt.

Die Erfassung von sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistung erbracht, die Höhe der Erträge zuverlässig ermittelbar ist und der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern hinreichend wahrscheinlich zufließen wird.

Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht unter Berücksichtigung der ausstehenden finanziellen Vermögenswerte und Schulden und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Der anzuwendende Zinssatz ist genau der Zinssatz, der die geschätzten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse und -abflüsse über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswertes auf den Nettobuchwert des Vermögenswertes abzinst.

2.3 Immaterielle Vermögenswerte

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten für Technologieprojekte und Dienstleistungsprodukte werden zu Herstellungskosten aktiviert, soweit die von IAS 38 geforderte technische Realisierbarkeit und Fähigkeit zur Nutzung sowie die Verfügbarkeit der erforderlichen Ressourcen sichergestellt, eine eindeutige Aufwandszurechnung möglich und die beabsichtigte Vollendung und Vermarktung sowie die voraussichtliche Erzielung wirtschaftlichen Nutzens nachgewiesen ist. Die Herstellungskosten umfassen die direkt und indirekt der Entwicklungsphase zurechenbaren Kosten. Aktivierte Entwicklungskosten werden ab dem Produktionsstart über den erwarteten Produktlebenszyklus, der in der Regel drei Jahre beträgt, linear abgeschrieben. Solange ein Entwicklungsprojekt nicht abgeschlossen ist, erfolgt mindestens einmal jährlich eine Überprüfung der Werthaltigkeit der aufgelaufenen aktivierten Beträge. Entwicklungsaufwendungen, welche die Kriterien von IAS 38 nicht erfüllen sowie sämtliche Forschungsaufwendungen werden sofort ergebniswirksam erfasst. Das betraf im Geschäftsjahr 2012 Kosten in Höhe von T€ 424 (Vorjahr T€ 323).

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Entgeltlich - und nicht im Zusammenhang mit Beteiligungserwerben - erworbene Patente, Lizenzen und Warenzeichen sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte werden zu ihren historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst.

Immaterielle Vermögenswerte, deren Nutzungsdauern ermittelt werden können, werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 8 Jahre.

2.4 Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen sowie darüber hinausgehenden Wertminderungen bewertet.

Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten

Grundstücke werden grundsätzlich nicht abgeschrieben.

Für Gebäude gilt eine Abschreibungsdauer von in der Regel 50 Jahren.

Technische Anlagen und Maschinen

Die Nutzungsdauern zur Berechnung der planmäßigen Abschreibung der Anschaffungskosten dieser Anlagen betragen überwiegend drei bis zehn Jahre.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden nach Maßgabe der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung eines Restbuchwertes ausschließlich linear und zeitanteilig abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibungsdauer der Anschaffungskosten der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt überwiegend 2 bis 10 Jahre.

Als Finanzierungsleasing eingestufte gemietete Sachanlagen werden in Höhe des beizulegenden Zeitwertes beziehungsweise des niedrigeren Barwertes der Leasingraten aktiviert und über die Nutzungsdauer oder kürzere Vertragsdauer abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2012 bestanden folgende Leasingverträge, die als Finanzierungsleasing einzustufen sind (sale and lease back):

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Buchwert
Anlagekategorie Anschaffungskosten

T€
31.12.2012

T€
31.12.2011

T€
Vertragslaufzeit Zinssatz
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 55 27 46 Juli 2011 - Dez. 2014 5,3 %
Technische Anlagen/Maschinen 216 154 216 Dez. 2011 - Juni 2015 7,1 %

2.5 Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen

Wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Buchwerte von immateriellen Vermögenswerten oder Sachanlagen wertgemindert sein könnten, ist nach IAS 36 ein Wertminderungstest durchzuführen. Im Geschäftsjahr 2012 lagen solche Anhaltspunkte nicht vor.

2.6 Latente Steueransprüche

Aktive und passive latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen und für steuerliche Verlustvorträge abgegrenzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt zu dem am Bilanzstichtag für Veranlagungszeiträume ab 2013 gültigen bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Anwendung kommenden Steuersatz, im Inland in Höhe von 32,975 % (Vorjahr: 32,975 %).

Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem zu versteuerndes Einkommen für die Nutzung der abzugsfähigen temporären Differenzen wahrscheinlich zur Verfügung stehen wird.

Veränderungen der latenten Steuern in der Bilanz führen grundsätzlich zu latentem Steueraufwand bzw. -ertrag. Soweit die Veränderung latenter Steuern aus Sachverhalten resultiert, die direkt im Eigenkapital erfasst wurden, wird auch die Veränderung der latenten Steuern direkt im Eigenkapital berücksichtigt.

Für die Bildung von Steuerrückstellungen und latenten Steuerabgrenzungsposten müssen Schätzungen vorgenommen werden. Daneben sind Schätzungen vorzunehmen, um bestimmen zu können, ob aktive latente Steuern anzusetzen sind oder eine Wertberichtigung notwendig ist.

Es bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Auslegung komplexer Steuervorschriften sowie der Höhe und des Zeitpunkts künftiger zu versteuernder Einkünfte. Unterschiede zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und unseren Annahmen oder künftige Änderungen dieser Annahmen können Änderungen des Steuerergebnisses in künftigen Geschäftsjahren bedeuten.

2.7 Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und Schulden

Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und Schulden waren in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 nicht vorhanden.

2.8 Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren Wert der Anschaffungskosten aus realisierbarem Nettoveräußerungspreis abzüglich noch anfallender Kosten. Die Anschaffungskosten werden auf der Basis der gewogenen durchschnittlichen Beschaffungspreise ermittelt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden - soweit keine auftragsbezogene Fertigung vorliegt und in diesem Fall die "Percentage-of-Completion"-Methode angewendet wird - zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Fertigungslöhne einbezogen sind. Liegt der realisierte Nettoveräußerungspreis abzüglich noch anfallender Kosten unter den Herstellungskosten, kommt dieser Wert zum Ansatz.

Die Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und Auftragsverlusten ergeben, werden durch zusätzliche Abwertungen berücksichtigt.

Fremdkapitalkosten waren nicht zu aktivieren.

Forderungen und Umsätze aus Fertigungsaufträgen werden entsprechend des Fertigstellungsgrads erfasst ("Percentage-of-Completion-Method"). Der Fertigstellungsgrad wird nach der "Cost to Cost Method" ermittelt, der sich aus dem Verhältnis der angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt geschätzten Auftragskosten ergibt. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten zuzüglich des anteiligen Gewinns entsprechend dem erreichten Fertigstellungsgrad. Verluste aus Fertigungsaufträgen werden unabhängig vom erreichten Fertigungsgrad sofort in voller Höhe in dem Geschäftsjahr erfasst, in dem die Verluste erkennbar werden. Sofern die angefallenen Auftragskosten sowie die erfassten Gewinne und Verluste die Teilabrechnung übersteigen, wird der Überschuss als Vermögenswert aktiviert. Der Ausweis erfolgt in dem Posten "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen". Bis zur Höhe des aktivischen Ansatzes werden die Anzahlungen auf Fertigungsaufträge verrechnet, im Übrigen separat passivisch ausgewiesen.

Sofern das Auftragsergebnis nicht zuverlässig geschätzt werden kann, werden Umsätze lediglich in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst ("Zero-Profit Method"). Eine Gewinnrealisierung erfolgt erst, wenn das Auftragsergebnis zuverlässig geschätzt werden kann.

2.9 Originäre finanzielle Vermögenswerte

Die originären finanziellen Vermögenswerte gliedern sich in folgende Kategorien:

(1) Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte ("at fair value through profit or loss")

(2) Kredite und Forderungen ("loans and receivables")

(3) Bis zur Endfälligkeit gehaltene finanzielle Vermögenswerte ("held to maturity")

(4) Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte ("available for sale")

Bei erstmaliger Erfassung werden die originären Finanzinstrumente mit ihrem beizulegenden Zeitwert (soweit nicht zur Kategorie (1) gehörig zuzüglich etwaiger Transaktionskosten) angesetzt. Bei der Erstbewertung entspricht der beizulegende Zeitwert grundsätzlich dem Transaktionspreis, d.h. der hingegebenen oder der empfangenen Gegenleistungen.

Nach dem erstmaligen Ansatz werden die originären Finanzinstrumente je nach der Kategorie, zu der sie gehören, entweder mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Kredite und Forderungen

Kredite und Forderungen ("loans and receivables"), die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten, abzüglich der Wertminderungen, bilanziert. Bei der Alexanderwerk AG sind in dieser Kategorie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie verzinsliche Forderungen kategorisiert. Der Erstansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, die Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode. Die Anschaffungskosten entsprechen grundsätzlich dem Nominalbetrag. Soweit Vermögenswerte dieser Kategorie nicht marktgerecht verzinst werden, wurden diese mit dem Barwert erfasst. Wertminderungen ("impairments") werden vorgenommen, wenn objektive Anhaltspunkte für eine nicht vertragsgemäße Erfüllung vorliegen. Die Höhe der Wertminderungen bemisst sich aus der Differenz zwischen Buchwert und dem unter Verwendung des Effektivzinssatzes ermittelten Barwert der zukünftigen Cashflows.

Kredite und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit fixen bzw. bestimmbaren Zahlungen, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind. Sie entstehen, wenn der Alexanderwerk-Konzern einem Schuldner Geld, Güter oder Dienstleistungen bereitstellt. Sie zählen zu den kurzfristigen Vermögenswerten mit Ausnahme solcher, die erst zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag fällig werden. Letztere werden als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen. Diese Kategorie umfasst verzinsliche Forderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, geleistete Anzahlungen sowie Zahlungsmittel und -äquivalente. Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden erstmals zum beizulegenden Zeitwert und anschließend zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Zahlungsmittel und -äquivalente sind Kassenbestände sowie sofort verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten und in der Hauptkasse.

Unverzinsliche originäre Vermögenswerte mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Hierbei wird ein marktüblicher Zinssatz angewendet. Zweifelhafte Forderungen werden mit dem Betrag angesetzt, der aufgrund historischer Ausfallquoten für realisierbar gehalten wird.

Sobald bekannt wird, dass eine bestimmte Forderung oder sonstiger Vermögenswert mit Risiken behaftet ist, welche über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehen (z. B. mangelnde Bonität des Schuldners, Uneinigkeit über Bestehen oder Höhe der Forderung, mangelnde Durchsetzbarkeit der Forderung aus rechtlichen Gründen usw.), wird die Forderung bzw. der sonstige Vermögenswert geprüft und - wenn die Umstände darauf schließen lassen, dass die Forderung bzw. der sonstige Vermögenswert uneinbringlich ist - abgeschrieben.

Anderweitige originäre finanzielle Vermögenswerte existieren im Alexanderwerk-Konzern nicht.

2.10 Originäre finanzielle Verbindlichkeiten

Die originären finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich im Alexanderwerk-Konzern aus Finanzschulden (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten), Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten zusammen.

Verbindlichkeiten werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, sofern der Alexanderwerk-Konzern nicht das unbedingte Recht hat, die Verbindlichkeit erst mindestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag zu begleichen.

Verbindlichkeiten werden i. d. R. bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert, nach Abzug von Transaktionskosten, angesetzt. In den Folgeperioden werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet; jede Differenz zwischen Auszahlungsbetrag (nach Transaktionskosten) und Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Verbindlichkeit unter Anwendung der Effektivzinsmethode in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

2.11 Bilanzierung von Derivaten

Derivative Finanzinstrumente wurden in der Vergangenheit im Alexanderwerk-Konzern ausschließlich für Sicherungszwecke im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit angesetzt. Im Geschäftsjahr 2012 wurden keine derivaten Finanzinstrumente eingesetzt.

2.12 Eigenkapital

Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien) werden als Eigenkapital klassifiziert.

Kosten, die direkt der Ausgabe von neuen Aktien oder Optionen zuzurechnen sind, werden im Eigenkapital, um Steuervorteile gemindert, von den Emissionserlösen abgesetzt.

Als Eigenkapital des Konzerns werden weiterhin Zuzahlungen der Aktionäre in das Gesellschaftsvermögen (Agio) sowie die durch den Konzern in früheren Geschäftsjahren erwirtschafteten Ergebnisse ausgewiesen. Ferner enthält das Eigenkapital Differenzen aus der Währungsumrechnung des Jahresabschlusses der amerikanischen Tochtergesellschaft.

Als Anteile fremder Gesellschafter werden der Anteil des Minderheitsgesellschafters an der AlexanderwerkService GmbH (49 %) sowie die Fremdanteile an der Alexanderwerk Produktions GmbH (75 %) ausgewiesen. Die Anteile fremder Gesellschafter sind beim Eigenkapital in Höhe von € 1.354.962 (Vorjahr: € 1.147.919) berücksichtigt.

Nach Verrechnung des Konzern-Jahresüberschusses von € 791.264 (Vorjahr: Konzern-Jahresfehlbetrag € 533.963) verbleibt zum 31. Dezember 2012 ein negatives Konzerneigenkapital in Höhe von € 421.089 (Vorjahr: € -1.212.472).

Da (auch) die Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist, haben Vorstand und Aufsichtsrat einen Überschuldungsstatus erstellt. Demnach stehen dem buchmäßig negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven zum Ausgleich der bilanziellen Überschuldung gegenüber. Aus Vorstehendem sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre verbleibenden Tochtergesellschaften ergibt sich eine positive Fortführungsprognose. Auf der Grundlage der mittelfristigen Ertrags- und Finanzplanung sowie ausgehend von einer bereits zum Stichtag deutlich verbesserten Liquiditätssituation gehen beide Gremien davon aus, die bilanzielle Überschuldung im Einzel- sowie Konzernabschluss mittelfristig überwinden zu können.

2.13 Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen

Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungsplänen ("defined benefit plans") werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method") gemäß IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) bewertet. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen ("defined benefit obligation") auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet und auf ihren Barwert abgezinst. Bei der Bewertung werden Annahmen über die zukünftige Entwicklung bestimmter Parameter, die sich auf die künftige Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Abweichungen zwischen den getroffenen Annahmen und den tatsächlich eingetretenen Entwicklungen oder Änderungen von versicherungsmathematischen Annahmen können zu versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten führen. Die Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste erfolgt nach der 10 %-Korridor-Regel.

Diese erfasst versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nur insoweit erfolgswirksam, als sie den höheren der beiden folgenden Beträge übersteigen: (1)10 % des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung und (2) 10 % des Zeitwerts eines Planvermögens. Die Verteilung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten außerhalb des 10 %-Korridors erfolgt über die erwartete Restdienstzeit der begünstigten Mitarbeiter.

Für Zwecke der Bewertung der Pensionsverpflichtungen werden jährlich zum Bilanzstichtag versicherungsmathematische Gutachten erstellt.

Im Rahmen der beitragsorientierten Altersversorgungspläne (z.B. Direktversicherungen) werden die einzahlungspflichtigen Beiträge unmittelbar als Aufwand verrechnet. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden dafür nicht gebildet, da die Alexanderwerk AG in diesen Fällen neben der Verpflichtung zur Prämienzahlung keiner zusätzlichen Verpflichtung unterliegt.

Übrige Rückstellungen

Übrige Rückstellungen werden gebildet, sofern rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und wahrscheinlich zu einem Mittelabfluss führen werden. Darüber hinaus muss die Schätzung der Höhe der Verpflichtung verlässlich möglich sein. Für zukünftige operative Verluste werden keine Rückstellungen gebildet.

Wenn eine Anzahl gleichartiger Verpflichtungen besteht, wird die Wahrscheinlichkeit eines Nutzenabflusses auf Basis der Gruppe dieser Verpflichtungen als Ganzes ermittelt.

Die Rückstellungen werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag berechneten Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zu erwartender Kostensteigerungen angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst.

2.14 Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Existenz erst durch das Eintreten eines oder mehrerer ungewisser zukünftiger Ereignisse bestätigt wird, die jedoch außerhalb des Einflussbereiches des Alexanderwerk-Konzerns liegen. Ferner können gegenwärtige Verpflichtungen dann Eventualverbindlichkeiten darstellen, wenn die Wahrscheinlichkeit des Abflusses von Ressourcen nicht hinreichend wahrscheinlich für die Bildung einer Rückstellung ist und/oder die Höhe der Verpflichtung nicht ausreichend zuverlässig geschätzt werden kann.

2.15 Finanzrisikomanagement

Die Alexanderwerk AG ist als international tätiger Konzern verschiedensten finanziellen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören insbesondere

das Kredit- und Ausfallrisiko,
das Liquiditätsrisiko und
das Marktrisiko (beinhaltet: Wechselkursrisiko, Zinsrisiko und Marktpreisrisiko).

Wesentliche Risikokonzentrationen bestanden im Geschäftsjahr in keinem dieser Bereiche. Das übergreifende Finanzrisikomanagement des Konzerns ist auf die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen an den Finanzmärkten fokussiert und zielt darauf ab, potenziell negative Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns zu minimieren. Das Risikomanagement erfolgt bei der Alexanderwerk AG und bei den einzelnen operativen Einheiten des Konzerns, wobei die durch den Vorstand festgelegten Richtlinien und Grundsätze berücksichtigt werden. Dabei werden finanzielle Risiken bereits in enger Zusammenarbeit mit der Konzernfinanzabteilung identifiziert, bewertet und gesichert. Der Aufbau eines zentralen und konzernweiten Risikomanagements innerhalb der Konzernfinanzabteilung wird weiter optimiert. In diesem Zusammenhang werden für die konzernweite Risikopolitik entsprechende Richtlinien, die sich an den gesetzlichen Vorgaben orientieren, fortlaufend ausgearbeitet und verbessert.

Kredit- und Ausfallrisiko

Das Kredit- und Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher auch maximal in Höhe der Ansprüche aus dem positiven beizulegenden Zeitwert ("Fair Value") gegenüber dem jeweiligen Partner. Zur Minimierung dieses Risikos werden Geschäfte lediglich mit kreditwürdigen Vertragspartnern abgeschlossen, deren Bonität z.B. durch Kreditauskünfte bzw. anhand von historischen Daten der bisherigen Geschäftsbeziehung geprüft wird. Dem Ausfallrisiko wird darüber hinaus durch weitere Sicherungsmaßnahmen begegnet, wie z.B. Bürgschaften. Zudem existieren Handlungsvorschriften, die sicherstellen, dass Verkäufe an Kunden nur getätigt werden, wenn der Kunde in der Vergangenheit ein angemessenes Zahlungsverhalten aufgewiesen hat.

Dem verbleibenden Risiko aus originären Finanzinstrumenten wird durch Wertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen. Wertberichtigungen sind unmittelbar von den entsprechenden Bilanzpositionen abgesetzt. Zum Bilanzstichtag waren 13,6 % der Kredite und Forderungen (Vorjahr: 6,3 %) im Wert gemindert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen zum überwiegenden Teil die Alexanderwerk GmbH sowie die Alexanderwerk Inc. (USA). Der Alexanderwerk-Konzern erstellt für seine überwiegend langjährigen Kunden selbst kein standardisiertes Bonitätsrating.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit in ausreichender Höhe Finanzmittel für die Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebes beschaffen zu können.

Ein wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos ist eine exakte Finanzplanung, welche auf Wochen-, Monats- und Jahresebene basiert. Die geringe Liquiditätsdecke und die Eigenschaft des Maschinenbaus, dass Aufträge vom Alexanderwerk-Konzern vorfinanziert werden müssen, tragen dazu bei, dass der Alexanderwerk-Konzern einen erhöhten Liquiditätsbedarf hat.

Zur Verbesserung der Liquidität wurden in 2011 Anlagegegenstände veräußert und zurückgeleast (Finance Lease, vgl. 2.4).

Die Fälligkeiten der undiskontierten Zahlungsströme der wesentlichen finanziellen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

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Kurzfristige Finanzschulden Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Langfristige Finanzschulden
Buchwert 2.000.444 3.689.607 2.680.735 895.661
Cash Flows 2013
Zinsen 0 0 0 83.905
Tilgung 2.000.444 3.689.607 2.680.735 0
Cash Flows 2014
Zinsen 0 0 0 49.927
Tilgung 0 0 0 498.531
Cash Flows 2015
Zinsen 0 0 0 14.539
Tilgung 0 0 0 379.748
Cash Flows 2016
Zinsen 0 0 0 1.498
Tilgung 0 0 0 17.382

In 2011 wurde das zuvor zum 15. September 2011 endfällige Darlehen der Landesbank Baden-Württemberg in Höhe von T€ 2.050 in ein Tilgungsdarlehen mit Laufzeit bis zum 15. September 2015 umgewandelt. Die in 2013 fälligen Tilgungsleistung sind als kurzfristige Finanzverbindlichkeiten erfasst, der nach dem 31. Dezember 2013 fällige Restbetrag aus dem Darlehen wird in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen und in der Cashflowplanung für die Folgejahre entsprechend berücksichtigt.

Der Vorstand geht aufgrund der Ergebnis- und Finanzplanung und der Auftragslage davon aus, dass die Alexanderwerk-Gruppe ihren finanziellen Verpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb in dem oben genannten Zeitraum nachkommen kann.

Marktrisiko

Unter Marktrisiko versteht man das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflow eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktpreise schwankt. Unter Marktrisiko werden das Wechselkursrisiko, das Zinsrisiko sowie sonstige Preisrisiken subsumiert.

Wechselkursrisiken können aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen als auch der operativen Geschäftstätigkeit entstehen und basieren auf Wechselkursänderungen verschiedener Fremdwährungen. Zur Begrenzung des daraus entstehenden Risikos können im Bedarfsfall beispielsweise Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen oder Swaps (Zins- und/oder Währungsswaps) eingesetzt werden.

Wechselkursrisiken können sich bei der US-Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. ergeben. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und dem US-Dollar werden derzeit im Alexanderwerk-Konzern nicht vorgenommen. Der Alexanderwerk-Konzern ist auch in den übrigen Bereichen aufgrund von Fakturierungen gegenüber ausländischen Kunden in US-Dollar dem Wechselkursrisiko gegenüber dem US-Dollar ausgesetzt. Die Sensitivitätsanalyse des Konzerns untersucht die Auswirkungen eines 10%-igen Anstiegs/Falls des Euro gegenüber dem US-Dollar und beinhaltet lediglich ausstehende, auf fremde Währung lautende monetäre Positionen. Bei Nominalwerten von T€ -684 (Vorjahr: T€ 13) ergäbe sich ein Effekt vor Steuern auf das Jahresergebnis bzw. das Eigenkapital des Konzerns von T€ -68 (Vorjahr: T€ 1).

Das Zinsrisiko resultiert aus Änderungen der Marktzinssätze, insbesondere bei mittel- und langfristig variabel verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7.

Durch das variabel verzinsliche Darlehen der Landesbank Baden-Württemberg/Rheinland Pfalz Bank unterliegt die Alexanderwerk AG einem Zinsänderungsrisiko.

Die Sensitivitätsanalyse für Zinsrisiken stellt den Effekt des risikovariablen Marktzinssatzes auf das Eigenkapital sowie das Ergebnis dar. Wenn das Marktzinsniveau im Geschäftsjahr 2012 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, wären das Eigenkapital und das Ergebnis um T€ 25 (Vorjahr T€ 28) niedriger (höher) gewesen.

Im Rahmen der sonstigen Preisrisiken verlangt die Regelung des IFRS 7 insbesondere eine Darstellung der Auswirkung von hypothetischen Änderungen von Risikovariablen auf den Preis von Finanzinstrumenten. Dabei kommen neben den Risiken aus der Rohstoffbeschaffung insbesondere Börsenkurse oder Indizes als Risikovariablen in Betracht. Um wesentliche Risiken aus der Rohstoffbeschaffung auszuschließen, werden bei den betroffenen operativen Einheiten Rahmenverträge mit einer Laufzeit von zumeist einem Jahr mit den Lieferanten abgeschlossen, um so größere Risiken auszuschließen. Wenn die relevanten Rohstoffpreise im Berichtsjahr 2012 um 10 % höher (niedriger) gewesen wären, dann wären das Eigenkapital und das Ergebnis des Alexanderwerk-Konzerns um T€ 241 (Vorjahr T€ 280) niedriger (höher) gewesen.

3. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

3.1 Umsatzerlöse

Die Aufteilung der Konzernumsätze nach Absatzgebieten ist den nachfolgenden Tabellen zu entnehmen. Umsätze werden fast ausschließlich aus dem Verkauf von Gütern und zugehörigen Dienstleistungen erzielt.

Umsatz nach Absatzgebieten

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in Euro 2012 2011
Umsatzerlöse Inland Industrie 1.759.389 1.766.512
Umsatzerlöse Ausland Industrie 17.580.782 14.088.925
Gesamt 19.340.171 15.855.437

In den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2012 ist ein Betrag von € 713.641 (Vorjahr € 553.880) enthalten gemäß dem Fortschritt in Fertigung befindlicher Aufträge (percentage of completion). Die Anwendung der POC-Methode führte zu einer Gewinnrealisierung von € 269.461 (Vorjahr € 88.936).

3.2 Veränderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen

Die ausgewiesenen Bestandsveränderungen betreffen nicht kundenspezifische Projekte.

3.3 Sonstige betriebliche Erträge

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in Euro 2012 2011
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (exklusive Finanzanlagen) 208.539 228
Erträge aus Nebengeschäften 238.918 209.427
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 66.495 5.000
Erträge aus Währungsdifferenzen 60.142 13.878
Periodenfremde Erträge 10.357 60.764
Übrige sonstige betriebliche Erträge 91.733 35.055
Gesamt 676.184 324.352

Im Alexanderwerk-Konzern werden sämtliche Erlöse im Zusammenhang mit nicht unmittelbar dem Kerngeschäft zuzurechnenden Leistungen (z. B. aus Vermietung und Verpachtung sowie aus dem Verkauf von Vorführmaschinen) in den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" ausgewiesen.

3.4 Materialaufwand

In den Materialaufwendungen sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren und Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten.

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in Euro 2012 2011
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bez. Waren 5.344.279 4.281.622
Aufwendungen für bezogene Leistungen 599.546 887.928
Gesamt 5.943.825 5.169.550

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren enthalten Aufwendungen für Fertigungsaufträge entsprechend dem Leistungsfortschritt (percentage of completion) in Höhe von € 444.181 (Vorjahr: € 464.944).

3.5 Personalaufwand

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in Euro 2012 2011
Löhne und Gehälter 5.901.842 5.246.172
Sozialabgaben 1.097.582 945.618
Altersversorgung 215.636 15.723
Gesamt 7.215.060 6.207.513

In den Sozialabgaben sind Beitragsanteile zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von € 471.891(Vorjahr: € 381.809) enthalten ("beitragsorientierter Plan").

Durchschnittlich Beschäftigte

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2012 2011
Alexanderwerk AG
Angestellte 7 9
Gewerblich 0 0
Auszubildende 0 0
Zwischensumme 7 9
AlexanderwerkService GmbH
Angestellte 9 8
Zwischensumme 9 8
Alexanderwerk Inc.
Angestellte 5 4
Zwischensumme 5 4
Alexanderwerk GmbH
Angestellte 60 52
Gewerblich 0 0
Auszubildende 5 4
Zwischensumme 65 56
Alexanderwerk Produktions GmbH
Angestellte 5 6
Gewerblich 25 25
Auszubildende 3 0
Zwischensumme 33 31
Gesamt 119 108

3.6 Abschreibungen

In dieser Position werden Abschreibungen, die die planmäßige Verteilung der Anschaffungskosten auf die wirtschaftliche Nutzungsdauer darstellen, ausgewiesen.

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in Euro 2012 2011
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 309.899 317.257
Gesamt 309.899 317.257

3.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen

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in Euro 2012 2011
Sonderkosten des Vertriebs 938.565 1.030.454
Rechts- und Beratungskosten 1.027.039 743.879
Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen 724.668 660.908
Werbe- und Messekosten 317.357 172.156
Reise-, Bewirtungs- und Repräsentationsaufwendungen 346.634 324.805
Reparatur und Instandhaltung 350.567 421.454
Büro-, Post- und Telekommunikationsaufwendungen 99.394 71.154
KFZ-Kosten 132.695 94.360
Versicherungskosten und Beiträge 237.266 168.481
Verwaltungsaufwendungen 135.169 354.993
Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsausfälle 345.425 86.030
Übrige sonstige Aufwendungen 610.889 131.302
Gesamt 5.265.668 4.259.976

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Mindestleasingzahlungen im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 181) enthalten.

3.8 Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen

Das Zinsergebnis in 2012 beträgt € -381.767 (Vorjahr: € -363.113). Im Wesentlichen wird der Zinsaufwand durch Darlehen und die Inanspruchnahme der Kontokorrentrahmen verursacht. Im Finanzergebnis werden Finanzaufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 98 (Vorjahr: T€ 96) ausgewiesen.

3.9 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteueraufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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in Euro 2012 2011
Tatsächliche Ertragsteuern 284.106 194.728
davon periodenfremd 0 0
Latente Ertragsteuern 102.662 252.309
Gesamt 386.768 447.037

Die tatsächlichen Steuern entfallen ausschließlich auf die konsolidierten Tochtergesellschaften.

Die steuerliche Überleitungsrechnung zeigt die Entwicklung von den erwarteten zu den effektiven Ertragsteuern der Gewinn- und Verlustrechnung. Die effektiven Ertragsteuern schließen die tatsächlichen Ertragsteuern und die latenten Ertragsteuern ein. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 32,975 % und setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, dem darauf entfallenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % und der Gewerbesteuer von 17,15 % zusammen.

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in Euro 2012 2011
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 1.178.032 -86.926
Erwartete Steuer 388.456 -27.751
Abweichende lokale Bemessungsgrundlage -143.534 223.410
Abweichende Besteuerung der ausländischen Tochtergesellschaft 28.570 -969
Wertänderung der latenten Steuern 102.662 252.309
Aperiodische Effekte 0 0
Sonstige 10.614 38
effektiver Steueraufwand 386.768 447.037
effektiver Steuersatz (in %) 32,83% -514,27%

3.10 Ergebnis je Aktie

Nach IAS 33 "Earnings per share" ergibt sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie durch Division des Konzernergebnisses durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der in Umlauf befindlichen Stammaktien wie folgt:

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in Euro 2012 2011
Konzernergebnis nach Steuern (Anteil der Aktionäre der Alexanderwerk AG) 584.220 -1.096.199
Ergebnis des fortgeführten Bereichs (Anteil der Aktionäre der Alexanderwerk AG) 584.220 -1.096.199
Durchschnittliche gewichtete Anzahl an Aktien (Stück) 1.800.000 1.800.000
Ergebnis je Aktie des fortgeführten Bereichs 0,32 -0,61

Ein abweichendes verwässertes Ergebnis je Aktie ergibt sich für das Geschäftsjahr 2012 nicht.

4. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ

4.1 Immaterielle Vermögenswerte

Die fremdbezogenen Lizenzen, Software, ähnliche Rechte und Werte sowie die aktivierten Entwicklungskosten haben bestimmbare Nutzungsdauern. Die Abschreibungen darauf betrugen T€ 17 (Vorjahr: T€ 23). Weitere Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte wurden nicht vorgenommen.

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in Euro Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Entwicklungskosten Gesamt
Stand 01.01.2012 58.490 71.713 130.203
Zugänge 2.470 0 2.470
Wertminderungen 17.438 0 17.438
Abgänge 0 0 0
Stand 31.12.2012 43.522 71.713 115.235

Für weitergehende Informationen wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) verwiesen.

4.2 Sachanlagen

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in Euro Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Gesamt
Stand 01.01.2012 54.915 813.700 463.397 1.332.012
Währungsumrechnungsdifferenz -312 708 396
Zugänge 0 4.400 57.845 62.245
Wertminderungen 2.527 189.569 100.365 292.461
Abgänge 0 24.590 210.029 234.619
Umbuchungen aus Umlaufvermögen 0 222.015 5.542 227.557
Stand 31.12.2012 52.076 825.956 217.098 1.095.130

Die Umbuchungen betreffen i.W. Maschinen aus dem Technikum der Alexanderwerk GmbH, die vom Umlaufvermögen in das Anlagevermögen überführt wurden.

Im Sachanlagevermögen von T€ 1.095 (Vorjahr T€ 1.332) sind geleaste Technische Anlagen und Maschinen in Höhe von T€ 182 (Vorjahr: T€ 261) enthalten. Die betreffenden Vermögenswerte sind aufgrund der Gestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasingverträge als Finanzierungsleasing zu klassifizieren und somit dem Alexanderwerk-Konzern als wirtschaftlichem Eigentümer zuzurechnen.

Für weitergehende Informationen wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) verwiesen.

Für die von einer Bank zur Verfügung gestellten Kontokorrentkreditlinien sowie für die gewährten Darlehen bestehen Sicherungsübereignungen für Sachanlagen im Wert von T€ 194 (Vorjahr: T€ 159).

4.3 Aktive latente Steuern, passive latente Steuern und Rückstellungen für laufende Ertragsteuern

Zum Bilanzstichtag verfügt die Alexanderwerk AG - entsprechende Veranlagung vorausgesetzt - über nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge zur Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 8.961 und Gewerbesteuer in Höhe von T€ 8.072. Eine Aktivierung latenter Steuern wurde in dem Umfang vorgenommen, in dem für die einzelne Gesellschaft hinreichend wahrscheinlich ist, dass zukünftige zu versteuernde Ergebnisse zur Verfügung stehen werden, gegen die die noch nicht genutzten steuerlichen Verluste verrechnet werden können.

Die Alexanderwerk Inc. verfügt zum Stichtag über keine Verlustvorträge zur US-amerikanischen Körperschaftsteuer mehr (Vorjahr: T€ 2).

Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven und passiven latenten Steuern betreffen temporäre Differenzen aus folgenden Sachverhalten:

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31.12.2012 31.12.2011
Latente Steuern Latente Steuern
--- --- --- --- ---
in Euro Aktiv Passiv Aktiv Passiv
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 23.647 23.647
Pensionen 455.998 389.833
Leasing 13.197 196
"Percentage-of-Completion"-Methode 88.855 27.253
Sachanlagevermögen 11.929 69.491
Verlustvorträge 604.311 882.356
Konsolidierung und sonstige Posten 136.883 408.889 36.627 408.890
Gesamt 1.210.389 533.320 1.309.012 529.281

Die latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen (€ 677.069, Vergleichswert Vorjahr: € 779.731).

4.4 Vorräte

Die Vorräte des Konzerns setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

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in Euro 31.12.2012 31.12.2011
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 75.889 139.385
Unfertige Erzeugnisse 1.079.609 1.007.251
Fertige Erzeugnisse 1.191.954 901.571
Geleistete Anzahlungen 65.830 17.026
Gesamt 2.413.282 2.065.233

Die Wertminderungen auf Vorräte entwickelten sich zum Stichtag wie folgt:

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in Euro 31.12.2012 31.12.2011
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 32.114 45.952
Unfertige Erzeugnisse 351.690 341.742
Fertige Erzeugnisse 448.079 542.604
Gesamt 831.883 930.298

Für die von den Banken zur Verfügung gestellten Kontokorrentkreditlinien sowie für die gewährten Darlehen bestehen Sicherungsübereignungen für Vorratsvermögen in Höhe von T€ 1.679.

4.5 Forderungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

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in Euro 31.12.2012 31.12.2011
Forderungen aus Lieferungen + Leistungen 4.734.988 4.398.391
abzüglich erhaltene Anzahlungen(POC-Methode) 421.690 245.000
abzüglich Wertberichtigungen 519.925 245.950
Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.793.373 3.907.441
Geleistete Anzahlungen 0 0
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1.776.839 1.672.068
Gesamt 5.570.212 5.579.509

In den Forderungen ist ein Betrag von € 913.064 (Vorjahr € 553.880) enthalten zwecks Erfassung der anteiligen Erlöse bei unfertigen Maschinen (percentage of completion). Abzusetzen sind hiervon die erhaltenen Anzahlungen von € 421.690 (Vorjahr € 245.000).

Im Geschäftsjahr 2012 wurden Wertminderungsaufwendungen in Höhe von T€ 519 (Vorjahr: T€ 199) erfasst. In den Wertberichtigungen sind pauschalierte Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 61 (Vorjahr: T€ 42) enthalten.

Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Minderheitsgesellschafter (T€ 802), gegen Finanzbehörden und Kautionen. Entsprechend gibt es keine Hinweise für mögliche Zahlungsausfälle.

Die nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen zum Abschlussstichtag folgende Fälligkeitsstruktur auf:

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in Euro 31.12.2012 31.12.2011
nicht fällig 2.518.271 3.161.155
überfällig bis 30 Tage 1.222.210 642.888
überfällig zwischen 31 und 90 Tage 365.436 270.273
überfällig zwischen 91 und 180 Tage 64.569 14.655
überfällig zwischen 181 und 360 Tage 7.770 0
überfällig mehr als 360 Tage 19.809 0
wertberichtigte Forderungen 536.923 309.420
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.734.988 4.398.391

Die im Wert geminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in den folgenden Zeitbändern überfällig:

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in Euro 31.12.2012 31.12.2011
überfällig zwischen 31 und 90 Tage 0 0
überfällig zwischen 91 und 180 Tage 172.000 0
überfällig zwischen 181 und 360 Tage 142.625 80.840
überfällig mehr als 360 Tage 222.298 228.580
Wertgeminderte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 536.923 309.420

Die weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen keine Anzeichen auf, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.

4.6 Eigenkapital

Zur Entwicklung des Eigenkapitals des Alexanderwerk-Konzerns wird auf die Entwicklung des Konzerneigenkapitals, die Bestandteil dieses Konzernabschlusses ist, verwiesen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag € 4.680.000 (Vorjahr: € 4.680.000). Zum 31. Dezember 2012 hat die Alexanderwerk AG 1.800.000 (Vorjahr: 1.800.000) Stückaktien ausgegeben. Der rechnerische Nennwert der Aktien beträgt zum Stichtag € 2,60 (Vorjahr: € 2,60).

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand wurde in der Hauptversammlung vom 21. September 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 01. Juni 2012 einmalig oder mehrmalig das Kapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt € 2.340.000 bzw. durch Ausgabe von bis zu 900.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Hiervon wurde kein Gebrauch gemacht.

WpHG-Mitteilungen nach nationalem Recht

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 ergab sich die folgende Aktionärsstruktur:

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Cantina - lecker essen und trinken GmbH (Manfred Teichelkamp/Vorstand) 17,18 %
independent capital AG 7,83 %
Thomas Mariotti 6,11 %
Franz-Bernd Daum (Aufsichtsratsvorsitzender) 5,11 %
Martin Dietze 4,66%
Süddeutsche Aktienbank 3,39 %
Andreas Appelhagen 3,03 %
Streubesitz 52,69 %
Gesamt 100,00 %

Das deutsche Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet Investoren, deren Stimmrechtsanteil an börsennotierten Gesellschaften bestimmte Schwellenwerte erreicht, zu einer Mitteilung an die Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2012 sowie im Zeitraum bis zur Abschlussfertigstellung im Februar 2014 sind der Alexanderwerk AG die folgenden Mitteilungen bekanntgemacht worden:

Remscheid, 30.01.2012 Korrektur einer Veröffentlichung gem. §26 Abs. 1 WpHG / Veröffentlichung vom 22.11.2011

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 korrigierend mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 13.01.2009 die Schwelle von 3%, 5% und 10% überschritten hat und an diesem Tag 10,36 % (das entspricht 186.566 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 27.04.2010 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 9,96 % (das entspricht 179.400 Stimmrechten) beträgt.

Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 18.06.2010 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Remscheid, 30.01.2012

Herr Andreas Appelhagen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 13.01.2012 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,03 % (das entspricht 54.400 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 24.04.2012

Die GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13.04.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 11.04.2012 die Schwellen von 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt.

Nach dem Abschlussstichtag sind noch folgende Mitteilungen eingegangen:

Remscheid, 23.01.2013

Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland, hat uns gemäß §21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 21.01.2013 mitgeteilt, dass er am 21.01.2013 182.069 Stück Aktien der Alexanderwerk AG, Kippdorfstrasse 6-24, 42857 Remscheid, Deutschland, ISIN: DE0005032007, WKN: 503200, erworben hat und dadurch die Schwellen von 10 % und 15 % der Stimmrechte überschritten hat. Zu diesem Tag beträgt der Stimmrechtsanteil 15,22 % (das entspricht 274.069 Stimmrechte).

Die Independent capital AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 21.01.2013 nach §21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18.01.2013 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.

Die Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 21.01.2013 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18.01.2013 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.

Remscheid 04.11.2013

Herr Martin Dietze, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.11.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23.10.2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tage 5,28 % (das entspricht 95.001 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 04.12.2013

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.12.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 28.11.2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,29 % (das entspricht 59.258 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 06.02.2014

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 05.02.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 31.01.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,39 % (das entspricht 96971 Stimmrechten) betragen hat.

Remscheid, 12.02.2014 Korrektur einer Veröffentlichung gem. §26 Abs. 1 WpHG /Veröffentlichung vom 04.12.2013

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.02.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 02.12.2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,29 % (das entspricht 59.258) Stimmrechten betragen hat. 1,27 % der Stimmrechte (das entspricht 22.858 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Korrektur einer Veröffentlichung gem. § 26 Abs. 1 WpHG / Veröffentlichung vom 06.02.2014

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.02.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 31.01.2014 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,39 % (das entspricht 96.971) Stimmrechten betragen hat. 3,37 % der Stimmrechte (das entspricht 60.571 Stimmrechten) sind Herrn Dr. Schmitt von der Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die Dr. Schmitt Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hammelburg, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.02.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 31.01.2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,37 % (das entspricht 60.571 Stimmrechten) betragen hat.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält Aufgelder und Einlagen sowie sonstige Zuzahlungen von Gesellschaftern des Konzerns. Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Betrag in Höhe von € 395.749,80 aus (anteiligen) Zuzahlungen in das Kapital der AlexanderwerkService GmbH in die Konzernkapitalrücklage eingestellt. Dies entspricht 51 % der vereinbarten Zuzahlung in Höhe von € 775.980,00. Gezahlt wurde bislang ein Teilbetrag in Höhe von € 225.980,00.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten die in der Vergangenheit erwirtschafteten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie erfolgsneutrale Anpassungen.

Die Gewinnrücklagen des Konzerns erhöhten sich im Geschäftsjahr 2012 bedingt durch das positive Konzernergebnis in Höhe von T€ 584 (Vorjahr: - T€ 1.096) auf - T€ 7.262. Die erfolgsneutrale Erfassung von Währungsumrechnungsdifferenzen führte zu einer Erhöhung der Gewinnrücklagen um € 119 (Vorjahr Verminderung € 3.229).

Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern

Die Anteile fremder Gesellschafter bei der AlexanderwerkService GmbH (49 %) und bei der AlexanderwerkProduktions GmbH (75 %) haben sich um die Gewinnanteile für das Jahr 2012 in Höhe von € 207.044 auf nunmehr € 1.354.962 erhöht.

4.7 Pensionsrückstellungen

Für die Mitarbeiter der Alexanderwerk AG existieren sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Altersversorgungspläne. Die Höhe der Leistungen richtet sich in der Regel nach der Anzahl der Dienstjahre und einem fixen Betrag pro Dienstjahr. Die Leistungszusagen werden durch Pensionsrückstellungen finanziert.

Beitragsorientierte Altersversorgungspläne ("Defined Contribution Plans")

Die deutschen Mitarbeiter erhalten Leistungen aus der gesetzlich festgesetzten Sozialversicherung, in welche die Beiträge als Teil des Einkommens eingezahlt werden. Daneben existieren Direktversicherungen bei der Alexanderwerk AG. Da nach Zahlung der Beiträge zur Altersversorgung an die öffentlichen und privaten Versicherungsträger für die Gesellschaft keine weitere Verpflichtung besteht, werden diese Pläne als beitragsorientierte Pläne behandelt. Laufende Beitragszahlungen werden als Aufwendungen für den betreffenden Zeitraum angesetzt. Die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung betrugen in 2012 € 471.890 (Vorjahr: € 381.809).

Leistungsorientierte Altersversorgungspläne ("Defined Benefit Plans")

In der folgenden Tabelle wird die Entwicklung aller gemäß IAS 19 ermittelten Anwartschaftsbarwerte für Versorgungsansprüche unter Berücksichtigung künftiger Rentensteigerungen (defined benefit obligation) dargestellt:

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in Euro 2012 2011
Barwert der Versorgungsansprüche am Anfang des Geschäftsjahres 1.996.950 2.050.060
Laufender Dienstzeitaufwand 6.327 4.140
Zinsaufwendungen 98.471 99.060
Rentenzahlungen -162.352 -165.044
-/+ Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 403.660 8.734
Barwert der Versorgungsansprüche am Ende des Geschäftsjahres 2.343.056 1.996.950

Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen und der Kosten zugrunde gelegten Annahmen sind in der folgenden Tabelle enthalten:

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2012 2011
Diskontierungssatz zum Jahresende 3,10% 5,14%
Langfristige Gehaltssteigerungsraten n.a. n.a.
Langfristiger Rententrend 1,50% 1,50%
Fluktuationsrate n.a. n.a.
Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen leiten sich aus dem Barwert der Versorgungsansprüche und unter Berücksichtigung der noch nicht amortisierten versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste wie folgt ab:

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in Euro 31.12.2012 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008
Barwert der nicht fondsfinanzierten Versorgungsansprüche 2.343.056 1.996.950 2.050.060 2.181.667 1.804.283
Barwert der fondsfinanzierten Versorgungsansprüche 0 0 0 0
abzüglich beizulegender Zeitwert der Planvermögen 0 0 0 0
Finanzierungsstatus 2.343.056 1.996.950 2.050.060 2.181.667 1.804.283
noch nicht berücksichtigte versicherungsmathematische Gewinne/(Verluste) 9.934 146.266 152.025 83.325 347.318
Gesamt 2.333.122 2.143.216 2.202.085 2.264.992 2.151.601

Die direkt vom Unternehmen zu leistenden Rentenzahlungen, die für das Jahr 2013 zu erwarten sind, betragen € 165.000 (Vorjahr: € 165.000). Würde der 10 %-Korridor-Ansatz gemäß IAS 19 zum Stichtag nicht berücksichtigt werden, würden die Rückstellungen für Pensionen um € 9.935 (Vorjahr: € 146.266) niedriger zu bilanzieren sein.

Der Gesamtaufwand der leistungsorientierten Versorgungsverpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:

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in Euro 31.12.2012 31.12.2011
Laufender Dienstzeitaufwand (Personalaufwand) 6.237 4.140
Zinsaufwendungen (Finanzergebnis) 98.471 99.060
Amortisation versicherungsmathematischer Gewinne(-) / Verluste (+) 4.693 -5.759
Gesamt 109.401 97.441

Die versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste werden im Personalaufwand erfasst.

4.8 Langfristige und kurzfristige Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

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31.12.2012 31.12.2011
in Euro Gesamt kurzfristig langfristig Gesamt kurzfristig langfristig
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzschulden 2.896.105 2.000.444 895.661 3.434.034 2.039.651 1.394.383
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 85.634 0 85.634 90.107 0 90.107
Vbk. aus Lieferungen und Leistungen 3.689.607 3.689.607 0 2.652.820 2.652.820 0
Übrige 2.680.735 2.680.735 0 2.461.080 2.461.080 0
Gesamt 9.352.081 8.370.786 981.295 8.638.041 7.153.551 1.484.490

Die Finanzschulden stellen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Alexanderwerk-Konzerns betragen zum Stichtag € 895.661 (Vorjahr: € 1.394.383).

Wesentlicher Teil der Finanzschulden ist ein Darlehen in Höhe von ursprünglich € 2.050.000, welches die Alexanderwerk AG im Geschäftsjahr 2006 bei der Landesbank Rheinland-Pfalz aufgenommen hat. Der Zinssatz beträgt EURIBOR plus eine Marge von 6,0 % p.a. bei einer monatlichen Tilgung von € 39.600,00 endend am 15. September 2015. Von dem Darlehensbetrag zum Stichtag wurden die vertragsmäßigen Tilgungen für 2013 in Höhe € 475.200 umgegliedert in den kurzfristigen Bereich. Das gleiche gilt für ein langfristiges Darlehen der Alexanderwerk Inc., bei dem die Tilgung 2013 in Höhe von € 22.539 den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zugerechnet wurde.

Die weiteren kurzfristigen Finanzschulden betreffen im Wesentlichen Kontokorrentverbindlichkeiten der Alexanderwerk GmbH gegenüber der Stadtsparkasse Remscheid in Höhe von T€ 298, AlexanderwerkService GmbH gegenüber der National-Bank AG in Höhe von T€ 704, der Alexanderwerk AG gegenüber der LBBW in Höhe von T€ 92 und der Alexanderwerk Produktions GmbH gegenüber der Sparkasse Remscheid in Höhe von T€ 256. Die Alexanderwerk Inc. hat einen Kontokorrentrahmen von T€ 152 (originär TUSD 200) in voller Höhe in Anspruch genommen.

Die Darlehen der AlexanderwerkService GmbH sind durch Bürgschaften von Organmitgliedern gesichert, Darlehen der Alexanderwerk GmbH bei der Stadtsparkasse Remscheid durch Verpfändung der Geschäftsanteile der AlexanderwerkService GmbH.

Bei der Alexanderwerk Inc. sind die Finanzverbindlichkeiten durch Vermögensgegenstände der Gesellschaft gesichert.

Darlehensvergabe und Besicherung erfolgten zu im Kreditgewerbe üblichen Konditionen.

Die kurzfristigen und langfristigen Finanzschulden des Konzerns wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zu folgenden effektiven durchschnittlichen Zinssätzen verzinst:

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In Prozent 2012 2011
Zinssätze kurzfristig 14,15 10,68
Zinssätze langfristig 6,91 7,42

Langfristige Verpflichtungen aus Altersteilzeit beliefen sich auf € 85.634 (Vorjahr: € 152.760).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus dem Waren- und Dienstleistungsverkehr mit den Lieferanten des Konzerns. Es bestehen verkehrsübliche Eigentumsvorbehalte.

Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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in Euro 31.12.2012 31.12.2011
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden 779.396 393.970
Ausstehende Eingangsrechnungen 970.102 621.944
Altersteilzeit 0 62.563
Tarifanpassung 0 56.226
Personalverpflichtungen 542.678 725.866
Aufsichtsratvergütung 23.500 25.000
Erfindervergütungen 15.002 19.310
Rechtsstreit ausgeschiedener Vorstand 0 92.401
Provisionen 81.354 166.074
Guthaben von Kunden 0 36.629
Sonstige Abgrenzungen 268.703 261.097
Gesamt 2.680.735 2.461.080

4.9 Übrige kurzfristige Rückstellungen

Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen. Die Beträge sind überwiegend innerhalb eines Jahres fällig.

Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt entwickelt:

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in Euro 31.12.2011 Inanspruchnahme Auflösung Zuführung 31.12.2012
Gewährleistungen und Garantien 210.600 0 28.800 91.400 273.200
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 159.426 53.629 20290 179.950 265.457
Prozesskosten 43.405 909 17.405 44.908 69.999
Aufbewahrungskosten 15.900 0 0 1.700 17.600
Übrige Rückstellungen 25.922 0 0 9.339 35.261
Gesamt 455.253 54.538 66.495 327.297 661.517

5. SONSTIGE ANGABEN

5.1 Kapitalmanagement

Vorrangiges Ziel des Kapitalmanagements der Alexanderwerk AG ist die Sicherstellung der Liquidität und der Kreditwürdigkeit des Konzerns. Das Konzern-Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2012 € -421.089 (Vorjahr:€ -1.212.472). Damit waren der Konzern und auch die Muttergesellschaft Alexanderwerk AG bilanziell überschuldet.

Vorstand und Aufsichtsrat haben einen Überschuldungsstatus erstellt. Demnach stehen dem negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven gegenüber. Aufgrund dessen sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre Tochtergesellschaften gehen beide Gremien davon aus, die Überschuldung mittelfristig beenden zu können. Vor diesem Hintergrund hat die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und die Gewinnung neuer Finanzierungsquellen weiterhin oberste Priorität im Rahmen der Sanierungsanstrengungen. Nach Abschluss der Restrukturierung wird mittelfristig wieder eine Eigenkapitalrendite mindestens in Höhe der für die Branche durchschnittlich üblichen Marktrendite von 8-10 % angestrebt. Die Alexanderwerk AG unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen.

5.2 Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen stehen dem Alexanderwerk-Konzern der Aufsichtsrat, Vorstand und das übrige Management nahe.

An nahe stehende Unternehmen und Personen sind neben der Aufsichtsratsvergütung folgende Vergütungen gezahlt worden:

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in Euro 2012 2011
Vergütungen für Leistungen durch Aufsichtsratsmitglieder bzw. diesen nahe stehende Unternehmen 202.582 165.715
Vergütung für Beratungsleistungen durch eine dem Vorstand nahestehende Beratungsgesellschaft 0 159.169
Gesamt 202.582 324.884

Die Verbindlichkeiten aus diesen Geschäftsbeziehungen betrugen zum Bilanzstichtag € 77.504 (Vorjahr: € 90.425).

Die Beratungsleistungen von Aufsichtsratsmitgliedern bzw. ihnen nahestehenden Gesellschaften betreffen steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen für Unternehmen im Konzern außerhalb der Aufsichtsratstätigkeit. Die Aufträge sind von der Aufsichtsratstätigkeit abgrenzbar und wurden vom Aufsichtsrat genehmigt.

Die Vergütung der Aufträge erfolgte zu marktüblichen Bedingungen und Zahlungskonditionen.

Zwei Organe haben die Finanzierung im Alexanderwerkkonzern durch persönliche Bürgschaften in Höhe von insgesamt T€ 1.608 (Vorjahr T€ 1.721) gesichert (Manfred Teichelkamp, ehemaliger Vorstand, T€ 692, und Franz-Bernd Daum, Aufsichtsratsvorsitzender, T€ 916).

Bei dem Minderheitsgesellschafter (vgl. Gliederungspunkt 4.5) handelt es sich um die dem ehemaligen Vorstand Manfred Teichelkamp zuzurechnende Cantina - lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg. Dieser gegenüber bestehen Forderungen in Höhe von T€ 802, davon eine unverzinsliche Forderung auf Einzahlung in die Kapitalrücklage aus Kapitalerhöhung in Höhe von T€ 550 sowie eine verzinsliche Forderung in Höhe von T€ 252 (inkl. aufgelaufener Zinsen).

Darüber hinaus hat der Alexanderwerk-Konzern keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen oder Personen unterhalten.

5.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden zum Stichtag und während des Geschäftsjahres nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen zu leistende Miet- und Leasingzahlungen aus Operating Leasing, die sich wie folgt zusammensetzen:

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in Tausend Euro 2012 2011
Fällig bis 1 Jahr 8 5
Fällig in 1 bis 5 Jahren 2.758 2.560
Fällig nach über 5 Jahren 0 0
Gesamt 2.766 2.565

Bei den Miet- und Leasingobjekten handelt es sich um das Gebäude des Betriebsstandortes in Remscheid, Maschinen, Kraftfahrzeuge und Büroausstattung.

Verpflichtungen aus Finance Lease haben die folgende Fälligkeitsstruktur:

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in Tausend Euro 2012 2011
Fällig bis 1 Jahr 91 91
Fällig in 1 bis 5 Jahren 153 244
Fällig nach über 5 Jahren 0
Gesamt 244 355

Zusätzlich bestehen Verpflichtungen aus Materialbestellungen in Höhe von T€ 920 (Vorjahr: T€ 1.170), die binnen eines Jahres fällig sind.

Rechtsstreitigkeiten

Für Risiken aus Rechtsstreitigkeiten sind beim Alexanderwerk-Konzern bilanzielle Vorsorgen getroffen worden, wenn es sich um ein Ereignis vor dem Bilanzstichtag handelt und von den gesetzlichen Vertretern die Wahrscheinlichkeit eines Abflusses von wirtschaftlichen Ressourcen auf über 50 % eingeschätzt wird.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag werden im Lagebericht ausführlich erläutert.

5.4 Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung des Alexanderwerk-Konzerns werden die Zahlungsströme eines Geschäftsjahres gemäß IAS 7 (Kapitalflussrechnung) dargestellt, um Informationen über die Bewegungen der Zahlungsmittel des Unternehmens zu liefern. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Geschäftstätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmittel.

Der Cashflow wird nach der indirekten Methode auf der Basis des Ergebnisses vor Ertragsteuern und Zinsen unter Berücksichtigung der Veränderungen der einzelnen Bilanzposten sowie zahlungsunwirksamer Aufwendungen und Erträge ermittelt. Veränderungen, die sich aus einer Änderung des Konsolidierungskreises ergeben sowie Effekte aus der Währungsumrechnung werden zusammengefasst als Korrekturposten in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt.

Für Informationen zu nicht zahlungswirksamen Investitionstätigkeiten (Finance Lease) vgl. Ausführungen unter Tz. 2.4.

Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag € 2.054.702 (Vorjahr: € 137.350) und entspricht den in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

5.5 Segmentberichterstattung

Die Alexanderwerk AG und ihre Tochtergesellschaften sind nach der Aufgabe des Bereichs Nahrungsmittelmaschinen ausschließlich im Bereich Industriemaschinen tätig. Die interne Steuerung erfolgt - der Größe und Komplexität der Unternehmensgruppe entsprechend - in einem einheitlichen Ansatz ggf. nach auftragsspezifischen Kriterien. Den Leitungs- und Kontrollorganen der Gruppe werden für Steuerungs- und Überwachungszwecke entweder aggregierte oder auftragsspezifisch aufbereitete Informationen zur Verfügung gestellt. Insoweit entfällt die Notwendigkeit einer separaten Segmentberichterstattung.

Der Alexanderwerk-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2012 im Bereich Industriemaschinen Umsätze mit Kunden in China in Höhe von T€ 1.396 (Vorjahr: T€ 2.933), in den USA T€ 8.370 (Vorjahr: T€ 2.528) und in Indien T€ 2.825 (Vorjahr: T€ 2.626). Die geographische Aufteilung der Umsätze erfolgt dabei nach dem Standort des Kunden. Wesentliche Abhängigkeiten von einzelnen Kunden bestehen nicht. Das Vermögen unserer amerikanischen Tochtergesellschaft betrug zum Stichtag T€ 4.778 (Vorjahr: T€ 1.051), die Schulden betrugen T€ 3.834 (Vorjahr: T€ 572).

5.6 Corporate Governance Kodex

Die jährlichen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurden im Dezember 2010 und jeweils im Dezember der Folgejahre abgegeben und auf der Internetseite der Muttergesellschaft (www.alexanderwerk.com) veröffentlicht.

5.7 Gesamtbezüge des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgt im Geschäftsjahr 2012 und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses durch die Vorstände:

Jürgen Kullmann, Köln (Kaufmann) bis 1.2.2012

Dipl.-Ök. Manfred Teichelkamp, Duisburg (Kaufmann), 28.11.2011 bis 14.10.2013

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Delbrück (Diplom-Ingenieur) ab 14.10.2013

Mit Wirkung zum 01.02.2012 hat Herr Jürgen Kullmann sein Amt als Vorstand niedergelegt, so dass Herr Manfred Teichelkamp ab diesem Zeitpunkt die Alleinverantwortung übernommen hat. Mit Wirkung zum 14.Oktober 2013 wurde Herr Manfred Teichelkamp abberufen und Herr Dipl.-Ing. Alfons Schmidt zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand bestellt.

Die Vergütung der Vorstände bestand im Geschäftsjahr 2012 aus einem Gehalt mit Nebenleistungen und einer variablen Tantieme.

Die Gesamtbezüge der beiden Vorstände betragen für das Geschäftsjahr 2012:

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Fixgehalt Nebenleistungen Tantieme Gesamt
Jürgen Kullmann* 17.000,00 4.258,95 16.250,00 37.508,95
Manfred Teichelkamp 150.000,00 16.946,34 0,00 166.946,34
167.000,00 21.205,29 16.250,00 204.455,29

* Vorstand bis 31.1.2012

Die Gesamtvergütung des Vorstands wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.

Für Pensionsverpflichtungen der ehemaligen Vorstände besteht eine Rückstellung von rd. € 732.000 (Vorjahr: rd. € 675.000). Der Personalaufwand für diesen Personenkreis betrug € 65.000 (Vorjahr: € 65.000).

Die Vergütung an den Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG betrug für das Geschäftsjahr 2012 € 31.500 (Vorjahr: € 37.000). Davon sind € 22.500 (Vorjahr: € 22.000) fix und € 9.000 (Vorjahr: € 15.000) sitzungsabhängig.

5.8 Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder

Am 31. Dezember 2012 bestanden keine Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder; ebenso wenig wurden zugunsten dieses Personenkreises Bürgschaften oder sonstige Gewährleistungen übernommen.

5.9 Honorar des Abschlussprüfers

Das auf das Geschäftsjahr 2012 entfallende Honorar des Abschlussprüfers Trusted Advice AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 164 und für sonstige Leistungen T€ 11.

5.10 Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Aktionärsvertreter

Dipl.-Kfm. Franz-Bernd Daum

(Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Remscheid/Köln

Aufsichtsratsmandate und Mandate in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG:

Fuhrländer Aktiengesellschaft, Liebenscheid (vom 19. August 2010 bis 15. März 2012).

Dipl.-Kfm. Klaus Möllerfriedrich (seit 14. Mai 2013)

(stellvertretener Vorsitzender)

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Düsseldorf

Aufsichtsratsmandate und Mandate in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG:

Aufsichtsratsvorsitzender

Gesco AG Wuppertal
Micro Venture GmbH & CO KG Düsseldorf bis 4.9.2012)
CORESTAG, Düsseldorf bis 21.8.2012)

Stellvertretender Vorsitzender
Top Agers AG. Langenfeld
GHL Gesellschaft für Logistikleistung im Handel AG, Graz /Österreich (bis 30.9.2013) Mitglied des Aufsichtsrates
Dr. Ing Thomas Schmidt AG, Köln
Artus Asset Management AG Vermögensverwaltung, Düsseldorf (ab 6.9.2013)

Margarete Skowasch (vom 09. Dezember 2011 bis 19. März 2013)

(stellvertretende Vorsitzende)

Rechtsanwältin, Düren

Arbeitnehmervertreter

Uwe Stacklies

Industriemechaniker, Remscheid

Vorstand

Jürgen Kullmann, Köln (bis 01. Februar 2012)

Manfred Teichelkamp, Duisburg (28. November 2011 bis 14.Oktober 2013)

Alfons Schmidt, Diplom-Ingenieur, Delbrück (ab 14. Oktober 2013)

Remscheid, den 28. Februar 2014

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Vorstand

Anlage zum Konzernanhang

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012

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Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2012

Währungs-

umrechnungs-

differenz

Veränderungen im Konsoli-

dierungskreis

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2012

--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 610.280,21 0,00 0,00 2.470,00 0,00 0,00 612.750,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 346.401,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 346.401,50
956.681,71 0,00 0,00 2.470,00 0,00 0,00 959.151,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 68.413,61 -447,33 0,00 0,00 0,00 0,00 67.966,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.473.078,89 0,00 0,00 4.400,00 89.560,80 425.608,90 3.813.526,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.446.300,39 -75,25 0,00 57.845,37 361.251,10 29.741,00 2.172.560,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.987.792,89 -522,58 0,00 62.245,37 450.811,90 455.349,90 6.054.053,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.944.474,60 -522,58 0,00 64.715,37 450.811,90 455.349,90 7.013.205,39

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Abschreibungen
01.01.2012

Währungs-

umrechnungs-

differenz

Veränderungen im Konsoli-

dierungskreis

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2012

--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 551.790,21 0,00 0,00 17.438,00 0,00 0,00 569.228,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 274.688,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 274.688,50
826.478,71 0,00 0,00 17.438,00 0,00 0,00 843.916,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 13.498,50 -134,91 0,00 2.526,90 0,00 0,00 15.890,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.659.378,83 0,00 0,00 189.568,86 64.970,39 203.593,71 2.987.571,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.982.903,12 -783,08 0,00 100.364,76 151.222,29 24.199,50 1.955.462,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.655.780,45 -917,99 0,00 292.460,52 216.192,68 227.793,21 4.958.923,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.482.259,16 -917,99 0,00 309.898,52 216.192,68 227.793,21 5.802.840,22

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Nettobuchwerte
31.12.2012

31.12.2011

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 43.522,00 58.490,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 71.713,00 71.713,00
115.235,00 130.203,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 52.075,79 54.915,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 825.955,98 813.700,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.098,40 463.397,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.095.130,17 1.332.012,44
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
1.210.365,17 1.462.215,44

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011

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Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2011

Währungs-

umrechnungs-

differenz

Veränderungen im Konsoli-

dierungskreis

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2011

--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 590.011,55 0,00 0,00 20.268,66 0,00 0,00 610.280,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 346.401,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 346.401,50
936.413,05 0,00 0,00 20.268,66 0,00 0,00 956.681,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 67.606,62 806,99 0,00 0,00 0,00 0,00 68.413,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.074.467,70 0,00 0,00 379.253,78 0,00 19.357,41 3.473.078,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.020.084,59 14.250,41 0,00 412.152,38 186,99 0,00 2.446.300,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.162.158,91 15.057,40 0,00 791.406,16 186,99 19.357,41 5.987.792,89
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.098.571,96 15.057,40 0,00 811.674,82 186,99 19.357,41 6.944.474,60

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Abschreibungen
01.01.2011

Währungs-

umrechnungs-

differenz

Veränderungen im Konsoli-

dierungskreis

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2011

--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 535.851,55 0,00 0,00 15.938,66 0,00 0,00 551.790,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 267.579,50 0,00 0,00 7.109,00 0,00 0,00 274.688,50
803.431,05 0,00 0,00 23.047,66 0,00 0,00 826.478,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 10.780,73 235,81 0,00 2.481,96 0,00 0,00 13.498,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.481.789,48 0,00 0,00 177.589,35 0,00 0,00 2.659.378,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.859.995,90 8.883,88 0,00 114.138,00 114,66 0,00 1.982.903,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.352.566,11 9.119,69 0,00 294.209,31 114,66 0,00 4.655.780,45
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.155.997,16 9.119,69 0,00 317.256,97 114,66 0,00 5.482.259,16

scroll

Nettobuchwerte
31.12.2011

31.12.2010

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 58.490,00 54.160,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 71.713,00 78.822,00
130.203,00 132.982,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 54.915,11 56.825,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 813.700,06 592.678,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 463.397,27 160.088,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.332.012,44 809.592,80
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
1.462.215,44 942.574,80

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Remscheid, den 28. Februar 2014

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Unter der Bedingung, dass der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 und der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 vom Aufsichtsrat jeweils in der Fassung gebilligt wird, die diesem Konzernabschluss zu Grunde gelegt worden ist, haben wir zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den von der Alexanderwerk AG, Remscheid, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird im Abschnitt ,Bestandsgefährdende Risiken' ausgeführt, dass die Fortführung des Konzerns nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes gegeben ist."

Düsseldorf, den 28. Februar 2014

**Trusted Advice AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Zander, Wirtschaftsprüfer

Rottschäfer, Wirtschaftsprüfer

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