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Albis Leasing AG — Management Reports 2013
Jun 23, 2014
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Management Reports
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Albis Leasing AG
Hamburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013
A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Das Bruttoinlandsprodukt 2013 lag nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,5 % höher als im Vorjahr. Nach zunächst schwachem Start im ersten Quartal 2013 konnten im Laufe des zweiten Quartals die durchschnittlichen Werte des Vorjahres wieder erreicht werden. Im dritten und vierten Quartal erholte sich das Bruttoinlandsprodukt deutlich. Die gesamtwirtschaftlichen Investitionen lagen mit € 313,9 Mrd. in etwa auf Vorjahresniveau (€ 315,9 Mrd.).
Die Mobilien-Leasingquote in Deutschland erreichte 2013 mit 23,0 % in etwa das Niveau des Vorjahres (22,7 %). Das Neugeschäft im Mobilien-Leasing erreichte im Jahr 2013 ein Volumen von € 46,5 Mrd.
In den Produktgruppen des Mobilien-Leasings konnten die Bereiche Maschinen für die Produktion (2,7 %), Büromaschinen und EDV (12,8 %), Busse, Lkw und Anhänger (3,9 %), Medizintechnik (1,9 %), immaterielle Wirtschaftsgüter und die Sonstigen Ausrüstungen wachsen. Die Bereiche Pkw und Kombi (-1,0 %) und Luft-, Schienen- und Wasserfahrzeuge erreichten die Vorjahreswerte nicht (BDL Rundschreiben 25. Februar 2014).
Die unabhängigen Leasinggesellschaften, zu denen die operativen Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe zählen, berichten für 2013 von einer Steigerung des Neugeschäfts um 2,8 %. Bei den bankennahen Gesellschaften ging das Neugeschäft um 1,9 % zurück. Die herstellernahen Gesellschaften verzeichneten einen Zuwachs von 1,9 % (BDL Rundschreiben 25. Februar 2014).
„ifo Geschäftsklimaindex erneut gestiegen“ berichtet das ifo Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.) in seinem Konjunkturtest Januar 2014. Es ist der dritte Anstieg in Folge. Der gegenwärtige Wert ist der höchste seit Juni 2012: „Die deutsche Wirtschaft startet hoffnungsfroh ins neue Jahr.“ (ifo Konjunkturtest Januar 2014)
Die Deutsche Bundesbank hält in ihrem Monatsbericht Dezember 2013 ein Wirtschaftswachstum von 1,7 % für das Jahr 2014 und von 1,8 % für das Jahr 2015 für möglich.
Allerdings ist die europäische Wirtschaft aufgrund diverser europäischer und globaler Faktoren nach wie vor sehr vorsichtig und die Markteilnehmer reagieren auf Störungen unverändert sensibel. Die ALBIS Leasing AG ist deshalb für das Jahr 2014 „vorsichtig“ optimistisch.
B. Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr
Im Oktober 2013 erwarb die ALBIS Leasing AG eine 100 %ige Beteiligung an der ALBIS Mobil Lease GmbH von der ALBIS Finance AG. Mit dem Erwerb ist sie nun auch mittelbar zu 100 % an der UTA Leasing GmbH beteiligt und unmittelbar am operativen Leasingergebnis des Teilkonzerns ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing. Es bestehen insoweit keine Rechte einer Zwischenholding oder atypisch Stiller Gesellschafter.
Die ALBIS Leasing AG veräußerte im Oktober 2013 ihre 100 %ige Beteiligung an der ALBIS Finance AG. Diese Veräußerung stand hinsichtlich eines Anteils von 94 % an der ALBIS Finance AG unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Zustimmung der BaFin lag bis zum 31. Dezember 2013 nicht vor. Der Aktienkaufvertrag war deshalb am 31.12.2013 noch nicht vollzogen.
Nach der Veräußerung der ALBIS Finance AG wird auch die mittelbare 49 %ige Beteiligung an der Gallinat-Bank AG nicht mehr bestehen. Auch an dem zur ALBIS Finance AG gehörenden und dort zur Veräußerung stehenden Immobilien-Leasingbereich der NL Real Estate Lease GmbH besteht dann keine mittelbare Beteiligung mehr. Die ALBIS Leasing Gruppe ist nach Veräußerung der ALBIS Finance AG frei von Publikums-Fondsgesellschaften.
Im Wirtschaftsjahr 2013 hielt die ALBIS Finance AG 49 % der Aktien an der Gallinat-Bank AG. Die übrigen 51 % der Anteile hielten unverändert sechs Privatpersonen. Die ALBIS Leasing AG hielt Optionsrechte auf diese Aktien. Die ALBIS Leasing AG beabsichtigte in der Vergangenheit, direkt oder über Tochtergesellschaften, alle Anteile an der Gallinat-Bank AG zu erwerben. Die ALBIS Leasing Gruppe hat zur Vorbereitung dieses Erwerbs in den vergangenen Jahren konsequent in die Stärkung der Ertragskraft und die Verbesserung der Eigenkapitalstruktur der Gallinat-Bank AG investiert.
Am 26. Juni 2013 wurde die Umsetzung der CRD IV-Richtlinie (Basel III) beschlossen. Die Umsetzung in der Praxis war zu diesem Zeitpunkt in einzelnen wesentlichen Fragen noch nicht eindeutig geklärt. Unklarheiten bestanden sowohl bezüglich der Behandlung des Leasinggeschäfts und der mittelstandsfreundlichen Umsetzung der Richtlinie als auch bezüglich des Verfahrens zur Ermittlung des haftenden Eigenkapitals. Letzteres ist für das Geschäft der Gallinat-Bank AG von wesentlicher Bedeutung. Im Herbst 2013 zeigte sich endgültig, dass die Gallinat-Bank AG im Rahmen der Umsetzung der CRD IV-Richtlinie umfänglich mit neuem Kapital ausgestattet werden muss, um das Leasinggeschäft der ALBIS Leasing Gruppe nachhaltig refinanzieren zu können. Da es zudem Übergangsregelungen für eine sukzessive Umsetzung der Eigenkapitalvorschriften nicht geben würde, musste als gesichert angenommen werden, dass die BaFin dem vollständigen Erwerb der Gallinat-Bank AG durch die ALBIS Leasing AG nicht zustimmen würde. Die ALBIS Leasing AG beendet aufgrund der Umsetzung der CRD IV-Richtlinie (Basel III) ihre Strategie der Refinanzierung ihres Leasinggeschäfts durch ein konzerneigenes Kreditinstitut.
Die ALBIS Leasing AG prüft seit Anfang 2013 alternative Konzepte für die Kapitalausstattung der Gallinat-Bank AG. Auch die Beteiligung von konzernfremden Investoren an der Gallinat-Bank AG beziehungsweise die gesamte Übernahme der Bank durch einen konzernfremden Investor wurde dabei in Betracht gezogen.
Die ALBIS Leasing AG hat Mitte 2013 einen Gewinnabführungsvertrag mit der ALBIS Service GmbH geschlossen.
Darüber hinaus hat die ALBIS Leasing AG ihr Beteiligungsportfolio im Herbst 2013 deutlich bereinigt. Die Beteiligung an der ALBIS Versicherungsdienst GmbH und damit die mittelbare Beteiligung an der Eurokaution Service EKS GmbH und die Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH wurden an die ALBIS Finance AG verkauft. Für die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH und die Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co.KG wurde ein konzernfremder Investor gefunden.
Der Teilkonzern ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing ist in den Produktgruppen der Schweren Klasse (Zugmaschinen und Auflieger) sowie in den Bereichen Erneuerbare Energien und Landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge aktiv. Die ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing ist mit 30 Jahren Markterfahrung Spezialist in der Schweren Klasse. Den Produktgruppen gemeinsam ist, dass regelmäßig erhebliche Investitionen erforderlich sind, die neben einer marktgerechten Finanzierung eine zuverlässige Betreuung und qualifizierte Beratung erfordern. Die ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing ist seit vielen Jahren Partner im mittelständischen Marktsegment und wird wegen ihrer Produktkompetenz wahrgenommen und geschätzt.
Die Gesellschaft konnte das Neugeschäft etwa auf Vorjahresniveau halten. Der Teilkonzern musste in 2013 einen Jahresfehlbetrag von T€ 2.565 hinnehmen, hiervon sind T€ 2.227 auf die Abwertung von Finanzanlagen zurückzuführen.
Die Risikokosten im Zusammenhang mit leistungsgestörten Verträgen liegen weit unter dem langjährigen Durchschnitt – ein Ergebnis der sehr vorsichtigen Risikopolitik des Teilkonzerns ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing.
Die ALBIS HiTec Leasing Gruppe realisierte mit Anschaffungskosten in Höhe von € 27,4 Mio. ein Neugeschäft leicht über dem Niveau des Vorjahres. In wesentlichen Produktbereichen wie Büromaschinen und EDV und Werkstattausrüstung entwickelte sich das Neugeschäft rückläufig. In den Bereichen Fitness- und Freizeitgeräte, Softwarelösungen und Gastronomie konnte das Neugeschäft gesteigert werden. Die Margen und der Wertberichtigungsbedarf sind gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.
Die Gallinat-Leasing GmbH hat ihr Neugeschäft in 2013 um nahezu 23 % gesteigert. Sie konnte auch die Margen und Zusatzerlöse deutlich erhöhen.
Die ALBIS Fullservice Leasing GmbH erreichte in 2013 ein Neugeschäftsvolumen auf Vorjahresniveau. Auch hier entwickelten sich die Margen positiv.
Die Gesellschaften der ALBIS HiTec Leasing Gruppe konnten ihre ambitionierten Neugeschäftspläne in 2013 nicht vollständig realisieren. Doch der Trend bei Neugeschäfts- und Marktentwicklung stimmt. Das Geschäft der ALBIS HiTec Leasing Gruppe ist granular und diversifiziert. Es generiert Portfolien mit geringem Risiko.
Die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe verfügten im Jahr 2013 jederzeit über die für ihr Neugeschäft erforderlichen Refinanzierungsmöglichkeiten. Hierbei stützten sie sich auf ihre angestammten Bankenpartner und die Gallinat-Bank AG.
Das Ergebnis der ALBIS Finance AG steht für das Jahr 2013 in Höhe von T€ 661 der ALBIS Leasing AG zu.
An der ALBIS Service GmbH ist die ALBIS Leasing AG mit 100 % beteiligt. Die Gesellschaft schließt das Jahr 2013 mit einem positiven Ergebnis. Der Beteiligungsertrag der ALBIS Leasing AG beträgt T€ 631.
C. Ertragslage
Die ALBIS Leasing AG hält wesentliche Beteiligungen an der ALBIS Mobil Lease GmbH – mit ihren Tochtergesellschaften UTA Leasing GmbH und KML Kurpfalz Leasing GmbH – sowie an der ALBIS Service GmbH und der ALBIS Finance AG.
Mit diesen Beteiligungen wurden folgende Erträge erzielt:
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS Finance AG | 661 | 791 |
| ALBIS Service GmbH | 631 | 481 |
| 1.292 | 1.272 |
(davon aus Gewinnabführungsverträgen T€ 631 (Vorjahr T€ 0). Die ALBIS Leasing AG hat Mitte 2013 einen Gewinnabführungsvertrag mit der ALBIS Service GmbH geschlossen.)
Die Sonstigen betrieblichen Erträge machen T€ 8.835 (Vorjahr T€ 7.337) aus. Seit dem 1. November 2005 ist die ALBIS Leasing AG Hauptmieterin des Gebäudes Ifflandstraße 4, Hamburg. Sie hat mit allen dort ansässigen Gesellschaften Untermietverträge abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2012 wurden Mieten in Höhe von T€ 1.403 (Vorjahr T€ 1.389) erlöst.
Die ALBIS Leasing AG realisierte aus der Veräußerung von Finanzanlagen Buchgewinne in Höhe von T€ 3.663. Die Gewinne entfielen insbesondere auf die Veräußerung der ALBIS Versicherungsdienst GmbH und der Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH. Es handelt sich insoweit um einen Einmalertrag. Darüber hinaus wurden Erträge realisiert aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen an Tochterunternehmen oder ehemalige Tochterunternehmen in Höhe von T€ 1.483 sowie T€ 1.150 aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen, T€ 667 aus Leistungen an die Gallinat-Bank AG und ihre Tochterunternehmen, T€ 284 aus Versicherungsentschädigungen, T€ 60 aus der Auflösung von Rückstellungen, T€ 50 aus dem Gebäude Ifflandstraße 4 (insbesondere aus Betriebskostenerstattungen) sowie Sonstige Erträge in Höhe von T€ 75.
Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2013 betrugen T€ 1.867 (Vorjahr T€ 1.913).
Das Zinsergebnis ist mit T€ 15 (Vorjahr T€ 43) positiv. Die Zinserträge verminderten sich im Vorjahresvergleich um T€ 10, die Zinsaufwendungen erhöhten sich um T€ 17.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von T€ 6.555 im Vorjahr auf T€ 4.953.
Größte Aufwandsposten sind die Mieten sowie die Neben- und Hausverwaltungskosten im Zusammenhang mit dem Firmensitz Ifflandstraße 4 in Hamburg (T€ 1.595).
Weitere wesentliche Positionen sind die Einstellung in die Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von T€ 1.080, die Aufwendungen für allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung und Buchführung in Höhe von T€ 768, Kosten für IT, Catering, Empfang und sonstige Dienste, die von der ALBIS Service GmbH berechnet wurden, in Höhe von T€ 372, Aufwendungen für Miete, Versicherungen in Höhe von T€ 305, Abschluss- und Due Diligence Prüfungskosten in Höhe von T€ 186, Aufwendungen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlage- und Finanzanlagevermögens in Höhe von T€ 129, Aufwendungen für den Aufsichtsrat in Höhe von T€ 126, Beiträge in Höhe von T€ 52, Kosten für die Hauptversammlung, die Erstellung des Zwischenberichts und die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes in Höhe von T€ 44 sowie übrige Aufwendungen in Höhe von T€ 296.
Der Rückgang der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist zurückzuführen auf einen niedrigeren Bedarf an Wertberichtigungen und geringere Forderungsverluste. Allein diese Positionen entlasteten die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 996. Zudem wurden für Beratung im Jahr 2012 noch T€ 1.093 ausgegeben, T€ 325 mehr als 2013. Auch die Kosten für Versicherungen konnten um T€ 218 gesenkt werden, was mit dem kleiner werdenden Konsolidierungskreis zusammenhängt.
Bei der Beurteilung der angefallen Holdingkosten ist hinsichtlich der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 4.953 zu berücksichtigen, dass diese, obwohl bereits deutlich zurückgegangen, zu einem erheblichen Teil nicht auf den laufenden Betrieb der Holding entfallen. Das betrifft insbesondere die Kosten in Höhe von T€ 1.595 für das Gebäude Ifflandstraße 4 in Hamburg. Es handelt sich überwiegend um Kosten für vermietete Teile des Gebäudes, die in 2013 Mieterträge in Höhe von T€ 1.403 generierten. Die flächenanteiligen Kosten, die auf die Nutzung durch die ALBIS Leasing AG entfallen, betragen etwa T€ 200. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten darüber hinaus Kosten für den Konzernabschluss und diverse Rechts- und Beratungskosten. Diese Kosten sind teilweise den Tochtergesellschaften zuzurechnen und werden weiterbelastet. Wiederum fielen Rechts- und Beratungskosten für die Verteidigung gegen Serienklagen diverser Anlegeranwälte an. Diesen Aufwendungen stehen auch im Jahr 2013 Versicherungsentschädigungen der gegnerischen Rechtschutzversicherungen in etwa gleicher Höhe gegenüber. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass die ALBIS Leasing AG gegenüber externen Anbietern die Nachfrage des Konzerns bündelt, um Konditionsvorteile zu realisieren. Dies gilt beispielsweise für Mitgliedsbeiträge an Berufsorganisationen und Versicherungen. Diese Kosten sind unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, werden den Tochtergesellschaften weiterbelastet und generieren hierüber Sonstige betriebliche Erträge.
Die Zinserträge ergeben sich überwiegend aus der Verzinsung gewährter Darlehen. Die Zinsaufwendungen resultieren mit T€ 124 aus der planmäßigen Aufzinsung der Pensionsrückstellung sowie mit T€ 55 aus der Verzinsung der ALBIS Anleihe und Darlehen.
Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.248 (Vorjahr T€ 70). Nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 3.122 verbleibt ein Bilanzverlust in Höhe von T€ 1.874.
D. Vermögenslage
Vom Anlagevermögen entfallen T€ 13.591 (75,2 % der Bilanzsumme) auf das Finanzanlagevermögen. Hiervon wiederum sind T€ 11.904 Anteile an verbundenen Unternehmen, T€ 1 Beteiligungen und T€ 1.686 Anzahlungen auf Beteiligungen. Das restliche Anlagevermögen teilt sich auf in die Immateriellen Vermögensgegenstände mit T€ 30 und die Sachanlagen mit T€ 32.
Die Anzahlungen auf Beteiligungen wurden für 51 % der Aktien der Gallinat-Bank AG, Essen, geleistet.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 5.358 auf T€ 3.551 vermindert. Sie bestehen gegen folgende Unternehmen:
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| T€ | |
|---|---|
| ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg | 2.137 |
| ALBIS Versicherungsdienst GmbH, Hamburg | 497 |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 391 |
| ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg | 370 |
| ALBIS Finance AG, Hamburg | 156 |
| 3.551 |
Gegen die ALBIS Vermögensverwaltung GmbH bestehen Forderungen aus gewährten Darlehen in Höhe von T€ 2.137.
Gegen die ALBIS Versicherungsdienst GmbH bestehen Forderungen aus gewährten Darlehen und aus laufender Verrechnung in Höhe von T€ 497.
Die Forderungen gegen die ALBIS Service GmbH bestehen aufgrund des mit der Gesellschaft geschlossenen Gewinnabführungsvertrages und aus laufender Verrechnung.
Die Forderungen gegen die ALBIS Mobil Lease GmbH resultieren aus weiterbelasteten Kosten im Konzern.
Die Forderungen gegen die ALBIS Finance AG resultieren aus Dienstleistungsbeziehungen.
Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden mit T€ 243 ausgewiesen. Hierin enthalten sind Forderungen aus Überzahlungen gegen die Central Krankenversicherung AG, Köln, in Höhe von T€ 117 aus Miet- und Mietnebenkosten, Forderungen aus Körperschaftsteuerguthaben, einbehaltene Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 73 und Übrige in Höhe von T€ 32.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf T€ 481.
E. Finanzlage
Die Aktivseite wird im Wesentlichen finanziert aus dem Eigenkapital (T€ 13.453, Vorjahr T€ 12.205), der Anleihe (T€ 725, Vorjahr T€ 725), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 120, Vorjahr T€ 176) und den Sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 664, Vorjahr T€ 1.106). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht. Die Verbindlichkeiten insgesamt sanken um T€ 1.257 auf T€ 1.509.
Es wurden Rückstellungen in Höhe von T€ 3.106 (Vorjahr T€ 3.051) gebildet. Die Rückstellungen für Pensionsansprüche (T€ 2.243) betreffen ausschließlich unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter der MagnaMedia Verlag AG. Pensionszusagen an aktive Mitarbeiter bestehen nicht. Darüber hinaus wurden Sonstige Rückstellungen gebildet für:
▪ Prozess- und Beratungskosten (T€ 270)
▪ Urlaub, Sonderzahlungen und Tantiemen (T€ 234)
▪ Aufsichtsratsvergütungen (T€ 126)
▪ Nebenkosten und Verwaltungskosten Ifflandstraße 4 (T€ 120)
▪ Abschlussprüfung und Geschäftsbericht (T€ 82)
▪ zum 31. Dezember 2013 noch ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 28 und Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von T€ 3.
Die Liquidität war stets gegeben.
Kapitalflussrechnung 2013
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 1.248 | 70 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 2.032 | 67 |
| Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 55 | 326 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 0 | 0 |
| Cashflow | 3.335 | 463 |
| Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -3.489 | -2.964 |
| Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | 8.900 | -2.106 |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -1.257 | -675 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 7.489 | -5.282 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagevermögen | 0 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -6 | -12 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagen | 7.385 | 4.947 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -15.062 | -920 |
| Mittelabfluss/-zufluss aus der Investitionstätigkeit | -7.683 | 4.015 |
| Auszahlungen an Gesellschafter | 0 | 0 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten | 0 | 0 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten | 0 | 0 |
| Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von Finanzkrediten | 0 | 52 |
| Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit | 0 | 52 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands | -194 | -1.215 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 674 | 1.889 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 480 | 674 |
F. Risikomanagementbericht
Risikomanagementsystem
Die ALBIS Leasing AG hat zur Überwachung der Risiken in der Gesellschaft sowie in den Tochterunternehmen ein auf die unternehmensspezifischen Anforderungen zugeschnittenes Risiko-Chancen-Management-System (RCMS) implementiert.
Mit dem RCMS gewährleistet die ALBIS Leasing AG die Identifikation, Analyse, Quantifizierung, Steuerung und Kommunikation sämtlicher relevanter Risiken sowie wahrnehmbarer Chancen, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben. In dem IT-basierten System werden die Risiken der ALBIS Leasing AG sowie ihrer Tochtergesellschaften strukturiert erfasst, bewertet, dokumentiert und offengelegt.
Die Geschäftsleitung erhält darüber hinaus monatlich einen Bericht über die wesentlichen Entwicklungen in den Gesellschaften.
Zum Zwecke der Risikosteuerung werden bei der ALBIS Leasing AG die folgenden Risikokategorien unterschieden:
Kreditrisiken / Adressenausfallrisiken
Die ALBIS Leasing AG betreibt kein operatives Geschäft. Die bestehenden Adressenausfallrisiken beschränken sich auf im Rahmen von Beteiligungen oder zur Förderung von Tochtergesellschaften gewährte Darlehen.
Marktpreisrisiken
Marktpreisrisiken entstehen aus negativen Wertänderungen von Vermögenspositionen, hervorgerufen durch unerwartete Marktpreisschwankungen. Wesentliche Vermögenspositionen bilden bei der ALBIS Leasing AG die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Marktpreise lassen sich hierfür nicht ermitteln. Die Beteiligungen werden zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, im Übrigen zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten.
Liquiditätsrisiken
Die Liquiditätsrisiken werden mit einem sehr differenzierten Instrumentarium gesteuert. Schwerpunkte sind die kurz- und mittelfristige Planungsrechnung sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien. Die Liquiditätsrisiken werden laufend überwacht. Wesentliche Risiken bestanden zum Berichtszeitpunkt nicht.
Operative Risiken
Die ALBIS Leasing AG betreibt kein operatives Leasinggeschäft. Die operativen Risiken beschränken sich auf die Vollständigkeit und Richtigkeit des für das Konzerncontrolling und die Erstellung des Konzernabschlusses notwendigen Datenmaterials. Um hieraus entstehende Risiken zu begrenzen, weist die ALBIS Leasing AG ihre Gesellschaften genauestens darauf hin, wie die Daten zu erstellen und zu melden sind. Die einzelnen Fachabteilungen nehmen laufend Stichproben, um die Geschlossenheit des Datenmaterials zu verifizieren, und stimmen sich diesbezüglich ab.
Kontroll - und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Die ALBIS Leasing AG setzt für ihr Rechnungswesen bewährte Systeme der DATEV e.G. ein, die eine zutreffende Verarbeitung der erfassten Sachverhalte gewährleisten. Die laufende und zeitnahe Datensicherung liegt bei der IT der Konzerntochter ALBIS Service GmbH. Die im Rechnungswesen implementierten Prozesse stellen eine vollständige und zeitnahe Erfassung aller Geschäftsvorfälle sicher. Die Prozesse reglementieren und überwachen insbesondere den Belegfluss. Die Abteilung Rechnungswesen der ALBIS Leasing AG ist qualifiziert besetzt. Sie wird vom Vorstand – über laufende, wenigstens monatliche Auswertungen – kontrolliert.
Der IT der Konzerntochter ALBIS Service GmbH wurden zum Zwecke der Systemwartung Schreib- und Leseberechtigungen für die EDV-Programme eingeräumt, die für die Finanzbuchhaltung relevant sind. Darüber hinaus besitzen ausschließlich Mitarbeiter der ALBIS Service GmbH zum Zwecke der Erstellung des Rechnungswesens und die Mitarbeiter des Bereichs Finanzen sowie der Vorstand Finanzen der ALBIS Leasing AG diese Berechtigungen.
G. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2013 / Nachtragsbericht
Mit notariellem Kaufvertrag vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG, Hamburg, sämtliche Geschäftsanteile an der Gallinat-Bank AG, Essen, an die NIBC Bank N.V., Zweigniederlassung Frankfurt, veräußert. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 14.150. Zur Vorbereitung dieser Transaktion hatte die ALBIS Leasing AG zuvor sämtliche Aktien, Genussrechte und Stillen Beteiligungen, die von der ALBIS Finance AG, der NL Mobil Lease GmbH, der KML Kurpfalz Mobilien Leasing GmbH und sechs Privatpersonen gehalten wurden, erworben. Die Genussrechte und Stillen Beteiligungen wurden in die Kapitalrücklage der Gallinat-Bank AG eingebracht. Aus der Transaktion werden sich keine Verluste für die ALBIS Leasing AG ergeben.
Ebenfalls mit notariellem Kaufvertrag vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG, Hamburg, von der Gallinat-Bank AG sämtliche Geschäftsanteile an der ALBIS HiTec Leasing AG erworben. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 27.400. Mit dem Erwerb der Anteile an der ALBIS HiTec Leasing AG erwirbt die ALBIS Leasing AG mittelbar 100 % der Anteile an deren Tochtergesellschaften Gallinat-Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH.
Im Zusammenhang mit den vorab beschriebenen Transaktionen hat die ALBIS Leasing AG die Fortführung der bisherigen Refinanzierungsvereinbarungen mit dem Investor, der NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt, bis zunächst einschließlich 2016 vereinbart. Hierzu wurden Verträge über Refinanzierungsrahmen und Konditionen für die fortgesetzte Refinanzierung mit der Gallinat-Bank AG geschlossen. Die ALBIS Leasing AG und die NIBC Bank N. V. hoffen, hiermit die Basis für eine darüber hinausgehende, erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt zu haben.
Mit Urkunde vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG das Grundstück in der Lindenallee in Essen zum Kaufpreis von T€ 3.300 von der Gallinat-Bank AG erworben. Das Grundstück ist der ehemalige Firmensitz der Gallinat-Bank AG.
Der Verkauf der ALBIS Finance AG ist im Frühjahr 2014 von der zuständigen Aufsichtsbehörde der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn und Frankfurt am Main genehmigt worden. Die ALBIS Finance AG mit ihren Tochtergesellschaften und atypisch Stillen Gesellschaftern gehört seither nicht mehr zum Konsolidierungskreis der ALBIS Leasing AG.
Zum Konsolidierungskreis der ALBIS Leasing AG gehören ab Frühjahr 2014 ausschließlich die ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS Mobil Lease GmbH und UTA Leasing GmbH und die ALBIS HiTec Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS HiTec Leasing AG, Gallinat Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH sowie der Servicebereich der ALBIS Service GmbH. Daneben verbleiben nur noch wenige weitere Gesellschaften, die ihr Bestandsgeschäft abwickeln oder die kein aktives Geschäft betreibt.
Die ALBIS Leasing AG ist unmittelbar an den Ergebnissen der verbliebenen Gesellschaften beteiligt, ohne dass atypisch Stille Gesellschafter oder Kommanditisten partizipieren.
H. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Risiken
Die Verbindlichkeiten sanken von T€ 2.766 Anfang 2013 um T€ 1.257 auf T€ 1.509. Der Rückgang resultiert in Höhe von € 0,5 Mio. aus der Tilgung von gegenüber der ALBIS Capital AG & Co. KG bestehenden Verbindlichkeiten aus einem im Jahr 2011 geschlossenen Vergleich und in Höhe von € 0,7 Mio. aus Vereinbarungen mit der ALBIS Finance AG zur Verrechnung bestehender Forderungen und Verbindlichkeiten im Zuge des Verkaufs der Beteiligung. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum 31. Dezember 2013 nicht.
Die Eigenkapitalquote der ALBIS Leasing AG betrug zum 31. Dezember 2013 74,4 % der Bilanzsumme.
Für die Abwicklung der laufenden Verbindlichkeiten wurde in der Liquiditätsplanung der Gesellschaft hinreichend Sorge getragen. Eine Gefährdung der Liquidität ist aufgrund der bestehenden Verbindlichkeiten nicht zu erkennen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS Capital AG & Co. KG werden die Liquidität belasten. Für die vereinbarten Tilgungen wurde in der Liquiditätsplanung der ALBIS Leasing AG entsprechend Vorsorge getroffen. Liquiditätsbelastungen aus bestehenden Rückstellungen sind ebenfalls in der Liquiditätsplanung berücksichtigt.
Haftungsverhältnisse, aus denen Risiken erwachsen könnten, bestanden zum 31. Dezember 2013 nicht.
Die Gallinat-Bank AG ist und bleibt von erheblicher Bedeutung für die Refinanzierung der operativen Leasinggesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe. Die ALBIS Leasing AG hat daher mit dem Investor, der NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt, die Fortführung der bisherigen Refinanzierung bis zunächst einschließlich 2016 vereinbart. Hierzu wurden Verträge über Refinanzierungsrahmen und Konditionen mit der Gallinat-Bank AG geschlossen.
Die Ertragssituation der ALBIS Leasing AG ist in erheblichem Umfang von Beteiligungserträgen abhängig. Die Beteiligungserträge der ALBIS Mobil Lease GmbH und deren Tochterunternehmen UTA Leasing GmbH sowie der ALBIS HiTec Leasing AG mit ihren Tochterunternehmen Gallinat-Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH sind in erheblichem Umfang von der Refinanzierung durch die Gallinat-Bank AG abhängig. Sollte die Gallinat-Bank AG diese Refinanzierung nicht mehr darstellen, würde dies Auswirkungen auf die Ertragskraft der Gesellschaften und auf die Beteiligungserträge der ALBIS Leasing AG haben. Ferner würden die Beteiligungsansätze der ALBIS Leasing AG für ihre Tochtergesellschaften beeinträchtigt werden.
Durch den Erwerb der ALBIS HiTec Leasing AG und des Grundstücks in Essen ist der Umfang der Verbindlichkeiten der ALBIS Leasing AG erheblich gestiegen. Die Refinanzierung beläuft sich auf insgesamt € 27 Mio. Hiervon bestehen Verbindlichkeiten von € 7 Mio. gegenüber verbundenen Unternehmen, € 4 Mio. gegenüber der ALBIS Finance AG und € 16 Mio. gegenüber der NIBC Bank.
Die ALBIS Leasing AG plant, das Gebäude in Essen zu veräußern. Der Veräußerungserlös soll zur Teiltilgung der Refinanzierung bei der NIBC Bank verwendet werden. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber der NIBC sind ratierlich in den Jahren 2015 bis 2019 zu tilgen. Die Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS Finance AG erfolgt im Anschluss. Die verbleibenden Verbindlichkeiten bestehen gegenüber der 100 %igen Tochtergesellschaft ALBIS Mobil Lease GmbH.
Die Verbindlichkeiten wie auch die daraus resultierenden Zinszahlungen werden die Liquidität der ALBIS Leasing AG belasten. Sämtliche Zahlungen sind in der Mehrjahresertragsplanung und der Mehrjahresliquiditätsplanung der ALBIS Leasing AG berücksichtigt worden.
Die Veräußerungen von Gesellschaften aus dem ALBIS Leasing Konzern im Herbst 2013 und im Frühjahr 2014 beziehen sich auch auf Gesellschaften, die Mieter in der Ifflandstraße 4 in Hamburg sind. Die Gesellschaften haben laufende Mietverträge, allerdings ist nicht auszuschließen, dass die verkauften Gesellschaften sich räumlich neu orientieren, da das Interesse an der Bindung an die anderen Gesellschaften des Konzerns und an die gemeinsamen Serviceeinrichtungen abnehmen wird. Die ALBIS Leasing AG ist Generalmieterin des Gebäudes Ifflandstraße 4. Es obliegt ihr, für die Vermietung des Gebäudes zu sorgen. Leerstandskosten treffen die ALBIS Leasing AG. Die ALBIS Leasing AG erarbeitet vorsorglich bereits Konzepte zur Fremdvermietung von attraktiven Flächen in der Ifflandstraße.
Die ALBIS Service GmbH ist Dienstleisterin für die Gesellschaften des Konzerns. Dienstleistungen werden auch für Gesellschaften erbracht, die aus dem Konzern verkauft wurden. Die ALBIS Service GmbH hat grundsätzlich laufende Dienstleistungsverträge mit ihren Kunden. Es kann dennoch nicht ausgeschlossen werden, dass die verkauften Gesellschaften Leistungen der ALBIS Service GmbH durch Fremddienstleister ersetzen. Die Veräußerung von Konzerngesellschaften kann die Ertragslage der ALBIS Service GmbH beeinträchtigen. Zwischen der ALBIS Leasing AG und der ALBIS Service GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
Chancen
Die Aussichten für das Refinanzierungsinstrument Leasing in Deutschland, den positiven Trend fortzusetzen, sind weiterhin gut.
Strategisches Ziel der ALBIS Leasing Gruppe ist es, ihre Refinanzierung über den Bankensektor auszuweiten. Hierbei setzt sie auf ihre langjährigen Bankenpartner und auf die Gewinnung neuer Refinanzierungspartner. Der Konzern bezieht weiterhin die Gallinat-Bank AG in die Refinanzierungsplanung ein.
Bislang hat die ALBIS Leasing AG nur in geringem Umfang Anteil am Erfolg der operativ tätigen Leasinggesellschaften gehabt. Mit dem Erwerb der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing und der ALBIS HiTec Leasing wird die ALBIS Leasing AG künftig unmittelbar an den operativen Ergebnissen dieser Gesellschaften berechtigt sein. Es gibt im Konzern keine atypisch Stillen Beteiligten oder Kommanditisten mehr. Es ergeben sich daher weder Anteile dieser Beteiligten am Ergebnis des Konzerns noch ergeben sich Abfindungsansprüche, die in den vergangenen Jahren zu einem kontinuierlichen Mittelabfluss und abfindungsbedingt zu einer ständigen Ergebnisbelastung bei den Leasinggesellschaften oder im Konzern geführt haben. Zudem entfallen die Kosten der Verwaltung dieser Beteiligungen.
Die Vereinigung der operativen Leasinggesellschaften direkt unter der ALBIS Leasing AG ergibt eine klare Konzernstruktur. Die Entstehung und Zurechnung der operativen Ergebnisse wird transparenter. Zusammen mit der erfolgten Straffung des Beteiligungsportfolios ergibt sich eine übersichtliche, klar nach Funktionen strukturierte Gruppe. Die ALBIS Leasing AG ist zuversichtlich, dass sowohl der Bankensektor als auch die Kapitalmärkte die Neuordnung der Gruppe positiv aufnehmen werden.
Die Bindung der operativen Leasinggesellschaften an den Konzern sichert die Ertragsbasis der ALBIS Service GmbH.
Die ALBIS Leasing AG erwartet, dass sich der Trend der konjunkturellen Erholung in 2014 fortsetzt. Auch ifo Institut und Deutsche Bundesbank prognostizieren eine positive Entwicklung. Das Geschäft wird sich in der Produktgruppe Zugmaschinen und Auflieger saisonal bedingt zunächst eher zurückhaltend entwickeln. Sobald die inländische Wirtschaft ihre Investitionszurückhaltung überwindet, werden insbesondere im Bereich Zugmaschinen und Auflieger, die Investitionen wieder anziehen. Im Verhältnis zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sind dann in dieser Produktgruppe überproportionale Wachstumsraten zu erwarten. Entwickelt sich die Konjunktur in 2014 ohne erhebliche Störungen, wird die Leasingbranche davon profitieren – mit steigenden Anschaffungswerten im Mobilien-Leasing. Für das Jahr 2015 rechnet die ALBIS Leasing AG mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung.
Im Zuge der Organisation und Straffung des Beteiligungsportfolios haben sich im Jahr 2013 Effekte aus Umsätzen mit Geschäftsanteilen ergeben, die das Jahresergebnis getragen haben. Im Frühjahr 2014 besteht, als Ergebnis der Maßnahmen 2013 und 2014, ein Beteiligungsportfolio, dass zu unmittelbaren Anteilen an den Ergebnissen der operativen Leasinggesellschaften der ALBIS Mobil Lease GmbH / UTA Leasing GmbH und der ALBIS Hitec Leasing führt. Die ALBIS Leasing AG geht für das Jahr 2014 vorsichtig von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.
I. Sonstige Angaben
Die Angaben zu § 289a HGB sind dauerhaft zugänglich auf unserer Internetseite www.albis-leasing.de.
Die Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand sehen neben einer fixen Vergütung variable, erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile vor.
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| Angaben in € |
Hans O. Mahn | Bernd Dähling | Gesamt 2013 |
|---|---|---|---|
| Bruttogehalt | 718.630,36 | 228.689,60 | 947.319,96 |
| Tantieme | 5.811,00 | 40.000,00 | 45.811,00 |
| Altersvorsorge | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Vergütungen zur langfristigen Bindung | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 724.441,36 | 268.689,60 | 993.130,96 |
Die Gesamtvergütung des Vorstands durch die ALBIS Leasing AG betrug im Berichtsjahr T€ 993.
Die Vorstände erhielten weitere Vergütungen für ihre Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG.
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| Angaben in € |
Hans O. Mahn | Bernd Dähling | Gesamt 2013 |
|---|---|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Leistungszusagen durch Dritte | 0,00 | 7.200,00 | 7.200,00 |
| 0,00 | 7.200,00 | 7.200,00 |
Herr Bernd Dähling erhielt eine Vergütung in Höhe von T€ 7,2 für seine Tätigkeit als Geschäftsführer der ALBIS Vermögensverwaltung GmbH.
Die Entgeltregelungen für Herrn Bernd Dähling wurden mit Ergänzungsvereinbarung vom 23. Dezember 2012 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2013 wie folgt geändert:
Herr Bernd Dähling erhält ab dem 1. Januar 2013 eine Grundvergütung in Höhe von T€ 210 pro Jahr. Ebenso beträgt ab dem 1. Januar 2013 die variable Vergütung 2 % des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG, wenn die Gesellschaft auch im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Überschuss erzielt hat oder im Folgejahr einen Jahresüberschuss erzielt. Der Anspruch auf eine Festtantieme besteht ab 2013 nicht mehr. Herrn Bernd Dähling steht ab dem 1. Januar 2013 die Nutzung eines Dienstwagens zu.
Für ehemalige Vorstandsmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 446 gebildet. In 2013 wurden T€ 30 an Ruhegeldern gezahlt.
Die ALBIS Leasing AG hat Vermögenschaden-Haftpflichtversicherungen (D&O-Versicherungen) für ihre Vorstände abgeschlossen. Die Vorstände haben im Schadensfall jeweils mindestens 10 % des Schadens selbst zu tragen, jedoch maximal die Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitglieds für alle Schadensfälle eines Jahres.
Dem Vorstand sind keine Kredite gewährt. Es bestehen keine Kreditrahmen.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 gemäß Satzung eine Vergütung in Höhe von T€ 126.
Die Angaben gemäß § 289 Abs. 4 Nr. 1 zum Gezeichneten Kapital und Nr. 3 HGB zum Anteilsbesitz ergeben sich aus dem Anhang. Hinsichtlich des § 289 Abs. 4 Nr. 6 HGB sind in der Satzung der Gesellschaft keine Regelungen getroffen. Es gelten daher die gesetzlichen Vorschriften der §§ 84 und 85 AktG. Hiernach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat für die Höchstdauer von fünf Jahren bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Gemäß § 7 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand der Gesellschaft aus mindestens einem Vorstandsmitglied. Die Zahl der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt. Hinsichtlich der Änderungen der Satzung gelten ebenfalls grundsätzlich die gesetzlichen Vorschriften – allerdings mit der in § 12 Abs. 2 der Satzung vorgesehenen Maßgabe, dass in Fällen, in denen das Aktiengesetz eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, eine einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals genügt, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Satzungsänderungen können daher gemäß § 179 Abs. 2 AktG und § 12 Abs. 2 der Satzung mit einfacher Stimmen- und Kapitalmehrheit beschlossen werden, sofern nicht das Gesetz zwingend eine größere Mehrheit des vertretenen Grundkapitals vorschreibt.
Bezüglich der Angaben zu § 289 Abs. 4 Nr. 7 HGB, wonach der Vorstand zur Ausgabe neuer Stückaktien ermächtigt wird, wird auf den Anhang verwiesen. Vereinbarungen nach § 289 Abs. 4 Nr. 8 und 9 HGB liegen nicht vor.
Hamburg, den 9. April 2014
Der Vorstand
Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstands
Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen
Bilanzeid
Erklärung nach § 264 Abs. 2 S. 3 HGB
„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“
Hamburg, den 09. April 2014
Der Vorstand
Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstandes
Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen
Bilanz zum 31.12.2013
Aktiva
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| 31.12.2013 | Vorjahr | ||
|---|---|---|---|
| € | € | € | |
| --- | --- | --- | --- |
| A. ANLAGEVERMÖGEN | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 30.344,00 | 39.251,50 | |
| II. Sachanlagen | |||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 32.118,50 | 52.493,50 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.904.380,00 | 2.621.677,48 | |
| 2. Beteiligungen | 1.140,00 | 115.000,00 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 1.685.584,15 | 1.685.584,15 | |
| 13.591.104,15 | |||
| 13.653.566,65 | (4.514.006,63) | ||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 97.379,28 | 1.030,70 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3.551.343,52 | 8.909.344,35 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 416.224,00 (Vorjahr: € 5.169.224,61) - | |||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 243.444,05 | 3.858.091,74 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 44.651,38 (Vorjahr: € 618.217,01) - | |||
| 3.892.166,85 | (12.768.466,79) | ||
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 480.578,37 | 674.307,93 | |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 41.924,82 | 65.739,12 | |
| 18.068.236,69 | 18.022.520,47 | ||
| Passiva | |||
| 31.12.2013 | Vorjahr | ||
| € | € | € | |
| A. EIGENKAPITAL | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 15.327.552,00 | 15.327.552,00 | |
| II. Bilanzverlust | -1.874.446,52 | -3.122.463,92 | |
| 13.453.105,48 | (12.205.088,08) | ||
| B. RÜCKSTELLUNGEN | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.243.038,84 | 2.198.761,84 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 862.999,73 | 852.439,70 | |
| 3.106.038,57 | (3.051.201,54) | ||
| C. VERBINDLICHKEITEN | |||
| 1. Anleihen | 725.000,00 | 725.000,00 | |
| - davon konvertibel € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) - | |||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 120.267,19 | 175.628,73 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 120.267,19 (Vorjahr: € 175.628,73) - | |||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0,00 | 759.811,04 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 71.311,04) - | |||
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 663.825,45 | 1.105.791,08 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 663.825,45 (Vorjahr: € 642.316,08) - | |||
| - davon aus Steuern: € 145.286,82 (Vorjahr: € 120.068,20) - | |||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.814,11 (Vorjahr: € 1.683,82) - | |||
| 1.509.092,64 | (2.766.230,85) | ||
| 18.068.236,69 | 18.022.520,47 |
Gewinn- und Verlustrechnung
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| 2013 | Vorjahr | ||
|---|---|---|---|
| € | € | € | |
| --- | --- | --- | --- |
| Sonstige betriebliche Erträge | 8.834.705,95 | 7.337.152,72 | |
| Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 1.768.094,68 | 1.795.628,25 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 99.076,60 | 117.964,36 | |
| - davon für Altersversorgung: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) - | |||
| 1.867.171,28 | (1.913.592,61) | ||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 35.267,37 | 39.793,13 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 4.952.619,84 | 6.555.472,56 | |
| 1.979.647,46 | -1.171.705,58 | ||
| Erträge aus Beteiligungen | 660.658,95 | 1.271.674,49 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: € 660.658,95 (Vorjahr: € 1.271.674,49) - | |||
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 631.404,85 | 0,00 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 289.413,47 | 299.433,88 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: € 283.287,64 (Vorjahr: € 217.519,59) - | |||
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 1.996.834,89 | 27.599,00 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 274.130,00 | 256.835,75 | |
| - davon aus Aufzinsung: € 123.641,00 (Vorjahr: € 127.266,00) - | |||
| - davon an verbundene Unternehmen: € 20.655,00 (Vorjahr: € 8.663,63) - | |||
| -689.487,62 | (1.286.673,62) | ||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.290.159,84 | 114.968,04 | |
| Außerordentliche Aufwendungen | 44.277,00 | 44.277,00 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 2.559,41 | 0,00 | |
| Sonstige Steuern | -424,85 | -282,00 | |
| 2.134,56 | (-282,00) | ||
| Jahresüberschuss | 1.248.017,40 | 70.409,04 | |
| Verlustvortrag | -3.122.463,92 | -3.192.872,96 | |
| Entnahmen aus Gewinnrücklagen | 0,00 | 0,00 | |
| Bilanzverlust | -1.874.446,52 | -3.122.463,92 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2013
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss für die ALBIS Leasing AG zum 31. Dezember 2013 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt, die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf Grundlage der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.
Bei den Finanzanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, soweit die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen waren, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war.
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert vermindert um gegebenenfalls erforderliche Wertberichtigungen angesetzt. Das bestehende Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG wurde mit dem Barwert angesetzt.
Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung.
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen nahmen wir unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 4,91 % (Vorjahr 5,05 %) und einer kalkulierten Rentenanpassung von 2,0 % vor. Angewendet wurde die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode).
Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
III. Angaben zur Bilanz
Anlagevermöge n
Die Entwicklung des Anlagevermögens stellen wir im Anlagenspiegel dar.
Finanzanlagen
Zusammensetzung des Anteilsbesitzes
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg | 11.500 | 0 |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 275 | 275 |
| ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg | 100 | 100 |
| Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen | 27 | 27 |
| ALBIS Finance AG, Hamburg | 2 | 2.122 |
| Hesse Newman Capital AG, Hamburg | 1 | 9 |
| ALBIS Finance AG, Hamburg | ||
| atypisch Stille Beteiligung | 0 | 106 |
| Hanseatische Grundstücksvermietung | ||
| Ifflandstraße GmbH, Hamburg | 0 | 40 |
| Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen | 0 | 27 |
| ALBIS Versicherungsdienst GmbH, Hamburg | 0 | 25 |
| Hanseatische Grundstücksvermietung | ||
| Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG, Hamburg | 0 | 5 |
| 11.905 | 2.736 |
Mit Vertrag vom 29. Oktober 2013 und Wirkung vom 1. Oktober 2013 erwarb die ALBIS Leasing AG eine 100 %ige Beteiligung an der ALBIS Mobil Lease GmbH von der ALBIS Finance AG. Der Kaufpreis betrug T€ 11.500.
Mit Vertrag vom 29. Oktober 2013 und Wirkung vom 1. Oktober 2013 verkaufte die ALBIS Leasing AG ihre 100 %ige Beteiligung an der ALBIS Finance AG an konzernfremde Investoren. Die Veräußerung der Beteiligung an der ALBIS Finance AG stand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 hinsichtlich eines Anteils von 94 % unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin). Hinsichtlich dieses Anteils war der Aktienverkauf zum 31. Dezember 2013 nicht vollzogen. Der Kaufpreis für 6 % der Anteile an der ALBIS Finance AG betrug € 120,00. Der Kaufpreis für 94 % der Anteile an der ALBIS Finance AG beträgt € 1.880,00.
Bei der Bemessung des Kaufpreises für die ALBIS Finance AG Aktien wurde berücksichtigt, dass die Dividende für das Jahr 2013 vertraglich der ALBIS Leasing AG zusteht. Die Dividenden für die Jahre 2014 bis 2016 wurden an die Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH abgetreten. An den Vermögenswerten der ALBIS Finance AG sind die atypisch Stillen Beteiligten der ALBIS Finance AG beteiligt. Der Wert der ALBIS Finance AG wurde unter Berücksichtigung dieser bestehenden Rechte ermittelt. Aus der Veräußerung der 6 %igen Beteiligung an der ALBIS Finance AG ergab sich ein Buchverlust von T€ 127. Aus dem vertraglich fixierten Kaufpreis für die verbliebene 94 %ige Beteiligung an der ALBIS Finance AG ergab sich ein Wertberichtigungsbedarf von T€ 1.993. Dieser aus der Bewertung der ALBIS Finance AG resultierende Buchverlust ist im Zusammenhang mit dem im Folgenden dargestellten Buchgewinn aus der Veräußerung der Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH zu würdigen (Übertragung von Dividendenberechtigungen).
Die Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 an die ALBIS Finance AG verkauft. Der Kaufpreis betrug T€ 4.790. Die Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH hält die Dividendenberechtigung an der ALBIS Finance AG für die Jahre 2014 bis 2016. Darüber hinaus hatte die Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH bis 2013 diverse atypisch Stille Beteiligungen an der ALBIS Finance AG erworben.
Der Buchgewinn aus der Veräußerung der Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH beträgt T€ 3.213. Der Buchgewinn ist im Zusammenhang mit dem oben dargestellten Buchverlust aus der Bewertung der ALBIS Finance AG zu würdigen. Der Verkaufspreis für die Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH wurde mit dem Kaufpreis der ALBIS Mobil Lease GmbH verrechnet.
Mit Vertrag vom 29. Oktober 2013 und mit Wirkung vom 1. Januar 2013 hat die ALBIS Leasing AG die ALBIS Versicherungsdienst GmbH an die ALBIS Finance AG veräußert. Der Kaufpreis betrug T€ 4.000. Die ALBIS Versicherungsdienst GmbH hält einen Anteil von 43,64 % an der Eurokaution Service EKS GmbH. Der Buchgewinn betrug T€ 413. Der Verkaufspreis für die ALBIS Versicherungsdienst GmbH wurde mit dem Kaufpreis der ALBIS Mobil Lease GmbH verrechnet.
Die ALBIS Leasing AG hielt atypisch Stille Beteiligungen an der ALBIS Finance AG, die zu Anschaffungskosten von insgesamt T€ 106 von den ehemaligen atypisch Stillen Gesellschaftern erworben wurden. Mit Vertrag vom 18. September 2013 und mit Wirkung vom 1. Januar 2013 hat die ALBIS Leasing AG diese atypisch Stillen Beteiligungen an die Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH verkauft. Der Kaufpreis betrug T€ 106. Ein Buchgewinn oder Buchverlust ergab sich nicht.
Die Beteiligung an der Hesse Newman Capital AG wurde durch Verkauf von 7.000 Stück Aktien (ehemals 10.000 Stück) über die Börse weiter reduziert. Für die Bewertung wurde der Aktienkurs Ende 2013 herangezogen.
Die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH und die Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG wurden im Jahr 2013 an einen Konzernfremden verkauft. Die Gesellschaften waren ehemals als Objektgesellschaften des Firmensitzes in der Ifflandstraße in Hamburg eingesetzt, zum Zeitpunkt der Veräußerung aber lediglich Mantelgesellschaften ohne betriebliche Aktivität. Die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH wurde mit Vertrag vom 30. Dezember 2013 und mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2013 verkauft. Der Kaufpreis betrug T€ 38, der Buchverlust T€ 2. Die Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG wurde mit Vertrag vom 23. Dezember 2013 verkauft. Der Kaufpreis betrug T€ 39, der Buchgewinn T€ 34.
Die Menteny Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH i. L. ist am 27. Februar 2013 erloschen.
Anzahlungen auf Beteiligungen
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Geleistete Anzahlungen für den Erwerb einer Beteiligung an der Gallinat-Bank AG, Essen | 1.686 | 1.686 |
Die Anzahlung in Höhe von T€ 1.686 wurde für die noch nicht erworbenen 51 % der Anteile an der Gallinat-Bank AG geleistet.
Aufstellung des Anteilsbesitzes
Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Gesellschaften gemäß § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:
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| Gesellschaft | Anteil 2013 % |
Eigenkapital 2013 T€ |
Jahresergebnis 2013 T€ |
|---|---|---|---|
| ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg | 100,0 | 3.309(1) | -2.565(1) |
| ALBIS Finance AG, Hamburg | 94,0 | 2.247(2) | 661(3) |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 100,0 | 281(4) | 632(4) |
| ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg | 100,0 | 85 | -4 |
| Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen | 100,0 | 50 | -2 |
(1) Eigenkapital nach Jahresfehlbetrag 2013, Jahresfehlbetrag vor Verwendung (Rumpfgeschäftsjahr 1. Oktober bis 31. Dezember 2013)
(2) Eigenkapital ohne atypisch Stille Gesellschafter
(3) Jahresergebnis vor Verwendung
(4) Eigenkapital ohne Jahresüberschuss 2013, Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 2013
Die ALBIS Leasing AG erstellt zum 31. Dezember 2013 einen Konzernabschluss.
Forderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Sonstige | 97 | 1 |
Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen T€ 77 auf die Kaufpreise für die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH und die Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG. Beide Gesellschaften wurden am 23. Dezember 2013 an einen Konzernfremden veräußert.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg | 2.137 | 890 |
| ALBIS Versicherungsdienst GmbH, Hamburg | 497 | 3.609 |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 391 | 454 |
| ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg | 370 | 9 |
| ALBIS Finance AG, Hamburg | 156 | 3.230 |
| Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen | 0 | 717 |
| 3.551 | 8.909 |
Gegen die ALBIS Vermögensverwaltung GmbH bestehen Forderungen aus Darlehen in Höhe von T€ 1.775 und aus Zinsen in Höhe von T€ 363. Gegen die ALBIS Versicherungsdienst GmbH bestehen Forderungen aus Darlehen in Höhe von € 0,4 Mio. und aus laufenden Dienstleistungen und Weiterbelastungen in Höhe von € 0,1 Mio. Die Forderungen gegen die ALBIS Service GmbH resultieren aus dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit € 0,4 Mio., im Übrigen aus laufenden Verrechnungen. Die Forderungen gegen die ALBIS Finance AG beruhen auf Weiterbelastungen im Konzern und auf Dienstleistungsverhältnissen.
Sonstige Vermögensgegenstände
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Central Krankenversicherung AG, Köln | 117 | 0 |
| Steuererstattungsansprüche | 72 | 76 |
| Eurokaution Service EKS GmbH, Hamburg | 0 | 698 |
| Forderungen aus einem Rechtsstreit | 0 | 600 |
| Gallinat-Bank AG, Essen | 0 | 2.404 |
| Sonstige | 54 | 80 |
| 243 | 3.858 |
Die Central Krankenversicherung AG ist Vermieterin der Ifflandstraße 4, die bestehenden Forderungen resultieren aus Überzahlungen von Miet- und Mietnebenkosten.
Die Steuererstattungsansprüche enthalten ein Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG in Höhe von T€ 62 (Vorjahr T€ 76), davon T€ 45 (Vorjahr T€ 58) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen gegen die Eurokaution Service EKS GmbH wurden im Jahr 2013 wertberichtigt.
Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen gegen die Gallinat-Bank AG wurden im Jahr 2013 beglichen.
Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen aus einem Rechtsstreit (T€ 600) wurden im Februar 2013 durch Banküberweisung ausgeglichen.
Gezeichnetes Kapital
(1) Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 15.327.552,00 (Euro fünfzehn Millionen dreihundertsiebenundzwanzigtausend fünfhundertzweiundfünfzig). Es ist eingeteilt in 15.327.552 auf den Inhaber lautende Stückaktien.
(2) Die Form der Aktienurkunden sowie die der Gewinnanteils- und Erneuerungsscheine bestimmt der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates. Das gleiche gilt für Schuldverschreibungen und Zinsscheine. Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer Anteile ist ausgeschlossen.
(3) Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 7.650.000,00 zu erhöhen. Sofern den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt wird, können die Aktien auch einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 S. 1 oder § 53 b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 KWG tätigen Unternehmen zur Übernahme angeboten werden, mit der Verpflichtung, diese den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden,
(a) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen;
(b) bei Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstigen Vermögensgegenständen;
(c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss gilt jedoch nur soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt. Bei der Ausnutzung der 10 %-Grenze sind aufgrund anderweitiger Ermächtigungen etwa erfolgte Ausschlüsse des Bezugsrechts nach § 186 Abs. 3 S. 4 AktG (z.B. bei der Veräußerung eigener Aktien oder bei der Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen) mit einzubeziehen;
(d) um Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundene Unternehmen zu begeben; sowie
(e) um Inhabern von durch die Gesellschaft auszugebenden Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechtes zustehen würde.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen.
(4) Das Grundkapital ist um bis zu € 7.650.000,00 durch Ausgabe von bis zu 7.650.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Rechten an Inhabern beziehungsweise Gläubigern von Schuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 19. Juni 2012 erteilten Ermächtigung von der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 begeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19. Juni 2012 ausgegebenen Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.
Entwicklung des Bilanzergebnisses
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| T€ | |
|---|---|
| Verlustvortrag 2012 | -3.122 |
| Jahresüberschuss 2013 | 1.248 |
| Bilanzverlust 2013 | -1.874 |
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellung wurde für unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter gebildet. Ab dem Jahr 2010 sind nach dem HGB in der Fassung des BilMoG den Berechnungen die Grundsätze des § 253 HGB zugrunde zu legen. Darüber hinaus wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Ansatz einer monatlichen vorschüssigen Zahlungsweise herangezogen. Es wurden ein Rententrend von 2 % p. a. unterstellt und ein Zinsfuß von 4,91 % (Vorjahr 5,05 %) angesetzt. Die Gesellschaft machte von den Übergangsvorschriften (Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB) Gebrauch und führte den Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2013 den Mindestbetrag von 1/15 des Unterdeckungsbetrages (T€ 44) aus der Bilanzierungsumstellung nach BilMoG zu.
Der Unterdeckungsbetrag des Ansatzes gegenüber dem HGB in der Fassung des BilMoG betrug zum 31. Dezember 2013 T€ 345 (Vorjahr T€ 395).
Sonstige Rückstellungen
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Prozess- und Beratungskosten | 270 | 100 |
| Urlaub, Sonderzahlungen und Tantiemen | 234 | 190 |
| Aufsichtsratsvergütung | 126 | 126 |
| Nebenkosten/Verwaltungskosten Ifflandstraße 4 | 120 | 122 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 67 | 60 |
| Risiken aus Betriebsprüfung | 0 | 54 |
| Geschäftsbericht | 15 | 20 |
| Rückstellungen für ausstehende Rechnungen | 28 | 178 |
| Berufsgenossenschaft | 3 | 2 |
| 863 | 852 |
Die Rückstellung für Prozess- und Beratungskosten betrifft ausstehende Rechnungen für Rechts- und sonstige Beratung im Zusammenhang mit der Gewinnung eines Investors für die Gallinat-Bank AG.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS Service GmbH | 0 | 61 |
| ALBIS Finance AG | 0 | 698 |
| 0 | 760 |
Sonstige Verbindlichkeiten
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS Capital AG & Co. KG | 500 | 964 |
| Umsatzsteuerverbindlichkeiten | 99 | 75 |
| Lohn- und Kirchensteuer | 46 | 45 |
| Übrige | 19 | 22 |
| 664 | 1.106 |
Verbindlichkeiten
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| 2013 bis 1 Jahr T€ |
2012 bis 1 Jahr T€ |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 71 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 120 | 176 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 664 | 642 |
| 784 | 889 |
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| 2013 1 - 5 Jahr T€ |
2012 1 - 5 Jahr T€ |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Anleihen | 725 | 725 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 689 |
| Sonstige Verbindlichkeiten (ALBIS Capital AG & Co. KG) | 0 | 463 |
| 725 | 1.877 |
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt T€ 8.835 beinhalten Erlöse aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von T€ 3.663 sowie in Höhe von T€ 1.403 (Vorjahr T€ 1.389) aus der Vermietung des Gebäudes Ifflandstraße 4 in Hamburg.
Die ALBIS Leasing AG realisierte Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen an Tochterunternehmen in Höhe von T€ 1.483 sowie T€ 1.150 aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen, T€ 667 aus Leistungen an die Gallinat-Bank AG und ihre Tochterunternehmen, T€ 284 aus Versicherungsentschädigungen, T€ 60 aus der Auflösung von Rückstellungen, T€ 50 aus dem Gebäude Ifflandstraße 4 (insbesondere aus Betriebskostenerstattungen) sowie Sonstige Erträge in Höhe von T€ 75.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 4.953 beinhalten Aufwendungen für Miete, Nebenkosten und Hausverwaltung in Höhe von T€ 1.595, Aufwendungen für die Einstellung in die Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von T€ 1.080, allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung und Buchführung in Höhe von T€ 768, Kosten für IT, Catering, Empfang und sonstige Dienste, die von der ALBIS Service GmbH berechnet wurden, in Höhe von T€ 372, Aufwendungen für Miete und Versicherungen in Höhe von T€ 305, Abschluss- und Due Diligence Prüfungskosten in Höhe von T€ 186, Aufwendungen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlage- und Finanzanlagevermögens in Höhe von T€ 129, Aufwendungen für den Aufsichtsrat in Höhe von T€ 126, Beiträge in Höhe von T€ 52, Kosten für die Hauptversammlung, die Erstellung des Zwischenberichts und die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes in Höhe von T€ 44 und übrige Aufwendungen in Höhe von T€ 296.
Erträge aus Beteiligungen
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS Finance AG, Hamburg | 661 | 791 |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 0 | 481 |
| 661 | 1.272 |
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 631 | 0 |
Die ALBIS Leasing AG hat Mitte 2013 einen Gewinnabführungsvertrag mit der ALBIS Service GmbH geschlossen.
Gesetzliche Rücklagen
Es ergab sich keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr.
Kosten für allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung, Buchführung und Wirtschaftsprüfung
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird gemäß der Erleichterung des § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang angegeben.
V. Sonstige Angaben
Corporate Governance Kodex
Vorstand und Aufsichtsrat haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex abgegeben. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de.
Meldung gemäß § 21 WpHG
Die Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH, Wulfsen, Deutschland, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12. November 2013 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 11. November 2013 die Schwelle von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritt und an diesem Tag 6,75 % (das entspricht 1.033.959 Stimmrechten) betrug.
Korrekturmeldung:Die Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH, Wulfsen, Deutschland, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12. November 2013 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 11. November 2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritt und an diesem Tag 6,75 % (das entspricht 1.033.959 Stimmrechten) betrug.
Frau Irmgard Mahn, Deutschland, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 2. Dezember 2013 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 11. November 2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritt und an diesem Tag 6,75 % (das entspricht 1.033.959 Stimmrechten) betrug. 6,75 % der Stimmrechte (das entspricht 1.033.959 Stimmrechten) sind Frau Mahn gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG über die Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH zuzurechnen.
Meldungen gemäß § 15 a WpHG
Die Transparenzvorschrift des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der geltenden Fassung vom 15. Mai 2012) und die gesetzlichen Vorschriften des § 15a WpHG erfordern die Veröffentlichung von Geschäften der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und ihnen nahestehender natürlicher sowie juristischer Personen mit Aktien der ALBIS Leasing AG. Beiden Regularien zufolge sind Käufe und Verkäufe durch vorgenannte Personen mitteilungspflichtig. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de.
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| Name | Handelstag | Bezeichnung Wertpapiere | Geschäftsart | Stückzahl | Kurs € |
Volumen € |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Verwandte des Vorstands über Pfeffersack Vermögensverwaltung GmbH | 11.11.2013 | Aktie | Verkauf | 365.890 | 0,47 | 171.963,30 |
| Ehe- oder eingetragener Lebenspartner des Vorstands über Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH | 11.11.2013 | Aktie | Kauf | 365.890 | 0,47 | 171.963,30 |
Im Jahr 2013 gab es keine weiteren Geschäfte der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und ihnen nahestehender natürlicher sowie juristischer Personen mit Aktien der ALBIS Leasing AG, über die zu berichten wäre.
Haftungsverhältnisse
Im Jahr 2013 bestanden keine Haftungsverhältnisse.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
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| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen | 7.457 | 9.132 |
| – davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 24 | 25 |
Der Mietvertrag endet 2020, die Leasingverträge im Jahr 2014.
Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Die ALBIS Leasing AG hat verbundenen Unternehmen Darlehen gewährt oder diesen gegenüber Forderungen und / oder Verbindlichkeiten aus laufender Verrechnung. Der Umfang der Darlehensgewährung ist aus den ausführlichen Angaben unter „Forderungen gegen verbundene Unternehmen“ zu entnehmen.
Die ALBIS Leasing AG hat Beteiligungen an Gesellschaften von verbundenen Unternehmen erworben oder an diese veräußert, wie aus den ausführlichen Angaben zu den Finanzanlagen zu entnehmen ist.
Die ALBIS Leasing AG unterhält zudem Leistungsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen Beteiligungsverhältnisse bestehen (z.B. die Vermietung von Räumlichkeiten in der Ifflandstraße in Hamburg, die Dienstleistungsbeziehungen mit der ALBIS Service GmbH und Leasingverträge über Pkw mit der ALBIS Mobil Lease GmbH, u.a.).
Dem Vorstand gehören an
Hans O. Mahn, Kaufmann, Wulfsen (Vorsitzender)
Aufsichtsratsmandate
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| ALBIS HiTec Leasing AG | Vorsitz |
| Gallinat-Bank AG | stellv. Vorsitz |
Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Kaufmann, Hamburg
Aufsichtsratsmandate
ALBIS HiTec Leasing AG
Dem Aufsichtsrat gehören an
Dr. Rolf Aschermann, Rechtsanwalt, Berlin (Vorsitz)
Weiter Aufsichtsratsmandate
flexis AG Vorsitz
PIN Mail AG (bis 11.02.2014)
Prof. Dr. Horst Zündorf, Hochschullehrer, Hamburg (stellv. Vorsitz)
Weitere Aufsichtsratsmandate
Schlatholt Beteiligung AG Vorsitz
Dr . Peter-Jörg Klein, Rechtsanwalt, Berlin
Weitere Aufsichtsratsmandate
Norddeutsche Revisions- und Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg stellv. Vorsitz
Europäische Akademie Berlin Vorsitz des Beirats
Gesamtbezüge des Vorstands
Die Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand sehen neben einer fixen Vergütung variable, erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile vor.
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| Angaben in € |
Hans O. Mahn | Bernd Dähling | Gesamt 2013 |
|---|---|---|---|
| Bruttogehalt | 718.630,36 | 228.689,60 | 947.319,96 |
| Tantieme | 5.811,00 | 40.000,00 | 45.811,00 |
| Altersvorsorge | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Vergütungen zur langfristigen Bindung | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 724.441,36 | 268.689,60 | 993.130,96 |
Die Gesamtvergütung des Vorstands durch die ALBIS Leasing AG betrug im Berichtsjahr T€ 993.
Die Vorstände erhielten weitere Vergütungen für ihre Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG.
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| Angaben in € |
Hans O. Mahn | Bernd Dähling | Gesamt 2013 |
|---|---|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Leistungszusagen durch Dritte | 0,00 | 7.200,00 | 7.200,00 |
| 0,00 | 7.200,00 | 7.200,00 |
Herr Bernd Dähling erhielt eine Vergütung in Höhe von T€ 7,2 für seine Tätigkeit als Geschäftsführer der ALBIS Vermögensverwaltung GmbH.
Die Entgeltregelungen für Herrn Bernd Dähling sind mit Ergänzungsvereinbarung vom 23. Dezember 2012 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2013 wie folgt geändert worden:
Herr Bernd Dähling erhält ab dem 1. Januar 2013 eine Grundvergütung in Höhe von T€ 210 pro Jahr. Ebenso beträgt ab dem 1. Januar 2013 die variable Vergütung 2 % des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG, wenn die Gesellschaft auch im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Überschuss erzielt hat oder im Folgejahr einen Jahresüberschuss erzielt. Der Anspruch auf eine Festtantieme besteht ab 2013 nicht mehr. Herr Bernd Dähling steht ab dem 1. Januar 2013 die Nutzung eines Dienstwagens zu.
Für ehemalige Vorstandsmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 446 gebildet. In 2013 wurden T€ 30 an Ruhegeldern gezahlt.
Die ALBIS Leasing AG hat Vermögenschaden-Haftpflichtversicherungen (D&O-Versicherungen) für ihre Vorstände abgeschlossen.
Die Vorstände haben im Schadenfall jeweils mindestens 10 % des Schadens selbst zu tragen, jedoch maximal die Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitglieds für alle Schadensfälle eines Jahres.
Gewährte Kredite an Mitglieder des Vorstands
Dem Vorstand sind keine Kredite gewährt. Es bestehen keine Kreditrahmen.
Gesamtbezüge des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 gemäß Satzung eine Vergütung in Höhe von T€ 126.
Mitarbeiter
Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 9 Angestellte und 2 Vorstände (Vorjahr 11 Angestellte und 2 Vorstände) beschäftigt.
Aktionärsstruktur
Die ALBIS Leasing AG (ISIN DE0006569403 // WKN 656940) ist im Amtlichen Handel notiert an den Börsen Frankfurt / Main und München und im Freiverkehr an den Börsen Hamburg, Berlin und Stuttgart. Das Grundkapital in Höhe von € 15.327.552,00 zu je 1 Stammaktie zum Nennwert von € 1,00 teilt sich wie folgt auf:
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| Familie Mahn, Deutschland | 32,4 % |
| Frau Gabriele Wolff, Deutschland | 4,8 % |
| Herr Johann G. Wolbert, Deutschland | 10,4 % |
| Herr Christoph Zitzmann, Deutschland | 5,1 % |
| Streubesitz | 47,3 % |
Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen. Die Stammaktien sind sämtlich mit identischen Stimm- und Dividendenberechtigungen ausgestattet. Besondere Kontrollbefugnisse wurden nicht eingeräumt. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der Aktien sind der ALBIS Leasing AG nicht bekannt.
Konzernverhältnisse
Die ALBIS Leasing AG erstellt in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2013 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Tochtergesellschaften. Diese sind im Bundesanzeiger zu veröffentlichen.
Hamburg, den 9. April 2014
Der Vorstand
Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstands
Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen
Entwicklung des Anlagevermögens
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2013 € |
Zugänge € |
Abgänge € |
Stand 31.12.2013 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 172.126,10 | 0,00 | 78.853,61 | 93.272,49 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 431.418,86 | 5.988,87 | 8.088,03 | 429.319,70 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.649.276,48 | 15.061.905,36 | 3.813.976,95 | 13.897.204,89 |
| 2. Beteiligungen | 160.995,67 | 0,00 | 144.846,97 | 16.148,70 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 1.685.584,15 | 0,00 | 0,00 | 1.685.584,15 |
| 4.495.856,30 | 15.061.905,36 | 3.958.823,92 | 15.598.937,74 | |
| 5.099.401,26 | 15.067.894,23 | 4.045.765,56 | 16.121.529,93 |
scroll
| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2013 € |
Zugänge € |
Abgänge € |
Stand 31.12.2013 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 132.874,60 | 8.906,00 | 78.852,11 | 62.928,49 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 378.925,36 | 26.361,37 | 8.085,53 | 397.201,20 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 27.599,00 | 1.992.824,89 | 27.599,00 | 1.992.824,89 |
| 2. Beteiligungen | 45.995,67 | 4.010,00 | 34.996,97 | 15.008,70 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 73.594,67 | 1.996.834,89 | 62.595,97 | 2.007.833,59 | |
| 585.394,63 | 2.032.102,26 | 149.533,61 | 2.467.963,28 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand 31.12.2013 € |
Stand 31.12.2012 € |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 30.344,00 | 39.251,50 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 32.118,50 | 52.493,50 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.904.380,00 | 2.621.677,48 |
| 2. Beteiligungen | 1.140,00 | 115.000,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 1.685.584,15 | 1.685.584,15 |
| 13.591.104,15 | 4.422.261,63 | |
| 13.653.566,65 | 4.514.006,63 |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Albis Leasing AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 der Albis Leasing AG, Hamburg, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen erstattet.
Hamburg, 10. April 2014
**BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
von Thermann, Wirtschaftsprüfer
ppa. Brandt, Wirtschaftsprüfer