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Albis Leasing AG — Annual Report 2016
May 17, 2017
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Annual Report
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Albis Leasing AG
Hamburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
Lagebericht
der ALBIS Leasing AG
A. Grundlagen der Gesellschaft
1. Geschäftsmodell, Ziele und Strategien
Die ALBIS Leasing AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Ifflandstraße 4, 22087 Hamburg. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Hamburg, Abteilung B, unter der Nr. 73071 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere an Unternehmen, die ihrerseits im Bereich des Leasinggeschäfts tätig sind, sowie von Grundstücken und Gebäuden im In- und Ausland.
Die ALBIS Leasing AG (ISIN DE0006569403 // WKN 656940) ist seit dem 30. August 1999 im Regulierten Markt notiert an den Börsen Frankfurt / Main (General Standard) und München und im Freiverkehr an den Börsen Hamburg, Berlin und Stuttgart.
Ziel der ALBIS Leasing AG ist es, ihren Unternehmenswert langfristig zu erhalten und zu steigern. Um dies zu erreichen, streben wir ein Beteiligungsportfolio an, das unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken angemessene und nachhaltige Beteiligungserträge generiert.
Zwischen der ALBIS Leasing AG (beherrschende Gesellschaft) und der ALBIS HiTec Leasing AG (beherrschte Gesellschaft) wurde mit Wirkung ab dem 1. Juli 2014 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die ALBIS HiTec Leasing AG wird seit dem zweiten Halbjahr 2014 in eine ertragsteuerliche Organschaft mit der ALBIS Leasing AG, Hamburg, einbezogen.
Zwischen der ALBIS Leasing AG (beherrschende Gesellschaft) und der ALBIS Service GmbH (beherrschte Gesellschaft) wurde mit Wirkung ab dem 30. April 2013 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die ALBIS Service GmbH wird seit dem Jahr 2013 in eine umsatz- und ertragsteuerliche Organschaft mit der ALBIS Leasing AG, Hamburg, einbezogen.
2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Während des Geschäftsjahres beschäftigte die ALBIS Leasing AG durchschnittlich zehn Angestellte und zwei Vorstände (Vorjahr elf Angestellte und zwei Vorstände).
3. Steuerungssystem
Die Steuerung der ALBIS Leasing AG erfolgt anhand der Beteiligungsergebnisse der Tochtergesellschaften. Hierzu wird jährlich eine Mehrjahresplanung der ALBIS Leasing AG unter Einbeziehung der Planungen der Tochtergesellschaften erstellt. Zudem wird eine Verbesserung der Eigenkapitalquote angestrebt, um Spielraum bei der Eigen- und Fremdfinanzierung zu gewinnen.
Das Leasinggeschäft der ALBIS Leasing Gruppe ist in das Segment „Vertriebsleasing“ mit der ALBIS HiTec Leasing AG, der ALBIS Direct Leasing GmbH, der ALBIS Fullservice Leasing GmbH und der LGH Leasinggesellschaft für den Handel mbH sowie das Segment „Leasing für Investitionsgüter“ mit der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) aufgeteilt.
Die Leasingportfolien unterliegen einem permanenten, konzerneinheitlichen Monitoring auf Vertragsebene und auf aggregiertem Niveau mit wenigstens monatlichem Reporting. In diesem Zusammenhang werden insbesondere die Entwicklung der Laufzeit der Leasingverträge, die Entwicklung der durchschnittlichen Mittelbindung der Leasingverträge, Verschiebungen zwischen den verschiedenen Arten von Leasinggütern (Produktgruppen) und Herstellern, die Ausgestaltung der Leasingvertragskonditionen sowie Überfälligkeiten bei Zahlungen und Vertragsstörungen überwacht und gesteuert.
Die Verwertung der Leasinggegenstände wird nach Analyse der Verwertungsergebnisse im Verhältnis zu den geplanten Restwerten gesteuert.
Die Leasinggesellschaften greifen bei ihren Abschlussentscheidungen für Leasingverträge auf differenzierte und bewährte Entscheidungsmodelle zurück, die insbesondere Entscheidungsvariablen für die Bonität und Liquidität der potenziellen Leasingnehmer identifizieren und gewichtet zu einem Score aggregieren. Die Modelle werden permanent überprüft und angepasst. Gesteuert wird durch Vorgabe der Entscheidungsvariablen.
Die ALBIS Leasing AG überwacht die Liquidität und die Liquiditätsplanung der Tochtergesellschaften mit einem differenzierten System, das seinen Fokus auf die kurz- und mittelfristige Planungsrechnung sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien legt.
Konzernweite Richtlinien bestehen für die fristenkongruente Refinanzierung des Leasinggeschäfts und das Management von Zinsrisiken.
Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen der Geschäftsleitung das Jahresergebnis, die Eigenkapitalquote und die Personalkosten (siehe Abschnitt D. 1. Prognose-, Chancen- und Risikobericht; Prognosebericht) der ALBIS Leasing AG sowie die Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften (siehe B. 2. Wirtschaftsbericht; Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr und B. 3.1 Wirtschaftsbericht; Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage; Ertragslage).
Die Prognose und die Analyse der Entwicklung gegenüber dem Vorjahr erfolgt im Prognosebericht.
Die finanziellen Leistungsindikatoren werden auch intern unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit verwendet.
Die Gesellschaft hat keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren identifiziert, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufes oder der Lage von Bedeutung sind.
B. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war die deutsche Wirtschaft im Jahr 2016 weiter auf Wachstumskurs. Das kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,8 % (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 50 vom 14. Februar 2017) höher als im vergangenen Jahr und damit über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von 1,4 %. Die positiven Impulse kamen vor allem aus dem Inland: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als im Vorjahr, die Konsumausgaben des Staates sogar um 4,2 %. In Ausrüstungen – darunter fallen hauptsächlich Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – wurde mit + 1,7 % ebenfalls etwas mehr investiert als noch ein Jahr zuvor (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 10 vom 12. Januar 2017).
Laut Deutscher Bundesbank befand sich die deutsche Wirtschaft in 2016 in „einem soliden Aufschwung“. Hauptstütze war wieder die lebhafte Binnennachfrage, die von der günstigen Arbeitsmarktlage und den steigenden Einkommen der privaten Haushalte profitierte. Die Deutsche Bundesbank erwartet – demografisch bedingt – eine weniger dynamische Entwicklung der Beschäftigung und steigende Energiepreise. Zwar werde sich das Auslandgeschäft, im Einklang mit den Absatzmärkten der deutschen Exporteure langsam verstärken, voraussichtlich aber keinen vollständigen Ausgleich für die weniger schwungvolle Binnenkonjunktur bieten. In diesem Szenario könnte die deutsche Wirtschaft in 2017 kalenderbereinigt um 1,8 % wachsen und in 2018 um 1,6 % sowie um 1,5 % in 2019. Angesichts der in weiten Teilen der Wirtschaft auch im kommenden Jahr guten Auslastung dürften für die Unternehmen Erweiterungen ihrer Produktionskapazitäten wieder dringlicher werden. Damit seien die Voraussetzungen für steigende Unternehmensinvestitionen günstig (Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember 2016).
Entwicklung des deutschen Leasingmarkts
Das Neugeschäft der deutschen Leasingwirtschaft boomte und wuchs deutlich dynamischer als die Gesamtwirtschaft: „Die Leasinggesellschaften realisierten in Deutschland Investitionen in Immobilien, Maschinen und Fahrzeuge, IT-Equipment und andere Wirtschaftsgüter in Höhe von € 64,2 Mrd., davon € 7,4 Mrd. mittels Mietkauf. Dies entspricht einem Wachstum von 9 %. Den Löwenanteil machte das Mobilien-Leasing aus, das auf € 55,1 Mrd. wuchs (+ 7 %). (BDL, Pressemitteilung vom 24. November 2016).
Mit 24 % ist der Leasinganteil an den Ausrüstungsinvestitionen der bisher höchste in der Geschichte des Leasings.
Das Segment Maschinen für die Produktion stiegum 5,3 %. Das Leasinggeschäft mit Computern, Servern und IT-Ausstattung (Geschäftsbereich Büromaschinen einschließlich EDV) verzeichnete einen Rückgang (- 10,1 %). Erholt haben sich dagegen die Bereiche Nachrichten- und Signaltechnik und Sonstige Ausrüstungen (+ 4,6 %, nach - 0,7 % in 2015) (BDL, Pressemitteilung vom 24. November 2016).
In den Prognosen für 2017 gehen die Ökonomen von einem Plus der Ausrüstungsinvestitionen im Neugeschäft von 2 bis 3 % aus (FLF 1/2017, S.25, „Das Leasinggeschäft wächst kräftiger als die Anlageinvestitionen“). Potenzial birgt unverändert das Thema Industrie 4.0 (Vernetzung von Maschinen und riesigen Datenmengen zur Auswertung von Prozessen). Experten schätzen, dass bis 2020 jährlich circa € 40 Mrd. Investitionen allein für Industrieunternehmen nötig sind, um den Wirtschaftsstandort Deutschland voranzutreiben. Klassische Finanzierungsinstrumente und -institute tun sich schwer bei diesem Thema. Die Leasingwirtschaft hingegen ist spezialisiert auf die von ihr finanzierten Branchen und Anlagen und profitiert von ihrer nicht selten jahrzehntelangen Erfahrung. Über diese Experten verfügen andere Finanzierer nicht (BDL, Jahresbericht 2016).
2. Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr
Am 13. Mai 2016 beschloss der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital, die noch im Mai durchgeführt wurde. Mit der Ausgabe von 1.532.448 neuen Stückaktien erhöhte sich das Grundkapital um fast 10 % auf € 16.860.000.
Für das Geschäftsjahr 2015 wurde eine Dividende in Höhe von 4 Cent pro Aktie auszuschütten. Das entsprach einem Anteil von T€ 613 am Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2015 in Höhe von insgesamt T€ 1.557. Die jungen Aktien sind ab dem Geschäftsjahr 2016 dividendenberechtigt. T€ 944 wurden durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Juli 2016 in die Gewinnrücklagen eingestellt.
Die zum 30. Juni 2016 bestehenden Forderungen gegenüber der NL Nord Lease Gruppe wurden im Juli und August 2016 realisiert. Die NL Nord Lease AG hat nach Veräußerung von Immobilien aus ihrem Bestand vereinbarungsgemäß die bestehenden Forderungen der ALBIS Leasing Gruppe bedient. Aktuell bestehen keine Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen der ALBIS Leasing Gruppe und der NL Nord Lease Gruppe.
Pünktlich zum Laufzeitende am 4. Oktober 2016 zahlte die ALBIS Leasing AG die Unternehmensanleihe 2011/2016 (WKN A1CR0X/ISIN: DE000A1CR0X3) zurück.
Am 4. Juli 2016 wurde ein notarieller Vertrag zur Veräußerung der Immobilie in der Lindenallee 60 - 62 und 64 - 66 in Essen geschlossen. Das Closing des Vertrags konnte nicht umgesetzt werden.
Am 16. November 2016 wurde ein neuer notarieller Vertrag zur Veräußerung der Immobilie Lindenallee 64 – 66 mit einem weiteren Interessenten geschlossen. Der Kaufpreis beträgt T€ 1.300 und entspricht dem Buchwert. Der Kaufpreis wurde am 29. März 2017 bezahlt und das Gebäude wurde an den Erwerber übergeben.
Erdgeschoss sowie 1., 2. und 3. Obergeschoss des Gebäudes 60 – 62 wurden an das Land Nordrhein-Westfalen vermietet. Der Mietvertrag wurde zunächst bis 2032 geschlossen, mit einer Verlängerungsoption bis 2037. Über die Vermietung des noch leer stehenden 4. Obergeschosses werden Verhandlungen geführt.
Zur ALBIS HiTec Leasing Gruppe gehören die Gesellschaften ALBIS HiTec Leasing AG und ALBIS Fullservice Leasing GmbH, die ausschließlich das „Vertriebsleasing“ – mit Herstellern und Händlern – betreiben sowie die ALBIS Direct Leasing GmbH und die LGH Leasinggesellschaft für den Handel mbH, die sich auf das Direktgeschäft mit gewerblichen Endkunden konzentrieren.
Noch zum Jahresende 2015 wurden die Verträge für die strukturierte Finanzierung Orange Finance S.A., Luxemburg, mit einem vereinbarten Rahmen von T€ 125.000, geschlossen. Hierdurch wurde mit Beginn des Jahres 2016, die Refinanzierung des Leasinggeschäfts für die Gesellschaften ALBIS HiTec Leasing AG, ALBIS Fullservice Leasing GmbH und ALBIS Direct Leasing GmbH grundlegend verbessert. Diese Refinanzierungsform erlaubt es den Gesellschaften, nach im Vorfeld vereinbarten Kriterien, Kreditentscheidungen selbständig zu treffen und verringert so den zeitlichen und monetären Aufwand für die Kreditentscheidung. Die ALBIS HiTec Leasing Gruppe konnte ihr Neugeschäft im Berichtsjahr um 55 % oder € 24 Mio. gegenüber Vorjahr steigern. Auch ihre Gesamtmarge erhöhte sich deutlich: um 37 % beziehungsweise T€ 3.390. Diese Steigerung resultiert im Wesentlichen aus höheren Zusatzerlösen und Nachmieterlösen.
Die Entwicklung der ALBIS HiTec Leasing Gruppe war in 2016 sehr erfreulich. Die neu strukturierte Refinanzierung und die damit verbundene schnellere Transaktionsabwicklung lässt auch für das Jahr 2017 eine Steigerung des Neugeschäfts erwarten. Die neu gewonnen Händlerverbindungen werden weiter ausgebaut und es werden neue Kooperationen geschlossen. Das Neugeschäftsvolumen soll im Jahr 2017 in der Gruppe um weitere 16 % gesteigert werden. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau der Gesamtmarge.
Die Ertragslage wird sich aufgrund der erzielten Margen und Zusatzerlöse – aber auch infolge von Kosteneinsparungen – weiter positiv entwickeln.
Die ALBIS HiTec Leasing Gruppe hat das Geschäftsjahr mit einem deutlich positiven Ergebnis auf Planniveau abgeschlossen und erwartet für das Geschäftsjahr 2017 eine weitere Verbesserung ihres Ergebnisses.
Die ALBIS Leasing AG ist an der ALBIS HiTec Leasing AG zu 100 % beteiligt. Die Gesellschaft erzielte aus der ALBIS HiTec Leasing AG einen Ertrag aus Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von T€ 2.587.
Der Vorstand der ALBIS Leasing AG hatte in 2015 entschieden, sich von der Produktgruppe Nutzfahrzeuge über 7,5 t zu trennen. Mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom 6. November 2015 übernahm die IKB Leasing Gruppe das gesamte künftige Nutzfahrzeuggeschäft über 7,5 t der ALBIS Mobil Lease GmbH sowie der UTA Leasing GmbH. Die ALBIS Mobil Lease GmbH und die UTA Leasing GmbH blieben zunächst Beteiligungen der ALBIS Leasing AG. Mit Vertrag vom 24. August 2016 wurde die ALBIS Mobil Lease GmbH auf ihre Tochtergesellschaft, die UTA Leasing GmbH, verschmolzen. Verschmelzungsstichtag war der 1. Januar 2016. Nach der Verschmelzung führt die UTA Leasing GmbH die Firma der ALBIS Mobil Lease GmbH fort. Die Geschäftsanteile der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) stehen zu 100 % im Eigentum der ALBIS Leasing AG. Die Gesellschaften wurden verschmolzen, um die Verwaltungskosten in den Folgejahren zu reduzieren.
Die bestehenden Leasingportfolien der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) sowie die damit im Zusammenhang stehenden Refinanzierungen werden plangemäß abgewickelt.
An der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) ist die ALBIS Leasing AG mit 100 % beteiligt. Die ALBIS Mobil Lease GmbH schließt das Jahr 2016 mit einem Ergebnis in Höhe von € 0,6 Mio. Das Ergebnis soll an die ALBIS Leasing AG ausgeschüttet werden.
An der ALBIS Service GmbH ist die ALBIS Leasing AG mittelbar über die ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) mit 100 % beteiligt. Die ALBIS Service GmbH schließt das Jahr 2016 mit einem positiven Ergebnis ab. Trotz der veränderten Konzernstruktur besteht der Ergebnisabführungsvertrag für zwei weitere Jahre fort. Der für das Geschäftsjahr 2016 abgeführte Gewinn beträgt T€ 453.
Die ALBIS Leasing AG hat im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis in Höhe von T€ 2.526 erwirtschaftet. Mit dem Geschäftsverlauf ist die Geschäftsleitung zufrieden. Die Gesellschaft ist auch für das Geschäftsjahr 2017 gut aufgestellt.
3. Ertrags -, Finanz- und Vermögenslage
3.1 E rtragslage
Die ALBIS Leasing AG hält eine 100 %ige Beteiligung an der ALBIS HiTec Leasing AG mit ihren wesentlichen Tochtergesellschaften ALBIS Direct Leasing GmbH, ALBIS Fullservice Leasing GmbH und LGH Leasinggesellschaft für den Handel mbH und an der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) mit ihrer wesentlichen Tochtergesellschaft ALBIS Service GmbH.
Mit ihren Beteiligungen hat die ALBIS Leasing AG folgende Erträge erzielt:
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS HiTec Leasing AG | 2.538 | 2.677 |
| ALBIS Service GmbH | 453 | 453 |
| ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) | 600 | 0 |
| Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH | 0 | 20 |
| 3.591 | 3.150 |
Davon ergaben sich aus Gewinnabführungsverträgen T€ 2.991 (Vorjahr T€ 2.639). Seit Mitte 2013 besteht ein Gewinnabführungsvertrag der ALBIS Leasing AG mit der ALBIS Service GmbH und seit Mitte 2014 mit der ALBIS HiTec Leasing AG.
Die ALBIS Leasing AG realisierte aus ihrer Beteiligung an der ALBIS HiTec Leasing AG einen Beteiligungsertrag in Höhe von T€ 2.538. Das entspricht nahezu dem Wert des Vorjahres und dem für 2016 erwarteten Wert. Die ALBIS Leasing AG erwartet für das Jahr 2017 steigende Beteiligungserträge aus der ALBIS HiTec Leasing Gruppe.
Die ALBIS Service GmbH realisierte in 2016 – wie im Vorjahr prognostiziert – einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 453. Die ALBIS Leasing AG plant mit gleichbleibenden Beteiligungserträgen aus der ALBIS Service GmbH.
Die ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) schließt das Jahr 2016 mit einem Ergebnis in Höhe von € 0,6 Mio. Der Geschäftserfolg der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH), mit der kein Gewinnabführungsvertrag besteht, liegt damit im Rahmen der Prognose im Vorjahr von € 0,5 bis € 1,5 Mio.
Die ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) wird aus der Abwicklung des bestehenden Leasingportfolios, das im Wesentlichen aus der Produktgruppe Nutzfahrzeuge über 7,5 t besteht, weiterhin positive Nettoerträge generieren. Neugeschäft ist in anderen Produktgruppen geplant. Für das Jahr 2017 wird ein Ergebnis in Höhe von € 0,3 Mio. bis € 0,6 Mio. geplant.
Für die Mantelgesellschaften Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH und ALBIS Vermögensverwaltung GmbH ist im Jahr 2016 die Auflösung beschlossen worden. Wesentliche Ergebnisbeiträge werden sich aus diesen Gesellschaften nicht mehr ergeben.
Die Sonstigen betrieblichen Erträge machen T€ 5.295 (Vorjahr T€ 8.999) aus. Seit dem 1. November 2005 ist die ALBIS Leasing AG Hauptmieterin des Gebäudes Ifflandstraße 4, Hamburg. Sie hat mit allen dort ansässigen Gesellschaften Untermietverträge abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden Mieten in Höhe von T€ 1.186 (Vorjahr T€ 956) erlöst.
Die ALBIS Leasing AG realisierte aus einer Zahlungs-, Aufrechnungs- und Verzichtsvereinbarung mit der NL Nord Lease Gruppe einen Ertrag in Höhe von T€ 3.203. Ziel war es, bestehende wechselseitige Zahlungsansprüche beziehungsweise Verbindlichkeiten, die auf unterschiedlichen Rechtsgrundlagen und ehemaligen Konzernverflechtungen beruhten, abzuwickeln.
Die ALBIS Leasing AG realisierte Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen an Tochterunternehmen in Höhe von T€ 650 (Vorjahr T€ 2.271). Von den Weiterbelastungen an Tochterunternehmen entfielen im Vorjahr T€ 1.452 auf weiterbelastete Rechts- und Beratungskosten für Projekte des Jahres 2015. Zudem realisierte die ALBIS Leasing AG T€ 162 (Vorjahr T€ 1) aus der Auflösung von Rückstellungen sowie T€ 99 (Vorjahr T€ 282) aus Versicherungsentschädigungen.
Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2016 betrugen T€ 1.646 (Vorjahr T€ 1.878). Die Personalkosten ohne Vorstandstantiemen in Höhe von T€ 324 (Vorjahr T€ 320) betrugen T€ 1.322 (Vorjahr € 1.557).
Das Zinsergebnis konnte verbessert werden und beläuft sich auf minus T€ 558 (Vorjahr minus T€ 835). Die Zinserträge betrugen im Berichtsjahr T€ 2, die Zinsaufwendungen T€ 560. Letztere fallen überwiegend für ein Darlehen bei der NIBC Bank Deutschland AG an.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich von T€ 4.800 im Vorjahr auf T€ 2.653. Die größten Aufwandsposten sind die Mieten und die Neben- und Hausverwaltungskosten im Zusammenhang mit dem Firmensitz Ifflandstraße 4 in Hamburg in Höhe von T€ 1.191 (Vorjahr T€ 1.460) sowie die allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung und Buchführung in Höhe von T€ 398 (Vorjahr T€ 2.126). Weitere wesentliche Positionen sind Kosten für IT, Catering, Empfang und sonstige Dienste, die von der ALBIS Service GmbH berechnet wurden, in Höhe von T€ 276 (Vorjahr T€ 266), Betriebskosten für die Gebäude Lindenallee in Essen in Höhe von T€ 136 (Vorjahr T€ 111), Aufwendungen für den Aufsichtsrat in Höhe von T€ 126 (Vorjahr T€ 126), Abschluss- und Due Diligence Prüfungskosten in Höhe von T€ 125 (Vorjahr T€ 336), Aufwendungen für Versicherungen in Höhe von T€ 121 (Vorjahr T€ 72), Kosten für die Hauptversammlung, die Erstellung des Zwischenberichts und die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes in Höhe von T€ 98 (Vorjahr T€ 58), Beiträge in Höhe von T€ 5 (T€ 44) sowie übrige Aufwendungen in Höhe von T€ 177 (Vorjahr T€ 201).
Der Mietaufwand sowie die Nebenkosten für unser Gebäude in der Ifflandstraße 4 in Hamburg sind durch vorübergehende Mietminderungen im Jahr 2016 zurückgegangen.
Die hohen Beratungskosten im Jahr 2015 fielen im Wesentlichen für Beratungsleistungen in Zusammenhang mit den Vorbereitungen und dem Abschluss des Kauf- und Übertragungsvertrages zwischen der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing Gruppe und der IKB Leasing Gruppe an.
Die Abschluss- und Prüfungskosten sind deutlich zurückgegangen. In 2016 sind keine Kosten für DPR-Verfahren angefallen.
Bei der Beurteilung der angefallenen Holdingkosten ist hinsichtlich der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 2.653 zu berücksichtigen, dass diese zu einem erheblichen Teil nicht auf den laufenden Betrieb der Holding entfallen. Das betrifft insbesondere die Kosten (in Höhe von T€ 1.191) für das Gebäude Ifflandstraße 4 in Hamburg. Es handelt sich überwiegend um Kosten für vermietete Teile des Gebäudes. Die flächenanteiligen Kosten, die auf die Nutzung durch die ALBIS Leasing AG entfallen, betragen etwa T€ 150. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten darüber hinaus Kosten für den Konzernabschluss und diverse Rechts- und Beratungskosten. Diese Kosten sind teilweise den Tochtergesellschaften zuzurechnen und werden weiterbelastet. Des Weiteren bündelt die ALBIS Leasing AG gegenüber externen Anbietern die Nachfrage des Konzerns, um Vorteile bei den Konditionen zu realisieren. Dies gilt beispielsweise für Mitgliedsbeiträge an Berufsorganisationen und Versicherungen. Diese Kosten sind unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, werden den Tochtergesellschaften weiterbelastet und führen zu Sonstigen betrieblichen Erträgen.
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen belaufen sich auf T€ 1.363 (Vorjahr T€ 2.026). Die Abschreibungen entfallen mit T€ 1.350 auf den Beteiligungsansatz der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH). Infolge einer Zahlungs-, Aufrechnungs- und Verzichtsvereinbarung mit der NL Nord Lease Gruppe reduzierte sich der innere Wert der ALBIS Mobil Lease GmbH in entsprechender Höhe. Dem wurde durch eine entsprechende Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes Rechnung getragen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen mit T€ 50 die Gewerbesteuer 2016, mit T€ 33 die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag 2016 und mit T€ 34 die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag aus Vorjahren (§ 285 Nr. 32 HGB).
Die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 560 (Vorjahr T€ 837) resultieren mit T€ 102 (Vorjahr T€ 115) aus der planmäßigen Aufzinsung der Pensionsrückstellung, mit T€ 42 (Vorjahr T€ 55) aus der Verzinsung der ALBIS Anleihe und mit T€ 410 (Vorjahr T€ 667) aus der Verzinsung von Darlehen sowie in Höhe von T€ 6 (Vorjahr T€ 0) aus Zinsen zu Steuern.
Der Jahresüberschuss beträgt T€ 2.526 (Vorjahr T€ 2.594).
Nach der Dotierung der anderen Gewinnrücklagen mit T€ 1.263 (Vorjahr T€ 1.038) verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 1.263 (Vorjahr T€ 1.557).
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 20. Juli 2017 vorschlagen, eine Dividende in Höhe von 4 Cent pro Aktien auszuschütten – dies entspricht einem Betrag von T€ 674 – und den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von T€ 589 auf neue Rechnung vorzutragen.
3.2 Finanzlage
Die Eigenkapitalquote der ALBIS Leasing AG betrug zum 31. Dezember 2016 59,5 % der Bilanzsumme, gegenüber 45,4 % im Vorjahr.
Die Aktivseite wird im Wesentlichen finanziert aus dem Eigenkapital (T€ 24.362, Vorjahr T€ 20.227), den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 9.136, Vorjahr T€ 10.678), den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 3.381, Vorjahr T€ 2.945), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 613, Vorjahr T€ 1.910) und den Sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 137, Vorjahr T€ 4.844).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen aus Darlehen und Zinsen gegenüber der NIBC Bank Deutschland AG, Frankfurt am Main (€ 7,6 Mio.) sowie der Sparkasse Baden-Baden, Gaggenau (€ 1,6 Mio.). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit € 3,1 Mio. der größte Anteil auf ein Darlehen von der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) sowie € 0,2 Mio. auf laufende Verrechnungen mit der ALBIS Service GmbH. Die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen aus Verbindlichkeiten aus Betriebskostenabrechnungen (T€ 57) sowie aus Lohn- und Kirchensteuer (T€ 49) sowie Umsatzsteuer (T€ 30). Im Vorjahr bestanden Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der NL Nord Lease AG (Darlehen in Höhe von € 3,5 Mio.) und gegenüber der ALBIS Capital AG & Co. KG (Darlehen in Höhe von € 0,5 Mio.). Diese haben sich durch eine Zahlungs-, Aufrechnungs- und Verzichtsvereinbarung mit der NL Nord Lease Gruppe erledigt.
Die Verbindlichkeiten insgesamt sanken um T€ 7.835 auf € 13.268 (Vorjahr T€ 21.103).
Es wurden Rückstellungen in Höhe von T€ 3.339 (Vorjahr T€ 3.253) gebildet. Die Rückstellungen für Pensionsansprüche in Höhe von T€ 2.581 (Vorjahr T€ 2.537) betreffen ausschließlich unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter der MagnaMedia Verlag AG (Rechtsvorgängerin der ALBIS Leasing AG). Pensionszusagen an aktive Mitarbeiter bestehen nicht.
Steuerrückstellungen wurden gebildet für Gewerbesteuer in Höhe von T€ 50 (Vorjahr T€ 0) sowie in Höhe von T€ 27 für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 2016 und in Höhe von T€ 46 für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Zinsen zu Steuern aus Vorjahren (Vorjahr T€ 0).
Darüber hinaus wurden Sonstige Rückstellungen gebildet für:
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| Urlaub, Sonderzahlungen und Tantiemen | 341 | 450 |
| Aufsichtsratsvergütung | 126 | 126 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 70 | 45 |
| Nebenkosten/Verwaltungskosten Ifflandstraße 4 | 51 | 39 |
| Umsatzsteuernachzahlung | 19 | 0 |
| Geschäftsbericht | 15 | 15 |
| Rückstellungen für ausstehende Rechnungen | 10 | 25 |
| Beratungskosten | 0 | 14 |
| Berufsgenossenschaft | 2 | 2 |
| 634 | 716 |
Wesentlich investiert wurde im Jahr 2016 nicht. Anfang 2017 wird die Immobilie Lindenallee 60-62 für die Vermietung an das Land Nordrhein-Westfalen vorbereitet. Hierfür werden Investitionen in Höhe von circa € 0,5 Mio. erforderlich sein. Weitere Investitionen sind für das Geschäftsjahr 2017 nicht geplant.
Die ALBIS Leasing AG überwacht ihre Liquidität und ihre Liquiditätsplanung mit einem differenzierten System, das seinen Fokus auf die kurz- und mittelfristige Planungsrechnung sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien legt.
3.3 Vermögenslage
Vom Anlagevermögen entfallen T€ 35.975 (Vorjahr T€ 37.338) (87,81 % (Vorjahr 83,75 %) der Bilanzsumme) auf das Finanzanlagevermögen. Das Finanzanlagevermögen besteht ausschließlich aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen.
Weitere T€ 3.489 des Anlagevermögens entfallen auf Grundstücke und Bauten. Hierin enthalten sind ausschließlich die Immobilien in der Lindenallee 60 - 62 und 64 - 66 in Essen. Die Immobilien waren wegen bestehender Verkaufsabsicht im Umlaufvermögen, unter den Sonstigen Vermögensgegenständen, ausgewiesen. Am 4. Juli 2016 wurde ein notarieller Vertrag zur Veräußerung der Immobilie geschlossen. Das Closing des Vertrages konnte nicht umgesetzt werden. Seit September 2016 werden die Immobilien daher nicht mehr im Umlaufvermögen sondern im Anlagevermögen ausgewiesen.
Das Erdgeschoss sowie das 1., 2. und 3. Obergeschoss des Gebäudes 60 – 62 wurden an das Land Nordrhein-Westfalen vermietet. Der Mietvertrag wurde zunächst bis 2032 geschlossen, mit einer Verlängerungsoption bis 2037. Über die Vermietung des noch leer stehenden 4. Obergeschosses werden Verhandlungen geführt.
Am 16. November 2016 wurde betreffend das Gebäude Lindenallee 64 – 66 ein notarieller Vertrag zur Veräußerung der Immobilie mit einem weiteren Interessenten geschlossen. Der Kaufpreis beträgt T€ 1.300, das entspricht dem Buchwert. Der Kaufpreis wurde am 29. März 2017 bezahlt und das Gebäude wurde an den Erwerber übergeben.
Das restliche Anlagevermögen teilt sich auf in die Immateriellen Vermögensgegenstände mit T€ 8 (Vorjahr T€ 14) und die Sachanlagen mit T€ 7 (Vorjahr T€ 5).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf T€ 20 nach T€ 4 im Vorjahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 14 auf T€ 969 erhöht. Sie bestehen gegen folgende Unternehmen:
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| UTA Leasing GmbH, Neu-Isenburg | 0 | 10 |
| ALBIS Direct Leasing GmbH, Hamburg | 0 | 2 |
| ALBIS Fullservice Leasing GmbH, Hamburg | 0 | 2 |
| ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH), Neu-Isenburg | 605 | 0 |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 52 | 0 |
| ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg | 312 | 0 |
| 969 | 14 |
Die Forderungen gegen die verbundenen Unternehmen bestehen aufgrund von Forderungen aus Ergebnisabführungen, Beteiligungserträgen und Dienstleistungsverträgen.
Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden mit T€ 21 ausgewiesen:
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| Immobilien Lindenallee, Essen | 0 | 3.500 |
| NL Nord Lease AG, Hamburg | 0 | 2.423 |
| Steuererstattungsansprüche | 21 | 91 |
| Sonstige | 0 | 32 |
| 21 | 6.046 |
Im Vorjahr wurden hier die Immobilien in der Lindenallee 60 - 62 und 64 - 66 in Essen ausgewiesen. Die Immobilien waren zur Veräußerung bestimmt. Nachdem die Immobilien bis zum 31. Dezember 2016 nicht verkauft waren, erfolgte der Ausweis im Anlagevermögen.
Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen gegen die NL Nord Lease Gruppe haben sich durch Zahlungs-, Aufrechnungs- und Verzichtsvereinbarung erledigt.
Die Steuererstattungsansprüche enthalten ein Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG in Höhe von T€ 17 (Vorjahr T€ 33), davon T€ 0 (Vorjahr T€ 17) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf T€ 256 (Vorjahr T€ 1.038).
Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhen von T€ 225 (Vorjahr T€ 124) besteht im Wesentlichen für bereits bezahlte Versicherungen des Jahres 2017 (T€ 124) und die bereits bezahlte Miete für Januar 2017 betreffend das Gebäude in der Ifflandstraße 4 an die Central Krankenversicherung AG (T€ 97).
C . Prognose-, Chancen- und Risikobericht
1. Prognose bericht
Die ALBIS Leasing AG konnte im Jahr 2016 mit € 2,5 Mio. ihr prognostiziertes Ergebnis von € 2,3 bis 2,7 Mio. erreichen. Die ALBIS Leasing AG erwartet – ausgehend von den Ertragsplanungen innerhalb des Konzerns – für das Jahr 2017 eine Ergebnissteigerung im zweistelligen Prozentbereich.
Die Eigenkapitalquote der ALBIS Leasing AG betrug zum 31. Dezember 2016 59,5 % der Bilanzsumme, gegenüber 45,4 % im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote wurde damit plangemäß über das Jahresergebnis sowie die Kapitalerhöhung 2016 gesteigert. Ziel ist es, auf Ebene der ALBIS Leasing AG die Eigenkapitalquote weiter zu erhöhen, um Spielraum bei der Eigen- und Fremdfinanzierung zu gewinnen. Der Vorstand erwartet für das Jahr 2017 wieder eine leichte Steigerung.
Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2016 betrugen T€ 1.646 (Vorjahr T€ 1.878). Die Personalkosten ohne Vorstandstantiemen in Höhe von T€ 324 (Vorjahr T€ 320) betrugen T€ 1.322 (Vorjahr € 1.557). Die Personalkosten sind damit geringer ausgefallen als prognostiziert. Die Verminderung gegenüber dem Vorjahr beruht überwiegend auf geringerem Personalbestand.
Ende des Jahres 2016 ist der Vorstandsvorsitzende Herr Hans O. Mahn aus dem Vorstand ausgeschieden. Anfang Januar 2017 rückten Herr Michael Hartwich, Herr Andreas Oppitz und Herr John R. Mahn in den Vorstand der ALBIS Leasing AG auf. Die Personalkosten auf Ebene der ALBIS Leasing AG werden daher, vor Berücksichtigung variabler Vergütungsbestandteile der Mitglieder des Vorstands, leicht steigen. Die Mitglieder des Vorstands der ALBIS Leasing AG sind zugleich Vorstände beziehungsweise Geschäftsführer in den Tochtergesellschaften der Gruppe und erhalten dort keine gesonderte Vergütung. Die Personalkostensteigerung bei der ALBIS Leasing AG wird daher auf Konzernebene, durch entsprechende Kostensenkungen bei den Tochtergesellschaften, überkompensiert.
2. Risikobericht
2.1. Risikomanagement und Risiko-Chancen-Management-System (RCMS)
Das Aktiengesetz (§ 91 Abs. 2 AktG) verpflichtet den Vorstand der Gesellschaft, geeignete Maßnahmen zu ergreifen – insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten – um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, frühzeitig zu erkennen. Als Überwachungsinstrument hat die ALBIS Leasing AG ein auf die unternehmensspezifischen Anforderungen zugeschnittenes Risiko-Chancen-Management-System (RCMS) implementiert, das auch zur Unternehmenssteuerung der ALBIS Leasing AG dient. Das RCMS wird laufend an die aktuellen Erfordernisse angepasst.
Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der allgemeinen Geschäftspolitik der ALBIS Leasing AG.
Ziel des Risikomanagements ist es, den Unternehmenswert über risikobewusste Entscheidungen zu erhalten und zu steigern. Vorrangig soll eine möglichst hohe Risikotransparenz geschaffen werden, die das Erkennen von Chancen und Risiken sowie das bewusste Eingehen oder Vermeiden von Chancen und Risiken aufgrund der Kenntnis von Risikoursachen und Wirkungszusammenhängen erlaubt. So soll erreicht werden, dass potenziell bestandsgefährdende Bedrohungen aus Risiken ebenso wie ein mögliches Versäumen von Chancen rechtzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um das Unternehmensergebnis insgesamt zu verbessern beziehungsweise Verluste zu vermeiden.
Die Risiken der ALBIS Leasing AG und ihrer Tochtergesellschaften werden nach den in Abschnitt „3. Risikokategorien, Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten“ beschriebenen Kategorien systematisiert, erfasst und mit dem IT-basierten RCMS nach den in Abschnitt „2.2 Risikomanagementsystem“ beschriebenen Kriterien analysiert, quantifiziert, gesteuert und kommuniziert.
Führungskräfte und Mitarbeiter unterschiedlicher Funktionen, Teilkonzerne und Tochtergesellschaften werden in das konzernweite RCMS einbezogen, um − dem Bestreben des Vorstands entsprechend − ein einheitliches Risikogrundverständnis zu schaffen. So können die Belange der ALBIS Leasing AG sowie die Besonderheiten der einbezogenen Teilkonzerne und Unternehmen berücksichtigt und das unternehmens- und bereichsübergreifende Risikobewusstsein gestärkt werden. Da die wirtschaftliche Lage der ALBIS Leasing AG durch die Entwicklung ihrer Tochtergesellschaften bestimmt wird, werden diese Tochtergesellschaften im Rahmen der Risikosteuerung des Konzerns erfasst und gesteuert.
Der gesamte RCMS-Prozess wird von einer Software begleitet, die einen schnellen Datenzugriff ermöglicht und hilft, den Aufwand für das Systemhandling bei Risikoinventuren und für die regelmäßig zu betreibende Datenpflege (Abgrenzung von Betrachtungszeiträumen, Auswertungsanforderungen, Berichtsfunktion, Export-/Importfunktion etc.) zu reduzieren. Mit diesem RCMS kann die ALBIS Leasing AG sämtliche für sie relevanten Risiken sowie wahrnehmbare Chancen, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben können, identifizieren, analysieren, quantifizieren, steuern und kommunizieren. Im Rahmen des RCMS integriert die ALBIS Leasing AG Maßnahmen, Verfahren und Systeme, die zur Überwachung dieser Risiken und Chancen angewendet werden. Der Vorstand erhält darüber hinaus monatlich einen Bericht über die wesentlichen Entwicklungen in den einzelnen Gesellschaften.
2.2 Risikomanagementsystem
Das Gesamtrisiko wird auf Grundlage des RCMS in Kombination mit den eingesetzten Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystemen eingeschätzt. Die von der ALBIS Leasing AG angewendete Methode zur Quantifizierung der Risiken und Chancen bedient sich einer Matrix-Struktur. Die Bewertungsmatrix ist portfolio-orientiert aufgebaut und besteht aus 16 Feldern. Das Kriterium „Höhe der Auswirkung“ wird auf der X-Achse erfasst, die Dimension „Eintrittswahrscheinlichkeit“ auf der Y-Achse. Die Einzelrisiken werden bezogen auf den zugrunde gelegten Bewertungsmaßstab „Höhe der Auswirkung“ in vier Kategorien eingeteilt (Bruttomethode):
· leicht (> 100 T€ - 500 T€)
· mittel (> 500 T€ - 1.000 T€)
· schwer (> 1.000 T€ - 3.000 T€) und
· kritisch (> 3.000 T€)
Die Dimension „Eintrittswahrscheinlichkeit“ wird analog in vier Beurteilungsstufen aufgeteilt:
· unwahrscheinlich (< 0,1 p.a., d.h. maximal einmal in 10 Jahren)
· möglich (> 0,1 - < 0,4 p.a., d.h. einmal alle 5 Jahre)
· konkret vorstellbar (> 0,4 - < 0,7 p.a., d.h. einmal alle 2 Jahre)
· wahrscheinlich (> 0,7 - 1 p.a., d.h. einmal oder häufiger im Jahr)
Die Risiken und Chancen werden bezüglich ihrer Wirkung auf das Eigenkapital sowie auf das zugrunde liegende Jahresergebnis gemessen. Bestehende Risiken werden konsequent überwacht und durch Maßnahmen minimiert beziehungsweise vermieden.
Per 31. Dezember 2016 besteht demnach das folgende, wesentliche Risiko:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum 31. Dezember 2016 in Höhe von € 9,1 Mio. Hiervon entfallen € 7,6 Mio. auf die Refinanzierung des Erwerbs der Anteile an der ALBIS HiTec Leasing AG durch die NIBC Bank Deutschland AG. Die noch verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber der NIBC Bank Deutschland AG sind ratierlich in den Jahren 2017 bis 2019 zu tilgen. Die Zins- und Tilgungsleistungen belasten die Liquidität der ALBIS Leasing AG. Sämtliche Zahlungen sind in der Mehrjahresertragsplanung und der Mehrjahresliquiditätsplanung der ALBIS Leasing AG berücksichtigt.
Das Risikoprofil der ALBIS Leasing AG ist hinsichtlich Ertrag und Liquidität einerseits bestimmt durch die Kosten der Holding und die Tilgungs- und Zinszahlungen aus den zum Erwerb von Unternehmensbeteiligungen aufgenommenen Verbindlichkeiten sowie andererseits durch die Ertragskraft und die Risikostruktur des Beteiligungsportfolios. Das nachhaltige und zeitgerechte Anfallen von Beteiligungserträgen zur Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen charakterisiert die Risikolage.
Die Geschäftsführung sieht angesichts des derzeitigen wirtschaftlichen Umfeldes und aufgrund der ständigen Risikokontrollen eine normale Risikolage und keine bestandsgefährdenden Risiken.
3. Risikokategorien, Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten
3.1 Kreditrisiken / Adressenausfallrisiken
Das Adressenausfallrisiko misst Risiken aus Verlusten oder entgangenen Gewinnen aufgrund von „Defaults“ (Ausfall oder Bonitätsverschlechterung) von Geschäftspartnern sowie die Veränderung dieser Risiken.
Die ALBIS Leasing AG betreibt kein operatives Geschäft. Adressenausfallrisiken bestehen daher im Wesentlichen aufgrund der Beteiligungen. Darüber hinaus beschränken sich die Adressenausfallrisiken auf im Rahmen von Beteiligungen oder zur Förderung von Tochtergesellschaften gewährte Darlehen. Die Tochtergesellschaften der ALBIS Leasing AG unterliegen einem wenigstens monatlichen Monitoring hinsichtlich der Geschäftsentwicklung und ihrer Liquidität.
3.2 Marktpreisrisiken
Marktpreisrisiken können zu Verlusten führen, wenn sich, hervorgerufen durch Marktpreisschwankungen, negative Wertänderungen von Vermögenspositionen ergeben.
Wesentliche Vermögenspositionen bilden bei der ALBIS Leasing AG die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Es besteht das Risiko, dass die Buchwerte der Tochtergesellschaften, bei unzureichender Ertragslage, nicht durch im Rahmen von Impairment-Tests zu ermittelnde Werte unterlegt werden können. Dies hätte Abschreibungen auf die Beteiligungsansätze zur Folge. Die Beteiligungsbewertung erfolgt gemäß § 253 Abs. 3 HGB nach den für das Anlagevermögen geltenden Grundsätzen zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag.
Dem Vorstand der ALBIS Leasing AG stehen zur Überwachung und Steuerung der Tochtergesellschaften jährliche und monatliche Reportings zur Verfügung. Diese enthalten die Neugeschäftsplanung, die Ergebnisplanung, die aktuelle Gewinn und Verlustrechnung, die aktuelle Bilanz, Plan-Ist Vergleiche, die Entwicklung der offenen Posten und Rücklastschriften sowie die Entwicklung des Neugeschäfts. Darüber hinaus steht dem Vorstand monatlich eine Gesamtportfolioanalyse, die die Entwicklung des Bestands aufzeigt, zur Verfügung. Durch die genannten Vorkehrungen ist der Vorstand jederzeit in der Lage, kurzfristig auf Veränderungen zu reagieren. Der Austausch mit dem Gesellschafter erfolgt regelmäßig unterjährig. Ab dem Jahr 2017 besteht Personenidentität zwischen dem Vorstand der ALBIS Leasing AG und den Geschäftsleitungsorganen der wesentlichen Tochtergesellschaften (mit Ausnahme der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH).
Zinsänderungsrisiken resultieren aus den von der NIBC Bank Deutschland AG herausgelegten Darlehen. Diese sind, in Abhängigkeit vom EURIBOR, variabel verzinslich.
Währungsrisiken werden nicht eingegangen werden. Die Geschäfte werden ausschließlich in Euro abgeschlossen. Das gilt auch für die Refinanzierung.
3.3 Beteiligungsrisiken /Haftungsrisiken
Die Beteiligungsrisiken/Haftungsrisiken beschreiben ergänzend zum Marktpreisrisiko Verluste, die aus Ergebnisabführungsverträgen (Verlustübernahmen) oder Haftungsrisiken (zum Beispiel aus Patronatserklärungen) entstehen können.
Die ALBIS Leasing AG hat Ergebnisabführungsverträge mit der ALBIS HiTec Leasing AG und der ALBIS Service GmbH geschlossen.
Die Risiken werden im Rahmen des unter „3.2 Marktpreisrisiken“ beschriebenen Beteiligungscontrollings überwacht und gesteuert.
Die ALBIS Leasing AG hat gegenüber der Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg eine Patronatserklärung zugunsten der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) – für deren Refinanzierung – abgegeben. Der Umfang der Refinanzierung, auf die sich die Patronatserklärung bezieht, beläuft sich zum Bilanzstichtag auf € 13,2 Mio. Risiken hieraus sind gegenwärtig nicht zu erkennen und werden auch nicht erwartet. Die ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) kommt ihren Zahlungsverpflichtungen nach. Zudem sind die Refinanzierungen mit den jeweiligen Leasingobjekten besichert. Weitere Haftungsverhältnisse, aus denen Risiken erwachsen könnten, bestanden zum 31. Dezember 2016 nicht.
3.4 Liquiditätsrisiken
Liquiditätsrisiken können zu Verlusten führen, wenn liquide Mittel zur termingerechten Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen und zu ungünstigen Konditionen beschafft werden müssen.
Die kurzfristige Liquiditätsplanung umfasst die Steuerung der Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge auf täglicher Basis. Über die kurzfristige Liquiditätsplanung wird mindestens wöchentlich an den Vorstand berichtet.
Die mittelfristige Liquiditätsplanung basiert auf der Steuerung der Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge auf monatlicher Basis über einen Zeitraum von 24 Monaten. Über die mittelfristige Liquiditätsplanung wird mindestens monatlich an den Vorstand berichtet.
Die langfristige Liquiditätsplanung basiert auf einer Mehrjahresplanung. Die Mehrjahresplanung wird jährlich, im Bedarfsfalle oder infolge strategischer Unternehmensentscheidungen aber auch häufiger aktualisiert. Jeder Planungsstand wird an den Vorstand berichtet.
Die Liquiditätsrisiken werden in der Gesellschaft als wesentlich angesehen und laufend überwacht. Die Zahlungsfähigkeit wird durch vorhandene Liquidität abgedeckt.
Die Guthaben bei Kreditinstituten zum 31. Dezember 2016 beliefen sich auf T€ 0,2 Mio.
Das Verhältnis der Zahlungsmittel und kurzfristigen Forderungen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten, bezogen auf Fälligkeiten bis zu einem Jahr, beträgt 64 % (Vorjahr 115 %).
Der zum 30. September 2017 erwartete Bestand an Guthaben bei Kreditinstituten beträgt € 1,0 Mio.
3.5 Operationelle Risiken / Geschäftsrisiken
Operationelle Risiken umfassen Verluste, die entstehen können, wenn interne Prozesse oder technische Einrichtungen (z.B. IT-Struktur) versagen oder wenn Verluste infolge menschlichen Versagens, höherer Gewalt oder vorsätzlich schädigender Handlungen entstehen.
Die operationellen Risiken der ALBIS Leasing AG als Holdinggesellschaft beziehen sich auf die Vollständigkeit und Richtigkeit des für das Beteiligungscontrolling und die Rechnungslegung notwendigen Datenmaterials. Hierzu hat die ALBIS Leasing AG ein strukturiertes, IT-gestütztes Reporting der Tochtergesellschaften an die Muttergesellschaft etabliert, das durch die schriftlich fixierte Ordnung geregelt ist und internen Kontrollen bezüglich der Anforderungen an die Datenqualität unterliegt. Wesentliche IT-Risiken bestehen nur auf Ebene der Tochtergesellschaften.
Geschäftsrisiken beschreiben negative Entwicklungen des Marktumfelds, die Auswirkungen auf die Ertragskraft der Gesellschaft haben. Die ALBIS Leasing AG ist als Holding selbst aber nicht systematisch am Markt tätig. Die Risiken, denen sie wegen der Tätigkeit ihrer Tochtergesellschaften ausgesetzt ist, zeigen sich auf Holdingebene im Bereich der Beteiligungswerte und sind den Marktpreisrisiken (siehe 3.2 Marktpreisrisiken) zugeordnet.
3.6 Weitere Risiken
Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von € 1,6 Mio. gegenüber der Sparkasse Baden-Baden, Gaggenau. Die Zins- und Tilgungszahlungen werden monatlich in Beträgen von T€ 7 geleistet.
Die Ertrags- und Liquiditätssituation der ALBIS Leasing AG ist, wie bei einer Holding üblich, von den Beteiligungserträgen der Tochtergesellschaften abhängig. Die Beteiligungserträge aus der ALBIS HiTec Leasing AG, mit ihren operativen Tochterunternehmen ALBIS Direct Leasing, ALBIS Fullservice Leasing GmbH und der LGH Leasinggesellschaft für den Handel mbH, sind von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der Entwicklung der Leasingbranche und der Verfügbarkeit wettbewerbsfähiger Refinanzierung abhängig.
Die Beteiligungserträge aus der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) sind, nach Einstellung des Neugeschäfts in der Produktgruppe „Nutzfahrzeuge über 7,5 t“, von der planmäßigen Abwicklung des bestehenden Leasingportfolios abhängig. Hierzu gehören im Wesentlichen die Realisierung der Zahlungsströme aus den Leasingverträgen, die Verwertung der Leasinggegenstände sowie ein störungsfreies Handling der Abläufe. Die Planung berücksichtigt bekannte Risiken und beinhaltet eine angemessene Risikovorsorge für erfahrungsgemäß vorkommende Störungen. Sollten unerwartete Störungen auftreten, kann dies die Ertragslage und die Liquidität der ALBIS Leasing AG beeinträchtigen.
Die Entscheidungen der ALBIS Leasing AG, als Holding der Gruppe, basieren auf rechtzeitigen, vollständigen und sachlich zutreffenden Informationen, die ihr die Gesellschaften der Gruppe liefern. Entsprechen die verfügbaren Informationen nicht den Anforderungen, kann es vorkommen, dass Entscheidungen nicht rechtzeitig oder auf Basis nicht ausreichender Informationen getroffen werden. Hieraus können sich Risiken ergeben. Die Schlüsselpositionen für die Informationsaufbereitung sind qualifiziert besetzt. Die Prozesse und die zur Informationsaufbereitung eingesetzten IT-Systeme werden laufend optimiert und überprüft.
Die ALBIS Leasing AG hat gegenüber der Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg eine Patronatserklärung zugunsten der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) für deren Refinanzierung abgegeben. Der Umfang dieser Refinanzierung, auf die sich die Patronatserklärung bezieht, belief sich zum Bilanzstichtag auf € 13,2 Mio. Risiken hieraus sind gegenwärtig nicht zu erkennen und werden auch nicht erwartet. Weitere Haftungsverhältnisse, aus denen Risiken erwachsen könnten, bestanden zum 31. Dezember 2016 nicht.
Die ALBIS Leasing AG ist Generalmieterin des Gebäudes Ifflandstraße 4. Es obliegt ihr, für die Vermietung des Gebäudes zu sorgen. Leerstandskosten treffen die ALBIS Leasing AG. Gegenwärtig gibt es keine relevanten Leerstände in der Ifflandstraße 4.
4. Chancen bericht
Die Aussichten für das Refinanzierungsinstrument Leasing in Deutschland sind angesichts der notwendigen Investitionen in Industrie 4.0-Projekte weiterhin sehr gut. Im wachsenden Markt Deutschland (die Bundesregierung prognostiziert für das Jahr 2017 ein preisbereinigtes BIP von 1,4 % und für das Jahr 2018 1,9 %) wird die Finanzierungsart Leasing vom Mittelstand unverändert lebhaft nachgefragt und ist als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung gut etabliert. Entsprechend wird die ALBIS Leasing Gruppe, als spezialisierter Leasinganbieter für den deutschen Mittelstand, an der positiven Entwicklung des Marktes teilhaben.
Die ALBIS Leasing AG ist seit 2014 unmittelbar an den operativen Leasinggesellschaften ALBIS HiTec Leasing AG und ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) beteiligt. Das Ergebnis aus Beteiligungen hat sich seither deutlich verbessert. Mit der Positionierung der beiden Leasinggesellschaften und ihrer jeweiligen Tochtergesellschaften direkt unter der ALBIS Leasing AG besteht eine klare Konzernstruktur. Die Entstehung und Zurechnung der operativen Ergebnisse ist transparent. Zusammen mit der Straffung des Beteiligungsportfolios ergibt sich eine übersichtlich strukturierte Gruppe. Die Kapitalmärkte haben diese Neuordnung positiv aufgenommen, was wir aus der Kursentwicklung der ALBIS Leasing AG Aktie (ISIN DE0006569403) seit Mitte 2014 ableiten. Die Resonanz im Rahmen diverser Bankengespräche ist positiv. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass die ALBIS Leasing AG – so aufgestellt – die Refinanzierungsoptionen noch weiter ausbauen und verbessern können.
D. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess
Die ALBIS Leasing AG setzt für ihr Rechnungswesen bewährte Systeme der DATEV e.G. ein, die eine zutreffende Verarbeitung der erfassten Sachverhalte gewährleisten. Die laufende und zeitnahe Datensicherung ist dem Verantwortungsbereich der IT-Abteilung der Konzerntochter ALBIS Service GmbH zugeordnet. Die im Rechnungswesen implementierten Prozesse stellen eine vollständige und zeitnahe Erfassung aller Geschäftsvorfälle sicher. Die Prozesse reglementieren und überwachen insbesondere den Beleg- und Zahlungsfluss. Die Abteilung Rechnungswesen der ALBIS Leasing AG ist qualifiziert besetzt. Sie wird vom Vorstand über laufende, wenigstens monatliche Auswertungen kontrolliert. Maßgeblich für die Prozesse im Rechnungswesen sind die klare Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten sowie die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips in Bezug auf alle wesentlichen Vorgänge. Stichprobenprüfungen der Fachabteilungen dienen der Sicherstellung der Datenintegrität. Darüber hinaus unterstützen Prüfungen der internen Revision das Kontrollsystem im Rechnungswesen.
Der IT-Abteilung der Konzerntochter ALBIS Service GmbH wurden zum Zwecke der Systemwartung Schreib- und Leseberechtigungen für die EDV-Programme eingeräumt, die für die Finanzbuchhaltung relevant sind.
E . Sonstige Angaben ( Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB)
Die Angaben nach § 289 Abs. 4 Nr. 1 und Nr. 3 HGB ergeben sich aus dem Anhang.
Beschränkungen, die Stimmrechte oder Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand der ALBIS Leasing AG nicht bekannt (§ 289 Abs. 4 Nr. 2 HGB). Die ALBIS Leasing AG hat keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, ausgegeben (§ 289 Abs. 4 Nr. 4 HGB). Es ist dem Vorstand nicht bekannt, das Mitarbeiter am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben (§ 289 Abs. 4 Nr. 5 HGB).
Hinsichtlich des § 289 Abs. 4 Nr. 6 HGB sind in der Satzung der Gesellschaft mit Ausnahme der folgenden Ausführungen keine Regelungen getroffen. Es gelten daher die gesetzlichen Vorschriften der §§ 84 und 85 AktG. Hiernach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat für die Höchstdauer von fünf Jahren bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Gemäß § 7 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand der Gesellschaft aus mindestens einem Vorstandsmitglied. Die Zahl der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt. Hinsichtlich der Änderungen der Satzung gelten ebenfalls grundsätzlich die gesetzlichen Vorschriften – allerdings mit der in § 12 Abs. 2 der Satzung vorgesehenen Maßgabe, dass in Fällen, in denen das Aktiengesetz eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, eine einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals genügt, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Satzungsänderungen können daher gemäß § 179 Abs. 2 AktG und § 12 Abs. 2 der Satzung mit einfacher Stimmen- und Kapitalmehrheit beschlossen werden, sofern nicht das Gesetz zwingend eine größere Mehrheit des vertretenen Grundkapitals vorschreibt. Die Satzungsänderungen werden mit Eintragung in das Handelsregister wirksam (§ 181 Abs. 3 AktG).
Bezüglich der Angaben zu § 289 Abs. 4 Nr. 7 HGB, wonach der Vorstand zur Ausgabe neuer Stückaktien und zum Rückkauf von Aktien ermächtigt wird, wird auf den Anhang verwiesen. Vereinbarungen nach § 289 Abs. 4 Nr. 9 HGB liegen nicht vor. Mit Herrn Dähling wurde eine Change of Control-Klausel vereinbart, die eine Abfindung in Höhe der Hälfte seiner noch ausstehenden Festgehälter vorsieht. Weitere Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sind nicht geschlossen (§ 289 Abs. 4 Nr. 8 HGB).
Die Transparenzvorschriften des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der geltenden Fassung vom 5. Mai 2015) und die gesetzlichen Vorschriften des § 15a WpHG, erfordern Veröffentlichungen von Geschäften der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und diesen nahestehenden natürlichen sowie juristischen Personen in ALBIS Leasing Aktien. Nach beiden Regularien sind Käufe und Verkäufe durch vorgenannte Personen mitteilungspflichtig. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de. Ergänzend wird auf die hierzu im Anhang aufgenommenen Angaben verwiesen.
F. Vergütungsbericht ( Angaben zu § 285 Nr. 9 HGB )
Die in ihrer Struktur vom Aufsichtsrat der ALBIS Leasing AG festgelegte und mit dem Vorstand vereinbarte Vorstandsvergütung setzt sich aus fixen und ergebnisabhängigen Bestandteilen zusammen. Sie orientiert sich an den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und trägt den Besonderheiten des Unternehmens und dem sozioökonomischen Umfeld Rechnung. Dabei werden sowohl der Beitrag des jeweiligen Vorstandsmitgliedes zur Unternehmensentwicklung als auch die finanzielle Lage der Gesellschaft berücksichtigt. Die Vorgaben des VorstAG werden beachtet. Pensionsvereinbarungen wurden nicht abgeschlossen.
Die Bezüge des Vorstands im Einzelnen:
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| Herrn Hans O. Mahn (Vorsitzender des Vorstands) gewährte Bezüge Angaben in € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.) |
|---|---|---|---|---|
| Festvergütung | 360.000,00 | 360.000,00 | 360.000,00 | 360.000,00 |
| Nebenleistungen | 21.195,52 | 21.195,52 | 21.195,52 | 21.195,52 |
| einjährige variable Vergütung | 139.479,50 | 142.159,59 | - | 1.500.000,00 |
| mehrjährige variable Vergütung | - | - | - | - |
| 520.675,02 | 523.355,11 | 381.195,52 | 1.881.195,52 |
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| Herrn Bernd Dähling (Vorstand Finanzen) gewährte Bezüge Angaben in € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.) |
|---|---|---|---|---|
| Festvergütung | 210.000,00 | 232.200,00 | 232.200,00 | 232.200,00 |
| Nebenleistungen | 22.084,82 | 22.887,62 | 22.887,62 | 22.887,62 |
| einjährige variable Vergütung | 55.791,50 | 56.863,84 | - | 250.000,00 |
| mehrjährige variable Vergütung | 125.000,00 | 125.000,00 | - | 125.000,00 |
| 412.876,32 | 436.951,46 | 255.087,62 | 630.087,62 |
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| Herrn Hans O. Mahn (Vorsitzender des Vorstands) zugeflossene Bezüge Angaben in € |
2015 | 2016 |
|---|---|---|
| Festvergütung | 360.000,00 | 360.000,00 |
| Nebenleistungen | 21.195,52 | 21.195,52 |
| einjährige variable Vergütung | 224.720,24 | 139.479,50 |
| mehrjährige variable Vergütung | - | - |
| 605.915,76 | 520.675,02 |
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| Herrn Bernd Dähling (Vorstand Finanzen) zugeflossene Bezüge Angaben in € |
2015 | 2016 |
|---|---|---|
| Festvergütung | 210.000,00 | 232.200,00 |
| Nebenleistungen | 22.084,82 | 22.887,62 |
| einjährige variable Vergütung | 89.888,10 | 55.791,50 |
| mehrjährige variable Vergütung | - | 124.062,50 |
| 321.972,92 | 434.941,62 |
Die Gesamtvergütung des Vorstands für seine Tätigkeit bei der ALBIS Leasing AG im Jahr 2016 betrug T€ 960.
Mit Herrn Dähling ist eine Change of Control-Klausel vereinbart, die eine Abfindung in Höhe der Hälfte seiner noch ausstehenden Festgehälter vorsieht.
Der Berechnung der variablen Vergütung des Vorstands lagen folgende Entgeltregelungen zugrunde:
Die variable Vergütung des Vorstandsmitgliedes Herrn Hans O. Mahn beträgt 5 %, maximal jedoch T€ 1.500 des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG.
Die variable Vergütung des Vorstandsmitgliedes Herrn Bernd Dähling beinhaltet zwei Komponenten. Herr Bernd Dähling erhält 2 %, maximal jedoch T€ 250, des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG, wenn die Gesellschaft auch im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Überschuss erzielt hat oder im Folgejahr einen Jahresüberschuss erzielt. Darüber hinaus wird eine langfristige, aktienkursbasierte Vergütung gezahlt. Diese beträgt bis zu T€ 3 je Euro-Cent Aktienkurssteigerung im Zeitraum von zwei Jahren, maximal jedoch T€ 250.
Die Nebenleistungen für die Vorstandsmitglieder setzten sich zusammen aus Kosten für Dienstwagen und Prämien für Unfallversicherung.
Für den Vorstand besteht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit Selbstbehalt. Die Mitglieder des Vorstands haben im Schadensfall jeweils eine Selbstbeteiligung in Höhe von 10 % zu tragen, jedoch maximal bis zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitgliedes für alle Schadensfälle eines Jahres.
Die Vorstände erhielten weitere Vergütungen für ihre Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG.
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| Angaben in € |
Hans O. Mahn | Bernd Dähling | Gesamt 2016 |
|---|---|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung | - | - | - |
| Leistungszusagen durch Dritte | 92.032,56 | - | 92.032,56 |
| 92.032,56 | - | 92.032,56 |
Herr Hans O. Mahn erhielt eine Vergütung für seine Tätigkeit bei der ALBIS HiTec Leasing AG. Die Zahlung erfolgt durch die ALBIS HiTec Leasing AG. Soweit Herr Hans O. Mahn eine Aufsichtsratstätigkeit bei einem Tochterunternehmen des Konzerns wahrnimmt, steht die Vergütung daraus direkt der ALBIS Leasing AG zu. Soweit Herr Bernd Dähling eine Aufsichtsratstätigkeit bei einem Tochterunternehmen des Konzerns wahrnimmt, steht die Vergütung daraus direkt der ALBIS Leasing AG zu.
Im Geschäftsjahr 2016 ergaben sich folgende Änderungen, die Leistungszusagen an die Vorstände für künftige Jahre betreffen.
Herr Hans O. Mahn ist mit Ablauf des 31. Dezember 2016 aus dem Vorstand der ALBIS Leasing AG ausgeschieden. Für das Jahr 2017 stehen ihm keine Bezüge mehr zu. Die für das Jahr 2016 gewährte einjährige, variable Vergütung wird Herrn Hans O. Mahn im Jahr 2017 zufließen.
Seit dem 1. Januar 2017 sind die Herren Michael Hartwich, Andreas Oppitz und John R. Mahn, für die Zeit bis zum 31. Dezember 2019, neben Herrn Bernd Dähling, zu Mitgliedern des Vorstands der ALBIS Leasing AG bestellt.
Herr Bernd Dähling ist seit dem 1 Januar 2017 Vorstandsprecher, seine Bestellung wurde um weitere zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Herrn Bernd Dähling wird ab dem 1. Januar 2017 eine Funktionszulage in Höhe von T€ 40 pro Jahr gewährt.
Die kurzfristige variable Vergütung wir für die Zeit ab dem 1. Januar 2019 neu geregelt, sie wird von der Erreichung operativer Ziele abhängen. Die operativen Ziele werden jährlich auf der Grundlage der vor Beginn eines Geschäftsjahres vom Aufsichtsrat genehmigten Planung für die Gesellschaft und den Konzern vereinbart. Dabei soll der Jahresüberschuss die Hälfte der Ziele ausmachen. Die operativen Ziele werden jeweils vor Beginn des Jahres, für das sie gewährt werden, vereinbart. Die kurzfristige variable Vergütung wird maximal T€ 270 betragen.
Für die Zeit ab dem 1. Januar 2019 wird eine langfristige, aktienkursbasierte Vergütung aufgrund neuer Regelung gezahlt. Diese beträgt € 400 je Euro-Cent, um den sich der durchschnittliche Tagesschlusskurs (XETRA) der börsennotierten Aktien der Gesellschaft zwischen dem Jahr 2018 und dem Jahr 2021 erhöht. Die langfristige Vergütungskomponente beträgt maximal T€ 270.
Herr Michael Hartwich erhält ein Fixgehalt in Höhe von T€ 230.
Zusätzlich wird eine einjährige variable Vergütung gewährt. Sie wird von der Erreichung operativer Ziele abhängen. Die operativen Ziele werden jährlich auf der Grundlage der vor Beginn eines Geschäftsjahres vom Aufsichtsrat genehmigten Planung für die Gesellschaft und den Konzern vereinbart. Für das Jahr 2017 wurden, mit eine Gewichtung von jeweils 50 %, der Jahresüberschuss der ALBIS Leasing AG und die Personalkosten im Bereich der Abwicklung des Neugeschäfts vereinbart. Die einjährige variable Vergütung beträgt maximal T€ 230.
Die langfristige Vergütungskomponente beträgt € 400 pro Euro-Cent, um den sich der durchschnittliche Tagesschlusskurs (XETRA) der börsennotierten Aktien der Gesellschaft zwischen dem Jahr 2016 und dem Jahr 2019 erhöht hat. Die langfristige Vergütungskomponente beträgt maximal T€ 230.
Herr Andreas Oppitz erhält ein Fixgehalt in Höhe von T€ 230.
Zusätzlich wird eine einjährige variable Vergütung gewährt. Sie wird von der Erreichung operativer Ziele abhängen. Die operativen Ziele werden jährlich auf der Grundlage der vor Beginn eines Geschäftsjahres vom Aufsichtsrat genehmigten Planung für die Gesellschaft und den Konzern vereinbart. Für das Jahr 2017 wurden, mit einer Gewichtung von jeweils 50 %, der Jahresüberschuss der ALBIS Leasing AG und die Gesamtmarge vereinbart. Die einjährige variable Vergütung beträgt maximal T€ 230.
Die langfristige Vergütungskomponente beträgt € 400 pro Euro-Cent, um den sich der durchschnittliche Tagesschlusskurs (XETRA) der börsennotierten Aktien der Gesellschaft zwischen dem Jahr 2016 und dem Jahr 2019 erhöht hat. Die langfristige Vergütungskomponente beträgt maximal T€ 230.
Herr John R. Mahn erhält ein Fixgehalt in Höhe von T€ 170.
Zusätzlich wird eine einjährige variable Vergütung gewährt. Sie wird von der Erreichung operativer Ziele abhängen. Die operativen Ziele werden jährlich auf der Grundlage der vor Beginn eines Geschäftsjahres vom Aufsichtsrat genehmigten Planung für die Gesellschaft und den Konzern vereinbart. Für das Jahr 2017 wurden, mit einer Gewichtung von 50 % der Jahresüberschuss der ALBIS Leasing AG und mit einer Gewichtung von jeweils einem Sechstel drei weitere operative Ziele im Bereich „IT“ und „Controlling“ vereinbart. Die einjährige variable Vergütung beträgt maximal T€ 170.
Die langfristige Vergütungskomponente beträgt € 400 pro Euro-Cent, um den sich der durchschnittliche Tagesschlusskurs (XETRA) der börsennotierten Aktien der Gesellschaft zwischen dem Jahr 2016 und dem Jahr 2019 erhöht hat. Die langfristige Vergütungskomponente beträgt maximal T€ 170.
Zudem wurde eine Change of Control-Klausel vereinbart, die eine Abfindung in Höhe der Hälfte eines zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung geltenden Jahresgrundgehalts vorsieht.
Die Vergütung des Aufsichtsrates ist in der Satzung der ALBIS Leasing AG festgelegt. Danach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates jeweils eine Jahresfestvergütung in Höhe von T€ 28. Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält das Eineinhalbfache des Betrags, das sind T€ 42, der Vorsitzende des Aufsichtsrates das Zweifache, also T€ 56, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer, sofern sie anfällt. Ferner zahlt die Gesellschaft jedem Mitglied des Aufsichtsrates pro Sitzung und Hauptversammlungsteilnahme einen angemessenen Auslagenersatz.
Für den Aufsichtsrat wurde eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O) ohne Selbstbehalt abgeschlossen. Die ALBIS Leasing AG trägt die Prämien für den Versicherungsschutz zur gesetzlichen Haftpflicht aus der Aufsichtsratstätigkeit.
Für die Wahrnehmung der Aufgaben in der ALBIS Leasing AG wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr an Gesamtbezügen T€ 126 gezahlt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Berichtsjahr nicht für Tochterunternehmen tätig. Das Vergütungssystem des Aufsichtsrates enthält gemäß Satzung nur fixe Bestandteile.
Für ehemalige Vorstandsmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 441 gebildet. In 2016 wurden T€ 30 an Ruhegeldern gezahlt.
G. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)
Die Angaben zu § 289a HGB sind dauerhaft zugänglich auf unserer Internetseite www.albis-leasing.de.
H . Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach § 264 Abs. 2 S. 3 HGB
„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“
Hamburg, den 31. März 2017
ALBIS Leasing AG
Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstandssprecher
Michael Hartwich, Vorstand
John R. Mahn, Vorstand
Andreas Oppitz, Vorstand
Bilanz zum 31.12.2016
Aktiva
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| 31.12.2016 EUR |
EUR | Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.713,50 | 13.597,50 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke und Bauten | 3.489.173,53 | 0,00 | |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.693,50 | 5.246,00 | |
| 3.495.867,03 | |||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 35.974.997,61 | 37.337.997,61 | |
| 39.478.578,14 | (37.356.841,11) | ||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19.923,33 | 3.774,52 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 969.354,74 | 14.280,00 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) - | |||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 21.084,41 | 6.046.103,94 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 15.240,76) - | |||
| 1.010.362,48 | (6.064.158,46) | ||
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 255.807,08 | 1.037.823,19 | |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 224.953,94 | 124.438,00 | |
| 40.969.701,64 | 44.583.260,76 | ||
| Passiva | |||
| 31.12.2016 | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. EIGENKAPITAL | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 16.860.000,00 | 15.327.552,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 689.601,60 | 0,00 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. gesetzliche Rücklage | 1.532.755,20 | 1.532.755,20 | |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 4.016.884,14 | 1.810.326,53 | |
| 5.549.639,34 | |||
| IV. Bilanzgewinn | 1.263.062,18 | 1.556.597,52 | |
| 24.362.303,12 | (20.227.231,25) | ||
| B. RÜCKSTELLUNGEN | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.581.052,77 | 2.536.775,77 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 123.710,00 | 0,00 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 634.376,17 | 716.202,77 | |
| 3.339.138,94 | (3.252.978,54) | ||
| C. VERBINDLICHKEITEN | |||
| 1. Anleihen | 0,00 | 725.000,00 | |
| - davon konvertibel EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) - | |||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9.136.071,24 | 10.678.246,95 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.566.697,20 (Vorjahr: EUR 1.574.682,65) - | |||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 613.315,70 | 1.910.424,28 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 613.315,70 (Vorjahr: EUR 1.910.424,28) - | |||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.381.483,76 | 2.945.325,98 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 503.186,32 (Vorjahr: EUR 623.538,62) - | |||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 137.388,88 | 4.844.053,76 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 136.143,88 (Vorjahr: EUR 1.326.985,72) - | |||
| - davon aus Steuern: EUR 70.433,44 (Vorjahr: EUR 217.083,29) - | |||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) - | |||
| 13.268.259,58 | (21.103.050,97) | ||
| 40.969.701,64 | 44.583.260,76 |
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2016
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| EUR | 2016 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge | 5.295.083,76 | 8.998.874,62 | |
| Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -1.548.119,64 | -1.780.452,11 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -98.036,67 | -97.164,58 | |
| - davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) - | |||
| -1.646.156,31 | (-1.877.616,69) | ||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -21.080,72 | -15.344,05 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.653.014,72 | -4.800.152,28 | |
| 974.832,01 | 2.305.761,60 | ||
| Erträge aus Beteiligungen | 600.000,00 | 511.348,00 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 600.000,00 (Vorjahr: EUR 511.348,00) - | |||
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 2.990.642,98 | 2.638.641,03 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.253,24 | 2.409,37 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) - | |||
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -1.363.000,00 | -2.025.500,00 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -560.356,05 | -837.386,80 | |
| - davon aus Aufzinsung: EUR 101.577,00 (Vorjahr: EUR 115.411,00) - | |||
| - davon an verbundene Unternehmen: EUR 109.766,55 (Vorjahr: EUR 172.209,03) - | |||
| 1.669.540,17 | (289.511,60) | ||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.644.372,18 | 2.595.273,20 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -118.044,00 | 0,00 | |
| Sonstige Steuern | -203,83 | -944,00 | |
| -118.247,83 | (-944,00) | ||
| Jahresüberschuss | 2.526.124,35 | 2.594.329,20 | |
| Einstellung in die Gewinnrücklagen | |||
| a) in andere Gewinnrücklagen | -1.263.062,17 | -1.037.731,68 | |
| Bilanzgewinn | 1.263.062,18 | 1.556.597,52 |
Anhang
der ALBIS Leasing AG
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss für die ALBIS Leasing AG zum 31. Dezember 2016 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt, die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf Grundlage der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.
Die Immobilien in der Lindenallee 60 - 62 sowie 64 - 66 werden zu Anschaffungskosten und seit September 2016 abzüglich planmäßiger Abschreibungen von 2 % p.a. angesetzt.
Bei den Finanzanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.
Forderungen sind zum Nennwert vermindert um gegebenenfalls erforderliche Wertberichtigungen angesetzt.
Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Erkennbaren und latenten Risiken wird durch Bildung von Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen.
Das bestehende Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG wurde mit dem Barwert angesetzt.
Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte zum Erfüllungsbetrag und wird auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung vorgenommen. Bei einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung der Rückstellungen mit dem gemäß § 253 Abs. 2 HGB von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgenommen.
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen nahmen wir unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 4,01 % (Vorjahr 3,89 %) und einer kalkulierten Rentenanpassung von 2,0 % vor. Angewendet wurde die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode). Die Pensionsverpflichtungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Pensionsrückstellungen wurden für unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter gebildet.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
III. Erläuterungen zur Bilanz
AKTIVA
Anlagevermögen
Grundstücke und Bauten
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| Immobilien Lindenallee, Essen | 3.489 | 0 |
| 3.489 | 0 |
Mit Vertrag vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG das Grundstück in der Lindenallee in Essen zum Gesamtkaufpreis von T€ 3.500 von der NIBC Bank Deutschland AG. Das Grundstück ist der ehemalige Firmensitz der Bank.
Am 4. Juli 2016 wurde ein notarieller Vertrag zur Veräußerung der Immobilien in der Lindenallee 60 - 62 und 64 - 66 in Essen geschlossen. Das Closing des Vertrags konnte nicht umgesetzt werden. Seit September 2016 werden die Immobilien deshalb nicht mehr im Umlaufvermögen ausgewiesen, sondern wurden in das Anlagevermögen umgegliedert. Seit September erfolgt die planmäßige Abschreibung mit 2 % p.a.
Am 16. November 2016 wurde zur Veräußerung der Immobilie Lindenallee 64 – 66 ein notarieller Vertrag mit einem weiteren Interessenten geschlossen. Der Kaufpreis beträgt T€ 1.300 und entspricht dem Buchwert. Der Kaufpreis wurde am 29. März 2017 bezahlt und das Gebäude an den Erwerber übergeben.
Das Erdgeschoss sowie das 1., 2. und 3. Obergeschoss des Gebäudes 60 - 62 wurden an das Land Nordrhein-Westfalen vermietet. Der Mietvertrag wurde zunächst bis 2032 geschlossen, mit Verlängerungsoptionen bis 2037 und bis 2042. Über die Vermietung des noch leer stehenden 4. Obergeschosses werden noch Verhandlungen geführt.
Die Entwicklung des übrigen Anlagevermögens stellen wir im Anlagenspiegel dar.
Finanzanlagen
Zusammensetzung des Anteilsbesitzes nach Buchwerten:
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg | 27.468 | 27.468 |
| ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH), Neu-Isenburg | 8.418 | 9.768 |
| ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg | 63 | 75 |
| Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen | 26 | 27 |
| 35.975 | 37.338 |
Mit Vertrag vom 24. August 2016 wurde die ALBIS Mobil Lease GmbH auf ihre Tochtergesellschaft, die UTA Leasing GmbH, verschmolzen. Verschmelzungsstichtag ist der 1. Januar 2016. Im Rahmen der Verschmelzung führt die UTA Leasing GmbH die Firma der ALBIS Mobil Lease GmbH fort. Die Geschäftsanteile der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) stehen zu 100 % im Eigentum der ALBIS Leasing AG.
Der Wert der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) verminderte sich im Berichtsjahr um T€ 1.350. Die Wertminderung beruht auf einer Zahlungs-, Aufrechnungs- und Verzichtsvereinbarung mit der NL Nord Lease Gruppe. Im Zuge dieser Vereinbarung wurden wechselseitige Zahlungsansprüche, die auf unterschiedlichsten Rechtsgrundlagen und ehemaligen Konzernverflechtungen beruhten, erledigt. Der Beteiligungsansatz wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.
Die ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg, betreibt kein operatives Geschäft mehr. Mit Wirkung zum 12. Januar 2016 wurde die Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Sie wurde zum 31. Dezember 2016 auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.
Die Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen, betreibt kein operatives Geschäft mehr. Mit Wirkung zum 12. Januar 2016 wurde die Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Sie wurde zum 31. Dezember 2016 auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.
Aufstellung des Anteilsbesitzes
Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Gesellschaften gemäß § 285 Nr. 11 HGB in Verbindung mit § 16 Abs. 2 und 4 AktG beteiligt:
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| Anteil | Eigenkapital | Jahresergebnis (1) | |
|---|---|---|---|
| Gesellschaft | 2016 | 2016 | 2016 |
| % | T€ | T€ | |
| ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg | 100,0 | 4.512 | 1.517 (1) |
| ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH), Neu-Isenburg | 100,0 | 5.831 | 619 |
| ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg | 100,0 | 63 | -11 |
| Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen | 100,0 | 26 | -1 |
| Mittelbare Beteiligungen an verbundenen Unternehmen | |||
| KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH, Neu-Isenburg | 100,0 | 1.800 | 15 (1) |
| ALBIS Gesellschaft für Mietkauf, Neu-Isenburg | 100,0 | 25 | -1 |
| ALBIS Direct Leasing GmbH, Hamburg | 100,0 | 640 | 348 (1) |
| ALBIS Fullservice Leasing GmbH, Hamburg | 100,0 | 25 | 375 (1) |
| LGH Leasinggesellschaft für den Handel mbH, Hamburg | 100,0 | 725 | 372 (1) |
| Alpha Anlagen Leasing GmbH, Hamburg | 100,0 | 25 | 7 (1) |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 100,0 | 25 | 453 (1) |
(1) Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 2016 und vor Vereinnahmung von Erträgen aus Ergebnisabführung.
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich wie folgt:
Die ALBIS Mobil Lease GmbH wurde im Jahr 2016 auf die UTA Leasing GmbH verschmolzen. Die UTA Leasing GmbH führt die Firma der ALBIS Mobil Lease GmbH fort.
Infolge der Verschmelzung der ALBIS Mobil Lease GmbH auf die UTA Leasing GmbH vereinten sich die Stellung des Kommanditisten und des Komplementärs der ALBIS Mobil Lease GmbH & Co. Investitions-KG (vormals UTA Leasing GmbH & Co. Investitions-KG) auf die ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH). Das Gesellschaftsvermögen der ALBIS Mobil Lease GmbH & Co. Investitions-KG (vormals UTA Leasing GmbH & Co. Investitions-KG) ist daher gesetzlich der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) angewachsen.
Die ALBIS Leasing AG erstellt zum 31. Dezember 2016 einen Konzernabschluss.
Forde r ungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| Sonstige | 20 | 4 |
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| UTA Leasing GmbH, Neu-Isenburg | 0 | 10 |
| ALBIS Direct Leasing GmbH, Hamburg | 0 | 2 |
| ALBIS Fullservice Leasing GmbH, Hamburg | 0 | 2 |
| ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH), Neu-Isenburg | 605 | 0 |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 52 | 0 |
| ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg | 312 | 0 |
| 969 | 14 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aufgrund von Forderungen aus Ergebnisabführungen, Beteiligungserträgen der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) in Höhe von T€ 600 und aus Dienstleistungsverträgen.
Sonstige Vermögensgegenstände
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| Immobilien Lindenallee, Essen | 0 | 3.500 |
| Forderungen an die NL Nord Lease AG, Hamburg | 0 | 2.423 |
| Steuererstattungsansprüche | 21 | 91 |
| Sonstige | 0 | 32 |
| 21 | 6.046 |
Die Immobilien Lindenallee in Essen wurden im Jahr 2016 in das Anlagevermögen umgegliedert.
Durch eine Zahlungs-, Aufrechnungs- und Verzichtsvereinbarung mit der NL Nord Lease Gruppe wurden bestehende wechselseitige Zahlungsansprüche, die auf unterschiedlichsten Rechtsgrundlagen und ehemaligen Konzernverflechtungen beruhten, erledigt. Infolge erledigten sich auch die Forderungen in Höhe von T€ 2.423.
Die Steuererstattungsansprüche enthalten ein Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG in Höhe von T€ 17 (Vorjahr T€ 33).
Rechnungsabgrenzungsposten
Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 225 (Vorjahr T€ 124) besteht im Wesentlichen für bereits bezahlte Versicherungen des Jahres 2017 (T€ 124) sowie die bereits für Januar 2017 an die Central Krankenversicherung AG bezahlte Miete (T€ 97) für das Gebäude in der Ifflandstraße 4.
PASSIVA
Gezeichnetes Kapital
(1) Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 16.860.000,00 (Euro sechzehn Millionen achthundertsechzigtausend). Es ist eingeteilt in 16.860.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien.
(2) Die Form der Aktienurkunden sowie die der Gewinnanteils- und Erneuerungsscheine bestimmt der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates. Das gleiche gilt für Schuldverschreibungen und Zinsscheine. Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer Anteile ist ausgeschlossen.
(3) Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 18. Juli 2021 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 7.650.000 zu erhöhen. Sofern den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt wird, können die Aktien auch einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 S. 1 oder § 53 b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 KWG tätigen Unternehmen zur Übernahme angeboten werden, mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden,
(a) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen;
(b) bei Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstigen Vermögensgegenständen;
(c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss gilt jedoch nur, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt. Bei der Ausnutzung der 10 %-Grenze sind aufgrund anderweitiger Ermächtigungen etwa erfolgte Ausschlüsse des Bezugsrechtes nach § 186 Abs. 3 S. 4 AktG (z.B. bei der Veräußerung eigener Aktien oder bei der Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen) mit einzubeziehen;
(d) um Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen zu begeben; sowie
(e) um Inhabern von durch die Gesellschaft auszugebenden Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- oder Optionsrechtes beziehungsweise nach Erfüllung ihrer Wandlungs- oder Optionspflicht zustehen würde.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen.
(4)Das Grundkapital ist um bis zu € 7.650.000 durch Ausgabe von bis zu 7.650.000 neue, auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2016). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Rechten an Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Schuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 19. Juli 2016 erteilten Ermächtigung von der Gesellschaft bis zum 18. Juli 2021 begeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19. Juli 2016 ausgegebenen Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechten Gebrauch machen, beziehungsweise Wandlungs- oder Optionspflichten aus solchen Schuldverschreibungen erfüllt werden oder soweit die Gesellschaft anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrages Aktien der Gesellschaft gewährt und soweit die Wandlungs- oder Optionsrechte beziehungsweise Wandlungs- oder Optionspflichten nicht durch eigene Aktien, durch Aktien aus genehmigtem Kapital oder durch andere Leistungen bedient werden. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten, durch die Erfüllung von Wandlungs- oder Optionspflichten oder durch Gewährung anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags entstehen, und für alle nachfolgenden Geschäftsjahre am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.
Eigenkapital
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| Gezeichnetes Kapital T€ |
Gesetzliche Rücklage T€ |
Gewinnrück-lagen T€ |
Kapitalrücklage T€ |
Bilanzgewinn T€ |
Eigenkapital T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2015 | 15.328 | 1.533 | 1.810 | 0 | 1.556 | 20.227 |
| Kapitalerhöhung 2016 | 1.532 | 0 | 0 | 690 | 0 | 2.222 |
| Dividendenzahlung | 0 | 0 | 0 | 0 | -612 | -612 |
| Einstellung durch Hauptversammlung aus Bilanzgewinn 2015 | 0 | 0 | 944 | 0 | -944 | 0 |
| Einstellung aus Jahresüberschuss 2016 | 0 | 0 | 1.263 | 0 | 1.263 | 2.526 |
| 31.12.2016 | 16.860 | 1.533 | 4.017 | 690 | 1.263 | 24.363 |
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen wurden für unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter gebildet. Ab dem Jahr 2010 sind nach dem HGB in der Fassung des BilMoG den Berechnungen die Grundsätze des § 253 HGB zugrunde zu legen. Darüber hinaus wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Ansatz einer monatlichen, vorschüssigen Zahlungsweise herangezogen. Es wurden ein Rententrend von 2 % p. a. unterstellt und ein Zinsfuß von 4,01 % (Vorjahr 3,89 %) angesetzt.
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (3,24 %) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (4,01 %) stellt sich wie folgt dar:
Sollrückstellung mit Zinssatz
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| in € | |
|---|---|
| Durchschnitt 7 Jahre (Zins 3,24 %) | 2.857.233 |
| Durchschnitt 10 Jahre (Zins 4,01 %) | 2.619.274 |
| Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB | 237.959 |
Gemäß § 253 Abs.6 S.2 HGB dürfen Gewinne nur ausgeschüttet werden, wenn die nach einer Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen (Ausschüttungssperre).
Die Gesellschaft machte von den Übergangsvorschriften (Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB) Gebrauch und führte den Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2016 den Mindestbetrag von 1/15 des Unterdeckungsbetrages (T€ 44) aus der Bilanzierungsumstellung nach BilMoG zu. Der Unterdeckungsbetrag des Ansatzes gegenüber dem HGB in der Fassung des BilMoG betrug zum 31. Dezember 2016 T€ 38 (Vorjahr T€ 258).
Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen betreffen mit T€ 50 die Gewerbesteuer 2016, mit T€ 27 die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag 2016 sowie mit T€ 46 die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Zinsen zu Steuern aus Vorjahren.
Sonstige Rückstellungen
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| Urlaub, Sonderzahlungen und Tantiemen | 341 | 450 |
| Aufsichtsratsvergütung | 126 | 126 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 70 | 45 |
| Nebenkosten/Verwaltungskosten Ifflandstraße 4 | 51 | 39 |
| Umsatzsteuernachzahlung | 19 | 0 |
| Geschäftsbericht | 15 | 15 |
| Rückstellungen für ausstehende Rechnungen | 10 | 25 |
| Beratungskosten | 0 | 14 |
| Berufsgenossenschaft | 2 | 2 |
| 634 | 716 |
Anleihe
Der Ausweis im Vorjahr betraf die von der ALBIS Leasing AG begebene Anleihe mit der WKN A1CR0X / ISIN DE000A1CR0X3, einer Verzinsung von 7,625 % p.a. und einer Laufzeit bis zum 4. Oktober 2016. Die Anleihe wurde am 4. Oktober 2016 fällig und zurückgezahlt.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| NIBC Bank N.V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main | 7.582 | 9.092 |
| Sparkasse Baden-Baden, Gaggenau | 1.554 | 1.586 |
| 9.136 | 10.678 |
Mit Vertrag vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG von der NIBC Bank Deutschland AG (vormals Gallinat-Bank AG) sämtliche Aktien der ALBIS HiTec Leasing AG. Der Kaufpreis betrug T€ 27.468. Die Verbindlichkeit besteht gegenüber der NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, aufgrund der verbliebenen Refinanzierung dieses Kaufs in Höhe von TEUR 7.550 und der zum 31. Dezember 2016 abgegrenzten Zinsen auf diese Verbindlichkeit. Die Verbindlichkeit gegenüber der NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, ist durch Verpfändung der Geschäftsanteile der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) und der ALBIS HiTec Leasing GmbH besichert.
Die Verbindlichkeit gegenüber der Sparkasse Baden-Baden, Gaggenau, ist am 31. Dezember 2016 durch erstrangige Grundschulden an den Objekten Lindenallee 60 - 62 sowie 64 - 66 in Essen besichert.
Weitere besicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Der Ausweis von insgesamt T€ 613 betrifft in Höhe von T€ 289 Beratungskosten im Zusammenhang mit der Übertragung des künftigen Nutzfahrzeugleasinggeschäfts der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing Gruppe auf die IKB Leasing Gruppe, darüber hinaus Verbindlichkeiten gegenüber Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Versicherungen.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH), Neu-Isenburg | 3.073 | 2.272 |
| ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg | 1 | 315 |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 194 | 242 |
| ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg | 60 | 64 |
| KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH, Neu-Isenburg | 53 | 52 |
| 3.381 | 2.945 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) bestehen aus dem Kauf- und Abtretungsvertrag über Genussrechte an der NIBC Bank Deutschland AG (vormals Gallinat-Bank AG), der im März 2014 geschlossen wurde. Die Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS HiTec Leasing AG und der ALBIS Service GmbH resultieren aus Dienstleistungsverträgen und laufenden Verrechnungen im Konzern.
Sonstige Verbindlichkeiten
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| NL Nord Lease AG, Hamburg | 0 | 3.517 |
| ALBIS Capital AG & Co. KG, Hamburg | 0 | 500 |
| Darlehen | 0 | 422 |
| Lohn- und Kirchensteuer | 49 | 217 |
| Umsatzsteuer | 29 | 0 |
| Übrige | 59 | 188 |
| 137 | 4.844 |
Die zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber der NL Nord Lease AG resultierten aus dem im März 2014 geschlossenen Kauf- und Abtretungsvertrag über Aktien, Stille Beteiligungen und Genussrechte an der NIBC Bank Deutschland AG (vormals Gallinat-Bank AG). Durch Zahlungs-, Aufrechnungs- und Verzichtsvereinbarung mit der NL Nord Lease Gruppe haben sich die bestehenden Verbindlichkeiten erledigt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS Capital AG & Co. KG wurden durch Zahlung ausgeglichen.
Die Verbindlichkeiten aus Darlehen bestanden im Vorjahr 2015 gegenüber Herrn Hans O. Mahn und der Lämmermarkt Vermögensverwaltung GmbH (Inhaber Hans O. Mahn). Diese wurden im Jahr 2016 vollständig getilgt.
Die Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer stammen aus Dezember 2016 und wurden termingerecht im Januar 2017 bezahlt.
Der Posten „Übrige“ besteht überwiegend aufgrund von Betriebskostenabrechnungen für das Objekt Ifflandstraße 4, Hamburg.
Verbindlichkeiten
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| 2016 bis 1 Jahr T€ |
2015 bis 1 Jahr T€ |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Anleihen | 0 | 725 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.567 | 1.575 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 613 | 1.910 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 503 | 624 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 108 | 1.327 |
| 3.791 | 6.161 | |
| 2016 | 2015 | |
| 1 bis 5 Jahre | 1 bis 5 Jahre | |
| T€ | T€ | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.240 | 7.734 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.878 | 2.321 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 0 | 3.517 |
| 8.118 | 13.572 |
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| 2016 über 5 Jahre T€ |
2015 über 5 Jahre T€ |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.329 | 1.370 |
| 1.329 | 1.370 |
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
Die Sonstigen betrieblichen Erträge machen T€ 5.295 (Vorjahr T€ 8.999) aus.
Seit dem 1. November 2005 ist die ALBIS Leasing AG Hauptmieterin des Gebäudes Ifflandstraße 4, Hamburg. Sie hat mit allen dort ansässigen Gesellschaften Untermietverträge abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden Mieten in Höhe von T€ 1.186 (Vorjahr T€ 956) erlöst.
Die ALBIS Leasing AG realisierte aus einer Zahlungs-, Aufrechnungs- und Verzichtsvereinbarung mit der NL Nord Lease Gruppe einen Ertrag in Höhe von T€ 3.203. Ziel war es, bestehende wechselseitige Zahlungsansprüche beziehungsweise Verbindlichkeiten, die auf unterschiedlichsten Rechtsgrundlagen und ehemaligen Konzernverflechtungen beruhten, zu erledigen.
Die ALBIS Leasing AG realisierte Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen an Tochterunternehmen in Höhe von T€ 650 (Vorjahr T€ 2.271). Von den Weiterbelastungen an Tochterunternehmen entfielen in 2015 T€ 1.452 auf weiterbelastete Rechts- und Beratungskosten für Projekte des Jahres 2015. Zudem realisierte die ALBIS Leasing AG T€ 11 (Vorjahr T€ 1) aus der Auflösung von Rückstellungen sowie T€ 99 (Vorjahr T€ 282) aus Versicherungsentschädigungen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich von T€ 4.800 im Vorjahr auf T€ 2.653. Die größten Aufwandsposten sind die Mieten und die Neben- und Hausverwaltungskosten im Zusammenhang mit dem Firmensitz Ifflandstraße 4 in Hamburg in Höhe von T€ 1.191 (Vorjahr T€ 1.460) sowie die allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung und Buchführung in Höhe von T€ 398 (Vorjahr T€ 2.126). Weitere wesentliche Positionen sind Kosten für IT, Catering, Empfang und sonstige Dienste, die von der ALBIS Service GmbH berechnet wurden, in Höhe von T€ 276 (Vorjahr T€ 266), Betriebskosten für die Gebäude Lindenallee in Essen in Höhe von T€ 136 (Vorjahr T€ 111), Aufwendungen für den Aufsichtsrat in Höhe von T€ 126 (Vorjahr T€ 126), Abschluss- und Due Diligence Prüfungskosten in Höhe von T€ 125 (Vorjahr T€ 336), Aufwendungen für Versicherungen in Höhe von T€ 121 (Vorjahr T€ 72), Kosten für die Hauptversammlung, die Erstellung des Zwischenberichts und die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes in Höhe von T€ 98 (Vorjahr T€ 58), Beiträge in Höhe von T€ 5 (T€ 44) sowie übrige Aufwendungen in Höhe von T€ 177 (Vorjahr T€ 201).
Erträge aus Beteiligungen
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg | 0 | 491 |
| Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen | 0 | 20 |
| ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH), Neu-Isenburg | 600 | 0 |
| 600 | 511 |
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg | 2.538 | 2.186 |
| ALBIS Service GmbH, Hamburg | 453 | 453 |
| 2.991 | 2.639 |
Seit Mitte 2013 besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der ALBIS Service GmbH. Seit Mitte 2014 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der ALBIS HiTec Leasing AG.
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen belaufen sich auf T€ 1.363 (Vorjahr T€ 2.026). Die Abschreibungen entfallen mit T€ 1.350 auf den Beteiligungsansatz der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH). Im Zuge der im Jahr 2016 umgesetzten Zahlungs-, Aufrechnungs- und Verzichtsvereinbarung mit der NL Nord Lease Gruppe realisierte die ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) einen Verlust in Höhe von T€ 1.350. Die ALBIS Leasing AG schrieb daraufhin den Buchwert der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) um diesem Betrag, auf den niedrigeren beizulegenden Wert, ab. Es handelt sich um einen einmaligen Aufwand.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen mit T€ 50 die Gewerbesteuer 2016, mit T€ 33 die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag 2016 und mit T€ 34 die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag aus Vorjahren (§ 285 Nr. 32 HGB).
Außerordentliche Aufwendungen
Die im Vorjahr ausgewiesenen T€ 44 entfallen auf die jährliche Anpassung (Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB) der Pensionsrückstellungen an den gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) auszuweisenden Wert.
Gemäß Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) entfällt für nach dem 31. Dezember 2015 beginnende Geschäftsjahre (Artikel 75 Abs. 1 Satz 1 EGHGB i. d. F. des BilRUG) der bisherige Posten „außerordentliche Aufwendungen“ in der Gewinn- und Verlustrechnung.
Der Ausweis des Anpassungsbetrages erfolgt ab dem Jahr 2016 unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Vorjahresausweis wurde umgegliedert.
Kosten für allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung, Buchführung und Wirtschaftsprüfung
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird gemäß der Erleichterung des § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang angegeben.
V. Sonstige Angaben
Corporate Governance Kodex
Vorstand und Aufsichtsrat haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex abgegeben. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de.
Meldungen gemäß § 21 WpHG
Herr Boris Hofmann, Hamburg, Deutschland, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 8. Juni 2016 mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 6. Juni 2016 die Schwellen von 10 % und 5 % der Stimmrechte unterschritt und an diesem Tag 4,872 % (das entspricht 746.708 Stimmrechten) betrug.
Herr Boris Hofmann, Hamburg, Deutschland, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 21. November 2016 mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 16. November 2016 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritt und an diesem Tag 2,857 % (das entspricht 481.668 Stimmrechten) betrug.
Die NL Nord Lease AG, Hamburg, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 8. Juni 2016 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 6. Juni 2016 die Schwelle von 10 % und 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,872 % (das entspricht 746.708 Stimmrechten) betrug.
Meldungen gemäß § 15 a WpHG
Die Transparenzvorschrift des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der geltenden Fassung vom 5. Mai 2015) und die gesetzlichen Vorschriften des § 15a WpHG erfordern die Veröffentlichung von Geschäften der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und ihnen nahestehender natürlicher sowie juristischer Personen mit Aktien der ALBIS Leasing AG. Beiden Regularien zufolge sind Käufe und Verkäufe durch vorgenannte Personen mitteilungspflichtig.
Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de.
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| Name | Handelstag | Bezeichnung Wertpapiere | Geschäftsart | Stückzahl | Kurs € |
Volumen € |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorstand Hans O. Mahn Manus Vermögensverwaltung GmbH | 06.06.2016 | Aktie | Kauf | 144.827 | 1,45 | 209.999,15 |
| Vorstand Hans O. Mahn Manus Vermögensverwaltung GmbH | 20.05.2016 | Aktie | Kauf | 82.759 | 1,45 | 120.000,55 |
| Ehefrau Vorstand Astrid Dähling | 20.05.2016 | Aktie | Kauf | 13.794 | 1,45 | 20.001,30 |
Im Berichtsjahr gab es keine weiteren Geschäfte der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und ihnen nahestehender natürlicher sowie juristischer Personen mit Aktien der ALBIS Leasing AG, über die zu berichten wäre.
Haftungsverhältnisse (§ 251 i.V.m §§ 268 Abs. 7 HGB und 285 Nr. 27 HGB)
Die ALBIS Leasing AG hat gegenüber der Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg eine Patronatserklärung zugunsten der ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) – für deren Refinanzierung – abgegeben. Der Umfang der Refinanzierung, auf die sich die Patronatserklärung bezieht, belief sich zum Bilanzstichtag auf € 13,2 Mio. Risiken hieraus sind gegenwärtig nicht zu erkennen und werden auch nicht erwartet. Die ALBIS Mobil Lease GmbH (vormals UTA Leasing GmbH) kommt ihren Zahlungsverpflichtungen nach. Zudem sind die Refinanzierungen mit den jeweiligen Leasingobjekten besichert. Weitere Haftungsverhältnisse, aus denen Risiken erwachsen könnten, bestanden zum 31. Dezember 2016 nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 und 3a HGB)
Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
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| 2016 T€ |
2015 T€ |
|
|---|---|---|
| Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen | 4.312 | 5.404 |
| – davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
Der Mietvertrag endet im Jahr 2020, der Leasingvertrag endet im Jahr 2017.
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl (§ 285 Nr. 7 HGB)
Während des Geschäftsjahres beschäftigte die ALBIS Leasing AG durchschnittlich zehn Angestellte und zwei Vorstände (Vorjahr elf Angestellte und zwei Vorstände).
Kredite an Mitglieder des Vorstandes gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV und § 285 Nr. 9c HGB
Kredite an Mitglieder des Vorstands bestanden während des Geschäftsjahres 2016 nicht.
Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB)
Dem Vorstand gehören an
Hans O. Mahn, Kaufmann, Wulfsen (Vorsitzender) (bis zum 31. Dezember 2016)
Aufsichtsratsmandate
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| ALBIS HiTec Leasing AG | Vorsitz |
Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Kaufmann, Hamburg
Aufsichtsratsmandate
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| ALBIS HiTec Leasing AG | Austritt am 31. Dezember 2016 | |
| USM Finanz AG | Austritt am 1. März 2016 | Vorsitz |
Dem Aufsichtsrat gehören an
Dr. Rolf Aschermann, Rechtsanwalt, Berlin (Vorsitz)
Weitere Aufsichtsratsmandate:
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| Infopark AG | stellv. Vorsitz |
| ALBIS HiTec Leasing AG | Eintritt am 1. Januar 2017 |
Prof. Dr. Horst Zündorf, Hochschullehrer, Hamburg (stellv. Vorsitz)
Dr . Peter-Jörg Klein, Rechtsanwalt, Berlin
Weitere Aufsichtsratsmandate
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| Norddeutsche Revisions- und Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | stellv. Vorsitz |
| Europäische Akademie Berlin | Vorsitz des Beirats |
Angaben zu § 285 Nr. 9 HGB (Vergütungsbericht)
Die in ihrer Struktur vom Aufsichtsrat der ALBIS Leasing AG festgelegte und mit dem Vorstand vereinbarte Vorstandsvergütung setzt sich aus fixen und ergebnisabhängigen Bestandteilen zusammen. Sie orientiert sich an den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und trägt den Besonderheiten des Unternehmens und dem sozioökonomischen Umfeld Rechnung. Dabei werden sowohl der Beitrag des jeweiligen Vorstandsmitgliedes zur Unternehmensentwicklung als auch die finanzielle Lage der Gesellschaft berücksichtigt. Die Vorgaben des VorstAG werden beachtet. Pensionsvereinbarungen wurden nicht abgeschlossen.
Die Bezüge des Vorstands im Einzelnen:
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| Herrn Hans O. Mahn (Vorsitzender des Vorstands) gewährte Bezüge Angaben in € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.) |
|---|---|---|---|---|
| Festvergütung | 360.000,00 | 360.000,00 | 360.000,00 | 360.000,00 |
| Nebenleistungen | 21.195,52 | 21.195,52 | 21.195,52 | 21.195,52 |
| einjährige variable Vergütung | 139.479,50 | 142.159,59 | - | 1.500.000,00 |
| mehrjährige variable Vergütung | - | - | - | - |
| 520.675,02 | 523.355,11 | 381.195,52 | 1.881.195,52 |
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| Herrn Bernd Dähling (Vorstand Finanzen) gewährte Bezüge Angaben in € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.) |
|---|---|---|---|---|
| Festvergütung | 210.000,00 | 232.200,00 | 232.200,00 | 232.200,00 |
| Nebenleistungen | 22.084,82 | 22.887,62 | 22.887,62 | 22.887,62 |
| einjährige variable Vergütung | 55.791,50 | 56.863,84 | - | 250.000,00 |
| mehrjährige variable Vergütung | 125.000,00 | 125.000,00 | - | 125.000,00 |
| 412.876,32 | 436.951,46 | 255.087,62 | 630.087,62 |
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| Herrn Hans O. Mahn (Vorsitzender des Vorstands) zugeflossene Bezüge Angaben in € |
2015 | 2016 |
|---|---|---|
| Festvergütung | 360.000,00 | 360.000,00 |
| Nebenleistungen | 21.195,52 | 21.195,52 |
| einjährige variable Vergütung | 224.720,24 | 139.479,50 |
| mehrjährige variable Vergütung | - | - |
| 605.915,76 | 520.675,02 |
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| Herrn Bernd Dähling (Vorstand Finanzen) zugeflossene Bezüge Angaben in € |
2015 | 2016 |
|---|---|---|
| Festvergütung | 210.000,00 | 232.200,00 |
| Nebenleistungen | 22.084,82 | 22.887,62 |
| einjährige variable Vergütung | 89.888,10 | 55.791,50 |
| mehrjährige variable Vergütung | - | 124.062,50 |
| 321.972,92 | 434.941,62 |
Die Gesamtvergütung des Vorstands für seine Tätigkeit bei der ALBIS Leasing AG im Jahr 2016 betrug T€ 960.
Mit Herrn Dähling ist eine Change of Control-Klausel vereinbart, die eine Abfindung in Höhe der Hälfte seiner noch ausstehenden Festgehälter vorsieht.
Der Berechnung der variablen Vergütung des Vorstands lagen folgende Entgeltregelungen zugrunde:
Die variable Vergütung des Vorstandsmitgliedes Herrn Hans O. Mahn beträgt 5 %, maximal jedoch T€ 1.500 des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG.
Die variable Vergütung des Vorstandsmitgliedes Herrn Bernd Dähling beinhaltet zwei Komponenten. Herr Bernd Dähling erhält 2 %, maximal jedoch T€ 250, des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG, wenn die Gesellschaft auch im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Überschuss erzielt hat oder im Folgejahr einen Jahresüberschuss erzielt. Darüber hinaus wird eine langfristige, aktienkursbasierte Vergütung gezahlt. Diese beträgt bis zu T€ 3 je Euro-Cent Aktienkurssteigerung im Zeitraum von zwei Jahren, maximal jedoch T€ 250.
Die Nebenleistungen für die Vorstandsmitglieder setzten sich zusammen aus Kosten für Dienstwagen und Prämien für Unfallversicherung.
Für den Vorstand besteht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit Selbstbehalt. Die Mitglieder des Vorstands haben im Schadensfall jeweils eine Selbstbeteiligung in Höhe von 10 % zu tragen, jedoch maximal bis zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitgliedes für alle Schadensfälle eines Jahres.
Die Vorstände erhielten weitere Vergütungen für ihre Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG.
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| Angaben in € |
Hans O. Mahn | Bernd Dähling | Gesamt 2016 |
|---|---|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung | - | - | - |
| Leistungszusagen durch Dritte | 92.032,56 | - | 92.032,56 |
| 92.032,56 | - | 92.032,56 |
Herr Hans O. Mahn erhielt eine Vergütung für seine Tätigkeit bei der ALBIS HiTec Leasing AG. Die Zahlung erfolgt durch die ALBIS HiTec Leasing AG. Soweit Herr Hans O. Mahn eine Aufsichtsratstätigkeit bei einem Tochterunternehmen des Konzerns wahrnimmt, steht die Vergütung daraus direkt der ALBIS Leasing AG zu. Soweit Herr Bernd Dähling eine Aufsichtsratstätigkeit bei einem Tochterunternehmen des Konzerns wahrnimmt, steht die Vergütung daraus direkt der ALBIS Leasing AG zu.
Im Geschäftsjahr 2016 ergaben sich folgende Änderungen, die Leistungszusagen an die Vorstände für künftige Jahre betreffen.
Herr Hans O. Mahn ist mit Ablauf des 31. Dezember 2016 aus dem Vorstand der ALBIS Leasing AG ausgeschieden. Für das Jahr 2017 stehen ihm keine Bezüge mehr zu. Die für das Jahr 2016 gewährte einjährige, variable Vergütung wird Herrn Hans O. Mahn im Jahr 2017 zufließen.
Seit dem 1. Januar 2017 sind die Herren Michael Hartwich, Andreas Oppitz und John R. Mahn, für die Zeit bis zum 31. Dezember 2019, neben Herrn Bernd Dähling, zu Mitgliedern des Vorstands der ALBIS Leasing AG bestellt.
Herr Bernd Dähling ist seit dem 1 Januar 2017 Vorstandsprecher, seine Bestellung wurde um weitere zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Herrn Bernd Dähling wird ab dem 1. Januar 2017 eine Funktionszulage in Höhe von T€ 40 pro Jahr gewährt.
Die kurzfristige variable Vergütung wir für die Zeit ab dem 1. Januar 2019 neu geregelt, sie wird von der Erreichung operativer Ziele abhängen. Die operativen Ziele werden jährlich auf der Grundlage der vor Beginn eines Geschäftsjahres vom Aufsichtsrat genehmigten Planung für die Gesellschaft und den Konzern vereinbart. Dabei soll der Jahresüberschuss die Hälfte der Ziele ausmachen. Die operativen Ziele werden jeweils vor Beginn des Jahres, für das sie gewährt werden, vereinbart. Die kurzfristige variable Vergütung wird maximal T€ 270 betragen.
Für die Zeit ab dem 1. Januar 2019 wird eine langfristige, aktienkursbasierte Vergütung aufgrund neuer Regelung gezahlt. Diese beträgt € 400 je Euro-Cent, um den sich der durchschnittliche Tagesschlusskurs (XETRA) der börsennotierten Aktien der Gesellschaft zwischen dem Jahr 2018 und dem Jahr 2021 erhöht. Die langfristige Vergütungskomponente beträgt maximal T€ 270.
Herr Michael Hartwich erhält ein Fixgehalt in Höhe von T€ 230.
Zusätzlich wird eine einjährige variable Vergütung gewährt. Sie wird von der Erreichung operativer Ziele abhängen. Die operativen Ziele werden jährlich auf der Grundlage der vor Beginn eines Geschäftsjahres vom Aufsichtsrat genehmigten Planung für die Gesellschaft und den Konzern vereinbart. Für das Jahr 2017 wurden mit eine Gewichtung von jeweils 50 % der Jahresüberschuss der ALBIS Leasing AG und die Personalkosten im Bereich der Abwicklung des Neugeschäfts vereinbart. Die einjährige variable Vergütung beträgt maximal T€ 230.
Die langfristige Vergütungskomponente beträgt € 400 pro Euro-Cent, um den sich der durchschnittliche Tagesschlusskurs (XETRA) der börsennotierten Aktien der Gesellschaft zwischen dem Jahr 2016 und dem Jahr 2019 erhöht hat. Die langfristige Vergütungskomponente beträgt maximal T€ 230.
Herr Andreas Oppitz erhält ein Fixgehalt in Höhe von T€ 230.
Zusätzlich wird eine einjährige variable Vergütung gewährt. Sie wird von der Erreichung operativer Ziele abhängen. Die operativen Ziele werden jährlich auf der Grundlage der vor Beginn eines Geschäftsjahres vom Aufsichtsrat genehmigten Planung für die Gesellschaft und den Konzern vereinbart. Für das Jahr 2017 wurden mit einer Gewichtung von jeweils 50 % der Jahresüberschuss der ALBIS Leasing AG und die Gesamtmarge vereinbart. Die einjährige variable Vergütung beträgt maximal T€ 230.
Die langfristige Vergütungskomponente beträgt € 400 pro Euro-Cent, um den sich der durchschnittliche Tagesschlusskurs (XETRA) der börsennotierten Aktien der Gesellschaft zwischen dem Jahr 2016 und dem Jahr 2019 erhöht hat. Die langfristige Vergütungskomponente beträgt maximal T€ 230.
Herr John R. Mahn erhält ein Fixgehalt in Höhe von T€ 170.
Zusätzlich wird eine einjährige variable Vergütung gewährt. Sie wird von der Erreichung operativer Ziele abhängen. Die operativen Ziele werden jährlich auf der Grundlage der vor Beginn eines Geschäftsjahres vom Aufsichtsrat genehmigten Planung für die Gesellschaft und den Konzern vereinbart. Für das Jahr 2017 wurden mit einer Gewichtung von 50 % der Jahresüberschuss der ALBIS Leasing AG und mit einer Gewichtung von jeweils einem Sechstel drei weitere operative Ziele im Bereich „IT“ und „Controlling“ vereinbart. Die einjährige variable Vergütung beträgt maximal T€ 170.
Die langfristige Vergütungskomponente beträgt € 400 pro Euro-Cent, um den sich der durchschnittliche Tagesschlusskurs (XETRA) der börsennotierten Aktien der Gesellschaft zwischen dem Jahr 2016 und dem Jahr 2019 erhöht hat. Die langfristige Vergütungskomponente beträgt maximal T€ 170.
Zudem wurde eine Change of Control-Klausel vereinbart, die eine Abfindung in Höhe der Hälfte eines zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung geltenden Jahresgrundgehalts vorsieht.
Die Vergütung des Aufsichtsrates ist in der Satzung der ALBIS Leasing AG festgelegt. Danach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates jeweils eine Jahresfestvergütung in Höhe von T€ 28. Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält das Eineinhalbfache des Betrags, das sind T€ 42, der Vorsitzende des Aufsichtsrates das Zweifache, also T€ 56, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer, sofern sie anfällt. Ferner zahlt die Gesellschaft jedem Mitglied des Aufsichtsrates pro Sitzung und Hauptversammlungsteilnahme einen angemessenen Auslagenersatz.
Für den Aufsichtsrat wurde eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O) ohne Selbstbehalt abgeschlossen. Die ALBIS Leasing AG trägt die Prämien für den Versicherungsschutz zur gesetzlichen Haftpflicht aus der Aufsichtsratstätigkeit.
Für die Wahrnehmung der Aufgaben in der ALBIS Leasing AG wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr an Gesamtbezügen T€ 126 gezahlt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Berichtsjahr nicht für Tochterunternehmen tätig. Das Vergütungssystem des Aufsichtsrates enthält gemäß Satzung nur fixe Bestandteile.
Für ehemalige Vorstandsmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 441 gebildet. In 2016 wurden T€ 30 an Ruhegeldern gezahlt.
Aktionärsstruktur
Die ALBIS Leasing AG (ISIN DE0006569403 // WKN 656940) ist im Regulierten Markt notiert an den Börsen Frankfurt / Main und München sowie im Freiverkehr an den Börsen Hamburg, Berlin und Stuttgart. Das Grundkapital in Höhe von € 16.860.000 ist eingeteilt in 16.860.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien:
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| Familie Mahn, Deutschland | über 30,0 % |
| Herr Christoph Zitzmann, Deutschland | über 10,0 % |
| Streubesitz | unter 60,0 % |
Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen. Die Stammaktien sind sämtlich mit identischen Stimm- und Dividendenberechtigungen ausgestattet. Besondere Kontrollbefugnisse wurden nicht eingeräumt. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der Aktien sind der ALBIS Leasing AG nicht bekannt.
Konzernverhältnisse
Die ALBIS Leasing AG erstellt in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2016 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Tochtergesellschaften. Diese sind im Bundesanzeiger zu veröffentlichen.
Gewinnverwendungsvorschlag (§ 325 Abs. 1 HGB)
Der Jahresüberschuss beträgt T€ 2.526 (Vorjahr T€ 2.594).
Nach der Dotierung der anderen Gewinnrücklagen mit T€ 1.263 (Vorjahr T€ 1.038) verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 1.263 (Vorjahr T€ 1.557).
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 20. Juli 2017 vorschlagen, eine Dividende in Höhe von 4 Cent pro Aktien auszuschütten – dies entspricht einem Betrag von T€ 674 – und den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von T€ 589 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB)
Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2016 vor, die wesentliche Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der ALBIS Leasing AG haben.
Hamburg, den 31. März 2017
ALBIS Leasing AG
Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstandssprecher
Michael Hartwich, Vorstand
John R. Mahn, Vorstand
Andreas Oppitz, Vorstand
Entwicklung des Anlagevermögens in 2016
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2016 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand 31.12.2016 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 93.272,49 | 1.445,20 | 0,00 | 94.717,69 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 3.499.574,78 | 0,00 | 3.499.574,78 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 420.688,61 | 4.797,77 | 0,00 | 425.486,38 |
| 420.688,61 | 3.504.372,55 | 0,00 | 3.925.061,16 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 39.363.497,61 | 0,00 | 0,00 | 39.363.497,61 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 39.363.497,61 | 0,00 | 0,00 | 39.363.497,61 | |
| 39.877.458,71 | 3.505.817,75 | 0,00 | 43.383.276,46 |
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| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2016 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand 31.12.2016 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 79.674,99 | 7.329,20 | 0,00 | 87.004,19 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 10.401,25 | 0,00 | 10.401,25 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 415.442,61 | 3.350,27 | 0,00 | 418.792,88 |
| 415.442,61 | 13.751,52 | 0,00 | 429.194,13 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.025.500,00 | 1.363.000,00 | 0,00 | 3.388.500,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.025.500,00 | 1.363.000,00 | 0,00 | 3.388.500,00 | |
| 2.520.617,60 | 1.384.080,72 | 0,00 | 3.904.698,32 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand 31.12.2016 EUR |
Stand 31.12.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.713,50 | 13.597,50 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.489.173,53 | 0,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.693,50 | 5.246,00 |
| 3.495.867,03 | 5.246,00 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 35.974.997,61 | 37.337.997,61 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 |
| 35.974.997,61 | 37.337.997,61 | |
| 39.478.578,14 | 37.356.841,11 |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALBIS Leasing AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hamburg, den 19. April 2017
**PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Lothar Schreiber, Wirtschaftsprüfer
ppa. Tim Brücken, Wirtschaftsprüfer